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Juli 2004 - Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG

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aktuell<br />

Ausgabe Nr. 2/<strong>2004</strong> · <strong>Juli</strong> <strong>2004</strong><br />

19. Juni – WOHNTAG ® 19. Juni – WOHNTAG am Olympiastadion Seite II-III<br />

Vertreterversammlung<br />

Neues bei der Wohnwertmiete<br />

Seite 22<br />

Seite 44


Auf ein Wort / Selbstverwaltung<br />

Auf ein Wort<br />

Liebe Leserinnen <strong>und</strong> Leser,<br />

in der letzten Ausgabe des vergangenen<br />

Jahres hatten wir angekündigt, dass<br />

wir gern mit Ihnen zusammen einen<br />

Kalender gestalten möchten. Er soll<br />

Ausdruck der Verb<strong>und</strong>enheit zur Genossenschaft,<br />

Ihren Nachbarn <strong>und</strong><br />

Ihrem Wohnumfeld sein. Dabei ist Ihrer<br />

Kreativität keine Grenze gesetzt. Ob<br />

Bilder, Fotos oder Collagen – alles zum<br />

Thema „R<strong>und</strong> um meine Genossenschaft“<br />

können Sie uns zusenden. Ein<br />

paar Kalenderblätter sind noch frei für<br />

IHR Werk. Der Kalender soll nächstes<br />

Jahr erscheinen <strong>und</strong> nicht nur in Ihrer<br />

Wohnung hängen, sondern auch an<br />

unsere Geschäftspartner <strong>und</strong> Dienstleistungsunternehmen<br />

überreicht werden.<br />

Und natürlich ist ein hochwertiger<br />

Kalender mit Ihrem Werk auch ein<br />

ideales Geschenk.<br />

Einige unserer Mitglieder haben ja auch<br />

schon in unserer Spareinrichtung oder<br />

in den Concierge-Büros ausgestellt.<br />

Aber auch wenn Sie noch kein Profi<br />

sind – nur Mut, in Vielen steckt eine<br />

künstlerische Ader. Und es wäre doch<br />

schade, wenn die vielen schönen<br />

Werke immer nur in den eigenen vier<br />

Wänden zu sehen sind.<br />

Wir freuen uns also auf Ihre Einsendungen!<br />

Bitte vermerken Sie auf der<br />

Rückseite Ihren Namen, Anschrift <strong>und</strong><br />

Telefonnummer, damit Sie Ihr Bild auch<br />

wohlbehalten zurückbekommen.<br />

Ihr<br />

Hans-Jürgen Hermann<br />

2<br />

aktuell Selbstverwaltung<br />

Die Vertreterversammlung fand am 18. Juni statt<br />

Vertreter stellten Jahresabschluss fest <strong>und</strong> beschlossen<br />

Satzungsänderung<br />

Auf der diesjährigen Vertreterversammlung<br />

hatten die anwesenden Vertreter<br />

zunächst über eine Satzungsänderung<br />

zu entscheiden. Folgenden Vorschlägen<br />

wurde zugestimmt:<br />

1. Eintrittsgeld: Wird jemand Mitglied<br />

der Genossenschaft, entfällt künftig das<br />

Eintrittsgeld.<br />

2. Geschäftsanteile: Der Geschäftsanteil<br />

<strong>von</strong> bisher 600 € wurde in zwei Anteile<br />

à 300 € zerlegt. Ihre Geschäftsguthaben<br />

verändern sich dadurch jedoch nicht. Mit<br />

der Eintragung des Beschlusses in das Genossenschaftsregister<br />

sind Sie somit mit<br />

der Zahl <strong>von</strong> Anteilen an der „<strong>1892</strong>“ beteiligt,<br />

die sich aus der Zerlegung ergibt.<br />

Ein Beispiel: Halten Sie derzeit 2.400 €<br />

Genossenschaftsanteile – also 4 Anteile<br />

à 600 € – bleibt die Gesamtsumme <strong>von</strong><br />

2.400 € erhalten. Nur haben Sie jetzt 8<br />

Anteile à 300 € gezeichnet.<br />

Für die Überlassung einer Genossenschaftswohnung<br />

sind damit folgende<br />

Pflichtanteile (PA) einzuzahlen (Anlage<br />

zur Satzung); dabei werden so genannte<br />

halbe Zimmer als 1 Zimmer berechnet:<br />

a) ohne Bad oder Dusche: 2 PA (= 600 €)<br />

b) mit 1 Zimmer, mit Bad oder Dusche,<br />

Zentralheizung: 4 PA (= 1.200 €)<br />

c) größer als 1 Zimmer, mit Bad oder<br />

Dusche, Zentralheizung:<br />

bis 79,99 m2 Wfl.: 8 PA (= 2.400 €)<br />

Bitte schicken Sie mir den Geschäftsbericht 2003:<br />

Vorname/Name<br />

Straße<br />

PLZ /Ort<br />

ab 80,00 m2 Wfl.: 9 PA (= 2.700 €)<br />

d) Einfamilienhaus: 12 PA (= 3.600 €)<br />

Die Vertreterversammlung hatte außerdem<br />

den Bericht des Vorstandes für 2003<br />

– mit Ausblick auf die Jahre <strong>2004</strong> bis<br />

2008 – zur Kenntnis genommen; ebenso<br />

den Bericht des Aufsichtsrates <strong>und</strong> den<br />

Prüfungsbericht des Verbandes über das<br />

Geschäftsjahr 2003.<br />

Anschließend wurde der Jahresabschluss<br />

2003 ohne Gegenstimmen festgestellt.<br />

Danach wird der Bilanzgewinn i.H. v. rd.<br />

911.000 € auf neue Rechnung vorgetragen.<br />

Auf die Auszahlung einer Dividende<br />

wird verzichtet. Aufsichtsrat <strong>und</strong> Vorstand<br />

wurden für das Geschäftsjahr 2003<br />

Entlastung erteilt.<br />

In diesem Jahr schieden turnusmäßig die<br />

Genossin Gabriele Faudel sowie die Genossen<br />

Detlef Kühne <strong>und</strong> Horst Stenzel<br />

aus dem Aufsichtsrat aus. In den Wahlen<br />

zum Aufsichtsrat wurde Genosse Kühne,<br />

Siedlung Alt-Tempelhof, wieder gewählt.<br />

Genossin Faudel <strong>und</strong> Genosse Stenzel<br />

kandidierten aus persönlichen Gründen<br />

nicht wieder – für sie wurden Genossin<br />

Renate Tonnes aus der Siedlung Attilahöhe<br />

<strong>und</strong> Genosse Prof. Dr. Thorsten Teichert,<br />

Siedlung Charlottenburg, in den<br />

Aufsichtsrat gewählt.<br />

Wie in jedem Jahr können sich unsere<br />

Mitglieder den Geschäftsbericht unter<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de ansehen oder bei<br />

uns anfordern (siehe Coupon unten). ■<br />

Anforderungsschein: Geschäftsbericht 2003<br />

Bitte ausschneiden<br />


aktuell Spareinrichtung<br />

Frühlingssparen wurde reichlich genutzt<br />

Sonderkonditionen waren für Mitglieder attraktiv<br />

Unsere Frühlings-Sparwochen im Mai<br />

waren ein großer Erfolg. Unsere Sonderkonditionen<br />

für das Festzinssparen<br />

erfreuten sich bei vielen Mitgliedern<br />

großer Beliebtheit. Sie folgten dem Aufruf<br />

in der letzten „<strong>1892</strong> aktuell“ <strong>und</strong> den<br />

Hausaushängen <strong>und</strong> konnten so <strong>von</strong><br />

unseren günstigen Konditionen profitieren.<br />

Wir konnten in diesen 10 Tagen<br />

einen Zuwachs <strong>von</strong> einer Million Euro<br />

verbuchen. Die Spareinlagen werden<br />

zweckgeb<strong>und</strong>en in unserer Genossenschaft<br />

verwendet <strong>und</strong> kommen somit<br />

wieder den Mitgliedern zugute, da unser<br />

Jetzt Riester-Rente beantragen<br />

Hilfe beim Formular-Wirr-Warr<br />

Wer eine sog. Riesterrente abgeschlossen<br />

hat, muss jetzt wieder die staatlichen<br />

Zuschüsse beantragen. Für Viele sind die<br />

Formulare dafür sehr kompliziert <strong>und</strong><br />

bringen den einen oder anderen zum<br />

Verzweifeln. Damit es gar nicht erst<br />

soweit kommt, gehen Sie doch lieber zur<br />

Wohnungsbestand günstig finanziert<br />

werden kann. Wenn Sie das Frühlingssparen<br />

verpasst haben, kommen Sie<br />

doch trotzdem mal in unserer Spareinrichtung,<br />

Knobelsdorffstraße 94, in Charlottenburg,<br />

vorbei oder rufen Sie einfach<br />

an – Tel. 030/30 30 2-170/-171/-172. Gerne<br />

beraten wir Sie individuell über unsere<br />

aktuellen Sparprodukte. ■<br />

Kooperation mit der <strong>Berliner</strong> Volksbank<br />

Ausweitung des Pilotprojekts geplant<br />

Wie wir in der letzten Ausgabe der „<strong>1892</strong><br />

aktuell“ berichteten, sind wir mit der<br />

<strong>Berliner</strong> Volksbank eine genossenschaftliche<br />

Kooperation eingegangen. Zunächst<br />

haben unsere Sparer, die im Süden Berlins<br />

wohnen oder arbeiten, durch diesen<br />

Modellversuch die Möglichkeit, in vier<br />

Filialen der <strong>Berliner</strong> Volksbank Ein- <strong>und</strong><br />

Auszahlungen auf ihrem sog. „freizügigen<br />

Sparverkehrs“-Konto mit 3-monatiger<br />

Kündigungsfrist vorzunehmen.<br />

Bereits mehr als 60 Sparer machten <strong>von</strong><br />

diesem Angebot Gebrauch <strong>und</strong> haben<br />

sich in unserer Spareinrichtung ihr Sparbuch<br />

entsprechend kennzeichnen lassen.<br />

Wenn dieser Service weiterhin <strong>von</strong> unseren<br />

Mitgliedern gut angenommen wird,<br />

planen wir, auch andere Siedlungen in<br />

»<strong>1892</strong>« online!<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de<br />

diese Kooperation einzubinden.<br />

Wie wir Ihnen bereits mitgeteilt haben,<br />

können nicht alle Bankangelegenheiten<br />

über die <strong>Berliner</strong> Volksbank geregelt werden.<br />

Für die Eröffnung eines Sparbuchs<br />

oder die Beratung zu unseren Sparprodukten<br />

stehen Ihnen weiterhin die Mitarbeiter<br />

der Spareinrichtung in der Knobelsdorffstraße<br />

94 zur Verfügung. Bitte<br />

haben Sie Verständnis, wenn die Mitarbeiter<br />

der Volksbank bei speziellen Fragen<br />

auf die geschulten Mitarbeiter unserer<br />

Spareinrichtung verweisen.<br />

Derzeit prüfen wir auch das Angebot<br />

einer Spareinrichtungs-Beratung in unseren<br />

Siedlungen vor Ort, um den Service<br />

für Sie weiter zu verbessern. Wir werden<br />

Sie dazu auf dem Laufenden halten. ■<br />

Spareinrichtung. Unsere Mitarbeiter helfen<br />

jetzt all denen beim Ausfüllen, die<br />

sich für unseren Banksparplan nach Riester<br />

entschieden haben. Sie haben noch<br />

keine Altersvorsorge? Dann sollten Sie<br />

sich in jedem Fall über unser gebührenfreies<br />

Riester-Produkt informieren. ■<br />

aktuell Spareinrichtung<br />

Neue Konditionen<br />

Die derzeit gültigen Konditionen<br />

lauten wie folgt: ab 3. Juni <strong>2004</strong><br />

1. Spareinlagen mit dreimonatiger<br />

Kündigungsfrist 2,50 % p. a.:<br />

Bis zu 2.000,– € sind innerhalb eines<br />

Kalendermonats zur freien Verfügung.<br />

2. Spareinlagen mit sechsmonatiger<br />

Kündigungsfrist 3,25 % p. a.:<br />

Mindesteinlage 10.000,– €. Variabler<br />

Zins. Bis zu 2.000,– € sind innerhalb<br />

eines Kalendermonats zur freien Verfügung.<br />

3. Festzinssparen ab einer<br />

Mindesteinlage <strong>von</strong> 5.000,– €:<br />

Laufzeit 1 Jahr 3,15 % p. a.<br />

Laufzeit 2 Jahre 3,35 % p. a.<br />

Laufzeit 3 Jahre 3,50 % p. a.<br />

Laufzeit 4 Jahre 3,60 % p. a.<br />

Laufzeit 5 Jahre 3,70 % p. a.<br />

Laufzeit 8 Jahre 4,00 % p. a.<br />

Laufzeit 12 Jahre 4,50 % p. a.<br />

4. Bonus-Raten-Sparen mit variablem<br />

Zins <strong>von</strong> zurzeit 2,50% p. a.:<br />

Fester Bonus (jeweils am Ende der<br />

Laufzeit) für verschiedene Laufzeiten<br />

<strong>von</strong> 3 bis 25 Jahren:<br />

3 – 5 Jahre mit 5 % Bonus<br />

6 – 10 Jahre mit 10 % Bonus<br />

11 – 15 Jahre mit 15 % Bonus<br />

16 – 20 Jahre mit 20 % Bonus<br />

21 – 25 Jahre mit 30 % Bonus<br />

5. »<strong>1892</strong>«-Rendite-Sparen mit variablem<br />

Zins <strong>von</strong> zurzeit 3,00 % p. a.:<br />

Monatliches Raten-Sparen mit festen<br />

Prämien <strong>von</strong> 3 bis 50 % am Ende<br />

eines Kalenderjahres.<br />

6. VL-Sparen monatlich 26,59 bis<br />

40,– € ohne Prämie:<br />

Laufzeit 7 Jahre zu 3,00 % p. a.<br />

7. Banksparguthaben mit Zinsansammlung<br />

(AVMG-Verträge)<br />

mit variablem Zins <strong>von</strong> zurzeit 3,25%<br />

p.a. mit festem 5,0% Bonus alle 5 Jahre.<br />

Das Angebot gilt freibleibend. Es entstehen<br />

keine Kosten oder Gebühren<br />

bei Vertragserfüllung.<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag 9.00 – 13.00 Uhr<br />

Dienstag 9.00 – 18.30 Uhr<br />

Mittwoch – Freitag 9.00 – 13.00 Uhr<br />

Kontakt: 30 30 2 -170/-171/-172<br />

Spareinrichtung<br />

3


Selbstverwaltung / Service<br />

aktuell Selbstverwaltung<br />

Die Wohnwertmiete erhöht sich moderat<br />

Preissteigerungen gehen auch an uns nicht vorbei<br />

Die Wohnwertmiete ist ein <strong>von</strong> unserer<br />

Genossenschaft selbst gewähltes <strong>und</strong><br />

eigenständig ausgestaltetes System der<br />

Mietpreisbildung. Es wurde 1999 unter<br />

Einbeziehung <strong>von</strong> Beirat <strong>und</strong> Aufsichtsrat<br />

eingeführt <strong>und</strong> verbindet die gesetzlichen<br />

Vorschriften <strong>und</strong> das Mietrecht mit<br />

den spezifischen Interessen unserer Genossenschaft.<br />

Verzerrungen des Mietspiegels<br />

bezüglich der Lage, des Alters<br />

<strong>und</strong> der Größe der Wohnungen werden<br />

abgefedert <strong>und</strong> eher qualitative Faktoren<br />

wie z. B. moderne Bäder oder das Vorhandensein<br />

<strong>von</strong> Balkonen berücksichtigt.<br />

aktuell Service<br />

In unserer Ausgabe 2/2003 der „<strong>1892</strong><br />

aktuell“ berichteten wir über den Kalkulationsfehler<br />

in den Abrechnungen der<br />

BSR für die Jahre 1999 bis 2002 <strong>und</strong> die<br />

daraus resultieren Sonderrückzahlungen.<br />

Inzwischen wurden die damit verb<strong>und</strong>enen<br />

Neuberechnungen vorgenommen<br />

<strong>und</strong> alle derzeit bei uns wohnenden Mitglieder<br />

haben im März <strong>und</strong> April ihre Gutschriften<br />

erhalten.<br />

4<br />

Erstmals seit der Einführung unseres<br />

Mietmodells haben wir in diesem Jahr<br />

eine Anpassung der Wohnwertmiete um<br />

ca. 5 % vorgenommen. Die allgemeinen<br />

Preissteigerungen gehen leider auch an<br />

unserer Genossenschaft nicht vorbei, so<br />

dass wir uns nach fünf Jahren dazu entschließen<br />

mussten. Schließlich möchten<br />

wir zugunsten unserer Mitglieder weiterhin<br />

in den genossenschaftlichen Wohnungsbestand<br />

investieren. Die notwendigen<br />

Mieterhöhungen werden in der Regel<br />

5 % betragen <strong>und</strong> nicht wie gesetzlich<br />

zulässig 20 %.<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich gilt: Der Mietspiegel wird<br />

nicht überschritten. Liegt die Wohnwertmiete<br />

über dem Mietspiegel, wird die<br />

Anpassung in kleinen 5%-Schritten nur<br />

bis zum Mietspiegel vorgenommen. Liegt<br />

die Wohnwertmiete unter dem Mietspiegel,<br />

ist die Wohnwertmiete die Höchstgrenze.<br />

Dies bedeutet, dass nicht jeder<br />

Bewohner – insbesondere neu eingezogene<br />

– eine Mieterhöhung bekommen<br />

wird.<br />

Auf jeden Fall bitten wir jene Bewohner,<br />

die trotz der moderaten Erhöhung eventuell<br />

in finanzielle Schwierigkeiten geraten,<br />

rechtzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen.<br />

Nach unseren Erfahrungen lässt<br />

sich gemeinsam oft eine Lösung finden.<br />

BSR-Rückzahlung fast abgeschlossen<br />

Aufruf an ehemalige Bewohner: Bankverbindungen mitteilen!<br />

Bei den ehemaligen Wohnungsnutzern<br />

liegt der Rückzahlungsbetrag teilweise nur<br />

bei einigen Eurocent. Der Verwaltungsaufwand<br />

wäre also um ein Vielfaches<br />

höher als die Rückzahlung, so dass wir<br />

darauf gern verzichten möchten – dazu<br />

kämen noch die immensen Kosten der<br />

Adressrecherche unbekannt verzogener<br />

Bewohner <strong>und</strong> das Porto. Diejenigen ehemaligen<br />

Wohnungsnutzer, die trotzdem<br />

Hier die neue Nutzungsgebühr je Wohnwertgruppe<br />

<strong>und</strong> die Zu- <strong>und</strong> Abschläge<br />

im Überblick:<br />

Wohnwertgruppen <strong>und</strong> Nutzungsgebühr<br />

pro m2 ab 1. April <strong>2004</strong>:<br />

Gruppe I 3,75 €<br />

Gruppe II 4,15 €<br />

Gruppe III 4,60 €<br />

Gruppe IV 5,05 €<br />

Gruppe V (Einfamilienhäuser) 7,00 €<br />

Zu- <strong>und</strong> Abschläge pro m2:<br />

Zuschläge (Erhöhung der Nutzungsgebühr<br />

bei besonderen Qualitäten)<br />

Lagevorteil (Ruhe) 0,40 €<br />

Bad-Ausstattung Kategorie I 1,25 €<br />

Bad-Ausstattung Kategorie II 1,00 €<br />

Stadtteilzuschlag 0,55 €<br />

(Charlottenburg <strong>und</strong> Stargarder Str.)<br />

Maisonettewohnung 0,55 €<br />

Abschläge (Senkung der Nutzungsgebühr<br />

bei Qualitätsminderungen)<br />

ohne Bad/Dusche -0,55 €<br />

ohne Balkon/Terrasse/Garten -0,30 €<br />

Erdgeschoss direkt am Fußweg<br />

<strong>und</strong> dunkel -0,30 €<br />

Souterrain -0,55 €<br />

Die kostenlose Servicenummer der<br />

»<strong>1892</strong>« für Schadensmeldungen:<br />

0800/<strong>1892</strong> 333.<br />

die Rückzahlung erhalten möchten, bitten<br />

wir, sich bei unserer Betriebskostenabteilung<br />

zu melden <strong>und</strong> uns ihre aktuelle<br />

Bankverbindung mitzuteilen. Auf Anfrage<br />

überweisen wir Ihnen selbstverständlich<br />

Ihre Gutschrift.<br />

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen<br />

Viviane Haußner unter unserer Hotline<br />

0800 /<strong>1892</strong> 444 zur Verfügung. ■


Viel gemeinsam!<br />

<strong>Juli</strong> <strong>2004</strong><br />

� WOHNTAG ® <strong>2004</strong> � II-III<br />

� Stadtspaziergang am Wannsee � IV-V<br />

� SOS-Kinderdorf in Brandenburg � VI<br />

Genossenschaften können Wohnungsmärkte <strong>und</strong> soziale Stadtentwicklung<br />

bereichern<br />

Expertenkommission legte Bericht zu Wohnungsbaugenossenschaften vor<br />

Wohnen in der Genossenschaft ist ein Modell mit Zukunft.<br />

Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertenkommission<br />

in ihrem Bericht, den B<strong>und</strong>esbauminister Manfred<br />

Stolpe am 27. April <strong>2004</strong> entgegennahm. 14 Fachleute<br />

aus Wohnungswirtschaft <strong>und</strong> Wissenschaft hatten<br />

über anderthalb Jahre die fast 2.000 <strong>Wohnungsgenossenschaft</strong>en<br />

unter die Lupe genommen <strong>und</strong> Empfehlungen<br />

für die Zukunft erarbeitet.<br />

Die Kommission sieht viel Potenzial für den dritten Weg<br />

zwischen Eigentum <strong>und</strong> Miete. Auch bei der Lösung<br />

demografischer Probleme traut sie den Genossenschaften<br />

einiges zu: so könnten diese z.B. Altersvorsorgeprodukte<br />

anbieten, bei denen man während des Erwerbslebens zusätzliche<br />

Anteile erwirbt, die dann, wenn man in Rente<br />

geht, sofort die Nutzungsgebühr senken. Auch genossenschaftliche<br />

Spareinrichtungen würden zu solcher Alterssicherung<br />

beitragen. Das Wohnen in der Genossenschaft<br />

betrachtet die Kommission als echte Alternative für junge<br />

Familien, für die angesichts sinkender Erwerbseinkommen<br />

<strong>und</strong> Unsicherheiten im Berufsleben ein Eigenheimbau zu<br />

risikobehaftet <strong>und</strong> ein normales Mietverhältnis zu unkalkulierbar<br />

ist.<br />

Viele Empfehlungen werden schon umgesetzt<br />

Viele Vorschläge <strong>und</strong> Empfehlungen der Experten setzen<br />

die <strong>Berliner</strong> Wohnungsbaugenossenschaften bereits um.<br />

So z. B. die gemeinsame Intensivierung des Marketings <strong>und</strong><br />

der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, die Wettbewerbsposition<br />

der Genossenschaften zu stärken. Diese Koope-<br />

� Pflegeversicherung<br />

Jalousien & Co. � VII<br />

� Schlüsselnotdienst � VIII<br />

rationsaktivitäten empfahl die Kommission nun für Genossenschaften<br />

in ganz Deutschland, denen aufgr<strong>und</strong><br />

mangelnder Öffentlichkeitsarbeit oft noch ein verstaubtes<br />

Image anhängt. Auch die marktgerechte Weiterentwicklung<br />

des genossenschaftlichen Wohnungsangebotes <strong>und</strong> seine<br />

Anpassung an sich wandelnde Wohnwünsche praktizieren<br />

die <strong>Berliner</strong> Genossenschaften schon. Dabei spielt auch die<br />

<strong>von</strong> der Kommission so dringend angeratene Erhöhung der<br />

Attraktivität für jüngere Interessentengruppen seit langem<br />

eine Rolle.<br />

Auch für die empfohlenen neuen Wege zur individuellen<br />

finanziellen Altersvorsorge <strong>und</strong> das Wohnen im Alter gibt<br />

es in Berlin bereits heute interessante Beispiele. So bietet<br />

die WBG „Wilhelmsruh“ so genannte „Genussscheine“ an,<br />

die Mitglieder der „<strong>1892</strong>“ können Riester-Produkte abschließen<br />

oder ein Dauerwohnrecht erwerben <strong>und</strong> auch<br />

eine Spareinrichtung steht den Mitgliedern der „<strong>1892</strong>“ zur<br />

Verfügung. Die „Köpenick Nord“ wird bald „Wohnen mit<br />

Service“ anbieten, „GBSt“, „Berolina“ <strong>und</strong> „BWV“ warten<br />

mit Gästewohnungen <strong>und</strong> besonderen Beratungs- <strong>und</strong><br />

Wohndiensten auf. Und das sind nur einige Beispiele aus<br />

den einzelnen Unternehmen.<br />

Letztlich zeigen uns die im Bericht der Expertenkommission<br />

enthaltenen r<strong>und</strong> 60 Empfehlungen, dass die <strong>Berliner</strong><br />

Wohnungsbaugenossenschaften auf dem richtigen Weg<br />

sind. Der B<strong>und</strong>esminister für Verkehr, <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong> Wohnungswesen<br />

versprach, dass die Ratschläge der Experten bei der<br />

Gesetzgebung <strong>und</strong> Wohnraumförderung eine herausragende<br />

Rolle spielen werden. Auch dafür werden wir uns<br />

zum Wohle unserer Mitglieder weiter einsetzen.<br />

Gemeinnützige<br />

<strong>Bau</strong>genossenschaft<br />

Steglitz <strong>eG</strong><br />

I


II<br />

Foto: © Sven Böckmann<br />

Foto: © Sven Böckmann<br />

WOHNTAG ® <strong>2004</strong><br />

Ein Erlebnis für die ganze Familie<br />

Die Info-Meile der Genossenschaften im Hanns-Braun-Stadion<br />

Am 19. Juni konnte der genossenschaftliche WOHN-<br />

TAG® <strong>2004</strong> auf dem Gelände am Olympiastadion gefeiert<br />

werden. Bei anfangs trübem Wetter kam zum<br />

Veranstaltungsbeginn <strong>und</strong> mit dem Erscheinen der<br />

Gäste immer mehr die Sonne zum Vorschein.<br />

Das abwechslungsreiche Showprogramm konnte jedem<br />

Gast etwas bieten, angefangen bei unterhaltsamer Musik,<br />

über informative Gesprächsr<strong>und</strong>en auf der WOHNTAG®-<br />

Bühne im Hanns-Braun-Stadion bis hin zu den sportlichen<br />

Aktivitäten auf dem Fun&Sports-Areal <strong>und</strong> dem<br />

Adventure Camp. Wie schon im letzten Jahr führte Petra<br />

Schwarz durch das Programm <strong>und</strong> informierte die Gäste<br />

über die Höhepunkte des Tages. Pünktlich um 18 Uhr<br />

erfolgte dann in Portugal der Anpfiff des EM-Vorr<strong>und</strong>enspiels<br />

Deutschland : Lettland. Unsere Gäste konnten das<br />

Spiel live auf einer Großleinwand mitverfolgen.<br />

Hoch in die Luft auf dem Riesentrampolin<br />

Zwei Plätze für viel Spaß<br />

Auf zwei Arealen wurde gefeiert. Im Hanns-Braun-Stadion<br />

konnten sich die Gäste auf der schon bekannten Info-<br />

Meile über die einzelnen Genossenschaften informieren.<br />

Für eine angemessene akustische Stimmung sorgten die<br />

Rockband „Some Noise“ <strong>und</strong> die Musiker des „Disco Express“,<br />

die die <strong>Berliner</strong>innen <strong>und</strong> <strong>Berliner</strong> mit Songs aus<br />

den Siebzigern <strong>und</strong> Achtzigern zum Tanzen einluden.<br />

Wer sich das Ganze mal <strong>von</strong> oben ansehen wollte, der<br />

konnte einige Sprünge auf dem Riesentrampolin wagen.<br />

Alle die, die es noch sportlicher wollten, waren auf dem<br />

Hueppeplatz bestens aufgehoben. Denn hier war richtig<br />

was los: Es gab einen XXL-Kicker (Tischfußball in Lebensgröße),<br />

ein Baseball-Trainingscamp, eine alpine Kletterwand<br />

<strong>und</strong> auch ein Soccer Court. Der XXL-Kicker begeisterte<br />

Familie Mayer besonders. Sohn Matthias (9) sagte:<br />

Der XXL-Kicker sorgte für Fußball-Laune<br />

Foto: © Sven Böckmann


Foto: © Sven Böckmann Foto: © Sven Böckmann<br />

Erste Versuche mit dem Alphorn<br />

„Ich hätte auch gern so ein Teil bei uns im Hof stehen,<br />

dann könnte ich nach der Schule mit meinen Fre<strong>und</strong>en<br />

die EM nachspielen.“<br />

Die kleinen Gäste wurden unterhalten vom Programm des<br />

Kindertheaters „Platypus“: „Der Clown, der seinen Zirkus<br />

verlor“. Hier durften sich die Jüngsten mit einbringen <strong>und</strong><br />

auf Instrumenten spielen. Wer dabei auf den Geschmack<br />

gekommen war, konnte im „Klingenden Museum“ Instrumente<br />

ansehen <strong>und</strong> ausprobieren, die sonst nur <strong>von</strong> den<br />

Profis gespielt werden dürfen. An der Goldwaschanlage<br />

fühlten sich Groß <strong>und</strong> Klein in die Zeit <strong>von</strong> „Indiana Jones“<br />

zurückversetzt, denn es wurde nach alter Manier Gold<br />

gewaschen. Die gef<strong>und</strong>en Nuggets wurden in die liebste<br />

Währung der Kleinen umgetauscht – Süßigkeiten.<br />

Die „Play Off Cheerleader“ strahlen<br />

Doch nicht nur die Kleinen wurden unterhalten, alle<br />

Besucher waren eingeladen sich auf einem R<strong>und</strong>gang<br />

über das Gelände die Geschichte dieses Ortes erklären zu<br />

lassen oder sich die Olympiaausstellung im Haus am<br />

Adlerplatz anzusehen. Luise <strong>und</strong> Willhelm Osters haben<br />

die Führung mitgemacht <strong>und</strong> waren beeindruckt <strong>von</strong> der<br />

Geschichte des <strong>Berliner</strong> Olympiageländes. Herr Osters: „Ich<br />

wusste zwar so einiges über das Olympiastadion, hätte<br />

aber nicht erwartet, dass sich hier so viel verändert hat.“<br />

Auch die Mitglieder der Genossenschaften brachten sich<br />

bei der Programmgestaltung mit ein. So konnten auch in<br />

diesem Jahr wieder die akrobatischen Meisterleistungen<br />

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Viel gemeinsam!<br />

<strong>von</strong> den „Play Off Cheerleader“ bestaunt werden. Auch<br />

die Kinder hatten eine eigene Cheerleadergruppe, die für<br />

sie Pyramiden baute. Die „Poppies“ <strong>und</strong> „Snoppies“ zeigten,<br />

was sie können <strong>und</strong> begeisterten das Publikum.<br />

In den Gesprächsr<strong>und</strong>en auf der WOHNTAG®-Bühne wurde<br />

über das Leben in den Genossenschaften informiert. So<br />

erklärte die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg<br />

Junge-Reyer, dass der so genannte dritte Weg zwischen<br />

Miete <strong>und</strong> Eigentum als attraktive Alternative zu sehen sei.<br />

Ingeborg Junge-Reyer, Petra Schwarz, Ludwig Burkardt (BBU) <strong>und</strong> Frank<br />

Schrecker („Berolina“) v.l.n.r.<br />

<strong>Berliner</strong> helfen <strong>Berliner</strong>n<br />

Im Rahmen einer amerikanischen Versteigerung wurde<br />

ein exklusives Paket mit Karten für das Musical „Les<br />

Misérables“ <strong>und</strong> die „Blue-Man-Show“ sowie einem <strong>von</strong><br />

allen Spielern unterschriebenen Trikot <strong>von</strong> Hertha BSC<br />

<strong>und</strong> einem signierten Boxhandschuh <strong>von</strong> Henry-Maske<br />

versteigert. Die ersteigerte Summe wurde <strong>von</strong> den Wohnungsbaugenossenschaften<br />

auf 1000 Euro aufger<strong>und</strong>et.<br />

Der Betrag wurde unmittelbar nach der Versteigerung an<br />

Sabine Sans vom „<strong>Berliner</strong> helfen e.V.“ überreicht. Der<br />

Verein unterstützt in Not geratene Familien.<br />

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle Beteiligten<br />

<strong>und</strong> Besucher. Wir hoffen, dass es Ihnen gefallen hat <strong>und</strong><br />

Sie diesen Tag noch lange in guter Erinnerung behalten<br />

werden.<br />

Genossenschaften spenden dem „<strong>Berliner</strong> helfen e.V.“<br />

Foto: © Sven Böckmann<br />

Foto: © Sven Böckmann<br />

III


IV<br />

Foto: © M.N.<br />

Einladung zum Stadtspaziergang an das Wannsee-Ufer<br />

Runter vom Sofa, rein in die Stadt<br />

Wer am Wochenende nicht nur Beine <strong>und</strong> Seele baumeln<br />

lassen möchte, sondern mal Lust auf Berlin hat,<br />

neugierig auf Architektur, Atmosphäre <strong>und</strong> andere Menschen<br />

ist, dem empfehlen wir einen ausgiebigen Stadtspaziergang<br />

– im eigenen Kiez, im Nachbarbezirk oder<br />

auch mal am anderen Ende der Stadt. Heute wollen wir<br />

Sie auf die große Wannsee-Ufertour schicken.<br />

Wannsee steht nicht nur für Badevergnügen. Wannsee ist<br />

auch eine Insel, auf der Potsdamer Parklandschaft <strong>und</strong><br />

<strong>Berliner</strong> Villenkolonien aufeinanderstoßen. Hier trifft man<br />

auf viel Natur, Kunst <strong>und</strong> Geschichte <strong>und</strong> für unsere Route<br />

brauchen Sie etwas Ausdauer. Wir beginnen am S-Bahnhof<br />

Wannsee. Diesen expressionistischen Klinkerbau hat<br />

Fähre zur Pfaueninsel<br />

1927 Richard <strong>von</strong> Brademann errichtet. Hinter der Wannseebrücke<br />

geht es dann rechts in die Straße „Am großen<br />

Wannsee“. Vorbei an vielen alten <strong>und</strong> neuen Villen <strong>und</strong><br />

einigen Segelclubs, gelangen Sie zum Haus Nr. 42. In dieser<br />

Villa, die gerade renoviert wird, hat der Maler Max<br />

Liebermann ab 1909 seine Sommer verbracht <strong>und</strong> gemalt.<br />

Weiter auf der rechten Seite, neben dem Stichweg zum<br />

Löwendenkmal, steht die Villa Marlier, das Haus der<br />

Wannsee-Konferenz, in dem 1992 eine Gedenkstätte eröffnet<br />

wurde.<br />

Am Flensburger Löwen hat man die Villenkolonie Alsen<br />

des Bankiers Conrad erreicht. Hier genossen gut situierte<br />

Geschäftsleute, Künstler <strong>und</strong> Wissenschaftler Berlins die<br />

Garten- <strong>und</strong> Wassersportfreuden. Lenné-Schüler Gustav<br />

Meyer, später Berlins erster Stadtgartendirektor, war für<br />

das landschaftsgärtnerische Konzept zuständig. R<strong>und</strong> um<br />

den Löwen gibt es einige Ausflugslokale <strong>und</strong> man hat den<br />

besten Blick auf das Strandbad Wannsee.<br />

Eine Insel für das Landleben<br />

Nach den Eindrücken der jüngeren Geschichte lässt sich<br />

entlang des Ufers jetzt erst mal ungestört Natur genießen,<br />

bis Sie zum Fähranleger der Pfaueninsel gelangen. Ein<br />

Anlegestelle Pfaueninsel<br />

Abstecher in die „exotische Märchenwelt des 19. Jahrh<strong>und</strong>erts“<br />

lohnt immer: Der R<strong>und</strong>weg beginnt am Fährhaus,<br />

links da<strong>von</strong> befindet sich das Kastellanshaus aus der<br />

Zeit Friedrich Wilhelms II. Auf dem Weg zum Schloss,<br />

rechts der Blumengarten <strong>und</strong> links das Schweizerhaus,<br />

das Schinkel für die Hofangestellten bauen ließ. Das<br />

Schlösschen wurde im damals beliebten „Ruinenstil“ <strong>von</strong><br />

Hofbaumeister Brendel errichtet. Hinter dem Schloss erstreckt<br />

sich der große Wiesengr<strong>und</strong>. Einige Säulentrümmer<br />

<strong>und</strong> die rekonstruierte Bepflanzung der Umgebung<br />

markieren den Standpunkt des 1880 abgebrannten Palmenhauses.<br />

Weiter in Richtung Meierei stößt man auf den<br />

als römische Ruine gestalteten Jacobsbrunnen. Im Zentrum<br />

der Insel erhebt sich das Kavalierhaus. Es wurde <strong>von</strong><br />

Schinkel 1824 für die Königskinder <strong>und</strong> Hofangehörigen<br />

erbaut. Die Meierei, am Ende der Insel stammt <strong>von</strong> 1794,<br />

ist ebenfalls im Ruinenstil erbaut <strong>und</strong> der Adel „genoss hier<br />

das einfache Landleben...“.<br />

Der Rückweg zur Fähre führt am Luisentempel, dem<br />

<strong>Bau</strong>mborkenhäuschen <strong>und</strong> der Voliere vorbei bis man die<br />

Säulenfontäne auf der Höhe <strong>und</strong> das darunter gelegene<br />

Maschinenhaus erreicht. Kurz vor der Fähre liegt noch<br />

das reetgedeckte Bootshaus, das einst für die Fregatte<br />

Haus der Wannseekonferenz<br />

Foto: © M.N.<br />

Foto: © M.N.


Foto: © M.N.<br />

Foto: © M.N.<br />

Blockhaus Nikolskoe Schloss Glienicke Casino<br />

„Royal Luise“ gebaut wurde. Wieder auf dem „Festland“<br />

lädt der Biergarten Pfaueninsel zu einer Pause ein.<br />

Heiraten in St. Peter <strong>und</strong> Paul<br />

Nur wenige Minuten weiter am Ufer entlang steht seit<br />

1838 die Kirche St. Peter <strong>und</strong> Paul. Die Zwiebelkuppel<br />

spielt auf russisch-orthodoxe <strong>Bau</strong>gepflogenheiten an. Das<br />

Gotteshaus ist heute eine beliebte Ausflugs-, Weihnachts<strong>und</strong><br />

Hochzeitskirche. Gleich nebenan ließ Friedrich Wilhelm<br />

III. 1819 das Blockhaus Nikolskoe errichten. Ein<br />

zweigeschossiger <strong>Bau</strong> im Stil eines russischen <strong>Bau</strong>ernhauses.<br />

Es war als Überraschung für seine Tochter Charlotte<br />

<strong>und</strong> seinen Schwiegersohn, den späteren Zaren<br />

Nikolai gedacht. Schon bald wurden hier Ausflügler bewirtet,<br />

denn der zur Bewirtschaftung eingesetzte Leibkutscher<br />

Ivan Bockow missachtete einfach das königliche<br />

Schankverbot.<br />

Vom Gut zum Schloss<br />

Und etwas weiter an der Uferpromenade entlang erwartet<br />

Sie noch ein Ausflugslokal, ebenfalls im ländlichen Stil,<br />

das Wirtshaus Moorlake. An der nächsten Landspitze stößt<br />

man auf das Jägertor zum Glienicker Park, das einen w<strong>und</strong>erbaren<br />

R<strong>und</strong>blick bietet: Links der Pfingstberg, gegenüber<br />

die Sacrower Heilandskirche <strong>und</strong> rechts die Pfaueninsel.<br />

Im Norden des Parks liegt das schöne Hofgärtner-<br />

Biergarten „Wirtshaus zur Pfaueninsel“<br />

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Viel gemeinsam!<br />

<strong>und</strong> Maschinenhaus mit Wasserturm. Es folgt ein alpiner<br />

Parkteil mit künstlichem Wasserfall <strong>und</strong> einer als künstliche<br />

Ruine gebauten Brücke. Das Schloss, ein einstiges Gut<br />

zu einem großen Landhaus mit italienischen Anleihen<br />

umgebaut, hat seinen Eingang versteckt im Gartenhof.<br />

Prinz Carl <strong>von</strong> Preußen hatte das Anwesen 1824 erworben<br />

<strong>und</strong> baute es fast 60 Jahre lang aus, bis eine Parkanlage<br />

<strong>von</strong> einzigartiger künstlerischer Qualität <strong>und</strong> Atmosphäre<br />

entstand. Heute lässt sich das Ambiente angenehm<br />

auf der Terrasse des Restaurants „Remise“ genießen.<br />

Vom Schloss bis zur Brücke erstreckt sich der Hausgarten,<br />

er ist gegen den Park eingezäunt. Hier lief Vieh <strong>und</strong><br />

Wild frei herum <strong>und</strong> es finden sich auch noch einige<br />

Parkbauten wie den prachtvolle Teeplatz (Stibadium) <strong>und</strong><br />

die Rot<strong>und</strong>e, der Säulenbau ist ein Aussichtspavillon. Der<br />

Blick fällt <strong>von</strong> hier auch auf die Glienicker Brücke, die<br />

durch den Agentenaustausch weltweit bekannt wurde.<br />

Die Glienicker Brücke<br />

Jenseits der Königstraße liegt das Jagdschloss Glienicke,<br />

zwischen 1663 <strong>und</strong> 1684 für den Kurprinzen Friedrich erbaut.<br />

Mehrmals umgebaut, wurde es nach dem Mauerbau<br />

<strong>von</strong> seiner Umgebung, dem Dorf Klein-Glienicke, abgeschnitten,<br />

1962 <strong>von</strong> Max Taut entkernt <strong>und</strong> im Stil der 50er<br />

Jahre erweitert. Heute beherbergt es die landeseigene internationale<br />

Begegnungsstätte für Jugend- <strong>und</strong> Erwachsenenbildung.<br />

Bei einem Brand am 31. April letzten Jahres<br />

wurde allerdings das Haupthaus fast völlig zerstört. Von<br />

der Königstraße bringt sie der „116er“ wieder zurück zum<br />

S-Bahnhof Wannsee.<br />

Foto: © M.N.<br />

Foto: © M.N.<br />

V


VI<br />

Foto: © SOS-Kinderdorf<br />

Fast wie in einer richtigen Familie<br />

Ein SOS-Kinderdorf gibt es auch in Brandenburg<br />

SOS-Kinderdorf in Brandenburg<br />

Ein Zuhause für Kinder in armen Ländern, die keine<br />

Eltern haben <strong>und</strong> wenig zu essen – das fällt den meisten<br />

Menschen bei dem Stichwort SOS-Kinderdorf ein.<br />

Aber nicht nur in den Ländern der so genannten Dritten<br />

Welt brauchen Kinder Hilfe, sondern auch direkt<br />

vor unserer Haustür. Deshalb gibt es allein in Deutschland<br />

14 SOS-Kinderdörfer <strong>und</strong> fast 40 weitere Einrichtungen<br />

für Kinder <strong>und</strong> Jugendliche.<br />

25.000 Kinder verlieren jedes Jahr in Deutschland ihr<br />

familiäres Umfeld. Die Gründe dafür, dass die leiblichen<br />

Eltern die Versorgung, Betreuung <strong>und</strong> Förderung ihrer<br />

Kinder nicht oder nur unzureichend gewährleisten können,<br />

sind vielfältig. Ihre eigenen Lebensumstände (Arbeitslosigkeit,<br />

Krankheit, gescheiterte Beziehungen <strong>und</strong> vieles<br />

mehr) versetzen sie nicht in die Lage, die notwendige<br />

Umgebung zu schaffen <strong>und</strong> zu erhalten. Die SOS-Kinderdörfer<br />

wollen Kindern <strong>und</strong> Jugendlichen ein Zuhause<br />

bieten – mit Menschen, denen sie vertrauen können.<br />

Das jüngste Mitglied der SOS-Kinderdorffamilie in Deutschland<br />

ist in Brandenburg entstanden. Es bietet Platz für 45<br />

Kinder, die einen ganz unterschiedlichen Lebenshintergr<strong>und</strong>,<br />

eigene Erfahrungen <strong>und</strong> ganz verschiedene Interessen<br />

<strong>und</strong> Hobbys haben. Das durchschnittliche Aufnahmealter<br />

der Kinder liegt bei sechs Jahren. Fast jedes<br />

dritte Kind hat drei <strong>und</strong> mehr Stationen – z.B. Pflegefamilien<br />

oder Heimaufenthalte – hinter sich, bevor es hier<br />

ein bleibendes Zuhause findet. Bis zu sechs Kinder bilden<br />

mit ihrer SOS-Kinderdorfmutter eine Familie. Sie raufen<br />

sich zusammen, lernen sich gegenseitig zu akzeptieren<br />

– mit ihren Stärken <strong>und</strong> Schwächen – <strong>und</strong> sie lernen<br />

miteinander zu leben. Die Kinder leben in einem Familienhaus,<br />

eingerichtet nach ihrem Geschmack.<br />

Sechs Frauen haben sich in Brandenburg bisher auf ihr<br />

Leben in einer solchen Großfamilie eingerichtet. Sie sind<br />

die wichtigsten Bezugspersonen <strong>und</strong> verlässliche Begleiter<br />

für die Kinder. Darüber hinaus gehören zum Dorf noch<br />

weitere pädagogische Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter,<br />

Familienhelferinnen, eine Hauswirtschafterin, der Dorfmeister,<br />

zwei Sekretärinnen <strong>und</strong> die Mitarbeiterinnen der<br />

Kindertagesstätte. Eine Gemeinschaft mit verschiedenen<br />

Menschen, in verschiedenen Rollen, in der jeder <strong>von</strong> jedem<br />

etwas lernen kann.<br />

Neues SOS-Kinder- <strong>und</strong> Familienzentrum<br />

in Berlin Moabit<br />

An der Waldstraße in Berlin-Moabit wurde vor wenigen<br />

Wochen der Gr<strong>und</strong>stein für einen fünfstöckigen Neubau<br />

gelegt. Hier werden ab Mitte nächsten Jahres neben drei<br />

klassischen Kinderdorffamilien auch eine Kindertagesstätte,<br />

ein so genanntes „Lückekinder-Projekt“, sowie eine<br />

Familienberatungsstelle untergebracht. Darüber hinaus<br />

wird ein Mittagstisch zu Selbstkosten für täglich r<strong>und</strong> 150<br />

Gr<strong>und</strong>schulkinder aus dem Bezirk angeboten. Büro <strong>und</strong><br />

Verwaltung <strong>und</strong> die SOS-Erziehungs- <strong>und</strong> Familienberatung<br />

(jetzt in der Emdener Straße 59-60) werden in den<br />

Neubau ziehen.<br />

Ein Zuhause für Kinder<br />

In Berlin gibt es seit zwei Jahren auch noch eine SOS-<br />

Mutter-Kind-Wohngruppe in der Stephanstraße. Vier junge<br />

Mütter <strong>von</strong> 15 Jahren können hier mit ihren Kindern<br />

wohnen <strong>und</strong> mit Unterstützung <strong>von</strong> Erzieherinnen <strong>und</strong><br />

Sozialpädagogen in ihre Mutterrolle hineinwachsen. In<br />

Berlin-Hellersdorf (Alte Hellersdorfer Straße 77) gibt es<br />

ein SOS-Beratungszentrum für Kinder, Jugendliche <strong>und</strong><br />

Familien. Sie finden hier in vielen schwierigen Lebenslagen,<br />

wie Arbeitslosigkeit oder Problemen mit den Eltern,<br />

Unterstützung. Im SOS-Berufsausbildungszentrum Berlin<br />

(Oudenarder Straße 16 in den Osram-Höfen) finden Jugendliche<br />

eine neue Perspektive. Sie können unter bis zu<br />

20 Ausbildungsberufen wählen <strong>und</strong> einen anerkannten<br />

Berufsabschluss erwerben. Darüber hinaus bekommen sie<br />

Unterstützung bei Fragen des täglichen Lebens <strong>und</strong> bei<br />

Schwierigkeiten.<br />

Mehr über die Einrichtungen erfahren Sie im Internet unter<br />

www.sos-kinderdorf.de.<br />

Foto: © SOS-Kinderdorf


Foto: © Miele<br />

Jalousien <strong>und</strong> Co.<br />

Warum Genossenschaften nichts geschenkt haben möchten<br />

Glaskeramik mit Sensortasten<br />

Die Jalousien sind im dezenten hellgrau <strong>und</strong> extra für<br />

die Fenster angefertigt. Es wäre eine Schande sie beim<br />

Auszug abzumontieren. Auch der Luxusherd ist eine<br />

wahre Freude <strong>und</strong> bietet wirklich allen „Schnickschnack“.<br />

Aber wenn man das beim Auszug den Genossenschaften<br />

schenken will, sagen die knallhart<br />

„Nein, bitte alles wieder mitnehmen.“<br />

Auch bei Sicherheitsschlössern, Hängeböden mit eingebauten<br />

Halogenstrahlern, Einbauküchen <strong>und</strong> –schränken<br />

Pflegeversicherung<br />

Von der Antragstellung bis zur Inanspruchnahme<br />

Wer wegen Krankheit oder einer Behinderung für längere<br />

Zeit Hilfe <strong>und</strong> Unterstützung im Alltag braucht,<br />

kann die Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.<br />

Hier einige Tipps für Voraussetzungen <strong>und</strong> Antragstellung.<br />

� Antrag: Wer Hilfe benötigt, muss einen Antrag stellen.<br />

Das geht formlos schriftlich oder telefonisch bei der Pflegekasse,<br />

bei der man versichert ist (meist der gleiche Träger<br />

wie die Krankenversicherung) <strong>und</strong> sichert das Antragsdatum.<br />

In der Regel bekommt man dann ein Formular<br />

zum Ausfüllen. Außerdem wird der medizinische Dienst<br />

der Krankenkasse einen erfahrenen Arzt beauftragen, der<br />

Sie zu Hause besucht <strong>und</strong> ein Gutachten erstellt. So kann<br />

die Pflegestufe ermittelt <strong>und</strong> bewilligt werden. In Berlin<br />

dauert das zurzeit jedoch mindestens drei/vier Monate.<br />

„Damit der Gutachter ein möglichst realistisches Bild<br />

erhält, macht es Sinn schon vorher ein Pflegetagebuch zu<br />

führen, in dem man notiert, wann <strong>und</strong> wie viel Hilfe man<br />

benötigt“, rät Birgit Czajka vom Nachbarschaftsheim Schöneberg.<br />

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Viel gemeinsam!<br />

zeigen sie sich gar nicht interessiert. Genossenschaften<br />

wollen einfach nichts geschenkt. Dabei steigern viele dieser<br />

Maßnahmen den Wert einer Wohnung, das sehen die<br />

Mitarbeiter der Genossenschaften auch oft so. Aber sie<br />

wollen <strong>und</strong> können nichts annehmen.<br />

Aus gutem Gr<strong>und</strong>: Diese Geschenke können sehr teuer<br />

werden. Übernimmt eine Genossenschaft zum Beispiel<br />

Jalousien, ist sie auch zur Instandhaltung verpflichtet. Da<br />

sind schnell mal Aufzüge defekt, Lamellen verknickt <strong>und</strong><br />

schon muss ein Handwerker anrücken. Das wird teuer.<br />

Genauso wie beim Luxusherd. Da kostet die Reparatur<br />

schon so viel wie ein einfacher neuer Herd. Vom Ersatz<br />

ganz zu schweigen, wenn das gute Stück einmal ganz<br />

streikt. Ein Rechenbeispiel: Das Auswechseln einer normalen<br />

Elektroplatte kostet die Genossenschaft komplett<br />

28 Euro, wenn das Ceranfeld defekt ist, muss der Firmenelektriker<br />

kommen <strong>und</strong> das kostet 90 Euro pro St<strong>und</strong>e.<br />

Vor diesem Hintergr<strong>und</strong> haben Sie als Mitglied vielleicht<br />

eher Verständis, wenn Ihre Genossenschaft partout nichts<br />

geschenkt haben möchte. Aber es gibt natürlich manchmal<br />

einen Weg, bei Auszug doch etwas in der Wohnung<br />

zu lassen: Wenn der Nachmieter schon feststeht <strong>und</strong> sich<br />

verpflichtet bei seinem Auszug ebenfalls wieder den ganz<br />

ursprünglichen Zustand der Wohnung herzustellen.<br />

� Kriterien: Nur wer innerhalb der letzten zehn Jahre vor<br />

Antragstellung fünf Jahre lang in der Pflegeversicherung<br />

war, hat Anspruch auf Leistungen. Und: Ein allgemeiner<br />

Betreuungsbedarf reicht nicht aus. Ein Pflegebedarf <strong>von</strong><br />

90 Minuten am Tag muss vorhanden sein <strong>und</strong> die Hälfte<br />

da<strong>von</strong> muss die Körperpflege betreffen – Waschen, Kämmen,<br />

Duschen, Baden, Zahnpflege. Danach richten sich<br />

die Stufen der Pflegebedürftigkeit: Stufe 1 – erheblich<br />

pflegebedürftig, mindestens 1,5 St<strong>und</strong>en am Tag. Stufe 2<br />

– schwer pflegebedürftig, mindestens 3 St<strong>und</strong>en am Tag<br />

(da<strong>von</strong> zwei St<strong>und</strong>en Gr<strong>und</strong>pflege). Stufe 3 – schwerst<br />

pflegebedürftig, mindestens 5 St<strong>und</strong>en täglich (da<strong>von</strong> vier<br />

St<strong>und</strong>en Gr<strong>und</strong>pflege).<br />

� Leistungen: Gr<strong>und</strong>sätzlich kann man sich entscheiden,<br />

ob man Pflege zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung<br />

haben möchte. Bei ambulanter Hilfe kann man auch<br />

noch zwischen professioneller Hilfe zum Beispiel durch<br />

Sozialstationen oder Pflegegeld entscheiden, wenn Fre<strong>und</strong>e<br />

oder Verwandte die Pflege übernehmen. Auch eine<br />

Kombination ist möglich.<br />

VII


VIII<br />

Türöffner können teuer sein<br />

So finden Sie den passenden Schlüsselnotdienst<br />

Ein unbedachter Moment, ein Windstoß <strong>und</strong> – die<br />

Tür ist zu. Das kann ziemlich teuer werden. Denn leider<br />

berechnen Schlüsselnotdienste nicht selten für<br />

schlechte Arbeit unverschämte Preise, bis zu 500 Euro,<br />

wie Stiftung Warentest bei einer Prüfung herausfand.<br />

Hier <strong>von</strong> den Verbraucherschützern einige Tipps, mit<br />

denen Sie im Notfall den passenden Schlüsseldienst<br />

finden:<br />

Vorbeugen: Hinterlegen Sie einen Schlüssel bei Nachbarn,<br />

Fre<strong>und</strong>en oder Verwandten, gegebenenfalls auch versiegelt.<br />

Auswählen: Wenn Sie im Notfall auf die Telefonauskunft<br />

angewiesen sind, fragen Sie gezielt nach einem Dienst in<br />

Ihrer Nähe. Besser ist natürlich, wenn Sie sich vorbeugend<br />

k<strong>und</strong>ig machen <strong>und</strong> bei Diensten in der Nähe nach<br />

Preisen <strong>und</strong> Konditionen fragen.<br />

Preise: Fragen Sie gleich am Telefon nach dem Endpreis,<br />

inklusive Anfahrt, Nebenkosten <strong>und</strong> Mehrwertsteuer. Wer<br />

keine Preise nennt, sollte nicht beauftragt werden. Nach<br />

Neue <strong>Berliner</strong> <strong>Bau</strong>mschutzverordnung<br />

Erst fragen, dann fällen<br />

Seit April gilt die neue <strong>Berliner</strong> <strong>Bau</strong>mschutzverordnung:<br />

Insbesondere soll sie die Lebensgr<strong>und</strong>lagen wildlebender<br />

Tiere schützen, zur Verbesserung des Stadtklimas<br />

führen <strong>und</strong> die Abwehr <strong>von</strong> schädlichen Einwirkungen<br />

begünstigen.<br />

Ab jetzt müssen geschützte Bäume einen Stammumfang<br />

<strong>von</strong> 80 statt 60 Zentimeter haben <strong>und</strong> das Entfernen <strong>von</strong><br />

Ästen bis zu einem Umfang <strong>von</strong> 15 Zentimetern ist ab sofort<br />

genehmigungsfrei für den Gr<strong>und</strong>stücksbesitzer. Jeder<br />

Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte – also auch<br />

die Genossenschaft – ist gr<strong>und</strong>sätzlich dazu verpflichtet<br />

die geschützten Bäume zu pflegen <strong>und</strong> zu erhalten. Wenn<br />

Gefahr durch einen geschützten <strong>Bau</strong>m besteht <strong>und</strong> Teile<br />

zur Abwendung entfernt werden mussten, müssen wir die<br />

Impressum:<br />

»Viel gemeinsam« – Beilage zu den Mitgliederzeitungen der Genossenschaften:<br />

Berolina, BWV zu Köpenick, GBSt, Köpenick Nord , BBWO <strong>1892</strong>, Wilhelmsruh<br />

Redaktion: »Gilde« Heimbau, Monika Neugebauer · Gestaltung: Elo Hüskes<br />

Druck: Medialis Offsetdruck GmbH · Auflage: 35.050 · Berlin, <strong>Juli</strong> <strong>2004</strong><br />

einem Preisvorschlag der Metallbau-Innung kostet ein<br />

üblicher Einsatz in Ballungsgebieten 57 Euro plus 18<br />

Euro Fahrtkosten. Nach 18 Uhr, an Sonn- <strong>und</strong> Feiertagen<br />

werden meist 100 Prozent aufgeschlagen. Und: Verlangen<br />

Sie eine detaillierte Rechnung mit Arbeits-, Anfahrts- <strong>und</strong><br />

Materialkosten.<br />

Wartezeit: Lässt der Handwerker sehr lange auf sich warten,<br />

sollten Sie erneut anrufen <strong>und</strong> eine Frist setzen. Erscheint<br />

dann immer noch keiner, können Sie vom Vertrag<br />

zurücktreten <strong>und</strong> eine andere Firma beauftragen.<br />

Türöffnung: Der Monteur sollte erklären wie er vorgehen<br />

will. Ist die Tür nicht verschlossen, kann sie meist ohne<br />

Schäden geöffnet werden. Ist das nicht möglich – etwa<br />

bei Doppelpfalztüren oder Altbautüren ohne Dichtung,<br />

sollte möglichst der Zylinder aufgebohrt werden. Viele<br />

Monteure ziehen den Zylinder, was aber mit Schäden am<br />

Schloss verb<strong>und</strong>en ist. Bestehen Sie auf einer Öffnung<br />

mit möglichst geringen Schäden.<br />

zuständige Behörde schnellstmöglich darüber in Kenntnis<br />

setzen. Ansonsten gilt weiter für uns: erst fragen,<br />

dann fällen. Nur wenn zum Beispiel Wohn- <strong>und</strong> Arbeitsräume<br />

unzumutbar verschattet werden, können wir<br />

einen schriftlichen Antrag auf Fällung stellen, den das<br />

Amt dann prüft. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass<br />

die Bewohner die Verschattung viel eher als unzumutbar<br />

einschätzen als die Behörden. In diesem Fall sind auch<br />

uns die Hände geb<strong>und</strong>en – selbst wenn wir Ihnen z.B.<br />

einen sonnigen Balkon gönnen würden. Wenn ein Antrag<br />

jedoch genehmigt wurde, müssen wir eine Ausgleichsabgabe<br />

zahlen oder eine Ersatzpflanzung durchführen.<br />

Denn schließlich freuen sich nicht nur die Tiere über das<br />

schöne Grün sondern auch wir Menschen.


aktuell Aus den Siedlungen<br />

Ein „neuer“ Gemeinschaftsraum schmückt den Asternplatz<br />

Bald auch eine Gästewohnung in der Tulpenstraße<br />

Wie vielleicht schon einige <strong>von</strong> Ihnen mitbekommen<br />

haben, hat der Siedlungsausschuss<br />

dem Gemeinschaftsraum in der<br />

Tulpenstraße ein neues Gesicht verliehen.<br />

Hier können ab sofort gemeinsame Veranstaltungen<br />

stattfinden. Nicht nur Frau<br />

Redmann-Hagendorf vom Siedlungsausschuss<br />

wünscht sich, dass der Raum <strong>von</strong><br />

Vorgartenaktion am Nordufer<br />

Viele Helfer packten tatkräftig mit an<br />

Viele fleißige Helfer packten mit an<br />

Am 27. März fand wieder unsere „Vorgartenaktion“<br />

statt. In diesem Jahr hatten<br />

wir sehr viele Helfer. Es hat allen viel<br />

Spaß gemacht. Ich bedanke mich auf diesem<br />

Wege ganz herzlich bei allen. Es ist<br />

doch eine schöne Sache, dass durch diese<br />

Aktionen in unserer Siedlung noch<br />

etwas vom Genossenschaftsleben übrig<br />

geblieben ist.<br />

Alle können sich an den schönen Vorgärten erfreuen<br />

Jung <strong>und</strong> Alt gleichermaßen genutzt<br />

wird, auch wir erhoffen eine belebende<br />

Resonanz <strong>und</strong> wünschen den Bewohnern<br />

viel Freude. Ein offenes Ohr haben: Herr<br />

Goltz unter Tel. 831 51 29 im Asternplatz<br />

1, sowie Frau Redmann-Hagendorf in der<br />

Tulpenstraße 30 unter Tel. 832 75 07.<br />

Außerdem der Siedlungsausschuss jeden<br />

Nach der Arbeit gab es im Siedlungsraum<br />

wieder Kuchen, Kaffee, Salat <strong>und</strong><br />

Würstchen. Ich hoffe, dass es auch in<br />

Zukunft mit der Gartenarbeit klappen wird,<br />

da es nicht nur ges<strong>und</strong> ist an frischer Luft<br />

zu arbeiten, es macht sich auch bei der<br />

jährlichen Umlage bemerkbar.<br />

Ursula K<strong>und</strong>e, Siedlungsausschuss<br />

Nordufer ■<br />

Aus den Siedlungen<br />

2. Montag im Monat zwischen 19 <strong>und</strong> 20<br />

Uhr in der Tulpenstraße 40.<br />

Ein weiteres Plus für die Siedlung: Voraussichtlich<br />

ab August wird in der<br />

Tulpenstraße 30 auch eine Gästwohnung<br />

zur Verfügung stehen. ■<br />

»<strong>1892</strong>« online!<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de<br />

Der Teebeutel-<strong>Bau</strong>m<br />

Wer hätte das gedacht, dass nach der Umgestaltung<br />

der Höfe in der Siedlung Nordufer sogar<br />

„Teebeutel-Bäume“ wachsen. Oder wirft ein<br />

Bewohner nach dem Teebrühen einfach diese<br />

Beutel zum Fenster raus? Auch wenn der eine<br />

oder andere bestimmt gerne Rätsel löst, freut sich<br />

die Mehrheit der Bewohner bestimmt, wenn Teebeutel<br />

anders entsorgt werden.<br />

Achtung: Vorgemerkt!<br />

Sommerfeste<br />

in der Siedlung Falkenberg<br />

am 21. August <strong>2004</strong><br />

<strong>von</strong> 15 bis 23 Uhr<br />

<strong>und</strong> Am Vogelbusch<br />

<strong>von</strong> 15 bis 24 Uhr<br />

5


Aus den Siedlungen<br />

Foto: © K.-D. Rachel<br />

aktuell Aus den Siedlungen<br />

Nachbarschaftsfest – Siedlung Charlottenburg<br />

Ein weiteres Mal feierten alle gemeinsam<br />

Balance in Perfektion – die Einradgruppe<br />

Auch dieses Jahr fand, bereits zum dritten<br />

Mal, am 5. Juni das Nachbarschaftsfest<br />

in der Siedlung Charlottenburg statt.<br />

Es gab wieder viel zu erleben, die r<strong>und</strong><br />

400 Besucher haben sich dank des guten<br />

Wetters w<strong>und</strong>erbar unterhalten. Bei Kaffee,<br />

Kuchen <strong>und</strong> Gegrilltem gab es eine<br />

Vielzahl <strong>von</strong> Attraktionen zu bew<strong>und</strong>ern.<br />

Wie findet man garantiert einen „Schönwetter-Termin“<br />

für ein Sommerfest in<br />

Deutschland? Mit Sonnenschein, einem<br />

blauen Himmel, getupft mit ein paar<br />

weißen Wölkchen, nicht zu heiß, nicht zu<br />

kalt, ohne starken Wind, mit einem angenehmen<br />

lauen Lüftchen – kurz einem „Bilderbuchwetter“.<br />

Das ist die große Frage<br />

im Siedlungsausschuss bei der Planung<br />

eines Festes.<br />

Die Mitglieder des Siedlungsausschusses<br />

haben für diese Frage eine Lösung gef<strong>und</strong>en.<br />

Das Geheimnis heißt: Mondkalender.<br />

Wir richten uns ganz einfach nach<br />

dem Mondkalender. Diese Strategie war<br />

in den letzten Jahren erfolgreich, sie hat<br />

6<br />

Vor allem die Einradgruppe war ein<br />

Ereignis, denn die Aufführung der Kinder<br />

war besonders originell. Auch die Versteigerung<br />

eines Einrades war nach dieser<br />

gelungenen Show eine Überraschung<br />

für die Besucher. Herr Graening hat für<br />

153 € das Rad ersteigert <strong>und</strong> es großzügigerweise<br />

an die Einradgruppe weitergegeben.<br />

Das Geld kommt der Stiftung<br />

„Deswos“ zugute. „Deswos“ sorgt dafür,<br />

dass Menschen in Entwicklungsländern<br />

in guten Wohnverhältnissen leben <strong>und</strong><br />

ihre Schulbildung verbessern können. Die<br />

Stepptanzgruppe <strong>und</strong> der Operettensänger<br />

sorgten für ein abwechslungsreiches<br />

Programm. Bei der Tombola, die sehr<br />

gut angenommen wurde, gab es 200<br />

tolle Präsente zu gewinnen. Es wurden<br />

dadurch 400 € eingenommen, die für das<br />

Hof – <strong>und</strong> Kinderfest Attila-/Marienhöhe am 5. Juni <strong>2004</strong><br />

Ein Hauch Exotik – die <strong>Bau</strong>chtänzerinnen<br />

Ein perfekter Tag zum Toben<br />

auch in diesem Jahr funktioniert. Nachdem<br />

die dunklen Wolken sich am Vormittag<br />

ausgeregnet hatten, kam am Nachmittag<br />

mit Beginn des Festes die Sonne<br />

heraus; es blieb trocken <strong>und</strong> warm. Wir<br />

hatten das richtige Datum ausgewählt.<br />

Wieder wurde den kleinen <strong>und</strong> großen<br />

Gästen ein abwechslungsreiches Programm<br />

geboten. Kinderspiele, Ponyreiten,<br />

Hüpfburg <strong>und</strong> vieles mehr zogen die<br />

Kinder an. Als neuer Gast präsentierte<br />

sich in diesem Jahr das Technische Hilfswerk.<br />

Aber auch Tanz <strong>und</strong> Musik kamen<br />

nicht zu kurz; Square Dance, <strong>Bau</strong>chtanz,<br />

die Leo Cober Band <strong>und</strong> unsere DJ’s<br />

Foto: © K.-D. Rachel<br />

Die Steptänzerinnen in Aktion<br />

Fest im nächsten Jahr zur Verfügung stehen.<br />

Die vielfältigen Spiele ließen, dank<br />

der Familie Stephan, auch bei den Kleinsten<br />

keine Langeweile aufkommen. Wir<br />

bedanken uns bei den vielen Helfern, die<br />

uns mit Kuchen- <strong>und</strong> Salatspenden unterstützt<br />

haben <strong>und</strong> uns auch beim Auf<strong>und</strong><br />

Abbau nicht im Stich ließen. Ein besonderer<br />

Dank auch an alle Sponsoren.<br />

Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr<br />

wieder so ein reges Interesse herrscht.<br />

Ihre Concierge Nicole Paul <strong>und</strong><br />

Kay Täumel ■<br />

sorgten für Musik <strong>und</strong> gute Laune. Das<br />

leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz –<br />

vom Kuchen über Popcorn bis zur Bratwurst<br />

u.v.m. Ein weiterer Magnet war die<br />

Sektbar, aber auch an den Bierständen<br />

konnte nicht über Langeweile geklagt<br />

werden. Das Fest war nicht nur gut besucht,<br />

es war „rappelvoll“. Zu Gast waren<br />

der Vorstand, MitarbeiterInnen <strong>und</strong> Mitglieder<br />

aus anderen Siedlungen.<br />

Bis Mitternacht wurde getanzt <strong>und</strong> gefeiert,<br />

dann musste Schluss sein, das Umweltamt<br />

hatte uns diese Auflage erteilt.<br />

Es war ein friedliches <strong>und</strong> schönes Fest<br />

<strong>und</strong> ich sah selbst beim Abbau am Sonntag<br />

nur strahlende Gesichter.<br />

Das nachbarschaftliche <strong>und</strong> fre<strong>und</strong>liche<br />

Miteinander war all die Mühe <strong>und</strong> Arbeit<br />

wert, die die vielen Helferinnen <strong>und</strong> Helfer<br />

hatten. Bei ihnen möchte sich der<br />

Siedlungsausschuss hiermit recht herzlich<br />

bedanken. In diesem Sinne bis zum<br />

nächsten Jahr.<br />

Renate Tonnes, Siedlungsausschuss<br />

Attila-Marienhöhe ■<br />

Foto: © StepOldies


aktuell Leserbrief<br />

Zu Gast in Hamburg<br />

Ein Reisebericht der Familie Herscu<br />

Die letzte Genossenschaftszeitschrift<br />

machte uns neugierig. „Gästewohnung in<br />

Hamburg“, das klang interessant. So sollten<br />

wir die ersten <strong>Berliner</strong> werden, die<br />

die Hamburger Gästewohnung nutzen!<br />

Mit dem Schlüssel vom Concierge <strong>und</strong><br />

einem Ausschnitt aus dem Hamburger<br />

Stadtplan reihten wir uns dann in die unendliche<br />

Schlange auf der Autobahn ein.<br />

Doch schneller als anfangs angenommen<br />

erschien uns das Gängeviertel. Der<br />

Schlüssel passte <strong>und</strong> wir kamen in eine<br />

große 2-Zimmer-Wohnung. Die komplett<br />

neue Ausstattung ist sympathisch, wohnlich<br />

<strong>und</strong> funktional. Unser 3-jähriger Sohn<br />

Maximilian bemerkte sehr bald: „Die neue<br />

Wohnung gefällt mir, hier möchte ich bleiben“.<br />

Man hatte an alles gedacht – sogar<br />

ein Stadtplan <strong>und</strong> ein Reiseführer lagen<br />

einladend zur Lektüre bereit. Zu diesem<br />

Zeitpunkt wurde uns wieder bewusst,<br />

wie gut die Idee mit dem Wohnungstausch<br />

war <strong>und</strong> wir fragten uns, ob die<br />

Hamburger sich in der <strong>Berliner</strong> Gästewohnung<br />

ebenso wohl fühlen.<br />

Nach einer geruhsamen Nacht <strong>und</strong> einem<br />

guten Frühstück mit frischen Brötchen<br />

machten wir uns bei blauem Himmel <strong>und</strong><br />

einer „steifen Brise“ zu Fuß auf den Weg,<br />

vorbei am Michel, zu den nahe gelegenen<br />

Landungsbrücken. Wir entschieden uns<br />

für die Fahrt mit einem größeren Schiff,<br />

um unsere schlafende Tochter im Kinder-<br />

aktuell Service<br />

Herbstaktion Gästewohnung<br />

Natürlich können auch Sie die schönen<br />

Erlebnisse in Hamburg haben, wie unsere<br />

erste Gastfamilie. Dazu wenden Sie sich<br />

bitte telefonisch an: 030/ 30 30 21 15.<br />

Da unsere Sonderaktion in Wandlitz in<br />

den Sommerferien so gut angekommen<br />

<strong>und</strong> komplett ausgebucht ist, wollen wir<br />

im Herbst an diesen Erfolg anknüpfen.<br />

Familie Herscu am Hamburger Hafen<br />

Wandlitz in den Herbstferien günstig genießen<br />

wagen mitnehmen zu können. Das war<br />

ein großes Glück für unseren Sohn, den<br />

der Containerhafen mit den riesigen<br />

Schiffen <strong>und</strong> Kränen sehr interessierte.<br />

Durch die zentrale Lage der Wohnung<br />

konnten wir mit den Kindern nach dem<br />

Mittagessen ausgeruht zum zweiten Teil<br />

des Tagesausflugs starten, der uns zu Fuß<br />

zur Binnenalster führte. Nach der Besichtigung<br />

einer Kunstausstellung mussten<br />

nun die Interessen der Kinder berücksichtigt<br />

werden. Das geschah im Hauptbahnhof<br />

direkt nebenan, da dieser mehr<br />

Gleise als unsere <strong>Berliner</strong> Fernbahnhöfe<br />

bietet. Beim Abendessen ließen wir uns<br />

noch <strong>von</strong> der Gastronomie der Stadt überzeugen,<br />

um danach die beeindruckten<br />

Kinder ins Bett zu bringen. Am letzten<br />

Morgen verließen wir die Wohnung zeitig,<br />

um uns die Speicherstadt anzusehen, die<br />

immer noch vom Flair der großen weiten<br />

Welt umgeben ist. Allen Lesern können wir<br />

nur empfehlen: Auf nach Hamburg! ■<br />

Wir bieten Ihnen auch hier wieder den<br />

sensationellen Preis: 1 Woche Spaß <strong>und</strong><br />

Erholung <strong>und</strong> nur 4 Tage bezahlen.<br />

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann<br />

melden Sie sich einfach unter der oben<br />

angegebenen Telefonnummer oder besuchen<br />

Sie uns im Internet unter<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de. ■<br />

Auf geht’s!<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

Leserbrief / Service / Auf geht’s<br />

„Spare in der Zeit..., ... dann hast Du in<br />

der Not“. Eine Binsenweisheit an die sich<br />

unsere Politiker aber Jahrzehnte nicht<br />

gehalten haben. Jetzt wird gegengesteuert:<br />

„Ges<strong>und</strong>heitsmodernisierungsgesetz“<br />

(GMG) <strong>und</strong> „Alterseinkünftegesetz“<br />

(AltEinkG), zwei gute Beispiele wohin die<br />

Reise geht. Jeder ist gefordert etwas für<br />

seine Zukunft zu tun. Wir glauben, dass<br />

wir mit der Spareinrichtung ein Instrument<br />

besitzen unsere Mitglieder hierbei<br />

zu unterstützen. Bestehende Produkte<br />

sind z. B. das „<strong>1892</strong>-Rendite-Sparen“ oder<br />

die sog. „Riester-Rente“, für die übrigens<br />

ab <strong>2004</strong> die Förderbeträge <strong>von</strong> 38 € auf<br />

76 € für Erwachsene <strong>und</strong> <strong>von</strong> 46 € auf<br />

92 € für Kinder heraufgesetzt wurden.<br />

Weitere zurzeit angedachte Sparvarianten<br />

könnten z. B. ein „<strong>1892</strong>-Mieten-Sparen“<br />

sein. Gr<strong>und</strong>gedanke ist ein langfristiger<br />

Einzahlungsplan in Höhe des Nutzungsentgeltes<br />

mit anschließender Mietvorauszahlung<br />

für viele Jahre. Z. B. zehn<br />

Jahre Miete-Sparen <strong>und</strong> anschließend bis<br />

zu fünfzehn Jahre mietfrei (nutzungsentgeltfrei)<br />

wohnen. Oder ein abgezinster<br />

Sparbrief, der den Vorteil hat, steuerpflichtiges<br />

Zinseinkommen in die Rentenzeit<br />

zu verlegen. Hierdurch kann die<br />

Steuerlast, je nach individueller Situation,<br />

z.T. deutlich gesenkt werden.<br />

Auf geht’s, sagen Sie uns Ihre Meinung<br />

oder bringen Sie Ihre eigenen Vorschläge<br />

ein. Per Telefon: 30 30 20, per Telefax:<br />

30 30 21 65, per Brief oder per E-mail:<br />

Vorstand@bbwo<strong>1892</strong>.de<br />

Ihr<br />

Dirk Lönnecker<br />

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Impressum<br />

Mitgliederzeitung der <strong>Berliner</strong> <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong><br />

<strong>Wohnungsgenossenschaft</strong> <strong>von</strong> <strong>1892</strong> <strong>eG</strong>,<br />

Knobelsdorffstraße 96, 14050 Berlin,<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de<br />

Titelfoto: Siedlung Falkenberg, Tina Merkau<br />

Redaktion: »Gilde« Heimbau<br />

Gestaltung: Elo Hüskes<br />

Druck: Medialis Offsetdruck GmbH, Berlin<br />

<strong>Berliner</strong> <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong> <strong>Wohnungsgenossenschaft</strong> <strong>von</strong> <strong>1892</strong> <strong>eG</strong> · Knobelsdorffstr. 96 · 14050 Berlin<br />

Pressesendung · Entgelt bezahlt · A31344

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