Patientenmagazin 2016 – Ausgabe 3

abelerbollmann

Ausgabe

Ärzteverbund Wuppertal e.V.

Patientenmagazin


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INHALT

4 Eine möglichst schmerzfreie Behandlung ist meine Berufung

Darmpraxis Wuppertal / Koloproktologie

Dr. scient. med. Eduard Karsten

6 Nahrungsmittelunverträglichkeit - die Bedeutung steigt

Allgemeinmedizinische Praxis

Dr. med. Dr. troph. Achim Brünger

Dr. med. Robert Leufgens

8 Interventionelle Radiologie - Eingriffe durch das

Schlüsselloch

Radiologisch-Nuklearmedizinische Praxis

Dr. med. Dieter Pavel

Brigitte Settele

Dr. med. Martin Stendel

Dr. med. Markus Stuhrmann

Ralf Thorsten Jahnke

Dr. Dejan Klanac

Andreas Retzlav

10 Verbesserte Arzneimitteltherapie trägt zu mehr

Patientensicherheit bei

Mühlen Apotheke

Dr. Kai Kreutzmann

12 Stoßwellen-Therapie in der Orthopädie

Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Ulrich Käseberg

14 Der Wert des Sehens für ein aktives Leben

Augenärztliches Diagnostik- und Therapiezentrum

Dr. medic. (R) O. Abo Basha

Dr. med. D. Grützner

16 Lücken schließen - Implantate in der Zahnheilkunde

Zahnarztpraxis

Dr. med. dent. H. Florian Schmitz

18 News


LIEBE LESERINNEN,

LIEBE LESER,

unser Ärzteverbund Wuppertal e.V. ist ein Zusammenschluss

engagierter niedergelassener Ärzte und Pharmakologen in

Wuppertal. Mit über 50 ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten

sowie einem Apotheker verbindet er unterschiedliche Fachrichtungen

von der Allgemeinmedizin über die Pränataldiagnostik

bis zur Zahnmedizin.

Grundlegendes Ziel unseres Verbundes ist es, durch Intensivierung

der Zusammenarbeit unserer Ärztinnen und Ärzte die

Qualität der Behandlung für Sie, liebe Patientinnen und Patienten,

zu verbessern. Das heißt in aller Regel schnellere Termine,

kürzere Wartezeiten und eine zwischen den beteiligten Ärzten

koordinierte Behandlung.

Mit dieser 3. Ausgabe des Patientenmagazin wollen wir Sie,

liebe Leserinnen und Leser, wieder über unsere Verbundpraxen

und neue Entwicklungen in der Medizin und Gesundheitsforschung

informieren.

Haben Sie Fragen und / oder Anregungen zu unserer Arbeit,

zögern Sie bitte nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Mit den besten Wünschen für das Jahr 2017

grüßt Sie herzlich

Ihr

Dr. med. Robert Leufgens

(Vorstand des AeVW)

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„Eine möglichst schmerzfreie

Behandlung ist meine Berufung“

Die Darmpraxis von Dr. Eduard Karsten am Wall 21 in Elberfeld hat eine längere Familientradition.

Die koloproktologische Fachpraxis wurde 1996 von Dr. Eduard Karsten senior

gegründet. 2012 hat Dr. Eduard Karsten junior,

Chirurg und Facharzt für Chirurgie und Proktologie,

die Praxis seines Vaters übernommen,

sie erweitert, modernisiert und nach neuen

medizinischen Standards ausgestattet.

Durch sein souveränes, freundliches Auftreten

legt Dr. Eduard Karsten in seiner Arbeit Wert

auf präzise und sorgfältige Arbeitsweise, professionelles

Handeln und Zuverlässigkeit.

Mit seinem kompetenten und dynamischen Team bietet Dr. Eduard Karsten eine Bandbreite medizinischer

Leistungen an:

• Konservative und operative Therapien zur Behandlung von Enddarmkrankheiten

(ambulante Operationen) mit schonenden modernen Verfahren

• Abklärung und Therapie der Erkrankungen des Dickdarmes inkl. Krebsvorsorgeuntersuchungen

(Darmspiegelung)

• Betreuung der Patienten mit künstlichem Darmausgang (Anus praeter)

• Abklärung von Erkrankungen und Funktionsstörungen des Beckenbodens

Besondere Schwerpunkte sind:

• Dickdarm: chronische Verstopfungen, chronische Durchfallerkrankungen, chronisch-entzündliche

Darmkrankheiten (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa), Darmentzündungen und Reizdarm

• Enddarm: konservative und operative Behandlung von Hämorrhoidalleiden, chronischen Afterrissen

und Analfisteln

• Beckenboden: Diagnostik und Therapie des Mastdarmvorfalls, der Inkontinenz und Stuhlentleerungsstörung

Darüber hinaus bieten wir u.a. zusätzliche Leistungen an:

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• Untersuchungen im Rahmen der Darmkrebsvorsorge (komplette Darmspiegelungen)

• Abklärung des Reizdarmes

• Druckmessungen des Schließmuskels

• Anleitung und Training des Schließmuskels sowie Beckenbodens mit unserer Beckenbodentherapeutin

• Ernährungsberatung

• Auf besonderen Patientenwunsch Therapie mit alternativen Heilmethoden

• Therapie der Volkskrankheit „Hämorrhoiden“ durch Verödung und Gummibandligatur


Darmspiegelung mit CO 2

(Kohlendioxid)

Neben einer umfassenden Behandlungspalette

wird in der

Fachpraxis eine neue, effektive

und erprobte Methode mit CO 2

bei der Darmspiegelung angewendet,

die die Schmerzen vor

und nach der Untersuchung lindert.

Um eine Darmspiegelung durchführen

zu können, muss der Darm

leicht mit Luft ausgedehnt werden.

Das kann zu einem Blähungsgefühl

führen, das vom Patienten

als unangenehm oder sogar

schmerzhaft empfunden werden

kann. Mit Hilfe dieser neuen

Technologie kann der Darm anstatt

mit Luft nun mit Kohlendioxid

(CO 2 ) entfaltet werden.

Während Luft kaum bzw. recht

schlecht vom Darmgewebe aufgenommen

werden kann, wird

Kohlendioxid 150 mal schneller

über die Darmwand aufgenommen

und abgeleitet bzw. letztendlich

über die Lunge abgeatmet.

Auf diese Weise ist der Darm

rasch nach der Untersuchung

entbläht, kann sich entspannen

und verursacht deshalb keine Beschwerden

mehr.

Krebsvorsorge

Die Darmspiegelung oder Koloskopie

kann als Vorsorgeuntersuchung

ab dem 55. Lebensjahr in

der gesetzlichen Krankenversicherung

in Anspruch genommen

werden.

Eine zweite Untersuchung kann

im Abstand von zehn Jahren

durchgeführt werden. Hierbei

werden durch die Untersuchung

krankhafte Veränderungen festgestellt

und therapiert.

Die Zuverlässigkeit der Darmspiegelung

ist hoch: etwa 97%

der vorhandenen Adenome, mögliche

Vorstufen eines Karzinoms,

werden erkannt.

Eine Langzeitstudie aus den USA

ergab eine Senkung der Sterblichkeit

an Darmkrebs um 53% für

Personen, die eine Darmspiegelung

mit Entfernung von Darmpolypen

durchführen ließen. Für

jede 195. durchgeführte Darmspiegelung

konnte dabei ein Todesfall

durch Darmkrebs verhindert

werden.

Die Darmpraxis von Dr. Eduard

Karsten zeichnet sich durch eine

hohe Patientenorientierung aus.

Dabei geht das Praxisteam einfühlsam

auf die Bedürfnisse ihrer

Patienten ein.

Behandlung des Beckenbodens

mit hochenergetischer Magnetfeldtherapie

(BioCon 2000)

Ein weiteres wesentliches Behandlungsspektrum

der Praxis

ist das Beckenbodentraining. Es

dient zur Behandlung von:

• Harn- und Stuhlinkontinenz

• Potenz- und Orgasmusstörungen

• chronische Prostatitis

• Schmerzzuständen des Beckens

• Hämorrhoiden

• sowie zur Regeneration nach

Geburt oder Operationen

Das Praxisteam hat sich zur Aufgabe

gemacht, Patienten mit besonderem

Engagement, Rücksicht

und Vertrauen zu betreuen.

Besuchen Sie uns und werden Sie

gesund. Wir freuen uns auf Sie!

Die Sprechzeiten der Praxis sind

montags bis freitags von 8:00 bis

13 Uhr sowie montags und dienstags

von 15:00-17:00 Uhr. Weitere

Informationen finden Sie auf unserer

Praxishomepage

www.darmpraxis-wuppertal.de

Darmpraxis Wuppertal

Koloproktologie

Dr. scient.med. Eduard Karsten

Wall 21, Eingang Kirchstraße

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 44 33 01

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Nahrungsmittelunverträglichkeit -

die Bedeutung steigt

Ein Blick in die Speisekarten von gastronomischen

Betrieben zeigt das ganze Bild:

Vom Latte Macchiato mit Soja-Milch bis zum garantiert

glutenfreien Menü reichen die Angebote, die

sich an Menschen mit Unverträglichkeiten von Lebensmitteln

wenden. „Kaum verwunderlich", sagt Dr.

Achim Brünger. „Schätzungen gehen davon aus, dass

bis zu 40 Prozent unserer Bevölkerung unter solchen Unverträglichkeiten leidet.“ Die

Betroffenen sollten sich testen lassen und mit Augenmaß reagieren.

Redaktion: Herr Dr. Brünger, die Medien sind voll

von Berichten über Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Wie kommt es zu diesem breiten Echo?

Dr. Achim Brünger: Es hat sicher mit dem verstärkten

Auftreten von diversen Nahrungsmittelintoleranzen

zu tun. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus,

dass bis zu 40 Prozent unserer Mitbürger betroffen

sind. Da entsteht natürlich ein großes mediales Interesse

und so lange die Aufklärung von Patienten

im Mittelpunkt steht, ist die Berichterstattung auch

sinnvoll.

Redaktion: Also sind die Lebensmittelunverträglichkeiten

gar nicht so gefährlich?

Dr. Gisela Allerkamp-Brünger: Wichtig ist es, klassische

Allergien von Unverträglichkeiten zu unterscheiden.

Lebensmittelallergien sind selten (circa 1% der Bevölkerung)

und können lebensbedrohlich sein. Unverträglichkeiten

gegen z.B. Laktose und Fructose

(jedes Nahrungsmittel ist möglich-) und/oder Zusatzstoffe

wie Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel

können sich mit unterschiedlichen Beschwerden

bemerkbar machen. Häufig beklagte Symptome

sind Bronchitis, Müdigkeit, Hautprobleme, Reizdarm

mit Blähungen, Durchfällen oder Verstopfungen.

Dr. Robert Leufgens: Und da wir die Bedeutung des

Dünndarms für die Aufnahme von lebenswichtigen

Inhaltsstoffen aus unserer Nahrung kennen, wird die

Bedeutung einer solchen Störung schnell deutlich;

Bei der Verdauung wird die Nahrung im Magen und

Dünndarm in ihre Bestandteile zersetzt. Die Nährstoffe

gelangen dann über die Schleimhäute ins Blut

und werden im Körper verteilt. Bei Unverträglichkeiten

kann es zu einer Reizung der Darmschleimhaut

und damit zu einer verminderten Aufnahme von

Nährstoffen kommen. So sehen wir dann Patienten,

bei denen eine Mangelversorgung zum Beispiel mit

Eisen, Zink, Folsäure, Calcium oder Vitamin D festzustellen

ist. Davon abgesehen, dass eine ständige

Alarm-Bereitschaft des Immunsystems den Körper

erheblich belastet, können diese Mangelsituationen

zu anderen Krankheitssymptomen führen, die mit

der ursprünglichen Unverträglichkeit nur in einem

indirekten Zusammenhang stehen.

Dr. Achim Brünger: Es ist eindeutig nachgewiesen,

dass ein niedriger Vitamin-D Spiegel in Verbindung

mit fehlendem Kalzium und Vitamin K2 negative

Auswirkungen auf die Knochendichte und Zähne hat.

Es droht also Osteoporose und Karies. Und bei vielen

jungen Paaren, deren Kinderwunsch unerfüllt

bleibt, vermutet die Wissenschaft einen Zusammenhang

mit der Mangelversorgung mit Vitalstoffen.

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Redaktion: Wie kommt man denn diesen Lebensmittelunverträglichkeiten

auf die Spur?

Dr. Gisela Allerkamp-Brünger: Oft erhalten wir schon

im Gespräch mit den Patienten erste Hinweise. Und

es gibt verschiedene Testverfahren. Schulmedizinisch

können wir Laktose, Fructose, Gluten und Histaminunverträglichkeiten

nachweisen. In unserer Praxis

setzen wir seit Jahren erfolgreich die Bioresonanztestung

ein. So erhalten wir ein umfassendes

Bild über möglichst viele unverträgliche Stoffe.

Dr. Achim Brünger: In der Regel sind es verschiedene

Substanzen in Kombination (Lebensmittel, Farben,

Aromen, Konservierungsstoffe etc.), die für die

Krankheitssymptomatik verantwortlich sind.

Redaktion: Und was sind die Therapieansätze, wenn

man eine Unverträglichkeit entdeckt hat?

Dr. Robert Leufgens: Das kommt darauf an. Bei Unverträglichkeiten

vermindern sich durch Vermeiden

der ausgetesteten Unverträglichkeitsstoffe und Ersatz

durch Alternativen in der Regel die Symptome.

Bei einer echten Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie)

hingegen muss konsequent auf eine glutenfreie Kost

umgestellt werden. Der Handel bietet hier mittlerweile

ja eine große Bandbreite an Alternativen an.

Allerdings greifen inzwischen auch viele Menschen

zu Gluten-freien Produkten, die gar keine Gluten-

Sensitivität haben. Das ist aus ärztlicher Sicht nicht

nur unnötig, sondern kann auch negative Effekte haben:

geschmacklich als auch gesundheitlich. Nicht

zuletzt ist es kostspielig.

Dr. Achim Brünger: Daher bieten wir Hilfe bei der

Nahrungsumstellung an, denn nicht alles was gesund

scheint, ist auch für jeden empfehlenswert. Und

Industriemarketing ist kreativ, so wird aus dem vor

wenigen Jahren noch stark kritisierten "Analog-Käse"

(ein Käseersatz aus günstigen Fetten wie Palmöl und

Stärke) heute hochpreisiger "veganer Käse".

Dr. Gisela Allerkamp-Brünger: Neben einer kompetenten

Ernährungsberatung bietet unsere Praxis

auch noch die Bioresonanztherapie an. Dies ist ein

physikalisches Verfahren mit, welchem die Problematik

kausal angegangen wird.

Dr. Robert Leufgens: Bei den Patienten, bei denen

unsere Diagnostik Nährstoffdefizite aufzeigt, ergänzen

wir selbstverständlich die Nährstoffe oder empfehlen

entsprechende Präparate. Mit angepasster

Diagnostik, Therapie und Anpassung der Lebensweise

lassen sich Probleme, welche durch Unverträglichkeiten

ausgelöst werden, meist sehr gut in den

Griff bekommen. Aber auch wenn es um eine Gewichtsreduktion,

eine spezielle Ernährung (Sportler,

Veganer, Clean eating, Fasten etc.), oder einfach eine

gesündere Lebensweise geht bieten wir unseren

Patienten eine kompetente, auf den Einzelnen zugeschnittene

Beratung.

Ganzheitliche Betreuung

in allen Lebensphasen

Fachärzte für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren

Dr. med. Dr. troph. Achim Brünger

Diabetologe DDG, Vitalarzt

Dr. med. Robert Leufgens

Reisemedizinische Gesundheitsberatung,

Palliativmedizin, Akupunktur

Schlossbleiche 12

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 45 07 07

www.drsbruenger-leufgens.de

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Interventionelle Radiologie - Eingriffe

durch das Schüsselloch

In ärztlichen Besprechungen und Konferenzen taucht immer wieder die Frage auf, ob diese

gefundene Geschwulst oder jener gefundene Knoten bös- oder gutartig ist. Oder muss

eine Verstopfung der Adern durch eine Operation oder durch eine andere Methode behandelt

werden? Hier hat sich in den letzten Jahren in den Röntgenabteilungen der Praxen

und Krankenhäuser ein Wandel vollzogen.

Die Ärzte, die früher lediglich durch bildgebende Verfahren wie Durchleuchtung, Röntgen

oder Schnittbildaufnahmen krankhafte Befunde herausgefunden haben, werden immer

mehr zum Schrittmacher in der feingeweblichen Bestimmung von auffälligen Befunden

oder auch in der Behandlung mittels Schlüssellochmethoden ohne aufwendige Operationen.

Der Wandel von der lediglich darstellenden Bildgebung zur behandelnden Medizin

nennt sich in Fachkreisen „Interventionelle Radiologie“.

Durch die enormen Fortschritte in

der Technologie der Bildgebung,

die Möglichkeit, in Echtzeit Bilder

und Untersuchungen durchzuführen

sowie der Fortschritt bei

Materialien und Instrumenten auf

mikroskopischer Ebene erlaubt

es, Eingriffe ohne Öffnung von

Körperhöhlen durchzuführen.

Computertomografie zur Lagekontrolle der Sonde

bei Schmerztherapie nahe der Wirbelsäule

Sonden und Instrumente, aber

auch Medikamente können zielgenau,

kontrolliert und in der

Regel ohne aufwendige operative

Eingriffe ambulant und stationär

eingebracht werden.

Bedeutende Fortschritte hat es

insbesondere in der Behandlung

von Schlagader-Erkrankungen wie

Durchblutungsstörungen der

Beine, des Herzens und des Gehirns

gegeben.

Das Einbringen von

Kathetern, das Aufdehnen

oder das Einbringen

von Gefäßstützen

in das Herzund

Kreislaufsystem

sind weit verbreitet.

Schmerztherapeutische

Eingriffe zur

Behandlung von

Nerven bei chronischen

oder immer

wieder auftretenden

Beschwerden in allen Körperregionen

mit zielgenau eingebrachten

Sonden können bei der

richtigen Begründung beim Menschen

große Erleichterung bringen.

Das zielgenaue Aufsuchen von

Neubildungen zur Gewinnung

von Proben, vielleicht auch in Abschnitten

des Körpers, die sonst

nur durch aufwendige operative

Zugänge zu erreichen sind, ist

möglich. Die feingeweblichen

Proben sind eine wichtige Voraussetzung

für eine persönliche und

erfolgversprechende Tumorbehandlung.

Es macht einen großen Unterschied

in der Behandlung, ob

z.B. eine tumoröse Erkrankung

Tochtergeschwülste, sogenannten

Metastasen, gesetzt hat. Ein weiterer

Schritt ist dabei auch, dass

diese Art von Tochtergeschwülsten,

nachdem man sie erreicht

hat, über Hitze oder Kälte vor Ort

behandelt werden können. Hier

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wurden insbes. im Bereich der

Leber große Fortschritte erzielt.

schaft neue Gruppen gebildet, in

denen Forschung und Lehre vorangetrieben

werden, so auch in

der „Fachgesellschaft für interventionelle

Radiologie“.

Hierbei ist wie immer wichtig,

dass alle, insbes. neue Verfahren

als Ergänzung zu den bestehenden

und erprobten Methoden in

der Medizin hinzukommen. Erst

nach gewissenhafter Überprüfung,

aber auch Forschung können

oder werden neue Verfahren

Erprobte ablösen können.

Die radiologisch-nuklearmedizinische

Gemeinschaftspraxis Dr.

med. Dieter Pavel u.a. besteht seit

über 25 Jahren in Wuppertal-

Barmen am Alten Markt 10.

Sieben Fachärzte und ca. dreißig

qualifizierte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter betreuen Patienten

mit allen gängigen bildgebenden

Methoden der Radiologie und

Nuklearmedizin.

Angiographiebild eines Eingriffes in den Beinschlagadern

Für Beratung und Aufklärung stehen

wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Radiologisch-Nuklearmedizinische

Gemeinschaftspraxis

Ziel all dieser kleinen, durch die

Bildgebung in der Röntgendiagnostik

gesteuerten Eingriffe ist,

durch in der Regel schmerzfreie

Eingriffe Patienten auf ihrem Weg

zur Findung der Krankheitsursachen

sowie zur Behandlung zu

helfen.

Der Wandel der Medizin ist dort

rasant, der Fortschritt selbst für

erfahrene Ärzte beeindruckend.

Es haben sich deshalb in den

Fachgesellschaften der Ärzte-

Dr. med. Dieter Pavel

Brigitte Settele

Dr. med. Martin Stendel

Dr. med. Markus Stuhrmann

Ralf Torsten Jahnke

Dr. Dejan Klanac

Andreas Retzlav

Alter Markt 10

42275 Wuppertal (Barmen)

Tel.: 0202 - 25 83 -0

www.radiologie-wuppertal.de

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Verbesserte Arzneimitteltherapie trägt

zu mehr Patientensicherheit bei

Kommt Ihnen das vielleicht bekannt vor? Eine Patientin, welche von verschiedenen Ärzten

behandelt wurde, erhielt wegen unterschiedlicher Befunde zwei Betablocker gleichzeitig.

Das fiel der Patientin und ihrem Umfeld zunächst nicht auf, denn die Tabletten wurden in

unterschiedlichen Verpackungen abgegeben. Ihrem Herzen aber war das nicht gut bekommen.

Oder der Parkinson-Patient, der scheinbar das Opfer einer „Verschreibungskaskade“ wurde.

Der Wirkstoff gegen sein ursprüngliches Leiden war zu hoch dosiert. Daraus entwickelte

sich eine Psychose. Diese wurde dann mit einem anderen Medikament behandelt. Das

führte schließlich zu Schwindel und unsicherem Gang der Patient stürzte schwer und kam

mit Frakturen ins Krankenhaus.

Ein weiteres Beispiel: bei der Abgabe eines Rheumamittels mit Methotrexat ist der Hinweis

auf die einmal wöchentliche Einnahme äußerst wichtig. Eine versehentliche tägliche Anwendung,

z. B. durch eine Verwechslung mit anderen Arzneimitteln kann zu schweren unerwünschten

Wirkungen wie Knochenmarksschädigungen führen.

Hierbei hilft Ihnen Ihre Apotheke

mit einer strukturierten Überprüfung

aller Medikamente (sog.

Medikationsanalyse), welche aktuell

eingenommen werden z.B.,

ob die verordneten und auch die

rezeptfreien Medikamente miteinander

ihren Zweck erfüllen

oder in ihrer Kombination womöglich

gar schaden statt nützen.

Das geht weit darüber hinaus, was

in der Arzneimittelwerbung mit

dem stereotypen Warnhinweis

„Zu Risiken und Nebenwirkungen

fragen Sie ..…“ gefordert wird.

Denn Kranke haben, besonders

im Alter, häufig mehrere Ärztinnen

und Ärzte, die zwar jeder für

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sich das Richtige tun, aber nicht

unbedingt voneinander wissen

und auch nicht zwingend, was die

Kollegin oder der Kollege jeweils

verschreibt.

Apothekerinnen und Apotheker

tragen also als Lotsen zwischen

den Patientinnen und Patienten

sowie den Ärztinnen und Ärzten

bereits heute entscheidend zu

einer Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit

(ATHINA -

Arzneimittel-Therapiesicherheit in

Apotheken) und der Therapietreue

bei.

Eine besondere Auszeichnung hat

jetzt die Mühlen-Apotheke in der

Calvinstraße 9 in Elberfeld erhalten:

Sie darf ab sofort den Titel

„ATHINA - qualifizierte Apotheke“

tragen. Zwei Apothekerinnen stehen

zugleich als „ATHINA-Managerinnen“

zur Verfügung.

„ATHINA ist als ein Prozess zu verstehen,

der die sichere Anwen-


dung von Arzneimitteln, die Begleitung

der Therapie und die

Vermeidung von Wechselwirkungen

umfasst“, erläutert Apotheker

Dr.Kreutzmann.

„Denn ein Arzneimittel fällt nicht

gleichsam vom Himmel direkt in

den Mund des Patienten“, soder

Apotheker. Vielmehr werde der

Medikationsprozess durch zahlreiche

Beteiligte und Strukturen

beeinflusst. „Dabei kann vieles

schief laufen: Vom Medikationsfehler

bei der Verordnung bis zur

falschen Anwendung durch den

Patienten.“

Aktuelle Studien zeigen, dass nur

etwas mehr als 50 Prozent der

verordneten Medikamente sachgemäß

und regelmäßig eingenommen

werden. Patienten mit

hoher Therapietreue werden oftmals

schneller gesund bzw. seltener

ins Krankenhaus überwiesen.

„Dafür brauchen wir zum einen

besonders gut ausgebildete Apotheker

und zum anderen ein enges

Miteinander mit den Ärzten

und Patienten“, weiß Dr. Kreutzmann.

Er strebt mit seinen Kolleginnen

eine optimale Organisation des

Medikationsprozesses

an, mit

dem Ziel, unerwünschte Arzneimittelereignisse

durch Medikationsfehler

zu vermeiden. Die öffentliche

Apotheke stellt dabei

eine Sicherheitsbarriere für den

Patienten dar.

Die Kunden und Patienten von

Apotheker Dr. Kreutzmann erhalten

also eine ganz gezielte pharmazeutische

Dienstleistung, von

Medikationsplan

Patienten haben seit 1. Oktober 2016 Anspruch auf einen sogenannten

bundeseinheitlichen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei

zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende

Medikamente gleichzeitig einnehmen beziehungsweise anwenden.

Die Anwendung muss dauerhaft über einen Zeitraum von

mindestens 28 Tagen vorgesehen sein.

Die Einführung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans hatte der

Bundestag mit dem E-Health-Gesetz beschlossen. Ziel ist es, den Patienten

mit dem Medikationsplan bei der richtigen Einnahme seiner

Medikamente zu unterstützen.

Zunächst gibt es den Plan nur auf Papier. Ab2018 soll der Medikationsplan

auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden

können. Die elektronische Speicherung der Medikationsdaten ist für

den Patienten freiwillig Anspruch auf die Papierversion hat der Versicherte

weiterhin.

Zusätzlich ist ein Barcode auf dem Papier-Medikationsplan aufgebracht.

Er enthält die Information des Plans in digitaler Form und soll

künftig ermöglichen, dass dieser unabhängig von der jeweiligen Praxis-

oder Apothekensoftware per Scanner eingelesen und aktualisiert

werden kann. Auf diesem Weg ist eine unkompliziertere Aktualisierung

in Praxen, Apotheken und auch in Krankenhäusern möglich.

der besonders Menschen profitieren,

die auf eine Vielzahl von Arzneimitteln

angewiesen sind.

Dr. Kreutzmann ist somit eine Art

Pionier in einer sich verändernden

pharmazeutischen

Welt, weiß

aber auch: „In wenigen Jahren

wird ATHINA der Standard für die

Versorgung aller Patienten sein.“

Kennen Sie schon unsereAPP ?

Patienten können unsere App, die

Sie auf unserer Homepage unter

„Service“ downloaden können,

zur bequemen Medikamenten-

Bestellung

verwenden. Einfach

Rezept

fotografieren, Rückrufnummer

ergänzen und abschi-

Kassenärztliche Bundesvereinigung

cken. Schon stellen wir Ihre Medikamente

zur Lieferung oder Abholung

zusammen.

Mühlen-Apotheke

Dr. Kai Kreutzmann

Calvinstraße 9

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 44 65 37

www.muehlen-apotheke-wuppertal.de

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Stoßwellen-Therapie

in der Orthopädie

Sportmediziner Ulrich Käseberg, Facharzt für Orthopädie

und Unfallchirurgie, bietet in seiner Praxis das

komplette konservative Spektrum an Diagnostik und

Therapie an, wobei der ganzheitliche Aspekt im Vordergrund

steht. Neben den kompetenten fachärztlichen

Behandlungskonzepten wird großer Wert auf alternative

Therapie-Möglichkeiten und eine fürsorgliche Behandlung

der Patienten gelegt. Eine gute Option in der Praxis

ist die Stoßwellen-Therapie.

Überall im Alltag begegnen uns Stoßwellen. Beim Überschallknall eines Flugzeugs ebenso

wie bei einem Silvesterknaller. Physikalisch betrachtet sind Stoßwellen nichts anderes als

besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Ihre Nutzung in der Medizin ist

nicht neu. Schon seit Beginn der 80er Jahre wurden in der Urologie mit großem Erfolg

Stoßwellen zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Ende der 80er Jahre wurden

erste Erfahrungen im orthopädischen Bereich gesammelt. Man stellte fest, dass nicht

heilende Knochenbrüche durch die Behandlung mit Stoßwellen schneller zur Ausheilung

gebracht werden konnten. Die Stoßwellen regten die knochenbildenden Zellen an. Erstmals

konnte die knöcherne Durchbauung von Brüchen ohne Operation entscheidend

gefördert werden. Seit der Einführung der Stoßwellen-Therapie in der Orthopädie und den

damit verbundenen Erfolgen, zeigte sich diese Methode als grundsätzlich geeignet, häufige

Krankheiten des Bewegungsapparates zu behandeln. Zahllose Operationen von

Erkrankungen am Bewegungsapparat konnten so erfolgreich vermieden werden.

Zur Abrundung des orthopädischen Spektrums

besteht in der Praxis die Möglichkeit einer modernen,

radialen und auch fokussierten Stoßwellen-

Therapie mit guten Erfolgsaussichten bei den

Krankheitsbildern

- Kalkschulter,

- Tennis- und Golfer-Ellbogen,

- Fersensporn,

- Achillessehnenreizung,

- Kniescheibenspitzen-Syndrom,

- Schienbeinkanten-Syndrom,

- Muskelfaserriß

- Hüftschleimbeutel-Entzündung.


Das Charakteristikum der extrakorporalen Stoßwellen-Therapie

(ESWT) ist der hohe personelle und

apparative Aufwand, hierin begründen sich auch

die Kosten für die Therapie. Eine Sitzung erfordert

einen Zeitaufwand von ca. 15 Minuten.


Vor Beginn der Stoßwellen-Therapie wird der Schallkopf

passend zum jeweiligen Krankheitsbild exakt

auf die optimale Impulsintensität bzw. Eindringtiefe

und Impulsfrequenz eingestellt und das Gebiet im

Verlauf der gestörten "Leitungsbahnen" abgefahren

und mit Stoßwellen "beschossen".

12


Nach der neuen Behandlungs-Strategie werden

hierbei auch aktive, peripher des Hauptschmerzgebietes

gelegene Triggerpunkte aufgespürt und simultan

eliminiert. Je nach Gerätetyp werden ca.

1500 bis 2000 Stoßwellen-Impulse abgegeben.

Im Regelfall sind als Basis-Therapie zunächst drei

Behandlungen erforderlich im Abstand von einer

Woche. Sollte es danach zu keiner Besserung

gekommen sein, wäre eine andere Therapie-Methode

anzuwenden. In seltenen, hartnäckigen Fällen

sind noch bis zu 2 weitere Sitzungen erforderlich.

Je nach Krankheitsbild, Studie und Studiendesign

konnten bis zu 85% gute und sehr gute Erfolge erreicht

werden.


Die ESWT verursacht praktisch keine Ausfälle durch

Krankheitszeiten, wie sie durch Krankenhausaufenthalt,

Nachbehandlung und Schonung nach der OP

regelhaft entstehen. Die so entstehenden Kostenvorteile

können nur annähernd geschätzt werden,

sicher überschreiten sie in der Regel die Behandlungskosten

durch Stoßwellentherapie bei weitem.

Leider darf diese Methode generell nicht zu Lasten

der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.


Das Entscheidende für den Patienten ist, dass es

sich bei der Stoßwellentherapie um ein praktisch

risikoloses, schmerzarmes und erfolgreiches Therapieverfahren

zur Behandlung weit verbreiteter orthopädischer

Krankheitsbilder handelt.


Der Patient sollte jedoch immer darauf achten, dass

die Behandlung von einem geschulten und in der

Methode erfahrenen Arzt persönlich durchgeführt

wird.


Als Mitglied der Deutschsprachigen Internationalen

Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie

(DIGEST) hat Ulrich Käseberg das Zertifikat über die

entsprechenden Fortbildungen in der Stoß-wellentherapie

erworben und ist in der LISTE DER DIGEST

E.V. ZERTIFIZIERTEN ANWENDER auf der Website

unter "Organisation-Mitgliederliste" registriert.

Weitere Informationen unter www.digest-ev.de

In der Praxis von Ulrich Käseberg an der Burgstraße

9 in der Elberfelder City gibt es nicht nur 8 x in der

Woche eine offene, akute Schmerzsprechstunde,

sondern jetzt auch zusätzlich eine spezielle Hotline,

die montags, dienstags und donnerstags jeweils

von 13 bis 14 Uhr unter 0202-443291 geschaltet ist,

um ohne Anrufbeantworter oder andere Umwege

einen zeitnahen Termin vereinbaren zu können.

Ulrich Käseberg: „Einen schnellen Facharzt-Termin

bei uns zu bekommen, ist mit diesem neuen Service

kein Problem. Unser Praxisteam ist sofort am Telefon

und wird für den Patienten eine schnelle Lösung

finden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Ulrich Käseberg

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzbezeichnungen

Sportmedizin, Chirotherapie

Akupunktur, Physikalische Therapie

Burgstraße 9

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 44 32 91

Offene Sprechstunde

für akute Schmerzpatienten

Mo. bis Fr. 08.00 - 09.00 Uhr

Mo., Di., Do. 14.00 - 15.00 Uhr

www.kaeseberg-orthopaede.de

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Der Wert des Sehens für ein aktives Leben

In der Praxis von Dr. Abo Basha und Dr. Grützner behandeln wir die Ursachen

für Blindheit und Sehbehinderung.

Altersabhängige Makuladegeneration

(AMD)

Von einer AMD bemerken die Betroffenen in der

Frühphase nichts. Erst im fortgeschrittenen Stadium

stellen die Patienten beim Lesen fest, dass Buchstaben

„fehlen“ oder dass sie in der Mitte des Gesichtsfeldes

verschwommen sehen. Ursache dieser

Symptome sind degenerative Prozesse im Zentrum

der Netzhaut, der Makula lutea (gelber Fleck).

Bei einer Untersuchung der Netzhaut können wir

erkennen, ob die für die Frühform typischen Ablagerungen

(Drusen) vorhanden sind. Bildgebende

Verfahren wie die Fluoreszenzangiographie und die

optische Kohärenztomographie (OCT) geben Aufschluss

darüber, ob die besonders aggressive,

schnell verlaufende feuchte Form der Makuladegeneration

vorliegt.

Gegen sie gibt es heute Medikamente, die operativ

unter sterilen Bedingungen direkt ins Augeninnere

gegeben werden. So lässt sich die weitere Sehverschlechterung

oft für lange Zeit verhindern.


Hier sind die lichtempfindlichen Zellen besonders

dicht angesiedelt; im Zuge des Krankheitsprozesses

sterben sie ab. Im Endstadium wird in der Mitte des

Gesichtsfeldes nur noch ein dunkler Fleck wahrgenommen.

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Glaukom (Grüner Star)

Beim Glaukom wird der Sehnerv langsam, aber irreparabel

geschädigt. Die Balance aus Augeninnendruck

und Durchblutung des Sehnervs ist bei

den Betroffenen verloren gegangen, so dass die

Nervenfasern nach und nach absterben.

Die ersten Ausfälle, die dies im Gesichtsfeld verursacht,

bemerkt der Betroffene zunächst nicht: Das

zweite Auge gleicht die blinden Flecken aus. Wenn

eine Sehminderung bemerkt wird, ist bereits ein

großer Teil der Nervenfasern abgestorben. Das zentrale

Sehen geht erst im Spätstadium der Krankheit

verloren.

Mit einer kombinierten Untersuchung von Sehnervenkopf,

Nervenfasern und Augeninnendruckmessung

können wir ein Glaukom schon in einem sehr

frühen Stadium feststellen, weiterführende Untersuchungen

und eine Therapie einleiten. Je früher die

Behandlung einsetzt, desto mehr Nervenfasern

können gerettet werden, desto mehr Sehvermögen

bleibt erhalten.

Wegen der Gefäßschädigung können die Netzhaut

und damit die Sehzellen nicht mehr ausreichend mit

Sauerstoff versorgt werden. Diese Mangeldurchblutung

regt das Wachstum neuer, jedoch schadhafter

Blutgefäße an. Es kommt zu Leckagen oder gar Blutungen

im Augeninneren.

Eine Laserbehandlung kann das Fortschreiten der

Diabetischen Netzhauterkrankung verhindern. Ist

die Makula von den Krankheitsprozessen betroffen,

können, wie bei der AMD, Medikamentengaben ins

Auge die Sehkraft erhalten.

Diabetiker ohne bekannte Netzhauterkrankung sollten

einmal pro Jahr augenärztlich untersucht werden,

um die Krankheit möglichst frühzeitig zu erkennen

und zu behandeln.

Katarakt

Beim Grauen Star (Katarakt) trübt sich die Augenlinse,

so dass Lichtstrahlen sie nicht mehr ungehindert

passieren können. Patienten bemerken eine herabgesetzte

Sehschärfe, eine erhöhte Blendempfindlichkeit,

und auch das Farbensehen und die benötigten

Brillenwerte können sich ändern. Unbehandelt

trübt sich die Linse immer weiter ein, bis der

Betroffene nur noch Schemen wahrnimmt.

Wenn der Graue Star auf beiden Augen gleichzeitig

auftritt, können die Patienten nicht mehr sicher am

Straßenverkehr teilnehmen. Mit einer in der Regel

komplikationsarmen Operation kann der Graue Star

geheilt werden: dabei wird die trüb gewordene

Linse durch ein Kunststoffimplantat ersetzt.

Das erfahrene Ärzteteam berät Sie gerne in einem

persönlichen Gespräch.

Diabetische

Netzhauterkrankung

Schäden an der Netzhaut des Auges gehören zu

den häufigsten Folgekrankheiten des Diabetes mellitus.

Schlecht eingestellte Blutzucker- und Blutdruckwerte

schädigen auf Dauer die feinen Blutgefäße

am Augenhintergrund. Dabei werden die Gefäßwände

verändert oder sogar zerstört. Im frühen

Stadium bemerken die Patienten allenfalls leichte

Sehstörungen, doch unbehandelt schreitet der Prozess

fort und kann zur Erblindung führen.

Augenärztliches Diagnostik- und

Therapiezentrum

Dr. medic. (R) O. Abo Basha

Dr. med. D. Grützner

Herzogstraße 17

42103 Wuppertal

Tel: (0202) 45 14 33

Fax: (0202) 45 14 08

www.augenarzt-wuppertal.de

15


Lücken schließen -

Implantate in der Zahnheilkunde

Unsere Zähne sind nicht nur für die Nahrungsaufnahme von Bedeutung, sondern auch

entscheidend für das Sprechen, Lachen und die Prägung der Gesichtszüge sowie des

Gesamterscheinungsbildes eines Menschen. So kann bereits der Zahnverlust eines einzelnen

Zahnes das Aussehen stark beeinträchtigen, vor allem aber auch Funktionsstörungen

des Kausystems auslösen, mit krankmachenden Auswirkungen auf den ganzen Körper.

Klinische Erfahrungen in der dentalen Implantologie aus fast 40 Jahren zeigen, dass über

90% der Zahnimplantate im Kieferknochen einheilen und auf Dauer ihre Funktion als neue

Zahnwurzel erfüllen. Sie verbessern nachhaltig die Lebensqualität der Patienten durch

Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik. Ein großer Vorteil liegt in der Vielseitigkeit

der Implantologie, denn sie ist geeignet, um Einzelzähne zu ersetzen, Freiendsituationen zu

lösen oder zahnlose Kiefer stabil zu versorgen, so Dr. Florian Schmitz. Hierbei kommen verschiedene

Implantatkonzepte zur Anwendung, die fest sitzende Prothesen oder herausnehmbaren

Zahnersatz auf den gesetzten Implantaten ermöglichen.

„Zusätzlich spielt natürlich auch

die langjährige Erfahrung des

Zahnarztes eine wesentliche Rolle

für den Erfolg und die lange Haltbarkeit

der Implantate in der

Mundhöhle“, sagt Dr. Schmitz.

„Unsere Praxis blickt hierbei auf

eine mehr als 17-jährige Erfahrung

zurück“.


Implantate imitieren hervorragend

die Zahnwurzel der natürlichen

Zähne. Das Konzept in der Praxis

von Dr. Schmitz basiert auf der

Einzelzahnlösung.

16

Einzelzahnlücken im Ober- oder

Unterkiefer können konventionell

mit einer Brücke geschlossen

werden. Um diese Brücke zu befestigen,

müssen jedoch die benachbarten

Zähne i.d.R. beschliffen

werden, wobei meist über die

Hälfte der vorhandenen Zahnsubstanz

verlorengeht. Eine solche

Brückenlösung sollte deshalb gut

überlegt werden. Besser geeignet

ist in diesen Fällen der Einsatz eines

Zahnimplantats, denn die

Nachbarzähne bleiben verschont

und die künstliche Wurzel wirkt

zusätzlich knochenerhaltend, was

auch der Natur am nächsten

kommt.

Bei Kaukräften von bis zu 80 Kg/

cm2 sind das stabile Voraussetzungen

für einen langfristigen und

dauerhaften Erfolg.

Auch ist die Hygienefähigkeit bei

Einzelzahnrestaurationen wesentlich

einfacher, weil man das natürliche

Zahnkonzept kopiert und

beispielweise Zahnseide, wie gewohnt,

zur Reinigung der Interdentalräume

einsetzen kann.


Bei unversorgtem Lückengebiß,

Freiendsituationen (nach hinten

sind keine Zähne mehr vorhanden)

oder einfach, um Zahnersatz

ohne Prothesenkleber einsetzen

zu müssen, sind Implantate das

geeignete Mittel, um diese Lücken

zu schließen oder die Prothesen

zu befestigen.


Bei Nichtversorgen der Zahnlücken

kommt es langfristig zu Knochenschwund

sowie Zahnwanderungen

und in der Konsequenz zu

Kiefergelenkbeschwerden oder

sonstigen Beschwerden, wie z. B.

CMD (craniomandibülare Dysfunktion

mit Einbeziehung der

Wirbelsäule), eine Fehlregulation

der Muskel- oder Gelenkfunktion

der Kiefergelenke.


Weiterhin versuchen wir, in unserer

Praxis bei der Implantation


minimalinvasiv zu arbeiten. Das

bedeutet, möglichst keine großen

Traumen bei dem Eingriff zu setzen,

so dass postoperativ kaum

Schmerzen zu spüren sind.


Die Implantate werden durch den

Alveolarkamm des Ober- oder

Unterkiefers, wie ein Dübel in die

Wand, gesetzt. Häufig kann auch

sofort nach einer Extraktion das

Implantat annährend durch die

gleiche Öffnung gesetzt werden,

so dass, wie oben beschrieben,

postoperativ keine großen Beschwerden

entstehen.

Zu diesem Zeitpunkt steht in der

Regel noch das größte Knochenangebot

zur Verfügung. Hierzu ist

eine vorherige Analyse des Knochenangebotes

nötig, was immer

mit einer Röntgendiagnose, Planungsmodellen

und einem WAX

UP geschieht.


Zwei mechanische Faktoren beeinflussen

den Erfolg einer Implantation:

zum einen die Primärstabilität, d.h.

die biomechanische Stabilität der

Implantatschraube, die bereits

beim Eindrehen erreicht wird.

Zum anderen die Sekundärstabilität,

die durch das feste Einheilen

in den Kieferknochen erreicht

wird. Diese sog. Osseointegration

hängt u.a. von der Knochendichte

und Knochenqualität im Kiefer ab.

Je besser die Knochenqualität

und je mehr Knochensubstanz

vorhanden ist, desto stabiler verbinden

sich die Knochenzellen mit

dem Implantat.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor

für ein stabiles Einheilen der

Zahnimplantate und ihre Lebensdauer

ist die Nachsorge nach einer

Implantation. Dazu gehören

regelmäßige Kontrolltermine zur

professionellen Mundhygiene sowie

selbstverständlich eine gewissenhafte

und perfekte Implantatpflege

durch den Patienten selbst.

Kann jeder Patient Implantate erhalten?


Grundsätzlich ist eine gründliche

Anamnese Voraussetzung für eine

geplante Implantation. Für eine

komplikationsfreie Einheilung von

Zahnimplantation müssen Knochen

und Weichgewebe frei von

Entzündungen sein, sonst besteht

die Gefahr einer Keimeinschleppung

mit dem Risiko einer Periimplantitis,

d.h. dem Rückgang der

Schleimhaut und des Knochens -

eine schwerwiegende Komplikation,

die meist zum Implantatverlust

führt. Ein sehr gut vorbereiteter

Behandlungsablauf und eine perfekte

Behandlungsplanung vor

der Implantation sind daher extrem

wichtig.

Heutzutage wird viel von 3D-Analysen

in der Implantologie gesprochen,

durch die Schablonen

gefertigt werden, bei denen dem

behandelnden Zahnarzt die Position

der Implantation vorgegeben

wird. Aber hierbei ist es wie im

Flugzeug - im Notfall muss der

Kapitän auch ohne Autopilot in

der Lage sein, sein Flugzeug sicher

zu Boden zu bringen.

Bei Problemen, die durch navigiertes

Implantieren entstehen

können, muss der Zahnarzt in der

Lage sein, mögliche entstandene

Probleme so zu lösen und das erfordert

eben eine Menge Erfahrung

und Kenntnisse über die

Anatomie des Knochens.

Als Risikofaktoren für eine Implantation

gelten neben dem Rauchen

außerdem Erkrankungen wie z.B.

Diabetes oder Osteoporose. Eine

Kontraindikation bieten hierbei

insbesondere Patienten, die mit

Bisphosphonaten medikamentös

therapiert werden. Der Einsatz von

Zahnimplantaten muss in diesen

Fällen in jedem Fall individuell abgewogen

werden.

Die Kosten für eine solche Behandlung

können im Übrigen als

außergewöhnliche Belastung in

der Steuererklärung beim Finanzamt

geltend gemacht werden.


Für Rückfragen und eine umfassende

Beratung stehen Ihnen

mein Team und ich gerne zu Ihrer

Verfügung.

Zahnarzt

Dr. med. dent.

Heinrich Florian Schmitz

Friedrich-Ebert-Str. 79

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 30 42 43

www.zahnarzt-schmitz-wuppertal.de

17


Praxis Dr. Mucha begrüßt neue Ärztin

News

Herzlich Willkommen Dr. Karsten

Hiermit begrüßen wir Herrn Dr. Eduard Karsten

als neues Mitglied im Ärzteverbund. Herr Dr.

Karsten hat mit seiner Darmpraxis nach seinem

Umzug von der Gathe in das Fahrenkamphaus -

Wall 21 seine neuen Räumlichkeiten bezogen.

Nach seiner ärztlichen und fachärztlichen Ausbildung,

die er bei der Bundeswehr absolvierte,

nahm er während seiner aktiven Zeit dort an

mehreren Auslandseinsätzen wie Afganistan

oder auch UNO Missionen teil. Die Ausbildung

zum Proktologen und Koloproktologen absolvierte

Herr Dr. Karsten in der Abteilung der

Koloproktologie im Prosperhospital Recklinghausen.

Seit Oktober 2013 ist Herr Dr. Karsten in

Wuppertal als niedergelassener Arzt tätig. Er ist

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie

und European Society of Coloproctology.

Die hausärztliche Praxis am Döppersberg

bekommt Verstärkung

Frau Agnes von Zombory,

Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe,

unterstützt das Team in der

Praxis Dr. Sabine Mucha seit

dem 01. August 2016. Frau

von Zombory war nach

ihrem Studium der Humanmedizin

an der Heinrich-

Heine-Universität Düsseldorf und an der RWTH

Aachen in mehreren gynäkologisch-geburtshilflichen

Kliniken tätig, zuletzt in Funktion als

Oberärztin.

Neue Praxisanschrift der überörtlichen

HNO-Gemeinschaftspraxis Dres. Lehnerdt

Ab sofort finden Sie die neuen Praxisräume in

Elberfeld gegenüber vom Von-der-Heydt-Museum

im Haus der Drogerie Müller am Wall 18-20.

Der Standort Barmen bleibt unverändert am Alter

Markt 10.

Weitere Informationen für Patientinnen

und Patienten sowie rund um den Ärzteverbund

Wuppertal e.V. finden Sie im Internet

unter

www.aerzteverbund-wuppertal.de:

Die Praxis auf der Schlossbleiche 12, Dr. Brünger

& Dr. Leufgens, freut sich, ab Januar kommenden

Jahres Frau Dr. Kirsten Jüngerkes als weitere

Partnerin begrüßen zu dürfen. Fr. Dr. Jüngerkes

ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den

Schwerpunkten Naturheilverfahren

und spezielle

Schmerztherapie, so dass

sich das Spektrum der Praxis

neben Akupunktur u.a.

um Biofeedback-, Laserund

Blutegeltherapie erweitert.

Wir freuen uns auf

eine gute Zusammenarbeit!

18


Impressum

Inhaltlich verantwortlich im Sinne des Presserechts

und des Telemediengesetzes (TMG):

Ärzteverbund Wuppertal e.V.

Geschäftsstelle:

In der Dalster 1

42117 Wuppertal

Vertretungsberechtigt: Dipl.-oec. Volker Mucha

Vereinsregister: Amtsgericht Wuppertal

Registernummer: VN 3942

Redaktion: Volker Mucha / Achim Bredenbach

Telefon: 0202 - 459 77 25

Telefax: 0202 - 980 59 13

eMail: info@aerzteverbund-wuppertal.de

Internet: www.aerzteverbund-wuppertal.de

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird zum Teil auf die Verwendung von

geschlechtsspezifischen Formulierungen verzichtet. Soweit personenbezogene

Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf

Männer und Frauen in gleicher Weise.

3


Die Mitglieder des Ärzteverbundes Wuppertal e.V.:

Allgemeinmedizin

Dr. Dr. Achim Brünger

Dr. Robert Leufgens

Dr. Kirsten Jüngerkes

Schlossbleiche 12

42103 Wuppertal

Tel: 45 07 07

www.dresbruenger.de

Augenheilkunde

Dr. Omar Abo Basha

Dr. Danuta Grützner

Herzogstr. 17

42103 Wuppertal

Tel: 45 14 33

www.augenarzt-wuppertal.de

Frauenheilkunde / Geburtshilfe

Dr. Sabine Mucha

& Kolleginnen

Wall 21 (Eingang Turmhof)

42103 Wuppertal

Tel: 758 555 60

www.gynimtal.de

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Dr. Kai Lehnerdt

Dr. Hilal Schröder

Wall 18-20

42103 Wuppertal

Tel.: 45 13 31

www.hnofit.de

Dr. Stefanie Czibor

Dr. MartinVahl

Alter Markt 10

42275 Wuppertal

Tel: 55 42 12

www.hnofit.de

Innere Medizin/hausärztlich tätig

Dr. Michael Frede

Calvinstr. 22

42103 Wuppertal

Tel: 44 40 76

Diabetologie

Dr. Hans-Jürgen Kissing

Kleine Klotzbahn 22

42103 Wuppertal

Tel: 44 31 97

Institut für Pränatale Medizin und

Ultraschall

Dr. Nilgün Dutar

Dr. Heinz-Alfred Hagemann

Wall 32-34

42103 Wuppertal

Tel: 459 59 59

www.praenatal-wuppertal.de

Kardiologie

Dr. Rochus Witthaut

Dr. Frank Südfeld

Wall 21 (Eingang Kirchstr.)

42103 Wuppertal

Tel: 45 04 25

www.kardiologie-wuppertal.de

Orthopädie

Dr. Lucian Braisch

Hofaue 95

42103 Wuppertal

Tel: 979 56 78

www.orthopaedie-wuppertal.de

Ulrich Käseberg

Burgstr. 9

42103 Wuppertal

Tel: 44 32 91

www.kaeseberg-orthopaede.de

Pneumologie / Schlafmedizin

Dr. Andreas Ostrowsky

Dr. Frank Artmann

Dr. Claus Hader

Kalomira Giza

Dr. Viviane Uerdingen

Berliner Str. 43

42277 Wuppertal

Tel: 430 463-0

Dr. Thomas Wisskirchen

Dr. Karin Sroka

Dr. Matthias Unland

Dr. Cordula Conrad-Krabbe

Tanja Keller

Arrenberger Str. 20 (Haus 3)

42117 Wuppertal

Tel: 478 498 0

www.aeroprax.de

Proktologie / Koloproktologie

Dr. Eduard Karsten

Wall 21 (Eingang Kirchstr.)

42103 Wuppertal

Tel: 44 33 01

www.darmpraxis-wuppertal.de

Radiologie / Nuklearmedizin

Dr. Dieter Pavel

Dr. Martin Stendel

Dr. Markus Stuhrmann

Torsten Jahnke

Brigitte Settele

Dr. Dejan Klanac

Andreas Retzlav

Alter Markt 10

42275 Wuppertal

Tel: 258 30

www.radiologie-wuppertal.de

Oralchirurgie / Zahnarzt

Dr. Ali Aghasadeh

Mäuerchen 7

42103 Wuppertal

Tel: 45 90 22

www.aghasadeh.de

Dr. Florian Schmitz

Friedrich-Ebert-Str. 79

42103 Wuppertal

Tel: 30 42 43

www.zahnarzt-wuppertal-schmitz.de

Pharmakologie

Dr. Kai Kreutzmann

Calvinstr. 9

42103 Wuppertal

Tel: 44 65 37

www.muehlen-apotheke-wuppertal.de

Institut für Laboratoriums- und

Transfusionsmedizin

Dr. Aribert Komanns

Wall 32 34

42103 Wuppertal

Tel: 283 36 31

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