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FernUni-Jahrbuch 2016

Internationalisierung

Internationalisierung Kommunikation Mit ihrem besonderen Profil spielt die FernUniversität nicht nur eine bedeutende Rolle im deutschen Bildungssystem, sondern auch auf dem internationalen Parkett. Um ihre internationale Sichtbarkeit weiter zu erhöhen, wird sie ihre strategischen Partnerschaften ausbauen und pflegen. Das betrifft nicht nur die Lehre, sondern auch ihre Forschungspartner. Eine besondere Rolle in ihrer aktuellen Internationalisierungsstrategie spielen die Angebote für Studierende. Unter dem Stichwort „Fernstudium international – zuhause und in der Welt“ stärkt die FernUniversität die internationalen Komponenten des Studiums und baut beispielsweise Summerschools aus. Module ausländischer Fernuniversitäten als Bestandteil des Hagener Studienprogramms ermöglichen den Studierenden ein weltweites Studium – von zuhause aus. Mit dieser Strategie will das Rektorat auch berufstätigen Studierenden eine Teilhabe an internationalen Angeboten ermöglichen. (s. auch S. 29) Zugleich sichert die FernUniversität zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern im Ausland die Unterstützung und Betreuung der Hagener Studierenden dort vor Ort. Immerhin 5.992 Studentinnen und Studenten der FernUni haben aktuell ihren Wohnsitz verteilt auf weltweit 100 Länder. Die Ambitionen sind groß. Das wissen auch die Mitglieder des Rektorates. „Mit diesen, für den weiteren Erfolg der FernUniversität wesentlichen Aufgaben kommen wir aber nur voran, wenn die Hochschule mitzieht“, sagt Ada Pellert. Die Rektorin möchte durch eine intensive interne Kommunikation mit allen Gruppen der Hochschule das Verständnis für die verschiedenen Vorhaben entwickeln und die Hochschulöffentlichkeit informieren und einbinden. Ein regelmäßiger Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft, Politik und Gesellschaft soll auch die Vernetzung der FernUniversität voranbringen und zu einer stärkeren Wahrnehmung beitragen. Ein Riesenprogramm – aber ein zukunftsfähiger Weg! Forum 100 Tage Rektorat im Juni 2016 24

IT-Infrastruktur unterstützt Student Life Cycle Die Informationstechnologie der FernUniversität in Hagen ist das zentrale Nervensystem der Hochschule. Die IT unterstützt: in der Lehre, im Studium, in der Forschung und der Verwaltung. Eine Vielfalt an digitalen Medien für das Lehren und Lernen, virtuelle Tools in der Kommunikation plus ein technisches System für die organisatorischen Abläufe stellen hohe Anforderungen an eine zuverlässige Software-Architektur. Hinzu kommen Nutzungsgewohnheiten und Erwartungshaltungen auf der einen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen zu Datensicherheit und Datenschutz auf der anderen Seite. Für alle Neuerungen gilt grundsätzlich: An der FernUniversität hat die Systemstabilität oberste Priorität. Denn die Hochschule sieht sich im Vergleich zu anderen Universitäten mit signifikant hohen Zugriffszahlen – insbesondere durch Studierende – konfrontiert. Um auch weiterhin ein modernes Fernstudium anbieten zu können, sollen alle Bereiche an der FernUniversität miteinander vernetzt und die Prozessabläufe innerhalb der Fakultäten, der Zentralen Hochschulverwaltung und der Universitätsbibliothek verbessert werden. „Unsere Prämisse ist, die Qualität von Lehre und Studium weiter zu erhöhen. Dazu brauchen wir einen Rahmen, in dem aktuelle und zukünftige studiengangsspezifische Lehr- und Lernkonzepte weiterentwickelt werden – sowohl auf der medientechnischen als auch auf der Seite der technischen Infrastruktur“, skizziert Prof. Dr. Theo Bastiaens als Prorektor für Digitalisierung. 25 HOCHSCHULE