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Bahnsport Ausgabe 6/2017

Hallo zusammen, ich begrüße Sie herzlich zu unserer Juni-Ausga- be. Man kann wohl sagen, dass ein turbulenter Sai- sonstart hinter uns liegt – wettertechnisch be- dingt! Anlaufschwierigkeiten sozusagen, denn der Regen brachte Rennabbrüche und Rennabsagen mit sich und so was kostet einen jeden Beteiligten immer Nerven, Zeit und Geld...

SPEEDWAY Mark Riss (rot)

SPEEDWAY Mark Riss (rot) gegen Mikkel Bech (blau), Mathias Thörnblom (weiß) und Marcin Rempala (gelb) • Foto: Klaus Goffelmeyer Int. ADAC-Speedwayrennen Neustadt/Donau Team Deutschland setzt sich durch Er wird langsam zur Tradition – der Vergleich von vier Nationen im schönen Stadion von Neustadt – und den wollten gut 2000 Zuschauer bei bestem Wetter miterleben. Sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn es war spannend bis zum letzten Heat. Dabei spielte es keine große Rolle, dass die Gäste aus Polen, Dänemark und Schweden nicht mit ihren Top-Piloten am Start waren, denn auch beim Team Deutschland vertrauten die Verantwortlichen des Clubs ausschließlich auf Fahrer des Bundesligateams des AC Landshut, die von Peppi Rudolph gecoacht wurden. In Lauf 1 holte Mark Riss zwar nur einen Zähler, dann aber gab es dreimal je die volle Punktezahl durch Erik Riss, Sandro Wassermann, der eine tolle Vorstellung ablieferte und alle Angriffe des Schweden Daniel Henderson abwehrte. Martin Smolinski brauchte bis Kurve 2, um innen durch an die Spitze zu kommen. Dabei deutete sich schon an, dass Smoli an diesem Tag sehr schnell unterwegs war, aber durchaus Startprobleme hatte. Somit schien das deutsche Team schon auf der richtigen Spur zu sein – mit 10 Punkten vor Dänemark und Polen (je 5) und Schweden (4). Doch es sollte noch spannender werden. Erneut ein Zähler für Mark Riss, dessen Bruder musste dann in der zweiten Runde die führende Position an den Dänen Mikkel Bech abgeben und dann wurde Sandro Wassermann in der Startkurve weit nach außen gedrängt, um letztlich auch noch auszufallen. Für weitere 3 Punkte sorgte in diesem Durchgang Smolinski, der schon nach einer Runde fast 100 Meter Vorsprung hatte. Der Punktevorsprung aber war schon etwas geschmolzen. Im dritten Durchgang gab es dann für die Riss- Brüder zunächst 2 Punkte durch Mark und einen für Wassermann und schon war nach Heat 11 Polen bis auf einen Zähler am deutschen Team dran, was Smoli jedoch noch etwas verschönern konnte. Doch das war noch nicht alles an diesem spannenden Nachmittag. Den vierten und letzten Grunddurchgang eröffne- 26 BAHNSPORT AKTUELL Juni '17

Ein Renntag ohne Stürze ging zu Ende, der gleichzeitig zeigte, dass es nicht immer die großen Namen sein müssen, um guten und spannenden Sport zu zeigen, denn das ist es, was die Fans sehen wollen. • Volker Linke Int. ADAC-Speedwayrennen Neustadt/Donau - 30.4.2017 Ergebnisse: Länderkampf: 1. Team Deutschland, 34 Punkte (Martin Smolinski 15, Sandro Wassermann 7, Erik Riss 5, Mark Riss 7); 2. Team Polen, 33 (Adrian Gomolski 12, Marcin Rempala 11, Tomasz Rempala 4, Michael Lobaczewski 6); 3. Team Schweden, 27 (Daniel Henderson 8, Linus Eklof 6, Alexander Edberg 3, Mathias Thörnblom, 10); 4. Team Dänemark, 26 (Mikkel Bech 9, Rasmus Jensen 8, Kasper Lykke Nielsen 6, Emil Grondal 3). ADAC Bayern Cup: 1. MSC Olching, 55 Punkte (Erik Bachhuber 15, Laura Linner 10, Tobias Wunderer 10, Julian Bielmeier 10, Mario Niedermeier 10); 2. AC Landshut, 46 (Manuel Thalmann 7, Julian Kuny 7, Cyrill Hofmann 5, Maximilian Gammel 2, Maximilian Pongratz 7, Celina Liebmann 6, Josef Nebauer 12); 3. MSC Abensberg, 45 (Patrick Hyjek 2, Alexandra Schauer 13, Eric Puffer 4, Maximilian Troidl 12, Leon Maier 9, Marcel Bicher 5); 4. AMC Haunstetten, 25 (Sebastian Adorjan 6, Luca Kastner 7, Patricia Erhart 0, Leon Krusch 1, Ben Ernst 11, Dustin Schultz 0). Foto links: D-Team mit (v.l.) Mark Riss, Erik Riss, Sandro Wassermann, Martin Smolinski und Teamchef Peppi Rudolph • Foto: Niklas Breu ten Mark, Erik und Sandro mit jeweils null Punkten und nur Smoli war wieder erfolgreich und schon sah es im Teamwettbewerb ganz anders aus. Polen führte mit 26 Punkten vor Deutschland (25), Dänemark (23) und Schweden (22), eine Konstellation also, die allen vier Nationen noch Siegesoptionen gab. Im ersten Finalheat stand Sandro Wassermann am Band und kam nicht gut weg. Doch dann schoss er innerhalb einer Runde von Rang 4 an die Spitze und gab sie nicht mehr ab. „Ich habe das Bike gewechselt und das war eine gute Entscheidung“, meinte er später. In Lauf 18 war Mark Riss zur Stelle und holte einen wichtigen Laufsieg. Sein Bruder konnte es ihm aber nicht gleichtun, sodass vor dem entscheidenden Heat 18 Deutschland und Polen mit je 31 Zählern gleichauf waren. Smolinski auf Gate 2 hatte, wie an diesem Tag gewohnt, nicht den besten Start und musste Adrian Gomolski, der außen gestartet war, zunächst den Vortritt lassen, zeigte aber im weiteren Rennverlauf seine Klasse und siegte zum fünften Mal an diesem Tag. Das bedeutete den vielumjubelten deutschen Sieg vor Polen, Schweden und Dänemark. ADAC Bayern Cup: Ben Ernst (Haunstetten) vor Celina Liebmann (Landshut) und Leon Maier (Abensberg) • Foto: Klaus Goffelmeyer Martin Smolinski (rot) vor Adrian Gomolski (gelb), Daniel Henderson (weiß) und Mikkel Bech (blau) • Foto: Niklas Breu Juni '17 BAHNSPORT AKTUELL 27

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