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Reise-Special aus dem OhLàLà 2011 - Dresden

Dresdner Zwinger

Dresdner Zwinger Fürstenzug Frauenkirche Dresden, keine Stadt wie jede andere! Dresden – auch „Elbflorenz“ genannt, ist keine Stadt wie jede andere. Die alte sächsische Residenz und heutige Landeshauptstadt ist ein Kunst- und Kulturzentrum von europäischem Rang. Barocke Prunkbauten, hochkarätige Kunstschätze, 30 Museen von Weltrang, dazu die malerische Lage an der Elbe und die bewegende Geschichte Dresdens, machen diese Stadt so einmalig. 74 Dass Dresden sich als Kunst- und Kulturstadt etablierte, verdankt sie vor allen Dingen Friedrich August I. (August der Starke) und seinem Sohn, die zwischen 1694 und 1763 Dresdens Weltruf begründeten. Über 400 Gemälde, darunter die „Sixtinische Madonna“ von Raffael kauften sie für den Dresdner Hof. Zeitzeugen dieser „goldenen Zeiten“ finden sich aber auch im „Grünen Gewölbe“ im Residenzschloss. Das Grüne Gewölbe beherbergt das umfangreichste Schatzkammermuseum Europas. Im sich anschließenden Georgentor kann das „Münzkabinett“ besichtigt werden und einzigartige Sammlungen findet man im Dresdener Zwinger, wie z.B. die Rüstkammer mit Prunkwaffen aus aller Welt sowie die Dresdner Porzellansammlung, das „Weiße Gold“. Die Sammlung, mit dem größten Bestand japanischen Porzellans außerhalb Japans, gehört neben der des chinesischen Kaiserpalastes in Peking und der des Serail-Museums in Istanbul zu den größten Keramik-Museen der Welt. Auch das Glockenspiel im Glockenspiel-Pavillon des Zwingers ist aus Meissner Porzellan. Es erklingt, außer im Winter, alle 15 Minuten mit einer speziell für den Zwinger komponierten Stundenschlagmelodie. Ebenfalls im Zwinger finden wir die Gemäldegalerie „Alter Meister“, die auch beim Bombenangriff 1945 schmerzliche Verluste hinnehmen musste. Es verbrannten 196 wertvolle Gemälde. Mit dem Kronentor, seinen Pavillons, dem Nymphenbad, den vielen Steinmetzarbeiten, wie Putten, Bögen und Säulen, stellt der Zwinger ohne Zweifel eines der beeindruckendsten Meisterwerke des europäischen Barocks dar. Die Elbe trennt und verbindet die Alt- und die Neustadt Auf der Altstadtseite reihen sich Perlen der Baukunst aneinander. Der Theaterplatz, ein Paradebeispiel barocker Baukunst ist einer der schönsten Plätze Europas. Hier findet man auch jene monumentalen Bauwerke, die Dresden weltberühmt gemacht haben, wie den Zwinger, das Residenzschloss, die Kathedrale, die Semperoper, benannt nach ihrem genialen Erbauer Semper. Die Semperoper zählt nach ihrem dritten Wiederaufbau zu den wichtigsten historischen Bauwerken Dresdens und gehört zu den schönsten Opernhäusern der Welt. Das „Italienische Dörfchen“ am Theaterplatz verkörpert ein Stück Dresdner Stadtgeschichte. August II. beauftragte einen italienischen Architekten mit dem Bau der Katholischen Hofkirche. Die Handwerker kamen aus Italien und lebten während der Bauphase in Baracken. So entstand das „Italienische Dörfchen“, das sich heute fein herausgeputzt mit einer guten Gastronomie präsentiert.

Frauenkirche Theaterplatz All diese herrlichen Gebäude sind aus dem für Dresden charakteristischen Elbsandstein erbaut, der leider sehr unter der Luftverschmutzung leidet, die sich tief ins Gestein frisst und zu einer Schwarzfärbung führt, die auch mit modernster Technik nicht zu entfernen ist. Das größte Porzellanbild der Welt - der Fürstenzug Den Fürstenzug findet man am „Langen Gang“ in der Augustus Straße. Das größte Porzellanbild der Welt besteht aus bemalten Meissner Kacheln und wurde 1945 nur beschädigt. Für die Darstellung der 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige sowie 58 weiterer Wissenschaftler, Künstler, Handwerker und Bauern wurden 24.000 Fliesen auf 101 Meter Länge und 957 Quadratmeter Fläche benötigt. Unter den Figuren findet man Angaben über Lebens- und Regierungszeiten und viele Symbole aus deren Leben. Taschenbergpalais Das Taschenbergpalais, Dresdens erstes barockes Palais, befindet sich zwischen Schloss und Zwinger. Es wurde für die Mätresse August des Starken, Gräfin Cosel, errichtet und nach der Zerstörung 1945 nach alten Vorlagen wieder aufgebaut. Heute befindet sich hier Dresdens vornehmste Hoteladresse. Die Brühlsche Terrasse, auch „Balkon Europas“ genannt, ist das letzte verbliebene Stück Stadtmauer von Dresden. Benannt wurde sie nach dem Grafen Heinrich von Brühl, der hier 1739 - 1748 sein Palais und privaten Lustgarten anlegen durfte. Hier findet man das ehemalige Ständehaus, die Akademie für bildende Künste, das Albertinum, u.v.m. Sie lädt aber auch zum Bummeln und Flanieren ein. Hier kann man den vielen Straßenmusikanten zuhören, den Elbeblick genießen oder auch mal einen Kaffee in den netten Restaurants trinken. Die Zerstörung Was August der Starke und Generationen danach für Dresden in Punkto Kunst und Architektur geleistet haben, versank am 13. Februar 1945 innerhalb weniger Stunden in Schutt und Asche. In dieser Nacht warfen britische und amerikanische Fliegerbomber über Dresden eine halbe Million Bomben ab. Ein Feuersturm jagte durch die Stadt und verwandelte sie in eine Steinwüste. 5 Tage wütete das Feuer-Inferno. Die schöne Stadt an der Elbe wurde Opfer des größten Luftangriffs des Zweiten Weltkriegs. Die Frauenkirche überstand die Bombardierung am 13. Februar vorerst ohne größere Schäden. Der Funkenflug der brennenden Stadt aber drang durch die geborstenen Scheiben und setzte die Inneneinrichtung in Brand. Das Feuer breitete sich bis in die Katakomben der Frauenkirche aus. Die gewaltige Hitze ließ die Frauenkirche von innen ausglühen. Am Vormittag des 15. Februar 1945, zwei Tage nach dem Angriff, fiel die Frauenkirche in sich zusammen. Nach dem Krieg galt der Trümmerberg der Frauenkirche als Mahnmal an die zehntausende Opfer der Bombardierung. Am 13. Februar 1990, dem 45. Jahrestag des Angriffs, gründete sich eine Bürgerinitiative zum Wiederaufbau. Das Wunder von Dresden Nach 10-jähriger Bauzeit ist die Frauenkirche am 3.10.2005 wieder in neuem Glanz erstanden. Der Wiederaufbau und die Geschichte der Frauenkirche bewegte die ganze Welt und die ganze Welt spendete, 108 Millionen E, davon kamen 2 Millionen E von einem Nobelpreisträger aus Amerika. So wurde der Wiederaufbau hauptsächlich durch Spenden finanziert. Wenn man in der Frauenkirche auf der Empore 75

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