{have speed in f[ ]cus!} DTM Race 3 & 4 Lausitzring 2017

kpred

Lautstärke ist manchmal alles ! …zumindest im Motorsport in Zeiten der Flüsterklassen Formel 1 und Formel E … Das ist eine der Erklärungen warum das Motorsportfestival auf dem Lausitzring vom 19.-21. Mai wieder sehr gut – vornehmlich aus dem östlichen Teil der Republik – besucht war. Wenn der Vater mit dem Sohne aufbricht, um dieses Spektakel einmal live zu sehen und vor allem zu hören, gleichermaßen Muttis Sonntagsbraten gegen Bratwurst und Cola eintauschen, dann werden diese Erinnerungen gerade bei den „Kleinen“ wohl noch sehr lange anhalten. Die in 2017 leistungs- und soundtechnisch aufgepeppten DTM-Boliden, standen hier nunmehr im direkten Vergleich mit den 10-Zylindern in der GT-Masters um Performance und Rennaction. Jeweils 2x eine Stunde drehten die Renner in beiden Serien Ihre Runden und viele Zuschauer konnten sich nicht entscheiden, welche Serie die Bessere ist. Der einhellige Tenor auf dem Lausitzring war „Eine super Veranstaltung“ und „wir kommen im nächsten Jahr wieder!“ Zu hoffen bleibt, dass der Betreiber und das Land Brandenburg bis September ein passendes Konzept, in Verbindung mit bereits avisierten Fördermitteln zum Refresh der etwas in die Jahre gekommenen Rennstrecke, finden. Auch wird bei Erschließung des Infields der Zuschauer noch mehr gemäß dem DTM-Motto LAUT-NAH-DRAN von beiden Rennserien fasziniert sein. Wir hoffen auf ein tolles Konzept für die nächsten Jahre mit beiden Rennserien als festen Bestandteil des Kalenders. {have speed in f[ ]cus!} - DAS TEAM !

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Race 3 & 4 Lausitzring

2. Sieg für

Motorsport Festival

Lausitzring

ADAC GT Masters

Debüt für BWT Mücke Motorsport

auf Heimstrecke

Auer & Green

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Lautstärke ist manchmal alles !

…zumindest im Motorsport in Zeiten der Flüsterklassen Formel 1 und Formel E …

Das ist eine der Erklärungen warum das Motorsportfestival auf dem Lausitzring vom

19.-21. Mai wieder sehr gut – vornehmlich aus dem östlichen Teil der Republik – besucht war.

Wenn der Vater mit dem Sohne aufbricht, um dieses Spektakel einmal live zu sehen und vor

allem zu hören, gleichermaßen Muttis Sonntagsbraten gegen Bratwurst und Cola eintauschen,

dann werden diese Erinnerungen gerade bei den „Kleinen“ wohl noch sehr lange

anhalten.

Die in 2017 leistungs- und soundtechnisch aufgepeppten DTM-Boliden, standen hier nunmehr

im direkten Vergleich mit den 10-Zylindern in der GT-Masters um Performance und

Rennaction. Jeweils 2x eine Stunde drehten die Renner in beiden Serien Ihre Runden und

viele Zuschauer konnten sich nicht entscheiden, welche Serie die Bessere ist.

Der einhellige Tenor auf dem Lausitzring war „Eine super Veranstaltung“ und

„wir kommen im nächsten Jahr wieder!“

Zu hoffen bleibt, dass der Betreiber und das Land Brandenburg bis September ein passendes

Konzept, in Verbindung mit bereits avisierten Fördermitteln zum Refresh der etwas in

die Jahre gekommenen Rennstrecke, finden. Auch wird bei Erschließung des Infields der

Zuschauer noch mehr gemäß dem DTM-Motto LAUT-NAH-DRAN von beiden Rennserien

fasziniert sein.

Wir hoffen auf ein tolles Konzept für die nächsten Jahre mit beiden Rennserien als festen

Bestandteil des Kalenders.

Impressum

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Inhalt

Hankook

Reifen unnd mehr

Best Pit Stop Award

Fanbeauftragte

der DTM

Katharina

68

Miss Norisring

2017

08

44

ADAC

GT Masters

Bilder & Berichte

94

Race 3

Race 4

Bilder &

Berichterstattung

18

Statistik

was...

wer...

wo...

52

Audi TT Cup

24-h-Nürburgring

27.05.2017

84

96

TUNING

Von der Piste auf die

Straße...

RS Look - Audi S7

Tabelle

Fahrerwertung

Teamwertung

Herstellerwertung

40

66

art

of the dtm colors

#16 Timo Glock

Exkusiv Interview

mit Philip Ellis

#23 Audi TT Cup

88

002 | 003


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004 | 005


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Restart im „IndyCar-Style“...

tägliches Üben macht den Meister

Nach verpatztem Restart im Rennen 2 in Hockenheim und anschließender heftiger Kritik am

Restart-Prozedere nach einer Safety-Car-Phase seitens Timo Glock, gab es am Freitagabend

Nachhilfestunden beim besagten Neustart.

006 | 007


NEUE Trockenreifengeneration

Der exklusive Reifenpartner Hankook ist mit der Entwicklung

und Produktion einer neuen Trockenreifengeneration,

die bei gleicher Größe noch mehr Grip liefert, aber schneller

abbaut, dem Wunsch der Fahrzeug-Hersteller und dem

Veranstalter ITR e.V nachgekommen. Während der Regenreifen

Ventus Race Rain unverändert bleibt, soll der neue

Hankook-Slick die Rennen noch spannender und interessanter

machen.

Die beiden Läufe am Samstag und Sonntag sind ab dieser

Saison mit 55 Minuten plus eine Runde gleich lang, ein Boxenstopp

pro Rennen ist vorgeschrieben. Die Fahrzeuge haben

mehr Leistung bei deutlich weniger Abtrieb. Dadurch

wird die Aufgabe der Fahrer noch anspruchsvoller, zumal

die Reifen nicht mehr vorgeheizt werden dürfen. „Das ist

eine besondere Herausforderung für die Piloten.

Sie starten mit einem kalten Ventus Race und niedrigen

Luftdrücken und müssen den Pneu so schnell

wie möglich zum Arbeiten bringen. Dabei dürfen

sie nicht zu sehr pushen, denn erst im optimalen

Temperatur-Fenster erreicht der Hankook Rennreifen

sein volles Grip-Potenzial. Vor allem die Boxenstopps

haben es in sich. Die Piloten kommen mit

optimal eingefahrenen Reifen rein und fahren mit

ungeheizten Slicks wieder auf die Strecke. Wer da

nicht aufpasst und zu stark beschleunigt, kann ganz

schnell an der Boxenmauer enden“, erklärt Manfred

Sandbichler, Hankook Motorsport-Direktor Europa.

Für den neu entwickelten Hankook Slick war bereits der

Hockenheimring ein echter Härtetest. Die abwechslungsreiche

Hochgeschwindigkeitsstrecke mit langsamen und engen

Passagen sowie schnellen Kurven und Geraden gehört

zu den anspruchsvollesten Kursen im DTM-Tourkalender.

Vor allem das häufige schnelle Überqueren der hohen und

scharfkantigen Kerbs stellt für den Ventus Race eine enorme

Belastung dar, die dieser in der Vergangenheit jedoch

immer perfekt gemeistert hat.

Manfred Sandbichler: „Der Hockenheimring hat ein

flexibles Strecken-Layout. Das müssen Piloten und

Ingenieure beim Fahrzeug-Setup berücksichtigen,

um das optimale Gesamtpaket zu finden. Bei den

Bodenwellen vor Turn Zwei und der Haarnadelkurve

spielen die Balance des Autos und die Aerodynamik

eine wichtige Rolle, um das Bouncing der Boliden

zu minimieren und den idealen Bremspunkt

zu finden. Ein niedriger Sturz in Verbindung mit hohen

Luftdrücken verringert die Belastung der Hankook

Rennreifen, insbesondere der Konstruktion.“

Eine entscheidende Rolle beim Saisonstart in Hockenheim

hat das Reifenmanagement gespielt.

„Mit den richtigen Luftdrücken, einer perfekten

Fahrzeug-Abstimmung und der optimalen Anfahrprozedur

durch den Piloten, kann auch der ungeheizte

Ventus Race schnell zum Arbeiten gebracht

und sein extrem hohes Grip-Potenzial voll ausgeschöpft

werden. Gelingt es gleichzeitig, den gewünschten

Drop-Off-Effekt durch einen weniger

aggressiven Fahrstil hinauszuzögern, um mit einem

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Reifensatz möglichst lange auf der Strecke bleiben

zu können, steht man am Ende ganz oben auf dem

Treppchen“, so der Hankook Motorsport-Direktor Europa

Manfred Sandbichler.

Rahmenserien der DTM

Audi Sport TT Cup - die Nachwuchsserie umfasst in diesem

Jahr sieben Stationen, sechs davon werden parallel zur DTM

ausgetragen. Die FIA Formula 3 European Championship,

die bereits im April begann, findet bei insgesamt zehn Tour-

Stopps sechsmal im Rahmen der DTM statt.

Manfred Sandbichler: „Der Audi Sport TT Cup ist eine

starke Nachwuchsklasse, die wir seit der Premiere

2015 mit unseren Reifen beliefern. Wie in der Vergangenheit

erwarten wir auch diesmal spannende

Rennen und packende Zweikämpfe in dem starken

internationalen Fahrerfeld. Bereits im sechsten Jahr

ist Hankook Reifenpartner der FIA Formula 3 European

Championship, die ihren vierten Tourstopp im

Juni erstmals parallel zur DTM in Ungarn macht und

am Hungaroring die Läufe zehn bis zwölf austrägt.

Diese Rennserie ist die Talentschmiede für die Formel

1 schlechthin. Mit Lance Stroll fährt der Meister

von 2016 jetzt in der Königsklasse, Antonio Giovinazzi

und Max Verstappen, die 2015 und 2014 bei

der FIA Formula 3 European Championship jeweils

Zweiter und Dritter wurden, gelang dieses Kunststück

ebenfalls. Hankook ist froh, diesen Talenten

beim Sprung in die Formel 1 helfen zu können.“

008 | 009


Premium-Reifenhersteller Hankook belohnt auch in der Saison

2017 die schnellste Boxencrew der DTM mit dem Best Pit Stop

Award. Der exklusive DTM-Reifenpartner richtet die inoffizielle

Boxenstopp-Meisterschaft bereits zum siebten Mal aus und honoriert

damit die wichtige und teilweise rennentscheidende Arbeit

der Männer beim Reifenwechsel. Das Gesamtsieger-Team

erhält am Ende der Saison die begehrte Kristalltrophäe, die als

Wanderpokal ausgeschrieben ist. Zusätzlich richtet Hankook für

die schnellste Crew ein exklusives Team-Event aus.

Das BMW Team MTEK gewann den Best Pit Stop Award 2016!

Die Arbeit der Mechaniker wird in diesem Jahr noch wichtiger und schweißtreibender

als in der vergangenen Saison. Nach dem neuen sportlichen Reglement

sind die Rennen am Samstag und Sonntag mit jeweils 55 Minuten plus eine Runde

gleich lang. Pro Lauf ist ein Boxenstopp vorgeschrieben, der nach der ersten

und vor der letzten Runde eingelegt werden kann.

Hankook Motorsport Direktor Europa Manfred Sandbichler: „Im letzten Jahr war

nur ein Reifenwechsel im Sonntagsrennen vorgeschrieben, jetzt haben die Teams

mit mindestens zwei Pflicht-Stopps pro Rennwochenende doppelt so viel Arbeit.

Allerdings bieten sich ihnen jetzt auch zwei Chancen, einen schnellen Reifenwechsel

hinzulegen und damit beim Best Pit Stop Award ganz vorn zu landen.“

Verschärft werden die Bedingungen beim Boxenstopp insbesondere dadurch,

dass nach neuem Reglement nur noch acht Mechaniker für den Reifenwechsel

eingesetzt werden dürfen und ihnen pro Fahrzeugseite nur noch je ein Schlagschrauber

zur Verfügung steht. In der bisherigen DTM-Geschichte war die Anzahl

der Mechaniker für den Reifenwechsel nicht limitiert. „Unter diesen Bedingungen

muss jeder Handgriff sitzen und das Team optimal harmonieren. Die Standzeiten

der Fahrzeuge werden sich natürlich verlängern, aber eine perfekt eingespielte

Crew kann beim Reifenwechsel viel Zeit gut machen, was am Ende rennentscheidend

sein kann“, so Manfred Sandbichler.

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Den Teams stehen an einem DTM-Wochenende insgesamt

acht Sätze der von Hankook für 2017 neu

entwickelten Trockenreifens vom Typ Ventus Race

zur Verfügung, die mehr Grip als ihr Vorgänger bei

aggressiver Fahrweise bieten, aber auch schneller

und stärker abbauen. Heizdecken sind generell

nicht mehr erlaubt, deshalb können die ersten Runden

nach dem Boxenstopp für den Fahrer zu einer

echten Herausforderung werden.


Hankook Motorsport Direktor Europa: „Die Piloten kommen mit einem griffigen „heißen“ Rennreifen an die Box, der im idealen Temperaturfenster

optimal gearbeitet hat. Dann gehen sie nach dem Boxenstopp mit kalten Pneus wieder auf die Strecke und müssen diese schnell zum

Arbeiten bringen. Da ist fahrerisches Können gefragt, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.“

Die Wertung für den Best Pit Stop Award erfolgt nach der offiziellen, vom DMSB genehmigten Boxenstopp-Zeitenliste, von der Boxeneinfahrt

bis zum Verlassen der Boxengasse. Die Punkte werden analog zum DTM-Reglement pro Fahrzeug vergeben und nicht innerhalb der Teams

addiert, es geht nur die bessere Zeit beider Stopps am jeweiligen Wochenende in die Wertung ein. Nach jedem Rennwochenende erhält die

Crew mit dem schnellsten Boxenstopp 25 Zähler für das betreute Auto (2.-10. Platz jeweils 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2, 1) und wird beim darauffolgenden

DTM-Event als Wochenend-Sieger mit jeweils drei Kästen Bier belohnt.

010 | 011


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Für den Boxenstopp beim zweiten

Rennen am Sonntag benötigte das

Team des BMW-Piloten in Runde 13

genau 36,024 sec. Am Samstag blieb

die Uhr bei 36,652 sec. stehen.

Für den Best Pit Stop Award werden

beide Ergebnisse berücksichtigt und

somit wurde das Team um Maxime

Martin als die schnellste Crew beim

Boxenstopp gefeiert.

012 | 013


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Ring frei zur zweiten Runde

Nach starkem Einstand der neuen DTM geht die Saison in

der Lausitz weiter.

Die Fans erwartet beim „Motorsport Festival“

ein vollgepacktes Rennprogramm.

Neben der DTM tritt auch das ADAC GT Masters auf der

3,478 Kilometer langen Strecke an.

014 | 015


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Race

Punkte im Qualifying

Zusätzlich gibt es für die drei

schnellsten Piloten des Qualifyings

Punkte für die Wertung.

Poleposition: 3 Punkte

Lucas Auer

Startplatz 2: 2 Punkte

Robert Wickens

Startplatz 3: 1 Punkte

Maxime Martin

016 | 017


Race three

02:48 pm

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018 | 019


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14:45 Uhr Auf geht‘s in die Einführungsrunde.

14:48 Uhr Start auf dem Lausitzring - Auer gewinnt vor

Wickens und Martin den Start, .

Runde 1 Wittmann greift sich Paffett

Runde 2 DRS ab jetzt einsetzbar

Runde 3 Martin überholt Wickens in Kurve eins, Duval unter

Beobachtung - Frühstart Verdacht.

Runde 4 Glock kassiert Rast

Runde 5 Duval muß Strafe „absitzen“. Boxenstopp Green.

Runde 6 Rast versucht Glock zu überholen - scheitert

Runde 7 Spengler Boxenstopp.

Runde 8 Rockenfeller und Farfus Boxenstopp.

Runde 9 Boxenstopp von Wittmann.

Runde 11 Ekström überholt Farfus, Wittmann für Platz 15

Runde 12

Runde 13

Runde 14

Runde 15

Runde 16

Runde 17

Runde 18

Runde 21

Runde 22

Blomqvist Boxenstopp.

Rasts erneuter Versuch Glock zu überholen hat geklappt.

Boxenstopp Di Resta. Ekström fährt neuen

Rundenrekord.

Boxenstopp Paffett

Blomqvist und Di Resta berühren sich, Rennleitung

untersucht den Vorfall. Boxenstopp Wickens

Rockenfeller überholt Paffett. Durchfahrtsstrafe für

Di Resta. Boxenstopp Martin

Green geht an Paffett vorbei. Boxenstopp für

Spitzenreiter Auer.

Wickens überholt Martin. Glock Boxenstopp - Problem

hinten links, da klemmts. Glock verliert Zeit!

Noch mehr Pech: Glock beim Beschleunigen Boxenausgang

neben der Strecke und ackert durchs Kies.

Rast hat noch nicht gestoppt und liegt in Führung.

Auer und Wickens unterbieten nacheinander den

neuen Rundenrekord von Ekström. Duval kommt an

die Box.

Runde 23

Runde 24

Runde 27

Runde 28

Runde 34

Runde 36

Runde 42

Runde 43

Ziel

Auer neuer Rekordhalter 1m17,547s

Boxenstopp Müller.

Rast kommt an die Box.

Boxenstopp Engel - nur Mortara hat noch nicht gewechselt.

Mortara wechselt als letzter Fahrer

Müller kommt an die Box - Bremsprobleme

Vor Kurve eins geht Rast an Martin vorbei

Mortara kämpft mit Ekström um jeden Zentimeter.

Mortara hat es geschafft

Die Zeit ist abgelaufen.

Rockenfeller setzt Martin für unter Druck.

Auer - Start-Ziel-Sieg ein!

Auf den weiteren Positionen:

Wickens, Rast, Martin, Rockenfeller, Paffett, Mortara,

Ekström, Engel, Green

020 | 021


Mitreißende Überholmanöver...

spektakuläre Aufholjagden...

purer Rennsport...

Das erwartet die Fans am Lausitzring!

Der Spannungsbogen reicht bis ins Ziel!

Die neuen Reifen, das Funkverbot aus der Box und weniger

Personal beim Boxenstopp sorgten immer wieder für Verschiebungen

im Klassement und gaben den Teams zusätzliche Taktik-Optionen.

Vor allem aber steht der Fahrer mehr im Mittelpunkt

als zuvor.

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022 | 023


Rennen 3

FAZIT

Nach seinem Husarenritt auf dem Trioval in Brandenburg

hat sich der Mercedes-AMG-Pilot in der Gesamtwertung mit

68 Punkten bereits ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt.

Auf den Plätzen folgen Markenkollege Gary Paffett (34) und

Audi-Pilot Mike Rockenfeller (31). Mit fünf Mercedes-AMG-Piloten

unter den ersten Zehn stand der dritte Lauf für die

Stuttgarter generell unter einem besonders schön strahlenden

Stern. „Das war perfekt. Es ist immer schwierig zu gewinnen.

Aber heute konnte ich die Pace vorgeben, wie ich

es wollte. Dennoch darf man sich in der DTM nie zurücklehnen.

Meinen Vorsprung kann ich an einem Wochenende

auch wieder einbüßen. Alles ist noch offen. Mir ist meine

persönliche Entwicklung wichtiger“, freute sich der derzeitige

DTM-Dominator Auer.

Im Vergleich zu Hockenheim gab es relativ wenige Verschiebungen

im Klassement während des Rennens, die meisten

wurden durch Reifenwechsel hervorgerufen. Nach dem Start

fuhren die ersten Vier in der Reihenfolge des Qualifyings aus

der ersten Kurve heraus. Auer führte vor Teamkollege Robert

Wickens, BMW-Pilot Maxime Martin und Audi-Fahrer

René Rast. Als erster kam Jamie Green nach Runde fünf in

die Box. Der Audi-Pilot wurde nach dem Qualifying wegen

der Nutzung eines nicht seinem Fahrzeug zugeordneten

Reifens auf den letzten Startplatz zurückversetzt. Doch der

Brite bewies wie schon im Regen von Hockenheim Kampfgeist,

machte von allen Fahrern am meisten Boden gut und

fuhr als Zehnter noch in die Punkte. Insgesamt ist er nun mit

27 Zählern Vierter in der Fahrerwertung.

Der Pechvogel des Rennens war Nico Müller. Der Schweizer

musste seinen Audi in Runde 34 in der Box abstellen und

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war am Samstag der einzige Fahrer, der nicht die Zielflagge

sah. „Die Bremse hat sich nicht mehr gelöst, ich konnte so

nicht weiterfahren. Ich war auf dem Weg in die Punkte. So

aus dem Rennen genommen zu werden, ist natürlich unschön.

Das passiert leider, morgen greifen wir wieder an.“

Der eine betrübt, der andere Himmelhoch jauchzend. Audi-Pilot

Rast grinste nach dem Rennen wie ein Honigkuchenpferd.

Im sechsten DTM-Rennen seiner Karriere fuhr der gebürtige

Mindener erstmalig auf das Podium und garnierte

seinen Parforceritt zusätzlich mit einem neuen DTM-Rundenrekord

in 1:17,343 Minuten. Nach der 36. von 43 Runden

schnappte sich Rast den vor ihm fahrenden Maxime Martin,

der als Vierter bester BMW-Pilot war. Die restlichen Fahrer

der Münchner kamen allesamt nicht in die Punkte. „Von dem

Tag habe ich lange geträumt. Ich habe schon als 16-Jähriger

immer mit einem Auge in Richtung DTM geschielt. Ich wollte

immer mal auf dem Podium stehen, heute war der Tag

gekommen. Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt“, war Rast

überglücklich.

Zweitplatzierter im aktuellen Gesamtklassement ist ein Jubilar.

„Wir hatten uns für einen frühen Boxenstopp entschieden.

Danach war ich schnell unterwegs und musste auf der

Strecke ein paar Kämpfe mit Jamie Green und Mattias Ekström

ausfechten. Wir haben gut gepunktet. Ich hoffe, dass

wir das Auto morgen so schnell hinbekommen, dass es für

das Podium reicht“, sagte Gary Paffett nach seinem 150. Rennen

in der DTM. Der Brite verbesserte sich zumindest von

Platz neun nach dem Qualifying noch um drei Positionen.

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Race

Punkte im Qualifying

Zusätzlich gibt es für die drei schnellsten

Piloten des Qualifyings Punkte für die

Wertung.

Poleposition: 3 Punkte

Robert Wickens

Startplatz 2: 2 Punkte

Tom Blomqvist

Startplatz 3: 1 Punkte

Jamie Green

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Race four

3:18 pm

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15:15 Uhr Start in die Einführungsrunde.

Start Wickens gewinnt den Start vor Blomqvist und

Green.

Runde 1 Guter Start von Auer der bereits fünf Positionen

gut gemacht hat. Möglicher Frühstart von

Blomqvist. Boxenstopps Rockenfeller, Ekström

Runde 2 Fünf Sekunden Boxenstoppstrafe für Blomqvist.

Paffett an Martin vorbei für P4.

Runde 4 Green holt sich von Blomqvist. Paffett später

auch vorbei.

Runde 5 Rockenfeller wurde möglicherweise von seiner

Box unsicher ins Rennen zurückgeschickt Die

Rennleitung prüft!

Runde 6 Wittmann kassiert Glock

Runde 7 Keine Strafe für Rocky - war alles okay.

Boxenstopp Glock

Runde 8 Spengler stoppt

Runde 11 Boxenstopp Auer

Runde 12 Stopp von Paffett

Runde 13 Martin und Farfus absolvieren ihre Stopps

Runde 14 Boxenstopp und Zeitstrafe von Blomqvist

Runde 15 Führender Wickens kommt an die Box

Runde 16 Green an der Box

Runde 19 „Bereinigt“ liegt Wickens vor Green, Ekström,

Paffett

Runde 20 Boxenstopp Duval

Runde 21 Paffett greift Ekström an. Rast an der Box

Runde 23 Stopps von Wittmann und Di Resta

Runde 25 Spannender Fight zwischen Wittmann, Auer

Farfus. Stopps von Müller, Mortara und Engel.

Verwarnung für Wittmann wegen zu häufiger

Spurwechsel auf der Start-Ziel-Geraden.

Runde 26 Alle Fahrer haben ihre Stopps absolviert.

Runde 29 Wittmann ist an Auer vorbei

Runde 33 Müller schiebt sich an Martin vorbei

Runde 34

Runde 38

Runde 41

Runde 43

Ziel

Wickens gerät unter Druck von Ekström

Ekström geht außen an Wickens vorbei

Rast kassiert Martin

Letzte Runde.

Sieger Green!

Auf den weiteren Plätzen:

Ekström, Wickens, Paffett, Rockenfeller,

Müller, Rast, Martin, Wittmann, Auer

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032 | 033


Der Mercedes-Benz-Pilot machte die

Pace und kontrollierte das Feld von

der Spitze aus. Doch Jamie Green

(Audi) wurde immer stärker, konnte

den Kanadier in der 31. Runde überholen

und verteidigte seine Führung

sicher bis ins Ziel. Damit feierte Green

nicht nur seinen 15. DTM-Erfolg, sondern

schob sich mit seinem zweiten

Saisonsieg in der Gesamtwertung auf

Platz zwei vor.

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Pole-Setter

Robert Wickens

sah am Sonntag

lange Zeit

wie der sichere

Sieger aus...

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Rennen 4

Nach einem schwierigen Rennen am Samstag war das Sonntagsrennen

eine 180-Grad-Kehrtwende. Nach Startplatz drei

waren nicht nur die Vorzeichen deutlich besser, sondern

am Ende auch das Ergebnis. „Wir tun uns im Qualifying sehr

schwer“, gestand Green. „Im Rennen klappt es hingegen viel

besser. Das hat mir eine Menge Spaß gemacht.“ In der Tabelle

hat er mit seinem zweiten Saisonsieg auch alles wieder geradegerückt:

Platz zwei nach vier Rennen mit 16 Punkten Rückstand

auf Tabellenführer Auer (69 Punkte), der sich heute schwer tat.

Im heutigen Qualifying kam der Österreicher nicht über Rang

15 hinaus, im Rennen arbeitete sich der 22-Jährige bis auf Platz

zehn nach vorne.

Für viel Spannung sorgte vor allem Mattias Ekström. Der Schwede

wählte eine sehr mutige und radikale Reifenstrategie und

absolvierte bereits nach einer Runde seinen Boxenstopp. Damit

zog er sich – von Platz acht gestartet – zunächst selber aus dem

Verkehr und fuhr sein eigenes Rennen. Nachdem die meisten

Fahrer ihre Stopps rund um die Rennhalbzeit absolvierten, zeigte

sich Ekström als wahrer Reifenflüsterer und hielt seine Pneus

bis ins Ziel am Leben. „Ich habe gestern Zeit verloren, als ich

nach fünf Runden stoppte“, erklärte Ekström. „Daher habe ich

vorgeschlagen, heute noch tiefer in die Trickkiste zu greifen.

Mein Team war nicht sicher, ob das funktionieren würde, ich

hingegen schon.“

Mike Rockenfeller tat es Ekström gleich und stoppte ebenfalls

nach nur einer Runde. Mit dieser Taktik machte er sechs Plätze

gut und kam hinter DTM-Veteran Gary Paffett (Mercedes-AMG)

auf Platz fünf ins Ziel. Nico Müller und René Rast rundeten auf

den Plätzen sechs und sieben das starke Audi-Resultat ab.

FAZIT

Die BMW-Piloten blieben im Sonntagsrennen hinter den Erwartungen

zurück. Nur Maxime Martin und Marco Wittmann

schafften es auf den Plätzen acht und neun in die Punkte.

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Jubiläum

Gary Paffett absolvierte sein

150. DTM Rennen

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Championchip 2017

Stand nach 4 Rennen

Pos Fahrer Team Pkt

1 Lucas Auer BWT Mercedes-AMG C63 DTM 69

2 Jamie Green Audi Sport Team Rosberg 53

3 Gary Paffett Mercedes-AMG C63 DTM me 46

4 Mike Rockenfeller Audi Sport Team Phoenix 41

5 Robert Wickens HWA Mercedes-AMG C63 DTM 38

6 Mattias Ekström Audi Sport Team Abt Sportsline 32

7 René Rast Audi Sport Team Rosberg 31

8 Timo Glock BMW Team RMG 25

9 Nico Müller Audi Sport Team Abt Sportsline 20

10 Edoardo Mortara BWT Mercedes-AMG C63 DTM 19

11 Marco Wittmann BMW Team RMG 18

12 Maxime Martin BMW Team RBM 17

13 Paul Di Resta HWA Mercedes-AMG C63 DTM 12

14 Maro Engel HWA Mercedes-AMG C63 DTM 03

15 Bruno Spengler BMW Team RBM 02

16 Tom Blomqvist BMW Team RBM 02

17 Augusto Farfus BMW Team RMG 00

18 Loïc Duval Audi Sport Team Phoenix 00

Team Championchip 2017

DTM

STA

TIS

TIK

Team

Pkt.

Mercedes-AMG Motorsport BWT 088

Audi Sport Team Rosberg 084

Mercedes-AMG Motorsport me 084

Punkte im Qualifying Race 3 & 3

Race 3

Pkt

Poleposition Lucas Auer 3

Startplatz 2 Robert Wickens 2

Startplatz 3 Maxime Martin 1

Race 4

Pkt

Poleposition Robert Wickens 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Jamie Green 1

Constructors Championchip 2017

Hersteller

Pkt.

Mercedes-Benz 187

Audi 177

BMW 064

040 | 041


-

Fans sind die Gewinner der

rundum erneuerten DTM

Beste Unterhaltung wird ab diesem Jahr beim Besuch der DTM geboten!

Die DTM hat den ersten Praxistest mit den neuen Regeln bestanden. Im Kampf für mehr

Spannung auf der Piste wurden die richtigen Hebel angesetzt. Vor allem die Fans auf

den Zuschauertribünen und vor dem Fernseher werden in der DTM-Saison 2017 die

großen Gewinner sein.

...mehr Action und Spannung...

...endlich wieder Rennfahren mit Kampf...

...jede Menge Show und Typen...

Wir ha

die Fa

die die

Die Aufbruchsstimmung ist bei allen Beteiligten spürbar!

Nah dran wie noch nie waren die Besucher an der Strecke, den Autos und den Boxen.

Den Fans wurde bereits einiges geboten und sie nahmen die Neuerungen dankbar an.

Egal ob Fan-Village mit viel Unterhaltung und Foodtrucks, der Pitwalk am Samstag- und

Sonntagmorgen, bei dem man die Boxenstopp-Trainings der Teams miterleben konnte,

oder die Fan-Terrasse – für die Besucher wurde nach langem wieder Motorsport zum

Greifen nahe. Neben dem bereits etablierten Pitwalk an beiden Renntagen gab es zudem

am Samstagabend eine weitere Möglichkeit, eine Stunde lang durch die Boxengasse

zu spazieren.

{have speed in f[ ]cus!}


en Sie getroffen,

nbeauftragte für alle,

DTM lieben!

Der absolute Renner eines Renn-Wochenendes

wird zweifelsohne der Pit-

View werden. Drei Boxen – eine je Hersteller

– stehen den DTM-Besuchern mit

Fahrerlagertickets offen und erlaubten

einen Einblick in die wichtigste Zone der

Teams. Von einer Box aus können die

Fans die Arbeit in den beiden benachbarten

Garagen während der meisten

DTM-Sessions beobachten. Auch nach

vorn in die Boxengasse ist der Blick frei

– und wenn ein DTM-Bolide durch die

selbige donnerte, war der Sound der

über 500 PS-starken V8-Triebwerke zu

hören und zu spüren. Mit leuchtenden

Augen stehen die Fans vor den großen

Glasscheiben und drückten sich vor lauter

Begeisterung beinahe die Nase platt.

Den Mechanikern und Renningenieuren

kann man so aus nächster Nähe bei

der Arbeit zuschauen. Entsprechend

groß ist der Andrang!

042 | 043


Katharina

Wie wird man

Fanbeauftragte der DTM?

Fanbeauftragte kennt man so aus dem Motorsport noch nicht. Die DTM ist

die erste Serie, die eine Fanbeauftragte im Einsatz hat und das zeigt doch, wie

wichtig der DTM ihre Fans sind! Die DTM ist fannah und möchte noch näher

an ihre Fans.

Hochachtung an die DTM! Es ist etwas völlig NEUES und ich darf dabei sein.

Jede Neuerung bringt Risiken mit sich: Wie werde ich angenommen, ich als

Frau im Motorsport?...

Im Moment kann ich sagen, dass ich bisher nur positives Feedback erhalten

habe. Ich bin immer noch in erster Linie Fan, ich habe keine Sonderrechte

und freue mich nach wie vor auf den Tribünen mitten unter euch Fans die

Rennen mitzuerleben.

Ich sehe mich als Sprachrohr der Fans und ich möchte auch weiterhin selbst

als Fan die Gemeinschaft an jedem Rennwochenende erleben, weil ich nur

so Anregungen und Wünsche zusammentragen kann, die ich dann gemeinsam

mit der ITR weiterentwickeln möchte, um so dem Fan noch mehr bleibende

Eindrücke zu ermöglichen!

{have speed in f[ ]cus!}

Ich war und bin immer noch über viele Jahre glühender Fan der DTM und

habe mich aufgeregt, dass es keinen Fanclub der DTM als Serie gibt. Es gibt

jede Menge Fanclubs verschiedener Fahrer, aber keinen konkret für die Serie

DTM. Auch ich habe natürlich meinen Lieblingsfahrer und –hersteller, aber

ich habe mich auch immer über jeden Fahrer gefreut, der ein faires Rennen

gefahren ist und mit einem Sieg belohnt wurde. So habe ich mir Gedanken

gemacht, ob ich einen Fanclub unter dem Motto „DTM fans are friends“ gründen

kann. So musste ich erst einmal abklären, wer mir bei der Logonutzung

helfen könnte. Hierbei geht es ja um Rechte und deren Nutzungsmöglich-


keiten. Ich habe einen guten Bekannten, dem ich mein Vorhaben

schildern konnte und sofort Unterstützung erhielt. Er wiederum

kennt Manuel Reuter und so fing alles an… Manuel Reuter hat sich

für meine Idee eingesetzt und so die Logo-Nutzungsfrage ins Rollen

gebracht. Davon bekam die ITR Wind und meine Idee entwickelte

sich immer schneller weiter. Als nächstes war ein Grobkonzept gefragt,

ein Konzept wie ich meine Idee umsetzen möchte. Das habe

ich sofort erarbeitet und es kam relativ zügig zu einem ersten Treffen.

Bei meinem ersten Gespräch wurde ich direkt gefragt, ob ich mir

eine Zusammenarbeit mit der ITR vorstellen kann. Meine Freude

war riesengroß und es wurden direkt ganz konkret Arbeitsbereiche

angesprochen, wie der backstage-Bereich der Homepage, oder der

persönliche Kontakt zu den Fans direkt vor Ort…

…und so wurde ich Fanbeauftragte der DTM!

Die DTM hat sich 2017 neu aufgestellt, es gab personelle Veränderungen.

Auch in der grundsätzlichen Organisation der einzelnen

Rennwochenenden wurden Veränderungen vorgenommen. Hier

speziell für die Fans und Zuschauer! Also für mich und meine „Idee“

der absolut richtige Zeitpunkt!

Ich werde an 7 Renn-Wochenden direkt vor Ort sein. Moskau und

Ungarn sind in diesem Jahr noch nicht geplant. Es ist auch schwierig,

da ich diese Aufgaben neben meiner eigentlichen beruflichen

Tätigkeit wahrnehme und ich hierfür meinen Urlaub nutze. Mein

Chef ist sehr tolerant und gewährt mir meinen „Spaß“, aber irgendwann

möchte er auch, dass ich ein paar zusammenhängende Tage

Erholung einschiebe und nicht immer nur montags und freitags…

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Katharina

Für mich ist es wichtig, dass ich immer noch als Fan der DTM

wahrgenommen werde und somit als Bindeglied zwischen

den Organisatoren der DTM agieren kann. Ich setze mich

nach jeder Rennveranstaltung hin und schreibe mein erlebtes

Feedback auf. Was mir ganz wichtig ist, dass ich nicht

nur Lob weitergeben kann, sondern auch Verbesserungsvorschläge

oder Ansatzpunkte für Veränderungen erhalte.

Ich stehe mit den Fans, die ich schon persönlich beim trackwalk

oder bei der Hankooktour betreut habe, im Kontakt. So

erhalte ich über facebook Freundschaftsanfragen oder per

E-Mail Feedback. Also schon jetzt kommen reichliche Rückmeldungen

der Fans über die verschiedensten Kanäle.

Die ITR möchte die Wünsche ihrer Fans natürlich wahrnehmen

und nur wer Wünsche kennt, kann auch auf sie eingehen.

Die Fans sind halt auf den Strecken unterwegs und

erleben die DTM mit anderen Augen, wie die „Offiziellen“.

Ich freue mich, wenn ich von den „Wünschen“ höre. Sicherlich

gibt es Vorschläge, die aus bestimmten Gründen nicht

immer umsetzbar sind, weil es teilweise auch hier Grenzen

gibt. So z. B. der Ruf nach mehr Taxifahrten und und und.

Hier sind Kontingente oder Budgetvorgaben vorhanden,

die nicht ignoriert werden können. Wichtig ist aber für den

Fan eine plausible Erklärung warum dieses oder jenes nicht

umsetzbar ist und nicht einfach nur ein hartes „geht nicht“.

Der Fan an sich ist schon für kleine Dinge sehr dankbar, er

möchte wahrgenommen werden und das Gefühl haben,

dass er auch als Fan für die DTM/ITR wichtig ist.

Der trackwalk zum Beispiel: Ich war als Fan total begeistert,

wenn in Hockenheim die Tore aufgingen und ich nach einem

Rennen mit tausend anderen Fans auf der Rennstrecke

stehen konnte. Deshalb habe ich den trackwalk mit Manuel

Reuter oder auch anderen aktiven Fahrern ins Leben

gerufen. Hier können die Fans, in einer überschaubaren

Gruppe, an bestimmte Stellen gehen, die ihnen sonst verschlossen

bleiben. Und sie haben einen Gesprächspartner

an ihrer Seite, der ihnen jede Frage beantworten kann, weil

er aus dem Rennsportbereich ist. Das wird dankend angenommen,

ist organisatorisch gut planbar und hat eine große

Wirkung beim Fan. Mit Manuel Reuter hat die Gruppe

einen Gesprächspartner, der auf Augenhöhe kommuniziert

und jedem, auch technische Details so erklären kann, dass

man nicht unbedingt vorher ein Studium als Entwicklungsingenieur

absolvieren musste.

Ich möchte auch den Fans nahe bringen, dass die DTM für

die Hersteller eine absolute Marketingveranstaltung ist und

dieses Verständnis muss vermittelt werden. Der Fan ist motorsportbegeistert,

sieht aber diese Veranstaltung nur aus

seiner Sicht, genau wie die Hersteller nur ihre Sichtweisen

haben. Hier sind alle gefragt, die Hersteller, Sponsoren, Veranstalter,

Fahrer und und und. Wir müssen alle Sichtweisen

aufgreifen und zusammenbringen, um so die DTM gemeinsam

nach vorn zu pushen.

Es sind ja nicht nur meine Ideen, ich sehe mich als Sprecher

für jeden einzelnen Fan! Ich stelle zusammen, um dann an

einem Tisch mit den Verantwortlichen zu sitzen und auszuwerten,

was letztendlich möglich ist und was nicht.

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An so einem Rennwochenende sieht man jede Altersgruppe

von ganz jung bis zu den Fans, die noch die „alte“ DTM kennen.

Das ist faszinierend, hier gibt es keine Grenzen. Jeder

hat so seine Inspiration, warum er hier ist. Ob es das Gefühl

ist, so mitten unter vielen Fans zu sitzen und deren Emotionen

mitzuerleben, oder den Geruch verbrannten Gummis

in der Nase zu spüren? Keine Ahnung! Auf jeden Fall - das

Donnern der Motoren ist einfach nur Gänsehaut pur!

Auch ich habe immer noch einen Fahrer, den ich besonders

beobachte. Aber ich bin auch fair und freue mich, wenn ich

ein spannendes, actionreiches Rennen sehen konnte, welches

durch einen anderen Fahrer letztendlich gewonnen

wurde. Es geht mir hierbei um das Produkt DTM und das

vermittle ich auch den Fans, mit denen ich an so einem Wochenende

ins Gespräch komme.

Ich möchte meine Leidenschaft zur DTM, die mich seit vielen

Jahren begleitet, weiter tragen. Mit anderen Fans mich

austauschen zu können, ist schon etwas ganz Besonderes!

Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr die Chance bekommen

habe, an bestimmten „Stellschrauben“ mitwirken zu

können. Die DTM ist Fan nah und das soll auch wieder jeder

Fan spüren. In den vergangenen Jahren gab es sicherlich in

der Entwicklung Momente, wo der Fan, die Fan-Nähe nicht

mehr so intensiv zu spüren bekam. Und das wollen wir jetzt

wieder ändern! Gemeinsam werden wir die Fan-Nähe wieder

beleben und die ersten Schritte in die richtige Richtung

wurden an den ersten beiden Rennwochenenden gegangen…

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Das sind Entwicklungen, die auch Gerhard Berger als ITR

Vorstandsvorsitzender forciert, aber diese Veränderungen

verlangen Zeit und wir als Fans, können nicht von heute

auf morgen, Wunder erwarten… Wir müssen uns in Geduld

üben und jede auch noch so kleine Veränderung wahrnehmen

und weiter tragen.

Mein Wunsch und Ziel ist es, die Fans wieder reinzubringen,

Aktionen anzubieten, um den Fan, die Nähe zur DTM und

umgekehrt spürbar zu vermitteln. Ich muss natürlich auch

selbst in meine neue „Rolle“ reinwachsen. Ich bin es nicht

unbedingt gewöhnt auf einer „Bühne“ zu stehen. Das Zusammenspiel

mit allen, die an der Aufgabe der Fanbeauftragten

involviert sind, muss funktionieren. Warten wir mal

die erste Saison mit mir als Fanbeauftragte ab und sprechen

zum Saisonfinale in Hockenheim über die heute besprochenen

Erwartungen und das bis dahin Eingetroffene!

Ich freue mich auf jeden neuen Kontakt und wessen Herz

auch so heftig und intensiv für die DTM schlägt, ist herzlich

willkommen!

https://www.facebook.com/DtmFansAreFriends

fanbeauftragte@dtm.com

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„Rast ist tatsächlich eine sehr positive Überraschung. Der kümmert sich

um nichts und fährt seinen Stiefel runter.“

Peter [Richie] Reichert - „The voice of DTM

„Zwei Podestplätze an einem Wochenende

sind ein gutes Ergebnis. Für mich hat die Meisterschaft

hier erst richtig begonnen.“

#6 Robert Paffett

„Wenn man auf Acht steht, und noch aufs

Podium fahren kann, dann macht das schon

Spaß.“ #5 Mattias Ekström

starke Stimmen

„Wir tun uns schwer im Qualifying,

die ersten vier Qualifyings in dieser

Saison waren hart. Aber im Rennen

funktioniert es besser. Das ist

gut fürs Entertainment. Die ganzen

Überholmanöver, das macht Spaß.

Die letzten zehn Runden waren locker

für mich. Es ist noch ein weiter

Weg bis zum letzten Rennen, aber

zur Zeit läuft es bei mir sehr gut.“

#53 Jamie Green

„Wir haben nicht so einen aggressiven Weg wie Audi

gewählt. In beiden Fällen hat sich das für sie ausgezahlt.

Das war definitiv kein tolles Wochenende für BMW“

Jens Marquardt,

Motorsportdirektor BMW

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Die schnellste Runde in beiden

Rennen fuhr Rene Rast

Der Audi-Pilot fuhr am Samstag in seinem erst

sechsten DTM-Rennen als Dritter aufs Podium.

Und er stellte dabei in Runde 31 in 1:17,343

Minuten einen neuen Rundenrekord für den

Lausitzring auf. Die alte Bestmarke hatte im

Jahre 2013 Mike Rockenfeller ebenfalls mit

einem Audi in 1:18,268 Minuten gefahren.

Noch schneller zu ging es dann am Sonntag.

Rast, der Siebter wurde, verbesserte sogleich

seinen eigenen Rekord noch einmal um 245

Hundertstelsekunden. In Runde 25 fuhr der

Mindener 1:17,098 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit

von 162,401 km/h. Ebenfalls

schnell unterwegs waren auf der einzelnen

Runde im zweiten Rennen, der spätere Zweitplatzierte

Mattias Ekström im Audi in 1:17,190

Minuten und Nico Müller in 1:17,243 Minuten.

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Einziger Ausfall des Wochenendes

hatte Audi zu beklagen

Nico Müller war am Samstag auf dem Lausitzring

auf Kurs Richtung Punkteränge. Doch der

Schweizer musste seinen Audi neun Runden

vor dem Ende aufgrund eines Defektes an den

Bremsen abstellen.

Ohnehin halten sich die Ausfälle in Grenzen.

Bislang kamen neben Müller nur Markenkollege

Loic Duval, die beiden BMW-Piloten

Augusto Farfus und Maxime Martin sowie

Mercedes-AMG-Fahrer Robert Wickens jeweils

einmal nicht bis über den Zielstrich.

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Wer holte bisher die meisten

Punkte im Qualifying?

Der Gesamtführende Lucas Auer holte auch im

Qualifying mit zwei Pole-Positionen bisher die

meisten Punkte, nämlich sechs.

Dicht dahinter folgt Markenkollege

Robert Wickens mit fünf Zählern.

Dritter ist Timo Glock im BMW mit drei Punkten.

Insgesamt haben sich beim Qualifying in den

vier Rennen schon neun Piloten, also die Hälfte

des Feldes Punkte sichern können.

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Die wenigsten Runden absolvierte

Marco Wittmann

Man hätte aber auch sagen können: BMW.

Denn in dieser Statistik belegen die sechs

Piloten der Münchner in einem engen

Korridor zueinander die letzten sechs

Plätze.

Das liest sich dann wie folgt:

Marco Wittmann (155 Runden),

Bruno Spengler, Timo Glock (beide 156),

Maxim Martin, Augusto Farfus (beide 157)

und Tom Blomqvist (158).

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Immer wieder gesehen

Maro Engel

drehte die meisten Runden

am Wochenende

Die Autos mit dem Stern auf der Motorhaube

waren auf dem Lausitzring besonders lange

unterwegs. Insgesamt 179 Mal kurvte Mercedes-AMG-Pilot

Maro Engel um das 3,478 Kilometer

lange Trioval. Das entspricht ungefähr

der Strecke von Dresden bis nach Düren. Nur

fünf Runden weniger absolvierte Markenkollege

Lucas Auer (174). Audi-Pilot Rene Rast

und Mercedes-AMG-Fahrer Paul Di Resta kamen

auf 172 Runden. Der beste BMW-Pilot

war, allerdings schon mit deutlich weniger

gefahrenen Runden, Tom Blomqvist mit 158.

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faux pas:

Crew verliert Mutter...

Edoardo Mortara

muss warten...

Die Boxenstopps zeigen sich immer wieder

als höchste Herausforderung für die Crew.

Hier verliert der Mechaniker rechts vorn die

Radmutter.

Gerade beim Pitstop mutieren diese Sekunden

für den Fahrer in unendlich viele Minuten.

So gehandicapt konnte Mortara lediglich im

restlichen Verlauf des Rennens in Richtung

„Schadensbegrenzung“ arbeiten.

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Plätzejäger gegenüber der Startaufstellung

Mattias Ekström

Der Schwede, der am Sonntag dank einer mutigen

Strategie mit seinem Audi von Startplatz acht bis auf

Position zwei nach vorne fuhr, verbesserte sich bislang

um 21 Plätze gegenüber der Grid-Formation.

Fast so gut wie „Eki“ ist Markenkollege Mike Rockenfeller.

Der Neuwieder raste am Sonntag von elf auf

fünf. Im Laufe der Saison machte „Rocky“ schon 20

Plätze gut. Rang drei geht an BMW-Pilot Marco Wittmann

mit 14 Positionsverbesserungen gegenüber

den Startaufstellungen. Gar nicht gefallen dürfte diese

Auswertung Tom Blomqvist. Der Brite büßte mit

seinem BMW nach dem Start insgesamt schon 31

Plätze ein. Ganz bitter verlief für ihn der Sonntag am

Lausitzring als der 23-Jährige das zweite Rennen als

Zweiter begann und nach einer Strafe wegen eines

Frühstarts letztlich Vorletzter wurde.

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colours

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Nikon D300S

fisheye 10 mm

1/250 s

f 1:14

ISO 250


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Porsche-Duo gewinnt Rennen 1

Erster ADAC GT Masters-Saisonsieg für

Precote Herberth Motorsport.

Platz zwei für Luca Ludwig und

Junior-Sieger Luca Stolz im Mercedes-AMG.

In einem actionreichen Samstagsrennen des ADAC GT Masters beim

Motorsport Festival Lausitzring fuhren Robert Renauer (32/Jedenhofen)

und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport)

im Porsche 911 GT3 R zu ihrem ersten Saisonsieg. Die in der

ersten Rennhälfte führenden Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca

Ludwig (28/Bornheim, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) retten

im Mercedes AMG GT3 nach einem Kontakt beim Überrunden den

zweiten Rang vor der Lamborghini-Paarung Ezequiel Perez Companc

(22/RA) und Mirko Bortolotti (27/I, beide GRT Grasser-Racing-Team)

ins Ziel. „Ein tolles Gefühl“, jubelte ADAC GT Masters-Premierensieger

Müller. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir an diesem Wochenende

einen Sieg holen. Wir sind megahappy.“

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Lamborghini holt ersten Saisonsieg

Platz 1 und 3 für Lamborghini GRT

Grasser-Racing

Platz 2 für Vorjahreschampions

Connor De Phillippi und Christopher Mies

Platz drei am Samstag, Pole-Position und souveräner Start-Ziel-Sieg

im ADAC GT Masters am Sonntag:

Für das Lamborghini-Duo Ezequiel Perez Companc (RA) und Mirko

Bortolotti (I) hat sich der Ausflug zum

Motorsport Festival Lausitzring vor 67.500 Fans gelohnt.

Das argentinisch-italienische Duo holte im vierten Saisonlauf der

„Liga der Supersportwagen“ den ersten Saisonsieg!

Zweite wurden die aktuellen Titelträger Connor De Phillippi (USA)

und Christopher Mies (DE, beide Montaplast by Land-Motorsport)

im Audi R8.

Rolf Ineichen (CH) und Christian Engelhart (DE) im zweiten Lamborghini

des GRT Grasser-Racing-Teams sicherten sich den dritten

Podestplatz..

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Achterbahnfahrt für BWT Mücke Motorsport

Punkte für BWT Audi Duo Ortmann/Stippler nach spektakulärer Aufholjagd.

Erste Bestzeit für BWT Mücke Motorsport im ADAC GT Masters.

Das Motorsport Festival Lausitzring war für BWT Mücke Motorsport ein ganz besonderes Highlight:

Der Berliner Traditionsrennstall startete erstmals in seiner Geschichte vor heimischer Kulisse im ADAC GT Masters.

#24 Audi R8 LMS - Markus Winkelhock und Filip Salaquarda

#25 Audi R8 LMS - Mike David Ortmann und Frank Stippler

#26 Mercedes-AMG GT3 - Stefan Mücke und Sebastian Asch

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Die Highlights des Wochenendes

BWT Mücke Motorsport

Orange ist Trumpf: Am Sonntag schlug die Stunde des Audi #24. Markus Winkelhock zeigte im Qualifying zum zweiten

Lauf das Potenzial des kfzteile24 R8 LMS mit der viertschnellsten Zeit. Nach Rückversetzung eines Konkurrenten

ging es für das Duo Winkelhock/Salaquarda sogar von Startplatz drei aus ins Rennen - als bestplatzierter Audi des

gesamten Feldes. Die Freude über dieses Top-Ergebnis war nach fünf Kurven allerdings beendet, als Winkelhock

nach einer Berührung an die Box kommen und das Rennen beenden musste. Das gleiche Schicksal war seinem

Teamkollegen Salaquarda bereits am Samstag zuteil geworden. Der Tscheche hatte sich als zweitbester von insgesamt

zehn Audis im Feld auf Rang elf qualifiziert, wurde nach vier Kurven jedoch von hinten getroffen und musste

das Rennen aufgeben.

Filip Salaquarda (kfzteile24 Audi R8 LMS #24):

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es war einfach ein unglückliches Wochenende. Insgesamt

bin ich nicht mehr als eine halbe Rennrunde am Lausitzring gefahren. Der Speed des

Autos war wirklich gut und im Vergleich zu Oschersleben deutlich verbessert. Das alles

hilft aber nichts, wenn wir zwei Mal bereits in der ersten Kurve nach einer unverschuldeten

Kollision ausscheiden.“

Markus Winkelhock (kfzteile24 Audi R8 LMS #24):

„Es war einfach nicht unser Wochenende. Das Auto war im Qualifying wirklich gut und

ich würde sogar sagen, die Pole Position war am Sonntag möglich. Was die Pace angeht,

haben wir auf jeden Fall einen Sprung gemacht. Umso ärgerlicher ist es, in beiden Rennen

schon nach ein paar Kurven auszuscheiden. Ich habe nach dem Start in Rennen 2

einen Schlag von hinten gespürt und wurde gedreht. Damit war das Rennen gelaufen.“

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Punktedebüt für die pinken Ringe

Das erste Rennen beim Heimspiel von BWT Mücke Motorsport brachte sofort das

erste Highlight. Ortmann & Stippler im BWT Aui #25 zeigten eine beeindruckende

Aufholjagd durch das starke Feld des ADAC GT Masters bis in die Punkte. Gestartet

von Rang 22 konnten sie mehr als die Hälftte des Feldes hinter sich lassen und als

Zehnte im Ziel die ersten Punkte im ADAC GT Masters feiern.

Mike David Ortmann (BWT Audi R8 LMS #25):

„Ich habe mich sehr über mein erstes Top-10-Ergebnis im ADAC

GT Masters gefreut - von Rang 22 bis auf Platz zehn zu fahren,

war wirklich gut. Im zweiten Rennen wäre sogar noch mehr möglich

gewesen. Unsere Strategie ging allerdings nicht optimal auf

und so kam ich nur als Achter zurück auf die Strecke. Im Duell um

Platz sieben wurde ich etwas von der Strecke gedrängt und wir

sind aus den Punkten gerutscht. Das war schade und ärgerlich.“

Frank Stippler (BWT Audi R8 LMS #25):

„Die ersten Punkte für uns sind gut, insgesamt wäre an diesem

Wochenende aber mehr möglich gewesen. Der zweite Lauf war

strategisch nicht optimal. Wir hätten eigentlich vor der Konkurrenz

wieder auf die Strecke kommen müssen, um gar nicht erst in

den Kampf um Rang sieben verwickelt zu werden. Unterm Strich

war es ein gutes Wochenende. Wir müssen nur versuchen, die

sich auftuenden Chancen auch ins Ziel zu bringen.“

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Sebastian Asch (BWT Mercedes-AMG GT3 #26):

„Nach den guten Zeiten in den Trainings hatten wir uns einiges

ausgerechnet. Das Podium war am Samstag realistisch, wären wir

nicht von der Strecke gedreht worden. Im Qualifying zum zweiten

Rennen hat die Balance nicht mehr gepasst und so blieb nur Startplatz

15. Im Getümmel der ersten Runde musste ich einer Kollision

ausweichen und bin so noch weiter zurückgefallen. Letztlich waren

die Plätze acht und zwölf nur Schadensbegrenzung, denn wir

hatten viel mehr Potenzial.“

Stefan Mücke (BWT Mercedes-AMG GT3 #26/ Team-Management):

„Das Heimspiel von BWT Mücke Motorsport ist natürlich etwas

enttäuschend verlaufen. Wir hatten uns schon erhofft, ein Podium

oder zumindest viele Punkte zu erzielen. Für Sebastian und

mich wollte es einfach nicht laufen. Ich habe am Samstag durch

die etwas übermütige Aktion eines Konkurrenten viele Positionen

und damit das mögliche Podium verloren. Am Sonntag war durch

das schwierige Qualifying das Podium ohnehin außer Reichweite.

Unsere Strategie ging gut auf, aber mehr als Rang zwölf war nicht

möglich.“

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Audi TT Cup - Rahmenprogramm zum

24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

27.05.2017 - früher Nachmittag

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Am Nürburgring baute Philip Ellis

seine Tabellenführung aus...

Kurz vor dem Start des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring

bewiesen die Nachwuchsfahrer im Audi Sport TT Cup

am Samstag einmal mehr ihren Kampfgeist. Philip Ellis, der von

der Pole-Position gestartet war, fuhr in den ersten Runden einen

kleinen Vorsprung heraus. In der vierten Runde gelang

es Mikel Azcona allerdings, den Briten beim Anbremsen der

Schikane zu überholen. Nur wenige Hundert Meter später konterte

Ellis und erkämpfte sich in einem beherzten Manöver die

Führung zurück. Zwei Umläufe später gerieten der Schweizer

Yannik Brandt und der Schotte Finlay Hutchison im Kampf um

Platz fünf aneinander. Hutchison prallte in die Leitplanken und

löste eine Safety-Car-Phase aus. Nach der erneuten Rennfreigabe

feierte Ellis schließlich seinen dritten Saisonsieg. Mikel Azcona

und der Niederländer Milan Dontje standen als Zweiter

und Dritter zum ersten Mal im Audi Sport TT Cup auf dem Podium.

Während Ellis seinen Vorsprung an der Spitze der Serie

von acht auf 17 Punkte vergrößerte, bleibt Gosia Rdest Tabellenzweite.

Die Polin belegte auf dem Nürburgring den vierten

Platz. Yannik Brandt kam als bester Rookie vor dem Australier

Drew Ridge als Fünfter ins Ziel.

Nach einer Pause von fünf Wochen stehen am 1. und 2. Juli

die Rennen auf dem Norisring im Programm. Der Kurs in Nürnberg

ist die einzige Stadtrennstrecke und mit 2,3 Kilometern

Länge auch der kürzeste Kurs im Kalender.

#23

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#23

aos im Gespräch mit Philip Ellis

Traumberuf Rennfahrer: Fluch oder Segen?

aos: Du bist neben dem Motorsport ebenfalls in Luzern

am Studieren. Ist für Dich Profi-Rennfahrer ein Traumberuf?

Wo schlägt aus Deiner Sicht die Waage aus – Richtung

Segen oder doch eher Fluch?

PE: Professioneller Rennfahrer zu werden ist definitiv mein Traum,

das überwiegt schon seit ich klein bin alles andere. Manchmal ist

es aber Fluch und Segen zugleich, gerade während dem Studium

kann das sehr stressig sein, da der Motorsport auch abseits

der Strecke sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Beispielsweise für

die Sponsorensuche, Medienevents und das Fitnesstraining, das

einfach zum Motorsport dazugehört.

aos: Du fährst jetzt in der zweiten Saison ein „Auto mit

Dach“. In welcher Serie würdest Du in Zukunft gern einmal

starten wollen?

PE: Für mich war die DTM schon immer ein Ziel in meiner Karriere,

aber es ist sehr schwer dort hinzukommen, vor allem jetzt wo

jeder Hersteller nur sechs Autos einsetzt. Ein weiteres Ziel wäre

der GT3-Sport, entweder im Langstreckenbereich wie der ALMS

und VLN oder auch der Blancpain GT Series / ADAC GT Masters.

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aos: Jeder Rennfahrer hat so seine Lieblingsstrecke(n), welche

favorisierst Du für Dich?

PE: Meine absoluten Lieblingsstrecken sind Monza und Zandvoort.

In Monza habe ich 2011 meinen Titel in der Formel Lista geholt,

und Zandvoort ist eine extrem schwierige Strecke die sehr viel Spass

macht mit ihren Höhenunterschieden.

aos: Viele Rennfahrer leben ihre Rituale. Der eine streichelt

vorm Einsteigen sein Fahrzeug, der andere klebt ein

„Glücks-Cent“ aufs Cockpit, ein anderer wiederum trägt

zwei verschieden farbige Schnürsenkel und und und. Welches

Ritual/Aberglaube hast Du?

PE: Nachdem ich die letzten Details ausgetauscht habe und schon

im Auto sitze, gehe ich „die perfekte Runde“ im Kopf nochmal durch,

um mich so auf die Session vorzubereiten.

aos: Welche Rennstrecke ist für Dich als Fahrer am anspruchvollsten?

PE: Im diesjährigen Kalender ist das eindeutig Zandvoort. Die Strecke

ist ziemlich eng und hat blinde Einlenkpunkte, kaum Auslaufzonen

und viele Höhenunterschiede die das Auto immerwieder unruhig

machen. Aber genau das macht mir Spass!

aos: Außer Gosia hast Du jede Menge neue Konkurrenten

neben Dir. Wie schätzt Du die Leistungsstärke nach dem

ersten Rennwochenende im Fahrerfeld des Audi Sport TT

Cup 2017 ein?

PE: Nach dem ersten Wochenende war ich ziemlich überrascht,

wie dicht zusammen das ganze Feld schon ist. Nach unseren ersten

Tests im April bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass das gan-

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ze weiter auseinander sein wird. Schlussendlich waren die Top 10 innerhalb einer Sekunde im

Qualifying, und es werden sich viele noch steigern. Das wird also wieder eine harte Saison, aber

genau darum fahre ich ja nochmal im Audi Sport TT Cup.

aos: Du fährst jetzt die 2. Saison. Deine 1. Saison hast Du mit einem 3. Platz in der Rookiewertung

beenden können und jetzt sehen Dich Deine Fans in einer Favoritenrolle,

wie fühlt sich das an?

PE: Es ist schon eine etwas angespanntere Atmosphäre, weil man jetzt die entsprechende Leistung

von mir erwartet. Es macht zwar Spass jetzt in dieser Rolle zu sein, aber Fehler werden weniger

leicht verziehen und man macht sich leicht selber Druck, gerade in einem so engen Feld.

Andererseits kann es auch ein Vorteil sein, wenn mich einer der anderen Fahrer im Rückspiegel

anfliegen sieht.

aos: Gibt es ein Motorsport-Idol für Dich? Was macht er oder auch sie zum Idol für

Dich?

PE: Rene Rast ist eines meiner Idole. Er ist in jedem Rennwagen einer der schnellsten Fahrer und

hat sich durch Markenpokale gekämpft um schlussendlich dort zu sein, wo er jetzt ist. Jetzt versuche

mit dem Audi Sport TT Cup denselben Weg zu gehen.

aos: Hast Du einen persönlichen motorsporttechnischen Coach? Wenn ja wie oder

wobei unterstützt er Dich?

PE: Markus Winkelhock und Marco Werner stehen uns jedes Rennwochenende zur Seite, wenn

es Fragen gibt und wir Tipps brauchen. Das beinhaltet dann fast alles, ob es fahrtechnische Fragen,

Fragen zum Auto oder auch andere Serien und zukünftige Pläne sind. Sie sind also unsere

Coaches im Audi Sport TT Cup.

aos: Eine wichtige Frage für Deine weiblichen Fans: Ist bei Deinem aktiven sportlichen

Engagement auch Platz für eine Freundin?

PE: Wohl die schwierigste Frage bisher! Das ist immer eine Sache der Toleranz und der Prioritäten,

da ich durch den Motorsport und dem Studium immer irgendwo unterwegs bin. Platz wäre

da, aber bei mir liegt die Priorität definitiv beim Motorsport.

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# 23

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75. Int. ADAC Norisring Speedweekend®

30. Juni – 02. Juli 2017

Miss Norisring

2017 gesucht!

Attraktive Girls schon bald am

Nürnberger Stadtkurs

Gemeinsam mit seinem Medienpartner MarktSpiegel sucht der Motorsport Club

Nürnberg (MCN) ab sofort die „Miss Norisring 2017“. Alle Frauen im Alter ab 18

Jahren mit Spaß am Thema Motorsport haben ab sofort die Chance auf den Titel.

Zudem winken attraktive Preise und ein exklusives Wochenende beim

75. Int. ADAC Norisring Speedweekend® als „Miss Norisring“.

Bewerbungsverfahren

Alle Informationen und Details erhält man online beim MarktSpiegel sowie über

den Direktlink bit.ly/MarktSpiegel_Miss_Norisring_2017 Eine Bewerbung ist

dann über norisring@ikmedia.de möglich. Unter dieser E-Mail-Adresse können

auch die benötigten Unterlagen angefordert werden. Neben dem ausgefüllten

Steckbrief müssen zwei aktuelle Fotos (max. Bildgröße 300 kB) eingereicht werden.

Casting und Wahl

Zehn Kandidatinnen qualifizieren sich im Vorfeld für den Vorentscheid am 10.

Juni in der Nürnberger Innenstadt, bei dem sie sich in zwei Durchgängen vor

einer Jury präsentieren. Drei von ihnen ziehen schließlich als Finalistinnen ins

Online-Voting auf www.marktspiegel.de ein (Stimmabgabe bis 30. Juni möglich).

Die Gewinnerin wird dann als „Miss Norisring 2017“ am Rennwochenende

live vor Ort gekürt.

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Aufgaben & Preise für die Miss Norisring 2017

Neben Tickets für die DTM am Norisring mit exklusivem

Zugang zu diversen VIP-Lounges und spannenden Terminen

im Rahmen des Rennwochenendes erhält die

Gewinnerin weitere attraktive Preise und darf mit in die

Startaufstellung.

Wichtige Termine für Bewerberinnen:

10.06.2017DTM-Tag in der Nürnberger Innenstadt (Top 10)

01.07.2017 – Finale am Norisring (Top 3)

02.07.2017 – Siegerin 2017

Weitere Informationen zum Norisring sind im Internet unter www.norisring.de erhältlich.

Besucher können ihre Eintrittskarten wie gewohnt persönlich in der Geschäftsstelle, über die Tickethotline unter

+49 (0)911 597051 sowie online mit Ticketversand per Post oder als elektronisches PDF-Ticket bestellen.

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RS-Look & 700 PS: Audi S7

auf die Straße

von der Piste

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RS-Look und 700 PS:

Audi S7 von M&D Exclusive Cardesign

Mit dem RS7 hat Audi ein ebenso elegantes wie leistungsstarkes viertüriges Coupé der Power-Luxusklasse

im Programm. Von den zivileren Ablegern seiner Basis, des A7 Sportback, setzt sich das Topmodell optisch

auf den ersten Blick durch einen auffälligen Bodykit mit Wabengittern, großen Lufteinlässen und verbreiterten

Kotflügeln ab.

Dank der Styling-Spezialisten von M&D Exclusive Cardesign aus Dinslaken haben nun auch Besitzer

schwächerer A7-Modelle, wie etwa des S7, die Möglichkeit ihrem Audi das Outfit des Topmodells überzustreifen.

Die Wandlung des S7-Karosseriekleids zur Breitbau-Optik des Topmodells vollzieht M&D mit Hilfe des

Widebody-Kits PD700R, der vom langjährigen Kooperationspartner Prior Design stammt: Sowohl an der

Front als auch am Heck beinhaltet dieser einen kompletten Austausch der Schürzen, welche am Bug um

eine aerodynamische Spoilerlippe sowie hinten um einen beeindruckenden Diffusor ergänzt sind. Besonders

wichtig für die optische Metamorphose ist des Weiteren die Verbreiterung der vorderen Kotflügel

sowie der hinteren Seitenwände samt dazwischen befindlicher Seitenschweller. Ergänzend montierten

die M&D-Mannen am Vor-Facelift-S7 des Baujahrs 2013 die Rückleuchten vom überarbeiteten Modell sowie

einen originalen RS7-Kühlergrill, der sich ebenso glänzend schwarz lackiert präsentiert wie sämtliche

Schachtleisten, Gitter und Einsätze sowie die Audi-Ringe und die Außenspiegelkappen.

Die Karosserie hingegen ist kontrastierend in Audis Perleffekt-Farbe Gletscherweiß metallic gehalten.

Überzogen ist sie mit einer aufwändigen und detaillierten Design-Folierung im LeMans-Style mit diversen

Formen und Schriftzügen in Rot, Schwarz und Grau. Hinzu kommt eine Tönung der Heck- und hinteren

Seitenscheiben. Ein weiteres optisches Highlight sind die breiten, schwarz pulverbeschichteten Rennen

Forged R60 X-Concave-Felgen im Format 10,5x21 Zoll: Ihr Stern weist eine matte Textur auf, während

Innen- und Außenbett sowie die Verschraubung ein glänzendes Finish tragen. Die aufgezogenen Continental-Reifen

haben das Format 265/30ZR21.

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Im Innenraum installierte M&D passend zum Exterieur

ein RS7-Sportlenkrad und nahm zusätzlich diverse

Codierungen vor, die etwa eine TV-Nutzung

während der Fahrt oder den Zugriff auf Geheimmenüs

erlauben. Zu guter Letzt hat der S7 tiefgreifende

technische Neuerungen zu bieten: Der vier Liter

große Biturbo-V8, welcher ab Werk einen Leistungsoutput

von 420 PS vorweisen konnte, stellt nun brutale

700 PS sowie ein maximales Drehmoment von

950 Nm bereit, die dank des Allradantriebs auf alle

vier Räder losgelassen werden. Die Steigerung um

satte 280 PS ist unter anderem einem Biturbo-Upgrade,

einer Optimierung der Ansaugluftführung sowie

der Installation einer speziellen Abgasanlage samt

Downpipes, HJS-Kats und RS7-Endrohren zu verdanken.

Perfekt abgerundet werden die Technik-Modifikationen

durch eine Optimierung des Luftfahrwerks.

M&D Exclusive Cardesign

Markus Ledwig & D. Sychala GbR

Lanterstr. 7 (Halle 3+4)

46539 Dinslaken

Tel.: 02064 / 4567 199

Fax: 02064 / 4569 505

E-Mail: info@md-exclusive-cardesign.com

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