der-Bergische-Unternehmer_0517

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

05

2017

Grüner Daumen

für die Natur

18 Wirtschaft

Startup: Eine starke Stimme

für die Chemie

28 Unternehmen

Bergischer Verlag:

Lesestoff für die Region

36 Im Fokus

Firmenversicherungen:

Für ein gutes Gefühl


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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Es grünt so grün …. mit diesen Zeilen aus Loewes „My fair Lady“ lässt sich

das Frühjahr trefflich beschreiben. In diesen Tagen explodiert geradezu die

Natur und wenn wir Bergischen uns auch gerne immer mal wieder übers

Wetter beklagen, sorgt doch genau das hiesige Klima dafür, dass wir alle tatsächlich

mitten im Grünen leben. Wer des Öfteren internationale Besucher

begrüßt, wird die überraschte Reaktion auf unsere üppigen Wälder, Wiesen

und Grünflächen häufig erleben.

So ist gerade in unseren Breiten die Gestaltung von Gärten und Grünanlagen

ein wichtiges Thema. Vorgärten sind die Visitenkarte des Hauseigentümers,

ein gepflegtes Areal gehört gleichermaßen auch für Wirtschaftsunternehmen

zum guten Ton. Ein kreativ angelegtes Entrée hinterlässt gute Laune bei

Gästen und Mitarbeitenden, die mancherorts hier sogar eine Erholungszone

für die Mittagspause finden. So gehören Gartenbauer und Landschaftsgärtner

in unserer Region zu einer aufstrebenden Branche, die mit gutem Service

und großem fachlichen Know-how ihre Geschäftskontakte auf- und ausbauen.

Welche Schwerpunkte hier gesetzt werden und wo Zukunftschancen liegen,

lesen Sie im Titelthema unserer aktuellen Ausgabe.

Und da „der Bergische Unternehmer“ mit seiner hohen Auflage von

30.000 Exemplaren, die in jedem Monat die Leserinnnen und Leser in den

Betrieben des Städtedreiecks, in Teilen des Oberbergischen und des Kreises

Mettmann sowie in Schwelm erreicht, sich genauso mit gut recherchierten

Servicethemen an den Leserkreis wendet, finden Sie im Fokus diesmal eine

breite Übersicht über das große Angebot an Firmenversicherungen.

Ans Herz legen möchte ich Ihnen auch unseren Reisebericht. Wie junge Menschen

aus Wuppertal das Reich der Mitte erlebt haben und im Nachgang reflektieren,

ist spannend zu lesen und interessant zu erfahren. Und schließlich

empfehlen wir Ihnen diesmal einen kulinarischen Ausflug zum Café &

Bistro Martfeld in Schwelm. Ein köstlicher Sieg für die Beerentörtchen!

Herzlichst Ihre

Katja Weinheimer

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der Bergische Unternehmer 05|17 1


INHALT

12 Titel

Grüner Daumen für die Natur

Wie Landschaftsgärtner sich mit klugen Strategien

im Markt behaupten.

24

Weinquelle Hornig:

Weine on- und offline

shoppen

26

Der Kommentar: Kultur

als weicher Standortfaktor

2 www.bvg-menzel.de


50

Jugend in Fernost

Namen & Nachrichten

4 Küchenprodukt wird Verkaufsschlager

4 Jugend forscht erfolgreich

5 Branchentreffen: Freunde der Form

6 Mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit

7 Wuppertal braucht Weihnachtsmärkte

8 Viele schaffen mehr

8 Eigenes Besteck für die Burg

9 Bergischer Kunstpreis

10 Region zeigt ihre Möglichkeiten

11 Wieder mehr ausbilden

Titel

12 Grüner Daumen für die Natur

Aufwind für die grüne Branche

Erfolgreich bergisch Startup

18 Eine starke Stimme

für den Chemiestandort

Aus der Praxis

20 Recht / Finanzen / Steuern

Erfolgreich Bergisch Porträt

24 Weine on- und offline shoppen

28 Lesestoff für die Region

32 Bergisches Krimi-Land

34 Lebensgefühl Vespa

Aus der Region

26 Kommentar: Vom Standort zur Heimat

Im Fokus

38 Firmenversicherungen:

Investitionen in eine beruhigendes

Gefühl

Erfolgreich Bergisch

42 Unter uns: Recht informativ –

speziell für kleine Unternehmen

Bergisches Land geht aus

44 Törtchen statt Turniere:

Café & Bistro im Martfeld,

Schwelm

Für Sie endeckt

46 Jugend in Fernost

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 05|17 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Wuppertaler Küchenprodukt wird

über Nacht zum Erfolgsschlager

Jugend

forscht erfolgreich

Foto: COOX

Ein innovatives Küchenprodukt aus Wuppertal erwies sich

beim Verkaufsstart bei einem der größten TV-Verkaufssender

als Renner – und das mitten in der Nacht. So landeten

Ralf Scheel und Marc-Hamid Elsen mit ihrem ersten gemeinsamen

Projekt direkt einen Volltreffer. Das Produkt

ist aus Silikon, als flache Matte werden die Seitenteile zur

Kastenform hochgesteckt. Nach Fertigstellung von Kuchen,

Torte, Brot oder Parfaits werden diese einfach wieder

auseinandergeklappt und die Leckerei kann fertig dekoriert

werden. Entstanden ist die patentierte Wunderform

durch eine Kooperation zweier Unternehmen im Wuppertaler

Technologiezentrum. Elsen ist mit der ambikon

GmbH spezialisiert auf den Vertrieb von Produkten im

Konsumgüterbereich. Ralf Scheel, der Industriedesigner,

sitzt mit seinem Büro RSIDESIGN nur ein Stockwerk höher.

Bei diesem Küchenutensil will das neue Unternehmerduo

aus Wuppertal aber nicht stehenbleiben, sondern die

gemeinsame Marke COOX mit weiteren hochgradig innovativen

Produkten nachhaltig wachsen lassen.

Weitere Informationen unter

www.rsidesign.de

Ralf Scheel (l.) und

Marc-Hamid Elsen

landeten mit ihrer

innovativen Kuchenform

einen Verkaufsschlager.

Tobias Gerbracht vom Carl-Fuhlrott Gymnasium

aus Wuppertal ist Landessieger im

Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fachgebiet

Geo- und Raumwissenschaften und

hat sich somit für das Bundesfinale im

Mai qualifiziert. Der Jungforscher hat im

März beim Regionalwettbewerb im Gründer-

und Technologiezentrum Solingen

teilgenommen und mit seinem Projekt die

Jury so überzeugt, dass er sich für den

Landeswettbewerb in Leverkusen qualifiziert

hat. Auch hier begeisterte er die Juroren.

Er entwickelte eine Messvorrichtung

zur Untersuchung der

Schadstoffbelastung in der Umgebungsluft.

Damit konnte er die Jury in Leverkusen

begeistern und darf nun beim Bundesfinale

von Jugend forscht antreten. Bereits

im Vorjahr hat sich Tobias Gerbracht mit

seinem „Argumented Reality Projektor“

den Bundessieg sichern können.

Mit einer Portion

Rückenwind

Damit die Kunden perfekt für den Frühling

ausgestattet sind, empfiehlt die

EWR GmbH ein attraktives Förderangebot

für ihre Ökostromkunden (EWR natur

fix 24). Der Remscheider Energiedienstleister

fördert ab sofort im

Fachhandel gekaufte Elektrofahrräder

(sogenannte Pedelecs) statt mit 100,-

Euro jetzt mit 150 Euro pro Rad. Diese

Frühlings-Spezial-Förderung gilt bis zum

31. Mai 2017. Pro Haushalt werden zwei

der gefördert.

Mehr Informationen rund um das

Förderprogramm gibt es unter der

kostenlosen Servicerufnummer:

0 800 - 0 164 164 oder unter

www.ewr-gmbh.de

4 www.bvg-menzel.de


Branchentreffen:

Freunde der Form

Foto: Generationdesign

Antje Lieser (Wirtschaftsförderung), Nina Witte (ninawitte design), Chrissi Sommer (Sommerbrand)

und Holger Bramsiepe (Generationdesign) gehören zur Arbeitsgruppe „Freunde der Form“.

Im letzten Sommer lud Wuppertals Oberbürgermeister

Andreas Mucke gemeinsam

mit der Wirtschaftsförderung die örtlichen

Designer zu einem Branchentreffen ein.

Schließlich sind mehr als 250 Design- und

Gestaltungspreise in den letzten zwei Jahren

an Wuppertaler Firmen gegangen. Aus

dem Branchentreffen sind nun die „Freunde

der Form“ hervorgegangen, eine Initiative

von Kreativen und Branchenkennern aus

Wuppertal.

Ziel ist, Design als einen sehr wichtigen und

oft unterschätzten Wirtschaftsfaktor im Unternehmenskontext

erkennbarer und nutzbarer

zu machen. Das umfasst Designstrategien,

Designmanagement, Methoden und

Prozesse genauso wie die Qualität von Gestaltung

und Gestaltern in nahezu allen Gestaltungsdisziplinen.

Eine Arbeitsgruppe in

wechselnder Besetzung hat dazu bereits ein

ganz konkretes Projekt entwickelt:Jetzt soll

der Aufruf zum ersten Wuppertaler Designpreis

erfolgen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Arbeitgeberverband Remscheid fordert

mehr Flexibilität bei Arbeitszeitnormen

Der Arbeitgeberverband Remscheid fordert mehr Flexibilität

bei Arbeitszeitnormen. Vor dem Hintergrund, dass die digitale

Welt vor den Arbeitsplätzen nicht halt mache und mehr und

mehr Arbeit zu Hause möglich sei, würden Mitarbeitern neue

Perspektiven und Unternehmen mehr Möglichkeiten und Flexibilität

eröffnet. Verbandsgeschäftsführer Markus von Dreusche

führte beim AGV Remscheid bereits 2003 eine flexible Arbeitszeit

ein, von der gerade Mitarbeitende, die von auswärts kommen,

profitierten. Im Gegenzug erklärten sich die Mitarbeiter

bereit, eine dauerhafte Erreichbarkeit des Verbandes in der Zeit

von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr zu gewährleisten. METALL NRW

wolle ähnliche Möglichkeiten oder gar noch mehr im Einvernehmen

mit den Arbeitnehmern in den Betrieben eröffnen,

wenn sowohl die starren Arbeitszeitregelungen als auch die tariflichen

Bedingungen den neuen Beschäftigungsformen angepasst

werden.

„Sich der Diskussion zu verschließen, wie es der NRW-Arbeitsminister

tut, ist wirklichkeitsfremd und extrem fahrlässig, wenn

es um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen geht“,

betont von Dreusche. Die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeitmodellen

sei nicht neu, sie werde bereits in vielen Unternehmen

gelebt, nur die gesetzlichen und tariflichen Normen passten da

nicht mehr ganz. „Es wird Zeit, die Regelungen aus dem letzten

Jahrtausend anzupassen“, sagt der Geschäftsführer.

Foto: Arbeitgeberverband RS

Markus von Dreusche ist Geschäftsführer

des Arbeitgeberverbands von Remscheid

und Umgebung.

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Marketingverein mahnt:

„Wuppertal braucht Weihnachtsmärkte“

Foto: Tom V Kortmann

Der Vorstand von wuppertalaktiv!:

Christoph Nieder, Antje Lieser und Jürgen

Harmke (v.l.)

Der Marketingverein „Wuppertalaktiv“ bezieht

Stellung zur aktuellen Berichterstattung

zu den Weihnachtsmärkten in Wuppertal.

Es sei gut, dass es offensichtlich

eine realistische Chance gebe, in diesem

Jahr derlei Märkte stattfinden zu lassen. Es

dürfe nicht sein, dass eine Großstadt wie

Wuppertal keinen Weihnachtsmarkt habe.

„Wir brauchen in Elberfeld und in Barmen

attraktive Märkte, die zur Belebung der Innenstädte

beitragen und so das wichtige

Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel positiv

flankieren“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch seien Weihnachtsmärkte

wichtige Treffpunkte für Menschen aus

Wuppertal und dem Umland für eine stimmungsvolle

Vorweihnachtszeit. Alle Beteiligten

aus Politik und Verwaltung werden

aufgefordert, sämtliche Kräfte zu bündeln,

um auch in diesem Jahr und zukünftig attraktive

Weihnachtsmärkte in Wuppertal

zu ermöglichen.

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der Bergische Unternehmer 05|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN

26.000 Euro für die Region

Viele schaffen mehr!

Schloss Burg mit

eigenem Burgbesteck

FFoto: Volksbank/Nico Hertgen

Über 26.000 Euro Spendengelder, 600 Menschen, die

dazu beigetragen haben, und sieben erfolgreiche Projekte:

Das ist die positive Bilanz der Volksbank Remscheid-Solingen

nach einem Jahr „Crowdfunding“.

Die Geschichten und Gesichter hinter den Zahlen: der

Tuspo Radevormwald hat seinen Jugendraum renoviert,

die Remscheider Heinrich-Neumann-Schule kann sich

einen Schulbus anschaffen, die Solinger Fellfreunde haben

Hütten für Heimtiere gekauft, der Trägerverein der

Sternwarte Solingen sammelte erfolgreich für ein Sonnenteleskop.

Crowdfunding ist eine neue Art des Spendensammelns,

das bei der Volksbank unter dem Motto „Viele schaffen

mehr“ steht. Viele Einzelspender sorgen – auch mit

kleinen Beiträgen von beispielsweise fünf Euro – dafür,

dass ein großes Ziel erreicht wird. Dafür brauchen sie

nur einen Internetzugang und eine E-Mail-Adresse.

Denn das Werkzeug für die Spendenaktion ist die Internetseite

www.vobarsg.viele-schaffen-mehr.de. Hier

stellen die Vereine das Projekt, das sie realisieren

möchten, vor. Unterstützer können gleich via Online-

Überweisung ihre Spende losschicken. Die Volksbank

verwaltet die eingehenden Spendengelder treuhänderisch

– und überweist sie nach Ablauf des Projektzeitraums

von drei Monaten weiter: Wenn die gewünschte

Summe erzielt wurde, an den Verein; wenn das Ziel

nicht erreicht wurde, erhalten die Spender ihr Geld zurück.

Mehr Info unter Telefon 02191/699-111.

Das Technische Hilfswerk

(THW) Remscheid

war der erste Verein,

der ein Crowdfunding-

Projekt realisierte. Das

Ergebnis führte Ortsbeauftragter

Christoph

Rühl (l.) Volksbank-Vorstand

Lutz Uwe Magney

(r.) vor: Das THW-Führungsfahrzeug

wurde

mit einem Spezialregal

ausgerüstet.

In Zusammenarbeit mit dem Designer Johannes

Schally und seinem Compagnon

Carsten Engmann von der Firma „Desinari“

hat die Bergische Schatzkammer ein

Besteck entworfen, das exklusiv für die

Burg hergestellt wurde. Mit einer Lasergravur

der Burg auf dem Griff und einer

Kombination aus mattiertem und glänzendem

rostfreiem Edelstahl ist dieses qualitativ

hochwertige zehnteilige Besteck in

der Bergischen Schatzkammer erhältlich.

Dort gibt es ein einmaliges Sortiment an

Solinger Schneidwaren, Souvenirs und

Geschenkartikeln. Dieses Geschäft wird

von Ehrenamtlichen betrieben, die damit

einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der

Schlossanlage erwirtschaften..

Fotos: Schloss Burg

Weitere Informationen unter

www.schlossburg.de

8 www.bvg-menzel.de


Bergischer Kunstpreis der National-Bank AG

geht an Morgaine Schäfer

Foto: Bild-Kunst M. Schäfer

Morgaine Schäfer

erhielt den

Preis für ihre

Arbeit „Archive

No. 2301“

Vom 21. September bis 5. November 2017 zeigt das

Kunstmuseum Solingen die 71. Internationale Bergische

Kunstausstellung. Die heterogene Schau, die traditionell

unter keinem vorgegebenen Motto steht, gibt

einen Einblick in das vielfältige Kunstschaffen der

Region. Viele der teilnehmenden Künstler sind Absolventen

der Düsseldorfer Kunstakademie und bereits

durch überregionale Ausstellungstätigkeiten bekannt.

Der mit 3.500 Euro dotierte Internationale Bergische

Kunstpreis der National-Bank AG geht an Morgaine

Schäfer, geboren 1989 in Wolfsburg. Sie erhält den Internationalen

Bergischen Kunstpreis für ihre Arbeit

Archiv No. 2301 (Pose 1 und Pose 2), 2016, Inkjet

Print, je 100 x 80 cm. Die Besucher der Ausstellung

entscheiden mit ihrer Stimme sodann über den Publikumspreis

in Höhe von 1.500 Euro, der zum Ende

der Ausstellung von der Stadt-Sparkasse Solingen

verliehen wird.

24 Stunden geöffnet, auch an allen Wochenenden

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lesia.de

der Bergische Unternehmer 05|17 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Region zeigt der Welt

ihre Möglichkeiten

Bei der Hannovermesse, der weltweit wichtigsten

Industriemesse, präsentierte sich das Bergische auf

dem Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-

Westfalen. Dort konnte die Region ihre Möglichkeiten

der Welt zeigen. „Unsere Entwicklungsthemen

Robotik sowie Elektromobilität und autonomes

Fahren sind hier gut platziert. Wir zeigen im weltweiten

Kontext das, woran wir arbeiten“, so Stephan

A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen

Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (BSW), die die Teilnahme organisierte. Neben

der Cluster-Initiative „Automotive Bergisches Städtedreieck“,

dem Maschinenbaunetzwerk und Surface.net

präsentiert sich die Region mit dem Solinger

3D-Netzwerk als Deutschlands stärkstem

3D-Anwendernetzwerk.

Foto: BSW

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gestellt, da diese nicht enthalten sind. Sofern der Service nicht während der Gültigkeitsdauer der Promotion online unter hpinstantink.

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und Kosten für zusätzliche Seiten belastet. Pro Drucker kann ein Angebot eingelöst werden. Eine Barauszahlung des Angebots ist nicht

möglich. Zusätzlichen Informationen erhalten Sie während der Online-Registrierung oder unter hpinstantink.de. Solange Vorrat reicht.

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AGV Solingen fordert mehr

Ausbildungsbereitschaft

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes

Solingen nahm der Vorsitzende Horst

Gabriel (Foto r.) zu wichtigen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen

Themen Stellung. Mit Sorge beobachtet

Gabriel die derzeit rückläufige Ausbildungsbereitschaft

in Solingen, das bei den gemeldeten

Ausbildungsstellen derzeit das Schlusslicht im bergischen

Städtedreieck bilde.

Er appellierte, bei der Ausbildung nicht nachzulassen.

„Angesichts der demographischen Entwicklung sichert

die Ausbildung junger Menschen unseren Unternehmen

bedarfsgerecht die notwendigen Fachkräfte“,

betonte Gabriel bei der Mitgliederversammlung Ende

April. Die duale Ausbildung leiste einen wichtigen

Beitrag für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit.

Foto: ............

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TITEL GRÜNER DAUMEN FÜR DIE NATUR

Grüner Daumen

für die Natur

12 www.bvg-menzel.de


Garten- und Landschaftsbauer planen, gestalten und pflegen Grünanlagen

im privaten, gewerblichen und öffentlichen Raum. Alles zusammengenommen

ergibt sich das Bild, das gerade in unseren Breiten unsere Umgebung

ausmacht. Gepflegtes Grün im privaten Garten, in den Außenanlagen von

Unternehmen, an Straßen und in Parks tun unseren Augen, unserer Lunge

und letztlich unserem Wohlbefinden gut. Stadtgrün wirkt sich zudem positiv

auf das Klima aus, trägt zur Lärmminderung bei, reduziert den Feinstaub,

stärkt das Regenwassermanagement, verbessert die Lebensqualität

und entschärft soziale Brennpunkte.

der Bergische Unternehmer 05|17 13


TITEL GRÜNER DAUMEN FÜR DIE NATUR

Laut Bundesverband Garten-, Landschafts-

und Sportplatzbau (BGL) stieg

der Gesamtumsatz der grünen Branche

in 2016 auf rund 7,48 Milliarden Euro.

Diesen Meilenstein setzten die 17.069

Fachbetriebe mit ihren insgesamt 113.881 Mitarbeitenden

mit vielfältigen Dienstleistungen. Die

Zahl der Beschäftigten verzeichnete gegenüber

2015 ein Plus von 1,2 Prozent.

Mit hoher Kompetenz planen, bauen, entwickeln

und pflegen die verschiedenen Betriebe Grünund

Freianlagen aller Art. Doch wie behaupten

sich die Betriebe im Markt? Wie finden sie ihre

Nische im Wettbewerb? Und wie stellen sie sich

den Herausforderungen durch die witterungsbedingt

schwankende Auftragslage? Wir stellen

zwei Unternehmen aus der Region vor, die sich

mit Know-how und schlüssigen Konzepten positionieren.

Baum-Kataster sorgt für Klarheit

Andreas und Sandy Schneider und ihr Team wollen

hoch hinaus – und das buchstäblich. Als Experten

für Bäume hat sich das Remscheider Unternehmer-Ehepaar

einen Namen gemacht. Der

Baumpflegefachbetrieb Andreas Schneider betreut

große und kleine Baumbestände in einem

Umkreis von 50 Kilometern rund um den Firmensitz

in der Aue in Remscheid. Seine Dienstleistung

wissen sowohl Privatleute und Kirchenge-

meinden, als auch Betreiber von Krankenhäusern,

Altenpflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten,

Eigentümergemeinschaften sowie große Industriebetriebe

zu schätzen. „Man wundert sich

manchmal, wie viele Bäume doch auf so einem

Firmengelände zu finden sind“, sagt Sandy

Schneider. Für derlei Kunden legt sie eine Art Kataster

an. So wird jeder Baum auf dem betreffenden

Grundstück genauestens erfasst. Vielfach

geht es den Besitzern der Baumbestände besonders

um das Thema Sicherheit.

Leidenschaft für die Baumpflege

Seit 1991 sind die Schneiders mit ihrem Betrieb

selbstständig. „Zunächst als reiner Garten- und

Landschaftsbauer – mit dem, was man üblicherweise

so macht.“ Sodann habe man aber festgestellt,

dass bei der Baumpflege die Leidenschaft

liege. Das entsprechende Know-how wurde immer

weiter auf- und ausgebaut. Als einer der wenigen

Unternehmen in der Region spezialisierten

sich die Fachleute auf Arbeitsverfahren mit Seilklettertechnik.

„Wir haben gemerkt: Das ist unsere

Stärke“, erinnert sich Sandy Schneider. So habe

sich der Arbeitsschwerpunkt Schritt für Schritt

herauskristallisiert. Neben der Anschaffung des

technischen Equipments fokussierten sich die Geschäftsleute

auch bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter

auf die geforderte Qualifikation. Forstwirte

gehören zum Team, konsequent wird an der Fort-

Sandy und Andreas

Schneider (Foto

rechts) sind Spezialisten,

wenn es um

die Baumpflege

geht. Dabei geht es

im wahren Wortsinn

häufig „hoch“ hinaus.

Fredy Gastager

(Foto links) hat sich

mit seinem Betrieb

„Wildwuchs“ den

genossenschaftlich

organisierten „Gärtnern

von Eden“ angeschlossen.

14 www.bvg-menzel.de


ildung gearbeitet und in sie investiert. „Man bekommt

einfach keine guten Leute, wenn man sich

nicht spezialisiert“, stellt Sandy Schneider fest.

Und ihr Mann ergänzt: „Unsere Beschäftigten

sind mit Herzblut bei der Sache. Das, was sie wollen,

ist Bäume zu pflegen und wenn möglich zu

erhalten.“ Diese Präferenz mache sich beim Arbeitsergebnis

und beim Umgang mit den Kunden

positiv bemerkbar. Ein Vorteil der Spezialisierung

auf die Baumpflege sei auch, dass man von den

Jahreszeiten relativ unabhängig sei. Zwar müsse

man sich an die durch die Gesetze vorgeschriebenen

Schonzeiten der Vögel halten und die Monate

von Oktober bis April seien für ihren Betrieb die

Hochsaison. Dennoch sei das Bundesnaturschutzgesetz

sehr differenziert, erklärt Sandy Schneider.

„Manches darf man nicht, anderes ist sehr wohl erlaubt.“

Und ginge es um die Sicherheit, müsse

man ohnehin eingreifen.

Junge Wissenschaft

Die Baumpflege als Wissenschaft und damit auch

dieser Zweig der grünen Branche sei noch sehr

jung. Dementsprechend schwierig sei es, geeignete

Fortbildungsmaßnahmen auszusuchen. „Dafür

müssen wir selbst sorgen, Weiterbildung organisieren

und auch bezahlen.“ So habe man ein eigenes

Ausbildungskonzept erarbeitet. Erst ab 300

Kletterstunden darf man in den Baumkronen die

Motorsäge benutzen. Das Verfahren hat sich be-

Ein Vorteil der Spezialisierung

auf die

Baumpflege ist,

dass man von den

Jahreszeiten relativ

unabhängig ist. Das

Bundesnaturschutzgesetz

ist differenziert.

Manches darf

man nicht, anderes

ist sehr wohl erlaubt.

Grüne Berufe: Zukunftsaussichten

im Einklang mit der Natur

Die so genannten „grünen“ Berufe bieten Berufseinsteigern

eine Fülle von Perspektiven, dabei

vielseitige, abwechslungsreiche und auch

technisch anspruchsvolle Tätigkeiten. 14 Grüne

Berufe zählen Berufsverbände, Arbeitsagentur

und die für die Agrarwirtschaft zuständigen

Ministerien gemeinhin. Als da wären die Ausbildungsberufe

Brenner, Fachkraft Agrarservice,

Fischwirt, Forstwirt, Gärtner, Hauswirtschafter,

Landwirt, Milchtechnologe, Milchwirtschaftlicher

Laborant, Pferdewirt, Pflanzentechnologe, Revierjäger,

Tierwirt und Winzer – selbstverständlich

werden hier Männer wie Frauen gleichermaßen

angesprochen.

Laut Bundesministerium für Ernährung und

Landwirtschaft waren Ende 2014 in den Grünen

Berufen 33.400 junge Menschen in der Ausbildung

– davon zirka 9.100 in der Landwirtschaft,

etwa 1.700 bei den Forstwirten, ca. 900 bei den

Tierwirten, rund 12.800 bei den Gärtnern und

etwa 880 bei den Winzern. Wer naturverbunden

ist, sich vor der Arbeit im Freien nicht scheut

und gerne mit anpackt, kann hier seinen Traumberuf

finden. Neben guten Berufsaussichten bietet

eine Ausbildung in der Agrarwirtschaft auch

vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine

ganze Reihe von Studiengängen im Agrarbereich

eröffnen Zukunftsaussichten für Akademiker.

Neben der dualen Ausbildung werden auch einige

duale Studiengänge angeboten. Ohne Frage

haben also grüne Berufe Zukunft, doch ebenso

ein Imageproblem. Die Aussicht, womöglich bei

Wind und Wetter draußen zu arbeiten, reizt nicht

jeden Berufsstarter. Ebenso gibt es einen Verdrängungswettbewerb.

Große Betriebe wie etwa

bei den Gartencentern machen es den kleineren

schwer. Dabei steigt der Bedarf an qualifizierten

Fachkräften besonders mit Blick auf den demografischen

Wandel. Auch der Umweltschutz gerät

zunehmend in den Fokus, in diesem Feld bieten

sich auch verschiedene Studienmöglichkeiten an.

Eine gute Übersicht über Ausbildungsmöglichkeiten

in der grünen Branche gibt es über den

Bildungsserver Agrar:

www.bildungsserveragrar.de

der Bergische Unternehmer 05|17 15


TITEL GRÜNER DAUMEN FÜR DIE NATUR

„Es gibt leider schwarze Schafe, die die Branche in

ein schlechtes Licht rücken.“

währt: Baumkletterer könnten einen Baum jedoch

sehr intensiv beurteilen und entscheiden, wie die

Beschaffenheit ist, um dann die richtigen Maßnahmen

einzuleiten.

Als Unternehmer bleiben Andreas und Sandy

Schneider jedoch selbst auch nicht stehen. Sie bilden

sich in Unternehmens- und Mitarbeiterführung

fort, besuchen Tagungen und beschäftigen

sich mit technischen Innovationen genauso wie

mit der Digitalisierung. „Innovationen sind die

Pfeiler, die die Zukunft tragen“, heißt es auf einem

Plakat im Büro des Betriebs. „Das ist für

jede Branche wichtig – somit auch für unsere“, bekennt

Andreas Schneider lächelnd.

Genossenschaftlich organisert

Fredy Gastager hat sein Unternehmen „Wildwuchs“

im Jahr 1993 in Sprockhövel gegründet –

zunächst als Geschäftspartner. Heute weiß er die

Vorteile einer genossenschaftlichen Organisation

zu schätzen. Er hat sich vor mehr als zehn Jahren

den „Gärtnern von Eden“ angeschlossen, einem

Verbund von Garten- und Landschaftsbaubetrieben,

die im deutschsprachigen Raum tätig sind.

„Es gibt ein gemeinsames Qualitätsmanagement

und ein einheitliches Leistungsversprechen. Die

Standards sind hoch und werden von den Mitgliedsbetrieben

erfüllt. Davon profitieren unsere

Kunden, aber auch wir selbst“, erklärt er. Zum

Beispiel durch das gemeinsame Intranet könnte

Auch Pflasterarbeiten und Teichanlagen gehören

zum Arbeitsbereich der grünen Branche.

man sich gut vernetzen und Nutzen aus den Erfahrungen

der anderen ziehen. Entlastung erführen

die Mitglieder zudem durch den Verbund, den

gemeinsamen Markenauftritt, das Leistungsversprechen

und das Cooperative Design wie das

Kundenmagazin und den Internetauftritt. „Gärtner

von Eden“ ist eine eingetragene Marke. „In

meiner Unternehmensgröße könne ich diese ganzen

zusätzlichen Aufgaben nicht stemmen. Die

Genossenschaft bietet uns also viele Möglichkei-

Am ersten Mai 2017 ist UNIKAT der GÄRTEN

nach der Winterpause wieder geöffnet

Kostenlos! Samstag und Sonntag

von 13,30 Uhr bis 18,00 Uhr

Hereinspaziert Offene-Garten-Pforte

Fam. Achim und Ilona Strohbach

Clemenshammer 46

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Telefon: 02191 840783

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ten“, bemerkt Fredy Gastager. Gleichwohl muss er

sich als eigenständiger Betrieb behaupten. In einem

Aktionsradius von rund 50 Kilometern – damit

im Bergischen Land, im Ennepe-Ruhrkreis

und in den Ruhrgebietsstädten - zählen Planung,

Bau und Pflege von Grün- und Gartenanlagen zu

seinen Kernkompetenzen. Auch wenn er den Begriff

„Wildwuchs“ im Firmennamen trägt, empfiehlt

Gastager seinen Kunden die Wirkung von

fachmännisch angelegten Gärten nicht zu unterschätzen.

„Bei den Gewerbekunden spielt das Erscheinungsbild

schon eine große Rolle – gerade

im Eingangsbereich und dort, wo viel Kundenverkehr

ist.“ Und: Eine Außenanlage muss ganzjährig

gepflegt sein, im Winter schludern gilt nicht.

Zehn Mitarbeitende beschäftigt Gastager insgesamt,

auch als Ausbilder ist er aktiv. Darauf, dass

er eine ganzjährige Beschäftigung erreicht, achtet

der Unternehmer - unter anderem mit Winterdiensten.

Außerdem könne man Gärten auch in

den Wintermonaten anlegen - „nur bei Frost können

wir nicht arbeiten.“

Um den guten Namen ringen

Eine Herausforderung für die Garten- und Landschaftsbauer

generell sieht der Unternehmer indes

darin, dass die Branche nicht geschützt sei. So

könne ziemlich jeder diese Dienstleistung verkaufen,

die eigentlich in die Hände von Fachbetrieben

gehört. Ein Problem sei da sicherlich bei Firmen,

die überregional und sogar international tätig seien.

„Es gibt da leider Schwarze Schafe, die unseren

Beruf in schlechtes Licht rücken und bei Reklamationen

nicht mehr greifbar sind.“ So käme

es nicht selten vor, dass er und sein Team um Korrekturen

gebeten würden, wenn fachfremde Leistungen

den Auftraggeber nicht zufrieden stellten.

Er selbst sei Mitglied im Fachverband Gartenund

Landschaftsbau, bilde aus und beschäftige

Fachkräfte. „Wer sein Auto zur Inspektion oder

Reparatur weggibt, bringt es schließlich auch in

eine Fachwerkstatt“, zieht Fredy Gastager einen

Vergleich. So würden die geltenden Stundensätze

in der Autowerkstatt oder beim Heizungsbauer

nicht in Frage gestellt. Dies sehe in seiner Branche

schon mal anders aus.

Ohne Qualität geht es nicht

Positionieren könne man sich letztlich nur über

die Qualität. „Die muss überzeugen.“ Sein Leitbild,

das er mit den Mitarbeitern erarbeitet hat,

liege unter anderem im verantwortungsvollen

Umgang mit der Investition des Kunden. „Eine

geplante und vom Fachmann angelegte Außenanlage

ist letztlich ein Baustein zur Werterhaltung

„Wer sein Auto zur

Inspektion gibt,

wählt auch eine

Fachwerkstatt.

Beim Autoschlosser

oder Heizungsbauer

werden die Stundensätze

nicht hinterfragt.“

BGL und grüne Branche – Zahlen und Fakten

Der Bundesverband Garten-, Landschaftsund

Sportplatzbau e. V. (BGL) ist ein Wirtschafts-

und Arbeitgeberverband. Er vertritt

die Interessen des deutschen Garten-,

Landschafts- und Sportplatzbaus auf Bundesebene

und in Europa. In seinen zwölf

Landesverbänden sind 3.717 vorwiegend

kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen

organisiert. Laut Verbandsangaben erzielen

sie zurzeit über 60 Prozent des gesamten

Marktumsatzes in Deutschland.

und zur Wertsteigerung einer Immobilie.“ Der

Ruf nach mehr Unterstützung scheint indes von der

Politik gehört worden zu sein. Der von den Koalitionsfraktionen

eingebrachte Antrag zur Stärkung

des Garten- und Landschaftsbaus ist im April im

Deutschen Bundestag verabschiedet worden. „Der

Antrag zum Gartenbausektor ist ein wichtiges Signal

für unsere Branche und unterstreicht die wachsende

Bedeutung des Garten- und Landschaftsbaus

für die Gesellschaft. Insbesondere bei den Themen

Klimawandel und grüne Stadtentwicklung kann

unsere Branche wichtige Impulse liefern“, so

BGL-Präsident August Forster.

Text: Stefanie Bona

fotos: Scnneider, Gastager, BVG

Steinbruchtage 2015

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ganze Familie

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der Bergische Unternehmer 05|17 17


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Eine starke Stimme

für den Chemiestandort

Ein junges Unternehmen startet durch – die Geschwindigkeit überrascht selbst den Firmengründer.

Im November 2015 setzte Michael Tobias seine PR-Agentur auf die Schiene, Start war dann am 1. Juli

2016 am Standort Solingen. Seither hat er vier Jobs geschaffen, ein Ausbildungsplatz ist in Planung,

im Herbst soll das Grafikteam erweitert werden.

18 www.bvg-menzel.de


Michael Tobias

(hinten l.) und

sein kommunikatives

Team:

Sergio De Salve,

Charlene Kelly,

Pia Helena Etzel,

Maurice und Sandra

Tobias (v. l.

n. r.).

Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Spezialisierung,

ist Tobias überzeugt. „Wir

sind faktenorientiert und nutzen unser

journalistisches Handwerkszeug, um dem

Kommunikationsbedarf unserer Kunden gerecht zu

werden“, erläutert er. Mit seinem Angebot spricht der

gelernte Hörfunk-Journalist gezielt Unternehmen aus

dem Chemie- und Life-Science-Sektor an. Hier ergebe

sich ein „ganzer Blumenstrauß“ von Kommunikationsaufgaben

– angefangen vom Geschäftsbericht

und der Produktanwendung über Zulassungsverfahren

bis hin zum Dialog mit Politik, Interessengruppen

und Behörden. Durch das journalistische Knowhow

werde sichergestellt, dass man mit den

verschiedenen Adressaten auf Augenhöhe kommuniziere.

Produkt-PR indes ist nicht das Feld, das von

der Solinger Content-Marketing-Agentur bestellt

wird.

Im Herzen des fünftgrössten

Chemie-Standorts Europas

Weil die Branche so international ausgerichtet ist, ist

es die Agentur auch. Größtenteils wird auf Englisch

kommuniziert, dazu sind sprachlich versierte Mitarbeitende

und auch eine Muttersprachlerin mit im

Boot. Verfasst werden zuverlässige und nachprüfbare

Inhalte, die den Kunden helfen sollen, ihre Ziele

zu erreichen – als Text, Film, Bild, Zeitung, Plakat,

Magazin oder sogar als Buch. Solingen als Standort

zu wählen, erschien dem Geschäftsführer naheliegend.

„Wir sind hier im Herzen des fünftgrößten

Chemie-Standorts Europas. Hier gibt es europaweit

die meisten biotechnologischen Patentanmeldungen.

Hier sind unsere Kunden, hier sind wir genau richtig“,

betont Michael Tobias. Dies schließt nicht aus,

dass man zunehmend genauso ausländische Unternehmen

als Kunden gewinnt. Sie wissen das Knowhow

des in Deutschland agierenden Kommunikationsdienstleisters

zu schätzen, um selbst am Markt

besser Fuß fassen zu können.

Michael Tobias kennt die Tätigkeit als Angestellter

und gleichermaßen als Unternehmer. Bevor er den

Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war er Redakteur

und schließlich stellvertretender Chefredakteur

beim regionalen Radiosender Radio RSG. Sodann

gründete er mit einem Partner in Düsseldorf eine

Corporate-Publishing-Agentur. Dort beschäftigte er

sich bereits intensiv mit der Chemie- und Life-

Science-Branche. „Das hat mich inspiriert, mich

noch einmal neu zu orientieren und mich auf diese

Branche zu fokussieren.“ Die inzwischen mit mehreren

international führenden Unternehmen abgeschlossenen

Rahmenverträge haben der noch jungen

Solinger Agentur Sicherheit und Selbstbewusstsein

gegeben. Um der Internationalität verstärkt Aus-

druck zu verleihen, wird das Geschäft als deutschbritisches

Unternehmen geführt. Diese Entscheidung

gehörte mit zur Marketingstrategie. Der Brexit wirft

nun Überlegungen auf, den Gesellschaftssitz nach Irland

zu verlagern.

Mit Augenmass und Mut

Nicht jedes Startup nimmt im ersten Jahr eine solche

Entwicklung. „Das Tempo ist schon toll. Aber ich bin

auch mit der Überzeugung gestartet, dass wir eine

gute Idee haben und wir Kunden für unser Angebot

finden werden“, bestätigt Michael Tobias erfreut.

Welche Empfehlung kann er anderen Gründern geben?

„Es kommen immer Dinge, mit denen man

nicht gerechnet hat. Augenmaß und Mut sind vielleicht

die wichtigsten Anforderungen bei der Unternehmensgründung“,

sagt der Vater von drei Kindern.

Für seine Familie muss er Verantwortung übernehmen

und genauso für seine Beschäftigten. „Man

muss vernünftig investieren, ohne sich selbst dabei

das Genick zu brechen“, so seine Erfahrung. Und ein

guter Steuerberater, der sei überlebenswichtig. „Das

A und O der Selbstständigkeit.“

Text: Stefanie bona

Fotos: Michael Tobias Content Marketing Ltd.

Michael Tobias Content Marketing Ltd.

Werwolf 38

42651 Solingen

Fon: 0212 38342290

Mail office@michael-tobias.com

Net www.michael-tobias.com

der Bergische Unternehmer 05|17 19


AUS DER PRAXIS RECHT / STEUERN / FINANZEN

Globale Gewinne müssen

Grösse zeigen

Ende letzten Jahres ist ein Gesetz in

Deutschland gegen Gewinnkürzungen

und Gewinnverlagerungen („Base Erosion

and Profit Shifting“ - BEPS) in Kraft

getreten. Ziel ist es, international tätige

Unternehmen an der Minderung ihrer

Steuerlast durch Ausnutzung unterschiedlicher

Steuersysteme zu hindern.

Für Unternehmen mit jährlichen Umsätzen

von mehr als 100 Mio. Euro gilt daher

ab dem Jahr 2017 ein besonderer

Aufbau der zu erstellenden Verrechnungspreisdokumentation.

Zudem gilt

für inländische Obergesellschaften international

tätiger Konzerne ab einem Konzernumsatz

von mehr als 750 Mio. Euro

eine länderbezogene Berichterstattung

für bestimmte Informationen („Countryby-Country

Reporting“). Quelle: HLB

Treumerkur.

Reiseveranstalter: Rabatt ist

kein Arbeitslohn

Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden:

Der Rabatt, den ein Reiseveranstalter

einer Reisebüroangestellten auf

den Reisepreis gewährt, stellt keinen

steuerpflichtigen Arbeitslohn dar. Dieser

Entscheidung dürfte insbesondere für die

Touristikbranche große Bedeutung zukommen.

Die Klägerin war Angestellte

eines Reisebüros. Sie nahm im Jahr 2008

zusammen mit ihrem Ehemann an einer

vierzehntägigen Hochseekreuzfahrt teil.

Der Reisepreis betrug 1.540 Euro; hingegen

lag der Katalogpreis abzüglich

marktüblicher Rabatte bei 6.330 Euro.

Der Grund: Die A GmbH, die weltweit

Hochseekreuzfahrten veranstaltet, gewährt

Reisebüroinhabern und deren Angestellten

(Expedienten) – zur Sicherung

der Geschäftsverbindung – Rabatte von

über 80 Prozent des Katalogpreises. Die

Lohnsteueraußenprüfung behandelte den

Rabatt als geldwerten Vorteil und Arbeitslohn

von dritter Seite.

Dagegen haben sich die Kläger mit Erfolg

zur Wehr gesetzt. Nach der Entscheidung

des Finanzgerichts Düsseldorf liegen

keine Einnahmen aus

nichtselbständiger Arbeit in Gestalt der

Zuwendung eines Dritten vor.

Fotos: MEV

Bei von Dritten (Nicht-Arbeitgebern) gewährten

Preisvorteilen liege nur dann Arbeitslohn

vor, wenn der Dritte den Vorteil

im Interesse des Arbeitgebers gewähre,

nicht hingegen, wenn er ein eigenwirtschaftliches

Interesse an der Rabattgewährung

habe beziehungsweise den Rabatt

aus eigenwirtschaftlichen Gründen

gewähre. Letzteres sei hier der Fall. Eigenwirtschaftliche

Gründe der A GmbH

lägen in der Sicherung eines zusätzlichen,

attraktiven Kundenkreises, der Erwirtschaftung

eines zusätzlichen Gewinns

durch Synergieeffekte und zusätzliche

Umsätze an Bord, der Auslastungsoptimierung

sowie der Reduzierung der Kostenbelastung.

Umgekehrt bestünden keinerlei

konkrete Anhaltspunkte dafür, dass

die A GmbH die individuelle Arbeitsleistung

der Klägerin habe entlohnen wollen.

Dass die Klägerin die Vergünstigung nur

aufgrund ihrer Tätigkeit als Reisebüroangestellte

in Anspruch nehmen konnte, reiche

nicht aus, um den erforderlichen Zusammenhang

zwischen Vorteil und

Arbeitsleistung zu begründen.

(Quelle: Finanzgericht Düsseldorf, Pressemitteilung

vom 15. März 2017, Urteil

des FG Düsseldorf vom 21. Dezember

2016, Az. 5 K 2504/14 E)

Voller Mehrwertsteuersatz für

elektronische Medien

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat

entschieden, dass der Ausschluss elektronisch

gelieferter, digitaler Bücher, Zeitungen

und Zeitschriften vom ermäßigten

Mehrwertsteuersatz mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz

vereinbar ist. Für digitale

oder elektronische Sprachwerke

(etwa E-Books und Hörbücher) hat dies

der Bundesfinanzhof (BFH) bereits in einem

früheren Urteil ebenso entschieden

(Urteil des BFH vom 3. Dezember 2015,

V R 43/13). (Quelle: Urteil des EuGH

vom 7. März 2017, Az. C-390/15, Pressemitteilung

des EuGH)

Anwesenheitsprämie und

gesetzlicher Mindestlohn

Ein Arbeitgeber zahlte an seine Mitarbeiter

eine sogenannte Anwesenheitsprämie,

die in voller Höhe fällig wurde, wenn der

20 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeig

eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Roberto Malandrino

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie roberto.malandrino@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-

der


Bergische Unternehmer 05|17


21


AUS DER PRAXIS RECHT / STEUERN / FINANZEN

Arbeitnehmer jeden Arbeitstag anwesend

war. Mit der Einführung des einheitlichen

gesetzlichen Mindestlohns zum

1. Januar 2015 verlangte eine Arbeitnehmerin

eine entsprechende Erhöhung ihres

Stundenlohns. Der Arbeitgeber vertrat

demgegenüber die Auffassung, der

Mindestlohn sei unter Einberechnung der

Anwesenheitsprämie erreicht. Das Landesarbeitsgericht

Bremen hat nun entschieden,

dass die Anwesenheitsprämie

auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet

werden kann. Dies wurde damit

begründet, dass die Anwesenheitsprämie

nicht losgelöst von der Erbringung der

vertraglich geschuldeten Arbeitsleistung

erzielt werden kann. Es besteht daher

eine „funktionale Gleichwertigkeit mit der

eigentlichen Entlohnung der Arbeitsleistung“.

(Urteil des LAG Bremen vom 10.

August 2016, 3 Sa 8/16, ArbRB 2016, 361)

Umzugskosten in der

Steuererklärung angeben

Steuerzahler sollten ihre Umzugskosten

in der Einkommensteuererklärung angeben,

rät der Bund der Steuerzahler. Ab

Februar 2017 gelten höhere Pauschalen.

Was im Einzelnen abgesetzt werden

kann, hängt davon ab, ob der Steuerzahler

aus beruflichen oder privaten Gründen

umgezogen ist. Wer beispielsweise

in eine andere Stadt zieht, um eine neue

Arbeit aufzunehmen oder sich die Fahrtzeit

zur Arbeit durch den Umzug um

eine Stunde verkürzt, kann gut mit einem

beruflich bedingten Umzug argumentieren.

Die Umzugskosten können

dann als Werbungskosten in der Einkommensteuerklärung

angegeben werden.

Dazu zählen etwa die Kosten für

das Umzugsunternehmen, Reisekosten

oder Kosten für die Besichtigung der

neuen Wohnung. Diese Aufwendungen

sind im Einzelnen, beispielsweise durch

Rechnungen, nachzuweisen. Für sonstige

beruflich bedingte Umzugskosten

gibt es Pauschalen, die ohne Einzelnachweis

abzugsfähig sind. Wer aus privaten

Gründen Haus oder Wohnung

wechselt, kann die Kosten für das Umzugsunternehmen

oder den Handwerker

als haushaltsnahe Dienstleistung bzw.

Handwerkerleistung in der Einkommensteuererklärung

ansetzen. (BMF-Schreiben

vom 18. Oktober 2016).

Zählprotokoll bei offener

Ladenkasse

Der Bundesfinanzhof hat festgestellt,

dass die Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung

bei Bareinnahmen, die mittels

einer offenen Ladenkasse erfasst

werden, einen täglichen Kassenbericht

erfordert. Er muss auf der Grundlage eines

tatsächlichen Auszählens der Bareinnahmen

erstellt worden sein, Ein Zählprotokoll

mit genauer Auflistung der

Stückzahl der vorhandenen Geldscheine

und Münzen ist nicht erforderlich. Beschluss

des Bundesfinanzhofes vom 16.

Dezember 2016, Aktenzeichen XB 41/16

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

E-Mail: info@vbu-net.de

Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

Solingen

Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon: 0212 / 8801-0 · Telefax: 0212 / 8801-35

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22 www.bvg-menzel.de


Gebäudeabschreibungen:

Zulässigkeit bei mittelbarer

Grundstücksschenkung

Erhält der Beschenkte unter der Auflage,

ein genau bestimmtes Grundstück

zu erwerben, einen Geldbetrag, handelt

es sich um eine mittelbare Grundstücksschenkung.

In diesem Fall wird für steuerliche

Zwecke angenommen, dass nicht

der Geldbetrag, sondern die Immobilie

übertragen wird. Entsprechendes gilt,

soweit nur ein nicht unbedeutender Anteil

der Anschaffungs-/Herstellungskosten

zugewendet wird. (1) Diese im

Schenkungsteuerrecht entwickelten

Grundsätze zur mittelbaren Grundstücksschenkung

gelten auch einkommensteuerlich.

(2) Diese Form der

Übertragung kann schenkungsteuerlich

vorteilhaft sein, weil die Schenkung

dann nicht mit dem nominellen Geldwert,

sondern mit dem oftmals geringeren

Grundbesitzwert der Besteuerung

unterliegt. Bei zu Wohnzwecken vermieteten

Objekten kommt hinzu, dass

nur 90 % des so ermittelten Wertes anzusetzen

sind (vgl. § 13d ErbStG). Die

Annahme einer mittelbaren Grundstücksschenkung

führt, wie der Bundesfinanzhof

(3) jetzt entschieden hat, einkommensteuerlich

hinsichtlich der

Gebäudeabschreibungen nicht zu negativen

Folgen. Weil nach dieser Rechtsprechung

der Schenker als fiktiver Rechtsvorgänger

i. S. des § 11d Abs. 1 Satz 1

EStDV anzusehen ist, erkennt der Bundesfinanzhof

die Abschreibungen beim

Erwerber an. (1) Eine Zuwendung bis

etwa 10 % der Anschaffungs-/Herstellungskosten

ist als Geldzuschuss anzusehen,

vgl. R E 7.3 Abs. 3 ErbStR. (2)

Vgl. BFH-Urteil vom 8. Juni 1994 X R

51/91 (BStBl 1994 II S. 779). (3) Urteil

vom 4. Oktober 2016 IX R 26/15.

Quelle: Rinke Treuhand

Sofortige Beendigung des

Arbeitsverhältnisses bei

Abberufung eines

GmbH-Geschäftsführers

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat

eine Koppelungsvereinbarung in einem

vorformulierten Geschäftsführeranstellungsvertrag

mit einer GmbH, die die

sofortige Beendigung des Arbeitsvertrags

mit Zugang der Bekanntgabe des

Abberufungsbeschlusses vorsieht, für

unwirksam erklärt. Die Vertragsklausel

verstößt gegen die Vorschriften der gesetzlichen

Mindestkündigungsfrist.

Bei einem eindeutigen Wortlaut kann

die Vereinbarung auch nicht dahingehend

ausgelegt werden, dass die Beendigung

des Anstellungsvertrags nicht sofort

nach Bekanntgabe des Widerrufs

der Geschäftsführerbestellung, sondern

erst nach Ablauf der sich aus dem Gesetz

ergebenden Mindestkündigungsfrist

eintritt. Die Klausel bleibt insgesamt

unwirksam.(Urteil des OLG

Karlsruhe vom 25. Oktober 2016, 8 U

122/15, NZG 2017, 226)

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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

TIPP:

Trend Kornschnaps

wird neu entdeckt.

Die Veranstaltung

„EinZigartig. GINvitation

trifft KORN“ im September

bietet einen Einblick

in die Geschmacksvielfalt.

24 www.bvg-menzel.de


WEINE ON- UND

OFFLINE SHOPPEN

Die Weinquelle Hornig in Wuppertal hat Tradition. Der 1948 gegründete

Familienbetrieb wird seit 1999 von Axel Heuschen (48) und seinem Vater Bernd Heuschen

(77) geführt. Seitdem hat sich die Firma auf hochwertige Weine, Tee, Kaffee,

Brausen, Wasser und Feinkost spezialisiert.

Zu den Kunden

zählen nicht nur

Privatpersonen,

sondern vor allem

die Gastronomie.

Neben der Qualität

der Produkte

legt Axel Heuschen

(Foto l.)

besonderen Wert

auf Exklusivität,

Innovation sowie

ein sozial-ökologisches

Engagement

des Unternehmens.


Wir haben daran gearbeitet, uns in der

Gourmet- und Ethik-Nische zu etablieren“,

erklärt Axel Heuschen. Das rund

1.000 Produkte umfassende Sortiment

wartet deshalb unter anderem mit Bio-Siegel auf. Ein

Großteil der Spirituosen, Wasser und Biere sind regional

produziert. Seit zehn Jahren bietet Heuschen

auch Tee vom Sozialunternehmen „tea people“ aus

England an. Auch immer stärker nachgefragte handgemachte

und geschmacklich außergewöhnliche Limonadensorten

zählen zum Angebot. Altbewährte

Rezepte haben ebenfalls ihre Anhänger. Seit zwölf

Jahren ist Heuschen Teil des Premium-Kollektivs.

Das Netzwerk bildet einen Gegenpol zur konventionellen

Wirtschaft und hat unter anderem die Premium-Cola,

die nach dem alten Afri-Cola Rezept hergestellt

wird, auf den Markt gebracht. Heuschens

Weinsortiment stammt fast ausschließlich aus

Deutschland. „Mir ist es wichtig, die Menschen hinter

den Weinen kennenzulernen und zu sehen, wie

sie produzieren“, betont der Unternehmer, der seine

Winzer alle persönlich kennt.

Mut zu neuen Vertriebswegen

Der persönliche Kontakt hat im Allgemeinen eine

spezielle Bedeutung für das achtköpfige Team. Die

rund 200 Kunden stammen aus der Umgebung. Die

direkte Lieferung erfolgt in einem Umkreis von 50

Kilometern. Seit 2005 können die Privat- und Großkunden

auch online bestellen. Und seit einem Jahr

präsentiert sich der Onlineshop noch professioneller.

Bundesweit können Interessierte aus dem gesamten

Sortiment wählen. Mit dem neuen Shopsystem

kommt Heuschen den Wünschen seiner Kunden

nach, die gerne vom heimischen Sofa aus die Lieferung

aufgeben möchten. Nach wie vor kann man aber

auch ganz klassisch per Telefon, Fax oder einem persönlichen

Besuch in der Bayreuther Straße bestellen.

„Wir versuchen, die Off- und Online-Welt zu verbinden

und bieten aktuell alle technischen Möglichkeiten“,

sagt Heuschen. Online und offline können

ebenfalls Tickets für die Veranstaltungen in den Verkaufsräumen

gebucht werden. Das stielvoll hergerichtete

Ambiente der ehemaligen Buswartungshalle

bietet sich geradezu dafür an. In regelmäßigen Abständen

führt der Chef Wein-, Tee- oder Bierverköstigungen

durch. Im Trend liegen zurzeit auch Events

zum Thema Gin.

Text: Anna Mazzalupi

foto: günter lintl

Kontakt Weinquelle Hornig

Bayreuther Straße 50c

42115 Wuppertal

Fon 0202 305085

Mail shop@weinquelle-hornig.de

Net www.weinquelle-hornig.de

der Bergische Unternehmer 05|17 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Vom Standort zur Heimat:

Lohnt sich die Investition in den „weichen Standortfaktor“ Kultur?

Unter anderem auch ein attraktives Freizeitangebot soll

Unternehmen und Fachkräfte in eine Region locken und

möglichst dauerhaft binden. Mit Wiesen, Wäldern und

den damit verbundenen naturnahen Freizeitmöglichkeiten

kann das Bergische Land da sicher punkten – ‚Auslauf‘

ist also reichlich vorhanden, wie steht’s mit dem ‚Input‘,

mit der Kultur?

Das Bergische hat hier definitiv mehr zu bieten als seine

gute Autobahnanbindung an die umliegenden Metropolen.

Die kulturelle Nahversorgung vor Ort ist vielfältig.

Das Kulturangebot ist dabei häufig vom zivilgesellschaftlichen

und privaten Engagement geprägt, trägt zum

‚Wir‘- und ‚Unser‘-Gefühl bei, das die Menschen untereinander

und mit der Region verbindet. Menschen treffen

sich, reden, sind ausgelassen, planen und gestalten, verwurzeln

sich, das ist ein menschliches Bedürfnis. Werte,

die kulturelle Arbeit ausmachen, wie Vielfalt als Bereicherung,

Denken außerhalb eingefahrener Strukturen,

Mut und Kreativität werden mitgenommen, auch ins familiäre

und berufliche Umfeld. Zufriedenheit lässt sich

nicht in Zahlen fassen. „Harte“ ökonomische Begründungen

für die Förderung von Kultur finden sich selten –

vielleicht dann, wenn es echten Kulturtourismus gibt,

doch die Klosterkirche ist nicht die Semperoper. Auch

wenn wir mit großen Engagement bei der Sache sind: Attraktive

Kulturangebote sind in Deutschland nüchtern betrachtet

Standard für den Standort. Relevanz zeigt sich

dann im negativen Fall: Wenn eine Stadt oder Region

ihre kulturelle Infrastruktur nicht pflegt, sondern verfallen

lässt, entwickelt sich rasch ein negativer Standortfaktor.

Gelingt hingegen das Miteinander unterschiedlicher

‚Investoren‘, von der Kommune über die Bürgerschaft bis

zur Wirtschaft, dann ist der ‚weiche Faktor‘ Kultur ein

Indikator für ein positiv geprägtes Umfeld, auch über

den Freizeit- und Unterhaltungswert hinaus.

Die Autorin Anna Winkels ist Kulturmanagerin

des Kulturzentrums Klosterkirche in

Remscheid-Lennep.

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Mittelstand

Sie kennen Ihr Geschäft. Wir auch!

Vertrauen Sie unserem Kompetenz-

Team für den Mittelstand!

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der Bergische Unternehmer 05|17 27


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Lesestoff für

die Region

28


Remscheid kann nicht nur Werkzeug, sondern auch Bücher. Seit 2012 ist der Bergische

Verlag am Markt und widmet sich in erster Linie Belletristik, Bildbänden und Sachbüchern

mit regionalem Bezug. „Wir fanden, dass es zu wenig Titel übers Bergische Land

und seine Menschen gab. Also verfolgen wir das klare Ziel, Buchtitel für diese Region

zu entwickeln“, erklärt Verlagsleiter Thomas G. Halbach.

Verlagsleiter Thomas

G. Halbach

(Foto l.) liebt das

Buch - natürlich.

Als Vorsitzender

des Bergischen

Geschichtsvereins

hat er zudem ein

besonderes Faible

für die Historie.

Dabei stemmt ein kleines Team eine Menge

Arbeit. Von der Ideen- und Autorensuche

über Layout und Herstellung bis hin zum

Vertrieb reicht die Palette der Aufgaben.

Konzept und Strategie indes gingen auf, inzwischen

hat sich der Bergische Verlag mit erfolgreichen Titeln

einen Namen gemacht. Die Wiege des Erfolgs lag in

der Zusammenführung der verlegerischen Aktivitäten

der Buchhandlung R. Schmitz aus Remscheid-Lennep,

der Buchhandlung Hackenberg aus Wermelskirchen,

der Bergischen Buchhandlungen aus Radevormwald,

Hückeswagen, Wipperfürth und dem Buchverlag

des Remscheider Generalanzeigers – allesamt Unternehmen

mit langer Tradition. Das breite Spektrum

mache die Arbeit so spannend, hebt Thomas G. Halbach

hervor. Als Vorsitzender des Bergischen Geschichtsvereins

ist er gut vernetzt und hat einen genauen

Blick auf interessante Themen mit historischem

Kontext. Es gibt inzwischen eine Reihe von Romanen,

die an unterschiedlichen Orten in der Vergangenheit

des Bergischen Landes spielen. In dieser Sparte haben

Thomas Halbach und seine Mitarbeitenden eine Reihe

von Autoren entdeckt und bekannt gemacht, die sich

einer wachsenden Fangemeinde in und zunehmend

auch außerhalb der Region erfreuen.

Auf modernen Wegen zu den Lesern

Genauso werden immer wieder Firmengeschichten

herausgegeben. Dazu werden unter Begleitung von

Historikern die Archive der betreffenden Unternehmen

aufgearbeitet. Dann gibt es Bücher, die das Leben

und Werk berühmter Bergischer in den Mittelpunkt

stellen. Wie etwa Pina Bausch oder Wilhelm Conrad

Röntgen, dessen Qualitäten als Fotograf in den Fokus

gerückt wurden. In diesem Kontext erreicht der Verlag

mit limitierten, besonders aufwändig herausgegebenen

Vorzugsausgaben ebenso sein Publikum. Zum

Portfolio gehören gleichermaßen optisch ansprechende

und informativ aufbereitete Bildbände, wie etwa zu

den Bauerngärten im Bergischen Land oder dem Mythos

Schloss Burg. Zum Fahrplan des Unternehmens

zählt eine ausgeklügelte und moderne Vertriebsstrategie.

Konsequent hat man in den letzten Jahren die eigenen

Buchhandlungen grundlegend modernisiert,

zuletzt in Lennep. „Unsere Kunden wissen, wie die

Läden in Köln oder Düsseldorf aussehen. Da dürfen

wir nicht zurückstehen“, erklärt der Verlagsleiter.

Rund ein Drittel der Produktion werde über die eige-

nen Buchhandlungen vermarktet. Der Rest läuft übers

Direktgeschäft bzw. über den Großhandel. Selbstredend

gibt es einen Online-Shop und verschiedene Titel

sind als E-Book zu haben. „Die Henkerin von

Köln“ zum Beispiel, ein Erfolgsroman des Remscheider

Autors Peter vom Falkenberg, verkaufte sich bereits

über 1.700 Mal als digitale Version. „Trotzdem

wollen immer noch viele Leser ein Buch in der Hand

haben“, weiß Christiane Rahrbach, die mit dem Vertrieb

und dem Marketing betraut ist und auch das

mehrfach im Jahr erscheinende „Löwenmagazin“ verantwortet.

Damit werden die Leser direkt angesprochen

und über Neuerscheinungen und ihre Hintergründe

informiert.

Leidenschaft fürs Buch

Bei den zahlreich eingesandten Manuskripten schaue

man genau, ob sie inhaltlich ins Programm passen.

„Wir können nur bestehen, wenn wir uns mit unserer

Arbeit auf unseren Markt konzentrieren“, hebt Halbach

hervor. Dabei sei es immer eine Gratwanderung,

einen marktfähigen Preis zu ermitteln. Wie bei jeder

anderen Branche müsse eben auch im Verlagswesen

die Kalkulation passen. Für das eine oder andere Projekt

gibt es auch Drittmittel, „ohne die manche Publikation

nicht erschienen wäre.“ Doch vor allem ist es

die Leidenschaft fürs Buch, die Thomas Halbach und

sein Team antreibt. Daraus entwickeln sich auch in

diesem Jahr neue Ideen, mit denen man sich weitere

Leserkreise erschließen will. „Ein Kinderbuch

schwebt uns vor. Auch daran werden wir uns wagen“,

kündigt der Verlagsleiter lächelnd an.

Text: stefanie bona

Fotos: BVG

Bergischer Verlag RS Gesellschaft

für Informationstechnik mbH & Co. KG

Auf dem Knapp 35

42855 Remscheid

Fon o2191 909 - 444

Fax o2191 909 - 50444

Mail info@bergischerverlag.de

Net www.bergischerverlag.de

der Bergische Unternehmer 05|17 29


TIPPS & TERMINE

TIPPS & TERMINE | TIPPS & TERMINE | TIPPS & TERMINE

Ritterspiele auf

Schloss Burg

Die Georgs Ritter entführen ihr

Publikum in die Zeit der Ritter,

Edeldamen und Turniere.

Prächtig gewandete Ritter ziehen

die Zuschauer in ihren

Bann. Eine gelungene Mischung

aus Theater und Action bieten

die Georgs Ritter mit ihren eigens

hierfür geschriebenen Stücken

den Zuschauern dar.

Schwerterklirren, Kampfgeschrei

und jubelnde Massen -

bei den Ritterspielen ist schwer

was los! Der Schrecken der Historie

bleibt aber trotz aller

Kämpferei ein heiteres Spiel, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert und

damit eine Gelegenheit für einen Familienausflug ist. Wenn die Ritter Pause

machen, dürfen die Kinder auch einmal hinter die Kulissen schauen und selbst

einmal ein Schwert in die Hand nehmen. Auf dem Vorplatz gibt es wie immer

ein Verpflegungsangebot mit süßen oder herzhaften Speisen

Ritterspiele auf Schloss Burg an der Wupper, Schlossplatz 2, 42659

Solingen, Termine sind am 25.,27. + 28. Mai und vom 3. bis 5. Juni 2017

Aufführungszeiten: Samstag 12 und 15 Uhr, Sonntag 11, 14 und 16 Uhr

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6,50 Euro, Kinder 4 Euro, Kleingruppen

18 Euro. Reservierungen und Kartenvorbestellungen sind nicht möglich.

Weitere Auskünfte über das Infotelefon 0212/2 42 26 26.

KAWUMM - Die wundersame Geschichte vom dicken Mann,

der beinahe nichts konnte

Schon Albert Einstein wusste: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen

ist begrenzt.“ Was wären wir also ohne Phantasie? Die Varieté-Show „KA-

WUMM“, die vom 18. Mai bis 9. Juli im GOP Varieté-Theater Essen gastiert, erzählt

eine Geschichte vom Überleben in der Tristesse des Alltags durch die Macht

der Phantasie. Eines Tages macht es KAWUMM und wie ein Schlag trifft Herrn

Mutzmann seine ganz eigene, heldenhafte Geschichte, die immer tief in ihm

schlummerte – eine bilderbuchartige Geschichte voll von Weisheiten, starken

Frauen, akrobatischen Prinzen und bezaubernden, körperlichen Wundern. Tickets

26 bis 39 Euro

GOP Varieté Essen GmbH & Co. KG, Rottstraße 30, 45127 Essen

Telefon (02 01) 247 93 93, info-essen@variete.de, www.variete.de

Auch noch

sehenswert

Ballett-Gala

Bundesjugendballett

unter John Neumeier

Als Compagnie ohne eigene

Bühne ist das Bundesjugendballett

herausgefordert, sich

seine Aufführungsorte jedes

Mal aufs Neue zu suchen. Ziel

ist es, das Ballett an neue, außergewöhnliche

Örtlichkeiten

zu bringen und die Zuschauer

zu begeistern. Hierfür erfindet

das kleine Ensemble den Tanz

stetig neu – an Plätzen, die

fernab von jeder herkömmlichen

Ballettgeografie liegen.

Tanz als öffentliches und soziales

Erlebnis.

Termin: 7. Juni 2017,

19.30 Uhr, Theater- und Konzerthaus

Solingen, Konrad-

Adenauer-Straße 71,

42651 Solingen,

Telefon 0212 – 20 48 20

theaterkasse@solingen.de

www.theater-solingen.de

Tickets von 19 bis 42 Euro

Blickpunkt

Industriekultur

Der Stadtteil Remscheid-Bliedinghausen

ist nicht nur die

Wiege der Remscheider Feilenindustrie,

sondern auch des

Unternehmens Mannesmann.

Auf dem industriegeschichtlichen

Rundgang hören die Teilnehmenden

Geschichten von

den „Mannesmännern“, von

Kleinschmieden und Kaffeemühlenproduzenten.

Mit Besuch

der Feilenfabrik Ehlis.

Eine Veranstaltung der IG

Remscheider Stadtführer

Termin: 19. Mai 2017 von 15

bis 17.30 Uhr, Treffpunkt:

Grundschule Mannesmann,

Burgerstraße 115

Anmeldung unter 0 21 91/

79 13 052 oder Online-Buchung

unter stadtfuehrungremscheid.de


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ERFOLGREICH BERGISCH INTERVIEW

Bergisches Krimi-Land

Daniela Schwaners Karrieresprungbrett

als Autorin

war ganz klassisch die Einsendung

eines Manuskriptes.

Ein Weg, der viele Erfolgsautoren

hervorgebracht hat,

an dem aber noch viel mehr

potentielle Schriftsteller

scheitern. Gerade hat die

Wuppertalerin ihren zweiten

Kriminalroman unter dem

Dach des Bergischen Verlags

veröffentlicht. „Der

Tote in der Buchhandlung“

spielt wieder in einer Buchhandlung

im Wuppertaler

Luisenviertel und Kriminalhauptkommissar

Carsten

Kantner löst seinen zweiten

Fall – mit eher unfreiwilliger

Unterstützung seiner

Schwester, der Buchhändlerin

Sophie Liebermann.

www.bvg-menzel.de


Daniela Schwaner

(Foto l.) hat bereits

zwei Romane veröffentlicht,

am Fortsetzungskrimi

arbeitet

sie gerade. Demnächst

soll es vielleicht

auch mal ein

Kinderbuch sein.

Frau Schwaner, Sie sind Literatur- und Sprachwissenschaftlerin.

Liegt da die Rolle der Autorin

nahe?

Nicht unbedingt. Aber der Zugang zum Buch ist

natürlich da. Trotzdem braucht man einen langen

Atem – auch bis man das Selbstbewusstsein entwickelt

hat, ein Manuskript einzureichen. Den

Gedanken, mal ein Buch zu schreiben, hatte ich

aber schon lange. Schon als Jugendliche schrieb

ich gerne kleine Geschichten.

Wer hat Ihnen Mut gemacht, sich mit ihrer

Idee an die Öffentlichkeit zu wagen?

Einmal mein Mann und dann eine mir gut bekannte

Buchhändlerin. Ihr habe ich gesagt: Wenn

du meinst: ´Es ist gut`, dann werde mich trauen

und versuchen, einen Verlag zu finden. Und sie

war begeistert. Trotzdem habe ich dann meinen

ersten Krimi „Ein gutes Alibi“ noch einmal akribisch

überarbeitet.

Haben Sie viele Verlage angeschrieben?

Nein, eigentlich nicht. Ich habe an drei Verlage

Exposés und Leseproben verschickt und mir dabei

bewusst kleinere Häuser ausgesucht. Das, was

man anbietet, muss ja ins Programm passen. Vom

Bergischen Verlag habe ich dann recht schnell

Antwort erhalten.

Sie bewegen sich mit ihren Büchern bislang

im Genre „Krimi“. Ist das Ihre Leidenschaft?

Ja, unbedingt. Auch als Leserin gehört meine Präferenz

den Kriminalromanen. Mir ist aber auch

ein bisschen Humor wichtig. Meine Bücher haben

einen heiteren Unterton. Bei den Lesetouren ist

es schön, wenn ich sehe, wie die Leute an manchen

Stellen lachen.

Wenn Sie ein neues Buch beginnen, gibt es

dann ein Gerüst? Oder lassen Sie sich treiben

und entwickeln die Geschichte während des

Schreibens?

Beim „guten Alibi“ hatte ich schon ein Konzept.

Opfer und Täter waren im Vorfeld klar. Beim

zweiten Buch hat es sich mehr entwickelt und der

Täter hat nochmal gewechselt.

Ein Faktor Ihres Erfolgs ist der regionale Bezug.

Wie wichtig ist es da, dass man die Orte

aus persönlicher Erfahrung kennt.

Auf jeden Fall wirkt es authentischer, wenn man

die beschriebenen Ecken und Ortschaften beschreibt.

Die Leser erkennen die Schauplätze wieder

und das macht sicher einen besonderen Reiz

aus. Trotzdem scheinen die Geschichten auch für

Menschen außerhalb dieses Kreises interessant

und spannend zu sein. Als E-Book haben die Bücher

bereits Leute, beispielsweise in Hamburg erreicht.

Mit 45 Jahren hat man Sie als Autorin entdeckt.

Ist das nicht ein schönes Gefühl?

Ja, sicher (lacht). Und ich habe ja noch weitere

Ideen.

Und die wären?

Der dritte Band zu den Luisenviertel-Krimis ist

ja schon in Arbeit. Und dann schwebt mir zum

Beispiel ein Kinderkrimi vor.

Dann auch wieder in Zusammenarbeit mit dem

Bergischen Verlag?

Warum nicht? Bisher haben wir ja erfolgreich zusammengearbeitet.

Können Sie sich vorstellen, künftig hauptberuflich

als Autorin zu arbeiten?

Bis man davon leben kann, dauert es natürlich.

Aber im Moment möchte ich wirklich den Fokus

darauf richten.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

Vita und Lesungen

Daniela Schwaner wurde 1971 geboren,

wuchs im Wuppertaler Stadtteil Barmen auf

und ging dort zur Schule. Ab 1991 studierte

sie Anglistik, Amerikanistik und Germanistik

an der Bergischen Universität Wuppertal.

Während der Studienzeit war sie Mitglied einer

Theatergruppe. Mit ihrem Mann lebt sie

heute in Wuppertal.

Ihre Kriminalromane „Ein gutes Alibi“ und

„Der Tote in der Buchhandlung“ sind erschienen

im Bergischen Verlag. Weitere Lesungen

sind am 5. Oktober in der Buchhandlung Marabu

in Wermelskirchen, am 19. Oktober in

der Bergischen Buchhandlung in Wipperfürth

und am 22. November im Café Bootshaus am

Beyenburger Stausee geplant.

der Bergische Unternehmer 05|17 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Lebensgefühl Vespa

Die Sonne scheint, der Fahrtwind umschmeichelt einen sanft. Die ersten

warmen Tage sind der Startschuss in die Zweirad-Saison. Der unvergängliche

Klassiker: die Vespa. Seit dem ersten Modell vor 71 Jahren

ist der italienische Motorroller beliebt. Doch die Vespa ist mehr

als nur ein Fahrzeug: Sie ist Lebensgefühl.


Das ist eine junggebliebene Dame, die klassisches

Design und moderne Technik vereint.

Die Vespa versprüht Charme“, betont

Jörg Otto von „Zweirad Otto“ in Wuppertal-Elberfeld.

Der Experte ist als einziger Händler in

Wuppertal und der näheren Umgebung auf das Gefährt

spezialisiert und bereits seit der Kindheit mit

dem „Virus“ Vespa infiziert.

Sechs Jahre nach Firmengründung nahm sein Vater

1979 zum ersten Mal den Roller des Herstellers Piaggio

ins Angebot auf. Da war Jörg Otto zehn Jahre alt.

„Zu der Zeit gab es die erste richtige Vespa-Welle“,

erinnert sich der 47-Jährige zurück, der seit 2001

das Geschäft führt. Besonders bei Frauen sei die italienische

„Wespe“ beliebt, da sie problemlos mit

Rock oder Kleid gefahren werden kann. „Die Vespa

ist nicht so motorenlastig“, erklärt der Fachmann.

Gleichwohl gibt es auch Modelle mit einer stärkeren

PS-Leistung. Die Karosserie besteht aus Blech.

Ihren Siegeszug verdankt sie vor allem dem Drang

nach bezahlbarer Mobilität. Die Beweglichkeit spielt

heute noch eine große Rolle - besonders im dichten

Verkehr der Großstädte. Mit der stylischen Vespa

kann man bequem durch den Verkehr durchschlüpfen,

merkt Otto an. Außerdem stehen immer mehr

Motorradparkplätze zur Verfügung. Durch den B7-

Umbau habe die Nachfrage zugenommen. Einige haben

das alte Schätzchen wieder reaktiviert, um besser

durch das staugeplagte Wuppertal zu kommen.

Den einen, klassischen Vespa-Fahrer gibt es allerdings

nicht. Vom Schüler bis hin zum Anzugträger,

vom Weg zur Arbeit über den Picknickausflug sind

alle Möglichkeiten dabei. Wiederholungstäter

finden ebenso wie Neueinsteiger

den Weg in Ottos Fachgeschäft,

das neben

der Vespa

auch weitere Zweiräder im Sortiment führt. Bei einem

ist sich der Experte sicher: Wer einmal Vespa

fährt, fährt nichts anderes mehr. „Ich ärgere mich

heute, dass ich meine erste Vespa damals verkauft

habe“, sagt er mit leichter Wehmut in der Stimme.

Fahrzeuge werden hoch gehandelt

Weil die Bauform des Rollers gleichgeblieben ist,

veralten die Modelle nicht. Deshalb werden auch alte

Fahrzeuge, die gut in Schuss sind, hoch gehandelt.

Die Restaurierung alter Schätze könne jedoch unter

Umständen aufwendig sein, merkt Otto an, der den

kompletten Service rund ums Zweirad anbietet. Die

Vespa-Fahrer nutzen zwar am liebsten die moderne

Automatikschaltung. Es gibt aber nach wie vor Anhänger

der klassischen Handschaltung. Durch die

verschiedenen Helmvarianten ist auch die Helmpflicht

für Vespa-Fahrer unproblematisch. Denn neben

der Mobilität ist die Vespa für viele ein modisches

Accessoire.

Text: Anna Mazzalupi

foto: günter lintl

Das 50-ccm-Modell

ist steuerund

TÜV-frei.

Den Roller gibt

es mit verschiedenen

Motoren

bis 300 ccm.

Landschaftlich

reizvolle Strecken

für eine Vespa-

Tour mit mehr PS

gibt es im Oberbergischen,

Sauerland

und Ruhrgebiet.

34 www.bvg-menzel.de


Jörg Otto kennt das Lebensgefühl

Vespa wie seine

Westentasche.

Zweirad Otto

Bayreuther Str. 52a

42115 Wuppertal

Fon 0202 0202 304455

Mail info@piaggio-otto.de

Net www.zweirad-otto.de

der Bergische Unternehmer 05|17 35


IM FOKUS FIRMENVERSICHERUNGEN

Investitionen in ein

beruhigendes Gefühl

Manches muss, manches sollte, manches kann: Firmen und Gewerbe bekommen

in Deutschland auf Wunsch einen Vollkasko-Schutz vor nahezu sämtlichen Risiken.

Nun ist klar, dass nicht jedes Unternehmen das komplette Versicherungsangebot

benötigt. Denn wer und was in einer Firma oder einem Gewerbebetrieb geschützt

werden soll, hängt von zahlreichen Faktoren ab.

36 www.bvg-menzel.de


Bevor wir zur Kür kommen, wollen

wir uns mit dem Pflichtprogramm

für alle befassen. Dazu gehören zum

einem die Sozialversicherungen mit

der Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung

sowie der Pflege- und der gesetzlichen

Unfallversicherung. In dieses staatliche

Versicherungssystem ist jedes Unternehmen als

Arbeitgeber in Form einer Zwangsmitgliedschaft

eingebunden.

Zum anderen gibt es eine Reihe weiterer Pflichtversicherungen,

die aber in Eigenregie abgeschlossen

werden müssen. Am bekanntesten: Die

KFZ-Haftpflichtversicherung für den Firmenfuhrpark.

Möglicherweise weniger bekannt ist die

Tatsache, dass bestimmte Tätigkeiten einer Betriebs-

bzw. Berufshaftpflichtversicherung unterliegen.

Diese Vorschrift gilt unter anderem für

freiberuflich arbeitende Mediziner, Heilpraktiker

und Psychotherapeuten, für Architekten und Bauingenieure

und für alle, die eine rechts- oder steuerberatende

Beschäftigung ausüben. Notare sind

zudem über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

abgesichert. Abhängig von der Tätigkeit

eines Unternehmens können außerdem

noch weitere Pflichtversicherungen hinzukommen.

Etwa die Umwelt- oder die Produkthaftpflichtversicherung

sowie bestimmte Gewerbeund

Industriehaftpflichtversicherungen.

Das individuelle Risiko ermitteln

Während die genannten Assekuranzen für die

meisten Unternehmen und Selbständige Vorschrift

sind, wird es darüber hinaus schwierig,

aus der Vielzahl der Angebote den passenden Mix

für den eigenen Betrieb zu finden. Einen Anhaltspunkt

liefert die Analyse möglicher Risiken, die

das Unternehmen, die Geschäftsleitung und die

Mitarbeiter unter Umständen treffen könnten.

Ob Krankheit, Unfall, Berufsunfähigkeit oder Todesfall:

Die häufigsten Risiken, die Firmeninhaber

und Geschäftsführer gefährden, sind persönlicher

Art. Jeder verantwortungsvolle Unternehmer

sollte hier privat vorsorgen, etwa mit dem Abschließen

einer Berufsunfähigkeitsversicherung

oder einer Risikolebensversicherung.

Hat ein Mitarbeiter einen Unfall, der nicht am Arbeitsplatz

oder auf dem Weg zur oder von der Arbeit

passiert, gibt es keine Leistung von der gesetzlichen

Unfallversicherung. Arbeitgeber

der Bergische Unternehmer 05|17 37


IM FOKUS FIRMENVERSICHERUNGEN

können diese Lücke durch eine betriebliche Unfallversicherung

schließen, die bei unfallbedingten

Arbeitsausfällen greift. Gleichzeitig erhalten

damit die betreffenden Mitarbeiter eine zusätzliche

freiwillige soziale Leistung, die außerdem

noch steuerliche Vorteile bringt.

Geht es um die Absicherung von Schäden, die das

eigene Vermögen betreffen oder zu einem Ersatzanspruch

Dritter führen, steht an erster Stelle die

Betriebshaftpflichtversicherung

Eine Versicherung, die für jede Branche und jedes

Unternehmen unbedingt zu empfehlen ist. Denn

sie bietet umfangreichen Schutz gegen Schadenersatzansprüche,

die Dritte wegen fahrlässig oder

grob fahrlässig verursachte Schäden gegen das

betreffende Unternehmen richten können. Abgesichert

sind Personen- und Sachschäden sowie daraus

resultierende Vermögensschäden.

Zum Leistungsspektrum eines guten Versicherers

gehört zunächst einmal die Prüfung, ob die angemeldeten

Ansprüche überhaupt gerechtfertigt

sind. Fällt die Prüfung negativ aus, hat die Versicherung

die Aufgabe, solche Forderungen abzuwehren

und im Falle eines Prozesses die Gerichtskosten

zu übernehmen. Stellt sich dagegen heraus,

dass Schadensersatz geleistet werden muss,

kommt die Betriebshaftpflicht nicht nur für Personenschäden

auf – beispielsweise durch die Zahlung

von Krankenhauskosten oder Schmerzensgeld.

Ebenso werden Sachschäden ersetzt. Etwa

durch Übernahme der Kosten für Reparatur oder

Neuanschaffung.

Eine Sonderform der gebräuchlichen Haftpflichtversicherungen

stellt die Produkthaftpflicht dar.

Sie tritt ein, wenn die Erzeugnisse eines Unter-

nehmens nicht den zugesagten Eigenschaften entsprechen

und es dadurch zu Schadensersatzansprüchen

kommt. Auch für Importeure, die Waren

aus dem Nicht-EU-Ausland nach Deutschland einführen,

ist die Produkthaftplicht sinnvoll. Denn

sie haftet gegenüber den deutschen Verbrauchern

oder Abnehmern – sozusagen in Vertretung des

eigentlichen Herstellers.

Bei Tätigkeiten, die sich mit der Beratung und

Verwaltung fremder Vermögensinteressen befassen,

lohnt sich in jedem Fall eine spezielle

Die Produkthaftpflicht

ist eine Sonderform der

gebräuchlichen Haftpflichtversicherung.

Sie

tritt ein, sollte es zu

Schadensersatzansprüchen

kommen.

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Vermögensschadenshaftpflichtversicherung

Vor allem freie Berufe wie Unternehmensberater

und andere Dienstleister laufen Gefahr, durch

Schadenersatzansprüche Dritter in eine finanzielle

Schieflage zu geraten. Auch hier tritt der

Rechtsschutz in Kraft, den das jeweilige Versicherungsunternehmen

bietet. Neben der intensiven

Prüfung der Rechtslage wird ebenfalls untersucht,

ob die gestellten Forderungen in der Höhe angemessen

sind. Ist das der Fall, begleicht der Versicherer

die berechtigten Ansprüche. Ebenso trägt

er die Gerichtskosten, falls es zu einem Rechtsstreit

kommt. Noch ein Hinweis: Die Deckungssumme

sollte nicht nur der Tätigkeit des Unternehmens

entsprechen, sondern auch die

individuellen Risiken im Umgang mit anvertrauten

Vermögenswerten berücksichtigen.

Wenn Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte

oder andere Top-Manager eine falsche Entscheidung

treffen, kann dies schnell Unsummen kosten.

Die D&O Versicherung – Directors and Officers

Versicherung – bietet Schutz vor

Vermögensschäden, die Entscheidungsträger

durch fahrlässiges oder grob fahrlässiges Handeln

zu verantworten haben. Darunter fallen auch Fehler,

die auf eine schlechter Vorbereitung, mangelhafte

Fachkenntnisse oder Fristversäumnisse zurückzuführen

sind.

Einbruch, Unwetter, Wasserrohrbruch: Es gibt

eine Fülle von Szenarien, die ein Unternehmen

plötzlich mit ungeahnten Ausgaben konfrontieren.

Wenn dann das notwendige Kapital fehlt, um Ersatz

für die beschädigte Einrichtung, Geräte und

Arbeitsmittel zu beschaffen, kann es ganz schnell

sehr eng werden. Besonders Firmengründer sind

Einbruch, Unwetter,

Wasserrohrbruch:

Es gibt eine Fülle

von Szenarien, die

ein Unternehmen

plötzlich mit ungeahnten

Ausgaben

konfrontieren.

von solch einem worst case existenziell betroffen.

Vorsorge bietet hier eine

Geschäftsinhaltsversicherung

Ein bewährter Klassiker unter den Firmenversicherungen,

der sich mit der Regulierung von Schäden

an Inventar, Waren und Vorräten eines Unternehmens

befasst. Zum Standard zählt die Absicherung

gegen Feuer, Leitungswasser, Einbruch/Diebstahl

einschließlich Vandalismus, sowie gegen Sturm,

Hagel und Elementarschäden - vergleichbar mit einer

gewerblichen Gebäudeversicherung, mit deren

Police Eigentümer von Geschäfts-Immobilien und

Produktionsstätten auf der sicheren Seite stehen.

Bei vermieteten Gewerbeobjekten wie etwa Ladengeschäften

ist häufig noch eine Glasbruchversicherung

erforderlich.

Da während der Zeit der Wiederherstellung in der

Regel die Geschäfte ruhen, bedeutet dies zusätzliche

finanzielle Einbußen. Das muss nicht sein.

Eine Betriebsunterbrechungs- oder Betriebsausfallversicherung,

die den entgangenen Gewinn ersetzt

und dazu noch für die fortlaufenden Fixkosten

aufkommt, verhindert Schlimmeres.

Sind in einem Unternehmen zahlreiche hochwertige

Elektronik-Geräte im Einsatz, zahlt sich im

Schadensfall eine zusätzliche Absicherung aus.

Denn eine Elektronik-Versicherung bietet vollen

Deckungsschutz bei Schäden, die durch Kurzschluss,

Bedienungsfehler, Sabotage oder Diebstahl

entstehen. Für Handwerksbetriebe interessant

ist die Möglichkeit, die Ausstattung ihrer

Werkstattwagen zu schützen. Hier kommt im

Schadensfall eine Auto-Inhaltsversicherung zum

Zuge. Firmen, die ihre Werkzeuge und Maschinen

auf Baustellen lagern, können zudem eine Versi-

Nutzen Sie

meine Erfahrung.

Vertrauen Sie auf unsere Expertise als

TÜV-zertifizierte Firmenfachagentur für Ihren

Betrieb wie z. B. der betrieblichen Altersvorsorge,

der Haftpflichtversicherung für Ihr Unternehmen

oder der KFZ Flottenversicherung.

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IM FOKUS FIRMENVERSICHERUNGEN

Oft lässt sich mit Kombirabatten eine Menge Geld sparen. Die Prämien für Firmenversicherungen

unterscheiden sich oft erheblich. Also kann es nicht schaden,

einen unabhängigen Versicherungsexperten hinzuzuziehen.

cherung gegen Einbruch- und Diebstahl aus verschlossenen

Räumen in Erwägung ziehen.

Auch das gehört fast schon zum Alltag in einem

Unternehmen: Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen

zwischen den beteiligten Parteien,

die oft erst vor Gericht enden. Das kann richtig

teuer werden. Hilfe bringt hier eine

Firmenrechtsschutzversicherung

Unabhängig von der Unternehmensgröße ist es

immer ratsam, sich für eine All-Risk-Deckung zu

entscheiden. Damit sind nicht nur arbeitsrechtliche

Streitigkeiten erfasst, sondern auch der Verkehrsrechtschutz

für den firmeneigenen Fuhrpark

sowie der Grundstücks- und Mietrechtsschutz für

die eigenen, angemieteten oder vermieteten Immobilien.

Ganz gleich, ob es um Unstimmigkeiten

mit Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Anwohnern

oder Wettbewerbern geht: Eine seriöse

Full-Service-Rechtsschutzversicherung zahlt den

Anwalt, übernimmt die Prozesskosten und bietet

im Idealfall sogar die kostenlose Nutzung eines

Inkassounternehmens an, um offene Zahlung einzutreiben.

Gründlich informieren

und vergleichen

Zusätzlich zu den aufgeführten Versicherungstypen

offeriert der Markt natürlich noch eine Vielzahl

spezieller Produkte. Auch individuelle Paketlösungen,

die auf den jeweiligen Bedarf des

Unternehmens zugeschnitten sind, hat so gut wie

jeder Versicherer im Portfolio. Die Prämien für

Firmenversicherungen unterscheiden sich allerdings

zum Teil erheblich, da die Kosten von dem

versicherten Risiko, der Unternehmensgröße und

der Branche abhängen. Oft lässt sich aber mit

Kombirabatten eine Menge Geld sparen. Es zahlt

sich also aus, sich gründlich über das Angebot im

Versicherungsmarkt zu informieren. Ebenfalls

kann es nicht schaden, einen unabhängigen Versicherungsexperten

hinzuziehen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shutterstock

Der Markt offeriert

eine Fülle von speziellen

Produkten.

Individuell zugeschnittene

Angebote

sind möglich. Es

zahlt sich aus, sich

gründlich über das

Angebot zu

informieren.

einige besondere Versicherungsmodelle

Reiseveranstalterversicherung

Touristikunternehmen mit komplettem

Reiseangebot stehen voll in Haftung bei

Schadensersatzansprüchen. Aus diesem

Grund macht die Absicherung von Minderansprüchen

sowie von Mehr- und

Rettungskosten durchaus Sinn. Außerdem

ist in dieser Branche eine Versicherung

gegen Insolvenz Pflicht.

Gaststättenversicherung

In der Gastronomie, aber auch in der Lebensmittelherstellung

hat sich der Abschluss

einer Versicherung gegen Betriebsschließungen

bewährt, die auf

behördliche Anordnung durchgeführt

werden.

Transportversicherung

Nicht nur für Umzugsunternehmen und

andere Logistik-Dienstleister von Gesetzes

wegen ein Muss. Auch für die Absicherung

der Ladung im Werkverkehr

eine gute Sache.

Kautions- und Bürgschaftsversicherung

Um Bürgschaften für Fertigstellung, Gewährleistung

und Vertragserfüllung zu

bekommen, brauchen Bauunternehmen

oder produzierende Gewerbebetriebe

nicht unbedingt ihre Hausbank. Für diesen

Fall gibt es Spezialversicherungen.

Besonderer Vorteil: Die Bereitstellung

von Kautionen oder Bürgschaften erfolgt

in der Regel liquiditätsschonend,

so dass die Kreditlinie der versicherten

Firma nicht belastet wird.

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Grosse Firmen machen von sich reden. Sie stehen im Fokus der Politik und werden von den

Kommunen bevorzugt behandelt. Kleinere und mittlere Betriebe aus Handwerk, Handel und

Gewerbe sind dagegen meist auf sich allein gestellt. Ungerecht, fanden zwei Experten aus

dem Städtedreieck und beschlossen, daran etwas zu ändern. Mit der Gründung des Bergischen

Netzwerks für Recht und Steuern konnten Rechtsanwalt Martin R. Haas und Steuerberater

Simon Baumann vom Start weg punkten.

42 www.bvg-menzel.de


Martin R. Haas

(links) und Simon

Baumann planen bereits

ihre nächste

Aktion. Denn die beiden

Initiatoren des

Bergischen Netzwerks

für Recht und

Steuern können sich

über mangelnde Resonanz

nicht beklagen.

Seit Anfang des Jahres ist das neue Bergische

Netzwerk für Recht und Steuern im Einsatz

und bereits mit der ersten Veranstaltung sehr

erfolgreich. Haben Sie hier eine wichtige

Marktlücke entdeckt?

Haas: Wir erleben es immer wieder, dass unsere

Mandanten aus dem Mittelstand einen hohen Informationsbedarf

haben, was relevante betriebliche

Themen betrifft. Dies erklärt auch die gute

Resonanz auf unsere Auftakt-Veranstaltung im

April. Dabei ging es um die spannende Frage,

wie läuft die Firma weiter, wenn der Chef mal

ausfällt?

Baumann: Die Antwort lautete: Rechtzeitig vorsorgen.

Dazu haben wir nicht nur praktische

Tipps gegeben, sondern auch eine Checkliste vorbereitet,

mit deren Hilfe jeder Teilnehmer seine

persönlichen Vorsorgemaßnahmen überprüfen

und gegebenenfalls anpassen kann.

Das Netzwerk hat sich also die Aufgabe gestellt,

ganz konkret Aufklärungsarbeit zu leisten?

Baumann: Nicht nur das. Auf der einen Seite

wollen wir natürlich alles, was unsere Zielgruppe

interessiert, kommunizieren und so eventuelle Informationsdefizite

verringern. Da wir in der

Region tätig sind, wissen wir, wo beim Mittelstand

der Schuh drückt. Auf der anderen Seite

möchten wir aber auch Unternehmern die Gelegenheit

bieten, miteinander in Kontakt zu kommen,

Erfahrungen auszutauschen und möglicherweise

sogar neue Geschäftspartner zu finden. Ein

Punkt, der zum Beispiel besonders bei jungen

Unternehmern auf Beachtung stößt. Deshalb planen

wir bei unseren Meetings stets ein Come-together

ein, damit sich die Gäste besser kennenlernen

können.

Sicherlich kommt die Netzwerk-Idee auch Ihren

Kanzleien zugute.

Baumann: Das Netzwerk ist eine non-profit-Einrichtung

und nicht darauf angelegt, unseren

Kanzleien neue Aufträge zu verschaffen. Wer das

Netzwerk in Anspruch nehmen möchte, kann dies

jederzeit tun - kostenlos und völlig unverbindlich.

Das gilt auch für die Teilnahme an den Netzwerk-

Veranstaltungen.

„Aktive Unternehmer und Kollegen sind

herzlich willkommen.“

Haas: Man braucht auch ein kein Mitglied zu

werden wie beispielsweise bei Verbänden und

Vereinen. Aber selbstverständlich freuen wir uns

über jeden der bei uns im Netzwerk mitmachen

will. Also: Aktive Unternehmer und Kollegen

sind jederzeit herzlich willkommen.

Welches Thema werden Sie sich das nächste

Mal vornehmen?

Baumann: Bei unserem nächsten Treffen nehmen

wir ein Dauerthema ins Visier, das immer

wieder Anlass zu Auseinandersetzungen liefert.

Fehler können hier richtig teuer werden, gerade

auch in betrieblicher Hinsicht.

Haas: Wer erfahren möchte, was beim „Vererben

und Verschenken“ alles berücksichtigt werden

muss, sollte sich den 13. Juni ab 19.00 Uhr im Kalender

vormerken. Da die Anzahl der Plätze in

unserem Konferenzzentrum in der Rechtsanwaltskanzlei

Haas begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung

telefonisch unter 02191 4636730 oder

per E-Mail an anmeldung@bnfrs.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Martin Hass

Rae Haas & Kollegen

Martin-Luther-Str. 45

42853 Remscheid

Fon 02191 4636730

Fax 02191 4636739

Mail Haas@Haas.NRW

Net www.Haas.NRW

Bölke Baumann Dabringhausen

PartG mbH Steuerberater

Scheidtstr. 20A

42369 Wuppertal

Fon 0202 246660

Fax 0202 2466625

Mail info@baumann@bbd-Steuerberatung.de

Net www.Ronsdorfer-Steuerberater.de

der Bergische Unternehmer 05|17 43


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Törtchen statt Turniere

Anno 1400. Wehrhaftes Treiben auf Martfeld, der trutzigen Wasserburg am jetzigen

Stadtrand von Schwelm. Anno 2017. Das historische Ambiente ist geblieben - die

Zeit der Ritter aber lange schon vorbei. Schade eigentlich. Die Recken von damals

würden heute kampflos die Waffen strecken und im neuen Café-Bistro zur Kuchengabel

greifen. Ein köstlicher Sieg für die Beerentörtchen!

44 www.bvg-menzel.de


Dorothee Irlenborn

und Julian Saßmann

betreiben gemeinsam

das Café und

Bistro Im Martfeld.

Sie legen Wert auf

guten Geschmack

und Atmosphäre.

Seit August vergangenen Jahres ist

Schwelm um eine kulinarische Attraktion

reicher geworden: Frühstück für Early

Birds, Lunch Time für Singles und

Familien oder Kaffeestunde für alle, die selbstgebackene

Waffeln, feinste Törtchen oder Eis

schlemmen und später noch die eine oder andere

Spezialität aus der Patisserie mit nach Hause nehmen

wollen: Das neue Café & Bistro Im Martfeld

überzeugt mit einem anspruchsvollen Frische-

Konzept in meisterhafter Qualität.

„Wir haben einen gastronomischen Neuanfang gewagt

und ganz bewusst auf innovative Ideen anstelle

traditioneller Rezepte gesetzt, um den Gästen

Appetit auf etwas Neues zu machen“, erklärt

Betriebsleiter Julian Saßmann sein Geschäftsmodell.

„Dazu gehört auch, dass wir die Einrichtung

dem modernen Geschmack angepasst haben – allerdings

ohne den Charme des ehemaligen Ritterguts

zu beeinträchtigen.“

Genuss bei Sonnenschein und Regen

Entstanden ist eine Wohlfühl-Atmosphäre zwischen

nostalgischem Ständerwerk und stylischem

Wintergarten, mit reizvollen Ausblicken in den

Park sowie auf das historische Stadtarchiv und

das Heimatmuseum. 75 Besucher finden hier

Platz; draußen auf der Terrasse und im Biergarten

stehen weitere 100 Plätze bereit, die jetzt in der

beginnenden wärmeren Jahreszeit gern und viel

genutzt werden.

„Für unseren ersten Sommer in Martfeld planen

wir spezielle Aktionen mit leckeren Speisen vom

Grill und verschiedenen Live-Musik-Events. Zu

diesem Zweck werden freitags und samstags die

Öffnungszeiten bis 22 Uhr verlängert. So kann

man den lauschigen Sommerabend richtig genießen“,

berichtet Dorothee Irlenborn, die gemeinsam

mit ihrem Partner Julian Saßmann das Bistro

leitet. Aber es muss nicht immer die Sonne scheinen,

um hier Einkehr zu halten. Selbst bei

Schmuddelwetter, das für die bergische Region so

ungewöhnlich ja nicht ist, lohnt sich ein Abstecher

ins Martfeld.

Vielfalt mit viel Geschmack

Mit ihrem vielfältigen Angebot sprechen die beiden

jungen Unternehmer eine breite Zielgruppe

an. Ob Festtagstorten auf Bestellung, von der

Konditormeisterin im Martfeld exklusiv komponiert

und frisch gebacken, ob individuelle Buffets

und Menüs, die für kleine oder größere Gesellschaften

nach Wunsch zubereitet werden, ob Sektempfang

zur Hochzeit oder Bergische Kaffeetafel

mit original Dröppelmina und allem Drum und

Dran: Im Martfeld kommt jeder auf den Geschmack.

Übrigens auch für Betriebsfeiern mit bis zu 60

Personen ist das Café-Bistro eine angesagte

Adresse. Praktisch: Wer von auswärts anreist

und nach der Veranstaltung nicht mehr mit

dem Auto nach Hause fahren möchte, kann

bequem im benachbarten Parkhotel übernachten.

Noch ein heißer Tipp: Wer das kommende Jahr

stilvoll begrüßen möchte, sollte frühzeitig für

den 1. Januar 2018 einen Platz beim Kater-

Frühstück im Martfeld buchen. Besser als jeder

saure Hering!

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Ausgeh-Tipp für alle, die das Besondere lieben: Die beiden

Betriebsleiter Julian Saßman und Dorothee Irlenborn haben

mit dem neuen Café-Bistro Im Martfeld ein kulinarisches

Konzept realisiert, das in der Region innovative Maßstäbe

setzt. Überraschend anders trifft es genau den Geschmack

der Zeit.

Café & Bistro Im Martfeld

Martfeld 1

58332 Schwelm

Fon 02336 4725527

Mail kontakt@immartfeld.de

Net www.immartfeld.de

der Bergische Unternehmer 05|17 45


FÜR SIE ENTDECKT CHINA

china

Facettenreiches

46 www.bvg-menzel.de


Fröhliche Gesichter vor dem

Hintergrund kultureller Vielfalt.

Die Reisegruppe vor dem Himmelspalast

in Peking.

21 Schülerinnen und Schüler Wuppertaler Schulen bereisten die Volksrepublik.

Das, was Touristen gemeinhin häufig verborgen bleibt, erlebten die Jugendlichen

auf verschiedene Weise.

der Bergische Unternehmer 05|17 47


FÜR SIE ENTDECKT CHINA

Essen in

China ist

ein Gemeinschaftserlebnis.

Bevölkerungsdichte:

50 bis 60

Schülerinnen

und

Schüler besuchen

eine

Klasse (Foto

unten).

Tempel aus

dem alten

China bestimmen

sehr

häufig das

Bild und bieten

dementsprechend

reizvolle Fotomotive.

Das Reich der Mitte gerät zunehmend in

den Blickpunkt des westlichen Interesses

- als touristisches Ziel, als geo-politisches

Schwergewicht und erst recht

als Wirtschaftsmacht. Doch wie sehen junge Leute

China, das sich in vielerlei Hinsicht rasend

schnell entwickelt, aber auf der anderen Seite

auch noch viel aufzuholen hat? 21 Schülerinnen

und Schüler von fünf Wuppertaler Schulen reisten

im April für zwei Wochen in die Republik China.

Und das, was wohl den meisten Reisenden – darunter

auch den Geschäftsleuten – in der Regel

vorenthalten bleibt, erfuhren die Jugendlichen aus

den Stufen nein bis elf hautnah.

Gelernt wird von früh bis sehr spät

Jenseits von Sightseeing und Besuchen bedeutender

Kulturstätten wie der Großen Mauer oder der

Verbotenen Stadt lebten die Mädchen und Jungen

neun Tage bei chinesischen Familien. Jeder und

jede für sich – ohne die beste Freundin oder den

guten Kumpel an der Seite zu wissen. Nach einem

viertägigen Pekingtrip, wo die Gruppe begleitet

von den Lehrerinnen Britta Norpoth, Aline

Schwickert und Elisabeth Ahlrichs in einem Hotel

übernachtete, ging es nach Wuhan. Dort besteht

eine Schulpartnerschaft zur Wuhan No. 1 Middle

School. Ohne viel Federlesen und Tamtam wurde

man in Empfang genommen und auf die Gastgeber

verteilt. Und nun erlebte die „Generation

Smartphone“ China in all seinen Facetten. „Die

Lebensqualität der Familien ist sehr unterschiedlich“,

hat Elisabeth Ahlrichs von ihren Schülern

erfahren. Daniela beispielsweise wurde von einer

sehr offenen und aufgeschlossenen Familie aufgenommen.

Ihre Gastschwester durfte sogar die

Schule schwänzen, um mit ihr etwas zu unternehmen.

„Das war nicht selbstverständlich“, zieht sie

den Vergleich zu den Gastfamilien ihrer Mitschüler.

Sie erfuhren, wie wichtig den chinesischen

Eltern die Bildung ihrer Kinder ist. Gelernt wird

von früh bis sehr spät. Wer Ambitionen auf berufliche

Karriere hat, muss viel lernen. Dieses Credo

begegnete den Besuchern ganz häufig.

Jammern gilt nicht

Während Daniela zwar mit den Essgewohnheiten

haderte, ansonsten aber beinahe westliche Lebensgewohnheiten

vorfand, lebte Felix bei einer

sehr traditionell ausgerichteten Familie und musste

sich mit äußerst einfachen Gegebenheiten –

auch bei den sanitären Anlagen – zufrieden geben.

Doch Jammern gilt nicht. „Es war interessant,

auch das kennenzulernen. Irgendwie eine wichti-

48 www.bvg-menzel.de

w.bv

el

.de


Die Middle School

in Wuhan ist ein

Riesenkomplex.

Auch Kampfsport

gehört zum Programm

(Fotos

oben) Einkaufen in

Wuhan (Foto r.)

Aussicht vom

„gelben Kranich“

in Wuhan (Foto l.)

Smog-Alarm in Peking

(Foto unten r.)

Sponsoren unterstützen Austausch

Der China-Austausch fand in einer Kooperation

des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums, des

Gymnasiums Bayreuther Straße, des Gymnasiums

Am Kothen, der Privaten Herder-Schule

und des Gymnasiums Sedanstraße statt. Gefördert

wurde die Reise von der Mercator-Stiftung

sowie von der Walbusch-Stiftung und

der Jackstädt-Stiftung. Auch die Firma Knipex,

die Firma Erfurt, die Stadtsparkasse Wuppertal

und der Rotary Club Wuppertal-Süd beteiligten

sich an den Kosten.

Im Sommer ist der Gegenbesuch der chinesischen

Schüler geplant. Auch sie werden bei

ihren Gastgeschwistern und deren Familien

leben

der Bergische Unternehmer 05|17 49


ERFOLGREICH BERGISCH CHINA

Führung durch die

Verbotene Stadt

(Foto oben l.) und

ein bisschen deutsche

Tradition erlebten

die Touristen

aus Wuppertal auch

(Foto oben r.).

Gruppenbild in Peking

mit dem Olympiastadion

- wegen

seiner besonderen

Architektur auch

„Vogelnest“ genannt

(Foto unten l.)

Auf dem Weg zum

Sommerpalast geht

es über eine Brücke

(Foto unten r.)

ge Erfahrung“, resümiert er mit ein bisschen Abstand

zur Reise. Insgesamt empfanden die deutschen Jugendlichen

die gesammelten Erkenntnisse im Nachklang

als bereichernd. Kolja war zuvor schon einmal

mit seiner eigenen Familie in China, „Das, was wir

jetzt erlebt haben, war aber etwas ganz anderes“, zieht

er Bilanz. Was die jungen Reisenden aus Wuppertal

auch festgestellt haben ist, dass das Interesse der Chinesen

an Deutschland nur bedingt vorhanden war.

„Sie können ganz gut in ihrer eigenen Welt leben. Aber

es ist ihnen schon wichtig, was die Welt über ihr Land

denkt“, sagt Nicole. Andererseits orientieren sich die

gleichaltrigen Kids aus Wuhan sehr wohl an den Gepflogenheiten

des Westens. Damit ihre Austauschpartner

bei der Aussprache ihrer Namen keinen

Schiffbruch erlitten, nannten sich die chinesischen

Jugendlichen eben nach amerikanischem Vorbild. Die

Reise stand unter dem Motto „Architektur als Spiegel

der Gesellschaft“. Anhand des Besuchsprogramms

und auch in Vorträgen erfuhren die Wuppertaler viel

über die Bauten des historischen Chinas und zogen

Vergleiche zum Hier und Jetzt. Die Bevölkerungsexplosion

hat Hochhäuser in einer so großen Zahl hervorgebracht,

dass man sich auch in den USA hätte

wähnen können. „Es gibt entweder Riesenstädte oder

aber gar keine Städte“, findet Fabienne. Der Einfluss

der Staatsmacht wurde der jungen Reisegruppe vor allem

durch die Zensur des Internets bewusst. Und die

Diskrepanz zwischen Armut auf der einen Seite und

dem unter anderem mit großen europäischen Autos

demonstrierten Reichtum auf der anderen Seite machte

nachdenklich. „Es geht ein wahnsinnig großer Spalt

durch diese Gesellschaft“, fasst Elisabeth Ahlrichs die

gesammelten Eindrücke zusammen.

Text und Fotos: BVG, Schüler

50 www.bvg-menzel.de

w.bv

el

.de


Gerade zu Besuch

bei mir selbst.


mit Lufthansa zu

21 Zielen in Asien

der Bergische e Unternehmer nehm

r 05|17 | 51


HANDELSREGISTER

Neueintragungen

18.04.2017 HRB 28110: AGC Kochsysteme

GmbH, Solingen, Adlerstr.

37, 42655 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.03.2017. Geschäftsanschrift:

Adlerstr. 37, 42655

Solingen. Gegenstand: Die Herstellung

und der Vertrieb von Haushaltswaren

insbesondere von Kochsystemen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gerez, Özkan, Solingen,

*05.05.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.04.2017 HRB 28111: AirDuct-Systems

GmbH, Haan, Ginsterweg 19,

42781 Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.03.2017. Geschäftsanschrift:

Ginsterweg 19, 42781

Haan. Gegenstand: Handel und

Vertrieb von lufttechnischen Anlagen

und Zubehör für solche Anlagen

sowie von Industriebedarf. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Richartz, Alexandra, Haan,

*22.09.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.04.2017 HRB 28112: GoldenLion

Trade GmbH, Wuppertal, Roßstraße

2, 42105 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.03.2017.

Geschäftsanschrift: Roßstraße

2, 42105 Wuppertal. Gegenstand:

Im- und Export sowie Vertrieb von

Waren verschiedener Art, insbesondere

von elektronischen Artikeln

und Haushaltswaren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Zhang, Qi, Wuppertal,

*05.10.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.04.2017 HRB 28113: Irige UG

(haftungsbeschränkt), Erkrath,

Niermannsweg 27, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

21.02.2017. Geschäftsanschrift:

Niermannsweg 27, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Der Online-Handel mit

Antiquitäten sowie alle in unmittelbaren

Zusammenhang stehende

Tätigkeiten, die der Erfüllung

des Gesellschaftstzweckes dienen.

Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Karagozov,

Mykyta Mihajlovic, Düsseldorf,

*23.02.1989, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.04.2017 HRA 24503: Multicomsystem

OHG, Erkrath, Steinhof 29,

40699 Erkrath. (Die Beratung und

Vermarktung von Sicherheits- und

Informationssystemen sowie dem

vorbeugenden Brandschutz). Offene

Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Steinhof 29, 40699 Erkrath.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Goßen,

Bernhard, Düsseldorf, *31.03.1951;

Goßen, Dirk, Hilden, *11.10.1974, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.04.2017 HRB 28115: PRR Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Wuppertal,

Hastener Str. 2, c/o Rother,

42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.12.2003,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 16.01.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) und mit ihr

die Sitzverlegung von Köln (bisher

Amtsgericht Köln HRB 74806) nach

Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hastener Str. 2, c/o Rother,

42349 Wuppertal. Gegenstand:

die geschäftsmäßige Hilfeleistung

in Steuersachen, die Beratung von

Mandanten in steuerlichen Fragen

und die Betreuung von steuerlichen

Mandaten sowie die damit zu vereinbarenden

Tätigkeiten gem. § 33

i.V.m. § 57 Abs. 3 StBerG. Weiterer

Gegenstand des Unternehmens sind

die Unternehmensberatung und Vertretung

von Mandanten in Finanzierungs-

bzw. Kreditfragen, soweit es

sich nicht um rechtsberatende oder

gewerbliche Tätigkeiten i.S.d. § 57

Abs. 4 StBerG handelt. Die Gesellschaft

kann im Rahmen der vorstehenden

Absätze alle Geschäfte

betreiben, die dem Gesellschaftszweck

unmittelbar oder mittelbar

zu dienen geeignet sind. Sie kann

Zweigniederlassungen errichten, soweit

die berufsrechtlichen Voraussetzungen

dafür erfüllt sind. Leiter

der Zweigniederlassung muss ein

Steuerberater sein, der seine berufliche

Niederlassung am Ort der

Zweigniederlassung oder in deren

Nahbereich hat. Die Beteiligung an

anderen Unternehmen ist ausgeschlossen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Liquidatoren vertreten. Liquidator:

Pfannkuchen, Rolf-Rainer, Köln,

*12.03.1953.

25.04.2017 HRB 28117: Anselm Muthmann

Versicherungsmakler GmbH,

Wuppertal, Voswinckelstraße 14,

42277 Wuppertal. Gesellschaft

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit

der Datei kann vom Verlag keine Gewähr

übernommen werden.

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.03.2017. Geschäftsanschrift:

Voswinckelstraße

14, 42277 Wuppertal. Gegenstand:

Die Vermittlung von Versicherungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Muthmann, Anselm,

Ennepetal, *27.05.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.04.2017 HRB 28118: PMT Steinhart

Personal Mobilitäts Training

GmbH, Wuppertal, Küllenhahner

Straße 37, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 10.03.2017.

Geschäftsanschrift: Küllenhahner

Straße 37, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

Personaltraining. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Kiel, Manfred, Erkrath, *18.09.1940;

Steinhart, Stefan Kurt, Solingen,

*20.11.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.04.2017 HRB 28114: Royal Unit

GmbH, Haan, Dieker Str. 97, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

01.03.2017. Geschäftsanschrift: Dieker

Str. 97, 42781 Haan. Gegenstand:

Handelsvermittlung von Waren aller

Art, mit Ausnahme von erlaubnispflichtigen

Produkten, insbesondere

Industriemaschinen, Ersatzteile,

Werkzeuge für internationale

Kunden. Weiterhin die Erbringung

von dazugehörigen Service- und

Beratungsdienstleistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Van der Graaf, Robin, Amstelveen /

Niederlande, *16.12.1957, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.04.2017 HRB 28116: Business

& Event Catering UG (haftungsbeschränkt),

Velbert, Poststraße 1,

42551 Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.03.2017. Geschäftsanschrift:

Poststraße 1, 42551

Velbert. Gegenstand: Die Führung

von Betriebskantinen, Catering,

Organisation und Durchführung

von Veranstaltungen. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Medrano Jimenez,

Jessica, Velbert, *07.11.1992, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.04.2017 HRA 24504: Kaspar Catering

GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Platz der Republik 5, 42107 Wuppertal.

(Der Betrieb eines Catering-Services,

insbesondere Event-Catering,

sowie der Betrieb von Kantinen und

gastronomischen Betrieben.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Platz der Republik 5, 42107

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer

sind befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Stange & Küpper Verwaltungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28096).

27.04.2017 HRB 28123: Solingen -

Sauerbreystr. 22 GmbH, Solingen,

Burger Landstraße 2 - 4, 42659 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.03.2017. Geschäftsanschrift:

Burger Landstraße 2 - 4, 42659 Solingen.

Gegenstand: der Erwerb, die

Projektentwicklung, die Erstellung

von Wohnungs- und Gewerbebauten,

die Vermarktung (eventuell

auch Bauträgertätigkeit) und die

Verwaltung des Grundbesitzes

Sauerbreystr. 22 in 42697 Solingen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Novakovic, Dragana,

Solingen, *14.04.1982; Spengler,

Wolf Nicolas, Solingen, *10.09.1981;

Yilmaz, Timur, Solingen, *12.11.1979,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.04.2017 HRB 28119: Hopmanns

Catering & LokSchuppen GmbH,

Haan, Ginsterweg 14, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.06.2016. Geschäftsanschrift:

Ginsterweg 14, 42781 Haan. Gegenstand:

der Betrieb gastronomicher

Einrichtungen bzw. die Erbringung

gastronomischer Dienstleistungen

sowie die Vermietungen o.ä. von

gastronomischem Bedarf. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

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mit Veranstaltungen, Live-Kon-

1 Unbenannt-2

Hopmann, Ingo, Erkrath, zerten und Live-Musik. Stammka-

10.12.12 14:47 schäfte abzuschließen.

*01.07.1965, einzelvertretungsberechtigt

pital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

27.04.2017 HRB 28121: Nero GmbH, Geschäftsführer oder durch einen

Wuppertal, Berliner Str. 206, 42277 Geschäftsführer gemeinsam mit

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Polat, Sadik, Wupanschrift:

vom 19.04.2017. Geschäftspertal,

*21.05.1994, einzelvertre-

Berliner Str. 206, 42277

Wuppertal. Gegenstand: Das Führen

tungsberechtigt mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

eines Gastronomiebetriebes im eigenen Namen oder als

Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.04.2017 HRB 28124: Aquaro

GmbH, Mettmann, Talstraße 166,

40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.01.2017

mit Änderung vom 31.03.2017.

Geschäftsanschrift: Talstraße 166,

40822 Mettmann. Gegenstand: Die

Herstellung und der Vertrieb von

Produkten aus dem Beauty Bereich,

insbesondere Wimpernverlängerung

aller Art. Gegenstand

des Unternehmens ist ferner die

Durchführung von Schulungen, die

Erbringung von Marketingdienstleistungen

sowie die Herstellung

von Möbeln und Einrichtungsgegenständen.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Aquaro, Lucio,

Mettmann, *21.02.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.03.2017 HRB 28066: Taxi Ads UG

(haftungsbeschränkt), Velbert, Heimstättenweg

34, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 16.02.2017.

Geschäftsanschrift: Heimstättenweg

34, 42551 Velbert. Gegenstand: Die

Entwicklung und Verarbeitung von

Werbung. Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Özkan, Mahmut,

Wuppertal, *01.07.1971, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsge-

27.04.2017 HRB 28122: KMG Finanzen

GmbH, Velbert, Hüserstraße 11, 42555

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

13.01.2017. Geschäftsanschrift: Hüserstraße

11, 42555 Velbert. Gegenstand:

Der An- und Verkauf von Immobilien,

die Vermittlung von Immobilien als

Makler, die Verwaltung von Immobilien

und Vermögensgegenständen .

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so ver-

tritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Klochenok, Oleg, Kiew / Ukraine,

*24.11.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.04.2017 HRB 28120: Bost Werkzeugmaschinen

GmbH, Remscheid,

Hindemithstraße 4, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.11.2013 Die Gesellschafterversammlung

vom 21.02.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2. (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Landshut (bisher Amtsgericht

Landshut HRB 9460) nach Remscheid

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hindemithstraße 4, 42857

Remscheid. Gegenstand: Die Herstellung,

der Umbau, die Mechanisierung,

die Reparatur, der Umbau,

die Wartung, der Verkehr und die

Verwertung von Werkzeugmaschienen.

Geschäfte, die einer besonderen

behördlichen Genehmigung

bedürfen, sind nicht Gegenstand

des Unternehmens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Arrizabalaga,

Carlos Arambarri, San Sebastian /

Spanien, *27.08.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Bestellt als

Geschäftsführer: Peschel, Michael,

Remscheid, *12.12.1972, einzelvertretungsberechtigt.

28.04.2017 HRB 28125: Mayer Vermögensverwaltungsgesellschaft

mbH,

Wuppertal, Hahnerberger Straße 32,

42349 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.03.2017. Geschäftsanschrift:

Hahnerberger Straße 32,

42349 Wuppertal. Gegenstand: die

Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 1.000.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

54 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht

unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kruft, Peter, Wuppertal,

*02.08.1949, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.05.2017 HRA 24506: Bauerpharm

Alexander Bauer e.K., Solingen, Kasernenstraße

15, 42651 Solingen.

(Gegenstand des Geschäfts ist das

Betreiben eines Großhandels für

verschreibungspfl ichtige/verschreibungsfreie

Arzneimittel, OTC-Produkte,

Medizinprodukte, Kosmetila,

Hilfsmittel, Verbandsstoffe, Impfstoffe,

apothekenübliche Produkte,

Nahrungsergänzungsmittel und

Wellnessprodukte). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Kasernenstraße

15, 42651 Solingen. Inhaber:

Bauer, Alexander, Solingen,

*24.07.1979.

02.05.2017 HRA 24507: Friedel-André

Kotte e.K., Wülfrath, Unterdüssel

27, 42489 Wülfrath. (An- und

Verkauf von Verpackungsmaschinen).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Unterdüssel 27, 42489 Wülfrath.

Inhaber: Kotte, Friedel-André,

Wülfrath, *16.02.1967.

02.05.2017 HRA 24505: Dirk Jansen

e.K. Beleuchtungstechnik, Solingen,

Birkendahl 9, 42699 Solingen.

(Gegenstand ist der Handel mit Beleuchtungstechnik

aller Art.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift:

Birkendahl 9, 42699 Solingen.

Inhaber: Jansen, Dirk, Solingen,

*15.12.1972.

02.05.2017 HRB 28127: TM Druckguss

GmbH, Solingen, Kottendorfer

Str. 22, 42697 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.09.2014 Die Gesellschafterversammlung

vom 13.02.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Meinerzhagen

(bisher Amtsgericht Iserlohn

HRB 8179) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Kottendorfer

Str. 22, 42697 Solingen. Gegenstand:

Herstellung und der Vertrieb

von Kokillen- und Druckgussteilen

aus Aluminium und Zink sowie von

Werkzeugen und die Bearbeitung

von Aluminium- und Zinkteilen sowie

der Handel mit Metallen aller

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:

Zeiger, Bernd, Bochum,

*07.03.1961. Bestellt als Geschäftsführer:

Hartkopf, Manfred, Solingen,

*01.04.1952, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.05.2017 VR 30838: Förderverein

Rappel-Kiste Erkrath e.V., Erkrath

(Stahlenhauser Straße 31, 40699

Erkrath). eingetragener Verein. Die

Satzung ist errichtet am 16.02.2017.

03.05.2017 HRA 24508: cc-construct

GmbH & Co. KG, Wuppertal, Hofaue

21, 42103 Wuppertal. (Zweck

der Gesellschaft ist Beratung und

Konzeption, Gestaltung und Umsetzung,

Werbung und Design, Programmierung,

Texterstellung, Textübersetzung

und Textverarbeitung,

3D-Modelling, Filmproduktion, Ausstellung

und Messebau.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Hofaue 21, 42103 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter sowie dessen

jeweilige Geschäftsführer sind

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: cc-construct

Verwaltungs-GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB

28126).

03.05.2017 HRB 28129: Adsor-

Tech GmbH, Erkrath, Mettmanner

Straße 25, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

15.05.2003, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

21.03.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

1.2 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Premnitz (bisher Amtsgericht

Potsdam HRB 17233 P) nach

Erkrath beschlossen. Geschäftsanschrift:

Mettmanner Straße 25,

40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Herstellung und der Vertrieb von

Adsorbentien und die Durchführung

der damit verbundenen Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Böhringer, Bertram, Wuppertal,

*18.08.1958; Schönfeld, Raik,

Hannover, *03.12.1966, jeweils mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Timmermann,

Jan, Potsdam, *27.01.1968.

04.05.2017 HRB 28130: Hopfgarten

G19 GmbH, Wuppertal, c/o Hopfgarten

Rechtsanwälte, Ohligsmühle

11, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.04.2017.

Geschäftsanschrift: c/o Hopfgarten

Rechtsanwälte, Ohligsmühle

11, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

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www.wolfertz.de • info@wolfertz.de

Die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die

Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

von Gahlen, Tanja,

Wuppertal, *16.05.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.05.2017 HRA 24510: Cronen Optik

Inh. Olaf Herrmann e.K., Wuppertal,

Hauptstraße 5, 42349 Wuppertal.

(Der Betrieb eines Augenoptikergeschäfts

sowie sämtliche damit

im Zusammenhang stehende Tätigkeiten.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 5,

42349 Wuppertal. Inhaber: Herrmann,

Olaf Helmut, Wermelskirchen,

*25.03.1964.

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Im Juni 2017

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

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Verlag und Anzeigenverwaltung:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Verantwortlich:

Katja Weinheimer

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Titel: Stadt land fluss

Eine Region zum erholen und entdecken

Porträt:

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Unter uns: erfolgreich bergisch

Für Sie unterwegs:

Island - Traumhafter Urlaub für Abenteurer

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Konzeption/Layout:

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder.

im Fokus: Das Handwerk

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