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MWB-2017-11

Muttertag Blumenstrauß

Muttertag Blumenstrauß und Torte für die Mutter In den letzten zwei Ausgaben hatten wir zu einem Mal-Wettbewerb zum Muttertag aufgerufen und waren hocherfreut über die große Resonanz und die tollen Ideen, die da auf Papier von den Kindern verwirklicht wurden. Unsere Jury, bestehend aus dem Redaktionsteam, Bürgermeister Paul Rösch und SDF-Moderatorin Franziska Troger, hatte es nicht leicht, aus allen Einsendungen zwei auszuwählen. Unten die beiden Bilder, die den ersten und den zweiten Platz für sich entscheiden konnten. An dieser Stelle sei unseren Sponsoren herzlich gedankt: Konditorei Pöhl, die eine leckere, große Muttertags-Torte für die Gewinnerin zur Verfügung stellte und Blumen Gasser, bei denen sich der Zweitplatzierte einen schönen Muttertags-Strauß aussuchen durfte. Für alle Einsender gibt es als kleines Dankeschön fürs Mitmachen ein Abo vom Maiser Wochenblatt. Oben die beiden Siegerbilder: links das Bild von Katharina (8) aus Schenna, rechts das Bild von Lukas (7) aus Algund. Unten die Übergabe der Preise Katharina, Franziska Troger (SDF-Moderatorin), Christoph Pöhl und Bürgermeister Paul Rösch, im Bild rechts Franziska Troger, Lukas und Ewald Gasser Chef von Blumen Gasser und Musiker bei den Original Südtiroler Spitzbuam. Muttertag in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Am 14. Mai wurden die Mütter gefeiert! So auch in der Stadtpfarre St. Nikolaus. Ganz unter dem Motto “Hände, die schenken” stand der Muttertagsgottesdienst um 11 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, der inhaltlich von den kfb-Frauen gestaltet und vom Jugendchor Prisma und dem Kinderchor musikalisch umrahmt wurde. Nicht zu vergessen die Jungscharkinder, die sich ordentlich ins Zeug gelegt haben, um den Müttern – zur Erinnerung an diesen großen Tag – ein kleines Geschenk überreichen zu können. Zelebrant Dekan i. R. Albert Schönthaler brachte Bewegung in seine Predigt, indem er die Kinder in das Gottesdienst-Thema mit einbezog. „Hände, die schenken“ Dabei denken wir unweigerlich an unsere Mütter: vor allem an die Liebe, die wir von unserer Mutter erhalten haben und immer noch erhalten. Das Wort “Mutter” ist mit dem Wort ”Liebe” untrennbar verbunden. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Stimmgewaltig kam dies auch im Lieder-Repertoire der beiden Chöre zum Ausdruck. Nach dem Segen überreichten die Jungscharkinder an den Kircheneingängen den Müttern ein kleines Geschenk. Außerdem erwartete die Mütter auf dem Platz vor dem Hauptportal noch ein musikalischer Gruß – dargebracht vom Jugendchor Prisma und dem Kinderchor. Der Prisma-Chorleiter Hubert Brugger - und die Kinderchor-Leiterin Isabella Schenk hatten mit der musikalischen Jugend wunderschöne und zu Herzen gehende Lieder einstudiert. Ein rundum gelungener Muttertags-Gottesdienst, der allen Müttern und Gläubigen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Titel Danke, Bad Ischl 04 | 05 Maiser Wochenblatt Man sollte Menschen nicht nur suchen, wenn man etwas von ihnen braucht, sondern darf nie vergessen Danke zu sagen, wenn man Hilfe bekommen hat. Unter diesem Motto organisierte Florian Pichler, Kulturschaffender Meraner und Unternehmer im Ruhestand, eine Fahrt nach Bad Ischl, deren Bedeutung für Bürgermeister Paul Rösch so wichtig war, dass er spontan seine Begleitung zusagte. Das "Danke", von dem hier die Rede ist, geht auf die Zeit der Option zurück. Zwischen 1939 und 1943 zwangen die faschistischen Diktaturen Italien und Deutschland die deutschsprachigen Südtiroler und Ladiner, sich zu entscheiden zwischen einer Aussiedelung nach Deutschland oder sprachlicher und kultureller Unterdrückung, wenn sie dablieben. Zwar haben sich 85 % für die Option entschieden, doch wanderten bis September 1943 nur 75.000 Südtiroler in das "Deutsche Reich" aus. Nach dem Kriegsende brachte das Pariser Abkommen von 1946 der deutschsprachigen Minderheit eine Gleichstellung ihrer Sprache, weitgehende kulturelle Freiheiten und eine gewisse politische Autonomie. In der Folge kehrten die meisten ehemaligen Optanten als Rücksiedler wieder nach Südtirol zurück. Der Kurort Bad Ischl war "neue Heimat" von einer ganzen Gruppe Südtiroler Optanten, wie z.B. die Familien Alton, Schäfer, Nocker, Trebo, Holzknecht, De Giampietro, Obrist, Grünfelder oder auch Mittelberger. Etwa ein Drittel der Bad Ischler Optanten ist später wieder in die Heimat zurückgekehrt. Die Eltern von Florian Pichler waren unter den Optanten, die Bad Ischl zugewiesen bekamen. Dort wurde er selbst geboren, verbrachte seine Kindheit und ging dort auch zu Schule. Ein Freund aus diesen Kindheitstagen, mit dem er heute noch Kontakt hat, ist Joe Nahmer. Gemeinsam mit ihm hat er diese Fahrt organisiert, um sich bei Bad Ischl für die Aufnahme und die anständige Behandlung vor 75 Jahren zu bedanken. Dass es da durchaus Parallelen zur heutigen Situation mit den vielen Migranten gibt, kam immer wieder zur Sprache. Auch die Gemeinde Meran mit Bürgermeister Paul Rösch ist der Meinung, dass hier ein Danke mehr als angebracht sei und stellte als Geschenk eine Meraner Palme mit einer Plakette mit eingravierter Inschrift zur Verfügung. "Als Zeichen des Dankes an die Gemeinde Bad Ischl, die vor 75 Jahren Südtiroler Optantenfamilien aus Meran aufgenommen und ihnen Unterkunft gewährt hat" Eine Meraner Delegation, bestehend aus Florian Pichler, Bürgermeister Paul Rösch, Manfred Ebner, Walter Moser, Rudi Gamper, Pit Kaunz, Fritz Ladurner und Horst Ellmenreich nebst Gattinnen, überbrachte kürzlich Palme und Gastgeschenke und wurde in Bad Ischl ausgesprochen herzlich empfangen. Bürgermeister Hannes Heide und der gesamte Gemeindeausschuss empfing die Delegation mit einem festlichen Willkommensakt. v.l. Magister Markus von Habsburg, BM Paul Rösch, Florian Pichler, BM Hannes Heide und Joe Nahmer. Bild unten: die Meraner Delegation wurde von dem Bad Ischler Gemeindeausschuss bei Kaiserwetter auf das Herzlichste empfangen. Bild oben: natürlich durfte auch ein Besuch im weltbekannten Café Zauner nicht fehlen.

MWB-2018-03
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