Thermenland Magazin, Mai 2017

trendguide

AUSGABE 72 Mai 2017

Wir wünschen allen Müttern

einen schönen Muttertag.

Muttertag: Tipps für ein gelungenes Familien-Fest

Interview: Aus der Krise Kraft fürs Leben gewinnen

Sabine Beham: Altwerden ist nur was für Feiglinge


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INHALT/IMPRESSUM

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Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Editorial 4

Rosen zum Muttertag 4

Dorferneuerung:

Mehr Lebensqualität auf dem Land 5

Kinderklinik Passau:

Spendenmarathon im Endspurt 6

European Campus:

Praktikumsbörse war voller Erfolg 7

Die Zahl des Monats – Unbezahlte Frauenarbeit 29

Bauherren &

Renovierer

aufgepasst!

Gesundheit & Wellness

Interview: Nach dem Krebs zurück ins Leben 8

Kräuterlexikon:

Bohnen gegen zu hohen Blutzucker 11

Apotherker-Tipp:

Auf gepflegten Füßen in den Sommer 12

Beham: Altwerden ist nur was für Feiglinge 14

Neueröffnung:

Klang-Entspannung in der Heilpraxis 15

Genuss & Erleben

Gesunder Auftakt:

Fruchtige Ideen für den Muttertag 16

seit 1967 in Pocking

Barbara

Fuhrmann

Kultur & Freizeit

Museumstag:

8 Museen für insgesamt 1 Euro Eintritt 18

FreizeitKompass: Alle Termine im Thermenland 18

Naturnah garteln:

Der Umwelt zu liebe ohne Torf-Erde 22

Filmgalerie: Bayerns bestes Kinoprogramm 23

Rat & Tat

Motor-Tipp: Frühjahrs-Check fürs Motorrad 24

„jugend forscht“-Landessieger auf der

„ausblick17“ 25

Video-Blogger machen Lern-Apps für funk 25

Mogelpackung:

weniger Inhalt bei Grünland und Patros 26

Tipp für Eltern: Wenn mein Kind TV-Angst hat 27

Service

Impressum 3

Thermenland-Horoskop 28

Wetterprophet 29

Notrufnummern 30

Apotheken-Notdienst 30

IMPRESSUM

Simbacher Straße 53 · 94060 Pocking

Tel. 08531-8716 · www.rkuwf.de

Herausgeber:

Thermenlandverlag*, mc medien consulting e.K.

Wolfing 1, 94060 Pocking

Kontakt: Tel.: 08531-248 92 86, Fax: 08531-97 87 64

office@medien-consulting.eu

www.thermenland-magazin.de

Redaktion:

Chefredakteur: Martin Semmler M.A. (sam)

Mobil: +49(0)151-128 562 78

Thermenland-Magazin@gmx.de

Redaktionsschluss: bis spätestens 15. des Vormonats.

Redaktionelle Mitarbeit:

Kathrin Miedl, Mobil: 0160-94700288

Anzeigen & Mediaberatung: Franz X. Miedl

Wolfing 1, 94060 Pocking

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franz.miedl@thermenlandverlag.de

miedl@medien-consulting.eu

Anzeigenschluss bis spätestens 15. des Vormonats.

Grafik:

Johann Berchtold

info@berchtold-pre-press.de

Druck:

Passavia Druckservice GmbH & Co KG, Passau

Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich

geschützt.

Bildquellen: Franz X. Miedl und andere.

Titelbild:

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts

ist ohne die schriftliche Zustimmung des Verlages nicht

erlaubt.

Fehler, Irrtümer, Änderungen vorbehalten.

* Thermenlandverlag ist eine eingetragene

Marke der trendguide media GmbH&CoKG

Geschäftsf. Elisabeth Gassner, Neugasse 8, A-6365 Kirchberg Firmenbuch

Innsbruck FN 278494a

www.trendguide.info

Ruhstorf

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EDITORIAL

Fit für

die Herausforderungen des Lebens, flexibel,

leistungsstark und global aktiv – zumindest

im Geist. So wünscht sich uns die moderne

Gesellschaft. Wir geben unser Bestes – und

zerbrechen daran. Nicht immer, aber oft

genug. Vor allem Bad Birnbach und Bad Füssing

richten sich zunehmend darauf ein, die

ausgebrannten Köpfe und Seelen der fleißigen

Rädchen einer digitalen 7/24-Industrie

wieder aufzubauen, das Feuer für den Job im

globalen Wettbewerb wieder zu entfachen.

Dabei gehen die Kurorte nun auch daran,

eine futuristische Infrastruktur zu schaffen.

Während wo anders um die Senkung der

Feinstaubquote gerungen wird, soll es hier

möglichst leise zugehen.

Nicht eben zufällig lobte Landrat Meyer zum

Auftakt seiner jährlichen Rundreise durch

Martin Semmler M.A.

Chefredakteur

beispielgebende Wirtschaftsbetriebe des

Passauer Landes im Großen Kurhaus die

Gemeinde Bad Füssing wegen ihres unternehmerischen

Engagements, des Mutes zur

Investition und ihrer Entschlusskraft. Bis Ende

2018 will der örtliche Busunternehmer Manfred

Eichberger hier nämlich 2018 insgesamt

fünf Elektrobusse und zwei elektrische Kleinbahnen

als Ersatz für den „Lustigen Lukas“ in

Dienst stellen. Das örtliche Busnetz wird mit

der Bahn in Pocking vertaktet und das ganze

in der Vision des Unternehmers auch noch

durch Elektro-Taxis ergänzt mit dem Ziel „Wir

wollen leise sein“. Für Landrat Franz Meyer

geht es hier aber „nicht um Visionen, sondern

um Konkretes“: „Was ist denn nachhaltiger,

als ohne Abgase und mit sauberer Energie

unterwegs zu sein?“ Bad Birnbach ist bereits

einen Schritt weiter. Hier wird derzeit ein

autonomer Elektrobus getestet, der den Kurort

mit seinem Bahnhof verbindet. Ob das

nicht nur die Lärmemissionen reduziert, sondern

auch die Nerven der Fahrgäste schont,

die hier ihren Burnout kurieren sollen, zeigt

uns sicher

die Zukunft.

4


AKTUELLES

www.thermenlandverlag.de

Gemeinden haben großes Interesse an Projekten im Rahmen der Dorferneuerung

„Ein neu gewonnener Lebensraum“

„Das Interesse an Maßnahmen im Rahmen der

Dorferneuerung ist ungebrochen. Derzeit können

wir 17 laufende Projekte verzeichnen, verteilt

über den gesamten Landkreis Passau“,

erklärte Josef Reidl, der stellvertretende Leiter

am Amt für Ländliche Entwicklung, in einem

Gespräch mit MdL Walter Taubeneder und

Landrat Franz Meyer, sowie Vertretern der Marktgemeinde

Ruhstorf a.d. Rott um Bürgermeister

Andreas Jakob. Dazu gehören auch Ortsentwicklungen

in Eggersham bei Pocking, Kößlarn,

Malching, Schmidham und Vornbach am Inn.

Mehr Geld für Lebensqualität

Das erst kürzlich eingeweihte Dorfgemeinschaftshaus

in Berg bei Schmidham sei ein

Musterbeispiel einer gelungenen Dorferneuerungsmaßnahme.

„Dieses Haus steigert die

Lebensqualität in ganz Schmidham, stärkt den

Gemeinschaftssinn und steht für eine hervorragende

Dorfgemeinschaft“, so MdL Walter Taubeneder.

Es sei eine gemeinschaftliche Aufgabe,

den ländlichen Raum mit ebensolchen Maßnahmen

fortwährend zu stärken. Zwischenzeitlich

würden rund 1000 Gemeinden und damit rund

eine Million Menschen in Bayern von den Fördermitteln

im Rahmen der Dorferneuerung profitieren,

so der Landtagsabgeordnete. Der Freistaat

Bayern habe die Mittelzuweisung daher

weiter aufgestockt – um 11 Millionen Euro, auf

mittlerweile insgesamt 70 Millionen Euro.

Bringen mehr Lebensqualität zurück aufs Dorf: MdL Walter Taubeneder, Landrat Franz Meyer, Josel Reidl

vom Amt für Ländliche Entwicklung, Architekt Erwin Wenzl und Ruhstorfs Bürgermeister Andreas Jakob

am Dorfgemeinschaftshaus in Berg bei Schmidham.

Foto: Stefanie Starke

Konjunkturprogramm fürs Dorf

„Dieses Modell gibt Kommunen eine neue Perspektive“,

betonte Ruhstorfs Bürgermeister

Andreas Jakob. Auch wenn sich die Maßnahme

über zehn Jahre hingezogen hatte und auch die

Finanzierung eine große Herausforderung gewesen

sei – letztlich habe sich das Bemühen für

Schmidham gelohnt: „Der zunächst langwierige

Entwicklungsprozess endete schließlich in einer

Erfolgsgeschichte und wirkt dem Strukturwandel

entgegen. Das Gemeinschaftshaus ist ein Haus

mit Zukunft und entsprechend voll belegt.“

Landrat Franz Meyer sieht die Dorferneuerungen

auch als eine Art Konjunkturprogramm: „Die

Maßnahmen sind wichtig für uns vor Ort!“

Stefanie Starke/sam

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AKTUELLES

Das Thermenland unterstützt die Kinderklinik beim Endspurt der Spendenkampagne

„Mitmachen beim Strampeln für Strampler!“

Es sind nur noch wenige Monate, bis die Kinderklinik

Dritter Orden Passau am 17. November,

dem weltweit begangenen Weltfrühgeborenentag,

ganz offiziell das neue Eltern-, Baby- und

Familienzentrum mit einem großen Festakt einweiht

und eröffnet. „Dreieinhalb Jahre sind seit

dem Start unserer Spendenkampagne nun vergangen.

Ziel war es, aus gemeinsamer Kraft die

unvorstellbare Summe von drei Millionen Euro

an Spendengeldern zu generieren – und nun

bewegen wir uns auf der Zielgeraden“, so Prof.

Dr. Matthias Keller, Chefarzt der Kinderklinik in

Passau. Nun gelte es nochmals Vollgas zu geben,

schließlich sei die 3-Millionen-Euro-Marke noch

nicht ganz geknackt. „Es fehlen noch knapp

400.000 Euro – wir sind so weit gekommen,

jetzt packen wir alle nochmal richtig an. Das Ziel

ist zum Greifen nah“, will auch Kinderklinik-

Geschäftsführer Reinhard-Schmidt nochmals die

Bevölkerung, regionale Vereine, Verbände, Schulen

sowie Unternehmer zum Zusammenhalt und

vor allem Mitmachen ermutigen.

Es sind bereits zahlreiche Unterstützer für die Endspurt-Aktion „Strampeln für Strampler“ gefunden:

(v.r. hinten) Alexander Wösner und Wolfgang Leitl vom 1. FC Passau e.V., Schulamtsdirektor Werner Grabl,

der Passauer Stadtrat und Sportfunktionär Siegfried Kapfer, Sportfunktionäre Monika und Norbert Wimmer,

Lehrer Tobias Kriegl mit den Schülern (v.l.) Tizian Wojan, Christina Jagode und Julius Strangmüller,

stv. Landrätin Gerlinde Kaupa und Chefarzt Prof. Matthias Keller.

Foto: Kinderklinik

„Wir bauen fürs Leben“ ist eine Spendenkampagne

der Kinderklinik Dritter Orden Passau.

Sport mit gutem Zweck verbinden

Gemeinsam mit regionalen Sportfunktionären

läutet das Team der Kinderklinik Dritter Orden

Passau daher den Endspurt der Spendenkampagne

„Wir bauen fürs Leben“ ein. Unter dem Motto

„Strampeln für Strampler“ sollen vor allem

Sportbegeisterte angesprochen und zu Aktionen

zu Gunsten kranker Kinder motiviert werden.

In den letzten Jahren habe die Kinderklinik große

Unterstützung und enormen Rückhalt von

Menschen aus der gesamten Region erhalten,

so Chefarzt Keller. „Zum Endspurt setzen wir

nochmals auf vereinte Kräfte und das gemeinschaftliche

Engagement.“ So starten jetzt im

Frühjahr wieder zahlreiche tolle Aktionen in der

Region, wie Laufveranstaltungen, Radtouren

oder andere Sportveranstaltungen. „Und was

lässt sich besser verbinden als Sport und Spenden“,

so Keller zur Idee der Endspurt-Aktion.

Gymnasium Pocking strampelt mit!

Unter anderem hat Gerlinde Kaupa, die Kreisvorsitzende

des Bayerischen Landessportverbandes

e.V. für Passau, ihre Unterstützung zugesagt

und konnte bereits erste „Strampel-Partner“

gewinnen: „Eine 11. Klasse am Gymnasium in

Pocking will helfen und wird im Rahmen eines

P-Seminars einen Spendenlauf über die Berge

initiieren.“ Werner Grabl, der Leiter der Staatlichen

Schulämter in der Stadt und im Landkreis

Passau, ist mit im Boot und wird an Grund- und

Mittelschulen für die „Strampler-Aktion“ werben,

ebenso die Sportfunktionäre Monika (ehemalige

Olympiateilnehmerin im Rennrodeln) und

Norbert Wimmer sowie Vorstandsmitglied Wolfgang

Leitl mit dem gesamten 1. FC Passau e.V.

mit den Abteilungen Fußball, Bogenschützen

und Leichtathletik.

Endspurt zum gesteckten Ziel

„Wir freuen uns über den großen Zuspruch für

unsere Idee“, betont Chefarzt Keller. Weitere

Anhänger und Nachahmer seien natürlich herzlich

willkommen. „Wir freuen uns über jeden

Verein, jede Schule, die Lust hat, sich gemeinsam

mit uns für die beste medizinische Versorgung

unserer kleinen Patienten abzustrampeln“,

so das Team der Kinderklinik. „Wir hoffen, dass

wir zusammen mit den Aktiven in der Region

unser Ziel, die drei Millionen Euro bis Ende des

Jahres noch knacken werden!“

KDO/sam

@Info: Mehr Infos gibt es unter www.wirbauenfuersleben.de

6


AKTUELLES

www.thermenlandverlag.de

Voller Erfolg für Praktikumsbörse des European Campus

Viele junge Leute kamen bei der 1. Praktikums- und Jobbörse für die

Studenten des European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen und die

Schüler der 13. Klasse Gesundheitswissenschaften der BOS Passau, in

engeren Kontakt mit den Ausstellern und erhielten bereits Einladungen

zu Vorstellungsgesprächen oder ihnen wurden gar konkrete Praktikumsplätze

in Aussicht gestellt. Die Börse hatte das Unternehmernetzwerk

Xundland (UNX) zusammen mit Studenten des European Campus Rottal-Inn

(ECRI) in Bad Griesbach organisiert. Am Schluss war die gute

Stimmung der Aussteller und Studierenden unverkennbar: Eine Umfrage

bei den Teilnehmern hat nämlich ergeben, dass die Aussteller im

Schnitt mit 7 bis 8 Kandidaten für Praktika und Bachelor-Arbeiten nach

Hause fuhren. Zudem würden 93,1 Prozent der Bachelor-Studenten,

80 Prozent der Schüler und 70 Prozent der Master-Studenten wiederkommen.

Strahlende und zufriedene Gesichter bei Ausstellern, Studenten und Schülern:

Die Initiatoren dieses „pioneering event“ UNX-Vorsitzender Adrian W.T. Dostal

(6. v. li.) sowie die Vorstände der Studentenvereinigung RESP e.V. Dominik

Ammer und Severin Eder (1. u. 3. v. re.) planen für 2018 eine Wiederholung.

7


GESUNDHEIT & WELLNESS

Psychotherapeutin Martina Kahlert weiß aus eigener Erfahrung,

„Wir können keinen Kampf

Krebs ist das Geschwür unserer Gesellschaft.

Jeder/jede Zweite muss heute durch das erhöhte

Alter, den Konsum und die moderne Lebensgestaltung

damit rechnen, auf irgendeine Art

irgendwann an Krebs zu erkranken (siehe Kasten).

Martina Kahlert ist 51 Jahre alt und Heilpraktikerin

für Psychotherapie in Ruhstorf a. d.

Rott. Trotz ihres Heilwissens und einer gesunden,

sportlichen Lebensweise blieb auch ihr die

Konfrontation mit den unkontrolliert wuchernden

Zellen nicht erspart. Krebs ist zwar auch

heute nicht wirklich heilbar. Doch nach oft intensiver

medizinischer Behandlung ist eine Erkrankung

immer seltener tödlich. Eine Rückkehr ins

gewohnte Leben aber gestaltet sich trotzdem

nicht immer einfach. Martina Kahlert ist den

Weg selbst erfolgreich gegangen und hilft nun

anderen mit den Folgen einer Krebserkrankung

und -behandlung seelisch und ganz lebenspraktisch

klarzukommen. Darum hat das „Thermenland

Magazin“ mit ihr gesprochen, wie sie den

Menschen wieder Mut zum Leben macht.

„Eine Erschütterung der Macht über

meine Gesundheit“

Thermenland Magazin: Frau Kahlert, Sie sind als

aktive, gesundheitsbewusste Frau mit der

Diagnose Krebs konfrontiert worden. War das

plötzlich oder haben Sie da schon vorher etwas

gemerkt?

Martina Kahlert: Das ist eine spannende Frage.

Mein Tumor war ein Tumor der Niere und ich

hatte schon eine gewisse Zeit immer wieder mit

Rückenproblemen zu kämpfen. Zu dieser Zeit

bin ich sehr viel gelaufen und ich habe es auf

eine Überlastung geschoben. Da es zu der Zeit

keine weiteren, für mich erkennbaren Symptome

gab, war ich durchaus überrascht. Heute

weiß ich, dass die Neigung zu Allergien, meine

Schwierigkeiten beim Hören und die Rückenprobleme

durchaus Begleitsymptome eines

Nierenkarzinoms sein können.

Was macht das mit einem, wenn man sich

bewusst wird, dass sich ein Teil des eigenen

Körpers gegen einen wendet?

Kahlert: Diese Frage ist für mich sehr wichtig.

Sie drückt aus, wie sehr wir Krebs und Kampf

miteinander verbinden. Der Tumor ist eine

Ansammlung von Zellen, die ich so wie sie da

war, natürlich nicht haben wollte. Trotzdem sehe

ich es nicht so, dass der Körper sich 2014 gegen

mich gewendet hat. Sehr wohl war es eine

„Erschütterung meiner Macht“, meiner bis dahin

gedachten Macht über meine Gesundheit. Auch

Nichts ist mehr an seinem Platz: Viele Patienten fühlen sich nach einer überstandenen Krebserkrankung

ständig müde, haben Angst oder andere psychische Probleme.

Foto: geralt/pixabay

als Psychotherapeutin weiß ich, dass der

Mensch körperlich verletzlich ist. Trotzdem habe

ich diesen Gedanken, wie sicher viele von uns,

auch gerne immer etwas beiseitegeschoben.

„Es ist wichtig, für etwas,

nicht gegen etwas zu kämpfen“

Also eine Art Kontrollverlust?

Kahlert: Nein, ich sehe meinen Tumor als eine

Entgleisung des Zellwachstums, aber als keinen

persönlichen Angriff auf mich als Mensch. Das

ist eine sehr wichtige Sache, denn wir können

keinen Kampf gegen uns selbst gewinnen.

Besser ist für mich der Weg nicht „gegen etwas“,

sondern „für etwas“ zu kämpfen. Was für mich

heißt, zusammen mit einem guten Ärzte- und

Therapeutenteam die richtigen und für mich

passenden Schritte einzuleiten. In meinem Fall

eine sehr kurzfristig angesetzte Operation und

von dort an eine sehr engmaschige und vielfältige

Kontrolle durch mein Ärzteteam.

Durch Operationen verliert man einen Teil seines

Körpers, der zum Teil sehr wichtige Funktionen

erfüllt hat oder der vielleicht auch wichtig

war für die eigene persönliche Identität. Merkt

man das eigentlich selbst gleich, was einem da

genommen wurde?

Kahlert: Der Verlust eines Körperteils, das von

außen sichtbar ist, wie Nase oder Brust, hat meiner

Ansicht nach eine ganz andere Qualität für

den betroffenen Menschen als der Verlust einer

Niere.

Inwiefern?

Kahlert: Einfach deswegen, weil ich mich nicht

outen muss, wenn ich das nicht will.

Den Verlust meiner Niere habe ich schnell wahrgenommen,

einfach weil ich mehr friere. Die

Niere reguliert den Wärmehaushalt und in der

Traditionellen Chinesischen Medizin ist sie der

Sitz und die Heimat von Qi. Auch hier geht es

um die Energie, die dem Menschen zur Verfügung

steht. Das bedeutet für mich, dass ich versuche

mich möglichst rhythmisch, durch mein

Leben zu bewegen. Das beinhaltet zum Beispiel

regelmäßige Essenszeiten, kleinere Einheiten,

wenn es um körperliche Arbeit geht. Und Pausen

zwischen den Praxisterminen.

„Ungefragte Kommentare

helfen keinem weiter“

Wie kann sich das auf den Alltag auswirken?

Kahlert: In bestimmten Phasen etwa von Brustkrebs

sind die betroffenen Menschen sehr verletzlich

und leider bekommen sie dann auch

ungefragt Kommentare, die ihnen nicht weiter

helfen. Gerade in der ersten Zeit während einer

Behandlung oder kurz nach der Operation ist es,

nicht immer einfach die richtigen Worte zu finden.

Das Klassische „Das wird schon wieder“

geht hier einfach nicht, denn Körperteile wachsen

nicht mehr nach. Ein wirklich ehrliches „Wie

kann ich dir helfen?“ ist da auf jeden Fall die bessere

Wahl. Aber ich denke, das sieht jeder

Mensch ganz anders und meine Aufgabe ist es,

das zu respektieren.

8


GESUNDHEIT & WELLNESS

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was Krebs-Betroffenen auf dem Weg zurück in ein erfülltes Leben hilft

gegen uns selbst gewinnen“

Wie setzen Sie das persönlich um?

Kahlert: Für mich persönlich heißt es im Alltag

bewusster auf meinen Körper hören. Grenzen

anerkennen. Gerade wenn es um körperliche

Arbeit geht, fällt mir das oft schwer, weil ich gerne

im Garten gegraben habe. Das muss ich

mittlerweile einfach lassen.

„Einfach zum Tagesgeschäft

übergehen –das geht nicht“

Bekommen das eigentlich auch die Menschen

in der direkten Umgebung zu spüren?

Kahlert: Die Erfahrung zeigt, dass das sehr

unterschiedlich ist. Je nachdem wie der betroffene

Mensch vor seiner Erkrankung war, reagiert

er mit dieser Erfahrung auch ganz unterschiedlich.

Ich wünsche mir durchaus, dass das

Umfeld spürt, dass der Mensch der mir nahe

steht, eine schwere Zeit mitmacht oder hinter

sich gebracht hat. Einfach zum Tagesgeschäft

übergehen, das geht nicht und fördert nur Kummer

und Stress.

Das heißt für die Umgebung, dass Rücksichtnahme

auf die Situation von Betroffenen ein

wichtiger Punkt ist?

Kahlert: Viele körperliche Veränderungen werden

auch von den Medikamenten verursacht,

die der betroffene Mensch einnehmen muss.

Das sollte jedem bewusst sein. Müdigkeit und

Schmerzen sind oft eine Folge der Erkrankung

und können nicht ignoriert werden.

„Die Angst ist eine

große Begleiterin“

Oft haben Betroffene vor der Krebstherapie

Angst. Ist die dann mit dem Ende der klinischen

Nachsorge wenigstens weg?

Kahlert: Die Angst ist eine große Begleiterin,

wenn es um Krebs geht. Für viele wird sie mit

jedem Nachsorgetermin ein wenig kleiner. Für

viele wird sie unerträglich. Die Nachsorge für

Tumorpatienten hört für mich nicht wirklich auf.

Jede tumorerfahrene Frau und jeder Mann,

weiß, dass sie immer einen Blick auf diese

Geschichte haben müssen.

Können Sie auffällige Symptome nennen, an

denen Betroffene und ihnen nahestehende

Menschen erkennen können, dass eine psychologische

Beratung wichtig wäre?

Kahlert: Wenn es um Krebs geht, ist eine psychologische

Begleitung fast immer eine große

Das Ziel jeder Begleitung von Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen: Martina Kahlert hilft, das Leben

nach der Tumorerfahrung neu zu entdecken und zu genießen.

Foto: privat

Hilfe. Mir geht es darum, mit Menschen an ihrer

Geschichte zu arbeiten, bevor es zu auffälligen

Symptomen kommt. Und die Frage ist, was ist

„auffällig“? Wenn ein Mensch mit Tumorgeschichte

nicht mehr so „funktioniert“ wie vorher

und Dinge in Frage stellt, mag das für nahestehende

Menschen erst einmal auffällig sein; für

den Betroffenen selbst ist es vielleicht der Weg

zu einer stabileren Gesundheit. Wenn Menschen

sich sehr zurückziehen, still werden und

nichts Schönes mehr am Leben finden können,

ist es gut, wenn die Lieben reagieren und Hilfe

anbieten. Wichtig ist zu wissen, dass diese

Zustände auch Jahre nach Abschluss der

Behandlung auftreten können.

„Gemeinsam verliert

die Angst ihre Macht“

Wie groß in etwa ist der Anteil der von Krebs

Betroffenen, die unter einer erhöhten psychischen

Belastung leiden?

Kahlert: Laut Fachpublikationen sind etwa ein Drittel

aller Tumorpatienten soweit beeinträchtigt,

dass sie nicht nur eine psychologische

Beratung benötigen, sondern

auch sehr von einer Psychotherapie

profitieren. Etwa die Hälfte aller

betroffenen Menschen leiden unter

psychischen Belastungen und hier

können Gespräche oder zielgerichtete

Angebote hilfreich sein.

Was ist hier der Angelpunkt Ihres

Hilfsansatzes?

Kahlert: Mein Angelpunkt ist das

Thema „Zurück ins Leben gehen!“ Das heißt,

durch eine Kombination von sanfter körperlicher

Aktivität und einer Reihe von Methoden aus der

positiven Psychologie und Biografiearbeit, können

meine Klienten wieder Vertrauen in ihren

Körper und in sich selbst finden. Das Gefühl für

sich selbst ist durch diese massive Erkrankung

erst einmal sehr gestört. Wie soll ich mir selber

wieder soweit vertrauen, dass ich wirklich weiß,

ob ich es mit einer harmlosen Erkältung oder

einem Tumorrezidiv zu tun habe? Es geht

darum, der Angst ganz bewusst und begleitet zu

begegnen. Damit verliert sie ihre Macht und

nimmt im Leben nicht mehr soviel Raum ein.

„Nichts ist mehr so,

wie es einmal wahr“

Wie sieht das dann konkret in der Praxis aus?

Kahlert: Ich biete das für meine Klienten nicht

nur Eins-zu-Eins-Gespräche an, sondern auch in

Gruppen. Damit kann ich mehr erreichen, da

jeder von den Erfahrungen des anderen nur lernen

kann. Seit gut zehn Jahren arbeite ich in

9


GESUNDHEIT & WELLNESS

meiner Praxis fast ausschließlich mit Menschen,

die unter Angst- und Panikattacken leiden.

Daher ist mir dieses Thema nicht wirklich neu.

Allerdings hat es durch die Tumorerfahrung

noch einmal eine andere, viel tiefere Qualität

gewonnen.

Welche unliebsamen Wahrheiten gibt es, die

jeder Betroffene erkennen und akzeptieren

muss, damit ein Neuanfang gelingen kann?

Nichts ist mehr, so wie es einmal wahr. Die

Tiefe, mit der das Leben berührt worden ist,

bewegt den Menschen in seiner Gesamtheit. Es

bringt Menschen oft in höchste Not, wenn sie

versuchen, einfach so weiter zu machen wie

immer. Die körperlichen Gegebenheiten haben

sich ebenso verändert wie die Seele.

„Den Weg in ein

glückliches Leben finden“

Was sind die wichtigsten Ziele in Ihrer Arbeit mit

den Betroffenen?

Kahlert: Es geht nicht darum, zu suchen, was

der Betroffene falsch gemacht hat. Das Ziel ist

ein gut gelebtes Leben mit der Erfahrung einer

Tumorerkrankung, das heißt:. Wie kann ich neue

Wege gehen, Beziehungen neu und liebevoll

gestalten und meine Kinder groß werden

sehen. Es geht darum, der Angst zu begegnen

und doch wachsam zu sein. Sich mit dem Thema

unserer Verletzlichkeit auseinandersetzen,

auch das ist ein Ziel. Sehr achtsam, sanft und

ehrlich. All das nimmt den Wind aus den Segeln

und führt zu mehr Ruhe und Gelassenheit.

Geht es dabei auch um konkrete Lebenshilfe für

den Alltag?

Kahlert: Ich arbeite mit verschiedenen Methoden,

um Menschen auf ihrem Weg in ein glückliches

Leben zu begleiten. In der Einzeltherapie

arbeite ich gerne mit WingWave Coaching. Das

ist eine bewährte Methode, um Angst und

Stress zu reduzieren. Das bedeutet in der Realität,

dass der Alltag unter neuen Gesichtspunkten

freier und leichter gestaltet werden kann.

„Angehörige können ein

sicherer Hafen der Erholung sein“

Sind das nicht einfach nur nette Gespräche im

geschützten Raum, deren Wirkung verpufft,

sobald man die Praxistür hinter sich schließt?

Kahlert: Nein, ganz und gar nicht. Ich nutze

Methoden, die sich allesamt an einer positiven,

lebensnahen Psychologie orientieren und damit

sehr alltagstauglich sind. Außerdem beschäftige

ich mich seit Jahren mit Ernährung. Schwerpunkt

hier ist die emotionale Verknüpfung mit

Essen. Gerade im Rahmen einer Krebserkrankung

entstehen auch hier große Verunsicherungen

und dem möchte ich mit ganz bodenständigen

und lebensnahen Kursen begegnen.

Leben anpassen: Nach dem Krebs kann Martina Kahlert nur noch Leichtes garteln.

Welche Rolle spielen in Ihrem Therapieansatz

die Angehörigen?

Kahlert: Ohne unsere Lieben an unserer Seite

ist es schwer, wieder in ein glückliches Leben zu

gehen. Partner, Kinder und Angehörige können

ein sicherer Hafen der Erholung sein. Aber auch

sie sind den gleichen Ängsten aufgeliefert wie

der erkrankte Mensch selbst. Daher kann es

sehr sinnvoll sein, wenn Partner zusammen ein

Angebot in Anspruch nehmen. Es hilft sehr und

entlastet beide.

Krebs in Deutschland

Foto: privat

Wie hoch ist denn schließlich die Wahrscheinlichkeit,

wieder sein altes Leben leben zu

können?

Kahlert: Im Laufe der Zeit, heilen alle Wunden.

Dieses Sprichwort gilt auch hier. Die Ängste werden

weniger, der Körper wird mit etwas Glück und

guter therapeutischer Unterstützung wieder stabil.

Das was mir vor drei Jahren noch meilenweit entfernt

war, kann ich wieder machen. Das Leben ist

aber immer auch gewissen Veränderungen unterworfen.

Vielleicht ist es sinnvoll, nicht alles im

Licht der Krebserkrankung zu betrachten, sondern

als einen natürlichen Wandel, der unsere Entwicklung

eben auch ausmacht. Martin Semmler

Nach derzeitigem Stand erkrankt jeder zweite Mann (51%) und 43 % aller Frauen im Laufe des

Lebens an Krebs. Zu diesem Schluss kommen die Autoren der Studie „Krebs in Deutschland“

vom Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) des Robert-Koch-Instituts. Krebserkrankungen treten

demnach bei Frauen insgesamt etwas seltener, aber tendenziell früher im Lebenslauf auf.

Unter 55-jährige Frauen weisen insgesamt noch höhere Erkrankungsraten für Krebs auf als Männer,

danach dreht sich dieses Verhältnis um: bei über 65-jährigen Männern ist das Erkrankungsrisiko

fast doppelt so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen.

Im Jahr 2012 sind nach Schätzung des ZfKD insgesamt in Deutschland rund 478.000 Krebserkrankungen

erstmalig diagnostiziert worden. Davon traten bei Männern ca. 252.100 und bei

Frauen 225.900 Erkrankungen auf. Etwas mehr als die Hälfte der Fälle betreffen Brustdrüse

(70.200), Prostata (63.700), Darm (62.200) oder Lunge (52.500)

Die Überlebensaussichten von Krebspatienten in Deutschland haben sich in den letzten 30 Jahren

insgesamt jedoch erheblich verbessert.

ZfKD/sam

Grafik: Zentrums für Krebsregisterdaten

10


GESUNDHEIT & WELLNESS

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Kräuterlexikon

Von Hollastaudn und Kronawittn

PHASEOLUS VULGARIS –Bohne

Unsere allseits bekannte Gemüsebohne

stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie wurde

Anfang des 17. Jahrhunderts, wie auch viele

andere Gemüsepflanzen, von den europäischen

Eroberern mitgebracht. Diese rankende

und nicht winterharte Gartenpflanze kann aber

auch als Heilpflanze dienen. Alle Bedeutungen

und Anwendungen die bereits aus dem Altertum

bekannt sind, bezogen sich damals auf die

heimische Saubohne oder Ackerbohne die recht

schwer verdaulich ist und auch heute noch als

Feldfrucht angebaut wird, jedoch nur noch als

Tierfutter. Da sich die Pflanzen lediglich in Form

und Wuchs unterscheiden, wurden die Heilwirkungen

ebenso für die Gartenbohne übernommen.

Mit kleinen Kindern muss man Vorsicht walten

lassen. Sie wissen noch nicht, dass rohe Bohnen

giftig sind. Weisen Sie Ihre Kinder von klein

auf eindringlich darauf hin. Eine eventuelle Bohnenvergiftung

muss sofort ärztlich behandelt

werden. Der toxisch wirkende Eiweißstoff Phasin

wird durch Kochen zerstört. Man sollte die

rohen Bohnen auch richtig durchkochen, nicht

nur kurz blanchieren, damit das Phasin auch

wirklich zerfällt.

Man erntet die Bohnenschalen wenn sie völlig

reif sind und aufplatzen. Man entfernt die

Samen, die Bohnenkerne, die als Nahrungsmittel

oder als Saatgut im nächsten Jahr Verwendung

finden. Die Schalen werden an der Sonne

nachgetrocknet und dann zerkleinert und bis zur

Verwendung in Baumwollsäckchen oder Gläsern

aufbewahrt.

Die Bohne wirkt blutzuckersenkend, harntreibend

und harnsäureausscheidend. Schon Paracelsus

verordnete dafür Bohnenschalentee. Das

BGA nennt als Anwendungsgebiete Erhöhung

der Harnmenge, um der Bildung von Harngrieß

und Harnsteinen vorzubeugen.

Teezubereitung: Man setzt 1 Teelöffel getrocknete,

zerkleinerte Bohnenschalen mit einer großen

Tasse Wasser an und lässt sie mindestens

10 Stunden quellen und ziehen, dann auf den

Herd stellen, aufkochen und 15 Minuten

köcheln lassen.

Man wird diese Anwendung kurmäßig über 1 –

3 Wochen durchführen, deshalb ist es zweckmäßig,

jeweils gleich die ganze Tagesration herzustellen.

Je nachdem wie gut die Kur bei Ihnen

wirkt, gehen die Empfehlungen von 2 Tassen,

jeweils morgens und abends, bis zu einem ¾

Liter über den Tag verteilt.

Erfolgversprechend ist eine Anwendung bei

leichter Zuckerkrankheit, bei Altersdiabetis (Diabetis

ist jedoch eine schwerwiegende Erkrankung

die in ärztliche Behandlung gehört! Bitte

keine Experimente wagen, mit denen Sie sich

selbst schaden könnten. Ich spreche hier von

noch unbehandelten, leichten Vorstufen), Rheuma,

Gicht, Nieren- und Blasenleiden, natürlich

auch vorbeugend gegen Harngrieß und Steinbildung

und bei Akne. Dazu noch reichlich trinken

bitte, um dem Körper nicht zu viel Flüssigkeit

zu entziehen und den Stoffwechsel

anzuregen. Denn der Körper braucht Wasser als

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GESUNDHEIT & WELLNESS

Marien-Apotheker Gerald Kunz rät zur sorgsamen Sommerpflege

Auf gesunden Füßen in die Barfuß-Saison

Selten bekommen unsere Füße die Aufmerksamkeit,

die sie verdienen. Sie zeigen zwar den

ganzen Tag vollen Einsatz, müssen sich aber oft

genug mit zu engen oder hohen Schuhen

herumplagen und kommen kaum an die Luft.

So kann zum Beispiel schlecht sitzendes oder

falsches Schuhwerk zur Ausbildung von Hornhaut

und Hühneraugen führen, oder Zehennägel

wachsen ein und verursachen böse Schmerzen.

In den heißen Sommermonaten sind Schweißfüße

keine Seltenheit. Aber es geht noch

schlimmer: Fehlhaltungen und Überlastung können

Fußknochen im Lauf der Jahre verformen:

Es entwickeln sich beispielsweise Hammerzehen

oder ein Hallux valgus. Und schließlich können

selbst kleinste Druckstellen unter der Fußsohle,

hervorgerufen etwa durch ein Steinchen

im Schuh, für eine große Gruppe von Menschen

gefährlich werden, nämlich für Diabetiker.

Was tun, wenn’s schmerzt?

Wohltuend und gesund: ein schonendes Bad für die Füße.

Foto: magazin.flaconi.de

Hühneraugen: Nicht zu verwechseln mit virenbedingten

Dornwarzen. Es handelt sich um

punktuelle, überschießende Verhornungen in

der Nähe von Gelenken und an Belastungspunkten.

Die keilförmige Verhornung drückt auf

den Knochen – das verursacht die Schmerzen.

Meistens handelt es sich um ein chronisches

Problem, weil die Ursache eine Fuß- beziehungsweise

Zehenfehlstellung ist. Linderung

verschaffen harnstoffhaltige Salben oder Pflaster

mit Salicylsäure, welche die betroffenen Stellen

aufweichen.

Der so behandelte Bereich kann vorsichtig

abgetragen werden. Auch weiches und weites

Foto: wohlfuehlpartner.at/WKO

Schuhwerk sowie polsternde Schaumstoffröllchen

oder Keile können helfen. Achtung: Liegen

Problemstellen zu nah am Gelenk oder am

Knochen, sollte sich ein Podologe darum kümmern.

Schrunden: im Fachjargon Rhagaden genannt.

Schmerzhafte Risse der Oberhaut, die bis in die

Lederhaut, eine der unteren Hautschichten, reichen

können. Betroffen sind oft Fußsohlen und

Fersen mit zu dicker Hornschicht. Um die

Beschwerden kurzfristig zu lindern, tragen Sie

eine Salbe mit Harnstoff oder ein vom Arzt verschriebenes

Produkt auf, das Sie über Nacht einwirken

lassen. So dringen die Wirkstoffe sehr gut

in die Haut ein.

Eingewachsene Nägel: Betroffen sind meist

die Großzehen. Zu viel Druck oder Veranlagung

verursachen, ob der Nagel flach oder gebogen

wächst. Halten Sie die Nägel kurz und gerade.

Bei leichten Entzündungen helfen Fußbäder mit

Kamillenextrakt. Oder pinseln Sie die betroffene

Stelle mit einer desinfizierenden Lösung ein,

zum Beispiel mit Jodlösung. Lassen Sie den Zeh

im Zweifelsfall vom Arzt begutachten.

Was ist Schuld am Fußgeruch?

Schweiß an sich riecht nicht und besteht vor

allem aus Wasser und Salz. Der unangenehme

Geruch entsteht erst, wenn Bakterien den

Schweiß zersetzen. Die entstehende Buttersäure

riecht penetrant und stechend. Geschlossene

Schuhe hindern den Schweiß am Verdunsten

und schaffen eine regelrechte Schwitzkammer.

Die richtige Wahl des Schuhwerkes ist somit ein

erster Schritt, um Schweißfüßen vorzubeugen.

Tragen sie am besten offene Schuhe oder Schuhe

aus atmungsaktiven Material. Desinfizieren

Sie Ihre Schuhe einmal pro Woche, verzichten

Sie auf Synthetiksocken und verwenden Sie,

wenn nötig, eine Deo-Lotion oder ein Deospray

für die Füße.

Darauf stehen alle Füße:

Fußpflege in fünf Schritten

1. Fußbad 10 bis 15 Minuten in 37 Grad warmen

Wasser

12


GESUNDHEIT & WELLNESS

www.thermenlandverlag.de

2. Nagelhaut vorsichtig zurückschieben

3. Zehennägel mit einem Knipser oder einer

Feile kürzen

4. Hornhaut vorsichtig entfernen

5. Füße gut eincremen

Fußbad als gesunde Entspannung

Waschen Sie Ihre Füße jeden Tag gründlich mit

einem weichen Waschlappen, auch zwischen

den Zehen. Benutzen Sie milde, rückfettende

Seife oder Waschlotion. Bei stark verdickter

Hornhaut sollten Sie ein Fußbad mit etwas Salz

im Wasser nehmen. Das reinigt und wirkt keimtötend.

Mindestens zehn Prozent sollte eine

entsprechende Mischung enthalten. Geeignet

ist Koch- oder Totes-Meer-Salz. Diabetiker bitte

nicht länger als fünf Minuten, damit die Haut

nicht aufweicht und Keime eindringen können.

Trocknen Sie danach den Fuß gründlich, aber

sanft mit einem weichen Handtuch ab. Die Haut

zwischen den Zehen tupfen Sie am besten

behutsam trocken.

gehören am besten in die fachmännischen

Hände eines Podologen.

Geschmeidige Abrundung beugt vor

Die Haut an den Füßen ist sehr trocken, da an

den Fußsohlen nur wenige Talgdrüsen sitzen.

Umso wichtiger ist die Feuchtigkeitsversorgung

durch regelmäßiges Eincremen. Fußcremes mit

Urea (Harnstoff) bringen die Feuchtigkeit in die

trockene Fußhaut zurück. So beugen Sie der Bildung

von Rissen vor. Verwenden Sie jedoch keine

reinen Fettsalben. In Ihrer Apotheke berät

J

man Sie gerne zu geeigneten Produkten.

Wenn Sie Ihre Füße alters- oder krankheitsbedingt

nicht selbst pflegen können, finden Sie bei

medizinischen Fußpflegern (Podologen) die

nötige Hilfe. Der Arzt kann Diabetikern mit Nervenschäden

oder Durchblutungsstörungen die

Behandlungen auf Rezept verordnen. Sie zahlen

nur die Rezeptgebühr und zehn Prozent der

Behandlungskosten.

Viel Sommer-Spaß mit gesunden Füßen

Ihr Marien-Apotheker

Gerald Kunz

Heilpraktikerin

Jeder Mensch hat seinen Klang!

Vorsicht beim Nagelschneiden

Viele schneiden Ihre Nägel eher rund als gerade,

dadurch wachsen sie manchmal seitlich ein. Oft

sind die Nägel auch viel zu kurz. Dadurch kann

es zu schmerzhaften Entzündungen am Nagelbett

kommen. Statt einer Schere sollte man lieber

einen Nagelknipser oder eine Feile zum Kürzen

verwenden. Der Nagel sollte mit der

Zehenkuppe abschließen. Feilen Sie die Nägel

gerade und runden Sie die Ecken so weit ab,

dass sie nicht an die Nachbarzehen drücken.

Stark verdickte oder eingewachsene Nägel sollten

nur von einem Podologen oder vom Arzt

behandelt werden.

Fingerspitzengefühl für die Fußsohle

Nach einem Fußbad ist der ideale Zeitpunkt, um

aufgeweichte Hornhaut schonend abzutragen.

Das gelingt am besten mit einem Bimsstein.

Anschließend sollte der Stein gründlich gereinigt

werden. Bei Hornhauthobeln besteht die

Gefahr, mit der gewölbten Klinge zu tief in die

Haut zu dringen und sich zu verletzen. Hornhautschwämme

eignen sich gut, um die oberen

Hautschichten nach einem etwas längeren Fußbad

zu entfernen. Für sehr empfindliche Haut

gibt es Feilen, die mit einer Art Schmirgelpapier

beschichtet sind.

Die richtige Menge Hornhaut abzutragen erfordert

ein wenig Fingerspitzengefühl. Man muss

so viel entfernen, dass sich die Haut beweglich

anfühlt, die Behandlung aber nicht wehtut.

Schmerzen die behandelten Stellen, hat man zu

heftig geraspelt. Dieses genügt bereits, dass sich

die Haut schützen will – sie bildet schneller und

mehr Hornhaut als vorher. Ist die Hornhaut vergleichsweise

dünn oder die Haut am Fuß sogar

nur trocken, hilft ein Peeling. Diabetikerfüße

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13


GESUNDHEIT & WELLNESS

Alt werden

Jugendlich schön und leistungsfähig bis ins

hohe Alter – die Traumvorstellung vieler Menschen.

Jeder möchte gerne alt werden und das

mit möglichst wenig körperlichen und geistigen

Einbußen.

Dieser Widerspruch an sich provoziert auf

eine sehr bedenkliche Art eine Gesellschaft,

die sich an Äußerlichkeiten orientiert und die

ihr halbes Leben damit verbringt, ihre Oberfläche

konkurrenzfähig aufzupimpen. Dafür

wird einiges getan. Eine ganze Industrie lebt

von diesem Bedürfnis. Den zeitlichen Aufwand,

den manche Menschen dafür betreiben, könnten

sie oft schon für ein zweites Leben verwenden.

Ganz zu schweigen vom finanziellen

Budget für den Erhalt der körperlichen Begehrlichkeit


Mit zunehmendem Alter sieht die Realität jedoch

für die meisten Menschen ganz anders aus.

Verletzungsbedingt verbrachte ich die letzten

Wochen viele Stunden im ärztlichen Wartebereich.

Wie vergänglich und abhängig wir

Menschlein doch plötzlich werden, wenn sich

die ungeliebten Begleiterscheinungen des Alters

bemerkbar machen, zeigt sich gerade in solchen

Zonen besonders ernüchternd.

Während sich das Leben dieser Menschen bis

vor kurzem ausschließlich um die Arbeit, ein

perfektes Äußeres und das Anhäufen von Besitz

und gesellschaftlicher Macht drehte, laufen einige

von ihnen nun mit ihrem Geld der Gesundheit

und einem Leben hinterher, das sie im Blick

auf alles (Un)Wesentliche verpasst haben!

Da erscheinen unnatürlich straffe Gesichtszüge

und Schlauchboot-Lippen beinahe wie ein Verrat

an einem ehrlich gelebten, mit Anstrengungen

verbundenen Leben.

In Zeiten von Photoshop und Powerlifting

gehört sicher einiges dazu, sich dem Älterwerden

und allem, was dazugehört, zu

stellen. Zu sich zu stehen, auch wenn sich

das Alter wie ein Makel über unsere verlorene

Jugend und unseren einst so unverwundbaren

Körper stülpt.

Dabei ist unsere alternde Schönheit und ein

gewisser Verfall unserer Körperlichkeit nur ein

Teil der Entwicklung, die wir, wenn wir Glück

haben, durchlaufen werden.

Altern ist auch ein Reifeprozess, der unglaublich

befriedigend sein kann. Die Art, wie wir

mit dieser Tatsache umgehen, entscheidet

über unsere Lebenseinstellung, unsere Fähigkeit

Beziehungen zu erhalten und Wichtiges

von Unwichtigem zu unterscheiden.

Fällt der Schein, bleibt nur das Sein.

Wer und was bleibt übrig hinter der Fassade aus

Effektivität und künstlich erhaltener Ansehnlichkeit?

Wenn wir in dieser wichtigen Lebensphase

behutsam mit uns und den Menschen um uns

herum umgehen, öffnet uns das Leben immer

wieder neue Möglichkeiten, es gewinnt an Sinnhaftigkeit

und Lebenswert.

Das ist sicherlich eine große Herausforderung,

da vielen Menschen bereits weit vor der Lebensmitte

die ersten physischen und psychischen

Veränderungsprozesse zu schaffen machen.

Wo stehe ich mit meinen Gefühlen zu mir selbst

und meinem Umfeld? Fühle ich mich immer

noch aufgehoben in meinem Freundeskreis, vor

allem aber in meiner Partnerschaft?

Diesen unbequemen Fragen sollte man

sich stellen.

Wie oft erlebe ich es in meinem eigenen

Umfeld, dass jahrzehntelange Partnerschaften

oder vermeidliche Freundschaften kompromisslos

auseinander gehen. Beide Seiten haben versäumt,

über die eigenen Ängste und Gefühle zu

sprechen. Die Bedürfnisse haben sich verändert,

der Mensch neben einem wirkt plötzlich

fremd.

Von neuen Beziehungen verspricht man sich

ein aufregenderes, besseres Leben. Man verlässt

den sicheren, überschaubaren Hafen der

Gewohnheit mit der Sehnsucht als treibende

Kraft.

Man scheint einen Lebensabschnitt zu verlassen,

der ein Teil der „Bring-Phase“ im Leben war,

in der man mehr HABEN als SEIN wollte, in der

man mehr die Befriedigung der materiellen

Entwicklung als die Freude in der Beziehung

spürte!

Ob das fair ist, wage ich nicht pauschal zu beurteilen,

zumal auch ich selbst schon den bitteren,

schmerzhaften Weg einer Trennung durchlebt

habe.

Ich glaube, dass es mehr Mut erfordert, Lebenswege

gemeinsam zu gehen. Mal mit mehr, mal

mit weniger Abstand.

Dem Partner auch dann noch ein Schutzschild

und Freund zu sein, wenn er sich äußerlich und

innerlich verändert, wenn es gesundheitliche

Probleme gibt oder einfach einmal eine Zeit der

Unstimmigkeit. Natürlich ist es nicht einfach,

sich nach den strengen alltäglichen Anforderungen

immer wieder als liebendes Paar oder als

Freund zu begegnen. Aber hierin sehe ich auch

das größte Missverständnis aller Zeiten.

Das Glück, das wir uns alle bis ins hohe Alter

ersehnen, die Zustimmung anderer Menschen

und eine tiefe Zufriedenheit gehen

selten einher.

Es sind Momentaufnahmen, Augenblicke, die

uns gestattet sind, wenn wir mit uns und allem,

was uns auferlegt ist, im Reinen sind. Wenn wir

die Angst vor dem Älterwerden ablegen können,

um das Beste – die Pointe –nicht zu verpassen,

dem Lebensabschnitt, in dem es nicht mehr um

höher, schneller, weiter geht, sondern um das

Ablegen von Lebenslasten für die erleuchtenden,

liebevollen Momente des Alters.

Und um die Gelassenheit, niemandem mehr

beweisen zu müssen,

wer und was man ist.

Seien Sie mutig –stehen

Sie zu Ihrem Alter.

Dann steht es auch zu

Ihnen!

Ihre Sabine Beham

14


GESUNDHEIT & WELLNESS

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Neu und exklusiv im Thermenland: Klang-Anwendungen mit Körper-Tambura

Die Schwingungen des Klangs erneuern Körper und Geist

„Dies ist ein erfreulicher Tag für Bad Füssing“,

erklärte Kurdirektor Rudolf Weinberger, als Heilpraktikerin

Judith Kainz-Semmler ihre neue

Klang-Heilpraxis im Kurort eröffnete. Schließlich

habe sich Bad Füssing weiterentwickelt. „Wir

freuen uns ungemein über diese Bereicherung

für den Kurort“, unterstrich Weinberger. „Unsere

Kernkompetenz ist schließlich Gesundheit und

da ist die Naturheilkunde eine sinnvolle Erweiterung

der traditionellen Kurort-Medizin, die schon

immer den ganzen Menschen im Blick hatte.“

Mit ihren Angeboten kommt Judith Kainz-

Semmler einem großen Bedürfnis nicht nur vieler

Menschen entgegen, die in den Kurorten

des Thermenlands immer mehr mentale und

geistige Entspannung suchen, sondern jedem,

der einfach einmal eine Auszeit braucht um Körper

oder Geist wieder in den Ur-Ruhezustand

zu versetzen und dann neu zu starten.

Klang im ganzen Körper

„Wir alle sind im Klang entstanden – und im

Wasser. Unsere erste Wahrnehmung ist Klang.

Wir nehmen ihn bereits in den ersten Schwangerschaftswochen

über den ganzen Körper

wahr. Auch wenn das Ohr in seiner Gesamtheit

erst ab der 20. Schwangerschaftswoche vollendet

ist, so lebt das Kind doch mit dem ganzen

Körper im Klang, nimmt ihn wahr und reagiert

darauf“, erklärte die Heilpraktikerin. Und hier

setzt auch ihre Klang-Therapie zum Beispiel mit

der Klangmassage an. Dazu nutzt sie nicht nur

die verschiedenen Klangschalen aus der Werkstatt

von Peter Hess, der das Prinzip der Klangschalen

als erster aus Asien nach Europa brachte.

Für ihre Klang-Anwendungen hat sich Judith

Kainz-Semmler zudem beim Erfinder der Körper-Tambura,

Berhard Deutz, selbst eines dieser

vielsaitigen Instrumente gebaut, die sonst in

ganz Niederbayern nicht zu finden sind.

Optimal für Schmerzpatienten

„Die Obertonreichen Klänge der Klangschalen

hüllen uns ein, der ganze Körper

wird wieder vom Klang

berührt, wir erleben den

sicheren Raum der Zeit vor

der Geburt, der Körper wird

wieder als Freund wahrgenommen,

die Seele atmet

auf“, beschreibt die Klangheilpraktikerin

die Wirkungsweise

ihrer Instrumente. „Die Klänge

der Körper-Tambura verankern

uns auf der Erde und lassen

den Geist fliegen“,

Kainz-Semmler. „Die Schwingungen

erreichen uns auch,

wenn die Instrumente nicht

auf den Körper gestellt werden.

Das ist besonders bei

Schmerzpatienten wichtig.“

Sprachimpulse wirken tief

Die Heilpraktikerin ist aber

auch zertifizierte Sprach-Therapeutin

nach den Prinzipien von Rudolf Steiner.

Daher lässt sie auch sorgsam gewählte Texte in

die Klangarbeit einfließen. Denn: „Zusätzlich

gesprochene Impulse wirken besonders tief.“

Neben der Klang-Arbeit und der anthroposophischen

Sprachtherapie gehören noch klassische

Homöopathie, Schüsslersalze und Kräutermedizin

nach Maria Treben zu den Schwerpunkten

ihrer neuen Naturheilpraxis in Bad Füssing.

Saiten der Seele streicheln

In ihrer Ansprache vor der Segnung der Praxisräume

schlug Kurseelsorgerin Sonya Lorenz

einen Bogen von den verwandten Instrumenten

der Bibel wie Zimbeln, Zithern und Harfen hin

zum Anstoß, den die schwingenden Wellen Körper

und Geist geben können. „Manchmal brauchen

wir einen starken Schubs, um in die Gänge

zu kommen. Aber meistens genügen sanfte

Anstöße, damit bestimmte Saiten unserer Seele

Eine sinnvolle Erweiterung traditioneller Kurort-Medizin: Kurdirektor Weinberger

testete die sofort spürbare Wirkung einer Klang-Pyramide in der

neuen Klang-Heilpraxis von Judith Kainz-Semmler (links). Foto: privat

zu schwingen beginnen“, betonte Lorenz.

„Gehen wir behutsam miteinander um, dann

können wir uns entfalten, können Räume füllen,

können den Welten, in denen wir uns begegnen,

eine wohltuend neue Klangfarbe geben.“

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GENUSS & ERLEBEN

Wie wär’s heuer mit einem Weckruf zum Muttertag:

„Frühstück ist fertig!“

Ein bunter Obstsalat, frische Smoothies oder

Obst- und Gemüsesäfte, feine Brotaufstriche,

selbstgemachte Marmeladen, ein Erdbeerkuchen,

dazu knackige Brötchen – hier die besten

Genuss-Vorschläge der Obst- und Gemüsekampagne

„5 am Tag“ für den Muttertag.

Am 14. Mai ist Muttertag. Schon wieder? War

doch erst, oder? Und womit könnte ich Mama

dieses Jahr eine Freude machen? Wie wär’s mit

einem perfekten Auftakt: ein Familienfrühstück

mit Schmackhaftem aus Obst und Gemüse zum

Start in einen schönen, relaxten Muttertag.

Marmelade ohne Kochen

Los geht es mit einer Marmelade aus frischen

Früchten, die man im Handumdrehen zaubern

kann. Die gewaschenen Früchte – zum Beispiel

Beeren, Kiwis, Mangos oder Pfirsiche – werden

zunächst mit dem Stabmixer püriert. Für Süße

und Festigkeit sorgt Gelierzucker „ohne

Kochen“, der danach dazu gegeben wird. Wie

bei richtigen Marmeladen lassen sich diese

schnellen Fruchtaufstriche verfeinern: zum Beispiel

mit Vanille oder etwas geriebener Schokolade.

Der fertige Aufstrich wird im Kühlschrank

aufbewahrt und bleibt dort zwei bis vier Wochen

frisch.

Herzhafte Dips mit Gemüse

Die herzhaften Dips lassen sich am besten

bereits am Vorabend des Muttertags herstellen,

da sie einige Stunden im Kühlschrank stehen

sollten, um die perfekte Konsistenz zu bekommen.

Zum Frühstück schmeckt beispielsweise

Frischkäse, der mit Avocados oder – ganz frühlingshaft

– mit kleingeschnittenen Radieschen

und frischem Schnittlauch vermischt wird. Wer

es deftiger mag, püriert mit Öl bestrichene und

gebackene Auberginenscheiben mit Fetakäse,

Knoblauchzehen, Walnüssen und Petersilie im

Mixer und schmeckt die Mischung anschließend

mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und etwas Tomatenmark

ab. Die Dips schmecken als pikanter

Brotaufstrich und passen ebenso gut zu gesunder

Rohkost. Einige Cherrytomaten, Gurkenscheiben,

Paprika- oder Karottenstifte dazu und

schon ist für die extra Portion Frische gesorgt.

Obstsalat mit frischen Kräutern

Die Naschkatzen der Familie freuen sich am

Muttertag über einen selbstgemachten Erdbeerkuchen

oder einen bunten Obstsalat, der mit

etwas Zitronensaft und frischen Kräutern wie

Basilikum und Zitronenmelisse gewürzt ist.

Frischer Obstsalat lässt sich übrigens mit einem

Klecks Sahne oder cremig gerührtem

Naturjoghurt oder Quark weiter verfeinern und

ist gleichzeitig eine gute Grundlage für ein

Müsli.

Früchte zum Trinken

„Einen bunten Mix an Vitaminen, Mineralstoffen

und sekundären Pflanzenstoffen liefern neben

Obstsalat auch Smoothies und Säfte“, erklärt Sabine

Lauxen von der Kampagne 5 am Tag, die sich

für mehr Obst und Gemüse in der Ernährung

stark macht. Die Herstellung von Smoothies ist

denkbar einfach: Frisches oder tiefgefrorenes

Obst – am besten verschiedene Sorten – werden

in einem Mixer so lange püriert, bis die Konsistenz

cremig ist. Durch die Zugabe von Kräutern,

Gewürzen oder Joghurt lässt sich die Fruchtmasse

noch geschmacklich variieren. Deutlich weniger

ballaststoffreich und sättigend kommen frische

Obst- und Gemüsesäfte daher, die nur die flüssigen

Anteile der Frucht enthalten.

Ist alles vorbereitet, der Tisch frühlingshaft

gedeckt und geschmückt, heißt es auch schon:

„Frühstück ist fertig!“

Weitere Informationen über die wertvollen

Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse sowie

weitere Rezepte gibt es auf der Website der

EU-geförderten Kampagne „5 am Tag unter“

www.5amtag.de.

Gesunder Geschenktipp zum Muttertag:

Selbstgemachte Kräuterkiste für den Balkon

Foto: 5 am Tag

Kräuterkisten finden auch auf kleinen Balkonen ein Plätzchen und lassen sich mit einfachen Mitteln

ganz leicht selbst machen: Eine alte Weinkiste oder Holzschublade bunt bemalen und mit fester

Folie auslegen. Anschließend eine dünne Schicht kleiner Kieselsteine einfüllen und die Kiste mit

Kräutererde auffüllen. In diese die Kräuter (am besten Jungpflanzen aus der Gärtnerei) setzen, die

Erde andrücken und angießen. Sinnvoll ist eine Bepflanzung mit winterfesten Kräutern wie Schnittlauch,

Oregano, Thymian, Salbei, Rosmarin, Sauerampfer und Minze. Tipp: Besonders hübsch sieht

die Kiste mit kleinen Schildchen aus, auf denen die Namen der verschiedenen Kräuterpflanzen

stehen.

5 am Tag

Foto: Julia Roeckner/kulissenbummel.de

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GENUSS & ERLEBEN

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Rezepttipp für die Erbeerzeit:

Erdbeer-Tiramisu-Torte

Zubereitungszeit:

1 h 30 min

Backen ca.: 35 min

Kühlen mind.: 4 h

Schwierigkeitsgrad: schwer

Zutaten für 1 Torte, ca. 26 cm

Durchmesser bzw. für 12 Stücke:

Für den Biskuit:

4 Eier

150 g Zucker

1 Prise Salz

2 TL Vanillezucker

100 g Mehl

50 g Speisestärke

1 TL Backpulver

Für die Füllung:

700 g Erdbeeren

2 EL Zitronensaft

200 ml Sahne

1 Päckchen Sahnesteif

4 Eigelb

75 g Zucker

600 g Mascarpone

150 g Magerquark

ca. 150 g Löffelbiskuits

2 EL Mandellikör

4 EL kalter Kaffee

Zum Garnieren:

ca. 100 g Marzipanrohmasse

Puderzucker

1 Kiwi

1/2 Mango

So wird’s gemacht:

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze

vorheizen. Eine Springform (24 cm Durchmesser)

mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen

und die Eiweiße mit der Hälfte vom Zucker und

dem Salz zu steifem Eischnee schlagen. Die

Eigelbe mit dem übrigen Zucker, Vanillezucker

und 4 EL warmem Wasser cremig quirlen. Das

Mehl mit der Stärke und dem Backpulver

mischen. Den Eischnee auf die Eigelbmasse

setzen, Mehlmischung darüber sieben und alles

zu einem lockeren Teig unterheben. In die Form

füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen.

Anschließend kurz abkühlen lassen, aus der

Form lösen und auf ein Kuchengitter gestürzt

auskühlen lassen.

Pürierte Erdbeeren

Gesund schlemmen: Leckere Erdbeertorte zum Muttertags-Kaffee.

Für die Füllung die Erdbeeren putzen und 2-3

Stück zum Garnieren zur Seite legen. Die übrigen

klein schneiden und etwa 1/3 der Beeren

mit dem Zitronensaft fein pürieren. Die Sahne

mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die Eigelbe

mit dem Zucker cremig quirlen. Den Mascarpone,

den Quark und das Erdbeerpüree unterrühren.

Die Sahne und die Erdbeerstückchen unterheben.

Mit Kaffeelikör!

Den Biskuit waagerecht halbieren. Einen Tortenring

auf ca. 26 cm einstellen. Einen Biskuit

hineinlegen und mit Löffelbiskuits rundherum

umstellen. Den Likör mit dem Kaffee verrühren

und den Kuchenboden mit etwa der Hälfte

davon beträufeln. Die Hälfte der Creme einfüllen

und glattstreichen. Den zweiten Boden auflegen

und mit übriger Kaffee-Likör-Mischung

beträufeln. Mit restlicher Creme bedecken und

mit einer Palette glattstreichen. Mindestens

4 Stunden oder über Nacht kaltstellen.

Herzen aus Marzipan

Zum Garnieren das Marzipan mit etwas Puderzucker

verkneten und zwischen zwei Lagen

Frischhaltefolie dünn ausrollen. Kleine Herzen

oder Kreise ausstechen. Die Kiwi und die Mango

schälen. Die Kiwi in dünne Scheiben schneiden,

das Mangofruchtfleisch ebenso dünn aufschneiden.

Aus dem Obst Blüten ausstechen.

Die zurückbehaltenen Erdbeeren in Scheiben

schneiden und Herzen ausstechen. Die Torte

mit dem Obst und Marzipan garnieren, den Tortenring

entfernen und servieren.

5 am Tag/sam

Foto: 5 am Tag

Hintergrundinformationen zur

5 am Tag-Kampagne

Die deutsche „5 am Tag“-Kampagne ist ein

gemeinnütziger eingetragener Verein. Zu den

Mitgliedern gehören renommierte wissenschaftliche

Fachgesellschaften wie die Deutsche

Gesellschaft für Ernährung und die

Deutsche Krebsgesellschaft, Krankenkassen,

Ministerien, Stiftungen sowie zahlreiche Partner

aus der Wirtschaft. Die Kampagne wird von der

Europäischen Union mitfinanziert.

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Mai 2017

Acht Museen für insgesamt einen Euro

Pramtal lädt zum Museums-Opening

Am Sonntag, 21. Mai ist es wieder soweit: die Pramtal Museumsstraße

startet mit frischem Schwung in die neue Saison. Zum großen Museums-

Opening locken die Pramtal Museen mit einem schon zur lieben Tradition

gewordenen Zuckerl: Eintritt bezahlt werden muss nur im ersten Museum.

An diesem Tag ist die Eintrittskarte in allen teilnehmenden Museen gültig.

Viele der Museen locken mit Ausstellungseröffnungen, Museumsfesten

und Sonderführungen. Alle Museen sind von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Mit dabei sind:

Freilichtmuseum

Pram:

Furthmühle,

„Alles dreht sich“ – Erlebnistag im

Museum!

Marktstraße 26, 4742 Pram.

Holz- und Werkzeugmuseum

Lignorama, Riedau

Sonderausstellung „Bienen –

Bestäuber der Welt“

„Wachshände“-Aktivprogramm für

Kinder

14 Uhr kostenlose Führung

Mühlgasse 92, 4752 Riedau

Sallaberger-Haus, Zell/Pram

Sonderausstellung „Spruchtücher +

Bienen“

Mühlbachgasse 4, 4755 Zell/Pram.

Brunnbauerhof, Andorf

kostenlose Führungen durch den

typischen Innviertler Vierseithof

mit authentischer Volksmusik in der

Bauernstube.

Hier gibt es bereits am Freitag, 19.

Mai von 18 bis 19 Uhr für Kinder

Sagen und Märchen aus Oberösterreich

und Bayern

Großpichl 4, 4770 Andorf.

Raaber Heimathaus

Die Schau „Raaber Sammler“ wurde

mit zum Teil neuen Exponaten

wieder eröffnet.

Hofgarten 9, 4760 Raab

Bilger-Breustedt-Haus,

Taufkirchen an der Pram

Sonderausstellung "Religiöse Druckgrafik

von Margret Bilger"

16 Uhr Autorenlesung "Schmerz vor

Tag" mit Teresa Wielend.

Leoprechting 10, 4775 Taufkirchen/Pr.

Museum in der Schule,

Taufkirchen an der Pram

Sonderausstellung „Geschichte der

Fotografie“

Schulstraße 3, 4775 Taufkirchen/Pr.

Stadtmuseum Schärding

Sonderausstellung „Schätze der

Volkskunst – Glück mit Glas“

Schlossgasse 10, 4780 Schärding

Aigen am Inn

MO 01.05., 9:30 Uhr, Maibaumaufstellen

mit Festgottesdienst in der

Leonhardi-Kirche und Festzug des

HTV-Aigen

Altheim

DI 02.05., 19:30 Uhr/ MI 03.05.,

15:00/19:30 Uhr, Musical „Trötchen“.

Landesmusikschule

FR 12.05., 20 Uhr, Buchpräsentation

„Spätlese - Die letzten Erkenntnisse

des Diogenes von Sinope“

von Hans Berner. Landesmusikschule

Asbach

FR 12.05., 19:30 Uhr, „Asbacher

Reden zur Kultur“. Josef Wilfling,

ehemaliger Leiter der Mordkommission

München, der während seiner

25jährigen Dienstzeit u.a. die spektakulären

Mordfälle von Moshammer

und Sedlmayr aufgedeckt hat,

spricht im Kloster Asbach.

Bad Birnbach

DO 04.05., 20 Uhr, „Kaiserschmarrn“

Juliane Hiener und Pianist

und Entertainer Christian Auer

präsentieren einen Wiener Abend

voller Operetten- und Weinseligkeit

und einer Portion Wiener Charme.

Artrium Saal Pankratius. Info: Tel.

08563/963046

SO 07.05., 10:30 Uhr, Intermezzo-

Matinee. „Trio col legno“. Ein vielseitiges

Repertoire, welches mehrere

Epochen und Genres umfasst und

auch solistische Werke beinhaltet

präsentieren die drei Künstlerinnen

auf ihren Instrumenten Flöte, Cello

und Flügel. Artrium Saal Pankratius

Unter dem Konzerttitel „Frühlingsstimmen“

gibt das Polizeiorchester

Bayern ein Benefizkonzert. Die

musikalische Bandbreite reicht von

Ouvertüren und Märschen bis hin

zu Arrangements der Jazz- und

Filmmusik.

DO 11.05., 20 Uhr, „Benefizkonzert“

des Polizeiorchester Bayern, Artrium

Saal Pankratius. Info: Tel.

08563/963046

„Eigentlich is wurscht“ meint der

mehrfache Bestseller-Autor und

erfolgreiche Mundart-Kabarettist

Toni Lauerer in seinem aktuellen

Programm.

FR 19.05., 20 Uhr, „Toni Lauerer -

eigentlich is wurscht“ – Solo-Kabarett

im Artrium. Info: Tel.

08563/963046

SO 21.05., 20 Uhr, „Zwischen Wien

und Berlin“ - Bunter Melodienstrauß

weltberühmter Operetten vom

Salonorchester sINNfonietta. Artrium

Saal Pankratius

FR 26.05., 9-9:30 Uhr/ 10:30-11

Uhr, „Möppi & Co. - Kinder musizieren

für Kinder“. Die Kindermusicalklasse

und der Kinderchor der Singund

Musikschule Bad Birnbach

gestalten ein Projektkonzert. Artrium

Saal Pankratius

Bad Füssing

Jeden Dienstag: 15:00 Uhr „Tanz-

Tee“; 19:00 Uhr „Tanz-Abend“ im

Feinspitz, Kleines Kurhaus

Jeden Mittwoch: 19:30 Uhr,

Wunschkonzert im Kleinen Kurhaus

Regelmäßige Kurkonzerte im Kleinen

Kurhaus: MO/DO/FR/SA/SO:

10:00 Uhr; MO/MI/DO/SA/SO:

15:00 Uhr; MI/FR/SO: 19:30 Uhr

MO 01.05., 10:30 Uhr, „Musikalische

Leckerbissen“ mit den Wirts-

18


FREIZEITKOMPASS

Mai 2017

haus Musikanten, Musikpavillon/Kleiner

Kursaal

MO 01.05., 19:30 Uhr, „Frühlingskonzert“

Konzert der Big Band Bad

Birnbach unter der Leitung von Ferdinand

Meixner. Großes Kurhaus

Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort

von Christian Springer darauf

lautet: „Trotzdem!“ Für den beliebten

TV-Kabarettisten heißt das weitermachen,

nicht aufgeben, und

sich nicht den Schneid abkaufen

lassen.

SA 06.05., 19:30 Uhr, Kabarett mit

Christian Springer und seinem Programm

„Trotzdem“. Kleines Kurhaus.

Info: Bgm.-Frankenberger-

Haus: Tel: +49 (0)8531 975-522

MO 08.05., 19:30 Uhr, „Konzert der

tausend Saiten" Die Innviertler

Zitherfreunde und das Antiesentrio

spielen Walzer, Märsche, Polkas und

Potpourris. Kleines Kurhaus

DO 11.05., 19:30 Uhr, „Tegernseer

Volkstheater – Zimmer für Fanny“

Frisch-frech-fröhliche Komödie in

drei Akten von Andreas Kern. Kleines

Kurhaus

Die Dortmunder Pianistin E-Hyun

Hüttermann ist eine mehrfach

preisgekrönte Absolventin der Folkwang-Hochschule

in Essen und

bekannt für ihr sehr empathisches

Spiel.

DO 04.05., 19:30 Uhr, „Aqua Piano“

- Klavierabend mit E-Hyun Hüttermann

zum Thema „Natur als

Inspiration in der Klaviermusik“ mit

Werken von Sinding, Daquin, Schubert/Liszt

u.a., Kleines Kurhaus

FR 05.05., ab 15 Uhr, Eröffnung der

Grillsaison im Festzelt im Freizeitpark

Bad Füssing. Es wartet ein buntes

Programm rund um den bayerischen

Grillgenuss auf die Besucher.

FR 05.05., 19:30 Uhr, „Ge¬dankengold“

– Autorenlesung mit Anita

Rachbauer auf der Kulturbühne der

Spielbank, Eintritt frei bei Platzreservierung

unter 08531/9779-39

FR 05.05., 19:30 Uhr, „Schlagerund

Lachparade“ mit Frau Wäber

alias Hansy Vogt, Frank David und

Conny Singer. Großes Kurhaus. Info:

Bgm.-Frankenberger-Haus: Tel. +49

(0)8531 975-522

19


FREIZEITKOMPASS

Mai 2017

FR 12.05., 19:30 Uhr, „Munich

Swing Orchestra und Edith Prock“.

Großes Kurhaus

DI 16.05., 19 Uhr, „Sommer im

Park“ - Alex und Wolfgang gastieren

mit vielen internationalen Hits und

Oldies aus den 50er bis 80er Jahren.

Musikpavillon/Kleiner Kursaal

sowie den Goaßlschnalzern. Kleines

Kurhaus

Bad Griesbach

Kößlarn

DO 04.05., 13-16 Uhr, Bauernmarkt

in und vor der Markthalle

Obernberg am Inn

DI 16.05., 19:30 Uhr, "Besinnlicher

Abend" - Johanna Beringer und

Alfred Schwarzmaier lesen ernste

und heitere Gedichte und

Geschichten. Musikalische Umrahmung:

Rudolf Pilstl, Zither. Großes

Kurhaus/Adalbert-Stifter-Saal

DO 18.05., 19:30 Uhr, „Ladiner

Gala“ Schlagerabend. Großes Kurhaus

FR 19.05., 19:30 Uhr, „Der Zigeunerbaron“

Operette von Johann

Strauß in einer Inszenierung des

Landestheaters Niederbayern mit

Niederbayerischer Philharmonie,

Chor und Solistenensemble. Großes

Kurhaus

MO 22.05., 19:30 Uhr, „Niederbayerischer

Heimatabend“ der

Trachtenvereine aus dem Dreiflüsse-Trachtengau

Passau mit Gruppen

aus dem Bayerischen Wald, Vilstal

und Inn- und Rottal. Kleines Kurhaus

MI 24.05., 19:30 Uhr, Autorenlesung.

Ella Anders liest aus Ihrem Krimi

"Austanzt". Ein schräger, unterhaltsamer

Niederbayern-Krimi, der

in Bad Füssing spielt. Großes Kurhaus/Adalbert-Stifter-Saal.

Eintritt

frei.

DO 25.05., 19:30 Uhr, „Männer

und Frauen“. Das moderierte

Musik-Programm führt quer durch

die Musikgeschichte: Mittelalter,

Kunstlied, Bachkantate, Oper, Operette,

Musical, Film, Bayerisches,

Schlager und Jazz. Großes Kurhaus

SO 28.05., 9:00 Uhr, Verkaufsoffener

Sonntag in ganz Bad Füssing

MO 29.05., 19:30 Uhr, „Inntaler

Heimatabend“ Erleben Sie typisch

bayerisches Volksgut mit den Volkstanz-

und Hausmusikgruppen des

Heimat- und Trachtenvereins "Inntaler

Buam" aus Aigen am Inn

Pointenreich, originell und saukomisch

sind ihre Sketche und Lieder

auch in ihrem neuen Programm:

Hanns Meilhamer und Claudia

Schlenger haben als „Herbert und

Schnipsi“ wieder einen Riesen-Knaller

gelandet, der jeden Saal zum

Kochen bringt.

FR 05.05., 20 Uhr, Benefizveranstaltung

- Herbert & Schnipsi „Juchhu,

glei schmeißt’s uns wieder“. Kursaal

Bad Griesbach-Therme. Info: Tel.

08532/79247

Bayerbach

SO 07.05., 11-17 Uhr, „Kunst und

Gewerbeschau“ mit regionalen

Handwerkern, Künstlern und

Geschäftsleuten im Bürger- und

Kulturhaus und in der Ortsmitte

Brunnenthal

SA 06.05., „Brunnenthal erklingt“ -

Open-Air-Konzert am Vorplatz der

Volksschule Brunnenthal bei Schärding

FR 19.05., 19:30 Uhr, „Brunnenthaler

Konzertsommer“: Il Giardino

Armonico, Barockkirche

Egglfing

SA 27.05., 14 Uhr, Sommerfest der

Hubertusschützen

Haarbach

Als „A Gift of Roses“ präsentiert das

Duo Andrea Nuss und Werner Fiebig

eine musikalische Reise von traditionellem

englischem Folk über

erdigen Blues und Rock bis zu aktuellen

Elektroniksounds - dargeboten

mit launigen Zwischentexten.

FR 12.05., 20 Uhr, Konzert mit „A

Gift of Roses. Huberhof in Schnellertsham

SA 27.05., 19 Uhr, Kabarettwettbewerb

„Schnellertshamer Heugabel

2017“. Es treten 5 Teilnehmer,

jeweils 20 Minuten gegeneinander

an und kämpfen um die begehrte

Trophäe. Huberhof, Schnellertsham

Karpfham

SA 06.05., 19:30 Uhr, Musikkabarett

mit der Gruppe „Schleudergang“.

Pfarrstadl. Info: Tel. Tel.

08532/920038

Kirchham

Am Nockherberg bekannt als

Söder-Imitator präsentiert Stefan

Zinner nun sein Solo-Musikkabarett

„Relativ Simpel“.

DO 18.05., 20 Uhr, „Relativ Simpel“

– Musik-Kabarett mit Stefan Zinner,

Zum Salettl/Kartoffelkeller.

Mit der Ausstellung „Kultur INNspiriert“

setzt die ARGE in Zusammenarbeit

mit der „Innviertler Künstlergilde“

ihren ersten Schwerpunkt in

zeitgenössischer Kunst. Die präsentierten

Arbeiten rücken das künstlerische

Schaffen der Region Innviertel

in den Blickpunkt.

Ausstellung bis 21.Mai im Kunsthaus

Burg Obernberg. Öffnungszeiten:

Fr, Sa, So 14-18 Uhr. Eintritt frei

SA 13./SA 27.05., Bauernmarkt auf

dem Marktplatz

SA 13.05., 21 Uhr, Gruselmärchen-

Wanderung - für Erwachsene,

Jugendliche und Kinder. Gemeindegebiet.

Anmeldung: Johann Hatteier

- Tel. +43 7758/3258 oder +43

676/5146350

Pocking

Jeden Montag: 19.30-21.00 Uhr

„Tai-Chi-Training und Qi Gong-Training

für Jedermann“ Tai-Chi-Halle,

Indlinger Straße 14b, Infos:

08531/12646 oder 08531/8903

Jeden Dienstag: 20 Uhr „Boogie-

Training“ Tai-Chi-Halle, Indlinger

Straße 14b, Infos: 08531/12902

Jeden Mittwoch: 19.00-20.30 Uhr,

„Tanzkreis Erwachsene“ Pfarrsaal

Hartkirchen, Info: 0151/64968682

oder 08531/510590

20


FREIZEITKOMPASS

Mai 2017

Jeden Mittwoch: 18.15-19.00 Uhr

„Kindertanzen“ ab 8 Jahre, Tai-Chi-

Halle, Indlinger Straße 14b, Info:

08531/8938

Jeden Donnerstag: 13.00-17.00

Uhr, Kleidertafel für Bedürftige

sowie Spendenannahme, Evangelische

Freikirche Pocking, Christliches

Zentrum, Zeller Straße 2, Info: 0173

/ 905769

Jeden Freitag: „Tanzkreis“ für

Erwachsene, 20.30-22.00 Uhr,

Pfarrsaal Hartkirchen, Infos:

0151/64968682 oder

08531/51059

Jeden Freitag: ab 19 Uhr, Schiessen

für Pistole, Luftgewehr, Auflageschiessen

f. Senioren. Schiessen für

Kinder und Jugendliche unter Anleitung

von 19.00 – 20.00 Uhr. Schützenheim

Pocking. Info: Christa Winter

- Tel. 08531 310149

SA 20./SO 21./SA 27./SO 28.05.,

17 Uhr, Märchenmusical „Die zertanzten

Schuhe“. Gymnasium Pfarrkirchen/Aula

DO 25.05., 18. Rottaler Old- und

Youngtimertreffen mit großem Teilemarkt

ger (SOKO Donau / SOKO Wien)

Klassiker der Popmusik und aktuelle

Charthits ohne Berührungsangst vor

großen Namen neu interpretiert.

MI 10.05., 20 Uhr, „Da Billi Jean is

ned mei Bua“ – Liederabend mit

Neuinterpretationen bekannter

Popsongs von Stefan Leonhardsberger.

Kubinsaal.

FR 12.05., 19 Uhr, „Lange Nacht der

Musik“ in der Innenstadt

SO 14.05., 11 Uhr, „Muttertagsmatinee“

Die Basil-Coleman-Kammer-Solisten

führen virtuell mit

bekannten und unbekannten Werken

und Highlights aller Stilrichtungen

quer durch die Musikgeschichte.

Kubinsaal

Würding

SA 20.05., 19:30 Uhr, Musikanten-

Hoagartn. Musikantentreffen des

HTV Grenzlandla Gögging

Flohmärkte/

Antikmärkte

SA 13.05., 8-12 Uhr, Flohmarkt in

der Schärdinger Innenstadt

SO 14.05., 7-15 Uhr, Antik- und Trödelmarkt

auf dem Marktplatz in

Obernberg am Inn

SO 28.05., 8-16 Uhr, Antikmarkt in

der Schärdinger Innenstadt

Brandner Kasper

in Würding

SO 14.05., 19 Uhr, „Der Besuch der

alten Dame“ – Dürrenmatt-Klassiker

als Theateraufführung, Kubinsaal

In seinem neuen Bühnenprogramm

„#HarrydieEhre“ seziert der

bayerische Kult-Grantler Harry G

erneut die Eigenheiten seines

Umfeldes und dessen Lebewesen.

Erfrischend bissig und politisch

unkorrekt hält er seinen Mitmenschen

den Spiegel vor und bringt

dabei so manche Absurdität seines

Umfeldes zu Tage.

SO 14.05., 20 Uhr, Harry G mit seinem

Programm „Harry die Ehre“.

Stadthalle

Pfarrkirchen

DO 11.05., 20 Uhr, „Nick and June“

My November My Tour & Vorstellung

des gleichnamigen Albums.

Club Bogaloo

Ihr zweites Album „How we Struggle“

präsentiert die LischKapelle im

Club Bogaloo. Mit Gitarre, Klavier

und Blechbläser, an die sich der

komplexe Dreig'sang schmiegt,

dazu eine Steirische Harmonika prägen

den Klangcharakter der Lisch-

Kapelle.

FR 26.05., 20 Uhr, „LischKapelle“

im Club Bogaloo

Schärding

MO 01.05., „Lions“ Maibaumfest.

Oberer Stadtplatz

Mutig: Für sein erstes Soloprogramm

hat der österreichische

Schauspieler Stefan Leonhardsber-

FR 19.05., 19 Uhr, „Schach 2.0“ -

Musical der Musikklasse 3m. Kubinsaal

SO 21.05., ab 10:30 Uhr, „Fest der

Kulturen“. Musik, Tanz und Köstlichkeiten

aus verschiedenen Ländern.

Oberer Stadtplatz

DO 25.05., 19 Uhr, XIV. Internationales

Orgelfestival – Gedächtniskonzert.

500 Jahre Reformation,

August Humer, Chor- und Orgelwerke

von Johann Sebastian Bach. Kurhauskirche

FR 26.05., ab 18 Uhr, „Live-Musik

an der Silberzeile“. Countrymusik

mit Nick Shannon. Oberer Stadtplatz

SO 28.05., ab 10:30 Uhr, „Jazz

Brunch“ am Unteren Stadtplatz.

Livemusik mit „Linecker-Sommer

Jazz Trio“.

Leiten die junge Theater-Truppe:

Schatzmeisterin Elisabeth Dobler,

Regisseur Tobias Kurz und Intendantin

Magdalena Fuchs.

Zum 20. Jährigen Jubiläum der

Volktheatergruppe Würding inszenieren

die jungen Schauspielerinnen

und Schauspieler in diesem

Jahr ein ganz besonderes Stück

nach Erzählung, Motiven und

Gedichten von Franz von Kobell in

der Theaterfassung für das Bayerische

Staatsspielhaus von Kurt Wilhelm:

„Der Brandner Kaspar und

das ewig' Leben“. Bürgerhaus.

Termine: FR 05. und SA 06.05.,

jeweils 19:30 Uhr, Info: Tel. +49-

8531-24680

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KULTUR & FREIZEIT

Gartentipp für die Pflanzsaison

Torffreies Gärtnern schützt Moore und Klima

Der Frühling ist da, Balkone werden bepflanzt,

Blumenkübel aufgestellt und Gärten farbenfroh

gestaltet. In Gartencentern und Baumärkten stapeln

sich die Säcke mit Blumen- und Pflanzenerde.

Doch der Großteil davon enthält Torf – ein

Stoff aus den Mooren, die dafür ausgebaggert

und zerstört werden. Moore beheimaten

bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie Goldregenpfeifer,

Hochmoor-Bläuling oder Sonnentau

und binden zudem große Mengen klimaschädliches

Kohlendioxid. Moore bedecken nur drei

Prozent der Erde, speichern jedoch doppelt so

viel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammengenommen.

Rund 10 Millionen Kubikmeter Torf

werden in Deutschland jedes Jahr verbraucht,

etwa 2,5 Millionen von Hobbygärtnern.

Gute Idee: Interkulturelles Gärtnern ohne Torf und ohne Grenzen beim Kölner Netzwerk Bürgerengagement.

Foto: Stadt Köln

Hochmoor-Bläuling – Foto: LK Ostallgäu

Universalerden ohne Torf

Ein erheblicher Teil des Torfs kommt inzwischen

aus baltischen und russischen Hochmooren. Sie

zählen zu den größten und kostbarsten Mooren

Europas. Für Gartenfreunde und Blumenliebhaber,

die Moore schützen und torffrei gärtnern

wollen, gibt es jedoch eine gute Nachricht: Die

meisten Baumärkte und Gartencenter bieten

mittlerweile torffreie Erden an. So gibt es neben

torffreien Universal-Erden verschiedener Hersteller

auch solche für Anzucht, für Kräuter, für

Gemüse, zum Pflanzen oder für Hochbeete.

Zwar sind torffreie Erden etwas teurer, doch ihre

Verwendung schont die Natur.

Einkaufsführer vom BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

(BUND) hat in einem „Einkaufsführer für

torffreie Erden“ Anbieter und Produkte gelistet,

um die Suche nach torffreier Blumenerde zu

erleichtern. Der BUND rät, beim Kauf auf die

Kennzeichnung „torffrei“ oder „ohne Torf“ zu

achten. Da der Aufdruck „Bio“ hier nicht

geschützt ist, findet man ihn auch auf torfhaltigen

Erden. Jedoch sind auch Torfersatz wie Rindenhumus,

Holz- und Kokosfasern begrenzte

Rohstoffe, die nur langsam nachwachsen. Hinzu

kommen der Energieverbrauch für Herstellung

und Transport. Der beste Torfersatz ist daher

Kompost, den es auch in gewerblichen und

kommunalen Kompostieranlagen zu kaufen

gibt. Wer Kräuter, Blumen und Gemüsepflanzen

selbst ansät, meidet zudem Torf in Fertigtöpfen.

BUND/sam

@Tipp: Den Einkaufsführer vom BUND für torffreie

Erden gibt es im Internet zum Download.

Goldregenpfeifer – Foto: H.-W. Grömping/naturschule.de

Sonnentau –Foto: Alfons Braig

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Bayerns bestes

Kino: Filmgalerie

Bad Füssing

Zu Gast in der Filmgalerie

KULTUR & FREIZEIT

HAPPY BURNOUT – schräge Gesellschaftskomödie

mit Wotan Wilke Möhring, Kostja Ullmann

(„Mein Blind Date mit dem Leben“), Torben

Liebrecht, Michael Wittenborn („Wir sind

die Neuen“) sowie Julia Koschitz und Anke

Engelke – Anfang/Mitte Mai

SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT –-

bildgewaltiges Fantasy-Märchen über die Angst

vor dem Tod –und den Mut, damit umzugehen

– mit Sigourney Weaver – Mitte Mai

Reihe „Kirche im Kino“

Thema im Mai: Sex im Alter

www.thermenlandverlag.de

DO, 11.05., 19.30 Uhr, „Hinter den Wolken“

SO, 21.05., 19.30 Uhr, „Herbstgefühle“ – Baskischer

Film O.m.U.

Live aus der MET

Richard Strauss DER ROSENKAVALIER mit

Renée Fleming, Elina Garanca, Matthew

Polenzani, Günther Groissböck –nur 13. Mai,

18.30 Uhr

Infos: www.Kino-Bad-Fuessing.de

Bringen Christine Nöstlingers Jugendbuch „Maikäfer

flieg“ ins Kino: Gabriele Kranzelbinder (Produktion),

Eva Testor (Kamera) und Regisseurin

Mirjam Unger (r.) mit Darstellern.

Foto: Oliver Oppitz/W-Film

Die Regisseurin Mirjam Unger wird ihren Film

Maikäfer flieg“, der zwei Mal mit dem Österreichischen

Filmpreis ausgezeichnet wurde, am

Donnerstag, 11.05. um 19.30 Uhr persönlich in

der Filmgalerie vorstellen.

Christine Nöstlingers literarische Kindheitserinnerungen

sind viel mehr als eine autobiographisch

geprägte Jugendgeschichte - sie sind ein

Plädoyer für den Frieden und gleichzeitig eine

Aufforderung zum Anderssein: Die kleine Christl

erlebt 1945 in und um Wien ihre ganz eigene

Version vom Kriegsende inklusive Angst und

Flucht - aber sie findet auch unerwartete Freunde

und hat ihren Spaß.

In einer Nebenrolle ist auch die Bad Griesbacher

Schauspielerin Bettina Mittendiorfer zu sehen.

Das Programm im Mai

A UNITED KINGDOM – Ihre Liebe veränderte

die Welt

MOONLIGHT –Oscar „Bester Film des Jahres“

LA LA LAND –Der 6-fache Oscar-Gewinner

wurde inzwischen mit 190 Auszeichnungen

überschüttet!

RÜCKKEHR NACH MONAUK – Volker Schlöndorffs

neuer Film nach Motiven aus dem Werk

von Max Frisch – mit Stellan Skarsgård und Nina

Hoss – ab Mitte Mai

DIE SCHLÖSSER AUS SAND – elegante, charmante,

kleine französische Komödie um ein Ex-

Liebespaar – Anfang/Mitte Mai

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RAT & TAT

GTÜ bietet interessanten Ratgeber zum Start in Motorradsaison:

Mit Sicherheit mehr Fahrspaß erleben

Mit Frühlingsbeginn und den ersten warmen

Sonnentagen starten viele Motorradfahrer in die

neue Saison. Damit der Fahrspaß auch wirklich

ungetrübt bleibt, rät die Gesellschaft für Technische

Überwachung (GTÜ) vor der ersten Ausfahrt

zu einem Rundum-Check, den jeder

Motorradfahrer in wenigen Schritten selbst erledigen

kann.

Sichere Reifen sind die Basis

Werfen Sie einen Blick auf die Reifen. Sind Lauffläche

und Flanken unverletzt? Gesetzlich vorgeschrieben

ist für den mittleren Bereich der

Lauffläche, die etwa dreiviertel der Laufflächenbreite

einnimmt, ein Mindestprofil von 1,6 Millimeter.

Bei Kleinkraft- und Leichtkrafträdern ist

mindestens ein Millimeter erforderlich. Die GTÜ-

Experten empfehlen aus Gründen der Sicherheit

jedoch Profiltiefen von nicht weniger als zwei bis

drei Millimeter.

Stimmt der Reifendruck? Nach der Winterpause

fehlt schnell mal ein bar, entsprechend schwammig

und unsicher ist dann das Fahrverhalten.

Ventilkappen nach der Kontrolle wieder gut festschrauben!

Alles dreht sich um die Felgen

Mit Sicherheit ein guter Tipp: Rundum-Check vor der ersten Ausfahrt.

Foto: KDBusch/GTÜ

Prüfen Sie den Zustand von Felgen und Speichen.

Felgen dürfen nicht beschädigt sein. Bei

Speichen wird mittels Schraubendreher eine

Klangprobe durchgeführt. Unterschiedliche

Klangfolge deutet auf ungleichmäßige Speichenspannung

aufgrund zu loser oder zu

stramm gespannter Speichen hin.

Checken Sie die Bremsanlage. Die Bremsbeläge

dürfen nicht bis zur Verschleißanzeige abgefahren

sein und die riefenfreien Bremsscheiben

eine Mindestdicke nicht unterschreiten. Für Vorder-

und Hinterrad ist in der Regel je eine

Bremsflüssigkeitsanzeige vorgesehen. Der Pegel

muss innerhalb der Markierungen im Schauglas

stehen. Prüfen Sie die Bremse durch Druck an

Hand- und Fußbremshebel. Plötzliche Spielveränderungen

oder schwammiger Widerstand am

Bremshebel lassen auf Mängel an der Bremsanlage

schließen.

Damit's wie geschmiert läuft

Schauen Sie nach der Antriebseinheit Ihres

Motorrads. Bei Modellen mit Kette ist auf die

richtige Spannung zu achten. Kettenschmierung

nicht vergessen. Sind bei Kardanantrieb alle

Lager, Manschetten und Gelenke sauber und

dicht oder tritt Öl aus? Zahnriemen dürfen nicht

ausgefranst, rissig oder anderweitig beschädigt

sein.

Wie steht’s mit Motoröl und – bei wassergekühlten

Motoren – dem Kühlmittel? Die Füllstände

müssen unbedingt innerhalb der entsprechenden

Markierungen von Peilstab oder Schauglas

liegen.

Gut sehen und gesehen werden

Betätigen Sie probehalber die Beleuchtungseinrichtung:

Licht, Blinker, Warnblinkanlage, Bremse.

Alles o.k.?

Die GTÜ-Experten raten dazu, die wichtigsten

Prüfungen nicht nur zum Saisonstart, sondern

vor jeder Fahrt zu erledigen. Ein Blick in die

Bedienungsanleitung ist da sehr hilfreich. Dort

steht in der Regel ganz genau, wie alle sicherheitsrelevanten

Funktionen ordnungsgemäß

kontrolliert werden können.

Für die weitergehende Vorbereitung auf die

Motorradsaison haben die Experten der Stuttgarter

Prüf- und Sachverständigenorganisation

außerdem einen Ratgeber aufgelegt. Dort finden

sich fachkundige und praxisgerechte Antworten

auf alle wichtigen Fragen rund ums

Biken. Die Themen reichen von der Wahl der

richtigen Bekleidung über Infos zu Fahrertrainings

und Grundlagen der Fahrtechnik bis hin

zu Tipps zum Fahren in der Gruppe oder der

Ausfahrt mit Kindern.

GTÜ/sam

@Tipp: Diese Broschüre kann kostenlos per

E-Mail an vertrieb@gtue.de, Stichwort: Motorradratgeber,

bestellt werden. Zudem steht der

praktische Ratgeber unter www.gtue.de/motorradratgeber

zum Blättern bereit.

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RAT & TAT

www.thermenlandverlag.de

Probesitzen auf dem 4D-Stuhl: Bei seinem Rundgang

auf der Messe „Ausblick 2017“ in Ruhstorf entdeckte

MdL Walter Taubeneder (m.) auch den Landessieger bei

„Jugend forscht“, den Pockinger Gymnasiasten Sebastian

Lew (l.), und musste dessen Erfindung natürlich auch

gleich testen. „Im Gegensatz zum Marktführer hat der

4D-Stuhl viel mehr Bewegungsfreiheit und kann sich

fast um seine eigene Achse drehen“, erklärte Lew stolz.

„Es ist wirklich erfreulich, solch kluge und pfiffige Köpfe

an den regionalen Schulen zu wissen“, freute sich der

Abgeordnete zusammen mit dem Betreuungslehrer

Georg Scholler vom Wilhelm-Diess-Gymnasium (r.) über

den Erfolg des jungen Forschers.

Foto: privat

Neuer Video-Blog von funk

„musstewissen“ hilft

beim Pauken

Im Unterricht ging alles mal wieder viel zu schnell und morgen steht

schon die nächste Klassenarbeit an? Keine Sorge – ab Montag, 15. Mai

2017 gibt es auf der Portal-App funk endlich auch Mathe-Hilfe für stressgeplagte

Schüler: Bei „musstewissen“, dem ZDF-Schulbegleitungsformat

für funk, geben Experten bereits Lernhilfe in den Fächern Deutsch, Chemie,

Geschichte und Physik. Präsentiert werden die Kanäle unter anderem

von bekannten Wissens-YouTubern. Sie alle haben ihr Fach studiert

und sind richtig gut darin, die Inhalte zu erklären.

1 Video pro Woche

Zu jedem Schulfach wird jeweils ein Lernvideo pro Woche auf YouTube

veröffentlicht – und zwar immer um 13 Uhr, damit die Schüler für ihre

Hausaufgaben gerüstet sind. Auf Instagram und Facebook finden sich

zudem passende Spickzettel und spannende Fakten zum behandelten

Stoff. Die Inhalte der Videos sind auf die Lehrpläne der verschiedenen

Bundesländer und Schulformen abgestimmt. Gestartet wird in der 8. Klasse,

doch jedes Jahr kommt bei „musstewissen“ eine Klassenstufe hinzu.

Jeden Tag was Neues

Montags steht Mathematik mit Nicole Valenzuela auf dem Stundenplan,

dienstags Deutsch mit Lisa Ruhfus („Die Klugscheisserin“). Mai-Thi

Nguyen-Kim („schönschlau“, „Terra X Lesch & Co“) gibt mittwochs Schulbegleitung

in Chemie. Donnerstags erklärt „MrWissen2go“ Mirko

Drotschmann Geschichte. Zur Einstimmung ins Wochenende hauen

Simon Weßel-Therhorn und Eduard Flemmer („LekkerWissen“) verständliche

und lustige Clips über Physik raus. Außerdem stehen alle „musstewissen“-Experten

wissenshungrigen Schülern mit Rat und Tat zur Seite

und beantworten Fragen, die in den Kommentaren gestellt wurden.

Die Druckerei dahoam.

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25


RAT & TAT

Mogelpackung des Monats Mai 2017:

Grünländer- und Patros-Käse von Hochland

Zwei Käsemarken des Unternehmens Hochland

SE aus Bayern sind für die Verbraucherzentrale

Hamburg (vzhh) die Mogelpackung des Monats

April: Grünländer und Patros. „Bei vielen Sorten

der beiden Marken wurde die Füllmenge reduziert“,

begründen die Verbraucherschützer ihre

Wahl. „Da der Preis im Handel identisch bleibt,

kommt es dadurch zu versteckten Preiserhöhungen

von bis zu 11 Prozent.“

Betrifft alle Grünländer-Sorten

Nach Recherchen der vhzz hat Hochland bei

zwölf unterschiedlichen Käsesorten der Marke

„Grünländer“ die Füllmenge reduziert. Je nach

Ausgangsgewicht von 175 auf 160 Gramm oder

von 150 auf 140 Gramm sowie von 130 auf

120 Gramm.

Bei der Marke „Patros“, ebenfalls aus dem Portfolio

der Hochland SE, schrumpft der Inhalt der

Sorte „Der Mild-Würzige“ demnach von 200 auf

180 Gramm. Unterm Strich bleibe so eine Preiserhöhung

von 11,1 Prozent. „Rein äußerlich lässt

sich die Veränderung kaum erkennen“. So die

Verbraucherschützer. „Mal abgesehen von der

Mengenangabe bleibt das Verpackungsdesign

praktisch unverändert. Hochland trickst nach

unserer Auffassung mit System. Getreu nach

dem Motto: Wird schon keiner merken...“

Trixt Hochland gezielt Kunden aus?

Die Mitarbeiter haben in der vzhh-Mogelpackungsliste

recherchiert und tatsächlich herausgefunden,

dass die Firma bei der Marke „Grünländer“

exakt die gleich Masche vor etwa vier

Jahren schon einmal angewendet hat. So fiel die

Füllmenge der Sorte „Mild&Nussig“ damals von

200 auf 175 Gramm, bei der Sorte „Bärlauch“

von 175 auf 150 Gramm sowie bei den „Käsewürfeln“

von 150 auf 130 Gramm. „Übrigens

damals stand noch die Füllmenge und die

Anzahl der Scheiben groß auf der Schauseite!“

betont die vzhh.

Laut dem Informations- und Recherche-Portal

„Das ist drin“ gab es die Sorte „Bärlauch“ 2011

sogar noch in einer 200-Gramm-Packung.

„Hochland hat seinen Kunden in den vergangenen

sechs Jahren ungefähr jede dritte Käsescheibe

‚geklaut’ “, so das Fazit des Verbrauchervereins.

Das wären 30 Prozent weniger Inhalt in

6 Jahren.

Hochland: Milchpreise sind schuld

In einer Stellungnahme antwortet Hochland auf

Anfrage der Verbraucherzentrale: „(…) Die Erhöhung

des Milchpreises macht sich daher in unserer

Produktion deutlich bemerkbar. (…)“. In der

Tat sind die desaströs niedrigen Milchpreise

gegenüber dem letzten Jahr zwar stark gestiegen.

„Das ist aber nur die halbe Wahrheit“, geben die

Verbraucherschützer zu bedenken. „Schaut man

sich im Vergleich die Milchpreise von 2011 an,

lagen diese damals mit rund 35 Cent pro Liter

sogar noch über den aktuellen Preisen.“

Die Verbraucherschützen betonen dabei, dass

die Milchbauern durchaus einen fairen Preis für

ihre Milch erhalten sollten. „Viele Verbraucher

sehen das ebenso“, so die vzhh. Auch der Einsatz

von gentechnikfreien Futtermitteln („ohne

Gentechnik“) oder regionaler Milch für die Herstellung

von Molkereiprodukten werde von vielen

Menschen honoriert. „Doch wenn wirklich

höhere Qualität und bessere Bezahlung für die

Landwirte ein Grund für die Preiserhöhung sind,

wollen die Verbraucher darüber auch transparent

informiert und nicht klammheimlich ausgetrickst

werden.“

Hinweis: Die vzhh hat die Firma Hochland nur

zur Marke „Grünländer“ befragt und nicht zu

„Patros“. Diese Mogelpackung haben die Verbraucherschützer

erst später entdeckt.

vzhh/sam

Melden Sie Mogelpackungen! Wenn Sie Mogelpackungen

bzw. versteckte Preiserhöhungen

entdecken, freuen sich die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale

über eine E-Mail an ernaehrung@vzhh.de.

Jeder Beitrag eine Hilfe: Wenn Sie die Arbeit

der vzhh zur Aufdeckung von Mogeleien und

Schummeleien unterstützen möchten, können

Sie hier online spenden:

http://sho.rtlink.de/TLM-Spende-Verbraucherschutz

Erst auf den zweiten Blick erkennbar: Alte und neue Packung zweier Grünländer-Käsesorten nebeneinander.

Fotomontage: Verbraucherzentrale Hamburg

26


RAT & TAT

www.thermenlandverlag.de

tv.profiler: Wenn Fernsehen Angst macht!

„Opa meinte, es sei ein Tierfilm“

Markus, heute 24, bekam Albträume vom Spielberg-Klassiker

„Der weiße Hai“, den er mit sechs

Jahren im Fernsehen gesehen hat. Er saß mit

aufgerissenen Augen vor dem Fernseher, hatte

plötzlich richtig Angst. „Mein Opa meinte, es sei

ein Tierfilm“, erinnert sich Markus. Was können

Sie als Eltern tun, wenn Ihr Kind beim Fernsehen

Angst bekommt oder sich bestimmte

Medieninhalte in Albträumen äußern?

Angst beim Fernsehen

Für Maya Götz, die Leiterin des Internationalen

Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen

(IZI), sind Schilderungen wie die von Markus

keine Einzelfälle: „In einer repräsentativen

Studie haben wir ermittelt, dass mehr als die

Hälfte der sechs- bis neunjährigen Kinder regelmäßig

unter Angstzuständen beim Fernsehen

leidet.“ Dabei haben Kinder vor allem Angsterlebnisse

bei Sendungen, die für ihr Alter gar nicht

zugelassen sind. Serien wie „The Walking Dead“,

„Grimm“ oder auch der „Tatort“ werden als

besonders angsteinflößend beschrieben.

Kinder besser verstehen

Die wissenschaftlichen Befunde und Erfahrungen

aus der Praxis haben die Landesanstalt für

Medien NRW (LfM) und das IZI veranlasst,

gemeinsam Materialien zum Thema Angst beim

Fernsehen zu veröffentlichen. Um Kinder und

Jugendliche im Umgang mit ihrer Angst zu stärken,

gibt es in der Reihe tv.profiler nun einen

Eltern-Ratgeber, der Eltern helfen soll, die Ängste

der Kinder beim Fernsehen zu verstehen, konkrete

Angstreaktionen zu erkennen und damit

umzugehen. Dazu fasst der Ratgeber zusammen,

was für Kinder in bestimmten Altersstufen

besonders ängstigend ist und was Sie tun können,

um Ihrem Kind aktiv zu helfen. LfM/sam

tv.profiler –Ein kompakter Ratgeber für Eltern

gibt es hier als PDF-Download:

http://sho.rtlink.de/TLM-furchtlos-fernsehen

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Ihr Thermenland-Frühlings-Horoskop

Nur im Thermenland-Magazin Exklusiv von Siegi Lilith

Widder (21.3.-20.4.)

Liebe:

Beziehungs-Widder sind so mit Flirten beschäftigt, dass sie

ihren Partner vernachlässigen. Single-Widder wollen ihren

Spaß haben und nützen jede Chance, die sich bietet. Wenn

sie über ihren Schatten springen und etwas lockerer werden,

können sie das Liebesabenteuer ihrer Träume erleben.

Körper:

Da Sie schon lange vor Ihrem Urlaub Ihren Körper durch

Sport in Form gebracht haben, verursachen Thermenbesuche

und alle anderen Freizeitvergnügungen keine Atemnot,

doch so manchen Urlaubsflirt macht es atemlos.

Beruf:

Widder, die etwas Neues anfangen wollen oder an eine

Selbstständigkeit denken, sollten früh genug anfangen,

ruhende Kontakte wieder aufleben zu lassen. Sie haben

beim anderen Geschlecht ebenso erfolgreich sein. Hüllen Sie sich weiter in genießerisches Schweigen!

Körper:

Übermut tut selten gut! Teilen Sie sich Ihre Termine ein bisschen

durchdachter ein. Sie können nicht an zwei Orten

gleichzeitig sein. Durch kleine Missgeschicke könnten Sie

sich selbst Steine in den Weg legen und scheitern dadurch

bereits am Start.

Beruf:

Sich den Sprung nach oben auf der Karriereleiter über einen

Flirt oder gar ein Liebesverhältnis zu erhoffen, könnte Sie

Ihren Job kosten. Versuchen Sie es mit präziser Planung und

Durchhaltevermögen. Das waren doch schon bisher die

besseren Begleiter auf dem Weg zur Beförderung; etwas

anderes haben Sie nicht nötig!

Körper:

Sport muss beim Schützen immer mit Spaß verbunden

sein, sonst wird er nie in die Gänge kommen. Fragen Sie

beim KuräseSerice nach Möglichkeiten, bei denen beides

zu erwarten ist. Manchmal muss er ein paar Euro dafür

opfern, auch wenn es noch so schwer fällt.

Beruf:

Stillstand wird es auch an Ihrem Arbeitsplatz nicht geben.

Sie müssen etwas wagen, wenn Sie Ihren Job behalten wollen.

Bis jetzt waren Sie zu sanft und zurückhaltend. Ihr Ansehen

wird steigen, wenn Sie bei Diskussionen Ihre Meinung

frei äußern und den Kollegen gegenüber endlich klarstellen,

dass jeder Prioritäten setzen muss.

Steinbock (22.12.-20.1.)

Liebe:

gute Chancen, den Neustart mit einem Plus auf dem Konto

zu starten. Vergessen Sie aber nicht, eine Kleinigkeit in den

Sparstrumpf abzuzweigen. Sicher ist sicher!

Jungfrau (24.8.-23.9.)

Liebe:

Sie sollten sich endlich mal entscheiden, was Sie wirklich

wollen. Immer on tour, mit oder ohne Partner, oder harmo-

Sie sollten aufhören, jeden neuen potentiellen Partner mit

dem/der Verblichenen zu vergleichen. Wenn Sie den

Traumpartner unter diesen Gesichtspunkten auswählen,

dann ist das Ende dieser Beziehung ja praktisch schon vorprogrammiert.

Stier (21.4.-20.5.)

Liebe:

Sie werden der richtigen Liebe begegnen oder sind es

schon. Lassen Sie sich von den Frühlingsgefühlen zu keinen

übereilten Handlungen hinreißen. Lernen Sie sich erst ken-

nen und genießen Sie die Zweisamkeit. Heiraten können

Sie auch später.

Körper:

Sie zählen doch hoffentlich „Würstchen und Fleisch auf

einen Grill legen“ nicht zu einer Sportart. Wenn Sie sich

danach genau so oft und regelmäßig sportlich betätigen,

werden solche Schlemmereien keine bleibenden Hüftringe

niebedürftig auf der Couch rumlümmeln. Beides zusammen

geht nicht. Für Single-Jungfrauen gilt: Warum so zögerlich

in der Auswahl des Partners? Ihr Bauchgefühl wird Sie

nicht täuschen.

Körper:

Wie überall im Leben sollten Sie auch beim Sport nicht mit

dem Kopf durch die Wand. Weder die Muskeln, die Kondinicht

die Geduld und legen lieber öfter eine Relaxrunde ein.

tion noch die Waage lassen sich manipulieren. Verlieren Sie

Beruf:

Jungfrauen haben besonders am Ende des Monats mit ihrer

Konzentration Schwierigkeiten. Nehmen Sie sich einen Tag

Körper:

Sie müssen nicht auf jedem Fest persönlich erscheinen, um

einen positiven bleibenden Eindruck zu hinterlassen. In der

endlich wieder verbleibenden Freizeit können Sie dafür Sorgen,

dass der Körper genügend Abwehrstoffe.

Beruf:

Sie können viel mehr, als Sie Ihrem Vorgesetzten gegenüber

zugeben. Jetzt sollten Sie sich auf eine Sonderaufgabe einlassen.

Die Sorge, dass Sie die Mehrarbeit mit weniger Frei-

zeit bei gleichem Gehalt erledigen, ist unbegründet. Bei

Ihrer Art zu arbeiten haben Sie bald einen effizienten Weg

hinterlassen.

Beruf:

Lange Zeit wurden Sie belächelt, weil Sie so viel Zeit in eine

Arbeit investiert haben, die nach Meinung der anderen völlig

sinnlos war. Doch nun zeigt es sich, dass es kein überflüs-

siger Zeitaufwand war, sondern der richtige Weg, um nun

aus dem Vollen schöpfen zu können. Vorsicht vor Neidern!

Zeit, stellen alles auf „Null“ und überdenken Sie Ihre ganze

Situation. Welche Spannungen lassen sich abbauen, ohne

erst eine endlose Grundsatzdiskussion führen zu müssen.

Waage (24.9.-23.10.)

Liebe:

Mit Ihrer - unbegründeten - Eifersucht strapazieren Sie den

Geduldsfaden Ihres Partners ganz schön. Vielleicht hat

gefunden.

Wassermann (21.1.-19.2.)

Liebe:

Machen Sie sich Sorgen, dass Ihr Partner zu viel flirtet oder

sogar untreu werden könnte? Vielleicht sollten Sie mal über

Ihr Liebesleben und Ihren Alltag nachdenken. Beides

braucht Abwechslung oder überhaupt eine ganz neue Richtung.

Zwillinge (21.5.-21.6.)

Liebe:

Dass das Liebesleben zur Zeit auf Eis liegt, heißt nicht, dass

Sie nicht begehrenswert sind. Kein Grund für eine Midlife-

Crisis oder, was noch fataler wäre, dafür, Ihre Gedanken auf

außereheliche Aktivitäten zu lenken. Packen Sie die Koffer,

schnappen Sie sich den Partner und erleben Sie zusammen

eine zweite Hochzeitsreise.

Körper:

Der Zwilling tut viel für sein Wohlgefühl: Zum Joggen in den

Wald, auch wenn die Anfahrt Zeit in Anspruch nimmt. Zu

jedem Essen als Beilage ein wenig Gemüse. Und das Obst

zum Nachtisch muss ja nicht unbedingt am Esszimmertisch

zu sich genommen werden.

Beruf:

Jetzt wird es für Sie Zeit, das Pro und Contra Ihres Arbeits-

platzes aufzuführen. Sie sind etwas verwirrt, da es plötzlich

jede Menge Interessenten gibt, denen Ihr Stellungswechsel

einiges wert wäre. Denken Sie gut nach, ob jetzt der richtige

er/sie ja eine Überraschung geplant und ist deshalb ein

bisschen neben der Spur. Machen Sie’s wieder gut, in dem

Sie sich etwas besonders Romantisches einfallen lassen.

Körper:

Sie fühlen sich in Höchstform und wollen alle Menschen

um sich heilen. Vergessen Sie aber nicht, dass da, wo

Höhen sind, auch wieder ein Tief kommen kann. Sorgen

Sie rechtzeitig für Ihr eigenes Wohlbefinden. Sie wissen am

besten, was Ihnen hilft und gut tut!

Beruf:

Es ist Ihnen bewusst, dass es jetzt notwendig ist, verantwortungsvoll

an die neue Aufgabe heranzugehen. Ihr Optimismus

und Ihre Menschenkenntnis sind die besten Voraussetzungen,

über sich hinauszuwachsen und völlig stresslos

das gewünschte Ziel zu erreichen.

Skorpion (24.10.-22.11.)

Liebe:

Jede neue Liebe braucht Zeit und Kraft. Vergessen Sie nicht,

Körper:

Jede Arbeit und Überstunde haben Sie angenommen, um

von schwarzen Gedanken abzulenken und das Nachhau-

segehen hinaus zu zögern. Damit Sie gut schlafen, wäre ein

ausgedehnter Spaziergang durch den Wald effektiver. Tabletten

sind keine Lösung.

Beruf:

Sie sprühen vor Motivation. Doch wegen der fehlenden

Harmonie im Beruf, denken Sie ernsthaft über einen Stellungswechsel

nach. Greifen Sie aber nicht gleich nach dem

erstbesten Angebot. Vergleichen Sie Ihre Optionen realis-

tisch und lassen Sie sich von vertrauten Personen beraten.

Fische (20.2.-20.3.)

Liebe:

Der Fisch ist ein Glückspilz, bei dem zärtliche Stunden

schon vorprogrammiert sind. Er sollte versuchen, so viel Zeit

wie möglich für die Zweisamkeit freizuschaufeln. Singles

Zeitpunkt dafür ist!

dass auch Sie nicht fehlerfrei sind. Nur, weil Sie plötzlich

bemerken, dass Ihr Partner nicht vollkommen ist, wäre es

verspüren das große Kribbeln, Flirten ist wieder angesagt.

Treffen Sie jetzt Ihre Wahl.

Krebs (22.6.-22.7.)

Liebe:

Je öfter Sie sich mit Ihrem neuen Schwarm treffen, desto

mehr kommt es Ihnen in den Sinn, dass dies der Partner

für eine lange gemeinsame Zukunft sein kann. Werten Sie

die Schwächen des Partners nicht höher wie die eigenen

nicht fair, wegen des Nervenkitzels einer Affäre die Beziehung

aufs Spiel zu setzen.

Körper:

Wenn Sie geistig gefordert sind, fühlen Sie sich pudelwohl.

Aber auf Ihre schlechte körperliche Verfassung weist inzwischen

auch schon ihr Arzt hin. Schmökern Sie doch mal

Körper:

Es gibt leider nicht für jedes physische Leiden ein Heilmittel.

Gesundheit ist nicht käuflich, auch wenn sie von so man-

chem Scharlatan teuer angeboten wird. Es wäre schade um

jeden Cent. Lernen Sie stattdessen zu dem zu stehen, was

und wie Sie sind.

und Ihr Herzblatt wird Ihrem Antrag zustimmen.

Körper:

Nach dem ärztlichen Okay spricht nichts mehr dagegen,

mal neue Sportarten auszuprobieren. Es muss nicht gleich

eine Extremsportart sein. Auch Laufen oder Radfahren kann

zur erwünschten Fitness führen.

Beruf:

nach ausgefallenen Rezepten und lassen Sie sich überzeugen,

dass ausgewogenes Essen nicht schlecht schmecken

muss.

Beruf:

Sie haben Zweifel an der Art der Ausführung eines Projektes.

Entweder nehmen Sie jetzt all Ihren Mut zusammen

und teilen dies Ihren Kollegen mit oder Sie müssen aussteigen.

Beruf:

Mit Ehrgeiz, Diplomatie, Kampfgeist und Ruhe werden Sie

die Überstunden, die Sie zur Durchführung Ihrer Interessen

benötigen, mit links wegstecken. Die sichtbaren Fortschritte

motivieren dann noch zusätzlich. Um Ihre bestehenden

Chancen nicht wieder zu verlieren, sollten Sie sich zurück-

halten und nicht alles gleich herausplaudern.

Nehmen Sie sich eine Auszeit, um sich darüber klar

Machen Sie Nägel mit Köpfen und bestehen Sie auf einen

festen Arbeitsvertrag. Der Wunsch wird Ihnen erfüllt, doch zu werden, dass so manche Meinungsverschiedenheit zur

Viel Spaß mit Ihrem persönlichen Frühling –genießen Sie

lesen Sie auf jeden Fall das Kleingedruckte. Ihr Verstand Klärung einer Situation notwendig ist.

den Augenblick!

zusammen mit Ihrer Intuition wird Sie die richtigen Worte

finden lassen, damit die Vereinbarungen für beide Seiten

Ihre Siegi Lilith

akzeptabel sind.

Löwe (23.7.-23.8.)

Liebe:

Dem Löwen steht im Mai der Sinn nur nach Erotik, heißen

Liebesspielen und ungestörten Nächten und Wochenenden

mit seinem/seiner Liebsten. Ein angeblich guter Freund will

Schütze (23.11.-21.12.)

Liebe:

Ohne Probleme legen Sie vom Haushaltsgeld hin und wieder

ein paar Euro auf die Seite. Nehmen Sie als lohnendes

Ziel ein gemeinsames Wochenende mit Ihrem Partner in

einer Wellness-Oase. Als Single könnten Sie dort Ihre bessere

Hälfte finden. Schauen Sie aber beim ersten Date nicht

auf die Uhr; das wirkt abschreckend.

Benötigen Sie ein persönliches Frühlings-Horoskop zum

Beispiel für eine anstehende Partnerschaft, ein geschäftliches

Vorhaben oder als Präsent zur Heirat oder zur

Geburt eines Kindes? Dann melden Sie sich bitte via

E-Mail bei Sternschnuppe_666@hotmail.de oder unter

Tel. 0151-12856278 bei der Redaktion.

28


SERVICE

www.thermenlandverlag.de

Die 100-jährige Wettervorhersage für den Mai:

Der Wonnemonat bringt Sonne –und Frost

Mauritius Knauer hatte uns zu Ostern gefrorene Osternester versprochen

– und hat mit seinen Berechnungen diesmal wieder einmal recht behalten.

Anfangs durchaus mit warmem Frühlingswetter gestartet brachte der April

tatsächlich noch einmal Schnee und Eis. Wer diesmal also mit seinen Sommerreifen

nicht bis zum späten Osterfest gewartet hat, war streckenweise

recht gefährlich unterwegs.

Nach der Klassifizierung des fränkischen Abts ist das nun angebrochene

Jahr ein „Sonnenjahr“ – und damit ein „spätes Jahr“. Das heißt, der Sommer

lässt noch auf sich warten und der Mai wird eher ein typischer April. So

müssen die Maibaum-Kletterer aufpassen, dass sie am 1. Mai nicht von

den geschälten und frostig-kalten Kultstämmen abrutschen und die Besucher

der Mai-Feiern werden statt einer kühlen Maß lieber auf einen streifen

Grog umbestellen.

Die nächsten drei Wochen werden durchwachsen und bringen bestes April-

Wetter: mal sehr schön und warm und dann plötzlich wieder Gewitter. Die

letzte volle Mai-Woche kühl es generell ab. Das Wetter ist trüb und regnerisch

bis hin zu Hagelschlägen. Der „Wonnemonat“ klingt dann aus mit Reif

und Frost. Achtung Hobbygärtner: Die Pflanzen können jetzt noch erfrieren!

sam

Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius

K nauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Klosters Langheim, bekannt

als „100-jähriger Kalender“.

DIE ZAHL DES MONATS

57 Prozent

ihrer Arbeit leisten Frauen mit Teilzeitbeschäftigung unbezahlt.

Viele Paare wünschen sich eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Doch die

Realität sieht anders aus: Den größten Teil der unbezahlten Arbeit – Hausarbeit,

Kinderbetreuung und Pflege – leisten in Deutschland nach wie vor

Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Wirtschafts- und

Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Frauen

von 18 bis 64 Jahren verwenden demnach 2,4-mal so viel Zeit für unbezahlte

Fürsorgearbeit und das 1,6-fache für Hausarbeit wie Männer dieser

Altersgruppe.

Hausarbeit lässt keine Zeit für Beruf

Für einen Mann, der voll arbeitet, besteht mit 73 Prozent der größte Teil

seiner Gesamtarbeitszeit aus bezahlter Arbeit. Bei Frauen dagegen geht

hoher Aufwand für häusliche Arbeit Hand in Hand mit reduzierten Arbeitszeiten

im Beruf. Fast jede zweite Frau in Deutschland arbeitet in Teilzeit.

Unter Müttern ist Vollzeitarbeit sogar die Ausnahme, während Männer –

selbst dann, wenn sie Väter sind – fast ausschließlich in Vollzeit arbeiten.

Eine teilzeitbeschäftigte Frau wird jedoch nur für 43 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit

entlohnt und leistet den größeren Teil ihrer Arbeit unbezahlt.

Kleinkinder sind weiter Frauensache

Besonders groß ist das Missverhältnis von beruflicher und häuslicher Arbeit

zwischen den Geschlechtern, wenn Kinder unter sechs Jahren im Haushalt

leben. Vollzeitbeschäftigte Väter mit kleinen Kindern haben mit 9 Stunden

11 Minuten die längste Gesamtarbeitszeit von allen – nur ein Drittel davon

verwenden sie auf Hausarbeit, Kinderversorgung und gegebenenfalls Pflegeaufgaben.

Vollzeitbeschäftigte Mütter hingegen wenden dafür mehr als

die Hälfte und teilzeitbeschäftigte Mütter sogar fast 70 Prozent ihrer

Gesamtarbeitszeit auf. Die Betreuung von Kleinkindern ist also nach wie vor

weitgehend Frauensache.

WSI/sam

@Tipp: Die WSI-Studie „Wer leistet unbezahlte Arbeit“ gibt es zum PDF

Download im Internet unter http://sho.rtlink.de/TLM-unbezahlte-Arbeit

29


SERVICE

NOTRUF

Polizei 110 Notruf 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst (auch HNO- und Augenärzte) 116 117

Integrierte Leitstelle Passau 112 (Krankentransport) 0851/19222

(in lebensbedrohlichen Fällen; aus Mobilfunknetz mit Vorwahl)

Frauenhaus 0851/89272 Giftnotruf München 089/19240

Telefonseelsorge 0800/1110222

Kinderschutzbund 0851/2559

Tiernotruf Sternenhof +49(0)8531-135709-0

Apothekennotdienst – Mai 2017

Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.00 Uhr morgens des

angegebenen Tages bis um 8.00 Uhr morgens des folgenden Tages von der Apotheke versehen.

Apotheke Telefon Adresse Mai 2017

Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz, 94060 Pocking 08./18./28.

Apotheke St. Georg 8531-249020 Passauer Str. 23, 94060 Pocking 06./16./26.

St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str. 6, 94060 Pocking 03./13./23.

Alte Apotheke 08531-4982 Simbacher Str. 12, 94060 Pocking 07./17./27.

Apotheke am Stadtplatz 08531-1771 Am Stadtplatz 2, 94060 Pocking 05./15./25.

Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer Str. 10, 94152 Neuhaus 04./14./24.

Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr. 30, 94099 Ruhstorf 09./19./29.

Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr. 4, 94072 Bad Füssing 10./20./30.

Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr. 9, 94072 Bad Füssing 04./14./24.

Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 Bad Füssing 02./12./22.

Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 09./19./29.

Markt-Apotheke 08533-1651 Marktplatz 36, 94094 Rotthalmünster 01./11./21./31.

Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 06./16./26.

Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz 7, 94086 Bad Griesbach 02./12./22.

St. Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr. 16, 94086 Bad Griesbach 04./14./24.

Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt 2, 84364 Bad Birnbach 05./15./25.

Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark 20, 84364 Bad Birnbach 07./17./27.

Apotheke am Rathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 10./20./30.

Wolfach-Apotheke 08542-91484 Marktplatz 14, 94496 Ortenburg 01./11./21./31.

Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 03./13./23.

Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt 5, 84371 Triftern 08./18./28.

Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt 11, 84371 Triftern 03./13./23.

30


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