Liebe Pfarrgemeinde! - Stift Mattsee
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<strong>Mattsee</strong>r Pfarrbrief<br />
Herbst 2009<br />
Aus dem Leben der <strong>Stift</strong>spfarre<br />
So ist unser Gott.<br />
Aus dem Inhalt:<br />
Grußwort des Pfarrers – 1<br />
Zum Bedenken – 2<br />
Dankesworte – 3-4<br />
Dankbarer Rückblick – 5-6<br />
Pfarrfest – 7<br />
Installierung – 7<br />
Liturgie – 8<br />
Ehe& Familie – 9<br />
Sozialkreis – 9<br />
KBW / Bücherei – 10<br />
Vorgestellt – 11<br />
Firmung / Diverses – 12<br />
Advent-Angebote – 13<br />
Kinderseite – 14<br />
Terminübersicht - 15<br />
Einer,<br />
der auf uns wartet.<br />
Einer,der uns<br />
entgegenkommt.<br />
Eine, die uns sucht.<br />
Eine, die umarmt.
Seite 1 _______________________________ _________________________HERBST 2009<br />
Wort des Pfarrers ...<br />
<strong>Liebe</strong> <strong>Pfarrgemeinde</strong>!<br />
Während ich diese Zeilen schreibe, stehe ich<br />
noch ganz unter dem Eindruck unseres<br />
schönen Erntedankfestes. Die Anwesenheit<br />
der örtlichen Vereine und der bewegend<br />
ausgesprochene Dank an <strong>Stift</strong>spropst<br />
Vinzenz Baldemair für seine 35-jährige<br />
Tätigkeit als <strong>Mattsee</strong>r <strong>Stift</strong>spfarrer ist für<br />
mich ein starker Ausdruck einer lebendigen<br />
<strong>Pfarrgemeinde</strong>; zugleich eine persönliche<br />
Ermutigung auf diesem soliden Fundament<br />
im Glauben weiterzubauen und Gottes <strong>Liebe</strong><br />
in den Mittelpunkt der Verkündigung zu<br />
stellen! - Dem neuen <strong>Mattsee</strong>r Ehrenbürger<br />
Vinzenz Baldemair herzliche Gratulation<br />
von seiner <strong>Pfarrgemeinde</strong>!<br />
Im Verlauf dieser Feier wurde auch Frau<br />
Gertraud Zerhau dafür gedankt, dass sie<br />
durch ebenso viele Jahre hindurch für den<br />
Blumenschmuck in unserer <strong>Stift</strong>skirche gesorgt<br />
hat: Vergelt´s Gott! Erfreulich, dass<br />
sich in Frau Elisabeth Hofbauer und Frau<br />
Manuela Brandhuber bereits zwei Nachfolgerinnen<br />
gefunden haben. Als neuer<br />
Pfarrer weiß ich die vielfältigen Tätigkeiten<br />
unserer zahlreichen Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter sehr zu schätzen. Persönliche<br />
Kontakte zur ganzen <strong>Pfarrgemeinde</strong> aufzubauen,<br />
ist mir derzeit ein vordringliches<br />
Anliegen!<br />
Gottes <strong>Liebe</strong> zeigt uns Wege zu einem<br />
erfüllten Leben, sie stiftet Frieden und Versöhnung.<br />
In vielen Herzen ist die Sehnsucht<br />
danach groß, oft auch die Ratlosigkeit,<br />
diesem Ziel persönlich näher zu kommen.<br />
Doch immer mehr Menschen entdecken für<br />
sich den Wert der sakramentalen Lossprechung<br />
neu – oder die Orientierungshilfe,<br />
welche ein gutes Seelsorgsgespräch geben<br />
kann. Ich gestehe: Ich nehme selber beide<br />
Formen regelmäßig in Anspruch und<br />
empfehle sie deshalb<br />
aufgrund eigener,positiverErfahrungen!<br />
Möge der<br />
entsprechend eingerichtete<br />
Beicht-<br />
und Ausspracheraum<br />
in unserer <strong>Stift</strong>skirche ein viel besuchter<br />
Ort werden. Verlässlich steht an<br />
jedem Samstagabend, von 18.00 bis 19.00<br />
Uhr, ein Priester zur Verfügung!<br />
Gottes <strong>Liebe</strong> zieht alle Menschen an sich;<br />
Kinder und junge Menschen sollten es in<br />
besonderer Weise an sich erfahren dürfen.<br />
Doch wie schwer die Weitergabe des Glaubens<br />
gerade in diesen Bereichen ist, brauche<br />
ich niemanden zu sagen. Dürfen wir<br />
resignieren? Mittel und Wege lassen sich nur<br />
gemeinsam finden, davon bin ich überzeugt.<br />
Und wer sich daran wagt, braucht die<br />
Ermutigung und Unterstützung der ganzen<br />
Christengemeinde! Am persönlichen Interesse<br />
jedes Einzelnen führt kein Weg vorbei:<br />
Versuchen wir entsprechend unserer Berufung<br />
immer wieder von neuem, durch Gebet<br />
und Vorbild der heranwachsenden Generation<br />
den Schatz des Glaubens nahe zu<br />
bringen!<br />
Gottes <strong>Liebe</strong> wird im konkreten Leben<br />
erfahrbar: Nicht zuletzt möchte ich nochmals<br />
für die herzliche Aufnahme hier in<br />
<strong>Mattsee</strong> danken! Das Fest meiner Installation<br />
am 5. September d. J. war begleitet von<br />
sehr vielen Zeichen des Wohlwollens und<br />
der Freude über mein Kommen. Ich möchte<br />
das mir entgegen gebrachte Vertrauen von<br />
Herzen erwidern! Lassen wir uns von Jesus<br />
Christus selber die Wege zueinander zeigen.<br />
Euer neuer Pfarrer Franz Lusak.<br />
IMPRESSUM:<br />
Informationen der <strong>Stift</strong>spfarre <strong>Mattsee</strong>, Herbst 2009, Jahrgang 41.<br />
Herausgeber, Verleger und Vervielfältiger: <strong>Stift</strong>spfarre <strong>Mattsee</strong>, 5163 <strong>Mattsee</strong>, <strong>Stift</strong>splatz 1.<br />
Tel. 06217/5202, Fax DW 24.<br />
E-Mail: office@stiftmattsee.at Homepage: www.stiftmattsee.at<br />
Für den Inhalt verantwortlich: <strong>Stift</strong>spfarrer Franz Lusak
HERBST 2009 _____________________ ____________________________ Seite 2<br />
Zum Bedenken<br />
Das Titelbild dieses Pfarrbriefes ist eine<br />
Bronceskulptur, die nach dem Original von<br />
Vinzenz Schreiner gegossen wurde und das<br />
Dankgeschenk der Pfarre an unseren bisherigen<br />
<strong>Stift</strong>spfarrer Vinzenz Baldemair.<br />
Es ist ein Bild des Barmherzigen Vaters, der<br />
seinen verlorenen Sohn wieder aufnimmt. Der<br />
Evangelist Lukas hat in einem wunderbaren<br />
Gleichnis (15,11-32) die vergebende <strong>Liebe</strong><br />
Gottes auch für uns beschrieben.<br />
Das Bild in diesem Text stammt von Sieger<br />
Köder, einem Maler und Priester. Folgenden<br />
Text dazu hat Theo Schmidkonz SJ, verfasst.<br />
Barmherzigkeit ohne Grenzen. Jesus „malt“<br />
viele Bilder von Gott. Das Bild vom barmherzigen<br />
Vater und vom verlorenen Sohn bewegt<br />
jeden. Nie hat Jesus die Zärtlichkeit und <strong>Liebe</strong><br />
Gottes wunderbarer gezeichnet als in dem<br />
Bild, das Augustinus „das Evangelium im<br />
Evangelium“ nennt. Der Verlorene bringt im<br />
Bild nichts mit als eine leere Schnapsflasche,<br />
ein zerschlissenes Gewand und – Hoffnung<br />
auf Vergebung. Sie wird ihm geschenkt, indem<br />
der Vater ihn umarmt und im Kuss seiner <strong>Liebe</strong><br />
den Verlorenen heimkommen lässt. Kein<br />
Vorwurf, keine Anklage, kein Wort, nur Verzeihung,<br />
Schalom, <strong>Liebe</strong>. Der Verlorene findet,<br />
was er wohl immer schon gesucht hat: ein<br />
Herz. Dieses Geschenk lässt er nicht mehr los.<br />
Denn jetzt weiß er, was <strong>Liebe</strong> ist: Barmherzigkeit<br />
ohne Grenzen.<br />
Jesus, über dein Bild von Gott kann ich nur<br />
staunen, mich unsagbar freuen. Begreifen<br />
kann ich es nicht. Du sagst: Großzügig ist<br />
Gott; er lässt dir Freiheit. Barmherzig ist Gott;<br />
er verzeiht dir alles. Du musst nur eines tun:<br />
an seine <strong>Liebe</strong> glauben, dich von ihm lieben<br />
lassen und seine <strong>Liebe</strong> weitergeben. Die Zärtlichkeit<br />
Gottes kennt dann keine Grenzen.<br />
Dein Gottes-Bild, Jesus, macht Mut. �<br />
Gerade ein Dach über dem Kopf,<br />
Tür, die zur Stille offen steht,<br />
Mauern aus Haut und Fenster wie Augen,<br />
spähend nach Hoffnung und Morgenrot.<br />
Haus, das lebendiger Leib wird,<br />
wenn wir hineingehn,<br />
um ganz vor Gott zu stehen.<br />
Worte von fern, fallende Sterne,<br />
Funken, vor Zeiten hier ausgesät,<br />
Namen für ihn, Träume, Signale,<br />
tief aus der Welt zu uns geweht.<br />
Münder aus Erde hören und sehn,<br />
bergen in sich und sprechen fort<br />
Gottes freies, erleuchtendes Wort.<br />
Tisch des Einen, Brot, um zu wissen,<br />
dass wir einander gegeben sind.<br />
Wunder Gottes, Menschen in Frieden,<br />
vergessen und neu, wie Geheimnisse sind.<br />
Brechen und teilen, Unmögliches sein,<br />
Undenkbares tun und sterben<br />
in Auferstehung hinein.<br />
Huub Oosterhuis
Seite 3 _____________________________ ______________________HERBST 2009<br />
<strong>Liebe</strong>r Herr <strong>Stift</strong>spropst, lieber Vinzenz,<br />
Als Du am 25. September 1974 in Dein neues<br />
Amt eingeführt worden bist, war die Freude<br />
darüber, einen so jungen und schwungvollen<br />
<strong>Stift</strong>spfarrer zu bekommen, in ganz <strong>Mattsee</strong><br />
groß, vor allem, weil vermutlich alle durch die<br />
verschiedenen Übergangslösungen schon etwas<br />
strapaziert waren. Kaum einer wird aber<br />
auf der anderen Seite damit gerechnet haben,<br />
dass Dein Dienst als Pfarrer in <strong>Mattsee</strong> 35<br />
Jahre dauern wird, und dass Du wie ich in der<br />
letzten Zeit immer wieder gehört habe, auch<br />
nach einer so langen Zeit immer noch so<br />
jugendlich und offen sein wirst.<br />
Wenn einer auf die letzten 35 Jahre zurückblickt,<br />
dann fallen einem zunächst wahrscheinlich<br />
die vielen äußeren Dinge ein, die Du<br />
in Angriff genommen hast. Kaum im Amt, kam<br />
es von Allerheiligen 1975 - Allerheiligen 1976<br />
schon zur Friedhofsneugestaltung, fast zeitgleich<br />
begann die gigantische Herausforderung<br />
der umfassenden Kirchenrenovierung zum<br />
1200 Jahr Jubiläum des <strong>Stift</strong>es, die 1979 abgeschlossen<br />
wurde. In die Pfarrchronik, die mir<br />
geholfen hat, die Jahre zu überblicken, die ich<br />
selbst nicht miterlebt habe, hast Du einen<br />
Ausspruch von WB Jakob Mayr geschrieben:<br />
„Fangt’s an, leichter wird es nie und wir werden<br />
euch schon nicht im Stich lassen.“ Der Satz ist<br />
für Dich irgendwie zum Motto geworden, Du<br />
hast Dich an vieles herangetraut und bist nicht<br />
im Stich gelassen worden, nicht von den vielen<br />
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />
und auch nicht von den öffentlichen<br />
Stellen und vielen Sponsoren.<br />
Es folgte die Renovierung der Pfarrkirche –<br />
heute Friedhofskirche und in den 80 iger Jahren<br />
die Renovierung des Kreuzgangs, des Pfarrheims,<br />
des Turms, des Pfarrhofs, die Sanierung<br />
der Orgel, der neue Kreuzweg – die Pfarre<br />
und der ganze Ort sind durch die vielen<br />
Projekte bereichert worden.<br />
Mindestens genauso wichtig sind aber die<br />
Veränderungen in der Gestalt der Pfarre, der<br />
Wandel der <strong>Stift</strong>spfarre hin zu einer lebendigen<br />
Christengemeinde, in der viele Christen Verantwortung<br />
übernehmen und sie im Sinne des<br />
Evangeliums und des II.Vatikanischen Konzils<br />
zu einer Heimat für alle gestalten. Bis heute<br />
zeigt sich das ganz stark an den vielen „Gästen“<br />
aus anderen Pfarren, die sich in <strong>Mattsee</strong><br />
beheimatet fühlen und Sonntag für Sonntag mit<br />
uns Gottesdienst feiern.<br />
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, möchte ich<br />
aufzählen, die würdige und gleichzeitig die Mitfeier<br />
aller ausdrückende Feier der Gottesdienste,<br />
die Vielfalt in der Kirchenmusik, der<br />
Aufbau und die Begleitung der Orff-Gruppen,<br />
die Neugestaltung der Erstkommunionvorbereitung<br />
mit den Familienmessen, die Gestaltung<br />
der Sakramentenvorbereitung ganz allgemein,<br />
die Pilgerreisen ins Hl.Land, nach Rom,<br />
auf dem Jakobsweg, die Pfarrpartnerschaft mit<br />
Yemo, zahlreiche Festwochen mit inhaltlichen<br />
Schwerpunkten zur Fertigstellung der verschiedenen<br />
Renovierungen und Bauten, viele<br />
Initiativen und Aktionen im Lauf des Kirchenjahres,<br />
Initiativen in der Ökumene, die persönliche<br />
Begleitung kranker und alter Menschen …<br />
und vieles andere mehr – vor Veränderungen<br />
hattest Du nie eine Scheu , wie dein Leitspruch<br />
als Propst „(Ecclesia) Semper reformanda“ –<br />
„Ständig/immer Erneuerung“ zum Ausdruck<br />
bringt. Du warst und bist davon überzeugt, dass<br />
die Kirche und wir Christen alle zur ständigen<br />
Erneuerung gerufen sind, dazu gerufen sind<br />
immer neu den Willen Gottes zu erkennen,<br />
umzusetzen und zu leben. Das alles wäre ohne<br />
die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
HERBST 2009 ________________________ ___________________________ Seite 4<br />
Pfarre und <strong>Stift</strong> nicht möglich gewesen, Du hast<br />
dieses Engagement immer geschätzt und unterstützt.<br />
Deine Talente sind vielfältig, eine Fähigkeit<br />
wird in diesen Tagen aber immer besonders<br />
hervorgehoben, Dein Umgang mit dem Wort,<br />
die Fähigkeit mit feinen aber doch klaren<br />
Worten Dinge anzusprechen und uns Gedanken<br />
aus den Schrifttexten mitzugeben. Besonders<br />
erfahrbar wurde dies bei der Feier der verschiedenen<br />
Lebenssituationen, ob Taufe, Erstkommunion,<br />
Firmung, Hochzeit oder beim<br />
Begräbnis, auf einzigartige Weise ist es Dir<br />
immer gelungen, dem einzelnen Menschen gerecht<br />
zu werden. Dabei wurde auch immer ein<br />
Grundzug deutlich, der Dich ausgezeichnet hat,<br />
Hoffnung vermitteln - Aufbauen und nicht Zerstören.<br />
Dass dieses Wort auch einen kritischen<br />
Blick auf die Entwicklungen unserer Zeit in<br />
Gesellschaft, Politik und Kirche zum Ausdruck<br />
gebracht hat und vielen aus der Seele gesprochen<br />
hat, sei noch ergänzend gesagt.<br />
Nun hast Du am 1. September 2009 Deinen<br />
Dienst als <strong>Stift</strong>spfarrer von <strong>Mattsee</strong> beendet<br />
und das „Staffelholz“ an deinen Nachfolger<br />
Franz Lusak übergeben und bist als Pfarrer in<br />
den Ruhestand getreten. 35 Jahre hast Du den<br />
Menschen in <strong>Mattsee</strong> und weit darüber hinaus<br />
als Pfarrer gedient, unzählige Kinder getauft,<br />
zur Erstkommunion geführt, auf die Firmung<br />
vorbereitet, viele Paare auf ihrem Weg zur Ehe<br />
begleitet, Menschen in Freud und Leid zur Seite<br />
gestanden und auf ihrem letzten Lebensweg<br />
begleitet und im Alltag, Sonntag für Sonntag,<br />
Tag für Tag unseren Glauben mit uns geteilt<br />
und gefeiert.<br />
Viele persönliche Begegnungen und Erlebnisse<br />
mit ganz vielen Menschen sind in diesen 35<br />
Jahren zusammengekommen und die Freude<br />
und Dankbarkeit ist bei unserem Dankfest zum<br />
Erntedank mit der großen Pfarrgemeinschaft,<br />
den Vereinsabordnungen, der Trachtenmusikkapelle,<br />
der Gemeindevertretung ganz besonders<br />
zum Ausdruck gekommen. Viele haben<br />
diesen Dank in einer Seite für das Dankbuch,<br />
das wir Dir als Geschenk übergeben haben,<br />
einfließen lassen und wir möchten auch weiter<br />
dazu einladen, falls noch nicht geschehen, Dir<br />
noch ein paar Zeilen zukommen zu lassen.<br />
Für diese 35 Jahre Dienst als <strong>Stift</strong>spfarrer sei<br />
Dir ein ganz, ganz großes Vergelt’s Gott gesagt!<br />
Wir sind froh, dass Du weiterhin als Propst im<br />
Amt und als Mitmensch im Leben und Glauben<br />
unter uns bleibst. Für diese hoffentlich vielen<br />
weiteren Jahre wünschen wir Dir von Herzen<br />
Gottes Segen.<br />
Für die ganze <strong>Pfarrgemeinde</strong> von <strong>Mattsee</strong><br />
Josef Scharnagl<br />
PGR-Obmann
Seite 5_________________________________ _________________________HERBST 2009<br />
Dankbarer Rückblick<br />
Die Übergabe der <strong>Stift</strong>spfarre an meinen<br />
Nachfolger Mag. Franz Lusak ist so geschehen,<br />
dass kein Wunsch offen bleibt und ich in<br />
Dankbarkeit zurückblicke – nicht nur auf die<br />
Schritte des Pfarrerwechsels, sondern auf die<br />
ganze Zeit, die mir geschenkt war, als Pfarrer<br />
zu wirken.<br />
End-Tage führen in eine besondere Tiefe. Was<br />
war wesentlich? Worauf kommt es an?<br />
Bei der Erntedankfeier ist mir von allen so<br />
Gutes und Schönes gesagt und gegeben<br />
worden, dass ich nicht nur auf diesem Weg<br />
allen ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“ sage,<br />
sondern daraus Antworten finde.<br />
Was haben die Menschen von mir gebraucht?<br />
Was wird von der Kirche erwartet?<br />
• Eucharistie, die wir in jeder Messfeier in<br />
Wort und Zeichen aussagen, ist Feier des<br />
Lebens und Hilfe zum Leben –<br />
• Es ist gut mich zu erinnern, was ich alles<br />
wollte und träumte...und wie lange Zeit ich<br />
hatte, um zu formen. Spricht Gott ein gutes<br />
Urteil?<br />
• Wir sollen kommen ähnlich wie Jesus, der<br />
Freude, Hoffnung und Glauben in unser<br />
Leben brachte...<br />
• Wer sich die <strong>Liebe</strong> der Kinder erworben<br />
hat, dessen Leben hat Sinn<br />
• Vergesst den Spass nicht!<br />
• Für die Jugendlichen – es ist ja alles so<br />
doof! – geht es nur mit Offenheit,<br />
Verständnis und Flexibilität<br />
• Schon in jungen Jahren Großes anvertrauen,<br />
weckt die Verantwortung.<br />
• Mitgehen! Jung bis Alt will nicht allein sein.<br />
• In der schwersten Stunde kommen, eine<br />
solche Nacht kann zum Trost werden.<br />
• Wenn es für jemand Gründe gibt, irgendwo<br />
nicht mit zu machen, muss mir was einfallen..<br />
• Und die Gedanken! Wenn sie zum<br />
Nachdenken anregen und zu neuen Sichtweisen<br />
öffnen, ziehen sie Kreise und<br />
wirken fort in Tat und Wort..<br />
• Menschen, die neu kommen, brauchen<br />
offene Türen, um Heimat zu finden..<br />
• Hochzeit, Taufe, Erstkommunion, Firmung,<br />
Familienmessen.....Begräbnisse: wie vielfach<br />
wird Leben begleitet....
HERBST 2009 _________________________ _______________________________Seite 6<br />
• Zur Mitarbeit rufen und Vertrauen<br />
schenken!<br />
• Räume, Räume! braucht es<br />
und wir haben deren viele<br />
erneuert – immer für die<br />
Menschen, ihr Zusammenkommen,<br />
ihre Bildung und<br />
Kultur, ihre Feste...<br />
• Grenzen überschreiten –<br />
Leben lässt sich nicht einengen:<br />
Partnerschaften mit<br />
anderen Kirchen, Pilgerfahrten....und<br />
Leben herein lassen,<br />
auch wenn es nicht<br />
allen Normen entsprechen<br />
sollte: es vertraut sich uns<br />
an, weil wir deuten, wertschätzen<br />
können wie niemand<br />
sonst....<br />
• Alles ohne Angstmache!<br />
• An Jahren alt werden, aber im Herzen jung<br />
bleiben – das wäre es.<br />
• � Als Mensch mit Menschen, ein<br />
natürlicher Umgang, herzliches Engagement<br />
– Nährboden für den christlichen Glauben<br />
• Glaubensinhalte vertragen kritische Art und<br />
Weise<br />
• Hinhörend, feinfühlig, auf die Zwischentöne<br />
achtend: „nichts ist mir zu klein und ich lieb<br />
es trotzdem und mal es auf Goldgrund und<br />
groß..“(Rilke)<br />
• Wie zärtlich ist die <strong>Liebe</strong> Gottes zu uns<br />
Menschen...und achtsam erkennen wir die<br />
Würde jedes Menschen<br />
• Miteinander gehen, reden, Gedanken<br />
austauschen, von Freund zu Freund – auch<br />
dunkle Stunden lassen dann nicht allein.<br />
• Ein Pfarrer hat die wunderbare Aufgabe, die<br />
einschneidenden und beglückenden Ereignisse<br />
im Leben eines Menschen zu begleiten.<br />
• Über und in allem die <strong>Liebe</strong><br />
Beim Abschied wird uns bewusst, was wir<br />
füreinander gewesen sind und wie jede/r<br />
„Mensch-mit-Menschen“ sein kann.<br />
Ich danke für alle guten Wünsche zu meinem<br />
neuen Lebensabschnitt, in dem ich ja weiter<br />
unter euch bleibe und als Propst noch einiges<br />
für <strong>Mattsee</strong> werde tun können.<br />
In dankbarer <strong>Liebe</strong>!<br />
Vinzenz Baldemair
Seite 7 ________________________<br />
Das Pfarrfest<br />
Ende Juni war leider verregnet. So fanden wir im<br />
Kreuzgang Zuflucht, wo uns das Wartsteintrio mit<br />
stimmungsvoller Hintergrundmusik Regen und Kälte<br />
vergessen ließ.<br />
Der Kuchenbazar war wieder großartig und verführte<br />
zum Durchkosten. Allen Kuchenspenderinnen – auch<br />
bei anderen Anlässen - ein großes DANKE!<br />
_______ ________________________HERBST 2009<br />
Eindrücke von der Einführung<br />
unseres Pfarrers Franz Lusak<br />
am 5.September ...
HERBST 2009 _______________________ ________________________________ Seite 8<br />
Neue Ministranten gesucht! …<br />
…heißt es alljährlich im Herbst.<br />
Wir verabschieden jedes Jahr zu Christkönig<br />
lang gediente Ministrantinnen und Ministranten<br />
und freuen uns daher, wenn unsere Ministrantenschar<br />
wieder Nachwuchs bekommt.<br />
Derzeit machen ca. 30 Buben und Mädchen<br />
ihren Dienst als MinistrantIn in unserer Kirche<br />
und unterstützen und bereichern so unsere<br />
Gottesdienste.<br />
Wir freuen uns, wenn auch im heurigen Herbst<br />
wieder neue MinistrantInnen zu dieser Gemeinschaft<br />
dazukommen und wir nach einer<br />
Zeit der Vorbereitung am<br />
Christkönigssonntag, 22. November 2009, die<br />
Aufnahme dieser neuen Ministranten feiern<br />
können.<br />
Interessierte Mädchen und Buben laden wir<br />
ganz herzlich zu einem ersten<br />
Informationstreffen am Donnerstag,<br />
22. Oktober 2009 um 16.00 Uhr im<br />
Pfarrheim ein.<br />
Für Fragen und weitere Informationen bitten<br />
wir um einen Anruf (Tel.Nr. 6771).<br />
Neue LEKTORINNEN und LEKTOREN in der Liturgie gesucht !<br />
Die Lektorinnen und Lektoren leisten einen<br />
wichtigen Dienst in der Feier der Liturgie in<br />
unseren Gottesdiensten. Traditioneller Weise<br />
wird in der Pfarre <strong>Mattsee</strong> alle drei Jahre eine<br />
neue Lektoreneinteilung erstellt. Jede Lektorin,<br />
jeder Lektor übernimmt einen Gottesdienst im<br />
Monat.<br />
Wir freuen uns daher, wenn sich neue<br />
Lektorinnen und Lektoren bereit erklären, in<br />
den nächsten 3 Jahren diesen wichtigen Dienst<br />
am Wort Gottes in unseren Gottesdiensten zu<br />
übernehmen und bitten um Rückmeldung mit<br />
Für das Ministrantenteam<br />
Josef Scharnagl<br />
der Angabe des bevorzugten Sonntags und der<br />
Gottesdienstzeit – bis spätestens 2.November<br />
2009 in der Pfarrkanzlei ( Tel. 5202) oder bei<br />
Josef Scharnagl (Tel. 6771).<br />
Für die neuen Lektorinnen und Lektoren wird<br />
es eine eigene Einführung geben, bei der wir<br />
auch den Umgang mit unserer Lautsprecheranlage<br />
in der Kirche üben werden.<br />
Die neue Einteilung soll dann ab dem neuen<br />
Kirchenjahr, dem 1.Adventsonntag, gelten.<br />
Für den Liturgiekreis<br />
Josef Scharnagl<br />
Gottesdienste zu Allerheiligen<br />
Sonntag, 1.November: 8,00 Uhr und 10,00 Uhr Festgottesdienste<br />
14,00 Uhr Totengedenken mit Wortgottesdienst<br />
und Gräbersegnung<br />
Montag, 2. November: 8,00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gräbersegnung<br />
Wir laden auch wieder ein zu den<br />
Rorate-Gottesdiensten jeden Samstag im Advent um 6,00 Uhr .
Seite 9 _________________________________ __________________________HERBST 2009<br />
Ehejubiläum für Lang-Verheiratete ...<br />
am Samstag, 7.November 2009, 19,15 Uhr mit allen Ehepaaren in <strong>Mattsee</strong>,<br />
die 30,35,40 ... Jahre kirchlich getraut sind.<br />
� Der <strong>Pfarrgemeinde</strong>rat lädt Sie zu einer<br />
gemeinsamen Messfeier und anschließendem<br />
gemütlichen Ausklang im Weinkeller des <strong>Stift</strong>es<br />
ein.<br />
� Wenn Sie in <strong>Mattsee</strong> kirchlich getraut wurden,<br />
erhalten Sie eine persönliche Einladung.<br />
Falls ein Ehepaar bis Allerheiligen keine<br />
persönliche Einladung erhalten hat, melden Sie<br />
es uns bitte in der Pfarrkanzlei (Tel 5202) .<br />
Der Sozialkreis der Pfarre lädt ein<br />
� Jubelpaare, die nicht in <strong>Mattsee</strong> getraut<br />
wurden, sind natürlich auch herzlich eingeladen.<br />
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis<br />
zum 3. November im Pfarramt.<br />
� Sollte ein Jubelpaar an diesem Tag verhindert<br />
sein, kann es gerne beim nächsten<br />
Frühjahrs-oder Herbstjubiläum teilnehmen.<br />
Der Arbeitskreis Ehe & Familie der Pfarre<br />
Zunächst ein herzlicher Dank an Frau Ilse Gerlach für den schönen Diavortrag über Neuseeland!<br />
Die weiteren Seniorennachmittage sind am:<br />
Donnerstag, 5. November 2009 um 14,30 Uhr - im Haus<br />
Weyerbucht: Gemütlicher Nachmittag mit Musik und Tanz<br />
Samstag, 14. November 2009 um 15,00 Uhr - im Pfarrheim:<br />
Treffen von alleinstehenden Frauen und Männern,<br />
deren Partner gestorben sind,<br />
Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 14,00 Uhr – im Pfarrheim :<br />
Niolausfeier<br />
Einladung<br />
zum 8.Geburtstag der<br />
<strong>Mattsee</strong>r EZA-Gruppe<br />
am Samstag, 14.11.2009<br />
von 18,30 – 20,30 Uhr<br />
und Sonntag, 15.11.2009<br />
von 8,30 – 11,30 Uhr in der Vorhalle der <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>.<br />
Zu diesem Anlass können Sie neben den gewohnten Produkten auch zahlreiche<br />
Handwerksartikel erwerben. Außerdem laden wir Sie recht herzlich zur Verkostung von Tee,<br />
Orangensaft und diversen anderen Köstlichkeiten aus unserem Sortiment ein.<br />
Auf Ihr Kommen freut sich das EZA-TEAM MATTSEE
HERBST 2009 _________________________ ________________________________Seite 10<br />
Das Kath.Bildungswerk lädt ein ...<br />
„VOM VERTRAUEN INS LEBEN<br />
GETRAGEN“ - Das Vaterunser<br />
als Gebet und Lebenshaltung<br />
12. November 2009, 19,30 Uhr Pfarrheim.<br />
Referentin: Mag.Maria Liem<br />
Wenn ich vertrauen kann – mir selbst, den<br />
anderen und Gott - , dann kann ich leben.<br />
Vertrauen kann leicht im Laufe des Lebens<br />
abhanden kommen, bedarf zumindest der<br />
ständigen Einübung. Wie kann ich es (wieder)<br />
lernen, wie bewahren und stärken? Für uns<br />
ChristInnen ist das „Vaterunser“ Schlüssel zum<br />
Vertrauen. Seinen Schatz wollen wir heben:<br />
biblisch, meditativ, ungewohnt, bestärkend.<br />
Die<br />
begeisterte<br />
Jungleserin<br />
ANGELINA<br />
Nach einem ereignisreichen Lesesommer<br />
(Ferienlesepass, Schnüffelnasenvormittag,<br />
Bücherflohmarkt am Strandbad) freuen wir uns<br />
alle auf die<br />
LESUNG am 21. 10. um 19,30 Uhr mit Herrn<br />
Wolfgang KAUER, der aus seinem neuen Buch<br />
„Magenta Verde“ liest und auf den nächsten<br />
LITERATURTREFF am Freitag, 27. November<br />
um 18,00 Uhr in unserer Bücherei, sowie auf<br />
einige Fortbildungen im Herbst, für die sich<br />
unser Team angemeldet hat<br />
KAIROS – Vom Geschenk des<br />
Augenblicks<br />
29. November 2009 - 1.Adventsonntag,<br />
15,00 Uhr <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong><br />
Leise Interventionen & Improvisationen zu<br />
Adventbeginn in Prosa, Lyrik und Konzertharfe<br />
Claudia Rosenwirth-Fendre & Julia Caterina<br />
Stießen.<br />
und auf Besuche von den<br />
Möge es uns öfter gelingen,<br />
das Bleibende<br />
in einem einzigen Blick,<br />
zu erfassen.<br />
Und führen wir<br />
weniger Klage darüber,<br />
dass Wiederholung<br />
unmöglich ist.<br />
C. Rosenwirth-Fendre<br />
EKIZ-Gruppen, Kindergartenkindern und<br />
verschiedenen Schulklassen.<br />
Unser Thema des Monats lautet: „Heimat“ -<br />
Ortschroniken und andere Publikationen aus<br />
dem Dreiseenland und Flachgau<br />
Buchempfehlung: „Das Guiness-Buch der<br />
Rekorde 2010“, sowie viele Bastelbücher für<br />
die Herbstzeit.<br />
Kommt und schaut rein –<br />
wir freuen uns auf euch – das Büchereiteam!
Seite 11 _____________________________ __ _______________________HERBST 2009<br />
Sie haben richtig<br />
gelesen. Alt bin<br />
ich, was die Lebensjahre<br />
betrifft,<br />
aber auch meine<br />
Beziehung zu<br />
<strong>Mattsee</strong> und seinem<br />
<strong>Stift</strong> ist alt.<br />
Denn in den<br />
Osterferien 1955<br />
kam ich zu Propst Josef Norbert Unfried, um<br />
ihn zu bitten, im Archiv des <strong>Stift</strong>es für meine<br />
Doktorarbeit aus Kirchengeschichte forschen<br />
zu dürfen. Dabei ging es um die Pfarreien in<br />
Oberösterreich, die einstmals zum <strong>Stift</strong> <strong>Mattsee</strong><br />
gehörten wie etwa Lochen, Palting,<br />
Gampern, Vöcklamarkt u.a. Dem folgten dann<br />
in den großen Ferien viele Tage, die ich hier<br />
verbrin-gen durfte. Zu Lebzeiten von Propst<br />
Unfried kam ich auch als junger Kaplan noch<br />
oft bei ihm vorbei, wenn ich mit einem Bergkameraden<br />
zum Klettern am Untersberg, im<br />
Wilden Kaiser oder im Hochköniggebiet unterwegs<br />
war. Sein gastliches Haus stand immer<br />
offen.<br />
Doch nun in aller Kürze mein Lebenslauf:<br />
Geboren bin ich als „Hausruckviertler“ am 13.<br />
April 1932 in Peuerbach. Mein Vater war dort<br />
Grundbuchführer. 1953 maturierte ich am Kollegium<br />
Petrinum, dem bischöflichen Knabenseminar<br />
in Linz, und begann im selben Jahr mit<br />
dem Studium der Theologie im dortigen Priesterseminar.<br />
1957 wurde ich zum Priester geweiht<br />
und 1960 promovierte ich an der Karl-<br />
Franzens Universität in Graz zum Doktor der<br />
Theologie. Meine Kaplansposten waren Schwanenstadt<br />
(1958-1960), Ried/Innkr. (1960-<br />
1964) und Gunskirchen bei Wels (1964-1969).<br />
Vor genau 40 Jahren wurde ich Pfarrer in<br />
Spital/Pyhrn, und blieb es bis zum 31. August<br />
dieses Jahres. Seither bin ich nun hier in<br />
Ein alter „neuer <strong>Mattsee</strong>r“ stellt sich vor ...<br />
<strong>Mattsee</strong> und es hat sich ein Lebenskreis<br />
geschlossen, von dem ich vor 54 Jahren keine<br />
Ahnung hatte.<br />
Was mein Privatleben betrifft, bin ich seit<br />
meinem 13. Lebensjahr oft und gerne auf den<br />
verschiedensten Bergen unterwegs gewesen<br />
(Eis-und Felstouren), singe und lese mit Vorliebe<br />
und höre mir gute Musik an. Ein Onkel,<br />
der Berufsjäger im Salzkammergut war, hat<br />
mich zudem mit dem jagdlichen Virus angesteckt.<br />
So komme ich trotz zweier künstlicher<br />
Kniegelenke und eines versteiften Sprunggelenks<br />
am rechten Fuß doch noch ein<br />
bisschen hinaus in die Natur.<br />
Für die nun vor mir liegenden Jahre hier in<br />
<strong>Mattsee</strong> halte ich mich an einen geistlichen<br />
Text, der – nicht nur für mich – sehr beherzigenswert<br />
ist:<br />
Jeden Tag aufstehen<br />
– auf eigenen Beinen stehen.<br />
Jeden Tag im Leben stehen<br />
– und das Alte neu bestehen.<br />
Jeden Tag andere ausstehen<br />
– und zu sich selbst stehen.<br />
Jeden Tag verstehen<br />
- dass Gott hinter allem steht.<br />
Jeden Tag aufstehen zu neuem Leben.<br />
Jeden Tag neu!<br />
Ich danke Propst Vinzenz Baldemair und dem<br />
Kapitel des <strong>Stift</strong>es, dass ich hier in <strong>Mattsee</strong> so<br />
gut aufgenommen wurde und biete Ihnen allen<br />
gerne als Priester meine Freundschaft und Hilfe<br />
an. Wie es im obigen Text zu lesen ist: „Jeden<br />
Tag neu!“<br />
Ihr ergebener<br />
Ein herzliches Grüß Gott und Willkommen sagt Ihnen auch die Pfarre <strong>Mattsee</strong>!
HERBST 2009 __________________________ ______________________________ Seite 12<br />
Anmeldung zur Sei besiegelt durch die<br />
Firmvorbereitung 2009/2010 Gabe Gottes,<br />
<strong>Liebe</strong> Jugendliche! den Heiligen Geist!<br />
Das Sakrament der Firmung ist eine Bestärkung<br />
an einem entscheidenden Übergang deines<br />
Lebens vom Jugendlichen zum Erwachsenen.<br />
Wenn du dich im kommenden Jahr<br />
firmen lassen möchtest, dann ist es aber<br />
wesentlich mehr. Es ist deine selbstständige<br />
Entscheidung für ein bewusstes Leben aus dem<br />
Glauben in der Kirche, dann sagst du damit,<br />
dass es dir wichtig ist, als Christ zu leben.<br />
Durch die persönliche Anmeldung wollen wir<br />
dies besonders deutlich machen.<br />
Wenn du in die 3.Klasse Hauptschule in<br />
<strong>Mattsee</strong> oder im Bundesgymnasium Seekirchen<br />
gehst, erhältst du die schriftlichen<br />
Unterlagen und Informationen für die Firmvorbereitung<br />
im Rahmen des Religions-<br />
Orgelmeditationen<br />
unterrichtes. Wenn du in eine andere Schule<br />
gehst, kannst du dir die Unterlagen in der<br />
Pfarrkanzlei abholen.<br />
Mit den ausgefüllten Anmeldeunterlagen zur<br />
Firmvorbereitung kannst du dich persönlich am<br />
Mittwoch, 4. November und<br />
Donnerstag, 5.November 2009 jeweils von<br />
16,00 – 18,00 Uhr im Pfarrheim anmelden.<br />
Wir möchten dabei persönlich mit dir ins<br />
Gespräch kommen und dich über die Schritte<br />
der Firmvorbereitung informieren.<br />
Das Sakrament der Firmung wird dann am<br />
Samstag, 29. Mai 2010 um 18,30 Uhr durch<br />
Abt Johannes Perkmann aus Michaelbeuern<br />
gespendet.<br />
Sonntag, 18. Oktober , 19,00 Uhr: Orgelmusik zum Ausklang des Tages<br />
(Lukas Wegleiter, Orgel)<br />
Sonntag, 15. November, 17,00 Uhr: Musik und Texte zum Thema Tod &<br />
Auferstehung (Johannes Langwieder, Gesang/ Magdalena Hofbauer, Orgel)<br />
Sonntag, 20.Dezember, 17,00 Uhr: evtl. Adventsingen mit verschiedenen Gruppen<br />
aus dem Flachgau<br />
DANKE sagen möchten wir diesmal unserem PGR-Obmann Josef<br />
Scharnagl für sein großes Bemühen, dass <strong>Mattsee</strong> wieder einen Pfarrer<br />
bekommen hat, für die Vorbereitung und Gestaltung der Installierung<br />
und des Dankfestes ...<br />
und unserer Pfarrsekretärin und Mesnerin Maria Moser, die mit Sorge<br />
und großem Engagement in Kanzlei und Kirche diese spannende Zeit<br />
mitgetragen und zu dem guten Übergang verholfen hat.<br />
Beide haben der Pfarre – somit uns - viel Zeit und Kraft geschenkt.<br />
Vergelt's<br />
Gott !!!<br />
Wer für die „Dankmappe“ für unseren „ehemaligen“ Pfarrer Vinzenz Baldemair noch ein Blatt<br />
gestalten möchte, kann es nachholen. Bitte im A4-Format Josef Scharnagl übergeben!
Seite 13 ___________________________ _______________________HERBST 2009<br />
Einladungen im Advent ...<br />
� Die Bastelrunde vom Haus Weyerbucht hat<br />
wieder mit viel <strong>Liebe</strong> und Eifer gewerkt und<br />
bietet bei ihrem alljährlichen Adventbazar am<br />
Samstag, 21. und Sonntag, 22. November 09<br />
vor und nach den Gottesdiensten in der<br />
Vorhalle der Kirche ihr Selbstgebasteltes zum<br />
Verkauf an. Der Erlös ist für unser<br />
Seniorenheim. Die Bastelrunde vom Haus<br />
Weyerbucht freut sich, wenn Ihr vorbeischaut!<br />
� Das gemeinsame Adventkranzbinden ist<br />
am Donnerstag, 26. November, ab 16,00 Uhr<br />
im Kreuzgang der <strong>Stift</strong>skirche. Tannenzweige<br />
werden wieder bereitgestellt.<br />
� Zu den Hauslehren im Advent laden der<br />
Pfarrer und die Gastfamilien herzlich ein. Die<br />
genauen Termine finden Sie auf der<br />
Terminseite.<br />
� Nochmals hingewiesen sei auf die<br />
besinnliche Einstimmung in den Advent am<br />
1.Adventsonntag um 15 Uhr in der <strong>Stift</strong>skirche<br />
<strong>Mattsee</strong>. Genaueres finden Sie unter den<br />
Veranstaltungen des Kath.Bildungswerkes<br />
<strong>Mattsee</strong> auf Seite 10<br />
� Die Rorate-Gottesdienste jeden Samstag<br />
im Advent um 6,00 Uhr mit anschließendem<br />
Frühstück im Pfarrheim sind ein besonderer<br />
Einstieg in den Tag.<br />
� Am Donnerstag, 3.Dezember ist wieder<br />
die Nikolausfeier der Senioren.<br />
� Am Sonntag, 20.Dezember ist um 17,00<br />
Uhr in der <strong>Stift</strong>skirche ein Adventsingen mit<br />
verschiedenen Gruppen aus dem Flachgau.<br />
� Eine besondere Gelegenheit zur tieferen<br />
Besinnung ist die adventliche Bussfeier am<br />
Mittwoch, 16. Dezember um 19,15 Uhr mit<br />
Angebot zum Sakrament der Versöhnung.<br />
Der Adventkranz ...<br />
Der Kranz galt schon in der Antike als Siegesund<br />
Ehrenzeichen. Er wurde dem Sieger auf<br />
den Kopf gesetzt und geschmückt. Der<br />
Adventkranz ist Zeichen der Huldigung an<br />
den kommenden Herrn. Wenn er in seiner<br />
Herrlichkeit kommt, gebührt ihm das Siegeszeichen<br />
des Kranzes. Er ist aber auch Zeichen<br />
des errungenen Heils, Zeichen, dass unser<br />
Leben durch Jesus Christus ganz wird und<br />
heil. Er ist die Verheißung, dass unser Leben,<br />
das oft genug zerrissen ist, wieder ganz und<br />
rund wird. Am Ende des alten Jahres und zu<br />
Beginn des Kirchenjahres will der Adventkranz<br />
in uns die Hoffnung stärken, dass unser<br />
Leben gelingen wird. Durch Sammlung in<br />
Stille und Gebet kann es verwandelt werden.<br />
Der Adventkranz hat vier Kerzen. Sie geben<br />
die 4 Sonntage an. Jeden Sonntag wird eine<br />
weitere Kerze angezündet, so dass die Erwartung<br />
auf Weihnachten durch das Heller-<br />
werden gesteigert wird. Die Bibel kennt an<br />
vielen Stellen die Vier als heilige Zahl. Die<br />
Israeliten mussten 40 Jahre durch die Wüste<br />
ziehen, um ins Gelobte Land einzuziehen.<br />
Vierzig Tage fastet Jesus in der Wüste. Die<br />
vier Wochen der Vorbereitung auf Weihnachten<br />
symbolisieren die Zeit des Wartens auf die<br />
Verwandlung.<br />
Es ist sinnvoll, beim Anzünden der Kerze am<br />
Vorabend zum Adventsonntag eine Zeit der<br />
Stille zu halten, in das Licht der Kerze zu<br />
schauen,aus der Hektik des Alltags aussteigen,<br />
einen Schrifttext, Psalm, ein Gebet zu sprechen,<br />
ein Adventlied zu singen, zu musizieren<br />
oder im Gespräch Rückschau zu halten auf die<br />
vergangene Woche ... Das sammelt die Familie,<br />
schafft einen Ruhepunkt, der das Eigentliche<br />
des Advents aufzeigt, das gemeinsame<br />
Warten auf das Licht, das alle Finsternis erleuchtet,<br />
auf Jesus Christus, der die Dunkelheit<br />
unserer Herzen vertreibt. P.Anselm Grün
HERBST 2009__________________________________ _________________________________ Seite 14<br />
Unsere Kinderseite<br />
Wir geben uns die Hände, und alle<br />
machen mit.<br />
Ja, gebt euch jetzt die Hände und<br />
singt für Gott ein Lied.<br />
Refrain: Große Leut', kleine Leut',<br />
alle Leut' singen heut.<br />
Große Leut', kleine Leut',<br />
daß Gott sich daran freut.<br />
Sortiere die Buchstaben nach oben zu<br />
den Drachen, dann kannst du das<br />
gesuchte Lösungswort ablesen.<br />
� Findest du die 6 Unterschiede ?
Seite 15 _______________________________ ___________________HERBST 2009<br />
Veranstaltungen von 18.10. bis 20.12.2009 – 4. Adventsonntag<br />
SO 18.10. 19.00 <strong>Stift</strong>skirche Orgelmeditation, - nächster Termin am 15.11. um 17 Uhr !<br />
DO 22.10. 16.00 Pfarrheim Neue Ministranten gesucht ! - Informationstreffen<br />
SO 25.10. 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Messfeier, gestaltet vom Landeschor Hohensalzburg<br />
MO 26.10. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditation; - nächster Termin am 30. 11. um 20 Uhr !<br />
SO 01.11. 8.00 + 10.00<br />
14.00<br />
<strong>Stift</strong>skirche Festgottesdienste zu Allerheiligen<br />
Totengedenken mit Wortgottesdienst und Gräbersegnung<br />
MO 02.11. 08.00 <strong>Stift</strong>skirche Gottesdienst zu Allerseelen, anschließend Gräbersegnung<br />
MI 04.11. 16.00 - 18.00 Pfarrheim Persönliche Anmeldung für Firmlinge; siehe Seite 12<br />
DO 05.11. 16.00 - 18.00 Pfarrheim Persönliche Anmeldung für Firmlinge<br />
DO 05.11. 14.30 Haus Weyerbucht Seniorennachmittag<br />
SA 07.11. 19.15 <strong>Stift</strong>skirche Ehejubiläum für Lang-Verheiratete ; siehe Seite 9<br />
DO 12.11. 19.30 Pfarrheim „Vom Vertrauen ins Leben getragen“ ; siehe Seite 10<br />
FR 13.11. 18.00 Kapitelsaal/Propstei Generalversammlung der Freunde des <strong>Stift</strong>es <strong>Mattsee</strong><br />
SA 14.11. 15.00 Pfarrheim Treffen von alleinstehenden Frauen u. Männern; siehe Seite 9<br />
SA 14.11. 18.30 - 20.30 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche Einladung zum 8. Geburtstag der EZA-Gruppe<br />
SO 15.11. 08.30 - 11.30 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche - „ - - „ - -„- ; siehe Seite 9<br />
MO 16.11. 19.00 Haus Weyerbucht Bibelgespräch; - nächster Termin am 14.12. um 19.00 Uhr !<br />
SA 21.11 19.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche Adventbazar vor und nach dem Gottesdienst; - siehe Seite 13<br />
SA 21.11. 19.30 Pfarrheim-Bibliothek Lesung mit Herrn Wolfgang Kauer ; siehe Seite 10<br />
SO 22.11. 8.00 + 10.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche Adventbazar vor u. nach den Gottesdiensten<br />
SO 22.11. 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Verabschiedung und Aufnahme der MinistrantInnen<br />
DO 26.11. ab 16.00 Kreuzgang-<strong>Stift</strong>skirche Adventkranzbinden; - siehe Seite 13<br />
FR 27.11. 18.00 Pfarrheim-Bibliothek Literaturtreff; - siehe Seite 10<br />
SO 29.11. 15.00 <strong>Stift</strong>skirche Lesung von Claudia Rosenwirth-Fendre; - siehe Seite 10<br />
MO 30.11. 19.00 Fiala Hauslehre beim Fiala, Nussbaum; - -siehe Seite 10<br />
DI 01.12. 19.00 Kollerbauer Hauslehre beim Kollerbauer, Untermayrhof<br />
DO 03.12 14.00 Pfarrheim Seniorennachmittag mit dem „Hl. Nikolaus“<br />
DO 03.12. 19.00 Lechnerbauer, Lehen Hauslehre beim Lechnerbauer, Lehen (Berg)<br />
FR 04.12. 19.00 Familie Rauscher Hauslehre bei Familie Rauscher, Wartstein<br />
SA 05.12. 06.00 <strong>Stift</strong>skirche Rorate, anschließend Einladung zum Frühstück im Pfarrheim<br />
SO 06.12. 09.00 - 11.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche EZA-Verkauf<br />
MO 07.12. 19.00 Lechnerbauer, Haag Hauslehre beim Lechnerbauer, Haag<br />
DI 08.12. 19.00 Gasthof Mitterhof Hauslehre im Gasthof Mitterhof, Familie Gruber<br />
SA 12.12. 06.00 <strong>Stift</strong>skirche Rorate, anschließend Einladung zum Frühstück im Pfarrheim<br />
SO 13.12. 16.00 <strong>Stift</strong>skirche Tassilovesper mit Aufnahme in das Collegiatstift als<br />
Ehrenkanoniker von <strong>Stift</strong>spfarrer Mag. Franz Lusak<br />
MI 16.12. 19.15 <strong>Stift</strong>skirche Adventliche Bussfeier und Beichtgelegenheit; - siehe Seite 13<br />
SA 19.12. 06.00 <strong>Stift</strong>skirche Rorate; anschließend Einladung zum Frühstück im Pfarrheim<br />
SO 20.12. 17.00 <strong>Stift</strong>skirche Adventsingen; - siehe Seite 13