Freiheitliche Wirtschaft - Tätigkeitsbericht

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Freiheitliche Wirtschaft

WIRTSCHAFT

NEU DENKEN

Tätigkeitsbericht


Leitbild

der Freiheitlichen Wirtschaft

Eine Zukunft, die nachhaltig

und sicher ist, braucht starke

und innovative Leistungsträger.

Die Freiheit und der

Wohlstand jedes Einzelnen

werden durch eine kraftvolle

Wirtschaft garantiert.

Die Freiheitliche Wirtschaft ist

eine moderne, eigenständige,

offene und unabhängige, bundesweite

Interessensvertretung der

österreichischen Wirtschaft. Ein

Zusammenschluss von selbstständig

Erwerbstätigen und engagierten

Mitmenschen, die Praktiker,

Vordenker und Visionäre sind.

Freie Marktwirtschaft

Als Vertreter der klein- und

mittelständischen Unternehmerschaft

sehen wir neben unserer

gesellschaftspolitischen Aufgabe,

die Bearbeitung der wirtschaftsund

sozialpolitischen Fragen des

österreichischen Wirtschafts- und

Arbeitsstandortes. Wir sind das

verlässliche Sprachrohr für ein

leistungs- und konkurrenzfähiges

Österreich.

Leistungsträger

Wir bekennen uns zu einer fairen

und sozialen Marktwirtschaft im vereinten

Europa der selbstbewussten

und gestärkten Regionen.

Innerhalb dieser wollen wir, dass

Eigenverantwortung vor staatlicher

Bevormundung steht, Leistung

sich lohnen muss, freies

Unternehmertum gefördert und

Privateigentum geschützt wird.

Als wirtschaftspolitische Interessensvertretung

bekennen wir uns zu

einer freiheitlichen – freisinnigen

Weltanschauung die liberale, wirtschaftsorientierte

und unternehmerische

Wertvorstellung kommuniziert

und lebt. Wir treten für die nachhaltige

Sicherung und Stärkung des

österreichischen Wirtschaftsstandortes

ein, indem wir Wettbewerb und

Unternehmertum fördern.

Um der demokratischen

Willensbildung und Individualität

Rechnung zu tragen, bekennen

wir uns unter Beachtung des

Gemeinwohls zur Subsidiarität.

(Eigenverantwortung)

Eigenverantwortung

Zusammenschluss

Wir hinterfragen und prüfen kritisch

Gesetze, Verordnungen und

Strukturen. Wir bieten Lösungen

für einen dynamischen, auf Wissen

basierenden Wirtschaftsraum, der

unsere gemeinsame Zukunft darstellt.

Unterstützt durch partnerschaftliche

Kooperationen setzen wir unsere

Wirtschaftsinteressen bei den

gesetzgebenden Körperschaften und

Institutionen um.

Wir unterstützen und fördern den

Wirtschaftstreibenden in all seinem

unternehmerischen Handeln. Unsere

Verpflichtung ist das Eintreten für die

Leistungsträger der österreichischen

Gesellschaft. Unsere Zielsetzungen

wollen wir durch kompetente, ehrliche

und harte öffentliche Diskussion,

fundierte Ideen, sowie realistische

Lösungsansätze auf Basis überlegter

und wirksamer Konzepte erreichen.


Freiheitliche Wirtschaft (FW) -

innovativ und verlässlich!

Die Freiheitliche Wirtschaft

löst den vertrauten

„RfW“ mit der Umstellung

des Erscheinungsbildes

nicht ab,

sondern die neue „Marke“

ist eine notwendige

Weiterentwicklung, um

fit für die zukünftigen

Herausforderungen zu

sein. Aufgrund der Erfahrungen

mit dem Namen

und seiner praktischen

Anwendbarkeit

stellt sich der RfW damit

einer qualitätssichernden

Umstrukturierung

der Organisationsidentität

und Wahrnehmung.

Wir unterziehen uns

einer Namens- und Logoänderung,

ohne den

alten Namen aus patentrechtlichen

Gründen

ganz aufzugeben.

Das neue Erscheinungsbild

bringt aber

auf den Punkt, was wir

sind und wofür wir stehen.

Unter Berücksichtigung

von vorherrschenden

Grundsätzen hat unsere

Werbeagentur „Frischzellen“

einen Markenauftritt

entworfen, der

auf den Punkt bringt,

was wir sind und wofür

wir stehen:

- freiheitlich

- einheitlich

- wiedererkennbar

- modern

- dynamisch

„Wir haben vor allem die

Strategie verfolgt, einen

konsequenten und einheitlichen

Markenauftritt

zu kreieren, der

über alle Landesgruppen

hinweg identifizierend

wirkt und vor allem

selbsterklärend ist.

Die Freiheitliche Wirtschaft

hat auch im

Bereich des Corporate

Design auf neue Innovationen

aber gleichzeitig

auch Kontinuität

und Verlässlichkeit gesetzt.

Dieser Mittelweg

wurde durch pointierte

Veränderungen gefunden.

Wir halten es mit einem

Zitat von Gustav Heinemann:

„Wer nichts verändern

will, wird auch das verlieren,

was er bewahren

möchte!“

WirtschaftsInfo | 03


Bundesbüro

Schwerpunktthemen

für eine echte Reform

Internationale und europäische

Vergleiche zeigen

deutlich, dass Österreich

jährlich an Standortattraktivität

und Wettbewerbsfähigkeit

verliert.

Unsere Betriebe und ihre

Mitarbeiter werden mit

immer härteren Rahmenbedingungen

konfroniert

und geraten so im internationalen

Wettbewerb

immer mehr ins Hintertreffen.

Hohe steuerliche Belastungen,

keine nachhaltige

Arbeitsmarktpolitik,

immense Bürokratiewut,

allumfassende Bevormundungspolitik,

viel zu

wenig Zukunftsreformen

und schlechte Standortpolitik

stehen auf der

bundespolitischen Tagesordnung

und darüber

kann auch ein neuer Plan

oder Regierungsabkommen

nicht hinwegtäuschen.

All diese Punkte und viele

andere brauchen ein

deutliches Korrektiv, das

nicht nur die steigenden

Bedürfnisse der Gegenwart

berücksichtigt sondern

auch auf die Zukunft

bedacht nimmt.

Wir von der Freiheitlichen

Wirtschaft haben diese

Ideen und die Perspektiven,

um endlich Wachstum,

Beschäftigung und

Wohlstand zu sichern. Es

liegt an der Politik, diese

Wegweiser aufzunehmen

und die klugen strukturellen

Veränderungen

umzusetzen.

Effektive Maßnahmen - Wirtschaft neu denken

04 | WirtschaftsInfo

Leistung muss sich wieder lohnen

Das Erlangen von Eigentum muss als positiv und motivationsfördernd

angesehen werden! Es darf keine weiteren

Belastungen mehr geben, sondern eine Entlastung

des Jobmotors Wirtschaft!

Marktwirtschaft mit Verantwortung

Es muss weniger sozialistische Planwirtschaft und dafür

mehr standorttaugliche Marktwirtschaft geben. Wir

brauchen keine Rationalsierung, sondern eine Flexibilisierung

der Arbeitszeit!

Freies Unternehmertum fördern

Unternehmen brauchen weniger Umverteilung und

Abhängigkeit von Fördertöpfen, dafür aber mehr Selbständigkeit,

Selbstbestimmtheit, Differenzierung und

Vielfalt!


WK-Wahl 2015: Tolles Wahlergebnis

für die Freiheitliche Wirtschaft

Trotz neuer Mitbewerber und einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung

konnten wir österreichweit 10 Prozent der Stimmen erreichen!

06 | WirtschaftsInfo

Eine Wirtschaftskammer-

Wahl ist immer ein Mix

aus politischer Stimmungslage

und den Umständen,

wie die Wähler

und die wahlwerbenden

Gruppen mit den aufgeblähten

und überdimensional

bürokratischen

Abläufen der Wirtschafts

kammer-Wahlordnung

zurecht kommen.

Eine Wirtschaftskammer-

Wahl ist mit einer östereichweiten

Gemeinderatswahl

zu vergleichen,

die an den selben 2 bis 3

Tagen abgehalten wird.

Um überhaupt antreten

zu können, müssen die

Wählergruppen neben

den Kandidaten auch

jedesmal bis zu 10 Unterstützer

pro Fachgruppe

einbringen. Voraussetzung

ist dabei natürlich

die vorhandene Gewerbeberechtigung

genau

für diese Organisationseinheit.

Das muss reformiert

werden!

Ein Wermutstropfen war

die neuerlich gesunkene

Wahlbeteiligung. Die Unternehmerinnen

und Unternehmer

sehen offensichtlich

kaum einen

Nutzen ihrer Zwangsmitgliedschaft

bei der Wirtschaftskammer.


Das Wahlergebniss im Detail

WirtschaftsInfo | 07


Wirtschaftsparlament

Kursänderung für eine starke

heimische Wirtschaft!

Trotz vollmundiger „New Deals“ steigen nur die Belastungen

und die Bürokratie, nicht aber das Wirtschaftswachstum!

„Mit uralten Konzepten kann der

Zukunft nicht begegnet werden.

Aber auch nicht mit der zigfachen

Ankündigung eines Neustarts,

wenn danach nicht Taten

folgen. Es reicht nicht mehr aus,

nur Köpfe zu tauschen, sondern

echte Reformen sind gefordert.

An der Weltspitze sind wir nur

mehr im Bereich der Steuer-,

Abgaben- und Gebührenvorschreibungen

und der ständig

wachsenden Zahl von Vorschriften

und Verboten. Auch in der

Wirtschaftskammer darf es keine

Kosmetik und Plazebos mehr

geben, sondern eine Reform, die

ihren Namen auch verdient!“

Bgm. Matthias Krenn

WKÖ-Vizepräsident

Bundesobmann

08 | WirtschaftsInfo

Die Hauptthemen der

letzten Zeit zeigen es auf,

dass sich etwas ändern

muss, damit die Wirtschaft

wieder wachsen

kann. Die EU hat mit dem

Brexit gerade noch einen

Warnruf erhalten. Unsere

Bundesregierung und BK

Kern haben trotz der

Ohrfeige bei den Präsidentschaftswahlen

noch

nichts dazugelernt. Die

Wirtschaftskammer ist

zumindest einmal geistig

bereit, über eine neue

Form der Sozialpartnerschaft

nachzudenken.

Der Brexit wird nicht das

Ende der britischen Wirtschaft

bedeuten, sondern

die Zusammenarbeit wird

so wie mit Norwegen,

Island und Schweiz bilateral

erfolgen. Allein die

Eurokraten haben das

noch nicht verstanden

bzw. wollen uns weismachen,

dass ohne EU gar

nichts mehr geht.

Mit dieser Haltung verspielen

sie das bißchen

Restvertrauen der Bürger,

wenn sie weiterhin sukzessiv

die Subsidiarität

der Staaten nach hinten

drängen. Hier bedarf es

einer Rückbesinnung auf

die ursprünglichen Werte

der EU-Gründerväter.

Komplizierte, praxisfremde

Regelwerke wie das

unübersichtliche EU-Beihilfenrecht

und Basel III

erschweren nur die wirtschaftliche

Weiterentwicklung

und fördern zudem

nur den massiven

Bürokratieaufbau.

Die Bundesregierung hat

zwar einige Köpfe getauscht,

aber nicht ihre

Konzepte. Einen „New

Deal“ anzukündigen und

gleichzeitig in den alten

Trott zu verfallen ist

zuwenig. In die Uralt-

Mottenkiste zu greifen,

um dort eine Maschinensteuer

garniert mit einer

35-Stunden-Woche bei

gleichem Lohn und einer

6. Urlaubswoche herauszuholen,

ist eine gefährliche

Drohung und schadet

der Wirtschaft insgesamt.

Die Wut und Ohnmacht

der Wirtschaft, ihrer Führungskräfte

und Mitarbeiter

hat einen absoluten

Gipfel erreicht. Die Belastungen

sind grenzwertig

hoch und eine Verwaltungs-

und Bürokratiereform

ist in weiter Ferne.

Im Gegenteil sogar, denn

die Betriebe werden weiterhin

schikaniert und

hinsichtlich Steuerehrlichkeit

unter Generalverdacht

gestellt.

Eine Wirtschaft, die nur

mehr mit Verboten und

Vorschriften „niedergeknüppelt“,

staatlich bevormundet

und mit weltweit

einer der höchsten

Abgabenquote abgezockt

wird, kann nicht

wachsen und Arbeitsplätze

erhalten und schon

gar keine neuen schaffen.

Auf Hilfe seitens der Sozialpartnerschaft

wartet

man vergebens, denn

gerade sie betreibt immer

öfter reine Klientelpolitik

und treibt die Unternehmer

auf die Verliererseite.

Sie hat auch noch nicht

so wirklich erkannt, dass

sie sich selbst überlebt

hat und zu einer Standortpartnerschaft

werden

muss. Und dazu gehört

auch eine moderne, effiziente

Struktur der Sozialversicherungen.

Keinem

Menschen kann

man heute mehr erklären,

weshalb wir einen

derartigen Moloch aufrecht

erhalten.

Im Bereich der Wirtschaftskammer

müssen

wir das Heft selbst in die

Hand nehmen und eine

Reform machen, die für

andere staatliche Institutionen

als gelungenes

Beispiel dient und eine

Vorlage liefert, die man

nicht mehr übersehen

oder negieren kann!


ABC unserer Anträge im Wirtschaftsparlament

A

Abschaffung Auflösungsabgabe

ASVG-Änderung Meldeverstöße

AWG-Novelle

B

Blum-Bonus neu

Bürokratie- und Steuersenkung

E

Erhaltung Bargeld

EU-Pauschalreise-Richtlinie

F

Firmenbuchstrafen

G

Gesellenprüfung - Kostenübernahme

Gleichstellung Ausbildung (Handwerk/Schule)

GlücksspielG und Trafikanten

H

Handelsvertretergesetz - Anfrage

I

Immobilienmaklerverordnung

IT-Unterricht - Aufstockung

Investitionsförderung

K

Kampf der kalten Progression

Krankenkassen - Zusammenlegung

L

Lebensmittelkennzeichnung

Liberalisisierung Fernbusmarkt

Lohnnebenkostensenkung

M

Mineralölsteuer

Musterprozesse - Unterstützung durch WKÖ

N

Normen

Novelle der Gewerbeordnung

O

Ökostromförderung

P

Photovolatikanlagen aus heimischer Produktion

Potentialanalyse Sozialversicherung

Q

Qualifizierungsnachweis C95

Qualitätsbonus bei Lehrlingsausbildung

R

Rauchverbote in Lokalen

Recycling-Baustoff-VO

Registrierkassen - Abschreibung Zubehör

Rücknahme Gebühren Vignettenverkauf

S

Schul- und Bildungsreform

SV-Beiträge - Aussetzung bei Arbeitsunfähigkeit

ST

Steuerabkommen Schweiz

Steuervereinfachung und Valorisierung Steuersätze

Struktur- und Verwaltungsreform

T

Teilkrankenstand

TTIP - allgemein

TTIP-Volksbefragung

Tourismus-Marshallplan

Transparenzgesetz - Anfrage

Trennbankensystem - 4 Anträge

U

Umbau Handwerkerbonus

Umsetzung von Beschlüssen - offene Anträge

Urlaubsanspruch - keine Ausweitung

V

Verbot von Ratenparitätsklauseln

Nein zu weiteren Vermögenssteuern

Versicherungspflicht Elementarschäden

Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte Fahrzeuge

W

Wirtschaftsstandort - Forderungen an Regierung

Z

Zahlungstermine SVA/Finanzamt - Entkopplung

Zugänglichkeit von Auftragsarbeiten der WKÖ

WirtschaftsInfo | 09


Standortpartnerschaft

statt Sozialpartnerschaft

Man muss für die dringend notwendigen Reformen und deren Umsetzung auch einmal die

vorherrschenden sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten kritisch und selbstreflektierend

hinterfragen. Es ist einfach nicht mehr zu akzeptieren, dass jede Forderung nach einer

Verbesserung des Wirtschaftsstandortes immer an die Erfüllung einer Gegenforderung der

Gewerkschaft gekoppelt ist und Entlastungen immer mit Belastungen kompensiert werden!

Wir brauchen daher eine Standortpartnerschaft, die nicht von ideologischen Zwängen bestimmt

wird, sondern von einer Verbindlichkeit geprägt ist. Mit folgenden klar formulierten

Zielen für unsere Wirtschaft können dringend nötige Spielräume geschaffen werden, um wieder

in das europäische Spitzenfeld einzuziehen:

Echte Senkung der Lohnnebenkosten

Umsetzung der „Neuen Arbeitswelten“

Senkung der Einkommensteuern

Erleichterungen bei Unternehmensfinanzierungen

Ankurbelung von Investitionen

Ermöglichung gewerblicher Güterproduktion

Wettbewerbsfähigkeit steigern

Befreiung von Zwängen

Sozialversicherungreform: eine Versicherung - ein Beitrag!


Forderungen für eine umfassende

Gewerbeordnungsnovelle

Schaffung einer „einheitlichen freien Gewerbeberechtigung“

Damit könnten echte Verwaltungsvereinfachungen und ein Abbau von Bürokratie erfolgen. Jährlich würden

sich rund 40.000 Gewerbeanmeldungsverfahren erübrigen. Es könnte auch der Gewerbeschein-Wirrwarr

zurückgedrängt werden. Derzeit gibt es etwa 200.000 mehr Gewerbescheine als tatsächliche Gewerbetreibende.

Überarbeitung der reglementierten Gewerbe unter Einhaltung der Eckpfeiler - Leib und

Leben, Vermögen und Umwelt

Für uns gilt, die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zu berücksichtigen. Dieser hatte kürzlich am

Beispiel der Fotografen festgehalten, dass die Reglementierung die verfassungsmäßige Garantie der Erwerbsfreiheit

einschränkt. Aufgrund dieser Entscheidung, könnten einige Regulierungen erleichtert werden

und aus der Liste der reglementierten Gewerbe gestrichen werden (z.B. Reisebüros, Inkassobüros, Sattler,…).

Abbau von Beschränkungen in Wachstumsbranchen insbesondere im gehobenen

Dienstleistungssektor

Vor allem landesspezifische Beschränkungen und Verbote hemmen die Entwicklung des jeweiligen

Dienstleistungssektors. (zB Gesundheitswirtschaft, kreative Angebote, familiennahe Dienstleistungen,…).

Erhaltung von Qualitätsstandards

Ja zum Handwerk und zum Meister! So würde das Gütesiegel „Meisterbetrieb“ besser etabliert werden.

Qualität und fundierte Fachausbildung sind unabdingbar notwendig. Dazu braucht es aber keine ungerechtfertigte

Überregulierung.

Erweiterung der Genehmigungsfreistellungsverordnung

Im Einzelhandel könnte z.B. die Flächengrenze (von derzeit 200 m2 auf 500 m2) angehoben werden.

Branchenspezifische Ungleichheiten müssen so beseitigt werden.

Reduktion von Veröffentlichungspflichten

Weg mit der Bürokratie - z.B. bei IPPC-Anlagen, Emissionsschutzgesetz für Kesselanlagen,

Abfallwirtschaftsgesetz

Erleichterungen im Betriebsanlagenrecht

Bei Betriebsübergaben sind zumindest Übergangsfristen - bei unbedingt notwendigen Erneuerungen von

Betriebsanlagen - zu schaffen. Prüfintervalle gem. § 82b GewO (regelmäßig wiederkehrende Überprüfung

der Betriebsanlage) sind deutlich auszuweiten. Zudem müssen Prüfintervalle und Prüfpflichten für technische

Gerätschaften bzw. Einrichtungen vereinheitlicht werden.

Wegfall des „Kumulationsprinzip“

Nein zur Mehrfachbestrafung für idente/zusammenhängende Sachverhalte, Neuregelung § 22 VStG


Burgenland

Wirtschaftskammer wird

vom ÖVP-WB missbraucht

In der Wirtschaftskammer Burgenland stehen nur die ÖVP-

Interessen und nicht die Unternehmer im Vordergrund!

„Die Arbeit in der Wirtschaftskammer

gestaltet

sich schwierig. Der ÖVP-

Wirtschaftsbund ist zu einer

konstruktiven Zusammenarbeit

im Interesse der burgenländischen

Unternehmer

nicht bereit. Beim Wirtschaftsbund

stehen ÖVP-

Interessen im Vordergrund.

Bedauerlicherweise wird

hier auch die Wirtschaftskammer

immer wieder

„missbraucht“.“

Beim außerordentlichen

Landestag am 18. März

2014 (Oberpullendorf)

übernahm Dipl.-Ing. (FH)

Robert Peterlik, MSc von

Silvia Burian die Landesobmannschaft.

Als Stellvertreter

wurden Alfred

Krancz jun., Sylvia Fleck

und Stefan Weiss gewählt.

Die weiteren Mitglieder

des Landesvorstandes

sind: Leopold

Gruber, Wolfgang Bußlehner,

KommR Ing. Günther

Michlits, OSR Josef

Lang, Helga Huppert,

Gerald Strass, Bernhard

Kummer und Roman

Pernsteiner. Mag. Martin

Kaipel wurde in den Landesvorstand

kooptiert.

Aufgrund privater und

persönlicher Überlegungen

hat Silvia Burian nach

3-jähriger erfolgreicher

Tätigkeit ihr Amt niedergelegt

und Robert Peterlik

als Nachfolger vorgeschlagen.

Gemeinsam

mit Silvia Burian hat uns

Frau Gabriele Deutschmann

verlassen. Robert

Peterlik ist mit seinem

Team angetreten um die

unmittelbar bevorstehenden

Herausforderungen

betreffend der WK-

Wahl zu meistern.

Im Dezember 2016 hat

Robert Peterlik seine

Obmannschaft und das

Mandat im Wirtschaftsparlament

der WK-Burgenland

zurückgelegt. Im

Jänner 2017 wurde

KommR Ing. Günther

Michlits vom Landesvorstand

einstimmig zum

geschäftsführenden Landesobmann

bestellt. In

den nächsten Monaten

wird ein ordentlicher

Landestag mit Neuwahlen

stattfinden.

Bei der WK-Wahl 2015

gingen Mandate verloren

und haben wir 30 Mandaten

in den Fachgruppen,

zwei Sitze in der

Spartenkonferenz Gewerbe/Handwerk

und

Handel, einen Sitz im

Wirtschaftsparlament,

zwei Funktionäre bei den

Bezirksstellen und drei

fachkundige Laienrichter

aus dem Kreis der RfW-

Funktionäre.

KommR Ing. Günther Michlits

gf Landesobmann

12 | WirtschaftsInfo


Öffentlichkeitsarbeit und

Veranstaltungen

Das gemeinsame Ziel

unserer Landesgruppe

ist, die Basis unseres Vereines

deutlich zu verbreitern

und zu stärken.

Durch Teilnahme und

Präsenz an den verschiedensten

Wirtschaftsveranstaltungen

versuchen

wir den Bekanntheitsgrad

unserer LV-Mitglieder zu

erhöhen. Mit Pressekonferenzen,

Aussendungen

und eigenen Veranstaltungen

informieren wir

über Standpunkte und

transportieren unsere

wirtschaftspolitischen

Themen.

Neben Unternehmerstammtischen,

Pressekonferenzen

und Wirtschaftsgesprächen

gab

es Betriebsbesuche, ein

Sommerfest, Schulungen

für Funktionäre, Arbeitskreise

und unzählige Sitzungen

zur Vorbereitung

der Wirtschaftskammerwahl

2015.

Beim letzten Bundestag

wurde unserem langjährigem

Mitglied und Mandatar

Reinhard Reinthaler

das RfW-Ehrenzeichen

verliehen.

Im September 2014 stand

auch eine besondere

Festivität auf der Tagesordnung.

Der burgenländische

Ring Freiheitlicher

Wirtschaftstreibender

(RfW) wurde 40 Jahre alt

(1974-2014). Begleitet

wurden die Feierlichkeiten

von vielen Persönlichkeiten,

wie zB. LH-Stv.

Johann Tschürtz.

Derzeit sind zahlreiche

monatliche Betriebsbesuche

mit Wirtschaftslandesrat

MMag. Alexander

Petschnig geplant.

Zudem finden mit unserem

Landesrat Unternehmergespräche

statt, bei

denen sich die Unternehmer

direkt mit ihren Sorgen

und Nöten an die

Landesregierung wenden

können.

Eine der letzten Veranstaltungen

mit LR Petschnig

war der „Talk am

See“ mit einer Schiffsausfahrt

am Neusiedler See.


Kärnten

Wirtschaft stärken anstatt

sie nur noch zu belasten

Wir wollen Unternehmersein wieder attraktiv machen, den

nur die Wirtschaftschaft schaffen produktive Arbeitsplätze!

„Die Freiheitliche Wirtschaft

hat Ideen und Perspektiven

um Wachstum, Beschäftigung

und Wohlstand zu

sichern. Es liegt an der Politik,

diese Wegweiser aufzunehmen

und endlich strukturelle

Veränderungen umzusetzen.“

KommR Günter G. Burger

Vizepräsident

gf. Landesobmann

14 | WirtschaftsInfo

Belastungen haben zugenommen

Die Wirtschaft ist in den

letzten Jahren zunehmend

belastet worden.

Sei es durch die Einführung

einer Registrierkassen-

und Belegerteilungspflicht,

die Erhöhung

der Mehrwertsteuer

auf bestimmte Leistungen,

Schaffung eines

zentralen Kontenregisters

für Behörden, Verlängerung

der Abschreibungen

auf Betriebsgebäude,

Allergenverordnung,

Bestimmungen zur

Barrierefreiheit oder Ähnlichem.

Dazu sieht sich

die Wirtschaft ständig mit

weiteren Forderungen

konfrontiert: Sechste

Urlaubswoche bei langer

Betriebszugehörigkeit für

alle, verpflichtende Herkunftsbezeichnung

des

verwendeten Fleisches

für die Gastronomie oder

Überstundenabgabe. Unternehmer

werden zum

Überfluss auch noch seitens

der Regierung als

Steuerhinterzieher unter

Generalverdacht gestellt.

Die Folgen

Internationale und europäische

Vergleiche zeigen

deutlich auf, dass

Österreich jährlich an

Standortattraktivität und

Wettbewerbsfähigkeit

verliert. Unsere Betriebe

– mit den hervorragenden

Mitarbeitern – finden

derzeit äußerst erschwerte

Rahmenbedingungen

vor. Die Arbeitslosigkeit

befindet sich auf

einem Rekordhoch.

Entschlossenes Gegensteuern

unabdingbar

Wir wollen Unternehmersein

wieder attraktiv

machen, denn nur die

Wirtschaft schafft produktive

Arbeitsplätze abseits

der Verwaltung und

sichert den Wohlstand.

Gerade Klein- und Mittelbetriebe,

die mit knappen

Ressourcen Großartiges

leisten, geraten immer

mehr unter Druck. Wir

müssen entschlossen gegensteuern

und die

rechtlichen und politischen

Rahmenbedingungen

radikal verbessern.

Die Freiheitliche Wirtschaft

hat Ideen und Perspektiven

um Wachstum,

Beschäftigung und

Wohlstand zu sichern. Es

liegt an der Politik, diese

Wegweiser aufzunehmen

und strukturelle Veränderungen

umzusetzen.

Freiheitliche Wirtschaft

Bei uns sind auch Funktionäre

anderer Gesinnungen

und Unabhängige

beheimatet. Eine enge

Vernetzung mit der Landespartei

sowie mit dem

Landesobmann der Freiheitlichen

konnte aufgebaut

werden. Bei einer

gemeinsamen Klausur im

Frühjahr 2016 in Bad

Kleinkirchheim wurden

die Themen und die

Richtung für diese Periode

erarbeitet und vorgegeben.

Basisarbeit

Wie auch die FPÖ wird

die Freiheitliche Wirtschaft

von den Medien

eher verleugnet, daher

haben wir zudem ein

eigenes Medium, die

Wirtschaft Aktiv“. Verstärkt

werden auch die

modernen Medien wie

Facebook mit durchschnittlich

zw. 500 und

2000 Zugriffen pro Beitrag

genutzt. Auch wurde

ein Video mit dem Präsidium

gedreht und seit

2016 gibt es eine neue

Homepage.

Die wohl effektivste

Methode, die uns ausmacht,

ist der direkte

Kontakt und damit meinen

wir die persönlichen

Betriebsbesuche. Wir haben

es uns auch zur Aufgabe

gemacht, Betriebe

mit Urkunden und Medaillen

der Wirtschaftskammer

zu ehren. Wir

sind zumindest ein bis

zweimal die Woche in

ganz Kärnten unterwegs.


Ein weitere Methode

unsere Organisation zu

stärken, sind Unternehmertreffen

in den Bezirken,

um die Anliegen

abseits der großen Wirtschaftsthemen

(Lohnnebenkostensenkung,

Barrierefreiheit,

Registrierkassenpflicht,

Flüchtlinge

in Tourismuszentren)

auszuloten und junge

Unternehmer für die Mitarbeit

bei der Freiheitlichen

Wirtschaft zu

begeistern. Begonnen

haben wir mit den Unternehmertreffen

im Oktober

2015 in Wolfsberg

und haben bis dato

bereits alle Bezirke in

Kärnten teilweise sogar

mehrmals besucht.

Die letzten zwei Wahlkämpfe

haben das Budget

der Freiheitlichen

Wirtschaft Kärnten leider

enorm strapaziert. Wir

haben uns einen strikten

Sparkurs verordnet, um

bis zur nächsten Wahl im

Jahr 2020 genügend

Geldmittel haben.

Nachdem 2015 auch das

FW-Sommerfest dem

Sparstift zum Opfer fiel,

haben wir es geschafft,

im Jahr 2016 das Aschermittwochtreffen

in Villach,

das Sommerfest mit

Wörtherseeschifffahrt

und das Maronifest in

Klagenfurt zu veranstalten.

Mit einem Weihnachtsbrunch

haben wir

im Dezember 2016 unsere

neuen Büroräumlichkeiten

eröffnet und bieten

damit wieder eine

kompetente Anlaufstelle.


Niederösterreich

Freie Unternehmer mit Herz

für freie Unternehmer

„Die Freiheit im Herzen“ - das ist unser Motto. Wirtschaft

heißt für uns in erster Linie Menschen und nicht Konzerne!

„Es ist uns ein besonderes

Anliegen, Konzepte und

Lösungsvorschläge gemeinsam

mit den Freiheitlichen

Arbeitnehmern und

Freiheitlichen Bauern zu erarbeiten,

um dadurch an

einem gemeinsamen Strang

zu ziehen und so zum

Erfolg der freiheitlichen

Familie beizutragen!“

Elisabeth Ortner

Landesobfrau

Unser Präsidium:

Landesobfrau:

Elisabeth Ortner

Stellvertreter:

KR Hermann Fichtinger

Ing. Wolfgang Kiss

Reinhard Langthaler

Rudolf Praher

16 | WirtschaftsInfo

Als Vertreter der kleinund

mittelständischen

Wirtschaft arbeiten wir

für die Interessen der Unternehmer

in der Wirtschaftskammer

Niederösterreich

und fordern

von der „Wirtschaftsbund-Wirtschaftskammer“

Ehrlichkeit und beherzte

Interessensvertretung

anstatt Selbstbeweihräucherung!

Erst nach jahrelangem

Einmahnen durch uns, ist

nun endlich das Thema

„Bürokratieabbau“ auch

auf der Agenda der „Wirtschaftsbund-Wirtschaftskammer“

angekommen.

Allerdings ist es längst

schon so weit, dass den

Unternehmern die Zettelwirtschaft

über den

Kopf wächst. Eine vollständige

Durchforstung

unseres Paragraphendschungels

ist überfällig

– die kleinkarierte Vorschriftenflut

erzeugt immer

mehr Papierkrieg

anstatt diesen einzudämmen.

Wenn im TV die Sendung

„Vurschrift ist Vurschrift“

läuft, ist den Unternehmern

nicht mehr zum

Lachen zumute - leben

sie doch täglich mit diesem

Wahnsinn, der nicht

selten existenzbedrohend

ist! Es muss endlich

Schluss sein mit der

Bevormundung und der

Verbots- und Strafpolitik!

Wir brauchen wieder Gesetze

und Vorschriften

mit Augenmaß und gesundem

Menschenverstand

– für mündige Bürger

und freie Unternehmer!

Zugewinne bei Wirtschaftskammerwahl

im

Frühjahr 2015

Trotz übermächtiger Propagandaschlacht

des

Wirtschaftsbundes konnte

die Freiheitliche Wirtschaft

dennoch Zugewinne

verzeichnen. Die

FW-NÖ ist damit in den

Fachorganisationen der

WKNÖ mit 72 Mandataren

vertreten und zusätzlich

mit 22 Mandataren in

den Fachverbandsausschüssen

der WKÖ. Im

Wirtschaftsparlament der

WKNÖ konnten wir 5 Sitze

erreichen und zusätzlich

besetzen wir 8 Sitze

in den Spartenkonferenzen.

Schwerpunkte der nächsten

Jahre

Für die erste Jahreshälfte

2017 wurde - im Sinne

der im Programm der

FW-NÖ geforderten

Chancengleichheit - im

Vorstand beschlossen,

das Thema Energie, Energieautarkie

– Unabhängigkeit

von Konzernen

zu forcieren. Für das

Frühjahr 2017 ist eine

Veranstaltung mit Podiumsdiskussion

zu diesem

Thema geplant. Die Freiheitliche

Wirtschaft Niederösterreich

ist überzeugt,

dass das Thema

Energie alle bewegt, dass

die Möglichkeiten, sich

von weltpolitischen Entwicklungen

und dem

Gutdünken von Energiekonzernen

unabhängig

zu machen, genutzt werden

müssen. Dies bringt

für alle Bevölkerungsschichten

enorme Vorteile

und schafft Arbeitsplätze.

Die Themen TTIP, CETA

etc. bleiben selbstverständlich

auch im Fokus,

ebenso wie diverse Problemstellungen

in den

Fachgruppen und Sparten.

Für das zweite Halbjahr

2017 planen wir eine

„Ausbildungsenquete“,

denn unsere Jugend verdient

Chancen und die

Wirtschaft muss dringend

für den eigenen Nachwuchs

sorgen.

Am Thema Bürokratieabbau

und Ende der Bevormundung

werden wir

weiter dranbleiben


Oberösterreich

„Wir brauchen endlich eine

starke Interessensvertretung

für Unternehmer, die

die Dinge anspricht und

durchsetzt. Die Freiheitliche

Wirtschaft steht für eine

vernünftige Wirtschaftspolitik

in Österreich!“

KommR Bgm. Wolfgang Klinger

Abgeordneter zum Nationalrat

Landesobmann

Starke Stimme der Wirtschaft

in allen Branchen

142 Mandatare der FW-OÖ nehmen an mehr als 200

Sitzungen im Jahr teil!

Mit einem Zugewinn von

mehr als 3,5 Prozentpunkten

und einem Stimmenanteil

von 14,72 Prozent

war die Freiheitliche

Wirtschaft sehr erfolgreich

bei der Wirtschaftskammerwahl

2015. Spitzenergebnisse

erzielte

die FW in der Sparte Tourismus

mit 17,23 Prozent

(2010: 10,27 %) und in der

Sparte Transport und

Verkehr mit 17,14 Prozent

(2010: 14,34 %).

Insgesamt sind mehr als

5.700 Stimmen für die

FW abgegeben worden.

Die Wahlbeteiligung war

mit 42,1 % um mehr als 4

Prozentpunkte weniger

als 2010. Bei den Mandaten

konnten wir uns gar

um rund 40 Prozent steigern,

von bisher 101 auf

142. Damit erreichte die

FW mehr Mandate als

Sozialisten, Grüne und

Unos (Neos) zusammen.

Beachtlich ist dieses

Ergebnis auch deshalb,

weil nach dem d’Hondtschen

Verfahren Reststimmen

nicht berücksichtigt

werden und

damit größere Fraktionen

eindeutig bevorzugt werden.

Dennoch verlor der

Wirtschaftsbund mehr als

80 Mandate.

Anträge im Wirtschaftsparlament

der WK-OÖ:

Im Berichtszeitraum wurden

25 Initiativen im

Wirtschaftsparlament gesetzt.

Beispiele: Abschaffung

der Recycling-Baustoffverordnung,

Abschreibung

des Selbstbehaltes

in der Krankenversicherung,

Änderung in

der Exekutionsordnung

für GSVG-Pensionsversicherte,

Änderung im

ASVG betreffend Meldeverstöße,

Aushilfskräfteregelung

im Gastgewerbe,

Keine Parteienfinanzierung

auf Kosten der

Wirte, Sofortabschreibung

Registrierkasseninvestitionen,

Ungleichbehandlung

bei Pensionsversicherung,

Verbesserung

der Nahversorgung,

Vermeidung der kalten

Progression, Vorsteuerabzug

bei Elektrofahrzeugen.

FW-Netzwerk

Das ist ein österreichweites

Online-Verzeichnis, in

dem sich freiheitliche

Unternehmen mit ihren

Standorten und ihrer

Branche eintragen können.

Bereits mehr als 160

Mitglieder haben sich im

Netzwerk registriert und

rund 90 Firmen bzw.

Angebote eingetragen.

18| WirtschaftsInfo


Veranstaltungen

Im Berichtszeitraum wurden

70 Veranstaltungen

durchgeführt und begleitet

– Vorträge, Podiumsdiskussionen,

Wirtschaftsstammtische,

Exkursionen,

Betriebsbesuche

etc. In 10 Landesvorstands-

bzw. Präsidiumssitzungen

sowie bei 14

Bezirkstagen wurden die

notwendigen Beschlüsse

gefasst.

Öffentlichkeitsarbeit

Es gab 5 Ausgaben der

Wirtschaft aktiv“ (Auflage

pro Ausgabe ca. 60.000),

1 Ausgabe „Wirtschaft

aktiv“ Bezirk Perg (Auflage

ca. 2.500), Mitgliederinformationen

(RfW-

Brief) über aktuelle politische

und wirtschaftliche

Themen sowie Serviceinformationen.

Seit Herbst

2016 gibt es exklusiv für

FW-Mitglieder die Zeitung

„FW intern“ im

Umfang von 8 Seiten. Die

Homepage und das Werbematerial

wurden neu

gestaltet und das Wirtschaftsprogramm

wurde

der Zeit angepasst und

neu aufgelegt.

Die Freiheitliche Wirtschaft Oberöstererich in den Wirtschaftskammern

Oberösterreich und Österreich

Erweitertes Präsidium:

KommR Alfred Fenzl, KommR Ing. Wolfgang Klinger, KommR Ing. Walter

Schragner

Wirtschaftsparlament

KommR Herwig Mayer MBA, KommR Franz Mairinger, Christa Raggl-Mühlberger,

KommR Ing. Wolfgang Klinger, Michael Fürtbauer, KommR Alfred Fenzl,

Oskar Maurus, KommR Ing. Walter Schragner, KommR Karl Strauß

Ausschüsse:

Finanzausschuss: KommR Alfred Fenzl

Sozialausschuss: Ferdinand Bejvl

WIFI-Kuratorium: KommR Dkfm. Klaus Kaindl, KommR Herwig Mayer MBA

WKÖ-Kontrollausschuss: Obmann-Stellvertreter: KommR Klaus Kurzthaler

Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft:

Landesstellenausschuss / Generalversammlung: Mag. Peter Iwanoff

Bezirksstellenausschüsse

Linz-Stadt: Werner Pfeffer / Steyr-Stadt: Gottfried Dierer / Wels-Stadt: Manfred

Wiesinger, Christa Raggl-Mühlberger (kooptiert) / Braunau: Wolfgang Pohler /

Eferding: Wolfgang Meier / Freistadt: Wilhelm Pum / Gmunden: Michael Fürtbauer

/ Grieskirchen: Dieter Lang / Kirchdorf: Dietmar Ruttensteiner / Linz-

Land: KO Ing. Herwig Mahr / Perg: Dipl.-Ing. Thomas Hofko / Ried: Oskar

Maurus / Rohrbach: Manfred Lindorfer / Schärding: Stefan Aichmayr MBA /

Steyr-Land: Siegfried Geilehner / Urfahr-Umgebung: Johannes Ecker / Vöcklabruck:

Dip.-Ing. Wolfgang Gaßner / Wels-Land: Mag. Alexander Goldnagl MBA

Fachgruppen und Fachverbände

Die FW-OÖ ist in den Fachorganisationen (Innungs- und Gremialausschüssen)

der WK-OÖ mit 142 Mandaten vertreten, zusätzlich mit 28 Mandataren in den

Fachverbandsausschüssen der Bundeskammer.

WirtschaftsInfo | 19


Salzburg

Neustart einer echten freiheitlichen

Wirtschaftspolitik

Von Null auf 7,6 Prozent bei der WK-Wahl 2015 - das Wagnis

eine neue Gruppe zu gründen, hat sich mehr als gelohnt!

„Es braucht einen politischen

Umbruch, damit man

Projekte, die auf die lange

Bank geschoben worden

sind, endlich angeht. Eine

gute Wirtschaftspolitik steht

in erster Linie für gerechte

Steuern, fairen Wettbewerb

und die Sicherung unseres

Wirtschaftsstandortes!“

Ing. Christian Pewny

Landesobmann

Unser Präsidium:

Landesobmann

Ing. Christian Pewny

Stellvertreter:

Markus Breitfuß

Gabriele Staufner

Vzbgm. Andreas Teufl

20 | WirtschaftsInfo

Eine Zukunft, die nachhaltig

und sicher ist,

braucht starke und innovative

Leistungsträger.

Die Freiheit und der

Wohlstand jedes Einzelnen

werden durch eine

kraftvolle Wirtschaft

garantiert.

Aus diesem Grund haben

der RfW-Österreich und

die FPÖ-Salzburg gemeinsam

entschieden,

eine neue und vor allem

eine echte freiheitliche

Wirtschaftsorganisation

ins Leben zu rufen. Die

Gründungsversammlung

fand am 12. November

2012 in der Alten Post in

der Faistenau statt.

2013 wurden alle freiheitlichen

Unternehmer

darüber informiert und

wir haben unsere Strukturen

aufgebaut. Wir haben

unser Büro in der

Landesgeschäftsstelle

der FPÖ-Salzburg bezogen

und konnten so aktiv

mit der Arbeit beginnen!

2014 war das Jahr in dem

wir uns organisatorisch

mit der Vorbereitung und

Abwicklung der WK-Wahl

auseinandergesetzt haben.

Intensivste Herausforderung

war es, für

unsere Interessensgemeinschaft

Kandidaten &

Unterstützer zu finden.

2015 wurde uns bestätigt,

dass sich unsere Bemühungen

ausgezahlt haben.

Wir schafften bei der

WK-Wahl einen Antritt in

64 von 70 Fachgruppen

und erhielten beim

Erstantritt 1.650 Stimmen

und konnten schon beim

Erstantritt mit 7,6 Prozent

die sozialistische Fraktion

und die UNOS überholen.

Wir sind somit in der WK-

Salzburg mit 52 Mandaten

vertreten und sind in

29 Fachgruppen sogar

die zweitstärkste Fraktion

geworden. Mit Frau Sabine

Walchhofer haben wir

auch eine Fachgruppenobfrau-Stellvertreterin.

Mit diesem Wahlergebnis

konnten wir einen Sitz im

Erweiteren Präsidium,

vier Sitze im Wirtschaftsparlament,

vier Sitze in

den Spartenkonferenzen

und einen Spartenobmann-Stellvertreter

erreichen.

Ebenfalls vertreten

sind wir in allen sechs

Bezirksstellenausschüssen

und vielen weiteren

Ausschüssen.

Die Aufzählung aller

durchgeführten Veranstaltungen

würde den

Rahmen des Berichtes

sprengen. Uns ist vor

allem der persönliche

Kontakt mit den Unternehmern

wichtig und so

lassen wir auch den Wirtschaftsbund

bei Betriebsbesuchen

des Wirtschaftkammerpräsidiums

nicht

„alleine“, sondern zeigen,

dass es eine freiheitliche

Wirtschaftskompetnenz

gibt.

Wir haben daher in einigen

Klausuren als

Schwerpunktprogramm

– auch für eine zukünftige

eventuelle Regierungsbeteiligung

– drei

Themenfelder festgehalten,

um den Stillstand im

Land aufzubrechen und

eine wirtschaftspolitische

Richtung vorzugeben:

Leistung muss sich wieder

lohnen:

Hier geht es darum, Steuern,

Abgaben & Gebühren

zu senken und die

Lohnneben- und Zusatzkosten

deutlich zu

verringern und vor allem

Investitionen anzukurbeln,

um Wachstum zu

generieren. Wir haben

heute eine geringere

Investitionstätigkeit als

vor der Krise im Jahr

2008. Die hohe steuerliche

Belastung ist ein

Grund für die geringe

Investitionstätigkeit und

daher ist unser Wirtschaftswachstum

im

europäischen Vergleich

sehr bescheiden.


Freies Unternehmertum

fördern: Wir stehen für

einen massiven Bürokratie-

und Verwaltungsabbau,

mehr Bildung und

Ausbau der Fachkräfteausbildung

(Stichwort

Lehre), Erleichterungen

bei Unternehmensfinanzierungen

und die gewerbliche

Güterproduktion

ist besser und einfacher

zu gestalten.

Marktwirtschaft mit sozialer

Verantwortung:

Der „Moloch“ Sozialversicherung

muss gestutzt

werden. Wir brauchen

einen Schutz vor behördlicher

Willkür und Schikane

und endlich Rechtssicherheit,

gerade auch in

Bezug auf die neuen sich

verändernden Arbeitswelten.

Diese Punkte haben wir

als Leitantrag für den

Landestag 2016 erarbeitet,

aber auch gleichzeitig

in der Wirtschaftskammer

Salzburg als

Antrag zur Standortsicherung

eingebracht.

Mit Anträgen haben wir u.

a. die Rücknahme der

Erhöhung der Mehrwertsteuer

bei Beherbergung,

Schaffung von zusätzlichen

Investitionsanreizen,

Fortführung des

AMS-Fachkräftestipendiums,

die Abschaffung der

Registrierkassenpflicht,

NEIN zur Mega-Maut,

den Handwerkerbonus

bis 3.000 Euro und eine

Regelung für die unbürokratische,

belastungsfreie

und kurzfristige Mitarbeit

von Familienangehöri

gen, gefordert.


Steiermark

Wirtschaft stärken - mit

den richtigen Maßnahmen!

Wir setzen den Abbau der Belastungen für die Unternehmerschaft

in den Mittelpunkt.

Zur Stärkung der Wirtschaft

bedarf es unter anderem folgenden

Maßnahmen:

- Vorsteuerabzug für betrieblich

genutzte

Fahrzeuge

- Unternehmer entlasten!

- Verwaltungsreform

- Bürokratieabbau

- Kammerreform.

KommR Dr. Erich Schoklitsch

Landesobmann

Unser Präsidium:

Das wesentliche Ziel der

Freiheitlichen Wirtschaft

Steiermark ist es, unsere

heimischen Unternehmer

zu entlasten.

Vor allem kleine und

mittlere Unternehmen

(KMU) sowie Ein-Personen-Unternehmen

(EPU)

erfahren massive Belastungen

in ihrem unternehmerischen

Alltag,

während Großkonzerne

weiterhin von den Regierungsparteien

gefördert

werden.

Seit Jahren warnen wir

schon vor den fatalen

Folgen der vielen Fehlentwicklungen

der Wirtschaftspolitik,

für die die

SPÖ und ÖVP in den vergangenen

Jahren verantwortlich

zeichnen. Neben

den in Österreich

bereits exorbitant hohen

Lohnneben- und Lohnzusatzkosten

kommen

immer mehr wirtschaftliche

Belastungen hinzu.

Mittlerweile gibt es in

sämtlichen Sparten und

Branchen schwerwiegende

Probleme.

Die bestehenden Reglementierungen

gilt es zu

reformieren, damit die

Unternehmerschaft nicht

noch mehr mit der ständig

weiter ausufernden

Bürokratie zu kämpfen

hat, sondern endlich wieder

Luft zum Atmen und

Zeit für die eigentlichen

unternehmerischen Tätigkeiten

bekommt. Täglich

kämpfen Betriebe um

ihr Überleben und müssen

sich mit der Registrierkassenpflicht,

der

Allergenverordnung,

dem Rauchverbot, dem

Lohn- und Sozialdumping

und vielen weiteren

wirtschaftlichen Hürden

herum schlagen.

WK-Wahl 2015

Wir konnten den Platz 2

zurückerobern und mit

unseren 12% haben wir

knapp 4% zugelegt. Insgesamt

erhielten wir

4.582 Stimmen und das

bedeutet einen Zuwachs

von 1.653 Stimmen gegenüber

der Wahl 2010

und damit eine Erhöhung

der Mandate von 73 auf

100.

Wir sind somit mit insgesamt

150 Mandaten (inkl.

Zurechnungen) vertreten

und erreichten 3 Sparten-Obmann-Stellvertreter,

5 Obmann-Stellvertreter

bei den Fachgruppen

und jeweils 8 Sitze

im Wirtschaftsparlament

und in den Spartenkonferenzen.

Landesobmann

KR Dr. Erich Schoklitsch

Stellvertreter:

Ing. Hermann Freitag

Gabriele Karlinger

Dkfm. Kurt Stopper

Geschäftsführung:

Isabella Grössing

22 | WirtschaftsInfo


Tirol

Die treibende Kraft in der

Wirtschafskammer Tirol

Als zweitstärkste Fraktion setzen wir mit unserem Wirtschaftsprogramm

und Kammeranträgen Akzente und Steilvorlagen!

„Die Freiheitliche Wirtschaft

Tirol verdoppelte die Sitze

im Wirtschaftsparlament von

3 auf 6, zudem sind wir auch

in allen Bezirksausschüssen ,

Fachgruppen und Spartenkonferenzen

vertreten und

können so unser Wirtschaftsprogramm

so breit als

möglich einbringen!“

KommR Winfried Vescoli

Landesobmann

24 | WirtschaftsInfo

Nach der Übernahme

von LO Vescoli im Jahr

2005 und einem großen

Schuldenstand sind wir

seit Jahren schuldenfrei

und das trotz zweier

Wahlkämpfe.

Vor der WK-Wahl 2015

hatten wir bedauerlicherweise

mit der schweren

Erkrankung unserer langjährigen

Geschäftsführerin,

Frau Barbara Wenko

(verstorben 2016) zu

kämpfen. Mit einer jungen

ambitionierten Dame

konnten wir dann trotzdem

ein hervorragendes

Wahlergebnis mit knapp

11 % erreichen.

Zusammenarbeit mit der

FPÖ-Tirol

Die FPÖ wurde aktiv bei

den Gemeinde-, Nationalrats-

und Landtagswahlen

unterstützt. Bei

der Bundespräsidentschaftswahl

war LO Vescoli

jedes Wochenende

in verschiedensten Stadtteilen

Innsbrucks wahlwerbend

anzutreffen. Die

hervorragende Zusammenarbeit

mit der Partei

kommt auch bei den

Unternehmern gut an. LO

Vescoli ist zudem seit

Oktober 2015 FPÖ-Klubobmann

der Innsbrucker

Gemeinderatsfraktion.

Die aktive Mitarbeit unserer

Mitglieder - gemeinsam

mit der FPÖ - ist der

Garant dafür, sich gut auf

die kommenden Wahlen

im Land, Bund und Wirtschaftskammer

vorzubereiten.

Denn nur wenn

wir jetzt den Aufschwung

der FPÖ in der Bevölkerung

mitnehmen, geht

sich ein noch besseres

Ergebnis für uns aus!

Vorreiter in Tirol

Seit Januar 2016 erscheint

alle zwei Monate

ein Online-Magazin, welches

unter Mithilfe von

unserem Pressereferenten

Georg Hermann

gestaltet wird. In diesem

berichten wir über aktuelle

Anliegen der Wirtschaftstreibenden

und

auch über Veranstaltungen.

Zudem werden

unsere Funktionäre vorgestellt.

So haben Mitglieder

und Funktionäre

die Möglichkeit, ihre

Tätigkeit zu präsentieren.

Zudem wurde im Rahmen

der Bundespräsidentenwahl

Norbert

Hofer mehrfach ganzseitig

medial unterstützt!

Gemeinsam stark

Um das Teambuilding zu

stärken, fand unter anderem

eine „EU-Reise“ nach

Brüssel - unterstützt

durch MEP Dr. Barbara

Kappel - statt, dazu mehrere

Klausurveranstaltungen

und zum Jahresabschluss

Adventsumtrünke

in allen Bezirken. Wir fordern

unsere Funktionäre

nicht nur bei der Mitarbeit,

sondern wir versuchen

sie auch im Rahmen

unserer Möglichkeiten

zu honorieren. In diesem

Jahr steht eine Bildungs-Klausurreise

nach

Berlin an.

Neuer Name - neue Logo

Ein großes Thema war

und ist die Namensänderung

auf Freiheitliche

Wirtschaft Tirol und dem

damit einhergehenden

neuen Internetauftritt.

Dies implizierte eine Vielzahl

an Sitzungen zur

Erstellung einer neuen

Homepage und der Vermarktung

unseres neuen

visuellen Erscheinungsbildes.

Wirtschaftsprogramm

Wir haben in den letzten

Monaten in mehreren

Klausuren ein regionales

Wirtschaftsprogramm für

Tirol erarbeitet. Im Mittelpunkt

dabei steht, dass

der Unternehmer wieder

als Unternehmer tätig ist

und nicht als Bürokrat.

2017 wird ein earbeitsreiches

Jahr für uns, da wir

bereits mit den Vorarbeiten

für die nächsten Wirtschaftskammerwahlen

2020 beginnen werden.


Unsere Anträge im Wirtschaftsparlament mit Zustimmung aller Fraktionen

Ausarbeitung der Vor- und Nachteile von Olympischen Spiele durch die WK-Tirol und ihren Abteilungen,

um diese Ergebnisse für eine Machbarkeitsstudie zur Verfügung stellen.

Die WK-Tirol wird aufgefordert, den jeweiligen Fachgruppen näher zu bringen, dass das WIFI Tirol

für die Weiterbildung und Fortbildung von Unternehmern und zukünftigen Unternehmern ist.

Änderung der Gewerbeordnung und Änderungen des Kammerwahlsystems

Keine finanzielle Belastung von Stromkunden durch Smart Meter

Kein politisches Kleingeld auf dem Rücken des Bestbieterprinzips

Familienangehörige müssen unbürokratisch und ohne finanzielle Belastung aushelfen können

Die Wirtschaftskammer Tirol hat sich beim Land Tirol einzusetzen, dass die Vergnügungssteuer

ersatzlos gestrichen wird - so wie schon bereits dier Streichung der Kriegsopferabgabe

WirtschaftsInfo | 25


Vorarlberg

Unternehmer brauchen wieder

maximale Flexibilität

Die Bundesregierung hat keine Visionen und gar keinen

Reformeifer und die Sozialpartner driften nur auseinander.

„Eine Sozialpartnerschaft,

welche nur mehr auf standortschädliche

Kompromisse

aufgebaut ist, bringt uns

nicht weiter!“

KommR Ing. Edi Fischer

Vizepräsident der WK-Vbg.

Landesobmann

Unser Präsidium:

Weder Bundesregierung

noch Sozialpartner sind

in der Lage gemeinsame,

standort- und wettbewerbsbedingte

Zukunftskonzepte

vorzulegen.

Die politische Interessenslage

der Sozialpartner

triftet immer mehr

auseinander und die

Bundesregierung hat keine

Visionen und schon

gar keinen Reformeifer.

Im Gegenteil, es wurden

immer neue und weitere

Belastungen für die Wirtschaft

beschlossen.

Um in Zukunft erfolgreich

zu sein, müssen

Unternehmer mit maximaler

Flexibilität den

Herausforderungen des

internationalen Marktes

begegnen können. Wenn

diese Flexibilität von

einem politischen Hick-

Hack untergraben wird,

wird sich am Status Quo

nichts ändern.

Eine rasche, umfangreiche

betriebliche Entlastung

kann einen nachhaltigen

Aufschwung sichern

und Investitionen

generieren. Durch eine

eigene große Strukturreform

könnte der Sozialpartner-Stillstand

aufgebrochen

werden. Die

Sozialpartnerschaft alter

Prägung muss sich zu

einer Standortpartnerschaft

weiterentwickeln

und echte Zukunftslösungen

für den Arbeitsund

Wirtschaftsstandort

vorlegen. So muss die

enge Verflechtung mit

den Regierungsparteien

gelöst werden und endlich

wieder eine ehrliche

Interessensvertretung

stattfinden.

Mitgliederservice:

Es konnten im Berichtszeitraum

16 renommierte

Vorarlberger Unternehmer

als aktive Neumitglieder

geworben werden.

Sie bringen mit ihren

Ideen frischen Wind in

die Freiheitliche Wirtschaft

und wir können

nunmehr viel mehr Branchen

und auch Betriebsgrößen

- von EPU, über

klassisches Handwerk bis

zu Industriebetrieben

abdecken.

Landesobmann

VP KR Ing. Edi Fischer

Stellvertreter:

KR Ing. Fritz Amann

KR Roman Zech

Geschäftsführer:

Mag. Michael Brduscha

26 WirtschaftsInfo


WK-Wahl 2015 und die

Kammerarbeit

Wir sind mit 238 Mandaten

in der Wirtschaftskammer

Vorarlberg vertreten

und haben einen

Stimmenanteil von 20

Prozent. U. a. stellen wir

einen gewählten Vizepräsident,

einen Sparten-

Obmann-Stellvertreter,

sieben Obmänner/Frauen

in den Fachgruppen

und sind mit neun Sitzen

im Wirtschaftsparlament

vertreten. Wir bringen

unsere Themen über

Anträge, Resolutionen

und Anfragen ein, sind

der Motor der Kammerreform

und arbeiten

intensiv in der Arbeitsgruppe

zur Kammerfinanzierung

mit.

Eine kleine Auswahl unserer Veranstaltungen:

- Großveranstaltung mit Dr. Sarrazin in Götzis Zech World

- Informationsveranstaltung mit Dr. Cordes (Dax Manager) zu den Russland

Sanktionen

- Informationsveranstaltung Abfertigung neu mit NAbg. Bernhard Themessl

- zahlreiche Messebesuche

- Petition – Vorsteuerabzug für alle betrieblich genutzten Fahrzeuge.

- Arbeitskreise (Erarbeitung eines Entlastungsprogramms für KMU), Klausuren

- jährliche Veranstaltung der Oberlecher Wirtschaftsgespräche

- Besuch des EU Parlaments

- Unterschriftenaktion gegen Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung

- Besuch des Stuttgarter Vasen mit Vorstandsmitgliedern


Freiheitliche Wirtschaft

Bundesgeschäftstelle

Große Neugasse 28/1, 1040 Wien

T: +43 1 4082520

F: +43 1 4082520-20

office@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at

Freiheitliche Wirtschaft

Burgenland

Rusterstraße 70 b, 7000 Eisenstadt

T: +43 1 1 4082520-13

F: +43 1 4082520-20

burgenland@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at/bgld

Freiheitliche Wirtschaft

Kärnten

Lastenstraße 26, 9020 Klagenfurt

T: +43 463 504610, F: +43 463 504610-12

M: +43 664 3373302

kaernten@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at/ktn

Freiheitliche Wirtschaft

Niederösterreich

Große Neugasse 28/1, 1040 Wien

T: +43 1 408252-17

F: +43 1 4082520-18

noe@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at/noe

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Oberösterreich

Pochestraße 3, 4020 Linz

T: +43 732 774814

F: +43 732 774814-20

ooe@freiheitliche-wirtschaft.at

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T: +43 1 662 628120, F: +43 1 662 628120-33

M: +43 664 1924060

salzburg@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at/sbg

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Steiermark

Grabenstraße 75, 8010 Graz

T: +43 316 773350

F: +43 316 773350-55

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T: +43 512 562040

F: +43 1 512 562040-10

tirol@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at/tirol

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T: +43 5574 44037, F: +43 5574 484004

M: +43 664 3384704

vorarlberg@freiheitliche-wirtschaft.at

www.freiheitliche-wirtschaft.at/vbg

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