Aufrufe
vor 1 Jahr

MWB-2017-11

Sport Sport und

Sport Sport und Unterhaltung auf dem Pferderennplatz Ende Mai ist die Startflagge für die Saison auf dem Meraner Pferderennplatz gefallen. Wie in den letzten Jahren hat sich die Führungsgesellschaft des „schönsten Rennplatzes Europas“ ambitionierte Ziele für die Veranstaltungen bis Oktober gesetzt. Vorstandsmitglied Mario Pirone gibt darüber im folgenden Interview Auskunft. „Die Meran Galopp GmbH führt seit nunmehr 5 Jahren den Rennplatz. Wie fällt die Bilanz aus Ihrer Sicht aus? Ich denke, dass wir mit unserer Arbeit zufrieden sein können. Wir haben den Rennplatz unter extrem schwierigen Bedingungen übernommen. In den letzten Jahren ist es uns gelungen ihn wieder zu einem Treffpunkt für Einheimische und Feriengäste zu machen. Auch sportliche zeigt die Tendenz mit der Teilnahme von Pferden aus ganz Mitteleuropa nach oben. „Welche sportlichen Höhepunkte erwarten uns an den Renntagen im Frühjahr?“ In der Frühjahrsaison setzen wir vor allem auf den Pfingstmontag mit einem Mix aus den Rennen der Vollblüter und Haflinger und einem interessanten Rahmenprogramm. Den absoluten Höhepunkt bildet dann der Schlusstag am 2. Juli mit den großen Prüfungen für die Hindernisspezialisten und nicht weniger als 3 Gruppe – Rennen. „Höhepunkte zu denen auch wieder viele Teilnehmer aus dem Ausland anreisen werden?“ Meran zählt zu den ersten Adressen des internationalen Hindernissports und wir haben die Kontakte in den letzten Jahren ständig verbessert. Mittlerweile haben wir ständig Starter aus der Tschechischen Republik, aus der Slowakei, der Schweiz, Österreich und Deutschland. Zu den Höhepunkten der Saison erwarten wir auch wieder Teilnehmer aus Frankreich und Irland. „Neben den Rennen der Vollblüter stehen heuer auch zahlreiche Rennen für Haflinger und Ponies auf dem Programm. Was erwarten Sie sich vom Einbau dieser Rennen?“ Mit diesen Rennen wollen wir den einheimischen Pferden und Reitern/Innen eine breite Bühne und die Möglichkeit, in die große Welt des Rennsports hinein zu schnuppern, bieten. Das Ostermontagrennen und der „Palio des Burggrafenamtes“ haben auch gezeigt, dass Haflingerrennen für die Zuschauer einen besonderen Anreiz darstellen und eine Bereicherung unseres Angebotes sind. „Was macht neben dem sportlichen Programm einen Rennplatzbesuch für Meraner und Feriengäste attraktiv?“ Der Pferderennplatz ist eine einmalige grüne Oase in der Stadt. Wir bieten Einheimischen und Gästen einen unbeschwerten Nachmittag mit Sport und Unterhaltung. Wir haben das gastronomische Angebot verbessert, es gibt Live – Musik zwischen den Rennen und für die Kinder einen Kinderspielplatz und die Möglichkeit zum Pony reiten. Zudem kann vor den Rennen ein Rundflug im Helikopter über den Rennplatz und den Meraner Talkessel gebucht werden. „Welche Ziele hat sich die Meran Galopp GmbH für diese Saison gesetzt?“ Auf Grund der strukturellen Krise im italienischen Rennsport arbeiten wir unter schwierigen Bedingungen. Dennoch stimmt uns die gute Zusammenarbeit mit Vorstandsmitglied Meran Galopp, Mario Pirone dem Land, der Gemeinde Meran und den Tourismusverbänden und die Unterstützung durch die Sponsoren optimistisch. Wir hoffen, auch heuer wieder steigende Zuschauerzahlen zu präsentieren und werden mit weitere Initiativen versuchen, den Rennplatz noch mehr zu beleben. Danke für das Gespräch

Sport Erfolgreiche Heimrennen für die Kanuten des SC Meran Jakob Weger gewinnt internationalen Kanuslalom in Meran erstmals in der Königsdisziplin und kürt sich wieder zum U23-Italienmeister Ein erfolgreiches Rennwochenende haben die Kanuten des SC Meran bei ihren Heimrennen auf der Passer hinter sich gebracht. Jakob Weger war am Samstag der große Sieger mit seinen Siegen beim internationalen Rennen, bei der U23-Italienmeisterschaft im Einzelrennen und mit Valentin Luther und Michael Luther im K1-Teamlauf.Der 19-jährige SCM- 10 | 11 Maiser Wochenblatt Paddler gewann als vierter heimischer Kanute nach Lukas Mayr (2011) und seinem Bruder Foto links (v.l.) Jakob Weger, Valentin Luther und Jakob Luther, Bild oben: Jakob Luther in Aktion (Fotos Karin Larcher) Matthias (2016 zweimal) den internationalen Kanuslalom auf der Passer in Meran in der Königsklasse, dem Kajak-Einer der Männer. Matthias Weger belegte am Samstag im Kajak-Einer der Männer den dritten Platz. Sehr gut waren auch die Leistungen der übrigen Kanuten des SC Meran. Michael Luther (19) wurde Fünfter, Martin Unterthurner (19) Neunter und Markus Hübner Elfter. Valentin Luther (16) belegte im Kajak-Einer der Junioren Platz zwei und qualifizierte sich damit zum zweiten Mal für die U18-EM im Juli in Preßburg/Bratislava (Slowakei) und die U18-EM im August in Hohenlimburg (Deutschland). Beim 2. internationalen Rennen musste sich Matthias Weger im Finallauf als Zweiter Marco Vianello aus Valstagna nur wegen zwei Strafsekunden bei Tor Nummer eins beugen. Sein Bruder Jakob Weger wurden sogar zwei Torstangen-Berührungen zum Verhängnis. Er belegte Platz sechs. Jakob Luther, Valentin Luther und Michael Luther rundeten die tolle Gesamtleitung der SCM-Paddler mit den Plätzen sieben, neun und elf ab. "Im kommenden Jahr soll laut Verbandspräsident Luciano Buonfiglio auf der Passer wieder ein Weltranglisten-Kanuslalom ausgetragen werden" gibt der OK-Chef Walter Weger bekannt. (kk) Landesmeisterschaft im Schwimmen für Menschen mit Beeinträchtigung Die 20. Landesmeisterschaft im Schwimmen für Menschen mit Beeinträchtigung fand heuer im Balneum in Sterzing statt. 76 Schwimmer und Schwimmerinnen aus verschiedenen Südtiroler Vereinen und aus dem Trentino gingen in 9 Disziplinen an den Start: je 25 und 50 m Brust, Rücken, Freistil und Delfin, sowie 25m Brettlschwimmen. Vom SC Meran nahmen 9 Athleten teil, davon erbrachten Stefan Deflorian in 50 m Rücken (68,53) und Peter Blaas in 25m Brust (23,03) von allen Alterskategorien die Bestzeiten und konnten sich als Landesmeister feiern lassen. Hervorzuheben ist auch die gute Zeit von Joachim Pegoretti, der in 50m Brust (54,03) nur vom sehr schnellen SSV Brixen Schwimmer, Marco Scardoni , geschlagen wurde. Persönliche Bestleistungen erbrachten Laurin Schedereit, Simon Spechtenhauser, Claudia Müller, Theresa Marie Bacher, Prya Erampalli und Elisabeth Innerhofer. Spannender Höhepunkt jeder Landesmeisterschaft ist der Staffelwettbewerb. Die SCM –Staffel errang von insgesamt 9 Staffeln den 4. Platz hinter dem SSV Brixen, der LH Bozen und den „Amici dello Sport Trento“. Trainerin Adelheid Larch war mit den Leistungen ihrer Schwimmer sehr zufrieden und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Ausdauer. Das wöchentliche Training wird nach der Sommerpause im Herbst in der Meranarena wiederaufgenommen.

MWB-2018-03
Maiser Wochenblatt Ausgabe 14-2017
Maiser Wochenblatt Ausgabe 13-2017
Maiser Wochenblatt Ausgabe 12-2017