Facetten Mai 2017

becker.christoph

Ausgabe 32 • Mai 2017

Sozialgruppe Kassel

Mai 2017 | Facetten 31 1


KOMFORT FÜR SIE:

elektrische Antriebe für Türen,

Garagentore und Einfahrten

SICHERHEIT FÜR SIE:

Rauchwarnmelder für Wohnung

und Industriebauten

KOMPETENZ FÜR SIE:

Ihr Fachbetrieb:

HOFLADEN

des Fachbereichs Gartenbau der Kasseler Werkstatt

Oberzwehrener Straße 105, Kassel

Öffnungszeiten: dienstags + freitags 9–14 Uhr

Miramstraße 74 (im Hagen-Park)

34123 Kassel

Fon (05 61) 57 02 70 Fax 57 99 525

www.schuetz-kassel.de

Ihr Dienstleistungsunternehmen

für die Beförderung von

Menschen mit Behinderungen

wünscht stets

eine gute, angenehme

und vor allem sichere Mitfahrt.


Gastbeitrag

Gastbeitrag – zum Thema Leistung

In den letzten drei Jahren habe ich viel Zeit

investiert, um neben der Erziehung meiner

Tochter auch meinen Fahrradladen in der

Kasseler Unterneustadt aufzubauen. Oft bekomme

ich dafür von Bekannten und Kunden

Lob. Eine Anerkennung für meine Leistung.

Auf der einen Seite eine Anstrengung

für die Familie, die mir wichtig ist, aber nicht

mit Geld vergütet wird. Auf der anderen Seite

die Arbeitsleistung in meiner Werkstatt. Hier

habe ich seit dem Beginn im Dezember 2014

lernen müssen, genau darauf zu achten,

welche Gegenleistung in Geld ich für meine

Arbeit nehmen muss. Wie alle Familien lebt

auch meine vom Geld, das man erwirtschaftet.

Und jetzt, da sich in meiner Reparaturwerkstatt

die meisten Anfangsschwierigkeiten aufgelöst

haben, komme ich zu dem Vergnügen,

einen Teil meiner begrenzten Zeit mit einer

Gruppe Senioren zu verbringen. Seit einigen

Monaten kommen vier, manchmal fünf ältere

Herren von der Tagespflege am Holzmarkt

zu mir in den Laden. Gunda Hoßbach, Leiterin

der Tagespflege am Holzmarkt, erzählte

mir von den Männern in ihrer Einrichtung.

Sie traut ihnen zu, dass sie etwas leisten können,

was zu einem vorzeigbaren Ergebnis

führt. Sie ist überzeugt, dass Erfolgserlebnisse,

das Gefühl, gebraucht zu werden, gefragt

zu sein, gehört zu werden, die Persönlichkeit

und das Selbstwertgefühl stärken – wie bei jedem

anderen Menschen auch.

Ich war gespannt – und es wurde ein voller

Erfolg. Alle sind voller Tatendrang und möchten

mit mir an einem Fahrradprojekt arbeiten.

Es geht darum, ältere Fahrräder aufzuarbeiten,

sie wieder verkehrssicher zu machen und

zu verkaufen. Jeder kann entsprechend der eigenen

Fitness unterschiedlich viel zum Aufbau

des Rades beitragen. Das handwerkliche Geschick

entscheidet mit, wer was beim Restaurieren

leistet. Am Ende steht eine Gesamtleistung.

Für mich ist es sehr schön zu beobachten,

dass alle etwas leisten möchten und ihnen

das Spaß macht. Und in der Tagespflege gibt

es einen neuen Gesprächsstoff:

Die Herren unterhalten

sich, wie sie den Mantel

auf die Felge gezogen haben

und dass das letzte Stück

das Schwierigste war. Die

Tagespflege finanziert die

Ersatzteile, ich steuere mein

Wissen bei. So leiste ich mir

eine gute Zeit mit den Holzmarktmännern.

Das bringt

mir wieder zusätzliche Energie,

die ich im Alltag gut gebrauchen

kann, um meine

Leistungen abzurufen.

Stefan Herren (Inhaber Fahrradladen

biketyson – Kassel-Unterneustadt)

Intro

Liebe Leserinnen und Leser!

Wer leistet mehr? Jemand, der ohne größere Anstrengung

ein bestimmtes Ziel in kurzer Zeit erreicht, aber

eigentlich zu noch höherer Leistung imstande wäre, oder

jemand, der mit größter Anstrengung das gleiche Ziel

erst nach viel längerer Zeit erreicht und am Ende seiner

Kräfte ist? Leben wir lieber in einer Leistungs gesellschaft

oder in einer Gesellschaft, die viel leistet?

Wenn ein Ergebnis erreicht wird durch Kraft mal Weg,

können wir ggf. das Ergebnis und die Mittel messen, die für

die Erreichung eines Ziels erforderlich sind. Wir können

aber nicht ermitteln, was nötig ist, um die Kraft zu entwickeln.

Aber genau das macht soziale Arbeit aus. In der

sozialen Arbeit müssen wir die Anstrengung höher würdigen

als das Ergebnis. Und das ist im Zweifel nicht einfach.

Jan Martin Schwarz, Gruppenleiter in der Kasseler

Werkstatt, zitiert in seiner Schlussarbeit zur geprüften

Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung Ernst Ferstl:

„Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der

Praxis größer als in der Theorie.“

Freuen Sie sich auf die Beispiele gelebter Anstrengung

in den Einrichtungen der Sozialgruppe Kassel.

Gerald Reißmann (Vorsitzender des Vorstands)

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Georg-Wündisch-Haus

Was ist Leistung

Zukünftige Schulkinder antworten

Leistung spielt in unserer Gesellschaft eine

große Rolle. Aber Leistung kann auf unterschiedliche

Weise definiert werden. Die Kinder

im Georg-Wündisch-Haus erbringen auf

verschiedene Weise Leistung. Wir betrachten

in unserem pädagogischen Konzept Leistung

und damit die Kinder ganzheitlich. Hier aber

sollen einmal nicht die PädagogInnen, sondern

die Kinder zu Wort kommen.

Spätestens wenn sie kurz vor dem Schuleintritt

stehen, ist der Leistungsbegriff auch bei

Kindern angekommen. Deshalb hat eine Erzieherin

in der Schulkindgruppe die Kinder

im Alter von fünf und sechs Jahren interviewt.

Folgende Antworten wurden auf die Frage

„Was haben wir heute geleistet?“ gegeben:

Julian (6 Jahre): Ich habe heute Morgen geholfen,

die Schulkindgruppe vorzubereiten.

Wir haben die Matten im Kreis auf die Erde

gelegt und die Schulkindmappen, die Unterlagen

und Stifte geholt. Ich spiele gerne UNO

mit Bogdan und baue Fantasiefahrz euge

oder baue etwas von einem Blatt nach, da

muss man sich konzentrieren.

Amalia (6 Jahre): Ich habe eine Prinzessin

gemalt und aus Bügelperlen ein Herz gelegt.

Für die Schulkindgruppe habe ich den Locher

geholt, weil Nicole den vergessen hat.

Amina (6 Jahre): Ich habe Dior beim Puzzeln

geholfen und mit Tuna Mensch-ärgere-

Dich-nicht gespielt.

Tuna (6 Jahre): Ich habe mit Sarah und

Amina Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt

und eine Pyramide aus Legosteinen gebaut.

Im Garten habe ich mich mit Mikail ganz

schnell im Karussell gedreht, da muss man

stark sein und wir haben „schneller Propeller“

gerufen.

Roser (6 Jahre): Ich habe in der Schulkindgruppe

die Arbeitsblätter verteilt. Da waren

Küken und Murmeln drauf. Die sollten wir

sortieren. Immer vier mit einem Buntstift

in einen Kreis. Wir haben im Garten Fußball

gespielt, und der Ball ist einmal auf das

Hausdach geflogen. Ich habe Herrn Schmidt

(Hausmeister) ein Bild gemalt, damit er

weiß, wo der Ball ist, und ihn wieder runter

holt.

Heddi (6 Jahre): Ich habe in der Bärengruppe

im Zusatzraum die Eisenbahn aufgebaut

und bin damit gefahren. Ich habe

Simeon beim Gummistiefelausziehen geholfen.

Ich glaube, der mag mich.

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Georg-Wündisch-Haus

Britney (5 Jahre): Ich habe Geschenkpapier

aus weißen Blättern gebastelt und darauf

Stempel gestempelt. Ich helfe den Kleinen

manchmal beim Anziehen.

Bogdan (5 Jahre): Ich habe gemalt und in

der Schulkindgruppe die Arbeitsblätter verteilt.

Und die Unterlagen, damit wir nicht

auf den Boden malen. Ich bin im Garten auf

dem Piratenschiff geklettert und mit dem

Fahrzeug den Weg hinuntergerast. Da muss

man aufpassen, dass man nicht hinfällt.

Antonio (6 Jahre): Ich habe im Flur Verstecken

gespielt, da muss man zählen. Ich war

bei der Logopädin und habe mit Julian das

große Cars-Puzzle gepuzzelt. Das war schwer.

Julian (6 Jahre): Ich habe im Flur gespielt

und bin dort schnell mit dem Fahrzeug um

die Kurven gefahren. Da muss man aufpassen,

dass man niemanden umfährt, aber das

kann ich schon.

Amelie (5 Jahre): Ich habe mit Maja in der

Bauecke eine Höhle gebaut und in der Schulkindgruppe

ein Arbeitsblatt gemalt.

Petar (6 Jahre): Ich habe im Flur mit Giovanni

gespielt, und wir sind mit den Fahrzeugen

ein Rennen gefahren. Wir können schon

ganz schnell fahren. Manchmal machen wir

auch einen Unfall.

Juli (5 Jahre): Ich war bei der Schuluntersuchung.

Ich war auch in der Kuschelecke und

habe mich verkleidet und mit Amelie Rapunzel

gespielt.

Maja (6 Jahre): Ich habe mit Amelie gefrühstückt

und versucht, eine Höhle mit Tischen

und Wolldecken zu bauen. Die ist aber immer

wieder eingestürzt.

Tom (6 Jahre): Ich habe gefrühstückt, gepuzzelt

und im Garten auf der Nestschaukel

Anschwung gegeben. Die kleinen Kinder

schaukeln noch nicht so hoch.

Bekir (6 Jahre): Ich habe mit Finn und Henry

UNO gespielt und war auf dem Bauteppich.

Da habe ich mit Duplosteinen ein riesiges

Haus gebaut.

Sahra (5 Jahre): Ich war mit Bekir beim

Vorlaufkurs in der Schule und habe meinen

Namen gebastelt. Ich bin im Bällebad mit

Heidi ganz tief getaucht und habe mich versteckt.

Ich habe da keine Angst und keiner

hat mich gesehen.

Was für tolle Leistungen! Oder: ein kleiner

Ausschnitt toller Leistungen auf dem Weg ...

Die Kinder befragte:

Nicole Schröder (Erzieherin)

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Georg-Wündisch-Haus

Osterhasenbande

eine Bastelanleitung

– einen Ast Ihrer Wahl

– Zeitungspapier für den Bauch

– Klebeband zum Befestigen

– bunte Wolle, um den Hasen schick zu machen

Zum Schluss bekommt er noch ein Hasengesicht.

Viel Spaß beim Basteln wünscht das

Team des Georg-Wündisch-Hauses

Nikita Schwarz bastelt konzentriert mit Melanie

Schipper (Erzieherin) an der Osterhasenbande.

Das Osterfest ist schon vorbei, aber der

nächste Osterhase kommt bestimmt und wir

hätten da schon mal eine Bastelidee (die wir in

diesem Jahr selbst ausprobiert haben). Sie benötigen

zum Basteln Ihrer Osterhasenbande:

Eltern-Café

Das Eltern-Café wird von den ElternvertreternInnen im Georg-Wündisch-Haus in

unregelmäßigen Abständen organisiert. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Eltern, Großeltern,

Kinder und Personal zum gemeinsamen Waffelessen und Miteinander-Plauschen.

Bis die Waffeln fertig waren, hatten beim letzten Mal alle viel Spaß mit österlichen

Ausmalbildern.

Josefines Mama Kathrin Zinn (rechts) und Oma Susanne Zinn nutzen die Gelegenheit, mit anderen

Eltern und Erzieherinnen in ein lockeres Gespräch zu kommen. Die Kinder haben Spaß

beim Ausmalen.

6 Facetten 31 | Mai 2017


Kasseler Werkstatt

Darth Vader und die dicken Freunde

Fasching in der Kasseler Werkstatt

li: Adrian

Schulz als

Darth Vader

re: Beate

Borchert und

Alexander

Ringelmann

Was haben Darth Vader, eine Banane und

ein Mönch gemeinsam? Ganz einfach – sie

alle feiern Fasching besonders gerne in der

Kasseler Werkstatt. In diesem Jahr waren

wieder viele der MitarbeiterInnen mit sehr

kreativen Kostümen vertreten. Da gab es lustige

Katzen und traurige Prinzessinnen. Viele

dicke Freunde und begeisterte Zuschauer im

Rollstuhl. Mitarbeiter Patrick Scharf hat als

DJ für Stimmung gesorgt. Das Wichtigste ist

immer, viel Zeit zum Tanzen und zum ausgelassenen

Feiern zu haben.

Abgerundet wurde das Programm durch

die Kasseler Karnevalsgesellschaft TSC Herkules

Kassel. Dabei wurden auch wieder närrische

Orden verliehen, wie an den Mitarbeiter

Marcel Neuenhagen.

Markus Grote

(Leitung Zentrales Bildungsreferat)

von links: Thorsten Urff, Mathias Bieniek, Santiago Pausewang

und Sacha Minkler.

Zwei Karnevals-Elfchen

von Alfred Turtl

Karneval

gute Stimmung

Alaaf und Helau

ob Werkstatt oder Daheim

Frohsinn

Aschermittwoch

alles vorbei

viele traurige Menschen

Freuen aufs nächste Jahr

Danke

Ralf Schimmeyer als Mönch

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Kasseler Werkstatt

Der Spiegel

Ein verlässlicher Wegweiser

Will ich wissen, wie ich aussehe, sollte ich

in einen Spiegel schauen. Nicht immer, aber

häufig erkenne ich bei diesem Blick einen

Korrekturbedarf. Helfe ich dann dem Korrekturbedarf

ab, indem ich etwas ändere,

dann erkenne ich mich nicht nur, sondern

ich fühle mich auch wohler. Ich nehme diese

im Übrigen uralte Metapher, um unser Handeln

und Empfinden in der sozialen Arbeit zu

beschreiben. Der Spiegel ändert dabei ganz

wesentlich seine Aufgabe.

Dieser Spiegel soll eben nicht nur zeigen,

wie ich aussehe, sondern er soll mir zeigen,

was für ein Mensch ich bin, mit meinem

Charakter, meinen Wesenszügen, meinem

In einer Abstimmung von Vorstand,

Werkstattleitung und Sozialdienstleitung

haben wir aufgrund der Berichterstattung

des Fernsehsenders RTL am 20. Februar

2017 „Team Wallraff – Reporter undercover“

entschieden, hier diese grundsätzliche

Erklärung abzugeben. Außerdem

haben wir uns anlässlich von zwei Personalversammlungen

mit dem gesamten

Personal den RTL-Beitrag in voller Länge

angesehen und uns umfassend mit den

Inhalten auseinandergesetzt. Die Achtung

und der Respekt der Würde jedes

Menschen ist unsere uneingeschränkte

Haltung und Aufgabe unseres sozialen

Handelns.

Menschenbild. Und wenn ich das klar im

Blick habe, weiß ich, ob ich für die soziale

Arbeit mit und für Menschen geeignet bin.

Ich überlege mir, ob wir nicht einen solchen

– natürlich symbolischen – Spiegel im Foyer

unserer Einrichtungen aufhängen. In weißer,

geschwungener Schrift steht dann oben

links: Wer bin ich? Wie sehen mich Andere?

In der Qualitätspolitik der Sozialgruppe

Kassel e.V., die in allen Einrichtungen auf

Aushängen zu lesen ist, bekennen wir uns zu

den Stärken und Kompetenzen von Menschen

mit Behinderungen. Wir respektieren die

Würde jeder Person und akzeptieren deren

Rechte auf Teilhabe und Selbstbestimmung.

Und wir wollen fair sein zu Geschäfts- und

Kooperationspartnern, dem sozialpolitischen

Umfeld und weiteren BegleiterInnen unserer

Arbeit.

So intensiv wir auch an der Formulierung

unserer Qualitätspolitik gearbeitet haben,

sie ist auf dem Plakat unter Glas nur der erste

oben genannte Spiegel. Ich wünsche mir

sehr, dass ich und jede einzelne in der Sozialgruppe

Kassel handelnde Person den zweiten

Spiegel passieren kann und nach einem

Blick in diesen zum Ergebnis kommt: Ja, ich

passe in die soziale Arbeit, vor allem, weil

ich im Spiegel nicht nur mich selbst sehe,

sondern auch die Menschen, die auf mich

zählen.

Gerald Reißmann

(Vorsitzender des Vorstands)

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Kasseler Werkstatt

Auf einen Kaffee ...

... mit Gerald Reißmann

Alles beginnt mit einer herzlichen Einladung.

Im Einladungsschreiben von Gerald

Reißmann heißt es: „Ich freue mich auf einen

lockeren Austausch, bei dem Sie Gelegenheit

haben, Dinge zur Sprache zu bringen, die

Ihnen besonders am Herzen liegen und bei

dem wir uns gleichzeitig etwas besser kennen

lernen können.“

Inzwischen haben diese Kaffeegespräche

schon Tradition. Mal finden sie statt in der

Geschäftsstelle im Haus am Holzmarkt, mal

in der Werkstatt und dann mit einer Besichtigung

des Arbeitsplatzes. Seit 2008 lädt Gerald

Reißmann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Kasseler Werkstatt (KSW) ein, davor von

1998 bis 2008 das gesamte Personal der Sozialgruppe

Kassel e.V. (SGK).

Am 31. Januar 2017 sitzen Robert Fenner

und Gerald Reißmann auf einen Kaffee zusammen.

Kaffee, Getränke, Plätzchen sind

vorbereitet. Gerald Reißmann schaltet sein

iPhone auf stumm. Er interessiert sich für das

Praktikum, das Robert Fenner im Empfang

und der Telefonzentrale in der Werner-Heisenberg-Straße

absolviert hat.

Robert Fenner erzählt: „Das Praktikum war

am Schwarzen Brett ausgeschrieben und ich

habe mich beworben und bekam eine Einladung.

Mitte Dezember wurde ich von Uta

Bertram eingearbeitet. Die Arbeit im Empfang

und der Telefonzentrale braucht Konzentration,

Flexibilität und Kompetenzen,

denn dieser Arbeitsplatz ist die Visitenkarte

der Werkstatt. Für das Bedienen des Fotokopierers

bekam ich den Kopiercode, außerdem

den Schlüssel für den Briefkasten.“ Weiter

erzählt Robert Fenner vom Stempeln, ‚Eingangsdatum‘

und ‚geprüft und sachlich richtig‘

für die Rechnungen, von Belegvorbereitung

und wie er sich eine Liste angelegt hat

von Personal, das nicht da ist, damit er am

Telefon die richtigen Auskünfte gibt bzw. Gespräche

weitervermitteln kann, und von Paketen

und wie sie ans Ziel kommen.

Gerald Reißmann hört zu und kann sich

nun die Arbeit noch viel besser vorstellen. „Ja,

jedes Kaffeegespräch mit den Mitarbeitern ist

anders, immer bereichernd und immer wertschätzend,

mal mehr dienstlich, mal mehr

privat. Ich freue mich sehr auf die nächsten

Gespräche. Nicht selten rufen mir Mitarbeiter

auf dem Flur zu: Hallo, Herr Reißmann,

wann kann ich wieder kommen?“

Robert Fenner (Mitarbeiter KSW 2)

Gerald Reißmann (Vorstandsvorsitzender)

Mai 2017 | Facetten 31 9


Kasseler Werkstatt

Und jetzt – wie weiter?

Neu: Internes Coaching in der Werkstatt

Die Kasseler Werkstatt (KSW) befindet sich

im Moment in einem Prozess der Veränderung.

Das betrifft alle Beschäftigten. Wir

wollen in Zukunft die Wünsche und Bedürfnisse

der MitarbeiterInnen noch mehr in

das Zentrum unseres Handelns stellen. Die

gesellschaft lichen Anforderungen, die mit

Personenzen trierung und Inklusion umrissen

werden können, sind Anspruch und Herausforderung.

Also müssen wir uns fragen, wie

wir diesem Anspruch gerecht werden können.

In allen Firmen und Einrichtungen gibt

es immer wieder mal Veränderungen. Menschen

gehen unterschiedlich damit um.

Manche haben Angst davor oder sind unsicher.

Andere wollen gerne etwas verändern

oder lassen sich überraschen, was das

Neue bringt. Einzelne und Teams brauchen

manchmal Unterstützung. Dabei kann Coaching

helfen. Doch was ist Coaching eigentlich

genau?

Coaching ist eine Wegbegleitung. Der

Mensch wird in seiner einzigartigen Individualität

erkannt und gefördert. Im Coaching

werden die Begabungen und Möglichkeiten

der Teilnehmenden deutlich gemacht. Wenn

jemand Lust oder das Bedürfnis hat, sich zu

entwickeln und etwas zu verändern, kann in

ihm ,das Beste’ geweckt werden und er wird

schnell zufriedener und erfolgreicher. Coaching

kann auch Teams dabei unterstützen,

neue Wege zu gehen.

In der KSW kommt das sogenannte interne

Coaching zum Einsatz, dieses wird von

jemandem aus der Organisation durchgeführt.

Im Falle der KSW bin ich das. Ich habe

über 14 Monate berufsbegleitend eine Weiterbildung

zum Personal Coach absolviert und

biete jetzt internes Coaching an.

Ich verstehe mich als Dienstleister, denn es

freut mich, wenn möglichst viele Beschäftigte

der KSW zufrieden mit ihrer Arbeit sind.

Es ist mir ein Herzensanliegen, sie auf ihrem

Weg zu begleiten.

Markus Grote

(Leitung Zentrales Bildungsreferat)

10 Facetten 31 | Mai 2017


Kasseler Werkstatt

Neue Wege

Schritte hin zur Inklusion

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem

Thema Inklusion kam eine neue Thematik

in die Kasseler Werkstatt (KSW). Neue Wege

müssen und wollen wir gemeinsam gehen.

Neue Wege bzw. Neue Arbeitsfelder, so ist der

Arbeitstitel des Themas, das uns an allen

Standorten beschäftigt. Das klingt so einfach,

doch zunächst entstanden täglich mehr

Fragen und Bilder als Antworten in unseren

Köpfen. Viele Gespräche in den neuen themenbezogenen

Teamsitzungen trugen dazu

bei, uns diese Thematik näher zu bringen, an

der wir aktuell weiterarbeiten.

Wohin geht nun die Reise, wie dürfen wir

sie uns versinnbildlichen, um sie letztlich

auch nachvollziehbar und unseren MitarbeiterInnen

verständlich machen zu können?

All das führte zu dieser plastischen Darstellung

unserer gemeinsamen Zukunft in

der KSW. Es trifft aus meiner Sicht den Kern

dieser Reise. Auf den Fotos sieht man sie verbildlicht:

die KSW, in der sich erste Personen

mit einem Ballon auf die Reise machen. Viele

Personen reihen sich ein und arbeiten Hand

in Hand. Ich wünsche viel Spaß bei der Betrachtung

dieses Bildes und hoffe, es regt

auch die Fantasie der LeserInnen an. Und ich

hoffe, dass es dienlich sein wird, für unsere

zukunftsbezogenen Gespräche und Diskussionen

bezüglich unserer gemeinsamen Zukunft

im Sinne der Inklusion.

Jolanta Reinstein

(Gruppenleiterin im Berufsbildungsbereich)

Mai 2017 | Facetten 31 11


Kasseler Werkstatt

Was nur sind Fischtreppen?

KSW baut Wege für Fische und Kanus

Konzentriert

bündelt und

steckt Kadri

Jusufovski

die Kunststoffstäbe.

Sportlich geht es zu auf den europäischen

Flüssen. Während allerlei Wassertiere angestrengt

ein Hindernis in den Fließgewässern

überwinden wollen, tragen KanutInnen ihre

Boote am Ufer entlang, um auf dem tieferen

Flussabschnitt weiterfahren zu können. Es

gibt eine erleichternde Lösung für beide: den

Fisch-Kanu-Pass.

Diese kleine Wasserstraße aus Borstenelementen

führt an Wehren und Wasserkraftanlagen

vorbei. Fische und Kleinlebewesen

können flussaufwärts wandern, weil die Strömung

durch die Borstenelemente abgebaut

wird. Genauso können aber auch KanufahrerInnen

die Wasserstraße nutzen, um von

einer Flussebene auf die andere zu rutschen,

ohne auszusteigen. Und gebaut werden diese

Passagen europaweit nur in der Kasseler

Werkstatt (KSW).

Vor 17 Jahren wurden die Vorgängermodelle

des heutigen Fisch-Kanu-Passes von der

Versuchsanstalt und Prüfstelle für Umwelttechnik

und Wasserbau der Universität Kassel

entwickelt und in Zusammenarbeit mit der

KSW modifiziert. Für den Aufbau sind mehrere

Schritte notwendig. Fertig angeliefert

werden die Kunststoffplatten und die einzelnen

Kunststoffstäbe. In einer eigens für diese

Produktion angefertigten Maschine werden

die Kunststoffstäbe gebündelt und an einer

Seite verschweißt. Die entstandenen Borsten

können dann in die Platten gesteckt und

dort befestigt werden. Platz sparend verpackt

kann die Fischtreppe verschickt werden.

Herrn Hartmann (Mitarbeiter in der Fischtreppen-Montage

in der KSW 2) gefällt besonders,

dass er den Arbeitsablauf selbst

bestimmen kann. Er kann nach Zeichnung

selbständig die Elemente bestücken. Toll war

auch, dass er in der Nähe schon Fischtreppen

im Einsatz sehen konnte, so in Grifte und in

Hannoversch Münden.

Die Produktion der Fischtreppen erfolgt

auftragsbezogen, je nach Anforderung. Auftraggebende

sind vor allem Gemeinden und

Besitzer von Wasserkraftanlagen, denn sie

sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Fischen

eine sichere Wandermöglichkeit zu bieten.

Über 60 Betriebe werden von der KSW mit

Fischtreppen beliefert, darunter viele große

wie der Niedersächsische Landesbetrieb für

Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

Erika Lehn

12 Facetten 31 | Mai 2017


Kasseler Werkstatt

An die eigenen Grenzen

Kletterhalle – ein super Erlebnis!

Alle waren vom Klettern total begeistert!

Sandra Di Lorenzo, Marina Ledderhose, Marcel

Schneider, Heiko Voigt und die anderen

MitarbeiterInnen der KSW, die in der Kletterhalle

dabei waren, trauten sich hoch hinauf.

Die eigene Leistungsgrenze erkennen, wie

hoch traue ich mich, was traue ich mir zu,

kann ich überhaupt klettern, habe ich Höhenangst?

Geübt wurde in der Bolderhalle. Diese ist

mit einem weichen Mattenboden ausgelegt,

und die Klettergriffe sind in einer Höhe bis

zwei Meter angebracht. Wenn die Kraft nachlässt,

fällt man auf den weichen Boden.

Anschließend ging es in die große Kletterhalle,

die eine Höhe von ca. 18 Metern hat.

Angegurtet und gesichert von Trainer David

Gräbner konnte jeder so hoch klettern, wie es

leistungsmäßig möglich war – geklettert sind

alle! Einige sind bis ganz oben gelangt und

wurden mit großem Applaus belohnt!

Das Abseilen war die nächste Mutprobe:

Sich in den Gurt setzen und mit beiden Füßen

leicht von der Wand abstoßen – ein tolles

Gefühl, wie Schweben! Aufgepasst, sonst

kommt man ins Schwanken und das kann

weh tun, wenn der Körper die Wand streift.

Zum Abschluss konnte, wer wollte und

noch Kraft hatte, wie Tarzan am Seil schwingen.

Alle waren sich einig: „Wir wollen wieder

in die Kletterhalle!“

Gisela Tondera (Sportübungsleiterin)

Marcel

Schneider

und Marina

Ledderhose

in der

Kletterwand

Mai 2017 | Facetten 31 13


Kasseler Werkstatt

Nachweise der Qualifikationen

Feier zur Zertifikatsübergabe

von links nach rechts: Detlef Hesse (Leiter der Agentur für Arbeit Kassel), Jasmin Vogel ( Mitarbeiterin

im AB 1), Detlev Ruchhöft (Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sozialgruppe Kassel e.V.), Gerald

Reißmann (Vorstandsvorsitzender der Sozialgruppe Kassel e.V.), Martin Nguyen (Mitarbeiter im

AB 1), Mike Alband-Nau (Einrichtungsleiter der KSW 1), Lukas Ziegler (Mitarbeiter im AB 1), Julian Lotz

(Mitarbeiter im AB 1), Marvin Holl (Mitarbeiter im AB 2), Jennifer Grinda (Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft),

Tanja Paske (Sozialer Dienst).

Am Freitag, dem 10. Februar haben sieben

MitarbeiterInnen der Kasseler Werkstatt ihre

Zertifikate bekommen. Damit werden den

AbsolventInnen des Berufsbildungsbereichs

(BBB) aus dem Jahr 2016 ihre beruflichen

Inhalte bescheinigt. Daneben bekamen auch

ca. 70 AbsolventInnen anderer Einrichtungen

in Nordhessen ihre Zertifikate.

Die Veranstaltung fand in einem großen

feierlichen Rahmen in der Stadthalle Baunatal

statt und war hochrangig besetzt. Neben

den Leitungspersonen verschiedener Werkstätten

war der Staatssekretär Dr. Wolfgang

Dippel aus Wiesbaden angereist. Außerdem

sprachen die erste Stadträtin Silke Engler

(Baunatal), Joachim Bertelmann (Vorstandsvorsitzender

der Baunataler Diakonie Kassel),

Jürgen Kümpel (Geschäftsführer Arbeitgebervereinigung

Hessenmetall Nordhessen),

Detlef Hesse (Leiter der Agentur für Arbeit in

Kassel) und Dr. Andreas Jürgens (Erster Beigeordneter

des Landeswohlfahrtsverbandes

Hessen).

Die stolzen Hauptpersonen aber waren die

MitarbeiterInnen. Sie können mit dem Zertifikat

nachweisen, was sie in den zwei Jahren

BBB gelernt haben. Das ist ein Schritt für die

Anerkennung ihrer Leistungen auf dem und

für den (ersten) Arbeitsmarkt. Diese in der

Form zum ersten Mal ausgestellten Zertifikate

sind als ein weiterer Schritt in Richtung

Inklusion anzusehen.

Markus Grote

(Leitung Zentrales Bildungsreferat)

14 Facetten 31 | Mai 2017


Kasseler Werkstatt

Klopf, klopf – „Wer ist da?“

Was Pascal Ploch an der Pforte macht

Es ist viel los in der Pforte von Werk 1 der

Kasseler Werkstatt (KSW) in der Mündener

Straße: Das Telefon klingelt, der Drucker rappelt,

Bürostuhlrollen kratzen über den Boden,

und immer wieder kommen Menschen,

die Informationen brauchen. Mittendrin

sitzt Pascal Ploch. Seit Januar 2016 gehört

er zu den vier MitarbeiterInnen, die die vielfältigen

Aufgaben am Empfang erledigen.

Er konnte sich unter sechs BewerberInnen

durchsetzen und die Zusatzqualifikation der

KSW für die Pfortenarbeit absolvieren.

Mittlerweile hat er sich gut eingelebt. Alle

zwei Wochen wechselt er zwischen der Tätigkeit

in der Pforte und in der Verpackungsgruppe

bei seinen GruppenleiterInnen Birgit

Voigt und Andreas Sattmann. „Die Arbeit in

der Pforte ist anspruchsvoll“, erzählt Pascal

Ploch. Es kommen sehr verschiedene Anfragen

durch die Glasscheibe geweht, die ganz

verschiedene Bearbeitungen brauchen. Mal

gilt es, Besucherausweise auszustellen oder die

Personalien aufzunehmen, mal den richtigen

Ansprechpartner zu finden oder eine Mail

an die Zuständigen rauszuschicken. Aber

auch der Schriftverkehr muss bearbeitet werden:

Kopien und Faxe erstellen, Rechnungen

falten und verpacken, Dokumente stempeln.

Da Pascal Ploch blind ist, wurde zusätzlich

zur QWERTZ-Tastatur eine Braillezeile

an einen der Computer angeschlossen. „Die

Braillezeile ist so eine Art Bildschirm, man

liest nur nicht mit den Augen, sondern mit

den Fingern“, erklärt der 30-Jährige. Mit dieser

Tastatur werden die Inhalte von Internetseiten

und Dokumenten in Punktschrift

dargestellt. Nur sechs Tasten braucht er, um

selbst Texte zu erzeugen, während die Notizbuchfunktion

der Braillezeile ihm das Arbeiten

stark erleichtert.

Am Anfang war es gar nicht so einfach:

„Es kam vor, dass ich an einem Ohr den Telefonhörer

hatte und am anderen den Kopfhörer

für die Sprachausgabe, weil ich noch

nicht wusste, wie man sich zum Beispiel die

Mail-Adresse aus Outlook auf der Braillezeile

anzeigen lassen konnte.“ Doch Pascal Ploch

hat sich reingearbeitet, und heute verlaufen

die Arbeitsschritte sehr routiniert.

Der sehr gewissenhafte und ehrgeizige

junge Mann arbeitet seit fünf Jahren in der

KSW. Er kommt aus Kassel und beschäftigt

sich, seit er 16 ist, mit Computern: „Mittlerweile

kenne ich mich gut aus und gebe sogar

Computer- und Smartphonekurse für

Blinde.“ Barrierefreiheit ist im digitalen Bereich

noch lange nicht selbstverständlich. Es

ist Pascal Ploch ein großes Anliegen, dass

Blinde die Handhabung von Informationstechnologie

möglichst leicht erlernen können.

In Zukunft möchte er sein Kursangebot

gerne mehr Menschen zugänglich machen

und baut dafür auch schon an einer eigenen

Homepage (www.computerundsmartphonehilfefuerblinde.de.tl).

Erika Lehn

Mai 2017 | Facetten 31 15


Kasseler Werkstatt

Arbeitseinsatz Sylt

Einmal hin und zurück

Bild 5: Unser Team auf Sylt: Die Mitarbeiter Dirk Bielefeld, Marco Kohse, Jayson Liebelt, André Marquardt,

Sabri Ölge, Sebastian Roszak, Dennis Rudolph, Michael Ruhnau, Rigo Schmitt, Matthias

Schotte und Tim Wiesner mit den Betreuern Karsten Bergmann, Marcel Priebe und Clemens Weinrich.

Die Motorsägen heulen auf, der Häcksler

brummt, Trittplatten werden aufgenommen

und neu verlegt! Die Sonne kämpft sich

durch den kühlen Novembernebel. Langsam

wird es heller, ein Schrei am Himmel (was

war das? Ah, eine Möwe), der angenehme frische

Duft von Kiefern und Meer liegt in der

Luft, um uns herum viel Sand. Wo sind wir?

Ja richtig, wir sind auf Sylt!

Einen wirklich außergewöhnlich schönen

Arbeitseinsatz erlebte das Pro GaLa-Team der

Kasseler Werkstatt (elf Mitarbeiter und drei

Betreuer) vom 21. bis 27. November im Jugendseeheim

des Landkreises Kassel auf Sylt.

In zwei Gruppen arbeiteten wir systematisch

die Wünsche von Heimleiter Manfred

Horn ab. Eine Gruppe hatte den Auftrag,

den Zugangsweg zum Strand und die Tribünen

vom Sportplatz zu überarbeiten. Hierzu

mussten die vorhandenen Platten, die sich

teilweise stark gesenkt hatten und somit eine

Sturzgefahr darstellten, aufgenommen, mit

Sand auf Höhe gebracht und akkurat neu

verlegt werden. Der Sand für die Bettung

musste recht mühsam vom Strand mit der

Schubkarre heraufgefahren werden.

Gruppe zwei hatte die Aufgabe, einen Gehölzstreifen

auszuschneiden, es wurden

Sträucher und Bäume selektiert und freigestellt,

damit sich die Gehölze optimal entwickeln

können. Jetzt kam der extra aus

Kassel mitgebrachte Häcksler zum Einsatz,

der eine Woche lang lief und das Schnittgut

der Gehölzfläche in Form von Mulch wieder

zurückführte. Form- und Totholzschnitt

wurden an einigen weit über 200-jährigen

Kiefern durchgeführt, die dadurch wieder in

neuer Gestalt dastanden.

In unserer Freizeit haben wir auch die Insel

Sylt etwas erkunden und schöne Eindrücke

Plattenverlegung

am Sportplatz

Der Bereich Pro GaLa (Garten- und Landschaftsbau)

übernimmt hauptsächlich für

externe Kunden (genauso Wohnungsgenossenschaften

wie Privathaushalte) Pflegearbeiten

und die Neuanlage von Gärten.

Auch die Pflegearbeiten in den Einrichtungen

der Sozialgruppe Kassel (SGK)

sind seine Aufgabe. Der Bereich Pro Clean

übernimmt Raumpflegearbeiten, sowohl

innerhalb der SGK als auch für externe

Kundschaft.

16 Facetten 31 | Mai 2017


Kasseler Werkstatt

mitnehmen können. Die abendlichen Besuche

der Kasseler Kogge, wo wir beim gemütlichen

Beisammensein von anderen Gästen für unsere

Arbeiten gelobt wurden und Getränke spendiert

bekamen, rundeten den Aufenthalt ab.

Heimleiter Manfred Horn war mit unserer

geleisteten Arbeit sehr zufrieden und schenkte

uns eine Schiffsrundfahrt. Wir haben eine

tolle Woche erlebt, in der sehr viel geleistet

wurde und der Spaß nicht zu kurz kam!

Marcel Priebe

(für das Team von Pro GaLa)

Mitarbeiter

beim

Häckseln

Helfen macht Spaß!

Erste-Hilfe-Kurs für MitarbeiterInnen

Dennis Tietz

und Jasmin

Vogel (links)

und Lukas

Ziegler und

Mela Mehari

(rechts)

beim Üben

der stabilen

Seitenlage.

Druckverband anlegen, die stabile Seitenlage

unterstützen – das kann man lernen.

Über das Zentrale Bildungsreferat der Kasseler

Werkstatt werden verschiedene Kursangebote

und Einzelaktionen für MitarbeiterInnen

organisiert. Sehr beliebt ist immer wieder der

Erste-Hilfe-Kurs. „Obwohl immerhin zehn

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen teilnehmen

können, habe ich pro Halbjahr mindestens

30 Interessentierte für dieses Angebot. Und

das nur allein für die Kasseler Werkstatt 1“,

sagt Markus Grote, der den Kurs organisiert.

Meist kommt Sascha Mardorf vom Arbeiter-Samariter-Bund

Kassel als Anleiter. Er

macht das schon einige Jahre und hat sich

mit seinem Angebot auf den Bedarf der MitarbeiterInnen

eingestellt. „Mir macht das

hier immer besonders viel Spaß“, so Mardorf.

„Nirgendwo erlebe ich so einen freundlichen

und hilfsbereiten Umgang miteinander wie

hier. Wenn jemand weint, weil etwas nicht so

gut geklappt hat, ist sofort jemand mit Trost

und einem Taschentuch zur Stelle.“

Eingeübt werden Hilfsmaßnahmen, die

auch bei anderen Kursen zum Standard gehören

und für die Arbeit in der Werkstatt

wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel

das Anlegen von Verbänden und die Herzdruckmassage.

Wo täglich so viele Menschen

zusammenarbeiten, reicht es nicht, nur Personal

zu ErsthelferInnen auszubilden. MitarbeiterInnen

können genauso wertvolle

Dienste leisten.

Kirsten Alers

Mai 2017 | Facetten 31 17


Tagespflege am Holzmarkt

Schrauben, Polieren, Einspeichen

Fahrradwerkstatt: Als Mann trotz Demenz aktiv sein

Im Rahmen der Gruppenaktivitäten zur

Erinnerungspflege in der Tagespflege am

Holzmarkt entstand die Idee des Fahrradprojekts.

Seit November 2016 treffen sich jeden

Dienstagvormittag vier Senioren aus der Tagespflege

am Holzmarkt im Fahrradladen

Bike Tyson mit dem Inhaber Stefan Herren

zur Fahrradwerkstatt. Begleitet werden die

Senioren hierbei von Andreas Hesse (Pflegedienstleiter)

und Josef Schmalz (ehrenamtlicher

Helfer).

Da in den letzten Jahren der Anteil der pflegebedürftigen

männlichen Tagesgäste stetig

zunimmt, werden in der Tagespflege zunehmend

besondere Aktivitäten für diese angeboten.

Hierzu gehören kleine Holzarbeiten und

auch Gruppenangebote rund um die Themen

Auto, Motorrad, Sport und Handwerk.

Das Fahrradprojekt ist das neueste Angebot

dieser Art und bei den Teilnehmern sehr beliebt.

„Ein Fahrrad hatte früher jeder der Herren.

Mancher fuhr damit täglich zur Arbeit

oder war in seiner Freizeit mit dem Rad unterwegs.

Ging etwas kaputt, reparierte man das

meiste selbst. Jetzt können die Herren zwar

nicht mehr selbst fahren, jedoch das Wissen

und das Interesse an den Rädern und deren

Instandsetzung ist da, und die Freude, daran

18 Facetten 31 | Mai 2017


Tagespflege am Holzmarkt

zu tüfteln, etwas Sinnvolles zu tun, treibt sie

an“, weiß Andreas Hesse.

Seit November hat dieses mittlerweile gewachsene

,Team’ unter Anleitung von Stefan

Herren schon drei alte Fahrräder wieder in

Gang gesetzt und diese in richtige Schmuckstücke

verwandelt, die technisch und optisch

super ,in Schuss’ sind.

Josef Schmalz, der als ehrenamtlicher Helfer

das Projekt begleitet, ist begeistert, welche

Fähigkeiten noch in den älteren Herren

stecken und wie oft manch einer sein Handicap

im Eifer des Tuns (scheinbar) vergisst:

„Da steht zum Beispiel einer unserer Herren

sicher an der Montageaufhängung und

schraubt und braucht keinen Rollator, an

dem er sich festhalten kann!“

Die vier Herren besuchen mehrmals wöchentlich

die Tagespflege. Die Gründe hierfür

sind unterschiedlich: ein zurückliegender

Schlaganfall mit verbliebenen körperlichen

Einschränkungen, eine beginnende Demenz

oder der Umstand, dass man seine sozialen

Kontakte verloren hat. Das gemeinsame

Schrauben, Polieren, Einspeichen und Montieren

hat sie näher zusammengebracht. Sie

helfen sich gegenseitig, pflegen ein freundschaftliches

Miteinander und schätzen es

durchaus, einmal nur unter Männern zu

sein. Sind sie doch zuhause oder auch in der

Tagespflege überwiegend von Frauen umgeben.

Gunda Hoßbach

(Leitung Tagespflege)

Mai 2017 | Facetten 31 19


Seniorenzentrum Unterneustadt

Ein Bett im Kornfeld

Ausflug zur Mohnblüte nach Germerode

„Mohnblüte in Germerode am Meißner“ –

beim Lesen der HNA fiel diese kleine Nachricht

ins Auge, die sofort an ein Lied von Udo

Jürgens erinnerte, der gesungen hatte: „Rot

blüht der Mohn“. Nach einigen Telefonaten

stand fest: Wir machen eine Planwagenfahrt

durch die Mohnfelder.

Am 27. Juni 2016 war es soweit. Acht BewohnerInnen

und ihre BegleiterInnen machten

sich auf den Weg und freuten sich auf

einen schönen Tag bei angenehmen Temperaturen

und strahlendem Sonnenschein. In

Germerode wartete schon der Planwagen, gezogen

von einem alten Traktor . Der Fahrer,

Mohnkuchen für ein großes Blech

6 Eier

2 Tassen Mehl

2 Tassen Zucker

600 Gramm Schmand, saure Sahne oder Naturjoghurt

2 Tassen Öl

2 Päckchen Backpulver

2 Päckchen Vanillezucker

2 Beutel gemahlener Mohn

Zutaten alle in eine Schüssel geben, kurz verrühren,

auf das Blech geben und bei 180 Grad ca. 30 Minuten

backen (Stäbchenprobe). Schmeckt auch sehr gut mit

Streuseln.

ein alteingesessener Bauer, hatte viel über

seine Heimat und den Mohn zu erzählen.

Wussten Sie, dass der kleine, rote Klatschmohn

als Unkraut angesehen wird? Oder

dass der Anbau von Mohn genehmigt werden

muss, weil roter Mohn unter das Betäubungsmittelgesetz

fällt? Hätten wir auch nicht gedacht,

alle staunten. Viel gab es zu sehen, die

blühenden Mohnfelder, den Meißner und seine

herrliche Landschaft – langsam entstand

eine geradezu ausgelassene Stimmung.

Und da – plötzlich stand da sogar ein Bett

im Kornfeld. Wieder fiel allen sofort der alte

Schlager ein, der dann auch angestimmt wurde.

In bester Laune erreichten wir das gemütliche

Gasthaus Meißnerhof. In fast allen dort

servierten Gerichten ist Mohn enthalten, es

gab sogar Mohnbratwurst und Mohneis. Und

Mohnkuchen fehlte natürlich auch nicht. „Das

war wirklich ein sehr schöner Ausflug“, sind

sich alle auf der Rückfahrt nach Kassel einig.

Und auch Einrichtungsleitung und Pflegepersonal

sind mehr als zufrieden. Jedes Jahr

werden übers Jahr verteilt Ausflüge in die nähere

Umgebung angeboten, um den BewohnerInnen

Abwechslung und Anregung zu

bieten. Und vielleicht geht es in diesem Jahr

wieder nach Germerode!

Ursula Jahn (Alltagsbegleiterin)

20 Facetten 31 | Mai 2017


Seniorenzentrum Unterneustadt

Fels in der Brandung sein

Leistung in der Altenpflege

Für einige, vielleicht sogar die meisten Berufsgruppen

ist es leicht, Leistung für sich

zu definieren. Leistung ist, eine bestimmte

Menge der Norm entsprechend am Tag herzustellen,

zu reparieren oder zu verkaufen,

eine vorher festgelegte Anzahl von Abschlüssen

zu tätigen, eine bestimmte Anzahl Fälle

zu bearbeiten usw. Kurz: ein festgelegtes,

durch Zahlen eindeutig definiertes Ziel zu

erreichen. Natürlich gibt es das in der Altenpflege

auch. Man hat am Tag eine bestimmte

Anzahl von Menschen zu waschen, mit

Nahrung, Flüssigkeit und Medikamenten zu

versorgen – um einige Beispiele zu nennen.

Bedeutet Leistung für diejenigen, die in der

Altenpflege arbeiten, aber vielleicht doch etwas

ganz Anderes?

Die meisten alten Menschen leiden unter

Demenz und/oder anderen gravierenden

Krankheiten, die es ihnen unmöglich machen,

selbstständig zu leben. Die sie ängstigen und

ihnen mit dem Fortschreiten der Erkrankung

Selbstwertgefühl und Würde nehmen oder

sie zwingen, sich auf eine Art und Weise zu

verhalten, die Umwelt in einer Form wahrzunehmen

und auf sie zu reagieren, die für

Außenstehende unverständlich, beängstigend,

abstoßend oder gar bedrohlich erscheint.

Einem jeden Altenheimbewohner, ob dement

oder nicht, ob mit extrem auffälligem

Verhalten, in stiller Zurückhaltung oder

vermeintlicher oder tatsächlicher Normalität,

geht es in den seltensten Fällen um eine

,Satt-und-sauber-Versorgung’. Gewünscht,

ersehnt sogar werden Empathie, Verständnis,

Zuwendung und Anerkennung. Es geht

darum, einen ,Fels in der Brandung’ zu haben,

an dem man sich in der immer größer

werdenden Unsicherheit und Angst halten,

orientieren, ja anklammern kann. Nur wenn

dieser vorhanden ist, ist das Leben erträglich,

stellt sich ein Gefühl der Sicherheit und Zufriedenheit

ein – beides unverzichtbar für das

persön liche Wohlbefinden. Und genau das ist

die Art von Leistung, die in der Altenpflege

erbracht werden sollte und auch wird.

Mai 2017 | Facetten 31 21


Seniorenzentrum Unterneustadt

Die Leistung besteht in der Schaffung von

Verhältnissen, die zu Zufriedenheit, Wohlbefinden

und Sicherheit führen sollten. Eine

Leistung, die objektiv nicht messbar ist. Subjektives

Empfinden beider Seiten ist die Messlatte,

die an diese Art von Leistung angelegt

wird. Eine konkrete Benennung und Beurteilung

der Leistung ist deshalb schwierig. Bei

einem Bewohner geht es leicht und schnell,

Wertschätzung und Sicherheit zu vermitteln,

bei einem anderen bedarf es täglich

langwieriger Bemühungen, Angst, Lethargie

oder Aggressionen zu mindern, ein positives

Empfinden hervorzulocken oder ihn in die

Gemeinschaft einzubinden. Wird das von

Außenstehenden als die große Leistung erkannt,

die sie tatsächlich ist?

Kommentare und Forderungen von Menschen,

die nicht selbst in Altenpflege involviert

sind, lassen das bezweifeln. Da wird als

Leistung vorrangig meist Folgendes erachtet:

Alle BewohnerInnen werden von möglichst

wenigen Pflegekräften in einem möglichst

knapp bemessenen Zeitraum grundpflegerisch

versorgt, es wird nicht lange zum Essenreichen

gebraucht, zusätzliche Aufgaben wie

Reinigungstätigkeiten werden in einem bestimmten

Rhythmus durchgeführt, alles und

jedes umfassend und zeitnah dokumentiert,

allen gesetzlichen Vorgaben entsprechend.

Dem Bewohner das Gefühl vermittelt zu

haben, zu Hause und anerkannt zu sein,

ihm ein seinen Bedürfnissen entsprechendes

Sicherheitsgerüst gebaut und Halt beim

Absturz in das Vergessen gegeben zu haben,

wird eher als selbstverständliches Beiwerk,

denn als herausfordernde, nerven- und

kräfte zehrende Hauptaufgabe betrachtet.

Und wenn es vielleicht sogar bedeutet, dass

die oben genannten Tätigkeiten zeitweise

vernachlässigt werden mussten, um den BewohnerInnen

Zufriedenheit, wenn nicht sogar

Glück – und sei es nur für einen Moment

– gegeben zu haben, wird dies dann eher mit

Vernachlässigung der Aufgaben, mit nicht

erbrachter Leistung bzw. schlechter Qualität

der Pflege in Verbindung gesetzt. Der Begriff

Leistung kann also zumindest für die Altenpflege

nicht allgemeingültig definiert werden.

Birgit Pöppler (Altenpflegerin)

22 Facetten 31 | Mai 2017


zum 50. Geburtstag

Frank Weidenauer, 18. 2. 1967

Christine Kazmaier, 5. 3. 1967

Beate Noll, 19. 3. 1967

Matthias Blaschnig, 31. 3. 1967

zum 60. Geburtstag

Gudrun Martin, 10. 4. 1957

zum 25-jährigem Werkstatt jubiläum

Thorsten Alsfeld, 6. 4. 1992

Dagmar Pape, 22. 4. 1992

Elisabeth Römer, 1. 5. 1992

Jörg Momberg, 2. 1. 1992

Regina Klein, 2. 1. 1992

zum 40-jährigem Werkstatt jubiläum

Manfred Grzeschulla, 23. 5. 1977

zum 50-jährigem Werkstatt jubiläum

Birgit Stemmler, 2. 1. 1967

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Atmosphäre

schaffen

Wir, die Mitarbeiter des Berufsbildungsbereichs Metall,

haben uns im Januar dieses Jahres für eine Umgestaltung

der Cafeteria im Gebäude der Metallverarbeitung

entschieden. Wir wollten eine angenehme Atmosphäre

schaffen, um den theoretischen Unterricht sowie die

Morgenrunde aufzuwerten. Durch das Streichen der

Wände, das Aufhängen von Bildern und das Dekorieren

durch Pflanzen ist dies gelungen. Wir haben voller

Tatendrang und Eifer an diesem Projekt mitgewirkt!

Mitarbeiter des AB 3 (Metall)

Die Eifrigen (von links): Michael van der Mark (Gruppenleiter

im BBB Metall) sowie die Mitarbeiter Dennis Schmidt, Elias

Erdem, Patrick Bernhardt und Ömer Bas.

Adressen

Einrichtungen der Sozialgruppe Kassel e. V.

n Kasseler Werkstatt 1

Mündener Straße 45, 34123 Kassel

Tel. (05 61) 9 52 34-0, Fax 9 52 34-34

email: info@kasseler-werkstatt.de

www.kasseler-werkstatt.de

n Kasseler Werkstatt 2

Werner-Heisenberg-Straße 18, 34123 Kassel

Tel. (05 61) 58 06-0, Fax 58 06-100

n Kasseler Werkstatt Gartenbau

Oberzwehrener Straße 105, 34132 Kassel

Tel. (05 61) 51 22 21, Fax 51 71 00

n Georg-Wündisch-Haus

Kinder tagesstätte mit Integrationsplätzen

Bei den vier Äckern 11, 34125 Kassel

Tel. (05 61) 87 77 84

n Seniorenzentrum Unterneustadt

Unterneustädter Kirchplatz 4, 34123 Kassel

Tel. (05 61) 7 09 93-16, Fax 7 09 93-28

www.seniorenzentrum-unterneustadt.de

n Tagespflege am Holzmarkt

Holzmarkt 1, 34125 Kassel

Tel. (05 61) 97 01 00-25/26, Fax 97 01 00-23

n Pro Dokument gGmbH

Mündener Str. 45, 34123 Kassel

Tel. (05 61) 22 07 99-00, Fax 52 99 07-41

email: info@pro-dokument.de

www.pro-dokument.de

Impressum Facetten

n Zeitung für MitarbeiterInnen, Personal,

Eltern, Vereinsmitglieder, FreundInnen und

in teressierte Öffentlichkeit von: Kasseler

Werk statt, Georg-Wündisch-Haus, Seniorenzentrum

Unterneustadt, Tagespflege am Holzmarkt

und ProDokument

n Nummer 32, Mai 2017, Auflage: 2000

Herausgeber: Sozialgruppe Kassel e. V.,

Holzmarkt 1, 34125 Kassel,

Tel. (05 61) 97 01 00-0, Fax 97 01 00-21

www.sozialgruppe-kassel.de

n Redaktion/Lektorat: Kirsten Alers/Wortwechsel,

Gestaltung/Gesamtherstellung:

Ulrich Ahrend/Satzmanufaktur

Raiffeisenstraße 15, 34260 Kaufungen,

Tel. (0 56 05) 92 62 71, Fax 92 62 73,

www.satzmanufaktur.net

n AnsprechpartnerInnen in den Einrichtungen:

Christian Lehnert, Mike Alband-Nau

(Kasseler Werkstatt), Regina Loh (Georg-Wündisch-Haus),

Martina Dittel (Seniorenzentrum

Unterneustadt), Gunda Hoßbach (Tagespflege),

Mike Alband-Nau (Pro Dokument)

n V.i.S.d.P.: Detlev Ruchhöft, Gerald Reißmann

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

nicht unbedingt die Meinung des Vereins oder

der Redaktion wieder.

SPENDENKONTO

Sozialgruppe Kassel e. V.

IBAN DE13 5205 0353 0002 0628 97

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