Oh Là Là Freizeitmagazin 2016

loessnitz

Nr. 22/2016 EUR 4,50/CHF 6,50

www.ohlala-freizeitmagazin.com

Freizeitmagazin

Mit Insider-Tipps

und großem

Gewinnspiel

Heimat

entdecken

Schwarzwald zum Verlieben

Bodensee-Geheimtipps

Schatzkiste Schweiz

Großartige Panoramatouren

Mit Wellness auf Wolke 7

Von Burgen und Schlössern

Außergewöhnlich Übernachten

REISE-SPECIAL

Berchtesgadener Land

und Königssee


Nächster Halt: Radelspaß!

Mit Südbadenbus zu

den schönsten Radtouren.

Unsere Radbusse bringen

Sie und Ihr Fahrrad auf die Höhen:

vom Hochrhein nach St. Blasien oder über den

Hotzenwald bis Todtmoos. Von Zell über Todtnau

auf den Feldberg und neu auch von Schopfheim

ins Kleine Wiesental.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.bahn.de/suedbadenbus oder in unseren

KundenCentern vor Ort.


Aus dem Inhalt

Rad-, Wander- und Bergtouren, Freizeittipps und Ausflugsziele, Außergewöhnlich Übernachten,

Kultur und Veranstaltungs-Highlights, ausgesuchte Museen

Schwarzwald

Seiten

Veranstaltungs-Highlights u. Radtouren am Hochrhein 4-9

Großartige Panoramatouren:

Feldberg, Bernauer Tal, St. Blasien, Schluchsee 11-18, 24, 25

Von Burgen und Schlössern 8, 36

Schwarzwald entdecken mit Messer und Gabel 20-21

Mit Wellness auf „Wolke 7“ 22, 23, 37, 42, 43, 45

Neues vom Haus der Natur am Feldberg 19

Eisenbahnerlebnispfad Triberg 26, 27

Außergewöhnlich Übernachten 29, 48, 49

Erlebnisreiche Ausflugsziele 6, 8, 30, 31, 32, 33, 44

Murgtalradweg von Freudenstadt nach Rastatt 34-35

Unterwegs im Schwarzwald Nationalpark 40-41

Ausgesuchte Museen 38, 39, 46, 47

Bodensee/Hegau/Schwäbische Alb

Von Burgen und Schlössern 51, 59, 60

Burgfest am Hohentwiel 55

Großartige Panoramatour: „Traufgang“ Zollernsteig“ 52-53

Touren zu den schönsten Aussichtspunkten

rund um den Bodensee 56, 62-65

Erlebnis „Blumeninsel Mainau“ 58

Außergewöhnlich Übernachten 61

Ausgesuchte Museen 50, 57, 66, 67

Schweiz

Radtour ins Züricher Unterland „Glatt – Greifensee“ 68-69

Großartige Panoramatouren:

„Stoos – Gratweg zum Fronalpstock“/Zentralschweiz 71-73

„Entlang des Großen Aletschgletschers“ 74-77

„Cliff Walk First“ – neue Attraktion in Grindelwald/Berner Oberland 78

Sensationelles „Basel Tattoo“ 86

Reise-Special

Berchtesgadener Land und Königssee 79-83

Gewinnspiel 84

3


Heimat entdecken

Lörrach – tolle Ecke

Stadterlebnisse zwischen

Kultur und Natur

Lörrach verdient in jeder Hinsicht das Prädikat

„außergewöhnlich“, als eine Stadt von überraschender

Vielfalt. Lebendige, liebenswerte und pulsierende

Drehscheibe zwischen Basel, dem Elsass mit

den Vogesen und dem Schwarzwald.

Die Möglichkeiten für Genießer und Entdecker sind so naheliegend

wie grenzenlos. Weithin sichtbar thront über dem Wiesental

und der Stadt die im 11. Jh. erbaute Burgruine Rötteln.

Mit ihren imposanten Mauern und den zwei zu besteigenden

Türmen ist die Burg eine der größten erhaltenen Anlagen in

Südbaden und ein interessantes Ausflugsziel neben vielen anderen,

wie z.B. Basel oder das Elsass.

Große Namen beim STIMMEN-Festival 2016

Ab dem 12. Juli ist es soweit: Das 23. STIMMEN-Festival

bringt wieder große Namen und Newcomer aus Rock, Pop,

World, sowie Klassik in das Dreiländereck und bietet musikalische

Neuheiten, Talente und besondere Auftritte, die in unserer

Region bisher live noch nicht zu erleben waren.

Bei STIMMEN 2016 dabei sind u. a. Jamie Cullum, Massive

Attack, José James, Zappa plays Zappa (Dweezil Zappa) Suzanne

Vega, Get Well Soon, Travis, Revolverheld, Ed Motta und

und und...

Besondere Festivalorte sorgen für eine einzigartige Konzertatmosphäre,

wie in der Stadtkulisse des Lörracher Marktplatzes,

auf dem Domplatz in Arlesheim, im Wenkenpark in Riehen

oder im Rosenfelspark in Lörrach.

Auch ist STIMMEN 2016 wieder „on Tour“. Bereits ab dem

03. Juli wird vor dem eigentlichen Festivalstart mit Konzerten

in der Region auf das Festival eingestimmt. Ebenfalls etabliert

haben sich die STIMMEN Aftershows.

Für Entdecker-Naturen

Die Lörracher Innenstadt lässt sich bestens zu Fuß entdecken.

Der Skulpturenweg mit Arbeiten auch internationaler Künstler

durchquert das Stadtzentrum. Originelle Brunnen und Plastiken

schmücken und beleben die Straßen und Plätze der Fußgängerzone

und geben dem Stadtrundgang ein besonderes Flair.

Die Fahrradstation VELÖ bietet alles zum Thema Rad – Service,

Werkstatt, Verleih, Zubehör, Ausstattung – alles aus kompetenter

Hand. Gut ausgestattet können dann die um Lörrach und durch

die Stadt führenden, zahlreichen regionalen und überregionalen

Spazier-, Wander- und Radtouren, wie der WESTWEG oder der

Oberrhein Römerradweg – vielleicht sogar als E-Bike-Tour –

gestartet werden! Tipp: Mit dem Radbus auf den Feldberg, auf

dem Wiesentalradweg zurück nach Lörrach.


Stadtführung

Burg – Wasserschloss, Weinberge und

grandiose Aussichten

Beim Wandern und Radfahren genießt man grandiose Aussichten

auf den Lörracher Touren z.B. über den Tüllinger Berg.

Einzigartig ist der Tüllinger Weinweg, der sich an das Markgräfler

Wiiwegli anschließt und durch Weinberge in kleine

Weinorte führt. Aber auch die Rundwanderung um Lörrach

und hinauf zur Burg Rötteln mit herrlichem Ausblick auf Basel,

Weil am Rhein, Lörrach, den Ausläufern des Schwarzwaldes,

der Vogesen und bei gutem Wetter bis in die Alpen, ist einzigartig.

Inzlinger Wasserschloss

Tipp

Stadtführungen mit der Wäscherin Luise oder

dem Nachtwächter, Burgführungen, Weinwegführungen

mit Weinprobe, u.v.m.

Etwas ganz Besonderes ist aber auch ein Ausflug zum Inzlinger

Wasserschloss, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Wer sich

von Lörrachs Zentrum aus aufmacht, den Nachbarort Inzlingen

zu entdecken, wird überrascht sein, wie schnell die Stadt

hinter ihm liegt und wie er sich schon nach wenigen Minuten

mitten im Grünen in einem artenreichen Laubwald befindet.

Eine weitere Überraschung ist dann das 1511 erstmals erwähnte,

märchenhafte Inzlinger Wasserschloss. Umgeben von

einem wunderschönen See ist es nun, nach seiner Renovierung,

das Glanzstück von Inzlingen und beherbergt heute die

Gemeindeverwaltung und ein gehobenes Restaurant.

Lörrach ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge jeglicher

Art – wir freuen uns auf Ihren Besuch.

informationen

Stadt Lörrach – Touristinformation

79539 Lörrach, Baslerstraße 170

Tel. 07621/415-120, tourismus@loerrach.de

www.stimmen.com, www.burgruine-roetteln.de

www.loerrach.de

Ötlingen

5


Die Friedensstadt Laufenburg

ist Station der europäischen Kulturstraße „Via Habsburg“

Laufenburg gehörte viele Jahrhunderte

zu Vorderösterreich und damit zur Habsburger

Monarchie.

Das mittelalterliche Städtchen am Hochrhein war einst sogar

eine der Wiegen der Habsburger. Schließlich waren es die

beiden Söhne des Stadtherrn Rudolf II. von Habsburg, die nach

dessen Tod im Jahr 1232 das Erbe aufteilten und so die Linie

Habsburg-Laufenburg und Habsburg-Österreich begründeten.

Graf Hans IV. war der letzte Stadtherr der Linie Habsburg-

Laufenburg. Schulden zwangen ihn, die Stadt Laufenburg im

Jahr 1386 für 12.000 Gulden an den österreichischen Vettern

zu verkaufen. 1801 trennte Napoleon die Stadt. Das linksrheinische

Laufenburg kam zum Kanton Aargau, das rechtrheinische

Laufenburg zum Großherzogtum Baden. Heute ist Laufenburg

eine der Stationen der europäischen Kulturstraße „Via

Habsburg“. Die 2014 realisierte Kulturstraße führt vom Elsass

nach Tirol und besteht aus vier Themenparcours mit insgesamt

64 Sehenswürdigkeiten und Städten. Je nach Parcours ist die

„Via Habsburg“ zwischen 600 und 700 Kilometer

lang.

Die Wappentafel von Kaiser Matthias

von Habsburg, 1614, im Gerichtssaal

Laufenburg CH.

Die Trennung der beiden Städte im Jahr 1801 ist der Grund

dafür, dass sich vor Ort schon früh ein Selbstverständnis von

Laufenburg als Friedensstadt entwickelte. Denn der Neustart

nach der Trennung war für beide Seiten extrem schwierig. Dennoch,

oder gerade deshalb, ging das Miteinander der Menschen

weiter. Es bestanden und bestehen bis heute familiäre Bande.

Wann immer und wo immer möglich, trafen und treffen sich

die Bürger zu grenzüberschreitenden Festen und Veranstaltungen.

Der Gang über die Grenze ist Alltag, ebenso die Begegnung

und der Austausch. Parallel setzt die Kommunalpolitik

immer wieder wichtige Impulse. Zum Beispiel in den Bereichen

Kultur und Tourismus. Mit der Auszeichnung „Friedensstadt“

im Jahr 2015 durch das Aachener Netzwerk für humanitäre

Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V. erfuhr die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit einen neuen Höhepunkt. Die

Schwesterstädte vergaben aus diesem Anlass erstmals einen

Friedenspreis. Als Friedensstadt wird Laufenburg in Zukunft

regelmäßig Aktionen zum Thema Frieden setzen.

Grenzüberschreitende Veranstaltungen

Die Laufenburger beidseits des Rheins feiern gerne gemeinsam.

Ob bei der Fasnacht, bei den Kulturtagen oder bei der Altstadtweihnacht.

Jüngster Begegnungsort ist der Kunsthandwerkermarkt,

der am 11. und 12. Juni 2016 zum dritten Mal stattfindet.

Über 70 Teilnehmer, darunter Pinsel- und Bürstenmacher,

Drechsler und Holzbildhauer, säumen den Weg vom badischen

Rathaus durch das Städtle bis hinunter zum Rhein, über die

Laufenbrücke hinweg und auf den schweizerischen Laufenplatz.

Tipp

Grenzüberschreitender Kunst-Handwerkermarkt

am 11. und 12. Juni

Mehr Infos unter www.laufenbug.de

6


Mit dem Rad den Hochrhein entdecken

Von Laufenburg zum Vogelparadies Klingnauer Stausee

Der Hochrhein zwischen dem Rheinfall bei Schaffhausen

und Basel ist mit seinem sauberen Wasser

und der herrlichen Uferlandschaft ein Paradies für

Wanderer und Radfahrer. Eine von vielen, oft grenzüberschreitenden

Radtouren folgt dem Hochrhein von

Laufenburg/ Baden in die schweizerische Partnerstadt

und führt dann weiter über die Aaremündung

bis zum Vogelparadies Klingnauer Stausee.

Start ist der Wohnmobilstellplatz am Rhein im deutschen Laufenburg.

Zu Beginn muß eine kleine Steigung hinauf in die

Altstadt, mit hübschen Gartenwirtschaften direkt am Rhein,

gemeistert werden. Über die beeindruckende Bogenbrücke,

die die beiden, von Napoleon getrennten Städtchen miteinander

verbindet, geht es ins schweizerische Laufenburg und dann

links durch die Altstadt stadtauswärts der Radroute Nr. 2 folgend

bis zum Abzweig „Bahnunterführung“. Nun führt der

Radweg oberhalb der Bahngleise, mit schönen Blicken auf

den Hochrhein, Richtung Koblenz. Zwischen Etzgen und Schwaderloch

muss man leider auf dem Radstreifen entlang der

Kantonsstraße fahren.

Tipp: Gleich am Ortsanfang von Schwaderloch links abbiegen

und dem Hinweis „Deutschland Zoll“ folgen, so kommt man

wieder an den Rhein. Auf einem aussichtsreichen Naturweg,

vorbei am Wasserkraftwerk Dogern-Leibstadt, erreicht man das

idyllische Örtchen Full. Durch Wiesen und entlang von Pferdekoppeln

geht es bis zum Schiffsanleger Waldshut - Full. Hier

folgt man nun wieder der Radroute Nr. 2 bis zur Aaremündung

und kurz vor der imposanten Aarebrücke der Radroute Nr. 8

Richtung Gippingen. Gleich nach dem Abzweig „Geischberg“

überquert man die Straße nach Gippingen, fährt durch das Naturschutzgebiet

„Gippingen Grien“ und kommt so an den Klingnauer

Stausee, einem Wasser- und Zugvogelreservat mit über

300 verschiedenen Vogelarten. Ein schmaler

Pfad führt hinauf auf den Seedamm. Hier

lädt eine Grillstelle zu einer Pause ein

und von hier genießt man einen einzigartigen

Blick über den ganzen See.

Auf dem Seedamm radelt man, vorbei

an dem Vogel-Beobachtungsturm, von

dem man einen herrlichen Blick auf

die Brutinseln der Vögel genießt, Richtung

Döttingen. Über die Autobrücke

gelangt man auf die andere

Seeseite, auf der es zurück

zum Wasserkraftwerk geht.

Tipp: Die Route Nr. 2 führt zwar

unterhalb des Seedamms entlang,

aber auch auf dem Damm

ist Radfahren gestattet.

Beim Kraftwerk verlässt man den See nach rechts, folgt bis

zum Grenzübergang Koblenz-Waldshut wieder der Route Nr. 2

und fährt hier hinüber nach Deutschland. Nun geht es auf dem

„Rheintalradweg“, vorbei am Rheincamping, zur Waldshuter

Rheinpromenade, wo der Rhein durch seine Breite und den

Blick auf die mächtige Aarebrücke beeindruckt. Nach einem

kleinen Straßenabschnitt kommt man beim Stauwehr Dogern

wieder an den Rhein, dem man bis zum Stauwehr Albbruck

folgt. Hier nutzt man die Straßenunterführung der B 34, fährt

die Kraftwerkstraße hinauf, biegt dann links in die Alte Landstraße

ein, fährt durch Albert und mit traumhaftem Rheinblick

hinunter nach Hauenstein. In Luttingen, vor dem Gasthaus

Engel, geht es links nach Stadenhausen und durch schöne

Streuobstwiesen zum Rheinuferweg, der mit herrlichem Blick

auf Laufenburg zurück zum Ausgangspunkt führt.

informationen

Klingnauer Stausee

Start: Laufenburg Parkplatz beim Wohnmobilstellplatz/Rhein

Radwegzeichen: Schweizer Radroute Nr. 2, u. 8, auf deutscher

Seite „Rheintalradweg“

Einkehrmöglichkeiten: in der Laufenburger und Waldshuter

Altstadt, beim Rheincamping Waldshut

Sehenswert: Altstadt Laufenburg Baden und Schweiz,

Fischtreppen beim Stauwehr Dogern-Leibstadt, Vogelbrutinseln

und Beobachtungsturm Klingnauer Stausee


Schloss Bürgeln

dem Himmel so nah – Kleinod im schönen Markgräflerland

Schon Johann Peter Hebel wusste:

„Z`Bürgle uf der Höh`, nei was cha me seh“ und tatsächlich

ist der Ausblick ins Rheintal spektakulär. Anfang des 12. Jh.

errichtete das Kloster St. Blasien hier eine klösterliche Niederlassung.

Die Veredelung der Anlage mit den wunderschönen

Gartenanlagen, der Freitreppe und vor allem der wertvollen

Innenausstattung macht Schloss Bürgeln zum Kleinod im Markgräflerland

und zum Ziel für Romantiker.

Wundervolle Orte

Die schlosseigene Kapelle ist ein wundervoller Ort für Hochzeiten

und Taufen. Ebenso der Festsaal – der ein stimmungsvolles

Ambiente für Veranstaltungen und private Feiern bietet.

Geniessen Sie den Zauber Bürgelns auf der herrlichen Sonnenterrasse

des Schlossrestaurants und verlieben Sie sich in

die märchenhaft schönen Gartenanlagen! Entdecken Sie die

Umgebung auf ausgeschilderten Wanderwegen rund um das

Schloss und freuen Sie sich auf Veranstaltungen, wie klassische

Konzerte, Vernissagen, Kinderprogramme und auf tägliche

Schlossführungen vom 1. März - 31. Oktober, jeweils um 11,

12, 14, 15, 16 Uhr.

Führungen zu Raritäten

Die Sonderführungen für Gruppen zeigen auch Schlossbereiche

die während der üblichen Führungen nicht zu besichtigen sind,

wie z.B. das einzigartige Porzellan-Kabinett, die Unterkirche

oder die besonderen Uhren des Schlosses. Die Uhrenparade

beginnt im Salon mit einer Wiener Kaminuhr aus der Zeit um

1800 und führt duch die Kabinette und Suiten mit besonderen

Raritäten.

Tipp

(Voll)Mond-Fest Exklusives Sommernachtsfest

rund um Schloss Bürgeln am 18.6.2016 ab 18 Uhr,

Sommer Matinee im blühenden Rosengarten am

1. Mai und 5. Juni 2016, 11 Uhr, Eintritt frei

Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Führungen, Eintrittspreise

und Anfahrt unter www.schlossbuergeln.de

Schloss Bürgeln, D-79418 Schliengen

Tel. +49 (0)7626-237, direktion@schlossbuergeln.de

Schlossrestaurant Bürgeln, Tel. +49 (0)7626-293,

www.schlossrestaurant-buergeln.de

8


Ganz nah dran

Sommersound 2016 Marktplatz Schopfheim

14.-17. Juli 2016

Mit dem SOMMERSOUND im Jahre 2011 startete das Open Air auf dem Marktplatz

in Schopfheim in eine neue Liga. Die einzigartige Kulisse ist perfekt für ausgewählte

Live-Acts. Beliebte Stars – jetzt können sie in Schopfheim hautnah erlebt werden.

14.07.2016 // 20:00 Uhr

ANASTACIA / The ultimate Collection Tour 2016

Anastacia mit allen Hits in Schopfheim! Ihre prägnante Soulstimme ist ihr weltweites Markenzeichen.

Ihr immenser Wille kann Berge versetzen und scheinbar sogar das Schicksal besiegen.

Mit der neuen Single „Take This Chance“ und ihrer ultimativen Hit-Kollektion wird diese Powerfrau

beim Sommersound 2016 in Schopfheim das Publikum begeistern.

15.07.2016 // 20:00 Uhr

BEATRICE EGLI live mit Band

2013 ging für die Schweizerin mit ihrem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ ein

Traum in Erfüllung und Ihr inzwischen Platin-veredeltes Debütalbum "Glücksgefühle" hat die

Schlagerwelt aus den Angeln gehoben. Egli Fans dürfen sich auf eine grandiose Bühnenshow

mit allen musikalischen Highlights, atemberaubenden Lichteffekten, großer Live-Band und

Tänzern freuen, die die Bühne in Schopfheim zum Beben bringen werden!

16.07.2016 // 20:00 Uhr

REA GARVEY / Get Loud – Open Air Tour 2016 (AUSVERKAUFT)

Mit seinem dritten Album PRISMA spielt Rea Garvey 2016 nur an ausgewählten Open Air

Terminen, der Sommersound in Schopfheim ist mit dabei!

„Konfrontation“ – so lautet die Devise des Albums, das im Oktober 2015 veröffentlicht wurde.

Das Motto lautet: GET LOUD! Und das spürt man auch bei den Open Air Shows. Die Fans

dürfen gespannt sein und sich auf eine viel versprechende Show freuen.

17.07.2016 // 20:00 Uhr

SWR1 POP & POESIE IN CONCERT / „Wish you were here“ – Tour

Wer von lauen Sommerabenden träumt, sollte sich den 17. Juli 2016 vormerken, denn dann

ist die „SWR1 Pop & Poesie in Concert“-Show auf dem Marktplatz in Schopfheim. „Sommersound

2016“ bietet die Bühne für die neue Tour „Wish you were here“. Neun Musiker, Sänger

und Schauspieler versetzen die Lieblingshits der SWR1-Hörerinnen und -Hörer in ein ganz

neues Licht. Das Publikum darf sich freuen auf Songs von REM, Elvis Presley, Kiss, Simon &

Garfunkel, Meat Loaf, Genesis, Pink Floyd und weiteren Legenden der Rock- und Popgeschichte.

Vorverkauf und Infos: Tickethotline: 07000 - 99 66 333, www.karoevents.de,

Reservix-Vorverkaufsstellen, www.sommersound-schopfheim.de

Wenn einer eine Reise tut...

...mit den 24h-Karten für Bus und Bahn kann man dann auch was erzählen...!

schon

ab 6,70

wtSOLO24

1 Fahrschein für Bus und Bahn.

Stand 01.08.2015

1 Person + 2 Kinder

bzw. alle eigenen Kinder

schon

ab 8,90

wtFAMILY24

1 Fahrschein für Bus und Bahn.

2 Erwachsene + 2 Kinder

bzw. alle eigenen Kinder

schon

ab 14,10

wtMULTI24

1 Fahrschein für Bus und Bahn.

Für Gruppen bis zu 5 Personen

WTV Waldshuter

Tarifverbund GmbH

Telefon: 07751-8964-0

www.wtv-online.de

9


Porten’s Fernblick – das kleine, feine Hotel

mit komfortablen Zimmern und 2 Juniorsuiten liegt im sonnenverwöhnten

Höchenschwand/Naturpark Südschwarzwald, dem Ort mit dem schönsten Alpenblick.

Kuscheln Sie mal wieder! Mit Portens Champagner Offerte macht's richtig Spaß!

2 Tage inkl. Kurtaxe nur 141,00 €, 3 Tage 191,00 € pro Person

• Sektempfang

• 2, bzw. 3 Übernachtungen mit Sekt-Frühstück

(Buffet) mit regionalen Produkten

• Ein 3, bzw. zwei 3-Gänge-Menüs im familienfreundlichen

Restaurant Georgsklause

• Ein 4-Gänge-Menü im Spezialitätenrestaurant

Hubertusstuben mit Champagner-Aperitif

Lassen Sie sich von uns verwöhnen!

• 1 x Solarium oder Whirlpool

• KONUS-Gästekarte mit kostenfreier Nutzung

von Bus und Bahn in unserer Region

• Freie Nutzung vom Badeparadies Vitalis in Portens

Kurhaus und Vital- und Aktiv-Quelle „Bergland“,

Sauna, Dampfbad, Hallenbad, Fitnessraum und

Kegelbahn. Auch als Gutschein erhältlich.

Porten Hotel & Restaurationsbetriebe GmbH,

Kurhausplatz 1,

D 79862 Höchenschwand

Portens Hotel Fernblick ***S • Familie Sonja & Frank Porten

D 79862 Höchenschwand • Im Grün 15 • Tel. +49(0)76729 3020

E-mail: info@porten.de • www.porten.de

Gut essen, gut trinken, gut schlafen

Tiefenhäusern 12

D-79862 Höchenschwand

Telefon +49 (0) 7755-281

info@historisches-roessle.de

Porten Hotel & Restaurationsbetriebe

GmbH, Kurhausplatz 1

D-79862 Höchenschwand

Schlachtfest

mit großem Schlachtbuffet

im Rössle-Q-Stall

am 30.9. und 7.10.2016

mit Livemusik und Stimmung!

Traktorenausstellung

im Rössle Kuhstall

10

Leckere Landküche mit Produkten aus der Region • Kachelofenstube • Gartenwirtschaft • Nostalgiezimmer

Tipp: Feiern im Kuhstall ab 10 Personen • Mi. + Do. Ruhetag • www.porten.de


Großartige Panoramatour

Zu den schönsten

Aussichtspunkten im

Schwarzwald

Bernau

– Krunkelbachhütte – Herzogenhorn – Gisibodenalm

Was für ein Wanderwetter – der Schwarzwald

zeigt sich heute von seiner schönsten Seite,

goldgelb leuchten die Birken im herbstlichen

Bernauer Tal, im Süden zeigt sich die Alpenkette,

eingerahmt von einem strahlend blauem Himmel,

dazu gibt es Sonne satt.

In Bernau Dorf ist der Wanderparkplatz „Annenhof“ unterhalb

des Scheibenfelsens unser Ziel. Erstaunlich, dass hier noch

so schöne Schwarzwaldhäuser zu finden sind, die man von

der Durchgangsstraße aus gar nicht sieht. Es gibt eben immer

noch etwas zu entdecken im schönen Schwarzwald. Schnell

sind die Wanderschuhe geschnürt und auf dem aussichtsreichen

Panoramaweg, der seinem Namen alle Ehre macht, geht

es nun nach Bernau Kaiserhaus. Die Ausblicke ins Tal, das mit

seinem herbstlichen Farbenspiel regelrecht zu leuchten scheint,

sind herrlich, ebenso wie eine Pause auf einer Himmelsliege

in Aussichtslage. Der Panoramaweg ist bis zum Parkplatz Ankerbühl

genau richtig zum „Warmwandern“.

Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt

Nach dem „Holzmättle“ allerdings wird es anstrengend. Steil

zieht sich nun ein schmaler Pfad durch verwunschenen Wald

hinauf zum „Kleinen Spießhorn“. Auf halber Strecke kommt

da der „Hohfelsen“, ein Logenplatz auf 1.075 m.ü.M. mit beeindruckender

Aussicht gerade richtig, denn das Vesper in

unserem Rucksack will gegessen werden. Gemäßigt mit Feldbergblick

geht es weiter, am Riggenbacher Eck ziehen die

stämmigen Hinterwälder, die kleinste Rinderrasse Europas,

mit ihrem Nachwuchs Richtung Tal und wir nutzen bei der

Neumannshütte noch einmal eine Himmelsliege, um ins Tal

zu schauen, bzw. um kurz die Augen zuzumachen. Danach

folgt der zweite Teil des Aufstiegs zum „Kleinen Spießhorn“,

der im lichten Buchenwald noch einmal unsere ganze Kraft

fordert. Lohn für die Anstrengung ist eine fantastische Aussicht

auf das Alpenpanorama und auf unzählige Schwarzwaldberge,

wie Belchen, Blößling, Herzogenhorn, Hochkopf, u.v.m. Wer

wissen möchte, wie diese Berge alle heißen, schaut durch

das hier aufgestellte Viscope – ein Fernrohr, das automatisch

Bergnamen und deren Höhen einblendet.

Das Nachmittagslicht wirft schon lange Schatten und ein Blick

auf die Uhr sagt uns, wir sollten uns beeilen, denn wir möchten

auch noch das „Große Spießhorn“ erobern. Der Weg führt

wieder in den Wald und schon bald stehen wir auf einem Felssporn

mit Aussichtspavillon. Nun liegt das Menzenschwander

Tal tief unter uns und in der Ferne glänzt die goldene Kuppel

des Doms zu St. Blasien im letzten Sonnenlicht. Hier auf 1.349

Metern haben wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung

erreicht. Nun geht es auf einem wurzeligen Pfad wieder

abwärts. Das Licht des sich verabschiedenden Tages taucht

den Feldbergturm in ein erstaunliches „Rot“ und im Wald

wird es immer schummriger. Zu unserer Freude kommt bald

die Krunkelbachhütte in Sicht, unser heutiges Übernachtungsziel.

Wir nehmen unseren Zimmerschlüssel in Empfang und

genießen noch vor der Hütte in der kühlen Abenddämmerung

ein wohl verdientes Bier. Als der Hüttenwirt seinen Kopf aus

der Tür streckt und zum Abendessen ruft, freuen auch wir uns

nun auf eine warme Hüttenstube.

11


Blick vom Panoramaweg auf Bernau

Blick vom Herzogenhorn

Viscope auf dem Spießhorn

Feldbergturm

Erlebnis Herzogenhorn – der schönste

Aussichtsberg im Schwarzwald

Am nächsten Morgen machen wir uns früh auf den Weg, denn

wir wollen noch vor den Touristenströmen auf dem Herzogenhorn

sein.

Ab Krunkelbachhütte führt der Weg zunächst durch die Senke

des Krunkelbachsattels (blaue Raute) und dann hinauf zum

Fuße des Nordosthangs des Herzogenhorns. Die Nacht war

kalt und so glänzen auf der Hochweide dicke Tautropfen an

den Gräsern in der Morgensonne. Wir wandern nicht Richtung

„Glockenführe“, sondern halten uns links und erreichen auf

breitem Waldweg das „Obere Hofmättle“(gelbe Raute). Der

Bergrücken des Belchens schaut bereits aus dem Nebelmeer

heraus, und sogar das Belchenhaus ist zu erkennen. Einsam

und verträumt sonnt sich die kleine Bernauer Skihütte im herbstlich

gelben Weidegras, während sich das Tal noch unter einer

dicken Nebeldecke versteckt. Jetzt folgt ein steiler Aufstieg

über den baumlosen Herzogenhorn-Südhang hinauf zum Gipfel.

Aber was macht man nicht alles für ein atemberaubendes

Panorama.

Berge – soweit das Auge reicht

Oben auf 1.415 M. ü. M. angekommen genießen wir einen

360° Rundumblick, der schönste und zweithöchste Aussichtsberg

des Schwarzwaldes macht wieder mal sprachlos. Das Bernauer-

und das Menzenschwander Tal und die meisten Schwarzwaldberge

stecken noch unter dem Nebelmeer, nur die höchsten,

wie der Feldberg, der Blößling, der Belchen und die Alpenkette

lassen sich bereits von der Sonne kitzeln. Wir tragen uns noch

in das Gipfelbuch ein, das in einem am Gipfelkreuz befestigten

Kästchen liegt und machen uns wieder auf den Weg, denn allmählich

füllt sich der Gipfel mit Wanderern.

Nun geht es auf dem Westweg abwärts (rote Raute) Richtung

„Glockenführe“. Aber schon bei der nächsten Weggabelung

das Ausflugsziel im Südschwarzwald

12

Schöne Terrasse mit Blick auf den

Klosterweiher

Gemütliches Restaurant mit Schwarzwälder

und Schweizer Spezialitäten

Zimmer mit Frühstück für Naturliebhaber,

Wanderer, Biker und Motorradfahrer

Tipizelt für Kinder, Liegewiese am See

Im Winter:

- Sonntagsbrunch,

- Original Schweizer Käsefondue,

- Fackelwanderungen mit Glühweinstopp

- Schneeschuhtouren – und Verleih

Landgasthof Klosterweiherhof, Familie Clalüna

D-79875 Dachsberg-Wittenschwand, Am Klosterweiher 3

Tel. +49 (0) 7672 480 50 34, www.klosterweiherhof.com


Bernau Hof

Krunkelbachhütte

Schnapskästchen

Gisibodenalm

halten wir uns links und folgen dem Hinweis „Gisibodenalm“.

An der Rösslehütte entdecken wir in einem Baumstumpf ein

Kästchen mit Schnapsflasche und der Aufforderung „Selbstbedienung“.

Es ist zu früh für einen Schnaps deshalb bleiben

wir eisern und wandern, ohne schwach zu werden, weiter.

Nachdem wir den Rastplatz „Bernauer Kreuz“ erreicht haben,

ist es nicht mehr weit bis zur Gisibodenalm mit ihren herrlichen

Hochweiden. Die Aussicht auf die Todtnauer Bergwelt, der

Blick auf den Aussichtsturm am Hasenhorn und die vielversprechende

Speisekarte des gemütlichen Berggasthauses sind

hier die Highlights.

Nach einer gemütlichen Pause geht es auf dem „Turmsteig“

erst einmal ein kleines Stück zurück Richtung Bernauer Kreuz

und dann rechts hinunter zum Gasthaus „Präger Böden“. Nach

dem Gasthaus folgen wir dem kleinen Sträßchen durch das

„Obere Prägtal“, biegen bei der ersten Abzweigung links ab,

wandern über die Brücke des Prägbachs und folgen dem

„Turmsteig“ hinauf nach „Bernau-Hofeck“.

Jetzt geht es, wieder mit beeindruckendem Panorama hinunter

ins Tal. Wer möchte kann in Bernau Hof noch einmal einkehren.

Der Panoramaweg führt anschließend am Waldrand entlang

und vorbei an einem kleinen birkenumstandenen Weiher mit

Grillplatz zurück nach Bernau-Dorf.

informationen

Zwei Tagestour mit Übernachtung in der Krunkelbachhütte,

Reservierung erforderlich.

1. Tag: Start: Bernau-Dorf – Parkplatz Annenhof, ca. 12,9 km,

Wegzeichen: Panoramaweg und Genießerpfadzeichen „Hochtalsteig“,

Rucksackverpflegung, gutes Schuhwerk und gute

Kondition erforderlich.

2. Tag: ca. 16,3 km, blaue, rote und gelbe Raute und Wegzeichen

des Genießerpfades „Turmsteig“.

Landschaft *****

Einkehrmöglichkeiten: Gisibodenalm, Mo. Ruhetag und

Gasthäuser in Bernau Hof.

Herzlich Willkommen im

SchwarzwaldhausBernau

das ***Hotel mit Herz und Charme

im Bernauer Hochtal / Südschwarzwald

Freuen Sie sich auf komfortable Zimmer, auf unsere neue Panorama-Wohlfühloase mit

Bio- und Finnischer Sauna, Bergkräuterdampfbad, Infrarot-Tiefenwärme, duftenden

Heuboden, auf gemütliche Stunden am Kachelofen, auf eine feine Schwarzwälder

Küche und auf wunderschöne Natur.

Übernachtung mit Frühstück im DZ p.P. 49,– €

Schwarzwaldhaus Bernau, Familie Norbert und Petra Goos,

D 79872 Bernau im Schwarzwald, Am Kurpark 26,

schwarzwaldhaus@freenet.de, Tel. +49 (0) 7675 365,

Arrangements zum Verlieben finden Sie unter www.schwarzwaldhaus-bernau.de

13


1700 m 2 Mode & Schuhe in St. Blasien

Heimat entdecken

Wild, steil, urwüchsig und einsam

Erlebnisreiche Wanderung von St. Blasien

ins einsame Windbergtal

Das

Modehaus

mit Stil &

Kompetenz

auf

1700 m 2

Das ist mal wieder eine Wanderung, die viel zu bieten hat,

tolle Ausblicke, Besteigung eines Aussichtsturms, Überquerung

des Albstausees, Stille und Einsamkeit im Windbergtal, wildes

Wasser und urwüchsige Pfade in der Windbergschlucht.

In der berühmten Domstadt St. Blasien, direkt am Dom beginnen wir unsere Tour. Das

Zeichen des „Schluchtensteigs“ führt uns durch den Kurpark zur Unterführung der L 149

und auf der anderen Straßenseite in den Wald. Der erste Anstieg beginnt – über einen

schmalen Pfad erreichen wir den Jesuitenblick beim Lusthausfelsen. Ganz St. Blasien

liegt uns zu hier zu Füßen. Steinig und steil geht es weiter zum Lehenkopf-Aussichtsturm,

der einen tollen Ausblick über den Schwarzwald bis zum Feldberg bietet.

Auf breitem Waldweg erreichen wir das Naturschutzgebiet „Rüttewies“. Herrlich duftet

hier der Wald, nach feuchter Erde, nach Moos und Tannennadeln und in 20 Minuten

stehen wir schon vor der Lehenhütte, die Informationen über seltene, im Schwarzwald

lebende Tiere, wie den Gebirgsgrashüpfer und den „Neuentöter“ für Wanderer bereithält.

Hier verlassen wir nun den „Schluchtensteig“ und folgen der gelben Raute links hinunter

zum Albstausee. Der Weg ist ein wenig verwildert. Kniehohes Gras streichelt unsere

Beine, Wurzeln wachsen wild über den Weg, ab und zu plätschert ein kleines Bächlein

und Wassertümpel sorgen auch mal für nasse Schuhe. Bald schon lichtet sich der kühle

Bergwald und der Albstausee liegt vor uns. Linkerhand finden wir den Albsteg, der uns

auf die andere Seite der hier noch breiten Alb bringt. Eine Bank direkt am Stausee ist

unser nächstes Ziel.

SCHMIDT ARKADEN GmbH Co. KG

&

1700 m 2 Mode & Schuhe

Hauptstr. 3-5

79837 St. Blasien

+49(0)7672-9249-0

www.schmidt-arkaden.de

Mo. - Sa. 9:30 - 18:00


1700 m 2 Mode & Schuhe in St. Blasien

Anschließend geht es hinauf nach Häusern (blaue Raute). Wir überqueren die Straße, die

ins Albtal führt und nach 25 Minuten Aufstieg erreichen wir bei den ersten Häusern den

„Klosterweg“, auf dem wir die L 149 überqueren. Ein paar Meter noch und wir machen

eine verdiente Pause auf der Terrasse des Hotels Albtalblick. Hinter dem Hotel-Spielplatz

führt dann ein schmaler Pfad durch lichten Wald bis zum „Unteren Lehnernweg“ und

weiter zur Windberghütte (gelbe Raute).

Das stille Tal

Gleich nach der Windberghütte wandern wir auf dem Hüttenhof- und auf dem Windbergtalweg

ins einsame Windbergtal. Gelber Ginster blüht am Wegesrand und das Plätschern

der vielen kleinen Bergbäche erfüllt das Tal. Ansonsten ist es still und kein Mensch begegnet

uns. Auf der Höhe angelangt kann man über das ganze Tal hinweg schauen. Der

Windberghof, ein wunderschöner Eindachhof, duckt sich in eine Mulde, Ponys, Pferde,

Kühe und Ziegen tummeln sich auf den umliegenden Hochweiden und die Sonne spiegelt

sich im hausnahen Löschteich – was für ein idyllisches Bild.

Wir kommen dem Hof immer näher, der Hund schlägt an und Ziegen und ein kleines

Kälbchen schauen aus dem Stall nach uns Eindringlingen. Hier kann man im Hofladen

Ziegenkäse und Wurstspezialitäten kaufen – man muss nur klingeln.

Und jetzt wird es wild

Nach dem Windbergtal wird es dann richtig wild. Wir tauchen ein in die Windbergschlucht,

wo der Windberg-Wasserfall schäumend über die Felsen stürzt. Ein schmaler, feuchter

Pfad führt entlang des wilden Windbergbaches, riesige, moosbewachsene Steine und

vom Sturm umgestürzte Bäume liegen im Flussbett und kleine Brücken führen mal auf

die eine und dann wieder auf die andere Flussseite. Ein großer Stein dicht am Bach

kommt gerade recht um kurz mal die Füße ins eiskalte Wasser zu halten. Nach ein paar

Schrecksekunden sind allerdings die Schuhe schnell wieder angezogen. Aber hinterher

fühlt man sich einfach gut. Kurz darauf öffnet sich der Wald und wir sind wieder in

St. Blasien. Über die Friedrichsstraße geht es zurück zum Dom, der auf jeden Fall noch

besichtigt werden sollte.

Marc O´Polo • Tommy Hilfiger

Please • Rich&Royal • Mos Mosh

Cambio • Desigual • Mavi • Naketano

Buena Vista • Opus • Street One

QS • Cecil • Kenny S • Betty Barclay

Monari • Gerry Weber • Frank Walder

Via Appia Due • Rabe • Sommermann

Sammoon • Toni • Creenstone

Fuchs Schmitt • Schöffel • Camp David

MAC • Tommy Hilfiger • Camel active

Alberto • Pierre Cardin • Ragman

Casa Moda • PME Legend • Olymp

Benvenuto • Bugatti • Mammut

Tamaris • Gabor • Camel

Campagnolo • Naketano

informationen

Start:

St. Blasen beim Dom

Rundwanderung: St. Blasien – Lehenkopf – Albstausee – Windbergtal

– Windbergschlucht, ca. 5 Std.

Wegzeichen: Schluchtensteig, blaue und gelbe Raute

Einkehrmöglichkeit: Hotel Albtalblick und Restaurants in St. Blasien

Erlebnis:

Jesuitenblick, Lehenkopfturm, Albstausee, Windbergtal,

Windbergwasserfall, Dom zu St. Blasien

Variante:

St. Blasien nur Windbergtal und Windbergwasserfall 2,5 Std.

SCHMIDT ARKADEN GmbH Co. KG

&

1700 m 2 Mode & Schuhe

Hauptstr. 3-5

79837 St. Blasien

+49(0)7672-9249-0

www.schmidt-arkaden.de

Mo. - Sa. 9:30 - 18:00


Im Naturpark Südschwarzwald, umgeben von

lieblichen Tälern, wilden Schluchten und sanften

Bergrücken, liegt der heilklimatische Kurort Todtmoos.

Über blühende Wiesen laufen, herrliche Panoramablicke genießen,

durch duftende Wälder wandern – in Todtmoos lassen

Sie den Alltags ganz schnell hinter sich. Probieren Sie es mal

aus mit unserer ganz besonderen Wanderpauschale:

Genusswandern auf dem Geniesserpfad

„Lebküchlerweg“

Auf Wiesen- und Waldpfaden vorbei an uralten Weidbuchen

und idyllischen Aussichtshütten, an Himmelsliegen, Wasserfällen,

Kapellen und alten Bauernhäusern und durch kleine

Schluchten – der „Lebküchlerweg“ verbindet auf seinen 12 km

das Schönste, was Todtmoos zu bieten hat. Namensgeber dieses

Premiumwanderweges ist der Todtmooser Lebkuchen,

eine Spezialität, die vor allem Wallfahrer als lang haltbare

Wegzehrung mit auf Wanderschaft nahmen.

Wandern und Genießen – Lebküchlers

Genießerpauschale:

2 Übernachtungen inkl. Frühstück, Wanderung auf dem

“Lebküchlerweg” mit einem 3-Gänge-Wandermenü an drei

Stationen, Wanderkarte, zwei original Todtmooser Lebkuchen,

InklusivGästekarte für freie Fahrt mit Bus und Bahn sowie

freien Eintritten in örtliche Freizeiteinrichtungen.

Preis pro Pers. zzgl. Kurtaxe ab 99 €.

Tipps für erlebnisreiche Ferientage in Todtmoos

Geführte Wanderungen

Von Mai bis Oktober finden in Todtmoos jeden Donnerstag

geführte Wanderungen statt. Unsere Wanderführer nehmen

16

Todtmoos ...typisch

Sie mit auf interessante Wege rund um Todtmoos, oft mit Einkehr,

Dauer ca. 3 Stunden.

Besuch des Heimatmuseums „Heimethus“

Wie sitzt es sich eigentlich auf einer "Chunscht", wie funktioniert

ein alter Webstuhl und was gibt es alles in der "Fürbühni"

zu entdecken? Gehen Sie auf Zeitreise! Bei einem Rundgang

durch dieses uralte Schwarzwaldhaus können Sie nachspüren,

wie die Menschen in früherer Zeit lebten und arbeiteten.

Besichtigung des Bergwerks „Hoffnungsstollen“

Die Grube Todtmoos-Mättle wurde erstmalig 1798 urkundlich

erwähnt und ist heute ein Besucher-Schaubergwerk. Die gesamte

Grubenanlage ist familienfreundlich und barrierefrei

hergerichtet, so dass auch Familien mit Kleinkindern und Rollstuhlfahrer

sie besichtigen können.

Speckseminare mit dem singenden Wirt

Wie schneidet man richtig Schwarzwälder Speck, damit er

sein unvergleichliches Aroma entfaltet, das und vieles mehr

erfährt man beim Seminar mit dem „Speckpapst" auf komödiantische

Art. Jeden Dienstag und Freitag um 13 Uhr im

Mattenhof in Hintertodtmoos, Kostenbeitrag pro Person: mit

Vesperbrett, Brot und ein Bauernschnaps 8,50 €.

Das dürfen Sie nicht verpassen

Veranstaltungshighlights 2016:

Brauchtumsabende – 18. Juni u. 24. September

Düchelbohrer, Weberin, Schindelmacher, Glasbläser, Spinnerinnen

oder Korb- und Strohschuhflechter/innen führen Ihnen

Handwerkskünste aus vergangener Zeit vor.


Schwarzwald

Naturparkmarkt – 10. Juli

An den Marktständen werden regionale Produkte

direkt vom Erzeuger wie Schwarzwälder Schinken,

Speck, Käse, Imkereiprodukte, Edelbrände

usw. angeboten.

Hamburger Fischmarkt – 29. – 31. Juli

Der Hamburger Fischmarkt macht zum 8. Mal

Station in Todtmoos und wird sicherlich an allen

drei Tagen wieder Scharen von Besuchern anlocken.

Lichterfest – 20. August

Der Kurpark wird am Samstagabend in ein grünrot-gelbes

Lichtermeer getaucht, wenn bei Einbruch

der Dunkelheit die Lichter und Lampions

in den Todtmooser Farben entfacht werden. Zum

Abschluss gibt es ein imposantes und farbenprächtiges

Feuerwerk.

Weitere Veranstaltungen wie Glasblasen im Heimatmuseum,

Kirschkuchenbacken, Ausstellungen,

Heimatabende u.v.m. unter

www.todtmoos.de

informationen

Tourist-Information Todtmoos

79682 Todtmoos, Wehratalstraße 19

Tel. +49 (0)7674-90600, info@todtmoos.net

www.todtmoos.de

17


Großartige Panoramatour

Von Todtnauberg zur längsten Bank der Welt

Der Stübenwasen, oberhalb von Todtnauberg,

gehört zu den schönsten Aussichtspunkten im

Naturpark Südschwarzwald. An klaren Tagen ist

die Alpenkette und der Feldberggipfel zum Greifen

nahe und der Blick über unzählige Schwarzwaldhöhen

bis hinunter nach Freiburg ist beeindruckend.

Aber noch ein weiteres Highlight überrascht hier

die Wanderer – die längste Bank der Welt, gefertigt

aus einem einzigen Baumstamm und genau richtig

für ein schönes Sonnenbad.

Schon die kurvenreiche, mit tollen Ausblicken gespickte Fahrt

hinauf nach Todtnauberg und zum „Radschert“, ist ein Erlebnis

und erlebnisreich geht es weiter auf der Wanderung zur längsten

Bank der Welt und zu den Erlebnisstationen auf dem Martin-Heidegger

Panoramaweg.

Panorama soweit das Auge reicht

Ab Parkplatz „Radschert“ folgen wir der blauen Raute zum

mächtigen Jakobuskreuz, genießen hier die phantastische

Aussicht und erreichen nach einem kleinen Waldstück die

schöne Regelries Hütte, ein aussichtsreiches Plätzchen, genau

richtig für eine Pause. Der Weg schlängelt sich nun ansteigend

über Hochweiden hinauf zum Stübenwasen und da erblicken

wir sie auch schon – die längste Bank der Welt – und es ist

doch tatsächlich nicht das kleinste Sonnenplätzchen mehr

frei. Wir müssen uns neidvoll auf einer ganz gewöhnlichen

Bank niederlassen, bevor wir unsere Tour zur Todtnauer Hütte

fortsetzen. Nun weist uns die rote Raute den Weg und der

Feldberggipfel rückt immer mehr ins Blickfeld.

Nach der Hütteneinkehr wandern wir zurück bis zur

Abzweigung „Feldbergsträßle“, dem wir dann hinunter

zur Schliesheuhütte folgen. Mit schönen Blicken

auf den Belchen und auf Todtnauberg erreichen

wir die Berger Höhe.

Hier wechseln wir wieder auf die blaue Raute und kommen

über die Fatima-Kapelle zum Martin Heidegger Panoramarundweg.

Auch hier begleitet uns wieder eine traumhafte Aussicht.

Aber dieser Weg hält noch weitere Überraschungen bereit.

Plötzlich lesen wir „Landsitz Alpenblick! – „Nehmen Sie

Platz und genießen Sie ein außergewöhnliches Landschaftserlebnis“.

Wir setzen uns in die Vogelhäuschen, drehen uns

zum Wald, lauschen in die Stille hinein, schaukeln zurück, vertiefen

uns in das Panorama über Todtnauberg und genießen

die Weite. Einfach toll – die Anleitung hat nicht zu viel versprochen.

Auch der hohe, überdimensionale Aussichtsstuhl

lockt uns noch einmal vom Weg, bevor wir, immer mit Panoramablick,

wieder den Parkplatz am Radschert erreichen.

informationen

Anfahrt: Todtnau – Todtnauberg – Radschert

Start: Wanderparkplatz Radschert

Rundwanderweg: Todtnauberg, Parkplatz Radschert – Stübenwasen

– Todtnauer Hütte – Berger Höhe – Radschert ca.

10,5 km

Variante: Radschert über Sträßchen zum Gasthaus Stübenwasen

– Stübenwasen – St. Wilhelmer Hütte – Feldberggipfel

– Todtnauer Hütte – Berger Höhe – Radschert ca. 13,5 km

Wegzeichen für beide Varianten: blaue, gelbe und rote

Raute

Einkehrmöglichkeiten: Todtnauer Hütte Mo., St. Wilhelmer

Hütte Mi., Gasthaus Stübenwasen Do. Ruhetag

Landschaft, Aussicht und Erlebnis *****

18


Feldberg Aktuell – was man am „Höchsten“ erlebt haben sollte

Das Haus der Natur bietet spannende Erlebnisse

für die ganze Familie – und das ganz ohne

erhobenen Zeigefinger!

15 Jahre „Natur-Infotainment“ am

Feldberg

Das Haus der Natur am Feldberg wird 15

Jahre alt! Seit Dezember 2001 lockt die interaktive

Multimedia-Ausstellung mit vielen

informativen und vor allem unterhaltsamen

Elementen jährlich weit über 60.000 Menschen

an.

Einzigartig – der „Talking Ranger“

Er ist das Highlight der Ausstellung: Der einzige

virtuelle Ranger der Welt beantwortet auf

unnachahmliche und höchst unterhaltsame

Weise die Lieblingsfragen der Feldberg-Besucher.

So macht Naturschutz wirklich Spaß!

Klimazeitraffer und Schwarzwald-Geschichte(n)

Auch an der „Klimastation“ bleibt kein Auge

trocken, wenn der Feldberg-Ranger versucht,

dem rauen Klima etwas abzugewinnen. Und

im neu gestalteten Themenfeld „Geschichte“

wird anschaulich erzählt, wie der Mensch den

Schwarzwald besiedelte und veränderte und

wie mühsam das Leben hier oben früher war.

Auf dem Rad und hoch hinaus

Mit dem „Feldbike“ geht es durch die wunderschöne

Landschaft des Hochschwarzwaldes

– ganz gemütlich und beschaulich oder

auch sportlich gegen die Zeit. Wer schafft die

Bestzeit des Tages? Und bei der virtuellen

Ballonfahrt kann man den Südschwarzwald

von oben entdecken und den traumhaften

Blick auf die Alpen genießen.

Ein ganz besonderes Erlebnis…

ist eine geführte Tour durch die Ausstellung.

Das macht auch Kindern viel Spaß, denn

sie erfahren natürlich ganz andere Dinge

als den aus ihrer Sicht langweiligen „Erwachsenenkram“.

Für Minigruppen, Familien

oder Singles immer freitags um 14 Uhr,

für Gruppen täglich auf Anfrage.

Oder lieber raus in die Natur

Im Sommer erzählt der echte Ranger von

den Besonderheiten des Feldbergs und

gibt Anekdoten aus 25 Jahren Ranger-

Dasein zum Besten. Und mit dem Feldberg-Förster

geht es in den urwüchsigen

Bannwald, wo er Spannendes über den

Schwarzwälder Urwald zu berichten weiß.

Junior-Ranger-Abzeichen

Während die Erwachsenen mit Ranger

oder Förster unterwegs sind, können 8-

12-jährige Kinder das begehrte Junior-

Ranger-Abzeichen erwerben. Auch hierbei

gilt natürlich: Naturschutz macht

Spaß!

Happy Birthday!

Kurz vor dem Jahresende heißt es dann

„Happy Birthday Haus der Natur“, und

wenn nichts schiefgeht, wird es passend

zum Jubiläum ein komplett neues

Ausstellungssegment geben. Ob riesige

Schwarzwaldtanne oder geheimnisvolle

Zeichen im Wald – mehr wird

noch nicht verraten.

informationen

Ausstellung ab Mai täglich 10-17 Uhr (ab 7.11. Montag geschlossen),

Eintritt Erwachsene 3 €, ermäßigt 2,50 €, Schulkinder 2 €, Familien 8 €.

Führungen durch die Ausstellung sind für angemeldete Gruppen täglich möglich;

fester Termin für Familien und Einzelpersonen Freitag 14:00 Uhr.

Führungen durch das Naturschutzgebiet ab ca. Mitte Mai, Ranger- und Försterwanderungen

ab Juli, für angemeldete Gruppen täglich möglich.

Infos und Anmeldung: Tel. +49 (0)7676 / 9336-30, www.naz-feldberg.de


Ganz viel Schwarzwald und

wunderbare Gaumenfreuden ...

...erwarten Sie im Hotel Sonne in St. Peter – denn den Schwarzwald kann man

nicht nur zu Fuß entdecken – sondern auch mit Messer und Gabel

Das Hotel Sonne im Südschwarzwald, genauer gesagt im wunderschönen

St. Peter, ist bekannt für seine kreative und raffinierte

Küche, das beweisen die Empfehlungen aller wichtigen

Restaurantführer. Die Sonne-Küche von Hanspeter Rombach

ist dabei aber grundsolide und kein bisschen abgehoben. Zum

Glück, denn so wird aus regionalen, ausgewählten Produkten

und durch raffinierte, moderne, kreative und bodenständige

Zubereitung richtig gutes Essen. In der Sonne können Sie aber

nicht nur ausprobieren, wie „gut der Schwarzwald tut“, sondern

auch „wie gut der Schwarzwald schmeckt“, und das live zusammen

mit dem Hotel- und Küchen-Chef bei der Zubereitung

kreativer Gaumenfreuden.

Sonne-Genuss für zu Hause

Hanspeter Rombach möchte seine Koch-Leidenschaft teilen

und nicht nur seine Gäste verwöhnen. Er lässt Gäste auch

20

LECKERES AUS DER REGION

ORIGINAL SCHWARZWÄLDER SPEZIALITÄTEN

Wurstwaren und Geräuchertes nach Hausmacherrezepten, Fleisch

aus der Region, täglich frisches Bauernbrot, frische Landeier, Bergkäse

und Bauernkäse, Obst und Gemüse, Saft und Schnäpse,

Honig und Marmeladen, Mehl- und Vollkornprodukte.

UNSER TIPP: Das besondere Geschenk!

Dekorative Präsentkörbe mit leckeren Spezialitäten aus der Region,

wie Rinderschinken, Hofschnäpsen, selbst gemachten Marmeladen

und Gelees, Imkerhonig u.v.m. für Geburtstage, Jubiläen, Geschäftskunden.

Bauernmarkt Höchenschwand/Frohnschwand

Frohnschwand 17

(direkt an der B 500) Öffnungszeiten

D-79862 Höchenschwand Mo. - Fr. 9.00 - 18.00 Uhr

Tel: +49 (0) 77 55/83 52 Sa. 9.00 - 13.00 Uhr

www.bauernmarkt-hoechenschwand.de

Unsere Öffnungszeiten:

Mo. – Fr. 9.00 – 18 Uhr

Sa. 9.00 – 13.00 Uhr

Frohnschwand

(direkt an der B 500)

www.bauernmarkt-hoechenschwand.de

original

Schwarzwälder Spezialitäten

. . . und vieles mehr!

Frohnschwand 17

79862 Höchenschwand

Tel. (0 77 55) 83 52


Kontrollstelle DE-ÖKO-006

hinter die Kulissen und in die Kochtöpfe schauen, gibt in Kochkursen

sein Wissen weiter und damit auch preis, was seine

Küche so besonders macht. Genießen Sie ein herrliches Stück

Schwarzwald, das Hotel-Sonne-Wohlfühlambiente, trauen Sie

sich in einen der interessanten Sonne-Kochkurse und freuen

Sie sich auf die kleinen Geheimnisse und den großen Genuss,

denn zum Lernen gehört selbstverständlich auch das Schlemmen

danach.

Hier servieren wir die besten Kochkurs-Arrangements:

Sonne-Einsteiger Kochkurs

inklusiv Begrüßungsgetränk, Zubereitung eines Fünfgangmenüs

entsprechend der Jahreszeit, Getränke zum Kochkurs,

ab 18 Uhr gemeinsames Menü-Genießen, Aperitif, Tischwein,

Mineralwasser und Kaffee.

Pro Person im DZ ab 236 €, als Einzelzimmer 276 €.

Nur Kurs: 100 €, Gästemenü mit Getränken (ohne Kurs): 75 €.

Termine: Freitag, 17. Juni und 21. Okt. 2016.

Bio-Einsteiger Kochkurs

Machen Sie mit Hanspeter Rombach zusammen das Beste

aus Bioland-Produkten und ökologischen Spitzenweinen: Fünf

Gänge zum Lernen und Genießen, inklusiv Begrüßungsgetränk,

Zubereitung eines Fünfgangmenüs entsprechend der

Jahreszeit, zubereitet nur mit besten Bio-Produkten, Getränke

zum Kochkurs, ab 18 Uhr gemeinsames Menü-Genießen,

Aperitif und Wein aus ökologischem Anbau, Mineralwasser

und Kaffee.

Pro Person im DZ ab 242 €, als Einzelzimmer 282 €.

Nur Kurs: 106 €, Gästemenü mit Getränken (ohne Kurs): 80 €.

Termine: Freitag, 1. Juli und 2. Dez. 2016.

Exklusiver Kochkurs

Lassen Sie sich in die Welt der Gourmetküche einführen – ein

unterhaltsamer Kurs vom Aperitif bis zum Kaffee oder Espresso,

inklusiv Begrüßungsgetränk, Zubereitung eines 6-Gang-Menüs

entsprechend der Jahreszeit, Getränke zum Kochkurs, Aperitif

nach dem Kochkurs, Gemeinsames Menü-Genießen, begleitende

Weine zum Menü, Wasser und Kaffee.

Pro Person im DZ ab 272 €, als Einzelzimmer 312 €.

Nur Kurs: 136 € , Gästemenü mit Getränken (ohne Kurs): 106 €.

Termine: Samstag, 4. Juni, 9. Juli, 24. Sept., 8. Okt.,

16. Dez. 2016.

Beginn jeweils 15 Uhr, Gästemenü-Genuss 18 Uhr.

Nach den Kochkursen dürfen Sie Ihr Menü genießen und wenn

Sie möchten auch Ihre Freunde. Buchen Sie dafür einfach zusätzlich

das Gästemenü ohne Kochkurs.

Inklusiv-Leistungen: 2 Übernachtungen im DZ, reichhaltiges

Bio-Landfrühstücksbüffet mit warmem à la carte Genüssen,

1x 4-Gang-Hausgäste-Feinschmeckermenü mit hochwertigen

Bioland-Produkten, 1 Kochkurs der gewählten Kategorie, freien

Eintritt ins Hallenbad St. Peter, kostenlose Sauna, kostenlose

Nutzung von Bus und Bahn mit der KONUS-Gäste-Karte,

zzgl.1,60 € Kurtaxe pro Person und Tag.

Tipp

Neu in der Sonne – private Exklusiv-Kochkurse

oder Koch-Workshops, Termine nach telefonischer

Absprache, Kochkurs-Gutscheine als Geschenk!

Hotel-Restaurant Zur Sonne

Familie Rombach, 79271 St. Peter, Zähringer Straße 2

Tel. +49 (0)7660 9401-0, sonne-st.peter@t-online.de

www.sonne-schwarzwald.de

Sonne von früh bis spät.

Sonne St. Peter Hotel – Restaurant | Familie Rombach | Zähringer Straße 2 | 79271 St. Peter bei Freiburg

Tel. +49 (0) 7660/94 01-0 | sonne-st.peter@t-online.de | www.sonne-schwarzwald.de

21


Mit Wellness auf Wolke 7

Wellnesskick mit Seeblick direkt am Titisee

Treschers Schwarzwaldhotel gehört seit mehr als

120 Jahren zu den ersten Häusern im südlichen

Schwarzwald. Direkt am Ufer des Titisee liegt das

4-Sterne-Superior Romantikhotel und es scheint

als sei das ganze Haus von Wasser umgeben.

Ob Sie nun morgens ans Fenster treten, während des Essens

den Blick schweifen lassen oder im Wellnessbereich mit seiner

langen Fensterfront relaxen – zu jeder Jahres- und Tageszeit

ist der See ein spektakulärer Blickfang.

Entspannung im und am Wasser wird in Treschers Schwarzwaldhotel

groß geschrieben. Nach der Neugestaltung des gesamten

Außenbadebereichs ist ein ganzjährig beheiztes

Schwimmbecken mit einmaligem Seeblick entstanden, umrahmt

von einem großen Holzdeck mit exklusiven Sitzgruppen

und Strandliegen zum Sonnenbaden. Die einmalige Lage direkt

am privaten Hotelstrand, die Badelandschaft mit großem

Schwimmbecken, stimmungsvoll illuminierter Wellnessgrotte

und die Whirlpoolnische mit Luftmassagesitzbank sorgen für

Entspannung und lassen den Alltag in weite Ferne rücken.

Großzügig gestaltet ist auch die Saunalandschaft

mit Himalaya-Salz-Sauna, Finnischer Sauna, römischem

Dampfbad, Eisbecken, Kneippgang, Infrarot-Kabine sowie

Ruhezonen mit Panoramablick.

Exotische Beautyanwendungen und entspannende

Massagen für Sie und ihn sowie duftende Bäder warten in

unsere Beautyfarm auf Sie. Während Sportbegeisterte ihr Eldorado

im Fitness- und Kardioraum finden.

Ausflüge und mehr...

Die Kulturstadt Freiburg, der Feldberg und der gesamte Südschwarzwald

laden ein zu abwechslungsreichen Ausflügen.

Mit unserer KONUS-Gästekarte fahren Hausgäste gratis Bus

und Bahn in der gesamten Region.

Erleben Sie die einmalige Schönheit dieses Platzes direkt am

See, lassen Sie sich rundum verwöhnen und lernen Sie uns

kennen mit einem unserer Angebote.

Tipp

Kurzurlaub – 3 Übernachtungen

inkl. Frühstück, 4-Gang-Wahl-Menü und

vielen Extras,

wie Begrüßungsaperitif, eine Flasche Wasser und

ein Willkommensgruß auf dem Zimmer, leihweise

Badetasche mit Bademantel und Frotteeslipper,

Parkplatz, Kurtaxe Titisee, KONUS-Gästekarte,

Hochschwarzwald Card

pro Person ab 338.– €

buchbar ganzjährig nach Verfügbarkeit,

Anreise: Fr., So., Mo., Di., Do.

Treschers

Schwarzwald-Hotel

am See KG

79822 Titisee-Neustadt

Seestraße 10

Tel. +49 (0)7651-805 0

Weitere Angebot unter

www.schwarzwaldhotel-trescher.de

22


Die Kraft der Natur spüren und mit

Wellness Körper und Seele streicheln

Wellnesshotel Auerhahn Schluchssee

Klares Wasser, sanfte Wiesen und

duftende Fichtenwälder – das ist der Zauber des

Schwarzwaldes! Auf rund 1000 Metern, am idyllischen

Schluchsee, liegt das Wellnesshotel Auerhahn,

ein Paradies zum Relaxen und Auftanken, aber auch

für sportliche Aktivitäten rund um den Schluchsee

und im Naturpark Südschwarzwald. Segeln, Baden,

Wandern, Biken oder im Winter Ski- und Langlaufen,

werden zu unvergesslichen Erlebnissen, ganz besonders

mit den Auerhahn-Wellnesstrainern.

Das Wellnesshotel Auerhahn verwöhnt mit einer 2000 Quadratmeter

großen Wellnesswelt. Im Süßwasserpool mit Wasserfall

aus der Schwarzwald-Quelle macht die Aqua-Gymnastik

ebenso Spaß wie das Schwimmen. In der Solegrotte schwebt

es sich herrlich schwerelos, in der Saunalandschaft und im

Ruheraum aus Himalaya Salz fällt jeglicher Stress ab, während

ganz Sportliche im Fitnessraum ihr Eldorado finden. Wellness

ist für uns kein Modetrend, sondern steht für ein gutes Körperbewusstsein.

Wohlfühlpflege – alles aus der Natur

Bringen Sie Ihre Schönheit mit echten Schwarzwald Produkten

zum Strahlen. Mit dem Besten, was vor unserer Haustüre

wächst und gedeiht: Fichtennadeln, Holunderblüte, Apfelblüte,

Lavendel oder auch die Kirschblüte. Alle Produkte verzichten

auf unnötige Zusatzstoffe, sind dermatologisch getestet und

zertifiziert und ganz nebenbei duften sie auch noch unbeschreiblich

verführerisch.

Das Geheimnis unseres Wellnesskonzepts

Das Wellnesskonzept stützt sich auf die vier Säulen Ernährung,

Bewegung, Entspannung und positive Gedanken. Unser Angebot

an Massagen, Kosmetikanwendungen, Packungen, Peelings

und Bädern ist ausserordentlich

vielseitig. Mit massierenden Händen, offenen Ohren,

fürsorglichen Tipps, verwöhnender Kosmetik ist unser SPA

Team fast rund um die Uhr für Sie da.

Wellness-Vital-Küche

Einzigartig ist die Auerhahn-Küche: Frische, meist regionale

Produkte verschmelzen hier zu einer Wellness-Vital-Küche,

die es schafft, zugleich leicht, fettarm, naturbelassen und ein

Gaumenkitzler zu sein. Wer etwas für seine Gesundheit, Fitness

und seelische Balance tun will, ist im Auerhahn am Schluchsee

goldrichtig!

Fichtennadel Traum

2 Übernachtungen

Tipp

• reichhaltiges Frühstücksbuffet, vegetarisches Lunchbuffet,

Auswahlmenu oder Buffet am Abend, inkl. alkoholfreie

Getränke

• Nutzung der Auerhahn-Wellnesswelt inklusiv Physiotherm Infrarotkabine

und Wellnesstasche während Ihres Aufenthalts

• Verwöhnpaket mit Fichtennadelbad / Fichtennadel-Wellnessmassage

• täglich Wellness-Aktiv-Programm für Entspannung und Bewegung

• Leihweise Wanderrucksack

• Konuskarte für kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn

• gratis Parkplatz u. WLAN

• 2 Quarzsandplätze für Tennisspieler (Mai bis Oktober)

• Greenfee-Ermäßigung auf dem Golfplatz Titisee-Hochschwarzwald

Preis pro Person ab 387,– €

Weitere Angebote unter www.auerhahn.net

Wellnesshotel Auerhahn, D-79859 Schluchsee,

Vorderaha 4, Tel. +49(0) 7656 9745-0, info@auerhahn.net

THOMA HOTELS & WELLNESS GMBH,

HRB 320283, Registergericht Freiburg

Hotelblog: www.schwarzwald-geschichten.de

www.auerhahn.net

23


Großartige Panoramatour

Wanderung auf historischen Wegen und

zu traumhaften Panoramablicken

Lachenrütteblick

Der Schluchsee, ist nicht nur der größte See im

Schwarzwald, sondern auch ein herrliches Wandergebiet,

das zu den schönsten und beliebtesten im

Südschwarzwald gehört. Dazu beigetragen hat

sicherlich der 18 Kilometer lange Seerundweg, der

direkt am Wasser entlang führt, aber auch auf den

Höhen rings um den See gibt es Touren zu interessanten

Zielen mit atemberaubenden Panoramablicken.

Zu so einem interessanten und geschichtsträchtigen Ziel führt

unsere Wanderung. Sie startet am Bahnhof in Unteraha und

führt zur Fußgänger-Unterführung der B 500 beim Hotel Auerhahn.

Über einen langen Holzsteg beim Segelhafen erreichen

wir den Seeuferweg, der mit schönen Blicken auf den See

und auf die blumengeschmückten Schwarzwaldhäuser von

Oberaha bis zum Fischaufzuchtweiher führt. Nach der Überquerung

der Muchenländer Brücke halten wir uns rechts und

folgen dem Hinweis „Äule“ (gelbe Raute). Auf dem alten Kirchweg

und dann auf dem Traufweg geht es durch herrliche

Schwarzwaldlandschaft hinauf auf 1.060 Meter. Kurz vor Äule

senkt sich der Weg und wir müssen die L 146 überqueren.

Noch wenige Schritte und wir sitzen gemütlich im Biergarten

des Berggasthofs Rössle, der als ehemalige Glasmacherwirtschaft

auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken kann.

Anschließend müssen wir bis zur Äulener Kapelle die Menzenschwanderstraße

hinunter wandern. Wer einmal in die Kapelle

hineinschauen möchte, kann sich den Kapellenschlüssel

nebenan auf dem Wehrle-Hof geben lassen.

1716 wurde Äule als Glasmachersiedlung gegründet und die

Glasmacher und Glasträger sind damals schon, wie wir heute,

auf dem alten Kirchweg nach Äule gewandert. Gegenüber der

Kapelle gibt es einen Informations-Pavillon mit Informationen

zur „Glasmacherei im Schwarzwald“. Der Pavillon ist eine Station

des „Glasträgerweges“ und wurde in der Nähe des letzten,

1892 abgebrochenen Glasofens errichtet. Die Glasmacher

fanden hier im Schwarzwald alles was sie für ihr Handwerk

benötigten. Buchenholz für die Gewinnung von Pottasche,

Quarzsand aus den Bächen, der mit der Pottasche verschmolzen

wurde und Tannen und Fichten, die das Schmelzfeuer am

Brennen hielten.

300 Jahre lang konnte das Glashüttengewerbe im Raum

Schluchsee aufrecht erhalten werden. Die totale Ausbeutung

der Wälder allerdings zerstörte die Landschaft. Große Kahlflächen

blieben zurück, auf denen später die erste Generation

Fichten wuchs, die bis heute den Schwarzwald prägen. Nach

fünfmaligem Standortwechsel siedelten sich die Glasmacher

1716 in „Äule“ an. Bis 1878 übten sie hier ihr Handwerk aus.

Damit war Äule die am längsten betriebene Glasbläserei im

Schwarzwald. Im 19. Jahrhundert gerieten die Schwarzwaldglashütten

in eine wirtschaftliche Krise, verursacht durch Holzmangel.

Viele Familien, die einst ihr Einkommen mit der Glasbläserei

verdienten, gerieten in Not. Der Wald dagegen bekam

wieder eine Chance sich zu erholen.

24

Glasmachersiedlung Äule

Aber noch etwas sollte man wissen: Wir befinden uns hier an

einem historisch interessanten Ort.


Wutachschlucht

WanderBus

Mit dem SBG-WanderBus

ins Naturschutzgebiet

Wutachschlucht

Blick auf Oberaha

Unglaublich – diese Aussicht

Wir verlassen nun den geschichtsträchtigen

Weiler „Äule“ und wandern auf dem Wasserlochweg,

der hinter den letzten Häusern

zum ersten Panoramablick über den

Schluchsee führt, hinauf zum Wegkreuz

„Holzmatt“ (gelbe Raute). Wir halten uns

rechts und schon bald erreichen wir den

„Lachenrütte-Blick“ mit einer überwältigenden

Aussicht über fast den gesamten

Schluchsee. Jetzt folgen wir der blauen

Raute, weiterhin mit wundervoller Seesicht

hinunter nach Oberaha, überqueren dort die

L 146 und wandern auf dem Seeuferweg

wieder zurück zum Ausgangspunkt.

informationen

Start: Schluchsee - Bahnhof Aha

Rundwanderung: ca. 10,5 km

Erlebnis: Panoramablicke auf den Schluchsee,

ehemalige Glasmachersiedlung Äule

Einkehrempfehlung: Berggasthof Rössle

in Äule, Hotel Auerhahn,Tannenzäpfle-Stube

mit zahlreichen Röstigerichten

Tipp

Dampfzugfahrten 2016 Schluchsee –

Freiburg mit der Museeumsbahn der

3Seenbahn: Eventfahrten „Dinner, Dampf

und Kerzenschein“ 9., 10., 16., 17., 23.,

24., 30., 31. Juli, Dampfzugfahrten: 6., 7.,

13., 14., 20., 21., 27., 28. August, zusätzlich

Seenachtsfestzug 6. August um 23.15

Uhr ab Bahnhof Schluchsee, Dampfzugfahrten

3.+4. Sept., historisches Bahnhofsfest

Bahnhof Seebruck, 20.+21. August.

Infos: www.3seenbahn.de

Sorglos geniessen

Sie die verschiedenen Wanderabschnitte

und der WanderBus bringt

Sie von Ende April bis Oktober zurück

zum Ausgangspunkt.

Tipp

Anreise mit dem Auto bis Parkplatz

Wutachmühle. Von dort mit dem WanderBus

zur Schattenmühle bzw. nach

Boll fahren. Ab dort durch die Schlucht

zurückwandern zur Wutachmühle.

Infos

Fahrpläne u. Wandervorschläge erhalten

Sie bei den Tourist-Informationen

und unter www.wutachschlucht.de

Informationen zum SBG-WanderBus

gibt es im SBG-KundenCenter

79837 St. Blasien

Tel. ++49 (0)7672 48189-0

Fax ++49 (0)7672 48189-20

kc-st.blasien@suedbadenbus.de

www.wtv-online.de

25

Der WanderBus

Wutachschlucht

wird gefördert vom

Landkreis Waldshut

25


Vier-Bahnenblick „Panorama“

Von Erlebnisstation zu Erlebnisstation

auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad Triberg

Die Schwarzwaldbahn, die Offenburg mit Singen verbindet,

führt mitten durch die schöne Landschaft des

mittleren Schwarzwaldes und ist mit 20% Steigung

und 39 Tunneln eine der schönsten und technisch

interessantesten Bahnstrecken Deutschlands.

Vom Bau der Bahnstrecke, im Herzen des Schwarzwaldes zwischen

Triberg und St. Georgen, von den Schwierigkeiten mit

den Einheimischen beim Landkauf, vom Leben der Bahnwärter,

vom Aufschwung, den der Bahnbau mit sich brachte, u.v.m.

berichten auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad 16 Stationen.

Dazu gibt es herrliches Schwarzwaldpanorama und

beeindruckende Aussichtspunkte, aber auch so manche Überraschung

entlang des Weges. Der Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad

kann in einer oder zwei Etappen erwandert werden

und startet am Bahnhof Triberg, wo auch eine Ausstellung mit

Kurzfilmvorführungen zur Schwarzwaldbahn gezeigt wird und

die Dampflok 50 245 den Bahnhofvorplatz ziert. Ein Flyer mit

Information zum Erlebnispfad liegt ebenfalls im Bahnhof aus.

Die größte Kuckucksuhr der Welt

Der „Untere Erlebnispfad“ führt zunächst über den „Göttlerweg“

hinunter zur Station 2 und weiter zur ersten Überraschung,

zur größten Kuckucksuhr der Welt, die mit einem Gesamtgewicht

von 6 Tonnen und einem 4,50 m großen und 150 kg

schweren Kuckuck, sowie mit einem 8 m langen und 100 kg

schweren Pendel schon eine kleine Sensation ist. Das Uhrwerk

kann übrigens besichtigt werden.

Vier-Bahnenblick „Panorama“

Ein steiler Aufstieg zur Station 3 folgt, die einen Blick auf die

Bahnstrecke Richtung Norden frei gibt. Eine weitere Sensation

ist dann die Station 4, ein Ausblick von einem Aussichtssteg

hoch über dem Gutachtal, dem Vier-Bahnenblick „Panorama“.

Hier öffnen sich imposante Blicke auf die Bahnlinie und auf die

Landschaft. Gleich vier Mal sind Züge aus Hornberg oder St.

Georg zu sehen, wenn sie die Doppelschleife von Triberg durchfahren.

Immer wieder tauchen die Züge zwischen den Schwarzwaldbergen

auf, um gleich darauf wieder in den Tunneln zu

verschwinden. Am Aussichtssteg hängt auch ein Fahrplan, aus

dem man ersehen kann, wann die Züge hier vorbeifahren.

Kommt man nicht zur rechten Zeit, kann man oberhalb vom

„Vier-Bahnenblick“ auf einer Bank, dem sogenannten „Wartesaal“,

eine Pause einlegen und auf die nächsten Züge warten.

Die Station 5 mit dem Thema „Hören“ finden wir direkt am

Tunnelportal des Gremmelsbacher Tunnels. Im Originalfernsprecher

können auf Knopfdruck die Geräusche einer Dampf-,

einer Diesel- und einer E-Lok abgerufen werden. Die Station 6

„Oberer Dreibahnenblick „ erreicht man nach einer erneuten

Steigung. Ein völlig anderes Panorama, mit einer offenen Landschaft

und einer tollen Aussicht auf Triberg, bietet dann die

Station 7 mit dem Thema „Energie und Entwicklung Tribergs“.

Hier erfährt man was der Energiewandel bei der Bahn bewirkt

hat. Eine kleine Schutzhütte in schöner Aussichtslage gleich

nebenan lädt zu einer Pause ein. Nach dieser Station kann der

„Untere Erlebnispfad“ mit einem Abstieg zur Station 8, dem

Gerwig-Denkmal beim Triberger Bahnhof, beendet werden.

Wir erwandern aber noch den „Oberen Erlebnispfad“ und kommen

über einen Bauernhof mit Käseverkauf zur Station 16.

Diese Station erzählt vom Leben an der Schwarzwaldbahn.

Was hatten die Menschen, die entlang der Schwarzwaldbahn

wohnten, im Vorfeld nicht alles befürchtet. Dass der Lokomotivendampf

die Kartoffeln schwarz färben würde. Dass die 15

Stundenkilometer schnellen Züge panisches Vieh auf den Wie-

26


sen vor sich her treiben könnten.

Doch als die Schwarzwaldbahn

endlich im Bau war, zeigten die Anwohner

vor allem eins: Neugierde.

An der Station 11 genießen wir

den Blick auf die Schwarzwaldlandschaft

direkt über dem Tunnel.

Diese Station zeigt die gelungene Integration der Bahnlinie in

die Landschaf. Die Station 15 erzählt die Geschichte des Haltepunkts

„Nußbach“, der nach anfänglicher Blütezeit wegen

der Konkurrenz von Auto und Bus eingestellt wurde. Das Gelände

des 1984 abgerissenen Bahnhofsgebäudes hat sich die

Natur zurückerobert. Zwischen Haltepunkt 11 und 15 genießt

man noch einmal ein wunderbares Schwarzwaldpanorama.

Die wichtige Funktion der Bahnwärter

Die Station 13 gibt Auskunft über die Aufgaben der Bahnwärter.

Auf der Schwarzwaldbahnstrecke gab es zur Gründerzeit etwa

1 Bahnwärter pro Kilometer. Die Kommunikation lief über das

Läutewerk. Der Fahrdienstleiter im Bahnhof kurbelte ein Läutesignal

an alle Posten. Daraus konnten die Wärter entnehmen,

aus welcher Richtung der Zug kommt. Erst nach der Rückmeldung

durch alle Posten durfte der Zug den Bahnhof verlassen.

Viele Bahnwärter erfüllten Ihren Dienst auch an ganz

entlegenen Stellen. Ihre oberste Pflicht bestand darin, die Sicherheit

der zu befahrenden Strecke zu gewährleisten. Dazu

mussten sie zu den vorgesehenen Zeiten die Bahnstrecke abgehen

und nach Schäden untersuchen. Für den harten Dienst

durften sie dann im Bahnwärterhäusle wohnen, oftmals mit

eigenem Gemüsegarten und Kleintierhaltung.

Nur ein paar Schritte von der Station 13 sind es bis zur Station

14. Hier endet der „Obere Erlebnispfad“ beim Bahnübergang

Kreisbach mit einem Spiel- und Grillplatz. Der eigentliche

Rückweg führt wieder zurück zur Station 15. Wir wählen aber

kurz nach der Station Nr. 12 „Eisenbahn als Lastenträger“

den rechts abzweigenden Waldweg und wandern entlang des

Waldrandes, ohne diesen Weg einmal zu verlassen, zurück

zum Haltepunkt 11 „Landschaft“. Diese Wegvariante bietet

noch einmal wundervolle Blicke über den Schwarzwald.

Ein Brunnen mit Überraschungen

Kurz darauf geht es links hinunter zur Station 10, „Hofgeschichten“.

Die Schwarzwaldbahn zeigt sich hier von ihrer fotogenen

Seite, durch die wunderbare Perspektive mit Bahngleis,

Tunnelportal und Schwarzwaldlandschaft. Die „Hofgeschichten“

allerdings bringen wohl so manchen Wanderer zum Schmunzeln,

denn die Streckenführung der Schwarzwaldbahn durchkreuzte

so manch bebautes Gebiet und viele Höfe mussten

umgesiedelt werden. Hier, direkt auf dem Gleis, stand um

1870 noch das Häusle von Franziska Schneider, die nicht weichen

wollte. Da nützte auch der Vorschlag nichts, immer die

Tür zu öffnen, wenn ein Zug kommen würde.

Aber diese Station hält noch eine kleine Überraschung bereit.

Einen Brunnen mit gekühlten Getränken zur Selbstbedienung.

Das Geld für die leckeren Erfrischungen wirft man in eine

Kasse. Also Kleingeld mitnehmen, denn auf dem Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad

gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Nun

führt der Weg abwärts nach Triberg zum Bahnhof über die

Station 8, dem Denkmal des Erbauers der Schwarzwaldbahn,

Robert Gerwig. Er war einer der innovativsten Bauingenieure

seiner Zeit. Mit seiner Idee, Höhenunterschiede durch Doppelschleifen

zu meistern, ist er in die Geschichte eingegangen.

informationen

Start: Bahnhof Triberg

Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad: Rundwanderweg

mit 16 Erlebnisstationen, ca. 12 km

27


Seelbach – ein Geheimtipp

im Schwarzwald

Umgeben von aussichtsreichen Schwarzwaldbergen und blühenden

Streuobstwiesen liegt, in einem idyllischen Seitental, nur 30 Autominuten

vom Europa Park Rust entfernt, der Luftkurort Seelbach.

Unweit des größten deutschen Freizeitparks breitet sich der

Ort idyllisch und zu Füßen der Burgruine „Hohengeroldseck“

aus und hält so manche Überraschung für seine Feriengäste

bereit.

Hier trifft Schwarzwald auf Europapark

Eintauchen in die Erlebniswelt „Europa Park“ mit Nervenkitzel

und Trubel und dann wieder entspannen in Seelbachs Ruhe

und intakter Natur. Wandern, Radfahren, Ausspannen im Wellnessparadies

Schwarzwälder Hof, auf Burg-Entdeckungstour

gehen, im Klettergarten die Geschicklichkeit trainieren, Ausflugsziele

entdecken, einen Relaxtag im beheizten Freibad genießen

– abends nach dem Grillen müde ins Bett fallen, himmlisch

schlafen und sich gestärkt in die neuen Abenteuer des

nächsten Ferientags stürzen – das ist Urlaub in Seelbach.

Ausflugsziele, wie Freiburg, Colmar, Straßburg, das Kinzigtal,

das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, u.v.m. machen Seelbachs

Lage so einzigartig. Aber auch die Burg-Erlebnisführungen

mit spannenden Geschichten über das Schicksal der

Burgbewohner, eine Besichtigung der historischen Mühle Glatz

und der 1280 erstmals erwähnten Waffenschmiede sind beeindruckende

Urlaubs-Erlebnisse.

Wellness im Schwarzwälder Hof

In Seelbach ist der Schwarzwälder Hof das Herzstück des Ferienorts.

Die großartige Wellnessoase lädt zum Entspannen

ein, das Restaurant in Deutschlands größtem Naturstammhaus

aus heimischer Tanne zum gemütlichen Beisammensein, das

Landhotel im Blockhausstil und der mit dem Prädikat „familien-ferien“

ausgezeichnete angeschlossene Campingplatz liegen

idyllisch eingebettet zwischen Wald und Wiesen.

Egal ob Natur, Sport, Tradition oder Historie gefragt ist, Seelbach

ist die richtige Adresse für einen unvergesslichen Urlaub.

Tipp

Geroldsecker Burgfest am 4.9.2016 – ein

mittelalterliches Spektakulum im Innern der Burg

Hohengeroldseck mit Mittelaltermarkt und

historischer Handwerkskunst.

Kultur- und Tourist-Info Seelbach

Hauptstraße 7, 77960 Seelbach, Tel. +49(0)7823/9494-52

tourismus@seelbach-online.de

www.seelbach –online.de

Das angenehme Schwarzwaldklima, die herrlichen Wanderwege,

Rad- und Mountainbiketouren, Pferdeausritte, Schwimmspaß

sowie Wellness- und Familienerlebnisse, sorgen für aktive

Erholung und himmlische Entspannung.

Auch das vielfältige Kultur- und Veranstaltungsprogramm,

sowie die Ferienangebote speziell für Kinder, sind einzigartig,

denn Seelbach ist bereits seit vielen Jahren Sieger im Landeswettbewerb

„familien-ferien“.

Einzigartige Lage, beeindruckende Erlebnisse

28


Außergewöhnlich Übernachten

Tipp

Suchen Sie einen Ort zum

Glücklichsein für die ganze Familie?

Hier ist er! Ferienparadies Schwarzwälder Hof in Seelbach Campingplatz

mit Luxusausstattung, großer Wellnessoase, Landhotel, Blockhausund

Baumhausübernachtungen, Ferienwohnungen – mitten im schönen

Schwarzwald und gar nicht weit entfernt vom Europa Park Rust.

Urlaub, und ganz besonders Familienurlaub, sollte möglichst

stressfrei sein und der ganzen Familie gefallen. Das mit fünf

Sternen ausgezeichnete „Schwarzwälder Hof-Domizil“ mit idyllischem

Campingplatz, Block- und Baumhäusern, Landhotel,

modernsten Sanitäranlagen und einem Wellness-Bereich mit

Schwimmbad, Außenpool, Naturteich, 7 verschiedenen Saunen,

Dampfbad, Heißluftraum, warmen Kiesliegen, Kneipptretbecken,

Aufgüssen und kleiner Restauration, sowie einem Massage-

Angebot, das keine Wünsche offen lässt, garantiert so einen

stressfreien und außergewöhnlichen Urlaub in herrlicher Natur.

Blockhausfeeling

Auch wenn Sie einmal mit allen Familienmitgliedern oder mit

Ihrem Freundeskreis ein paar Tage in einem außergewöhnlichen

Ambiente verbringen möchten – plaudern, lachen, feiern –

dann sind die Landhäuser im Blockhausstil für 2 bis 16 Personen

genau das Richtige. Die Betten sind schon bezogen,

auch eine kleine Küche und eine rustikale Sitzecke vor dem

Blockhaus stehen zur Verfügung. Wenn Sie aber nicht selber

kochen möchten, dann bietet das gemütliche Restaurant mit

Blockhausfeeling und großer Terrasse genau den richtigen

Rahmen für gemütliche Stunden.

Kinder-Kinder – hier ist was los!

Ja – und Kinder, sind hier die „Artigsten“ der Welt, denn hier

gibt es alles was Kinderherzen höher schlagen lässt. Einen

großen Abenteuerspielplatz, eine überdachte Spielscheune mit

Kletterwand, inkl. Klettergurte, eine Röhrenrutsche, ein beheiztes

Freibad mit einer 22 m langen Wellenrutsche, großem

Sandspielbereich, Beachvolleyballfeld und in den Hauptferien

an 6 Tagen in der Woche ein vielseitiges Animationsprogramm.

Z.B. geführte Familientouren mit Mühlenbesichtigung und Bauernvesper,

Ruinenwanderung mit Sagenerzählung, Bogenschießen,

Stockbrotbacken, Ponyreiten, Schutter-Regatta u.v.m.

Dazu kommt noch das Erlebnis „Kinderwaschland“. Morgens

können Brötchen und Leckereien im Campingplatz-Lädele gekauft

werden, es sei denn, man hat ein Zimmer mit Frühstück

im Landhotel gebucht. Wie im Flug vergehen hier die Ferientage.

Und Ihr wart noch nicht beim Reiten, habt noch nicht die

Burg Geroldseck erobert oder den Klettergarten ausprobiert,

auch in die Altstadt von Lahr habt Ihr es noch nicht geschafft,

weil Ihr einfach nicht von diesem himmlischen Platz und Euren

neuen Freunden wegkommt, weil Ihr schon morgens um

10 Uhr im Hallenbad planscht und Eure Eltern sowieso immer

Wellness machen. Da hilft nur eins – „wiederkommen“

Extras

Verleih von E-Bikes inkl. Helm

Freier Eintritt ins Seelbacher Freibad, gleich neben dem

Campingplatz, mehr Extras auf der Internetseite.

Auszeichnungen: Gewinner des Camping-

Info Award 2015 u. 16, gewählt unter den 100

besten Plätzen in ganz Europa, Preisträger

beim Landeswettbewerb „familien-ferien“.

Ferienparadies Schwarzwälder Hof

D-77960 Seelbach, Tretenhofstrasse 76

Tel.+49 (7823) 960950, info@spacamping.de

www.spacamping.de

29


Ferienregion Brandenkopf

Wandern auf dem neuen Premiumweg

Hahn-und-Henne-Runde

©Thomas Rathay

30

Sie sind auf der ganzen Welt bekannt. Die leuchtend grüngelben

Tassen, Teller oder Eierbecher mit dem Schwarzwald-

Dekor Hahn und Henne. Das schwarze Federvieh hat die Zeller

Keramikmanufaktur in den letzten 100 Jahren populär gemacht.

Inzwischen reisen die beiden tierischen Botschafter

für Schwarzwälder Lebenskultur bis auf die

Frühstückstische der Chinesen, Koreaner oder

Amerikaner. Und neuerdings begleitet das

Hühnerpaar sogar Wanderer auf dem Premiumweg

und Schwarzwälder Genießerpfad

„Hahn-und-Henne-Runde“ durch die Ferienregion

Brandenkopf.

Die Region rund um die Orte Zell am Harmersbach,

Oberharmersbach, Nordrach und Biberach

Die Ferienregion Brandenkopf liegt mitten im Schwarzwald.

Namensgeber der Region rund um die Orte Biberach, Nordrach,

Oberharmersbach und Zell am Harmersbach ist der höchste

Berg des Mittleren Schwarzwalds – der Brandenkopf (945 m

ü. NN). Vom Aussichtsturm auf dem Gipfel eröffnet sich ein

eindrucksvolles Panorama.

Sportlich, sportlich

Für Sportfreaks ist die Ferienregion Brandenkopf genau das

richtige Ziel. Der Golfplatz Gröbernhof ist einer der schönsten

Golfplätze in Süddeutschland, Wasserratten können in vier Freibädern

planschen und für Genussradler, E-Biker oder Mountainbike-Gipfelstürmer

gibt es jede Menge Raderlebnisse.

Wandertouren für Genießer, Familien mit Kindern

und sportlich Aktive

Besonders geeignet ist die Region für Wanderliebhaber. Für

Genießer hält der Nordracher Obstbrennerweg kulinarische

Wandergenüsse bereit. Kinder erkunden die Ferienregion Brandenkopf

am liebsten zusammen mit „Hademar Waldwichtel“

auf dem Naturerlebnispfad in Oberharmersbach. Ein weiterer

Familien-Wanderhit ist der Zeller Bachsteig, auf dem man

ganz erfrischend eine Stadt vom Bach

aus erkunden kann. Sportlich Aktive lassen

sich von Hahn und Henne auf dem

14 Kilometer langen Premiumweg und

Schwarzwälder Genießerpfad „Hahnund-Henne-Runde“

an die Flügel nehmen.

Ein schmaler Pfad, der sich am

Bach entlang schlängelt, liebevoll gestaltete Bänke und Rastplätze

im Hahn-und-Henne-Look an den schönsten Aussichtspunkten

und die Hühnerleiter – eine etwas andere Treppe –

sind die Höhepunkte dieser Tour, die sie zu einem wirklichen

Erlebnis machen.

Einkehren und regionale Spezialitäten genießen

Unterwegs verführen zahlreiche Vesperstuben hungrige Wanderer

und Biker regelrecht zum kulinarisch abwechslungsreichen

„Vesperstuben-Hopping“.

Übrigens: In der Kinzigbrennerei in Biberach wird seit 2004

auch Whisky destilliert. Diesem Exoten unter den Schwarzwaldkulinaria

eine Chance zu geben, ist Ehrensache!

Brandenkopf Wanderhitliste

5 Übernachtungen im DZ/Fewo mit Frühstück,

Tipp

1 geführte Wanderung mit Schwarzwald Guide,

1 Wanderkarte der Ferienregion, 1 kleine Überraschung

auf dem Zimmer, leihweise Wanderrucksack und Wanderstöcke,

Eintritt in vier Freibäder der Region, gratis Fahrt

mit Bus und Bahn im gesamten Schwarzwald.

Preis pro Person ab 150,– €zzgl. Kurtaxe, buchbar von Mai

bis Oktober.

informationen

Ferienregion Brandenkof

77736 Zell am Harmersbach

Tel. +49 (0)7835 636911, info@brandenkopf.com

www.brandenkopf.com


Gengenbach: einfach schön!

Eines der schönsten „Städtle“ Deutschlands so die Reiseführer. Wer die Altstadt Gengenbachs betritt, glaubt

sich schlagartig in ein Freilichtmuseum oder eine Filmkulisse versetzt: Fachwerkhäuser so weit das Auge reicht,

perfekt inszeniertes Kleinstadtleben, mediterrane Straßenszenen im historischen Stadtbild, weltstädtisches Flair.

Im harmonischen Miteinander Türme, Tore, Winkel und Gassen.

Im Mittelpunkt der Markplatz und das Rathaus, das sich im

Winter in das weltgrößtes Adventskalenderhaus verwandelt.

Die warm hinterleuchteten Fenster mit Werken weltbekannter

Künstler wie Marc Chagall oder künftig Andy Warhol bilden

ein magisches Kunstwerk.

Mit dem Kunstjahr 2016 sendet Gengenbach, eine Stadt

mit ausgeprägten kulturellen Leben, zusätzliche Signale von

besonderer Intensität aus. Es ist auch eine Hommage an den

großen Sammler und Museumsgründer Frieder Burda, der in

Gengenbach geboren wurde.

Passion und Leidenschaft

Zwischen Ostern und Pfingsten wird dies mit der Ausstellung

„Arnulf Rainer – Passion und Leidenschaft“ unter Beweis gestellt.

Einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart zeigt

Übermalungen der Bibel. Sie sind eine zentrale Werkreihe aus

der Sammlung Frieder Burda’s und schlagen zugleich die Brücke

zu den Gengenbacher Passionsteppichen. Von diesem

Schatz oberrheinischer Textilkunst hat der Künstler fünfzehn

Übermalungen erstellt. In der Ausstellung werden sie erstmals

gezeigt und nehmen dabei den Dialog mit den Originalen des

16./17. Jahrhunderts auf.

Zeitgenössischer Blick auf die Natur

Vom 19. Juni bis zum 11. September heißt es „Den Wald vor

lauter Bäumen…“. Werke bedeutender Künstler von Baselitz

bis Sigmar Polke erlauben einen zeitgenössischen Blick auf

die Natur. Die Schau mit Werken von Andy Warhol, parallel

zum Gengenbacher Adventskalender bildet dann während der

Advents- und Weihnachtszeit Abschluss und Höhepunkt des

Kunstjahres.

Lebensart und Sinngenuss gibt es auch à la carte: erlesener

Gengenbacher Wein, herzhaftes Vesper, typisch badische Küche

oder Gourmet-Spezialitäten. Hier wächst das was auf den

Teller kommt direkt vor der Tür. Altstadt und Genuss steht

auch im Mittelpunkt der zahlreichen Stadtführungen. Das breit

gefächerte Gastgeberangebot von der Ferienwohnung bis zum

Sterne-Hotel lässt keine Wünsche offen.

Der echte Schwarzwald

In den Seitentälern dann der echte Schwarzwald. Schwarzwaldhöfe

wie im Bilderbuch und einzigartige Natur, beim Wandern

auf Themenpfaden oder mit dem Rad auf dem ausgezeichneten

Wegenetz. Gengenbach: Aktiv sein, durchatmen

und entspannen.

informationen

Gengenbach Kultur- und Tourismus GmbH – Im Winzerhof

77723 Gengenbach, Im Winzerhof

Tel. +49 (0) 78 03 / 93 01 43

tourist-info@stadt-gengenbach.de

www.gengenbach.info

31


Altes Kapuzinerkloster

Ausflugsziel im Kinzigtal

Haslach mit einmaligem Altstadt-Flair

Haslach ist eine alte Stadt, eine erste Besiedlung ist bereits

zur Römerzeit nachgewiesen. Die erste Hochblüte erlebte

Haslach im 13. Jh. als das Städtchen zum Zentrum eines

wichtigen Silberbergbaureviers wurde. Ab dem 17. Jh. entwickelte

sich Haslach als Marktstadt weiter. Seine für die damalige

Zeit breiten Marktstraßen und Plätze sind bis heute

vollständig erhalten geblieben und verleihen zusammen mit

den engen Wohn- und Handwerkergassen dem malerischen

Altstadtkern, der fast ausschließlich aus barocken Fachwerkhäusern

besteht, ein einmaliges Flair. Ob Einkaufsbummel

oder Genießer-Tour, Haslach ist mit seiner Geschäftsmeile

und einladenden Gartenwirtschaften, Bistros, Cafes und Restaurants

ein quicklebendiges Ausflugsziel der Extraklasse.

Interessante Stadt und Themenführungen

Eine Führung durch die Haslacher Fachwerk-Altstadt ist ein

ganz besonderes Erlebnis. Dermittelalterliche

Grundriss, das

barocke Fachwerk, die romantischen

Handwerkergassen und

Winkel lassen sich am besten

mit unseren Stadtführern erkunden.

In 1,5 Stunden erfahren

Sie informativ und unterhaltsam

alles über das „Damals und

Heute“ in diesem malerischen

Schwarzwaldstädtchen. Etwas

ganz Besonderes sind die Themenführungen,

wie Hebammen-Tour, Sauhirt-, Nachtwächter-,

Philippine-Hansjakob-, Buttermariele- und die Wirtschaftswunder-Tour,

bei denen die Stadtführer, passend zum Thema

verkleidet, unterhaltsam durch die Altstadt führen.

32


Sehenswert – Haslachs Besucherbergwerk – eines

der bedeutendsten des Schwarzwaldes

Die historische Silbergrube „Segen Gottes“ gehört zu den bedeutendsten

alten Bergwerken des Schwarzwaldes. Auf drei

Sohlen sind in der Grube silberführende Fluss- und Schwerspatgänge

in seltener Schönheit erschlossen. Kristalldrusen,

Sinter und Stalaktiten, wie sie sonst kaum ein anderes Besucherbergwerk

in Baden-Württemberg aufweisen kann, sowie

mit Schlägel und Eisen herausgehauene Stollen in hervorragendem

Erhaltungszustand gehören ebenso wie historische

Haspelkammern, Türstockverbaue und Arbeitsbühnen zu den

sehenswerten Schätzen der Grube.

Die Schwarzwaldtrachten – bekannt in aller Welt –

hier sind sie anzuschauen im Schwarzwälder

Trachtenmuseum

Das Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach, im Alten Kapuzinerkloster,

zeigt in zahlreichen

Großvitrinen über

100 Trachtenfiguren, lebensecht

dargestellt und ergänzt

durch kunstvoll gefertigte Einzelteile

und Gegenstände aus

dem bäuerlichen Leben.

Das Museum Freihof – ehemals Altersruhesitz des Schriftstellers

Hansjakob ist dem Leben und dem Werk dieses einzigartigen

Schriftstellers des Schwarzwaldes gewidtmet. (1837-

1916). Mehr als 70 Bücher und Schriften wurden von ihm

veröffentlicht, denn er war einer der meistgelesenen süddeutschen

Autoren seiner Zeit. Außerdem finden sich im „Freihof“

auch ständige Kunstausstellungen, wie z.B. das Oeuvre des

Haslacher Zeichners und Malers Carl

Sandhaas (1801-1859).

Was für ein Tag – Wald- und

Erlebnispfad „Bächlewald“

Haslach hat auch ein Herz für Kinder...

Austoben, Natur erkunden, Geschicklichkeit

üben, Spaß haben, Landschaft

genießen – verbunden mit einer Einkehr

im Biergarten samt Spielplatz, Minigolfanlage

und Waldsee – dieser Familienausflug

wird gut!

Einzigartige Aussicht – der neue

Urenkopfturm

Auf einer kleinen Wanderung kommt

man zum Haslacher Hausberg, dem

„Urenkopf“, der neuerdings mit dem

„Urenkopfturm“ geschmückt ist. 183

Stufen führen hinauf zu einem wunderbaren

Rundumblick über den Mittleren

Schwarzwald bis hin zum Rheintal, den

Vogesen und dem Kandel bei Freiburg.

informationen

Tourist Information

Im Alten Kapuzinerkloster, Klosterstraße 1

77716 Haslach

Tel. +49 (0) 7832 706-172

info@haslach.de, www.haslach.de

Mehr als nur übernachten –

Im Herzen des Schwarzwaldes

Tourist Information – Gastliches Kinzigtal e.V.

Am Marktplatz 1, 77716 Haslach

Tel. +49(0) 7832 706-170

info@gastliches-kinzigtal.de – www.gastliches-kinzigtal.de

Fischbach

Haslach

Hausach

Hofstetten

Mühlenbach

Steinach

33


Freudenstadt

Heimat entdecken

Murgtalradweg – von den Schwarzwaldhöhen

zu den Schlössern Rastatts

Das Tal der Murg zählt zu den wildromantischsten

und engsten Tälern im Schwarzwald. Es ist ein Eldorado

für Wanderer und Radfahrer und eine besonders

empfehlenswerte Radtour ist der Murgtalradweg, oder

wie er auch noch genannt wird „Die Tour de Murg“

Von Freudenstadt bis hinunter ins barocke Rastatt führt der

Murgtalradweg entlang der Murg durch idyllische Täler, malerische

Orte und historische Städtchen, durch Felsentunnel, auf

Schwarzwaldhöhen und an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Er folgt dem Fluss, der sich durch Buntsandstein- und Granitschichten

windet und dabei Talabschnitte von wilder Schönheit

bildet, mal weit und offen, mal steil und zerklüftet. Er gehört zu

den schönsten Flussradwegen im Nordschwarzwald.

Freudenstadts Marktplatz

mit den interessanten Wasserspielen, umgeben von der mächtigen

Stadtkirche, die durch zwei Kirchenschiffe früher Frauen

und Männer beim Kirchgang trennte, dem Rathaus mit Aussichtsplattform,

dem Stadthaus mit Heimatmuseum und den

langen Arkadengängen, ist gleichzeitig Start und erstes Highlight

auf dieser Radtour.

Auf historischen Pfaden

Die „Tour de Murg“ führt zunächst hinunter nach Friedrichstal,

passiert die Fischerhütte mit kleinem Biergarten und die Erlebnisstation

„Königshammer“ die über die Zeit der Schwarzhämmer

der königlichen Hüttenwerke im Murgtal informiert. Das

Dröhnen der Schwarzhämmer ist heute verstummt und der

hier zu besichtigende rekonstruierte Breithammer ein Zeuge

dieser Zeit. Vorbei am kleinen, historischen Backhäuschen der

Dorfgemeinschaft Friedrichstal folgen wir der Murg, staunen

immer wieder über die kleinen Kraftwerke, die den Fluss stauen

und genießen die hier noch weite idyllische Landschaft.

In Baiersbronn leitet uns das Radwegzeichen flussnah durch

den von herrlichen Schwarzwaldbergen umgebenden Ort. Mal

entlang der Bahngleise, dann wieder entlang der Murg, durch

Wiesen und Felder, kommen wir nach Röt. Nach einer Unterführung

folgt nun die erste kräftige Steigung. Das Tal wird

jetzt immer enger und felsiger. Nach Hunzenbach sind noch

einmal ein kräftiger Anstieg und eine steile Abfahrt zu meistern,

während sich die ersten Felsen auf der gegenüberliegenden

Talseite zeigen. Wunderschön verläuft nun der Radweg zwischen

hohen Felsen und dem Fluss auf der historischen Strecke

der Murgtalbahn mit interessanten Thementafeln. Auch eine

Tafel zum Thema “Wasserstuben und Schwallungen“, die der

Wandern ohne Gepäck +++ Wandern ohne Gepäck+++ Wandern ohne Gepäck+++ Wandern ohn

34

„ Auf der Fährte des Rothirsches“

127 KM DURCH DIE SCHÖNSTEN

NATURSCHUTZGEBIETE DES

SCHWARZWALDES

4 bzw. 7 ÜN mit Frühstücksbuffet in

komfortablen Hotels mit Wellnessbereich,

Gepäcktransport von Haus zu Haus,

Wanderunterlagen der Region und freie

Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

(Konuskarte)

4 Tages Tour ab € 350,- p.P. im DZ

7 Tages Tour ab € 594,- p.P. im DZ

„Mit dem Holzmichel auf Du und Du“

50 KM DURCH DIE HERRLICHE NATUR

RUND UM FREUDENSTADT

3 ÜN mit Frühstücksbuffet, Besuch des Panorama-

Bads, Gepäcktransport von Haus zu Haus,

Wanderunterlagen der Region und freie Fahrt mit

den öffentlichen Verkehrsmitteln (Konuskarte)

€ 199,- p.P. im DZ

Freudenstadt Tourismus

Marktplatz 64

72250 Freudenstadt

Tel.: 07441/864-730

www.freudenstadt.de touristinfo@freudenstadt.de


Holzbrücke Forbach

Blick auf Forbach

Flößerei dienten, finden wir am Radweg. Sie waren Wasserlieferanten,

um auch bei Niedrigwasser flößen zu können. Sobald

ein Floss in die Wasserstube einfuhr, wurde die Stellfalle

hochgekurbelt und auf der künstlichen Hochwasserwoge

schwamm nun das Floss talwärts bis zur nächsten Wasserstube.

Schwallungen hingegen dienten nur als Wasserlieferanten

und konnten mit Flößen nicht durchfahren werden.

Sehenswürdigkeiten und historische Städtchen

Der Radweg führt weiter am rechten Talhang der Murg entlang,

die hier inzwischen mit ihren großen Granitsteinen im Flussbett

wie ein Gebirgsbach aussieht. Vor Forbach treffen wir auf einen

Felsentunnel, bevor sich eine fantastische Aussicht auf den Ort

mit der mächtigen Basilika und der historischen Holzbrücke öffnet.

Bei Weisenbach geht es dann hinauf auf die Schwarzwaldhöhen,

die Murg liegt tief unter uns und die Fahrt führt durch

Streuobstwiesen und Wald umgeben von einem einzigartigen

Schwarzwaldpanorama. Kurz vor Gernsbach rückt das hoch

über dem Murgtal in den ersten Weinbergen thronende Schloss

Eberstein ins Blickfeld bevor der Radweg direkt in die historische

Gernsbacher Altstadt führt. Die „Perle des Murgtals“, wie Gernsbach

auch genannt wird, ist reich an Baudenkmälern. Die historische

Altstadt zeugt vom Reichtum vergangener Tage, als die

Murgflößer noch ihre Eichenstämme über Murg und Rhein bis

nach Rotterdam brachten. Malerische Fachwerkhäuser, Brunnen,

verwinkelte Gassen und die alte Stadtbefestigung vermitteln ein

ganz besonderes Flair. Gleich hinter dem „Alten Rathaus“, dem

wohl schönsten Gebäude des Murgtals, liegt der Marktplatz mit

seinen Bistros und Cafés – ideal für eine Pause.

Unser nächstes Ziel ist Gaggenau. Hier sollte man sich das

einzigartige Unimog Museum anschauen, das direkt am Radweg

liegt. Ab Kuppenheim wird die Murg dann richtig zahm und der

Radweg folgt dem begradigten mit Bäumen umstandenen Fluss

bis nach Rastatt.

Tipp

Empfehlung: Es gibt auf dieser Tour so viel zu erleben, dass

man eine Übernachtung einplanen sollte, evtl. in Rastatt, das zu

den schönsten Barockstädten Deutschlands gehört. Am nächsten

Tag kann man das Residenzschloss besuchen. Anschließend

radelt man zum nahen Schloss Favorite in Förch und kehrt ab

Kuppenheim mit dem Zug zurück nach Freudenstadt.

informationen

Besuch des Katz'schen Barockgartens in Gernsbach

mit einzigartigen Pflanzen; Aufstieg über den

Sagenpfad zum Schloss Eberstein mit wunderbarer

Aussicht auf das Murgtal, Schloss-Schänke, großer

Platanenterrasse und typischen Murgtal-Gerichten.

Tour de Murg: 67 km, überwiegend bergab, befestigte Wege

Rückkehr mit der Stadtbahnlinie S41 oder S31 des KVV,

(Achtung! Stoßzeiten meiden) oder Rückfahrt mit dem „Murgtalexpress“,

verkehrt mit zwei Radwagons an Sonn- und Feiertagen

vom 1. Mai bis Mitte Oktober.

Sehenswürdigkeiten: Freudenstadt – größter Marktplatz

Deutschlands, Friedrichstal – Erlebnispfad „Tal der Hämmer“,

Forbach – Historische Holzbrücke, Basilika des Heiligen St.

Johannes, Gernsbach – historische Altstadt, Schloss Eberstein,

Gaggenau – Unimog-Museum, Flößermuseum im Ortsteil

Hörden, Kuppenheim – historische Altstadt, Rastatt – historische

Altstadt, Residenzschloss und Schloss Favorite in Förch.

Residenzschloss Rastatt

Murgtalradweg Schloss Eberstein © Gernsbach

35


Barockjuwel

Rastatt

Die Barock- und Festungsstadt Rastatt, mit einem der schönsten Barockschlösser

Deutschlands, liegt gleichzeitig am Rhein und an der romantischen Murg.

Erlebnisreich ist ein Bummel durch die Altstadt mit historischem

Rathaus, der Stadtkirche St. Alexander, dem Stadtmuseum

mit Stadtgeschichte im Vogelschen Haus, u.v.m. Vorbild für

den Bau des Residenzschlosses Rastatt war das Schloss des

französischen „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. in Versailles. Heute

befindet sich im südlichen Seitenflügel auf drei Etagen das

gesamte Wehrgeschichtliche Museum und im Mittelbau, dem

Corps de Logis, die Beletage mit den Prunkräumen, die im

Rahmen von Schlossführungen besichtigt werden können.

Eine Besonderheit findet man noch im Obergeschoss des südlichen

Seitenflügels – das Lackkabinett mit goldenen Malereien

im chinesischen Stil auf schwarzen Wänden.

Pagodenburg mit Wasserturm

Ein weiteres Schmuckstück Rastatts ist die Pagodenburg mit

Wasserturm – ein ehemaliges Teehaus der markgräflichen

Familie von 1722, umgeben von einer wunderschönen

Gartenanlage und bereichert durch das stilvolle „Café

Pagodenburg“.

Tipp

Barockes Frühstück mit

Hofdamenführung:

Lassen Sie sich zuerst mit einem opulenten

Barockfrühstück im Café Pagodenburg verwöhnen

und danach von einer Hofdame im

historischen Kostüm durch die barocke Residenzstadt

Rastatt führen.

Einkehrtipp: „Cafè am Schloss“,

Herrenstr. 16 B mit einem ganz besonderen

Ambiente; direkt am Kurgarten:

Lehners Wirtshaus mit einer

tollen Speisekarte, gutem Preis-

Leistungsverhältnis, gemütlichen

Gaststuben und großer Terrasse.

Ein verzaubertes Schloss mit zerbrechlichen

Kostbarkeiten

Weite Wiesen, knirschende Kieswege und ein See – das

Schloss Favorite, nicht weit vom Residenzschloss entfernt, ist

ein paradiesisches Ziel für alle Kulturinteressierten und Ruhesuchenden.

Im Schlossinnern finden wir neben barocker Pracht,

großartige Porzellansammlungen, eine bedeutende Kollektion

böhmischer Gläser und Straßburger Fayencen.

informationen

Öffnungszeiten, Eintrittspreis und Führungen unter

www.rastatt.de, www.schloss-rastatt.de und

www.schloss-favorite.de

Touristinformation

Herrenstr. 18 (im Schloss)

76437 Rastatt

Tel. 07222 / 972-1220

touristinfo@rastatt.de

www.rastatt.de

36


Und nach der Murgtalradtour ins

Panorama-Bad Freudenstadt

Ein wenig die Muskeln entspannen im warmen

Wasser der Wohlfühlbecken oder in der Saunawelt,

im Außenbereich die Sonne genießen, sich durch

massierende Hände verwöhnen lassen, so macht man

aus einer Radtour einen erlebnisreichen Kurzurlaub.

Inmitten der Schwarzwaldkulisse Freudenstadts liegt das Panorama-Bad,

das Entspannung, Wohlbefinden und vielseitige

Badefreuden bietet, vom klassischen Schwimmbadbereich

über die großzügige Saunalandschaft mit Events, wie Mitternachts-Sauna

und Candlelight-Abenden, bis zum Erlebnisbereich

mit Wohlfühl-Ambiente.

Eine Oase der Harmonie ist der Erlebnisbereich mit Wohlfühlbecken

und Saunalandschaft. Entspannung genießen auf

über 1.500 m² unter einem Kuppeldach mit farblich faszinierenden

Leuchteffekten bei angenehmer Wassertemperatur im

Wohlfühlbecken mit Wasser-Vulkan, Strömungskanal, Sprudelliegen

und Massagedüsen.

Die Wasser-Erlebnisgrotten sind etwas ganz Besonderes.

In der Sole-Grotte schweben Sie ganz sanft im 33° warmen

Salzwasser, das 36° warme Wasser der Feuer-Grotte entspannt

und stimuliert zugleich, in der Dampfgrotte genießen Sie bei

40°den Duft frischer Blüten, erfrischend ist dann anschließend

die Eisgrotte mit Crushed Ice und einem kühlenden Tauchbecken.

Rings um das Wohlfühlbecken laden bequeme Liegen

und Wärmebänke zu erholsamen Pausen ein und bei schönem

Wetter kann ein Sonnenbad auf der Liegewiese im Außenbereich

genossen werden. Auch im beheizten Außenbecken mit

Massagebuchten, Wasserpilz und Dampfgrotte mit wohlriechenden

Aromen lässt es sich herrlich entspannen.

5 Saunen auf über 1.300 m² bieten alles, was Saunabegeisterte

sich wünschen. Eine Bio-, eine Meerklima- und eine

großräumige Sauna mit Liegeflächen im Innenbereich, sowie

eine Blockhaus- und eine KELO-Blockhaussauna im Außenbereich

bringen Saunagäste richtig zum Schwitzen.

Für gesunde Fitness sorgen Aqua-Fitness- und Aqua-Cycling-Kurse

und das Massageangebot lässt auch keine Wünsche

offen. Aber auch kleine Piraten und große Seebären kommen

mit dem fünf Meter hohen Sprungturm und den neuen Röhrenrutschen

auf ihre Kosten.

Tipp

Ab Sommer 2016 neuer Riesen-Rutschenturm

mit zwei geschlossenen Röhrenrutschen, davon

eine Turborutsche mit Zeitmessung.

Panorama-Bad Freudenstadt

Ludwig-Jahn-Straße,

Tel. +49 (0)7441/921 300,

Öffnungszeiten unter www.panoramabad-freudenstadt.de

37


10 Jahre Unimog-Museum

Kleines Museum mit großer Vielfalt

Das Murgtal gehört zu den aufregendsten Tälern

des nördlichen Schwarzwaldes.

Diese malerische und gegensätzliche Landschaft erzählt

nicht nur die Geschichte der Flößerei, der Industrialisierung

und der Eisenbahnerschließung, es

beherbergt auch ein außergewöhnliches Museum –

das Unimog-Museum in Gaggenau.

So groß wie die großen Automuseen von Mercedes Benz oder

Porsche ist es nicht – das Unimog-Museum in Gaggenau am

Eingang des wildromantischen Murgtals. Aber das macht es

durch Vielfalt wett, ganz so wie sein Haupt-Ausstellungsgegenstand,

der Unimog oder „Universal-Motor-Gerät“, das vielseitigste

aller Nutzfahrzeuge.

Ein Museum für die Region und die ganze Welt

Die Produktion des Unimogs wurde 2002 von Gaggenau ins

Daimler-LKW-Werk in Wörth verlegt. Vier Jahre später, am 03.

Juni 2006, hatte ein privater Verein von Unimog-Begeisterten

ihrem Fahrzeug mit einem eigenen Museum ein Denkmal gesetzt.

Das Gebäude mit seiner Holzverkleidung aus heimischen

Douglasien hat mittlerweile den Hugo-Häring-Preis für Architektur

gewonnen. Drinnen zeigen Unimogs aus allen Bauzeiten

– von einem der sechs Prototypen über einen der raren und

begehrten Boehringer-Unimogs bis hin zum Unimog der allerneuesten

Baureihe die technische Entwicklung und die Vielseitigkeit

des Alleskönners. In jährlich wechselnden Sonderausstellungen

sind immer wieder andere Fahrzeuge aus der ganzen

Welt zu sehen. In den Winterausstellungen werden dagegen

unterschiedliche Kapitel der Industriegeschichte des Murgtals

beleuchtet. Denn hier gibt es nicht nur Naturidylle, sondern

auch eine lange und spannende industrielle Tradition.

Erlebnis Unimog-Museum – 100 Prozent Steigung,

70 Prozent Gefälle und 20 Grad Schräglage

Als Höhepunkt jeden Besuches kann man die besonderen

Fähigkeiten des geländegängigsten aller Nutzfahrzeuge im

wahrsten Sinne „erfahren“. Auf dem museumseigenen Aussenparcours

geht es eine 100-Prozent-Steigung und eine

70-Prozent-Treppe hoch und auch wieder herunter, über Mauern

und Baumstümpfe, in eine Schräg-Neigung von über 20

Grad, und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

38

Erlebnis Winterausstellung

In den Winterausstellungen kann man Glas blasen, wenn es

um die Geschichte der Glasherstellung im Murgtal geht, Papier

schöpfen und Bücher binden, wenn die Papierindustrie im mittleren

Murgtal Thema ist und Unimog aus Blech falten, wenn

von der langen Tradition der Eisenverarbeitung erzählt wird.


die 1894 mit einem Industriepionier namens Theodor Bergmann,

seinen gleichnamigen Industriewerken und einem kleinen

Fahrzeug namens „Orient-Express“ begann – was Gaggenau

zum ältesten noch existierenden Automobilstandort der

Welt macht.

Tipp

3. Juni: 10-jähriges Jubiläum

4./5. Juni: Feierlichkeiten und Festprogramm

Schwerpunkt „Unimog-Exoten“

Das Unimog-Museum feiert sein 10-jähriges Bestehen

mit einem zweitägigen Fest. Sonderführungen,

Vorführungen der „Exoten“ sowie ein buntes

Programm mit Fachvorträgen und speziellen

Angeboten für Kinder erwarten die Besucher.

29.-31. Juli: „Weltenbummlertreffen“ unter

dem Motto „Exot(isches) aus aller Welt“

Beim „Weltenbummlertreffen“ werden auch dieses

Jahr wieder rund 100 Fahrzeuge erwartet.

Bei dem 3-tägigen Sommer-Event wird es spannende

Reise-Vorträge, Lagerfeueratmosphäre,

Live-Musik und natürlich jede Menge außergewöhnliche

Fahrzeuge geben.

Vielseitiges Jubiläumsprogramm zum Zehnjährigen

Über 350.000 Besucher haben seit der Eröffnung im Juni

2006 das Abenteuer Unimog und Mehr erlebt. Im Jubiläumsjahr

2016 erwartet Sie ein buntes und abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm

mit vier Sonderausstellungen und vielen Veranstaltungen.

Vom 24. April bis zum 10. Oktober gibt es ein

Stelldichein kurioser Unimogs „Unimog-Exoten“ sind das Thema

der Sonderausstellung, denn der Unimog hat wie kein anderes

Nutzfahrzeug die Phantasie seiner Besitzer angeregt, ihn für

bestimmte Nutzungen umzubauen. Zum eigentlichen Jubiläum

am ersten Juni-Wochenende wird zudem eine Ausstellung

über den Bau des Museums und die abwechslungsreiche Geschichte

des Geländes eröffnet, auf dem es steht. Aber nicht

nur das Museum hat 2016 Geburtstag, sondern auch der Unimog.

Den 70.(!) Geburtstag des Alleskönners zelebriert das

Unimog-Museum am 8. und 9. Oktober mit einer besonderen

Ausstellung, Vorträgen, Sonderführungen und Vorführungen.

Ab dem Spätherbst 2016 schließlich geht es in der Winterausstellung

um die Geschichte des Automobilbaus im Murgtal,

informationen

8./9. Oktober: „70 Jahre Unimog“

HIGHLIGHT-VERANSTALTUNG!

Das Unimog-Museum zelebriert den Geburtstag

des Alleskönners mit einer besonderen Ausstellung,

Vorträgen, Sonder- und Vorführungen.

Öffnungszeiten Museum: Di. bis So. 10.00 – 17.00 Uhr

(Individuelle Regelungen bei Veranstaltungen)

Eintrittspreise:

Erw. 4,90 €, Ermäßigt: 3,90 €, Familienticket: 11,90 €

Außenparcours:

Erw. 6,50 €, Ermäßigt: 5,50 €, Familienticket: 15,00 €

Öffnungszeiten Restaurant mit Außenterrasse:

Di. bis So., ab 10 Uhr

Unimog-Museum BetriebsGmbH

An der B 462/ Ausfahrt Schloss Rotenfels

D-76571 Gaggenau, Tel. +49(0)7225/ 98131-42,

www.unimog-museum.de

39


Heimat entdecken

Wild und von rauer Schönheit

– der Nationalpark Schwarzwald

40

Dunkle Wälder, malerische Karseen, felsige

Wände – die landschaftliche Vielfalt in dem 10 000

Hektar großen Nationalpark, der sich in zwei Teilen

über die Hochlagen zwischen Baden-Baden und

Freudenstadt erstreckt, ist einzigartig.

Der 2014 gegründete Nationalpark Schwarzwald ist ein einzigartiges

Naturreservat mit einmaligen Aussichten in die Rheinebene

und hinüber nach Frankreich. Hier kann sich die Natur

ohne menschliches Eingreifen frei entfalten. Viele Tier- und

Pflanzenarten können nur durch die Vielfalt eines schon etwas

verwilderten Waldes überleben, weil sie dazu alte Bäume und

auch totes Holz, Baumhöhlen oder vermodernde Stämme brauchen.

Im ehemaligen Bannwald „Wilder See“ kann man heute

schon sehen, wo die unbestimmte Reise der Natur vielleicht

mal hingeht und wie ein Wald mit 100 Jahren freier Entwicklung

aussieht.

Eiszeitliche Karseen – Hochmoore und Feuchtheiden

Neben drei eiszeitlichen Karseen und zwei größeren Hochmooren

gehören auch die „Grinden“, sogenannte Feuchtheiden,

zu den Nationalpark-Besonderheiten. Wild und von rauer

Schönheit erinnern die mit Latschenkiefern, Beerensträuchern

und Heidekraut bewachsenen Flächen ein wenig an Landschaften

in Skandinavien. Wie sich die Natur im Nationalpark

Schwarzwald tatsächlich entwickeln wird, welche Strukturen

und Waldbilder entstehen, welche Arten bleiben, kommen oder

gehen- das lässt sich heute noch nicht vorhersagen. Das Nationalparkteam

hat das Vertrauen in die Kraft der Natur, dass

sie in ihrer eigenen Weisheit das Beste mit sich bringen wird.

Erlebnispfade

Das Nationalparkzentrum am Ruhestein bietet neben einer

Ausstellung auch Führungen auf Erlebnispfaden, wie dem

„Lothar-“ und dem “Wildnispfad“ an. Beide sind nach dem

Orkan „Lothar“ im Jahr 1999 entstanden und zeigen, wie sich

die Natur unbeeinflusst vom Menschen entwickelt.

Mit 335 spannenden Veranstaltungen und Führungen

lockt der Nationalpark im dritten Jahr seines Bestehens in

den Schwarzwald. So können Sie sich von Rangern zu unbekannten

Aus- und Einblicken führen lassen, spannenden Vorträgen

lauschen oder die Wildnis bei einer kulinarischen Wanderung

mit allen Sinnen genießen

Geführte Nationalpark-Wanderungen

Im Bann des Wilden Sees

Der „Wilde See“ im Nationalpark ist ein ganz besonderer Ort.

Hier kann der wilder werdende Wald mit allen Sinnen erlebt

werden. Trittsicherheit und Ausdauer ist erforderlich. Jeden

Sonntag bis 23. Oktober 9.00 bis 13.00 Uhr, Treffpunkt:

Nationalparkzentrum Ruhestein, Feste Schuhe und Vesper

mitbringen.

Über den Lotharpfad

Auf dem Lotharpfad, der im vergangenen Jahr komplett erneuert

wurde, kann junge Wildnis bestaunt werden. Nachdem

1999 der Orkan „Lothar“ viele Bäume umgeworfen hatte, ist

diese Fläche mittlerweile wieder dicht bewaldet. Lassen Sie

sich vom Charme des jungen Waldes und spannenden Totholzformen

begeistern. Jeden Sonntag bis 9. Oktober von

9.00 bis 10.30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Lotharpfad (B 500).

Zu sagenumwobenen Wasserfällen

Die naturbelassenen Allerheiligen-Wasserfälle gehören zu den

höchsten Wasserfällen im Schwarzwald. Der Lierbach stürzt

über mehrere Stufen die enge Schlucht hinunter. Vom Klosterhof

in Allerheiligen steigen Sie mit einem Ranger über den


Wattenstein zur Engelskanzel hinauf. Nach dem Abstieg führt

die Wanderung zu den tosenden Allerheiligen-Wasserfällen

durch die enge Schlucht über Treppen hinauf zur Klosterruine.

Jeden 2. Sonntag bis 8. Okt., 14 - 17 Uhr, Treffpunkt: Kiosk im

Klosterhof Allerheiligen, feste Schuhe und Trittfestigkeit erforderlich,

Einkehrmöglichkeit im Klosterhof.

Kulinarischer Abendspaziergang

Wanderkoch Friedrich Klumpp und ein Ranger zeigen Ihnen

die wunderbare Abendstimmung im Nationalpark. Das weiche

Licht, spannende Erzählungen und ein kräuterhaltiges Wandervesper

werden Sie begeistern. Sa, 30. Juli 17.30 bis 21 Uhr,

Treffpunkt: Nationalparkzentrum Ruhestein, Kosten: 29 €, feste

Schuhe, Wanderkondition und Trittsicherheit erforderlich.

Wenn die Nacht beginnt

Wenn der Tag zu Ende geht und sich Dunkelheit über die

Wälder legt, beginnt eine spannende Zeit. Fledermäuse beginnen

ihre Jagd, der Fuchs geht auf Streifzug, Eulen halten

Ausschau nach Beute. Von oben funkeln die Sterne, oder der

Mond taucht den Wald in ein geheimnisvolles Licht. Diese

Wanderung ist ein ganz besonderes Erlebnis. Sa. 4. Juni,

Sa. 23. Juli, 18.45 bis 22.00 Uhr, Treffpunkt:Bushaltestelle

Mummelsee (B 500), warm und wetterfest anziehen!

Außergewöhnlich Übernachten

Tipp

Nichts für Warmduscher – Übernachten

unterm Sternenhimmel

Rucksack packen und auf Entdeckertour gehen. Durch den

Wald streifen, über umgefallene Bäume klettern, den Duft von

feuchter Erde einatmen, weiches Moos in die Hände nehmen,

Bäche durchwaten, Tiere beobachten. Einen Tag und eine

Nacht die Lebendigkeit und Vielfalt des Waldes erspüren, den

Schlafsack neben dem Lagerfeuer ausrollen und Geschichten

erzählen. Ein Abenteuer für Große und nicht mehr ganz so

kleine Naturentdecker. Voraussetzungen: Körperliche Fitness,

Schlafsack, Isomatte, warme Kleidung, Wanderschuhe, Tagesverpflegung

und Grillgut für abends. Für ein kleines Frühstück

wird gesorgt.

Fr. 5. Aug. bis Sa. 6. Aug. von 15.00 bis 11:00 Uhr, Treffpunkt

Nationalparkzentrum Ruhestein, für Familien mit Kindern ab 8

Jahren.

Kosten: 30.– €/Erw; 10.– € /Kind, max. 70.– €/Fam.

Wandertipp: Rund um den Ruhestein Rundwanderung vom

Nationalparkzentrum durch die Grindenlandschaft und entlang

eines eiszeitlichen Karsees mit bemerkenswerten Ausblicken

zum „Wilden See“. Strecke: Ruhestein – Seekopf – Eutinggrab

– Darmstädter Hütte – Seekopf Westflanke – Ruhestein,

ca. 5,5 km, Einkehrmöglichkeiten: Grenzstüble am Ruhestein,

Ruhesteinschänke, Darmstädter Hütte.

Tipp

informationen

Grindenfest am 20./21. August 2016 rund ums

Hotel Schliffkopf.

Sa. 14. – 18 Uhr / So. 10 – 17 Uhr.

Sie gehören zu den absoluten Besonderheiten im

Nationalpark, die beweideten Grinden und deshalb

wird jedes Jahr das Grindenfest gefeiert, mit kleinem

Bauernmarkt, Exkursionen zu den Weidetieren,

spannendem Kinderprogramm u.v. m.

Anmeldungen für Veranstaltungen und Führungen:

veranstaltung@nlp.bwl.de

oder Tel. +49 (0)7449 92998 444

www.schwarzwald-nationalpark.de

41


Nationalpark-Hotel Schliffkopf

Hoch oben im Schwarzwald sind Freiheit

Wellness – Natur – Genuss – 1.025 m über dem Alltag

Auf 1.025 Metern, und damit fast am höchsten Punkt der

Schwarzwaldhochstraße, liegt das Nationalpark-Hotel Schliffkopf,

das zu den führenden deutschen Wellness-Hotels gehört.

Die einzigartige Höhenlage Mitten im Nationalpark Schwarzwald

ist genau richtig der Natur ganz nah zu sein und genau richtig

für eine Alltagsauszeit. Atmen Sie reine prickelnde Schwarzwaldluft,

genießen Sie einen unglaublichen Panoramablick

und entspannende Stunden in unserer BergSpa-Wellnessoase.

Zu unserem „Rundum-Wellness-Programm gehört Bewegung,

Entspannung und selbstverständlich gesundes Essen. Genießen

Sie leidenschaftliche Verführung und Genuss ohne Reue. Frische,

regionale Produkte von höchster Qualität bestimmen

das saisonale Angebot unserer Speisekarte und laden auf eine

kulinarische Reise durch den Schwarzwald ein. Wellness- und

Gourmetküche verleihen Ihrem Aufenthalt eine ganz besondere

Note. Wir sind „Naturpark-Wirte“ und daher kommen unsere

Zutaten für unsere schmackhaften Gerichte auch direkt vom

Erzeuger.

Echter Wohlsinn im Schliffkopf BergSpa

Gönnen Sie sich den Luxus „Zeit“. Zeit zum Durchatmen, Zeit

etwas für sich zu tun. Hier oben über den Gipfeln des Alltags

hat Wellness eine „neue Bedeutung“. Lassen Sie sich verwöhnen

von wohltuenden Wellness-Anwendungen wie z.B. einer

Aromaöl-Massage oder dem „Sanften Wasser“ und tun

Sie Ihrer Haut etwas Gutes mit unseren entspannenden Kosmetikanwendungen.

Schöpfen Sie neue Kräfte in unserer Badeund

Saunawelt oder starten Sie aktiv in den Tag mit unseren

umfangreichen WohlFit-Programmen.

Der 2.000 m² große Wellness-Bereich ist ideal um wieder

neue Energien zu sammeln. Neben der großzügigen Badelandschaft

mit Schwimmbad, Whirlpool und beheiztem

Außenpool besticht auch der Saunatempel mit finnischen Saunen,

Sanarium, Kristall-Dampfbad und Ruheraum.

Wellness & Natur – eine einzigartige Symbiose

Wellness führt erst durch die Kombination mit richtiger Bewegung

und frischer Luft zu mehr Lebensqualität. Entdecken Sie

die Natur – Sommer wie Winter – mit dem Schliffkopf-Ranger,

unseren Wellness-Trainern oder auf eigene Faust. Lassen Sie

sich vom Nationalpark Schwarzwald bei erholsamen Spaziergängen

oder anspruchsvollen Wandertouren, direkt ab Hotel,

inspirieren und kehren Sie in gemütlichen Hütten ein.

„Höhe mal Bewegung ist gleich sportlicher Erfolg“

Im Alltag bleibt die Gesundheit oft auf der Strecke. Wir helfen

Ihnen mit unseren maßgeschneiderten Fitnessprogrammen

dagegen zu wirken und den inneren „Schweinehund“ zu überwinden.

Unser WohlFit-Programm vereint die Reize der Natur mit effektiven

Fitnessprogrammen für jedes Alter. Unser Schliffkopf-

Aktiv-Programm bietet die Möglichkeit, Natur, sportliche Bewegung

und pure Entspannung zu genießen. Neben dem

wöchentlich wechselnden WohlFit-Programm (freiwillig und

42


& Erholung grenzenlos

kostenfrei) besteht auch die Möglichkeit eines Personal Trainings

(One-to-One-Betreuung). Egal, wofür Sie sich entscheiden,

im Mittelpunkt steht stets die nachhaltige, auf Ihre Bedürfnisse

abgestimmte Gesundheitsbetreuung, die auch eine

Beratung in Ernährungsfragen und zu Entspannungspraktiken

beinhaltet und die Sie zuhause integrieren können.

Wandern – Radfahren – Schneeschuhtouren

und gemütliche Hütteneinkehr

Ihre Wanderungen und Unternehmungen können Sie direkt

vor der Hoteltür beginnen. Eine Vielzahl von Wanderwegen

führen durch unberührte Landschaft mit atemberaubenden

Panoramablicken. Eine Wanderung führt z.B. von unserem

Hotel über den Westweg in 12 km zu unserer gemütlichen

Kniebis Hütte. Neben der wunderschönen Lage erwarten Sie

im Inneren eine heimelige Atmosphäre, gemütliche Sitzecken,

ein großer Kachelofen und bei schönem Wetter eine Terrasse

zum Sonnen und zum Panoramablick genießen. Auf der Speisekarte

stehen regionale Gerichte, wie Schwarzwälder Hirschbratwürste,

Maultaschen vom Reh aus heimischen Wäldern

oder Buhlbacher Forellenfilet. Die Hütte ist auch Ausgangspunkt

für die Kniebiser Themenwanderungen, wie dem Heimat- und

Pflanzenpfad, das Räuberwegle oder den Mühlenweg.

Jeden ersten Freitag im Monat finden unsere zünftigen

Hüttenabende statt. Genießen Sie in einzigartiger Atmosphäre,

bei stimmungsvoller Musik einen leckeren Hüttenschmaus.

Unser Wanderbus bringt Sie anschließend wieder

zum Hotel.

Lernen Sie uns kennen mit unserem Angebot

„Nationalpark-Schnuppertage“

2 Übernachtungen

2 x Panorama-Frühstücksbuffet

1 x Lunchbuffet, Kaffee u. Kuchen

2 x 5 Gang-Verwöhn-HP, inkl. 1 Flasche Tischwein pro Abend

1 Fl. Badischen Winzersekt zur Begrüßung

Buch „Grindenschwarzwald“ inkl. CD mit Naturklängen

25 Min. Entspannungsmassage

Wanderrucksack leihweise, sowie Kartenmaterial und Tipps

einschließlich unserer Inklusiv-Leistungen, wie Wellness- und

WohlFit-Programme, Frühaufsteher Kaffee oder Tee, Sky-Spielfilme

auf dem Zimmer, kostenlose Nutzung unseres Wanderbusses,

geführte Wanderungen u. E-Bike-Touren, Badetasche

mit Bademantel, Handtuch und Slipper, im BergSpa kostenlos:

Teebar, Wasserspender, Obstauswahl, 4 mal im Monat Livemusik

in der Paparazzi-Bar.

Preis pro Person ab 260,– €

Buchbar vom 1.4. – 18.10.2016, Anreise Mo., Di. u. So.

informationen

Nationalpark-Hotel Schliffkopf

72270 Baiersbronn, Schwarzwaldhochstraße

Tel. +49 (0)74 49/ 9 20-0

info@schliffkopf.de

www.schliffkopf.de

Kniebis Hütte

43


Ausflugstipp

Baumwipfelpfad Schwarzwald

Begegnen Sie dem Schwarzwald auf Augenhöhe!

44

Das schöne Kurheilbad an der Enz, Bad Wildbad im

Nordschwarzwald, hat eine neue Attraktion

Auf dem Baumwipfelpfad Schwarzwald können Sie die Natur

aus einer neuen Perspektive erleben. Durch Buchen, Tannen

und Fichten des imposanten Bergmischwaldes schlängelt sich

der über 1200 Meter lange und bis zu 20 Meter hohe Pfad

auf Bad Wildbads Sommerberg.

Einzigartiger Rundblick

Höhepunkt des im September 2014 eröffneten Baumwipfelpfades

ist ein fast 40 Meter hoher Turm mit Aussichtsplattform,

von der man einen einzigartigen Rundblick über den Schwarzwald

genießen kann. Durch den barrierefreien Aufbau ist der

Pfad für alle Altersgruppen sowie Rollstuhlfahrer oder Familien

mit Kinderwagen begehbar. Die natürlichen Materialien des

Pfades machen die Natur rundherum auf eine ganz neue Art

spür‐ und erlebbar. Entdecken Sie Vögel, Kleintiere, Insekten

und unzählige Pflanzen, die sich durch die unterschiedlichen

Höhen des Baumwipfelpfades aus verschiedenen Perspektiven

beobachten lassen. Eine harmonische Streckenführung und

die konstante Steigung vermitteln dabei das Gefühl, hoch über

dem Waldboden zu schweben. Über die gesamte Länge des

Pfades gibt es in regelmäßigen Abständen kleine Balkone mit

didaktischen Stationen, die Informationen zur heimischen Natur-

und Tierwelt geben und so nebenbei Wissen über den

Schwarzwald vermitteln. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt

sorgen kleine Erlebnisstationen für Spannung und Abwechslung.

Ein atemberaubendes Panorama und ein

außergewöhnliches Rutscherlebnis

Mit seinen schräg nach außen geneigten und gegen den Uhrzeigersinn

gekippten Hauptstützen ähnelt die einzigartige Holzkonstruktion

des Turmes einem überdimensionalen Becher

und fügt sich dennoch behutsam in die umliegende Natur ein.

Trichterförmig gehen Sie hier Bahn um Bahn nach oben bis

zur höchsten Ebene, um ein außergewöhnliches Panorama zu

genießen ‐ einen atemberaubenden 360° Grad Blick über die

Baumkronen. Seit April 2015 erwartet die Besucher des Baumwipfelpfades

eine weitere Attraktion: eine 55 Meter lange Tunnelrutsche

im Turminneren verspricht ein außergewöhnliches

Rutscherlebnis.

Ob das zarte, frische Grün im Frühling, die prachtvolle Färbung

des Waldes im Herbst oder die glitzernde Puderschicht des

ersten Schnees – ein Spaziergang über den Baumwipfelpfad

ist zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Naturerlebnis. Den

Baumwipfelpfad Schwarzwald können Sie von Bad Wildbad

aus bequem mit der Sommerbergbahn erreichen. Hier gibt es

günstige Kombitickets – Berg- und Talfahrt inkl. Eintritt zum

Baumwipfelpfad.

informationen

Baumwipfelpfad Schwarzwald, 75323 Bad Wildbad,

Peter Liebig-Weg 16 (Sommerberg)

Öffnungszeiten

01.05. – 03.10.2016 täglich 9.30 – 19.30 Uhr

04.10. – 01.11.2016 täglich 9.30 – 18.00 Uhr

02.11. – 20.11.2016 täglich 9.30 – 15.30 Uhr

21.11. – 09.12.2016 Sa+So 9.30 – 15.30 Uhr

10.12. – 08.01.2017 täglich* 9.30 – 15.30 Uhr

*außer 24.12.2016

www.baumwipfelpfad-schwarzwald.de


Einzigartig – Wo schon im 19. Jahrhundert Fürsten

und Könige das heilkräftige Thermalwasser Bad Wildbads genossen,

präsentiert sich heute das Palais Thermal so schön und so sinnlich

wie in 1000 und 1 Nacht –

ein bauliches Juwel, klassizistischer Stil außen und Jugendstil innen mit einem Hauch

von Orient, eine märchenhaft anmutende Wohlfühloase aus Farben, Formen, Wasser,

Wärme und Licht.

Mit Wellness auf Wolke 7

12 Thermalpools mit bis zu 38° warmen Wasser im historischen Bereich, Massage-,

Sprudel- und Bewegungsbecken, eingebettet in maurische Hallen, eine im edlen Design

gehaltene moderne Saunawelt mit 8 verschiedenen Saunen, davon zwei auf dem aussichtsreichen

Panoramasonnendeck, eine Cafeteria in der Maurischen Halle, Fürstenruhesuiten,

Klangmeditationen und verschiedenste Wellnessanwendungen versprechen

ein Höchstmaß an Entspannung.

Thermalaußenbecken mit Panoramablick auf Bad Wildbad

Imposant überspannt ein Membrandach das Thermal-Außenbecken und den Bereich

der zwei Panoramasaunen. Hier kann man vom 36° warmen Außenpool und den Panoramasaunen

einen traumhaften Blick auf Bad Wildbads Sommerbergbahn genießen und

sich den ganzen Sommer über nahtlos bräunen.

Tipp

Angebot „Orientalische Versuchung“

3 Std. Eintritt mit belebendem Mokka-Peeling zum Preis von 32,00 €.

www.palais-thermal.de

Die Vital Therme Bad Wildbad bietet Badespaß für die ganze Familie

Nicht weit entfernt vom Palais Thermal und eingebettet in den schönen Kurpark liegt

die Vital Therme. Hier kann die ganze Familie herrlich Thermalbaden, innen wie

außen, und in der Sauna mit Saunagarten wunderbar entspannen.

Tipp

Eintrittspreis für Thermenaufenthalt, Sauna, Dampfbad und Aqua-Training

nur 10,– €; unschlagbarer Familientarif: Bei zwei voll zahlenden Erwachsenen

sind die Kinder bis 14 Jahre frei. www.vitaltherme-wildbad.de


Faszinierend – Besonders – Einzigartig – zwei außergew

5.000 Jahre Schmuck

Das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus ist ein weltweit einzigartiges Museum zur Schmuckgeschichte.

Rund 2.000 Exponate zeigen Schmuckkunst aus fünf Jahrtausenden. Darüber hinaus geben interessante

Sonderausstellungen den Besuchern die Möglichkeit, das Museum immer wieder neu zu entdecken.

18. März bis 12. Juni 2016

Wilde Mischung – neue Schmuckstücke aus der Sammlung

Vor zehn Jahren wurde das Schmuckmuseum Pforzheim neu gestaltet. Seither konnte die einzigartige

Sammlung um über 400 Neuerwerbungen erweitert werden. Die Schau zeigt eine Auswahl dieser Exponate.

© Schmuckmuseum

8. Juli bis 30. Oktober 2016

Himmlisch – Sonne, Mond und Sterne im Schmuck

Der Mythos der Edelmetalle ist eng mit den Gestirnen verbunden. Der Glanz des Goldes scheint dem Himmelskörper

äquivalent zu sein. Lunulae – Halskrägen in Form einer Mondsichel – finden sich reichlich im keltischen

wie auch im byzantinischen Schmuck. Kultur- und epochenübergreifend finden sich immer wieder

Motive, die auf Himmelskörper verweisen. Mit glitzernden Sternen im Haar und schlanken Mondsicheln am

Revers wird die Brücke geschlagen zum Schmuck des 18. bis 20. Jahrhunderts.

25. November 2016 bis 23. April 2017

Mechanik en miniature – Armbanduhren der Luxusklasse

Armbanduhren sind stark dem Wandel der Mode unterworfen. In den 1990er-Jahren entwickelte sich wieder

ein Kult um die mechanische Luxusuhr, der bis heute anhält. Marken wie Glashütte, Patek Phillipe oder

Longines behaupten sich mit Exklusivität und mechanischer Präzision. Solche sehr hochwertigen Uhren stehen

im Fokus der Schau, die das Jubiläumsjahr der Pforzheimer Schmuckindustrie 2017 einläutet.

Chronometer-Tourbillon

Wilhelm Rieber, Pforzheim

Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus – Jahnstraße 42, 75173 Pforzheim,

Tel. +49 (0) 7231/39-2126 – Öffnungszeiten unter: www.schmuckmuseum.de

Venezianische Messe Ludwigsburg

Ein rauschendes Festival voller Farbenpracht,

Lebensfreude und Skurrilitäten – das ist die

Venezianische Messe in Ludwigsburg.

46

Vor fast 250 Jahren erlag Herzog Carl Eugen in der

italienischen Lagunenstadt dem Charme des Venezianischen

Karnevals und führte das Maskenfest in

seiner Residenzstadt ein. Und auch heute noch, alle

zwei Jahre, ist der Ludwigsburger Marktplatz Schauplatz

und magische Bühne zugleich für das „Spektakel Venezianische

Messe“. Fantasievolle Masken und Kostüme in atemberaubenden

Farben, ein hochkarätiges Programm aus

Akrobatik, Musik, Schauspiel, Feuerzauber, Clownerie, Tanz und

Gesang, bei der Venezianischen Messe verschmelzen südländische

Lebenslust und schwäbische Gemütlichkeit, mediterranes

Flair und barockes Ambiente, Vergangenheit und Gegenwart.

Kunst- und Handwerkermarkt

Venedigs Reichtum und Pracht beruhte auf einem ausgedehnten

Handel zwischen christlicher und islamischer Welt und

ließ die Lagunenstadt zum Zentrum der Renaissance werden.

Dieser Tradition verpflichtet, bietet der Kunst- und Handwerkermarkt

auf der Venezianischen Messe typisch venezianische

Produkte, wie Murano-Glas, Gondelstücke aus ausgesuchtem

Holz, venezianische Masken oder berühmte Stickereien von

der Insel Burano, Schmuck und Goldschmiedearbeiten an.

Traum oder Wirklichkeit – überzeugen Sie

sich selbst – auf der Venezianischen Messe in

Ludwigsburg vom 9. bis 11. September 2016.

Mehr Infos unter

www.venezianische-messe.de


öhnliche Museen

Die Auto- und Uhrenwelt Schramberg

gehört mit seiner technischen Museenlandschaft

zu den ganz „Großen“ in Deutschland

In der Schwarzwaldstadt Schramberg ist eine

technische Museenlandschaft herangewachsen,

die mit 8000 Quadratmetern mobiler Zeitgeschichte

zu den ganz großen Einheiten in Deutschland zählen

darf – die “Auto- und Uhrenwelt Schramberg”

Vier unterschiedliche Technik-Erlebniswelten lassen das Herz,

nicht nur von Technik- und Museenfreunden höher schlagen.

Sie liegen in unmittelbarer Nachbarschaft und sind bequem

zu Fuß zu erreichen.

Ausgangspunkt ist die Autosammlung Steim.

Die private Sammlung mit rund 110 Fahrzeugen verspricht

spannende Einblicke in die Geschichte der Automobilherstellung

der letzten 110 Jahre. Auf rund 3000 qm Ausstellungsfläche

erleben die Besucher mobile Zeitgeschichte pur und entdecken

wahre Schätze.

Hochkarätige Raritäten

Unter den zahlreichen Automobilen sind hochkarätige Raritäten

zu sehen. Einige Youngtimer und eine Vielzahl an historischen

Fahrzeugen aus Amerika oder eine Sammlung raumergreifender

Feuerwehrfahrzeuge aus verschiedenen Jahrgängen

runden den Museumsbesuch ab.

Im Eisenbahnmuseum Schwarzwald ist die weltgrößte

Spur-2-Sammlung beheimatet. Die 900 Modelle wurden nach

Originalplänen mit bis zu 10.000 Stahl- und Messingteilen im

Maßstab 1:22,5 nachgebaut und sind damit die Großen unter

den Modelleisenbahnen. Auf verschieden großen Schauanlagen

können Besucher zahlreiche Funktionen selbst auslösen

und dabei verschiedene Züge starten.

Das vierte Museum im Bunde ist das Dieselmuseum.

Ein denkmalgeschützter Jugendstilbau birgt in seinem Innern

eine technische Sensation – den wohl größten Dieselmotor

vor dem 1. Weltkrieg mit all seinem Zubehör und das alles am

Originalschauplatz.

Weitere Eindrücke und Öffnungszeiten unter

www.auto-und-uhrenwelt.de und

www.eisenbahnmuseum-schwarzwald.de.

Auto- und Uhrenmuseum

78713 Schramberg

Gewerbepark H.A.U. 3/5

Tel. +49 (0)7422/29300

Das Auto und Uhrenmuseum „ErfinderZeiten“ dokumentiert

einzigartig die Volksmotorisierung, den Alltag und den

Pioniergeist des „Kleinen Mannes“ vom Wiederaufbau nach

1945 bis in die Wirtschaftswunderzeit. Über 250 Fahrzeuge

bezeugen die zunehmende Motorisierung. Liebevoll und authentisch

mit zeittypischen Gebrauchsgegenständen eingerichtete

Szenen des täglichen Lebens machen den deutschen

Zeitgeist der 50er-Jahre wieder lebendig. Auf anschauliche

Weise gibt diese Ausstellung Einblicke in das Leben von „Lieschen

Müller“ und „Otto Normalverbraucher“ im vielzitierten

Wirtschaftswunder. Eine Etage widmet sich der Schwarzwälder

Uhrengeschichte und lädt zu einer Zeitreise von der Holzuhr

bis zum heutigen präzisen Zeitmesser ein.


Außergewöhnlich Übernachten

Tipp

Sommerfest Motorworld

Völlig abgefahren

das V8Hotel in Böblingen bei Stuttgart

Der Eingangsbereich voller sagenhafter Autolegenden,

in den Themenzimmern Hebebühne, Siegertreppchen,

Waschanlage, Tankstelle, Autofelgen als Nachttisch

und Felgenspiegel im Bad – wo gibt es denn so

etwas – im V8Hotel in Böblingen.

Inmitten der Automobilregion Stuttgart, umgeben vom Charme

eines ehemaligen Flughafenareals, im Zentrum der Stuttgarter

„Motorworld“ und nur 30-Autominuten entfernt vom Mercedes-Benz-

und Porsche-Museum, sowie von der Outletcity

Metzingen, liegt das außergewöhnliche V8 HOTEL.

Legendäre Oldtimer, heiße Italiener – Motoren

– Technik und ein Touch Route 66.

Die Motorworld in Böblingen ist als Ausflugsziel und Veranstaltungszentrum

weit über die Grenzen Stuttgarts hinaus bekannt.

Dauerausstellungen aus dem Bereich Motorsport, mit

zum Teil seltenen Exponaten findet man hier ebenso wie extravagante

Kunst. Die Handelshalle mit exklusiven Raritäten

und die Werkstatthalle mit zahlreichen Sammlerfahrzeugen,

ein Kaffeehaus, ein American Steakhouse, ein italienisches

Restaurant und die Hausbrauerei, Treffpunkte für „Benzingespräche“,

liegen alle in Hotelnähe und sorgen für einen erlebnisreichen

Aufenthalt.

Motorworld

Den absoluten „Kick“ aber erleben Hotelgäste in den Themenzimmern,

die wohl beeindruckender nicht sein könnten

und ganz im Zeichen des Automobils konzipiert sind.

Individuelle Ausstattung bis ins kleinste Detail

Das Spiel aus architektonisch klaren Linien in den Designzimmern

und extremen Einrichtungen in den Themenzimmern

lässt das V8 HOTEL zu einem Gesamtkunstwerk werden. Aber

die 10 individuellen und bis ins Detail liebevoll gestalteten

Themenzimmer mit Original Szenenkulissen aus der Automobil-Geschichte,

sind neben der Mercedes-Suite wohl die absoluten

Highlights.

Eine Nacht in der Mercedes-Suite

Das ist sicherlich nicht mehr zu toppen. Denn die Mercedes-

Suite befindet sich im ehemaligen Flughafen Tower. 120 m²

auf vier Ebenen, eine Dachterrasse mit Blick auf die gesamte

Motorworld, ein großzügiger Schlafbereich mit Original

Szenenkulissen, dazu ein Panorama-Bad mit privater Sauna –

mehr Wohnerlebnis geht nicht.

Der Kick – die Themenzimmer

Wie bei Fahrzeugen, hat auch jedes Themenzimmer mit jeweils

themenbezogenen Bädern seine ganz eigene Note.

48

Einkehrtipp: TOWER 66 - Steakhouse - mit speziellen Steaks,

wie Argentinisches Black Angus, American Beef, japanisches

Wagyu Rind, ein Stock höher die coole Airstream-Bar und eine

Dachterrasse mit super Ausblick.

Entspannen neben den schnellsten Reifen der Welt

Was wäre der Rennsport ohne Boxenstopp? Machen Sie einen

Boxenstop im Themenzimmer „Rennsport“ und steigen Sie

mal auf ihr persönliches Siegertreppchen.


Warum nicht mal in einer

Werkstatt übernachten –

das V8 HOTEL macht’s

möglich

Komfortabel schlafen aufgebockt auf einer Hebebühne, zwischen

Spinden, Reifenstapeln, einer Werkbank und sonstigen

Schrauber-Utensilien! Dieses Themenzimmer bietet maximalen

Komfort mit dem nötigen Hauch „Werkstattluft“. Für den

Schrauber ein Paradies zum Träumen.

Sind Sie schon einmal in einer Waschanlage

eingeschlafen?

Im Themenzimmer „Carwash“ können Sie sogar in einem zum

Bett umgebauten Auto träumen. Zwischen Bürstensäulen, Rohren

und einem Programmterminal – wie in einer echten Waschanlage.

Eine Dusche unterm Regenhimmel, Massagebürsten und

ein Ganzkörperfön tragen anschließend dazu bei, dass Sie sich

nach einem Aufenthalt im „Carwash“ wie frisch poliert fühlen.

Herbie als Bett – im Themenzimmer Tankstelle

Damit Sie so richtig in „Fahrt“ kommen „Tanken Sie auf“ zwischen

Zapfsäulen, Neonleuchtschriften und Möbeln aus integrierten

Autoteilen.

Route 66 – Born to be wild

Das Lebensgefühl der absoluten Freiheit und ein bisschen

„easy going“ – vermittelt dieses Themenzimmer. Die Rahmenbedingungen

hierfür sind optimal: eine themenbezogene Panoramawand

und jede Menge Original-Motorradzubehör lassen

nicht nur Motorrad-Fans von einer Tour entlang der Route 66

träumen.

Kino, Kult und heimliche Knutschereien

Das Themenzimmer „Auto-Kino“ im Stil der 50-ger Jahre ist

Kult. Laden Sie Ihren Schatz zu einer unvergesslichen Retro-

Romanze ein! Originalgetreu wird der „Cadillac Coupe DeVille“

zum kuscheligen Bett und das Kassenhäuschen zum Kleiderschrank.

Gehen die Lichter aus, erstrahlt über Ihren Köpfen

ein faszinierender Sternenhimmel. Film ab!

So könnte man noch viel schreiben über die Themenzimmer,

auch können hier nicht alle aufgeführt werden. Aber auch die

Design-Doppelzimmer, hell, großzügig ,mit sehr viel Stil, extravagantem

Design und Grafiken von Künstlern aus der automobilen

Szene bestechen durch ein ganz besonderes Flair.

Stress weg schwitzen und in atmosphärischen

Farben chillen

Hochwertiges Ambiente dürfen die Gäste auch in der Wellness

Oase erwarten. Vom stilvollen Saunieren, warmen Tropenregen

und wohltuender Wärme auf der Wärmebank bis hin zum

Chillen in der Chill-Out Lounge umgeben von atmosphärischen

Farben ist hier der Entspannungsfaktor garantiert.

Tipp

Themenzimmer Vision

Wem die Motorworld im Sommer zu heiß wird,

der kann in Stuttgart, bis spät abends, echt cooles

Strandfeeling genießen. Hier die besten Stadtstrände:

Stadtstrand am Neckarufer in Bad-Cannstatt,

Stadtstrand am Seilerwasen gegenüber der

Wilhelma, Stadtstrand auf dem obersten Parkdeck

des Parkhauses Kaufhof, Königstraße 6, Stadtstrand

auf der Halbinsel am Max-Eyth-See.

V8 HOTEL - Motorworld Region Stuttgart

D 71034 Böblingen, Graf-Zeppelin-Platz 1,

Tel. +49 (0)7031-3069880, www.v8hotel.de

49


Die wohl größte und schönste

Amethystdruse der Welt!

findet man im Mineralien- und Fossilienmuseum „Welt der Kristalle“

in Dietingen bei Rottweil, dem Eingang zur Schwäbischen Alb.

50

Schon das Ausstellungsgebäude ist ein architektonisches Juwel,

die Museumsausstellung dagegen einzigartig. Sie zeigt

750 faszinierende Objekte aus über 45 verschiedenen Ländern

der Erde. Funkelnde Edelsteine, bis über 3000 kg schwere

meterhohe Riesenkristalle, die weltweit wohl größte und

schönste Amethystdruse, über 4 m hoch und 100 Millionen

Jahre alt, ein 220 Millionen Jahre alter versteinerter Wald mit

Originalstämmen aus dem Petrified-Forrest Nationalparkgebiet

in Arizona u.v.m. machen das Museum zu einer kleinen Sensation.

Dazu kommen Saurierskelette, gigantische Fischversteinerungen,

Urkrebse und Seelilien. Beeindruckend sind im

versteinerten Wald die bis zu 8 Meter langen und 3,5 Tonnen

schweren Riesenstämme und die versteinerten Zapfen wie

auch die im fossilen Baumharz eingeschlossenen Insekten.

Neu im Museum

Neues versteinertes Holz aus Indonesien mit einer rezenten

Palme, die von einer Würgefeige umschlungen und

ausgequetscht wurde.

5 Tonnen neue Kristalle aus China, ein neuer zweiteiliger

Achat mit Amethyst aus Uruguay mit 2.800 kg und zwei

tonnenschwere versteinerte Baumstämme aus der Mongolei,

sowie eine traumhafte große rote Jaspisse mit gelbweißen

Streifen.

Eine 510 kg große Bergkristallkugel, die in dieser Größe

mit klaren Bereichen extrem selten ist. Es ist wohl eine der

weltweit größten Bergkristallkugel, aus einem 4.000 kg

schweren Kristall, die in dieser Qualität je geschliffen wurde.

Erlebnis – „Rose von Irai“

Auf der Museumsgalerie können Besucher einen Schalter drücken,

in einen dunkel Raum eintreten und begleitet von geheimnisvollen

Klängen und besonderem Licht die Entfaltung

der „Rose von Irai“ miterleben, einem zweiteiligen 180 Kg

schwerer Amethyst.

Tipp: Sehenswert ist der Dokumentarfilm vom Museumsgründer,

Herrn Alexander Müller, gedreht auf seinen zahlreichen

Reisen in die Fundgebiete Südbrasiliens. Er zeigt Interessantes

über Land und Leute, die Minen und den Abbau sowie über

die Verarbeitung der Mineralien und Kristalle.

Erlebniss – Museums-Shop

Er bietet ein vielfältiges Angebot an Mineralien, Fossilien und

Steinschmuck aus aller Welt, sowie hochwertige Geschenkartikel

und exklusives Wohninterieur, wie z.B. Tische aus versteinertem

Holz oder Lampen und Tische aus Amethystdrusen

und Bergkristall.

Tipp

Ganz besonders spannend – Kristallsteine

öffnen und Drusen knacken! Besucher können

im Museum auch gekaufte oder mitgebrachte Kristallsteine

öffnen und Drusen knacken lassen.

Welt der Kristalle

78661 Dietingen / Rottweil, Fronstrasse 9

Tel. +49(0) 741 26 950 110, info@welt-der-kristalle.de

Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Infos zu Führungen unter:

www.welt-der-kristalle.de


Heimat entdecken

Ein Traum von einer Burg

Wie eine Märchenburg thront die Burg Hohenzollern,

Stammsitz des preußischen Königshauses und

der Fürsten von Hohenzollern, auf einem Bergsporn

zwischen Bisingen und Hechingen auf der

Schwäbischen Alb.

Die einzigartige Lage der Burg veranlasste bereits Kaiser Wilhelm

II. zu dem Ausspruch: „Der Ausblick von der Burg Hohenzollern

ist wahrlich eine Reise wert“! Das ist auch einer

der Gründe, warum jährlich Hunderttausende Gäste aus aller

Welt die Burg besuchen. Die heutige Burganlage wurde im

19. Jh. von beiden Zweigen des Hauses Hohenzollern gemeinschaftlich

wiederhergestellt und befindet sich bis heute

in deren Privatbesitz. Sie ist seit nahezu 1.000 Jahren immer

wieder auch zeitweise Wohnsitz der Familie und für sie ein

Stück „Heimat“. Neben Kunstsammlungen mit bedeutenden

Gemälden, kostbarem Silber, Porzellan und der preußischen

Königskrone, machen auch zahlreiche Veranstaltungen, wie

Konzerte, Open-Air-Kino, Theateraufführungen

und einer der schönsten

Weihnachtsmärkte Deutschlands die

Burg zu einem lebendigen Ort und einem

ganzjährigen, attraktiven Ausflugsziel.

Königliches Flanieren

Das ist etwas ganz besonderes, dabei können an einigen

Tagen im Jahr Besucher ohne Führung durch die Prunkräume

flanieren, dürfen sich aber mit allen Fragen an das bereitstehende

fachkundige Personal wenden.

Spannende Familienführungen

Bei dieser kindgerechten Führung werden spielerisch die

prunkvollen Burgräume erobert und spannende Geschichten

erzählt. Hier stehen Kinder zwischen 5 und 10 Jahren im Vordergrund,

während Erwachsene zum staunenden Publikum

werden.

Eine vergnügliche Reise in längst vergangene Zeiten

Was wäre ein Burg-Besuch ohne die Besichtigung der prachtvollen

Innenräume? Ohne die spannenden Geschichten und unterhaltsamen

Anekdoten aus längst vergangenen Zeiten? Richtig:

„nur halb so schön“! Lassen Sie sich führen und verführen und

tauchen Sie ein in den ganz besonderen Burg-Zauber.

Tipps aus dem Veranstaltungskalender 2016

The Tempest – Open Air Theater im Burghof – 28. Juni, klassisches

Theaterstück von Shakespeare in englischer Sprache

Sternschnuppen-Nächte für Himmelsgucker und Nachtschwärmer,

12. und 13. August. In diesen beiden Nächten

wird eine große Anzahl von Meteoren das Firmament erhellen.

Und von wo könnte man dieses Schauspiel besser genießen,

als von der Burg Hohenzollern.

Falkner-Wochenende 17./18. September, 11.30, 14.00 und

16:00 Uhr. Majestätische Adler, pfeilschnelle Falken und imposante

Uhus erobern den Himmel über der Burg, ein aufsehenerregendes

Spektakel für die ganze Familie.

Königlicher Weihnachtsmarkt

Tipp 25.-27. November und 2.-4. Dezember 2016

Fr. 14-20 Uhr, Sa. 11-20 Uhr, So. 11-19 Uhr

Der „Königliche Weihnachtsmarkt auf der Burg Hohenzollern“

ist einer der schönsten Deutschlands. In einem einzigartigen

Ambiente werden im Burggarten, Burghof, Kutschenhof, in

der Stammbaumhalle und im Grafensaal besondere Accessoires,

außergewöhnlicher Schmuck, exklusive Geschenke,

fantasievolles Spielzeug und spezielle Köstlichkeiten angeboten,

begleitet von einem stilvollen und ausgefallenen Rahmenprogramm.

informationen

Öffnungszeiten, Führungen, Veranstaltungen, Eintrittspreise

und Fahrzeiten des Pendelbusses ab Parkplatz unter

www.burg-hohenzollern.com

51


Schwäbische Alb – Heimat entdecken

Einmalig und beeindruckend – die Traufgänge

Die herbe Schönheit der Schwäbischen Alb mit ihren schafbeweideten Hochflächen

und Wacholderheiden, dem Wechselspiel zwischen exponierten Aussichtsfelsen, knorrigen

Kiefern- und Buchenwäldern und den unbeschreiblich schönen Ausblicken von der Traufkante

machen diese Landschaft so überraschend und einzigartig.

Die „9 Traufgänge“ rings um Albstadt, wie Schlossfelsenpfad,

Wacholderhöhe, Felsenmeersteig, Hossinger Leiter, Ochsenbergtour,

um nur einige zu nennen, sind gut ausgeschilderte,

erlebnisreiche Premiumwanderwege und bieten eine unerwartete

Naturvielfalt, Wanderspaß und Erholung auf eine Art,

die sonst nirgends anzutreffend ist.

Wohl die schönste Tour dieser Traufgänge ist der

„Panoramaweg-Zollernsteig“ mit atemberaubenden

Blicken auf die märchenhafte Burg Hohenzollern.

Vom kleinen Weiler Stich aus geht es an der Bergkante entlang,

vorbei an den Resten alter Hochmoore über den Aussichtspunkt

Heiligenkopf zum Ritterstall und zum Zollernblick bis zum Gasthaus

Zollernsteighof. Nach dem Gasthaus und einem Waldstück

führt ein schmaler Pfad hinauf zum Zeller Horn. Hier bietet

sich ein überwältigender Blick auf die Burg Hohenzollern, die

zu den schönsten Burgen Europas gehört. Bänke und bequeme

Aussichtsliegen auf dem Felssporn laden ein, diesen wohl

schönsten Blick auf die märchenhafte Burg etwas länger zu

genießen.

Der nächste Aufstieg lässt nicht lange auf sich warten. Über

Steine und Wurzeln geht es hinauf auf 923 M.ü.M., zum Aussichtspunkt

„Backofenfelsen“. Auch hier sind die Aussichtsbänke

und Liegen sehr begehrt. Nun begleiten uns alte, knorrige

Kiefern und weite, sonnige Wacholderheiden, die zu einem

Picknick im warmen Gras einladen. Beeindruckend sind immer

wieder die Tiefblicke von der felsigen Hangkante ins weite Tal

und schon nach wenigen Metern tut sich bereits der nächste

spektakuläre Burg-Blick auf.

Ein weiteres Highlight folgt schon nach kurzer Zeit, der „Hangende

Stein“, mit beeindruckender Aussicht und faszinierender

Weite. Durch herrlichen Buchenwald geht es anschließend

abwärts und wir erreichen in Höhe des Kohlwinkelfelsens den

Rastplatz „Neues Schafhaus“. Nun zeigt sich uns eine ganz

andere Landschaft. Wir wandern durch die hier so typischen

Wacholderheiden und kommen, vorbei an einem Schau-Kohlenmeiler,

hinauf zum Raichbergturm oberhalb des Wanderheims

„Nägelehaus“, das mit einer schönen Aussichtsterrasse

und gemütlichen Gaststuben zur Pause einlädt.


Auch den Raichbergturm erklimmen wir noch, werfen das

Geld für die Besteigung in eine bereitstehende Kasse und

genießen nach einem anstrengenden Aufstieg die herrliche

Rundsicht bis zum Feldberg und zur Zugspitze und das weiche

Licht der späten Nachmittagssonne. Wer am Berghotel Zollernsteighof

geparkt hat, kann hier die Wanderung abkürzen

und dem ausgeschilderten Weg zum Gasthof folgen. Ansonsten

geht es am Dagersbrunnen vorbei, bergab durch den Schluchtwald

in das Flachmoor im Schmiechatal und so zurück zum

Ausgangspunkt.

Tipp

Eine kostenlose Broschüre mit Beschreibungen

aller 9 Traufgänge inkl. Kartenmaterial kann unter

www.traufgaenge.de angefordert werden.

informationen

Start: Parkplatz Stich in Albstadt-Onstmettingen an der L 360

Rundwanderung: 15,8 km, Kürzere Variante

(ca. die Hälfte der Wegstrecke): ab Parkplatz

beim Berghotel Zollersteighof

Landschaft *****

Erlebnis: Irrenbergblick vom Heiligenkopf, Aussichtspunkt

Zeller Horn, Albtraufkante, Hangender Stein, Wacholderheiden,

Raichbergturm, Schau-Kohlenmailer.

Anfahrt: Albstadt-Onstmettingen – L360 über Bisingen

nach Thanheim. Stichstraße folgen bis zur Anhöhe Stich,

Parkplätze: Stich, Stocken, Zollersteighof, Nägelehaus

Einkehrmöglichkeiten: Berghotel u. Restaurant Zollersteighof,

Mo. + Do. Ruhetag, Nägelehaus – Wanderheim

mit Restaurant, Mo. + Di. Ruhetag

ErlebnisWandern

Jetzt das kostenlose

Wandermagazin bestellen!

Schwäbische Alb Tourismus | Bismarckstraße 21 | 72574 Bad Urach

Tel.: +49 (0) 7125 / 93 930 - 0 | E-Mail: info@schwaebischealb.de

www.schwaebischealb.de

53


DER NEUE SPIELPLAN IST DA!

Kultur aus den Metropolen zu Gast in Singen

Di. 18. Oktober 2016 / 20.00 Uhr

ZAUBERHAFTE ZEITEN

Magische Komödie von Kerry Renard

So. 5. Februar 2017 / 20.00 Uhr

DER GHETTO SWINGER

Musikalisches Schauspiel

mit Helen Schneider

Do. 23. März 2017 / 20.00 Uhr

TEATRO DELUSIO

Maskentheater mit der „Familie Flöz“

Sichern

Sie sich

Ihr Abo!

Die Stadthalle Singen bietet auch

2016/17 wieder ein hochkarätiges

Theater- und Konzertprogramm mit

renommierten Ensembles aus den

Metropolen.

Der Saisonbeginn am 14. Oktober steht

im Zeichen des Musicals „Evita“ von Andrew

Lloyd Webber. Wer mit „Lindenstraße“-Darstellerin

Andrea Spatzek auf

Tuchfühlung gehen möchte, kann das am

18. Oktober in der Komödie „Zauberhafte

Zeiten“. Horst Janson, Hans Jürgen Bäumler

und Christian Wolff bilden am 20. Oktober

das Staraufgebot in der Komödie

„Kerle Im Herbst“. Das Streichquartett „Signum“eröffnet

am 22. Oktober den dreiteiligen

Kammerkonzertreigen. Zu Gast sind

in dieser Reihe auch Matthias Kirschnereit

(Klavier) und Lena Neudauer (Violine) am

4. Februar 2017 sowie das „Wupper-Trio“

am 1. April 2017. Das Theater Pforzheim

zeigt am 16. November die Mozart-Oper

„Figaros Hochzeit“.

Von der „Blechtrommel“

bis „Wien bleibt Wien“

Markus Majowski und Ilja Richter liefern

sich am 24. November in der Komödie „Der

Kredit“ ein packendes Psychoduell. Am 25.

November gibt’s das Schauspiel „Die Blechtrommel“

nach dem gleichnamigen Roman

von Günter Grass. Die dreiteilige Symphoniekonzertreihe

mit der Südwestdeutschen

Philharmonie Konstanz wird am 26. November

mit dem Cellisten Thomas Demenga

und der Geigerin Maria Solozobova

eröffnet. Der Gerichtsthriller „Terror“ von

Ferdinand von Schirach eröffnet am 30.

November den vierteiligen Schauspielring,

der zudem die Komödie „Kunst“ von Yasmina

Reza am 29. Januar, das Drama „Madame

Bovary“ nach dem Roman von Gustave

Flaubert am 26. März, sowie das

Schauspiel „Chuzpe“ mit Ulrike Folkerts am

23. April 2017 aufbietet. „Wien bleibt Wien“

heißt es beim Neujahrskonzert der Südwestdeutschen

Philharmonie Konstanz am

7. Januar 2017. Nora von Collande und

Herbert Herrmann, sind am 26. Januar

2017 in der Komödie „Anderthalb Stunden

zu spät“ von Gerald Sibleyras zugange. Das

Leben des legendären Jazzgitarristen Coco

Schumann kommt am 5. Februar 2017 im

eindrucksvollen Schauspiel „Der Ghetto

Swinger“ mit der Musical-Darstellerin Helen

Schneider zum Tragen. Die Komödie „Der

letzte der Feurigen Liebhaber“ von Neil Simon

bringt am 17. Februar 2017 die Begegnung

mit Martin Lindow. Freunde des

modernen Tanztheaters kommen am 24.

März 2017 beim Gastspiel des Ensembles

von Pina-Bausch-Schüler Pascal Rioult aus

New York auf ihre Kosten. Abo-Wünsche

werden bis Ende Juli bevorzugt behandelt.

Der Freiverkauf für die Spielzeit 2016/17

beginnt dann am 1. August.

Informationen:

Tourist Information Singen

Tel. +49 (0)7731/85-504 oder im Internet

unter www.stadthalle-singen.de

Weitere Informationen:

Tourist Information Singen

Marktpassage oder Stadthalle

Telefon 54 +49 (0) 7731 85-262/-504

www.stadthalle-singen.de


Burgfest auf dem Hohentwiel

90 Stunden Kleinkunst und Musik an nur einem Tag

Kleinkunst, Musik und kulinarische

Köstlichkeiten locken jedes

Jahr viele tausend Besucher zum

Burgfest in Deutschlands größter

Festungsruine auf dem Hohentwiel

in Singen.

2015 feierte Singen die erste urkundliche

Erwähnung ihres Hausbergs vor 1100 Jahren

mit einem zweitägigen „Historischen

Burgfest“. Bei der neuen Ausgabe des

Burgfestes im Rahmen des 47. Hohentwielfestivals

am Sonntag, 17. Juli 2016

von 10 bis 21 Uhr gibt es die Rückkehr

zum bewährten Schema mit 90 Stunden

Kleinkunst- und Musikprogramm an nur

einem Tag auf 13 parallel bespielten Bühnen

in der gesamten Festungsruine. Da

werden die Besucher natürlich auch etlichen

Künstlern begegnen, die erstmals mit

von der Partie sind. Weiteres Markenzeichen

des Burgfests ist nach wie vor auch

die internationale Bewirtung.

Spaß – Spiel – Spannung und Musik

Es gibt wieder reichlich Unterhaltung und

allerlei Mitmachaktionen für Groß und

Klein. Freuen Sie sich auf das Blasorchester

der Stadt Singen, den Musikverein Bohlingen,

die Bands „Ghostriders“, „Grachmusikoff“,

„Allgäu Power“, das Dieter-Rühland-Sextett,

die „Arlen Bacon Combo“,

das Romeo-Franz-Ensemble, „Sixty6“,

„Spielraum“, „Surprise“ und „Pigeons on

the Gate“, Noltes Theater Überlingen mit

„The Best of Perle“, Kabarettistin Nessi

Tausendschön mit dem Gitarristen und Komiker

William Mackenzie, die Kabarettgruppe

„Giftspritzer“, das Artistik-Duo Francello

und Lara Finn, das Clownduo Herbert

und Mimi, der „Cirque Artikuss“, Bauchredner

Fridolin, die „Hohentwieler Klingenkunst“,

„Die Cock-Tales“, Fakir „Jadoo“

sowie die Zauberer Mika, Charismo und

Piccolo.

Ein besonderer Anziehungspunkt beim

Burgfest ist auch das Rahmenprogramm

mit der Natur- und Wildnisschule „Corvus“,

dem Kräuterfestival „Lust auf Duft“, u.v.m.

Information

Eintritt inkl. Shuttlebus-Transfer Erw. 6 €.

Kinder bis einschließlich 14 Jahre in

Begleitung haben freien Eintritt.

www.hohentwielfestival.de

S

Cirque Artikuss

Cock-Tales

Noltes Theater

Auf zum Burgfest!

90 Stunden Kleinkunst und

Musik an einem Tag auf

13 parallel bespielten Bühnen

So 17.07.

von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Vorverkaufs-Tickets

Tourist Information Singen

Telefon +49 (0) 7731 85-504

55

www.hohentwielfestival.de


Traumaussichten über den Bodensee

Bodman – Burgruine – Kloster – und

Kreuzweg – eine erlebnisreiche Wanderung

die begeistert

Ganz am Anfang des Bodensees und abseits der großen Touristenströme findet man das hübsche

Bodman, ruhig und idyllisch mit einem herrlichen Kurpark direkt am See. Das Seeum mit

Kern‘s Restaurant kann Genießern empfohlen werden, während der neue Erlebnis-Spielplatz

oberhalb des Schiffanlegers Familien mit Kindern begeistert.

Für atemberaubende Bodenseeblicke empfehlen wir aber die

Wanderung zur Burgruine Altbodman. Sie thront hoch über

dem Ort auf einem Bergsporn und ist in nur 1,2 km zu erobern.

Vom Kurpark aus geht es über die Königsweinstraße zum

Turm des Wasserreservoirs, wo man übrigens auch gratis parken

kann.

Auf den Spuren der gräflichen Familie von Bodman

In Kehren zieht sich der Wanderweg durch herrlichen Bergwald

hinauf zur Burgruine Altbodman, die einen traumhaften Blick

über den Überlingersee bietet und in dessen Mauern man

noch der Vergangenheit nachspüren kann. Nicht weit entfernt

von der Burgruine lädt die Bisonstube mit Gartenwirtschaft

und einem Bisongehege zur Rast ein. Für den Rückweg wählen

wir den steil abwärts führenden Weg zum Kloster Frauenberg.

Durch die Zweige der mächtigen Bäume rückt noch einmal

die Burgruine ins Blickfeld, bevor wir das Kloster erreichen.

Ein Unglück und ein Geschenk

Die Burg Frauenberg war der Sitz der gräflichen Familie von

Bodman, bis 1307 ein Blitzschlag einen Brand verursachte,

wobei die gesamte gräfliche Familie verbrannte. Nur der einjährige

Johannes von Bodman, überlebte die Katastrophe, indem

die Amme das Kind in einem Kessel aus dem Fenster

warf, der dann aber im Gebüsch hängen blieb. Der Großvater

von Johannes errichtete am Ort der vollständig zerstörten Burg

Frauenberg eine Kapelle mit Priesterhaus und schenkte das

Anwesen dem Zisterzienserkloster Salem für die Errettung des

Stammhalters. So wurde aus der abgebrannten Burg das Kloster

Frauenberg. Heute noch befindet sich Frauenberg in gräflichem

Besitz und wird von der katholischen, aber nicht von

der Kirche anerkannten Glaubensgemeinschaft „Communitas

Agnus Dei“ bewohnt. An der Eingangstür des Klosters finden

wir eine Einladung zum „Eintreten“. Wir öffnen die schwere

Eingangstür und kommen über einen langen Gang zur Burgkapelle.

Sehenswert sind hier die Marienfigur und eine Pietà

aus dem 15. Jahrhundert. Von einer Bewohnerin erfahren wir,

dass die hier karg und einfach lebenden Klosterfrauen ein zufriedenes

Leben führen und neben vielen Projekten auch ein

Schulprojekt in Afrika unterstützen, sowie Hilfe leisten für

Frauen in Not. Der anschließende Abstieg hinunter nach Bodman

führt über einen schmalen, in Serpentinen angelegten,

liebevoll gestalteten und mit Blumen geschmückten Kreuzweg.

Zurück in Bodman genießen wir noch einmal die Nähe zum

See und die gute Bodensee-Küche im Restaurant Torkelstube.

informationen

Rundwanderung Burgruine Altbodman – Kloster Frauenberg

ca. 2 Std., 5 km

Wegzeichen „Burgenweg Nr. 11“, blauer Punkt

Bisonstube Mo. + Di. Ruhetag

Sehenswert: Burgruine Altbodman, Bisongehege,

Kloster Frauenberg, Kreuzweg

Oh Gastrotipp

Restaurant Torkelstube in Bodman, gepflegt – romantisch

und gemütlich, in einem 300 Jahre alten Fachwerkhaus, mit

einer ausgezeichneten Bodenseeküche und einem guten Preisleistungsverhältnis.

56


Familien-Ausflugstipp

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Archäologie und Playmobil: DIE PFAHLBAUTEN!

in Konstanz bis zum 19.02.2017

Die Welt der Pfahlbauten wird lebendig – dieses

Mal im Playmobil-Maßstab!

In den nachgebauten Siedlungen auf Stelzen tobt das pralle

Leben: Da wird gehämmert, gehackt, gekocht, gezwirnt und

gerodet. So anders waren unsere Vorfahren überhaupt nicht:

In Allensbach verhandelt Ötzi, der gerade erst mühsam über

die Alpen gekommen ist, über den Preis seines Steindolches

und während Bad Buchau mit Bronzelanzen gegen Eindringlinge

verteidigt wird, versucht ein arglistiger Dieb in Hornstaad

die kostbare Kupferscheibe zu stehlen.

Mühsam war es dennoch in Stein- und Bronzezeit: Den jungsteinzeitlichen

Rucksack aus Holz mit wertvollen Waren vollgepackt

durchqueren Händler auf Bohlenwegen die gefährlichen

Moore. Kanus und Einbäume werden für die Fahrten auf großen

und kleinen Gewässern mühsam von Hand in Form gebracht

und Kleidung kam nicht wie heute von der Stange, sondern

wurde aus Bast, Flachs und Rinde geflochten. In der Ferne

lodert das Feuer: Dort müssen Bäume brandgerodet werden,

um Felder für die Landwirtschaft zu gewinnen. Feuer sieht man

auch in den Siedlungen, aber hier wird nur schon mal in Ruhe

das Abendessen im Ofen vorbereitet. Allerdings fällt das heute

in Bad Buchau aus, denn jetzt versuchen die Angreifer die Palisade

abzufackeln...hoffentlich geht das gut aus!

Die Playmobil-Ausstellung steckt voller aufregender

Pfahlbau-Geschichten: So haben Groß und Klein die

Pfahlbauten noch nicht erlebt!

In drei nachgebauten Pfahlbausiedlungen aus der Stein- und

Bronzezeit wird mit viel Humor, Hunderten von PLAYMOBIL-

Figuren und liebevoll detaillierten Modellen das Leben und

Schaffen zwischen den Pfahlbauhäusern dargestellt. Eine erlebnisreiche

Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

gleichermaßen! Jeden Sonntag um 11 Uhr gibt es eine

öffentliche Führung durch die Playmobilausstellung.

Ein Vergnügen der besonderen Art

„Kinder führen Kinder“

Junge und erwachsene Besucher können sich aus Kinderperspektive

von den Kinderführern in die Pfahlbauzeit entführen

lassen. Die Führungen finden an zwei Samstagen im Monat

jeweils um 15:00 Uhr statt, die genauen Termine sind dem

Veranstaltungskalender zu entnehmen. Die Führungen sind

kostenlos, es ist lediglich der Museumseintritt zu bezahlen.

Erleben Sie einmal eine Pfahlbauausstellung

auf ganz andere Art!

informationen

Eintritt: Erwachsene 5 €, ermäßigt 4 €,

Kinder (6 - 18 Jahre) 1 €, Familien 10 €,

Schulklassen und Jugendgruppen 1 € pro Schüler,

Jeden 1. Samstag im Monat Eintritt frei!

Tipp

Öffnungszeiten

Ganzjährig Dienstag-Sonntag, feiertags 10-18.00 Uhr,

montags und 24./25./31.12. sowie am 1.1. geschlossen.

Telefon: +49 (0)7531 9804 0, Führungen und Aktionen:

muspaed@konstanz.alm-bw.de

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Konstanz – Benediktinerplatz 5, www.konstanz.alm-bw.de

57


Insel Mainau

Ein Paradies mitten im Bodensee

Üppige Blütenpracht das ganze Jahr über, ein Park mit

einem über 150 Jahre alten Baumbestand, der barocke

Glanz von Schlossanlage und Kirche, dazu der mediterrane

Charakter – das ist die Mainau, die Blumeninsel

im Bodensee. Mit rund 1,2 Millionen Besuchern aus

aller Welt pro Jahr ist die Mainau heute die größte Touristenattraktion

am Bodensee.

Blumenjahr 2016 – Zeitreise ins Mittelalter

Im Blumenjahr 2016 mit dem Jahresmotto „Hinter hohen

Schlossmauern…Ordensritter und barocker Glanz“ werden

Gäste auf eine Reise in die Zeit vom Mittelalter bis ins

späte 18. Jahrhundert mitgenommen. Die Mainau war damals

noch in Besitz des Deutschen Ordens und statt Zierpflanzen

gab es hier hauptsächlich Reben, Gemüse und Obstwiesen.

Auch die Inselköche zeigen die kulinarischen Welten des damaligen

höfischen Lebens und einfachen Landvolks.

Bunte Farben und über eine Millionen Blüten

Von Ende Mai bis zum ersten Frost zieren 12.000 Rosen in

mehr als 1.200 Sorten die Insel. Schon Großherzog Friedrich I.

von Baden hatte ein Faible für Rosen und lies 1871 neben der

Schlossterrasse einen Rosengarten anlegen, der in seiner barocken

Form bis heute erhalten ist. Palmen, Zitronenbäume,

fruchtende Bananenstauden, üppig blühende Bougainvilleen

und der schwere Duft der Engelstrompeten sind hinreißende

Sommerboten und im Herbst zieren 12.000 Dahlien in 250

Sorten mit ihrer intensiven Farben- und Blütenfülle den Inselsüdhang.

Ein Paradies für Kinder – auch das ist die Mainau! So laden

im Mainau-Kinderland die Spielplätze „Wasserwelt“, „Blumis

Uferwelt“ und „Zwergendorf“ zum Austoben und das Schmetterlinghaus

zum Entdecken ein. Spannend wird es bei der

„Schatzsuche“, Schafe, Ziegen und Hasen warten auf dem

Mainau Bauernhof auf Streicheleinheiten und die Ponnys auf

Reitrunden. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Eintritt frei.

Mainau-Highlights 2016

Gräfliches Inselfest – 26. bis 29. Mai

Zum 15. Mal heißt es beim Gräflichen Inselfest wieder „Bummeln,

Einkaufen, Genießen“. Über 70 Aussteller bieten alles

rund um das Thema „Trends & Lifestyle für den Gartenliebhaber“.

Rosenblüte – Juni bis September

Mittsommerfest – 25. Juni

Schwedische Traditionsfest „Mittsommer“ bei landestypischen

Klängen, Leckereien und Tanz auf dem Vorplatz der Rothaus

Seeterrassen direkt am See.

Dahlienblüte – Ende August bis Oktober

Gräfliches Schlossfest – 30. Sept. bis 3. Okt.

„Noblesse Oblige“ heißt es beim Gräflichen Schlossfest. Das

Einkaufserlebnis der besonderen Art in exklusiv geöffneten

Räumen des barocken Mainau-Schlosses.

Winterausstellung – 18. Nov. 2016 bis 12. Feb. 2017

„Zauberhafte Spielwelten“ für Klein und Groß – Holzfiguren

von Margarete Ostheimer“ im Schloss Mainau.

informationen

D-78465 Insel Mainau

Tel. +49 (0) 75 31/303-0, info@mainau.de, www.mainau.de

Park und Gärten sind ganzjährig von Sonnenaufgang bis

Sonnenuntergang geöffnet

58


NeuesSchlossMeersburg

Zu Gast bei den Fürstbischöfen

Eindrucksvoll thront das Neue Schloss

Meersburg über malerischen Weinbergen

und dem imposanten Blau des Bodensees.

Eine der originellsten Barockresidenzen hat

seit ihrer Erbauung 1710 nichts an ihrer

Schönheit eingebüßt und besticht durch ihre

herrschaftliche Architektur, Ausstattung und

einmalige Aussichtslage.

Die Ausstellung in der Beletage ist ein besonderes Highlight.

Sie zeigt die Wohn und Lebenskultur der Fürstbischöfe mit

den prunkvollen Staatsappartements und den Privaträumen.

Neben vielfältigen Themen, wie die Jagd, die Musik am Hof

und das einst weithin bekannte Naturalienkabinett wird auch

auf die spätere Entwicklung des Ortes bis heute eingegangen.

Lassen Sie Ihren Besuch im Café mit Aussichtsterrasse ausklingen

und genießen Sie den hinreißenden Blick über den

Bodensee bis zu den Gipfeln der Alpen.

Greser & Lenz – Das ist ja wohl ein Witz!

Sonderausstellung im Neuen Schloss Meersburg

vom 3.09.2016 – 15.01.2017

Seit 1996 zeichnen die Karikaturisten nach dem Motto „Jeder

Krieg hat seine Opfer, das gleiche gilt für den guten Witz“ für

die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), von 2004 bis 2013

für den Stern und seit 2013 auch für den Focus. Aus dem

mittlerweile auf mehrere Tausend Originalzeichnungen angewachsenen

Archiv wurden für

diese speziell für Meersburg aktualisierte

Werkschau ca. 200

handverlesene Karikaturen ausgewählt.

Zeitschriften, Filme und

Fotografien runden die Ausstellung

ab und bieten einen Einblick in die

Arbeitsweise des Duos Greser &

Lenz, die die Republik und ihre

politische Landschaft ins Visier

nehmen.

Kinderführung – Leben am Hofe

Wie hat man sich in adligen Kreisen gekleidet, wie sich begrüßt

oder Feste gefeiert? Die prächtigen Schlossräume und die

witzige Ausstattung so mancher Zimmerdecke verraten viel

von dem Leben der damaligen Zeit. Die Kinder werden in der

Kinderwerkstätte namens Möwennest empfangen und „Ridibunda“

mehrmals begegnen, der sympathischen Bodensee-

Lachmöwe im Schloss. In historischen Kostümen können die

Kinder im Treppenhaus den vornehmen Gruß, die Reverenz,

nachspielen.

19. und 26.5.; 14.7.- 8.9. jeweils donnerstags um 11.00 Uhr

Anmeldung erbeten unter +49 (0) 7532 8079410

informationen

Neues Schloss Meersburg

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Schlossplatz 12

D-88709 Meersburg

Tel. +49(0) 7532 8079410

Fax: +49 (0) 7532.80794119

info@neues-schloss-meersburg.de

www.neues-schloss-meersburg.de

Öffnungszeiten

20.3.16 – 1.11.16, täglich 9:30 – 18:00 Uhr

2.11.16 – 31.3.17, Sa, So, Feiertage 12:00 – 17:00 Uhr

Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung,

Eintritt inkl. Audioguide

Führungen

Mi, Sa, So, Feiertage 14:00 Uhr, im Winter nur an Sonnund

Feiertagen Führungen; fremdsprachige Führungen

nach Vereinbarung; Sonderführungen siehe Sonderführungsbroschüre

© Neues Schloss Meersburg/Greser und Lenz

59


Tettnang hat was

Die Stadt Tettnang, nur 20 km vom Bodensee

entfernt, hält was ihr Slogan verspricht. Traditionelle

Feste, eine bedeutsame Historie verbunden mit einem

breit gefächerten Kulturangebot und zahlreichen

Möglichkeiten, sich in modernem oder barockem Ambiente

kulinarisch verwöhnen zu lassen – Tettnang

hat all das zu bieten!

Einmal Graf und Gräfin sein

Lassen Sie sich in die Barockzeit mit prunkvollen Räumen und

Persönlichkeiten zurückversetzten. Das Residenzschloss der

Grafen von Montfort erwartet Sie mit wunderschönen Zimmern

wie dem Bacchussaal und einer prachtvollen Schlosskapelle.

Besichtigen Sie das Schlossmuseum ab April 2016 von Montag

bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr (Mittwoch Ruhetag). Die Museumsräumlichkeiten

können im Rahmen einer Führung besucht

werden (stündliche Führungen werden angeboten). Neben

dem Schlossmuseum erwartet Sie auch ein Shop mit

Tettnanger Produkten. Bei Sonderführungen können Sie das

Leben der Grafenfamilie sogar hautnah erleben.

Hopfenstadt Tettnang

„Natur pur“ bildet die Kulisse für den Tettnanger Hopfenpfad

und das einzigartige Hopfenmuseum. Die traditionsreiche Kronenbrauerei

im Herzen der Stadt Tettnang ist der Ausgangspunkt

dieser 4 km langen Wanderung, die einen überwältigenden

Blick über Bodensee und Alpen bietet und entlang

hoher Hopfengärten und Obstanlagen nach Siggenweiler zum

Hopfenmuseum führt. Für die weit überwiegend auf Sonderkulturen

ausgerichtete Landwirtschaft hat Tettnang regional

und international eine zentrale Bedeutung. Weltbekannt ist

Tettnang als Hopfenstadt und prägt das Landschaftsbild mit

den hiesigen Hopfengärten, die im August in Ihrer vollen Blüte

stehen. Tettnang liegt mittendrin im Dreieck der regionalen

Zentren Ravensburg, Friedrichshafen und Bregenz. Die im Vergleich

dazu kleine, aber aufstrebende Montfortstadt ist selbstbewusst

und unterstreicht ihr eigenes Profil, das sich zwischen

Hopfen und Hightech, zwischen ländlichem Charme und lebendigem

Stadtgefüge, zwischen Bodenständigkeit und Internationalität

bewegt.

Tipp: Traditionelles Monfortfest mit historischem Festumzug,

großem Feuerwerk, Musik und Tanz. 1. – 3. Juli 2016.

Hopfenwandertag – Tettnangs Bierfestival, Sonntag,

7. August. Tettnanger Bähnlesfest – Straßenfest mit stimmungsvolle

Atmosphäre, viel Musik, Kleinkunstprogramm und

Flohmarkt, 11. September.

Kommen – erleben – staunen, Sie werden überrascht

sein.

informationen

60

Tourist-InfoBüro TIB Tettnang, Montfortstr. 41,88069 Tettnang

Tel. +49 (0) 7542 510 500, tourist-info@tettnang.de

www.tettnang.de.


Außergewöhnlich Übernachten

Tipp

Himmelbett

und Campingplatz

Das Landhotel und der Gutshof-Campingplatz in

Badhütten hält so manche Überraschung bereit.

Märchenhaft, diese Ruhe, weit und breit unberührte Natur

– Wälder, Wiesen, Obstbäume, Hopfenfelder – wir sind in

Badhütten im schönen Argental. Nur 6 km vom Bodensee entfernt

ist hier nichts mehr vom Trubel am See zu spüren. Genau

das, was im stressigen Alltag oft verlorengeht, finden wir hier

inmitten der schönen gärtnerisch gestalteten Freizeitanlage

mit Campingplatz und Landhotel in Badhütten-Laimnau. Viel

Grün, viel Platz, viel Ruhe und trotzdem ist man ganz schnell

am Bodensee, in Tettnang mit seinem Hopfenmuseum, am

idyllischen Degersee und Schleinsee, in der Erlebnisbrauerei

Schussenried und natürlich an der „Argen“.

Träumen in einem romantischen Himmelbett

Wir staunen nicht schlecht, als wir auf unserem Zimmer ein

großes Himmelbett mit Kuschelkissen und vielen liebevollen

Details vorfinden. Auch die Sitzecke ist sehr gemütlich und in

der volleingerichteten Küche finden sich sogar Sektgläser. Den

Sekt dazu gibt es im kleinen Campingplatz-Supermarkt. Von

unserem Balkon aus reicht der Blick hinüber zum großen Außenpool,

der uns doch tatsächlich noch ins Wasser lockt. Auch

der nächste, sehr frische Morgen hält uns nicht davon ab, vor

dem Frühstück noch einmal schwimmen zu gehen, verbreitet

doch der von Palmen- und Blumenkübeln umgebende Pool

mit großer Liegewiese und Sonnenliegen ein wenig südländisches

Flair.

Das Gutshof-Frühstück – ein Erlebnis

Eine weitere Überraschung erwartet uns dann anschließend

beim Gutshof-Frühstück. Der Frühstücksraum ist so liebevoll

eingerichtet, wie man es selten vorfindet. Kleine Kissen auf

den Bänken und die schön eingedeckten Tische verbreiten

eine ganz besondere Atmosphäre und das vielfältige Gutshof-

Frühstück ist einfach köstlich. Gutshofwurst und Käse, selbstgemachte

Marmeladen, frische Früchte, feine Teesorten, Eierspeisen

nach Wunsch und immer wieder frisch zubereiteter

duftender Kaffee, kann der Tag schöner beginnen? Die mit

viel Liebe zum Detail eingerichteten großen romantischen Zimmer,

die Appartements und Suiten, teilweise mit Balkon, erfüllen

hier wirklich alle Komfortansprüche. Und wenn man nicht

selber kochen möchte, gibt es ja noch das Restaurant mit einem

schönen Biergarten unter großen Bäumen gleich neben

dem Hotel. Die Übernachtungspreise liegen zwischen 65 €

und 150 € je nach Saison und Appartementgröße.

Mehr Infos unter www.gutshof-camping.de

Gutshof-Camping Badhütten

– manche Dinge sollten so bleiben wie sie sind

Der Gutshof Campingplatz Badhütten liegt ruhig und idyllisch im

schönen Argental, nur 6 km entfernt vom Bodensee, ideal für Ausflüge

an den Bodensee und zum Ravensburger Spieleland.

280 Stellplätze, Wohnmobilstellplatz, Außenpool mit Breitrutsche,

Fußballplatz, Indoor-Spielhalle, Kitafahrzeuge, Ponyreiten, Camping-Supermarkt,

Restaurant und Biergarten.

Gutshof-Camping Badhütten • Familie Köhn-Späth • Laimnau/Badhütten 1/2 • D-88069 Tettnang

Tel. +49(0)7543/9633-0 • gutshof.camping@t-online.de • www.gutshof-camping.de

61


Heimat entdecken

r eine Lage – was für ein Ausblick

Zu Recht gehört der Bodensee zu den schönsten

Ferienregionen Deutschlands und ein kleiner Kurzurlaub

am See „hat einfach was“. Obwohl man glaubt,

man würde schon so vieles kennen, gibt es immer

wieder Neues und Überraschendes zu entdecken.

Um auch kurzfristig für ein paar Tage eine Unterkunft am Bodensee

zu finden, meidet man am besten die Touristenhochburgen.

Wir hatten im kleinen Weindorf Nonnenhorn das Glück,

sogar ein Zimmer mit Seeblick zu bekommen. So lernten wir

auch gleich noch einen neuen Ort am Bodensee kennen, der

mit seiner Lage zwischen Friedrichshafen und Lindau ein idealer

Ausgangspunkt für interessante Unternehmungen auch ins

vom Allgäu angehauchte Bodensee-Hinterland ist, das wunderbare

Panoramablicke über den Bodensee und bis in die

Alpen bietet. Und genau dort hin führt unsere Radtour, denn

hier verstecken sich drei einsame und idyllisch gelegene Seen,

die es zu entdecken lohnt.

Zur Antonio Kapelle hoch über dem Bodensee

Wir starten unsere Panoramaradtour am Bahnhof Nonnenhorn

und fahren oberhalb der Bahngleise ein Stück Richtung Wasserburg,

biegen aber bald schon scharf links ab, radeln bis

Hege und dann steil durch die Weinberge hinauf nach Selmnau

zur Antonio-Kapelle, die ursprünglich mal eine Einsiedelei war.

Die jetzige barocke Kapelle von 1696 auf einem aussichtsreichen

Moränenhügel ist umgeben von Himmelsliegen und Bänken.

(Radroute Nr. 1). Nach den letzten anstrengenden Kilometern

machen wir es uns erst mal gemütlich auf der langen Bank an

Nonnenhorn

Märchenhaft schön – dieser Bodensee

Panoramaradtour von See zu See

der Kapellenwand, genießen die Sonne und die wundervolle

Aussicht. Anschließend geht es von der Kapelle aus wieder zurück

bis zum Sträßchen nach Unterreitnau. In Unterreitnau verlassen

wir die Radroute 1 und fahren links nach Bechtersweiler.

Kurz nach dem kleinen Ort biegen wir vor dem Waldrand rechts

ab und radeln zwischen Wald und Wiesen in‘s beschauliche

Hörbolz. Beim Wegweiser nach Kressbronn halten wir uns links

und kommen auf verkehrsarmer Straße zur Abzweigung nach

„Wettis“ – das sind genau zwei Häuser, ein paar Kühe, herrliche

Wiesen und ganz viel Aussicht – Idylle pur. Das schmale Strässchen

windet sich weiter durch traumhaft schöne Landschaft

bis nach Busenhaus und am Nordufer des idyllischen Degersees

entlang erreichen wir das Degerseestüble.

Degersee – ein herrliches Plätzchen Erde

Die Degerseestube mit ihrem direkt am See liegenden Biergarten

holt uns ganz schnell vom Sattel. Wo könnte man auch

schöner eine Mittagspause verbringen, wie hier. Der See glitzert

verführerisch in der Sonne – und wer noch eine Runde im

See schwimmen möchte, kann das vom nahegelegenen Holzsteg

aus gleich mal probieren.

Wie gemalt – der kleine Muttelsee

Schön war’s und wir nehmen wieder Fahrt auf. Nach dem Degerseestüble

geht es rechts weiter bis zur Straße, die von

Lindau herauf kommt. Hier biegen wir links ab und fahren,

vorbei an Wolfratz und kurz darauf rechts dem Wegweiser

folgend zum Muttelsee, dem kleinsten See auf unserer Tour.

Direkt am See liegt verträumt und von Streuobstwiesen um-

62

Degerseestube

Hofgut Schleinsee


Degersee

Muttelsee

was

geben, die kleine Ortschaft Muttelsee. Wir umrunden nun fast

den gesamten See, der wie gemalt in der Landschaft liegt.

Am Ortsende biegen wir links ab und fahren dem See entlang

über Echetweiler bis nach Götzenweiler, wo wir wieder auf die

L 331 treffen. Kurz rechts und dann gleich wieder links über

die Götzenweiler Straße geht es bis zum Schulhaus von Hiltensweiler

und links weiter nach Oberwolfertsweiler. Wir kommen

auf ein kleines Sträßchen Richtung Kressbronn, passieren

Wielandsweiler und erreichen kurz darauf den kleinen Schleinsee

mit einer Kapelle von 1737.

Romantischer Schleinsee und ein Hofcafé

Nicht nur der See, sondern auch das Hofcafé des Hofguts

Schleinsee ist hier ein Highlight. Das besondere Ambiente, die

schöne Terrasse, die Kachelofenstube und das modern, aber

ganz besonders liebevoll eingerichtet Café und natürlich Maria’s

leckere Kuchen und Torten verführen hier zum Einkehren.

Und wenn man vom Café aus kurz die Schleinsee Halde hinauf

spaziert, genießt man einen herrlichen Blick über den Schleinund

den Bodensee bis in die Österreichischen und Schweizer

Berge. Der See gehört übrigens zum Hofgut Schleinsee, das

auch Ferienwohnungen vermietet. Von Schleinsee aus geht

es nun abwärts. An Wäldern, Hopfen- und Obstgärten vorbei,

mit herrlichen Ausblicken auf den Bodensee – über Nitzenweiler

nach Kressbronn.

Tipp

Außergewöhnlich Übernachten am Schleinsee im

Bootshaus des Hofgut Schleinsee direkt am See mit

Bootssteg und Ruderboot. Infos unter www.schleinsee.de

Idyllisches Tunau

In Kressbronn geht es rechts über die Kirchstraße Richtung

Kirche und Ortsmitte. Wir überqueren die Hauptstraße fahren

die Argenstraße hinunter, überqueren einen Bahnübergang

und kommen nach der Schnellstraßen-Überführung nach Reute

und kurz darauf ins idyllische Tunau mit seiner hübschen Kapelle.

Wieder am Bodensee radeln wir auf dem Bodenseerundweg

(gelbe raute, Radfahren gestattet), seenah bis nach

Kressbronn. Auch wenn man das Rad schieben muss, lohnt

sich hier ein Abstecher in den schönen Park beim Schiffsanleger.

Die Aussichtsterrasse des Seehotels, das Café Seegarten

mit Wasserspielen, Blumenrabatten und ein toller Bodenseeblick

laden zu einer letzten Pause ein, bevor es zurück nach

Nonnenhorn geht.

informationen

Start: Nonnenhorn Bahnhof

Tour: durch die hügelige Landschaft des Bodensee-Hinterlands

auf ruhigen, geteerten Wegen

Streckenverlauf: Nonnenhorn – Hege – Selmnau – Unterreitnau

– Bechtersweiler – Hörbolz – Wettis – Busenhaus,

Degersee – Wolfratz – Muttelsee – Echetweiler – Götzenweiler

– Oberwolfertsweiler – Wielandsweiler – Schleinsee –

Nitzenweiler – Berg – Kressbronn – Reute – Tunau – Kressbronn

– Nonnenhorn, 33 km, ca. 160 m Steigung,

Einkehrmöglichkeiten: Degerseestube, Mo. Ruhetag,

Hofcafé Schleinsee, geöffnet Donnerstag, Freitag und

Samstag ab 14 Uhr, Sonn- und Feiertag ab 12 Uhr

Schleinsee

Kressbronn

63


Dem See

Hafeneinfahrt Lindau

ganz nah

Wunderschön der Blick über den See, der heute

Morgen glatt wie ein Spiegel da liegt, herrlich diese

Ruhe, nur ein paar Spatzen zanken sich lautstark auf

der Brüstung unseres Balkons, die ersten Radfahrer

sind schon unterwegs und auch wir müssen uns

beeilen, denn in 30 Minuten legt das Schiff nach

Lindau in Nonnenhorn an.

Der direkt am Schiffsanleger liegende Park in Nonnenhorn ist

Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung und die beginnt

mit einer entspannenden Schifffahrt nach Lindau. Herrlich ist

die Fahrt so früh auf dem See, reizvoll der Blick auf die Halbinsel

Wasserburg, dominiert von der Kirche St. Georg und beeindruckend

die Einfahrt in den Lindauer Hafen, vorbei am 6

Meter hohen Bayrischen Löwen und am 33 m hohen Leuchtturm,

der einen atemberaubenden Rundumblick auf die Inselstadt,

den Bodensee und die Alpen bietet.

Quirlig und kunterbunt – die Halbinsel Lindau

An der belebten Uferpromenade warten schon die Restaurants

auf ihre Gäste, die Straßenkünstler packen ihre Instrumente

und Malutensilien aus und so mancher leblos scheinende

„Schalk“ begrüßt plötzlich in charmanter Weise die spendenden

Gäste. Ja – die Insel Lindau versprüht schon einen ganz besonderen

Charme. Wir bummeln vorbei am Mangturm, lassen

uns durch lebhafte Gassen treiben und bleiben vor dem „Alten

Rathaus“ stehen. Prächtig und farbenfroh zieht die Fassade

alle Blicke auf sich und wenn die alten Fenster erzählen könnten,

was sie schon alles gesehen haben, würden wir wohl aus

dem Staunen nicht mehr herauskommen. Vom „Verkünder-

Erker“ z.B. informierten früher die Stadtoberen über Beschlüsse

und neue Verordnungen. Und zur Mahnung an ein tugendhaftes

Wasserburg

Wanderung Lindau – Nonnenhorn

Leben sind auf seinen Bildflächen die „Zehn Gebote“ dargestellt.

Auch sollte man einen Blick auf die Rathausrückseite

werfen. Dort entdeckt man noch eine historische Sonnenuhr

und den Eingang zur ehemaligen „Reichsstädtischen Bibliothek“.

Nach diesem interessanten Stadtrundgang beginnen wir nun

unsere Wanderung hinter dem Bahnhof der Insel. Ein wunderschöner,

mit alten Bäumen bestandener Uferweg führt bis zum

alten Lindauer Pulverturm. Der See ist hier wieder ganz nah,

kleine Seezugänge laden zu einem erfrischenden Bad oder zu

einem Picknick ein, und die tollen Ausblicke auf See und Alpen

gibt es gratis dazu. Nach dem Pulverturm überqueren wir die

Eisenbahnbrücke, steigen hinunter zum Wanderweg nach Bad

Schachen, der zwischen Bahngleisen und See verläuft und

biegen nach dem Bahnübergang links ab. Vorbei am Eschacher

Bad, einem Pfahlbaubad von 1911, geht es dem See entlang

Richtung Wasserburg. Kurz vor Bad Schachen müssen wir ein

Stück der Straße folgen wegen der prächtigen Villen aus dem

19./ 20. Jahrhundert, die heute noch zu den bedeutenden architektonischen

Sehenswürdigkeiten am See zählen und einen

Zugang zum See nicht ermöglichen.

Lindenhofpark – Oase der Ruhe

Nach dem Hotel Bad Schachen kommen wir in den herrlichen,

historischen Lindenhofpark. Im Sommer spenden die riesigen,

alten Bäume wohltuenden Schatten, die Bogenbrücke aus den

50er Jahren, das historische Schweizerhaus und die Villa Lindenhof

bieten romantische Fotomotive und bei klarem Wetter

beeindruckt der Blick über den See bis hin zu den Alpen. Das

frei zugängliche Lindenhofbad, das nicht nur zum erfrischenden

Sprung ins Wasser einlädt, sondern auch eine Einkehrmöglichkeit

für Wanderer bietet, ist eines der schönsten Plätze am See.

Rathaus Lindau


Malerisches Wasserburg

Nach dem Lindenhofpark führt der Weg durch ein Wohngebiet, aber kurz darauf auch

schon wieder an den See und weiter nach Reute. Bei der nächsten Gelegenheit nutzen

wir links bei einem „Marterl“ den kleinen Pfad durch Streuobstwiesen und folgen dem

Hinweis „Wasserburg“. Schon bald kommt die mächtige Kirche, das Wahrzeichen Wasserburgs,

in Sicht, vorbei am Freibad und noch ein paar Schritte auf einem schmalen

Plattenweg direkt über dem See und wir sind im wunderschönen mit Rosen und modernen

Plastiken bestückten Park bei der Schiffsanlegestelle. Auch Wasserburg blickt auf eine

abwechslungsreiche Vergangenheit zurück, davon zeugen

die Wandaufzeichnungen im 480 Jahre alten

Schloss, das seit 1812 in Privatbesitz ist und das

heute, mit seinem malerischen Innenhof, dem schönen

Weinkeller und der traumhaften Seeterrasse, zu den

begehrtesten Hotels am See gehört.

Originalschauplatz der Hexenprozesse

Auch sollte man im Museum im Malhaus vorbeischauen. Hier kann man in die Vergangenheit

reisen – am Originalschauplatz der Hexenprozesse, in den Zellen und am Tisch

sitzen wie die Richter von damals, u.v.m. Vor über 400 Jahren haben die Fugger während

ihrer Herrschaft in Wasserburg das „Malhaus“ als Gerichts- und Amtshaus erbauen

lassen. Seit 1979 beherbergt es ein kleines Museum, mit Wechselausstellungen und

einer ständigen Ausstellung u.a. auch zum Thema „Hexenprozesse“.

Nur wenige Kilometer durch das Naturschutzgebiet der Wasserburger Bucht sind es nun

noch bis Nonnenhorn. Wobei der „Blick vom Malerwinkel auf Wasserburg“ noch ein

letztes Highlight auf dieser Wanderung ist.

Einkehrtipp: Schlosshotel und Restaurant

„Hegestrand 3“ in Wasserburg mit

schönen Seeterrassen.

Tipp

Geburtstagskinder fahren

auf den Bodenseeschiffen

der Weißen Flotte gratis!

Tipp: Märchenstunde im Mangturm an der Promenade Lindau: Der Mangturm gehörte

einst zur Lindauer Stadtbefestigung, heute ist er ein romantischer Ort für Märchenstunden.

Wenn der lange, blonde Zopf mit der roten Schleife aus einer Schießscharte

herunterhängt, dann ist Märchenzeit. Die Turmstube verwandelt sich in einen zauberhaften

Ort. Auf den alten Holzdielen sitzen „Lindauer Märchentanten”

und entführen in die Welt geheimnisvoller

Geschichten – immer freitags vom 6. Mai bis 14. Oktober,

um 19:00 Uhr, und in den Sommerferien zusätzlich

immer dienstags vom 2. August bis 6. September

um 10:30 Uhr, Erwachsene zahlen 8, Kinder 3 €.

Bodensee

Kinderkarte

Fahren und sparen

mit der ganzen Familie

Gültig für alle Kinder von

6 – 15 Jahren in Begleitung

ihrer (Gross-) Eltern* auf den

Linienschiffen der VSU und auf

bestimmten Ausflugsfahrten.

6,

00

0

E

8,– CHF

Es gelten die Bestimmungen im Bodensee-Personentarif.

Für Fremdwährungen gilt der aktuelle Tageskurs.

*Mit gültigen Fahrausweis.

VSU – Vereinigte Schifffahrtsunternehmen

für den Bodensee

und Rhein · www.vsu-online.info

informationen

Start: Nonnenhorn – Schifffahrt nach Lindau

Wanderung Lindau - Nonnenhorn, ca. 3 Std.

Sehenswert: Lindau Insel, Lindenhofpark, Wasserburg,

historischer Weintorkel in Nonnenhorn

Lindenhofpark

Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH

D-78462 Konstanz Tel. +49 (0) 7531 3640-0

VL Bodenseeschifffahrt GmbH & Co. KG

A-6900 Bregenz Tel. +43 (0) 5574 42868

Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS AG)

CH-8590 Romanshorn Tel. +41 (0) 71 466 78 88

Blick auf Bad Schachen

Lindenhofbad

Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft

Untersee und Rhein

CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 (0) 52 6340888


Oberschwaben

Ausflugsziel – nicht weit vom Bodensee

Das Weberhaus „Haus Andrinet“ zeigt

die Geschichte des Flachsanbaus

Bauernhaus-Museum Wolfegg

66

Eintauchen in die Geschichte Oberschwabens

und des Westallgäus, auf den Spuren von Bauern,

Mägden, Knechten und Dorfhandwerkern wandern

und wissens- und staunenswertes über regionaltypische

Bauernhäuser und die Menschen, die

darin lebten und arbeiteten erfahren, kann man im

Bauernhaus-Museum Wolfegg. Machen Sie eine

Reise in die Vergangenheit, die fasziniert und

begeistert, aber auch zum Nachdenken anregt.

Stoßen Sie auf fesselnde Geschichten und

berührende Schicksale.

Mit Achtsamkeit gegenüber Geschichte,

Mensch und Natur

Bereits vor 35 Jahren war es den Gründern des Bauernhaus-

Museums Wolfegg ein Anliegen, der Region einen Teil ihrer

Geschichte zu erhalten und so begann das Sammeln von Häusern,

die an ihrem Originalstandort nicht mehr zu erhalten

waren. Diese bauhistorischen Denkmäler wurden sorgsam abgebaut

und auf dem Museumsgelände wieder originalgetreu

aufgebaut. Der Grundgedanke des Bewahrens und Sammelns

hat sich bis heute erfolgreich fortgesetzt: Ganze 16 Häuser

und zahlreiche Nebengebäude stehen derzeit auf dem 11 ha

großen Museumsgelände Menschen aus nah und fern zur Besichtigung

zur Verfügung. Mittlerweile zählt das Museum jährlich

über 80.00 Besucher.

Wissenschaftliches Arbeiten, freudvolles Vermitteln

Wissenschaftlich fundiert und recherchiert, wird in Wolfegg

seit der Museumsgründung die Geschichte von jedem Haus

und jedem Objekt festgehalten und den Besuchern mit Freude

vermittelt.

Verbindungen schaffen

Von Beginn an gab es ein großes Bewusstsein um die Bedeutung

des Museums: Die Menschen sollten einen Ort erhalten,

in dem sie ihrer eigenen Geschichte begegnen konnten. Zum

einen waren es schon immer die Menschen aus der Region,

die in Wolfegg einen Teil der Geschichte ihrer Vorfahren oder

teilweise auch ihrer eigenen Zeitgenossen wiederfinden konnten.

Bei der Translozierung des Blaserhofs, dem zuletzt wiederaufgebauten

Haus auf dem Museumsgelände, war eine

große Schar an Nachbarn, Freunden und Verwandten der ursprünglichen

Besitzerfamilie beim Eröffnungsakt mit dabei.

Jeder der Gäste wusste seine eigene Geschichte zum Haus

und zu den darin lebenden Menschen zu erzählen.

Meisterhaft – Handwerker auf dem Land

Wagner, Schuster, Schmied und Schneider – vor einhundert

Jahren gehörten die Landhandwerker und ihre Werkstätten

noch ganz selbstverständlich zum Dorfleben. In dem neu gestalteten

„Haus Winnenden“ haben die alten Dorfhandwerke

nun wieder einen Platz gefunden: Das Museum stellt die einstige

Vielfalt des dörflichen Handwerks und seiner Erzeugnisse in

Oberschwaben vor und gibt Einblicke in das Alltagsleben der

Landhandwerker und ihrer Familien. In zwei originalgetreu eingerichteten

Werkstätten, einer Wagnerei und einer Dorfschuhmacherei

entdecken Sie eine heute verschwundene Welt.

Das Schicksal der Schwabenkinder

Spätestens seit der 2012 eröffneten Dauerausstellung um

„Die Schwabenkinder“ sind es immer mehr Menschen, die

weit über die Grenzen Oberschwabens hinaus den Weg nach

Wolfegg finden: Die Ausstellung hat zum grenzüberschreitenden

Austausch mit Menschen aus Österreich, der Schweiz, Italien


und Liechtenstein gesorgt.

Von dort kamen

seit Anfang des 17.

Jahrhunderts die sogenannten

„Schwabenkinder“

über die Alpen.

Geschwächt durch Entbehrung,

Kälte, Angst

und Heimweh, machten

sich die Kinder – mit vielen anderen – zum „Kindermarkt“

nach Ravensburg auf, um sich im wohlhabenden Oberschwaben

als kleine Knechte und Mägde zu verdingen und damit

ihre Familien zu entlasten, die aus bitterer Armut ständig ums

Überleben kämpften.

Lebendiges Museum – Veranstaltungen – Führungen

und Mitmachaktionen

Mit einem großen Veranstaltungsprogramm, Führungen und

vor allem den Mitmachaktionen für Kinder als auch Erwachsene

bietet das Bauernhaus-Museum Wolfegg außerdem eine lebendige

Erfahrungswelt.

Aus dem Mitmachprogramm:

Backen in der Museumsküche – Vom Flachs zum Leinen

Hausgemachte Nudeln – Heuen und Huitzen bauen – Mosten

Traktorfahren-"Schlepperkurs" – Das Wissen der Kräuterweible

Führungen:

Allgemeine Museumsführung

- Für Kochtopf und Hausapotheke – Wissenswertes über Bauerngärten

- Hoffnung muss den Magen füllen – Notzeiten auf dem Land

- Kuhstall, Kinder, Küche, Kirche – Frauenwelten auf dem Land

- Die Honigbiene und ihre Bedeutung für Mensch und Tier

- Führung durch die Dauerausstellung „Die Schwabenkinder“

Tipp

informationen

Veranstaltungshöhepunkte 2016

19. Juni: Bienen, Fische, Wildtiere

3. + 4. September: traditionelles Museumsfest

17. + 18. September: 3. Kaltblütertreffen

Museumssaison 2016 - 20. März bis 06. November

Öffnungszeiten

Mai bis Sept.: tägl. 10 bis 18 Uhr;

März, April, Oktober, November: Di – So 10 bis 17 Uhr

Bauernhaus-Museum Wolfegg

Freilichtmuseum

Vogter Str. 4, D-88364 Wolfegg

Tel. +49 (0)7527 9550-0

www.bauernhaus-museum.de

Vorführung beim Museumsfest

Museumsfest

Auch heute noch werden die Fischteiche

auf dem Museumsgelände

bewirtschaftet

Kinder bei Mitmachprojekten,

wie z.B. beim „Huizenmachen“

auf den Museumswiesen

67


Radtour Eglisau – Glatt – Greifensee

Das Züricher Unterland

– vielfältig und erlebnisreich – ist auch

ein Eldorado für Radfahrer

Das Zürcher Unterland begeistert mit sehenswerten

Städtchen, wie Eglisau am Ufer des Rheins,

mit bezaubernden Flusslandschaften entlang von

Rhein, Töss und Glatt, Naturschutz- und Auengebieten

und einer Vielzahl von Rad- und Wanderwegen

vor den Toren Zürichs. Eine der wohl schönsten

Radtouren führt von Eglisau der Glatt entlang zum

Greifensee im Züricher Oberland.

Sie beginnt am Bahnhof Eglisau, folgt zunächst der Radroute

Nr. 2, mit immer wieder schönen Blicken auf den Rhein, bis

nach Rheinsfelden (9 km). Beim Wasserkraftwerk Eglisau-

Glattfelden wechseln wir auf die Glattradroute Nr. 29 Richtung

Zürich, die in einem weiten Bogen unter dem mächtigen Eisenbahnviadukt

hindurch hinunter an die Glatt führt. Jetzt

folgen wir dem hier noch mit Staustufen versehenen Fluss bis

zum Greifensee, der bei Rheinsfelden durch einen Stollen

fließt, bevor er in den Rhein mündet.

Malerische Landschaft – gedeckte Holzbrücken,

Fachwerkhäuser und Riesenflieger

Mal auf der linken, dann wieder auf der rechten Flussseite

radeln wir, vorbei an kleinen Ortschaften, Bauernhöfen, holzgedeckten

Brücken, dann wieder durch Wald und durch ländliche

Idylle Richtung Hochfelden – Niederglatt bis nach Oberglatt.

Eine Augenweide sind die holzgedeckte Grubenmann

Brücke von 1767 in Rümlang und die hübschen Fachwerkhäuser

in Unter- und Oberhöri, wo wir für kurze

Zeit den Fluss verlassen und Richtung Flughafen

fahren. Kurz vor dem Rollfeld des

Flughafens in Oberglatt bezaubert noch

das Naturschutzgebiet „Altläufe der Glatt“

bevor uns eine ganz andere Szenerie in

ihren Bann zieht. Gehört haben wir sie

schon lange, aber hier direkt am Pistenende

in Oberglatt sind sie zum Greifen nah, die startenden

und landenden Flieger des Flughafen Zürichs – auch

das ist ein ganz besonderes Erlebnis auf dieser Radtour.

Schöne Aussichtsplätze und ein kleines Städtli-Cafè

Perfekt ausgeschildert führt uns die „Radroute 29“ unter Autobahnen

hindurch und durch die Vororte von Zürich und von

der nahen Großstadt merken wir so gut wie gar nichts. Felder

und Wiesen begleiten uns dann auf den letzten 8 km bis zum

Greifensee, den die Glatt entwässert. Am See halten wir uns

links und fahren auf dem Seeweg dem schilfbestandenen

Seeufer entlang, bis ein langer Holzsteg zu einer Aussichts-


plattform führt. Traumhaft, dieser Blick über den gesamten

See. Der Wind kräuselt das Wasser, leise raschelt das Schilf

und am Horizont zeigt sich schemenhaft die schneebedeckte

Alpenkette. Ein herrliches Plätzen für eine Pause.

Nach diesem wunderbaren Panoramablick radeln wir weiter

dem See entlang bis zum Städtchen Greifensee. Im Park beim

Schiffsanleger und Schloss lockt uns das kleine Städtli-Cafè

mit Aussichtsterrasse schon wieder vom Rad. Aber auch der

Ort mit Fachwerkhäusern und üppig blühenden Bauerngärten

ist sehenswert. Die anschließende Weiterfahrt Richtung Uster

führt leider der Seestraße entlang. Neidisch schauen wir auf

die Wanderer, die dem See auf ihrem Wanderweg ganz nah

sind. Aber was für eine Freude, kurz vor Uster dürfen auch

Radfahrer wieder am See entlang fahren. Und nun wird es so

richtig schön. Kleine Strände mit Bademöglichkeiten, Grillstellen,

Bänke und Einkehrmöglichkeiten reihen sich unten am

See aneinander – einfach herrlich.

400 Pflanzen und eine artenreiche Vogelwelt

Der Greifenseerundweg, der den ganzen See umrundet und

nun auch Radfahrern erlaubt, dem See nah zu sein, führt

vorbei am Strandbad Niederuster, bis zur Naturstation „Silberweide“.

Hier steht ein Beobachtungsturm mit Blick über den

See und die Riedwiesen. Denn hier in den Schilfgürteln und

den Flachmooren findet man 400 geschützte Pflanzen und

eine artenreiche Vogelwelt.

Wegen des geschützten Schilfgürtels verläuft der Radweg nun

nicht mehr seenah. Aber in „Maur“ bei der Schiffslände, mit

einem Restaurant direkt am See, haben wir wieder Seekontakt.

Nach Passieren eines Campingplatzes fahren wir hinauf zur

Fällanderstraße und ab Rohrbach wieder Richtung See und

Richtung Schwerzenbach. Noch einmal kommen wir vorbei

Ort Greifensee

an unserem ersten Aussichtsplatz, müssen uns nun aber links

halten um zur Schwerzenbacher Bahnstation zu kommen.

(Nicht ganz einfach zu finden, einfach fragen). Mit dem Zug

geht es dann wieder zurück nach Eglisau. Tipp: Stosszeiten

vermeiden, dann sind die Züge sehr voll.

informationen

Start: Bahnhof Eglisau,

Radrouten: 2 und 29, 66 km, Landschaft *****

Anforderung: leicht, fast alles eben, auch für Familien

geeignet

Rückkehr: mit dem Zug ab Schwerzenbach, Umsteigen

in Zürich-Oerlikon

Tipp: Übernachten und Weiterfahrt nach Rapperswil am

Zürichsee, 64 km, oder Rückfahrt nach Eglisau

Wandern?

Kultur?

Erleben?

Zürcher Unterland – die Region

für Ihre Freizeit.

Jetzt

buchen!

www.zuercherunterland.ch

Tel. +41 (0)44 860 44 25

Entdecken + geniessen

CH-8180 Bülach, Kasernenstrasse 1

Tel. +41 (0)44 863 11 99, www.zuercherunterland.ch

69


Kulinarische Erlebnisund

Eventfahrten,

Kurs- und Rundfahrten

am Hochrhein

Der herrliche Hochrhein mit unseren Schiffsanlegestellen

in Teufen-Tössegg ZH, Eglisau und Rüdlingen

ist in nur 30 Minuten von Zürich, Winterthur, Schaffhausen

oder Waldshut mit dem Auto oder dem öffentlichen

Verkehr zu erreichen. Der hier noch junge Fluss

liegt in einem der schönsten Naturschutzgebiete,

direkt vor Ihrer Haustür. Entdecken Sie ihn mit einer

Fahrt auf unseren Schiffen!

Brunch-Schiff – ganz speziell

Ein guter Start in den neuen Tag beginnt bei uns mit einem

reichhaltigen Brunch. Auf unseren gediegenen und komfortablen

Schiffen präsentieren wir Ihnen Köstliches aus unserer

Küche. Unser Koch-Team garantiert Qualität, Frische und Abwechslung.

Lassen Sie sich verführen von unserem reichhaltigen

Buffet und geniessen Sie den Ausblick auf die taufrische

Uferlandschaft des Rheins.

Kapitäns- und Bootsmann-Brunch

Wo können Sie einen Sonntag besser starten als bei uns,

bei einem herzhaften Kapitäns- und Bootsmanns-Brunch auf

dem schönen Rhein. Vielleicht zum krönenden Abschluss sogar

mit einer kleinen Wanderung zurück zum Ausgangspunkt Ihrer

Reise. Lassen Sie sich von uns verwöhnen. Steigen Sie ein,

Leinen los...

70

Infos über weitere Event- und Erlebnisfahrten und unseren

Fahrplan für Rundfahrten finden Sie unter www.szr.ch.

Fordern Sie unsere Veranstaltungs-Broschüre an: Schifffahrts-

Gesellschaft Züri-Rhy, Bootshaus Tössegg, CH-8428 Teufen ZH.

Tel. +41 (0)44 865 62 62, info@szr.ch

Tipp

Familienangebot: das dritte Kind fährt auf

allen Schiffen gratis.

Geburtstagskinder fahren gratis bis 7 Tage

nach dem Geburtstag (bitte Ausweis mitbringen).


Ausflugsparadies in der Zentralschweiz

Erlebnisberg Stoos

Ferien- und Freizeitregion für Wanderer, Naturliebhaber und Familien

– so nah – so erlebnisreich – so sympathisch

Das Ausflugsparadies Stoos liegt mitten in der Zentralschweiz und ist mit dem Auto ab

der Schweizer Grenze in Thayngen in nur 90 Minuten erreichbar. Auch mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln kann die Talstation der Stoosbahn schnell erreicht werden.

Eingebettet in eine reizvolle alpine Landschaft am Fuss des

Fronalpstocks liegt auf einem sonnigen Hochplateau abseits

von Verkehrslärm und Hektik, das autofreie Feriendorf Stoos.

Schon der Weg hinauf auf den Stoos beginnt mit einem Highlight.

Mit der steilsten touristischen Standseilbahn der Welt,

dem Stoos-Express, mit 78 Prozent Steigung, gelangen die

Gäste auf das sonnige, auf 1.300 m. ü. M. liegende Hochplateau.

Hier vergisst man den Alltagsstress, genießt die Ruhe

und noch ein Stückchen „heile Welt“ und lässt sich in einem

der zahlreichen Gasthäuser und Alpwirtschaften mit Schweizer

Spezialitäten verwöhnen.

Großartige Ausblicke

Im Sommer beeindruckt der atemberaubende Gratwanderweg

von Klingenstock zum Frohnalpstock,(s. Seiten 72+73), aber

auch weitere attraktive Wander-, Spazier- und Bergwege, umgeben

von herrlicher Alpenflora und -fauna, die Besucher. Der

Fronalpstock ist ganz bequem mit zwei gedeckten Komfort-

Sesselliften zu erreichen, aber auch zu Fuss zu erobern. Vom

Gipfel mit Aussichtsplattform und grossem Gipfelrestaurant geniesst

man einen eindrücklichen Rundblick auf über zehn Seen

und senkrecht hinunter zum Rütli, dem Ursprung der Schweiz.

Das Familien-Erlebnis

Moorerlebnisweg Stoos

Der Moorerlebnisweg auf 1‘300 m.ü.M. ist ein tolles Ausflugsziel

für Familien. Hier ist „Moordsspass“ vorprogrammiert

und hier kann man sein Wissen über Moore erweitern. Die

verschiedenen Installationen auf dem spielerischen Moorrundweg

machen das Moor von Anfang Mai bis Ende Oktober zu

einem erlebnisreichen Highlight auf dem Stoos. Auf den Informationstafeln

befinden sich 8 „Moorsezeichen“ die dann auf

einer Sammelkarte in der Begleitbroschüre freigerubbelt werden

können. Gegen Abgabe der vollen Moorsezeichen-Sammelkarte

gibt es an der Bergstation der Luftseilbahn Morschach-Stoos

eine kleine Überraschung.

Top Angebot

Kinder fahren im Sommer gratis!

Kinder bis 15 Jahre fahren in der Sommersaison gratis mit

allen Stoos-Bergbahnen. Etwas ganz Besonders für die Kleinen

sind die Kinderwasserspiele neben dem Stoos-Seeli. Das

Stauen von Wasserläufen und das Plantschen, «Suddlä» und

«Sändälä» lässt jedes Kinderherz höher schlagen und beschert

den Eltern eine kleine Auszeit zum Entspannen. Auch

gibt es direkt am See schöne Picknickplätze und Feuerstellen

und hier startet auch der Moorerlebnisweg. Weiter bietet der

Stoos kleine Kinderspielplätze, einen Geissli-Streichelzoo und

jede Menge Platz um die Natur- und Bergwelt zu entdecken.

Mehr Informationen auf www.stoos.ch

71


Was für eine Aussicht – was für ein Panorama

Nicht weit vom Vierwaldstättersee, in der schnell zu erreichenden Zentralschweiz, liegt abseits

der ganz großen Touristenströme, ein kleines Ferienparadies, autofrei, familienfreundlich,

mit einer beeindruckenden Alpenflora und einer großartigen Panoramaaussicht.

72

Der Stoos mit den Parade-Aussichtsbergen „Klingenstock“

und „Fronalpstock“ ist ein herrliches Ausflugsziel für Wanderer,

Familien, für Sonnenanbeter oder für Panoramagenießer. Für

geübte Wanderer ist die Gratwanderung vom Klingenstock

zum Fronalpstock ein großartiges Erlebnis mit Aussichten auf

10 Seen und auf die Innerschweizer Bergwelt. Allerdings setzt

die Tour gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

voraus. Sie ist aber kein Problem für alle guten Bergwanderer,

denn exponierte Stellen auf dem gut ausgebauten Gratweg

sind mit Seilen und Ketten gesichert.

Mit der steilsten touristischen Standseilbahn

der Welt auf den Stoos

Nach einer imposanten Standseilbahnfahrt marschieren die

Wanderer, die den Gratwanderweg unter die Füße nehmen

möchten, durch das kleine, auf 1.300 m. ü. M. liegende Bergdorf,

vorbei am Wellnesshotel zur Klingenstock-Sesselbahn,

mit der man die ersten ca. 600 Meter ganz bequem zum Klingenstockgipfel

hinaufgondeln kann. Natürlich können Wanderer

den Klingenstock auch zu Fuß erobern. Die Aussicht vom Klingenstock-Gipfel

(1.935 m.ü.M.), der auch gleichzeitig Start

der Gratwanderung ist, beeindruckt Sesselfahrer und Aufsteiger

gleichermaßen. Dieses 360-Grad-Panorama begleitet uns auf

dem fast gesamten Gratweg, der anfänglich noch breit durch

ein Wiesenband verläuft, bevor er dann schmaler wird und

in einem leichten Auf und Ab Richtung Fronalpstock führt.

Auf dem Klingenstockgipfel und auch unterwegs laden immer

wieder große Holztische mit langen Bänken in grandioser

Aussichtslage zu einer Pause ein.

Alpenblumen oder Nebelmeer

Die schönste Jahreszeit für diese Wanderung ist der Frühsommer,

wenn die Bergwiesen übersät sind mit Alpenblumen.

Aber auch im Herbst, wenn die letzten Sonnenstrahlen noch

wärmen und die dichte Nebeldecke den Blick auf die Seen

nicht frei gibt, dafür aber das Alpenpanorma noch strahlender

erscheinen lässt, ist diese Wanderung einzigartig.

Trittsicherheit gefordert

Schon von weitem ist der Aussichtspunkt „Rot Turm“ auszumachen,

den man nach einem kräftigen Anstieg erreicht. Anschließend

wird der Huserstock umrundet. Vom Sattel aus

kann man einen kurzen Abstecher zum Gipfelkreuz machen.

Der dann folgende steile Abstieg verlangt Vorsicht, passiert

eine Felststufe und führt weiter, durch Ketten gesichert, steil

abwärts zum Sattel Furggeli. Hier bietet sich bei der Alphütte

noch einmal eine Pause an, bevor der letzte anstrengende

Aufstieg zum Fronalpstock-Gipfel beginnt.

Aussichtsplattform und Gipfelrestaurant

Beim Themenhäuschen des Gipfelrundwegs haben wir den

sanften Grasrücken des Fronalpstocks erreicht und wandern


Großartige Panoramatour – Stoos - Zentralschweiz

Gratwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock

nun auf dem aussichtsreichen Weg entlang der linken Hangkante,

der tolle Blicke auf den Vierwaldstättersee, auf Seelisberg

und die Rütliwiese bietet, bis zur beeindruckenden Aussichtsplattform

und weiter zum gemütlichen Gipfelrestaurant. Die

schöne Aussichtsterrasse des Gipfelrestaurants Fronalpstock

bietet nicht nur ein herrliches Panorama, sondern auch eine

Speisekarte mit moderaten Preisen. Für viel Gemütlichkeit sorgen

die Schaffelle auf den Bänken und viel heimeliges Holz

im Restaurant. Wer möchte, kann im Berghotel Fronalpstock

auch übernachten und den Sonnenuntergang oder den hier

oben so nahen Sternenhimmel genießen. Wir allerdings beenden

unsere Wanderung mit einer Sesselliftfahrt hinunter

zum Stoos wo uns dann die Standseilbahn zurück zum Ausgangspunkt

befördert.

Und ganz ohne Anstrengung geht es auch

Wem aber die Gratwanderung zu anstrengend ist, der kann

auch einfach nur mit der Sesselbahn zum 1.922 m.ü.M. liegenden

Fronalpstock hinauffahren und von der Aussichtsterrasse

des Gipfelrestaurants, der nahen Aussichtsplattform und

auf einem 30-minütigen Gipfel-Panoramarundweg die prächtige

Aussicht genießen.

Tipp

Fronalpstock Live 2016

Verschiedene Anlässe mit Schwyzerörgelimusik,

Alphornbläsern, urchigem Naturjuuz u.v.m. vom

4. Juni - 12. September auf dem Fronalpstock.

Infos, Termine und Reservation: Stoosbahnen AG,

Tel. +41(0)41 818 08 08, info@stoos.ch

informationen

Anfahrt: Schwyz/Schlattli-Stoos – Standseilbahn oder

Standseilbahn CH-6430 Schwyz, Grundstrasse 220

Wanderzeit: Gratwanderung Klingenstock – Fronalpstock

ca. 3 Stunden, 420 Höhenmeter aufwärts, 400

Höhenmeter abwärts ( mit Auf- und Abstieg 6 Stunden)

Anforderung: mittel, Bergweg, gutes Schuhwerk

erforderlich, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Landschaft: *****

Betriebszeiten Standseilbahn und Sessellifte:

unter www.stoos.ch

73


Großartige Panoramatour

Durch den geschützten Aletschwald zu fantastischen

Aussichtspunkten auf den Großen Aletschgletscher

Die Ferienregion Aletsch Arena im Wallis mit

Fiescher-, Bettmer- und Riederalp, ist etwas

ganz Besonderes, denn nirgendwo kommt man

auf Wanderungen dem Großen Aletschgletscher

so nah wie hier. Mit 23 km Länge hat der mächtigste

Eisstrom der Alpen seinen Ursprung in der

rund 4000 m hohen Jungfrau-Region und bildet

das Herz des UNESCO-Welterbes Schweizer

Alpen Jungfrau-Aletsch. Vom ewigen Eis freigegeben

entstand im Gletschervorfeld das einzigartige

„Naturschutzreservat Aletschwald“ mit

jahrhundertealten Arven.

Wenn sich die Gondeltüren nach der Bergbahnfahrt von der

Betten-Talstation hinauf zur Bettmeralp schliessen, ist man in

einer anderen Welt. Kein Autolärm stört hier die Ruhe, kleine

braune Chalets drücken sich an die Berghänge und die beeindruckende

Bergkulisse, mal dramatisch von Wolken verhüllt,

dann wieder vor strahlend blauem Himmel, zieht jeden in

seinen Bann. Auf dem kleinen Fußmarsch durch den autofreien

Ort zu unserem Hotel vollzieht sich gerade so ein Wolken-

Wechselspiel über der kleinen Kapelle „Maria zum Schnee“ –

kleine besondere Momente – die oft die größten sind.

Bilder die im Kopf bleiben

Voller Frische empfängt uns der nächste Morgen und so

packen wir unseren Rucksack und starten unsere Tour zum

Aletschwald. Gleich nach der Tourist Information Bettmeralp,

wo man auch eine kleine Wanderkarte bekommt, folgen wir

dem „Herrenweg“, hinauf zur Gopplerlücke und weiter der

Ausschilderung „Riederfurka“. Jetzt geht es zunächst leicht

bergab und dann oberhalb des Golfplatzes, mit Blick auf die

Villa Cassel wieder ansteigend, vorbei an einem kleinen Bergsee,

hinauf zur Riederfurka. Hier verwöhnt das Restaurant Riederfurka

nicht nur mit einer schönen Aussichtsterrasse, sondern

auch mit einem schönen Ambiente, besonders in der gemütlichen

Arvenstube.

Alpenrosen, uralte Arven und fantastische Ausblicke

Gleich hinter dem Restaurant beginnt das geschützte Naturreservat.

Es gibt drei verschiedene Touren, auf denen man die

Einzigartigkeit des Aletschwalds entdecken kann. Wir ent-

74


scheiden uns für den Moränenweg, der durch eine Fülle von

im Juni blühenden Alpenrosen führt, uns die bizarre Schönheit

der sich selbst überlassenen Natur erfahren lässt und immer

wieder fantastische Ausblicke auf den Großen Aleschgletscher

bietet. Eine Herde von Gämsen flüchtet gerade bergab, Rothirsche,

die hier in großer Stückzahl heimisch sind, röhren so

laut, dass es von den Felswänden widerhallt, ein Tannenhäher

versteckt sich in den Zweigen einer Arve und ist mit seinem

schwarz-grau gepunkteten Federkleid kaum auszumachen

und der würzige Duft der uralten Lärchen und Arven begleitet

uns auf der gesamten Wanderung. Hier im Naturschutzreservat

Aletschwald bleibt das tote Holz liegen, vermodert und kehrt

in den Kreislauf der Natur zurück. Es beherbergt Moose, Pilze,

Spinnen und Käfer, dient der Keimung junger Arven und so

entsteht wieder neues Leben. Aber auch im Aletschwald lassen

sich Wachstum und Rückgang des Grossen Aletschgletschers

an der Natur ablesen. Vor rund 11.000 Jahren lag die Zunge

des Gletschers im Rhonetal und sein Rand reichte fast hinauf

bis auf die Riederfurka. Die dabei entstandene, mächtige Seitenmoräne

ist auf dem Moränenweg gut zu erkennen.

Aussichtspunkte, Trockenmauern und blaue Seen

teau der Moosfluh. Ein Stück noch gerade aus und bei den

Wegweisern links geht es weiter zum Blausee, der von einem

wunderbaren Bergpanorama, Bänken und Grillstellen umgeben

ist. Nur die Bergstation der Moosfluhbahn stört dieses Idyll.

Mit Blick auf Bettmeralp und auf die Bergwelt der Walliser

Viertausender wandern wir hinunter zum Bettmersee, umrunden

den kleinen Badesee mit seinem Seeableger, der als Natur-Kinderplanschbecken

dient, und genießen eine letzte Pause

auf der Aussichtsterrasse des Bootshüslis, bevor wir wieder

Bettmeralp erreichen.

Tipp

Auf Riederfurka: Besuch der naturkundlichen Ausstellung

zum Aletschwald und Besichtigung des

Alpengartens mit über 350 Pflanzenarten im Naturschutzzentrum

„Villa Cassel“.

Besuch des Alpmuseums auf Riederalp, das im

Juli, August und Oktober zum Schaukäsen einlädt.

Variante: Bettmeralp – Aufstieg über Bettmersee und Blausee

zur Moosfluh, dann über den Gratweg und über den Aussichtspunkt

„Hohfluh“ zur Riederfurka und über den Moränenweg

zurück. Abkürzung: Aufstieg mit der Moosfluhbahn.

Der Moränenweg führt durch den alten Baumbestand des Arvenwalds

in ca. 30 Minuten zum Aussichtspunkt „Alte Stafel“

auf 2.227 M.ü.M. Atemberaubend ist hier der Blick auf den

mächtigen Eisstrom und beeindruckend ist die ihn umgebende

Bergwelt. Nun wechseln wir auf den Aletsch-Panoramaweg

Nr. 39 und steigen auf wurzeligem Pfad, durch rotleuchtende

Heidelbeerbüsche, hinauf zum Aussichtspunkt „Biel“ mit interessanten

Informationstafeln. Auch hier wieder liegt der Große

Aletschgletscher uns zu Füßen, majestätisch in fast seiner gesamten

Länge einsehbar. Nun geht es weiter Richtung Moosfluh

– Blausee – Bettmersee. Der Weg steigt stetig an, passiert

alte, sehenswerte Trockenmauern und führt auf das Hochplainformationen

Anfahrt: Betten-Talstation, Bergbahn zur Bettmeralp

Rundwanderweg: ca. 4,5 Stunden

Anfoderung: leicht

Erlebnis: Aletschwald, Aussicht auf den Großen

Aletschgletscher. Blausee und Bettmersee

Landschaft *****

Einkehrmöglichkeiten: Restaurant Riederfurka,

Bootshüsli am Bettmersee

75


Großartige Panoramatour

Dem

Aletschgletscher

ganz nah

Bergstation Bettmerhorn

Mit dem imposanten Aletschgletscher auf der Nordseite

und den majestätischen Viertausendern der Walliser

Alpen, vom Weisshorn, über das Matterhorn bis hin zur

Mischabelgruppe auf der Südseite, gehört das Feriengebiet

Aletsch Arena zu den beeindruckendsten der Alpen.

Die Aussicht von zahlreichen Aussichtspunkten und ganz

besonders von der Hohfluh, Moosfluh, dem Bettmer- und

Eggishorn auf den größten Eisstrom der Alpen ist einzigartig.

Die mächtigen Firnfelder des Grossen Aletsch-,

Jungfrau-, Ewigschneefeld- und Grüneggfirn vereinigen

sich beim Konkordiaplatz zum Grossen Aletschgletscher,

der hier eine Eisdicke von mehr als 900 Metern aufweist

und mit seinen 6 Quadratkilometern so groß ist, dass

eine Stadt wie Chur darauf Platz hätte.

Wer dem Gletscher auf einfache Art einmal ganz nah sein

möchte, der nimmt die Aletsch-Panoramawanderung zum Märjelensee

unter die Füße, die auf dem Bettmerhorn beginnt.

Mit der Bergbahn geht es von Bettmeralp hinauf zum 2.643 m

hohen Bettmerhorn, wo wir auf der Aussichtsterrasse des

Bergrestaurants eine einmalige Aussicht genießen. Tief unter

uns liegt der blaue Bettmersee und die Bettmeralp und in der

Ferne zeigt sich das markante Matterhorn umgeben von den

Walliser Bergen.

Tipp

Ausführliche Informationen über den Aletschgletscher

liefern auch die sehenswerte Ausstellung

„Eiswelt“ und die Multimediashow auf

dem Bettmerhorn.

Anschließend folgen wir dem langen Holzsteg, der vom Bergrestaurant,

vorbei an einem „Kraftort“, zur Aussichtsplattform

„Gletscherblick“ führt. Und wirklich – ein nicht erwarteter

Traumblick über den Aletschgletscher überrascht uns hier. Die

Aussichtsplattform füllt sich schon bald mit Touristen und so

starten wir unsere Aletsch-Panoramawanderung, die etwas

mehr Einsamkeit verspricht und die rechts über große Steine

und Stufen an der Nordflanke des Bettmer- und Eggishorns

entlang abwärts Richtung Märjelensee führt. Nach einer Passage

auf einem gut angelegten Bergweg kommt allerdings

noch einmal eine Geröllhalde die es zu überwinden gilt, bevor

es über eine Schafweide hinunter zum Rastplatz und Aussichtspunkt

„Roti Chumma“ (2.348 M.ü.M.) geht. Fantastisch

ist auch hier der Blick auf den Eisstrom, dem wir langsam immer

näher kommen.

Ein ganz besonderer Landschaftszauber

76

Jetzt geht es fast schon bequem oberhalb des Gletschers

weiter, mit beeindruckenden Blicken auf den Konkordiaplatz

und die dort zusammenfließenden Firnfelder der berühmten

Berner Alpen. Kurz darauf rückt das Jungfraujoch ins Blickfeld

und sogar die „Sphinx“ ist zu erkennen. Wenn man ein gutes

Fernglas oder ein Tele dabei hat, kann man auch rechts in

den Felsen die Konkordiahütte ausmachen. Über einen in den

Fels gehauenen breiten Weg erreichen wir die Gratkante, die

sich vom Eggishorn zum Märjelensee hinabzieht und schon

bald stehen wir vor dem kleinen Gletschersee, der umgeben

von weiß leuchtendem Wollgras, nach so viel Geröll und Stein,


ein ganz bezauberndes Bild bietet. Der Märjelensee wurde

früher durch eine hohe Eiswand des Aletschgletschers gestaut

und auf dem See schwammen große Eismassen. Leider ist

diese Polarlandschaft mit dem fortschreitenden Klimawandel

verschwunden. Aber der Märjelensee ist nicht der einzige See,

der hier die Landschaft verzaubert. Eine Vielzahl von kleinen,

wollgrasumstandenen Seen und Tümpeln begleiten uns hinauf

zum Berggasthaus „Gletscherstube Märjelen“.

Ab dem Berggasthaus Gletscherstube gibt es zwei Möglichkeiten,

wieder auf die Südseite der Aletsch Arena zu kommen.

Die schönere Variante, mit grandiosem Blick auf den Fieschergletscher,

ist die über das „untere Tälli“ und um den „Tälligrat“

herum; die um 1 Stunde kürzere Variante führt durch den beleuchteten

Tällitunnel, der sich unterhalb des Gasthauses

„Gletscherstube“ befindet. Beide Routen treffen kurz vor der

Fiescheralp wieder zusammen.

Unvergessliche Eindrücke

Auf der Südseite dann bietet sich uns wieder eine ganz andere

Landschafts-Szenerie. Traumhafte Ausblicke ins üppig grüne

Rhonetal, eingerahmt von den schneebedeckten Walliser Alpen

– dieses wechselnde Farbenspiel zwischen grün und weiß

begleiten uns nun bis zur Fiescheralp. Die inzwischen tiefer

stehende Sonne taucht die weiten Weideflächen entlang des

Weges in ein warmes Licht und in der Ferne beginnen die

schneebedeckten Berge ganz besonders zu leuchten. Um dieses

Naturschauspiel ein wenig länger genießen zu können,

machen wir noch eine Pause auf der Terrasse des gemütlichen

Berggasthauses „Bettmerhütte“, bevor wir begleitet, von einem

wunderbaren Panorama und Matterhornblick wieder die Bettmeralp

erreichen.

informationen

Start: Bettmeralp – Bettmerhorn

Bergwanderung: ca.5 Std., mit Tälligrat ca. 6 Std.,

Anforderung: sportlich, Landschaft *****

Wegzeichen: Aletsch-Panoramatour Nr. 39

Einkehrmöglichkeiten: Bergrestaurant Bettmerhorn,

Gletscherstube, Restaurants auf Fiescheralp, Bettmerhütte

www.aletscharena.ch

77


Auge in Auge mit

dem Eiger

78

Auch auf der Rückseite des großen Aletschgletschers,

in der Jungfrau-Region des Berner Oberlandes, gibt

es ein neues Highlight! Nicht von der Natur gestaltet,

nein von Menschenhand, aber nicht weniger spektakulär

– der First-Cliff-Walk auf dem First mit einem

45 m langen Aussichtssteg in schwindelerregender

Höhe und mit Blick auf ein grandioses Bergpanorama.

Oberhalb des hübschen Gletscherdorfs Grindelwald auf dem

„First“ gibt es einen neuen, in den Fels gehängten Gipfelrundweg

mit atemberaubenden Ausblicken. Da meint man doch

immer, die Berge bieten genug spannende Auseinandersetzungen

zwischen Mensch und Natur, aber nein, es geht noch

spektakulärer. „First Cliff Walk“ heißt die neue Attraktion auf

Grindelwalds Hausberg. Der gewagte Rundweg mit Einseil-

Hängebrücke und Aussichtssteg, der in die steil abfallende

westliche Felswand des Firstgipfels gehängt wurde, bietet

Nervenkitzel und eine atemberaubende Aussicht gleichermassen.

Die Viertausender der Jungfrau-Region, vor allem Eiger,

Schreck-, Wetterhorn und der Obere Grindelwald-Gletscher

scheinen zum Greifen nahe. Aber auch der geologisch interessante

Felsaufbau kann auf diesem Rundweg ganz aus der

Nähe betrachtet werden. Hoch über dem Abgrund thront dann

als krönender Abschluss des „First Cliff Walks“, der Aussichtssteg,

der ins ewige Eis des Oberen Grindelwald Gletschers

blicken lässt, aber auch eindrückliche Tiefblicke ins Tal ermöglicht.

Vom Aussichtssteg kommt man dann direkt auf die

Sonnenterrasse des Berggasthauses First, wo man es sich

anschließend in Liegestühlen bequem machen und auch ohne

Nervenkitzel die Aussicht genießen kann.

800 Meter Freiflug

Eine weitere Attraktion ist der Firstflieger gleich neben der

Bergstation. Er lässt im wahrsten Sinne des Wortes „Wagemutige“

800 Meter hinunter nach Schreckfeld fliegen.

Trotz aller neuen Attraktionen ist der First auch noch ein wunderschönes

Wandergebiet. Klassische Touren, wie zum legendären

Bachalpsee, zum Faulhorn, zur Schynigen Platte oder

auf die Grosse Scheidegg und zur Schwarzwaldalp sind nach

wie vor einzigartig und empfehlenswert.

Oh Einkehrtipp: Berggasthaus Bort auf First-Mittelstation,

schöne Aussichtsterrasse, kreative Küche, in Grindelwald

Dorf: Bebbis Restaurant im Alpenstil mit Aussichtsterrasse

und gutem Preis-Leistungsverhältnis, Dorfstraße 130.


REISE-SPECIAL

Einzigartig – der Nationalpark Berchtesgaden,

traumhaft schön der Königssee

Grün schimmert sein Wasser, steilaufragend sind die Berge, die ihn

umgeben, von besonderem Reiz ist St. Bartholomä und geräuschlos die

Boote, die über den See gleiten… Wir reden vom Königssee, Bayerns

wohl schönstem See im Nationalpark Berchtesgaden.

Eigentlich dachten wir, so eine Touristenattraktion ist nichts

für uns, einfach zu überlaufen und schon viel zu bekannt.

Doch dann haben wir uns den Mai ausgesucht für unsere

Reise ins Berchtesgadener Land und es war einfach nur herrlich.

Diese beeindruckende Landschaft im Nationalpark Berchtesgaden

muss man einmal gesehen haben und es gibt ja

außer dem Königssee noch anderes zu entdecken.

Der erste Morgen ist etwas wolkenverhangen und der Watzmann,

das Wahrzeichen dieser Ferienregion, zeigte sich leider

nicht. Wir machen uns trotzdem auf zum Königssee und Dank

des Wetters bleibt der ganz große Touristenansturm heute aus.

Einer der schönsten Aussichtspunkte

– der Malerwinkel

Nur ein kleiner Teil des Sees ist vom Ort Königssee aus zu sehen,

deshalb steigen wir hinauf zum Malerwinkel, einem Aussichtspunkt

an der Rabenwand mit beeindruckendem Blick

über den fast gesamten See, bis hin zur Halbinsel Hirschau

mit der berühmten Wallfahrtskapelle St. Bartholomä. Der schön

angelegte Rundweg beginnt bei den Schiffsanlegestellen und

St. Bartholomä

führt in 1,5 Stunden zu mehreren Aussichtspunkten. Anschließend

lassen wir es uns noch gutgehen in der urigen „Jenner

Kaser Stube“ bei der Talstation der Jennerbahn.

Das Echo vom Königssee

Am nächsten Tag zeigte er sich dann endlich in seiner ganzen

Schönheit, der Watzmann, der mit 2.713 Metern zweithöchste

Berg Deutschlands – ein majestätischer Anblick.

Auch wenn das schon unzählige Touristen vor uns getan haben,

machen auch wir eine Bootsfahrt über den Königssee. Tiefgrün

schimmert heute der See, das Elektroboot gleitet lautlos vorbei

an steil aus dem Wasser ragenden Felsen, ein Wasserfall

rauscht in die Tiefe und dann ist es soweit: Auf halber Strecke

stoppt das Boot vor der mächtigen Echowand, der Bootsmann

packt seine Trompete aus und es wird mucksmäuschenstill an

Bord. Beeindruckend und in einer nicht erwarteten Intensität

kommt tatsächlich die gespielte Melodie von der Echowand

zurück – einmal, zweimal, dreimal – ein ergreifender Augenblick.

Auf der Halbinsel Hirschau steigen die meisten Fahrgäste aus.

Wir aber befolgten den Rat des Kapitäns und fahren weiter bis

nach Salet am Ende des Königssees. Ein Moränenwall trennt

hier den Königssee vom Obersee und hier lockt vorerst der

Biergarten des Almgasthofs „Saletalm“ zur Einkehr. Anschliessend

überqueren wir den Saleterbach und kommen, vorbei am

kleinen Mittersee, in 25 Minuten zum idyllischen Obersee.

Malerwinkelblick

Watzmann

79


Blick vom Jennergipfel

Obersee

eine seltene Orchideenart, entdecken. Mit genügend Zeit, kann

man hier auch zur Eisgrotte am Fuße der Watzmann-Ostwand

wandern (ca. 1,5 Std.).

Biergarten St. Bartholomä

Obersee – Fischunklalm und Röthbachfall

Eingebettet in eine imposante Bergwelt ist auch der Obersee,

glasklar und von herrlich grüner Farbe sein Wasser und am

Ende des Tales rauscht der Röthbachfall über die Felsen. Die

meisten Touristen kehren hier um. Wir aber folgen dem rechten

Seeufer und kommen über einen gesicherten Steig durch die

Walchhüttenwand zur Fischunklalm am Ende des Sees, die in

den Sommermonaten bewirtet ist. Würde man nun dem rot

markierten Bergweg über die Almwiesen folgen, kommt man

dem 470 m hohen Röthbachfall ganz nahe (Anlegestelle Salet

– Fischunklalm 1 Std., bis Röthbachfall ca. 1,5 Std.).

Wallfahrtskirche – Fischerstüberl

und Watzmann-Ostwand

Auf der Rückfahrt steigen nun auch wir bei der Wallfahrtskirche

St. Bartholomä aus. Wirklich beeindruckend, die leuchtend

roten Zwiebeltürme der barocken Kapelle vor der 2.000 Meter

hohen legendären Watzmann-Ostwand, ein Bild, das wohl

schon tausendfach um die Welt ging. Im Biergarten des historischen

Gasthauses St. Bartholomä, gleich neben dem ehemaligen

Jagdschloss des bayrischen Königs, gibt es um diese

Zeit ausreichend Platz und leckere „Bayrische Schmankerln“.

Aber auch das Fischerstüberl, wo es täglich frisch geräucherte

Forellen, Renken und Saiblinge aus dem Königssee gibt, ist

etwas Besonderes. Hier werden die Fische in einer fast 400

Jahre alten Räucherkammer geräuchert und noch rauchwarm

serviert. Dazu gibt es eine ofenfrische Brez’n, Schwarzbrot,

ein zünftiges Bier oder einen leckeren Wein. Wir werfen noch

einen Blick in die Kapelle und freuen uns, dass wir auf unserem

Rundgang über die Halbinsel sogar den gelben Frauenschuh,

Der Jenner – ein grandioser Aussichtspunkt

Auch der nächste Tag bietet wieder überwältigende Eindrücke.

Mit der Jennerbahn fahren wir ab Großparkplatz Königssee

hinauf auf den wohl schönsten Aussichtsberg des Nationalparks.

Nur wenige Minuten sind es vom Berggasthaus bis

zum Jennergipfel, der ein grandioses Bergpanorama und einen

atemberaubenden Blick auf den Königssee bietet. Wie ein

Fjord liegt tief unter uns der grünblaue See in seiner ganzen

Länge und Schönheit. Nach diesem unglaublichen Ausblick

wandern wir nun hinunter zum Berggasthaus der Jenner-Mittelstation

und weiter auf einem aussichtsreichen Höhenweg

durch herrliche Almlandschaft über die Königsbachalm zur Bedarfsanlegestelle

Kessel am Königssee – eine wundervolle Tour,

nur der letzte steile Abstieg hinunter an den See geht heftig in

die Beine. Dafür entschädigt die idyllische Anlegestelle mit einer

kleinen Sandbucht, die gerade richtig kommt, um die heiß gelaufenen

Füße ins kühle Wasser zu strecken. Außerdem haben

wir für eine halbe Stunde den Königssee ganz für uns allein.

Unsere Befürchtungen, das Schiff würde uns hier nicht sehen,

waren unbegründet. Pünktlich um 17 Uhr brachte uns das letzte

Schiff zurück nach Königssee.

Tipp

Aktion: Mai - Oktober: See – Gipfel-Ticket zum

Spezialpreis für eine Fahrt über den Königssee und

Jenner Berg-und Talfahrt.

Ramsau – Wimbachklamm – Zauberwald – Hintersee

Unser nächstes Ziel ist die Pfarrkirche St. Sebastian von 1512

80

Kessel

Jenner Kaser Stube


Obersee

Hintersee

in Ramsau, die schon von vielen berühmten Künstlern aus der

Malerwinkel-Perspektive an der Ramsauer Ache mit Ertlsteg

im Vordergrund und der Reiter Alpe im Hintergrund, gemalt

wurde und die auch ein weltweit verbreitetes Fotomotiv ist.

1960 malte sogar der US-Präsident Eisenhower nach einem

Farbfoto die Kirche und sein Werk wurde als Weihnachtspräsent

für den Stab des Weißen Hauses vervielfältigt. Heute allerdings

ist das weltberühmte Fotomotiv von dramatischen Wolken umgeben,

aber unsere Wanderung durch den märchenhaften

„Zauberwald“ zum malerischen Hintersee ist trotzdem ein Erlebnis.

Auch am Hintersee finden wir eine Reihe von Staffeleien

mit Landschaftsbildern, aufgestellt an den sogenannten

Malerwinkeln, die die Schönheit der Landschaft zeigen und

wo man Realität und Landschaftsgemälde miteinander vergleichen

kann.

Ramsau

Ein Highlight ist auch die Wimbachklamm die durch die

unbändige Kraft des Wassers in tausenden von Jahren geschaffen

wurde. Von der Wimbachbrücke in Ramsau aus geht

es zunächst hinauf zum letzten Bauernhof, wo es die Eintrittsmünzen

am Automaten gibt. Imposante Brücken und Stege

führen durch die Klamm und machen es so möglich, das einzigartige

Naturschauspiel aus der Nähe zu betrachten. Gleich

zu Beginn der Klamm stürzt an vielen Stellen das Wasser über

moosbewachsene Felsen und fängt sich in den ausgehöhlten

„Gumpen“. Am Ende der Klamm kann man auf einem parallel

angelegten Weg zur Wimbachbrücke zurückkehren oder weiter

ins Wimbachtal hineinwandern. Hier öffnen sich dann einzigartige

Blicke in die bizarre Bergwelt des hinteren Wimbachtals

und am Ende des Tals lädt das Wimbachschloss, ein ehemaliges

Jagdschloss des Bayrischen Königs, zur Einkehr ein.

Der wohl grandioseste Höhenweg der Region

Einzigartig ist der Wanderweg entlang der ehemaligen Soleleitungen

der „Berchtesgadener Salzbergwerke“. Er beginnt

beim Gasthaus Zipfhäusl oberhalb von Ramsau und führt ca.

400 Meter über dem Südhang der Ramsau fast ohne merkliche

Steigung, teils durch Wald, dann wieder durch herrlich blühende

Wiesen mit atemberaubenden Blicken auf die Berchtesgadener

Bergwelt und das Wimbachtal in 2 bis 3 Stunden zu mehreren

Gasthäusern in schöner Aussichtslage. Viele der alten Holzröhren

sind als stumme Zeugen entlang des Weges immer

noch zu sehen. In den Gasthäusern am Weg, wie „Berggasthof“

„Zipfhäusl“, „Gerstreit“ und „Söldenköpfl“ wird oftmals auch

zünftige Musik gemacht.

Soleleitungsweg

Das Kehlsteinhaus in einzigartiger Aussichtslage

Schon die Fahrt mit dem Bus auf der kurvenreichen, mit vielen

Tunneln bestückten schmalen Panoramastraße hinauf zum

1.834 Meter hohen Kehlsteinhaus, ist ein Erlebnis. Für Privatfahrten

ist diese Straße gesperrt. Unterhalb des Kehlsteinhauses

erreicht man dann durch einen 124 m langen Stollen den

Aufzug, der direkt in die Gaststube des Kehlsteinhauses führt.

Das Kehlsteinhaus war ein Projekt Martin Bormanns, das er

im Namen der NSDAP Adolf Hitler zu seinem 50. Geburtstag

schenkte. Es blieb von den Bomben des Zweiten Weltkriegs

verschont und ist heute eine weitere Attraktion im Berchtesgadener

Land.

Unsere Ferientage vergehen wie im Flug. Noch einen Tag

„Berchtesgaden“ anschauen und ein Tag hinauf auf die „Rossfeld-Panoramastraße“

und schon müssen wir uns von diesem

fantastischen Stückchen Erde wieder verabschieden.

81


Alm- und Wellnesshotel Alpenhof

das Ferienparadies mit Watzmannblick

nicht weit vom Königssee

Der Blick über die Wiesen hinüber zum Watzmann ist traumhaft. Fast zum Greifen

nahe erscheint er an manchen Tagen. Am liebsten würde man einfach nur dasitzen,

hinausschauen und die Ruhe genießen. Aber warum auch nicht, dazu ist das

Alm- und Wellnesshotel Alpenhof ja schließlich da.

Seine Alleinlage auf 700 Metern inmitten der Natur und trotzdem

nur 2 km vom Königssee entfernt, sorgt für den nötigen

Abstand zum Alltag. Hier oben, umgeben von Wiesen und Wäldern

und einigen vereinzelten alten Bauernhöfen, gehen die

Uhren langsamer. Hektik und Stress kann man hier getrost

vergessen. Der Watzmann macht es uns vor – in sich ruhend

erinnert er uns daran, was wirklich wichtig ist im Leben: Zeit

für sich und seine Lieben zu haben. „Denn am schönsten sind

die kleinen Momente, in denen du spürst: Du bist zur richtigen

Zeit am richtigen Ort“ – so lautet auch das Alpenhof-Motto.

Bayrische Gemütlichkeit und moderner Komfort

In dem 4-Sterne-Superior-Hotel sind Sie immer am richtigen

Ort. Das fängt schon bei der Rezeption im Almstil an. Natürlich

verfügt das Hotel über moderne Kartenschlüssel, trotzdem

hängen noch ein paar der schönen alten Schlüsselanhänger

mit dem Familienwappen an den Haken. Tradition verbunden

mit modernem Komfort, so könnte man den Stil des Alpenhofs

beschreiben. Das zeigt sich auch in der neuen Almbar, die viel

von dem hat, was man gemeinhin unter bayerischer Gemütlichkeit

versteht.

Eleganter geht es im Restaurantbereich zu. Hier genießt man

das üppige Frühstück und bekommt den herrlichen Blick in

die Natur gleich mit dazu. Abends stehen verschiedene Menüs

zur Auswahl, sehr beliebt ist der Freitag, denn dann ist Bayern-Tag,

an dem ausschließlich bayerische Speisen serviert

werden. Vielseitig sind die Komfort-Zimmer gestaltet, mal im

modernen, mal im klassischen Landhausstil.

Richtig urig – die Wohlfühlalm

Richtig urig geht es in der Wohlfühl-Alm zu, denn die Saunalandschaft

erinnert an gemütliche Almhütten. Die Infrarot- Kabine

sorgt für sanfte Tiefenwärme, im Dampfbad gibt es herrlichen

Sole- und Kräuternebel und am schönsten ist es nach der Almsauna

in den Ruheräumen, die wie Stollen im Salzbergwerk

82


gestaltet sind oder auf der großen Liegewiese einfach die Augen

zuzumachen. In der angrenzenden Wellness-Oase erfüllen sich

dann alle Verwöhn-und Wohlfühlwünsche bei den verschiedenen

Massagen und Anwendungen, von klassischen bis hin zu fernöstlichen

SPA-Massagen. In der Kosmetikabteilung wird die

Biokosmetiklinie von Dr. Spiller verwendet, einer effizienten Pflegelinie

aus der Region. Nebenan im großen Hallenbad sollte

man unbedingt eine Runde auf dem Rücken drehen und sich

die von Hand abgebeilte Holzdecke betrachten. Diese uralte

Zimmermannstechnik findet man nicht mehr sehr oft. Der Außenpool

ist ganzjährig auf angenehme 30°C geheizt. Anschließend

legt man sich in den Sonnenpavillon, blickt hinaus über

die Wiesen und Wälder bis hinüber zu den Bergspitzen und

lässt es sich gut gehen. Und wer beim Wandern noch nicht genug

Bewegung hatte, der findet sie sicher im modernen Fitness-Raum.

Hinter dem Alpenhof steht die Familie Zapletal. Während sich

Stefan Zapletal rund um das Hotel mit seinen 52 Zimmern

kümmert, hat seine Frau Gabi als gelernte Köchin, die Leitung

der Küche inne. So dürfen wir uns auch immer wieder über das

Lob unserer Gäste freuen, die unsere ideenreiche und frische

Küche zu schätzen wissen.

NIX-IST-FIX-TAGE

• Anreise: Sonntag, Montag oder Dienstag!

• 4 Tage Erholung mit 2 Anwendungen Ihrer Wahl

• 3 Übernachtungen in einem Zimmer Ihrer Wahl

• Alpenhof-Verwöhnpension und Inklusivleistungen

pro Person je nach Saison ab 410.– €

RELAXWOCHE

Einfach mal ausspannen – Schmankerl inklusive:

• 7 Übernachtungen inkl. reichhaltigem Frühstücksbuffet

• 7 mal Kuchen- und Jausenbuffet

• 7 Fünf-Gänge-Abendmenüs

• 1 Fuß-Reflexzonenmassage

• 1 Rücken-Fit-Massage

• 1 Aroma-Ganzkörpermassage 55 Min.

• 1 „Gute Laune“ Maracuja-Grapefruit Bad

• sowie alle weiteren Alpenhof-Inklusivleistungen

pro Person je nach Saison ab 629.– €

Alm & Wellnesshotel Alpenhof ****S

D 83471 Schönau am Königssee, Richard-Voss-Str. 30

Tel. +49 (0)8652 6020, info@alpenhof.de

www.alpenhof.de

83


Machen Sie mit beim 22. Oh Gewinnspiel

Es gibt wieder attraktive Preise zu gewinnen.

Wir verlosen:

2 x eine Übernachtung im Themenzimmer für zwei Personen mit Frühstück im

V8Hotel in Böblingen bei Stuttgart, s.S.48/49, www.v8hotel.de

1 x eine Übernachtung im DZ für 2 Personen mit Frühstück im Hotel Slalom auf der

Bettmeralp für den Sommer/Herbst, s.S. 74-77, www.hotel-slalom.ch

6 x Karten für eine Berg- und Talfahrt der Firstbahn Grindelwald zum neuen

„Cliff Walk First“, s. S. 78, www.jungfrau.ch

6 x Familien-Eintrittskarten für das Bauernhausmuseum Wolfegg, s.S.66/67,

www.bauernhaus-museum.de

5 x Radwanderführer „Grenzenlos radeln – die schönsten Radtouren entlang von Seen

und Flüssen“ in Baden-Württemberg, s.S. 86, www.schwarzwald-erlebnisse.de

Preisfragen:

Wie viele Themenzimmer hat das V8Hotel in Böblingen?

Wie lang ist der Große Aletschgletscher?

Was lieben Sie am meisten?

Wandern Radfahren Kultur Reisen Städtetrips Wellness

Wo verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

in Ihrer Region im Schwarzwald am Bodensee in der Schweiz auf Reisen

Alter weiblich männlich (bitte ankreuzen)

Wie sind Sie zu Ihrem Oh gekommen?

Welcher Bericht hat Ihnen in der Ausgabe 2016 am besten gefallen?

E-mail-Adresse:

Gewi nspiel 2016

Bitte Antwort-Coupon auf eine Postkarte kleben und richtig frankiert einsenden bis spätestens 4. Juli 2016 an

Verlag Monika Erdenbrink, Postfach 07, D-79804 Dogern.

Die Gewinner werden per Post benachrichtigt, der Rechtsweg und Bargeldauszahlungen sind ausgeschlossen.

www.siggset.com

Fühlen • Riechen • Hören • Sehen

+ Luxus für die Sinne mit UV- Glanzlack +

Kompetenz in Papier, Farbe, Logistik. Digital- und Offsetdruck

FSC und Klimaneutral zertifiziert


84


DANKE

...dass Du treu bleibst.

85


Und noch ein letzter Oh Tipp

BASEL TATTOO 2016

21. bis 30. Juli 2016

FEEL THE BEAT!

Das Basel Tattoo glänzt auch 2016, wie

schon 10 Jahre zuvor, mit den weltbesten

Repräsentations- und Showorchestern

aus aller Welt.

Als Glanzpunkte der Show überraschen jedes Jahr die „Newcomer“.

So waren schon Gruppen aus USA, Kanada, Südafrika,

Tonga, Trinidad, Tobago, Mexiko, Japan, China, Südkorea und

den meisten Europäischen Ländern sowie Russland, Australien

und Neuseeland beim Basel Tattoo. Ob Fallschirmspringer in

der Arena landen oder die Massed Pipes & Drums, mit über

200 Musikern, schottisches Highland-Feeling zaubern, jedes

Jahr wird das Publikum neu überrascht. Fast immer waren

auch königliche Repräsentationsorchester, z.B. aus Großbritannien,

Niederlande, Norwegen, Schweden und sogar die

Royal Corps of Musicians aus Tonga in Basel mit dabei. Mit

dem Basel Tattoo erlebt die Militärmusik seit 2006 eine Renaissance

und bewies seitdem über 890‘000 Zuschauern,

«was ein Zapfenstreich noch sein kann».

Auch 2016 präsentiert das Basel Tattoo wieder beeindruckende

Großformationen, wunderbare Tanzdarbietungen und fantastische

Showbands aus der ganzen Welt. Es wird marschiert zu

klassischen Tönen und gerockt zu Klassikern der Pop- und

Rock-Musikgeschichte, Feuerwerke und Lichtprojektionen

auf den Gebäuden verzaubern die Arena, aber auch die

schottischen Hochlandklänge von Dudelsackformationen

werden unter die Haut gehen.

Tickets, Reservation und auftretende Gruppen unter

www.baseltattoo.ch

Impressum

Herausgeber: Verlag Monika Erdenbrink,

D-79804 Dogern, Postfach 07, Tel. +49(0)7751 6186

erdenbrink@t-online.de – 22. Ausgabe

Gesamtkonzeption: Werbeagentur Erdenbrink

86

Für die nächste Ausgabe des

Oh Freizeitmagazins bin

ich wieder auf

Entdeckungs-

Tour

Ihre

Monika Erdenbrink,

Redaktion

Bildnachweis: Bildagentur Monika Erdenbrink,

Titel groß, S.87 3.,4.,Hb. Bilder Fotolia, S.28/29 Kultur- u. Tourist-Info

u. Schwarzwälder Hof Seelbach, S. 30/31 Ferienregion Brandenkopf

u. Kultur- und Tourismus GmbH Gengenbach, S. 32 Tourist-Info Haslach,

S. 37 Panoramabad Freudenstadt, S. 38/39 Unimog Museum,

Fotograf Jan Bürgermeister, S. 40/41 © 1.+9. Bild qu-int.gmbh/Nationalpark

Schwarzwald, Fotograf: Charly Ebel, S. 50 Museum Welt

der Kristalle, S. 51 Fotos klein: Roland Beck/Burg Hohenzollern, S. 53

1.+2. Bild Stadt Albstadt, Fotografen: Bitzer u. Boegli, S. 57 Archäologisches

Landesmuseum Baden-Württemberg, S. 58 Insel Mainau,

Fotografen: Mende, Allgaier, Heller, S. 59 Neues Schloss Meersburg,

S. 62 Stadtmarketing Tettnang,, S. 66/67 Bauernhaus Museum Wolfegg,

S. 71 Stoosbahnen AG, S.74 3., S. 75 1. Bild Aletsch-Arena

Satz und Grafik: weißenberger-grafik-design,

Rainer Weißenberger, D-79771 Klettgau-Erzingen

info@weissenberger-grafik.de, www.weissenberger-grafik.de

Druck: +siggset+ print & media AG, www.siggset.com

Vertrieb: Axel Springer Vertriebsservice GmbH

20097 Hamburg, Süderstraße 77, www.as-vertriebsservice.de

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Angaben und für evtl.

Satz- und Druckfehler, sowie Auslassungen wird keine Haftung übernommen.

Nachdruck auch auszugsweise nicht gestattet. Alle Rechte

beim Verlag, alle Angaben ohne Gewähr. Erscheinung einmal jährlich.

© by Werbeagentur + Verlag Monika Erdenbrink

www.ohlala-freizeitmagazin.com


Dem Alltag entschweben

im Radon-Revital Bad Menzenschwand

– der Wohlfühloase im Südschwarzwald

Einzigartig eingebettet in herrlicher

Schwarzwaldlandschaft bietet das lichtdurchflutete

Radon Revital Bad Menzenschwand

Bade- und Saunavergnügen und Gesundheitsund

Wohlfühlprogramme auf höchstem Niveau.

Im 33 – 37° warmen Wasser der Innen- und Außenbecken

entspannen, in der Saunalandschaft mit zwei finnischen

Trocken-Saunen und einer 90°C Kelo-Blockhaussauna etwas

für die Gesundheit tun und im Kaminzimmer, dem Raum der

Stille oder im idyllischen Saunagarten mit Gradierwerk den

Alltag vergessen. Therapieanwendungen, Radon-Wannenbäder,

Aqua Fitness Kurse und ein umfangreiches Wellnessund

Massageangebot sorgen für Gesundheit und himmlische

Entspannung.

Für besondere Glücksmomente

Kleines Verwöhnprogramm

1 Bad-/Saunaeintritt, 1 Aromamassage, 1 Glas Geldermann

Sekt, ab 46,00 €

Rundum-Wohlfühltag

1 Bad-/Saunaeintritt, 1 Wohlfühlbad, 1 Entspannungsmassage,

1 Glas Geldermann Sekt ab 60,00 €

Hot-Chocolate-Paket für Naschkatzen

1 Bad-/Saunaeintritt, 1 Hot-Chocolate-Massage (90 min),

1 heiße Schokolade, ab 99,00 €

Aus unserem Massageangebot

Wohlfühlmassage – eine wohltuende und entspannende

Ganzkörpermassage mit Behandlung schmerzhafter Triggerpunkte

und Reflexzonen.

Aroma-Energie-Massage – ganzheitliche Behandlungsmethode,

die manuelle Massagegriffe mit Energiearbeit und hochwertigen

ätherischen Ölen kombiniert.

Lomi Lomi Nui-Massage – körperlich, seelische Entspannungsmassage.

Ayurveda-Massage – entschlackende Ölmassage mit hochwertigen,

warmen, indischen Kräuterölen.

Hot-Stone-Massage – für tiefe Entspannung und seelischen

Ausgleich. Eine faszinierende Kombination aus Massage und

der angenehmen Wirkung von heißen hawaiianischen Lavasteinen.

Shiatsu-Massage – stressabbauend und Lebensenergie

fördernd.

Seidenhandschuh-Massage – belebende Massage für

Bindegewebe und Stoffwechsel.

Radon Revital Bad

Öffnungszeiten: täglich von 10.00-21.00 Uhr,Freitag-22.00 Uhr

D-79837 St.Blasien-Menzenschwand

In der Friedrichsruhe 13

Tel. +49 (0)7675 929104, info@radonrevitalbad.de

www.radonrevitalbad.de


Genuss made

im Südschwarzwald!

KÖSTLICH. FRUCHTIG.

Franz Simmler GmbH + Co. KG

Franz-Simmler-Straße 1 I 79787 Lauchringen

www.simmler.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine