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Mai 2017 | Bürgerspiegel

Seite 8 Sonderthema

Seite 8 Sonderthema Anzeige 1987 - 2017 30 Jahre Frühtanz in Tange Wie alles anfing und wer sich daran noch erinnert! Stefan Gersema (48) - der Mann der Getränke Stefan Gersema stammt aus einer Getränkehändlerdynastie, zu der auch ein Zeltbetrieb gehörte. Seit Jahrzehnten sorgt er dafür, dass die Besucher der Disko und des Frühtanzes nicht im Trockenen feiern müssen. Zu der Familie Mennenga verbindet ihn eine tiefe Freundschaft, die von Respekt gekennzeichnet ist. „In den über 30 Jahren Tätigkeit in meiner Branche habe ich selten so einen korrekten, ehrlichen und aufrichtigen Gastronomen kennengelernt wie Hermann Mennenga. Er ist ein knallharter Geschäftsmann, er weiß genau, was er will – aber er hat auch ein großes Herz und ist sehr sozial eingestellt. Hermann kümmert sich um seine Mitarbeiter und wenn jemand mal Probleme hat und es ehrlich meint, kann er immer mit Hermanns Hilfe rechnen.“ Dass es ab und an Kritik am Frühtanz gebe, so Gersema, läge nicht an den Einheimischen. Es seien die Zugezogenen, die die jahrzehntelange Tradition des Frühtanzes in Zweifel ziehen würden. „Man darf nicht vergessen, dass die Disko Tange mit ihrem Frühtanz auch vielen Familien Arbeit gibt und sie ernährt.“ Was Stefan Gersema an Hermann Mennenga fasziniert ist, dass sich Tange dank seiner Ideen immer wieder neu erfindet. „Während andere Diskos am Sterben sind, hat Hermann stets neue Zeichen gesetzt, hat investiert und umgebaut. Der grandiose Irish Pub ist das beste Beispiel dafür. Und er hat als Vater Glück, dass sein Sohn Boris ganz nach ihm gekommen ist.“ Was sich – außer den Besucherzahlen – in den 30 Jahren Frühtanz geändert habe, wollen wir von Stefan Gersema wissen. Da überlegt er nicht lange und gibt folgende Antwort: „Selbstverständlich hat sich unglaublich viel geändert in den drei Jahrzehnten. Die Besucherzahlen, der Arbeitsaufwand, das Programm – die Gäste erwarten immer wieder etwas Neues. Ich will aber lieber sagen, was sich nicht geändert hat – und das ist das Thema Sicherheit!“ Ich habe eine 16-jährige Tochter und einen 13-jährigen Sohn. Die Älteste geht schon zum Frühtanz, der Jüngste, wenn er im richtigen Alter ist, sicher auch. Und ich habe kein mulmiges Gefühl oder schlaflose Nächte, wenn meine KInder in Tange feiern. Denn ich weiß, dass Hermann Mennenga und sein Team ihren Laden sauber halten. Und das wird mit Sohn Boris auch noch die nächsten 30 Jahre so sein.“ Heiko Schröer (59) - der Hauselektriker Heiko Schröer mit Ehefrau Lisa und Sohn Simon. Nicht auf dem Foto ist Tochter Sarina, die neben ihrem Hauptberuf in einer Barßeler Physiotherapiepraxis ebenfalls in Tange arbeitet. Ohne Heiko Schröer wären in Tange schon öfters die Lichter ausgegangen! Der selbstständige Elektromeister ist seit Jahrzehnten der Mann, dem die Familie Mennenga die gesamten elektrotechnischen Arbeiten anvertraut. Dank Heiko gehen weder in der Disko noch beim Frühtanz die Lichter aus. Sein Aufgabengebiet hat sich in den letzten 30 Jahren erheblich erweitert. Der Frühtanz von heute fordert das gesamte Können des Elektroinstallateurs. „Über all die Jahre hinweg, sind die Herausforderungen für mich - und nicht nur für mich - immer größer geworden. Heute geht es längst nicht mehr darum, eine neue Birne einzuschrauben oder eine Sicherung auszuwechseln, die durchgebrannt ist. Die gigantischen Musikanlagen beim Frühtanz, die hochwertige Video- und Lichttechnik - alles muss perfekt und professionell geplant und installiert werden. Das mache ich selbstverständlich nicht alleine, sondern mit einem großen Team an Profis.“ Dabei hilft ihm auch sein Sohn Simon. Der 27-Jährige und sein Vater sind längst ein eingespieltes Team. Auch Tochter Sarina ist vom „Tange-Fieber“ erfasst worden und ist neben ihrem Job als Physiotherapeutin auch als Servicekraft in der Disko und beim Frühtanz tätig. Knapp 20 Jahre alt war Heiko Schröer, als er als Gast in Tange war und plötzlich ein Elektriker gebraucht wurde. „Du bist doch vom Fach, mach mal“, soll der vier Jahre ältere Hermann Mennenga gesagt haben. Und Heiko Schröer machte - und ist bis heute geblieben! „Nach den ersten Frühtänzen hätten wir nie gedacht, was das mal für Ausmaße annehmen wird. Anfangs hatten wir noch Zeit, mal Pause zu machen und Zuckerwatte zu essen. Heute sind wir rund um die Uhr eingespannt. Und wenn die eine Arbeit beendet ist, hilft jeder im Team an anderer Stelle aus, wo eben Not am Mann ist: an der Kasse, im Service, im Getränkelager. Das ist es, was Tange ausmacht und soviel Spaß macht: die Arbeit im Team. Wir sind alle eine große Familie und freuen uns schon auf das 30-jährige Jubiläum am 4. Juni in Tange.“ Und dass dabei nicht die Lichter ausgehen und Tausende von Besuchern unter Strom stehen, dafür werden auch Heiko Schröer und sein Sohn Simon sorgen!

Sonderthema Seite 9 Anzeige 1987 - 2017 30 Jahre Frühtanz in Tange Wie alles anfing und wer sich daran noch erinnert! Konrad Janssen (52) - Mann für alle Fälle Ludger Solheid (48) - der Problemlöser Konrad Janssen hat zwei Leidenschaften - seine Bullenzucht im Saterland und seinen Nebenjob in der Diskothek Tange. Eigentlich wollte er nur sein Taschengeld aufbessern, damals, als er gerade 20 Jahre alt war. „Hermann suchte Leute und ich habe zugegriffen und bin bis heute geblieben.“ Konrad Janssen ist überall, wo er gebraucht wird und beim Frühtanz sicherlich auch wieder am Eingang tätig. „Ich bin mit Herz und Seele dabei.“ Vor über 30 Jahren kam er mit seinen Kumpels vom Strücklinger „Club Birke 69“ erstmals nach Tange. Den Freizeitclub gibt es immer noch und beim Jubläumsfrühtanz an Pfingsten sind die Mitglieder sicherlich wieder alle dabei. Konrad: „Das hat für uns Tradition!“ Warum er neben seiner Landwirtschaft immer noch in Tange tätig ist, bringt Konrad so auf den Punkt: „Wenn Du immer fair und mit Respekt behandelt worden bist, dann ist das nicht nur ein Job, sondern auch eine Verpflichtung.“ Ludger Solheid aus Barßelermoor ist immer dort im Einsatz, wo Not am Mann ist! Wenn der Heizungsbauer nicht gerade bei seinem Arbeitgeber Marohn in Tange arbeitet oder mit seinem elfjährigen Bernhardiner „Don“ spazieren geht, dann jobbt er mit Sicherheit in Tange. Seit dem Frühtanz 1993 gehört er zum Tange-Team und ist u.a. zuständig für alles, was mit Heizung und Sanitär zu tun hat. „Aber nicht nur,“ erklärt Ludger, „ich stehe auch mal an der Kasse oder helfe in der Garderobe aus.“ Doch die Arbeit hört nicht mit dem Ende des Frühtanzes auf. Wenn der letzte Gast gegangen ist, geht`s weiter. „Dann werden die Bauzäune wieder abgebaut und das ganze Dorf und die Umgebung sauber gemacht. Danach erinnert nichts mehr daran, dass hier zigtausend Besucher Party gefeiert haben.“ Beim Jubiläumsfrühtanz wird Ludger mal wieder auch für den Getränkenachschub verantwortlich sein.

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