Stadionzeitung_Nr1_Stuttgart

1fsvmainz05

Ausgabe 01, 2013/14, 11.08.2013 1,00 €

1. FSV Mainz 05

VfB Stuttgart


Offizieller Premium-Partner

Wenn aus Spieltag

Festtag wird.

Wenn aus Bier Bitburger wird.

www.bitburger.de/mainz05


Inhalt

Ausgabe 01, 2013/14

unser Gegner

unsere Fans

26 Neue Erwartungen.

Mit einem runderneuerten und deutlich

verbreiterten Kader beginnt für den VfB

Stuttgart in Mainz die neue Saison.

46 Neues Gesicht.

Ben Praße hat sein Hobby zum Beruf gemacht

und besetzt beim 1. FSV Mainz 05

die zweite Stelle in der Fanbetreuung.

unsere Nullfünfer

Schritt für Schritt.

8

30 Neuer Hoffnungsträger.

U21-Nationalspieler Antonio Rüdiger will

sich einen Stammplatz krallen – in Mainz

muss er noch mal passen.

unser Verein

54 Back to the roots.

Ex-05-Profi Sandro Schwarz freut sich

auf seine neue Aufgabe als Cheftrainer

des Mainzer U19-Bundesliga-Teams.

8 Schritt für Schritt.

Mit einem guten Gefühl und ein paar

neuen Gesichtern starten die Nullfünfer

in ihre achte Bundesliga-Saison.

14 Antritt.

Die neuen Nullfünfer waren blitzschnell

integriert. Als wären sie schon eine

Ewigkeit hier. Wir stellen sie vor.

16 Großer Schritt.

Unser Jung-Nationalspieler Nicolai

Müller berichtet uns begeistert von

seinem DFB-Trip in die USA –

ohne Worte!

18 Fortschritt.

In Japan ist Shinji Okazaki ein Volksheld,

in Mainz will es der schnelle Angreifer

mit wichtigen Toren werden.

23 Nächster Schritt.

Präsident Harald Strutz über Lage, Leben

und Laune im 05-Lager zum Saisonstart.

Neue

Erwartungen.

26

Nächster Schritt.

23

Fortschritt.

18

standards

33 Warmup

34 Aufstellungen

38 Poster

40 Statistiken

48 Fannews

51 Auswärtsspiel

60 Notizen

67 05-Engagement

73 Guidos Welt

74 Scharfe Flanke

74 Terminkalender

Impressum

Herausgeber 1. FSV Mainz 05,Isaac-Fulda-Allee 5, 55124 Mainz, Telefon: 0 6131/3 75 50-0, Telefax: 0 6131/3 75 50-33, info@mainz05.de, www.mainz05.de

klimaneutral

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Verantwortlich Tobias Sparwasser (Geschäftsführer Medien/PR) Redaktion Silke Bannick, Daniel Haas, Lukas Schmidt Weitere Autoren Tobias Goldbrunner,

Claus Höfling, Sebastian Poser, Thorsten Richter, Max Sprick, Guido Schäfer Fotos Torsten Zimmermann, Stefan Sämmer, René Vigneron-Schulz, Imago,

DFL (Getty Images) Layout, Satz, Litho und Druck odd GmbH & Co. KG Print + Medien, Otto-Meffert-Straße 5, 55543 Bad Kreuznach, Telefon: 0 671/8 87 44-0,

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3


Genug

gewartet.

Was die neue Saison wohl

bringen wird? Dani Schahin,

Johannes Geis und Shawn

Parker sinnieren bei einem

kleinen Plausch auf der Bank

über das, was in nächsten

Wochen und Monaten passieren

könnte. Wohl wissend,

dass sie es mit den Kollegen

selbst in der Hand haben.

Genauer: im Fuß. Und ab

heute legen sie los damit.

4


Schnappschüsse

5


6

Schnappschüsse


Heute ein

(Zaun-)König.

Am Ende zählt das Ergebnis. Punkt. Und

weil Eric Maxim Choupo-Moting mit seinem

strammen 18-Meter-Treffer für das richtige

Resultat auf der nostalgischen Anzeigetafel

des Kölner Südstadions sorgte, stehen die

05er nach der schweren, aber gelösten

Aufgabe bei Regionalligist Fortuna Köln

in der zweiten DFB-Pokal-Runde. Ein guter

Grund für die Humba.

7


8

Schritt für Schritt


War es der Urlaub? Die gute Bergluft bei der Klettertour?

Waren es die Transfers? Das gediegene Ambiente auf der

Testspielreise an den Lac Léman? Oder der Last-Minute-

Sieg in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen den kämpferischen

Regionalligisten Fortuna Köln? Die ansteckend

gute Stimmung bei den Nullfünfern ist vermutlich eine

Wechselwirkung aus verschiedenen Faktoren. Offensichtlich

ist aber, dass sich die Mainzer schneller als gedacht von

der Frustration der vergangenen Rückrunde befreit haben

- im Kader herrscht eine ansteckend positive Atmosphäre.

Text: Tobias Sparwasser

9


Kleine Zeitreise. Évian-les-Bains am Lac Léman vor gut zwei

Wochen. Ein Urlaubsparadies auf der Südseite des Sees. Hier, wo sich

nur die noch besser Verdienenden unter den Wohlhabenden eigene Anwesen

leisten können, liegt das Hotel Royal, ein mondäner Hotelkoloss

mit ausladendem Blick über den See bis hinüber zum Schweizerischen

Lausanne. Das feudale Ambiente war für einige Tage Zufluchtsort für

die Nullfünfer zur Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison

und Sinnbild für ein etwas anderes Trainingslager. Dort, wo die Reichen

Starkes Quintett.

Thomas Tuchel und sein Trainerteam logieren, schufteten die Nullfünfer

und genossen Ruhepha-

mit Arno Michels, Stephan Kuhnert,

Rainer Schrey und Axel Busenkell. sen in grandiosem Ambiente.

Bei der Plackerei der Saisonvorbereitung

haben die Mainzer heuer die Schwerpunkte etwas

verschoben. In der klassischen Phase des Trainingslagers blieben sie

daheim am Bruchweg. Nirgends sonst könnten Trainingsbedingungen,

Infrastruktur und medizinische Versorgung besser sein. Den abschließenden

Schwerpunkt in der Vorbereitung bildeten fünf Testspiele in nur

zehn Tagen. Für drei dieser Spiele fuhr das Team in die Fremde – und

Eine kleine Testspielreise

27. Juni:

SV Guntersblum –

Mainz 05 0:16

28. Juni:

SV Wiesbaden –

Mainz 05 0:16

Guntersblum, Basel, Evian, Ingelheim:

Die 05er haben in den vergangenen

Wochen eine Menge ausprobiert, elf

Testspiele bestritten - unter anderem

gegen fünf Erstligisten aus vier verschiedenen

Ländern. Und sie blieben

unbesiegt. Eine kleine Reise.

Ein bisschen Abwechslung

im gerade begonnenen

Trainingsalltag bieten die 90

Minuten beim Bezirksligisten

SV Guntersblum. Die 2000

Zuschauer freuen sich auf gute

Unterhaltung, 16 Tore, sechs

davon erzielt Petar Sliskovic.

Viele Chancen, keine Tore - das kann

passieren, wenn man am Ende einer

Vorbereitungswoche einem motivierten

Hessenligisten begegnet. 05-Coach

Thomas Tuchel: „Die Jungs haben gut

was in den Beinen und das hat man

auch gemerkt.”

10


Schritt für Schritt

zwar für eine besondere

macht. Die Nullfünfer haben

beim überwiegend

Wettkampf-Simulation:

Die neuen Spieler haben sich sehr bewusst für uns

„Auswärts-Testspiele“.

selbst initiierten Personalwechsel

„Testspiele auf neutralem,

entschieden. Unsere Erwartungen an sie sind bei jedem

sehr bewusst

besser noch auf fremden

auf die Auswahl der Charaktere

geachtet und das

Einzelnen erfüllt. Wir sind sehr zufrieden mit ihrem Anpassungsprozess.”

Terrain gegen Heimmannschaften

haben einen anderen

Charakter als Testspiele

daheim, weil die Gegner

einfach anders auftreten

und ihr Terrain verteidigen“,

Thomas Tuchel, 05-Coach

Rollenverständnis sportlich

und menschlich bei den

Zugängen klar artikuliert.

„Die neuen Spieler haben

sich sehr bewusst für uns

begründete Thomas Tuchel diese Maßnahme und fühlte sich in den

Testspielen beim FC Basel (3:3), gegen den SC Bastia (3:1) und beim

Évian Thonon Gaillard FC (1:0) bestätigt.

Insbesondere die Spiele am Lac Léman entwickelten sich für die Mannschaft

zu echten Überwindungsspielen – genau der richtige Härtetest

für den Pokalfight im Kölner Südstadion. Temperaturen über 30 Grad

Celsius, hohe Luftfeuchte und zwei bissige, betont physisch und manchmal

entschieden. Unsere Erwartungen an sie sind bei jedem Einzelnen erfüllt.

Wir sind sehr zufrieden mit ihrem Anpassungsprozess. Die neuen

Spieler bringen sich aktiv ein und sind sehr offen“, sagt Tuchel. Dieser

Prozess wurde in den vergangenen Wochen auf und abseits des Platzes

aktiv unterstützt. So waren die Nullfünfer sogar zu einer dreitägigen

Klettertour in den Schweizer Alpen gestartet. Und schnell merkten alle,

dass es passt.

sogar überhart spielende Kontrahenten for-

derten der Mannschaft körperlich alles ab. Die

Nullfünfer bestanden diese Tests ausgerechnet

gegen die beiden führenden Teams der Foulstatistik

der französischen Ligue 1 mit Bravour.

Nicht, weil ihnen keine Fehler unterlaufen wären,

sondern weil sie trotz der Belastung brillante

fußballerische Akzente setzten, weil sie

beim kleinen Testspiel-Marathon immer stabil

blieben und weil sie eine besondere Einstellung

an den Tag legten. „Wir sind sehr zufrieden mit

diesen Testspielen. Vor allem auch mit der Mentalität,

in der die Mannschaft diese absolviert

hat, wir haben uns richtig überwinden müssen.

Das war ein rundes Paket, was die Mannschaft

abgeliefert hat“, sagt Thomas Tuchel.

Auffällig war, dass die Integration der immerhin

Pokalfreude.

Vor einer Woche: Die Nullfünfer feiern ihren

Torschützen Eric Maxim Choupo-Moting und

den Einzug in die zweite Runde.

sieben neuen Spieler sehr positive Fortschritte

5. Juli:

Germania Pfungstadt –

Mainz 05 0:7

6. Juli, Stadionfest:

Mainz 05 – SV Gonsenheim

(45 Minuten) 5:0

6. Juli, Stadionfest:

Mainz 05 – TSV Schott Mainz

(45 Minuten) 1:0

Neuzugang Sebastian Polter

zeigt bei seinem Debüt im

05-Trikot, dass er weiß, wo

das gegnerische Tor steht. Der

Stürmer trifft gegen den Darmstädter

Gruppenligisten doppelt,

genauso wie Yunus Malli.

Parker, Polter, Parker, Polter und

am Ende ein Saller-Tor. Die 05er

spielen im Rahmen des Stadionfestes

mit dem sich lange

tapfer wehrenden Oberligisten

aus der Vorstadt keineswegs

Ping-Pong, sondern sorgen spät

für das klare Resultat.

Der Verbandsliga-Vizemeister

schenkt den 05ern keinen

Meter, die starken Schott-

Schlussmänner Manthe und

Moor entschärfen so manche

Chance. Nur eine nicht:

Nicolai Müller (13.) erzielt das

einzige Tor in den 45 Minuten.

11


Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir

unsere Mannschaft immer weiter verbessern

und entwickeln.”

Christian Heidel, 05-Manager

Was nicht heißt, dass damit schon etwas erreicht wäre. „Um konkurrenzfähig

zu bleiben“, sagt 05-Manager Christian Heidel, „müssen

wir unsere Mannschaft immer weiter verbessern und entwickeln. Man

kann das vergleichen mit der Formel 1, bei der die Rennwagen in jedem

Jahr weiter und weiter verbessert werden. Mit einem drei Jahre alten

Wagen hast du heute keine Chance mehr, auch wenn dieser damals

richtig schnell war. Da wir uns die Qualität nicht immer 1:1 einkaufen

können, müssen wir sie eben entwickeln. Wir suchen Spieler, in denen

die von uns gewünschte Qualität steckt, die aber vielleicht noch nicht

konstant zum Vorschein gekommen ist. Diese Qualität wollen wir entwickeln.

Und wir können mit dem Pfund wuchern, dass uns dies regelmäßig

gelingt. Thomas Tuchel ist ein Trainer, der diese Spieler besser

macht. Dies ist ein wesentlicher Grundsatz unseres Vereins, der in

den vergangenen Jahren sehr gut funktioniert hat. Adam Szalai und

Nicolai Mülller sind zwei sehr gute Beispiele dafür. Der eine kam aus

der dritten Liga Spaniens, der andere als Zweiligaspieler. Heute haben

wir Adam für acht Millionen Euro verkauft, Nicolai ist zweifacher

deutscher Nationalspieler.“ Und so etwas sehen die Neuen eben auch.

Die Zugänge Shinji Okazaki, Joo Ho Park, Julian Koch, Johannes Geis,

Sebastian Polter, Christoph Moritz und Dani Schahin saugen das besondere

Arbeitsklima auf und geben der Mannschaft durch ihre fokussierte

Arbeit und positive Art ein absolut gewinnbringendes Gefühl zurück.

Die Etablierten stehen ihnen nicht nach. Zwei Beispiele: Nicolai

Müller hat die Nominierung zu den beiden Testspielen der deutschen

Nationalmannschaft in den USA nach Saisonende einen gehörigen

Schub verpasst, der 25-Jährige strotzt nur so vor Selbstbewusstsein

und Tatendrang. Und: Eric Maxim Choupo-Moting ist zurück. Nach fast

einjähriger Leidenszeit aufgrund von zwei Knieoperationen blüht der

Bitte lächeln.

Das Mannschaftsfotoshooting in der

Mainzer Coface Arena aus einer etwas

anderen Perspektive.

Angreifer förmlich auf, seine positive Art wirkt einfach ansteckend.

Doppelter Beleg: „Choupos“ Dreierpack gegen Basel und der Siegtreffer

gegen Fortuna Köln, mit dem er seiner Elf den bitteren Gang in die

Verlängerung ersparte.

Die Stimmung bei Mainz 05 und die beachtlichen Leistungen in den

ungeschlagenen Testspielen mit zuletzt vier Siegen und einem Remis

gegen vier Erstligisten aus dem europäischen Ausland machen Laune

und strahlen aus. Die Nullfünfer werden gar schon als Kandidat

18. Juli:

Mainz 05 –

FC Groningen 4:0

20. Juli:

Mainz 05 –

West Ham United 4:1

24. Juli:

FC Basel –

Mainz 05 3:3

Ein Test nach dem Geschmack

von Thomas Tuchel. Seine 05er

halten den niederländischen

Erstligisten vom eigenen Kasten

weg, überrollen den Gegner in

Bad Kreuznach mit drei Toren in

den ersten 19 Minuten. Nicolai

Müller trifft doppelt.

Die 05er zeigen den Hammers, wo

der Hammer hängt. Die Mainzer

präsentieren sich gegen den

Premier-League-Club vor 8200

Zuschauern im Bruchwegstadion

in bestechender Frühform, das

Offensiv-Quartett Schahin, Polter,

Parker und Müller trifft.

Im Basler Stadion Schützenmatte

ist der eingewechselte Eric Maxim

Choupo-Moting der (Tor-)Schütze

vom Dienst, markiert gegen den

Schweizer Meister alle Mainzer

Tore (49., 75., 85.) und hat mächtig

Spaß.

12


Schritt für Schritt

für das Überraschungsteam der Saison gehandelt. In diesen Kategorien

denkt Coach Thomas Tuchel nicht, doch er bremst auch nicht

künstlich ein. „Wir müssen die Situation jetzt nicht kleinreden. Wir

sind sehr zufrieden mit der Vorbereitung. Die Mannschaft hat sich

die Ergebnisse in den Spielen erarbeitet. Der Zusammenhalt in der

Mannschaft ist groß, sie ist auf einem guten Weg“, sagt Tuchel. „Wir

brauchen uns aber auch nichts darauf einbilden und können es realistisch

einordnen. Wir haben damit nämlich noch nicht einen Dreier in

der Bundesliga geholt. Darauf wird es jetzt angekommen. Aber wir

haben keine schlechten Vorzeichen für die Saison. Und das ist mir

viel lieber als eine schlechte Vorbereitung hinzulegen.“ Im DFB-Pokal

stehen die Mainzer in der zweiten Runde, an diesem Sonntag startet

der Fußballsportverein mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart in

seine achte Bundesliga-Saison. Und sie haben etwas vor. Sie wollen

ihre Fans begeistern, mitreißen – und das gute (Team-)Gefühl auf die

Ränge übertragen.

26. Juli:

SC Bastia –

Mainz 05 1:3

27. Juli:

Evian Thonon Gaillard –

Mainz 05 0:1

6. August:

Spvgg. Ingelheim –

Mainz 05 0:8

Große Hitze, ein ruppiger Gegner,

harte Zweikämpfe am Fließband

- im Test gegen die Korsen

müssen sich die Mainzer richtig

überwinden und zeigen eine

echte Willensleistung. Müller,

Polter und Parker treffen.

Die Mainzer schließen ihren

Testspiel-Marathon erfolgreich

ab, besiegen auch den zweiten

französischen Erstligisten

mit 1:0 und bleiben in der

Vorbereitung unbesiegt. Das Tor

des Tages erzielt Neuzugang

Johannes Geis.

Gute Unterhaltung im Ingelheimer

Blumengarten. Vor 1050

Zuschauern dürfen gegen den

Verbandsligisten die 05-Profis

ran, die im Pokal nicht oder nur

kurz zum Einsatz gekommen

waren. Sebastian Polter trifft

vier, Dani Schahin zwei Mal.

13


Text: Max Sprick

Sie sind jung, dynamisch und wollen mit den 05ern ziemlich

erfolgreich sein. Wir stellen die sieben neuen Nullfünfer vor.

1. Von Fürth entführt.

Es führen zwar nicht alle Wege von Fürth nach Mainz, aber in den vergangenen

Jahren wählten einige Profis genau diesen: Johannes Geis, 19,

hat sich auch für die beliebte Strecke entschieden, weil er von Thomas

Tuchels Ideen angetan ist. Und nicht nur von denen. Die Entwicklung seines

Vorgängers Nicolai Müller, den es 2011 von Franken nach Rheinhessen

zog, hat ihn so sehr beeindruckt, dass der gebürtige Schweinfurter

diese Entwicklung für absolut nachahmenswert hält. 05-Manager Christian

Heidel ist sich sicher: "Johannes wird seinen Weg bei und mit uns

gehen." So wie er ihn bei Greuther Fürth ging: von der U15 ins Bundesliga-Team,

für das er in der Vorsaison acht Mal auflief. "Er ist ein junger,

hochtalentierter Mittelfeldspieler, der sehr gut zu unserer Art Fußball zu

spielen passt."

22-Jährige, weil er nach einer erfolgreichen Zweitliga-Zeit beim MSV

Duisburg (ausgeliehen von Borussia Dortmund), beweisen will, dass er

sich auch in der Bundesliga durchbeißen kann. Zumal: "Thomas Tuchel

hat immer wieder bewiesen, dass er junge Spieler nach vorne bringen

kann." Koch hätte nichts dagegen, wenn er dazu gehören würde.

3. Alles klar im Februar.

Er war der Erste. Bereits Anfang Februar stand fest, dass Christoph Moritz,

23, bei Schalke 04 seine Koffer packen und sich im Sommer den

Mainzern anschließen würde. Mit einem Vierjahresvertrag im Gepäck.

Der U21-Nationalspieler, der 2009 von Alemannia Aachen zu S04 gewechselt

war, hat sich den Schritt gut überlegt. „Ich habe mich intensiv

mit meinem nächsten Karriereschritt beschäftigt und bin ganz sicher

mit Mainz 05 genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die

Vereins- und auch die Spielphilosophie der 05er finde ich klasse." Heidel

weiß, dass "wir mit Christoph nochmals unsere taktische Flexibilität im

Mittelfeld erhöhen. Seine Spielweise passt ausgezeichnet zu unserer

Mannschaft". Sieht Moritz genauso.

2. Wechsel mit Verzögerung.

Beinahe hätte es schon im Winter geklappt. Die Nullfünfer hatten jedenfalls

großes Interesse, Julian Koch unter Vertrag zu nehmen. Aber

wie das manchmal so ist, muss man sich ein Weilchen gedulden, bis

alle Beteiligten zufrieden sind. Und das sind sie. Die 05er, weil der U21-

Nationalspieler "defensiv vielseitig einsetzbar ist", so Heidel, "obwohl

ihn in erster Linie auf der rechten Außenverteidigerposition sehen“. Der

4. Einfach außergewöhnlich.

Allein seine Torquote in der japanischen Nationalmannschaft bestätigt

die Worte von Thomas Tuchel, wenn er sagt: "Shinji Okazaki ist für uns

eine außergewöhnliche Verpflichtung." Der 1,74 Meter große, aber trotzdem

verdammt kopfballstarke Offensivallrounder hat für Nippon 32 Tore

in 66 Länderspielen erzielt, zwei davon beim Confed Cup in Brasilien. Eine

starke Empfehlung. Und Tuchel ist überzeugt: "Mit seiner Lust auf das

14


Antritt

Spiel gegen den Ball und zum Gegenpressing ist er geradezu prädestiniert

für Mainz 05." Dem ist zunächst nichts hinzuzufügen. Doch alles Weitere

über Okazaki gibt es ab Seite 18.

5. Fleißiger Titelsammler.

Eigentlich hatte Joo Ho Park beim FC Basel ein ziemlich erfülltes Fußballerleben.

Mit den Blau-Roten sammelte er fleißig Titel (zweimal Meister,

einmal Pokal), spielte in der Champions League und durfte in der Vorsaison

gar im Euro-League-Halbfinale gegen den späteren Titelträger FC Chelsea

vom Einzug ins Finale träumen. Jetzt sehnt sich der linke Außenverteidiger

aus Südkorea nach einer neuen Herausforderung. Und die heißt Mainz 05.

„Ich habe in den zwei Jahren in Basel sehr viel erreicht und fand, es war

der richtige Zeitpunkt, eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagt der

26-Jährige. Das Angebot aus Mainz sei ihm gerade recht gekommen. „Ich

kannte den Verein schon vorher und fand Mainz sehr attraktiv.“ Zur weiteren

Attraktivität will er ab sofort beitragen.

6. Stürmische Zeiten I.

„Sebastian Polter ist deutscher U21-Nationalspieler und hat mit seinen 22

Jahren schon 38 Einsätze in der Bundesliga." Damit hat 05-Manager Christian

Heidel einiges gesagt. Zudem war der Angreifer in der Vorsaison der beste

Torschütze des 1. FC Nürnberg, dazu bringt er sogar noch mehr Schnelligkeit

als der nach Schalke gewechselte Ex-05-Torjäger Adam Szalai mit. Heidel:

"Mit uns geht Sebastian jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere. In den

Gesprächen hat man gespürt, dass er viel Lust darauf hat. Wir bekommen

einen Spieler mit Abschlussqualitäten gepaart mit großer Laufbereitschaft.

Das wird passen.“ Und was sagt eigentlich Polter? "Ich habe den Weg der

Mainzer in den letzten Jahren verfolgt und weiß, dass Thomas Tuchel für

offensiven Fußball steht. Und da finde ich mich sehr gut wieder."

7. Stürmische Zeiten II.

Die vergangene Saison begann für Dani Schahin einfach traumhaft. Der

Angreifer bescherte Fortuna Düsseldorf mit seinem Doppelpack den ersten

Bundesliga-Sieg seit einer halben Ewigkeit, avancierte danach zum Torjäger

Nummer eins beim Aufsteiger. Allerdings konnten seine acht Tore den

Abstieg der Düsseldorfer nicht verhindern. Doch nun beginnt in Mainz ein

neues Kapitel für den 23-Jährigen, den der FSV seit vielen Jahren beobachtet.

„Dani hat in der vergangenen Saison mit seiner Abschlussstärke für

Fortuna auf sich aufmerksam gemacht. Er ist darüber hinaus trotz seiner

physischen Präsenz und Kopfballstärke ein feiner Fußballer, in dem noch ein

Entwicklungspotenzial schlummert", sagt Trainer Thomas Tuchel. "Mit ihm

gewinnen wir ein weiteres sehr interessantes Profil für unseren Angriff.“

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15


Ohne Worte

Florida. Es gibt schlechtere Plätze auf diesem Planeten, um seinen Sommerurlaub zu verbringen. Nun, Nicolai

Müller wäre vermutlich nicht in die USA gereist, wenn er nicht vom Bundestrainer gefragt worden wäre, und

die Länderspielreise mit der deutschen Nationalmannschaft als Urlaub zu bezeichnen, wäre wohl auch etwas

uncharmant. Wie dem auch sei: Seit diesem Sommer darf sich unser Flügelflitzer (zweifacher) Nationalspieler

nennen.

Nicolai Müller

fiebert einem erfolgreichen

Saisonstart

entgegen.

Interview: Silke Bannick

Fotos: Torsten Zimmermann

Sonntag, 15.30 Uhr, schon was vor?

16


Wie war der Urlaub?

Zeit zum Entspannen?

Davor hattest du ja aber noch eine Kleinigkeit zu

erledigen …

Wie fühlt man sich, wenn plötzlich am Telefon der

Bundestrainer ist?

Und wie aufregend ist es, wenn man zum ersten

Mal in den Nationalmannschaftskreis eintritt?

Deine Stärken auf dem Platz?

Und zu Hause?

Was für ein Spiel gegen Stuttgart erwartest du?

Wo willst du mit Mainz 05 in dieser Saison hin?

17


Eigentlich hätte es keiner

weiteren Empfehlung bedurft.

Schließlich waren Thomas Tuchel,

Christian Heidel und die übrigen Verantwortlichen

des FSV Mainz 05 längst restlos überzeugt.

Doch kurz vor seiner Vertragsunterschrift

in Mainz wollte es Shinji Okazaki allen beweisen.

Ein allerletztes Mal.

Er lief an, stieg hoch. Und überwand Italiens

Nationaltorwart Gianluigi Buffon

beim Confederations Cup.

Per Kopf. Mit gerade einmal

174 Zentimetern Körpergröße.

Der allerletzte Beweis:

Der 27-jährige japanische Stürmer

kann die Nullfünfer wirklich

weiter bringen –

nicht nur ob seiner

ungeheuren Kopfballstärke.

Text: Sebastian Poser

18


Shinji Okazaki

19


Air Shinji.

Der neue Nullfünfer

hebt nicht nur in den

Kopfballduellen ab,

sondern zeigt auch

unterm Basketballkorb

Sprungqualitäten.

20


Shinji Okazaki

Herr Fortschritt aus Takarazuka mag den Ball und die Bundesliga,

Mainz 05 und seine neuen Mannschaftskollegen. Und vor allem

eines: Fußball spielen und Tore schießen. Am liebsten täglich. Herr

Tuchel aus Krumbach mag Herrn Fortschritt aus Takarazuka. Weil sein

neuer Schützling aus Fernost den Ball und die Bundesliga gern hat,

Mainz 05 und dessen Mannschaft mag, am liebsten täglich Fußball

spielt und Tore schießt. Und: Weil er den Fortschritt nicht nur in

seinem Namen trägt.

Die japanischen Schriftzeichen seines Vornamens

stehen für das, was der Fußballtrainer von Mainz 05

in dem vom VfB Stuttgart an den Rhein gelotsten Angreifer

sieht: Shin für Fortschritt,

Ji für

H e r r .

Und

w e i l

Shinji

Okazaki

nicht

irgendein

Neuzugang,

sondern, so Tuchel,

„für uns ein

absoluter Ausnahmespieler“

ist, lobt ihn sein neuer

sportlicher Vorgesetzter in den

höchsten Tönen. Schon bevor er auch

nur ein einziges Pflichtspiel für seinen

neuen Verein absolviert hat: „Für uns ist

er eine außergewöhnliche Verpflichtung. Shinji ist

absoluter Stammspieler in der japanischen Nationalmannschaft

und hat in den vergangenen beiden Jahren

beim VfB Stuttgart sehr auffällige Leistungen gebracht. Es macht

mich stolz, dass wir diese Chance nutzen konnten und jetzt einen solchen

Spieler in unseren Reihen haben. Aus meiner Sicht ist er ein sehr

flexibler Stürmer, der sowohl allein im Zentrum, als Doppelspitze oder

als Außenstürmer eingesetzt werden kann. Er kann intensiv angreifen

und verteidigen und trägt diese Mentalität tief in sich. Damit ist er prädestiniert

für unser schnelles Spiel in die Spitze, aber auch für unser

frühes Arbeiten gegen den Ball.“

Zweifellos ein Fortschritt für die Nullfünfer, dass ihrem Neuen die von

Trainer Tuchel geforderten Tugenden praktisch bereits im Blut liegen.

Doch auch der 27-Jährige soll Fortschritte machen. In puncto Tore

schießen. Denn ausgerechnet bei seiner Lieblingsbeschäftigung

haperte es zuletzt. Zumindest in der Bundesliga.

In der Nationalelf trifft der 1,74 Meter große

Stürmer mit dem starken Kopfballspiel praktisch nach Belieben,

schoss für den Asienmeister zuletzt zwei Treffer beim

Confederations Cup in Brasilien. Beim 1:2 gegen Mexiko. Und

zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich bei der 3:4-Niederlage

gegen Italien. Gegen zwei internationale Spitzenteams, gegen die

Okazaki seine Spitzenklasse einmal mehr unter Beweis stellte.

In der Bundesliga lief es für den Japaner nicht ganz so gut. Vielmehr

herrschte eine beinahe schon eine für ihn ungewohnte Torflaute. Okazaki

zweifelte. An sich und seiner Torgefahr. Zumindest in der vergangenen

Spielzeit, als der 66-fache Nationalspieler (32 Tore), der im Januar 2011

von Shimizu S-Pulse nach Stuttgart wechselte, in 25 Bundesliga-Partien

im VfB-Trikot einen einzigen Treffer erzielte. „Dennoch ist Shinjis Potenzial

offensichtlich. Er war immer wesentlicher Bestandteil unserer Gegneranalyse,

weil er in die Tiefe geht, extrem torgefährlich ist und als

Vorbereiter glänzt. Ich bin davon überzeugt, dass wir ihn in die Situation

bringen, viele Tore für uns zu machen“, sagt Tuchel. Bewusst positiv

gestimmt. Weil er an den Fortschritt glaubt. Bei und dank Okazaki. Im

Wissen, dass der neue 05er ehrgeizig an sich arbeitet: „Mein Ziel ist es

immer, für meine Mannschaft Tore zu erzielen. Das hat im vergangenen

Jahr in Stuttgart nicht sehr gut geklappt. Meine Chancenverwertung

war schwach, weil ich das Vertrauen des Trainers nicht mehr hatte, oft

von der Bank gekommen bin und deshalb auch mein Selbstvertrauen

verloren habe. In der Nationalmannschaft sieht man, wie ich treffen

kann, wenn ich selbstbewusst bin. Und dieses Selbstvertrauen“, sagt

der Japaner, „will ich mir nun auch in Mainz holen.“

Um die letzten Zweifel zu beseitigen. Am liebsten schon heute. In der

Coface Arena, für die Nullfünfer. Gegen den VfB Stuttgart. Okazakis

Ex-Club, bei dem er zum Ende der vergangenen Saison immer mehr aufs

Für uns ist er eine außergewöhnliche Verpflichtung.

Es macht mich stolz, dass wir diese Chance nutzen konnten

und jetzt einen solchen Spieler in unseren Reihen haben.”

Thomas Tuchel, 05-Coach

Abstellgleis geriet. Shinji wollte nicht mehr. Und die Schwaben ließen

den japanischen Nationalstürmer ziehen. „Für die zwei Jahre in Stuttgart“,

sagt Okazaki, „bin ich sehr dankbar. Aber jetzt will ich meine

Stärke gegen sie zeigen. Und für Mainz den Sieg holen.“

21


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Nächster Schritt

Interview: Tobias Sparwasser

Erstklassig.

05-Präsident Harald Strutz weiß,

dass jedes Jahr in der Bundesliga für

Mainz etwas Besonderes ist.

Harald Strutz feiert am 18. September ein beeindruckendes Jubiläum. Vor 25 Jahren wählten ihn die Mitglieder des 1. FSV Mainz

05 in einer turbulenten Versammlung zu ihrem Präsidenten. Die Sorgen, welche den Verein 1988 nach seinem Wiederaufstieg in die

Zweite Bundesliga umtrieben, erscheinen aus heutiger Sicht Lichtjahre entfernt. Die handelnden Personen sind über viele Jahre identisch

geblieben. Im Interview spricht Harald Strutz über sein Jubiläumsjahr und die kommende Saison des Bundesligisten.

Herr Strutz. Mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart

gehen Sie in Ihre 26. Saison als Präsident des 1. FSV Mainz

05. Können Sie sich noch an Ihr erstes Spiel in dieser Funktion

erinnern?

Natürlich. Und heute kann ich sogar darüber lachen. Zwei Tage nach

meiner Wahl haben wir an einem Dienstag am Bruchweg gegen den

SV Meppen 1:6 verloren. Charly Mähn hat uns in Führung geschossen,

danach lief nichts mehr zusammen. Ich habe nur gedacht: „Du meine

Güte, worauf habe ich mich da eingelassen?“ Wir sind am Ende der

Saison leider aus der Zweiten Bundesliga abgestiegen.

Sind die alltäglichen Sorgen des Klubs von damals mit heute

vergleichbar?

Ja und nein. Grundsätzlich geht es dir als Vereinsführung immer darum,

die bestmögliche Mannschaft auf den Platz zu bekommen, Spiele

zu gewinnen, sportliche Ziele zu erreichen und dies auf einer soliden

wirtschaftlichen Basis, die den Verein auch über die Saison hinaus

trägt und entwickelt. Das ist keine Frage der Ligazugehörigkeit oder

der Epoche. Natürlich hat das Ende der achtziger und zu Beginn der

neunziger Jahre nach dem Wiederaufstieg auf einer völlig anderen

Basis stattgefunden. Damals haben wir uns häufiger fragen müssen,

wie es mit dem Verein überhaupt weitergehen soll. Die Sorgen waren

existenzieller, die Mittel und der gesamte Rückhalt des Vereins we-

23


Nächster Schritt

rung der Premierensaison

ist einer gewissen Routine

gewichen. Unsere Aufgabe

wird es in der kommenden

Saison sein, die immer

noch vorhandene Leidenschaft

neu zu befeuern.

Können Sie diese Entwicklung

nachvollziehen?

Selbstverständlich, sie ist doch völlig normal. Mainz 05 wächst seit

den neunziger Jahren kontinuierlich. Wir haben seit 2002 quasi zwei

neue Stadien gebaut, wir haben unsere Zuschauerzahlen verachtfacht,

die Mitgliederzahl verzehnfacht, wir haben uns zweimal für der

Europapokal qualifiziert und spielen jetzt im fünften Jahr in Folge in

der Bundesliga. Wir sind größer geworden. Da dürfen wir uns nicht

wundern, dass wir nicht mehr als das kleine gallische Dorf wahrgenommen

werden, das in jedem Spiel gegen die übermächtigen Großen

der Liga ums Überleben kämpft. Das wollen wir auch gar nicht mehr

sein. Trotzdem müssen wir uns den Blick für die Realität bewahren.

sentlich geringer. Aber es ist uns gelungen, aus dieser Situation heraus

Schritt für Schritt das Mainz 05 der heutigen Zeit zu entwickeln.

Und der sagt uns?

Wenn wir heute gegen den VfB Stuttgart spielen, begegnen wir ihm

sportlich über die vergangenen fünf Jahre betrachtet auf Augenhöhe.

„Uns“ ist ein gutes Stichwort. Die personelle Kontinuität in der

Vereinsführung ist einmalig in der Bundesliga. Neben Ihnen

feiern auch die Vizepräsidenten Karl-Heinz Elsäßer und Jürgen

Doetz ihr 25-jähriges Jubiläum …

Peter Arens aus dem aktuellen Vorstand ist ja noch einige Jahre

länger dabei. Die Führung des Vereins war immer Teamarbeit. Diese

Kontinuität, zu der ja später auch die weiteren Vorstandmitglieder

Das ist eigentlich eine Sensation. Der VfB Stuttgart gehört zu den großen

Klubs des deutschen Fußballs, ist in Bezug auf seine Geschichte, sein Fanpotenzial

und seine wirtschaftliche Potenz im Vergleich zu uns eine andere

Preisklasse. Dieses Kräfteverhältnis stößt man nicht mal eben um. Und

der VfB Stuttgart ist nur ein Beispiel für viele in dieser Liga. Sich Klubs

wie Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach oder Hannover 96

auch nur zu nähern ist ein langer Prozess, aber auch ein sehr spannender.

beigetragen haben, war immer unsere Stärke. Dazu kamen das herausragende

Gespür und die Transferpolitik von Christian Heidel, der die

sportliche und wirtschaftliche Entwicklung entscheidend geprägt hat.

Gemeinsam diese vielen Täler durchschritten, diese vielen Probleme

des Klubs bewältigt zu haben, das schweißt zusammen und stärkt den

Blick für die wesentlichen Belange des Vereins.

Ist die Etablierung auch die sportliche Zielsetzung für diese

Saison?

Ja, weil die Bundesliga für diesen Entwicklungsprozess unsere Basis

ist. Aber das klingt mir viel zu leidenschaftslos. Wir spielen im fünften

Jahr in Folge in den schönsten und modernsten Stadien Europas,

vor riesigen Fankulissen, wir messen uns mit internationalen Topstars

Welches sind denn die wesentlichen Belange des 1. FSV Mainz

05 heute vor dem Start in seine achte Bundesligasaison?

Wir stehen an einem spannenden Punkt in der Vereinsgeschichte. Wir

haben im vergangenen Jahrzehnt eine unglaubliche Entwicklung genommen

von einer grauen Maus der Zweiten Bundesliga zu einem Bundesligisten

und kämpfen mit unserer Mannschaft, unseren Fans und unserer Geschichte

gegen 17 Klubs, die jeweils ihren ganz eigenen Weg gegangen

sind. Es gibt nichts in mir, was die Vorfreude auf die kommende

Saison trübt. Deshalb ist für mich jeder Tag, an dem wir uns für ein

weiteres Jahr Bundesliga qualifizieren, wie ein Geburtstag.

mit mehr als 30.000 Fans in Heimspielen im Schnitt. Wir

haben in zehn Jahren seit dem ersten Aufstieg 2004 achtmal in der

Bundesliga gespielt. Aus dieser Geschichte hat sich mit der Zeit bei

uns und in unserem Umfeld zwangsläufig eine neue Anspruchshaltung

entwickelt. Bundesliga wird in Mainz heute von manchen als Selbstverständlichkeit

Christian Heidel spricht von einem neuen Mainz-05-Gefühl …

Wir können wirklich stolz sein auf das, was wir gemeinsam im Verein,

mit den Fans, mit der Stadt und der Region erreicht haben. Und das

aus eigenen Mitteln, aus eigener Kraft, mit vielen Rückschlägen und

empfun-

mit großer Leidenschaft.

den, die schiere Begeiste-

Daraus kann ein Gefühl erwachsen,

das viel stärker

Wir stehen an einem spannenden Punkt in der Vereinsgeschichte.

Wir haben im vergangenen Jahrzehnt eine

ist als Routine.

Kann die Mannschaft

unglaubliche Entwicklung genommen von einer grauen

dieses Gefühl befeuern?

Maus der Zweiten Bundesliga zu einem Bundesligisten

Davon bin ich überzeugt.

Thomas Tuchel und Christian

Heidel haben beacht-

mit mehr als 30.000 Fans in Heimspielen im Schnitt.”

liche Arbeit geleistet, das

ist gar nicht hoch genug zu

bewerten. Wir haben sieben neue Spieler gewonnen, echte Typen, jeder

einzelne ist eine Bereicherung für dieses Team. Sie stehen alle für einen

jungen, dynamischen, leidenschaftlichen Stil. Ein großes Kompliment

auch an Thomas Tuchel, der es über Jahre geschafft hat, unserer Mannschaft

ein unverwechselbares Gesicht zu geben. Das Team bietet so

viele Ansatzpunkte, sich an ihrer Entwicklung zu erfreuen. Nicolai Müller

und Eric Maxim Choupo-Moting, über dessen Rückkehr wir uns alle

freuen, sind nur zwei Beispiele. In der Mannschaft herrscht ein toller

Geist. Ich freue mich wie am ersten Tag meiner Amtszeit auf die neue

Saison. Und ich wünsche mir, dass wir alle gemeinsam die Mannschaft

auf ihrem Weg von der ersten Spielminute an unterstützen.

24


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Text: Lukas Schmidt

Mit einem runderneuerten und deutlich verbreiterten Kader startet der VfB Stuttgart heute in der Coface Arena in die neue Saison.

Auf dem Transfermarkt hat Sportvorstand Fredi Bobic dafür nicht nur die Forderungen seines Trainers Bruno Labbadia erfüllt,

sondern auch die Erwartungshaltung im Umfeld der Schwaben weiter in die Höhe geschraubt.

„Wir gehören einfach in den internationalen Fußball“, findet

Georg Niedermeier: „Unser Ziel sollte sein, unter den ersten Sechs zu

landen und in der Europa League eine gute Rolle zu spielen.“ Mit dieser

Vorstellung steht der Verteidiger derzeit

in Stuttgart sicher nicht alleine

da, der VfB hat mit den sportlichen

Zielen auch personell mächtig aufgerüstet.

Sportvorstand Fredi Bobic

konnte nach den strikten Sparmaßnahmen

der letzten Jahre erstmals

seit der Meisterschaft 2007 wieder

mehr auf dem Transfermarkt investieren

als zuvor eingenommen – und den

Verein mit acht gestandenen Profis

namhaft verstärken. Die Bilanz des

ehemaligen Nationalstürmers, seit

2010 im Management des VfB, liest

sich dabei durchaus beeindruckend:

Konstantin Rausch, Daniel Schwaab,

Sercan Sararer, Marco Rojas, Patrick

Funk und Thorsten Kirschbaum kamen

Rückhalt.

ablösefrei, Toptalent Moritz Leitner VfB-Eigengewächs

wurde für zwei Jahre vom BVB ausgeliehen.

Nur Mohammed Abdellaoue, die unumstrittene

Sven Ulreich ist

der den letztjährigen Alleinunterhalter

Vedad Ibisevic im Stuttgarter Stuttgarter Tor.

Nummer eins im

Sturmzentrum entlasten soll, schlug

mit über 3 Millionen Euro auf der Ausgabenseite

so richtig zu Buche.

Trainer Bruno Labbadia, der den Verein nach dem Klassenerhalt trotz

immer wieder gekürztem Etat zweimal in den internationalen Wettbewerb

führen konnte – 2012 mit dem sechsten Platz und 2013 über die

Teilnahme am DFB-Pokalfinale – hat mehr als einmal deutlich gemacht,

dass der Kader nicht breit genug aufgestellt sei, um erfolgreich auf

drei Hochzeiten zu tanzen. Mit

der Vertragsverlängerung des

Trainers hat Bobic reagiert und

inzwischen jede Position mindestens

zweimal erstklassig

besetzt. Eine Umgestaltung,

die auch den Weg des einstigen

Aufschwungshelden Shinji

Okazaki zu den Nullfünfern ebnete.

Zweieinhalb Jahre zuvor,

zur Rückrunde 2010/11, wechselte

der Japaner von Shimizu

S-Pulse an den Neckar, wo der

VfB unter Neu-Coach Labbadia

den Sprung vom vorletzten

Tabellenplatz auf Rang zwölf

schaffte.

„Kein Platz für alte Helden“ titelte

die Nordwest Zeitung; fest

steht jedenfalls: Der VfB Stuttgart

startet mit einem neuen

Gesicht in die Spielzeit 2013/14,

und davon wird Erfolg erwartet.

Das unterstreicht neben den

Handelnden im Tagesgeschäft

auch Aufsichtsratsmitglied

26


Der Gegner

Im Grunde haben wir personell nur das gemacht, was ein ambitionierter

Bundesligist tun sollte: Wir haben Voraussetzungen geschaffen, um auch mal

Ausfälle auffangen zu können.”

VfB-Coach Bruno Labbadia

Anleitung.

Hansi Müller, der den VfB ähnlich

wie Guido Buchwald direkt seinen (vielen neuen) Schützlingen

VfB-Coach Bruno Labbadia erklärt

„nach den Top Vier in der Tabelle“

seine Spielidee.

beheimatet sehen will. Und das

langfristig. Nach dem „Zickzack der Vorsaison“ will Müller „nun richtig

Boden gut machen. Der Verein ist nach Jahren der Konsolidierung gut

aufgestellt.“ Dazu gehört auch der neue Präsident Bernd Wahler, der

mit über 97 Prozent der Stimmen von den Mitgliedern zum Nachfolger

des bereits im April zurückgetretenen Gerd Mäuser gewählt wurde.

Ähnlich eindeutig fiel das Votum für das alte Gewand des VfB aus: Ab

dem kommenden Jahr wird das 1998 modernisierte Wappen wieder

durch seinen Vorgänger ersetzt werden.

Die ersten Gehversuche unter echten Wettkampfbedingungen hat die

Stuttgarter Garde inzwischen hinter sich, in der Europa League-Qualifikation

verschaffte sich die Labbadia-Elf beim 1:1 gegen die Bulgaren

von Botev Plovdiv am Schwarzen Meer eine ordentliche Ausgangsposition

für das Rückspiel am vergangenen Donnerstag. Mehr war bei einer

über weite Strecken dürftigen Offensivvorstellung der Schwaben

nicht drin, Ibisevic brachte den VfB per Kopfball in Führung, nur sechs

Minuten später glich der Ex-Duisburger Domovchiyski zum leistungsgerechten

Remis aus. Auch der Auftritt im DFB-Pokal gegen den Fünftligisten

BFC Dynamo gab noch nicht so wirklich Aufschluss darüber, was

vom VfB zu erwarten ist. Vedad Ibisivecic erfüllte mit einem Doppelpack

zum 2:0 zwar die Pflichtaufgabe, neben seinem Kopfballtreffer und

dem verwandelten Foulelfmeter war von den spielerisch überlegenen

Stuttgartern vor dem Dynamo-Tor aber wenig zu sehen. Das sah auch

Ibisevic: „Die Ideen im Spiel sind da, aber es fehlt noch an Präzision

und Sicherheit. Die müssen wir uns über die kommenden Spiele erarbeiten.“

Viele Gelegenheiten dazu hatte der VfB vor seinem Gastspiel

in der Coface Arena jedenfalls nicht mehr. Heute wird sich zeigen, wie

weit die Mannschaft für das Tagesgeschäft Bundesliga schon zusammen

gewachsen ist.

27


Daten & Fakten

Der Verein

VfB Stuttgart

Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart

Telefon 0 18 05 / 8 32 54 63

Präsident: Bernd Wahler

Manager: Fredi Bobic

Gegründet: 09.09.1893

Internet: www.vfb.de

Das Stadion

MERCEDES BENZ ARENA, Stuttgart

60.441 Plätze, 51.709 Sitzplätze,

8.100 Stehplätze

Schnitt 12/13 49.536

Der Trainer

Bruno Labbadia (* 8. Februar 1966),

seit 12. Dezember 2010 beim VfB

Stationen: SV Darmstadt 98

Greuther Fürth

Bayer Leverkusen

Hamburger SV

Der Kapitän

Serdar Tasci (* 24. April 1987)

kam im Juli 1999 von

den Stuttgarter Kickers

Die Erfolge

Deutscher Meister 1950, 1952, 1984, 1992,

2007

Vizemeister 1935, 1953, 1979, 2003

DFB-Pokalsieger 1954, 1958, 1997

DFB-Pokalfinalist 1986, 2007, 2013

Deutscher Supercup-Sieger 1992

Uefa-Cup-Finalist 1989

Uefa-Cup-Halbfinalist 1974, 1980

UI-Cup-Sieger 2000, 2002

Finalist Europapokal der Pokalsieger 1998

Die ewige Tabelle

4. Platz, 48 Spielzeiten, 1628 Spiele,

692 Siege, 398 Unentschieden,

538 Niederlagen, 2760:2325 Tore,

2474 Punkte

Die Rekorde

Höchste Siege

Heim: 7:0 u.a. gegen Borussia

M’gladbach 2010/11

Auswärts: 7:0 bei Fortuna

Düsseldorf 1985/1986

Höchste Niederlagen

Heim: 0:5 gegen Borussia

Dortmund 1995/96

Auswärts: 1:7 bei Borussia

Dortmund 1963/64

Die Duelle

(5 05-Siege, 4 Remis, 8 VfB-Siege)

1983/84 Pokal (1.R.) H 0:1

1975/76 Zweite Liga A 2:0

1975/76 Zweite Liga H 4:2

2004/05 Bundesliga A 2:4

2004/05 Bundesliga H 2:3

2005/06 Bundesliga H 1:2

2005/06 Bundesliga A 1:2

2006/07 Bundesliga H 0:0

2006/07 Bundesliga A 0:2

2009/10 Bundesliga H 1:1

2009/10 Bundesliga A 2:2

2010/11 Bundesliga H 2:0

2010/11 Bundesliga A 0:1

2011/12 Bundesliga H 3:1

2011/12 Bundesliga A 1:4

2012/13 Bundesliga H 3:1

2012/13 Bundesliga A 2:2

28


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Stuttgarts „junge Wilde“ haben Tradition. Andreas Hinkel,

Serdar Tasci, Andreas Beck und Christian Träsch schafften es

aus dem Nachwuchs des VfB bis in die Nationalmannschaft.

Ihr Nachfolger steht nun bereit. Auch, wenn der sagt: „Erst

habe ich vor allem den VfB und dann die U21 im Blickfeld.“

Doch Antonio Rüdiger hat ja noch Zeit.

Text: Max Sprick

Thomas Edison war Erfinder. Er ebnete den Weg der

modernen Kommunikation. Mit Fußball hatte der US-Amerikaner

wahrscheinlich gar nichts zu tun. Im 19. Jahrhundert rannte kaum

einer dem runden Leder hinterher. Und doch

hat sein Motto noch heute Gültigkeit.

Auch im Fußball: „Erfolg hat nur, wer

etwas tut, während er auf den Erfolg

wartet.“

Antonio Rüdiger lebt knapp hundert

Jahre später. Und doch verbindet den

20-Jährigen Abwehrspieler des VfB Stuttgart etwas mit

dem Erfinder von damals. Warten ist sein Ding genauso

wenig. Im Februar 2011 wechselt der gebürtige Berliner

aus der U19 von Borussia Dortmund zu den Schwaben.

Weil er hier die Perspektive bekommt, es zu

den Profis zu schaffen. Auch wenn er erst einmal

warten muss. Mangels Spielberechtigung setzt

Rüdiger den Rest der Saison aus. Doch er tut

währenddessen etwas für seinen Erfolg. Unter

dem ehemaligen 05er Jürgen Kramny debütiert

Rüdiger, gerade 18-jährig, in der Dritten

Liga. „In dieser Klasse bekommen die jungen

Spieler beim VfB die Möglichkeit sich

zu beweisen“, sagt er. Kramny kommt dementsprechend

eine wichtige Rolle in Rüdigers

Entwicklung zu. Denn Kramny

bietet ihm die Chance, die zweite Mannschaft als Sprungbrett zu nutzen. „Aber

sicher muss der Spieler einen großen Teil dazu beitragen, seine Entwicklung

voran zu treiben“, sagt Rüdiger.

Diesen Teil trägt der deutsche Junioren-Nationalspieler bei. So gut, dass er

im Januar 2012 in der Bundesliga debütiert. Innerhalb eines Jahres hat er es

geschafft. Das Warten hat sich gelohnt – vorerst. Denn die Premiere bleibt

zunächst ein einmaliges Erlebnis. Rüdiger spielt danach wieder dritte Liga. „Als

junger Spieler braucht man ein wenig Zeit, um sich an das höhere

Tempo und die andere Intensität zu gewöhnen“, sagt

Rüdiger. Lange braucht er aber nicht. Noch einmal auf den

Erfolg warten? Nicht mit ihm. „Ein Spieler hat es immer

selbst in der Hand, mit guten Leistungen auf sich aufmerksam

zu machen“, sagt er. Genau das tut er. Durch gute

Leistungen im Training und bei der U23 empfiehlt

sich Rüdiger wieder für die Profis. Und nicht nur

für die.

Im September erhält Rüdiger vom DFB die Fritz-

Walter Medaille in Gold. Die höchste Auszeichnung

für Jugendspieler. Seitdem geht es für ihn

nur noch aufwärts. Auch wenn er bei seiner Rückkehr

in die Startelf der Bundesliga-Mannschaft

eine Niederlage einsteckt: Beim Spiel in Mainz (1:3).

Doch seitdem verpasst Rüdiger nur drei Spiele, kann

sich Stammspieler nennen. Als Rechtsverteidiger, obwohl

er in der Innenverteidigung ausgebildet wurde. „Langfristig

gesehen möchte ich mich auf der Innenverteidiger-

Position durchsetzen“, sagt der U21-Nationalspieler. Bis

dahin spielt er da, „wo Trainer und Mannschaft mich

brauchen.“

Wegen einer Rotsperre aus der vergangenen

Saison verpasst Rüdiger den Saisonstart in

Mainz. „Daran hatte ich schon zu knabbern“,

gibt er zu. Doch aus dieser Situation wird

er lernen. Ein bisschen warten hat ihm ja

noch nie geschadet. Zumindest nicht,

wenn er währenddessen etwas für

seinen Erfolg getan hat.

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32


Warm Up

Die letzten drei

– EL-Quali: Botev Plovdiv (A) 1:1

– DFB-Pokal: BFC Dynamo (A) 2:0

– EL-Quali: Botev Plovdiv (H) *

Die nächsten drei

Die letzten drei

– Test: Evian T.G. FC (A) 1:0

– DFB-Pokal: Fort. Köln (A) 2:1

– Test: Spvgg. Ingelheim (A) 8:0

– FSV Mainz 05 (A) 11.8.

– Bayer Leverkusen (H) 17.8.

– FC Augsburg (A) 25.8.

Top-Torjäger (Saison 2012/2013)

Die nächsten drei

– VfB Stuttgart (H) 11.8.

– SC Freiburg (A) 17.8.

– VfL Wolfsburg (H) 24.8.

Vedad Ibisevic 15

Martin Harnik 6

Christian Gentner 5

Top-Vorbereiter (Saison 2012/2013)

Top-Torjäger (Saison 2012/2013)

Ádám Szalai 13

Nicolai Müller 8

Andreas Ivanschitz 7

Ibrahima Traoré 7

Martin Harnik 5

Christian Gentner 4

Böse Buben (Saison 2012/2013)

Top-Vorbereiter (Saison 2012/2013)

Nicolai Müller 6

Andreas Ivanschitz 5

Zdenek Pospech 4

Böse Buben (Saison 2012/2013)

Gelbe Karten: Baumgartlinger, N.

Müller (7), Noveski, Szalai (je 6),

Kirchhoff, Svensson, Zabavnik, Zimling

(je 5), Wetklo (4), Junior Diaz,

Soto (je 3), Bell, Ivanschitz, Polanski,

Pospech (je 2), Bungert, Caligiuri,

Malli, Parker, Risse (je 1).

Gelb-Rot: Baumgartlinger, Parker.

Rot: Parker, Wetklo.

Gelbe Karten: Ibisevic (10), Kvist

(6), Gentner, Harnik, Niedermeier (je

5), Molinaro, Rüdiger, Sakai, Traoré

(je 4), Boka, Kuzmanovic, Okazaki,

Tasci (je 3), Holzhauser, Maxim,

Ulreich (je 2), Cacau, Felipe, Maza

(je 1).

Gelb-Rot: Harnik (2), Niedermeier.

Rot: Ibisevic, Rüdiger, Sakai, Tasci.

* nach Redaktionsschluss

Die Fakten

Letztes Mal

• Neue Saison, neue Spieler, neues Glück: Ein Heimspiel zum

Auftakt hatten die Mainzer letztmalig 2011 und feierten damals

ein 2:0 über Leverkusen.

• Fünf Debütanten im Pokal: Beim 2:1-Sieg bei Fortuna Köln

bestritten Johannes Geis, Shinji Okazaki, Joo Ho Park, Sebastian

Polter und Dani Schahin ihr Pflichtspieldebüt.

• Eric-Maxim Choupo-Moting ist als Torschütze zurück – letztmalig

hatte er im Pokal 2012/13 gegen Roßbach getroffen.

• Durch den Einzug ins Pokalfinale hat sich der VfB für die Euro

League qualifiziert.

• Die Auswärtsbilanz des VfB war in der vegangenen Saison

ausgeglichen, sieben Siege standen sieben Niederlagen gegenüber

bei drei Unentschieden.

• Keeper Sven Ulreich verpasste keine einzige Minute in den

insgesamt 52 Pflichtspielen der Saison 2013/14, doch in nur

8 Bundesliga-Spielen stand die null.

Erst am letzten Spieltag der vergangenen Saison

standen sich die Nullfünfer und der VfB in Stuttgart

gegenüber, als Andreas Ivanschitz und Radoslav

Zabavnik sein letztes Punktspiel im Mainzer Trikot

bestritten und Benedikt Saller sein Bundesliga-

Debüt feierte. Mit einem 2:2 verabschiedeten sich

die Mainzer in die Sommerpause, Chinedu Ede und

Nico Müller hatten bereits vor der Pause getroffen.

33


Unser Kader

1. FSV Mainz 05

Nummer

Name

Geboren

Nat.

im Verein

seit

Spiele

Tore

Vorlagen

g/gr/r

Tor

21 Karius, Loris 22/06/93 D 2011 0 0 0 0/0/0

29 Wetklo, Christian 11/01/80 D 2000 0 0 0 0/0/0

21 Karius

29 Wetklo

33 Müller

33 Müller, Heinz 30/05/78 D 2009 0 0 0 0/0/0

Abwehr

2 Svensson, Bo 04/08/79 DK 2007 0 0 0 0/0/0

3 Pospech, Zdenek 14/12/78 CZ 2011 0 0 0 0/0/0

4 Noveski, Nikolce 28/04/79 MKD 2004 0 0 0 0/0/0

16 Bell, Stefan 24/08/91 D 2012 0 0 0 0/0/0

20 Junior Diaz 12/09/83 CRC 2012 0 0 0 0/0/0

24 Park, Joo-Ho 16/01/87 SKO 2013 0 0 0 0/0/0

2 Svensson

3 Pospech

4 Noveski

16 Bell

20 Junior Diaz

26 Bungert, Niko 24/10/86 D 2008 0 0 0 0/0/0

30 Fathi, Malik 29/10/83 D 2013 0 0 0 0/0/0

Mittelfeld

6 Geis, Johannes 17/08/93 D 2013 0 0 0 0/0/0

7 Zimling, Niki 19/04/85 DK 2013 0 0 0 0/0/0

8 Moritz, Christoph 27/01/90 D 2013 0 0 0 0/0/0

24 Park

26 Bungert

30 Fathi

11 Malli, Yunus 24/02/92 D 2011 0 0 0 0/0/0

13 Rukavytsya, Nikita 22/06/87 AUS 2012 0 0 0 0/0/0

14 Baumgartlinger, Julian 02/01/88 A 2011 0 0 0 0/0/0

17 Ede, Chinedu 05/02/87 D 2012 0 0 0 0/0/0

19 Soto, Elkin 04/08/80 COL 2007 0 0 0 0/0/0

22 Koch, Julian 11/11/90 D 2013 0 0 0 0/0/0

27 Müller, Nicolai 25/09/87 D 2011 0 0 0 0/0/0

Sturm

6 Geis

7 Zimling

8 Moritz

11 Malli

13 Rukavytsya

9 Polter, Sebastian 01/04/91 D 2013 0 0 0 0/0/0

10 Choupo-Moting, Maxim 23/03/89 D/CMR 2011 0 0 0 0/0/0

18 Schahin, Dani 09/07/89 D 2013 0 0 0 0/0/0

23 Okazaki, Shinji 16/04/86 J 2013 0 0 0 0/0/0

31 Parker, Shawn 07/03/93 D 2005 0 0 0 0/0/0

Trainer

Tuchel, Thomas 29/08/73 D 2008

14 Baumgartlinger

17 Ede

19 Soto

22 Koch

27 Müller

Co-Trainer

Michels, Arno 16/09/67 D 2009

Tw-Trainer

Kuhnert, Stephan 07/09/60 D 1987

9 Polter

10 Choupo-Moting

18 Schahin

23 Okazaki

31 Parker

* heute gesperrt

Tuchel

Michels

Kuhnert

34


Der Gegner

VfB Stuttgart

Nummer

Name

Geboren

Nat.

im Verein

seit

Spiele

Tore

Vorlagen

g/gr/r

Tor

1 Ulreich, Sven 03/08/88 D 1998 0 0 0 0/0/0

1 Ulreich

22 Kirschbaum

22 Kirschbaum, Thorsten 20/04/87 D 2013 0 0 0 0/0/0

Abwehr

2 Sakai, Gotoku 14/03/91 J 2012 0 0 0 0/0/0

3 Schwaab, Daniel 23/08/88 D 2013 0 0 0 0/0/0

5 Tasci, Serdar 24/04/87 D 1999 0 0 0 0/0/0

6 Niedermeier, Georg 26/02/86 D 2009 0 0 0 0/0/0

12 Röcker, Benedikt 19/11/89 D 2011 0 0 0 0/0/0

2 Sakai

3 Schwaab

6 Niedermeier

12 Röcker

21 Molinaro

21 Molinaro, Cristian 30/07/83 I 2010 0 0 0 0/0/0

24 Rüdiger, Antonio 03/03/93 D 2011 0 0 0 0/0/0

34 Rausch, Konstantin 15/03/90 D 2013 0 0 0 0/0/0

45 Bauer, Patrick 28/10/92 D 2013 0 0 0 0/0/0

Mittelfeld

4 Kvist, William 24/02/85 DK 2011 0 0 0 0/0/0

8 Leitner, Moritz 08/12/92 D 2013 0 0 0 0/0/0

24 Rüdiger

34 Rausch

10 Didavi, Daniel 21/02/90 D 2012 0 0 0 0/0/0

11 Audel, Johan 12/12/83 F 2010 0 0 0 0/0/0

13 Funk, Patrick 11/02/90 D 2013 0 0 0 0/0/0

14 Rojas, Marco 05/11/91 NZL 2013 0 0 0 0/0/0

15 Boka, Arthur 02/04/83 CIV 2006 0 0 0 0/0/0

16 Traoré, Ibrahima 21/04/88 TR 2011 0 0 0 0/0/0

17 Torun, Tunay 21/04/90 TR 2012 0 0 0 0/0/0

20 Gentner, Christian 14/08/85 D 2010 0 0 0 0/0/0

28 Khedira, Rani 27/01/94 D 2005 0 0 0 0/0/0

4 Kvist

8 Leitner

10 Didavi

11 Audel

15 Boka

44 Maxim, Alexandru 08/07/90 R 2013 0 0 0 0/0/0

Sturm

9 Ibisevic, Vedad 06/08/84 BIH 2012 0 0 0 0/0/0

18 Cacau 27/03/81 D 2003 0 0 0 0/0/0

19 Werner, Timo 06/03/96 D 2013 0 0 0 0/0/0

23 Sararer, Sercan 27/11/89 TR 2013 0 0 0 0/0/0

16 Traoré

17 Torun

20 Gentner

44 Maxim

25 Abdellaoue, Mohammed 23/10/85 N 2013 0 0 0 0/0/0

Trainer

Labbadia, Bruno 08/02/66 D 2010

Co-Trainer

Sözer, Eddy 11/07/68 TK 2010

9 Ibisevic

18 Cacau

23 Sararer

25 Abdellaoue

Tw-Trainer

Menger, Andreas 11/09/72 D 2011

Labbadia

Sözer

Menger

* heute gesperrt

35


Spielplan Hinserie 2013/2014

1. Spieltag 09.–11.08.13

Bayern München – Borussia M'gladbach (Fr., 20.30 Uhr) :

1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg (Sa., 15.30 Uhr) :

Bayer 04 Leverkusen – SC Freiburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Hannover 96 – VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Augsburg – Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr) :

Hertha BSC – Eintracht Frankfurt (Sa., 15.30 Uhr) :

Eintracht Braunschweig – Werder Bremen (Sa., 18.30 Uhr) :

1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart (So., 15.30 Uhr) :

FC Schalke 04 – Hamburger SV (So., 17.30 Uhr) :

2. Spieltag 17.–18.08.13

VfB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr) :

VfL Wolfsburg – FC Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr) :

Werder Bremen – FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

SC Freiburg – 1. FSV Mainz 05 (Sa., 15.30 Uhr) :

Hamburger SV – 1899 Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr) :

Eintracht Frankfurt – Bayern München (Sa., 15.30 Uhr) :

Borussia M'gladbach – Hannover 96 (Sa., 18.30 Uhr) :

1. FC Nürnberg – Hertha BSC (So., 15.30 Uhr) :

Borussia Dortmund – Eintracht Braunschweig (So., 17.30 Uhr) :

3. Spieltag 23.–25.08.13

Borussia Dortmund – Werder Bremen (Fr., 20.30 Uhr) :

Bayern München – 1. FC Nürnberg (Sa., 15.30 Uhr) :

Bayer 04 Leverkusen – Borussia M'gladbach (Sa., 15.30 Uhr) :

Hannover 96 – FC Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr) :

1899 Hoffenheim – SC Freiburg (Sa., 15.30 Uhr) :

1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Hertha BSC – Hamburger SV (Sa., 18.30 Uhr) :

Eintracht Braunschweig – Eintracht Frankfurt (So., 15.30 Uhr) :

FC Augsburg – VfB Stuttgart (So., 17.30 Uhr) :

4. Spieltag 27.08.–01.09.13

SC Freiburg – Bayern München (Fr., 20.30 Uhr) :

Borussia M'gladbach – Werder Bremen (Sa., 15.30 Uhr) :

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 (Sa., 15.30 Uhr) :

VfL Wolfsburg – Hertha BSC (Sa., 15.30 Uhr) :

1. FC Nürnberg – FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Hamburger SV – Eintracht Braunschweig (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Schalke 04 – Bayer 04 Leverkusen (Sa., 18.30 Uhr) :

VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim (So., 15.30 Uhr) :

Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund (So., 17.30 Uhr) :

5. Spieltag 13.–15.09.13

Hertha BSC – VfB Stuttgart (Fr., 20.30 Uhr) :

Bayern München – Hannover 96 (Sa., 15.30 Uhr) :

Bayer 04 Leverkusen – VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt (Sa., 15.30 Uhr) :

1. FSV Mainz 05 – FC Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Augsburg – SC Freiburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Borussia Dortmund – Hamburger SV (Sa., 18.30 Uhr) :

1899 Hoffenheim – Borussia M'gladbach (So., 15.30 Uhr) :

Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg (So., 17.30 Uhr) :

6. Spieltag 20.–22.09.13

FC Schalke 04 – Bayern München :

Borussia M'gladbach – Eintracht Braunschweig :

VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt :

Hannover 96 – FC Augsburg :

VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim :

1. FC Nürnberg – Borussia Dortmund :

SC Freiburg – Hertha BSC :

1. FSV Mainz 05 – Bayer 04 Leverkusen :

Hamburger SV – Werder Bremen :

7. Spieltag 27.–29.09.13

8. Spieltag 04.–06.10.13

Borussia Dortmund – SC Freiburg :

Bayern München – VfL Wolfsburg :

Bayer 04 Leverkusen – Hannover 96 :

Werder Bremen – 1. FC Nürnberg :

1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 :

FC Augsburg – Borussia M'gladbach :

Eintracht Braunschweig – VfB Stuttgart :

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV :

Hertha BSC – 1. FSV Mainz 05 :











FC Schalke 04 – FC Augsburg :

Borussia M'gladbach – Borussia Dortmund :

Bayer 04 Leverkusen – Bayern München :

VfB Stuttgart – Werder Bremen :

Hannover 96 – Hertha BSC :

VfL Wolfsburg – Eintracht Braunschweig :

1. FC Nürnberg – Hamburger SV :

SC Freiburg – Eintracht Frankfurt :

1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim :

9. Spieltag 18.–20.10.13

Borussia Dortmund – Hannover 96 :

Bayern München – 1. FSV Mainz 05 :

Werder Bremen – SC Freiburg :

1899 Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen :

FC Augsburg – VfL Wolfsburg :

Hamburger SV – VfB Stuttgart :

Eintracht Braunschweig – FC Schalke 04 :

Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg :

Hertha BSC – Borussia M'gladbach :

10. Spieltag 25.–27.10.13

Bayern München – Hertha BSC :

FC Schalke 04 – Borussia Dortmund :

Borussia M'gladbach – Eintracht Frankfurt :

Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg :

VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg :

Hannover 96 – 1899 Hoffenheim :

VfL Wolfsburg – Werder Bremen :

SC Freiburg – Hamburger SV :

1. FSV Mainz 05 – Eintracht Braunschweig :

11. Spieltag 01.–03.11.13

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart :

Werder Bremen – Hannover 96 :

1. FC Nürnberg – SC Freiburg :

1899 Hoffenheim – Bayern München :

FC Augsburg – 1. FSV Mainz 05 :

Hamburger SV – Borussia M'gladbach :

Eintracht Braunschweig – Bayer 04 Leverkusen :

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg :

Hertha BSC – FC Schalke 04 :

12. Spieltag 08.–10.11.13

Bayern München – FC Augsburg :

FC Schalke 04 – Werder Bremen :

Borussia M'gladbach – 1. FC Nürnberg :

Bayer 04 Leverkusen – Hamburger SV :

Hannover 96 – Eintracht Braunschweig :

VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund :

1899 Hoffenheim – Hertha BSC :

SC Freiburg – VfB Stuttgart :

1. FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt :

13. Spieltag 22.–24.11.13

Borussia Dortmund – Bayern München :

VfB Stuttgart – Borussia M'gladbach :

Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 :

1. FC Nürnberg – VfL Wolfsburg :

FC Augsburg – 1899 Hoffenheim :

Hamburger SV – Hannover 96 :

Eintracht Braunschweig – SC Freiburg :

Eintracht Frankfurt – FC Schalke 04 :

Hertha BSC – Bayer 04 Leverkusen :

14. Spieltag 29.11.–01.12.13

Bayern München – Eintracht Braunschweig :

FC Schalke 04 – VfB Stuttgart :

Borussia M'gladbach – SC Freiburg :

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Nürnberg :

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt :

VfL Wolfsburg – Hamburger SV :

1899 Hoffenheim – Werder Bremen :

1. FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund :

Hertha BSC – FC Augsburg :

15. Spieltag 06.–08.12.13

Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen :

Borussia M'gladbach – FC Schalke 04 :

VfB Stuttgart – Hannover 96 :

Werder Bremen – Bayern München :

1. FC Nürnberg – 1. FSV Mainz 05 :

SC Freiburg – VfL Wolfsburg :

Hamburger SV – FC Augsburg :

Eintracht Braunschweig – Hertha BSC :

Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim :

16. Spieltag 13.–15.12.13

Bayern München – Hamburger SV :

FC Schalke 04 – SC Freiburg :

Bayer 04 Leverkusen – Eintracht Frankfurt :

Hannover 96 – 1. FC Nürnberg :

VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart :

1899 Hoffenheim – Borussia Dortmund :

1. FSV Mainz 05 – Borussia M'gladbach :

FC Augsburg – Eintracht Braunschweig :

Hertha BSC – Werder Bremen :

17. Spieltag 20.–22.12.13

Borussia Dortmund – Hertha BSC :

Borussia M'gladbach – VfL Wolfsburg :

Werder Bremen – Bayer 04 Leverkusen :

1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 :

SC Freiburg – Hannover 96 :

Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 :

Eintracht Braunschweig – 1899 Hoffenheim :

Eintracht Frankfurt – FC Augsburg :

VfB Stuttgart – Bayern München :

38


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Intro Blick in den Block

41


Das Hobby zum

Beruf gemacht

Text: Silke Bannick

Mit Ben Praße hat der 1. FSV Mainz 05 die zweite Stelle in der Fanbetreuung neu besetzt. Der 30-jährige gebürtige Thüringer

kann auf mehrjährige Erfahrung in der Fanarbeit verweisen. Jetzt ist er 05er – und hat mit seinem ersten Auswärtseinsatz beim

Pokalmatch gegen Fortuna Köln erstmals den Perspektivwechsel auf einem Pflichtspiel erlebt.

Hallo Ben, willkommen an Bord! Seit 1. Juli bist du

offiziell ein 05er. Wie ist dein erster Eindruck vom Innenleben

deines Vereins?

Das Innenleben ist größer als gedacht, alles ist eine ganze Ecke

größer als erwartet. Man merkt, dass Mainz 05 ein professionell

geführtes Unternehmen geworden ist. Dennoch geht es noch sehr

familiär zu. Ich bin sehr herzlich von den Kollegen aufgenommen

worden. Das erleichtert einem den Start ungemein.

Was hast du vorher gemacht?

Ich bin gelernter IT-Systemkaufmann und habe in den vergangenen

sechs Jahren die IT-Abteilung in einer Mainzer Werbeagentur geleitet.

In der Vorbereitung müssen viele Dinge abgestimmt werden. Man

versucht, die Wünsche der Fans zu berücksichtigen. Ich war auch

bei den Planungen des Stadionfestes schon dabei. Das positive

Feedback der Fans zeigt, dass der Verein die richtigen Schlüsse

gezogen hat.

Am Samstag hattest du mit dem Spiel bei Fortuna Köln in

der ersten DFB-Pokalrunde deinen ersten Einsatz auf einer

Partie – wie war das?

Es war natürlich schon etwas anderes, das Spiel nicht aus dem

Block, sondern aus der ebenerdigen Perspektive im Innenraum zu

sehen. Im Vorfeld habe ich Gespräche geführt mit den verantwortlichen

Institutionen, Polizei, Sicherheitsbeauftragter, Fanbeauftragter.

Das Spiel sieht von unten schon anders aus, aber es

hat echt Spaß gemacht.

Warum hast du dich dafür entschieden, deinem Ausbildungsberuf

den Rücken zu kehren und bei Mainz 05 Fanbeauftragter

zu werden?

So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben. Es war für

mich die einmalige Gelegenheit, mein Hobby zum Beruf zu machen.

Ich habe ja auch vorher schon ehrenamtlich Fanarbeit und

Fanpolitik betrieben. Als mich der Verein das erste Mal darauf

angesprochen hat, ob ich mir die Tätigkeit vorstellen könnte, war

das schon eine große Ehre für mich. Trotzdem war es keine leichte

Entscheidung.

Wie sieht der Tagesablauf eines Fanbeauftragten eines Bundesligisten

aus?

Welche Themen liegen dir als Fanbeauftragter besonders

am Herzen?

In erster Linie geht es mir darum, die Distanz zwischen Fans und

Verein sowie den Fangruppen untereinander möglichst gering zu

halten.

Wo möchtest du bei der Fanarbeit inhaltlich ansetzen?

Schwierige Frage. Für mich geht es erst einmal darum, die genauen

Abläufe kennenzulernen und dann daraus abzuleiten, wo

wir konkret anpacken und uns verbessern können. Grundsätzlich

positiv sehe ich aber, dass der Verein sich mit David Moschner

und mir zwei hauptamtliche Fanbeauftragte leistet. Das ist nicht

selbstverständlich.

42


Fanstory

Musst du dich jetzt eigentlich umstellen, da

du von der Seite der Fans zum Verein gewechselt

bist?

Man muss seine Denkweise schon anpassen. Die

Umstellung ist aber noch nicht so groß, vielleicht

muss man die Bundesligaspiele abwarten. Ich

glaube aber nicht, dass ich mich extrem anpassen

muss.

Wie bist du eigentlich 05er geworden?

Ich bin 2001 aus Thüringen nach Mainz gezogen.

2002 hat mich dann ein Kumpel aus der Berufsschule

mit an den Bruchweg genommen. Während

er nicht mehr mitgekommen ist, bin ich am Ball

geblieben und habe mir nach einem Jahr direkt

eine Dauerkarte für die Saison 2003/04 gekauft.

Im Fanshop sagte man mir, dass ich die letzte Q-

Block-Dauerkarte bekommen hätte. Wer weiß, wie

es sonst alles gekommen wäre, wenn das damals

nicht geklappt hätte? Vielleicht wäre ich dann heute

nicht hier?

Gut, dass es geklappt hat … und wie ging es

dann für dich weiter?

2004 habe ich angefangen, mich aktiv an Diskussionen

im Kigges-Forum zu beteiligen. Seit 2005 habe

ich dann bei Kigges auch Aufgaben als Moderator

und Webmaster übernommen. Außerdem war ich

eine Zeit lang Beiratsmitglied bei den Supporters

Mainz und zwei Jahre Sprecher der bundesweiten

Interessengemeinschaft Unsere Kurve.

Was wünscht du dir für die Saison?

Sportlich natürlich klar den Klassenerhalt, alles

was dann mehr kommt, ist umso schöner. Und ansonsten

viele entspannte Fußballspiele mit fantastischer

Stimmung.

43


Die Fans

Meine Stadt. Mein Verein.

Jasmin Fey (23),

Heidesheim

Dein schönster 05-Moment?

Europa-League-Einzug und der Empfang

der Mannschaft nach dem Schalke-

Spiel.

Wer oder was hat dich mit dem

05-Virus infiziert? Mein Job im

Ordnungsdienst.

Dein erstes 05-Spiel? Mainz gegen

Kaiserslautern im Bruchweg.

Sitz- oder Stehplatz? Stehplatz.

Bester Fansong? Halli Galli.

Die 05-Profis grüßen in dieser Saison von den schönsten Plätzen in Mainz und

Umgebung. Machs Deinen Stars nach und schicke uns via Facebook Dein Fan-

Bild von der gleichen Stelle - wie Shinji Okazaki von der anderen Rheinseite. Die

schönste, kreativste oder witzigste Aufnahme erscheint im Nullfünfer.

Bestes 05-Trikot?

Das jetzige Trikot.

Deine Lieblings-05er?

Die Bruchwegsboys.

05er in aller Welt: Grüße aus Lanzarote

Basti und Bea Buschlinger grüßen alle

05-Fans aus Lanzarote. Die beiden haben

trotz besten Wetters ihre 05-Schals

mit den Nationalpark Timanfaya genommen.

Und grüßen ihre Mannschaft

aus der Vulkanlandschaft. Damit haben

wir einen weiteren Ort in die Karte von

„05er in aller Welt“ aufgenommen –

herzlichen Dank für das tolle Foto!

05er-Fans düsen durch Finsterwalde

Familie Zörns aus Massen bei Finsterwalde

fährt rund um Cottbus wohl das

auffälligste Auto der Region. Ihren Polo

hat die Familie, die begeisterte 05-Fans

sind, natürlich in den Farben und mit den

Logos ihres Lieblingsklubs gestaltet.

Eine Fernbeziehung zwischen den Zörns und dem FSV, doch es war nicht immer

so, Frau Zörns ist eine gebürtige Bretzenheimerin. Wir finden das Gefährt

ganz große Klasse und schicken sonnige Grüße gen Osten!

44


UNSERE

NEUZUGÄNGE

DER PLUS- UND KOMPAKT-SCHEIN

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Spielteilnahme ab 18 Jahren. Sportwetten können süchtig machen.

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Auswärtsspiel

So kommen wir hin

Den Bahnhof Freiburg Hbf kann man mit

Zügen der Deutschen Bahn von Mainz Hbf aus

schon in drei Stunden erreichen. Alle Informationen

über Verbindungen und Fahrpreise

sowie eine Wegbeschreibung vom Bahnhof

zum Stadion erhält man im Internet unter

www.bahn.de/fanecke.

Hier geht’s hin

Mainz

Mage Solar Stadion,

Freiburg

Mission Klimaverteidiger

05er für den Klimaschutz

Unterstützt die Klimaschutz-Initiative

der 05er – reist klimafreundlich zu den

Auswärtsspielen!

CO2-Ausstoß (in kg pro Person) durch

Anreise nach Freiburg mit …

44,1

25,0

12,2

Bus Auto Zug

Weitere Informationen findet ihr auf

www.mission-klimaverteidiger.de

Mit dem Auto über die A63 in Richtung Kaiserslautern

geht’s bis zum Kreuz Alzey. Hier auf die A61

Richtung Ludwigshafen abfahren und dieser bis

zum Dreieck Hockenheim folgen. Dort auf die A6

Richtung Stuttgart wechseln und am Kreuz Walldorf

auf die A5 in Richtung Basel fahren. Diese bei

der Ausfahrt Freiburg-Mitte auf die B31a Richtung

Freiburg (281 km)

Freiburg verlassen und den Schildern Richtung Ebnet,

Littenweiler „Stadien“ folgen. Achtung: nicht

in den B31-Tunnel abbiegen, sondern links halten.

Zwischenstopp

Europapark Rust – der größte Freizeitpark

Deutschlands liegt auf direktem Weg zum

Auswärtsspiel.

Parken/Ankommen

Das Freiburger Stadion liegt mitten im Wohngebiet,

daher gibt es fast keine Parkplätze rund

um die Arena. Unbedingt auf Park & Ride-

Angebote achten oder die Parkplätze der nahen

Pädagogischen Hochschule nutzen. Wer mit der

Bahn kommt, nimmt ab dem Hauptbahnhof die

Straßenbahn der Linie 1 in Richtung Stadion

oder Littenweiler bis zur Haltestelle Römerhof.

Text: Max Sprick

Vorm Spiel

Der Markt vor dem Freiburger Münster ist der

zentrale Treffpunkt vor den Spielen. Hier gibt es

die berühmten „Bächle“, jede Menge Kneipen –

und den besten Würstchenstand der Stadt.

Sehenswert

Münster – Freiburgs Wahrzeichen. Schlossberg

– Aussichtsplattform mit Blick über die ganze

Stadt. Strandbad – größtes Freibad der Region,

direkt neben dem Stadion.

Im Stadion

Für Gäste ist in der Mage Solar Arena der Eckblock

Südost (Stehplatz) reserviert. Sitzplätze gibt

es einen Rang weiter oben im K-Block. Stehplätze

kosten um die 14 Euro, Sitzplätze um die 32 Euro.

Nach’m Spiel

Die Studentenstadt Freiburg bietet jede Menge

Kneipen. Hier ist es dann von Vorteil, dass das

Stadion nicht weit von der Altstadt entfernt liegt.

Ticketservice

Hier gibt's die Tickets:

Im Fanshop direkt in der

neuen Coface Arena.

Online auf www.mainz05.de

Call-Center: 06131 / 37 55 00.

Tageskarten

Die aufgeführten Tageskarten-Preise verstehen sich exkl. der

Vorverkaufsgebühr in Höhe von 1,00 €.

47


Fanshop

Kauf dir das neue Nike Trikot Home Saison 13/14, Erwachsene

und Kinder und stell dich unserer Torwand. Gelingt dir

ein Treffer, bekommst du dein Geld von uns zurück.

Die Aktion gilt nur für das heute erworbene, aktuelle Heimtrikot der Saison 13/14 (Erwachsene und Kinder). Pro gekauftem Trikot ein Schuss.

Ihr findet uns von 13.00-15.30 Uhr und von 17.15 bis 18.30 Uhr auf der Aktions-Fläche rechts neben dem VIP-Eingang.

Heute erhältlich an allen Verkaufsstellen des

05ers, sowie in unserem Hauptfanshop und den

Arena Fanshops.

49


Text: Lukas Schmidt

Neun Jahre spielte Sandro Schwarz im Trikot der Nullfünfer und kehrt jetzt, neun Jahre nach seinem letzten Einsatz auf dem Rasen

als Trainer an den Bruchweg zurück. Als Cheftrainer der U19-Bundesligamannschaft will der frischgebackene Fußballehrer seinen

Schützlingen den Weg weisen, der ihn selbst aus dem Mainzer Nachwuchsleistungszentrum in den Profifußball geführt hat.

Aber auch an der Linie ist der

34-Jährige inzwischen kein unbeschriebenes

Blatt mehr: Nach seiner

Tätigkeit als Co-Trainer und Teamchef

beim SV Wehen Wiesbaden

führte Schwarz den 1. FC Eschborn

überraschend in die Regionalliga

und verpasste in der vergangenen Saison nur um Haaresbreite die Sensation

Klassenerhalt. In der Nachwuchs-Ausbildung hat er nun eine neue, „sehr

reizvolle Aufgabe“ gefunden, „ganz besonders in diesem Verein. Was sich hier

im Nachwuchsbereich seit meiner Zeit als Spieler entwickelt hat, ist wirklich

sensationell. Ich freue mich jeden Tag, mit so vielen talentierten Jungs arbeiten

zu können.“

Sein Hauptaugenmerk an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Profibereich

liegt auf der „Entwicklung der zweifellos großen Talente hin zum Aktivensport.

Auch wenn die Jungs taktisch und technisch schon richtig gut sind, gibt es in

Richtung Männerfußball natürlich noch einiges zu tun.“ Die Grundlagen bringen

die Spieler aus den letzten Jahren im Nachwuchsleistungszentrum dafür schon

größtenteils mit: „Gerade im athletischen Bereich sind die Jungs inzwischen

schon unglaublich weit. Wir versuchen nun, ihnen ein Gesamtpaket mitzugeben;

ihnen zu vermitteln, wie sie sich in verschiedensten Situationen gegen

Widerstände durchsetzen können.“

„Offen und ehrlich, mit einer konsequenten Führung“ erlebt das Team den neuen

Coach, der seine Spieler „an den eigenen Ansprüchen messen“ will. „Ich

habe selbst noch andere Zeiten im Jugendfußball erlebt. Die Bedingungen, unter

denen die Jungs hier trainieren, sind überragend und alles andere als eine

Selbstverständlichkeit. Es sind unzählige Kleinigkeiten, die große Wertschätzung

verdienen – insofern ist es mir auch wichtig, klar zu thematisieren, was es

heißt, für Mainz 05 zu spielen. Was wir hier haben, wünscht sich jeder Sportler,

da ist es völlig unangebracht, irgendetwas als normal zu betrachten. Stattdessen

muss jeder Einzelne seinen Teil zum großen Ganzen beitragen. Das beginnt

mit der Verantwortung, in jeder Trainingseinheit alles zu geben und führt uns

letztlich zu einer Art Wertegemeinschaft

innerhalb der Mannschaft.“

Auf dem Platz funktionierte das in

der Vorbereitung schon richtig gut,

beim Rhein-Nahe-Liga-Turnier in

Waldalgesheim setzten sich die Nullfünfer

bis zum Finalsieg über den TSV

Schott (3:1) mit starken Leistungen

gegen gestandene Herrenteams

durch, direkt nach Abpfiff ging es eine Woche nach Österreich ins Trainingslager.

Auch da „haben alle sehr, sehr gut mitgezogen. Wir haben intensiv an

unserem Umschaltverhalten und der Gruppendynamik gearbeitet.“ Neben Fußball

standen aber auch Rafting und Mountainbike-Touren mit Bergbesteigung

auf dem Programm - wichtige Stellschrauben in der Vorbereitung für Sandro

Schwarz: „Der Schlüssel zum Erfolg ist die Einheit auf dem Platz. Jetzt ging

es natürlich auch darum, sich gegenseitig richtig kennen zu lernen. Denn alles

funktioniert nur wechselseitig. Auch ich bin jeden Tag bereit, von meiner

Mannschaft etwas Neues dazu zu lernen.“ Im Saisonverlauf bleibt angesichts

verschiedener Individualtrainings weniger Zeit für solch grundlegende Dinge,

„aber auch da ist es wichtig, in kleinen Gruppen oder kurzen Gesprächen Wertschätzung

zu vermitteln. Jeder ist hier mit verantwortlich dafür, eine gute Atmosphäre

für uns alle zu schaffen. Und am besten geht das natürlich, wenn wir

gemeinsam Erfolg haben.“

Den Erfolg bemisst der Coach naturgemäß nicht nur an der Tabellensituation;

vielmehr geht es darum, „den Weg der Entwicklung konsequent weiter zu gehen.

Es hat für mich überhaupt keinen Sinn, im Juli zu sagen, wo man im Mai

des nächsten Jahres stehen will oder sollte. Den Druck will ich den Jungs auch

gar nicht auferlegen. Wir arbeiten inhaltlich ganz nah an der ersten Mannschaft

und wollen die Top-Talente bestmöglich auf den Profifußball vorbereiten. Darauf

liegt unser Fokus im Training, im Umgang und in allen anderen Belangen.

Gewissermaßen ist die Zeit in der U19 ein Crash-Kurs im Profifußball.“ Der

Ernst des Fußballer-Lebens begann für die Nachwuchskicker spätestens am

Samstagmittag im Bruchwegstadion mit dem ersten Spiel der Saison in der

A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

50


Nachwuchsleistungszentrum

Vorarbeit.

Sandro Schwarz

bildet künftig die

U19-Talente aus, in der

Hoffnung, dass möglichst

viele von ihnen

in Thomas Tuchels

unterkommen.

51


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Nachwuchsleistungszentrum

Text: Lukas Schmidt

Das U17-Bundesliga-Team um Coach Meikel Schönweitz startet

runderneuert und voller Tatendrang in die neue Runde.

Mit einer „komplett neuen Mannschaft und neuen Voraussetzungen“

starten Meikel Schönweitz und sein vierter U17-Jahrgang heute in die Saison

der B-Junioren Bundesliga. Die gemeinsame Basis als Mannschaft muss dafür

schon jetzt gelegt sein – während der Spielzeit steht die individuelle Entwicklung

wieder im Fokus der Ausbildungsmannschaft.

Die letzten Wochen dienten dabei vor allem den Vorbereitungen auf „die enormen

athletischen Anforderungen der Liga.“ Nicht zuletzt sei es aber „auch ein

entscheidendes Alter, um grundlegende Werte zu vermitteln. Das erarbeiten

wir gemeinsam mit den Spielern, um Floskeln wie Teamgeist und Toleranz auch

in Inhalte zu überführen.“ Dafür hatte Fußball-Lehrer Schönweitz zunächst ein

Trainingslager in der Sportschule Schöneck angesetzt, um die unterschiedlichen

Ausgangspositionen der Spieler zusammen zu bringen: „Gerade bei den Stammspielern

aus unserer U16 ist schon sehr viel vorhanden, da wurde im letzten Jahr

super gearbeitet. Für den ein oder andere Neuzugang sind manche Inhalte dagegen

noch völlig neu, auch einige Spieler, die letztes Jahr verletzungsbedingt weniger

zum Zug kamen, müssen noch ordentlich aufholen.“ Anschließend hatten die

Spieler eine Woche Urlaub – natürlich nicht ohne „Hausaufgaben und Pulsuhr“ im

Gepäck - um die sehr kurze Pause nach dem Schuljahr auszugleichen, bevor mit

Testspielen und dem hochkarätigen Junior Cup in Stockstadt, bei dem die Mannschaft

einen starken zweiten Platz belegte, weiter in Richtung Wettkampfhärte

gearbeitet wurde.

Das übergeordnete Ziel der U17 sei dabei nicht nur, dass die Spieler auch in den

höheren Altersklassen bis hin zu den Profis in den nächsten Jahren mitspielen können,

sondern auch dort das Niveau immer weiter verbessern. „Und die Ansprüche

unserer U23- und Profimannschaft sind schon extrem hoch - um das zu erreichen,

müssen wir in den nächsten zwei, drei Jahren noch einiges reinstecken.“ Den

einzelnen Spieler dahin zu bekommen und gleichzeitig eine Mannschaft für das

kommende Jahr zu formen, die auf höchstem Niveau bestehen kann, ist die große

Herausforderung für Schönweitz und sein Team, die beim Saisonauftakt gegen

SC Freiburg am heutigen Vormittag erstmals auf den Prüfstein kam.

Spielpläne

U23

Regionalliga Südwest

U19

A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

U17

Heimspielort: Bruchwegstadion

Heimspielort: Bruchwegstadion

B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

Heimspielort: Sportanl. „Am Engelborn”, Nieder Olm

27.07.2013, 14:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II 1. FSV Mainz 05 II :

03.08.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II KSV Baunatal :

11.08.2013, 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 1. FSV Mainz 05 II :

18.08.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II SSV Ulm :

25.08.2013, 14:00 Uhr SG Sonnenhof Großaspach 1. FSV Mainz 05 II :

31.08.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II SVN Zweibrücken :

03.09.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II SG Eintracht Frankfurt II :

07.09.2013, 14:00 Uhr Offenbacher Kickers 1. FSV Mainz 05 II :

15.09.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II FC 08 Homburg :

22.09.2013, 14:00 Uhr SC Freiburg II 1. FSV Mainz 05 II :

28.09.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II KSV Hessen Kassel :

05.10.2013, 14:00 Uhr SpVgg. Neckarelz 1. FSV Mainz 05 II :

19.10.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II SV Eintracht Trier :

26.10.2013, 14:00 Uhr 1. FC Kaiserslautern II 1. FSV Mainz 05 II :

10.08.2013 13:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim :

18.08.2013 11:00 Uhr SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 :

25.08.2013 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart :

01.09.2013 11:00 Uhr FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 :

14.09.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt :

22.09.2013 13:00 Uhr Karlsruher SC - 1. FSV Mainz 05 :

06.10.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SpVgg Unterhaching :

19.10.2013 11:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth - 1. FSV Mainz 05 :

27.10.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SV Wacker Burghausen :

02.11.2013 11:00 Uhr FC Bayern München - 1. FSV Mainz 05 :

10.11.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - TSV 1860 München :

24.11.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - FC Astoria Walldorf :

01.12.2013 13:00 Uhr 1. FC Kaiserslautern - 1. FSV Mainz 05 :

07.12.2013 13:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05 :

11.08.2013 11:00 Uhr SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 :

17.08.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg :

01.09.2013 13:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth :

07.09.2013 11:00 Uhr FC Bayern München - 1. FSV Mainz 05 :

21.09.2013 13:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim :

28.09.2013 13:00 Uhr Karlsruher SC - 1. FSV Mainz 05 :

05.10.2013 13:00 Uhr VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 :

20.10.2013 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt :

27.10.2013 11:00 Uhr FC Ingolstadt - 1. FSV Mainz 05 :

03.11.2013 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg :

09.11.2013 11:00 Uhr TSV 1860 München - 1. FSV Mainz 05 :

24.11.2013 13:00 Uhr FSV Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 :

01.12.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Kaiserslautern :

08.12.2013 12:30 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg :

53


Nachwuchsleistungszentrum

Text: Heinz Bender

Die Frühform gefällt, Vorbereitung und Saisonstart in der Regionalliga Südwest hätten für das U23-Team des Fußballsportvereins

kaum besser laufen können. Doch Chefcoach Martin Schmidt weiß: Seine Jungs haben noch einen langen Weg vor sich.

Unsere U23 ist anders als in der vergangenen Saison erfolgreich in

die neue Runde gestartet. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus den gewonnenen

Begegnungen bei der TSG Hoffenheim II (3:0) und am Bruchweg gegen

den KSV Baunatal (4:1). Trainer Martin Schmidt hat diesmal den Vorteil, dass

er viele Spieler in seinem Aufgebot hat, die in der vorherigen Spielzeit mit

großartiger Moral den Klassenverbleib geschafft hatten. Mit dem zweitligaerfahrenen

Michael Falkenmayer erhielt die Defensivabteilung zusätzliche Stabilität.

"Mein Hauptanliegen war es, unserer in der letzten Saison oft indisponierten

Abwehr mehr Sicherheit zu geben", sagte Schmidt. Bei der speziellen

Schulung seiner Abwehrleute legte

der Trainer Wert auf Positionstreue,

Raumaufteilung und Stellungsspiel.

In den bisherigen Vorbereitungsspielen

einschließlich der beiden ersten

Punktspiele kassierte das Team erst

einen Gegentreffer. Die Jungs, so die

bisherige Erkenntnis, scheinen ihren

Chef bisher verstanden zu haben...

Der behutsamen Integration unserer

gut ausgebildeten Talente Marcel und

Nico Seegert, Daniel Bohl, Tim Fahrenholz

und Jannik Huth hat sich Martin

Schmidt besonders angenommen.

Alle kamen aus unserer U19. "Sie sind mit Feuereifer dabei und haben den

Willen, möglichst schnell einen festen Platz im Team zu erobern", hat der Trainer

festgestellt. Man muss freilich noch etwas Geduld mit den 19-Jährigen

aufbringen. Der Sprung in die Regionalligaelf erfordert noch mehr Fleiß und

Aufmerksamkeit. "Es ist ein extremer Unterschied zwischen der U19-Bundesligamannschaft

und der Arbeit mit Martin Schmidt. Die Intensität ist sehr

hoch und bei den internen Trainingsspielen steht das Muss, Tore zu erzielen,

an oberster Stelle. Wir müssen dsa Neue, das uns jetzt erwartet, erst einmal

im Kopf umsetzen", hat Tim Fahrenholz erkannt. Der Offensivspieler spricht

damit für seine jungen Mitspieler. Vom U19-Team der Saison 2011/12 haben

es immerhin vier Spieler geschafft, sich im Stamm der Regionalligamannschaft

durchzusetzen. Mit Robin Garnier haben unsere Scouts ein 19-jähriges

Talent bei Eintracht Trier entdeckt, das in unser Gesamtkonzept passt. Robin

kann, wenn er die Umstellung auf Männerfußball vollzieht, im Verlauf der

Saison den Sprung in die Mannschaft schaffen. Ebenfalls aus Trier ist Steven

Lewerenz gekommen, der auf der rechten Außenbahn spielt. Einige Flankenläufe

mit anschließenden Hereingaben deuten an, dass Lewerenz für eine

Belebung des Angriffs sorgen kann. Mit der Verpflichtung des französischen

Offensivspielers Mounir Bouziane (zuletzt SC Freiburg II) hat sich Martin

Schmidt eine weitere Option in vorderster Linie geschaffen. Der 22-Jährige,

der bei Racing Strasbourg ausgebildet wurde, hat infolge seines kurzfristigen

Wechsels nach Mainz noch Trainingsrückstand. Er steht in Konkurrenz mit

Lucas Röser, der sich durch seine Schnelligkeit ins Angriffsspiel einbringt.

Wir können uns glücklich schätzen, einen Chancenverwerter wie Petar Sliskovic

in unserem Team zu haben. Obwohl er eine halbe Saison an Dynamo

Dresden ausgeliehen war, erzielte Sliskovic in der vergangenen Spielzeit

14 Tore für die U23, In den ersten beiden Spielen der laufenden Saison traf

Petar schon dreimal. Der Kroate kann weiterhin auf die Zubringerdienste

seiner Mitspieler zählen, insbesondere auf die Vorlagen von Regisseur Nejmeddin

Daghfous, der in der vergangenen Saison zehn Treffer erzielte und

elf vorbereitete.

54


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Notizen

Eine Freundschaft, die in der Coface Arena begann

Marco und Heidi Kopf aus Butzbach-Griedel sitzen nun schon seit drei Jahren

im Block G, und zwar direkt neben Heinz Lechert aus Mainz. Die drei haben

sich so gut verstanden, dass Familie Kopf Familie Lechert zu den 100-Jahre-

Feierlichkeiten ihres Metzgereibetriebs eingeladen haben. Die Lecherts haben

sich auf den rund 85 Kilometer langen Weg gemacht, um mit den Kopfs

zu feiern – und haben im wahrsten Sinne des Wortes auch noch Schwein

gehabt, denn die zwei zogen bei der großen Charity-Tombola des Metzgereibetriebs

zugunsten der Stiftung Bärenherz in Wiesbaden das Los mit dem

Hauptpreis, ausgezahlt in Produkten der Metzgerei. „Von Fan zu Fan kann

man eben auch mit einst fremden Sitznachbarn schnell ein kollegiales und

gutes Verhältnis aufbauen“, sagt Marco Kopf.

05er trauern um Karl-Heinz Schworm und Andreas Ludwig Muschik

Der 1. FSV Mainz 05 trauert um Karl-Heinz Schworm, der am

17. Juni im Alter von 86 Jahren von uns gegangen ist. Schworm

hat von 1958 bis 1970 aktiv für die 05er gegen den Ball getreten

und bis Mitte der Siebzigerjahre die Amateur-Abteilung im

Beirat unterstützt. Zwischen 1968 und 1975 war Schworm sogar

als Stadionsprecher beim FSV tätig und zwischen 1970 und 1974

Mitglied des geschäftsführenden Vorstands. In den Neunzigerjahren

bis 2003 engagierte sich Schworm im Ältestenrat seines

Vereins. „Karl-Heinz Schworm hat über Jahrzehnte bei Mainz

05 in verschiedenen Funktionen und mit hohem persönlichen

Einsatz die Geschickte geleitet und den Klub begleitet. Sein

Engagement, seine Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit zeichneten

ihn als vorbildlichen Sportsmann aus. Wir werden ihm ein

ehrendes Andenken bewahren“, so Sigurd Spielmann aus dem

aktuellen Ältestenrat des 1. FSV Mainz 05.

Weiterhin haben die 05er ein langjähriges Mitglied aus dem

Ordnungsdienst verloren. Andreas Ludwig Muschik ist überraschend

im Alter von 54 Jahren verstorben. Er war seit Juli 2004

im Ordnungsdienst des 1. FSV Mainz 05 auf verschiedenen Positionen,

zuletzt als Bereichsleiter tätig. „Wir verlieren in ihm

einen loyalen und angesehenen Mitarbeiter, dem wir stets ein

Andenken bewahren werden“, so Lutz Hoffmann, Leiter des Ordnungsdiensts

der 05er.

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bei sich zu Gast haben möchten, können sich ebenfalls gerne bei uns melden.

Kontakt: 05er-fussballschule@mainz05.de

Die Partner der 05er Fußballschule

56


Notizen

Handball: „Meenzer Dynamites“ machen hungrig auf die neue Runde

Sie schwitzen und schuften seit Juni, nur durch eine kurze Urlaubpause unterbrochen.

Karin Eulers Handballerinnen trainieren in der Vorbereitung, was

in der neuen Runde auf sie zukommt: ein hammerhartes Programm in einer

der stärksten 2. Bundesligen seit langem. Alle Teams in der Spitze haben

sich verstärkt und auch die Aufsteiger sind in dieser Runde stark.

Doch die bisherigen Auftritte gegen Topteams wie zuletzt im Freundschaftsspiel

gegen die japanische Nationalmannschaft, machen Appetit auf die

neue Runde, die mit einem Heimspiel am 31.08.2013 (18 Uhr in der Gustav-

Stresemann-Wirtschaftsschule) in der 1. Runde des DHB-Pokal gegen den

TV Grenzach beginnt. Erstes Punktspiel in der 2. Bundesliga ist am 07.09.13

auswärts beim Bundesligaabsteiger Bad Wildungen.

Trotz des nachträglichen Aufstiegs der DJK Trier in das Handball-Oberhaus

verbleiben 14 weitere starke Gegner. Die Wege in der 2. Bundesliga führen

die Meenzer Dynamites dabei vom Bodensee bis an die dänische Grenze.

Mit den vier Erst- und Zweitligaerfahrenen Neuzugängen und vier in den

erweiterten Kader aufgerückten Talenten steht Cheftrainerin Karin Euler

ein 20er Kader zur Verfügung, dessen Stärke eine große Ausgeglichenheit

ist. Viele Optionen stehen ihr so zur Verfügung, um die Gegnerinnen vor

möglichst knifflige Aufgaben zu stellen. Für die neue Runde geht sie davon

aus, dass „wir sehr stolz wären, wenn wir angesichts der zu erwartenden

schweren Aufgabe das fantastische Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholen

könnten“.

Das Oberliga-Team der 05erinnen will in der kommenden Runde oben angreifen,

um das leistungsorientierte Konzept weiter zu stärken und den talentierten

Spielerinnen die entsprechende Plattform für die weitere Entwicklung

zu schaffen. Trainerin Nikoletta Humm hat dazu ein nicht weniger anspruchsvolles

Programm in der Vorbereitung zusammengestellt. Saisonauftakt in der

Oberliga ist am 07.09.2013 um 19 Uhr zu Hause gegen den TV Püttlingen.

Sommer, Sonne, Strand und Spitzensport: Beach-Volleyball live auf Sky

In der Antike waren es die

Gladiatoren, die um Ruhm

und Ehre kämpften. Heute

sind es die Beach-Volleyballer,

die im Sand um Medaillen

und Titeln kämpfen.

Die besten deutschen Teams

greifen auf der smart beach

tour wieder an: Am 16. bis

18. August beim smart super

cup in Kühlunsgborn und

vom 30. August bis 1. September

bei den Deutschen

smart Beach-Volleyballmeisterschaften

in Timmendor-

© Sky/Malte Christians

fer Strand.

Sky Sport HD überträgt alle Finalspiele live. Am Sonntag, 18. August ab

12.00 Uhr live vom smart super cup aus Kühlungsborn und zwei Wochen

später am Samstag, 31. August und Sonntag, 1. September, jeweils ab

10.00 Uhr, live aus Timmendorfer Strand.

Medaillengewinner und Titelträger berichten

für Sky aus den Sand-Arenen:

Der Olympiasieger, Jonas Reckermann

ist als Sky Experte & Co-Kommentator

im Einsatz und die Olympiafünfte Sara

Goller geht als Field-Reporterin auf Stimmenfang. Moderiert werden die

Sendungen von Esther Sedlaczek. Vom Kommentatorenturm aus begleitet

Simon Südel die Matches.

© Sky/Malte Christians

57


Notizen

> Bitte genauestens überprüfen! Druckfehler können nach Freigabe nicht mehr beanstandet werden.

Jubiläumsgeburtstage 01.07. bis 11.08.2013

Fragen

oder Anregungen?

01.07.: Marion Pfannkuchen (50), Wolfgang

Sohnrey (70), Manfred Montag (75), Günter

Weinzierl (75), 02.07.: Lukas Löwenstein

(20), Sabrina Zöller (30), Ulrike Eichler (50),

Lorenz Geiselhardt (75), 03.07.: Jefferson

Santos Pedro (18), Alexander Solar (30),

Timi Eckhardt (30), Annette van Haaren (50),

04.07.: Florian Kowalewski (18), Sascha Trompetter

(18), Daniel Nemnich (20), Sandra Schwinn

(30), Timo Buchta (40), Ralf Balzerowski (50), Kurt Vondran (70),

05.07.: Timo Dziggel (20), 06.07.: Florian Hinkelmann (20), Olaf Zielke

(50), Stefan Ringel (50), Gerhard Diehl (60), Wolfgang Runge (70),

07.07.: Celine Massone-Hinsberger (30), Michael Klinkel (50), Helga

Müller-Baldering (75), 08.07.: Maximilian Jandl (18), Aaron Cezanne

(20), Kristin Diehl (40), Heidi Kraft (50), Christian Gomolzig (50), Michael

Wagner (50), Anita Munz (60), Jürgen Heinz (60), 09.07.: Marcel

Walther (18), Yanik Batilla (20), Dirk Trarbach (40), Peter Decker

(50), Heinz Mechtel (70), 10.07.: Marc Wachs (18), Hans-Joachim

Hohberg (60), Dieter Watrin-Göllner (75), Reiner Steffan (75), 11.07.:

Annamaria Mayer (18), Sabine Klee (30), Benedikt Dorn (30), Martin

Theobald (30), 12.07.: Selina Wecker (18), Linus Radau (18), Florian

Lippke (18), Patrick Feesche (30), Angela Römelt (50), Klaus-Jürgen

Orlowski (60), 13.07.: Dennis Mattner (30), Michael Kottenstedte

(40), 14.07.: Björn Gorbauch (20), Elisabeth Scharnweber (30), Stephan

Salzer (30), Dieter Mildeberger (50), 15.07.: Yannis Müller (18),

Kim-Maurice Bolkenius (18), Sissi Rausch (20), Katja Manz (20),

Bastian Bär (20), Markus Koch (40), Martin Kern (50), Wolfgang Reif

(70), Horst Becker (75), 16.07.: Dominic Feil (18), Johannes Mähn

(18), Heidrun Schmittlein (60), 17.07.: Marco Doemland (40), Thomas

Petry (50), Heinz Tronser (85), 18.07.: Lucas Stölting (20), Yasmin

Simon (30), Stefan Haja (50), Bernd Axel Rößler (70), 19.07.: Meike

Schmelzer (20), Jörg Rebhan (40), Horst Dieter Schmitt (50), 20.07.:

Isabell Sotschewka (20), Sascha Roos (30), Thierry Misamer (40),

Heinz-Werner Stumpf (60), Manfred Vogel (75), Herman-Hartmut

Weyel (80), 21.07.: Sabrina Bauer (18), Luca Kögel (18), Jörg Hitpass

(50), 22.07.: Timo Stritter (18), Regina Gomolzig (50), 23.07.: Martin

Pfeiffer (18), Anja Sterker (20), Sven Edinger (40), Volker Schröder

(50), 24.07.: Vicki Duscha (30), Mario Berg (40), Stefan Baum (50),

Frank Helmke (50), 25.07.: Patrick Huth (18), Alina Schmidt (20), Timo

Ackermann (40), Harald Binder (40), Angelika Klessinger (60), 26.07.:

Lukas Heibel (18), Timo Krechel (20), Alexander Lutz (40), Andreas

Küpper (50), Claus Berg (60), 27.07.: Reka Hock (18), Catherine

Butler (40), 28.07.: Philipp Baaden (20), Bülent Benjamin Celik (30),

Marc Schmollinger (30), Wilhelm Johann Becker (70), Winfried

Leggewie (75), 29.07.: Cathérine Lehmann (18), Lisa Burgmeier (18),

Lotte Günther (30), Patrick Lossa (30), 30.07.: Philipp Rowohlt (18),

Anina Kaiser (20), Oliver Wolff (40), Joachim Schwarz (50), Günter

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Rocker (60), Iris Wetzig (70), 31.07.: Jasmin Barlen (18), Janik Falkenstein

(18), Oliver Swidersky (20), Lena Vogelsberger (30), Oliver

Pembroke (30), Torsten Haag (40), Christian Zerr (40), Ralph Reining

(40), Frank Krug (50), Anita Schäfer (60), Holger Pradella (60), 01.08.:

Meike Strnischa (40), Kerstin Spreitzer (50), Marcus Zickwolff (50),

02.08.: Lars Hohmann (20), Michaela Weingartner (40), Stefan

Mackiw (40), Werner Keller (70), Günter Kern (75), Hans-Rudolf Lang

(75), 03.08.: Kyra Höflich (18), Patrick Manthe (20), Peter Tillner

(70), 04.08.: Romen van de Wateringen 20), Ralf Glock (40), Michaela

Kern (50), Ulrich Horn (50), 05.08.: Jannis Mörsdorf (18), Bastian

Pfaar (20), Kristof Bielinski (30), Peter Hafner (50), Rudolf Veith (50),

Thomas Blankenberger (50), Horst Schollmeyer (60), 06.08.: Robin

ACHTUNG: Lindner Je (20), nach Bedruckstoff David Brantzen können Farbabweichungen (40), Birgit entstehen! Böthin-Geis (50), Diethelm

Zickmann (50), Ralf Kerner (50), Werner Klingelhöfer (60), 07.08.: Sebastian

May (20), André Hennig (40), Uwe Judas (50), Uwe Leopold

(50), Katharina Stammer (75), Manfred Marker (75), Günther Oehl

(80), 08.08.: Karl-Heinz Scherer (60), Eberhard Weber (60), 09.08.:

Fabian Mohr (18), Lukas Potsch (20), Marcus Wigand (50), 10.08.:

Maximilian Follmann (18), Sonja Lommel (30), Markus Gubernator

(50), Lothar Reinhardt (50), Armin Steinbrecher (50), Jochen Moritz

(60), Roswitha Breyer (70), 11.08.: Ann-Kathrin Rodekurth (18), Rosi

Weinbeck (40), Joachim Bamps (50)

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Notizen

Der Rasen ist vorbereitet – es kann losgehen

Alexander Lienerth kann die Bundesliga-Saison 2013/2014 gar nicht

mehr erwarten. Aus lauter Vorfreude hat der sich das Grün im eigenen

Garten schon Coface-Arena-tauglich verziert. „Ich hab das sonst übliche

Rasenmuster ein wenig verändert“, schmunzelt der Hobby-Greenkeeper

und hat uns ein Foto des 05-Logos in seinem Garten geschickt. Wir sagen

danke und freuen uns genau wie Alexander, dass es jetzt endlich wieder

losgeht.

EINLADUNG

Mainz 05 bei der Liebe ihres Lebens

Gemäß § 10 unserer Satzung laden wir hiermit für

Mittwoch, 18. September 2013, 19.00 Uhr, Coface Arena,

Coface Lounge, Mainz zur ordentlichen Mitgliederversammlung

2013 herzlich ein.

Tagesordnung:

• Begrüßung und Geschäftsbericht

des 1. Vorsitzenden prüfern

• Wahl von zwei Kassen-

und der Abteilungsleiter • Anträge gemäß

• Finanzbericht

§ 10 Abs. 5 der Satzung

• Bericht der Kassenprüfer • Ehrungen

• Genehmigung des

• Verschiedenes

Jahresabschlusses

• Entlastung des Vorstandes

Die Satzung/Anträge können auf der Geschäftsstelle des 1. FSV

Mainz 05 e.V. eingesehen werden. (Öffnungszeiten Mo-Fr 09.00-

17.00 Uhr)

1. FSV Mainz 05 e.V.

Der Vorstand

Es war der schönste Tag ihres Lebens – Marie-Christine und Daniel Pfahl

haben am 6. Juni 2013 auf der Kupferbergterrasse in Mainz geheiratet.

Seit 11 Jahren sind die beiden bereits ein Paar und haben viele Gemeinsamkeiten,

unter anderem auch die Liebe zu Mainz 05. „Mein Mann geht

schon seit Juni 1995 ins Stadion, wir haben sogar noch die Karte von

seinem ersten Spiel. Es war gegen den FSV Frankfurt, und das Ticket

wurde von Stephan Kuhnert signiert“, erzählt Marie-Christine. Sie selbst

ist seit der Saison 2000/2001 regelmäßig bei den 05ern gewesen, erst im

Bruchwegstadion und jetzt in der Coface Arena. Der bevorzugte Block des

Ehepaares: P. Wir gratulieren den beiden ganz herzlich zum Eheglück und

wünschen alles Liebe und Gute für die gemeinsame Zukunft!

Werner Koch feiert 75. Geburtstag

Werner Koch, Schiedsrichterobmann und Mitglied des Ältestenrats beim

1. FSV Mainz 05, hat senien 75. Geburtstag gefeiert. Koch, der die 05er

seit mehr als 60 Jahren nicht nur als aktiver Spieler, sondern vor allem

auch als engagierter Schiedsrichter unterstützt hat, wurde stellvertretend

für den Verein von seinen Ältestenratskollegen mit einem Blumenstrauß

bedacht. Unter der Leitung Kochs ist die Schiedsrichterabteilung

des 1. FSV Mainz 05 was das aktive Schiedsrichterkontingent angeht

bundesweit die größte geworden. Wir danken Werner Koch für seinen

Einsatz, wünschen beste Gesundheit bei bester Laune und gratulieren

ganz herzlich zum 75. Geburtstag!

60


Die größten Erfolge

der Bundesliga

sind die Kleinsten.

Höchstleistung und Solidarität gehen in der Bundesliga Hand in Hand.

Seit 2001 wurden 713 Millionen Euro von Clubs der Bundesliga

und 2. Bundesliga in den Fußballnachwuchs investiert. Allein in der

Saison 2011/2012 lagen die Ausgaben für Jugend, Amateure und

Leistungszentren bei nicht weniger als 103 Millionen Euro. Zumal

ohne nachgewiesene Nachwuchsförderung kein Club eine Lizenz

erhält. Insgesamt sind in den Leistungszentren des deutschen

Profifußballs rund 6.000 Spieler aktiv.

Sport, Spiel, Spannung pur: Was immer den Menschen zum Thema

Fußball einfällt, die Liste ist endlos. Aber es gibt auch Aspekte, die

größer sind als gute Unterhaltung – zum Beispiel das Thema Identifikation.

Jede Gesellschaft braucht Werte, an denen sie sich orientieren

kann. Und Sport kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Die neue und erfolgreiche Spielergeneration um Julian Draxler,

Mario Götze, Marco Reus und viele andere steht nicht nur für

modernen Fußball und Freude am Spiel. Sondern sie vermittelt

auch eine positive Lebenseinstellung. Die Identifikation mit den

Athleten der Bundesliga hat eine zunehmende Bedeutung besonders

für jüngere Menschen. Laut einer wissenschaftlichen Studie

der EBS Universität für Wirtschaft und Recht vom Dezember 2012

sind die Superstars Vorbilder, die zum Nacheifern anspornen.

40 Prozent der jugendlichen Fans unter 18 Jahren fühlen sich

durch sie animiert, selbst mehr Sport zu treiben. Und mehr als die

Hälfte der Kids werden durch ihre Lieblingsspieler motiviert, auch

in anderen Lebensbereichen ihr Bestes zu geben. So sorgt der

deutsche Profifußball für Bewegung – auch außerhalb der Stadien.

Die Ausbildungsstätten der Clubs sind ein wahrer Hort von multikulturellem

Miteinander. Hier ist Integration kein Lippenbekenntnis,

sondern gelebte Realität. Dennis Aogo, Jérôme Boateng oder Ilkay

Gündogan sind nur einige Beispiele. 70 Prozent der Spieler mit

Migrationshintergrund, unabhängig von ihrer Herkunft, können sich

gut mit der deutschen Kultur identifizieren.

Aber nicht nur in Stadien und auf Fanmeilen ist Fußball vor allem

ein soziales Ereignis. Die Liga engagiert sich auf verschiedenste Art

und Weise auch außerhalb des Spielfeldes. Die Bundesliga-Stiftung,

Clubs und Spieler investieren jährlich insgesamt rund 20 Millionen

Euro für wohltätige Zwecke – aktuell werden mehr als 300 Projekte

unterstützt.

Der Fußball ist weit mehr als nur Sport – er verbindet und bringt

Menschen einander näher.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer

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05er Kids-Club verlebt vier tolle Tage

beim Sommercamp in Wolfsburg

Auf Initiative der Deutschen Fußball-Liga GmbH

sowie dem Nationalen Arbeitskreis für Kids-Clubs

(NAK) und gefördert durch die Bundesliga-Stiftung

reisten Anfang der Woche rund 250 Kinder aus 19

Bundesliga-Clubs zu einer Ferienfreizeit zum VfL

Wolfsburg. In der VW-Arena erlebten die kleinen

Fußballfans beim Sommercamp 2013 „Kids-Clubs

– grenzenlos aktiv“ vier tolle Tage mit lehrreichem

Programm rund ums Thema Fairplay. Los ging es mit

einer ereignisreichen Eröffnungsshow mit Fußballstars,

das Ende besiegelte ein Spiel ohne Grenzen in

der Kindersportwelt. Mittendrin der 05er-Kidsclub.

Die 05er teilten mit den Kids von Schalke 04, Hertha

BSC und VfL Bochum sowie FC St. Pauli den Schlafsaal.

„Ich habe mit den Schalkern viel Spaß gehabt“,

sagte der neunjährige Nuri aus Mainz. Schnell schlossen

die Kleinen Freundschaften, tauschten Nummern

aus. „Genau das wollen wir erreichen, schließlich sind

hier alle Fußball-Fans“, erklärt Thorsten Richter, einer

der Betreuer von Mainz 05 und gleichzeitig einer der

Sprecher im Nationalen Arbeitskreis für Kids-Clubs

der DFL (NAK). „Das Sommercamp dient der Prävention,

hier werden Vorurteile abgebaut und Fanfreundschaften

geschlossen.“ Ziel der Organisatoren, zu

denen auch Mainz 05 zählt, ist es, Themen wie Fairplay

mit Leben zu füllen. Nicht nur deshalb waren die

Tage picke-packe voll mit lehrreichem Programm. Ein

Workshop über Kriminalität der

Polizei Wolfsburg, der Besuch im

Kletterpark, der Rolliparcours der

Aktion Mensch, der Workshop

von „Show racism the red card“

oder die gelungene Symbiose

von Lesen und Sport durch den

Workshop der Stiftung Lesen –

die Kleinen erlebten viel.

Schon mit der Eröffnungsveranstaltung setzten die

Organisatoren. Laura Vetterlein zeigte eine Fußball-

Freestyle-Show, VfL-Wolfsburg-Kapitän Christian

Träsch und Martina Müller als frischgebackene Fußballerin

des Jahres standen in einer von Richter und

Neele Bäuning (SC Paderborn) moderierten Pressekonferenz

den Kindern Rede und Antwort.

Die dritte Auflage des DFL-Sommercamps brachte

auch eine Premiere mit sich. Erstmals haben sich

die Bundesliga-Klubs für ihre Kinderprojekte auf ein

Saisonthema geeinigt – ein Jahr lang wird das Thema

„Lesen“ bei den Vereinen ganz groß geschrieben. Der

Startschuss dafür fiel in Wolfsburg mit einer Lesung

des „Die drei ???-Kids“-Autoren Boris Pfeiffer. Im

malerischen Ambiente der Plaza nahe der Arena las

er aus einem seiner Bücher unter freiem Himmel vor.

Abgerundet wurde der Tag durch eine Wanderung im

Schein von Fackelfeuer.

„Das waren wirklich tolle Tage“, freute sich der zehnjährige

Paul aus Mainz. Für ihn und die anderen Kinder

stand eines außer Frage: „Im nächsten Jahr will ich

auf jeden Fall wieder dabei sein.“

63


Engagement – Youngsters

Kontakt: Telefon: 06131-37550-37 · E-Mail: 05er-youngsters@mainz05.de · Internet: www.mainz05.de unter der Rubrik „Engagement”

05er Youngsters auf Auswärtsfahrt

zum SC Freiburg – sei dabei!

Enddlich beginnt die Bundesliga wieder und wir

als 05er Youngsters werden mit dabei sein, wenn

unsere Profis den ersten Auswärtssieg feiern

werden!

Wenn du dir das nicht entgehen lassen möchtest,

dann melde dich jetzt für die 05er Youngsters Auswärtsfahrt

zum SC Freiburg an.

Was es noch zu wissen gibt:

• Wir fahren mit dem klimafreundlichen

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• Mit uns fährt die U18 vom Fanprojekt

Mainz e.V.

• Die Fahrtkosten übernimmt Mainz 05

• Lediglich 5,- Euro für die Eintrittskarte

müsstest du selbst bezahlen

• Inbegriffen in den 5,- Euro ist auch das

Lunchpaket auf der Hinfahrt für dich

• Tippspiel auf der Fahrt mit überragendem

Preis

Lass dir den ersten Auswärts-Spieltag also nicht

entgehen, sondern fahr mit uns ins Mage Solar

Stadion zum SC Freiburg!

Wenn du dabei sein möchtest, dann schicke uns

eine Mail mit dem Stichwort „Auswärtsfahrt

Freiburg“ an 05er-youngsters@mainz05.de

Anmeldeschluss ist der 11. August.

Nach Ende der Anmeldephase erfährst du, ob du

einen der begehrten Plätze bekommen hast!

Für alle Neu-Mitglieder gilt: Wer sich bis zum Tag

des Anmeldeschlusses bei den 05er Youngsters,

dem Jugendclub für 13- bis 18-Jährige der 05er,

angemeldet hat, nimmt an der Verlosung um die

Plätze teil.

Wir freuen uns auf dich!

64


Wirklich guten Fußball erkennt

man auch an den Fans. Egal, ob auf

Sitz- oder Stehplätzen.

Die Bundesliga engagiert sich für Fußballfans und Fankurven.

Wer für seinen Verein steht, braucht nicht zu sitzen – zumindest

in Deutschland. Fankurven sind bei uns ein unverzichtbarer Teil

des Stadionerlebnisses, Sprechgesänge und Choreografien

sorgen für eine faszinierende Atmosphäre. Deshalb war es in der

Bundesliga – anders als in anderen europäischen Wettbewerben –

nie eine Option, die Stehplätze abzuschaffen.

Lebendige Fußballkultur bedeutet, dass niemand ausgeschlossen

wird. Deshalb stehen die Clubs zu ihrer Verantwortung, möglichst

für jeden Geldbeutel ein packendes Fußballerlebnis zu bieten. Die

Bundesliga-Mannschaften spielen in Europa ganz oben mit, die

Eintrittspreise nicht. Der Besuch eines Bundesliga-Spiels ist oft

schon für weniger als 10 Euro möglich – kaum mehr, als ein Kinobesuch

kostet. Eine Sitzplatzkarte lag in der Saison 2012/2013

im Durchschnitt bei 27 Euro – und die Anreise im Nahverkehr ist

in der Regel auch noch drin. In anderen Topligen müssen die Fans

oftmals mehr als das Doppelte an Eintrittspreisen bezahlen.

Die erschwinglichen Tickets in Deutschland werden durch eine

ausgewogene Vermarktung ermöglicht – unter anderem durch

den Verkauf der Logenplätze und dadurch, dass die Vereine durch

Erlöse aus der zentralen Rechtevermarktung insgesamt finanziell

gut aufgestellt sind.

Darüber hinaus ist der Stadionkomfort in keinem Land der Welt

größer als in Deutschland. Das spiegelt sich in den Zuschauerzahlen

wider. Mehr als 12,8 Millionen Menschen feuerten

2012/2013 die 18 Bundesliga-Clubs in den Arenen an – durchschnittlich

41.914 Fans pro Spiel. Damit liegt die Bundesliga

weltweit an der Spitze. Nur die National Football League (NFL)

in den USA hat mehr Zuschauer.

Zur Fußballkultur in Deutschland gehört auch das Mitfiebern der

Millionen von Fußballbegeisterten an Radios, TV-Geräten und im

Internet. Mit 11 Stunden frei empfangbarer Berichterstattung

pro Wochenende ist die Bundesliga so präsent im TV wie keine andere

Topliga in Europa. Die meisten Begegnungen der Bundesliga

starten um 15.30 Uhr. Diese Kernanstoßzeit wurde bewusst

erhalten, damit Fußball im Stadion immer auch in Familien erlebt

werden kann – ebenfalls eine schöne Tradition. Anderswo gibt

es dagegen bis zu zehn verschiedene Anstoßzeiten pro Spieltag.

Die Bundesliga setzt sich dafür ein, dass Fußball in Deutschland

die schönste Nebensache der Welt bleibt – und zwar für alle.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer

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Engagement – Klassenzimmer

Kontakt: Telefon: 06131-37550-37 · E-Mail: 05er-youngsters@mainz05.de · Internet: www.mainz05.de unter der Rubrik „Engagement”

4. 05er Klassenzimmer

Fußballmeisterschaft

20 Schul-Mannschaften waren mit dabei, so

viele wie noch nie zuvor!

Die Kids im Alter von 12 bis 14 Jahren kämpften

mit viel Spielfreude, Ehrgeiz und vor allem Fairplay

um den Wanderpokal des 05er Klassenzimmer-

Meisters. Am Ende sicherte sich die IGS Mainz-

Bretzenheim nach 2010 zum zweiten Mal den

Titel.

Der betreuende Sportlehrer der Siegermannschaft,

fand für sein Team und das Turnier lobende

Worte: „Das Turnier war super organisiert. Leider

hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Wir haben

eine schwache Vorrunde gespielt und es nur

knapp ins Viertelfinale geschafft. Meine Jungs

und Mädels sind jetzt natürlich super zufrieden.

Ich persönlich finde es sehr gut, dass beide Geschlechter

hier zusammenspielen.“

Die Partner des 05er Klassenzimmers:

66


Gewinner sitzen auf reCarO

Das gilt auf der Straße, der Rennstrecke ebenso wie im Stadion! Darum wünschen wir dem 1. fsV Mainz 05

ein siegreiches spiel und eine erfolgreiche saison! und damit die spieler auf dem Platz alles geben können, sorgt

die stadionausstattung von reCarO für komfortable und erholsame Pausen zwischen den einsätzen.

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2013/2014


Guido Schäfer, 48, absolvierte in den

80ern und 90ern 177 Zweitliga- und

115 Oberliga-Spiele für die 05er.

Heute arbeitet er als Redakteur bei

der Leipziger Volkszeitung.

Samstags wurde bei uns gebadet, der Jüngste war Letzter. Der Vorteil der

Nummer vier war, dass im Bade allerhand herumschwamm, ich also ohne

Spielzeug auskam.

Ein spezieller Badetag 1972, es klingelt an der Tür, Mama öffnet meinem

Trainer. Der betreibt die Vereinskneipe des TV Haßloch, fährt Taxi, hat wenig

Haare, aber gute Ideen. An jenem Samstag haben wir ein Pokalendspiel,

das ohne E-Jugend-Star-Torhüter Guido nicht zu gewinnen ist. Leider

steht auch ein Geburtstag bei der Oma an. Ich bin acht und entschlossen,

Spiel gegen Oma zu tauschen. Mein Trainer bezirzt Mama, nennt die

badende Vier gottbegnadet usw. 30 Minuten später sitze ich in Torwart-

Montur im Taxi. Wir gewinnen dank Gottes Gnaden.

Damals war TV-technisch und auch sonst alles einfach. Mittwoch war Europapokal,

machte Mama Pizza. Die Bayern spielten in Rot, Real in Weiß.

Sepp Maier hielt Weltklasse gegen Pirri und Santillana, Camacho trat auf

alles, was sich bewegte, weswegen Gerd Müller im Strafraum parkte.

Als es beim TV Haßloch im Alter von zehn Jahren vom Kleinfeld aufs Großfeld

ging, kam ich über Nacht nicht mehr an die Latte, war eine Salami

im Elbtunnel. Führte dazu, dass Gedanken abschweiften und sich bei der

Suche nach vierblättrigen Kleeblättern fanden. Mein Trainer hauchte dem

Torhüter das Licht aus und knipste das des Stürmers Guido an.

Mein Idol: Gerd Müller. Körperschwerpunkt wie ein tiefer gelegter Dackel,

beherrschte die Kunst der Weglassung. Ließ das Laufen weg. Sympathischer

Weg ins Glück.

Das Anforderungsprofil ist explodiert. Wer heute im Strafraum parkt, wird

ausgewiesen. Zum Beispiel nach Florenz.

Habe es weder als Torwart noch als Stürmer in die Fußball-Historie geschafft.

Schade eigentlich.

Aber wer schreibt, bleibt ja irgendwie auch dabei.

Wünsche meinen Mainzern wie immer mindestens die Meisterschaft.

69


Scharfe Flanke

Die nächsten Termine

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• Buli: 05 - VfB Stuttgart (15.30, Coface Arena)

• RL Südwest: SV Waldhof - 05 II (14.00)

12

13

von Claus Höfling

„Glaubst du, dass Götze und Draxler spielen werden?“

„Nein, ich glaube, dass der Bundestrainer die Jungen bevorzugt.“

„Prost!“

„Ja, Prost! Auf einen guten WM-Start für unsere Jungs. Das erste

Spiel einer WM ist besonders wichtig.“

„Hast du Rum drin?“

„Nein, ich trinke meinen Glühwein immer natur.“

„Schöne Skijacke, schöne Handschuhe, schöne Wollmütze!“

„Danke, hab ich alles erst seit drei Wochen. Zu Weihnachten

geschenkt bekommen.“

„Ideal – ist ja schon sehr kalt hier beim Public Viewing.“

„Wie hast du eigentlich alles organisiert? War ja gar nicht so

einfach mit der abgelaufenen Saison ohne Sommerpause und einer

WM im Januar.“

„Ich habe mit meiner Familie diskutiert. Das Ergebnis: Ich habe die

normalen zwei Wochen Türkei im Juli und die traditionelle Woche

Skifahren im Januar getauscht gegen drei Wochen Florida im März.

Das ist zwar sauteuer, aber meine Frau und die Kinder haben hart

verhandelt.“

„Tja – es ist eben jetzt alles anders.“

„Ja, ich erinnere mich noch an die guten alten Zeiten.“

„Ja, zum Beispiel dieser ganz normale Saisonbeginn Anfang August

2013 mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, mit diesem

tollen...“

Huch! Plötzlich! Ich wache auf! Eine Fußball WM im Winter? Nur

ein Traum. Ich habe alles geträumt?

Nein! Diesmal wache ich wirklich auf! Es war kein Traum – ich habe

nur geträumt, dass es ein Traum ist. Wir schreiben das Jahr 2022.

Es ist ein verregneter April-Tag. Der erste Bundesligaspieltag im

FIFA-Klimawandel.

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• Buli: SC Freiburg - 05 (15.30)

• U17-Buli: 05 - FC Augsburg (11.00)

• 20. Geburtstag Johannes Geis

• RL Südwest: 05 II - SSV Ulm (14.00, Bruchweg)

• U19-Buli: SC Freiburg - 05 (11.00)

• U17-RL: 1. FC Kaiserslautern II - 05 II (12.00)

• Buli: 05 - VfL Wolfsburg (15.30, Coface Arena)

• U15-RL: 05 - JFV Rhein-Hunsrück (14.30)

• 22. Geburtstag Stefan Bell

• RL Südwest: SGS Großaspach - 05 II (14.00)

• U19-Buli: 05 - VfB Stuttgart (14.00)

• U17-RL: 05 II - Hassia Bingen (11.00)

(alle Kolumnen auch auf www.fussball-kolumne.de)

29

• 40. Geburtstag Thomas Tuchel

70


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