Download - Quadrat Goslar/Bad Harzburg

quadratgoslar.de

Download - Quadrat Goslar/Bad Harzburg

08

2012

MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � AUGUST 2012

BERATUNGSAGENTUR UHL – STRESSPRÄVENTION, COACHING, KLANGMASSAGE

HARZ AKTUELL � KULTUR � KUNST � PORTRÄT

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Unsere Veranstaltungs-Highlights

Unsere Veranstaltungs-Highlights

im August

Mottotag am Sonntag 19.08.2012

Ab 15.00 Uhr feiern wir ein zünftiges Hüttenfest. Für gute

Stimmung sorgt die bekannte niedersächsische Leder hosen-

Formation „Bayern III“.

Ausfahrt am Mittwoch 15.08.2012

Der Ausflug zum Maaßener Gaipel, einer Traditionswaldgaststätte

oberhalb von Lautenthal

startet um 14.00 Uhr. Die Fahrtkosten für Gäste betragen

12,00 Euro

37. Internationale Konzertarbeitswochen

Vom 20. bis zum 31. August vermitteln im Jagdzimmer des

Schwiecheldthauses täglich um 17.00 Uhr die Meisterschüler

im Rahmen der „Sommerakademie im Weltkulturerbe“ einen

virtuosen Einblick in ihr musikalisches Schaffen.

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FOTOLIA.COM © JAVARMAN; PIXELIO.DE © MAGICPEN

ALLGEMEINE BESONDERHEITEN AUGUST 2012

Neu orientiert?

Manche Dinge beginnen schon früh am Morgen: Erstaunt

wacht man aus einem Traum auf und fragt sich, wo man

eigentlich ist. Befindet man sich noch in der Welt dieses

Traums oder schon in der momentan sommerlich nasskalten

Welt der Termine und Regularien? Das Elend

beginnt also damit, dass man sich zurechtfinden muss,

ob man will oder nicht. Nach der Frage „Wo sind eigentlich

die Badelatschen geblieben“ schlurft man missmutig

über die kalten Fliesen ins Badezimmer, um festzustellen,

dass – hoppla, da sind die Dinger ja – auch das

Flämmchen vom inzwischen antiquierten Wasserboiler

erloschen ist – brrr – zurückschlurfen in die Küche und

wieder anstellen, und das Schlimmste, der Kaffee ist

auch wieder alle, und so weiter … und so weiter…

Um diesen tagtäglichen Unzulänglichkeiten zu entgehen,

schafft sich der Mensch eine ganz andere, bessere Welt,

in die er als gebeutelter Zeitgenosse wenigstens stunden-

weise entfliehen kann – das ist die Welt des Sports. Hier

gilt auf einmal etwas ganz anderes, Schöneres: Es gibt

dort zum Beispiel das „fair play“, und dann gibt es dort

auch noch einen Schiedsrichter, der darüber wacht, dass

es auch eingehalten wird. Er sorgt dafür, dass die Bösen

bestraft werden, so aufrecht, wie das einst John Wayne

mit dem Colt im Kino tat. Natürlich wird beim Sport keiner

erschossen, sondern man zeigt erst einmal gelbe Karten,

was in etwa – so als Warnung – einem Knieschuss

gleichkommt. Schließlich geht das bis hin zur roten

Karte, und das bedeutet: „Raus aus dem Spiel!“. Ganz

klar, wir erinnern uns wieder: der Erzschurke wird

erschossen. Alle freuen sich über die Gerechtigkeit, die

gesiegt hat. Am Schluss bleibt uns dann so ein richtig

gutes „Bauchgefühl“, wie man sich im Neudeutschen

ausdrückt.

All das hat natürlich mit dem Leben, wie es in Wirklichkeit

ist, nur wenig zu tun. Wäre das „richtige“ Leben Vorbild

für den Sport, dann müsste er völlig anders aussehen:

Im Rahmen der Chancengleichheit bekäme jeder Fußballspieler

seinen Ball und könnte ihn ins Tor dreschen.

Damit das Ganze etwas aufregender würde, dürfte im

Gegenzug die gegnerische Mannschaft das Tor klammheimlich

abbauen und woanders aufstellen. In der Sozialpolitik

hat sich dieses Verfahren schon lange bewährt.

Oder aber beim Hürdenlauf könnten die Sportler Benzin

über die Hürden gießen und hinter sich anstecken; und,

ganz klar, anstatt nebeneinander zu laufen, gäbe es nur

eine einzige enge Strecke, wo gerade nur ein Einziger

durchkommen kann. Das kennen wir im „richtigen“

Leben unter der Bezeichnung „Karriereplanung“. Bei den

mehr dem Geiste verpflichteten Sportarten gäbe es

andere Möglichkeiten. Zum Beispiel beim Schach könnte

man in mühseliger Kleinarbeit Schachfelder heraus

sägen, um die Figuren durchplumpsen zu lassen, also

„König c8 plumpst durch c7 – Matt!“. Auch diese Idee

entstammt der Politik.

Beim Orientierungslauf, dessen Weltmeisterschaft die

Menschen im Harz hautnah erlebt haben, ist es ein

Leichtes, missweisende Kompasse, erdichtete Landkarten

und fantasievoll gefälschte Wegweiser den Teilnehmern

unterzuschieben, damit, wie der Dichter sagt, „das

Chaos sich sorgsam mehre“. Auch dies ist im Leben gängige

Praxis. Aber, wie schon gesagt, der Sport ist eben

nicht das „richtige“ Leben.

Stattdessen wurde gerade bei dieser sportlichen Veranstaltung

die gute Organisation gelobt, die allen Teilnehmer

bis ins hohe Alter hinein Freude und Spannung

garantiere. So viel vorbildliche Abwicklung kann für den

mit der rauen Wirklichkeit Vertrauten bestimmt nichts

mit dem „richtigen“ Leben zu tun haben – obwohl es vielleicht

eine Chance darstellen könnte.

Ich habe mich daher entschlossen, mir die Welt des

Sports schon für den Morgen zum Vorbild zu nehmen: Ich

werde meine Badelatschen an ihren Platz stellen, vorher

nach dem Flämmchen im Boiler gucken, vielleicht die

zweite Tüte Kaffee im Vorrat haben – mein Anfang, diese

Welt zu einer besseren zu machen.

Unrealistisch ?

Sidney Gromnica

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INHALTSVERZEICHNIS

QUADRAT NR. 08 / 2012 � AUSGABE AUGUST 2012

15

AKTUELL

Kurz angetippt 23

Schon was vor? 52

INSTITUTIONEN

Beratungsagentur Uhl 10

Goslarer Kinos 36

GDMB 38

SPORT

Tennis: 4. Bad Harzburg Open 15

Seilschaften 32

FREIZEIT

Die BocksBergBobBahn 27

KULINARA

Tipps von Harald Leiste 14

30 38

18

Durst ist schlimmer als Heimweh 18

Down Under – Abenteuerwelt für Erwachsene 34

KULTUR

Die Harzburg und der Burgberg 26

Kulturkurzmeldungen 40

PROFILE

Platz genommen 28

Ursula Müller 46

STANDARDS

Kolumne 03

Die vergangenen zwei Monate in 8 Minuten 06

Angelesen 43

Cartoon 45

Quadratabend 50

Impressum 54

inhalt � quadrat 08/2012 5

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15. JUNI

Im April-QUADRAT angekündigt, erhält die Bad

Harzburger Stadtbücherei den von der VGH Stiftung

mit 10.000 Euro dotierten Bibliothekspreis.

16. JUNI

Wenn doch der geplante Globus-Baumarkt nur

schlappe 6,5 Prozent seiner Fläche für Sortimente

nutzen will, die dem Innenstadt-Angebot Goslars

schaden, warum verzichtet er dann nicht

ganz auf solche Angebote? Oder sind Umsatz-

und Gewinnerwartung genau dieser Sortimente

womöglich erheblich höher?

17. JUNI

90 Inline-Artisten treffen sich zum Krodo-Cup,

den der Skiklub Oker zum fünften Mal in der Tiefgarage

des Bad Harzburger Edeka Centers am

Güterbahnhof startet. Die Wettbewerbe können

dank guten Wetters auch wieder einmal draußen

stattfinden.

18. JUNI

Beim Schützenfrühstück des Okeraner Schützenfestes

bekommt der Vorsitzende Jörg Ihde viel

Beifall dafür, dass die Veranstaltung – sonst zu

Pfingsten – um drei Wochen geschoben wurde

und damit wieder guten Zuspruch hat.

19. JUNI

Wegen eines nahenden Rettungswagens schert

angetrunkener Pkw-Fahrer auf der B6 so kurz

vor einem Lkw ein, dass dessen Abstandsmessgerät

eine Notbremsung auslöst. Um nachfolgende

Fahrzeuge vor dem Auffahren zu bewahren,

zieht der Lkw nach links und trifft dort – auf

den wieder ausgescherten Pkw. Sperrung stundenlang.

20. JUNI

DER JUNI/JULI

Das kühle Nass aus dem Wasserhahn sei lebensgefährlich,

behaupten Betrüger und wollen in die

Wohnung, um angeblich ihre Behauptungen zu

beweisen. Wer schlau ist, lässt niemanden herein.

Ausnahme: Die Mitarbeiter der Tiga-Service,

Hannover, im Auftrag der Goslarer Wohnstättengesellschaft.

Personal- und Dienstausweis zeigen

lassen.

21. JUNI

Die Blitzer-Anlage an der B6 in der Kurve vor der

Ausfahrt Hildesheimer Straße lohnt sich: Im ersten

(Rumpf-) Jahr wurden abzüglich aller Kosten

einschließlich der Anlage selbst schon im

Schnitt 25.000 Euro Überschuss monatlich erzielt.

Gegen das Vorurteil der Abzocke: Die Auffahrunfälle

an dieser Stelle gingen schlagartig

zurück, nämlich von etwa 15 auf zwei jährlich.

22. JUNI

Eine geplante Schweinemastanlage bei Weddingen

stößt auf massenhaft Proteste. Fast 3.000

Unterschriften haben die Gegner gesammelt und

Landrat Stephan Manke übergeben.

23. JUNI

Wenn das Wasser nicht nur von oben kommt,

dann ist Sautrogrennen in Braunlage. Nach Schätzungen

des Veranstalters haben 1700 Zuschauer

viel schadenfreudiges Vergnügen daran.

24. JUNI

150 Meter „Lange Bank“ an der Abzucht in Goslar

sind der Beweis dafür, dass sich Jung und Alt

durch bestimmte Formen der Geselligkeit zu gemeinsamen

Aktivitäten animieren lassen. 1000

Gäste jeden Alters genießen Gespräche, Unterhaltung

und überwiegend gutes Wetter.

25. JUNI

Das frühere Krodobad ziert jetzt ein Wohnmobil-

Parkplatz, eingeweiht von Mitgliedern des Wohnmobilclubs

Braunschweig.

26. JUNI

Das erste hiesige Windrad wird abgebaut, nachdem

es länger als 20 Jahre Windkraft geliefert

hat.

27. JUNI

Nachdem die Schließung des Odeon Theaters in

Goslar beschlossen war, kamen etwa 300.000

Euro Verbindlichkeiten wegen bereits abgeschlossener

Verträge und gebuchter Theaterstücke auf

den Tisch. Geschäftsführerin Dr. Heidi Roch gelingt

es, durch Vermittlung an andere Bühnen

und Auflösung von Verpflichtungen diese Kosten

um etwa 90 Prozent zu mindern.

28. JUNI

Die Schließung von Aldi in der Innenstadt von

Bad Harzburg ist für ältere Bewohner schwer zu

verkraften, weil jetzt nur noch eine Supermarktkette

fußläufig zu erreichen ist.

29. JUNI

Ein neu angelegter Wanderweg auf dem Burgberg

in Bad Harzburg gibt an zwölf Stationen

Auskunft über geschichtliche Bezüge und bietet

darüber hinaus einen schönen Spaziergang innen

und außen nahe den Burgmauern.

30. JUNI

Der Tag fängt gut an: Kurz nach Mitternacht bekommt

OB-Gattin Bettina Junk den erwarteten

Nachwuchs namens Ida. Während des am Nachmittag

stattfindenden Festumzugs zum Goslarer

Schützen- und Volksfest verbreitet sich die Nach-


icht schnell, der stolze Vater wird mit Glückwünschen

überschüttet.

01. JULI

In der Nacht richten Gewitter in weitem Umkreis

Verheerungen, Brände, Überschwemmungen,

Verwüstungen an. Allein in Goslar rückt die Feuerwehr

zu 15 Einsätzen aus.

02. JULI

Eine 30-Jährige schafft es mit einem Ausrutscher,

Harlingerode abzuschalten: Mit ihrem Fahrzeug

säbelt sie am Ortsausgang einen Strommast ab

und legt damit den ganzen Ort, was Elektrizität

angeht, lahm. Die Stadtwerke reparieren Mast

und Leitung.

03. JULI

Trotz eines inzwischen absolvierten „Friedensgesprächs“

geht der Kleinkrieg zwischen dem

Kiosk im Freibad Hohegeiß und einem von der

Stadt betriebenen Imbiss an gleicher Stelle weiter.

Jetzt wird mit Schleuderpreisen gekämpft.

04. JULI

Halbzeit beim Goslarer Schützen- und Volksfest

auf dem Osterfeld. Unter den Schaustellern und

Standbetreibern herrscht trotz durchwachsenen

Wetters eitel Sonnenschein: Die Besucher strömen

wie zu besten Zeiten.

05. JULI

Was es alles gibt: Die sechsstelligen Erschließungskosten

einer Straße, die seit fast 20 Jahren

in Betrieb ist, offiziell aber dem Verkehr nicht

übergeben wurde, sollen jetzt an die Anlieger berechnet

werden. Auf die juristischen Erkenntnisse

darf man gespannt sein.

06. JULI

Ab jetzt kann man Bobfahren am Bocksberg von

Hahnenklee. Die mit 1250 Metern längste Sommerrodelbahn

Nordeuropas wird eben von allerlei

Prominenz eingeweiht. Fehlt noch der Sommer.

07. JULI

Die Orientierungsläufer verabschieden sich, die

Musiktage kommen und dann die Galopprennwoche.

Bad Harzburg bietet in der gesamten Sommersaison

hochkarätige Veranstaltungen für jeden

Geschmack.

08. JULI

Dass Mountainbiker besondere Bedürfnisse haben,

wenn sie hier übernachten sollen, erstaunt

nicht. Die Harz-Agentur sucht jetzt Gastgeber,

die Waschgelegenheiten, abschließbare Unterstände

und Reparaturmöglichkeiten für Fahr räder

sowie spezielle Frühstücks- und Lunchpaket-

Angebote bereithalten.

09. JULI

Einen Bad Harzburger Tagtraum schürt Firma

Reichel mit dem Umzug aus dem Industriegebiet

nach Sachsen-Anhalt: Die zu lange Strecke zur

Autobahn sei einer der Auslöser gewesen. Jetzt

will man wieder die direkte Anbindung. Tatsächlich

wäre eine Bad Harzburg-Subvention das einzig

wirksame Argument.

10. JULI

Einen Tag nach ihrem Geburtstag verstirbt im 56.

Lebensjahr die Sängerin Cornelia (Conni) Buhl

aus Hahndorf, eine fröhliche junge Frau mit einer

unheilbaren Krankheit namens Polycythaemia

vera. Zur Erforschung dieser Krankheit gründet

sie 2011 eine Gesellschaft, die Pharmafirmen

zurück geblickt � quadrat 08/2012 7

dazu auffordert, auch dort zu forschen, wo es

nicht in erster Linie um Rendite geht.

11. JULI

Eine Neuentwicklung für den Bausektor, ein dem

Styropor ähnliche, aber druckfesteres Material,

wird ab Mitte nächsten Jahres in der Goslarer

Bassgeige produziert werden und zu mehr als 20

neuen Arbeitsplätzen führen. Das geben die Geschäftsführer

der Sundolitt Dämmstoff GmbH

bekannt. Bereits seit fast 20 Jahren arbeitet das

Unternehmen hier.

12. JULI

„Atlantis“ in Goslar: Das Musical-Projekt hat Premiere,

vorläufig die letzte im Odeon-Theater.

Schüler und Studenten aus dem gesamten Landkreis

krönen ihre wochenlange Probenarbeit mit

einer frenetisch gefeierten Aufführung.

13. JULI

Bei Plumbohms wird der Hase verrückt. Weil sich

die bronzenen Tiere, Luchs und Hase, vor Plumbohms

Hotel in Bad Harzburg nicht in die Augen

schauen, wird der Felsbrocken mit dem Hasen

drauf ein Stück um die eigene Achse gedreht.

14. JULI

Alteingesessene wissen es sicher: Das Wochenende,

an dem die Vienenburger Seefete stattfindet,

ist verregnet. Immer und seit Jahren.

15. JULI

Redaktionsschluss, damit das QUADRAT-Magazin

für das Leben im Harz Anfang August erscheint.

(tg)


08 8 quadrat 08/2012 � sport

FOTO: SCHWIECHELDTHAUS

2. Senioren-Golfturnier um

den Schwiecheldthaus-Cup

Strömender Regen und strahlender Son-

nenschein im Wechselspiel vermochten

es nicht, die gute (Spiel-) Laune

der Teilnehmer bei der Austragung des 2.

Schwiecheldthaus-Cups auf dem Golfplatz in

Bad Harzburg zu beeinträchtigen. 51 Golfer/

-innen, davon 20 vom Golfclub Salzgitter und

31 Teilnehmer aus Bad Harzburg, spielten

beim Seniorenturnier – und haben auch trotz

der widrigen Witterungsverhältnisse durchgespielt.

Veranstaltet von der GDA-Residenz Schwiecheldthaus

in Goslar in Kooperation mit den

beiden Golfclubs lag die Verantwortung für

die Gesamtorganisation vor Ort bei Ursula

Berke-Müller, Leiterin der Seniorenabteilung des

Clubs in Bad Harzburg. Für die „Wasserspiele“, wie

Berke-Müller sagt, „wurden wir mit einer phantastischen

Siegerfeier im Rahmen eines Spanischen

Abends im Schwiecheldthaus belohnt. Schon auf

dem Green wurden die Spieler im Halfway House

vom Veranstalter mit Kuchen, herzhaften Snacks

und Getränken bewirtet. Am Abend servierte das

amica amica

Goslar, Bäckerstraße 24, Tel. 05321 302030

Team des hauseigenen Restaurants um den jungen

Küchenchef Marvin Luft spanische Spezialitäten

für den Gaumen, begleitet von spanischen Weinen.

Das farbenfroh dekorierte Buffet bot allerlei mediterrane

Köstlichkeiten vom großen Serrano-Schinken

bis zu kleinen Tapas, und auch eine Paella

durfte nicht fehlen. Der Grill lockte mit Doraden

und Scampi. Dieser Spanische Abend bot nicht nur

INDIVIDUELL UND AND RS

NEU BEI UNS

für die Siegerinnen und Sieger des Turniers

einen ganz besonderen Rahmen im historischen

Ambiente des Schwiecheldthauses.

Die Siegerin beim 1. Brutto Damen wurde

Eicke Thomsen aus Salzgitter, den Sieg beim

1. Brutto Herren holte Dieter Pape vom Golfclub

Bad Harzburg. Darüber hinaus wurden

noch jeweils fünf Nettopreise in den Gruppen

A und B vergeben. Für gute Stimmung sorgte

der Auftritt der Flamenco-Gruppe „Flore de

Andalucia“ aus Goslar, deren mitreißende

Rhythmen alle Teilnehmer begeisterten.

Begeisterung über die gelungene Veranstaltung

auch beim Direktor der GDA- Residenz-

Schwiecheldthaus, Martin Stodolny, der gemeinsam

mit dem Vertriebsleiter der GDA, Martin Zeiss,

das Seniorenturnier vor zwei Jahren initiierte. „Es

wird auf jeden Fall in 2013 eine Neuauflage des

Spiels um den Schwiecheldthaus-Cup geben“, versichert

Stodolny, „allerdings wird es schwer werden,

die diesjährige Veranstaltung zu

toppen“. (uju)

E


FOTOS: BERND SCHWARZ

Wer einen lieben Menschen verloren hat,

möchte seinen Gedanken an den Verstor-

benen Ausdruck verleihen. Dirk Lüders

hilft seinem Kunden dabei, indem er ihn mit Rat

und Tat begleitet. Mit 25 Jahren Berufserfahrung

ist der Steinmetz fachkundiger Berater, kreativer

Gestalter und erfahrener Spezialist bei der Abwicklung

aller Formalitäten mit Bestattungsunternehmen

und Ämtern gleichzeitig. Dem Kunden in seiner

schwersten Zeit ein wenig Last abzunehmen

ist seine Maxime.

Bei der handwerklichen Umsetzung seiner indivi-

duellen Entwürfe wird er vom Steinmetz- und Bild-

hauermeister Enrico Frieseke unterstützt, mit dem

er natürlich auch Treppenstufen, Fensterbänke

und Brunnenanlagen sowie Natursteinmauern

bearbeitet und vor Ort beim Kunden einbaut.

Der Betrieb bietet die gesamte Vielfalt von Naturstein

sowohl im Innen- als auch im Außenbereich

wie beispielsweise in der Terrassen- und Gartengestaltung.

Der Garten als Hort der Ruhe und Entspannung

bietet dem Besitzer die Möglichkeit,

diesen Bereich ganz individuell selbst zu gestalten

und sich seine Lieblingsplätze für den Sommer zu

schaffen. Hier kann man in natürlicher Umgebung

faulenzen oder auch mit Freunden zünftig feiern.

Naturstein ist langlebig, nimmt so leicht nichts

übel und bleibt im Winter einfach da wo er hingehört

– draußen!

Natursteinpalisaden, Wegeinfassungen, Wasserläufe

sowie Gartenbänke in unterschiedlichen Größen,

Formen und Steinarten gehören ebenso zum

Leistungsportfolio des Unternehmens wie edle

DER NATURSTEINHANDEL IN BAD HARZBURG

und gleichzeitig robuste Tische, die, einmal aufgestellt,

nichts aus dem Gleichgewicht bringt.

Bei den Materialien hat der Kunde die Qual der

Wahl. Je nach Einsatzbereich werden folgende

Steinarten eingesetzt:

Marmor:

Dieses Material gibt es in den unterschiedlichsten

Farben und Marmorierungen. Geologische Prozesse,

die vor 120 Millionen Jahren abliefen,

schufen durch hohen Druck, Hitze und das Vorhandensein

chemischer Elemente eine unvergleichliche

Materialvielfalt.

Granit:

Der Stein, dessen Härte gepriesen wird und der an

Langlebigkeit kaum zu übertreffen ist. Wir beziehen

ihn aus aller Herren Länder und in vielen Farben,

nicht nur aus China, Brasilien und Indien,

sondern natürlich auch aus Deutschland.

Sandstein:

In warmen, weichen Farben für unzählige Gestaltungsmöglichkeiten

im Innen- und Außenbereich.

Sandstein ist relativ leicht zu bearbeiten und eignet

sich für die Ausarbeitung kleinster Details.

Schiefer:

Der besondere Naturstein mit dem geheimnisvollen

Schimmer verleiht jedem Raum eine unvergleichliche

Eleganz und Wärme. Das Farbspektrum

reicht von grau, schwarz, rot-braun, grün bis

zu mehrfarbig bunt. Er ist langlebig und unempfindlich.

Wer jetzt den Wunsch hat, zum Beispiel einen Tisch

oder eine Gartenbank für die Ewigkeit zu besitzen,

sich aber noch nicht im Klaren über das Aussehen

ist, der sollte einen unverbindlichen Beratungstermin

mit Dirk Lüders vereinbaren.

Dirk Lüders Naturstein

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38667 Bad Harzburg OT Westerode

Telefon: 05322/9519958

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E-Mail: Dirk-Lueders67@web.de

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10 quadrat 08/2012 �

„Die Farbkleckse gibt es bei uns nur in der Werbung.

Wenn wir unsere Baustellen verlassen, ist

Farbe nur dort, wo sie hingehört“, erklärt Malermeister

Frank Fabian lächelnd die lustig bunt

„beklecksten“ Firmenfahrzeuge auf dem Hof des

mittlerweile zehn Jahre existierenden Malerfachgeschäftes.

Fabian, bereits

seit 25 Jahren

Malermeister,

hat

die erste

Hälfte

seines

selbstständig

e n

Berufslebens

in

Berlin verbracht,

bis es

ihn nach Bad

Harzburg zog, wo er

seine private wie berufliche Heimat gefunden hat.

Doch bei aller Liebe zu Harzer Natur und der sauberen

Luft führen ihn seine Aufträge oft vom

äußersten Norden bis in den Süden der Republik.

Sogar in Rom hat er mit seinem Team schon gearbeitet.

Für einen deutschen Geschäftsmann hat er

dort eine Woche lang das Büro renoviert und so

nach Feierabend die kulturellen Sehenswürdigkeiten

und die italienische Lebensart kennen

gelernt.

TREND ZUR GANZHEITLICHEN FARBBERATUNG

Die Angebotspalette von Frank Fabian ist groß.

Neben den qualitativ hochwertigen Maler- und

Lackierarbeiten sowie Wärmedämmung und Fas-

ZEHN JAHRE MALERBETRIEB FABIAN IN BAD HARZBURG

Der mit den Klecksen wirbt

sadengestaltung bietet das Unternehmen seinen

Kunden immer auch innovative Ideen. Mit viel

Gespür, Ideenreichtum und dem nötigen Know-

how verwirklichen alle Mitarbeiter der Firma die

farbigen Träume und Vorstellungen ihrer Kunden.

Damit das so bleibt, besuchen Mitarbeiter und

Chef regelmäßig Fortbildungs-Seminare. Besonderes

Thema ist die Asbestentsorgung, für die eine

Fachkunde-Bescheinigung für Arbeiten an asbesthaltigen

Materialien vorliegt, wie es im Amtsdeutsch

heißt.

Von hochwertiger, konventioneller Maler- und

Lackierarbeit bis hin zur extravaganten und exklusiven

Ausführung: Längst fällt in den Aufgabenbereich

des Malers nicht mehr nur das Kleben von

Tapeten oder das Streichen weißer Wände, son-

Frank

Fabian

●Bodenbeläge

●Malerarbeiten

●Tapezierungen

●Fassaden

●Kleinaufträge

●Asbestsanierungen

dern auch die individuelle farbliche Beratung und

die Umsetzung der Planung, also die Gestaltung

mit warmen und frischen Farbtönen, der passenden

Auslegeware, oder zum Beispiel dem entsprechenden

Laminatboden. Darauf abgestimmte

Stoffe und Gardinen vervollständigen das Konzept,

lassen die Wohnung erstrahlen und zu einem ganz

privaten Ort der Erholung und des Rückzugs aus

dem hektische Alltag werden.

Die Firma Fabian ist natürlich auch kompetenter

Ansprechpartner, wenn es um Wärmedämmung,

Beseitigung von Schimmel- und Feuchtigkeits-

schäden und Trockenausbauten zum Beispiel in

Dachgeschossen geht. Stuckarbeiten aus Original-

Gips gehören ebenso zum Portfolio wie die Anwen-

dung alter Handwerkstechniken, die bei Sanie-

Malermeister

HERZOG-JULIUS-STR. 53

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sind.

Bei allen Arbeiten im privaten wie auch im gewerbli-

chen Bereich gilt die Maxime „Höchste Perfektion,

absolute Sauberkeit und angemessenes Preis-Leis-

tungs-Verhältnis“.

DER GANZ BESONDERE SERVICE

Kunden, die am liebsten von Handwerkern nichts

sehen und vor allen Dingen nichts hören wollen, kön-

nen den besonderen Service des Unternehmens in

Anspruch nehmen: die vertrauensvolle Erledigung aller

gewünschten Maler- und Lackiererarbeiten während

ihrer Abwesenheit, beispielsweise im Urlaub. Nach der

Rückkehr ist garantiert alles wieder am richtigen Platz,

wie Sie es gewohnt sind. Bei allen Aufträgen werden,

soweit möglich, nur hochwertige lösemittelreduzierte

oder lösemittel- und emissionsfreie Materialien

bekannter Hersteller im Profibereich verwendet.

Die neueste Innovation im Hause Fabian ist, durch

einen speziellen Anstrich nachweislich die Reduzierung

von elektrischen Wechselfeldern und elektromagnetischen

Wellen zu erreichen, die zum Beispiel von

Schnurlostelefonen, Mobiltelefonen, Radar und Richtfunk

ausgehen. Elektrisch leitfähig reduzierte Strahlungen

um mehr als 99,5 % werden hierbei erreicht!

Dieses Anstrichsystem ist geeignet für Kinder-, Schlaf-,

Wohn-, Arbeits-, Hotel- und Krankenzimmer und Praxisräume

sowie Schulen und Kindergärten. Mehr Information

erteilt Frank Fabian gern auf Anfrage.

STRAHLUNGSREDUZIERUNG UND RAUMHYGIENE

Zur Verbesserung der Raumhygiene wird als weitere

Spezialität des Unternehmens auf Wunsch Innenfarbe

der Spitzenklasse mit photokatalytischer Wirkung eingesetzt.

Diese Farbe eines bekannten Herstellers ist in

der Lage, organische Verbindungen auf dem Anstrich

zu zersetzen, sie hat eine geruchsreduzierende Wirkung,

die zum Beispiel lästige Gerüche von Tabak,

Bratfetten oder Zwiebeln reduziert.

institutionen � quadrat 01 / 2012

Abschließend sei gesagt, dass das Team um Frank

Fabian sich über alle Aufträge freut, seien es kleine

Renovierungs- oder Ausbesserungsarbeiten im privaten

Bereich oder umfangreiche Aufgaben für Unternehmen.

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12 quadrat 08/2012 �

Das Erste, was an den beiden auffällt, ist das

gewinnende Lächeln, die strahlenden

Augen und die freundliche Offenheit, mit

der man empfangen wird. Offensichtlich tut die

angebotene Dienstleistung nicht nur den Patienten,

sondern auch den Coaches gut.

Quadrat: Beschreiben Sie den Lesern mal Ihr

Tätigkeitsfeld und die Schwerpunkte Ihrer

Arbeit.

Christiane Uhl: Zu mir kommen Menschen, die

Klarheit bekommen möchten, bevor sie wichtige

Entscheidungen zu treffen haben oder nach Wegen

der Veränderung suchen. Als Expertin für Persön-

lichkeitsentwicklung und Berufscoaching mit

einem mittlerweile großen Erfahrungsschatz helfe

ich Menschen in schwierigen Situationen sowohl

im privaten als auch im beruflichen Bereich. Oft

ist die Situation so festgefahren, dass Hilfe von

außen erforderlich ist, bevor daraus eine ausgewachsene

Krise entsteht. Der systemische Ansatz

bei der Beratung ist, die Lebenssituation von

Menschen im Zusammenhang mit ihren relevanten

Beziehungen und Umwelten (Familie, Vereine,

Kindergarten, Schule, Ehe, Arbeitsplatz,

usw.) sowie ihren Lebenskonzepten zu sehen.

Seit Jahren beschäftige ich mich mit Veränderungsprozessen

von Menschen, Familien, Teams,

Organisationen und begleite diese erfolgreich.

Dabei ist wichtig, die Stärken und Fähigkeiten der

Personen zu aktivieren und sie für die Lösungsfindung

zu nutzen. Doch das ist nur ein Bereich, in

dem wir Beratungen durchführen.

Quadrat: Welche Zielgruppen sprechen Sie an?

Lebensweisheit

im Zeichen der Eule

EIN GESPRÄCH MIT CHRISTIANE UHL UND ZELJKO VLAHOVIC ÜBER PERSPEKTIVWECHSEL IM LEBEN

Zeljko Vlahovic: Das umfasst bei uns alle Bevölke-

rungsgruppen. Einzelpersonen, Paare und Familien

lassen sich von uns ebenso beraten wie zum

Beispiel auch Firmen und Institutionen. Ein großes

Thema ist in letzter Zeit der Stress und die

Stressprävention geworden. Die Menschen heute

empfinden die private wie auch die berufliche Welt

oft als extrem stressig. Die Konkurrenzsituation in

den Unternehmen und die ständige Erreichbarkeit

zum Beispiel durch Mobiltelefone belasten den

Einzelnen zunehmend – abschalten, im wahrsten

Sinne des Wortes, geht nicht mehr.

Dazu passt auch die Aussage der WHO, der Welt-

gesundheitsorganisation, dass Stress für die meis-

ten psychosomatischen Erkrankungen in den

Industrieländern verantwortlich ist. Es wird also

immer wichtiger, Stress zu vermeiden, um

bestimmten Krankheiten vorzubeugen. Prävention

ist also angesagt. Wir sollten etwas für unsere

Gesundheit und unser Wohlbefinden tun und nicht

erst reagieren, wenn das Krankheitsbild sich

zeigt.

Christiane Uhl: Genau! Dazu passt nicht nur unser

Seminarangebot, sondern auch die etwa einjährige

Ausbildung zum Stresspräventions-Coach. Die in

Modulen aufgebaute Ausbildung, die bequem

neben der beruflichen Tätigkeit absolviert werden

kann, umfasst verschiedene Bereiche, zum Bei-

spiel den therapeutischen und den medizinischen

Bereich, verschiedene Entspannungstechniken

sowie den Coaching-Bereich. Diese Ausbildung ist

sowohl als persönliche Weiterentwicklung, für

einen beruflichen Neustart oder für Firmen, die

ihre Mitarbeiter oder einen Mitarbeiter schulen

lassen, sehr interessant.

Quadrat: Sie bieten auch Klangmassagen an, was

kann man sich darunter vorstellen?

Zeljko Vlahovic: Da sind wir wieder beim Stress, er

macht anfällig gegenüber Krankheiten und stört

die innere Harmonie, der Mensch kommt aus dem

Gleichgewicht. Als Ergotherapeut habe ich schon

vor vielen Jahren Menschen mit diesen Problemen

behandelt und begleitet. Die klassische Massage

jedoch widmet sich fast ausschließlich den körperlichen

Verspannungen. Die Klangmassage nach

Peter Hess, für dessen Institut ich schon seit mehr

als zehn Jahren als Ausbilder tätig bin, ist eine

höchst wirksame und wissenschaftlich belegte

Entspannungsmethode. Sie wirkt sozusagen auf

zwei Ebenen, der rationalen und der emotionalen

Ebene.

Verspannungen und Blockaden in Körper und

Seele werden sanft gelöst und eine gute Basis für

die Neubelebung und Stärkung der Selbstheilungskräfte

wird gelegt. Die Wirkung von Klangmassagen

kann man mit einem einprägsamen Bild

beschreiben: Lässt man einen Stein in einen Teich


FOTOS: BERND SCHWARZ

fallen, so entstehen konzentrische Wellen, die sich

über den gesamten Teich ausbreiten. Jedes Mole-

kül des Wassers wird auf diese Weise in Bewegung

versetzt. Ähnliches bewirkt die Klangmassage in

unserem Körper, der ja zu über 70 Prozent aus

Wasser besteht.

Die wohltuenden Schwingungen übertragen sich

auf den Körper, breiten sich dort in konzentrischen

Wellen aus und sorgen so für eine wohltuende Zell-

massage. Wir bieten hier im Haus für Interessierte

eine zertifizierte Klangmassagen-Ausbildung und

Behandlung nach Peter Hess an.

Christiane Uhl: Die Klangmassagen-Seminare sind

nicht nur für Privatpersonen hilfreich, sondern

auch für Firmen, denn nur gesunde und ausgeglichene

Mitarbeiter sind leistungsfähig, weswegen

sich auch die Krankenkassen intensiver für unser

Seminarangebot interessieren. Das gefürchtete

„Burn-out-Syndrom“ zum Beispiel kann durch

diese Entspannungsmethode verhindert werden.

Quadrat: Sind Sie hauptsächlich in der näheren

Umgebung tätig oder arbeiten Sie bundesweit?

Christiane Uhl: Wir sind seit mehreren Jahren in

diakonischen Einrichtungen, für die Lebenshilfe

� quadrat 08/2012 13

und verschiedene oft auch therapeutische Fortbildungsinstitute

in ganz Deutschland tätig.

Bad Harzburg haben wir ganz bewusst als Standort

ausgewählt, zumal ich meine Wurzeln hier im Ort

habe. Vorher haben wir von Plön aus agiert, mussten

durch die nördliche Lage in Schleswig-Holstein

aber sehr viel fahren, was viel Zeit in

Anspruch nimmt, die man sinnvoller verwenden

kann. Jetzt wohnen und arbeiten wir hier in Bad

Harzburg mitten in Deutschland und dazu in dieser

herrlichen Landschaft.

Natürlich sind wir trotzdem bundesweit buchbar,

denn oftmals sind Seminare vor Ort einfach sinnvoller.

Unsere Seminare finden also nicht nur hier

statt, sondern in ganz Deutschland, was erklärt,

dass wir manchmal nicht in unserer Praxis anzutreffen

sind. Wir sind dann nicht schon wieder im

Urlaub, wie oft vermutet wird, sondern unterstützen

unsere Kunden direkt vor Ort mit unserem

umfangreichen Methodenrepertoire und natürlich

viel Humor und Kreativität, damit die Seminare

Spaß machen.

Zeljko Vlahovic: Wer nicht gerade aus der näheren

Umgebung kommt, kann sich in der großen, sehr

ruhig am Waldrand gelegenen Ferienwohnung voll

und ganz auf sein Seminar konzentrieren. Ruhe

und Gemütlichkeit auf etwa 80 Quadratmetern

tragen zum persönlichen Erfolg bei. Besonders

gern wird in diesem Rahmen auch unser Intensivcoaching

gebucht, um einen Orts- und Perspektivwechsel

zu bekommen.

Christiane Uhl: Wer erst einmal einen Einblick in

unsere Arbeit erlangen möchte, kann entweder am

18. August zu unserem „Tag der offenen Tür“

kommen oder sich zu den neuen Schnupper-Work-

shops anmelden. Sie finden einmal im Monat statt

und dauern zwei Stunden. Für eine geringe Kos-

tenpauschale ist man dabei und erhält schon

einen ersten kleinen Einblick in unsere Arbeit. Für

weitere Informationen und Anmeldungen stehen

wir gern telefonisch oder per E-Mail zur Verfü-

gung.

Aktuelle Tagesseminare und „Auszeiten“

Tagesseminar

„Was ist Erfolg für mich?“ am 04. August von

10.00 bis 16.00 Uhr in Bad Harzburg.


14 quadrat 08/2012 � SPITZMARKE

Genießen Sie in gemütlicher

Atmosphäre die internationale

Küche und unsere Spezialitäten,

zum Beispiel:

Gerichte vom Lavagrill

Gern richten wir

Ihre Feier

für Sie aus!

Zum Beispiel in unserer

Schusterstube (bis 20 Personen) oder

im Clubraum (bis 36 Personen)

Inh.: I. Mensing-Uysal

Telefon 05322/5588111

Breite Str. 22 · 38667 Bad Harzburg

www.brauhaus-bad-harzburg.de

Warme Küche Montag 17.30 bis 21.00 Uhr

Dienstag Ruhetag

Mittwoch bis Sonntag 11.30 bis 14.00 Uhr

und 17.30 bis 21.00 Uhr

Tischreservierungen erbeten an

Wochenenden und Feiertagen

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen

Aufenthalt in unserem Haus

Erfolg, Glück, Liebe, Freiheit … Was hält mich

davon ab, meinen Traum zu leben?

In diesem Seminar geht es darum, alte, brem-

sende Glaubenssätze aufzuspüren, um sie dann zu

verabschieden oder umzuwandeln. Es ist nie zu

spät für Wandlung, Glück, Zufriedenheit, neue

Ziele …

Tagesseminar

„Affirmation richtig einsetzen, Ziele besser erreichen“

am 11. August von 10.00 bis 16.00 Uhr in

Bad Harzburg.

In diesem Seminar geht es darum, Techniken aus

dem Mentaltraining im Alltag praktisch umzusetzen.

Konstruktive Gedanken und Denkanstöße

dürfen mit nach Hause genommen werden!

Griechenland, 01. September:

Eine kleine Gruppe fährt in einen Ort der schönen

Halbinsel Evia und wohnt in einer landestypischen

Pension weit ab der Touristengebiete in einer wunderschönen

Umgebung. Einzelcoaching – Gruppenworkshops

– Zeit für sich selbst.

Mallorca, 15. Oktober:

Sechs Tage in einer kleinen Gruppe auf der Sonneninsel

Mallorca in einer landestypischen Finca,

ungestört und in wunderschöner Umgebung. Ein-

Liebe Quadratleser,

zelcoaching – Gruppenworkshops – Zeit für sich

selbst.

Im Januar 2013 startet die Ausbildung zum

Stress–Präventions-Coach zum ersten Mal in Bad

Harzburg!

Ausbildung zum Klangpraktiker nach Peter Hess-

Modul 1, 06. und 07. April 2013

Module 2, 3 und 4 folgen.

04. und 05. Mai 2013

Gongkurs und Klangerlebnis im Harz

sowie viele weitere spannende Seminare... Rufen

Sie uns einfach an und, oder besuchen Sie uns für

eine persönliche Beratung.

Weitere Termine können Sie erfragen.

Wir freuen uns auf Sie!

Beratungsagentur Uhl

Herzog-Wilhelm-Str. 95 a

38667 Bad Harzburg Tel: 05322/5587163

Mobil: 0170/5324333

www.christiane-uhl.de

mail@christiane-uhl.de

heute gibt es von mir kein Kochrezept, sondern einen Tipp. Die Araber sagen: :

„Vertrau auf Allah, aber binde dein Kamel an!“, also geh lieber auf Nummer er

sicher. Das tun wir heute auch. Ich möchte Ihnen einen ungeheuer wichtigen n

Küchenhelfer vorstellen, den Kerntemperaturmesser.

Es gibt ihn in allen Preisklassen, und Sie müssen nicht den teuersten nehmen, n,

aber kaufen Sie sich einen. Jeder Koch benutzt ihn (auch die, die es abstreiten), in jedem Profiofen

sind sie Grundausstattung. Ich könnte ohne gar nicht mehr arbeiten, denn er macht mir das Leben

leichter.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein Roastbeef medium garen. Würzen Sie es, braten Sie es in der Pfanne

an, legen Sie es in den Ofen bei 160 Grad (oder 180 oder 120, völlig egal, bei niedrigen Temperaturen

dauert es halt länger). Wenn es im Kern 60 Grad erreicht hat, nehmen Sie es heraus, lassen es zehn

Minuten entspannen und dann schneiden Sie es vor Ihren Gästen an. Sie werden der Star des Tages

sein, die Ahs und Ohs sind Ihnen sicher, Schubeck kann das auch nicht besser.

Englisch gegart wäre bei 50 Grad Celsius im Kern, medium bei 60 bis 65 Grad, durchgebraten fängt

bei 70 Grad an und geht bis 90 Grad (dann zerfällt das Fleisch, das kann auch sehr lecker sein). Hähnchen

brauchen erstaunlicherweise 85 Grad. Das funktioniert auch beim Grillen, nur dürfen die Steaks

nicht zu dünn sein.

Und binden Sie Ihr Kamel an und kaufen Sie sich einen Kerntemperaturmesser.

Ich wünsche Ihnen einen tollen August. Ihr Harald Leiste


ger Innenstadt gelegenen Tennisanlage des

TC-Rot-Gelb am Stadtpark waren hochrangige

Turniere lange Jahre Tradition. In den 1970er

und 80-er Jahren fanden hier regelmäßig die

Bezirksmeisterschaften statt, von 1991 bis 2002

die Niedersächsischen Landesmeisterschaften

und 1994 war die Anlage Schauplatz der Deutschen

Mannschaftsmeisterschaften. Somit hatte

Manfred Schilling, der als Trainer mit der Niedersachsenauswahl

1993 Deutscher Meister und

1994 Vizemeister war und heute auf 50 Jahre TC-

Rot-Gelb Vereinsmitgliedschaft zurückblicken

kann, völlig recht, als er mit seiner Äußerung „Früher

hatten wir hier viel mehr Turniere“ den Vorstand

auf die Idee brachte, wieder regelmäßig ein

großes Tennisevent nach Bad Harzburg zu holen.

Die 2008 geborene Idee wurde schon ein Jahr später

das erste Mal sehr erfolgreich in die Tat umgesetzt,

die Bad Harzburg Open fanden statt. „Wir

haben das einfach versucht. Ausgeschrieben,

Sponsoren gesucht und geschaut, was geschieht“,

erzählt Sportwart Ulrich Lauermann, „tja, und es

geschah so richtig viel. Wir hatten im ersten Jahr

80 Meldungen von Spielern, die auch außerhalb

Deutschlands durchaus einen Namen haben.“

GAME, SET AND MATCH

Die Bad Harzburg Open bieten somit hochkarätiges

Tennis und bereichern die Stadt nun zum vier-

FOTOS: HARTMUT WEBER Auf der schönen, zentral in der Bad Harzbur-

ten Mal mit einem echten sportlichen Highlight.

Sollten Sie also Roland Garros verpasst haben,

machen Sie sich nichts daraus. Von Donnerstag,

dem 09. bis Sonntag, dem 12. August kommen

Sie als Tennisfan in Bad Harzburg voll auf Ihre

Kosten. In Norddeutschland ist dieses Turnier in

seiner Art einzigartig, denn hier kommen alle

Altersklassen der Herren und Damen im Einzel

sowie im Doppel zusammen. Der deutsche Tennisbund

zollte der Veranstaltung seine Anerkennung,

indem er den Ranglistenstatus in diesem Jahr

nach oben gesetzt hat. Aber nicht nur die zu

gewinnenden wichtigen Ranglistenpunkte, die

Preisgelder und die attraktiven Sachpreise machen

die Bad Harzburg Open für die Spieler interessant.

Sie schätzen, ebenso wie die Zuschauer, die familiäre

Atmosphäre, die gute Betreuung und Organisation,

spannende Spiele und das vielseitige Rahmenprogramm.

Wie schon im letzten Jahr werden

auch 2012 wieder mehr als 140 Spieler, die zum

Teil zu den besten 500 der Weltrangliste gehören,

erwartet. Bei der Koordination so vieler Spieler

und Spiele hat Ulrich Lauermann als sportlicher

Leiter alle Hände voll zu tun und natürlich bedarf

es einiger Unterstützung. Die bieten zum einen die

Sponsoren, und zum anderen vor allem auch die

vielen helfenden Hände der Vereinsmitglieder. Sie

kümmern sich um alles, was bei einer solchen Veranstaltung

zwar mehr oder weniger „hinter den

Kulissen“ stattfindet, aber für die Organisation

absolut wichtig ist. Ebenfalls unterstützen die

benachbarten Tennisclubs die Organisatoren,

indem sie die eigenen Plätze zur Verfügung stellen

und so ein reibungsloser Turnierablauf sichergestellt

werden kann.

BUNTES PROGRAMM

Tennis ist schon längst, und das auch zum Glück,

ein Breitensport und die vormals strenge weiße

Kleiderordnung ist ad acta gelegt. Tennis macht

sport � quadrat 08/2012 15

4. Bad Harzburg Open

DER „WEISSE SPORT“ KEHRT ZURÜCK – VOM 09. BIS ZUM 12. AUGUST TENNIS ERLEBEN

inzwischen „Mode“ und jeder bekannte Spieler

hat heute seine regelmäßig wechselnde eigene

Kollektion an Sportbekleidung vom Stirnband oder

Cap bis zu Schuhen und Socken. So bunt, wie sich

die Tennisprofis heute präsentieren, ist auch das

Rahmenprogramm der diesjährigen Bad Harzburg

Open. Donnerstag und Freitag erwarten Sie ab

10.00 Uhr, Samstag und Sonntag schon ab 09.00

Uhr großartige Spiele auf den Plätzen in Bad Harzburg,

Harlingerode, Vienenburg und Oker. Sollte

es regnen, stehen die Plätze im Tennispark zu Verfügung.

Ab Sonntagmittag wird dann nur noch auf

den Plätzen des TC-Rot-Gelb am Stadtpark

gespielt. Dort erwartet Sie an allen Tagen des Turniers

auf der großzügigen Sonnenterasse des Vereins

eine Restauration, mit Getränken, durchgängig

warmer Küche, sowie Eis, Kaffee und Kuchen.

Natürlich wird es die Möglichkeit geben, sich an

Ständen mit Tennisbekleidung ein neues Outfit

unter fachkundiger Beratung zuzulegen und sich

aus einem umfangreichen Sortiment aus Büchern

rund um diesen wunderbaren Sport mit dem passenden

Werken einzudecken. Am Samstagabend

findet die „Players Night“ mit Musik und Tanz

statt. Auch hier wird für Ihr leibliches Wohl

gesorgt. Der Eintritt zu allen Spielen und zur

„Players Night“ ist, wie jedes Jahr, kostenlos.

Seien Sie also herzlich willkommen und genießen

Sie ein langes Wochenende bei einem Sportevent

der Extraklasse. (sw)


16

50 Jahre Riedel & Neumann

vergangenen Jahrzehnten derartig grund-

legende Veränderungen gegeben wie in

der Elektronikbranche. Als Günter Riedel und Die-

ter Neumann 1962 ihr Fachgeschäft für Radio-

und Fernsehtechnik in der Charley-Jakob-Str. 7 in

Goslar eröffneten, dachte noch niemand an Video,

CD oder Blue-Ray-Technologie.

Sogar als Jürgen Breiler, heute der Geschäftsführer,

seine Lehre im Jahre 1987 bei Riedel & Neu-

ANZEIGE Wohl in kaum einer Branche hat es in den

mann begann, gab es viele der heutigen Geschäftsfelder

noch nicht. Smartphones hießen damals

noch Autotelefon und waren zunächst fest eingebaute

Telefone. Die ersten mobilen Modelle hatten

noch Batterien, die in es Ausmaßen und Gewicht

durchaus mit Autobatterien aufnehmen konnten.

Der Fortschritt nahm immer mehr Fahrt auf und

als Jürgen Breiler nach einigen Gesellenjahren in

seinem Lehrbetrieb 1995 seine Meisterprüfung

absolvierte und sich zunächst mit einem Repara-

turbetrieb selbstständig machte, zeichnete sich

der Trend zu immer größeren Fachmärkten auf diesem

Gebiet ab.

1997 bekam er von Günter Riedel das Angebot,

das inzwischen zur „expert“-Gruppe gehörige

Fachgeschäft zu übernehmen, er zögerte nicht

lange, sondern sagte zu und hatte damit den aus

heutiger Sicht so wichtigen Schritt geschafft. Mit

dem im Jahr 2003 entstandenen „expert Riedel &


Neumann“-Fachmarkt im Gewerbegebiet Baßgeige

vor den Toren Goslars und einer mittlerweile schon

wieder abgeschlossenen gründlichen Renovierung

ist endgültig der Wandel zum Vollsortimenter vollzogen.

Zusätzlich betreibt Breiler seit 2009 noch

einen kleineren Fachmarkt in Seesen, der hinsichtlich

Sortiment und Einrichtung dem Goslarer

ähnelt. Auch hier gilt: Beratungsqualität und Service

werden groß geschrieben.

Nicht nur die Flachbildfernseher haben in der

Carl-Zeiss-Str. 5 in Goslar eine attraktive Präsentationsfläche

bekommen, auch das Thema Heimkino

mit Surround-Effekten und 3-D-Technologie

wird eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Die Mobiltelefone mit reichlich Zubehör präsentieren

sich auf einer großen Fläche in der Mitte

des Marktes und können von den Kunden sehr

ausgiebig „getestet“ werden. Die Zeiten der „Telefonzelle“

in der Aktentasche sind zum Glück vorbei.

Kleine Alleskönner, Mini-Computer, mit denen

man auch telefonieren kann, konkurrieren um die

Gunst der Käufer. Der umfangreiche Bereich Digital-Fotografie

mit dem gesamten Zubehör wie

Objektiven, Taschen und Stativen sowie die Sat-

Schüsseln runden das Angebot ab.

Die wohl spektakulärste Präsentation ist die „Eiswelt“

mit einem riesigen eisigen Wandfoto. Hier

warten Gefriergeräte und Kühlschränke auf ihre

Käufer. Alles ist übersichtlich aufgebaut, nach

Leistungs- und Preisklassen sortiert und natürlich

werden die unterschiedlichen Eigenschaften, wie

in allen Abteilungen des

Hauses, von kompetenten Mitarbeitern erläutert

und miteinander verglichen, ebenso wie die anderen

Haushalts-Großgeräte, zum Beispiel Waschmaschinen

und Trockner.

Überhaupt sind Kundennähe und Service die Eckpfeiler

des Erfolges von Jürgen Breiler und seinem

Team. Fast 60 regelmäßig geschulte Mitarbeiter

beraten, liefern und bauen die Geräte ein. Dafür

sind Fachleute notwendig, die das Unternehmen

auch selbst ausbildet. Zehn Informationselektroniker

sind ständig als Auszubildende im Betrieb

und dass die Qualität stimmt, davon zeugen mehrere

Auszeichnungen als Jahrgangsbeste in den

vergangenen Jahren.

Goslar

Mo.-Fr. 9:30 – 19:30 Uhr

Sa 9:30 – 18:30 Uhr

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Donnerstag Ruhetag

VON WASSER UND ANDEREN FLÜSSIGKEITEN

„Durst ist

schlimmer

als Heimweh“

Die Oberfläche unseres Planeten ist zu mehr als 70 Prozent mit Wasser

bedeckt, überhaupt ist die Erde der einzige Planet in unserem Sonnensystem,

auf dem Wasser in der Form vorkommt, wie wir es kennen,

nämlich in flüssiger Form. Die anderen Planeten müssen sich mit Eis oder

Wasserdampf zufriedengeben. Die Entfernung zwischen unserem „blauen Planeten“

und der Sonne macht es möglich. Auf der Erde ist es weder zu heiß,

noch zu kalt für das Element des Lebens: H²O – Wasser! Aus ihm kommen wir

und daraus bestehen wir zu mehr als 60 Prozent. Wir brauchen es zum Leben

und um gesund zu bleiben. Schon bei einem Wasserverlust von 0,5 Prozent

empfinden wir dringlichen Durst, ab einem Verlust von zehn Prozent kommt

es zu ersten Anzeichen des Verdurstens. Das Wort „Wasser“ leitet sich in

unserer Sprache von dem althochdeutschen Wort „wazzar“ ab, was so viel wie

„das Feuchte“ oder auch „das Fließende“ bedeutete. Doch genauso, wie dieses

besondere Element Leben schenkt, nimmt es Leben auch. Die Geschich-

FOTOS: STEFAN SOBOTTA / QUADRAT ARCHIV


te der Menschheit ist geprägt vom Kampf um, aber

auch gegen das Wasser, gegen Überschwemmungen

und Sturmfluten. Hatte man zu manchen Zeiten

zu wenig, so hatte man zu anderen zu viel, und

noch heute sind wir letztendlich von der Natur

abhängig und sollten unser Trinkwasser zu schätzen

wissen. Im Gegensatz zu anderen Gebieten

dieser Erde haben wir in Europa keinen Wassermangel.

Interessanterweise haben wir auch kein

Wort für das Gegenteil von durstig, anders als zum

Beispiel bei hungrig und satt, schnell und langsam,

müde und wach gibt es zu durstig kein

Gegenstück. Wen stört schon ein fehlendes Wort?

Nun, den Duden. Zusammen mit einem Getränkehersteller

– in der Werbung kann man ein neues

Wort immer gebrauchen – startete die Dudenredaktion

1999 tatsächlich eine weltweite Ausschreibung,

um ein Gegenteilwort für „durstig“ zu

finden. 45 000 Vorschläge wurden eingereicht,

darunter 40 Mal das Wort „sitt“. Dieses Kunstwort

wurde daraufhin auch kurzfristig in den Duden

aufgenommen, aber bald wieder gestrichen, da es

niemand benutzte. Aber Sie können es ja einmal

ausprobieren. Antworten Sie doch demnächst auf

die Frage, ob Sie gern etwas trinken möchten, einfach:

„Nein danke, sehr freundlich, aber ich bin

sitt!“

AMTLICH ANERKANNT – DAS MINERALWASSER

Die Zeiten, in denen man sein Wasser noch vom

Dorfbrunnen holte, sind lange vorbei, jedenfalls in

unseren Breiten. Allerdings war das „Abendland“

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bei technischen Entwicklungen früher immer

etwas langsam, denn die erste echte Bauanleitung

für eine Wasserleitung stammt aus dem alten

Ägypten und wurde ungefähr 1300 v. Chr. entwickelt.

Auch die Römer kannten schon fließendes

kulinaria � quadrat 08/2012 19

Wasser im Haus und sie brachten diese E rrungenschaft

auf ihrem Zug nach Norden mit zu den Germanen.

In Nordeuropa allerdings ging dieses Wissen

mit dem Niedergang des Römischen Imperiums

wieder verloren. Erst seit der zweiten Hälfte

des 19. Jahrhunderts hatten die wohlhabenderen

Familien einen Wasseranschluss. Was wir heute

also für selbstverständlich halten, hat noch gar

nicht so lange Einzug in unsere Häuser gehalten.

Sauberes und vor allem auch wohlschmeckendes

Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist aber tatsächlich

ein kleiner Luxus. Hier im Harz haben wir

wirklich gutes Leitungswasser, kaum ein Mineralwasser

kann da mithalten, aber haben Sie einmal

den Hahn in einigen Großstädten aufgedreht? Da

glauben Sie an manchen Tagen, das Wasser käme

direkt aus dem städtischen Schwimmbad. Kein

Wunder also, dass man zum guten alten Quellwasser

zurückfand und ein findiger Mensch es einfach

in Flaschen abfüllte und verkaufte. Mineralwasser

ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, für

das es eine amtliche Anerkennung gibt, sie wird

angezeigt durch den Namen der Quelle. Mineralwasser

muss aus einer unterirdischen, vor Verunreinigungen

geschützten Quelle stammen, direkt

dort abgefüllt werden und darf, außer mit Kohlensäure,

nicht mit Zusatzstoffen verändert werden.

Im Gegensatz zu Tafel- und Sodawasser. Diesen

dürfen im Rahmen des Lebensmittelrechts Zusatzstoffe

beigemischt werden und sie können auch

aus unterschiedlichen Trinkwassern zusammengesetzt

sein. Interessanterweise wird Mineralwasser

nicht wie andere Lebensmittel mit sieben Prozent

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Mehrwertsteuer belegt, sondern mit 19. Mineral-

wasser ist ein Luxusgut, da man eben auch auf

Leitungswasser zurückgreifen kann.

WASSER ALS ARZNEI – „IN AQUA SANITAS“

Außer den Mineralbrunnen, gibt es natürlich auch

noch die Heilquellen. Sie gehören nicht zu den

Lebensmitteln, sondern fallen unter das Arznei-

mittelgesetz. Das erste künstliche Mineral- und

Heilwasser „erfand“ übrigens Dr. Friedrich Adolph

August Struve. Der Apotheker hatte sich bei Expe-

rimenten mit Blausäure eine Vergiftung zugezogen

und erhoffte sich durch sein Wasser und einige

Kuren Heilung. 1821 eröffnete er die erste Trink-

kuranstalt bei Dresden. Aber da es eben ein

„künstliches“ Mineralwasser war, durften die

Struve`schen Wasser nicht als Mineralwasser, sondern

eben nur als Tafel- oder Sodawasser bezeichnet

werden. Immerhin wurden sie in Dresden bis

1969 noch hergestellt.

LEBENSWASSER…

Andere Länder, andere Sitten. Fragen wir einen

Schotten oder Iren nach dem Wasser des Lebens,

so wird er uns antworten: „Uisge (uisce) beatha“.

Wörtlich übersetzt heißt das tatsächlich Lebenswasser,

gemeint ist aber der gute alte Whisky. Darüber,

ob nun Schottland oder Irland die Heimat

des Whiskys ist, streitet man sich noch, das erste

Mal wurde das uisge beatha allerdings in schottischen

Steuerbüchern amtlich erwähnt, wo es als

aqua vitae bzw. aquavite auftaucht. Ein Benedektiner

erwarb damals an die 500 Kilogramm Malz.

Das sollte für gute 400 Flaschen gereicht haben.

Slàinte!

…WASSER DES LEBENS…

Auch die Skandinavier kennen so ein Lebenswasser,

den Aquavit oder auch Akvavit (lat. aqua vitae,

also Wasser des Lebens). Allerdings gilt hier, im

Gegensatz zum lebensnotwendigen reinen Wasser,

wie bei allen „Kurzen“ oder „Klaren“: weniger ist

mehr. Dieser bernsteinfarbene klare Schnaps wird

immerhin aus 96 Prozent Alkohol, gewonnen aus

Getreide oder Kartoffeln, hergestellt. Um ihn über-

haupt trinken zu können, wird das Destilat mit

demineralisiertem Wasser verdünnt. Seinen von

Marke zu Marke leicht unterschiedlichen

Geschmack erhält das Getränk durch Koriander,

Fenchel, Dill, Zimt oder auch Nelken. Auf jeden

Fall aber muss Kümmel hinein. Skål!

...UND WÄSSERCHEN…

In unseren östlichen Nachbarländern sieht man

die Sache so: Wasser ist klar, rein und kalt. Und

was für Wasser gilt, gilt auch für Wässerchen, aber

weil das halt nur ein kleines Wasser ist, kann man

viel mehr davon trinken. Auf slawisch heißt Wasser

voda und Wässerchen heißt vodka oder eben auch

Wodka. Wasser ist halt zum Waschen da und das

Wässerchen zum Trinken. Na sdorow‘je!


…UND FLÜSSIGES BROT

Was geschieht, wenn nur zur Hälfte durchgebacke-

nes Brot mit Wasser vergärt wird? Ganz einfach, es

entsteht die Urform des Bieres, und auch hier hat-

ten einmal mehr, wie schon bei der Wasserleitung,

die alten Ägypter die Nase vorn. Flüssiges Brot,

das halt nebenher auch noch ein wenig lustig

macht, ist also eine Erfindung aus dem frühen

Mesopotamien. Auch die Römer waren bald mit

von der Partie, bei ihnen hieß das Getränk Cervisia

zu Ehren von Ceres, der Göttin der Feldfrüchte.

Woher der deutsche Begriff Bier stammt, ist nicht

zuverlässig geklärt. Eine Möglichkeit jedoch ist die

Ableitung von dem lateinischen Wort „biber“, was

Getränk bedeutet. Im Mittelalter war Bier tatsäch-

lich mehr oder weniger das übliche Getränk für

alle. Da es durch das Erhitzen und Würzen wesentlich

weniger Keime enthielt als Wasser, wegen des

hohen Kaloriengehalts auch die oft wenigen Speisen

ergänzte und zu der Zeit noch einen niedrigeren

Alkoholgehalt aufwies als unser heutiges Bier,

hielt man es gerade für Kinder als sehr geeignet.

Heute muss man für den legalen Genuss des „flüssigen

Brotes“ allerdings immerhin 16 sein.

Prost!

MAN NEHME…

…Traubensud und Gewürze, vor allem Anis und

Fenchel und schon hat man die Grundlagen für

einen guten Ouzo. Er entwickelte sich im östlichen

Mittelmeerraum aus dem Raki, und wurde wahrscheinlich

nach dem Traubensud, auf Türkisch

üzüm, benannt. Jàmas und serefe!

WAYN, GHWINO, VINUM

Ebenfalls aus dem Saft der Trauben wird ein

Getränk gewonnen, dem schon in der Antike eine

große Bedeutung zukam: Der Wein. Aus dem alten

Persien über das heutige Georgien und natürlich

spitzmarke sp spit sp spit itzm it itzm zmar arke ke ��� �� quadrat qu quad qu quadra ad adra d rat 08/2012 08 08/2 08 08/2 /201 /2 /201 012 01 012 21

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Unsere ganz besonderen Highlights sind:

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22 quadrat 08/2012 � SPITZMARKE

Führungen: Mo.-Sa. 11 Uhr

(Mo.-Fr. 14 Uhr: Anmeldung erforderlich)

Anmeldungen bis spätestens 24

Stunden vor der Veranstaltung

37449 Zorge - Elsbach 11A

Telefon 05586 8282 - Fax 05586 1780

www.hammerschmiede.de

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-17 Uhr, Sa. 9-15 Uhr

Limonadenrezept für heiße Sommertage:

Fünf bis zehn (je nach Geschmack) Teelöffel Zucker (gern auch braunen Zucker) im Saft von vier Zitronen,

wahlweise Limetten oder gemischt, auflösen, mit einem Liter Mineralwasser oder Leitungswasser

auffüllen, Zirtronen- und/oder Limettenscheiben, Eiswürfel und etwas Minze in den Krug geben

und dann nichts wie ab und mit dieser Erfrischung und einem guten Buch in die Hängematte!

einmal mehr durch die Römer gelangte dieses edle

Getränk nach Nordeuropa. Der römische Geschicht-

schreiber Tacitus berichtete, dass es bei den Ger-

manen Brauch gewesen sei, bei den Ratssitzungen

reichlich Wein zu trinken, da ihrer Meinung nach

niemand wirklich zu lügen verstünde, wenn er

betrunken sei. In vino veritas! Veredelt man Wein

übrigens durch alkoholische Gärung, erhält man

Sekt. Santè!

SAUER MACHT „SITT“

Jetzt haben wir viel über Wasser und Wässerchen

und vergorene Brote und Trauben erfahren, aber

was trinken wir denn tagtäglich gegen den Durst,

wenn uns Wasser zu langweilig wird? Natürlich

Säfte, Schorlen und Limonaden. Unter den letzteren

Begriff fallen übrigens auch Cola & Co. Und

auch bei diesem Getränk kommen wir um das gute

alte Rom nicht herum. In der Antike löschte man

den Durst gerne mit „Posca“, was einfach Wasser

mit etwas Essig aus Früchten war. Die Mutter aller

Limonaden jedoch ist der Lemon Squash aus Eng-

land, und auch wenn wir heute bei dem Wort

„Limo“ oder „Soft-Drink“ eher an etwas Ungesundes

denken, die ursprüngliche Limonade war

eigentlich recht gesund. Cheers! (sw)


KURZ-

ANGETIPPT

AUGUST

25. KUNSTHAND-

WERKERMARKT

GOSLAR ZWISCHEN GROSSEM

HEILIGEN KREUZ UND SCHUHHOF

04. UND 05. AUGUST

Am Samstag von 10.00 bis 19.00 Uhr

und am Sonntag von 11.00 bis 18.00

Uhr präsentieren auch in diesem Jahr

wieder Kunsthandwerker an rund 150

Ständen ihre Werke in den Gassen

und auf den Plätzen der historischen

Goslarer Altstadt. Rund um die Marktkirche,

auf dem Schuhhof und dem

Marktplatz, im und um das Große Heilige

Kreuz und am Flüsschen „Abzucht“

findet sich für jede Zunft die

passende Kulisse. Die hochwertigen

handgefertigten Kunst- und Alltagsgegenstände

des traditionellen Goslarer

Künstlermarktes ziehen jährlich

mehrere 10.000 Besucher an. Das besondere

Flair des Marktes entsteht

vor allem dadurch, dass viele Künstler

„live“ arbeiten und die begeisterten

Gäste gern über ihre Schultern

schauen lassen. Laienkunsthandwerker

erhalten zudem ausführliche Tipps

und Anregungen für das eigene Hobby.

Die Besucher haben am Sonntag,

05. August, von 13.00 bis 17.00 Uhr

die Möglichkeit, sich gratis zeichnen

zu lassen und eine persönliche Karikatur

aus der Feder vom Schnellzeichner

Wirkus geschenkt zu bekommen.

Wirkus ist Zeichner aus Leidenschaft.

Außerdem öffnet der Goslarer Einzelhandel

am 5. August zum verkaufsof-

fenen Sonntag von 13.00 bis 18.00

Uhr seine Türen und lädt zum Shoppen

ein.

3-BURGEN-WANDERUNG

WANDERTREFF AM HAUS DER

NATUR, KURPARK BAD HARZBURG

04. AUGUST, 11.00 UHR

Der Große und der Kleine Burgberg

sowie der Sachsenberg sind das Ziel

der Bad Harzburger „Drei-Burgen-

Wanderung“, die auch in diesem Jahr

wieder regelmäßig angeboten wird.

Auf der rund acht Kilometer langen

Tour mit Start um 11.00 Uhr am Wandertreff

am Haus der Natur im Kurpark

sind einige steile Anstiege zu bewältigen.

Wanderführer Horst Woick

wird bei der Wanderung nicht nur viel

über die Historie der Burgen und ihrer

Bewohner vermitteln, sondern

auch zahlreiche Anekdoten aus dieser

Zeit erzählen. Am Ende der Tour erfolgt

die Eintragung in das Gipfelbuch

auf dem Eichenberg. Auf dem Rückweg

wird das Diaskop besucht. Dort

ist ein fiktiver Blick auf die Harzburg

möglich. Die Teilnahme an dieser geführten

Wanderung über rund dreieinhalb

Stunden (Rucksackverpflegung

empfohlen!) kostet ohne die Fahrt mit

der Burgberg-Seilbahn 2,00 Euro (mit

Kurkarte frei).

BAD HARZBURGER

TENNIS-OPEN

TENNISANLAGE DES TC-ROT-GELB

IN BAD HARZBURG

09. BIS 12. AUGUST

Tennissport besonderer Güte ist bei

den Bad Harzburg-Open 2012 wieder

zu sehen. Der TC Rot-Gelb richtet vom

09. bis 12. August sein nationales

Turnier mit Ranglistenwertung auf der

Anlage im Stadtpark aus. Die Spiele

von Damen und Herren im Einzel und

Doppel beginnen am Donnerstag, 09.

und Freitag, 10. August, jeweils um

10.00 Uhr. Am Samstag, 11. und

Sonntag, 12. August, werden die ersten

Ballwechsel voraussichtlich bereits

ab 09.00 Uhr stattfinden. Die Finals

sind für Sonntag, 12. August, ab

14.00 Uhr geplant. Weitere Informationen

unter: www.tc-rotgelb.de.

KRÄUTERWANDERUNG

MIT URSEL

KURHAUS-WANDERTREFF ST.

ANDREASBERG

10. AUGUST, 14.00 UHR

Vogelbeere – Wildsalat –Teegelee: neben

der üblichen Pflanzenkunde geht

es hier vor allem um die kulinarische

Seite von Pflanzen, Wildblumen und

Wildkräuter, die sich für Marmeladen,

Liköre, Tees und Salate wunderbar

verwenden lassen. Die Wanderung

dauert ca. 2 Stunden und kostet mit

HarzGastKarte (HGK) 2,50; ohne 3,00

Euro. Anmeldung in der Tourist-Information

in St. Andreasberg unter

05582-80336

LOST PARADISE

BLUMENBILDER IN DER FOTOGRA-

FIE DER GEGENWART

MÖNCHEHAUSMUSEUM GOSLAR

11. AUGUST BIS 23. SEPTEMBER

An der neuen Austellung sind viele internationale

Künstler beteiligt, wie

zum Beispiel: Araki, Thomas Florschuetz,

Martin Klimas, David Lynch,

Rémy Markowitsch, Vera Mercer, Eric

Niedling, Christian Rothmann, Miron

Schmückle, Luzia Simons, Magriet

Smulders und Michael Wesely. Die

Ausstellungseröffnung findet am

Samstag, den 11. August um 18.00

Uhr statt. Eine Einführung hält Dr.

Matthias Harder, Kurator des Muse-

kurz angetippt � quadrat 08/2012 23

ums für Fotografie, Helmut-Newton-

Stiftung Berlin und Herausgeber des

ausstellungsbegleitenden Bildbandes

„Flower Power“.

GEFÜHRTE WANDERUNG

AUF DEN BROCKEN

WANDERTREFF AM HAUS DER

NATUR, KURPARK BAD HARZBURG

15. AUGUST, 09.00 UHR

Bei dieser Wanderung wird der Brocken

mit Wanderführerin Julika Pritchard

unter dem Thema „Sagenhafter

Brocken“ unter die Lupe genommen.

Die Tour beginnt mit der Busfahrt

(Selbstzahler) bis Torfhaus. Der Aufstieg

erfolgt durch das Torfhaus-

Moor auf dem Goetheweg.

Nach einem Rundgang auf dem Brocken-Plateau

und einer Einkehr (ca.

45 Minuten) wird auf dem Goetheweg

bis Eckersprung, über die Lorenzbrücke

zum Ski-Denkmal, am Eckerstausee

vorbei zum Molkenhaus und dann

zurück nach Bad Harzburg gewandert.

15. INTERNATIONALES

VIELSEITIGKEITS-

REITTURNIER

SPORTPARK AN DER RENNBAHN,

BAD HARZBURG

17. BIS 19. AUGUST

Die Elite der Vielseitigkeitsreiter aus

ganz Europa und darüber hinaus ist

wieder im herrlichen Gelände und auf

den Top-Anlagen für Dressur und

Springen im Sportpark an der Rennbahn

in Bad Harzburg zu Gast. Viel-

FOTO: RAINER GOLITZ


Ab

24 quadrat 08/2012

in

� spitzmarke

die

Weite Welt

In Goslar, direkt an der historischen Kaiserpfalz gelegen, beginnt

die Weite Welt. Das Restaurant – Café – Bistro mit seinem ausgewählten

Angebot an leckeren Speisen und gepflegten Getränken

hat sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Inhaber Mario Guadagnino und seine Frau Kersten mit ihrem

Team sorgen für die lockere familiäre Atmosphäre.

Hochzeit, Geburtstag, Konfirmation, gern richtet die Weite Welt

Familienfeiern individuell für ihre Gäste aus.

Hoher Weg 11 (direkt an der Kaiserpfalz)

38640 Goslar

05321 / 38 35 38 (Telefon)

05321 / 38 35 40 (Telefax)

Tischreservierungen bitte nur per Fax oder Telefon.

E-Mail: weitewelt@hotmail.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Donnerstag 11.00 bis 22.00 Uhr

Freitag und Samstag 11.00 bis 23.00 Uhr

Sonntag von 11.00 bis 22.00 Uhr – Montag ist Ruhetag

leicht ist auch der aktuelle Olympiasieger

aus London dabei?!

Unter der Regie des Vereins für Vielseitigkeitsreiten

(VfV) Bad Harzburg

findet die 15. Auflage dieses Turniers

statt. Als Hauptereignisse stehen eine

Internationale M-Prüfung CIC**

und eine Internationale L-Prüfung

CIC* auf dem Programm. Eingebettet

ist die Qualifikation für Junioren zur

Europameisterschaft im September in

Polen. Wie in den Vorjahren wird mit

einem großen Teilnehmerfeld gerechnet.

Die Dressurvorführungen bestimmen

Freitag, 17. August, den gesamten

Tag lang das Bild. Am Samstag, 18.

August, folgt der Geländeritt. Feste

Sprünge sind dabei ebenso zu überwinden

wie Wasserhindernisse. Start

und Ziel ist vor den Tribünen der Galopprennbahn.

Zum Abschluss müssen

Pferde und Reiter am Sonntag,

19. August, noch einen Springparcours

auf dem Oval vor den Tribünen

absolvieren, dann stehen für 2012 die

Sieger und Platzierten fest. Weitere

Informationen unter www.vfv-badharzburg.de.

BAUMSTAMM-

WEITWERFEN

KONZERTGARTEN, HÜTTENSTR. 9,

ALTENAU,

18. AUGUST 2012 , AB 13.00 UHR

FOTO: STADTMARKETING BAD HARZBURG

Bei diesem Event werden Wettkämpfe

in verschiedenen Disziplinen stattfinden:

Baumstammweitwurf (auch

mit Kinderklasse), Tauziehen (4er-

Teams), sowie die Kührung des

stärksten Mannes und der stärksten

Frau. Anschließend findet die Siegerehrung

mit Preisvergabe und bei gutem

Wetter abends ein gemütliches

Beisammensein am Lagerfeuer statt.

Für das leibliche Wohl und musikalische

Unterhaltung ist gesorgt. Anmeldung

telefonisch unter 05328

911381 oder vor Ort.

OPEN-AIR-

SUMMERNIGHT

MIT „BALLBREAKERS” UND

„U2-EXPERIENCE”

BADEPARK, BAD HARZBURG

24. AUGUST, 19.30 UHR

(EINLASS AB 19.00 UHR)

Der Kulturklub feiert seinen 20. Geburtstag.

Auch deshalb geht es bei

der „Open-Air-Summernight“ diesmal

so richtig hart zur Sache.

Im Badepark wird zur Einstimmung

auf das Salz- und Lichterfest mit Musik

der australischen Kultformation

AC/DC gefeiert. Verpflichtet wurde eine

der besten Coverbands des Landes:

„Ballbreakers“. Auch das Vorprogramm

ist groß. „U2-Experience“

spielen, wie der Name schon erahnen

lässt, Musik der irischen Band U2. AC/

DC-Musik hat längst nichts mehr mit

bierseligen Rockertreffen zu tun. Keine

Party, auf der nicht irgendwann

„Highway to Hell“ und „Hells Bells“

FOTO: KULTURKLUB BAD HARZBURG


25

losdonnern. Das ist Hardrock für alle

Generationen. Und auch live ist AC/DC

ein Erlebnis. Im Original sowieso, aber

auch von den fünf „Ballbreakers“.

Denn die legen nicht nur Wert auf authentische

Musik mit mächtigen Basslinien,

höllischen Gitarrenriffs und

teuflischem Gesang.

Die Musik von U2 zieht sich wie ein roter

Faden durch die Geschichte der

„Open-Air-Summernight“. „Rattle and

Hum“, der legendäre Konzertfilm, war

der Topact des ersten Badepark-Open-

Airs 1991. Und 2008 war mit „Zoo-TV“

eine der besten U2-Coverbands live zu

Gast. In diesem Jahr nun wird „U2-Experience“

die Songs von Bono, Adam

Clayton und The Edge auf die Badeparkbühne

bringen. Das Konzert beginnt

um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr)

und wird gemeinsam vom Kulturklub

und der Eventagentur Herrmann veranstaltet.

Karten (9,00 Euro, Abendkasse

12,00 Euro) sind erhältlich im

Kulturklub-Büro, Herzog-Wilhelm-

Straße 65, Telefon (0 53 22) 18 88, sowie

über www.kulturklub-bad-harzburg.de.

SALZ- UND LICHTERFEST

– GLANZ, SPASS UND HISTORIE

BAD HARZBURG

25. UND 26. AUGUST

Lichtfiguren funkeln wie Sternbilder

hoch in Bäumen, an Türmen, an Häuserfassaden,

und Teiche sind herrlich

erleuchtet. Zu Ehren des „Weißen Goldes“

wird in Bad Harzburg auch in diesem

Jahr wieder das Salz- und Lichterfest

gefeiert. Am 24. August 1575

wurde Herzog Julius die frohe Kunde

überbracht, dass die Solequelle zur

Salzherstellung rein gefördert werden

kann. Herzog Julius erklärte diesen

Tag zum Feiertag.

Alljährlich wird deshalb in Bad Harzburg

um den 24. August, dem Tag des

Heiligen St. Bartholomäus, das Salz-

und Lichterfest groß gefeiert. Bevor

im Schein von 100.000 Lichtern,

Leuchten und Laternen am Samstag,

25. August, auf mehreren Bühnen

Rhythmen unterschiedlichster Musikrichtungen

erklingen, kann geschaut,

gekauft, gegessen und getrunken

werden.

Bereits um 14.00 Uhr startet der große

Salzfestumzug vom Bündheimer

Schloss in Richtung Badepark. Am

verkaufsoffenen Sonntag, 26. August,

(13.00 bis 18.00 Uhr) stehen die Salzpredigt

(10.00 Uhr) sowie zahlreiche

Tanz- und Musikdarbietungen im Badepark

und auf weiteren Bühnen in der

Innenstadt auf dem Programm. Weitere

Informationen sind in der Tourist-

Information, Tel. (0 53 22) 7 53 30, info@bad-harzburg.de,www.salz-undlichterfest.de,

zu erhalten.

DRESSUR- UND

SPRINGTURNIER

IM SPORTPARK AN DER RENNBAHN

25. UND 26. AUGUST

Der Reigen der Pferdesportveranstaltungen

im Sportpark an der Rennbahn

Bad Harzburg wird fortgesetzt. Nach

Galopprennen und Vielseitigkeit sind

dann die Dressur- und Springreiter am

Zug. Traditionell veranstaltet die Gesellschaft

für Jagdreiterei/Reiterverein

Westerode dieses Turnier mit

Springen bis L- und Dressur bis M-Niveau.

Wie in den Vorjahren wird mit mehr

als 800 Starts gerechnet. Die Teilneh-

FOTO: KTW

mer werden wieder aus dem gesamten

norddeutschen Raum und Sachsen-Anhalt

anreisen. Ermittelt werden

zudem die Vereinsmeister im Springen

und der Dressur des Veranstalters.

Zudem wird der Jugendcup entschieden.

Die ersten Prüfungen sowohl im

Sandviereck als auch auf dem Springplatz

beginnen am Samstag um 08.00

Uhr. Zum zweiten Mal sind auch Dressurprüfungen

unter Flutlicht am

Samstagabend geplant. Am Sonntag

ist in der Dressur der erste Start bereits

um 07.00 Uhr. Im Springen beginnen

die Prüfungen um 10.00 Uhr.

Weitere Informationen sind unter

www.reitverein-westerode.de zu erhalten.

Dort ist auch eine Zeiteinteilung

zu finden.

ALTSTADTFEST

GOSLAR

31. AUGUST BIS 02. SEPTEMBER

Stimmungsgeladen wird auch 2012

das Altstadtfest gefeiert. Diverse

Schauplätze und große Live-Bühnen

im gesamten Zentrum der historischen

Altstadt bilden die festliche Kulisse

für die „Altstadt-Sause“. Mit engagierten

lokalen Akteuren, einem

hochwertigen Bühnenprogramm und

mit dem verkaufsoffenem Sonntag

von 13.00 bis 18.00 Uhr bietet das

Fest ein besonderes Flair.

FOTO: KTW

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26 quadrat 08/2012 � kultur2 Die Harzburg und

der Burgberg

NEUE IDEEN FÜR ALTE MAUERN – GESCHICHTE ZUM ERLEBNIS MACHEN

Schon von Weitem sieht man ihn, wenn man

gen Bad Harzburg fährt, er ist sozusagen das

Wahrzeichen der Stadt. Und die Burg, die

einst auf ihm thronte, war die Namensgeberin des

heutigen Kurbades Bad Harzburg. Könnten die

alten Mauern sprechen, so würden sie von Kaisern,

Königen und Fürsten erzählen und von Ereignissen,

Ziel des Vereins ist zum einen der Erhalt und wenn

möglich auch die Erneuerung der vorhandenen

Burgteile, sowie die Förderung der geschichtlichen

Forschung auf und rund um den Burgberg und zum

anderen die historische Einmaligkeit des Ortes für

den Besucher erlebbar zu machen. Ideen dafür sind

vorhanden, einiges wurde auch schon erfolgreich in

die die Europäische Geschichte nachhaltig beein- die Tat umgesetzt, doch der Verein ist dabei natürflusst

haben. Wir haben hier nämlich nicht nur die lich immer auf die finanzielle Unterstützung der

Ruinen irgendeiner mittelalterlichen Burg direkt vor verantwortlichen Stellen, Sponsoren und auf Spen-

unserer Haustür, sondern schauen täglich direkt auf den angewiesen.

die Überreste einer der größten und bedeutendsten

Burgen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher EINZIGARTIG

Nationen zwischen Nordsee und Rom. Zugegeben,

eine vollständige oder wenigstens zum Teil erhalte- „Eine Burg hat (fast) jede Stadt – Es gilt also etwas

ne Burg würde sich als Touristenattraktion besser zu finden, was andere nicht haben!“ so lautet der

eignen als die Restmauern und Grundrisse, die heu- Leitfaden des Ersten Vorsitzenden Horst Woick.

te auf dem Burgberg zu sehen sind. Doch zum „Möglichst viele Alleinstellungsmerkmale zu finden

Glück hat die Stadt Bürgerinnen und Bürger mit und diese dann auch zu nutzen, ist wichtig! Und

Visionen rund um diesen geschichtsträchtigen Ort. tatsächlich haben wir davon einige“, erklärt Woick,

So zum Beispiel die Mitglieder des „Fördervereins „das fängt schon mit dem Krodo-Mythos an. Der

historischer Burgberg e.V. e.V.“

Götze Göt Krodo mit seinen Symbolen der

Natur Nat und des Lebens, einem Rad für die

Sonne So und den unendlichen Jahreslauf,

die Rosen für die Erde und die Fruchtbarkeit,

ke den wehenden Gürtel für die Luft

und un den Atem des Lebens und den Fisch

fü für Wasser, also die Lebensgrundlage, ist

auf au jeden Fall etwas Einmaliges. Dazu

haben h wir ja schon eine Statue aufstellen

können. k Die bedeutendste historische

Persönlichkeit P

hier oben war aber sicher

der d ursprüngliche Erbauer der Burg,

Heinrich H IV. Mit ihm untrennbar verbunden

d

sind der Sachsenaufstand, der hier

seinen Höhepunkt fand und natürlich

Heinrichs Gang nach Canossa, womit

man gleich eine geschichtliche Brücke bis zu Bismarck

schlagen kann. Auf dem Burgberg steht übrigens

der einzige Canossa-Obelisk der Welt“. Weitere

Statuen auf dem Burgberg aufzustellen,

anhand derer die bewegte Geschichte der Burg

erzählt wird, ist eine der Ideen, die es zu verwirklichen

gilt. Die Vorstellung, Auge in Auge zum Beispiel

Heinrich IV., Papst Gregor VII. oder Otto IV.

gegenüber zu stehen und mit ihnen auf eine Zeitreise

in die Vergangenheit zu gehen, begeistert

auch mich bei dem Gang mit Horst Woick über den

erst kürzlich neu entstandenen historischen Rundweg.

Die Kur,-Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe

der Stadt haben diesen Weg in Zusammenarbeit mit

dem Förderverein historischer Burgberg möglich

gemacht. Entlang des attraktiven Rundgangs stehen

zwölf Informationstafeln zur Historie der Burg

und des Burgbergs. Damit ist ein Anfang gemacht,

der weitere Möglichkeiten eröffnet. Die Rekonstruktion

weiterer Burgteile durch ruinenhafte Andeutungen

der Gebäude und Wehrmauern, die Anlage

eines Wehrganges mit Zinnen und Schießscharten

an der vorhandenen Burgmauer, insbesondere für

Kinder ein Anziehungspunkt. Eine restaurierte

Harzsagenhalle, die mit dem neu gestalteten Sagenschrein

allgemein zugänglich ist und ein neuer

Burgberg-Gasthof mit vielen Veranstaltungen sind

weitere Wünsche und Ziele. „Wie gesagt,“ lacht

Horst Woick, „Ideenmangel ist nicht das Problem!“

(sw)

FOTOS: WEBER


FOTO: BERND SCHWARZ

Die Bocks-

BergBobBahn

HAHNENKLEE MIT NEUER ATTRAKTION

Am 5. Juli ist die neue Sommerrodelbahn auf dem Bocksberg in Hahnenklee

eröffnet worden und bietet jetzt auf 1250 Metern Länge Riesenspaß

für jung und alt. Damit ist sie die längste Bahn ihrer Art in Nordeuropa.

Im Zweisitze-Komfortschlitten geht es den Berg in mehreren Schleifen mit

maximal 40 Stundenkilometern talwärts. Wird der Bob schneller, bremst die

eingebaute Sicherheitstechnik den Schlitten automatisch ab. Eingebaute

Sprünge, so genannte Jumps, sowie Wellenstrecken und Kreisel erhöhen den

Reiz und erinnern ans Achterbahnfahren.

Wer´s gemütlicher mag, kann die Geschwindigkeit durch die Bedienhebel selbst

bestimmen und so die Abfahrt und die herrliche Aussicht ein wenig länger

genießen. Unten angekommen, bringt ein Liftsystem Fahrer und Bob gemeinsam

wieder auf die Bergstation. Kinder dürfen sogar schon ab acht Jahren allein

in einem der Schlitten fahren.

Heiko Rataj und Pamela Groll, die beiden Investoren, haben mit dieser Attraktion

einen neuen großartigen Anziehungspunkt für Hahnenklee und den Harz

geschaffen, der in Zeiten schwindender Gästezahlen für frischen Wind sorgen

wird.

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11.8.2012, 15.00 Uhr – 19.00 Uhr

Sommerfest „Eine musikalische Reise

durch Hessen“

15.8 2012, 15.00 Uhr „Kräuterweihe“

mit Frau Doris Fölster

27.8.2012, 16.00 Uhr

„Norwegen“ Die Natur atmen hören.

Dia-Ton-Show mit Thomas & Nina Mücke

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Herzog-Julius-Straße 93

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27


ganz privat � quadrat 08/2012 29

GANZ PRIVAT FOTOS: STEFAN SOBOTTA

Barbara und Prof. Dr. Eckhard Reichert

Vor rund einem Jahr kam Barbara Reichert als Nachfolgerin des pensionierten Direktors

Dieter Renner ans Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar. Ihr Ehemann, Prof. Dr. Eckhard

Reichert, ebenfalls Pädagoge, unterstützt seine Frau nicht nur durch die Bereitschaft,

eine längere Anreise zu „seiner“ Schule in Kauf zu nehmen.

Beide leben in ihrem wunderschönen historischen Haus auf einem mit uralten Bäumen

bewachsenen Grundstück inmitten der Goslarer Altstadt.

Ganz entgegen sonstiger Gepflogenheiten von Quadrat

sitzen Sie heute auf Ihrem eigenen Sofa,

warum wollten Sie das Foto unbedingt hier

machen?

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Dieses Sofa ist das

Verlobungssofa der Großmutter meiner Frau, sie

hat es ihrer Enkelin mit den Worten geschenkt:

„Es ist ein ganz kleines Sofa, das macht es euch

leichter, einander nah zu bleiben, auch wenn ihr

euch auseinandersetzt.“ Dieses Sofa begleitet uns

schon unser ganzes Leben und dieser Satz der

Großmutter beschreibt auch die Art sehr gut, wie

wir auf Menschen zugehen. Wir mögen eher die

leisen Töne, lassen dem anderen in unserer Partnerschaft

oder auch anderen Menschen immer

eine Alternative.

GROSSMUTTER ALS VORBILD

Barbara Reichert: Meine Großmutter war mein gro-

ßes Vorbild, sie war, wie man heute sagt, eine Pow-

erfrau, früh verwitwet, weil sie ihren Mann schon

mit 26 Jahren durch eine Blutvergiftung verlor,

war sie lange Jahre alleinerziehend. Trotz aller

Schwierigkeiten gab sie jedoch nie auf, sondern

meisterte ihr Schicksal.

Wo sind Sie aufgewachsen?

Barbara Reichert: Ich bin in Winsen an der Luhe

aufgewachsen und auch die ersten Jahre zur

Schule gegangen. Mein Mann ist waschechter

Lüneburger.

SCHÖN FRÜH KENNENGELERNT

Wie haben Sie sich kennengelernt?

Barbara Reichert: Wir kennen uns schon seit unse-

rer Schulzeit. Als ich neun Jahre alt war, kam

irgendwann ein Neuer in unsere Klasse. Meine

Mutter erzählte mir, ich sei nach der Schule nach

Hause gekommen und habe ihr erzählt: „Wir haben

einen Neuen in unserer Klasse, der sieht ganz süß

aus.“ Das war mein heutiger Mann. Es hat dann

zwar noch einige Jahre gedauert, bis es wirklich


30 quadrat 08/ 2012 � ganz privat

gefunkt hat, aber seit unserem fünfzehnten nten

Lebensjahr sind wir fest zusammen.

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Wir gingen damals als

in Lüneburg zusammen auf ein ganz kleines nes

Gymnasium, wo jeder jeden kannte und welelches übrigens damals schon die heute selbststverständliche Schülerverantwortung praktitizierte. Wo haben Sie studiert?

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Wir haben beide e

in Hamburg studiert, meine Frau Deutsch h

und Geschichte und ich Latein und Kirchen-

geschichte, weswegen ich heute auch evan-

gelische Religion unterrichte.

An welcher Schule arbeiten Sie?

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Ich bin noch

genau einen Tag an einer Schule in Salz-

gitter tätig, nach den Sommerferien

wechsle ich zum Werner-von-Siemens-

Gymnasium in Bad Harzburg, außerdem

habe ich noch einen Lehrauftrag für Kirchengeschichte

an der Universität in Hildesheim,

ich bin dorthin von der Uni

Hamburg ausgeliehen worden.

SCHWIERIGER BERUFSANFANG

Wie ging es nach dem Studium weiter?

Barbara Reichert: Ich habe, bedingt durch den

Einstellungsstopp, an vielen Schulen Vertretungen

gemacht, also als sogenannte Feuerwehrkraft

arbeiten müssen. Im Fall einer längerer Krankheit

oder Schwangerschaft einer Kollegin wird jemand

befristet eingestellt, um den Unterricht an der

betreffenden Schule sicherzustellen, dafür werden

dann Berufsanfänger, wie ich es damals war, eingesetzt.

Planungssicherheit für eine junge Familie

hat man da natürlich nicht. Ich musste mich ständig

auf neue Situationen und Menschen einstellen,

was aber auch im wahrsten Sinne des Wortes

eine Schule fürs Leben ist. Lüneburg, Winsen,

Uelzen und Cuxhaven sind nur einige meiner

berufliche Stationen. Es war eine recht hohe

Belastung, zumal unser Sohn ja auch sein Recht

auf seine Mama einforderte. Zum Glück haben uns

meine i SSchwiegereltern h i g lt sehr h tat- t t

kräftig unterstützt.

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Stimmt, ohne die Hilfe

meiner Eltern wäre uns die Bewältigung des All-

tags viel schwerer gefallen. Unser Sohn kam

immerhin schon zur Welt, als wir neunzehn waren.

Wir haben also nicht nur studiert, sondern schon

damals unseren eigenen, ganz privaten Erzie-

hungsauftrag gehabt.

Barbara Reichert: In dieser Zeit, also Anfang der

1990er Jahre, habe ich zum Beispiel auch intensiv

auf Bundesebene in der Frauen-AG des Philologenverbandes

gearbeitet. Es ging darum, die

Frauen aus der ehemaligen DDR zu integrieren,

dabei habe ich auch so interessante Persönlichkeiten

wie Angela Merkel und Annette Schavan

kennen gelernt, weil die damals in diesem Kreis

mitgewirkt haben. Das war eine spannende Zeit,

die ich sehr genossen habe.

Warum haben Sie sich beim CvD beworben?

Barbara Reichert: Ich war vor meinem Wechsel

nach Goslar erst neun Monate als stellvertretende

Schulleiterin in Lüneburg tätig. Das hat

mir viel Spaß gemacht, daher habe ich

mich nach freien Stellen als Schulleiter

umgesehen. u

Der zuständige Schuldezernent

n wusste von der freien Stelle am CvD.

Der D weitere Weg war klar: Ich habe mich

dann d bei dem damaligen Direktor Dieter

Renner R beworben. Es war ein sehr gutes,

entspanntes e

Gespräch, in dem mir mein

Bauchgefühl B

schon Zustimmung signalisiert

hat. ha Auch bei der anschließenden Vorstellung

lu beim Schulvorstand des CvD habe ich

sofort sof gemerkt, dass es passt. Auf das bei

der Landesschulbehörde folgende Prozedere

hat man keinen Einfluss mehr, man ist dann

sozusagen soz nur noch Passagier in einem fahrenden

ren Zug.

Prof Prof. Dr. Eckhard Reichert: Unabhängig von

der Entscheidung der Landesschulbehörde

haben habe wir dieses Haus schon vorher gekauft,

bezeichnenderweise beze

war es am 1. April 2011.

Das war w zwar etwas mutig, aber wir hatten uns

in Goslar Go mit seiner wunderbaren Altstadt verliebt

liebt und waren uns auch sehr sicher, dass sich

alles

letztendlich fügt.

Was halten Sie von der momentanen Schulpolitik?

Barbara Reichert: Ich bin eine überzeugte Gymna-

sialvertreterin, wobei die Durchlässigkeit des

Schulsystems heute viel besser ist als früher.

Schüler, die zunächst nicht den Anforderungen

unserer Schule gewachsen sind, haben später,

zum Beispiel nach einer Lehre, noch die Möglichkeit,

das Abitur zu machen und danach zu studieren.

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Ich glaube, wir sind

gesamtgesellschaftlich unsicher, was Bildung und

Ausbildung voneinander unterscheiden kann, wir

haben kein Bildungsziel, das über alle Parteien,

Elternhäuser und Betriebe gültig ist. Trotz aller

Bemühungen von Schulbehörden und Lehrern ist

keiner zufrieden. Die Hochschulen bemängeln,

dass die Abiturienten nicht studierfähig seien, die

Ausbildungsbetriebe klagen über eine angebliche

Ausbildungsunfähigkeit ihrer Auszubildenden.


Welche Verbesserungen in der Schule würden Sie

sich wünschen?

Barbara Reichert: Da gibt es eine ganz klare und

gleichzeitig kurze Antwort: mehr Lehrer und kleinere

Klassen!

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Ernst Albrecht hat uns

22er Klassen versprochen, darauf warten wir

noch!

CVD, DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG

Wie ist die Situation am CvD aus Ihrer Sicht rück- k-

blickend nach einem Jahr?

Barbara Reichert: Fest steht, dass meine Entscheidung,

ans CvD zu wechseln, richtig war

und ich mich sehr wohl dort fühle. Die Arbeit

macht großen Spaß und die Akzeptanz unter

den Kollegen ist ungewöhnlich stark, man geht

aufeinander zu, auch wenn man vorher vehement

eine andere Meinung vertreten hat. Gefördert

wird dieser Zusammenhalt zum Beispiel

durch gemeinsame Aktivitäten wie Lehrervolleyball

oder andere Gruppen, die gemeinsame pri-

vate Unternehmungen durchführen. Ähnlich wird d

bei Problemen mit den Schülern verfahren, jeder r

erhält eine faire Chance und ein offenes Ohr. Oft ft

suchen sie bei familiären Problemen durch aufffälliges Verhalten Aufmerksamkeit, das muss man n

immer hinterfragen, bevor man für die Schüler er

weitreichende Entscheidungen trifft. Ganz deututlich ist, dass Eltern heute zum Glück viel mehr an

Schule, Schulpolitik und so weiter interessiert ert

sind. Früher wollten Eltern nur, dass ihre Kinder er

möglichst viel lernen, heute sind den Eltern noch ch

andere Faktoren wichtig.

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Wir haben die Situaation, dass zum Beispiel vor 30 Jahren das Abitur ur

Garant für Studium und Job war. Das hat sich vererändert. LEBENSLANGES LERNEN

Wer heute in die Grundschule eingeschult wird,

hat lediglich die Garantie, lebenslänglich lernen

zu müssen, sei es in den verschiedenen Schulformen

oder später im Beruf mit seinen hohen Anforderungen

hinsichtlich der Fort- und Weiterbildung,

um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ich weiß, was

das im Schuldienst bedeutet, ich war fünf Jahre

lang Fortbildungsbeauftragter der Schulbehörde

Lüneburg. Dabei war ich für ungefähr 400 Schulen

zuständig und habe gesehen, wie die Anforderungen

sich doch verändert haben.

Welche Hobbys haben Sie?

Barbara Reichert: Meine Hobbys sind Malen und

Zeichnen sowie Lesen, am liebsten Krimis. Ich

hatte in Lüneburg eine Zeit lang richtigen Malunterricht

bei einer Kollegin und einem befreunde-

ten Künstler, sodass die Ergebnisse, wie

ich meine, ganz brauchbar sind. (Anmerkung der

Redaktion: Das ist stark untertrieben!)

Prof. Dr. Eckhard Reichert: Ich habe früher intensiv

Badminton im Verein gespielt. Unsere Mannschaft

war in der Verbandsliga recht erfolgreich.

Zur Zeit bin ich mehr für den Umbau des Hauses

und die Anlage des Gartens zuständig, auch die

ganz privat � quadrat 08/2012 31

Planung der neuen Küche habe ich übernommen.

Sehr zur Überraschung meiner Frau hat am Ende

alles gepasst!

REISEN AUF DIE RICHTIGE ART

Welchen gemeinsamen Wunsch haben Sie, den

Sie sich unbedingt erfüllen möchten?

Barbara Reichert: Wir würden sehr gern mit den

Hurtigruten entlang der norwegischen Küste fahren,

toll wäre auch eine Reise mit einer alten

Eisenbahn, wie es sie in der Schweiz, Kanada

oder

Schottland noch gibt. Es sollte gar nicht

der OOrientexpress

sein, eine kleine Eisenbahnlinie

bahn im Norden würde uns sowieso bes-

ser gefallen g als der Süden.

Prof. Prof Dr. Eckhard Reichert: Wir pflegen

außerdem auß noch eine jahrzehntelange Brief-

freu freundschaft meiner Frau zu den Niederlan-

den den.

Barbara Ba Reichert: Stimmt, irgendwann in

meiner me Jugend fand ich einen Luftballon

mit m einem Zettel dran, der Finder möge

sic sich doch bitte melden. Ich habe dann

geantwortet, ge woraus eine nette internatio-

na nale Brieffreundschaft entstanden ist.

Prof. P Dr. Eckhard Reichert: Während eines

gemeinsamen g

Urlaubs sind wir Jahre spä-

ter t in Leeuwarden, wo unser jetzt gemein-

samer s Brieffreund wohnte, gewesen und

haben einfach an seiner Haustür geklingelt.

Wir sind so nett empfangen worden

und haben seitdem Kontakt zu seiner

ganzen Familie.

Barbara Reichert: Ein schönes Beispiel,

wie wichtig auch unsere Schüleraustau-

sche sind, si

die wir am CvD pflegen. Internatio-

nale Freundschaften fördern das Verständnis

untereinander und tragen letztendlich zur Völker-

verständigung und damit zum Frieden bei. (bs)


32

Seil-

schaften


FOTO: STEFAN SOBOTTA

Das Okertal mit seinen zahlreichen Granitfel-

sen stellt neben dem Ith das bedeutendste

Klettergebiet Niedersachsens dar. Auf bis

zu 160 Meter langen Graten und an 50 Meter

hohen Felswänden finden Klettersportler Routen

vom Anfänger bis zum Profi.

FÜR EINSTEIGER UND HARDMOVER

Bereits Goethe kraxelte auf den Felsen im Okertal

herum. Geklettert wird hier also schon lange, aber

erst in den 80er Jahren entwickelte sich auch in

Norddeutschland das „Üben-für die-Alpen-unddie-Berge-der-Welt“

hin zum reinen Sportklettern.

Kletterrouten werden in ihrer Schwierigkeit in

römischen Zahlen bis XII durchnummeriert. Bis

Mitte der Siebziger galt der obere sechste Schwierigkeitsgrad

als am Rande des Menschenmöglichen.

Erst 1987 eröffnete Guido Köstermeyer an

den Felsen des Ith eine Route im unteren zehnten

Grad als schwerste Route im Norden. In anderen

Teilen der Welt war man zu diesem Zeitpunkt aller-

Sie lieben das Außergewöhnliche?

Nicht nur Standard?

Dann würde ich mich über einen unverbindlichen

Besuch in meinem Atelier sehr freuen.

„Geht nicht“, gibt’s bei mir nicht.

Dank modernster 3D CAD Technik kann ich Ihnen so gut

wie alles anfertigen.

dings schon weiter. Er nannte die Kletterlinie

„Magnus der Magier“. Alle diese Routen werden

„frei“ geklettert, das heißt, Haken dienen dabei

nur der Sicherung und nicht als Hilfsmittel, um

nach oben zu kommen. Im Gegensatz dazu steht

die „technische Kletterei“, die Hilfsmittel auf dem

Weg nach oben erlaubt.

OKERTAL: MEHR ALS DIE HÄLFTE

ALLER HARZER KLETTERFELSEN

An 102 Felsen bietet das Okertal Genussklettern

für Neulinge und Hardmover. Mit dieser großen

Zahl an Felsen verfügt allein diese Gegend über

mehr als die Hälfte aller Harzer Kletterfelsen und

wird vor allem im Frühling und Sommer zum

Anziehungspunkt für Natursportler aus ganz Norddeutschland.

Bereits 1936 gab es den ersten

Kletterführer, in dem Rudolf Behrens Kletterrou-

ten in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge

beschreibt. Mittlerweile kommen auch viele Sport-

ler zum Bouldern. So nennt sich eine Spielform

sport � quadrat 08/2012 33

des Sportkletterns, die sich immer im bodennahen

Bereich bewegt und daher ganz auf Seile und

Sicherungen verzichten kann.

NATURSCHUTZ UND KLETTERER

AN EINEM STRANG

Um das Klettern auch in Zukunft zu ermöglichen

und gleichzeitig dem Naturschutz gerecht zu werden,

wurde von den Kletterverbänden, allen voran

IG Klettern und Alpenverein, mit der Naturschutzbehörde

des Landkreises Goslar eine Kletterkonzeption

erstellt. Es wurde dabei auch darauf

geachtet, Felsen speziell für Kurse freizugeben.

Die Gruppengröße darf allerdings nie mehr als fünf

Teilnehmer betragen, denn erfahrungsgemäß wird

von nicht beschäftigten Kursteilnehmern oft das

Umfeld der Felsbiotope oder sensible Bereiche

dort beeinträchtigt. (sts)

Weitere Infos zur Kletterkonzeption gibt es im

Internet: http://www.ig-klettern-niedersachsen.de/

konzeption.htm

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FOTO: BEND SCHWARZ

34 quadrat 08/2012 � freizeit

Down Under – eine Abenteuer-

Baumhäuser und Hängebrücken, Krokodile

auf Blechdächern, rostige Wassertanks auf

Stelzen, das Wrack eines Geländewagens

mit Benzintanks auf dem Dach, rote Wände, alte

Autoreifen an die Decke gepinnt: Ein Abenteuerspielplatz

für Erwachsene ist es geworden, das

Restaurant „Down Under“ im Cineplex Goslar.

Nach nur vier Wochen Umbauzeit präsentiert es

sich in neuem Flair und ganz und gar zur Erlebnisgaststätte

verwandelt – mit einer Optik, die der

eines Kinofilms nicht nachsteht.

Stolz präsentieren die Kinobetreiber und Inhaber

des „Down Under“ – Jill und Florian Wildmann –

ihr neues Schmuckstück. „Das ist jetzt unser

Schätzchen, es ist das, was wir uns immer

gewünscht haben.“ Allen 18 Mitarbeitern des

Teams sei das Herz aufgegangen, als sie gesehen

hätten, wie sich Gastraum und Außenanlage verändert

haben, erzählt Florian Wildmann. Begeistert

und motivierter denn je seien sie jetzt. Zur

australischen Speisekarte und den mehr als zweihundert

Rum- und Whiskeysorten gesellt sich nun

das Gefühl von Abenteuerurlaub auf dem fernen

Kontinent, eine Mischung aus „Crocodile Dundee“

und „Mad Max“. Aber auch „Fluch der Karibik“

und alte Goldgräbermythen erwachen im Kopfkino

zum Leben, wenn man Gastraum und Außenbereich

betritt.

welt für Erwachsene

Ein lang gehegter Wunsch hat sich erfüllt: „Das

„Down Under“, wie es vorher war, hatte den

Charme einer Bahnhofshalle“, so Florian Wildmann.

„Die Akustik war laut, der Hall und die gelben

Wände, alles war offen, das hat uns schon

immer gestört.“

Anstoß für die Umbauarbeiten war dann der Kinostart

von „Fluch der Karibik 3“. „Ich kenne Heiko

Rataj ziemlich gut“, erzählt Florian Wildmann,

„und fragte ihn, ob er nicht Teile seines Fischerdorfes

hier im Außenbereich aufstellen wolle,

umgebaut als Karibik-Bar. Das sollte eigentlich

nur für die Laufzeit des Filmes sein, aber es sah

phantastisch aus und die Leute sagten uns: Ihr

müsst das unbedingt behalten!“

Der nächste Schritt war, Heiko Rataj die Hütten

abzukaufen und danach, ihn anzusprechen, ob er

Ideen für einen grundsätzlichen Umbau hätte – es

sollten mehr Plätze entstehen, die Raumhöhe

sollte vermindert und das Ambiente verschönert

werden. „Wenn man Heiko nach Ideen fragt, dann

sprühen die nur aus ihm heraus. Er hat sofort ja

gesagt und die Sache in die Hand genommen.“

Vier Wochen Zeit sollte der Umbau nur in Anspruch

nehmen. „Das ist eine sportliche Zeit, aber wir

hatten großes Vertrauen zu Heiko.“ Sein Team

baute zwei australische Hütten in den Gastraum.

Baumhäuser auf Stelzen, die den Raum in zwei

Ebenen unterteilen. Oben können Gäste nun auch

separat feiern oder einfach für sich sein. Die

Wände der Baumhäuser haben Charakter – jedes

Brett ein Individuum. Heiko Rataj stellte eine

Eisenlore auf den Tunnel zu den Toiletten, erfand

nebenbei die Reifenlampe. „Sowas gab es bisher

noch nicht, die Handwerker waren begeistert!“

Rataj pendelte zwischen Bocksbergprojekt und

„Down Under“. Florian Wildmann ist davon schwer

beeindruckt: „Das war eine Meisterleistung in

Koordination und Aufwand. Seine Leute blieben

unermüdlich und immer freundlich. Keine Frage

wurde negativ beantwortet. Und wir wurden immer

gefragt: Gefällt euch das? Wir sind absolut fasziniert

und stolz, weil Heiko das für uns gemacht

hat.“

Jetzt gäbe es endlich auch eine klare Trennung

zwischen Kino- und Gastronomie-Betrieb. „Alles

ist sehr individuell und hat einen großen Wiedererkennungswert.

Die Gäste halten sich jetzt länger

auf, finden es gemütlicher. Und wir wollen noch

weitere Ideen umsetzen, haben da schon einige

sehr verlockende Vorstellungen“, sagt Florian

Wildmann mit leuchtenden Augen. (as)

FOTO: BJÖRN HEINZE


Freunde fürs Leben

Der beste Freund des Menschen ist der Hund

eigentlich schon, wenn er zu seiner neuen

Familie ins Haus kommt. Ein treuer Beglei-

ter zu werden, das will allerdings schon im Welpen-

alter geübt werden. Zahlreiche Hundeschulen und

Vereine bieten daher Welpen- und Junghunde-

spielgruppen an, so wie beispielsweise auch der

1. Polizeihundeverein Goslar e.V. (PHV). Seit

1928 beschäftigt man sich hier mit allen Rassen

und natürlich auch Mischlingen. Tanja Hagedorn

vom Vereinsvorstand legt Wert darauf, dass jeder

Hund anders ist und individuell trainiert werden

muss. Hütehunde haben nun mal ein anderes

Temperament als Jagdhunde. Außerdem finden

sich auch innerhalb der Rassen ganz unterschiedliche

Charaktere: Auch bei den Fellnasen gibt es

ruhige und wilde, vorwitzige und zurückhaltende.

Da ist der Hund eigentlich auch ganz Mensch.

START IN EIN NEUES LEBEN

Wenn die kleinen Wollknäuel im Alter von acht bis

zehn Wochen in ihre neuen Familien kommen und

vom Muttertier getrennt werden, beginnt für sie

ein neuer Lebensabschnitt. In dieser wichtigen

Prägephase sollten die kleinen Hunde kontrolliert

neue Eindrücke machen können. Das Welpenspiel

und die späteren Junghundegruppen ermöglichen

Genießen Sie die erlesenen

Ku�enspezialitäten unseres

Konditormeisters oder die le�eren

Mi�agsangebote. Ma�en Sie es

si� in unserem Boulevardcafé

gemütli� und verfolgen Sie

das ges�ä�ige Treiben auf der

Altstadtstraße Hoher Weg und

rund um die Marktkir�e.

� Baumku�en

� Teegebä�

� Hexenbrot

� S�lesis�e Spezialitäten

� Pralinenspezialitäten -

Diabetikerspezialitäten

den Tieren, unter fachkundiger Kontrolle und

Anleitung die wichtigen Erfahrungen mit Artgenossen

und Menschen zu sammeln. Die Ausbilder des

Vereins wollen gerade auch noch unerfahrenen

Hundebesitzern helfen, aus ihrem Welpen einen

treuen Begleiter für das ganze Leben zu machen.

Die „jungen” Hundeführer sollen lernen, ihren

Welpen richtig an alle Situationen heranzuführen

und gemeinsam mit dem Tier zu lernen. Hier lernt

der Welpenbesitzer eine der wichtigsten und am

meisten unterschätzten Vorraussetzungen für eine

gute Entwicklung seines Welpen: Nur eine gute

Hund/Hundeführerbeziehung macht aus dem Welpen

einen treuen Begleiter für ein ganzes Hundeleben

lang. Der PHV ist Mitglied in Deutschlands

größtem Dachverband für das Hundewesen, dem

VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) und

sichert so in seiner Ausbildung hohe Qualitätsstandards.

QUALITÄT IN DER HUNDEAUSBILDUNG

Im Anschluß an die Junghundegruppen besteht

dort daher die Möglichkeit, den VDH-Hundeführerschein

zu machen. In Niedersachsen gilt seit

einem Jahr ein neues Hundegesetz, das den Nachweis

der Sachkunde vom Hundehalter fordert.

Hierfür ist beispielsweise auch der VDH-Hunde-

Baro�-Café Baro�-Café Anders �� Hoher Weg 4 �� 38640 Goslar ar

Telefon 05321/23814 �� Telefax 05321/23824

Der Baro�saal mit Kamin von 1716

Caféhaus-Genuss pur

führerschein anerkannt. Er stellt den sozialverträglichen

Hund und das rücksichtsvolle Auftreten von

Hund und Halter im Alltag in den Mittelpunkt. Die

Ausbildung konzentriert sich dabei auf drei Hauptbereiche:

Sachkunde, Gehorsam und Sozialverträglichkeit.

Dieser Kurs dauert drei Monate und

wird von Ausbildern durchgeführt, die vom VDH

lizensiert sind. Den Abschluss bildet eine Prüfung,

die ein ebenfalls vom VDH lizensierter Prüfer

abnimmt. Am Tage der Prüfung sollte der teilnehmende

Hund mindestens zwölf Monate alt sein.

Eine Mitgliedschaft im PHV ist zur Teilnahme

nicht verpflichtend. Es können Hundehalter mit

Hunden aller Rassen und natürlich auch mit

Mischlingen bei diesem Kurs dabei sein. Weitere

Informationen und Ansprechpartner finden sich

auf der Internetseite des Vereins unter www.phvgoslar.de

(sts)

www.baro�café-anders.de

www.baro�café-anders.de

E-Mail: info@baro�cafe-anders.de

info@baro�cafe-anders.de

35

FOTOS: STEFAN SOBOTTA

Busse

willkommen

Der Pfauensaal, ideal für Gruppen und Familienfeste


36

DEMNÄCHST IM CINEPLEX GOSLAR

MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS

AB 2.8.2012 IM KINO!

Die schottische Prinzessin Merida ist eine talentierte Bogenschützin, die gar

nicht daran denkt, sich verheiraten zu lassen, sondern ihr Leben selbst in die

Hand nehmen will. Also stellt sie – als Ritter verkleidet – alle potenziellen Heiratskandidaten

übel bloß. Prompt kommt es zum heftigen Streit mit der Frau

Mama. Als Merida daraufhin wütend in den Wald flüchtet, gerät sie in ein großes

Abenteuer und muss all ihre Kräfte und ihren Mut einsetzen, um einen alten

Fluch zu brechen und ihre Familie zu retten ...

Turbulent-liebenswertes Animations-Märchen.

PROMETHEUS – DUNKLE ZEICHEN

AB 9.8.2012 IM KINO!

Nachdem weltweit auf antiken Artefakten eine mysteriöse Sternenkarte entdeckt

wurde, begibt sich ein Forscherteam an Bord der Prometheus auf die Reise zu

einem fernen Planeten, um Antworten über den Ursprung der Menschheit zu

finden. Doch als die Crew nach zwei Jahren ihr Ziel in den Tiefen des Weltalls

erreicht, stößt sie auf eine grauenvolle Spezies, die ihre Schöpfer bereits vernichtet

hat und nun die Existenz der ganzen Menschheit bedroht – ein gnadenloser

Überlebenskampf beginnt …

Spektakulärer Sci-Fi-Horror von Ridley Scott („Alien“) mit Noomi Rapace.

Cineplex Goslar

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WAS PASSIERT, WENN‘S PASSIERT IST

AB 16.8.2012 IM KINO!

Die Leben von fünf unterschiedlichen Paaren werden durch die körperlichen,

organisatorischen und emotionalen Herausforderungen auf dem Weg zum Elternglück

gehörig auf den Kopf gestellt. Zu ihnen gehört eine in Babys vernarrte

Autorin, der ihre eigenen Ratschläge reichlich wenig helfen, ein TV-Pärchen, dessen

turbulentes VIP-Dasein sich nicht mit der Schwangerschaft vereinbaren

lässt, und eine Fotografin, die ein Baby adoptieren will, während ihr Mann seiner

Panik Herr zu werden versucht.

Warmherzige Schwangerschafts-Komödie mit Cameron Diaz.

FRISCH GEPRESST

AB 23.8.2012 IM KINO!

Andrea Schnidt ist kinderloser Single – und das ist auch gut so. Sie ist der festen

Überzeugung, dass selbst die Knusperhexe aus Hänsel & Gretel eine bessere

Mutter wäre als sie. Die schlagfertige, junge Designerin kann mit Kindern nichts

anfangen und empfindet die Vorstellung, eine Familie zu gründen, als Alptraum.

Schließlich ist ihr Leben ohnehin schon kompliziert genug: Ihr kleiner Dessous-

Laden produziert nichts als Schulden, ihre dominante Mutter hört bei jeder Begegnung

Andreas biologische Uhr ticken und ihr Liebesleben ist ein einziges

Chaos.


The Metropolitan Opera

live im Kino

Die Saison 2012/2013

13. Oktober 2012, 19 Uhr

Donizetti: L’ELISIR D’AMORE (ca. 180’)

Mit Anna Netrebko, Matthew Polenzani und Mariusz Kwiecien

Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: Bartlett Sher

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

27. Oktober 2012, 19 Uhr

Verdi: OTELLO (ca. 210’)

Mit Renée Fleming, Johan Botha

Dirigent: Semyon Bychkov, Produktion: Elijah Moshinsky

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

reingehört � quadrat 01 / 2012 37

08. Dezember 2012, 19 Uhr

Verdi: UN BALLO IN MASCHERA (ca. 235’)

Mit Karita Mattila, Marcelo Álvarez, Dmitri Hvorostovsky und Stephanie Blythe

Dirigent: Fabio Luisi, Produktion: David Alden

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

15. Dezember 2012, 19 Uhr

Verdi: AIDA (ca. 235’)

Mit Liudmyla Monastyrska, Olga Borodina und Roberto Alagna

Dirigent: Fabio Luisi, Produktion: Sonja Frisell

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

19. Januar 2013, 19 Uhr

Donizetti: MARIA STUARDA (ca. 195’)

Mit Joyce DiDonato, Elza van den Heever, Francesco Meli, Joshua Hopkins

und Matthew Rose

Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: David McVicar

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

16. Februar 2013, 19 Uhr

Verdi: RIGOLETTO (ca. 210’)

Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und Željko Lučić

Dirigent: Michele Mariotti, Produktion: Michael Mayer

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

02. März 2013, 18 Uhr

Wagner: PARSIFAL (ca. 340’)

Mit Katarina Dalayman, Jonas Kaufmann, Peter Mattei und René Pape

Dirigent: Daniele Gatti, Produktion: François Girard

Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)

27. April 2012, 18 Uhr

Händel: GIULIO CESARE IN EGITTO (ca. 270’)

Mit Natalie Dessay, Alice Coote und David Daniels

Dirigent: Harry Bicket, Produktion: David McVicar

Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

WEITERE INFOS UNTER WWW.CINEPLEX.DE


38 quadrat 08/2012 � instituion

Im Berlin der Kaiserzeit wird am 01. April 1912

im Hotel Kaiserhof die GDMB als Gesellschaft

Deutscher Metallhütten- und Bergleute e.V.

gegründet. Mit der Geschäftsstelle in der Hauptstadt

etablierte sich ein Verein, der die Belange der Nichteisen-

(NE) Metalle sowohl innerdisziplinär, als auch

in der Öffentlichkeit vertritt und heute seinen Sitz in

Clausthal hat. In der Kaiserstadt Goslar wurde 1914

der erste Fachausschuss gegründet und in Goslar

wird auch im September das Jubiläum mit einer

Festveranstaltung und einer Mitgliederversammlung

angemessen gefeiert.

2012 definiert sich die GDMB in ihrem Leitbild als

„eine international anerkannte Fachgesellschaft zur

Förderung wissenschaftlicher, technologischer, wirtschaftlicher

und ökologischer Belange in den Bereichen

Rohstoffe und Georessourcen, Nichteisen-

Metallurgie, Recycling und Umwelttechnik“. Dem

1914 gegründeten Fachausschuss für Zinkhüttenwesen

folgten weitere und hier wird neben den Tätigkeiten

der Geschäftsstelle in Clausthal die eigentliche

Arbeit des Vereins geleistet. Die Ausschüsse

beschäftigen sich mit so unterschiedlichen Themen

wie Lagerstätten, Entsorgungswirtschaft, Markscheidewesen

(Vermessungswesen im Bergbau) oder der

metallurgischen Aus- und Weiterbildung.

In diesen kleinen Gremien erfolgt eine

wissenschaftliche Auseinandersetzung

mit konkreten Problemstellungen, es

werden unter anderem Normen erarbeitet

und die Netzwerkbildung vorangetrieben.

Die Fachausschüsse tagen ein- bis zweimal

im Jahr und haben eine stark internationale

Ausrichtung.

Zur Gründung des Vereins lagen schon

183 Aufnahmeanträge vor und 1920

zählte die GDMB bereits über 1000 Mitglieder

– und diese Zahl blieb in den vergangenen

einhundert Jahren nahezu konstant.

Im Jubiläumsjahr können drei per-

100 Jahre

GESELLSCHAFT FÜR BERGBAU, METALLURGIE, ROHSTOFF- UND UMWELTTECHNIK E.V.

sönliche Mitglieder auf eine 63-jährige Zugehörigkeit

zurückblicken: Dr.-Ing. Egmont Bruch, der

Berghauptmann a.D. Dipl.-Ing. Ernst-Joachim Einecke

und Dr.-Ing. Klaus Enicke. Das Institut für Geomechanik

und Markscheidewesen der TU Clausthal

ist seit 73 Jahren GDMB-Mitglied. Die Mitgliedschaft

der Aurubis AG, Hamburg, ist nur drei Jahre

jünger als der Verein selbst. 1915 noch als Norddeutsche

Affinerie AG eingetreten, gehört Aurubis

heute zu den führenden Kupferproduzenten und ist

das weltweit größte Kupferrecycling-Unternehmen.

Der Geschäftsführer der GDMB, Dipl.-Ing. Jürgen

Zuchowski (links) und der Präsident

Prof. Dr.-Ing. Hans Jacobi

Die Entwicklung der GDMB und die Pflege langjähri-

ger Mitgliedschaften zeugen von Kontinuität und wer-

den untermauert von den Ergebnissen einer Mitglie-

derbefragung im Jahr 2010. Neben einer hohen Iden-

tifikation mit dem Verein bestätigt sie auch die Arbeit

des Geschäftsführers Dipl.-Ing. Jürgen Zuchowski,

der seit 1987 für die GDMB arbeitet und seit 2005

die Geschicke des Vereins führt. Der Präsident Prof.

Dr.-Ing. Hans Jacobi bekleidet dieses Amt schon

sechs Jahre und wird sich bei der diesjährigen Hauptversammlung

zur Wiederwahl stellen. Eine Vereinspublikation

würdigt sein Wirken, dem es mit zu verdanken

sei, „dass unsere technisch-wissenschaftliche

Gesellschaft heute als moderne und international

hervorragend aufgestellte Vereinigung von Fachleuten

aus verschiedensten Fachgebieten gilt.“

Die Aktivitäten der GDMB richten sich aber auch

gezielt auf die Förderung des wissenschaftlichen

Nachwuchses. In Zeiten eines Rückgangs der Studierendenzahlen

und einer steigenden Nachfrage im

Bereich gut qualifizierter Studienabgänger beginnt

die Arbeit des Vereins bereits in den

Hochschulen. Das reicht von der Unterstützung

einzelner Institute bis zur kostenlosen

Teilnahme von studierenden

Mitgliedern an Fachveranstaltungen. Zu

den Arbeitsgebieten der GDMB gehört

die 1990 gegründete Montanstiftung zur

Förderung von Nachwuchs und Wissenschaft

in Form von Stipendien, Förderbeiträgen

und Austauschprogrammen.

Exkursion eines GDMB-Fachausschusses

nach Berlin, 1940

FOTOS: GDMB


Schon 1912 wurde die erste Ausgabe der Vereinzeitschrift

„Metall und Erz“ publiziert. Heute veröffentlicht

die GDMB zwei Mitgliederzeitschriften, „World

of Metallurgy – ERZMETALL“ und „World of Mining“

und seit dem 01. Januar 2012 die Fachzeitschrift

„Metall“. Als Fremdobjekt wird die Fachzeitschrift

„Markscheidewesen“ vertrieben. Zusammengefasst

sind die wirtschaftlichen Aktivitäten seit 1992 in der

GDMB Informationsgesellschaft mbH, zu deren Aufgabengebiet

auch die Ausrichtung und Organisation

internationaler Fachveranstaltungen, wie die EMC,

European Metall Conference, oder die Kupfer-Konferenz

zählen. Das Veranstaltungsmanagement gehört

zu den ausbaufähigen Arbeitsfeldern, das zudem die

internationale Präsenz und Kompetenz der GDMB

dokumentiert. In der Region und in Nicht-Montan-

Kreisen ist die GDMB als Mitinitiatorin des Branchentreffens

„Tag der Metallurgie“ bekannt. Im Rahmen

dieser Veranstaltung wird auch der mit 50.000 Euro

dotierte Kaiserpfalzpreis für herausragende wissenschaftliche

Leistungen verliehen.

Eine wichtige Rolle spielte der Verein bei der Etablierung

des Weges der Nichteisen-Metallurgie in Gos-

lar. Dieser Walk of Fame zeichnet sowohl Persönlichkeiten

als auch Unternehmen und Institutionen

aus, die sich Verdienste um die Nichteisen-Metallurgie

erworben haben. Von der Kaiserpfalz bis zum

Goslarer Bahnhof säumen Kupferplatten mit der

Nennung der Geehrten den Weg. Ein Zeugnis der

Verbundenheit mit der Historie der Stadt und der

Region mit karitativem Effekt, denn die Geehrten

leisten eine Spende an die Bürgerstiftung.

Zu den verdienstvollen Ausgezeichneten gehört auch

die GDMB, die sich seit ihrer Gründung der Förderung

des Austauschs von Wissenschaft und Praxis im

Bereich des Bergbaus und der Metallurgie verschrieben

hat. Zu Berliner Zeiten fanden Zusammenkünfte

noch wöchentlich statt und Mitgliederversammlungen,

die erste im Jahr 1912 in der Hauptstadt und

dann an wechselnden Orten, markierten ein gesellschaftliches

Ereignis von hohem Prestige. Zur Kleiderordnung

für die Festveranstaltung ist in den

Annalen vermerkt: „Herren im Smoking, Damen in

langer Abendrobe“. Der Zweite Weltkrieg stellte eine

Zäsur in der Geschichte der GDMB dar. Die

Geschäftsstelle in Berlin wurde ein Opfer der Bom-

instituion � quadrat 08/2012 39

ben und die umfangreiche Bibliothek mit Spezialliteratur

ist trotz einer Auslagerung bis heute unauffindbar.

Die guten Beziehungen zu den Bergwerksund

Hüttenbetrieben im Harz und zur TU in Clausthal

führten zum Umzug der GDMB in die Bergstadt

und hier fand 1947 die erste Nachkriegshauptversammlung

statt.

100 Jahre GDMB, das ist ein wechselvolles Jahrhundert,

charakterisiert durch politischen, gesellschaftlichen

und wirtschaftlichen Wandel im Zeichen und

im Dienste der Metallurgie.

Als Stichworte seien die flächendeckende Stilllegung

von Zechen und die aktuellen Diskussionen zu

den Themen Energie und Rohstoffrecycling genannt.

Orientiert an den veränderten Bedingungen hat die

Gesellschaft 1996 ihren Namen in GDMB Gesellschaft

für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und

Umwelttechnik geändert. Nach einhundertjähriger

Geschichte soll die Jubiläumsversammlung am 07.

September 2012 eine erneute Namensänderung

beschließen: Die GDMB heißt dann „Gesellschaft

der Metallurgen und Bergleute e.V.“ (uju)

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40 quadrat 01/ 2012 � angelesen

KULTUR-KURZ

MELDUNGEN

AUGUST

FOTOGRAFIEN VON

STEFAN SOBOTTA

KREISHAUS, GOSLAR

02. BIS 23. AUGUST

Erste und Dritte Welt in direkter Nachbarschaft:

Eine Autobahn, die trennt,

statt zu verbinden – die M1 in Johannesburg,

Südafrika. Nur vier Fahrspuren

liegen zwischen der Ersten und

der Dritten Welt. Im Westen liegt

Sandton, das reiche, wohlhabende,

aufstrebende Johannesburg. Im Osten

Alexandra, hier regieren Armut

und Hoffnungslosigkeit wie zu Zeiten

der Apartheid. Der Fotojournalist Stefan

Sobotta besuchte beide Stadtteile

mehrfach. Seine Bilder sind vom

02. bis 23. August in Goslar im Kreishaus

zu sehen.

FOTO: STEFAN SOBOTTA

DIE REISE IN 80 TAGEN

UM DIE WELT

FREI NACH JULES VERNE

HARZER BERGTHEATER THALE

02., 08., 14., 16., 18., 21., 22.,28.

UND 30. AUGUST JEWEILS 11.00 UHR

London, 02. Oktober 1872. Eine unglaubliche

Sensation: Der wohlhabende

Gentleman Phileas Fogg wettet mit

einigen Freunden seines Clubs, die

Erde in genau 80 Tagen umrunden zu

können. Unmöglich! Unglaublich!?

Unfassbar?? Nun, angesichts der bescheidenen

Verkehrsmittel ist es in

der Tat äußerst mutig, solch eine Wette

einzugehen, zumal sein gesamtes

Vermögen auf dem Spiel steht – und

bald auch noch viel mehr... Kommt

doch einfach mit! Reist mit uns zur

schönsten Naturbühne Deutschlands,

sei es per pedes, mit der Eisenbahn,

dem Ballon, der Kutsche, mit dem

Schiff … und und und. Wird es Mr.

Fogg schaffen, pünktlich am 21. Dezember

1872 wieder in London zu

sein? In einem fantastischen Sommerabenteuer

erlebt ihr die Antwort!

11. ROMANTISCHE

NACHT

KLOSTER DRÜBECK

04. AUGUST,

18.00 UHR BIS 01.00 UHR

Diese Nacht beginnt um 19.30 Uhr mit

dem Ensemble „TreCantus“ in der

Klosterkirche und einem Konzert mit

„Das blaue Einhorn“ in der Domänenscheune

und bietet auch sonst viele

Überraschungen im historischen

Klosterambiente: Musik, Tanz, Lyrik,

kulinarische Köstlichkeiten, Märchenerzählung.

Neu im Programm:

Äbtissin Eleonore zu Stolberg-Wernigerode

(1723-1786) bittet zu Tisch.

Die Abschlussandacht hält um 0.30

Uhr Pfarrer Carstens mit dem Ensem-


le „TreCantus“. Eintritt: 15,00 Euro

(Kinder bis 12 Jahre frei) Eintritt und

Konzert: 30,00 Euro.

SERENADENKONZERT

PHILHARMONISCHES KAMMER-

ORCHESTER WERNIGERODE

SCHLOSS WERNIGERODE, INNENHOF

04. AUGUST, 19.30 UHR

Unter der musikalischen Leitung von

Prof. Rainer Schottstädt, Solofagottist

beim Gürzenich Orchester Köln,

bietet das Kammerorchester ein breites

stilistisches Spektrum von Barock

über Romantik bis hin zur Moderne.

Auf dem Programm stehen Werke

zum Lauschen und Schwelgen wie

das barocke Concerto in a-Moll von

Antonio Vivaldi für Fagott, Streichorchester

und Cembalo und Richard

Wagners „Siegfried-Idyll“, welches er

anlässlich der Geburt seines Sohnes

Siegfried nach Motiven aus der gleichnamigen

Oper schrieb. Die „Italienische

Serenade“ von Hugo Wolf, in der

die Sehnsucht nach dem Süden hörbar

wird, lädt im sommerlich-romantischen

Ambiente zum Träumen ein.

In verschiedenen Variationen über

das Lied „Trock‘ne Blumen“ aus Franz

Schuberts Liederzyklus „Die schöne

Müllerin“ wird die Soloflötistin Barbara

Toppel mit ihrem virtuosen, ausdrucksstarken

Spiel begeistern. Moderne

Elemente fließen mit Benjamin

Brittens früher Sinfonietta op.1 in das

Programm mit ein.

VOX HUMANA

STIFTSKIRCHE ST. SERVATII,

QUEDLINBURG

04. AUGUST, 20.00 UHR

Conny Herrmann (Sopran) und Gottfried

Biller (Orgel) singen und spielen

Werke von Johann Sebastian Bach,

Heinrich Schütz, Philipp Friedrich

Boedekker und Johann Rosenmüller.

Der Eintritt beträgt 15,00 Euro, ermäßigt

10,00 Euro, für Schüler und Studenten

ist er frei. Plätze können namentlich

reserviert werden, ansonsten

gilt freie Platzwahl. Weitere Informationen

und Kartenvorbestellung

unter 03946 3738.

18. MICHAELSTEINER

KLOSTERFEST

BLANKENBURG,

KLOSTER MICHAELSTEIN

05. AUGUST, 09.30 UHR

Blankenburg kann in diesem Jahr das

800-jährige Jubiläum feiern. Wenn

das kein Grund ist, die handverlesenen

Künstler und Akteure des Klosterfestes

auf ihre besondere Art gratulieren

zu lassen! Geplant sind ein Melodienstrauß

von Filmklassikern und

Konzert-Comedy. Auch „Hausmeister

Horst Wurz“ macht sich auf die Walz,

und „Gärtner Emil Zwiebel“ jongliert

mit Roter Bete, Äpfeln und Lauch. Ach

so, vom Grünen Markt kommen dann

auch wieder dufte Grüße von Salbei,

Thymian und Ziegenkäse. Dazwischen

gibt’s Märchenhaftes, Angesagtes,

Besinnliches, Aktives und Schräges.

Und der Abend ist wieder einem musikalischen

Sahnehäubchen vorbehalten.

Also auch und erst recht im

Jubiläumsjahr ein Familienfest der

besonderen Art. Der Eintritt beträgt

6,50 Euro, ermäßigt 4,00 Euro, Familienkarte

13,00 Euro.

GRAUHOFER

ORGELSOMMER

STIFTSKIRCHE GRAUHOF

05., 12. UND 19. AUGUST,

JEWEILS UM 17.00 UHR

Im Jahr 2012 gibt es dafür einen besonderen

Anlass: Die vom Magdeburger

Orgelbauer Christoph Treutmann

errichtete Orgel feiert in diesem Jahr

ihren 275. Geburtstag. Am 05. August

setzt Jörg Ehrenfeuchter, Kreiskantor

aus Herzberg, die Konzertreihe fort.

Eines der besonders beliebten „Orgel-

Plus-Konzerte“ – bei denen neben der

Orgel auch ein anderes Instrument erklingt

– findet dann am 12. August

statt.

Der dem Publikum vertraute Goslarer

Organist Martin Hofmann wird auf

der Barocktrompete begleitet von David

Staff aus London, einem international

anerkannten Trompeten- und

Cornettvirtuosen. Den Abschluss bildet

am 19. August ein Bachprogramm

von Samuel Kummer, Organist an der

Frauenkirche in Dresden. Kummer ist

Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe

und übt neben seiner Kantorenstelle

eine ausgedehnte Konzerttätigkeit

im In- und Ausland aus.

10. INTERNATIONALES

MUSIKFEST

GOSLAR-HARZ

10. AUGUST BIS 06. SEPTEMBER

Aus Freude an Musik will die Gesellschaft

der Freunde und Förderer des

Internationalen Musikfestes Goslar-

Harz e. V. mit der Elite der europäischen

Kammermusik Weltklasse ins

Welterbe bringen. Dafür sind schon

jetzt einige Überraschungen geplant.

FOTO: RAINER GOLITZ

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42 quadrat 08/2012 � kultur 2

Zehn Jahre Internationales Musikfest

Goslar-Harz – wahrlich ein Grund, zu

feiern. Das Jubiläum ist Anlass für ein

außergewöhnliches Festivalprogramm:

Ein Wochenende kreist um

den Berliner Cellisten Wolfgang Emanuel

Schmidt, der von Mstislaw Rostropowitsch

als „einer der führenden

Cellisten unserer Zeit“ bezeichnet

wurde. Es kann ein Crossover-Programm

von Bach über Tango bis zu

den Beatles erlebt werden, in ganz unterschiedlichen

Besetzungen. Das

Szymanowski Quartett war schon in

den ersten Jahren des Musikfestes

dabei und ist inzwischen auf den Bühnen

der Welt zu Hause. Zum Jubiläum

bringt es Gäste mit und gestaltet gemeinsam

mit internationalen Partnern

mehrere exklusive Konzertereignisse.

Für weitere musikalische Highlights

des Musikfestes sorgen weltweit bekannte

Gaststars wie der Weltklasse-

Pianist Martin Stadtfeld und der einzigartige

„Teufelsgeiger“ Roby Lakatos.

Seit seinen Anfängen liegt ein

Schwerpunkt des Musikfests auf dem

Streichquartett, dem daher zum Jubiläum

auch ein ganzes Wochenende

gewidmet ist. Das Musikfest feiert Geburtstag

und verspricht mit diesem

erlesenen Programm mehrere Wochen

großartigen Musikgenuss.

HARZ-SAGA

SCHAUSPIEL-REVUE

HARZER BERGTHEATER THALE

10. AUGUST, 19.30 UHR

Der Harz, nicht nur ein Mittelgebirge,

nicht nur der Ort für Heines Reise, die

seinen Namen im Titel führt, nicht nur

ein Ort für Goetheaner und Wandervögel.

Der Harz, nicht nur der Brocken,

früher als Ausflugsziel, dann

Außenposten und Abhörstation, Spionageposten,

angesteuert mit der

Schmalspurbahn, dann wieder touristisches

Ausflugsziel, nicht nur mythi-

scher Hexenversammlungspunkt

(wilde Tiere und Fabelwesen, im Dickicht

des Waldes, in der Tiefe seines

Herzens) und Harzsplitter – sondern

gerade auch menschliche Tragödien

und Schicksale, Liebes- und Leidensgeschichten.

Der Harz, ein Ort der

sich selbst erzählt, der hier von sich

berichten lässt, mit einem lachenden

und einem weinenden Auge, schwungvoll-lustvoll-deftig

in der Kulisse seiner

selbst. Von der Operette bis zum

Königsmord, hier ist alles möglich: In

der Harz-Saga.

HARVEST MOON

IRISH & SCOTTISH FOLK MUSIC

HOTEL RATHAUS WILDEMANN,

BIERGARTEN, BOHLWEG 37,

WILDEMANN

11. AUGUST AB 19.00 UHR

Irish & Scottish Folkmusic mit der

Emdener Gruppe „Harvest Moon“.

Von kernigen Pubsong bis hin zu melodischen

Balladen – Harvest Moon

kommt immer an. Der Eintritt ist frei.

Irische Speisen und Getränke, aber

auch andere kleine Snacks runden

den Abend mit der Emdener Musikgruppe

ab. Weitere Informationen unter

05323 6261.

JAZZ UNTER ALTEN

BÄUMEN

KURPARKFEST, SCHIERKE

18. AUGUST AB 19.00 UHR

Das traditionelle Kurparkfest bildet

auch in diesem Jahr wie immer einen

kleinen Höhepunkt des Schierker Musiksommers

und ist mittlerweile zu einem

echten Insidertipp in der Region

geworden. Unter dem Motto „Jazz unter

alten Bäumen“ findet die beliebte

Veranstaltung am Heiligen See im

Schierker Kurpark statt. Weitere Informationen

unter www.schierke-ambrocken.de

oder unter 039455 8680.

16. HISTORISCHES

ERNTEFEST

GUTSHOF STRENZFELD, BERNBURG

25. AUGUST AB 10.00 UHR

Die Popularität und Fazination des

Historischen Erntefestes zieht jedes

Jahr tausende Besucher auf den Gutshof

Strenzfeld bei Bernburg. Die umfangreichen

Programme und die zahlreichen

Angebote im vorigen Jahr –

kann man im Internet nachlesen –

lassen wieder auf ein begeisterndes

Fest schließen, wobei die Vorbereitungen

und die Entwicklung der Programme

in vollem Gange sind. Freuen

Sie sich jetzt schon auf das 16. Historische

Erntefest 2012. Weitere Informationen

unter 03471 355 1216

oder www.bernburg.de

DAS GLASBLASSING

QUINTETT »BEST OF«

HARZER BERGTHEATER THALE

25. AUGUST, 19.30 UHR

Was die Musiker des GlasBlas-

SingQuintetts auf der Bühne leisten,

gehört definitiv in die Kategorie »unglaublich,

aber wahr«. Wo sonst läuft

Verpackungsmaterial derart zu Hochform

auf? Ob Beatles oder Bach, Hip

Hop oder Filmmusik – die bunt gewandeten

Typen pusten, ploppen,

trommeln und singen bis zur Ekstase.

Der zum Teil schmerzhafte Körpereinsatz

und der jungenhafte Charme sorgen

im Publikum schnell für Partystimmung

– und das, obwohl die beteiligten

Flaschen alle schon vor der

Show leer waren.

KLASSIK IM KLOSTER

GENUSS FÜR GEIST UND GAUMEN

KLOSTER WÖLTINGERODE

30. AUGUST BIS 01. SEPTEMBER

Das Kloster Wöltingerode lockt mit

hochkarätigen Genüssen für Leib und

Seele. Das alte Barockkloster Wöltingerode

mit seiner imposanten Kirche,

dem Kreuzgang und seiner Klosterbrennerei,

in der noch heute Korn und

Likör nach alten Klosterrezepten hergestellt

werden, ist immer eine Reise

wert. Ganz und gar unwiderstehlich

wird es allerdings, wenn dort Ende

August/Anfang September die Weltklassekünstler

des Galatea Quartetts

Werke von u. a. Wolfgang Amadeus

Mozart, Joseph Haydn und Franz

Schubert interpretieren. Freuen Sie

sich auf zwei hochklassige Konzerte,

eingerahmt von Übernachtungen im

historischen Kloster, von Leckereien

aus der exquisiten Klosterküche, von

Ausflügen in die romantische Umgebung

und natürlich abgerundet mit einer

Verköstigung der klösterlichen Liköre

und Kornbrände. Am Donnerstag,

den 30. August um 19.30 Uhr,

gibt es den ersten Teil des Streichquartettfestivals

in der Klosterkirche

mit dem „Drei Jahrhunderte Quartett“

und Werken von Purcell, Mozart und

Dvorak. Am Freitag, den 31. August

um 19.30 Uhr findet dann das zweite

Konzert mit dem Galatea Quartett auf

der Nonnenempore statt (Purcell,

Haydn, Schubert). Viele weitere Informationen

und Veranstaltungen unter:

www.musikfest-goslar.de. Oder unter

Telefon 05324 7744623.

GALATEA-QUARTETT

FOTO: INTERNATIONALES MUSIKFEST GOSLAR E.V.


ANGELESEN

AUGUST

ZU LIEBEN UND ZU

STERBEN

ANDREA MOLESINI – PIPER

Paolo ist 17, man sollte meinen, sein

Leben fängt gerade erst an. So ist er

hoffnungslos in seine leicht verrückte,

rothaarige Cousine Giulia verliebt.

Aber der Erste Weltkrieg verwickelt

ihn in Dinge, die wohl auch einen gestandenen

Mann überfordern würden.

Die Deutschen haben die Villa der Familie

Spada requiriert. Auch wenn die

einquartierten Offiziere zur selben gesellschaftlichen

Schicht gehören –

spätestens als sie im Dorf Zivilisten

hinrichten lassen und die Kirche geschändet

wird, steht fest: Dieser Krieg

ist unmenschlich, und der alte

Ehrenkodex gilt nicht mehr. Der siebzehnjährige

Paolo und seine schöne,

exzentrische Cousine beschließen,

dem Verwalter des Hofgutes zu helfen,

der den regionalen Widerstand

gegen die Besatzung anführt. Was wie

ein spannendes Cowboy-und-Indianer-Spiel

beginnt, wird bitterer Ernst,

als sie verraten werden. Nach kaum

einem Jahr wird Paolo zu lieben und

zu sterben gelernt haben – alles, was

ein Leben ausmacht. Gleichermaßen

tragisch und wunderbar humorvoll

erzählt ist dieser große Roman, der in

Italien ein überwältigender Erfolg

war.

GEBRAUCHSANWEISUNG

FÜR DIE WELT

ANDREAS ALTMANN – PIPER

Vom Kick, den Gefahren, den magischen

Momenten unterwegs; von Einsamkeit

und Freundschaft im Fremden:

Andreas Altmanns Summe seiner

Reiseerfahrungen ist eine sinnlich-furiose

Aufforderung gegen Stubenhockerei,

eine Hymne auf die Vielfalt

der Welt.

Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels.

Überlandfahrten im stinkenden

Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien.

Gefrorenes Zahnputzwasser

in Sibirien. Gepökelter Schafskopf

zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken.

Hitze. Durchfall. Fieber.

Angst. Aber auch: die Zartheit eines

Abends in Kabul. Verständigung mit

Händen und Füßen. Staunen im Tempel.

Freude beim Überlisten eines

Grenzbeamten. Der Herzschlag des

Zugfahrens. Die Großzügigkeit von

Fremden. Mit Shakespeare und Eric

Clapton in Nowosibirsk. Kaum jemand

hat sich dem Zauber und den

Härten fremder Länder so ausgeliefert

wie Andreas Altmann, und seine

Anweisung ist nichts weniger als eine

wilde Liebeserklärung an das Reisen.

(Erscheint im September)

ZU ZWEIT TUT DAS HERZ

NUR HALB SO WEH

JULIE KIBLER – PENDO

Kentucky, Ende der 1930er: Isabelle

will dem engen Korsett ihrer Familie

entfliehen. Ausgerechnet der Sohn

der farbigen Hausangestellten eröffnet

ihr eine neue Welt. Eine Welt allerdings,

die sie nicht betreten darf.

Doch Isabelle ist entschlossen, ihre

verbotene Liebe zu leben, gegen alle

Konventionen – und gegen den erbitterten

Widerstand ihrer Familie …

Im Kentucky der späten 1930er ist es

einer weißen Frau nicht nur verboten,

sich in einen Farbigen zu verlieben, es

ist auch höchst gefährlich. Entgegen

allen Warnungen und Widerständen

setzen sich Isabelle und Robert in ihrer

verzweifelten Liebe über alle Konventionen

hinweg. Mit diesem Schritt

beginnt ein Drama, für das die beiden

einen hohen Preis zahlen müssen …

70 Jahre später begleitet die farbige

Friseurin Dorrie ihre Stammkundin

Isabelle durch das halbe Land zu einer

Beerdigung. Auf ihrer gemeinsamen

Reise kommen sich die beiden

Frauen nahe. So nahe, dass Isabelle

nach all den Jahren des Schweigens

ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet

und ihre verzweifelte Liebe von damals

noch einmal aufleben lässt. Und

am Ende ihrer gemeinsamen Reise in

die Vergangenheit löst sich noch ein

letztes, bittersüßes Rätsel

EINE EIGENE FRAU

LEENA LANDER

BTB

Finnland 2009: Nach einer gescheiterten

Ehe lässt Risto alles hinter sich

und zieht sich zurück aufs Land, in

das kleine Natursteinhäusschen an

der zerklüfteten Küste, das er von sei-

angelesen � quadrat 08/2012 43

ner Großmutter Saida geerbt hat. Um

Ordnung in sein eigenes Leben zu bekommen,

beginnt er die Geschichte

seiner Familie zu ergründen.

Fasziniert von seiner Großmutter, die

ihm zu Lebzeiten eher fremd war,

taucht er immer tiefer ein in ihr schicksalhaftes

Leben – ein Leben voller

Entbehrungen zur Zeit des finnischen

Bürgerkriegs. Nach und nach findet er

mehr heraus über Saida, die Anfang

des 20. Jahrhunderts als Tochter eines

Predigers geboren wurde, über

ihre Kindheit im Schatten des herrischen

Vaters, über ihre Ehe mit Sakari,

in der sie erst etliche Hindernisse

überwinden mussten, ehe sie zueinanderfanden,

und über das dunkle Geheimnis,

das Saida mit ins Grab

nahm.

DIE GESAMMELTEN

PEINLICHKEITEN

UNSERER ELTERN

IN DER REIHENFOLGE IHRER

ERSTAUFFÜHRUNG KEVIN WILSON

LUCHTERHAND

Ungewöhnliche Eltern zu haben kann

ziemlich charmant sein. Aber auch

ganz schön hart. Besonders wenn

sich die Eltern mit Vorliebe verrückt

und peinlich benehmen – und das zumal

in aller Öffentlichkeit. Da kann

man schon einen Schlag fürs Leben

mitbekommen.

Was muss bei dem Journalisten Bus-


44 quadrat qu q a 08/2012 � spitzmarke ke

„Ein klassisches

Werk ist ein Buch,

das die Menschen loben,

aber nie lesen.“

Ernest Hemingway

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ter eigentlich schon in der Kindheit alles

schiefgelaufen sein, dass er sich

ausgerechnet beim Männermagazin

Potent verdingen muss, um dort Artikel

über Fallschirmspringer, Schinkenfestivals

und den größten »Gangbang«

der Welt zu verfassen? Und an

welchen familiären Altlasten trägt seine

Schwester Annie wohl, dass sie

sich als mittelklassige Schauspielerin

mit halbseidenen Fernsehserien über

Wasser halten muss? Erfolg sieht anders

aus. Und Glück auch. Aber wahrscheinlich

musste es so kommen,

sind Annie und Buster doch Kinder

des Performancekünstler-Ehepaars

Fang, die keine Gnade mit den beiden

kannten, wenn es darum ging, einen

abgefahrenen Auftritt hinzulegen. Die

Geschwister waren immer mittendrin,

so peinlich ihnen die schrillen elterlichen

Happenings auch jedes Mal waren.

Irgendwann später haben sie

dann den Absprung geschafft. Doch

dann verschlägt sie das Schicksal zurück

zu ihren Eltern. Und die sind

nachgerade entzückt, denn endlich

können sie wieder die ganze Familie

in ihre berüchtigten Auftritte einbinden.

In den USA als eines der aufregendsten

Romandebüts des Jahres gefeiert,

ist Kevin Wilsons Buch eine rasante

und urkomische Familiengeschichte,

deren Helden einem, bei aller Verrücktheit,

bisweilen irritierend bekannt

vorkommen.

DIE GEISTER

SCHWEIGEN

CARE SANTOS – KRÜGER

Im prächtigen Stadtpalast ihres Großvaters,

des berühmten Malers Amadeo

Lax, macht die junge Kunsthistorikerin

Violeta eine unheimliche Entdeckung.

Bei den Restaurierungsarbei-

ten stößt man auf einen zugemauerten

Raum, der etwas Furchtbares offenbart.

Was ist geschehen mit den Frauen

ihrer Familie? Was flüstern die

Wände des Familiensitzes? Sie sind

Zeugen all der großen Ambitionen, verborgenen

Leidenschaften, tragischen

Verwicklungen – und eines unaussprechlichen

Geheimnisses.

Ein mitreißender Roman über vier Generationen

von Frauen: Care Santos

schiebt die Vorhänge der Zeit beiseite

und nimmt uns mit auf die Reise durch

das aufregendste Jahrhundert Barcelonas,

der stolzen Stadt zwischen Meer

und Moderne. Der Bestseller von einer

der meistgelesenen Autorinnen Spaniens,

der mit diesem Roman der internationale

Durchbruch gelang.

WASSERMANNS ZORN

ANDREAS WINKELMANN

WUNDERLICH

Gleich an ihrem ersten Tag in der Abteilung

Mord muss sich Praktikantin

Manuela Sperling mit dem grausigen

Mord an einer Prostituierten befassen.

Eingekeilt zwischen Baumwurzeln

im seichten Teil des Flusses liegt

ihre Leiche – ertränkt. Aber das Wasser

in der Lunge des Mordopfers

stammt nicht aus dem Fluss, und auf

dem Bauch der toten Frau finden die

Spurensicherer eine grausige Botschaft

– ausgerechnet an Manuelas

Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler.

Bald steht sie mit ihrem Eifer im

Präsidium ziemlich allein da, nur der

nette Kollege Peter Nielsen ist auf ihrer

Seite. Da ertrinkt erneut eine junge

Frau, direkt vor Manuelas Augen.

Und ihr Chef dreht durch...

GANZ NORMALE HELDEN

ANTHONY MCCARTEN

DIOGENES

Ein Jahr lang hat Jeff Delpe, 18, versucht,

seinen Eltern über den Tod seines

jüngeren Bruders Donald hinwegzuhelfen.

Jetzt hat er die Schnauze

voll. Denn sein Vater Jim sieht die

Rettung nur in einem Umzug aufs

Land, und Mutter Renata chattet – mit

einem Unbekannten namens Gott. Da

taucht Jeff unter. Spurlos. Seine neue

Adresse lautet: www.lifeoflore.com,

wo er der große Star eines Onlinespiels

ist und damit viel Geld verdient.

Vor allem aber kann er hier gegen die

Geister kämpfen, die ihn nicht loslassen:

Schule, Mädchen und den Tod

seines Bruders. Um nicht auch noch

seinen zweiten Sohn zu verlieren,

sucht der verzweifelte Vater ihn

schließlich an dem Ort, der ihm fremder

ist als jeder andere. Er schleicht

sich in Jeffs neue Welt ein ... und stiftet

Chaos, am allermeisten in sich

selbst. Denn während er sich online

Level für Level in die Sphären seines

Sohnes hochkämpft, fällt er offline

immer tiefer, droht seinen Job und

seine Frau zu verlieren. Ist dies das

Ende von Familie Delpe? Ganz im Gegenteil.


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cartoon � quadrat 08/2012 45 445

Geben Sie dem besten

Service der Region Ihr

Ja-Wort


46 quadrat 08/2012 � profile

Wer beabsichtigt, Dr. Ursula Müller nach

ihren früheren und gegenwärtigen Lebensumständen

zu fragen, muss sich zunächst

von „gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ über

Krankheiten, Klinikaufenthalte und die schrecklichen

Auswirkungen des Alters belehren lassen.

Dagegen führt ein Anruf spontan zur gewünschten

Verabredung, am Telefon klingt eine kräftige

Stimme zunächst skeptisch; so interessant findet

sich die tatsächlich betagte Dame nicht.

Der Besuch in ihrer Wohnung im Obergeschoss

eines Goslarer Hauses gerät dann eher in den

Bereich der Überraschungen. Gut, es gibt ein

paar Baustellen, aber es handelt sich bei der im

August das 86. Lebensjahr vollendenden Dr. Müller

um eine fröhlich wirkende Person. Deren Kommentar

zu ihren Alterserscheinungen: „Ich arbeite

daran“.

Dr. Müller, geboren in Kötzschenbroda, wurde als

junge Frau mit ihren Eltern in die Schweiz verschlagen,

kurz danach wurde man ansässig in

Goslar. Da war das Studium der Literaturwissenschaft,

der Kunstgeschichte und der Zeitungswissenschaft

bereits erfolgreich – in Bern – abgeschlossen

und Dr. Müller bewarb sich bei der

Goslarschen. Für heute undenkbar der Kommentar

eines damaligen Lokalredakteurs: „Ein Weib

in der Redaktion, n´ studiertes dazu, das hat uns

noch gefehlt“. Da war sie erstmal abgemeldet.

KEINE CHANCE IM FEUILLETON

„Mein Vater hat dann den Verleger angesprochen

und so wurde ich widerwillig angenommen und in

die Lokalredaktion gesetzt.“ Eigentlich wollte sie

ins Feuilleton, aber der Chefredakteur sagte „Das

geht nicht“. „Warum?“ „Da sind schon zwei

WAS MACHT EIGENTLICH...

… Dr. Ursula Müller?

Frauen, eine dritte bringt nur Krach.“ Da kam ihr

entgegen, dass die regionalen Kulturthemen

ohnehin in der Lokalredaktion bearbeitet wurden.

So schrieb sie während ihrer Karriere vom Volontariat

zur Stellvertretenden Chefredakteurin und

Chefin der Lokalredaktion zum Beispiel über Kaiserring-Träger

und Weltkulturerbe-Themen.

Redaktionskürzel „um“.

...DIE UMSCHE KOMMT

Hobbies? Die alleinstehende Frau („man musste

richtig ran“) war sozusagen mit ihrer Arbeit verheiratet.

Dabei nahm sie sich durchaus ihre Freiheiten.

So wird in Goslar kolportiert, dass sie bei der

Idee mit den Blumenkästen an der Abzucht in der

Wahl der Mittel zur Finanzierung nicht zimperlich


FOTOS: TILMAN GÖRRES

war. Neben anderen Maßnahmen – etwa die Ein-

gangskontrolle bei ansich kostenlosen Veranstal-

tungen („ohne Obulus kommen Sie hier nicht

rein“), was gelegentlich als Wegelagerei bezeichnet

wurde – hatte sie sich das Schimpfwörter-Spar-

schwein ausgedacht. „Vorsicht, die umsche kommt“

war ein rundum bekannter Warnruf, jedes Schimpf-

wort wurde mit einer Mark Strafzoll belegt, die sie

hartnäckig eintrieb. Eine Anekdote dazu besagt,

dass sie sich mit Helmut Schmidt einen Schrift-

wechsel lieferte, weil der zunächst eine Zahlung

verweigerte, schließlich aber doch 50 Mark her-

gab.

Und auch die Schützen mussten unter dem öffentlichen

Druck der umschen von der Gepflogenheit

ablassen, reine Männerzirkel zu bilden und für

Frauen unzugängliche Veranstaltungen durchzuführen.

Und heute? Nun, zunächst geht sie 1991 nach

annähernd 40 Jahren Goslarscher Zeitung mit 65

in den sogenannten Altersruhestand. Rückblickend

kann dem Verlag dieser Vorgang nicht recht gewesen

sein: Er verlor eine Mitarbeiterin, ledig, ohne

Kinder, stets einsatzbereit, ausschließlich auf ihren

Job fixiert, ein Juwel in der Arbeitslandschaft, wie

es heute eher schwer zu finden ist.

um macht weiter, arbeitet gemeinsam mit dem Verleger

Dr. Klaus Krause an Büchern über Goslar,

womit sie schon während ihrer Dienstzeit begonnen

hat. „Über den Dächern einer 1000-jährigen Stadt“

erscheint noch vor dem Ruhestand, „Im Flug gesehen:

Goslar im Kreis seiner Nachbarn“ ist ein Titel,

an dem sie als Ruheständlerin mitwirkt. Auch „Kaiserstadt

Goslar“, gemeinsam mit dem Fotografen

Volker Schadach, fällt in diese Zeit. Und endlich

kann sie auch – wenigstens einige Jahre – Theater,

Konzerte und Vorträge wahrnehmen und genießen,

ohne an die Redaktionsarbeit denken zu müssen.

„Bis ich 80 wurde, ging das gut...“, erinnert sich

Dr. Müller. „...aber dann stellten sich die ersten

Altersbaustellen ein. Ich bin nicht undankbar,

andere Menschen in meinem Alter sind tot.“ Tatsächlich

arbeitet die alte Dame daran, sich wieder

etwas freier bewegen zu können. Ein zweites Hüftgelenk

wartet auf Austausch, die Beine sind dank

"um" lässt den Besucher ein wie weiland

Rapunzel, zeitgemäß per Schlüssel im Korb.

einer Wundmanagerin der Diakonie schon fast wie-

der perfekt und die Anfang des Jahres erneuerte

Herzklappe tut klaglosen Dienst. „Darauf arbeite

ich hin: Ich will wieder zum Beispiel interessante

Vorträge besuchen, spazieren gehen, auch Veranstaltungen

wie früher fehlen mir heute sehr“.

Aber sonst fehlt es an nichts. „Sie glauben nicht,

wie gut ich umsorgt und versorgt bin“, schwärmt

sie. Eine kasachstanische Haushaltshilfe sorgt für

Sauberkeit, die Diakonie leistet medizinische Hilfe,

Nachbarn und Freunde sorgen für den täglichen

Bedarf, so dass Dr. Müller sich in ihrer Küche Mahlzeiten

selbst zubereiten kann. Und auch zwanzig

Jahre nach dem Ende ihrer Dienstzeit gibt es Menschen

im Verlag – allen voran die Verleger –, die

sich regelmäßig nach ihrem Befinden erkundigen

und jede Hilfe anbieten.

Überhaupt ist die ehemalige Redakteurin ganz ohne

Zweifel als Fan ihres früheren Arbeitgebers zu

erkennen. Das Klima sei sehr gut gewesen und so

sei es dem Vernehmen nach noch heute.

Ein Hobby wird immer noch intensiv gepflegt. Dr.

Müller liest und die Titel dokumentieren die Interessenlage:

Zeit, Süddeutsche, Welt, Evangelische

Zeitung, GEO und Merian, aktuell natürlich die

Goslarsche, (ergänzt durch Deutschlandfunk und

DLF Kultur). Schließlich betreibt sie einen Freundeskreis-Ausschnittdienst:

Man beliefert sich

gegenseitig mit Themen von Interesse. „Ich muss

mal versuchen, den Zeitaufwand zwischen Zeitungen

und Büchern auszutarieren, im Moment kommen

die Bücher zu kurz.“ Zur Zeit ist eine Eva

Braun-Biographie „in Arbeit“, das ganze Szenario

der NS-Zeit.

Was sie wegen der noch eingeschränkten Beweg-

lichkeit besonders vermisst? „Bisher bin ich mit

meinem früheren Chefredakteur Andreas Mueller

mindestens einmal in der Woche essen gegangen,

heute können wir bislang nur telefonieren“.

Wie gesagt, sie arbeitet daran. (tg)

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in herrlicher Saunalandschaft

Körperbehandlungen für Sie und Ihn,

allein oder gemeinsam

Wellness pur, zusammen

mit Freundinnen bzw. Freunden

Behandlungs- und

Entspannungstechniken

aus exotischen Erdteilen

Tiaré day spa


IM EINKLANG

Am Rodenberg 20, 38667 Bad Harzburg

Tel.: 05322/5587125, Fax: 05322/5587131 49

E-Mail: info@tiare-dayspa.de

www.tiare-dayspa.de

Öffnungszeiten:

Di. - Fr. 10.00 bis 19.00 Uhr

Sa. - So. 10.00 bis 17.00 Uhr

Termine nach Vereinbarung möglich

Dafür steht das tiaré day spa. Für unser Team heißt das, Sie

werden sich bei uns geborgen und verstanden fühlen. Wir

bieten Ihnen Präzisionskosmetik mit Ergebnis!

Erleben Sie auf 220 qm in vier exclusiven Behandlungsräumen Kosmetik

und Wellness mit Niveau, eine feine Saunalandschaft mit Sanarium, Eisturm,

Wärmebank und Duschstraße der Extraklasse. Die high-class Pflegeserie von

Babor, spezialisiert auf sämtliche Pflegebedürfnisse der Haut, rundet das

Konzept ab.


50 quadrat 08/2012 � quadratabend

1

9

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QUADRATABEND

IM BRAUNSCHWEIGER HOF


Anfang Juli luden QUADRAT und das Team des Hotel - Restaurants „Braunschweiger

Hof“ zum gemütlichen Umtrunk ein, um die Ausgabe des Magazins

willkommen zu heißen. Die Gäste freute es, und gemeinsam feierte man

die neue Ausgabe, kam bei Bier und Wein ins Gespräch, knüpfte hier und

da neue Kontakte und tauschte Wissenswertes aus. Auf ein nächs tes Mal

freut sich schon jetzt Ihre QUADRAT-Redaktion!

FOTOS: BERND SCHUBERT

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1 Petra Binnewies, Irene Jordan | 2 Henning Binnewies | 3 Rolf Meyer und Gattin | 4 Dirk Bartels | 5 Peter Jordan | 6 Prof. Dr. Dr.

Ewald Schnug und Frank Jacobs | 7 Die nette Bedienung | 8 Reinhard Gutzmann | 9 Tilman Görres | 10 Miriam Bartels | 11 Barbara

Trumpfheller | 12 Kaja Schwarz, Ronald Mark Gregan | 13 Bärbel Straten, Martin Zelmer, Sabine Kreie | 14 Barbara Trumpfheller,

Kaja Schwarz, Petra Binnewies, Irene Jordan | 15 Stefan Sobotta | 16 Dorothea Dörhage, Lars Dörhage | 17 Inge Görres-Hinz | 18

Dr. Wedler, Ronald Mark Gregan | 19 Jens Vogel | 20 Theodor und Inge Heyke | 21 Bernd Schwarz, Christiane von Gadenstedt | 22

Dr. Antje Seidel, Dr. Gunnar Seidel | 23 Sonja Weber | 24 Miriam Bartels, Peter Börner | 25 Frau Meiß, Corinna Meiß | 26 Corinna

Meiß, Stefan Sobotta, Peter Jordan | 27 Dr. Elke Pönisch | 28 Frau Meyer | 29 Uwe Rademacher | 30 Karl-Heinz Dörhage | 31 Ursula

Jung | 32 Jens Vogel und Gattin

27

31

32

quadratabend � quadrat 08/2012 51

Ihr Ih Pflegedienst PPPPPflflflflflegedieennst mit mit Herz Herz

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Unser Pflegedienst ist für Sie, auch

an Wochenenden und Feiertagen,

da, damit Sie so lange wie möglich in

Ihrer liebgewordenen und vertrauten

Umgebung bleiben können.

Unsere Leistungen

� Häusliche Krankenpflege

� Pflegesachleistungen

� Hilfe bei Formalitäten

� Hauswirtschaftliche Versorgung

� Betreuung und Beratung

� Pflegegutachten

� Betreutes Wohnen

� Dauernachtwache

� Hausinterner Notruf

1,0

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52 quadrat 08/2012 � schon was vor?

SCHON WAS VOR?

AUGUST 2012

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10.30 BIS 17.00 UHR

BIS 17. AUGUST

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TÄGLICH AB 11.00 UHR

BIS 05. SEPTEMBER

EINSTEIGEN ERLAUBT, KINDERFÜHRUNG

IM MUSEUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT

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10.00 UND 14.00 UHR

BIS 04. NOVEMBER

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10.00 BIS 18.00 UHR

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HARZER BERGTHEATER THALE

JEWEILS 11.00 UHR

02. BIS 23. AUGUST

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FOTOGRAFIEN VON STEFAN SOBOTTA

KREISHAUS GOSLAR

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG 18.00 UHR

02. AUGUST

BLUMEN UND BLÄTTER IN GLAS UND

STEIN – MARLIESE RASCHICK,

KIRCHEN-ERKUNDUNG, LUTHERKIRCHE

BAD HARZBURG, 16.00 UHR

02. AUGUST UND JEDEN DONNERSTAG

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KLAUS WITTIG UND DUO PARTNER

GOSLAR, MARKTPLATZ

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03. AUGUST

GOSLARER SC GEGEN HANNOVER 96 II.

ERSTES GSC-HEIMSPIEL IN DER

REGIONALLIGA, SPARKASSEN-ARENA,

OSTERFELD 10, 18.00 UHR

04. AUGUST

BOULE STADTMEISTERSCHAFT

BOULE-ANLAGE IN BAD HARZBURG

BADEPARK BEI DER WANDELHALLE

AB 10.00 UHR

04. UND 05. AUGUST

25. KUNSTHANDWERKERMARKT GOSLAR

ZWISCHEN GROSSEM HEILIGEN KREUZ

UND SCHUHHOF, SA 10.00 BIS 19.00,

SO 11.00 BIS 18.00 UHR

04. AUGUST

11. ROMANTISCHE NACHT

IM KLOSTER DRÜBECK

18.00 BIS 01.00 UHR

04. AUGUST

SERENADENKONZERT

PHILH. KAMMERORCHESTER

WERNIGERODE, SCHLOSS INNENHOF

19.30 UHR

04. AUGUST

VOX HUMANA

KONZERT IN DER STIFTSKIRCHE

ST. SERVATII, QUEDLINBURG

20.00 UHR

05. AUGUST

18. MICHAELSTEINER KLOSTERFEST

BLANKENBURGS 800-JÄHRIGES

JUBILÄUM – FAMILIENFEST

AB 09.30 UHR

05., 12. UND 19. AUGUST

GRAUHOFER ORGELSOMMER

275. GEBURTSTAG TREUTMANNORGEL,

STIFTSKIRCHE GRAUHOF BEI GOSLAR

JEWEILS 17.00 UHR

09. BIS 12. AUGUST

4. BAD HARZBURGER OPEN 2012

RANGLISTEN-TURNIER, TENNISANLAGE

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9./10. AB 10.00, 11./12. AB 09.00 UHR

10. AUGUST

HARZ-SAGA

SCHAUSPIEL-REVUE

HARZER BERGTHEATER, THALE

19.30 UHR


11. AUGUST

IRISH & SCOTTISH FOLK MUSIC

HARVEST MOON

HOTEL RATHAUS WILDEMANN

AB 19.00 UHR

11. AUGUST BIS 23. SEPTEMBER

LOST PARADISE, BLUMENBILDER

IN DER FOTOGRAFIE DER GEGENWART

MÖNCHEHAUS MUSEUM GOSLAR

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG 18.00 UHR

14. AUGUST

SONATENABEND

10. INTERNATIONALES MUSIKFEST

SEESEN, BÜRGERHAUS, JACOBSONPLATZ

19.30 UHR

16. AUGUST

VIBRATANGHISSIMO

TANGO MEETS CLASSIC

KLOSTER WÖLTINGERODE, VIENENBURG

19.30 UHR

17. BIS 19. AUGUST

INTERNATIONALES VIELSEITIGKEITS-

REITTURNIER, BAD HARZBURG

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IMMER AB ETWA 08.00 UHR

17. AUGUST

DER DRACHE BALAURUS

BAD HARZBURGER PUPPENTHEATER

OLDIE AM BÜNDHEIMER SCHLOSS

15.30 UHR

17. AUGUST

VOM BUCH ZU DEN BEATLES

FESTGALA ZUM 10. MUSIKFEST

SPARKASSEN-PASSAGE JAKOBIKIRCHHOF

19.30 UHR

18. AUGUST

SOMMERFEST

BAD HARZBURGER SOLE-THERME

08.00 BIS 21.00 UHR

18. AUGUST

BAUMSTAMMWEITWERFEN, WETTKÄMPFE

IN VERSCHIEDENEN DISZIPLINEN

ALTENAU, KONZERTGARTEN

AB 13.00 UHR

18. AUGUST

CELLO AND MORE – 10. INTERNATIONALES

MUSIKFEST GOSLAR

WELTKULTURERBE RAMMELSBERG

17.00 UHR

18. AUGUST

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UND BLUESHARP, ZINNFIGUREN-MUSEUM

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24. AUGUST

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19.30 UHR, EINLASS 19.00 UHR

25. UND 26. AUGUST

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100.000 LICHTER, LIVEMUSIK

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25. AUGUST

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20.00 UHR

31. AUGUST

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THEATER, OLDIE AM BÜNDHEIMER

SCHLOSS, 15.30 UHR

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BAD HARZBURGER SCHÜTZEN-HAUS,

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HERAUSGEBER

Quadrat Verlag

Goslar-Bad Harzburg

Ltd. & Co. KG

Am Breitenberg 111

38667 Bad Harzburg

Tel. 05322 3949

Fax 05322 51849

www.quadratdeutschland.de

VERLEGER

Bernd Schwarz (v.i.S.d.P.)

schwarz@quadratgoslar.de

REDAKTION

Tilman Görres (tg)

Ursula Jung (uju)

Bernd Schwarz (bs)

Stefan Sobotta (sts)

Sonja Weber (sw)

Anke Reimann (as)

Sidney Gromnica (sg)

Lektorat

Tilman Görres

GESTALTUNG

Rainer Golitz

creaktiv GmbH & Co. KG, Goslar

FOTOS

Bernd Schubert, Stefan Sobotta,

Bernd Schwarz, Hartmut Weber,

Rainer Golitz, Ursula Jung,

Tilman Görres

ANZEIGEN/VERTRIEB

Bernd Schwarz

schwarz@quadratgoslar.de

Bärbel Straten

DRUCK

Druckerei Wulf, Lüneburg

www.druckereiwulf.de

ERSCHEINUNGSWEISE

Quadrat ist monatlich und kostenlos

im Harz erhältlich.

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Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 1/2011 vom 01.01.2011

Download: www.quadratgoslar.de

Copyright für eigens gestaltete Anzeigen und Texte

beim Verlag. Nachdruck und Vervielfältigungen

(auch auszugsweise), Wiedergabe durch Film, Fernsehen,

Rundfunk sowie Speicherung auf elektronischen

Medien nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlages. — Für unverlangt eingesandte Manuskripte

oder Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung.

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des

Heraus gebers wieder.

NÄCHSTE QUADRATAUSGABE

ANFANG SEPTEMBER 2012

12

2011

03

2012

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2012

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2012

MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � JANUAR 2012

CAFÉ PETERS: SÜSSES VON MEISTERHAND

HARZ AKTUELL � KULTUR � KUNST � PORTRÄT

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MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � APRIL 2012

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02

2012

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2012

2012

MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � FEBRUAR 2012

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eine E-Mail mit ihrem Namen und ihrer Anschrift.Die erste Ausgabe erhalten Sie direkt nach Eingang Ihrer Zahlung. Das Abonnement endet nach Ablauf von

zwölf Monaten automatisch, eine zusätzliche Kündigung ist nicht erforderlich. Einfacher geht’s nicht! Es grüßt Sie herzlich Ihr QUADRAT-Team

Hier liegt QUADRAT u.a. für Sie aus

03 06

2012

2012

2012 2012

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GEMEINSAM STARK – STEUERBERATER KREGEL UND REGENT

UND RECHTSANWALT UND NOTAR DR. CHRISTIAN FREES

HARZ AKTUELL � KULTUR � KUNST � PORTRÄT

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03 07

2012

2012

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MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � JULI 2012

AUS FREUDE AM GENUSS – 100 JAHRE BÄCKER WOLF

HARZ AKTUELL � KULTUR � KUNST � PORTRÄT

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2012

MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � AUGUST 2012

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Bad Harzburg: Belvedere, Beratungsagentur Uhl, Bistro Port Louis, Brillen Kerll, Buchhandlung Hoffmann, Cafe Peters, Cafe Sax, Cafe Winuwuk, Calory Coach,

Confiserie Liersch, Dr. Schindler, Eastwood Herrenbekleidung, Eiscafe Rialto, Elektro Petermann, Glötzer Glasbau, Glücksgriff, Goertz Bürotechnik, Haarscharf,

Hageroth´s, Haus Prinz, Holz Reimann, Hotel Germania, Juwelier Dinger, Kaffeehaus, Krodoland, Kröppelin, Leder Fischer, MKG Dr. Seidel, Pflegeprofis,

Plumbohm´s, RA Dr. Frees, Rae Pommer & Piontek, Rathaus, Restaurant Brauhaus, Restaurant Filos, Restaurant Herzog-Wilhelm 29, Romantik Hotel

Braunschweiger Hof, Segway Point, Segway Point, Siegfried W. Kartmann, Top Parfümerie Surmann, Tourist Info, Vereinigte Volksbank Bad Harzburg/Wernigerode,

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Zahnarzt Lennart Redeker, Goslar: Actic Fitness, Asklepios Klinik, Autopark Bolluck, AXA Versicherungen Ralf Bogisch, Bäcker Wolf, BBS Goslar, Bierbrunnen,

Boutique am Schuhhof, Brauhaus, Butterhanne, Cafe am Markt, Christian-von-Dohm Gymnasium, Cineplex, Der Achtermann, Down Under, Dr. Tessen,

Friseur Wolf, Goslarer Museum, Henry´s, Jack Wolfskin, Köpi 2012, Kreisverwaltung, Leder Goslar, Lombardi´s, Maltermeister Turm, MedExpress, Mönchehaus

Museum, Nouvelle, Odeon Theater, Odermark Fashion Outlet, Ramada Hotel, Rammelsberg Museum, Renault Hermann, Scheibendoktor,

Schwiecheldthaus, Sportina, Stadtverwaltung, Stecher´s Landgenuß, Stella nordica, Store 100, Vitawell, Volksbank Nordharz, Zinnfiguren Museum Ilsenburg:

Pavillione, Hotel Zu Den Rothen Forellen, Berghotel Wernigerode: Café Wiecker, Museum für Luftfahrt und Technik Wernigerode, The Earth Collection, Schaubergwerk

Büchenberg Braunlage: 4-Weiber Laden/Bella Cosa, Hotel Tanne, Maritim, Puppe´s Spezialitäten, Relexa Hotel, Spielkiste, Oma´s Kaffee- und Weinstube

Clausthal-Zellerfeld: Universitätsbibliothek Clausthal


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55


56 Tauchen Sie ein in die Welt von

Crocodile Dundee oder fühlen Sie sich

wie ein Captain Sparrow aus “Fluch der

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Wir sind die größte Cocktailbar in

Goslar und Umgebung und halten über

zweihundert Rum- und Whiskysorten

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kulisse

für Australienfans

Genießen Sie das Gefühl von Abenteuerurlaub

auf dem fernen Kontinent,

das sich gleich einstellt, wenn man

Außenbereich und Gastraum betritt.

Unsere Küchencrew produziert kein

Fastfood, sondern “Aussie-Food“, täglich

frisch und auf Bestellung. Wenn Sie

anschließend ins Kino gehen möchten,

planen Sie daher bitte etwas Zeit ein,

es lohnt sich!

Im Gastraum zwei australische Hütten,

die einem Abenteuerfilm entsprungen

sein könnten und Baumhäuser auf

Stelzen, die den Raum in zwei Ebenen

unterteilen, bieten unseren Gästen jetzt

auch separate Bereiche zum Feiern mit

Freunden, Kollegen oder einfach für

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Zur Mittagspause nach Australien.

Wir bieten Ihnen wöchentlich wechselnde

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Abenteurer.

Von 10.00 bis 14.00 Uhr erhalten Sie

bei uns ein Brunch mit allem, was das

Herz begehrt, für gerade mal 12,00

Euro. Kinder bis einschließlich zwölf

Jahren zahlen 50 Cent pro Lebensalter.

“Veggies“ können an unserer Salatbar

grasen.

See ya!

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