Bahnsport Ausgabe 6/2017

mce71

Hallo zusammen, ich begrüße Sie herzlich zu unserer Juni-Ausga- be. Man kann wohl sagen, dass ein turbulenter Sai- sonstart hinter uns liegt – wettertechnisch be- dingt! Anlaufschwierigkeiten sozusagen, denn der Regen brachte Rennabbrüche und Rennabsagen mit sich und so was kostet einen jeden Beteiligten immer Nerven, Zeit und Geld...

46. Jahrgang • D: 4,50 A: 5,00 LUX: 5,00 B: 5,00 NL: 5,00 I: 5,00 (Alle Angaben in Euro) 8,50 CHF • D 3392 E • ISSN 2198–2902

NR. 6/17

SPEEDWAY • SANDBAHN• GRASBAHN • EISSPEEDWAY

Speedway-WM:

Auftakt in Krsko/SL0

Super-Atmosphäre

mit über 50.000 Fans

in Warschau/PL

EM-Qualifikationen:

Nur Martin

Smolinski

weiter

Junioren-WM:

Lukas Fienhage

in den Finals


VORSCHAU

Start vor toller Kulisse

Michael Härtel (2) will Jannick de Jong (4) herausfordern.

Kann er sich gegen den holländischen Exweltmeister durchsetzen?

• Fotos: Ubbo Bandy

9.7. MÜHLDORF

WEICHENSTELLUNG FÜR DAS

LANGBAHN-TITELRENNEN

Leider ist in Deutschland der Wettbetrieb bei Motorsportveranstaltungen

verboten. Denn in diesem Jahr sind in der Langbahnweltmeisterschaft alle

Prognosen möglich – zu viele Namen werden als Titelkandidaten gehandelt.

Von den Champions aus den Vorjahren ist nur Jannick de Jong übriggeblieben,

aber umso vielfältiger sind die Diskussionen über mögliche WM-Favoriten.

Bei Redaktionsschluss war die Finalrunde in Herxheim, die eine erste

Standortbestimmung gebracht hat, noch nicht ausgetragen.

Fünfzehn Fahrer aus sechs Nationen gehen ins Titelrennen. Wie steht es um

die Chancen der deutschen Teilnehmer? Stephan Katt ist nun der am längsten

im Grand-Prix-Zirkus startende Vertreter des DMSB. Nach seinen vielversprechenden

Auftakterfolgen zu Beginn der Saison ist mit ihm gerade auf

der langen Bahn in Mühldorf mit Sicherheit zu rechnen und er könnte hier

den Grundstein legen für eine Spitzenstellung im Titelkampf. Michi Härtel,

das 19-jährige Ausnahmetalent aus Dingolfing, hat in den letzten Jahren eine

tolle Entwicklung auch im Langbahnsport genommen. Immer mit Topmaterial

ausgerüstet, kann er mit den Großen des Langbahnsports jederzeit mithalten.

Ein wenig Glück im Kampf mit seinen Kontrahenten und die Vermeidung

von Stürzen sollten ihm eine Platzierung ganz weit vorne ermöglichen. Die

deutschen Fans werden ihm für seine erste komplette Langbahn-WM-Saison

sicher die Daumen drücken und möchten ihn natürlich am liebsten auf dem

Siegerpodest sehen. Auch ein dritter Fahrer des DMSB wird in Mühldorf an

den Start gehen und wenn der Wunsch des Veranstalters in Erfüllung geht,

dann wird die Wildcard an einen ganz schnellen Bayern vergeben werden ...

Der Kampf um den WM-Titel ist völlig offen, aber beim dritten Grand Prix in

Mühldorf werden die Weichen gestellt für die Favoriten auf die Langbahn-

WM-Krone 2017. Der Renntag am 9. Juli beginnt um 8:50 Uhr mit dem Training,

der Start zum ersten Rennen erfolgt um 13:30 Uhr. Abgerundet wird das

Programm durch die Rennen der internationalen Seitenwagenklasse. Der

Kartenvorverkauf ist bereits in vollem Gange, Informationen hierzu findet

man unter www.msc-muehldorf.de.

Termin: 9. Juli 2017 - Int. ADAC-Sandbahnrennen Mühldorf

Langbahn-WM - Finale 3


Speedway-Grand-Prix-Auftakt im slowenischen Krsko: Martin Vaculik siegt vor Fredrik Lindgren

(links) und Patryk Dudek (rechts) • Foto: Jarek Pabijan

SPEEDWAY

WM - GP 1 Krsko/SLO 6

WM - GP 2 Warschau/PL 10

WM - Quali 1 - 3, Esbjerg/DK,

Zarnovica/SK, Lonigo/I 14

EM - Semifinals 1 - 4,

Nagyhalasz/H, Mureck/A,

Terenzano/I, Lamothe-Landerron/F 16

Bundesliga Stralsund 18

Bundesliga Brokstedt 20

Team Cup Diedenbergen, Olching 22

Neustadt/Donau 26

Parchim, Moorwinkelsdamm,

Meißen, Teterow 28

SANDBAHN

Mulmshorn, Dingolfing, Lübbenau 30

POSTER

SONSTIGES

6

Speedway-Bundesliga 24

Vorschau Mühldorf 2

People & Facts 4

Clubnotizen/Notizen 32

International 34

Vorschau Altrip, Prag/CZ 42

Bazar 43

Vorschauen allgemein 44

Termine/Letzte Meldungen/

Impressum 46

Ihren ersten Auswärtssieg feierten die DMV White

Tigers beim Bundesliga-Match gegen Stralsund (hier

Danny Maaßen und Robert Lambert gegen

Kai Huckenbeck • Foto: Ralf Dreier

Titel: Speedway-Grand-Prix-Fahrer Chris Holder • Foto: Jarek Pabijan

Poster auf den Mittelseiten: Christian Hefenbrock gegen Mathias Thörnblom beim Bundesligarennen

in Brokstedt • Foto: Ubbo Bandy

22

INHALT & EDITORIAL

Auf Regen

folgt Sonne

- von Nadine Pfeiffer -

Hallo zusammen,

ich begrüße Sie herzlich zu unserer Juni-Ausgabe.

Man kann wohl sagen, dass ein turbulenter Saisonstart

hinter uns liegt – wettertechnisch bedingt!

Anlaufschwierigkeiten sozusagen, denn

der Regen brachte Rennabbrüche und Rennabsagen

mit sich und so was kostet einen jeden

Beteiligten immer Nerven, Zeit und Geld und

das halt eben unnötig, wenn am Ende nix bei

rumkommt. Das ist zwar ärgerlich, aber da kann

man nun mal nichts daran machen, das ist

Open-Air und weil wir das wissen, haben wir es

auch gefasst weggesteckt, sind mancherorts

wieder heimgefahren und freuen uns dafür umso

mehr über die Rennen, die gefahren werden

konnten und auf die, die da kommen.

Und das ist das Schöne. Jetzt ist sie nämlich angelaufen,

endlich, unsere neue Sommersaison

und alle Wettbewerbe sind in vollem Gange.

Das fängt bei den Jugendserien an bis hin zur

Königsklasse – dem Speedway-Grand-Prix! Womit

wir auch schon beim Thema und den Juni-

Highlights wären. Der ist nämlich u.a. gespickt

von heimischen Qualifikationsrennen – Abensberg

und Olching – für den Einzug in den GP

2018 und hier gilt es, unseren deutschen Fahrern

ganz fest die Daumen zu drücken! Das wird

spannend, aber da geht was! Und eine heimische

Kulisse beflügelt ja auch noch mal auf

ganz besondere Art und Weise.

Wir dürfen uns also freuen und auch über die

Tatsache, dass sich Martin Smolinski als einziger

Deutscher für die anstehende (SEC) Speedway-Europameisterschaft

qualifiziert hat und

Lukas Fienhage für die Finalserie der Speedway-Junioren-WM!

Außerdem hat mit Herxheim auch die Langbahn-WM

begonnen (nach Redaktionsschluss)

und hier liegt dieses Jahr natürlich unser ganz

besonderes Augenmerk auf Jungstar Michi Härtel

und natürlich auch auf Yannick de Jong, dem

fliegenden Holländer, der hierzulande ebenso

große Sympathien genießt.

Wenn Sie sich also immer an unseren aktuellen

Veranstaltungstipps orientieren, können Sie

gar nichts verkehrt machen und sind immer zur

richtigen Zeit am richtigen Ort. Und das bitte

mit Sonne im Gepäck!

Eine Sache fände ich außerdem und abschließend

noch schön. Und zwar freut es mich immer

wieder, auf den Rennplätzen dieses Zusammenkommen

der verschiedensten Generationen

zu beobachten und den Spaß, den die Leute

auf der Rennbahn haben. Und deshalb würde

mich mal ein Kinder-Leserbrief freuen, egal ob

von einem Zuschauer- oder einem selbst aktiven

Kind, um mal zu zeigen, dass Bahnsport

auch für die Jugend und somit den Nachwuchs

ein absolut attraktiver und trendiger Sport ist.

Scheut Euch also nicht, uns mal zu schreiben,

wie ihr denn die Sache so seht ;-). Einfach an:

nadine.pfeiffer@ziegler-verlag.de

Und dazu fällt mir jetzt auch noch etwas zu meiner

Jugend ein. Eines meiner ganz großen Kindheitsidole

– Bruce Penhall – ist nämlich 60 (!)

geworden und da gratulieren wir natürlich

nachträglich noch zum Geburtstag und senden

unsere Grüße aus Hessen direkt nach Kalifornien.

Da sieht man mal wieder, wie Bahnsport

verbindet!

MfG Nadine P.

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 3


PEOPLE & FACTS

Tomasz Gollob

schwer verletzt

Es war bösartiges Gekicher des

Schicksals. Am 11. April feierte Tomasz

Gollob seinen 46-jährigen

Geburtstag und gab aus diesem

Anlass ein Interview. Das polnische

Speedway-Ass sagte u.a.:

„Ichfahreschonseit30Jahrenauf

Motorrädern. Ich hätte nicht so

lange durchgehalten, hätte der

Motorsport mir keine Freude bereitet.

Ich mag Motorräder, ich

mag trainieren, mich auf eine

neue Saison und auf jedes einzelne

Rennen vorbereiten. Das ist

mein ganzes Leben. Wäre ich völlig

gesund, könnte ich bis zu meinem

60. Geburtstag fahren. Ich

liebe diesen Sport.“ Zwölf Tage

später hing sein Leben am seidenen

Faden. Am 23. April nahm der

Pole an einer Runde der polnischen

Motocross-Meisterschaft

der Nordzone in Chelmno (50 Kilometer

von Bydgoszcz entfernt)

teil. Während des Warm-ups stürzte er auf einem flachen, technisch relativ

einfachen Streckenabschnitt und zog sich schwere Verletzungen zu.

Mit einem Hubschrauber wurde er sofort ins Militärkrankenhaus in Bydgoszcz

transportiert. Die erste Diagnose war niederschmetternd. Gollob

beschädigte sich das Rückenmark und den Wirbel TH7. Der Pilot war abwärts

der Brust gelähmt und erlitt starke Prellungen beider Lungenflügel.

Der 46-Jährige wurde noch am selben Tag einer dreistündigen neurochirurgischen

Operation der Wirbelsäule unterzogen und man hatte

ihn danach ins künstliche Koma versetzt, weil er wegen der Prellungen

nicht selbstständig atmen konnte. Medizinische Prognosen nach der

Operation waren alles andere als optimistisch. Es war ungewiss, ob Gollob

jemals wieder laufen wird. Die einzige Hoffnung war, dass das Rückenmark

nicht unterbrochen wurde, aber der Sportler hatte kein Gefühl

in den Beinen. Sein behandelnder Arzt, Professor Marek Harat, stellte

fest, dass die Möglichkeit, dass Gollob noch Speedway fahren kann,

ausgeschlossen sei. Am 25. April wurde Gollob aus dem Tiefschlaf geweckt

und konnte wieder frei atmen. Er wurde mittels Magnetresonanztomographie

untersucht, aber die Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend.

Am 28. April bekam der Pole erste psychologische Unterstützung

und er wurde am 2. Mai von der Intensivstation auf die Station der Neurochirurgie

verlegt. Dort bleibt er wahrscheinlich bis Ende des Monats

und wird danach mit der Reha anfangen. Eins ist sicher, Gollob wird nicht

aufgeben. Sein Kampf, um irgendwann wieder auf eigenen Beinen stehen

zu können, wird hart und sehr lange dauern. Der Unfall des polnischen

Weltmeisters rief eine riesige Welle der Empathie und Unterstützung

hervor. Man hatte Geld für seinen Heilungsprozess gesammelt und

Fans bewiesen einmal mehr ihre Treue. „Es gibt nur einen Champion“,

kann man immer wieder in vielen Speedwaystadien lesen. Während des

polnischen GP in Warschau fuhren Maciej Janowski und Przemyslaw

Pawlicki in Kombis mit seinem Namen.

Tomek, trzymaj siê! (Halte durch!). • Text: Georg Dobes; Foto: Jarek Pabijan

Schönstes Fan-Foto gesucht

Wir suchen Ihr schönstes und stimmungsgeladenes Fan-Foto, natürlich

mit ihrer Lieblingslektüre „Bahnsport aktuell“ in den Händen. Die „spektakulärsten“

Fotos werden dann in den nächsten Ausgaben veröffentlicht.

Bitte senden Sie Ihre Fotos an: redaktion@ziegler-verlag.de

U21-WM: Terminänderung

Das Finale 1 zur Speedway-U21-WM, das ursprünglich am 23. Juli in Swindon/GB

stattfinden sollte, wird nun in Poznan/Polen ausgetragen.

Nachtrag

Interview

Riss/WACO

Leider haben wir vergessen

einen weiteren Fotografen

beim Interview in

BSA 5/17, S. 38/39, zu

nennen, und zwar: Thomas

Hofmeister. Wir bitten

das Versehen zu entschuldigen.

+

Auch Sie können mit einer kleinen Spende

auf nachfolgend genanntes Konto helfen.

4 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Bruce Penhall 60

Ist das wirklich alles schon so lange her? Vor fast vier Jahrzehnten kam ein

junger Ami nach England. Wohl niemand ahnte damals, dass aus diesem

Rookie ein Superstar im Speedway-Universum werden sollte. Bruce Penhall

begeisterte nicht nur die Fans, er faszinierte sie. Nicht nur in Großbritannien.

Auch auf dem Kontinent, besonders in Deutschland. Er begeisterte

nicht nur auf der Bahn. Er hatte Charisma. Er versprühte Glamour.

Seine sportliche Karriere ging steil bergauf: 1978 Debüt in England für

Cradley Heath, 1979 wurde er Master of Speedway, 1980 fuhr er sein erstes

Weltfinale und wurde Fünfter. Absoluter Höhepunkt für ihn war das

Weltfinale 1981 in Wembley, wo er vor über 90.000 Zuschauern erstmals

Speedwayweltmeister wurde. Ein Jahr später konnte er seinen Titel in Los

Angeles verteidigen und schockte noch auf dem Siegertreppchen die gesamte

Speedwaywelt, als er seinen Rücktritt vom Sport bekanntgab.

Nahtlos knüpfte er eine TV-Karriere als Schauspieler in mehreren populären

Serien an. Auch in einigen B-Movies war er im Kino zu sehen. Erst Ende

der 1990er beendete er seine Karriere als Schauspieler. Zurzeit führt

Bruce ein vielseitiges Abbruch-Unternehmen, so wie es auch sein Vater

Leroy tat. Zu Ehren seines 2012 bei Straßenarbeiten tödlich verunglückten

Sohnes Connor nannte er seine Firma „Connor Concrete Cutting &Coring“

(www.connorconcretecutting.com).

Aber auch Superstars werden einmal älter. Am 10. Mai feierte Bruce Penhall

seinen 60. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch nach Kalifornien. Alles

Gute, Bruce. • Text: Andreas Fahldiek; Fotos: Andreas Fahldiek/Jarek Pabijan

großer Mehrheit in seinem Amt. Tomczyk, der seit 1997 das Ehrenamt des

Sportpräsidenten ausübt, geht damit bereits in seine sechste Amtszeit

und wird die sportlichen Geschicke des ADAC bis in das Jahr 2021 lenken.

Mit der Wiederwahl ist Tomczyk der am längsten amtierende Sportpräsident

in der 114-jährigen Geschichte des ADAC e.V. Auch ADAC-Präsident

Dr. August Markl wurde bei der Hauptversammlung in Nürnberg klar im

Amt bestätigt.

„Ich freue mich über die Wiederwahl und darauf, das Ehrenamt des Sportpräsidenten

für eine weitere Amtszeit übernehmen zu dürfen“, sagte

Tomczyk. „Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Referenten und den

hauptamtlichen werden wir auch in den kommenden vier Jahren Vollgas

geben.“

Tomczykgehört dem ADACseit 1970 an und war einst selbst aktiver Motorsportler.

1972 nahm er an der Olympia-Rallye in Deutschland teil und startete

in den darauffolgenden Jahren erfolgreich bei nationalen Rallyes.

1979 wechselte er auf die Rundstrecke und bestritt Läufe zur Tourenwagen-Europameisterschaft,

ehe ein Unfall 1980 seine Karriere zunächst

stoppte. 1984 feierte der Rosenheimer ein Comeback als Rallye-Pilot und

gewann den Mitropa-Challenge-Cup.

Seine motorsportlichen Erfahrungen machten ihn national und international

zum gefragten Experten. Von 1989 bis 1995 agierte Tomczyk als

„Permanenter Sportkommissar“ und Race-Director in der DTM (Deutsche

Tourenwagen Meisterschaft) und war zwischen 1986 und 2009 als FIA-

Sportkommissar in der Formel 1 im Einsatz. Nach zehn Jahren als Vizepräsident

des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) war er von 2006 bis

2008 DMSB-Präsident. Zwischen 1997 und 2007 gehörte Tomczykder FIA-

Formel-1-Kommission an und war von 2005 bis 2009 FIA-Vizepräsident.

Seit 2013 ist er nach 1998 bis 2009 zum zweiten Mal Mitglied im Weltrat

der FIA.

Im Rahmen der ADAC-Hauptversammlung wurde auch Wolfgang Wagner-

Sachs, Sportleiter des ADAC Hessen-Thüringen e.V., zum ADAC-Referenten

für Motorräder gewählt. Wagner-Sachs löst damit Dieter Junge ab, der

nach 23 Jahren das Ehrenamt des ADAC-Referenten für Motorräder altersbedingt

abgibt. Der ehemalige BMW-Motorsportchef Prof. Dr. Mario

Theissen wurde von der Hauptversammlung als ADAC-Klassik-Referent

bestätigt. Theissen übt dies Ehrenamt seit dem Jahr 2013 aus.

ADAC-Sportpräsident Tomczyk

im Amt bestätigt

Tomczyk geht in sechste Amtszeit als ADAC-Sportpräsident

Hermann Tomczyk bleibt auch in den kommenden vier Jahren Sportpräsident

des ADAC e.V. Die mehr als 200 Delegierten der Hauptversammlung

bestätigten den 66-jährigen Rosenheimer am Samstag in Nürnberg mit

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Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL5


SPEEDWAY-WM

Grand Prix 1 - Krsko/SLO

Überraschender

Auftakt

Martin Vaculik triumphierte in Slowenien

und setzte sich an die WM-Spitze.

Greg Hancock verpasste den Einzug ins Finale und Tai

Woffinden schied schon nach den Vorläufen aus.

Krsko-Sieger Martin Vaculik

gegen Greg Hancock

6 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Wie schon im Vorjahr fand der GP-Auftakt im

Matija-Gubec-Stadion in Krsko statt. Zu Saisonbeginn

ist es immer schwierig, Favoriten

auszumachen. In diesem Jahr hatte das Wetter

noch zusätzlich die Vorbereitungen der Piloten

gestört. Sehr viele Speedwayveranstaltungen

fielen witterungsbedingt aus. Nichtsdestotrotz

muss man sagen, dass die Auftaktrunde mit

großen Überraschungen endete. Am Ende

standen Piloten auf dem Podest, die auch im

Vorjahr beim GP-Challenge im schwedischen

Vetlanda Podestplätze belegten.

Martin Vaculik gab bereits vor fünf Jahren sein

GP-Debüt, als er in Gorzow mit der Wildcard an

den Start ging. Der damals 22-Jährige hatte in

Polen einen traumhaften Start und holte den

Tagessieg. Daraufhin bekam der Slowake in

der nächsten Saison eine permanente Wildcard,

konnte aber nicht mal ansatzweise an

seine Leistung vom Vorjahr anknüpfen. Im Endeffekt

wurde Vaculik WM-Gesamtvierzehnter

und flog aus dem GP raus. Erst letztes Jahr gelang

es ihm, sich in Vetlanda dafür zu qualifizieren.

Seine Resultate in dieser Saison (unter

anderem in Polen oder in der tschechischen

Extraliga) ließen die Fans aufhorchen. Aber

wohl keiner rechnete damit, dass Vaculik das

GP-Rennen in Krsko dominieren würde. In der

Qualifikation verzeichnete der Pilot drei Laufsiege

und schloss mit 11 Punkten als Zweitbester

ab. In Heat 22 unterlag der 27-Jährige zwar

Fredrik Lindgren, kam jedoch als Zweiter ins

Ziel und zog in den Endlauf mit ein. Da konnte

er sich nach einem Bombenstart von der Innenbahn

am Schweden revanchieren und bestieg

vor fast 7000 Zuschauern die oberste Podeststufe.

„Ich gab heute mein Bestes und alles lief

so, wie ich es mir gewünscht habe. Auf mein

Resultat übten viele Elemente Einfluss aus.

Sehr wichtig waren z. B. gute Starts. Wer den

besten Start hinlegte, hatte auch eine gute

Chance, den Lauf zu gewinnen“, sagte der Triumphator

nach dem Rennen. Vaculik erzielte

auf der 387 Meter langen Bahn insgesamt

16 Zähler und übernahm die WM-Führung. „Ich

bin mit meinem Resultat zufrieden und möchte

mich bei meinem Tuner Ashley Holloway und

dem Team bedanken. Sie haben in Krsko einen

tollen Job gemacht. Ich danke auch meiner Fa-

GP-Teilnehmer 2017 (v.l.):

Niels-Kristian Iversen, Antonio

Lindbäck, Martin Vaculik,

Emil Saifutdinow, Nicki

Pedersen, Patryk Dudek,

Piotr Pawlicki, Matej Zagar,

(vorne) Jason Doyle, Bartosz

Zmarzlik, Tai Woffinden,

Chris Holder und Maciej

Janowski

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 7


SPEEDWAY-WM

Patryk Dudek gegen

Emil Saifutdinow

milie, die mich sehr unterstützt, und meinen

Fans. Ohne sie wäre ich nicht hier“, fügte der

Slowake hinzu.

Fredrik Lindgren meldete sich im Finale hinter

Vaculik als Zweiter im Ziel. Der Skandinavier

erzielte in den Vorläufen zwar nur einen Sieg,

fuhr aber sehr konstant und holte in den restlichen

Heats immer jeweils 2 Zähler. Im Semifinale

bezwang der 31-Jährige zum zweiten Mal

an diesem Abend Vaculik und holte 3 Punkte.

„Ich bin sehr zufrieden. Die Strecke lag mir gut

und das Motorrad war sehr schnell“, sagte

Lindgren. Viel zum Erfolg des Schweden trug

sein Tuner Marcel Gerhard bei. Der Schweizer

hatte einen sehr guten Motor vorbereitet. „Ich

habe einen Motor, der sowohl auf einem harten

als auch auf einem griffigen Belag sehr

schnell ist. Meine Aufgabe ist nur, die Technik

entsprechend abzustimmen. Ich habe mit GTR

schon in der vergangenen Saison zusammengearbeitet.

Wir haben dabei viel voneinander

gelernt“, so der Schwede. Er erkämpfte in

Krsko insgesamt 16 Zähler und ist in der WM-

Wertung mit Vaculik punktgleich.

Patryk Dudek absolvierte bisher nur ein GP-

Rennen. 2016 fuhr der Pole in Warschau mit

der Wildcard und wurde dort Neunter. In Slowenien

bot der 24-Jährige eine starke Leistung.

Nach drei Durchgängen hatte Dudek

schon 8 Punkte, aber danach kam nur noch einer

hinzu. „Nachdem ich Letzter und danach

nur Dritter wurde, hatten wir keine Idee mehr,

wie wir das Motorrad optimal abstimmen

könnten. Wir wussten nicht, in welche Richtung

wir gehen sollten. Vor dem Semifinale

setzten wir dann alles auf eine Karte und es hat

geklappt. Ich war sehr schnell und kam ins Finale“,

erzählte der Pole. Der Fahrer holte in

Lauf 21 einen souveränen Start-Ziel-Sieg und

wurde im Endlauf Dritter. „Meine Freude hält

sich in Grenzen. Hätte ich heute gewonnen,

hätte ich mich mehr gefreut. Ich mache mir Gedanken,

was ich besser machen könnte, um im

Finale zu siegen“, sagte der Pole. Er schloss

das Rennen mit 13 Punkten ab.

Jason Doyle hatte im Vorjahr die große Chance,

Weltmeister zu werden. Aufgrund eines schweren

Sturzes in Torun wurde daraus leider

nichts. In Krsko bestritt der Australier seinen

ersten GP-Event nach der Verletzung. Mit drei

Siegen und 10 Punkten zog er problemlos in

die nächste Runde ein. Im ersten Semifinallauf

lag er an 2. Stelle, aber in der Zielkurve griff

Matej Zagar an. Doyle konnte zwar seine Position

halten, hatte jedoch im Ziel nur eine Motorradlänge

Vorsprung auf den Slowenen. Im

Finale startete der 31-Jährige von der katastrophalen

Außenbahn und konnte nicht ins Geschehen

eingreifen. Er belegte den unbeliebten

4. Rang.

Nach dreijähriger Pause ist Emil Saifutdinow

wieder im GP dabei. Nach der Saison 2013 verkündete

der Russe, dass er wegen der Finanzen

gezwungen sei, auf die GP-Teilnahme zu

verzichten. Im Matija-Gubec-Stadion zeigte der

Russe eine gute Leistung. Mit drei Siegen und

12 Punkten war er der beste Pilot der Qualifikation,

aber im Semifinale kam der 27-Jährige

nicht über den letzten Platz hinaus. „Ich freue

mich, dass ich wieder im GP bin. Das hat mir

gefehlt und kurz vor dem GP-Auftakt konnte ich

es kaum abwarten. Klar bin ich etwas enttäuscht,

denn ich habe die Qualifikation gewonnen

und ein Lauf hat alles zunichtegemacht.

Der GP verzeiht eben keine Fehler. Ich

weiß nicht mal, was ich im Semifinale falsch

gemacht habe. Früher lief es auf diesem Motorrad

und mit der gleichen Abstimmung sehr gut.

Den Sieg in der Qualifikation widme ich Tomasz

Gollob“, sagte Saifutdinow nach dem

Rennen.

Greg Hancock musste sich beim GP-Auftakt mit

Rang 6 zufriedengeben. Der Weltmeister hatte

nach den Vorläufen zwei Siege vorzuweisen

und erreichte mit 10 Zählern die nächste Runde.

In Rennen 22 musste sich der US-Amerikaner

jedoch Lindgren und Vaculik beugen und

schied aus. Noch schlimmer erging es den restlichen

WM-Medaillengewinnern vom Vorjahr.

Tai Woffinden kam in der Quali nur auf 8 Punkte

und konnte schon nach dieser Rennphase seine

Technik packen. Der Engländer landete auf

Platz 9. Bartosz Zmarzlik erzielte in Krsko lediglich

6 Zähler, was nur für einen enttäuschenden

11. Rang reichte. „Die Bahnverhältnisse waren

sehr schwierig. Wenn man vorne fuhr, war alles

okay, aber hinten war es nahezu unmöglich zu

überholen. Ich hatte heute mit den Startbahnen

kein Glück. Ich musste zweimal von der Außenbahn

fahren“, sagte der Pole.

Im Vorjahr endete die GP-Runde vor eigenem

Publikum für Matej Zagar in einem Desaster.

Der Slowene wurde damals nur Vierzehnter.

Diesmal lief es für den 34-Jährigen etwas besser.

Zagar hatte in der Qualifikation einen Dreier

verbucht und zog mit 9 Zählern ins Semifinale

ein. Da war jedoch Schluss für den Vertreter

des Gastgeberlandes. Er musste sich Dudek

und Doyle beugen. Zagar wurde Siebter. Auch

Niels-Kristian Iversen konnte sich im Vergleich

zum Vorjahr geringfügig steigern, darum war

er mit seinem Resultat zufrieden. „Das war das

erste GP-Rennen in diesem Jahr. Ich habe

9 Punkte erkämpft und das ist akzeptabel. Ich

denke, das war einer der besseren GP-Auftaktläufe

in meiner sportlichen Laufbahn“, sagte

der Däne. Er erreichte das Semifinale, aber alle

anderen vor ihm durften zuerst die Startbahn

wählen. „Es blieb nur die Außenbahn übrig

und sie war den ganzen Abend über total

schlecht. Ich wusste, der Einzug ins Finale wird

in dieser Situation eine echte Herausforderung

sein. Ich habe es versucht, gab mein Bestes,

war aber nicht imstande etwas zu tun. Ich bin

etwas enttäuscht, weil ich vom Finale nur einen

Schritt entfernt war“, fügte „PUK“ hinzu.

Bis auf die Finalteilnahme von Dudek hatten

die polnischen Fans in Krsko keinen Grund zur

Freude. Nicht nur Zmarzlik war schon nach den

Vorläufen draußen. Das gleiche Schicksal erlitten

auch Piotr Pawlicki und Maciej Janowski,

die auf den Plätzen 10 bzw. 12 landeten. „Ich

stimmte meine Motorräder so ab wie im vergangenen

Jahr. Das war ein Fehler. Heute waren

die Bahnverhältnisse ganz anders und viel

schwieriger. Nach einem schwächeren Start

hatte man praktisch keine Chance mehr, nach

vorne zu kommen. Und wenn noch die Abstimmung

nicht optimal war, dann war es gelaufen“,

sagte „Magic“ Janowski. Chris Holder

konnte in dieser Saison noch keine überzeugende

Leistung zeigen. Auch in Krsko setzte

sich seine Formschwäche fort. Der ehemalige

Weltmeister verzeichnete nur drei 2. Plätze

und wurde am Ende Dreizehnter. Nicki Pedersen

ist in diesem Jahr nur noch ein Schatten

seiner selbst. Der dreifache Weltmeister war

einer der wenigen Piloten, die in Slowenien

große Probleme hatten, ihre Positionen zu halten.

Da der 40-Jährige gute Starts hatte, konnte

er wenigstens 3 Punkte erzielen. Als Pedersen

an letzter Stelle lag, markierte er technische

Ausfälle und rollte ins Innenfeld. Deutlich

unter den Erwartungen fuhr auch Antonio Lindbäck.

Der Skandinavier hatte nur zwei 3. Ränge

auf dem Konto, was lediglich für Tagesplatz 15

reichte. Nur der junge Nick Skorja beendete

das Rennen hinter „Toninho“.

Das Rennen in Krsko war eines der langweiligsten

der letzten Jahre. Die Bahn war schlecht

präpariert und es gab praktisch keine spannenden

Kämpfe zu sehen. Überholvorgänge

konnte man an den Fingern einer Hand abzählen.

Zum Teil lag es daran, dass das Training

wegen Regenfällen abgesagt werden musste.

Tai Woffinden übte an der Bahnpräparation eine

harte Kritik. „Einen Tag zuvor regnete es in

Krsko nicht mehr, aber die Bahn war vor dem

Rennen wieder nass, fatal präpariert und es

war verdammt schwierig darauf zu fahren. So

etwas kann man doch vorausahnen. Es gibt

doch Wettervorhersagen, man kann sehen, ob

und wann es regnen wird. Das ist ja keine Hexerei“,

so der zweifache Weltmeister.

Ab dieser Saison gibt es ein Novum im GP-Reglement.

Fahrer, die Starts erschweren oder

unkorrekt starten, können verwarnt werden.

Eine zweite Verwarnung bedeutet dann für den

jeweiligen Piloten die Disqualifikation. In

Krsko mussten zwei Läufe wegen unkorrekter

Starts abgebrochen werden. Referee Marek

Wojaczek verwarnte aus diesem Grund Doyle

und Vaculik, aber glücklicherweise waren beide

Speedwayasse keine „Wiederholungstäter“.

• Text: Georg Dobes; Fotos: Jarek Pabijan

8 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


46. Jahrgang • D: 4,50 A: 5,00 LUX: 5,00 B: 5,00 NL: 5,00 I: 5,00 (Alle Angaben in Euro) 8,50 CHF • D 3392 E • ISSN 2198–2902

NR. 5/17

ABO-TIPP

SPEEDWAY • SANDBAHN• GRASBAHN • EISSPEEDWAY

EISSPEEDWAY-WM:

Krönung in Heerenveen für Koltakow

+ Roelof-Thijs-Pokal

POSTER:

Eisspeedwayweltmeister

Dimitri Koltakow

SPEEDWAY-BUNDESLIGA:

Auftakt in Landshut + Pocking

SPEEDWAY BEST PAIRS:

Auftakt Torun/PL

LANGBAHN-WM:

Saisonvorschau

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SPEEDWAY-WM

Grand Prix 2 - Warschau/PL

Warschau-Sieger Fredrik Lindgren gegen Patryk Dudek vor über 50.000 Zuschauern

10 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Superlativen

Mit Superlativen sollte man immer vorsichtig sein. Fans, Journalisten und TV-Kommentatoren

sind sich dennoch einig: Dieser dritte Grand Prix in der polnischen Hauptstadt zählt zu den

allerbesten der gesamten 22-jährigen GP-Serie! Etwa 53.000 Zuschauer erlebten eine Galavorstellung

des Speedwaysports. Ole Olsen zauberte eine der besten nicht-permanenten Bahnen

überhaupt. Unglaublich, was auf diesem 274 Meter langen Oval fahrerisch möglich war.

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 11


SPEEDWAY-WM

Der zweitplatzierte Maciej Janowski vor Piotr Pawlicki

Top-3 (v.l.): Maciej Janowski, Fredrik Lindgren und Jason Doyle

Jason Doyle gegen Patryk Dudek • Foto: Daniel Sievers

Bereits am Dienstag fand im Stadion ein Best-

Pairs-Rennen mit Junioren über 15 Läufe statt.

Die Verantwortlichen wollten absolut sicher

sein, dass die Bahn hält und ein solches Desaster

wie 2015 an gleicher Stelle sich nicht wiederholen

kann. Mit Wildcardfahrer Przemyslaw

Pawlicki waren gleich fünf Polen startberechtigt,

was sich sehr vorteilhaft auf den Karten-

Vorverkauf auswirkte. Przemyslaw blieb aber

weit hinter seinen Möglichkeiten. Bruder Piotr

kam erst im dritten Durchgang richtig in

Schwung. Seine Halbfinalträume endeten jedoch

in Lauf 16, als er am Start seine Maschine

nicht kontrollieren konnte, seinen Bruder, der

innen fuhr, touchierte und dann stürzte.

Schiedsrichter Krister Gardell disqualifizierte

Piotr und ließ nicht alle vier wieder ans Band.

GP-Neuling Patryk Dudek startete imposant mit

8 Punkten aus drei Läufen. In Heat 13 lief es

dann überhaupt nicht mehr. Am Ende des Feldes

konnte er anfangs der letzten Runde sein

Motorrad nicht mehr unter Kontrolle bekommen

und stürzte in den Airfence. Nicht ganz so

spritzig fuhr er in Lauf 20, aber seine insgesamt

9 Punkte reichten fürs Halbfinale. Bartosz

Zmarzlik und Maciej Janowski erfuhren je 12

Punkte aus den Vorläufen. Janowski hatte sein

Formtief definitiv abgelegt. Er fuhr an diesem

Abend begeisternd. Nur in dem wichtigen Lauf

12 gegen Fredrik Lindgren, Tai Woffinden und

den ebenso bis dahin ungeschlagenen Jason

Doyle verpasste der Pole einen guten Start und

fuhr dem Feld hinterher. Hinterher fuhren an

diesem Abend auch Fahrer mit großen Namen.

Nicki Pedersen startete zwar mit einem 2. Platz

in Heat 1, aber letztendlich reichte es nur für

insgesamt unbefriedigende 5 Punkte. Es fehlte

wiederum an Speed. Auch Exweltmeister Chris

Holder tat sich schwer. Für Greg Hancock endete

dieser GP mit nur 4 Punkten in einem Desaster.

Im Mittelpunkt dieser ungewohnten Performance

stand sein Sturz in Heat 6: In der dritten

Kurve berührte er das Hinterrad von Piotr Pawlicki

und kam zu Fall. Referee Gardell disqualifizierte

daraufhin den Ami. „Diese Entscheidung

kann ich nicht nachvollziehen. Piotr ist mir vors

Rad gefahren“, kommentierte der amtierende

Weltmeister seinen Ausschluss. Schlechter erging

es nur noch Matej Zagar, der nur einen

einzigen Punkt schreiben durfte und das uns

auch nicht mehr kommentieren wollte. Und

auch GP-Wiedereinsteiger Emil Saifutdinow

zeigte sich erneut nicht in WM-Form.

Eine offizielle Verwarnung gab es für Jason

Doyle im ersten Halbfinale. Er hatte am Start

deutlich „gezuckt“. Im Re-run hatte der Australier

in Weiß knapp den besseren Start vor Janowski

auf der Innenbahn. Dudek hatte keine

Chance, er saß im Sandwich zwischen Janowski

und dem nach innen ziehenden Doyle fest. Iversen

konnte an Janowski vorbeiziehen, fuhr

aber Ende der ersten Runde irgendwie in eine

Rille und verlor entscheidende Meter. Auch im

zweiten Semifinale gab es einen Re-run. Zuvor

war Martin Vaculik beim Start zu heftig von der

Außenbahn nach innen gedrängt und behinderte

dabei Zmarzlik deutlich. Beim zweiten

Versuch hatte Lindgren (in Blau) den besten

Start und konnte sich vor Vorjahresgewinner

Woffinden platzieren. Derweil zog Vaculik außen

fahrend an dem Briten vorbei und attackierte

Lindgren. Ein Fahrfehler von Vaculik

brachte dann Zmarzlik zurück ins Spiel. Aber

Vaculik fuhr zu entschlossen und eroberte sich

den wichtigen 2. Platz zurück. Der Endlauf wurde

zu einem Triumph des 31-jährigen Schweden.

Aber für den musste „Fast Freddie“ in der

ersten Runde hart kämpfen. Doyle kam auf der

Innenbahn am besten aus den Bändern. Freddie

wollte außen am Aussie vorbeiziehen. Das

12 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


nutzte Janowski in der dritten Kurve und

fuhr innen auf den 2. Platz vor. Dabei

wurden der Pole und auch Doyle zu weit

nach außen getragen. Das nutzte Lindgren

eiskalt aus und zog innen an beiden

vorbei. Er kam zwar noch in der dritten

Runde durch Janowski unter starken

Druck, aber Lindgren war einfach nicht zu

stoppen. Nach fünf Jahren gewann Freddie

(nach seinem Sieg im Göteborger Ullevi-Stadion)

erstmals wieder einen

Speedway-GP! Und nach acht Jahren

führt er nun auch wieder das GP-Klassement

an. Hatte man den Schweden je

besser fahren sehen als heute? „Ich habe

viel in den Wintermonaten trainiert und

mich besser vorbereitet denn je“, so der

strahlende Gewinner. Aber es war nicht

nur seine körperliche und mentale Verfassung.

Es waren auch seine Motoren,

die Freddie förmlich Flügel verliehen. Als

einziger Top-Pilot fährt er die GTR-Motoren

des erfolgreichen Tuners Marcel Gerhard.

Diese Aggregate sind nicht nur billiger,

sondern auch langlebiger. Und zudem

enorm schnell. Fast Freddie Lindgren

war – nicht nur heute – der beste

Beweis. Glückwunsch also auch an Marcel,

der seinen ersten Grand-Prix-Sieg

verbuchen konnte!

• Texte: Dieter Thielking u. Andreas Fahldiek

• Fotos: Jarek Pabijan, Daniel Sievers (1)

SPEEDWAY-WM

(nach 2 von 12 Grand Prix)

Pl./Name

Nat. GP1 GP2 Ges.

1. Fredrik Lindgren S 16 16 32

2. Jason Doyle AUS 12 15 27

3. Martin Vaculik CZ 16 10 26

4. Maciej Janowski PL 6 16 22

5. Patryk Dudek PL 13 9 22

6. Tai Woffinden GB 8 13 21

7. Bartosz Zmarzlik PL 6 12 18

8. Niels-Kristian Iversen DK 9 9 18

9. Emil Saifutdinow RUS 12 6 18

10. Greg Hancock USA 11 4 15

11. Piotr Pawlicki PL 7 7 14

12. Chris Holder AUS 6 6 12

13. Matej Zagar SLO 10 1 11

14. Antonio Lindbäck S 2 6 8

15. Nicki Pedersen DK 3 5 8

16. Przemyslaw Pawlicki* PL 3 3

17. Nick Skorja* SLO 1 1

GP1 - Krsko/SLO - SF1: Dudek, Doyle, Zagar, Saifutdinow;

SF2: Lindgren, Vaculik, Hancock, Iversen;

Finale: Vaculik, Lindgren, Dudek, Doyle.

GP2 - Warschau/PL - SF1: Doyle, Janowski, Iversen,

Dudek; SF2: Lindgren, Vaculik, Woffinden, Zmarzlik;

Finale: Lindgren, Janowski, Doyle, Vaculik.

*) Wildcard; **) Reserve

AM RANDE

Gleich fünf polnische Fahrer gingen an den

Start. Nur die Läufe 7, 10 und 15 fanden ohne

polnische Beteiligung statt. Rot-Weiß dominierte.

Nicht nur bei den Fans. Die vier GP-Fahrer

Bartosz Zmarzlik, Maciej Janowski, Patryk

Dudek und Piotr Pawlicki wurden mit Kevlars in

ihren Nationalfarben ausgestattet. Die sollen

3500 Euro gekostet haben, was von einigen kritisiert

wurde.

Viel Geld soll auch der Bahnbau verschlungen

haben. Man hörte Summen um 900.000 Euro.

Dass die Bahn nun viel früher gelegt wird,

treibt die Kosten natürlich in die Höhe. Seit

dem Desaster 2015 an gleicher Stelle haben

die Verantwortlichen sehr viel gelernt. „Wir haben

die Bahn in drei Tagen gebaut. Es waren

bis zu 25 Personen mit dem Bau und der Planung

beschäftigt. Knapp 4000 Tonnen Belag

wurden von Derby in England hierher verfrachtet.

Die Bedingungen, speziell die Luftfeuchtigkeit,

waren hier im Stadion optimal. Das belegte

auch ein Proberennen am Dienstag“, so Ole

Olsen, der für den Bau einmal mehr verantwortlich

zeichnete. Der 71-Jährige kann stolz

sein. Die von ihm erbauten nicht-permanenten

Bahnen sind heutzutage sogar schon besser

als so manche permanente Bahn! Zumal das

Oval kaum Schwächen hatte und die Startpositionen

recht ausgeglichen waren. Es gab nur

drei leichte Stürze.

Das Programmheft war für viele ein Graus. Es

war in Buchform gebunden. Die beiden Mittelseiten

konnten deshalb ganz schlecht beschrieben

werden.

Emotionen am Rande: Immer wieder laute

Tomasz-Gollob-Rufe (s. People & Facts, S. 4/5).

Nicht vergessen können viele den 13. Mai. Vor

genau fünf Jahren verunglückte der Brite Lee

Richardson in Breslau tödlich.

Sein Landsmann Tai Woffinden gab seit einer

Woche Anlass zu Spekulationen. Tai stürzte

beim Ekstraliga-Rennen Unia Leszno gegen Betard

Wroclaw und verletzte sich an der linken

Schulter. „Meine Verletzung handicapt mich in

keiner Weise. Ich habe anfangs schmerzstillende

Mittel genommen, aber fit wurde ich mit entsprechender

Physiotherapie. Man soll die

Frühform einiger Fahrer nicht so überschätzen.

Für mich ist es das Wichtigste, wie eine GP-Serie

endet. Nicht unbedingt der einzelne GP“, so

der Vizeweltmeister.

Maciej Janowski: „Das Halbfinale war sehr anstrengend

und raubte mir sehr viel Energien,

die mir wohl im Endlauf fehlten. Es ist wirklich

so schade. Ich war so nah dran. Wie gern hätte

ich hier die Nationalhymne für die Fans und für

mich gehört!“

Ungewöhnlich zumindest für polnische Verhältnisse:

Nach dem Schwedensieg gab es

kaum einen Abbruch der enormen Stimmung.

Fußgänger, die außen am Stadion vorbeigingen,

fragten sich, was denn da drinnen abgeht.

So lautstark schwappte die Stimmung nach außen.

„Gänsehaut war noch untertrieben. Es lief

einem schon manchmal eiskalt den Rücken

runter“, so kommentierten einige Fahrer die

unglaubliche Stimmung im PGE-Nationalstadion.

Einem Stadion von Weltklasse!

Dazu Bartosz Zmarzlik: „Man will vor einer so

imposanten Heimkulisse immer ein wenig zu

viel ...“.

Freddie Lindgren: „Es war hart, hier zu fahren.

Nicht nur gegen die anderen Fahrer, sondern

besonders auch gegen die vielen Zuschauer.

Aber nun bin ich happy. Meine Maschinen gingen

unglaublich gut!“

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 13


SPEEDWAY-WM

Qualifikationsrunde 1

Esbjerg/DK

Huckenbeck fährt aufs Podest

Eine wirklich tolle Leistung zeigte Kai Huckenbeck

bei der WM-Qualifikationsrunde am

6. Mai im dänischen Esbjerg. In einem von fast

nur guten Fahrern gespickten Feld konnte er

mit wirklich kämpferischen Leistungen bis

zum Stechen um den 2. Platz vorfahren. Vorausfavorit

Piotr Pawlicki gewann erwartungsgemäß

mit 12 Punkten bei drei Laufsiegen.

Doch zuerst gab er einen Punkt an Peter Ljung

ab und gegen Timo Lahti war es in der ersten

Ecke supereng. In Heat 18 musste sich der

Grand-Prix-Fahrer den beiden Dänen Kenneth

Bjerre und Rasmus Jensen beugen. Trotzdem

war diese Hürde nach einer über 1200 Kilometer

weiten Nachtfahrt aus Leszno nicht allzu

schwer. Um Platz 2 gab es ein Stechen zwischen

Kenneth Bjerre, dem Letten Kjastas Puodzuks

und Kai Huckenbeck. Kai hatte mit einer

0-Punkte-Fahrt begonnen. „Der Start war

nicht schlecht, doch ich bekam die Maschine

nicht in den Drift“, erzählte der Werlter in der

Pause. Danach erkämpfte er sich einen Laufsieg

gegen Timo Lahti, Kenneth Bjerre und

Danny King. In Heat 11 gab Kai dann einen

Punkt an Puodzuks ab und besiegte Jacob

Thorssell und Mikkel Michelsen. Im nächsten

Lauf folgte ein weiterer Laufsieg mit tollem

Kampf gegen Chris Harris, Andrej Kudrjaschow

und Rasmus Jensen und im letzten Vorlauf gab

es einen weiteren Sieg über Peter Ljung, Sam

Masters und Tero Aarnio. So gelangte Kai ins

Stechen, in dem er Zweiter hinter Bjerre wurde

und damit Gesamtdritter war. Ein toller Erfolg.

Den 4. Platz belegte somit Puodzuks. Harris

konnte mit zwei Siegen und zwei 2. Plätzen

den fünften Qualiplatz vor Ljung erkämpfen.

Um die letzten beiden Qualiplätze wurde erneut

ein Stechen gefahren. Der Australier Sam

Masters, der Däne Mikkel Michelsen und Ex-

GP-Fahrer Michael Jepsen-Jensen hatten je

9 Punkte. Dieses Rennen gewann Jepsen Jensen

klar vor Michelsen und damit war einer der

Favoriten, nämlich Masters, raus.

Größter Pechvogel war wohl der Pole Janusz

Kolodziej. Nach einer 0-Punkte-Fahrt und einer

gerissenen Kette in Führung liegend, gab er

entnervt auf. Reservist Rasmus Jensen erzielte

im Anschluss einen Laufsieg und kam mit

5 Punkten auf Platz 10, noch vor dem Schweden

Thorssell und dem Britischen Meister Danny

King. Etwas überfordert waren der Russe

Andrej Kudrjaschow, der Finne Tero Aarnio und

der Norweger Glenn Moi.

Insgesamt sahen die leider nur knapp 1000 Zuschauer

gute und unfallfreie Rennen. Etwas

konsterniert schauten Piotr Pawlicki, Kenneth

Bjerre und Kai Huckenbeck auf die Pralinenschachteln,

die es anstatt Pokalen gab.

• Text u. Fotos: Wolfgang Radszuweit

Top-3 in Esbjerg

(v.l.): Kenneth

Bjerre, Piotr

Pawlicki und

Kai Huckenbeck

Qualifikationsrunde 1 - Esbjerg/DK - 6.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Semifinale 1 am 15.6. in Olching/D bzw. Semifinale

2 am 17.6. in Terenzano/I: 1. Piotr Pawlicki, PL, 12 Punkte;

2. Kenneth Bjerre, DK, 11+3; 3. Kai Huckenbeck, D, 11+2;

4. Kjastas Puodzuks, LV, 11+1; 5. Chris Harris, GB, 10; 6. Peter

Ljung, S, 10; 7. Michael Jepsen Jensen, DK, 9+3; Reserve 8. Mikkel

Michelsen, DK, 9+2.

Ausgeschieden: 9. Sam Masters, AUS, 9+1; 10. Timo Lahti, FIN,

6; 11. Rasmus Jensen, DK, 5; 12. Jacob Thorssell, S, 5; 13. Daniel

King, GB, 5; 14. Andrej Kudrjaschow, RUS, 3; 15. Tero Aarnio,

FIN, 2; 16. Glenn Moi, N, 2; 17. Janusz Kolodziej, PL, 0.

14 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Kai Huckenbeck (weiß) vor Jacob Thorssell (blau),

Kjastas Puodzuks (rot) und Mikkel Michelsen (gelb)

Qualifikationsrunde 2 - Zarnovica/SK

Mark Riss raus

Rund 4000 Zuschauer strömten ins einzige

Speedwaystadion des Landes, um sich die

WM-Qualifikationsrunde in Zarnovica anzusehen.

Die meisten von ihnen wollten Martin Vaculik

in Aktion sehen und unterstützen.

Das 27-jährige Aushängeschild des slowakischen

Speedway wusste die Treue seiner Fans

zu schätzen und freute sich auf das Rennen.

„Ich habe nicht allzu oft die Möglichkeit, vor eigenem

Publikum zu fahren, darum freue ich

mich, dass ich an der heutigen Qualifikation

teilnehmen darf. Die GP-Serie ist sehr ausgeglichen.

An einem Tag gewinnt man und an einem

anderen kann man wieder Letzter werden.

Darum ist es besser, vorsichtshalber an WM-

Qualifikationen teilzunehmen“, sagte der Fahrer

vor dem Turnier. Vaculik erfüllte die Erwartungen

der Zuschauer. Auf der 400 Meter langen

Bahn erzielte der Slowake 14 Zähler und

holte den Tagessieg. Die einzige Niederlage erlitt

er in Heat 18. Vaculik startete mäßig und

war zunächst in den Kampf mit Batchelor um

die 2. Position involviert. Nach zwei Runden

konnte sich Vaculik zwar gegen den Australier

durchsetzen, aber Leon Madsen war bereits

enteilt und kam als Erster ins Ziel. Gesamtzweiter

in der Slowakei wurde Matej Zagar, der

auf 13 Punkte kam. Der Slowene beugte sich

neben Vaculik auch Adrian Miedzinski. Die Performance

des Polen war sicherlich eine große

Überraschung. Er hatte am Ende zwei Siege zu

verzeichnen, erkämpfte 11 Zähler und war nach

20 Heats mit zwei anderen Fahrern punktgleich.

Im Stechen um Gesamtrang 3 setzte

sich der 31-Jährige gegen seinen Landsmann

Patryk Dudek und Andrej Karpov durch. Das

Weiterkommen des Ukrainers muss man ebenfalls

als eine Überraschung betrachten. Seitdem

der 30-Jährige in Polen die Farben des

Clubs aus Zielona Gora vertritt, konnte er seine

sportliche Form auf hohem Niveau stabilisieren.

Seit Jahren wird behauptet, Grigorij Laguta sei

der beste Speedwayfahrer außerhalb des GP.

In den vergangenen Jahren weigerte sich der

Russe mit großer Sturheit, an den Qualis teilzunehmen.

Er hätte dafür keine Zeit, behauptete

Laguta, was nur Kopfschütteln und Unverständnis

hervorrief. Er hatte immer gehofft, eine

Wildcard vom GP-Rechteinhaber zu bekommen.

In dieser Saison sollte es dann so weit

sein. Man konnte im vergangenen Jahr in den

Medien immer wieder lesen, dass der Russe

seine Chance endlich bekommen wird. Daraus

wurde jedoch nichts. Der mittlerweile 33-Jährige

gelangte zu der Einsicht, dass jedes Warten

sein Ende hat und wenn er sich wirklich mit der

Speedwayelite messen will, muss er doch die

Qualifikationen bestreiten. „Mein Ziel in diesem

Jahr ist, mich für den GP zu qualifizieren.

Der Challenge findet in Togliatti statt und ich

kann mir nicht vorstellen, dass ich dort fehlen

könnte“, sagte er. Laguta gab sein WM-Debüt

in Zarnovica und erreichte letztendlich das Semifinale,

aber nach zwei Durchgängen sah es

für den Piloten nicht so rosig aus. Er hatte

nämlich nur 2 Punkte auf dem Konto. In der

Endphase konnte sich der Russe dann deutlich

steigern und schloss das Rennen mit 10 Zählern

ab. Er musste aber danach noch ein Stechen

gegen Leon Madsen und Andzejs Lebedevs

absolvieren. Laguta kam als Erster vor

dem Dänen ins Ziel. Beide Fahrer zogen in die

nächste Runde ein, während der junge Lette

dort als Reservist fungieren wird. Eine weitere

Überraschung war das Ausscheiden von Troy

Batchelor. Der ehemalige GP-Teilnehmer konnte

in Zarnovica keinen Laufsieg erringen und

wurde mit nur 7 Punkten Zehnter. Mark Riss,

der einzige Deutsche im Feld, erzielte in der

Slowakei 3 Zähler, was lediglich für Rang 13

reichte. • Text: Georg Dobes; Foto: Ron MacNeill

Qualifikationsrunde 2 - Zarnovica/SK - 6.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Semifinale 1 am 15.6. in Olching/D bzw. Semifinale

2 am 17.6. in Terenzano/I: 1. Martin Vaculik, SK, 14 Punkte;

2. Matej Zagar, SLO, 13; 3. Adrian Miedzinski, PL, 11+3; 4. Patryk

Dudek, PL, 11+2; 5. Andrej Karpov, UKR, 11+1; 6. Grigorij Laguta,

RUS, 10+3; 7. Leon Madsen, DK, 10+2; Reserve: 8. Andzejs Lebedevs,

LV, 10+1.

Ausgeschieden: 9. Tomas Suchanek, CZ, 7; 10. Troy Batchelor,

AUS, 7; 11. Eduard Krcmar, CZ, 5; 12. Norbert Magosi, H, 4;

13. Mark Riss, D, 3; 14. Michele Paco Castagna, I, 2; 15. Nick

Skorja, SLO, 1; 16. Patrik Buri, SK, 1.

Aus für

Mark Riss

In die

nächste

Runde:

Kevin

Wölbert

Qualifikationsrunde 3 - Lonigo/I

Wölbert im Semi

Zunächst war geplant, dass die Qualifikation

in Lonigo am 6. Mai ausgetragen wird, aber

Petrus hatte wohl etwas dagegen und das Rennen

musste wegen Regenfällen um einen Tag

verschoben werden.

Überraschender Sieger des Rennens wurde

Craig Cook. Der Engländer erkämpfte im Stadion

in Via Santa Marina vor zirka 1400 Zuschauern

14 Punkte. „Heute war das Weiterkommen

das Wichtigste. Die Platzierung war zweitrangig,

aber ich freue mich natürlich über den

Sieg. Ich möchte den Challenge erreichen und

dann in den GP einziehen. Das ist seit Jahren

mein Traum“, sagte der Triumphator. Der

29-Jährige unterlag in Italien nur in Lauf 6 Max

Fricke. Der Juniorenweltmeister belegte in Lonigo

den 2. Rang. Der Australier war nach vier

Serien noch ungeschlagen, kam aber in Rennen

17 hinter den Schweden Pontus Aspgren

und Linus Sundström ins Ziel. So erzwang

Aspgren ein Stechen mit dem Australier, jedoch

konnte Fricke sich am Skandinavier für

die Niederlage revanchieren und als Erster ins

Ziel kommen. Der Podestrang von Aspgren

muss sicherlich auch als eine große Überraschung

gesehen werden. Ebenfalls erreichte

Sundström als Tagesfünfter die nächste Runde.

Er war mit Maksims Bogdanovs punktgleich,

beugte sich jedoch dem Letten im direkten

Duell.

Eine starke Leistung bot Kevin Wölbert. Der

Deutsche hatte auf der 334 Meter langen Bahn

zwei Siege vorzuweisen und wurde mit insgesamt

10 Zählern Sechster. „Ich bin ganz zufrieden,

da ich heute das erste Mal einen neuen

Motor getestet habe. Leider haben wir uns bei

einem Lauf mit dem Set-up mäßig verzockt.

Das Ziel, das wir uns gesteckt hatten, haben

wir trotzdem erreicht und sind eine Runde weiter“,

teilte der 27-Jährige mit. Den letzten Qualifikationsrang

sicherte sich Vaclav Milik. Der

Tscheche holte in seinem ersten Lauf Fricke

vom Motorrad und wurde folgerichtig disqualifiziert.

In den weiteren Heats schrieb der

23-Jährige 9 Punkte, was für Gesamtplatz

7 reichte. • Text: Georg Dobes; Foto: Ron MacNeill

Qualifikationsrunde 3 - Lonigo/I - 6.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Semifinale 1 am 15.6. in Olching/D bzw. Semifinale

2 am 17.6. in Terenzano/I: 1. Craig Cook, GB, 14 Punkte;

2. Max Fricke, AUS, 13+3; 3. Pontus Aspgren, S, 13+2; 4. Maksims

Bogdanovs, LV, 12; 5. Linus Sundström, S, 12; 6. Kevin Wölbert,

D, 10; 7. Vaclav Milik, CZ, 9; Reserve 8. Jurica Pavlic, KRO, 7.

Ausgeschieden: 9. Justin Sedgmen, AUS, 7; 10. Jozsef Tabaka,

H, 6; 11. Guglielmo Franchetti, I, 5; 12. Daniele Tessari, I, 4;

13. Denis Stojs, SLO, 3; 14. John Bernard, F, 2; 15. Alessandro Milanese,

I, 1; 16. Alexandre Dubrana, F, 1.

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 15


SPEEDWAY-EM

Semifinale 1 - Nagyhalasz/H

Das Rennen im Südosten Ungarns war in dieser

Saison die härteste EM-Qualifikation, denn

nur drei Piloten konnten ihre Fahrkarten nach

Gorican lösen. Aus diesem Grund konnte jeder

Fahrfehler und jeder Ausfall ausschlaggebend

fürs Ausscheiden sein. Zwei Fahrer dominierten

in Nagyhalasz deutlich. Nach vier Durchgängen

war Mikkel Bech noch ungeschlagen

und es schien, als würde der junge Däne das

Turnier mit Punktemaximum abschließen. Der

22-Jährige unterlag jedoch in Heat 18 dem Polen

Janusz Kolodziej. Da Przemyslaw Pawlicki

im darauffolgenden Lauf seinen vierten Sieg

holte, zog der 25-Jährige mit Bech gleich. Beide

Piloten qualifizierten sich mit jeweils 14

Punkten für den EM-Challenge in Kroatien, vorher

aber mussten sie den Tagessieger unter

sich ausmachen. Aus dem Duell ging Pawlicki

als Sieger hervor und er revanchierte sich damit

beim Dänen für die Niederlage in Rennen 5.

Gesamtdritter auf der 300 Meter langen Bahn

wurde Andrej Karpov. Der Ukrainer erzielte

zwei Siege und kam auf insgesamt 11 Punkte.

Kolodziej begrub seine Chance aufs Weiterkommen

schon in Rennen 6. Der Pole lag in

Führung, hatte jedoch einen Aufsteiger. Er

konnte sich zwar vor einem Sturz retten, wurde

aber durchgereicht und blieb ohne Punkte. Im

Last-Chance-Heat konnte der 32-Jährige Schadensbegrenzung

betreiben und gewinnen. Er

sicherte sich letztendlich den Reserveplatz in

Gorican. Den Last-Chance-Heat bestritten die

Fahrer, die nach 20 Heats die Plätze 4 bis 7 belegten.

Hinter Kolodziej kam Valentin Grobauer

als Zweiter ins Ziel. Der 22-Jährige hatte in Nagyhalasz

einen Laufsieg vorzuweisen und qualifizierte

sich mit 8 Zählern für den Last-Chance-Heat.

Am Ende konnte sich der Ruhstorfer

über Tagesrang 5 freuen. Grobauer ließ Josef

Franc und Rasmus Jensen hinter sich. Eine

Überraschung war sicherlich das Ausscheiden

von Patrick Hougaard. Der Skandinavier erzielte

in Ungarn nur 7 Punkte und belegte einen

enttäuschenden 10. Platz. Auch Pawel Przedpelski

fuhr in Nagyhalasz unter den Erwartungen.

Der Pole wurde am Ende Neunter.

• Text: Georg Dobes; Foto: Jarek Pabijan

Przemyslaw

Pawlicki

Spannendes

Duell

Semifinale 2 - Mureck/A

Jensen siegt

Dänische Taktik und lettisch-polnische Einzelaktionen

waren Beigaben zum ersten Meeting

der heurigen Saison auf rot-weiß-rotem Territorium.

Zum Semifinale 2 der Individual-EM kamen

Fahrer aus neun Nationen auf die südsteirische

Bahn, die sich in bester Verfassung präsentierte.

Gleichzeitig gab es eine Zäsur in der

Geschichte des veranstaltenden Speedway

Center Austria, da Peter Kirchsteiger die Spitze

an Heinrich Schatzer übergab.

Der Däne Michael Jespen Jensen holte mit

Startnummer 1 den Eröffnungssieg und schien

diese Vorgangsweise bis zum Schluss beizubehalten.

Nach vier Siegen ließ er aber Landsmann

Mikkel Michelsen vor, um diesem die

Chance auf den 4. Platz – die letzte Möglichkeit

des Weiterkommens – offenzuhalten.

Denn da gab es das Last Chance Race, in dem

die nach 20 Läufen auf Platz 4 bis 7 liegenden

Cracks um den Aufstieg fuhren. Doch die

Schützenhilfe brachte nichts. Der Pole Kacper

Gomolski, der bis dahin eine 2-3-3-1-2-Serie

hingelegt hatte, gewann den Lauf. Der punktgleiche

Michelsen wurde gar nur Laufvierter,

da sich Aleksandr Loktaev (UKR) und Wiktor

Kulakow (RUS) dazwischen schoben.

Die lettische Einzelaktion bestand aus Andzejs

Lebedevs, der nur eine einzige Niederlage einzustecken

hatte. Er revanchierte sich bei Jensen

durch den Sieg im Stechen und stieg an

diesem Tag auf die höchste Stufe des Podests.

Dritter wurde Adrian Miedzinski, womit sich

beide Polen qualifizierten. Miedzinski war es

auch, der in der Schlussrunde des zehnten

Laufes einen Angriff auf den führenden Loktaev

startete, der mit dem Sturz des Ukrainers

endete. Da der polnische Schiedsrichter keine

Ursache zum Einschreiten sah, schaffte Loktaev

nur 9 Punkte, was aber dennoch zum Einzug

in den Entscheidungslauf genügte. Da die Russen

Wiktor Kulakow und Renat Gafurow nur je

einen Laufsieg aufweisen konnten, kamen sie

nicht an die Spitzengruppe heran und wurden

nur Sechster bzw. Achter.

Österreichs Export auf die britische Insel in der

Gestalt des Salzburgers Daniel Gappmaier zog

sich mit Anstand aus der Affäre. Platz 10 war sicher

nicht das Wunschziel, aber achtbar. Sloweniens

Nick Skorja blieb nur mit einem Punkt

mehr vor ihm. Überraschend schwach agierten

die Tschechen. Tomas Suchanek, der die Bahn

sehr gut kennt, kam nach Defekt nur auf

3 Punkte und sein junger Landsmann Patrik

Mikel schrieb gar nur einen Zähler. Ebenfalls

von den Spitzenplätzen weit entfernt die Rumänen

Adrian und Marian Gheorghe. Die

Ukraine, mit drei Startplätzen am stärksten

vertreten, war wie erwähnt mit Loktaev gut im

Rennen, Viktor Trofimov und Dmytro Mostovyk

schlossen hingegen auf Platz 11 und 12 ab.

Für den scheidenden Peter Kirchsteiger gab es

Standing Ovations, trug er doch die letzte Dekade

des österreichischen Speedwaysports

auf seinen Schultern und seine Art, eine Veranstaltung

durchzuführen, sowie seine persönliche

Note werden fehlen. Jedenfalls ein ehrliches

Danke! Mit Heinrich Schatzer („Ich bin

heute als Lehrbub da“) steht der ehemalige

Staatsmeister in den Startlöchern. Eine neue

Bande nach dem aktuellen Stand und eine

glänzend präparierte Strecke sollen Omen für

die Zukunft sein. • Text u. Foto: Alfred Domes

Das Siegerpodest von Mureck (v.l.): Michael Jepsen Jensen, Andzejs Lebedevs und Adrian Miedzinski

Semifinale 1 - Nagyhalasz/H - 1.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Challenge am 20.5. in Gorican/KRO: 1. Przemyslaw

Pawlicki, PL, 14+3 Punkte; 2. Mikkel Bech, DK, 14+2;

3. Andrej Karpov, UKR, 11; Reserve 4. Janusz Kolodziej, PL,

10+3.

Ausgeschieden: 5. Valentin Grobauer, D, 8+2; 6. Josef Franc,

CZ, 10+1; 7. Rasmus Jensen, DK, 8+0; 8. Jozsef Tabaka, H, 8;

9. Pawel Przedpelski, PL, 7; 10. Patrick Hougaard, DK, 7;

11. Pontus Aspgren, S, 7; 12. Tero Aarnio, FIN, 5; 13. Norbert

Magosi, H, 5; 14. Milen Manev, BG, 5; 15. Hristo Hristov, BG, 1;

16. Patrik Buri, SK, 0; 17. Roland Kovacs, H, 0.

Semifinale 2 - Mureck/A - 1.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Challenge am 20.5. in Gorican/KRO: 1. Andzejs

Lebedevs, LV, 14+3 Punkte; 2. Michael Jespen Jensen, DK,

14+2; 3. Adrian Miedzinski, PL, 12; 4. Kacper Gomolski, PL,

11+3.

Ausgeschieden: 5. Mikkel Michelsen, DK, 11+0; 6. Wiktor Kulakow,

RUS, 10+1; 7. Aleksandr Loktaev, UKR, 9+2; 8. Renat

Gafurow, RUS, 9; 9. Nick Skorja, SLO, 7; 10. Daniel Gappmaier,

A, 6; 11. Viktor Trofimov, UKR, 5; 12. Dmytro Mostovyk, UKR, 4;

13. Adrian Gheorghe, RO, 4; 14. Tomas Suchanek, CZ, 3;

15. Patrik Mikel, CZ, 1; 16. Marian Gheorghe, RO, 0.

16 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Semifinale 3 - Terenzano/I

Smoli weiter

Martin Smolinski erkämpfte auf dem 400 Meter

langen Oval in Italien drei Laufsiege, kam auf

respektable 13 Punkte und qualifizierte sich als

Zweitbester für den EM-Challenge in Gorican.

Der Olchinger beugte sich in Terenzano nur

Kenneth Bjerre und Timo Lahti. „Ich kann nicht

zufrieden sein. Zwei Läufe, bei denen ich in Führung

lag, wurden abgebrochen. Bei den Re-

Starts war das alte Hitzeproblem der Jawas wieder

spürbar und ich konnte die vorhandene

Leistung in den Motoren nicht mehr abrufen.

Die hohen Temperaturen sind noch immer ein

Thema, das vom Werk behoben werden muss!

Für mich wäre in Terenzano der Sieg möglich gewesen,

doch am Ende zählt nur die Qualifikation“,

ließ der Olchinger auf seiner Webseite wissen.

Sieger des Semifinals wurde Timo Lahti.

Der Finne schloss das Rennen mit 14 Zählern ab.

Die einzige Niederlage brachte ihm der Russe

Tarasenko bei. Kenneth Bjerre schrieb insgesamt

12 Zähler und belegte den letzten Podestrang.

Der Däne war nach 20 Läufen mit Andrej

Kudrjaschow punktgleich, hatte jedoch einen

Sieg mehr (3:2) zu verzeichnen als der Russe.

Kudrjaschow musste danach im Last-Chance-

Sieger Andzejs Lebedevs vor Aleksandr Loktaev

Heat an den Start, konnte sich aber gegen die

Konkurrenz durchsetzen und sicherte sich den

letzten Qualifikationsplatz für den Challenge.

Das Zusatzrennen, das in dieser Saison ein Novum

im EM-Regelwerk ist, musste wiederholt

werden. In der Startkurve kollidierten Linus

Sundström und Jakub Jamrog. Beide Piloten

stürzten und der Pole zog sich dabei Brüche des

Mittelhandknochens und des Radialknochens

der rechten Hand zu. Schuld an der Kollision

war eindeutig der Schwede, aber Referee Pavel

Vana aus Tschechien ließ ihn zur Wiederholung

zu. Sundström war nach dem Sturz etwas gehandicapt

und unterlag Wadim Tarasenko.

„Smoli“ sprach sich sehr kritisch über die Regelneuerung

aus. „Seit diesem Jahr gibt es um

den 4. und letzten Qualifikationsplatz einen

Entscheidungslauf zwischen den Plätzen 4 bis

7, egal wie viele Punkte im Vorfeld erfahren wurden.

Keiner der Fahrer war bei Bekanntgabe des

Modus begeistert und leider kam es so wie befürchtet.

Jakub Jamrog stürzte und verletzte

sich dabei. Ich hoffe, dass solche Run-offs eine

einmalige Sache bleiben und wünsche Jakub

natürlich gute Besserung!“, so der 32-jährige

Deutsche. • Text: Georg Dobes; Foto: Niklas Breu

Semifinale 3 - Terenzano/I - 1.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Challenge am 20.5. in Gorican/KRO:

1. Timo Lahti, FIN, 14 Punkte; 2. Martin Smolinski, D, 13;

3. Kenneth Bjerre, DK, 12; 4. Andrej Kudrjaschow, RUS,

12+3.

Ausgeschieden: 5. Wadim Tarasenko, RUS, 9+2; 6. Linus

Sundström, S, 11+1; 7. Jakub Jamrog, PL, 11+S/N;

8. Olegs Mihailovs, LV, 9; 9. Eduard Krcmar, CZ, 7;

10. Guglielmo Franchetti, I, 7; 11. Michele Paco Castagna,

I, 5; 12. Jari Mäkinen, FIN, 3; 13. Matic Ivacic, SLO, 2;

14. Xavier Muratet, F, 1; 15. Jan Mihalik, SK, 1; 16. Daniils

Kolodinskis, LV, 1; 17. Mattia Lenarduzzi, I, 1; 18. Alessandro

Milanese, I, 1.

Semifinale 4 - Lamothe Landerron/F - 6.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Challenge am 20.5. in Gorican/KRO:

1. Kim Nilsson, S, 14 Punkte; 2. Mateusz Szczepaniak,

PL, 12; 3. Nicolai Klindt, DK, 12; 4. David Bellego, F, 11+3.

Ausgeschieden: 5. Piotr Protasiewicz, PL, 11+2; 6. Mathieu

Trésarrieu, F, 10+1; 7. Nikolaj Busk Jakobsen, DK,

11+0; 8. Tobias Kroner, D, 9; 9. Hynek Stichauer, CZ, 7;

10. Max Dilger, D, 5; 11. Nicolas Vicentin, I, 4; 12. Arslan

Fajzullin, RUS, 4; 13. Ondrej Smetana, CZ, 4; 14. Tomas H.

Jonasson, S, 3; 15. Zdenek Holub, CZ, 2; 16. Julien Cayre,

F, 1; 17. Jordan Dubernard, F, 0; 18. Albert Latypow, RUS, 0.

Semifinale 4 - Lamothe Landerron/F

Grobauer raus

Mit einem Sieg von Kim Nilsson endete das EM-

Semifinale in Frankreich. Der 27-jährige Schwede

beugte sich in seinem ersten Rennen Nicolai

Klindt, aber später fand er auf der 350 Meter

langen Bahn keinen Bezwinger mehr. „Mein

erster Lauf war eine Qual. Danach haben wir am

Set-up viele Änderungen vorgenommen und ich

war selbst überrascht, dass ich alle Läufe gewonnen

habe. Es ist schon lange her, so ein gelungenes

Rennen absolviert zu haben“, sagte

der höchst zufriedene Triumphator. Sein Bezwinger

Klindt und Mateusz Szczepaniak

schlossen das Turnier mit jeweils 12 Punkten ab

und laut des Reglements sollte ein Stechen

über Gesamtrang 2 entscheiden. Da der Däne

auf den Zusatzlauf verzichtete, wurde der Pole

Tageszweiter.

Eine Sensation war das Ausscheiden von Piotr

Protasiewicz. Der 42-Jährige galt vor dem Rennen

als klarer Favorit, aber in Heat 6 stürzte er

und wurde disqualifiziert. „PePe“ unterlag danach

auch noch Klindt und mit 11 Zählern qualifizierte

er sich nur für den Last-Chance-Heat.

Hätte Protasiewicz den Lauf gewonnen, hätte er

sich für den GP-Challenge qualifiziert. Da hatte

jedoch David Bellego ein Wörtchen mitzureden.

Der 23-jährige Franzose meldete sich vor dem

Polen im Ziel und löste damit vor zirka 1800 Zuschauern

die letzte Fahrkarte nach Kroatien,

während „PePe“ ausgeschieden war. „Heute

sind viele Fans zum Rennen gekommen, darum

wollte ich eine gute Leistung zeigen. Ich freue

mich sehr, dass ich Protasiewicz geschlagen

und mich für Gorican qualifiziert habe“, sagte

Bellego nach dem Rennen. Eine sehr gute Leistung

bot auch sein Landsmann Mathieu Trésarrieu.

Der 31-Jährige fing mit einer Nullfahrt an,

erkämpfte jedoch in den restlichen Heats respektable

10 Punkte. Im Run-off kam Trésarrieu

vor Nikolaj Busk Jakobsen als Dritter ins Ziel

und landete letztendlich auf Gesamtplatz 6.

Mit von der Partie waren auch zwei deutsche

Fahrer. Tobias Kroner fehlte am Ende nur ein

Punkt, um sich für den Last-Chance-Heat zu

qualifizieren. Der 31-Jährige verzeichnete einen

Sieg und wurde mit 9 Zählern Achter. Max Dilger

erkämpfte in Frankreich 5 Punkte, was für Gesamtrang

10 reichte.

• Text: Georg Dobes; Foto: Niklas Breu

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 17


SPEEDWAY-DM

Stralsund - DMV White Tigers

DMV White Tigers gewinnen

Die „Jungen Wilden“ gewinnen ihr erstes Auswärtsrennen in der Geschichte der Mannschaft

Die DMV White Tigers konnten in der Hansestadt

Stralsund bei den Nordsternen ihr Auswärtsrennen

in der deutschen Speedway-Bundesliga

gewinnen, nach dem man das Auftaktrennen

am Ostersamstag noch gegen die Wölfe

Wittstock in Pocking verlor.

Von Anfang an der Begegnung war den Fans im

Stadion klar, dass es heute ein wirklich spannendes

Rennen geben würde. In gewohnter

Manier waren die heimischen Fahrer der Nordsterne

Stralsund zu Hause sehr stark unterwegs

und da beide Mannschaftsaufstellungen

ausgeglichen waren, gab es von Lauf zu Lauf

eine wirkliche Spannung im Match. Zu Beginn

der Begegnung lagen die Nordsterne noch

nach Punkten vorn, aber in Lauf 7 konnten

Gastfahrer Kevin Wölbert und Ethan Spiller mit

einem 4:2 für die Tigers einen Punktegleichstand

von 21:21 erzielen. In Lauf 8 kam dann

die Glanzvorstellung vom frischgebackenen

britischen U21-Speedwaymeister Robert Lambert.

Denn nachdem Lambert im ersten Lauf

gegen die Gegner Tomasz Gapinski und Kai Huckenbeck

durch einen Fahrfehler in der ersten

Kurve noch das Nachsehen hatte, konnte er in

Lauf 8 das Geschehen sichtlich dominieren

und gemeinsam mit Tigers Captain Max Dilger

mit tollem Paarfahren das erste 5:1 für die weißen

Tiger erzielen. Im nächsten Heat konnten

allerdings die Stralsunder durch Huckenbeck

und Gapinski mit einem 5:1 für Stralsund kontern

und nach drei Durchgängen lautete der

Punktestand 27:27. Die Spannung konnte bis

vor Finallauf 14 hochgehalten werden, da der

stark auftretende Gastfahrer Kevin Wölbert als

Ersatz für den verletzten René Deddens in Lauf

13 mit seinem Laufsieg ein 3:3 retten konnte

und somit das Unentschieden sicherte. Tigers

Captain Dilger kam nach einer Berührung mit

dem Stralsunder Gapinski am Eingang der letzten

Kurve zu Fall und wurde vom Referee disqualifiziert.

Bis zum Sturz waren die White Tigers

mit Wölbert und Dilger auf Position 1 und

2 zu einem 5:1 unterwegs. Auch dieser Lauf war

an Spannung kaum zu übertreffen. Lauf 14

musste als Finale also die Entscheidung bringen.

Für die Stralsunder wurden Kai Huckenbeck

und der stark auftretende Matze Bartz gesetzt

und die DMV White Tigers schickten

Teamleader Robert Lambert und Danny Maaßen

in den Kampf. Lambert konnte von Startposition

1 von innen den Start gewinnen, doch

durch ein geschicktes Fahrmanöver konnte Huckenbeck

vorbeiziehen. Da Lambert zu diesem

Zeitpunkt Danny Maaßen als Teamkollegen

hinter sich sah, drehte Lambert noch einmal

richtig auf und es gelang ihm, eineinhalb Runden

vor Laufende innen an Kai Huckenbeck vorbeizuziehen

und den Laufsieg nach Hause zu

fahren. Da Kollege Danny Maaßen als Dritter

ebenfalls einen super Lauf zeigte, konnten die

DMV White Tigers im alles entscheidenden Finallauf

mit einem 4:2 das Rennen für sich entscheiden.

Die jungen Fahrer im Team der Tigers,

Ethan Spiller mit einem sensationellen

Laufsieg in Heat 12 sowie David Pfeffer, der

während dem Rennen wirklich zweimal großes

Pech hatte, machten den Mannschaftserfolg

perfekt. Beide Youngster wurden durch ihre erfahreneren

Teamkollegen förmlich beflügelt

und kämpften bis zum Letzten.

Ersatzfahrer Marius Hillebrand unterstützte

das Team in der Box und freute sich auch mit

seinen Kollegen über den ersten Sieg in der

1. Speedway-Bundesliga seiner noch jungen

Karriere. • Text: Gunnar Mörke; Fotos: Ralf Dreier

Speedway-Bundesliga

Stralsund - DMV White Tigers - 29.4.2017

Ergebnis:

DMV White Tigers, 43 Punkte (Robert Lambert 13, Kevin Wölbert

10, Max Dilger 7, Danny Maaßen 7, Ethan Spiller 4, David Pfeffer

2); Stralsund, 41 (Tomasz Gapinski 10, Mathias Bartz 6, Kai Huckenbeck

12, Ronny Weis 7, Richard Geyer 4, Henkie Koonstra 2).

Top-Tiger Robert Lambert vor Kai Huckenbeck und Partner Danny Maaßen

18 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Speedway-Krimi von Stralsund

Weiße Sieger-Tiger (v.l.): Robert Lambert, Ethan Spiller, Marius Hillebrand,

Jonathan Ziegler, David Pfeffer, (vorne) Danny Maaßen, Max

Dilger und Kevin Wölbert

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 19


Nordsterne vom Him

SPEEDWAY-DM

Brokstedts Kapitän Tobi Kroner, hier vor Christian Hefenbrock,

zeigte sich beim Heimderby in blendender Verfassung

• Foto: Daniel Sievers

Wikinger hämmerte

Nordsterne vom Him

20 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Brokstedt - Stralsund

Brokstedter 50:35-Heimsieg im Nordderby gegen Stralsund vor Rekordkulisse

Der MSC Brokstedt e.V. im ADAC bleibt auch im

zweiten Rennen in der Speedway-Bundesliga

erfolgreich. Vor mehr als 4000 Zuschauern, die

bei optimalen Rennbedingungen auf den Holsteinring

gepilgert waren, kam die Mannschaft

von Teammanagerin Sabrina Harms zu

einem deutlichen 50:35-Heimerfolg.

Zwar begann das Nordderby gegen den MC

„Nordstern“ Stralsund zunächst sehr ausgeglichen,

doch mit zunehmender Dauer konnten

sich die „Wikinger“ immer besser in Szene setzen

und den Punktevorsprung kontinuierlich

ausbauen. Allen voran präsentierte sich der

Kapitän der Gastgeber Tobias Kroner in blendender

Verfassung und steuerte mit fünf Laufsiegen

allein 15 Punkte zum Gesamtergebnis

bei. „Heute passte alles. Wir haben als Mannschaft

gut harmoniert und in den entscheidenden

Momenten die richtigen Akzente setzen

können“, so Kroner, der mit seiner eigenen

starken Leistung sein momentanes Leistungshoch

einmal mehr unterstrich. Das berühmte

„goldene Händchen“ bewiesen die Verantwortlichen

beim MSC Brokstedt zudem mit der Verpflichtung

des dänischen Spitzenfahrers Bjarne

Pedersen. Von Beginn an fügte sich der international

erfahrene Pedersen ins Teamgefüge

ein, zeigte selbst eine starke Leistung und

wurde zu einem weiteren Garanten für den

späteren Erfolg. Mit 12 Punkten agierte Pedersen,

der seine Premiere auf dem Holsteinring

feierte, zum zweitbesten Fahrer bei den „Wikingern“.

Etwas Pech hatte Kai Huckenbeck,

der in seinem zweiten Lauf nach einem Kettenriss

vorzeitig ausfiel, am Ende allerdings immerhin

noch 11 Punkte für den MSC verbuchen

konnte. In die Herzen der Fans auf dem Holsteinring

fuhr sich Lukas Fienhage, der mit viel

Kampf und Einsatz endgültig zum Publikumsliebling

in Brokstedt avancierte. Acht wichtige

Punkte schlugen letztlich bei dem 17-jährigen

Speedway-Talent und Mitglied des ADAC-Förderkaders

zu Buche. Vor den Finalläufen hatte

Stralsund beim Stande von 40:33 für Brokstedt

zwar noch die theoretische Chance, die Partie

zu drehen, doch ließen die Hausherren mit

zwei 5:1-Läufen keinen Zweifel am letztlich

deutlichen und verdienten Sieg.

Während der MSC Brokstedt nach dem zweiten

Sieg der Saison weiter die Finalläufe um die

Entscheidung in der deutschen Meisterschaft

deutlich im Visier hat, scheint die Saison 2017

für die Gäste aus Stralsund bereits erledigt.

Nach zwei Niederlagen in Folge rückt das Finale

in weite Ferne. Zwar zeigte sich das Team um

den Schweden Mathias Thörnblom und Gastfahrer

Christian Hefenbrock bemüht, doch war

gegen den starken Auftritt der Gastgeber für

die „Nordsterne“ in Schleswig-Holstein nichts

zu holen.

Am 9. Juli empfängt der MSC Brokstedt auf

dem Holsteinring das Team der DMV White Tigers

und hat die Chance, einen weiteren großen

Schritt in Richtung Bundesliga-Finale zu

beschreiten. • Texte: Sam Schneider

Speedway-Bundesliga - Brokstedt - Stralsund - 1.5.2017

Ergebnis:

Brokstedt, 50 Punkte (Tobias Kroner 15, Bjarne Pedersen 12, Kai

Huckenbeck 11, Lukas Fienhage 8, Hannes Gast 3, Niels-Oliver

Wessel 1); Stralsund, 35 (Mathias Thörnblom 12, Christian Hefenbrock

7, Richard Geyer 6, Mathias Bartz 5, Ronny Weis 4,

Henk Koonstra 1).

Stand: 1. MSC Brokstedt Wikinger, 2 Rennen/95 LP/4 MP;

2. MSC Wölfe Wittstock, 1/49/2; 3. DMV White Tigers, 2/80/2;

4. AC Landshut Devils, 1/40/0; 5. MC Nordstern Stralsund,

2/75/0.

AM RANDE

Mit Tobias Kroner, Kai Huckenbeck, Lukas

Fienhage und Bjarne Pedersen (alle MSC

Brokstedt) sowie Christian Hefenbrock

vom MC „Nordstern“ Stralsund kam es

beim Nordderby in der Speedway-Bundesliga

zu einem wahren „JB-German-

Oil-Speedway-Familientreffen“, über das

sich besonders Stadionsprecher Michael

Schubert freute. Schubert, seines Zeichens

Vertriebsleiter des Öl- und Schmierstoffexperten

aus Wittenburg, zeigte sich

zufrieden mit dem Auftritt seiner Partner:

„Es spricht für sich, dass so viele Top-

Speedwayfahrer aus der Bundesliga auf

unsere Produkte schwören. Zudem spricht

die Leistung doch eindeutig für sich.“

en n

mel

mel

Juni

• Foto: Sabine Schubert

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 21


SPEEDWAY

Team Cup - 1. Lauf - Diedenbergen

Olching überragend

Mit einem lachenden und einem weinenden

Auge sehen die Verantwortlichen des MSC

Diedenbergen auf die vergangene Veranstaltung

zurück.

Am Samstag, 6. Mai 2017, konnte unter besten

Rennbedingungen der Speedway Team Cup

ausgetragen werden. Bei strahlendem Sonnenschein

beendete die Heimmannschaft Diedenbergen

Rockets diese Vierer-Begegnung

als Dritter mit insgesamt 21 Punkten. Bester

Fahrer war Kapitän Matze Bartz mit 9 Punkten

(2-1-3-2-1), gefolgt von Leon Maier mit 8

(2-2-2-2), Danny Maaßen 2 (0-0-1-0-1), Maximilian

Pott (1) und Reservist Geert Bruinsma (1).

Sieger wurde der MSC Olching mit 53 Zählern,

Neuenknick Zweiter (29) und Haunstetten mit

11 Punkten Vierter.

Leider blieb das Wetter dem Speedwaysport

am Sonntag nicht hold und die Bundesligaveranstaltung

musste abgesagt werden. Rennleitung

und Verantwortliche des MSC Diedenbergen

sowie der DMV White Tigers machten sich

diese Entscheidung nicht einfach. Aber der anhaltende

und immer stärker werdende Regen

machte die Bahn unbefahrbar. Seither rauchten

die Köpfe der Verantwortlichen, um einen

Nachholtermin abzustimmen. Es wurde sich

nun auf den 18.6.2017 geeinigt.

Olching mit (v.l.)

Teamchef

Stephan Wunderer

Celina Liebmann,

Valentin Grobauer,

Michael Härtel

und René Deddens

• Fotos: Klaus

Goffelmeyer

Olchings Maximumfahrer Valentin Grobauer

gegen Christian Hefenbrock (Neuenknick)

und Mathias Bartz (Diedenbergen)

Die Verantwortlichen gaben auf Nachfrage bekannt:

„Wir werden einen ganzen Renntag mit

Rahmenprogramm austragen. Am Sonntagmorgen

werden die Juniorenklassen B und C

sowie die Seitenwagen wieder die Möglichkeit

erhalten, an den Start zu gehen. Diese drei

Klassen stellen dann wie am ersten Mai-Wochenende

das Rahmenprogramm und werden

auch mittags im Rahmen der Bundesliga starten.“

Alle Speedwayfans dürfen sich schon jetzt auf

einen tollen Renntag freuen.

Die Verantwortlichen des MSC Diedenbergen

hoffen auf eine ebenso reibungslose Veranstaltung

wie an diesem Mai-Samstag. Der Vorstand

und alle Helfer unternehmen erneut alle

Anstrengungen, um Fahrern und Zuschauern

eine optimale Veranstaltung bieten zu können.

Speedway Team Cup - 1. Lauf - Diedenbergen - 6.5.2017

Ergebnis:

1. MSC Olching, 53 Punkte (René Deddens 11, Valentin Grobauer

15, Michael Härtel 15, Celina Liebmann 12); 2. Neuenknick Hexen,

29 (Christian Hefenbrock 10, Sascha Stumpe 8, Steven

Mauer 9, Maximilian Firniß 2, Leon Tebbe 0); 3. Diedenbergen

Rockets, 21 (Mathias Bartz 9, Danny Maaßen 2, Maximilian Pott

1, Leon Maier 8, Geert Bruinsma 1); 4. Haunstetten Arrows,

11 (Dennis Helfer 0, Marcel Dachs 4, Dominik Möser 5, Julian

Bielmaier 2, Josef Nebauer 0).

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Landshut und

Olching: Michael Härtel (Maximum für Olching)

vor Dominik Möser (Topscorer bei Landshut)

Team Cup - 2. Lauf - Olching

Landshut

knapp vorne

Wolkenbruch beim Goldenen Band

Das Olchinger Team hatte sich für sein Heimrennen

vor zirka 1000 Zuschauern eine ganze

Menge vorgenommen – letztlich waren die

Landshuter dann aber etwas schneller und in

der Gesamtwertung mit 34 Punkten eine Nasenlänge

vorn. Nur ein Laufpunkt Vorsprung

trennte das Siegerteam vom Olchinger Gastgeber

(33 Punkte). Auf Rang 3 landete der MSC

Diedenbergen mit 28 Zählern, Schlusslicht mit

19 Zählern bildete der MC Güstrow.

Skeptische Blicke nach oben gab es bereits am

frühen Morgen des Renntages: Rund um das

Stadion hingen schwarzblaue Wolken am Himmel

und zahlreiche von weiter her angereiste

Fans berichteten von kräftigen Regenschauern

bei der Anfahrt. Wie schon am Vortag beim

ADAC Bayern Cup lautete die Devise „das Rennen

so schnell wie möglich durchziehen“.

Beim Speedway Team Cup klappte alles bestens

– hier musste sogar mehrfach der Wasserwagen

auf die Bahn kommen, um optimale

Rennbedingungen zu schaffen. Dabei hatte

das Rennen mit einer Panne angefangen: Der

erste Wertungslauf der Junioren-C-Klasse wurde

versehentlich bereits nach drei Runden abgewinkt.

Vier Runden hätten gefahren werden

müssen – laut Reglement war eine komplette

Wiederholung des Laufes notwendig. Der erste

Durchgang wurde vorerst weitergefahren, die

Laufwiederholung erfolgte dann erst nach Lauf

4, in dem es vor allem für die Olchinger Fans so

richtig spannend wurde: Nach einem etwas

verkorksten Start mit leichtem Aufsteiger raste

René Deddens dann noch auf Platz 2.

Nach dem ersten Durchgang lagen der MSC Olching

und der AC Landshut mit jeweils 8 Zählern

gleichauf, etwa nach der Hälfte des Ren-

22 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


nens hatten sich die Niederbayern dann einen

leichten Vorsprung erkämpft.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entbrannte – die

Spannung stieg vor allem vor den drei Endläufen.

Im C-Finale stürzte René Deddens, während

Stephan Katt für Landshut 3 Punkte kassierte.

Die folgenden beiden Laufsiege der Olchinger

reichten nicht aus, um den Heimvorteil

noch in einen Gesamtsieg umzuwandeln.

Beim Drittplatzierten, dem MSC Diedenbergen,

überzeugte Leon Maier mit 10 Gesamtpunkten.

Ebenfalls ein starkes Rennen fuhr Christian Hefenbrock

vom MC Güstrow: Er holte 11 der insgesamt

19 Punkte seines Teams.

Für das einzige Mädchen im Fahrerfeld lief es

an diesem Tag gar nicht gut: Nach einem Motorschaden

am Vortag gab es für die für den

MSC Olching startende Celina Liebmann keinen

einzigen Punkt.

Die Läufe der Juniorenklasse B 125 ccm wurden

witterungsbedingt fast komplett am Vormittag

durchgezogen. Hier bewies der für den MSC Olching

startende Erik Bachhuber einmal mehr

sein großes Talent und er räumte mit einem

Punktemaximum von 16 Zählern so richtig ab.

Auf Rang 2 landete Maximilian Troidl vom MSC

Abensberg vor Sebastian Kössler.

Nach dem Team Cup standen noch zwei Halbfinals

und ein Finallauf um das „Goldene Band

der Schlossbrauerei Maxlrain“ auf dem Programm.

Hier waren Lokalmatador Martin Smolinski

und Philipp Schmuttermayr mit von der

Partie, die restlichen sechs Teilnehmer wurden

von den Betreuern der vier Team-Cup-Mannschaften

nominiert. Michael Härtel, Valentin

Grobauer, Sandro Wassermann und Martin

Smolinski qualifizierten sich fürs Finale. Zu

diesem Tagesendlauf kam es jedoch nicht

mehr: Ein Platzregen mit dicken Hagelkörnern

machte die Bahn innerhalb weniger Minuten

völlig unbefahrbar. Das Ergebnis des Finallaufs

wurde ausgelost: Am Ende war es dann Michael

Härtel, dem Roland Bräger von der Schlossbrauerei

Maxlrain das Goldene Band überreichte.

• Text: Tanja Schön; Foto: Niklas Breu

ADAC-Bayern-Cup - 2. Lauf - Olching

Landshut

dominiert ...

... Olching bleibt vorn

Fahrer und Funktionäre mussten sich mit dem

Rennen etwas beeilen – für den Nachmittag

hatten die Wetterfrösche Unwetter angekündigt,

was dann jedoch glücklicherweise gar

nicht zutraf. Aber somit gaben die Speedway-

Nachwuchsstars ganz kräftig Gas auf dem Olchinger

Rennoval in den Amperauen und die

insgesamt 25 Rennläufe wurden in Rekordzeit

durchgezogen. Den Heimvorteil konnten die

Olchinger allerdings nicht so ganz umsetzen.

Vom ersten Lauf an dominierten die Youngster

des AC Landshut, der mit Ethan Spiller einen

Maximumfahrer präsentierte und in der Gesamtschau

eine sehr ausgeglichene starke

Teamleistung darbot. Zwar war das Gastgeberteam

den Niederbayern konstant auf den Fersen,

aber für ein Überholmanöver in der

Punkteübersicht reichte es nicht. Am Ende

standen die Landshuter mit 62 Gesamtpunkten

ganz oben auf dem Siegerpodest. Zweitplatzierte

Mannschaft wurden die Gastgeber

mit 58 Punkten, auf Rang 3 landete das Team

des MSC Abensberg mit 44 Zählern. Der AMC

Haunstetten wurde mit 14 Gesamtpunkten abgeschlagen

Vierter. In der Gesamttabelle haben

die Olchinger weiterhin die Nase vorn.

Die Olchinger hatten zwei Beinahe-Maximumfahrer

in ihren Reihen: Der 13-jährige Deutsche

Meister der 125-ccm-Klasse des Jahres 2016,

Erik Bachhuber, sowie C-Klasse-Fahrer Julian

Bielmeier mussten während der kompletten

Veranstaltung nur jeweils in einem einzigen

Lauf Federn lassen und bewiesen einmal mehr,

dass die Speedwaywelt in den kommenden

Jahren wohl auch von ihnen noch einiges hören

und sehen wird.

Pech hatte Abensbergs Speedway-Amazone

Alexandra Schauer in Lauf 18: Sie riskierte in

der Kurve etwas zu viel und stürzte. Der unsanft

aussehende Bodenkontakt blieb folgenlos

– jedoch durfte Alexandra Schauer als

Sturzverursacherin im Wiederholungslauf

nicht mehr antreten.

Ein weiterer Crash ereignete sich bereits einen

Lauf später, als Josef Nebauer in der Kurve seinen

Lenker überdrehte und ebenfalls zu Boden

musste. Auch dieser Sturz ging glimpflich aus.

In den Reihen des AMC Haunstetten regierte

der Defektteufel: Mario Niedermeier und Sebastian

Adorjan konnten beide wegen Motorschadens

nur die erste Hälfte des Rennens bestreiten.

Im Beiprogramm drehten die „Bavarian Old

Boys“ Markus Jell und Wolfgang Eckerle ihre

Runden. • Text: Tanja Schön; Foto: Niklas Breu

ADAC-Speedwayrennen Olching - 13./14.5.2017

Ergebnisse:

Speedway Team Cup - 2. Lauf: 1. AC Landshut, 34 (Stephan Katt

8, Sandro Wassermann 9, Dominik Möser 10, Jonas Wilke 7, Marius

Hillebrand 0); 2. MSC Olching, 33 (René Deddens 7, Valentin

Grobauer 11, Michael Härtel 15, Celina Liebmann 0, Philipp

Schmuttermayr 0); 3. MSC Diedenbergen, 28 (Mathias Bartz 8,

Danny Maaßen 2, Maximilian Pott 4, Leon Maier 10, Geert

Bruinsma 4); 4. MC Güstrow, 19 ( Christian Hefenbrock 11, Hannes

Gast 1, Leon Arnheim 0, Ben Ernst 7).

Stand (nach 2 von 10 Läufen): 1. MSC Olching, 2 Rennen/

86 Laufpunkte/5 Matchpunkte; 2. ACL Young Devils, 1/34/3;

3. MSC Diedenbergen Rockets, 2/49/2; 4. SC Neuenknick Hexen,

1/29/2; 5. MC Güstrow Torros, 1/19/0; 6. AMC Haunstetten

Arrows, 1/11/0.

„Goldenes Band der Schlossbrauerei Maxlrain“: 1. Michael

Härtel; 2. Martin Smolinski; 3. Sandro Wassermann; 4. Valentin

Grobauer.

Junioren B: 1. Erik Bachhuber, 16 Punkte; 2. Maximilian Troidl,

14; 3. Sebastian Kössler, 14; 4. Julian Kuny, 13; 5. Tobias Wunderer,

10; 6. Luca Kastner, 10; 7. Manuel Thalmann, 8; 8. Alexandra

Schauer, 8; 9. Cyril Hofmann, 8; 10. Sebastian Adorjan, 6;

11. Sarah Fischer, 6; 12. Laura Linner, 5; 13. Eric Puffer, 1; 14. Patricia

Erhardt, 0.

ADAC Bayern Cup: 1. AC Landshut, 62 Punkte (Julian Kuny 10,

Manuel Thalmann 11, Cyrill Hofmann 7, Maximilian Pongratz 11,

Celina Liebmann 8, Ethan Spiller 15); 2. MSC Olching, 58 (Erik

Bachhuber 14, Laura Linner 7, Tobias Wunderer 7, Julian Bielmeier

14, Ben Ernst 10, Josef Nebauer 6); 3. MSC Abensberg,

44 (Alexandra Schauer 7, Eric Puffer 5, Sarah Fischer 3, Maximilian

Troidl 13, Leon Meier 9, Marcel Bicher 7); 4. AMC Haunstetten,

14 (Sebastian Adorjan 0, Patricia Erhart 2, Patrick Hyjek 4,

Leon Krusch 5, Jonas Wilke 3, Mario Niedermeier 0).

Stand (nach 2 Vorläufen): 1. MSC Olching, 113 Punkte; 2. AC

Landshut, 108; 3. MSC Abensberg, 89; 4. AMC Haunstetten, 39.

„Goldenes Band der Schlossbrauerei Maxlrain“ für

Michael Härtel (2.v.l.) vor Martin Smolinski (links),

Sandro Wassermann (2.v.r.) u. Valentin Grobauer (r.)

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 23


SPEEDWAY

Mark Riss (rot) gegen Mikkel Bech (blau), Mathias Thörnblom

(weiß) und Marcin Rempala (gelb) • Foto: Klaus Goffelmeyer

Int. ADAC-Speedwayrennen Neustadt/Donau

Team Deutschland

setzt sich durch

Er wird langsam zur Tradition – der Vergleich von vier Nationen im schönen Stadion von Neustadt – und den wollten gut 2000

Zuschauer bei bestem Wetter miterleben. Sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn es war spannend bis zum letzten Heat.

Dabei spielte es keine große Rolle, dass die

Gäste aus Polen, Dänemark und Schweden

nicht mit ihren Top-Piloten am Start waren,

denn auch beim Team Deutschland vertrauten

die Verantwortlichen des Clubs ausschließlich

auf Fahrer des Bundesligateams des AC Landshut,

die von Peppi Rudolph gecoacht wurden.

In Lauf 1 holte Mark Riss zwar nur einen Zähler,

dann aber gab es dreimal je die volle Punktezahl

durch Erik Riss, Sandro Wassermann, der

eine tolle Vorstellung ablieferte und alle Angriffe

des Schweden Daniel Henderson abwehrte.

Martin Smolinski brauchte bis Kurve 2,

um innen durch an die Spitze zu kommen. Dabei

deutete sich schon an, dass Smoli an diesem

Tag sehr schnell unterwegs war, aber

durchaus Startprobleme hatte. Somit schien

das deutsche Team schon auf der richtigen

Spur zu sein – mit 10 Punkten vor Dänemark

und Polen (je 5) und Schweden (4). Doch es

sollte noch spannender werden.

Erneut ein Zähler für Mark Riss, dessen Bruder

musste dann in der zweiten Runde die führende

Position an den Dänen Mikkel Bech abgeben

und dann wurde Sandro Wassermann in

der Startkurve weit nach außen gedrängt, um

letztlich auch noch auszufallen. Für weitere

3 Punkte sorgte in diesem Durchgang Smolinski,

der schon nach einer Runde fast 100 Meter

Vorsprung hatte. Der Punktevorsprung aber

war schon etwas geschmolzen.

Im dritten Durchgang gab es dann für die Riss-

Brüder zunächst 2 Punkte durch Mark und einen

für Wassermann und schon war nach Heat

11 Polen bis auf einen Zähler am deutschen

Team dran, was Smoli jedoch noch etwas verschönern

konnte. Doch das war noch nicht alles

an diesem spannenden Nachmittag. Den

vierten und letzten Grunddurchgang eröffne-

26 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Ein Renntag ohne Stürze ging zu Ende, der

gleichzeitig zeigte, dass es nicht immer die

großen Namen sein müssen, um guten und

spannenden Sport zu zeigen, denn das ist es,

was die Fans sehen wollen.

• Volker Linke

Int. ADAC-Speedwayrennen Neustadt/Donau - 30.4.2017

Ergebnisse:

Länderkampf: 1. Team Deutschland, 34 Punkte (Martin Smolinski

15, Sandro Wassermann 7, Erik Riss 5, Mark Riss 7); 2. Team

Polen, 33 (Adrian Gomolski 12, Marcin Rempala 11, Tomasz

Rempala 4, Michael Lobaczewski 6); 3. Team Schweden, 27 (Daniel

Henderson 8, Linus Eklof 6, Alexander Edberg 3, Mathias

Thörnblom, 10); 4. Team Dänemark, 26 (Mikkel Bech 9, Rasmus

Jensen 8, Kasper Lykke Nielsen 6, Emil Grondal 3).

ADAC Bayern Cup: 1. MSC Olching, 55 Punkte (Erik Bachhuber

15, Laura Linner 10, Tobias Wunderer 10, Julian Bielmeier 10,

Mario Niedermeier 10); 2. AC Landshut, 46 (Manuel Thalmann 7,

Julian Kuny 7, Cyrill Hofmann 5, Maximilian Gammel 2, Maximilian

Pongratz 7, Celina Liebmann 6, Josef Nebauer 12); 3. MSC

Abensberg, 45 (Patrick Hyjek 2, Alexandra Schauer 13, Eric Puffer

4, Maximilian Troidl 12, Leon Maier 9, Marcel Bicher 5);

4. AMC Haunstetten, 25 (Sebastian Adorjan 6, Luca Kastner 7,

Patricia Erhart 0, Leon Krusch 1, Ben Ernst 11, Dustin Schultz 0).

Foto links: D-Team mit (v.l.) Mark Riss, Erik Riss,

Sandro Wassermann, Martin Smolinski und

Teamchef Peppi Rudolph • Foto: Niklas Breu

ten Mark, Erik und Sandro mit jeweils null

Punkten und nur Smoli war wieder erfolgreich

und schon sah es im Teamwettbewerb ganz anders

aus. Polen führte mit 26 Punkten vor

Deutschland (25), Dänemark (23) und Schweden

(22), eine Konstellation also, die allen vier

Nationen noch Siegesoptionen gab.

Im ersten Finalheat stand Sandro Wassermann

am Band und kam nicht gut weg. Doch dann

schoss er innerhalb einer Runde von Rang 4 an

die Spitze und gab sie nicht mehr ab. „Ich habe

das Bike gewechselt und das war eine gute

Entscheidung“, meinte er später. In Lauf 18

war Mark Riss zur Stelle und holte einen wichtigen

Laufsieg. Sein Bruder konnte es ihm aber

nicht gleichtun, sodass vor dem entscheidenden

Heat 18 Deutschland und Polen mit je

31 Zählern gleichauf waren. Smolinski auf Gate

2 hatte, wie an diesem Tag gewohnt, nicht den

besten Start und musste Adrian Gomolski, der

außen gestartet war, zunächst den Vortritt lassen,

zeigte aber im weiteren Rennverlauf seine

Klasse und siegte zum fünften Mal an diesem

Tag. Das bedeutete den vielumjubelten deutschen

Sieg vor Polen, Schweden und Dänemark.

ADAC Bayern Cup: Ben Ernst (Haunstetten) vor

Celina Liebmann (Landshut) und Leon Maier

(Abensberg) • Foto: Klaus Goffelmeyer

Martin Smolinski (rot) vor Adrian Gomolski (gelb), Daniel Henderson (weiß)

und Mikkel Bech (blau) • Foto: Niklas Breu

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 27


SPEEDWAY

Sieger Danny Maaßen (blau) vor dem zweitplatzierten

Sergej Malyschew (rot), dem drittplatzierten Geert

Bruinsma (gelb) und dem viertplatzierten Tim Brinkmann

(weiß)

• Foto: Christian Kalmbach

Parchim

Rekordteilnehmerzahl

Sage und schreibe 62 Fahrer nahmen vor einer

sehr erfreulichen Kulisse von zirka 500 Zuschauern

am 4. Parchimer Speedwayrennen

um den Bürgermeisterpokal teil.

Am Vormittag ging es zuerst auf der 155-Meter-

Kinderspeedwaybahn zur Sache. In der Klasse

Junior A PW 50 waren wieder mal die Parchimer

Drift Kids das Maß der Dinge. Paul-Percy Martens

siegte mit Punktemaximum vor Noel-Maximilian

Koch, der im Finallauf in der letzten

Kurve beim Angriff auf den Tagessieger stürzte,

und Paul-Joris Wende.

Bei den KTMs 50 ccm siegte Max Streller vor

Carl Wynant und Paul Weisheit. Wobei Paul

Weisheit schon als sicherer Sieger galt, aber in

der letzten Runde des letzten Punktlaufes in

Führung liegend wegrutschte und somit den sichergeglaubten

Tagessieg noch verlor. Paul

konnte dennoch ein Novum schaffen. Er brach

den Bahnrekord für die Klasse Junior A KTM

aus dem Jahre 2013, gehalten bis dahin von

Melf Ketelsen, und verbesserte ihn um drei

Zehntelsekunden.

Einen dreifachen Erfolg für den MC „Mecklenburgring“

Parchim gab es ebenfalls in der Klasse

85 ccm. Hier siegte Melf Ketelsen vor Fynn-

Ole Schmietendorf und Ann-Kathrin Gerdes,

die in ihrem letzten Lauf das Feld von hinten

aufrollte und gleich zwei Fahrer innerhalb einer

Kurve überholte.

Nach der gemütlichen Mittagspause wurde

dann auf der 310-Meter-Speedwaybahn um

Punkte und Pokale gedriftet. Die Fahrervorstellung

wurde mit knackiger Musik und Tagesfeuerwerk

eingeläutet. Nach der Nationalhymne

ließ der Schirmherr der Veranstaltung Parchims

Bürgermeister Dirk Flörke es sich nicht

nehmen, Fahrer, Zuschauer und Helfer zu begrüßen.

Für Action auf der Bahn sorgte dann gleich der

Parchimer Lokalmatador Sergej Malyschew,

der erfreulicherweise den ersten Lauf der Klasse

500 ccm Senioren vor Erstligafahrer Danny

Maaßen für sich entscheiden konnte. In der

Endabrechnung konnte er einen tollen 2. Platz

erreichen. Sieger wurde Danny Maaßen. Dritter

wurde der Niederländer Geert Bruinsma vor

Tim Brinkmann. Bei den U21-500-ccm-Junioren

siegte in der Tageswertung Dominik Möser vor

Hannes Gast und Darrel de Vries. Emil Breum

Ankersen aus Dänemark hieß der Sieger bei

den 250ern, vor Malthe Ulstrup, ebenfalls Dänemark,

und Jonas Wilke. Die 125er-Klasse dominierte

Calvin Richter vor Marlon Hegener

und Jonny Wynant.

Auch zwei Quads waren am Start. Björn Ohlrich

holte sich Platz 1 vor Gordon Roß.

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung

bildete der Sonderlauf um den Bürgermeisterpokal

der Stadt Parchim. Hier siegte Dominik

Möser vor Hannes Gast, Geert Bruinsma und

Sergej Malyschew. Überreicht wurden die Pokale

von Bürgermeister Dirk Flörke, der viele

lobende Worte zur Veranstaltung fand.

Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen

und Helfern, die eine Topveranstaltung auf die

Beine gestellt haben.

• Text: Christian Seliger; Foto: Christian Kalmbach

4. Parchimer ADMV-Speedwayrennen - 30.4.2017

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Danny Maaßen, 9 Punkte; 2. Sergej Malyschew, 7;

3. Geert Bruinsma, NL, 6; 4. Tim Brinkmann, 2.

Sonderlauf um d en Bürgermeisterpokal: 1. Dominik Möster;

2. Hannes Gast; 3. Geert Bruinsma; 4. Sergej Malyschew.

U21 - 500 ccm: 1. Dominic Möser, 11 Punkte; 2. Hannes Gast, 10;

3. Darrel de Vries, 8; 4. Marius Hillebrand, 7; 5. Fabian Wachs, 6;

6. Niels Oliver Wessel, 4; 7. Paul Schulz, 2.

Junior C - 250 ccm: 1. Emil Breum Ankersen, 12 Punkte; 2. Malthe

Ulstrup, 10; 3. Jonas Wilke, 9; 4. Andreas Hviid, 8; 5. Tomek Matten

Dau, 6; 6. Lukas Wegner, 5; 7. Marvin Wiegert, 5; 8. Kevin

Lück, 5; 9. Ben Ernst, 4; 10. Birger Jähn, 4; 11. Timo Wachs, 3;

12. Mitchell de Vries, 1; 13. Jan Meyer, 0.

Junior B - 125 ccm: 1. Calvin Richter, 12 Punkte; 2. Marlon Hegener,

10; 3. Jonny Wynant, 7; 4. Tom Finger, 7; 5. Nikodem Czarnecki,

7; 6. Bruno Thomas, 6; 7. Marvin Kleinert, 5; 8. Manuel Rau,

2; 9. Mascha Schwend, 2.

Junior B2 - 85 ccm: 1. Melf Ketelsen, 12 Punkte; 2. Fynn Ole

Schmietendorf, 9; 3. Ann-Kathrin Gerdes, 6; 4. Daniel Schröder,

5; 5. Felix Hoffmann, 2; 6. Jakob Brockmöller, 2.

Junior A - KTMs: 1. Max Streller, 12 Punkte; 2. Carl Wynant, 10;

3. Paul Weisheit, 9; 4. Magnus Rau, 9; 5. Frieda Thomas, 8;

6. Freya Redlich, 8; 7. Max Weidenbach, 6; 8. Mika Fynn Janssen,

5; 9. Julian Ploog, 5; 10. Alina Sassenhagen, 3; 11. Thies

Schweer, 2; 12. Michelle Rau, 1; 13. Nico Baumann, 0.

Junior A - 50 ccm: 1. Paul-Percy Martens, 12 Punkte; 2. Noel-Maximilian

Koch, 9; 3. Paul Joris Wende, 8; 4. Tyler Haupt, 8; 5. Carlos

Gennerich, 5; 6. Aiden Schomacher, 4; 7. Alexander Hagen,

2; 8. Lennard Lüth, 0.

Teterow

Verschoben

Der Vorstand des MC „Bergring“ Teterow e.V.

im ADAC teilte mit, dass das Rennen am

22. April 2017 um die Norddeutsche Bahnmeisterschaft

(NBM) aus technischen Gründen abgesagt

werden musste. Der neue Termin steht

bereits fest: Samstag, 24. Juni 2017.

28 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Master of Speedway Moorwinkelsdamm

Smoli

wieder Master

Am 6. Mai fand in Moorwinkelsdamm das internationale

Speedwayrennen „Master of Speedway“

statt.

Der Renntag begann am Spätnachmittag mit

den Wertungsläufen der Juniorklassen A und B

(in NBM-Wertung) und C (ohne NBM-Wertung).

Nach der Siegerehrung der Juniorenklassen

folgte das Training der A/I-Lizenzklassen.

Nach der Fahrervorstellung wurde um 20:00

Uhr der erste Lauf des Master-Feldes gestartet.

Hier trafen bereits zwei Favoriten, nämlich

Martin Smolinski und Krystian Pieszczek, aufeinander.

Nach einem kleinen Gerangel in der

ersten Kurve gab Smolinski die Führung nicht

mehr ab. Im zweiten Lauf duellierten sich Tomasz

Gapinski und Wadim Tarasenko mit dem

besseren Ende für den Polen.

Martin Smolinski vor

Krystian Pieszczek

und Andreas Lyager

In Lauf 3 kam dann der erste Auftritt von Lukas

Fienhage. Er schaffte einen 2. Platz hinter Mathias

Thörnblom und vor Jesper B. Monberg.

Lukas hatte seinen stärksten Auftritt im elften

Lauf, als er nach mäßigem Start zunächst

Thörnblom, dann Tarasenko von außen kassierte

und in der letzten Kurve noch den führenden

Josef Franc angriff. Die Fans waren aus

dem Häuschen!

Vor dem Finale mit sechs Fahrern über sechs

Runden führte Smolinski die Wertung mit

10 Punkten an, gefolgt von Tarasenko und

Pieszczek (je 9) sowie Lyager und Franc (je 8).

In dieser Reihenfolge erfolgte dann auch der

Zieleinlauf. Enttäuschend für seine Fans war

das Abschneiden von Antonio Lindbäck auf

Rang 10 mit mageren 4 Punkten. Den einzigen

Sturz des Abends gab es durch Jesper B. Monberg,

der nach einem Aufsteiger auf der Gegengeraden

zu Fall kam und sich Abschürfungen

an der Hand zuzog.

In der A-Lizenz Gruppe B gewann der Niederländer

Romano Hummel mit Maximum vor seinen

Landsleuten Henry van der Steen und Dave Meijerink.

• Text: Heinrich Wilhelms; Fotos: Daniel Sievers

Int. ADAC-Flutlichtrennen Moorwinkelsdamm

Master of Speedway - 6.5.2017

Ergebnisse:

Master of Speedway: 1. Martin Smolinski, D, 15 Punkte; 2. Wadim

Tarasenko, RUS, 13; 3. Krystian Pieszczek, PL, 12; 4. Andreas

Lyager, DK, 10; 5. Josef Franc, CZ, 9; 6. Tomasz Gapinski, PL,

6; 7. Mikkel B. Andersen, DK, 6; 8. Lukas Fienhage, D, 5; 9. Mathias

Thörnblom, 4; 10. Antonio Lindbäck, S, 4; 11. Jesper B.

Monberg, DK, 2; 12. Broc Nicol, USA, 1.

I/B-Solo: 1. Romano Hummel, NL, 12 Punkte; 2. Henry van der

Steen, NL, 9; 3. Dave Meijerink, NL, 7; 4. Anne Spaan, NL, 6;

5. Nick Lourens, NL, 5; 6. Darrel de Vries, NL, 5; 7. Thomas Sörensen,

DK, 5; 8. Hannes Gast, D, 5; 9. Fabian Wachs, D, 4; 10. Kevin

Glorie, NL, 1; 11. Tim Brinkmann, D, 1; 12. Henk Koonstra, NL, 0.

Junior C - 250 ccm: 1. Kevin Lück, 11 Punkte; 2. Finn Loheider, 10;

3. Fabian Heinemann, 5; 4. Mattis Möller, 4; 5. Mitchell de Vries,

0.

Junior B - 125 ccm: 1. Tom Finger, 20 Punkte; 2. Jonny Wynant, 17;

3. Calvin Richter, 15; 4. Bruno Thomas, 14; 5. Nick Colin Haltermann,

11; 6. Marlon Hegener, 9; 7. Michelle Köhler, 7; 8. Sven

Lottmann, 6; 9. Marvin Kleinert, 3; 10. Manuel Rau, 2; 11. Louis

Ruhnke, 1.

Junior A - 50 ccm: 1. Max Streller, 20 Punkte; 2. Julian Ploog, 17;

3. Carl Wynant, 15; 4. Frieda Thomas, 12; 5. Magnus Rau, 10;

6. Alina Sassenhagen, 7; 7. Thies Schweer, 6; 8. Paul Weisheit,

5; 9. Mika-Fynn Janssen, 4; 10. Michelle Rau, 3; 11. Len-Joris Rixen,

3; 12. Felix Klütemeyer, 2.

Int. ADMV-Speedwayrennen 14. Autohaus-Cup - 6.5.2017

MEISSEN

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Citroën AH Schade/D, 24 Punkte (Richard Geyer 9,

Ronny Weis 15); 2. Autoeck Meißen/FIN, 22+3 (Jari Mäkinen 13,

Niclas Sayrio 9); 3. Mazda AH Thiemig/UKR, 22+2 (Stanislaw

Melnitschuk 11, Andrej Kobrin 11); 4. BMW AH Pulz/CZ, 21 (Michal

Dudek 9, Martin Malek 12); 5. Opel AH Dresden/PL, 17 (Tomasz

Dutka 3, Wojciech Lisiecki 14); 6. Ford AH Grassel/H,

11 (Josef Novak 3, Roland Kovacs 8); 7. VW/Audi AH Lassotta/

BG, 9 (Milen Manev 6, Hristo Hristov 3).

Sieger Martin Smolinski (Mitte),

2. Wadim Tarasenko (links) und

3. Krystian Pieszczek (rechts)

Teterow

Abbruch

Am zweiten Mai-Wochenende sollte das erste

Teterower Rennen in der noch jungen Saison

stattfinden, doch leider hatte das Wetter etwas

dagegen.

Der Teterower Hechtpokal: Siebzehn Junioren

der 250-ccm-Klasse aus sieben Nationen wollten

im Paarsystem um den Pokal kämpfen. Zu

Beginn des Rennens sah noch alles gut aus. Mit

den Laufsiegern Viljam Lappi aus Finnland, dem

Polen Karol Zupinski, Mads Dalum aus Dänemark

und dem Deutschen Lukas Wegner im ersten

Durchgang zeigten die ersten Fahrer ihre

Klasse. Leider mussten hier die ersten drei Läufe

allesamt wiederholt werden, da es kleine

Ausrutscher gab, die aber glimpflich ausgingen.

Während des ersten Bahndienstes begann

ein 20-minütiger Regenguss, der die Bahn komplett

unter Wasser setzte.

Nach einer Besprechung sowie Begehung der

Bahn durch die Aktiven entschied man, einen

erneuten Bahndienst zu machen und allen Aktiven

vor den nächsten Rennläufen eine Einführungsrunde

zu gewähren. Dies funktionierte

auch ganz gut. Die Sonne schien wieder und es

ging um weitere Punkte. Allerdings sah man in

diesen Läufen, dass die Hälfte des Fahrerfeldes

nur noch sehr vorsichtig fuhr. Daher entschied

die Rennleitung zusammen mit den Fahrern abzubrechen.

Eine Wertung konnte allerdings zu

diesem Zeitpunkt noch nicht erfolgen, weil erst

8 von 21 Läufen gefahren worden waren.

Man kann für den Bergringclub nur hoffen, dass

es bei den nächsten Rennen, dem großen Bergringrennen

und dem Auerhahnpokal, besseres

Wetter gibt. • Daniel Becker

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 29


SANDBAHN

ADAC-Weser-Ems-Cup Mulmshorn

Durchhaltevermögen

Am 23. April 2017 wurde der dritte Lauf zum

ADAC-Weser-Ems-Cup in Mulmshorn ausgetragen.

Zwar wehten heftige Winde über das

Renngelände, doch alle Läufe konnten ausgetragen

werden.

Insgesamt gingen 17 Fahrer an den Start. In

der B-Solo war Fabien Neid einziger Fahrer

und startete sodann in der 250-ccm-Klasse

(Junior C).

Bei den Junioren A setzte sich Paul Weisheit

mit 18 Punkten durch. Er gewann drei Läufe

und musste sich zweimal Mika-Finn Janssen

geschlagen geben. Janssen musste sich letztlich

mit dem 3. Platz begnügen, da er im Finallauf

ausfiel. Freyja Redlich wurde Zweite.

In der Kategorie Junior B gab es ein Kopf-an-

Kopf-Rennen zwischen Calvin Richter und Jonny

Wynant. Nach den Vorläufen lag Calvin in

Führung, aber das Finale gewann Jonny und er

wurde bei Punktgleichheit Sieger. Rang 3 belegte

Tom Finger vor Nick Haltermann, Marvin

Kleinert und Sven Lottmann.

Fabien Neid gewann in der Gruppe Junior

C/B-Lizenz alle Läufe. Bester C-Fahrer wurde

Fabian Heinemann vor Kevin Lück, Jan Meyer

und Domenik Otto. • Text u. Fotos: Ubbo Bandy

ADAC Weser-Ems Cup - 3. Lauf - Mulmshorn - 23.4.2017

Ergebnisse:

Junior A: 1. Paul Weisheit, 18 Punkte; 2. Freyja Redlich, 15; 3. Mika-Finn

Jansen, 15; 4. Alina Sassenhagen, 12; 5. Carl Wynant,

10; 6. Thies Schweer, 9; 7. Felix Klütemeyer, 6.

Junior B: 1. Jonny Wynant, 15 Punkte; 2. Calvin Richter, 15; 3. Tom

Finger, 11; 4. Nick Haltermann, 6; 5. Marvin Kleinert, 5; 6. Sven

Lottmann, 5.

Junior C: 1. Fabien Neid, 16 Punkte; 2. Fabian Heinemann, 12;

3. Kevin Lück, 11; 4. Jan Meyer, 5; 5. Domenik Otto, 2.

Foto unten: Calvin Richter vor Johnny Wynant (Jun. B)

Foto ganz unten: Mika-Finn Jansen vor Carl Wynant

und Paul Weisheit in der Junior-A-Klasse

Dingolfing

Heimsieg für

Michael Härtel

Schöner kann ein Tag bei einem Heimrennen

sicher nicht enden. Punktgleich traten Routinier

Stephan Katt und Youngster Michael Härtel

im Endlauf gegeneinander an. Katt gewann

den Start, gefolgt von Härtel, der sich aber

nicht die Butter vom Brot nehmen ließ, letztlich

verdient siegte und freudestrahlend den „Silbernen

Schwammerling“ in Empfang nahm.

Platz 3 ging an den Niederländer Jannick de

Jong.

Die I-Seitenwagen-Konkurrenz dominierten

Markus Venus/Markus Heiß vor den Briten Mitchel

Godden/Paul Smith und Markus Brandhofer/Tim

Scheunemann.

Bei den B-Solisten landeten Dennis Helfer, Stefan

Drofa und Marc Herter auf dem Podium.

Int. ADAC-Sandbahnrennen Dingolfing - 1.5.2017

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Michael Härtel, D, 23 Punkte; 2. Stephan Katt, D, 22;

3. Jannick de Jong, NL, 19; 4. Andrew Appleton, GB, 19; 5. Markus

Eibl, D, 13; 6. Max Dilger, D, 12; 7. Marcel Dachs, D, 7; 8. David

Howe, GB, 7; 9. Martin Malek, CZ, 6; 10. David Pfeffer, D, 3;

11. Henry van der Steen, NL, 2; 12. Michal Dudek, CZ, 1.

B-Solo: 1. Dennis Helfer, 20 Punkte; 2. Stefan Drofa, 12; 3. Marc

Herter, 11; 4. Sebastian Trapp, 10; 5. Rudi Eichenlaub, 7; 6. Manfred

Knappe, 5; 7. Robert Grichtmaier, 1; 8. Ernst Frank, 0; 9. Jamie

Isherwood, GB, 0

I-Seitenwagen: 1. Markus Venus/Markus Heiß, D, 12 Punkte;

2. Mitchel Godden/Paul Smith, GB, 9; 3. Markus Brandhofer/

Tim Scheunemann, D, 6; 4. Martin Brandl/Hermann Brandl, D,

4; 5. Florian Kreuzmayr/Nicole Balz, D, 4; 6. Kevin Hübsch/Michael

Burger, D, 3; 7. Shaun Harvey/Danny Hogg, GB, 3; 8. Raphael

San Millan/Benedikt Zapf, D, 1.

30 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Schwammerling-Gewinner Michael Härtel vor Stephan

Katt, Marcel Dachs, David Howe und David Pfeffer (97)

Markus Venus/Markus Heiß vor Shaun Harvey/

Danny Hogg, Raphael San Millan/Benedikt Zapf

und Mitch Godden/Paul Smith • Fotos: Niklas Breu

Goldhelm des ADMV - Lübbenau

Goldhelm für

Bernd Diener

Oldie Bernd Diener präsentierte sich am „Tag

der Arbeit“ beim Sandbahnrennen in Lübbenau

in bestechender Form und gewann den

Goldhelm des ADMV.

Platz 2 sicherte sich Christian Hülshorst vor Kai

Dorenkamp. Ebenfalls zu überzeugen wusste

Danny Maaßen. Erst ein Sturz im Finale machte

seine Chancen auf einen Gesamtsieg zunichte.

Die Kategorie B-Solo gewann Fabien Neid vor

Marcel Sebastian und Fabian Wachs.

Auch die B-Seitenwagen kamen in Lübbenau

zum Zuge. Hier siegten Roman Löffler/Patrick

Fischer vor dem lettischen Duo Joel Sudnikevits/Juhan

Paabstel und den Hessen Mike Kolb/

Nadine Pierick. • Foto: Rudi Hagen

68. ADMV-Sandbahnrennen Lübbenau - Goldhelm des ADMV

1.5.2017

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Bernd Diener, D, 21 Punkte; 2. Christian Hülshorst, D,

19; 3. Kai Dorenkamp, D, 18; 4. Danny Maaßen, D, 17; 5. Paul

Cooper, GB, 16; 6. Jörg Tebbe, D, 16; 7. Jens Benneker, D, 11;

8. Daniel Winterton, GB, 11; 9. Hynek Stichauer, CZ, 10; 10. Ronny

Stüdemann, D, 10; 11. Lars Zandvliet, NL, 9; 12. Sjoerd Rozenberg,

NL, 5; 13. Callum Walker, GB, 5; 14. Aarni Heikkilä, FIN, 3;

15. Ulrich Büschke, D, 3; 16. Anders Mellgren, S, 2; 17. Karel Kadlec,

CZ, 1; 18. Jonas Andersson, S, 0.

B-Solo: 1. Fabien Neid, 19 Punkte; 2. Marcel Sebastian, 16; 3. Fabian

Wachs, 15; 4. Jens Buchberger, 14; 5. Sascha Stumpe, 13;

6. John Hartley, GB, 12; 7. Hannes Roeschke, 10; 8. Sven Klein, 7;

9. Andy ter Schuur, NL, 6; 10. Dirk Oellrich, 2.

B-Seitenwagen: 1. Roman Löffler/Patrick Fischer, 10 Punkte;

2. Joel Sudnikevits/Juhan Paabstel, LV, 9; 3. Mike Kolb/Nadine

Pierick, 8; 4. Oliver Möller/Dana Frohbös, 8; 5. Nicole Standke/

Jenny Plehn, 7; 6. Jan Kempa/Sascha Widdelmann, 3; 7. Frank

Zeiler/Thomas Bernd, 1; 8. Martin Fischer/Patrick Herbst, 0.

Quad Cup bis 500 ccm: 1. Reiko Menning, 15 Punkte; Scharfenberg,

15; 3. Andreas Hermann, A, 11; 4. Mario Wiedenhöft, 10;

5. Stefan Salm, GB, 6; 6. Simon Bonkowski, 4; 7. Björn Ohlrich, 2.

Quad Cup Open: 1. Malte Hermann, A, 20 Punkte; 2. Christian

Bonkowski, 16; Frank Zimmermann, 16; 4. Reiko Menning, 13;

5. Mario Wiedenhöft, 11; 6. Patrick Thorne, GB, 4; Max Gerding, 4.

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 31


NOTIZEN/CLUBNOTIZEN

Mit den Produkten aus dem Hause JB German Oil zum Erfolg: Schon zu Beginn der

neuen Speedway-Saison konnten die JB-Piloten Kai Huckenbeck, Tobias Kroner und

Lukas Fienhage (v.l.) unter anderem beim internationalen Speedway-Paarrennen in

Wittstock auf erste eindrucksvolle Erfolge hinweisen

Perfekter Saisonstart

für JB-Piloten

Die neue Bahnsportsaison ist zwar noch jung, doch bereits nach nur wenigen

– zum Teil spektakulären – Rennen können einige aktive Stahlschuhartisten

aus deutschen Landen auf eindrucksvolle Erfolge verweisen. Diese

Tatsache sorgt nicht zuletzt bei den Machern der JB German Oil GmbH

& Co. KG aus Wittenburg für große Freude und hohe Zufriedenheit. So

standen mit Tobias Kroner, Lukas Fienhage, Christian Hefenbrock, Mads

Hansen und Kai Huckenbeck beim internationalen Paarrennen auf dem

Heidering in Wittstock gleich fünf von sechs Speedway-Piloten auf dem

Siegertreppchen. „Eine gute Quote“, so die Einschätzung von JB-Vertriebsleiter

Michael Schubert. In der Tat unterstützen die Ölexperten aus

Norddeutschland einige der leistungsstärksten Aktiven der Republik.

Schubert: „Für uns ist vor allen Dingen das Feedback aus der Praxis entscheidend.

Nur ein ausgeprägter Dialog mit unseren Sportlern ermöglicht

uns, bei der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte die Bedürfnisse

aus der Praxis konsequent mit einfließen zu lassen.“ Es sei ein gegenseitiges

Geben und Nehmen und nicht nur eine Unterstützung, die mit der

Präsentation des Firmenlogos vonseiten der Sportler als Gegenleistung

honoriert wird. „Wir erwarten einfach etwas mehr von unseren Partnern,

geht es letztlich doch auch darum, langfristige Beziehungen aufzubauen.“

Schubert bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, dass das wichtigste

Augenmerk beim Sponsoring nur sein kann, dass sich sowohl Sponsor als

auch Sportler voll aufeinander verlassen können und müssen. „Es bringt

überhaupt nichts, wenn der aktive Motorsportler vor jeder Saison von Tür

zu Tür läuft und ihm die Qualität oder die Güte des Produktes eigentlich

egal ist – Hauptsache, es ist kostenlos oder der unterstützte Sportler versucht,

für sich möglichst den größten Vorteil herauszuschlagen.“ Im Hause

„JB“ gilt dagegen eher die Maxime, dass dem unterstützten Sportler

neben hochwertigen Produkten jederzeit auch technische Unterstützung

zuteil wird.

Mit dem neuformierten Speedway-Bundesliga-Team der „Wölfe“ aus Wittstock

starteten mit Mads Hansen, Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock

und Steven Mauer gleich vier JB-Partner mit einem Sieg in die neue Saison.

„Wir werten die sportlichen Erfolge durchaus als gemeinsamen Erfolg“,

so Schubert, der sich zusammen mit dem gesamten „JB-Team“ auf

viele weitere Erfolge der unterstützten Sportler in der Saison 2017 freut.

Wildcard-Fahrer und Lokalhelden

testen auf Herxheim Sandbahn

Max Dilger, der als Clubfahrer der MSV Herxheim am Vatertag beim ersten

Finalrennen zur Langbahnweltmeisterschaft an den Start gehen wird, und

zahlreiche Clubfahrer der Motorsportvereinigung Herxheim haben bereits

auf der Sandbahn im Waldstadion trainiert.

Unzählige Runden absolvierte Max Dilger auf der Herxheimer Sandbahn,

wo er an Himmelfahrt sein Debüt als Wildcarfahrer in der Langbahnweltmeisterschaft

geben wird. „Ich war in der Trainingszeit permanent auf der

Bahn und konnte etliche Runde drehen. Zu Beginn des Trainings merkte

ich, dass ich seit September auf keinem Langbahnmotorrad mehr gesessen

hatte, doch es wurde von Runde zu Runde besser und auf den für mich

komplett neuen Motorrädern, die mir vom City Team um Bernd Wilken zur

Verfügung gestellt werden, kam ich immer besser zurecht“, zog Dilger ein

positives Fazit.

Mit in der Box war auch Jens Rütten, der Dilger gemeinsam mit BAB Racing

und Mischa Bärmann auf den Langbahnrennen begleiten wird und von

dessen Erfahrung Dilger bereits beim ersten Training profitiert. „Jens

kann man einfach machen lassen! Man merkt sofort, welch unglaublichen

Erfahrungsschatz er als Mechaniker auf der Langbahn hat. Wir haben uns

gut ausgetauscht und er wird noch ein paar Feinheiten am Motorrad verändern“,

erklärt der 27-Jährige, dessen Wildcard-Vergabe für Aufsehen

sorgte.

„Viele haben sich für mich gefreut, einige sahen meine Nominierung jedoch

auch kritisch. Damit kann ich aber gut leben und ich freue mich auf

meinen ersten Renneinsatz in der Weltmeisterschaft. Dass dies ein anderes

Rennen wird als alle Langbahnrennen, die ich bisher gefahren bin, ist

mir bewusst. Es geht um die Weltmeisterschaft und da wird jeder Fahrer

100 Prozent geben. Ich selbst kann aber befreit auffahren und wenn ich

am Start gut dabei bin, muss man mich auch erst mal überholen“, blickt

Dilger auf das Rennen am Vatertag voraus und verrät noch ein Geheimrezept,

„wenn ich dann wieder meine selbstgebackenen Brownies aus Erlenbach

bekomme, dann kann eh nicht viel schiefgehen.“

• Text: Manuel Wüst; Foto: Dilger-Racing

32 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Führungswechsel beim AC Vechta:

Frauenpower mit Sylvia Wollering

Nach 35 Jahren wird Ludger Spils von seiner langjährigen

Schriftführerin Sylvia Wollering abgelöst

Sylvia Wollering ist die neue 1. Vorsitzende des AC Vechta. Nachdem bei

der ersten Jahreshauptversammlung Ludger Spils seinen Posten niederlegte,

wurde am Freitag, dem 12.5.2017, eine neue Hauptversammlung

abgehalten. Hier wurde dann die ehemalige Rennsekretärin und Schriftführerin,

die vor zwei Jahren das Amt abgegeben hatte, zur 1. Vorsitzenden

gewählt. • Text und Foto: Ubbo Bandy

Ehrenmitglied Elmar Rieder

verstorben

Die Motorsportvereinigung Herxheim trauert um ihr Ehrenmitglied

Elmar Rieder. Er verstarb am 4. März 2017 im hohen Alter

von 90 Jahren.

Elmar Rieder war beim Wiederbeginn der Herxheimer Motorradrennen

nach dem Kriege ein Mann der ersten Stunde. Von 1949

bis 1998 war er fast 50 Jahre lang im Finanz- und Kassenwesen

der Herxheimer Motorradrennen tätig, davon 37 Jahre als für die

Finanzen des Clubs verantwortlicher Schatzmeister. In diese Zeit

fielen bedeutende Investitionen, die er mit hohem Sachverstand

finanztechnisch begleitet hat. Durch seine Solidität und seine

Leidenschaft für die Sache hat er in erheblichem Maße zur erfolgreichen

Entwicklung des Clubs beigetragen.

Für seine besonderen Verdienste wurde er bei seinem Ausscheiden

aus dem Amt des Schatzmeisters zum Ehrenmitglied ernannt.

Er war dem Herxheimer Motorsport bis zu seinem Tod im hohen

Alter aufs Engste verbunden. Er fieberte bis zuletzt mit, dass die

Rennveranstaltungen gelingen und vor allem das Wetter mitmachen

möge. Auch wenn es seine Gesundheit nicht mehr immer zuließ,

vor Ort zu sein, so war sein Herz doch immer dabei.

Die MSV Herxheim verliert einen Motorsportler von Leib und Seele,

dem sie zu großem Dank verpflichtet ist. Sein Zuspruch und

seine Begeisterung für die Herxheimer Motorradrennen werden

fehlen.

Edelbert Müller, 1. Vorsitzender

Unsere Fußballhelden

„Die größten Fußballstars aller Zeiten“

Diego Maradona, Lionel Messi, Franz Beckenbauer: Es gibt viele Fußball-Legenden, die aus

dem Sport nicht mehr wegzudenken sind. SPORT BILD, Europas größte Sportzeitschrift,

widmet ihnen in Kooperation mit Delius Klasing einen Fotoband: „Unsere Fußballhelden.

Die legendärsten Spieler der Welt.“ Auf 200 Seiten erzählt das Buch die schönsten Geschichten

der größten Fußballspieler von 1930 bis heute. Illustriert werden ihre Triumphe

mit zahlreichen ausgewählten Sportfotografien. „Die vielen unvergessenen Momente im

Fußball sind oft untrennbar mit den großen Stars verbunden“, sagt Herausgeber Alfred

Draxler. „Wie Fritz Walter, der schon zu alt schien und dann die deutsche Nationalmannschaft

zum ersten WM-Titel führte, oder Pelé, der bereits mit 17 Weltmeister wurde.“ Deutsche

und internationale Spieler aus 100 Jahren Sportgeschichte werden in „Unsere Fußballhelden“

geehrt. Darunter: Gerd Müller, die Torjäger-Legende, „Uns Uwe“ Seeler, Christiano

Ronaldo, der unglaublichste aller Torjäger, Zlatan Ibrahimovic, der Meister des Fallrückziehers,

Mané Garrincha, der Dribbelkünstler mit einem langen und einem kurzen

Bein, und Manuel Neuer, der Mann mit den 1000 Händen.

Unsere Fußballhelden – Die legendärsten Spieler der Welt • 1. Auflage, 200 Seiten,

376 Fotos (farbig), Format 21,5 x 28,5 cm, gebunden • 14,90 Euro (D) / 15,40 Euro (A)

ISBN 978-3-667-10930-9

Erhältlich im Buchhandel oder unter der Hotline 0521 559955

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 33


INTERNATIONAL

British-U21-Finale - Poole

Robert Lambert

beim 3. Versuch

Zweimal war Robert Lambert so

nah dran an diesem wichtigen Titel.

In Coventry (2015) und in Sheffield

(2016) belegte er jeweils den

2. Platz. Nun aber hat es geklappt.

Und das mit Nachdruck. Maximum

in den Vorläufen und ein großartiger

Sieg im entscheidenden Grand

Final. Zweimal, in den Läufen

8 und 13, fuhr er mit 60,94 mit Abstand

die schnellste Zeit. Adam Ellis

hat sich von seiner Verletzung

zum Anfang der Saison gut erholt.

Er war eigentlich der einzige mit

ganz reellen Titelchancen. Aber

auch er scheiterte zweimal (Heat 8

und im Finale) an Lambert. Danny

Hume schied bereits im zweiten

Lauf nach einem Sturz mit Josh

Bailey aus. Dabei zog er sich einen

Armbruch zu. Das verzögerte das

Rennen massiv. Der Krankenwagen

kam erst nach einer knappen

Dreiviertelstunde zurück ins Stadion.

• Foto: Jarek Pabijan

Ergebnis - Vorläufe: 1. Robert Lambert, 15 Punkte; 2. Adam Ellis, 14; 3. Ellis Perks, 12; 4. Dan

Bewley, 10; 5. Josh Bates, 10; 6. Nathan Greaves, 9 7. Liam Carr, 9; 8. Zach Wajtknecht, 7; 9. James

Shanes, 7; 10. Max Clegg, 6; 11. Connor Mountain, 6; 12. Jack Smith, 5; 13. Daniel Phillips, 4; 14. Luke

Harris, 3; 15. Josh Bailey, 1; 16. Danno Verge (Res.), 1; 17. Alfie Bowtell, 1; 18. Danyon Hume, 0.

Halbfinale: 1. Bates; 2. Greaves; 3. Bewley S; 4. Perks S.

Finale: 1. Lambert; 2. Ellis; 3. Bates; 4. Greaves.

ENGLAND

British-U21-Halbfinale - Peterborough - qualifiziert: 1. James Shanes, 12 Punkte; 2. Zach

Wajtknecht, 12; 3. Connor Mountain, 12; 4. Daniel Phillips, 11; 5. Jack Smith, 10; 6. Ellis Perks, 9;

7. Danyon Hume, 9; 8. Nathan Greaves, 9; 9. Nathan Stoneman, 8; 10. Luke Harris, 7.

Ausgeschieden: 11. Josh Bailey, 6; 12. Danno Verge, 5; 13. Alfie Bowtell, 3; 14. Kelsey Dugard, 2;

15. Jack Thomas, 2; 16. Jamie Halder, 3; 17. Kyle Bickley (Res.), 1.

British Semi Final 1 - Newcastle

Der Star war nicht da

Großer Unmut bei den Fans und den Veranstaltern. Der neue U21-Champion

Robert Lambert konnte nicht in diesem ersten Halbfinale vor heimischer

Kulisse starten. Lambert, der auch für die King’s Lynn Stars unterwegs

ist, hatte eine Panne in der Nähe von London und schaffte es nicht

mehr, pünktlich in Newcastle zu sein. Er wurde als Nichtstarter in Heat 2

gelistet und von Reservist Josh Embleton ersetzt. Auch Steve Boxall konnte

nicht an den Start gehen, weil er sich – wie man hörte – beim Grillen an

der Hand verletzte. Der mit 32 Jahren älteste Teilnehmer im Feld Rory

Schlein setzte an diesem Abend die Akzente. Er ließ nach seinem Sieg in

Lauf 19 auch im Stechen Richie Worrall keine Chance. Der Australier ist übrigens

mit britischer Lizenz unterwegs, weil er permanent in UK lebt. Richard

Lawson gewann das Stechen um Platz 8 gegen Ben Barker.

Ergebnis - qualifiziert: 1. Rory Schlein, 13 Punkte; 2. Richie Worrall, 13; 3. Lewis Rose, 11; 4. Daniel

King, 11; 5. Jason Garrity, 11; 6. Steve Worrall, 10; 7. Paul Starke, 10; 8. Richard Lawson, 9.

Ausgeschieden: 9. Ben Barker, 9; 10. Kyle Newman, 7; 11. James Sarjeant, 6; 12. Joe Jacobs, 3;

13. Max Clegg, 3; 14. Ashley Morris, 2; 15. Daniel Phillips, 1; 16. Robert Lambert, 0; 17. Josh Embleton

(Res.), 0.

British Semi Final 2 - Sheffield

Enge Geschichte

In einem äußerst spannenden Halbfinale hatte Wolverhamptons und

Sheffields Kyle Howarth zum Schluss die Nase vorn. Für Scott Nicholls

blieb der 2. Platz nach einem Ausfall in seinem letzten Lauf. Auch Mitfavorit

Craig Cook blieb im letzten Lauf ohne Punkte, weil er wegen der Zwei-

Minuten-Regel disqualifiziert werden musste. Chris Harris fuhr im letzten

Lauf 3 Punkte ein, was seine Qualifikation sicherstellte. Als Sturzverursacher

wurde Carl Wilkinson im Stechen um die letzten beiden Finaltickets

disqualifiziert. Die Startaufstellung für das British Final am 19. Juni in

Manchester lautet: Rory Schlein (Wolverhampton und Ipswich), Richie

Worrall (Glasgow), Lewis Rose (King’s Lynn und Newcastle), Daniel King

(Leicester und Ipswich), Jason Garrity (Redcar), Steve Worrall (Belle Vue

und Newcastle), Paul Starke (Somerset und Peterborough), Richard Lawson

(Glasgow), Kyle Howarth (Wolverhampton und Sheffield), Scott Nicholls

(Rye House), Craig Cook (Belle Vue und Workington), Chris Harris

(Rye House), Josh Auty (Scunthorpe), Lewis Kerr (Poole und Scunthorpe),

Lewis Bridger (Berwick) und Stuart Robson (Rye House).

Ergebnis - qualifiziert: 1. Kyle Howarth, 12 Punkte; 2. Scott Nicholls, 11; 3. Craig Cook, 10; 4. Josh

Auty, 10; 5. Chris Harris, 10; 6. Lewis Kerr, 10; 7. Lewis Bridger, 9; 8. Stuart Robson, 9.

Ausgeschieden: 9. Carl Wilkinson, 9; 10. Edward Kennett, 8; 11. Stefan Nielsen, 7; 12. Simon Lambert,

5; 13. Josh Bates, 5; 14. Robert Branford, 3; 15. Adam Roynon, 2; 16. Adam Ellis, 0; 17. Jack Parkinson-Blackburn

(Res.), 0; 18. Joe Lawlor (Res.), 0.

Mark Riss vor

Tom Perry

SGB Premiership (Meisterschaft)

Riss-Brüder etabliert

Die Riss-Brüder genießen mittlerweile auch in der SGB Premiership einen

sehr soliden Ruf. Erik ist mittlerweile zweitbester Scorer in Leicester und

damit sogar erfolgreicher als sein Clubkamerad Danny King, immerhin

amtierender britischer Meister! Bruder Mark wurde überraschend von

Wolverhampton unter Vertrag genommen. Er kommt für den schwächelnden

Max Clegg. Die Wolves haben auch ihre polnische „Wiederverpflichtung“

Adam Skornicki gefeuert. Sein Comeback-Versuch scheiterte kläglich.

Für ihn kommt der wiedererstarkte Rory Schlein ins Team. Überraschend

wurde unser österreichischer Freund Daniel Gappmaier von den

Swindon Robins verpflichtet. Der 25-jährige Salzburger wird Emil Grondal

ersetzen, der vom Club-Management entlassen wurde. Swindon wird übrigens

noch die gesamte Saison im Abbey-Stadion fahren. Der geplante

Bau eines neuen Stadions ist verschoben worden. Edinburghs US-Boy

Rick Wells wurde in die Mannschaft von Rye House genommen. Er ersetzt

dort den entlassenen Davey Watt.

Daraufhin gab der mittlerweile

39-jährige Australier nun endgültig

seinen Rücktritt vom Speedwaysport

bekannt. Seine Verpflichtungen

gegenüber seinem

polnischen Team Stal Rzeszow will

er aber – falls erforderlich – erfüllen.

Poole muss etwa einen Monat

auf Krzysztof Kasprzak verzichten.

Der Pole hat sich in seiner Heimat

ein Schlüsselbein gebrochen. Abgesehen

davon steht „KK“ schon

etwas länger bei den Pirates unter

Druck. Von einem Nummer-1-Fahrer

erwartet das Management

weitaus mehr als das, was

Kasprzak derzeit punktet.

Aufgehört:

Davey Watt

Ergebnisse: Poole - Somerset 54:36 Punkte; Belle Vue - Wolverhampton 54:38; Somerset - Poole

47:43; Rye House - King’s Lynn (Kai Huckenbeck 1-A-1-1-0=3) 50:42; Swindon - Poole 45:45; Wolverhampton

- Belle Vue 48:42; King’s Lynn (Kai Huckenbeck 3-1-0-0-1=5) - Belle Vue 40:50; Belle

Vue - Leicester 48:42; Somerset - Swindon 44:46; Rye House - Poole 49:44; Wolverhampton (Mark

Riss als Gast 2-0-1-2=5) - Rye House 55:37; Somerset - King’s Lynn (Kai Huckenbeck 1-2-3-0-3=9)

44:46; Belle Vue - Somerset 44:46; Poole - Swindon 45:47; Rye House - Leicester (Erik Riss

1-3-1-S=5) 54:36; Wolverhampton (Mark Riss als Gast 3-S-0-1=4) - King’s Lynn 59:30; Somerset -

Wolverhampton 44:49; Wolverhampton (Mark Riss als Gast 1-1-1-1=4) - Somerset 62:28; Poole -

Rye House 56:33; King’s Lynn (Kai Huckenbeck S-0-3-3-2=8) - Leicester (Erik Riss 2-1-1-0=4)

48:42; Leicester (Erik Riss 2-S-6-0-0=8) - Wolverhampton (Mark Riss als Gast 3-1-2-3-0=9) 36:57.

34 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Knockout Cup

Ergebnisse - 1. Runde: Swindon - Rye House 51:39 Punkte. Swindon gewinnt 100:80.

Leicester (Erik Riss 3-0-2-2=7) - Somerset 48:42. Somerset gewinnt 91:89.

SGB Championship (Meisterschaft)

Schotten dominieren

Im Moment geben wieder schottische Clubs den Ton in der SGB Championship

an. Der Fokus aus deutscher Sicht liegt natürlich auf unseren

deutschen Fahrern aus der Hauptstadt Schottlands. Beide Riss-Brüder

sind derzeit gut unterwegs. Mittlerweile hat sich auch Marks Average dem

von Erik fast angepasst. Redcar muss auch weiterhin auf den verletzten

Tobias Busch verzichten. • Texte: Andreas Fahldiek; Action-Fotos: Ron MacNeill

Ergebnisse: Sheffield (Mark Riss als Gast 2-3-1-N-3-0-2-3=14) - Ipswich 57:33 Punkte; Edinburgh

(Erik Riss 3-3-3-3-3=15, Mark Riss 3-3-1-A-2=9) - Berwick 57:33; Berwick - Glasgow 44:46; Ipswich

- Peterborough 60:32; Workington - Scunthorpe 48:45; Peterborough - Ipswich 46:44; Scunthorpe

- Redcar 44:46; Redcar - Ipswich 54:35; Sheffield - Peterborough 50:40; Edinburgh (Mark

Riss 3-1-2-3-3=12, Erik Riss 2-1-1-1=5) - Redcar 52:40; Berwick - Scunthorpe 42:48; Ipswich - Redcar

54:38; Glasgow - Workington 46:44; Newcastle - Ipswich 52:38; Scunthorpe - Edinburgh (Erik

Riss 1-3-3-3-2=12, Mark Riss 3-N-0-3-2-3=11) 37:53; Redcar - Newcastle 58:34; Berwick - Ipswich

40:50; Glasgow - Edinburgh (Mark Riss 3-1-N-2-1-2-3-2=14, Erik Riss 2-1-1-A=4) 57:34; Workington

- Redcar 45:45; Scunthorpe - Berwick 56:34; Ipswich - Glasgow 48:42; Redcar - Berwick 49:43;

Edinburgh (Erik Riss 3-2-2-2-0=9) - Workington 52:40; Peterborough - Edinburgh 48:45; Ipswich

- Scunthorpe 59:32; Sheffield - Redcar 54:38; Edinburgh (Mark Riss 3-N-1-2-3-1-2=12, Erik Riss

2-2-1-3=8) - Glasgow 45:45; Glasgow - Redcar 52:41; Peterborough - Newcastle 43:47; Workington

- Berwick 53:40; Newcastle - Edinburgh (Erik Riss 2-2-3-3-0=10, Mark Riss 0-1-2-0=3) 45:45;

Scunthorpe - Sheffield 40:50.

Peterboruogh - Edinburgh:

Danny Ayres führt vor

Bradley Wilson Dean

SGB PREMIERSHIP TOP-10

Pl./Name Nat. Club R Ave.

1. Fredrik Lindgren S Wolverhampton 9 10,38

2. Nick Morris AUS Swindon 7 10,00

3. Jason Doyle AUS Swindon 7 9,71

4. Craig Cook GB Belle Vue 8 9,58

5. Jacob Thorssell S Wolverhampton 10 9,36

6. Kenneth Bjerre DK Belle Vue 6 8,97

7. David Bellego F Swindon 7 8,65

8. Hans Andersen DK Poole 10 8,58

9. Patrick Hougaard DK Somerset 6 8,55

10. Scott Nicholls GB Rye House 7 8,38

Ferner:

Erik Riss D Leicester 4 6,75

Kai Huckenbeck D King’s Lynn 4 5,47

SGB CHAMPIONSHIP TOP-10

Pl./Name Nat. Club R Ave.

1. Craig Cook GB Workington 6 11,20

2. Richie Worrall GB Glasgow 7 10,00

3. Rick Wells USA Edinburgh 9 10,00

4. Charles Wright GB Redcar 8 9,71

5. Richard Lawson GB Glasgow 7 9,68

6. Steve Worrall GB Newcastle 6 9,38

7. Aaron Summers AUS Glasgow 7 9,33

8. Jason Garrity GB Redcar 8 9,08

9. Sam Masters AUS Edinburgh 9 9,05

10. Daniel King GB Ipswich 11 8,95

Ferner:

Erik Riss D Edinburgh 9 8,10

Mark Riss D Edinburgh 8 7,82

Knockout Cup

Ergebnisse: Redcar - Peterborough 44:46 Punkte. Peterborough gewinnt 95:83.

Workington - Newcastle 49:41. Endstand 90:90, Entscheidungsrennen erforderlich.

Viertelfinale: Edinburgh (Mark Riss 0-1-2–1-N-2-3=9, Erik Riss 2-1-2-3=8) - Sheffield 47:43.

National League Meisterschaft

Ergebnisse: King’s Lynn - Birmingham 36:54 Punkte; Cradley - Mildenhall 43:46; Birmingham -

Plymouth 54:36; Plymouth - Eastbourne 32:52 (Abbruch nach Lauf 14); Stoke - Belle Vue 44:45;

Belle Vue - Mildenhall 65:25; Eastbourne - Cradley 51:36; Cradley - Lakeside 48:42; Lakeside -

Belle Vue 49:41; Plymouth - Cradley 39:51; Stoke - Birmingham 46:44; Buxton - Belle Vue 31:59;

Mildenhall - King’s Lynn 63:27; Belle Vue - Lakeside 60:30; Birmingham - King’s Lynn 56:34; Isle

of Wight - Lakeside 49:41; Eastbourne - Stoke 58:32; Kent - King’s Lynn 64:26.

Knockout Cup

Ergebnisse: Isle of Wight - Plymouth 43:47 Punkte; Plymouth - Isle of Wight 51:38. Plymouth

gewinnt 98:81 • Buxton - Stoke 35:54.

National Trophy

Ergebnisse: Plymouth - Isle of Wight 53:35 Punkte; Mildenhall - Eastbourne 61:29; Isle of Wight -

Swindon 43:57; Eastbourne - Mildenhall 48:42.

Weitere Rennen

Vince Mapley Memorial - Isle of Wight

Vorläufe: 1. Stefan Nielsen, 12 Punkte; 2. Joe Jacobs, 10; 3. Ben Wilson, 10; 4. Rob Shuttleworth, 9;

5. James Cockle, 7; 6. Nathan Stoneman, 6; 7. Tyler Govier, 5; 8. Ryan Terry-Daley, 4; 9. Nathan

Greaves, 3; 10. Jamie Sealey, 3; 11. Rikki Mullins, 1; 12. Chris Widman, 0; 13. Jamie Bursill (Res), 0.

Halbfinale 1: 1. Nielsen; 2. Wilson; 3. Cockle; 4. Govier N.

Halbfinale 2: 1. Jacobs; 3. Shuttleworth; 3. Stoneman; 3. Terry-Daley.

Finale: 1. Nielsen; 2. Shuttleworth; 3. Jacobs; 4. Wilson (D).

Easter Chase

Ergebnisse: Kent - Mildenhall 49:39 Punkte; Mildenhall - Kent 55:35. Mildenhall gewinnt 94:84.

Lee Richardson Memorial Trophy

Ergebnisse: Lakeside - Eastbourne 48:42 Punkte; Eastbourne - Lakeside 51:39. Eastbourne gewinnt 93:87.

Tunnel Trophy Ergebnisse: Kent - Lakeside 43:46 Punkte; Lakeside - Kent 47:43. Lakeside gewinnt 93:86.

NATIONAL LEAGUE TOP-10

Pl./Name Club R Ave.

1. Steve Boxall Plymouth 6 11,20

2. Daniel Ayres Cradley 5 10,24

3. Dan Bewley Belle Vue 4 10,22

4. James Cockle Isle of Wight 4 9,33

5. Ben Wilson Isle of Wight 4 9,11

6. Tom Brennan Eastbourne 4 9,09

7. Lee Payne Belle Vue 6 9,00

8. Jack Smith Belle Vue 4 8,89

9. Kyle Bickley Belle Vue 4 8,19

10. John Armstrong Mildenhall 5 8,17

SGB PREMIERSHIP

Pl./Club

R S U N Ges.

1. Wolverh’pton (6) 9 7 0 2 22

2. Poole (1) 7 3 1 3 14

3. Belle Vue (5) 6 4 0 2 14

4. Rye House (4) 6 4 0 2 12

5. King’s Lynn (3) 6 3 0 3 9

6. Swindon (7) 5 2 1 2 8

7. Leicester (2) 7 1 0 6 6

8. Somerset (8) 8 2 0 6 6

NATIONAL TROPHY

Pl./Club

R S U N Ges.

Gruppe 1

1. Mildenhall 3 2 0 1 7

2. Eastbourne 2 1 0 1 3

3. Kent 1 0 0 1 0

Gruppe 2

1. Plymouth 1 1 0 0 3

2. Swindon 1 1 0 0 3

3. Isle of Wight 2 0 0 2 0

SGB CHAMPIONSHIP

Pl./Club

R S U N Ges.

1. Edinburgh (2) 10 6 2 2 23

2. Glasgow (1) 9 6 1 2 22

3. Ipswich (6) 10 6 0 4 20

4. Sheffield (7) 7 5 0 2 16

5. Redcar (10) 9 4 1 4 14

6. Peterborough (3) 7 4 0 3 12

7. Workington (4) 6 3 1 2 11

8. Newcastle (5) 6 3 1 2 10

9. Scunthorpe (8) 12 3 0 9 10

10. Berwick (9) 10 0 0 10 1

NATIONAL LEAGUE

Pl./Club

R S U N Ges.

1. Belle Vue 5 4 0 1 13

2. Birmingham 4 3 0 1 11

3. Eastbourne 3 3 0 0 10

4. Cradley 5 3 0 2 10

5. Kent 2 2 0 0 6

6. Mildenhall 3 2 0 1 6

7. Lakeside 4 1 0 3 4

8. Isle of Wight 1 1 0 0 3

9. Stoke 3 1 0 2 3

10. Plymouth 3 0 0 3 0

11. Buxton 2 0 0 2 0

12. King’s Lynn 5 0 0 5 0


INTERNATIONAL

POLEN

chen. Glücklicherweise konnte der Fahrer aber die Bahn auf eigenen Beinen

verlassen und das Rennen fortsetzen. Nach 2014 und 2015 ist es bereits

der dritte Goldhelm-Triumph des 25-jährigen Pawlicki. „Ich freue

mich sehr darüber. Dank des Sieges kann ich um die GP- und EM-Teilnahmen

kämpfen. Nach dem Sturz geht es mir gut. Gott sei Dank ist nichts

passiert und ich komme heil nach Hause“, sagte Pawlicki. Um Rang 2

musste ein Stechen absolviert werden, weil drei Fahrer jeweils 10 Zähler

erzielt hatten. Janusz Kolodziej von Unia Leszno kam vor lediglich 600

hartgesottenen Fans als Erster ins Ziel, gefolgt von seinem Teamkollegen

Piotr Pawlicki und Maksym Drabik von Sparta Wroclaw. Den letzten WM-

Qualifikationsrang sicherte sich Patryk Dudek vom heimischen Falubaz.

Adrian Miedzinski war zwar mit Dudek punktgleich, musste sich jedoch

wegen seiner Disqualifikation in Rennen 12 mit Gesamtplatz 6 begnügen.

Der 31-Jährige aus Torun hatte jedoch nach dem Rennen auch einen Grund

zur Freude: Er bekam von der Föderation den letzten WM-Startplatz.

Ergebnis: 1. Przemyslaw Pawlicki, 11 Punkte; 2. Janusz Kolodziej, 10+3; 3. Piotr Pawlicki, 10+2;

4. Maksym Drabik, 10+1; 5. Patryk Dudek, 9; 6. Adrian Miedzinski, 9; 7. Jakub Jamrog, 8; 8. Kacper

Gomolski, 8; 9. Mateusz Szczepaniak, 8; 10. Piotr Protasiewicz, 7; 11. Maciej Janowski, 7;

12. Krzysztof Kasprzak, 7; 13. Pawel Przedpelski, 6; 14. Szymon Wozniak, 6; 15. Miroslaw Jablonski,

4; 16. Daniel Jeleniewski, 0.

Silberhelm (U21) - Finale - Krosno - 1.5.2017

Sieg nach Stechen

Ergebnis: 1. Maksym Drabik, 13+3 Punkte; 2. Dominik Kubera, 13+2; 3. Bartosz Smektala, 12+3;

4. Kacper Woryna, 12+2; 5. Alex Zgardzinski, 11; 6. Daniel Kaczmarek, 10; 7. Damian Drozdz, 10;

8. Oskar Polis, 8; 9. Oskar Bober, 8; 10. Rafal Karczmarz, 5; 11. Robert Chmiel, 5; 12. Patryk Rolnicki,

4; 13. Dominik Kossakowski, 3; 14. Sebastian Niedzwiedz, 2; 15. Wiktor Lampart, 2; 16. Wiktor

Lis, 2; 17. Arkadiusz Potoniec, 0; 18. Igor Kopec-Sobczynski, 0.

Goldhelm - Finale - Zielona Gora - 20.4.2017

Ersatztermin

Das Goldhelm-Finale sollte ursprünglich am 14. April durchgeführt werden,

musste aber witterungsbedingt abgesagt werden. Am 20. April hatte

man mehr Glück und das Turnier konnte in Zielona Gora über die Bühne

gehen. Die Bahnverhältnisse waren allerdings dermaßen schlecht, dass

die Veranstaltung sehr langweilig war. Es gab kaum spannende Kämpfe

und Positionswechsel konnte man an den Fingern einer Hand abzählen.

Schon nach der Startkurve war meistens alles entschieden. Das Goldhelmrennen

war gleichzeitig die interne polnische WM-Qualifikation.

Dem polnischen Verband wurden sechs Startplätze zugesprochen, aber

in Zielona Gora kämpften die Fahrer vorerst nur um fünf Nominierungen.

Der PZM behielt sich nämlich vor, eine Wildcard nach eigenem Ermessen

zu vergeben.

Sieger des Turniers wurde Przemyslaw Pawlicki. Der Pilot von Stal Gorzow

verzeichnete einen Sieg und kam auf insgesamt 11 Punkte. In Lauf 12

stürzte Adrian Miedzinski und Pawlicki konnte ihm nicht mehr auswei-

„Extremspeedway“: Przemyslaw Pawlicki

Janusz Kolodziej, Przemyslaw Pawlicki

und Piotr Pawlicki (v.l.) • Fotos: Niklas Breu

Int. Teamvergleich Polen gegen Australien - Krakau - 3.5.2017

Heimsieg

Ein Monat nach dem Duell gegen die Welt-Auswahl bestritt das polnische

Team sein nächstes Testmatch. Diesmal war Australien Gegner der „Weiß-

Roten“ und das Rennen fand in Krakau statt. Der Rennanfang verlief für

die Gastgeber alles andere als gut. Nick Morris und Jason Doyle erzielten

gegen Bartosz Zmarzlik und Maksym Drabik einen Doppelsieg und die

„Kängurus“ übernahmen die Führung. Als das australische Duo in Heat 4

gegen Maciej Janowski und Jaroslaw Hampel ein weiteres 5:1 holte, betrug

der Vorsprung der Gäste schon 8 Zähler. Erst in Lauf 7 gelang den Polen

der erste Sieg. Zmarzlik und Przemyslaw Pawlicki erkämpften ein 4:2.

Als in Rennen 9 Hampel und Janowski Brady Kurtz und Troy Batchelor bezwangen,

hatten die Gastgeber nur noch 2 Punkte Rückstand. In der Rennendphase

zeigte die polnische Mannschaft große Klasse. Nach drei

4:2-Siegen hatte sie vor dem letzten Lauf 4 Punkte mehr als die Australier.

In Lauf 15 setzten Zmarzlik und Pawlicki das Tüpfelchen auf dem i und

schlugen Doyle und Kurtz mit einem 5:1. Trotz eines schlechten Starts gewannen

die Gastgeber vor zirka 3000 Zuschauern letztendlich mit 49:41.

„Ende gut, alles gut“, fasste Teammanager Marek Cieslak kurz zusammen.

• Texte: Georg Dobes

Ergebnis: Polen, 49 Punkte (Bartosz Zmarzlik 13, Maksym Drabik 3, Jaroslaw Hampel 9, Maciej Janowski

7, Janusz Kolodziej 4, Przemyslaw Pawlicki 13); Australien, 41 (Jason Doyle 11, Nick Morris

5, Max Fricke 6, Chris Holder 8, Troy Batchelor 5, Brady Kurtz 6).

Ekstraliga

1. Runde - 17.4.: KS Torun, 44 Punkte (Hancock 10, M.J. Jensen 5, Miedzinski 9, P.Przedpelski 5, Holder

7, Kopec-Sobczynski 4, Kaczmarek 4); Stal Gorzow, 46 (Iversen 7, Kasprzak 4, Pr.Pawlicki 12,

Vaculik 12, Zmarzlik 9, Karczmarz 0, Czerniawski 2).

2.5.: Wlokniarz Czestochowa, 48 Punkte (Madsen 12, Holta 6, Ulamek 6, Jonsson 7, Zagar 11, Gruchalski

2, Polis 4); ROW Rybnik, 42 (Szombierski 0, F.Lindgren 12, Fricke 9, Musielak 0, G.Laguta

5, Woryna 16, Chmiel 0).

5.5.: Unia Leszno, 44 Punkte (Saifutdinow 14, Kildemand 4, Pi.Pawlicki 1, Kolodziej 14, N.Pedersen

6, Smektala 1, Kubera 4); Betard Sparta Wroclaw, 46 (Woffinden 9, Lebedevs 2, Janowski 7, Jedrzejak

5, Milik 5, Drabik 13, Drozdz 5).

2. Runde - 22.4.: Falubaz Zielona Gora, 54 Punkte (P. Dudek 12, Hampel 6, Doyle 13, Karpow 8, Protasiewicz

10, Niedzwiedz 1, Zgardzinski 4); KS Torun, 36 (Hancock 2, M.J.Jensen 8, Holder 2, Walasek

10, Miedzinski 6, Kaczmarek 5, Kopec-Sobczynski 3).

3. Runde - 30.4.: GKM Grudziadz, 55 Punkte

(Pieszczek 12, Lindbäck 7, Okoniewski 7,

Buczkowski 12, A.Laguta 11, Wieczorek 3,

Rujner 3); Wlokniarz Czestochowa, 35 (Madsen

13, Holta 4, Ulamek 5, Jonsson 6, Zagar 2,

Polis 5, Gruchalski 0).

Unia Leszno, 64 Punkte (Saifutdinow 10, Kildemand

10, Pi.Pawlicki 6, Kolodziej 11, N.Pedersen

12, Smektala 10, Kubera 5); Falubaz

Zielona Gora, 26 (P.Dudek 5, Hampel 2, Doyle

8, Karpow 2, Protasiewicz 8, Zgardzinski 1,

Niedzwiedz 0).

Stal Gorzow, 51 Punkte (Pr.Pawlicki 8, Iversen

12, Kasprzak 8, Vaculik 4, Zmarzlik 13, Czerniawski

3, Karczmarz 3); ROW Rybnik, 39

(F.Lindgren 9, Balinski 0, Fricke 11, Musielak 1,

G.Laguta 4, Woryna 14, Chmiel 0).

EKSTRALIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Gorzow 3 6 +15

2. Leszno 3 4 +38

3. Wroclaw 3 4 +13

4. Rybnik 3 2 +6

5. Grudziadz 2 2 –4

6. Czestochowa 2 2 –14

7. Zielona Gora 2 2 –20

8. Torun 4 0 –34

36 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Betard Sparta Wroclaw, 51 Punkte (Woffinden 9, Lebedevs 4, Janowski 11, Jedrzejak 4, Milik 9,

Drozdz 4, Drabik 10); KS Torun, 39 (Hancock 12, Holder 9, Walasek 0, M.J.Jensen 8, Miedzinski 6,

Kaczmarek 4, Kopec-Sobczynski 0).

4. Runde - 5.5.: ROW Rybnik, 57 Punkte (Balinski 3, F.Lindgren 14, Fricke 11, Musielak 4, G.Laguta

11, Woryna 9, Chmiel 5); GKM Grudziadz, 33 (Lindbäck 7, Pieszczek 7, Okoniewski 1, Buczkowski 7,

A.Laguta 10, Wieczorek 0, Wawrzyniak 1).

7.5.: Betard Sparta Wroclaw, 44 Punkte (Woffinden 8, Lebedevs 5, Janowski 15, Jedrzejak 6, Drozdz

4, Drabik 6); Stal Gorzow, 45 (Pr.Pawlicki 6, Iversen 14, Kasprzak 0, Vaculik 12, Zmarzlik 10,

Karczmarz 3, Czerniawski 0).

KS Torun, 44 Punkte (Holder 6, M.J. Jensen 12, Miedzinski 10, P.Przedpelski 2, Hancock 11, Kopec-

Sobczynski 2, Kaczmarek 1); Unia Leszno, 46 (Saifutdinow 8, Kildemand 10, Piotr Pawlicki 3, Kolodziej

9, N.Pedersen 8, Kubera 3, Smektala 5).

1. Liga

2. Runde - 17.4.: Lokomotiv Daugavpils, 56 Punkte (Bogdanovs 15, Puodzuks 13, Logatschew 6,

Lahti 14, Kurmis 4, Kostigovs 4); Stal Rzeszow, 34 (Watt 10, M.Szymko 0, Harris 9, D.Lampart 11,

Wojdylo 3, Rzasa 1).

Speedway Wanda Krakow, 46 Punkte (Mat.Szczepaniak 12, Nicholls 6, Klindt 7, Koza 9, Hougaard

9, Szlauderbach 2, Borczuch 1); Unia Tarnow, 44 (Ljung 9, Mroczka 6, Czaja 8, Michelsen 9, K.Bjerre

5, Rolnicki 6, Nowinski 1).

14.5.: Polonia Pila, 51 Punkte (Cyfer 12, Mich.Szczepaniak 5, Kosciuch 13, Tarasenko 7, Gapinski 13,

Grzegorczyk 1, Staniszewski 0); Orzel Lodz, 39 (H.Andersen 12, Mazur 5, Loktaev 4, Tungate 5, Miskowiak

4, Piosicki 5, Potoniec 4).

14.5.: Polonia Bydgoszcz, 41 Punkte (Kulakow 9, Kudrjaschow 10, Ajtner-Gollob 14, Curylo 0,

Jedrzejewski 6, Sitarek 2, Jagla 0); Wybrzeze Gdansk, 49 (K.Gomolski 11, O.Fajfer 9, Gafurow 8,

Thomsen 5, Batchelor 10, Kossakowski 4, Bielinski 2).

3. Runde - 23.4.: Polonia Pila, 31 Punkte (Cyfer 4, Kurtz 2, Kosciuch 3, Tarasenko 5, Gapinski 9,

Grzegorczyk 4, Staniszewski 4); Polonia Bydgoszcz, 17 (Kulakow 2, Kudrjaschow 4, Ajtner-Gollob

3, Adamczak 2, Jedrzejewski 5, Sitarek 1, Jagla 0). Nach 8 Läufen wegen Regen abgebrochen.

Orzel Lodz, 30 Punkte (H.Andersen 9, Mazur 3, Tungate 3, Loktaev 4, Miskowiak 6, Piosicki 1, Potoniec

4); Wybrzeze Gdansk, 30 (K.Gomolski 6, O.Fajfer 0, Gafurow 7, Thomsen 6, Batchelor 8, Kossakowski

2, Turowski 1). Nach 10 Läufen wegen Regen abgebrochen.

Stal Rzeszow, 53 Punkte (Porsing 11, M.Szymko 1, Grajczonek 8, Harris 10, D.Lampart 11, Rzasa 3,

Wojdylo 9); Speedway Wanda Krakow, 37 (Mat.Szczepaniak 14, Klindt 2, Nicholls 6, Koza 6, Hougaard

8, Szlauderbach 1, Borczuch 0).

4. Runde - 30.4.: Lokomotiv Daugavpils, 51 Punkte (Bogdanovs 15, Puodzuks 9, Logatschew 9, Lahti

11, Kurmis 3, Kostigovs 4); Orzel Lodz, 39 (H.Andersen 14, Mazur 2, Loktaev 8, Tungate 8, Miskowiak

6, Potoniec 1, Piosicki 0).

Polonia Bydgoszcz, 46 Punkte (Ajtner-Gollob 11, Kulakow 4, Adamczak 8, Kudrjaschow 7, Jedrzejewski

11, Sitarek 4, Jagla 1); Stal Rzeszow, 44 (Porsing 12, M.Szymko 1, Grajczonek 7, Harris 11,

D.Lampart 9, Rzasa 0, Wojdylo 4).

5. Runde - 5.5.: Polonia Pila, 48 Punkte (Cyfer 14, Mich.Szczepaniak 6, Kosciuch 11, Tarasenko 9,

Gapinski 8, Grzegorczyk 0, Staniszewski 0); Lokomotiv Daugavpils, 40 (Bogdanovs 13, Puodzuks

6, Logatschew 3, Lahti 10, Kurmis 4, Kostigovs 4).

Polonia Bydgoszcz, 25 Punkte (Ajtner-Gollob 3, Curylo 4, Adamczak 0, Kudrjaschow 7, Jedrzejewski

8, Sitarek 2, Jagla 1); Speedway Wanda Krakow, 35 (Hougaard 7, Vissing 4, Koza 5, Klindt 8,

Mat.Szczepaniak 7, Pioro 0, Szlauderbach 4). Nach 10 Läufen wegen Regen abgebrochen.

2. Liga

2. Runde - 15.4.: Kolejarz Rawicz, 39 Punkte (Pawlak 11, Grobauer 1-2-1-2-3=9); Ostrovia Ostrow,

51 (Suchecki 13, Masters 12, Sowka 9, Dolny 8).

14.5.: Kolejarz Opole, 40 Punkte (Gizatullin 13, Wölbert 3-2-3-0-2-1=11); Motor Lublin, 49 (Jeleniewski

12, Miesiac 11, B.Pedersen 10).

14.5.: KSM Krosno, 45 Punkte (Bellego 12, Drozdz 11); Start Gniezno, 45 (Krcmar 12, Nowak 12,

M.Jablonski 10).

3. Runde - 22.4.: Motor Lublin, 54 Punkte (Jeleniewski 12, Kuciapa 11, B.Pedersen 10, Miesiac 10);

Ostrovia Ostrow, 35 (Suchecki 12, Ellis 8).

3.5.: PSZ Poznan, 49 Punkte (Borodulin 14, Borowicz 12, F.Jakobsen 12); KSM Krosno, 41 (Drozdz

13, Bellego 11).

4. Runde - 29.4.: Kolejarz Rawicz, 32 Punkte (Grobauer 2-A-3-3-2-3=13); Start Gniezno, 58 (Gala

11, Krcmar 10, Nowak 10, M.Jablonski 9).

Ostrovia Ostrow, 54 Punkte (Sowka 12, Dolny 12, Brzozowski 9); PSZ Poznan, 36 (Borowicz 14).

30.4. - KSM Krosno, 43 Punkte (Bellego 9, Tschalow 9, Puszakowski 9); Motor Lublin, 46 (Jeleniewski

12, B.Pedersen 11, Miesiac 8).

5. Runde - 6.5.: Motor Lublin, 58 Punkte (R.Lambert 14, B.Pedersen 12, Jeleniewski 11, Miesiac 11);

PSZ Poznan, 32 (F.Jakobsen 9).

Kolejarz Opole, 44 Punkte (Sögaard 11, Gizatullin 10, A.Gomolski 8); KSM Krosno, 45 (Bellego 12,

Tschalow 9, Puszakowski 8).

Einzelmeisterschaft - Finale 1 - Tscherwonograd - 18.4.2017

Loktaev siegt

Die Saisoneröffnung in der Ukraine fand in Tscherwonograd statt. Im Girnyk-Stadion

in der Westukraine wurde der erste Finallauf der Einzelmeisterschaft

ausgetragen. Fast alle besten Fahrer des Landes gingen an den

Start. Lediglich Andrej Karpov blieb dem Rennen fern.

Sieger des Turniers wurde Aleksandr Loktaev. Der gebürtige Russe fand

keinen Bezwinger und holte ein makelloses Punktemaximum. Dawid Stachyra

kam auf 14 Zähler und belegte Tagesrang 2, aber der Pole fuhr im

Championat außer Konkurrenz. Titelverteidiger Stanislaw Melnitschuk

schloss das Rennen mit 11 Punkten ab und wurde Dritter. Viktor Trofimov

hatte nach drei Durchgängen 8 Zähler auf dem Konto, aber in der Endphase

fiel der 17-Jährige zweimal aus und landete am Ende auf Platz 7.

Während des Rennens kam es im Stadion zu einer gefährlichen Situation.

Hinter dem Fahrerlager fing Gras Feuer. Der Brand hätte verheerende Folgen

haben können, denn im Fahrerlager befand sich unter anderem das

leichtbrennende Methanol. Zum Glück wurde das Feuer schnell gelöscht

und das Rennen konnte fortgesetzt werden.

Der zweite Finallauf wird am 1. Oktober in Rivne durchgeführt.

Ergebnis: 1. Aleksandr Loktaev, 15 Punkte; 2. Dawid Stachyra, PL, 14; 3. Stanislaw Melnitschuk, 11;

4. Dmytro Mostowyk, 10; 5. Pawel Miesiac, PL, 9; 6. Andrej Kobrin, 9; 7. Viktor Trofimov, 8; 8. Marko

Lewischyn, 8; 9. Tomasz Rempala, PL, 8; 10. Mariusz Fierlej, PL, 6; 11. Guglielmo Franchetti, I, 6;

12. Nasar Tkatschuk, 4; 13. Andrej Rosaluk, 4; 14. Witalij Kowal, 3; 15. Denys Prysazhnjuk, 3; 16. Nasar

Fedortschuk, 1.

Int. Paarrennen - Rivne - 1.5.2017

Kostigovs/Trofimov top

Am 1. Mai fand die Eröffnung der Saison in Rivne statt. In der ukrainischen

Speedway-Hochburg wurde ein Paarwettbewerb ausgetragen und sechs

Duos gingen an den Start. Sieger wurden Viktor Trofimov und der Lette

Jevgenijs Kostigovs. Sie erzielten drei Doppelsiege und erkämpften zusammen

22 Punkte. Dawid Stachyra war mit 14 Zählern bester Mann des

Tages, aber der Pole hatte in Marko Lewischyn kaum Unterstützung. Der

Ukrainer hatte unter anderem zwei Stürze zu beklagen. Das polnischukrainische

Paar hatte am Ende 6 Punkte weniger als die Sieger und belegte

Rang 2. Am Rennen in Rivne nahmen auch zwei Argentinier teil. Facundo

Albin und Christian Zubillaga fuhren abwechselnd und belegten

zusammen mit Dmytro Mostowyk Platz 4.

Am Ende wurde noch ein Lauf um den Pokal des Gouverneurs des Rivne-

Bezirkes ausgetragen. Jevgenijs Kostigovs kreuzte als Sieger die Ziellinie,

gefolgt von Stanislaw Melnitschuk, Viktor Trofimov und Facundo Albin.

• Texte u. Foto: Georg Dobes

Ergebnis: 1. Team F, 22 Punkte (Jevgenijs Kostigovs 10, Viktor Trofimov 12); 2. Team D, 16 (Marko Lewischyn

2, Dawid Stachyra 14); 3. Team C, 15 (Stanislaw Melnitschuk 11, Marcin Rempala 4);

4. Team E, 14 (Facundo Albin 4, Dmytro Mostowyk 9, Christian Zubillaga 0, Stanislaw Ogorodnyk 1);

5. Team B, 14 (Vitalii Lysak 5, Stanislaw Burza 9); 6. Team A, 8 (Patrik Buri 1, Andrij Kobrin 5, Nasar

Fedortschuk 2).

Viktor Trofimov vom Sieger-Team F

UKRAINE

1. LIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Pila 4 8 +39

2. Gdansk 3 5 +22

3. Daugavpils 4 4 +12

4. Krakau 4 4 –14

5. Lodz 4 3 –14

6. Tarnow 2 2 +26

7. Rzeszow 4 2 –13

8. Bydgoszcz 5 2 –58

2. LIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Lublin 4 8 +57

2. Ostrow 4 6 +21

3. Gniezno 3 5 +42

4. Poznan 4 4 –22

5. Krosno 5 3 –20

6. Opole 3 0 –26

7. Rawicz 3 0 –52

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 37


INTERNATIONAL

TSCHECHIEN

Stanislaw Burza vor Josef Novak, Martin Malek und Sebastian Ulamek (v.l.)

Extraliga - 1. Lauf - Pardubice - 20.4.2017

Prag gewinnt

Mit einem 4-Punkte-Vorsprung holte sich die Prager Marketa-Mannschaft

den Sieg beim Auftakt der obersten tschechischen Liga. Die Gastgeber

aus Pardubice, die zuletzt 2013, 2015 und 2016 den Titel holten, errangen

Tagesrang 2. Um den 3. Platz gab es ein Stechen zwischen den Teams aus

Slany bzw. Zarnovica. Hierbei behielt Martin Vaculik vom SC Zarnovica die

Oberhand.

Von Anfang an versuchten die Prager Druck aufzubauen und Sebastian

Ulamek begann das bei optimalen Witterungsbedingungen durchgeführte

Meeting mit einem Laufsieg. Die Pardubicer blieben immer knapp dahinter

und gegen Mitte des Events konnte etwas überraschend das mit nur

vier Mann angetretene Slany-Team (Zdenek Simota/Martin Malek/Eduard

Krcmar/Michal Dudek) ganz knapp die Führung übernehmen. Doch in

der Folge blieb es beim Kampf Pardubice gegen Prag.

Die Prager stellten das ausgeglichenste Team. Der Pole Sebastian Ulamek

blieb mit 12 Punkten Leader vor Josef Franc (11) sowie Ondrej Smetana (8),

Filip Hajek (3) und dem einmal eingesetzten Jan Kvech. Mit 13 Punkten war

Vaclav Milik erfolgreichster Pardubicer Crack. Tomas Suchanek hielt mit

11 Zählern Anschluss und konnte einmal Ulamek bezwingen. Patrik Mikel

(5) und Hynek Stychauer (4) steuerten zu wenig bei, um den Marketa-

Kämpfern näherzukommen.

Wie Milik erzielte auch Martin Vaculik (SC Zarnovica) 13 Punkte. Damit waren

beide die besten Punktesammler am Platz. Vaculik war es auch, der im

Stechen um Tagesrang 3 Slany-Mann Eduard Krcmar (bester seines Teams

mit 11 Punkten) niederhielt. • Text u. Fotos: Alfred Domes

Ergebnis: 1. AK Marketa Praha, 35 Punkte/4 Ligapunkte (Sebastian Ulamek 12, Josef Franc 11, Ondrej

Smetana 8, Filip Hajek 3, Jan Kvech 1); 2. AMK ZP Pardubice 33/3 (Tomas Suchanek 11, Patrik

Mikel 5, Hynek Stychauer 4, Josef Novak 0, Vaclav Milik 13); 3. SC Zarnovica, 26/2 (Michal Tomka 5,

Martin Vaculik 13, Patrik Buri 2, Stanislaw Burza 5, Jan Mihalik 1); 4. AK 3ton Slany, 26/1 (Zdenek

Simota 7, Martin Malek 6, Eduard Krcmar 11, Michal Dudek 2).

Martin Vaculik vor Tomas Suchanek

Extraliga - Runde 2 - Prag - 9.5.2017

Heimsieg

Das Auftaktrennen der tschechischen Ekstraliga gewann die Mannschaft

von Marketa Prag. Der Vorsprung der Hauptstädter auf den Titelverteidiger

aus Pardubice betrug nur 2 Punkte, weshalb man die Niederlage von

Zlata Prilba als einen Arbeitsunfall betrachtete. Aber auch das zweite Ligamatch,

das im Marketa-Stadion durchgeführt wurde, endete mit einem

Sieg der Gastgeber und diesmal trennten beide Mannschaften schon

7 Punkte. Diesmal konnte man jedoch mit dem Triumph der Prager rechnen,

weil sie mit dem wiedergenesenen Zdenek Holub antraten, während

Zlata Prilba auf Vaclav Milik verzichten musste. Der 23-Jährige fuhr am

gleichen Tag in der schwedischen Eliteserie.

Aus dem gleichen Grund hatte die Mannschaft aus Zarnovica keine Chance

im Kampf um Rang 3. Die Slowaken gingen ohne Martin Vaculik ins Rennen

und erzielten lediglich 3 mickrige Pünktchen. Das Team von AK Slany

schrieb 25 Zähler und landete auf Platz 3.

Ergebnis: 1. Marketa Prag, 50 Punkte (Smetana 11, Z.Holub 11, Franc 14, Ulamek 14); 2. Zlata Prilba

Pardubice, 43 (Stichauer 11, Suchanek 11, Mikel 8, Novak N, Jedrzejak 13); 3. AK 3ton Slany,

25 (Krcmar 10, M.Dudek 5, Malek 5, Simota 5); 4. SC Zarnovica/SK, 3 (Buri 0, Valkovic 0, Gavenda

0, Mihalik 1, Tabaka 2).

Einzelmeisterschaft - Finale 1 - Prag - 25.4.2017

Auftaktsieg für Milik

Im Vorjahr wurde Vaclav Milik Landesmeister, ohne einen Lauf verloren zu

haben. Nach der ersten Finalrunde, die im Prager Marketa-Stadion ausgetragen

wurde, ist der Fahrer aus Pardubice auf dem besten Weg, den Titel

erfolgreich zu verteidigen. Erwartungsgemäß fand der 23-Jährige in der

tschechischen Hauptstadt keinen Bezwinger und siegte mit einem makellosen

Punktemaximum. Josef Franc belegte auf seiner Heimbahn Platz 2.

Der 38-Jährige musste sich nicht nur Milik beugen. In Heat 3 legte Tomas

Suchanek einen Bombenstart hin und meldete sich vor Franc im Ziel. Der

Teamkollege von Milik wurde am Ende jedoch Sechster, denn der 33-Jährige

blieb im dritten Durchgang am Start mit gerissener Kette stehen. Tagesrang

3 in Prag sicherte sich ein anderer Teamkamerad Miliks. Hynek

Stichauer verzeichnete zwei Siege und schloss das Rennen mit 12 Zählern

ab.

Zwei der Medaillenanwärter von Marketa, Matej Kus und Zdenek Holub,

konnten verletzungsbedingt nicht am Turnier teilnehmen. Das zweite Finalrennen

findet am 23. September in Mseno statt und der neue tschechische

Meister wird am 7. Oktober in Brezolupy gekürt sein.

Ergebnis: 1. Vaclav Milik, 15 Punkte; 2. Josef Franc, 13; 3. Hynek Stichauer, 12; 4. Eduard Krcmar, 11;

5. Zdenek Simota, 9; 6. Tomas Suchanek, 9; 7. Ondrej Smetana, 9; 8. Patrik Mikel, 7+3; 9. Filip Hajek,

7+2; 10. Michal Dudek, 7+1; 11. Martin Mejtsky, 5; 12. Martin Malek, 4; 13. Martin Gavenda, 4;

14. Jaroslav Petrak, 3; 15. Jakub Valkovic, SK, 3; 16. Josef Novak, 1; 17. Jan Kvech, 1.

Paarmeisterschaft - Finale - Pilsen - 8.5.2017

Zlata Prilba Meister

Erwartungsgemäß holte das Duo von Zlata Prilba in Pilsen den Paarmeistertitel,

aber man ging davon aus, dass Vaclav Milik und Tomas Suchanek

größere Probleme haben würden, um den Sieg holen zu können. Die Gastgeber

verpflichteten nämlich für das Rennen keinen Geringeren als Jason

Doyle. Zum Duell beider Favoriten kam es schon im Auftaktlauf. Milik bewies

einmal mehr, dass er in Tschechien ein sehr starker Gegner ist und

bezwang den Australier. Zunächst sah es so aus, als ob die Gastgeber das

Rennen mit 5:4 gewinnen könnten (Punktevergabe in den einzelnen Läufen

4-3-2-0), aber Zdenek Simota stürzte in der zweiten Runde und Zlata

Prilba holte einen 6:3-Sieg. Im zweiten Semifinallauf stürzte Simota wieder.

Doyle kam im Re-run als Erster ins Ziel, aber Hynek Stichauer und

Zdenek Holub siegten am Ende mit 5:4 und das Duo von PK Pilsen schied

vorzeitig aus.

Im Finale lag Stichauer zwei Runden lang vor Milik, aber der mit Abstand

beste tschechische Fahrer setzte sich danach durch und holte mit Suchanek

einen deutlichen 7:2-Triumph. Im Rennen um die Bronzemedaille holten

die Gastgeber ein 6:3, aber noch in der Zielkurve hielt das Paar von

Olymp Prag eine 5:4-Führung. Erst kurz vor dem Ziel gelang es Simota, an

Ondrej Smetana vorbeizuziehen.

Ergebnis: 1. AMK ZP Pardubice (Vaclav Milik 24, Tomas Suchanek 13); 2. Speedway Pro (Hynek Stichauer

18, Zdenek Holub 13); 3. PK Pilsen/HBC Vrates (Zdenek Simota 11, Jason Doyle 23); 4. PSK

Olymp Prag (Josef Franc 22, Ondrej Smetana 8); 5. AK 3ton Slany (Eduard Krcmar 14, Mariusz Puszakowski

4); 6. PDK Grepl Mseno (Michal Dudek 7, Martin Malek 11); 7. AK Brezolupy/AMK ZP Pardubice

(Martin Gavenda 6, Patrik Mikel 10); 8. AK Marketa Prag (Filip Hajek 10, Jan Kvech 5); 9. SC

Zarnovica/SK (Jan Mihalik 7, Jakub Valkovic 2); 10. PK Pilsen (Martin Mejtsky 6, Radek Podhadsky 2).

Semifinale 1: Milik, Franc, Suchanek, Smetana – 6:3 für Zlata Prilba.

Semifinale 2: Doyle, Stichauer, Holub, Simota S/D – 5:4 für Speedway Pro.

Kleines Finale (um Rang 3): Doyle, Franc, Simota, Smetana – 6:3 für PK Pilsen.

Finale: Milik, Suchanek, Stichauer, Holub – 7:2 für Pardubice.

38 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Eduard Krcmar dominiert

bei den Junioren

Topscorer für Pardubice:

Hynek Stichauer

• Foto: Niklas Breu

SLOWAKEI

Offene Junioren-Einzelmeisterschaft - 22.4.2017

Krcmar top

Eduard Krcmar dominiert im Juniorenwettbewerb deutlich. In den bisher

zwei ausgetragenen Rennen in Pilsen und Prag holte der Pilot von AK Slany

tadellose Punktemaxima. Der 21-Jährige hat vor dem abschließenden

Turnier in Pardubice 4 Punkte Vorsprung auf Patrik Mikel, der der restlichen

Konkurrenz ebenfalls deutlich überlegen ist. Der 18-Jährige wurde

zweimal Zweiter und beugte sich nur Krcmar.

Eine gute Chance aufs Podest zu kommen, hat Richard Geyer. Der 19-jährige

Sachse belegte in Pilsen den unbeliebten 4. Rang und wurde im Marketa-Stadion

Sechster. Vor der letzten Runde des Championats, die am

21. Juni in Pardubice über die Bühne gehen wird, hat Geyer nur 2 Zähler

weniger als der drittplatzierte Josef Novak.

Schwer verletzt: Michal Tomka

Ergebnisse:

Schon im ersten Lauf gab es in Pilsen

einen folgenschweren Sturz,

als Vaclav Kvech und Michal Tomka

kollidierten. Letzterer verletzte

sich dabei schwer. Der 18-Jährige

zog sich unter anderem Brüche

von vier Wirbeln, der Schulter und

der Rippen zu, die eine Perforation

der Lunge verursachten. Der junge

Slowake wurde im Krankenhaus in

Pilsen operiert und am 5. Mai nach

Zarnovica transportiert. Wann er

wieder Speedway fahren wird, ist

ungewiss. Wenn alles gut verläuft,

wird Tomka mit der Reha Mitte Juni

anfangen können. Vaclav Kvech erlitt

eine Gehirnerschütterung und

absolvierte danach keine Läufe

mehr.

• Texte u. Fotos: Georg Dobes

Runde 1 - Pilsen - 22.4.: 1. Eduard Krcmar, 18 Punkte (15+3); 2. Patrik Mikel, 16 (14+2); 3. Jan Mihalik,

SK, 13 (12+1); 4. Richard Geyer, D, 13 (13+0); 5. Filip Hajek, 11; 6. Josef Novak, 10; 7. Petr Chlupac,

9; 8. Jan Kvech, 8; 9. Jakub Valkovic, SK, 7; 10. Pavel Cermak, 4; 11. Sindy Weber, D, 4; 12. David

Pacalaj, SK, 3; 13. Milan Dobias, 3; 14. Mario Niedermaier, D, 2; 15. Vaclav Kvech, 0; 16. Michal Tomka,

SK, 0.

Runde 2 - Prag - 2.5.: 1. Krcmar, 18 Punkte (15+3); 2. Mikel, 16 (14+2); 3. Novak, 14 (13+1); 4. Hajek,

11 (11+0); 5. Mihalik, 10; 6. Geyer, 9; 7. Chlupac, 8; 8. J.Kvech, 6; 9. Pacalaj, 6; 10. Valkovic, 6;

11. Filip Sifalda, 5; 12. Cermak, 5; 13. Filip Nizgorski, PL, 5; 14. Dobias, 3; 15. Mateusz Adamczewski,

PL, 3.

Stand (nach 2 von 3 Rennen): 1. Krcmar, 36 Punkte; 2. Mikel, 32; 3. Novak, 24; 4. Mihalik, 23;

5. Hajek, 22; 6. Geyer, 22.

Slany - 13.5.2017

Anton-Vilde-Memorial

Ergebnis: 1. Smestav Speedway Team, 31 Punkte (Ondrej Smetana 14, Zdenek Simota 17); 2. PRO-

TEC SK Miletice, 29 (Martin Malek 10, Josef Franc 19); 3. Trebusicti Berani, 20 (Zdenek Holub 9,

Hynek Stichauer 11); 4. AK Slany, 19 (Michal Dudek 17, Radek Podhadsky 2); 5. SCM ACR Slany,

14 (Vaclav Kvech 4, Jan Kvech 10); 6. AK Marketa Praha, 13 (Filip Hajek 11, Pavel Cermak 2).

Tschechische Extraliga - Zarnovica - 14.5.2017

Schwierige Aufgabe

Die dritte Runde der tschechischen Extraliga fand in Zarnovica statt. Nach

zwei Siegen galten die Prager als Favoriten, aber ihre Aufgabe war in der

Slowakei deutlich schwieriger als im Marketa-Stadion. Die Mannschaft

von Zlata Prilba ging nämlich wieder mit Vaclav Milik ins Rennen. Und

auch die Gastgeber traten mit Martin Vaculik an.

Das slowakische Speedway-Ass holte im Auftaktlauf einen souveränen

Start-Ziel-Sieg, aber schon nach dem darauffolgenden Lauf setzte sich

das Team von Marketa an die Spitze. Dank der Dreier von Patrik Mikel und

Vaclav Milik zogen die Titelverteidiger mit den Pragern gleich und übernahmen

anschließend sogar die Führung, obwohl Mikel nur Dritter wurde.

In Heat 6 kam es zu einer Kollision, die das Team aus Pardubice aus dem

Gleichgewicht hätte bringen können. In der Startkurve stießen Stanislaw

Burza und Milik zusammen und Letzterer ging zu Boden. Der 23-Jährige

verließ die Bahn im Krankenwagen und absolvierte keine weiteren Rennen

mehr. Burza holte im Re-run einen Sieg und die Gastgeber schlossen

zu dem führenden Duo auf. Drei Mannschaften hatten jeweils 10 Zähler.

SC Zarnovica verlor jedoch den Anschluss gleich wieder, während Marketa

und Zlata Prilba noch nach acht Heats punktgleich waren. Der nächste

Lauf brachte die Vorentscheidung zu Gunsten der amtierenden Meister.

Josef Franc fiel in der letzten Runde in Führung liegend aus und Martin

Mejtsky kreuzte als Erster den Zielstrich. Pardubice ging in Front und gab

die Führung nicht mehr ab. Die Hauptstädter erwischten zwischen den

Heats 11 und 14 eine schwarze Serie. Sie holten insgesamt nur 2 Zähler

und hatten nicht nur 7 Zähler weniger als Pardubice, sondern auch einen

4-Punkte-Rückstand auf die Gastgeber. Dank der Siege von Sebastian

Ulamek und Franc konnte das Team von Marketa Zarnovica gleich wieder

überholen, aber vor dem Finaldurchgang hatte es 3 Zähler weniger als Zlata

Prilba. Vor dem letzten Rennen trennten beide Mannschaften 2 Punkte,

aber Mikel konnte in Heat 20 Zdenek Holub schlagen und kam vor dem

Prager als Zweiter ins Ziel. Pardubice triumphierte mit insgesamt 36 Zählern,

obwohl das Team sehr früh auf sein Speedway-Ass verzichten musste.

Das Team aus der Hauptstadt wurde Zweiter, hatte jedoch am Ende nur

einen Punkt Vorsprung auf die Gastgeber. Martin Vaculik fand auf dem

400 Meter langen Oval keinen Bezwinger und war bester Mann des Matches.

AK Slany trat ohne Eduard Krcmar an. Der 21-Jährige fuhr am Sonntag

in der 1. polnischen Liga. Sein Team konnte die Abwesenheit des Piloten

nicht mehr kompensieren. Slany erkämpfte 12 Zähler weniger als Zarnovica.

Nach ersten Informationen erlitt Vaclav Milik eine Verletzung des

Knöchels. Der Fahrer ließ sich im Krankenhaus genau untersuchen und

die Mediziner stellten einen Bruch des linken Schienbeins fest. Am 17. Mai

musste sich Milik einer Operation unterziehen und der Knochen wurde

zusammengeschraubt. • Georg Dobes

Ergebnis: 1. Zlata Prilba Pardubice, 36 Punkte

(Mikel 8, Mejtsky 4, Stichauer 12, Suchanek 9,

Milik 3); 2. Marketa Prag, 33 (Franc 10, Ulamek

14, Z.Holub 4, Smetana 5); 3. SC Zarnovica/

SK, 32 (Buri 4, Mihalik 2, Burza 10, Valkovic 1,

Vaculik 15); 4. AK 3ton Slany, 20 (Malek 9, Simota

7, M.Dudek 0, Novak 4).

EXTRALIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Prag 3 11 118

2. Pardubice 3 10 112

3. Zarnovica 3 5 61

4. Slany 3 4 71

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 39


INTERNATIONAL

NIEDERLANDE

Meisterschaft - 2. Lauf - Eenrum - 30.4.2017

Mammutprogramm

Bei herrlichstem Rennwetter fand das Rennen in Eenrum statt. Die Bahn

war in Topzustand. Nach den Vorläufen in der internationalen Soloklasse

lagen Romano Hummel, Henry van der Steen sowie Dirk Fabriek mit

11 Punkten gleichauf. Jannick de Jong wurde in seinem zweiten Vorlauf

disqualifiziert (Stahlschuh verloren), konnte aber noch 7 Punkte verbuchen.

Vor ihm lagen noch Lars Zandvliet (8) und der stark fahrende Anders

Mellgren (9) aus Schweden. Ebenfalls 7 Punkte erzielten Sjoerd Rozenberg

und Dave Meijerink. Christian Hülshorst (3) und Mark Beishuizen (5)

landeten in den Semifinals. Diese gewannen Hummel (Semi 1) und de

Jong (Semi 2). Das Finale dominierte de Jong vor Hummel, Mellgren und

van der Steen. Fabriek hatte einen Ausfall zu beklagen.

In der Seitenwagenklasse gingen zehn Gespanne an den Start. William

Matthijssen/Sandra Mollema sicherten sich mit Maximum den Sieg. Auf

den folgenden Plätzen wurden heiße Duelle ausgefahren. Wilfred Detz/

Wendy Arling – Wendy sprang ein, da Wilfreds übliche Beifahrer verletzt

bzw. in Urlaub sind – wurden letztlich Zweite im Finale und schrieben

15 Punkte. Die Briten Mitch Godden/Paul Smith wurden mit 13 Zählern

Dritte vor Shaun Harvey/Danny Hoog (12).

Die Specials 125 ccm dominierte Nynke Sijbesma vor Christian Wagemans

und Sem Ensing. Ebenfalls am Start waren die Jugendklassen 85 und 125

ccm sowie die ST 1 und ST 2.

Insgesamt wurden an diesem Renntag 41 Läufe vor 1500 Zuschauern vorbildlich

abgewickelt. • Text u. Fotos: Ubbo Bandy

Ergebnisse - Dutch Open: 1. Jannick de Jong, NL, 11+4 Punkte; 2. Romano Hummel, NL, 15+3; 3. Anders

Mellgren, S, 12+2; 4. Henry van der Steen, NL, 13+1; 5. Dirk Fabriek, NL, 13+A; 6. Dave Meijerink,

NL, 11; 7. Lars Zandvliet, NL, 9; 8. Sjoerd Rozenberg, NL, 7; 9. Mark Beishuizen, NL, 6;

10. Christian Hülshorst, D, 4; 11. Charley Powell, GB, 3; 12. Jonas Andersson, S, 3; 13. Dennis Helfer,

D, 2; 14. Jarno de Vries, NL, 1; 15. Aarni Heikkilä, FIN, 0.

Dutch Open Seitenwagen: 1. William Matthijssen/Sandra Mollema, NL, 16+4 Punkte; 2. Wilfred

Detz/Wendy Arling, NL, 12+3; 3. Mitch Godden/Paul Smith, GB, 11+2; 4. Shaun Harvey/Danny

Hogg, GB, 11+1; 5. Mike Frederiksen/Steven Grandt, DK, 8+0; 6. Joel Sudnikevits/Juhan Paabstel,

EST, 6; 7. Stinus Lund/Dennis Smit, DK, 6; 8. Aaron Vale/Stephan Vale, GB, 6; 9. Arnold Bruins/

Emiel Bruins, NL, 2; 10. Klaas Kregel/Inge Slagter, NL, 2.

Dave Meijerink (63) vor Jonas Andersson (22), Jannick de Jong (52) und Lars Zandvliet (5)

Specials 125 ccm: 1. Nynke Sijbesma, 22 Punkte; 2. Christian Wagemans, 22; 3. Sem Ensing, 18;

4. Michael Jong, 16; 5. Nigel Hummel, 10; 6. Margriet Diever, 8; 7. Delina Kruit, 7; 8. Luca Drenthe,

2; 9. Amber Sterre van der Duin, 0.

85 ccm: 1. Dennis van der Ploeg, 18 Punkte; 2. Dave Hoogerhuis, 16; 3. Rik Jan de Boer, 14; 4. Fardau

de Ree, 14; 5. Lars Hoeksma, 9; 6. Jessica Dijkstra, 8; 7. Chayenne Hoogerhuis, 3; 8. Mike Koolhaas,

2.

125 ccm Jugend: 1. Joran Marra, 24 Punkte; 2. Tonny Blok, 24; 3. Johan Kuiken, 23; 4. Jesse Meindertsma,

22; 5. Koen van Schoot, 18; 6. Jarno Terpstra, 17; 7. Dylan Ottens, 15; 8. Jesse Jan Stelwagen,

13; 9. Leon Meijerink, 4; 10. Gerard van Lingen, 4; 11. Mike Klein, 1.

Shorttrack ST 1: 1. Wybe Valkema, 33 Punkte; 2. Erwin Mulder, 30; 3. Frank Hamming, 23; 4. Reinse

de Jong, 17; 5. Stef Hamstra, 17; 6. Evert van Til, 13; 7. Olav den Engelsman, 19; 8. Mark Dijkstra, 15;

9. Johan Wissema, 11; 10. Maurice Ijken, 11; 11. Bert Dijkstra, 7; 12. Youri Jansen, 1.

Shorttrack ST 2: 1. Jan Okke Loonstra, 29 Vorlaufpunkte; 2. Gert Jan Valk, 21; 3. Anne Bos, 24;

4. Mark Helmhout, 18; 5. Berry de Vos, 28; 6. Joey van Kammen, 18; 7. Remon Meeters, 15; 8. Lorenzo

Punter, 15; 9. Roy Pasveer, 13; 10. Rindert Boonstra, 12; 11. Jeffrey Oppersma, 4; 12. Harriet

Zwiers, 0.

Meisterschaft - 3. Lauf - Roden - 7.5.2017

Wieder de Jong

Der dritte Durchgang zur Dutch Open wurde bei bestem Rennwetter im

Sportpark Roden ausgetragen. Fünf Klassen waren am Start und boten

den Zuschauern guten Sport. Aus Deutschland waren Christian Hülshorst,

Jens Benneker und Dennis Helfer angereist. Durch die große Beanspruchung

im Vorfeld (eine Woche zuvor fand ein nationales Rennen statt,

Mittwoch und Samstag wurde trainiert) war die Bahn am Ende der Veranstaltung

schwer zu befahren. Es gab einige Stürze, die glücklicherweise

aber glimpflich verliefen.

Bei den Solisten gab es keine Überraschung, denn Spitzenfahrer Jannick

de Jong fuhr erneut ein Maximum. De Jongs stärkster Gegner Romano

Hummel fiel im Finale aus. Anders Mellgren zeigte eine starke Leistung

(15 Punkte wie Edward Kennett), belegte im Finale aber nur den 4. Platz.

Dave Meijerink (13 Zähler), der seine erste Saison in der internationalen

Klasse bestreitet, konnte ebenfalls überzeugen und wurde Dritter im Finale.

Benneker und Hülshorst landeten hinter Henry van der Steen und Lars

Zandvliet auf den Rängen 9 und 10. Helfer wurde Vierzehnter.

Mitch Godden/Paul Smith (9) vor Wilfred Detz/Wendy Arling (6),

Shaun Harvey/Danny Hogg (72) und Joel Sudnikevits/Juhan Paabstel

40 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Bei den Seitenwagen drehten wiederum

William Matthijssen/Sandra

Mollema souverän ihre Runden

und gewannen alle ihre Läufe.

Hinter den beiden konnten sich

Wilfred Detz/Wendy Arling mit

12 Punkten auf Rang 2 behaupten.

In ihrem letzten Vorlauf stoppte

sie ein Kettenriss am Start. Im Finale

wurden sie Zweite. Die Reservisten

Joel Sudnikevits/Juhan

Paabstel schafften es auf Rang 3.

Platz 4 belegten Stinus Lund/Dennis

Smit.

Die 125-ccm-Junioren gewann Sem

Ensing vor Christian Wagemans

und Margriet Diever. Nynke

Sijbesma stürzte im Finale. Die

Shorttrackklassen ST 1 und 2 rundeten

die Veranstaltung ab.

• Text u. Fotos: Ubbo Bandy

Ergebnisse - Dutch Open: 1. Jannick de Jong,

NL, 16+4 Punkte; 2. Anders Mellgren, S, 12+3;

3. Dave Meijerink, NL, 11+2; 4. Edward Kennett,

GB, 14+1; 5. Romano Hummel, NL, 13+A;

6. Henry van der Steen, 10; 7. Lars Zandvliet,

NL, 8; 8. Charley Powell, GB, 6; 9. Jens Benneker,

D, 4; 10. Christian Hülshorst, D, 4;

11. Mark Beishuizen, NL, 3; 12. Sjoerd Rozenberg,

NL, 3; 13. Jarno de Vries, NL, 2; 14. Dennis

Helfer, D, 2; 15. Aarni Heikkilä, FIN, 1;

16. William Kruit, NL, 0.

Dutch Open Seitenwagen: 1. William Matthijssen/Sandra

Mollema, NL, 16+4 Punkte;

2. Wilfred Detz/Wendy Arling, NL, 12+3; 3. Joel

Sudnikevits/Juhan Paabstel, EST, 7+2; 4. Stinus

Lund/Dennis Smit, DK, 9+1; 5. Shaun Harvey/Danny

Hogg, GB, 10+N; 6. Mike Frederiksen/Steven

Grandt, DK, 7; 7. Aaron Vale/Stephan

Vale, GB, 6; 8. David Chaminade/Stephanie

Vedelago, F, 5; 9. Antony Sairrailh/Katia

Sairrailh, F, 3; 10. Klaas Kregel/Inge Slagter,

NL, 2; 11. Arnold Bruins/Emiel Bruins, NL, 0.

Specials 125 ccm: 1. Sem Ensing, 23 Punkte;

2. Christian Wagemans, 19; 3. Margriet Diever,

15; 4. Nynke Sijbesma, 15; 5. Michael Jong, 10;

6. Delina Kruit, 10; 7. Nigel Hummel, 4; 8. Luca

Drenthe, 0; 9. Amber Sterre van der Duin, 0.

Shorttrack ST 1: 1. Stef Hamstra, 30 Vorlaufpunkte;

2. Wybe Valkema, 18; 3. Reinse de

Jong, 25; 3. Erwin Mulder, 26; 5. Mark Dijkstra,

16; 6. Frank Hamming, 9; 7. Olaf den Engelsman,

15; 8. Johan Wissema, 11; 9. Maurice

Ijken, 8; 10. Bert Dijkstra, 7; 11. Evert van Til, 0.

Shorttrack ST 2: 1. Mark Helmhout, 29 Vorlaufpunkte;

2. Jan Okke Loonstra, 33; 3. Berry de

Vos, 28; 4. Anne Bos, 19; 5. Remon Meeters,

20; 6. Lorenzo Punter, 23; 7. Bas Homans, 13;

8. Joey van Kammen, 12; 9. Rindert Boonstra,

9; 10. Gert Jan Valk, 7; 11. Jeffrey Oppersma, 3;

12. Roy Pasveer, 1.

Jannick de Jong gegen Romano Hummel

Joel Sudnikevits/Juhan Paabstel vor Wilfred Detz/Wendy Arling und Stinus Lund/Dennis Smit

Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 41


VORSCHAUEN

GOLDENER RÖMER

AM 15. 6. IN ALTRIP

Michael Härtel und Stephan Katt

(hier in Dingolfing)

wollen es in Altrip so richtig krachen

lassen • Foto: Niklas Breu

SANDBAHNSTARS AM START

Auch das 64. internationale Altriper ADAC-Sandbahnrennen findet wieder

am Fronleichnamstag statt, dieses Jahr am 15. Juni. Die Veranstaltung beginnt

morgens gegen 9:00 Uhr mit dem Training. Das Rennen wird um

13:30 Uhr gestartet. Neunzehn Rennen der nationalen und internationalen

Solo- und Seitenwagenklasse werden ausgetragen. Altrip – bekannt

für die spannendsten Rennen auf dem „ Altriper Ei“. Immer wieder kommen

die weltbesten Solisten, um den „Goldenen Römer“ mit nach Hause

zu nehmen. Den „Römer-Rekord“ hält übrigens Multiweltmeister Gerd

Riss, der das edle Gefäß sage und schreibe elfmal gewinnen konnte. Mit

von der Partie ist auch in diesem Jahr wieder das „Who is who“ der Langbahnfahrer,

allen voran Langbahn-Vizeweltmeister und Ex-Grasbahn-Europameister

Jannick de Jong, des Weiteren der tschechische Langbahn-

Ex-Vizeweltmeister Josef Franc, der Brite Andrew Appleton sowie unsere

deutschen Langbahn-Asse Youngster Michael Härtel, Stephan Katt, Jörg

Tebbe und Bernd Diener. Mit weiteren Spitzenfahrern steht der Club noch

in Verhandlung.

Für mindestens ebenso gute Unterhaltung sorgen die besten internationalen

Gespanne sowie die nationalen Solisten und Seitenwagen. Bei Eintrittspreisen

von 13,- Euro für Erwachsene und 7,- Euro für Schüler und Jugendliche

ab 12 Jahren (Kinder bis 12 Jahre sind frei), können Sie einen

wunderschönen Renntag in Altrip verbringen! Tribünenplätze kosten übrigens

einen Aufpreis von 10,- Euro. Auch für das leibliche Wohl ist bei

„Weck, Worscht unn Woi ...!“ bestens gesorgt! Also Fans, auf geht’s in die

Pfalz ... an Fronleichnam, 15. Juni 2017, nach Altrip.

Termin: 15. Juni 2017

64. Int. ADAC-Sandbahnrennen „Goldener Römer“ Altrip

42 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


10.6. PRAG/CZ

21. PRAGER SPEEDWAY-GP

Am Samstag, 10. Juni, findet in Prag der 2017 Mitas Czech Republic Speedway

Grand Prix statt. Zum nunmehr 21. Mal wird ein Speedway-GP im Prager

Markéta-Stadion ausgetragen. Das Besondere an diesem Rennen ist,

dass der Grand Prix schon seit 1997 ohne Unterbrechung in der tschechischen

Metropole gefahren wird.

Die treuen Besucher dieses Rennens im Markéta-Stadion kommen nicht

zuletzt auch wegen der unvergleichlichen Romantik und Schönheit Prags

immer wieder. Die tschechische Hauptstadt weiß nämlich nicht nur als geschichtsträchtige

Stadt zu begeistern, sondern auch als moderne Großstadt,

in der ein reiches kulturelles und gesellschaftliches Leben pulsiert.

Es bieten sich hier also erlebnisreiche Stunden für die ganze Familie an,

wobei ausländische Besucher des Rennens sicherlich auch die traditionelle

böhmische Küche und das gemütliche Beisammensein in einem urigen

Prager Gasthaus zu schätzen wissen, wo man sich das weltberühmte

tschechische Bier schmecken lassen kann.

In diesem Jahr feiert die mitteleuropäische Metropole 25. Jubiläum der

Eintragung des historischen Stadtkerns in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes,

zudem darf sie sich einer der größten städtischen Denkmalzonen

weltweit rühmen. Nur in dieser Stadt bietet sich die einzigartige Möglichkeit,

einen Besuch des Rennens um den WM-Titel mit kulturellen und

ästhetischen Erlebnissen zu verbinden, denn solche bietet Prag auf

Schritt und Tritt.

Den ersten SGP in Prag gewann übrigens Greg Hancock, der hier seinen

47. Geburtstag feiert. Dreimal hintereinander haben im Markéta-Stadion

die australische Fahrerlegende Jason Crump und der englische SGP-Star

Tai Woffinden, der hier 2013 auf der klassischen Strecke (353 m) mit 62,33

Sekunden einen neuen Rekord aufstellte, gewonnen. Erinnert sei auch

daran, dass 2009 der Russe Emil Saifutdinow bei seinem ersten Grand

Prix überhaupt das Prager Rennen für sich entscheiden konnte. Saifutdinow

kehrt nun nach Jahren wieder in die Serie zurück. Von allen, die den

Grand Prix of Czech Republic gewinnen konnten, waren es nur der russische

Fahrer, der Däne Hans Andersen und Vorjahressieger Jason Doyle

aus Australien, die am Ende den WM-Titel nicht holen konnten.

Termin: 10. Juni 2017

Speedway Grand Prix - Marketa Stadion, Prag/CZ

Bazar

ANZEIGENCOUPON

Anzeigenschluss für BSA Juli-Ausgabe: 12. Juni


VORSCHAUEN

4./5.6. ABENSBERG

WM-QUALIFIKATION

Die Rückkehr in den Speedway-Grand Prix soll für Martin Smolinski wieder

in Abensberg beginnen • Smolinski und Erik Riss treten auf traditionsreicher

Bahn gegen 14 Konkurrenten in der Grand-Prix-Qualifikation an

Wo Martin Smolinski (33), bester deutscher Speedwayfahrer und einziger

Deutscher, der bisher eine Saison im Speedway-Grand-Prix bestreiten

durfte, auftaucht, da ist immer Action angesagt. Am Pfingstmontag, 5. Juni,

kommt Smolinski zum MSC Abensberg und bestreitet dort die erste

Qualifikationsrunde zum Speedway-Grand-Prix 2018. Und der Rennfahrer,

der seit vielen Jahren auch Mitglied im MSC Abensberg ist, ist schon

heiß darauf, er möchte wieder in den Grand Prix.

Sascha Dörner, Rennleiter beim MSC Abensberg, und Wolfgang Glas, einer

seiner Vorgänger in der Position, der schon lange in der Motorradsparte

des Motorsportverbandes FIM tätig ist, sehen dafür gute Chancen.

Sie denken auch, dass der zweite Deutsche, Erik Riss, das Zeug dazu hat,

sich für das Halbfinale zu qualifizieren. „Erik war zweimal Langbahnweltmeister,

hat aber jetzt auch im Speedway auf der kurzen Bahn riesige Fortschritte

gemacht. Mit ihm ist sicher zu rechnen“, so Glas.

Im Rahmenprogramm wird auch in diesem Jahr wieder die Ausstellung

Women in Motorcycling der FIM zu sehen sein. Im vergangenen Jahr sei

das durch den Regenabbruch nach Lauf 12 etwas zu kurz gekommen. Zudem

präsentiert sich das neue ADAC-Bayerncup-Juniorteam des MSC

Abensberg.

Speedway und der Termin Pfingstmontag, das gehört in Abensberg einfach

zusammen. „Das ist Tradition für viele Menschen aus der Region“,

weiß Sascha Dörner.

ZEITPLAN - Pfingstsonntag, 4. Juni: Öffentliches Training ab 14:00 Uhr,

Eintritt frei • Pfingstmontag, 5. Juni: Stadionöffnung um 9:00 Uhr, Autogrammstunde

um 12:00 Uhr, Fahrerpräsentation um 13:30 Uhr, Start zum

ersten Lauf um 14:00 Uhr.

Termin: 4./5. Juni 2017

Int. ADAC-Speedwayrennen Abensberg - WM-Qualifikation 4

15.6. OLCHING

WM-SEMIFINALE 1

Nach dem SEC Challenge 2016 setzt der Motorsportclub Olching diesmal

einen weiteren hochkarätigen Prädikatslauf oben drauf: Diesmal kommt

ein Weltmeisterschafts-Qualifikationsrennen nach Olching – genauer gesagt,

das Semifinale zum Speedway-Grand-Prix-Challenge. Gestartet

wird am 15. Juni um 14:00 Uhr.

Die Teilnehmer für dieses WM-Qualifikationsrennen kommen aus allen

Himmelsrichtungen unseres Planeten. Das Ziel der 16 Teilnehmer ist klar:

Ein jeder will sich ein Ticket für den Speedway Grand Prix WM Challenge

sichern, der im August in Togliatti (Russland) stattfindet und ja bekanntlich

die letzte Hürde vor dem Speedway-Grand-Prix 2018 ist.

Wer in Olching ans Startband rollen wird, steht bisher noch nicht fest. Der

Weg ins Olchinger Halbfinale führt über die Qualifikationsrunden in

Esbjerg (Dänemark), Zarnovica (Slowakei), Lonigo (Italien) und Abensberg.

Diese Vorrunden ziehen sich bis wenige Tage vor der Olchinger Veranstaltung

in den Juni hinein – es bleibt also für die Fans äußerst spannend,

wen sie dann auf dem südbayerischen Speedway-Oval anfeuern

dürfen. Und es wird ein hartes Rennen, so viel steht fest: Nur die sieben

besten Starter (und zusätzlich ein Reservefahrer) kommen am Ende des

Renntages weiter.

Natürlich hoffen die Olchinger, dass Lokalmatador Martin Smolinski, der

am 5. Juni bei der Vorrunde in Abensberg dabei sein wird, dort den Sprung

ins Semifinale schafft und auf seiner Olchinger Heimbahn um den Einzug

in den Challenge kämpfen wird.

Das Training in Olching findet bereits einen Tag vorher (am 14. Juni) statt

und beginnt nachmittags um 14:00 Uhr. Hier können sich die Fans bereits

ein Bild von den Teilnehmern machen. Und gleich neben dem Speedwaystadion

findet auch diesmal wieder das große Volksfest statt. Es lohnt

sich also, frühzeitig anzureisen.

Aktuelle Infos gibt es auf der Homepage des MSC Olching: www.msco.de

Termin: 15. Juni 2017

Int. ADAC-Speedwayrennen Olching

1.7. HERXHEIM

SPEEDWAY-PAAR-CUP

Die Tribüne im Herxheimer Waldstadion ist wieder in Schuss und somit

kann es auch auf der Speedwaybahn mit gewohntem Komfort für die Zuschauer

mit einem überdachten Sitzplatz auf der Tribüne rundgehen.

Am Samstag, 1. Juli, wird das Finale um den Speedway-Paar-Cup in

Herxheim ausgetragen. Beim Speedway-Paar-Cup stellen Clubs aus der

1. Bundesliga sowie dem Speedway Team-Cup jeweils Teams mit zwei bis

drei Fahrern, die dann im direkten Duell Team gegen Team um den Titel

fighten.

Die Motorsportvereinigung Herxheim plant fest mit den Brüdern Mark

und Erik Riss, die die Farben der Motorsportvereinigung Herxheim vertreten

werden. Die Brüder Riss und das Ligateam der Motorsportvereinigung

Herxheim sind fest miteinander verwurzelt, denn 2012 stiegen nicht nur

die Herxheim Drifter in das Geschehen im Speedway Team-Cup, der

2. Speedway-Bundesliga ein, auch Mark und Erik Riss begannen 2012 mit

dem Bahnsport und sind seitdem der MSVH stets treu verbunden geblieben.

Mark und Erik Riss werden beim Rennen am 1. Juli auf sechs weitere Teams

treffen und in 21 spannenden Rennläufen, in denen jeder einzelne Punkt

extrem wichtig sein dürfte, den Sieger im Speedway-Paar-Cup ermitteln.

Rennstart am 1. Juli ist um 17:00 Uhr . Weitere Infos folgen auf

www.speedway.de.

Zeitplan: Samstag, 1. Juli 2017, ab 14:00 Uhr Training, 16:30 Uhr

Fahrerpräsentation, 17:00 Uhr Rennbeginn.

Eintrittspreise: Erwachsene 12,00 Euro, Jugendliche 13 bis 15 Jahre

6.00 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.

Termin: 1. Juli 2017

ADAC-Speedwayrennen Herxheim - Deutscher Speedway-Paar-Cup

In Rotenburg freut man sich auf das

Race Weekend auf dem Wümmering

1./2.7. MULMSHORN

RACE WEEKEND

Am 1. und 2. Juli 2017 ist es wieder soweit, in Mulmshorn gibt es wieder

Action, Adrenalin und Spaß für Groß und Klein. Der MSC Mulmshorn präsentiert

Bahnsport vom Feinsten bei seinem Race Weekend. Ein Muss für

alle Motorsportfans. Samstag, den 1. Juli, geht es mit den Junioren ab zirka

9:00 Uhr auf der KNAX-Speedwaybahn los. Da heißt es Punkte für die

Norddeutsche Bahnmeisterschaft sammeln. Selbst die Kids mit ihren PW-

50-Maschinen fighten um jeden Punkt. Aber auch die Junior-A-, Junior-Bund

Junior-C-Fahrer schenken sich nichts. Im Anschluss treten die Stahlschuh-Cowboys

der EVLS zu ihrem dritten Lauf auf dem Wümmering an:

ehemalige Spitzenfahrer wie Bob Dolman, Henk Snijder, Paul Evitts und

Hartmut Ernst, um nur einige zu Nennen. Sie werden alles geben, um

wichtige Punkte für ihre Meisterschaft aus Mulmshorn mitzunehmen. Des

Weiteren gastiert erstmals das Gespann-Masters auf dem Wümmering.

44 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17


Die Seitenwagen werden mit ihrem Training und ersten Punktläufen den

Wümmering rocken. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für alle Fans in

entspannter Atmosphäre mit dem einen oder anderen Fahrer im Fahrerlager

ins Gespräch zu kommen.

Sonntag runden dann die internationalen Solofahrer und die nationalen

Solisten das Race Weekend in Mulmshorn ab. Wen der MSC Mulmshorn

schon unter Vertrag hat, werden Sie demnächst auf der Homepage www.

mscmulmshorn.de lesen können. Sie können gespannt sein, es wird ein

packendes Rennen um den Bürgermeister-Pokal der Stadt Rotenburg

(Wümme) in der internationalen Soloklasse geben.

Also auf zum Wümmering in Mulmshorn am 1./2. Juli 2017!!!

Termin: 1./2. Juli 2017

43. ADAC-Sandbahnrennen Wümmering Mulmshorn

4.-6.8. MELSUNGEN

RENNSPORT - SHOW - ACTION

90 JAHRE MSC MELSUNGEN

Wie die Zeit vergeht ... 2017 ein ganz besonderes Jahr für den MSC Melsungen,

feiert man doch sein 90-jähriges Bestehen. In welchem Ambiente

könnte man das besser feiern als beim Motorsport-Weekend vom 4. bis 6.

August 2017, wenn traditionell am ersten Augustwochenende die Motoren

dröhnen an der St.-Georgs-Brücke in Melsungen. Bereits zum 57. Mal

veranstaltet der MSC sein internationales ADAC-Grasbahnrennen und jedes

Jahr wieder ein Highlight im Veranstaltungskalender. Das soll im Jubiläumsjahr

nicht anders sein. Der MSC Melsungen ist bemüht, wieder ein

unvergessliches Rennwochenende mit Rennläufen vom Feinsten auf der

Bahn sowie Show und Action rund um die Bahn zu präsentieren. Melsungen

– immer eine Reise wert!

Deutscher Bahnpokal Seitenwagen

Die nationalen Seitenwagen fahren dieses Jahr in Melsungen ihren „Deutschen

Meister“ aus. Mit Udo Poppe und Martin Weick sowie dem Gespann

Oswald Bischoff mit Beifahrer Mario „Locke“ Siebert hat der MSC zwei

heiße Eisen im Feuer. Es ist schön, dass der MSC gerade im Jubiläumsjahr

mit einem Prädikat seitens des Verbandes für seine hervorragende Arbeit

belohnt wurde.

Grasbahnrennen

Natürlich sind auch die internationalen Klassen der Solisten und Gespanne

sowie die nationalen Solisten in einer Europa-offenen Klasse am Start.

Man ist bemüht, auch in diesem Jahr wieder ein gleichmäßig starkes Fahrerfeld

zusammenzustellen, was wieder viele spannende Rad-an-Rad-

Kämpfe präsentiert. Mit der Fahrerverpflichtung hat man allerdings gerade

erst begonnen. Doch in einem kann man sich sicher sein, es wird wieder

heiß hergehen. Melsungen, das „Rennen der Gespanne“, Deutscher

Bahnpokal der Seitenwagen, dazu die europäischen Spitzengespanne in

der internationalen Klasse. Die internationalen Solisten kämpfen um den

begehrten Ehrenpreis der Stadt Melsungen. Bereits zugesagt hat der Vorjahressieger

und amtierende Teamweltmeister aus den Niederlanden Jannick

de Jong. Der Welt- und Europameister von 2016 wird alles geben, um

sich die Titel in diesem Jahr zurückzuholen. Für das Finale der Europameisterschaft

hat er sich bereits qualifiziert. Ebenfalls hat sich der Clubfahrer

des MSC Melsungen, Paul Cooper, für das Finale in Hertingen qualifiziert

und wird natürlich auch bei seinem Heimrennen am Start sein.

Erstmals wird der amtierende Europameister James Shanes aus England

in Melsungen ans Startband rollen. Das hört sich doch schon mal gut an,

Spannung pur ist vorprogrammiert. Mehr zum Fahrerfeld in der nächsten

Ausgabe.

Rennsport, Show und Action

Es ist wieder angerichtet für ein unvergessliches Motorsport-Weekend in

Melsungen. Highlight natürlich das 57. internationale ADAC-Grasbahnrennen,

Volker Hermsdorf wird einiges aus dem Motorradtrialsport näherbringen,

Livemusik von den MSC-Freunden aus Würzburg, die am

Samstag mit ihrer Musik wieder das Festzelt zum Kochen bringen werden,

die Dance Devils der MT Melsungen werden wieder für Stimmung sorgen

und vieles mehr. An der ein oder anderen Überraschung wird noch gearbeitet.

Sicher ein weiteres Highlight die atemberaubende Freestyle-Motocross-Show,

vielen sicher aus dem Fernsehen bekannt. In Melsungen

können sie das Spektakel live erleben. Die Freestyler springen mit ihren

Maschinen von einer Startrampe ab und zeigen in der Luft waghalsige

Sprünge und Überschläge, bevor sie wieder auf einer Rampe landen.

Kombi-Wochenendticket

Der MSC Melsungen bietet auch wieder ein kombiniertes Wochenendticket

mit Übernachtung und Eintritt an. Mehr Infos hierzu finden Sie rechts.

Campingmöglichkeit

Natürlich sind auch die Camper in Melsungen wieder herzlich willkommen.

Es besteht wieder die Möglichkeit, auf der vom MSC angemieteten

Wiese am Renngelände zu campen. Es handelt sich aber „nur“ um eine extra

angemietete Wiese für die Zuschauer, keinen voll ausgestatteten Campingplatz,

sondern wie in den letzten Jahren auch mit aufgestellten Toilettenhäuschen

und einer Wasserzapfstelle in der Nähe. Wer mehr braucht

wie Stromanschluss, Duschen, etc., dem sei der in der Nähe gelegene

Campingplatz in Obermelsungen empfohlen.

Weitere Infos ...

... finden sie auf www.msc-melsungen.de und facebook und in den nächsten

Ausgaben von Bahnsport aktuell. Also schon jetzt vormerken: 4. bis

6. August, Motorsport-Weekend in Melsungen mit dem 57. Int. ADAC Grasbahnrennen

und vielem mehr. Der MSC Melsungen freut sich auf Ihren Besuch.

Melsungen – immer eine Reise wert!

Termin: 4. bis 6. August 2017

57. Int. ADAC-Grasbahnrennen Melsungen

56,00 €

98,00 €

Lieferung per Vorauszahlung: VR-Bank Schwalm-Eder

IBAN: DE 27 5206 2601 0002 018497; BIC: GENODEF1HRV


TERMINE JUNI/JULI/LETZTE MELDUNGEN/IMPRESSUM

2.+4.6. Int. ADAC-Speedwayrennen Güstrow

Speedway - offene Veranstaltung

2.6.: Pfingstchallenge; 4.6.: Pfingstpokal

MC Güstrow e.V. im ADAC, Plauer Chaussee 4

18273 Güstrow, Tel./Fax 03843 684685

E-Mail: info@mcguestrow.de, www.mcguestrow.de

3.6. Int. DMV-Speedwayrennen Pocking

Junioren-Team-WM - Semifinale 1

MSC Pocking e.V. im DMV, Simbacher Str. 15, 94060 Pocking

Tel./Fax 08531 8984, Rennbüro Tel. 08531 8383

Fax 08531 914733, E-Mail: info@msc-pocking.de

www.msc-pocking.de

3./4.6. Int. ADAC-Pfingstbergring-Wochenende Teterow

3.6.: Int. 16. Auerhahnpokal Flutlicht-Speedwayrennen

4.6.: Int. 97. Teterower Bergringrennen

MC Bergring Teterow e.V. im ADAC, Appelhäger Chaussee 1

17166 Teterow, Tel. 03996 172935, Fax 03996 183193

bergring-teterow@gmx.de, www.bergring-teterow.de

4.6. Int. ADAC-Speedwayrennen - Störtebeker Superpokal

Motodrom Halbemond Norden

Speedway - offene Veranstaltung

MC Norden e.V. im ADAC, Nadörster Str. 27, 26524 Halbemond,

Tel. 0172 4586442, E-Mail: teamlueders@gmx.de

4./5.6. Int. ADAC-Speedwayrennen Abensberg

Speedway-WM - Qualifikationsrunde 4

MSC Abensberg e.V. im ADAC, Postfach 1252

93321 Abensberg, E-Mail: speedway@msc-abensberg.de

www.msc-abensberg.de

10.6. Mitas Czech Republic Speedway Grand Prix

Stadion Marketa Prag/CZ

Speedway-Weltmeisterschaft

Tickets: speedway-prague.cz, www.speedwaygp.com

10.6. ADMV-Speedwayrennen Stralsund - Bundesliga

Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft

MC Nordstern Stralsund e.V. im ADMV, Bartherstr. 58

18437 Stralsund, Tel. 03831 292777, Fax 03831 207263

E-Mail: torstenberger@mcn-stralsund.de

www.mcn-stralsund.de

15.6. Int. ADAC-Speedwayrennen Olching

Speedway-WM - Semifinale 1

MSC Olching e.V. im ADAC, Postfach 1224, 82140 Olching

Tel. 08142 17011, Fax 08142 18992

E-Mail: info@msco.de, www.msco.de

15.6. 64. Int. ADAC-Sandbahnrennen Altrip

Langbahn - offene Veranstaltung

MSC Altrip e.V. im ADAC, Reginostr. 10, 67122 Altrip

Tel. 06236 2894, Fax 06236 30945

E-Mail: info@msc-altrip.com, www.msc-altrip.com

18.6. DMV-Speedwayrennen Diedenbergen - Bundesliga

Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft

MSC Diedenbergen e.V. im DMV, Weilbacher Straße 25

65719 Hofheim, Tel. 06192 37884 (Clubhaus)

Fax 06192 38757, E-Mail: vorstand@msc-diedenbergen.de

www.msc-diedenbergen.de

24.6. ADAC-Speedway/Clubsport Teterow

Norddeutsche Bahnmeisterschaft

MC Bergring Teterow e.V. im ADAC, Appelhäger Chaussee 1

17166 Teterow, Tel. 03996 172935, Fax 03996 183193

bergring-teterow@gmx.de, www.bergring-teterow.de

1.7. ADAC-Speedwayrennen Herxheim

Deutscher Speedway-Paar-Cup

MSV Herxheim e.V. im ADAC, Karl-Neuberger-Straße 2

76863 Herxheim, Tel. 07276 8690

E-Mail: redaktion@speedway.de, www.speedway.de

1./2.7. 43. ADAC-Sandbahnrennen Wümmering Mulmshorn

Speedway/Langbahn - offene Veranstaltung

1.7.: Juniorrennen auf der KNAX-Speedwaybahn

2.7.: Sandbahnrennen

MSC Mulmshorn, André Haltermann

Kirchweyher Str. 105, 28844 Weyhe

E-Mail: haltermann68@gmx.de, www.mscmulmshorn.de

2.7. ADMV-Speedwayrennen Ludwigslust

Speedway - Liga Nord; MC Ludwigslust e.V. im ADMV

Postfach 1160, 19288 Ludwigslust, Fax 03874 663355

E-Mail: mc-ludwigslust@gmx.de, www.mc-ludwigslust.de

LETZTE MELDUNGEN

Speedway-Junioren-WM

Qualifikationsrunde 1

Pardubice/CZ - 19.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Finalserie am 23.7. in Swindon/GB,

8.9. Güstrow/D und 29.9. Pardubice/

CZ: 1. Maksym Drabik, PL, 15 Punkte; 2. Brady

Kurtz, AUS, 14; 3. Dominik Kubera, PL, 11+3;

4. Lukas Fienhage, D, 11+2.

Ausgeschieden: 5. Jonas Jeppesen, DK, 11+1;

6. Patrick Hansen, DK, 10; 7. Dmytro Mostowyk,

UKR, 8; 8. Dominik Möser, D, 8; 9. Patrik

Mikel, CZ, 8; 10. Nick Skorja, SLO, 7;

11. Zdenek Holub, CZ, 5; 12. Kenny Wennerstam,

S, 4; 13. Jake Turner, NZ, 3; 14. Josef Novak,

CZ, 3; 15. Jan Mihalik, SK, 1; 16. Filip Hajek,

CZ, 1; 17. Cristian Zubillaga, RA, 0.

Speedway-Junioren-WM

Qualifikationsrunde 2

Terenzano/I - 20.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Finalserie am 23.7. in Swindon/GB,

8.9. Güstrow/D und 29.9. Pardubice/

CZ: 1. Jack Holder, AUS, 12+3 Punkte; 2. Eduard

Krcmar, CZ, 12+2; 3. Kacper Woryna, PL,

12+1; 4. Andreas Lyager, DK, 12+0.

Ausgeschieden: 5. Daniel Kaczmarek, PL, 11;

6. Max Fricke, AUS, 11; 7. Michael Härtel, D, 9;

8. Josh Bates, GB, 9; 9. Filip Hjelmland, S, 7;

10. Sandro Wassermann, D, 7; 11. Lasse Fredriksen,

N, 6; 12. Gaetan Stella, F, 4; 13. Mike

Jacopetti, D, 3; 14. Broc Nicol, USA, 3;

15. Mattia Lenarduzzi, I, 2; 16. Michele Menani,

I, 0; 17. Jordan Dubernard, F, 0.

Speedway-Junioren-WM

Qualifikationsrunde 3

Eskilstuna/S - 20.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Finalserie am 23.7. in Swindon/GB,

8.9. Güstrow/D und 29.9. Pardubice/

CZ: 1. Robert Lambert, GB, 14 Punkte; 2. Jevgenijs

Kostigovs, LV, 13; 3. Dimitri Bergé, F, 12;

4. Bartosz Smektala, PL, 10+3.

Ausgeschieden: 5. Alexander Woentin, S, 10

+ 2; 6. Gleb Tschugunow, RUS, 10+1; 7. Frederik

Jakobsen, DK, 10+0; 8. Adam Ellis, GB, 9;

9. Joel Kling, S, 8; 10. Tim Sörensen, DK, 6;

11. Nike Lunna, FIN, 5; 12. Joel Andersson, S,

4; 13. Glenn Moi, N, 4; 14. Jooa Partanen, FIN,

3; 15. Espen Sundvor, N, 2; 16. Artjoms Trofimovs,

LV, 0; 17. Johan Jensen, S, 0.

Speedway-EM - Challenge

Gorican/KRO - 20.5.2017

Ergebnis:

Qualifiziert für Finalrunden am 30.6. in Torun/

PL, 15.7. Güstrow/D, 5.8. Hallstavik/S und

16.9. Lublin/PL: 1. Przemyslaw Pawlicki, PL,

13 Punkte; 2. Kenneth Bjerre, DK, 11; 3. Nicolai

Klindt, DK, 9+3; 4. Mateusz Szczepaniak, PL,

9+2; 5. Martin Smolinski, D, 9+1; 6. Kacper

Gomolski, PL, 9+0; 7. Adrian Miedzinski, PL,

8+3.

Ausgeschieden: 8. Mikkel Bech, DK, 8+2;

9. Andrej Kudrjaschow, RUS, 8+1; 10. Michael

Jepsen Jensen, DK, 8+0; 11. Jurica Pavlic,

CRO, 7; 12. Kim Nilsson, S, 7; 13. Andzejs Lebedevs,

LV, 5; 14. Timo Lahti, FIN, 4; 15. David

Bellego, F, 3; 16. Janusz Kolodziej, PL, 2;

17. Andrij Karpow, UKR, 0.

Int. ADAC-Sandbahnrennen

Plattling - 21.5.2017

Ergebnisse:

I-Solo (nach Finale): 1. Josef Franc, CZ, 17 Vorlaufpunkte;

2. Jannick de Jong, NL, 16;

3. James Shanes, GB, 15; 4. Stephan Katt, D,

12; 5. Andrew Appleton, GB, 15; 6. Jörg Tebbe,

D, 12; 7. Hynek Stichauer, CZ, 8; 8. Bernd Diener,

D, 7; 9. David Pfeffer, D, 6; 10. Henry van

der Steen, NL, 8; 11. Stefan Drofa, D, 2; 12.

Marcel Sebastian, D, 1; 13. Markus Eibl, D, 1.

Seitenwagen: 1. Markus Venus/Markus Heiß,

D, 12 Punkte; 2. Martin Brandl/Hermann

Brandl, D, 8; 3. Florian Kreuzmayr/Nicole

Balz, D, 7; 4. Kevin Hübsch/Michael Burger, D,

7; 5. Sebastian Kehrer/Patrick Lebnik, D, 1;

6. Manuel Meier/Melanie Schrempp, D, 1.

IMPRESSUM

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46 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17

Bahnsport aktuell 7/2017 erscheint am 26. Juni 2017


64. INTERNATIONALES ALTRIPER ADAC

SANDBAHN-RENNEN

ALTRIP

UM DEN GOLDENEN RÖMER

Jannick de Jong Stephan Katt Josef Franc Andrew Appleton

Michael Härtel

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Die besten internationalen Gespanne! - Sowie Nat. Solo & Seitenwagen!

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15.

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RENNEN

9:00 UHR

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