DorfStadt 07-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 07/17 · vom 18. Mai 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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HAMBURG

liegt uns am Herzen.

O T H M A R S C H E N : S.5

Bargheer-Museum

im Plan

B L A N K E N E S E : S.7

Karin Prien (CDU)

startet durch

I M G E S P R Ä C H : S.12

Hoffnung für

Buchhandel

»One Day In Your Life« –

Anastacia in Osdorf!

Zum Finale der diesjährigen

Sommertour holen NDR 90,3

und das „Hamburg Journal“

einen internationalen Top-Star

auf die Bühne: Anastacia

kommt am Sonnabend, dem 5.

August nach Osdorf! Die große

Sommertourbühne steht dann

auf dem Parkplatz am Born

Center. Die Moderatoren Anke

Harnack und Christian Buhk

führen durch das spannende

Bühnenprogramm. Der Eintritt

ist kostenfrei.

Zuvor kommen Rudolf Rock &

Die Schocker auf die Bühne. 40

Singles hat sie bisher veröffentlicht.

Das Live-Programm eröffnet

die Showband Papermoon

mit den besten Hits aus

mehreren Jahrzehnten Musikgeschichte.

Bevor der Hauptact des Abends

auf die Bühne kommt, geht es

zunächst um die Stadtteilwette.

Rund eine Woche vor der

Veranstaltung wird die Aufgabe

für Osdorf bekannt gegeben.

Am Sommertour-Abend zeigt

sich dann, ob die Osdorfer ihre

Wette gewinnen.

www.dorfstadt.de

Foto: PR

Foto: Promo/NDR

Teure Illusion: Ein Fahrradtunnel durch unter der Elbchausse am Hang

Nadelöhr an der Elbe: Der

Elberadweg führt auf über

1.200 Kilometern vom

tschechischen Riesengebirge

bis nach Cuxhaven –

und wird nur am Oevelgönner

Elbstrand unterbrochen.

Hier müssen Radfahrer

knapp einen Kilometer

weit schieben. Deshalb planten

Grüne und SPD im Bezirk einen

OTHMARSCHEN

S T R E I T U M S T R A N D W E G :

Ist ein Tunnel

die Lösung?

Radweg am Strand. Dagegen

begehrten Strandliebhaber auf,

die befürchten, dass sie in ihrer

Ruhe gestört werden. Die Planungen

beschwörten nun

gleich zwei Bürgerbegehren

herauf. Eines für, eines gegen

den Weg am Strand.

Wer den Strand trotzdem so

nutzbar erhalten möchte wie er

ist, müsste eine Brücke oder

Foto: Krohn/Montage

einen Fahrradtunnel bauen, um

den Weg am Strand zu umgehen.

Einige Politiker setzten auf

die Bevölkerung und hofften

auf eine einvernehmliche Lösung

– die wird wohl nicht

kommen, falls das Bürgerbegehren

gegen den Radweg

erfolgreich ist – und danach

sieht im Augenblick alles aus.

Bericht Seite 5

»Der Monet des Nordens«

Jenisch Haus präsentiert Ernst Eitner bis zum 12. November | Konrad Matzen

Der Maler Ernst Eitner

(1867-1955) zählte zu den

Gründungsmitgliedern des

Hamburgischen Künstlerclubs

von 1897 und gilt

bis heute als experimentierfreudigstes

Mitglied dieser

Vereinigung. Zunächst vom

Publikum seiner Zeit missachtet,

wurde er später als „Monet

des Nordens“ gerühmt und

avancierte zu einen der wichtigsten

impressionistischen

Künstler aus Hamburg. Eitners

lichterfüllte Gemälde von

Sonnenuntergängen über Elbe

und Alster, seine farbenfrohen

Landschaftsdarstellungen sowie

seine zahlreichen Selbstporträts

und Bilder seiner Familie sind

ein lebendiges Zeugnis, wie der

Maler einst die traditionelle

Hamburger Kunst revolutionierte.

Anlässlich seines 150. Geburtstages

beleuchtet eine Ausstellung

im Jenisch Haus Ernst

Eitners Schaffen und Persönlichkeit

mit Arbeiten aus

OTHMARSCHEN

Foto: Schneider, SHMH

Selbstportrait Eitners

Familien- und Privatbesitz, die

bisher nur selten gezeigt wurden.

Ergänzt werden diese

durch Werke aus museumseigenen

Beständen und persönlichen

Gegenständen aus dem

Haus und dem Atelier des

Künstlers. Dank Eitners schriftlich

hinterlassenen Erinnerungen

erhalten die Besucher darüber

hinaus einen lebendigen

Eindruck vom Privatleben des

Malers und vom facettenreichen

Hamburger Kunst- und

Kulturgeschehen an der Wende

vom 19. zum 20. Jahrhundert.

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2 • DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

wissen Sie, was mich nervt? Ich

will’s Ihnen sagen: wenn sich

die Verpackung von Wurstoder

Käsescheiben nicht richtig

lösen lässt. Da fingert man

dann herum und findet nichts

zum Hochziehen der Schutzfolie

rund um Kochhinterschinken

oder Tilsiter. Schlimm auch die

extrem festen Plastikumhüllungen

für USB-Sticks, Lampenbirnen

oder Scheren. Die kann

man nur öffnen, wenn man mit

dem Kartoffelschälmesser auf

sie einsticht. Oder die Milchtüte,

bei der das Abreißen der

Verschlussleiste unweigerlich

zum Verschütten weißen Inhalts

führt… Frustverpackungen

sind das alle! Aber ich gebe

zu, es gibt schlimmere Dinge,

über die man sich aufregen

kann. Was meinen Sie? E-Mail

an redaktion@dorfstadt.de

Na, wann denn?

Klein Flottbek – Es soll einfach

nur ein schönes Café für Besucher

des Jenischparks werden.

Aber das ist offenbar

leichter gefordert, als getan.

Jedenfalls stockt die Entscheidung

über das ehemalige Schaugewächshaus

am Bargheer-Museum,

weil sich Kommunalpolitik

und Bezirksverwaltung

uneinig sind. Es geht unter anderem

darum, ob das Grundstück

mit einem Neubau belegt

werden soll und wenn ja, wie

massiv er sein soll. Nun haben

sich die streitenden Beteiligten

eine Gnadenfrist gegeben: noch

bis zum 31. Mai können Interessenten

konstruktive Nutzungskonzepte

einreichen. Sollte

danach tatsächlich ein neues

Café im Jenischpark genehmigt

werden, dürfte es im nächsten

Jahr eröffnungsreif sein.

Neue Parkanlage

am Falkenstein

Blankenese – Jetzt ist er eröffnet,

der neue Elbpark am Falkensteiner

Ufer vor dem denkmalgeschützten

Pumpwerk. Wo

vorher eine abgesperrte Wiese

den Zugang zum Flussufer

blockierte, erstreckt sich nun

ein liebevoll angelegter Garten

mit alten Obstbäumen und neu

angelegten Schlängelwegen.

Dabei stößt man auf absichtlich

bewahrte Überbleibsel früherer

Zeiten, etwa Gleisreste der alten

Feldbahn. Bänke mit Blick auf

den Strom laden zum Verweilen

ein. Möglich wurde die Nutzung

für die Allgemeinheit,

weil Vereine den Bezirk Altona

zur Nutzung seines Vorkaufsrechtes

drängten, woraufhin

die Umweltbehörde mit Geld

einsprang. Verwaltet wird der

kleine Elbpark durch den

Regionalpark Wedeler Au.

Infos und Lagekarte:

http://ogy.de/9wxe

VIN sauer über Behörde

Rissen – Frust bei der flüchtlingsbegleitenden

Initiative

VIN (Vorrang für Integration

und Nachhaltigkeit). Laut

Bürgervertrag mit der Stadt ist

eine enge Zusammenarbeit der

Bürger und Behörden bei der

Errichtung von Unterkünften

für Schutzsuchende vorgesehen.

VIN fühlt sich jedoch verschaukelt,

weil zu einer wichtigen

Sitzung kein Vertreter der

Wirtschaftsbehörde erschienen

war. „Werden wir überhaupt

ernst genommen?“, fragt VIN in

einer Pressemitteilung. Wichtiges

Thema ist derzeit der Bau

einer Brücke zu verkehrsgerechten

Erschließung vorgesehener

Bauten. VIN kündigt an,

nicht locker zu lassen.

www.vin-rissen.de

Was wird aus

Max Bahr?

Osdorf – Die Zukunft des ehemaligen

Max-Bahr-Baumarktes

am Rugenbarg bleibt ungewiss.

Nach dem Auszug von 800

Flüchtlingen, die dort für kurze

Zeit untergebracht waren, will

die zweitgrößte Möbelhauskette

der Welt, XXXL (Österreich),

auf dem Gelände einen

Großmarkt bauen. Doch die

Kommunalpolitik ist dagegen.

Für die tonangebende SPD

erklärt Altonas Fraktionschef

Thomas Adrian: „Einzelhandel

an dieser Stelle wollen wir

nicht, eher die Nutzung durch

Handwerksbetriebe.“ Man ist im

Gespräch.

Krankenhaus Altona

baut an

Othmarschen – Die riesige

Asklepios Klinik an der A7 in

Othmarschen ist teilweise zu

klein! Deshalb muss die Intensivstation

im zweiten Stock des

Hochhauses für 15 Millionen

Euro ausgebaut werden. Geplant

ist ein eingeschossiger

Anbau auf Stelzen, damit die

darunterliegende Fläche frei

bleibt. Bei Fertigstellung im

Jahr 2019 werden alle chirurgischen

und internistischen Bereiche

der „Intensiv“ ganz nah

an den Behandlungsräumen sein.

Blick ins Dichterdomizil

Blankenese – Das mit Privatmitteln

aufwändig restaurierte

Dehmelhaus kann jetzt von

jedermann im Rahmen einer

Privatführung besichtigt werden.

Wie in einer architektonischen

Zeitkapsel ist in den original

erhaltenen Räumen nachzuspüren,

wie der Dichter

Richard Dehmel (1863 – 1920)

und seine Frau Ida (1870 -

1942) gelebt haben. Das Paar

war beliebter Gastgeber geselliger

Runden mit vielen Größen

der damaligen Kulturszene.

Dennoch verlief beider Leben

tragisch. Wie und wann man in

Dichterzimmer, Wohnzimmer

und Speisezimmer kommt verrät

die Website unter

www.dehmelhaus.de

„Kleine Ohrfeigen“ gab es

Ende April für zahlreiche

Bewohner und Gäste im

Wohn- und Pflegeheim

Tabea — zu deren Freude,

denn in diesem Fall war das

ein Zeichen finnischer Gastfreundschaft:

Die ohrenförmigen

Zimtschnecken „Korvapuusta“

sind in Finnland ein

beliebtes Gebäck. Zum Kaffeeklatsch

geladen hatte Anna

Liisa Klünder, sie ist gebürtige

Finnin, lebt heute im Tabea, und

stellte dabei ihre Heimat vor.

„Für viele ist Finnland sehr

weit weg, kalt, die Sprache fast

unheimlich“, erklärt die 79-

Jährige, „die wissen nicht, dass

da jetzt im Mai noch ein Meter

Schnee liegt, im Sommer die

Sonne die ganze Nacht durchscheint.“

Und dann erzählt sie,

von ihrer Heimatstadt Iisalmi,

von ihrer Hütte in der finnischen

Wildnis am Polarkreis,

an der sie selber mitgebaut hat,

und wie sie in einer Arbeitspause

mal schnell was einkaufen

wollte, um dann festzustellen,

dass es drei Uhr nachts

war, trotz gleißender Sonne.

Und wie sie nach dem Schulabschluss

nach Deutschland

kam, um die Sprache zu lernen.

„Aus dem geplanten Jahr sind

mittlerweile fast 60 geworden“,

lacht sie. Ihr Berufsziel damals:

Krankenschwester, unbedingt.

„Ich hatte noch große Sprachschwierigkeiten,

wusste nicht,

wie ich das anstellen sollte“,

erzählt sie, „und das Ehepaar,

bei dem ich als Haushaltshilfe

gearbeitet habe, wollte nicht

helfen. Also musste ich das selber

machen.“ Und das tat die

damals 20-Jährige, setzte sich

E l b v o r o r t e

»Kleine Ohrfeigen« für die Gäste

Wo die Sonne im Sommer nicht untergeht – Anna Liisa Klünder präsentiert ihre Heimat | Manuela Tanzen

ISERBROOK

Wer macht denn sowas? In

einem beschaulichen kleinen

Park zwischen Böcklinstraße,

Ebertallee und Cranachstraße

liegt der so

genannte Cranachplatz.

Eigentlich eine schöne

Grünanlage, die von den

Bewohnern als Durchgang

genutzt wird, um schnellstmöglich

zum Einkaufen oder zur

Bahn zu gelangen.

Im vergangenen Jahr wurde die

Grünanlage grundlegend erneuert.

Bedauerlicherweise kam

es seit der Fertigstellung der

Grünanlage wiederholt zu Vandalismus.

Unbekannte rissen

neu gepflanzte Pflanzen heraus

und warfen diese ins Gebüsch

einfach in eine Arztpraxis, wartete,

bis sie dran war, machte

sich der Ärztin verständlich.

Und schaffte es tatsächlich,

sich zur Krankenschwester ausbilden

zu lassen, hat 40 Jahre

lang in dem Beruf gearbeitet.

Mittlerweile hat Anna Liisa

Klünder vier erwachsene

Kinder, sechs Enkel und neun

Patenkinder, denkt und träumt

auf Deutsch, auch eine

Schwester lebt schon lange in

Deutschland. Und doch: „Finnland

ist noch immer meine erste

Heimat, auch nach 59 Jahren

in Deutschland“, sagt sie. Und

erzählt gleich noch eine Anekdote:

„Als meine Mutter damals

erfuhr, dass ich nach Deutschland

gehe, hat sie sofort angefangen

zu stricken. Sie hatte

Wer macht sowas?

Vandalismus am Cranachplatz | K. Matzen

GROß FLOTTBEK

Ausgerissene Sträucher am Cranachplatz

gehört, dass es in Hamburg so

nasskalt sein soll, also hat sie

mir eine sehr aufwändige

Wollunterhose gestrickt. Die ich

natürlich nie angezogen habe…“

Und trotzdem: „30 Jahre lang

habe ich diese Hose aufbewahrt.

Dann fand ich, es ist

Zeit, sie zu entsorgen.“ Ab mit

der Hose in den Container.

„Und dann konnte ich in der

Nacht nicht schlafen, habe mich

hingeschlichen, die Hose wieder

rausgeholt“, lächelt sie. „Dreimal

ging das so, dann konnte ich

mich wirklich trennen.“

Genug Finnisches zum Zeigen

hatte Anna Liisa Klünder trotzdem

noch: „Unser großer Raum

war das reinste Finnland-

Museum“, so Beschäftigungstherapeutin

Barbara Schaefer,

Anna Liisa Klünder (rechts) und Barbara Schaefer haben Spaß. Die Röllchen im Korb sind finnische

Handarbeit – sieht kunstvoll aus, wird aber verbrannt, das sind nämlich Feueranzünder.

Foto: Tanzen

oder in die Mülltonnen. Schon

mehrmals haben Mitarbeiter

des Bauhofes des Bezirksamtes

Altona deshalb erneut Pflanzen

gesetzt.

Ein Motiv für diese Straftat ist

nicht ersichtlich, auch sind es

unterschiedliche Pflanzen, die

ausgerissen wurden, so dass

nicht gesagt werden kann, dass

es bestimmte Arten sind, die

störten.

Das Bezirksamt Altona bittet

jetzt Anwohner oder Passanten

um sachdienliche Hinweise,

damit so etwas nicht noch einmal

passiert. Am liebsten per E-

Mail mit dem Stichwort „Cranachplatz“

an die E-Mailadresse

mr@altona.hamburg.de.

Foto: Bezirksamt Altona

Bei bestem Sonnenwetter

war das Wildgehege am

ersten Maiwochenende wieder

gut besucht. Grund

waren nicht nur die grunzenden

Wildschweine oder die

süßen Rehe, sondern eine

Sonderaktion des Naturschutzbundes

(NABU), der nach fünf

Jahren mal wieder zum Amphibienfest

einlud. Schon gegen 11

Uhr waren alle Parkplätze

belegt, obwohl der NABU für

die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

geworben hatte…

Viele Stationen, an denen Wissen

über die Natur vermittelt

wurde, lockten die Besucher an.

Auch Waldschule und Waldpädagogen

des Wildparks Klövensteen

waren dabei. Sogar die

beiden SPD-Wahlkreisabgeordneten

Anne Krischok und

die die Veranstaltung koordiniert

hat. „Familie und Freunde

haben mitgewirkt, Schätze aus

dem Familienbesitz zusammengetragen,

traditionellen finnischen

Schmuck, Kunsthandwerk

aus Flachs, Wolle und

Holz, Geschichten vorgelesen

und erzählt. Frau Klünders

Tochter Pirkko hat sogar finnischen

Tango gesungen, am

Klavier begleitet vom ehemaligen

Einrichtungsleiter Holger

Malessa.“ Und sie fügt hinzu:

„Wir haben alle so viel über

Anna Liisas Heimatland gelernt,

aber besonders über sie

selber. Und darüber, was aus

einer einfachen Idee wie ‚Ich will

meine Heimat vorstellen‘, trotz

gesundheitlicher Einschränkungen,

alles entstehen kann!“

Kinder-Auflauf

Amphibienfest des NABU ein voller Erfolg | M. Krohn

RISSEN

Gespannte Zuhörer im Wildgehege in Rissen

Foto: Sturzenbecher

Frank Schmitt waren mit von

der Partie. Sie hatten dafür

gesorgt, dass die Aktivitäten

mit Tronc-Mitteln gefördert

wurden. Frank Schmitt war

beeindruckt von der vielfältigen

Tätigkeit des NABU, der es

sich genau wie Anne Krischok

nicht nehmen ließ, auch einmal

durch das Mikroskop Kleinstlebewesen

in einer Wasserprobe

zu beobachten. „Ich freue mich,

dass hier Kinder Natur entdecken,

erleben und erforschen

können und ihnen so auf spielerische

Art und Weise auch

Zusammenhänge über den Naturschutz

vermittelt werden.“

Lust auf mehr Natur? Infos

über die Jugend-Aktivitäten

des NABU gibt Barbara Meyer-

Ohlendorf (barbara.meyerohlendorf@gmx.de)


E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017 • 3

XFEL-Laser erzeugt 27.000 Röntgenblitze – pro Sekunde!

Wissenschaftler starten erfolgreich „First Lasing“ in der Forschungsanlage in Bahrenfeld | Markus Krohn

ELBVORORTE

Der European XFEL in der

Metropolregion Hamburg,

der größte Röntgenlaser der

Welt, hat den letzten großen

Meilenstein vor der

offiziellen Inbetriebnahme

im September erreicht: Die

3,4 Kilometer lange Anlage, die

sich zum größten Teil in unterirdischen

Tunneln zwischen

Bahrenfeld und Schenefeld

erstreckt, hat das erste Röntgenlaserlicht

erzeugt. Das

Röntgenlicht hatte eine Wellenlänge

von 0,8 Nanometern, das

ist etwa 500 mal kürzer als bei

sichtbarem Licht. Der Laser

erzeugte beim First Lasing

einen Puls pro Sekunde, später

werden es einmal 27 000 pro

Sekunde sein.

European XFEL-Geschäftsführer

Prof. Robert Feidenhans’l

sagte: „Auf diesen großen

Moment haben unsere Partner

und wir viele Jahre lang hin

gearbeitet. Der European XFEL

hat das erste Röntgenlaserlicht

erzeugt. Die Anlage, in der das

Know-how und Bauteile aus

vielen Ländern der Welt stekken,

hat ihren ersten großen

Test mit Bravour bestanden. Die

beteiligten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei European

XFEL, DESY und unseren

Partnern weltweit haben hervorragende

Arbeit geleistet.

Dies ist auch ein großer Erfolg

für wissenschaftliche Zusammenarbeit

in Europa und darüber

hinaus. Wir können nun

damit beginnen, die Röntgenblitze

über weltweit einzigartige

Spiegel durch den letzten Tunnelabschnitt

in die Experimentierhalle

zu leiten und danach

schrittweise die Experimentierstationen

in Betrieb nehmen.

Ich freue mich sehr auf den

Start des internationalen Nutzerbetriebs,

der für September

geplant ist.“

Helmut Dosch, Vorsitzender

des DESY-Direktoriums, sagte:

„Der Europäische Röntgenlaser

XFEL ist zum Leben erweckt

worden! Mit dem ersten Laserlicht,

das mit dem modernsten

und leistungsstärksten Linearbeschleuniger

der Welt erzeugt

wurde, beginnt in Europa eine

neue Ära der Forschung. Diese

weltweit einzigartige Hightech-

Anlage wurde in Rekordzeit

und im gesetzten finanziellen

Rahmen erbaut. Dies ist ein

grandioser Erfolg der Wissenschaft.

Ich gratulieren allen, die

mit Leidenschaft und Engagement

an der Erforschung, Entwicklung

und dem Bau dieser

Anlage beteiligt waren, den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

von DESY, des European

XFEL und den internationalen

Partnern. Sie haben Herausragendes

geleistet und eindrucksvoll

gezeigt, was in internationaler

Kooperation möglich

ist. Der European XFEL wird

uns gestochen scharfe Bilder

des molekularen Aufbaus von

neuen Materialien und Wirkstoffen

und neuartige Live-

Blankenese im Mittelpunkt

150 Jahre Eisenbahnverbindung nach Blankenese | Konrad Matzen

1867, vor 150 Jahren, wurde

die Eisenbahnverbindung

zwischen Altona und

Blankenese fertig gestellt

und der heute denkmalgeschützte

Blankeneser Bahnhof

eröffnet. Mit weitreichenden

Folgen: Die zahlreichen

Ausflügler und Feriengäste,

die bis dato mit Dampfern

nach Blankenese gelangt

waren, konnten sich nun auch

einer Bahn anvertrauen. Siedlungsgesellschaften,

vereinzelt

auch weitsichtige Städter, erkannten

die Aufwertung des

Ortes – auch für den Berufsverkehr

nach Altona oder

Hamburg. Sie erwarben preiswertes

Bauland in Blankenese

und Dockenhuden, bauten Villen

und Geschäftshäuser und

veränderten die Bevölkerungsstruktur

nachhaltig.

Im selben Jahr wurde das

Amtsgericht in Blankenese eröffnet.

Das war Folge der Übernahme

des Herzogtums Holstein

durch Preussen mit seiner

vorbildlichen Rechtspflege.

Für die rasch wachsende Bevölkerung

brauchte man mehr und

bessere Schulen. In der Lindenstraße

(heutige Kirschtenstraße)

BLANKENESE

Für die Wissenschaft ein Riesenerfolg: Der erste Laserstrahl, erzeugt bei European XFEL

Die Blankeneser Kirche am Markt um 1898

Foto: FV Hist. Blankenese

Propst Paulsen prägte

Blankenese wie kein anderer

Foto: FV Hist. Blankenese

wurde eine Realschule für Jungen

gegründet, aus der wenig

später das Realgymnasium erwuchs

(Das heutige Gymnasium

Blankenese feiert in dieser

Woche sein 125. Jubiläum mit

einem Festempfang). Gleich

nebenan entstand 10 Jahre später

das Lyzeum für die Deerns.

Treibende Kraft bei diesen und

weiteren Schulgründungen war

Propst Paulsen. Ihm war es

auch zu verdanken, dass Blankenese

mit Spendengeldern

eine Kirche bauen und sich als

selbständige Pfarrgemeinde

von Nienstedten lösen konnte.

Was noch alles in diesen Jahren

passierte und warum gerade

Blankenese sich zum Mittelpunkt

der Elbvororte entwickelte,

hat der Förderkreis

Historisches Blankenese recherchiert.

Sie können es vom 18.

Mai bis 31. Juli in mehreren

Ausstellungen und bei diversen

Veranstaltungen erfahren und

sind herzlich zu den kostenfreien

Veranstaltungen eingeladen.

Foto: DESY

Aufnahmen von biochemischen

Reaktionen liefern.“

Das Röntgenlaserlicht des

European XFEL ist extrem

intensiv und milliardenfach

heller als das von herkömmlichen

Synchrotron-Lichtquellen.

Die erreichbare Wellenlänge

des Laserlichts entspricht in

etwa der Größe von Atomen;

man erreicht daher eine atomare

Auflösung, mit der sich Bilder

und Filme im Nanokosmos

aufnehmen lassen – beispielsweise

von Biomolekülen, die

für die Entstehung von Krankheiten

oder die Entwicklung

von Therapien von Bedeutung

sind. Weitere Einsatzgebiete

sind die Untersuchung von

chemischen Prozessen und

katalytischen Verfahren, mit

dem Ziel diese zu verbessern

oder umweltfreundlicher zu

machen, Materialforschung

oder die Untersuchung von

Zuständen, wie sie im Inneren

von Planeten herrschen.

Erzeugt wurde das European

XFEL-Röntgenlicht mit einem

Elektronenstrahl aus einem

supraleitendenden Linearbeschleuniger,

der Schlüsselkomponente

des Röntgenlasers. Der

Beschleuniger wurde von

DESY, dem Hauptgesellschafter

der European XFEL GmbH,

bereits Ende April erfolgreich

in Betrieb genommen.

In einem 2,1 Kilometer langen

Beschleunigertunnel werden

Elektronenpulse zunächst stark

beschleunigt und für die spätere

Erzeugung von Röntgenlicht

vorbereitet. Mit annähernd

Lichtgeschwindigkeit und sehr

hoher Energie passierten die

sehr intensiven Elektronenpulse

nun erstmals in einem

sich anschließenden Photonentunnel

eine 210 Meter lange

Strecke zur Röntgenlichterzeugung.

Hier wirken 17.290

Permanentmagnete abwechselnder

Polung von oben und

unten auf Elektronenstrahl ein.

Die Magnete dieser als Undulator

bezeichneten Anordnung

bringen die Elektronenpakete

auf einen engen Slalomkurs,

auf dem sie in jeder Kurve extrem

kurzwellige Röntgenstrahlung

abgeben, die sich im

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Verlauf der Strecke lawinenartig

verstärkt. Für das First

Lasing wurde das Röntgenlicht

kurz vor Erreichen der unterirdischen

Experimentierhalle in

Schenefeld im Tunnel aufgefangen

und gemessen.

Der 3,4 Kilometer lange European

XFEL ist der größte und

leistungsfähigste von fünf

Röntgenlasern weltweit, die

kurzwelliges, hartes Röntgenlicht

erzeugen können. Bis zu

27.000 Lichtblitze statt wie bisher

maximal 120 pro Sekunde,

eine extrem hohe Spitzenleuchtstärke

und der gleichzeitige

Betrieb an mehreren

Experimentierstationen werden

es Wissenschaftlern ermöglichen,

auch sehr kleine Probenmengen

zu untersuchen und

die Experimente schneller

durchzuführen. So sparen sie

unter anderem wertvolle

„Strahlzeit“, die an Röntgenlasern

wegen der weltweit

begrenzten Kapazitäten so

stark nachgefragt wird, dass

diese in der Regel mehrfach

überbucht sind.

Anfang September soll der

Röntgenlaser offiziell eröffnet

werden. Anschließend sollen

externe Nutzer an den beiden

ersten von zunächst sechs

Experimentierstationen die

ersten Experimente durchführen

können.

www.desy.de, www.xfel.de

Das Blankeneser Amtsgericht um 1900

Foto: FV Hist. Blankenese

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4 • DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017

Groß Flottbek liegt mitten

im Bezirk Altona, er ist der

einzige Stadtteil, der mit

seinen Grenzen nicht gleichzeitig

an die Außengrenzen

des Bezirks stößt.

Der Stadtteil wird im Süden

begrenzt durch die S-

Bahnlinie S1 mit dem Bahnhof

Othmarschen und der Osdorfer

Landstraße (B431) im Norden.

Die westliche Begrenzung bildet

die Heinrich-Plett-Straße

und im Osten durch die Baurstraße,

wobei die östliche Seite

der Baurstraße bereits zu Bahrenfeld

zählt, wie übrigens vieles,

das allgemein zu Groß

Flottbek gezählt wird.

Dazu gehören zum Beispiel der

Lise-Meitner-Park und der Ev.

Friedhof Groß Flottbek, die genau

so wie das DESY-Gelände

zum Stadtteil Bahrenfeld gehören.

Selbst die S-Bahnstation

Klein Flottbek und der Botanische

Garten oder der Derby-

Park liegen, historisch bedingt,

im Stadtteil Nienstedten. Immerhin

fließt ein Teil des

Namensgebenden Flüsschens

durch Groß Flottbek, wenn

70 ehemalige Mignon-Artisten

haben unter ihrem

künstlerischen Leiter zwei

neue Shows erarbeitet, die

sie am Pfingstwochenende

zum Besten geben. Sie hoffen,

dass ihnen ihr

Publikum folgt und in den

Schanzenpark kommt, um die

neuen Produktionen anzuschauen.

Für die Zukunft sind

die Kreativen auf der Suche

nach einem festen Standort im

Hamburger Westen.

Als sich im Sommer 2016 für

Artisten, Trainer und Eltern die

Türen des Circus Mignon in

Iserbrook zumindest vorübergehend

und auf unbestimmte

Zeit für eine Kreativpause

schlossen, suchten die Aktiven

gemeinsam mit dem ehemaligen

Künstlerischen Leiter Tobias

Fiedler, dem Kapellmeister

Kian Djalili und dem Chef-

Choreographen Marcelo Dono

nach Möglichkeiten sich weiterhin

circensisch zu bewegen.

Vorübergehend fanden die

Jugendlichen und ihre Leiter in

der Rudolf Steiner Schule in

Nienstedten eine Bleibe. An der

Elbchaussee wurde ein Nachmittag

in der Turnhalle freigeschaufelt

und rund 70 Ensem-

auch unterirdisch. Den Stadtteil

„Klein Flottbek“, den es bis zum

Jahr 1890 tatsächlich gab, gibt

es nicht mehr. Teile davon gehören

heute zu Groß Flottbek,

der andere Teil zu Nienstedten.

G r o ß F l o t t b e k – E l b v o r o r t e

Groß Flottbek: Auffällig unauffällig

Der zentrale Stadtteil des Bezirks Altona punktet mit Einkaufsmeile Waitzstraße und dem großen Wochenmarkt | Markus Krohn

NIENSTEDTEN GROSS FLOTTBEK

Villa Müllenhoff

Neubauvilla, Verkauf von 2 Eigentumswohnungen mit Terrasse/Garten in

einer der schönsten Straßen der Elbvororte – Waitzstraße und Elbe um

die Ecke – ausgestattet mit Tiefgarage, Aufzug, Erdwärme, elegante Inneneinrichtung,

sonnige Terrassen und parkähnliches Grundstück.

Grundstück ca. 1.193 m 2 Wohnfläche jeweils ca. 108 m 2

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Neben der 1912 erbauten Kirche Groß Flottbeks sind noch sechs ehemalige Bauernhäuser im

Zentrum Groß Flottbeks erhalten geblieben, teils ergänzt um modernere Bauten

Foto: Krohn

Noch nicht einmal die Sportanlagen

des Großflottbeker

Tennis-, Hockey- u. Golf-Clubs

liegen auf dem Gebiet des

Stadtteils…

Wenn wir schon dabei sind,

Die Fahrbahn in der Osdorfer

Landstraße im Abschnitt zwischen

der Flurstraße im Westen

und der Straße Zum Hünengrab

im Osten befindet sich in einem

schlechten Zustand. Die von

den zuständigen Landesbehörden

erfassten Werte von 2014

weisen insbesondere für die

beiden stadtauswärts führenden

Fahrstreifen zwischen Stiller

Weg und Eisenkrautweg

sowie zwischen den Straßen

Zum Hünengrab und Urnenfeld

ble-Mitglieder und 10 jugendliche

Musiker haben hier vorübergehend

eine neue Stätte

gefunden.

und im Einmündungsbereich

der Notkestraße einen schlechten

Zustand aus. Daher finden

demnächst an der Osdorfer

Landstraße umfangreiche Bauarbeiten

statt.

Laut vorliegender Planung sind

Fällungen von sechs Straßenbäumen

und Ersatzpflanzungen

von elf Bäumen vorgesehen. Der

Bezirk Altona nimmt die Fällungen

zur Kenntnis und hält den

Umfang der geplanten Ersatzpflanzung

für angemessen.

Parallel dazu gründeten die

Aktiven den gemeinnützigen

Fakten zu sichten: Die Einkaufsstraße

Waitzstraße, die

wegen des nahegelegenen

gleichnamigen S-Bahnhof häufig

fälschlicherweise dem

Stadtteil Othmarschen zugeschlagen

wird, gehört

ganz offiziell zu Groß

Flottbek. Genauso wie

die erst 1912 erbaute Groß

Flottbeker Kirche im damaligen

Dorfzentrum an der Baron-

Voght-Straße und vor allem der

zentral gelegene und gut

besuchte Wochenmarkt an der

Osdorfer Landstraße.

So unscheinbar der Stadtteil

also insgesamt daher kommt,

so unauffällig sind auch seine

Bewohner. Auch wenn natürlich

die vielen Villen in den

Seitenstraßen Spaziergängern

ins Auge fallen. Doch die Bewohner

selbst sind erfrischend

normal. Meist Weltbürger, die

aus beruflichen Gründen gerne

viel unterwegs sind, deren

Familien sich aber dennoch für

das soziale Wohl der Nachbarn

einsetzen. Denn immerhin gibt

es auch in einem der wohlhabendsten

Stadtteile Hamburgs

vereinzelte soziale Schieflagen,

um die sich das Sozialwerk des

Bürgervereins Flottbek-Othmarschen

liebevoll kümmert.

Das ursprüngliche Zentrum des

Ortes, die Fachwerkhöfe rund

70 ehemalige Mignon-Artisten spielen »Heimatlos«

Neustart des Jugendprojekts unter dem Namen „ZARTINKA“ | Konrad Matzen

um die Flottbeker Kirche,

werden immer noch

gepflegt, gerade erst wurde

beim 200 Jahre alten

Landhaus Flottbek an der

Baron-Voght-Straße das Reetdach

erneuert. Neben einigen

Klinkerbauten im Heimatstil

finden sich um das ehemalige

Zentrum weitere Reetdachhäuser

und Bauernkaten, aber auch

moderne Ergänzungsbauten.

Das Leben spielt sich vermehrt

in der Waitzstraße oder auf

dem Wochenmarkt mit den

daneben angesiedelten Supermärkten

ALDI, Lidl und Penny

statt.

Erwähnenswert ist noch die

Beamtensiedlung der Deutschen

Werft. Die Backsteinhäuser

in der Rosenhagenstraße

mit den auffälligen Walmdächern

wurden 1921 für höherrangige

Angestellte der Deutschen

Werft gebaut.

www.bvfo.de

www.gfsv.de

www.kirche-in-flottbek.de

www.ff-gross-flottbek.de

Osdorfer Landstraße wird erneuert. Kritik an Radverkehrsplanung

Foto: Hofmann

Uneins ist man sich noch über

die Ausführung der Radverkehrsplanung.

Stadteinwärts ist

beabsichtigt, den Fahrradverkehr

auf der Osdorfer Landstraße

zwischen Elbeeinkaufszentrum

und der Straße Viereck

auf der Fahrbahn auf einem

Fahrradstreifen zu führen. Für

Kritik sorgt bei den Bezirkspolitikern,

dass zum einen die

Radverkehrsführung an der B

431 nur an dieser Stelle ein

Fahrradstreifen vorsieht. Außerdem

war geplant, die Bushaltestelle

am Marktplatz auf

die Straße zu verlegen, was für

die Radfahrer ein Hindernis

bedeuten würde. Ein Umfahren

eines haltenden Busses auf der

Straßenseite wäre nach einem

Antrag der Bezirks-SPD bei

täglich fast 40.000 Fahrzeugen

gefährlich. Die SPD-Fraktion

forderte daher, die Planungen

gemeinsam mit dem Verkehrsausschuss

erneut zu überarbeiten.

Fortsetzung folgt.

Verein Z.ART e.V., der für die

sozial-kulturelle Arbeit als

Träger dient.

Z.ART ist nun auf der Suche

nach einer neuen dauerhaften

Bleibe, um in Hamburg innovative

und soziale Kulturarbeit im

Kosmos Zirkus mit all seinen

verwandten Kunstformen wie

Tanz, Theater und Musik fortzuleben.

Die Suche reicht von

einem Zirkusstudio oder Labor

bis hin zu einem großen Zentrum

für Zirkus, Bewegung und

Kreativität. Ein alte Fabrikhalle,

ein schöner Gebäudekomplex

mit Freigelände für ein Zelt

oder eine Freifläche zum Bau

einer eigenen Zirkushalle gern

im Hamburger Westen sind

Wunschträume der Initiative.

Das neue Zirkusprojekt der

Kinder und Jugendlichen heißt

ZARTINKA und hat bereits

Fahrt aufgenommen. So feiern

gleich zwei neue Shows am

Pfingstmontag, dem 5. Juni im

Zirkuszelt am Schanzenpark

Premiere:

Das Kinder-Ensemble erzählt

um 15 Uhr von den Höhen und

Tiefen, den Gefahren und

Abenteuern eines Wanderzirkusses,

während die Jugend-

Ensembles auf artistisch-theatralische

Art um 19:30 Uhr in

der Show „Zwielicht“ die Grenzen

zwischen den Welten von

Traum und Realität einreißen.

Dazwischen spielt gegen 18:45

Uhr auf Einladung die auch erst

in 2016 neu gegründete Matrosencombo

„AlbersAhoi“ des

Vorsitzenden des Z.ART e.V,

Tobias Fiedler.

Die Z.ART-Macher hoffen auf

einen Tag der Freude, der Begegnung

und des Wiedersehens

bei tollen Shows, Popcorn,

Bratwurst und Stationen für

Gäste, um sich circensisch ausprobieren

zu können.

Im Sommer werden die Kinder

mit der Kapelle auf Tournee

nach Polen gehen, die Jugendlichen

zeigen auf einem

Festival in London und in der

Schweiz ihr Können.

Showtermine im Schanzenzelt

Sternschanze 1

Pfingstmontag 5. Juni 201

15:00 Uhr Zartinka

Kinderensemble: „Heimatlos“

19:30 Uhr Zartinka

Jugendensemble: „Zwielicht“

Kartenvorbestellung:

040-399 02 696 oder

karten@bajazzo.de

Kinder 6 €• Erw. 12 €


Bargheer-Museum im Plan

Ende Juni können die ersten Bilder aufgehängt werden | Markus Krohn

Noch treten sich die Bauarbeiter

gegenseitig auf die

Füße, aber schon bald können

hier Besucher Originale

des Blankeneser Künstlers

Eduard Bargheer bestaunen.

Das Museum im Jenischpark

nimmt langsam

Gestalt an. „Unser Projekt liegt

im Plan“, sagt Dirk Justus,

einer der beiden Initiatoren und

Nachlassverwalter des Malers

und Graphikers Eduard Bargheer.

Peter Silze, der jahrelang gemeinsam

mit Justus für den

Standort kämpfte, verstarb vor

kurzem. Für ihn übernimmt

Wilhelm von Buddenbrock die

Aufgaben. Vielen wird er als

engagierter Flottbeker bekannt

sein, der sich bei den Freunden

des Jenischparks oder im Verein

„Erhaltet Flottbek“ engagierte.

Jetzt also für den

Nachlass von Eduard Bargheer.

Justus, der auch nach der

Eröffnung die Leitung des

Museums übernehmen wird,

führt uns über die Baustelle: Im

Erdgeschoss werden gerade

Travertinplatten aus Persien

verlegt. Auch wenn die Räume

damit fast fertig sind, gehören

sogar diese Natursteinplatten

zu den Unwägbarkeiten der

Altbausanierung, denn der

OTHMARSCHEN

Blick in das Modell des Bargheer-Museums

genaue Liefertermin der Fliesen

verzögerte sich auf dem Schiffsweg

aus dem Ursprungsland.

Kein Problem für die Planer,

wenn Schimmel in der Decke

und andere Überraschungen

bereits behoben wurden.

Der Fußboden im ersten Stock

muss dagegen noch warten.

Hier soll der Holzfußboden

nach Abschluss aller Restarbeiten

abgeschliffen werden.

„Die Endfassung kann man sich

noch gar nicht vorstellen...“

meint Dirk Justus. Auch in dem

Nebenhaus, in dem künftig die

Sammlung Eduard Bargheers

gelagert werden soll, ist noch

Baustelle. In einem der Räume

steht ein Modell des künftigen

Museums. Daran plant Justus

die Aufteilung der Ausstellung,

die er bereits mit Peter Silze im

vergangenen Jahr vorbereitete.

Die ersten Veranstaltungen im

Museum könnten bereits Ende

Juni statt finden, die offizielle

Eröffnung plant Justus nach

den Sommerferien im September.

Eduard Bargheer Museum

c/o Eduard Bergheer

Gesellschaft e.V.

Rutsch 2O

Tel.: 86 50 07

www.eduard-bargheermuseum.de

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017 • 5

Foto: Krohn

Elbkinder baut erste Turnhalle

Grundschule in Iserbrook musste mit Gymnastikraum auskommen | K. Matzen

ISERBROOK

Endlich erhält die Elbkinder

Grundschule eine Turnhalle,

die ihrem Namen alle

Ehre macht. Fast 20 Jahre

lang kämpften Schule und

Elternrat, damals noch für

die „Grundschulabteilung der

Gesamtschule Blankenese im

Grotefendweg“ für eine richtige

Turnhalle. Derzeit findet der

Sportunterricht im Gymnastikraum

statt.

Nun kann es los gehen: Bei einem

Festakt am vergangenen

Freitag wurde auch eine „Zeitkapsel“

versenkt.

Nach mehr als einjähriger Vorbereitungsphase

wurde endlich

der Grundstein gelegt. Für die

Zeitkapsel, die Schüler, Elternrat

und ehemalige Elternräte in

einer Feierstunde dem Grundstein

beifügten, hatten die

Kinder Botschaften für eine

Architektenzeichnung für die neue Sporthalle. Im Herbst solle sie bezugsfertig sein

ferne Zukunft verfasst. Wer

diese wohl mal in den Händen

halten wird?

Der ehemals nur für Förderschulzwecke

erbaute Standort

Grotefendweg verfügte bisher

nur über eine leicht vergrößerte

Gymnastikhalle, die für 12

bis 14 Schüler ausgelegt war.

Längst zu klein für die Klassenstärke

von Grundschulklassen,

erst recht, seitdem sich

Foto: Kleta Architekten

die Schülerzahlen am Grotefendweg

an der 2010 neu entstandenen

Elbkinder Grundschule

nahezu verdoppelt haben.

Die offene Ganztagsschule

benötigt daher dringend ganztägig

Platz zum Turnen und

Toben der Schüler.

Dieser wird nun geschaffen. Im

Herbst soll die moderne Einfeld-Halle,

die z.B. mit einem

speziellen Boden auf Sport und

Spiel der Kleinsten ausgerichtet

ist, für die Grundschüler bezugsfertig

sein.

www.elbkindergrundschule.de

Vom Tunnelbau am Elbhang zu Oevelgönne

Warum der Elbstrand vor Oevelgönne wohl bald ein Strand ohne Weg und ohne Diskussionen bleiben darf | Markus Krohn

Seit Jahren wird gestritten

– doch seit Anfang dieses

Jahres kommt das Thema

eines Strandweges am Elbabschnitt

Oevelgönne nicht

mehr aus den Schlagzeilen.

Die Fronten sind verhärtet:

Auf der einen Seite die

Befürworter eines Weges, der

ausreichend breit sein soll, um

auch Radfahrern ein Durchkommen

ohne Absteigen zu ermöglichen,

auf der anderen Seite die

Strandnutzer, die sich Unfallgefahren

ausgesetzt sehen, sollten

Radfahrer am Strand entlang

fahren.

Auslöser der aktuell lodernden

Diskussion war ein Beschluss

von SPD- und Grünenfraktionen

im Hauptausschuss Anfang

März, das Projekt Strandradweg

voranzubringen. Grundlage

für die aktuellen Planungen

ist ein etwa sechs Meter breiter

Radweg am Strand von

Oevelgönne, der ein Teilstück

von europaweiten Radwegenetzen

von etwa einem Kilometer

Länge schließen soll.

Derzeit existiert am Elbrand

nur ein schmaler Weg von etwa

zwei bis drei Metern, der von

Fußgängern und Radfahrern

gemeinsam genutzt wird –

daher müssen Radfahrer dort

seit Jahren absteigen und

schieben. SPD und Grüne Vertreter

in der Bezirksversammlung

Altona starteten ein Bürgerbeteiligungsverfahren,

um

neuen Schwung in die Planungen

zu bringen. Ihre Hoffnung:

Ein Befürworter aus der Bevölkerung

findet die ultimative

Lösung im Streit um den Radweg

am Oevelgönner Strand.

Bis zum 30. April konnten

Bürger ihre Vorschläge beim

OTHMARSCHEN

Bezirksamt einreichen – sie

sollten nach interner Bewertung

am 15. Mai im Rathaus

präsentiert werden – allerdings

hat das Bezirksamt die Präsentation

abgesagt, weil die Radweggegner

mit dem ersten Teil

ihrer eingereichten Unterschriften

des Bürgerbegehrens „Elbstrand

retten“ bereits eine

Sperrwirkung für weitere Planungen

erreicht hatten. Im

Laufe dieser Woche wird erwartet,

dass das Bezirksamt das

erfolgreiche Zustandekommen

des Bürgerbegehrens durch

Erreichen des Quorums von

dann insgesamt knapp 6.000

Unterschriften bestätigt.

Dann wären die Bezirksfraktionen

wieder am Zug, Kontakt zu

den drei Vertrauenspersonen

des Bürgerbegehrens aufzunehmen,

um nach einem Kompromiss

zu suchen. Nach Einschätzung

des Bezirks-Verkehrspolitikers

Tim Schmuckall

(CDU) wird es den allerdings

nicht geben: „Kein Radweg

heißt kein Radweg“, ein „Unter

Umständen“ kann er sich nicht

vorstellen. Allerdings gehört

Schmuckall auch zu denjenigen,

die die Planungen gerne

schon längst eingestellt hätten.

Auch FDP-Bezirksfraktionschef

Lorenz Flemming und Robert

Jarowoy, in gleicher Funktion

bei der Linkspartei, teilen diese

Position. Auch die SPD-Fraktion

könnte sich mit der Einstellung

der Planungen anfreunden,

heißt es hinter vorgehaltener

Hand, denn längst

nicht alle Fraktionsmitglieder

begrüßen die Initiative für

einen Strand-Radweg. Wenn

nicht doch noch ein für alle

Beteiligten tragbarer Kompromiss

gefunden wird – und

danach sieht es im Augenblick

nicht aus – dann würde wohl

auch die SPD im Bezirk weitere

Planungen endgültig ad acta

legen. Blieben noch die Grünen,

die mit Blick auf ihre

müder werdende Wählerschaft

dringend politische Erfolge

brauchen. Sie wollen mit aller

Macht dem Radverkehr in

Hamburg zum großen Durchbruch

verhelfen und lassen

keine Gelegenheit aus, um ihre

Auch keine Lösung: Ein Fahrradtunnel im Elbhang zwischen Elbchaussee und Elbufer (Rote gestrichtelte Linie).

Pläne gegen große Widerstände

durchzusetzen: Zuletzt am Rugenfeld

in Osdorf und aktuell in

der Max-Brauer-Allee. Einzelne

verzweifelte Mitglieder der

Grünen versuchen inzwischen

unter dem Deckmantel der

Bürgerbeteiligung Stimmung

für Radfahrer zu machen, weil

sie auf politischer Ebene keine

Mehrheiten finden und sich

wohl mehr Rückendeckung in

Karte: Openstreetmap/Krohn

der Bevölkerung erhoffen.

Diese Hoffnung bleibt aber

ohne Erfüllung. Das möchte

nur öffentlich niemand bestätigen.

Allerdings gibt es deutliche

Anzeichen dafür, dass die

neue Initiative „Elbstrandweg

für alle“ kaum Unterschriften

für ihr Bürgerbegehren bekommt.

Zwar hatten die Initiatoren

mit einer öffentlichkeitswirksamen

Aktion auf ihre

Forderungen aufmerksam gemacht

(sie verlegten kurzzeitig

einen begehbaren Teppich vor

der Strandperle), allerdings

rückte sie unlängst von ihrer

Forderung ab, einen reinen

Fahrradweg am Strand zu

bauen. Doch einen Weg für alle

gibt es ja schon. Bei einer von

der Initiative genannten Strandweg-Breite

von 3 bis höchstens

4 Metern ist ein komfortables

und unfallfreies Nebenher von

Fußgängern, Eltern mit Kinderwagen

und Radfahrern ohnehin

kaum möglich. Dazu kommt,

dass es einfacher ist, eine

Kampagne für die „Rettung des

Elbstrandes“ zu führen, als zu

erklären, warum ein

„Strandweg für alle“ toll sein

soll, wenn dadurch ein großer

Teil des Strandes verlorengeht.

Damit das nicht passiert, wurde

schon die abenteuerliche Lösung

einer Brücke über den

Strand vor der Strandperle ins

Spiel gebracht. Eine ebenfalls

nur theoretisch denkbare Lösung

wäre ein Tunnel für

Radfahrer. Nicht unter dem

Strand oder gar unter der Elbe,

womöglich mit einer gewölbten

Glasdecke, durch die man

Containerschiffe von unten

betrachten kann, sondern

durch den Hang am Elbufer.

Einfahrt auf Höhe des „Alten

Schweden“, des graffittiverzierten

Felsbrockens am Strand, bis

zum Museumshafen Oevelgönne.

Fahrradtunnel gibt es zahlreiche

überall in Deutschland

und Europa. Häufig werden

dafür ausgediente Bahntunnel

ausgebaut. Für einen Neubau in

Oevelgönne dürften die Baukosten

für eine derartige

Strecke laut Experten zwischen

9 und 17 Millionen Euro liegen.

Außerdem würde dieser Elbtunnel

den Autobahn-Elbtunnel

kreuzen, und damit eine

Realisierung eher im Bereich

der Träumerei liegen...

Wahrscheinlicher ist, dass sich

die Bezirksversammlung dem

Bürgerbegehren „Elbstrand retten“

anschließt und damit die

Planungen für einen Radweg

am Strand bis auf Weiteres vom

Tisch sind.


6 • DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017

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Es ist legendär und modern,

kurz: zeitlos – das Deutsche

Spring- und Dressur-Derby.

Kein anderes Event verbindet

Geschichte und Gegenwart

im Reitsport derart,

wie es das von J.J.Darboven

präsentierte Deutsche Springund

Dressur-Derby schafft.

Vom 24. bis 28. Mai 2017 lebt

der Kult in Klein Flottbek wieder

auf: Es lockt alljährlich die

internationale Reitsportelite in

die Hansestadt und wird traditionell

am Christi-Himmelfahrts-

Wochenende zum Zuschauermagneten.

Weit über 90.000

Besucher kamen 2016 in den

Derby-Park, 1,11 Millionen

Menschen verfolgten gebannt

das Geschehen am Bildschirm.

Das Derby-Publikum kann sich

seit jeher auf ein sensationelles

Programm verlassen: Die prestigeträchtige

Fünf-Sterne- Springsportserie

Longines Global

Champions Tour wird zum

zehnten Mal in Nienstedten zu

Gast sein.

Die Turnierwoche gipfelt am

Sonntagnachmittag im ältesten

und schwierigsten Parcours der

Welt, dem inzwischen 88.

Deutschen Spring-Derby. In der

Wertungsprüfung der DKB-

Riders Tour wird dann ein

neuer oder bereits etablierter

Held gefeiert – frenetisch in

beiden Fällen, auch das ist in

Hamburg Kult.

Das Geschehen im Dressurviereck

ist zwar etwas jünger

als der Derby-Kollege im Stan-

Die Elbe im Blick, das

Publikum im Rücken und

Glückshormone im Blut:

Am letzten Laufsonntag im

August findet wieder der

Blankeneser Heldenlauf

statt. 2017 zum 15. Mal!

Neu ist diesmal die „Helden

Staffel“. Hierbei teilt man sich

die Kultstrecke Halbmarathon

FANATIC zu dritt. Anmelden

kann man sich jetzt schon –

auch zu den Einzelläufen!

Eine der schönsten Laufstrecken

Deutschlands führt durch

Blankenese, dem Hamburger

Idyll an der Elbe. Hier erwarten

ambitionierte Sportler reizvolle

Uferpromenaden, großzügige

Parkanlagen, feudale Patriziervillen

neben weißen Fischerhäuschen,

malerische Hügel,

steile Treppen und immer wieder

überwältigende Ausblicke

auf die funkelnde Elbe und imposante

Schiffe. Faszinierende

Orientierungspunkte bei diesem

traditionellen Kultlauf sind

unter anderem der Start am

Strandweg/Elbuferweg, Wesselhoeft-,

Derby- und Hirschpark,

die ruhmreiche Elbchaussee,

das historische Treppenviertel,

der markante Süllberg und der

grüne Falkenstein mit dem

Römischen Garten und dem

auf- und abfallende Elbhöhenweg.

Auch das Schauspiel

der Elbe sorgt für reizvolle

Abwechslung: Mal träge grau

dahin ziehend, mal von Böen

gekräuselt, mal silbrig glänzend.

Und hier werden alle zu

S p o r t

Derby-Zeit: Sehen und gesehen werden

Am Himmelfahrts-Wochenende startet die Reitsportelite in Nienstedten | Markus Krohn

NIENSTEDTEN

genwald, aber keineswegs

weniger legendär! Das Almased

Deutsches Dressur-Derby, das

2017 zum 59. Mal ausgeritten

wird, ist eine Traditionsprüfung.

Und das Blaue Band, das

dem Dressur-Derby-Sieger umgelegt

wird, ist eine höchst

begehrte Trophäe unter den

Viereckspezialisten. Nur hier im

Derby-Park wird diese außergewöhnliche

wie packende Prüfungsform

des Pferdewechsels

auf internationalem Niveau

geboten. Eine prickelnde Herausforderung,

der sich auch die

U25- und U16-Ponyreiter in

ihrem eigenen Dressur-Derby

einem kuriosen Vergleich verführt:

Einmal mit Container-

Riesen um die Wette laufen!

Zum 15. Jubiläum laden Veranstalter

Dr. Alexander Extra

und sein Team zusätzlich zur

Premiere des Blankeneser HeldenStaffellaufes.

Hierbei kann

man zwischen einer reinen

Frauen- oder Männerstaffel

und einer Mixedstaffel wählen,

wobei sich jedes Staffelteam

aus drei verschiedenen Lauftypen

zusammensetzt:

Der „Schiffsläufer“ läuft entlang

der Elbe auf der Uferpromenade

in Richtung Osten,

kommt über Teufelsbrück und

den Wesselhoeftspark durch

stellen. Dazu kommt der ganz

klassische Grand Prix, Preis des

Helenenhofes, der über die

Finalisten im Dressur-Derby

entscheidet und der Grand Prix

Special im Deutsche Bank Preis.

Der Derb-Park in Nienstedten

ist nicht nur kultige und hochkarätige

Reitsportstätte, sondern

glänzt während der Turniertage

als herrliche Flaniermeile

und begehrtes Ausflugsziel

mit einer kleinen Stadt aus

strahlenden Pagodenzelten im

schönen Wesselhoeftpark. In der

Ausstellung werden Modetrends

für Sie und Ihn angeboten, und

auch kulinarisch ist für jeden

Heldenlauf erweitert um Staffellauf

Anmeldestart zur Blankeneser Marathon-Veranstaltung | Konrad Matzen

BLANKENESE

Großartige Stimmung am Derbysonntag auf dem Turnierplatz in Nienstedten

Nicht nur für Läufer, auch für Schaulustige ist der Heldenlauf ein tolles Event

Nienstedten, passiert ein gutes

Stück der Elbchaussee und

übergibt am Eingang des

Hirschparks an den Parkläufer.

Dieser durchläuft den Hirschpark,

streift kurz über die

Elbchaussee und biegt dann ab

in den Baurspark, läuft durch

das historische Treppenviertel

und nimmt dann den leicht

ansteigenden Falkensteiner Weg

in Schinkels Park, um am

Anfang des Polterberges an den

Bergläufer zu übergeben.

Der hat nun den anspruchsvollsten

Teil des Blankeneser Staffellaufs

vor sich, denn anfangs

erwartet ihn schon der Polterberg,

83,9 Meter über

Foto: Hellmann

Geschmack etwas dabei.

Wer dabei sein möchte, muss

sich allerdings sputen, so sind

die Tribünenplätze für den

Derby-Sonntag bereits seit

November ausverkauft, es gibt

aber noch Stehplatzkarten für

das Kultevent. Auch der

Turniersonnabend ist bereits zu

etwa 75 Prozent verbucht.

Informationen über den

Reitsportklassiker in Hamburg

gibt es unter www.engarde.de

in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter

Telefon (0 18 05) 119 115

erreichbar. (Montag bis Freitag

von 9 bis 13 Uhr).

Foto: meinesportfotos.de/Sobczak

Normalnull (NN), mit seinen

zahlreichen Treppen, um anschließend

auf geschwungenen

und schattigen Wegen zum

Römischen Garten hinabzulaufen

und sogleich wieder einige

Anstiege zu erklimmen. Im

Anschluss geht es übergangslos

weiter durch den Falkenstein

mit Tafelberg und Baursberg

bis über die Richard-Dehmel-

Straße in die zuschauergesäumte

Zielgasse....

Blankeneser Heldenlauf

am So., 27.08. (Start: 9:30 Uhr)

Streckenlänge:

Von 6,7 bis 21,1 Kilometer

www.heldenlauf.de


»Ich habe großartige Lehrkräfte erlebt«

Karin Prien, designierte SH-Bildungsministerin im DorfStadt-Interview | Markus Krohn

Die Blankeneser Rechtsanwältin

und CDU-Politikerin

Karin Prien hat sich in

Hamburg bereits einen

Namen als Bildungspolitikerin

gemacht. Regelmäßig

mischt sie sich ein und sitzt

als stellvertretende Fraktionsvorsitzende

auf fast allen

Politikfeldern in Hamburg fest

im Sattel. Jetzt könnte der 51-

Jährigen der Sprung ganz nach

oben gelingen, denn sie gehört

zum so genannten „Schattenkabinett“

des designierten neuen

Schleswig-Holsteinischen

CDU-Ministerpräsidenten

Daniel Günther und in dieser

Funktion auch an den in dieser

Woche beginnenden Koali-

ELBVORORTE

DorfStadt-Redaktion: Liebe

Frau Prien, Sie waren in dem

für die CDU sehr erfolgreichen

Wahlkampf in Schleswig-

Holstein engagiert. Wie haben

Sie unsere Nachbarn erlebt?

Welche Sorgen haben die

Schleswig-Holsteiner?

Karin Prien: Ich habe für politische

Gespräche offene Menschen

erlebt, die in den Bereichen

Bildung und Infrastruktur

mit der Landesregierung

unzufrieden sind. Insgesamt

imponiert mir die eher

gelassene, bodenständige Art,

die Dinge anzugehen.

tionsgesprächen in Schleswig-

Holstein beteiligt. Nach dem

Sieg der Christdemokraten im

nördlichsten Bundesland und

dem Ergebnis der Landtagswahl

Wie stehen Sie zu Britta Ernst?

Gibt es etwas Besonderes, das

Sie an Ihr schätzen? Sie könnten

Sie demnächst ablösen...

Mit den Erfahrungen aus der

Hamburger Schulpolitik das

Bildungsministerium in Kiel

leiten zu dürfen, dass wäre die

Erfüllung eines politischen

Traums für mich. Opposition

ist und bleibt ja Mist. Gestalten

zu können, ist doch Ziel politischen

Engagements. An Frau

Ernst schätze ich, ihre nüchterne,

sachliche Art und dass sie

ihren Anspruch weiter politisch

in Verantwortung zu

arbeiten nicht aufgegeben hat,

als ihr Mann Erster Bürgermeister

wurde.

Gibt es jemanden, die oder den

Sie gern mit am Kabinettstisch

hätten?

Die gibt es Männer und Frauen,

aber darüber jetzt öffentlich

zu sprechen, wäre nicht klug.

in Nordrhein-Westfalen ist die

Wahrscheinlichkeit einer von

der CDU geführten Landesregierung

auch in Schleswig-

Holstein hoch. So ist es nicht

verwunderlich, dass Karin Prien

noch am NRW-Wahlabend

frohlockt: „Was für eine Freude.

Was für ein Glück für NRW,

Glückwunsch an den liberalen

Armin Laschet und die CDU

NRW, und Dank an meine

großartige Kanzlerin.“

Karin Prien wurde am 26. Juni

1965 in Amsterdam geboren

und studierte Rechts- und Politikwissenschaften

in Bonn. Seit

1994 arbeitet sie als selbständige

Rechtsanwältin, seit 2007 ist

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017 • 7

sie als Fachanwältin für Handels-

und Gesellschaftsrecht

aktiv. Politisch ist sie nicht nur

als Ortsvorsitzende der CDU

Blankenese aktiv, sondern auch

als stellvertretende Fraktionsvorsitzende

der CDU Bürgerschaftsfraktion

und Fachsprecherin

für Schule und Verfassung.

Im Schleswig-Holsteinischen

Wahlkampf warb sie für gute

Rahmenbedingungen für Lehrer

und Schüler in Schleswig-Holsteins

Schulen. DorfStadt-Herausgeber

Markus Krohn fragte

die Blankeneser Politikerin

nach ihrer Motivation, sich im

Nachbarland zu engagieren:

Welche Erfahrungen haben Sie

als Mutter mit dem Schulsystem

gemacht. Was muss

sich ändern?

Ich habe großartige Schulleiter

und Lehrkräfte erlebt und weiß,

was meine Kinder ihnen verdanken.

Mich ärgert manchmal

die mangelnde Fachlichkeit in

vielen Fächern und dass es so

sehr von der einzelnen Schule

und dem einzelnen Lehrer

Obst aus eigener Produktion

sowie Gemüse

aus der Region

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Einfach mal!

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Neben der Bildungspolitik, für

die Sie sich engagieren wollen,

gibt es zahlreiche Themen, die

bisher zwischen Hamburg und

Schleswig-Holstein nicht wirklich

voran kamen. Meinen Sie,

dass sich das durch eine neue

Regierung ändert?

Das ist unser Ziel. Die nach

wie vor bestehenden Mauern in

der Metropolregion müssen fallen.

Schule, Wissenschaft,

Raumplanung, Wohnungsbau,

Verkehr, Flüchtlingsunterbringung

sind nur ein paar Themen,

in denen mehr Zusammenarbeit

kommen muss.

Glauben Sie nach den aktuellen

CDU-Erfolgen daran, dass

auch in Hamburg künftig wieder

ein CDU-Bürgermeister regieren

könnte?

Aber sicher. Wir müssen weiter

beharrlich zuhören und um das

Vertrauen der Bürger intensiv

werben und begeistern für unsere

Ideen. Und dann braucht

man rechtzeitig die richtigen

Männer und Frauen an der

Spitze und ein Programm, dass

Antworten gibt auf die wirklichen

Bedürfnisse und Sorgen

der Menschen. Ja und dann ein

wenig Fortune und dann wird

das.

Karin Prien mit CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther bei einer Pressekonferenz

Sie mussten Ihre politische

Meinung ein wenig ändern,

vor allem was die Schulpolitik

anbelangt: Sie haben für das

Zweisäulenmodell mit G8 an

Gymnasien in Hamburg gekämpft,

jetzt unterstützen Sie

die SH-CDU bei der Rückkehr

zu G9. Was hat Sie beeinflusst?

In Hamburg habe ich 2013,

nicht mal vier Jahre nach

Einrichtung des Zweisäulenmodells

und des krachenden

Scheiterns der Primarschulreform

auf Basis eines formell

abgeschlossenen Schulfriedens

dafür plädiert, das Schulsystem

nicht so schnell wieder einer

grundlegenden Reform aus zu

setzen. Das hielt ich seinerzeit

in der Abwägung für nicht verantwortbar.

Auch die Bürger

haben dies dann ja so gesehen

in der Abstimmung über das

Volksbegehren. In Schleswig-

Holstein hat sich die CDU nach

einer langen, intensiven und

kontroversen Debatte in einer

anderen landespolitischen Ausgangslage

für die Einführung

von G9 an den Gymnasien entschieden.

Dafür gibt es vor allem

gute pädagogische Gründe.

Auch haben wir 2017 alle

guten Grund Schule nicht nur

aus einer ökonomischen Perspektive

zu betrachten. Bildung

ein stückweit auch als Selbstzweck

und Schule und Jugend

als Zeit der Persönlichkeitsentwicklung

stehen zu Recht wieder

mehr im Focus. Die Erfahrung

mit meinen eigenen Kindern

spielt sicher dabei auch

eine Rolle.

Können Sie sich auch in Hamburg

eine Rückkehr zu G9 vorstellen?

Unter welchen Umständen?

Ich empfehle meiner Partei

diese Frage und insgesamt die

Weiterentwicklung des Hamburger

Schulsystems in Ruhe

und sachlich zu diskutieren.

Die schlechte Umsetzung der

Inklusion, die mangelnde Fachlichkeit,

die verpassten Chancen

der frühkindlichen Bildung

und des Ganztags, die bedeutende

Rolle der Grundschule,

die digitale Schule und die bessere

Förderung leistungsstarker

Kinder müssen in Hamburg

vorankommen. Aber auch mehr

Raum für Vertiefung von Bildung,

politische Bildung und

Informatik sind wichtige Aspekte.

Foto: Ehlers

abhängt, was eigentlich unterrichtet

wird. Etwa die Anregung

zum Lesen von Literatur

wird von manchen Lehrkräften

exzellent gefördert, von anderen

so gut wie gar nicht.

Gibt es Errungenschaften im

Schulsystem von Schleswig-

Holstein, die man auf Hamburg

übertragen sollte/oder umgekehrt?

Großstädte sind immer Brenngläser

gesellschaftlicher Entwicklungen.

Manches, das wir

in Hamburg ausprobiert haben

zur Senkung der Schulabbrecherquote,

zur Förderung von

Kindern in sozial belasteten

Stadtteilen und z.B. die 4,5-

jährigen Untersuchung und die

Sprachförderung im KITA-

Alter sind sicher beispielgebende

Projekte. An Schleswig-Holstein

begeistert mich, was

Schulen und Lehrer trotz der

deutlich schlechteren finanziellen

Ausstattung jeden Tag leisten.

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8 • DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017

Die stolzen Schüler mit ihren Nistkästen

Sie sind

Pflegefachkraft oder

Pflegehelfer/in

mit Führerschein

und wohnen

im Westen

von Hamburg?

Foto: Mackeprang

Start-Up »Wood-Arts-Rissen« ist wieder unterwegs!

Große Freude bei den Grundschülern

der Schulen Iserbarg

und Iserbrook: Bepackt mit

Hämmern, Nägeln, Zangen und

Hunderten vorgefertigter Holzteile

rückten die 9.-Klässler der

Schülerfirma „Wood-Arts-Rissen“

von der Stadtteilschule

Rissen bei den Zweitklässlern

an und verwandelten die Klassenzimmer

in Werkräume.

Mit Erklärungen und Unterstützung

von den Großen nagelte

jedes der insgesamt 165 Grundschulkinder

seinen eigenen

Meisenkasten zusammen. An

vier Tagen war das Start-Up an

den beiden Grundschulen unterwegs,

und jedes mal verlief die

Aktion noch routinierter.

Gartenshop öffnet seine Pforten

Vorausgegangen war dem eine

intensive Produktionszeit der

Stadtteilschüler: Für jeden Kasten

mussten acht verschiedene

Teile zugesägt und alle Löcher

vorgebohrt werden, damit dann

auch jeder Hammerschlag sitzt.

Das war wieder eine Aktion, bei

der am Ende alle Beteiligten

begeistert waren – die Kleinen

von ihren tollen, selbst gebauten

Nistkästen, die Großen von

der Erfahrung, wie viel Spaß es

macht, den Grundschülern etwas

zeigen zu können – und

ein Produkt hergestellt zu haben,

dass am Ende nicht nur

den Schülern, sondern auch

noch den Tieren Freude bereitet!

Noch ist es relativ ruhig im

Bauerngarten des Botanischen

Gartens in Klein Flottbek. Das

ändert sich demnächst denn

über 50 ehrenamtliche Helfer

des Fördervereins des Botanischen

Gartens sorgen bis Ende

Oktober dafür, dass die Gartenbesucher

an den Wochenenden

ihr persönliches Andenken an

den Besuch im Loki-Schmidt-

Garten erwerben können.

Das Angebot im reetgedeckten

Gartenshop ist bunt und vielfältig,

und hält für Jeden etwas

bereit: Broschüren und Bücher,

ausgesuchtes Kunsthandwerk

aus Naturmaterialien, Samenraritäten,

Honig aus dem Botanischen

Garten, Schönes und

Lehrreiches für Kinder, und vieles

mehr.

Auch das Café Palme ist wieder

geöffnet und lädt zu Kaffee und

Kuchen, Snacks und allerlei

Getränken ein.

Ein Besuch am verlängerten

Wochenende lohnt, denn jetzt

stehen letzte Frühblüher, Enziane,

Primeln und erste Rhododendren

in voller Blüte! Der

Botanische Garten ist täglich

von 9 bis 20 Uhr geöffnet, der

Gartenshop am Sonnabend 13

bis 18 Uhr und an Sonn- und

Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.

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Kurz vorm Tanz in den Mai

nutzten über 1.000 Kunden

von Hansen – Ihre Bäckerei

in Sülldorf den Tag der

offenen Tür, um sich direkt

vor Ort zu informieren, wie

Brot und Brötchen noch von

Hand gebacken werden. Viele

Nachbarn ließen sich vom Duft

frischer Backwaren anziehen

und erlebten in Hansens Backstube

live die Herstellung von

Brot und Körnerbröchen sowie

Franzbrötchen. Wer mochte,

durfte die leckeren Petit Fours

aus Meisters Hand probieren –

ein echtes kulinarisches Erlebnis!

Kinder und Eltern bestaunten

gemeinsam die Knet- und

Teigroll-Maschinen in der

engen Backstube. „Hier wird

tatsächlich noch der eigene Teig

zusammengerührt!“, hörte man

Besucher tuscheln. „Natürlich

machen wir hier alles selbst“,

sagt Dirk Hansen, Bäckermeister

in dritter Generation, sonst

wäre der Erfolg der „Oma

Brötchen“ und anderer eigener

Backwaren mit eigenen Rezepten

ja gar nicht möglich.

Die Jubiläumswoche bei HAN-

SEN ist vorbei – aber Sie können

trotzdem noch vorbei kommen

und frische Brötchen und

Brot aus der Backstube in

Sülldorf probieren. Die Familie

Hansen produziert seit über 90

Jahren Backwaren nach traditionellen

Herstellungsverfahren

E l b v o r o r t e

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90 Jahre Backtradition in den Elbvororten

Hansen – Ihre Bäckerei feiert beim Tag der offenen Tür mit seinen Kunden Jubiläum | Markus Krohn

SÜLLDORF

und überlieferten Familienrezepten.

Das schmeckt man! Die

kompetenten Verkäuferinnen in

den Filialen freuen sich auf Sie!

Ziel des Bäckereibetriebes ist es,

in den Elbvororten die Qualitäts-

und Geschmacksführerschaft

zu übernehmen bzw. zu

halten. Qualitätsmaßstäbe sind

frische Herstellung der Backwaren,

kurze Lieferwege, Verwendung

eigener Rezepte und

eigener Sauerteige sowie unverwechselbare

Produkte. So will

„Hansen – Ihre Bäckerei“ nicht

nur mit ihrem Slogan begeistern,

Lecker: Frische Petit Fours am Tag der offenen Tür

sondern tatsächlich dafür sorgen,

dass möglichst viele Elbvorortler

sagen: „Das ist die

beste Bäckerei – meine Bäckerei!“

Dafür legen sich die Bäcker und

auch die langjährigen Verkäuferinnen

in den Filialen mächtig

ins Zeug: Mit individuellem

und kompetentem Service für

jeden Kunden und frischer

Angebotsvielfalt in jeder Filiale

– ohne aufgebackene Brötchen!

Familie Hansen legt darüber

hinaus großen Wert auf Regionalität.

Nicht nur bei der

Auswahl von Rohstoffen, auch

bei der Zusammenarbeit mit

Lieferanten und Mitarbeitern

liegt den Hansens daran, sich

sozial und nachhaltig zu engagieren.

Zum Beispiel für den

Johannestaler der Kirchengemeinde

Rissen, der Sternenbrücke

oder für die Bäckerinnung.

Dazu gehört auch eine

faire Entlohnung der eigenen

Mitarbeiter, niemals unterhalb

des gültigen Tarifs, ein offenes

Ohr der Vorgesetzten für ihre

Mitarbeiter auch bei persönlichen

Notlagen und eine inhaltlich

hochwertige Ausbildung.

Zurzeit bildet der Betrieb zwei

Bäcker und zwei Bäckerei-

Fachverkäuferinnen aus.

Hansen – Ihre Bäckerei hat sich

vor allem mit eigenen Rezepten

einen Namen gemacht. Die

Oma-Brötchen am Wochenende

sind der absolute Renner… und

auch das „Angeschobene“, ein

Familie Hansen feierte mit ihren Kunden und Mitarbeitern 90-jähriges Firmenjubiläum

Foto: Krohn

Hermes: Beste Ausbildung in Lurup

Hermes unter Deutschlands Top 10 – es gibt noch freie Ausbildungsplätze! | Markus Krohn

LURUP

Die Hermes Schleifmittel

GmbH in Lurup gehört zu

Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

2017.

Das ergab jetzt eine Studie, die

im Auftrag von Deutschland

Test und dem Wirtschaftsmagazin

Focus Money bundesweit

durchgeführt wurde. In Zusammenarbeit

mit Prof. Dr.

Werner Sarges, Gründer und

Leiter des Instituts für Management-Diagnostik

in Barnitz bei

Hamburg, wurden die 2.000

mitarbeiterstärksten Unternehmen

aus 22 Branchen untersucht.

Unterschiedliche Branchenbedingungen

wurden zur

besseren Vergleichbarkeit berücksichtigt.

In die Bewertung

gingen insgesamt 940 Firmen

ein.

„Wir freuen uns sehr, dass wir

unter den Top 10 der Chemiebranche

sind“, so Dr.-Ing. Jan

Cord Becker, Chief Executive

Officer (CEO) Hermes Schleifmittel.

„Besonders stolz macht

uns dabei, dass wir als einziger

Schleifwerkzeuge Hersteller

unter den ausgezeichneten Topunternehmen

landen konnten.“

Insbesondere im Bereich der

individuellen Azubi-Betreuung

konnte Hermes durch ein

umfangreiches Förderprogramm

punkten. So engagiert

sich das Unternehmen bereits

seit vielen Jahren für Schulabgänger

mit schlechten Qualifikationen

sowie für Azubis

mit Migrationshintergrund.

„Wer ausbildet sollte nach unserem

Verständnis auch einen

Erziehungsauftrag wahrnehmen“,

erklärt Gabriele Braun-

Herzog, Personalentwicklung.

„Gerade die jungen Menschen,

die keinen einfachen Start

haben, wollen wir auf ihrem

Weg bestmöglich unterstützen.“

Neben den jeweiligen Ausbildern

sieht sich daher auch

Braun-Herzog persönlich in der

Verantwortung für das Wohlergehen

der jungen Berufsanfänger.

Für eine kontinuierliche

Betreuung auf Augenhöhe wurde

zudem ein spezielles Mentorensystem

eingeführt: Pro Jahrgang

unterstützt ein so genannter

„Buddy“ die Auszubildenden

bei allen Fragestellungen

des täglichen Miteinanders.

Von zehn Stellen Anfang des

Jahres sind jetzt noch drei

vakant: Gesucht werden ein

Azubi als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung,

ein Azubi

Produktionsfachkraft Chemie

sowie ein Azubi zum Chemielaboranten.

Ein Jahr lang darf Hermes die

Auszeichnung „Deutschlands

beste Ausbildungsbetriebe“

führen. Eine erneute Teilnahme

an der Focus Money Studie in

2018 ist aber schon jetzt

geplant. „Natürlich wollen wir

auch im nächsten Jahr wieder

zu den Besten gehören“, so

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Foto: Krohn

Misch-Feinbrot, kommt bei den

Kunden in den gesamten Elbvororten

gut an. Im Augenblick

sind vor allem die Erdbeerschnitten

beliebt – neben einer

großen Auswahl an Kuchen

und Torten. Auch der individuelle

Tortenservice kann sich

sehen lassen. Für Hochzeitsoder

Geburtstagsfeiern und

andere Gelegenheiten gestalten

die Bäcker und Konditoren in

Sülldorf wahre handwerkliche

Kunstwerke – zu einem vergleichsweise

günstigen Preis!

HANSEN – Ihre Bäckerei gehört

zu den „Besten Bäckereien

Deutschlands“, die die Redaktion

des FEINSCHMECKERs

regelmäßig auszeichnet und

wird jedes Jahr mit Gold- und

Silbermedaillen beim Brot- und

Stollentest überschüttet. Hansen

– Ihre Bäckerei gehört auch

Hamburgweit zu den beliebtesten

Bäckereien mit 6 Filialen!

Hansen – Ihre Bäckerei

Sülldorfer Landstraße 143

Tel.: 87 46 17

www.hansen-baeckerei.de

Braun-Herzog. „Das Ergebnis

der Studie beziehen wir dabei

aktiv in unseren kontinuierlichen

Verbesserungsprozess mit

ein.“ Konkret heißt das, Azubis

sollen zukünftig noch mehr in

Projektarbeiten mit eingebunden

werden und dadurch frühzeitig

Verantwortung für eigenverantwortliches

Arbeiten

übernehmen. Auch die fachübergreifende

Zusammenarbeit

zwischen Auszubildenden aus

dem technischen und dem

gewerblichen Bereich soll verstärkt

im Fokus stehen.

Oberstes Ziel dabei ist es, auch

weiterhin gute und motivierte

Mitarbeiter durch attraktive

Rahmenbedingungen langfristig

an das Unternehmen zu

binden.

Hermes Schleifmittel GmbH

Luruper Hauptstr. 106

Tel.: 83 30-0

www.hermes-schleifmittel.com


Macht glücklich: Kinder, Knete – kein Stress

Studie der Techniker Krankenkasse: Deutsche sind glücklich! | PR

ELBVORORTE

Kinder machen glücklich – zu viel Stress eher unglücklich, ist das Ergebnis einer TK-Studie

Wie glücklich ist Deutschland?

Nach Angaben des

Glücksatlas der Deutschen

Post steht die Republik auf

Platz 9 im europäischen

Glücksranking. Auch in der

Stressstudie der Techniker

Krankenkasse (TK) haben 93

Prozent der Erwachsenen angegeben,

glücklich zu sein. Jeder

Siebte bezeichnet sich sogar als

sehr glücklich.

Woran liegt's? Die TK-Auswertung

zeigt, dass der Glückslevel

steigt, je mehr Menschen im

Haushalt leben. Leben drei

Personen oder mehr zusammen,

bezeichnen sich 96 Prozent der

Menschen als glücklich, in den

Singlehaushalten sind es „nur“

88 Prozent.

Geld allein macht nicht glücklich,

aber mit Geld lebt es sich

laut den TK-Daten angenehmer.

Liegt das Haushaltseinkommen

bei 4.000 Euro oder höher,

bezeichnet sich etwa jeder

Vierte als sehr glücklich. In den

Einkommensgruppen unter

3.000 Euro ist der Anteil gerade

einmal halb so groß.

Stress wirkt sich dagegen negativ

auf das Glücksgefühl der

Menschen in Deutschland aus.

15 Prozent der Menschen mit

hohem Stresslevel bezeichnen

sich als unglücklich, bei den

Entspannten gibt es nur drei

Prozent Unglückliche.

Viele Menschen bezeichnen

Gesundheit als höchstes Gut.

g e s u n d & f i t DorfStadt-Zeitung DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017 • 9

Und auch die Stressstudie 2016

zeigt, dass der Gesundheitszustand

im Zusammenhang mit

dem Glücksfaktor steht: Fast

jeder Vierte (23 Prozent) der

nach eigener Angabe bei

schlechterer Gesundheit ist, ist

unglücklich. Bei den Gesunden

sind es nur zwei Prozent.

Erfreulich ist allerdings laut

Techniker Krankenkasse, dass

so viele Patienten mit einer

chronischen Erkrankung ein

glückliches Leben führen. Nur

neun Prozent der Chroniker

geben an unglücklich zu sein.

www.tk.de

Foto: PR

Schon gewählt?

Aufruf zur Sozialwahl am 31. Mai 2017

Am 31. Mai ist Stichtag für die

Sozialwahl 2017. Jeder in

Deutschland gesetzlich Kranken-

oder Rentenversicherte

hat in den letzten Wochen eine

Auffordeurng erhalten, an der

Wahl teil zu nehmen.

Mit der Stimmabgabe stärken

Versicherte ihren ehrenamtlichen

Vertretern für ihre demokratische

Arbeit den Rücken.

Die Wahlberechtigten der Deutschen

Rentenversicherung

Bund, der Deutschen Rentenversicherung

Saarland und der

Ersatzkassen machen damit

von ihrem Mitbestimmungsrecht

Gebrauch. Bei der Sozialwahl

geht es um ihre Rente,

ihre Gesundheitsversorgung

und damit auch um ihre Zukunft

und die ihrer Kinder. Die

Wähler bestimmen, wer sich in

der Selbstverwaltung für ihre

Interessen einsetzen wird. Der

Gesetzgeber hat die Sozialwahl

als festen Bestandteil der Demokratie

in Deutschland verankert.

Sie ist seit 1953 bewährtes

Modell des Interessenausgleichs

und die drittgrößte Wahl in der

Bundesrepublik nach der Bundestagswahl

und der Wahl zum

Europäischen Parlament.

www.sozialwahl.de

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Mobil auf drei Rädern

Der

Fitness-Tipp:

Training im Team

Teilen macht Freude – das gilt

insbesondere für schweißtreibenden

Sport. Manchmal

ist es gar nicht so einfach aus

dem Sofa zu kommen oder

sich nach einem anstrengenden

Arbeitstag aufzuraffen,

um sich zu bewegen. Was

hilft, sind Freunde oder der

eigene Partner, um sich

gegenseitig zu motivieren.

Wer einen Trainingspartner

und feste Termine vereinbart Jan Schwenkenberg Foto: PR

hat, lässt faule Ausreden meist

schnell hinter sich, denn wer möchte seine Freundin oder

seinen Kumpel schon gerne allein lassen? Wäre schon peinlich,

das Treffen wegen Lustlosigkeit abzusagen...

Nicht nur die Motivation, überhaupt zum Training zu erscheinen,

wird gefördert, sondern auch die Trainingsleistung an

sich, denn mal ehrlich: Wir schielen doch gerne mal zu anderen,

um zu schauen, wer schneller läuft, höhere Gewichte

auflegt oder länger durchhält... so entsteht ein gesunder

Wettbewerb, der auch einer gefestigten Freundschaft nicht

im Weg steht, wenn beide Trainingspartner ungefähr gleich

stark sind. Außerdem ist der Spaßfaktor beim Sport wesentlich

höher, wenn man sich zwischendurch neue Tricks zeigen

oder in der Pause auch mal ein Schwätzchen halten kann.

Auch, wenn sich erstmal kein Freund zum Trainieren findet,

man kann neue Freundschaften beim Sport schließen.

Sprechen Sie die anderen Teilnehmer doch mal an. Beim

Training kann man leicht ins Gespräch kommen – andere

schwitzen schließlich genauso wie Sie selbst...

Eine gute Idee ist auch, mit dem eigenen Partner Sport zu

treiben. Studien haben gezeigt, dass Paare, die regelmäßig

zusammen Sport treiben, zufriedener in ihrer Beziehung sind.

Gemeinsames Training stärkt die Partnerschaft und erhöht

die sexuelle Anziehungskraft. Ein Morgenlauf, eine abendliche

Verabredung im Fitnessstudio oder ein Radausflug am

Wochenende machen also sexy.

Das Studio für gesunde Fitness des VAF bietet darüber hinaus

regelmäßige Gruppentrainings an, die die Motivation der

Mitglieder ebenfalls erhöhen. Auch ein wöchentlicher

Walking-Treff mit professioneller Anleitung im nahegelegenen

Volkspark lockt. Wann packt es Sie?

Mehr Tipps gibt’s im VAF-Studio in Bahrenfeld:

Bertrand-Russel-Straße 4

Tel.: 89 06 01-0

www.vafev.de

Asklepios auf Platz 1

Klinik-Gruppe genießt höchstes Ansehen | PR

Das Magazin „Focus Money“

hat die Asklepios Kliniken in

seiner aktuellen Ausgabe (18/

2017) mit dem Deutschlandtest-Siegel

„Höchstes Ansehen

2017“ und dem Prädikat „beste

Reputation“ ausgezeichnet: Unter

allen untersuchten Krankenhausbetrieben

in Deutschland

genießt Asklepios bei den

Verbrauchern den besten Ruf.

Das Asklepios Westklinikum in Rissen

Das hat eine umfangreiche Untersuchung

der öffentlichen

Meinung im Internet im Auftrag

von „Focus Money“ unter

wissenschaftlicher Begleitung

der International School of

Management (ISM) gezeigt.

„Dass unsere Klinikgruppe so

eine hervorragende Reputation

hat, liegt in erster Linie am

Einsatz unserer Mitarbeiter, die

– nicht zuletzt in unserer Klinik

– jeden Tag alles tun, um unseren

Patienten die beste medizinische

Versorgung zukommen zu

lassen“, sagt Michael Schmitt,

Geschäftsführer des Asklepios

Westklinikums in Rissen.

Für den Deutschlandtest wurden

die Nennungen der 5.000

mitarbeiterstärksten Unternehmen

Deutschlands in zehntausenden

Online-Nachrichten

und mehr als einer Million

Social-Media-Quellen über ein

Jahr hinweg erfasst. Die Äußerungen

über jedes

Unternehmen wurden im

Hinblick auf die fünf Faktoren

analysiert, die vorrangig den

Ruf jedes Unternehmens prägen:

zum einen die Qualität seiner

Produkte und Dienstleistungen

und darüber hinaus

auch die Nachhaltigkeit seiner

Arbeit in Bezug auf soziale,

ökologische und ökonomische

Verantwortung, zum anderen

die Leistung des Managements,

die Qualität des Betriebes als

Arbeitgeber und der wirtschaftliche

Erfolg. Aus den Ergebnissen

wurden dann Branchen-

Rankings erstellt.

www.asklepios.com

Das Senioren-Dreirad aus der Fahrradbörse Elmshorn macht

Margarethe M. mobil

Foto: PR

Margarete M. ist über 80 Jahre

alt und hat nie einen Führerschein

gemacht. Seit vielen

Jahren pflegt sie ihren Mann

liebevoll zu Hause. Wenn die

Seniorin ihr Fahrrad nicht hätte,

dann wäre auch sie ans Haus

gefesselt. „Ich habe Arthrose

und kann ein Bein nicht mehr

heben. Laufen kann ich nicht

gut, aber wenn ich auf dem

Fahrrad sitze, dann geht das.“

„Dass vorne zwei Räder sind,

ist praktisch. Ich muss keine

Angst haben, an den Bordstein

zu fahren. Und wenn ich anhalte

und mit jemandem reden

will, kann ich einfach sitzen

bleiben“, so die Seniorin. So

kann Margarete M. nun wieder

die Wege bis zum Supermarkt,

zum Arzt, zur Sparkasse und

zum Friedhof bewältigen.

Zunächst fuhr die 80-jährige

noch auf ihrem alten Rad, bis

ein Sturz sie zum Pausieren

zwang. Danach wollte sie es

Zahnarztpraxis Sülldorf

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zwar wieder versuchen, aber

das Risiko, noch einmal zu

stürzen, war zu groß.

Das neue Rad – entwickelt und

gebaut von Draisin in Achern

und geliefert von der Fahrradbörse

Elmshorn – macht der

Rentnerin wieder Mut. Am

Anfang habe sie morgens um 6

Uhr geübt, die Straße runter

und wieder hoch zu fahren.

Schon nach drei Tagen habe sie

sich sicher gefühlt.

Jetzt kann Margarete M. selbst

Besorgungen machen, ohne

ihren Mann lange allein zu lassen.

„Das geht wirklich flott“,

sagt sie. Und manchmal habe

sie ihre Taschen vorne und hinten

so richtig schwer beladen...

Fahrradbörse

Langelohe 65

25337 Elmshorn

Tel.: (0 41 21) 7 64 63

www.die-fahrradboerse.de


10 • DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017

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Bewegung kann nicht

früh genug anfangen

Ein tolles Team, die zweite

E-Mannschaft der Groß

Flottbeker Spielvereinigung

von 1912. Seit einer Woche

ist die Mannschaft zusätzlich

mit tollen Trikots ausgestattet,

denn der Osdorfer

Sponsor Ambulante Pflege von

Appen engagiert sich seitdem

für die Fußball-Jugendmannschaft.

„Wer früh beginnt sich

zu bewegen, hat gute Chancen,

lange fit zu bleiben und nicht

pflegebedürftig zu werden“, sagt

OSDORF

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Geschäftsführer Volker Haas.

„Und außerdem freuen wir uns,

dass wir mit unserem Engagement

im Stadtteil dazu beitragen,

dass die Jugendlichen

nicht ständig mit ihren Smartphones

daddeln, sondern ihre

Freundschaft pflegen!“ Klar,

dass so ein neues Trikot Flügel

verleiht und für ein fulminantes

Spiel sorgt, das auch nach

einem 0:1-Rückstand noch den

Ausgleich ermöglicht.

Ambulante Pflege von Appen

steht seit 1993 für die Verbesserung

der Lebensqualität

von pflegebedürftigen Menschen.

Für die Kolleginnen und Kollegen

ist Ambulante Pflege von

Appen ein attraktiver Arbeitgeber.

Zahlreiche Benefits wie

Familienfreundlichkeit, Firmenwagen

zur Privatnutzung,

steuerbegünstigte Sachgutscheine,

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

oder auch

Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten

begünstigen

ein positives Arbeitsumfeld.

Schließlich sollen sich alle

Die zweite Flottbeker E-Jugend mit ihren neuen trikots

wohlfühlen: Die Kundinnen

und Kunden, die Kolleginnen

und last but not least auch die

Jungs der Flottbeker Spielervereinigung!

Um sich ein ausführliches Bild

über Ambulante Pflege von

Appen zu machen, sollten Sie

einen persönlichen und unverbindlichen

Gesprächstermin

vereinbaren:

Ambulante Pflege

von Appen GmbH

Rugenbarg 1

Telefon: 800 77 76

www.von-appen.com

Foto: PR

Blitzblank standen sie da,

die neuen Renault Modelle

aus dem Autohaus Elbgemeinden.

Diesmal nicht im

Autohaus am Osterbrooksweg,

sondern im Stadtzentrum

Schenefeld. Da, wo

Sie regelmäßig einkaufen gehen.

Damit kam das Team um

Geschäftsführer Sven Callesen

diesmal seinen Kunden und

anderen Interessierten entgegen.

Die Berater des Renault

Autohauses Elbgemeinden hatten

gut zu tun, denn die

Fahrzeuge wurden rege von

außen und innen begutachtet.

Der eine oder andere hätte wohl

gern den neuen Renault Talisman

oder den Clio RS Sport

EDC 200 gleich mit genommen

– oder zumindest eine Probefahrt

durch Schenefeld gemacht.

Eines der beliebtesten Renault-

Fahrzeuge ist derzeit der Scénic.

Mit der vierten Generation

des Scénic definiert Renault das

Konzept des Kompaktvans neu:

So wie der erste Scénic vor 20

Jahren in Europa eine eigene

Fahrzeugklasse begründete,

kommt auch die Neuauflage der

erfolgreichen Baureihe mit

einer Fülle von Innovationen

auf den Markt, welche die Rolle

des Scénic als Vorreiter in seinem

Segment fortschreiben.

Dazu gehört beispielsweise das

One-Touch-Folding, das die

Rücksitzbank komfortabel per

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W i r t s c h a f t

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Autoshow mit dem Autohaus Elbgemeinden

Kunden des Stadtzentrum Schenefeld erleben eine Woche Renault-Modelle live | Markus Krohn

Blick in die Markthalle des Stadtzentrums Schenefeld mit der

Auto-Show des Autohaus Elbgemeinden

Foto: Krohn

Fintertip im Kofferraumboden

verschwinden lässt. Serienmäßige

Extras wie Fußgängererkennung

sowie der erste Diesel-

Hybrid in der Renault Historie

zeigen, dass der Scénic auch

technisch in seiner Klasse vorweg

fährt.

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hat, bekommt jetzt eine weitere

Chance, sich die neuesten

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Autohaus Elbgemeinden

Osterbrooksweg 89

Schenefeld

Tel.: 83 93 98-0

www.autohauselbgemeinden.de

Es gibt ein paar Leser, die wissen

immer schon am Donnerstag,

was die Woche über in

ihrer Nachbarschaft geschah,

denn sie haben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Donnerstag/Freitag informiere

ich kurz und knapp

über aktuelle Themen aus dem

Hamburger Westen und den Elbvororten per E-Mail.

Außerdem gibt’s am Ende des Newsletters regelmäßig Tipps

für’s Wochenende – Veranstaltungshighlights in den Elbvororten

oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für großartige

Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern am

Freitag zählen zu dürfen. Melden Sie sich einfach auf der

Internetseite www.dorfstadt.de an (am unteren Bildschirmrand

im Kästchen). Ich freue mich auf Sie!

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Ihr Kontakt

zur Redaktion:

redaktion@dorfstadt.de

Tel.: 87 08 01 60

Info: media@dorfstadt.de

oder Tel.: 87 08 01 60

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T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

Mädchenchor Hamburg: »Trip to Asia«

Chormusik nach der Rückkehr

von einer Konzertreise

durch Südostasien mit Werken

von Gjeilo, Hopkins,

Poulenc u.a.

Der Mädchenchor Hamburg

ist zweiter Preisträger und

Finalist vom Deutschen Chorwettbewerb

und zählt zu den

führenden Mädchenchören

Deutschlands. Er wird Auszüge

aus seinem vielseitigen

Programm mit sowohl deutscher

als auch internationaler

Chorliteratur präsentieren.

Und damit auch alle Fans diesen

wunderbaren Chor sehen und hören können, tritt er an zwei Tagen hintereinander auf.

Foto: BRump

Pippi Langstrumpf’s Abenteuer

Sie hat ein Haus, ein kunterbuntes Haus,

ein Äffchen und ein Pferd...

Pippi-Lotta, Viktualia, Rollgardina,

Pfefferminz, Efraims´ Tochter, kurz nur

Pippi genannt, ist zurück aus den Ferien

im Taka-Tuka-Land und zusammen mit

ihren Freunden Annika, Thomas und

ihrem Affen Herrn Nilson tobt die Göre

über die Bühne der Batavia.

Termine: ab 4. Juni bis 1. Oktober 2017

sonntags um 16 Uhr. Open Air, bei Regen

finden die Vorstellungen im Schiff statt.

Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm

Karten unbedingt vorbestellen.

Eintritt: Kinder 9,–€/ Erwachsene 12,-€

Foto: PR

www.batavia-wedel.de

Termine: Freitag, 16. Juni um 19.30 Uhr und Samstag, 17. Juni um 15 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona, Max-Brauer-Allee 199

Eintritt: VVK 5 € (zzgl. Geb.), AK 6 €

www.kulturkirche.de

Elbspaziergänge Sommer 2017

Die Weg entlang des Hohen Elbufers

von den Landungsbrücken in Hamburg

und der Landesgrenze bei Schulau-

Wedel führen durch eine einmalige

Stadtkultur-Landschaft am Wasser, entlang

dem Elbufer und als Elb-Höhenweg

durch eine Perlenkette privater und

öffentlicher Gärten, Landschaftsparks,

Waldflächen und Ensembles von Villen

und ehemaligen Dörfern wie Övelgönne,

Klein Flottbek, Nienstedten und durch

das Blankeneser Treppenviertel.

„Verein der Freunde des Jenischparks“ bieten durch ihre Mitglieder auch in diesem Jahr wieder

im Frühling und über die Sommermonate geführte Spaziergänge am Hohen Elbufer. Sie werden

dabei von der „Patriotischen Gesellschaft von 1765“ und vom Altonaer Museum unterstützt.

Foto: Pfeiffer

Termin: Freitag, 19. Mai 2017, 15 Uhr

Treffpunkt: Ottensen, Rainville-Terrasse, Schautafel: „Grüne Metropole am Wasser”

Termin: Freitag, 26. Mai 2017, 15 Uhr

Treffpunkt: Mühlenberger Weg 33, im Baurs Park vor dem Katharinenhof (Gartenseite)

Termin: Samstag, 03. Juni 2017, 15 Uhr

Treffpunkt: Landhaus Voght, gegenüber den Instenhäusern, Klein Flottbek, Baron-Voght-

Straße, Fußgängerübergang

Termin: Samstag, 10. Juni 2017, 15 Uhr

Treffpunkt: Im Park vor dem Goßlerhaus

Teilnahmegebühr pro Person/Spaziergang: 5,– € · Dauer: ca. 1,5 Stunden

Anmeldung: Jenisch Haus, Tel. (040) 82 87 90

www.jenisch-haus.de

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Große Freiheit Nr. 7«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 24.5.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Große Freiheit Nr. 7

Es ist DAS St. Pauli-Märchen

schlechthin. Der Film von 1944,

der die Romantik St. Paulis ausgerechnet

in dem Moment festzuhalten

versucht, als es durch

alliierte Bomber fast vollständig

zerstört wurde, beflügelt immer

noch die Menschen, die Abend für

Abend über die Meile schlendern.

Schon das Zustandekommen des

Film war legendär: Ursprünglich

als Würdigung der deutschen

Handelsmarine gedacht, wurde

3x2 Karten

am 30. Mai,

19.30 Uhr

Foto: Marco Moog

die Hauptfigur des Films, Han -

nes Kröger, zu einem alternden

Ex-Matrosen, der als Stim -

mungs sänger auf St. Pauli arbeitet.

Käutners Akteure trinken,

rauchen, prügeln sich und

haben außereheliche Liebesver -

hältnisse. Der ursprüngliche

Film titel „Große Freiheit“ musste

auf Druck von Goebbels in

„Große Freiheit Nr. 7“ umbenannt

werden, die Freiheit

brauchte eine Hausnummer,

denn zu sehr fürchtete man, dass

die Zuschauer sonst auf subversive

Gedanken kommen würden.

Am St. Pauli Theater soll die

Geschichte wieder etwas näher

an die Entstehungszeit des Films

herangerückt werden. Volker

Lechtenbrink spielt und singt

den Hannes Kröger, der sich in

das Mädchen Gisa verliebt, für

sie eine bürgerliche Existenz

anstrebt und mit ihr in den

Hafen der Ehe schippern will.

Wie es ausgeht, wissen wir alle,

unsterblich sind die Lieder

„Beim ersten Mal, da tut’s noch

weh“ oder „La Paloma – einmal

muss es vorbei sein“.

St. Pauli Theater

Termine: 27. Mai,19.30 Uhr / 28.

Mai, 18 Uhr / 29. Mai, 19.30 Uhr/

30., 31. Mai, 7.–11. Juni, 13.–18.

Juni, 20.–23. Juni, 25. Juni,

27.–30. Juni, 1., 2., 4. bis 6. Juli,

9. Juli, sowie 11.–15. Juli 2017

jeweils 19.30 Uhr, so. 18 Uhr

Preise: € 18,90 bis € 68,90

Vorverkauf: (040) 4711 0 666

www.st-pauli-theater.de

Jazz-Festival mit

»Les Enfants du Jazz«

Gespielt wird ein frischer swingender

Dixielandjazz, wie er in der Zeit des

Dixieland-Revival zum Ende der

Fünfzigerjahre bei uns durch „Chris Barbers

Jazzband“, „Papa Bues Viking Jazzband“,

die „Dutch-Swing-Col-lege-Band“ und

andere bekannt wurde. Die Themen reichen

von Ellingtons „Stevedore Stomp“ über den

„Tennessee Waltz“ und Hodges „Sweeping

The Blues Away“ bis hin zu traditionellen

Ohrwürmern wie “Bugle Boy March” und

“Everybody Loves Saturday Night”.

Termin: 11. Juni 2017 ,15–18 Uhr

Ort: Hartwig Hesse Stiftung,

Klövensteenweg 25, Rissen

www.hartwig-hesse-haus.de

Foto: Michael Haggenmueller

ZEITLOOPE – Kabarettkonzert

Felix Oliver Schepp holt Sie dort ab, wo

Sie eigentlich nicht hinwollten!

Stopp! Kurz Zeit? Oder müssen Sie mal

eben schnell noch mehr und das am

besten perfekt?

Felix Oliver Schepp holt Sie dort ab, wo

Sie eigentlich nicht hinwollten!

Mit Klavier und Loopmaschine begleitet

er seine „scheppsons“, nimmt die Zeit,

von der wir denken, dass wir sie nicht

haben, unter die Loope und entführt in

einen skurril-poetischen Kosmos voll von

wortwitziger Doppeldeutigkeit. Ironisch und doch umwerfend charmant jubelt er ganz zwischenmenschliche

Alltagsgeschichten unter, untersucht die Liebe, liebt trotz allem das Leben und

das alles jetzt auch in Ihrer Nähe. Progressive Muskelentspannung für die Stirnfalten garantiert!

Termin: 10. Juni 2017 um 20.30 Uhr · Ort: Theaterschiff Batavia, Wedel

Eintritt: 17,– € www.batavia-wedel.de

Lese-Matinée zum Sonntagsschnack

Der Sonntagsschnack beim Bürgerverein Rissen (BVR) wird

am 21. Mai zum echten Kulturfrühstück: Mit einer Lese-

Matinée bei Kaffee und Brötchen warten Aurelia L. Porter,

Sönke Knickrehm und Ulli Engelbrecht auf. Ab ca. 11 Uhr tragen

die Autoren, die in unserer Region zu Hause sind, eigene

Texte aus ihrer aktuellen Produktion vor und freuen sich auf

das Rissener Publikum.

Zum fröhlichen Sonntagsfrühstück im Bürgerhaus finden

sich Alt- und Neu-Rissener ein, die ihre Nachbarn im Stadt -

teil und das regionale Kultur- und Nach bar schafts leben

gerne kennenlernen möchten. Der Sonntags schnack beim

Bürgerverein Rissen in der Alten Stein schule findet an jedem

dritten Sonntag im Monat von 10 bis 13 Uhr statt. Es gibt frischen

Kaffee und Tee, soviel jeder mag. Brötchen und alles,

was man zum Frühstück gern isst, bringt jeder selbst mit.

Termin: Sonntag, 21. Mai, 10–13 Uhr

Ort: Bürgerhaus Rissen, Wedeler Landstraße 2

www.bv-rissen.de

International School öffnet Türen

für Flohmarkt und Sommerfest

Am Samstag, den 20. Mai lädt die Inter -

national School of Hamburg (ISH) zwischen

11 und 15 Uhr zu ihrem jährlichen Flohmarkt

auf dem Schulgelände am Hemmingstedter

Weg ein. Alle interessierten Erwachsenen und

Kinder sind hierzu herzlich willkommen. Das

dazugehörige Sommerfest mit Bar becue und

zahlreichen Aktivitäten für Kinder sorgt für ein

kurzweiliges Rahmenprogramm.

Wer gern in „Schätzen“ aus aller Welt stöbert,

sollte sich den Flohmarkt der International

School of Hamburg nicht entgehen lassen.

Termin: 20. Mai 2017, 11–15 Uhr

Ort: International School of Hamburg

Hemmingstedter Weg 130, (S Klein Flottbek)

www.ishamburg.org

IMPRESSUM Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags.

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf Achim Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de);

Herausgeber/Chefredakteur/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen. Ein

Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Bitte beachten Sie die Beilagen der Firma Autohaus Thode.

Verlag: MK Medien PR- & Eventagentur, Bramweg 31, 22589 Hamburg. Tel.: 87 08 016-0, Redaktion ·

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de Anzeigen E-Mail: media@dorfstadt.de; Druck: WE-Druck, Oldenburg;

Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs © MK Medien PR- & Eventagentur.

Die nächste Ausgabe erscheint am 8. Juni 2017, Redaktionsschluss: 31. Mai 2017.

Foto: Ulli Engelbrecht


12 • DorfStadt-Zeitung 07/2017 • 18.05.2017

I m G e s p r ä c h

Trotz Umbruch in ihrer

Branche hat es Simone

Pilz, Inhaberin der Tradi -

tionsbuchhandlung Kötz &

Buchenau in Rissen, geschafft:

Sie führt die Buchhandlung

nun als Einzelunternehmerin in

die Zukunft. Die Buchhandlung

Kötz & Buchenau GmbH wurde

in den letzten drei Monaten im

Insolvenzeröffnungsverfahren

fortgeführt und von Insolvenz -

verwalter Dominik Montag mit

Wirkung zum 1. Mai an die

neue Inhaberin verkauft.

RISSEN

Das Lesen von Büchern belegt

2015 einen guten 14. Platz im

Ranking der häufigen Frei zeit -

beschäftigungen der Deut -

schen, das insgesamt 51 verschiedene

Aktivitäten erfasst.

19,7 Prozent der Bundesbürger

ab 14 Jahren lesen nach einer

Erhebung des Börsenverein des

Deutschen Buchhandels e.V.

von 2016 nach Feierabend

„häufig“ Bücher. Weitere 28,3

Prozent immerhin „gelegentlich“.

Weiter an der Spitze der

Hobbys steht das Fernsehen…

Der deutsche Buchmarkt ist der

zweitgrößte seiner Art weltweit.

Die Entwicklung ist aber rückläufig.

In den vergangenen fünf

Jahren verlor der Buchmarkt

gut 400 Millionen Euro an

Umsatz bzw. 4,3 Prozent seines

Umsatzvolumens. Schaut man

länger zurück, muss man aber

feststellen, dass die nominalen

Umsätze der Branche stabil

geblieben sind – insgesamt also

ein positives Zeichen vor dem

Hintergrund großer Umbrüche

im Medienbereich.

Der Umsatz der Branche insgesamt

betrug im Jahr 2015 9,188

Mrd. Euro. Das Kaufverhalten

von Büchern bei den Bun des -

bürgern ab 14 Jahren untersucht

eine weitere Analyse. 59

Prozent der Befragten haben

demnach 2015 Bücher gekauft,

ein Jahr zuvor waren es 60 Pro -

zent gewesen. 41 Prozent von

ihnen packten drei und mehr

Hoffnung für den Buchhandel

Neustart bei Kötz & Buchenau in Rissen | Markus Krohn

Bücher in den Einkaufskorb

(2014: 43 Prozent). 25 Prozent

kauften fünf und mehr Bücher

(2014: 26 Prozent). 11 Prozent

nahmen 10 und mehr Bücher

mit (2014: 12 Prozent). Nur der

Prozentsatz der Intensivkäufer

(20 und mehr Bücher) blieb

konstant bei fünf Prozent.

Frauen stellen mit einem Käu -

feranteil von 66 Prozent nach

wie vor die wichtigste Kun -

dengruppe im Buchhandel. Die

männlichen Buchkäufer kommen

lediglich auf 52 Prozent.

Wenig Bewegung gibt es bei

den Altersgruppen: Wie im

Vorjahr gaben 59 Prozent der

Jugendlichen zwischen 14 und

19 Jahren an, im vergangenen

Jahr Bücher gekauft zuhaben.

Unter dem Durchschnitt liegt

mit 52 Prozent Käuferanteil die

Altersgruppe ab 70 Jahren, de -

ren Anteil sich aber in den

Jahren 2012 bis 2014 stetig

erhöht hat.

Der stationäre Buchhandel hat

2015 einen Umsatz von knapp

4,45 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Er bleibt damit der mit

Abstand wichtigste Vertriebs -

weg, hat im Vergleich zum

Vorjahr aber 3,4 Prozent seiner

Umsätze eingebüßt. Die E-

Com merce-Umsätze gingen da -

gegen im gleichen Jahr um 6,0

Prozent nach oben, der Online-

Buchhandel sicherte sich damit

einen Anteil von 17,4 Prozent

vom Branchenumsatz. Ein

Großteil der 1,6 Milliarden Euro

wird dem Marktführer Amazon

zugute kommen, aber nicht der

gesamte Betrag, denn in diesen

Zahlen sind auch die Online-

Umsätze der stationären Händ -

ler enthalten, die ebenfalls eine

steigende Nachfrage im Netz

verbuchen.

Hier haben sich auch die

Buchhändler in Hamburg und

speziell in den Elbvororten

angepasst. Mit Unterstützung

der Großhändler betreiben fast

alle Buchhändler mittlerweile

ihr eigenes Onlineportal, über

das Kunden Bücher und Ge -

Empfehlungen der Buchhändlerin

Eine, die aus beruflichen Gründen Bücher

liest, muss wissen, welche Bücher sich

lohnen. Daher kommen hier zwei spontane

Empfehlungen von Kötz & Buchenau-

Inhaberin Simone Pilz für DorfStadt-Leser:

Zwei Frauen, die die Welt verändern

von Sue Monk Kidd

Die elfjährige Sarah,

wohlbehütete

Tochter reicher

Gutsbesitzer, erhält

in Charleston ein

ungewöhnliches

Geburtstags -

geschenk – die

zehnjährige Hetty

»Handful«, die ihr

als Dienstmädchen zur Seite stehen soll.

Dass Sarah dem schwarzen Mädchen allerdings

das Lesen beibringt, hatten ihre Eltern

nicht erwartet. Und dass sowohl Sarah als

auch Hetty sich befreien wollen aus den

Zwängen ihrer Zeit, natürlich auch nicht.

Doch Sarah ahnt: Auf sie wartet eine besondere

Aufgabe im Leben. Obwohl sie eine

Frau ist. Handful ihrerseits sehnt sich nach

einem Stück Freiheit. Denn sie weiß aus den

märchenhaften Geschichten ihrer Mutter:

Einst haben alle Menschen Flügel gehabt…

496 Seiten

ISBN: 978-3-442-75485-4, für 19,99 bzw.

9,99 Euro (Taschenbuch)

Unsere Seelen bei Nacht

von Kent Haruf

Holt, eine Klein -

stadt in Colorado.

Eines Tages klingelt

Addie, eine Witwe

von 70 Jahren, bei

ihrem Nachbarn

Louis, der seit dem

Tod seiner Frau

ebenfalls allein lebt.

Sie macht ihm

einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht

ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis

lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht

für Nacht nebeneinander und erzählen sich

ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in

dem Städtchen Argwohn und Missgunst.

Aus dem Amerikanischen von pociao

208 Seiten (Printausgabe)

ISBN 978-3-257-60785-7 für 16,99 Euro

Wenn es um gute Bücher

geht, lässt sich Simone Pilz

nichts vormachen. Jetzt

wagte sie den Neustart als

Buchhändlerin in Rissen.

Foto: Krohn

schenkideen bestellen können.

Die Zustellung erfolgt entweder

nach Hause oder direkt in den

Buchladen, in dem sich der

Kunde das Buch abholen kann.

Auch wenn sich in Zeiten von

Online-Shops und Same-Day-

Delivery viele Verbraucher viele

Stunden virtuell im Netz bewegen,

steuern manche Kunden

auch noch ganz gezielt ihren

stationären Händler an.

„Stationären Handel wird es

immer geben“, ist auch die

Ein schätzung von Einzel han -

delsexperte Michael Kuhlmann

von der Handelskammer Ham -

burg. Das gilt seiner Meinung

nach auch für den Buchhandel.

Motive für den Einkauf im

Ladengeschäft seien vor allem

die direkte Mitnahme des Pro -

dukts aber auch die Ver -

meidung eines Fehlkaufes, persönliche

Kommunikation und

Information sowie das Soziale

Umfeld. Beim Internetkauf

überzeuge hingegen vor allem

der Preis. Merkwürdig, dass

dann vor allem der Buchhandel

unter dem Onlineverkauf leidet,

denn hier gilt – jedenfalls in

Deutschland – die Buchpreis -

bindung.

Ein Glück für Simone Pilz und

ihre Kollegen, von denen es in

Hamburg immerhin noch gut

300 gibt und in den Elb vor -

orten zwischen Rissen und

Othmarschen acht. Denn gäbe

es eine Rabattschlacht auf dem

Buchmarkt, hätten die kleinen

Händler schnell verloren.

Schon jetzt drücken teils horrende

Mieten die Gewinn -

margen der Händler. Pilz, die

eine verschuldete Kapital ge -

sellschaft von ihren vormaligen

Inhaberinnen übernahm, wollte

sich für die Zukunft absichern

und suchte sich daher Beratung

bei Fachleuten, die ihr zu dem

Weg durch die Insolvenz rieten

– offenbar mit Erfolg. Viele

Stammkunden halten ihr die

Treue und vertrauen auf ihre

Empfehlung.

„Es freut uns sehr, dass wir so

eine schnelle und gute Lösung

gefunden haben“, sagt Insol -

venzverwalter Dominik Montag

von der bundesweit tätigen

Kanzlei KÜBLER. „Damit bleibt

dem Stadtteil Rissen und den

vielen Stammkunden die vertraute

Traditionsbuchhandlung

erhalten“. Der Geschäftsbetrieb

geht weiter wie bisher und

behält auch den Namen

„Buchhandlung Kötz und

Buchenau“.

Um im Wettbewerb mit den

großen Filialbuchhandlungen

und dem Online-Handel bestehen

zu können, wurden im

Zuge der Sanierung vor allem

das Warensortiment optimiert,

die Fixkosten gesenkt und

durch einen Wechsel des

Rechtsträgers ein Neuanfang

ermöglicht. „So viel mehr

brauchte es gar nicht, damit

das Unternehmen weiterhin gut

am Markt bestehen kann“,

erklärt Rechtsanwalt Montag.

„Der Standortwechsel im Jahr

2016 hatte zunächst einen

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Circus Roncalli«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 31.5.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Foto: Roncalli

Bereits 450.000 begeisterte Zu -

schauer erlebten 2016 das Jubi -

laümsprogramm „40 Jahre Reise

zum Regenbogen“. Jetzt kommt

das umjubelte Spektakel nach

Hamburg. Das Gastspiel findet

vom 3. Juni bis 2. Juli auf der

Moorweide (Dammtor) statt.

Auch nach 40 Jahren schafft es

Direktor Bernhard Paul die

Kunst in seiner Manege immer

wieder neu zu erfinden. Extra

5x2 Karten

am 9. Juni

um 20 Uhr

40 Jahre Reise zum Regenbogen

für das große Jubilaüm hat

Bernhard Paul seine Karawanen

ausgesandt, um in der ganzen

Welt verborgene Talente ausfindig

zu machen. Das Publikum

darf sich auf ungewohnte, be -

waḧrte und neue Höchstlei -

stungen aus der Welt des Circus

freuen. Nostalgie und Moderne

verbinden sich zu einem Ge -

samtkunstwerk und feiern –

gemeinsam mit allen Zuschau -

Umsatzrückgang zur Folge, der

nicht so leicht aufgefangen

werden konnte. Nun sind wir

optimistisch, dass sich die

Buchhandlung an ihrem neuen

Platz dauerhaft etablieren

wird.“ Der Standort ist vor

allem für die jüngeren Kunden

durch die Nähe zum Schul -

campus Rissen von erheblichem

Vorteil.

Die seit Anfang der 80er-Jahre

bestehende Buchhandlung Kötz

& Buchenau ist über die Stadt -

teilgrenzen hinaus bekannt.

Seit einigen Jahren kämpfte der

Betrieb allerdings mit der

schwierigen Marktsituation im

für mittelständische Betriebe

margenschwachen Buchhandel.

Wer den neuen Standort in den

Glaspavillons in Rissen gefunden

hat, kann bei Kötz &

Buchenau nun wie gewohnt

nach Herzenslust stöbern,

Bücher durchblättern und anlesen,

sich beraten lassen und

eine Einschätzung von der

Literatur-Expertin einholen –

oder von andern Kunden, die

das Buch bereits gelesen haben.

Und wer es gerade wirklich

nicht ins „Dorf“ schafft, kann

sich die Lieblingsbücher auch

nach Hause bringen lassen.

Simone Pilz macht es gerne

möglich. „Ich habe lange hinund

herüberlegt, ob ich hier

weiter mache, aber mir macht

mein Job unglaublich viel Spaß,

dass ich unbedingt weiter

machen möchte!“ Für die

gelernte Erzieherin ist ihr

Bücherladen etwas, das ihr ans

Herz gewachsen ist. Dafür

nimmt sie auch mal Stresssi -

tuationen gerne in Kauf.

Einziger Wermutstropfen ist die

Trennung von ihrer Mitar bei -

terin, die sie gerne weiter

beschäftigt hätte.

Kötz & Buchenau

Wedeler Landstraße 53c

Tel.: 81 25 97

https://koetzundbuchenau.

shop-asp.de

ern – ein großes Fest der Sinne

und Emotionen.

80 historische Wagen, 120

Artisten, Musiker, Künstler und

Mitarbeiter - was mit einem

Traum begann, hat sich bis

heute zu einem der größten

Circus-Unternehmen entwickelt.

Verzaubert werden die Gäste in

einem der schönsten Circuszelte

der Welt, das rund 1.500 Per so -

nen Platz bietet, beleuchtet von

über 10.000 Gluḧbirnen und

Mes singlampen, welche die

ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches

Licht tauchen. Es riecht

nach Zuckerwatte und gebrannten

Mandeln. Live-Musik und

Künstler in phantasievollen Ko -

stümen begrüßen die Zuschauer

schon am Eingang und nehmen

sie mit auf die Reise zum Re -

genbogen.

Circus Roncalli

Vorführungen:

3. Juni bis 2. Juli

Ort: Moorweide

Vorverkauf: (040) 30 18 70 20

www.roncalli.de

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