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1892 (kl)¥3.7. - Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von ...

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aktuell<br />

Ausgabe Nr. 2/2002 · Juli 2002<br />

Ab sofort neue Telefonnummern Seite 2<br />

Altersgerechtes Wohnen – Umgestalten oder umziehen? Seite VI<br />

Siedlungsfeste <strong>und</strong> Wohntag Seite II+ 5


Auf ein Wort/Service/Initiative<br />

Auf ein Wort<br />

Liebe Leserinnen <strong>und</strong> Leser,<br />

nach Abschaffung der Wohnungsgemeinnützigkeit<br />

im Jahre 1990 hat<br />

die Genossenschaft die Wiederzulassung<br />

ihrer Spareinrichtung betrieben.<br />

1995 konnte unsere Spareinrichtung<br />

wieder eröffnet werden – bis heute<br />

mit sehr großem Erfolg.<br />

Betrug der Anteil der öffentlichen Förderung<br />

im Wohnungsbau im Jahre 1989<br />

an den Gesamteinnahmen noch mehr<br />

als 17 %, so ist dieser Anteil auf inzwischen<br />

8,7 % zurückgegangen. Ein<br />

weiterer dramatischer Rückgang öffentlicher<br />

Förderung ist in den nächsten<br />

Jahren zu erwarten.<br />

Mit Hilfe der Spareinrichtung ist es uns<br />

gelungen, diese Ausfälle zu kompensieren.<br />

Aber auch das einzelne Mitglied, das<br />

uns seine Spareinlagen zur Verfügung<br />

stellt, profitiert durch attraktive Zinsen<br />

<strong>von</strong> dieser Einrichtung. In dieser<br />

Ausgabe stellen wir Ihnen unser<br />

neues Produkt – den Sparbrief – vor.<br />

Wir hoffen, dass wir auch hiermit auf<br />

große Resonanz bei unseren Mitgliedern<br />

stoßen werden.<br />

Ihr<br />

Hans-Jürgen Hermann<br />

2<br />

aktuell Service<br />

Neue Telefonnummern bei der »<strong>1892</strong>«<br />

Ab sofort erreichen Sie Ihre Ansprechpartner<br />

unter einer einheitlichen Einwahl<br />

Zentrale<br />

30 30 2 – 0<br />

30 30 2 – 165 Fax<br />

Verwalterbüros:<br />

Verwaltung Mitte<br />

30 30 2 – 2 00<br />

30 30 2 – 2 19 Fax<br />

(Mo–Fr 9–11, Di 15–17 Uhr)<br />

Verwaltung Süd<br />

30 30 2 – 3 00<br />

30 30 2 – 3 19 Fax<br />

(Mo–Fr 9-12 , Di+Do 15-19 Uhr)<br />

Verwaltung Nord<br />

30 30 2 – 4 00<br />

30 30 2 – 4 19 Fax<br />

(Mo-Fr 9–11, Di 15–17 Uhr)<br />

Verwaltung Spandau<br />

30 30 2 – 5 00<br />

30 30 2 – 5 19 Fax<br />

(Mo–Fr 9–12, Di+Do 16–19 Uhr)<br />

aktuell Initiative<br />

Service:<br />

Spareinrichtung<br />

30 30 2 – 1 70 / 171 / 172<br />

30 30 2 – 1 75 Fax<br />

(Mo–Fr 9–13, Di 9–18.30 Uhr)<br />

Gästewohnungen<br />

30 30 2 – 1 15<br />

Hotlines:<br />

(kostenlos u. unverändert!)<br />

Schadensmeldungen<br />

0800 <strong>1892</strong> 333<br />

»PARADU«<br />

0800 <strong>1892</strong> 111<br />

Betriebskosten<br />

0800 <strong>1892</strong> 444<br />

»<strong>1892</strong>« online!<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de<br />

Die »<strong>1892</strong>« unterstützt Entwic<strong>kl</strong>ungshilfe<br />

in vielen Ländern<br />

Die DESWOS, Deutsche Entwic<strong>kl</strong>ungshilfe<br />

für soziales Wohnungs- <strong>und</strong> Siedlungswesen<br />

e.V., Köln, fördert die Schaffung<br />

menschenwürdiger Wohn- <strong>und</strong> Lebensverhältnisse<br />

auch für die Ärmsten der<br />

Armen in Afrika, Asien <strong>und</strong> Lateinamerika.<br />

Zu ihren Aufgabengebieten gehörten im<br />

Jahr 2001 neben der Förderung <strong>von</strong> Wohnungs-<br />

<strong>und</strong> Siedlungsvorhaben für sozial<br />

schwache Bevölkerungsschichten auch<br />

die Unterstützung <strong>von</strong> Aus- <strong>und</strong> Weiterbildung,<br />

die Planung <strong>und</strong> Durchführung<br />

integrierter Projekte, bis hin zu der Entwic<strong>kl</strong>ung<br />

wohnungswirtschaftlicher Strukturen<br />

<strong>und</strong> dem Aufbau <strong>von</strong> Wohnungs-<br />

unternehmen. Dieser Ansatz schafft<br />

nicht nur den betroffenen Zielgruppen<br />

eine solide Basis für eine nachhaltige,<br />

<strong>von</strong> weiterer externer Förderung unabhängige<br />

Entwic<strong>kl</strong>ung, sie festigt auch das<br />

F<strong>und</strong>ament für sozialen Frieden.<br />

Als Mitglied unterstützt die „<strong>1892</strong>“<br />

neben anderen Verbänden <strong>und</strong> Unternehmen<br />

der deutschen Wohnungswirtschaft<br />

die Arbeit der DESWOS.<br />

Die Wohnungswirtschaft ist damit der<br />

einzige Zweig der deutschen Wirtschaft,<br />

der eine eigene Entwic<strong>kl</strong>ungshilfe-Organisation<br />

unterhält. ■


Bitte ausschneiden<br />

✂<br />

aktuell Spareinrichtung<br />

Der »<strong>1892</strong>«-Sparbrief ist ab sofort erhältlich<br />

Wie bereits in der letzten Ausgabe der<br />

„aktuell“ angekündigt, freuen wir uns,<br />

Ihnen ab sofort ein neues Produkt, den<br />

„<strong>1892</strong>“-Sparbrief, anzubieten. Als Nominalverzinsung<br />

bieten wir feste 5 % p.a.,<br />

bei einer Laufzeit <strong>von</strong> 10 Jahren <strong>und</strong> einem<br />

Anlagebetrag ab 10.000 Euro. Die Zinsausschüttung<br />

erfolgt jeweils zum Jahresende.<br />

Zu beachten ist, dass diese Namenspapiere<br />

nicht vor Ende der Laufzeit zurückgegeben<br />

werden können. Für weitere<br />

Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der<br />

Spareinrichtung gerne zur Verfügung. ■<br />

aktuell Selbstverwaltung<br />

Die Vertreterversammlung des Jahres 2002<br />

fand am 21. Juni statt<br />

Der Bericht des Vorstandes für 2001 –<br />

mit Ausblick auf die Jahre 2002 bis 2005<br />

– wurde angenommen; ebenso der<br />

Bericht des Aufsichtsrates <strong>und</strong> der Prüfungsbericht<br />

des Verbandes über das<br />

Geschäftsjahr 2001. Anschließend wurde<br />

der Jahresabschluss 2001 ohne Gegenstimme<br />

festgestellt. Danach wird der<br />

Bilanzgewinn i.H.v. rd. 4,4 Mio. 4 auf<br />

neue Rechnung vorgetragen. Auf die<br />

Auszahlung einer Dividende wird verzichtet,<br />

da der Jahresüberschuss im Jahre<br />

2001 nur aufgr<strong>und</strong> der Rückzahlung<br />

der Aufwendungsdarlehen entstanden<br />

ist, während das Ergebnis aus der Hausbewirtschaftung<br />

negativ war. Aufsichtsrat<br />

<strong>und</strong> Vorstand wurden für das Geschäftsjahr<br />

2001 Entlastung erteilt.<br />

In den anschließenden Wahlen zum Aufsichtsrat<br />

wurden die turnusgemäß ausscheidenden<br />

Genossen Jürgen Bitterling<br />

<strong>und</strong> Ernst Klubach wiedergewählt. Für<br />

Herrn Wolfgang Milz, der altersbedingt<br />

nicht wieder kandidiert hatte, wurde<br />

Herr Reinhard W. Arf in den Aufsichtsrat<br />

gewählt.<br />

Für die langjährige Arbeit <strong>von</strong> Herrn Wolfgang<br />

Milz im Aufsichtsrat bedankt sich<br />

der Vorstand im Namen der Genossenschaft<br />

ganz herzlich.<br />

Wie in jedem Jahr können sich unsere<br />

Mitglieder den Geschäftsbericht unter<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de ansehen oder bei<br />

uns anfordern – siehe untenstehender<br />

Coupon. ■<br />

Anforderungsschein: Geschäftsbericht 2001<br />

Bitte schicken Sie mir den Geschäftsbericht 2001:<br />

Vorname/Name<br />

Straße<br />

PLZ /Ort<br />

aktuell Spareinrichtung<br />

Die derzeit gültigen Konditionen lauten<br />

wie folgt: ab 1. Januar 2002<br />

1. Spareinlagen mit dreimonatiger<br />

Kündigungsfrist 3,25 % p. a.:<br />

Bis zu 2.000,– Euro sind innerhalb<br />

eines Kalendermonats zur freien Verfügung.<br />

2. Spareinlagen mit sechsmonatiger<br />

Kündigungsfrist 4,00 % p. a.:<br />

Mindesteinlage 10.000,– Euro. Variabler<br />

Zins. Bis zu 2.000,– Euro sind<br />

innerhalb eines Kalendermonats zur<br />

freien Verfügung.<br />

3. Festzinssparen ab einer<br />

Mindesteinlage <strong>von</strong> 5.000,– Euro<br />

Laufzeit 1 Jahr 4,05 % p. a.<br />

Laufzeit 2 Jahre 4,35 % p. a.<br />

Laufzeit 3 Jahre 4,45 % p. a.<br />

Laufzeit 4 Jahre 4,50 % p. a.<br />

Laufzeit 5 Jahre 4,55 % p. a.<br />

Laufzeit 8 Jahre 4,65 % p. a.<br />

Laufzeit 12 Jahre 4,75 % p. a.<br />

4. Bonus-Raten-Sparen mit variablem<br />

Zins <strong>von</strong> z. Zt. 3,50 % p. a.:<br />

Fester Bonus (jeweils am Ende der<br />

Laufzeit) für verschiedene Laufzeiten<br />

<strong>von</strong> 3 bis 25 Jahren:<br />

3 – 5 Jahre mit 5 % Bonus<br />

6 – 10 Jahre mit 10 % Bonus<br />

11 – 15 Jahre mit 15 % Bonus<br />

16 – 20 Jahre mit 20 % Bonus<br />

21 – 25 Jahre mit 30 % Bonus<br />

5. »<strong>1892</strong>«-Rendite-Sparen mit variablem<br />

Zins <strong>von</strong> z. Zt. 4,25 % p. a.:<br />

Monatliches Raten-Sparen mit festen<br />

Prämien <strong>von</strong> 3 bis 50 % am Ende<br />

eines Kalenderjahres<br />

6. VL-Sparen monatlich 26,59 bis<br />

40,– Euro ohne Prämie:<br />

Laufzeit 7 Jahre zu 4,00 % p. a.<br />

Das Angebot gilt freibleibend. Es entstehen<br />

keine Kosten oder Gebühren<br />

bei Vertragserfüllung.<br />

Öffnungszeiten<br />

Spareinrichtung/Selbstverwaltung<br />

Montag 9.00 – 13.00 Uhr<br />

Dienstag 9.00 – 18.30 Uhr<br />

Mittwoch – Freitag 9.00 – 13.00 Uhr<br />

3


Aus den Siedlungen<br />

aktuell Aus den Siedlungen<br />

<strong>Bau</strong>herrenpreis 2001 für »PARADU« – die Gartenstadt am Falkenberg<br />

Im Wettbewerb „<strong>Bau</strong>herrenpreis 2001“<br />

des Bezirksamtes Treptow-Köpenick wurde<br />

die „<strong>1892</strong>“ jüngst für ihr Projekt „Gartenstadt<br />

Falkenberg“ in der Kategorie<br />

„Geschosswohnungsbau, Neubau Siedlung<br />

im Außenbereich“ ausgezeichnet.<br />

Wie bereits in früheren Ausgaben berichtet,<br />

erstreckt sich „PARADU“ r<strong>und</strong> um den<br />

Siedlung Nordufer<br />

4<br />

Falkenberg, zwischen den Treptower<br />

Stadtteilen Bohnsdorf <strong>und</strong> Altglienicke.<br />

<strong>Bau</strong>kastenartig sind hier die <strong>kl</strong>assisch<br />

modernen Wohnhäuser gruppiert, die<br />

2001 durch die <strong>Berliner</strong> Architekten<br />

Quick, Bäckmann, Quick nach dem Vorbild<br />

der sog. „Tuschkastensiedlung“ <strong>von</strong><br />

Bruno Taut errichtet worden sind.<br />

Grillfest zum Abschluss der ökologischen Hofsanierung<br />

In unserer Siedlung Nordufer im Wedding<br />

waren die Hauseingänge, die Einfassungen<br />

des Vorgartens, Müllplätze <strong>und</strong> Sitzbänke<br />

im Innenhof bekanntlich verbesserungswürdig.<br />

Bei der erfolgten Hofsanierung wurden<br />

unter ökologischen Gesichtspunkten gezielte<br />

Maßnahmen getroffen, um diese<br />

Missstände zu beheben. So wird jetzt<br />

zum Beispiel Regenwasser durch Fallrohre<br />

vom Dach in den Hofbereich <strong>und</strong> Vorgarten<br />

geleitet <strong>und</strong> zeitverzögert an den<br />

Boden abgegeben. Die zum großen Teil<br />

neu angelegten Bepflanzungen sind an<br />

die wechselnde Bodenfeuchtigkeit bestens<br />

angepasst. Gleichzeitig wurde der<br />

Spielplatz modernisiert, wobei große<br />

Teile der Ausstattung wiederverwendet<br />

werden konnten.<br />

Mitglieder engagieren sich beim fröhlichen Grillfest<br />

Innenhof in der Siedlung Nordufer im neuen Gewand<br />

Im ersten <strong>Bau</strong>abschnitt entstanden insgesamt<br />

50 Miet- <strong>und</strong> Eigentumswohnungen<br />

mit drei bzw. fünf Zimmern zwischen<br />

77 <strong>und</strong> 143 m2 . Alle Wohnungen verfügen<br />

über Balkon oder Terrasse. Für weitere<br />

Informationen steht Ihnen Clarissa Alex-<br />

Buhne gerne unter der Telefonnummer<br />

0800 / <strong>1892</strong> 111 zur Verfügung. ■<br />

Im Anschluss an die Fertigstellung des<br />

neu gestalteten Hofes wurde am 25. Mai<br />

2002 ein Grillfest gefeiert. Trotz wechselhaften<br />

Wetters herrschte beste Stimmung.<br />

Bei Grillwürstchen <strong>und</strong> Kuchen<br />

gab es für Jung <strong>und</strong> Alt viel Neues zu<br />

bestaunen. Auch der Vorstand war mit<br />

<strong>von</strong> der Partie – symbolisch pflanzten<br />

Hans-Jürgen Hermann <strong>und</strong> Dirk Lönnecker<br />

einen Apfelbaum. ■<br />

Die kostenlose Servicenummer der<br />

»<strong>1892</strong>« für Schadensmeldungen:<br />

0800/<strong>1892</strong> 333.


Viel gemeinsam! � Imagekampagne <strong>und</strong> Wohntag � II–III<br />

� Stadtspaziergang Friedrichshagen � IV–V<br />

Leben bei den Genossenschaften<br />

Der sichere Weg zwischen Miete <strong>und</strong> Eigentum<br />

<strong>Bau</strong>pfusch, Pleiten <strong>und</strong> Skandale – in der Immobilienbranche<br />

geht es seit Jahren turbulent zu. Sicher haben Sie auch<br />

schon viele schlechte Nachrichten gelesen: Falsch geplant<br />

<strong>und</strong> investiert, Gelder verschwendet oder entwendet. Mieter<br />

müssen mit Eigenbedarf, Privatisierung oder Abriss<br />

rechnen, Immobilienbesitzer fürchten <strong>Bau</strong>pfusch <strong>und</strong> <strong>Bau</strong>träger-Pleiten<br />

<strong>und</strong> auch die städtischen Wohnungsgesellschaften<br />

sind ins Gerede gekommen. Das lässt uns nicht unberührt,<br />

denn wir haben großes Interesse an einem funktionierenden<br />

Wohnungsmarkt mit sicheren sozialen Strukturen.<br />

Wir tragen unseren Teil dazu bei. Die Genossenschaften<br />

in dieser Stadt sind solide <strong>und</strong> wirtschaftlich stabil.<br />

Wir können mit Stolz sagen: Wer bei der Genossenschaft<br />

lebt, wohnt auf der sicheren Seite – zwischen Miete<br />

<strong>und</strong> Eigentum.<br />

Trotz der Krise am <strong>Berliner</strong> Wohnungsmarkt können wir<br />

eine positive Bilanz ziehen:<br />

■ Wir haben nur geringe Leerstandsquoten <strong>von</strong> durchschnittlich<br />

3,6 Prozent, während sie bei anderen <strong>Berliner</strong><br />

Wohnungsunternehmen bei 6 Prozent liegen. Besonders in<br />

schwierigen Wohnlagen liegen unsere Leerstandsquoten<br />

deutlich unter denen anderer Unternehmen.<br />

■ Wir haben in den letzten zehn Jahren enorm investiert<br />

– insgesamt 4,79 Milliarden Euro, da<strong>von</strong> allein im vergangenen<br />

Jahr 360 Millionen Euro. Und wir sind zudem auch<br />

noch bei den Handwerksfirmen sehr beliebt, weil wir<br />

zuverlässig <strong>und</strong> pünktlich unsere Rechnungen bezahlen.<br />

■ Wir haben eine ges<strong>und</strong>e finanzielle Basis. Es gibt keine<br />

Eigentümer, die Geld aus dem Unternehmen herausziehen,<br />

um andere Löcher zu stopfen. Erwirtschaftete Gewinne verbleiben<br />

in den Genossenschaften, werden wieder investiert<br />

<strong>und</strong> kommen so den Mitgliedern zugute. Außerdem haben<br />

wir eine schlanke Verwaltung, die flexibel reagieren kann.<br />

Juli 2002<br />

� Altersgerechtes Wohnen � VI<br />

� Urlaub: Woran muss ich denken? � VII<br />

� Müll trennen – aber wie? � VII<br />

� Sommerspaß auf dem Balkon � VIII<br />

� Scheidung <strong>und</strong> das Nutzungsverhältnis � VIII<br />

■ Unsere Mitglieder sind höchst zufrieden: Jüngste Umfragen<br />

einzelner Genossenschaften ergaben, dass 80 Prozent<br />

der Mitglieder mit ihren Wohnungen <strong>und</strong> deren Umfeld<br />

zufrieden sind. Auch ein Ergebnis unserer Bemühungen um<br />

gut funktionierende Nachbarschaftsstrukturen.<br />

Wir sind froh, dass wir unseren Mitgliedern soviel Sicherheit<br />

<strong>und</strong> Verlässlichkeit bieten können. Da Sie als Mitglied<br />

zugleich Eigentümer Ihres Wohnungsunternehmens sind,<br />

können Sie Ihr Wahlrecht ausüben <strong>und</strong> sich freiwillig in<br />

Vertreterversammlungen, Aufsichts- <strong>und</strong> Beiräten engagieren.<br />

Diese Selbst- <strong>und</strong> Mitbestimmung führt dazu, dass<br />

unsere Wohnungsangebote, die Ausstattung <strong>und</strong> Dienstleistungen<br />

sich ausschließlich an den Bedürfnissen <strong>und</strong> Wünschen<br />

der Mitglieder ausrichten. Gegen den Willen der Mitglieder<br />

gibt es deshalb auch keine Verkäufe, also keinen<br />

plötzlichen Vermieterwechsel. Eigenbedarfskündigungen<br />

sind ausgeschlossen.<br />

Neben Sicherheit <strong>und</strong> Solidität ist uns soziales Engagement<br />

besonders wichtig: Viele Genossenschaften bieten ihren<br />

älteren Mitgliedern sogar komplette Seniorenanlagen <strong>und</strong><br />

altersorientierte Umbauten in den Beständen, Freizeittagesstätten<br />

<strong>und</strong> Senioren-Akademien. Für unsere Jüngsten organisieren<br />

einige Genossenschaften Babysitter <strong>und</strong> Jugendfreizeiten<br />

<strong>und</strong> für alle Generationen haben wir oftmals<br />

Begegnungsstätten, soziale Betreuung <strong>und</strong> Beratung – vom<br />

Gymnastik-Kurs über Konflikt-Management bei Nachbarschaftsproblemen<br />

bis zur Mietschuldenberatung.<br />

Wenn Sie sich jetzt der Vorteile des genossenschaftlichen<br />

Wohnens erst recht bewusst geworden sind – bitte erzählen<br />

Sie es weiter. Wir freuen uns über neue Mitglieder. Und<br />

wenn Sie zu den 80 Prozent Mitgliedern gehören, die mit<br />

ihrer Wohnung <strong>und</strong> dem Wohnumfeld höchst zufrieden<br />

sind, erzählen Sie es bitte auch weiter.<br />

I


II<br />

»Genossenschaften – die clevere Alternative!«<br />

Start der zweiten Staffel der Imagekampagne im Mai<br />

Bereits in der letzten Ausgabe berichteten wir über die<br />

Erfolge der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit <strong>von</strong> 28 <strong>Berliner</strong><br />

Wohnungsbaugenossenschaften in den vergangenen<br />

beiden Jahren. Anfang Mai diesen Jahres startete nun die<br />

zweite Staffel der Imagekampagne in neuem Gewand: Jedes<br />

Wochenende werden seitdem in <strong>Berliner</strong> Morgenpost <strong>und</strong><br />

<strong>Berliner</strong> Zeitung Anzeigen geschaltet. Wie ein »grüner«<br />

Faden soll sich die genossenschaftliche Wohnform durch<br />

die Immobilienteile beider Zeitungen ziehen. Neben Vermarktungsaspekten<br />

spielt dabei unverändert die Imagebildung<br />

eine entscheidende Rolle. Denn der breiten Öffentlichkeit<br />

sollen die Werte ins Bewusstsein gerückt werden,<br />

die uns ausmachen. Wir Genossenschaften vermieten eben<br />

nicht nur das Dach über dem Kopf, sondern bei uns erhält<br />

man zusätzlich Sicherheit, Stabilität, Vertrauen <strong>und</strong> Mitspracherecht<br />

– »Alles in<strong>kl</strong>usive« sozusagen!<br />

Auch auf dem großen Plakat, das Sie vielleicht schon in der<br />

Geschäftsstelle Ihrer Genossenschaft entdeckt haben, oder<br />

im Flyer, der das Wohnungsangebot der beteiligten Genossenschaften<br />

übersichtlich darstellt, bringen wir »100 % Wirgefühl«<br />

zum Ausdruck <strong>und</strong> zeigen, dass wir uns als starke<br />

Gemeinschaft begreifen.<br />

Unmittelbar vor dem Start der zweiten Staffel hatten die<br />

Genossenschaften am 25. April 2002 zu einer Auftakt-Pressekonferenz<br />

eingeladen, um die <strong>Berliner</strong> Journalisten über<br />

die Leistungen der <strong>Berliner</strong> Wohnungsbaugenossenschaften<br />

<strong>und</strong> ihre wirtschaftliche Bedeutung zu informieren. Natürlich<br />

wurde bei dieser Gelegenheit auch über die gemeinschaftliche<br />

Imagekampagne berichtet. Den Pressevertretern<br />

konnte deutlich gemacht werden, dass die Genossenschaften<br />

trotz der Krise am <strong>Berliner</strong> Wohnungsmarkt zuversichtlich<br />

in die Zukunft blicken <strong>und</strong> die sich vollziehenden Veränderungen<br />

als Chance begreifen (siehe dazu auch Seite I).<br />

Mit der Resonanz konnte man zufrieden sein: <strong>Berliner</strong> Zei-<br />

Ein Beispiel unserer Anzeigen<br />

tung, <strong>Berliner</strong> Morgenost, Tagesspiegel, Die Welt <strong>und</strong> BZ<br />

griffen unsere Themen auf <strong>und</strong> berichteten in ihren Ausgaben<br />

über uns.<br />

Wohntag 2002: Ein tierisches Vergnügen<br />

Vorläufiger Höhepunkt in diesem Jahr war einmal mehr der<br />

Wohntag, der am 29. Juni 2002 zum zweiten Mal in Berlin<br />

begangen wurde. Mit viel Engagement haben die Genossenschaften<br />

<strong>und</strong> ihre Mitglieder wieder tolle Dinge auf die<br />

Beine gebracht: <strong>von</strong> A wie Allende-Center bis Z wie Zoo –<br />

in ganz Berlin wurde der Wohntag gefeiert. Der Wohntag ist<br />

Bestandteil unserer Kampagne <strong>und</strong> steht übrigens in der<br />

Tradition des Internationalen Genossenschaftstages.<br />

Unter dem Motto „Eine Stadt – zwei Zoos – 28 <strong>Berliner</strong><br />

Wohnungsbaugenossenschaften“ hatten die <strong>Berliner</strong> <strong>Wohnungsgenossenschaft</strong>en<br />

in den Tierpark in Friedrichsfelde<br />

<strong>und</strong> den Zoologischen Garten geladen. Zehntausende nutzten<br />

diese einmalige Gelegenheit <strong>und</strong> sind der Einladung mit<br />

Begeisterung gefolgt. Das gibt es eben nur bei Genossenschaften:<br />

Dickhäuter, Zebrastreifen, Affentheater <strong>und</strong> Löwengebrüll<br />

in<strong>kl</strong>usive! Besonders hat uns dabei gefreut, dass wir<br />

neben der breiten Öffentlichkeit so viele Genossenschaftsmitglieder<br />

begrüßen durften <strong>und</strong> gemeinsam mit ihnen bei<br />

ausgelassener Stimmung diesen Ehrentag verbringen konnten.<br />

Die Besucherströme übertrafen alle Erwartungen. Selbst<br />

die Vertreter der Tierparks konnten den Zulauf kaum fassen<br />

– O-Ton: „So viele Besucher hatten wir seit 1990 nicht mehr<br />

hier.“ Ab 10 Uhr begleitete in beiden Tiergärten ein buntes<br />

Showprogramm das große Fest. Zünftige Blasmusik, Jazz<br />

vom Feinsten <strong>und</strong> Tierpatenschaften für einen Panther <strong>und</strong><br />

einen Eisbären waren Höhepunkte im Tierpark. Im Zoo<br />

Unsere Infostände im Allendecenter


waren neben einem Doppelgänger <strong>von</strong> Herbert Grönemeyer<br />

live on stage die Berlin Blues Brothers <strong>und</strong> Nachwuchsstar<br />

Alice Levin. Außerdem gab sich Hertha-Stammspieler Dick<br />

van Burik die Ehre <strong>und</strong> schrieb fleißig Autogramme. An beiden<br />

Standorten sorgte Radio Paradiso für flotte Musik. Und<br />

auch die Kleinen wurden bestens unterhalten: <strong>von</strong> Clown<br />

<strong>und</strong> Hüpfburg über Kinderschminken <strong>und</strong> Malwettbewerb<br />

bis hin zu Torwandschießen <strong>und</strong> Zauberei war alles dabei.<br />

Kurzum für Kurzweil war gesorgt, so dass sich die Erwachsenen<br />

in aller Ruhe über die Besonderheiten der genossenschaftlichen<br />

Wohnform informieren konnten. Reger Andrang<br />

herrschte deshalb auch an den genossenschaftlichen Informationsständen.<br />

Nicht nur in den beiden Tiergärten, sondern<br />

auch im Allende-Center in Köpenick, in den Gropiuspassagen<br />

in Neukölln <strong>und</strong> im Lindencenter in Hohenschönhausen<br />

standen dort Mitarbeiter aus den Genossenschaften<br />

engagiert Rede <strong>und</strong> Antwort. Neben der Präsentation aktueller<br />

Wohnungsangebote aus allen <strong>Berliner</strong> Bezirken erläuterten<br />

sie mit Infotafeln <strong>und</strong> Broschüren kompetent die Vorteile<br />

des genossenschaftlichen Wohnens. Weitere Highlights<br />

im Rahmen des Wohntages waren – last but not least – die<br />

Kiezaktivitäten in den genossenschaftlichen Siedlungen in<br />

ganz Berlin. Zu über 30 Veranstaltungen wie Hoffesten,<br />

R<strong>und</strong>fahrten, Wohnungsbesichtigungen <strong>und</strong> Flohmärkten<br />

hatten die Genossenschaften bis spät in den Abend eingeladen;<br />

auch dies mit großem Erfolg.<br />

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Viel gemeinsam!<br />

Höchste Konzentration beim Kinderschminken<br />

Das überwältigende Interesse <strong>und</strong> die gute Stimmung haben<br />

uns einmal mehr bestätigt, dass die Genossenschaften mit<br />

der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit auf dem richtigen<br />

Weg sind. Viele Fragen <strong>und</strong> Wünsche – auch zu sozialen<br />

Dienstleistungen wie z.B. altersgerechten Wohnen – bestärken<br />

uns darin, über die Weiterentwic<strong>kl</strong>ung unserer Angebote<br />

nachzudenken. Dies selbstverständlich im Dialog mit<br />

unseren Mitgliedern! Fröhliches Getümmel im Tierpark<br />

Heitere Stimmung bei den „Bluesbrothers“ im Zoo Lustiger Kinderspaß mit dem Clown „Lou Lou“<br />

III


IV<br />

Einladung zum Stadtspaziergang nach Friedrichshagen<br />

Runter vom Sofa, rein in die Stadt<br />

Wer am Wochenende nicht nur Beine <strong>und</strong> Seele baumeln<br />

lassen möchte, sondern mal Lust auf Berlin hat, neugierig<br />

auf Architektur, Atmosphäre <strong>und</strong> andere Menschen ist, dem<br />

empfehlen wir einen ausgiebigen Stadtspaziergang – im<br />

eigenen Kiez, im Nachbarbezirk oder auch mal am anderen<br />

Ende der Stadt. Heute wollen wir Sie durch Friedrichshagen<br />

führen.<br />

■ Dieser Ortsteil liegt direkt an Spree <strong>und</strong> Müggelsee, r<strong>und</strong><br />

fünf Kilometer östlich der Altstadt Köpenicks. Beginnen wir<br />

im Herzen <strong>von</strong> Friedrichshagen – der Einkaufs- <strong>und</strong> Flaniermeile<br />

– der Bölschestraße. Sie zieht sich vom S-Bahnhof<br />

bis zur Brauerei über 1.115 Meter (manche behaupten, sie<br />

sei noch länger…) schnurgerade durch die Siedlung. Im<br />

Norden ist sie großstädtisch mit Stuck <strong>und</strong> Giebel an den<br />

Fassaden, oft mit Jugendstilelementen. Die Häuser zeugen<br />

<strong>von</strong> dem Aufblühen des Ortes um die Jahrh<strong>und</strong>ertwende.<br />

Was als Ortschaft für Kolonisten unter Friedrich II. im Jahre<br />

1753 begann, entwickelte sich 100 Jahre später zum<br />

Erholungs- <strong>und</strong> Kurort. Das Dorf weitete sich nach beiden<br />

Seiten aus. Machen Sie zum Beispiel einen Schlenker durch<br />

die parallele Scharnweberstraße, sie bezeugt mit prächtigen<br />

Häusern die Entwic<strong>kl</strong>ung nach Osten. Das heutige Gesicht<br />

der Hauptstraße wird nach wie vor <strong>von</strong> diesen Gründerzeitbauten<br />

bestimmt, die dennoch nicht verdrängten, was<br />

einen Vorort ausmacht: Kirche <strong>und</strong> Kriegerdenkmal, Postamt<br />

<strong>und</strong> Polizeiwache, Biergarten <strong>und</strong> Edelrestaurant.<br />

■ Am Marktplatz, in der Mitte der Bölsche – wie sie liebevoll<br />

genannt wird – befindet sich die <strong>von</strong> 1901 bis 1903<br />

im Stil der märkischen Backsteingotik errichtete Christopheruskirche,<br />

davor die Gedenksäule zur Erinnerung an die<br />

Die Scharnweberstraße 14 in Friedrichshagen<br />

»Einheitskriege«. Beim Bummeln auf der Bölsche können<br />

Sie jetzt schon in eines der zahlreichen Lokale oder Cafés<br />

einkehren. In Nr. 51 befindet sich zum Beispiel das Restaurant<br />

»Die Spindel«, dieses Haus zählt zu den ältesten in der<br />

Straße, 1755 erbaut <strong>und</strong> 1880 erweitert.<br />

Aber es lohnt sich auch der Weg zum südlichen Ende der<br />

Bölschestraße: Am Müggelseedamm 164 wurde 1994 zum<br />

125. Jubiläum der <strong>Berliner</strong> Bürgerbräu Brauerei die historische<br />

Restauration »Bräustübl« in vollem Glanz wieder eröffnet,<br />

mit Biergarten <strong>und</strong> Gaststätte <strong>und</strong> dem alten Ballsaal,<br />

in dem viele Veranstaltungen stattfinden. Speisekarten-<br />

Tipp: Das Bierkutscher Steak. Wer es etwas zünftiger mag,<br />

findet in der Josef-Nawrocki-Straße »Schrörs Biergarten«:<br />

Top-Lage mit Blick auf den Müggelsee, Haxen <strong>und</strong> Bier.<br />

■ Wer sich jetzt nach etwas Ruhe sehnt, gelangt mit wenigen<br />

Schritten an das Ufer vom Müggelsee. Durch einen <strong>kl</strong>einen<br />

Park geht es zur Anlegestelle der Stern- <strong>und</strong> Kreisschifffahrt<br />

<strong>und</strong> zum Spreetunnel. Der Tunnel – er wurde im Jahre<br />

1927 fertiggestellt <strong>und</strong> versenkt – ermöglicht es, trockenen<br />

Fußes zum 120 Meter entfernten südlichen Spreeufer zu gelangen.<br />

Dort liegt ein <strong>kl</strong>einer Naturbadestrand – »Teppich«<br />

genannt. Das Wasser ist übrigens besser als sein Ruf. Die<br />

Sichttiefe ist zwar nicht besonders, aber die Qualität hat<br />

sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.<br />

■ Wer noch neugierig auf Stadt ist, bummelt durch <strong>kl</strong>eine<br />

gemütliche Straßen Richtung Wasserwerke, die Berlin bis<br />

heute mit frischem Wasser versorgen. Ein Spaziergang am<br />

Müggelsee entlang ist leider nicht möglich, obwohl sich<br />

eine Arbeitsgruppe seit vielen Jahren bemüht, einen Wasserwanderweg<br />

zu erschließen, aber die Besitzer der Was-<br />

Die sanierten Wohnungen der »DPF« in der Karl-Pokern-Straße 47–55


sergr<strong>und</strong>stücke sind da<strong>von</strong> nicht so angetan. Über die Dreiser-<br />

<strong>und</strong> Löcknitzstraße stoßen Sie auf die Werlseestraße<br />

<strong>und</strong> können nun auf der herrlichen Terrasse des Seehotels<br />

wieder eine Pause machen oder noch einige Schritte zum<br />

Wassermuseum gehen. Eine ständige Ausstellung zeigt dort<br />

einen Querschnitt durch die Geschichte der Wasserversorgung<br />

der Stadt Berlin <strong>von</strong> 1850 bis 1950. Zu seinem<br />

Betriebsbeginn 1893 als drittes städtisches Wasserwerk war<br />

es damals das größte <strong>und</strong> modernste Europas. Heute ist es<br />

mit den sechs Maschinenhäusern, 34 Langsam-Sandfiltern<br />

<strong>und</strong> anderen Wohn- <strong>und</strong> Nebengebäuden ein bedeutendes<br />

Zeugnis der Industriegeschichte (geöffnet: März bis Oktober,<br />

Mi–Fr 10–16 Uhr, Sa+So 10–17 Uhr, November bis<br />

Februar schließt es eine St<strong>und</strong>e früher).<br />

■ Müde Füße? Dann bringt Sie die Straßenbahnlinie 60<br />

zum S-Bahnhof Friedrichhagen. Oder Sie bummeln weiter<br />

durch den Ort, wieder durch <strong>kl</strong>eine Straßen: Kalksee-, Flakensee-<br />

<strong>und</strong> Karl-Frank-Straße – hier wird es besonders für<br />

Genossenschaftler interessant: Die Wohnungsbaugenossenschaft<br />

DPF e. G. hat hier eine Siedlung mit 156 Wohnungen<br />

– sowohl für <strong>kl</strong>eine als auch größere Familien. Dass sich die<br />

Genossenschaftsmitglieder hier so wohl fühlen, liegt nicht<br />

zuletzt auch an den umfassenden Instandsetzungs- <strong>und</strong><br />

Sanierungsarbeiten, die seit 1990 hier durchgeführt wurden.<br />

Ein Haus in der Karl-Franke-Straße Nr. 30–31 haben<br />

hier sogar zwei <strong>Berliner</strong> Genossenschaften gemeinsam: die<br />

DPF <strong>und</strong> die Wohnungsbaugenossenschaft »Köpenick-<br />

Nord« e. G., die ihre meisten Wohnungen im übrigen auch<br />

im grünen Köpenick hat.<br />

Zwischen den nächsten nördlichen Querstraßen Klutstraße<br />

<strong>und</strong> Breestpromenade liegt die Evangelische Freikirche. Der<br />

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Viel gemeinsam!<br />

Friedrichshagener <strong>Bau</strong>unternehmer Karl Spuhn hat sie <strong>1892</strong><br />

gebaut. Knapp 100 Jahre später musste das Kirchengebäude<br />

wegen mangelhafter <strong>Bau</strong>substanz total abgerissen werden.<br />

Es wurde neu errichtet. Nur die Fassade blieb im Original<br />

erhalten: Stein für Stein nummeriert <strong>und</strong> wie ein Puzzle<br />

wieder zusammengesetzt. Über die Scharnweberstraße <strong>und</strong><br />

Am Goldmann Park gelangen Sie (wieder) zum S-Bahnhof<br />

Friedrichshagen.<br />

■ Wer jetzt erst richtig Lust auf Stadt bekommen hat, fährt<br />

zwei S-Bahn-Stationen nach Köpenick <strong>und</strong> bummelt über<br />

die Bahnhofstraße in die Altstadt. Bei einem <strong>kl</strong>einen Schlenker<br />

in die Kinzerallee, Ecke Hämmerling- <strong>und</strong> Langerhansstraße,<br />

sehen Sie auch einige der schönsten, genossenschaftlichen<br />

Wohnbauten des Stadtteils. Der Beamten-Wohnungs-Verein<br />

zu Köpenick e. G. hat hier Gebäude des angesehenen<br />

Architekten Willy Wagenknecht, die unter Denkmalschutz<br />

stehen, in den vergangenen Jahren liebevoll<br />

renoviert.<br />

Weiter auf der Bahnhofstraße Richtung Altstadt spazieren<br />

Sie auf der Lindenstraße zwischen Dahme <strong>und</strong> Spree <strong>und</strong><br />

können sich schon auf gehobene deutsche <strong>und</strong> <strong>Berliner</strong><br />

Küche im Ratskeller freuen (Alt-Köpenick 21, Tel:<br />

652 71 52). Dieser hat es als einziger der wenigen in Berlin<br />

noch existierenden Ratskeller geschafft, sich ein Profil zu<br />

geben. In stilvoller <strong>und</strong> gemütlicher Atmosphäre finden viele<br />

kabarettistische <strong>und</strong> literarische Veranstaltungen statt,<br />

einen besonderen Namen hat er sich auch bei Jazzfre<strong>und</strong>en<br />

gemacht.<br />

Natürlich hat Köpenick noch sehr viel mehr zu bieten, was<br />

wir Ihnen bald auf einem unserer nächsten Stadtspaziergänge<br />

vorstellen möchten.<br />

Das Gemeindehaus der Evangelischen Freikirche Wohnungen des »BWV« in der Seelenbinder Staße/Langerhansstraße in Köpenick<br />

V


VI<br />

Altersgerecht Wohnen<br />

Umgestalten oder Umziehen<br />

R<strong>und</strong> 95 Prozent aller 65-jährigen <strong>und</strong> älteren B<strong>und</strong>esbürger<br />

leben in Privathaushalten. Die Mehrheit tauscht weder nach<br />

dem Auszug der Kinder noch beim Eintritt in den Ruhestand<br />

die bisherige Wohnung gegen eine <strong>kl</strong>einere. Und traditionelle<br />

Alternativen wie Altenheime sind wenig beliebt.<br />

Deshalb ist es besonders wichtig, das Wohnen altersgerecht<br />

zu gestalten <strong>und</strong> auch die Rahmenbedingungen zu schaffen,<br />

die eine Pflege zu Hause erleichtern.<br />

In durchschnittlichen Wohnungen helfen oft schon <strong>kl</strong>eine,<br />

auf die Bedürfnisse des Bewohners ausgerichtete Maßnahmen.<br />

In längst nicht jedem Fall sind Gr<strong>und</strong>rissveränderungen<br />

<strong>und</strong> Eingriffe in die <strong>Bau</strong>substanz erforderlich. Besonders<br />

effektiv sind Maßnahmen, die eine eigenständige Badbenutzung<br />

ermöglichen <strong>und</strong> das Überwinden <strong>von</strong> Treppenstufen<br />

<strong>und</strong> Türschwellen erleichtern. Nützlich ist letztlich jede<br />

Alltagserleichterung, die zur weiteren selbständigen Haushaltsführung<br />

beiträgt. Sicherheit vor Unfällen bietet zum<br />

Beispiel ausreichende Beleuchtung – auch nachts – <strong>und</strong><br />

rutschfester Bodenbelag in allen Räumen. Auch moderne<br />

Technik erleichtert das Leben: Die Klingel <strong>und</strong> Gegensprechanlage<br />

können mit dem Telefon gekoppelt werden.<br />

Fenster, Türen <strong>und</strong> Haushaltsgeräte lassen sich über eine<br />

Fernsteuerung aktivieren <strong>und</strong> bedienen <strong>und</strong> ein Hausnotrufsystem<br />

verschafft ein sicheres Gefühl.<br />

Die wichtigsten Nachrüstungen in Küche <strong>und</strong> Bad:<br />

� Ist schon ein Bad mit Wanne <strong>und</strong> bodengleicher Dusche<br />

vorhanden, beschränkt sich die Nachrüstung auf das Anbringen<br />

<strong>von</strong> Haltegriffen. Die Kosten betragen mit Einbau rd.<br />

150-250 Euro, ein sogenannter Duschsitz kostet ebenfalls<br />

150-250 Euro. Muss erst noch einen bodengleiche Dusche<br />

eingebaut werden, kann das teuer werden: Im Altbau mindestens<br />

8.000-10.000 Euro, wurden bei <strong>Bau</strong> schon die Voraussetzungen<br />

geschaffen, ist eine Nachrüstung günstiger –<br />

rd. 2.500 Euro – sinnvoll kann auch ein höheres WC sein.<br />

� Ist die Mobilität eingeschränkt, kann die Anschaffung<br />

altengerechter Küchenmöbel nötig sein. So müssen eventuell<br />

Herd, Spüle <strong>und</strong> eine Arbeitsplatte unterfahrbar sein, damit<br />

daran auch im Sitzen gearbeitet werden kann. Dazu ist eine<br />

neue Arbeitsplatte mit eingelassener Kochmulde <strong>und</strong> Spülbecken<br />

nötig (mit Einbau ab 1.300 Euro). Eine weitere Maßnahme<br />

ist das Versetzen <strong>von</strong> Hängeschränken oder Regalen,<br />

damit diese auch im Sitzen erreichbar sind. Wichtig sind<br />

immer genügend Bewegungsfreiheit.<br />

Altersgerechte Einrichtungen in Mietwohnungen können<br />

entweder vom Eigentümer oder über eine Mietermodernisierung<br />

finanziert werden. Am besten sprechen Sie mit Ihrer<br />

Genossenschaft über vorhandene Möglichkeiten, wir unterstützen<br />

Sie gern! Aber auch die Bewohner selbst können ihre<br />

Wohnung modernisieren – in Absprache mit ihrer Genossenschaft<br />

<strong>und</strong> mit Hilfe spezieller Finanzierungshilfen. In<br />

zahlreichen B<strong>und</strong>esländern wird der alters- bzw. behindertengerechte<br />

Umbau gefördert. Ein Rechtsanspruch auf Gelder<br />

staatlicher Fördermaßnahmen besteht allerdings nicht.<br />

Das heißt: Wer zuerst kommt, kassiert zuerst. Aber auch die<br />

Pflegeversicherung kann zur Kasse gebeten werden: Umbauten<br />

werden mit bis zu 2.557 Euro bezuschusst, wenn<br />

sich der Pflegebedürftige mit mindestens zehn Prozent an<br />

den Kosten beteiligt.<br />

Hier können Sie sich über das Wohnen im Alter informieren:<br />

� Die kostenlosen Broschüren »Wohnen im Alter« <strong>und</strong><br />

»Wohnen für ältere Menschen – Planung, Ausstattung,<br />

Hilfsmittel« vom B<strong>und</strong>esministerium für Verkehr, <strong>Bau</strong>-<br />

<strong>und</strong> Wohnungswesen in Berlin erhalten Sie unter:<br />

Telefon 0 30/20 08-30 60 (Mo–Fr 9–12 Uhr)<br />

� Arbeitsgemeinschaft Wohnberatung e.V.<br />

B<strong>und</strong>esverband <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong> Wohnberatungen<br />

Adenauer Allee 113, 53113 Bonn<br />

Tel.: 02 28/26 40 11<br />

� Investitionsbank Berlin<br />

Abt. III: Mietwohnungsneubauförderung<br />

Spichernstraße 2, 10777 Berlin<br />

Tel.: 0 30/21 25-0<br />

� Senatsverwaltung für Wohnen, <strong>Bau</strong>en <strong>und</strong> Verkehr<br />

Referat IV A: Mieten <strong>und</strong> Wohnungspolitik,<br />

Neubauförderung<br />

Württembergische Straße 6, 10707 Berlin<br />

Tel.: 0 30/90 12-48 44<br />

Anzeige


Müllkosten sparen – Müll richtig trennen<br />

Bereits in der Küche daran denken!<br />

Sammeln <strong>und</strong> Trennen erfordert viel Platz <strong>und</strong> Stauraum,<br />

oft mehr als in vielen Küchen auf den ersten Blick vorhanden<br />

ist. Annährend zwei Drittel aller Haushalte weichen daher<br />

zum Aufbewahren <strong>und</strong> Trennen in benachbarte Räume aus.<br />

Doch mittlerweile hat sich das Warenangebot erheblich erweitert<br />

<strong>und</strong> die arbeitserleichternden Möglichkeiten stehen<br />

nicht nur Neuküchenkäufern zur Verfügung. Die einfachste<br />

Variante ist die Anschaffung <strong>von</strong> Abfallbehältern mit drei<br />

oder gar vierfacher Unterteilung. Obgleich die <strong>kl</strong>einen Fächer<br />

auf den ersten Blick etwas abschreckend wirken, ist es<br />

viel hygienischer einmal mehr zum Müllhaus zu laufen.<br />

Eine andere Variante ist der Einbau <strong>von</strong> sog. Auszugsschränken,<br />

die platzsparend <strong>und</strong> geruchssicher beispielsweise<br />

unter der Spüle angebracht werden können. Wer Nachrüstung<br />

oder Umbau seiner Küche plant, kann sich auch<br />

<strong>von</strong> einem Küchenspezialisten beraten lassen. Diese bieten<br />

z. B. praktische Abfällschächte für organische Abfälle an, die<br />

direkt in Spülbecken oder Arbeitsplatte integriert sind.<br />

Die Mülltrennung lohnt sich nicht nur in ökologischer – in<br />

Deutschland fallen jährlich 35 Mill. Tonnen Hausmüll an –<br />

sondern auch in finanzieller Hinsicht. Denn eine falsch befüllte<br />

Gelbe Tonne kostet beispielsweise zusätzliches Geld!<br />

Dies ist umso ärgerlicher, da das Wiederverwerten der Verpackungen<br />

über das System des Grünen Punktes bereits<br />

finanziert ist <strong>und</strong> damit das Leeren der Gelben Tonne eigentlich<br />

keine zusätzlichen Kosten verursacht. Doch nur korrekt<br />

befüllte Behälter können ohne Extrakosten geleert werden.<br />

Hausmüll, Glas, Papier <strong>und</strong> Sperrmüll gehören eben nicht in<br />

die Gelbe Tonne! Sonst muss der Vermieter diese zu Lasten<br />

der Betriebskosten entgeltpflichtig als Restmüll entleeren<br />

lassen. Gleiches gilt für die Papier- <strong>und</strong> die BIOGUT-Tonne,<br />

Der nächste Urlaub<br />

Woran muss ich denken?<br />

Die großen Ferien haben begonnen <strong>und</strong> für viele naht der<br />

Sommerurlaub mit Riesenschritten. Da überlegt man jedes<br />

Jahr wieder, woran man alles denken muss. Glüc<strong>kl</strong>icherweise<br />

helfen hier die verschiedensten Chec<strong>kl</strong>isten weiter,<br />

die oftmals bei den Krankenkassen oder in Apotheken erhältlich<br />

sind: <strong>von</strong> A wie Anorak bis Z wie Zahnpasta – an<br />

fast jede Reiseutensilie wird hier erinnert. Doch meistens –<br />

mit den Gedanken schon ganz am Strand oder in den Bergen<br />

– vergisst man die Dinge, die zu Hause zurückbleiben.<br />

Deshalb hier unsere <strong>kl</strong>eine Gedankenstütze:<br />

� Blumen: Kümmern sich Nachbarn oder Verwandte um<br />

Ihre Blumen? Wenn nicht: Pflanzen Sie Ihre Blumentöpfe<br />

z. B. auf Seramis um oder benutzen Sie automatische Bewässerungssysteme<br />

(z. B. im <strong>Bau</strong>markt preisgünstig zu erwerben).<br />

Für Ihre Balkonblumen gibt es auch Kästen, die<br />

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Viel gemeinsam!<br />

deren Entsorgung preiswerter als Restmüll ist. Alte Möbel,<br />

Teppiche <strong>und</strong> andere sperrige Gegenstände nehmen Ihnen<br />

die BSR-Recyclinghöfe ab – bis 2 m 3 sogar kostenlos. Einzelheiten<br />

können unter der Telefonnummer der BSR-Sperrmüllabfuhr<br />

Tel. 89 71-55 55 erfragt werden. Übrigens: Möbel,<br />

die noch in Ordnung sind, werden kostenlos abgeholt <strong>und</strong><br />

ins BSR-Gebrauchtwarenhaus gebracht (Tel. 27 56 26 18).<br />

Was gehört nun in welche Tonne?<br />

Papier/Pappe<br />

DER GRÜNE PUNKT<br />

Braun-/Grünglas<br />

DER GRÜNE PUNKT<br />

Leichtverpackungen BIOGUT Restmüll<br />

DER GRÜNE PUNKT<br />

� Papier: Zeitungen, Zeitschriften, Papier- <strong>und</strong> Pappverpackungen<br />

mit dem Grünen Punkt<br />

� Glas: Einwegflaschen aller Art, Marmeladen- <strong>und</strong> Konservengläser,<br />

Verpackungen aus Glas<br />

� Verpackungen: aus Weißblech <strong>und</strong> Aluminium (Getränkedosen),<br />

aus Verb<strong>und</strong>stoffen (Milchkartons), aus Kunststoffen<br />

(Joghurtbecher)<br />

� BIOGUT: Obst- <strong>und</strong> Gemüsereste, Essensreste, Gartenabfälle,<br />

Kaffeesatz samt Filter, Teebeutel, Haushaltspapier<br />

� Restmüll: Wenn Sie alle Trennmöglichkeiten nutzen,<br />

bleibt gar nicht mehr so viel übrig. Das gehört fast alles in<br />

die graue Tonne.<br />

ein Wasserreservoir vorsehen <strong>und</strong> die Pflanzen zumindest<br />

eine Woche nicht auf dem Trocknen lassen.<br />

� Post: Geben Sie Nachbarn Ihren Briefkastenschlüssel<br />

oder hinterlegen Sie bei der Deutschen Post einen sog. Lagerungsauftrag.<br />

Dann wird die Post während Ihres Urlaubs<br />

gesammelt <strong>und</strong> kann danach <strong>von</strong> Ihnen abgeholt werden.<br />

� Tageszeitung: Bei den meisten Tageszeitungen gibt es die<br />

Möglichkeit, sich die Abonnementzeitung entweder nachsenden<br />

zu lassen, in der Zeit der Abwesenheit Fre<strong>und</strong>e oder<br />

Verwandte damit zu erfreuen oder an soziale Einrichtungen<br />

wie Seniorenheime zu spenden.<br />

� Auto: Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihr Auto so parken,<br />

dass während Ihres Urlaubs ausgeschlossen ist, dass zwischenzeitlich<br />

Parkverbote aufgestellt werden, z. B. wegen<br />

<strong>Bau</strong>arbeiten.<br />

� Schlüssel: Hinterlegen Sie bei einer Person Ihres Vertrauens<br />

Ihre Urlaubsadresse <strong>und</strong> für den Havariefall möglichst<br />

auch einen Zweitschlüssel Ihrer Wohnung.<br />

VII


VIII<br />

Sommerspaß auf dem Balkon<br />

So <strong>kl</strong>appt es auch mit den Nachbarn<br />

Der Balkon ist im Sommer ein willkommener zusätzlicher<br />

Wohnraum. Aber wer ihn problemfrei nutzen will, sollte ein<br />

paar Regeln beachten. Balkon oder Terrasse sind oftmals heißgeliebter<br />

Ersatz für den eigenen Garten. Doch nicht immer ist<br />

die Freude an dem Freiluft-Zimmer ungetrübt. Statt Tomaten<br />

<strong>und</strong> Schnittlauch aus dem Balkonkasten gibt es Ärger mit der<br />

Hausverwaltung oder den lieben Nachbarn, weil dem einen<br />

die ausgewählten Kästen ein Dorn im Auge sind <strong>und</strong> der<br />

andere seine liebe Ruhe fordert.<br />

Normalerweise sind Vermieter <strong>und</strong> natürlich auch die Genossenschaften<br />

froh, wenn die Bewohner mit Blumen <strong>und</strong><br />

Pflanzen aus dem Balkon ein Schmuckstück machen. Trotzdem<br />

kann es Probleme geben, wenn es um die Sicherheit<br />

geht: Kästen müssen an der Brüstung so angebracht sein, dass<br />

sie auf gar keinen Fall herunterfallen <strong>und</strong> jemanden verletzen<br />

können. Neben Kasten-Halterungen, die mit dem Mauerwerk<br />

verb<strong>und</strong>en werden, gibt es auch Systeme, die mittels Klemmfedern<br />

direkt am Balkon zu befestigen sind. Unter den<br />

Kästen darf sich auch keine Staunässe bilden, durch die der<br />

Untergr<strong>und</strong> beschädigt wird <strong>und</strong> bitte Vorsicht beim Gießen:<br />

Die Mitbewohner in den darunter liegenden Wohnungen<br />

sollten nicht »mitbegossen« werden. Dann kann die Party<br />

Scheidung oder Trennung <strong>von</strong> Lebensgemeinschaften<br />

Auswirkungen auf das Nutzungsverhältnis<br />

Oft genug kommt es leider vor: Die Lebenswege <strong>von</strong> Ehepaaren<br />

oder Lebensgemeinschaften trennen sich wieder.<br />

Neben den persönlichen Belastungen, die aus einer solchen<br />

Situation häufig entstehen, beginnt für viele auch ein regelrechter<br />

Papierkrieg. Damit zumindest mit Bezug auf das<br />

Nutzungsverhältnis Klarheit besteht, möchten wir an dieser<br />

Stelle für den Fall der Fälle die Auswirkungen einer Trennung<br />

aufzeigen. Folgende Varianten sind denkbar:<br />

� Beide Partner hatten den Dauernutzungs-<br />

bzw. Mietvertrag unterzeichnet.<br />

Idealerweise einigen sich beide, wer in der Wohnung verbleibt<br />

<strong>und</strong> wer aus dem Vertrag austritt <strong>und</strong> die Wohnung<br />

verlässt. Gemeinsam kann dann nach Zustimmung der Genossenschaft<br />

der Vertrag umgeschrieben werden. Da an jede<br />

Wohnung eine festgelegte Anzahl <strong>von</strong> Genossenschaftsanteilen<br />

geknüpft ist, kann gegebenenfalls die Ergänzung der<br />

Anteile durch den neuen Vertragspartner erforderlich sein.<br />

Kommt eine Einigung nicht zustande, müssen die Gerichte<br />

bemüht werden – beide Partner bleiben bis zur Klärung<br />

Mietvertragsparteien <strong>und</strong> müssen z. B. für die Zahlung des<br />

Mietzinses aufkommen.<br />

Wollen beide Partner aus der bisher gemeinsam genutzten<br />

Wohnung ausziehen, muss der Vertrag <strong>von</strong> beiden Vertragspartner<br />

gemeinschaftlich gekündigt werden.<br />

also steigen? Jein. Denn in Punkto Essen <strong>und</strong> Trinken auf dem<br />

Balkon ist die Rechtsprechung in Deutschland eindeutig. Es<br />

gelten die Zeiten der örtlichen Lärmschutzverordnungen.<br />

Also <strong>von</strong> 9-12 sowie <strong>von</strong> 15-22 Uhr darf man auf dem Freisitz<br />

essen, trinken, sich in normaler Lautstärke unterhalten<br />

<strong>und</strong> gelegentlich eine <strong>kl</strong>eine Party veranstalten – vorausgesetzt,<br />

die Nachbarn werden nicht mehr als erträglich gestört.<br />

Nach 22 Uhr muss das Fest drinnen weitergehen, auch<br />

wenn es noch so leise ist. Ähnlich verhält es sich mit dem<br />

Grillen: Es ist erlaubt, wenn der Nachbar nicht durch Rauch<br />

<strong>und</strong> starke Gerüche belästigt wird.<br />

� Tipp: Bitten Sie Ihre Nachbarn vorher um Verständnis<br />

oder laden Sie sie am besten gleich mit ein.<br />

� Nur ein Partner hatte den Dauernutzungs-<br />

bzw. Mietvertrag unterzeichnet.<br />

Einigen sich beide Partner darauf, dass diese Person in der<br />

Wohnung bleibt, ergibt sich kein weiterer Handlungsbedarf.<br />

Besteht Einvernehmen, dass der andere Partner in der Wohnung<br />

bleibt, ist eine Vertragsumschreibung erforderlich.<br />

Dazu ist die Zustimmung der Genossenschaft notwendig.<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich gilt: Mit einer Vertragsumschreibung gehen<br />

alle Rechte aber auch alle Pflichten – wie z. B. die Durchführung<br />

<strong>von</strong> Schönheitsreparaturen oder die Zahlung des<br />

Mietzinses – an den neuen Vertragspartner über. Auf jeden<br />

Fall sollte frühzeitig mit der Genossenschaft Kontakt aufgenommen<br />

werden, damit Missverständnisse erst gar nicht<br />

entstehen. Am besten sollte auch mit der Genossenschaft<br />

darüber gesprochen werden, wie mit den Anteilen verfahren<br />

wird. Hier gibt es oftmals spezifische Regelungen.<br />

Impressum:<br />

»Viel gemeinsam« – Beilage zu den Mitgliederzeitungen der Genossenschaften:<br />

Berolina, BWV zu Köpenick, DPF, Köpenick Nord , BBWO <strong>1892</strong><br />

Redaktion: »Gilde« Heimbau, Monika Neugebauer<br />

Gestaltung: Elo Hüskes<br />

Druck: Medialis Offsetdruck GmbH<br />

Auflage: 31.100<br />

Berlin, Juli 2002


aktuell Aus den Siedlungen<br />

Siedlungsfeste: Unsere Mitglieder feiern<br />

Siedlungsfest in der<br />

Attilahöhe am 1. Juni 2002<br />

Auf dem Hof des ehemaligen Waschhauses<br />

in der Tankredstraße in der Siedlung<br />

Attila-/Marienhöhe war es auch dieses<br />

Jahr wieder soweit: Der Festausschuss lud<br />

zum geselligen Samstag ein. Für gutes<br />

Essen, Getränke <strong>und</strong> Musik wurde natürlich<br />

gesorgt. Ab 15.00 Uhr warteten auf<br />

die <strong>kl</strong>einen Gäste viele Spiele, eine Hüpfburg<br />

<strong>und</strong> das beliebte Ponyreiten. Am<br />

Abend zeigten eine <strong>Bau</strong>chtanztruppe<br />

sowie ein Cheer-Leader-Team ihr Können.<br />

Jubiläumsfest Siedlung<br />

Ortolanweg am 22. Juni 2002<br />

Eine Seefahrt, die ist lustig … Ganz anders<br />

– nämlich zu Wasser – feierten dieses<br />

Jahr unsere Mitglieder aus dem Ortolanweg.<br />

Um 12.00 Uhr ging’s <strong>von</strong> der<br />

Anlegestelle Treptow mit der Stern- <strong>und</strong><br />

Kreisschifffahrt über Köpenick, die Müggelberge<br />

<strong>und</strong> Grünau zurück zum Treptower<br />

Hafen. Übrigens: Der Ortolanweg hat<br />

dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum! 1977<br />

entstand der Siedlungsabschnitt auf<br />

einer „grünen Wiese“ nahe der damaligen<br />

Stadtgrenze.<br />

Dirk Lönnecker verlost Preise im Zoo.<br />

Spiel <strong>und</strong> Spaß am Wohntag im Zoo<br />

Auf dem Hoffest im Vogelbusch<br />

Siedlungsfest in Wandlitz<br />

(Vogelbusch)<br />

am 15. Juni 2002<br />

Aus den Siedlungen<br />

Mit Kaffee <strong>und</strong> Kuchen wurde um 15.00<br />

Uhr das 2. Siedlungsfest der „Siedlung<br />

Vogelbusch“ eröffnet. Für die Kinder gab<br />

es viele Aktionen, wie z. B. ein Tischtennisturnier,<br />

Sackhüpfen, Eierlaufen <strong>und</strong><br />

ein Fahrradhindernislauf. Natürlich gab’s<br />

auch wieder Grillwürstchen mit dazu<br />

passenden Getränken <strong>und</strong> zünftiger<br />

Musik.<br />

Wohntag am 29. Juni 2002 in Charlottenburg<br />

Den Wohntag 2002 nahmen die Charlottenburger<br />

zum Anlass, ein Hoffest zu veranstalten.<br />

Bei der Organisation war<br />

unser fleißiges Charlottenburger Concierge-Team<br />

maßgeblich beteiligt. Neben<br />

Bier-, Sekt- <strong>und</strong> Grillständen gab es auch<br />

Kaffee <strong>und</strong> Kuchen sowie viele weitere<br />

Köstlichkeiten. Seidenmaler stellten am<br />

eigenen Stand ihr Handwerk vor. Und für<br />

die lieben Kleinen gab es Kinderschminken,<br />

Wettbewerbe <strong>und</strong> viele weitere<br />

Spiele; außerdem haben die Cookeria-<br />

Damen mit den Kindern Waffeln gebacken.<br />

Mit <strong>Bau</strong>chtanzgruppe <strong>und</strong> guter<br />

Laune feierten die Bewohner bis 20 Uhr.<br />

Am Wohntag war die „<strong>1892</strong>“ außerdem<br />

noch bei den Veranstaltungen im Zoo <strong>und</strong><br />

in den Gropiuspassagen dabei. (Lesen Sie<br />

dazu die Seiten II <strong>und</strong> III.) ■<br />

Weitere Hoffeste<br />

warten auf Sie:<br />

� Falkenberg 24. August 2002<br />

� Schillerpark 24. August 2002<br />

� Asternplatz 31. August 2002<br />

5


Serie<br />

aktuell Serie<br />

1945 –1952: Neubeginn in Ruinen<br />

Die genossenschaftliche Demokratie wird wiederbelebt<br />

Charlottenburg, Kinderfest, 1949<br />

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges<br />

gelang es den verbliebenen Mitgliedern<br />

trotz widriger Umstände, die<br />

Strukturen ihrer ehemaligen Genossenschaft<br />

innerhalb <strong>von</strong> nur zwei Jahren<br />

wieder aufzubauen. Da die Genossenschaft<br />

1944 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt<br />

hatte, musste zunächst die Wiederzulassung<br />

beantragt werden – die<br />

notwendige Registrierung erfolgte bereits<br />

am 31. Mai 1945. Noch im Dezember<br />

1945 wurde ein Notvorstand eingesetzt,<br />

der im Sommer des Folgejahres<br />

durch einen ordentlich bestellten abgelöst<br />

wurde. Zuvor hatte die erste<br />

ordentliche Vertreterversammlung nach<br />

Kriegsende im Juni 1946 einen neuen<br />

Aufsichtsrat gewählt. Im Laufe des folgenden<br />

Jahres konstituierten sich dann<br />

die Siedlungsausschüsse neu.<br />

Mit dem Wiederentstehen demokratischer<br />

Strukturen konnte auch das genossenschaftliche<br />

Miteinander reaktiviert<br />

werden – Beleg dafür waren u.a. die<br />

Siedlungsfeste, die bereits im ersten<br />

Nachkriegssommer mit viel Improvisationstalent<br />

organisiert wurden. Die Genossenschaftssiedlungen<br />

wurden so in der<br />

Trümmerlandschaft Berlins zu »sozialen<br />

Inseln«, die auch oder insbesondere den<br />

zurückkehrenden Bewohnern Heimat<br />

<strong>und</strong> Zuhause bieten konnten.<br />

6<br />

Die wirtschaftliche Lage der „<strong>1892</strong>“<br />

indes stellte sich angespannt dar. Der<br />

Wohnungsbestand war zu 13,5 % schwer<br />

beschädigt <strong>und</strong> bis zur Obergrenze mit<br />

Hypotheken belastet. Während mit der<br />

Währungsreform 1948 in Westdeutschland<br />

die Voraussetzungen für den Wirtschaftsaufschwung<br />

geschaffen waren,<br />

verlor Berlin seine Metropolenfunktion<br />

<strong>und</strong> rückte in das politische <strong>und</strong> wirtschaftliche<br />

Abseits. Insbesondere die<br />

Blockade durch die sowjetische Besatzungszone<br />

in den Jahren 1948/49 lastete<br />

schwer auf der Stadt <strong>und</strong> ihren Bewohnern.<br />

In den Nachkriegsjahren beschränkte<br />

sich die <strong>Bau</strong>tätigkeit deshalb<br />

faktisch auf notdürftige Reparaturen <strong>und</strong><br />

Enttrümmerungen – zumal es an Material<br />

<strong>und</strong> Fachleuten mangelte. Gleichzeitig verlor<br />

die „<strong>1892</strong>“ ihre Siedlungen im Ostteil<br />

der Stadt. Proskauer Straße, Stargarder<br />

Straße <strong>und</strong> Gartenstadt Falkenberg wurden<br />

1951 unter die Verwaltung der Kommunalen<br />

Wohnungsverwaltung gestellt,<br />

die Geschäftstätigkeit der genossenschaftlichen<br />

Wohnungsunternehmen ge-<br />

Achtung!<br />

Ab sofort neue<br />

Telefonnummern<br />

Seite 2<br />

setzlich auf die Westsektoren reduziert.<br />

Selbst das Lastenausgleichsgesetz ein<br />

Jahr später brachte für die „<strong>1892</strong>“ keine<br />

Erleichterung. Im Gegenteil: Die Genossenschaft<br />

musste mit erheblichen Verpflichtungen<br />

rechnen ohne im Gegenzug<br />

auf finanzielle Unterstützung hoffen zu<br />

dürfen. Denn obgleich ihre Häuser durch<br />

erhebliche Kriegsschäden gekennzeichnet<br />

waren, konnte sie als juristische Person<br />

keine Lastenausgleichszahlungen<br />

erhalten.<br />

Erst mit der Übernahme des Ersten Wohnungsbaugesetzes<br />

wurde auch West-<br />

Berlin ab 1952 in das Finanzsystem der<br />

B<strong>und</strong>esrepublik Deutschland <strong>und</strong> die<br />

Mittelverteilung des B<strong>und</strong>es für den<br />

Wohnungsbau einbezogen. Damit waren<br />

die Weichen für den Beginn des Wiederaufbaus<br />

auch in West-Berlin gestellt. Die<br />

Verbindlichkeiten aus dem Lastenausgleichsgesetz<br />

wurden für Berlin sukzessive<br />

gekürzt <strong>und</strong> mit <strong>Bau</strong>leistungen verrechnet,<br />

so dass sie ihre Belastung für<br />

die „<strong>1892</strong>“ zunehmend verloren. Das<br />

sechzigjährige Jubiläum der Genossenschaft<br />

im gleichen Jahr stand gleichermaßen<br />

im Zeichen <strong>von</strong> Rückbesinnung<br />

<strong>und</strong> neuer Standortbestimmung. Eine<br />

Jubiläumsschrift dokumentierte die bis<br />

dato wechselvolle Geschichte <strong>und</strong> den<br />

schwierigen Neuanfang der „<strong>1892</strong>“. ■


aktuell Leserbrief<br />

Haussprecher auf Tagesfahrt<br />

Spaziergang im Gartenstadtweg<br />

Charlottenburger Haussprecher machten<br />

sich am 16. März 2002 auf eine <strong>kl</strong>eine<br />

Bildungsreise. Unsere Reiseroute<br />

führte uns nach Wandlitz zur Vogelbuschsiedlung<br />

mit ihren neuen bunten<br />

Häusern. Der 4. <strong>Bau</strong>abschnitt ist so gut<br />

wie fertig. Besichtigen konnten wir dort<br />

die Gästewohnung. Dort könnte man<br />

durchaus Urlaub machen. Danach fuhren<br />

wir mit unserem Bus <strong>von</strong> der BVB zurück<br />

nach Berlin Friedrichshain in die Proskauer<br />

Straße, nach Lichtenberg in die<br />

Archenholdstraße. Aufgelockert wurde<br />

der weitere Weg durch belegte Brötchen<br />

<strong>und</strong> diverse Getränke, welche wir im Bus<br />

gebunkert hatten. Zeit zur Einkehr war<br />

nicht vorhanden.<br />

Weiter ging es nach Altglienicke zum<br />

Gartenstadtweg. Prächtig anzusehen sind<br />

die nun fertig restaurierten Häuserfassa-<br />

In der Siedlung Vogelbusch (Wandlitz)<br />

den in ihren ursprünglichen Farben, so<br />

wie Bruno Taut sie geschaffen hatte. Ein<br />

privater Besuch lohnt sich. Danach konnten<br />

wir eine 3-Zimmer Wohnung <strong>und</strong> eine<br />

5-Zimmer Mansardenwohnung mit Balkonblick<br />

nach drei Seiten des Gebäudes<br />

im 1. <strong>Bau</strong>abschnitt der Neubausiedlung<br />

„PARADU“ auf dem Falkenberg besichtigen.<br />

Die ersten Mieter ackern bereits im<br />

Garten <strong>und</strong> wenn der „Central Park“ erst<br />

angelegt ist, dann wird es paradusisch<br />

sein. Neue <strong>und</strong> alte Architektur, neue<br />

Techniken, neue <strong>Bau</strong>stoffe, welche sich<br />

uns erschlossen, gaben uns Gesprächsstoff.<br />

Herzlichen Dank an unsere Vorstandsmitglieder<br />

Hans-Jürgen Hermann<br />

<strong>und</strong> Dirk Lönnecker, die uns mit den notwendigen<br />

Informationen versorgten.<br />

Harald Graening (Siedlungsausschuss<br />

Charlottenburg ■<br />

Auf geht’s!<br />

Leserbrief/Auf geht’s<br />

Liebe Leserinnen,<br />

liebe Leser,<br />

Am 23. Dezember 1999 war es soweit.<br />

Die „<strong>1892</strong>“ war unter der Adresse<br />

„bbwo<strong>1892</strong>.de“ online. Unter Beteiligung<br />

der Siedlungsausschüsse Charlottenburg,<br />

Nettelbeckplatz <strong>und</strong> Tempelhof<br />

war in den Monaten zuvor kräftig<br />

am ersten Internetauftritt unserer<br />

Genossenschaft gearbeitet worden.<br />

Viele Anregungen der Arbeitsgruppe<br />

wurden aufgenommen, aber fast ebenso<br />

viele mussten auch verworfen werden.<br />

Gleichwohl können wir behaupten,<br />

eine <strong>von</strong> unseren Mitgliedern mitgestaltete<br />

Homepage ins world wide<br />

web gestellt zu haben.<br />

Im März 2001 wurde <strong>von</strong> unserem Prüfungsverband<br />

ein Wettbewerb für die<br />

beste Webseite der Berlin/BrandenburgischenWohnungsbaugenossenschaften<br />

ausgeschrieben. Die Jury unter Vorsitz<br />

des Marketing-Professors Dr. Helge<br />

Löbler der Universität Leipzig befand<br />

unseren Internetauftritt sodann als<br />

besten der fast 40 eingereichten Vorschläge.<br />

Hierauf können alle Beteiligten<br />

der „<strong>1892</strong>“ stolz sein.<br />

Aber, wer rastet der rostet – oder Stillstand<br />

ist Rückschritt; im Zeitalter der<br />

neuen Medien ist eine ständige Verbesserung<br />

notwendig, um mitzuhalten.<br />

Wir brauchen also Anregungen, Hinweise<br />

oder Unterstützung für die Überarbeitung<br />

unserer Homepage. Chat, community<br />

& co; Wohnungsangebote, Betriebskosten-<br />

oder Mietkontoinformationen,<br />

Buchung <strong>von</strong> Gästewohnungen;<br />

´electronic banking´ für die Spareinrichtung,<br />

was wünschen sich / was brauchen<br />

unsere Mitglieder?<br />

Auf geht’s, sagen Sie uns Ihre Meinung,<br />

per Telefon: 30 30 20, Fax: 30 30 21 65,<br />

per Brief oder per e-mail:<br />

vorstand@bbwo<strong>1892</strong>.de.<br />

Ihr<br />

Dirk Lönnecker<br />

7


Impressum<br />

Mitgliederzeitung der <strong>Berliner</strong> <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong><br />

<strong>Wohnungsgenossenschaft</strong> <strong>von</strong> <strong>1892</strong> eG,<br />

Knobelsdorffstraße 96, 14050 Berlin,<br />

www.bbwo<strong>1892</strong>.de<br />

Titelfoto: Siedlung Nordufer<br />

Redaktion: »Gilde« Heimbau GmbH<br />

Gestaltung: Elo Hüskes<br />

Druck: Medialis Offsetdruck GmbH, Berlin<br />

<strong>Berliner</strong> <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong> <strong>Wohnungsgenossenschaft</strong> <strong>von</strong> <strong>1892</strong> eG · Knobelsdorffstr. 96 · 14050 Berlin<br />

Pressesendung · Entgelt bezahlt · A31344

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