COMPACT-Magazin 05-2017

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Der Osten leuchtet. Was der Westen lernen kann

COMPACT Zitate des Monats

Die schwarze Welle

Belohnung für Trump

Nicht auszudenken, wenn als «Schandfleck» die Türkei

oder das Kosovo markiert worden wäre... Aber

gegen Sachsen ist das erlaubt. Foto: mopo.de

Der Osten leuchtet

«Sachsen liegt laut Statistischem Landesamt

bei der Geburtenrate erneut auf dem Spitzenplatz

in Deutschland. Demnach wurden im

vergangenen Jahr insgesamt 36.466 Kinder

lebend geboren – ein Plus von 531. Die Geburtenrate

habe sich dabei von 1,57 Kindern

je Frau auf 1,59 erhöht.» (mdr.de, 29.11.2016)

«Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr

2016 einen Übernachtungsrekord erzielt.

(…) Die Schallmauer von 30 Millionen

Übernachtungen wurde erstmals durchbrochen,

das dritte Rekordjahr in Folge für unser

Land.» (tourism-insider.com, 3.4.2017)

«25 Jahre nach dem Mauerfall identifizieren

sich die Ostdeutschen so stark mit der Bundesrepublik

wie noch nie. Jeder Zweite aus

den neuen Bundesländern sieht sich in erster

Linie als Deutscher (…). Nichtsdestotrotz

sind 59 Prozent aller Ostdeutschen stolz auf

ihre Herkunft und fühlen sich ihrem Bundesland

eng verbunden.» (Bild Online, 10.12.2014)

»Es gibt ein helles Deutschland, das sich

leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland.»

(Joachim Gauck, Süddeutsche

Zeitung Online, 26.8.2015)

«Wenn wir es nicht schaffen, die zentralen

Probleme in afrikanischen Staaten zu lösen,

werden in zehn Jahren zehn, 20 oder sogar

30 Millionen Einwanderer in die Europäische

Union kommen.» (EU-Parlamentspräsident Antonio

Tajani, Focus Online, 29.3.2017)

Lahmer Linksaußen

«Ich denke, was vermutlich die meisten von

uns denken: dass Deutschland nicht rechts

werden darf. Dass nicht die Falschen, die

Populisten, mehr Macht bekommen dürfen.»

(DFB-Nationalspieler Philipp Lahm, Welt

am Sonntag, 2.4.2017)

Jobs und Chips

«Als Türöffner // Schwedische Firma implantiert

Mitarbeitern Mikrochips». (Bild Online,

4.4.2017)

«Die Kinder von Assad»: Gräuelpropaganda mit Fotoshop,

hier in der linksliberalen französischen Tageszeitung

Libération, nach dem angeblichen Giftgasangriff

in Chan Scheichun. Foto: Liberation

Springers Kriegshetze

«Assad ist ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit

// (…) Ja, es würde wohl den Einsatz

von Waffengewalt erfordern, ihn endlich zu

stoppen (…). Ja, das ist riskant, unbequem

und auch gefährlich. Aber nein, wir haben keine

andere Wahl.» (Bild Online, 4.4.2017)

«Es war eine gute Woche für Donald Trump,

vielleicht seine beste, darin sind sich die Moderatoren

der Talk-Shows am Sonntag einig.

Die Expertenrunden auf CNN, MSNBC und

NBC, die sonst jeden Schritt des Präsidenten

kritisieren, sind plötzlich des Lobes voll

über dessen Militärschlag auf den Luftwaffenstützpunkt

al-Schairat.» (Süddeutsche Zeitung

Online, 9.4.2017)

Wie sagte schon Konrad Adenauer: «Was schert

mich mein Geschwätz von gestern?»

Foto: Screenshot Twitter

Bretzel Pretzell

«Ich könnte Marcus Pretzell, den Lebensgefährten

und heutigen Ehemann der AfD-Chefin,

auch einen Filou nennen, aber es läuft

auf das Gleiche hinaus. Man muss sich nur

Fotos ansehen und man erkennt, wie ich finde,

sofort das Unseriöse und Krull-hafte an

dieser Figur.» (Jan Fleischauer, Spiegel Online,

10.4.2017)

Die blutige Raute

«Kanzlerin Merkel hält den US-Luftangriff in

Syrien für richtig – dies hat sie US-Präsident

Trump laut Weißem Haus in einem Telefonat

mitgeteilt. » (tagesschau.de, 11.4.2017)

Trumps Holocaust-Leugner

«Er [Hitler] hat Gas nicht auf dieselbe Art und

Weise gegen sein eigenes Volk eingesetzt,

wie es Assad tut.» (Trumps Sprecher Sean Spicer,

tagesschau.de, 12.4.2017)

Nochmal Millionen

Junckers Partykeller

«Der umstrittene Familiennachzug hat entscheidende

Vorteile // (…) – die Zusammenführung

von Familien bietet jetzt die Chance

für eine gelungene Integration jener Migranten,

die zum Teil für immer in Deutschland

leben werden.» (Welt Online, 28.3.2017)

«Die Europäische Union hat Fördergelder für

den Bau eines Bordells an der deutsch-tschechischen

Grenze ausgegeben. (…) Demnach

subventionierte die EU dort mit 40.000 Euro

die Modernisierung einer Pension, die nun

als Bordell betrieben wird.» (mdr.de, 5.4.2017)

Kaum mutiert Donald Trump zum Imperialisten, findet

Springers Bild-Zeitung den US-Präsidenten so richtig

gut. Foto: Bild

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