KRD17-AstaGröting-Kunstheft-Small2

kunstraumdornbirn

Asta Gröting:

Die Geschichte der Werkzeuge

ist das aufgeschlagene Buch

der menschlichen Psychologie

Kunstheft für Schüler, Jugendliche

und Erwachsene


2

Filmprojektionsgerät AEG. Wurde im Saalbaukino Feldkirch verwendet.


Die Geschichte der Werkzeuge

ist das aufgeschlagene Buch der

menschlichen Psychologie

Wer die Montagehalle betritt,

fühlt sich in eine andere Zeit

zurückversetzt. Eine Fülle

von Werkbänken und historischen

Maschinen mit Bezug

zur Vorarlberger Industrieund

Handwerksgeschichte

begegnet uns: Webstühle,

Nähmaschinentische,

Stickmaschinen, Drehbänke,

Schreibtische und viele weitere

Objekte wecken unsere

Neugier und Bewunderung.

Eine Übersicht und ein Plan

zu allen Objekten findet sich

im Innenteil des Heftes.

Alle gezeigten Maschinen

sind auch Kunstwerke der

Ingenieurskunst: Sie übersetzen

menschliche Bewegung

und Handlung in maschinelle

Prozesse. An den alten Maschinen

sind solche mechanischen

Bewegungen noch

nachvollziehbar, während bei

modernen Maschinen vieles

in zumeist geschlossenen

Systemen abläuft. Die technischen

Neuerungen führten

im 19. Jahrhundert weltweit

zu einer industriellen Revolution,

die mit vielen Konflikten

verbunden war. Viele Handwerker

verloren ihre Arbeit

und vor allem Selbständigkeit.

Sie wurden zu Lohnabhängigen,

die nur noch Teile

des Werkstückes bearbeiteten

und einen wesentlichen

Bezug zur eigenen Arbeit

verloren. Diese Umwälzung

und der Verlust des körperlichen

Bezugs zur Arbeit ist

ein wesentliches Thema der

Künstlerin Asta Gröting. Die

Installation aus Maschinen

und Objekten sowie mehrere

Videofilme regen zum Nachdenken

über unser modernes

Verhältnis zur Arbeit an. Der

Titel der Ausstellung ist ein

Zitat nach dem Philosophen

und Begründer des Marxismus,

Karl Marx (1818-1883).

Er forderte, alle Produktionsmittel

zu sozialisieren, also

zum gemeinsamen Besitz

der Arbeiter zu machen.

3

Arbeitsanregungen

—Betrachte die Maschinen und versuche deren Funktion zu verstehen

—Zeichne einzelne Apparate oder Details (Schalter, markante Teile)

—Verwende die gezeichneten Elemente als Anregung für die Darstellung einer

Fantasiemaschine (Malerei, Zeichnung, Collage)

—Überlege, wo es in Deinem Wohnort noch echte Handwerksbetriebe gibt.

—Diskutiere in einem kleinen Text, inwiefern durch die Digitalisierung der Einsatz der Hand

als Instrument zurückgeht. Wo braucht es noch geschickte Hände?


Der Kunstraum als Teil

des Kunstwerks

4 Es könnte für die künstlerische

Installation von

Asta Gröting keinen geeigneteren

Ort geben als

die alte Montagehalle des

Kunstraums Dornbirn. Stadtarchivar

Mag. Werner Matt

schreibt über die bewegte

Geschichte dieses Raums:

Text: „Geschichte der Rüschwerke“ von Klaus Fessler / Werner Matt (Hg.)

Die Rüsch-Werke waren ein

wichtiger Turbinenbaubetrieb

in der Österreich-Ungarischen

Monarchie und

lange Zeit die führende

Maschinenfabrik in Vorarlberg.

Begonnen hatte alles

mit einer Liebesgeschichte.

Der Schweizer Josef Ignaz

Rüsch kam 1823 nach

Dornbirn, um eine Mühle für

Karl Ulmer zu bauen. Hier

lernte er Maria Katharina

Herburger kennen und heiratete

sie bald darauf. Rüsch

kaufte mit seinem Schwager

eine Hammerschmiede

mit Wasserantrieb in der

Schmelzhütte. 1835 entstand

daraus die Firma Josef Ignaz

Rüsch zum Eisenhammer.

International bekannt wurden

die Rüsch-Werke im 19. Jahrhundert

durch „intelligente

Produkte“, wie die patentgeschützten

automatischen

Turbinen-Regulatoren, die

Drehzahl und Wassermenge

automatisch steuerten und

die stetige Überwachung

überflüssig machten. Die

Planung und Konstruktion

von Turbinen und ganzer

Kraftwerksanlagen sowie

anderer Maschinen lag in

den Händen geschickter

Ingenieure, unter denen der

Dornbirner Josef Ehrhart, der

spätere Direktor von Voith/

St. Pölten, besonders herausragte.

Insgesamt baute

die Firma bis 1941 an die

1000 Turbinen- und zahlreiche

Wasserkraft-Anlagen.

Die Firma Rüsch beschäftigte

in der Metallverarbeitung

vorwiegend Facharbeiter und

Handwerker. Als solche waren

sie schwer ersetzbar und

meist sehr selbstbewusst.

Österreichweites Aufsehen

erregte aber auch der 1910

stattgefundene Arbeitsausstand

in den Rüsch-Werken,

der mit 13 Wochen der

längste Streik der Vorarlberger

Arbeitergeschichte war.

Heute befinden sich auf dem

ehemaligen Firmengelände

in Schmelzhütten neben

dem Kunstraum die inatura –

Erlebnis Naturschau Dornbirn

sowie der Stadtgarten.


5

Die Montagehalle dient heute dem Kunstraum Dornbirn als Ausstellungsraum

(Original Ingrid Philipp, Reproduktion Stadtarchiv Dornbirn)

Arbeitsanregungen

— Vergleiche die Arbeitsbedingungen in der Montagehalle mit denen in einer

modernen Fabrikhalle

— Streiks und Arbeiteraufstände haben schon im 19. Jahrhundert Künstler zu Bildern

angeregt. Recherchiere nach Werken zum „Weberaufstand“ von Käthe Kollwitz.


Maschinen,

Maschinen,

Maschinen, …

6

Arbeitsanregungen

— Auf dieser Doppelseite sind einige der ausgestellten Maschinen abgebildet.

Was unterscheidet sie vom Aussehen her von heutigen Maschinen und Apparaten?

— Fotografiere die Maschinen, drucke Bilder Deiner Wahl aus und montiere anschliessend

daraus eine „neue“ Maschine.

— Lasse Dich von der Form einer Maschine anregen und gestalte ein roboterhaftes Ungetüm

(als Zeichnung, als Malerei, als gebaute kleine Skulptur).


7

Ansichten der Ausstellung von Asta Gröting im Kunstraum, 2017, © Hansjörg Kapeller


Handwerk, Maschinen

und die Kunst

8

links: Messerschmiede im 15. Jahrhundert, http://fresh-seed.de/staen de-im-deutschen-handwerk-im-bild

rechts: Karikatur, Wöchentlicher Anzeiger für Kunst- und Gewerbe-Fleiß im Königreiche Bayern, Nr. 23, 7. Juni 1817, S. 347 ff.

Arbeitsanregungen

Auf dieser Seite finden

sich Beispiele für Darstellungen

von Handwerk und

Maschinen in der Kunst.

Der alte Holzschnitt zeigt,

mit welchem körperlichen

Einsatz die zwei Schmiede

bei der Anfertigung einer

Messerklinge zusammen

arbeiten mussten.

— Beschreibe, welche Rolle menschliches Können und handwerkliche Geschicklichkeit beim

Messerschmied (vgl. Abb.) früher nötig waren.

Die Karikatur aus dem 19.

Jahrhundert verrät viel

über die Hoffnungen, die

mit der Ablösung der

körperlichen Arbeit durch

den Einsatz der Maschinen

verbunden war. Der

Künstler Konrad Klapheck

zeigt die Magie, die von

Maschinen ausgehen kann.

— Beschreibe die zwei humorvollen Zeichnungen, welche die Folgen der Automatisierung

und neuer Technik im Vergleich zu früher darstellen. Welche ähnlichen Entwicklungen gibt

es heute? Zeichne selbst eine Karikatur dazu und vergleiche dabei die heutige Situation mit

der womöglich zukünftigen.


9

Konrad Klapheck. Der Krieg. 1965. Öl auf Leinwand., Ausschnitt

Konrad Klapheck malt meist

technische Apparate des

Alltags wie Näh- oder Bohrmaschinen.

Die Maschinen

scheinen auf den ersten Blick

täuschend echt dargestellt

zu sein, doch Klapheck

nimmt Veränderungen vor:

er isoliert und vereinfacht

die Dinge. Seine nüchternen

Bilder erzeugen etwas

Beängstigendes, manche

wirken wie menschliche

Figuren.


TOUCH

Video, 2017

10

TOUCH, Video Still, Asta Gröting

In der Ausstellung sind drei

Bildschirme aufgestellt, die

ein Video der Künstlerin zeigen.

In dem 2017 entstandenen

Video TOUCH sieht der

Betrachter den Händen der

Künstlerin beim Modellieren

eines Portraits aus Ton zu.

Während der Arbeit entsteht

das Gesicht und dieses entwickelt

sich zu einem ersten

Gesichtsausdruck, dem

weitere mit anderer Mimik

folgen. Die ältesten Werkzeuge

des Menschen, die

Hände, formen die menschlichen

Emotionen zu einer

Psychologie ohne Worte.

Arbeitsanregungen

— Versuche aus Ton oder Knete mit den Händen ein Gesicht zu formen.

Verwende dazu eine etwa tennisballgroße Masse.


Die Bildhauerin

Asta Gröting

Asta Gröting (geb. 1961) lebt

und arbeitet in Berlin. Seit

2009 lehrt sie als Professorin

für Bildhauerei an der

Hochschule der Bildenden

Künste in Braunschweig.

Sie zeigte Einzelausstellungen

unter anderem im

Neuen Berliner Kunstverein,

Berlin (2010), dem Lentos

Kunstmuseum, Linz (2010),

dem Henry Moore Sculpture

Institute, Leeds (2009),

im MARTa Herford (2006),

Herbert F. Johnson Museum

of Art, Ithaca (2004), und

im de Appel arts centre

(1995). Außerdem nahm sie

an Gruppenausstellungen

unter anderem im Moscow

State Vadim Sidur Museum,

Moskau (2016), Deutschen

Hygiene Museum, Dresden

(2015), Northern Norway Art

Museum, Tromsø, Norwegen

(2015), Wilhelm-Hack-Museum,

Ludwigshafen (2014),

Fondation Cartier pour l’art

contemporain, Paris (2011),

Von der Heydt-Museum,

Wuppertal (2009), Fridericianum,

Kassel (2006), in der

Biennale of Sydney (2004),

im ZKM, Karlsruhe (2000),

Landesmuseum Joanneum,

Graz (2000) und im Wiener

Kunstverein (1999) teil.

Seit 1994 arbeitet sie an

dem Langzeit Projekt „The

Inner Voice“ mit BauchrednerInnen

aus aller Welt in

Performances und Videos,

die u.a. im Theater der Welt,

Stuttgart, Tanzquartier Wien,

Printemps de septembre,

Toulouse, inszeniert wurden.

11

Portrait Asta Gröting


Die Maschinen

im Überblick

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17 23


Ein herzliches Dankeschön

gilt den Leihgebern der 65

eingesetzten Maschinen:

Druckwerk Lustenau,

Firma Wucher Ludesch,

HTL Dornbirn, Stadtmuseum

Dornbirn, Stadtarchiv

Dornbirn, Marktgemeinde

Lustenau, Vorarlberg

Museum, Vorarlberger

Museumswelt und

Zumtobel Kerzen.

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14 01

Schindelbock

1800

Diente zur Herstellung von Holzschindeln (zum

Eindecken eines Daches oder einer Fassade)

und zum Fertigen von Heinzen (Holzgestelle zum

Trocknen von Heu in der Landwirtschaft).

02

Stockwinde

1830

Mechanische Hebevorrichtung

03

Kl. Feldschmiede mit

handgeschmiedetem Schraubstock

1830

Zur mobilen Bearbeitung von Werkzeugen

04

Raubank

1850

Aus Holz oder Metall gefertigter Handhobel

zur flächigen Holzbearbeitung

05

Nasswasserschleifstein

1850

Zum Schleifen für Werkzeuge, Messer

06

Holzschubkarette

1880

Transportgerät für Holz

07

Universal Waschmaschine

1887

Staatspreis 1887, Firma Gardtner Wien

08

FädelmaschineFirma Henri Levy,

Rohrschach

1910

Bis zur Erfindung der Fädelmaschine (um 1890)

musste das Einfädeln von Hand vorgenommen

werden und war meist Kinder- oder Frauenarbeit.

09

Wickelmaschine für Garn

1910

Zur Arbeitsvorbereitung im textilen

Produktionsprozess

10

Blähe

1900

Zum Reinigen und Sortieren von Getreide

11

Obstmühle

1900

Zerkleinerung von Obst bei der

Schnapserzeugung

12

Ausschneidemaschine Feston

1900

Zum mechanischen Ausschneiden von Bändern

13

Seilmachergerät

1910

Zur Herstellung von Seilen

14

Fädelmaschine Firma Henri Levy,

Rohrschach

1890

Die Fädelmaschine schneidet den Stickfaden in

beliebiger Länge ab, fädelt ihn in die Nadel ein,

erzeugt den Knopf und steckt die eingefädelte

Nadel auf ein Nadelkissen.

15

Kettenstichmaschine Bonnaz

1910

Maschine zur Erzeugung einer gewünschte Naht

(Nähmaschine)

16

Hobelbank

1910

Werkbank für Tischler

17

Drucksetzmaschine Linotype

Modell 4

1911

Zur Herstellung des Schrifttypensatzes mittels

Bleisatzlettern bzw. -zeilen. Hauptanwendungsgebiet:

Zeitungssatz


18

Nähmaschine für Leder

1915

Einsatz in Kleidungs- und Schuhproduktion

15

19

Holzverarbeitungsmaschine

1920

Multifunktionsmaschine zum Bearbeiten (Sägen,

Hobeln, Fräsen) von Holz. Schulgerät aus der

Landesberufsschule Dornbirn

20

Stickmaschine

1920

Zur Herstellung von Stickereien für Bekleidung

und Tischdekoration

21

Handstickrahmen mit Ständer

1880

Zur manuellen häuslichen Herstellung von

Stickereien

22

Schusterei

1920

Zur Reparatur und Reinigung von Lederschuhen

23

Spitzenklöppelmaschine

1920

Zur Erzeugung von Klöppelspitzen als Applikationen

oder Grundmaterialien für Damen-Oberbekleidung,

Tisch- und Bettwäsche, Gardinen etc.

24

Fräsmaschine

1920

Spanende Werkzeugmaschine zur Erzeugung

komplexer Teile (Motorblock, Zahnräder.) Auch

einfache Arbeiten wie Bohren möglich.

25

Stechmaschine

1920

Motive oder Monogramme wurden zuerst auf

Papier gestochen und anschließend mittels

Wäscheblau auf Stoff gepaust.

26

Honigschleuder

1920

Gewinnung von Honig aus Bienenwaben durch

Zentrifugalkraft

27

Druckmaschine Tiegel

1925

Für den Hochdruck konzipierte Handpresse

28

Handschneidemaschine Krause

1925

Stapelschneider für Papiere aller Art

29

Mühle

1930

30

Bügelpresse

1900

Mechanische Bügelmaschine

31

Kugelpumpe

1930

Zum Auspumpen von Jauche

32

Trockenhaube Metall

1930

Friseur Pipka, Feldkirch

33

Lockenwicklerapparat

1930

Friseur Pipka, Feldkirch

34

Wickelmaschine für Garn

1930

Zur Arbeitsvorbereitung im textilen

Produktionsprozess

35

Dreibein Stativ

1930

Für Vermessungszwecke im Baugewerbe

36

Filmprojektionsgerät

1935

Mit Kohlestableuchtmittel. Wurde im Saalbaukino

Feldkirch verwendet.


16 37

Filmprojektionsgerät AEG

1935

Mit Kohlestableuchtmittel. Wurde im Saalbaukino

Feldkirch verwendet.

38

Zeichentisch

1940

Für Planungen im Bauwesen. Einsatz im Bauamt

der Stadt Dornbirn

39

Zinkenfräse für Tischler

1940

Zur Erzeugung trapezförmiger Aussparungen,

die für Holzverbindungen ohne den Einsatz von

Nägeln oder Schrauben verwendet werden.

40

Schusternähmaschine

1940

Einsatz in der Kleidungs- und Schuhproduktion.

Schuhmacher Leitner, Rankweil

41

Holzverarbeitungsmaschine

1940

Zur Bearbeitung von Holz

42

Zeichentisch

1940

Für Planungen im Bauwesen

43

Gewerbewaschmaschine

1940

Werksbad Fa. Ganahl & Co., Frastanz

44

Wachsziehmaschine Holz

1950

Zur Herstellung von Peitschenkerzen. Am Rad

werden Dochte befestigt. Das Rad wird gedreht

und flüssiges Wachs über die Dochte geschüttet.

45

Overlock Nähmaschine

1950

Näht den Rand eines oder mehrerer Stoffe

46

Setz Schrank

1950

Zur Aufbewahrung der Buchstaben, Lettern

47

Kerzenproduktionstisch

1950

In die Formen wird ein Docht eingespannt und mit

flüssigem Wachs aufgefüllt

48

Kerzenproduktionstisch Metall

1950

Manuell werden Dochte zusammengedreht

49

Waschmaschine Kupfer

1950

50

Beton- oder Mörtelmischmaschine

1950

Bis heute auf Kleinbaustellen in Verwendung

51

Waschmaschine Miele

1950

Mit Kohlefeuerung zur Warmwassererzeugung

52

Bitumenkarette

1950

Transportgerät

53

Handwebstuhl

1950

Zur Ausbildung in der Höheren Technischen

Lehranstalt Dornbirn

54

Handwebstuhl

1950

Zur Ausbildung in der Höheren Technischen

Lehranstalt Dornbirn

55

Tiegel Automat Grafopress

1958

Mechanische Druckmaschine für den Druck

kleinformatiger Erzeugnisse. Auch zum Prägen,

Rillen und Stanzen.


56

Handstrickmaschine

1960

Zur Ausbildung in der Höheren Technischen

Lehranstalt Dornbirn

17

57

Schustermaschine

1960

Zur Reparatur und Reinigung von Lederschuhen

Schuhmacher Leitner, Rankweil

58

Repetiermaschine für

Stickerei- Lochkarten

1960

Zum Kopieren von Lochkarten zur Steuerung

von Stickmaschinen

59

Schusterwerkstatt universal

1960

Zur Reparatur und Reinigung von Lederschuhen

Schuhmacher Leitner, Rankweil

60

Rundstrickmaschine

1960

Zur Erzeugung von Rundstrickwaren

61

Schusternähmaschine

1940

Zur Schuherzeugung

Schuhmacher Leitner, Rankweil

62

Setz Schrank

1960

Zur Aufbewahrung der Buchstaben, Lettern

63

Webstuhl groß

1950

Industriewebstuhl. Erzeugt in dieser

Montagehalle der Rüsch Werke Dornbirn.

64

Metallbearbeitungsmaschine

1965

Für diverse Metallbearbeitungsprozesse

65

Strass Setzmaschine

1999

Zur Aufbringung von Strass-Steinen auf Textilien.

Von dem Sticker Gernot Grabher von 2000 bis

2015 verwendet.


18


19


Ausstellung

Asta Gröting:

Die Geschichte der Werkzeuge ist das aufgeschlagene Buch

der menschlichen Psychologie

17. März bis 14. Mai 2017

Täglich von 10 bis 18 Uhr, Jahngasse 9, Dornbirn

Besonderer Dank gilt: Druckwerk Lustenau, Firma

Wucher Ludesch, HTL Dornbirn, Stadtmuseum Dornbirn,

Stadtarchiv Dornbirn, Marktgemeinde Lustenau, Vorarlberg

Museum, Vorarlberger Museumswelt und Zumtobel Kerzen.

Impressum

Vermittlungsheft für Schüler, Jugendliche und Erwachsene

Gesamtkonzept: Martin Oswald, Weingarten

Herausgeber: Kunstraum Dornbirn, Thomas Häusle

Inhalt / Redaktion: Herta Pümpel

Fotos der Ausstellung: Hansjörg Kapeller

Gestaltung: proxi.me

Alle Rechte vorbehalten © 2017

www.kunstraumdornbirn.at

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