Wirtschaftszeitung_29052017

hallomuenster

Branchen &Betriebe: Maßanzug

für Boliden Seite 14/15

Leben &Wissen: Essen ist die

grüne Hauptstadt Seite 22

Geld &Geschäft: Besuch auf

der „COM17“ Seite 18

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland

www.agravis.de

Aschendorf

f Verlag GmbH &Co. KG

Soester Straße 13, 48155 Münster

ZKZ 88690 PVST

Ausgabe 3/17

www.die-wirtschaft-muensterland.de

Preis: 3,50 Euro

Lähmende Bürokratie

Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und mehrere regionale Geldinstitute wehren sich mit

der Aktion „Überreglementierung abbauen“ gegen die Auflagenflut –und erhalten sehr viel Zuspruch.

Es ist nicht nur der Fachkräftemangel,

der auch gestandenen Handwerksmeistern

tiefe Sorgenfalten ins

Gesicht treibt, sondern immer mehr

der tägliche Wust an Bürokratie, der

kein Ende zu finden scheint. Viele

Betriebe fühlen sich drangsaliert von

Dokumentations- und Nachweispfl

ichten, von Kontrollen und Vorgaben.

Vom Regelungswahn der Europa-,

Bundes- und Landespolitik. So

belastet zum Beispiel der Mindestlohn

viele Betriebe nicht aufgrund

der 8,84 Euro pro Stunde, sondern

weil auch der kleinste Betrieb noch

verpfl

ichtet ist, die täglichen

Arbeitszeiten der Mitarbeiter aufzuzeichnen

und die Daten für Prüfungen

der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“

zudem zwei Jahre aufzubewahren.

Vo Vr allem kleinere Betriebe

klagen, dass sie mehr mit

technischer Dokumentation

und Verwaltung

dieser Art zu tun haben,

als mit ihrer eigentlichen täglichen

Arbeit, die doch darin besteht, Aufträge

anzuwerben, Kunden zu versorgen

und so Geld zu verdienen und

Arbeitsplätze zu sichern. Die Grenzen der

Belastbarkeit seien erreicht, so der

Grundtenor der Betriebe, da viele gesetzliche

Bestimmungen an der Realität von

Klein- und Mittelbetrieben vorbeigehen.

Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-

Warendorf stört dieser Missstand schon

länger. Gemeinsam mit Banken aus der

Region startete sie kürzlich einen gemeinsamen

Notruf an die Politik –gegen

ein Übermaß an Bürokratie und Regelwerken.

Sie verschickten 500 Broschüren

und einensiebenminütigen Zeichentrickfilm

auf USB-Stick an Entscheider und

Multiplikatoren in Politik und Wirtschaft

in ganz Deutschland und stellten den

Film online. Eine bundesweit einmalige

Aktion –made im Kreis Steinfurt.

Die WIRTSCHAFT stellt in dieserAusgabe

die innovative Initiative vor, beleuchtet

die Hintergründe und beschreibt die

Reaktionen, die sie bislang in der Öffentlichkeit

hervorbrachte.

►Fortsetzung auf Seite 2

OFFEN GESAGT

Im Dschungel

Die Freude am Regelwerk

muss in der Menschheitsgeschichte

früh begonnen haben.

Denn schon Goethe stellte

vor Jahrhunderten lapidar fest:

„Wenn man alle Gesetze studieren

sollte, so hätte man gar

keine Zeit, sie zu übertreten.“

Um es vorwegzunehmen: Ohne

Bürokratie geht es nicht. Kein

Staat, keine Stadt würde ohne

formulierte und vereinbarte

Grundsätze funktionieren.

Doch spätestens dann, wenn

sich zarte Paragrafen-Setzlinge

zu wuchernden Dschungelpfl

anzen entwickeln, die den

Weg nicht säumen, sondern

versperren, stellt sich die Frage

nach dem rechten Maß.

Bürokratieabbau gehört zu den

Schlagworten rund um jeden

Wahltermin. In der Legislatur

allerdings zeigt sich, dass man

zwar gerne hier und dort ein

Verfahren beschleunigt, am Ende

aber doch wieder neue Regeln

hinzufügt. Jedes Gesetz,

so sagen Experten, hat seine

Lobby.

Es ist deshalb mehr als begrüßenswert,

dass sich im Raum

Steinfurt und Warendorf jetzt

Personen und Institutionen an

die Spitze einer Bewegung gestellt

haben, die gegen die

Überreglementierung ins Feld

zieht. Denn tatsächlich leiden

fast alle Branchen unter einer

steigenden Flut von Aufl fagen

und bürokratischen Anforderungen.

Es bedarf anvielen

Stellen dringend einer Deregulierung,

damit Unternehmen,

die längst alles daran setzen,

effizient zu arbeiten, nicht immer

wieder ausgebremst werden.

wk

„Morgen. Schon heute“

Seit 25 Jahren wird imMünsterland der Innovationspreis verliehen.

Unter dem Titel „Morgen. Schon

heute.“ können sich Unternehmen

für den Innovationspreis

Münsterland bewerben. Münsterland

e.V. vergibt gemeinsam mit

seinen Sponsoren, den Sparkassen

im Münsterland, der Westfälischen

Provinzial und innogy SE,

Preise in fünf Kategorien.

Erstmalig wird inden Bereichen

„Digitale Geschäftsmodelle“

sowie

„Klein und pfiffig“ ein

Preisträger gekürt. Mit

4 198869 003501

2 0 0 2 2

dem Innovationspreis sollen insbesondere

auch kleine Betriebe gefördert

werden, die im Münsterland zukunftsweisende

Ideen auf den Weg

bringen und damit die Region stärken.

Je nach Kategorie winken 4000

Euro Preisgeld und ein hochwertiger

Image-/Produktfilm.

Gesucht werden innovative Ideen in

den Kategorien „Wirtschaft“, „Kooperation

zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“,

„Start-Up Unternehmen“

und zusätzlich in den neuen Bereichen

„Digitale Geschäftsmodelle“ sowie

„Klein und pfiffig“. Eine hochkarätigeunabhängige

Jury wirddie Gewinner

ermitteln.

Bewerbungen können noch bis zum

24. Juni eingereicht werden. Die

Preisverleihung findet im Winter bei

der Bernd Münstermann GmbH &Co.

KG in Westbevern bei Telgte statt.

2017 feiert der Innovationspreis

Münsterland sein 25-jähriges Jubiläum.

Bereits seit einem Vierteljahrhundert

zeichnen die Initiatoren bahnbrechende

und fortschrittliche Ideen

und Projekte aus. Inall den Jahren

wuchs die Zahl der Innovationen, die

durch ihre Weitsicht eine Bedeutung

für Menschen in der gesamten Welt

haben.

Ausgezeichnet werden können diesmal

Innovation, die zwischen dem 1.

Juni 2015 und dem 24. Juni 2017

Marktreife erlangt haben. Als Nachweis

der Marktfähigkeit gilt, dass die

Innovation bereits wirtschaftlich verwertet

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2 MACHER &MÄRKTE

Regeln –Auflagen –Vorgaben

Forderung des Handwerks: Die Überreglementierung abbauen, die Rahmenbedingungen vereinfachen, die Kosten

reduzieren. Sparkassen und Volksbanken machen schlechte Erfahrungen mit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie.

IMPRESSUM

DIE WIRTSCHAFT Münster /Münsterland

Verlag und Herausgeber:

Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG, Geschäftsbereich:

Media &Sales, Soester Str. 13,

48155 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Telefax: 0251 690-804801

Redaktion: Claudia Bakker (verantw.)

Anzeigen:

Anzeigenleitung: Herbert Eick,

E-Mail: anzeigen@die-wirtschaft- muensterland.de

Objektkoordination: Frank Micheel, Lars Normann,

Telefon: 0251 690-916162, Telefax: 0251 690-804801

Gestaltung/Layout: Lisa Stetzkamp

Die Fenster sind undicht.

Kein Problem. Denkt sich

die junge Familie. Einfach

neue wärmegedämmte

Fenster beim Handwerker

ihres Vertrauens bestellen! Der kommt

dann so schnellwie möglich und baut sie

ein. Doch so einfach geht das nicht.

Kundeund Handwerker müssen zahlreiche

bürokratische Aufl

agen erfüllen. So

sieht es das deutsche Regelwerk vor. Da

geht es zum Beispiel um örtliche Bauvorschriften

der Kommune, brandschutztechnische

Vorgaben, den Energieausweis,

das Einrichten der Baustelle, das

Entsorgendes Mülls und so weiter und so

fort.

Vor allem kleinere Handwerksbetriebe

klagen, dass sie heutzutagesehr mehr mit

technischer Dokumentation und Verwaltung

zu tun haben. Diese Überreglementierung

in Deutschland reicht Frank

Tischner, Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorf

(KH), ebenso wie den Vertretern der Kreditinstitute

inder Region. Aus dem Kreis

Steinfurt heraus schlagen sie Alarm.

„Die Problematik ist im Kreis Warendorf

selbstverständlich genauso aktuell“, ergänzt

Tischner, „wie in ganz Deutschland.“

Er nennt Zahlen des Statistischen

Bundesamtes: „46 Milliarden Euro Kostenverursacht

die Bürokratiedes Bundes

der deutschen Wirtschaft.“ Und wirdkonkret:

„Das Arbeitsministerium schreibt

441Informationspflf ichten vor, dieKosten

von weiteren knapp 1,1 Milliarden Euro

verursachen. Das ist wirklich nicht mehr

zu ertragen!“

Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkschaft

kennt die Not heimischer Be-

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH &Co. KG, Ander

Hansalinie 1. 48163 Münster, Telefon: 0251 690-0, Telefax:

0251 690-215; Auflage: 17.000 Exemplare

www.die-wirtschaft-muensterland.de

triebe: „Verschärfte Aufl

agen verteuern

und verkomplizieren zum Beispiel Darlehen

an den Mittelstand.“ Aber auch zahlreiche

regionale Banken im Kreis Steinfurt

sind es einfach leid, fühlen sich durch

die Bankenaufsicht bedrängt. Kleine Bankenmüssten

teilweise dieselben Aufl

agen

erfüllen wie börsennotierte Konzerne.

Gemeinsam fordert die Kreishandwerkerschaft

mit den Volksbanken im Kreis, der

Kreissparkasse Steinfurt und der Verbundsparkasse

Emsdetten-Ochtrup ein

Ende der Überreglementierung: „Die

Rahmenbedingungen müssen vereinfacht

werden, damit Kosten –auch für

den Verbraucher –reduziert werden.“

In dem begleitenden Zeichentrickfilm

gegendie Überreglementierung wirdanschaulich

am Beispiel einer Tischlerei

dargestellt, welche Richtlinien und Aufl

a-

generfüllt und beachtet werden müssen,

um eine Fenstersanierung ineinem Altbau

vorzunehmen. Das fängtmit der Abfallverzeichnis-

oder Arbeitsstättenverordnung

an und endet noch lange nicht

beim Umsatzsteuer-Anwendungserlass.

Unterlassen die Unternehmer Pfl

ichtangabennach

der Dienstleistungs-Informationspfl

ichten-Verordnung, dann droht

ihnen ein Bußgeld. Auch die Auftraggeber

sehen sich vor große bürokratische

Hürden gestellt. Die Finanzierung solcher

Vorhaben gerät für Kunden wie Banken

zu einer langen Reise durch einen stets

weiterwuchernden Dschungel aus Vorschriften

und Gesetzen.

Um die Missstände zu dokumentieren,

hat man sich für einen kurzen Zeichentrickfilm

entschieden. „Wir wollen der

Politik plakativ vorAugen führen, wo die

Probleme liegen“, so Frank Tischner.

„Wären alle Verordnungen, Erlasse und

Richtlinien aufgeführt worden, mit

denensich Handwerker,Banken und Verbraucher

täglich beschäftigen müssen,

wäre eskein siebenminütiger Trickfilm

geworden, sondern ein Drama imKinoformat“,

ergänzt der stellvertretende

Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd

Lohmann ausEverswinkel, der als selbstständiger

Tischlermeister genau weiß,

wovon er spricht.

Laut einer Erhebung des Instituts für Mittelstandsförderung

kostet die Bürokratie

deutsche Betriebe pro Jahr rund 46Milliarden

Euro. Dabei gehen viele gesetzliche

Bestimmungen an der Realität von

Klein- und Mittelbetrieben vorbei, so

Tischner und Lohmann. Sie werben für

die Vereinfachung. „Gesetze und Regeln

geben uns Verlässlichkeit und einen Rahmen,

in dem man arbeiten kann –wenn

sie sinnvoll sind. Wir glauben jedoch,

dass die Grenzen der Belastbarkeit von

kleinen und mittleren Unternehmen,

aber auch der regionalen Geldinstitute

und der Verbraucher mehr als erreicht

sind“, sagte Tischner mit Blick auf eine

Vielzahl von Verordnungen und gesetzlichen

Vorgaben, die Auftragnehmer und

Geldgebereinzuhalten haben. „Es sind ja

nicht nur die vielfältigen Informationspfl

ichten, die die Handwerksunternehmer

gegenüber dem Staat erfüllen müssen,

die viel Zeit in Anspruch nehmen und

zulasten der eigentlichen Arbeit im Betrieb

gehen. Hinzugerechnet werden

muss auch der Erfüllungsaufwf

and, um alle

Vorschriften umzusetzen.“ Und der sei

beträchtlich.

Warum machen nun heimische Banken

bei der Aktion der Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorfmit? Waswenige

wissen: Auch die regionalen Volksbanken

und Sparkassen müssen unter Regulierungsvorgaben

leiden, die eigentlich

auf international handelnde Banken

abzielen. Auch Dietmar Dertwinkel aus

dem Vorstand der Volksbank Greven hat

Armin Laschet erhielt das Info-Paket gegen

Überreglementierung von Alfred Engeler.

Merkel empfahl Laschet später inOelde die

Aktion.

Fotos: Kreishandwerkerschaft

genug: „Wir sind heute mehr mit Regularien

beschäftigt als mit dem Kunden. Und

die müssen dann dafür irgendwann die

Zeche bezahlen.“ Das will kein Kunde,

kein Banker,kein Handwerker.DreiViertel

der Handwerksbetriebe wickeln ihre

Geldgeschäfte über Sparkassen oder Genossenschaftsbanken

ab. Diese sind als

die wichtigsten Finanzpartnerdes Handwerks

jedoch in ihrem Geschäftsmodell

bedroht. So macht den regionalen Bankenunter

anderem die Wohnimmobilienkreditrichtlinie

zu schaffen. AlsFolge der

internationalen Finanzkrise ins Leben gerufen,

erschwert sie es den Geldinstituten,

Kredite für den Kauf oder Bau von

Immobilien zu vergeben, beklagt Franz-

Josef Konermann, Sprecher der Volksbanken

im Kreis Steinfurt. Und Hermann-

Josef Stascheit, Leiter des Firmenkundenmarktes

der Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup,

ergänzt: „Wenn mich

heuteein Kunde anruft und fragt, welche

Kreditkonditionen wir denn so haben,

muss ich ihm sagen, dass wir erst einmal

schauen müssen, ob er überhaupt einen

Kredit von uns bekommen kann.“

Als Gründe für den überbordenden Bürokratismus

nennt Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse

Steinfurt, zwei Faktoren: den Verbraucherschutz

und die Stabilität des Finanzsystems.

„Aber was für global agierende

Banken richtig ist, muss für die regionalen

Institutenochlängst nicht zutreffen“,

betont Langkamp. „Wir wollen wieder,

dass Vertrauen eine Rolle spielt.“ Dazu

müsse das Regelwerk deutlich gestrafft

werden. So sei nicht hinnehmbar,dass Alleinerziehende

oder Existenzgründer

nicht mehr an Kredite kommen können,

weil der Bund das so anordnet.

Peter Sauer

Kurz vor der NRW-Wahl übergab Frank

Tischner (r.) von der Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorf ein Kommunikationspaket

an FDP-Chef Christian Lindner.

KHOffice-Service


MACHER &MÄRKTE 3

Auf höchster Ebene platziert

Abbau der Überreglementierung: Die Initiatoren wissen, dass sie ein Langzeitprojekt angestoßen haben.

„Die Hygiene-Ampel muss weg.“

Armin Laschet

Seit dem Start der Aktion

„Überreglementierung abbauen“

sind nun genau zwei

Monate vergangen. Was ist

seitdem passiert? Frank

Tischner zieht gegenüber der WIRT-

SCHAFT ein Zwischenfazit: „Das enorme

Feedback der Politik auf unsere Aktion

freut uns sehr. Selbst wenn man den Aktionismus

der aktuellen Wahlkampfphase

abzieht, sind Broschüreund Film ziemlich

stark und positiv bei den Adressaten

angekommen.“

Insgesamt 500 Kommunikationspakete,

bestehend aus einem Notizbuch, einem

Speicher-Stick mit dem Trickfilm und

einer Broschüre, wurden gezielt verteilt.

An Entscheidungsträger und Meinungsbildner

aus Politik und Wirtschaft, an

Verbände und Wirtschaftsredaktionen –

bundesweit. Zeitgleich wurde der Trickfilm

auf einer extra eingerichteten Internetseite

(ww

w w.ueberreglementierung-

abbauen.de) veröffentlicht und auch in

den sozialen Netzwerken platziert. Die

Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt

griff das Thema ebenfalls auf.

Clevernutztedie Kreishandwerkerschaft

Stippvisiten hochrangiger Politiker auf

Wahlkampftour in den Kreisen Steinfurt

und Warendorf, um ihr Kommunikationspaket

zum Thema „Überreglementierung“

zu übergeben, zum Beispiel an

Ex-NRW-Ministerpräsidentin Hannelore

Kraft (SPD), den künftigen Ministerpräsidenten

Armin Laschet, SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden

Thomas Oppermann,

Wirtschaftsminister Garrelt Duin,

Staatssekretär Karl-Josef Laumann und

den Europa-Abgeordneten Elmar Brok.

KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner

gelang es sogar,Bundeskanzlerin Angela

Merkel auf einer Veranstaltung in

Oelde mitten im Gewühle zwischen Publikum

und Sicherheitsbeamten das Info-

Paket zuüberreichen

– nicht zuletzt,

weil Armin

Laschet der Bundeskanzlerin

die

Annahme empfahl,

mit dem kollegialen

Hinweis,

dass dies eine guteAktion sei, die er kenne.

Dass sich die Bundeskanzlerin tatsächlich

den Film anschaut, wirdvon den Initiatoren

der Aktion zwar als „nicht sehr

wahrscheinlich“ eingeschätzt. Trotzdem

hoffen sie, dass die Kanzlerin die Unterlagen„an

die Zuständigen im Bundeskanzleramt

oder in den Fachministerien“ weiterleitet.

„Damit ist unsere Initiative

schon einmal auf höchster Ebene platziert“,

zeigt sich Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse

Steinfurt, zuversichtlich.

Überhaupt erwarte man keine schnellen

Erfolge. „Ob unsereAnliegen und Probleme

Gehör finden und unsere Forderung

nach Abbau der Überreglementierung

aufgegriffen wird, zeigt sich wohl erst

jetzt nach den Wahlen. Wir werfen mit

Die Daumen runter – gemeinsam wenden sich die Initiatoren der Aktion gegen Überreglementierung und zu viel Bürokratie: (v.l.) Franz-Josef Konermann

(Sprecher Volksbanken im Kreis Steinfurt), Dietmar Dertwinkel (Vorstand Volksbank Greven), Hermann-Josef Stascheit (Vorstand Verbundsparkasse Emsdetten-

Ochtrup), Rainer Langkamp (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Steinfurt) und Frank Tischner (Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf).

Foto: Peter Sauer








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unserer Aktion erst einmal nur einen

Stein ins Wasser.“

Am Beispiel der auch vonder Kreishandwerkerschaft

abgelehnten „Hygiene-Ampel“

scheint scheint schon etwas zu passieren.

„Die Ampel muss weg“, hieß es

Mitte April inder Bäckerei und Konditorei

Triffterer in Neuenkirchen aus dem

Mund vonArmin Laschet, damals Vorsitzender

der CDU-Landtagsfraktion. Das

solle nicht als Wahlkampfansagezumöglichen

Koalitionen verstanden werden,

sondern als Ergebnis eines Fachgesprächs

mit Vertretern der Bäcker- und

Konditoren-Innung sowie Fleischer-Innung

Steinfurt zum Thema „Hygiene-

Ampel“ –hieß es unisono. Zusammen mit

der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten

Christina Schulze Föcking und

Staatssekretär Karl-Josef Laumann informierte

sich Laschet über Einschätzung

und Sorgen der Lebensmittel-Handwerker

zu dem „Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz“

(KTG). Die Abschaffung des

KTG liegt auf „Wiedervorlage“ für die

Zeit nach der Landtagswahl, deutete

Schulze Föcking an, die auch vehement

gegen die „Ampel“ eintritt. Die Innungsvertreter

und Alfred Engeler von der

Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf

forderten die CDU-Politiker auf, in

einem Koalitionsvertrag die Rücknahme

der „Hygiene-Ampel“ und den Abbau der

Bürokratie zu verankern.

IhreArgumentation:Das Gesetz benachteilige

die kleinen und mittleren Handwerksunternehmen

in der Lebensmittelbranche

und belastetesie mitnoch mehr

Bürokratie, für Verbraucher gebe es keinen

erkennbaren Vorteil.

„Die ersten Kreise sind also schon sichtbar“,

bilanziert Grevens Volksbank-Vorstand

Dietmar Dertwinkel. Frank Tischner:

„Wir freuen uns, dass wir so viel Zuspruch

und Unterstützung erhalten haben.

Das brauchen wir auch, denn der

Abbau von bürokratischen Hindernissen

ist erfahrungsgemäß ein Langzeitprojekt.“

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Szene aus dem Trickfilm, den die Initiatoren der Kampagne produzieren ließen. Der Film

verdeutlicht an einem alltäglichen Beispiel, welche bürokratische Last heute ein Bauvorhaben

begleitet.

Foto: elemente websolution

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20170116 IHK


4 MACHER &

Bitte Platz nehmen auf „Kehrwoc

Designer, Handwerksbetriebe und Handel setzen als „Designdoppelpunkt 2017“ in Münster ab dem 2. Juni einen kreativen

bis Ende September gleichermaßen auf Entwicklungskraft und Handwerkskunst aufmerksam machen.

Storytelling in Hockerform: Das zwischen

Designern, Handwerksbetrieben

und dem Handel neugegründete

regionale Netzwerk „Designdoppelpunkt

2017“ will mit seinen acht

kunstvoll gestalteten Sitzmöbeln

unterhalten. Denn auf diesen ein-,

mehr- oder schaukelbeinigen Objekten

soll zwischen Kunst und Kommerz

nicht nur gehockt werden. Die

in Form, Farbe und Material vollkommen

unterschiedlichen Hocker

„Schockel“, „Kehrwoche“, „Mauritzpony“

oder „Mrs. Li“ erfüllen vielmehr

eine Mission: Sie erzählen eine

Geschichte.

Vn Vo ihrer Idee, ihrer Herstellung

und dem kreativen

Können der Köpfe, die sie ersonnen

und hergestellt haben.

Je in Vierergruppen begeben

sich die Hockerauf dieReise durch

Münsters Läden und Unternehmen. Die

Destinationen der unkonventionellen

Sitz-Quartetts: Bo-Concept, Hasardeur,

Niessing und andere Händler in der Innenstadt

sowie Beresa, Ligne Roset und

RÜTÜ.

Die Wanderausstellung soll neugierig

machen auf die ungewöhnlichen Ideen

hinter den Hockern der acht Designer aus

dem Münsterland. Die Ideen konnten

nur umgesetzt werden, weil die kreativen

Köpfe Partner gefunden haben, die ihre

traditionelle Handwerkkunst oder innovative

Fertigungsverfahren wie den 3-D-

Hocker Mauritzpony –Design Peter Kirchhoff

Fotos: Andreas Hoffmannbeck

Druck eingebracht haben.

Da rückt Geschäftsführerin Kristin Garritzmann

im Niessing-Store in Münster

gern ein paar Schmuckvitrinen zuSeite,

damit das Hocker-Ensemble auch durch

Schaufenster am Alten Fischmarkt gut

zur Geltung kommt.„Wirfühlen uns dem

Design an sich sehr verbundenund sehen

als Schauraum für die Hocker die Chance,

auch die Vielschichtigkeit der unterschiedlichen

Handwerksbereiche in

strahlenderes Licht zu rücken.“

Die Skulptur Projekte 2017, wenn die

Stadt vor Kunst- und Designliebhabern

ohnehin aus allen Nähten platzt, ist als

Kulisse ganz bewusst gewählt, verrät

einer der beiden Initiatoren, PeterKirchhoff:

„Wir verstehen uns als Schauraum

nicht nur für uns Designer, sondern vor

allem auch für die Hersteller.“ Denn ohne

ihreinnovativen Handwerksbetriebeginge

nichts, erklärt Steffen Schulz, Professor

für Produktdesign an der FH Münster

und Mitinitiator vonDesigndoppelpunkt.

„Als Designer kann ich zwar meinen Hocker

entwerfenund ein Modell aus Pappe

bauen, aber dabei bliebe es dann auch.“

Nicht Pappe, sondern Stoffstapel hatte

Katja Horst im Hinterkopf, als sie die innere

Ideenreise für „Mrs. Li“ nach Asien

führte: „Inspiriert haben mich die markanten

Zuschnittstapel in unserem Lager

in China, die immer mit bunten Stoffstreifen

zusammengeschnürt sind“, verrät

die Chefdesignerin von Reisenthel.

Mit der Verwendung der Carrybag-

Stanzteile als Sitzfl

äche des Hockers

schafft die Münsteranerin eine Verbindung

zu ihrem prominentesten Produkt.

Die typisch eckigen, schräg nach außen

stehenden Vierkanthölzer der Hockerbeine

stellten die Tischlerei Nikolaus Joka

vor keinerlei Probleme. „Das, was ich

mir ausdenke, kann man immer bauen“,

sagt Katja Horst ausder Reisenthel-Designzentrale

in Münsters Kreuzviertel. Seit

25 Jahren der Kreativkopf des Taschenherstellers,

hat die 49-Jährige besonders

eins gereizt: „Das Design des Hockers war

quasi ein künstlerisches Projekt für mich,

bei dem ich nicht immer so stark auf die

Kosten schauen musste.“ Und der Name?

„Tja, mit Mrs. Li in unsererProduktion in

China kommuniziere ich täglich.“

Mehr vorder eigenen Haustür der Wahlheimat

Münster kehrt der gebürtige

Schwabe Steffen Schulz. Der FH-Professor

ist auch freier Designer und richtet

Ein Hocker entsteht: Im 3-D-Drucker schuf Designer Zlatko Kraljevic den „N

den Fokus mit seinem Hocker „Kehrwoche“

auf die traditionelle Handwerkskunst

in Telgte. In Kooperation mit der

Handwerks-Bürstenbinderei der Westfalenfl

eiß GmbH ist das Know-howdes Besenmachens

in die Konzeption und den

Entwurfseines Hockers mit eingefl

ossen.

Die Mitarbeiter haben ungewöhnlichviele

weiche Rosshaarborsten sehr dicht gebunden.

Der Designerhat die Borstenlänge

als Hocker-Sitzfl

äche exakt definiert

und verwandelt die eigentli

fl

ur- und Straßefegen assoz

woche“ zu einer bequemen

heit. In die es sich gemütli

lässt, wenn die Sitzgeleg

Münsters wohl design-affin

ausgestellt werden. „Kein Pr

die Hockerwährend der Aus

na bekommen und speziell

die Sitzfl

äche ein bisschen

ist“, sagt Schulz beim erstma

Hocker Schockel – Design „Hausfreunde“

Hocker Kehrwoche – Design Prof. Steffen

Schulz

Hocker Parabola – Design Oli

Vom Pappmodel zum rosshaarigen Designobjekt: Prof. Steffen Schulz (r.) begutachtet zusammen mit Matthias Klocke

(Produktionsleiter Westfalenfleiß, l.) und Thomas Billermann (Leitung Westfalenfleiß-Schreinerei, M.) seinen Hocker „Kehrwoche“.

Foto: Maike Harhues


MÄRKTE 5

he“ und „Schockel“

Akzent. Eine Wanderausstellung mit acht Hockern soll

.GON“

Foto: Kraljevic

ch mit Hausiierte

„Kehr-

Angelegench

einsinken

enheiten in

sten Läden

oblem, wenn

tellung Patibei

meinem

eingedrückt

ligen Probesitzen

in den Räumen der Westfalenflf eiß-

Schreinerei.

Es ist nicht das erste Projekt des Designers

mit dem Unternehmen: „Mit den

Westfalenflf eiß-Werkstätten kooperiere

ich immer wieder gerne, da ich die Verantwortlichenbisher

immer als sehr interessiert

an Neuem und auch an Experimenten

kennengelernt habe. Das rührt

daher,dass sie den Menschen mit Behinderungen

abwechslungsreiche und auch

besondereAufgabengeben möchten, die

sie aber auch nicht überfordern.“

Überfordert war hingegen eher die moderne

Technologie beim Hocker-Entwurf

von Zlatko Kraljevic. Mehrmals musste

der Designer seinen Hocker „N.GON“

(Polygon) neu berechnen und die Sitzfl

ä-

che anpassen, bis das Sitzmöbel aus weißem

Kunststoff in einer 80-stündigen

Mammut-3-D-Druckersitzung bei Urbanmaker

in Münster endlich fertig war.

„Wie in Seifenblasen und Schaum versuchen

die Oberfl

ächenspannungen minimale

Abstände zueinander zu erzeugen“,

erklärt Kraljevic das der Natur entlehnte

unregelmäßige Gittermuster seines Hockers.

Initiator Peter Kirchhoff wiederum lässt

Innovation auf Barock treffen: Zukunftstechnologische

Produktionsprozesse verschmelzen

mit traditioneller Handwerkskunst.

Für die rosa und goldenen Beschichtungen

des auf vier gedrechselten

Beinen stehenden „Mauritzpony“ war

Oberfl

ächenexperte Peter Stücker aus

Sassenberg verantwortlich.

Die Zusammenarbeit zwischen Design

und Handwerk haben beide Seiten als

inspirierend empfunden.Nobert Kuxaus

Münster hat die Holzkomponenten für

den Schaukelhocker „Schockel“ des Designergespanns

„Hausfreunde“ getischlert:

„Es war schön, nach einem Entwurf

anderer Designer arbeiten zu können.

Normalerweise fertige ich Einzelstücke,

und da bin ich sozusagen selbst Designer

und mache den individuellen Entwurf

Hocker One Piece only –Design Rolf Bürger

nach Kundenwunsch.“ Kuxsieht sich vor

allem als Gestalter im Handwerk.

„Gestaltung ist ein wichtiger und häufig

unterschätzter Teil unseres Alltags. Wenn

etwas gut gestaltet ist, haben wir nicht

nur mehr Freude daran, sondern nutzen

es auch gern“, meint Julia Riethmüller,

Marketingleiterin vonBeresa. Das sei für

die Entwicklung von Fahrzeugen genauso

wichtig wie für die Entwicklung von

Hockern.

Der Mercedes-Händlerist nicht nur einer

der Aussteller, sondern auch einer der

Sponsoren vonDesigndoppelpunkt 2017.

„Dass auf diese Weise auch noch die regionale

Kompetenz demonstriert wird,

macht das Projekt für uns als regional fokussiertes

Unternehmen noch interessanter.“

Maike Harhues

OFFEN GESAGT

Gutes Timing

Jede Idee ist nur so gut wie ihr Timing.

Und genau das ist den Projektpartnern

perfekt gelungen. Mit Designdoppelpunkt

2017 nutzen sie einen

doppelten Effekt: Die Stadt Münster

befindet sich während der „Skulptur

Projekte 2017“ ohnehin in einem Zustand

gesteigerter kreativer Körperspannung:

belastbar, offen und empfindsam

für Schönes, Schräges und die

Künste. Hinzu kommt, dass die ganze

Welt auf die kleine Großstadt inWestfalen

schaut, die zeitgenössischer Kunst

eine Bühne bietet.

Der Stadt der Bildung, Wissenschaft

und Kultur steht es da gut zu Gesicht,

mit eigenen Aktionen einen Akzent zu

setzen. Dazu tragen die Designer des

Doppelpunkt-Netzwerkes bei.

Und selbst wenn die Kunst-Karawane

wieder weitergezogen

und das

Airplay Münsters

in globalen Kanälen

abgeklungen

ist, hinterlässt

Doppelpunkt eine

doppelte Erkenntnis:

Kreatives Design

und ambitioniertes

Handwerk

können eine ebenso

unschlagbare

Verbindung eingehen

wie Kunst

und Kommerz,

wenn Timing und

Inszenierung stimmen.

Maike Harhues

Hocker N.GON – Design Zlatko Kraljevic

Foto: Kraljevic

ver Tepper

Hocker 4Friends – Design Fritz und Franken

Hocker Mrs. Li – Design Katja Horst

DESIGNDOPPELPUNKT 2017

Netzwerkprojekt Design-Handwerk-Handel

Initiatoren: Dipl.-Des. Peter Kirchhoff und Prof. Dipl.-Des. Steffen Schulz

Designer: Rolf Bürger, Fritz und Franken, Hausfreunde, Katja Horst, Zlatko Kraljevic, Oliver

Tepper

Hersteller: Linus Aschenbroich Metallbau, Brandt Holzmanufaktur, Die Gestaltungswerkstatt,

Tischlerei Nikolaus Joka, Tischlerei und Atelier Norbert Kux, PS-Oberflächen, Karsten Schillings,

Oliver Tepper, Urbanmaker, Westfalenfleiß

Aussteller: Beresa (Mercedes), Bang&Olufsen (Hifi), Hasardeur (Mode), High Store (Mode),

Ligne Roset (Möbel), Lilies (Restaurant), Ludewig (Leuchten), Niessing (Schmuck), Nyhues (Teppiche),

Rütü (Beschläge/Türen/Sicherheitstechnik), Ventana (Möbel)

Wanderausstellung vom 2.Juni bis zum 24. September: Sitzgruppen wechseln im Vier-Wochen-Rhythmus

die o.g. Locations; Broschüre, Flyer, Fassadenbeschriftung weisen auf die Netzwerkveranstaltung

hin

Stolze –Dr. Diers –Beermann GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·Steuerberatungsgesellschaft

Mit derzeit 16 Berufsträgern (davon 4Wirtschaftsprüfer, 2Rechtsanwälte und

16 Steuerberater) und insgesamt 50 Mitarbeitern sind wir eine der führenden

Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien in Westfalen.

Unser Angebot umfasst eine breite Spanne von Dienstleistungen insbesondere

für mittelständische Unternehmen und deren Gesellschafter von der Einkommensteuererklärung

über die Abschlusserstellung bis zur Jahresabschluss- und

Konzernabschlussprüfung. Weiterhin beraten wir in Fragen des Steuerrechts

–insbesondere im Bereich des Umwandlungsteuerrechts, des internationalen

Steuerrechts und der Unternehmensnachfolge. Zu unserem Dienstleistungsspektrum

zählt auch die betriebswirtschaftliche Beratung. Jeder Mandant hat

bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der das Unternehmen langjährig

betreut. Über unsere örtlichen Niederlassungen in Emsdetten und Rheine

hinaus kooperieren wir im Rahmen der CW &Smit anderen Praxen und sind

Mitglied des internationalen Verbundes von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

„AGN“, um auch überregional und grenzüberschreitend unsere Mandanten

betreuen zu können.

CW&S

Cooperation von

Wirtschaftsprüfern &Steuerberatern

www.cw-s.de

Neubrückenstraße 4

48282 Emsdetten

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Telefon (0 59 71) 80822-6

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Geschäftsführer:

Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers

Dr. Philipp Diers

Dr. Marie-Theres Stolze

Heinz Stolze

Wilfried Beermann

Johannes Fink

Mitglied im Verbund

der agn International


6 MACHER &MÄRKTE

FMO: Schluss mit

schlechten Nachrichten

Mit den Passagierzahlen ging es am Flughafen Münster/Osnabrück jahrelang bergab. 2017 nutzten den

Flughafen gerade mal 787 000 Fluggäste. Deutet sich in diesem Sommer eine Trendwende an?

Seit Anfang Februar ist Rainer Schwarz neuer Chef am Flughafen Münster/Osnabrück. Bis 2020 will erdort wieder auf eine Million Fluggäste kommen. Die benötigt der FMO für ein ausgeglichenes Betriebsergebnis.

Fotos: Gerharz

Sinkende Passagierzahlen, lautes

Knirschen im Aufsichtsrat, miese Betriebsergebnisse,

ein riesiger Berg

Schulden,amEnde Stress mitder Geschäftsführung

und ein ramponiertes

Image: Der Flughafen Münster/Osnabrück

(FMO) hat in der jüngere

Vergangenheit nicht unbedingt

mit positiven Nachrichten geglänzt.

SeitAnfangFebruar führt Prof.

Rainer Schwarz die Geschäfte.Dreierlei

fällt nun auf: Die

Stimmung ist nicht mehr aufgeladen,

die Blütenträume

vonFrachtdrehkreuz und Investoren-Akquise

sind ausgeträumt, es geht wieder

nur ums Passagierfl

uggeschäft –für das

es nach einer langen Durststrecke übrigens

Positives zu vermelden gibt. 100Tage

ist der 60-JährigeAnfang Mai im Amt.

Lang genug, um hier und da erstePfl föcke

einzuschlagen. Aber natürlich nicht lang

genug, als dass er sich das, wasdaals zartes

Pfl fänzchen wächst, schon als Erfolg

ans Revers heften könne, sagt er.

Glück, Fügung oder einfach nur ein geschicktes

Händchen: In früheren Jahren

bescherte Air Berlin dem FMO attraktive

Ziele, damit guteFluggastzahlen und ordentliche

Erträge. Spätestens 2011 kippte

das. Die Airline ist längst filetiert und

anämisch. An ihrer statt mausert sich nun

Germania zur neuen FMO-Haus-Airline.

Mehr Angebot, zusätzliche Ziele, steigende

Passagierzahlen: Der alte Dreisprung

funktioniert im Prinzip immer. „In den

ersten vier Monaten dieses Jahres haben

wirimVergleich zum ersten Quartal 2016

ein Passagierplus vonfast neun Prozent“,

sagt Schwarz. Dass das Plus allein auf den

starken Monat April zurückzuführenist –

in den ersten drei Monaten des Jahres

weist die offizielle Statistik ein leichtes

Minus bei den Fluggastzahlen aus, sagt er

freilich nicht. Allein im April, jenem Monat,

in dem der Sommerfl

ugplan in Kraft

trat, sind die Buchungszahlen um rund

29 Prozent gestiegen, waslogischerweise

Folgeeines ausgeweitetenAngebotes ist.

Noch wichtiger: Die frühen Buchungszahlen

für das üppigereSommer-Angebot

sind ordentlich. Also: Endlich wieder gute

Nachrichten, die aber anders als früher

nicht mehr marktschreierisch hinausposaunt

werden.

Unter Gerd Stöwer wurde meist jede akquirierteAirline

als ultimativeTrendwende

verkauft, ihr leider oft zeitnaher finaler

Abfl

ug war dann meist eine stille Beerdigung.

Der Vertrauensbildung dient

so etwas nicht. Also formulieren Schwarz

und FMO-Sprecher Andrés Heinemann

vorsichtig, sprechen von Momentaufnahmen

und betonen damit, dass alles auch

wieder anders kommen kann. Ihm gehe

es, sagt Schwarz, um eine „nachhaltige

Entw

icklung“.

Es tut sich etwas unter dem neuen Chef.

Der 60-Jährige hat „strategische Ziele“

ausgemacht – und ausgegeben. „Das

Wichtigste“, sagt er, „ist die Akquise zusätzlicher

Verkehre und Passagiere“.

Mehr Frequenz, mehr Destinationen,

eine zweite Germania-Maschine und

Konkurrenz unter den Airlines – das

wirkt sich positiv auf die Preise aus und

belebt das Geschäft. Eine Folge: Reiseveranstalter

buchen wieder mehr ab FMO.

Der Touristik-Konzern Tui beispielsweise

habe allein im Monat April „mehr Buchungen

für diesen Sommer gemeldet als

im gesamten Sommer 2016“, sagt Heinemann.

„Weiterentwt ickelt“ werden sollen auch

die Strecken der Lufthansa nach München

und Frankfurt – wie, steht noch

nicht fest. „Entwickelt“ werden sollen

wieder Städteverbindungen, von denen

es früher mehreregab. Und die Kooperation

mit den regionalen Reisebüros, in denen

der Chef „wichtige Mittler“ sieht.

2020 will er wieder eine Million Fluggäste

erreichen, da fehlen noch mehr als

200 000. So viele

benötigt der FMO,

um beim Betriebsergebnis

aus den

roten Zahlen herauszukommen.

Die Gesellschafter

investieren in

den Abbau des

Schuldenbergs.

Für den operativen

Teil ist der Airport verantwortlich.

2015 schrieb er noch fünf Millionen €

Miese. Für 2016 ist der Jahresabschluss

offiziell noch nicht testiert. Die schwarze

Null braucht Schwarz aber auch aus einem

anderen Grund: Brüssel hat ab 2024

Betriebsbeihilfen verboten. Elmar Ries

„In den ersten vier Monaten dieses

Jahres haben wir im Vergleich zum

ersten Quartal 2016 ein Passagierplus

von fast neun Prozent.“

Prof. Rainer Schwarz, FMO-Geschäftsführer


MACHER &MÄRKTE 7

Ansprechpartner des Internationalen Netzwerkbüros (von links): Wendelin Knuf, Ronald

Cieraad und Bob Wentink.

Vernetzt mit

den Nachbarn

Neue Hilfe für deutsche und niederländische Firmen

„Praktische Zusammenarbeit über

die Grenzen hinweg“. Sounmissverständlich

war das Motto einer Einladung,

die kürzlich an die Unternehmer

aus dem Achterhoek undder Region

rund um Bocholt ausgesprochen

wurde. Das Internationale

Netzwerkbüro warb auf Initiative

der Bocholter Wirtschaftsförderung

und der Gemeinde Oude IJsselstreek,

die beide als Projektpartner

fungieren, für Kooperationen.

Ins Gespräch kommen, sich kennenlernen,

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

erfahren – dies

warendie Inhalteder mit mehr als

100 Teilnehmern gut besuchten

Veranstaltung. Zwei gut aufgelegte Moderatoren,

Myriam Bergervoet (Gemeinde

Oude IJsselstreek) und Wendelin Knuf

(Wirtschaftsförderung Bocholt) führten

auf Niederländisch und auf Deutsch

durch den Abend. Dieser begann mit

einem Video-Zusammenschnitt, der anhand

des Themas Fußball unterhaltsam

verschiedene Aspekteder deutschen und

der niederländen Kultur aufzeigte. Mit

der interaktiven Aktion „Live Xing und

LinkedIN“ waren die Teilnehmer zudem

gefordert, real und livedarzustellen, wie

schnell ein Netzwerk entsteht.

Elisabeth Kroesen, erste stellvertretende

Bürgermeisterin der Stadt Bocholt, und

Bert Kuster als Wethouder der Gemeinde

Oude IJsselstreek berichteten auf dem

Podium über ihre Erfahrungen mit dem

jeweils anderen Land und betonten, dass

dieses Projekt für beide Kommunen

einen hohen Stellenwert habe. Sjoerd

Zoete überreichte als Vertreter der Euregio

Rhein-Waal Elisabeth Kroesen und

Bert Kuster jeweils eine gerahmteUrkunde,

mit denen die Eröffnungdieses Interreg-Projektes„InternationalesNetzwerkbüro“

offiziell dokumentiert wird. Über

verschiedene Interreg-Förderprogramme

bestünden die Möglichkeiten, noch

viele weitere Projekte imGrenzraum finanziell

zu unterstützen, hieß es.

Mit Ton Lansink als Generalkonsul des

Königreichs der Niederlande war ein

hochkarätiger Gast aus DüsseldorfzuBesuch,

der das Projekt sehr begrüßte. Er

wolle dazu beitragen, die Kooperation

der Unternehmergrenzüberschreitend in

der Region zu fördern, betonte er.

Henk Smits, D-NL-Experte für Standortfragen

und Marketing, brachte das Thema

„Wirtschaftsförderung in Deutschland

vs. Wirtschaftsförderung in den Niederlanden“

umfangreich zur Sprache. Er

berichtete aus seinem reichen Erfahrungsschatz,

ging auf Knackpunktesowie

gemeinsame Wirtschaftsthemen der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

ein und nannte Ideen für die Verwirklichung

einer Unternehmensgründung auf

beiden Seiten der Grenze.

Benedikt Kisner gab als einer der beiden

Geschäftsführer der Netgo Unternehmensgruppe

GmbH und Netgo B.V. Einblicke

in die grenzenlosen Möglichkeiten

und möglichen Stolpersteine bei der Expansion

einer deutschenFirma in die Niederlande.

Nachdem er2007 die Netgo

mit Patrick Kruse gegründet hatte, verspürteer„Lust

auf neue Herausforderungen“.

Die niederländische Mentalität

komme seinem Naturell sehr entgegen,

berichteteer. Und da man sowieso bereits

einige niederländische Kunden hatte, der

Hauptfirmensitz in Borken wie auch die

Filiale im Technologiepark Bocholt

grenznah liegen, habe man in Aalten die

Netgo B.V. gegründet.

Von verschiedenen Herangehensweisen

an grenzüberschreitende Projekte über

rechtliche Unterschiede bis hin zu kulturell

komplett anderen

Verhaltensweisen

nahm er

die Zuhörer mit.

„In der niederländischen

Unternehmenskultur

ist der Mensch

wichtiger als die

Funktion bzw.der

Status – das ist

augenfällig“, meinte Kisner. Die Unternehmensgründung

in den Niederlanden

sei für sein Unternehmen ein guter und

richtiger Schritt gewesen.

Mit einem „Toast“ der Projektverantwortlichen

Wendelin Knuf, Bob Wentink und

Myriam Bergervoet sowie des Projekt-

Matchmakers Ronald Cieraad endeteder

Abend. Im Anschluss wurde bei Fingerfood

und Getränken das Live-Netzwerk

ausgeweitet. Der Bitte umFeedback zur

Veranstaltung entsprachen fast alle Teilnehmer:

Die Boxmit dem lachenden Smiley

war gut gefüllt.

INTERREG-PROJEKT

Das Interreg V-Projekt „Internationales

Netzwerkbüro“ mit einer

Laufzeit von zwei Jahren wurde

Ende 2016 gestartet. Es handelt

sich dabei um eine Servicestelle

für Unternehmen, die grenzüberschreitend

aktiv werden wollen. In

den beiden federführenden Gemeinden

–Bocholt und Oude IJsselstreek

–stehen Ansprechpartner

zur Verfügung, um Anfragen

von Unternehmen entgegenzunehmen

und bei Bedarf ein Erstgespräch

mit einem sogenannten

Matchmaker zu vereinbaren, der

eine zentrale Rolle einnimmt.

Weitere Informationen zudem

Projekt unter www.bocholt.de/

wirtschaft oder www.internationales-netwerkbuero.de.

„In der niederländischen

Unternehmenskultur ist der

Mensch wichtiger als die Funktion

bzw. der Status.“

Benedikt Kisner


8 MACHER &MÄRKTE

Mehr Mut zur Unternehmerschaft

Mittelstand und Start-ups diskutierten inMünster über „Intrapreneurship“ –und die Chancen für Unternehmen.

Prof. Dr. Stefan Kirmße

Innovationen sichern den wirtschaftlichen

Erfolg und die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen.

Aus diesem Grund sind kreativ denkende

und eigeninitiativ handelnde

Mitarbeiter von großem Wert. Aber:

Gibt esüberhaupt die sogenannten

„Intrapreneure“ im Betrieb, die mit

Ideenreichtum und Wagnis zum Innovationstreiber

werden? Und haben

Eigentümer, Führungskräfte

und Personalverantwortliche überhaupt

die Möglichkeiten, diese

Potenziale zu heben? Diese und weitere

Fragen standen bei einer gemeinsamen

Veranstaltung der Wirtschaftsförderung

Münster GmbH

(WFM)und des HR NetzwerksMünsterimMittelpunkt.

Moderatorinwar

WFM-Kundenberaterin Dr. Christina

Willerding.

Für den Leiter der Technologieförderung

Münster GmbH,

Matthias Günnewig, ist „Intrapreneurship“

ein wesentlicher

Baustein der Innovationsentwicklung:

„In der Unternehmensführung

sollte, wenn noch nicht geschehen, eine

Mentalitätsveränderung stattfinden. Sie

sollte den Mitarbeitern Mut zur Unternehmerschaft

zusprechen, sie mit Verantwortung

und Budget ausstatten und sie

vielleicht sogar in eine gewisse Selbstständigkeit

im Betrieb entlassen.“

Auch Prof. Dr.Thorn Kring, Institutsleiter

der Steinbeis-Hochschule Berlin, befürwortet

einen bestimmten Rahmen für Innovationstreiber.„Auch

in traditionell organisierten

Unternehmen haben sie Mitarbeiter,

die nicht nur Vorschlagswesen

machen, sondern auch was umsetzen

wollen.“ Das Unternehmen könne daher

neben der gewachsenen Struktur auch

Raum für Kreativität und gemeinsames,

problembasiertes Arbeiten schaffen. Digital

unterstütztes Lernen in virtuellen

Communities würde den Innovationsprozess

zusätzlich fördern.

„Einer der Kernerfolgsfaktoren für Innovationskraft

ist es, den universitären Leistungswillen

in der Unternehmenskultur

zu erhalten“, sagt Prof. Dr. Stefan

Kirmße, Managing Director zeb.rolfes.schierenbeck.associates

gmbh. Der

universitäreGeist sei davongekennzeichnet,

dass das beste inhaltliche Argument

jede Hierarchie schlägt und dass es den

hierarchieübergreifendenDialog und die

Kollaboration gebe: Mitarbeiter sollten

sich wirklich mit Fragestellungen beschäftigen,

die sie auch bewegen. „Wenn

man merkt, wasihreMotivation ist,dann

Innovationen sind ein zentraler Hebel für die Zukunftssicherung von Unternehmen: Darin waren sich (v.l.) Burkhard

Hanke (zeb.rolfes.schierenbeck.associates/HR Netzwerk Münster), Dr. Christina Willerding (Wirtschaftsförderung

Münster), Sebastian Köffer (münsterland.digital), Matthias Günnewig (Technologieförderung Münster), Prof.

Dr. Stefan Kirmße (zeb.rolfes.schierenbeck.associates), Prof. Dr. Thorn Kring (Steinbeis-Hochschule Berlin) und Kai

Böringschulte (COMPEON GmbH) einig.

Fotos: Wirtschaftsförderung Münster

kettet man Menschen nicht fest,sondern

unterstützt sie –sei es durch fachliche

oder monetäre Hilfe, als Sparringspartner

oder durch sein Netzwerk.“

Kai Böringschulte, Geschäftsführer

COMPEON GmbH, räumt seinen Mitarbeitern

ebenfalls Spielräume zur Entfaltung

ein. „Sie brauchen im Unternehmen

den Menschen mit Emotionen und

Empathie. Denn bei der Weiterentwicklung

unseres Business haben wir viele

Trial-and-Error-Situationen. Innovativ

wird es, wenn zwei Fachleute unterschiedlicher

Disziplinen an einem Projekt

arbeiten und vonder gegenseitigen Materie

keine Ahnung haben.“

„Einfach loslegen und ausprobieren“, ist

die Empfehlung von Sebastian Köffer,

Hub Manager münsterLAND digital e.V.,

an etablierteUnternehmen. „Anfangen –

machen“, so leben es Start-ups vor. „Im

Mittelstand ist es häufig so, dass Führungskräfte

bei digitalen Themen viel

weniger Erfahrung haben als ihre Mitarbeiter.

Dennoch geben die Chefs den

Weg vor.“

Umgekehrt gebe es zahlreiche Beispiele

für Start-ups, die mit digitalem Wissen

das Erfahrungswissen ausstechen. Das

heißt, auf das Unternehmen übertragen:

„Geben sie dem Mitarbeiter die Chance

zur Ideenentwicklung. Die Verbindung

eines Beschäftigungsverhältnisses mit

Intrapreneurship-Rolle kann die Innovationsfähigkeit

des Unternehmens immens

steigern.“

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Udo Schröer, Geschäftsführer

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Im Juni 2014 hat Schumacher Packaging seine Betriebsstätte im AirportPark FMO in Betrieb genommen –

jetzt werden bis zu 30 Mio. Euro inden Ausbau investiert.

Bild: Schumacher Packaging

Neues Planungsrecht für Logistik und Gewerbe auf ca.

110.000 m² –60% reserviert! Foto u. Grafik: AirportPark FMO GmbH

Regio-Logistik, Dream Tec,

Schumacher Packaging:

hier wächst man erfolgreich!

Regio-Logistik liefert erfolgreich Pakete per

Express-Dienst an über 800 Gewerbekunden

in der Region. Dream Tecmit IT-Handel

und Medizintechnik ist vor kurzem in den

neuen Büro- und Hallenkomplex umgezogen

und das neue Werk von Schumacher

Packaging expandiert kräftig. Die Schumacher

Group investiert weitere 30Mio. Euro

in sein erst 2014 eröffnetes Werk im Airport-

Park FMO. Der Verpackungsspezialist verdoppelt

damit seine Fertigungs- und Lagerkapazitäten

ein Jahr früher als geplant und

schafft 80 neue Arbeitsplätze. Insgesamt

werden in 2018 rund 200 neue Mitarbeiter

im neuen Grevener Werk arbeiten – die

meisten im Drei-Schicht-Betrieb.

Schumacher Packaging

und Airportpark FMO:

das passt!

Mit der erheblichen Vergrößerung des Werkes

im AirportPark FMO unterstreicht der

Verpackungsspezialist die strategische Bedeutung

des Standorts: von hier aus kann

Schumacher Packaging seine Kunden in

Nord- und Westdeutschland sowie in den

Benelux-Ländern sehr schnell mit allen gängigen

Wellpappeverpackungenbeliefern. Im

Juni 2014 war das hochmoderne Wellpappenwerk

in den Produktivbetrieb gegangen.

„Inzwischen ist unsere Produktion im

Werk Greven aber schon voll dreischichtig

ausgelastet“, erklärt Björn Schumacher,

Geschäftsführer der Schumacher Group.

Weitere Ausbaustufen sollen folgen, denn

zusätzliches Wachstum ist auf mehr als

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BRANCHEN &BETRIEBE 9

Die Welt im XXL-Format

Die Firma WiRoPa glänzt im Metallbau mit Sonderanfertigungen. Ob Hamburger Elbphilharmonie oder

das Stadion in Sotschi –Erzeugnisse aus Gescher sind auf der ganzen Welt gefragt.

Was ist groß? Was ist klein? –Die

Antwort ist eine Frage des Standpunktes.

Und der ist bei WiRoPa klar

festgelegt. Schon beim Betreten der

Produktionshalle an der Marie-Curie-Straße

in Gescher steht unumstößlich

fest: Hier wird in anderen

Dimensionen gedacht und gefertigt.

XXL-Formate sind angesagt. Und das

Wort „Handarbeit“ erhält da eine

völlig andere Bedeutung.Die zig Meter

langen Werkstücke werden nicht

mittels Körperkraft mal eben von A

nach Btransportiertoder auf die Maschinen

gelegt. Um sie zu bewegen,

wird einer der zahlreichen Deckenkräne

mit Spezialhalterungen in Bewegung

gesetzt.

„Der Laserstrahl durchschneidet

den Stahl letztlich wie Butter.“

Thorsten Paul

Apropos Maschinen: Die nehmen

nicht nur den größten

Raum an dieser Arbeitsstätte

ein, sie sind in der Regel

Ainmalig e am Markt und imponieren

ebenfalls mit Spezialmaßen:

Mit 37 Metern in der Längeund fünf Metern

in der Breite beeindruckt beispielsweise

die Laserschneideanlage. Allein

das Steuerportal bringt zehn Tonnen auf

die Waage. „Das ist vergleichbar mit

einem Lkw, der sich in Bewegung setzt.

Und der Laserstrahl selbst durchschneidet

den Stahl

letztlich wie Butter“,

beschreibt

Thorsten Paul,

einer der drei Geschäftsführer,

die

Maschine.

Vor rund acht

Um Spulen wie diese von allen Seiten –also auch oben –zubearbeiten,

bedarf esschon einer langen Leiter.

„Unser Vorteil sind die Sonderanfertigungen. Und, dass wir damit breit durch alle Branchen und in vielen Ländern aufgestellt sind“, sagt Thorsten Paul, einer

der drei WiRoPa-Geschäftsführer.

Fotos: Susanne Menzel

Jahren haben

Ludger Witte, Matthias Roterring und

Thorsten Paul ihr Unternehmen WiRoPa

(zusammengesetzt aus den jeweils beiden

Anfangsbuchstaben der drei Nachnamen)

gegründet. Als Stahlspezialisten

setzen sie auf die Fertigung vonÜbergrößen.

„Wir sind als Dienstleister für Industrie

und Handwerk in jeder Beziehung

auf Sondermaße ausgerichtet. Das

fängt bei der Maschinenausstattung an

und hört beim fertigen Produkt auf“, erläutert

Thorsten Paul die Firmen-Maxime:

„Die Stückzahl eins und Serie sind

dabei kein Widerspruch.“

In den Bereichen Brücken-, Schiffs-, Skilift-,

Masten-, Lokomotiven- oder Waggonbau

hat sich das Gescheraner Unternehmen

mittlerweile als Global Player

weltweit einen Namen gemacht: Teilefür

die Elbphilharmonie, das Stadion in Sotschi

am Schwarzen Meer oder die längste

Seilbahn in Hon Thom (Vietnam) sind

nur drei Beispiele von vielen, in denen

WiRoPa-Erzeugnisse verarbeitet wurden.

Ein weiterer Produktionsbereich ist der

Spulenbau. Auch dort gilt –salopp gesagt

– das Motto „Nicht kleckern, sondern

klotzen“.

Erst jüngst wurden zwei Spulen mit

einem Durchmesser von6,50 Metern zur

Verladung fertiggestellt. Mit einem Kran

mussten diese riesigen Trommeln, auf die

später 6,9 Kilometer Hochseekabel gewickelt

werden, einzeln auf jeweils einen

Tiefl

ader gehievt werden. Eine Spule

wiegt leer immerhin 13 Tonnen. Mit Ausstattung

wird jede an ihrem Bestimmungsort

in Norddeutschland stattliche

190Tonnen schwer sein. „Dem Trommelbau

widmen wir uns seit zwei, drei Jahren“,

so erläutern die Geschäftsführer.Im

vergangenen Jahr wurden 300 dieser

Produkte hergestellt. Nicht alle mit diesen

Ausmaßen –aber eine Vielzahl davon.

Die Trommeln, die jetzt auf Reisen

geschickt wurden, sind für den Einsatz

bei neuen Offshore-Windparks gedacht.

Um an ihren Bestimmungsort zu gelangen,

ist allein die Logistik eine besondere

Herausforderung. „Da kommt uns die Lage

in der Nähe der Autobahn sehr entgegen“,sagt

Matthias Roterring. „Die Anfahrt

ist auch mit größeren Fahrzeugen

gut zu meistern. Selbst wenn dafür zuvor

entsprechend Straßenabschnitte gesperrt

und Hindernisse wie Schilder

kurzfristig umgesetzt werden müssen.“

Voracht Jahren hatten die Geschäftsführer

ein Areal von 13000 Quadratmetern

erworben und darauf eine Betriebshalle

mit 4500 Quadratmetern Produktionsfl

ä-

che errichtet. Eine ersteBetriebserweiterung

auf 6500 Quadratmeter fand 2013

statt. ►Fortsetzung auf Seite 10

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10 BRANCHEN &BETRIEBE

Stattliche Ausmaße hat diese sogenannte Tandem-Abkantpresse, die mit einem enormen Druck das Material bearbeitet. Die Spezialmaschine ist so groß, dass die gesamte Belegschaft der Firma WiRoPa davor Aufstellung nehmen

kann. Und an beiden Seiten ist noch Platz für ein paar Firmenfahrzeuge.

Foto: WiRoPa

Erweiterung steht

schon im Kalender

WiRoPa hat inzwischen rund 90 Beschäftigte.

Der Laserstrahl schneidet den Stahl so schnell und präzise, als wäre dieser weich wie Butter. Foto: Susanne Menzel

IHR NEUER LIEBLINGSITALIENER

IN MÜNSTER.

Ein Hauptgrund, sich hier in

Gescher anzusiedeln, war

nicht nur die optimale Verkehrsanbindung

an die A31,

sondern auch die sehr gute

Unterstützung durch die Stadt“, lobt

Thorsten Paul. Die Option, umliegende

Grundstücke zu späterer Zeit hinzuerwerben

zu können, trug ebenfalls zu der

Entscheidung bei. Und nun ist es so weit:

„Wir möchten zunächst auf knapp über

10 000 Quadratmeter Hallenfl

äche aufstocken.

Die brauchen wir, umdie Produkte

inden großen Versionen fertigen

und lagern zu können.Wir stellen hier für

unsere Kunden Aufträge mit der Stückzahl

eins bis hin zur Großproduktion

her.“ Insgesamt werden WiRoPa dann

bald 20 000 Quadratmeter befestigteFläche

zur Verfügung stehen. „Der Spatenstich

dazu soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Die Planungen laufen bereits. Weitere

Expansionen in den nächsten Jahren

sind absehbar“, steckt Ludger Witte die

nächsten Schritte ab. „Auch bei diesen

Zukunftsabsichten können wir der Stadt

nur einen Dank für die Kooperation aussprechen.“

85 feste Mitarbeiter sowie vier Auszubildende

bringen bei WiRoPa aktuell das

Metall in Form. Zusätzliche Fachkräfte

sind bei dem Stahlspezialisten gefragt.

„Wir haben hier Vollbeschäftigung. Nachwuchs,

der an einer entsprechenden Ausbildung

als Industriemechaniker, Industriekaufmann

oder Technischer Produktdesigner

interessiert ist, ist jederzeit

herzlich willkommen“, unterstreichen

die Geschäftsführer.

Der Brexit, eine unsichereEntwicklung in

den USA –die allgemeine Wirtschaftslage

lässt auch die hiesigen Unternehmen

nicht unbedingt durch ruhige Gewässer

steuern. „Der Brexit hat uns bereits erste

Aufträge gekostet“, gibt auch Thorsten

Paul zu. Erschränkt allerdings ein: „Wir

sind durch diese Entwicklungen zunächst

nicht unmittelbar, sondern mittelbar betroffen.

Hat der Stahlbau wenigerzutun,

merken wir das als Zulieferer natürlich

ebenfalls. Dadurch, dass wir uns sehr

breit aufgestellt haben und in vielen Ländern

sowie durch alle Branchen hinweg

vertreten sind,treibt uns das jedoch noch

keine Sorgenfalten auf die Stirn. Unser

Vorteil ist letztlich das ‚Sonder‘: Wir liefern

keine Standardmaße, sondern an etwa

1000 ganz unterschiedliche Kunden

die XX

L- und Sonder-Version.“

Was ihm und seinen Partnern „im Moment

viel mehr wehtut, sind die steigenden

Stahlpreise. Das bedeutet höhere

Kosten im Einkauf –ebenso wird esim

Verkauf teurer. Viele Kunden sitzen in

solchen Phasen in Lauerstellung und

warten erst einmal ab, wann’s wieder billiger

wird. Dennoch schauen wir alles in

allem optimistisch in die Zukunft.“

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AUTOFORUM

Münster

Geschers Wirtschaftsförderer zeigten sich bei ihrem Besuch beeindruckt von den

WiRoPa-Produkten. Im Bild (v.l): WiRoPa-Geschäftsführer Thorsten Paul, Kämmerer Christian

Hübers, Wirtschaftsförderin Heike Twyhues, Geschäftsführer Matthias Roterring, Günter

Dowe, Leiter Trommelbau, sowie Geschäftsführer Ludger Witte.

Foto: WiRoPa


BRANCHEN &BETRIEBE 11

Attraktive Alternativen

Das Autoforum Münster präsentiert sich nach umfangreicher Erweiterung als wohl längstes Autohaus

Deutschlands und vertritt nun auch die Edelmarke Maserati unter seinem Firmendach.

Mit der Eröffnung des Maserati-

Showrooms im Autoforum inMünster-Amelsbüren

schließt die Unternehmensgruppe

Bleker eine große

Lücke: Denn über Jahre hatten die

Freunde der italienischen Nobel-

Marke in der Region keinen Ansprechpartner.

Doch auch im vielfältigen

Angebot des Autoforums

schließen die sportlicheleganten

Fahrzeuge aus

dem italienischen Bologna

eine Lücke. Das bot mit den Pkw und

leichten Nutzfahrzeugen vonbis datosieben

Marken eine interessantePalette insbesondereauch

für Firmenkunden. „Einzig

ein Angebot für die Führungsebene

fehlte“, sagt JörgReimchenals Maserati-

Markenverantwortlicher. Und freut sich

darüber, mit der kompletten Modellpalette

inden schmucken Räumlichkeiten

an der Kölner Straße nahe der neuen

Autobahnausfahrt Münster-Hiltrup nun

auch in diesem Bereich attraktive Alternativen

anbieten zu können.

Als erfolgreiche Sportwagenbauer erwarben

sich die Maserati-Brüder über

Jahrzehnte einen exzellenten Ruf in der

Automobilszene. Doch auch mit Straßenmodellen

machte sich das Unternehmen

aus Bologna seit 1957 einen guten Namen.

So begeistern die zweitürigen Highend-Sportwagen

Gran Tourismo und

Gran Cabrio oder die Oberklasse-Limousine

Quattroporte mit kernigem Sound

Die vielfältigen Möglichkeiten der Individualisierung können im

Maserati-Showroom in Augenschein genommen werden.

und kraftvoller Motorleistung ebenso wie

mit höchstmöglichem Fahrvergnügen

und Komfort. „Mit einem Maserati lassen

sich lange Distanzen ebenso vernünftig

bewältigen wie eine Rennstrecke“, so

Jörg Reimchen.

Mit dem Ghibli bietet Maserati diese

Eigenschaften seit einigenJahren auch in

der gehobenen Mittelklasse an. Und das

zu „wettbewerbsfähigen Preisen“, wie

sich Reimchen freut. So ist die Limousine

bereits zu Preisen ab 66000 Euro erhältlich

–„mit Lederausstattung, Automatik

und einem Sechszylinder-Motor“, so der

Markenexperte. Maserati wagtemit dem

Levante imvergangenen Jahr zudem erfolgreich

den Einstieg in den gefragten

SUV

-Markt und bietet Interessierten nun

eine zeitgemäße Fahrzeugpalette anmit

modernster Technik. So werden die Benzinmotoren

bei Ferrari in Handarbeit gefertigt

–„ohne den von der Marke bekannten

hohen Serviceaufw

and“, wie

Jörg Reimchen betont –, die Diesel baut

ein konzerneigener Fachproduzent.

Umfangreiche Serviceleistungen der

In ansprechendem Ambiente wird die komplette Maserati-Fahrzeugpalette imAutoforum

Münster präsentiert.

Fotos: Bleker Gruppe

Unternehmensgruppe Bleker sorgen für

uneingeschränkten Fahrspaß. Dazu zählt

die rund um die Uhr erreichbareKundenhotline

ebenso wie Abschleppservice und

die Möglichkeit, mit Ersatzfahrzeugen

auch bei einem Defekt stets mobil zu bleiben.

Die hauseigene Sattlerei ermöglicht

zudem die Gestaltung der Innenausstattung

nach den persönlichen Vorstellungen

und mit Handicap-Umbauten können

auch die Maserati-Modelle an die individuellen

Bedürfnisse angepasst werden.

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12 BRANCHEN

Die Arbeit für d

Der Schöppinger Rüdiger Sasse hat mit seinem Team aus de

von Aperitif und Digestif behauptet. „Die Produkte müssen in

FÄSSER aller Jahrgänge lagern in einer

speziellen Reifehalle. Das unterschiedliche

Holz, aber auch die „Vorbelegung“ sorgen

für das besondere Aroma des Brandes.

„Genuss ist mehr als nur essen und

trinken. Genuss ist eine positive Sinnesempfindung.“

Eine Definition,

die Rüdiger Sasse in die Hände

spielt. „Genuss mit echter Leidenschaft“,

das ist sein Metier. Dafür

steht der Schöppinger seitdemermit

der Feinbrennerei Sassedas mehrals

300 Jahre alte Familienunternehmen

vor elf Jahren als Inhaber und

Geschäftsführer übernommen hat.

„Ich wollte Traditionsprodukte

wieder aufnehmen und sie neu

interpretieren. Noch mehr Qualität

reinbringen und jung für den

heutigen Markt positionieren.“

Rüdiger Sasse

Der 48-Jährigeerinnert sich:

„Als ich eingestiegen bin,

lief es für unser Unternehmen

eigentlich gar nicht

gut. In Deutschland war

der Korn, den wir wie viele andereBrennereien

auch produzierten, eher das Getränk

zum ‚Abschütten‘. Die Älteren bestellten

an der Theke ihr Herrengedeck,

Bier und Korn, kippten es herunter. Die

jüngere Generation suchte vor allem etwas

Billiges.“ Kein Wunder, dass dieser

Konsumhaltung das große Brennerei-

Sterben in den 70er,80er und auch noch

in den 90er Jahren folgte. „Früher gabes

im Münsterland in fast jedem Ort eine

eigene Brennerei“, erinnert sich Rüdiger

Sasse. Übrig geblieben ist die SchöppingerDestillerie.

„Wir haben uns daher auf

den Weggemacht, den Genuss neu zu definieren“,

verrät Rüdiger Sasse sein „Geheimrezept“.

Und verschweigt nicht,

„dass dahinter viele Jahre harter Arbeit

stehen“.

„Wir sind keine Brennerei mehr im normalen

Sinne“, so der Geschäftsführer.

„Wir sind heute ein Unternehmen mit

einemjungen Team –das Durchschnittsalterbeträgt

32 Jahre–und vielen Ideen.

Wir stellen ein traditionelles Produkt

wieder in Handarbeither und lassen diese

Produktion auch für Kunden und Gäste

Eines der ältesten Fässer in der Brennerei.

Es stammt aus dem Jahr 1889.

selbst zum Erlebnis werden. Wirnehmen

die Menschen mit“, bringt es Rüdiger

Sasse auf den Punkt. So können Besucher

nicht nur den Verlauf vom Rohstoff bis

zum Fertigprodukt bei Führungen oder

Schulungen mitverfolgen. Sie können

auch selbst aktiv werden, ihren eigenen

Aperitif oder Digestif brennen. „Erlebnisgastronomie“

ist das Schlagwort. „Sie

knüpft anden Trend der Kochschulen

und Kochstudios an“, erklärt Rüdiger

Sasse. „Dort wirdden Menschen auch der

Genuss näher gebracht und bewusster

gemacht.“

Der gelernteBanker,der nach seinem

anschließenden Studium

zum Diplom-Kaufmann mit

Schwerpunkt Marketing

und Handel sein fachliches

Know-how ander

Uni Hohenheim erwarb

–eine der wenigen

Unis mit Lehrbrennerei

–hatte dabei

ein klares Ziel vor

Augen: „Ich wollte Traditionsprodukte

wieder

aufnehmen und sie neu

interpretieren. Noch mehr

Qualität reinbringen und jung

für den heutigen Markt positionieren.“

Dabei hat er nicht etwa die Produktpalette

der letzten 100 Jahre erweitert,

„sondern die Produkte ansich wurdenverändert,

sie wurden wieder natürlicher

und enger an eigenen Rohstoffen

gearbeitet“, sagt der Schöppinger. Als

Beispiel nennt er den Grafschafter Kräuterwacholder:

„Vor dem so genannten

Gin-Hype haben wir den neu definiert.

Dafür wurden Rohstoffeinder Region geerntet

und frischverarbeitet. Inzwischen

hat er sich zu

das auch Jün

Ebenso wurd

ren: Die übe

wurde dem

Beispiel: Hint

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Markt gilt de

nicht nur in

In Rumänien

in Australien

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Endverbrauch

braucht Zeit.

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Die guteQua

rei Sasse mit

Spirits Award

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In 150 Jahre alten Kesseln werden die Produkte hergestellt. Zwar

dauert diese Prozedur darin länger –das Aroma aber ist wesentlich

intensiver. Anfang 2000 hat die Brennerei wieder auf alte Apparaturen

umgestellt.

Fotos: Susanne Menzel

Neue Pläne für

den Standort

Zielprojektion ist ein „Genusscampus“

Der Ernährungssektor

hat im Münsterland

noch Nachholbedarf.

Die Wertschöpfung

ist hier

bei weitem noch nicht so entwickelt

wie in anderenRegionen. Da

ist sicherlich für die Zukunft noch

reichlich Luft nach oben.

Um das Thema „Genuss“ ähnlich

wie beispielsweise im Badischen

stärker in den Fokus zu rücken, haben

sich einige Unternehmer aufgemacht,

um miteinander zu netzwerken.

So kooperiert die Feinbrennerei

Sasse nicht nur mit der Finne-

Brauerei in Münster (gemeinsam

wurde Münsters erster Whisky kreiert),

sondern auch mit der Naturschutzstiftung

Grafschaft Bentheim

(sie bekommt dorther bestimmteKräuter),

mit dem Kloster

Gerleve oder auch mit der Hafenkäserei

in Münster. Deren Käse

wird zum Teil mit Sasse-Rohstoffen

behandelt und erhält dadurch

ein ganz spezielles Aroma.

Auf dem Areal der Feinbrennerei

in Schöppingen soll in den nächsten

Monaten ein „Genusscampus“

entstehen, der unter anderem

einen Kräutergarten mit biozertifizierten

Heilkräutern beherbergt.

Zurzeit zählt Sasse bei Tastings

und Workshops etwa20000 Gäste

pro Jahr. Umweitere Kapazitäten

zu schaffen, sollen die Schulungsräume

erweitert werden. Den Besuchern

soll verstärkt die Möglichkeit

geboten werden, an der Herstellung

hochwertiger Brände und

Liköreteilzuhaben.Rüdiger Sasse:

„Damit bauen wir den SchöppingerStandort

langfristig aus und sichern

ihn damit.“ S. Menzel


BETRIEBE 13

en Genuss trägt Früchte

ralten westfälischen Familien-Brennerei ein Unternehmen entwickelt, das sich in der Welt

teressant und außergewöhnlich sein“, weiß der Inhaber.

einem Getränk entwickelt,

gere gerne konsumieren.“

emit dem Gerlever verfahr500

Jahre alte Rezeptur

eitgeist angepasst. Drittes

er dem Münsterländer Apekher

trendy gestaltet, steckt

bekannte Bowle. Auf dem

rAperitif als hip. Und das

Deutschland.

,Japan, Holland, aber auch

sind Sasse-Produkte inzwiten.

„Wir verkaufen allerevor

die HälfteimMünsterdiger

Sasse zu. „Der Export

h, der langsam aufgebaut

.Das ist eigentlich eine Geufgabe.

Wir müssen den

er erreichen – und das

Dazu müssen die Produkte

nd außergewöhnlich sein.“

lität wurde der Feinbrenneder

Verleihung des „World

“gerade ein weiteres Mal

Zum dritten Mal in Folge.

ass unsere kontinuierliche

Arbeit Früchte trägt“, freut sich Rüdiger

Sasse. „Dieser Wettbewerb gibt uns immer

einen Hinweis darauf, wo wir mit

unserer Arbeit stehen, wie wir sie weiterentwickeln

sollten. Und dieses Feedback

ist für uns fast wichtiger als der Preis

selbst.“ Denn Entwicklung bedeutet in

diesem Metier Geduld.

Oft über viele Jahrelagern die Erzeugnisse

in großen, schweren Fässern, um dort

bis zur Vollendung zu reifen. „Unser ältestes

Fass ist von 1889“, sagt Sasse. In

manchen der Behältnisse aus französischer

oder amerikanischer Eiche haben

zuvor andereDestillategelegen. Rüdiger

Sasse: „Das ergibt dann ein ganz besonderes

Aroma.“ Jedes Jahr kommen 300

neue, eichamtlich vermessene Fässer

hinzu, die dann mit ihrem kostbaren Inhalt

in einereigens für die Feinbrennerei

konstruierten Reifehalle gestapelt werden.

Der Unternehmer erläutert den Hintergrund:

„Wir haben hier auf dem

Schöppinger Bergzumeist Westwind-Lage.

Die Fenster wurden in der Halle teils

durch Gitternetze ersetzt, so dass der

Wind im Sommer wie im Winter kontinuierlich

durchstreifen kann. Die Destillate

können somit dem Klima des Jahres folgen,

was ihnen eine besondere Reife

verleiht.“ Und dem Inhaber einen

langen Atem abverlangt. 1,5

Millionen Flaschen liegen

im Schnitt in der Brennerei

auf Holz. Rüdiger

Sasse: „Und zwar über

langeZeit. Das ist wirtschaftlich

oft ein Risiko,

weil man heute

nicht weiß, wie sich

der Absatz in fünf,

sechs oder acht Jahren

gestalten wird. Dieses

Problem lässt sich nur lösen,

wenn mandas Unternehmen

weitgehend ohne Fremdkapital

aufb

auen kann. Es limitiert auf

der anderen Seite auch das Wachstum.

Die anderenProdukte, die wir entwickelt

haben, brauchen wir, umdie lang gelagerten

zu generieren. Unser Ziel ist letztlich

nicht, die Kapazitäten zu erhöhen,

sondern die Ressourcenschonung und

der Erhalt der Arbeitssicherheit.“ Wie es

scheint, hat der Schöppinger inder 12.

Sasse-Generation dafür das richtige

Händchen. Susanne Menzel

Die Besucher können in Workshops eigene Destillate herstellen und sie dann in kleinen Fässern lagern. Demnächst sollen auch die Tastings auf

einem neuen „Genusscampus“ ausgebaut werden, erzählt Rüdiger Sasse.

„Unser ältestes Fass ist

von 1889. Das ergibt

dann ein ganz besonderes

Aroma.“

Rüdiger Sasse

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14 BRANCHEN &BETRIEBE

Amerikanischer Sportwagen-Traum vor münsterländischer

Industriekulisse: In den in Senden bei BBM getunten

Corvettes schlummern bis zu 700 PS. Foto: BBM

Maßanzug für die Boliden

In der Sendener Tuningfirma BBM Motorsport werden nicht nur Motoren auf ein neues Level

gehoben. Mobilitäts-Individualisten können sich sogar jeden Arbeitsschritt genau anschauen.

Voller Fokus auf die PS-Boliden: Weg

von halbnackten Hostessen, die sich

schmückend auf der Motorhaube räkeln,

hin zu mehr Understatement –

und vor allem Qualität unter der

Haube. So lautet die Philosophie von

BBM Motorsport. VomKühlergrill bis

zu chromblitzenden Endrohren gilt:

Maßanzug statt Konfektionsware. Innerhalb

weniger Jahre hat das Startup

in der Autoszene damit Aufmerksamkeit

und Anerkennungerheischt.

Mobilitäts-Individualisten und Tempo-Enthusiasten

kommen von weit

her zum „Speed-Date“ in Senden.

Dabei verwandelt sich ihr

Fahrzeug nicht nur beiAussehen

und Charakter,beim

Rendezvous mit den Rennsport-Experten

läuft auch

noch die Kamera mit.

Denn: Jeden Arbeitsschritt nimmt die

Crew der Tuningschmiede mit sinnlicher

Kameraführung vor die Videolinse. Mit-

Gesellschafter Marcel Wiechmann nennt

es „Carporn“. Bei YouTube gehen die

Klicks durch die Decke.

Denn zu spürenist, wie viel Herzblut, Leidenschaft

und Kompetenz einfl

ießen, bis

der Boxenstopp beendet ist. Beispiel: die

knallgelbe Corv

ette, die gerade auf die

„Nürburgring“ getaufte Hebebühne gefahren

wurde. „Alles, was hier blau ist

unter der Haube, ist von uns individualisiert“,

erklärt Werkstattmeister Dorian

Beer,während er einedreistufigeFernbedienung

für den ultimativen Endrohrsound

verbaut.

Im Erklären und Kommentieren ist der

Karosseriebaumeister und Kfz-Mechatronikermeister

absoluter Profi: Zusammen

mit Wiechmannund Gesellschafter Björn

Berlemann ist die BBM-Crew auf dem

besten Weg, zu den meistgeklickten You-

Tube-Stars der deutschsprachigen Tuning-Szene

zu avancieren. „Indem wir

fastjeden Fahrzeug-Umbau filmen, erläutern

und ins Netz stellen, schaffen wir

eine unglaubliche Nähe zum Kunden“,

glaubt Wiechmann. Totale Transparenz

mit Coolnessfaktor: „Wir lassen uns sozusagen

bei jedemArbeitsschritt auf die Finger

schauen, dakommt auch mal ein lockerer

Spruch und der Fahrzeughalter bekommt

ein Gefühl dafür, wie hoch unser

qualitativer Anspruch ist und wemersein

Auto persönlich anvertraut.“ Zweifelsohne

auchmit einigennerv

igen Folgen: „Der

Laptop zum Auslesen der Fahrzeugdaten

auf dem Dach des Lamborghinis –das gab

schon ein paar Negativkommentare, wie

„Ey,Ihr zerkratzt den Lack!“, weil aufdem

Video nicht erkennbar war, dass das Gerät

von unten mit Schaumstoff verkleidet

ist“, berichtet der 35-Jährige, für dessen

Auf dem Prüfstand tunt Björn Berlemann den Chip eines Sciroccos.

Firma Chiptuning das Kerngeschäft bildet.

Für die softwaregesteuerte Leistungsoptimierung

des Motors bringt Kompagnon

Berlemann das Know-how mit.

Doch der Leistungssteigerung bei Überschreibung

des werkseigenen Chips der

Motorelektronik sind Grenzen gesetzt:

bei30bis 50 PS mehr Wumms ist Schluss.

Mehr schafft der original verbauteTurbolader

nicht.

Zum Chiptuning und für technisch wie

pekuniär noch hochgeschraubtere Wünsche

–ein Plus von200 PS ist da keineSeltenheit

–düsen Tuningfans vornehmlich

mit ihren VW

,Audis, BMW,Porschesund

Corv

ettes aus ganz Deutschland nach

Senden,woein Prüfstand erlaubt, genaue

und realistische PS-Werte zuermitteln.

Und um teilweise das ganze Innenleben

auf links zu drehen.

Das Tuning-Team hat dabei eine harmonische

Komposition aus vier Komponenten

im Blick, wenn es einem Modell von der

Stangeden individuellen Touch und mehr

Foto: Maike Harhues

Biss verleiht: Fahrwerk, Bremsen, Motor

und Abgasanlage müssen perfekt zusammenpassen,

damit der Fahrspaß auch sicher

auf dem Asphalt und genehmigungsfähig

ist. Das kann enorme Summen verschlingen,

ein Vielfaches von dem, was

der WagenabWerk gekostet hat: „Wir haben

einen Golf Iineine Rennmaschine

verwandelt: von 100 auf 900 PS.“ Kein

Auto mehr, das auf der Straße so richtig

zu genießen ist.

Deshalb mieten

Wiechmann und

Berlemann immer

wieder Rennstrecken

für

Events in der Kundencommunity:

Dorian Beer

„Wir verpassen

den Wagen nicht

nur den gehörigen Feinschliff, wir bringen

den Leuten auch bei, mit der Kraft

unter der Haube richtig umzugehen –mit

erhöhtem Spaßfaktor natürlich“, meint

der Tuning-Unternehmer. Jeweils festgehalten

für den nächsten YouTube-Klickhit.

Schon langeverkaufen die Jungs dort

sehr erfolgreich eine Art „Automotion“,

Tuning als Lebensgefühl.

Was die Firma auch wirtschaftlich wachsen

lässt: „Wir brauchen dringend mehr

Platz und eine Location, mit der wir im

Vorbeifahren gesehen werden“, gibt

Wiechmann als Marschroute aus.

Mit wir meint er die kunstvoll veredelten

„Alles, was hier blau ist unter der

Haube, ist von uns individualisiert.“

und manchmal aufw

endig folierten Boliden;

als neuer Firmensitz schwebt ihm bereits

ein Grundstück im Gewerbegebiet

Brocker Feld an der A43vor.„Mal sehen,

was die Wirtschaftsförderung uns so anbieten

kann.“

►Fortsetzung auf Seite 15

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BRANCHEN &BETRIEBE 15

Immer mit

Sachverstand

Dekra-Ingenieur kennt die Trends imTuning.

Vom Jungunternehmer zum YouTube-Star: Marcel Wiechmann präsentiert Tuning als Lebensgefühl. Und die

Klickzahlen gehen durch die Decke.

Foto: BBM

Exoten können

manchmal mehr

MPS Engineering hat sich auf Japaner spezialisiert.

In Dülmen könnte die Firmenlocation

von MPS Engineering, einer

der wenigen weiteren Tuningadressen

in der Region, prominenter

eigentlich kaum liegen: Sie

schmiegt sich an die Wiesmann-Manufaktur,

deren leeres „Gecko“-Gebäude

noch immer gleichsam in Schockstarre

ruht. Dort veredeln Markus und Philipp

Stegemann Fahrzeugeinäußerst autoaffiner

Umgebung.

Als Spezialisten für japanische PS-Protze

profitierendie Brüder auch vonder Fastand-Furious-Euphorie

und dem Paul-

Walker-Kult. „Der Nissan-Skyline GT R

33, Baujahr 98 mit 800 PS, den wir durch

die Straßen von Dubai steuern durften,

hat unser Herz nicht mehr für Porsche

und Ferrari, sondern für solche Exoten

höherschlagen lassen“, erzählt Markus

Stegemann. „Das Tuning-Potenzial ist

viel ausbaufähiger als bei den deutschen

Marken.“ Der Maschinenbauingenieur

hat zusammen mit seinen drei Maschinenbautechnikern

in Dülmen ein Turbokit

für Toyota und Subaru entwickelt –

und zur Serienreife gebracht. Das Hardund

Software-Turbosetup aus mehreren

Komponentenwie Turbokrümmer,Hochleistungs-Ladeluftkühler,

Turbolader

und entsprechender digitaler Begleitung

ist ein Umbau, der eine Leistungsoptimierung

von 200 auf 400 PS erlaubt.

Wenn allerdings die Sportwagen zum

Rennwagen umgebaut und auf 1200 PS

gesteigert werden, ist das so kostspielig,

dass manche Automaniacs an ihre Budgetgrenzen

stoßen. „Die Kunden geben

manchmal ihr letztes Hemd für ihre Leidenschaft.

Und wenn sie die Rechnung

bezahlt haben, fragen sie uns, ob wir

nicht mit drei, vier Euro für Benzin aushelfen

können“, berichtet Stegemann,

„damit sie überhaupt vom Hof fahren

können.“

Sicher auf Kurs, aber oft am Limitund immer

auf extrabreiten Reifen ist sein Bru-

Werkstattmeister Dorian Beer verbaut eine

Fernbedienung für einen dreistufigen Endrohrsound.

Foto: Maike Harhues

der Philipp im Kultauto Skyline unterwegs:

Und wenn Stegemann mit Vollspeed

driftet, dann mit Absicht. Immerhin

heimsteder Dülmener in dieser extravaganten

Disziplin sogar schon mal den

Europameister-Titel ein.

Maike Harhues

Vo Vn wegen Spoiler, Schürzen

und dicke „Pellen“. Inwieweit

der Trend beim Tuning

hin zu mehr dezenter Technik

unter der Haube geht,

darüber sprach unsere Autorin Maike

Harhues mit Markus Eggenhaus von der

Dekra in Münster. Der Prüfingenieur ist

öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger und nimmt regelmäßig

UmbautenanFahrzeugen unter die Lupe.

Eggenhaus, der auch im Auftragvon Polizei

und Staatsanwaltschaft Wagenbegutachtet,

ist die Tuning-Szene bekannt.

IstTuning salonfähig geworden und

auch in bzw. an„normalen“ Fahrzeugen

verstärkt, aber kaum sichtbar

auf dem Vormarsch?

Markus Eggenhaus: Aus sachverständiger

Sicht ist die Tuning-Szene in zwei

Kategorien zu unterteilen: In der einen

Kategorie befinden sich Fahrzeughalter,

die ihr Fahrzeug nach außen hin gut erkennbar

über auffällige Umbauten wie

extreme Tieferlegungen, breite Reifen,

aerodynamische Veränderungen durch

Spoiler oder aber auffällige Lackierungen/Folierungen

modifiziert haben. Zur

anderen Kategorie zählen Fahrer, die ihr

Fahrzeug nach außen hin kaum erkennbar

durch Chip-Tuning, hochwertige

Multimedia-Systeme oder aber dezente,

unauffällige Rad-/Reifenkombinationen

verändern bzw. aufw

erten. Aus eigener

Erfahrung ist die Tuninggruppe der erstenKategorie

(auffälliges Tuning) in den

letzten Jahren zwischenzeitlich deutlich

rückläufig gewesen. Aktuell nimmt die

Gruppierung wieder leicht zu.

Musclecar oder Kombi mit mehr Ladedruck:

Geht der Trend eher zu PS-

Protz oder Understatement unter

der Haube?

Eggenhaus: Seit einigen Jahren geht

der Trend kontinuierlich zu Understatement

und zurückhaltendem äußeren Tuning

der Fahrzeuge.

Vorfahrt für Sicherheit oderFahren

mit Risiko: Nehmen die Probleme,

dass „veredelte“ Autos erst garnicht

den Sachverständigen vorgestellt

werden oder dort keinen „Segen“ erhalten

können, zu?

Eggenhaus: In den letzten Jahren haben

sich die Hersteller von Tuning-Bauteilen

große Mühe gemacht, für ihre Produkte

Gutachten oder Genehmigungen zu erhalten.

Hierdurch bedingt sind die durchgeführten

Umbauten teilweise nicht

mehr bei einer technischen Prüfstelle

oder Überwachungsinstitution abnahmepfl

ichtig, sondern haben schon eine

Genehmigung für das Fahrzeug. Für andereBauteile

liegen häufig so guteDokumentationen,

Unbedenklichkeitsbescheinigungen

oder Gutachten vor, mit deren

Hilfe eine positive Anbauabnahme

durchgeführt werden kann.

Wie steht es mit dem persönlichen

Ermessen der Prüfer oder der Prüf-

Verbände?

Eggenhaus: Bei der Durchführung der

technischenAbnahme ist das persönliche

Ermessen der Prüfer sehr gering, da sich

die Prüfer an die gesetzlichen Vorschriften

und Aufl

agen im Gutachten halten

müssen.

Welche skurrilsten Tuning-Exzesse

sind bei Ihrer Dienststelle vorgefahren

und waren unter keinen Umständen

genehmigungsfähig?

Markus Eggenhaus, Prüfingenieur bei der

Dekra inMünster.

Eggenhaus: Gelegentlich, aber sehr seltenfahren

auch schon mal Fahrzeugevor,

die aus sachverständiger, technischer

und auch gesetzlicher Sicht nicht genehmigungsfähig

sind.

Fachmännisch oder Pfusch: Worauf

müssen Autofans achten, die kein

Modell von der Stange möchten,

sondern einen Wagen mit individuellem

Äußeren und gesteigerten inneren

Werten?

Eggenhaus: Vor einer Veränderung

eines serienmäßigen Fahrzeuges sollten

Autofans darauf achten, dass sie die geplanten

Umbaumaßnahmen mit einem

technischenSachverständigen oder Prüfingenieur

besprechen, damit sie nicht das

Risiko eingehen, dass sie nach den teilweise

sehr teuren Umbauten mit den

Fahrzeugen nicht mehr am öffentlichen

Straßenverkehr teilnehmen können, da

die Umbauten möglicherweise nicht den

gesetzlichen oder technischen Anforderungen

entsprechen.

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BRANCHEN &BETRIEBE 16

Wenn edle Zweiräder

stilvoll einparken sollen

In Münster hat sich die Firma Cervotec mit ihren Fahrradgaragen zu einem Marktführer gemausert.

Und die Manufaktur ist stolz darauf, dass sie bis zur letzten Schraube alles selbst im Griff hat.

So sehen die maßgeschneiderten Fahrradgaragen made in Münster aus. Die mobile Plexiglashaube schützt die Räder nicht nur vor Wind und Wetter, sondern auch vor Diebstahl und Beschädigung.

„Dänemark wäre als Absatzmarkt

wünschenswert“, sagt Jan Meerheim.

In dem skandinavischen Land

fahren die Menschen wie hier im

Münsterland sehr viel Fahrrad.

Meerheim würde sich darum freuen,

wenn seine filigranen Fahrradgaragen

und Unterstände irgendwann

auch dort stehen würden.

Jan Meerheim hat gemeinsam

mit Michael Ivo-van Lessen die

Regie des münsterischen UnternehmensCervotec

im Gewerbegebiet

Haus Uhlenkotten übernommen.

Der Betrieb ist mit seiner Produktpalettebundesweit

ein Exot. Die Geschäftsführer

bezeichnen ihre Manufaktur

nämlich auch als „Marktführer für

Fahrradgaragen“.

Cervotec beschäftigt sich mit Fahrradgaragen, aber inzwischen

auch mit Boxen für Mülltonnen. Fotos: Cervotec/Erol Taskoparan

Der Bedarf nach praktischen Fahrradunterständen,

die auch noch schick aussehen,

brachte seinerzeit Michael Ivo-van

Lessen und Helmar Meerheim, Vater des

heutigen Geschäftsführers, auf die Idee,

eine Firma zu gründen.

Der Zwei-Mann-Betrieb von damals ist

gewachsen. Heutebeschäftigt das Unternehmen

zehn Mitarbeiter. „Alle Verträge

sind unbefristet, alle Mitarbeiter sind fest

angestellt.“ Darauf ist Jan Meerheim

stolz. Die Manufaktur hat sich aber seit

ihrer Gründung damals an der Siemensstraße

in Münster auch in Bezug auf die

Größe verdoppelt. Gut und gernekönnte

Cervotec sogar noch schneller wachsen,

sagenbeide Chefs, doch sie wollen nichts

überstürzen, wünschen sich aber mehr

Platz. „Die Logistik setzt uns zurzeit

Grenzen“, sagt der Betriebswirt Jan

Meerheim. Er begründet die vorsichtige

Entwicklung in kleinen Schritten so: „Das

Team fühlt sich bis zur letzten Schraube

für seine Produkte verantwortlich.“

Das Geschäft läuft gut –auch über die

Grenzen der Fahrradstadt Münster hinaus.

Im Zeitalter vonE-Bikes und hochwertigen

Fahrrädern spielen Fahrradgaragen

zunehmend eine Rolle. Die Cervotec-Fahrradgaragen

stehen heute schon

unteranderem in Kanada, in England, in

Norwegen und auf der spanischen Insel

Mallorca. Ob zwei, drei und noch mehr

Räder untergestellt werden müssen, die

Nienberger verpassen den Leezen ein

schickes Dach über den Sattel.

„Sobald das Wetter schöner wird, steigt

die Nachfrage“, weiß Meerheim aus Erfahrung.

Der 35-Jährige behält recht,

denn sobald die Sonne scheint, fl

oriert

die Fahrradbranche. Speziell sonntags

verbuchten sie viele Anfragen für die

kompakten Garagen, so Meerheim.

Momentan müssen die Kunden rund drei

Sie leiten den Betrieb: Cervotec-Geschäftsführer Michael Ivo-van Lessen und Jan Meerheim

(l.).

Foto: gh

Monateauf die Lieferung warten. Die Geschäftsführer

von Cervotec verbuchen

nach eigenen Angaben ein „konstant gutes

Umsatz- und Absatzwachstum“.

Doch Volkswirt Michael Ivo-van Lessen,

der technische Leiter im Haus, kann es

nicht lassen. Er feilt ständig an neuen

Prototypen –für gewerbliche und für private

Kunden. Letzteremachennach eigenen

Angaben etwa60Prozent des Umsatzes

aus. In jüngster Zeit warder 64-Jährige

mitder Entwicklung einerMüllboxaus

Edelstahl beschäftigt, bei der sich per

Knopfdruck der Deckel öffnet.

Cervotec selbst fertigt alle Produkte im

Betrieb im Gewerbegebiet Haus Uhlenkotten.

Handarbeit ist angesagt. Um

künftig noch mehr Kunden mitden kompakten

Garagen aus Edelstahl und einer

Bedachung aus einemwitterungsbeständigen,

druckstabilen sowie schlagfesten

Spezialkunststoff bedienen zu können,

haben die Cervotec-Chefs jetzt zusätzlich

eine neue Biegemaschine angeschafft.

Diese Technikkommt ausdem Flugzeugbau

und aus der Automobilbranche, erklärt

Meerheim. Die Maschine erlaube

ihnen, auf den Millimeter genau zu arbeiten.

Für die Produktion der Fahrradgaragen

ist die Technik ein Quantensprung.

Denn bisher mussten Meerheim und Ivovan

Lessen einige Aufträge ablehnen,

weil sich die kompakten Garagen nicht

vor Ort zusammenbauen ließen. Ein

Techniker reiste beispielsweise mit einer

fertigen Fahrradgarage nach Wien –und

kehrte unverrichteter Dinge zurück: Die

Garage passte nicht durch eine Tür. Die

neue Maschine erlaubt ihnen nun, das

Modell vor Ort zusammenzubauen. Was

bedeutet, dass künftig Fahrradgaragen

auch in schwer zugänglichen Hinterhöfen

aufgebaut werden können. Die neue

Biegemaschine für Edelstahl und Aluminium

ermöglicht ihnen aber auch die serientaugliche

Produktion gebogener

Handläufe oder Profile, erklärt Michael

Ivo-van Lessen. Gabriele Hillmoth


GELD &GESCHÄFT 17

Geht Immobilien die Luft aus?

Experte warnt davor, die an einigen Orten enormen Preissteigerungen der vergangenen Jahre zuüberschätzen.

Die Rendite werde sich immer an den Einkommenssteigerungen orientieren.

Bei Preissteigerungen von 50 Prozent

und mehr in den letzten fünf

Jahren für Immobilien in manchen

Metropolen tut man gut daran, zu

hinterfragen, wie nachhaltig dieser

Preisanstieg sein kein. Immer häufiger

kommt die Frage auf, obwir uns

in einer Immobilienblase befinden.

„Sind die Mieten/Kaufpreise nicht

mehr bezahlbar, zieht die Karawane

weiter.“

André Kunze

Das Deutsche Institut für

Wirtschaftsforschung

(DIW) kam schon 2008 zu

dem Ergebnis, dass die Immobilienpreise

in Deutschland

in den 30 Jahren zwischen 1974 und

2005 real –also infl

ationsbereinigt –gefallen

sind. Per saldo konnten deutsche

Immobilienbesitzer in dieser Zeit keinen

Infl

ationsausgleich erzielen.

„Vor diesem Hintergrund fällt der massive

Anstieg der Immobilienpreise in

Deutschland deutlich aus dem Raster –

insbesondere, wenn man bedenkt, dass

wir seitdem nahezu infl

ationslos durch

die Weltgeschichte reisen. Platzt die Blase

also bald? Glaubt man den Immobilien-Protagonisten,

kann von einer Blase

nicht die Rede sein, da der Preisanstieg

der letzten Jahreallenfalls die zuvor brotlosen

Jahrzehnte ausgeglichen hat. Das

klingt auf den ersten Blick gar nicht mal

so abwegig“, erklärt André Kunze, geschäftsführender

Gesellschafter der Prometheus

Vermögensmanagement

GmbH. Dieses Argument werde schnell

dieSorgenvor einerBlase ersticken. Das

wäre laut Kunze allerdings fahrlässig,

denn ganz so einfach sei es nicht. Werauf

Immobilien setzt, solle sich die Fragestellen,

ob ein realer Preisanstieg bei Immobilien

langfristig grundsätzlich zu erwartenist.

„KlareAntwort: nein. Ein langfristiger,realer

Preisanstieg

ist nur

denkbar, wenn

unser Einkommen

dauerhaft

stärker steigt als

die Infl

ation“, so

der Experte.

„Warum ist das

so? Weil wir nur

dann nachhaltig in der Lagesind, Jahrfür

Jahr über die Infl

ationsrate hinaus mehr

Geld für die Mieteauszugeben. Und weil

nur steigende Mieten am langen Ende

steigende Immobilienpreise rechtfertigen.

Dauerhaftüber die Infl

ationsratehinausgehende

Einkommenssteigerungen

wird die reale Welt jedoch nicht bieten,

da dies jeder Volkswirtschaft über kurz

oder lang den Hahn abdreht. Steigen die

Einkommen hingegen nicht stärker als

die Infl

ationsrate, werden sich Immobilienpreise

langfristig allenfalls entsprechend

der Infl

ationsrate entwickeln. Das

wiederum entspräche einem realen

Preisanstieg von null Prozent.“

Dass für Immobilien selbst die schwarze

Null eine Herausforderung darstelle, zeige

nicht allein die Analyse des DIW aus

2008. Schließlich sei jede Immobilie dem

stetigen technischen und gesellschaftlichen

Wandel ausgesetzt.„Mandenke beispielsweise

nur an unsere über die Jahre

veränderten Ansprüche in Bezug auf

Raumhöhe, Zimmergröße, Heiztechnik

oder Energieeffizienz“, so Kunze.

Letztlich könne die Nachfrage nach Immobilien

noch so groß sein, am langen

Ende blieben die Preise durch die Einkommen

gedeckelt. „Sind die Mieten/

Kaufpreise in den Städten nicht mehr bezahlbar,

zieht die Karawane gezwungenermaßen

weiter – in die günstigeren

Stadtrandlagen oder gar aufs preiswerte

Land.“

Aber auch für André Kunze heißt das

noch nicht, „dass die Blase platzt“. Es ver-

Boom am Bau: Ob Immobilien aber lohnenswerte Renditeobjekte sind, hängt von mehreren Faktoren ab.

deutliche aber, dass sich Immobilien im

Allgemeinen über die Mietrendite rechnen

müssen und dass der den Immobilien

zumeist zugesprochene Infl

ationsschutz

alles andere als gesetzt sei. Stiegen Immobilienpreise

über einen längeren Zeitraum

stärker als die Einkommen ergebe

sich folgerichtig eine Überbewertung des

Marktes. Die jüngsteEntwicklung der Immobilienpreise

in Deutschlands Städten

sollte laut Kunze zur Vorsicht mahnen.

Zudem stimmen den Experten die folgenden

Aspekte bedenklich:

1. Demografie frisst Käufer und spuckt

Immobilien aus.

Die Generation der Babyboomer geht in

Rente und trennt sich zunehmend von

ihren Immobilien – weil das Haus zu

groß, die Rente zuklein, das Leben zu

schön oder die Pfl

egezuteuer ist. Gleichzeitig

nimmt die Anzahl der Käufer und

Mieter ab, da schlicht zu wenige nachwachsen

und die „Versingelung“ der

Haushalteals bisheriger Turbo der Nachfrage

bereits weit vorangeschritten ist.

2. Gut geerbt, ist halb verkauft.

Aufgrund des Wohlstands der Nachkriegsgeneration

werden in den nächsten

Jahren Immobilien im Wert von vielen

Milliarden Euroandie Nachfolgegeneration

vererbt. Viele Erben werden diese

Immobilien nicht halten, sondern verkaufen.

Dadurch steigt das Immobilienangebot,

während gleichzeitig die Nachfrage

abnimmt.

3. Normalisierung der Zinssätze torpediert

Immobiliennachfrage.

Die historisch niedrigen Mietrenditen

von Immobilien von derzeit zumeist

unter drei Prozent stehen in direkter Konkurrenz

zum Kapitalmarktzins. Übersteigt

dieser die Mietrendite, bleibt die

Nachfrage opportunistischer Immobilieninvestoren

aus. Zudem können sich

viele Eigenheimkäufer ihre Immobilie

derzeit nur aufgrund der extrem niedrigen

Zinsen leisten. Steigt der Finanzierungszins

von aktuell etwa einem Prozent

auf historisch immer noch äußerst

günstigedreiProzent, verdreifachensich

die Zinskosten. Aus 500 Euro Zinsen pro

Monat werden 1500 Euro. Der Kauf

bleibt für viele dann nur ein Traum.

Michael Kottenstede,

ICT-Prozesstechnik,

Herzebrock-Clarholz.

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Wenn’s um Geld geht


18 GELD &GESCHÄFT

Zukunft

der Banken im Blick

Der IT-Dienstleister Fiducia &GAD zeigte auf seiner Messe „Com17“, welche Technologien künftig für

die Kunden der Geldhäuser bereitstehen. Noch wirkt vieles wie Science Fiction.

In die Halle Münsterland kamen viele Bankexperten, um die neue Produktwelt von Fiducia &GAD zu sehen.

Fotos: Matthias Ahlke

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BeiFiducia&GAD gehört die Zukunft

zwingend zum Geschäft. Auch die

fernere technologische Zukunft der

Bankgeschäfte wird bei dem IT-

Dienstleister mit Sitz in Münsterund

Karlsruhe beleuchtet. Auf der Messe

„Com17“ wurden jüngst inder Halle

Münsterland die neusten Trends gezeigt.

Mehr als 150 Exponate wurden

den Fachleuten aus der Branche

vorgestellt.

Dagibt es zum Beispiel „VRida“.

„VRida“ ist ein kleiner

weißer Roboter, der

niedlich ist und

freundlich dazu

–und der humanoide Hightech-Knirps

weiß viel von

dem, was Bankkunden hilft.

Am Eingang einer Bankfiliale

kann „VRida“ etwa erklären,

wie neue Dienstleistungen

funktionieren. „Customer Advisor“

–also Kunden-Ratgeber –

nennt das IT-Unternehmen

diese künftige Rolle „VRidas“.

Während „VRida“ bei Besuchern

der „Com17“ die Sympathie

für die Bank der Zukunft

wecken sollte, ist „Sarabi“

etwas Handfestes. „Sarabi“

ist der Arbeitstitel für einen sogenannten

Chatbot der Fiducia

&GAD –also ein Dialog-System,

mit dem der Bankkunde

per Text- und Spracheingabe

kommunizieren kann. „Sarabi“

kann Banking und mehr: Neben

klassischen Bank-Funktionen wie Geldüberweisungen

und dem Anzeigen von

Kontoständen –inklusive aktiver Informationen

über den Eingang des Gehalts

–soll der Chatbot künftig

auch beim Bäcker Brötchen bestellen

und gleich online bezahlen

können. Das ist noch

Zukunftsmusik. „Wir haben

aber den Anspruch, immer einen

Schritt weiter als nur auf Höhe der Zeit

zu sein“, skizzierte der Vorstandsvorsitzende

der Fiducia &GAD IT AG, Klaus-

PeterBruns, am Rande der Messe die hohen

Zielmarken seines Unternehmens.

Und Gerd Müller, Bereichsleiter Innovation

und Architektur, ergänzt: „Ich glaube,

dass die Technologien der Künstlichen

Intelligenz die Rolle der Genossenschaftsbanken

im Leben der Menschen

nachhaltig verändern werden.“ Sieben

von zehn Verbrauchern wünschten sich

robotergestützte Finanzdienstleistungen“,

zitiert Müller aus einer Studie der

irischen Beratungsgesellschaft Accenture

für den deutschen Markt.

Doch Fiducia &GAD hat derzeit auch die

nahe Zukunft im Blick. Nach

der Fusion der münsterischen

GADmit der Fiducia

in Karlsruhe

zur Jahresmitte

2015 ist eine Vereinheitlichung

der Bankverfahren

für alle Kunden

des Unter-

„VRida“ heißt der kleine weiße Roboter, der

Bankkunden informieren soll.

nehmens notwendig. Hier gibt es laut

Bruns inzwischen gewaltigeFortschritte.

Bis Ende 2019 sollen alle 350 Volks- und

Raiffeisenbanken aus dem ehemaligen

GAD-Gebiet in West- und Norddeutschland

auf das Bankverfahren „Agree-

21Banking“umgestellt werden –„Migration“

nennt das

der Fachmann.

Schon seit November

voll

funktionsfähig

ist die Funktion

„Geld senden

und anfordern“

auf der von Fiducia

& GAD

entwickelten

VR-Banking-

App. Kunden

können auf diesem

Wege Geldbeträge

ohne

langwierige Eingabe

der IBAN

per Smartphone

an Bekannte,

Freunde und

Verwandte schicken.

Der Clou: Für Beträge bis 30 Euro

entfällt die Verpfl

ichtung, eine TAN einzugeben.

Bruns: „Das neue Feature ist

ebenso einfach und intuitiv wie ein WhatsApp-Chat.“

Die neuesten technologischen Trends

stellt Fiducia &GAD jährlich vor: alternierend

in Münster und Karlsruhe.

Jürgen Stilling

„Wir haben den Anspruch, immer

einen Schritt weiter als nur auf

Höhe der Zeit zu sein.“

Klaus-Peter Bruns,

Vorstandsvorsitzender der Fiducia &GAD

FIDUCIA &GAD

Die Fiducia &GAD IT AG ist der Dienstleister für Informationstechnologie

der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe.

Das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Karlsruhe und

Münster sowie Niederlassungen in München, Frankfurt

und Berlin beschäftigt in der Unternehmensgruppe

gegenwärtig mehr als 6400 Mitarbeiter, die gemeinsam

einen Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden Euro erwirtschaften.

Zum Kundenkreis der Fiducia &GAD zählen alle

rund 1000 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland,

die Unternehmen der genossenschaftlichen Finanz-

Gruppe sowie zahlreiche Privatbanken und Unternehmen

anderer Branchen, darunter auch der ADAC.


GELD &GESCHÄFT 19

Regionale Ausrichtung

als Erfolgsrezept

MünsterlandManager.de konzentriert sich bei der Fach- und Führungskräftevermittlung ganz bewusst

auf die hiesigen Unternehmen –und holt dadurch Fach- und Führungskräfte ins Münsterland.

Sonntags kann es später werden.

Dann greift Reinhard Lezgus – bei

Bedarf auch zur Tatort-Zeit – zum

Telefonhörer und spricht mit einem

potenziellen Kandidaten. Nicht aus

Langeweile, nicht aus Krimi-Animosität,

sondern im Auftrag eines Kunden,

meist eines regionalen Mittelständlers.

„Wenn man Top-Führungskräfte

und ausgewiesene Spezialisten

für ein Unternehmen gewinnen

will, sind solche sehr vertraulichen

Erstkontakte bisweilen

unerlässlich“, verrät der Personalexperte.

Ein diskreter Anruf zum Start

–eine passgenaue Vermittlung mit

entsprechender Nachhaltigkeit am

Zielpunkt. Der Idealfall, aber in der

Praxis durchaus erreichbar.

„Das Münsterland und gerade

Münster bieten viele tolle und

spannende Unternehmen.“

Reinhard Lezgus

Hochoben über dem Stadthafen

in Münster schauen

die Experten vonMünstelandManager.de

nur hin

und wieder dem lebhaften

Treiben am Wasser und auf der

gegenüberliegenden Flaniermeile zu. In

der Regelführen sie an ihremStandort in

Münster Gespräche, die volle Konzentration

erfordern.

Ist der 45-jährige Diplom-Kaufmann mit

Leitungsfunktion und Unternehmenserfahrung,

der ihnen gerade gegenübersitzt,

tatsächlich jemand, der das Zeug

zum Geschäftsführer mitbringt? Könnte

er wirklich in dem münsterländischen

Unternehmen, das in der Branche einen

exzellenten Ruf genießt, die Nachfolge

im Vorstand antreten? –Der Austausch

ist intensiv, dauert

fastzweiStunden.

Der Kaufmann

soll nicht

nur nach der

„Papierform“ ein-

Reinhard Lezgus (l.) und Paul-Peter Groten, Geschäftsführer von MünsterlandManager.de, auf einer Terrasse am Firmensitz. Auch an Münsters Hafen lässt

sich ablesen, dass das Münsterland als Wohn- und Arbeitsort sehr attraktiv ist.

Foto: wk

geschätzt, sondern

als Persönlichkeit

mit seinen

Eignungen

erfasst werden. Wer Unternehmensinhaber

und einen Kandidaten zusammenbringen

will, muss sich seiner Sache sicher

sein. Fehlbesetzungen sind teuer

und schaden auch dem Ruf des Vermittlers.

Paul-Peter Groten und Reinhard Lezgus

verkörpern MünsterlandManager.de mit

einer angenehmen Mischung aus Weitläufigkeit

und westfälischer Bodenständigkeit.

IhreVermittlungsarbeit konzentriert

sich tatsächlich auf das Münsterland,wosie

nicht nur die mit vielen Vorzügen

ausgestattete Unternehmenslandschaft

längst aus dem Effeff kennen. Das

weitgehend anonyme Geschäft großfl

ä-

chig agierender Agenturen hat aus ihrer

Sicht erkennbar Nachteile und birgt auch

Gefahren: Drehtür-Effekte bei der Stellenbesetzung,

hohe Kosten und Einbußen,

enttäuschte Firmen und Kandidaten,

Zeitverlust, am Ende gefährdete Geschäfte

oder Projekte.

Groten und Lezgus, die beiden Inhaber,

spielen ganz bewusst die regionale Karte.

„Niemand kenntden hiesigen Markt und

das Münsterland besser“, ist Reinhard

Lezgus überzeugt. Inzwischen hat das

Unternehmen ein dichtes Netz geknüpft,

pfl

egt viele Beziehungen zu westfälischen

Unternehmen –zumeist KMU oder

Mittelständler. Das Duo kennt das regionale

Gehaltsniveau ebenso gut wie die

Vorzüge, die das Münsterland als Wohnort

und Arbeitsstätte bietet. „Münster ist

in diesem Zusammenhang auch im weitenVergleich

hochattraktiv“, sagtLezgus.

Über 3000 Kontakte verfügt MünsterlandManager.de.

Keine namenlosen Karteikarten,

sondern echte und verwertbare

Informationen über Kandidaten, deren

Kompetenzen und Kenntnisse, über deren

berufl

iche Vita und Zielvorstellungen.

Der Bewerberpool allein umfasst

1000 Personen. Darunter sind –darauf

legt MünsterlandManager.de wert –keine

Berufsanfänger, sondern nur Kräfte

mit einer mindestens vier- bis fünfjährigen

Erfahrung im Job. Wer Top-Führungskräfte

vermitteln will, der verlässt

sich nicht allein auf die Abschlussnoten.

Ahaus, Bocholt, Emsdetten und Münster

–von vier Bürostandortenaus organisierenPaul-Peter

Groten und Reinhard Lezgus

das auf Vertrauen und Verlässlichkeit

basierende Geschäft. Mal suchen sie und

ihreMitarbeiter den Bau- und Projektleiter

für ein großes Vorhaben, mal den

Controller, der bei der Restrukturierung

und der Einführung neuer Geschäftsprozesse

wichtige Akzente setzen soll. Der

Blick in einen Infobrief zeigt, welche

technischen und kaufmännischen

Schwerpunktbereiche das Beraterteam

im Blick hat. „Wir arbeiten nicht für den

öffentlichen Dienst, nicht für Banken und

Versicherungen“, erläutert ReinhardLezgus.

Im Fokus stehen der Mittelstand sowie

kleine und mittlere Unternehmen

(KMU).

Die Einschaltung eines Personaldienstleisters

hat erkennbar Vorteile –für beide

Seiten. Der wechselwillige Kandidat spaziert

nicht offen auf den Marktplatz und

darf sicher sein, dass seine Anonymität

im gesamten Verfahren gewahrt bleibt.

Das suchende Unternehmen genießt gleichermaßen

Vertraulichkeit, kann zunächst

ausführliche Profile anfordern.

Klappt es am Ende mit der Vermittlung,

startet MünsterlandManager.de auch

schon mal mit dem erfolgreichen Bewerber

einen Stadtrundgang. Reinhard Lezgus:

„Das Münsterland und gerade Münster

bieten viele tolle und spannende

Unternehmen.“

wk

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20 LEBEN &

Statt „Fast Fashion“ Stoffe für

Lieber reparieren als ausmustern: Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit inder Mode entwickelt sich langsam. Es wächst die

„Haltbare Produkte zufertigen,

die man reparieren kann, das ist

der erste und wichtigste Schritt,

um unsere Umweltbelastung zu

reduzieren.“

Patagonia-Chefin Rose Marcario.

Fast Fashion: So nennt die Modebranche

Kleidung, die große Ketten

in schneller Kollektionen-Taktung

zu niedrigen Preisen anbieten. Dahinter

allerdings steht ein Berg von

Problemen bei Rohstoffgewinnung

und Produktion. Trendsetter haben

längst entdeckt, dass Qualität viel

spannender ist –und setzen auf Erhalt

und Pfl

ege ihrer Mode.

Shoppen als Herausforderung: Schnelle Kollektionen und Rabatte verleiten zu Reflex-Käufen.

Foto: colourbox.de

Und noch einmal fährt das

Bügeleisen über den Stoff.

Englisches Tuch, blau mit

einemdünnen Karo-Gitter.

Zeitlos. Jetzt ist der Saum

perfekt. KadriyeTomur wechselt vomBügeltisch

an die Nähmaschine und lässt

den Nähfuß vorsichtig über das Futter

gleiten. Der Plan funktioniert: Aus dem

Schrankfund des jungen Juristen, dem

etwas zu langen, etwaszualtmodischen

Sakko, könnte ein

neuesLieblingsstück

werden. Kürzer,

schmaler, passender

für den Mann –und

immer noch sozeitlos

wie vorher.

Änderungsschneiderin

Tomur hat es

dem Stoff angefühlt:

Bei diesem Jackett

lohnt es sich, Zeit zu investieren. Sie hat

schon vielen Kleidungsstücken mit Geschichte

neues Leben eingehaucht. Verschlissene

Ellenbogenpartien, zu eng gewordene

Taillen, ausgerissene Schlitze –

bei Kadriye Tomur erhält jedes Kleidungsstück

eine zweiteChance. Wenn es

die Qualität hergibt. „Aber teuerist nicht

immer gleich gut. Manchmal öffne ich ein

Futter und denke bei dem, was ich darunter

sehe: Katastrophe.“

In den meisten Fällen allerdings sind es

die teureren Hosen, Jacketts, Blusen, für

die sich eine Investition lohnt. „Die klassischen

Sachen kann man lebenslang tragen.“

WasinKadriyeTomurs Änderungsatelier

in Münster passiert, hat Tradition.

Und es erlebt eine Renaissance –als ein

Aspekt des nachhaltigen Umgangs mit

Kleidung.

Wieersetzt man einen defekten Reißverschluss?

Wie bringt man einen Flicken

auf ein Loch in der Jeans auf? Das kalifornische

Outdoor-Label „Patagonia“

präsentiert auf seiner

Internet-Seite Reparaturanleitungen

und

macht aus dem

Appell, lieber

zu

fl

icken als neu zu kaufen, eine Image-

Kampagne. Zerschlissene Kleidung erzählt

Geschichten, ist die Botschaft mehrerer

Freiluftsportler, die die Erlebnisse

zu Rissen und Löchern in ihren T-Shirts

berichten. Parallel dazu schickt das

Unternehmen einen Werbe-Truck durch

Europa, in dem Kunden ihre Kleidung

kostenlos ausbessern lassen können. Die

Idee: „HaltbareProduktezufertigen, die

man reparieren kann, das ist der erste

und wichtigste Schritt, um unsere Umweltbelastung

zu reduzieren“, sagt Patagonia-Chefin

Rose Marcario.

Reparieren statt ausmustern? In der Breite

der Mode-Industrie ist diese Idee allerdings

noch nicht angekommen.

Aber sie ist auf dem Vormarsch,

sagt Alexandra

Perschau, Textil-

Expertin von

Greenpeace

Deutschland.

„Die Diskussion um die Ve

der Hersteller für ihreKleidu

seits der Ladentheke steht

Aber in einem Jahr kann d

ders aussehen.“ Immerhin g

mer häufiger, Produktionsw

rent zu machenund Herstel

ler zu überzeugen, beispielsweise

Bio-

Baumwolle von

Kleinfarmern zu

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Second-Hand-Markt

Sie heißen „Kleiderwirbel“, „Stoffwf echsel“

oder „Mädchenklamotte“: Märkte, bei

denen Frauen ihre ausgemusterte Kleidung

selbst verkaufen oder als Kommissionsware

verkaufen lassen. Die Konzepte füllen inzwischen

ganze Sport- und Messehallen. Reichlich

Angebot also, umNeues und Individuelles

zu finden. Oft sogar kombiniert mit einem guten

Zweck, denn gerade ehrenamtlich organisierte

Märkte behalten oft einen Teil der Erlöse

ein, um ihn zu spenden.

Selber machen

Nähen, häkeln, stricken: Was

lange out war, ist längst wieder

in –weil Selbstgemachtes auch

individuell ist. Pate steht das Internet:

Besonders Anfänger finden online

Video-Anleitungen (zum Beispiel

von „Pattydoo“ oder über das

Portal „Dawanda“), einfache Einsteiger-Schnittmuster

und in sozialen

Medien Tipps und Kniffe für

den Start.

Kleidertauschparty/Swap

Das Prinzip: Jeder Gast bringt eine

festgelegte Anzahl nicht mehr getragener

Kleidungsstücke und Accessoires

mit und tauscht sie gegen Stücke, die besser

passen oder gefallen. Unter Freunden

wird daraus ein charmantes Wiedersehen

mit Programm und Plauderei, im großen

Stil wechselt viel Stoff den Besitzer, ohne

dass ein einziges Stück neu produziert

werden muss.

Kleidung leihen

Immer neue Kleider tragen, aber nie

kaufen: So funktioniert das Geschäftsprinzip

von Thekla Wilkening

und Pola Fendel aus Hamburg und

ihrer „Kleiderei“. Ihre Kunden zahlen

eine monatliche Flatrate, dafür erhalten

sie pro Monat per Post vier Teile

von ihrer selbst und online zusammengestellten

„Love List“ aus einem Katalog

von Kleidungsstücken, die aus Vintage-,

Second-Hand- und Designerbeständen

stammen.

Upcycling

Aus dem alten T-Shirt wird eine

Einkaufstasche. Die Ärmel eines

Sweatshirts verwandeln sich in Handstulpen.

Und aus Papas Hemd wird Juniors

Pumphose. Nicht mehr getragene

Kleidungsstücke sind eine wunderbare

Rohware für neue Ideen. Eine Flut von

Impulsen liefern Plattformen wie „Pinterest“

und viele kreative Blogger.


WISSEN 21

das Leben

Erkenntnis, dass teure und klassische Bekleidung als Investition sogar durchaus lohnenswert ist.

rantwortung

ng auch jenam

Anfang.

as schon anelingeesimege

transpa-

-

ihren Lieferanten kritisch zu prüfen.

Die Fachfrau macht auch bei den Verbrauchern

einen langsamen Trend aus

hin zu mehr Bewusstsein für angemessenen

Modekonsum. Die Signale, die

Greenpeace ermittelt hat, sind allerdings

auch alarmierend. 60 Prozent der

Frauen in Deutschland zwischen

18 und 40 Jahren sagen

einer repräsentativen

Umfrage zufolge,

dass sie mehr Kleidung

besäßen

als sie benötigten.

Jede

zweite

lasse sich regelmäßig zu ungeplanten

Käufen hinreißen. Zwei der Ursachen:

schnell wechselnde Kollektionen und Rabattaktionen,

die zum Kaufen verleiten.

„FastFashion“ nennt die Branche die Entwicklung.

Der Preis dafür:

ein Berg von

„Sparen ist tatsächlich die nachhaltigste

Verhaltensweise, um die

Umwelt zu schonen.“

Problemen auf

dem Weg in die

Läden. Rohmaterial

wie beispielsweise

Baumwolle

Alexandra Perschau

werde auf ökologisch

bedenklichen

Wegen erzeugt, mit giftigen Substanzen

versetzt, unter schlechten Arbeitsbedingungen

verarbeitet. „Und vorallem

wird viel zuviel produziert“, erklärt Perschau

und verweist auf eine Mc-Kinsey-

Studie, nach der sich von 2000 bis

2014 der Bekleidungskonsum

verdoppelt hat.

Kleidung sei für viele

Menschen zur Wegwerfw

aredegradiert:

Nach

einmaligemTragen

sei der Weginden Altkleidercontainer

vorgezeichnet –und auch für

die entsorgendeIndustrie seien die Qualitäten

oftmals zu schlecht, sie wiederzuverwerten.

Folglich endeten die Fast-Fashion-Artikel

doch nur als Putzlappen

oder

Dämmstoff.

„Sparen ist tatsächlich

die nachhaltigste

Verhaltensweise,

um die

Umwelt zu schonen“,

sagt Alexandra

Perschau. „Wir müssen unsere

Kleidung wieder wertschätzen“. Vielleicht

auch mit Maßnahmen wie in

Schweden: Dort hat die Regierung zu

Jahresbeginn den Mehrwertsteuersatz

auf Reparaturdienstleistungen um die

Hälfte gesenkt –als Zeichen für mehr

Nachhaltigkeit.

Und die Verbraucher? In den Keimzellen

der Modetrends, den Szenevierteln der

großen Städte, seien Second-Hand-Kleidung

und Upcycling die großen Strömungen

des Augenblicks.

Eine Entwicklung, die KadriyeTomur aus

dem Herzen spricht: Sie erinnert sich an

eine Kundin, die ihr ein Stück präsentierte,

das sie im Second-Hand-Laden erstanden

hatte. „Der Wollstoff war gut

und gerne 50 Jahrealt.“ Sie hat es umgearbeitet

–zueinem alten neuen Einzelstück

mit Zukunft.Michaela Töns

Kleidungsstücke besitzt jeder

Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren

imDurchschnitt (Unterwäsche

und Socken ausgenommen).

Frauen verfügen

über durchschnittlich

118

Kleidungsstücke,

Männer über 73 Stücke.

96

Beim Einkauf zählen für

Prozent der Frauen zwischen 18 und

40 Jahren das Aussehen, dann der

Preis (85 Prozent). Für die sozialen

Produktionsbedingungen interessieren

sich 55 Prozent, für die Umweltverträglichkeit

52 Prozent.

Quelle: Greenpeace; Grafik: Lisa Stetzkamp

95

Jacken, Kleider und Mäntel haben

eine Lebenszeit von mehr als

3Jahren. Hosen, Schuhe

und Oberteile werden

von der Hälfte der

Befragten nach weniger

als einem Jahr ausrangiert.

58

Prozent der 18 bis 29-Jährigen hat

noch nie Schuhe zur Reparatur

gegeben. In der Gruppe der 60- bis

69-Jährigen sind es 19 Prozent.

Übersicht schafft

mehr als Ordnung

Marie Kondofaltet Kleidungsstücke

und stellt sie hin.

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Wenn es nach der Aufräum-

Königin Marie Kondo geht,

dann hat Ordnung viele

Vorteile. Nicht

nur, dass

sich die Dinge schnell wiederfinden

lassen. Wer den Überblick

hat, der weiß auch, waser

wirklich alles besitzt. Und das

führt am Ende sogar im Kleiderschrank

zu Nachhaltigkeit. Wie das? Na eben, weil

überfl

üssiges, doppeltes Shoppen entfällt.

Die Methode der Bestseller-Autorin („Magic

Cleaning“) ist simpel. Alle Kleidungsstücke,

die sich überall in der Wohnung

verteilen, werden in ein Zimmer gebracht

und sortiert. Dann wirdkritisch bewertet:

Macht es mich glücklich? Möchte ich es

tragen? Nur dann bekommen Hosen, T-

Shirts, Pullis ein Bleiberecht. Nach einer besonderen

Faltmethode legt die Japanerin von

der Socke bis zum Pulli alles zusammen und

stellt die Dinge inden Schrank. Erster

Vorteil: die Sachen knittern nicht.

Zweiter Vorteil: Der

Überblick ist gewahrt

–anders als bei gestapelten

Textilien.

dra

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22 LEBEN &WISSEN

Das alte Grau ist vergessen

Die Ruhrgebietsmetropole Essen trägt indiesem Jahr den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“.

Grün ist nicht die Farbe, die man gemeinhin

mit dem Ruhrgebiet verbindet.

Da denkt man eher immer noch

ans Grau. Obwohl der Strukturwandel

imfrüheren Kohle- und Stahlrevier

schon vor 20 Jahren mit Nachdruck

angestoßen wurde, hält sich

diese negative Einschätzung hartnäckig.

Jetzt aber gibt es wieder einen

veritablen Grund zum Umdenken

Die Ruhrgebietsmetropole

Essen fungiert als Grüne

Hauptstadt Europas. Sie ist

damit die erste Stadt, die

den seit 2010 vonder Europäischen

Kommission undmehreren Umwelt-Institutionen

verliehenen Titel

trägt, die die Last des Erbes der Montanindustrie

zu bewältigen hat. Um es vorwegzunehmen:

Man bekommtdiese Auszeichnung

nicht nur für zukunftsträchtige

Projektideen. Es müssen bereits hohe

Umweltstandards erreicht sein. Insgesamt

geht es um Maßnahmen auf zwölf

Themenfeldern –von Biodiversität bis zu

Abfallmanagement, von Nahverkehr bis

Wasserbewirtschaftung. Und selbstverständlich

geht es auch um neue Grünfl

ä-

chen, die nachhaltig genutzt werden.

Grün hat eben viele Schattierungen.

„Natur ist nicht mehr nur ein Nebendarsteller,sondern

steht im Zentrum der Planungen“,

formuliert Andreas Kipar. Der

Landschaftsarchitekt hat am Konzept der

Grünen Hauptstadt mitgewirkt. Aus der

Essener Verwaltung heißt es: „Die grüne

Infrastruktur ist der Motor unserer nachhaltigen

Stadtentwicklung.“ Schon heute

ist die Kommune mit ihren mehr als

570 000 Einwohnern die drittgrünste in

Deutschland (nach Hannover und Magdeburg)

mit einem Grün- und Freifl

ä-

chenanteil von 54 Prozent sowie 718

Grünanlagen. Einst schwarze Abraumhalden

sind mittlerweile grün. Aufvielen

Brachen ist längst neues Leben entstanden.

Nicht wenigerals 70 landwirtschaftliche

Betriebe beackern den Essener Boden.

Wer hätte das gedacht?

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Sport statt Maloche: Die ehemaligen Bahntrassen der Zeche Zollverein werden heute

auch als Radlerpiste genutzt.

Fotos: Ulrich Traub

In der ehemals größten Bergbaustadt auf

dem Kontinent, in der die 291 Zechen

nicht nur für Arbeit sorgten, sondern

auch die Umwelt massiv schädigten, ist

der Strukturwandel weit vorangeschritten.

Bereits vor 30Jahren ist die Kohleförderung

in Essen zu Ende gegangen.

Die Zeche Zollverein stellte 1986 ihren

Betrieb ein und ist seit der Umwandlung

in einen Standort für Kultur und Kreativwirtschaft

Symbol für eine Neuausrichtung

der gesamten Region –und Weltkulturerbe.

Auf den ehemaligen Freifl

ächen

des 100Hektar großen Areals wächst und

gedeiht ein sogenannter Industriewald.

An anderer Stelle ist man noch nicht so

weit, aber bei der Arbeit. Aufdem Gelände

der um 1900 größten Fabrikanlage

Europas, der Kruppschen Gussstahlfabrik,

entsteht ein komplett neuerStadtteil

mit Wohnbebauung, Parkanlagen, Wasserfl

ächen und nachhaltiger Bewirtschaftung.

„Die Neue Grüne Mitte wird zu

einem Drittel aus Grün und Wasser bestehen“,

erklärt Andreas Kipar.Das ist zu

weiten Teilen bereits heute sichtbar. Fertiggestellt

sind mehrere, mit Regenwasser

gespeiste Vorfl

utseen, aus denenWasser

wieder abfl

ießenkann, sowie der von

Kipar geplante Krupp-Park. Seine fünf

markanten Hügel sind aus Erdreich modelliert,

das bei den Baumaßnahmen

ausgehoben wurde.

„Freiraum schafft Stadtraum“ heißt eine

Arbeitsthese des Landschaftsplaners.

Aufgelassene Flächen der industriellen

Vergangenheit werden umgewandelt.

„Einer der aktuellen Megatrends ist die

schnelle Urbanisierung“, erklärt Kipar.

„Um nicht weiter in die Fläche zu expandieren,

müssen wir die Städteverdichten,

aber nachhaltig.“ Essen habe mit seinen

vielen Freifl

ächen Vorbildcharakter.Aus

der Stadt der abgeschotteten Industriebezirke

wird eine „City ohne Zäune“,

prognostiziert der gebürtige Gelsenkirchener,

dessen Büros in Duisburg und

Mailand weltweit Aufträge realisieren.

„Die nachindustrielle Stadt wird durchlässiger

und organischer sein.“

Nach Kipars Masterplan sind auch drei

grüne Routen für Fahrradfahrer und Fußgänger

entstanden. Sie verbinden den Essener

Norden mit dem Süden und schließen

Quartiere stärker an die Innenstadt

an. Die zusammenwachsende Stadt soll

helfen, den noch vorhandenen Gegensatz

zwischen dem grünen Süden und

dem von den Hinterlassenschaften der

Kohle- und Stahlindustrie gezeichneten

Norden zu verringern. Mit dem Naherholungsgebiet

an Baldeneysee und Ruhr,in

der man nach Jahrzehnten des Verbots

wieder baden darf, sowie der einstigen

Kloake Emscher im Norden trägt dieser

Gegensatz den Namen zweier Flüsse. Es

passt gut zum grünen Image, das sich Essen

erarbeitet, dass die von der Internationalen

Bauausstellung Emscherpark

(1989-1999) angestoßene Renaturierung

des Flüsschens 2020 abgeschlossen

sein wird. Die neuen grünen Lungen an

den Essener Ufern der Emscher erfreuen

sich bereits großer Beliebtheit.

Die Investition in Grün, in Parks und

Baumbestand anStraßen, wirkt klimaausgleichend

in verdichteten Gebieten.

In Zeiten des Klimawandels, der zweiten

großen Herausforderung, der sich die

Planer stellen müssten, sei dies dringend

geboten, mahnt Landschaftsplaner Kipar.

„Wir können beispielsweise durch spezielle

Bepfl

anzungskonzepte die Widerstandsfähigkeit

einer Stadt etwa gegen

Stürme und Hitzeperioden enorm

vergrößern.“

Es gehe bei allen grünen Maßnahmen darum,

den Menschen in der Stadt eine positive

Zukunft zu geben, formuliert Andreas

Kipar.Dazugehört auch das grüne

Wegenetz, das die Stadt in absehbarer

Zeit in alle Richtungen durchziehen wird.

Jeder Essener soll es vonseinem Zuhause

aus in maximal 500 Metern erreichen

können. Der Titel der radlerunfreundlichsten

Stadt, der Essen noch 1991 zugesprochen

wurde, wird anandere Kommunen

vergeben, so viel scheint sicher.

Das Radwegenetz beträgt aktuell 376Kilometer

–Tendenz stark steigend. Viele

Strecken mussten gar nicht aufw

endig

angelegt werden, verlaufen sie doch auf

den Trassen der ehemaligen Zechenbahnen.

Grün ist im Essener Stadtbild kein neuer

Farbton. Baldeneysee und Gruga, künstlich

angelegte Naherholungsgebiete, haben

einen überregionalen Bekanntheitsgrad.

Die vonMargarethe Krupp gestiftete

und von1910bis 1938 errichteteSiedlung

Margarethenhöhe mit 935 Gebäuden

gilt als die erste Gartenstadt in

Deutschland –und ist heutenochein begehrtes

Wohngebiet. Der Essener Stadtgarten

war Mitte des 19. Jahrhunderts

die ersteöffentliche GrünanlageimRuhrgebiet.

Dagegen weist der Borbecker

Schlosspark im englischen Landschaftsstil

auf die langeGeschichteder Stadt zurück.

Fürstäbtissinnen residierten im

Schloss und ließen den Park anlegen.

Mit dem TitelGrüne Hauptstadt Europas

stellt Essen, wo 1962 mit dem Arbeitskreis

Ökologie die erste deutsche Umweltinitiativegegründet

worden war, seine

Zukunftsfähigkeit unter Beweis –und

trete ineine grüne Dekade ein, so Andreas

Kipar.„Es wirdjedeMenge weiterer

Projekte geben“, erläutert der Planer.

Grüne Inseln in der City gehörten ebenso

dazu wie Transparenz und digitale Vernetzung,

zum Beispiel um Feinstaubdaten

schneller kommunizieren zu können.

Den Schluss- und Höhepunkt soll

2027 die Internationale Gartenausstellung

im Ruhrgebiet setzen. Auch daran

wird Kipar mitarbeiten. „Fangt mit Grün

an, alles andere hat nicht das menschliche

Maß“, lautet sein Rat. Ulrich Traub

Hereinspaziert ins grüne Essen: Der Landschaftspark am Borbecker

Schloss ist eine der historischen Grünanlagen der Stadt.


LEBEN &WISSEN 23

Ein Held braucht Hilfe

Der Warendorfer Grafik-Designer Daniel Lieske schuf die „Wormworld“-Saga. Jetzt kann jeder

in einem neuen Brettspiel den Jungen Jonas bei seinen Abenteuern in der Fantasiewelt begleiten.

Laut Spiegel Online hat Daniel Lieske

(39) aus Warendorf den besten

deutschen Webcomic geschaffen.

Die Graphic-Novel-Saga „The Wormworld“

gibt es mittlerweile aber auch

schon in drei gedruckten Büchern.

Ende November kamein ganz besonderes

Wormworld-Abenteuer heraus.

Als Brettspiel! Auf der Essener

Spielemesse stellte der französische

Spieleverlag Iello den Prototypen

vor.Mit vielen exklusiven Illustrationen

aus Warendorf.

„Der Mysteriöse Wald“ heißt das reichhaltig illustrierte Brettspiel

mit Comic-Held Jonas.

Fotos: Peter Sauer

Neugierig sitzt Jonas zwischen

altem Gerümpel auf

dem Dachboden. Irgendwo

leuchtet da doch etwas.

Der aufgeweckte

Grundschüler mit rotem Pulli, Holzschwert

und Rucksack fällt über einen

hell leuchtenden Bilderrahmen in eine

wundersam spannende Welt voller Magie

und Mystik. Die Wormworld. Sie erinnert

an indische Helden-Epen.

Erschaffen hat sie der Warendorfer Grafik-Designer

Daniel Lieske ineiner verwinkelten

Stube in einem alten Ackerbürgerhaus

am Schweinemarkt. Als Buch

(bislang drei gedruckte Bände) und als

Internet-Comic mit mehreren Kapiteln,

die ständig fortgeschrieben werden. In

mehr als 25 Sprachen wurde die Graphic-

Novel-Saga aus Warendorf jetzt schon

übersetzt. Für Spiegel Online ist es der

bestedeutsche Webcomic 2016.Protagonist

Jonas erlebt immer wieder neue

Abenteuer. Seit einigen Monaten kann

man Jonas selbst in die Hand nehmen.

Als Spielfigur. Die hat Lieske amPCmit

speziellen 3D-Programmen erschaffen.

Ende November 2016 erschien das erste

Spiel nach Wormworld-Motiven: „Der

Mysteriöse Wald“ mit Illustrationen von

Daniel Lieske. „Das macht mich schon ein

wenig stolz, da das Spiel auch das erste

in deutscher Sprache ist, das vomfranzösischen

Spieleverlag Iello veröffentlicht

wird.“ Schon auf der Spielemesse in Essen

stieß das Brettspiel vonCarlo A. Rossi

für großes Interesse.

„Der Mysteriöse Wald“ lebt von den sehr

plastischen und detailreichen Zeichnungen

und Symbolen des Warendorfers.

Der 39-Jährige zeichnete die Vorlagen

wie seine Comics, mit einem speziellen

Stift auf einem Grafik-Tablet. Dieses

überträgt alle einzelnen Striche zum

Computer. AmRechner koloriert Lieske

sie und baut sie zur „endlosen Leinwand“

zusammen.

Im Fantasy-Brettspiel „Der Mysteriöse

Wald“ können die zwei bis vier Spieler

nun Wormworld-Protagonist Jonas dabei

helfen, quer durch den Wald und bis zur

Draconia-Königin zu gelangen. Zunächst

schauen sich alle Spieler nacheinander

jene acht Karten an, die den abenteuerreichen

Wegmarkieren durch die Welten

des Waldes. Jeder versucht sich zu merken,

wann wo welche Ausrüstung von

Nöten sein wird, um den Weg fortsetzen

zu können.

In Phase zwei packen die Spieler den

Rucksack für Jonas. Da kommen dann einigeWürfelrein,

die mit zahlreichen liebevoll

gezeichneten Symbolen reich ausgestattet

sind. Sobald der Rucksack voll

ist, geht die spannende Reise los. Die Karten

werden nacheinander aufgedeckt. Je

nach Bedarf greift man zur passenden

Ausrüstung. Zauber-Eichhörnchen und

Kristallwaffen wirken als Joker.AmEnde

stärken alle Spieler Jonas beim Kampf

gegendie furchteinflf ößende Königin der

Draconia.

Inzwischen sorgt das Spiel, das zeitgleich

auf Französisch, Englisch und Deutsch

erschien, in vielen Ländernfür unterhalt-

Der Grafik-Designer Daniel Lieske aus Warendorf hat die Fantasiewelt rund umJonas geschaffen.

same und spannende Stunden. Gespielt

wird esbereits in England, in den USA,

in Kanada und sogar im fernen Malaysia.

Das Spiel „Der Mysteriöse Wald“ ist für

Menschen ab sechs Jahren. „Mein fünfjähriger

Sohn kann das auch schon spielen.

Der ist zwar erst fünf, aber gut im Memory-Spielen“,

sagt Lieske. Für erwachsene

Spieler gibt es höhere Schwierigkeitsgrade.

Peter Sauer

Schiebetore

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Geld & Geschäft: Indexpolicen

stehen hoch im Kurs Seite 17

DIE WIRTSCHAFT

Im Bann der Abschotter

Die USA und Großbritannien verweigern sich zunehmend dem globalen Handel. Präsidentenwechsel

und Brexit drohen auch die Unternehmen im Münsterland in Mitleidenschaft zu ziehen.

Der neue DonaldTrumpbautHan-

die britische

US-Präsident

delsmauern, Regierungbereitett

den Brexit vor, und die

wird

türkische unberechenbarer.

Politik zunehmend die

UnternehmenimMüns-

immer

Auch terland stärker die Auswirkungen

globaler Turbulenzen

auf ihr Geschäft.

Es geht um

mehrere Mil-

liarden Euro

Auslandsumsatz.

Allein in

USA,

spüren die drei Großbritannien und Tür-

kei, die alle in politischen

Turbulenzen stecken, ex-

Unternehmenn

Länder portieren aus dem Bezirk der In-

und Handels-

dustrie- Nord

kammer in Münster

(IHK) Westfalen Waren tungen im Wert vonüber

3,6 Milliarden Euro. Wie

Prof. Dr. Bodo Risch,

stellvertretender IHK-Hauptgeschäfts-

Hauptgeschäftsführer,

dieser Zeitung erklärte, erreicht

allein der Export von rund 500 Betrieben

aus dem Münsterland und der Emscher-

Lippe-Region in das Brexit-Land Großbritannien

ein jährliches Volumen von 1,6

Milliarden Euro. In den USA, woder neue

Präsident Donald Trump täglich für neue

wirtschaftspolitische Unruhe sorgt, erreichte

der Wert der Geschäfte aus der

und Dienstleis-

Münster | Münsterland

Region im vergangenen Jahr einen Wert

von 1,5 Milliarden Euro.

Allerdings spiele bei den münsterländischen

Ausfuhren in die USA der Maschinenbau

eine große Rolle, so Risch. „Diese

Branche steht bei der Abschottungspolitik

Trumps nicht so im Fokus.“ Der stellvertretende

IHK-Hauptgeschäftsführer

sieht in dieser Branche vor allem auch

deshalb einen Zwang zum Einkauf ländischen Know-hows, „weil der USaus-

Maschinenbau antiquiert ist“.

Hinzu kommen für die heimischen Exporteure

politischen Unsicherheiten in

einigen europäischen Nachbarländern –

etwa in Frankreich und den Niederlanden,

wo rechte Kandidaten bei den Präsidenten-

bzw. Parlamentswahlen eine be-

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Ausgabe 1/2017

„Ein dynamisches Jahr“

Statistisches Bundesamt bewertet die Wirtschaftsleistung positiv

DiedeutscheWirtschafthatEnde

2016zualtemSchwungzurückgefunden.NacheinerDelleimSommer

zog die Wirtschaftsleistung

vonOktoberbisDezemberum0,4

Prozent gegenüberdemdritten

Quartalan, wie das Statistische

Bundesamt jetzt in Wiesbaden

mitteilte.

Befl

vom Konsum

und größte

fügelt vom Bauboom

wuchs Volkswirtschaftdamitso

stark wie der Euroraum

insgesamt.ImdrittenQuartalwardas

Bruttoinlandsprodukt (BIP) lediglich

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Prozent. Es wardasstärksteWachs-

tumseitfünfJahren.FürdiesesJahr

sindÖkonomenzuversichtlich,siesehenallerdingsgroßepolitischeUnsicherheiten.

„Das gute vierte Quartal setzt den

Schlusspunkthintereindynamisches

Jahr 2016. Deutschlandistspürbar

schnellergewachsenalsimlangfristigen

Durchschnitt“, erklärte KfW

-

Chefv

olkswirt Jörg Zeuner. Viele

internationaleTurbulenzenseienwegen

der starken Binnenwirtschaft

kaumaufDeutschlanddurchgeschlagen.

AbgehängtwurdeEuropasKonjunk-

turlokomotivezumJahresendeunter

anderemvonSpanien (plus0,7Pro-

zent)unddenNiederlanden(plus0,5

Prozent). Im Gesamtjahrwuchsdas

BIP in denNiederlandenkräftigum

2,1Prozent.DieRegierungkanngute

NachrichtenrundvierWochenvor

derParlamentswahlgebrauchen.Die

französischeWirtschaftgewannvor

demWahljahrebenfallsanSchwung

undlegteEnde2016um0,4Prozent

zu.

InDeutschlandtrugennachvorläufigenDatenderStatistikerdieKaufl

fust

derBundesbürgerunddieAusgaben

desStaatesmaßgeblichzumWachs-

tum Ende 2016 bei. Der habe

seine Konsumausgabendeutlicher-

höht, erklärtedieBehörde.

ImVorjahresvergleichlegtedaspreisbereinigteBIPvonOktoberbisDezemberum1,2Prozentzu.Fürdieses

JahrhatdiedeutscheWirtschaftnach

AngabenderStatistikerbereitsein

Plusvon0,5Prozentsicher.

dpa

NÄCHSTE AUSGABE

27.6.2017

Der

Anzeigenschluss

ist am 9. 6.2017

OFFEN GESAGT

Vielfalt kann

schützen

drohlich starke Zustimmung erwarten

können. Das trifft dann sogar das münsterländische

Handwerk: Es gebe vor allem

enge geschäftliche Kontakte in die

Niederlande, berichtete der Pressesprecher

der Handwerkskammer Münster,

Michael Hoffmann.

►Fortsetzung auf Seite 2

uch

A en die politischen Turbu-

Ideen alleine verändern nichts.

Sondern der Mut, sie umzusetzen.

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am Münsterland gelenzen

in wichtigen Handelsnationen

wie den USA und Großbritannien

nicht vorbei. Milliardenschwere

Exportvolumina

verbinden die Region mit den

Krisenländern.

Doch im Gegensatz zu vielen

anderen Gegenden Deutschlands

hat das Münsterland

einen gewaltigen Vorteil: Die

Hidden Champions, die es in

der Region in großes Zahl gibt,

sind auf dem Weltmarkt in

ihren Sparten überlegen.

Auch US-Präsident Trump dürfte

seinem Land diese Waren

nicht vorenthalten wollen und

deshalb hier von Zöllen absehen.

Außerdem steht China als alternativer

Markt zur Verfügung.

Auch wenn die dortige

Wirtschaft nicht mehr ganz so

stark wächst wie in der Vergangenheit,

wird sich die

Volksrepublik – vor allem auch

wegen Trumps Abschottungspolitik

– zunehmend zur führenden

ökonomischen Macht

der Welt entwickeln.

Die Wirtschaft im Münsterland

hat in der Vergangenheit immer

wieder ihre hohe Flexibilität

unter Beweis gestellt. Basis

für diese schnelle Reaktionsfähigkeit

ist vor allem die mittelständische

Struktur der regionalen

Betriebe. Großkonzerne

erweisen sich hingegen in der

Regel als schwerer lenkbare

Kolosse – können sich somit

auch auf politische Umbrüche

nur verspätet einstellen.

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2 GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE

Innovativ

und vielfältig

Neuer Blickfang in Münster: Einen Neubau mit außergewöhnlicher

Erscheinung bezieht der Textil- und Bekleidungsverband

Nordwest im Juni.

Foto: Thomas Wrede

Im Handwerkerpark haben auch kleinere münsterische Betriebe

Räumlichkeiten bezogen.

Die ehemalige Panzer-Verladestation erinnert noch an die Vergangenheit

der Loddenheide als Militärgelände. Fotos: Peter Imkamp

Unternehmen sorgen mit ansprechenden Gebäuden

für den ein oder anderen Blickfang

Vom Handwerksbetrieb über Verwaltung

und Industrieproduktion

bis hin zum Großmarkt –die Palette

der Unternehmen und Institutionen,

die sich im Laufe der vergangenen

Jahre auf der Loddenheide angesiedelt

haben ist groß und vielfältig.

Und auch Gastronomie hat sich hier

angesiedelt.

Soentstand bereits in einer frühen

Vermarktungsphase am

Martin-Luther-King-Weg ein

Gebäudekomplex mit dem

Namen Deilmann-Park, in

den Anfang 2002 die ersten Mieter einzogen.

Heuteist hier unter anderem die Arbeitsagentur

zu finden. 2016 wurde die

Bebauung mit bis dahin rund 15 000

Quadratmetern Nutzfl

äche um ein Gebäude

erweitert, das auf 3500 Quadratmetern

Fläche von einer private Hochschule

genutzt wird.

Einen Steinwurf entfernt weihte das

Hauptzollamt 2011 am Linus-Pauling-

Weg eine neue Dienststelle für 240 Mitarbeiter

ein, die bis zu diesem Zeitpunkt

auf fünf Gebäude in der Stadt verteilt waren.

Nach dem Hauptzollamt wurde

auch das neue Dienstgebäude für die

Zoll-Risiko-Analyse (ZORA) gebaut

(2014/2015), eine Zentralstelle der

eigenständigen Abteilung innerhalb der

Deutschen Zollverwaltung.

Die Franchise- und Systemzentrale Baby

One am Willy-Brandt-Weg wurde 2012

um einen modernen Anbau erweitert.

Das Unternehmen ist seit 2003 an seinem

jetzigen Standort zu finden. Ebenfalls

2012 bezogen die Uniplus Software

GmbH und der Baudienstleister Goldbeck

am Martin-Luther-King-Weg ein

neues Gebäude. Gleich nebenan, am Albersloher

Weg, baute das Hightech-

Unternehmen Eucon eine neue Unternehmenszentrale

mit zirka 5000 Quadratmetern

moderner Bürofl

ächen. Eucon

ist führender Lösungsanbieter für Business

Performance Management und Spezialist

für wertschöpfende Informationssysteme.

Entlang des Albersloher Wegs hat der

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ein

neues Domizil für die Oberfinanzdirektion

Münster errichtet. Es wurde 2016

eingeweiht und beherbergt neben der

Oberfinanzdirektion die Außenstelle des

Landesamts für Besoldung und Versorgung,

das Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfungen

und das Finanzamt

für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung.

EinemechanisierteZustellbasis nahm die

Deutsche Post DHL 2014 in Betrieb. Innovativ,

daeine eingebaute Verteilanlage

die Sendungen automatisch dem entsprechenden

Zusteller zuordnet und somit

Zeit bei der Bearbeitung und Paketauslieferung

gewonnen wird.

Auch zahlreiche Autohändler fanden in

der Loddenheide ihre neue Heimat. Das

Autohaus Lütke Uphues machte den Anfang,

die Unternehmen Jäkel, Berkemeier

und Beresa folgten mit Showrooms,

Büros und Werkstätten.

Auch die Geschäftsstelle des Apothekerverbands

Westfalen-Lippe ist an den Willy-Brandt-Weg

gezogen. Das Gebäude

wirdteils selbst genutztund teils variabel

vermietet. Für die Firma Brooks und weitere

Unternehmen wurde am Willy-

Brandt-Weg ein Bürogebäude erstellt

(2015/2016).

Im September 2016 hatte der Verband

der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie

zum Richtfest seines

neuen Verwaltungsgebäudes in Münster

eingeladen. Der Neubau dient als Hauptgeschäftsstelle

des Textilverbandes und

ersetzt ab Juni diesen Jahres den bisherigen

Standort im Zentrum von Münster.

Es ein neuer Blickfang im Gewerbegebiet,

dessen Gebäudehülle an ein großes Tuch

erinnern wird. Nicht das einzig bemerkenswerteGebäude

auf dem ehemaligen

Militärgelände.

Mitten im Grünen

DAS TAGUNGSHOTEL

Vom Exerzierplatz

zum Gewerbegebiet

Die Loddenheide wurde schon im 18. Jahrhundert genutzt

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Lange Zeit blieb das Gelände an der

Loddenheide für die Münsteraner

verschlossen.

Im 18. Jahrhundert findet die Loddenheide

Erwähnung, als sie erstmals

von den Preußen militärisch

genutzt wurde, vornehmlich als Exerzierplatz

und Übungsgelände.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein

neues Kapitel inder Geschichte der Loddenheide

aufgeschlagen: Auf dem Exerzierplatz

fand das erste Pferderennen in

Westfalen statt, ausgetragen vomWestfälischen

Reiterverein. Die Rennen fanden

daraufh

in bis zum Ende des Jahrhunderts

regelmäßig statt.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das

Areal sodann als Flugplatz genutzt. Anton

Knubel und Karl Rösner begannen

mit der Konstruktion und dem Bau von

Flugzeugen, deren erste Testfl

üge 1910

auf der Loddenheide stattfanden. Anton

Knubel verunglückte 1915 bei einem

Testfl

ug auf der Loddenheide tödlich.

Während dieser Zeit veranstaltete der

Luftschiffahrtsverein Münster für Münster

und das Münsterland e.V die ersten

Flugtage auf dem Gelände der Loddenheide,

die sich in den darauffolgenden

Jahren zu regelrechten Volksfesten mit

Tanz und Kirmes entwickelten und als

Heidefest bezeichnet wurden. Der erste

Flugtag fand imJuni 1911 statt. Größter

Flugtag war der 15. Juni 1930, als über

100000 Zuschauer das Luftschiff Graf

Zeppelin begrüßten. Zu dieser Zeit wares

das bis datogrößteEreignis im Luftsport.

Zur Zeit des Ersten Weltkrieges war es

eher ruhig um das Gelände, da keine

Flugtage mehr stattfanden. Dafür wurde

ein Munitionslager auf der Loddenheide

errichtet, nachdem das Depot an der Warendorfer

Straße durch eine Explosion

zerstört wurde. Nach dem Ende des Ersten

Weltkriegs wurde die Loddenheide

nicht mehr für das Militär benötigt. Die

Stadt Münster wollte das Gelände als

Flughafen benutzen und setzte sich

gegen den Westfälischen Reiterverein

durch, der es für den Pferdesportnutzen

wollte.

1920 startete der planmäßige Flugverkehr

der Lloyd-Luftverkehr und Junkers-

Luft-Verkehrs-A.G. Trotz andauernder

regelmäßiger Investitionen der Stadt

Münster und die Gründungen der Luftverkehrsgesellschaft

Münster G.m.b.H.

sowie der Flughafen Münster G.m.b.H.

wurde der Flugbetrieb auf Beschluss des

Magistratsder Stadt1930eingestellt. Die

Gründe lagen hauptsächlich in der zu geringen

Auslastung sowie der schwierigen

Finanzlage der Stadt.

Ab 1934 begannen die Bauarbeiten für

einen Fliegerhorst, auf dem ein Aufk

lärungsgeschwader

stationiert werden

sollte. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs

wurde durchgehend am Fliegerhorst

gebaut und dieser ständig erweitert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die

Loddenheidevon der Britischen Rheinarmee

genutzt und warmilitärischesSperrgebiet.

Obwohl es bereits ab 1980 im Flächennutzungsplan

als gewerbliche Fläche

markiert war, zogen erst im Herbst

1993 die letzten britischen Streitkräfte

von dem Gelände ab. Seit 1996 organisiert

die Gewerbepark Münster-Loddenheide-GmbH

(GML) die Vermarktung der

Loddenheide als Gewerbegebiet. Dazu

wurden sämtliche Gebäude auf dem Gelände

mit Ausnahme derFriedenskapelle

abgebrochen und die Infrastruktur komplett

neu errichtet.


GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE 3

Ein idealer

Wirtschaftsstandort

Loddenheide bietet Raum für einen interessanten Mix

aus Industrie, Gewerbe, Handel und Verwaltung

Gut erreichbar: Das Gewerbegebiet Loddenheide ist über die münsterische Umgehungsstraße ideal andas Stadtgebiet

wie auch die gesamte Region angebunden.

Fotos: Peter Imkamp

Mit interessanter Architektur warten viele der im Gewerbegebiet Loddenheide angesiedelte Unternehmen wie etwa

die Oberfinanzdirektion auf.

Wer hätte gedacht, dass sich ein zirka

86 Hektar großes Militärgelände

zum erfolgreichsten Gewerbe- und

Industriegebiet der Stadt Münster

entwickeln würde.

Auf der Loddenheide, die im

Krieg als Flugplatz und anschließend

der britischen

Rheinarmee als Quartier

Aiente, d haben nach zunächst

schleppendem Vermarktungsstart

im Laufeder letzten 17 Jahreviele Unternehmen

aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen

einen idealen Standort

gefunden. Inzwischen, im Jahr 2017,ist

kein Grundstück mehr verfügbar.

Attraktiv ist das Gebiet vor allen Dingen

durch seinen interessanten Mix aus

unterschiedlichen Wirtschaftszweigen.

Denn die hier ansässigen Unternehmen

bieten nicht nur viele 1000 Arbeitsplätze.

Vielmehr sorgen zahlreiche Firmen mit

Zahlen und Fakten

· Gesamtfläche: 86 Hektar aufgeteilt inFlächen für Industrie,

Gewerbe, Handel und Verwaltung

· Etwa 200 Firmen sind im Gewerbepark Münster-Loddenheide

und im unmittelbaren Umfeld angesiedelt

· Im Gewerbegebiet allein zirka 4500 Arbeitsplätze

Angeboten aus den Bereichen Einzelhandel

und Dienstleistungen auch für reges

Interesse von Kunden.

Das Gewerbegebiet Loddenheide basiert

auf einer Kooperation zwischen der Stadt

Münster,der Sparkasse MünsterlandOst

und der Westdeutschen Immobilien Bank

im Rahmen eines Public Private Partnerships.

Die für diesenZweck im Jahr1996

gegründete Gewerbepark Münster-Loddenheide

GmbH (GML) kaufte das Gesamtareal

im südöstlichen Stadtgebiet

an. Bei dessen Entwicklung wurde insbesondere

auf die Ressourcen schonende

Bebauung sowie die Öffnung und Nutzung

durch die anwohnende Bevölkerung

geachtet.

Herzstück der Loddenheide ist ein frei

zugänglicher Friedenspark mit See, der

umliegenden Industrie-, Gewerbe-, Handels-

und Dienstleistungsfirmen ein

Stückwestfälischer Parklandschaft nahebringen

will. Eine Kapelle, die noch aus

der Zeit der Kasernennutzung stammt,

steht zudem symbolisch für die friedliche

Nutzung des Geländes. 1998, beim Start

der Erschließung des Gebiets, pfl

anzte

der Dalai Lama höchstpersönlich einen

Baum im Friedenspark. Zudem sind alle

Straßen, die durch den Gewerbepark führen,

nach Friedensnobelpreisträgern benannt:

Bertha von Suttner, Dag Hammarskjöld,

Willy Brandt, Gustav Stresemann,

Martin Luther King, Linus Pauling

und Fridtjof Nansen.

Inzwischen hat die Wirtschaftsförderung

Münster GmbH (WFM) im Auftrag der

GML zirka 93Prozent von 66,1 Hektar

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4 GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE

Beeindruckende

Erfolgsgeschichte

GWS Unternehmensgruppe in 25 Jahren beständig gewachsen

Zu einem der führenden Anbieter

von ERP-Lösungen für den Handel

in Deutschland entwickelte

sich die GWS Unternehmensgruppe in

Münster.Am1.Juli 2017 wirddas 25-jährigeFirmenbestehen

gefeiert. Das erfolgreiche

Unternehmen –das als IT-Dienstleister

für genossenschaftliche Unternehmen

mit 32 Mitarbeitern startete –zählt

heutezuden führenden und am schnellsten

wachsenden IT-Dienstleistern für

Handelsunternehmen in ganz Deutschland.

2016 wurde mit mehr als 400 Mitarbeitern

an den Standorten Münster,

München, Nürnberg, Leonberg, Isernhagen

und Hamburg ein Umsatz von

rund 51 Millionen Euro erzielt.

Als die GWS 1992 gegründet wurde,

konnte vom heutigen Erfolg, der aktuellen

Größe sowie der Internationalität nur

geträumt werden. Anfänglich ausgerichtet

auf Raiffeisen-Warengenossenschaften

und genossenschaftlichen Betriebe,

lag der Geschäftsfokus komplett auf der

Entwicklung, Vernetzung und Betreuung

von deren IT-Systemen. Dies änderte

sich, als die vorhandene Expertise auch

dem allgemeinen technischen Großhandel,

dem Baustoffgroß- und Einzelhandel

sowie dem Stahl- und Sanitärgroßhandel

zur Verfügung gestellt wurde. Damit begann

eine beeindruckende Erfolgsgeschichte,

die 2006 erstmalig den höchsten

Microsoft Partnerstatus „Gold Certified

Partner“, die Übernahme der Grevener

Neutrasoft IT für den Handel GmbH

&Co. KG im gleichen Jahr und 2009 die

Integration der Sangross GmbH &Co.

KG, den Großhandelsbereich der SHD

Großhandel- und Logistiksoftware

GmbH &Co. KG aus Leonberg, mit sich

brachte. 2015 wurde mit der Diacom Systemhaus

GmbH in Isernhagen bei Hannover

ein weiteres Softwarehaus übernommen

und damit der Bereich Business Intelligence

Lösung gestärkt.

Heute ist die GWS aus der europäischen

IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken.

Spezialisiert hat sich das Unternehmen

auf innovative ERP-Systeme auf Basis

von Microsoft Dynamics, Internet-Branchenportale

sowie Shops für den Technischen

Handel, Baustoffhf andel, SHK &

Haustechnik, Stahlhandel, Groß- und

Einzelhandel sowie Agrarhandel. Auch

auf die Bereiche Einkaufskooperationen,

Verbundgruppen sowie für den Sportund

Eventbereich bietet die Unternehmensgruppe

Lösungen. Umfassende Beratungsleistungen

und Schulungen runden

das Dienstleistungsangebot für aktuell

mehr als 1200 Kunden ab.

Einen großen Stellenwert in der Firmenphilosophie

der GWS nimmt die Zufriedenheit

und Anerkennung der Mitarbeiter

ein. Inder Unternehmensgruppe finden

sich darum eine sehr persönliche

Arbeitskultur, fl

ache Hierarchien, kurze

Entscheidungswege sowie eine starke

Teamorientierung. Ziel ist es, durch entsprechende

Vergütungsmodelle und soziale

Leistungen die besten Kräfte zugewinnen,

Perspektiven zu eröffnen und

diese gezielt durch Aus- und Weiterbildung

zu fördern. Ausdruck der guten

Arbeit in diesem Bereich sind regelmäßige

Auszeichnungen, darunter 2015 und

2016 die Beurteilung als bester Arbeitgeber

im Rahmen der deutschlandweiten

Initiative „Great Place to Work“.

Die hohe Bedeutung der Mitarbeiterzufriedenheit,

aber auch von modernsten

und effizientesten Strukturen, zeigt sich

auch in den ständigverbesserten Arbeitsplatzbedingungen.

So wurde im Herbst

2016, nur zwei Jahre nach Bezug eines

Neubaus imGewerbegebiet Loddenheide,

der Spatenstich für einen Erweiterungsbau

gesetzt. In dem neuen Büro-

Trakt direkt neben dem bisherigen Firmengebäude

stehen Herbst 2017 neue

Büros, Kommunikationszonen und Veranstaltungsräume

sowie ein Fitnessbereich

für die Mitarbeiter zur Verfügung.

Dabei berücksichtigt man neuste Erkenntnisse

aus der Arbeitsplatzgestaltung,

der Ergonomie und der Bürokonzeption.

Wie etwa die „Smart Working

Places“, deren Räume nicht nur mit modernster

IT-Infrastruktur ausgestattet

sind, sondern auch eigene Kreativ- und

Kommunikationszonen enthalten.

Das GWS-Firmengebäude im Gewerbegebiet Loddenheide wird abHerbst durch weitere Räumlichkeiten im benachbarten

Neubau erweitert.

Foto: GWS

Raum für Veranstaltungen und Begegnungen bietet die ehemalige Garnisonskirche seit Abschluss der aufwändigen

Renovierung imJahre 2003.

Fotos: Rudolf Schubert/Archiv

Ein Schatzkästchen

Friedenskapelle bietet kulturelle Highlights

Seit März 2003 erstrahlt die ehemalige

englische Garnisonskirche am

Friedenspark in neuem Glanz und

bietet Raum für kulturelle Veranstaltungen

und gesellschaftliche Begegnungen.

Das verfallene Gebäude

sollte nach dem Abzug

der Engländer als Denkmal

einer für Münster bedeutsamen

historischen

Zeit erhalten bleiben. So ließ der engagierteUnternehmer

Egbert Snoek, Gründer

und Gesellschafter der Ratio Handel

GmbH, das Gebäude aufw

ändig restaurieren

und erweitern und schuf damit ein

Schatzkästchen für die Kultur in Münster.

Sein Sohn, Hendrik Snoek, führt dieses

Engagement in seinem Sinne fort und

unterstützt als Vorsitzender des Fördervereins

Friedenskapelle das kulturelle

Programm und den Erhalt des Gebäudes

maßgeblich.

Im kommenden Jahr wirddas 15-jährige

Bestehen der Friedenskapelle mit einem

Die Friedenskapelle

1953 von dem deutschen Architekten

Gerd Heidmann für die Briten

gebaut. Offizieller Name war All

Saints Chapel, sie war für alle Konfessionen

offen. Der Name war angelehnt

an die aufwändigen mit

Glasmosaiken versehenen Fenster,

die mit Heiligen geschmückt waren.

Jeder Heilige stand einer Garnison

vor. Allerdings gab es auch ein Bild

mit der Mutter Teresa, die nicht heilig,

sondern „nur“ selig gesprochen

war. Dieses Bild und das Bild des

Heiligen Bonifatius finden Sie heute

am Friedhof „Am Hohen Ufer“ in

Angelmodde. Die Decke bestand aus

Holz und Styroporplatten, esgab

keine sanitären Anlagen, keine Heizung

und keine Lüftung. Der Fußboden

war aus Beton, es gab Holzbänke.

besonderen Musikfestival gefeiert. Im

Rahmen des RESONANZ Musikwochenendes

begrüßt der künstlerische Leiter

TimEberhardt renommierteund beliebte

Künstler, Künstlerinnen und Ensembles

in die Friedenskapelle, darunter die bezaubernden

Zucchini Sistaz, das A-cappella-Ensemble

Muttis Kinder aus Berlin,

die international erfolgreichen und

Grammy-nominierten Klazz Brothers

und einige mehr.

Doch nicht nur für das Kulturprogramm

wird der Saal genutzt. Privatpersonen,

Firmen und Vereine können ihn für eigene

Veranstaltungen nutzen. In den Sommermonaten

ist der Saal eine beliebte

Hochzeitslocation und wird zunehmend

durch Firmenund Unternehmen gebucht

–für Weihnachtsfeiern, Vorträge, Jubiläen,

Tagungen oder Hausmessen.

Bei Konzerten oder Vorträgen finden 250

Besucher in der ehemaligen Kirche Platz,

bei Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten

können 50 bis 160Personen an runden

Tischen die besondereStimmung der

Räume genießen.

Im Saal der Friedenskapelle finden Veranstaltungen ebenso wie

Feierlichkeiten statt.

Fotos: Tim Eberhardt

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GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE 5

Individuelle

Lösungen im Gepäck

AWM-Experten unterstützen Unternehmen

Mit der Novellierung der Gewerbeabfallverordnung

stehen für Unternehmen

und Betriebe zum August

Veränderungen in den Bereichender

Mülltrennung an.

Mit der Neuordnung

wird die Müllvermeidung

weiter in den

Vordergrund gerückt,

zugleich soll auch die

Quote der Wiederverwertung gesteigert

werden. Obund wie weit Unternehmen

von der Gesetzesänderung betroffen

sind, erfahren sie bei den Abfallwirtschaftsbetrieben

Münster (AWM). Dort

steht ein vierköpfigesTeam Betrieben bei

Fragen rund um Müllvermeidung und

-trennung mit Rat und Tat zur Seite.

Schließlich lassen sich durch angepasste

Abfallkonzepte nicht nur Emissionen

sondern auch Geld sparen. „Je weniger

Abfallund je effektiver die Trennung vor

Ort gewährleistet ist, desto günstiger

wirddie Müllentsorgung“, sagt TimOehler,

Kundenberater bei den AWM. Seine

Kollegen und er informierenauf Wunsch

Unternehmen über innovative Entsorgungskonzepte

und Einzellösungen,

„stets abgestimmt auf die Bedürfnisse der

Kunden“, so Oehler.

Der Ratder Experten ist dabei kostenlos.

Die machen sich jeweils vor Ort ein Bild

von den Gegebenheiten und den Möglichkeiten

und haben unterschiedliche

Lösungen für verschiedenen Situationen

im Gepäck. So lässt sich die Trennung des

gewerblichen Siedlungsabfalls wie

Papier und Pappe, Glas, Kunststoff, Metall

und Bioabfall inden Betrieben oftmals

bereits recht einfach optimieren.

Planen Unternehmen einen Neubau oder

wollen die Räumlichkeiten erweitern,

sollten sie möglichst frühzeitig den Rat

der AWM-Experten einholen. „Dann gibt

es keine bösen Überraschungen“, sagt

Oehler. Und oftmals gibt es intelligente

Lösungen wie etwa Unterfl

ursysteme,

Unterflurcontainer-Systeme, wie sie etwa ander Boeselburg installiert wurden, sind eine platzsparende Möglichkeit,

um Müll effektiv zu trennen.

Foto: AWM

um die Mülltrennung platzsparend zu gewährleisten.

Auf Wunsch bieten die

AWM gewerblichen Kunden Komplettpakete

vonder Beratung bis zur Umsetzung

an.

Unternehmen können daneben noch

weitere Dienstleistungen der Abfallwirtschaftsbetriebe

in Anspruch nehmen. Der

kommunale Eigenbetrieb der Stadt

Münster kümmert sich zudem um Verwertung

von Wertstoffen und Entsorgung

von Restabfällen, bietet Containerdienst

sowie Akten- und Datenvernichtung

oder die Entsorgung vonSperrmüll,

Elektrogeräten ebenso wie Entsorgungsund

Reinigungslogistik bei Veranstaltungen

und Events an.

Kurze Wege und fl

exible Möglichkeiten

sorgendafür,dass Probleme rund um den

Abfallinder Regelschnell gelöst werden

können. Da die AWM Güter und Dienstleistungen

möglichst vor Ort beziehen,

stärken sie auch andereWirtschaftszweige

in Münster. Zudem bleiben laut einer

Studie des Pestel-Institutes für Systemforschung

Hannovervon jedem durch die

AWM eingenommenen Euro rund 51

Cent in der Region und sorgensofür weitere

Wertschöpfung vor Ort.

Vonkurzen Wegen profitieren dabei keineswegs

nur die Unternehmen im Gewerbegebiet

Loddenheide. Zwar befindet

sich das AWM-Betriebsgelände an der

Rösnerstraße in direkter Nachbarschaft,

aber außerdem bieten elf Recyclinghöfe

und das Entsorgungszentrum in Münster-Coerde

im gesamten münsterischen

Stadtgebiet gute Möglichkeiten für eine

umweltfreundliche Abfallentsorgung –

auch für MünsteranerPrivathaushalte. pi

ANGEBOTNUR FÜR GEWERBETREIBENDE

Mit individuellen Lösungen helfen Karsten Krappe, Tim Oehler, Stephan Lübbering und Dirk Rothert (von links)

Unternehmen Emissionen und Geld bei der effektiven Müllentsorgung zu sparen.

Foto: AWM

Grün trennt Gewerbe

KLEINE KOSTEN.

GROSSERSERVICE.

RIESENLEISTUNG.

Erholungsbereich lädt zum Verweilen ein

Fast 20 Prozent der gesamten Fläche

der Loddenheide sind als öffentliche

Grünfl

ächen ausgewiesen,

die sich über das gesamteAreal verteilen.

Ziel warund istes, aufdiesen Flächen

die typische Münsterländer Parklandschaft

nachzuahmen. Die Grünfl

ä-

chen sollen die einzelnen Gewerbe klar

von einander abtrennen und mit einzelnen,

frei stehenden Bäumen, Baumgruppen,

Hecken und naturnahen Mulden

versehen werden. Sie stehen im Kontrast

zu den übrigen Flächen, die gewerblich

genutzt werden. Die Grünanlagen werden

von Norden nach Süden in drei

Zonen unterteilt.

Der mittlere Bereich ist ein großer Erholungsbereich,

in dessen MitteReliktedes

ehemaligenSchießstandes stehen. Dabei

handelt es sich um die Betonskulptur

„Die alte Schießmauer“ der Hamburger

Künstlerin Gabriele Staarmann (Bild

unten). Das Ensemble besteht insgesamt

aus 15 rosafarbenen Kolossen mit einem

Gewicht von jeweils bis zu fünf Tonnen.

Laut der Künstlerin habe sie Kunst zum

Anfassen und Anlehnen schaffen wollen.

Weiteres Merkmal sind die „Friedenslinden“

und eine am 7. Juni 1998 vom 14.

Dalai Lama (Tendzin Gyatsho) gepfl

anzte

Rosskastanie mit einem Gedenkstein.

An den verschiedenen Wegen indiesem

Bereich sind mehrere Bänke aufgestellt.

Eine weitere Besonderheit ist ein Spielangebot

für Kinder inmitten eines Gewerbegebietes.

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6 GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE

Interessante

Mobilitätslösungen

Autohaus Berkemeier ist Opel-Flottenzentrum

„Die Lage ist super“ –für Jan Berkemeier

haben sich die Erwartungen,

die der Familienbetrieb in die Eröffnungeines

neuen AutohausesimGewerbegebiet

Loddenheide setzte,

voll und ganz erfüllt.

Nah an der Umgehungsstraße

und in direkter

Nachbarschaft zu Super-,

Groß- und Baumarkt fällt

der schmucke Neubau

des Opel-Autohauses vielen Münsteranern

ins Auge. Und viele freuen sich,

„dass Opel jetzt wieder mitten in Münster

ist“, hat Geschäftsführer Jan Berkemeier

festgestellt. Der bietet den Kunden mit

einem aktuell 15 Mitarbeiter starken

Team den kompletten Service rund um

die Marke Opel.

Flaggschiff in frischem Look: Der neue Opel Insignia wird imJuni

als Limousine und Kombi vorgestellt.

Foto: Adam Opel AG

Undkann Autofreunden in der Region in

Kürze noch ein ganz besonderes „Bonbon“

präsentieren. Denn das Autohaus

Berkemeier in Münster ist einer von lediglich

44 Ampera-E-Standorten bundesweit.

Und kann das hoch gehandelte E-

Mobil der Rüsselsheimer Fahrzeugschmiede

zur offiziellen Vorstellung am

Samstag, 24. Juni an der Rösnerstraße

exklusiv gezeigt. Mit der zweiten Generation

des Opel-Flaggschiffs Insignia sowie

dem gänzlich neuen SUV

CrosslandXstehen

am Premierentag noch zwei weitere

Neuheiten im Mittelpunkt.

Doch nicht nur im Bereich der Pkw können

Jan Berkemeier und sein Team mit

attraktiven Fahrzeugen aufw

arten. Als

Opel-Flottenzentrum bietet das Autohaus

an der Rösnerstraße auch Firmen

interessanteMobilitätslösungen. Kleinen

Betrieben können dabei genauso attraktive

Angebote gemacht werden wie

Unternehmen mit großer Fahrzeugfl

otte.

„Wir können Liefer-und Rahmenabkommen

ebenso bedienen wie Verbandsabkommen“,

sagt Jan Berkemeier. Die Experten

des Autohauses wissen dabei genau,

welche interessanten Angebote aus

dem umfangreichen Portfolio passen

könnten und ob Kauf oder Leasing die attraktivere

Variante für die individuellen

Ansprüche ist. Dabei wählen immer mehr

Unternehmen mittlerweile das Leasing

mit Vollservice –„rund 80 Prozent entscheiden

sich für die bequeme Variante“,

so Jan Berkemeier.

Der kann Gewerbekunden aber nicht nur

ansprechendeKonditionen sondern auch

Der CrosslandX ist einer von drei Opel-Neuvorstellungen, die Jan Berkemeier und das Team des Autohauses am

Samstag, 24. Juni, mit einem Tagder offenen Tür ander Rösnerstraße präsentieren.

Foto: Peter Imkamp

eine große Fahrzeugpalette für unterschiedliche

Ansprüche anbieten. Das beginnt

bei den Pkw-Modellen Astra und

Insignia, die sich insbesondere als Tourrer-Modelle

mit reichlich Laderaum großer

Beliebtheit erfreuen. Und auch den

Bereich der Nutzfahrzeuge deckt Opel

mit zahlreichen Modellen und Varianten

bis hin zum sieben Meter langen Movano

umfassend ab. Dabei wird das Autohaus

Berkemeier mit Umbauten auch individuellen

und besonderen Ansprüchen gerecht.

So können Fahrzeugeinden hauseigenen

Werkstätten oder auch bei Partnerbetrieben

mit Koffer- und Pritschenaufb

auten oder einer Ladebordwand ausgestattet

werden. Zudem können Kühlaufb

auten und Werkstattausrüstungen

nachgerüstet werden. Auch behindertengerechte

Umbauten sind möglich. So lassen

sich unterschiedliche Ansprüche an

die Fahrzeuge abdecken.

Und mit Reparatur-Ersatzfahrzeugen

auch im Transporterbereich, dem Holund

Bringdienst sowie einer 24-Stunden-

Notrufnummer für den Pannenservice

für alle Kunden des Autohauses sorgt

Berkemeier für Mobilität auch im Notfall.

Auf Wunsch werden die Neufahrzeuge

der Gewerbekunden auch bundesweit

am jeweiligen Einsatzort ausgeliefert.pi

DREI NEUE IM FOKUS

Mit einem Tagder offenen Türstellt das Autohaus Berkemeier

an der Rösnerstraße in Münster am Samstag, 24.

Juni, gleich drei neue Modelle vor. Von 9bis 18 Uhr stehen

dabei die zweite Generation des Insignia als Limousine

und Kombi ebenso im Fokus wie der elektrisch angetriebene

Ampera-E und das neue SUV-Modell CrosslandX.

Eine 15 Meter hohe Kinderrutsche sowie Imbiss- und Eisstand

runden das Angebot der als „Familientag“ konzipierten

Neuvorstellung ab.

WIR WACHSEN WEITER &

SUCHEN KLUGE KÖPFE

Als innovatives Münsteraner IT-Unternehmen bilden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

das Herzstück und das größte Vermögen unseres Unternehmens. Aktuell beschäftigen wir

über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freuen uns weiter über Verstärkung.

Reichlich Reichweite verspricht der elektrisch angetriebene Opel Ampera-E, der am 24.

Juni präsentiert wird.

Foto: Adam Opel AG

gevis ERP-Lösungen –

mehr Transparenz für Handelsunternehmen

Wir sind langjähriger Microsoft GOLD CERTIFIED

und Global ISV Partner und kennen heutige und

zukünftige Anforderungen der Handelsbranchen

aus dem Effeff. Wir bieten innovative Warenwirtschaftssysteme

und Verbundlösungen, die Prozesse

im Handel beschleunigen und optimieren.

Unsere ERP-Lösung gevis ERP gewinnt Daten,

erzeugt Transparenz und macht Informationen

für Handelsunternehmen verwertbar. Sie senkt

nachweislich die Kosten, steigert die Effizienz und

erhöht die Kundenzufriedenheit.

IMPRESSUM

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

„GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE“

Verlag: Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG,

Geschäftsbereich: Media &Sales, Soester Str. 13,

48155 Münster, Telefon: 0251 690-0, Fax: 0251 690-804801

Anzeigenleitung: Herbert Eick (Anschrift wie oben)

Verantwortliche Redakteurin: Claudia Bakker (Anschrift wie

oben)

Gestaltung/Titelseite: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH &Co. KG,

An der Hansalinie 1,48163 Münster, Telefon: 0251.690-0,

Fax: 0251.690-215

www.die-wirtschaft-muensterland.de


GEWERBEGEBIET LODDENHEIDE 7

Ideale Bedingungen

für die Fahrzeuguntersuchung

Neue DEKRA-Station an der Rösnerstraße

Seit mehr als 90 Jahren schon steht

DEKRA für Verkehrssicherheit und

Kompetenz rund um das Auto.Dabei,

so Ludger Bolke, Leiter der Niederlassung

in Münster, „leben wir seit

eh und jevon der Kundennähe“.

Die hat die Prüforganisation

erst jüngst weiter gestärkt

–mit einer neuen

Station an der Rösnerstraße

1a im Gewerbegebiet

Loddenheide. Herzstück des neuen

und verkehrsgünstig nahe der Umgehungsstraße

B51gelegenen Gebäudes ist

die modern ausgestattete Prüfh

alle.

„Hier haben wir ideale Bedingungen für

die Untersuchung sowohl von Pkw und

Motorrädern, als auch vonleichten Nutzfahrzeugen

und Anhängern“, so Ludger

Bolke. In der neuenStation Loddenheide

führen die Prüfingenieure Mike Hugot

und Johannes Matysiak sämtliche automobilen

Dienstleistungen der DEKRA

durch. Dazu gehören Haupt- und Abgasuntersuchungen

ebenso wie Anbauabnahmen.

DEKRA-Experten fertigen zudem

nach Unfällen Schadengutachten

an, bewerten Gebrauchtfahrzeuge und

erstellen unfallanalytische Gutachten im

Auftrag von Polizei, Staatsanwaltschaften

und Gerichten. Zudem sind die Prüfingenieureder

Organisation auch in zahlreichen

Werkstätten in der Region im

Einsatz, um dort Hauptuntersuchungen

durchzuführen.

Hinzu kommen Prüfdienstleistungen wie

In der modern ausgestatteten Prüfhalle bieten sich Johannes Matysiak (r.) und Mike Hugot „ideale Bedingungen für die Fahrzeuguntersuchung“, wie sich

DEKRA-Niederlassungsleiter Ludger Bolke (l.) freut.

Foto: pi

Aufzug- oder Druckbehälterprüfungen

im Industriebereich, Beratungen zur

Arbeitssicherheit, zur Unfallverhütung

und zu Gefahrgut-Transporten.

„Mit Sicherheit guten Service“ lautet das

Mottoder DEKRA. Den und noch ein wenig

mehr bietet das Unternehmen dabei

seinen Mitgliedern aus dem gewerblichen

Bereich. In den attraktiven Beitragssätzen

sind zahlreiche Dienstleistungen

und Serviceangebote bereits enthalten.

So wird imRahmen von Hauptuntersuchungen

oder der Sicherheitsprüfung

von Fahrzeugen die Prüfung nach DGUV

V70 ohne zusätzliche Berechnung auf

dem jeweiligen Prüfb

ericht dokumentiert

und kann stets unter der jeweiligen

Kundennummer auf DEKRA-Berichtezugegriffen

werden. Zu Sonderkonditionen

bietet die Prüforganisation ihren Mitgliedsbetrieben

zudem das Datenmanagement

der digitalen Kontrollgeräte

nach den gesetzlichen Vorgaben an. Und

neben den umfangreichen Öffnungszeiten

–die Station inder Loddenheide ist

montags bis freitags jeweils von 8bis 18

Uhr sowie samstags von 9bis 12 Uhr geöffnet

–können die DEKRA-Mitglieder

Wunschtermine für die Prüfungen ihrer

Nutzfahrzeuge vereinbaren.

Über das Angebot der neuen DEKRA-Station

und die vielfältigen Dienstleistungen

der Prüforganisation informiert die

Homepage unter

www.dekrainmuenster.de

Datenbrille für die

Kommissionierung

Wertvolles Hilfsmittel hat sich im Arbeitsalltag bewährt

Manfred Neumann sieht auf dem integrierten Miniatur-Bildschirm

der Datenbrille alle Informationen zum nächsten Auftrag. Foto: Agravis

Mit nur 43 Gramm ist sie ein echtesLeichtgewicht,

aber voninnen

bestückt mit ausgeklügelter

Technik: Manfred Neumann, Kommissionierer

im Raiffeisen-Onlineshop

der AGRAVIS Raiffeisen AG in Münster-

Loddenheide, ist erstmals mit der neuen

Datenbrille unterwegs.Nicht etwafür ein

Computerspiel in der Mittagspause. Vielmehr

ist die Brille für den Arbeitsalltag

ein wertvolles Hilfsmittel. Aufdem integrierten

Miniatur-Bildschirm sind alle Informationen

zum nächsten Auftrag zu sehen.

„Erstaunlich, wie viele Angaben auf

diesen kleinen Monitor passen“, sagt

Neumann. „Am Anfang ist der Blick etwas

ungewohnt, aber man lernt schnell,

damit zu arbeiten.“ Mit der Brille auf der

Nase holt er die bestellten Warenaus dem

Regal und arbeitet nach und nach den

Auftrag ab.

Roland Pöppelbaum, Leiter des Distributionszentrums

im Gewerbegebiet Loddenheide,

erläutert die Vorteile der neuen

Arbeitsweise. „Statt mit Terminal und

Scanner unterwegs zu sein, hat der Kommissionierer

die Hände frei. Dadurch

kann eine Effizienzsteigerung von zehn

Prozent erreicht werden. Hinzu kommt,

dass durch die Überwachung des Vorgangs

durch die Datenbrille praktisch

fehlerfrei gearbeitet wird.“

Der Raiffeisen-Onlineshop hat im Januar

die Arbeit mit der Datenbrille als Pilotprojekt

aufgenommen, im Sommer 2017

wirdauch das benachbarteDistributionszentrum

der AGRAVIS Raiffeisen AG die

Kommissionierung mit der Datenbrille

einführen. Und in etwas fernerer Zukunft

könnte die Technik auch noch zum Einund

Ausgangsscannen und zur Inventur

genutzt werden. Markus Menne, Bereichsleiter

Logistik, ist stolz, Pionierarbeit

zu leisten: „Bis jetzt arbeiten erst

wenige Unternehmen in der Logistik mit

Datenbrillen. Dabei nehmen wir eine

echte Vorreiterrolle ein –aus Überzeugung,

dass das die Zukunft ist.“

Eine wichtige Logistik-Drehscheibe ist

das AGRAVIS-Distributionszentrum im

Gewerbepark Münster-Loddenheide, das

im Jahr 2007 am Gustav-Stresemann-

Weg 10eingeweiht wurde und sich auf

16 500 Quadratmeter erstreckt. Jährlich

werden dort rund 200 000 Paletten mit

Stückgütern ausgeliefert.

Im Sommer 2014 entstand direkt neben

dem Distributionszentrum ein weiteres

Logistiklager für den Raiffeisen-Onlineshop

und Agrarfolien. Dort lagern auf

7500 Quadratmetern Fläche rund 14 000

Artikel, darunter beispielsweise Produkte

aus den Sortimenten Reitsport, Textil,

Haus und Heimwerker, Heimtier und

Garten. Darüber hinaus bündelt die AG-

RAVIS an diesem Standort die Lagerung

und Auslieferung von Agrarfolien.

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Zum Wasserwerk 9

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