nullfuenfer_Anderlecht

1fsvmainz05

UEFA Europa League 2016/17

AUF DEN

GESCHMACK

GEKOMMEN

AUSGABE 5

20.10.2016 · 1,00 €

Heute zu Gast:

RSC Anderlecht

www.mainz05.de


18


Inhalt 3

Ausgabe 5, UEFA EUROPA LEAGUE 2016/17

42

10

36

Erfolgshungrig Die Tradition und die Vereinsgeschichte

verpflichten - der belgische Rekordmeister RSC

Anderlecht strebt in dieser Saison seinen 34. Meistertitel an.

10

Spiel- und reiselustig Die Nullfünfer freuen

sich auf die nächste Europa-League-Episode und den belgischen

Rekordmeister RSC Anderlecht.

42

Hungrig auf Pommes und Pralinen

Nach dem Heimspiel gegen Anderlecht ist vor dem Gastspiel

in Anderlecht. Wir werfen einen Blick nach Belgien, genauer

gesagt: nach Brüssel.

14

Abenteuerlustig Der 6000-Flugkilometer-Trip

nach Aserbaidschan war für alle Beteiligten eine besondere

Erfahrung.

14

18

Mutig statt müde 05-Kapitän Niko Bungert hat

sich mit seinen Mainzern auf internationaler Bühne einiges

vorgenommen und zeigt dabei neue Qualitäten.

Impressum

Herausgeber 1. FSV Mainz 05, Isaac-Fulda-Allee 5, 55124 Mainz, info@mainz05.de, www.mainz05.de Verantwortlich Tobias Sparwasser (Geschäftsführer Medien/PR)

Redaktion Silke Bannick, Daniel Haas, Lukas Schmidt, Kieran Brown Layout, Satz, Litho Mario Schick Weitere Autoren Andreas Böhm, Claus Höfling, Max Sprick, Matthias Schlenger

Fotos Torsten Zimmermann, René Vigneron, Stefan Sämmer, Daniel Haas, Lukas Schmidt, Hasan Bratic, Tobias Jeschke, Imago, DFL (Getty Images) Druck odd GmbH & Co. KG Print + Medien,

Otto-Meffert-Straße 5, 55543 Bad Kreuznach, info@odd.de, www.odd.de Anzeigen Marketingabteilung des 1. FSV Mainz 05, marketing@mainz05.de

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4

REIN INS EUROPÄISCHE

VERGNÜGEN

Diese elf Männer schreiben ein neues, großes Kapitel in

der Vereinsgeschichte des 1. FSV Mainz 05. Angeführt von

Capitano Niko Bungert bestreiten sie das erste Europa-League-

Gruppenspiel, ein 1:1 gegen AS Saint-Étienne. Die erste von

sechs Etappen, ein ordentlicher Start.


05-Momente Interview 5


6


05-Momente Inhalt 7

INTERNATIONAL!

Die 05-Fans wissen sehr wohl, dass es keine Selbstverständlichkeit darstellt,

dass die Mainzer europäisch mitkicken - auch wenn der „Internationale

Fußballsportverein“ zum dritten Mal seit 2011 die große Bühne betreten

hat. Während sich die 05er in der Europa League beweisen, verdient die

Choreo vor dem Spiel gegen St. Étienne einen Platz in der Königsklasse.


8

DREI PUNKTE AUS BAKU

Der Ausflug nach Baku, Aserbaidschan, hat sich gelohnt: Die Nullfünfer

gewinnen zum ersten Mal ein Auswärtsspiel in der Europa League, freuen

sich über das gedrehte Match gegen den FK Qäbälä. Drei Punkte für das

3:2 - da jubeln die Mainzer um Fabian Frei.


05-Momente Interview 9


Text: Paul Weber

Spiel- und Interview reiselustig 11


12

››FÜR DIE MEISTEN VON UNS SIND DIE VIELEN ENGLISCHEN

WOCHEN ETWAS VÖLLIG NEUES.‹‹

Martin Schmidt

eute hier, morgen dort und übermorgen

weiß man schon gar nicht mehr, wo dieses

Hotelbett steht, aus dem man eben aufgestanden

ist. Diese Drei-Hochzeiten-und-noch-kein-Reinfall-

Wochen sind für die meisten Nullfünfer eine neue,

aufregende Erfahrung. Ein Leben aus dem Koffer

sozusagen. Alle drei Tage eine neue Aufgabe,

eine neue Herausforderung, auch ein Spiel gegen

die eigene Müdigkeit und schwere Beine. Doch

genau das haben sie gewollt. Das volle Paket

und möglichst viele Auftritte auf der großen

Bühne Europa League. Davon hat Jhon Córdoba

allenfalls träumen können, als er im vergangenen

Jahr vom spanischen Erstligisten FC Granada nach

Rheinhessen gewechselt ist. In der Bundesliga

wollte sich der junge Stürmer beweisen, mit Mainz

eine ordentliche Rolle spielen und mal schauen,

was sonst noch so möglich ist. Und nun schießt der

junge Kolumbianer sogar Tore im zweitwichtigsten

Fußball-Wettbewerb des alten Kontinents. Und der

eine Treffer wiederum verhalf den Mainzern zum

ersten Auswärtssieg in der Europa League. Nach

dem 3:2 gegen den FK Qäbälä aus Aserbaidschan

dankte Córdoba Gott und der Welt und den

mitgereisten Mainzer Fans („Vor allem die haben

sich für die tolle Unterstützung die drei Punkte

verdient.“). Er strahlte und sagte: „Jetzt sind wir in

Europa endgültig angekommen. Wir haben gegen

St. Etienne eine Menge gelernt. Und gerade wegen

dieses Lerneffekts haben wir in Baku gewonnen.

Und jetzt wollen wir einfach weitersehen und

punkten.“

Auch Trainer Martin Schmidt ist davon überzeugt,

dass seine Jungs aus den ersten drei

englischen Wochen in Serie eine Menge gelernt

haben für die nächsten Powerwochen. „Das war

für fast jeden Spieler von uns was völlig Neues“,

sagt Martin Schmidt. Auch für ihn selbst sei das

Leben aus dem Koffer ungewohnt. „Nach dem

Spiel in Wolfsburg war mein Kühlschrank leer,

und ich musste erst einmal einkaufen gehen.

Vorher bin ich nicht dazu gekommen. Und meinen

Kulturbeutel habe ich in den drei Wochen erst gar

nicht ausgeräumt. Das hätte sich nicht gelohnt,

denn am Tag nach der Ankunft ging es ja oft schon

wieder ins Hotel.“ Selbst wenn die Partie vor der

eigenen Haustür stattfindet, wird in der gewohnten

Herberge am Volkspark genächtigt. Also nur fast

daheim.

Bei so vielen Spielen - sieben werden es

in den nächsten drei Wochen wieder sein -

schaut man nicht weiter als notwendig. „Es

bringt nichts, sich mit dem übernächsten Gegner

zu beschäftigen, weil man mit dem Kopf beim

nächsten Spiel ist“, sagt Schmidt. Das nächste

Spiel ist mit Blick auf die Europapokalhistorie

ein echter Knaller, der kommende Gegner eine

Gekommen,

getroffen,

gejubelt:

Jhon Córdoba.


Spiel- und reiselustig 13

Jubel, Trubel, Auswärtssieg:

die Nullfünfer in Baku.

richtig große Hausnummer. Der Royal Sporting

Club aus Anderlecht, seines Zeichens belgischer

Rekordmeister mit 33 Titeln, spielt zum 61. Mal in

einem europäischen Vereinswettbewerb mit. Allein

33 Mal - und davon können die Neureichen von

Manchester City oder Paris St. Germain, aber auch

so manch anderer Traditionsklub nur träumen - trat

das Team aus Brüssel in der Königsklasse an, verkaufte

sich mitunter mehr als teuer. Drei Mal holte

Anderlecht sogar einen europäischen Pott, zwei

Mal in den 70ern den Henkelpokal der Pokalsieger

und einmal den UEFA-Cup (1983). Vier Mal stand

Anderlecht zudem in einem europäischen Endspiel.

Alles schon ein Weilchen her, und trotzdem kann

man diese Erlebnisse den Belgiern nicht nehmen.

Die stehen schwarz auf weiß in einer beeindruckenden

Vereinschronik.

Dementsprechend wird das Heimspiel gegen

den RSC ein völlig anderes als das Gastspiel beim

vermeintlichen Außenseiter in der Gruppe, dem

aserbaidschanischen Vertreter FK Qäbälä. Der hat

sowohl den Mainzern als auch dem Anderlechter

Team das Leben schwer genug gemacht.

„Ohne Spektakel geht es nicht“, schmunzelte

05-Schweizer Fabian Frei nach dem Hin und Her

(1:0, 1:2, 3:2) in Baku, „wir wollten halt unseren

Fans etwas bieten.“ Und etwas ernsthafter: „Gut

ist, dass wir kühlen Kopf bewahrt haben nach

20 unterirdischen Minuten.“ Ja, man sei schon

ziemlich erleichtert gewesen, gab auch Keeper

Jonas Lössl zu. Es zeige aber auch, dass man sich

Maß genommen, abgezogen,

getroffen: Yoshinori Muto.

keine Auszeit nehmen darf. „Man muss immer voll

konzentriert bleiben - und das haben wir leider in

Baku nicht geschafft. Das müssen wir uns für die

nächsten Spiele vornehmen.“ Daniel Brosinski hat

aus den ersten 180 Minuten gelernt: „Auf europäischer

Ebene wird jeder Fehler eiskalt bestraft.“

Wie gesagt, sie haben nicht nur oft den Koffer

gepackt, sondern auch so manches erfahren in den

ersten Wochen bei ihrem lehrreichen Tanz auf drei

Hochzeiten. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

„Wir freuen uns einfach auf jeden Donnerstag,

wenn das Flutlicht angeht und Europa League

angesagt ist“, schwärmt Jhon Córdoba. Und dem

ist nichts mehr hinzuzufügen.


14

Ein kleines bisschen

ABENTEUER

6000 Flugkilometer in rund 48 Stunden: Unterstützt von

300 mitgereisten Fans feiern die Nullfünfer in Baku ihren ersten

Europa-League-Auswärtssieg. Eine Rückblende.

Text: Kieran Brown

in Erfolgserlebnis gegen die Reisestrapazen

hatte 05-Trainer Martin Schmidt im Vorfeld der

Partie in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku

gefordert. Mit dem 3:2-Auswärtssieg gegen FK

Qäbälä vor rund 6.500 Zuschauern in der Bakcell

Arena kamen seine Profis der Aufforderung nach

und feierten damit den ersten Sieg in einem

Spiel der Gruppenphase der UEFA Europa League.

Nüchtern betrachtet also ein gelungener Auftritt

in der Fremde. Die Begleiterscheinungen waren

jedoch keineswegs alltäglich. Denn nicht nur die

Reisestrapazen mit über 3000 Flugkilometern pro

Strecke fielen ins Gewicht, auch das Wetter am

Anreisetag hielt eine Überraschung für die 05er

bereit. Wer geplant hatte, ein Bad im angrenzenden

Kaspischen Meer zu nehmen, wurde nach

der Ankunft schnell eines Besseren belehrt. Denn

bereits wenige Stunden nach der Landung glich

die gesamte Innenstadt einem reißenden Bach

und brachte somit auch den Terminplan der Profis

gehörig ins Wanken.

War der Transfer ins Mannschaftshotel noch

unspektakulär verlaufen, wurde aus der Fahrt

zur offiziellen Pressekonferenz beziehungsweise

dem Abschlusstraining in der Arena ein echtes

Abenteuer. Infolge des Feierabendverkehrs

in Verbindung mit strömenden Regen schien das

Kanalisationssystem der Millionenstadt gänzlich

überfordert zu sein. Die Anfahrt ähnelte in Teilen

einem Ritt auf der Wildwasserbahn, der Verkehr

kam stellenweise gänzlich zum Erliegen, so dass

für die Fahrtstrecke von rund 12 Kilometern


Abenteuerlustig 15

Über den Wolken:

Yunus Malli und

Suat Serdar genießen

im Flugzeug die

Aussicht.

Spannender Ort im

Kaukasus: Baku

vereint Vergangenheit

und Moderne.

››DIE REISE WAR EINE RUNDUM GELUNGENE GESCHICHTE

FÜR UNS IN EINEM ÜBERAUS GASTFREUNDLICHEN LAND.‹‹

Rouven Schröder

fast 100 Minuten benötigt wurden. Ein Erlebnis,

das die Protagonisten der Pressekonferenz Yunus

Malli und Trainer Schmidt trotz des begleitenden

Hupkonzerts in der Metropole mit stoischer Ruhe

über sich ergehen ließen. Die Folgetermine verzögerten

sich im Anschluss dennoch dementsprechend.

Da der Wettergott bekanntlich unbestechlicher

Natur ist, machte die Delegation der 05er

das Beste aus den Umständen, absolvierte die

Pflichttermine auf unbekanntem Terrain professionell

und souverän, ohne sich negativ beeinflussen

zu lassen und fokussierte sich auf die Partie am


16

Ein historisches

Ergebnis, der erste

Europa-League-

Auswärtssieg der

Mainzer.

Folgetag. Nach dem stürmischen Empfang am Tag

vor der Partie präsentierte sich die Hauptstadt am

Spieltag dann allerdings von ihrer besseren Seite.

Am Morgen lachte die Sonne über Baku, erlaubte

den Profis einen Rundgang an der Uferpromenade,

bevor die Mannschaftsbesprechung sowie eine

letzte, durch den eigens mitgereisten Sterne-Koch

zubereitete, Stärkung kulinarischer Art vor der

wichtigen Partie am Abend folgte.

Während die 05-Profis aus touristischer

Sicht somit ein eher minimalistisches

Rahmenprogramm absolvieren konnten, nutzte

der Großteil der insgesamt rund 300 mitgereisten

Anhänger die Tage in Baku auch, um unter

anderem die Altstadt, immerhin seit dem Jahr

2000 auf der Liste des Weltkulturerbes, zu

besichtigen oder das ausschweifende Nachtleben

in vollen Zügen zu genießen. Diejenigen, die

die Anreise auf sich genommen hatten und

entweder im Mannschaftsflieger oder über einen

Zwischenstopp in der Türkei angereist waren,

bereuten die Strapazen jedenfalls auch abseits

des sportlichen Highlights nicht und tauchten in

eine völlig andere Welt ein. Der erste Höhepunkt

des Europa-Abenteuers der 05er. Davon konn-

UNTER DEM

STRICH

WAR DER

SIEG

ENTSCHEIDEND.

Rouven Schröder

te sich auch eine Delegation des Vereins um

Präsident Harald Strutz überzeugen, die am

Vormittag des Spieltags eine Stadtrundfahrt

unternahm. Nachdem die Anhänger sich am

Nachmittag in der Innenstadt auf das Spiel

ihrer 05er eingestimmt und die Sonnenstrahlen

genossen hatten, öffnete pünktlich zum Anpfiff

der Begegnung auch der Himmel wieder seine

Pforten über der Hauptstadt Aserbaidschans.

Auf dem Rasen entwickelte sich ein von

den 05ern bestimmter Euro-League-Fight, der

nach der Führung durch Yoshinori Muto vor der

Pause in Durchgang zwei eine unerwartete Wende

nahm. Die Gastgeber drehten die Partie und

gingen mit einer 2:1-Führung in die Schlussphase.

Erinnerungen an die glücklosen Auswärtsauftritte

bei Gaz Metan Medias im Jahr 2011 und bei

Asteras Tripolis wurden kurzeitig wach. Wäre da

nicht das glückliche Händchen von 05-Trainer

Schmidt gewesen, der mit den Einwechslungen

von Jhon Córdoba und Levin Öztunali die Wende

herbeiführte – es war wieder einmal der aus dieser

Saison bestens bekannte Abenteuerfußball unserer

05er mit allen Höhen und Tiefen. Beide Joker

trafen wenige Minuten nach ihren Einwechslungen

und ermöglichten den mitgereisten Fans im

Anschluss die ausgiebige Siegesfeier in der Arena.

Nicht nur das Team, sondern auch Trainer Schmidt

verließen rund 20 Minuten nach dem Abpfiff der

Begegnung noch einmal die Katakomben, um

sich für die Unterstützung zu bedanken. Ohne

weitere Überraschungen ging es danach weiter –

zunächst zum gemeinsamen Abendessen in einem

Steakhouse, von wo aus die Reise direkt zum

Flughafen führte, wo das Team von zahlreichen

wartenden Anhängern nochmals gefeiert wurde.


Abenteuerlustig 17

Die Mainzer Welle

in Baku.

Die lange Rückreise durch die Nacht fiel mit dem

Sieg im Rücken merklich leichter, als es wohl bei

einem Dämpfer der Fall gewesen wäre. Erste

Ermüdungserscheinungen auf Seiten der Anhänger

machten sich dennoch bemerkbar, nicht zuletzt

aufgrund der ausbleibenden, auf dem Hinflug

noch praktizierten, Polonaise. Nach der Landung

am frühen Morgen ging es weiter gen Heimat

Air Nullfünf

ist bereit zum

Einchecken.

und für die meisten der Mitreisenden wohl auf

direktem Weg ins Bett. Nicht so für die Profis, die

von ihrem Trainer in Vorbereitung auf die nur zwei

Tage später anstehende Partie beim VfL Wolfsburg

zu einer Regenerationseinheit gebeten wurden.

Es galt schließlich, die Reisestrapazen trotz des

Erfolgserlebnisses aus den Beinen zu bekommen.

Das Fazit von Sportdirektor Rouven Schröder fiel

unmittelbar nach der Rückkehr trotz der Müdigkeit

positiv aus: „Unter dem Strich war der Sieg entscheidend,

die Reise von unserem Teammanager

bestens vorbereitet und insofern eine rundum

gelungene Geschichte für uns in einem überaus

gastfreundlichen Land.“ Nach den ersten gut

6000 Flugkilometern der Europa-League-Saison

und rund zehn Flugstunden binnen weniger als 48

Stunden kann das Abenteuer Europa für die 05er

weitergehen, in Anderlecht, St. Étienne und im

Falle des Weiterkommens bestenfalls noch darüber

hinaus. Die Basis dafür haben die Profis in Baku

geschaffen.


18


Mutig statt Inhalt müde 19

MISTER

EUROPACUP


Nicht einfach nur kurz Hallo sagen“:

Der 05-Kapitän will mit seinen Mainzern

in der Europa League überwintern.

Text: Kieran Brown


Der Kapitän bei der Europa-

League-Pressekonferenz:

Niko Bungerts Meinung ist

bei den Medien gefragt.

it seinem Treffer im Europa-League-

Spiel gegen AS St. Étienne hat er sich in die

Geschichtsbücher des 1. FSV Mainz 05 eingetragen.

Niko Bungert erzielte in der 57. Minute

der Partie die 1:0-Führung. Nach 90 Minuten

stand unter dem Strich zwar nur ein 1:1-Remis

aufgrund des späten Ausgleichstreffers durch

Robert Beric. Das erste Tor der Vereinsgeschichte

in der Gruppenphase eines internationalen

Wettbewerbs war unserem Kapitän dennoch

nicht mehr zu nehmen. „Am Ende war es

leider nur ein fast perfekter Tag“, sagt der

Innenverteidiger rückblickend. „Beim Tor gingen

die Emotionen auf dem Platz aber absolut mit

mir durch. Ich denke das hat man gesehen.

Wer unsere Europa-Pokal-Historie mit den zwei

unglücklich verpassten Qualifikationen kennt,

kann sich vorstellen mit welcher Vorfreude wir

diesen Wettbewerb angegangen sind.“

Mit seinem Kopfball nach der Ecke von

Yunus Malli hat der Mann, der seit 2008

das Trikot des FSV in mittlerweile 150

Bundesliga-Spielen getragen hat, den nächsten

Schritt zu einer der prägenden Figuren

Als Niko Bungert im

Sommer 2008 vom Main

(Offenbach) an den

Rhein wechselte,

spielten die Mainzer in der

Zweiten Liga.

Doch danach ging es steil

bergauf und der gebürtige

Bochumer gestaltete die

besten Zeiten in der 05-

Historie mit - nach dem

Aufstieg 2009 schafften die

Mainzer dreimal den Sprung

in den Europapokal.

Bungerts Bilanz:

200 Pflichtspiele und

13 Tore für den FSV.

der Vereinsgeschichte gemacht. „In der

Sommerpause ist die Vorfreude auf die Euro

League bei jedem von uns Tag für Tag gestiegen.

Das hat man bereits nach dem Spiel

gegen Hertha BSC am letzten Spieltag der

vergangenen Saison gemerkt, nach dem die

direkte Qualifikation feststand.“ Spätestens

nach der Auslosung seien alle heiß gewesen

auf die Herausforderung. Als einer der wenigen

verbliebenen Spieler gehörte Bungert sowohl

beim Aus in der Qualifikationsphase gegen Gaz

Metan Medias im Jahr 2011 wie auch drei

Jahre später gegen Asteras Tripolis zum Kader

der 05er. „Der Frust war dementsprechend


Mutig statt müde 21

Emotionale Explosion:

Niko Bungert bejubelt

seinen Führungstreffer

gegen Saint-Étienne.

››BEIM TOR GINGEN DIE EMOTIONEN AUF DEM PLATZ ABSOLUT

MIT MIR DURCH. ICH DENKE DAS HAT MAN GESEHEN.‹‹

Niko Bungert

Tanz auf drei Hochzeiten

und so manche Hürde, die

sich vor Bungert und Co.

auftürmt.

groß, niemand im Verein wollte das Erlebte so

stehen lassen“, so Bungert.

Nach den ersten beiden Spieltagen in

der Europa League sei die Mannschaft angekommen

auf der internationalen Bühne. „Das

Gegentor gegen St. Étienne war ärgerlich aber

mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen

können wir nach dem 3:2-Sieg gegen Qäbälä

gut leben. Der Auftakt bietet eine optimale

Ausgangsposition, um am Ende auf einem

der ersten beiden Plätze landen zu können“,

zieht Bungert ein erstes Fazit der Euro-League-

Saison, die bestenfalls über den Winter hinaus

weitergehen soll. „Mit Siegen in den beiden

ausstehenden Heimspielen könnten wir bereits

einen Riesenschritt machen, auch wenn natürlich

noch ein weiter Weg vor uns liegt“, ist

der 05-Kapitän optimistisch. Für ihn steht fest:

„Wir wollen nicht einfach nur mal kurz ‚Hallo‘

sagen in Europa.“

Die weiteste Auswärtsfahrt haben die 05er

dabei bereits am zweiten Spieltag absolviert

und das Abenteuer Europa dabei im wahrsten

Sinne des Wortes erleben dürfen. Binnen weniger

als 48 Stunden saß die Mannschaft knapp

zehn Stunden im Flugzeug und absolvierte

unter strömenden Regen ein Abschlusstraining

der besonderen Art. Für touristische Eindrücke

blieb zwar wenig Zeit, dennoch stand dank des

Auswärtssieges unter dem Strich ein rundum

gelungener Ausflug in die aserbaidschanische

Hauptstadt Baku, in der der FK Qäbälä auf

internationaler Ebene seine Heimspiele austrägt:

„Die Partie gegen Qäbälä mit all ihren


22

Acht Jahre und

noch lange kein

Ende in Sicht:

Niko Bungert fühlt

sich in Mainz

pudelwohl.

Begleiterscheinungen war schon außergewöhnlich“,

resümiert Bungert. „Insbesondere die

Rückreise in einer Phase mit vielen englischen

Wochen war anstrengend. Mitten in der Nacht

mit schweren Beinen zurückzufliegen und dann

am Morgen nach maximal zwei Stunden Schlaf

im Flugzeug schon wieder zu trainieren, wird

man in der Form nicht mehr allzu häufig erleben.

Dennoch ist das eine wahnsinnig interessante

Erfahrung, in eine völlig andere Welt wie

die in Baku einzutauchen. Mit dem Sieg war es

letztlich eine rundum gelungene Geschichte.“

Eine Geschichte, die mit dem Punktgewinn beim

VfL Wolfsburg in der Bundesliga nur zwei Tage

später gekrönt werden konnte.

„Viele haben gezweifelt, ob wir den physischen

und psychischen Stress bewältigen können“,

verweist Bungert auf die Zweifler, die den

05ern die Dreifachbelastung vor Saisonbeginn

nicht zugetraut hatten. „Rückblickend kann

man nach den ersten Wochen sagen, dass es

wunderbar gelungen ist. Wir sind im DFB-Pokal

weitergekommen, sind in der Euro League

auf Kurs und haben in der Bundesliga unsere

Hausaufgaben gemacht. Das ist nicht selbstverständlich,

da muss man vor dem gesamten

Kader den Hut ziehen. Jeder hat sofort funktioniert

wenn er gebraucht wurde – eine extreme

Leistung. So wollen wir das auch im nächsten

Block auf den Platz bringen.“ Immerhin steht,

beginnend mit der Partie gegen Darmstadt 98

am vergangenen Sonntag und dem heute anstehenden

wegweisenden Gruppenspiel gegen den


Mutig statt müde 23

Wunschziel Überwintern:

Der 05-Kapitän würde gerne

auch 2017 in der Europa

League mitmischen.

RSC Anderlecht, der nächste Block mit sieben

Spielen binnen 22 Tagen auf dem Programm.

Und natürlich hofft auch der Kapitän in

dieser Phase auf seine Einsätze, nachdem er in

den ersten Wochen, auch verletzungsbedingt,

nur bedingt zum Zuge kam. Kein Problem

für den Routinier. „Für den Trainer und mich

war von vornherein klar, dass ich nicht jedes

Spiel machen werde. Ich nehme die Rolle in

der Form absolut an, aber auch ich werde auf

meine Einsätze kommen.“ Die Wertschätzung

des Kapitäns, der in wenigen Tagen seinen 30.

Geburtstag feiert, ist innerhalb des Vereins nach

mehr als acht Jahren im FSV-Trikot ohnehin

ungebrochen. „Meine Rolle hat sich über die

Jahre ganz von alleine entwickelt. Mit der Zeit

gehört man zu den Etablierten. Da ist man

gefordert, auf dem Platz laut zu sein und zu

organisieren. Das ist das Normalste was es gibt

im Fußball. Durch die Routine wird man aktiver

auf und neben dem Platz“, nimmt er die ihm

übertragene Verantwortung gerne an.

Insbesondere das Umfeld am Bruchweg

macht es ihm leicht, auch nach acht Jahren

noch mit Spaß bei der Sache zu sein. „Mainz

ist einfach ein Verein, bei dem man sich total

DER AUFTAKT

BIETET EINE

OPTIMALE

AUSGANGS­

POSITION, UM AM

ENDE AUF EINEM

DER ERSTEN

BEIDEN PLÄTZE

LANDEN ZU

KÖNNEN

Niko Bungert

wohl fühlen kann. Die Rahmenbedingungen

sind von A bis Z hervorragend. Es gibt hier

keine Eitelkeiten, niemand stellt sich in den

Vordergrund“, fasst der Innenverteidiger die

Vorzüge des FSV zusammen. Der Vertrag

Bungerts läuft noch bis 2019. Und auch wenn

der Innenverteidiger noch längst nicht ans

Karriereende denken mag, vorgesorgt hat er

bereits. Ein Fernstudium im Bereich Fußball-

Management hat er unlängst abgeschlossen.

„Sobald es die Zeit zulässt, würde ich auch

gerne den ersten Trainerschein machen“, möchte

er schon während seiner aktiven Zeit in

möglichst viele Bereiche hineinschnuppern, um

gewappnet zu sein für die Zeit nach der Profi-

Karriere. „Man sollte dem meiner Meinung nach

nicht unvorbereitet entgegensteuern.“ Zunächst

einmal ist das klare Ziel aber, noch einige

Jahre die Stiefel für die 05er zu schnüren.

Die Wünsche für diese Saison? Sie sind klar

definiert: „Mit einem einstelligen Tabellenplatz

und dem Europa-Pokal-Sieg könnte ich

mich anfreunden“, sagt Bungert mit einem

Augenzwinkern. Ob die Reise durch Europa

tatsächlich mit einem Titelgewinn gekrönt werden

kann - die kommenden Monate werden

Aufschluss geben. Einen Titel hat er sich mit

seinem historischen Treffer gegen St. Ètienne

aber ohnehin bereits gesichert – Niko Bungert,

unser Mister Europacup.


24

Stefan Bell


Inhalt 25


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NO TO RACISM

/ @

_official


Der Spielplan 27

GRUPPENPHASE

1. Spieltag

Anstoß Gruppe Heim Ausw. Ergebnis

DO, 15.09. 17:00 J QARABAG - LIBEREC 2:2

DO, 15.09. 19:00 A FEYENOORD - MANUNITED 1:0

A LUHANSK - FENERBAHCE 1:1

B APOEL - ASTANA 2:1

B YB BERN - PIRÄUS 0:1

C ANDERLECHT - QÄBÄLÄ 3:1

C MAINZ - ST. ETIENNE 1:1

D ALKMAAR - DUNDALK 1:1

D M. TEL AVIV - ZENIT 3:4

E VIKT. PILSEN - ROMA 1:1

E GIURGIU - AUSTRIA WIEN 2:3

F RAPID WIEN - KRC GENK 3:2

F SASSUOLO - BILBAO 3:0

DO, 15.09. 21:05 G S. LÜTTICH - VIGO 1:1

G PAN. ATHEN - AJAX 1:2

H SP. BRAGA - KAA GENT 1:1

H KONYASPOR - SCHACHTAR 0:1

I SALZBURG - FK KRASNODAR 0:1

I NIZZA - SCHALKE 0:1

J PAOK - FLORENZ 0:0

K INTER - H. BEER SHEVA 0:2

K SOUTHAMPTON - SP. PRAG 3:0

L VILLARREAL - FC ZÜRICH 2:1

L OSMANLISPOR - STEAUA 2:0

2. Spieltag

Anstoß Gruppe Heim Ausw. Ergebnis

DO, 29.09. 17:00 B ASTANA - YB BERN 0:0

C QÄBÄLÄ - MAINZ 2:3

DO, 29.09. 19:00 G AJAX - S. LÜTTICH 1:0

G VIGO - PAN. ATHEN 2:0

H SCHACHTAR - SP. BRAGA 2:0

H KAA GENT - KONYASPOR 2:0

I SCHALKE - SALZBURG 3:1

I FK KRASNODAR - NIZZA 5:2

J FLORENZ - QARABAG 5:1

J LIBEREC - PAOK 1:2

K SP. PRAG - INTER 3:1

K H. BEER SHEVA - SOUTHAMPTON 0:0

L STEAUA - VILLARREAL 1:1

L FC ZÜRICH - OSMANLISPOR 2:1

DO, 29.09. 21:05 A MANUNITED - LUHANSK 1:0

A FENERBAHCE - FEYENOORD 1:0

B PIRÄUS - APOEL 0:1

C ST. ETIENNE - ANDERLECHT 1:1

D ZENIT - ALKMAAR 5:0

D DUNDALK - M. TEL AVIV 1:0

E ROMA - GIURGIU 4:0

E AUSTRIA WIEN - VIKT. PILSEN 0:0

F BILBAO - RAPID WIEN 1:0

F KRC GENK - SASSUOLO 3:1

3. Spieltag

Anstoß Gruppe Heim Ausw. Ergebnis

DO, 20.10. 17:00 J QARABAG - PAOK :

DO, 20.10. 19:00 G S. LÜTTICH - PAN. ATHEN :

G VIGO - AJAX :

H SCHACHTAR - KAA GENT :

H KONYASPOR - SP. BRAGA :

I SALZBURG - NIZZA :

I FK KRASNODAR - SCHALKE :

J LIBEREC - FLORENZ :

K INTER - SOUTHAMPTON :

K H. BEER SHEVA - SP. PRAG :

L STEAUA - FC ZÜRICH :

L OSMANLISPOR - VILLARREAL :

DO, 20.10. 21:05 A MANUNITED - FENERBAHCE :

A FEYENOORD - LUHANSK :

B PIRÄUS - ASTANA :

B YB BERN - APOEL :

C ST. ETIENNE - QÄBÄLÄ :

C MAINZ - ANDERLECHT :

D ALKMAAR - M. TEL AVIV :

D DUNDALK - ZENIT :

E VIKT. PILSEN - GIURGIU :

E ROMA - AUSTRIA WIEN :

F KRC GENK - BILBAO :

F RAPID WIEN - SASSUOLO :

4. Spieltag

Anstoß Gruppe Heim Ausw. Ergebnis

DO, 03.11. 17:00 B ASTANA - PIRÄUS :

DO, 03.11. 19:00 A FENERBAHCE - MANUNITED :

A LUHANSK - FEYENOORD :

B APOEL - YB BERN :

C ANDERLECHT - MAINZ :

C QÄBÄLÄ - ST. ETIENNE :

D ZENIT - DUNDALK :

D M. TEL AVIV - ALKMAAR :

E AUSTRIA WIEN - ROMA :

E GIURGIU - VIKT. PILSEN :

F BILBAO - KRC GENK :

F SASSUOLO - RAPID WIEN :

DO, 03.11. 21:05 G AJAX - VIGO :

G PAN. ATHEN - S. LÜTTICH :

H SP. BRAGA - KONYASPOR :

H KAA GENT - SCHACHTAR :

I SCHALKE - FK KRASNODAR :

I NIZZA - SALZBURG :

J FLORENZ - LIBEREC :

J PAOK - QARABAG :

K SP. PRAG - H. BEER SHEVA :

K SOUTHAMPTON - INTER :

L VILLARREAL - OSMANLISPOR :

L FC ZÜRICH - STEAUA :

5. Spieltag

Anstoß Gruppe Heim Ausw. Ergebnis

DO, 24.11. 17:00 B ASTANA - APOEL :

C QÄBÄLÄ - ANDERLECHT :

D ZENIT - M. TEL AVIV :

DO, 24.11. 19:00 G AJAX - PAN. ATHEN :

G VIGO - S. LÜTTICH :

H SCHACHTAR - KONYASPOR :

H KAA GENT - SP. BRAGA :

I SCHALKE - NIZZA :

I FK KRASNODAR - SALZBURG :

J FLORENZ - PAOK :

J LIBEREC - QARABAG :

K SP. PRAG - SOUTHAMPTON :

K H. BEER SHEVA - INTER :

L STEAUA - OSMANLISPOR :

L FC ZÜRICH - VILLARREAL :

DO, 24.11. 21:05 A MANUNITED - FEYENOORD :

A FENERBAHCE - LUHANSK :

B PIRÄUS - YB BERN :

C ST. ETIENNE - MAINZ :

D DUNDALK - ALKMAAR :

E ROMA - VIKT. PILSEN :

E AUSTRIA WIEN - GIURGIU :

F BILBAO - SASSUOLO :

F KRC GENK - RAPID WIEN :

6. Spieltag

Anstoß Gruppe Heim Ausw. Ergebnis

DO, 08.12. 17:00 J PAOK - LIBEREC :

J QARABAG - FLORENZ :

DO, 08.12. 19:00 A FEYENOORD - FENERBAHCE :

A LUHANSK - MANUNITED :

B APOEL - PIRÄUS :

B YB BERN - ASTANA :

C ANDERLECHT - ST. ETIENNE :

C MAINZ - QÄBÄLÄ :

D ALKMAAR - ZENIT :

D M. TEL AVIV - DUNDALK :

E VIKT. PILSEN - AUSTRIA WIEN :

E GIURGIU - ROMA :

F RAPID WIEN - BILBAO :

F SASSUOLO - KRC GENK :

DO, 08.12. 21:05 G S. LÜTTICH - AJAX :

G PAN. ATHEN - VIGO :

H SP. BRAGA - SCHACHTAR :

H KONYASPOR - KAA GENT :

I SALZBURG - SCHALKE :

I NIZZA - FK KRASNODAR :

K INTER - SP. PRAG :

K SOUTHAMPTON - H. BEER SHEVA :

L VILLARREAL - STEAUA :

L OSMANLISPOR - FC ZÜRICH :


ADAM

SCHNELLSTER

FANARTIKEL

DER NULLFÜNFER.

Opel wünscht dem ganzen Team eine erfolgreiche

Saison 2016/17 und freut sich auf die große europäische

Fußballbühne. Und für die Fahrt zu den Heimspielen

in der OPEL ARENA gibt es den ADAM auch in den

passenden Vereinsfarben.

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A B

PRESSE PRESSE

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BUSINESSBEREICH

LOGEN

EINGANG

Stehplatz P, Q, R, S 13,50 € 11,50 € 10,50 €

Supportbereich K + O 20,00 € 18,00 € 14,00 €

Supportbereich L + N 21,00 € 19,00 € 15,00 €

Supportbereich M 22,00 € 20,00 € 16,00 €

Sitzplatz F 27,0 0 € 24,00 € 11,00 €

Sitzplatz G 29,00 € 26,00 € –

Lotto Rheinland-Pfalz-Tribüne

P Q R S

O

N

SUPPORTBEREICH GEGENGERADE

ROLLSTUHLFAHRER

M

L

K

F G H I J

GÄSTE

GÄSTE

ENTEGA-Tribüne

EINGANG GÄSTE

Sitzplatz K 37,0 0 € 33,00 € 19,00 €

Sitzplatz L + N 42,00 € 37,0 0 € 21,00 €

EINGANG

Süd-Tribüne

EINGANG

Sitzplatz M 45,00 € 40,00 € 23,00 €

Sitzplatz O 37,0 0 € 33,00 € 19,00 €

Sitzplatz A + E 39,00 € 37,0 0 € 31,00 €

Komfortplätze B + D 60,00 € – –

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• In unseren Fanshops direkt in der OPEL ARENA oder

in der Seppel-Glückert-Passage, Innenstadt

• Online auf www.mainz05.de

• Call-Center: 06131 / 37 55 0-0

• In allen Vorverkaufsstellen


30

DIE FAKTEN

– Qualifikationsspiele eingerechnet, ist das Spiel gegen Anderlecht der 13.

Auftritt der Nullfünfer im Europapokal. In den bisherigen 12 Spielen gab es

5 Siege, 5 Unentschieden und nur 2 Niederlagen.

– Gleiche Ausgangsbasis: Mainz und Anderlecht erbeuteten nach zwei

Spieltagen in der Gruppenphase 4 Punkte. Von den vier Teams qualifizieren

sich zwei für die Zwischenrunde. Aktuell hätten demnach Saint Étienne und

FK Qäbälä das Nachsehen.

– Bei den legendären Schalker Eurofightern stand in der Saison 96/97

sechs Mal die Null. Das gelang den Mainzern in dieser Spielzeit noch

nicht…

– Für Martin Schmidt und seine Mannen ist das Match gegen Anderlecht

das 11. Pflichtspiel der Saison, für den Gegner schon das 18., u.a. weil

vier Qualifikationsspiele für die Euro League-Gruppenphase nötig waren.

– Seine Sperre gilt nur für die Bundesliga: José Rodriguez darf in der Euro

League auflaufen.

– Die Europapokalerfahrung des RSC ist mit der der Mainzer nicht zu

vergleichen: Mit 33 nationalen Meistertiteln ist Anderlecht belgischer

Rekordmeister!

– Drei Europapokaltitel stehen in der Vitrine des RSC: 1983 gewann man

den UEFA-Cup, 1977 und 1979 den Pokal der Pokalsieger. Auf Seiten der

Nullfünfer war aus dem aktuellen Kader niemand damals bereits geboren.

– Bundesliga-Erfahrung beim RSC? Nur um Haaresbreite verpasste Rico

Weiler im Sommer 2016 als Trainer des 1. FC Nürnberg den Aufstieg, in

der Relegation scheiterte der Club an Eintracht Frankfurt.

– Aus „unserer“ Zweiten Liga wechselte Massimo Bruno im Sommer nach

Anderlecht. Er kommt somit, obwohl er Aufsteiger RB Leipzig verließ, in

den Genuss eines Auswärtsspiels in Mainz.

DIE TOP-

TORJÄGER

DIE TOP-

VORBEREITER

DIE TOP-SCORER

1 Jhon Cordoba (FSV)

1 Niko Bungert (FSV)

1 Levin Öztunali (FSV)

1 Yoshinori Muto (FSV)

1 Diego Capel (RSC)

2 Gaetan Bussmann (FSV)

1 Yunus Malli (FSV)

1 Fabian Frei (FSV)

1 Uros Spajic (RSC)

1 Nicolae Stanciu (RSC)

2 Gaetan Bussmann (FSV)

1 Yunus Malli (FSV)

1 Jhon Cordoba (FSV)

1 Levin Öztunali (FSV)

1 Yoshinori Muto (FSV)

TABELLE

Pl. Verein Sp. S U N Tore +/- Pkt.

1. RSC Anderlecht 2 1 1 0 4:2 2 4

2. 1. FSV Mainz 05 2 1 1 0 4:3 1 4

3. AS St. Etienne 2 0 2 0 2:2 0 2

4. FK Qäbälä 2 0 0 2 3:6 -3 0

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DIE LETZTEN FÜNF SPIELE

FSV

Werder Bremen (A) 3:2

Bayer Leverkusen (H) 2:3

EL: FK Qäbälä (A) 3:2

VfL Wolfsburg (A) 0:0

Darmstadt 98 (H) 2:1

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RSC

Pokal: Oud-Heverlee Leuven (H) 1:0

KVC Westerlo (H) 1:2

EL: AS Saint Etienne (A) 1:1

Standard Lüttich (A) 1:0

KSC Lokeren (H) 1:0

DIE NÄCHSTEN FÜNF SPIELE

FSV

EL: RSC Anderlecht (H) Do., 20.10.

FC Schalke 04 (A) So., 23.10.

Pokal: Greuther Fürth (A) Mi., 26.10.

FC Ingolstadt (H) Sa., 29.10.

EL: RSC Anderlecht (A) Do., 3.11.

RSC

EL: FSV Mainz 05 (A) Do., 20.10.

FC Brügge (A) So., 23.10.

KV Mechelen (H) Mi., 26.10.

Waasland-Beveren (A) So., 30.10.

EL: FSV Mainz 05 (H) Do., 3.11.

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32

KADER 1. FSV MAINZ 05

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Torwart

Abwehr

Jonas

Lössl

DK

01.02.1989

2016

2/0/0

1/0/0

Giulio

Donati

I

05.02.1990

2016

1/0/0

1/0/0

1 Gianluca 23 Jannik 33 Florian

Curci

Huth

Müller

2

Abwehr Torwart

I

12.07.1985

2015

0/0/0

0/0/0

Leon

Balogun

NGA

28.06.1988

2015

0/0/0

0/0/0

3

Torwart

Abwehr

D

15.04.1994

2007

0/0/0

0/0/0

Stefan 16

Bell

D

24.08.1991

2007

2/0/0

0/0/0

Torwart

Abwehr

D

13.11.1997

2013

0/0/0

0/0/0

46

Daniel 18

Brosinski

D

17.07.1988

2014

1/0/0

0/0/0

Abwehr

Gaetan 24

Bussmann

FR

02.02.1991

2015

2/0/2

0/0/0

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Abwehr

Abwehr

Niko

Bungert

26 Alexander 42

Hack

D

D

24.10.1986

2008

1/1/0

1/0/0

08.09.1993

2014

1/0/0

1/0/0

José

Rodriguez

E

16.12.1994

2016

1/0/0

0/0/0

5 Danny

Latza

D

07.12.1989

2015

0/0/0

0/0/0

6

Trainer

Co-Trainer

Torwarttrainer

Mittelfeld

Mittelfeld

Martin

Schmidt

Peter

Perchtold

Stephan

Kuhnert

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

CH

12.04.1967

2010

D

02.09.1984

2011

D

07.09.1960

1987

* heute gesperrt


Philipp

Klement

Fabian

Frei

D

09.09.1992

2014

0/0/0

0/0/0

CH

08.01.1989

2015

2/0/1

0/0/0

47

20

Jairo

Samperio

E

11.07.1993

2014

0/0/0

0/0/0

17

Levin

Öztunali

D

15.03.1996

2016

2/1/0

1/0/0

8 Yunus

Malli

D

24.02.1992

2011

2/0/1

0/0/0

10

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Jean-P.

Gbamin

F

25.09.1995

2016

1/0/0

0/0/0

25

Pablo

De Blasis

ARG

04.02.1988

2014

2/0/0

0/0/0

32

Gerrit

Holtmann

Christian

Clemens

Besar

Halimi

Suat

Serdar

Jhon

Cordoba

D

25.03.1995

2016

0/0/0

0/0/0

D

04.08.1991

2015

2/0/0

0/0/0

KOS

12.12.1994

2016

0/0/0

0/0/0

D

11.04.1997

2008

2/0/0

0/0/0

COL

11.05.1993

2015

2/1/0

0/0/0

38

27 30 45

15

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Karim

Onisiwo

A

17.03.1992

2016

0/0/0

0/0/0

21

Emil

Berggreen

Yoshinori

Muto

DK

10.05.1993

2016

0/0/0

0/0/0

J

15.07.1992

2015

2/1/0

0/0/0

11

9

André

Ramalho

BRA

16.02.1992

2016

0/0/0

0/0/0

22

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Mittelfeld

Mittelfeld

Axel

Busenkell

D

26.11.1971

2000

Mittelfeld

Athletik- und

Rehatrainer

Jonas

Grünewald

D

08.05.1984

2009

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Mittelfeld

Angriff

Athletiktrainer

Sören

Hartung

D

22.11.1983

2008

Assistenztr. Analyse

Unser Kader 33

Mittelfeld

Mittelfeld

Angriff

Mittelfeld

Angriff

Angriff

Angriff Mittelfeld


34

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

B

06.02.1994

2012

2/0/0

0/0/0

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Olivier

Deschacht

B

16.02.1981

2001

0/0/0

0/0/0

3

SEN

11.11.1989

2015

2/0/0

0/0/0

Dennis

Appiah

F

09.06.1992

2016

0/0/0

0/0/0

12

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Bram

Nuytinck

NL

04.05.1990

2012

2/0/0

1/0/0

14

34

Abwehr Torwart

Abwehr

Abwehr

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

B

27.08.1999

2014

0/0/0

0/0/0

Ivan

Obradovic

Wout

Faes

SRB

25.07.1988

2015

0/0/0

0/0/0

B

03.04.1998

2012

0/0/0

0/0/0

37 40

Abwehr

Abwehr

Frank

Boeckx

B

27.09.1986

2015

0/0/0

0/0/0

23

Torwart

Davy

Roef

1

Torwart

Torwart

Mike

Svilar

45

Serigne

Kara Mbodji

4

Abwehr

GHA

16.01.1998

2016

0/0/0

0/0/0

KADER RSC ANDERLECHT

Abwehr

Emmanuel

Sowah Adjei

41

Uros

Spajic

SRB

13.02.1993

2016

2/0/1

1/0/0

5

Abwehr

Trainer

CH

13.09.1973

2016

CH

10.07.1973

2016

ARG

13.05.1981

2016

NL

11.12.1968

2012

CH

02.07.1964

2016

Co-Trainer

Torwarttrainer

Torwarttrainer

David

Sesa

Nicolas

Frutos

Max

de Jong

IRL

15.06.1996

2013

0/0/0

0/0/0

Liam

Bossin

50

René

Weiler

Co-Trainer

Thomas

Binggeli


Unser Gast 35

Mittelfeld

Andy

Najar

Mittelfeld

Mittelfeld

7 Stéphane 8 Massimo

Badji

Bruno

10

Mittelfeld

Alexandru 11

Chipciu

Mittelfeld

Diego

Capel

17

Mittelfeld

Frank 18

Acheampong

HON

16.03.1993

2013

1/0/0

0/0/0

SEN

18.01.1990

2016

1/0/0

0/0/0

B

17.09.1993

2016

0/0/0

0/0/0

R

18.05.1989

2016

2/0/0

0/0/0

E

16.02.1988

2016

2/1/0

0/0/0

GHA

16.10.1993

2013

2/0/1

0/0/0

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Mittelfeld

Idrissa

Doumbia

Mittelfeld

Mittelfeld

22 Federico 29 Youri 31

Vico

Tielemans

Mittelfeld

Leander 32

Dendoncker

Mittelfeld

Andy

Kawaya

47

Mittelfeld

Nicolae

Stanciu

73

CIV

14.04.1998

2016

0/0/0

0/0/0

E

04.07.1994

2016

0/0/0

0/0/0

B

07.05.1997

2002

2/1/0

0/0/0

B

15.04.1995

2009

2/0/0

0/0/0

B

23.08.1996

2016

0/0/0

0/0/0

R

07.05.1993

2016

2/0/1

0/0/0

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Mittelfeld

Soufiane

Hanni

94

Angriff

Hamdi

Harbaoui

Angriff

9 Oswal

Alvarez

19

Angriff

Jorn

Vancamp

49

Angriff

Nathan

Kabasele

77

Angriff

Lukasz 91

Teodorczyk

ALG

19.12.1990

2016

2/0/0

0/0/0

TUN

05.01.1985

2016

2/0/0

0/0/0

COL

11.06.1995

2012

0/0/0

0/0/0

B

28.10.1998

2014

0/0/0

0/0/0

B

14.01.1994

2016

0/0/0

0/0/0

PL

03.06.1991

2016

2/1/0

1/0/0

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Streben in dieser Spielzeit

den 34. belgischen

Meistertitel des RSC an: die

Veilchen aus Anderlecht.


RSC ANDERLECHT

DAS ABENTEUER

In den vergangenen beiden Jahren ist der RSC Anderlecht ohne nationalen Titel geblieben. Trainer René Weiler soll

die Dürre beenden. Der 43-jährige Schweizer glaubt: Der Wechsel aus Nürnberg war für seine Karriere der richtige Schritt.

Ein Wagnis ist er ebenso. Doch das ist für Weiler nichts Neues.

Text: Andreas Böhm

n den 108 Jahren seit seiner Gründung hat

der Royal Sporting Club aus dem Brüsseler Vorort

Anderlecht durchaus Spieler hervorgebracht, die

über die belgischen Landesgrenzen hinaus Ruhm,

Ehre und ein ordentliches Salär erspielt haben.

Jan Koller zum Beispiel, Torjäger und bei Borussia

Dortmund aushilfsweise auch mal als Torsteher

fungierender Kahlkopf. Vincent Kompany, von

2006 bis 2008 in Diensten des Hamburger SV

und seitdem bei Manchester City unter Vertrag.

Bart Goor, hierzulande einst bei Hertha BSC am

Ball. Oder Romelu Lukaku, 23-jähriges Ass des

FC Everton. Sie alle jedoch werden kaum an den

Status heranreichen, der Joseph Mermans zuteilwird.

Zwischen 1942 und 1957 erzielte der 1996

verstorbene Stürmer in 384 Partien 339 Treffer.

Die Fans verehren ihn noch heute.

So weit wie zu Zeiten Mermans muss man nicht

zurückgehen, um auf erfolgreiche Tage des RSC

Anderlecht zu blicken. Den letzten seiner 33 nationalen

Meistertitel erspielte der Rekordchampion

in der Saison 2013/14, den letzten der neun

nationalen Pokalerfolge 2007/08. Auf kontinentalem

Parkett gelang 1982/83 der Gewinn des

Uefa-Cups. Den Europacup der Pokalsieger holte

der RSC zweimal, 1976 und 1978.

Der Marktwert des aktuellen Kaders beträgt

71,35 Millionen Euro, zwölf A-Nationalspieler

hat Trainer René Weiler unter seinen Fittichen.


Unser Gast 37

Vom Club aus

Nürnberg zum Royal

Sporting Club: Trainer

René Weiler gibt in

Anderlecht Takt und

Richtung vor.

››IN ERSTER LINIE WILL ICH, DASS SICH DIE MANNSCHAFT GUT

PRÄSENTIERT UND DIE FANS SICH MIT IHR IDENTIFIZIEREN.‹‹

René Weiler

Nachdem er mit dem 1. FC Nürnberg in der

Aufstiegsrelegation zur Bundesliga an Eintracht

Frankfurt gescheitert war, wechselte er am 20.

Juni für eine Ablöse von 800.000 Euro zum

RSC. Das erste Ziel hat der Schweizer verpasst,

er scheiterte mit den Seinen in der Qualifikation

zur Champions League am FK Rostov (2:2, 0:2),

der nun mit den Münchner Bayern, PSV Eindhoven

und Atlético Madrid eine Vorrundengruppe bildet.

Umso mehr rückt die Meisterschaft in den Fokus.

Nach neun Spieltagen belegte der „Vize“ der

Vorsaison mit 18 Punkten Platz zwei hinter dem

SV Zulte Waregem. „In den letzten beiden Jahren

ist man hier nicht Meister geworden, deswegen ist

es sicher ein Ziel, wieder um den Titel mitzuspielen“,

sagte Weiler vor dem Saisonstart in einem

Bild-Interview, „aber in erster Linie will ich, dass

sich die Mannschaft gut präsentiert und die Fans

sich mit ihr identifizieren.“ Teile der Nürnberger

Anhängerschaft waren über Weilers Abgang enttäuscht.

Er kann das nachvollziehen. Doch sei das

„Trainerbusiness viel komplexer und härter, als

viele Außenstehende glauben“ wollten. Oftmals

entscheide ja der Verein, wie es weitergehe,

nur manchmal habe man auch als Trainer die

Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Seiner

Frau und ihm habe es in Nürnberg ausgesprochen

gut gefallen, nur: Die Offerte aus Anderlecht habe

ihn „einfach sehr gereizt“. Weiler hatte das Gefühl:

„Für meine Karriere ist das ein Schritt nach vorne.“

Die Neue Zürcher Zeitung erkennt in

Weilers Entscheid ein wiederkehrendes Muster.

Schon immer habe den heute 43-Jährigen das

Unbekannte angezogen. Als Weiler ein gefragtes

Talent im Schweizer Fußball gewesen sei, in der

ersten Hälfte der 1990er-Jahre, da waren die

Grasshopper Zürich die erste Adresse im Alpenstaat.

Doch Weiler, der mit Technik gesegnete „Künstler“,

habe dem Werben aus Zürich getrotzt und das

(obendrein finanziell schlechtere) Angebot von

Servette Genf angenommen. Das Abenteuer habe

sein Interesse gekitzelt, begründete Weiler später.

Gepflegte Fußballkultur, eine neue Umgebung,

eine fremde Sprache.

Belgiens oberste Spielklasse mag nicht über

riesiges Renommee verfügen, doch die Aura

Anderlechts leuchtet über die Grenzen hinaus.

Titelambitionen, europäische Auftritte – für Weiler

öffnen sich die Pforten zu einer neuen Welt. Bei

seinen Stationen in Schaffhausen, Aarau oder

Nürnberg waren die Mittel begrenzt. Stets zog

Weiler vorzeitig von dannen, als er das Potenzial

ausgeschöpft wähnte. Auch das ist ein Muster.

Weiler blieb sich treu. Und stürzte sich in eine

neue Robinsonade.

Apropos, eine Episode aus der RSC-Historie

ist fürwahr abenteuerlich. 1997 gaben die

damals Verantwortlichen des Klubs zu, vor dem

Halbfinal-Rückspiel des Uefa-Cups 1984 (!) den

Unparteiischen mit 27.000 Pfund bestochen zu

haben. Das Hinspiel hatte Nottingham Forest

2:0 gewonnen, im zweiten Duell siegte der RSC

3:0 …


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Unser Gast 39

DIE FAKTEN RSC ANDERLECHT

DIE TRIKOTS

DER VEREIN

Royal Sporting Club Anderlecht

Theo Verbeecklaan 2

1070 Brüssel

Tel.: +32 (0)2/529.40.60

Fax: +32 (0)2/520.07.40

Präsident: Roger Vanden Stock

Gegründet: 27. Mai 1908

Vereinsfarben: violett-weiß

Facebook-Likes: 998.844

Internet: rsca.be

Home

DAS STADION

Away

DIE HISTORIE

33 Teilnahmen Europapokal der Landesmeister/

Champions League

19 Teilnahmen UEFA-Cup/Europa League

7 Teilnahmen Europapokal der Pokalsieger

Constant-Vanden-Stock-Stadion

26.361 Plätze (international: 21.619)

DER TRAINER

René Weiler

(* 13. September 1973 in

Winterthur, Schweiz) seit Juli

2016 beim RSC

DIE ERFOLGE

Europapokalsieger der Pokalsieger 1976, 1978

UEFA-Pokal-Sieger 1983

UEFA-Supercup-Sieger 1976, 1978

Europapokalfinalist 1970 (Messestädte-Pokal),

1977 (Pokalsieger), 1984 (UEFA-Cup), 1990

(Pokalsieger)

33x belgischer Meister

9x belgischer Pokalsieger

12x belgischer Supercupsieger

1x belgischer Ligapokalsieger

DER KAPITÄN

Sofiane Hanni

(* 29. Dezember 1990

in Ivry-sur-Seine) kam im Sommer

2016 von KV Mechelen

vorherige Stationen:

1. FC Nürnberg, FC Aarau,

FC Schaffhausen, Grasshopper-Club

Zürich U16, FC St. Gallen II


40

DYNAMISCHES DUO

DER EDELFUMMLER

UND DER CAPITANO

Nicolae Stanciu gilt als Wunderknabe des rumänischen Fußballs. Kurz vor dem Ende der Transferperiode kam er aus

Bukarest nach Anderlecht. Ein Wechsel mit Nebengeräuschen. Auch Kapitän Sofiane Hanni band sich in der Vorsaison

noch für einen anderen Verein die Kickschuhe. Dort wurde er zu Belgiens „Fußballer des Jahres“.

Text: Andreas Böhm

Ballkünstler aus

Bukarest: Der rumänische

Nationalspieler

Nicolai Stanciu ist der

Rekordtransfer des

RSC Anderlecht.

ach 20 Jahren Absenz soll die rumänische

Nationalelf endlich wieder an einer Fußball-

Weltmeisterschaft teilhaben. Der eine Protagonist,

der dies schaffen soll, ist Trainer Christoph Daum.

Der andere sein Wunderknabe, Nicolae Stanciu. In

einem Video bei Youtube unter der Headline „Der

kleine Maestro“ sind Schmankerl des 23 Jahre

Sommertransferperiode für 9,8 Millionen Ablöse

aber in Anderlecht. Eine Notlösung? Man könne

ihm glauben, dass er „wirklich sehr gerne zu

diesem Verein wollte“, versichert Stanciu. „In

dieser Mannschaft stehen viele talentierte Spieler,

da kann man selbst nur besser werden.“

Mit 15 debütierte er in der zweiten rumänischen

Liga für Unirea Alba Iulia. Zwei Jahre später

feierte er mit Unirea sein Profidebüt in der Ersten

Liga gegen Steaua Bukarest, wo er 2013 anheualten

und 1,68 Meter kleinen Edelfummlers zu

begutachten, Soli, Hackentricks, Tunnel, Freistöße,

Tore mit links, rechts – und sogar mit dem Kopf.

Wer die Bewegungsabläufe und die Ballführung

Stancius betrachtet, mag Parallelen zu einem

gewissen Lionel Messi erkennen. Nur, der spielt

seit seinem 14. Lebensjahr für den FC Barcelona,

einen der größten Klubs auf Gottes Erden – Stanciu

wurde zwar von Vereinen wie dem FC Chelsea

beobachtet, landete kurz vor dem Ende der


Unser Gast 41

Mittelfeldmotor aus

Mechelen: Soufiane

Hanni schnürt seit diesem

Sommer für den RSC die

Fußballstiefel und trägt

die Kapitänsbinde der

Veilchen.

erte, nach einer zweijährigen Zwischenstation beim

FC Vaslui. Sein aktueller Teamkollege Alexandru

Chipciu habe maßgeblich dazu beigetragen, dass

er nun für den RSC spiele. „Alex ist sehr wichtig

für mich, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb

des Platzes“, sagte Stanciu der Internet-Plattform

Anderlecht Online, „er sagte mir von Beginn an,

dass Anderlecht die richtige Wahl für mich sei. Ich

habe darauf vertraut, denn wir sind Freunde.“

Einen schier brüderlichen Beistand konnte

Stanciu bei seinem Wechsel gut gebrauchen, der

Transfer sorgte für Ärger im Lager der rumänischen

Nationalauswahl, vor allem bei Christoph Daum.

Vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel gegen

Montenegro reiste Stanciu aus dem Trainingslager

nach Anderlecht, um einen Medizincheck zu absolvieren

und den Vertrag zu unterzeichnen. Daum billigte

dies, er mochte Stanciu den Wechsel nicht vermasseln,

musste sich vor rumänischen Journalisten

aber rechtfertigen. „Ich tat es, um Stanciu zu

helfen“, sagte Daum, „nicht für Anderlecht oder

jemand anderen“. Daum war fuchsig. Zu allem

Überfluss verschoss Stanciu gegen Montenegro

beim Stand von 1:1 in der sechsten Minute der

Nachspielzeit einen Elfmeter. Daum ließ Nachsicht

walten: „Er hätte der Held sein können, aber wir

sollten ihm keine Vorwürfe machen. Shit happens.“

IN DIESER

MANNSCHAFT

STEHEN VIELE

TALENTIERTE

SPIELER, DA KANN

MAN SELBST

NUR BESSER

WERDEN.

Nicolae Stanciu

Vier Partien hat Stanciu vor der

Länderspielpause für den RSC in der Jupiler Pro

League bestritten, ein Tor vorbereitet. In der

Europa League assistierte er bei einem Treffer

gegen Qäbälä (3:1). Gegen Saint-Etienne (1:1)

wurde er nach 82 Minuten ausgetauscht. Nach

jener Partie erklärte der algerische RSC-Kapitän

Sofiane Hanni, eine „riesengroße Enttäuschung“

verarbeiten zu müssen. Und er forderte etwas

martialisch: „Wir müssen echte Killer werden. Wir

haben in dieser Saison schon oft gesehen, dass

wir ein Spiel entscheiden müssen, wenn wir die

Chance dazu erhalten. Wir müssen vor dem Tor

einfach resoluter werden.“ Hanni schlussfolgerte,

das Remis werfe „einen schlechten Schatten“ auf

das Spiel des RSC. Seine eigene Statistik im belgischen

Oberhaus kann sich sehen lassen, bei neun

Einsätzen in dieser Runde (die Heimpartie gegen

den KSC Lokeren am Sonntag nicht eingerechnet)

erzielte er drei Tore und ebnete dreien den Weg.

Zuletzt plagten ihn Adduktorenprobleme.

Wie Stanciu, so kam auch der 25 Jahre alte

Hanni erst vor dieser Spielzeit nach Anderlecht. Die

Ablöse betrug 2,2 Millionen Euro. Davor hatte der

algerische Nationalspieler zwei Runden für den KV

Mechelen bestritten. Dort war er in der Spielzeit

2015/16 von großer Bedeutung, er verhalf dem

Verein mit 17 Toren und sieben Vorlagen maßgeblich

zum Klassenverbleib. Hierfür wählten ihn seine

Profikollegen zu Belgiens „Fußballer des Jahres“.

Erstmals wurde mit Hanni ein Profi gekürt, der

nicht für eines der Spitzenteams auflief, sondern

aus der Play-off 2 kam. Und eines ist für Hanni

ebenso sonnenklar wie für Stanciu: „Anderlecht

ist für meine Karriere die richtige Entscheidung.“


42

AUSWÄRTSFAHRT NACH ANDERLECHT

POMMES ROT-WEISS

Vor dem Auswärtsspiel beim

RSC Anderlecht bietet sich ein Ausflug

in Brüssels Zentrum an, mit Fritten,

Waffeln und so mancher

Sehenswürdigkeit.

s ist durchaus okay, nicht gleich zu wissen,

dass Anderlecht ein Stadtteil Brüssels ist.

Genauso durchaus okay: Ein, zwei Urlaubstage

an die Auswärtsfahrt dranzuhängen, um Brüssel

zu erkunden. Und zu denken, dass man schonmal

Pommes gegessen hat. Nicht okay ist es,

nach Brüssel zu kommen und nicht sofort die

Maison Antoine auf dem Place Jourdan anzusteuern.

Um dort zu erleben, wie die besten Pommes

der Welt schmecken. Ja, die Maison Antoine, die

zwar „Haus“ heißt, aber natürlich eine Bude ist,

steht in wirklich jedem Reiseführer und Reiseblog.

Aber sie steht da zu Recht. Die Pommes

sind sehr braun, man darf sich mit ihnen in die

unheimlich guten umliegenden Kneipen setzen.

Und dann ist man auch schon mittendrin im

Brüsseler Leben, das nicht nur aus der EU-Blase

besteht.

Aber der Reihe nach. Man kommt mit dem

Auto innerhalb von vier Stunden von Mainz nach

Brüssel, 20 Minuten schneller geht’s mit dem

Zug. Wer fliegt, ist in einer Stunde von Frankfurt

aus in der belgischen Hauptstadt, muss für einen

spontanen Entschluss aber tief in die Tasche

greifen (eine Woche vor dem Spieltag kosten

Hin- und Rückflug 350 Euro).

Angekommen in Brüssel kann man sich

das berühmte Atomium angucken, muss aber

wissen, dass es etwas außerhalb liegt und nicht

so wirklich spektakulär ist. Die Zeit sollte man

lieber im Zentrum nutzen. Die erste wichtige

Entscheidung, die man treffen muss, ist ob man

zuerst belgische Waffeln oder Pommes probiert,

oder andersrum. Die zweite (und dritte und

vierte) Entscheidung dreht sich um’s Bier. Belgien

hat jede Menge leckere Bier-Sorten, von

denen man wenigstens zwei probieren sollte.

Dann sollte man recht schnell den Grand Place

ansteuern, der mit seinem gotischen Rathaus

und seiner geschlossenen Fassadenfront zu

Ein Paradies für

Schleckermäulchen:

In Brüssel gibt es fast

an jeder Ecke eine

Chocolaterie.


Unser nächster Gegner 43

den schönsten Plätzen des Kontinents zählt.

Fußläufig pinkelt Manneken Pis in einen Springbrunnen.

Die 61 Zentimeter hohe Brunnenfigur

ist eines der Wahrzeichen Belgiens. Wer sich

dann die EU-Institutionen anschauen möchte,

tut das am besten in Gruppenführungen, die

die EU-Kommission, das Parlament und der Rat

der EU anbieten. Direkt davor liegt der Place du

Luxembourg, an dem jede Menge Bars und Restaurants

sind. Hier gehen viele der Politiker und

Lobbyisten aus.

Brüssel hat den schlechten Ruf, der Ort zu

sein, an den die EU-Länder Politiker schicken,

die sie zu Hause nicht mehr brauchen. Einer

der größten Philosophen unserer Zeit, Franz

Beckenbauer, hat mal gesagt, Brüssel sei „der

größte Nietenverein der Welt“. Weil dort nur

Versager säßen, „alles gescheiterte Existenzen“.

Über die Brüsseler EU-Institutionen und

deren Mitglieder kann man denken, was man

will. Über Brüssel an sich gibt es keine zwei

Meinungen. Zentrum und Altstadt sind mehr

als sehenswert. Da die Hauptstadt Belgiens und

Europas nicht allzu groß ist, kann man vieles

innerhalb eines Tages per Fuß erkunden.

Hier ist ein Abstecher

für jeden Pommes-

Freund ein absolutes

Muss: die Kult-Friterie

Maison Antoine.

Dann fährt man am besten mit der Metro

aus dem Zentrum nach Anderlecht, das als etwas

zwielichtige Vorstadt gilt, in der man sich

eher keine Bleibe sucht. Die Station „Saint-Guidon“

ist die, die dem Constant Vanden Stock

Stadion am nächsten liegt. Man erreicht sie von

Brüssel aus in etwa 15 Minuten per Bahn. Diese

Anreise lohnt sich übrigens: Rund um das Stadion

gibt es kaum Parkplätze.


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SCHARFE FLANKE

von Claus Höfling

DIE NÄCHSTEN TERMINE

20

• Europa League: 05 - RSC Anderlecht (21.05, Opel Arena)

21

22

• U19-Bundesliga: VfB Stuttgart - 05 (13.00)

• U17-Bundesliga: Stuttgarter Kickers - 05 (14.00)

• U15-Regionalliga: 05 - FC Homburg/Saar (14.30)

Haben Sie vor dem Spiel heute gegen Anderlecht im Stau

gestanden? Vielleicht lag das hohe Verkehrsaufkommen an der

Anreise der Unparteiischen. „Die Schiedsrichter kommen ja mittlerweile

fast mit dem Omnibus – so viele sind inzwischen im Stadion“,

analysierte Christian Heidel beim Schalke-Gastspiel in Nizza.

Beim folgenden Heimspiel gegen Salzburg stand ein Sechstel der

Schiedsrichtertruppe wieder im Blickfeld: Ausgerechnet der Torrichter,

der nur schauen sollte, ob der Ball drin ist, sah nicht, dass ein Ball

drin ist. Doch den Mann hinter der Grundlinie traf keine Schuld – es

sind einfach immer noch nicht genug Fachkräfte im Schiedsrichter-

Team. Problem erkannt, Problem gebannt: Die mutmaßliche

Entwicklung in nächster Zeit…

Januar 2017: Zum Jahreswechsel tritt endlich die notwendige

Besetzungsänderung in Kraft: Hinter den Torrichter kommt noch

ein Torrichterassistent, der mit einer grünen Flagge anzeigt, ob der

Torrichter richtig liegt.

Februar 2017: Zum Beginn der KO-Runde wird endlich der

Mangel ausgemerzt, dass auf einer Längsseite der Assistent nur die

Hälfte bearbeiten kann – es kommen für die fehlenden Hälften noch

zwei hinzu.

Juli 2017: In der Sommerpause werden die neuen

Eckfahnenschiedsrichter ausgebildet. Sie müssen vor dem Spiel überprüfen,

ob die Ecken die vorgeschriebenen 90 Grad haben.

Dezember 2017: Spät, aber nicht zu spät, bekommt

das Schiedsrichterwesen endlich den notwendigen Schiedsrichter-

Accessoire-Assistent. Er läuft neben dem Hauptschiedsrichter her und

trägt Sprechfunkgerät, Uhr, Freistoßspray, Gelbe und Rote Karten

sowie eine Liste der insgesamt eingeteilten Schiedsrichter des Spiels,

damit er sich nicht die ganzen Namen merken muss.

Januar 2018: Für die WM 2018 wird der Bau eines weiteren

Stadions begonnen: Für die Schiedsrichterbesprechungen. Tickets für

die WM-Spiele gibt es keine im freíen Verkauf: Weil alle Mitglieder

der Schiedsrichterteams jeweils zwei Freikarten bekommen, sind alle

Spiele ausverkauft.

August 2018: Nach dem Videoschiedsrichter gibt es jetzt

noch jeweils elf Audioschiedsrichter. Neben jedem Spieler läuft ein

solcher, um unflätige Schimpfworte zu bewerten.

Januar 2019: Christian Heidel setzt sich auf den Malediven

zur Ruhe. Er hatte 2016 frühzeitig in Omnibus-Aktien investiert.

23

24

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30

31

01

02

03

04

• Bundesliga: FC Schalke 04 - 05 (17.30)

• 3. Liga: 05 U23 - Jahn Regensburg (14.00, Bruchweg)

• U17-Regionalliga: 05 U16 - SV Elversberg (13.00)

• Handball, 2. Liga: HSG Hannover-Badenstedt - Dynamites (16.00)

• 30. Geburtstag Niko Bungert

• DFB-Pokal, 2. Runde: Greuther Fürth - 05 (18.30)

• Bundesliga: 05 - FC Ingolstadt 04 (15.30, Opel Arena)

• 3. Liga: Hansa Rostock - 05 U23 (14.00)

• U17-Bundesliga: 05 - 1899 Hoffenheim (13.00, Nieder-Olm)

• U15-Regionalliga: SV Elversberg - 05 (14.30)

• Handball, 2. Liga: Dynamites - HC Rödertal (19.30, Budenheim)

• U19-Bundesliga: 05 - Greuther Fürth (13.00, Bruchweg)

• U17-Regionalliga: JSG Meisenheim - 05 U16 (13.00)

• Europa League: RSC Anderlecht - 05 (19.00)

(alle Kolumnen auch auf www.fussball-kolumne.de)

* Falls nicht anders angegeben finden die Heimspiele der Jugendteams auf dem

Kunstrasen am Bruchweg statt.


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Patrick Sa Ich stand ihm am Anfang auch bisschen kritisch gegenüber

aber der Elfer heute hat mir gezeigt, dass er echt nen guter Keeper

ist. Und sympatisch ist er auch :)

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