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Jahresbericht 2013

Dies ist der Jahresbericht des Jahres 2013

24 Das Jahr

24 Das Jahr 2013 A Mitgliederversammlung Weitere Beschlüsse der Mitgliederversammlung 2013 Gesundheitspolitik Veränderung von §1 (1) des Gesetzes über die Spende, Ent nahme und Übertragung von Organen und Geweben (Trans plantations gesetz – TPG) Der Vorstand des Deutschen Frauenrats fordert die Fraktionen des Deutschen Bundestages dazu auf, sich für eine Änderung von §1 (1) TPG dahingehend einzusetzen, dass der Satz »Ziel des Gesetzes ist es, die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland zu fördern« gestrichen wird. Informationen über die Diskus sionen um das Hirntodkonzept allgemein verständlich zur Ver fügung stellen Der Vorstand des Deutschen Frauenrats fordert das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche Stiftung Organtransplantation, die Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungsunternehmen dazu auf, unverzüglich die breite interdisziplinäre wissenschaftliche Diskussion um das Hirntod konzept in allgemeinverständlicher Sprache in ihre Informations broschüren bzw. Online-Materialien zur Möglichkeit der Organspende nach diagnostiziertem Hirntod aufzunehmen. Der Vorstand des Deutschen Frauenrats informiert gleichzeitig die Landesfrauenräte über diese Initiative und bittet sie, ihrerseits mit den nach Landesrecht zuständigen Stellen (vgl. §2 (1) TPG) im Sinne des Antrags Kontakt aufzunehmen. Nachbesserung im Präventions gesetz. Gesundheitsspezifische Beratungs- und Bildungs angebote vor Ort (z. B. Kurberatung der Müttergenesung) müssen förder fähig werden Der Deutsche Frauenrat setzt sich dafür ein, dass ein künftiges Präventionsgesetz so gestaltet wird, dass nicht allein der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Mittelverteilung obliegt. Vielmehr müssen die Länder direkt beteiligt werden und auf dem Verordnungswege sicherstellen, dass alle relevanten AkteurInnen vor Ort von den Mitteln der Krankenkassen für Prävention profitieren können. Insbesondere betrifft das Frauengesundheitsberatung, Familienbildung sowie die Kurberatung der Müttergenesung und weitere von Verbänden und Vereinen durchgeführte Gesundheitsbildung und -beratung. Bildung Reformbedarf bei medizinisch-technischen MINT-Berufen Der Deutschen Frauenrat fordert die politisch Verantwortlichen auf, eine Reform der Ausbildung der MTA-Berufe und der PTA-Berufe durchzuführen. Die Reform muss unter anderem umfassen: Lerninhalte und -ziele sollen kompetenzorientiert ausgestaltet werden; die Erarbeitung eines Lernzielkataloges auf Kompetenzbasis; die Bewertung, Benotung und Gewichtung der Prüfungsbestandteile; die Festlegung einer grundständigen akademischen Lehrerqualifikation einschließlich Übergangsregelung; die Möglichkeit einer akademischen Ausbildung sowie die Möglichkeit der Durchlässigkeit, um auch Angehörigen anderer medizinischer Berufe die Möglichkeit zu geben, in diesen Berufen ausgebildet werden zu können; die Möglichkeit für eine Teilzeitausbildung zu öffnen. Nur so kann dem Nachwuchsmangel in diesen Frauen-MINT- Berufen abgeholfen werden und eine angemessene Vergütung erzielt werden.

Junge Frauen in der dualen und vollzeitschulischen Ausbildung Der Deutsche Frauenrat fordert, die Aus- und Weiterbildung so zu gestalten, dass der grundgesetzlich verankerte Auftrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern auch im lebenslangen Lernen Wirklichkeit wird. Dazu gehört auch eine fundierte Auseinandersetzung mit den Entwicklungschancen und -hemmnissen, die sich aus der Unterschiedlichkeit der dualen und der schulischen Ausbildung ergeben. Sie beeinflussen den beruflichen Start und die weitere Erwerbsbiografie junger Frauen erheblich. Steuerpolitik Steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende deutlich erhöhen Der deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b Einkommenssteuergesetz deutlich anzuheben und regelmäßig anzupassen. Angemessen ist eine Koppelung des Entlastungsbetrags an den Grundfreibetrag. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung 2013 können Sie im Wortlaut unter bit.ly/1iAOfKf nachlesen. Was wollen die denn? Die Mitgliederversammlung im Gespräch mit jungen Feministinnen: (v.l.n.r.) Johanna Uekermann (Juso- Bundesvorsitzende), Yvonne Everhartz (BDKJ), Sonja Eismann (Missy Magazine) und Astrid Hollmann (stellvertretende DF-Vorsitzende) What do they want? Talks with young feminists at the DF General Assembly: (from left to right) Johanna Uekermann (President of Germany’s Young Socialists – Juso), Yvonne Everhartz (German Catholic Youth Federation – BDKJ), Sonja Eismann (Missy Magazine) and Astrid Hollmann (DF Vice President) Ich bestelle die Zeitschrift FrauenRat* ■ Unbefristetes Abonnement (6 Ausgaben/Jahr) 23,52 Euro (Ausland: 25,56 Euro) ■ Großes Geschenkabonnement (befristet, 6 Ausgaben) 24 Euro (Ausland: 26 Euro) ■ Kleines Geschenkabonnement (befristet, 3 Ausgaben) 12 Euro (Ausland: 13 Euro) beginnend mit der Ausgabe ............. ■ Einzelheft Ausgabe(n) ............. Die drei aktuellen Ausgaben kosten 6 Euro/Heft, ältere Ausgaben 3 Euro/Heft. Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und Versandkosten. Name, Vorname Straße/Haus-Nr. PLZ/Ort Institution Telefon/Fax Lieferadresse (falls anders, als oben angegeben) Land E-Mail Ich bin auf FrauenRat aufmerksam gemacht worden durch Datum, Unterschrift *Bezugsbedingungen siehe www.frauenrat.de Impressum Herausgeber Deutscher Frauenrat – Lobby der Frauen – Bundesvereinigung von Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Deutschland e.V. Axel-Springer-Straße 54a, 10117 Berlin Tel. +49-(0)30 20 45 69-0 Fax +49-(0)30 20 45 69-44 kontakt@frauenrat.de, www.frauenrat.de Redaktion Karin Nungeßer Übersetzungen Marlene Schoofs Fotoredaktion und Lektorat Ulrike Helwerth Verantwortlich für den Inhalt Henny Engels, Geschäftsführerin Gestaltung Michael Pickardt Druck agit-Druck, Berlin Bildnachweis DGB/Daniel Behnke (3) Sharon Adler (5) Deutscher Frauenrat (U1, 7, 8, 9, 10, 11, 13, 14, 17, 20, 21, 22, 23 oben, 24, U3) EIGE (19) Institut Français Neu-Delhi (23 unten)

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