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Doch wie sieht es jetzt

Doch wie sieht es jetzt andersherum aus? Je geringer die Aktualität deiner Postings, wenn du beispielsweise einfach dein Ding weiter durchziehst und auf aktuelle Geschehnisse kaum eingehst, bleibt deine Reichweite konstant und kann gegeben falls sogar länger aufrecht gehalten werden, wie ein Beitrag zu einem heißen Thema. Doch dieses Prinzip lässt sich nicht nur auf aktuelle Themen anwenden, sondern auch generell für all deine Postings! Man hört es immer wieder, dass beispielweise das Like-Verhalten auf Instagram wesentlich höher und besser ist, als auf Facebook. Worauf dann meist auch viele Seitenbetreiber verärgert reagieren und den Schuldigen wegen geringer Reichweite bei Facebook suchen. Jedoch kann man auch hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Facebook und Instagram sind zwei völlig unterschiedliche Algo-Formen, die zugegeben immer mehr angeglichen werden, aber trotzdem noch nur schwer miteinander zu vergleichen sind. Es stimmt, dass auf Instagram die ersten Sekunden und Minuten, ausschlaggebend für den „Erfolg“ eines Bildes und dessen Hashtags sind. Auf Facebook und das wissen nur die wenigstens, ist es genau umgekehrt! Poste ich ein Bild und es erhält in den ersten Minuten eine hohe Anzahl an Interaktionen, ist es sehr schnell wieder aus dem Newsfeed verschwunden. Interagieren die Leute gemächlich, ist der Post wesentlich langlebiger und wird eine höhere Reichweite erzielen! Was bedeutet das für dich? Erstmal bedeutet es nicht allzu viel für dich. Auf lange Sicht gesehen, kannst du diese Art von Hintergrund wissen jedoch für deinen Vorteil nutzen. Mit der Zeit wirst du eine ausgewogene Balance zwischen deinen regulären und langfristigen Inhalten und schnelllebiger Themen finden. Auf aktuelle Trends aufzuspringen kann sich also kurzfristig lohnen, sollte aber nie eine langfristige Strategie darstellen. Spam Jetzt wo wir wissen, dass wir die Finger von Clickbait Taktiken lassen sollten, gehen wir auch noch auf das Thema Spam ein. Jetzt wirst du denken, dass du doch gar keine Spam Mails in deinen Facebook Nachrichten bekommst. Ja das stimmt, der Spam bezieht sich auch eher auf den Newsfeed. Vielen ist nämlich gar nicht bewusst, dass sogar sie selbst Spamer sind. Es gibt drei Typen von Spam, die Facebook klassifiziert hat: 1. Like-Bait: Posts die explizit nach Likes, Kommentaren und Shares fragen. - Bsp.: „LIKE, wenn du zwei Beine hast“ 2. Sich wiederholende Inhalte: Hat man als Fotograf ein super Shooting gehabt und man will alle Bilder davon zeigen, ist das auch für Algo absolut in Ordnung. Postet man jedoch ein und das selbe Bild, mehrmals am Tag, oder über beispielsweise zwei Wochen hinweg, jeden Tag auf seiner Seite, ist das nichts anderes als Spam! 3. Unseriöse Links: Hier wären wir wieder bei den Clickbait Artikeln. Poste ich einen Link, der mir wesentlich falsche Inhalte suggeriert, als ich dann auf der Seite zu sehen bekomme, ist auch das Spam. (Lasst den Scheiß einfach) Facebook hat gerade was die Spam Links betrifft, die Nase voll davon und verbannt diese Inhalte direkt aus den Feeds der Menschen! Bist du Spammer? Ich denke, ich kann dich in dieser Hinsicht etwas beruhigen. Als normaler Seitenbetreiber, der maximal ein bis zweimal am Tag postet, gelten diese Spam Filter nicht all zu streng. Viel mehr versucht der Algo dadurch, die großen News Portale und Klatsch Magazine daran zu hindern, die 14

User mit nervigen Inhalten zu belästigen. Man bedenke, dass solche Redaktionen durchaus 30-50 Postings pro Tag auf den verschiedensten Facebook-Seiten veröffentlichen. Niemand hat Lust auf sowas! Willst du beispielsweise durch eine Art Umfrage, eine Diskussion in deinem Beitrag anregen und forderst dazu auf, für ein Meinungsbild die Reactions zu nutzten, wird dich Facebook kaum dafür abstrafen. Jedoch macht auch hier der Ton die Musik und du solltest solche Art der Beiträge eher zur Ausnahme machen. Das könnte dir auch gefallen! 2014 erweiterte Facebook Algo in der Hinsicht, dass Leuten nun Beiträge von Seiten angezeigt werden, in der eine andere Seite oder Person markiert wurde, der sie folgen. Dieses Prinzip gibt es schon lange, bis Dato jedoch nur auf normale Profile bezogen. Verlinke ich dich jetzt in meinem neuesten Bild, kann es durchaus passieren, dass es Freunde von dir angezeigt bekommen, die meine Seite vorher noch nie gesehen haben ( Siehe Kapitel Prioritäten). Hört sich doch cool an, warum nicht überspitzt gesagt, in jedem Beitrag die komplette Freundesliste markieren? Weil du ganz einfach gesagt, damit nervst! Mir ist nicht bekannt, dass Algo in dieser Hinsicht unterschiede machen würde, jedoch richtest du einen viel schlimmeren Schaden an deiner Seite an. Wenn die Menschen nämlich von dir und deinen Inhalten genervt sind oder sich gar belästigt fühlen, kann es durchaus sein, dass die Nutzer aktiv dagegen vorgehen und wie das ausgehen kann, haben wissen wir ja nun auch. Postest du also von deiner Seite aus ein Bild, beispielsweise von einem Seminar und markierst die Personen, die dort mit dir anwesend waren, auf dem Bild, ist das Alles kein Problem. Im Gegenteil sogar es ist sehr förderlich und zeugt auch von Offenheit und Freundlichkeit. Textbeiträge werden unterschiedlich behandelt Ich hatte es ja bereits erwähnt, aber hier noch einmal. Facebook unterscheidet ganz klar zwischen Status-Updates von Seiten und von privat Profilen. Wir können das Thema hier relativ kurzhalten, indem ich dir einfach sage, dass du als Seite so wenig Textbeiträge wie möglich posten solltest. Klar, hin und wieder mal geht das in Ordnung, wenn man beispielsweise nur schnell einen Gedanken oder Idee mit seinen Followern teilen möchte. Diese Art von Beitrag eignet sich jedoch nicht mehr allzu sehr, zur alltäglichen Nutzung. Interessant ist auch zu wissen, dass Facebook auch hier stark zwischen privaten und Seitenprofilen unterscheidet. Fakt ist tatsächlich, dass private Status Updates aus reinem Textinhalt sehr hoch gerankt werden. Das hat den Hintergrund, dass Facebook der Meinung ist, wenn man wieder mehr solcher Beiträge seiner Freunde sieht, man selbst auch wieder anfängt solche Status Beiträge zu posten. Schließlich ist der Durchschnittsnutzer von Facebook sehr faul geworden und fühlt sich in der Rolle des passiven Beobachters pudelwohl. Die ausgebrannten Dauerbrenner: Katzenbilder und motivierende Zitate. Wir haben bereits gelernt, dass man vermehrt auf der Plattform Facebook aktiv sein soll, verlinkte Beiträge müssen gut überlegt und keinesfalls spammy sein und generell ist man so wieso viel zu faul, sich neue und kreative Beiträge einfallen zu lassen. Zum Glück gibt es da noch den Garanten für viel Aufmerksamkeit. Lustige Memes und noch viel witzigere Katzenbildchen. Seit 2013 ist es jedoch so, dass Facebook diese Art von scheinbar witzigen Bildchen im Algo verankert hat. Jedoch in der Kategorie „Dinge, die wir hier nicht mehr sehen wollen“. In der Tat ist es so, dass ein hochwertiger Blogartikel, auf einer externen Webseite, deutlich besser gerankt wird, als ein direkt auf Facebook hochgeladenes Spaßbild. 15

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