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OPER VON LUDWIG VAN

OPER VON LUDWIG VAN BEETHOVEN 23. – 30.9.2017 Stadthalle Biberach | 19.30 Uhr Unerfüllte Liebe – Staatsbespitzelung – Mord im Auftrag des Diktators – Überwachung – Freiheitsberaubung. Was klingt wie der Inhalt vieler Nachrichtenbeiträge und Schlagzeilen, ist der Inhalt von „Fidelio“ – Beethovens einziger Oper. Musik und Handlung waren und sind aktuell, spannend und mitreißend. Der Verlust von Freiheit, das Verbot freier Meinungsäußerung, das Brechen des individuellen Willens, das Überwachen von Gedankengut, das Eindringen in die persönlichste Intimsphäre, die Verzweiflung über die Ausweglosigkeit – Beethoven spiegelt die tiefsten, leidenschaftlichsten Gefühle in seiner Musik. Die Capella Novanta unter Andreas Winter, namhafte Solisten und ein Projektchor, bestehend aus 140 Sängerinnen und Sängern aus der Region unter der Gesamtchorleitung von Simon Föhr, werden sich in der Regie von Corinna Palm und ihrem Team diesem Werk stellen. Regie: Corinna Palm, Musikalische Leitung: Andreas Winter Premiere: Sa 23. Sep, 19.30 Uhr Weitere Aufführungstermine: Mi 27. Sep, Fr 29. Sep, Sa 30. Sep, jeweils 19.30 Uhr Mi 27. Sep, Fr 29. Sep, Sa 30 Sep., jeweils 19.30 Uhr Eintritt 22,50 bis 29,50 e | Ermäßigt 17 bis 22,50 e www.kulturkalender-biberach.de/fidelio 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 4

Fidelio Oper von Beethoven in der Stadthalle Biberach Dr. Jörg Riedlbauer, Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer, Kulturdezernent der Stadt Biberach, erzählt, warum deutsche Singspiele in Biberach verwurzelt sind und spannt dabei einen Bogen von Beethoven über Christoph Martin Wieland bis hin zu Justin Heinrich Knecht. BC LIVE: Warum ein Singspiel in Biberach? Und was hat Beethovens „Fidelio“ damit zu tun? Dr. Jörg Riedlbauer: Das deutsche Singspiel hat in Biberach seine Wurzeln – dank Christoph Martin Wieland. Er verfertigte schon in den 1760er-Jahren seine ersten Singspiele für das Biberacher Theater, zu dessen Vertonung er unter anderen auch den damals erst elfjährigen Justinus Heinrich Knecht berufen hatte. Es gehört also zu unserem kulturellen Erbe. Deswegen laden wir die musik- und theaterbegeisterten Akteure in dieser Stadt alle drei Jahre ein, sich aktiv einzubringen und unter professionellen Bühnenbedingungen gemeinsam mit arrivierten Künstlern ein Stück zu produzieren, das zu dieser Singspieltradition passt. Und Beethovens „Fidelio“ ist ein solches Singspiel, da gesprochene Dialoge und Musiknummern einander abwechseln. Außerdem stand Beethoven nachweislich unter dem Einfluss von Justin Heinrich Knecht, der in diesem Jahr seinen 200. Gedenktag hat. So haben wir uns für dieses Stück entschieden, um 2017 die in Biberach seit Jahrhunderten etablierte Tradition einer Bürgeroper auf innovative Weise wieder lebendig werden zu lassen. Corinna Palm inszeniert Beethovens Oper „Fidelio“. BC LIVE hat mit ihr über die ungebrochene Aktualität des Stoffes gesprochen: Corinna Palm BC LIVE: Frau Palm, was war Ihnen bei der Inszenierung dieser „Befreiungs“-Oper wichtig? Corinna Palm: Das Wichtigste ist mir die Auseinandersetzung mit Gefangenschaft. Es gibt sie auch in heutiger Zeit noch: in totalitären Systemen, im Überwachungsstaat, in gesellschaftlichen Normen, in der Mode. Wichtig ist mir, deutlich zu machen: Liebe, Hoffnung und ein starker Wille können Schranken überwinden. Eine starke Eleonore schafft es, viele Hürden zu überwinden und ihren Mann, den politischen Häftling, zu befreien – auch deshalb, weil das Regime wechselt. Es gibt den Moment der Freude – aber was kommt danach … Nicht unbedingt ein Happy End. Ich möchte ein positives Zeichen setzen: Als mündiger Staatsbürger muss ich für meine Demokratie kämpfen und etwas tun, wenn ich sie haben und genießen will. Noch ein Wort zur Besetzung ... Adäquat. Das sind sehr schwere Partien, die müssen adäquat besetzt sein. Man kann nicht erwarten, dass man das aus den eigenen Reihen besetzen kann. Natürlich kostet das immer etwas. Aber solchen Komponisten muss ich mit Respekt begegnen und ich muss es gut machen. Dass das Geld kostet, ist klar. Klassik gehört zu unserem kulturellen Fundament. Deshalb muss Kultur subventioniert werden. 5

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