Raritäten der Klaviermusik. 2017 Brochure. Highres for print

JohannaJuergensen

SCHLOSS VOR HUSUM

RARITÄTEN DER

KLAVIERMUSIK

FESTIVAL 18. - 26. AUGUST 2017

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 1


SEIT NUN SCHON 30 JAHREN jeweils für eine Woche lang führt das

Festival „Raritäten der Klaviermusik“ sein Publikum durch die verwunschenen

Gärten des Klavierrepertoires und hat dabei eine Vielzahl von

„Sleeping Beauties“ zu musikalischem Leben erweckt. Die deutliche

Profilierung, die dieses Festival zeigt, hat ihm zunächst internationales

Renommée eingebracht, aber auch im deutschsprachigen Raum

erkennt man zunehmend, dass man es hier, wie die Frankfurter Allgemeine

Zeitung 2016 schreibt, nicht mit einem „Wühltisch von Trödlern“

zu tun hat, sondern dass es hier „jenseits von Brisanzmarketing,

Aktualitätsdiktaten oder Relevanznachweisen um die freie Bildung des

Geschmacks und die Differenzierung des ästhetischen Urteils geht“,

und sie nennt es „eines der schönsten und kostbarsten Festivals der

Welt.“ Die „Frankfurter Rundschau“ sekundiert ihr mit folgender Charakterisierung

des Festivals: „Wo Kenner Könner respektieren lernen.“

Auch die 31. Saison (vom 18. - 26.08.2017) wird dem Besucher eine

ungewöhnliche Auswahl aus der Klavierliteratur in Konzerten präsentieren,

und zwar mit folgenden Künstlern:

Lukas Geniušas

Satu Paavola

Antonio Pompa-Baldi

Marc-André Hamelin

Nadejda Vlaeva

Vincenzo Maltempo

Daniel Berman

Muza Rubackyte

Jorge Luis Prats

Auch wenn manch einer es nicht ganz glauben mag, dass sich das

„Paradis du Pianophile“ in Husum, im äußersten Norden Deutschlands

befinden soll - „voilá“, es ist die Einschätzung (nicht nur) des

französischen Magazins „Diapason“. Die Lektüre der folgenden

Seiten könnte Ihnen plausibel machen, warum es den „Raritäten der

Klaviermusik“ zusätzlich das Prädikat „Un festival unique au monde“

verliehen hat.

Herzlichst Ihr

Peter Froundjian

– Künstlerischer Leiter –

2 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOR THE PAST 30 YEARS the one-week long festival “Rarities of

Piano Music” has led its audience through the enchanted gardens of

the piano repertoire awakening to musical life a myriad of “sleeping

beauties”. Initially the festival earned an international reputation by

its clear profiling, but also the German-speaking world has increasingly

recognized that, as the Frankfurter Allgemeine Zeitung noted in

2016, it is not about a “bargain counter at a junk dealer’s”. The paper

continued that “what is at issue here is the free development of taste

and the differentiation of aesthetic judgement beyond controversial

marketing and the dictates of relevancy or currency”, and it refers to it

as “one of the most beautiful and precious festivals worldwide”. The

other Frankfurt daily, the “Frankfurter Rundschau”, seconded this with

the following characterization of the festival: “Where connoisseurs

learn to respect experts”.

In the thirty-first season (from August 18 – 26, 2017) the concerts will

again present an extraordinary selection of piano literature with the

following artists:

Lukas Geniušas

Satu Paavola

Antonio Pompa-Baldi

Marc-André Hamelin

Nadejda Vlaeva

Vincenzo Maltempo

Daniel Berman

Muza Rubackyte

Jorge Luis Prats

Even though some might not believe that the “Paradis du Pianophile”

should be in Husum, in the extreme north of Germany, voilà the

French magazine’s “Diapason” assessment – and they are not alone

in this. Reading through the following pages could make it plausible

for you why they furthermore granted the “Rarities of Piano Music”

the distinction “Un festival unique au monde”.

Yours sincerely

Peter Froundjian

– Artistic Director –

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 3


FREITAG, 18. AUGUST 2017

19.30 UHR: FILMPREMIERE, KINO-CENTER HUSUM

„Pianocrazy“

Ein Film von Jan Ö. Meier

ca. 45 Minuten mit Diskussion und Empfang im Foyer

des Kinocenters Husum

Werke und Interpreten in diesem Film (Ausschnitte):

Zlata Chochieva

• Franck-Friedman // Prélude, Fugue et Variation op.18 Nr.3

• Franz Liszt // Csárdás macabre

• Franz Liszt // Klavierstück Fis-Dur

Jonathan Plowright + Szymanowski-Quartett

• Ludomir Rózicky // Klavierquintett c-Moll op.35

• Ignaz Friedman // Klavierquintett c-Moll

Artem Yasynskyy

• Gérard Pesson // La lumière n’a pas de bras pour nous porter

• Benjamin Britten // Holiday Diary op.5

Johann Blanchard

• Georges Bizet // Bilder vom Rhein

• Cècile Chaminade // Les Sylvains op.60

• Cècile Chaminade // Tristesse op. 104

Hélène Mercier + Cyprien Katsaris

• Schubert-Brahms // Ländler

• Robert Schumann // Klavierquintett Es-Dur op.44

Kino-Center-Husum

Neustadt 114, 25813 Husum,

Tel.: +49(0)4841- 25 69

Karten an der Kinokasse

4 FESTIVALPROGRAMM 2017


DER FILM „PIANOCRAZY“ feiert seine Kinopremiere auf

großer Leinwand im Kinocenter Husum. „Pianocrazy“ ist eine

lebendige Dokumentation des 30. Festivals „Raritäten der

Klaviermusik“ im Schloss vor Husum (2016). Der Film berichtet

mit ungewöhnlichen Schnitttechniken und überraschenden

Blickwechseln auf unterhaltsame Weise vom Jubiläumsfestival.

Pianisten und Pianistinnen werden filmisch portraitiert – mit

impressionistischem Blick und in Ausschnitten aus Konzerten,

Proben und kurzen Gesprächen. Der einzigartige und

stimmungs volle Veranstaltungsort (das sommerliche Schloss

sowie die Hafenstadt Husum, die den Schlosspark umgibt)

trägt ihren Teil zu der familiären Atmosphäre des Festivals bei.

Diese „Familie“ kommt immer wieder zu Wort, angefangen

beim künstlerischen Leiter Peter Froundjian. Aber auch weitgereiste

Gäste wie zum Beispiel der Blogger Tou Liang Chang

aus Singapur, der Notenarchivar Ludwig Madlener, der Inhaber

des dänischen Plattenlabels Danacord, Jesper Buhl, oder der

Vorsitzende des Fördervereins, Eike Meier-Windhorst, geben

mit teils pointierten Statements ihre persönlichen Eindrücke

wieder. Wenn Sie noch nicht Besucher des Pianofestivals in

Husum sind, werden Sie als Klaviermusikliebhaber nach dem

Film sofort hingehen wollen!

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 5


SONNABEND, 19. AUGUST 2017

16.30 UHR: KLAVIER-REZITAL

Young

Explorers

Lukas Geniušas

Paul Hindemith Ludus tonalis (1942)

(1895-1963) (Kontrapunktische, tonale und

klaviertechnische Übungen)

Präludium

12 dreistimmige Fugen

11 Interludien

Postludium

Im Anschluss an das Konzert:

Publikumsempfang zur Eröffnung

des Festivals (exkl. Getränke)

6 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO: JEAN-BAPTISTE MILLOT

LUKAS GENIUŠAS,1990 in Moskau geboren, begann im Alter von

fünf Jahren mit Klavierunterricht an der Vorschule des F. Chopin

Music College in Moskau, wo er 2008 mit der höchsten Auszeichnung

abschloss.

Er wurde in eine Familie von Musikern geboren, die eine große

Rolle für seine musikalische Entwicklung spielte, allen voran seine

Großmutter, Vera Gornostaeva, eine berühmte Professorin am

Moskauer Konservatorium. Im Alter von 17 erhielt er den Preis der

„Jugend talente des 21. Jhs“. Danach wurde Lukas Geniušas Preisträger

mehrerer größerer Wettbewerbe, u. a. des Gina Bachauer

Klavierwettbewerbs/Utah und 2010 beim Chopin Klavierwettbewerb

als Silbermedaillengewinner. 2012 bekam er den Internationalen

Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt/Main. Seine neueste Errungenschaft

war 2015 die Silbermedaille beim XV. Tschaikowsky Wettbewerb

in Moskau.

Während seiner internationalen Karriere trat er weltweit schon in

renommierten Sälen und bei Festivals auf, wie den Musikfesten vom

Rheingau, Ruhr und Lockenhaus, dem Piano aux Jacobins, dem

Internationalen Klavierfestival von La Roque d’Anthéron, dem Verbier

Festival, dem Auditorium du Louvre und der Wigmore Hall.

Highlights der Saison 2015/16 waren umjubelte Konzerte im Salle

Gaveau in Paris und den London International Piano Series, mit

dem NHK Symphony Orchestra unter Tugan Sokhiev, wie mit dem

russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev, um nur einige

zu nennen. In seiner Diskographie finden sich u. a. Aufnahmen der

kompletten Préludes von Rachmaninow und „The Emancipation of

Dissonance“ (Werke von Desyatnikov, Arzumanov und Ryuabov).

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 7


SONNABEND, 19. AUGUST 2017

20.00 UHR: KLAVIER-REZITAL

Young

Explorers

Satu Paavola

Sigismund

Thalberg Bella adorata incognita op.70 Nr.7

(1812-1871) aus „Il Giuramento“ von Saverio Mercadante

Introduktion und Variationen op.66 über die

Barcarole aus Donizettis „Der Liebestrank“

Charles-Valentin

Alkan Grande Sonate op.33 - „Les quatre âges“ (1847)

(1813-1888)

20 ans: Très vite - décidément

30 ans: „Quasi Faust“ Assez vite - sataniquement

40 ans: „Un heureux ménage“ Lentement - très

lié avec tendresse et quiétude

50 ans: „Prométhée enchaîné“ Extrêmement lent

8 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO: DISHARMONIA AGENCY OY

SATU PAAVOLA

wurde 1980 in Finnland

geboren.

Im Alter von vier

Jahren begann sie

mit Klavierunterrricht,

zuerst mit

Liubow Obmolotkova,

später bei

Michal L. Zielinski,

Eva Poutanen, Meri

Louhos and Prof.

Matti Raekallio.

Ihre Studien an der

Helsinki Sibelius

Academy beendete sie 2004 mit dem Master in Musik. Im Jahre

2011 erhielt sie das Konzertdiplom an der Hochschule für Musik,

Theater und Medien Hannover. Seit 2008 ist Satu Paavola auch eine

postgraduierte Studentin an dem DocMus doctoral department der

Sibelius University. Sie gewann nationale wie internationale Preise

bei Klavierwettbewerben und trat bei verschiedenen Konzerten und

Festivals in Finnland und im Ausland auf.

Satu Paavola verfügt über ein breites Solorepertoire unterschiedlicher

Klaviermusik vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik. Sie zeigt

auch ein spezielles Interesse an selten aufgeführter Klaviermusik

des 19. Jahrhunderts. Ihre 2012 erschienene Debüt CD besteht aus

Sigismund Thalbergs (1812–1871) Klavierfantasien über Opernarien.

Im Jahr darauf erschien ihre zweite CD mit Werken von Charles-

Valentin Alkan. Eine Besonderheit in Paavolas Karriere ist, dass sie

große Bewunderung für Gesang und Oper hegt und parallel zu ihrem

Klavierstudium ein Gesangsstudium aufnahm. Ihr Interesse an

gesanglichen Aspekten in der Klavierliteratur spiegelt sich auch im

Thema ihrer Doktorarbeit an der Sibelius Akademie/Helsinki wider.

Dieses Jahr, 2017, liegt Satu Paavolas Akzent auf der Beendigung des

schriftlichen Teils ihrer Doktorarbeit „Italienischer Belcanto in der

Klavier musik von Sigismund Thalberg“.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 9


Das Schloss vor Husum

Herzog Adolf I. von Schleswig-

Holstein-Gottorf ließ das „Schloss

vor Husum“ von 1577 bis 1582 als

zeitweilige Residenz für seine Aufent

halte an der Westküste erbauen.

Weil sich das Gebäude

damals außerhalb der Stadtmauern

befand, wird es bis heute

„Schloss vor Husum“ genannt. Als

einziges landesherrliches Schloss

an der schleswig-holsteinischen

Nordseeküste unterstreicht das

Renaissancegebäude die Bedeutung

Husums für die gesamte

Region.

Das Schloss vor Husum weist

heute – wie einst im 17. Jahrhundert

– ein reiches Kulturleben mit historischen Schauräumen, Ausstellungen,

Konzerten, Vorträgen und Aufführungen von Kleinkunstbühnen auf.

Heute beherbergt es die wiederhergestellten Repräsentationsräume, die

Schlosskapelle, Sandstein-und Alabasterkamine des 17. Jahrhunderts und

Gemälde des 16.–19. Jahrhunderts (u. a. Jürgen Ovens). Seit 1996 wer-

Ausstellung im Foyer

den im Schloss vor Husum pro Jahr vier Sonderausstellun gen ausgerichtet,

bei denen vorwiegend zeitgenössische Kunst präsen tiert wird. Das

Schloss bildet den festlichen Rahmen für Konzerte und Veranstaltungen

wie die „Raritäten Sigismund der Thalberg Klaviermusik“, und sein die Konzertreihe Lehrwerk „Junge Meister“,

einen „Meisterkurs „L’Art du chant für Liedgestaltung” appliqué au piano, sowie op.70“ Figuren theater-

Aufführungen im Rahmen der „Pole Poppenspäler Tage“ und vieles andere

mehr. Auch Konzeption: die Kreismusikschule Satu Paavola Nordfriesland hat hier ih ren Hauptsitz.

Dieses umfangreiche Kulturangebot nehmen jährlich rund 20.000 Besucher

wahr.

Öffnungszeiten:

So, Mo: Ruhetag

Di - Sa: 9.00 - 18.00 Uhr

schlosscafe@tsbw.de

10 FESTIVALPROGRAMM 2017

27


SONNTAG, 20. AUGUST 2017

11.00 UHR, RITTERSAAL

Matinée

Sigismund Thalberg und sein Lehrwerk

„L’Art du chant appliqué au piano, op.70“.

Vortrag mit Musikbeispielen in englischer Sprache:

Satu Paavola

KANTABILITÄT AUF EINEM von seiner Beschaffenheit her „unsanglichen“

Instrument wie einem Tasteninstrument hervorzubringen, galt

schon seit den Zeiten J.S. Bachs als Herausforderung.

Die besondere Kunstfertigkeit des Singens auf dem Klavier weiter zur

Vervollkommnung zu führen, war das Anliegen des Pianisten Sigismund

Thalberg (1812-1871), der 1853 sogar eine instruktive „Schule

des Gesangs auf dem Klavier“ op. 70 (L´Art du chant appliqué au

piano) mit 24 von ihm transkribierten Arien und Liedern von u. a.

Mozart, Beethoven, Schubert, Rossini und Bellini herausgab.

DIE FINNISCHE PIANISTIN Satu Paavola

beschäftigt sich in ihrer Doktorarbeit „Italienischer

Belcanto in der Klaviermusik von

Sigismund Thalberg“ an der der Sibelius

Akademie/Helsinki mit den gesanglichen

Aspekten in der Klavierliteratur.

Eine Besonderheit in Paavolas Karriere ist,

dass sie große Bewunderung für Gesang

und Oper hegt und parallel zu ihrem

Klavierstudium ein Gesangsstudium

aufnahm.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 11


SONNTAG, 20. AUGUST 2017

19.30 UHR: KLAVIERABEND

Antonio Pompa-Baldi

Carl Czerny

Variationen über ein Thema von Rode

(1791-1857) op.33 „La Ricordanza“ (ca.1823)

Selection from the album

„The Rascal and the Sparrow – Poulenc meets Piaf“:

Francis Poulenc

Improvisation Nr.15

(1899-1963) „Hommage à Edith Piaf“ (1959)

R.S.Louiguy/R.Piana

J.Bouquet/R.Piana

F Poulenc/

Pompa-Baldi

M.Monnot/R.Piana

La vie en rose

Je sais comment

Les chemins de l´amour

Hymne à l´amour

Nikolaj Medtner

(1880-1951)

Sonata tragica op.39 Nr.5

Pause

Roberto Piana Après une lecture de Liszt (2013)

(*1971)

Giuseppe Martucci Fantasia op.51 (1880)

(1856-1909)

Anton Rubinstein

Aus: 6 Etüden op.23

(1829-1894) Etüde Nr. 3 cis-Moll

Etüde Nr. 1 F-Dur

Etüde Nr. 2 C-Dur (Staccatoetüde)

Konzertmitschnitt durch

12 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO:BLOEMFONTEIN PHOTO.

ANTONIO POMPA-BALDI

Geboren und aufgewachsen

in Foggia, gewann Antonio

Pompa-Baldi 1999 den

Cleveland International Piano

Competition und startete eine

sich über fünf Kontinente erstreckende

Karriere. 1998 gewann

er einen der drei Grand Prix

beim Marguerite Long-Jacques

Thibaud Competition in Paris

und 2001 die Silbermedaille

beim Van Cliburn International Piano Competition.

Antonio Pompa-Baldi tritt regelmäßig in den großen Konzertsälen

der Welt auf, so in der Carnegie Hall in New York, Salle Pleyel in Paris,

Sala Verdi in Mailand, dem Großen Theater von Shanghai und der

Symphony Hall in Boston. Er hielt Meisterkurse am chinesischen

Nationalkonservatorium ab und wurde dort zum Ehren-Gastprofessor

ernannt.

Bisher hat er schon mehr als 20 CDs aufgenommen und weitere sind

geplant. Unter seinen Aufnahmen findet sich das ganze Repertoire

von Grieg bei Centaur Records auf 12 CDs, „The Rascal and

the Sparrow – Poulenc meets Piaf“ bei Steinway & Sons. Ebenfalls

bei Centaur Records hat er eine Schumann CD aufgenommen,

eine mit Werken von Rachmaninow und eine mit den Sonaten von

Rheinberger, sowie alle Hummel Sonaten. Eine Respighi gewidmete

CD und eine mit neuen Originalwerken von Roberto Piana stehen

2017 auf dem Programm.

Im Mai 2014 führte Pompa-Baldi alle Konzerte Rachmaninows und

seine Paganini- Rhapsodie mit der Philharmonie von Kapstadt auf.

Im Januar 2015 gab er ein Recital beim ersten Lang Lang International

Piano Festival in Shenzhen, China.

Als Steinway Artist ist Pompa-Baldi Dozent für Klavier am Cleveland

Institute of Music. Er ist Begründer und Dozent des Todi International

Music Masters Festival, einem Sommerfestival in Italien mit

Meisterkursen. Er war Jurymitglied beim Cleveland International

Piano Competition, dem Hilton Head Piano Competition, dem International

Edvard Grieg Piano Competition im norwegischen Bergen

und dem San Jose International Piano Competition.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 13


MONTAG, 21. AUGUST 2017

19.30 UHR: KLAVIERABEND

Marc-André Hamelin

George Enescu aus der Suite Nr. 3 op.18 (1916):

(1881-1955) Nr. 6 Choral

Nr. 7 Carillon nocturne

Marc-André Hamelin Pavane variée (2014)

(*1961)

Alistair Hinton Vocalise-Reminiscenza op.29 (1994)

(*1950)

Samuel Feinberg Sonate Nr.2 a-Moll op.2 (1916)

(1890-1962)

Samuel Feinberg Sonate Nr.1 A-Dur op.1 (1915)

(1890-1962)

Pause

Samuel Feinberg Sonate Nr.4 es-Moll op.6 (1918)

(1890-1962)

Léon Jongen Campeador (1932)

(1884-1969)

Moritz Moszkowski Valse op.34 Nr.1 (1884)

(1854-1925)

Moritz Moszkowski Caprice espagnol op.37 (1885)

(1854-1925)

Konzertmitschnitt durch

14 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO: SIM CANETTY-CLARKE

MARC-ANDRÉ HAMELIN

wurde in Montreal geboren;

er lebt jetzt in der

Nähe von Boston/USA.

Marc-André Hamelin

konzertiert regelmäßig

in allen bedeutenden,

internationalen Musikzentren

und gilt als einer der

führenden Pianisten der

Gegenwart. Als Konzertsolist

spielt er u.a. mit den

führenden Orchestern von

New York, Berlin, London, Chicago, Paris, Philadelphia und Montreal.

Sowohl seine Konzertauftritte, als auch seine CD-Einspielungen

gestalten sich zu einer wahren Entdeckungsreise für den Zuhörer:

Werke von Alkan, Godowsky, Catoire, Bolcom, Ives, Ornstein, Kapustin,

Weissenberg, Wolpe, Sorabji, Roslavets, Rzewski, Eckhardt-Gramatté

befinden sich ebenso in seinem Repertoire, wie die von Bach,

Beethoven, Chopin, Haydn, Liszt, Medtner, Mozart, Schostakowitsch,

Schubert, Schumann, Skrjabin, Szymanowski, Rachmaninow u.v.a.

Komponisten. Seine CD-Einspielungen, mittlerweile 75, werden

international regelmäßig mit Preisen honoriert. So erhielt er allein in

Deutschland bereits zum 17. Mal den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“.

Dieses Gremium hat den Künstler 2006 mit der Ehrenurkunde

für sein bisheriges Lebenswerk ausgezeichnet.

Hamelin steht exklusiv bei dem Label Hyperion unter Vertrag. Wie

alle bisherigen Kompositionen Hamelins wurden auch seine Etüden

von der Edition Peters verlegt. Im März 2017 erscheint bei Hyperion

Medtners 2. Klavierkonzert und Rachmaninows 3. Klavierkonzert mit

dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski.

2011 gab Marc-André Hamelin sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern

mit Szymanowskis 4. Symphonie und beim Berliner

Rundfunk Sinfonie-Orchester mit Busonis Klavierkonzert. Im Februar

2017 spielte der Künstler mit dem Bayerischen Staatsorchester unter

Kirill Petrenko Medtners 2. Klavierkonzert. Bei den „Raritäten der

Klaviermusik“ spielt Marc-André Hamelin im Jahr 2017 zum 15. Mal.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 15


DIENSTAG, 22. AUGUST 2017

19.30 UHR: KLAVIERABEND

Nadejda Vlaeva

Rameau/Godowsky Aus der „Renaissance-Suite“ (1906)

Sarabande E-Dur

Menuett a-Moll

Elegie e-Moll

Tambourin e-Moll

Robert Volkmann

(1815-1883)

Fantasie op.25

Vladimir Drozdow Sentimental Moment

(1882-1960) Scherzo-Waltz

Bluette

Trepak

Rêves

Sonata lacrimosa

Pause

Sergei Bortkiewicz Fantasiestücke op.61 (1949)

(1877-1952) Warum?

Ein Traum

...und das Erwachen

Humoreske

Sie tanzt

Serenade

Drei Mazurkas op.64 (1949)

Pantscho Vladigerov aus: Préludes exotiques op.17 (1924)

(1899-1978) Nr.1 Nocturne-Sérénade – in modo spagnuolo

Alexander Vladigerov Toccata (1955)

(1933-1993)

16 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO: LISA-MARIE MAZZUCCO

NADEJDA VLAEVA,

gebürtige Bulgarin aus

Sofia, begann im Alter

von fünf Jahren mit dem

Klavierspiel. Mit 15

gewann sie den ersten

Preis beim Liszt Wettbewerb

in Lucca, Italien.

Sie war Gewinnerin vieler

Preise und Auszeichnungen,

darunter der dritte

Preis beim internationalen

Liszt Wettbewerb in

Budapest und der Yamaha Preis für die beste Brahmsinterpretation

in Weimar. Nadejda Vlaeva wohnt jetzt in New York City und spielte

bereits in der Carnegie Zankel Hall, der Rose Hall im Lincoln Center

und in der Merkin Recital Hall.

Als Solistin spielte Nadejda Vlaeva weltweit mit vielen Orchestern,

so dem Budapester Symphonieorchester, Calgary Philharmonic

Orchestra, der Capella Istropolitana in der Slowakei, dem Edinburgh

Symphony Orchestra und der Breslauer Philharmonie. 2017 tritt sie

in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Zypern, der Ukraine,

China und Japan auf.

Sechs CDs von Nadejda Vlaeva wurden veröffentlicht: Ihre Bachtranskriptionen

für das britische Label Hyperion Records wurden vom

BBC Music Magazine als Instrumental-CD des Monats ausgewählt.

Die vorangegangene CD „A Treasury of Russian Romantic Piano“

wurde in Gramophone, Clavier, American Record Guide, International

Record Review und International Piano als „wahrhaft beseelt“,

„exquisit“, „extrem gut gespielt“„ ausnahmslos einfühlsam und

musikalisch“ beschrieben, von „umwerfenden Aufführungen“ war die

Rede. Ihre CD „Piano Music of Liszt“ wurde ähnlich hoch gepriesen

und gewann den Grand Prix „Liszt“ du Disque.

Der amerikanische Komponist Lowell Liebermann schrieb sein „Nocturne

Nr.9“ und „Variations on a Theme of Schubert“ für Nadejda

Vlaeva, die sie beide uraufführte. Sie spielte auch Welturaufführungen

mehrerer erst vor kurzem entdeckter Werke der zu Unrecht vergessenen

russischen romantischen Komponisten Sergei Bortkiewicz und

Vladimir Drozdow.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 17


MITTWOCH, 23. AUGUST 2017

19.30 UHR: KLAVIERABEND

Vincenzo Maltempo

Dmitri Blagoy Märchen-Sonate (1958)

(1930-1986)

Alexander Glasunow Sonate Nr.2 op.75 (1901)

(1865-1936) Moderato

Scherzo: Allegretto

Finale: Allegro moderato

Pause

Alexej Stantschinsky Sonate es-Moll (1906)

(1888-1914)

Victor Kosenko

(1896-1938)

Sonate Nr.2 cis-Moll op.14

Andante con moto

Moderato assai espressivo

Allegro vivo

18 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO: NICOLA TRANQUILLO

VINCENZO MALTEMPO

ist ein facettenreicher

Künstler, vielseitig

kulturell interessiert,

zuhause in einer Vielzahl

von Musikstilen – von

Renaissancemusik bis

zu Jazzimprovisationen.

Er wandelt auf weniger

bekannten Pfaden der

Musik, immer darauf

bedacht, auch nicht so vertrautes Klavierrepertoire hervorzuholen.

Der 1985 geborene Maltempo beendete sein Musikstudium mit

dem höchsten Prädikat bei Salvatore Orlando am Konservatorium

„S. Cecilia“ in Rom. Er studierte weiterhin an der internationalen

Pianoakademie „Incontri col Maestro“ in Imola unter Riccardo

Risaliti.

2006 gewann er den Klavierwettbewerb „Premio Venezia“ im

Teatro La Fenice in Venedig. Seine Aufnahmen von Liszt, Alkan und

Schumann sind bei Piano Classics, Gramola, Brilliant Classics und

Toccata Classics erschienen. Die Charles-Valentin Alkan gewidmeten

5 CDs lösten große Begeisterung aus und erreichten die selten

vergebenen 5 Sterne in Zeitschriften wie „Diapason“, „Gramophone“

und „The Guardian“. Vincenzo Maltempo wird heute als einer der

bemerkenswertesten Alkaninterpreten angesehen. 2013 spielte er die

komplette Serie der 12 Etudes op. 39 in Japan – und das an einem einzigen

Abend, eine absolute Seltenheit. 2014 wurde er Ehrenmitglied

der Londoner Alkan-Gesellschaft.

Seit 2010 arbeitet er sehr gewinnbringend mit dem Dirigenten Gustav

Kuhn zusammen, der ihn regelmäßig zu Konzerten in seiner Accademia

di Montegral bei Lucca einlädt, zu den „Erl Festspielen“ und

den „Festspielen Südtirol“ in Toblach, wo er die Möglichkeit hatte,

seine eigene Transkription für Solopiano der „Sinfonie in E“ von Hans

Rott aufzuführen. Maltempo ist von Transkriptionen fasziniert und

verfasste eigene Versionen von einer Reihe größerer Orchesterwerke.

In Husum spielte er schon 2014 beim Klavierfestival.

Vincenzo Maltempo lehrt am Konservatorium im italienischen

Potenza.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 19


DONNERSTAG, 24. AUGUST 2017

19.30 UHR: KLAVIERABEND

Daniel Berman

A.Marcello/E.Wild

Adagio (aus dem Oboenkonzert)

J.S.Bach/A.Goedicke Präludium und Fuge G-Dur BWV 541

Schubert/Tausig

Rondo über französische Motive

op.84 Nr.2, D 823

Enrique Granados

Oriental (Canción variada,

(1867-1916) Intermedio y Final) (1901)

Allegro de concierto (1903)

Pause

John W.Green/Wild/Berman

Body and Soul (Uraufführung)

E.J. Collins/Berman

Tango (in the Form of a Rondo)

(1935)

Edward J. Collins Cowboy‘s Breakdown (1936)

(1886-1951)

Rachmaninow/Volodos

Andante aus der Cello-Sonate op.19

Paul Pabst/P. Tschaikowsky

Konzertparaphrase aus der Oper

„Eugen Onegin“ op.81

20 FESTIVALPROGRAMM 2017


DANIEL BERMAN

gehört zu den

Pianisten der ersten

Stunde des Raritäten-Festivals

in

Husum, bei dem er

in diesem Jahr zum

achten Mal auftritt.

Der in New York

lebende Pianist

Daniel Berman

erhielt seine Ausbildung

an der Juilliard School und der Manhattan School of Music

bei dem renommierten Klaviervirtuosen Robert Goldsand (einem

Schüler von Moriz Rosenthal), die er mit besonderer Auszeichnung

abschloss. Als Stipendiat des DAAD führte er sein Studium in der

Meisterklasse von Prof. Bernhard Ebert an der Musikhochschule

Hannover fort und legte dort 1983 seine Konzertreifeprüfung ab.

Berman verfügt über ein breit gefächertes Repertoire von Bach bis

Bolcom, wobei er nicht nur die gängige Klavierliteratur, sondern

auch seltener gespielte Werke in seine Klavierabende einbezieht.

Berman widmet sich mit Vorliebe der Klaviertranskription und

komponiert auch eigene Bearbeitungen, z.B. eine Solofassung der

Haydn- Variationen von Brahms. Wegen seiner Bekanntschaft mit

Earl Wild hat Berman viele von dessen Bearbeitungen im Konzert

gespielt, nicht zuletzt 1982 die Uraufführung der sieben Etüden nach

Gershwin-Songs in der Carnegie Hall. Er befasst sich auch weiterhin

mit den nachgelassenen Manuskripten von Wild.

Seit 1974 konzertiert Daniel Berman regelmäßig in Amerika und

Europa. Er hat bei mehreren deutschen Rundfunkanstalten besondere

Soloprogramme und Ensemblewerke eingespielt. Seine LP-Aufnahme

„Virtuose Transkriptionen“ erschien früher bei Teldec. Jetzt sind seine

Aufnahmen exklusiv bei Danacord im Vertrieb. Seine Einspielungen

aus der Konzertreihe „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum sind auf

sieben Danacord-CDs erschienen, insbesondere eine aus zwei Konzerten

zusammengestellte Live-CD („Virtuoso Piano Rarities“)

mit Werken von Gershwin-Wild, Bach-Tausig, Chopin-Balakirev,

Infante, Medtner und Liszt-Horowitz.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 21


FREITAG, 25. AUGUST 2017

19.30 UHR: KLAVIERABEND

Muza Rubackyte

Louis Vierne 12 Préludes op.36 (1914/15)

(1870-1937)

Prologue

Tendresse

Presentiment

Souvenir d‘un jour de joie

Nostalgie

Par gros temps

Evocation d‘un jour d‘angoisse

Dans la nuit...

Suprème appel

Sur une tombe...

Adieu

Seul...

Pause

Mikalojus K. Ciurlionis Préludes VL 239, 294, 197

(1875-1911)

Nocturne fis-Moll VL 178 (1900)

Nocturne cis-Moll VL 183

Julius Reubke Sonate b-Moll (1856/57)

(1834-1858) – Franz Liszt gewidmet

Allegro maestoso – Andante sostenuto

– Allegro assai /Allegro agitato

22 FESTIVALPROGRAMM 2017


FOTO: CHRISTINE DE LANOE

MUZA RUBACKYTE

ist in Litauen geboren

und lebt abwechselnd

in Vilnius, Paris

und Genf.

Nach ihrem Studium

am Tschaikowsky

Konservatorium in

Moskau gewann sie

einen Preis beim All

Union Competition

in St. Petersburg.

1981 gewann sie den

Großen Preis beim Liszt – Bartok International Piano Competition in

Budapest. Die UdSSR konnte sie erst 1989 verlassen, da sie Mitglied

der litauischen Unabhängigkeitsbewegung war. In Paris gewann

sie dann den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb Les Grands

Maîtres Français.

Muza Rubackyte wird oft zu bekannten internationalen Festivals und

Theatern eingeladen vom Salle Gaveau in Paris bis hin zur Oper von

Santiago in Chile. In Nordamerika spielt sie mit erstklassigen Orchestern,

weiterhin in Beijing, Auckland und Pretoria und damit auf allen

fünf Kontinenten der Welt.

2012 führte sie K. Pendereckis Klavierkonzert „Auferstehung“ in

Puerto Rico auf, 2013 zur Eröffnung des dritten Vilnius Klaviermusikfestivals

und ein weiteres Mal in Warschau zum 80. Geburtstag des

Komponisten. 2016 spielte sie im Bogotà Teatro Major das Konzert

unter der Leitung von Maestro Penderecki selbst.

In Litauen wurde ihr vom Staatspräsidenten das Ehrenkreuz für ihre

Verdienste um die Unabhängigkeit und weitere Würdigungen für ihr

Engagement als Kulturbotschafterin verliehen. Sie ist Gründerin und

künstlerische Leiterin des alle zwei Jahre stattfindenden Klaviermusikfestivals

in Vilnius.

Ihre etwa 30 Titel umfassende Diskographie enthält u. a. die kompletten

„Années de Pèlerinage“ von Liszt. Ihre beiden neuesten

Aufnahmen sind der Musik von Louis Vierne gewidmet, das Quintett

für Klavier und Streichquartett op.4 und ein Liederzyklus bei Brilliant

Classics. 2017 kommt u. a. beim Label Ligia die Klaviersonate von

Julius Reubke heraus.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 23


SONNABEND, 26. AUGUST 2017

18.00 UHR: KLAVIERABEND

Jorge Luis Prats

Isaac Albéniz Iberia (1905-1909)

(1860-1909) 12 nouvelles „impressions“ en quatre cahiers-

1. Cahier: Evocación

El Puerto

El Corpus en Sevilla

2. Cahier: Rondeña

Almeria

Triana

Pause

3. Cahier: El Albaicin

El Polo

Lavapiés

4. Cahier: Málaga

Jerez

Eritaña

24 FESTIVALPROGRAMM 2017


JORGE LUIS PRATS

wurde 1965 in

Camaguey in

Kuba geboren und

studierte bei Cesar

Perez Sentenar,

Barbara Diaz Alea,

Margot Rojas

und Alfredo Diez an der Nationalen Schule für schöne Künste. Nach

seinem Abschluss bekam er ein Stipendium für das Tschaikowsky Konservatorium

in Moskau. Er setzte sein Studium bei Paul Badura Skoda

und Magda Tagliaferro fort. Im Alter von 21 gewann er den 1. Preis des

berühmten Concours Marguerite Long-Jacques Thibaud in Paris ebenso

wie den speziellen Preis für die beste Interpretation von Werken

Ravels und Jolivets. Seit Jorge Luis Prats 2007 sein erstes Klavierrecital

beim Miami International Piano Festival gab, ging seine Karriere steil

nach oben. Seine Auftritte bei der renommierten Konzertreihe Meister

Pianisten im Amsterdamer Concertgebouw, beim Wiener Musikverein

und beim Verbier Festival wurden alle mit Begeisterung aufgenommen

und führten zu neuen Einladungen.

Nachdem er bei seinem Auftritt anstelle Nelson Freires im Salle Pleyel

vom Publikum so enthusiastisch gefeiert worden war, erlangte Prats

breite Anerkennung in Frankreich und wird seither zu den angesehensten

französischen Konzertreihen eingeladen.

Er spielte u. a. Konzerte in der Chopin Society in Toronto, bei den Boston

Master Pianists und im Auditorio Nacional de Musica in Madrid,

dem Festival „Raritäten der Klaviermusik“ und in der Filarmónica de

Bilbao.

Auch seine Aufführungen von Rachmaninows 2. und 3. Klavierkonzert

mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi brachten ihm höchste

Anerkennung. Außerdem trat er u. a. mit dem London Philarmonic

unter Vasily Petrenko und dem Gulbenkian Orchester unter Jukka Pekka

Saraste auf. Prats machte Tourneen durch Europa, Lateinamerika,

China und Korea. Regelmäßig wurde er als Dozent von angesehenen

Institutionen eingeladen wie der National University of Columbia in

Bogotá und dem Royal Conservatory in Toronto. Von 1985 bis 2002 war

er künstlerischer Leiter des kubanischen Nationalorchesters.Prats Diskographie

enthält die Einspielung von Skrjabins 24 Preludes, Konzerte

von Beethoven, Grieg, Rachmaninow und Chopin ebenso wie Werke

kubanischer Komponisten.

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 25


Das Konzert

im Radio.

Aus Opernhäusern,

Philharmonien und Konzertsälen.

Jeden Abend.

Konzert

So bis Fr • 20:03

Oper

Sa • 19:05

bundesweit und werbefrei

In Husum auf UKW 101,0

UKW, DAB+, Kabel, Satellit, Online, App

deutschlandradiokultur.de

Anzeige Deutschlandradio Kultur · Programmheft Raritäten Klaviermusik Husum

85 x 190 mm, Anschnitt · 4c · DU: 2.3.15


Stimmen zum Festival

Celebrating its 25th anniversay, the Husum Festival remains

unique. In not one of its recitals will you hear a note of the

standard repertoire. It´s not that the great masters are not

revered – far from it. The people who come to Husum love the

piano in all ist guises.

International Piano (Nov./Dez. 2011)

Husum is the real thing, a festival with a meaningful rather than

superficial difference.

… a unique muscial paradise for those wishing to explore beyond

the safe and obvious.

For the guest or visitor, everything is made as inviting and

hospitable as possible. All young artists should visit Husum…

I can guarantee that they will have their vision enriched and

enlarged.

Bryce Morrison in „International Piano“ (März/April 2015)

Indem Froundjian das Motto „Raritäten“ sehr ernst nimmt, darf

man hier spezieller klavieristischer Exkursionen gewärtig sein.

Die Chopin -, Schumann - und Beethoven - Galaxien werden

kaum betreten. Dafür begegnet man vielen unbekannten Namen

im Programm.

(…) In Husum treffen sich verschärfte Klavier-Habitués aus

aller Welt (bis hin nach Taiwan und Singapur), die auch fachlich

profund bis zur Erbitterung zu debattieren verstehen.(…)

Froundjian hat eine glückliche Hand, Talente auf ausnahmslos

hohem Niveau zu gewinnen.

Im Wechsel der Physiognomien offenbaren sich weniger

quantitativ messbare Differenzen des Vermögens als,

geradezu analog zur Opulenz der dargebotenen Programme,

kontrastierende und sich ergänzende unbewusst - bewusste

Strategien (…) Eine Woche solches Klavierspiel zu erleben, das

schafft unweigerlich neuen Respekt vor dieser Kunst.

Hans-Klaus Jungheinrich in der „Frankfurter Rundschau“ (31.08.2016)

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 27


Das Schloss vor Husum

Herzog Adolf I. von Schleswig-Holstein-Gottorf ließ das „Schloss vor

Husum“ von 1577 bis 1582 als zeitweilige Residenz für seine Aufenthalte

an der Westküste erbauen. Weil sich das Gebäude damals außerhalb

der Stadtmauern befand, wird es bis heute „Schloss vor Husum“

genannt. Als einziges landesherrliches Schloss an der schleswigholsteinischen

Nordseeküste unterstreicht das Renaissancegebäude

die Bedeutung Husums für die gesamte Region.

Das Schloss vor Husum weist heute – wie einst im 17. Jahrhundert

– ein reiches Kulturleben mit historischen Schauräumen, Ausstellungen,

Konzerten, Vorträgen und Aufführungen von Kleinkunstbühnen

auf. Heute beherbergt es die wiederhergestellten Repräsentationsräume,

die Schlosskapelle, Sandstein-und Alabasterkamine des 17. Jahrhunderts

und Gemälde des 16.–19. Jahrhunderts (u. a. Jürgen Ovens).

Seit 1996 werden im Schloss vor Husum pro Jahr vier Sonderausstellungen

ausgerichtet, bei denen vorwiegend zeitgenössische

Kunst präsentiert wird. Das Schloss bildet den festlichen Rahmen

für Konzerte und Veranstaltungen wie die „Raritäten der Klaviermusik“,

die „Liedkunst im Schloss vor Husum" – einen Meisterkurs

für Liedgestaltung sowie Figurentheater-Aufführungen im Rahmen

der „Pole Poppenspäler Tage“ und vieles andere mehr. Auch die

Kreismusikschule Nordfriesland hat hier ihren Hauptsitz.

www.nordfriesland.de/schloss-vor-husum

28 FESTIVALPROGRAMM 2017


Faszination Klavierwelten

– Jenseits des Mainstreams

Für die Wanderausstellung „Faszination Klavierwelten – Jenseits

des Mainstreams“ hat der Musikwissenschaftler Dr. Tobias Grill

umfangreiche Linklisten zusammengestellt, die auf der Homepage

der Ausstellung zu finden sind. Die Linklisten verweisen auf

Biographien, Bibliographien, Werkverzeichnisse, Notenfaksimiles,

Audio- und Videomedien und weiterführende Links zu den Themen

der Ausstellung. Hinzu kommen zahlreiche Musikbeispiele.

Themengebiete

• Charles-Valentin Alkan

• Alexander Skrjabin

• Nikolaj Medtner

• Russische Komponisten in der Nachfolge Skrjabins

• Leopold Godowsky

• Transkriptionen und Paraphrasen

• Lied-Transkriptionen

• Französische Klaviermusik jenseits von Debussy und Ravel

• Iberische Klaviermusik

• Österreichische Klaviermusik jenseits der Wiener Klassik

und der Zweiten Wiener Schule

• Skandinavische Klaviermusik

• Nordamerikanische Klaviermusik

Zur Ausstellung ist eine

Broschüre erschienen.

Diese ist bei der Stiftung

Nordfriesland erhältlich

(Kontakt siehe

Impressum).

www.faszination-klavierwelten.de/musik-und-links

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 29


HOLEN SIE SICH

HUSUM NACH HAUSE:

Die Raritäten der

Klaviermusik als CD

und Buch

Rarities of piano music at

Schloss vor Husum from

the 2015 festival

Harold Craxton

Siciliano and Rigadon (1935)

Federico Mompou

Segreto (1912)

Mompou

La Rue, le Guitariste et le Vieux

Cheval (1917)

Issay Dobrowen

Poem op.3 No.2

Karol Szymanowski

Etude op.4 No.1 (1906)

Charles-Valentin Alkan

40 ans „Un hereux ménage”

op.33 (1847)

Johann Nepomuk Hummel

La bella capricciosa op.55 (1815)

Carlos Guastavino

La Nina del Rio Dulce

Cyprien Katsaris

Spontaneous improvisation

on various themes („Hommage

à Listz”)

Alexander Zfasman

Fantasy on themes of

Matvey Blanter

Jack Fina

Bumble Boogie

Pianists:

Jonathan Plowright, Jonathan

Powell, Yuri Favorin, Florian

Uhlig, Martin Jones, Cyprien

Katsaris, Alex Hassan.

Danacord DACOCD 779,

75 minutes

Live-Mitschnitte der Festivals

1987 – 2015

erhältlich bei:

Danacord Records,

Vognmagergade 9,

1120 Copenhagen, Danmark

Tel. + 4533151716

www.danacord.dk

Die CD des Festivals 2016

erscheint im August 2017.

Einzelne Jahrgänge bei der

Stiftung Nordfriesland, siehe

Impressum

30 FESTIVALPROGRAMM 2017


Das Festival “Raritäten der Klaviermusik

„This is a most thought-provoking selection of music culled

from a week of piano music-making at Husum. Each piece

is superbly played as even the briefest glance at the performers

would lead one to expect. A highly attractive survey of

the byways of largely romantic piano music.“

John France – Musicweb International.com

Jenseits des

Mainstreams

In dem Buch „JENSEITS DES

MAINSTREAMS“, das im August

2011 anlässlich des 25-jährigen

Jubiläums erschienen ist, wird

das Festival aus verschiedenen

Perspektiven beleuchtet.

Sowohl der „Erfinder“ und

künstlerische Leiter des Klavierfestivals, Peter

Froundjian, als auch Musikjournalisten, langjährige

Besucher, der Pianist Marc-André Hamelin und der

Kopenhagener CD-Produzent Jesper Buhl schildern

ihre eindrucksvollsten Konzerterlebnisse und

persönlichen Festival-Erfahrungen.

”This is a fascinating read for those interested in

more obscure piano repertoire, for those who have

visited the famous festival (or would like to), and

for those who have been collecting the Rarities

festival discs since the first 1987 festival. With

interesting photos and hilarious anecdotes, this is

a joyful adventure into the world of the piano.“

Pianist Feb./März 2012

Jenseits des Mainstreams –

Das Festival „Raritäten der Klaviermusik

Herausgeber:

Stiftung Nordfriesland, Johanna Jürgensen und Peter Froundjian

240 Seiten, STACCATO-Verlag, ISBN 978-3-932976-45-2

22,80 Euro, www.staccato-verlag.de

The book is also available in English: “Beyond the mainstream”–

The festival “Rarities of Piano music” ISBN 978-3-932 976469

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 31


Genießen Sie angenehme Stunden

voller musikalischer Höhepunkte

in der charmanten Hafenstadt Husum

Für Ihren unvergesslichen Aufenthalt steht Ihnen die Tourist Information

Husum als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung:

• Touristische Information und Beratung

• Kostenfreie Zimmervermittlung

• Attraktive Pauschal- und Gruppenarrangements

• Stadtführungen und Stadtrundfahrten

• Tipps für Ihren Aufenthalt, zu Veranstaltungen und Ausflügen

• Verkauf von Fährtickets, Souvenirs und vieles mehr

Unser Arrangement zum Piano-Festival:

Zaubereien auf schwarz-weißen Tasten

Leistungen:

• 2 Hotel-Übernachtungen mit Frühstück

• Eintritt für ein Klavierkonzert des Festivals

• eine Stadtführung durch die Kulturstadt Husum

• ein Besuch des Storm-Hauses mit Besichtigung des

bezaubernden „Poetenstübchens“

• ein köstliches 3-Gänge-Menü unter den Gewölben einer

historischen Gaststätte

Reisetermine:

19. – 26. August 2017

Reisepreis:

p. P. ab 189,- Euro (bei 2 P./DZ)

Informationen und Buchung:

Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH

Großstraße 27, 25813 Husum.

Tel: 0 48 41 / 89 87- 0, Fax -90

E-Mail: info@husum-tourismus.de

www.husum-tourismus.de

Stadtführungen in Husum

Entdecken Sie Husums schönste Plätze

vom 15. März bis 31. Oktober 2017

montags bis samstags um 14.30 Uhr.

www.husum-tourismus.de

32 FESTIVALPROGRAMM 2017


Der Förderverein „Raritäten der

Klavier musik e.V.“, Husum

Als Mitglied

Liebhaber der

• können Sie Ihre persönlichen Kartenwünsche

schon vor Beginn des öffentlichen

seltenen Klaviermusik

fördern ihr Festival

Einzelkartenverkaufs anmelden. Die

Seien Sie dabei!

Wünsche werden dann – nachdem das für

die Abonnenten des Vorjahres eingeräumte

Vorkaufsrecht auf ihre angestammten Plätze

berücksichtigt worden ist – in der Reihenfolge des Eingangs

vorgenommen.

• erhalten Sie bereits im Dezember Informationen des künstlerischen

Leiters der Konzertreihe, Peter Froundjian, über seine Planung und die

Vorbereitungen der Klavierraritäten-Woche des folgenden Jahres.

• tragen Sie dazu bei, dass die „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum

dauerhaft gesichert bleiben und die Besucher auch weiterhin jedes

Jahr im August eine ganz herausragende Woche mit selten zu hörenden

Kostbarkeiten des Klavierrepertoires erleben können.

• Jahresbeitrag

Einzelmitglieder 60 Euro

Schüler und Studenten 20 Euro

Paare 100 Euro

Die Jahresbeiträge und alle zusätzlich eingehenden Spenden werden

ausschließlich zugunsten dieser Konzertreihe verwendet und

können in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden, da der

Förderverein von der Finanzbehörde als gemeinnützig anerkannt

worden ist.

Vorsitzender: Eike Meier-Windhorst

Oktaviostrasse 103, 22043 Hamburg. Tel. 0162 – 7562328

E-Mail: eike.meier-windhorst@t-online.de

Beitrittserklärungen erhalten Sie im Schloss vor Husum

und zum Herunterladen im Internet:

www.raritaeten-der-klaviermusik.de

Bitte senden Sie diese an: Schriftführer Claus Hennings

Postfach 467, 25304 Elmshorn. Tel. 04121-61983

E-mail: foerderverein@raritaeten-der-klaviermusik.de

RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 33


Wir machen den Weg frei.

Wir wunschen allen Besuchern der

,,Raritåten der Klaviermusik"

wundervolle Abende!

Hauptstelle

NorderstraBe 18-20

25813 Husum

Tel. 04841 692-0

Fax 04841 692-123

info@husumer-volksbank.de

www.husumer-volksbank.de

--

Husumer

Volksbank eG


Die Stiftung Nordfriesland als

Veranstalterin dankt den Förderern

und Sponsoren des Festivals

„Raritäten der Klaviermusik

Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des

Landes Schleswig-Holstein

Stadt Husum

Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH

Förderverein

»Raritäten

Förderverein

der Klaviermusik e.V.«

»Raritäten der Klaviermusik e.V.«

Husumer Volksbank eG

Stiftung Husumer Volksbank eG

Förderverein

»Raritäten

Förderverein

der Klaviermusik e.V.«

»Raritäten der Klaviermusik e.V.«

Mariann Steegmann Foundation

Zusammenarbeit mit

Kulturpartner

Veranstalterin:

Stiftung Nordfriesland,

König-Friedrich V.-Allee,

Schloss vor Husum, 25813 Husum

Tel. +49 (0)4841- 8973-0

stiftung@nordfriesland.de

Raritäten-Logo /Förderverein PRINT.indd 6 05.12.16 09:46

Raritäten-Logo /Förderverein PRINT.indd 6 05.12.16 09:46

www.raritaeten-der-klaviermusik.de

www.facebook.com/raritaetenderklaviermusik

Gestaltung: Grafisk Design Sysser Bengtsson

Druck: Druckerei Lempfert, Bredstedt

Änderungen vorbehalten


Kartenverkauf

Beginn des Kartenverkaufs:

• Abonnements

(Abo: 305 €/erm. 195 € )

ab 28. März 2017

• Einzelkarten (38 €/erm. 24 €,

Young Explorers 25 €/erm. 15 €)

ab 25. April 2017

Die Preise verstehen sich

zuzüglich 10 % Kartenvorverkaufsgebühr.

Ermäßigung für Schüler und Studenten

mit gültigem Ausweis

Inhaber der NDR Kultur Karte erhalten

Mo- Fr 10 % Ermäßigung

auf den Kartenpreis

(begrenztes Kontingent).

Mitglieder der Husumer Volksbank

erhalten 10% Ermäßigung

auf den Einzelkartenpreis.

Direktverkauf

Museumsshop,

Schloss vor Husum

König-Friedrich V.- Allee,

25813 Husum

Di - So 11-17 Uhr

Am Konzerttag öffnet die Abendkasse

45 Minuten vor Konzertbeginn.

Telefonische Kartenbestellung

unter 04841- 89 73- 130 ,

Di - So 11-17 Uhr

Schriftliche Kartenbestellungen

mit anhängendem

Bestellformular an

Museumsshop,

Schloss vor Husum,

König-Friedrich V-Allee,

25813 Husum,

Fax: 04841- 89 73-111,

E-Mail:

karten@raritaeten-der-klaviermusik.de

Die Karten werden Ihnen per

Post zugeschickt. Es wird eine

Versandkostenpauschale von

1 € (Deutschland), 2 € (Europa),

3 € (Welt) erhoben.

Stornierung

Die Rücknahme von Konzertkarten

und die Rückerstattung

des Kaufpreises ist nur bei

genereller Absage des jeweiligen

Konzertes möglich.

Zahlungsbedingungen

Folgende Zahlungsarten stehen

zur Verfügung:

• per Überweisung nach Erhalt

einer Rechnung

Bankverbindung:

Förderverein der Raritäten

der Klaviermusik e.V.

– Kartenverkaufskonto

IBAN:

DE97 2175 0000 0186 0241 05

BIC-/SWIFT-Code:

NOLADE 21NOS

Bank: Nord-Ostsee Sparkasse

• per Kreditkarte

(Mastercard/Visa)

Aus Sicherheitsgründen bitten

wir Sie, Ihre Kreditkartennummer

nicht per E-Mail

mitzuteilen.

36 FESTIVALPROGRAMM 2017


Ticket sale

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Start of Ticket sale:

• Subscription (305 €/red. 195 €)

from 28th of March 2017

• Single tickets (38 €/red. 24 €,

Young Explorers 25 €/15 €) from

25th of April 2017

Prices are quoted plus 10 %

charge for advance booking.

Reduction for pupils and

students.

10 % reduction for tickets

from Monday-Friday for owners

of NDR Kultur Karte

(limited number of tickets

available). 10 % reduction for

single tickets for members of

„Husumer Volksbank”.

Direct sale

Museumsshop, Schloss vor

Husum

König-Friedrich V.- Allee,

25813 Husum, Germany

Tuesday – Sunday 11 a.m.- 5 p.m.

Box-office opens at 45 minutes

before the concert on concert

days.

Ticket order by phone

Phone number

+49 (0) 4841- 89 73-130,

Tuesday- Sunday, 11 a.m.- 5 p.m.

25813 Husum, Germany

Fax: + 49 (0)4841- 89 73-111,

email:

karten@raritaeten-der-klaviermusik.de

Tickets will be send to you by

mail.Charge for postage and

packing is 1 € (Germany),

2 € (Europe), 3 € (World).

Cancellation

The purchase price can be

refunded only if the particular

concert is cancelled generally.

Terms of payment

Following payment methods

are available:

• by bank transfer after receipt

of an invoice

bank account:

Förderverein der Raritäten

der Klaviermusik e.V.

– Ticket sale account

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BIC-/SWIFT-Code:

NOLADE 21NOS

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• by credit card (Mastercard/Visa)

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RARITÄTEN DER KLAVIERMUSIK 37


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25813 Husum, Germany,

Fax +49 (0)4841-8973-111

I herewith order to the price of adult stud. qty

€ €

Subscription:

9 recitals from 19.-26.8. incl. Matinee 305,- 195,- _____

Single tickets

Sat 19.8. 16.30 Lukas Geniušas 25,- 15,- _____

Sat 19.8. 20.00 Satu Paavola 25,- 15,- _____

Sun 20.8. 11.00 Matinée 15,- _____

Sun 20.8. 19.30 Antonio Pompa-Baldi 38,- 24,- _____

Mon 21.8. 19.30 Marc-André Hamelin 38,- 24,- _____

Tue 22.8. 19.30 Nadejda Vlaeva 38,- 24,- _____

Wed 23.8. 19.30 Vincenzo Maltempo 38,- 24,- _____

Thu 24.8. 19.30 Daniel Berman 38,- 24,- _____

Fri 25.8. 19.30 Muza Rubackyte 38,- 24,- _____

Sat 26.8. 18.00 Jorge Luis Prats 38,- 24,- _____

All prices are qouted plus 10 % charge for advance booking.

□ I am owner of NDR Kultur Karte (please enclose document)

□ I am member of Association of Friends of Rarities of Piano Music

□ I am member of Husumer Volksbank

Name, address

Phone

Fax

E-Mail

□ Please put my name on the distribution list

I will pay the ordered tickets by

□ bank transfer after receipt of an invoice

□ credit card (Mastercard/Visa)

N0.

valid until

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(3 last figures in signature box)

Cardholder (if differing)

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Bitte senden Sie Ihre Bestellung an

Museumsshop, Schloss vor Husum,

25813 Husum

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Abonnement:

9 Konzerte vom 19.-26.8. inkl. Matinée 305,- 195,- _____

Einzelkarten

Sa 19.8. 16.30 Lukas Geniušas 25,- 15,- _____

Sa 19.8. 20.00 Satu Paavola 25,- 15,- _____

So 20.8. 11.00 Matinée 15,- _____

So 20.8. 19.30 Antonio Pompa-Baldi 38,- 24,- _____

Mo 21.8. 19.30 Marc-André Hamelin 38,- 24,- _____

Di 22.8. 19.30 Nadejda Vlaeva 38,- 24,- _____

Mi 23.8. 19.30 Vincenzo Maltempo 38,- 24,- _____

Do 24.8. 19.30 Daniel Berman 38,- 24,- _____

Fr 25.8. 19.30 Muza Rubackyte 38,- 24,- _____

Sa 26.8. 18.00 Jorge Luis Prats 38,- 24,- _____

Alle Preise verstehen sich zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr

□ Ich bin Inhaber einer NDR Kultur Karte (bitte Beleg beifügen)

□ Ich bin Mitglied des Fördervereins Raritäten der Klaviermusik e.V.

□ Ich bin Mitglied der Husumer Volksbank (bitte Beleg beifügen)

Name, Anschrift

Tel.

Fax

E-Mail

□ Bitte nehmen Sie meine Adresse in den Verteiler auf

Die bestellten Karten bezahle ich

□ per Überweisung nach Erhalt einer Rechnung

□ mit Kreditkarte (Mastercard/Visa)

Nr.

gültig bis

/

Prüfnr.

(letzte 3 Ziffern im Unterschriftenfeld)

Karteninhaber (falls abweichend)

ç ç

Datum, Unterschrift


„Rittersaal“ im Schloss vor Husum / „Rittersaal" at Husum castle

160 Sitzplätze / 160 seats

!

Hörerplätze im Grünen Saal

134 133 132 131 130 129 128 127 126

155 156 157 158 159 160

92 91 90 89 88 87 86 85

17 18 19

8 9 10 11 12 13 14 15 16

1 2 3 4 5 6 7

26 27 28 29 30 31 32 33 34

46 47 48 49

36 37 38 39 40 41 42 43 44 45

35

80 81 82 83 84

68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79

67

120 121 122 123 124 125

56 55 54 53 52 51 50

25 24 23 22 21 20

106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119

105

135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154

57 58 59 60 61 62 63 64 65 66

93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104

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Eingang / Entrance

Platzreservierung (bitte ankreuzen) / Seat reservation (please tick)

Sollte der von mir gewünschte Platz vergeben sein, bitte ich um möglichst gleichwertige Reservierung. /

If there is no ticket available for the requested seat I have ordered, please provide a reservation as equal

as possible.

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