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blu Juni 2017

14 PARTY FOTO: M. RÄDEL

14 PARTY FOTO: M. RÄDEL #MUSIKUNDFRIEDEN „In the heat of the night“ – es wird sommerlich im „Irrenhouse“. Eine der (vielen) Stärken des Klubs Musik & Frieden ist seine Variabilität und Flexibilität. Kreative Geister wie Buchautorin und DJane Nina Queer können hier die Klubräume zu ihrer Party so umgestalten und nutzen, wie es passt. Und im Sommer feiert Mann gerne unter freiem (Sternen-)Himmel – das geht hier, denn es gibt einen Klubgarten. Mitunter auch mit Wurst vom Grill! Mehr Würste gibt es bei dieser House-Pop-Party samt Travestie-Showblock nur im „Irrenhouse“- Darkroom ... *rä 17.6., Irrenhouse, Musik & Frieden, Falckensteinstr. 47, U Schlesisches Tor, 23 Uhr Unity CSD Party Berlin In diesem Jahr wird die offizielle Abschlussparty des CSD Berlin die größte Gay-Party, die Berlin je gesehen hat. Ganz passend unter dem Namen Unity vereinen sich die großen Labels B:EAST, GMF, Melt, Pornceptual und Revolver. Die neue Location, das Funkhaus in der Nalepastraße wird mit der großen Shedhalle, mit Playground und Empore, dem Kultursaal, der Kantine und einer tollen Open- Air-Area direkt an der Spree Platz für bis zu 5.000 Gäste in beeindruckender Atmosphäre bieten. Das finale Line-up ist noch in Arbeit, aber es darf Großes erwartet werden! Bisher bestätigt sind u.a. der Berliner Superstar-DJ Boys Noize, Techno-Queen Ellen Allien, sowie Revolver/B:EAST Residents Maringo, Ben Manson und Rony Golding sowie die GMF-Helden Berry E., Gloria Viagra und Katy Böhm. Unity ist das Main-Event des „Gay Pride Weekenders“ – wie im letztes Jahr wird es einen Festival-Pass für Revolver am Freitag, die Unity am Samstag und das GMF am Sonntag geben. FOTO: BJ 22.7., Unity, Funkhaus, Nalepastraße, 22 Uhr Berliner DJ versüßt den Sommer Seine Produktionen wie „She Moves (feat. Graham Candy)“, „Bad Ideas“, „Supergirl (feat. Anna Naklab & YOUNOTUS)“ oder „Please Tell Rosie (feat. YOUNOTUS)“ schafften es hoch in die Charts, längst ist Alle Farben kein Geheimtipp mehr. Der DJ, der auch gerne in der Szene auflegt, hat es geschafft. Passend zum Sommer kommt jetzt seine Compilation „Live Circus“, die vereint Charthits und Remixe von ihm, etwa „The Snake“ von Parov Stelar – und klasse House-Tracks, die dich ebenfalls grooven lassen. Klasse, die Zusammenstellung. *rä

INTERVIEW RICH REAVES: „Meistens zwischen 115 und 122 BPM“ Regelmäßig zu Gast in Berlin ist der Züricher mit US-Wurzeln: Rich Reaves. Seine Musik funktioniert ohnehin überall. Wir chatteten mit dem Beat-Liebhaber. Worauf kommt es dir bei einem Track an? Wenn ich mir eine Nacht im Klub wie eine Geschichte mit Spannungsbogen vorstelle, spielen meine Stücke (hoffentlich) eine Rolle bei den melodischen Elementen. Ich lege großen Wert auf Harmonien, egal welche Art von Track es dann schlussendlich wird. Hast du eine bestimmte BPM- Zahl, die du bevorzugst? Ich bin nicht auf ein bestimmtes Tempo festgelegt, bewege mich aber gerne innerhalb einer gewissen Schrittgeschwindigkeit, damit die Musik zum Beispiel beim Schlendern durch die Stadt zum Rhythmus der Bewegungen passt. Meistens zwischen 115 und 122 BPM. Welche Einflüsse – seien es Produzenten, Künstler oder Lieder – hast du gehabt? Eine sehr gute Frage. Ich kann ohne lange zu überlegen sagen, dass die 1980er-Jahre bei mir den größten Eindruck hinterlassen haben. Ich bin nach wie vor ein großer Fan von Duran Duran, Depeche Mode und allem, was irgendwie als New Romantic und Synthpop zu klassifizieren ist. Meine liebsten Produzenten sind zurzeit Tuff City Kids. Was planst du im Sommer? Ich werde mit Sicherheit wieder einige Zeit in Berlin verbringen, um mich von den neusten musikalischen Entwicklungen und neuen Locations inspirieren zu lassen. *Interview: Michael Rädel www.soundcloud.com/rich-reaves FOTO: RICHARD EGER