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Reise-Special aus dem OhLàLà 2016 – Königssee – Einzigartig – der Nationalpark Berchtesgaden, traumhaft schön der Königssee

REISE-SPECIAL

REISE-SPECIAL Einzigartig der Nationalpark Berchtesgaden, traumhaft schön der Königssee Grün schimmert sein Wasser, steilaufragend sind die Berge, die ihn umgeben, von besonderem Reiz ist St. Bartholomä und geräuschlos die Boote, die über den See gleiten… Wir reden vom Königssee, Bayerns wohl schönstem See im Nationalpark Berchtesgaden. Eigentlich dachten wir, so eine Touristenattraktion ist nichts für uns, einfach zu überlaufen und schon viel zu bekannt. Doch dann haben wir uns den Mai ausgesucht für unsere Reise ins Berchtesgadener Land und es war einfach nur herrlich. Diese beeindruckende Landschaft im Nationalpark Berchtesgaden muss man einmal gesehen haben und es gibt ja außer dem Königssee noch anderes zu entdecken. Der erste Morgen ist etwas wolkenverhangen und der Watzmann, das Wahrzeichen dieser Ferienregion, zeigte sich leider nicht. Wir machen uns trotzdem auf zum Königssee und Dank des Wetters bleibt der ganz große Touristenansturm heute aus. Einer der schönsten Aussichtspunkte der Malerwinkel Nur ein kleiner Teil des Sees ist vom Ort Königssee aus zu sehen, deshalb steigen wir hinauf zum Malerwinkel, einem Aussichtspunkt an der Rabenwand mit beeindruckendem Blick über den fast gesamten See, bis hin zur Halbinsel Hirschau mit der berühmten Wallfahrtskapelle St. Bartholomä. Der schön angelegte Rundweg beginnt bei den Schiffsanlegestellen und St. Bartholomä führt in 1,5 Stunden zu mehreren Aussichtspunkten. Anschließend lassen wir es uns noch gutgehen in der urigen „Jenner Kaser Stube“ bei der Talstation der Jennerbahn. Das Echo vom Königssee Am nächsten Tag zeigte er sich dann endlich in seiner ganzen Schönheit, der Watzmann, der mit 2.713 Metern zweithöchste Berg Deutschlands ein majestätischer Anblick. Auch wenn das schon unzählige Touristen vor uns getan haben, machen auch wir eine Bootsfahrt über den Königssee. Tiefgrün schimmert heute der See, das Elektroboot gleitet lautlos vorbei an steil aus dem Wasser ragenden Felsen, ein Wasserfall rauscht in die Tiefe und dann ist es soweit: Auf halber Strecke stoppt das Boot vor der mächtigen Echowand, der Bootsmann packt seine Trompete aus und es wird mucksmäuschenstill an Bord. Beeindruckend und in einer nicht erwarteten Intensität kommt tatsächlich die gespielte Melodie von der Echowand zurück einmal, zweimal, dreimal ein ergreifender Augenblick. Auf der Halbinsel Hirschau steigen die meisten Fahrgäste aus. Wir aber befolgten den Rat des Kapitäns und fahren weiter bis nach Salet am Ende des Königssees. Ein Moränenwall trennt hier den Königssee vom Obersee und hier lockt vorerst der Biergarten des Almgasthofs „Saletalm“ zur Einkehr. Anschliessend überqueren wir den Saleterbach und kommen, vorbei am kleinen Mittersee, in 25 Minuten zum idyllischen Obersee. Malerwinkelblick Watzmann 79

Blick vom Jennergipfel Obersee eine seltene Orchideenart, entdecken. Mit genügend Zeit, kann man hier auch zur Eisgrotte am Fuße der Watzmann-Ostwand wandern (ca. 1,5 Std.). Biergarten St. Bartholomä Obersee Fischunklalm und Röthbachfall Eingebettet in eine imposante Bergwelt ist auch der Obersee, glasklar und von herrlich grüner Farbe sein Wasser und am Ende des Tales rauscht der Röthbachfall über die Felsen. Die meisten Touristen kehren hier um. Wir aber folgen dem rechten Seeufer und kommen über einen gesicherten Steig durch die Walchhüttenwand zur Fischunklalm am Ende des Sees, die in den Sommermonaten bewirtet ist. Würde man nun dem rot markierten Bergweg über die Almwiesen folgen, kommt man dem 470 m hohen Röthbachfall ganz nahe (Anlegestelle Salet Fischunklalm 1 Std., bis Röthbachfall ca. 1,5 Std.). Wallfahrtskirche Fischerstüberl und Watzmann-Ostwand Auf der Rückfahrt steigen nun auch wir bei der Wallfahrtskirche St. Bartholomä aus. Wirklich beeindruckend, die leuchtend roten Zwiebeltürme der barocken Kapelle vor der 2.000 Meter hohen legendären Watzmann-Ostwand, ein Bild, das wohl schon tausendfach um die Welt ging. Im Biergarten des historischen Gasthauses St. Bartholomä, gleich neben dem ehemaligen Jagdschloss des bayrischen Königs, gibt es um diese Zeit ausreichend Platz und leckere „Bayrische Schmankerln“. Aber auch das Fischerstüberl, wo es täglich frisch geräucherte Forellen, Renken und Saiblinge aus dem Königssee gibt, ist etwas Besonderes. Hier werden die Fische in einer fast 400 Jahre alten Räucherkammer geräuchert und noch rauchwarm serviert. Dazu gibt es eine ofenfrische Brez’n, Schwarzbrot, ein zünftiges Bier oder einen leckeren Wein. Wir werfen noch einen Blick in die Kapelle und freuen uns, dass wir auf unserem Rundgang über die Halbinsel sogar den gelben Frauenschuh, Der Jenner ein grandioser Aussichtspunkt Auch der nächste Tag bietet wieder überwältigende Eindrücke. Mit der Jennerbahn fahren wir ab Großparkplatz Königssee hinauf auf den wohl schönsten Aussichtsberg des Nationalparks. Nur wenige Minuten sind es vom Berggasthaus bis zum Jennergipfel, der ein grandioses Bergpanorama und einen atemberaubenden Blick auf den Königssee bietet. Wie ein Fjord liegt tief unter uns der grünblaue See in seiner ganzen Länge und Schönheit. Nach diesem unglaublichen Ausblick wandern wir nun hinunter zum Berggasthaus der Jenner-Mittelstation und weiter auf einem aussichtsreichen Höhenweg durch herrliche Almlandschaft über die Königsbachalm zur Bedarfsanlegestelle Kessel am Königssee eine wundervolle Tour, nur der letzte steile Abstieg hinunter an den See geht heftig in die Beine. Dafür entschädigt die idyllische Anlegestelle mit einer kleinen Sandbucht, die gerade richtig kommt, um die heiß gelaufenen Füße ins kühle Wasser zu strecken. Außerdem haben wir für eine halbe Stunde den Königssee ganz für uns allein. Unsere Befürchtungen, das Schiff würde uns hier nicht sehen, waren unbegründet. Pünktlich um 17 Uhr brachte uns das letzte Schiff zurück nach Königssee. Tipp Aktion: Mai - Oktober: See Gipfel-Ticket zum Spezialpreis für eine Fahrt über den Königssee und Jenner Berg-und Talfahrt. Ramsau Wimbachklamm Zauberwald Hintersee Unser nächstes Ziel ist die Pfarrkirche St. Sebastian von 1512 80 Kessel Jenner Kaser Stube

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