Aufrufe
vor 1 Jahr

03.06.2017 Lindauer Bürgerzeitung

03.06.2017 Lindauer

· GEWINNSPIEL · GEWINNSPIEL LINDAUER Bürgerzeitung mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B) 3. Juni 2017 · Ausgabe KW 22/17 · an alle Haushalte ANSICHTEN Heike Grützmann-Förste, Redakteurin Lindauer Bürgerzeitung Ein Blick in unser Stadtmagazin und in unseren BZ-Veranstaltungskalender „Wann? Wo? Was?“, der immer in der Heftmitte zu finden ist, zeigt: Es gibt derzeit eine große Auswahl an schönen, interessanten und hochkarätigen Veranstaltungen in den verschiedenen Bereichen, wie Unterhaltung, Kultur und Sport. Stellvertretend seien hier nur die 67. Langstrecken- Nachtregatta „Rund Um“ und die Lindauer Seglertage mit einem umfangreichen Rahmenprogramm für das spektakuläre Segel-Großereignis genannt. Bereits am Donnerstag, 15. Juni, starten die Seglertage mit einem maritimen Flohmarkt. Bis Sonntag, 18. Juni, dürfen alle Landratten am Hafen in mediterraner Atmosphäre viel Musik und ein kulinarisches Verwöhnprogramm genießen. Kinder herzlich willkommen! Die Crews von rund 330 Schiffen werden in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni auf dem See darum kämpfen, wer am besten navigiert und die richtige Nase für die entscheidenden Winde hat. (Mehr im BZ-Special Aqua S. 19-23) Erscheinungstermine Ihre nächsten BZ erscheinen Samstag, 17.06.2017 Samstag, 01.07.2017 Wissenswertes: BZ-Vorsorgemappe Unser praktischer Ringordner für wichtige Daten S. 12 Wissenswertes: Neuerscheinung Wasserburger Autorin veröffentlicht Sachbuch zum Thema Intuition S. 13 Wissenswertes: Azubi-Projekt Wer ist die GWG und was tut sie? Drei Lehrlinge starten Image-Kampagne für ihren Ausbildungsbetrieb S. 25 · GEWINNSPIEL LINDAUER · GEWINNSPIEL Stadt eröffnet neue Kindergartengruppe In Lindau finden alle Kinder einen Platz in Kindergärten und -krippen Die Stadt Lindau hat die Räume in der ehemaligen Kindertagesstätte im Tanner- Gebäude angemietet und lässt dort durch die Johanniter einen zweigruppigen Kindergarten betreiben. „Damit können wir sämtlichen noch auf der Warteliste stehenden Kindern ein hervorragendes Betreuungsangebot bieten“, so Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. Zuletzt standen noch 20 Kinder im Kindergartenalter und zwölf im Krippenalter auf der Warteliste. Vor sechs Wochen waren es noch fast doppelt so viele Kinder gewesen. Schon damals hatte Dr. Ecker versprochen, dass es für alle Kinder ein Betreuungsangebot geben wird. In den derzeit schon als Kindertagesstätte genutzten Räumen können 24 Kindergartenkinder und 16 Krippenkinder betreut werden. „Damit haben wir auch noch ein wenig Luft, falls sich noch weitere Eltern melden“, sagt Dr. Ecker. Ein guter Wert Hauptamtsleiter Thomas Nuber weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Quote der angemeldeten Kinder, die zunächst keine Betreuungszusage hatten, bei 2,2 Prozent bei den Kindergarten- und 3 Prozent bei den Krippenkindern lag. „Auch wenn dies im Einzelfall belastend ist, ist dies ein sehr guter Wert“, betont er. Genauer lasse sich der Bedarf im Vorfeld nicht ermitteln, erklärt Nuber. Denn erst nach dem Abgleich mit den Trägern im April stehe fest, wie viele Plätze noch benötigt werden. Dabei gibt es auch Eltern, die lieber noch auf einen Platz in ihrer Lieblingseinrichtung warten wollen, als ihre Kinder in einen anderen Kindergarten zu geben. Insgesamt betreut die Stadt Lindau zusammen mit den Trägern derzeit fast 670 Die Kinder in den städtischen Kindergärten werden liebevoll betreut. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker kommt in der Weihnachtszeit regelmäßig vorbei um Geschichten vorzulesen. BZ Foto: pat Kindergartenkinder und ungefähr 200 Krippenkinder. Lindau hat im Kindergartenbereich eine Betreuungsquote von ungefähr 80 Prozent, im Krippenbereich von 50 Prozent. Als der Gesetzgeber vor einigen Jahren den Anspruch auf einen Krippenplatz verpflichtend gemacht hatte, war er von 35 Prozent ausgegangen. Nuber verweist darauf, dass die Situation im Frühjahr stets die gleiche sei. „Anmeldungen in den Einrichtungen müssen bis zum 31.3. für das kommende Betreuungsjahr vorliegen. Diese werden von den Kita- Leitungen in eine zentrale Warteliste (mittels Online- Programm Nupian) eingetragen. Dabei werden Doppelanmeldungen gleich festgestellt. Der zentrale Trägerabgleich erfolgt stets im April. Das handhaben die meisten Städte so. Wenn wir ▶ Stadtvillen bezugsfertig 20 neue Wohnungen im Herzen von Aeschach werden Ende Juni/Anfang Juli übergeben S. 27 dann feststellen, dass wir zusätzliche Plätze benötigen, dann finden wir auch Lösungen“, sagt er. Er lenkt den Blick auf das vergangene Jahr, als kurzfristig eine weitere Gruppe in Bad Schachen eingerichtet wurde. Auch in Oberreitnau hat die Stadt in Zusammenarbeit mit dem dortigen Träger in diesem Jahr schnell auf zusätzlichen Bedarf reagiert. Neue Kindergärten Kurzfristige Lösungen sind das eine, eine mittelfristige Strategie das andere. Denn die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung schauen bereits in die Zukunft. „Wir werden sicher im Oberen Rothenmoos, auf dem Cofelygelände und auch später auf der Hinteren Insel neue Kindergärten bauen. Wir wissen, dass es Bedarf geben wird. Diesem Bedarf müssen und vor allem · GEWINNSPIEL LINDAUER · GEWINNSPIEL wollen wir auch stillen“, so Thomas Nuber. Fü r d ie Verbindu ng zwischen kurzfristigen Lösungen und mittelfristiger Strategie steht die Zusammenarbeit im Kindergarten Sankt Verena mit der Evangelischen Kirche. Die Kirchengemeinde hatte zunächst ihren Kindergarten im September schließen wollen. Durch eine kurzfristige Hilfe der Stadt wird der von Kindern und Eltern geschätzte Kindergarten zunächst in den bisherigen Räumen weitergeführt. Parallel dazu planen Kirchengemeinde und Stadt den Neubau eines viergruppigen Kindergartens. „So schaffen wir dann ein weiteres Betreuungsangebot“, sagt Nuber und verweist so auch mögliche Kritik, die Stadt plane nicht langfristig, ins Reich der Fabel. JW ▶ BZ-Special Aqua Wissenswertes zur 67. „Rund Um“ und den Seglertagen mit BZ- Gewinnspielen S. 19-23