Programmheft 28. Int. Musikfest Kreuth am Tegernsee

musikfestkreuth

28.

18. bis 29. Juli 2017

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28 .

Begeistern

ist einfach.

„Zu Gast bei Freunden“

18. bis 29. Juli 2017

Gut Kaltenbrunn Gmund, Tenne

Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee

Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

KULTUR im Oberbräu Holzkirchen, Festsaal

Schirmherrschaft IKH Herzogin Helene in Bayern

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Im Kurgarten 5, 83684 Tegernsee, Telefon 08022 3338

Geöffnet von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Dauerausstellung zu Olaf Gulbransson und dem Simplicissimus

SONDERAUSSTELLUNGEN

Bis 17. September 2017

Trügerische Idylle. Literaten und Künstler am Tegernsee 1900 bis 1945

1. Oktober 2017 bis 10. Februar 2018

Paul Flora

MATINEEVERANSTALTUNGEN

17. September 2017, 11:30 Uhr

„Berliner Manhattan Ballade – George Grosz und der Traum von Amerika“

Alexander Kluy, Journalist und Autor

29. Oktober 2017, 11:30 Uhr

„Ludwig Thoma und die große Welt“

Michael Skasa, Schriftsteller und Journalist

Weitere Informationen unter

www.olaf-gulbransson-museum.de

Liebe Freunde des Musikfestes Kreuth,

mit Vergnügen stelle ich Ihnen hier das Programm für unser aktuelles Musikfest vor und lade

Sie ein, zwei Wochen lang herausragende Künstler und großartige Ensembles mit spannenden

Konzertideen zu erleben. Wieder ist das Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee im

Landkreis unterwegs. Spielorte sind in diesem Jahr der traditionsreiche Festsaal des KULTUR

im Oberbräu Holzkirchen, der erhabene Kirchenraum von St. Quirinus am Tegernsee, das

Seeforum Rottach-Egern und die frisch renovierte Tenne im wieder eröffneten Gut Kaltenbrunn,

auf die wir sehr gespannt sind. Dort, im sogenannten Rinderstall, wird Feinkost Käfer ein

besonderes Gourmet-Angebot für Sie bereithalten. Ich freue mich, dass die Konzerte in der

Tenne auf so großes Interesse stoßen. So ist eines der beiden Konzerte dort bereits ausverkauft.

Das Festivalprogramm ist daneben so gespickt mit Highlights, dass ich Ihnen jedes einzelne

Konzert zum Besuch empfehlen kann. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen noch

die Konzerte, die wir eigens auf die akustischen und räumlichen Besonderheiten der Pfarrkirche

St. Quirinus am Tegernsee abgestimmt haben. Wir freuen uns, hier den traditionsreichen

englischen Choir of King’s College Cambridge unter seinem renommierten Leiter Stephen

Cleobury zu seinem einzigen Konzert in Deutschland in diesem Jahr begrüßen zu dürfen.

An diesem sakralen Spielort ist außerdem Valer Sabadus zu Gast, einer der weltweit besten

Countertenöre. Er präsentiert barocke Arien, gemeinsam mit dem von Musikern des Symphonie -

orchesters des Bayerischen Rundfunks gegründeten Ensemble L‘Accademia Giocosa.

Bei unserer Wanderschaft durch die Konzertsäle des Landkreises erhalten wir großartige

Unterstützung von vielen Seiten, wofür wir herzlich danken.

Lassen Sie sich inspirieren, wir freuen uns auf Sie!

Das Bestellformular für Ihre Kartenwünsche und Informationen zum Vorverkauf finden Sie

auf Seite 38.

Ihr

Dieter Nonhoff

Festivalleitung

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28. INTERNATIONALES MUSIKFEST KREUTH AM TEGERNSEE

GUTE BEHANDLUNG

LIEGT IN UNSERER NATUR

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S. 10 Dienstag, 18. Juli 2017 19.30 Uhr

Gut Kaltenbrunn Gmund, Tenne

Eröffnungskonzert

Julia Fischer (Violine), Daniel Müller-Schott (Violoncello) und Herbert Schuch (Klavier)

mit Klaviertrios von Ludwig van Beethoven und Peter Tschaikowsky

S. 12 Mittwoch, 19. Juli 2017 19.30 Uhr

Gut Kaltenbrunn Gmund, Tenne

Stefan Jackiw (Violine) und das Münchener Kammerorchester unter Clemens Schuldt

mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven

S. 14 Donnerstag, 20. Juli 2017 19.30 Uhr

Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee

Valer Sabadus (Countertenor) und L’Accademia Giocosa mit barocken Arien und Concerti

von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und anderen

S. 16 Freitag, 21. Juli 2017 19.30 Uhr

Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

Echoes of Swing: „Dancing“

S. 18 Sonntag, 23. Juli 2017 18.00 Uhr

KULTUR im Oberbräu Holzkirchen, Festsaal

Daniel und Alexander Gurfinkel (Klarinette) und Silvia Patru (Klavier):

„Klarinetten zwischen Klezmer und Jewish Soul“

S. 20 Montag, 24. Juli 2017 19.30 Uhr

Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee

Der Choir of King’s College Cambridge unter Stephen Cleobury

mit Werken der englischen Chortradition und Chorwerken aus Romantik und Moderne

S. 22 Donnerstag, 27. Juli 2017 19.30 Uhr

Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

Das Notos Quartett mit Klavierquartetten

von Gustav Mahler, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms

S. 24 Freitag, 28. Juli 2017 19.30 Uhr

KULTUR im Oberbräu Holzkirchen, Festsaal

Das Schumann Quartett mit Streichquartetten von Robert Schumann, Joseph Haydn

und mit Auszügen aus Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“

S. 26 Samstag, 29. Juli 2017 19.30 Uhr

Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

Abschlusskonzert

Klavierabend mit Kit Armstrong und „Variationen“ von William Byrd, Joseph Haydn,

Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig von Beethoven, Robert Schumann und Franz Liszt

S. 29 Oleg Kagan Stiftung Tegernseer Tal

S. 31 Leitung und Organisation

S. 33 Unsere Partner

S. 36 Impressum und Bildnachweise

S. 37 So bestellen Sie Ihre Karten

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Anfahrt

KAEFER-GUT-KALTENBRUNN.DE

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IN GMUND AM TEGERNSEE

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Sämtliche unserer Konzertorte im Juli 2017 erreichen Sie problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Gmund, Tegernsee und Holzkirchen mit der BOB (Bayerische Oberlandbahn). Holzkirchen zusätzlich

mit der Münchner S-Bahn.

Rottach-Egern mit der BOB + RVO-Bus (Umsteigen am Bahnhof Tegernsee).

Mit dem Auto

Für die Autofahrer unter unseren Konzertbesuchern haben wir auf unserer Webseite einige zusätzliche

Informationen u. a. zur Anfahrt zusammengefaßt: http://musikfest-kreuth.de/de/spielstaetten/

Ferner finden Sie hier die Adressen der Spielstätten:

Käfer Gut Kaltenbrunn

Kaltenbrunn 1, 83703 Gmund

Für den 18. Juli sind die Parkplätze im Innenhof von

Gut Kaltenbrunn ausverkauft. Für den 19. Juli gibt es

noch einige Plätze (Stand Drucklegung).

Bitte nutzen Sie an beiden Tagen den kostenlosen

Park-und-Shuttle-Service, den wir von der Spielbank

Bad Wiessee aus anbieten (Adresse: Winner 1,

83707 Bad Wiessee). Die Spielbank stellt Ihnen Plätze

im Parkhaus zur Verfügung. Vom Vorplatz aus verkehren

ab 18.00 Uhr Kleinbusse und Limousinen direkt zur Tenne

und nach dem Konzert bis 23.45 Uhr wieder zurück.

Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee, ehem. Klosterkirche

Schloßplatz, 83684 Tegernsee

Im Ort Tegernsee stehen zahlreiche öffentliche Parkplätze

in Laufnähe zur Verfügung, z. B. am Schloßplatz neben

dem Bräustüberl oder gegenüber in der Seestraße.

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Seeforum Rottach-Egern

Nördliche Hauptstraße 35, 83700 Rottach-Egern

Im Ort Rottach-Egern stehen zahlreiche öffentliche Parkplätze

in Laufnähe zur Verfügung, z.B. direkt gegenüber dem

Seeforum oder am Zentralparkplatz – Zufahrt über Nördliche

Hauptstraße oder Ludwig-Thoma-Straße.

KULTUR im Oberbräu

Marktplatz 18a, 83607 Holzkirchen

Im Ort Holzkirchen stehen zahlreiche öffentliche Parkplätze

in Laufnähe zur Verfügung. Anfahrt zur geräumigen Tiefgarage

über die Hafnerstraße.

In familiärer Umgebung und in wunderschöner Lage am Tegernsee.

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Dienstag, 18. Juli 2017

19.30 Uhr Gut Kaltenbrunn Gmund, Tenne

Eröffnungskonzert

JULIA FISCHER . Violine

DANIEL MÜLLER-SCHOTT . Violoncello

HERBERT SCHUCH . Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Klaviertrio B-dur op. 97 „Erzherzog-Trio“

Peter Tschaikowsky (1840-1893)

Klaviertrio a-moll op. 50

Was für ein Auftakt! Drei der weltweit führenden

Instrumentalisten finden sich zum Eröffnungskonzert

in der Tenne von Gut Kaltenbrunn ein: Die Geigerin

Julia Fischer, der Cellist Daniel Müller-Schott und

der Pianist Herbert Schuch.

Schon als Kind galt Julia Fischer als Jahrhundert-

Talent. Ihr erstes Violinkonzert mit Orchester spielte

sie im Alter von acht Jahren, mit elf gewann sie den

Yehudi-Menuhin-Wettbewerb, als 19-jährige füllte

sie die New Yorker Carnegie Hall. Da war sie auf

dem „Geigen-Olymp“ angekommen. 2006 wurde

sie mit 23 Jahren in Frankfurt am Main die jüngste

Professorin an einer deutschen Hochschule, 2011

Nachfolgerin ihrer eigenen Geigenprofessorin

Ana Chumachenco in München. Julia Fischer

ist nicht nur eine der besten Geigensolistinnen

der internationalen Musikszene, ihre künstlerische

Vielseitigkeit zeigt sie auch als Pianistin und als

Kammermusikerin.

Beim Musikfest präsentiert Julia Fischer ihre

kammermusikalische Seite gemeinsam mit ihrem

langjährigen Musikpartner, dem Cellisten Daniel

Müller-Schott. Er ist einer der ganz großen Cellisten

weltweit, ein „furchtlosen Spieler mit überragender

Technik“, wie die New York Times ihn rühmt. Seine

kraftvollen Interpretationen und seine gewinnende

Persönlichkeit machen Konzertabende mit ihm zu

einem nachhaltigen Erlebnis. Davon konnten sich

die Musikfest-Zuhörer im vergangenen Jahr überzeugen,

als Daniel Müller-Schott mit Cello-Suiten

von Johann Sebastian Bach beeindruckte.

Der dritte im Bunde ist der Pianist Herbert Schuch,

der sich mit seinen dramaturgisch durchdachten

Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen als einer

der interessantesten und versiertesten Musiker

seiner Generation in die erste Reihe gespielt

hat. Seit Jahren arbeitet er mit Alfred Brendel

zusammen, eine Referenz, wie sie besser kaum

denkbar ist. Seine Kunst hat die Fachpresse einmal

so beschrieben: „Schuch kann am Klavier

instrumentieren, vollendete Meisterschaft, die sich

am musikalischen Inhalt verwirklicht. Hier hat sich

jemand eine Klangkultur an seinen Aussagen

entlang erarbeitet, was einem Gesamtkunstwerk

nahekommt.“

Beim Musikfest finden die drei Musiker zunächst

zu Beethovens „Erzherzog-Trio“ von 1811 zusammen,

dem sogenannten „großen“ Klaviertrio

des Meisters. Beethoven zieht hier eine Art Bilanz

seiner kammermusikalischen Errungenschaften für

diese Besetzung. Die Allgemeine musikalische

Zeitung befand in einer zeitgenössischen Kritik,

dass dieses Trio Beethovens „als eines der hellgrünendsten

Blätter in seiner schon lange erworbenen

Lorbeerkrone glänzt“.

Tschaikowskys Klaviertrio a-moll steht im zweiten

Konzertteil auf der Agenda. Dass es überhaupt

entstand, ist ein Glücksfall für die Nachwelt, denn

eigentlich wollte Peter Tschaikowsky kein Klaviertrio

schreiben. 1881 gab er diesen Grundsatz

auf und schuf ein formal ungewöhnliches Werk

mit nur zwei Sätzen voller Emotionen und einer

ausladenden Klanglichkeit, das heute als sein

bedeu tendstes Kammermusikwerk gilt.

Patronat:

Susanne und Jochen Holy

Dieses Konzert wird für die „Festspielzeit“

auf BR-Klassik aufgenommen.

Sendung:

Freitag, 28.07.2017, 18.05 Uhr

Für das heutige Konzert stellt Feinkost Käfer

ein Gourmet-Angebot bereit: Informationen

zu Menüs und Preisen erhalten Sie auf unserer

Website (http://musikfest-kreuth.de/spielstaetten/)

oder über Herrn Johannes Schomerus:

089 94924295 / j.schomerus@feinkost-kaefer.de

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Mittwoch, 19. Juli 2017

19.30 Uhr Gut Kaltenbrunn Gmund, Tenne

STEFAN JACKIW . Violine

MÜNCHENER KAMMERORCHESTER

CLEMENS SCHULDT . Leitung

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Konzertouvertüre op. 26 „Die Hebriden“

Violinkonzert e-moll op. 64

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Sinfonie Nr. 3 Es-dur op. 55 „Eroica“

Komponist bricht hier mit einigen damals üblichen

Konventionen für ein Solokonzert und noch heute

wirkt das Werk frisch und geistig-sprühend. Es war

übrigens ausgerechnet dieses Violinkonzert von

Mendelssohn mit dem Stefan Jackiw als 14-jähriger

sein erstes Konzert in Europa gab. Das war in

London ein Sensationserfolg, der ihn auf die erste

Seite der Londoner Times brachte.

Für das heutige Konzert stellt Feinkost Käfer

ein Gourmet-Angebot bereit: Informationen

zu Menüs und Preisen erhalten Sie auf unserer

Website (http://musikfest-kreuth.de/spielstaetten/)

oder über Herrn Johannes Schomerus:

089 94924295 / j.schomerus@feinkost-kaefer.de

„Wie fulminant, virtuos und verspielt dieses

Ensemble mittlerweile agiert“, staunt die Süddeutsche

Zeitung nach einem Konzert des

Münchener Kammerorchesters und lobt besonders

dessen Beethoven-Interpretation als aufsässig,

optimis tisch und geheimnisvoll. Von der hohen

Qualität des Münchener Kammerorchesters konnten

sich die Zuhörer des Musikfestes Kreuth

am Tegernsee regelmäßig überzeugen. Zuletzt

war das Orchester 2014 mit dem Pianisten Igor

Levit zu Gast. In diesem Jahr ist das Münchener

Kammerorchester auf Gut Kaltenbrunn zu erleben,

und zwar erstmals unter seinem neuen

Chefdirigenten Clemens Schuldt, der eng mit

Größen wie Sir Colin Davis, Valery Gergiev und Sir

Simon Rattle zusammengearbeitet hat und derzeit

als einer der spannendsten jungen deutschen

Dirigenten gilt.

Das Orchester bringt Beethovens „Eroica“ mit,

die Sinfonie, die der Meister selbst für seine

gelungenste hielt und die als Heldensinfonie in

die Geschichte eingegangen ist. Zweifelsfrei ist

diese Sinfonie das erste große musikalisch-geistige

Auseinandersetzungswerk des 19. Jahrhunderts.

Ein Zeitgenosse nennt sie „die größte, originellste,

kunstvollste und zugleich interessanteste aller

Sinfonien“.

Bevor Beethoven erklingt, gibt sich das

Münchener Kammerorchester romantisch, zunächst

mit der „Hebriden-Ouvertüre“ von Felix

Mendelssohn Bartholdy. Die Inspiration dazu erhielt

Mendelssohn bei einer Reise ins schottische

Hochland, wo die ers ten Takte der Ouvertüre

entstanden. In jahrelanger, mühevoller Arbeit

arbeitete er das Werk vollständig aus, nicht

etwa im schottischen Volkston, sondern in einer

Kunstmusik, die musikalische Gefühlswelten und

eine Abgeschiedenheit von der Zivilisation einzufangen

sucht.

Solist des Abends ist Stefan Jackiw, der

Mendelssohns Violinkonzert e-moll op. 64 präsentiert.

1985 als Sohn eines koreanisch-deutschen

Physikerehepaares geboren, ist Stefan Jackiw

heute auf den Bühnen der Welt zuhause und

tritt mit den Orchestern aus Boston, Chicago,

Cleveland, New York und Philadelphia auf. „Ein

ganz bezaubernder Geiger“, urteilt die Süddeutsche

Zeitung, der sein Publikum mit seinem lyrischen

Spiel voller Sensibilität begeistert. Diese Qualitäten

kann er im Mendelssohn-Werk voll auskosten. Der

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Donnerstag, 20. Juli 2017

19.30 Uhr Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee

VALER SABADUS . Countertenor

L’ACCADEMIA GIOCOSA

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

„Se potessero i sospir miei“, aus: „Imeneo“

Antonio Vivaldi (1678-1741)

„Lo seguitai felice“, aus „Olimpiade“

„Gelido in ogni vena“, aus: „Farnace“

Giovanni Mossi (1680-1742)

Konzert g-moll op. 4 Nr. 12

Georg Friedrich Händel

„Svegliatevi nel core“, aus: „Giulio Cesare“

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Wo ist das Ende meiner Plagen“ und „Zeige dich, geliebter Schatten“,

aus: „Sieg der Schönheit“

Christoph Willibald Gluck (1714-1787)

„Sperai vicino al lido“, aus: „Demofoonte“

„Non so frenar il pianto“, aus: „Demetrio“

Georg Philipp Telemann

Konzert F-dur, aus: Tafelmusik

„Ho disarmato il fianco“, aus: „Flavius Bertaridus“

Sein Können stellt Valer Sabadus als Opernsänger

unter Beweis, gerade gab er am Grand Théâtre de

Genève die Titelrolle in Cavallis „Il Giasone“ unter

Leonardo Garcia Alarcon. Jüngst erschien seine CD

„Sacred Duetti“ mit der Sopranistin Nuria Rial, für

die er ebenso grandiose Besprechungen erhielt wie

für seine preisgekrönten CDs „Hasse reloaded“ und

„Le belle immagini“, die dem legendären Kastraten

Giuseppe Millico gewidmet ist. Neben seiner regen

Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das

Konzert- und Oratorienrepertoire sehr am Herzen.

Lieder- und Arienabende gab er beispielsweis beim

Lucerne Festival, der Schubertiade in Hohenems

und dem Festival „Winter in Schwetzingen“. Und

auch beim Musikfest lässt er sich mit Arien hören:

Sie stammen aus der großen Zeit der Opera seria

im Barock – einer von Kastraten beherrschten

Gattung, die für die Countertenöre von heute eine

schier unerschöpfliche Quelle zur Darstellung ihrer

Falsettkunst ist.

Als Spezialist für Barockmusik arbeitet Valer

Sabadus mit führenden Ensembles der Alten

Musik zusammen. Beim Musikfest Kreuth am

Tegernsee tritt der Countertenor gemeinsam mit

dem Münchner Barockensemble L’Accademia

Giocosa auf, das sich als Ensemble für historische

Aufführungspraxis einen herausragenden Ruf

erworben hat. Es wurde 2010 von Musikern des

Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

in München sowie freischaffenden Künstlern

der Alte-Musik-Szene gegründet. Der Name ist

Programm, denn das Ensemble vermittelt die

vielfältige Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf

Originalinstrumenten heiter und belebend – eben

„giocoso“.

Selten gab es in einer Generation so viele gute

Countertenöre wie derzeit, ihre CDs erreichen

die Charts, die Opernwelt hebt sie als neue

Götter in den Himmel, ihre Konzerte sind ausverkauft

und sie haben Fans, die ihnen über die

Kontinente nachreisen. Doch was ist das eigentlich,

ein Countertenor? Der Countertenor-Gesang

beruht auf einer hochentwickelten Technik des

Falsettsingens. Sein besonderer Reiz erschließt

sich schnell beim Hören. Es ist nicht nur das

extreme Singen in hoher und höchster Lage, das

einen Countertenor ausmacht. Es ist die unnachahmliche

Stimme an sich, die große Schönheit,

Farbigkeit und Beweglichkeit ausstrahlt und so

ganz anders klingt als eine Frauenstimme.

Wir haben mit Valer Sabadus einen Countertenor

von Weltklasse eingeladen. „Was der Countertenor

Valer Sabadus bis in schwindelnde Höhen an

Natürlichkeit und Koloratur leistet, ist einfach überwältigend“,

da ist sich die Fachpresse einig. Dank

seines Markenzeichens, der klaren, mühelos changierenden

und äußerst flexiblen Stimme, die die

FAZ als „leicht wie ein Seidentuch“ beschreibt, ist

er nicht nur Klassikkennern längst ein Begriff.

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Freitag, 21. Juli 2017

19.30 Uhr Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

ECHOES OF SWING

Colin T. Dawson . Trompete

Chris Hopkins . Altsaxophon

Bernd Lhotzky . Klavier

Oliver Mewes . Schlagzeug

„Dancing“

deutschen Schallplattenkritik bis zum französischen

Prix de l’Académie du Jazz erhalten. Die

musikalische Signatur von „Echoes of Swing“

kommt auch bei „Dancing“ zum Tragen: Von den

stets intelligenten Arrangements über den Einsatz

der Soli ist alles auf das spontane Miteinander ausgelegt.

Und weil hier vier Meistersolisten spielen,

von denen jeder in seinem Fach zur Weltklasse

der raren Spezialisten des frühen Jazz gehört, wird

die Tradition stets topaktuell, ja mitunter „hip“ in

die Gegenwart überführt. Makellose Spieltechnik,

umfassende Kenntnis der Musikgeschichte, ein

erlesener Geschmack und der Sinn für Humor

gehen Hand in Hand. „Dancing“ – ein swingendes

Programm für Kopf, Bauch und Beine.

„‘Echoes of Swing‘ verstehen es großartig, den

Swing der 20er- und 30er-Jahre nostalgiefrei

‘rüberzubringen, ihn mit anderen Musikstilen zu

verbinden und ganz modern, ja: ‚cool‘ klingen zu

lassen.“ So lobt das Musikmagazin Fono Forum

die vielfach preisgekrönte Quartettformation,

die zu den besten europäischen Repräsentanten

der Jazzsparte gehört. Seit 20 Jahren spielt

sie in unveränderter Besetzung, die auf einen

Bassisten verzichtet und dafür über gleich zwei

Bläserpersönlichkeiten mit ihrer profilierten

Klangcharakteristik verfügt: den Trompeter Colin

Dawson und den Saxophonisten Chris Hopkins.

Als Pianist ist Bernd Lhotzky zu erleben, der

Schlagzeuger Oliver Mewes bringt mit Trommeln,

Stöcken, Becken und Besen sein Instrument zum

Swingen.

Das Musikfest bringt die erfolgreiche Jazzformation

mit ihrem neuen Programm „Dancing“

zum swingen, einer geistreichen Anthologie zum

Thema Tanz im Jazz. Schließlich war der frühe

Jazz vor allem Tanzmusik. Vom Charleston und

Ragtime über den Foxtrott und Lindy Hop bis zum

Jive entstanden die neuesten Tänze parallel zur

Entwicklung der Jazzmusik. Erst später, beginnend

mit dem Swing und Bebop wurde der Jazz konzertant.

Genau an diesem Schnittpunkt bewegen

sich „Echoes of Swing“ seit Jahren und tanzen

durch die Geschichte der Jazzmusik. Und nicht nur

durch diese: Die Musiker beginnen ihren Streifzug

beim Barockmeister Johann Sebastian Bach, dessen

Gavotte aus einer seiner Englischen Suiten

zum melodischen Überzug eines fein swingenden

Schlagzeugsolos wird. Getreu nach dem Motto

„Nichts klingt, wie man es kennt“ arrangieren sie

Scott Joplins „Ragtime Dance“ ebenso neu wie

James P. Johnsons „Charleston“, Cole Porters

„Dream Dancing“ oder Sidney Bechets „Premiere

Bal“. Die Jazzer bereichern das Repertoire um

eigene Kompositionen, darunter der kubanische

Bolero „Salir a la luz“ von Bernd Lhotzky und „Ballet

of the Dunes“ aus der Feder von Chris Hopkins,

das mit seinen exotischen Klangmalereien stark

an Duke Ellington erinnert.

Als eingeschworenes Team haben „Echoes of

Swing“ zu einem unverwechselbaren Sound gefunden,

der sie zu umjubelten Stars nicht nur auf

Jazzfestivals macht. Selbst im Jazz-Mutterland USA

gelten sie als sensationelle Ausnahmeformation.

Dafür haben sie höchste Ehrungen vom Preis der

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Sonntag, 23. Juli 2017

18.00 Uhr KULTUR im Oberbräu Holzkirchen, Festsaal

DANIEL GURFINKEL . Klarinette

ALEXANDER GURFINKEL . Klarinette

SILVIA PATRU . Klavier

„Klarinetten zwischen Klezmer und Jewish Soul“

Sergej Prokofjew (1891-1953)

Ouvertüre über hebräische Themen op. 34

Paul Schoenfield (*1947)

Trio

Yuri Povolotsky (*1962)

„Remembrance of Nigun“

The Best of „Travelling to Klezmer“

„Jewish Soul Phantasy“

Neues vom Duo Gurfinkel: 2013 gaben die

Zwillingsbrüder Alexander und Daniel Gurfinkel

beim Musikfest ihr umjubeltes Konzertdebüt, 2014

glänzten sie bei uns mit einem Kammermusikkonzert

vom Feinsten und 2015 waren sie als

„Artists in Residence“ zu Gast, mit gleich drei

formidablen Auftritten: im Trio mit Papa Michael

Gurfinkel, bei einem Klarinettenquintett-Abend mit

dem Armida Quartett und einem Orchesterkonzert

mit dem Stuttgarter Kammerorchester. In diesem

Jahr sind sie wieder da, nach erfolgreichen

Konzerten in Argentinien, ihrer israelischen Heimat

und in der Ukraine, mit denen sie sich weiter anschicken,

die internationale Konzertwelt zu erobern.

Die zeigt sich begeistert von der außergewöhnlichen

Virtuosität und Spielfreude des Duos, und

von ihrem fantastischen Talent.

Beim Musikfest Kreuth am Tegernsee treten die

Brüder Gurfinkel in diesem Jahr im KULTUR im

Oberbräu Holzkirchen auf, gemeinsam mit der

jungen Pianistin Silvia Patru, die 1992 im brandenburgischen

Senftenberg geboren wurde. Ihr Können

stellte Silvia Patru bereits in zahlreichen Wett bewerben

und Konzertverpflichtungen unter Beweis.

Das Kulturradio rbb porträtierte die Künstlerin in

seiner Rundfunkreihe „Talente und Karrieren“.

In ihrem neuen Programm gehen die Gurfinkel-

Brüder gemeinsam mit Silvia Patru der jüdischen

Tradition „zwischen Klezmer und Jewish Soul“

nach. Sie zeigen einmal mehr, wie vielfältig die

Ausdrucksmöglichkeiten der Klarinette sind. Deren

Klang ist untrennbar mit der heutigen Klezmer-

Musik verbunden, die in den 1970er Jahren in den

USA entstanden ist.

Als Sergej Prokofjew 1920 seine Ouvertüre über

hebräische Themen in New York aufführte, war

die Musik, die wir heute als Klezmer bezeichnen,

außerhalb der jüdischen Gemeinden völlig unbekannt.

Das Werk wäre wohl nie entstanden, wenn

Prokofjew in New York nicht einige Absolventen

des Petersburger Konservatoriums getroffen hätte,

die jüdische Kompositionen aufführten. Sie baten

Prokofjew um ein Konzertstück und legten ihm

zur Anregung ein Heft mit hebräischen Liedern

vor. Dessen schönste Motive, zum Beispiel aus

dem jüdischen Hochzeitstanz „Sher“, geben der

Komposition ihr charakteristisches Kolorit.

Der amerikanische Komponist Paul Schoenfield

kombiniert in seinen Werken gern die klassische

Musik mit folkloristischen Elementen, insbesondere

der Klezmer-Musik. 1990 entsteht sein Trio, das

an Melodien und Rhythmen der jüdischen Folklore

erinnert, aber auch an die Tonsprache von Prokofjew

oder Béla Bartók.

Die Brüder Gurfinkel lassen es sich auch in diesem

Jahr nicht nehmen, Musik des ukrainischen

Komponisten Yuri Povolotsky zu präsentieren,

dessen „Pictures of a Forgotten Town“ sie 2015

beim Musikfest mit großem Erfolg uraufgeführt

haben. In diesem Jahr stellen sie einige Werke

von Yuri Povolotsky in den Mittelpunkt, bei denen

der Komponist seine eigene Tonsprache mit jüdischen

Themen und folkloristischen Elementen

verbindet. Povolotsky lässt Tanzmusik erklingen,

erzählt von Liebe und Leid und erinnert an „Nigun“,

eine Melodie ohne Worte, die als „Sprache der

Seele“ gilt.

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Montag, 24. Juli 2017

19.30 Uhr Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee

CHOIR OF KING’S COLLEGE CAMBRIDGE

STEPHEN CLEOBURY . Leitung

Thomas Tomkins (1572-1656)

O sing unto the Lord

When David heard

William Byrd (um 1539-1623)

Ave verum corpus

Haec dies, quam fecit Dominus

Orgelsolo

Johannes Brahms (1833-1897)

Warum ist das Licht gegeben

den Mühseligen?

Anton Bruckner (1824-1896)

Locus iste

Johannes Brahms

Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz

Henry Purcell (1659-1695)

Jehova, quam multi sunt hostes mei!

Giovanni Gabrieli (um 1557-1612)

Exultavit cor meum in Domino

O magnum mysterium

Henry Purcell

I was glad when they said unto me

Orgelsolo

Olivier Messiaen (1908-1992)

O sacrum convivium

Gabriel Fauré (1845-1924)

Cantique de Jean Racine

Maurice Duruflé (1902-1986)

Ubi caritas et amor

Francis Poulenc (1899-1963)

Hodie Christus natus es

Der Chor besteht aus Knaben und jungen Männern:

Die sogenannten „boy choristers“ sind zwischen

neun und 13 Jahren alt und die „male undergraduates“

sind junge Studenten zwischen 18 und

22 Jahren. Dazu kommen zwei „organ scholars“,

die den Chor begleiten und solistisch spielen. Auch

sie sind wie die anderen Chormitglieder Studenten

des Colleges.

Die Mitglieder des King’s College Choir werden mit

strengster Sorgfalt ausgewählt. Durch die tägliche

Praxis leben sie in engstem Kontakt mit geistlicher

Musik und sind es gewohnt, einen Kirchenraum mit

seinen besonderen akustischen Bedingungen zum

Klingen zu bringen. Die intensive Praxis trägt das

ihre dazu bei, dass der Chor die Insignien trägt, die

seine Qualität ausmachen: einen makellos reinen

Ton mit einer perfekten Klangmischung und großer

Intonationssicherheit.

Für sein Konzert in der Tegernseer Pfarrkirche

St. Quirinus hat Stephen Cleobury, der den Chor

des King’s College Cambridge seit mehr als dreißig

Jahren prägt, ein facettenreiches Programm

zusammengestellt. Der Chor kann hier nicht nur

sein Können und seine Stilsicherheit durch die

Jahrhunderte beweisen, sondern auch die spirituelle

Kraft der Kirchenmusik, der sich unabhängig

von allen persönlichen Überzeugungen kaum

einer entziehen kann. Die Palette reicht von der

Renaissance bis in die Gegenwart, mit Werken aus

der englischen Chortradition bis in die Romantik

und Moderne.

20

Er ist einer der berühmtesten Vertreter der englischen

Chortradition und einer der renommiertesten

Chöre weltweit: der Choir of King’s College

Cambridge. Das allein würde ja schon ausreichen,

das Konzert des Chores in der Pfarrkirche St.

Quirinus in Tegernsee zu etwas ganz Besonderem

zu machen. Doch damit nicht genug: Der Auftritt

des Chores am Tegernsee wird auch dessen einziges

Konzert in Deutschland in diesem Jahr sein. Ein

Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bei aller Gegenwärtigkeit umweht den Chor der

Geist der Geschichte, denn er blickt auf eine

lange Tradition zurück. Im Jahr 1441 hat König

Heinrich VI. das King’s College Cambridge gegründet

und damit auch den Chor. Seitdem besteht dessen

Hauptaufgabe darin, die täglichen Gottesdienste

in der Kapelle des Königs musikalisch zu gestalten.

Eine Pflicht, der die Chorsänger bis heute

an sechs Tagen der Woche – montags und die

Trimesterferien ausgenommen – nachkommen.

Außerdem nimmt der Chor an den jährlichen

Großereignissen der King’s College Chapel teil.

Millionen weltweit erleben die Lives-Sendung

des „Festival of Nine Lessons and Carols“ mit.

Highlights sind auch die „Carols from King’s“ und

„Easter from King’s“.

Patronat:

Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

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Donnerstag, 27. Juli 2017

19.30 Uhr Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

NOTOS QUARTETT

Sindri Lederer . Violine

Andrea Burger . Viola

Philip Graham . Violoncello

Antonia Köster . Klavier

Gustav Mahler (1860-1911)

Klavierquartettsatz a-moll

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Klavierquartett g-moll KV 478

Johannes Brahms (1833-1897)

Klavierquartett g-moll op. 25

als Pianist und als Komponist. Das Publikum war

begeistert und der Wiener Kapellmeister Joseph

Hellmesberger erkannte in Brahms den Erben

Beethovens.

Mit dem Mozart-Quartett g-moll KV 478 präsentieren

die vier Notos-Mitglieder den Prototyp der

Gattung. Denn als Mozart 1785 in Wien seine

ersten Klavierquartette schrieb, gab es keine

nennenswerten Vorbilder. Mozarts erstes Klavierquartett

KV 478 blieb zu seiner Zeit unverstanden.

Die Zeit war wohl noch nicht reif für das Werk,

das durch seine dichte Ausdruckspalette besticht.

Sie reicht von äußerster Zartheit bis zu finsterer

Entschlossenheit und trägt damit die Qualitäten, für

die das Notos Quartett mit seinem Namen steht.

Denn Notos benennt in der griechischen Mythologie

die warmen, aber gelegentlich auch stürmisch über

das Land fegenden Süd- und Ostwinde.

„Um die Kammermusik-Zukunft in Deutschland

muss man sich keine Sorgen machen, bei dieser

Kontinuität und solchem Nachwuchs“, findet die

Fachpresse. Zu so viel Optimismus ermutigt das

junge Berliner Notos Quartett, das gerade mit seiner

Debüt-CD „eine beeindruckende künstlerische

Visitenkarte“ abgegeben hat. Seit dem Gewinn der

ersten Preise bei internationalen Wettbewerben

2011 in London und im holländischen Heerlen

sowie 2013 in Florenz gilt das Notos Quartett als

eines der vielversprechendsten Ensembles der

jungen Kammermusik-Szene. Seitdem haben sich

die vier Musiker weitere Wettbewerbserfolge in

Europa, China und Japan erspielt. Das Notos

Quartett überzeugt die Kritiker und begeistert

sein Publikum bei renommierten Festivals, auf

Konzertreisen durch Europa sowie – auf Einladung

des Goethe-Instituts – bei einer ausgedehnten

Südostasien-Tournee. Die Besucher des

Musikfestes Kreuth kamen schon 2015 gleich

zweimal in den Genuss, das Notos Quartett zu

hören – und waren beeindruckt von der technischen

Brillanz, der Einfühlungskraft und vom

Temperament der jungen Musiker. In diesem Jahr

kehrt das Notos Quartett zum Musikfest zurück

und hat feinste Klavierquartette aus Klassik und

Romantik im Gepäck.

Den „Sinfoniker“ Gustav Mahler zeigt das Notos

Quartett von seiner unbekannten, kammermusikalischen

Seite. Fast alle Kammermusik Mahlers

ist schon zu seinen Lebzeiten verloren gegangen.

Nur ein einziges Stück blieb erhalten: der

Klavierquartettsatz a-moll, der in seiner Jugendzeit

entstanden ist. Er ist ein wertvolles Dokument der

künstlerischen Entwicklung Mahlers und dessen

musikalischer Wurzeln, die bei Schubert, Schumann

und bei Johannes Brahms zu finden sind.

Der Bezug zu Brahms liegt also in der Luft,

wenn das Notos Quartett seine Interpretation

des Klavierquartetts g-moll op. 25 von Johannes

Brahms vorstellt. Brahms hat genau dieses Quartett

gewählt, um 1862 in Wien sein Entrée zu geben –

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Freitag, 28. Juli 2017

19.30 Uhr KULTUR im Oberbräu Holzkirchen, Festsaal

SCHUMANN QUARTETT

Erik Schumann . Violine

Ken Schumann . Violine

Liisa Randalu . Viola

Mark Schumann . Violoncello

Joseph Haydn (1732-1809)

Streichquartett C-dur Hob. III:39 „Vogelquartett“

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Auswahl aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080

Robert Schumann (1810-1856)

Streichquartett a-moll op. 41 Nr. 1

Als Johann Sebastian Bach bis 1742 wesentliche

Teile seiner legendenumwobenen „Kunst der Fuge“

vollendet, ist ihm ein Meisterstück gelungen. Aus

einem einzigen, variierten Thema erkundet er

erschöpfend die Fugentechnik und stellt damit den

ganzen Reichtum seiner Musiksprache dar. Beim

Musikfest stellt das Schumann Quartett seine ganz

eigene Auswahl aus der „Kunst der Fuge“ vor.

Mit einer „Perle der Kammermusik“ wendet sich

das Schumann Quartett der Romantik und seinem

Namensvetter zu. Robert Schumann hat in

seinem Kammermusikjahr 1842 systematisch die

Quartettkomposition erforscht. Klingendes Beispiel

dafür sind die Streichquartette op. 41, bei denen er

sich an Mendelssohn orientiert. Der zeigt sich beeindruckt

und lässt wissen, dass ihm besonders das

erste, das das Schumann Quartett beim Musikfest

spielt, „ganz außerordentlich wohl gefiel“.

Dieses Konzert wird für die „Festspielzeit“

auf BR-Klassik aufgenommen.

Sendung:

Freitag, 18.08.2017, 18.05 Uhr

Ein Streichquartett, das sich „Schumann Quartett“

nennt? Das muss seinen Namen doch dem großen

Romantiker Robert Schumann entlehnen. Doch

mit dieser spontanen Assoziation führt uns das

Ensemble in die Irre: Schumann spielt das Quartett

zwar auch, doch Schumann, so heißen die drei im

Rheinland aufgewachsenen Brüder, die vor zehn

Jahren in Köln das Schumann Quartett gegründet

haben: die Geiger Erik und Ken sowie der Cellist

Mark Schumann. 2012 ist die in Tallinn geborene

und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als

Bratschistin dazugekommen.

Spätestens seit dem Gewinn des renommierten

Concours de Bordeaux im Mai 2013 machen

die vier jungen Musiker Furore und begeistern

das Publikum auf der ganzen Welt. „Hohe emotionale

Intelligenz“ zusammen mit einer „traumwandlerischen

technischen Sicherheit“, so lobt

die Fachpresse das Ensemble und ist beeindruckt

davon, wie die jungen Quartettspieler zu einer „magischen“

Einheit verschmelzen. Im Konzert lässt

sich miterleben, dass der Bühnen-Auftritt die große

Stärke des Ensembles ist. „So wirklich entwickelt

sich ein Werk nur live“, sagen die Schumanns:

„Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg,

man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann

kann man in der Musik eine Verbindung mit dem

Publikum herstellen, kommunizieren.“

Zu den Markenzeichen des Ensembles gehört auch

seine „unverbrauchte Sicht auf die Jahrhunderte“.

Bei seinem Konzert im stuckverzierten, traditionsreichen

Festsaal des KULTUR im Oberbräu nimmt

das Schumann Quartett mehrere Epochen in den

Blick. Beispiele aus Barock, Klassik und Romantik

zeigen die schöpferische Kraft großer Meister

auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen.

Von Joseph Haydn präsentiert das Ensemble das

„Vogelquartett“ aus Opus 33. Explizit weist Haydn

selbst auf die „ganz neue, besondere Art“ seiner

Quartette hin. Neu, das ist das freie Zusammenspiel

der vier Instrumente, gesanglich und virtuos, im

beredten Dialog zwischen tiefem Ernst und hintergründiger

Heiterkeit. In Wien werden die Werke

bald zu echten Verkaufsschlagern.

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Samstag, 29. Juli 2017

19.30 Uhr Seeforum Rottach-Egern, Saal Wallberg

Abschlusskonzert

KIT ARMSTRONG . Klavier

„Variationen“

William Byrd (ca. 1539-1623)

Variationen über „Will Yow Walke the Woods soe Wylde“

Joseph Haydn (1732-1809)

Variationen f-moll Hob. XVII:6

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Variationen über das Lied „Ein Weib ist das herrlichste Ding“ KV 613

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Variationen F-dur über ein eigenes Thema op. 34

Robert Schumann (1810-1856)

Abegg-Variationen F-dur op. 1

Franz Liszt (1811-1886)

Variationen über ein Motiv aus Johann Sebastian Bachs Kantate

„Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ HS 180

ausgefeilten Musikdramaturgie. Dabei richtet er

den Blick zunächst auf Englands Elisabethanisches

Zeitalter: mit William Byrds Variationen über das

populäre Lied „Will Yow Walke the Woods soe

Wylde“, das in bedeutenden Sammlungen für

Tastenmusik der Zeit erhalten ist. Damals war

das Publikum schon genauso begeistert vom

Wiedererkennungseffekt beliebter Melodien wie

heute. Auf diesen Effekt setzt auch Mozart in seinen

Variationen über „Ein Weib ist das herrlichste

Ding“, bei der die Figurationen über das Thema

von Variation zu Variation immer kunstvoller werden.

Nur zwei Jahre später, 1793, schreibt Joseph

Haydn sein „Andante mit Variationen“ für die

Pianistin und Mozart-Schülerin Barbara von Ployer

– und für das musikhungrige Wiener Publikum.

In die zweite Programmhälfte seines Konzerts

steigt Kit Armstrong mit Beethoven ein, den

die Verleger Anfang des 19. Jahrhunderts beharrlich

um neue Werke bitten. 1802 liefert er

seine Variationen op. 34, die in „ganz neuer

Manier bearbeitet“ sind, wie Beethoven wissen

lässt. Drei Jahrzehnte später schreibt Schumann

seine ersten Variationen. Er variiert einen kleinen

Walzer über die Töne a-b-e-g-g und zählt diese

fantasievolle Komposition als sein Opus 1. Der

Abschluss des Abends gilt Franz Liszt, der seinen

Variationen HS 180 ein wunderbares Motiv

aus Johann Sebastian Bachs Kantate „Weinen,

Klagen, Sorgen, Zagen“ zugrunde legt. Wie Bach

schließt auch Liszt mit dem versöhnlichen Choral

„Was Gott tut, das ist wohlgetan“.

Selten hat ein Künstler sein Publikum so begeistert

und berührt wie der junge Pianist Kit

Armstrong im vergangenen Jahr die Besucher

bei seinem Musikfestdebüt im Schlierseer

Bauerntheater. In konzentrierter Stille lauschten

die Zuhörer Armstrongs atemberaubendem Spiel.

Fasziniert zeigten sich die Besucher auch von den

Ausführungen Armstrongs zu seiner Werkauswahl,

die der Künstler ebenso einfühlsam wie verständlich

vermitteln konnte. Gleich nach diesem außergewöhnlichen

Konzert war klar: Wir möchten mehr

von Kit Armstrong hören und bitten ihn auch in

diesem Jahr gerne wieder um einen Klavierabend.

Der junge Ausnahme-Pianist ist unserer Einladung

gefolgt und gestaltet das Abschlusskonzert des

Musikfestes mit „Variationen“ aus Renaissance,

Klassik und Romantik.

Kit Armstrong ist in der Musikwelt eine Ausnahmeerscheinung.

Seine außergewöhnliche Begabung

war schon früh klar: Mit fünf Jahren begann er

zu komponieren, bald nahm er sich das Klavier

gründlich vor. Als Armstrong 13 Jahre alt war,

wurde kein Geringerer als Alfred Brendel auf

ihn aufmerksam, der ihm ein „Verständnis der

großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl

und Verstand, Frische und Verfeinerung“ attestiert.

Brendel hat Armstrongs Entwicklung seither als

Lehrer und Mentor stark geprägt. Heute ist Kit

Armstrong als Komponist wie als Pianist in den

Konzerthallen der Welt zuhause.

2016 hat uns Kit Armstrong auf eine beeindruckende

Reise durch die Musikgeschichte mitgenommen.

Die Reise geht in diesem Jahr weiter und

wieder beweist Kit Armstrong seine Liebe zu einer

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27


Oleg Kagan Stiftung Tegernseer Tal

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Entdecken Sie jetzt unsere individuellen und persönlichen

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Unterstützen Sie das

Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee!

Im Jahr 2002 wurde auf Anregung von Dieter Nonhoff, dem aktuellen Intendanten und Gesamtleiter

des Festivals, die „Oleg Kagan Stiftung Tegernseer Tal“ ins Leben gerufen, um die finanzielle Basis

des Musikfestes dauerhaft zu sichern. Durch die Hilfe zahlreicher Freunde konnte die Stiftung bis

zum Jahr 2017 ein Vermögen in Höhe von über € 840.000 aufbauen. Seit Gründung ist Dieter

Nonhoff Vorsitzender des Stiftungsvorstands, Josef Bierschneider Vorsitzender des Stiftungsrats.

Natalia Gutman wurde der Titel „Ehrenvorsitzende“ verliehen.

Die Stiftung trägt heute neben den Freunden und Sponsoren des Festivals einen großen Teil der

finanziellen Verantwortung. Die Unterstützung besonderer Konzerte und die aktive Förderung junger

Musiker stehen dabei im Vordergrund.

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Die Oleg Kagan Stiftung Tegernseer Tal bedankt sich bei all jenen, die das Musikfest bereits

großzügig unterstützt haben und freut sich auf neue Stifter und weitere Zustiftungen, denn das

Musikfest und damit die Stiftung sind auch weiterhin auf ihre Hilfe angewiesen. Die Stiftung ist

als gemeinnützig anerkannt, Geldzuwendungen an die Stiftung sind im Rahmen der Höchstbeträge

abzugsfähig.

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Geschäftsstelle

Nördliche Hauptstraße 3

D-83708 Kreuth am Tegernsee

Tel.: + 49 (0) 8029 666

Fax +49 (0) 8029 2610000

www.oleg-kagan-stiftung.de

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Bankverbindung

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Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

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INTERNATIONALES MUSIKFEST KREUTH AM TEGERNSEE

Der Trägerverein

Musikfest Kreuth e.V.

Nördliche Hauptstraße 3

83708 Kreuth

Tel. +49 (0)8029 9969007

Fax +49 (0)8029 2610000

www.musikfest-kreuth.de

info@musikfest-kreuth.de

Ehrenmitglied Renita Engel-Aschoff

Vorstand

Dieter Nonhoff

Helge Augstein

Beate Rauch

Rudi Wolf

Das Musikfest

Gesamtleitung

Dieter Nonhoff

Organisation

Helge Augstein

Rudi Wolf

Programm

Helge Augstein

Künstlerisches

Betriebsbüro

Helge Augstein

Beate Rauch

Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

Kirsten Betke

Rudi Wolf

Künstlerbetreuung,

Proben

Susanne Glass

Helge Augstein

Festival-Team,

Ticketverkauf,

Abendkasse,

Fahrdienste etc.

Michael Bachmann

Lisi Bammer

Andrea Huber

Andreas Kimpfbeck

Fritz Oberbauer

Elisabeth Oberlechner

Waltraud Recher

Gabi Strobl

Christine Valley

Vicky Vidovic

Marion Wolf

Oleg Kagan Stiftung

Tegernseer Tal

Vorstand

Dieter Nonhoff

Helge Augstein

Beate Rauch

Rudi Wolf

Stiftungsrat

Josef Bierschneider, Vorsitzender

Dr. Georg Vorbrugg, stv. Vorsitzender

Kirsten Betke

Viktor Erdmann

Thomas Klingelhöfer

Dr. Martin Mihalovits

Ehrenvorsitzende Natalia Gutman

Geschäftsstelle Kreuth

Rudi Wolf

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10.00 - 18.00 Uhr • Sonn- und Feiertags geschlossen

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Das Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee bedankt sich

bei seinen Partnern für die großzügige Unterstützung und das damit

verbundene kulturelle Engagement.

Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen.

Aristoteles

In diesem Sinne wünschen wir den Künstlern und Besuchern

des Internationalen Musikfestes Kreuth am Tegernsee

anregende und aufregende Festspieltage.

Ihre

StB Dipl.-Kfm. Thomas Baudisch

StB Monika Wisgott-Stahl

StB Dipl.-Bw. (FH) Stephan Loferer

Sponsoren

Bayerisches Staatsministerium für

Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Bezirk Oberbayern

Gemeinde Kreuth

Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

Tegernseer Tal Tourismus GmbH

Stifter seit Gründung

mit Zustiftungen

- 100.000 Euro und mehr

Jochen Holy, Bad Wiessee

Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

- 50.000 Euro und mehr

Prof. Natalia Gutman, Moskau

Prof. Georg Nemetschek, München

Dr. Andreas Strüngmann, Tegernsee / Hexal

Dr. Thomas Strüngmann, Rottach-Egern / Hexal

Tegernseer Golf- und Musiktage, München

- 20.000 Euro und mehr

Gemeinde Kreuth

Dirk Kronsbein, München

Helmut Nanz, Tegernsee

Marie Antoinette und Thomas Radmer, Rottach-Egern

- 10.000 Euro und mehr

Karl Heinz Flick, Bad Salzuflen

Dr. Günter Hackenberg, München

Christa und Prof. Dr. Michael Horster, Rottach-Egern

Ursula und Dr. Hartmut Labes, Rottach-Egern

Bankhaus Reuschel & Co, München

Sandoz International GmbH, Holzkirchen

Dr. Rolf Schumacher, München

Gerhard Wöhrl, München

- 5.000 Euro und mehr

Peter Amberger, Tegernsee

Gemeinde Bad Wiessee

Gemeinde Gmund

Privatbank Hauck & Aufhäuser, München

Hannelore und Dr. Rainer Hildmann, München

Peter Hubert GmbH & Co. KG, Tegernsee

Franziska und Thomas Klingelhöfer, Starnberg-Söcking

Angelika und Klaus Leitner, Schliersee

Dr. Horst Niehues-Paas, Kreuth

Dr. Arend Oetker, Berlin

Ingrid Plettner, Feldafing

Rotary-Club Tegernsee

Gemeinde Rottach-Egern

Monika und Dr. Hans-Jürgen Schinzler, Ottobrunn

Dr. Wolfgang Seybold, München

Stadt Tegernsee

Ernst Tengelmann, Kreuth

Im Laurenzi-Haus

Tegernseer Str. 104 . 83700 Weißach

Fon 08022 9249-0 . Fax 08022 9249-49

Im Haus Seerose

Bahnhofstr. 8 . 83727 Schliersee

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Freundeskreis

Vorsitzende: Marie Antoinette Radmer

Heide Abelt, Privatklinik im Alpenpark,

Peter Amberger, Ellen André, Michael Beck,

Prof. Ulrich Brunner, Roswitha und Dr. Ulrich Cartellieri,

Ellen und Stephan Combe, Dr. Günter Hackenberg,

Herbert Hansmeyer, Axel Hauner, Hannelore und

Dr. Rainer Hildmann, Andreas Hommert,

Christa und Prof. Dr. Michael Horster, Maria Illies,

Michael Käfer, Franziska und Thomas Klingelhöfer,

Wolfgang Koch, Luitpold Kutzner,

Stefanie und Prof. Dr. Gert Lorenz,

Ina-Maria und Dr. Dirk-Reiner Martens,

Ingrid Pongratz, Marie Antoinette und Thomas Radmer,

Otto Riel, Alexander Guido Rigel,

Dorothee Scheidemandel, Jutta Schicker-Viebahn,

Monika und Dr. Hans-Jürgen Schinzler,

Amélie Schlossinger, Christl und Joachim Schmitt,

Theresa Schosser-Ahrens, Dr. Rolf Schumacher,

Ingeborg Servatius, Prof. Dr. Michael Stürmer,

Tegernseer Tal Steuerberatungsgesellschaft,

Gerhild und Dr. h.c. Horst Teltschik, Brigitte von Boch,

Dr. Christoph Freiherr von Hutten, Kristina von Schmeling,

Gerhard Wöhrl, Dr. Renate Wilke-Wolfram,

Barbara Zimmermann und Franz-Hesso zu Leiningen

In diesem Jahr gilt unser besonderer

Dank den Verantwortlichen unserer

Konzertorte sowie der damit zusammenhängenden

Logistik.

Gut Kaltenbrunn / Feinkost Käfer GmbH

Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth

KULTUR im Oberbräu Holzkirchen

Seeforum Rottach-Egern

Spielbank Bad Wiessee

Tegernseer Tal Tourismus GmbH

Stadt Tegernsee

Bauhof Gemeinde Kreuth

Und schließlich danken wir

unseren langjährigen Partnern

Audi AG, Ingolstadt

Blumen Baier, Kreuth

Partyservice Blümer, Bad Wiessee

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Parkhotel Egerner Höfe, Rottach-Egern

Olaf Gulbransson Gesellschaft, Tegernsee

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Impressum

Herausgeber:

Gesamtleitung:

Organisation:

Texte und Redaktion:

Grafik:

Druck:

Musikfest Kreuth e.V.

Dieter Nonhoff

Helge Augstein, Rudi Wolf

Kirsten Betke

Kaufmann Grafikdesign

Fuchs Druck, Miesbach

Programmänderungen bleiben vorbehalten. Ton- und Bildaufnahmen sind nicht gestattet.

Bitte vergessen Sie nicht, Mobiltelefone und akustische Uhrsignale auszuschalten.

Bildnachweise: Uwe Arens, Dumitru Ciubotaru, Decca / Felix Broede, Sammy Hart,

Benjamin Kaufmann, Sascha Kletzsch, Kevin Leighton, Rupert Neumayr, Sebastian Oberbauer,

Alois Pribil, Henning Ross, Maria Rozenblat, Rudi Wolf, Sophie Zhai.

Alle nicht im Bildnachweis genannten Fotos entstammen dem Privatbesitz der Künstler.

Wir konnten trotz Bemühungen keine Quellen ermitteln. Wir bitten, entsprechende Angaben

gegebenenfalls zur Kenntnis zu geben, damit sie bei weiterer Verwertung berücksichtigt

werden können.

Kartenbestellung:









online: www.musikfest-kreuth.de

telefonisch: Musikfest Kreuth e.V., Tel. 08029 997908-0

per E-Mail: info@musikfest-kreuth.de

München Ticket Tel. 089 54818181

bei allen München Ticket-Vorverkaufsstellen

bei allen Tourist-Informationen im Tegernseer Tal

per Fax: Seite 38 an +49 (0)8029 997908-9 senden

per Post: Bestellformular heraustrennen und in einem frankierten Fensterbriefumschlag verschicken

Die Bestellung ist verbindlich. 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten. Die Karten sind übertragbar, gelöste Karten

können nicht zurückgenommen werden. Ticketgebühr im Vorverkauf 1,00 Euro, Abendkassenzuschlag 2,00 Euro.

Programmänderungen vorbehalten. Besetzungs- oder Programmänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe oder zum

Umtausch der Karten. Bestellte Karten werden rechtzeitig per Post versandt. Sollte Ihr Wunsch für das/die gebuchte/n

Konzert/e nicht erfüllt werden können, erhalten Sie eine Nachricht.

Rollstuhlplätze müssen beim Ticketkauf angemeldet werden und können ausschließlich in der Tourist-Information

Kreuth gekauft werden. Informationen zu den Konzerten (Anfahrt, Parkplätze etc.) finden Sie auf unserer Internetseite.

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Intern. Musikfest Kreuth am Tegernsee

Tourist-Information Kreuth

Nördliche Hauptstr. 3

36 37

Absender:

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Adresse

E-Mail

Telefon/Fax

D-83708 Kreuth

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Hiermit bestelle ich verbindlich folgende Karten für das 28. Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee 2017

Gut Kaltenbrunn Gmund Datum Uhrzeit Stück Kat. A Stück Kat. B Stück Kat. C Stück Kat. D Stück Kat. E Stück Kat. F

Di 18.7. 19:30 ausverkauft 80 E 70 E 60 E 50 E 40 E 30 E

Mi 19.7. 19:30 90 E 80 E 70 E 60 E 50 E 40 E

Parkticket (E 8 – begrenzte Anzahl) 19.7.

Pfarrkirche St. Quirinus Tegernsee Datum Uhrzeit Stück Kategorie A Stück Kategorie B Stück Kategorie C

Do 20.7. 19:30 65 E 50 E 35 E

Mo 24.7. 19:30 90 E 70 E 50 E

Seeforum Rottach-Egern Datum Uhrzeit Stück Kategorie A Stück Kategorie B Stück Kategorie C

Fr 21.7. 19:30 50 E 40 E 30 E

Do 27.7. 19:30 50 E 40 E 30 E

Sa 29.7. 19:30 50 E 40 E 30 E

KULTUR im Oberbräu Holzkirchen Datum Uhrzeit Stück Kategorie A Stück Kategorie B Stück Kategorie C

So 23.7. 18:00 50 E 40 E 30 E

Fr 28.7. 19:30 50 E 40 E 30 E

Die Bestellung ist verbindlich. 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten. Die Karten sind übertragbar, gelöste Karten können nicht zurückgenommen werden. Ticketgebühr im Vorverkauf 1,00 Euro, Abendkassenzuschlag

2,00 Euro. Programmänderungen vorbehalten. Besetzungs- oder Programmänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe oder zum Umtausch der Karten. Bestellte Karten werden rechtzeitig per

Post versandt. Sollte Ihr Wunsch für das/die gebuchte/n Konzert/e nicht erfüllt werden können, erhalten Sie eine Nachricht. Rollstuhlplätze müssen beim Ticketkauf angemeldet werden und können ausschließlich

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Lanserhof Tegernsee, umgeben von Natur

und in unmittelbarer Nähe zu unserer 18-Loch

Golfanlage.

Sieben Übernachtungen im Doppelzimmer inkl.

medizinischen Basispakets ab 3.555 EUR p.P.

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Ausgezeichnet im Rahmen der World Spa Awards 2015 in Vietnam und 2016 auf Sardinien

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