Mediawerbung auf den Punkt. Wir sind Berlin. - Berliner Kurier

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Mediawerbung auf den Punkt. Wir sind Berlin. - Berliner Kurier

775 Jahre Berlin.

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2 775 JAHRE BERLIN

Gemeinsam mit Messerschmied Martin Böck

(rechts) betreibt Gabriele Sawitzki (oben)

eine Kunstschmiede.

BERLINERKURIER

MITTWOCH,24.OKTOBER2012

VonAdlershof

In Berlin haben Wissenschaft und Handwerk einen hohen Stellenwert

Berlin – Stadt der Wissenschaft

und des Handwerks.

99,7 % der Berliner Arbeitnehmer

sind in 157 700 kleinen

und mittleren Betrieben unter

250 Mitarbeiter beschäftigt.

Die restlichen 0,3 % entfallen

auf 609 Großbetriebe wie Siemens,

Vattenfall und Daimler.

Berlin gehört aber auch zu den

größten und vielfältigsten

Wissenschaftsregionen Europas.

200 000 Menschen aus aller

Welt arbeiten, forschen

und studieren hier. Der Senat

investiert jährlich 1,5 Milliarden

Euro in den Hochschulbereich.

Rund 31 000 Wissenschaftler

forschen und lehren

an 18 privaten

Hochschulen,

vier Universitäten,

sieben

Fachhochschulen

und in

über 60 Forschungsstätten.

Eine von ihnen

ist das Grün-

der- und Technologiezentrum

Adlershof. In dem 250 Jahre alten

Stadtteil liegt Deutschlands

größtes Zentrum dieser Art, das

zu den 15 größten der Welt gehört.

Die Wege von der Grundlagenforschung

bis zum fertigen

Produkt sind hier nicht weit.

Und nicht selten werden erste

Geschäftsverbindungen während

der Mittagspausen in der

Cafeteria geknüpft.

Die Erfolgsgeschichte „Adlershof“

rund um die Rudower

Chaussee ist gleichzeitig die Erfolgsgeschichte

vieler einzelner

Ideen. Eine davon heißt Eagleyard

Photonics. Ein Betrieb für

Hochleistungslaser. Wenn Thomas

Laurent (44) aus dem Fenster

seines Büros über das 4,2

Quadratkilometer große Technologie-Center

schaut, weiß er,

dass er und sein Kollege Jörg

Muchametow (54) vor zehn Jahren

genau das Richtige taten. „Es

war eine gute Entscheidung mit

unserer Firma von Schmargendorf

nach Adlershof zu gehen.

Inzwischen haben wir 30 Mitarbeiter

aus acht Ländern und un-

Wohnen mit Blick

zur Schloßinsel

Für Familien und Alleinstehende bietet die

GAGFAH GROUP in der Köllnischen Vorstadt

in Köpenick eine große Auswahl an 1- bis

5-Zimmerwohnungen. Rufen Sie uns einfach

an oder besuchen Sie uns im Kundencenter –

wir freuen uns auf Sie.

sere Laser arbeiten in der ganzen

Welt.“ Doch selbst die Erde ist

für den Berliner Betrieb zu klein

geworden: Ende des Jahres

fliegt ein Stück Adlershof sogar

ins All. „Wir haben extra für den

Forschungssatelliten Gaia der

Europäischen Weltraumbehörde

einen Laser mit zwei Augen

entwickelt. Er steuert eine 3-D

Kamera, die entfernte Galaxien

aufspüren soll. Eine anspruchsvolle

und extrem spannende

Aufgabe.“ Thomas und Jörg sind

stolz auf diesen Auftrag, denn

immerhin ist der Ruf ihrer Firma

schon so gut, dass man ihnen

glaubte, als sie eine Garantie für

15 Jahre Haltbarkeit des Lasers

abgaben. „Schließlich ist es ja

nicht möglich, das Ding einfach

mal so auszutauschen wenn es

im All herumfliegt“, lacht Thomas

Laurent.

Eagleyard Photonics hat es bis

an die Weltspitze geschafft. Egal

ob bei der Telekommunikation,

der mobilen Zahnarztpraxis,

Maschinensteuerungen, dem

Laserdruck, der Achsvermessung

am Auto oder der Radarfal-

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60

Jahren


insAll

le, ohne Laser läuft fast gar

nichts mehr.

Während in Adlershof die

Köpfe rauchen, getüftelt wird

und Wissenschaftler Grundlagenforschung

betreiben, wird

in den 31.035 Berliner Handwerksbetrieben

teilweise rund

um die Uhr gearbeitet. Vom

Augenoptiker bis zum Zweiradmechaniker

bilden sie jährlich

rund 12 000 Azubis aus.

Auch Gabriele Sawitzki ist

Handwerkerin, seit 380 Jahren

die erste Frau, die in der

Rixdorfer Schmiede den Hammer

schwingt und mit ihrer

Hände Arbeit Schönes schafft.

Die 57-Jährige hat Spaß am

Schmieden und macht sich

stark für Frauen in Männerberufen.

„Beim Hammerschwingen

kannst du deinen Frust ablassen

und den täglichen Ärger

loswerden. Das ist produktiver

als Geschirr zerschlagen.“

Gemeinsam mit dem Messerschmied

Martin Böck betreibt

die Diplom-Ingenieurin die

Kunstschmiede am Richardplatz

im Böhmischen Viertel

von Neukölln. Fummelarbeiten

mag sie nicht. Sie packt lieber

kräftig zu, schmiedet Tore,

Fenster und Balkongitter, restauriert

Straßenlaternen, Zäune

und alte Friedhofsgeländer.

Sie hat am Märchenbrunnen

mitgearbeitet und am Britzer

Schloss. Sogar ein Hochbett

hat die Schmiedin schon gebaut.

Nur wenn sie ein 90 Kilo

schweres Balkonteil vier

Treppen hoch schleppen soll,

dann freut sie sich, wenn ein

paar kräftige Männer zur Stelle

sind. „Ansonsten bin ich der

Meinung, dass Frauen sich viel

mehr zutrauen sollen.

„Viele sind immer noch zu

zögerlich. Wenn du das Metall

ins 1200 Grad heiße Feuer

hältst, arbeitest du mit allen

Sinnen. Du siehst die verschiedenen

Farben des Feuers,

hörst es knistern, spürst die

Wärme, schmeckst und

riechst das Gemisch von Feuer

und Metall.“ Angefangen hat

alles 2004. Damals übernahm

Gabriele Sawitzki die historische

Schmiede und ist stolz

auf einen Arbeitsplatz, der

unter Denkmalsschutz steht.

In den acht Jahren hat sie in

der 40 Quadratmeter großen

Werkstatt 12 Azubis ausgebildet

und mit Freunden, Bekannten

und Nachbarn so

manches Schwätzchen am

Feuer gehalten. „Wir nutzen

die Werkstatt auch für Lesungen,

Musikveranstaltungen

und Nachbarschaftstreffen.“

Vom 7. Bis 9. Dezember wird

auch wieder der Rixdorfer

Weihnachtsmarkt stattfinden.

„Dann kann uns jeder beim

Schmieden über die Schulter

schauen.“

Fotos: Kremming,

Mediawerbung auf den Punkt.

Wir sind Berlin.

Stefan und Andy mit ihrem

Chef Thomas in der Laserprüfkammer

(li.). Rechts Thomas-

Laurent ohne Schutzbrille.

BFB BestMedia4Berlin GmbH wird als mi�elständisches

Familienunternehmen in vierter Genera�on geführt.

Mit gegenwär�g rund 90 Mitarbeitern und Mediaberatern

sind wir einer der führenden deutschen Anbieter von

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Und wir bieten noch viel mehr: Neben der kon�nuierlichen

Weiterentwicklung von Gelbe Seiten Berlin – als Buch,

im Web, als App, stehen das Stad�eil-Branchenmagazin

»kompakt«, QIEZ – das neue Berliner Onlineportal auf

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Mi�elpunkt unserer täglichen Aufgaben.

Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung, egal ob Print,

Online oder Mobile, kommen wir einfach

schneller auf den Punkt.

KURIER-BEILAGE 3

1925

erscheint das erste Branchen-Fernsprechbuch

[BFB] für Groß-Berlin und Brandenburg

1951

die BFB Branchen-Fernsprechbuch GmbH

wird gegründet, Ausgabe des 1.Gesamtberliner

Branchenbuchs

1975

das Buch zum 1.Mal mit der Signalfarbe Rot,

Geburtsstunde des Roten Punktes

1991

1. Buchausgabe im wiedervereinigten Berlin

1995

Gelbe Seiten erscheint erstmals als CD-ROM –

BFB stellt als erster Verlag Gelbe Seiten ins

Internet

2006

Startausgabe des Stad�eil-Branchenmagazins

»kompakt«

2008

Umfirmierung der BFB Branchen-Fernsprechbuch

GmbH in BFB BestMedia4Berlin GmbH

2010

Start der Gelbe Seiten App für iPhone und

Android

2011

BFB begeht 60-jähriges Firmenjubiläum und

gewinnt den silbernen Preis beim VDAV

2012

In Koopera�on mit dem Verlag Der Tagesspiegel

GmbH geht das neue Berliner Stadtteilportal

www.qiez.de online.

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4 775 JAHRE BERLIN

Berlinistcool,hippund

Berlin ist nicht nur das Zentrum des

politischen Lebens. Berlin ist auch

die „Hauptstadt der Mode“. Mehr

als 600 Modemacher zeigen in Berlin ihre

Kreationen. Ob Kaviar Gauche oder Michael

Michalsky: Berliner Labels sind in

der Vogue ebenso vertreten wie in Elle

oder Madame. Was New York in den

„Der Tunnel“ wurde unter anderem in Berlin am Brandenburger Tor gedreht.

Produzent Nico Hofmann (kl. F.) ist von der Stadt als Drehort begeistert.

80ern, London in den 90ern war ist jetzt

Berlin. Das zeigen bedeutende Modemessen

wie „Bread & Butter“ oder die „Fashion

Week“. Berlin ist hipp – Partymonster

aus der ganzen Welt zieht es

hierher. In Berlin wird gefeiert, ob in Diskos

der 70er Jahre, später bei der „Love

Parade“ und dem „Christopher Street

Day“, nun in den besten Clubs Europas,

wie beispielsweise dem „Berghain“. In

weit über 300 Clubs steppt die Szene zu

den Beats der Stadt. Und wenn das Partyvolk

im Morgengrauen die Lokale verlässt,

laufen sie oft genug TV- und Kino-

Stars in die Arme, die gerade ihre Arbeit

aufnehmen in der Filmstadt Berlin.

Produzent Nico Hofmann

„Die beste Filmstadt“

Selten findet man eine solch

ideale Kulisse wie Berlin: Jede

siebte TV-Produktion

stammt von hier. Im vergangenen

Jahr wurden 47 Filme und Serien

gedreht. Das sind fast so viele wie

in München und Hamburg zusammen.

Die ZDF-Krimireihe „Flemming“,

die Serie „Der Kriminalist“

sind ebenso Berlin-Produktionen

wie „Wolff - Zurück im Revier“

und sogar „Soko Wismar“. Was

viele nicht wissen: Im historischen

Gebäude der alten Tierklinik in der

Hannoverschen Straße hinter dem

Hauptbahnhof hat die Berliner

Produktionsfirma Cinecentrum

neun Jahre lang rund die

Hälfte der ZDF-Krimiserie gedreht.

Und: Berlin ist auch

Schauplatz internationaler Kinofilme

wie „Im Jahr der

Schlange“, einem Actionthriller

mit Moritz Bleibtreu.

Die Vielfalt der Stadtteile –

Hochhäuser in Marzahn, Villen

am Wannsee, die russisch

inspirierte Architektur rund

um die Karl-Marx-Alle – das

alles macht Berlin so reizvoll

für die Filmschaffende. „Berlin

bietet ein tolles historisches

Umfeld, eine unglaubliche

Mischung aus Alt und

Neu“, schwärmt Produzent

Nico Hoffmann, der Filme wie

„Der Tunnel“ oder „Die Luftbrücke“

gedreht hat. Er ist begeistert,

wie sich Berlin immer

wieder neu erfindet. Einzigartige

Blicke biete beispielsweise

die Museumsinsel. Ein reizvoller

Drehort sei auch die

Dachterrasse des Soho-House.

BERLINER KURIER

MITTWOCH, 24. OKTOBER 2012

„Cookie“ Heinz Gindullis

„Die Top-Szenestadt“

Seit 1994 gibt es

den Szeneclub

„Cookies“. Inhaber

Heinz Gindullis

ist eine Institution in

Berlins Clubszene.

1992 kam er mit 18

Jahren nach Berlin ,

arbeitete als Tellerwäscher

im Café

Oren. Nach zwei Jahren

machte er in ei-

nem Hinterhofkeller in der Auguststraße

eine eigene Bar auf.

Fortan wurde Heinz nur noch

„Cookie“ genannt. „Damals war

es eine Art Kieztreff, nur ein

bisschen versteckt“, erinnert

sich Heinz. „Zu dieser Zeit war

in Mitte jedes dritte Haus von

Hausbesetzern bewohnt und

alle waren Künstler. Keiner hat

sich dafür interessiert, ob es eine

Dusche gab.“

Was als versteckter Kiez-

Fotos: dpa, BLZ, zVg, Brueckner

schuppen begann, ist

mittlerweile unangefochtener

Klassiker

der Berliner Nacht-

„Cookie“ Heinz

clubszene. Hier feierten

schon Promis wie

Jude Law, Nicolas Cage

oder Halle Berry.

Berlin ist eine Großstadt,

hat aber auch

Gindullis

Vorteile einer Kleinstadt“,

schwärmt

„Cookie“. „Die Uhren ticken

langsamer als in anderen Metropolen,

die Lebenshaltungskosten

sind niedriger. Dafür

haben Berliner die Möglichkeit

ihre Kreativität zu leben.“ Berlin

sei einzigartig. „Ich wohne

seit 20 Jahren in Mitte, habe die

Veränderungen von 70 Prozent

Leerstand bis heute miterlebt.

Hier ist mein Zuhause.“

�Friedrichstraße 158 in 10117 Berlin,

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KURIER-BEILAGE 5

unglaublichsexy

Modemacher

Michael

Michalsky

ist großer

Berlin-Fan

Modemacher Michael Michalsky

Wir sind die kreativste Stadt in Europa“

Vor ein paar Jahren noch

wurden Berlin-Botschafter

wie Michael Michalsky

ungläubig angeschaut, wenn

sie aus tiefster Überzeugung behaupteten:

„Natürlich ist Berlin

Modestadt!“ Heute würde über

diesen Satz niemand mehr lächeln.

Der Modemacher ist ein

gutes Beispiel für die Trendwende,

die sich in Berlin im Laufe

der letzten zehn Jahre vollzogen

hat.

Michalsky war Chefdesigner

von Adidas, bevor er sich 2006 in

Berlin selbstständig machte und

schnell zum Society-Liebling

avancierte. Er hat eine eigene

Jeanswear-Kollektion, designt

unter anderem Schuhe, Taschen

und Accessoires. Seine Mode

verbindet Raffinesse und Minimalismus.

Seine Entwürfe sind

in rund 40 Läden weltweit erhältlich.

Er hätte sein Label überall auf

der Welt lancieren können, aber

er ging nach Berlin. „Viele Leute

HistorischeStadt,modernerCharme

haben bis heute nicht begriffen,

dass Mode mit Jugend und Jugendkultur,

mit Musik und Rebellion

zu tun hat. Das alles findet

hier statt“, schwärmt der Designer.

Berlin ist die coolste und kreativste

Stadt in Europa, ja vielleicht

sogar in der ganzen Welt.

Hier treffen sich alle Leute, die

in den Kreativbranchen Film,

Mode, Werbung und Kunst arbeiten.

Das ergibt eine ganz besondere

Mischung und Inspira-

tionen, die derzeit weltweit einzigartig

sind.“ Michalsky mag

Clubs wie das „Cookies“ oder

„Asphalt“, geht am liebsten zum

Essen ins „Borchardt“ oder in die

Restaurants im KaDeWe. Außerdem

verbindet er Berlin mit „tollen

Sonnenuntergängen hinter

dem Funkturm und guter Musik

in den Clubs“. Michalsky

schmunzelnd: „Beides kann man

leider schlecht mitnehmen. Aber

das ist auch gut so...“

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bei der

Berliner

Fashionweek

Kreationen

von Michael

Michalsky.


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MITTWOCH, 24. OKTOBER 2012

Gucken Sie mal, wer in Berlin alles rumhängt

Berlin und die Kunst. Das ist wie Topf

und Deckel oder Liebe und Erotik.

Zwei Dinge, die einfach zusammengehören.

Alte Meister neben Bildern aus

dem 21. Jahrhundert. Große Museen

neben kleinen Hinterhof-Galerien.

Berlins 175 Museen haben mehr zu zeigen

als nur die Büste der Nofretete

und den Pergamonaltar. Besuchen Sie

doch mal Rembrandt und van Gogh, Al-

brecht Dürer, Tizian und Adolph von

Menzel. In den Staatlichen Museen

Preußischer Kulturbesitz können Sie

die wertvollsten Schätze der Welt bestaunen.

Rund 10 000 Gemälde, 83 000

Zeichnungen und über 4000 Skulpturen.

Bilder aus längst vergangener Zeiten,

Porträts der Großen dieser Welt,

Geschichte zum Angucken, lebendig,

spannend und geheimnisvoll.

Correggio (1490-1534) Caravaggio (1571-1610) Hans Memling

Eigentlich: Antonio Allegri

da Correggio, Italienischer

Maler der Renaissance.

Geprägt durch Leonardo

da Vinci, Raffael

und Michelangelo. Leda

und der Schwan, 1531:

Leda, Tochter des Königs

von Ätolien und Königin

von Sparta, wird am Ufer

des Flusses Europa von

Zeus in der Gestalt eines

Schwanes verführt. 1721

kam das Bild in den Besitz

des Regenten von Frankreich,

Philippe von Or-

leans. Sohn Louis erregte

sich so über die freizügige

Darstellung, dass er das

Bild in einem Anfall von

religiösem Wahn mit einem

Messer zerstückelte.

1755 kaufte Friedrich der

Große das zusammengeflickte

Bild und lässt den

Kopf der Leda von Jakob

Schlesinger neu malen.

Gemäldegalerie Kulturforum:

1400 Gemälde auf 7000 qm.

Matthäikirchplatz, 10785 Berlin.

Täglich von 10-18 Uhr (Do

10-22 Uhr), Mo geschlossen.

Michelangelo Merisi, genannt

Caravaggio: Amor

als Sieger. Alles was in

der Welt Achtung besitzt,

ist auf Caravaggios Bild zu

einem Berg Gerümpel zusammengekehrt.

Nicht

das Weltliche ist wichtig,

sondern einzig die Liebe

und Amor verkörpert ihre

Macht, der sich alles andere

unterordnen muss.

Doch der Alltag des italienischen

Malers ist vom

Gegenteil geprägt. Harter

Arbeit, hemmungsloses

Saufen, Bordellbesuche.

Ein Trunkenbold und Unruhestifter,

arrogant und

dem Spiel verfallen. Nach

einem verlorenen Kartenspiel

wurde er zum Mörder.

Er flüchtet aus Rom,

flieht über Neapel nach

Malta. Als seine Tat dort

bekannt wird, muss er erneut

fliehen. In Neapel erreicht

ihn die Nachricht

der päpstlichen Begnadigung.

1610 findet man ihn

tot am Strand - wahrscheinlich

ermordet.

Hans Memling. Geboren

1433 als Johannes Memmelinc

in Seligenstadt,

1494 als reichster Mann

Brügges gestorben. Einer

der bekanntesten Portraitisten

der Niederländischen

Schule. Bildnis eines

alten Mannes. 1896:

Als Wilhelm von Bode,

Leiter der Gemäldegalerie,

mit der Straßenbahn

nach Hause fuhr, saß ihm

ein alter Mann mit einem

in Zeitungspapier eingewickelten

Gegenstand ge-

genüber. „Wollen Sie ihr

Abendbrot verzehren?“

fragte von Bode gut gelaunt.

„Ach“, entgegnete

der Alte. „Ich habe auf

dem Speicher eines

Freundes ein Bild entdeckt.

Aber niemand will

es kaufen.“ Dem Museumsdirektor

blieb die Luft

weg. Das Gemälde war ein

echter Memling. Nach

sechs Stationen war das

Geschäft perfekt. Für

1800 Mark wechselte das

Kunstwerk den Besitzer.

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Repros: Kremming


Foto: Kremming

Solebenwirin

zehnJahren

Städteplaner Manfred Kühne erklärt die

wichtigsten Projekte der nächsten Jahre

Wie werden wir morgen leben?

Diese Frage treibt Manfred

Kühne (54) täglich um. Der

Diplom-Ingenieur ist Stadtplaner

und schon von Beruf wegen

immer mit seinen Gedanken in

der Zukunft.

Er und sein Team haben eine

Menge Antworten gefunden.

Da wäre zum Beispiel das 460

ha große Gelände des Flughafens

Tegel, auf dem ein Technologiepark

entstehen soll. „Die

jetzige Empfangshalle wird zur

Hochschule für Technik ausgebaut.

Über 10 000 Studenten

werden hier zu Ingenieuren

ausgebildet. Die Flughafenwache

wird zur Feuerwehrakademie

umgebaut. Wissenschaftsunternehmen,

die sich speziell

mit Umwelt, Verkehr und urbaner

Energie beschäftigen, werden

angesiedelt. Wohnungen

entstehen und viele Freiflächen

zur Erholung werden geschaffen.

Das Berlin der Zukunft

wird moderner und schöner.“

Auch für den Flughafen Tempelhof

gibt es konkrete Pläne.

Rund um das Flugfeld entstehen

sechs- bis siebengeschossige

Wohnhäuser mit Schule und

Kita. Am Rande des Tempelhofer

Damms ist die Zentral- und

Landesbibliothek für 270 Millionen

Euro geplant. „Wir müssen

rund ein Drittel der Gebäudefläche

von 100 000 qm renovieren.

An manchen Stellen

regnet es sogar herein. Es gibt

also noch viel zu tun. Wir werden

Bäume pflanzen, Parkbänke

aufstellen, Spielplätze und

einen Fußballplatz schaffen.

Der muslimische Friedhof wird

erweitert. Es wird einen Radweg

geben und Wege zum Spazierengehen.“

Ein kleiner See,

in dem das Regenwasser aufgefangen

wird, soll fast 400 000

Euro an Abwassergebühren ersparen.

Das dritte Großprojekt der

Abteilung Städtebau und Projektentwicklung

heißt Heidestraße/Europacity.

Nördlich

des Hauptbahnhofs entsteht

ein Stadtquartier zum Wohnen,

Arbeiten, Einkaufen und für

Kunst und Kultur.

„Die Heidestraße wird verbreitert,

ein Radweg angelegt

und zu einer Allee mit einem

Mittelstreifen umgestaltet. Der

Industriecharakter soll verschwinden“,

sagt Kühne. Masterplan

Heidestraße/Eurocity-

Hauptbahnhof/Humboldthafen

heißt das Projekt der Stadtentwickler.

Das 40 ha große Gelände

zwischen Nordhafen,

Heidestraße und Humboldthafen

wird zum Quartier der Zukunft.

Um den Hauptbahnhof

herum soll es lebendiger werden,

so wie es zu einer Großstadt

gehört. Hotels, Büros, Geschäfte

und Restaurants werden

angesiedelt.

Während der Norden mehr

zum Wohngebiet wird, ist das

Gelände um den „Hamburger

Bahnhof“ herum für Kunst und

Kultur reserviert. Hier ist ein

Kunst-Campus mit vielen kleinen

Galerien und Ateliers für

junge Künstler geplant. Ausstellungen,

Konzerte, Künstlertreffs

und Cafés sollen die bereits

große Berliner Szene anlocken.

Entlang des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal

wird eine

Promenade zum Spazierengehen

und Ausruhen angelegt.

Ein Konzept, das sich sehen lassen

kann...

Glasrecycling in Berlin spart jährlich

30.000 Tonnen CO₂. Danke.

Trenntstadt Berlin ist eine Initiative der Berliner Stadtreinigung mit den

Partnern ALBA, Berlin Recycling und der Stiftung Naturschutz Berlin.

KURIER-BEILAGE 7

Diplom Ingenieur Manfred

Kühne vor einem Modell

der Stadt Berlin. Hier

entsteht die City der

Zukunft.


8 775 JAHRE BERLIN

Berlin feiert seinen

775. Geburtstag am

kommenden Sonntag.

Die wichtigsten

Veranstaltungen

Auf den Tag genau 775

Jahre nach der ersten urkundlichen

Erwähnung

der Siedlung, die heute Weltstadt

ist, wird in Berlin am kommenden

Wochenende gefeiert.

So haben die Besucher die historische

Mitte Berlins noch nie erlebt!

Die französischen Feuerpoeten

von Carabosse illuminieren

mit Einbruch der Dämmerung

am 28. Oktober (ab 19 Uhr) das

Areal zwischen Schlossplatz, Nikolaiviertel

und Fernsehturm.

Feuerspeiende Skulpturen,

brennende Girlanden und eine

unüberschaubare Anzahl lodernder

Tontöpfe zaubern aus

Punkten Linien, aus Eisenkonstruktionen

flammende Skulpturen

und aus Wasser eine brennende

Flüssigkeit. Die weltweit

bekannte Compagnie inszeniert

diese aufwendige Feuer- und

Lichterwelt eigens für das Stadtjubiläum.

Rund um den Neptunbrunnen

kreiert die Straßentheatergruppe

Titanick eine Welt voller

Wunder, Eigentümlichkeiten

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Die

schönste Nacht

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Die Feuerpoeten von

Carabosse verzaubern

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FeSt zum Jubiläum

Zwischen Schlossplatz, Nikolaiviertel und Fernsehturm

19 bis 22 Uhr / Eintritt frei!

BERLINER KURIER

MITTWOCH, 24. OKTOBER 2012

und Überraschungen. Inspiriert

durch mittelalterliche Visionen

des Jenseits, wie sie sich in den

Gemälden von Hieronymos

Bosch oder den Beschreibungen

von Dante in seiner „Göttlichen

Komödie“ finden, entwickelt die

Theatergruppe einzelne Situationen

und Szenen, die aufscheinen

und wieder erlöschen und

vom Zuschauer entdeckt werden

wollen. Theater Titanick

wurde 1990 von Künstlern aus

Münster und Leipzig gegründet,

gewann mehrere Preise.

Das ganze Wochenende über

(27./28. Oktober) präsentieren

sich die Händler des Nikolaiviertels

rund um Berlins älteste

Pfarrkirche, die Nikolaikirche,

ein mittelalterliches Treiben.

Am Sonntagvormittag findet in

der Marienkirche ein Festgottesdienst

mit dem Regierenden

Bürgermeister Klaus Wowereit

statt.

Impressum

Verlagssonderveröffentlichung

des Berliner Kurier

Verantwortlich für Anzeigen:

Mathias Forkel

Redaktion: Britta Zimmermann,

Rolf Kremming

Layout/Produktion:

Martin Geiger

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