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Meyrink Okkultismus

Erde noch magische

Erde noch magische Kräfte besaßen, die unserem Geschlechte fehlen. Jacolliot schreibt über Fakire im allgemeinen: „Sie haben keinerlei weitläufige Apparate, wie etwa unsere Taschenspieler, sondern nur ein dünnes Bambusstäbchen mit sieben Knoten (das ihnen gewöhnlich zu religiösen Meditationen dient) und ein Pfeifchen von drei Zoll Länge. Der Fakir operiert wie man will, sitzend oder aufrechtstehend, auf der Matte eines Salons oder auf dem Steinboden der Veranda oder auf der nackten Erde. Hat er zur Hervorrufung somnambuler Zustände eine Person nötig oder ein Musikinstrument, Papier oder Bleistift, so ersucht er darum. Über den Fakiren gibt es noch höhere Stufen von Priestern oder Zauberern, deren höchste die Yogis Meyrink Okkultismus Seite 110 von 178

sind. Diese Stufe zu erlangen, ist nur durch lange, schwere Büßerübungen möglich. Auf die Fakire als unterste Stufe folgen als zweite die Sanyassins, auf diese als dritte die Nirvanys und Yogis. Die Eingeweihten der zweiten und dritten Klasse bringen ihre Manifestationen nur im Innern der Tempel, äußerst selten bei sehr vornehmen eingeborenen Würdenträgern oder öffentlichen religiösen Festen hervor.“ (Jacolliot konnte darüber nichts Genaues in Erfahrung bringen.) „Die Fakire beginnen ihre Operationen mit der Anrufung verschiedener guter Geister und verfallen dabei in Ekstase. Die Phänomene, die sie erzeugen, gleichen zum Teil denen, wie sie in Spukhäusern oder bei spiritistischen Sitzungen vorkommen: es bewegen sich Gegenstände, ohne Meyrink Okkultismus Seite 111 von 178

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