Chronik - Theatergruppe Gerstungen eV

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Chronik - Theatergruppe Gerstungen eV

Chronik

1994-2009


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15 Jahre Theatergruppe Gerstungen

„Ich hatte ’nen Traum- ’s geht über Menschenwitz, zu sagen, was es für ein Traum war!“

Nicht nur für Zettel aus Shakespeares Sommernachtstraum wird wahr, was man sich kaum zu träumen

wagt. Auch für uns, die Theatergruppe Gerstungen e.V., wird in diesem Jahr ein Traum Wirklichkeit. Wir

feiern unseren 15. Geburtstag!

Man glaubt es kaum, aber aus dem kleinen Trüppchen einiger Karnevalstänzer sowie Sprechern und Sängern

der Kirchgemeinde Gerstungen ist eine Laienschauspielgruppe auf hohem Niveau erwachsen. Alles begann

damals in der Katherinenkirche in Gerstungen mit Szenen aus dem Musical „ Jesus Christ Superstar“ und

heute spielen wir spannende Klassiker der großen Theaterbühnen. Wir alle erinnern uns dabei bestimmt an

Shakespeares „Romeo und Julia“ und Hofmannsthals „ Jedermann“. Es waren wunderbare Momente, in denen

diese Stücke entstanden, die mit viel Blut, Schweiß und Tränen verbunden waren. Aber ich glaube, keiner,

nicht ein Akteur hinter und auf der Bühne, kein Gastkünstler und kein Zuschauer bereut einen davon.

Uns bleibt an dieser Stelle nach 15 Jahren nur noch Dank zu sagen bei allen, die uns auf diesem Weg begleitet

haben. Den vielen Menschen, die finanzielle, kulturpolitische, ideelle und fachliche Unterstützung geleistet

haben, durch die wir geworden sind, was wir sind. Die Theatergruppe Gerstungen e.V..

Aber vor allem hab Dank hochverehrtes Publikum, für das Brot des Künstlers - den Applaus der vielen Jahre!

„So verheißt auf Ehre Droll, bald Euch unsres Dankes Zoll!“ (Puck aus dem Sommernachtstraum)

Jana Freiberg- Mikat

Regie und Gesamtleitung

1. Vorsitzende Theatergruppe Gerstungen e. V.


Grusswort des Bürgermeisters

Als 1994 die Theatergruppe Gerstungen ins Leben gerufen wurde, war das nicht Zufall oder eine

Laune von Jana Freiberg, sondern Vorsatz, mit Gleichgesinnten einen wichtigen kulturellen Beitrag

für unsere Generation und Gemeinde leisten zu wollen.

Die mittlerweile 45 Mitglieder der Theatergruppe Gerstungen haben es in hervorragender Art und Weise

verstanden, ihr ständig wachsendes Publikum über 15 Jahre zu begeistern. Einzelne Aktive besonders

hervorzuheben erscheint nicht gerecht, da jede Theateraufführung ein Produkt kollektiver künstlerischer

Arbeit ist, die von der Regie geleitet und von Bühnenbild, Technik, Maske, Requisite und anderen

Bereichen unterstütz wird. Und dieses Zusammenspiel hat jährlich an den unterschiedlichsten Aufführungsorten

professionell funktioniert. So ist es nicht verwunderlich, dass die Theatergruppe Gerstungen

weit über unsere Ortsgrenzen bekannt und begehrt ist.

Ich wünsche allen Mitwirkenden der Theatergruppe Gerstungen auch weiterhin ein stets begeistert klatschendes

Publikum bei ausverkauften Veranstaltungen und auch großzügige Sponsoren zur dauerhaften

materiellen und finanziellen Absicherung zukünftiger Aufführungen. Die Gemeinde Gerstungen wird

diesbezüglich jede mögliche Unterstützung gewähren.

Viele Theaterfreunde freuen sich schon auf das Jubiläumsstück Museumsnächte „Mondscheinmystik“

im Gerstunger Schloss.

Gerstungen, im Juni 2009

Ihr Bürgermeister

Werner Hartung


Liebe Leserin, lieber Leser!

Wenn Sie diese Festschrift aus Anlass des fünfzehnjährigen

Bestehens der Theatergruppe Gerstungen in Ihren Händen

halten, dann verbindet uns zumindest eines: die Freude am

Theater, an Spiel, Tanz und Gesang ganz allgemein.

Fünfzehn Jahre Laientheater auf hohem Niveau – das verdient

Anerkennung, Lob und auch ein Stückchen Bewunderung.

In einer Zeit, da Parteien, Vereine und auch „unsere liebe Kirche“

nur mit Mühe Menschen, insbesondere junge Leute, zu

Mitarbeit und tatkräftigem Engagement bewegen können, gelingt

es den Gerstunger Theaterleuten spielend (wie auch sonst!),

Menschen verschiedener Herkünfte und Generationen für ihre

jeweiligen Jahresprojekte zu begeistern. Die Ergebnisse konnten

sich noch immer sehen und hören lassen.

Dabei haben die Gerstunger Theatermacher in all den fünfzehn

Jahren der Versuchung widerstanden, allzu leicht bekömmliche

Theaterkost zu servieren. Immer waren die Stücke und Programme

auch Nach-Denk-Stücke, boten neben vergnüglichem Sehund

Hörgenuss noch genug Stachel und Widerhaken.

Komödienstadl fand in Gerstungen nicht statt!

Wer sich –wie wir– zu den regelmäßigen „Kunden“ der Gerstunger

Theatergruppe zählt, der konnte mit Freude feststellen, wie

sich über die Jahre auch die Akteure verändert, entwickelt haben,

wie da nicht selten aus Spielern Spielerpersönlichkeiten wurden.

Der bedeutende französische Regisseur und Pantomime Jean-

Louis Barrault beschreibt denn auch das Entwickeln und Kultivieren

des Spieltriebs der Menschen als einen Akt der Befreiung

folgendermaßen: „Das Spiel ist das erste Serum, das der Mensch

gegen die Angst erfand. Die Innen- und die Außenwelt üben

ständig einen Druck aufeinander aus. Wenn der Druck der Innenwelt

stärker ist als der der Außenwelt, handelt der Mensch

frei, nach seinem Willen. Ist dagegen der Druck der Außenwelt

stärker, muss der Mensch über sich ergehen lassen, was die Welt

ihm aufzwingt.“

Bleibt uns im Rahmen dieses Grußwortes nur noch zu sagen:

Gut und schön, dass es die Theatergruppe Gerstungen gibt, gut

für die Spielenden, gut für das Publikum, das zu Recht auf weitere

Inszenierungen und Aufführungen gespannt sein darf, wir

sind es jedenfalls.

Gern denken wir auch an erfolgreiche Aufführungen und bemerkenswerte

Events in unserer Katharinenkirche zurück.

Die Kirche bleibt ein offenes Haus. Es gibt so manches auch gemeinsam

zu bedenken und zu erfahren – wenn Kultur und Kultus

einander begegnen.

Wir wünschen alle Zeit gute Inspiration,


Eine fördernde Selbsterfahrung

Theaterspiel hat in Gerstungen Tradition. Eine letzte Blütezeit hatten wir nach dem Krieg bis 1961, als

das Sicherheitsregime im Grenzgebiet verschärft und zudem die Freilichtbühne Weinberg mit Bauschutt

und Müll zugeschüttet wurde.

Schüler der Goethe-Oberschule hatten diese schön gelegene Spielstätte in freiwilliger Arbeit geschaffen.

Während des Frühsommers führte die jeweilige Theatergruppe, zuletzt unter bewährter Leitung

der Studienrätin Fräulein Keibel, Stücke der dramatischen Literatur auf, erforderlichenfalls in spielbarer

Länge. Aber auch im Rautenkranzsaal fanden Aufführungen statt. Aus dieser vortrefflichen jungen Mimenschar

ging ein großes Talent hervor, auf Großstadtbühnen und in Filmen spielend, Erich Schleier

aus Berka.

Gehen wir noch weiter zurück. So wird von einer Theatergruppe innerhalb der Gerstunger Bürgerschaft

während der zwanziger Jahre und wohl noch kurze Zeit danach berichtet. Ein weiterer Hinweis waren

Kulissen auf der Bühne des inzwischen abgerissenen Wehnerschen Saales an der Landstraße (heute Restaurant

„La Fontana“). Hier pflegten die Eisenbahner unseres Bahnhofes Geselligkeit und Kultur, und

sicher übten sich hier auch Untersuhler Akteure im szenischen Spiel.

In der Kaiserzeit hielt man gerne Bälle ab, und nicht selten wurde dabei ein „lebendes Bild“ nach einem

berühmten Gemälde inszeniert, wie wir es kürzlich in der Katharinen- Kirche mit Leonardo da

Vincis „Abendmahl“ erleben konnten. Es wurde dargestellt von der neuen Gerstunger Theatergruppe,

die in diesem Jahr ihr fünfzehnjähriges Bestehen feiert. Unter der engagierten Leitung von Jana Freiberg-

Mikat, die selbst Texte schreibt und vorhandene bearbeitet, wurde das Niveau der Anforderungen

immer weiter gesteigert. Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstdisziplin Umfangreiches und Schwieriges

bewältigt und wie abwechslungsreich die Darbietungen gestaltet werden. Die Musensöhne und –töchter

spielen richtige Bühnenstücke („Romeo und Julia“ und weitere), beleben, kostümiert agierend, ande-


erseits Plätze, Gassen, Wald, Flur und Innenräume (Weimar, Kohlbach oder Museumsräume), oder sie

mischen sich einfach unters Volk als Statuen, als gutmütige Provokateure und Spaßmacher (Wartburg in

Eisenach, Grüne Woche Berlin oder Bahnhofsvorplatz Gerstungen).

Und mit dem Rollenspiel ist es nicht getan. Die gute Sache wird abgerundet durch die Kunst der Gewandschneiderinnen

und der Maskenbildner, das handwerkliche Geschick derer, die die notwendigen

Bauten schaffen, die Kunstfertigkeit der Maler und Dekorateure, das Können der Leute vom Elektrofach

für die Licht-, Bild- und Tontechnik, womit hier noch nicht alles Notwendige erwähnt wird.

Dass bei der erfolgreichen Bewältigung derartig anspruchsvoller Aufgaben jeder eine fördernde Selbsterfahrung

macht, die seine Persönlichkeit stärkt, leuchtet ein.

In freundschaftlichem Nebeneinander gestaltet die Theatergruppe des Gymnasiums ebenfalls Theaterabende.

Altpfarrer Linsenbarth, dem Theaterspiel und der Kunst überhaupt zugetan, dichtete das Jenenser Studentenlied

für unseren Ort um: „ In Gerstungen lebt sich`s bene, in Gerstungen lebt sich`s gut.“ Viele

Akteure tragen dazu bei, ganz besonders unsere Theatergruppe. Jana und all ihren Mitwirkenden sei

Dank!

Manfred Schramm


1994/1995

Jesus umringt von den Kranken

In der Kirche von Gerstungen

„Jesus“

1994/1995

29.10. 1994 - Katharinenkirche Gerstungen

Frühjahr 1995 - Kirche Steinbach/ Thüringen

Aus dem Programmheft zum Stück:

„Jesus – so lautet die kurze und doch so vieles umfassende Überschrift, die die

Initiatoren, Jana Freiberg und junge Leute aus Gerstungen, dieser Veranstaltung

gegeben haben.

Zu allen Zeiten hat die Person Jesu eine große Anziehungskraft auf Menschen

ausgeübt. Sie haben sich an ihr orientiert, sie geliebt, sich an ihr wund gerieben

oder sie gehasst.

Gleichgültigkeit gegenüber Jesus von Nazareth, seinem Leben und seiner Botschaft,

ist wohl erst eine weit verbreitete Einstellung unserer Tage. Dabei lohnt

die Auseinandersetzung mit Jesus! Diese Erfahrung wird jeder machen, der

sich in sie hineinbegibt. Solch einen Versuch wollen die jungen Leute wagen.

Tanz- und Gesangsszenen aus der Rockoper „Jesus Christ – Superstar“ stehen

neben biblischen Texten und Aussagen über Jesus aus unserer Zeit.

Vielleicht wird sie, liebe Besucher, ein Fremdheitsgefühl überkommen, wenn

in einer Kirche getanzt wird, oder wenn Maria Magdalena dem schlafenden

Jesus ihre Liebe eingesteht…“

(Pfarrerehepaar Gisela und Bernd Freiberg)


Mitwirkende:

Jesus Ronny Skeries

Judas / Simon Ronny Barufke

Maria Magdalena Sandra Winter,

Jana Freiberg

Pontius Pilatus Gerd Börner

Tanz „Traum

des Pilatus“ Mandy König

Geldverleiher /

Händler Astrid Schäfer, Melanie Scholz,

Katharina Scholz, Diana Sust,

Irmgard Katzmann, Luise-Lotte

Fink, Friedel Börner,

Erika Schmidt

Kranke Stefanie Seidel, Christin Senf,

Janine Brix, Heike Rudloff,

Sabine Gernke, Rebekka

Meier, Lydia Schwarz,

Sabine Zellmann

Jugendliche Tänzer Monique Strobach, Melanie

Scholz, Katharina Scholz,

Mandy König

Volk Jenny Renner, Sylvia

Schäfer, Karin Schäfer,

Gerhard Schäfer

Sprechtexte Mitglieder der Jungen Gemeinde

und das Pfarrerehepaar

Freiberg

Weiterhin

wirkten mit: eine Bläsergruppe unter Leitung

von Heinrich Margraf


1996

„Lebe mit Menschen“ 1996

Annette Glaser, eine Darstellerin, erinnert sich:

Je näher der Tag der Premiere rückte, umso nervöser wurde ich. Ich hatte die

Rolle eines Programm-Überleiters, so etwas wie die Hauptrolle – und das

als Debüt in der Theatergruppe!

Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen, wie aufgeregt ich war, als wir

zum Schminken erschienen. Der Schminkraum – ein Klassenzimmer im

Gymnasium – glich einem Ameisenhaufen. Es herrschte hektisches Hin und

Her, Stimmengewirr…

Aber trotzdem war in uns eine feierliche Stimmung, weil wir es geschafft hatten,

ein solches Stück – zum großen Teil selbst geschrieben – auf die Bühne

zu bringen. Ein Stück, das einerseits vor Lebenslust sprühte und andererseits

nachdenklich stimmte. Denn wir machten dem Zuschauer und uns selbst bewusst,

dass wir nur diese eine Erde haben und dass alles, was wir haben, nur

geliehen ist.

Damals waren wir noch nicht so professionell ausgestattet wie heute, weder in

der Maske, noch seitens der Technik oder der Requisite. Ganz zu schweigen

von einem Kostümfundus. Alles war einfach, aber es war klasse, mitzuerleben,

wie aus den wenigen Mitteln ein so erfolgreiches Bühnenstück wurde!

Und die Lust auf Neues in einer bunt zusammen gewürfelten Gruppe, die sich

auch durch das ständige Kommen und Gehen der aktiven Mitglieder auszeichnet,

war es auch, was mich persönlich dazu veranlasste, weiterhin in der

Theatergruppe Gerstungen mitzumachen.


Mitwirkende:

Leben; Beobachter Annette Glaser

Kahimana (Beschützerin der Wesen Jana Freiberg

des Universums)

Melodis (Schöpferin der schönen Sandra Winter

Künste)

Floraunix (Wächterin des Waldes) Roswitha Krämer

Orak Edah (Verwalter der Planeten) Ronny Barufke

Tempus (Hüter der Zeit) Tino Zielonka

Pünktchen (Vertreter der Kinder) Ronny Skeries

Mutter; Flüchtling Luise-Lotte Fink

Mutter Siegrid Siefert

Die Macht; Flüchtling Irmgard Katzmann

Die Ohnmacht; Gitarre Hanna Freiberg

Kind; Tanz Nicole Schneider

Kind („Widerstand…“) Maria Kaufmann

Kind („Ich bin ein Kind“) Claudia Thomys

Nachrichtensprecherin Erika Schmidt

Flüchtlinge; Tanz

Stefanie Seidel, Cindy Krause, Sabine Zellmann

Tanz

Monique Strobach, Sabine Gernke, Heike Rudloff, Diana

Sust, Sabine Rindt, Nicole Bach, Elisabeth Kühn

Solotanz Christin Schönfeld

Chor

Franziska Müller, Franziska Bernreuter, Ulrike Irrgang,

Tanja Nikolai, Nadine Meiß, Peggy Krause, Nancy Stephan,

Anika Rausch, Nicole Reschke, Kathleen Nitsche,

Andy Kohlhaus

Stimme Streichler Michael Schulz

Flügel; Keyboard Jens Mikat

Texte und Übersetzungen

Roswitha Krämer, Sandra Winter

Souffleuse / Souffleur

Fredy und Gerhardt Richter

Kostüme

Annette Glaser, Irmgard Katzmann, Monique Strobach

Choreographie & Jana Freiberg

Gesamtleitung

Neue Werra-ZeituNg vom 21.06.1996:

„Das Atrium des Gymnasiums, als Pausenraum und Aula

geplant – nunmehr auch Konzerthalle und Theater…

Was da im Atrium der Gerstunger Schule an Schauspielkunst

geboten wurde, verdient höchstes Lob. Kinder,

Schüler und Erwachsene fanden zu einer wunderbaren

darstellerischen Leistung. Die sprachliche Ausdruckskraft,

die Kostüme, die raffinierte Nutzung des Raumes für eine

offene Bühne überzeugten. Das war gekonnt. Musik, Tanz

und Gesang begeisterten… An diesem Abend triumphierten

Herz und Verstand. Der Applaus bewies es…“


1996

„Das Schaufenster“ 1996

Ein modernes Krippenspiel

Mit diesem Stück stellte die Theatergruppe ihr drittes, selbst

erarbeitetes Stück vor. Es beschäftigt sich

mit Gedanken und Visionen

Vorübergehender beim Anblick

einer Krippendarstellung

in einem Schaufenster.

Zu Worte kommen dabei u. a.

Arbeitslose, eine Schwangere

oder der Manager, die sich allesamt

begleitet von szenischen

Darstellungen und Kommentaren

kritisch mit dem Verhältnis

von Weihnachten, kirchlicher und

gesellschaftlicher Darstellung und

der Realität auseinandersetzen.

Wichtig erschien uns, dass nicht

unbedingt so genannte christliche

Werte im Mittelpunkt stehen,

sondern dass vielmehr Themen wie

Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe

aus „weltlicher“ Sicht interpretiert

werden sollten.


Mitwirkende:

Frau Gottheit Roswitha Krämer

Manager Michael Schulz

Wahrsagerin Annette Glaser

Dichter Tino Zielonka

Arbeitslose Sandra Winter

Nico Gerber

Familienvater Ronny Skeries

Pfarrer Ronny Barufke

Junges Mädchen Hanna Freiberg

Kind Maria Kaufmann

Pantomime Monique Strobach

Nicole Schneider

Claudia Thomys

Heike Rudloff

Sabine Gernke

Christin Schönfeld

Statisten Erika Schmidt

Luise-Lotte Fink

Irmgard Katzmann

Franziska Katzmann

Doreen Tenner

Sandra Nitsche

Kathleen Nitsche

Cindy Krause

Maske Diana Sust

Kostüme Erika Schmidt

Annette Glaser

Monique Strobach

Bühnenbild Ronny Skeries

Ronny Barufke

Nico Gerber

Technik Lars Landefeld

Ronny Skeries

Requisite Reina Krämer

Plakat & Programm Jens Mikat

Gesamtleitung Jana Freiberg


1997

„Wenn du geredet hättest,

Desdemona“

1997

uNgehalteNe redeN uNgehalteNer FraueN

Christine Brückner ist ungehalten. Es sind so viele berühmte Reden berühmter

Männer bekannt. Hatten Frauen denn nichts zu sagen? Oder

wurde nur nicht überliefert, was sie zu sagen hatten?

Diese kulturgeschichtliche Ungerechtigkeit wollte Christine Brückner (verstorben

1996) nicht auf sich beruhen lassen, und so erfand sie Reden für Frauengestalten

aus alten Mythen, für Musen, Geliebte, Ehefrauen großer Männer

in Literatur und Geschichte, wie sie nach allem, was wir von ihnen wissen, in

dieser Weise hätten gehalten werden können. Dabei macht sie aus ihren ungehaltenen

Frauen nicht etwa nachträglich moderne Frauenrechtlerinnen, sie

zeigt vielmehr – sich dicht an die Überlieferung haltend-, dass Schwäche oft

nur als Schwäche erscheint und dass Frauen, wenn sie sich ins Leben mischen

und gehört würden, stark und mutig sein und manches verhindern könnten –

Krieg zum Beispiel oder Leben ohne Liebe.

(aus: Christine Brückner: „Wenn Du geredet hättest, Desdemona“, Verlag Ullstein, 1991)

Mit diesem Stück, nach dem gleichnamigen Buch von Christiane Brückner,

startete die Theatergruppe eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Motto

„Theater im Rathaus“. In diesem Rahmen sollten in unregelmäßigen Abständen

Kleinkunstabende, Lesungen etc. stattfinden.

Das Foyer mit Treppenaufgang des Rathauses diente als ungewöhnlicher Veranstaltungsort.

Man saß nicht wie im Theater in Reih und Glied, sondern der

Zuschauer befand sich mitten im Geschehen, alles war zum Greifen nahe. Die

Schauspieler agierten zwischen den wenigen Tischen für das Publikum. Kerzenlicht

und mit Tuch verhüllte Wände schufen eine ganz besondere Atmosphäre.


Mitwirkende:

Sprecher Ronny Barufke

Christiane

von Goethe Claudia Thomys

Sappho Erika Schmidt

Katharina Luther Alexandra Zimmer

Desdemona Heike Rudloff

Hetäre Megara Roswith Krämer

Maria Annette Glaser

Ungeborene Sabine Gernke

Eva Braun Nicole Schneider

Gudrun Ensslin Verena Pfannkuch

Souffleuse Christin Schönfeld

Zwischentext Roswitha Krämer

Maske Diana Sust

Kostüme Erika Schmidt

Stephanie Raffke

Annette Glaser

Monique Strobach

Technik Ronny Skeries

Lars Landefeld

Bühnenbild Ronny Barufke

Ronny Skeries


1998

„Osterspaziergang“ 1998

mit JohaNN WolFgaNg voN goethe

Wer die bunte Gruppe rund um Jana Freiberg bis dato in seiner Vielfältigkeit

kennengelernt hatte, durfte sich gewiss sein, auch an diesem

Osterwochenende etwas ganz Besonderes erleben zu können.

In dem nunmehr fünften Stück hatte das Publikum die Möglichkeit, die Natur,

das Osterfest und eine andere Form der Theaterkunst zu genießen. Nicht wie

üblicherweise im Theater „auf den Brettern, die die Welt bedeuten“, sondern

auf Schusters Rappen bot sich die Gelegenheit, mit dem Geheimrat von Goethe

einen Spaziergang durch das Gerstunger Stöltenwäldchen zu unternehmen.

Rund vier Kilometer, von der „Bettelbank“ bis hinab nach Gerstungen, wurden

Gedichte und Lebenssituationen vom Dichterfürsten höchst selbst vorgetragen

und kommentiert. Wichtige Stationen aus dem Leben des Freiherrn

säumten den Weg und gaben den Blick verschiedener seiner Zeitgenossen auf

den großen deutschen Dichterfürsten wieder. Wie es sich für den Schöngeist

und Lebemenschen gehörte, durften natürlich auch kulinarische Genüsse

nicht fehlen. So gab es den eigens gekelterten Goethewein und passend zu Ostern

wurden nach altem Brauch Eier geworfen, die nach dem Bruch der Schale

mit „grüner Soße“ verspeist wurden.

Auch in diesem Stück zeigte es sich, mit welcher Hingabe sich jedes einzelne

Theatergruppenmitglied in die Inszenierung einband. Historische Kostüme

wurden geschneidert, die Maskenbildnerinnen kreierten und puderten ganz

im Stile der damaligen Zeit. Und selbst die männlichen Darsteller zwängten

ihre Füße in Damenschuhe und ihre Zungen in die ungewohnte Sprache

längst vergangener Zeiten.


Aufgrund der tollen Publikumsresonanz lud Goethe

im Jahr 2001 nochmals zum Osterspaziergang in das

Stöltenwäldchen unter dem Motto „Ich ging im Walde

so für mich hin“.

AUS DER HNA:

„Eine beachtliche Leistung, die die Laienschauspieler

boten. Solch eine Aufführung

würde sich auf der Wartburg oder gar in Weimar

recht gut machen.“

Mitwirkende:

Johann W. v. Goethe Nico Gerber

J. P. Eckermann Christian Freiberg

Christiane v. Goethe Hanna Freiberg

August v. Goethe Alexander Buick

Trompeter Marco Focke

Friedrich Schiller Ronny Barufke

„Heideröslein“ Nicole Schneider

Natur Annette Glaser

Kostüme Annette Glaser

Erika Schmidt

Maske Diana Sust

Gedicht Roswitha Krämer


1998

„Briefe“

Zeitzeugen der Liebe

1998

Die sechste Inszenierung unserer Theatergruppe stand ganz im Zeichen

der Liebe.

Briefe von mehr oder minder berühmten Frauen und Männern der Zeitgeschichte

widmeten sich diesem Thema. Aber auch Lieder und die modernen

Medien wurden bemüht und kunstvoll, im gemütlichen Rahmen des Gerstunger

Rathausfoyers, zu Gehör gebracht.

Mit historischen und ausgefallenen Kostümen, Kerzenlicht und Aphrodisiaka

(Sekt oder O-Saft) brachten die Darsteller dem gespannten Publikum, in kuscheliger

Nähe zum Sitznachbarn, die Freuden und Wirren der Liebenden aus

vergangenen Zeiten dar.

Aber auch ein Blick in die Zukunft wurde gewagt. So teilten sich die Liebenden

ihre Zuneigung über ein angelegtes Beziehungssetup mit und zahlten ihre

Küsse auf ein gemeinsames Konto ein.

Amüsant war für manche die Besetzung der Rolle des Cyrano de Bergerac. Lag

es nun am künstlerischen Können des Darstellers oder doch eher an dessen

von Natur aus etwas zu groß geratenem Körperteil (Nase), passend zur Rolle?

Auf jeden Fall genoss es Cyrano, zusammen mit seiner Angebeteten, einer bezaubernden

Roxane, durch das Programm zu führen...

Letztendlich war man sich aber einig: „In der Liebe hat der Verstand verloren!“


Mitwirkende:

Roxane Hanna Freiberg

Cyrano de´ Bergerac Nico Gerber

Anne Bowlen Ines Fleckeisen

Heinrich VIII. Ronny Barufke

Kurt Weil Christian Baumgart

Susette Gontrad Roswitha Krämer

Friedrich Schiller Marco Focke

Juliette Drouet Annett Stark

Robert Schumann Christian Freiberg

AUS TA UND TLZ

„Ein rundum gelungener, unterhaltsamer

Abend, von dem man auch Nachdenkenswertes

mit auf den Nachhauseweg nahm.“

Rosa Luxemburg Annette Glaser

Liebeslieder Erika Schmidt

Nicole Schneider

Chronist Alexander Buick


1999

„Nachtwandler“

eiNe NachtWaNderuNg

1999

„Vom Mond in den Bann gezogen, vom Raunen der Bäume umfangen oder

gar von Hexen verführt, versprechen wir Ihnen eine auf zauberhafte Weise

unvergessliche Nacht. Wenn Sie bereit sind, Ihrer Phantasie noch einmal Flügel

wachsen zu lassen, werden Sie den Kohlbachwald von Stund an niemals

wieder mit nüchterner Gelassenheit besuchen!“

Mit diesen Worten lockte die Theatergruppe das Publikum zu ihrer 7. Aufführung.

Und danach war in der „Neuen Werra-Zeitung“ folgendes zu lesen:

„…In der Abgeschiedenheit Gerstungens, an der Landesgrenze gelegen…fanden

sich Menschen zusammen, um sich Abend- und Nachtträumen zu überlassen.

Der personifizierte Mond empfing sie – wer auch sonst, ihn sieht man zuerst am

Abendhimmel, und er ist es, der Psyche und Physis des Menschen beeinflusst;

hier sagen wir: verzaubert – er führte wiederholt die Menge, mit Poesie übergießend,

durch die Natur. Diese begann sich alsbald zu beleben: Elfen tanzten

einen schönen Reigen, Hexen riefen auf zur Versammlung und kochten ein Zaubergebräu

(welches sich schließlich als stärkende Soljanka erwies), Shakespeares

Sommernachtstraum- Gestalten erschienen im Waldesgrund, ein Waldgeist saß

im tiefen Dickicht-Dunkel und spielte Flöte usw.

Als die Teilnehmer wieder zu sich kamen, befanden sie sich am See des Kohlbachtals…

Veranstalter dieses Zaubers waren die Mitglieder unserer Theatergruppe…,

welche uns auch in diesem Jahr wieder mit einem originellen Einfall

überraschten.“


Mitwirkende:

Mond Ronny Barufke

Sonne Annette Glaser

Zauberlehrling Christian Freiberg

Elfen Daniela Hofmann

Kristina Benkenstein

Nicole Platzdasch

Sabine Rindt

Josephine Schüler

Tina Berger

Jennifer Buick

Christin Gerhardt

Alexander Buick

Kathleen Nitsche

Baum Marco Focke

Hexen Erika Schmidt

Bärbel Skeries

Katrin Michold

Titania Roswitha Krämer

Oberon Nico Gerber

Elfentanz Monique Strobach

Michael Schulz

Flötenzwerg Ronny Skeries

Wassernymphe Nicole Schneider


2000

„Zeitgeist“

2000

Die Texte zu diesem historischen Spektakel stammten

aus der Feder von Roswitha Krämer, Jana Freiberg und Katrin Michold.

An der Entstehung des Theaterstückes waren Frau Fredy und Herr Gerhardt

Richter maßgeblich beteiligt, indem sie uns in vielen Stunden mit ihrem Wissen

und ihren Kenntnissen bei der Erarbeitung der historischen Ereignisse und Daten

zur Seite standen und uns so dem „Zeitgeist“ näher brachten!

Gerstungens damaliger Bürgermeister Manfred Schramm fasste das Erlebte

beim Rundgang durch Gerstungen mit folgenden Worten zusammen:

„Stumme Zeugen bekamen ihre Sprache wieder

Alte Häuser fallen durch anderes, ganz eigentümliches Aussehen auf. Gleichwohl

sind sie stumm. Wie aber kann man es schaffen, unsere lieben alten Häuser

–mithin auch die Gassen und Plätze- wieder zum Sprechen zu bringen? Unsere

Theatergruppe konnte das. Ihre Mimen spielten frühere, teilweise urkundlich

belegte Bewohner und spukten sozusagen vor den Häusern, in den Gassen, auf

dem Markt und natürlich auch in der Kirche herum – immer erst totenstarr,

aber dann, wenn die neugierige Menge der Zuschauer nahte, wurden sie lebendig

und erzählten, jammerten, schimpften, provozierten, schrien (auf dem

Markt) oder erklärten ihre Arbeit, freilich nicht ohne sich zu loben.

Auch die vergnügliche Seite der alten Zeit wurde lebendig. Ein Spielmann trug

mit schönem Saitenspiel in Reime gesetzte alte Sagen vor, und der Schulmeister

–mit Zopfperücke- ließ seine mit dem Stock gezüchtigten Mägdelein und Knäblein

gar artig und schön singen, oder auf dem Markt wurden hübsche Tänze

aufgeführt.

Vielleicht ging das alles wirklich nicht mit rechten Dingen zu. Man sah es daran,

dass kein Eintritt verlangt wurde und stattdessen die Zuschauer belohnt wurden

– mit „Fattbrut“ und Gurken.“


Mitwirkende:

Schmied Christoph Golle

Marco Focke

Bauer Stefan Haupt

Emilia Leonhard Roswitha Krämer

Daniel Götzel Nico Gerber

An der Orgel Olga Gerber

Christian Freiberg

Bänkelsänger Michael Schmidt

Kantor Lehrer Ahbe mit

seinem Schulchor

Narr Claudia Thomys

Bettler Alexander Buick

Bauernkinder Svenja Gerlach

Richard Börner

Marktweiber Kirchenchor

Untersuhl/Gerstungen

Magd am Brunnen Annette Glaser

Stegbäckerin Erika Schmidt

Emma Annett Stark

Botenjunge Martin Michold

Heinrich IV Stefan Zellmann

Gefolge Alexander Buick

Daniel Scholz

Katharina Teschner

Ehrenjungfrauen Jenny Renner

Britta Vogt

Alexandra Gerber

Bauernjunge Torsten Glaser

Hornist Daniel Rausch

Tänzer

Maria Böhm

Christin Schönfeld

Stephanie Schaub

Annika Scholz

Stefan Zellmann

Daniel Scholz


2000/2001

„Lebende Statuen“

2000/2001

2000 - Museumsnacht auf der Wartburg Eisenach

2001 - „Grüne Woche“ in Berlin

2008 - Jubiläum AHG-Klinik Richelsdorf

Unsere Laiendarsteller müssen nicht immer textsicher sein, mitunter

genügt es auch, einfach nur die Kunst des Stillstehens zu beherrschen.

Und diese „einfache“, stumme Bewegungslosigkeit ist mindestens genauso anspruchsvoll

und schwierig wie das „normale“ Schauspielern!

Im Rahmen des Thüringentages zur „Grünen Woche“ erregten wir als lebende

Statuen große Aufmerksamkeit. Reglos standen wir mit Wachsglanz versehen

und hatten manchmal Mühe, das Lachen zu unterdrücken, wenn wir hörten,

was die Leute mehr oder weniger verunsichert von sich gaben: “Kiek ma Otto,

det is Jöthe, und der is sojar echt!“

Inmitten der Besucherströme traf man auf historische Berühmtheiten Thüringens

wie Martin Luther und die heilige Elisabeth, Johann Wolfgang von

Goethe mit Charlotte von Stein, Friedrich Schiller und Johann Sebastian Bach.

Ein Besucher aus Sachsen-Anhalt sagte: „Ich kenne Thüringen schon, aber

dass ihr solche tollen Ideen habt, wie diese lebenden Statuen, wusste ich

nicht… Die Leute von dieser Theatergruppe haben Mut, sich in diesem Gedrängel

so hinzustellen. Das ist ein toller Gag.“

Bereits zur Eisenacher Museumsnacht im August 2000 hatten wir Gelegenheit,

ebenfalls in historischen Kostümen als lebende Statuen unsere Standfestigkeit

unter Beweis zu stellen.

An dieser Form des Theaterspielens finden unsere Akteure immer wieder aufs

Neue sehr viel Gefallen.


Mitwirkende:

Historische Figuren:

Ronny Barufke, Jens Mikat, Christina Kalkhof,

Stefan Zellmann, Daniel Scholz, Maria Böhm,

Roswitha Krämer, Jana Freiberg-Mikat,

Tino Zielonka, Julian Trostmann,

Anne-Katrin Mohnert, Christiane Meißner,

Juliane Grasse, Heike Katzmann, Maria Frank,

Erika Schmidt, Katrin Michold, Heike Rudloff,

Uwe Katzmann, Marco Focke


2002

„1. Museumsnacht“ 2002

Das Heimatmuseum im Schloss von Gerstungen feierte

sein 70-jähriges Bestehen und unter der Gesamtleitung

von Jana Freiberg- Mikat gestaltete die Theatergruppe gemeinsam

mit weiteren Vereinen und Institutionen Gerstungens eine

Museumsnacht voller Mystik und Magie. Unheimlich gewandete

Gestalten zogen ihre Runden durch das Museum, geheimnisvolle

Rufer und spannende Geschichten waren allerorts in

dem ansonsten eher beschaulichen, altehrwürdigen Gemäuer zu

vernehmen.

Zeitversetzt fanden im Laufe des Abends mehr als 15 Programmpunkte

mehrfache Wiederholung, so dass sich jeder Besucher sein

ganz persönliches Kulturprogramm zusammenstellen konnte.

Aus dem Schloss erschallte der Ruf nach „Jedermann“, der Sensenmann

wandelte über den Schlosshof und lehrte dem Publikum

das Gruseln. Eine Besonderheit war die Lesung von Fredy Richter,

die in ihrem Buch „Gerstungen und seine Burg“ die Geschichte der

Gerstunger Hexenverfolgung beschreibt. Anschaulich in Szene gesetzt

wurde dieser grausame Teil deutscher Geschichte von Annette

Glaser in der Rolle der Margareta Möller, die 1658 als Hexe verbrannt

wurde.

Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail wurde auch für das leibliche

Wohl gesorgt. Und so überkam den Besucher selbst beim „Snack

zwischendurch“ eine Gänsehaut, nämlich dann, wenn er z. B. genüsslich

abgehackte Finger (Wiener Würstchen mit Ketchup und Mandeln)

verspeiste.


Mitwirkende:

„Sterben ist mein Gewinn“ –

Auszug aus dem Jedermann

Marco Focke, Stefan Zellmann, Andrea Szesny

„Schuld und Sühne“ – Auszug aus dem Faust

Stefan Ziehn, Claudia Thomys, Katrin Michold,

Maria Frank, Katharina Teschner, Kathleen Nitsche

„Sein oder Nichtsein“ – Auszug aus Hamlet

Tino Zielonka, Claudia Thomys, Katrin Michold

„Der Rabe“ – E.A. Poe Ronny Barufke

„Mondpoesie“

Martin Michold, Elisabeth Kühn, Torsten Glaser

„Mystische Gedichte“

Stefan Ziehn, Tino Zielonka, Ronny Barufke

„Von einem, der auszog das Gruseln zu lernen“

Erika Schmidt

Gerstungen und seine Burg“

Fredy Richter

Hexerei Annette Glaser

Sagenlesung Manfred Schramm

„Abend- und Nachtlieder“ Liedertafel Gerstungen

„Klaviervariationen“ Gerhard Schramm

Mittelalterliche Musik Jürgen Nothbaum &

Friedhelm Röder

„Klavier-Variationen“ Musikschule Olga Gerber

Ritterkämpfe Brandenburgverein

Lauchröden

„Kräuterküche“ Irmgard Katzmann,

Luise-Lotte Fink

Musik-Cafe´ Christina Kalkhof,

Manuela Woth

Speisen und Getränke

„Tolkien`s Welt“ –

Untersuhl-Gerstunger

Carnevalsverein, Jagdverein

Fotoausstellung Jens Mikat


2003

„Heilige“

2003

Die Idee zu diesem Stück sowie die Texte stammen aus der Feder von Jana

Freiberg-Mikat.

Aufführungsort war einmal mehr unsere Katharinenkirche in Gerstungen.

Ungewohnter weise nahm das Publikum nicht auf den Kirchenbänken Platz,

sondern im Altarraum.

Aus diesem interessanten Blickwinkel verfolgten die Besucher die dramatischen

Gerichtsverhandlungen gegen sechs historische Frauenfiguren im Kirchenschiff,

während der Richter und die Kläger hoch über den Angeklagten

und dem Publikum auf den Emporen thronten.

Durch die gewollt räumliche Nähe fühlten sich die Zuschauer direkt einbezogen

in die spannende Handlung, die pure Gänsehaut hervorrief. Himmlischer

Beistand kam von den Engeln auf den höchsten Emporen, untermalt von beeindruckendem

Gesang.

Mit dieser Inszenierung begeisterten wir auch das Publikum in unserer österreichischen

Partnergemeinde Breitenau.


Mitwirkende:

Heilige: Heike Rudloff

(Katharina von Costus)

Stephanie Langlotz

(Birgitta von Schweden)

Katrin Michold

(Barbara)

Jenny Renner/Maria Frank

(Jeanne d’Arc)

Annette Glaser (Edith Stein)

Erika Schmidt

(Hildegard von Bingen)

Engel: Martin Michold

Torsten Glaser

Katharina Teschner

Anne-Katrin Mohnert

Christina Kalkhof

Elisabeth Kühn

Gerichtsdiener: Uwe Katzmann

Martin Kreim

Jens Mikat

Potestas, Richter: Tino Zielonka

Credo, Kirche: Ronny Barufke (Kläger)

Respublika, Staat: Stefan Ziehn (Kläger)

Musik: Karl-August Hartung (Orgel)

Marco Focke

(Gesang, 1. Engel)

Regie: Jana Freiberg-Mikat


2004

„Sommernachtstraum“

2004

„Ich hatte `nen Traum – `s geht über Menschenwitz, zu sagen, was es für ein

Traum war.“

(Handwerker Zettel)

Genau so erlebten wohl die über 500 Besucher die insgesamt fünf Aufführungen.

Die traumhafte Kulisse des Gerstunger Schlosshofes bot Raum

für drei unterschiedlich geartete Bühnen, die durch ihren Einsatz die komplexe

Struktur des Stückes für den Zuschauer zugänglicher werden ließen.

Aber erst durch die beeindruckenden schauspielerischen Leistungen der 21

Laiendarsteller und der Statisten, die sich in einjähriger intensiver Probentätigkeit

mit dem Wirken und dem Wort Shakespeares auseinander setzten,

wurde diese traumhafte Szenerie lebendig.

Die phantasievollen Masken der Elfen, die modernen Kostüme des Hofes sowie

die schrille Arbeitsbekleidung der Handwerker waren Ausdruck für das

liebevolle, bis ins kleinste Detail durchdachte Spiel.

Die für jeden Aufzug charakteristisch ausgewählte Musik sowie die gekonnt

eingesetzten technischen Mittel hinterließen sowohl bei den Darstellern als

auch bei den Zuschauern eine komische Essenz und eine märchenhafte Verzauberung.

Im Jahr ihres 10-jährigen Bestehens machte sich die Theatergruppe mit der

viel gelobten Aufführung dieses anspruchsvollen Stückes selbst das schönste

Geschenk.


Mitwirkende:

Theseus, Herzog von Athen Ronny Skeries

Egeus, Vater der Hermia Uwe Katzmann

Lysander, Liebhaber Stefan Ziehn

Demetrius, Liebhaber Ronny Barufke

Philostrat, Aufseher der Lustbarkeiten

am Hofe des Theseus Erika Schmidt

Squenz, der Zimmermann Martin Kreim

Schnock, der Schreiner / Löwe Maik Taubert

Zettel, der Weber / Pyramus Marco Focke

Flaut der Bälgenflicker / Thisbe Julian Trostmann

Schnauz, der Kesselflicker / Wand Alexander Kohlhaus

Schlucker, der Schneider / Mond Uwe Kessler

Hippolyta, Königin der Amazonen, Christina Kalkhof

mit Theseus verlobt

Hermia, Tochter des Egeus, Maria Frank

in Lysander verliebt

Helena, in Demetrius verliebt Stephanie Langlotz

Oberon, König der Elfen Tino Zielonka

Titania, Königin der Elfen Katrin Michold

Jana Freiberg- Mikat


2005

„Physiker“

2005

Im Albert-Einstein-Jahr 2005 wollte die Theatergruppe wieder mit einer Komödie

aufwarten. Mit dem Meisterwerk des Schweizers Dürrenmatt wählten

wir ein zeitgenössisches Stück, gepaart mit kriminalistischer Spannung,

satirischem Humor und tragischen Erkenntnissen. Dürrenmatt selbst bezeichnete

die Komödie „als die einzig mögliche dramatische Form, heute das

Tragische auszusagen.“ Und so befasst er sich in den „Physikern“, die am 20.

Februar 1956 in Zürich uraufgeführt wurden, mit der Gefährdung der Welt

durch die moderne Kernphysik.

Das Publikum wurde eingeladen zum Tag der offenen Tür in die Irrenanstalt,

sorry, in das Sanatorium „Les Cerisiers“. Man machte es sich im Salon bequem

auf Sofas, um durch eine überdimensionale rosarote Brille zu schauen und

einzutauchen in die irre Welt der (letztlich gar nicht so verrückten) Physiker

Newton, Einstein und Möbius… Und auf unserer Bühne im Schlosshof

von Gerstungen gab es nichts,

was nicht in schrillem Pink die

Aufmerksamkeit der Zuschauer

erregte, vom Aschenbecher,

über die Stehlampe bis hin zu

Einsteins Plüsch-Pantoffeln.

Da hatten die Kostüm- und

Bühnenbildner mit Textilfarbe,

Pinsel und Spritzpistole

ganze Arbeit geleistet!

AUS TA

„Bis zum letzten Atemzug bleibt die Inszenierung

spannend und herzzerreißend komisch,

ohne den bitterbösen Hintergrund jemals verdrängen

zu können. Die…Besucher, die dem

Freiluftspektakel folgten, dürften zumindest

einen amüsanten wie unvergesslichen Abend

genossen haben.“


Mitwirkende:

Frl. Doktor Mathilde von Zahnd, Irrenärztin

Stephanie Langlotz

Herbert Georg Beutler gen. Newton, Patient

Tino Zielonka

Ernst Heinrich Ernesti gen. Einstein, Patient

Julian Trostmann

Johann Wilhelm Möbius, Patient

Ronny Barufke

Marta Boll, Oberschwester

Erika Schmidt

Monika Stettler, Krankenschwester

Maria Frank

Dorothea Moser, Krankenschwester

Katrin Michold

Irene Straub, Krankenschwester

Johanna Bause

Uwe Sievers, Oberpfleger

Ronny Skeries

Mc Arthur Pfleger Stefan Eimer

Murillo, Pfleger Alexander Kohlhaus

Oskar Rose, Missionar Knut Lemke

Frau Missionar Lina Rose, Möbius’ Exfrau

Christina Focke

Adolf-Friedrich, ältester Sohn

Maik Taubert

Wilfried-Kaspar, mittlerer Sohn

Torsten Glaser

Jörg-Lukas, jüngster Sohn

Anne-Katrin Mohnert

Richard Voß, Kriminalinspektor

Marco Focke

Guhl, Polizist Uwe Kessler

Blocher, Gerichtsmediziner

Uwe Katzmann


2006

„Pfad der Liebe“

2006

Im Wonnemonat Mai luden wir unser Publikum wieder einmal ein, mit uns

durch die frühlingshafte Kohlbach zu lustwandeln. Wir hatten ein anregendes,

aufregendes und erregendes Schauspiel für und über die Liebe vorbereitet,

oder anders gesagt, eine facettenreiche Betrachtung zum Thema Nr. 1.

Ein frivoler Amor mit französischem Akzent empfing die Gäste an der Bettelbank

und nahm sie mit auf seinem sinnlichen und zugleich illustren Spaziergang

bis zum Kohlbachhaus. Und was / wen es auf dem Weg dahin alles zu

sehen und zu hören gab: da stand Faust mit seinem Gretchen im maifrischen

Gras, ein Minnesänger besang die Schönheit eines Aktgemäldes aus Fleisch

und Blut, Romeo warb um die Gunst seiner Julia, Cyrano um die von Roxane,

Ringelnatz’ Postilion d’amour radelte eilig durch den Wald, der Zuschauer erfuhr

vom Schicksal der Donna Laura ebenso wie von dem der blutjungen Effi

Briest, eine „Bordsteinschwalbe“ posierte unter alten Bäumen, Hetäre plauderte

aus dem Nähkästchen, eine gestandene Ehefrau philosophierte über die

Ehe...

Ihren Ausklang fand diese theatralische Lustbarkeit schließlich am Kohlbachhaus

mit einem bunten Jahrmarkt der Liebe. Damit alle Darsteller noch vor

dem wandernden Publikum dort eintreffen konnten, waren wir mit Fahrrädern

ausgerüstet, die wir im wahrsten Sinne des Wortes LIEBEvoll mit Rosenranken,

Herzluftballons, Aufklebern und anderem, thematisch passenden

Schmuckwerk dekoriert hatten.

Mit diesem lustvollen Schauspiel gastierten wir im Juli 2006 auch in unserer

österreichischen Partnergemeinde Breitenau / Steiermark.


Mitwirkende:

Amor Julian Trostmann

Julia Maria Frank

Romeo Ronny Barufke

Akt Franziska Baumgart

Minnesänger Alexander Kohlhaus

Gretchen Christina Focke

Faust Knut Lemke

Postilion d´amour Torsten Glaser

Titania Jana Freiberg-Mikat

Oberon Julian Trostmann

Tangopaar Heike & Uwe Katzmann

Nutte Heike Eimer

Hetäre Katrin Michold

Masochist Uwe Keßler

Ehe Erika Schmidt

Braut Andrea Szesny

Roxane Johanna Bause

Cyrano Marco Focke

Donna Laura Stephanie Langlotz

Effi Briest Anne-Katrin Mohnert

Jungfrauen Kathrin Mosebach

Alexandra Werner

Tänzerinnen Damenballett des UGCV

Drehorgelspieler Ludwig Reuß

Catering Manuela Woth

Bühnenbild / Ronny Skeries

Requisite Sven Trümper

Manfred Schramm

Gerhard Frank

Regie & Gesamtleitung Jana Freiberg-Mikat


2007

„Jedermann“

2007

Es ist wohl das populärste Werk des Österreichers Hugo von Hofmannsthal

(geb. 1874 in Wien, gest. 1929) und seit 1920 mit zahllosen Aufführungen

untrennbarer Bestandteil der Salzburger Festspiele. Im Juni und Juli 2007 war

es auch im Schlosshof von Gerstungen für das Publikum zu erleben.

Ab Oktober 2006 saßen unsere fleißigen Schneiderinnen fast jeden Mittwoch

und nähten unter der Anleitung und nach den Ideen von Jana Freiberg- Mikat

mittelalterliche Kostüme für die fast 40 Darstellerinnen und Darsteller. Viele

Elemente der riesigen Bühne sind unter den geschickten Händen von Gerold

Woth in dessen Werkstatt entstanden, z. B. die 5m lange Tafel und der imposante

Stuhl des Jedermann. Die Gerstunger Metallbaufirma Thomas Phieler

fertigte uns einen überdimensionalen Kerzenleuchter an. Und um die Darsteller

ins rechte Licht zu setzen, klügelte Ronny Skeries einen aufwändigen

Beleuchtungsplan aus. Gigantischer Blickfang an den historischen Mauern des

Gerstunger Schlosses war jedoch für viele Wochen das ca. 6 m hohe Kreuz, welches

ebenfalls von unseren „vereinseigenen“ Bühnenbauern gezimmert wurde.

Aus einem Interview mit dem Hauptdarsteller Marco Focke wenige Wochen vor der Premiere:

„1997 bin ich Mitglied der Theatergruppe Gerstungen geworden. 1998 verbrachten wir unseren Urlaub

in Österreich. Dort machte man mich darauf aufmerksam, dass der „Jedermann“ alljährlich zu

den Salzburger Festspielen aufgeführt wird. Namhafte Schauspieler wie Christiane Hörbiger, Tobias

Moretti und Veronica Ferres spielten bereits in diesem Stück. Es ergab sich die Möglichkeit, mit meiner

Familie das Stück in St. Veith bei einer Laientheatergruppe in sensationell umgesetzter Form anzuschauen.

Mit dem Text-Buch zu Hause angekommen, erzählte ich Jana vom „Jedermann“ und bat

sie seitdem immer wieder, dieses Stück in Angriff zu nehmen. Seit 1998 wünschte ich mir, in diesem

Stück einmal die Hauptrolle zu spielen…

Der Jedermann ist ein Mensch, der seinem Reichtum verfallen ist, sich vom Christentum abwendet

und erst in seiner Todesangst wieder zum Glauben findet. An der Person selbst gefallen mir vor

allem ihre vielen Gesichter: von Arroganz, Überheblichkeit, Stolz, Geiz, unsittlicher Lust bis hin zu

Verzweiflung und Angst…

„Eine besondere Herausforderung für mich ist es, die verschiedenen Gefühle des Jedermann nachzuempfinden

und glaubhaft auszudrücken…es ist das Größte und auch Umfangreichste, was ich je

spielen werde.“


Mitwirkende:

Jedermann Marco Focke

Jedermanns Mutter Katrin Michold

Jedermanns Guter Gesell Stefan Ziehn

Buhlschaft Johanna Bause

Tod Julian Trostmann

Gott und Mammon Knut Lemke

Teufel Ronny Barufke

Werke Cindy Jarmer

Glaube Stephanie Langlotz

Arme Nachbarin Erika Schmidt

Schuldknecht Toralf Gurte

Des Schuldknechts Weib Juliane Grasse

Des Schuldknechts Kinder Svenja Gurte

Johannes Quendt

Hausvogt Uwe Kessler

Köchin Gisela Woth

Spielansager und Narren Christin Stützel

Maria Willner

Magd der Mutter Alexandra Werner

Andere Mägde Heike Katzmann

Ann Christin Meißner

Knechte Uwe Katzmann

Sven Trümper

Gerold Woth

Sophie Schuchardt

Julia Meißner

Jedermanns Gesellschaft :

Dicker Vetter Tino Zielonka

Dünner Vetter Denny Schmidt

Fräulein Franziska Baumgart

Kathrin Mosebach

Marianne Truxa

Christiane Meißner

Tischgeselle Jochen Notroff

Etliche Engel

und Blumenmädchen Julia Wolf

Franziska Baumgart

Franziska Stahn

Kostüme Erika Schmidt

Gisela Woth

Anita Zielonka

Maske Andrea Szesny

Annette Glaser

Heike Katzmann

Bühnenbild Sven Trümper

Gerold Woth

Toralf Gurte

Technik Ronny Skeries

Torsten Glaser

Peter Mohnert

Öffentlichkeitsarbeit Heike Eimer

Johanna Bause

Regieassistenz Heike Eimer

Regie und Gesamtleitung Jana Freiberg- Mikat


2008

„Romeo & Julia“

2008

Nachdem wir im Sommer 2007 mit dem „Jedermann“ einen „Hauch von

Salzburg“ (TLZ vom 03.07.2007) auf den Schlosshof von Gerstungen

zauberten, begannen wir im Oktober 2007 voller Enthusiasmus mit den Proben

für das wohl berühmteste Theaterstück über die Liebe.

Von nun an saßen unsere Schneiderinnen jeden Mittwoch zusammen, um

unzählige, teilweise prächtige Kostüme maßgerecht zu fertigen. Unter den geschickten

Händen der Requisiteurin entstanden u. a. ebenso fantasievolle wie

prunkvolle Masken für den Maskenball am Hofe der Capulets. Die Bühnenbildner

zimmerten verschieden große Holzkisten, welche multifunktional als

Gartenmauer, Balkon, Bett, Tisch oder gar als Totenbett genutzt wurden. Wie

bereits in den Jahren zuvor, so entwarf Jana Freiberg- Mikat auch für diese

Inszenierung eine ganz spezielle Bühne: eine runde Haupt-Mittelbühne, die

über kurze Laufstege mit 5 kleineren Bühnen verbunden war – eine technische

Meisterleistung der Bühnenbauer, dieses ungewöhnliche Gebilde auf dem geschotterten

Schlosshof zu errichten.

Für die Degen- und Stockkampfszenen gingen die Darsteller sogar bei unserem

ortsansässigen Tai Chi – Lehrer Ralph Schönfeld in die Schule.

Mit den Golden Retrievern Barbarella und Anjoulie standen zum ersten Mal

zwei vierbeinige Statisten auf der Bühne. Sie waren mit ihrer Besitzerin Brigitte

Schmelzer extra aus ihrer bayerischen Heimat angereist, um die Auftritte

der Prinzessin Escula (bei Shakespeare Prinz Escalus) zu untermalen.

Die meist umjubelten Stars unserer Shakespeare- Inszenierung waren jedoch

zweifellos die 17jährige Anne-Katrin Mohnert als Julia und der 21jährige Julian

Trostmann als Romeo. Und so titelte die TLZ am 17.06.2008: „Julia strahlt

über allen“.


Mitwirkende:

Julia Anne- Katrin Mohnert

Romeo Julian Trostmann

Gräfin Montague Silvia Wolter

Graf Montague Jochen Notroff

Gräfin Capulet Johanna Bause

Graf Capulet Tino Zielonka

Prinzessin Escula Christiane Meißner

Graf Paris Sven Trümper

Mercutio Stefan Ziehn

Benvolio Ronny Barufke

Tybalt Denny Schmidt

Julias Amme Juliane Grasse

Bruder Lorenzo Knut Lemke

Bruder Markus Uwe Kessler

Kräuterweib Erika Schmidt

Balthasar Marianne Truxa

Die Darsteller:

Pagen Julia Meißner

Ann Christin

Julia Anne- Katrin

Meißner

Mohnert

Sophie Schuchardt

Romeo Julian Trostmann Fanfaren Dr. Valentin Barta

Gräfin Montague Silvia Wolter

Rolf Coijanovic

Gerald Eichler

Graf Montague Jochen Notroff

Martin Möller

Gräfin Capulet Johanna Bause

Kostüme Erika Schmidt

Graf Capulet Tino Zielonka

Gisela Woth

Prinzessin Escula Christiane Meißner

Ursula Kalkhof

Graf Paris Sven Trümper

Christina Focke

Anja Kohlhaus

Mercutio Stefan Ziehn

Requisiten Anita Zielonka

Benvolio Ronny Barufke

Maske Andrea Szesny

Tybalt Denny Schmidt

Annette Glaser

Julias Amme Juliane Grasse

Heike Katzmann

Bruder Lorenzo Knut Lemke

Katharina Ritter

Bruder Markus Uwe Kessler Bühnenbild Gerold Woth

Toralf Gurte

Kräuterweib Erika Schmidt

Stefan Ziehn

Balthasar Marianne Truxa

Technik Ronny Skeries

Page der

Brigitte Schmelzer

Ronny Barufke

Prinzessin mit Barbarella &

Torsten Glaser

Anjoulie

Öffentlichkeits- Heike Eimer

Schwarzer Chor Marianne Truxa arbeit

Johanna Bause

Heike Eimer

Souffleuse Manuela Woth

Kathrin Mosebach

Cindy Jarmer Regieassistenz Heike Eimer

Erika Schmidt Regie und Gesamt- Jana

Uwe Keßler leitung

Freiberg- Mikat

Page der Prinzessin Brigitte Schmelzer mit

Barbarella & Anjoulie

Spieltermine im Schlosshof Gerstungen

4./So. 15.06.08 20.00 Uhr

20.00 Uhr

Schwarzer Chor Marianne Truxa

Heike Eimer

Kathrin Mosebach

Cindy Jarmer

Uwe Keßler

Erika Schmidt

Pagen Julia Meißner

Ann Christin Meißner

Sophie Schuchardt

Fanfaren Dr. Valentin Barta

(Komposition / Arrangement)

Rolf Coijanovic

Martin Möller

Gerald Eichler

Romeo & Julia

William Shakespeare

SOMMERTHEATER

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