Immer sicher unterwegs - Unfallkasse Hessen

ukh.de

Immer sicher unterwegs - Unfallkasse Hessen

SCHULWEGSICHERUNG IN HESSEN

Unfallkasse Hessen

Partner für Sicherheit

Immer

sicher

unterwegs

Eine Präventionskampagne für Vorschulkinder


IMPRESSUM

Herausgeber:

Unfallkasse Hessen

Leonardo-da-Vinci-Allee 20

60486 Frankfurt am Main

Telefon 069 29972-440

Fax 069 29972-588

ukh@ukh.de

www.ukh.de

Redaktion:

Sabine Longerich

Rainer Knittel

Senta Knittel

In Zusammenarbeit mit Renate Knapp-Wulff

und Heiner Knapp,

Landesverkehrswacht Hessen e.V.

und Dr. Torsten Eyfferth,

Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik

Frankfurt am Main

Fotos:

Unfallkasse Hessen

Gestaltung:

Gerhards-Design GmbH

50259 Pulheim

Illustrationen:

Friederike Ablang

Druck:

W.B. Druckerei GmbH

65239 Hochheim am Main

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Inhalt

4 Vorwort

5 Statements

„Schulwegsicherung geht uns alle an“

6 Tipps für einen sicheren Schulweg

Sicher ankommen

8 Fragebogen zum Schulweg

Zukünftiger Schulweg meines Kindes

10 Checkliste für Eltern und Kind

Schulwegdiagnose

11 Checkliste für Eltern

Was kann mein Kind?

12 Ziele und Methoden

In drei Schritten zum Erfolg

14 Von der Theorie zur Praxis

Wir starten!

14 Das Bewegungslied

Was machen wir mit müden Kindern?

16 Spiele, Übungen, Training

Spielerisch sicher zur Schule

18 Muster-Projektplan

Immer sicher unterwegs

so könnte Ihr Projektplan aussehen

20 Musterbrief für Eltern

zu Beginn des Projekts

21 Musterbrief für Eltern

zum Abschluss des Projekts

22 Schulweg-Pass-Prüfbogen

und Schulweg-Pass

23 Literaturverzeichnis,

Tipps und Links

24 Verkehrswachten

in Ihrer Nähe

26 Die Partner

der Präventionskampagne

Redaktioneller Hinweis: Wenn wir im weiteren Verlauf

der Broschüre nur von Erzieherinnen sprechen, meinen wir

gleichzeitig auch immer alle Erzieher.

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VORWORT

Immer sicher unterwegs – Eine Präventions kampagne zur Schulwegsicherung

von Unfallkasse Hessen, Landesverkehrswacht Hessen e. V.

und der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main

Schulwegsicherung ist nicht nur Sache von Polizei, Politik und Stadtplanern. Auch die pädagogischen

Fachkräfte in Kindertagesstätten können dazu beitragen, die Kinder zusammen mit deren

Eltern auf den bevorstehenden Schulweg vorzubereiten.

Erzieherinnen und Erzieher können keine Verordnungen erlassen oder für die Einhaltung

der Regeln im Straßenverkehr sorgen. Sie können auch keine Straßen planen oder so gestalten,

dass Kinder immer ungefährdet zur Schule und nach Hause kommen. Aber sie haben ihre eigenen

Mittel und Methoden, um die ihnen anvertrauten Kinder sicherzumachen für den Straßenverkehr.

Dabei werden sie von den Experten der Verkehrswachten und der Unfallkasse Hessen (UKH)

unterstützt.

Im Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder bis zehn Jahre steht im Kapitel „Lebenspraxis“:

„Kinder müssen ... zurechtkommen in einer sich verändernden Welt, müssen Unsicherheiten

bewältigen und ihr Leben selbst entwerfen und organisieren lernen. Voraussetzung hierfür ist

die Selbstständigkeit im Denken und Handeln. ... Das Kind steht also den auf es einwirkenden

Einflüssen nicht passiv gegenüber, sondern ist bestrebt, sie zu begreifen und kreativ mitzugestalten

oder zu verändern. Dies ermöglicht dem Kind, eigene Handlungsspielräume zu erkennen,

wodurch sein Selbstbewusstsein wächst ... Die dazu nötigen Fähigkeiten eignen sich Kinder

zuallererst über Erfahrung, über aktive Auseinandersetzung mit der personalen, sozialen und

sachlichen Umwelt an. Sinn- und Sachzusammenhänge ihrer Lebenswirklichkeit verstehen und

durchschauen sowie lebenspraktisches Lernen zielen auf den Aufbau von Alltagskompetenzen.

Sich selbst an- und ausziehen, allein den Schulweg bewältigen...“

Hier setzen wir mit unserem Präventionsprojekt zur Schulwegsicherung an. Wir helfen den

Kindern, die nötigen Fähigkeiten zu entwickeln, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.

Die Broschüre enthält praktische Anleitungen für Sie: Methoden, einen Projektplan, viele

Spiele und Übungen, Musterschreiben für die Eltern, weiterführende Literatur, Tipps und Links.

Sie erreichen Ihre Ansprechpartner bei der Landesverkehrswacht Hessen e. V. unter

Telefon 069 634027 (E-Mail: LVW_Hessen@t-online.de) und bei der Unfall kasse Hessen unter

Telefon 069 29972-440 (E-Mail: ukh@ukh.de).

Eine unfallfreie Zeit wünschen Ihre Unfallkasse Hessen, die Landesverkehrswacht Hessen e.V.

und die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main.

Unfallkasse Unfallkasse Hessen Hessen

Partner für Sicherheit

Partner für Sicherheit


STATEMENTS

„Kinder sind im Vorschulalter

noch nicht in der Lage,

vorausschauend zu denken.

Das Üben von Standard -

situationen und auch kritischen

Verkehrssituationen

ist deshalb umso wichtiger.

Die Straße hat sich seit den

50er-Jahren für Kinder von

der Spielfläche zur Risiko -

fläche entwickelt. Der bloße

Hinweis an Eltern, die Kinder zur Schule laufen zu

lassen, anstatt das „Elterntaxi“ einzusetzen, reicht bei

Weitem nicht aus. Kinder und Eltern brauchen konkrete

Hilfen von Experten. Sicheres Bewegen im Straßen -

verkehr ist ein Lernprozess für die ganze Familie. Das

Loslassen ist im doppelten Sinn oft schwer für Mama

und Papa. Mitunter wird es aber auch übertrieben und

die „kleinen modernen Persönlichkeiten“ sollen sich

möglichst sofort allein im Verkehr behaupten. Das

individuell passende Maß für jedes Kind und jeden

Schulweg zu finden, ist die eigentliche Herausforderung

für Eltern und Erzieherinnen.“

Bernd Fuhrländer, Geschäftsführer der Unfallkasse Hessen

„Schulwegsicherung

Als Berufsgenossenschaft -

liche Unfallklinik Frankfurt

am Main (BGU), eine der

neun von den gesetzlichen

Unfallversicherungsträgern

unterhaltenen Kliniken,

unter stützen wir die Präven -

tionskampagne für Vorschulkinder

mit viel „Herz -

blut“. Denn auch wir als Mitarbeiter

eines der führenden

Unfallzentren in Hessen haben

Kinder und wer Kinder

hat, sieht den Straßenverkehr

mit anderen Augen.

Wir treten in der Regel

erst dann in Aktion, wenn

trotz aller Vorsichtmaßnahmen

tatsächlich etwas passiert

ist. Unter dem Motto

„Retten, Heilen und Rehabilitieren“

begleiten wir Sie

menschlich und fachlich hoch qualifiziert von der

Unfallstelle bis zur Wiedereingliederung in die Familie

und in den Beruf.

Als überregionales unfallchirurgisches Kompetenzzentrum

behandeln wir Patienten mit frischen Verletzungen

und Verletzungsfolgen jeglichen Schweregrades.

Alle Bereiche unserer Klinik arbeiten Hand in Hand

und tragen zu einer umfassenden Versorgung und zum

Wohlbefinden unserer Patienten bei. Wir sind für Sie

24 Stunden im Einsatz.

Prof. Dr. Reinhard Hoffmann, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer

der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main(BGU),

Dr. Thorsten Eyfferth, Oberarzt der BGU

„Die Sorge vieler Eltern, ob

ihr Kind sicher die Schule erreicht,

ist normal und wichtig.

Sie kennen ihr Kind und

die Umgebung am besten.

Über 20% der Eltern begleiten

deshalb ihr Kind in die

Grundschule – mit steigender

Tendenz. Unser Tipp:

Neh men Sie sich die Zeit und

bereiten Sie sich und Ihr

Kind in Ruhe und gemeinsam auf den ersten Schulweg

vor. Der Weg in die Schule ist für Kinder heute

die wichtigste Möglichkeit, Selbstständigkeit und

Sicherheit im Straßenverkehr zu lernen. Das ist eigentlich

die beste Unfallversicherung.“

geht

uns allean!“

Rainer Knittel, Wegeunfall-Experte der Unfallkasse Hessen

Der Weg zur Schule ist eine

Brücke zwischen der Ge -

borgenheit der Familie und

den Herausforderungen der

Schule. Das Kind muss sich

vom häuslichen Milieu lö -

sen, in der Gemeinschaft der

Klasse seinen neuen Platz

finden und viel lernen. Deshalb

ist es wichtig, dass

Eltern und Kita rechtzeitig

mit den Kindern den künftigen Schulweg üben, damit

keine Ängstlichkeit die Stimmung und das Verhalten

der Kinder beeinträchtigt. Ein gesundes Frühstück,

genügend Zeit für den Weg und Vorfreude auf das

Geschehen in der Schule schaffen ein günstiges Klima

für den Unterricht. Auf dem Schulweg machen Kinder

viele Entdeckungen, knüpfen soziale Kontakte und

kommen nach einem Schulwegtraining sicher in die

Schule und wieder nach Hause.

Renate Knapp-Wulff, Landesverkehrswacht Hessen e.V.

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TIPPS FÜR EINEN SICHEREN SCHULWEG

Sicher ankommen

Gut zu wissen, dass ...

❯im letzten Kindergartenjahr noch genügend Zeit

ist, für den ersten Schulweg richtig fit zu werden.

❯„learning by doing“ erst nach der Einschulung für

die Sicherheit ein sehr hohes Risiko ist.

❯die Fertigkeiten der Kinder von Erwachsenen und

Verantwortlichen häufig überschätzt werden.

❯Kinder im Alter von 5-7 Jahren sich (nur) ca. 15-20

Minuten voll konzentrieren können.

❯Kinder in ihrem Verkehrsverhalten normalerweise

wechselhaft sind.

❯Kinder auf dem Rückweg von der Schule häufiger

Unfälle haben, als auf dem Hinweg.

❯Kinder in Gruppen von anderen

Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden.

❯Kinder schon auf dem Schulweg häufig unter

Zeitdruck stehen.

❯Kinder das Mobilitätsverhalten und die

Zeiteinteilung ihrer Eltern und Bezugspersonen

nachahmen.

❯das Fahrrad auf dem ersten Schulweg nichts zu

suchen hat.

Sicherheit durch Zusammenarbeit

Jeder Schulweg und jedes Kind sind unterschiedlich.

Das macht das sichere Ankommen schwer und einfach

zugleich. Üben, üben und noch mal üben muss darum

die Devise sein! Kindergarten und Eltern können

sich dabei ideal unterstützen. Beispielsweise, wenn

die Kinder aus dem Kindergarten ein paar tolle Spiele

zum Thema „Verkehrssicherheit“ mit nach Hause bringen

und gemeinsam mit den Eltern (und vielleicht den Geschwistern)

den Schulweg üben.

Kinder, die ihren Schulweg kennen „wie ihre

Wes tentasche“, sind gut vorbereitet. Konzentration,

Aufmerksamkeit sowie die motorischen und sensorischen

Fähigkeiten sind dabei besonders wichtig. Diese

Anforderungen werden zwar im Kindergarten ohnehin

trainiert, aber: Kinder wachsen heute in einem be -

wegungsärmeren Umfeld auf und müssen sich „Motor“

und „Sensor“ mitunter regelrecht erarbeiten. Der erste

Schulweg mit seinen vielen Anforderungen kann da

richtig schwierig werden.

Geschicklichkeit, Aufmerksamkeit und ein bisschen

Selbstsicherheit können beim einen oder anderen

mit den richtigen Maßnahmen sicher noch verbessert

werden. Und noch ein schöner Nebeneffekt: Durch

Bewegungsübungen werden auch Kraft und Ausdauer

gesteigert. Die individuelle Förderung jedes Kindes

und das kindgerechte Erlernen der ersten eigenen

Schritte in die Schule sind genau das richtige Rezept.

Gefahren lauern: Der kürzeste Weg

ist selten der sicherste!

Das Suchen nach sicheren Überquerungsmöglichkeiten

ist besonders wichtig – Ampeln sind immer sicherer

als Zebrastreifen oder Verkehrsinseln. Straßen

mit wenigen Parkflächen sind sicherer als

„zugeparkte“ Straßen. Ein- und Ausfahrten

besonders an Tankstellen sind immer gefährlich.

Verkehrsräume verändern sich täglich.


Wann werden zum Beispiel auf dem Schulweg die

Mülltonnen geleert? Wann werden die Geschäfte

beliefert? Ohne Übung und Vorbereitung sind

Kinder mit wechselnden Verkehrssituationen

schnell überfordert. Viele Städte und Gemeinden

haben übrigens eigene Schulwegpläne – fragen

Sie danach!

Die besten Tipps auf einen Blick

Was für den Weg in den Kindergarten gilt, ist natürlich

ebenso wichtig für den sicheren Schulweg:

❯ helle, auffallende Kleidung und

❯ Reflektoren.

Wenn Kinder mit dem Bus oder der Bahn fahren müssen,

geben Sie Tipps, die das Fahren sicherer machen:

❯ Niemals an der Bordsteinkante oder der

Bahnsteigkante warten.

❯ Abstand halten und erst losgehen, wenn die

Türen offen sind.

❯ Während der Fahrt nicht aufstehen.

❯ Wenn mal kein Platz frei ist, gut festhalten.

Und nicht vergessen:

❯ Niemals vor oder hinter dem Bus die Straße überqueren,

sondern erst, wenn der Bus abgefahren ist.

Und, liebe Eltern, auch möglichst die Kinder nicht mit

dem „Eltern-Taxi“ zur Schule bringen: Zu Fuß lernt das

Kind schnell, sich im Verkehr zurechtzufinden.

Außerdem sorgen die Taxis vor

der Schule für unübersichtliches Verkehrsaufkommen

und große Unfallgefahr!

Zeit – der Schlüssel zur Sicherheit

Grundsätzlich gilt: Viel Zeit bringt viel Sicherheit.

Was hilft die Vorbereitung auf den ersten Schulweg,

wenn der Alltagsstress der Eltern auf dem Schulweg

mitläuft? Daher gilt: Rechtzeitig aufstehen und genügend

Zeit für Frühstück und den Schulweg einplanen.

Das müssen auch Eltern mit zunehmend flexiblen

Arbeitszeiten manchmal erst wieder lernen. Spätestens

zwei Wochen vor Schulbeginn sollte der Familienwekker

langsam umgestellt werden. Eltern sollten

auch nach dem ersten Schultag noch eine Zeit lang –

wenn irgendwie möglich – ihr Kind begleiten.

Nach den Ferien ist der Schulweg vielleicht nicht

mehr ganz so ruhig. Daher: Auf die kritischen Punkte

im Schulweg noch mal besonders achten. Ein Tipp:

Gehen Sie immer wieder auf Augenhöhe mit Ihrem Kind

– Gefahrenstellen lassen sich so am besten erkennen.

Kinder sollten sich von Fremden nicht ansprechen

und von Freunden auf dem Weg zur Schule möglichst

wenig ablenken lassen. Auch das kann man mit Mama

oder Papa und mit der großen oder kleinen Schwester

in einem kleinen Rollenspiel super üben.

Regelmäßiges Üben und die Vorbildfunktion der

Erwachsenen sind die Schlüssel für einen sicheren

Schulweg!

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FRAGEBOGEN ZUM SCHULWEG

Zukünftiger Schulw

Liebe Eltern,

damit wir die besonderen Gefahren auf dem Schulweg Ihres Kindes einschätzen können,

bitten wir Sie, die folgenden Aussagen möglichst genau darzustellen. Sie helfen uns dabei,

Ihr Kind sicherzumachen für den Weg zur Schule.

Vielen Dank, Ihr Kita-Team

Vorname und Name des Kindes:

Zukünftiger Schulweg meines Kindes:

� Der Schulweg ist m/km lang

und dauert Minuten.

� Weg zu Fuß

� Fußweg zur Schulbus-Haltestelle,

Fahrt mit dem Schulbus

� Fußweg zur Haltestelle,

Fahrt mit dem Linienbus

� Fahrt mit dem Auto

Auf dem Schulweg muss mein Kind

folgende gefährliche Situationen meistern:

� Straße ohne Gehwege

� Gehweg mit Ein- und Ausfahrten

� Tankstellen mit Ein- und Ausfahrten

� Weg entlang am See, Teich, Fluss

(Nichtschwimmer ja/nein)

� Bahnübergang

� gefährliches, ungesichertes Grundstück

oder Baustelle

� andere gefährliche Stelle:


eg meines Kindes

Bei den Fußwegen zur Schule oder zum

Bus muss mein Kind an folgenden Stellen

die Straße überqueren:

� Kreuzung mit Ampeln

� Kreuzung ohne Ampeln

� Fahrbahn mit Druckknopf-Ampel

� Straßeneinmündung

� Zebrastreifen

� Fahrbahn mit Mittelinsel

� Wohnstraße mit wenig parkenden Fahrzeugen

(keine Kreuzung oder Straßeneinmündung)

� Wohnstraße mit vielen parkenden Fahrzeugen

(Keine Kreuzung oder Straßeneinmündung)

� Stelle mit Sichthindernissen:

� Andere Überquerungsstelle:

Meine Fragen zum Projekt „Immer sicher

unterwegs – eine Präventionskampagne

zur Schulwegsicherung“ lauten:

1. � an die Kindertagesstätte oder

2. � an den Experten von der Verkehrswacht

beim Elternabend

Anmerkung:

Auch eine Zeichnung kann hilfreich sein!

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Schulweg-Diagnose

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CHECKLISTE FÜR ELTERN UND KIND

Liebe Eltern,

bitte gehen Sie den zukünftigen Schulweg Ihres Kindes ab. Kreuzen Sie bitte jede der Situationen,

die Ihr Kind auf dem Schulweg bewältigen muss, auf diesem Diagnosebogen an.

� Auf dem Gehweg gehen

(beachten von Ein- und Ausfahrten)

� Auf dem Gehweg mit Hindernissen gehen

(z.B. Mülltonnen)

� Fahrbahn an der Ampel überqueren

� Fahrbahn am Zebrastreifen überqueren

� Fahrbahn an einer Verkehrsinsel überqueren

� Fahrbahn an einer Über- oder Unterführung

überqueren

� Fahrbahn überqueren:

ungesicherte, ruhige Straße

� Fahrbahn überqueren: ungesicherte,

lebhaft befahrene Straße

� Fahrbahn zwischen parkenden Fahrzeugen

überqueren

� Auf einer Straße ohne Gehweg gehen

� Auf einem Fußgängerweg gehen

(z.B. im Park, ohne Fahrzeugverkehr)

� Mit dem Schulbus, dem Linienbus oder der

Straßenbahn fahren

� Andere Verkehrssituationen:

Unfallkasse Hessen

Partner für Sicherheit


CHECKLISTE FÜR ELTERN

Liebe Eltern,

Unfallkasse Hessen

Partner für Sicherheit

aus medizinischer Sicht möchte ich Ihnen einige Anhaltspunkte an die Hand geben, die Ihnen helfen,

Ihr Kind und seine Fähigkeiten besser einzuschätzen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, sich mit der

Checkliste zu beschäftigen. Nicht nur Ihr Kind profitiert davon, sondern auch Sie werden sich sicherer

fühlen, wenn Ihr Kind allein zur Schule geht.

Ihr Dr. Torsten Eyfferth

Einige Fragen vorweg:

❯ Neigt mein Kind dazu, unkonzentriert und zerstreut zu sein?

❯ Ist mein Kind von der Persönlichkeit her eher ängstlich oder unsicher?

❯ Kann mein Kind jetzt schon Gefahrensituationen ausreichend erkennen und darauf reagieren?

❯ Leidet mein Kind an Seh- oder Hörstörungen und sind diese ggf. ausreichend korrigiert?

❯ Sind Stoffwechselstörungen, z. B. ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bekannt?

„Was kann mein Kind?“

Wichtige Voraussetzungen Möglichkeiten der Überprüfung im Alltag klappt gut geht so eher nicht

für einen sicheren Schulweg Mein Kind kann:

Bewegen, sehen und hören ❯ den Einbeinbeinstand (5-10 sec) � � �

❯ balancieren auf einer Linie/einem Seil (10-20 Schritte) � � �

❯ laufen, sich setzen und aufstehen im schnellen Wechsel � � �

❯ einen Ball aus ca. 2 Meter Entfernung sicher fangen � � �

sicher Treppe laufen, ohne sich am Geländer festzuhalten � � �

Merken und „dran bleiben“ ❯ sich Bilder, Figuren bei „Memory“ gut merken � � �

❯ sich Lieder, Reime, Gedichte aus dem Kindergarten behalten � � �

❯ einfache Bilder/Puzzle zusammenlegen � � �

❯ Alltagsgeräusche (Art und Richtung) benennen � � �

❯ sich 10-20 Minuten mit einer Sache beschäftigen

(z.B. Zuhören, zuschauen, spielen) � � �

Regeln und Entwicklung ❯ nach Anleitung kleinere Alltagsaufträge selbst erledigen � � �

(z.B. Tisch decken, Müll rausbringen)

❯ Spielregeln (zuhause, im Kindergarten, im Verein)

akzeptieren und einhalten � � �

❯ kann auch mal kleinere Misserfolge (beim Spielen, im Verein) � � �

ertragen

❯ im Alltag auch mal seine Meinung gegenüber anderen Kindern � � �

Unfallkasse Hessen

Partner für Sicherheit

und Erwachsenen vertreten

❯ mit anderen aufmerksam und rücksichtsvoll umgehen � � �

Hinweis: Die Liste ist nur eine Orientierungshilfe. Sie orientiert sich an allgemein anerkannten Kriterien zur generellen

Schulfähigkeit, die für das Lernen des Schulwegs besonders wichtig sind. Beobachten Sie Ihr Kind und überlegen Sie,

was Ihr Kind vielleicht noch üben sollte. Wenn Sie möchten, nutzen Sie das Ergebnis als Gesprächsgrundlage mit der

Erzieherin oder Ihrem Kinderarzt.

Zusammengestellt von Dr. Torsten Eyfferth, Oberarzt im Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie der

Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main.

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ZIELE UND METHODEN

In drei

Schritten

zum

Erfolg


1. Formulieren Sie konkrete Ziele!

Die Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult

werden...

❯ kennen ihren zukünftigen Schulweg.

❯ wissen, welche Strecke sie gehen sollen.

❯ wissen und akzeptieren, dass sie keine

Abkürzungen nehmen dürfen.

❯ erkennen die gefährlichen Stellen auf ihrem

Schulweg.

❯ wissen, wie sie sich in besonderen Situationen

verhalten sollen (zum Beispiel, wenn eine

Ampel ausfällt oder ein LKW den Gehweg

blockiert).

❯ können die Fahrbahn genau dort überqueren, wo

es notwendig ist, ob an Ampeln, auf Zebrastreifen,

auf einer Fahrbahn mit Mittelinsel und auch

zwischen parkenden Autos.

❯ haben die gelernten Regeln verstanden und

❯ sind mit den Regeln einverstanden.

Wenn die Kinder die Regeln mit Kopf (wissen,

erkennen), Herz (akzeptieren, einverstanden sein)

sowie Hand und Fuß (können) gelernt haben,

freuen sie sich auf ihren Schulweg!

2.

Sie kennen den individuellen Leistungs -

stand der Kinder und die Umgebung von

Elternhäusern und Schule!

Die Kinder, die nach den Sommerferien in die Schule

gehen, sind zwar alle im selben Alter. Trotzdem

können die Voraussetzungen sehr verschieden sein:

Es gibt zum Beispiel Unterschiede beim Lernen,

in der Aufmerksamkeit, beim Sprachverständnis.

Sie sollten deshalb sehr genau auf die individuellen

Fähigkeiten jedes Kindes achten und diese berücksichtigen,

um das Kind weder zu über- noch zu unterfordern.

Gerade die komplizierten Übungen im Straßenverkehr

erfordern Ihre individuellen Hilfestellungen

für jedes Kind.

Das bedeutet in der Praxis: Üben sie die zukünftigen

Schulwege ihrer Kinder in kleinen Gruppen und

vor allem an den konkreten Strecken. Beziehen Sie

unbedingt die Eltern mit ein! Das Schulwegtraining

soll sich an den tatsächlichen Gegebenheiten orientieren,

um den Kindern Sicherheit zu geben.

3.

Üben Sie konsequent!

Nur das konsequente Üben führt zu dem Ziel, die Kinder

tatsächlich fit für den Schulweg zu machen. Ihnen

stehen dafür die unterschiedlichsten Methoden zur

Verfügung, die Sie kombinieren können, um immer

wieder für ein abwechslungsreiches Programm zu

sorgen. So haben Kinder und Erzieherinnen Spaß am

Schulwegtraining – mit Spaß lernt es sich leichter und

vor allem nachhaltiger!

Mit diesen Ihnen gut bekannten Methoden erreichen

Sie Ihre Ziele:

❯ beobachten (z.B. im Straßenverkehr),

❯ spielen (sehen und hören, sich sicher bewegen,

Farben und Signale beachten),

❯ üben (sowohl im Straßenverkehr als auch im

verkehrsfreien Raum),

❯ miteinander reden,

❯ miteinander singen,

❯ vorlesen und Geschichten erzählen,

❯ Rätsel lösen,

❯ basteln und malen.

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Am Anfang steht das gemeinsame Gespräch mit den

Vorschulkindern. Machen Sie den Kindern klar, wie

wichtig es ist, sich schon vor Schulbeginn mit dem

eigenen Schulweg zu beschäftigen. Erzählen Sie,

welche spannenden und lustigen Aktionen sie mit

ihnen durchführen wollen.

Stellen Sie den Kindern das Maskottchen vor:

„Walli Wachsam“, das zwar groß und mächtig ist, aber

das den Schulweg auf keinen Fall allein bewältigen

kann. Dafür ist es auf die Hilfe der Kinder angewiesen.

So lernen die Kinder spielerisch, Verantwortung für

das Maskottchen zu übernehmen. Sie zeigen „Walli“

die gefährlichen und die sicheren Stellen, sie erklären

ihm die Regeln im Straßenverkehr; sie werden es

sicher zur Schule bringen – und sich selbst natürlich

auch.

Hilfreich für das Gespräch sind folgende

Fragen:

❯ Wer kennt seine Schule?

Wer kann sie beschreiben oder malen?

❯ Wer freut sich darauf, zur Schule zu gehen

und warum?

❯ Wer ist schon einmal zu Fuß seinen Schulweg

gegangen?

❯ War der Schulweg lang und anstrengend

oder war es gar nicht schwer?

❯ Wer kann erzählen, wie sein Schulweg aussieht?

Was gibt es da zu sehen? Gibt es eine Ampel,

einen Zebrastreifen, eine große Straße mit viel

Verkehr? Was findest du besonders gefährlich?

❯ Gibt es Straßen, die du nicht allein überqueren

darfst?

❯ An welcher Stelle bist du über die Straße

gegangen? War das gefährlich? Warum?

❯ Gehst du ganz allein zur Schule oder gehen

andere Kinder oder Erwachsene mit dir?

❯ Wie kommt ihr zur Schule; zu Fuß, mit dem

Bus/Schulbus, werdet ihr mit dem Auto gebracht?

❯ Wer ist schon mal – allein – mit dem Bus

gefahren? Wie war das?

❯ Wer ist schon einmal mit dem Auto zu seiner

Schule gefahren? Was gab es da zu sehen?

❯ Wer wird mit dem Auto gebracht? Sitzt du immer

im Kindersitz und bist du immer angeschnallt?

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VON DER THEORIE ZUR PRAXIS DAS BEWEGUNGSLIED

Wir starten! Was machen

wir mit müden

Kindern?


Refrain

❯ Was machen wir…

❯ steht auf und setzt euch wieder…

❯ Streckt eure Arme, das macht munter.

❯ Schüttelt die Füße, lasst sie ruhig.

❯ Schüttelt den Kopf und lasst ihn gerade…

❯ Zupft eure Ohren, das macht munter.

Und zum Schluss noch einmal ganz schnell:

❯ Steht auf und setzt euch wieder…

Varianten

Alle kinesiologischen Übungen,

die sich die Erzieherin überlegt hat,

können in dieses Lied „verpackt“

werden, z.B.: Zupft eure Ohren, das

macht munter – morgens in der Schule

oder: Kreuzt eure Hände auf den

Knien – morgens in der Schule

Nach der Melodie: „What shall we do with the drunken Sailor?“

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SPIELE, ÜBUNGEN, TRAINING

Spielerisch

sicher zur Schule

Übung macht den Meister – dieser Satz gilt besonders im Bereich der Verkehrserziehung!

Denn durch regelmäßige kindgerechte, spielerische Übungen werden stabile Verhaltens -

weisen aufgebaut und Unfälle auf dem Schulweg reduziert. Optimale motorische Fähigkeiten

helfen, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen zu lindern.

Ein (verkehrs-)sicheres Verhalten setzt Aktivität, Anpassung und schnelle Umstellungsfähigkeit

der Kinder voraus. Fördern Sie die Verkehrssicherheit Ihrer Schützlinge durch

Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen – und vergessen Sie nicht: vorausschauendes

Denken ist Kindern im Vorschulalter noch nicht möglich.

Machen Sie mit und bringen Sie die Kinder spielerisch sicher zur Schule!

…für den

Kindergarten

und zu Hause

Spieglein, Spieglein

Zwei Kinder stellen sich gegenüber, sodass sie sich

anschauen können. Jedes Kind ist abwechselnd

der Spiegel des anderen und muss alle Bewegungen

genau nachmachen.

Ampeltanz

Die Kinder tanzen durch den Raum. Ein Kind würfelt

mit einem Farbenwürfel und ruft jeweils die Farbe

aus: Rot = Stopp, Gelb = auf der Stelle laufen oder

hüpfen, Grün = weiterbewegen. Wer einen Fehler

macht, scheidet aus.

Alle Luftballons fliegen hoch

Mehrere Kinder versuchen, zwei, drei oder auch vier

Luftballons mit Köpfen, Armen, Beinen immer in der

Luft zu halten. Dabei versucht ein Angreifer zu stören

und die Ballons aus der Luft zu holen. Er darf mit

vorher festgelegten Bewegungen angreifen, beispielsweise

Ballons mit dem Kopf wegstoßen.

Variante

Ein Seil wird kurvig durch den Raum gelegt. Die

Kinder müssen sich mit einem Luftballon auf dem

Seil entlang bewegen und dabei den Ballon in die

Luft werfen und wieder fangen.

Finger in Balance

Die Kinder versuchen, Gegenstände (zum Beispiel

Radiergummi, Pappdeckel) jeweils auf dem Zeigefinger,

Mittelfinger, Ringfinger und auf dem kleinen

Finger durch den Raum zu balancieren. Alternativ

können kleine Säckchen oder andere kleine Gegenständer

auf dem Kopf balanciert werden.

Komm zu mir!

Die Kinder stellen sich im Kreis paarweise hintereinander

auf, wobei das hintere Kind die Arme auf dem

Rücken hat. Ein Kind ist alleine und versucht, durch

Rufen einer Eigenschaft einen Partner zu bekommen.

Beispielsweise ruft es „rote Pullis“. Nun versuchen

alle vorderen Kinder, die einen roten Pulli tragen,

zu ihm zu laufen. Die „Hintermänner“ bemühen sich

jedoch, ihre Partner festzuhalten. Schafft es ein Kind,

sich hinter den Ausrufer zu stellen, ist nun das verlassene

Kind mit Rufen an der Reihe. Dieses kann sich

eine neue Eigenschaft aussuchen.

Weck den schlafenden Hund

Ein Kind sitzt auf einem Kasten/Stuhl in der Mitte des

Raumes und spielt einen schlafenden Hund in seiner

Hütte. Die anderen Kinder bewegen sich und versuchen,

den Hund zu wecken. Dieser wacht plötzlich auf und

versucht, ein anderes Kind zu fangen. Gelingt es einem

Kind, sich an der Hundehütte festzuhalten, ist es sicher.

Sobald ein Kind gefangen wurde, spielt dieses den

schlafenden Hund.

Pass auf

Die Kinder sitzen im Kreis. Jedes Kind merkt sich den

Sitzplatz des anderen. Während ein Kind kurz den

Raum verlässt, wechseln zwei Kinder ihre Plätze.

Welche Kinder haben den Platz getauscht?

Schön, dass Du da bist!

Die Kinder laufen zur Musik durch

den Raum. Wenn die Musik stoppt,

be grüßen sich alle mit den Händen,

dem Rücken, Knie, Po …


…auf dem

Schulweg

Ich höre was, was du nicht hörst –

Geräuschequiz

Charakteristische Geräusche vom Schulweg und der

Schulumgebung werden entweder selbst auf Kassette/

Handy aufgenommen oder nachgestellt und den

Kindern vorgespielt. Beispielsweise die Bushaltestelle,

eine Kreuzung, ein ruhiger Weg am Bach entlang …

Wer erkennt das Geräusch oder die Stelle zuerst?

Variante: Ich halte durch

Mit Arbeitsmaterial wird ein Fußweg markiert (im

Außengelände mit Stöcken). Das Kind läuft seinen

„Schulweg“. Zwei weitere Kinder versuchen, das Kind

durch dauerndes Reden usw. abzulenken und zu stören.

Was stellt das Kind dabei selbst fest?

Im Schulbus

Die Kinder sitzen in „Busformation“ auf ihren Stühlen

im Raum. Die Erzieherin ist der Busfahrer und beschreibt

die Busfahrt: „Wir fahren geradeaus, linksherum,

bremsen, kontrollieren die Fahrscheine“ usw.

bis zur Ankunft in der Schule.

und zum

Schluss…

Das Kind zeichnet seinen tatsächlichen Schulweg

(mithilfe der Eltern oder Erzieherinnen). Gefährliche

Stellen werden rot gekennzeichnet. Wo fahren Autos,

wo sind gefährliche Ein- oder Ausfahrten. Das Kind

überlegt nun, welcher Weg auf welcher Straßenseite

usw. am sichersten ist und zeichnet ihn ein. Singen

Sie das Schulweglied zusammen, bis die Kinder es

auswendig können.

Ein Tipp: Die Spiele können wunderbar mit den

Eltern auch zu Hause gespielt werden, das Lied kann

durch seine bekannte Melodie auch von Eltern und

Geschwistern leicht gelernt werden.

Sprechen Sie die Eltern darauf an und geben

Sie Ihnen diese Kurzanleitung und den Liedtext einfach

mit.

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MUSTER-PROJEKTPLAN

Immer sicher

So könnte Ihr Pro

Zeitrahmen ZIELE SCHWERPUNKTE METHODEN

März

März Die Kinder... ❯ „Mein Schulweg“ ❯ miteinander reden

❯ Schulweg-Lied ❯ miteinander singen

❯ wissen, dass der Straßenverkehr ❯ basteln

gefährlich ist und man sicheres

Verhalten üben muss.

❯ sind neugierig auf ihren Schulweg.

❯ kennen das Maskottchen ...

❯ malen

März,

Anfang

April

März Die Eltern... ❯ sichere und gefährliche ❯ Elternbrief und

Anfang

April

Situationen auf dem Schulweg Fragebogen „Schulweg

❯ wissen, dass sie die Verantwortung meines Kindes“

für die Schulwegsicherung ihrer ❯ Elternveranstaltung

Kinder tragen.

❯ kennen die Präventionskampagne

Immer sicher unterwegs“,

❯ füllen den Fragebogen zum Schulweg

zusammen mit ihrem Kind aus.

Anfang April Die Kinder... Festigung der Grundfertigkeiten ❯ miteinander reden

im Hinblick auf das Thema ❯ miteinander singen

❯ kennen die Farben „Rot“ und „Grün“

und deren Bedeutung.

Straßenverkehr ❯ spielen

❯ können rechts und links unterscheiden, ❯ Farben

können bestimmte Geräusche erkennen, ❯ rechts/links unterscheiden

Gegenstände und Personen deutlich ❯ sehen

erkennen, sich sicherer bewegen. ❯ hören

❯ können zwischen „Spiel“ und „echtem

Straßenverkehr“ unterscheiden.

❯ sich sicher bewegen

Mitte

April

18

Mitte April Die Kinder... Wie verhalten sich die anderen ❯ beobachten im

Verkehrsteilnehmer? Straßenverkehr

❯ wissen, dass es im Straßenverkehr ❯ miteinander reden

Regeln gibt.

❯ wissen, dass sich nicht immer alle an

diese Regeln halten.

❯ erkennen, wie sich die

Verkehrsteilnehmer verhalten.

❯ akzeptieren, dass sie sich immer an

die gelernten Regeln halten müssen.


unterwegs“ –

jektplan aussehen

Zeitrahmen ZIELE SCHWERPUNKTE METHODEN

Mai

Mai Die Kinder... Wie verhalte ich mich

als Fußgänger

üben im Straßenverkehr

❯ können sicher an einer Ampel

und an einem Zebrastreifen über

die Straße gehen.

im Straßenverkehr?

Mai,

Juni

Mai / Juni Die Kinder... Das ist MEIN Schulweg! ❯ die tatsächlichen

Juni

Schulwege üben

❯ erkennen, dass jeder Schulweg ❯ miteinander reden

anders ist, wissen, welche besonderen

Gefahren es auf dem eigenen

Schulweg gibt.

❯ akzeptieren, dass sie immer den

vereinbarten Schulweg gehen müssen

(keine Umwege, keine Abkürzungen).

Juni Die Eltern... ❯ Praxisaktion mit Eltern, Erfolgskontrolle, z.B. durch

Kindern und Verkehrswachten Schulweg-Pass-Aktion

❯ wissen, dass sie die Verantwortung ❯ Elternveranstaltung zur

für den Schulweg ihres Kindes haben. Vorstellung der Projekt-

❯ üben immer wieder den Schulweg

mit ihrem Kind.

❯ üben immer wieder die Regeln mit

ihrem Kind.

Ergebnisse

Juni

Juni Die Kinder... Auszeichnung der Kinder ❯ präsentieren

❯ wissen, dass der Straßenverkehr

gefährlich ist.

❯ akzeptieren die gelernten Regeln und

halten sich daran.

❯ freuen sich auf ihren Schulweg.

mit dem Schulweg-Pass ❯ singen ...

Schhulwweeg--PPasss

hat erfolgreich an der

Schulweg-Ausbildung

der Landesverkehrswacht

teilgenommen.

19


20

MUSTERBRIEF FÜR ELTERN

Zu Beginn

des Projekts

Liebe Eltern,

Ihr Kind kommt nach den Sommerferien in die Schule. Es lernt neue, spannende

Aufgaben und sicher auch neue Freunde kennen. Eines muss Ihr Kind allerdings

vor dem ersten Schultag schon kennen und beherrschen: seinen neuen

Schulweg. Mit Ihnen zusammen wollen wir Ihr Kind auf diese wichtige Aufgabe

vorbereiten, damit es immer sicher in der Schule und zu Hause ankommt.

Im Rahmen der Präventionskampagne „Immer sicher unterwegs“ werden

wir mit den Vorschulkindern das Projekt „Schulweg“ ausführlich besprechen

und einüben. Die Experten der Verkehrswacht werden uns dabei in der Praxis

unterstützen. Unsere Lernmethoden sind zum Beispiel Gespräche, Spiele,

Übungen, Beobachtungen im Straßenverkehr und auch Trainings auf dem

konkreten Schulweg Ihres Kindes.

Zum Gelingen brauchen wir Ihre Unterstützung. Nur Sie können Ihr Kind

auf die große Bewährungsprobe im Straßenverkehr vorbereiten. Sie tragen

die Verantwortung für die Sicherheit Ihres Kindes.

Bitte planen Sie jetzt schon zusammen mit Ihrem Kind den sichersten Schulweg.

Gehen Sie ihn immer wieder zusammen ab und üben sie ihn ein. Haben

Sie von der Schule schon den Schulwegplan erhalten? Fragen Sie bitte danach

und halten Sie sich möglichst an die Empfehlungen.

Bitte bringen Sie den Schulwegplan und den ausgefüllten „Fragebogen zum

Schulweg“ mit zum Elternabend, der am ... um ... in ... stattfindet.

Immer sicher unterwegs“ – gemeinsam mit Ihnen wollen wir dafür sorgen,

dass Ihr Kind seinen Schulweg sicher und möglichst ungefährdet bewältigt.

Vor den Sommerferien werden wir Sie zu einer letzten Elternveranstaltung

einladen. Dabei soll Ihr Kind zur Erfolgskontrolle eine Wegstrecke unter Beobachtung

selbstständig zurücklegen. Als Anerkennung und Belohnung erhält

Ihr Kind den Schulweg-Pass der Verkehrswacht.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Ihr Kita-Team

in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht und der Unfallkasse Hessen


Zum Abschluss

des Projekts

Liebe Eltern,

die Zeit in der Kita ist nun bald vorbei. Ihr Kind kommt nach den Sommerferien

in die Schule.

Sie haben nun einige Wochen lang mit Ihrem Kind den Schulweg eingeübt –

damit es immer sicher in der Schule und zu Hause ankommt. Und auch wir

waren nicht untätig und haben konsequent den Schulweg und die Regeln des

Straßenverkehrs mit den Kindern trainiert.

Wir laden Sie nun herzlich im Rahmen der Präventionskampagne „Immer

sicher unterwegs“ zur Abschlussveranstaltung unseres Projekts ein am ... um ...

in...

Ihr Kind wird zur Erfolgskontrolle eine Wegstrecke unter Beobachtung

selbstständig zurücklegen. Es wird einen fiktiven Schulweg gehen, auf dem es

zeigen soll, dass es mit den verschiedenen Verkehrssituationen umgehen kann.

Zur Sicherheit der Kinder werden wir Sie bitten, an Überquerungsstellen mit

aufzupassen. Und Sie haben noch eine wichtige Aufgabe: Sie beurteilen das

Verhalten der Kinder auf dem Prüfbogen, den diese dabei haben.

Als Anerkennung und Belohnung erhält Ihr Kind nach dieser „Prüfung“ den

Schulweg-Pass der Verkehrswacht und den verdienten Beifall der Eltern. Sie

bekommen den Beurteilungsbogen, damit Sie wissen, wo Sie vielleicht noch

nacharbeiten müssen.

Und ein Wort zu guter Letzt: Sie selbst haben es in der Hand, dass Ihr Kind

die Verkehrsregeln beherrscht und einhält. Seien Sie einfach ein gutes Vorbild.

Ihr Kita-Team

in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht und der Unfallkasse Hessen

21


Schulwegpass-

Prüfbogen

22

SCHULWEG-PASS-PRÜFBOGEN UND SCHULWEG-PASS

Name des Kindes:

1. Überqueren zwischen parkenden

Fahrzeugen

❯ Am Bordstein anhalten

❯ An Sichtlinie anhalten

❯ Langsam zwischen Autos durchgehen

❯ Gezielt nach beiden Seiten schauen

❯ Wenn frei, zielstrebig überqueren

2. Überqueren an einer ungesicherten,

ruhigen Stelle

❯ Am Bordstein anhalten

❯ Gezielt nach beiden Seiten schauen

❯ Wenn frei, zielstrebig überqueren

3. Überqueren an einer ungesicherten,

viel befahrenen Straße

❯ Am Bordstein anhalten

❯ Gezielt nach beiden Seiten schauen

❯ Wenn frei, zielstrebig überqueren

4. Gehweg: Garagenausfahrt

❯ Auf Auto achten (Rückfahrscheinwerfer)

❯ Erst gehen, wenn Auto weg ist

5. Gehweg: Mülltonne

❯ Hindernis vorsichtig umgehen

6. Überqueren am Zebrastreifen

❯ Am Bordstein anhalten

❯ Handzeichen geben

❯ Nach beiden Seiten schauen, ob Fahrzeuge

anhalten und ob Fahrbahn frei ist

❯ Wenn Fahrzeuge anhalten oder Fahrbahn frei ist,

zielstrebig überqueren

7. Überqueren an der Ampel

❯ Am Bordstein anhalten

❯ Warten, bis Ampel „Grün“ anzeigt

❯ Bei „Grün“ schauen, ob Fahrzeuge anhalten und

die Fahrbahn frei ist

❯ Fahrbahn zielstrebig überqueren

SScchhuullwweegg--PPaasss

Unfallkasse Hessen

Partner für Sicherheit

hat erfolgreich an der

Schulweg-Ausbildung

der Landesverkehrswacht

teilgenommen.


LITERATURVERZEICHNIS, TIPPS UND LINKS

Unfallkasse Hessen

❯ Hurra, die Schule beginnt

(Informationen für Eltern von Vorschulkindern)

❯ Sicherheit von Anfang an

(Informationen für Eltern von Schulanfängern)

Unfallkasse Hessen

Ihre gesetzliche Unfallversicherung

❯ Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung

in Kindertageseinrichtungen: Spielideen,

Stundenbilder, Entwicklungsübersichten für

Pädagogen (GUV-SI 8072)

❯ Sicherheit fördern im Kindergarten, Unfallgeschehen

im Kindergarten und Vorschläge zur

Sicherheitserziehung für Erzieherinnen

(GUV-SI 8045)

❯ Erste Hilfe in Kindertageseinrichtungen, Handlungs

anleitung für Erzieherinnen (GUV-SI 8066)

❯ Der tote Winkel (GUV-SI 8055)

❯ Mit dem Bus zur Schule (GUV-SI 8046)

❯ Das Schulweglexikon (GUV-SI 8057)

Kostenfrei zu beziehen über www.ukh.de/informationen

und telefonisch unter 069 29972-440

montags bis freitags von 7:30 – 18:00 Uhr.

Verkehrswacht

❯ Das Kindergartenprogramm Verkehrserziehung –

Spiele, Übungen, Basteln, Geschichten, Lieder

(drei Bücher nach Verkehrsthemen geordnet)

❯ Move it-Spielebox zur Bewegungsförderung

❯ Move it-Buch mit Spielen und Übungen zur

Förderung der Bewegungssicherheit

❯ „Wir können das“ – u. a. mit Praxismappe zur

Kindersicherheit für Erzieherinnen

Zu beziehen über Verkehrswacht Medien- und Servicecenter

(VMS) über www.verkehrswacht-verlag.de oder

telefonisch unter 0228 43380-41

Gesamtverband der Deutschen

Versicherungswirtschaft (GDV)

❯ Broschüre „Programm Schulwegsicherung“

❯ CD-ROM „Schulwegsicherung“

❯ DVD „Neue Schule – neue Wege“

Zu beziehen über

www.unfallforschung-der-versicherer.de

oder telefonisch unter 030 2020-5821.

Sonstige

❯ „Tiger und Bär im Straßenverkehr“

(Buch, CD, Video; erhältlich im Buchhandel)

❯ Briefe für den Elementarbereich – Ideen für

Pädagogen (Herausgeber: Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung im Verlag Heinrich Vogel,

zu beziehen über www.vogel-bildung.de oder

telefonisch unter 0180 5078078).

❯ CDs „Rolfs neue Schulweg-Hitparade“

und „Schau mal, hör mal, mach mal mit“ vom

Rolf Zuckowski u. a. (zu beziehen über

www.musik-fuer-dich.de oder telefonisch unter

040 86883271).

Links

❯ Website der Unfallkasse Hessen für Kinder:

www.molli-und-walli.de

(auch auf CD als Offline-Version erhältlich)

❯ Website für Kinder:

www.ampelini.de

❯ www.das-sichere-kind.de

❯ www.verkehrswacht-medien-service.de

❯ www.kindersicherheit.de/Wir können das

❯ Seminare für Erzieherinnen:

www.ukh.de/Seminare

23


VERKEHRSWACHTEN IN IHRER NÄHE

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Ortsverkehrswacht Bad Arolsen e. V.

Claudia Schubert

Am Driesch 3 a, 34454 Bad Arolsen

Telefon: 05691 1682/Fax: 05691 40680

E-Mail: info@fahrsicherheitszentrum-bad-arolsen.de

Kreisverkehrswacht Bergstrasse e. V.

Klaus Adler

Friedrichstraße 53, 68619 Viernheim

Telefon: 06204 5312/Fax: 06204 5312

E-Mail: ku.adler@onlinehome.de

Verkehrswacht Darmstadt e. V.

Heiner Knapp

Zwingenberger Straße 3, 64342 Seeheim-Jugenheim

Telefon: 06257 7679/Fax: 06257 4463

E-Mail: renate.knapp-wulff@gutefahrt.de

Verkehrswacht Dieburg e. V.

Waltraud Buchsbaum

Wartburgstraße 5, 64846 Groß-Zimmern

Telefon: 06071 72570/Fax: 06071 736611

E-Mail: verkehrswacht-dieburg@t-online.de

Verkehrswacht Dillenburg e. V.

Gunnar Kirschbaum

Bayernstraße 17, 35684 Dillenburg

Telefon: 02773 4684/Fax: 02773 72570

Ortsverkehrswacht Frankenberg/Eder e. V

Ferdinand Hagenbach

Gartenstraße 5, 35099 Burgwald

Telefon: 06457 241445/Fax: 06457 479

E-Mail: f.hagenbach@online.de

Verkehrswacht Frankfurt am Main e. V.

Karl Heyer

Berner Straße 20, 60437 Frankfurt am Main

Telefon: 069 5076701/Fax: 069 5083337

E-Mail: verkehrswacht.frankfurt-main@t-online.de

Kreisverkehrswacht Fulda

Gerhard Brink

Kürassierstraße 9, 36041 Fulda

Telefon: 0661 44924/Fax: 0661 3805915

E-Mail: brink.kvwfulda@googlemail.com

Verkehrswacht Gelnhausen e. V.

Karin Hoffmann

Weidenstraße 17, 63607 Wächtersbach

Telefon: 06051 2685/Fax: 06051 2685

Kreisverkehrswacht Gießen

Holger Weller

Frankfurter Straße 341, 35398 Gießen

Telefon: 0641 389270/Fax: 0641 2501385

E-Mail: weller.giessen@gmx.de

Kreisverkehrswacht Groß-Gerau e. V.

Bernhard König

Im Grundsee 67, 65428 Rüsselsheim

Telefon: 06142 72398/Fax: 06142 72398

E-Mail: kvwggkoenig@t-online.de

Kreisverkehrswacht Hanau e. V.

Ernst Böttcher

Hainstraße 40, 63486 Bruchköbel

Telefon: 06181 72500/Fax: 06181 72500

E-Mail: info@verkehrswacht-hanau.de

Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg e. V.

Reinhold Bleß

Luisenstraße 22, 36179 Bebra

Telefon: 06622 1823/Fax: 06622 916695

E-Mail: verkehrswacht.bebra@t-online.de

Verkehrswacht Kassel e. V.

Johanna Itter

Kohlenstraße 81, 34121 Kassel

Telefon: 0561 27444/Fax: 0561 2889814

E-Mail: info@verkehrswacht-kassel.de

Kreisverkehrswacht Limburg-Weilburg

Bruno Reuscher

Offheimer Weg 44, 65549 Limburg

Telefon: 06431 9140240/Fax: 06431 9140249

E-Mail: bruno.reuscher@polizei.hessen.de

Kreisverkehrswacht Main-Taunus

Lothar Schuberth

In den Nassen 2, 65719 Hofheim a. Ts.

Telefon: 06192 2051938/Fax: 06192 2051979

E-Mail: lothar.schuberth@mtk.org


Kreisverkehrswacht Marburg-Biedenkopf e. V.

Klaus Schnitzky

Am Hofacker 22, 35094 Lahntal-Goßfelden

Telefon: 06423 52055/Fax: 06423 969900

E-Mail: klausschnitzky@t-online.de

Verkehrswacht Obertaunus e. V.

Anette Schlosser

Robert-Bosch-Straße 1, 61191 Rosbach

Telefon: 06003 935880/Fax: 06003 935881

E-Mail: schlosser-reisen@online.de

Kreisverkehrswacht Odenwald e. V.

Hermann Schwalbach

Vogelsbergstraße 6, 64720 Michelstadt

Telefon/Fax: 06061 4747

E-Mail: kreisverkehrswacht.odenwald@vkwodw.de

Kreisverkehrswacht Offenbach e. V.

Gerd Nathan

Waldstraße 134, 63071 Offenbach

Telefon: 069 873496/Fax: 069 85095901

E-Mail: nathan@verkehrswacht-of.de

Kreisverkehrswacht Rheingau-Taunus e. V.

Thomas Hintersehr

Lärchenweg 2, 65510 Hünstetten

Telefon: 06128 73536/Fax: 06128 858673

E-Mail: verkehrswacht.rheingautaunus@web.de

Ortsverkehrswacht Rüsselsheim e. V.

Sigrun Sulk

Mecklenburger Straße 15, 65428 Rüsselsheim

Telefon: 06142 832454/Fax: 06142 7029300

E-Mail: info@ortsverkehrswacht-ruesselsheim.de

Verkehrswacht Schlüchtern e. V.

Alfred Buchhold

Am Ring 1 a, 36381 Schlüchtern

Telefon: 06661 71196/Fax: 06661 917650

E-Mail: es.immo@t-online.de

Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder

Siegmar Meibert

Franzensbader Straße 2, 34587 Felsberg

Telefon: 05662 400661/Fax: 05662 400662

E-Mail: info@verkehrswacht-schwalm-eder.de

Verkehrswacht Usinger Land e. V.

Yvonne Bregulla

Taunusstraße 10, 61250 Usingen

Telefon: 06081 15325/Fax: 06081 9584701

E-Mail: verkehrswacht@usingenlive.de

Kreisverkehrswacht Vogelsberg

Peter Richtberg

Grotersbachweg 47 , 36110 Schlitz

Telefon: 06642 5213/Fax: 06642 918326

E-Mail: richtberg-schlitz@t-online.de

Kreisverkehrswacht Waldeck-Frankenberg e. V.

Fritz Schubert

Hagenstraße 25, 34454 Bad Arolsen

Telefon: 05691 877139, Fax: 05691 624224

E-Mail: info@fahrsicherheitszentrum-bad-arolsen.de

Kreisverkehrswacht Werra-Meissner e. V.

Georg Morgenthal

Hintergasse 7, 37299 Weißenborn

Telefon: 05659 1051/Fax: 05659 923942

E-Mail: georg.morgenthal@t-online.de

Verkehrswacht Wetteraukreis e. V.

Wolfgang Heil

Ludwigstraße 10, 61169 Friedberg

Telefon: 06031 13553/Fax: 06031 62400

E-Mail: euler-glauburg@t-online.de

Verkehrswacht Wetzlar e. V.

Horst Kasperski

Cranachstraße 2, 35578 Wetzlar

Telefon: 06441 42756/Fax: 06441 42756

E-Mail: c.ruppelt@web.de

Kreisverkehrswacht Wiesbaden e. V.

Michael Beckmann

Adolfsallee 27-29, 65185 Wiesbaden

Telefon: 0611 372274/Fax: 0611 306959

E-Mail: rechtsanwaeltebeckmann@t-online.de

Kreisverkehrswacht Wolfhagen

Friedrich Keim

Pommernstraße 7, 34466 Wolfhagen

Telefon: 05692 2213

25


DIE PARTNER DER KOOPERATIONS-KAMPAGNE

26

Unfallkasse Hessen (UKH)

Die UKH ist die gesetzliche Unfallversicherung für

rund 252.000 Kinder in hessischen Tageseinrichtungen.

Die Präventionsexperten der UKH sorgen dafür, dass

Unfälle möglichst gar nicht erst passieren. Für diese

wichtige Aufgabe stehen unterschiedliche Maßnahmen

zur Verfügung:

❯ Besichtigungen, Beratungen und Empfehlungen

zum Unfall- und Gesundheitsschutz

❯ Beratung für Spielplatz- und Außengestaltung

❯ Beratung bei Neu- und Umbauten

❯ Zahlreiche Seminare zu Gesundheitsschutz,

Unfallverhütung, Bewegungsförderung

(Anmeldung unter www.ukh.de/Seminare)

❯ Kostenübernahme für Ersthelfer-Ausbildungen

❯ Unterstützung von Verkehrssicherheitsprojekten

der Landesverkehrswacht

Falls trotz aller Bemühungen doch ein Unfall passiert,

übernimmt die UKH alle Kosten:

❯ Behandlung beim Arzt und im Krankenhaus

❯ Behandlung in Reha-Einrichtungen

❯ Fahrtkosten zum Arzt

❯ Heil- und Hilfsmittel

❯ Kinderpflegeverletztengeld, wenn ein Elternteil

das verletzte Kind betreuen muss

❯ Rente bei dauerhaften Unfallfolgen –

ggf. ein Leben lang

Die UKH ist telefonisch montags bis freitags von

7:30 – 18:00 Uhr unter 069 29972-440 zu erreichen.

Oder per E-Mail an ukh@ukh.de rund um die Uhr.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ukh.de.

Landesverkehrswacht Hessen e.V. (LVW)

Die LVW ist ein gemeinnütziger Verein. Viele ehrenamtliche

Mitglieder engagieren sich in 32 örtlichen

Verkehrswachten für mehr Sicherheit im Verkehr. Viele

der qualifizierten Angebote sind für die Interessenten

kostenfrei.

Auszug aus den landesweiten Projekten:

❯ „Immer sicher unterwegs“ – Präventionskampagne

zur Schulwegsicherung

❯ „Move it“ – mit Box und Spielanleitungen

zur Bewegungsförderung

❯ Elternveranstaltungen „Kind und Verkehr“

❯ Erzieherinnen-Fortbildung (Basisseminar

„Verkehrserziehung im Kindergarten“ und

Workshop „Schulwegsicherung“)

Die LVW engagiert sich für Ihre Sicherheit und für

die der Ihnen anvertrauten Kinder. Sie erreichen

die LVW telefonisch unter 069 634027 oder rund um

die Uhr per E-Mail an LVW_Hessen@t-online.de.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.verkehrswachthessen.de.

Berufsgenossenschaftliche Unfall klinik

Frankfurt am Main

Die BGU ist eines der führenden Traumazentren in

Hessen. Mit über 5000 Notarzteinsätzen im Jahr ist

der Notarztstandort der Berufsgenossenschaftlichen

Unfallklinik Frankfurt am Main einer der größten in

ganz Hessen. Neben einem Notarzteinsatzfahrzeug

beherbergt die BGU auch den Rettungshubschrauber

„Christoph 2“. Einsätze, bei denen Kinder beteiligt

sind, bleiben leider nicht aus.

Mit etwa 45.000 Einsätzen seit 1972 weist das

Team des RTH Christoph 2 enorme Erfahrung und

Kompetenzen auf. Zudem ist das Team aus Frankfurt

nach wie vor sehr aktiv an der Weiterentwicklung des

Rettungswesens in Deutschland beteiligt (z.B. Ultraschalluntersuchungen

schon an der Notfallstelle).

Ganz nach dem berufsgenossenschaftlichen Prinzip

sind Retten, Heilen und Rehabilitieren die Aufgaben,

denen wir uns stellen – und das mit allen geeigneten

Mitteln, damit auch die jüngsten Patienten schnell

wieder fit werden.

Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik

Frankfurt am Main ist 24 Stunden im Einsatz.

Sie können uns telefonisch unter 069 475-0 oder

info@bgu-frankfurt.de erreichen.

Unsere Notfallambulanz erreichen Sie unter

069 475-2033. Weitere Informationen finden Sie unter

www.bgu-frankfurt.de


Unfallkasse Hessen

Leonardo-da-Vinci-Allee 20

60486 Frankfurt am Main

Telefon: 069 29972-440

E-Mail: ukh@ukh.de

Internet: www.ukh.de

Unfallkasse Hessen

Partner für Sicherheit

Landesverkehrswacht Hessen e. V.

Walldorfer Strasse 4-6

60598 Frankfurt am Main

Telefon: 069 634027

E-Mail: lvw_hessen@t-online.de

Internet: www.verkehrswachthessen.de

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