Vorschau Scheidegger & Spiess Herbst 2017

Verlag.Scheidegger.Spiess

Die aktuellen TItel vom Verlag Scheidegger & Spiess im Herbst 2017.

Herbst 2017

Scheidegger & Spiess

Kunst I Fotografie I Architektur


Wichtige Neuerscheinungen Frühjahr 2017

Charlotte Perriand

Complete Works. Volume 3:

1956–1968

Swiss Pop Art

Herausgegeben von Madeleine Schuppli

und dem Aargauer Kunsthaus

Women of Venice

Carol Bove, Teresa Hubbard /

Alexander Birchler

Jacques Barsac. Mit einem Vorwort

von Barry Bergdoll

Gebunden

528 Seiten, 484 farbige und

303 sw Abbildungen

23 × 30,5 cm

978-3-85881-748-8 Englisch

sFr. 120.– | € 120.–

Im Zentrum von Band 3 der grossen

Monografie über die herausragende

französische Designerin stehen ihre

Tätigkeit als künstlerische Leiterin von

Steph Simons 1956 in Paris eröffneter

Galerie für zeitgenössische Einrichtung,

ihr umfassendes Schaffen für Air France

sowie ihr bisher kaum bekannter und

massgeblicher Beitrag zur Neueinrichtung

des europäischen Hauptsitzes der

UN in Genf. Weiter dokumentiert der

neue Band mit wiederum reichem Bildmaterial

Perriands Ferienhaus in den

französischen Alpen, bisher kaum publizierte

Häuser des japanischen Botschafters

in Paris und des Air-France-Direktors

Jacques Martin in Rio de Janeiro

sowie zahlreiche Möbelentwürfe der

späten 1950er- und 1960er-Jahre.

Gebunden

552 Seiten, 254 farbige und

63 sw Abbildungen

22 × 27 cm

978-3-85881-536-1

Deutsch / Englisch / Französisch

sFr. 69.– | € 68.–

Als eine der wichtigsten internationalen

Strömungen der Nachkriegskunst war

die Pop-Art auch für das Schweizer

Kunstschaffen der 1960er- und der

frühen 1970er-Jahre von zentraler Bedeutung.

Dieses Buch betrachtet erstmals

überhaupt umfassend und reichhaltig

illustriert die Pop-Art aus Schweizer

Perspektive. Beleuchtet werden auch die

Einflüsse der Kunstrichtung auf die

Bereiche Design, Kunst im öffentlichen

Raum, Grafik und Musik.

Erscheint zur Ausstellung Swiss Pop

Art – Formen und Tendenzen der Pop

Art in der Schweiz im Aargauer Kunsthaus,

Aarau (6. Mai bis 1. Oktober

2017).

Herausgegeben von Philipp Kaiser.

Mit Beiträgen von Marianne Burki, Sabeth

Buchmann und Philipp Kaiser sowie

Gesprächen mit Carol Bove und Teresa

Hubbard / Alexander Birchler

Gebunden

96 Seiten, 29 farbige und 17 sw Abbildungen

18 × 27 cm

978-3-85881-549-1 Deutsch

978-3-85881-795-2 Englisch

sFr. 19.– | € 19.–

Das Buch zum Schweizer Pavillon auf

der Kunstbiennale Venedig 2017. Die

Ausstellung und die speziell dafür neu

geschaffenen Kunstwerke nehmen Bezug

auf Alberto Giacomettis kaum beachtete

Absenz an der Biennale. In installativen

und skulpturalen Anordnungen inszeniert

Bove diskursive, verborgene Zusammenhänge

und erkundet mit grosser

Leichtigkeit das Vokabular der Skulptur.

Teresa Hubbard / Alexander Birchler

präsentieren die visuelle Installation

Flora, basierend auf Recherchen des

Duos zur amerikanischen Künstlerin

Flora Mayo, die in den 1920er-Jahren

zeitgleich mit Alberto Giacometti in

Paris studierte und dessen Geliebte war.

ISBN 978-3-85881-748-8

ISBN 978-3-85881-536-1

ISBN 978-3-85881-549-1

Deutsch

ISBN 978-3-85881-795-2

Englisch

9 783858 817488

9 783858 815361

9 783858 815491

9 783858 817952


Plakate, Flyer, Karten, CDs und unzählige Bücher: Diese Medien verbinden Kunstschaffende,

Architekten, Museen und insbesondere Buchliebhaber mit dem Namen

Anne Hoffmann. Die gebürtige Dänin studierte Grafik und Buchgestaltung bei Armin

Hofmann an der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel, wo sie 1986 auch ihr eigenes

Gestaltungsbüro gründete. Seit 2007 in Zürich beheimatet, arbeitet sie eng mit Schweizer

und internationalen Künstlern wie beispielsweise Silvia Bächli, Richard Hamilton,

Heiner Kielholz oder Karim Noureldin.

In diesem Buch blickt Anne Hoffmann auf 30 Jahre eigenes Gestalten zurück. Rund

120 Werke umfasst diese Auslegeordnung, begleitet von Kommentaren und Einblicken

in Form eines book diary. Doch sind darin nicht nur Bücher versammelt – es ist eine

Annäherung an das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Protagonisten der

Kulturszene reflektieren Bedeutung, Rang und Namen des Buchs per se: von der Architektin

Kana Ueda Thoma über den Autor, Künstler und Ausstellungsmacher Peter Suter,

die Kunsthistoriker Etienne Lullin, Beat Wismer, Kunstschaffende wie Chris Bünter,

Miriam Cahn und Claudio Moser, den Schriftsteller und Musiker Jürg Halter bis zum

vielfach prämierten Schmuckdesigner Torben Hardenberg aus Kopenhagen.

3 Scheidegger & Spiess

Ein Rückblick auf 30 Jahre Buchgestaltung

und Reflexionen zum Thema Buch

Anne Hoffmann

Mostly Books

Persönliche Einblicke in die

Tätigkeit und ein Überblick über

das Schaffen der renommierten

dänisch-schweizerischen Buchgestalterin

Präsentiert Sichtweisen von

Kunst- und Kulturschaffenden

auf das Buch an sich und die

Schweizer Grafikszene

Mit Beiträgen von Anne Hoffmann,

Chris Bünter, Miriam Cahn, Jürg

Halter, Torben Hardenberg,

Etienne Lullin, Claudio Moser,

Peter Suter, Kana Ueda Thoma,

Beat Wismer und einem

Fotoessay von Zsigmond Toth.

Übersetzt von Catherine Schelbert

Gestaltet von Anne Hoffmann

und Jörg Schwertfeger

Broschur

ca. 204 Seiten, 165 farbige

Abbildungen

19 × 26 cm

978-3-85881-565-1

Deutsch / Englisch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Erscheint im August 2017

ISBN 978-3-85881-565-1

9 783858 815651


← Palacio Nacional, Mexiko-Stadt

↓ Iglesia Santa María Tonantzintla, Puebla

↘ Yumuri Martha Paniagua, Fiesta María Candelaria, Tlacotalpan, Veracruz

21

77

↑ KAT. 122-9

↑ KAT. 122-8

José Guadalupe Posada, El doctor improvisado, um 1905 José Guadalupe Posada, El testarazo del diablo, um 1905

79

↑ KAT. 122-17

José Guadalupe Posada, De Torreón a Lerdo, um 1905

Alltagsrealität und revolutionärer Aufbruch Mexikos

im Spiegel seiner grafischen Kunst

← KAT. 30

Fernando Castro Pacheco, Henequén / Henequenero, 1947

105

↑ KAT. 174-59

Fernando Castro Pacheco, Carrillo Puerto, símbolo de

la revolución de sureste, 1947

117

Francisco Dosamantes [ S. 304 ] P WERKLISTE

↑ KAT.128

Fanny Rabel (Rabinovich), El hermanito. Niño enfermo, 1955

147

Festlichkeiten geprägt und die Künstler beteiligen sich an dem Thema mit

mehr als 50 Grafiken. Der TGP führt einen eigenen Verkaufsstand, an dem

ein neues Album mit 23 Reproduktionen neuerer Grafiken der Mitglieder

für nur neun Pesos verkauft wird KAT. 175, S. 201, 238 . Innerhalb von vier Wochen

werden an der Buchmesse 33000 Grafiken verkauft. Um diese Nachfrage zu

befriedigen, werden auf der eigens zu Demonstrationszwecken aufgestellten

Druckmaschine Abzüge auf farbigem Seidenpapier hergestellt und für einen

Peso verkauft. 72

In den 1950er­ und 1960er­Jahren kommen viele neue, junge Mitglieder

in die Werkstatt, die weniger von europäischen oder nordamerikanischen

Vorbildern gelernt, sondern sich vermehrt auf das Studium der in Mexiko von

Posada und Méndez entwickelten Formen der Grafik sowie der Wandmalerei

beschränkt haben. Individuelle Arbeiten haben einen weniger gebrauchsgrafischen

Charakter und sind kunstvoller gestaltet. Zu den herausragenden

Talenten zählen Alberto Beltrán, Celia Calderón de la Barca, Arturo García

Bustos, Andrea Gómez, Adolfo Mexiac, Fanny Rabel und Mariana Yampolsky,

die geradezu sensibel mexikanische Frauen und Kinder darstellen.

Ende der 1950er­Jahre erkämpft sich die abstrakte Kunst erstmals ihren

Platz neben dem Realismus. Mit Vehemenz beginnen die jüngeren Künstler

dieser in Mexiko noch wenig bekannten Stilrichtung, den TGP wegen seiner

Stagnation und seinem Festhalten an alten Formen zu kritisieren. Die neuen

Statuten des TGP stehen 1956 dennoch für die Bewahrung und Förderung der

Nationalkulturen Amerikas, die Verstärkung des Kulturaustauschs und die Verteidigung

der freien Meinungsäusserung. Zum 20. Jahrestag des TGP im Jahr

1957 sind Ausstellungen und eine Festschrift geplant, Grafiken werden in Massenblättern

gedruckt und finden weiteste Verbreitung. Die bedeutende Ausstellung

Vida y drama de México. 20 años de vida del Taller de Gráfica Popular

im Palacio de Bellas Artes in Mexiko­Stadt rundet das Jubiläum ab. 73 Es entbrennen

jedoch Streitigkeiten um die Leitung und die politische Ausrichtung

innerhalb der Vereinigung, was zum Niedergang der Gemeinsamkeiten in der

Gruppe führt. 1958 wird an der Interamerikanischen Biennale für Grafik und

Malerei in Mexiko­Stadt erstmals nicht figurative Kunst in einer breiten Palette

gezeigt. 1960 schliesslich bricht der TGP auseinander, viele Künstler verlassen

ihn. Die verbliebenen aktiven Mitglieder arbeiten nicht mehr kollektiv, weswegen

die Statuten geändert werden; zudem bleibt die Werkstatt meistens leer

und es gibt keine regelmässige Versammlungstätigkeit mehr. 74

Die politisch engagierten Verteidiger der Nationalkultur verbleiben vorerst

im TGP, darunter Ignacio Aguirre, Ángel Bracho, Elizabeth Catlett, Celia

Calderón de la Barca, Arturo García Bustos, Marcelino Jiménez, Francisco Luna,

Francisco Mora, Adolfo Quinteros und Ramón Sosamontes. Nennenswert sind

insbesondere die Darstellungen von Elizabeth Catlett, die von einer runden,

267

KAT. 111 [ S. 73, 226 ]

Importantes detalles acerca del vuelo del

Sr. Romero. Gaceta Callejera, 26. 8. 1895, N. 15,

Imprenta de Antonio Vanegas Arroyo,

Calle Sta. Teresa, numero 1, Mexico

Wichtige Details bezüglich des Fluges von Herrn

Romero, Strassenzeitung, 26. 8. 1895, Nr. 15,

Druck von Antonio Vanegas Arroyo,

Calle Sta. Teresa, Nr. 1, Mexiko

Metallschnitt auf violettem Papier, Original-Flugblatt

Blatt: 41 x 32 cm; Bild: 15.2 x 22.6 cm

Bez. u. r. auf Platte: Posada

[ Gr.Inv. 1990/0088 ]

KAT. 112 [ S. 226 ]

El sarape nacional, um 1905

Der Landes­Sarape

Zinkätzung auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 13.2 x 8.6 cm

Bez. M. r. auf Platte: Posada, Abzug TGP

[ Gr.Inv. 1990/0155 ]

KAT. 113 [ S. 226 ]

La a / A, um 1905

Zinkätzung auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 13.1 x 8.5 cm

Bez. u. r. auf Platte: Posada, Abzug TGP

[ Gr.Inv. 1990/0156 ]

KAT. 114 [ S. 226 ]

Juan soldado / Soldat Juan, um 1905

Zinkätzung auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 13.7 x 8.8 cm

Bez. u. r. auf Platte: Posada, Abzug TGP

[ Gr.Inv. 1990/0157 ]

KAT. 115 [ S. 226]

M. Acuña, um 1905

Metallschnitt auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 13.5 x 8.8 cm

Bez. u. r. auf Platte: Posada, Abzug TGP

[ Gr.Inv. 1990/0159 ]

KAT. 116 [ S. 226 ]

Pordiosero y señor rico, um 1905

Bettler und reicher Mann

Metallätzung auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 5.7 x 6.7 cm

Bez. u. r. auf Platte: Posada, Abzug TGP

[ Gr.Inv. 1990/0161 ]

KAT. 117 [ S. 226 ]

Ranchero y el buen Miguel, um 1905

Landeigentümer und der gute Miguel

Metallätzung auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 6.4 x 5.3 cm

Bez. u. r. auf Platte: Posada, Abzug TGP

[ Gr.Inv. 1990/0162 ]

KAT. 118 [ S. 226 ]

Muy interesante noticia, 1907

Sehr interessante Nachricht

Metallschnitt auf gelbem Flugblatt

Blatt: 29.8 x 20 cm; Bild: 8.8 x 13.8 cm

Eingelegt in Heft: Posada, Artes de Mexico,

Vol IV, Enero y Febrero de 1958

[ Gr.Inv. 1990/0213 ]

KAT. 119 [ S. 226 ]

Zapata, um 1911

Zinkätzung

Blatt: 30.9 x 23.5 cm; Bild: 14.5 x 8.4 cm

Bez. verso mit Tinte: Certifico que este grabado

fué impreso de la plancha original de José

Guadalupe Posada. Antonio Vanegas Arroyo,

[ Gr.1990/0154a ]

KAT. 119b [ S.226 ]

Zapata, um 1911

Zinkätzung auf Büttenpapier

Blatt: 24 x 16.1 cm; Bild: 14.5 x 8.4 cm

[ Gr.Inv. 1990/0154b ]

KAT. 120 [ S. 227 ]

Bruja volanda con niño, o. J.

Hexe mit Kind davonfliegend

Metallschnitt

Blatt: 24 x 16.5 cm; Bild: 5.9 x 6.8 cm

[ Gr.Inv. 1990/0200 ]

KAT. 121 [ S. 119, 227 ]

Admirabilisimo milagro, inexplicable prodigio.

Por la intercesión de María Santísima

de los Remedios que se venera en Cholula

(Estado de Puebla), o. J.

Welch Wunder, unerklärliches Wunder. Dank der

Einwirkung der Heiligen Jungfrau der Heilmittel,

die in Cholula (Puebla) verehrt wird

Zinkätzung

Blatt: 13.3 x 21.4 cm; Bild: 7.7 x 13 cm

Bez. verso: Antonio Vanegas Arroyo

[ Gr.Inv. 1990/0201a ]


Dieses Buch zieht einen Querschnitt durch die grafische Kunst Mexikos vom späten

19. Jahrhundert bis in die 1970er-Jahre. Rund 50 herausragende Blätter aus der Sammlung

des Schweizer Fotografen Armin Haab (1919–1991) spannen darin den Bogen

von figurativen zu frühen abstrakten Werken unterschiedlicher Drucktechniken. Inhaltlich

stehen die immerwährenden Themen Armut und Wohlstand, Liebe und Grausamkeit

sowie das Alltagsleben im Vordergrund. Breiten Raum nehmen aber auch die soziokulturellen

und politischen Unruhen der Zeit und das daraus hervorgegangene

Gedankengut der mexikanischen Revolution ab 1910 ein.

Gebrauchsgrafiken in Form von Flugblättern und Plakaten zur Förderung von Gewerkschaften,

Bildung und zu den sozialistischen Themen der «Taller de Gráfica Popular» –

einer von internationalen Künstlern in Mexiko etablierten Werkstatt der Volksgrafiker

– stehen Werke von Leopoldo Méndez, Diego Rivera, David Alfaro Siqueiros, Rufino

Tamayo, Francisco Toledo und José Guadalupe Posada gegenüber. Die Abbildungen

werden begleitet von aufschlussreichen Texten zur Geschichte und Entwicklung der

mexikanischen Grafik und zur Bedeutung der Revolution für diese Kunstgattung,

Kommentaren zu ausgewählten Blättern sowie einer Einführung zum Leben des Sammlers

Armin Haab.

Milena Oehy

Mexikanische Grafik

5 Scheidegger & Spiess

Präsentiert Schlüsselwerke der

mexikanischen Druckgrafik aus

dem späten 19. Jahrhundert bis

in die 1970er-Jahre zwischen

Realismus und früher Abstraktion

Reichhaltiges Abbildungsmaterial

und aufschlussreiche Texte geben

einen umfassenden Überblick zu

Geschichte und Ent wicklung der

grafischen Kunst Mexikos und

ihres historischen Hintergrunds

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Kunsthaus Zürich

(19. Mai bis 27. August 2017)

Herausgegeben vom

Kunsthaus Zürich

Gestaltet von Lena Huber

Milena Oehy ist Kunsthistorikerin

und wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Schweizerischen Institut für

Kunstwissenschaft (SIK-ISEA).

Broschur

ca. 320 Seiten, ca. 400 farbige

Abbildungen

ca. 17 × 23,5 cm

978-3-85881-554-5 Deutsch

978-3-85881-799-0 Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Lieferbar

ISBN 978-3-85881-554-5

Deutsch

ISBN 978-3-85881-799-0

Englisch

9 783858 815545

9 783858 817990


Not Vital zählt ohne Zweifel zu den international am stärksten beachteten Schweizer

Künstlern, sein Werk ist in zahlreichen Sammlungen weltweit vertreten. Geboren 1948

in Sent im Unterengadin, studierte er in Paris und Rom, bevor er 1976 nach New York

zog. Heute lebt und arbeitet Not Vital in Peking und Rio de Janeiro und kehrt regelmässig

in seine Heimat zurück.

Die Beschäftigung mit verschiedenen Kulturen beeinflusst Vitals Schaffen stark. Oft

arbeitet er mit lokalen Handwerkern zusammen, verwendet vor Ort gefundenes Material,

sucht surreal anmutende Verbindungen verschiedener Kulturfragmente. Darüber

hinaus lokalisiert er seine Projekte bewusst in verschiedenen Weltgegenden. Er arbeitet

vorwiegend als Bildhauer, sein Œuvre umfasst aber auch Zeichnungen, Gemälde,

Druckgrafiken, Performances und architektonische Projekte.

Erstmals überhaupt in der Schweiz zeigt das Bündner Kunstmuseum Chur nun eine

umfassende Retrospektive zu Not Vitals Werk. Die dazu erscheinende Monografie dokumentiert

die Entwicklung des nomadisierenden Künstlers von den Anfängen in den

frühen 1970er-Jahren bis heute und zeichnet ein vielschichtiges Bild seiner verschiedenen

Arbeitsorte und Arbeitsprozesse.

7 Scheidegger & Spiess

Die Retrospektive über das Werk des weltberühmten

Künstlers, der auf allen Kontinenten

Spuren hinterlassen hat

Not Vital. Retrospektive

Not Vital ist einer der weltweit

am stärksten beachteten Schweizer

Gegenwartskünstler

Die Monografie dokumentiert

mit reichhaltigen Materialien sein

gesamtes Schaffen

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Bündner Kunstmuseum

Chur (9. September

bis 19. November 2017)

Herausgegeben vom Bündner

Kunstmuseum Chur

Mit Beiträgen von Giorgia von

Albertini, Lynn Kost, Martin

Kunz, Stephan Kunz, Alma Zevi

Gestaltet von Peter Zimmermann

Gebunden

ca. 200 Seiten, ca. 120 farbige

und sw Abbildungen

ca. 22,5 × 30,5 cm

978-3-85881-568-2 Deutsch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Erscheint im September 2017

ISBN 978-3-85881-568-2

9 783858 815682


Malerei und Fotografie im Dialog

über Landschaft


Eichenwald, Pilatus und Vierwaldstättersee: Der Maler Robert Zünd (1827–1909) begeistert

uns noch immer mit seinen naturgetreuen Darstellungen sommerlicher Landschaften.

Auch «Meister des Buchenblatts» genannt, malte Zünd Motive, die ihn faszinierten

– die Krienser Schellenmatt etwa – in mehreren Varianten: detailreich und

harmonisch komponiert.

In diesem Buch werden Zünds Landschaften den seit Frühling 2016 aufgenommenen

Fototableaus von Tobias Madörin (*1965) gegenübergestellt. Der Künstler durchstreifte

mit seiner analogen Grossformatkamera die Schweiz und suchte dabei auch – aber

nicht nur – die Standorte des Malers auf. Mit ihrer Intensität und ihrem Detailreichtum

stehen Madörins Fotografien auf Augenhöhe mit Robert Zünds Gemälden. Fanni

Fetzer und Dominik Müller beleuchten in ihren kunsthistorischen Betrachtungen die

Begegnung von Zünd und Madörin, der amerikanische Historiker Jonathan Steinberg

greift die politische Kultur der Schweiz damals und heute auf. In Bild und Text regt das

Buch zum Dialog über die vergangene und die gegenwärtige Landschaft um Luzern an.

9 Scheidegger & Spiess

Präsentiert einen Dialog zwischen

Vergangenheit und Gegenwart,

Malerei und Fotografie

Ein Buch zum Wandel der Landschaft

in der Zentralschweiz

Bellevue

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung

im Kunstmuseum Luzern

(8. Juli bis 15. Oktober 2017)

Robert Zünd (1827–1909) – Tobias Madörin (*1965)

Herausgegeben von Fanni Fetzer,

Kunstmuseum Luzern

Mit Beiträgen von Fanni Fetzer,

Dominik Müller und Jonathan

Steinberg

Fanni Fetzer, geboren 1974, ist

Direktorin des Kunstmuseums

Luzern. 2006–2011 war sie Leiterin

des Kunsthauses Langenthal.

Gestaltet von Alain Kupper und

Elektrosmog, Zürich

Gebunden

128 Seiten, 84 farbige Abbildungen

22,5 × 32,5 cm

978-3-85881-555-2

Deutsch / Englisch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Erscheint im Juli 2017

ISBN 978-3-85881-555-2

9 783858 815552


And from the onset the

Emirate had flung

open its doors and

let people in.

By 2005 at the height of its foreign

presence up to 95 % of the population

was non-native. Whether be it Filipino

Servants, Indian construction workers,

English brand managers, or

Iranian artists.

Dubai was considered a beacon of

‘tolerance’ in the area. It became

the meeting point for people coming

from places with conflicting

political affiliations and was

known to be rich with

investments

from Israel.

Dubai Creek has always been one of

the worlds most important import/

export hubs. City lust is just one

of millions of items made in China

Charlie Koolhaas richtet in ihren Fotografien und Texten

den Blick auf die alltäglichen Spuren der sich wandelnden

globalen Ökonomie: interkontinentale Märkte, Chiffren der

Popkultur und des Merchandising, die Broker, die Waren

um die halbe Welt verschiffen, die Rollenbilder von Frauen

und Männern im alltäglichen Austausch auch ihrer

ökonomisierten Wechselbeziehungen.


«City Lust» ist der Name eines Duftwassers, das die Fotografin und Soziologin Charlie

Koolhaas in einem Parfümerie-Grosshandel in Dubai entdeckte. «City Lust» ist auch

Ausgangspunkt der persönlichen Entdeckungsreise, die Koolhaas um die halbe Welt

führt: In Guangzhou, Dubai und Lagos, aber auch in Houston und London spürt sie

dem rasanten Wandel nach, den die globalisierte Ökonomie den städtischen Gesellschaften

dieser so unterschiedlichen Metropolen aufzwingt. In diesen Städten hat sie

längere Zeit gelebt und unzählige Fotografien aufgenommen, viele davon Bilder grösster

Intensität. Koolhaas’ Blick richtet sich nicht nur auf die zunehmende Uniformierung

von Stadtbildern: Es geht ihr auch ganz zentral um die Gegensätze von kultureller

Vereinheitlichung und lokaler Diversität in Zeiten der Globalisierung.

City Lust ist in seiner Bildsprache Alltagsfotografie, ungeschönte Dokumentation und

spannungsreiche Beobachtung. Als zweiten Erzählstrang hat Charlie Koolhaas einen

faszinierenden und einsichtsreichen Essay geschrieben, der in collagierter Form ihre

eigenen Erkenntnisse über die heutigen globalen Handelswege und deren alltägliche

Protagonisten «von unten» zeigt.

11 Scheidegger & Spiess

Eine einsichtsreiche Betrachtung

zur globalisierten Ökonomie, zu

verschlungenen Handelswegen,

Rollenbildern und Popkultur

Charlie Koolhaas

City Lust

A Personal Journey through Globalized Economy

Ein intensiver Blick auf urbanistische

Prozesse der Uniformierung

und die Gegensätze von kultureller

Vereinheitlichung und lokaler

Diversität

Die Erzählstränge Bild und Wort

bilden eine untrennbare Einheit

Gestaltet von Studio Marie Lusa

Leinenband

ca. 256 Seiten, ca. 200 farbige

Abbildungen

ca. 20,1 × 28,5 cm

978-3-85881-804-1 Englisch

ca. sFr. 59.– | € 58.–

Erscheint im September 2017

Charlie Koolhaas, geboren 1977 in

London als Tochter des niederländischen

Architekten Rem Koolhaas,

hat an der New York University

Soziologie studiert und ist

heute als Künstlerin, Fotografin

und Autorin tätig. Ihr erstes eigenes

Buch, Metabolism Trip, erschien

2012.

ISBN 978-3-85881-804-1

9 783858 818041


«Und da hiess es plötzlich: Video ist die Zukunft des Films!

Diese riesigen Videokameras sollten die Zukunft sein?

Mit diesem schlechten Bild?» Samir


Das unabhängige Videoschaffen der 1970er- und 1980er-Jahre und das internationale

Phänomen der Jugendbewegungen leisteten sich gegenseitig Vorschub. Die jungen Aktivisten

entdeckten das Video als neues Medium. Sie brachten damit Proteststimmungen

und Anliegen zum Ausdruck und nutzten das einfach zu erzeugende bewegte Bild als

kommunikative Waffe im Kampf um autonome kulturelle Freiräume. Videoproduktionen

entstanden partizipativ, unmittelbar und schnell.

Diese Aneignung der Videotechnik als Möglichkeit der Zweiweg-Kommunikation zwischen

Sender und Empfänger war ein wichtiger Schritt ins digitale Zeitalter. Heute

können wir als Konsumenten, Bürger und Berufstätige Bild- und Tondokumente nicht

nur empfangen, sondern jederzeit auch weltweit verbreiten. Eine Entwicklung, von der

die jungen Videoschaffenden von damals nicht mehr nur träumten, sondern die sie in

kleinen Netzwerken experimentell erforschten und praktizierten.

Rebel Video porträtiert Teilnehmer dieser Aktivistenszene in London, Basel, Bern, Lausanne

und Zürich hautnah. Das Buch dokumentiert, welche Themen von den kreativen

«Krawallmachern» aufgegriffen wurden und welche Effekte ihr Wirken auf das heutige

Leben hat. Ergänzt durch vertiefende Beiträge von Lehrenden und Forschenden aus

dem Bereich Dokumentarfilm und Videokunst, bringt das Buch den Bedeutungshorizont

der alternativen Videobewegung in seinem lebendigen Reichtum zum Leuchten.

Rebel Video

London – Basel – Bern – Lausanne – Zürich

Geschichten aus der Videobewegung der 1970er- und 1980er-Jahre

13 Scheidegger & Spiess

Präsentiert die ganze Bandbreite

des unabhängigen Videoschaffens

in Verbindung mit der internationalen

Jugendbewegung der

1980er-Jahre

Verfolgt die Spuren von einstigen

Protagonisten der audiovi suell

schaffenden Alternativszene

bis in die Gegenwart

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung

im Landesmuseum Zürich

(18. August bis 15. Oktober 2017)

Herausgegeben von Heinz Nigg

Mit Beiträgen von Edward David Berman,

Tony Dowmunt, Johannes Gfeller, Christian

Iseli, Yves Niederhäuser und Heinz Nigg

sowie Porträts von Katharina Balmer,

Edward David Berman, Margrit Bürer,

Tony Dowmunt, Johannes Gfeller, Sue Hall,

John Hoppy Hopkins, Thomas Krempke,

Reinhard Manz, Alex Mayenfisch, Andy

Porter, Samir, Mark Saunders, Christian

Schmid und Sus Zwick

Heinz Nigg ist Ethnologe und

Kulturschaffender. In den 1970erund

1980er-Jahren gehörte er zu

den Wegbereitern der Community-

Arts- und Community-Media-

Bewegung in London und der

Schweiz. Er ist Mitbegründer des

London Community Video Archive

(LCVA) und des Videoarchivs

«Stadt in Bewegung».

Gestaltet von Bonbon

Broschur

ca. 196 Seiten,

ca. 180 farbige Abbildungen

ca. 12 × 20 cm

978-3-85881-556-9 Deutsch

978-3-85881-801-0 Englisch

ca. sFr. 39.– | € 38.–

Erscheint im August 2017

ISBN 978-3-85881-556-9

Deutsch

ISBN 978-3-85881-801-0

Englisch

9 783858 815569

9 783858 818010


Zeitgenössische und historische Landschaftsgestaltung auf einem

prächtigen Landgut aus dem 18. Jahrhundert bei Genf

301 280

281

99 33


Dieses Buch porträtiert das historische Landgut La Gara in Jussy bei Genf und dessen

Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert. Die Gebäude hat die Schweizer Architektin

Verena Best restauriert und mit stimmigen innenarchitektonischen Interventionen

er gänzt. Die Gärten wurden vom renommierten belgischen Landschaftsarchitekten

Erik Dhont in zeitgenössischer Weise subtil neu interpretiert und mit einem palindromartigen

Heckenlabyrinth ergänzt, das der Schweizer Künstler Markus Raetz gestaltet

hat.

Anette Freytag hat die Verwandlung La Garas in den vergangenen Jahren aus nächster

Nähe verfolgt. Ihre eigenen Beiträge und diejenigen ihrer Mitautoren betrachten die

Geschichte des Anwesens und zahlreiche Aspekte der Restaurierung von Bauten und

Gärten samt historischem Bewässerungssystem und Karpfenteichen sowie die zeitgenössischen

landschaftlichen Interventionen. Ins Blickfeld gerückt werden zudem die

Genfer Gartenkultur und die Charakteristik der Landschaft von Jussy mit ihrer grossen

Biodiversität. Das Buch widmet sich ausserdem dem Phänomen der «Ferme ornée»,

einer antiken Vorbildern nachempfundenen Villa mit landwirtschaftlichen und ornamentalen

Funktionen. Neue Fotografien des Zürcher Fotografen Georg Aerni aus allen

vier Jahres zeiten runden diese prächtige Publikation ab.

15 Scheidegger & Spiess

Ein prächtiges Buch über ein

imposantes Landgut bei Genf mit

historischer Gartenanlage und

zeitgenössischen landschaftlichen

Interventionen

Die Gärten von La Gara

Ein Landgut aus dem 18. Jahrhundert bei Genf mit Gärten von Erik Dhont

und einem Labyrinth von Markus Raetz

Dokumentiert die Gemeinschaftsarbeit

des belgischen Landschaftsarchitekten

Erik Dhont

und des Schweizer Künstlers

Markus Raetz

Mit neuen Aufnahmen des bekannten

Architekturfotografen

Georg Aerni

Herausgegeben von

Anette Freytag

Mit Beiträgen von Anette Freytag,

Verena Best, Eric Dumont,

Leïla el-Wakil, Iris Lauterbach,

Gaël Maridat und Christian Meisser,

Rainer Michael Mason, Luc-Eric

Revilliod und Natalie Rilliet sowie

Fotografien von Georg Aerni

Gestaltet von Büro 146

Anette Freytag ist Professorin für

Landschaftsarchitektur an der

Rutgers University in New Brunswick

NJ. Davor war sie Dozentin

und Forschungsverantwortliche am

Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur

der ETH Zürich. 2016 ist ihre

grosse Monografie über den

Schweizer Landschaftsgestalter

Dieter Kienast erschienen.

Leinenband

ca. 272 Seiten, ca. 200 farbige

und 40 sw Abbildungen

ca. 19 × 27 cm

978-3-85881-570-5 Deutsch

978-3-85881-802-7 Englisch

978-3-85881-803-4 Französisch

ca. sFr. 99.– | € 97.–

Erscheint im Oktober 2017

ISBN 978-3-85881-570-5

Deutsch

9 783858 815705

ISBN 978-3-85881-802-7

Englisch

ISBN 978-3-85881-803-4

Französisch

9 783858 818027

9 783858 818034


Kurt Thut (1931–2011) vereinte als Architekt, Möbelentwerfer und -produzent verschiedene

Aspekte der Schweizer Wohnkultur. Sein Werdegang begann mit einer

Schreinerlehre im väterlichen Betrieb im aargauischen Möriken. Anschliessend bildete

er sich bei Willy Guhl, Hans Bellmann und Johannes Itten an der Kunstgewerbeschule

Zürich zum Architekten und Möbelgestalter aus, wo er nach Abschluss des Studiums

als Assistent bei Hans Fischli arbeitete. Seit den 1970er-Jahren engagierte er sich auch

in der Familienfirma.

Thuts architektonisches Schaffen war stark vom Bauhaus und von Mies van der Rohe

beeinflusst. Als Gestalter verfolgte er fast 50 Jahre lang einen formal zurückhaltenden

und ökologischen Ansatz. Gemäss diesen Prinzipien experimentierte er auch als Produzent

erfolgreich mit neuen Materialien und Techniken. Viele seiner Entwürfe werden

vom heutigen Unternehmen Thut Möbel unverändert hergestellt, das 2009 mit dem

Schweizer Grand Prix Design ausgezeichnet wurde.

Diese erste Monografie stellt ausgewählte Möbelentwürfe und Bauten Kurt Thuts

umfassend vor. Sie dokumentiert, wie sein puristisches und zugleich innovatives Werk

die Schweizer Wohn- und Unternehmenskultur mitgeprägt hat.

Weiterhin lieferbar in

der Reihe Protagonisten der

Schweizer Wohnkultur:

Hans Bellmann

978-3-85881-485-2 Deutsch

Hans Eichenberger

978-3-85881-521-7 Deutsch

Einfallsreich, puristisch und funktional:

die Möbel und Bauten von Kurt Thut

Kurt Thut

Architekt, Möbelentwerfer und -produzent.

Protagonist der Schweizer Wohnkultur

Erste umfassende Monografie

zum Werk dieses vielschichtigen

Architekten und Entwerfers

Reich illustriert mit zahlreichen

neu aufgenommenen Fotografien

der Möbel und Bauten

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Architekturforum

Zürich (6. November bis 3. Dezember

2017)

Herausgegeben von Joan Billing

und Samuel Eberli

Mit Beiträgen von Joan Billing,

Samuel Eberli, Meret Ernst,

Michael Hanak, Claude Lichtenstein,

Arthur Rüegg u.a.

Gestaltet von Design+Design

Halbleinenband

ca. 160 Seiten, ca. 250 farbige

und sw Abbildungen, Skizzen

und Pläne

23,5 × 32 cm

978-3-85881-574-3 Deutsch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Joan Billing und Samuel Eberli

gründeten 2007 Design+Design.

Als Kuratoren und Herausgeber

bergen sie verborgene Schätze der

Schweizer Designgeschichte und

stellen diese mit Publikationen

und Ausstellungen der Öffentlichkeit

vor.

www.kurtthut.ch

Erscheint im November 2017

ISBN 978-3-85881-574-3

9 783858 815743


«Schuhfabrik» und «Modewitz» sind nur zwei der Übernamen, mit denen der damals

als revolutionär empfundene Neubau für die Gewerbeschule und das Kunstgewerbemuseum

der Stadt Zürich, den die Architekten Adolf Steger und Karl Egender 1930 bis

1933 errichtet hatten, bedacht wurden. Heute gilt das grosszügige Gebäude als eine der

wenigen Ikonen des Neuen Bauens in Zürich. Der Schultrakt ist mit seinem Flachdach

und den Rasterfassaden der Inbegriff eines modernen «Laboratoriums für die Industrie»,

in dem grosse Lehrer der angewandten Kunst wie Alfred Altherr, Johannes Itten,

Hans Finsler, Willy Guhl oder Josef Müller-Brockmann Generationen von Gestaltern

und Fotografen prägten.

Mit einer raffinierten Re-Restaurierung und einigen neuartigen Detaillösungen adaptierten

die Architekten Silvio Schmed und Arthur Rüegg 2016/17 den ehemaligen Sitz

der legendären Zürcher Kunsthochschule an die heutigen Bedürfnisse der Allgemeinen

Berufsschule Zürich ABZ. Diese Baumonografie gibt Einblick in die prototypischen

Probleme, die bei der Anpassung an aktuelle Standards zu lösen sind, stellt das Bauwerk

aus der Sicht der Denkmalpflege in seinen historischen Dimensionen dar und

zeichnet ein anschauliches Bild des bisherigen und des zukünftigen Lebens in diesem

herausragenden Zeugen der Moderne.

17 Scheidegger & Spiess

Eine Ikone des Neuen Bauens in Zürich

wird wiederbelebt

Kunstgewerbeschule Zürich

Re-Restaurierung und Umbau

für die Allgemeine Berufsschule Zürich ABZ

Dokumentiert Geschichte und

Architektur einer Ikone des

Neuen Bauens in Zürich und deren

jüngste Restaurierung und

Umbau für künftige Nutzungen

Reich illustriert mit historischen

und neuen Fotografien und

Plänen

Herausgegeben von

Arthur Rüegg und Silvio Schmed

Mit Fotografien von

Alexander Troehler

Gestaltet von Käti Robert-Durrer

Gebunden

80 Seiten, ca. 100 farbige

und sw Abbildungen

23 × 28 cm

978-3-85881-569-9 Deutsch

ca. sFr. 39.– | € 38.–

Die Architektengemeinschaft Silvio

Schmed und Arthur Rüegg hat sich

mit einer Vielzahl von beispielhaften

Restaurierungen und Umbauten

historischer Gebäude einen Namen

gemacht, beispielsweise die Villa

Schönberg (Museum Rietberg),

die Doldertal-Häuser und das Kino

Studio 4 in Zürich, das ehemalige

Wohnhaus von C.G. Jung in Küsnacht

oder das Museums- und

Bibliotheksgebäude in Winterthur.

Erscheint im Oktober 2017

ISBN 978-3-85881-569-9

9 783858 815699


Die vom Ehepaar Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler in Winterthur zwischen 1906

und 1936 zusammengetragenen Werke des Postimpressionismus und des Fauvismus,

der Künstlergruppe Nabis und deren Schweizer Zeitgenossen wie Ferdinand Hodler

oder Giovanni Giacometti zählen zu den wichtigsten Kunstsammlungen der Schweiz.

2016 hat das Kunstmuseum Bern die Werke der von den Nachkommen der Sammler

1980 gegründeten Hahnloser/Jaeggli Stiftung, zusammen mit weiteren Bildern aus deren

Privatbesitz, als Dauerleihgabe erhalten.

Dieses Buch beleuchtet zentrale Aspekte des privaten und öffentlichen Sammelns der

Hahnlosers in Winterthur und am Kunstmuseum Bern und stellt es in den internationalen

Kontext der Zeit. Beiträge zur regen Korrespondenz des Ehepaars Hahnloser-Bühler

mit Künstlerfreunden und Protagonisten der Sammlung wie Félix Vallotton und Pierre

Bonnard ermöglichen ausserdem einen tieferen Blick auf diese herausragende Kollektion

und ihre kunstgeschichtliche Bedeutung.

19 Scheidegger & Spiess

Das Porträt einer herausragenden Schweizer

Kunstsammlung

Van Gogh bis Cézanne, Bonnard bis Matisse

Die Sammlung Hahnloser

Beleuchtet zentrale Aspekte

privater und öffentlicher Sammlertätigkeit

im Kontext der Zeit

Gibt Einblick in die Freundschaften

und die Korrespondenz

des Ehepaars Hahnloser-Bühler

mit bedeutenden Protagonisten

der frühen Moderne

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Kunstmuseum

Bern (11. August 2017 bis

11. März 2018)

Herausgegeben von Matthias

Frehner, Kunstmuseum Bern

Mit Beiträgen von Matthias

Frehner, Margrit Hahnloser-

Ingold, Rudolf Koella, Silvie Patry

und Ursula Perucchi-Petri

Gestaltet von Marie-Louise Suter

und Grégoire Bossy

Broschur

ca. 216 Seiten, ca. 130 farbige

und 50 sw Abbildungen

ca. 23 × 28 cm

978-3-85881-564-4 Deutsch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Matthias Frehner, geboren 1955,

ist Sammlungsdirektor des Kunstmuseums

Bern und des Zentrums

Paul Klee. Davor war er 1988–

1996 Konservator der Sammlung

Oskar Reinhart «Am Römerholz»

in Winterthur, 1990–1996 zudem

Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung

und 1996–2002 Kunstredaktor

der Neuen Zürcher Zeitung.

Erscheint im August 2017

ISBN 978-3-85881-564-4

9 783858 815644


Art brut der Technik: die genialen Erfindungen

des Eisenbahners und Psychiatriepatienten Heinrich Bachofner


Heinrich Bachofner (1863–1926) war Eisenbahnangestellter in Winterthur – und als

technikbegeisterter Erfinder war er stets bestens über die aktuellen Entwicklungen

informiert. Er wurde jedoch 1911 gegen seinen Willen in eine psychiatrische Anstalt

eingewiesen und lebte ab 1913 bis zu seinem Tod als Patient der damals abgelegenen

Pflegeanstalt Rheinau. Seine Krankenakte vermerkt, dass Bachofner unentwegt zeichnete

und sich die Blätter zu Hunderten neben seinem Tisch stapelten. Davon haben

sich 70 aussergewöhnliche Zeichnungen zu von ihm erfundenen grossen Maschinen

erhalten. Sie belegen seine grandiose Originalität als Erfinder und sein enormes Fachwissen,

das umso bemerkenswerter ist, als ihm in der Pflegeanstalt keinerlei Fachliteratur

zur Verfügung stand.

Dieses neue Buch untersucht in fundierten Beiträgen von Ingenieuren, Technik- und

Kunsthistorikern Bachofners Erfindungen auf ihre Aktualität, Originalität und Machbarkeit

hin und ordnet sein Werk in das industrielle Geschehen seiner Zeit und seiner

Heimatregion ein. Zudem vermittelt es auch – sehr zeitgemäss – den Reiz der Technik

für die Kunst.

21 Scheidegger & Spiess

Präsentiert erstmals das Werk

dieses äusserst originellen und

einmalig begabten Aussenseiters

der Schweizer Technikgeschichte

Heinrich Bachofner

Bachofners Zeichnungen geben

einen einzigartigen Einblick in

die Schweizer Industrie-, Verkehrs-

und Technikgeschichte um

1900

Erfinder

Herausgegeben von Jacqueline

Fahrni und Katrin Luchsinger

Mit Beiträgen von Hans-Peter

Bärtschi, Martin Bütikofer,

Jacqueline Fahrni, Marcel

Haenggi, Katrin Luchsinger,

Henry Wydler

Gestaltet von Hi – Visuelle

Gestaltung

Gebunden

ca. 192 Seiten, ca. 30 farbige und

50 sw Abbildungen

24,5 × 33 cm

978-3-85881-559-0 Deutsch

ca. sFr. 59.– | € 58.–

Jacqueline Fahrni ist Lehrerin für

Gestaltung und Kunst. Sie betreut

Sammlungen, erforscht Psychiatriesammlungen

und ist als Kulturvermittlerin

tätig.

Katrin Luchsinger ist Kunsthistorikerin

und Dozentin an der Zürcher

Hochschule der Künste. Sie forscht

im Bereich Kunst, Psychologie und

Psychiatrie um 1900.

Erscheint im Oktober 2017

ISBN 978-3-85881-559-0

9 783858 815590


5 Die Angaben beruhen zumeist auf Unterlagen im Familienarchiv sowie

auf mündlichen Auskünften von Hans E. Rutishauser.

6 Kaufbrief vom 26. Juli 1875, im Eigentum von Hans E. Rutishauser.

7 Laut einem Briefkopf «Sattler und Tapezierer E. Rutishauser» von 1904

werden «Anfertigung und Lager von Polstermöbeln und Matratzen jeder Art,

Bettfedern und Flaum in nur feiner Ware, Fahr- und Reitrequisiten, Fuhrwerke

und Pferdegeschirre» angeboten. Weiter sind «Rolleaux und Marquisen

sowie sämtliche Dekorationen» erhältlich.

8 SPITZMARKE MONDSCHEIN ÜBER DEM SEE 9

10

SPITZMARKE MONDSCHEIN ÜBER DEM SEE

11

20 SPITZMARKE MONDSCHEIN ÜBER DEM SEE

12

SPITZMARKE MONDSCHEIN ÜBER DEM SEE

21

13

SARAH ELSER

MONDSCHEIN ÜBER DEM SEE

IM SPANNUNGSFELD VON ZEICHNUNG,

FOTOGRAFIE UND MALEREI

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismasse

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismasse

Berlinger Schiffsanlegestelle mit Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eisma

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismassesse

Adolf Dietrich muss eine besondere Anziehungskraft haben,

Das Buch lädt ein zu einer Zeitreise in eine längst vergangene, in

wenn jedes Jahr, besonders im Sommer, mehr und mehr Men-

den Bildern auch etwas verklärt dargestellte Welt. Doch den

schen an seine Gestade ziehen, sei es für ein paar Tage oder

steten Wandel gab es schon damals; die Sehnsucht nach Idylle war

Wochen oder gar für immer. Die vom Klima begünstigte Region

eher ein Wunschtraum als Realität. Dass diese aus unterschied -

hat seit jeher Reisende, Sommerfrischler, Dichter und Dichterin-

lichen Perspektiven gesehen werden kann, kommt auch im Buch

nen, Maler und Malerinnen angelockt. Sujets gibt es trotz der

zum Tragen. In den drei Aufsätzen von Stefan Keller, Felicitas

grossen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten auch heute

Meile und Barbara Stark werden die Landschaften betrachtet

immer noch genug. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass

unter Berücksichtigung von gesellschaftlich-sozialen und von

gerade in dieser Region im Laufe von über siebzig Jahren eine

kultur- und kunstgeschichtlichen Aspekten, ebenso wie die his-

der bedeutendsten und grössten privaten Sammlungen von his -

torische Baukultur und zwei exemplarische Künstlerbiografien

torischen Ansichten entstanden ist. Der Kreuzlinger Sammler

Gegenstand der Beiträge sind. Für den Sammler attraktiv ist

Hans E. Rutishauser trägt in unermüdlicher Arbeit bildliche

wohl insbesondere der Bildkatalog, der teils erstmals publizierte

Zeugnisse seiner Heimat aus der Vergangenheit zusammen:

historische Ansichten enthält. Sie repräsentieren den Höhepunkt

Erinnerungsspeicher Skizzenbuch: «schon 25 Jahre her»

Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

Angebot des Geschäfts von Emil Carl Rutishauser umfasst alles,

Darstellungen von Menschen in ihrem Alltag, in ihrem Lebensraum,

bei ihrer Arbeit. Besonderes Augenmerk richtet der Sammler

auf die bei den früheren Touristen beliebten Zeichnungen,

Aquarelle und Ölbilder, die die Landschaft oder einen Ort wirklichkeitsgetreu

wiedergeben – sogenannte Veduten.

Dieses Buch gibt einen repräsentativen Einblick in die Welt am

See von einst. Vorgestellt wird eine Auswahl von rund 140 Uni -

katen und drucktechnisch reproduzierten Blättern aus dem 18.,

19. und frühen 20. Jahrhundert. Einbezogen wird dabei die ganze

Bodenseeregion, allerdings sind geografische Schwerpunkte gesetzt,

die die räumliche Gewichtung innerhalb der Sammlung

widerspiegeln.

der Vedutenmalerei unmittelbar aus der Zeit, bevor die Fotografie

ihren Siegeszug antrat.

Dass die in liebevoller Detailarbeit von Hand angefertigten Landschaftsansichten

ihren unbestrittenen Reiz haben, wird in diesem

Buch zweifellos veranschaulicht. Die Bilder laden nicht nur

Die Anfänge des renommierten Kreuzlinger Einrichtungsund

Antiquitätengeschäfts Rutishauser gehen in das Jahr 1874

zurück. 5 Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz

auf. Ein Jahr später kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken

käuflich erwerben. 6 Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert

dort seine Ausbildung zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als

21-Jähriger mit dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr

später heiratet er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit

kann er dem Lehrmeister bereits die Liegenschaft samt Geschäft

abkaufen. Das reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz auf. Ein Jahr später

kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken käuflich erwerben. 6

Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert dort seine Ausbildung

zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als 21-Jähriger mit

dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr später heiratet

er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit kann er dem Lehrmeister

bereits die Liegenschaft samt Geschäft abkaufen. Das

reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl Rutishauser

umfasst alles, was die wachsende Kreuzlinger Be völkerung

braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände, Tapezierer-

und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der Art und

was die wachsende Kreuzlinger. Ein Jahr später heiratet er Frieda

Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit kann er dem Lehrmeister

bereits die Liegenschaft samt Geschäft abkaufen. Be völkerung

braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände, Tapezierer-

und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der Art und

Weise der häuslichen Einrichtung: [. . .] die Wohnung wurde zur

Bühne der Repräsentation.» 8

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismasse

Erinnerungsspeicher Skizzenbuch: «schon 25 Jahre her»

Die Anfänge des renommierten Kreuzlinger Einrichtungsund

Antiquitätengeschäfts Rutishauser gehen in das Jahr 1874

zurück. 5 Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz

auf. Ein Jahr später kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken

käuflich erwerben. 6 Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert

dort seine Ausbildung zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als

21-Jähriger mit dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr

später heiratet er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit

kann er dem Lehrmeister bereits die Liegenschaft samt Geschäft

abkaufen. Das reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl

Rutishauser umfasst alles, was die wachsende Kreuzlinger Be -

völkerung braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände,

Tapezierer- und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der

Art und Weise der häuslichen Einrichtung: [. . .] die Wohnung

wurde zur Bühne der Repräsentation.» 8

Vor der Jahrhundertwende kommt der Wagenbau hinzu, der aber

nie die Bedeutung des Möbel- und Einrichtungshandels erlangt

Berlinger Schiffsanlegestelle mit Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eisma

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismassesse

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismasse

Berlinger Schiffsanlegestelle mit Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eisma

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismassesse

und daher bereits in den 1920er-Jahren, nicht zuletzt wegen

der automobilen Konkurrenz, wieder aufgegeben wird. Schliesslich

erfolgt im Jahre 1919 der Erwerb der Nachbarliegenschaft

Hauptstrasse 102, die «1927 zum Wohn- und Geschäftshaus

erweitert» wird. 9

Der Ehe entspriessen drei Kinder, Frieda, Meta und Emil. Emil

Rutishauser, genannt Migg (1901 – 1976), übernimmt die Sattlerei

im Jahr 1928 und heiratet im selben Jahr die aus Ermatingen

stammende Margreth Müller (1908 – 1961). Sie haben zwei Söhne,

Hans Emil und Emil Oskar, genannt Milo.

Erinnerungsspeicher Skizzenbuch: «schon 25 Jahre her»

Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

Die Anfänge des renommierten Kreuzlinger Einrichtungs-

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz auf. Ein Jahr später

und Antiquitätengeschäfts Rutishauser gehen in das Jahr 1874

kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken käuflich erwerben. 6

zurück. 5 Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Ge-

Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert dort seine Ausbil-

schäftstätigkeit im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz

dung zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als 21-Jähriger mit

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismassesse

auf. Ein Jahr später kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken

käuflich erwerben. 6 Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert

dort seine Ausbildung zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als

21-Jähriger mit dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr

später heiratet er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit

kann er dem Lehrmeister bereits die Liegenschaft samt Geschäft

abkaufen. Das reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl

Rutishauser umfasst alles, was die wachsende Kreuzlinger Be -

völkerung braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände,

Tapezierer- und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der

Art und Weise der häuslichen Einrichtung: [. . .] die Wohnung

wurde zur Bühne der Repräsentation.» 8

dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr später heiratet

er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit kann er dem Lehrmeister

bereits die Liegenschaft samt Geschäft abkaufen. Das

reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl Rutishauser

umfasst alles, was die wachsende Kreuzlinger Be völkerung

braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände, Tapezierer-

und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der Art und

Weise der häuslichen Einrichtung: [. . .] die Wohnung wurde zur

Bühne der Repräsentation.» 8

Vor der Jahrhundertwende kommt der Wagenbau hinzu, der aber

nie die Bedeutung des Möbel- und Einrichtungshandels.

1

Adolf Dietrichs Bilderfindungen in der

Zeichnung und deren Verdichtung zu Gemälden

1

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismasse Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismasse

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M

A

Erinnerungsspeicher Skizzenbuch: «schon 25 Jahre her»

Die Anfänge des renommierten Kreuzlinger Einrichtungsund

Antiquitätengeschäfts Rutishauser gehen in das Jahr 1874

zurück. 5 Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz

auf. Ein Jahr später kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken

käuflich erwerben. 6 Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert

dort seine Ausbildung zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als

21-Jähriger mit dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr

später heiratet er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit

kann er dem Lehrmeister bereits die Liegenschaft samt Geschäft

abkaufen. Das reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl

Rutishauser umfasst alles, was die wachsende Kreuzlinger Be -

völkerung braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände,

Tapezierer- und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der

Art und Weise der häuslichen Einrichtung: [. . .] die Wohnung

wurde zur Bühne der Repräsentation.» 8

Vor der Jahrhundertwende kommt der Wagenbau hinzu, der aber

nie die Bedeutung des Möbel- und Einrichtungshandels erlangt

und daher bereits in den 1920er-Jahren, nicht zuletzt wegen

der automobilen Konkurrenz, wieder aufgegeben wird. Schliesslich

erfolgt im Jahre 1919 der Erwerb der Nachbarliegenschaft

Hauptstrasse 102, die «1927 zum Wohn- und Geschäftshaus

erweitert» wird. 9

Der Ehe entspriessen drei Kinder, Frieda, Meta und Emil. Emil

Rutishauser, genannt Migg (1901 – 1976), übernimmt die Sattlerei

im Jahr 1928 und heiratet im selben Jahr die aus Ermatingen

stammende Margreth Müller (1908 – 1961). Sie haben zwei Söhne,

Hans Emil und Emil Oskar, genannt Milo.

Emil, der Vater von Hans Emil, gilt als kommunikativ und ist

weitherum bekannt. Er baut vor allem das bereits florierende

Aussteuergeschäft weiter aus. Es wurden damals viele Verkaufsobjekte

angeboten, mündliche Vereinbarungen und Barzahlung

waren üblich. Das Steckenpferd des Vaters waren alte Gemälde

und das damit verbundene Handelsgeschäft, der Grossvater

Emil Carl sammelte auch Waffen, von denen heute keine mehr

vorhanden sind. Aus dieser Zeit stammt die heitere Begebenheit

mit den drei Seminaristen, die nach einem feuchtfröhlichen

Abend vor verschlossenen Seminartüren standen, dann im Schaufenster

A des Geschäfts übernachteten und am Sonntag von den

Kirchgängern geweckt wurden.

In der Römerburg, einst Familiensitz von Konstanzer Han -

delsleuten aus dem 16. Jahrhundert, waren die unteren beiden

Stockwerke als Wohnräume mit antiken Möbeln, Bildern und

Accessoires hergerichtet. 10

Am heutigen Geschäftsstandort an der Hauptstrasse 100/102 in

Kreuzlingen wird immer wieder gebaut, erneuert und erweitert.

1934 erfolgt ein Anbau gegen Süden mit einer zusätzlichen Woh-

Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz auf. Ein Jahr später

kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken käuflich erwerben. 6

Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert dort seine Ausbildung

zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als 21-Jähriger mit

dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr später heiratet

er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit kann er dem Lehrmeister

bereits die Liegenschaft samt Geschäft abkaufen. Das

reichhaltige Angebot des Geschäfts von Emil Carl Rutishauser

umfasst alles, was die wachsende Kreuzlinger Be völkerung

braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände, Tapezierer-

und Sattler arbeiten. 7 «Das äusserte sich in der Art und

Weise der häuslichen Einrichtung: [. . .] die Wohnung wurde zur

Bühne der Repräsentation.» 8

Vor der Jahrhundertwende kommt der Wagenbau hinzu, der aber

nie die Bedeutung des Möbel- und Einrichtungshandels erlangt

und daher bereits in den 1920er-Jahren, nicht zuletzt wegen

der automobilen Konkurrenz, wieder aufgegeben wird. Schliess

5 Die Angaben beruhen zumeist auf Unterlagen im Familienarchiv sowie

auf mündlichen Auskünften von Hans E. Rutishauser.

6 Kaufbrief vom 26. Juli 1875, im Eigentum von Hans E. Rutishauser.

7 Laut einem Briefkopf «Sattler und Tapezierer E. Rutishauser» von 1904

werden «Anfertigung und Lager von Polstermöbeln und Matratzen jeder Art,

Bettfedern und Flaum in nur feiner Ware, Fahr- und Reitrequisiten, Fuhrwerke

und Pferdegeschirre» angeboten. Weiter sind «Rolleaux und Marquisen

sowie sämtliche Dekorationen» erhältlich.

D

a

Vor der Jahrhundertwende kommt der Wagenbau hinzu, der aber

nie die Bedeutung des Möbel- und Einrichtungshandels erlangt

und daher bereits in den 1920er-Jahren, nicht zuletzt wegen

Erinnerungsspeicher Skizzenbuch: «schon 25 Jahre her»

Die Anfänge des renommierten Kreuzlinger Einrichtungsund

Antiquitätengeschäfts Rutishauser gehen in das Jahr 1874

zurück. 5 Der Sattler L. Th. Roth nimmt am 1. April seine Geschäftstätigkeit

im Haus Hauptstrasse 104 am Hirschenplatz

auf. Ein Jahr später kann er die Liegenschaft für 15 000 Franken

käuflich erwerben. 6 Emil Carl Rutishauser (1870 – 1952) absolviert

dort seine Ausbildung zum Sattler und Polsterer, die er 1891 als

21-Jähriger mit dem Prädikat «vorzüglich» abschliesst. Ein Jahr

später heiratet er Frieda Oberhänsli (1871 – 1940). In jener Zeit

kann er dem Lehrmeister bereits die Liegenschaft samt Geschäft

abkaufen. Das reichhaltige Angebot des Geschäfts Kreuzlinger

Be völkerung braucht: Gebrauchs möbel und Einrichtungsgegenstände,

Tapezierer- und Sattler arbeiten. 7

8 Michael Bürgi/Monika Rüthers/Astrid Wüthrich (Hrsg.), Kreuzlingen.

Kinder, Konsum und Karrieren 1874 – 2000, Weinfelden 2001, S.16.

9 Peter Erni/Alfons Raimann, Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau,

Band 7, Der Bezirk Kreuzlingen 1, Die Stadt Kreuzlingen, Bern 2009, S. 369.

10 «Erst 1943, als bereits der Abbruch drohte, fand Egli [der Vorbesitzer]

in Ernst Emil Rutishauser, dem international bekannten Antiquitäten-

und Kunsthändler aus Kreuzlingen, einen Käufer.»

In: Erni/Raimann 2009, S. 279.

11 Die heutigen Räumlichkeiten des Rutishauser Kunst- und Kulturfonds.

16 SPITZMARKE MONDSCHEIN ÜBER DEM SEE 17

Berlinger Schiffsanlegestelle mit Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eisma

Berlinger Schiffsanlegestelle mit angeschwemmter Eismassesse


Adolf Dietrich (1877–1957) gehört zu den interessantesten Schweizer Künstlern des

20. Jahrhunderts. Der Autodidakt hatte sich eine eigenwillige Gestaltungstechnik erarbeitet,

die seinen Bildern bis heute eine besondere Ausstrahlung verleiht. Der eigentliche

Kern seines Schaffens liegt im zeichnerischen Erfassen des Gesehenen: Oft bilden kleine

Zeichnungen in Skizzenheften die Grundlage für Dietrichs meisterhafte Gemälde, die

der Künstler dann gerne – ebenfalls mithilfe von zeichnerischen Mitteln – kopierte und

variierte.

Zum ersten Mal wird in diesem Buch die Bedeutung der Zeichnung im Schaffen des

«Malermeisters von Berlingen» in den Vordergrund gerückt. Anhand von Beispielen

wird dem Gestaltungsprozess des Künstlers nachgespürt, der von der Bilderfindung

mittels Zeichnungen bis zur Verdichtung mit dem Pinsel in den heute beliebten Meisterwerken

führt. Zahlreiche Abbildungen aus Skizzenbüchern und von Zeichnungen sowie

Gemälden Adolf Dietrichs aus Museums- und Privatbesitz werden durch fachkundige

Textbeiträge von Sarah Elser, Markus Landert und Willi Tobler ergänzt.

23 Scheidegger & Spiess

Adolf Dietrich zählt zu den beliebtesten

und interessantesten

Schweizer Künstlern des

20. Jahrhunderts

Adolf Dietrich

Der Zeichner malt

Das Buch betrachtet erstmals im

Detail Dietrichs künstlerischen

Arbeitsprozess ausgehend von

seinen Zeichnungen

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Kunstmuseum

Thurgau (27. August bis 17. Dezember

2017)

Herausgegeben von Markus

Landert, Kunstmuseum Thurgau

Mit Beiträgen von Sarah Elser,

Markus Landert und Willi Tobler

Gestaltet von Urs Stuber

Gebunden

ca. 288 Seiten, ca. 200 farbige

und sw Abbildungen

ca. 24 × 31 cm

978-3-85881-567-5 Deutsch

ca. sFr. 59.– | € 58.–

Markus Landert, geboren 1958, ist

Kunsthistoriker und Direktor des

Kunstmuseums Thurgau und des

Ittinger Museums, wo er auch den

Nachlass Adolf Dietrichs betreut.

Autor zahlreicher Artikel zur Art

brut und zur zeitgenössischen

Kunst.

Erscheint im August 2017

ISBN 978-3-85881-567-5

9 783858 815675


Dieses Buch schliesst die seit Langem bestehende grosse Lücke zum Thema Malerei der

Neuen Sachlichkeit in der Schweiz. Während diese Kunstströmung in Deutschland,

ihrem Ursprungsland, immer wieder Gegenstand von Ausstellungen und Publikationen

ist, sind fast 40 Jahre vergangen seit der ersten und letzten grossen Darstellung ihrer

Schweizer Ausprägung. Nun wird dieses Kapitel der Schweizer Kunstgeschichte endlich

wieder ins Licht gerückt und die Neue Sachlichkeit auf ihre heutige Relevanz befragt.

Der Band, der zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Oskar Reinhart in Winterthur

erscheint, betrachtet gut 80 Bilder von rund einem Dutzend Künstlerinnen und

Künstlern, darunter selten gezeigte Werke aus Privatbesitz und Hauptwerke aus den

wichtigsten öffentlichen Sammlungen des Landes. Im Zentrum stehen die bedeutendsten

Schweizer Exponenten neusachlicher Malerei, die einzeln porträtiert werden:

Niklaus Stoecklin, Adolf Dietrich, Wilhelm Schmid und Eduard Gubler. Dazu gesellen

sich weniger bekannte Kunstschaffende und solche, die nur über kurze Phasen neusachlich

malten.

24 Scheidegger & Spiess

Die erste grosse Überblicksdarstellung zur

Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz

seit 40 Jahren

Neu. Sachlich. Schweiz.

Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz

Seit vier Jahrzehnten die erste

Überblicksdarstellung zur Malerei

der Neuen Sachlichkeit in der

Schweiz

Mit Hauptwerken bekannter

Künstler wie Niklaus Stoecklin,

Adolf Dietrich, Wilhelm Schmid

und Eduard Gubler

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Museum Oskar

Reinhart in Winterthur (2. September

2017 bis 14. Januar 2018)

Herausgegeben von Andrea Lutz

und David Schmidhauser,

Museum Oskar Reinhart,

Winterthur

Mit Beiträgen von Konrad Bitterli,

Andrea Lutz und David Schmidhauser

Gestaltet von Weicher Umbruch

Gebunden

ca. 104 Seiten, ca. 100 farbige

Abbildungen

ca. 22 × 28 cm

978-3-85881-572-9 Deutsch

ca. sFr. 39.– | € 38.–

Andrea Lutz, geboren 1982, ist

Kunsthistorikerin und arbeitet als

Kuratorin am Museum Oskar

Reinhart. Lebt in Winterthur.

David Schmidhauser, geboren

1984, Kunsthistoriker, ist Kurator

am Museum Oskar Reinhart und

promoviert an der Universität Bern

zur Schweizer Malerei des 19. Jahrhunderts.

Lebt in Basel und Zürich.

Erscheint im September 2017

ISBN 978-3-85881-572-9

9 783858 815729


Antonio Calderara (1903–1978) lebte vor allem in Mailand und in Vacciago am Lago

d’Orta. Nach einem Jahr des Studiums der Ingenieurwissenschaften am Mailänder Polytechnikum

1923/24 wandte er sich seiner Leidenschaft, dem Malen, zu. Die wichtigsten

künstlerischen Einflüsse erfuhr der Autodidakt durch die Konfrontation mit den

Bildern von Piero della Francesca sowie von Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian.

Als reifer Künstler entdeckte Calderara die Bildordnungen von Georges Seurat und

Josef Albers. In ihrem Geist übertrug er die gegenständliche Welt in strenge Kompositionen,

in harmonisch gefügte geometrische Flächen. Nicht die Gegenüberstellung

von Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit interessierte Calderara, sondern

die Vorstellung, das an Ort und Zeit Gebundene in den von ihm als «spazio mentale»

bezeichneten Bildraum zu übersetzen.

Diese neue Monografie präsentiert Calderaras Schaffen erstmals seit Langem umfassend

und reich illustriert.

25 Scheidegger & Spiess

Ein Meister des Lichts und des Raums:

der italienische Maler Antonio Calderara

Die erste umfassende Monografie

zum vielfältig inspirierten

malerischen Werk Antonio

Calderaras

Antonio Calderara

1903–1978

Herausgegeben von

Simona Ciuccio

Mit Beiträgen von Erich Franz

und Eugen Gomringer. Vorwort

von Simona Ciuccio

Simona Ciuccio, geboren 1979, ist

Kunst- und Filmhistorikerin und

seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin

und Kuratorin am Kunstmuseum

Winterthur.

In Zusammenarbeit mit dem

Kunstmuseum Winterthur

Gestaltet von Anne Hoffmann

Graphic Design

Broschur

144 Seiten, 85 farbige Abbildungen

und 1 sw Abbildung

19,5 × 26 cm

978-3-85881-552-1 Deutsch

sFr. 39.– | € 38.–

Lieferbar

ISBN 978-3-85881-552-1

9 783858 815521


Ein weit gefasster Blick auf die Tracht

und ihre Darstellung von der Romantik

bis zur Gegenwart


Die Pracht der Tracht eröffnet ein Bildpanorama der Tracht von der Romantik bis zur

Gegenwart. Zahlreiche Beispiele aus bildender Kunst und Kunstgewerbe, aus Film und

Werbung fragen nach gesellschaftlichen und politischen Gründen ihres wechselnden

Auftretens. Die begleitenden Texte erörtern die vielfältigen gesellschaftlichen Hintergründe

und Aspekte des Trachtenwesens. Neben kunsthistorischen Zugängen zum

Ausstellungsthema widmen sich fachspezifische Aufsätze der Tracht im Schweizer Film,

der Bedeutung der Tracht in Landesausstellungen oder dem wechselnden Frauenbild in

der Trachtendarstellung.

Als Bildmotiv tritt die Tracht in der Schweizer Kunst und im Kunstgewerbe vielfach

auf. Besonders häuften sich Trachtendarstellungen im späten 18. Jahrhundert und im

Jugendstil sowie in den 1930er-Jahren, deren Lebensgefühl in der Schweiz mit dem

Begriff «Landi-Geist» umschrieben wird. Das Thema der Tracht und der damit verbundene

nostalgische Bezug auf die eigene Region und Tradition erlebt derzeit neue Popularität,

worauf zeitgenössische Kunstschaffende wie z. B. Pipilotti Rist und Anka Schmid

reagieren, um dem Image des traditionellen Gewandes ironisch oder sinnlich etwas zu

entgegnen.

27 Scheidegger & Spiess

Trachten gehören in der

Schweizer Kunst zu einem beliebten

Bildmotiv

Die Pracht der Tracht

Schweizer Trachten in Kunst und Kunstgewerbe

Die Häufigkeit der Darstellung

von Trachten und die gewählte

Bildsprache erlaubt Rückschlüsse

auf künstlerische, gesellschaftliche

und politische Hintergründe

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Kunstmuseum

Solothurn (2. September 2017 bis

7. Januar 2018)

Herausgegeben von Marcel Just

und Christoph Vögele

Mit Beiträgen von Felix Aeppli,

Bernadette Fülscher, Marcel Just,

Ursula Karbacher, Barbara Vinken

und Christoph Vögele

In Zusammenarbeit mit dem

Kunstmuseum Solothurn

Gestaltet von Guido Widmer

Marcel Just arbeitete für deutschsprachige

Kino- und Fernsehfilme

in verschiedenen Funktionen und

ist nach wie vor als Kurator und

Autor im Kultur- und Architekturbereich

tätig.

Christoph Vögele ist Kunsthistoriker

und seit 1998 Konservator des

Kunstmuseums Solothurn.

Gebunden

ca. 208 Seiten, ca. 120 farbige

und 40 sw Abbildungen

ca. 22 × 28 cm

978-3-85881-562-0 Deutsch

ca. sFr. 48.– | € 49.–

Erscheint im September 2017

ISBN 978-3-85881-562-0

9 783858 815620


Suhr, Hotel Bären

Zürich, The New New

200 Künstlergarderoben der Deutschschweiz, fotografiert

vom Schauspieler Beat Schlatter

Thusis, Weisses Kreuz

Büttikon, Schulhaus Boll


Zwischen Schaffhausen und Biel, Visp und Rheinfelden, Altdorf und Buchs gibt es

Hunderte von Stadttheatern, Restaurants zum Irgendwas, Mehrzweckhallen oder Gemeinschaftszentren.

In dieser Schweiz ist Beat Schlatter – Schauspieler, Kabarettist,

Drehbuchautor und Person hinter einem der bekanntesten Schweizer Gesichtern – seit

über 30 Jahren unterwegs, und seine Fahrten enden meist dort, wo es ein vor, auf und

hinter der Bühne gibt. Nun öffnet er uns zum ersten Mal die Türen zu über 200 Transitzonen

des Showbusiness in der Deutschschweiz, dorthin, wo alle Stars, Sternchen und

Bühnenveteranen auf ihren Auftritt warten: die Backstage.

Wenn er auf Tournee ist, fotografiert Beat Schlatter diese öden Durchgangsräume mit

Standardqualität. Es spielt dabei keine Rolle, in welcher Art von Lokalität sie sich befinden:

Trist sind sie alle irgendwie, mit ihren immer wieder gut gemeinten Früchteschalen,

die gewöhnlichen so sehr wie die etwas skurrileren.

29 Scheidegger & Spiess

Ein Panorama skurriler Durchgangsräume

des Showbusiness in

Metropolen und in der Provinz

der Deutschschweiz

Beat Schlatter – Rock ’n’ Roll Hinterland

Swiss Backstages

Der Blick des Bühnenkünstlers

auf die Stätte seiner letzten Vorbereitungen

vor einem Auftritt

Beat Schlatter ist eine der bekanntesten

Schweizer Persönlichkeiten

Herausgegeben von

Alain Kupper

Mit Beiträgen von Stella Glitter

und Alain Kupper

Gestaltet von Alain Kupper

und Stella Giger

Stella Glitter, geboren 1949, ist

Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in

Zürich und La Motte.

Alain Kupper, geboren 1962, ist

Musiker, Grafiker, Künstler. Er lebt

und arbeitet in Zürich.

Gebunden

ca. 208 Seiten, ca. 300 farbige

Abbildungen

ca. 16,5 × 23 cm

978-3-85881-571-2

Deutsch / Englisch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Erscheint im September 2017

ISBN 978-3-85881-571-2

9 783858 815712


Die Luzerner Künstlerin Barbara Davi, geboren 1971 in Luzern, entwickelte nach ihren

Studien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und an der Hochschule Luzern

(HSLU) ein eigenständiges Werk in den Medien Installation und Fotocollage. Sowohl

im Raum wie in der Bildfläche arbeitet die Künstlerin mit architektonischen und geometrischen

Elementen. Ob Holzlatte oder Linie, Tisch oder Kreisfläche, ob Lichtprojektion

oder Schattenwurf: Mit ihren Installationen zeichnet Barbara Davi gleichsam in

den Raum und schafft umgekehrt in ihren Fotocollagen eine magisch tiefe Räumlichkeit.

Dabei entwickelt sie ihre Motive aus einer Sequenz von Überlegungen heraus,

folgt also ihren Gedankengängen, ihrem Train of Thought.

Diese erste Monografie der Künstlerin erscheint zu Barbara Davis Einzelausstellung

im Kunstmuseum Luzern im Herbst 2017. Sie zeigt Arbeiten aus den Jahren 2007 bis

2017, begleitet von einem kunsthistorischen Text zu den Installationen von Eveline

Suter und einem Essay zu den Fotocollagen von Nadine Olonetzky.

31 Scheidegger & Spiess

Spiel von Raum und Fläche

Die erste umfassende Monografie

zum Werk von Barbara Davi

Installationen im Raum und

Fotocollagen mit magisch tiefer

Räumlichkeit

Barbara Davi – Train of Thought

Erscheint zur Einzelausstellung

im Kunstmuseum Luzern

(21. Oktober bis 3. Dezember

2017)

Mit Beiträgen von Nadine

Olonetzky und Eveline Suter

In Zusammenarbeit mit dem

Kunstmuseum Luzern

Gestaltet von Hi – Visuelle

Gestaltung

Gebunden

ca. 144 Seiten, ca. 100 farbige

und sw Abbildungen

22,5 × 30 cm

978-3-85881-560-6

Deutsch / Englisch

ca. sFr. 39.– | € 38.–

Eveline Suter, geboren 1966, ist

Kunstwissenschaftlerin, Autorin

und Kuratorin am Kunstmuseum

Luzern. Sie lebt und arbeitet in

Zürich.

Nadine Olonetzky, geboren 1962

in Zürich, schreibt u.a. über Fotografie

und ist Lektorin / Projektleiterin

im Verlag Scheidegger &

Spiess.

Erscheint im Oktober 2017

ISBN 978-3-85881-560-6

9 783858 815606


Gaukler, erfundene Kreaturen, Geistgestalten, mysteriöse

Symbole: das malerische Schauspiel Valérie Favres


Valérie Favre, 1959 geboren und in Neuchâtel aufgewachsen, war nach einer Theaterausbildung

ab den frühen 1980er-Jahren zunächst als Bühnenbildnerin und Schauspielerin

in Paris tätig, wandte sich dann aber ganz der Malerei zu. Seit 1998 lebt sie in

Berlin, wo sie seit 2006 auch als Professorin für Malerei an der Universität der Künste

lehrt. Favres Arbeiten, die sich in Serien aus Malerei, Zeichnungen und Collagen unterteilen

lassen, reflektieren die künstlerische Vorstellungskraft, stets verbunden mit Motiven

des Kinos, des Theaters, der Literatur und der Kunstgeschichte. Gaukler, erfundene

Kreaturen, Geistgestalten oder mysteriöse Symbole: Die Betrachterinnen und Betrachter

sind eingeladen, an einem Schauspiel teilzuhaben und sich im gemalten Raum zu

verlieren.

Diese erste umfassende Monografie über Valérie Favre zeigt das breite Spektrum der

international bekannten Künstlerin. Im Zentrum stehen Werke, die zwischen 1990 und

2016 entstanden sind, darunter auch einige bisher unveröffentlichte Arbeiten. Die Abbildungen

sind begleitet von Essays zu kunsthistorischen und soziologischen Aspekten

von Favres Werk, einem literarischen Text der Schriftstellerin Sylviane Dupuis und

einem Gespräch mit der Künstlerin.

33 Scheidegger & Spiess

Valérie Favre

Valérie Favre zählt zu den bedeutendsten

Schweizer Künstlerinnen

der Gegenwart, deren Werk

in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen

international

gezeigt wurde

Dies ist die erste umfassende

Monografie zum vielfältigen malerischen

Werk der Künstlerin

Erscheint zur gleichnamigen

Ausstellung im Musée d’art et

d’histoire de Neuchâtel (10. Dezember

2017 bis 16. April 2018).

Herausgegeben von Antonia

Nessi, Musée d’art et d’histoire

de Neuchâtel

Mit Beiträgen von Sylviane

Dupuis, Peter Fischer und

Alain Quemin sowie einem

Gespräch von Antonia Nessi

mit Valérie Favre

Antonia Nessi, Kunsthistorikerin,

seit 2013 Konservatorin für die

Abteilung Bildende Kunst und

Kodirektorin des Musée d’art et

d’histoire de Neuchâtel.

Gestaltet von Moiré Grafik

Broschur

ca. 160 Seiten, ca. 100 farbige

Abbildungen

ca. 24 × 28,5 cm

978-3-85881-557-6

Deutsch / Französisch

ca. sFr. 39.– | € 38.–

Erscheint im Dezember 2017

ISBN 978-3-85881-557-6

9 783858 815576


Aber das interessanteste war

das Piratenschiff.

Der Name war der „Schwarze Tiger“

und

Kapitän Slaughterboard beherrschte es

bis in die letzte Ritze.

«Peakes Bücher sind eine Bereicherung unseres Lebens;

wie es sonst nur in sehr seltenen Träumen passiert, so rufen sie in

uns völlig neue Sinneseindrücke hervor und erweitern unser

Bewusstsein.» C.S. Lewis

Jenseits der Dschungel und der

gleißenden Wüsten liegt der leuchtende

blaue Ozean und erstreckt sich in alle

Himmelsrichtungen. Dort gab es kleine

grüne Inseln mit unentdeckten Küsten

und Wale schwammen um sie herum…


Mervyn Peake war ein englischer Autor, Lyriker und Illustrator. Geboren 1911 in China,

wurde er vor allem für seine drei fantastisch-surrealen Gormenghast-Geschichten bekannt,

die in den 1950er-Jahren in England erschienen sind und deren Fortsetzung

sein früher Tod 1968 verhinderte. Grosse Anerkennung erfuhr er auch für seine

Buchillus trationen, namentlich zu Werken von Lewis Carroll und C.S. Lewis.

1939 erschien Peakes erstes Buch Captain Slaughterboard Drops Anchor. Es schildert

die Helden- und Missetaten des cholerischen Kapitäns und seiner wilden Mannschaft

an Bord der Black Tiger. In turbulenten Abenteuern fangen sie ein kleines gelbes Wesen

und nehmen dieses in die Schiffsgemeinschaft auf. Slaughterboard wird umgehend

von einer seltsamen platonischen Liebe zu dem Wesen ergriffen. Seine Männer fallen

nach und nach üblen Gemetzeln zum Opfer, worauf er die Piraterie aufgibt und sich

mit seinem neuen Gefährten dem Angeln widmet – auf Pink Island, der Heimatinsel

der Yellow Creature.

Dieser Band präsentiert Peakes Slaughterboard-Geschichte in deutscher Neuübersetzung

und zum ersten Mal überhaupt illustriert mit seinen originalen, nicht kolorierten

Zeichnungen, die auch den von Hand geschriebenen englischen Text beinhalten. Ein

Nachwort der Herausgeberin Fanni Fetzer beleuchtet Mervyn Peakes Schaffen als

Künstler und Buchillustrator.

35 Scheidegger & Spiess

Mervyn Peake war zu seiner Zeit

Kultautor für Liebhaber fantastischer

Geschichten

Diese Neuübersetzung ist erstmals

überhaupt mit Peakes nicht

kolorierten Originalzeichnungen

illustriert

Mervyn Peake

Captain Slaughterboard geht vor Anker

Peakes Zeichnungen beinhalten

auch den handgeschriebenen

Text in Englisch

Erscheint zur Ausstellung Yellow

Creature. Aspekte der Transformation

im Kunstmuseum Luzern

(28. Oktober 2017 bis 7. Januar

2018)

Herausgegeben und mit einem

Nachwort von Fanni Fetzer.

Aus dem Englischen neu

übersetzt von Lisa Schons

In Zusammenarbeit mit dem

Kunstmuseum Luzern

Fanni Fetzer, geboren 1974, ist

Direktorin des Kunstmuseums

Luzern. Zuvor war sie 2006–2011

Leiterin des Kunsthauses Langenthal.

Gestaltet von Oliver

Kleinschmidt

Halbleinenband

ca. 80 Seiten, ca. 45 sw Abbildungen

ca. 24 × 30 cm

978-3-85881-563-7 Deutsch

ca. sFr. 39.– | € 38.–

Erscheint im Oktober 2017

ISBN 978-3-85881-563-7

9 783858 815637


Mit mehr als 170 Werken aus dem Bestand der kantonalen Grafiksammlung im Musée

Jenisch Vevey sowie zahlreichen wertvollen Leihgaben einer Privatsammlung präsentiert

dieses Buch eine Geschichte der farbigen Druckgrafik im Frankreich des 19. Jahrhunderts.

Knapp 100 Jahre nach Erfindung der Lithografie trug der Farbdruck zur

grossen Popularität dieser Technik bei.

Die Publikation betrachtet im Detail auch technische Aspekte des Farbdrucks und die

Unterschiede zur kolorierten Druckgrafik. Untersucht werden ebenso die ästhetischen

Ziele, die mit der Verwendung von Farbe erreicht werden sollten, und wie herausragende

Künstler wie beispielsweise Odilon Redon, Paul Signac, Paul Gauguin, Pierre

Bonnard, Édouard Vuillard oder Henri de Toulouse-Lautrec sie genutzt haben.

Anhand selten gezeigter Blätter und einer Auswahl wichtiger Dokumente werden die

Effekte der Polychromie demonstriert und die technischen Verfahren in der französischen

Kunstproduktion um 1890 erläutert.

36 Scheidegger & Spiess

Im Rausch der Farben: französische Druckgrafik

des späten 19. Jahrhunderts

Vertige de la couleur

L‘estampe en France à la fin du XIX e siècle

Eine umfassende Darstellung der

Technik und der Möglichkeiten

des künstlerischen Farbdrucks in

Frankreich im 19. Jahrhundert

Zeigt selten zu sehende Werke

u.a. von Odilon Redon, Paul

Signac, Paul Gauguin, Pierre

Bonnard, Édouard Vuillard und

Henri de Toulouse-Lautrec

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung

im Musée Jenisch Vevey

(30. Juni bis 1. Oktober 2017)

Herausgegeben von Laurence

Schmidlin, Musée Jenisch Vevey

Mit Beiträgen von Phillip Dennis

Cate, Julie Enckell Julliard, Gilles

Genty, Cyril Lécosse, Laurence

Schmidlin und Valérie

Sueur-Hermel

Laurence Schmidlin, geboren

1982, ist Kunsthistorikerin und

seit 2013 Konservatorin des

Cabinet cantonal des estampes

sowie stellvertretende Direktorin

des Musée Jenisch Vevey.

Gestaltet von Bonbon

Broschur

ca. 192 Seiten, ca. 180 farbige

und 30 sw Abbildungen

ca. 21,5 × 29 cm

978-3-85881-798-3

Französisch / Englisch

ca. sFr. 49.– | € 48.–

Erscheint im Juni 2017

ISBN 978-3-85881-798-3

9 783858 817983


Das Zürcher Dada-Jubiläum im Jahr 2016 ging in einem Netzwerk zahlreicher Partner

und Institutionen über verschiedenste Bühnen und hat ein weltweites Medienecho ausgelöst.

Dutzende internationale Redaktionen berichteten teilweise mehrfach und ausführlich

über die Anlässe des spartenübergreifenden Programms rund um die Dada-

Geburtsstätte Cabaret Voltaire. Das Dada-Erbe wurde dabei als etwas Schillerndes

erkennbar, das man immer weiter erforschen und hinterfragen kann. Aber Dada ist ein

Geist, kein Stil, und als solcher nur schwer fassbar.

Phantom Dada resümiert nun das Jubiläum mit Essays von zentralen Dada-Experten,

vielen internationalen Pressestimmen, einer originellen Stichwortsammlung sowie der

Text-Bild-Präsentation der wichtigsten Jubiläumsausstellungen in Zürich und Umgebung.

Aus vielen Facetten zusammengesetzt entsteht so ein Phantombild der Avantgardebewegung

auf ihrer 100-jährigen Flucht durch die Zeit.

37 Scheidegger & Spiess

Das 100-jährige Dada-Jubiläum in Zürich von

2016 im Rück- und Ausblick, in Bild und Text,

mit Einsprüchen und Zusprüchen

Ein reichhaltiger Rückblick

auf das Jubiläum 100 Jahre Dada

in Zürich

Mit Beiträgen zahlreicher

prominenter Protagonisten

vor Ort und von Beobachtern

in aller Welt

Phantom Dada

Flucht durch die Zeit, 1916 –2016

Herausgegeben von Juri Steiner

und Stefan Zweifel

für dada100zürich2016

Mit Beiträgen von Alain Berset,

Roberto Bertozzi, Alfred Brendel,

Jason Farago, László F. Földényi,

Peter Haerle, Guido Kalberer,

Greil Marcus, Corine Mauch,

Hans-Joachim Müller, Adrian Notz,

Kolja Reichert, Charles Simic,

Isabella Smith, Juri Steiner, Beat

Wyss, Sandro Zanetti, Stefan

Zweifel u. a.

Juri Steiner, geboren 1969, ist

Kunsthistoriker und Kurator. Er

arbeitet in Lausanne und Zürich

und war Leiter und Kurator des

Programms dada100zürich2016.

Stefan Zweifel, geboren 1968, ist

Philosoph, Übersetzer und Kurator.

Er lebt und arbeitet in Zürich.

Gestaltet von Studio Marie Lusa

Broschur

ca. 216 Seiten, ca. 100 farbige

und sw Abbildungen

ca. 14 × 19,5 cm

978-3-85881-573-6 Deutsch,

Teile in Englisch und Französisch

ca. sFr. 29.– | € 28.–

Erscheint im Juni 2017

ISBN 978-3-85881-573-6

9 783858 815736


Die Graphische Sammlung der Zentralbibliothek Zürich besitzt einen einzigartigen

Fundus topografischer Ansichten, der in seinem Facettenreichtum das vielfältige kulturelle

Erbe von Stadt und Kanton Zürich widerspiegelt. Dieses Buch, das anlässlich des

100-jährigen Bestehens der Zentralbibliothek erscheint, versammelt daraus eine repräsentative

Auswahl von 100 Werken aus vier Jahrhunderten.

Gezeigt werden bedeutende Zeichnungen und Aquarelle sowie druckgrafische Blätter

und Landkarten. In sieben Kapiteln, die dem Stadtgebiet, dem See, der beherrschenden

Lage der Kyburg, der Schaulust, der Repräsentation, dem Naturwunder Rheinfall und

weiteren Fluren gewidmet sind, wird in essayistischer Manier historisch Wissenswertes

zu Künstlern, Auftraggebern und Besitzern erläutert. Ergänzt durch geografische Angaben

zu den abgebildeten Werken wird ein weit gefächerter Bogen zwischen Kartografie

und Landschaftskunst gespannt. Das Kaleidoskop der zusammengetragenen Ansichten

bietet Blicke auf vertraute Landschaften, die – verändert durch die Zeit – gleichzeitig

eine Rückschau auf die Vergangenheit ermöglichen.

38 Scheidegger & Spiess

Stadt und Kanton Zürich in 100 Ansichten:

das Buch zur 100-Jahr-Feier

der Zentralbibliothek Zürich

Eine reich illustrierte Reise durch

Zürcher Landschaften über vier

Jahrhunderte

Die Zentralbibliothek Zürich

feiert 2017 ihr 100-jähriges

Bestehen

Bruno Weber

Hundert Zürcher Ansichten

Mit einem Geleitwort von

Susanna Bliggenstorfer und

Clausdieter Schott

Gestaltet von Guido Widmer

Gebunden

272 Seiten,

ca. 104 mehrfarbige und

10 einfarbige Abbildungen

ca. 25 × 31,2 cm

978-3-85881-540-8 Deutsch

ca. sFr. 59.– | € 58.–

Bruno Weber war 1967–2002

Leiter der Graphischen Sammlung

der Zentralbibliothek Zürich.

Studium der Kunstgeschichte,

Philosophie und Kirchengeschichte

an der Universität Basel.

Erscheint im Juni 2017

ISBN 978-3-85881-540-8

9 783858 815408


Rudolf Urech-Seon (1876–1959) gehört zu den eigenwilligsten Schweizer Künstlern

des 20. Jahrhunderts, einer der ersten, der sich der Abstraktion verschrieb. Nach Lehre

und Berufstätigkeit als Flachmaler (Anstreicher) sowie der Ausbildung als Kunstmaler

an der Kunstakademie in München entwickelte er ab den späten 1920er-Jahren eine

Formensprache reduzierter Flächen und Linien in Malerei und Zeichnung. Er ver -

ar beitete insbesondere Landschaftseindrücke rund um seinen Geburtsort Seon im

Kanton Aargau, den er – ausser während der Münchner Jahre 1913 bis 1916 – nie

für eine längere Zeit verliess. Trotz dieser engen Heimatverbundenheit nahm er an

wichtigen Ausstellungen seiner Zeit teil, u. a. am Pariser Salon des Réalités Nouvelles,

in der Galerie des Eaux Vives in Zürich, im Helmhaus und im Kunsthaus Zürich.

Diese erste umfassende Monografie über Leben und Schaffen von Rudolf Urech-Seon

basiert auf jahrelanger Aufarbeitung seines Nachlasses durch Christian Herren. Sie

verfolgt die Genese des Gesamtwerks vom gegenständlichen Abbilden bis zu einer konstruierten,

auf wenige Formen beschränkten Darstellungsweise und nähert sich dem

vielseitigen Œuvre auch durch sorgfältige Auswahl und Platzierung der wiedergegebenen

Bilder und andere besondere Buchgestaltungselemente.

39 Scheidegger & Spiess

Die Wiederent deckung des Künstlers

Rudolf Urech-Seon – ein Antiheld der Moderne

Erste Monografie über Leben

und Werk eines höchst eigenständigen

Künstlers der Schweizer

Moderne

Basiert auf umfassender Aufarbeitung

des Künstlernachlasses

Rudolf Urech-Seon (1876 –1959)

Reich illustriert mit grossteils

bisher unveröffentlichtem Material

«Tritt in die Neuzeit»

Herausgegeben von

Christian Herren

Mit Beiträgen von

Matthias Dieterle, Daniel

Gutscher, Christian Herren und

Stephan Kunz

Gestaltet von Anatole Comte

Gebunden

ca. 500 Seiten, ca. 400 farbige

Abbildungen

ca. 17 × 24 cm

978-3-85881-566-8 Deutsch

ca. sFr. 59.– | € 58.–

Christian Herren absolvierte eine

Ausbildung zum Sachverständigen

für alte Grafik und Bücher in

einem Schweizer Auktionshaus

und studierte anschliessend Kunstgeschichte

in Basel und Bern.

Seit 2013 führt er in Bern eine

Konzeptagentur, die unter anderem

Künstlernachlässe auf arbeitet.

Erscheint im Oktober 2017

ISBN 978-3-85881-566-8

9 783858 815668


Ausgewählte Backlist-Titel

40 Scheidegger & Spiess

Kunst

Der «Malermeister von

Berlingen» im Vergleich mit

seinen Zeitgenossen

Adolf Dietrich in seiner Zeit

und darüber hinaus

978-3-85881-467-8

Deutsch/Englisch

sFr. 59.– | € 58.–

Die Neuausgabe von Ernst

Scheideggers Klassiker

mit mehr als 60 zuvor unveröffentlichten

Farbbildern

Alberto Giacometti

Spuren einer Freundschaft

978-3-85881-349-7

Deutsch/Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Eine aussergewöhnliche

private Sammlung:

das Alberto-Giacometti-

Museum in Sent

Alberto Giacometti

Druckgrafik

Die öffentliche Sammlung

Gross in Sent

978-3-85881-520-0 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Gips, Plastilin, Stein, Holz:

Giacomettis Umgang mit

Werkstoffen neu beleuchtet

Alberto Giacometti

Material und Vision

Die Meisterwerke in Gips,

Stein, Ton und Bronze

978-3-85881-525-5 Deutsch

978-3-85881-785-3 Englisch

978-3-85881-786-0 Französisch

sFr. 59.– | € 58.–

Grosse Kunst, im

Verborgenen geschaffen:

die Entdeckung der Malerin

Anne Loch

Anne Loch

Künstliche Paradiese

978-3-85881-547-7 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Kunst

Die Liebesgeschichte

zwischen Kunst und Kino

Cinéma mon amour

Kino in der Kunst

978-3-85881-541-5

Deutsch/Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Form, Farbe, Material,

Klang und Bewegung:

Dada und die Kunst aus

Afrika, Ozeanien und Asien

Dada Afrika

Dialog mit dem Fremden

978-3-85881-507-1 Deutsch

978-3-85881-779-2 Englisch

sFr. 39.– | € 38.–

Zum Dada-Jubiläum 2016

erstmals veröffentlicht: die

von Tristan Tzara geplante

Anthologie der Dada-

Bewegung

Dadaglobe Reconstructed

978-3-85881-499-9 Deutsch

sFr. 59.– | € 58.–

Der Beitrag der Frauen an

Dada erstmals umfassend

und in seiner ganzen Vielfalt

dargestellt

Ina Boesch

Die Dada

Wie Frauen Dada prägten

978-3-85881-453-1 Deutsch

sFr. 29.– | € 29.–

Emmy Hennings’ Dada-

Œuvre in bislang einmaliger

Fülle und Zeugnisse ihrer

Zeit- und Weggenossen

Emmy Hennings Dada

978-3-85881-472-2 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Architektur

Kunst

Hodler

Catalogue raisonné der Gemälde | Die Landschaften | Band 1 | Teilband 1

Oskar Bätschmann und Paul Müller

Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft

Lange verkannt, heute

hochgeachtet: das Werk

des Kirchenmalers Ferdinand

Gehr

Ferdinand Gehr

Die öffentlichen Aufträge

978-3-85881-533-0 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Das massgebliche Referenzwerk zur Malerei Ferdinand Holders.

Der abschliessende Band 4 erscheint 2018 zum 100. Todestag.

Ferdinand Hodler

Catalogue raisonné der Gemälde

Band 1:

Die Landschaften

978-3-85881-244-5 Deutsch

sFr. 640.– | € 640.–

Band 2:

Die Bildnisse

978-3-85881-255-1 Deutsch

sFr. 480.– | € 480.–

Band 3:

Die Figurenbilder

978-3-85881-256-8 Deutsch

sFr. 640.– | € 640.–

Die Neuausgabe des

populären Standardwerks

Ferdinand Hodler

Landschaften

978-3-85881-344-2 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–


Ausgewählte Backlist-Titel

41 Scheidegger & Spiess

Kunst

Der Urknall der Dada-

Bewegung vor 100 Jahren!

Die Stimmung der Geburtsstunde!

Die Bilder!

Die Worte!

Genese Dada

100 Jahre Dada Zürich

978-3-85881-492-0 Deutsch

978-3-85881-767-9 Englisch

sFr. 39.– | 38.–

Umfassende Darstellung von

Leben und Werk Giovanni

Segantinis anhand von

60 ausgewählten und

kommentierten Hauptwerken

Beat Stutzer

Giovanni Segantini

978-3-85881-522-4 Deutsch

978-3-85881-783-9 Englisch

978-3-85881-784-6 Italienisch

sFr. 49.– | € 48.–

Die grosse, reich bebilderte

Biografie des Künstlers und

Dichters Hans Arp

Rudolf Suter

Hans Arp

Das Lob der Unvernunft

978-3-85881-502-6 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Ein kleines Paradies für Liebhaber

von Kunst, Geschichte

und Natur

Himmel, Erde, Kunst

Das Kloster Schönthal als

Gesamtwerk, vorgestellt

von John Schmid

978-3-85881-370-1 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Das druckgrafische Sachaffen

des Westschweizer Künstlers

Jean-Pierre Kaiser

Himmlische Phänomene.

Das druckgrafische Werk

978-3-85881-538-5

Deutsch/Französisch

sFr. 69.– | € 68.–

Kunst

Die bildreiche Wiederentdeckung

eines eigenständigen

Aargauer Künstlers

Karl Ballmer

Kopf und Herz

978-3-85881-514-9 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Alles, was Sie schon immer

über das künstlerische

Zeichnen wissen wollten

Kleines Handbuch

der Zeichnungskunst

978-3-85881-534-7 Deutsch

978-3-85881-790-7 Französisch

sFr. 29.– | € 29.–

Überwältigung, Idylle

und Wandel: Katharina

Anna Loidl hinterfragt

Alpenromantik

Landschaftsradierungen

Katharina Anna Loidl

978-3-85881-530-9

Deutsch/Englisch

sFr. 39.– | € 38.–

Ausgezeichnet mit der

Goldenen Letter als

schönstes Buch aus aller

Welt 2014

Meret Oppenheim –

Worte nicht in giftige Buchstaben

einwickeln

978-3-85881-475-3 Deutsch

sFr. 69.– | € 68.–

Erstmalige Gegenüberstellung

von zwei der wichtigsten

Künstler des 20. Jahrhunderts

Torsten Otte

Salvador Dalí &

Andy Warhol

Encounters in New York

and Beyond

978-3-85881-774-7 Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Kunst

Fotografie

Die Schweizer Künstlerin im

Kreis ihrer New Yorker

Freunde: ein neues Porträt

Sonja Sekula and Friends

978-3-85881-512-5

Deutsch/Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Die wegweisende Gesamtdarstellung

des Schaffens

dieses Universaltalents der

frühen Avantgarde

Sophie Taeuber-Arp –

Heute ist Morgen

978-3-85881-432-6 Deutsch

978-3-85881-757-0 Englisch

sFr. 59.– | € 58.–

Vier Jahrzehnte lang auf

Entdeckungsreise durch

die Kunstwelt: die St. Galler

Galeristin Wilma Lock

Vierzig Jahre Gegenwart

Die Galerie Wilma Lock

in St. Gallen

978-3-85881-542-2 Deutsch

sFr. 69.– | € 68.–

Architekturfantasien, Zeichnungen

und Texte dreier

Visionäre des frühen

20. Jahrhunderts

Visionäre der Moderne

Paul Scheerbart, Bruno Taut,

Paul Goesch

978-3-85881-510-1

Deutsch/Englisch

sFr. 39.– | € 38.–

Ein Stück wiederentdeckte

Heimat: die Fotografien

eines Dorfwirts

Alfons Rohrer – Heimat

Ein Fotoalbum

978-3-85881-539-2

Deutsch/Französisch

sFr. 49.– | € 48.–


Ausgewählte Backlist-Titel

42 Scheidegger & Spiess

Fotografie

Der erste Berufsfotograf des

Bergells und Chronist seiner

Heimat

Beat Stutzer

Andrea Garbald

(1877–1958)

Fotograf und Künstler

im Bergell

978-3-85881-417-3

Deutsch/Italienisch

sFr. 69.– | € 68.–

200 auffällig unauffällige Gebäude

in der Stadt Zürich

Andrea Helbling

Vertreter der Gattung Haus

Zürich 1993–2016

978-3-85881-516-3 Deutsch

sFr. 69.– | € 68.–

Ein künstlerischer Blick auf

die legendäre indische

Planstadt heute

Chandigarh Redux

Le Corbusier, Pierre Jeanneret,

Jane B. Drew, E. Maxwell

Fry

978-3-85881-762-4 Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Die erste Monografie zum

gesamten Schaffen des

bekannten Schweizer Fotografen

Christian Vogt

The Longer I Look

978-3-85881-791-4 Englisch

sFr. 69.– | € 68.–

Die Stadt Dhaka in Fotografien

des Architekten Kashef

Chowdhury

Dhaka

Memories or Lost

978-3-85881-787-7 Englisch

sFr. 39.– | € 38.–

Fotografie

Der besondere Blick auf ein

aussergewöhnliches Werk:

Jürg Hasslers Aufnahmen

aus dem Atelier von Hans

Josephsohn

Hans Josephsohn

Skulpturen

Fotografien von Jürg Hassler

978-3-85881-548-4 Deutsch

978-3-85881-796-9 Englisch

sFr. 29.– | € 29.–

Das bewegende fotografische

Porträt eines Landes

zwischen Hölle und Himmel

von Thomas Kern

Haiti

Die endlose Befreiung

978-3-85881-515-6

Deutsch/Englisch/Kreolisch

sFr. 39.– | € 38.–

1867 machte er die erste

Aufnahme auf dem Gipfel

der Dufourspitze, dem

höchsten Punkt der Schweiz

Jules Beck

Der erste Schweizer

Hochgebirgs fotograf

978-3-85881-343-5 Deutsch

sFr. 99.– | € 97.–

Beeindruckende Foto-

Porträts, mit Reflexionen von

vier Schweizer Schriftstellern

Katja Snozzi

Jahrhundertmenschen

Hundert 100-jährige

und ältere Schweizer und

Schweizerinnen

978-3-85881-518-7

Deutsch/Französisch/

Italienisch/Rätoromanisch

sFr. 69.– | € 68.–

Die legendären Las-Vegas-

Bilder von Robert Venturi

und Denise Scott Brown

Las Vegas Studio

Images from the Archive

of Robert Venturi and Denise

Scott Brown

978-3-85881-764-8 Englisch

978-3-85881-765-5 Französisch

sFr. 32.– | € 32.–

Fotografie

Eine grandiose Entdeckung:

das Gesamtwerk des

französisch-brasilianischen

Fotografen

Marcel Gautherot

Die Monografie

978-3-85881-495-1 Deutsch

978-3-85881-777-8 Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Ausgezeichnet mit der Silbermedaille

des Deutschen

Fotobuchpreises 2016

Meinrad Schade

Krieg ohne Krieg

Fotografien aus der ehemaligen

Sowjetunion

978-3-85881-452-4

Deutsch/Englisch

sFr. 54.– | € 54.–

Eine der ungewöhnlichsten

Städte des 20. Jahrhunderts,

gesehen von einem der

grössten Fotografen des

20. Jahrhunderts

René Burri – Brasilia

Fotografien 1958–1997

978-3-85881-307-7

Deutsch/Englisch

sFr. 79.– | € 77.–

32 Städte, fünf Kontinente,

ein Hotelzimmer: Standard

Roger Eberhard

Standard

978-3-85881-528-6

Deutsch/Englisch

sFr. 59.– | € 58.–

Vom Industriemoloch zur

Kulturhauptstadt – die

Geschichte eines urbanen

Wandels

Roger Wehrli – Bilbao

Fotografien seit 1988

978-3-85881-535-4

Deutsch/Englisch

sFr. 39.– | € 38.–


Ausgewählte Backlist-Titel

43 Scheidegger & Spiess

Fotografie

Die künstlerische Suche

nach dem höheren Sinn

alltäglicher architektonischer

Unglücksfälle und Verbrechen

Serge Fruehauf

Extra Normal

978-3-85881-527-9

Deutsch/Englisch/Französisch

sFr. 49.– | € 48.–

Die Schweiz als neue

Heimat – eine fotografische

Annäherung

The Swiss

Fotografien von

Christian Nilson

978-3-85881-529-3

Deutsch/Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Robidog und Gasoline

Station – die Schweiz und

die USA im Doppelporträt

von Roland Iselin

Unguided Road Trip

978-3-85881-517-0

Deutsch/Englisch

sFr. 49.– | € 48.–

Ferne Länder aus der Luft

und auf der Erde: der Flugpionier

Walter Mittelholzer

als Medienunternehmer

Walter Mittelholzer

Revisited

Aus dem Fotoarchiv

von Walter Mittelholzer

978-3-85881-543-9

Deutsch/Englisch

sFr. 59.– | € 58.–

Leben und Schaffen

des legendären Schweizer

Magnum-Fotografen

Werner Bischof

Standpunkt

978-3-85881-508-8 Deutsch

sFr. 79.– | € 77.–

Fotografie

Architektur

Poetisch, zeitlos, mysteriös:

die Porträts des Fotografen

William Eggleston

Phillip Prodger

William Eggleston

Porträts

978-3-85881-513-2 Deutsch

sFr. 49.– | € 48.–

Die Bände 1 und 2 der Monografie über das Werk

von Charlotte Perriand, der Grande Dame des europäischen

Möbeldesigns

Charlotte Perriand

Complete Works. Volume 1:

1903–1940

978-3-85881-746-4 Englisch

sFr. 120.– | € 120.–

Charlotte Perriand

Complete Works. Volume 2:

1940–1955

978-3-85881-747-1 Englisch

sFr. 120.– | € 120.–

Die grosse Monografie zum

Werk des wegweisenden

und weltweit renommierten

Ingenieurs und Brückenbauers

Christian Menn

Brücken

978-3-85881-455-5

Deutsch/Englisch

sFr. 99.– | € 97.–

Kann man Architektur filmen?

Mögliche Antworten des

Regisseurs Christoph Schaub

auf drei DVDs

Christoph Schaub

Films on Architecture

978-3-85881-908-6

Deutsch/Englisch

sFr. 39.– | € 39.–

Architektur

Diverses

Die grosse Monografie des

weltbekannten Architekten

Peter Zumthor

1985–2013

Bauten und Projekte

978-3-85881-304-6 Deutsch

978-3-85881-723-5 Englisch

sFr. 250.– | € 250.–

Moderne Hotel-Nostalgie

auf Postkarten

Bikini in den Bergen

Badefotografie der Kunstanstalt

Brügger Meiringen. Ein

Postkartenbuch

978-3-85881-481-4 Deutsch

sFr. 24.– | € 24.–

Opulenter Bildatlas und

Enzyklopädie des Wissens

zur Gebirgsregion im Herzen

der Schweiz

Der Gotthard / Il Gottardo

Landscape – Myths –

Technology

978-3-85881-503-3

Deutsch/Englisch/Italienisch

sFr. 99.– | € 97.–

Protokolle über Leben und

Tod: Das unvollendete letzte

Filmprojekt Peter Liechtis

Peter Liechti

Dedications

978-3-85881-500-2 Deutsch

978-3-85881-776-1 Englisch

sFr. 39.– | € 38.–

Eine Zeitreise zu Schweizer

Destinationen der Belle

Époque – und in die Vergangenheit

der Tourismuswerbung

Reklamekunst und

Reiseträume

Anton Reckziegel und die

Frühzeit des Tourismusplakats

978-3-85881-532-3 Deutsch

sFr. 59.– | € 58.–


Scheidegger & Spiess

Niederdorfstrasse 54

8001 Zürich

Tel. +41 (0)44 262 16 62

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www.scheidegger-spiess.ch

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von SWIPS, Swiss Independent Publishers

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Verlagsvertretungen

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Deutschland

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Fax +49 89 230 777 38

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Der Verlag Scheidegger & Spiess

wird vom Bundesamt für Kultur

mit einem Strukturbeitrag für die

Jahre 2016–2020 unterstützt.

Deutschland, Österreich,

Belgien, Luxemburg, Niederlande

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37010 Göttingen

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Stand Mai 2017

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für Österreich. Für Preise, Beschreibungen

und Erscheinungstermine bleiben

Änderungen und Irrtum vorbehalten.

Umschlagbild: Foto © Georg Aerni.

Aus dem Buch: Die Gärten von La Gara,

siehe S. 15

Alpen-Blicke.ch

Heimat Energie Freizeit Transit

Herausgegeben und mit Fotografien

von Hans Peter Jost.

Mit einer Einführung von Mario F. Broggi und Texten

von Erwin Koch, Helmut Scheben und Emil Zopfi

Gebunden

304 Seiten, 247 farbige Abbildungen

27 × 23 cm

978-3-85881-545-3 Deutsch

sFr. 59.– | € 58.–

Heimat, Energie, Freizeit und Transit sind die Themen

von Hans Peter Josts Bildern aus den Schweizer Alpen,

die über die letzten drei Jahre im Rahmen seines

Projekts Alpen-Blicke.ch entstanden sind. Eine beeindruckende

Auswahl davon präsentiert dieses Buch,

das uns kontroverse Entwicklungen im Alpenraum

vor Augen führt. Die Aufnahmen erzählen von Begegnungen

mit Bergbewohnern und Touristen, zeigen

Skurriles und Nachdenkliches, Kritisches und Liebenswertes.

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