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6 News & Fakten

6 News & Fakten diabeteszeitung · 2. Jahrgang · Nr. 5 · 23. Mai 2017 Eine einheitliche politische Lösung ist notwendig Sechsjähriger kann zur Schule gehen Landkreis muss Kosten für Assistenz zur Blutzuckerkontrolle übernehmen FULDA. Der Vogelsbergkreis wurde vom Sozialgericht Fulda verpflichtet, für einen Sechsjährigen mit Diabetes Typ 1 die Kosten für eine persönliche Assistenz in einem Umfang von 5,5 Wochenstunden zu übernehmen. Damit kann das Kind regulär die Grundschule besuchen. Wie das Gericht erklärte, sei die Hilfestellung auch als Lernhilfe beim Umgang mit der Erkrankung gedacht, um den Antragsteller auf lange Sicht unabhängig von der Pflege zu machen. Weder dem Lehrpersonal noch der Mutter des Antragstellers könne zugemutet werden, die hier erforderlichen Assistenzleistungen weiter zu erbringen. Es sei nicht einzusehen, dass die Lehrkräfte ungeachtet des bestehenden Haftungsrisikos und unter Beeinträchtigung des laufenden Schulbetriebes oder aber die Mutter des Antragstellers neben ihrer Vollzeittätigkeit unter Inanspruchnahme ihres Überstundenkontingents weiterhin die Beaufsichtigung im Rahmen der geschilderten „Notlösung“ »Krankenkasse nicht zuständig« übernähmen. Die vom Gericht betrachtete Assistenz bezieht sich auch auf eine ganztägige Betreuung bei Schulausflügen sowie bei sportlichen Schulveranstaltungen außerhalb des regelmäßigen wöchentlichen Sportunterrichts. Der Kläger, bei dem 2015 Diabetes Typ 1 diagnostiziert wurde, hatte einen Antrag auf Kostenübernahme für eine Schulbegleitung als sog. Teilhabeassistenz nach § 53 SGB XII gestellt, was vom Vogelsbergkreis abgelehnt worden war. Im Rahmen der Klage vertrat der Antragsgegner den Standpunkt, dass zum Messen des Blutzuckers ein Pflegedienst beauftragt werden könne, welcher als Leistung der häuslichen Krankenpflege und nach ärztlicher Verordnung die Messungen in den Pausen durchführe und Lehrer müssen über einen Typ-1- Diabetes gut Bescheid wissen. Fotos: thinkstock, fotolia/pico das Insulin verabreichen könne. Bei Diabetes mellitus handele es sich um eine chronische Erkrankung, nicht aber um eine wesentliche Behinderung. Deshalb sei die Zuständigkeit der Krankenkasse gegeben. Leistungen nach dem fünften Sozial gesetzbuch würden Sozialhilfeleistungen vorgehen. Dieser Ansicht folgte das Sozialgericht nicht. Die Kosten unterfielen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem sechsten Kapitel des SGB XII und nicht den Leistungen der Behandlungspflege nach § 37 SGB V. Das Verfahren wurde am 15.3.2017 vom Hessischen Landessozialgericht beendet. Die Beschwerde des Landkreises wurde zurückgewiesen. kol LSG Hessen: Az. L 4 SO 23/17 B ER SG Fulda: Az. S 7 SO 83/16 BERLIN. Zur schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 fordert die DDG eine bundeseinheitliche Regelung. Präsident Professor Dr. Baptist Gallwitz verweist darauf, dass pro Jahr circa 3000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren neu an Typ-1-Diabetes erkranken. Um erkrankte Kinder in Kindertagesstätten und Schulen erfolgreich integrieren zu können, sei in manchen Fällen eine persönliche Schulbetreuung notwendig – zumindest so lange, bis die Betroffenen soweit geschult sind, dass eine intensive Beaufsichtigung nicht mehr notwendig ist. Zudem sei mindestens eine zweistündige Schulung des pädagogischen Personals durch Diabetesspezialisten erforderlich. Die Erstschulung hängt bisher von der Finanzierung ab – in über 70 % der Fälle kommt sie über Spenden – sowie vom Umfang unentgeltlich von Diabeteseinrichtungen erbrachter Leistungen. Dass sie stattfinden kann, ist somit nicht immer gesichert. „Nur mit einer bundesweit einheitlichen Lösung können Erziehern und Lehrern Unsicherheiten oder Ängste genommen und Kinder mit Diabetes in ihr gesellschaftliches Umfeld integriert werden“, bekräftigt Dr. Ralph Ziegler, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der DDG, die Forderung. kol http://diabetes-kinder.de/ 30 Gramm plus/minus Fettsäuren im Blut geben Auskunft über die Höhe des Ballaststoffverzehrs POTSDAM-REHBRÜCKE. Wieviel Ballaststoffe nimmt ein Patient zu sich? Bisher war man zur Beantwortung dieser Frage auf die oft fehlerbehafteten Selbstauskünfte bezüglich der Essgewohnheiten angewiesen. Ein Bluttest soll das nun ändern. Pro Tag 30 g Ballaststoffe sollen das Diabetesrisiko verringern. Ebenso ist bekannt, dass Menschen mit hohen Spiegeln an C15- und C17-Fettsäuren im Blut ein geringeres Erkrankungspotenzial haben. Besteht ein direkter Zuammenhang zwischen Ballaststoffverzehr, Fettsäurespiegel im Blut und dem Diabetesrisiko? Immerhin konnte bereits in den Leberzellen von Nagern die Fähigkeit nachgewiesen werden, aus Propionat C15- und C17-Fettsäuren zu bilden. Propionat hingegen ensteht beim mikrobiellen Abbau löslicher Ballaststoffe im Darm. In einer Studie 1 erhielten nun 16 gesunde Teilnehmer für jeweils sieben Tage zusätzlich zu ihrer normalen Kost täglich entweder 30 g Zellulose, 30 g Inulin oder 6 g Propionat. Die Fettsäurespiegel wurden vor und nach jeder Supplementierung bestimmt. Während Zellulose zur Gruppe der unlöslichen Ballaststoffe zählt, die nicht zur mikrobiellen Propionatbildung im Darm beitragen, gehört Inulin zu den löslichen Ballaststoffen. »Ein kausaler biologischer Zusammenhang« Der Zelluloseverzehr hatte keinen Einfluss auf die Blutspiegel der C15- und C17-Fettsäuren. Dagegen stiegen die Spiegel der C15-Fettsäuren nach dem Verzehr von Inulin um 17 % bzw. nach der Aufnahme von Propionat um 13 % an. Die Blutwerte der C17-Fettsäuren erhöhten sich parallel um durchschnittlich 11 bzw. 13 %. In zusätzlich durchgeführten Zellkulturexperimenten stimulierte die Zugabe von Propionat ins Nährmedium die Produktion der beiden Fettsäuren in Leberzellen. „Zusammengefasst geben unsere Ergebnisse einen neuen Einblick in die Stoffwechselmechanismen, die mit dem Verzehr von Ballaststoffen in Zusammenhang stehen. Wir konnten somit erstmals zeigen, dass auch der Mensch in der Lage ist, C15- und C17-Fettsäuren aus der Vorstufe Propionat zu bilden. Darüber hinaus verschiebt sich die Fettsäuresynthese umso mehr in Richtung der beiden Fettsäuren, je mehr Propionat in die Leberzellen gelangt“ sagte Erstautorin Karolin Weitkunat. „Dabei ist der mikrobielle Abbau löslicher Ballaststoffe im Darm für die in der Leber zur Verfügung stehende Propionatmenge ganz entscheidend. “ Studienautorin Dr. Sara Schumann ergänzte: „Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Propionat die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen verbessert. Daher spricht vieles dafür, dass ein kausaler biologischer Zusammenhang zwischen einer erhöhten Aufnahme löslicher Ballaststoffe, erhöhten Blutwerten der C15- und C17-Fettsäuren sowie einem verminderten Typ-2-Diabetesrisiko besteht.“ Die Autoren schlussfolgern, dass sich die Blutwerte der beiden Fettsäuren künftig als Biomarker nutzen lassen, um den Verzehr löslicher Ballaststoffe mengenmäßig bestimmen zu können. dz 1. Weitkunat K et al. Am J Clin Nutr 2017; doi: 10.3945/ajcn.117.152702 DIfE-Pressemitteilung

diabeteszeitung · 2. Jahrgang · Nr. 5 · 23. Mai 2017 News & Fakten 7 Wie funktioniert Diabetesprävention? Innovationsfonds unterstützt Erprobung neuer Versorgungsform BERLIN. Auch bei der zweiten Welle des Innovationsfonds wurden Projekte ausgewählt, die die Versorgung von Menschen mit Diabetes betreffen. Bei „Dimini – Diabetes mellitus? Ich nicht!“ hat die KV Schleswig-Holstein die Federführung. Vier Millionen Euro Zuschuss stellt der Innovationsfonds für das Projekt „Dimini“ in Aussicht. In Schleswig-Holstein sind u.a. die AOK Nordwest und die Ersatzkassen Barmer, TK und DAK involviert. Zudem läuft das Projekt in Hessen mit Beteiligung von KV und AOK. Dimini setzt auf dem Diabetespräventionsprojekt „aha!“ der KV Schleswig-Holstein auf. Das hatten die beteiligten Kassen Ende 2016 gekündigt – auch mit Blick auf die Fördermöglichkeit durch den Innovationsfonds. Dimini sei aber im Vergleich zu aha! „vergrößert, verändert und intensiver“, erklärt KV- Chefin Dr. Monika Schliffke. Patientenselektion mit dem „Findrisk“-Fragebogen Denn Dimini ist – wie bei Innovationsfondsprojekten üblich – als Studie angelegt. Es wird eine intensiv betreute Patientengruppe (Praxiskontakte, Tagebuch etc.) mit einer Kontrollgruppe verglichen, die zwar ebenfalls Informationen und eine App zu Bewegungs- und Ernährungsumstellung erhält, die aber weniger eng durch die beteiligten Praxen geführt wird. Vorgesehen ist die freiwillige, 15 Monate lange Teilnahme von 6000 Patienten, bei denen aufgrund der Auswertung ihres „Findrisk“-Fragebogens das Risiko besteht, dass sie in den nächsten Jahren an Typ- 2-Diabetes erkranken. Das Projekt hat zum Ziel, eine Erkrankung zu verzögern oder zu verhindern. Festgemacht wird dies an der Gesundheitskompetenz: Mit wie viel Intervention wächst diese? Erfasst werden dafür Messwerte wie Gewicht und Blutdruck, aber auch qualitative Einschätzungen der Teilnehmer. Beispiel Ernährungsund Bewegungspläne – „macht das Spaß oder ist es eine Last?“, gibt Dr. Schliffke ein Beispiel. DDG-Präsident Professor Dr. Baptist Gallwitz ist überzeugt, dass das Projekt „wichtige Daten darüber liefern wird, wie mit einer Lebensstiländerung Diabetes am besten verhindert werden kann“. Die DDG ist ebenso Partner des Programms wie z.B. die Bundesagentur für Arbeit und das Pharmaunternehmen MSD. »Wichtige Daten zur Lebensstiländerung« Sollten die am Ende evaluierten Ergebnisse überzeugen, spräche das dafür, den „Findrisk“-Bogen in die Regel-Vorsorgeuntersuchung aufzunehmen und das Interventionsprogramm als GKV-finanzierte, ärztlich empfehlbare Präventionsmaßnahme nach § 20 SGB V anzuerkennen, sagt Dr. Schliffke. Die Dimini-Tätigkeit der Ärzte wird extrabudgetär bezahlt. Die Honorare liegen zwischen vier und 19 Euro, in Dr. Monika Schliffke Vorstandsvorsitzende der KV Schleswig-Holstein Foto: KVSH der Regel bei acht bis neun Euro pro Arztkontakt. Der Zeitplan sieht vor, dass die teilnahmewilligen Ärzte ab Herbst per Sitagliptin – Ein logischer Schritt. Bewährte Standardtherapie nach Metformin § stark: senkt effektiv den HbA 1c -Wert 1,# verträglich: Hypoglykämierisiko auf Placebo-Niveau 1,# etabliert: meistverordneter DPP-4-Hemmer 2 § Bei erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle in Kombination mit Metformin zusätzlich zu Diät und Bewegung indiziert, wenn eine Monotherapie mit Metformin den Blutzucker nicht ausreichend senkt. Velmetia ® ist auch bei Patienten, die bereits mit der Kombination von Sitagliptin und Metformin behandelt werden, indiziert. # Als Add-on zu Metformin. 1. Charbonnel B, Karasik A, Liu J et al for the Sitagliptin Study 020 Group: Efficacy and safety of the dipeptidyl peptidase-4 inhibitor sitagliptin added to ongoing metformin therapy in patients with type 2 diabetes inadequately controlled with metformin alone. Diabetes Care. 2006; 29:2638–2643. 2. IMS Midas MAT Dezember 2015 (Anzahl Packungen). XELEVIA ® Filmtabletten 25 mg/50 mg/100 mg Wirkstoff: Sitagliptin. VELMETIA ® 50 mg/850 mg Filmtabletten VELMETIA ® 50 mg/1000 mg Filmtabletten Wirkstoff: Sitagliptin und Metforminhydrochlorid. Zus.: Arzneil. wirks. Bestandt.: XELEVIA ® : 1 Tbl. enth. Sitagliptinphosphat 1 H 2 O, entspr. 25 mg, 50 mg od. 100 mg Sitagliptin. VELMETIA ® 50 mg/850 mg Filmtabletten bzw. VELMETIA ® 50 mg/1000 mg Filmtabletten: Jede Tbl. enth. Sitagliptinphosphat 1 H 2 O, entspr. 50 mg Sitagliptin, u. 850 mg bzw. 1.000 mg Metforminhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: XELEVIA ® : Tbl.-kern: Mikrokristalline Cellulose (E 460), Calciumhydrogenphosphat (E 341), Croscarmellose-Natrium (E 468), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) (E 470b), Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.). Tbl.-überzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol (3350), Talkum (E 553b), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H 2 O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172). VELMETIA ® 50 mg/850 mg Filmtabletten bzw. VELMETIA ® 50 mg/1000 mg Filmtabletten: Tbl.-kern: Mikrokristalline Cellulose (E 460), Povidon K29/32 (E 1201), Natriumdodecylsulfat, Natriumstearylfumarat. Tbl.-überzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum (E 553b), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172). Anw.: XELEVIA ® : B. erw. Pat. mit Typ-2-Diabetes mellitus zur Verbes. d. Blutzuckerkontr. indiziert: Als Monother. b. Pat., b. denen Diät u. Beweg. allein d. Blutzucker nicht ausreichend senken u. für d. Metformin aufgr. v. Gegenanz. od. Unverträglichk. nicht geeignet ist. Als orale 2-Fachther. in Komb. mit: Metformin, wenn Diät u. Beweg. plus e. Monother. mit Metformin d. Blutzucker nicht ausreichend senken; e. Sulfonylharnstoff, wenn Diät u. Beweg. plus e. Monother. mit e. Sulfonylharnstoff in d. höchsten vertragenen Dosis d. Blutzucker nicht ausreichend senken u. wenn Metformin aufgr. v. Gegenanz. od. Unverträglichk. nicht geeignet ist; e. PPARγ-Agonisten (d.h. e. Thiazolidindion), wenn d. Anw. e. PPARγ-Agonisten angebracht ist u. Diät u. Beweg. plus Monother. mit e. PPARγ-Agonisten d. Blutzucker nicht ausreichend senken. Als orale 3-Fachther. in Komb. mit: e. Sulfonylharnstoff u. Metformin, wenn Diät u. Bewegung plus e. 2-Fachther. mit diesen Arzneim. d. Blutzucker nicht ausreichend senken; e. PPARγ-Agonisten u. Metformin, wenn d. Anw. e. PPARγ-Agonisten angebracht ist u. Diät u. Beweg. plus e. 2-Fachther. mit diesen Arzneim. d. Blutzucker nicht ausreichend senken. Zusätzl. zu Insulin (mit/ohne Metformin), wenn Diät u. Beweg. sowie e. stabile Insulindos. d. Blutzucker nicht ausreichend senken. VELMETIA ® : Für erw. Pat. mit Typ-2-Diabetes mellitus zusätzl. zu Diät u. Beweg. in folg. Fällen indiziert: Zur Verbes. d. Blutzuckerkontr. b. Pat., b. denen e. Monother. mit Metformin in d. höchsten vertragenen Dosis d. Blutzucker nicht ausreichend senkt od. d. bereits mit d. Komb. v. Sitagliptin u. Metformin behandelt werden; in Komb. mit e. Sulfonylharnstoff (z.B. als 3-Fachther.) od. e. PPARγ-Agonisten (d.h. e. Thiazolidindion) b. Pat., b. denen eine Komb. aus jeweils höchster vertragener Dosis Metformin u. e. Sulfonylharnstoffs bzw. PPARγ-Agonisten nicht ausreicht, d. Blutzucker zu senken; in Komb. mit Insulin (d.h. als 3-Fachther.) b. Pat., b. denen e. stabile Insulindosis u. Metformin allein d. Blutzucker nicht ausreichend senken. Gegenanz.: Überempf.-keit gg. den/die Wirkstoff(e) od. e. d. sonst. Bestandt. Zusätzlich für VELMETIA ® : Jede Art v. akut. metabol. Azidose (z.B. Laktatazidose, diabet. Ketoazidose), diabet. Präkoma; schwere Niereninsuff. (GFR < 30 ml/min); akute Erkrank., welche d. Nierenfunkt. beeinträchtig. können (wie Dehydratation, schwere Infekt., Schock, intravask. Gabe v. jodhalt. Kontrastmitteln); akute Dimini Für meine Gesundheit. Mehr Infos zum Dimini-Projekt auf http://bit. ly/2oWBJjH Foto: KVSH eLearing geschult werden. Die Einschreibung von enten wird voraussichtlich ab De- Patizember 2017 beginnen. Die Erfahrungen der KV Schleswig- Holstein mit dem Innovationsfonds sind übrigens zweischneidig. Für Dimini gab der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss – nach einer Kürzung des beantragten Volumens um 15 % – grünes Licht; im Fall eines Telematikprojekts, das die KV bei der ersten Bewerbungswelle für neue Versorgungsformen eingereicht hatte, setzte es eine Absage – ohne Begründung. Das findet Dr. Schliffke „schade“, so bleibe es nämlich für die Antragsteller unklar, woran sie eigentlich scheiterten. REI Wenn Sitagliptin als Add-on zu Metformin gegeben wurde, war die Inzidenz von Hypoglykämien ähnlich der unter Placebo. Hypoglykämien wurden beobachtet, wenn Sitagliptin in Kombination mit Insulin oder einem Sulfonylharnstoff angewendet wurde. Patienten mit einer Kombination Sulfonylharnstoff plus Xelevia ® oder Velmetia ® bzw. Patienten mit einer Kombination Xelevia ® oder Velmetia ® plus Insulin können ein erhöhtes Risiko für Hypoglykämien haben, eine Reduktion der Sulfonylharnstoff- bzw. Insulin-Dosierung kann nötig sein. Fachinformation Xelevia ® , Stand 02/2016; Fachinformation Velmetia ® , Stand 12/2016. Vor der Verordnung von Xelevia ® oder Velmetia ® bitte die Fachinformation lesen. od. chron. Erkrank., d. e. Gewebehypoxie verursachen können (wie Herz- od. Lungeninsuff., kürzl. erlittener Myokardinfarkt, Schock); Leberfunkt.-stör.; akute Alkoholvergiftung, Alkoholismus. Stillzeit. Vors. bei: Kdrn. u. Jugendl. < 18 J. Pankreatitis in d. Vorgeschichte. Gleichz. Anw. von Sulfonylharnstoff od. Insulin. Nicht empf.: Typ-1-Diabetiker, Schwangersch. Zusätzlich b. Xelevia ® : Pat. mit schwerer Leberfunkt.-stör., Pat. mit mäßiger bis schwerer Nierenfunkt.-stör., Pat. mit einer Nierenerkr. im Endstadium, d. Hämo- od. Peritonealdialyse benötigen. Nicht anw.: diabet. Ketoazidose, Stillzeit. Zusätzlich b. VELMETIA ® : Älteren Pat. Pat. mit Risikofakt. f. Laktatazidose (wie Verschlecht. der Nierenfunkt., überm. Alkoholkonsum, Leberfunkt.-stör., schlecht eingest. Diabetes, Ketose, langes Fasten, m. Hypoxie assoziierte Erkrank., Komb. m. Arzneim., die Laktatazidose verursachen können). Komb. m. Arzneim., die Nierenfunkt. akut beinträchtigen können. Operationen. Nebenw.: XELEVIA ® : Häufig: Hypoglykämie. Kopfschm. Gelegentl.: Schwindel. Obstipation. Pruritus. Häufigkeit nicht bekannt: Überempf.-reakt. einschl. anaphylakt. Reakt. Interstit. Lungenkrankh. Erbr.; akute Pankreatitis; let./nicht let. hämorrhag. u. nekrotisierende Pankreatitis. Angioödem; Hautausschlag; Urtikaria; kut. Vaskulitis; exfoliat. Hauterkr. einschl. SJS; bullöses Pemphigoid. Arthralgie; Myalgie; Rückenschm.; Arthropathie. Nierenfunkt.-stör.; akutes Nierenversagen. Zusätzl. ungeachtet e. Kausalzusammenh.: Infekt. d. oberen Atemwege; Nasopharyngitis. Osteoarthrose. Schm. in d. Gliedmaßen. Zusätzl. häufiger in Studien mit Kombinationsther.: Hypoglykämien (sehr häufig mit Sulfonylharnstoffen u. Metformin); Influenza (häufig mit Insulin [mit od. ohne Metformin]); Übelk. u. Erbr. (häufig mit Metformin); Flatulenz (häufig mit Metformin od. Pioglitazon); Obstipation (häufig mit Sulfonylharnstoffen u. Metformin); periph. Ödeme (häufig mit Pioglitazon oder d. Komb. v. Pioglitazon u. Metformin); Somnolenz u. Diarrhö (gelegentl. mit Metformin), Mundtrockenh. (gelegentl. mit Insulin [mit od. ohne Metformin]).VELMETIA ® : Häufig: Hypoglykämie. Übelk.; Flatulenz; Erbr. Gelegentl.: Somnolenz. Diarrhö; Obstipation; Schm. im Oberbauch. Pruritus. Häufigkeit nicht bekannt: Überempf.-keitsreakt. einschl. anaphylaktischer Reakt. Interstitielle Lungenkrankheit.Akute Pankreatitis; letale u. nicht letale hämorrhagische u. nekrotisierende Pankreatitis.Angioödem; Hautausschlag; Urtikaria; kutane Vaskulitis; exfoliative Hauterkrank. einschl. SJS; bullöses Pemphigoid. Arthralgie; Myalgie; Schm. in d. Extremitäten; Rückenschm.; Arthropathie. Nierenfunkt.-stör.; akutes Nierenversagen. Zusätzl. in Studien in Komb. mit anderen Antidiabetika: Hypoglykämien (sehr häufig mit Sulfonylharnstoffen od. Insulin), Obstipation (häufig mit Sulfonylharnstoffen), periphere Ödeme (häufig mit Pioglitazon), Kopfschm. u. Mundtrockenh. (gelegentl. mit Insulin). Zusätzl. in klin. Studien mit Sitagliptin-Monother.: Kopfschm., Hypoglykämie, Obstipation, Schwindel; ungeachtet e. Kausalzusammenh.: Infekt. d. oberen Atemwege; Nasopharyngitis; Osteoarthrose, Schm. in. d. Extremitäten. Zusätzl. in klin. Studien u. nach Markteinführung mit Metformin-Monother.: Sehr häufig: Gastrointest. Symptome (wie Übelk., Erbr., Diarrhö, Schm. im Oberbauch,Appetitverlust). Häufig: metallischer Geschmack. Sehr selten: Laktatazidose; Leberfunkt.-stör.; Hepatitis; Urtikaria; Erythem; Pruritus. Vitamin-B 12 -Mangel (z.B. megaloblastäre Anämie). Hinw.: Vor Behandl.-beginn u. in regelm. Abständen GFR ermitteln. Verschreibungspflichtig. Stand: 02/2016 (XELEVIA ® ) bzw. 12/2016 (VELMETIA ® ) Bitte lesen Sie vor Verordnung von XELEVIA ® bzw. VELMETIA ® die Fachinformation! Pharmazeutischer Unternehmer: Merck Sharp & Dohme Ltd. Hertford Road, Hoddesdon Hertfordshire, EN11 9BU Vereinigtes Königreich Lokaler Ansprechpartner: BERLIN-CHEMIE AG, Glienicker Weg 125, 12489 Berlin VEL-1170497_AZ_Diabetes_Zeitung_228x297mm_SP_RZ.indd 1 21.04.17 16:37

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