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Taxi Times München April 2017

Ausgabe 02-17

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DIESEL-FAHRVERBOT

AB 2018?

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LIEBE LESERINNEN UND LESER,

Wer dieses Heft liest, der könnte den Eindruck gewinnen,

dass Taxi Times München nur über bestimmte Institutionen

berichtet, darunter IsarFunk, ADAC und – sehr prominent

in diesem Heft – die Deutsche Umwelthilfe. Alle haben aber

etwas gemeinsam: Sie handeln, unternehmen etwas und setzen

sich für ihre Ideale und Ziele ein. So muss man die Vorstellungen

der Deutschen Umwelthilfe zum Beispiel ja nicht

unbedingt teilen. Man kann sogar gegenteiliger Ansicht sein.

Anerkennen muss man allerdings, dass diese Organisation

ihre Ziele konsequent verfolgt. Insbesondere dies führt dazu,

dass eine Redaktion, will sie über den Münchner Abgasprozess

berichten, an ihr nicht vorbeikommt.

Wird ein Dieselfahrverbot für München kommen? Dieser

Frage gehen wir unter Verwertung zahlreicher Quellen in

unserer Titelstory auf den Grund. Dabei werden alle Aspekte,

die das Taxigewerbe betreffen, beleuchtet. Es scheint, als

sei vielen Münchnerinnen und Münchnern die Tragweite

der richterlichen Entscheidung nicht bewusst. Auch manche

Zeitung kommentierte das Geschehen eher mit einem „Nun,

so schlimm wird es wohl nicht kommen“. Vielleicht braucht

es auch den „Taxi-Blick“, um zu erkennen, was das Urteil für

die Stadt und das Taxigewerbe bedeutet und warum ein Verbot

– auch für Euro 6! – immer wahrscheinlicher wird.

Letztlich verändern sich die Bedingungen, nach denen

sich das Taxigewerbe richten muss, beinahe wöchentlich.

Einen Artikel, den man Mitte März geschrieben hat, könnte

man zur Drucklegung komplett überarbeiten. Darin liegt die

Schwäche eines Magazins. Die Stärke aber ist, dass wir Ihnen

dabei helfen können, die vielen Informationen, die täglich

auf Sie einprasseln, einzuordnen und für sich bestmöglich

zu nutzen. Abseits der Tagespresse erfahren Sie hier – immer

aus dem Blickwinkel des Taxigewerbes – die Hintergründe,

die in unserer schnell lebigen Internet- und Informationsgesellschaft

oft unter den Tisch fallen.

– die Redaktion –

TITELTHEMA

4 Abgas-Urteil

7 Schmutziger Euro-6-Diesel

8 E-Taxi-Offensive

9 Intelligente Lösungen

NACHHALTIGKEIT

14 Coffee to go again

ISARFUNK

16 Staat behindert Elektro-Alternativen

17 Quality Check 2017

18 Taxiunternehmerin klagt gegen Uber

TAXIVERBAND MÜNCHEN

20 Konzessionsverlängerung

FLUGHAFEN

22 Agip-Speicher ist Geschichte

STADTPOLITIK

24 Sendlinger Straße

UBER

26 Uber vor dem Bundesgerichtshof

RUBRIKEN

10 + 12 Meldungen

13 Touristen-Tipp: Das GOP

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TAXI APRIL / 2017

3


TITELTHEMA

TITELTHEMA

KOMMT 2018 DAS

DIESEL-FAHRVERBOT?

Im Februar verhandelte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die

Vollstreckung des Urteils zur Luftreinhaltung – mit Konsequenzen für

Freistaat, Stadt und Dieselfahrer.

Ich glaube nicht an ein Diesel-Fahrverbot.

Und selbst wenn eins kommt, dann

betrifft mich das nicht. Ich fahre

Euro 6.“ Diese selbstbewusste Aussage des

selbst fahrenden Unternehmers auf der

Fahrt zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

in der Bayerstraße spiegelt des

wider, was die meisten im Taxigewerbe denken.

Das allerdings könnte sich zum Jahresende

ändern. Denn was am 16. Februar

2016 vor Gericht heiß diskutiert wurde,

lässt den Schluss zu, dass ab 2018 für alle

Dieselfahrzeuge auf einigen Straßen Fahrverbote

kommen können.

Eigentlich geht es dabei um unser aller

Gesundheit. Man könnte meinen, dass ein

Staat alles zum Wohle seiner Bürger unternimmt.

Darin eingeschlossen der Erhalt der

Gesundheit der Menschen. In München

scheint das nicht zu funktionieren – zumindest

was die Reinheit der Luft betrifft. Hier

tun sich die Stadt und der Staat schwer, ein

bereits rechtkräftiges Urteil endlich umzusetzen.

„Diesel-Abgase töten“: Zeitgleich zur Verhandlung vor dem Bayerischen

Verwaltungsgericht demonstrierte die DUH vor dem Münchner Rathaus.

Es scheint, als hätten München und Bayern

darauf gehofft, das Problem ließe sich

durch den technischen Fortschritt beheben.

Statt Fahrverbote sollten immer abgasärmere

Fahrzeuge das Problem mit der

Abgasbelastung lösen. Was in Hinblick auf

die Feinstaubbelastung auch ganz gut

Für

Diesel

geklappt hat. Ernüchternd ist allerdings die

Erkenntnis, dass moderne Dieselfahrzeuge

bei den Stickoxiden bedeutend mehr ausstoßen

als für eine saubere Luft nötig.

Vor allem an Problemstellen, wie der

Landshuter Allee, werden Grenzwerte für

Stickoxide regelmäßig überschritten. Unabhängige

Messungen der DUH zeigen auch

in einiger Entfernung zu den belasteten

Hauptverkehrsadern noch bedenkliche

Werte. Stickoxide verursachen gesundheitliche

Probleme wie Herzinfarkte und

Erkrankungen der Atemwege und werden

alljährlich für über 10 000 Tote alleine in

Deutschland verantwortlich gemacht. Für

München bedeutet das mehr als 1 000 Tote

im Jahr, die vermeidbar gewesen wären.

Dabei gibt es bereits ein entsprechendes

Urteil zur Senkung der Abgasbelastung in

München. Bereits am 9. Oktober 2012

wurde entschieden: Die Stadt München

muss geeignete Maßnahmen ergreifen, um

die Stickoxidbelastung möglichst schnell

zu reduzieren. Erstritten hatte dieses Urteil

FOTOS: Deutsche Umwelthilfe

die DUH, die seitdem auf dessen Umsetzung

pocht. Die Stadt München müsste in

ihrem Luftreinhaltungsplan auch unbequeme

Maßnahmen, wie etwa Dieselfahrverbote

in Problemzonen, ergreifen. Nur so

können die verpflichtenden Grenzwerte für

Luftverschmutzung eingehalten werden.

»Wir warnen davor,

Dieselfahrzeuge zu

kaufen.«

DUH-Bundesgeschäftsführer

Jürgen Resch

Inzwischen geht es nicht mehr um die

Sache an sich, sondern um die Vollstreckung

des Urteils von 2012 und die Androhung

eines Zwangsgeldes für den Fall, dass

das Urteil weiter ignoriert wird. Bei der

niedrigen angedrohten Summe von einmalig

10 000 Euro sei man ohnehin bei der

Micky-Maus-Stufe der Vollstreckung, wie

DUH-Anwalt Remo Klinger anmerkte. Er

fordert Dieselfahrverbote als einzige Möglichkeit,

um schnell zu einer Verbesserung

der Luftqualität zu kommen.

Die Stadt München und der Freistaat

Bayern hingegen führten an, man hätte ja

schon viel für eine Reduzierung der Abgaswerte

getan. Außerdem gäbe es zahlreiche

andere Möglichkeiten, zum Ziel zu kommen.

Auch ließe sich ein Dieselfahrverbot

im Rahmen des Urteils von 2012 schon

alleine deshalb nicht durchsetzen, weil das

damals vom Gericht nicht explizit vorgeschrieben

wurde.

Dem konnte sich das Gericht nicht

anschließen. Denn 2015 wurden die verbindlichen

Grenzwerte in München nicht

eingehalten. Bis zum Prozesstag wurden

genau diese Grenzwerte am Münchner Stachus

bereits 17 Mal überschritten. Auch

kann das Gericht nicht erkennen, dass Stadt

und Freistaat andere einschneidende und

wirksame Maßnahmen ergriffen hätten.

Denn die durchzusetzen, dazu reicht das

bestehende und rechtskräftige Urteil allemal

aus.

Das Gericht bezieht sich dabei auf den

zweiten Zwischenbericht zum aktuellen Luftreinhaltungsplan

vom Oktober 2016, der

gerade Dieselfahrzeuge als Hauptverursacher

der Stickoxidbelastung ausmacht. Daraus folgern

die Richter, dass ein Dieselfahrverbot

an den Verkehrsbrennpunkten durchaus

schnell zu einer signifikanten Verbesserung

der Luftqualität führen würde. Ein für die

Zukunft geplanter dritter Ring für München,

eine Umgehung, die vor allem den Mittleren

Ring entlasten könnte, wäre zwar schön, allerdings

nicht sofort umsetzbar.

Käme es zu einem Dieselfahrverbot,

dann sei an eine generelle Ausnahme für

Taxis nicht zu denken. Denn im Gegensatz

zum Pendler, der morgens und abends nur

kurz im Stadtgebiet unterwegs ist, sind es

gerade die Taxis, die täglich viele Innenstadtkilometer

fahren. Daher folgten die

Richter auch dem Einwand der DUH, u

4 APRIL / 2017 TAXI

TAXI APRIL / 2017

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TIMELINE

1999

EU-Richtlinie legt erstmals Grenzwerte

für Schadstoffbelastung in

der Luft fest.

2005, Januar

Verbindliche Grenzwerte für

alle EU-Staaten, übernommen

in deutsches Recht.

2005, Februar

Musterklagen der DUH sollen

Fahrverbote erzwingen – auch

in München.

2005, März

München überschreitet zum 36. Mal

die Grenzwerte für Feinstaub.

2005, April

Verwaltungsgericht bestätigt

„Recht auf saubere Luft“.

2005, Juli

Verwaltungsgerichtshof verpflichtet

Münchner Behörden zu konkreten

Maßnahmen.

2006, Mai

Verwaltungsgerichtshof verlangt

von Bayern einen Feinstaub-

Aktionsplan.

2007, September

Bundesverwaltungsgerichtshof

bestätigt Recht auf saubere Luft.

2008, Juli

Europäischer Gerichtshof schafft

einklagbares Recht auf saubere

Luft.

2012, März

DUH verklagt Bayern.

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TITELTHEMA

TITELTHEMA

man solle gerade bei Taxis und bei den

Bussen der MVG auf schnelle Lösungen setzen.

Für das Gericht kämen daher nur Ausnahmegenehmigungen

im ähnlichen

Umfang infrage, wie sie bei der Grünen

Umweltzone berücksichtigt wurden. Ein

Dauerbetrieb mit einem Diesel wäre da

kaum genehmigungsfähig.

Die DUH geht davon aus, dass die Fahrverbote

für alle Diesel-Pkw, also auch für

Euro 6, gelten werden. Aktuelle Messungen

der DUH im Rahmen ihres Emissions-Kontroll-Instituts

zeigen Überschreitungen der

Grenzwerte insbesondere im Winterhalbjahr

von durchschnittlich 700 bis 800 Prozent.

Aktuell verkaufte Diesel-Pkw sind

somit nicht sauberer als ältere Euro-4- und

5-Diesel-Modelle. DUH-Bundesgeschäftsführer

Jürgen Resch sagt: „Wir können

aktuell nur davor warnen, Diesel-Pkw zu

kaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr

groß, dass diese Fahrzeuge kurzfristig in

zumindest den 62 deutschen Städten mit

Überschreitungen des NO2-Grenzwertes

»Die Micky-

Maus-Stufe der

Vollstreckung«

DUH-Anwalt Remo Klinger

nicht mehr einfahren dürfen.“ Das Taxigewerbe

würde von einem Dieselfahrverbot

auf bestimmten Straßen voll getroffen. Ein

Umrüsten der ganzen Taxiflotte auf Hybridoder

Elektromodelle ist in der Kürze der

Zeit unmöglich. Außerdem ist das Taxigewerbe

privatwirtschaftlich organisiert und

ein so großer Einschnitt seitens der Genehmigungsbehörden

könnte vor Gericht angefochten

werden. Trotzdem würden auch

Dieseltaxis einem Fahrverbot unterliegen.

Letztendlich folgte der Verwaltungsgerichtshof

den Einlassungen der Stadt München

und des Freistaats Bayern. Bis zur

Jahresmitte legt München ein Gutachten

zur Luftreinhaltung vor. Für konkrete Pläne,

Umsetzung und Bürgerbeteiligung setzte

das Gericht eine Frist bis zum Jahresende

und macht klar, dass es danach auch Dieselfahrverbote

durchsetzen würde, sollten

keine anderen Maßnahmen getroffen werden.

Eine dieser Maßnahmen könnte die

bundesweite Einführung der Blauen Plakette

sein, für die es in der Bundesregierung

allerdings derzeit kaum Befürworter gibt.

DUH-Anwalt Remo Klinger kommentiert:

„Ab 2018 wird München Dieselfahrverbote

verhängen müssen. Die jetzt noch offene

Rechtsfrage, ob bereits die heute geltende

Rechtslage Fahrverbote ermöglicht, wird

voraussichtlich im Herbst 2017 durch das

Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Bestätigt das Gericht die erstinstanzlich

getroffenen Feststellungen zur Zulässigkeit

der Fahrverbote, wird München sie nach

dem jetzigen Beschluss des VGH Anfang

2018 einführen müssen. An Fahrverboten

führt kein Weg vorbei.“

tb

TIMELINE

2012, September

Einführung der Grünen

Umweltzone in München.

2012, Oktober

Verwaltungsgericht München

verordnet strengere Maßnahmen

zur Luftreinhaltung.

2014, April

Urteil des Verwaltungsgerichts

wird rechtskräftig.

2015, November

DUH beantragt Vollstreckung und

Androhung eines Zwangsgeldes.

2016, Juni

Bayerisches Verwaltungsgericht

verpflichtet den Freistaat zu

wirksameren Maßnahmen.

2017, Februar

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof

verlängert Frist bis

zum Jahresende.

2017, Juni

Gutachten zur Luftreinhaltung

muss vorliegen.

2017, Oktober

Bürgerbeteiligung muss

abgeschlossen sein.

2017, Dezember

München muss Aktionsplan

vorlegen.

2018

Dieselfahrverbote möglich.

»SCHMUTZIGE« EURO-6-DIESEL?

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH)

stellte bei Winter abgastests von

Euro-6-Diesel-Pkw auf der Straße

bis zu 17,2-fache Überschreitungen

der Stickoxid grenzwerte fest. Euro-6-Diesel-Pkw

sind also im Winter deutlich

schmutziger als Euro-4-Diesel. Negative

Spitzenreiter aus deutscher Produktion

sind die Mercedes B-Klasse, Opel Zafira

Tourer sowie die Mercedes

C-Klasse. Vier der getesteten

Diesel-Pkw erreichen

nicht einmal den Euro-

1-Grenzwert von 1992:

Fiat 500X, Renault Captur,

Volvo S90 und die Mercedes

B-Klasse.

Anders als die im September

2016 präsentierten

Sommermessungen

fanden die Tests bei den

zwischen September und

März typischen niedrigen

Außentemperaturen statt.

Das Ergebnis ist alarmierend:

Lagen die Stickoxidemissionen

(NOx) bei den

Messungen im Sommerhalbjahr

maximal 9,2-fach über dem

Grenzwert von Euro 6, stiegen sie bei den

Wintermessungen bis zum 17,2-Fachen an.

Die Winter abgasmessungen der DUH zeigen

für die untersuchten Euro-6-Diesel-Pkw,

dass deren giftige NOx-Emissionen auf der

Straße sogar noch höher sind als die von

Euro-4-Diesel-Pkw. „Damit sind die generellen

Ausnahmen von den Fahrverboten

für Euro-6-Diesel-Pkw vom Tisch“, so Jürgen

Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Die DUH enthüllte im Januar 2016 erstmals

die rechtswidrige Abschaltung einer

ordnungsgemäßen Abgasreinigung bei

Mercedes – und mittlerweile bei allen

Ausnahmen vom Tisch:

Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer,

legt belastende

Testergebnisse vor, die

auch Euro-6-Pkw betreffen.

untersuchten Herstellern von Diesel-Pkw.

Fiat Chrysler deaktiviert bereits unter

19 Grad, Opel, Daimler (Mercedes A-/B-

Klasse), Porsche und Renault bei unter

17 Grad und Daimler (ab C-Klasse) bei

unter 10 Grad Celsius.

Die Messungen der DUH im Rahmen

ihres Emissions-Kontroll-Instituts (EKI)

fanden daher bei Außentemperaturen zwischen

minus 5 und maximal

plus 16 Grad Celsius statt.

Untersucht wurden 15 Diesel-Pkw

der Abgasnorm

Euro 6 sowie ein Euro-

5-Fahrzeug.

Negativer Spitzenreiter

aus deutscher Produktion

ist gemäß der DUH-Untersuchung

der Mercedes B 180 d

mit 13-facher Grenzwertüberschreitung.

Zwei Fahrzeuge

im Test halten den

EU-Grenzwert ein und zeigen

damit, dass eine wirksame

Abgasreinigung auch

bei winter lichen Temperaturen

technisch machbar

ist: Die Mercedes E-Klasse

200 d der neuen Motorgenera tion (OM 654)

mit 43 mg NOx/km sowie der Audi A5 2.0

TDI mit 40 mg NOx/km.

Für das Münchner Taxigewerbe könnte

das Test ergebnis Folgen haben. Eine Ausnahme

von Dieselfahrzeugen mit Euro 6

bei Fahrverboten wird dadurch sehr

unwahrscheinlich. Sollte die Stadt München

Anfang 2018 vom Bayerischen

Verwaltungsgerichtshof zu Dieselfahrverboten

gezwungen werden – weil

dies der einzige Weg für eine schnelle Verbesserung

der Luftqualität ist –, dann muss

man damit rechnen, dass alle Dieselfahrzeuge

davon betroffen sind. tb

GEFAHR DURCH STICKSTOFFDIOXIDE

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen

Grenzwert von lediglich 20 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Nur bei einer Stickstoffdioxid-Konzentration unterhalb

dieser Schwelle ist mit wenig bis keinen gesundheitlichen

Auswirkungen wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen

zu rechnen. Die Messungen von Green City in

Zusammenarbeit mit der Ludwig-Bölkow-Stiftung ergaben,

dass fast in der gesamten Innenstadt der gesundheitsrelevante

Schwellenwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter

überschritten wird. Prognosen zufolge kann München auch

den gesetzlichen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter

an vielen Stellen nicht einhalten.

GRAFIK: Green City e.V. / Simone Reitmeier

FOTO: DUH/ Robert Lehmann

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6 APRIL / 2017 TAXI

TAXI APRIL / 2017

7


TITELTHEMA

TITELTHEMA

DIE E-TAXI-OFFENSIVE

Münchens Luft soll sauber werden. Taxis mit sauberen Antrieben

können da einen wichtigen Beitrag leisten. Die Stadt München und

der ADAC Südbayern schieben ein Großprojekt an.

INTELLIGENTE

LÖSUNGEN

STATT DIESEL-

FAHRVERBOT

Was wird aus dem Taxigewerbe, falls es

2018 zu Diesel-Fahrverboten kommt?

Florian Hördegen vom ADAC Südbayern

mit möglichen Alternativen.

Der Stadtrat gab bereits grünes Licht: Die Stadt München

will das Elektro-Taxi mit zwei Millionen Euro fördern.

Konkret bezuschusst die Landeshauptstadt die Fahrleistung

von E-Taxis mit bis zu 20 Cent pro elektrisch gefahrenem

Fahrgast-Kilometer und unterstützt das Projekt darüber hinaus

durch die Vergabe von Doppelkonzessionen. Das vom ADAC Südbayern

in Kooperation mit der Stadt München initiierte Projekt

„TaxE“ hat zum Ziel, möglichst viele Taxiunternehmer von einem

Umstieg vom Diesel auf saubere Technologien zu überzeugen. Die

Umsetzung der „TaxE“-Idee soll bereits in diesem Jahr erfolgen,

das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt.

Die Münchner Umweltreferentin Stephanie Jacobs sagt dazu: „Wir

als Stadt unterstützen ‚TaxE‘ als eine der konkreten Maßnahmen,

um München zum Vorreiter in Sachen E-Mobilität zu machen. E-Fahrzeuge

bedeuten saubere Luft und weniger Lärm in Münchens Straßen.

Für die Taxiunternehmer bedeuten sie weniger Wartung und

Verschleiß. Je mehr E-Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs

sind, desto schneller schaffen wir die Verkehrstrendwende weg von

fossilbetriebenen Fahrzeugen hin zu moderner, sauberer Mobilität,

wie sie zu einer schnell wachsenden Metropole wie München passt.“

Die Münchner Taxler legen jährlich 150 Millionen Kilometer

zurück, 80 Prozent der Fahrleistung erfolgt auf innerstädtischem

Gebiet – und die meisten Autos werden noch mit Diesel angetrieben.

Hier wollen die Landeshauptstadt München und der ADAC

Südbayern ansetzen: Taxibetreiber, die auf ein elektrisch betriebenes

E-Taxi umsteigen und solche Modelle anschaffen, sollen

unterstützt werden.

Diese Grafik unterstreicht:

Mit einem E-Taxi können

90 % Kohlendioxid eingespart

werden.

Im Hinblick auf drohende Diesel-Fahrverbote könnte es keinen

besseren Zeitpunkt für die E-Taxi-Offensive geben. Wenn das Taxi

auch nicht alleine für die Überschreitung von Grenzwerten bei

der Luftreinhaltung verantwortlich ist, eine saubere Taxiflotte

könnte auch für ein besseres Image des Taxigewerbes sorgen.

Unterstützt würde dieser Effekt durch eine auffällige Gestaltung

mit einem Logo an den Seitentüren. Dadurch soll die Sichtbarkeit

der E-Taxis im Stadtbild gesteigert werden. „E-Taxis sind nicht nur

Imageträger für alternative Antriebe, sondern sie stehen auch für

ein fortschrittliches und weiter denkendes München“, sagt Projektleiter

Florian Hördegen. Sie könnten fahrendes Vorbild werden

für andere Verkehrsteilnehmer, diese zum Umstieg auf einen alternativen

Pkw animieren und generell die Elektromobilität voranbringen.

München ist bereits Landeshauptstadt und

Radlhauptstadt – und vielleicht bald auch Ladehauptstadt“, hofft

Hördegen.

Der ADAC Südbayern zeichnet bereits seit 2010 umweltschonende,

etwa mit Hybrid betriebene Fahrzeuge mit dem Eco-Taxi-

Zertifikat aus. Mittlerweile sind über 300 solcher Fahrzeuge auf

den Münchner Straßen unterwegs. Das Eco-Taxi wird von zahlreichen

Unterstützerfirmen wie O2, Osram, Bayerischem Rundfunk,

Schörghuber Stiftung, Stadtwerke München und diversen

Kliniken unterstützt. Diese priorisieren bei der Bestellung für

ihre Kunden ein Eco-Taxi. Daran soll die Verbreitung des E-Taxis

anschließen. Mit der „TaxE“-Initiative soll die Bestellbarkeit der

Modelle ermöglicht und dadurch der Anreiz zur Nachfrage

geschaffen werden.

tb

FOTO: ADAC Südbayern e.V.

FOTO: ADAC Südbayern e.V.

Taxi times: Herr Hördegen, glaubt der

ADAC an ein Diesel-Fahrverbot?

Florian Hördegen: Die Zeichen dafür,

dass wir ab 2018 in München

zumindest mit partiellen Fahrverboten

rechnen müssen,

mehren sich. Wir vom ADAC

Südbayern warnen bereits seit

über einem Jahr vor dem Kauf

von Diesel-Fahrzeugen.

Dabei würden Fahrverbote

nicht nur das Taxigewerbe

empfindlich treffen. Wir

haben da auch den ganz normalen

Verbraucher im Blick.

Etwa den Pendler, der jeden

Florian Hördegen,

Fachreferent für

Verkehr und Umwelt

Morgen nach München zur

beim ADAC Südbayern

e. V.

Arbeit fährt. Denn wer viele

Kilometer fährt, der hat sich

bevorzugt einen Diesel angeschafft.

Noch vor Kurzem galten die Diesel

der neuesten Generation als sauber

und umweltfreundlich. Es kann nicht sein,

dass es jetzt auf einmal heißen soll: Pech

gehabt! Ihr müsst draußen bleiben!

Ballnath Assekuranz

Gibt es wirksame Alter nativen

zum Fahrverbot?

Der ADAC macht seit Jahren Vorschläge,

wie sich die Abgasbelastungen im Stadtverkehr

senken ließen. Dazu gehören unter

anderem intelligente Verkehrsleitsysteme.

Doch die Pendler, die morgens zur Arbeit

fahren und abends wieder heim, sind nicht

die Hauptverursacher hoher Abgasbelastungen.

Wir halten es durchaus für sinnvoll,

bei den Flotten anzusetzen, die eine

hohe innerstädtische Fahrleistung haben,

wie etwa die Busse der MVG oder eben das

Taxi. Und da ließen sich durchaus noch

Abgase einsparen.

Deshalb engagieren wir uns so stark in unserem

Eco-Taxi-Pilotprojekt. In diesem Projekt

werden vom Regionalclub Südbayern besonders

umweltschonende Taxifahrzeuge ausgezeichnet.

Inzwischen gibt es rund 300

zertifizierte Umwelttaxis, die kaum Stickoxide

oder Feinstaub ausstoßen.

Bei beiden Taxizentralen

gibt es das Eco-Taxi als Vermittlungsmerkmal.

Der Kunde kann

sich also bei der Bestellung für

ein sauberes Taxi entscheiden.

Wie lässt sich daran sinnvoll

anknüpfen?

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81371 München

Wir bringen unser Know-how in das

neue Projekt „TaxE“ ein. München und

der ADAC Südbayern gehen dabei Hand

in Hand und wollen Luftschadstoffe verringern.

Die Münchner Taxis legen jährlich

150 Millionen Kilometer zurück, 80

Prozent davon in der Innenstadt. Wenn

es uns gelingt die Taxiunternehmer von

einem Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu

überzeugen, dann ließe sich die Münchner

Luft noch einmal deutlich verbessern.

Das Interview führte Tom Buntrock

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MIT TAXIPAKET

In der Dezemberausgabe unserer

Regionalausgabe Taxi Times München

haben wir den neuen Ford Kuga

redaktionell vorgestellt und sehr

bedauert, dass es dazu bislang kein

Taxipaket gab. Dieser Mangel wurde

jetzt behoben. Der Kuga ist durchaus

eine Alternative für Unternehmer,

die von etablierten Taximarken

umsteigen wollen. Der SUV hat

Euro 6, ein PowerShift-Automatikgetriebe

und es gibt ihn mit 88 bis

132 kW. Durch den breiten Radstand

hat er eine sehr gute Straßenlage. Der

Kuga bietet vorne wie hinten genügend

Platz für Fahrer und alle Passagiere.

Ein relativ hoher Einstieg wird

gerade auch von älteren Fahrgästen

positiv ankommen. Die Armaturen

sind übersichtlich und funktional.

Die Streckenführung des Navis wird

auch neben dem Tachodisplay angezeigt.

Ab 23 300 Euro ist der kleine

SUV zu haben. Die von INTAX entwickelten

Taxi- und Mietwagen-Pakete

samt Folierung werden für den Taxikunden

kostenlos angeboten. nu

Im englischen Ansty hat die London Taxi Company (LTC) eine neue Produktionsstätte

eröffnet. Es ist weltweit die erste Fabrik, die sich auf die Herstellung von

Elek trofahrzeugen spezialisiert hat. LTC, vor einigen Jahren vom chinesischen

Autohersteller Geely übernommen, hat in das Werk, in dem rund 1 000 Mitarbeiter

die elektrische Generation des berühmten Londoner Taxis bauen werden,

rund 350 Millionen Euro investiert. Mit einem Drei-Zylinder-Motor als Range

Extender wird für eine entsprechende Reichweite des E-Taxis gesorgt. Das elektrische

London-Taxi soll ab 2018 in alle Welt exportiert werden. Das neue Werk

ist auf eine Kapazität von mehr als 20 000 Einheiten ausgelegt. Die britische

Regierung hat jetzt ein 64 Millionen Pfund schweres Subventionsprogramm

beschlossen. 50 Millionen davon sollen in Kaufprämien von bis zu 7 500 Pfund

für Fahrer fließen, die sich ein elektrisches Taxi anschaffen. Der Rest wird in

neue Taxi-Ladestationen investiert.

nu

7-Sitzer

Caddy Maxi Trendline 1.4 l TGI EU6 BMT

81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

Kraftstoffverbrauch kg/100 km (m 3 /100km):

innerorts: 5,4 (8,3); außerorts: 3,9 (5,9); kombiniert: 4,5 (6,8)

CO 2

-Emissionen kombiniert: 122 g/km, Effizienzklasse: A

Lackierung: Hellelfenbein

Ausstattung:

· Alarmanlage für Taxi · Funkvorbereitung Taxi mit Antenne

· Klimaanlage "Climatic" · Regensensor

· Licht & Sichtpaket · 3er-Sitzbank in der 2. Sitzreihe

· Taxameter Microtax-06 (Fa. HALE) · 2er Sitzbank in der 3. Sitzreihe (klappbar)

· ParkPilot im Heckbereich · Sitzheizung vorn mehrstufig

· Berganfahrassistent

· Mobiltelefon-Schnittstelle mit USB-Schnittstelle

· Radio „Composition Colour“ mit 6 Lautsprechern

· Vorbereitung für Taxi-Dachzeichen (Fa. Kienzle)

· Schiebetür links+rechts im Fahrgastraum

· Geschwindigkeitsregelanlage (Tempomat)

AutoCredit - Finanzierungsangebot 4

Bis 500.000 km

kostenfreie Garantieverlängerung 3

auf 4 Jahre bei Bestellung bis 30.06.2017

Wirtschaftlich, reichweitenstark und einzigartig in seiner Taxi-Klasse: Der Caddy TGI BlueMotion 1 mit Erdgasantrieb CNG 2 und DSG ab

Werk. Er glänzt mit CNG-Verbrauch ab durchschnittlich 4,3 kg/100km und geringem CO 2 -Ausstoß 1 . In der Maxi-Version reicht eine

Tankfüllung für bis zu 840 km - die größte CNG-Reichweite unter den Taxen. Dabei sorgt die Anordnung des Tanks unter dem Fahrzeug

dafür, dass das Gepäckraumvolumen voll erhalten bleibt.

GRÜNES LICHT FÜR

AUTONOMES FAHREN

Der Bundestag hat am 30. April

2017 wichtige Änderungen im Straßenverkehrsrecht

beschlossen. So

soll das automatisierte Fahren auf

Deutschlands Straßen rechtlich möglich

gemacht werden. In Zukunft

darf der Computer die Kontrolle

übernehmen, der Fahrer darf währenddessen

lesen oder Filme

anschauen, so Bundesverkehrsminister

Dobrindt. Wichtigste Änderung

dürfte sein, dass wenn doch ein

Unfall passiert, es sich um technisches

Versagen handelt und der Hersteller

haftet. Eine Blackbox soll

dafür die Daten speichern. Die Opposition

kritisiert, das Gesetz sei überhastet

verabschiedet worden. tb

AUF KNOPFDRUCK

ANS ZIEL

Vor einigen Tagen stellte Volkswagen beim Genfer Autosalon das Robo-Taxi Sedric

vor. Auf Knopfdruck eilt das elektrische Shuttle herbei und bringt seine Insassen

autonom ans Ziel. Der vier Meter lange Viersitzer ist durch seinen Modularen

Elektrizitätsbaukasten (MEB) kombiniert mit Radar-, Laser- und Kamerasensoren

in der Lage, sich selbst durch den Verkehr zu navigieren, und kommt deshalb

ohne Lenkrad und Pedale aus. Der Kleine hat eine Leistung von rund 136 PS und

eine Lithium-Ionen-Batterie im Fahrzeugboden, die für rund 400 Kilometer reichen

soll. Statt Schlüssel gibt es eine Fernbedienung mit einem einzigen Knopf,

mit der man ein beliebiges Fahrzeug herbeirufen kann. Der Fahrgast gibt über

eine App oder via Sprachsteuerung sein Fahrziel an und dann wird er an das

gewünschte Ziel chauffiert. Es soll aber noch bis zum Anfang des nächsten Jahrzehnts

dauern, bis die Robo-Taxis tatsächlich durch die Metropolregionen surren.


nu

FOTOS: Intax, Volkswagen

Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig

Anzahlung: 6.500,00 €

Nettodarlehnsbetrag: 21.300,00 €

Sollzins (gebunden) p.a.: 1,88 %

Effektiver Jahreszins: 1,90 %

Laufzeit:

48 Monate

Gesamtbetrag/Darlehnssumme: 22.465,35 €

48 mtl. Finanzierungsraten 275,00 €

Schlussrate 5 bei 40.000 km/Jahr: 9.232,23 €

Mtl. Finanzierungsrate á 275,- €

Alle Preise inkl. MwSt und Werksabholung in Hannover

1

Caddy und Caddy Maxi, 1,4-l-TGI-Motor mit 81 kW, Kraftstoffverbrauch in kg/100 km (m 3 /100 km): innerorts zwischen 5,4 und 5,3 (8,3 und 8,1), außerorts zwischen 3,9 und 3,7 (5,9

und 5,7), kombiniert zwischen 4,5 und 4,3 (6,8 und 6,6). CO 2-Emission in g/km: kombiniert zwischen 122 und 118. Effizienzklasse: A. 2 Mögliche Kraftstoffe für CNG (Compressed Natural

Gas) sind Erdgas, Biomethan und Methan aus Ökostrom. 3 TaxiGarantiePLUS wird als Versicherungsleistung durch Mobile Garantie Deutschland erbracht und durch die Volkswagen AG

vermittelt. Weitere Informationen über die Leistungen und Ausschlüsse der Baugruppengarantie TaxiGarantie PLUS entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der

Mobile Garantie Deutschland für Volkswagen Nutzfahrzeuge. 4 Ein Finanzierungsangebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig. Für Laufzeiten von 12 bis

48 Monaten. Bonität vorausgesetzt. Angebot gilt bis 30.06.2017. 5 Am Ende der Laufzeit haben Sie die Wahl: Sie können das Auto zurückgeben und ein neues aussuchen, es bequem

weiter finanzieren oder das Auto kaufen. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Volkswagen Nutzfahrzeugzentrum München

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27.800,-€ brutto

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MELDUNGEN

TOURISTEN-TIPP

MERCEDES TAXI-TAG

IN MÜNCHEN

Mercedes-Benz München lädt Taxiunternehmer und

-fahrer unter dem Motto „Tradition verbindet“ zum diesjährigen

Taxi-Tag ein. Dabei gibt es wieder viel Informatives,

aber auch viel Unterhaltsames rund ums Taxi.

Fachlich informieren können sich alle Interessierten beim

Verkäuferteam der Mercedes-Niederlassung. An den

Informationsständen der Kooperationspartner aus dem

Versicherungsbereich und der Branche der Taxi-Einbauten

kann man sich umfassend mit allen Neuerungen vertraut

machen. Neben all dem technischen und Fahrzeug-Input

gibt es aber auch ein außergewöhnliches, nostalgisches

Rahmenprogramm: Angesagte Foodtrucks sorgen für das

leibliche Wohl. Die Kids werden liebevoll bei der Kinderbetreuung

in Empfang genommen. Dort können sich

die Kleinen schminken lassen und die etwas Größeren

gehen mit einem trendigen Airbrush-Tattoo wieder nach

Hause. Zwischen dem fachlichen Austausch sorgt eine

Runde Fußballgolf für Abwechslung. All das und weitere

Highlights, die Mercedes-Benz München allerdings noch

nicht verraten will, finden am Samstag, den 6. Mai von

10 bis 14 Uhr im Taxi-Center in der Landsberger Straße

382 statt. Der Veranstalter bittet um vorherige Anmeldung

unter marketing.muenchen@daimler.com. nu

TAXIVERSICHERUNG

Wir bieten Ihnen für Taxen und Mietwagen:

Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen

Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen

Der Taxi-Tag bei Mercedes ist für Münchner Taxifahrer und -Unternehmer zur

beliebten Tradition geworden.

IHK INFORMIERT ÜBER

FISKALTAXAMETER

Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

lädt Taxiunternehmer am Montag, dem 24. April 2017

von 11.00 bis 14.30 Uhr zu einer Veranstaltung ein, bei der

sie sich über Fiskaltaxameter informieren können. Im Unterschied

zu zwei IHK-Veranstaltungen im November 2015 und

im April 2016 sind dieses Mal keine inhaltlichen Vorträge

zum Thema Fiskaltaxameter geplant. Vielmehr erläutern die

Hersteller an ihren Ständen selbst ihre Fiskaltaxameter und

die zugehörigen Anbindungen an Speicher- und IT-Systeme.

Elke Hagg und Christiane Pöge von der IHK für München

und Oberbayern möchten den Teilnehmern damit die Gelegenheit

geben, die vielen technischen Fragen direkt zu klären,

die Taxiunternehmer immer wieder an sie richten. Fest

zugesagt haben die Taxameter-Hersteller: Kienzle Argo Taxi

International, HALE electronic, Finn Frogne, Semitron, Digitax

und Cabman. Dazu erscheinen einige der in der letzten

Ausgabe der Taxi Times DACH als „Datenleser“ vorgestellten

Sopftwareanbieter, unter anderem FMS, MPC, Tesymex und

Payco. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

Im Anschluss serviert die IHK ein kleines

Mittagessen. Eine Anmeldung ist

ausschließlich online möglich.

FOTO: GOP

HINTER DER BÜHNE

IST AUF DER BÜHNE

T O U R IS T E N TI P P

Zwischen den Modeboutiquen und dem Maximilianeum gibt es ein

Theater, in dem Künstler atemberaubende Akrobatik vollbringen.

Das Münchner Varieté-Theater

schräg gegenüber vom Taxistandplatz

am Max-2-Denkmal bietet in

jedem seiner Programme eine Mischung

aus Zirkus, Comedy, Close-up-Magie und

ganz besonderem Entertainment. Während

man sich von der Show verzaubern lässt,

kann man, wenn man möchte, ein leckeres

Menü genießen. Um sich voll und ganz auf

das Geschehen auf der Bühne konzentrieren

zu können, startet der erste Gang etwa

eine Stunde vor der Show, und auch der

Hauptgang wird noch vor Vorstellungsbeginn

serviert. Die Nachspeise kann dann

gemütlich während der Pause geschlemmt

werden. Alternativ gibt es auch Snacks à

la carte für den kleinen Hunger. Hier klingt

die „Currywurst im Glas“ besonders

geheimnisvoll. Irgendwie ist man, egal welchen

Sitzplatz man eingenommen hat, mittendrin

in der Show statt nur dabei. Der

Zuschauerraum ist ausgestattet mit 8er, 6er

und 4er-Tischen mit stufenweisen Erhöhungen,

sodass auch wirklich jeder von seinem

Sitzplatz einen freien Blick auf die Bühne

hat. Die Preisspanne der Tickets erstreckt

sich von 39 bis 44 Euro, mit Menü ab 59

Euro. Kinder bis einschließlich 14 Jahre

zahlen nur 15 Euro. Am meisten kosten die

Plätze ganz vorne unmittelbar an der

Bühne, dafür kann es einem dort aber auch

passieren, dass man als Zuschauer in die

Show integriert wird.

Im GOP findet man Weltklasse-Artistik

ohne den üblichen Zirkus-Chichi. Ein Programm

läuft meist mehrere Wochen. Derzeit

aktuell bis zum 23. April dreht sich bei

GOP VARIETÉ MÜNCHEN GMBH & CO KG

Maximilianstraße 47

80538 München

Telefon (089) 210 28 84 44

Telefax (089) 210 28 84 33

www.variete.de/spielorte/muenchen/

Taxibedarf am Ende der Show:

der Show „Backstage“ alles um einen Blick

hinter die eigentlich sonst geheimen Theater-Kulissen.

Mit spektakulärer Artistik,

Jonglage, Handstandkunst, Luftringartistik

und unterhaltsamer Comedy – lässig im

Jeansoutfit mit Turnschuhen – wird auf der

Bühne eine Geschichte über den hinteren

Bereich der Bühne erzählt.

Unser Fazit: Das GOP Varieté-Theater an

der Thiersch-/Ecke Maximilianstraße ist

ein guter Tipp für den Fahrgast – oder auch

für den eigenen taxifreien Abend. nu

Aktuelle Show „Backstage“ bis 23. 4. 2017

Showzeiten:

Di , Mi , Do 20.00 Uhr

Fr , Sa 17.30 Uhr und 21.00 Uhr

So und Feiertage 14.30 Uhr und 18.30 Uhr

Showdauer: ca 2 Stunden inklusive Pause

ca. 4–5 Taxis.

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TAXI TIMES FÜR

NACHHALTIGEN

KAFFEEGENUSS

NEWS · APP · MAGAZIN

Kaffee genießen, ohne Müll zu produzieren? Taxi Times München

unterstützt die auf Seite 14 vorgestellte Aktion „Coffe

to Go again“ und wird den nächsten 50 Neu-Abonnenten

einen Taxi Times-Thermobecher zuschicken. Denn ökologisch

korrekt schmeckt der Kaffee noch einmal so gut. In manchen

Cafés kann man mit eigenem Becher sogar sparen! Zur Abobestellung

der Taxi Times kommen Sie über unsere Anzeige

auf S. 23 oder unter www.taxi-times.taxi/heftbestellung.

FOTOS: Daimler AG, gemeinfrei

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NACHHALTIGKEIT

COFFEE

TO GO AGAIN

Ein aktiver Taxifahrer und Kaffeetrinker kann es auf über

1 000 Einwegbecher im Jahr bringen – Müll, der sich vermeiden lässt!

Wir vermeiden mit und stellen deshalb neun Münchner Cafés vor,

die mitgebrachte Becher befüllen. tb

SB BACKSHOP

& COFFEE

Der Backshop in der Dachauer Straße

25 bietet Werktags ab 6 Uhr früh

einen leckeren Kaffee aus Bohnen

von Burkhof – einer Rösterei in Sauerlach.

Mit 1,09 Euro einer der

preisgünstigsten Mitnehmkaffees

unserer Recherche. Bis 19 Uhr

kann man sich hier mit allem versorgen,

was ein Taxifahrer zum

Überleben braucht. Samstag und

Sonntag von 8 Uhr bis 16 Uhr beziehungsweise

14 Uhr.

KAFFEEKUCHE ¨

Kaffee erreicht Stellen, da kommt Motivation niemals hin.

Getreu diesem Motto wird in Laufdistanz zum Taxistand

am Rosenheimer Platz Kaffee aus der Bohne des kleinen

Münchner Rösters emilio gebrüht. In der Kafeeküche in

der Weißenburger Straße 6 wird auf Bio und Nachhaltigkeit

Wert gelegt. 50 Cent Rabatt gibt es daher bei eigenem

Becher auch auf den Mitnehmkaffee. Und das Dienstag bis

Freitag von 7 Uhr bis 20 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags

ab 9 Uhr. Nur Montag gibt’s nichts.

BAGELSHOP

Nachtfahrer haben hier bis 22 Uhr eine Chance auf einen

guten Kaffee Crème für 2,20 Euro aus einer professionellen

Siebträgermaschine. Doch auch das umfangreiche Angebot

an frisch zubereiteten Bagels und leckeren Muffins machen

einen Besuch des Bagelshops lohnend. Praktisch für Taxifahrer:

Der Shop befindet sich in der Barerstraße 72 direkt

gegenüber dem Barer-Schelling-Stand. Allerdings nichts

für Frühaufsteher – der Bagelshop öffnet erst um 11 Uhr.

FOTOS: Tom Buntrock, Fotolia/stockphoto-graf

DELISTAR

Fast & good statt Fast Food. Nach diesem Motto wird im

Deli in der Amalienstraße 40 Kaffee von Könnerhand zubereitet.

Unübersehbar der Aufruf, für den Kaffee to go doch

bitte den eigenen Becher mitzubringen. Ein Nachlas von

10 % soll die Motivation steigern. Wer noch keinen Thermobecher

besitzt, der kann sich hier auch gleich ausrüsten.

Magenfüllend und lecker die umfangreichen Bagels. Montag

bis Freitag wird man hier zwischen 7.30 Uhr und

18.30 Uhr versorgt, am Wochenende erst ab 9 Uhr.

CAFE CELESTE

Mehr dahinter, als man von außen vermuten würde: das

Café Celeste, Milbersthofener, Ecke Ingolstädter Straße.

Der Kaffee zum Mitnehmen für 1,50 Euro schmeckt wie

bei Mama in Italia. Wahrscheinlich weil er von einer italienischen

Mama mit einer italienischen Siebträgermaschine

zubereitet wird. Darüber hinaus gibt es einen sehr

günstigen Mittagstisch. Montag bis Freitag von 6.30 Uhr

bis 18 Uhr wird man hier versorgt.

KAFFEE, ESPRESSO & BARISTA

Unter Spezialisten ist man im Café und Spezialitätengeschäft

in der Schlörstraße 11. Tatsächlich wechselt die

verwendete Bohne je nach Kaffeegetränk oder Vorlieben

des Kunden. Für den kleinen Mitnehmkaffee für 1,80 Euro

wird in der Regel Mokito Oro verwendet, eine Mischung

aus 80 % Robusta und 20 % Arabica. Wer sein Barista-Hobby

starten möchte, wird hier fündig – von der Maschine bis

zum Zubehör –, werktäglich zwischen 7 Uhr und 19 Uhr,

Samstag und Sonntag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr.

COFFEE TO GO

AGAIN

ist eine Aktion der Münchnerin

Julia Post, um die unsinnigen

Becherberge, die unsere schöne

Stadt verschmutzen, zu

vermeiden. Außerdem ist der

Wegwerfbecher ein Beispiel für

unseren verschwenderischen

Umgang mit Ressourcen. Wir

aber wollen für Nachhaltigkeit

stehen.

ONOFRIO’S

Im Onofrio’s nahe dem Ganghofer-

Stand sind Kaffeetüftler am Werk. Hier

kommt – je nach Kaffeeprodukt – verschiedener

Kaffee zum Einsatz. Für

den Onofrio’s Blend, den klassischen

Mitnehmkaffee für 2 Euro, sind das

Arabica-Bohnen aus Guatemala, Brasilien

und Kolumbien. Bekannt ist der

„Apertizing Store“ in der Heimeranstraße

32 über den guten Kaffee

hi naus für seine Pastramis. Sehenswert

alleine ist schon die Kaffeemaschine.

Sie kommt, wie der Besitzer

auch, aus Italien. Montag bis Freitag

von 7 Uhr bis 18 Uhr, Samstag von

9 Uhr bis 14 Uhr.

SCHOKOLADENPARADIES CHOCION

Ein Ausflug nach Ottobrunn ist nichts für schwache Nerven.

Zumindest dann nicht, wenn man sich den Verlockungen des

Schokoladenparadieses in der Rosenheimer Landstraße 69B verweigern

möchte. Der kräftige Kaffee kostet 2,20 Euro und wird

Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr ausgeschenkt. Nichts

wie raus! Hier lagern 100 000 der leckersten Kalorien in und um

München.

KONDITOREI RIEDMAIR

Mit dem Bäcker aus Garching

hat sich die erste Kette der Coffee-to-go

again-Bewegung angeschlossen.

10 Cent gibt es für den

umweltfreundlichen Mehrwegbecher

Nachlass. Wer sich den Riedmair

Becher von Keep Cup kauft,

bekommt den erste Kaffee darin

sogar gratis! Die Filialen finden

sich von Giesing bis Freimann

und in Garching, Ismaning, Markt

Schwaben und Dornach und haben

unterschiedliche Öffnungszeiten.

14 APRIL / 2017 TAXI

TAXI APRIL / 2017

15


ISARFUNK

ISARFUNK

Wichtiger Bestandteil des

„E-Plan München“: Der Nissan

Leaf II brachte wichtige

Erkenntnisse über Elektroautos

im Taxibetrieb.

QUALITY CHECK ERSTMALS

AUCH FÜR FLEXFLOTTE

DER STAAT BEHINDERT

DIE WAHL VON

ELEKTROALTERNATIVEN

IsarFunk betreibt die umweltfreundlichste Flotte Münchens.

Mit Elektrotaxis ließe sich das noch steigern. Nur spielt da die

Eichverordnung nicht mit.

Die Stadt München und der Freistaat haben vom Bayerischen

Verwaltungsgerichtshof die Auflage bekommen,

noch in diesem Jahr ein Konzept für Fahrverbote vorzubereiten.

Innerhalb des Mittleren Rings müssen sich die Autofahrer

vermutlich auf ein Fahrverbot von Dieselfahrzeugen mit

Euro-5-Norm und darunter einstellen. Die vorwiegend neuen Taxis

von IsarFunk sind davon kaum betroffen.

IsarFunk würde zudem gern rein elektrisch

fahren, kann aber nicht.

Taxi ist Teil des ÖPNV – und wir als innovative

Taxizentrale suchen immer wieder

den Weg zur umweltfreundlichen Alternative“,

erklärt Christian Hess, Geschäftsführer

von IsarFunk. „So haben wir im Sommer

2011 das erste Elektrotaxi Deutschlands eingeführt

und mit einem zweiten Elektrotaxi

seit Oktober 2013 am ‚E-Plan München‘ der

Stadt München im Rahmen des Schaufensters

Elektromobilität der Bundesregierung

teilgenommen. Wir arbeiten mit dem ADAC

Mit dem ersten Elektrotaxi Deutschlands

hat IsarFunk bereits 2011 ein Zeichen

gesetzt: Der Mitsubishi i-MiEV war das

erste serienmäßig verfügbare Elektroauto.

zusammen und haben mit circa 200 Eco-

Taxis die umweltfreundlichste Taxiflotte

Münchens.“

Im Mittelpunkt des Projektes „E-Plan

München“ steht die stadtgerechte Planung

und Umsetzung der erforderlichen Ladeinfrastruktur für eine Förderung

der Elektromobilität in städtischen Ballungsräumen. Dabei

werden in drei Demonstrationsprojekten Nutzerverhalten sowie

technische und stadtplanerische Rahmenbedingungen untersucht

und ein Planungsprozess für die Ladeinfrastruktur entwickelt.

Die Erfahrungen beim „E-Plan München“ haben wissenschaftlich

untermauert, was praktische Erfahrungen mit dem ersten

Elektrotaxi bereits gezeigt haben. Die Reichweite der am Markt

befindlichen Elektrofahrzeuge reicht für den Taxibetrieb nicht aus.

Die mittlere tägliche Wegstrecke, die ein Münchner Taxi zurücklegt,

wurde in der Studie mit rund 187 Kilometern pro Arbeitsschicht

ermittelt. Der Vergleich mit konventionell angetriebenen

Taxis hat gezeigt, dass darüber hinaus an 44 Prozent der Nutzungstage

mehr als 187 Kilometer zurückgelegt werden. Unter widrigen

äußeren Bedingungen, wie Kälte, extremer Hitze oder Dauerregen,

hatte der verwendete Nissan Leaf II nur eine Reichweite von ca.

100 Kilometern, und selbst bei guten Witterungsverhältnissen, also

bei milden Temperaturen und weitgehender

Trockenheit, wurde nur eine Reichweite von

ca. 150 Kilometern erzielt. Die Reichweite des

Elektrotaxis war daher für eine normale

Arbeitsschicht nicht ausreichend.

VOR DEM ELEKTROTAXI KOMMT

DIE EICHVERORDNUNG

Das bislang einzige Fahrzeug, das kein

Reichweitenproblem hat, ist das Tesla

Model S. Dies entspricht jedoch einer Mercedes

S-Klasse, deren Einsatz wirtschaftlich

problematisch ist. Zudem ist neuerdings die

Zulassung neuer batterieelektrischer Fahrzeuge

als Taxi aus juristischen Gründen in

den meisten Fällen ausgeschlossen. Grund

ist eine Eichverordnung, die Manipulationen

am Taxameter verhindern soll. Taxiunternehmer

Köhl vom Taxi Center Ostbahnhof

wollte seine zwei bestellten Fahrzeuge des kommenden Tesla

Model 3 ab 2018 in Betrieb nehmen und fürchtet nun, sie nicht

einsetzen zu können. Denn auch Tesla hat nicht das erforderliche

Taxipaket der Eichverordnung an Bord.

„Inzwischen wird zwar zurückgerudert“, so Hess, „das Bundeswirtschaftsministerium

arbeitet an einer zweiten Verordnung,

sodass auch Dienstleister die Verantwortung für die Einhaltung

der Vorschriften in der Mess- und Eichverordnung übernehmen

dürfen. Insgesamt haben wir den Eindruck, dass der Gesetzgeber

nur reaktiv vorgeht und nicht strategisch – die Politik laboriert

leider nur an den Symptomen herum.“

tb

FOTOS: Tom Buntrock

FOTOS: IsarFunk

Mit dem Quality Check will die Münchner Taxizentrale ihr

Qualitätsversprechen gegenüber den Kunden einlösen.

IsarFunk-Geschäftsführer Christian Hess sieht den Quality

Check 2017 als ein positives Signal für das Münchner Taxigewerbe:

„Vor einem Jahr haben die an IsarFunk angeschlossenen

Taxiunternehmer mit dem Zustand ihrer Fahrzeuge ein klares

Bekenntnis zu mehr Qualität abgelegt. Wir

sind sicher, dass die Flotte auch dieses Jahr

wieder mit topgepflegten Fahrzeugen glänzen

wird.“

Am 3. Mai werden auf dem Prüfgelände

des ADAC Südbayern in der Ridlerstraße 35

alle Fahrzeuge der Flotte auf Herz und Nieren

geprüft. Denn die anspruchsvollen Kunden

von IsarFunk erwarten bei jeder

Bestellung ein einwandfreies und gepflegtes

Taxi. Dazu gehören rostfreie Fahrzeuge ohne

Unfall-, Lack- oder Folienschäden, mit einem

sauber geklebten IsarFunk-Streifen, Tarifaufkleber

und einem gut sichtbaren Halter für

die Fahrerausweise. „Gerade die Fahrerausweise

sind ein Detail, das unseren Kunden

sehr positiv ausfällt“, sagt Christian Hess.

„In anderen Ländern ist das längst Pflicht,

in Deutschland ist das noch eine Zusatzleistung.

Unserer Erfahrung nach fühlen sich

die Fahrgäste einfach wohler, wenn sie wissen,

mit wem sie fahren.“

Jürgen Dinter sieht den Quality Check

jedes Jahr als eine große Herausforderung,

betont aber die positiven Effekte. „Unsere

Kunden haben sich inzwischen an den hohen

IsarFunk-Standard gewöhnt. Erstmals werden wir in diesem Jahr

auch die Kolleginnen und Kollegen aus der Flexflotte beim Quality

Check begrüßen dürfen.“ Für die Taxis der zweiten Flotte gelten

im Wesentlichen die gleichen Standards wie für die Stammflotte.

V Seit

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Ein gutes Gefühl inklusive.

Einem erfolgreichen Quality Check 2017

steht nichts mehr im Wege.

Kleiner Aufwand, große Wirkung: durch Türwerbung

bis zu 65 % mehr Appbestellungen.

„Bisher reagieren unsere Kunden durchwegs positiv, wenn wir

vor allem in der High Time ihre Aufträge mit Fahrzeugen der

zweiten Flotte bedienen. Damit das funktioniert, müssen aber auch

hier Qualität und Leistung stimmen.“

Besonders freut sich IsarFunk-Marketingleiter

und -Kundenbetreuer Jürgen Dinter

über das große Interesse von Firmen, die

mit dem Taxigewerbe fest verbunden sind,

wie etwa Autohersteller. „Wie immer versuchen

wir den Quality Check so reibungslos

wie möglich zu gestalten. Dank unserer Partner

wird für das leibliche Wohl mit Speisen

und Getränken gesorgt. Es ist uns auch wieder

gelungen, eine kleine Taximesse zu organisieren.

Wer will, kann sich auch dieses

Jahr wieder bei verschiedenen Ausstellern

über Neuigkeiten informieren.“

Der besondere Dank der Zentrale gilt

natürlich dem ADAC Südbayern, der Isar­

Funk für einen Tag sein Prüfzentrum zur

Verfügung stellt. „Wir haben dadurch den

professionellen Rahmen, den wir für einen

effizienten Quality Check brauchen“, sagt

Christian Hess. „So können wir unseren

Qualitätsvorsprung wieder für ein weiteres

Jahr sichern.“ Eine besonders gute Nachricht

gibt es noch über den Erfolg der Türwerbung:

„Viele IsarFunk-Taxis fahren auch jetzt

noch mit der taxi.eu-Werbung auf den Taxis,

obwohl die Aktion offiziell bereits abgelaufen

ist. Das freut uns natürlich sehr. Dieser Einsatz hat die Bestellzahlen

über App bereits um 65 % nach oben schießen lassen. Jeder

weitere Tag mit der Türwerbung ist ein zusätzlicher Erfolg für uns

alle!“

tb

16 APRIL / 2017 TAXI

TAXI APRIL / 2017

17


ISARFUNK

ISARFUNK

APRIL 2016 3,50 €

Die Münchner Taxiunternehmerin

Alexandra Eismann klagt gegen

den Fahrdienstvermittler Uber.

RUBRIK

www.taxi-times.taxi

MÜNCHEN

Taxi Times München hat

bereits mehrfach über die

Praktiken von Uber berichtet.

Erst im Sommer 2016 haben Gerichte

ein Geschäftsmodell des Fahrdienst-

Vermittlers Uber deutschlandweit

ausgebremst. Besitzer privater Pkw dürfen

in ihren Fahrzeugen demnach ohne

behördliche Genehmigung keine Personen

befördern. Was den US-Giganten aber nicht

daran hindert, weiter mit seinen Beförderungsangeboten

im Münchner Raum aktiv

zu sein. Etwa mit der Vermittlung von

Mietwagen samt Fahrern, im Volksmund

oft als Limousine bezeichnet. In München

wird neben Uber Black und Uber Van seit

Sommer 2016 für besonders preissensible

Kunden der Dienst Uber X offeriert – alle

Dienste operieren wohl nach dem Gesetz

als Mietwagen.

Nach Beobachtung der Münchner Taxiunternehmerin

Alexandra Eismann werden

die Grenzen zum Taxi unerlaubt überschritten.

Dagegen klagt Eismann nun seit

August 2016 vor dem Landgericht München.

Erst ein halbes Jahr später reagierte

der europäische Uber-Ableger auf ihre

Klage. Am 6. April 2017 findet vor dem

Bundesgerichtshof in Karlsruhe eine mündliche

Verhandlung in einem Rechtsstreit

zwischen Uber und einem Berliner Taxiunternehmer

statt. Wahrscheinlich wird die

Ansicht des BGH auch auf das Verfahren

in München Auswirkungen haben.

»Ich habe wegen

dir 97 000 Dollar

verloren.«

Uber-Fahrer zu Travis Kalanick

Eigentlich ist die Rechtslage klar: Im Unterschied

zu Taxis dürfen Mietwagen oder

„Limousinen“ nach dem Personenbeförderungsgesetz

ihre Kunden nicht einfach an

der nächsten Ecke aufnehmen. Vielmehr

besteht für Anbieter von Mietwagen-Dienstleistungen

die sogenannte Rückkehrpflicht:

Nach dem Ende seiner Fahrt muss ein Mietwagen

grundsätzlich an den Betriebssitz

des Unternehmens zurückkehren. Und nur

dort dürfen auch Aufträge für weitere Fahrten

eingehen.

UBER-

FAHRER

AM TAXI-

STAND

Was ist der Unterschied zwischen

Limousine und Taxi? Eine

Münchner Taxlerin klagt gegen

Fahrtenvermittler Uber.

Die Taxiunternehmerin Eismann erlebt das

in ihrer täglichen Praxis allerdings anders.

„Nach meinen Beobachtungen halten sich

Uber-Fahrer gezielt an strategisch günstigen

Punkten auf, um dort direkt neue Fahrgäste

aufzunehmen. Je nach Tages- und

Nachtzeit ist das besonders in der Umgebung

von Hotels, Clubs oder am Flughafen

der Fall.“ Tatsächlich wurden besonders

dreiste Uber-Fahrer auch schon an Taxiständen

gesichtet.

TAXLER UND UBER-FAHRER

SIND DIE VERLIERER

„Limos mit Kennzeichen Fürstenfeldbruck

oder Rosenheim können sicher nicht nach

jedem Auftrag an ihren Firmensitz zurückkehren.

Ich finde, wir Taxler müssen uns

gegen diese ungesetzliche Konkurrenz entschiedener

zur Wehr setzen. Ich appelliere

an Taxikollegen und die Taxiverbände, solche

Mietwagenfahrer beim KVR zur Anzeige

zu bringen“, sagt Eismann. Im Kampf gegen

unlautere Konkurrenz fühlt sich die Taxiunternehmerin

von der Politik alleine gelassen.

So sorgte erst im Herbst 2016 der ehemalige

FOTOS: Tom Buntrock, essential media/IsarFunk, istockphoto / Joachim Wendler

ISARFUNK TAXIZENTRALE

Im Taxi per

App bezahlen

WER MACHT DEN GROSSEN REIBACH?

EIN UBER-PARTNER

PACKT AUS

TAXIVERBAND MÜNCHEN

Kostenkalkulation

für Uber-Partner

1

MÜNCHNER FLUGHAFEN

Mit der

U-Bahn zum Satelliten

DEZEMBER / 2015 TAXI

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Zuge

seines Aktionsplans Digitalisierung mit

einer „Lex Uber“ für größere Aufregung im

Taxigewerbe. Gabriel wollte Rückkehrpflicht

und Ortskenntnisprüfung gleich gänzlich

abschaffen.

Beobachter der Szene sehen alleine den

Provisionsnehmer Uber, nicht aber die Fahrer

und Besitzer der Mietwagen als Gewinner

im Kampf um die Fahrgäste. So

enthüllte der ehemalige Uber-Fahrer Tiado

Hilmert bereits gegenüber Taxi Times

München die Geschäftspraktiken des US-

Start-ups. Demnach hatte Uber neue Fahrer

zunächst mit hohen Fahrpreisen gelockt,

die dann rasch wieder reduziert wurden.

Außerdem bedrängt Uber laut Hilmert die

Fahrer, es mit der Rückkehrpflicht nicht so

genau zu nehmen. Bei einem Umsatz von

nur rund 16 Euro pro Stunde würde wohl

jeder auf Leerfahrten gerne verzichten. Das

hat kürzlich Uber-Chef Kalanick persönlich

am eigenen Leib gespürt. Ein Uber Black-

FOTO: Name Name

Fahrer, der ihn zufällig chauffierte,

beschwerte sich bei ihm: „Ich habe

wegen dir 97 000 Dollar verloren. Ich bin

pleite wegen dir.“ Ein Video des Vorfalls

zeigt den Uber-Chef dabei nicht im besten

Licht.

DIGITALISIERUNG JA, ABER

NICHT UM JEDEN PREIS

Ein schwacher Trost für die Taxiunternehmerin

Eismann. Sie und ihre

Anwältin Alexandra Decker aus Berlin sind

der Ansicht, dass das Vermittlungssystem

von Uber, den nachfragenden Fahrgast via

GPS mit dem zu ihm räumlich am nächsten

gelegenen Uber-Fahrzeug zu verbinden,

nicht mit den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes

zu vereinbaren ist,

da diese Art der Vermittlung Taxen vorbehalten

sein sollte. Der in Amsterdam ansässige

Europa-Ableger des kalifornischen

Giganten möchte die Sache wohl am liebsten

aussitzen und so wenig Staub aufwirbeln

wie möglich. Unabhängig davon sollte

auch die deutsche Politik klären, wie weit

neue, an sich sinnvolle, digitale Geschäftsmodelle

in geltendes Recht eingebunden

werden. Uber ist hier nur ein Beispiel von

vielen Spielarten einer internetbasierten

Ökonomie, die ohne jede Regulierung traditionelle

Berufszweige in die Knie zwingen

könnte.

Auch die klassische Taxibranche will die

Digitalisierung nicht stoppen, sondern

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Fahrer mit hohen Fahrpreisen gelockt:

Tiado Hilmert hat als Uber-Eventpartner

am eigenen Leib erfahren, wie der Fahrtvermittler

mit Unternehmern umgeht.

unter fairen Bedingungen mitgestalten.

Christian Hess, Geschäftsführer von Isar­

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„Unsere App taxi.eu funktioniert in ganz

Europa. In München und vielen weiteren

deutschen Großstädten fährt damit innerhalb

von Minuten ein Taxi vor. Die gesetzliche

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und sind auch gerne noch analog am Telefon

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18 APRIL / 2017 TAXI

TAXI APRIL / 2017

19


TVM

TVM

Die Bearbeitung

von Konzessionsverlängerungen

dauert

zukünftig länger. Der

TVM erklärt, warum.

NEUERUNGEN BEI DER

KONZESSIONS-

VERLÄNGERUNG

Die »Wiedererteilung von Genehmigungen zur Durchführung von

Gelegenheitsverkehren« (Taxi, Mietwagen, Ausflugs- und

Ferienzielreisen) wird für die Antragsteller wesentlich aufwendiger.

Änderungen bei der Verlängerung („Wiedererteilung von

Genehmigungen“) von Konzessionen im Taxi- und Mietwagenbereich

sind nichts Ungewöhnliches und es gibt

immer wieder mal Anpassungen an aktuelle Gegebenheiten. Diesmal

sind die Neuerungen durch das KVR jedoch recht umfangreich

und müssen von allen Unternehmern zum Erhalt ihrer Betriebe

entsprechend eingehalten werden. Im Folgenden stellen wir den

Ablauf des Verlängerungsverfahrens zusammen, alle Neuerungen

werden entsprechend deutlich hervorgehoben.

Bisher konnte der Antrag zur Verlängerung relativ kurz vor

Ablauf gestellt werden. Wenn man alle Unterlagen dabeihatte,

wurde die Verlängerung sofort ausgestellt.

Neu wird sein, dass die Anträge nicht sofort entschieden werden,

sondern die Bearbeitungszeit bis zur Wiedererteilung zwölf

Wochen beträgt. Der Antrag ist mit allen erforderlichen Unterlagen

also spätestens drei Monate vor Ablauf der Genehmigungen zu

stellen, will man keine Unterbrechung des Betriebes riskieren.

Wer den Antrag noch vor Ablauf der Genehmigungen stellt, kann

mit Datum des Genehmigungsendes seine Firma bis zur Verlängerung

nicht führen, die Fahrzeuge dürfen nicht zur Personenbeförderung

eingesetzt werden, eventuell vorhandenes Personal

muss beurlaubt werden. Dies war zwar schon immer so, wenn

man nicht alle Unterlagen vorlegen konnte, aber man bekam die

Verlängerung nach Vorlage aller Dokumente sofort. Künftig dauert

die Überprüfung der Unterlagen ab Vorlage aller Unterlagen zwölf

Wochen, ein verspätetes Einreichen kann zu entsprechenden Verzögerungen

führen.

Neu wird ebenfalls sein, dass ein nach Ablauf der Genehmigungen

eingereichter Antrag auf Wiedererteilung zwingend zum Verlust

der Konzessionen führen wird und man die Firma mit dem

gesamten investierten Kapital sprichwörtlich „aus dem Fenster

geworfen“ hat. Zwar galt diese Regelung auch schon bisher, nur

konnte man mithilfe eines guten Anwalts und des Einsatzes von

entsprechenden Anwaltskosten hier meistens noch eine Rettung

herbeiführen. Dies wird künftig nicht mehr der Fall sein, ein verspäteter

Antrag wird in jedem Fall zum Entzug der Konzession(en)

führen. Neu ebenfalls: Aus juristischen Gründen wird die Genehmigungsbehörde

künftig (so wie früher) die Unternehmer vor

Ablauf der Geltungsdauer rechtzeitig informieren. Man wird also

als Inhaber eines Betriebes fristgerecht informiert, wer dann dennoch

die Fristen versäumt, ist quasi selber schuld.

Dem Antrag zur Verlängerung mussten schon bisher die gesetzlichen

Unbedenklichkeitsbescheinigungen beigefügt werden sowie

in München weitere Bescheinigungen und Bestätigungen. Daran

wird sich nichts Wesentliches ändern.

Mitzubringen sind wie bisher:

• Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt

(steuerliche Zuverlässigkeit)

• Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Stadtsteueramt

(zuständiges Gewerbesteueramt)

• Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse

(in der Regel AOK)

• Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft

für Verkehr

• Auskunft aus dem Insolvenzgericht

Nicht mehr eingereicht werden muss die Bescheinigung der

Schuldnerkartei.

Wie bisher muss bei der Verlängerung auch der finanzielle Leistungsnachweis

erbracht werden, also die Bestätigung von Bank

oder Steuerberater, dass ein Kapital von 2 250 Euro für das erste

Fahrzeug und 1 250 Euro für jedes weitere Fahrzeug vorhanden

ist.

FOTO: Fotolia / stockpics

FOTO: Florian Bachmann

Für Mietwagen müssen wie bisher auch ein Stellplatz und ein für

den Gewerbebetrieb genehmigtes Büro oder Wohnung nachgewiesen

werden. Neu – und damit verantwortlich für die verlängerte

Bearbeitungszeit: Zur Verlängerung werden vonseiten des KVR

künftig vom Konzessionsinhaber oder Geschäftsführer ein behördliches

polizeiliches Führungszeugnis abgefragt sowie neu eine

Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (GZR) zur Vorlage bei

einer Behörde angefordert.

Neu allerdings wird sein, dass dem Antrag auf Verlängerung

eine Liste aller im Betrieb beschäftigten Personen beizulegen ist

und für jeden einzelnen Mitarbeiter von dessen Krankenkasse

eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen ist, als Nachweis,

dass sämtliche Sozialbeiträge bezahlt sind. Wie dies in der

Praxis eingehalten werden kann, wird sich zeigen, es gibt eine

größere Anzahl deutscher Krankenkassen, die bisher zumindest

grundsätzlich keine Unbedenklichkeitsbescheinigungen ausgestellt

haben. Neu ist auch, dass dem Antrag eine vollständige

Fahrzeugliste beigefügt werden muss. Diese muss Kennzeichen,

Fahrzeugtyp, Fahrgestellnummer und aktuellen Kilometerstand

enthalten.

ZU BEACHTENDE ÄNDERUNG WÄHREND DER

LAUFZEIT DER GENEHMIGUNGEN

Schon bisher mussten alljährlich Kopien der Berichte von Hauptuntersuchung

(HU mit Abgasuntersuchung) und die Berichte über

die Untersuchung nach der BOKraft vorgelegt werden. Wird die

Plakette ohne besondere Mängel erteilt, ist alles wunderbar.

Neu wird sein, dass geringe festgestellte Mängel, die zwar zur

Erteilung der Plakette geführt haben, künftig innerhalb eines

Monats beseitigt werden müssen, die entsprechenden Reparaturnachweise

müssen fristgerecht beim KVR vorgelegt werden. Fristversäumnisse

werden als mangelnde persönliche Zuverlässigkeit

ausgelegt. Bis zur Reparatur kann das Fahrzeug aber weiter zur

Personenbeförderung eingesetzt werden.

Neu ebenfalls und damit ganz anders als im privaten Bereich:

Sollte ein Taxi- oder Mietwagenfahrzeug wegen erheblicher Mängel

die Plakette nicht zugeteilt bekommen, darf dieses Fahrzeug

bis zu dem Nachweis der Reparatur und der erfolgten Zuteilung

der Plakette nicht zur gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt

werden. Verstöße dagegen werden ebenfalls als mangelnde

persönliche Zuverlässigkeit ausgelegt.

Weitere Informationen erteilt das KVR per E-Mail unter taxibuero.

kvr@muenchen.de, wir können an dieser Stelle allerdings nur alle

Kollegen/innen bitten, die neuen Anforderungen zu beachten. fb

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AUSBAUFÄHIGE

VERÄNDERUNGEN

Florian Bachmann,

geschäftsführender

Vorstand des TVM.

Der Taxiverband München begrüßt im Wesentlichen

die vorgestellten Änderungen bei der Verlängerung

der Konzessionen, werden damit doch jahrelange

Forderungen und Wünsche des TVM endlich erfüllt. In manchen

Bereichen wird die praktische Durchführung und Kontrolle

nur schwer erreicht werden können, nach unseren

Informationen stellen nach wie vor einige Krankenkassen

keine Unbedenklichkeitsbescheinigungen aus, so ganz nachzuvollziehen

ist auch die notwendige namentliche Nennung

des gesamten Personals nicht. Jedenfalls können wir keinen

wirklich triftigen Grund dafür erkennen. Schwierig nachzuvollziehen

wird ebenfalls die Kontrolle von TÜV-Berichten.

So gut und wichtig es ist, dass verkehrsunsichere

Fahrzeuge nicht zur gewerblichen Personenbeförderung

eingesetzt werden dürfen, können wir uns eine wirksame

Kontrolle und Überprüfung der Fahrzeuge auf der Straße

nicht so recht vorstellen.

Ein weiterer Wunsch des TVM wird allerdings weiterhin

bei der Verlängerung nicht erfüllt: Wir fordern seit Langem,

dass bei der Verlängerung der Genehmigungen eine grundsätzliche

Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der Betriebe

erfolgt. Über die durch TÜV-Berichte nachgewiesenen und

durch die künftig geforderten Kilometerangaben sowie der

Vorlage von wenigstens zwei Jahresabschlüssen aus dem

Genehmigungszeitraum lässt sich in Minutenschnelle

errechnen, ob eine Firma betriebswirtschaftlich vernünftig

geführt wird und der Unternehmer in der Lage ist, seine

Rechnungen fristgerecht zu bezahlen. Sobald die betroffene

Firma aus einem vorgegebenen Raster herausfällt, sollte

eine genauere Buchprüfung erfolgen. Die Möglichkeiten

einer „kreativen Buchhaltung“ würden damit einmal mehr

eingeschränkt werden.

fb

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20 APRIL / 2017 TAXI

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bezogen werden. Bis zum Jahresende bleibt der Taxispeicher hier.

Dann wird noch mal umgezogen.

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Am Samstag, dem 1. April 2017

war es dann so weit: Der ehemalige

Agip-Speicher wechselte sein

Quartier. Ab sofort ist

er neben General Aviation,

also quasi auf der

Rückseite des Flughafens.

Um einen reibungslosen

Ablauf zu

ermöglichen – schließlich

musste die Taxiversorgung

auch am

31. März gewährleistet

sein –, konnten

Kamera, Leuchtanzeige

und Lautsprecher

erst in der Nacht zum

Monatswechsel am

alten Agip abgebaut

Am einfachsten ist es, wenn

werden, um am neuen man immer der Beschilderung

Standort wieder in- zu General Aviation folgt

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stalliert zu werden. Die meisten Arbeiten

konnten bereits in der Vorwoche angeschlossen

werden. Dazu gehörte auch

das Asphaltieren der

neuen Fläche und das

Anbringen von Bodenmarkierungen.

Aber

auch für die Essensversorgung

ist gesorgt

und Aufenthaltsräume

sowie die Sozial- und

Sanitär-Einrichtungen

wurden ebenfalls

instand gesetzt. Damit

ist der bisherige Agip-

Speicher endgültig

und Kollegen werden jetzt schon mit Wehmut

an die „gute alte Zeit“ zurückdenken.

Denen sei gesagt, dass der neue Standort,

der voraussichtlich zum Jahresende bezogen

werden kann, eine deutliche Verbesserung

darstellen wird.

ABFAHRT AM KREISEL

Der neue Agip wird am besten über den

Nordring bis zum Kreisel am Beginn der

Erdinger Allee angefahren. Am einfachsten

ist es, wenn man immer der Beschilderung

zu General Aviation folgt. Natürlich kann

der Speicher auch über den Südring angefahren

werden. Dem Südring so lange

folgen, bis die Straße nach links abknickt.

Nach der Zufahrt zum General Aviation

Terminal geht es dann die erste Möglichkeit

nach links. Noch einmal nach links

geht es zum Taxispeicher, geradeaus zum

Geschichte und wird

pünktlich zum Stichtag

am 1. April 2017 samt

allem Inventar aufgelöst.

Viele Kolleginnen Überlauf.

tb

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22 APRIL / 2017 TAXI


STADTPOLITIK

STADTPOLITIK

SCHÖNGERECHNETE

BÜRGERBETEILIGUNG

Die Stadt München stellt erste Ergebnisse zur Fußgängerzone

in der Sendlinger Straße vor. Strittige Punkte weiter ungeklärt.

Die Idee ist doch sehr hübsch: Ruhezonen

mit Freizeitqualität statt

Autos mit Lärm und Abgasen.

Bänke unter Bäumen laden zum Verweilen

ein. Fußgänger und Radfahrer begegnen

sich friedvoll auf den vom Auto zurückeroberten

Verkehrsflächen. Der Schönheitsfehler

dabei ist, dass die Sendlinger Straße

nicht nur Wohlfühlzone ist, sondern auch

Einkaufsstraße mit Geschäften, Arztpraxen

und Gewerbe.

Wie bringt man das alles unter einen

Hut? Diese Frage wurde im Rahmen der

Bürgerbeteiligung von der Stadt beantwortet,

zumindest versuchsweise. Das Studio

STADT REGION zentralog hat im Auftrag

der Stadt München zahlreiche Stimmungen

und Rückmeldungen aufgefangen und

zusammen mit den Antworten aus der

Bürgerbefragung ausgewertet. Sein erstes

Fazit: Die Fußgängerzone wird überwiegend

positiv angenommen.

„Traumhaft, lebenswert, echt münchnerisch.“

„Die Straße lädt zum Schlendern

ein.“ „Besonders im Sommer sehr

angenehm durch die Sitzgelegenheiten.“

Drei Originalzitate aus der Bürgerbefragung,

die belegen sollen, wie beliebt die

umstrittene Verkehrsregelung ist. Denn die

Hier fehlt ein „Taxi frei“-Schild: die

Sendlinger Straße als Fußgängerzone mit

Liefer- und Anfahrtsschwierigkeiten.

Umwidmung einer Verkehrsstraße zu einer

Fußgängerzone bringt zahlreiche Komplikationen

mit sich.

Radlhighway und

Wohlfühlzonen statt

Individualverkehr:

Stadt fühlt sich

durch Umfragen

bestätigt.

ZUFAHRT NUR IM NOTFALL

Am auffälligsten ist da die erschwerte

Zufahrt zu Praxen, Kanzleien und Geschäften.

51 % der befragten Gewerbetreibenden

gaben an, die Anfahrtssituation hätte sich

verschlechtert. 34 % erkannten keine Veränderung

und nur 16 % fanden die Fußgängerzonenregelung

besser. Aus Kundensicht

bewerten sogar 58 % die Fußgängerzone als

Hindernis. Nun ist die Sendlinger Straße

nicht die Neuhauser- oder Kaufingerstraße

– und soll das auch nicht werden –, nur: Es

besteht die Gefahr, dass wenn die „kleinen“

und alteingesessenen Gewerbebetriebe und

Geschäfte aufgrund der verschlechterten

Verkehrssituation abwandern, Ketten und

Konzerne die Gewerbeflächen übernehmen.

So ginge ein Stück München verloren.

Besonders problematisch für die

Geschäfte und Betriebe sind die engen

Fenster für Lieferzeiten und die zum Teil

weiten Wege. Auch die in der Straße ansässigen

Praxen haben Schwierigkeiten mit

der erschwerten Anfahrt. Selbst einfahrende

Anwohner beschweren sich über Konflikte

mit Fußgängern, die das von ihnen

eroberte Terrain ungern mit Autos teilen

wollen. Die Formalien zur Erlangung einer

Zufahrtserlaubnis für Patienten oder auch

Handwerker sind kaum bekannt. Diejenigen,

die bereits eine Zufahrtserlaubnis

beantragt haben, beschweren sich über zu

lange Bearbeitungszeiten und zusätzliche

Kosten.

Inzwischen hat auch das KVR eingesehen,

dass man von der niedrigen Zahl von

Anträgen auf Sonderzufahrt nicht auf einen

fehlenden Bedarf schließen kann. Die Parkaufsicht

wurde angewiesen, bei vorhandenen

Arztbestätigungen die Einfahrt zu gestatten

und bei Notfällen auf die Vorlage zu verzichten

– eine Regelung, von der vor allem die

BG-Notfallpraxis profitiert. Allerdings ist es

für einen Taxifahrer kaum möglich, zu beurteilen,

welche Kunden nun bis vor die Praxis

gefahren werden dürfen und welche nicht.

Viele Kollegen fürchten Konsequenzen und

verweigern eine Einfahrt generell.

Dieses Verhalten ist nicht neu. Es

betrifft vor allem Praxen am Marienplatz,

aber auch in der Weinstraße. Bekommt ein

Fahrer den Auftrag, einen Patienten in der

betreffenden Praxis abzuholen, dann ist er

auf den guten Willen von Schandies und

FOTOS: Tom Buntrock

ZUGÄNGLICHKEIT, ZUFAHRT, ANLIEFERUNG

Gewerbetreibendenbefragung: Wie beurteilen Sie die Erreichbarkeit

Ihres Gewerbes für Kundinnen und Kunden heute im Vergleich zu der

Zeit vor dem Verkehrsversuch?

40 %

30 %

20 %

10 %

0 %

1 %

deutlich

verbessert

Quelle: Gewerbetreibendenbefragung, STUDIO STADT REGION zentralog, Berlin.

Polizisten angewiesen. Oder er riskiert ein

Bußgeld.

Problematisch ist: Viele Patienten gehen

automatisch davon aus, dass das Taxi sie

bis zur Praxistüre fahren darf. Viele Arztpraxen

sind bereits sensibilisiert und statten

ihre Patienten mit entsprechenden

Bescheinigungen aus. Andere wälzen die

Verantwortung auf die Zentralen und letztendlich

auf den einzelnen Taxifahrer ab,

denn er muss entscheiden, ob er ein Bußgeld

riskieren will oder nicht. Unbefriedigend

vor allem ist, dass es sich bei allem

• Verkehrsunfallabwicklung

• Verkehrsrecht

• Bußgeldsachen

• Zivilrecht

• Strafrecht

3 %

gering

verbessert

38 %

gleich

geblieben

35 %

gering

verschlechtert

23 %

stark

verschlechtert

Entgegenkommen des KVR und der Verkehrspolizei

um Kannbestimmungen handelt.

Rechtssicherheit gewinnt der

Taxifahrer vor Ort dadurch nicht.

KONFLIKTFREIE LÖSUNG GESUCHT

Richtig wäre es, für alle betroffenen Praxen

– also nicht nur die in der Sendlinger

Straße – die Zufahrt mit dem Taxi freizugeben.

Hat man den Patienten im Fahrzeug, so

müsste eine Terminbestätigung als Berechtigung

ausreichend sein. Wird das Taxi

zur Abholung bestellt, so müsste das auf

+ -

POSITIVBEISPIEL OFFENBACH:

TAXI STATT UNERLAUBTE DURCHFAHRTEN

Die SPD stellt dieser Tage einen Antrag für die Stadtverordnetenversammlung

auf eine freie Taxianfahrt in der Offenbacher

Fußgängerzone: „Wir möchten, dass weiterhin Familien in der Fußgängerzone

wohnen, dass es Ärztehäuser und Apotheken gibt, die

von Kranken auch erreicht werden können, und wir möchten, dass

auch Gehbehinderte problemlos in die Fußgängerzone kommen

können“, erklärt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende

Gertrud Marx. Denn „nicht die eingeschränkte Seniorin, die mit

einem Taxi die Fußgängerzone anfährt, um eine Freundin auf einen

Kaffee zu treffen, ist das Problem. Das Problem sind die vielen

Durchfahrten unberechtigter Fahrzeuge oder auch der Lieferverkehr

außerhalb der Anlieferzeiten“ so die SPD-Politikerin.

den Ausdruck des Fahrtauftrags ebenfalls

zutreffen. So ein Fahrtauftrag lässt sich mit

den Vermittlungssystemen beider Münchner

Taxizentralen mühelos ausdrucken.

Der Taxiverband München (TVM) hat

signalisiert, eine dementsprechende Durchfahrtspraxis

für alle Taxis beantragen zu

wollen. Nur wenn das Taxi eine geregelte

Zufahrt hat, kann es seinen Auftrag als das

flexibelste Mitglied im ÖPNV gewissenhaft

erfüllen. Allerdings muss für eine unbürokratische

Gesamtlösung auch der politische

Wille vorhanden sein.

Doch zurück in die Sendlinger Straße

und zu den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung.

Denn noch ist das gewünschte Ziel

einer konfliktfreien Lösung mit größtmöglicher

Zufriedenheit nicht erreicht. Auch

machen die vorgelegten Zahlen stutzig. So

wurden alle neutralen Aussagen als Zustimmung

gewertet. Das macht sich zwar statistisch

besser, verschleiert aber gerade die

Probleme, die es noch zu lösen gilt.

Aus Sicht des Taxigewerbes ist eine Innenstadt

mit Aufenthaltsqualität statt Durchgangsverkehr

kein Schreckgespenst – wenn

das Taxi weiterhin seine Aufgaben erfüllen

kann. Salzburg macht es vor, wie das funktionieren

kann: Zufahrt in die Altstadt haben

nur Berechtigte, also Anwohner, Zulieferer,

Handwerker und eben das Taxi. Eine Lösung

ohne Taxi kann auf Dauer nicht funktionieren.

Denn eines hat der Versuch mit der Fußgängerzone

in der Sendlinger Straße bewiesen:

Der Bedarf an Taxi ist da. Man muss es nur

seine Arbeit machen lassen. tb

NEGATIVBEISPIEL WIEN:

RAMSCH STATT KLASSE

Die Mariahilfer Straße wurde vor anderthalb Jahren

zur Fußgängerzone. Ein Jahr nach dem Umbau zieht

die Wiener Wirtschaftskammer ein bitteres Fazit:

mehr als 16 % weniger Passanten und damit weniger

Einkäufer. „Die Kaufleute beklagen Umsatzrückgänge,

weil die zahlungskräftigen Käufer mit Auto weniger

geworden sind“, berichtete der Obmann der Wirtschaftskammer-Sparte

Handel, Rainer Trefelik, in einer

eigenen Pressemitteilung. Die Händler reagieren mit

Sortimentsumstellungen, denn vor allem die Käufer

hochpreisiger Waren bleiben aus. Was bleibt, sind

Billigwaren.

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24 APRIL / 2017 TAXI

TAXI APRIL / 2017

25


VORSCHAU

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DAS VOLLHYBRID-TAXI

UBERDRUSS

Das Verbot von UberBlack stand

vor dem BGH vor der finalen Entscheidung.

Ein Urteil wird am 18.

Mai gefällt.

FOTOS: Tom Buntrock

Die einen können es schon nicht mehr hören,

die anderen verdrängen es lieber: Uber.

Trotzdem ist es wichtig, sich des Themas

anzunehmen.

IMPRESSUM

Die schlechten Nachrichten für Uber

häufen sich. Es scheint, als hätte

das Enfant terrible der Branche

einen Punkt erreicht, an dem es selbst für

frühere Fans und Förderer nicht mehr zu

halten ist. „Die Zeit“ kündigt bereits „das

Ende von Uber“ an. Keine Gewinne, aber

jede Menge Skandale – das rücksichtslose

Geschäftsmodell des ehemaligen Start-ups

dürfte sich überlebt haben.

So wirkte der Schlag abtausch am

6. April vor dem Bundesgerichtshof in

Karlsruhe fast anachronistisch. Während

Richard Leipold aus Berlin beziehungsweise

sein Anwalt klar darlegten, wie Uber

gegen die Rückkehrpflicht und andere

Bereiche das PBefG verstößt, zog sich der

Uber-Anwalt auf die Position zurück, der

§ 49 sei unzeitgemäß und würde ausgerechnet

Mietwagen einzelunternehmern das

Arbeiten fast unmöglich machen.

Uber sei ohnehin nur Vermittler und gar

nicht für das Verhalten seiner Partner verantwortlich,

und das Taxigewerbe wolle

sich so nur die ungeliebte Konkurrenz vom

Leib halten. Außerdem habe das Taxi an

Bedeutung stark eingebüßt und sei schon

von daher längst nicht mehr schutzwürdig.

Dabei übersieht Uber drei wichtige

Punkte: Der Absatz 5 eben jenes § 49 legt

fest, dass Mietwagenverkehre nicht mit

Taxiverkehren verwechselt werden dürfen.

Wer Aufträge via App und ad hoc vermitteln

möchte, der kann das tun. Aber eben

nur an Taxis. Genau der Personenkreis, den

Uber gar nicht bedienen will, also Behinderte,

Schüler, Senioren, ist jedoch auf das

Taxi angewiesen – woraus sich eine hohe

Schutzbedürftigkeit ableiten lässt. Und wer

seinen Partnern so viele Vorschriften

macht, wie Uber das tut, der ist eben mehr

als ein reiner Vermittler und damit auch

haftbar.

In den Vereinigten Staaten hat sich das

Taxigewerbe nach einer jahrelangen Schockstarre

auf seine Qualitäten besonnen und

erheblich nachgerüstet. Moderne Taxametersysteme

sollen das bargeld lose Zahlen

erleichtern. Auch das Teilen des Fahrpreises

soll möglich werden. Verschiedene Zentralen

haben neue Allianzen geschlossen,

um sich des ungeliebten Wettbewerbers zu

erwehren. Doch auch Uber-Nachahmer wittern

die Gunst der Stunde. Sie werben mit

niedrigeren Provisionen oder verzichten auf

das „flexible pricing“ zu Stoßzeiten. Fairere

Konditionen und begründete Umsatz- und

Gewinnpro gnosen sollen Fahrer an diese

Unternehmen binden.

In Deutschland fehlt ein solches Engagement

seitens des Taxigewerbes weitestgehend.

Offensichtlich hofft man, dass

sich mit dem BGH-Urteil, das für den

18. Mai angekündigt wurde, alles zum

Guten wendet. Taxi Times sieht in dieser

Haltung eine Gefahr. Hier muss man

gegensteuern. Deshalb wird die Redaktion

der Taxi Times München ihren Schwerpunkt

in der nächsten Ausgabe auf die

Uber-Thematik legen. tb

26

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Weitere Taximagazine aus dem Verlag:

Taxi Times DACH

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