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hinnerk Juni 2017

MUSIK COMEBACK Da ist

MUSIK COMEBACK Da ist sie wieder In den extremst prüden USA wird eigentlich alles aus den Radio-Playlists genommen, was irgendwie gegen konservative Moralvorstellungen verstoßen könnte. Trotzdem mischt Katy Perry mit ihren Liedern immer ganz vorne mit. Ihr „I Kissed a Girl“ erklomm die Chart-Spitze, viele weitere Hits wie „California Gurls“, „E.T.“, „Part of Me“ und „Roar“ folgten. 2017 meldet Katy sich erfolgreich zurück: „Chained to the Rhythm“ und „Bon Appétit“ sind die aktuellen Hits, das neue Album „Witness“ steht in den Startlöchern. Katy Perry spielt GERNE mit Klischees, kann klasse singen und hat was zu sagen. Was auch immer. „Ur So Gay“, 2007 ihre erste US-Single etwa, erzählt von einem Kerl, der nicht schwul ist, aber sie vermutet es und ist damit unzufrieden. Spaß macht die Olle! *rä FOTO: SONY MUSIC TIPP Orens vollendete Kunst Ein wahrer Renaissance-Mann ist der 1976 geborene Theaterschriftsteller, Musiker und Regisseur aus Tel Aviv. Und er singt auf seinem aktuellen Album mit Vanessa Paradis. „Ich finde Träume extrem interessant: Viele meiner Ideen kommen mir im Schlaf. Und ich mag Schlafzimmer … Es ist wirklich kein Zufall, dass mein neues Album ‚Bedroom Crimes‘ heißt“, so Oren Lavie. Außer zu träumen, liebt Oren aber auch die Musik: „Meine erste Motivation war nicht musikalischer Natur, ich wollte Geschichten erzählen“, erinnert er sich. „Später wandte ich mich dem Klavier zu, um die richtige Atmosphäre und die Melodien für meine Storys zu finden. Mein Haupteinfluss war die klassische Musik. Erst viel später kam ich darauf, dass meine Stimme ein Teil der Geschichte sein könnte.“ Seine Kunst legen wir wirklich jedem ans Herz! *rä Wir verlosen das Album auf www.blu.fm/gewinne

KULT Kraftwerk neu aufgelegt Bumm-tschak! Egal ob 1974 mit „Autobahn“, 1986 mit „Techno Pop“ oder 1978 „Das Model“ – sie beeinflussten die Musikwelt nachhaltig. Ohne sie kein Giorgio Moroder in der Form, wie wir ihn kennen, kein Cerrone, kein WestBam, kein Sven Väth, kein Eurodance und kein Minimal. Die Soundtüftler aus Düsseldorf (!) waren mit die ersten, die mit dem Computer musizierten und komponierten. 1969/70 gründeten Ralf Hütter und Florian Schneider das Projekt, das maßgeblich und weltweit die Musikwelt beeinflusste. Das wird nun gefeiert. So wurde Ende Mai in Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, München und Nürnberg in exklusiven Kinovorstellungen die Dokumentation „3-D Der Katalog“ auf der großen Kinoleinwand präsentiert. Es gibt aber noch einen viel größeren Grund zur Freude: Drei Tage später veröffentlicht Warner Music/Parlophone die kompletten Kraftwerk-Meisterwerke 12345678 unter dem Namen „3-D Der Katalog“ – in unterschiedlichen Konfigurationen auf Blu-ray, DVD, Vinyl, CD und als Download! *rä FOTO: PETER BOETTCHER