Oberfränkische Wirtschaft Ausgabe 06.2017

pbelina

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht das Thema "Fachkräftesicherung". Dazu viele aktuelle Informationen aus oberfränkischen Unternehmen.

IHK für Oberfranken Bayreuth • Bahnhofstraße 25 • 95444 Bayreuth • PVSt • ZKZ 5415 •

Nachrichten

Wirtschaft wirbt

energisch um jeden

Schulabgänger 2

Ratgeber

Wieder verstärkt

Betrug aus China

registriert 13

azubi-contest.de

Bildung

Filmwettbewerb

für Auszubildende

gestartet 25

Netzwerke

Tag der Logistik

in Bayreuth

und Bamberg 26

Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet unter www.bayreuth.ihk.de

06|17

Die Wirtschaftszeitung der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth

für Oberfranken

Konjunkturbremse Fachkräftemangel

©kurhan / Shutterstock.com

EDITORIAL

IN DER OBERFRÄNKISCHEN

WIRTSCHAFT

NACHRICHTEN 02

TITELTHEMA 10

RATGEBER 12

BRANCHENVERZEICHNIS 17

SPECIAL 18

BILDUNG 24

NETZWERKE 26

BEKANNTMACHUNGEN 29

HANDELSREGISTER 30

VERANSTALTUNGEN 32

SPECIAL:

KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT

Thema Nr. 1: Fachkräfte

Die aktuelle Konjunkturumfrage

unserer IHK brachte erneut

glänzende Werte, viele Unternehmen

sind mit der Lage, aber auch mit ihren

Aussichten sehr zufrieden. Die meisten

Risiken und Unsicherheiten, die

in der täglichen Medienberichterstattung

zum Teil sehr drastisch dargestellt

werden, sehen unsere Unternehmer

oft recht gelassen, ob es der neue

US-Präsident Trump oder der Brexit

ist, kaum ein Thema beunruhigt mehr

als ein Drittel der Befragten.

Nur zwei Themen beunruhigen über

50 Prozent der Unternehmen, zum

einen der Fachkräftemangel mit rund

54 Prozent und die immer weiter eingeschränkte

Arbeitsmarktflexibilität

mit rund 55 Prozent. Ein deutliches

Signal also für alle, die sich ernsthaft

mit Wirtschaft und Zukunft befassen,

und für unsere IHK die Bestätigung,

dass sie mit ihrem Schwerpunkt auf

berufliche Ausbildung und Weiterbildung

richtig liegt.

Für uns als Unternehmer gilt schon

immer, dass unsere gut ausgebildeten

und engagierten Mitarbeiter der

wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens

sind. Aber die Menschen,

die wir so dringend brauchen, werden

immer rarer, der Arbeitsmarkt

ist nahezu völlig ausgeschöpft. Bis

2030 erwarten wir eine Fachkräftelücke

von 47.000 Mitarbeitern in

unserem Kammerbezirk, schon heute

liegen wir hier bayernweit an der

Spitze.

Dieser Umstand hat heute schon

bezifferbare Auswirkungen, denn

knapp 5 Prozent Wertschöpfungsverlust

durch nicht zu befriedigende

Nachfrage werden in diesem Jahr

erwartet, bis 2030 soll dieser auf

deutlich über 10 Prozent steigen.

Deshalb ist das Thema Fachkräfte zu

Recht die Aufgabe Nummer eins für

unsere IHK. Neben der hervorragenden

Arbeit bei der Berufsausbildung

und der Weiterbildung sind auch alle

weiteren Facetten bei der Gewinnung

und Generierung von Fachkräften

durch die IHK zu gestalten.

Das reicht von Entbürokratisierung

über Verbesserung der Standortfaktoren

bis zu einem wirkungsvollen

Standortmarketing der Region Oberfranken.

Um es auf einen Nenner zu bringen:

Fachkräfte sind unser Thema Nr. 1.

Ihre

Sonja Weigand

Sonja Weigand

IHK-Präsidentin

IHK-Präsidentin

IM „INTERNET DER DINGE“

STEIGEN DIE ANFORDERUNGEN

AN DEN DATENSCHUTZ!


2

NACHRICHTEN

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

IHK- Mitgliedsunternehmen

Wirtschaft wirbt energisch

um jeden Schulabgänger

Es gibt immer mehr Auszubildende im IHK-Bezirk, besonders gesucht ist gewerblich-technischer Nachwuchs.

Die oberfränkischen Betriebe

haben im Jahr 2016 mehr

Azubis eingestellt: Mit 4.355 neu

abgeschlossenen Lehrverträgen in

Industrie, Handel und Dienstleistungen

ergibt sich im Kammerbezirk

der IHK für Oberfranken

Bayreuth ein Plus von 0,3 Prozent

gegenüber dem Vorjahr. Damit

setzt sich ein Trend fort, denn

schon zum Ausbildungsstart im

September 2016 hatte die IHK – als

einzige IHK in Bayern – das dritte

Plus in Folge bei den Neueintragungen

verzeichnet.

Die IHK für Oberfranken

Bayreuth verzeichnet als

einzige IHK in Bayern das

dritte Plus in Folge bei den

Neueintragungen.

„Die oberfränkischen Unternehmen

zeigen großes Engagement bei

der Ausbildung. Jedes Jahr wird es

jedoch schwieriger für die Betriebe,

ihren Fachkräftenachwuchs

zu finden. Die Bewerberlücke

wächst“, sagt IHK-Bereichsleiter

Bernd Rehorz. In allen Ausbildungsbereichen

– dazu gehören

neben Industrie und Handel auch

das Handwerk und freie Berufe –

blieben in Oberfranken im vergangenen

Jahr zum Ausbildungsstart

laut Arbeitsagentur-Statistik 871

angebotene Lehrstellen unbesetzt.

Im Jahr zuvor waren es noch 747.

Vor allem kleine und

mittlere Unternehmen werben

intensiv um jeden

Schulabgänger und investieren

so viel wie noch nie

in die Ausbildung.

In Oberfranken wurden nur 80 unversorgte

Schulabgänger verzeichnet.

„Vor allem kleine und mittlere Unternehmen

werben intensiv um jeden

Schulabgänger und investieren so

viel wie noch nie in die Ausbildung.

Aufgrund der guten Konjunktur und

des absehbaren Fachkräftemangels

bieten sie reichlich Lehrstellen an,

sie bekommen aber immer weniger

Bewerbungen“, so IHK-Bereichsleiter

Bernd Rehorz weiter.

Hauptgründe sind die schwindenden

Schulabgängerzahlen von Mittel-

und Realschulen sowie der Trend

zum Studium. Dabei sei eine Ausbildung

häufig die bessere Wahl, betont

IHK-Bereichsleiter Bernd Rehorz: „In

den innovativen oberfränkischen

Unternehmen haben sowohl Schulabgänger

als auch Studienabbrecher

hervorragende Karrierechancen.“

Mehr als 2.200 Unternehmen aus

Industrie, Handel und Dienstleistungen

sind im Kammerbezirk der

IHK für Oberfranken Bayreuth aktive

Ausbildungsbetriebe. Sie stehen

für rund zwei Drittel der Ausbildungsverhältnisse

in der Region.

100 Mio. Euro Investition am Standort Lichtenfels

General Electric (GE) und Concept

Laser investieren rund 100 Millionen

Euro in das Wachstum des industriellen

3D-Metalldrucks und bauen

damit ihre globale Marktführerposition

in diesem neuen Bereich industrieller

Fertigung aus. Spatenstich für den

3D-Campus an einem neuen Standort

im oberfränkischen Lichtenfels wird im

Herbst 2017 sein. Auf einer Fläche von

rund 35.000 Quadratmetern werden

künftig Forschung und Entwicklung

sowie Produktion, Service und Logistik

unter einem Dach vereinigt sein. Die

neuen Räumlichkeiten sollen Anfang

2019 bezugsbereit sein und Raum für

knapp 700 Arbeitsplätze bieten. Damit

wird der Standort Lichtenfels von Concept

Laser zu einem Zentrum für die

Entwicklung der 3D-Metalldruck-Technologie

von GE weltweit werden.

Mit dem 3D-Campus wird dem starken

Wachstum von Concept Laser in

den vergangenen Jahren Rechnung

getragen und Raum für weitere Expansion

geschaffen. „Durch den

3D-Campus wird gleichzeitig der unternehmerische

Geist und die Startup-Kultur

des Unternehmens erhalten

und gestärkt“, sagt Frank Herzog,

Gründer und Vorsitzender Geschäftsführer

von Concept Laser. Das Gewerbegebiet

Seubelsdorf/Lichtenfels habe

ideale Merkmale für den 3D-Campus

wie Lage und Verkehrsanbindung auf

sich vereinigt. Das überdurchschnittliche

Wachstum von Concept Laser

der vergangenen Jahre spiegelt sich

in der aktuell fragmentierten Raumsituation

wider – und kann am derzeitigen

Standort in Lichtenfels/Schney

in absehbarer Zeit nicht unbegrenzt

erweitert werden. Der neue Standort

bietet neben Platz für Forschung und

Entwicklung, Produktion und Verwaltung

auch potenzielle Erweiterungsflächen

über die Planung 2022

hinaus.

„Ich freue mich sehr, dass das Bekenntnis

zum Wachstum am Standort

Lichtenfels von GE nun mit Taten

untermauert wird. Die damit verbundene

Sicherung und Schaffung neuer

Arbeitsplätze ist zugleich eine gute

Botschaft für die Stadt und den Landkreis

Lichtenfels. Die signifikanten

Concept Laser

Der neue 3D-Campus von Concept Laser am Standort Lichtenfels: Auf einer Fläche von rund 35.000 Quadratmetern werden künftig Forschung und

Entwicklung sowie Produktion und Service unter einem Dach vereinigt. Die neuen Räumlichkeiten sollen Anfang 2019 bezugsbereit sein und Raum

für knapp 700 Arbeitsplätze bieten.

Investitionen in einen neuen Standort

in Verbindung mit der Bedeutung als

neues globales Zentrum innerhalb von

GE zeigt deutlich den Stellenwert und

die Wertschätzung, die Concept Laser

entgegengebracht wird“, sagt Frank

Herzog, Vorsitzender Geschäftsführer

der Concept Laser GmbH. „Mit einem

globalen Konzern als Mehrheitseigner

können wir noch stärker von den dynamischen

Marktchancen in unserer

Branche profitieren“.


Audi Business

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Ein Leasingangebot der Audi Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Bonität vorausgesetzt. Überführungskosten werden

separat berechnet.

* Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerorts 5,3; außerorts 4,0; kombiniert 4,5; CO 2 -Emissionen g/km: kombiniert 117; Effizienzklasse A+

Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO 2 -Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

Abgebildete Sonderausstattungen sind im Angebot nicht unbedingt berücksichtigt. Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes.

1

Ein Angebot der Audi Leasing. Gültig für A6, A7 und A8 Neuwagen (ausgenommen RS-Modelle) bis zum 30.06.2017 bei Erstzulassung bis zum 31.12.2017. Nicht gültig für Großkunden.

Das Angebot gilt nur für Kunden, die zum Zeitpunkt der Bestellung bereits sechs Monate als Gewerbetreibender (ohne gültigen Konzern-Großkundenvertrag bzw. die in keinem

gültigen Großkundenvertrag bestellberechtigt sind), selbstständiger Freiberufler, selbstständiger Land- und Forstwirt oder Genossenschaft aktiv sind. Bei der vom Kunden ausgeführten

Tätigkeit muss es sich um seine Haupteinnahmequelle handeln.

2

Audi all in one ist bis 30.06.2017 gültig und beinhaltet den Audi Kasko- und HaftpflichtSchutz und Audi ServiceKomfort für Neuwagen (in Verbindung mit einem Leasingvertrag der

Audi Leasing). Ein Angebot für gewerbliche Einzelabnehmer sowie ausgewählte Sonderabnehmer. Verfügbar für Neuwagen der Modelle Audi A1, Audi A3 (außer A3 Sportback e-tron),

Audi Q2, Audi Q3, Audi TT, Audi A4 und Audi A6 – ausgenommen sind jeweils die S- und RS- Modelle – bei Laufzeiten von 12, 24 oder 36 Monaten und max. 150.000 km Gesamtfahrleistung.

Leistungen des Audi KaskoSchutz werden von der Audi Leasing erbracht. Leistungserbringer des Audi HaftpflichtSchutz ist die HDI Versicherung AG, HDI-Platz 1, 30659 Hannover.

Ab 23 Jahre (Versicherungsnehmer/jüngster Fahrer) und mind. SF 1 (Versicherungsnehmer). Ändern sich der Fahrerkreis und/oder die SF-Klasse während der Laufzeit des Vertrages

und werden die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt, entfallen ab dem Tag der Fahrerkreis- bzw. SF-Klassen-Änderung die Aktionskonditionen. Audi ServiceKomfort für Neuwagen

beinhaltet Inspektion und Verschleiß der Audi Leasing sowie die Audi Anschlussgarantie der AUDI AG, Auto-Union-Straße 1, 85045 Ingolstadt. Bei Überschreiten der vereinbarten

Gesamtfahrleistung entfällt der Leistungsanspruch des Kunden.

Audi Zentrum Bayreuth

Audi Sport

Motor-Nützel Vertriebs-GmbH

Nürnberger Str. 95, 95448 Bayreuth

Tel.: 09 21 / 33 60-3 79

audi-bayreuth@motor-nuetzel.de

www.audi-zentrum-bayreuth.de

Audi Zentrum Hof

Motor-Nützel Vertriebs-GmbH

Fuhrmannstraße 25, 95030 Hof

Tel.: 0 92 81 / 7 07 13-70

audi-hof@motor-nuetzel.de

www.audi-hof.de

Audi Zentrum Bamberg

Motor-Nützel Vertriebs-GmbH

Kärntenstr. 9/11, 96052 Bamberg

Tel.: 09 51 / 9 42 22-70

audi-bamberg@motor-nuetzel.de

www.audi-zentrum-bamberg.de

Audi Niederlassung Obermain

Motor-Nützel Vertriebs-GmbH

Agentur des Audi Zentrum Bayreuth

In der Au 5, 96224 Burgkunstadt

Tel.: 0 95 72 / 3 86 06-0

audi-obermain@motor-nuetzel.de


4

NACHRICHTEN

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

Josef Matheus wurde in der Sitzung

des IHK-Tourismusausschusses in

Neudrossenfeld von IHK-Vizepräsident

Jörg Lichtenegger für 20 Jahre

Ehrenamt gewürdigt. In dieser Zeit

hat er sich intensiv dafür eingesetzt,

die Wertschätzung für den Tourismus

in der Wahrnehmung der Oberfranken

zu verbessern. Für Matheus,

Direktor der Relexa Hotel GmbH Bad

Steben, der nicht nur 20 Jahre lang

Vorsitzender des Tourismusausschusses

war, sondern sich auch 15 Jahre

lang im IHK-Gremium Hof und fünf

Jahre in der IHK-Vollversammlung

für die Region eingesetzt hat, war es

die abschließende Sitzung.

IHK für Oberfranken Bayreuth

Josef Matheus für 20 Jahre

IHK-Ehrenamt geehrt

Mit einer Dankurkunde wurde Josef Matheus (2. v. re.) als langjähriger Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses von (v. li.) IHK-Vizepräsident

Jörg Lichtenegger, dem stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm und IHK-Tourismusreferent Malte Tiedemann verabschiedet.

Matheus, ein überzeugter Befürworter der ersten bayerischen „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“, dem Frankenwald und des Wandermarathons

Frankenwald, erhielt als Abschiedsgeschenk einen Wanderstock.

Raumedic AG

Matheus: „Das Ziel meines Engagements

war es, die Wertschätzung

für den Tourismus in der öffentlichen

Wahrnehmung zu steigern.“

In seiner Ehrung beschrieb Lichtenegger

das Credo des langjährigen

Vorsitzenden des IHK-Tourismusausschusses:

„Die Unternehmen

im Tourismus sind standorttreu,

bilden aus, schaffen Arbeitsplätze

und sind für die regionale Wertschöpfung

immens wichtig.“ Darüber

hinaus setzte sich Matheus auch

immer wieder bei der Politik für

die Belange seiner Branche ein und

engagierte sich für den Austausch

der Unternehmerinnen und Unternehmer

untereinander. Dabei ging

es auch immer wieder um die Zukunftsentwicklung

der Tourismusbranche.

Matheus: „Wir müssen uns

laufend auf die neuen Bedürfnisse

und Sehnsüchte unserer Kunden

einstellen. Die Menschen wollen

nach Feierabend, in ihrer Freizeit

und in ihrem Urlaub etwas Neues,

etwas Besonderes erleben.“

Josef Matheus wurde als Ehrenmitglied

in die IHK-Vollversammlung

berufen und bleibt damit der IHK für

Oberfranken Bayreuth mit seinem

Fachwissen auch für die kommenden

fünf Jahre erhalten.

Fünfter Raumedic-Preis geht an Absolventin

der Werkstofftechnik der Hochschule Hof

Ein Zoigl ist nicht irgendein Bier.

Für seine Liebhaber ist es so etwas

wie eine Lebenseinstellung. Das liegt

nicht zuletzt an seiner jahrhundertealten

Tradition. Mönchshof Manufaktur

Zoigl möchte an die altehrwürdige

Rezeptur des unfiltrierten Zoiglbieres

und die Tradition seiner geselligen Verkostung

in gemütlichen Wirtshäusern

anknüpfen. „So wie die Brauberechtigten

bereits vor Jahrhunderten, sehen es

auch wir von Mönchshof als besondere

Herausforderung an, Mönchshof Manufaktur

Zoigl brauen zu dürfen“, sagt

Mönchshof-Chef Markus Stodden.

Seinen Ursprung hat Zoigl in der

bayerischen Oberpfalz. Es zu brauen,

Mönchshof

Zoigl – handwerklich,

ursprünglich, naturtrüb

war schon seit eh und je ein besonderes

Recht, das ursprünglich den

„brauberechtigen Bürgern“ zukam.

Hatte man dieses Privileg einmal

bekommen, durfte der Zoiglbrauer

sein Wissen und seine besondere

Rezeptur an die nachfolgende Generation

weitergeben. Das Mönchshof

Zoigl hat einen Alkoholgehalt von

5,4 Prozent und einen Stammwürzegehalt

von 12,3 Prozent. Mönchshof-Braumeister

Herrmann Nothhaft

versichert zudem: „Wie es sich

für ein Zoiglbier gehört, wird unser

Mönchshof Zoigl bei bis zu 1° Celsius

kalt gelagert und traditionell unfiltriert

direkt aus dem Lagerkeller genossen.“

Das Mönchshof Manufaktur Zoigl schmeckt traditionell angestochen, frisch vom Fass und in

gemütlicher Atmosphäre am besten.

Stadtwerke Bayreuth

Neues Blockheizkraftwerk

in Betrieb genommen

dualen Studienmöglichkeiten entschieden.

„Die Kombination von praxisnaher

Ausbildung zur Chemielaborantin mit

dem Studiengang Werkstofftechnik war

für mich sehr attraktiv“, begründet sie

ihre Wahl und schließt an: „Außerdem

wollte ich unbedingt in der Region

bleiben.“

Ilona Wohner (vorne Mitte) präsentiert stolz Urkunde und Preis für die beste Bachelor-Arbeit.

Andreas Preisinger (vorne links) und Thorsten Lenz (vorne rechts) wurden ebenfalls prämiert.

Weiters im Bild: Prof. Dr. Jörg Krumeich, Christina Hechtfischer, Dr. Thomas Ruhland, Dominik

Bauer und Mirko Rennert (hinten von links).

Gemeinsam mit der Raumedic AG aus

Helmbrechts prämierte die Hochschule

Hof erneut die beste Bachelorarbeit

der Fakultät Ingenieurwissenschaften.

Der mit 1.000 Euro dotierte – vom

Polymerspezialisten ausgelobte – Preis

ging in diesem Jahr an Ilona Wohner.

In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte

sich die Absolventin mit dem Verhalten

von Dichtwerkstoffen bei sehr niedrigen

Temperaturen. Verliehen wurde der

Raumedic-Preis bereits zum fünften

Mal. Auf dieses erste kleine Jubiläum ist

Personalleiterin Christina Hechtfischer

besonders stolz: „Unser Award hat sich

in der Region mittlerweile schon einen

Namen gemacht. Davon zeugt der Besucherrekord

beim diesjährigen Ingenieurkolloquium.

Super finden wir auch,

dass erstmals eine Frau den Preis gewonnen

hat.“ Die 23-jährige Gewinnerin

freute sich sehr über die Auszeichnung.

Für den Hochschulstandort Hof

hatte sie sich vorrangig aufgrund seiner

Neben dem Hauptpreis sponserte Raumedic

zum ersten Mal zwei weitere

Geldpreise von jeweils 100 Euro für die

zweit- und drittbeste Bachelorarbeit.

Der Zweitplatzierte Thorsten Lenz erforschte

den Einfluss von Reinigungsmitteln

auf weiße Kunststoff-Fensterprofile.

Bei Andreas Preisinger, dritter

Preisträger des Awards, stand die Optimierung

von Konstruktions- und Fertigungskosten

für spezielle Gleitringdichtungen

im Vordergrund.

Seit März 2015 zeichnet die Hochschule

Hof in Zusammenarbeit mit Sponsor

Raumedic zweimal im Jahr im Wechsel

die besten Bachelor- und Masterarbeiten

der Fakultät Ingenieurwissenschaften

aus. Die Idee dazu stammt

von Prof. Dr. Michael Nase, Inhaber der

Professur für Kunststofftechnologie.

Studierende, Vertreter der Wirtschaft

und Hochschulangehörige sollen über

das Ingenieurkolloquium miteinander

ins Gespräch kommen.

Stadtwerke-Mitarbeiter Alexander Wiche bei den letzten Arbeiten kurz vor der Inbetriebnahme

des Blockheizkraftwerks in der Röntgenstraße in Bayreuth.

Vor kurzem ging ein neues Blockheizkraftwerk

(BHKW) in der

Heizzentrale der Stadtwerke Bayreuth

in der Röntgenstraße in Betrieb.

Es hat eine Leistung von 140

Kilowatt und liefert künftig pro Jahr

rund 1,2 Megawattstunden Wärmeenergie

und zirka 840.000 Kilowattstunden

Strom. Es wiegt rund drei

Tonnen und schafft Wärmeenergie

für etwa 70 Durchschnittshaushalte.

„Das Besondere an einem BHKW

ist, dass es die eingesetzte Energie

sehr gut ausnutzt“, erklärt Stadtwerke-Projektleiter

Stefan Weiß. „Die

Abwärme des Motors speisen wir in

unser Fernwärmenetz ein. Und der

Motor erzeugt wie über einen großen

Fahrraddynamo Strom.“ Pro Jahr

wird es rund 840.000 Kilowattstunden

Strom herstellen. Rein rechnerisch

reicht das, um den Jahresbedarf

von 280 Durchschnittshaushalten

abzudecken.

Für das neue BHKW haben die

Stadtwerke Bayreuth rund 160.000

Euro investiert. Notwendig sei dies,

weil die Stadtwerke mehr Häuser an

deren Fernwärmeversorgung anschließen

wollen, sagt Weiß. „Unsere

Heizzentrale in der Röntgenstraße

versorgt beispielsweise das Polizeipräsidium

und den Justizpalast

mit Fernwärme. Wollen wir weitere

Kunden hinzugewinnen, brauchen

wir natürlich auch mehr Heizenergie.“

Die liefert das nunmehr dritte

BHKW in der Heizzentrale Röntgenstraße.


Themenspezial E.ON Energie Deutschland – EEG-Direktvermarktung

Grünen Strom an die Börse bringen

Bonusprogramm für die Vermittlung

von Direktvermarktung

Wer eine kleinere EEG-Erzeugungsanlage

betreibt, kann seinen

Strom ganz unkompliziert

über ein Online-Portal an den Energiebörsen

vermarkten. Anlagenbetreiber ab 100

Kilowatt Leistung erhalten unter eeg-direktvermarktung.eon.de

ein kostenloses

Angebot und können direkt online die

Vertragsformulare ausfüllen. Ein paar Basisdaten

genügen – die Interessenten erfahren

sofort, welche individuellen Erlöse

sich mit der Direktvermarktung erzielen

lassen.

Dazu kommt jetzt noch der EEG Vermittler

Bonus. Davon profitieren Projektierer und

Anlagenbauer, die für ihre Kunden PV-,

Wind- oder Biogasanlagen errichten bzw.

in Betrieb nehmen und sich zugleich um

die vertragliche Abwicklung der EEG-Direktvermarktung

kümmern. Das Vermittlermodell

hat damit für beide Seiten Vor-

Betreuen das E.ON Portal für die EEG-Direktvermarktung: Svea Becker und Diana Wilmer (v. li.).

teile: Die Anlagenbetreiber selbst müssen sätzliche Dienstleistung für ihre Kunden,

sich nicht um Formalitäten kümmern. Und verknüpft mit einem Bonus von E.ON für

die Handwerksbetriebe erbringen eine zu-

jede Vertragsvermittlung einer EEG-Anlage.

Ab der fünften Vermittlung kommt

noch ein Zusatzbonus obendrauf.

Drei Fragen an …

Thomas Schlegel,

Leiter EEG-Direktvermarktung

bei E.ON

Herr Schlegel, zuletzt hat sich der Wettbewerb

bei der Direktvermarktung verschärft. Wie bewertet

E.ON die Marktentwicklung?

Schlegel: Es herrscht momentan ein verstärkter

Verdrängungswettbewerb in der Direktvermarktung.

Anbieter sind mit hart kalkulierten Preisen

unterwegs − manche sogar unterhalb des wirtschaftlich

Machbaren. Die Erlössituation hat sich

entsprechend stark verschlechtert. Wir gehen davon

aus, dass sich die Konsolidierung des Marktes,

die zuletzt eingesetzt hat, in diesem Jahr noch fortsetzen

wird. Es werden künftig nur noch diejenigen

Freude an dem Geschäft haben, die ihre Prozesse

und Portfolien im Griff haben.

Welche Bedeutung messen Sie dem Geschäftsfeld

angesichts dieser Entwicklung zu?

Trotz des harten Wettbewerbs sehen wir in der Direktvermarktung

im Rahmen unserer Strategie

als Komplettlösungsanbieter ein spannendes Geschäftsfeld,

das wir weiter ausbauen wollen. Inzwischen

sind wir ein schlagkräftiges Experten-Team

bei E.ON Energie Deutschland, das sich überwiegend

der Direktvermarktung widmet. Zudem nutzen

wir im E.ON-Konzern weitere Funktionen anderer

Einheiten, etwa den Flächenvertrieb, den Handelszugang

sowie unsere Serviceeinheiten. Aktuell verwalten

wir ein gemischtes Portfolio von über 3.700 MW

Leistung. Wir haben das Geschäftsfeld in erster Linie

nicht für unser eigenes Anlagenportfolio aufgesetzt,

es geht vor allem darum, die Erwartungen unserer

Kunden bedienen zu können.

Welche Lösungen stellt E.ON der Marktentwicklung

entgegen?

Wenn ich Prozesse optimieren will, dann bin ich

auf automatisierte Lösungen angewiesen. Dazu hat

E.ON beispielsweise ein Internet-Portal aufgesetzt,

auf dem sich der Anlagenbetreiber online ein Angebot

für die Direktvermarktung erstellen lassen

und einen Vertrag abschließen kann. Das Portal optimiert

den Abwicklungsaufwand und erlaubt uns,

unsere Dienstleistung auch für kleinere Anlagen

anzubieten, wo sonst die Prozesskosten den Mehrwert

der Direktvermarktung aufzehren würden. Online-Angebote

und Prozessautomatisierungen sind

zwingend nötig für die Kleinanlagenbetreuung. Das

gilt insbesondere für Solaranlagen, die überwiegend

für den Eigenverbrauch errichtet werden. Doch das

Portal richtet sich nicht ausschließlich an solche Betreiber,

für die seit 2016 die Vermarktungspflicht

greift, sondern auch an alle anderen Kunden. So

kann für Bestandsanlagen die Direktvermarktung

ebenfalls ein attraktives Zusatzgeschäft sein.

Betreiber von Neuanlagen ab 100 Kilowatt

Leistung sind bereits seit 2016 zur

Direktvermarktung verpflichtet. „Das

Portal optimiert die Abwicklung bei der

Vermarktung insbesondere kleinerer

EEG-Erzeugungsanlagen. Damit können

wir unsere Dienstleistungen im Bereich

Direktvermarktung einem breiten Spektrum

von Anlagenbetreibern anbieten

– also in einem Segment, das für viele

andere Anbieter noch nicht wirtschaftlich

ist“, sagt Thomas Schlegel, der die

EEG-Direktvermarktung bei der E.ON

Energie Deutschland GmbH verantwortet.

Das Portal richtet sich speziell an Betreiber

von Anlagen ab 100 bis 750 Kilowatt

Leistung.

EEG-Direktvermarktung

im Aufwind

Direktvermarkter brauchen Erfahrung im

Energiehandel, Zugang zu den Strombörsen

und eine solide Präsenz am Markt,

um die bestmöglichen Konditionen für die

Anlagenbetreiber zu erzielen. Aktuell verwaltet

E.ON ein gemischtes Portfolio von

über 3.700 MW Leistung. Bei der EEG-Direktvermarktung

liefern die Anlagenbetreiber

ihren Strom nicht mehr zum Festpreis

an regionale Netzbetreiber, sondern

suchen sich ihre Kunden selbst oder verkaufen

ihren Strom an der Börse.

So erreichen Sie uns:

E-Mail: direktvermarktung@eon.com

www.eon.de/eeg-direktvermarktung


6

NACHRICHTEN

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

Rosenthal GmbH

Sofaneuheit Bay von Stardesigner

Sebastian Herkner

Steingraeber & Söhne

Ein Konzertflügel aus Oberfranken in der

Hamburger Elbphilharmonie im Einsatz

Rosenthal weitet sein Produktportfolio immer weiter aus, jetzt mit dem neuen Sofa Bay.

Die Sofaneuheit Bay sowie neue angesagtesten Newcomer und Talente

Stoff-Leder-Kombinationen und entwerfen avantgardistische Kollektionen

für den gedeckten Tisch, die

Looks für den Sessel Scoop, die Bank

Riff, den Dining Chair Shell oder das Freude am Schenken und das gehobene

Einrichten. Gefertigt werden die

Sofa Up & Down feierten ihre internationale

Premiere auf der Salone Kollektionen in den Werken Rosen-

Internazionale del Mobile in Mailand.

Die Sofaneuheit Bay wurde von am Kulm in Speichersdorf, die zu den

thal am Rothbühl in Selb und Thomas

Stardesigner Sebastian Herkner entworfen.

Zu sehen waren auch weitere lagen der Porzellanindustrie zählen

weltweit modernsten Produktionsan-

Möbel- und Accessoire-Highlights, und dank zukunftsträchtiger Investitionen

nachhaltig und ressourcenscho-

zum Beispiel die neuen Rosenthal Piano

Lamps, die Teppiche Folded und nend produzieren. Die neue Rosen-

Faceted, die Leuchte Nightingale oder thal Interieur Möbelkollektion mit Essdie

Sofas Modular und Stage. Heute tisch, Stühlen und Sofas, die von der

wie zur Gründung vor mehr als 135 Ästhetik und der besonderen Qualität

Jahren entwickelt Rosenthal Produkte,

die durch Form, Funktion, Qualität sowie hochwertige Accessoires wie

des Rosenthal Porzellan inspiriert ist,

und Handwerkskunst bestechen, die etwa Kleiderhaken aus farbigem Porzellan

und Armbanduhren bereichern

ein Stück Kulturgut made in Germany

sind und durch beständige Innovationskraft

und Kreativität überzeugen. die weit über den klassisch gedeckten

die Rosenthal Welt um Designobjekte,

Etablierte Größen der Architektur, des Tisch hinausgehen und emotionale

Designs und der Kunst wie auch die Akzente setzen.

IHK für Oberfranken Bayreuth

Personalangelegenheit

Das Dresdner Festspielorchester und Martin Stadtfeld umringen den Steingraeber & Söhne Konzertflügel E-272.

Zweimal ausverkauftes Haus, stehende

Ovationen, Jubel für die

Künstler. Der Pianist Martin Stadtfeld

und das Dresdner Festspielorchester

begeisterten mit einem herausragenden

Programm samt außerordentlichem

Gesamtklang das Publikum

in der Hamburger Elbphilharmonie.

Stadtfeld verlangte für diese Konzerte

einen Steingraeber & Söhne Konzertflügel

E-272. Für alle Beteiligten war

es eine Premiere im umjubelten neuen

Wahrzeichen Hamburgs. Martin

Stadtfeld begeisterte am Steingraeber

Flügel, den er bereits für seine jüngst

eingespielte Chopin-CD nutzte. Mit

einem „Sordinozug“ ausgestattet, erlaubt

der Flügel verschwindend leise

Pianissimo-Passagen, welche Dank der

Akustik in der Elbphilharmonie bis in

die obersten Ränge getragen wurden.

Damit verschmolz der Klavierklang

bestens mit dem besonderen Klang

des Dresdner Festspielorchesters, das

mit historischen Instrumenten beziehungsweise

historischen Saiten spielte.

LfA Förderbank Bayern

Insbesondere beim ersten Klavierkonzert

von Ludwig van Beethoven

führte dies zu einem klaren, durchsichtigen

Klang, den der Pianist in

einer eigenen, außerordentlichen Kadenz

virtuos kontrastierte, um dann

wieder zum warmen Gesamtklang zurückzukehren.

Jan Vogler, der bereits

mit dem kanadischen Pianisten Louis

Lorti am Steingraeber E-272 eine

Schumann-CD in Dresden eingespielt

hat, orderte den Flügel E-272 aus der

Elbphilharmonie umgehend für seine

Dresdner Musikfestspiele. Die Akustik

der Elbphilharmonie erwies sich

als perfekt für die Besetzung und für

dieses Programm. Intensiv, ohne zu

überzeichnen, klar, ohne Härten und

dank des abgenommenen Flügeldeckels

auch ohne Benachteiligung für

die hinteren Sitzreihen.

Erfreuliche Jahresbilanz: 120 Mio. Euro

an Förderkrediten für Oberfranken

Die IHK für Oberfranken Bayreuth

und Hauptgeschäftsführerin

Christi Degen haben sich getrennt.

Der Trennung liegen unterschiedliche

Auffassungen zu den Aufgaben

der Hauptgeschäftsführerin und der

strategischen Ausrichtung der IHK

zugrunde. Beide Seiten haben eine

weitere konstruktive Zusammenarbeit

nicht als Erfolg versprechend

angesehen. Über die Beendigung der

Zusammenarbeit wurde eine Einigung

erzielt. Die IHK dankt Christi

Degen für die geleistete Arbeit in den

vergangenen drei Jahren.

Über die Nachfolge in der Hauptgeschäftsführung

soll am 24. Juli 2017

in der nächsten Sitzung der IHK-Vollversammlung

entschieden werden.

Um angesichts großer Herausforderungen

rasch handlungsfähig zu

werden, schlägt das Präsidium der

Vollversammlung eine interne Besetzung

der Hauptgeschäftsführung

vor. Vorgeschlagen wird für die Spitze

Frau Gabriele Hohenner als Hauptgeschäftsführerin

und Herr Wolfram

Brehm als stellvertretender Hauptgeschäftsführer.

Frau Hohenner und Herr Brehm

waren schon bislang stellvertretende

Hauptgeschäftsführer und

haben jahrzehntelange Erfahrung

als leitende Mitarbeiter in der Industrie-

und Handelskammer für

Oberfranken Bayreuth. Bis zu einer

Entscheidung der Vollversammlung

führen Frau Hohenner und Herr

Brehm die Geschäfte der IHK kommissarisch.

Auf der Bilanzpressekonferenz: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und LfA-Vorstandschef

Dr. Otto Beierl.

Die LfA Förderbank Bayern zieht

für das Jahr 2016 eine positive

Bilanz: Im Hauptgeschäft mit programmgebundenen

Förderkrediten

verzeichnete die staatliche Spezialbank

mit 1,62 Milliarden Euro erneut

ein Zusagevolumen auf hohem

Niveau. Zusammen mit den Konsortialdarlehen

(825 Millionen Euro)

und Globaldarlehen (45 Millionen

Euro) ergibt sich bei der Kreditvergabe

insgesamt ein deutlicher Zuwachs

von 18,1 Prozent auf 2,49 Milliarden

Euro. Die Gesamtförderleistung für

den Wirtschaftsstandort Bayern, inklusive

Risikoübernahmen, liegt bei

2,74 Milliarden Euro (2015: 2,35 Milliarden

Euro). Zum 31. Dezember 2016

betrug die Bilanzsumme 22,097 Milliarden

Euro und lag damit leicht über

dem Vorjahresniveau (2015: 22,016).

Bayerns Wirtschaftsministerin und

LfA-Verwaltungsratsvorsitzende

Ilse Aigner erklärt: „Die Förderleistung

der LfA für die bayerische

Wirtschaft ist beeindruckend: Im

Jahr 2016 konnten allein mit den

Förderkrediten über 4.000 Gründer

und mittelständische Betriebe unterstützt

werden. Mit den Fördermitteln

wurden Investitionen in Höhe von

gut 2,1 Milliarden Euro angestoßen.

Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit

der Betriebe und

schafft Wachstum und Arbeitsplätze

in Bayern. So konnten mit Hilfe

der LfA fast 115.000 Stellen gesichert

und über 4.400 neue Arbeitsplätze

geschaffen werden.“ In Oberfranken

haben im Jahr 2016 rund 250 Unternehmen

und Kommunen knapp 120

Mio. Euro an Förderkrediten erhalten.

Mit Hilfe der Förderkredite konnten

die Mittelstandsbetriebe und Kommunen

neue Investitionen in Höhe

von rund 214 Mio. Euro stemmen und

die Unternehmen so über 8.300 Arbeitsplätze

sichern sowie knapp 250

neue Stellen schaffen.

„Die erfreuliche Jahresbilanz 2016

spricht für sich: Unser Angebot ist bei

den bayerischen Unternehmen gefragt.

Im Fokus standen insbesondere

Gründungen, Unternehmensübernahmen

und Betriebserweiterungen.

Denn auch bei niedrigen Zinsen bestehen

für kleine und mittlere Unternehmen

Finanzierungsnachteile gegenüber

Großbetrieben. Die gleichen

wir mit unseren passgenauen Förderkrediten

aus und können den Mittelstand

auch bei Zukunftsthemen wie

der Digitalisierung unterstützen“, so

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender

der LfA.


Oberfränkische Wirtschaft

06|17

NACHRICHTEN

7

Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V.

Industrieverband legt Umsatzzahlen 2016

vor und wählt sein Präsidium neu

Der Vorstand des Verbandes (v. li.): Christian Dierig, Dr. Klaus Faust, Dr. Ernst Drechsel, Präsident Dr. Christian Heinrich Sandler, Karl Robert Wagner,

Prof. Elmar F. Baur, Irmgard Listl, Hauptgeschäftsführer Klaus Lindner, Henning Gerbaulet, August Wagner und stv. Hauptgeschäftsführer Xaver

Aschenbrenner.

Die bayerische Textilindustrie verzeichnete

im vergangenen Jahr

ein Umsatzplus, während die Bekleidungsindustrie

einen Umsatzrückgang

hinnehmen musste. Das teilte der Verband

der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie

e. V. im Rahmen

seiner Mitgliederversammlung in Stein

mit. Der Umsatz des bayerischen Textilgewerbes

stieg demnach 2016 um 3,9

Prozent auf 2,487 Milliarden Euro. Der

Auslandsumsatz der bayerischen Unternehmen

wuchs um 4,6 Prozent auf

1,380 Milliarden Euro. Im bayerischen

Bekleidungsgewerbe sank der Umsatz

insgesamt hingegen um 4,1 Prozent

auf 1,991 Milliarden Euro. Dafür war

insbesondere das schwache Auslandsgeschäft

verantwortlich. Der Auslandsumsatz

in der bayerischen Bekleidungsindustrie

ging um sechs Prozent

auf 684 Millionen Euro zurück.

Addiert man die Umsatzzahlen im

Textil- und Bekleidungsgewerbe, so

ergibt sich insgesamt für das Jahr 2016

noch ein Umsatzplus von rund 0,5

Prozent. „Das Ergebnis 2016 der Textilindustrie

kann ich als voll zufriedenstellend

einordnen, das der Bekleidungsindustrie

dagegen als keinesfalls

zufriedenstellend“, erklärte Dr. Christian

Heinrich Sandler, Präsident des

Verbands der Bayerischen Textil- und

Bekleidungsindustrie e. V. Er blickt

allerdings angesichts einer aktuellen

Umfrage des Verbands optimistisch in

die Zukunft. „Befragt zur Geschäftsund

Umsatzentwicklung beurteilen die

Unternehmen der bayerischen Bekleidungsindustrie

das laufende Jahr mit

91 Prozent als besser oder zumindest

gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr.

Dies ist ein sehr guter Wert und lässt

uns hoffen, dass es im Jahr 2017 in

der Bekleidung wieder aufwärts gehen

wird. Auch der gute Vorjahreswert in

der Textilindustrie von 79,4 Prozent

wurde bei der Umfrage um immerhin

drei Prozent auf 82,4 Prozent gesteigert“,

so Dr. Sandler.

Ralf Männlein neuer

Geschäftsführer

Ralf Männlein ist neuer Vorsitzender

der empiriecom-Geschäftsführung.

Er hat mit Wirkung zum

1. März als CEO die Aufgaben und

Verantwortlichkeiten von János Baksa

übernommen, der aus privaten

Gründen und im besten Einvernehmen

den E-Commerce-Dienstleister

der Baur-Gruppe verlassen hat. Ralf

Männlein war bereits länger projektbezogen

für empiriecom tätig und

hat überdies die Geschäftsführung in

strategischen Fragestellungen beraten.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur

verfügt über ausgewiesene Expertise

und langjährige unternehmerische

Erfahrungen in der IT, im E-Commerce

und Multichannel-Handel.

Dazu zählen Tätigkeiten für Alcatel,

Bosch Telecom GmbH und Beta Systems

Software AG. Von 2004 bis 2007

war Ralf Männlein Vorstandsmitglied

(Marketing, Vertrieb und Services) der

Intershop Communications AG. Im

Anschluss gründete er die SMC AG,

einen Anbieter von Komplettlösungen

für Omnichannel-Commerce, und hat

verschiedene Beratungsfunktionen

wahrgenommen.

„Wir bedauern den Abschied von

János Baksa sehr. Er hat wesentlich

dazu beigetragen, empiriecom

als leistungsstarken E-Commerce-Dienstleister

und integralen

Bestandteil der Baur-Gruppe zu

etablieren. Wir danken ihm sehr für

empiriecom

die ausgezeichnete Zusammenarbeit

und wünschen ihm weiterhin viel

Erfolg. Ralf Männlein übernimmt

eine junge und motivierte Mannschaft,

die sich viel Vertrauen innerhalb

der Baur-Gruppe erarbeitet hat.

Dem gesamten empiericom-Team

und dem neuen Geschäftsführer

wünschen wir zahlreiche gemeinsame

Erfolge in der wichtigen Arbeit

für unsere Unternehmensgruppe“,

betont Olaf Röhr, in der Baur-Geschäftsführung

verantwortlich für

empiriecom.

Ralf Männlein hat als neuer Chef von empiriecom

eine junge und motivierte Mannschaft

zum Thema E-Commerce.

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8

NACHRICHTEN

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

Metropolregion Nürnberg

Beste Verdienstchancen für Ingenieure

Für die Digitalisierung und

Hochtechnologie braucht es kompetente

Ingenieurinnen und Ingenieure

– und die verdienen in der Metropolregion

Nürnberg deutlich mehr

als im bundesdeutschen Durchschnitt!

Das brachte jetzt der Gehaltsatlas 2017

der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

(FAZ) und des Online-Portals gehalt.de

hervor, der die höchsten Einkommen

von Ingenieuren in Deutschland und

nach Fachrichtungen ermittelt hat.

©Herrndorff / Shutterstock.com

Das Gehaltsniveau von Ingenieuren kann sich in der Metropolregion Nürnberg sehen lassen.

Nach einer vergleichenden

Studie des amerikanischen

Mercer-Instituts aus

dem Jahr 2015, die die Lebensqualität

von 200 Städten

weltweit ins Verhältnis zum

Einkommensniveau setzte,

belegt die Region Nürnberg

weltweit den 2. Platz.

Demnach verdient ein Ingenieur in

Deutschland im Schnitt 67.680 Euro

im Jahr. In Erlangen allerdings, das

im Ranking der Top-Städte den 3. Platz

hinter Stuttgart und Frankfurt belegt,

kommt ein Ingenieur auf einen Verdienst

von 80.639 Euro. Auch in Nürnberg

sind die Gehälter von Ingenieuren

hoch: Mit einem Durchschnittsgehalt

von 70.768 Euro belegt die Stadt

deutschlandweit Platz 7.

Es kommt hinzu, dass wegen der moderaten

Lebenshaltungskosten in der

Metropolregion Nürnberg mehr vom

guten Gehalt übrig bleibt – und das

bei hoher Lebensqualität. Nach einer

vergleichenden Studie des amerikanischen

Mercer-Instituts aus dem Jahr

2015, die die Lebensqualität von 200

Städten weltweit ins Verhältnis zum

Einkommensniveau setzte, belegt die

Region Nürnberg weltweit den 2. Platz

hinter dem kanadischen Ottawa.

Der Gehaltsatlas 2017 hat die Gehälter

von Ingenieuren auch in Bezug

auf einzelne Branchen verglichen. An

der Spitze liegen die Ingenieure in der

Fahrzeugtechnik mit einem Jahresdurchschnittsgehalt

von 72.568 Euro,

gefolgt von den Branchen Produktion

(67.362 Euro) und Elektrotechnik

(66.939 Euro). Die Metropolregion

Nürnberg bietet mit den starken Branchen

Automotive, Automation und

Produktionstechnik eine erstklassige

Unternehmenslandschaft für Ingenieure

der Fahrzeugtechnik und Produktion.

Upjers

Mittelalter-Game Kapi Regnum aus Oberfranken wird 10 Jahre alt

Upjers, der Entwickler und Publisher beliebter

Browsergames und Apps aus

Bamberg, feiert 10 Jahre „Kapi Regnum“.

Das Mittelalter-Game war eine der ersten

Wirtschaftssimulationen von upjers und ist

grafisch von der Bamberger Stadtansicht geprägt.

Fachwerkhäuser, altes Gemäuer und

der Bamberger Dom – allerdings mit zwei

Türmen! Vor dieser Kulisse spielt sich die

Wirtschaftssimulation Kapi Regnum ab. Es

geht um den Aufbau einer Stadt, das Produzieren

von Waren – darunter auch Bier – und

den Handel mit anderen Spielern. Man spielt

nicht gegen-, sondern miteinander. Zwar gibt

es heute viele ähnliche Spiele, doch nur wenige,

die über so viele Jahre hinweg die Spieler

begeistern können. Das macht Kapi Regnum

so besonders. Zum 10. Jubiläum dürfen die

Spieler beim Geburtstagsevent zwei Wochen

lang täglich Gebäckdosen öffnen und Belohnungen

einstecken. Im Laufe der Jahre hat

upjers noch weitere Aufbau-Spiele veröffentlicht:

so deckt die App Stonies die Steinzeit

ab, während die Spieler mit Space Bash einen

Blick in die Zukunft wagen können. Aufbau-Spiele

zu bestimmten Themen wie Tiere

(My Free Zoo, Wauies), Zirkus (My Free Circus)

oder Krankenhaus (Kapi Hospital) dürfen

neben den beliebten Farmspielen (My Free

Farm, My Little Farmies) im upjers Portfolio

nicht fehlen. Sie beruhen zum Großteil auf

dem Erfolgsrezept von Kapi Regnum: Produzieren,

Handeln, Expandieren. Upjers beweist,

dass der Traum vom Hobbyentwickler

zum erfolgreichen Start-up möglich ist. 2006

im Landkreis Bamberg gegründet, hat sich

die 3-Mann-Firma zu einem der führenden

Entwickler und Publisher von Browserspielen

sowie Apps in Deutschland entwickelt. Über

80 Millionen Spieler weltweit haben sich bereits

für ein Spiel von upjers registriert. Auch

aus dem Play Store und dem App Store sind

upjers Games nicht mehr wegzudenken. Egal

ob Aufbau-Fan oder Strategie-Spieler: bei upjers

kommt jeder auf seine Kosten. Das bestätigen

Auszeichnungen wie „Browsergame des

Jahres“, „Spiele des Jahres im Play Store“ und

„Kundenliebling 2016“ im „Deutschland Test“.

Das beliebte Browsergame Kapi Regnum hat viel Flair aus Bambergs historischer

Altstadt zu bieten, auch den Dom mit zwei statt vier Türmen.

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Oberfränkische Wirtschaft

06|17

NACHRICHTEN

9

Verband deutscher Unternehmerinnen

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Oberfränkische Unternehmerin

beim W20 Gipfel aktiv

400 Teilnehmerinnen und unter außerordentlich

hohem Medieninteresse

aus aller Welt zu Ende gegangen. Das

Kommuniqué mit einem umfangreichen

Maßnahmenkatalog zur wirtschaftlichen

Stärkung von Frauen ist

nun auf dem Weg in das Herz der

G20-Verhandlungen. Die Bundeskanzlerin

hat ihre Unterstützung der Women20

durch drei Auftritte bei diesem

internationalen Gipfel mehr als deutlich

gemacht.

Wenn es hart auf hart kommt:

Spezial-Strafrechtsschutz

für Unternehmen

Einladung zur

Informationsveranstaltung:

Wann? 22.06.2017 · Beginn 18 Uhr

Wo? Schmiedpeunt 1 · 91257 Pegnitz

Referent? Fachanwalt Michael Weber-Blank

Der Bundesvorstand des VdU beim „W20-Gipfel“: Heike Schneider-Jenchen aus Hirschaid ist

die 3. von links.

Mit der öffentlichen Übergabe der

W20-Forderungen an die Bundeskanzlerin

als amtierende G20-Präsidentin

ist der W20-Gipfel mit über

Höhepunkt des dreitägigen Kongresses

war ein besonders hochkarätig besetztes

Panel mit der Bundeskanzlerin,

Königin Maxima aus den Niederlanden,

IWF-Chefin Christine Lagarde

und Ivanka Trump als prominentesten

Podiumsgästen. Neben vielen Gemeinsamkeiten

und Vorschlägen aus unterschiedlichen

Perspektiven fand die

angestrebte G20-Initiative große Unterstützung,

einen Fonds aus öffentlichen

und privaten Mitteln einzurichten,

um Unternehmensgründungen

durch Frauen und damit wirtschaftliche

Entwicklung zu fördern.

Women20 Germany ist ein Kooperationsprojekt

vom Deutschen Frauenrat

(DF) und dem Verband deutscher Unternehmerinnen

(VdU). Der Deutsche

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Frauenrat (DF) ist als Dachverband

von über fünfzig bundesweit aktiven

Frauenorganisationen die größte

frauenpolitische Interessenvertretung

in Deutschland. Der Verband

deutscher Unternehmerinnen (VdU)

ist ein branchenübergreifender und

international vernetzter Wirtschaftsverband,

der seit über sechzig Jahren

die Interessen unternehmerisch

tätiger Frauen in Wirtschaft, Gesellschaft

und Politik vertritt. Heike

Schneider-Jenchen von Akquise Sales

Business mit Sitz in Hirschaid ist Mitglied

im Bundesvorstand des Verbandes

deutscher Unternehmerinnen und

war an diesem Treffen maßgebend

beteiligt.

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10

TITEL

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

IHK-Konjunkturumfrage

Oberfränkische Wirtschaft will

neue Arbeitsplätze schaffen

ie oberfränkischen Unterneh-

wollen ihre Produktion

„Dmen

ausweiten, verstärkt investieren und

weiter Fachkräfte einstellen“, fasst

IHK-Präsidentin Sonja Weigand die

oberfränkischen Konjunkturaussichten

für die kommenden 12 Monate zusammen.

„Die oberfränkische Wirtschaft

bleibt fest in der Erfolgsspur.“ Nicht nur

die Erwartungen legen auf stabilem Niveau

noch einmal zu, auch die aktuelle

Geschäftslage beurteilen die Unternehmen

in der Frühjahrsumfrage der IHK

für Oberfranken Bayreuth sehr positiv.

Somit steigt der IHK-Konjunkturklimaindex

um zwei auf nun 129 Punkte.

Triebfeder des Aufschwungs bleibt der

Konsum. Die Arbeitslosigkeit sinkt

konstant, die Kaufkraft ist spürbar

gestiegen, die niedrigen Zinssätze ermöglichen

weitere Investitionen. Davon

profitiert mehr und mehr das Baugewerbe,

so IHK-Konjunkturreferent

Malte Tiedemann. Die Auftragsbücher

der Branche sind gut gefüllt, da sowohl

private als auch öffentliche Investitionen

vermehrt in Immobilien fließen.

„Sorgen bereitet den oberfränkischen

Unternehmen vor allem der Fachkräftemangel,

gefolgt von der eingeschränkten

Arbeitsmarktflexibilität“ ,

so die IHK-Präsidentin. Auf internationalem

Parkett machen die Zukunft

der EU sowie mit Abstrichen der neue

Kurs der US-Regierung sowie der aufkommende

Protektionismus Sorgen.

Weigand: „Insgesamt reagieren die

oberfränkischen Unternehmen auf die

politischen Unsicherheiten besonnen.“

Standortpolitik

IHK-Konjunkturklimaindikator

IHK-Konjunkturbefragung 05/17

150

140

130

120

110

100

90

80

70

05/07

09/07

01/08

05/08

09/08

01/09

05/09

09/09

01/10

05/10

09/10

01/11

05/11

09/11

01/12

05/12

09/12

01/13

05/13

09/13

01/14

05/14

09/14

01/15

05/15

09/15

01/16

05/16

09/16

01/17

05/17

Schaubild: IHK für Oberfranken Bayreuth, Entwurf: Malte Tiedemann Stand: 05/17

Quelle: IHK-Konjunkturbefragung

Design: finanzpark AG

Gestiegene Nachfrage

im Euroraum und Amerika

Die Konjunktur läuft weiter auf Hochtouren,

wovon die oberfränkischen Unternehmen

stark profitieren. 47 Prozent

der befragten Unternehmen aus dem

Kammerbezirk der IHK für Oberfranken

Bayreuth bewerten ihre Geschäftslage

positiv, lediglich 7 Prozent sind mit

ihrer Geschäftslage unzufrieden. Diese

im Saldo sehr positiven Werte sind seit

einem Jahr nahezu unverändert. „Eine

solch konstant positive Einschätzung

hat es in dieser Form noch nicht gegeben“,

so Weigand. Besonders positiv

schätzen das Baugewerbe und der

Dienstleistungssektor ihre gegenwärtige

Geschäftssituation ein. Alle anderen

Branchen bewegen sich ebenfalls deutlich

im Plus, lediglich der Einzelhandel

äußert sich etwas zurückhaltender,

wenngleich ebenfalls positiv.

Die oberfränkische Wirtschaft profitiert

auch weiterhin von der lebhaften

Auslandsnachfrage. Vor allem im Euroraum

sowie in Süd- und Nordamerika

ist die Nachfrage gestiegen. In China

ist sie stabil geblieben, in Russland

und der Türkei verbuchen die oberfränkischen

Unternehmen dagegen

einen spürbaren Nachfragerückgang.

Alle Branchen erwarten Zuwächse

129

Auf die kommenden zwölf Monate

blicken die IHK-Mitgliedsunternehmen

voller Zuversicht. „Trotz

aller Unsicherheit über die globalen

wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen

rechnet ein Großteil der

Unternehmen mit einer weiteren Verbesserung

oder konstant guten Geschäftsentwicklung“,

so Tiedemann.

Mit einer besonders positiven Geschäftsentwicklung

kalkulieren der

Tourismus, die Industrie und auch

der Einzelhandel.

Branchenübergreifend rechnen die

Unternehmen mit einer wachsenden

Inlandsnachfrage. 29 Prozent der

Befragten erwarten beim Inlandsumsatz

einen weiteren Aufwärtstrend,

nur 13 Prozent rechnen hingegen mit

sinkenden Umsätzen. Besonders positiv

stufen der Tourismus, die Industrie

und der Dienstleistungssektor

ihre Marktchancen ein.

Standortpolitik

Erwartete Beschäftigtenentwicklung

IHK-Konjunkturbefragung 05/17

Erwartete Beschäftigtenentwicklung 05/17


Industrie


Baugewerbe


Großhandel


Einzelhandel


Dienstleist.


Tourismus


Gesamt

21

Noch optimistischer sind die Unternehmen

bei der Auslandsnachfrage.

Ein Drittel der exportierenden Unternehmen

ist davon überzeugt, ihre

Geschäftsvolumina auf dem internationalen

Parkett weiter steigern zu

können. Lediglich neun Prozent rechnen

mit einer rückläufigen Auslandsnachfrage.

Europa und mit Abstrichen

Nordamerika und Asien werden

das größte Potenzial zugesprochen.

Unternehmen stellen ein – Fachkräfte

händeringend gesucht

Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen

planen die oberfränkischen

Unternehmen mit spürbar

steigenden Beschäftigtenzahlen.

Neueinstellungen planen vor allem

Tourismus-, Dienstleistungs- und

Industrieunternehmen. „Immer spürbarer

wird der Fachkräftemangel,

der mittlerweile von 54 Prozent der

Befragten als wirtschaftliches Risiko

eingestuft wird“, so Weigand. „Deshalb

bleibt das Thema 'Fachkräftesicherung'

auch in den kommenden

Jahren ein absolutes Schwerpunktthema

der IHK-Arbeit."

0 % 5 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 %

Beschäftigtenzahl wird steigen Beschäftigtenzahl wird sinken

IHK für Oberfranken Bayreuth – Entwurf: Malte Tiedemann Stand: 05/16

Quelle: IHK-Konjunkturbefragung

Design: finanzpark AG

Fachkräftemangel in Oberfranken

verschärft sich zunehmend

Standortpolitik

Fachkräftebedarf im IHK-Bezirk

Prognose bis 2030

Prognose: Wie viele Fachkräfte fehlen im IHK-Bezirk

55.000_

50.000_

45.000_

40.000_

35.000_

30.000_

25.000_

20.000_

beruflich qualifiziert akademisch qualifiziert

33.000

15.000

15.000_

10.000_

5.000_

0_


2017


2018


20 19


2020


2021


2022

Schaubild: IHK für Oberfranken Bayreuth, Entwurf: Malte Tiedemann Stand: 01/16

Quelle: BIHK Fachkräftemonitor

Design: finanzpark AG


2023


2024


2025


2026


49.000

2027


2028


2029


2030


In Oberfranken wird die Fachkräftelücke

in der Wirtschaft immer

größer. Vor allem im Maschinenbau,

bei Ingenieuren und bei Entwicklungs-

und Konstruktionsberufen

kann aktuell fast jede fünfte Stelle

nicht besetzt werden. Insgesamt

fehlen im Einzugsgebiet der IHK für

Oberfranken Bayreuth heuer trotz

des aktuellen Beschäftigungsrekords

insgesamt rund 15.000 Fachkräfte.

Gesucht werden in erster Linie keine

Akademiker, sondern zu knapp 95 Prozent

beruflich qualifizierte Mitarbeiter,

wie stellvertretender Hauptgeschäftsführer

Wolfram Brehm erläutert. "Häufiger

müssen Unternehmen aufgrund

des aktuellen Fachkräftemangels Aufträge

verschieben oder sogar ablehnen,

weil die entsprechenden Kapazitäten

fehlen. So entgeht alleine unserer Region

eine Wirtschaftsleistung von geschätzt

1,3 Milliarden Euro", so Brehm.

Immer mehr Branchen werden durch

den Fachkräftemangel massiv ausgebremst.

Der Fachkräftemangel ist und

bleibt in den kommenden Jahren die

größte Herausforderung der oberfränkischen

Wirtschaft.

IHK: Fachkräftelücke abfedern

Relativ gesehen ist der Fachkräftemangel

in Oberfranken bayernweit am

gravierendsten. Hier beträgt die Fachkräftelücke

heuer bereits fünf Prozent.

Bis 2030 wird die Fachkräftelücke im

IHK-Kammerbezirk wegen des demografischen

Wandels auf voraussichtlich

47.000 Beschäftigte oder 17 Prozent der

Personalnachfrage steigen. Ursachen

sind einerseits die hohe Nachfrage in

technischen und kaufmännischen Berufen,

andererseits der fehlende Nachwuchs

und die Überalterung.

Auf 4,7 Prozent wird der Wertschöpfungsverlust

für das Jahr 2017 im

Einzugsgebiet der IHK für Oberfranken

aufgrund fehlender Fachkräfte

geschätzt. Laut Prognosen soll sich

dieser Wert bis 2030 auf 10,5 Prozent

erhöhen, wenn keine Maßnahmen ergriffen

werden.

Maßnahmen gegen

den Fachkräftemangel

Immer mehr Unternehmen leiden darunter,

dass Schulabsolventen – oft an

den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes

vorbei – ein Studium und einen

akademischen Abschluss anstreben.

Dabei suchen die oberfränkischen

Unternehmen händeringend nach

Meistern und Fachwirten, also Menschen

mit guter beruflicher Qualifikation.

Längst sind Karrierechancen

und Verdienstaussichten dort besser

als bei vielen Akademikern. Ziel muss

es sein, für ein besseres Image der beruflichen

Ausbildung, eine stärkere

Zuwanderung von Fachkräften und

mehr Flexibilität beim Renteneintritt

zu kämpfen.

Informationen zum

IHK-Fachkräftemonitor Bayern

Die bayerischen IHKs haben 2011

gemeinsam mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut

WifOR GmbH den

IHK-Fachkräftemonitor Bayern entwickelt.

Er wird jährlich aktualisiert

und ermittelt, wie sich Angebot und

Nachfrage bis zum Jahr 2030 entwickeln,

welche Berufe und Qualifikationen

gefragt sind und welche Regionen

vom Fachkräftemangel besonders

betroffen sind. Auch Aussagen zur

Entwicklung des Durchschnittsalters

und zum Geschlecht der zur Verfügung

stehenden Fachkräfte in den

einzelnen Berufsgruppen können getroffen

werden.

Der Fachkräftemonitor ist über

www.ihk-fachkraeftemonitor-bayern.de

oder über www.bihk.de abrufbar.


Oberfränkische Wirtschaft

TITEL

06|17

11

10 ganz praktische Tipps

gegen den Fachkräftemangel

Der eklatante Fachkräftemangel beschäftigt

Oberfrankens Unternehmen

und gilt mittlerweile als größter

Hemmschuh für die weitere positive

Entwicklung des Wirtschaftsraumes. In

der aktuellen Konjunkturumfrage steht

das Problem deutlich an erster Stelle der

Negativfaktoren. Fachkräftesicherung

über eine qualifizierte Berufsausbildung

und über eine praxisorientierte Weiterbildung

ist die Kernaufgabe der IHK.

Keine andere Aufgabe wird von den Mitgliedsunternehmen

als wichtiger eingeschätzt.

Deshalb hat der IHK-Fachkräftereferent

Gerd Sandler 10 ganz praktische

Tipps zusammengestellt, die nur eine

erste Anregung sein sollen. Weitere Informationen

gibt es bei Veranstaltungen,

persönlichen Beratungsgesprächen und

im Internet unter www.bayreuth.ihk.de,

Stichwortsuche „Fachkräfte“

1. Ausbildung – eine Zukunftsinvestition

Aufgrund von rückläufigen Schülerzahlen

wird es für Betriebe immer schwieriger

werden, ihren Bedarf an Fachkräften

zu decken. Durch innerbetriebliche Ausbildung

kann der Fachkräftenachwuchs

gesichert werden. Für viele Auszubildende

ist der Übergang von der Schule zum

Berufsleben mit Unsicherheiten verbunden.

Gemeinsame Erlebnisse erleichtern

einen guten Einstieg. Planen Sie den mittel-

und langfristigen Personalbedarf.

Qualifizieren Sie Mitarbeiter zu Ausbildern,

um Nachwuchs zu gewinnen.

Die IHK hilft Ihnen dabei, sich über die

Richtlinien eines Ausbildungsbetriebs

zu informieren. Um für Auszubildende

den Übergang von Schule zu Beruf

leichter zu gestalten, können Unternehmen

gemeinsame Events zur Förderung

der Teambildung veranstalten und mit

Mentoren den Berufseinstieg erleichtern.

Veröffentlichen Sie Ihre Ausbildungsangebote

in der IHK-Lehrstellenbörse

http://www.ihk-lehrstellenboerse.

de/. Knüpfen Sie Kontakte mit Schulen,

nehmen Sie an Ausbildungsmessen und

Berufsinformationstagen teil.

2. Kooperationen mit Hochschulen

Nutzen Sie Verbindungen zu Hochschulen,

um Studierende für Ihr Unternehmen

zu begeistern. Recherchieren Sie

Hochschulen, die für Ihren Personalbedarf

passende Studiengänge, Abschlüsse

oder Forschungsaktivitäten bieten.

Praktikumsbörsen und Auslandspraktika

geben zukünftigen Bewerbern einen

Einblick in das Unternehmen. Mit

Projekt-, Bachelor- oder Masterarbeiten

oder Stellen für Werkstudenten werden

interessierte Talente gesichtet. Duale

Studien- und Ausbildungsgänge sind

ein Mittel, um frühzeitig Nachwuchs an

das Unternehmen zu binden und ihren

beruflichen Werdegang positiv zu beeinflussen.

Nehmen Sie an Hochschultagen

und Wettbewerben teil, bieten Sie

Praktika an (http://ihkofr.de/2qzTcvX).

Schreiben sie Projekt-, Bachelor- oder

Masterarbeiten aus.

3. Kontakt zu Schülern und Studenten

Neben der herkömmlichen Personalwerbung

gibt es weitere Mittel, um

Ihre Zielgruppen anzusprechen. Gehen

Sie ungewöhnliche Wege, um die

zukünftigen Fachkräfte zu begeistern.

Ferien-, Schüler- und Studentenjobs

geben Einblicke in das Berufsleben.

Durch die Vergabe von Stipendien und

einer Mitgliedschaft in Fördervereinen

werden verstärkt leistungsbereite junge

Menschen angesprochen. Mit einem

Tag der offenen Tür, Informationstagen

und Betriebsbesichtigungen kann der

Nachwuchs seine Interessen selbst besser

kennenlernen und das Unternehmen

seinen Bekanntheitsgrad erhöhen.

4. Potenziale und Talente fördern

Schulabgänger haben nicht immer die

Kompetenzen, die sich Unternehmen

wünschen. Qualifizieren Sie Auszubildende,

damit diese optimal in Ihr Unternehmen

passen. Fördern Sie Talente mit

Weiterbildungen und qualifizieren Sie

diese so, dass sie ihren Beruf bestmöglich

ausüben können. Lassen Sie Ihre

Auszubildenden an Seminaren teilnehmen

und helfen Sie ihnen mit Vorbereitungsseminaren

bei der Prüfungsvorbereitung.

Nutzen Sie Meister-BAföG und

andere Förderungsprogramme. Geben

Sie Auszubildenden und Mitarbeitern

die Möglichkeit zu betrieblichen Auslandsaufenthalten.

5. Mitarbeiter motivieren

Jeder Mitarbeiter trägt zum Erfolg eines

Unternehmens bei. Belohnen und motivieren

Sie Ihre Mitarbeiter für ihr Engagement

und ihre Einsatzbereitschaft.

Zeichnen Sie Mitarbeiter für ihr Engagement

aus und motivieren Sie diese

durch Geschenke und Anerkennungen.

Das Präsent sollte so gewählt sein, dass

andere Mitarbeiter motiviert werden,

sich anzustrengen, das Betriebsklima

aber nicht beeinträchtigt wird. Führen

Sie mit Ihren Mitarbeitern regelmäßige

Entwicklungsgespräche, zeigen Sie Ihren

Mitarbeitern auf, wo sie in drei oder

fünf Jahren stehen können. Delegieren

Sie nicht nur Aufgaben, sondern auch

Verantwortung und Handlungsspielraum.

Belohnen Sie besondere Leistungen

mit Geschenken in Form eines

Sachwerts, einer Reise oder Tickets für

Veranstaltungen.

6. Führungskultur entwickeln

Führungsverhalten und Mitarbeiterzufriedenheit

stehen in einem engen

Zusammenhang. Führungskräfte müssen

die individuellen Bedürfnisse und

Besonderheiten der Mitarbeiter einschätzen,

respektieren und weiterentwickeln.

Gut geführte Mitarbeiter sind

motiviert und identifizieren sich mit

ihrem Unternehmen. Führungskräfte

müssen die Bedürfnisse und Besonderheiten

der Mitarbeiter einschätzen

und weiterentwickeln und eine Balance

zwischen den Menschen und ihren

Aufgaben herstellen. Um das WIR-Gefühl

zu steigern, sind gemeinsame

Events und Ausflüge hilfreich. Beziehen

Sie Mitarbeiter bei der Gestaltung

von Ideen und Projekten für Verbesserungen

der Betriebsstruktur mit ein.

Laden Sie Ihre Mitarbeiter zum Mitgestalten

ein; Ideenboxen und Mitwirkung

bei Projekten helfen dabei, Mitarbeiter

an Gestaltungsprozessen zu

beteiligen. Laden Sie regelmäßig Ihre

Teams und Abteilungen zu Besprechungen

und Mitarbeitergesprächen

ein. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter

mittels einer Mitarbeiterzeitung, dem

Intranet oder einem schwarzen Brett.

7. Attraktiver Arbeitgeber

Um die Attraktivität Ihres Unternehmens

für Mitarbeiter zu erhöhen, sollten

Sie Weiterqualifizierungen und

Auslandsaufenthalte für Mitarbeiter

anbieten. Innerbetriebliche Maßnahmen

helfen, den Grad der Mobilität eines

Unternehmens zu erhöhen. Beteiligen

Sie sich als Unternehmen an dualen

Studiengängen, um hochqualifizierte

Fachkräfte zu gewinnen, die das Unternehmen

kennen und sich schon auf eine

Branche spezialisiert haben. Nach einer

abgeschlossenen Ausbildung sollten Ihren

Berufseinsteigern zahlreiche Weiterqualifizierungsmöglichkeiten

offen

stehen. So können sich Mitarbeiter spezialisieren

und weiteres Wissen erwerben.

Finanzierbare Serviceleistungen

für Mitarbeiter erhöhen den Wert und

die Attraktivität Ihres Unternehmens.

Eine Einkommens- und Budgetberatung

hilft den Arbeitnehmern in schwierigen

Situationen. Betreuungsmöglichkeiten

für Kinder und pflegebedürftige Angehörige

sowie Kooperationen mit Kinderkrippen

und Kindergärten entlasten

die Angestellten. Erstellen Sie Werbeflyer

für Bewerber über Sonderleistungen

Ihres Unternehmens. Gehen Sie

Kooperationen als familienfreundlicher

Arbeitgeber ein.

8. Personal gewinnen

©kurhan / Shutterstock.com

Die Wege der Personalsuche sollten

dem technologischen Fortschritt entsprechen.

Eine Vielzahl neuer Möglichkeiten

eröffnet Unternehmen zusätzliche

Perspektiven. Die Suche von

Mitarbeitern durch Stellenanzeigen

auf der eigenen Website, in der lokalen

Presse, bei der Arbeitsagentur, der

Bundeswehr, in Internetstellenbörsen,

bei Personaldienstleistern und über

Headhunter eröffnet neue Möglichkeiten

der Personalrekrutierung. Die

Methoden der Fachkräftegewinnung

sollten sich dem technologischen Fortschritt

anpassen, um eine möglichst

große Reichweite zu gewährleisten.

Durch Teilnahme an inländischen

Messen können Sie eine große Anzahl

interessierter Fachkräfte ansprechen.

Durch Recruiting-Messen im Ausland

und internationale Jobbörsen können

weltweit Fachkräfte angesprochen

werden. Schalten Sie Stellenanzeigen

auf Internetstellenbörsen und präsentieren

Sie sich auf Messen. Suchen Sie

Bildung ist das A und O?

Falsch: Es ist das I, H und K.

Nehmen Sie uns beim Wort: IHK - Die erste Adresse

regen Austausch mit anderen Unternehmen,

Verbänden und Bildungsträgern.

Nehmen Sie Kontakt zum Berufsförderungsdienst

der Bundeswehr auf

(www.personal.bundeswehr.de).

9. Personal auswählen

Fachliche Qualifikationen zusammen

mit persönlichen und sozialen Fähigkeiten

sowie Führungs- und Methodenkompetenz

sind wichtige Bausteine

für den beruflichen Erfolg. Durch

moderne Personalauswahlverfahren

und das Wissen um Kernkompetenzen

für bestimmte Positionen ist es möglich,

geeignete Mitarbeiter zu finden.

Die Anforderungen an künftige Mitarbeiter

sollten genau überlegt sein;

Fähigkeiten der Bewerber können

durch Übungen, Tests und Schnupperstunden

festgestellt werden. Telefoninterviews

und Bewerbungsgespräche

können die Kompetenz der Bewerber

bestätigen. Die Kernkompetenzen für

Schlüsselpositionen sollen festgelegt

sein, um einen nahtlosen Personalwechsel

zu gewährleisten.

10. Personalbedarf frühzeitig erkennen

Mit einem Demografierechner können

Sie die Altersstruktur Ihres Unternehmens

analysieren und in Grafiken und

Zahlen die individuellen Auswirkungen

der Demografie auf das Unternehmen

vorhersehen. Analysieren Sie die

Altersstruktur Ihrer Belegschaft. Der

Demografierechner zeigt Ihnen, wie Ihr

Unternehmen in Zukunft aufgestellt

ist. Der Demografierechner der IHK für

Oberfranken Bayreuth www.bayreuth.

ihk.de/Fachkraefte.htm oder www.

ihk-demografierechner-bayern.de/

demografierechner.php helfen hier

weiter. Nutzen Sie auch unseren Analysebogen

zum Fachkräftebedarf im

Unternehmen www.bayreuth.ihk.de/

Fachkraefte.htm. Ermitteln Sie, wann

Mitarbeiter in Schlüsselpositionen

altersbedingt das Unternehmen verlassen.

Identifizieren und fördern Sie

rechtzeitig Nachfolgekandidaten.

IHK-Ansprechpartner:

Gerd Sandler

Leiter Referat Fachkräfte

0921 886-179

sandler@bayreuth.ihk.de

www.bayreuth.ihk.de

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12

RATGEBER

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

Recht und Steuern

EU-Datenschutzgrundverordnung zentrales Thema

beim ERFA-Kreis am 6. Juli 2017

Die

EU-Datenschutz-Grundverordnung

(DS-GVO) ist zum

25.05.2016 in Kraft getreten. Sie regelt

den Datenschutz in der Europäischen

Union, sodass die Daten frei im

Binnenmarkt verarbeitet werden können.

Auch Unternehmen aus Drittstaaten,

die personenbezogene Daten

von EU-Bürgern verarbeiten, müssen

sich zukünftig an diese Regeln halten.

Die DS-GVO enthält eine Übergangsfrist

bis zum 25.05.2018. Bis dahin

müssen Unternehmen ihre Prozesse

an die neuen, höheren Anforderungen

anpassen. Das betrifft insbesondere

die Einführung bzw. Aktualisierung

eines Datenschutzmanagements.

Da Datenschutz und Datensicherheit

durch die DS-GVO sehr eng verknüpft

sind, müssen auch beide Aspekte bei

dem Management berücksichtigt und

abgebildet werden. Der Vorteil für

deutsche Unternehmen ist, dass viele

der neuen Anforderungen schon bekannt

sind. So war die Führung eines

Verfahrensverzeichnisses bereits

nach dem Bundesdatenschutzgesetz

(BDSG) verpflichtend, gleiches gilt

für die Vorabkontrolle. Dennoch haben

sich auch bei diesen Instrumenten

Änderungen ergeben – nicht nur

bei der Bezeichnung, sondern auch

inhaltlich, die es zu berücksichtigen

gilt.

Der Grundsatz der Verantwortlichkeit

für das Unternehmen, das personenbezogene

Daten verarbeitet, wird

durch eine ausdrücklich geregelte

Rechenschaftspflicht verdeutlicht, die

sich auch in den Bußgeldern bis max.

20 Millionen Euro oder vier Prozent

des weltweiten Jahresumsatzes niederschlägt.

Es lohnt sich also, sich

mit den neuen Herausforderungen des

Datenschutzes zu beschäftigen.

Hinzu kommt die Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes

(BDSG), die

noch für diese Legislaturperiode geplant

ist, damit sie zeitgleich mit der

DS-GVO in Kraft treten kann. Das

BDSG versucht, aufgrund der zahlreichen

Öffnungsklauseln der DS-GVO

Erleichterungen für die Wirtschaft

aus dem „alten“ BDSG hinüberzuretten,

wie z. B. Regelungen für Auskunfteien

und Scoring.

Was ist zu tun?

Der Zeitraum bis zum 25.05.2018 ist

nicht mehr lang! Zunächst sollte eine

Bestandsaufnahme gemacht werden:

Was ist an datenschutzrechtlichen

Maßnahmen im Unternehmen vorhanden?

Sind sie mit der DS-GVO

kompatibel? Wurde z. B. bei den Einwilligungen,

die von Kunden und anderen

Personen für die Verarbeitung

personenbezogener Daten eingeholt

wurden, auf ein jederzeitiges Widerspruchsrecht

hingewiesen? Falls

nicht, müsste dies nachgeholt werden.

Werden besonders umfangreich Daten

verarbeitet oder werden hierfür

besondere Techniken eingesetzt, die

die Rechte der betroffenen Person

besonders gefährden, ist eine Risikobewertung

im Rahmen einer Datenschutz-Folgenabschätzung

notwendig.

Diese muss bei vorhandenen

Verarbeitungen nachgeholt werden.

Wie sieht es mit den Vereinbarungen

zur Verarbeitung personenbezogener

Daten im Auftrag aus? Sind mit den

IT-Dienstleistern solche Vereinbarungen

geschlossen worden? Falls ja,

müssen auch sie überprüft werden:

Genügen die technisch-organisatorischen

Maßnahmen bei dem Dienstleister

den Anforderungen an das

Schutzniveau der Daten? Auch hier

muss eine Risikobewertung durchgeführt

werden. Falls solche Vereinbarungen

bisher nicht geschlossen

wurden, sollten sie jetzt bereits unter

Beachtung des neuen Rechts formuliert

werden.

Entsprechen Informationen über die

Datenverarbeitung auf den Internetseiten

den Informationsvorgaben der

DS-GVO? Der Transparenz wird große

Bedeutung zugemessen. Insofern

ist zu prüfen, wie umfangreich eine

öffentliche Information über die wesentlichen

Verarbeitungen personenbezogener

Daten erfolgen kann, um

den Betroffenenrechten auf Information

dadurch Genüge zu tun.

Die bereits erwähnte Nachweispflicht

verlangt, dass die notwendigen Dokumente

und Prozesse zur Einhaltung

der DS-GVO nachweisbar vorhanden

sind und eingehalten werden. Zudem

gehört zu einem Datenschutzmanagement,

dass es eindeutige Regeln gibt,

wer welche Rolle in den Ablaufprozessen

spielt: Gibt es einen Prozess zur

Einholung, Dokumentation von Einwilligungen,

der mit eventuell eingehenden

Widersprüchen verknüpft ist?

Wie und von wem werden Auskunftsersuchen

beantwortet? Wie werden

Verletzungen von Datenschutzrechten

(„Datenpannen“/IT-Sicherheitsvorfälle)

innerbetrieblich behandelt? Für

die Beantwortung solcher Fragen bieten

sich Richtlinien an, die auch im

Rahmen eines Compliance-Managements

erlassen werden können, oder

eine Verknüpfung mit einem vorhandenen

Qualitätsmanagement.

Verantwortlichkeit liegt

bei Geschäftsleitung

Eindeutig ist, dass die Leitung des

Unternehmens die Verantwortung

trägt. Sie ist nicht auf einen betrieblichen

Datenschutzbeauftragten delegierbar.

Seine Aufgabe – unabhängig

davon, ob er ein Mitarbeiter ist oder

ein Externer – besteht zukünftig im

Wesentlichen in der Überwachung der

Prozesse auf ihre datenschutzrechtliche

Zulässigkeit und der Beratung,

z. B. bei der Datenschutz-Folgenabschätzung.

In der Praxis wird der

betriebliche Datenschutzbeauftragte

vielleicht einige Aufgaben aus den

neuen Anforderungen übernehmen,

aber eine eigene Verantwortung für

die Vereinbarkeit mit der DS-GVO ergibt

sich daraus nicht.

Annette Karstedt-Meierrieks, DIHK

Die IHK für Oberfranken Bayreuth unterstützt

ihre Mitgliedsunternehmen

bei den Herausforderungen, die die

Vorbereitung auf die Datenschutzgrundverordnung

mit sich bringt.

Der ERFA-Kreis Datenschutz, den IHK

und GDD e. V. gemeinsam veranstalten,

findet am 6. Juli 2017 in Bayreuth

ab 13:30 Uhr statt. Schwerpunktthema

wird die Datenschutzgrundverordnung

und ihre Umsetzung in

Unternehmen sein. Das Bayerische

Landesamt für Datenschutzaufsicht

hat bereits zugesagt, wieder Teilnehmerfragen,

die vorab bei der IHK

eingereicht werden können, zu beantworten.

Wenn Sie teilnehmen möchten, wenden

Sie sich bitte an Anja Zimmermann

(Telefon: 0921 886-219 oder E-Mail:

a.zimmermann@bayreuth.ihk.de).

In den nächsten Ausgaben der Oberfränkischen

Wirtschaft werden wir

einzelne Aspekte der Datenschutzgrundverordnung

aufgreifen. Los

geht es im nächsten Heft mit dem

Thema „Datenschutzmanagement“.

IHK-Ansprechpartner:

Stefan Cordes

Leiter Referat Arbeitsrecht und

Wirtschaftsverwaltungsrecht

0921 886-217

cordes@bayreuth.ihk.de

Will ein Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis

mit einem

Arbeitnehmer durch eine Änderungskündigung

an einem neuen

Beschäftigungsort fortsetzen, ist die

Kündigung unverhältnismäßig, wenn

die Änderung des Beschäftigungsortes

durch Ausübung des Direktionsrechts

möglich wäre. Das hat das

Bundesarbeitsgericht im Fall eines

Arbeitgebers entschieden, der die Anzahl

seiner Betriebsstätten von sechs

auf zwei reduzieren wollte und daher

gegenüber einem Arbeitnehmer eine

Änderungskündigung aussprach, um

den Einsatz an einem anderen Standort

zu ermöglichen. Der Arbeitnehmer

lehnte das Angebot ab und klagte

Recht und Steuern

Änderungskündigung mit

neuem Beschäftigungsort

©Bartolomiej Pietrzyk / Shutterstock.com

gegen die Änderungskündigung. In

seiner Begründung weist das Gericht

darauf hin, dass die vorliegende Kündigung

zum Zweck der Änderung des

Beschäftigungsortes wegen der damit

verbundenen Bestandsgefährdung

unverhältnismäßig und damit sozial

ungerechtfertigt sei. Eine Änderung

der Vertragsbedingungen sei nicht

erforderlich, weil der Arbeitgeber die

Änderung durch Ausübung seines Direktionsrechts

vornehmen könne. Die

Änderungskündigung sei daher unwirksam.

(Urteil des Bundesarbeitsgerichts – BAG

– vom 26. Januar 2017; Az.: 2 AZR

508/15)

Der neuste „Innovationsbericht

Mittelstand“ der KfW zeigt: Innovationen

konzentrieren sich auf

immer weniger Unternehmen. Der Report

gibt auf Grundlage des KfW-Mittelstandspanels

Einblicke in die aktuelle

Innovationsleistung deutscher

Unternehmen.

Insgesamt 803.000 mittelständische

Innovatoren zählt der KfW-Mittelstandspanel

deutschlandweit. Was

nach viel klingt, ist in Wahrheit ein

Innovation.Unternehmensförderung

Aktueller KfW-Innovationsbericht Mittelstand

Alarmsignal. Schließlich waren es

in der Vorperiode noch 237.000 Unternehmen

mehr, sodass nun die Innovatorenquote

im Mittelstand den

niedrigsten Wert seit Start des Panels

aufweist.

Auf der anderen Seite sind die Ausgaben

des Mittelstands für Innovationen

insgesamt stabil geblieben – mit

bundesweit 36,7 Mrd. EUR. Also konzentrieren

sich die mittelständischen

Innovationsbemühungen auf immer

©Olivier Le Moa / Shutterstock.com

weniger Unternehmen. Große Mittelständler

ab 50 Beschäftigten haben

ihre Ausgaben gesteigert, die kleineren

fahren die Anstrengungen zurück.

Woran liegt das?

Der KfW-Innovationsbericht nennt

mehrere Faktoren, die zu diesem

Trend beigetragen haben dürften:

Niedrige Gründungstätigkeit, Zunahme

des Preiswettbewerbs, Alter

der Belegschaften im Zusammenspiel

mit schwachen Absatzerwartungen,

politisch-wirtschaftlicher Verunsicherung,

Hürden bei der Innovationsfinanzierung

und fehlenden Kompetenzen.

Was tun?

Der Bericht schlägt Unternehmen vor,

ihr Umfeld mehr als Ideenquelle zu

verstehen. Innovationsmanagement,

unternehmensinterne Lernprozesse

und Weiterbildungsaktivitäten sollten

ebenfalls ausgebaut werden.

Den vollständigen Bericht erhalten

Sie unter http://ihkofr.de/2qp6w6q


Oberfränkische Wirtschaft

RATGEBER

06|17

13

Innovation.Unternehmensförderung

Aufbau eines cyber-wehrhaften Unternehmens

(Teil 4)

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HALLEN GEWERBEBAU

INDUSTRIEBAU

täten erzwingen, für die höhere Berechtigungen

erforderlich sind.

Es kann dazu beitragen, die Praktiken

von Regierungsstellen, die in der Regel

jeden Mitarbeiter in verschiedene Sicherheits-

und Zugangs-Klassifikationen

einteilen, zu etablieren. Eine solche

feinkörnige Kontrolle ist möglicherweise

nicht für alle Organisationen wirtschaftlich

durchführbar, aber die Überlegung,

unterschiedliche Zugriffsebenen einzuführen,

kann einen wertvollen Einblick

geben, wie ein Unternehmen Rollen und

Rechte in einem einfacheren Sicherheitsdesign

festlegen kann.

Von der Planung & Produktion bis zur schlüsselfertigen Halle!

Vor einem Angriff – Strategische

Absicherung

Denken Sie sorgfältig über die Gestaltung,

Implementierung und

Konfiguration Ihres Technologie-Systems

nach – vor allem über die Zugriffsrechte.

Stellen Sie sicher, dass es

alle Grundlagen abdeckt und vergewissern

Sie sich, dass Ihr IT-Personal

auch alle Systeme im Blick so weit wie

möglich gegen Angriffe gehärtet hat.

Ziel für ein vernünftiges, rollenbasiertes

Zugriffsmanagementsystem

ist, dass es Benutzer von Anwen-

© Rawpixel.com / Shutterstock.com

dungen oder Daten trennt, die sie

nicht benötigen. Die Verwendung

von Ablaufperioden, um den Zugang

für Personen in bestimmten Rollen

zu beschränken, ist ein wirksamer

Weg, um eine schleichende Berechtigungsmehrung

zu vermeiden. Der

gleiche Ansatz sollte für IT-Mitarbeiter

gelten und ihre Zugriffsweite

auf Systeme beschränken, für die sie

einen uneingeschränkten Zugang

benötigen. Keine Berechtigungen

für übergeordnete Berechtigungen

(z. B. Systemadministratorrechte)

für Routineaufgaben verwenden und

entsprechende Protokolle für Aktivi-

Dieser Artikel ist Teil 4 einer Artikelserie

und wird in den kommenden Ausgaben

weitergeführt. Für Fragen rund

um IT-Sicherheit und Digitalisierung

steht Ihnen Ihre IHK für Oberfranken

Bayreuth zur Verfügung.

IHK-Ansprechpartner:

Peter Wilfahrt

Leiter Referat

Digitalisierung/IT-Sicherheit

0921 886-470

wilfahrt@bayreuth.ihk.de

WOLF SYSTEM GMBH | Am Stadtwald 20 | 94486 Osterhofen

Tel. 09932/37-0 | gbi@wolfsystem.de | WWW.WOLFSYSTEM.DE

Standortpolitik

Österreich erleichtert

Arbeitnehmermeldung

International

Wieder verstärkt Betrug aus China

In letzter Zeit wenden sich wieder

verstärkt deutsche Unternehmen,

die Opfer von Betrugsfällen geworden

sind, an die AHK-Büros in China.

Aufmerksam sollten Sie werden, wenn

große Bestellungen für Produkte via

E-Mail aus China eintreffen und damit

Einladungen nach China zu Geschäftsgesprächen

verbunden sind, Sie

den Absender nicht kennen oder die

E-Mail-Adresse ebenso wie der Text

fehlerhaft oder ungewöhnlich sind.

Beliebt sind in diesem Zusammenhang

auch von deutschen Unternehmen

unterschriebene Verträge mit Klauseln

über eine Vorauszahlung. Damit

können chinesische Unternehmen die

Landeswährung in USD oder EUR umtauschen.

Da die chinesische Währung

nicht ohne Genehmigung der Regierung

frei konvertibel ist, ist das sonst

mit erheblichen Auflagen verbunden.

Auch melden sich immer öfter Einzelhändler

oder Existenzgründer bei

der AHK, die in Onlineshops extrem

günstige Angebote gefunden haben

und dann entweder gefälschte Produkte

oder keine Waren erhalten oder

bei denen nachträglich ein Exportzoll

geltend gemacht wird.

Bevor Sie mit neuen, Ihnen unbekannten

chinesischen Geschäftspartnern

in Kontakt treten, sollten Sie diese

unbedingt auf ihre Existenz und Zuverlässigkeit

prüfen lassen. Eine solche

Recherche können Sie sowohl bei

der AHK als auch bei international tätigen

Auskunfteien, Kreditinstituten

etc. beauftragen. Aber auch bereits

bekannte Geschäftspartner sollten Sie

regelmäßig nach Auffälligkeiten prüfen,

über bekannte Suchportale ebenso

wie auch mit Hilfe entsprechender

Dienstleister.

Die Kollegen in den Büros der

Deutsch-Chinesischen IHK unterstützen

Sie gern: http://china.ahk.de/

Die Wirtschaftskammer Österreich hat

eine Liste chinesischer Scheinfirmen

veröffentlicht, die durch Geschäftspraktiken

auffällig geworden sind: www.

wko.at/service/aussenwirtschaft/liste-von-chinesischen-Scheinfirmen.html

Übrigens:

Geben Sie nie Ihren Briefbogen, Informationen

über Gesellschafter, Geschäftsführer

und Ansprechpartner,

Kontoverbindungen und andere Informationen,

die missbraucht werden

können, in unbekannte Hände! Prüfen

Sie lieber einmal mehr als zu wenig.

Das gilt nicht nur für Geschäftsverbindungen

nach China.

Informationen zu Import- und

Exportfragen erhalten Sie im Bereich

International von Roland Ellmies, 0921

886-156, ellmies@bayreuth.ihk.de oder

Peter Häckel, 0921 886-157, haeckel@

bayreuth.ihk.de.

Österreich will ausländischen Transportunternehmen

zum 1. Juni

die umfangreichen Melde- und Nachweispflichten

bei der Entsendung

von Fahrern wieder erleichtern. Der

Nationalrat hat ein Bundesgesetz beschlossen,

mit dem das Lohn- und

Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz

erneut geändert werden soll. Dem

Gesetzesentwurf zufolge erfolgt eine

Meldung der Entsendung künftig

pauschal für sechs Monate, nachträgliche

Änderungen können nachgereicht

werden.

Für die Anmeldung müssen dann die

voraussichtlich für diesen Zeitraum

eingesetzten Arbeitnehmer und die

Fahrzeugkennzeichen aufgeführt

werden. Die bisher erforderlichen Angaben

zu Auftraggeber und Beschäftigungsort

entfallen gänzlich. Die Arbeitnehmer

müssen ab dem 1. Juni 2017

eine ZKO-Meldung, das A1-Sozialversicherungsdokument

sowie den

Arbeitsvertrag dabeihaben. Ein

Nachweis, dass die Arbeitnehmer in

Deutschland sozialversichert sind,

reicht anstelle des A1-Formulars

auch aus. Unterlagen zum Verdienst

müssen nur noch auf Verlangen der

Behörde nach einer Kontrolle übermittelt

werden.

IHK-Ansprechpartner:

©Tom Wang / Shutterstock.com

Frieder Hink

Sachbearbeiter Sach- und

Fachkunde Güterkraft- und

Straßenpersonenverkehr,

Gefahrgutbeauftragte,

Gefahrgutfahrer,

EU-Berufskraftfahrer

0921 886-153

hink@bayreuth.ihk.de

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14

Oberfränkische Wirtschaft

RATGEBER

06|17

Enterprise Europe Network

Website Enterprise Europe Network

Bayern im neuen Look

Innovation.Unternehmensförderung

Die Cloud als Kern des

digitalen Umbruchs

ten Piktogramm-Kacheln, mit denen

Nutzer direkt zu den Serviceangeboten

des Netzwerks gelangen. In

der linken Spalte der Startseite gibt

es Aktuelles aus der EU und mit der

Bayernkarte einen direkter Zugang

zu den zehn bayerischen Partnern des

Netzwerks mit seinen Mitarbeitern.

Frisch, benutzerfreundlich, übersichtlich:

Die Online-Plattform

des bayerischen Beratungsnetzwerks

Enterprise Europe Network erstrahlt

in neuem Glanz.

Neu ist das Design der seit 2008 bestehenden

Internetplattform www.

een-bayern.de, geblieben ist das

Motto „Wir stehen Unternehmen zur

Seite“: Auf der Website und ihrer Mobilversion

finden Nutzer Informationen

über Auslandsgeschäfte sowie

EU-Förderprogramme und erfahren,

welche Zugänge es zu europäischen

Technologie- und Forschungsvorhaben

gibt oder wo man seinem Ärger

über den EU-Binnenmarkt Luft machen

kann. Das EU-Beratungsnetzwerk

„Enterprise Europe Network“

unterstützt kleine und mittelgroße

Unternehmen bei allen Fragen rund

um die EU.

Was ist neu?

Frisch und neu an der Website sind

das übersichtliche, in Blautönen gehaltene

Layout und die Navigationsstruktur

mit den prominent gesetz-

Die Menüpunkte enthalten unter anderem

Informationen über Auslandsmärkte,

EU-Fördermöglichkeiten für

Unternehmen sowie die Geschäftskontaktpartnerbörse,

in der Unternehmer

internationale Kooperationspartner

suchen und finden können.

Besonderes Highlight sind die Erfolgsgeschichten

des Netzwerks mit

Praxisbeispielen aus der erfolgreichen

Arbeit.

Termine und Social Media

Die obere Navigationsleiste enthält in

den Veranstaltungen eine Übersicht

über alle Termine und Seminare des

bayerischen Netzwerks. In Social Media

ist een-bayern.de auch vertreten:

Via Twitter und in Kürze auch Facebook

berichtet das bayerische Netzwerk

über Aktuelles und Erfolgreiches

aus seinem Beratungsangebot.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen

und Ihr Feedback: Karoline Rübsam,

Außenwirtschaftszentrum Bayern, Tel:

0911-2388643, ruebsam@awz-bayern.de

Die Cloud verändert die deutsche

Wirtschaft. Sie bildet die Basis

für disruptive Geschäftsmodelle,

neue Arbeitsformen und Wertschöpfung.

Das Münchner Institut für

Sozialwissenschaftliche Forschung

(ISF) analysiert die Herausforderung

Cloud und Crowd.

Prof. Dr. Andreas Boes, Verbundkoordinator

und Vorstandsmitglied des ISF,

ist sich sicher: „Die Cloud bildet den

Kern des bevorstehenden digitalen

Umbruchs in Wirtschaft und Arbeit.“

Die Cloud ist weit mehr als ein technisches

Hosting- oder Service-Modell.

Vielmehr ist sie die Basis der digitalen

Transformation, denn sie steht für einen

„offenen Raum“, in dem alles mit

allem vernetzt und in Beziehung gebracht

werden kann. Die digitale Wolke

durchdringt immer mehr Facetten

menschlichen Miteinanders und wird

zur neuen gesellschaftlichen Handlungsebene.

Zugespitzt gilt: Die Welt

findet zunehmend in der Cloud statt

und wird über diese gestaltet.

©Mmaxer/ Shutterstock.com

In der Cloud sind Menschen und Dinge

vernetzt. Neue Geschäftsstrategien

sind in der Regel datengetrieben:

Maschinen „lernen“ in der Cloud und

„smarte“ Daten werden zunehmend in

der Cloud erhoben. Ebenso werden immer

mehr Arbeitsaufträge über Plattformen

organisiert und abgewickelt.

Über Plattformen entstehen neue,

flexible Wertschöpfungssysteme, in

denen die Leistungen verschiedenster

Akteure wie Legobausteine zusammengefügt

und immer wieder neu auf

den Kunden zugeschnitten werden

können. Freie Mitarbeiter werden als

„Crowdworker“ situativ in Arbeitsprozesse

eingebunden. So entstehen neue

Marktplätze für befristete Arbeitsprojekte.

In dem Projekt „Cloud und Crowd“

arbeiten Forschungseinrichtungen,

Unternehmen, Verbände und Gewerkschaften

zusammen.

Weitere Informationen dazu finden

Sie unter http://cloud-und-crowd.de/

Verlagsveröffentlichung

Brose Bamberg

Brose Bamberg: Top Ten in Europa bleiben das Ziel

Interview mit Geschäftsführer Rolf Beyer

Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer setzt auf den

Nachwuchs und thematisiert eine neue Halle.

Die Euroleague-Premiere im neuen

Format mit 30 Spielen auf höchstem

Niveau liegt hinter Brose Bamberg. Inklusive

Bundesliga und Pokal sind das

deutlich über 70 Saisonspiele. Sind

Kopf und Körper von Spielern, Trainerstab

und Management ausgelaugt?

„Team und Organisation haben viel investiert.

Und in der Phase März/April

waren Verschleißeffekte erkennbar. Aber

die Lust auf Basketball ist ungebrochen.

Weder im Kopf noch im Körper sind die

Akkus leer. Inzwischen können wir wieder

alle Ressourcen einbringen, und die

Begeisterung im Team ist deutlich gewachsen.“

Wie fällt die sportliche Bilanz im

Wettbewerb mit Europas Crème de la

Crème aus?

„Unser Ziel waren zehn Siege. Das haben

wir geschafft. Die Top-Acht-Runde

hatten wir nie im Visier. Daran ändert

auch die Tatsache nichts, dass wir zu bestimmten

Saisonphasen nah dran waren.

Ob wir am Ende als 9. oder 13. die Saison

abschließen, ist nicht entscheidend. In

Erinnerung bleiben Spiele auf höchstem

Niveau, in denen wir zumindest wettbewerbsfähig

waren. Im Konzert der Großen

haben wir uns hervorragend präsentiert.

Wir trauern auch nicht mehr der

einen oder anderen unglücklichen oder

unnötigen Niederlage nach oder schieben

Frust über Schiedsrichterentscheidungen.

In einem Satz: Die Premieren-Saison

war ein wertvolles Jahr.“

Brose Bamberg spielte rund sieben

Monate in Europas attraktivstem

Basketball-Schaufenster, auch in

Metropolen wie Madrid, Barcelona,

Athen und Moskau, in aller Regel auf

Augenhöhe. Im Fußball füllen sich

im vergleichbaren Top-Wettbewerb

Champions League die Kassen fürstlich.

Davon ist der Basketball noch

weit entfernt. Wie schaut die wirtschaftliche

Königsklassen-Bilanz aus?

„Mit rein monetärem Blick auf eine

einzige Saison ist das natürlich keine

beeindruckende Erfolgsgeschichte. Wir

mussten in das Team zusätzlich investieren

und hatten höhere Aufwendungen

für Logistik und Spielbetrieb. Dem

stehen natürlich deutlich gewachsene

Zuschauer-Einnahmen gegenüber. Die

Euroleague ist und kann nur eine Investition

in die Zukunft sein.“

Und deshalb auch nicht ungetrübte

Lust darauf, auch in Zukunft wieder

mit dabei zu sein…?

„Sportlich war es das tollste Jahr in unserer

internationalen Basketball-Geschichte:

Phantastische Atmosphäre und Spiele

auf höchstem Niveau haben Begeisterung

hervorgerufen. Wir müssen aber auch

andere Facetten betrachten. Wir sind nur

assoziiertes Mitglied der Euroleague. Das

hat wirtschaftliche Nachteile im Vergleich

zu den arrivierten Lizenzclubs.

Auf mittlere Sicht werden wir auch sportlich

nicht ganz vorn dabei sein und die

Großen schlagen. Deshalb stellen wir uns

schon die Frage: Bringt es das? Trotzdem:

Ja, ich habe Lust auf die Euroleague, aber

es müssen immer alle Facetten beleuchtet

werden.“

Schafft das die Organisation Jahr für

Jahr?

„Im April hatte ich unter dem Eindruck

der Masse der Spiele starke Zweifel. Das

war ein Kraftakt, der an die Substanz

ging. Inzwischen bin ich aber überzeugt,

dass unsere Organisation so stark

ist, dass sie es leisten kann. Wir haben

dazugelernt, müssen noch etwas feinjustieren,

dann ist mir nicht bange vor

den Euroleague-Herausforderungen.“

Diese Herausforderungen lassen sich

nicht ohne klare Ziele und Strategien

bewältigen. Wo will Brose Bamberg in

fünf Jahren in Europa und Deutschland

stehen?

“Unter dem Eindruck der Saison 2016/17

haben wir in Diskussionen kritisch hinterfragt:

Ist unsere Vision zu ambitioniert?

Doch wir bleiben dabei, die Top Ten

in Europa sind ebenso das Ziel wie die

Behauptung der Spitzenposition im deutschen

Basketball. Ergänzt durch erstklassige

Nachwuchsarbeit wollen wir uns

als Top Marke im deutschen Teamsport

etablieren. Es kann mal eine Delle geben.

Das ist ganz natürlich. Aber die Zielrichtung

behalten wir im Visier.“

Im Gespräch ist auch eine neue Halle.

Wie realistisch sind diese Pläne?

„Wir haben eine Studie in Auftrag und

das Modell einer Multifunktionsarena

für Bamberg bewertet. Das werden wir in

den Gremien besprechen. Wir haben ein

klares Bild. Letztendlich geht es darum,

ob sich das Projekt rechnet. Die Alternative

ist, die bestehende Halle deutlich

nach vorn zu bringen.“

Zurück zum sportlichen Schaufenster.

Bamberger Spieler wie Melli, Theis

oder Miller werden mit europäischen

Top-Clubs in Verbindung gebracht,

u. a. Fenerbahce Istanbul, dem Euroleaguesieger

2017. Droht der Ausverkauf

– oder zumindest ein großer

Umbruch?

„Spieler, die vor zwei Jahren noch unter

dem Radar der Spitzenclubs zum Korb

zogen, sind nun gefragt. Wir haben sie

bei uns auf die nächste Stufe gebracht.

Darauf können wir stolz sein, weil es für

unsere gute Arbeit spricht. Zugleich ist

der Erfolg ein Risiko, weil wir weder ein

NBA- noch ein Euroleague-Spitzenklub

sind. Auf der anderen Seite wissen viele

hungrige Spieler mit Perspektive, welche

Möglichkeiten Bamberg bietet. Wir

haben einen guten Ruf. Das ist unsere

Chance, die andere Seite der Medaille.

Und nicht vergessen: In dieser Phase der

Saison ist viel Spekulation. Außerdem

kämpfen wir um unsere Leistungsträger.“

Bamberg investiert viel in die Jugendarbeit.

Wie können die Talente

in Zukunft noch stärker in das Bundesligateam

integriert werden, damit

sich das Investment auch auszahlt?

Rolf Beyer: „Wir haben ein durchgängiges

Konzept für Top-Nachwuchsleute.

Mit Baunach haben wir außerdem in der

ProA ein Farmteam, in dem sich junge

Spieler entwickeln und Erfahrung auf

hohem Wettbewerbsniveau sammeln

können. In Zukunft werden wir noch

stärker darauf achten, nur Spieler in das

Programm zu integrieren, die zumindest

in die Nähe der BBL-Spitze kommen

können. Das erfordert wahrscheinlich

auch eine stärkere Internationalisierung

bei der Auswahl.“


Oberfränkische Wirtschaft

RATGEBER

06|17

15

Innovation.Unternehmensförderung

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Was ist ein IT-Penetrationstester?

Sind Sie auf eventuelle Sicherheitsvorfälle

vorbereitet? Möchten Sie

über potenzielle Sicherheitsrisiken

in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Internetpräsenz

Bescheid wissen? Sie

möchten wissen, ob Sie die gesetzlichen

Anforderungen bezüglich des

Datenschutzes und der IT-Sicherheit

erfüllen? Bereiten Sie sich auf die Herausforderung

vor, Ihr Unternehmensnetzwerk

oder Ihre Web-Anwendungen

als Penetrationstester (auch „White

Hacker“) zu attackieren. Wir helfen Ihnen

gerne dabei, das branchenrelevante

Know-how zu erlernen und einen

solchen Cyber-Angriff professionell

vorzubereiten und unfallfrei zu meistern.

Ein IT-Penetrationstester ist eine

bedeutende und für viele Unternehmen

strategisch notwendige Position.

Als kompetenter Ansprechpartner in

allen Fragen des IT-Sicherheitsmanagements

sorgt der Penetrationstester

für die Entwicklung und Umsetzung

geeigneter Angriffs- und Schutzmaßnahmen

im Unternehmen. Er berät die

Unternehmensleitung bei der Gestaltung

der IT-Sicherheit und unterstützt

sie bei der Umsetzung und Pflege der

zugehörigen Geschäftsprozesse.

Einige Aufgaben des Netzwerk-Penetrationstesters:

• Erstellung eines Angriffskonzepts

auf das Unternehmensnetzwerk oder

die -Webseite

• Entwicklung eines Penetrationstests

• Einführung eines kontinuierlichen

IT-Sicherheits-Verbesserungsprozesses

• Einführung unternehmensweiter Sicherheitsrichtlinien

• Überprüfung und Dokumentation des

Sicherheitsniveaus im Unternehmen

• Schulung und Sensibilisierung der

Mitarbeiter

• Beratung der Unternehmensleitung

in allen Bereichen der IT-Sicherheit

In diesem Lehrgang werden Sie

mit den Aufgaben des Netzwerk-Penetrationstester

vertraut gemacht und

erhalten die grundlegende erforderliche

Fachkunde, um die Funktion des

Netzwerk-Penetrationstesters in Betrieben

zu übernehmen.

Informieren Sie sich über die IHK-Lehrgänge

online auf: www.ihk-lernen.de

IHK-Ansprechpartner:

Peter Wilfahrt

Leiter Referat

Digitalisierung/IT-Sicherheit

0921 886-470

wilfahrt@bayreuth.ihk.de

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Recht und Steuern

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Videoüberwachung

wegen Inventurdifferenzen

Standortpolitik

Zukünftig Mautabrechnung

mit nur einer Box

T-Systems International GmbH,

Daimler AG und DKV EURO SER-

VICE GmbH + Co. KG haben jetzt ihr

Gemeinschaftsunternehmen für die

Entwicklung und Erbringung von europäischen

elektronischen Mautdiensten

(„EETS“) für Fahrzeuge größer als

3,5 Tonnen gegründet. Das Joint Venture

firmiert als Toll4Europe GmbH.

©Ewais / Shutterstock.com

Damit sind die Voraussetzungen geschaffen,

die geplante Mautbox in die

europaweiten Mautsysteme technisch

zu implementieren. Die Einführung

einer europaweit einsetzbaren Mautbox

ist 2018 geplant. Die Box soll

zum Marktstart Belgien, Deutschland,

Frankreich, Österreich und Polen abdecken.

Italien, Portugal, Spanien und

Ungarn werden möglichst ebenfalls

zum Marktstart oder zeitnah danach

angebunden. Mittelfristig sollen europaweit

alle heutigen und künftigen

mautpflichtigen Straßen-, Brückenund

Tunnelmauten über nur ein Gerät

erfasst werden.

IHK-Ansprechpartner:

Frieder Hink

Sachbearbeiter Sach- und Fachkunde

Güterkraft- und Straßenpersonenverkehr,

Gefahrgutbeauftragte,

Gefahrgutfahrer, EU-Berufskraftfahrer

0921 886-153

hink@bayreuth.ihk.de

©nuruddean / Shutterstock.com

Will ein Arbeitgeber wegen Inventurdifferenzen

eine verdeckte

Videoüberwachung zur Aufdeckung

von Straftaten vornehmen,

setzt das einen Anfangsverdacht voraus,

der über vage Anhaltspunkte

und bloße Mutmaßungen hinausreicht.

Das hat das Bundesarbeitsgericht

im Fall eines Kfz-Mechanikers

entschieden, dessen Arbeitgeber ihm

gekündigt hatte, nachdem die verdeckte

Videoüberwachung ihn dabei

zeigte, wie er ein Paket Bremsklötze

in seiner Hosentasche verstaute. In

seiner Begründung weist das Gericht

darauf hin, dass ein Eingriff in das

Recht von Arbeitnehmern am eigenen

Bild durch verdeckte Videoüberwachung

bei Inventurdifferenzen zulässig

sei, wenn ein konkreter Verdacht

einer strafbaren Handlung zulasten

des Arbeitgebers bestehe und weniger

einschneidende Maßnahmen zur Aufklärung

ergebnislos geblieben seien.

Dabei sei das Interesse von Arbeitnehmern,

von einer verdeckten Videoüberwachung

unbehelligt zu bleiben,

bei solchen Arbeitnehmern, die sich

unberechtigt in den überwachten Bereich

Zutritt verschafft haben, erheblich

gemindert. Wenn die prozessuale

Verwertung eines Beweismittels in

das allgemeine Persönlichkeitsrecht

einer Prozesspartei eingreife, überwiege

das Interesse an der Beweisverwertung

und der Funktionstüchtigkeit

der Rechtspflege nur, wenn weitere,

über das schlichte Beweisinteresse hinausreichende

Aspekte hinzukämen.

Da vorliegend weitere Sachaufklärung

erforderlich war, erfolgte eine

Zurückverweisung an die Vorinstanz.

(Urteil des Bundesarbeitsgerichts –

BAG – vom 20. Oktober 2016;

Az.: 2 AZR 395/15)

Innovation.Unternehmensförderung

Neue Veröffentlichungen/

Neu im Internet

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BMBF: „Forschungs- und Innovationsförderung“

– Ein Wegweiser für

kleine und mittlere Unternehmen

Weitere Informationen finden Sie

unter www.bmbf.de/pub/Forschungs_

und_Innovationsfoerderung.pdf

BMBF: Broschüre „Werkstoffinnovationen

für Industrie und Gesellschaft“

– Beispiele der Projektförderung

Weitere Informationen finden Sie

unter www.bmbf.de/pub/

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und_Gesellschaft.pdf

BMBF: „Fachkräfte für die Arbeitswelt

von morgen“ – Digitalisierung

der Ausbildung in überbetrieblichen

Berufsbildungsstätten

Weitere Informationen finden Sie

unter www.bmbf.de/pub/Fachkraefte_

fuer_die_Arbeitswelt_von_morgen.pdf

BMBF: Broschüre „Vernetzen. Fördern.

Gestalten.“ – Aufgaben für Bildung

und Forschung im digitalen Wandel

Weitere Informationen finden Sie

unter www.bmbf.de/pub/Vernetzen_

Foerdern_Gestalten.pdf

BMWi: Broschüre „Bundesbericht Energieforschung

2017: Forschungsförderung

für die Energiewende“

Weitere Informationen finden Sie

unter www.bmwi.de/Redaktion/DE/

Publikationen/Energie/bundesbericht

-energieforschung-2017.html

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16

Oberfränkische Wirtschaft

RATGEBER

06|17

• Editorial: Endspurt des Gesetzgebers:

Weitere Maßnahmen gegen

Steuerumgehung

• Bundestag beschließt Lizenzschranke

• Bundestag verabschiedet sog.

Panama-Gesetz

• Kassensicherungsverordnung

präzisiert Kassengesetz

• BMF-Schreiben zur Aufteilung

des Arbeitslohns nach Doppelbesteuerungsabkommen

veröffentlicht

– Teil 2

• BFH zum Abgeltungsteuersatz

bei mittelbarer Beteiligung

• Entwicklung der Länderhaushalte

bis März 2017

Recht und Steuern

DIHK– Steuerinfo

Steuerinfo Mai 2016

Die monatliche Steuerinfo befasst sich im Mai mit folgenden

Themen:

• Bundeskabinett beschließt Stabilitätsprogramm

2017

• Bundeshaushalt 2018–2021: Weiter

ohne Schulden

• Entwicklung der Steuereinnahmen

von Januar bis März 2017

• Aus dem Parlament: Neuordnung

der Bund-Länder-Finanzbeziehungen

geht in die Zielgerade

• EU-Konsultation zur Überarbeitung

der Verbrauchsteuersystem-Richtlinie

• Sechstes Änderungsgesetz zum

Kfz-Steuergesetz in Deutschland

beschlossen – Für eine realitätsnähere

Messung von Autoabgasen

u Die aktuelle Steuerinfo enthält Beiträge zu oben genannten Themen

und ist abrufbar beim Bereich Recht/Franziska Höcht: 0921 886-211, ho

echt@bayreuth.ihk.de oder im Internet unter https://www.bayreuth.ihk.de/

Steuerinfos.htm.

Am 14. April 2017 ist in Polen

ein „Gesetz zur Überwachung

der Warenbeförderung im Straßenverkehr“

in Kraft getreten. Es soll

Steuerstraftaten einschränken und

gilt für Warengruppen, für die ein

erhöhtes Risiko für Steuerbetrug besteht.

Darunter fallen z. B. Alkohol,

Tabakprodukte und Kraftstoffe, die

vor dem Transport angemeldet werden

müssen. Welche Warengruppen

Standortpolitik

Polen: Anmeldepflicht für Transport

bestimmter Waren seit 14. April

©Marco2811 / Fotolia.com

betroffen sind, können Sie, allerdings

nur in Polnisch, unter http://

dziennikustaw.gov.pl/du/2017/708/1

nachlesen.

Für die betroffenen Waren sind der

Versender bei der Ausfuhr und der

Empfänger bei der Einfuhr verpflichtet,

den Warentransport auf der elektronischen

Plattform PUESC (https://

puesc.gov.pl) zu registrieren und

u. a. folgende Angaben zu machen:

Versender und Empfänger, das voraussichtliche

Datum der Beförderung,

der Be- und Entladeort, die

Art der Waren mit Gewicht, Volumen

und Menge.

Nach der Online-Registrierung wird

eine Referenznummer für den angemeldeten

Transport erteilt. Die Referenznummer

muss an das Transportunternehmen

weitergegeben

werden.

IHK-Ansprechpartner:

Frieder Hink

Sachbearbeiter Sach- und

Fachkunde Güterkraft- und

Straßenpersonenverkehr,

Gefahrgutbeauftragte,

Gefahrgutfahrer,

EU-Berufskraftfahrer

0921 886-153

hink@bayreuth.ihk.de

Veranstaltung: Digitalisierung in der Immobilienbranche

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Auch

wenn die Medien über die Digitalisierung

berichten, geht es häufig um

Handfestes: Selbstfahrende Autos, lernfähige

Roboter oder Virtual Reality

Brillen schaffen es regelmäßig in die

Hauptnachrichten zur besten Sendezeit.

Weniger offensichtlich, aber mindestens

ebenso radikal verläuft der digitale

Wandel in der Immobilienwirtschaft.

Bereits über 100 PropTechs (Property

Technology Unternehmen) sind dabei,

den Markt zu verändern und umzu-

krempeln. Diese Start-ups sind extrem

schnell, häufig bedienen sie den B2B

und B2C Bereich. Dies hat direkte Auswirkungen

auf den Alltag des Immobilienprofis.

Das Seminar erläutert, welche PropTechs

mit welchen Dienstleistungen auf den

Markt drängen und an welcher Stelle sie

zu den klassischen Maklern, Verwaltern

und Sachverständigen in Konkurrenz

treten. Dies fängt beim Thema Leadgenerierung

an, geht über die automatisierte

Recht und Steuern

Käufer-/Mietervorauswahl, das automatische

Terminmanagement für Besichtigungen,

cloudbasiertes Dokumentenmanagement

bis hin zur Online-Bewertung

von Objekten.

Sie erhalten Handlungsempfehlungen,

welche Dienste Sie nutzen können, um

von der Digitalisierung zu profitieren,

ohne sich in neue Abhängigkeiten zu

begeben. Neue digitale Prozesse ersetzen

dann auch in ihrem Unternehmen

klassische Abläufe. Daher gibt Ihnen das

Seminar Tipps, wie Sie bei der Implementierung

der neuen Prozesse vorgehen,

damit Sie am Ende tatsächlich schneller

sind und nicht nur einen zusätzlichen

neuen Prozess neben Ihrem alten Prozess

haben. Abgerundet wird das Seminar

durch Informationen zum Förderprogramm

„Digitalbonus Bayern“.

Veranstaltungsdaten: Dienstag,

4. Juli 2017, 17:00 Uhr, in der IHK für

Oberfranken Bayreuth (Kammersaal)

IHK-Ansprechpartner:

Stefan Cordes

Leiter Referat Arbeitsrecht

und Wirtschaftsverwaltungsrecht

0921 886-217

cordes@bayreuth.ihk.de

International

USA – Business im Land der unbegrenzten

Möglichkeiten?!

Reger Austausch zwischen Unternehmern und den Referenten beim USA-Beratungstag.

Verschiedene Experten aus Deutschland

und den USA beleuchteten im sung eröffnen wollen. Das Spektrum

exportieren oder dort eine Niederlas-

Rahmen eines Informationstages der reichte von Marktchancen über Mitarbeiterfindung

bis hin zum Steuerrecht.

IHK für Oberfranken die Chancen und

die Risiken des US-amerikanischen Natürlich gingen die Experten auch

Marktes. Die Veranstaltung wendete auf die Frage ein, welche Änderungen

sich an Unternehmen, die in die USA einen Unternehmer mit der Ära Trump

erwarten. Die Unternehmen nutzten

rege die Chance, gleich während der

Vorträge ihre Fragen an die Referenten

zu stellen. Mit einem Praxisbeitrag von

Christoph Ruppert Vertriebsleiter der

Firma Sigmund Lindner GmbH schloss

der informative USA-Beratungstag ab.

Innovation.Unternehmensförderung

Wirtschaftsministerium

legt Innovationsagenda vor

Bundeswirtschaftsministerin Zypries

hat am 18. April 2017 in Berlin

Eckpunkte für eine neue Innovationsagenda

vorgelegt. Ein zentraler

Bestandteil ist dabei die Einführung

einer steuerlichen Forschungsförderung

für den Mittelstand.

Die Innovationsagenda finden Sie

unter http://ihkofr.de/2qoUD04. Eine

Kurzfassung finden Sie unter http://

ihkofr.de/2pFfYoU.

Eine Auswahl der Kerninhalte der Innovationsagenda:

• Ergänzend zur technologieoffenen

Projektförderung eine steuerliche

FuE-Förderung für Unternehmen bis

1.000 Beschäftigte einführen.

• Das bewährte Zentrale Innovationsprogramm

Mittelstand (ZIM) stufenweise

auf mindestens 700 Millionen

Euro p. A., die Industrielle Gemeinschaftsforschung

(IGF) auf mindestens

200 Millionen Euro p. A. und

das Innovationsprogramm für die

struktur schwachen Regionen IN-

NO-KOM auf mindestens 90 Millionen

Euro p. A. erhöhen.

• Das EXIST-Programm auf 90 Millionen

Euro p. A. ausweiten.

• Einen Hightech Gründerfonds III

mit einem Zielvolumen von 300

Millionen Euro auflegen.

• Den German Accelerator auch an

einigen Standorten in Asien etablieren.

• Eine neue Digitalisierungsoffensive

Mittelstand starten.

• Ein KMU-Investitionsförderprogramm

für digitale Technologien

und digitales Know-how einsetzen.

• Das aktuelle Breitbandziel (50

Mbit/s bis 2018 für alle Haushalte)

erreichen, bis 2025 flächendeckend

Zugangsgeschwindigkeiten

von rund 1 Gbit/s bereitstellen.

• Neue Gesetze und Regulierungen

aller Art durch einen „Innovationscheck“

prüfen, inwieweit diese

innovationsfreundlich sind.

• Die Zusammenarbeit zwischen

der Forschung und der Wirtschaft

stärken und „Industrie 4.0“ aktiv

begleiten.

Quelle: BMWi


Oberfränkische Wirtschaft

BRANCHENVERZEICHNIS

06|17

17

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Redaktion:

Stefan Paulsen

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Es sind die Mediadaten 2017 der Oberfränkischen

Wirtschaft gültig.


Oberfränkische Wirtschaft

06|17

KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT SPECIAL

Verlagsveröffentlichung

19

MIT DEM TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT WERDEN SICHERHEITSFRAGEN IMMER RELEVANTER. WILHELM SEUCAN,

GRÜNDER UND GESCHÄFTSFÜHRER DER HALLSTADTER CENTRON GMBH, BEANTWORTET IM INTERVIEW DIE WICHTIGS-

TEN FRAGEN

©Billion Photos / Shutterstock.com

Herr Seucan, das „Internet der Dinge“

gewinnt auch für kleine und mittlere Unternehmen

(KMU) immer mehr an Bedeutung.

Warum ist das so?

Wilhelm Seucan: Um diese Frage zu beantworten,

sollten wir zuerst klären: „Internet

der Dinge“ – was ist das eigentlich? In unserem

digitalen Zeitalter gewinnen „intelligente

Maschinen“ immer mehr an Bedeutung. Die

Kommunikation zwischen diesen Geräten

nennt man im Allgemeinen „Internet der Dinge“

– oder kurz „IoT“ vom englischen Begriff

„Internet of Things“.

Welche Daten werden hierbei kommuniziert?

Es handelt sich um allgemeine Informationen,

die anschließend ausgewertet bzw.

weiterverarbeitet werden können. Die Daten

werden dabei häufig in Cloud Systemen gespeichert.

Auch in kleinen und mittleren Unternehmen

(KMU) spielt diese Technologie

eine immer größere Rolle. Auch KMU setzen

heute immer mehr auf die Automatisierung

von Prozessen, wie zum Beispiel die Überwachung

und Steuerung von Transportwegen.

IoT bietet also eine große Kostenersparnis für

Unternehmen und auch Privatpersonen.

Welche besonderen Sicherheitsprobleme

ergeben sich daraus?

Bei der Sammlung von Daten steht der Datenschutz

klar im Vordergrund, vor allem bei

sensiblen Daten wie Kunden- oder Personalinformationen.

Je mehr Daten gespeichert

werden, desto größer die Gefahr des Kontrollverlustes.

Wie können sich Unternehmen schützen?

Um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten,

sollten Unternehmen grundsätzlich

auf die aktuellsten Sicherheitstechnologien

setzen – das Einspielen von Sicherheitspatches,

eine verschlüsselte Übertragung

der Daten und starke Authentifizierung sind

beim Transfer, der Speicherung und dem

Zugang zu den Daten unumgänglich. Auch

die Sensibilisierung der Mitarbeiter verbessert

die Sicherheit. Wurden beispielsweise

die Daten klassifiziert – und kennen die Mitarbeiter

diese Klassifizierung?

Mit welchen Kosten müssen Unternehmen

rechnen?

Die Kosten hängen vom individuellen Projekt

ab. Ihre Anforderungen bestimmen hierbei

die benötigten Ressourcen. Gerne können

sich Interessenten beispielsweise an unseren

Support wenden und in einem persönlichen

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20

SPECIAL KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT

Verlagsveröffentlichung

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

STUDIE: HANDEL INVESTIERT IMMER

STÄRKER IN MODERNE IT-LÖSUNGEN

VERTRIEB UND KOMMUNIKATION AUF ALLEN KANÄLEN: OMNICHANNEL-PROJEKTE STEHEN AUF

DER PRIORITÄTENLISTE GANZ OBEN

Der Handel in Deutschland steigert auch 2017

wieder seine Investitionen in die Entwicklung

neuer Technologien. Das durchschnittliche

IT-Budget liegt in diesem Jahr branchenübergreifend

bei 1,35 Prozent des Netto-Umsatzes.

2015 waren es 1,24 Prozent gewesen.

Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „IT-

Trends im Handel 2017“, die das EHI Retail Institute

alle zwei Jahre durchführt. Mit 57 Prozent

geht danach deutlich mehr als die Hälfte der

teilnehmenden Unternehmen davon aus, dass

sich diese Entwicklung auch in den kommenden

Jahren fortsetzen wird. Lediglich fünf Prozent

prognostizieren sinkende IT-Investitionen.

Für die Untersuchung wurden Führungskräfte

(CIOs und IT-Verantwortliche) von insgesamt

92 Handelsunternehmen in Deutschland, Österreich

und der Schweiz in persönlichen Interviews

unter anderem zu ihren Investitionsprioritäten

befragt. Ein Ergebnis: In 54 Prozent der

befragten Unternehmen stehen sogenannte

Omnichannel-Projekte ganz oben auf der Prioritätenliste,

also Systeme, mit denen Kunden

jederzeit zwischen den unterschiedlichen Vertriebs-

und Kommunikationskanälen wechseln

können – seien es stationäre, mobile oder Online-Angebote,

Callcenter, soziale Medien oder

die traditionellen Kataloge. Sämtliche Kanäle

und Marken stehen in Wechselwirkung zueinander

und unterstützen sich gegenseitig.

Erheblich gestiegen sind im Vergleich zu 2015

auch geplante Investitionen in ein verbessertes

Costumer Relationship Management (CRM).

Schnellere CRM-Lösungen zählten 38 Prozent

der Führungskräfte im Handel zu den wichtigsten

IT-Projekten der kommenden zwei Jahre. 2015

teilten diese Einschätzung lediglich 25 Prozent.

Die meisten Händler versprechen sich davon

eine Optimierung der personalisierten Kundenansprache.

Dazu dient auch eine bessere

Analyse von Kundendaten (Analytics). Dieser

Bereich wird sogar von 41 Prozent der Befragten

als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte

bezeichnet.

Gesteigerte Anforderungen an Tempo und

Flexibilität von IT-Lösungen führen außerdem

dazu, dass cloudbasierte Anwendungen im

Handel immer wichtiger werden. Dabei gehen

die Unternehmen offenbar zunehmend dazu

über, nicht mehr alle IT-Anwendungen selbst

zu betreuen und zu hosten. Cloud-Dienste sind

mittlerweile für immerhin 16 Prozent der IT-

Chefs von „großer Bedeutung“. Und: 39 Prozent

der Befragten verzeichnen einen „deutlichen

Anstieg“ von cloudbasierten Lösungen

im IT-Bereich. •

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Oberfränkische Wirtschaft

06|17

KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT SPECIAL

Verlagsveröffentlichung

21

NEUER ZUGANG

FÜR ONLINE-ANGEBOTE

GEPLANT

Gemeinsam mit

anderen europäischen

Unternehmen wollen

die Deutsche Bank,

Allianz, Daimler und

der Verlag Axel Springer

eine gemeinsame

Registrierungs-, Identitäts-

und Datenplattform

gründen. Dabei

©Crystal Eye Studio / Shutterstock.com

geht es um einen neuen

Zugang für Online-Angebote über einen sogenannten Generalschlüssel,

den Kunden branchenübergreifend nutzen können, um

sich im Internet einfacher zu registrieren und zu identifizieren. Die

geplante Plattform soll sowohl mehr Komfort als auch höchste Sicherheitsstandards

bieten und unter anderem den Anforderungen

des neuen EU-Datenschutzrechtes gerecht werden. Als ersten

Schritt haben die beteiligten Unternehmen eine gemeinsame Absichtserklärung

unterschrieben. •

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August | September

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Januar | Februar Personalwirtschaft Juni Kommunikationswirtschaft November

Büroorganisation | IT

März Fuhrpark | Logistik Juli Energie | Umwelt Dezember

Unternehmen | Steuern | Recht

Medienberatung | Daniel Eckhardt | Tel. 0911 27400-18 | daniel.eckhardt@menthamedia.de | www.menthamedia.de


22

SPECIAL KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT

Verlagsveröffentlichung

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

DIGITALISIERUNG: WIE FUNKTIONIERT

DAS PAPIERLOSE BÜRO?

BEI RECHNUNGEN UND ANDEREN DOKUMENTEN ERLEICHTERT DIE ELEKTRONISCHE FORM DIE ARBEITSABLÄUFE ENORM.

UNTERNEHMEN SOLLTEN ABER AUF RECHTLICHE UND ORGANISATORISCHE FALLSTRICKE ACHTEN

©sdecoret / Fotolia.com

Viele kleine Unternehmen

sollten sich überlegen, ob

sie die Umstellung auf digitale Prozesse

wirklich allein bewältigen

können.

Mehr Effizienz, niedrigere Kosten, Zeitersparnis

und schlankere Betriebsabläufe:

Die Vorteile eines digitalisierten,

„papierlosen“ Büros sind nicht von der Hand zu

weisen – und werden von der rasanten technologischen

Entwicklung stetig vorangetrieben.

Kaum ein Kommunikations- und IT-Experte

kann sich heute vorstellen, dass in zehn Jahren

noch Aktenschränke

mit Unterlagen die Büros

in Deutschland füllen und

Rechnungen auf Papier mit

der Post verschickt werden.

Der Prozess der Digitalisierung

dürfte in den meisten

Fällen aber nicht ganz unkompliziert

verlaufen, zumal detaillierte rechtliche

Vorschriften zu beachten sind. Dies gilt vor

allem (aber bei weitem nicht nur) für das Thema

elektronische Rechnungen, kurz: E-Rechnungen.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen

sich zunehmend mit Kundenwünschen

nach der Erstellung solcher E-Rechnungen

auseinandersetzen. IT-Experte Thomas Biermann

wies kürzlich bei einer IHK-Informationsveranstaltung

darauf hin, dass dies unter

anderem immer mehr Zulieferbetriebe der Automobilindustrie

betreffe. Wer Geschäftsbeziehungen

in einige Nachbarländer pflege, habe

inzwischen zum Teil gar keine Wahl mehr: So

werden öffentliche Aufträge in Österreich seit

2014 nur noch an Unternehmen vergeben, die

in der Lage sind, per E-Rechnung abzurechnen.

In der Schweiz wurde das digitale Verfahren

in diesem Jahr Pflicht.

Laut Paragraf 14 des Umsatzsteuergesetzes

handelt es sich bei einer E-Rechnung um jede

Rechnung, „die in einem elektronischen Format

ausgestellt und empfangen wird“ – also

alle Rechnungen, die als Word- oder pdf-Dokument

per E-Mail, als E-Postbrief, Computer-Fax,

Web-Download oder über das Austauschformat

EDI verschickt werden. EDI war bis 2011 sogar

Pflicht. Nach dem Steuervereinfachungsgesetz

reicht seitdem aber auch ein „innerbetriebliches

Kontrollverfahren mit Prüfpfad“. Entscheidend, so

Thomas Biermann, sei es, dass die Identität des

Rechnungsausstellers sichergestellt ist. Als Prüfpfade

reichen dazu nach seiner Darstellung Verträge,

Bestelldokumente oder Lieferscheine aus.

Etwas komplizierter wird es bei den Vorschriften

zu Lesbarkeit und Archivierung von E-Rechnungen.

Grundsätzlich gilt, dass sie während der kompletten

vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist von

zehn Jahren lesbar sein müssen. Dies kann zu Problemen

führen, zum Beispiel, wenn das Word-Format,

in dem die Rechnung ursprünglich erstellt

wurde, Jahre später gar nicht mehr auf dem Markt

ist. Die Archivierung ist durch die sogenannten

„Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und

Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und

Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“

(GoBD) geregelt. Diese Verwaltungsanweisung

des Bundesfinanzministeriums an

die Finanzämter betrifft also nicht ausschließlich

E-Rechnungen, sondern alle finanztechnisch und

steuerlich relevanten Dokumente. Dazu gehören

etwa auch Einnahmenüberschussrechner, Lohnabrechnungen

oder Aufzeichnungen zur Material-

und Warenwirtschaft. Alle Dateien müssen laut

GoBD gescannt und gespeichert und dürfen im

Nachhinein nicht technisch verändert werden.

Zur „ordnungsgemäßen Führung“ von Büchern

und anderen Unterlagen gehört übrigens auch

die sichere Verwahrung der Unterlagen – unabhängig

davon, ob sie nun auf Papier in einem

verschließbaren Raum bzw. Schrank abgelegt

oder elektronisch gespeichert werden.

Angemessene Sicherheitsvorkehrungen wie

Firewalls und Antivirenprogramme sind deshalb

unverzichtbar.

Viele kleine Unternehmen sollten sich überlegen,

ob sie die Umstellung auf digitale

Prozesse wirklich allein bewältigen können.

Häufig ist es ratsam, sich Hilfe von externen

Dienstleistern zu holen, sowohl was Fragen

der IT-Kommunikation als auch rechtliche und

Sicherheitsaspekte betrifft. Denn im Streitfall

müssen die Unterlagen auch in elektronischer

Form gerichtsfest sein. Im Handels- und Steuerrecht

akzeptieren Gerichte E-Dokumente in

aller Regel als Beweisunterlagen. Bei einer zivilrechtlichen

Auseinandersetzung prüfen die

Richter dagegen meist im Einzelfall, welche

Dokumente auf welche Weise digitalisiert wurden

und ob sie zur Verhandlung zugelassen

werden.

Übrigens: Bei allen Vorteilen, die das volldigitalisierte

Büro bietet – einige Unterlagen

sollten nach wie vor unbedingt in Papierform

aufbewahrt werden, da sie nur so von den

Behörden akzeptiert werden. Dies sind in der

Regel alle Dokumente, die mit Wasserzeichen,

Siegeln und ähnlichem versehen sind, also

zum Beispiel notarielle Beglaubigungen und

Gerichtsurteile. Auch hier kann es im Zweifelsfall

sinnvoll sein, sich von externen Fachleuten

beraten zu lassen. •


Oberfränkische Wirtschaft

06|17

KOMMUNIKATIONSWIRTSCHAFT SPECIAL

Verlagsveröffentlichung

23

EUGH SOLL STREIT

ZWISCHEN GOOGLE

UND VERLAGEN

ENTSCHEIDEN

Nächste Instanz Europäischer Gerichtshof: Der Streit zwischen Google und deutschen Verlagen über die

Veröffentlichung von Pressetexten im Internet soll in Kernfragen nun vom EuGH entschieden werden.

Das entschied das Berliner Landgericht. Es geht um das umstrittene Leistungsschutzrecht, auf dessen

Grundlage die Verwertungsgesellschaft VG Media und einige Verlage von Suchmaschinenanbietern wie

Google für die Verwertung von Presseartikeln im Internet Geld verlangen. Google hält dagegen, dass dadurch

Nutzer auf Verlagswebsiten geleitet werden und diese damit Werbeeinnahmen generieren können. Mit einer

Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes wird in etwa einem Jahr gerechnet. •

© Jozsef Bagota / Fotolia.com

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11:00 Begrüßung / Firmengeschichte / Ausblick – Otto Schobert, Geschäftsführer, [ thefi.com ] GmbH & Co KG

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14:30 Wandel in der Softwareentwicklung – Florian Schwitzgebel, Product Evangelist Sage 100, Sage GmbH

16:00 ELO ECM Suite: Der Klick in die Zukunft – Axel Dumke, Pre-Sales Consultant, ELO Digital Office GmbH

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24

BILDUNG

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

Oberfranken

Neuer Berufseignungstest soll Flüchtlinge

schneller in Arbeit bringen

Damit Flüchtlinge in Bayern schneller

am Arbeitsmarkt Fuß fassen,

gibt es ab sofort einen speziell für sie

entwickelten Berufseignungstest. Mit

dem Kompetenzcheck können erstmals

auch Flüchtlinge mit geringen oder keinen

Deutschkenntnissen mittels Textund

Bildfragen umfassende Angaben

zu Bildungsweg und Berufserfahrung

machen.

Im nächsten Schritt können sie anhand

des erstellten Profils gezielt qualifiziert

oder passgenau in den Arbeitsmarkt

vermittelt werden. Der Test ist auf Englisch,

Französisch, Farsi, Hocharabisch

und auf Deutsch verfügbar. Das Projekt

des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags

(BIHK) wird vom Bayerischen

Wirtschaftsministerium gefördert

und von der Regionaldirektion

Bayern der Bundesagentur für Arbeit

unterstützt. Die Partner stellten das

Projekt „check.work“ in München bei

einer Pressekonferenz vor.

Kompetenzen feststellen und für

die Arbeitsvermittlung nutzen

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse

Aigner (CSU) sagte: „Bei unserer Initiative

‚Integration durch Ausbildung und

Arbeit‘ haben wir in den letzten eineinhalb

Jahren schon viel erreicht. Allein

2016 konnten über 30.000 Flüchtlinge

Bei der Vorstellung des Kompetenzchecks „check.work“ in der Agentur für Arbeit München: (v.

li.) Afshinpour Hooman aus dem Iran, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, BIHK-Hauptgeschäftsführer

Peter Driessen, Harald Neubauer, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit

München, Klaus Beier, Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur

für Arbeit sowie (1. Reihe) Ahmad Frouq Soltani (li.) und Haydari Sakineh, beide aus Afghanistan.

in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Mit ‚check.work‘ unternehmen wir jetzt

gemeinsam den nächsten Schritt: Mit

dem Kompetenzcheck lassen sich die

vorhandenen Kompetenzen jedes Einzelnen

feststellen und für die Arbeitsvermittlung

nutzen. Damit wird der

gesamte Prozess nochmals wesentlich

effizienter und effektiver.“

BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter

Driessen betonte: „Viele Betriebe wollen

bei der Integration helfen und Flüchtlinge

einstellen. Oft fehlen den Bewerbern

aber Zeugnisse oder Nachweise

über Qualifikationen und berufliche

Erfahrungen. Diese Lücke füllt der

Kompetenzcheck, weil er wichtige Informationen

zum bisherigen Bildungsweg

und den beruflichen Erfahrungen

systematisch erfasst und darstellt. Außerdem

hilft der Test bei der Frage, wie

der erste Schritt in den Arbeitsmarkt

aussehen soll: Ist das am besten ein

Praktikum, eine Berufsausbildung oder

eine Qualifizierung – oder reichen die

Vorkenntnissen für einen direkten Einstieg

ins Arbeitsleben?“

Wichtige Erfolge durch

„Arbeitsmarktprogramm Flucht“

Klaus Beier, Geschäftsführer Operativ

der Regionaldirektion Bayern der

Bundesagentur für Arbeit, erläuterte:

„Eine unserer größten arbeitsmarktpolitischen

Herausforderungen ist es,

Menschen mit Fluchtgeschichte eine

echte Perspektive auf dem Arbeitsund

Ausbildungsmarkt zu eröffnen

und einen Weg in ein Leben, unabhängig

von staatlichen Leistungen zu ermöglichen.

Die Teilnahme am Arbeitsleben

ist der Schlüssel für eine rasche

und gelungene Integration. Mit einem

umfassenden „Arbeitsmarktprogramm

Flucht“ konnten wir bereits wichtige

Erfolge erzielen, indem wir alle relevanten

Elemente aufgreifen. Der Spracherwerb,

die Kompetenzerfassung,

Qualifizierung und Praktika sind für

uns von zentraler Bedeutung. Deshalb

ist das Kompetenzfeststellungstool

check.work ein äußerst hilfreiches Instrument,

da in kurzer Zeit berufliche

Vorerfahrungen erfasst werden. Mit

dem Ergebnis können Vermittlungsfachkräfte

und Kunden die weiteren

Schritte im Integrationsprozess planen

und angehen. Check.work ist aus unserer

Sicht nicht nur eine Unterstützung

im Beratungsgespräch, es erleichtert

auch den Einstieg in den Arbeitsmarkt.“

Der Kompetenzcheck ist ein Online-Tool

und in zwei unabhängigen

Modulen verfügbar: Das erste richtet

sich an geflüchtete Erwachsene mit

beruflichen Erfahrungen im Heimatland.

Im Verlauf des rund einstündigen

Tests werden systematisch Vorkenntnisse

nach Arbeitsbereichen und

Tätigkeitsfeldern abgefragt. Dazu wird

ein Fundus von insgesamt 2.000 Fachfragen

mit Bildern genutzt. Das zweite

Modul dauert bis zu 90 Minuten und

hilft Jugendlichen bei der beruflichen

Orientierung. Es wird in vereinfachter

deutscher Sprache bereitgestellt und

richtet sich vor allem an junge Flüchtlinge

in den Berufsintegrationsklassen

der Berufsschulen. Ergebnis des Tests

ist ein IHK-zertifiziertes Bildungs-,

Tätigkeits- und Kompetenzprofil des

Teilnehmers. Der Test wird über die Integrationsberater

der IHKs und Handwerkskammern

sowie die Jobcenter,

Agenturen für Arbeit, Schulen und

Bildungsträger zur Verfügung gestellt.

Lizenzen sind über die bayerischen

IHKs erhältlich. Mehr Informationen

zum Kompetenztest „check.work“ gibt

es im Internet unter www.check.work.

Bayern

Jahresbilanz zur Integration

von Flüchtlingen

Bayern ist bundesweit Vorbild bei

der Integration von Flüchtlingen

in den Arbeitsmarkt. Dieses Fazit

kann die Bayerische Staatsregierung

anhand der Jahresbilanz 2016 der

Initiative ‚Integration durch Ausbildung

und Arbeit‘ ziehen. Bayerns

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner:

„2016 haben wir dank der Initiative

insgesamt rund 60.500 Flüchtlinge in

Praktika, Ausbildung und Arbeit gebracht.

Unser gemeinsames Ziel, bis

Ende 2016 20.000 Flüchtlinge zu vermitteln,

wurde damit um das Dreifache

übertroffen. Kein Bundesland

leistet hier mehr. Das vorbildliche

Zusammenspiel von Staatsregierung,

bayerischer Wirtschaft und Arbeitsagentur

ist einmalig.“ Auch beim

Erreichen des mittelfristigen Ziels

von 60.000 erfolgreichen Arbeitsmarktintegrationen

bis Ende 2019

sieht Ilse Aigner die Initiative auf

gutem Weg: „Mit bislang über 35.000

sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen,

davon

rund 5.000 in Ausbildung, haben wir

unser mittelfristiges Ziel bereits zur

Hälfte erfüllt.“ Aigner weiter: „Das

ist insbesondere ein Verdienst der

bayerischen Unternehmen. Für ihren

Einsatz möchte ich mich bedanken.“

© Photographee.eu / Fotolia.com

Ausbildung von Flüchtlingen:

Wirtschaft pocht auf 3+2-Modell

Die bayerische Wirtschaft fordert

erneut eine klare Linie bei

der Umsetzung der „3+2“-Regel, die

Flüchtlingen eine Ausbildung und

das anschließende Sammeln von Berufserfahrung

ermöglicht. „Der uneinheitliche

Verwaltungsvollzug im

Freistaat zermürbt Ausbildungsbetriebe,

Flüchtlinge und Helferkreise.

Die Einzelfallprüfungen für die

Arbeits- und Ausbildungserlaubnis

dürfen kein Lotteriespiel sein, das

abhängig von Landkreis oder Sachbearbeiter

einen anderen Verlauf

nehmen kann. Wir brauchen dringend

ein klares, einfach nachvollziehbares

Regelwerk, das den Betrieben

die versprochene Rechts- und

Planungssicherheit verschafft“, sagt

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer

des Bayerischen Industrie- und

Handelskammertags (BIHK). Der

BIHK-Chef setzt sich zugleich für

deutlich schnellere Asylverfahren

ein, um die Zahl der Flüchtlinge mit

unsicherem Aufenthaltsstatus zu reduzieren.

„Die Wirtschaft hat ein starkes Interesse,

ihre Integrationsbemühungen

auf die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive

zu konzentrieren. Voraussetzung

dafür ist allerdings eine

klare Ansage, welche Flüchtlinge

diese Perspektive haben“, so Driessen

weiter. Der BIHK hat mittlerweile

erhebliche Zweifel, ob die mit

BIHK

der Bayerischen Staatsregierung im

Oktober 2015 vereinbarten Ziele zur

Integration von Flüchtlingen noch

realistisch sind. Die Übereinkunft

zwischen Wirtschaft und Freistaat

sah vor, bis 2019 60.000 Flüchtlinge

in Ausbildung oder Arbeit zu integrieren.

Eine qualifizierte Ausbildung

in Betrieben aus Industrie,

Handel und Dienstleistungen in

Bayern haben bislang laut BIHK

3.300 Geflüchtete aufgenommen.

© Monkey Business / Fotolia.com

„Das große Engagement der Unternehmen

für die Integration ist aber

ohne Rechts- und Planungssicherheit

nicht zu halten“, betont Driessen. In

einer BIHK-Studie nannten 82 Prozent

der befragten Unternehmen die

zuverlässigen rechtlichen Rahmenbedingungen

als Erfolgsfaktor für

die Ausbildung von Flüchtlingen.

Nur Deutschkenntnisse wurden von

noch mehr Betrieben (93 Prozent) als

wichtig erachtet.


Oberfränkische Wirtschaft

BILDUNG

06|17

25

WJ Deutschland

Deutschlands beste Ausbilder gesucht!

Bereits zum 21. Mal wird in diesem

Jahr das „Ausbildungs-Ass“

verliehen. Der mit 15.000 Euro dotierte

Preis wird in drei Kategorien

vergeben: „Industrie, Handel, Dienstleistungen“,

„Handwerk“ und „Ausbildungsinitiativen“.

Die Erstplatzierten erhalten

je 2.500 Euro, die Zweitplatzierten

je 1.500 Euro und die Drittplatzierten je

1.000 Euro. Alle Wettbewerbsteilnehmer

erhalten außerdem ein Teilnehmerlogo

für die Öffentlichkeitsarbeit.

Gesucht werden Unternehmen, die

• sich in der Ausbildung junger Menschen

außergewöhnlich engagieren

und ihre Auszubildenden überdurchschnittlich

fördern,

• in der Ausbildung neue Wege gehen,

• auch benachteiligten Jugendlichen

eine Chance geben,

• besonders begabte Jugendliche intensiv

fördern.

Darüber hinaus können sich auch Initiativen,

Institutionen und Schulen bewerben,

die

• einen Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze

leisten oder

• Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben

in besonderer Weise unterstützen.

Die Bewertungskriterien der Jury sind

unter anderem Anzahl und Qualität von

zukunftssicheren Ausbildungsplätzen,

Kreativität der Ausbildungsmethoden,

der persönliche Einsatz sowie die Effizienz

des Engagements. Schirmherrin des

Wettbewerbs ist die Bundesministerin für

Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries

MdB. Medienpartner sind das „handwerk

magazin“ und „Der Handel“. Das Ausbildungs-Ass

wird im Herbst 2017 im Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie

in Berlin verliehen.

Kreative Ausbildungskonzepte können bis

31. Juli 2017 unter www.ausbildungsass.de

eingereicht werden.

Liebe Unternehmerinnen

und Unternehmer,

liebe Ausbilderinnen und

Ausbilder,

Wir möchten Ihre Azubis einladen bei unserem Video-Contest mitzumachen!

Dabei geht es darum, ein Team von maximal 5 Azubis zu motivieren, sich

einen Ausbildungsberuf ihres Unternehmens auszusuchen und ihn dann in

einem kurzen Clip möglichst kreativ zu beschreiben: Wieso ist der Beruf spannend?

Was lernt man alles? Wie sieht ein typischer Tag aus? Das könnten zum

Beispiel Inhalte des Kurzfilms sein.

Der Clip sollte 90 Sekunden bis maximal 3 Minuten lang sein und die Fachjury

des Contests einfach umhauen. Aber: Es ist keine professionelle Hilfe

erlaubt.

Die ersten drei Plätze bekommen von uns bei einer feierlichen Award-Verleihung

einen ordentlichen Zuschuss zur Azubi-Kasse.

Und was haben Sie davon? Begeisterte Azubis, die sich über die Abwechslung

freuen. Motivierte Azubis, die sich mit ihrem Beruf (noch) näher beschäftigen.

Interessierte Azubis, die sich weiterbilden. Positive Darstellung

Ihres Unternehmens. Einen ausführlichen Artikel in der Oberfränkischen

Wirtschaft, wenn Ihr Azubi-Team gewinnt sowie Präsenz des Clips auf unterschiedlichen

IHK-Kanälen.

Der Anmeldeschluss zum Contest ist der 30. Juni 2017. Die Filme müssen

dann bis zum 31. August 2017 per USB-Stick bei uns angekommen sein.

Mehr unter: azubi-contest.de

IHK für Oberfranken Bayreuth

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Industriemeister/in Metall (IHK) in Teilzeit 19.07.17 10.11.17 Bayreuth

IHK-Zertifikatslehrgänge Start Ort

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Business English Basic – Step One (IHK) 25.09.17 BA, BT, HO

Cambridge English: Business English Certificates (BEC) 04.10.17 Bayreuth

English Refresher Course (IHK) 12.10.17 BA, BT, HO

Ausbilder und Azubis Start Ort

Prüfungsvorbereit. Kaufmann/frau für Büromanagement (Teil 1) NEU 29.06.17 Bayreuth

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26

NETZWERKE

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

9. Bayreuther Ökonomiekongress

Rund 1.400 begeisterte Teilnehmer an der Uni BT

Oberfränkische Firmen nutzten den Ökonomiekongress, um sich zu präsentieren, wie hier Lamilux mit Andreas Winter und Anna Kögler.

Wenn Anselm Grün – Benediktinerpater,

Bestsellerautor und Erfahrungen auf Augenhöhe – über

den aktiven Austausch von Wissen und

einer der renommiertesten deutschsprachigen

Referenten – voller Über-

Generationen und Disziplinen hinweg.

zeugung als Gastredner auf dem Bayreuther

Ökonomiekongresses spricht, der Universität wieder einmal für zwei

Am 18. und 19. Mai wurde der Campus

vermittelt das einen guten Eindruck Tage zum Hotspot für rund 1.400 Teilnehmer

– und begeisterte mit zahlrei-

vom Stellenwert dieser Veranstaltung.

Ebenso wie von den Menschen, die chen ebenso interessanten wie informativen

Vorträgen. Die Themen waren

daran teilnehmen. Aktiv als Referenten.

Oder passiv als Besucher. Wobei dabei so vielfältig und besonders wie

„passiv“ dem Wesen und der Philosophie

dieser jährlich stattfindenden neben dem bereits genannten Pater

die über 25 Referenten selbst. So kam

und bundesweit längst vielbeachteten Anselm Grün beispielsweise Michael

Wirtschaftskonferenz grundlegend widerspricht.

Denn wie in den Jahren zuger

HoloLens & Devices von Microsoft

Zawrel zu Wort. Der Product Manavor

ging es auch auf dem 9. Bayreuther gab einen faszinierenden Einblick in

Ökonomiekongress vor allem um eines: die Möglichkeiten, die technologischer

Fortschritt eröffnet. Mit der Microsoft

HoloLens, einer Mixed-Reality-Brille,

verblüffte er durch interaktive

3D-Projektionen direkt im Audimax.

Das Highlight seiner Präsentation: ein

überdimensionaler Astronaut unter der

Decke. Virtuell. Und doch täuschend

real.

Nicht minder spannend, wenn auch

komplett anders: der charmante und

von Anfang bis Ende unterhaltsame

Vortrag von Werner Tiki Küstenmacher.

Der Autor von Bestsellern wie

„Simplify your Life“, dem Standardwerk

zum Thema „Lebensvereinfachung“,

stellte „Limbi“ vor – unser

emotionales Gehirn, das viel zu lange

als »innerer Schweinehund« verkannt

wurde. Sein Vortrag zeigte auf, dass

„Limbi“ ein quicklebendiger Teil von

uns ist, der uns schon mehrfach das

Leben gerettet hat. Für Aufsehen sorgte

auch der Vortrag von Holger Beeck.

Der Präsident und Vorstandsvorsitzende

von McDonald's Deutschland führte

Wie in den Jahren zuvor

ging es auch auf dem 9. Bayreuther

Ökonomiekongress

vor allem um den aktiven

Austausch von Wissen und

Erfahrungen auf Augenhöhe

– über Generationen und Disziplinen

hinweg.

aus, warum Freiheit ein entscheidender

Treiber für Innovationen ist – und

spiegelte dieses Thema an seiner ganz

persönlichen Lebensgeschichte. Die

Liste der interessanten Vorträge ließe

sich beliebig fortführen. Ein Highlight

sei hier aber noch genannt: Als

Schlussredner des ersten Kongresstages

fesselte Dr. Gregor Gysi, Mitglied

des Bundestags, seine Zuhörer im brechend

vollen Audimax. Dass er dabei

eine volle Stunde überzog, störte niemanden.

Denn im Anschluss an seinen

Vortrag nahm er sich viel Zeit, Fragen

aus dem Publikum zu beantworten.

Was ihm sichtlich Freude machte. Und

was er nutzte, um seine rhetorischen

Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Doch nicht nur das offizielle Kongressprogramm

begeisterte: Wie in den

Jahren zuvor fand das Networking

BBQ am Abend des ersten Kongresstages

großen Anklang. Bei dem lockeren

Get-together im Ökonomiekongress

Palazzo wurden zu ausgesuchten

Grillspezialitäten und dem einen oder

anderen Drink interessante Gespräche

geführt und wertvolle Kontakte geknüpft

– bei herrlichem Wetter und in

einer Atmosphäre, die für eine Veranstaltung

dieser Größenordnung wohl

einzigartig ist.

Treffpunkt für das IHK-Ehrenamt war die IHK-Lounge, hier mit (v. li.) IHK-Vizepräsident Jörg

Lichtenegger; Dr. Klaus Bayerlein, Ehrenmitglied der IHK-Vollversammlung; IHK-Vizepräsident

Dr. Heinrich Strunz; Kongressdirektor Prof. Dr. Klaus Schäfer.

Tag der Logistik in Bayreuth und Bamberg

Ende April fand auf Initiative der

Bundesvereinigung Logistik wieder

ein bundesweiter „Tag der Logistik“

statt. In Zusammenarbeit mit weiteren

Kooperationspartnern ist es IHK und

Stadt Bayreuth gelungen, erneut eine

attraktive Veranstaltung anzubieten.

Unter dem Motto „Logistik meets Industrie

4.0“ fand im Logistikpark

(Panzerhalle) nach Fachvorträgen der

Fraunhofer Projektgruppe Prozessinnovation

(Zukunftsweisende Flexibilisierung

der Intralogistik – Status

quo, Performance und Nutzen digitaler

Planungsinstrumente) und der

Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply

Chain Services SCS (Zukunftsperspektiven

der Logistik in der digitalen

Welt) eine Talkrunde zum Thema

Im Bild von rechts nach links: Frank Steinbach (Steinbach GmbH & Co. Spedition KG), Christian

Wedlich (Wedlich Servicegruppe), Fredy Schmidt, Dr. Petra Beermann (Stabsabteilung Entrepreneurship

& Innovation) und Bernd Spindler (Städtebauförderung Stadt Bayreuth).

Oberfranken

„Historie – Von der Kaserne zum Logistikpark“

unter der Leitung von

Fredy Schmidt, Dienststellenleiter

Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth,

statt.

Rund 100 Gäste folgten der Einladung

der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim

(WiR.) und der IHK

für Oberfranken Bayreuth zum diesjährigen

Tag der Logistik in Bamberg,

der in den Räumlichkeiten der BayWa

AG in Bamberg stattfand. Unter dem

Motto „Logistik macht’s möglich“ wurden

an diesem deutschlandweit durchgeführten

Aktionstag logistische Leistungen

in den Fokus der Öffentlichkeit

gerückt. In ihrer Begrüßung verwies

die neue IHK-Präsidentin Sonja Weigand

auf die große Bedeutung dieser

Branche für Oberfranken.

Estella Cäsar von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe

für Supply Chain Services

aus Nürnberg machte in ihrem Vortrag

„Regionalökonomische Effekte von

Logistikansiedlungen – Was hat eine

Kommune von einem neuen Logistikzentrum“

die Notwendigkeit einer Differenzierung

von Logistikdienstleistern

deutlich. Großen Anklang fand

IHK-Präsidentin Sonja Weigand begrüßt die Gäste beim Tag der Logistik in Bamberg.

die Beleuchtung unterschiedlicher

Regionen Deutschlands hinsichtlich

ihrer Ansiedlungs-Attraktivität. Vorbehalte

gegenüber Neuansiedlungen

können durch wirtschaftliche und

arbeitsmarktspezifische Vorteile zerstreut

werden.

Im Anschluss daran stellte Klaus

Hohberger die bayernhafen Gruppe

mit ihren Standorten Aschaffenburg,

Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg

und Passau vor. Am Beispiel des

Bamberger Hafens ging er speziell auf

das Zusammenspiel der drei Verkehrsträger

Schiene, Straße und Wasser

ein.

Nach dem Vortrag von Martin Reß,

dem Leiter der Kompetenzregion Bamberg

der BayWa AG, konnten sich die

Teilnehmer selbst einen Eindruck des

Unternehmens bei einer Führung über

das Gelände machen.


Oberfränkische Wirtschaft

06|17

NETZWERKE 27

WJ Lichtenfels

Erfolgsfaktoren für Unternehmen

Im unternehmerischen und kaufmännischen

Umfeld ist Transformation immer

dann wichtig, wenn Unternehmer

ihr Geschäft von einem Ist-Zustand zu

einem gewünschten Soll-Zustand weiterentwickeln

möchten. „Mit meinem

Unternehmen Clockwise Consulting begleite

ich seit vielen Jahren Transformationsprojekte“,

so Christian Wewezow,

„und setze sie zusammen mit den Verantwortlichen

im Unternehmen erfolgreich

um.“ Zum Beispiel im Rahmen von

Unternehmenswachstum, Restrukturierungen,

Unternehmensfinanzierung

oder in einzelnen Funktionsbereichen.

Einen Schwerpunkt bildet dabei auch

die IT. „Die digitale Transformation begleitet

mein Mitgeschäftsführer Michael

Noack.“ Seit dem Studium und der gemeinsamen

Unternehmensgründung

2006 sind die beiden Weggefährten.

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Büro- oder

Verwaltungsgebäude.

Wirtschaftlich

und schnell

mit Raum-Modulen

bauen.

Christian Wewezow und Katharina Zahner beim Kamingespräch.

Christian Wewezow war 2014 Bundesvorsitzender

der Wirtschaftsjunioren

Deutschland und er hat, wie

kaum ein anderer, den Verband junger

Unternehmer und Führungskräfte

geprägt und Spuren hinterlassen.

Seit 2006 hat er als Geschäftsführer

der Clockwise Consulting GmbH viele

mittelständische Familienunternehmen

begleitet und Konzerne beraten.

„Das war für uns ein guter Grund, ihn

zu einem Kamingespräch einzuladen

und mit ihm über unternehmerische

Erfolgsfaktoren zu sprechen und darüber,

was wir als junge Unternehmer

von ihm lernen können“, sagte Katharina

Zahner. Die PR-Beraterin leitet

den Arbeitskreis Unternehmertum der

Wirtschaftsjunioren Lichtenfels.

„Nichts ist so konstant wie der Wandel

eines Unternehmens“, weiß Christian

Wewezow aus seiner langjährigen

Beratungspraxis. Unternehmen und

Organisationen müssen sich regelmäßig

wandeln, um sich an die sich stetig

ändernden Rahmenbedingungen des

Marktes und der Gesellschaft anzupassen.

Diese Erkenntnis war der Auslöser

für ihn und sein Unternehmen, einen

neuen Ansatz zu entwickeln, um die

Unternehmensentwicklung mittelständischer

Familienunternehmen und auch

Konzerne erfolgreich begleiten zu können:

Transformation heißt der seit vielen

Jahren in der Praxis bewährte Ansatz.

330.000 Ergebnisse liefert die bekannteste

Suchmaschine beim Suchbegriff

„Transformation“. Darunter sind viele

technische, biologische, politik-, naturund

sprachwissenschaftliche Erläuterungen.

Am Ende geht es immer um

Menschen, Organisationen oder Systeme,

die einen Wandel vollziehen.

Im Kamingespräch gab Christian Wewezow

konkrete Einblicke und stellte

erfolgreiche Transformationsprojekte

vor. Die Anwesenden nutzten auch die

Gelegenheit, den Mittelstandsexperten

mit ihren Fragen zu „löchern“. Im Kern

ging es um die Gesamtentwicklung des

Unternehmens, Internationalisierung,

Innovation, Nachfolge und Unternehmenskultur.

Und um Themen: Entwicklung

neuer Geschäftsmodelle, Personal

und Prozesse.

Im Ehrenamt engagiert sich der Sohn

einer Heidelberger Unternehmerfamilie

für den Mittelstand und die Wirtschaft.

Beim Großen Preis des Mittelstandes,

dem wichtigsten Wirtschaftspreis in

www.renz-container.com

Deutschland, ist er Vorsitzender des

Kuratoriums, Mitglied der Bundesjury

und Vorsitzender des Netzwerks der

Besten. Hierfür hat er die typischen Erfolgsfaktoren

ermittelt.

Weitere Informationen zu den Wirtschaftsjunioren

Lichtenfels unter:

www.wj-lichtenfels.de.

Kulmbacher Wirtschaftsjuniorin beim

Know-how-Transfer im Bundestag

Politik trifft Wirtschaft – das ist

das Ziel des Know-how-Transfers,

einer Projektwoche der Wirtschaftsjunioren

Deutschland, an der Bundestagsabgeordnete

Emmi Zeulner

(CSU, Wahlkreis Kulmbach, Lichtenfels,

Bamberg-Land) teilnahm. Eine

Woche lang hatte sie eine junge Führungskraft

aus den Reihen der Wirtschaftsjunioren

zu Gast in Berlin und

ihr einen Einblick in den Berliner Politikbetrieb

gegeben.

WJ Kulmbach

Gewinne können

auch wachsen,

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„Es ist wichtig, dass Politik und Wirtschaft

in Dialog treten“, sagt MdB

Zeulner. „Nur so können wir uns darüber

austauschen, welche Auswirkungen

politische Entscheidungen für

das einzelne Unternehmen haben.“

Gleichzeitig wachse das Verständnis

für die Anliegen der „anderen Seite“.

„Deshalb bin ich froh, dass die Wirtschaftsjunioren

diesen Austausch

organisieren – und dass die jungen

Unternehmer sich die Zeit nehmen,

uns in Berlin über die Schulter zu

schauen“, so die Bundestagsabgeordnete

weiter.

Vom 24. bis 27. April hat die Kulmbacher

Wirtschaftsjuniorin Kerstin

Bittermann, Gebietsdirektorin der

Sparkasse Kulmbach-Kronach, MdB

Zeulner begleitet, unter anderem zu

Terminen, Fraktions-, Ausschuss- und

Arbeitsgruppensitzungen. „Durch die

Woche habe ich einen Einblick in

Die Kulmbacher Wirtschaftsjuniorin Kerstin Bittermann (li.) mit der Bundestagsabgeordneten

Emmi Zeulner.

das Fachgebiet Gesundheit erhalten,

mit dem ich in meinem Arbeitsalltag

sonst wenig zu tun habe. Doch genau

dies empfinde ich als besonders bereichernd“,

so die Wirtschaftsjuniorin

Kerstin Bittermann.

Insgesamt haben rund 205 junge Unternehmer

und Führungskräfte aus

ganz Deutschland teilgenommen. Auf

dem Programm der jungen Unternehmer

standen außerdem Diskussionsrunden

mit Politikern und Fraktionsspitzen.

Ab dem Sommer treten

die Abgeordneten dann Gegenbesuche

in den Unternehmen an, um den

Unternehmeralltag besser kennen zu

lernen.

ohne dass die

Natur eingeht.

Nehmen Sie uns beim Wort:

IHK - Die erste Adresse

www.bayreuth.ihk.de


28

NETZWERKE

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

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Logistik Agentur Oberfranken e. V.

Tag der Logistik bei HASSMANN in Hof

Containerzug nach

Nord-Ost-China

SICHER HOCH

Arbeitsbühnen, Stapler, Schulungen.

Ihr Partner für professionelle

Höhenzugangstechnik.

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Tel. 0921 78 99 20 ∙ info@wagert.de ∙ www.wagert.de

Das Bild zeigt die Gewinner der Verlosung zum Stationen-Parcours zusammen mit den Organisatoren

und Ehrengästen (v. li.), Uwe Peters (Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik

Bremen), Andreas Weinrich (GF Bischoff Naila und 2. Vorstand der LAO), Daniel Richter (Ausbildungsleiter

HASSMANN Hof) und (v. re.) Marcus Löhner (GF der LAO), Landrat Dr. Oliver Bär

(1. Vorstand der LAO), Dorothee Bär (Bundesstaatsekretärin im BMVI) und Dirk Bonow (persönlich

haftender Gesellschafter HASSMAN Hof).

Mit einer Rekordteilnehmerzahl von

120 Schülern zählte die Hofer Veranstaltung

Ende April zu den herausragenden

Events bei dem in ganz Deutschland

an über 400 Orten stattfindenden

„Tag der Logistik". „Jeden Tag besser

werden. Mit Leidenschaft, Verantwortung

und Innovationen“. Unter diesem

Motto und in Kooperation mit der Logistik

Agentur Oberfranken e. V. (LAO) wurde

den Jugendlichen ein eindrucksvoller

Mitmach-Parcours rund um die Logistik

geboten. In verschiedenen Gruppen konnten

die Jugendlichen an einem Modell das

Beladen einer Wechselbrücke simulieren,

Einblicke in ein modernes Großraumbüro

mit Doppelbildschirmen und Internettelefonie

gewinnen, Hubameise fahren und

Smart-Home Systeme wie COQON und

die Online-Bestellplattform „GC-Online

Plus“ kennenlernen. Neben Grußworten

von Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald

Fichtner, war ein weiteres Highlight die

persönliche Anwesenheit von Politikerin

Dorothee Bär, parlamentarische Staatssekretärin

im Bundesministerium für

Verkehr und digitale Infrastruktur und

Koordinatorin der Bundesregierung für

Güterverkehr und Logistik. In der ebenfalls

gut besuchten Abendveranstaltung

referierte Prof. Dr. Fridtjof Langenhan von

der Hochschule Hof vor knapp 50 Zuhörern

zum Thema „Disruptiv und autonom?

Neue Geschäftsmodelle für die Logistik!“

und machte damit das allseits diskutierte

Thema der Digitalisierung greifbar. Im

Anschluss lud Dirk Bonow, persönlich

haftender Gesellschafter der Hassmann

KG, die Gäste zu einer Führung hinter die

Kulissen des Großhandels ein.

Die Logistikagentur Oberfranken

ist bestrebt mit der

Region Changchun – Provinz

Jilin (Nord-Ost-China) eine

regelmäßige Containerzugverbindung

über die Transsibirische

Route herzustellen.

Die IHK für Oberfranken, die

IHK zu Coburg und die Logistikagentur

Oberfranken

laden sehr herzlich ein zur

Informationsveranstaltung

„Containerzugverbindung

nach Nord-Ost-China“, am

29. Juni 2017, ab 17:30 Uhr,

in das IHK-Bildungszentrum

Hof, Moritz-Steinhäuser-Weg

2, 95030 Hof. Verbindliche

Anmeldung bis spätestens

19. Juni 2017 bei der Logistik

Agentur Oberfranken

e. V. (sandra.sassi@logistikoberfranken.de).

Schwerpunktthemen für kommende Jahre:

Fachkräftesicherung und Digitalisierung

Vor dem Hintergrund einer wachsenden

Fachkräftelücke legt das neu

konstituierte IHK-Gremium seine Arbeitsschwerpunkte

für die kommenden

Jahre fest. Gemeinsam will man Ideen

entwickeln, wie etwa Schulabsolventen

im Raum Kronach gehalten werden können,

wie die Praxisnähe in den Schulen

verbessert werden kann und wie sich

innovative Ideen und Start-ups im Landkreis

Kronach besser entwickeln können.

Zwei Themen hat sich das IHK-Gremium

Kronach für die kommenden Jahre

auf die Fahnen geschrieben: Fachkräftesicherung

und Digitalisierung. In einer

vorangegangenen Sitzung waren

das die beiden von den Mitgliedern

des IHK-Gremiums priorisierten Themenkomplexe.

„Fachkräftesicherung

und Digitalisierung werden den Wirtschaftsraum

Kronach in den kommenden

Jahren prägen“, so Hans Rebhan,

IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des

IHK-Gremiums Kronach.

Mehr Praxisnähe in den Gymnasien

Rudolf Schirmer, Leiter der Lorenz-Kaim-Schule

Kronach, machte in

IHK-Gremium Kronach

seinem Impulsvortrag deutlich, dass

künftig noch mehr Fachkräfte fehlen

werden als heute. Engpässe wird

es weniger bei den Akademikern geben,

sondern vor allem bei den beruflich

Qualifizierten. Rebhan ergänzt:

„Laut IHK-Fachkräftemonitor wird die

Fachkräftelücke von derzeit 21.000 auf

44.000 im Jahr 2030 steigen.“

P-Seminare in den Gymnasien sollen

künftig mehr Praxisnähe bekommen, so

der Wunsch der Unternehmensvertreter.

Anspruch und Realität gehen derzeit allerdings

noch auseinander, die Praxisnähe

ist aus Sicht der Unternehmer nur

in wenigen Fällen gegeben.

Bei der Entwicklung praxisorientierter

und wirtschaftsnaher P-Seminare will

das IHK-Gremium die Schulen unterstützen.

Claudia Bethke, Jens Schick,

Rudolf Schirmer, Sibylle Fugmann,

Kristina Hofmann, Britta Höfer, Christoph

Schülner und Rainer Kober werden

dazu Ideen entwickeln und mit den Lehrern

diskutieren.

Was kann Kronach

vom Silicon Valley lernen?

Was der Landkreis Kronach vom Silicon

Valley lernen kann, skizziert Prof.

Dr. Josef Löffl, Studiengangsleiter ZukunftsDesign

von der Hochschule Coburg:

„Start-ups und innovative Ideen

entstehen von ganz allein, wenn wir

die Menschen dazu ermutigen und sie

einfach einmal machen lassen.“ Es wurde

vereinbart, dass die Mitglieder des

IHK-Gremiums den Studiengang ZukunftsDesign

besuchen, um dort Ideen

und Maßnahmen einmal ganz neu zu

durchleuchten und anzupacken, statt

die bisherigen Modelle “… immer nur ein

Stückchen zu verbessern", so Rebhan.

Führen mit Werten ist wichtig, Benediktiner als Vorbild

Ende März hatten die Wirtschaftsjunioren

Bayreuth (WJ Bayreuth)

zur Impulsveranstaltung mit dem

Thema „Führen. Mit Werten.“ eingeladen

und durften jemand Besonderen

als Redner erwarten. Pater Dr.

Anselm Grün, der als Buchautor und

ehemaliger Cellar (d. h. wirtschaftlicher

Verwalter) der Abtei Münsterschwarzach

im deutschsprachigen

Raum bekannt und angesehen ist,

konnte über 100 Unternehmer und

Führungskräfte aus der Region und

darüber hinaus zu diesem hochaktuellen

Thema bewegen.

Nach einer offiziellen Begrüßung

durch den stellv. IHK-Gremiumsvorsitzenden

für Bayreuth Dr. Wolfgang

Meyer folgte eine einleitende Vorstellung

der WJ Bayreuth. Dabei erfuhren

die Teilnehmer durch Florian Eagan,

den diesjährigen Präsidenten der WJ

Bayreuth, mehr von der Organisation

und deren politischen Positionen wie

der „Vereinbarkeit von Beruf und Fa-

Wirtschaftsjunioren Bayreuth

Gruppenbild der Teilnehmer um Pater Anselm Grün (im Habit).

Marco Pscherer, Vizepräsident; Florian Eagan, Präsident; Stefan Weißflach, Leiter AK Schule/ Wirtschaft;

Thomas Hollweg, Kreissprecher Oberfranken, bei der Verleihung der Silbernen Juniorennadel

für Stefan Weißflach.

milie“ oder „Fachkräftesicherung“.

Vor dem Highlight-Vortrag freuten

sich die WJ Bayreuth, ihr Mitglied

Stefan Weißflach für sein langjähriges

Engagement im Arbeitskreis Schule

& Wirtschaft zu ehren, und verliehen

ihm die Silberne Juniorennadel der

Wirtschaftsjunioren.

Einem wichtigen „Ritual“, wie man es

auch im nachfolgenden spannenden und

wachrüttelnden Vortrag von Pater Anselm

als Hinweis fand, der mit seinen

Worten und Ansätzen klar die Werte

der Wirtschaftsjunioren traf. Die Zuhörer

an sich fesselnd bezog sich Anselm

Grün im Vortrag stark auf die Werte

der griechischen Philosophie und des

Christentums wie Gerechtigkeit, Glaube,

Hoffnung, aber auch Tapferkeit! Unter

Einbeziehung der modernen Psychologie

und vieler Erfahrungen im Hinblick

auf die Organisation von Arbeit und

Führungsverantwortung konnte er diese

Werte wieder bewusst machen.

Nach dem tiefgründigen und mit

Wortwitz geprägtem Vortrag von

Anselm Grün gab es im Anschluss

noch genug Zeit, sich bei einem

Get-together in den Räumen der IHK

für Oberfranken Bayreuth über die

Inhalte des Gehörten und die Wirtschaftsjunioren

auszutauschen und

netzzuwerken. Eine erfolgreiche

Veranstaltung mit tollen Impulsen,

in der sich die Teilnehmer definitiv

rückbesinnen konnten auf das, was

wichtig und wesentlich in der Menschenführung

ist: eine Rückführung

auf Grundwerte, die derzeit täglich

auf der Welt herausgefordert werden!


Oberfränkische Wirtschaft

06|17

BEKANNTMACHUNGEN

29

Verordnung

über die Berufsausbildung

zum Luftverkehrskaufmann

und zur Luftverkehrskauffrau

(Luftverkehrskaufleuteausbildungsverordnung

– LuftvKflAusbV)*

Die Verordnung über die Berufsausbildung zum Luftverkehrskaufmann

und zur Luftverkehrskauffrau (Luftverkehrskaufleuteausbildungsverordnung

– LuftvKflAusbV) ist im Bundesgesetzblatt Teil

I Nr. 16 vom 4. April 2017 (S. 668 ff) veröffentlicht worden und

tritt am 1. August 2017 in Kraft.

Der Ausbildungsberuf des Luftverkehrskaufmanns und der

Luftverkehrskauffrau wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes

staatlich anerkannt.

Die Berufsausbildung dauert drei Jahre.

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan

genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.

Von der Organisation der Berufsausbildung, wie sie im

Ausbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen werden,

wenn und soweit betriebspraktische Besonderheiten

oder Gründe, die in der Person des oder der Auszubildenden

liegen, die Abweichung erfordern.

Die im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden

die berufliche Handlungsfähigkeit nach § 1 Absatz 3 des

Berufsbildungsgesetzes erlangen. Die berufliche Handlungsfähigkeit

schließt insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und

Kontrollieren ein.

Die Berufsausbildung gliedert sich in:

1. berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

sowie

2. integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.

Die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten werden in Berufsbildpositionen

als Teil des Ausbildungsberufsbildes gebündelt.

Die Berufsbildpositionen der berufsprofilgebenden Fertigkeiten,

Kenntnisse und Fähigkeiten sind:

1. Einkaufsprozesse durchführen,

2. personalwirtschaftliche Prozesse gestalten,

3. Terminalprozesse gestalten,

4. Abfertigungsprozesse steuern,

5. kaufmännische Steuerung und Kontrolle durchführen,

6. Marketingmaßnahmen planen, durchführen und bewerten,

7. Vertriebsprozesse gestalten und

8. Prozesse der Luftfrachtabfertigung vorbereiten, koordinieren

und überwachen.

Die Berufsbildpositionen der integrativ zu vermittelnden

Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind:

1. Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht,

2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,

3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,

4. Umweltschutz und

5. Sicherheitsverfahren umsetzen.

Die Ausbildenden haben spätestens zu Beginn der Ausbildung

auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplans für jeden Auszubildenden

und für jede Auszubildende einen Ausbildungsplan zu

erstellen.

Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis

zu führen. Dazu ist ihnen während der Ausbildungszeit

Gelegenheit zu geben. Die Ausbildenden haben den Ausbildungsnachweis

regelmäßig durchzusehen.

Ziel, Aufteilung in zwei Teile und Zeitpunkt

Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die

berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat.

Die Abschlussprüfung besteht aus den Teilen 1 und 2.

Teil 1 soll in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt

werden, Teil 2 am Ende der Berufsausbildung.

Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf

1. die im Ausbildungsrahmenplan für die ersten 15 Monate genannten

Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie

2. den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit

er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten,

Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht.

Teil 1 der Abschlussprüfung findet in den folgenden Prüfungsbereichen

statt:

1. Passagierprozesse sowie

2. Personal und Beschaffung.

Im Prüfungsbereich Passagierprozesse soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. die Passagierabfertigung zu steuern,

2. Terminalprozesse mit operativen Partnern zu koordinieren und

abzustimmen,

3. rechtliche Regelungen, Richtlinien und Standards des Luftverkehrs

einzuhalten sowie Luftsicherheitsvorgaben umzusetzen

und

4. die englische Sprache situations- und berufsbezogen anzuwenden.

Die Prüfungsaufgaben sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll

die Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 60

Minuten.

Im Prüfungsbereich Personal und Beschaffung soll der Prüfling

nachweisen, dass er in der Lage ist,

* Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 4 des

Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte,

von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik

Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden

demnächst im amtlichen Teil des Bundesanzeigers veröffentlicht.

1. personalwirtschaftliche Prozesse zu organisieren,

2. Einkaufsprozesse durchzuführen und bei der Vertragsgestaltung

mitzuwirken und

3. rechtliche und betriebliche Regelungen einzuhalten. Die Prüfungsaufgaben

sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll die

Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 60

Minuten.

Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf

1. die im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten sowie

2. den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit

er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen

und Fähigkeiten entspricht.

In Teil 2 der Abschlussprüfung sollen Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung

waren, nur insoweit einbezogen werden, als es für die

Feststellung der beruflichen Handlungsfähigkeit erforderlich ist.

Teil 2 der Abschlussprüfung findet in den folgenden Prüfungsbereichen

statt:

1. Kaufmännische Unterstützungsprozesse,

2. Abfertigungsprozesse sowie

3. Wirtschafts- und Sozialkunde.

Im Prüfungsbereich Kaufmännische Unterstützungsprozesse soll

der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,

1. Instrumente des Rechnungswesens für die Lösung von Aufgaben

der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle anzuwenden und

Ergebnisse zu bewerten,

2. Kundenbeziehungen zu gestalten und den Vertrieb von Dienstleistungen

zu unterstützen und

3. die Entwicklung von Marketingkonzepten zu unterstützen und

Marketingmaßnahmen umzusetzen.

Die Prüfungsaufgaben sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll

die Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 120

Minuten.

Im Prüfungsbereich Abfertigungsprozesse soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. die Flugzeugabfertigung zu steuern,

2. Luftfrachtabfertigungsprozesse mit operativen Partnern zu

koordinieren und abzustimmen,

3. Vorgaben zur betrieblichen Sicherheit und zur Abwehr äußerer

Gefahren umzusetzen und

4. rechtliche Regelungen, Richtlinien und Standards des Luftverkehrs

einzuhalten.

Mit dem Prüfling wird ein fallbezogenes Fachgespräch geführt. Für

das fallbezogene Fachgespräch stellt der Prüfungsausschuss dem

Prüfling zwei praxisbezogene

Aufgaben, aus denen der Prüfling eine Aufgabe auswählt. Der

Prüfling soll die Aufgabe bearbeiten und einen Lösungsweg entwickeln.

Ihm ist eine Vorbereitungszeit von 15 Minuten einzuräumen.

Das fallbezogene Fachgespräch wird mit einer Darstellung des

Lösungsweges durch den Prüfling eingeleitet.

Das fallbezogene Fachgespräch dauert höchstens 20 Minuten.

Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde soll der Prüfling

nachweisen, dass er in der Lage ist, allgemeine wirtschaftliche und

gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt

darzustellen und zu beurteilen.

(2) Die Prüfungsaufgaben müssen praxisbezogen sein. Der Prüfling

soll die Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt

60 Minuten.

Gewichtung der Prüfungsbereiche und Anforderungen für das

Bestehen der Abschlussprüfung

Die Bewertungen der einzelnen Prüfungsbereiche sind wie folgt

zu gewichten:

1. Passagierprozesse mit 15 Prozent,

2. Personal und Beschaffung mit 15 Prozent,

3. Kaufmännische Unterstützungsprozesse mit 30 Prozent,

4. Abfertigungsprozesse mit 30 Prozent sowie

5. Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent.

Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen

wie folgt bewertet worden sind:

1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,

2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“,

3. in mindestens zwei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens

„ausreichend“ und

4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.

Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der Prüfungsbereiche

„Kaufmännische Unterstützungsprozesse“ oder „Wirtschafts-

und Sozialkunde“ durch

eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen,wenn

1. der Prüfungsbereich schlechter als mit „ausreichend“ bewertet

worden ist und

2. die mündliche Ergänzungsprüfung für das Bestehen der Abschlussprüfung

den Ausschlag geben kann.

Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind

das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung

im Verhältnis 2:1 zu gewichten.

Die Verordnungstexte, Berufsbild und Empfehlungen zur sachlichen

und zeitlichen Gliederung können über den W. Bertelsmann

Verlag, Postfach 10 06 33, 33506 Bielefeld, in Kürze bezogen

werden. Die Betriebe erhalten über die Ausbildungsberatung des

Bereiches Berufliche Bildung der Kammer gerne weitere Informationen.

Verordnung

über die Berufsausbildung

zum Servicekaufmann im

Luftverkehr und zur Servicekauffrau

im Luftverkehr

(Servicekaufleute-Luftverkehr-Ausbildungsverordnung

– ServKflLuftvAusbV)*

Die Verordnung über die Berufsausbildung zum Servicekaufmann im

Luftverkehr und zur Servicekauffrau im Luftverkehr (Servicekaufleute-Luftverkehr-Ausbildungsverordnung

– ServKflLuftvAusbV)

ist im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 16 vom 4. April 2017 (S. 660 ff)

veröffentlicht worden und tritt am 1. August 2017 in Kraft. Gleichzeitig

tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum Servicekaufmann

im Luftverkehr/zur Servicekauffrau im Luftverkehr vom

23. März 1998 (BGBl. I S. 611) außer Kraft.

Der Ausbildungsberuf des Servicekaufmanns im Luftverkehr und der

Servicekauffrau im Luftverkehr wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes

staatlich anerkannt.

Die Berufsausbildung dauert drei Jahre.

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan

genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und

Fähigkeiten. Von der Organisation der Berufsausbildung, wie sie im

Ausbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen werden,

wenn und soweit betriebspraktische Besonderheiten oder Gründe,

die in der Person des oder der Auszubildenden liegen, die Abweichung

erfordern.

Die im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden

die berufliche Handlungsfähigkeit nach § 1 Absatz 3 des

Berufsbildungsgesetzes erlangen. Die berufliche Handlungsfähigkeit

schließt insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und

Kontrollieren ein.

Die Berufsausbildung gliedert sich in:

1. berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

sowie

2. integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.

Die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten werden in Berufsbildpositionen

als Teil des Ausbildungsberufsbildes gebündelt.

Die Berufsbildpositionen der berufsprofilgebenden Fertigkeiten,

Kenntnisse und Fähigkeiten sind:

1. Passagierabfertigungsprozesse durchführen,

2. personalwirtschaftliche Prozesse unterstützen,

3. Marketingmaßnahmen durchführen,

4. Flugzeugabfertigungsprozesse koordinieren,

5. Gepäckermittlung durchführen und Kunden betreuen,

6. Dienstleistungen anbieten und verkaufen und

7. kaufmännische Steuerung und Kontrolle unterstützen.

Die Berufsbildpositionen der integrativ zu vermittelnden Fertigkeiten,

Kenntnisse und Fähigkeiten sind:

1. Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht,

2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,

3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,

4. Umweltschutz und

5. Sicherheitsverfahren umsetzen.

Die Ausbildenden haben spätestens zu Beginn der Ausbildung auf

der Grundlage des Ausbildungsrahmenplans für jeden Auszubildenden

und für jede Auszubildende einen Ausbildungsplan zu erstellen.

Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis

zu führen. Dazu ist ihnen während der Ausbildungszeit Gelegenheit

zu geben. Die Ausbildenden haben den Ausbildungsnachweis

regelmäßig durchzusehen.

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung

durchzuführen.

Die Zwischenprüfung soll zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres

stattfinden.

Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf

1. die im Ausbildungsrahmenplan für das erste Ausbildungsjahr genannten

Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie

2. den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er

den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen

und Fähigkeiten entspricht.

Die Zwischenprüfung findet in den folgenden Prüfungsbereichen statt:

1. Passagierprozesse und

2. Personalwirtschaft.

Im Prüfungsbereich Passagierprozesse soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. passagierbezogene Anforderungen für den Check-in und für das

Boarding aufzuzeigen und umzusetzen,

2. Passagiere und Passagierinnen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse

besonderer Personengruppen und soziokultureller Besonderheiten

zu beraten und zu betreuen,

3. rechtliche Regelungen und Vorgaben einzuhalten sowie Standards des

Luftverkehrs anzuwenden und

4. die englische Sprache situations- und berufsbezogen anzuwenden.

Die Prüfungsaufgaben sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll die

Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.

Im Prüfungsbereich Personalwirtschaft soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. personalwirtschaftliche Prozesse in den Bereichen Personalbeschaffung,

Personalverwaltung und Personaleinsatzplanung zu

* Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 4 des

Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte,

von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik

Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden

demnächst im amtlichen Teil des Bundesanzeigers veröffentlicht.

unterstützen und

2. rechtliche und betriebliche Regelungen einzuhalten.

Die Prüfungsaufgaben sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll die

Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.

Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die

berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat.

Die Abschlussprüfung soll am Ende der Berufsausbildung durchgeführt

werden.

Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf

1. die im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten sowie

2. den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er

den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen

und Fähigkeiten entspricht.

Die Abschlussprüfung findet in den folgenden Prüfungsbereichen statt:

1. Abfertigungsprozesse,

2. Luftverkehrswirtschaft,

3. Serviceleistungen sowie

4. Wirtschafts- und Sozialkunde.

Im Prüfungsbereich Abfertigungsprozesse soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist, komplexe Arbeitsaufträge unter Einhaltung

rechtlicher Regelungen, Richtlinien und Standards des Luftverkehrs

handlungsorientiert zu bearbeiten. Dabei soll er nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. Kundenanforderungen zu ermitteln und Kunden zu beraten und

zu betreuen,

2. Passagierabfertigungsvorgänge vorzubereiten und durchzuführen

und dabei die Vorgaben der Fluggesellschaften einzuhalten,

3. Flugzeugabfertigungsvorgänge vorzubereiten, zu überprüfen und

mit den Beteiligten zu koordinieren sowie dabei die Vorgaben der

Fluggesellschaften einzuhalten und die Besonderheiten von Flugzeugtypen

zu berücksichtigen,

4. die Vorgaben zur betrieblichen Sicherheit und zur Abwehr äußerer

Gefahren umzusetzen und

5. die englische Sprache situations- und berufsbezogen anzuwenden.

Die Prüfungsaufgaben sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll die

Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten.

Im Prüfungsbereich Luftverkehrswirtschaft soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. Geschäftsvorgänge zu bearbeiten und dabei Prozesse der kaufmännischen

Steuerung und Kontrolle zu unterstützen,

2. die Entwicklung von Marketingmaßnahmen zu unterstützen sowie

Marketingmaßnahmen umzusetzen,

3. Arbeitsprozesse im Hinblick auf die Personaleinsatzplanung zu

überprüfen und zu optimieren und

4. luftverkehrsspezifische Umweltschutzerfordernisse aufzuzeigen.

Die Prüfungsaufgaben sollen praxisbezogen sein. Der Prüfling soll die

Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.

Im Prüfungsbereich Serviceleistungen soll der Prüfling nachweisen,

dass er in der Lage ist,

1. betriebliche Prozesse zu bearbeiten,

2. kunden- und serviceorientiert zu handeln und Gespräche systematisch

und situationsbezogen zu führen und

3. Probleme und Vorgehensweisen zu erörtern sowie einen Lösungsweg

zu entwickeln und zu begründen.

Für den Nachweis sind folgende Gebiete zugrunde zu legen:

1. Passagierabfertigung,

2. Gepäckermittlung,

3. Waren- und Dienstleistungsangebot sowie

4. Flugzeugabfertigung.

Mit dem Prüfling wird eine Gesprächssimulation durchgeführt.

Für die Gesprächssimulation wählt der Prüfungsausschuss zwei der

genannten Gebiete aus und stellt dem Prüfling zu jedem dieser Gebiete

eine praxisbezogene Aufgabe. Aus den beiden Aufgaben wählt

der Prüfling eine Aufgabe zur Bearbeitung aus. Ihm ist eine Vorbereitungszeit

von 15 Minuten einzuräumen. Die Gesprächssimulation

dauert höchstens 20 Minuten.

Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde soll der Prüfling

nachweisen, dass er in der Lage ist, allgemeine wirtschaftliche und

gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darzustellen

und zu beurteilen.Die Prüfungsaufgaben müssen praxisbezogen

sein. Der Prüfling soll die Aufgaben schriftlich bearbeiten. Die

Prüfungszeit beträgt insgesamt 60 Minuten.

Die Bewertungen der einzelnen Prüfungsbereiche sind wie folgt zu

gewichten:

1. Abfertigungsprozesse mit 35 Prozent,

2. Luftverkehrswirtschaft mit 20 Prozent,

3. Serviceleistungen mit 35 Prozent sowie

4. Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent.

Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen

wie folgt bewertet worden sind:

1. im Gesamtergebnis mit mindestens „ausreichend“,

2. in mindestens drei Prüfungsbereichen mit mindestens „ausreichend“

und

3. in keinem Prüfungsbereich mit „ungenügend“.

Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der Prüfungsbereiche

„Abfertigungsprozesse“, „Luftverkehrswirtschaft“ oder „Wirtschafts-

und Sozialkunde“ durch eine mündliche Prüfung von etwa

15 Minuten zu ergänzen, wenn

1. der Prüfungsbereich schlechter als mit „ausreichend“ bewertet worden

ist und

2. die mündliche Ergänzungsprüfung für das Bestehen der Abschlussprüfung

den Ausschlag geben kann.

Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind

das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung

im Verhältnis 2:1 zu gewichten.

Die Verordnungstexte, Berufsbild und Empfehlungen zur sachlichen

und zeitlichen Gliederung können über den W. Bertelsmann Verlag,

Postfach 10 06 33, 33506 Bielefeld, in Kürze bezogen werden. Die

Betriebe erhalten über die Ausbildungsberatung des Bereiches

Berufliche Bildung der Kammer gerne weitere Informationen.


30

HANDELSREGISTER

Oberfränkische Wirtschaft

06|17

Diese Informationen sind als kurze Hinweise für den interessierten Leser gedacht. Wir geben nicht den vollen Text der registeramtlichen Veröffentlichung wieder. Grundlage der Hinweise sind die der Kammer von den Registergerichten

zur Verfügung gestellten Handelsregisterauszüge. Wenn Sie weitere Einzelheiten interessieren, wenden Sie sich bitte an die Registerabteilungen bei den Amtsgerichten. Unsere Veröffentlichungen sind ohne Gewähr.

AMTSGERICHT –

REGISTERGERICHT –

BAMBERG

NEUEINTRAGUNGEN

Kraus-Kröninger WKW Bamberg KG, An

der Spinnerei 1, Bamberg (Betrieb eines

Wasserkraftwerkes). Persönlich haftender

Gesellschafter: Johannes Kraus, München. Ein

Kommanditist, Der Sitz wurde von München

nach Bamberg verlegt. (31.3.)

TF-Projektentwicklung UG

(haftungsbeschränkt), Poxdorfer Str. 31,

Langensendelbach (Handel und Vertrieb von

Bau-Fertigteilen, Waren und Dienstleistungen,

die keiner besonderen Genehmigung bedürfen).

Stammkapital: 500 EUR. Geschäftsführer:

Tamara Friedrich, Langensendelbach. (31.3.)

TV Medi GmbH, Langenau 16, Dormitz

(Vermietung und Verkauf von Videos, Betreiben

einer Internetplattform mit Online-Videothek,

Kommunikationsplattform, Infobörse und

Buchungstools sowie Entwicklung von

Applikationen, hauptsächlich (aber nicht

ausschließlich) für den ärztlichen, pflegerischen

und therapeutischen Bereich. Die Gesellschaft

kann einzelne Bereiche hiervon im Franchise-

Vertrieb an Dritte übertragen. Die Tätigkeiten

können im Inland und im Ausland erfolgen).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Harald Lehnert, Dormitz. (31.3.)

DC Sports GmbH & Co. KG, Bamberg. Die

Firma wurde geändert in: BOEMIA GmbH & Co.

KG. (3.4.)

KRE Immo12 GmbH & Co KG, Laubanger

10, Bamberg (Der Erwerb von Grundstücken

und Immobilien in Deutschland zur

Entwicklung, Vermietung, Verwaltung sowie

Optimierung während der Haltedauer und

deren Veräußerung). Persönlich haftende

Gesellschafterin: Firma KRE Verwaltungs

GmbH, Bamberg, Ein Kommanditist. (5.4.)

Schick Metall GmbH, Gewerbegebiet Limbach

5, Pommersfelden (Stahl- und Metallbau).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Christian Schick, Eggolsheim. (5.4.)

Winkelmann BHKW GmbH, Schnaid

4 a, Hallerndorf (Das Betreiben eines

Blockheizkraftwerkes zum Vertrieb von Energie

an Endverbraucher und Einspeisung in das

öffentliche Netz). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Norbert Winkelmann,

Hallerndorf. (5.4.)

Bären-Apotheke Julia Mühling-Linz e.

K., Pfarrer-Berger-Str. 4, Hirschaid (Betrieb

einer Apotheke). Inhaberin: Julia Mühling-Linz,

Bamberg. (6.4.)

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Raum und Werte 14. Liegenschaften

GmbH & Co. KG, Nußbaumstr. 40,

Forchheim (Immobiliengeschäfte aller Art,

hierzu zählen insbesondere Immobilien-

Entwicklungs- und Bauträgergeschäfte, der

an- und Verkauf von Grundstücken oder

grundstücksgleichen Rechten, der Handel

mit Immobilien, Halten und Vermieten

von Immobilien, sowie Management von

Immobilien für Dritte, die Vorbereitung und

Durchführung von Bauvorhaben im eigenen

Namen für eigene und fremde Rechnung

i.S.d. § 34 c Abs. 1 Ziff. 4a GewO). Persönlich

haftende Gesellschafterin: Firma Raum und

Wert Verwaltungs GmbH, Forchheim. Drei

Kommanditisten. (7.4.)

BUS-BOXX GmbH & Co. KG, Laubanger

23, Bamberg (Vertrieb und Montage

von Modulmöbeln). Persönlich haftende

Gesellschafterin: Firma VSR-Systeme

Beteiligungs GmbH, Bamberg. Zwei

Kommanditisten. (7.4.)

B und F Verwaltungs-GmbH, Hohe Str. 12,

Oberhaid (Der Erwerb und Verwaltung von

Beteiligungen, die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei

Handelsgesellschaften, insbesondere bei der B

und F GmbH & Co. KG sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Florian Bezold,

Bischberg; Roland Freitag, Schönbrunn. (12.4.)

digitalimpuls GmbH, Klingenberg

2, Bischberg (Die Erbringung von

Servicedienstleistungen zur Digitalisierung

von Unternehmensgeschäftsprozessen).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Dr. Olaf Schrödel, Bischberg. (12.4.)

HENRII Gastronomie GmbH, Schützenstr.

24, Bamberg (Der Betrieb von

Gastronomiebetrieben, der Handel mit

Lebensmitteln und Waren sowie die Erbringung

von Dienstleistungen im Gastronomie- und

Handelsbereich. Die Gesellschaft darf alle

Maßnahmen treffen die geeignet sind,

den Gesellschaftszweck zur fördern. Die

Gesellschaft ist berechtigt, andere ihr ähnliche

Unternehmen zu erwerben oder sich an

solchen zu beteiligen). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Maximilian Beughold,

Bamberg; Raffaele Colonna, Bamberg. (12.4.)

Harald Fuchs e.K., Schulstr. 12, Hallerndorf

(Die Beratung und der Verkauf von

Fertighäusern). Inhaber: Harald Fuchs,

Hallerndorf. (18.4.)

MR Massive Reinigung UG

(haftungsbeschränkt), Industriestr. 5,

Stegaurach (Gebäudereinigung, Pflege

von Außenanlagen und Erbringen von

Winterdiensten). Stammkapital: 500 EUR.

Geschäftsführer: Ellen Denner, Stegaurach.

(18.4.)

Niedermeier Immobilien UG

(haftungsbeschränkt), Steingasse 14,

Langensendelbach (Die Verwaltung eigenen

Vermögens, insbesondere der Erwerb, Die

Verwaltung, die Bebauung, die Vermietung

und die Verwertung von Grundbesitz, jedoch

mit Ausnahme von Tätigkeiten, die einer

Genehmigung nach § 34 c GewO bedürfen).

Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer:

Nikolaus Niedermeier, Langensendelbach. (18.4.)

Roth IT UG (haftungsbeschränkt), Frankenstr.

4, Langensendelbach (Die Erbringung von

Serviceleistungen im IT-Bereich, insbesondere

für ERP-Systeme, NAS, IT-Lösungen- und

Optimierungen, openERP/odoo, Synology, IP

basierte Videoüberwachung, CMS Systeme und

Web Design, WebShop Systeme). Stammkapital:

1.000 EUR. Geschäftsführer: Günter Roth,

Langensendelbach. (18.4.)

SHIFT NET Onlinemarketing UG

(haftungsbeschränkt), Veilchenweg 2,

Langensendelbach (Die Planung und

Durchführung von Maßnahmen der

Werbung, der direkten Verkaufsförderung

und der Direktwerbung im Internet und im

stationären Handel. Weiter die Entwicklung

und der Betrieb von EDV-Systemen zur

Unterstützung von Werbemaßnahmen und

die Erbringung von Dienstleistungen in

Werbung, Kommunikation und Marketing

für werbetreibende Unternehmen).

Stammkapital: 2.000 EUR. Geschäftsführer:

Roland Groß, Langensendelbach. Die

Gesellschafterversammlung vom 28.3 hat

die Verlegung des Sitzes von Berlin nach

Langensendelbach beschlossen. (18.4.)

Messdienst Hohenberger Verwaltungs

GmbH, Kellerstr. 19, Litzendorf-Pödeldorf

(Der Erwerb und die Veräußerung von

Beteiligungen an Handelsgesellschaften

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung bei diesen,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der Messdienst

Hohenberger GmbH & Co. KG mit dem

Sitz in Litzendorf). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Klaus Hohenberger,

Litzendorf-Pödeldorf. (19.4.)

B und F GmbH & Co. KG, Hohe

Str. 12, Oberhaid (Das Betrieben von

Energieerzeugungsanlagen). Persönlich

haftende Gesellschafterin: Firma B und

F Verwaltungs-GmbH, Oberhaid. Zwei

Kommanditisten. (20.4.)

Messdienst Hohenberger GmbH

& Co. KG, Kellerstr. 19, Litzendorf-

Pödeldorf (Die Montage von Messgeräten

und Rauchmeldern, die Erstellung von

Betriebs- und Heizkostenabrechnungen, der

Zählerablesedienst und der Verkauf und die

Vermietung von Messeinrichtungen). Persönlich

haftende Gesellschafterin: Firma Messdienst

Hohenberger Verwaltungs GmbH, Litzendorf-

Pödeldorf. Ein Kommanditist. (21.4.)

RUN E-Commerce & Consulting UG

(haftungsbeschränkt), Wagnersleite

13, Bamberg (Die Übernahme von

Vertriebsleistungen im Bereich E-Commerce,

sowie Beratung von Online Marketing und

allgemeinen Vertriebsstrategien). Stammkapital:

1.000 EUR. Geschäftsführer: Jan Rümmer,

Pürgen. (21.4.)

FS Beteiligungen GmbH, Lange Str. 37,

Bamberg (Die Verwaltung des eigenen

Vermögens und die Unternehmensberatung).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Stefan Sebök, Bamberg. (24.4.)

FS Verwaltungs GmbH, Lange Str. 37,

Bamberg (Die Verwaltung des eigenen

Vermögens, die Unternehmensberatung und

das Immobilienmanagement). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Stefan Sebök,

Bamberg. (24.4.)

BigVape Liquids UG (haftungsbeschränkt),

Nürnberger Str. 98, Hirschaid (Die Herstellung,

der Handel und der Vertrieb von Liquids,

Aromen und Zubehör zur Verwendung in

E-Zigaretten). Stammkapital: 300 EUR.

Geschäftsführer: Christopher Riemer,

Stegaurach. (24.4.)

FABIS Verwaltung GmbH, Ottostr. 15,

Bamberg (Die Beteiligung an Unternehmen,

Geschäftsführung und Verwaltung von

Unternehmen, insbesondere der FABIS Sales

Solutions GmbH & Co. KG mit dem Sitz

in Bamberg). Stammkapital: 25.000 EUR.

Geschäftsführer: Bertram Strätz, Bamberg.

(24.4.)

PG Haenlinstraße 1 Ingolstadt GmbH

& Co. KG, Daimlerstr. 32, Forchheim

(Der Erwerb sowie die Veräußerung von

bebauten und unbebauten Grundstücken,

die Projektentwicklung, die Sanierung von

Immobilien, die Erstellung von Gewerbeund

Wohnimmobilien, die Vermietung

und Verpachtung von Immobilien und die

Immobilienverwaltung). Persönlich haftende

Gesellschafterin: Firma Georg Engelhardt

Beratungs- und Vermittlungsgesellschaft mbH,

Langensendelbach. Ein Kommanditist. (24.4.)

Drescher Haustechnik KG, Friedhofstr.

7, Stegaurach (Planung und

Durchführung von Elektro- Heizungs- und

Sanitärinstallationsarbeiten sowie der Handel

mit Elektro-, Heizungs- und Sanitärartikeln).

Persönlich haftender Gesellschafter: Ralf

Groh, Stegaurach. Einzelprokura: Elke Groh,

Stegaurach. Ein Kommanditist. (26.4.)

FABIS Sales Solutions GmbH & Co. KG,

Ottostr. 15, Bamberg (Beratung, Konzeption,

Erstellung und Vertrieb von Software für den

Verkauf). Persönlich haftende Gesellschafterin:

Firma FABIS Verwaltung GmbH, Bamberg. Vier

Kommanditisten. (26.4.)

Ventus Qualifying GmbH, Bayreuther Str.

106, Forchheim (Die Unternehmensberatung

und die Weiterbildung von Personen und

Firmen. Hierzu gehören insbesondere Training,

Coaching und Erstellung und Vermarktung von

WBT und E-Learning Systemen). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Drazen Burek,

Forchheim. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Frauke Welzbacher, Erlangen. Die

Gesellschafterversammlung vom 24.3. hat

die Verlegung des Sitzes von Nürnberg nach

Forchheim beschlossen. (27.4.)

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KSC Digital UG (haftungsbeschränkt),

Häfnerstr. 1, Bamberg (Die Erbringung

von Beratungs-, Planungs-, Vertriebsund

Entwicklungsleistungen sowie

verwandte Geschäfte in den Bereichen

Softwareentwicklung, Marketing und IT-Betrieb

einschließlich des Erwerbs von Beteiligungen).

Stammkapital: 1.300 EUR. Geschäftsführer:

Kevin Schmitt, Röttenbach. (28.4.)

Voll Verwaltungs GmbH, Pointstr. 15,

Memmelsdorf-Merkendorf (Die Beteiligung

als persönlich haftende Gesellschafterin an

der Voll Haustechnik GmbH & Co. KG mit dem

Sitz in Memmelsdorf. Gegenstand der Voll

Haustechnik GmbH & Co. KG ist die Installation

von Sanitär- und Zentralheizungsanlagen

und Sprenglerarbeiten). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Matthias Eck, Baunach;

Michael Koschinski, Bamberg. (28.4.)

changemod gmbh, Lindenallee 44,

Strullendorf (IT-Consulting und IT-Services

in den Bereichen Printing, Programmierung

und Web). Stammkapital: 25.000 EUR.

Geschäftsführer: Andreas Herzog, Strullendorf.

(28.4.)

FBU UG (haftungsbeschränkt), Lange Str. 23,

Walsdorf (Der Handel mit Fußbodenbelägen,

insbesondere Parkett und Furnieren

samt Zubehör). Stammkapital: 500 EUR.

Geschäftsführer: Wilfried Zirkel, Walsdorf.

(28.4.)

Handelsvertretung SOP UG

(haftungsbeschränkt), Pödeldorfer Str. 106,

Bamberg (Der Betrieb einer Handelsagentur für

Internet-, High-Definition-TV-, Festnetztelefonund

Mobilfunkverträge sowie für Strom,

Gas und Wärme). Stammkapital: 300 EUR.

Geschäftsführer: Oleg Serakov, Bamberg. (28.4.)

VERÄNDERUNGEN

Fördertechnik Hütter GmbH, Bamberg. Die

Gesellschafterversammlung vom 28.3. hat die

teilweise Änderung der Satzung beschlossen.

Der Sitz wurde nach Burgwindheim,

Mendenmühle 1, verlegt. (3.4.)

Frinken Motorsport GmbH, Pommersfelden.

Die Gesellschafterversammlung vom 24.3.

hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Der Sitz wurde nach Pettstadt,

Ohmstr. 26, verlegt. (3.4.)

VIERLING PRODUCTION GmbH,

Ebermannstadt. Die Prokura Andreas

Lebrecht ist erloschen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen: Georg Herrmann,

Ebermannstadt. (3.4.)

INTERGATE GmbH, Bamberg.

Ralph Schmidt, Bamberg, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (4.4.)

Druckerei Bussard Sigrid Pflaum e.K.,

Gundelsheim. Sigrid Pflaum ist als Inhaberin

ausgeschieden. Neuer Inhaber: Sylvia Pflaum,

Strullendorf. Die Firma wurde geändert in:

Druckerei Bussard e.K. (5.4.)

Gourment Tempel Forchheim GmbH,

Forchheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 24.3. hat die teilweise Änderung der

Satzung beschlossen. Die Firma wurde geändert

in: Gourmet Tempel Forchheim Abwicklungs

GmbH. (5.4.)

Hartwig Consulting GmbH, Forchheim. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Norbert

Hartwig, Forchheim. (5.4.)

Immo & Gastro GmbH, Bamberg. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Werner-

Georg Müller, Bamberg. (5.4.)

KRE Immo Krefeld GmbH, Bamberg. Die

Prokura Carsten Racky ist erloschen. (5.4.)

Rakete 7 UG (haftungsbeschränkt),

Bamberg. Die Gesellschafterversammlung vom

17.3. hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Die Firma wurde geändert in:

Rakete 7 GmbH. Das Stammkapital wurde auf

25.000 EUR erhöht. (5.4.)

Wernsdörfer Consulting Inh. Steffen

Wernsdörfer e.K., Bamberg. Die Firma wurde

geändert in: Senioclon Pflegedienst e.K. (5.4.)

InterAgro GmbH, Zapfendorf. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Julia

Walter, Schondorf am Ammersee. (6.4.)

iabs GmbH, Bamberg. Eike Cuno ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. Christian

Brandner, Schönau a. Königsee, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (7.4.)

Kunstauktionshaus Schlosser Bamberg

GmbH & Co. KG, Bamberg. Einzelprokura:

Helga Turnwald, Bamberg. (7.4.)

FC FOODCLUB GmbH, Hirschaid. Die

Gesellschafterversammlung vom 6.4. hat die

teilweise Änderung der Satzung beschlossen.

Die Firma wurde geändert in: Foodman EW

GmbH. (10.4.)

KWS Immobilien GmbH, Bamberg. Die

Gesellschafterversammlung vom 5.4. hat die

teilweise Änderung der Satzung beschlossen.

Die Firma wurde geändert in: SW Immobilien

GmbH. (10.4.)

DIALEX GmbH, Bamberg. Die Prokura

Natascha Makarov ist erloschen. Einzelprokura:

Anna Kahanovska, Kharkiv, Ukraine. (11.4.)

GBG Vermögensverwaltungsgesellschaft

mbH, Egloffstein. Marcus

Hofmann, Pegnitz, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. Einzelprokura:

Adam Hofmann, Pegnitz. (11.4.)

RTI Surgical GmbH, Neunkirchen

a. Br. Brian K. Huchison ist als

Geschäftsführer ausgeschieden.

Lawrence Pitcher, Gainesville, FL/

Vereinigte Staaten, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (11.4.)

PROJECT Fondsverwaltung

GmbH, Bamberg. Die

Gesellschafterversammlung vom

30.3. hat die teilweise Änderung

der Satzung beschlossen. Der

Unternehmensgegenstand wurde

geändert in: Die Geschäftsführung

geschlossener Fonds als

geschäftsführende Kommanditistin,

die Fondsverwaltung, das

Fondsmanagement sowie die

Immobilienverwaltung. Die

Gesellschaft darf andere Unternehmen

gleicher und ähnlicher Art

übernehmen, vertreten und sich an

solchen Unternehmen beteiligen.

Sie darf Zweigniederlassungen und

Tochtergesellschaften im In- und

Ausland errichten, sowie im Übrigen alle

Geschäfte tätigen, die der Förderung ihres

Unternehmenszwecks unmittelbar oder

mittelbar dienlich erscheinen. Ebenso ist

die Gesellschaft berechtigt zur Gewährung

von typischen und atypischen Beteiligungen

zwecks Kapitalbeschaffung. Die Erbringung

von Finanzdienstleistungen im Sinne des

Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) oder die

Betätigung als Kapitalverwaltungsgesellschaft

im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB)

ist nicht Gegenstand des Unternehmens. Sie

kann auch andere Unternehmen gründen,

erwerben und sich an ihnen beteiligen sowie

solche Unternehmen leiten oder sich auf die

Verwaltung der Beteiligung beschränken. Die

Gesellschaft arbeitet dabei ausschließlich

und exklusiv mit der PROJECT Real Estate

AG mit dem Sitz in Nürnberg (eingetragen

im Handelsregister des Amtsgerichts

Nürnberg unter HRB 23285) sowie der

PROJECT Beteiligungen AG mit dem Sitz in

Bamberg (eingetragen im Handelsregister

des Amtsgerichts Bamberg unter HRB 8548)

und deren jeweiligen Tochtergesellschaften

zusammen. (12.4.)

PROJECT Vermittlungs GmbH, Bamberg. Die

Gesellschafterversammlung vom 30.3. hat die

teilweise Änderung der Satzung beschlossen.

Der Unternehmensgegenstand wurde geändert

in: Die Vermittlung von Kapitalanlagen

der PROJECT Investment Gruppe. Die

Gesellschaft darf andere Unternehmen

gleicher und ähnlicher Art übernehmen,

vertreten und sich an solchen Unternehmen

beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen

und Tochtergesellschaften im In- und

Ausland errichten, sowie im Übrigen alle

Geschäfte tätigen, die der Förderung ihres

Unternehmenszwecks unmittelbar oder

mittelbar dienlich erscheinen. Ebenso ist

die Gesellschaft berechtigt zur Gewährung

von typischen und atypischen Beteiligungen

zwecks Kapitalbeschaffung. Die Erbringung

von Finanzdienstleistungen im Sinne des

Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) oder die

Betätigung als Kapitalverwaltungsgesellschaft

im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB)

ist nicht Gegenstand des Unternehmens. Sie

kann auch andere Unternehmen gründen,

erwerben und sich an ihnen beteiligen sowie

solche Unternehmen leiten oder sich auf die

Verwaltung der Beteiligung beschränken. Die

Gesellschaft arbeitet dabei ausschließlich

und exklusiv mit der PROJECT Real Estate

AG mit dem Sitz in Nürnberg (eingetragen

im Handelsregister des Amtsgerichts

Nürnberg unter HRB 23285) sowie der

PROJECT Beteiligungen AG mit dem Sitz in

Bamberg (eingetragen im Handelsregister

des Amtsgerichts Bamberg unter HRB 8548)

und deren jeweiligen Tochtergesellschaften

zusammen. (12.4.)

AGIP Özen Canerik Forchheim e.K.,

Forchheim. Die Firma wurde geändert in: AGIP

Leon Maximilian Carnerik Forchheim e.K. (18.4.)

Feser-Biemann Forchheim GmbH,

Forchheim. Thomas Dost, Zirndorf, wurde zum

Geschäftsführer bestellt. (18.4.)

sale4all UG (haftungsbeschränkt),

Scheßlitz. Die Gesellschafterversammlung vom

10.4. hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Der Unternehmensgegenstand

wurde geändert in: Der Betrieb von

Handelsplattformen im Internet, die Erbringung

von Dienstleistungen im IT-Bereich und

der Internet-Handel mit Hard-Software,

Gebrauchsgütern und Modeartikeln.

Bruno Kramer ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Jakob Kramer, Scheßlitz

und Matthias Linke, Scheßlitz, wurden zu je

einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer

bestellt. (19.4.)

Teddy-Hermann GmbH, Hirschaid.

Einzelprokura: Dorothee Weinhold, Hirschaid.

(20.4.)

REC Verwaltungsgesellschaft mbH,

Bamberg. Matthew Scoffield ist

als Geschäftsführer ausgeschieden.

Carsten Römgens, Bamberg, wurde zum

Geschäftsführer bestellt. Die Prokura Carsten

Römgens ist erloschen. (21.4.)

Metallform Bamberg GmbH, Bamberg.

Einzelprokura: Ludwig Müller, Heiligenstadt.

(24.4.)

Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg.

Markus Langer, Dorsten, wurde zum

Geschäftsführer bestellt. Die Prokuren

Markus Langer und Stefan Vaskovics sind

erloschen. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Marc Reuss, Bamberg. (24.4.)

Kropfelder GmbH, Bamberg. Felix

Kropfelder, Viereth-Trunstadt, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (27.4.)

Johann Seubert GmbH + Co. Fruchthandels

KG, Hetzles. Die Firma wurde geändert in:

Johann Seubert GmbH & Co. Fruchthandels

KG. (27.4.)

Johann Seubert GmbH + Co. KG, Hetzles.

Die Firma wurde geändert in: Johann Seubert

GmbH & Co. KG. (27.4.)

Georg Engelhardt Beratungsund

Verwaltungsgesellschaft

mbH, Langensendelbach. Die

Gesellschafterversammlung vom 7.4. hat die

teilweise Änderung der Satzung beschlossen.

Die Gesellschaft wird fortgesetzt. Georg

Engelhardt ist als Liquidator ausgeschieden.

Geschäftsführer: Georg Engelhardt,

Langensendelbach. (28.4.)

Peter Schmeißer GmbH, Buttenheim. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Hans-

Peter Schmeißer, Buttenheim. (28.4.)

Sanitärtechnik Werner Merklein

GmbH, Bamberg. Daniel Montag ist

als Geschäftsführer ausgeschieden.

Werner Merklein, Bamberg, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (3.5.)

LÖSCHUNGEN

EUROPOOL-Schwimmbäder- und

Wassertechnik-Vertrieb Udo Karl e.K.,

Hallstadt. Die Firma ist erloschen. Von Amts

wegen eingetragen aufgrund § 31 Abs. 2 HGB.

(4.4.)

J.C. Neupert UG (haftungsbeschränkt),

Hallstadt. Die Firma ist erloschen. (4.4.)

Webseit Company Inh. Daniel Burkard e.K.,

Frensdorf. Die Firma ist erloschen. (4.4.)

Morph Club GmbH, Bamberg. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (6.4.)

Starkingdom e.K., Buttenheim. Die Firma ist

erloschen. (11.4.)

BVD Betriebsverpflegungsdienst GmbH &

Co. Kommanditgesellschaft, Weißenohe.

Die Firma ist erloschen. Von Amts wegen

eingetragen aufgrund § 31 Abs. 2 HGB. (13.4.)

B&M Dienstleistungsservice LTC.

Niederlassung Deutschland, Bamberg. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (18.4.)

KAMIENIARZ – WOJCIK GmbH, Bamberg.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (19.4.)

Braun Honorarberatung GmbH & Co. KG,

Bamberg. Die Liquidation ist beendet. Die

Firma ist erloschen. (20.4.)

kraut.co.de e.K., Bamberg. Die Firma ist

erloschen. (20.4.)

Querox Capital UG (haftungsbeschränkt),

Heiligenstadt. Der Sitz wurde nach München,

Leipziger Str. 43, verlegt. (20.4.)

muraTech Industriemontagen e.K.,

Pommersfelden. Die Firma ist erloschen. (25.4.)

VVT Energie GmbH, Speichersdorf. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

erloschen. (26.4.)

AMTSGERICHT –

REGISTERGERICHT –

BAYREUTH

NEUEINTRAGUNGEN

EfL Management UG (haftungsbeschränkt),

Spiegel 15, Kulmbach (Verwaltung, Betreuung

und Beratung im Bereich Erneuerbare

Energien). Stammkapital: 1.000 EUR.

Geschäftsführer: Tobias Maximilian Wildner,

Kulmbach. (3.4.)

EfL Solar UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Spiegel 15, Kulmbach (Der

Bau, der Erwerb und der Betrieb von

Energieerzeugungsanlagen). Persönlich

haftende Gesellschafterin: Firma EfL

Management UG (haftungsbeschränkt),

Kulmbach. Ein Kommanditist. (4.4.)

Kokulinsky Baumschulen-

Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwingen

1, Neudrossenfeld (Beteiligung an

einer Kommanditgesellschaft und die

Übernahme von deren Geschäftsführung

und Verwaltung, welche den Betrieb der von

dem Gartenmeister Gottfried Kokulinsky in

Berlin-Lichtenrade unterhaltenen Baumschule

fortführt). Stammkapital: 50.000 DM.

Geschäftsführer: Sven Müller, Neudrossenfeld.

Die Gesellschafterversammlung vom 24.2.

hat die Verlegung des Sitzes von Berlin nach

Neudrossenfeld beschlossen. (4.4.)

CLT Carmen Lydia Täuber e. K., Buchau 77,

Mainleus (Edelmetallhandel – Handel von

Zahngold, Altgold, Schmuck, Uhren, Münzen

und Silberwaren). Inhaber: Carmen Lydia

Täuber, Mainleus. (5.4.)

Kokulinsky Erbbauverwaltungsgesellchaft

mbH & Co. KG, Schwingen 1, Neudrossenfeld

(Verwaltung des Erbbaugrundstückes,

eingetragen im Grundbuch von Lichtenrade

Blatt 2156, Töpchiner Weg 171/277). Persönlich

haftende Gesellschafterin: Firma Kokulinsky

Baumschulen-Verwaltungsgesellschaft mbH,

Neudrossenfeld. Drei Kommanditisten. Der

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Sitzwurde von Berlin nach Neudrossenfeld

verlegt. (5.4.)

Kaiser Verwaltung GmbH, Nankendorf

14, Waischenfeld (Die Beteiligung an

sowie die Übernahme der Geschäftsführung

und Vertretung von Gesellschaften,

insbesondere von der Zimmerei Kaiser

GmbH & Co. KG. Gegenstand der Zimmerei

Kaiser GmbH & Co. KG ist der Betrieb eines

Zimmereihandwerksbetriebes und alle damit

zusammenhängenden Leistungen soweit sie

nach den Vorschriften des Handwerksrecht

zulässig ausgeübt werden können).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Stefan Bischoff, Waischenfeld. (6.4.)

Lifeline Ruhesitz Stein GmbH, Stein

18, Gefrees (Der Betrieb von sozialen

Einrichtungen, insbesondere von

vollstationären, teilstationären und

ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie deren

besondere Wohnformen). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Markus Jochen

Schoberth, Trebgast. Einzelprokura: Johannes

Lautenschläger, Simbach. (7.4.)

ADB Solutions GmbH, Pferch 4, Bindlach

(Erbringung von Dienstleistungen im

Bereich der Informationstechnologie.

Das beinhaltet insbesondere auch die

Entwicklung und Anpassung von Software

und die Durchführung von IT-Schulungen.

Des weiteren ist der Handel mit IT-Hard- und

Software Gegenstand des Unternehmens).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer.

Alexander Badewitz, Bindlach; Dirk Barocke,

Grub a. Forst. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.3. hat die Verlegung des Sitzes von

Coburg nach Bindlach beschlossen. (10.4.)

DANBATH GmbH, Tannenbergstr. 10,

Bayreuth (Der Handel mit und er Vertrieb von

Waren im aller Art, insbesondere jedoch nicht

ausschließlich von Badmöbeln (Waschbecken

und Ähnliches) sowie von unterstützender

Wäsche für werdende und stillende Mütter, der

Import und der Export von solchen Waren, die

Beteiligung an Unternehmen, die einen solchen

Unternehmensgegenstand besitzen sowie

die Ausübung von Beratungsleistungen im

Bereich Vertrieb / Erschließung neuer Märkte).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer;

Jesper Frandsen, Bayreuth; Villy Jaeger,

Hamburg. (10.4.)

EvKuGa GmbH, Heinrich-Fickenscher-Str. 11,

Bayreuth (Die Durchführung von kulturellen,

sportlichen und sonstigen Veranstaltungen,

wie z.B. Festivals, Turniere, Konzepte, der

Betrieb gastronomischer Einrichtungen an

festen Standorten und mobil auf Festivals

und Jahrmärkten, die Herstellung und der

Vertrieb von Merchandiseprodukten, die

Konzeption, Organisation und Durchführung

von Veranstaltungen für Dritte und Kulturund

Künstlermanagement). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Cornelius Sturm

Bayreuth. (11.4.)

Weber Zaunbau GmbH, Krumme Fohre 34,

Kasendorf (Die Herstellung und Montage

sowie der Handel mit und die Reparatur von

Zaun- und Toranlagen aller Art sowie alle

damit im Zusammenhang stehende Geschäfte).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Patrick Götz, Wonsees; Daniel Stübinger,

Wonsees. (11.4.)

Islandpferdehof Sigurdalur GmbH,

Kulmbach. (Betrieb einer Reitanlage).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer.

Melanie Haug, Wörth. (12.4.)

KKS-Grundbesitzverwaltungs GmbH,

Seulbitzer Str. 38 c, Bayreuth (Der Erwerb

und der Verkauf von Grundbesitz jeglicher Art

und die Verwaltung von eigenem Vermögen,

insbesondere Grundbesitz). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Gerhard Kolb,

Bayreuth. (12.4.)

Kraus-Kröninger WKW Rothwind KG,

WKW Rothwind 1, Mainleus (Betrieb eines

Wasserkraftwerkes). Persönlich haftender

Gesellschafter: Johannes Kraus, München, Ein

Kommanditist. Der Sitz wurde von München

nach Mainleus verlegt. (12.4.)

Aquamares e.K. Inh. Frank Pfeifer, Max-

Pöhlmann-Str. 1, Bindlach (Handelsgeschäft

mit Liefer- und Pflegeservice für Aquaristik und

einem Online Shop für Aquaristik und Heimtier).

Inhaber: Frank Pfeifer, Bindlach. (18.4.)

Haas Baby-Artikel GmbH, Esbachgraben

4, Bindlach (Der Handel und der Vertrieb

von Kinderwagen und Zubehör und

Kinderbedarfsartikeln). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Stefan Haas, Bayreuth.

(18.4.)

LZK Lackierzentrum Kulmbach KG, Kronacher

Str. 8, Kulmbach (Betrieb einer Kfz-Lackiererei

und eines Kfz-Aufbereitungsbetriebes).

Persönlich haftender Gesellschafter: Deniz

Welz, Kulmbach. Einzelprokura: Ali Ertan Tatar,

Kulmbach. Ein Kommanditist. (18.4.)

Malermeister Eckert GmbH, Kühlenfelser

Str. 16, Pottenstein (Die Ausführung von

Malerarbeiten und damit zusammenhängende

Tätigkeiten). Stammkapital: 25.000 EUR.

Geschäftsführer: Winfried Eckert, Pottenstein.

(18.4.)

Zimmerei Kaiser GmbH & Co. KG,


Oberfränkische Wirtschaft

HANDELSREGISTER

06|17

31

Nankendorf 14, Waischenfeld (Der Betrieb

eines Zimmererhandwerksbetriebes und alle

damit zusammenhängenden Leistungen, soweit

sie nach den Vorschriften des Handwerksrechts

zulässig ausgeübt werden können). Persönlich

haftende Gesellschafterin: Firma Kaiser

Verwaltung GmbH, Waischenfeld. Ein

Kommanditist. (18.4.)

ZYZ GmbH, Festspielhügel 4, Bayreuth

(Die Entwicklung und Vermarktung von

Automatisierungslösungen). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Guido Kenzlers,

Bayreuth; Harald Buchmann, Bindlach. Die

Gesellschafterversammlung vom 23.3. hat

die Verlegung des Sitzes von Weiden nach

Bayreuth beschlossen. (18.4.)

Alte Feuerwache Kulmbach GmbH,

Grabenstr. 4, Kulmbach (Das Bettreiben von

Gaststätten aller Art). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Afshin Javashi, Erlangen.

(18.4.)

CP Kinderintensivpflege GmbH,

Kressenstein 15, Kulmbach (Der Betrieb eines

außerklinischen Kinderintensivpflegedienstes).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Philipp Fahl, Kulmbach; Carsten Lehle,

Mainleus. (19.4.)

MBH Fuchs & Hofmann OHG, Kirchahorn

23, Ahorntal (Der Maschinenverleih

und der Biomasse-Holzhandel sowie die

Generalvertretung (Verkaufsaktivitäten nebst

Fachbetreuung, Service- und Reparaturarbeiten

etc.) für die Firma Konrad Forsttechnik GmbH,

Österreich). Persönlich haftende Gesellschafter:

Wolfgang Fuchs, Ahorntal; Lukas Hofmann,

Ahorntal. (20.4.)

Michael Eggert e.K., Kulmbacher Str. 59,

Bayreuth (Die Vermittlung von Versicherungen,

Finanzdienstleistungen und Kapitalanlagen

nach § 34 f. Das Unternehmen erfordert nach

Art und Umfang einen in kaufmännischer

Weise eingerichteten Gewerbebetrieb). Inhaber:

Michael Eggert, Bayreuth. (25.4.)

ELMONA Wohnen GmbH & Co. KG,

Richthofenhöhe 11, Bayreuth (Verwaltung

von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und

Wohnungen für Dritte). Persönlich haftende

Gesellschafterin: Firma Casa Projektgesellschaft

mbH, Bayreuth. Zwei Kommanditisten. Der

Sitz wurde von Leipzig nach Bayreuth verlegt.

(28.4.)

HS Projektmanagement UG

(haftungsbeschränkt), Gartenstr. 21,

Mainleus (Dienstleistung, Sanierung,

Projektleitung und Generalunternehmung

im Bereich des Baunebengewerbes

sowie Vermittlung von Pachtverträgen

bezüglich Dachflächen zum Betrieb von

Photovoltaikanlagen). Stammkapital: 2.000

EUR. Geschäftsführer: Hülya Grünwald-Cetin,

Mainleus. (28.4.)

Zeitarbeit Eruopa G.L. GmbH, Äußere

Nürnberger Str. 16, Bayreuth (Die Vermittlung

von Zeitarbeitsverhältnissen und die Führung

einer Personalagentur). Stammkapital: 25.000

EUR: Geschäftsführer: Kostyantyn Lyubymtsev,

Zadub-Zavision/Tschechische Republik. (28.4.)

VERÄNDERUNGEN

AEC Alternative Energie Conzepte

GmbH, Bad Berneck. Hans Schindler ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (3.4.)

Einkaufsmarkt Ahorntal UG

(haftungsbeschränkt), Ahorntal.

Christine Hauenstein Ahorntal und

Marcel Dielesen, Ahorntal, wurden zu je

einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer

bestellt. (3.4.)

IREKS GmbH, Kulmbach. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen: Dr. Ing. Christian

Müller, Kulmbach; Dr. rer. nat Thomas Kunte,

Untersteinach. (3.4.)

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PPP GmbH, Pegnitz. Olena Paelmer ist als

Geschäftsführerin ausgeschieden. Rostyslav

Salnikov, Longon/Vereinigtes Königreich,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (3.4.)

Dipl Ing (TU) Karl Hügerich, GmbH,

Sachverständigengutachten für das

Bauwesen, Weidenberg. Markus Standl ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (4.4.)

medi Verwaltungsgesellschaft mbH,

Bayreuth. Wolfgang Weihermüller ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (4.4.)

Taxi Kerl UG (haftungsbeschränkt),

Kulmbach. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Ute Degelmann, Kulmbach. (4.4.)

Autohaus Michel GmbH, Bad Berneck. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Ralf

Michel, Bad Berneck; Raimund Michel, Bad

Berneck. (5.4.)

Future Carbon GmbH, Bayreuth. Die

Gesellschafterversammlung vom 27.3. hat die

Erhöhung des Stammkapitals auf 758.108 EUR

beschlossen. (5.4.)

Design House Gesellschaft für

Kommunikations-Konzepte mbH, Bayreuth.

Die Gesellschafterversammlung vom 14.2.

hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Das Stammkapital wurde auf Euro

umgestellt und erhöht. Stammkapital: 103.000

EUR. Der Sitz wurde nach Kulmbach, Am

Eulenhof 14, verlegt. (5.4.)

Schiller + Roder Bau-GmbH, Heinersreuth.

Elke Roder ist als Geschäftsführerin

ausgeschieden. Volker Ziegler, Speichersdorf,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (6.4.)

GR Pro Cura GmbH, Bayreuth. Hans

Maximilian Feiler ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Sebastian Hagen, Bayreuth,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (10.4.)

Vitrulan Holding GmbH, Marktschorgast.

Peter Cordts ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. (10.4.)

Vitrulan Textile Glass GmbH,

Marktschorgast. Peter Cordts ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (10.4.)

Glen Dimplex Deutschland GmbH,

Kulmbach. Die Prokura Ralf Behnke ist

erloschen. (11.4.)

ICTOP Entwicklungs GmbH, Mistelgau.

Dieter Herrmannsdörfer ist als Liquidator

ausgeschieden. Jörg Herrmannsdörfer,

Mistelgau, wurde zum Liquidator bestellt.

(11.4.)

OutPro Holding GmbH, Kulmbach. Stefan

Feulner ist als Liquidator ausgeschieden. Neuer

Liquidator: Stefan Müller, Küps. (11.4.)

SMB SCHEDE MASCHINENBAU GmbH,

Goldkronach. Roland Schwede ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. Jacques

Lancelon, Fratin/Belgien, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (11.4.)

Weber Zaunbau GmbH, Kasendorf.

Die Gesellschafterversammlung vom 5.4.

hat die teilweide Änderung der Satzung

beschlossen. Die Firma wurde geändert in:

Weber Pragmatiker GmbH. Patrick Götz ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (11.4.)

7C Solarparken AG, Bayreuth. Die

Hauptversammlung vom 15.7. hat die

Erhöhung des Grundkapitals auf 44.797.898

EUR beschlossen. (12.4.)

ALNuMed GmbH, Bayreuth. Dr. Stephan

Schwarzinger ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. (13.4.)

KUGA GmbH, Kulmbach. Die

Gesellschafterversammlung vom 22.3.

hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Der Unternehmensgegenstand

wurde in: Das Anbieten und die Durchführung

von Reiseleistungen, insbesondere die

Durchführung von geführten Gruppenreisen

mit Wohnmobilen und PKWs sowie der

Handel mit Camping- und Reiseartikeln,

der Betrieb einer Werbeagentur, der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei

Personenhandelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin der Gafert GmbH & Co.KG mit

dem Sitz in Kulmbach, deren Gegenstand die

Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere

das Innehalten von Markenrechten und die

Vermietung und Verpachtung von Immobilien,

ist. (13.4.)

KUGA Vermögensverwaltungs GmbH & Co.

KG, Kulmbach. Die Firma wurde geändert in:

Gafert GmbH & Co. KG (13.4.)

Artus Immobilien GmbH, Bayreuth. Paola

Zieher ist als Geschäftsführerin ausgeschieden.

(18.4.)

IREKS GmbH, Kulmbach. Die Prokura Stephan

Schwind ist erloschen. (18.4.)

MS Autoglanz GmbH, Kulmbach. Mirco

Schena ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

Ali Ertan Tatar, Kulmbach, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. Einzelprokura: Mirco Schena,

Kulmbach. (18.4.)

Noris-Color GmbH, Kulmbach. Lothar

Zeitler ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

Einzelprokura: Frank Zeitler, Kulmbach. (18.4.)

AMV GmbH Auto- und Motorradverleih,

Trebgast. Ernst Kolb, Trebgast, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. Willi Kolb ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. (19.4.)

Aktiv-1A-Personal UG

(haftungsbeschränkt), Kulmbach. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Anita

Adler, Kulmbach. (20.4.)

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MAJA-WERK Verwaltungs-GmbH,

Kasendorf. Dr. Markus Witte ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (20.4.)

Schmidt Elektro GmbH, Bindlach.

Doris Schmidt, Bindlach, wurde

zur einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführerin bestellt. (20.4.)

Otto Schüssel GmbH, Pegnitz.

Otto Schüssel ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Markus Schüssel, Pegnitz

und Thomas Schüssel, Pegnitz, wurden zu je

einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer

bestellt. (20.4.)

EuCon Invest Handels- und Gewerbe-Bau

GmbH, Bayreuth. Michael Krause ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. (21.4.)

Schreinerei Hartmann e.K. Inh. Daniel Klier,

Schnabelwaid. Die Firma wurde geändert in:

DanY HolzDesign Schreinerei e.K. Inh. Daniel

Klier. (21.4.)

Galler Lager- und Regaltechnik GmbH,

Kulmbach. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Frederic Meyer, Werl. (24.4.)

Roland Schwede GmbH, Goldkronach.

Doris Schwede, Goldkronach, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (24.4.)

Staudenmaier Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt), Warmensteinach. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Alexander

Staudenmaier, Westhausen. (24.4.)

Künzel Maschinenbau GmbH, Mainleus.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Leontina Fredrich, Kulmbach.

(27.4.)

Berthold Höhn Verwaltungsgesellschaft

mbH, Thurnau. Die

Gesellschafterversammlung vom 21.3

hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Die Firma wurde geändert

in: Arche Massivholzmöbel GmbH. Der

Unternehmensgegenstand wurde geändert

in: Die Herstellung von und der Handel mit

Möbeln und Einrichtungsgegenständen aller

Art. (28.4.)

Brauerei Haberstumpf GmbH, Trebgast. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Hans

Wernlein, Trebgast. (2.5.)

Winfried Hacker GmbH, Wonsees.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Ewald Weimann, Kasendorf;

Herbert Niegel, Hollfeld. (2.5.)

Stäubli Tec-Systems GmbH, Bayreuth. Heinz

Maisel ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

(2.5.)

LÖSCHUNGEN

SK Markenmöbel Outlet GmbH, Kulmbach.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

erloschen. (4.4.)

Solimende KG, Mainleus. Die Liquidation ist

beendet. Die Firma ist erloschen. (5.4.)

Schreinerei Hofmann GmbH, Bayreuth. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (10.4.)

Hauenstein Schreinerei GmbH, Mistelgau.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

erloschen. (11.4.)

ROLEI Maschinenbau Wolfgang Müller e.K.,

Bayreuth. Die Firma ist erloschen. (11.4.)

Jürgen & Uwe Preiß Transporte OHG,

Seybothenreuth. Die Liquidation ist beendet.

Die Firma ist erloschen. (13.4.)

Hartmann Immobilien und

Projektenwicklung UG

(haftungsbeschränkt), Goldkronach. Die

Firma ist erloschen. (19.4.)

Möbel Auer GmbH, Pegnitz. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG gelöscht. Von Amts wegen eingetragen.

(25.4.)

AMTSGERICHT –

REGISTERGERICHT –

COBURG

NEUEINTRAGUNGEN

Solarpark Weißenfels II GmbH & Co. KG,

Am Hochgericht 10, Bad Staffelstein (Planung,

Errichtung und/oder schlüsselfertiger Kauf

einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) in 06667

Weißenfels sowie deren Verkauf oder deren

Betrieb durch Veräußerung der erzeugten

elektrischen Energie Die Gesellschaft ist

berechtigt, alle mit dem Gesellschaftszweck

in Zusammenhang stehenden Geschäfte

und Handlungen selbst oder durch Dritte

vorzunehmen). Persönlich haftende

Gesellschafterin: Firma IBC Solar Projects GmbH,

Bad Staffelstein. Ein Kommanditist. (4.4.)

inclou. GmbH & Co. KG, Kirchplatz 5 a,

Michelau (Die Beratung und Projektentwicklung

im sozialwirtschaftlichen Bereich, die

Gründung von Integrationsbetrieben und

Integrationsabteilungen in Unternehmen

sowie im Gesundheits- und Wohlfahrtswesen

zum Gegenstand hat sowie alle damit in

wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden

Geschäfte). Persönlich haftende Gesellschafterin:

Firma inclou. Verwaltungs GmbH, Michelau. Ein

Kommanditist. Der Sitz wurde von Verden nach

Michelau verlegt. (7.4.)

Chalk Rock Craftbrauerei GmbH, Ecksteinmühl

8, Ebensfeld (Der Betrieb einer Brauerei und

von Gaststätten sowie die Erstellung von

Marketingkonzepten und der Online-Handel mit

Brauereiprodukten). Stammkapital: 25.000 EUR.

Geschäftsführer: Suresh Shamanna, Langen. (7.4.)

FS Solar-Energie UG (haftungsbeschränkt),

Schwarzer Busch 31, Weißenbrunn (Handel

und Verkauf von Photovoltaikanlagen sowie der

Einbau genormter Baufertigteile). Stammkapital:

2.000 EUR. Geschäftsführer: Franz Schuberth,

Weißenbrunn. (27.4.)

VERÄNDERUNGEN

BLK Burggrub UG (haftungsbeschränkt),

Stockheim. Die Gesellschafterversammlung vom

15.3. hat die teilweise Änderung der Satzung

beschlossen. Die Firma wurde geändert in: BLK

Burggrub GmbH. Das Stammkapital wurde auf

25.000 EUR erhöht. (3.4.)

Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels

GmbH, Lichtenfels. Thomas Hergt, Ahorn und

Prof. Dr. Johannes Brachmann, Coburg, wurden

zu Geschäftsführer bestellt. Die Prokura Thomas

Hergt ist erloschen. (3.4.)

Heinz Plastics Polytech GmbH, Tettau. Steffen

Meinel, Lauscha, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. Die Prokura Steffen Meinel ist erloschen.

(5.4.)

Nordwald-Markt Nordhalben Verwaltungs-

UG (haftungsbeschränkt), Nordhalben. Karl

Roth ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Frank

Wunder, Nordhalben, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Karl Roth, Nordhalben. (5.4.)

MGL-Qualifikationsstufe 13/15 Verwaltungs

UG (haftungsbeschränkt), Lichtenfels. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Andrea

Kaiser, Lichtenfels. (6.4.)

Gerresheimer Moulded Glass GmbH,

Tettau. Paul Wienen, Meerbusch, wurde zum

Geschäftsführer bestellt. Die Prokura Heinz

Wilhelm Klostermann ist erloschen. (7.4.)

Heinz Plastics Group Holding HPGH GmbH,

Tettau. Steffen Meinel, Lauscha, wurde zum

Geschäftsführer bestellt. (7.4.)

Heinz Plastics Böhm GmbH, Tettau. Steffen

Meinel, Lauscha, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. (12.4.)

Johnson Matthey Piezo Products GmbH,

Redwitz a. d. R. Dr. Michael Gula ist als

Geschäftsführer ausgeschieden. Peter Nemmert,

Untersiemau, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. (12.4.)

Part of You Sales & Marketing UG

(haftungsbeschränkt), Ebensfeld. Ulrich Bieter

ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Larissa

Bieber, Starnberg, wurde zur Geschäftsführerin

bestellt. Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer: Ulrich Bieber, Starnberg. (12.4.)

C + G Beratung und Service GmbH,

Lichtenfels. Christian Rohrbacher ist

als Geschäftsführer ausgeschieden.

Gudrun Rohrbacher, Lichtenfels, wurde zu

Geschäftsführerin bestellt. (13.4.)

Cranach Immobilien Verwaltungs GmbH,

Steinbach a. Wald. Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Jens Trebes, Bamberg. (19.4.)

Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH,

Redwitz. Dr. Michael Gula ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Peter Nemmert, Untersiemau,

wurde zum Geschäftsführer bestellt. (20.4.)

Johnson Matthey Holding GmbH, Redwitz.

Dr. Michael Gula ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Peter Nemmert, Untersiemau,

wurde zum Geschäftsführer bestellt. (20.4.)

Kirchner Verwaltungs-GmbH, Küps. Otto

Kirchner ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

(24.4.)

Steinwerke Kaiser Neupert-Kalk KG, Bad

Staffelstein. Einzelprokura: Michael Neupert,

Bad Staffelstein. (24.4.)

Lucky-Stable-Ranch KG, Kronach. Franziska

Menzel, Kronach, ist als persönlich haftende

Gesellschafterin eingetreten. (25.4.)

BAUROM CONSTRUCT OHG; Ebensfeld.

Daniel Bazan, Ebensfeld und Constantin

Tanasoiu, Ebensfeld, sind als persönlich haftende

Gesellschafter eingetreten. (27.4.)

JCL Transport Services GmbH, Redwitz

a. d. R. Marco Dazzi ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Mag. Stephan Jöbstl, Zug/Schweiz,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (27.4.)

Heinz Plastics Böhm GmbH, Tettau. Lutz Unger

ist als Geschäftsführer ausgeschieden. (28.4.)

Heinz Plastics Polytech GmbH, Tettau. Lutz

Unger ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

(28.4.)

Rauh Spedition + Logistik GmbH, Kronach.

Johannes Rauh ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. (2.5.)

LÖSCHUNGEN

Cranach Immobilien GmbH & Co. KG,

Steinbach a. W. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Die Firma ist erloschen. (6.4.)

Reiner Kanzewitsch e.K., Kronach. Das von

dem Einzelkaufmann Reiner Kanzewitsch,

Kronach, unter der Firma Reiner Kanzewitsch

e.K. mit dem Sitz in Kronach betriebene

Unternehmen ist aus dem Vermögen gemäß

Ausgliederungserklärung und Ausgliederungsplan

je vom 23.3. auf die bereits bestehende Reiner

Kanzewitsch GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Coburg ausgegliedert. Die Firma ist erloschen.

(12.4.)

Acot Deutschland GmbH, Stockheim. Die

Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.

(24.4.)

Rudolf Wagner Müllbeseitigung e.K.,

Kronach. Die Firma ist erloschen. (25.4.)

Werkzeug-Formenbau Paschold GmbH &

Co KG, Hochstadt. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG gelöscht.

Von Amts wegen eingetragen. (25.4.)

Herbert Ponsel GmbH, Schneckenlohe. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (28.4.)

AMTSGERICHT –

REGISTERGERICHT –

HOF

NEUEINTRAGUNGEN

Grießhammer Werkzeugbau GmbH,

Carl-Zollfrank-Str. 4, Selb-Erkersreuth

(Werkzeugbau einschließlich diesbezüglicher

Servicedienstleistungen). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Thomas Fickenscher,

Oberkotzau; Gerhard Laubmann, Naila. (4.4.)

Urban Crudes UG (haftungsbeschränkt),

Leopoldstr. 7, Hof (Entwicklung, Herstellung

und Handel mit Kosmetik-, Styling- und

Pflegeprodukten). Stammkapital: 1.000 EUR.

Geschäftsführer: Benjamin Wellen, Hof, (6.4.)

Thüroff Verwaltungs GmbH, Max-Planck-Str.

5, Helmbrechts (Verwaltung eigenen Vermögens

einschließlich des Erwerbs und der Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Silke Thüroff, Helmbrechts.

(6.4.)

Evodia Service GmbH, Am Nesselbach

13, Tröstau (Beratung und Management

der Service-Aktivitäten für Aufzüge und

Fahrtreppen inklusive der angrenzenden

Gewerbe und die Entwicklung der benötigten

Systeme, die Durchführung und Planung von

Ausschreibungen für Service-, Modernisierungund

Neuanlagenprojekte, das Management

des kompletten Produktlebenszyklus in diesem

Bereich, der Ersatzteilverrieb und die Steuerung

von Nachunternehmern). Stammkapital: 25.000

EUR. Geschäftsführer: Jörg Conrad, Tröstau;

Jürgen Kern, Stuttgart. (7.4.)

DEA Trans GmbH, Luisenburgstr. 5, Hof

(Transporte von Gütern aller Art im Nahund

Fernverkehr mit Kraftfahrzeugen,

Möbeltransporte, Verleih von Kraftfahrzeugen,

An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen,

Aufbereitung und Pflege von Kraftfahrzeugen).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Danijela Drazeta, Hof. (18.4.)

LA netz elektronik gmbh, Ludwigstr. 13,

Schwarzenbach a. d. S. (Importe und Exporte

von Elektronik und elektronischen Produkten,

Tontechnik, Lampen und Disc-Jockey-Produkten;

Installationen und Verleih von Elektronik und

elektronischen Produkten, Sound-Systemen,

Lampen und Disc-Jockey-Produkten, Ton- und

Akustikstudien, Ton- und Akustikprojekten;

E-Commerce für Elektronik und elektronische

Produkte, Sound Equipment, Lichter und Disc

Jockey Produkte. Beratung in der Tonindustrie).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Anastasios Gkionis, Schwarzenbach a. d. S. (18.4.)

dach und fach Strunz GmbH, Ossecker

Str. 174, Hof (Dachdeckerei, Dachsanierung;

Abdichtungstechnik an Bauwerken,

Gerüst- und Fassadenbau; Beratungen und

Planungen, sowie alle mit Vorstehendem in

Zusammenhang stehenden Geschäfte, Werk- und

Dienstleistungen). Stammkapital: 25.000 EUR.

Geschäftsführer: Wolfgang Strunz, Hof. (19.4.)

MHI Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Hofer Str. 45, Feilitzsch-Zedtwitz (Verwaltung

eigenen Vermögens). Stammkapital: 1.000 EUR.

Geschäftsführer: Marco Herrmann, Feilitzsch-

Zedtwitz. (21.4.)

TO Immobilien GmbH, Münchberger Str. 7 b,

Schwarzenbach a. d. S. (Kauf und Verkauf sowie

Vermietung von Immobilien in Deutschland).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Tamier Bar-Zeev (Yaakov, Petach Tiqva/Israel; Oti

Yitzhak Fastlich, Petach Tiqva/Israel. . (21.4.)

WWW.PRIVATE-DRIVER.DE

Chauffeurservice

MH Immobilien UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Hofer Str. 45, Feilitzsch-Zedwitz

(Verwaltung eigenen Vermögens sowie

aller sonstigen erlaubnisfreien Tätigkeiten,

die unmittelbar oder mittelbar dem Zweck

der Gesellschaft zu dienen geeignet sind).

Persönlich haftende Gesellschafterin: Firma MHI

Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Feilitzsch-

Zedtwitz. Ein Kommanditist. (24.4.)

Kanzlei Jäckel GmbH

Steuerberatungsgesellschaft, Bauerstr. 9,

Marktredwitz (Geschäftsmäßige Hilfeleistung

in Steuersachen und alle sonstigen gesetzlich

und berufsrechtlich damit vereinbaren

Tätigkeiten gemäß den Vorschriften des

Steuerberatungsgesetzes (§ 33 i.V.m. § 57 Abs.

3 StBerG). Tätigkeiten, die mit dem Beruf des

Steuerberaters nicht vereinbar sind, insbesondere

gewerbliche Tätigkeiten gemäß den Vorschriften

des Steuerberatungsgesetzes (§ 57 Abs. 4 Nr. 1

StBerG) sind ausgeschlossen). Stammkapital:

25.000 EUR. Geschäftsführer: Roger Jäckel,

Marktredwitz. (25.4.)

Wirth Energie Beteiligungs GmbH, Heinrich-

Wirth-Str. 8, Münchberg (Beteiligung an anderen

Unternehmen, insbesondere an solchen des

Energiesektors, deren Finanzierung (soweit hierzu

keine behördliche Genehmigung erforderlich

ist) und Verwaltung eigenen Vermögens).

Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer:

Klaus Wirth, Münchberg. (27.4.)

VERÄNDERUNGEN

Eisen – Heinzl GmbH, Selb. Rotraud Schneider

ist als Geschäftsführerin ausgeschieden.

Kerstin Schneider, Selb und Nikolaus Vates,

Selb, wurden zu je einzelvertretungsberechtigte

Geschäftsführer bestellt. Die Prokura Kerstin

Schneider ist erloschen. Einzelprokura: Werner

Schneider, Selb; Rotraud Schneider. Selb. (3.4.)

Elamech GmbH, Helmbrechts. Ronald Sehlert

ist als Geschäftsführer ausgeschieden. (3.4.)

Frankenpost Verlag Gesellschaft mit

beschränkter Haftung, Hof. Die Prokura Antje

Schneider ist erloschen. (3.4.)

Hausmeister ist auf Zack UG

(haftungsbeschränkt), Münchberg. Michael

Sack ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

Lukas Lasnovsky, Münchberg, wurde zum

Geschäftsführer bestellt. (3.4.)

Metzgerei Höra GmbH, Rehau. Gabriele

Gerlinde Höra ist als Geschäftsführerin

ausgeschieden. (3.4.)

Metzgerei Krafft GmbH, Konradsreuth. Rudolf

Krafft ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

Susanne Krafft, Feilitzsch-Münchenreuth,

wurde zur einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführerin bestellt. (3.4.)

Sebald & Co. GmbH, Marktredwitz. Die

Prokura Peter Weiss ist erloschen. (3.4.)

WOLFRUM Kältesysteme GmbH, Hof.

Einzelprokura: Steffen Greger, Mittweide. (3.4.)

Fastner & Co., Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Glasschmelzhafenfabrik, Elisenfels-

Oberfranken, Elisenfels-Oberfranken. Klaus

Schünzel ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

(4.4.)

Maxe Immobilien GmbH, Arzberg. Klaus

Schünzel ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

(4.4.)

Liselotte Schrenk Bauträger und

Baubetreuung GmbH, Hof. Liselotte Schrenk

ist als Geschäftsführerin ausgeschieden. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Dieter

Schrenk, Hof. 6.4.)

WKW Hirschsprung GmbH, Selb. Die

Gesellschafterversammlung vom 20.3. hat die

teilweise Änderung der Satzung beschlossen. Die

Firma wurde geändert in: JK Kraus-Kröninger

GmbH Wasserkraftwerke & Dienstleistungen.

Der Unternehmensgegenstand wurde geändert

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Gebr. Markewitsch GmbH Standorte:

Nürnberg: 0911-962880 • Schweinfurt: 09721-65020 • Bamberg: 0951-7002551

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in: Stromerzeugung aus Wasserkraft, deren

Vermarktung und Betriebsführung, insbesondere

der drei an der Eger im Landkreis Wunsiedel

gelegenen Wasserkraftwerke Hirschsprung,

Leupoldshammer und Neuhaus, sowie ferner

Dienstleistungen aller Art für Immobilien und

Wasserkraftwerke. (6.4.)

AGS Fulfillment GmbH, Münchberg. Die

Prokura Karsten Oelmann ist erloschen. (11.4.)

Atelier Goldner Schnitt GmbH, Münchberg.

Die Prokura Jens Ullrich ist erloschen. (11.4.)

Medika Medizintechnik GmbH, Hof. Die

Prokura Edmund Fechner ist erloschen. (11.4.)

WHG Manufaktur GmbH, Weißenstadt.

Andreas Tretter ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Wolf-Christian Küspert, Bayreuth,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (11.4.)

BSO – Billingsolutions and Operating GmbH,

Oberkotzau. Einzelprokura: Marcel Künzel, Hof.

(13.4.)

FEINICE GmbH Immobilien-, Bau-, Besitzund

Verwaltungsgesellschaft, Konradsreuth.

Franziska Junghans ist als Geschäftsführerin

ausgeschieden. Bernd Schwabe, Konradsreuth,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (13.4.)

HECK Wall Systems GmbH, Marktredwitz.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Katrin Danielsmeier, Waldershof. (13.4.)

HFO Telecom AG, Oberkotzau. Einzelprokura:

Marcel Künzel, Hof. (13.4.)

M. Max Fleischerfachgeschäft GmbH, Hof.

Einzelprokura: Christina Rädlein, Hof. (13.4.)

KB Service GmbH, Wunsiedel.

Martin Keltsch, Wunsiedel, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (18.4.)

KVM Fichtelgebirge GmbH, Marktredwitz.

Einzelprokura: Michael Silberhorn, Wunsiedel.

(18.4.)

Müller Zell GmbH, Weißdorf. Die Prokura

Barbara Hamann ist erloschen. (18.4.)

SAALELAND Grundstücksgesellschaft mbH

& Co. Objekte Bleiloch KG, Geroldsgrün.

Die Prokura Thomas Müller ist erloschen.

Einzelprokura: Elke Vogler, Geroldsgrün; Fabian

Vogler, Geroldsgrün. (24.4.)

Trading Stars Wertpapierhandelsgesellschaft

mbH, Selb. Dr. Stefan Friedrichowski und

Christian Möckl sind als Geschäftsführer

ausgeschieden. Tristan Budach, München,

wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (24.4.)

FENICE GmbH Immobilien-, Bau-, Besitz- und

Verwaltungsgesellschaft, Konradsreuth. Bernd

Schwabe ist als Geschäftsführer ausgeschieden.

Franziska Junghans, Plauen, wurde zur

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführerin

bestellt. (25.4.)

MACO DACH GmbH, Helmbrechts. Die Prokura

Jessica Friedrich ist erloschen. (25.4.)

SCHERDEL GmbH, Marktredwitz.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Stefan Roth, Schwarzenbach a.d.S.; Thomas

Regnet, Marktredwitz; Marco Bauer, Pegnitz.

(25.4.)

Keller Objektmöbel GmbH, Kirchenlamitz.

Regina Keller ist als Geschäftsführerin

ausgeschieden. Yusuf Kahraman, Schwarzenbach

a. d. S. wurde zum einzelvertretungsberechtigten

Geschäftsführer bestellt. (26.4.)

Siegfried Wunderlich GmbH, Tröstau.

Einzelprokura: Kristina Wunderlich, Tröstau. (26.4.)

Siegfried Wunderlich GmbH & Co. KG

Handels- und Betriebsgesellschaft, Tröstau.

Einzelprokura: Kristina Wunderlich, Tröstau. (26.4.)

Hartsteinwerke Hof GmbH, Köditz. Die Prokura

Gernot Schöpf ist erloschen. (27.4.)

HM Heiße Metallwaren GmbH, Marktredwitz.

Die Gesellschafterversammlung vom 13.4. hat

die teilweise Änderung der Satzung beschlossen.

Der Sitz wurde nach Selb, Unterweißenbacher

Weg 6, verlegt. Ralf Hubrig ist als Geschäftsführer

ausgeschieden. Jakob Schleicher, Selb, wurde zum

einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer

bestellt. (27.4.)

KLMV Kommunal- und

Landmaschinenvertrieb GmbH, Oberkotzau.

Einzelprokura: Tobias Degelmann, Presseck. (27.4.)

Curt Würstl Vermögensverwaltungs-GmbH

& Co. KG, Hof. Die Firma Curt Würstl GmbH

ist als persönlich haftende Gesellschafterin

ausgeschieden. Die Firma Bettina Würstl UG

(haftungsbeschränkt), Hof, ist als persönlich

haftende Gesellschafterin eingetreten.

Die Firma wurde geändert in: Curt Würstl

Vermögensverwaltungs-UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG. (2.5.)

Curt Würstl GmbH & Co. KG

Grundstücksverwaltung, Hof. Die Prokura

Bettina Würstl ist erloschen. (2.5.)

Netzwerk – Digitales Gründerzentrum GmbH,

Hof. Walter Friedl und Izabella Graczyk sind

als Geschäftsführer ausgeschieden. Hermann

Hohenberger, Hof, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. (3.5.)

LÖSCHUNGEN

MTS – Mechanical Technology Systems

Deutschland GmbH, Marktredwitz. Der Sitz

wurde nach Offenbach am Main verlegt. (5.4.)

Baugeschäft Czarnetzki GmbH, Hof. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (6.4.)

Franka Fleischwaren GmbH, Hof. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen. (6.4.)

SGUR DAGA Dienstleistungen und Transport

UG (haftungsbeschränkt), Hof. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG gelöscht. Von Amts wegen eingetragen.

(6.4.)

Fahrrad und Freizeit GmbH am Graben, Hof.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

erloschen. (12.4.)

K.D. Immobilien GmbH, Hof. Die Liquidation ist

beendet. Die Firma ist erloschen. (12.4.)

Metzgerei Peter Höra e. K., Rehau. Die Firma

ist erloschen. (12.4.)

Spindel-Apotheke Inh. Wolfgang

Fickenscher e.K., Hof. Die Firma ist erloschen.

(21.4.)

HERO Spritzgusstechnik e.K., Hof. Die Firma

ist erloschen. (26.4.)

Lapp Insulators Americas Holding

GmbH, Wunsiedel. Die Gesellschaft ist als

übertragender Rechtsträger aufgrund des

Verschmelzungsvertrages vom 19.4. sowie der

Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit der Lapp Insulators

Holding GmbH mit dem Sitz in Wunsiedel

verschmolzen. (26.4.)


32

VERANSTALTUNGEN

Oberfränkische

Wirtschaft

06|17

IT-Sicherheit für 0 Euro

Ein Mythos oder Wirklichkeit?

HOF | Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen und IT-Systemen vor unberechtigten

Zugriffen und Cyber-Angriffen ist ein brandaktuelles und wichtiges Thema

für Unternehmen. Im globalen Wettbewerb hat sich die Notwendigkeit längst bewahrheitet.

Doch mittlerweile werden auch kleinere Unternehmen immer öfter zur

Zielscheibe von Cyber-Betrügern. Der eine oder andere Erpressungsfall, in dem

empfindlich hohe Lösegeldforderungen gestellt wurden, hat es schon in die Nachrichten

geschafft.

Für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter stellt dieses Thema eine besondere Herausforderung

dar. Während in größeren Betrieben meist eine Fachabteilung die Gefahren

©gst / Shutterstock.com

im Blick hat, kommt IT-Sicherheit bei kleineren Betrieben leider häufig erst dann auf die Tagesordnung, wenn es schon zu spät ist.

Um dem vorzubeugen, laden wir von der IHK für Oberfranken Bayreuth Sie gemeinsam mit der Handwerkskammer Oberfranken

und der Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. zu unserer Kooperationsveranstaltung „IT-Sicherheit für 0 Euro“ ein. Unser Ziel ist

es, Ihnen einen Überblick zu geben, welche Maßnahmen Sie direkt in Ihrem Unternehmen umsetzen können. Unsere drei Experten

beleuchten „IT-Sicherheit“ aus verschiedenen Perspektiven – nutzen Sie die Veranstaltung, um sich Tipps vom Fachmann zu holen.

Veranstaltungsdaten:

Innovation.Unternehmensförderung

29. Juni 2017, 17:00 – 19:00 Uhr in der Münch-Ferber-Villa Hof, Münch-Ferber-Straße 1, Hof.

IHK-Ansprechpartner: Peter Wilfahrt, Bereich Innovation.Unternehmensförderung, Leiter Referat Digitalisierung/IT-Sicherheit 0921 886-470,

wilfahrt@bayreuth.ihk.de

International

Zollforum Bayern am 12. und 13. Juli 2017

NÜRNBERG | Das Außenwirtschaftszentrum Bayern und die Bundesfinanzdirektion

Südost eröffnen mit dem Zollforum Bayern am 12.07.2017 in

Nürnberg und am 13.07.2017 in München eine Plattform für den Dialog zwischen

Zollverwaltung und Wirtschaft. Das Motto des diesjährigen Forums

lautet „Zoll digital“. Ebenfalls werden die „Dauerbrenner“ Präferenzrecht

und Exportkontrolle behandelt.

Veranstaltungsdaten:

12. Juli 2017 in Nürnberg und 13. Juli 2017 in München.

Die Anmeldeunterlagen finden Sie im Internet: https://www.zfb-anmeldung.de

Europa im Wandel –

11. Wissenschaftstag der EMN

BAMBERG | Der diesjährige Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion

Nürnberg (EMN) beschäftigt sich mit brandaktuellen Themen rund um Europa.

Den Keynote-Vortrag wird der ehemalige Vizepräsident der Europäischen

Kommission Prof. Dr. Günter Verheugen halten. In parallelen Fachpanels werden

anschließend folgende Themen diskutiert: a) Integration und Mobilität – Arbeitsmarkt

im Wandel, b) Europas Erbe – Denkmalpflege im Wandel, c) Diversität – Gesellschaftlicher

Wandel in Europa, d) Europa der Zukunft. Der Wissenschaftstag

klingt bei einem Sommerfest unter musikalischer Begleitung des Ensembles der

Bamberger Symphoniker aus.

Freuen Sie sich schon heute auf das abwechslungsreiche Programm.

Veranstaltungsdaten:

Oberfränkische Wirtschaft

Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer

für Oberfranken Bayreuth

Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer

für Oberfranken Bayreuth

95444 Bayreuth

Bahnhofstraße 25

www.bayreuth.ihk.de

Verantwortlich:

Stv. Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm

Redaktion:

Michael Zeisel

Telefon 0921/886-109, E-Mail: zeisel@bayreuth.ihk.de

Innovation.Unternehmensförderung

©Detailfoto / Shutterstock.com

©boreala / Shutterstock.com

28. Juli 2017 von 12 bis 19 Uhr in der Bamberger Konzert- und Kongresshalle.

Anmelden können Sie sich unter http://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de/wissenschaftstag.html

IHK-Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Bühlmeyer, Bereichsleiter Innovation.Unternehmensförderung, 0921 886-114, buehlmeyer@bayreuth.ihk.de

IMPRESSUM

Der Bezug der IHK-Zeitung erfolgt im Rahmen

der grundsätz lichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Mit Namen

oder Initialen gezeichnete Berichte geben nicht unbedingt die

Meinung der Kammer wieder.

Verlag und Herstellung:

menthamedia

ist eine Marke der finanzpark AG

Ajtoschstraße 6, 90459 Nürnberg

Telefon 0911/27400-0, Telefax 0911/27400-99

E-Mail: info@finanzpark.de

Anzeigenleitung:

Daniel Eckhardt

Telefon 0911/27400-18, E-Mail: daniel.eckhardt@menthamedia.de

Verantwortlich für Werbemitteilungen in der Rubrik Special: menthamedia ist eine Marke der finanzpark AG, info@finanzpark.de

Anzeigenverkauf:

Ost-Oberfranken: Stefan Lingl

Ottostraße 10, 95615 Marktredwitz

Telefon: 09231/667755, E-Mail: freunde@linglundfriends.de

West-Oberfranken: Daniel Eckhardt

Ajtoschstraße 6, 90459 Nürnberg

Telefon: 0911/27400-18, Fax 0911/27400-35

E-Mail: daniel.eckhardt@menthamedia.de

Es sind die Mediadaten 2017 der Oberfränkischen Wirtschaft gültig.

Ein Abonnement mit zehn Ausgaben zum Einzelpreis von 4,00 Euro

zzgl. 7 Prozent MwSt. Erscheinungsweise: zehnmal jährlich.

Bayreuth

21.06.2017

Bayreuth

28.06.2017

20.06.2017

Bayreuth

INTERNATIONAL

Länderfrühstück „Chile und die Nachbarstaaten“

Ansprechpartnerin: Katrin Taepke, 0921 886-462

Ganztagstraining: Have a safe trip! Reise-Risiken managen

Ansprechpartnerin: Katrin Taepke, 0921 886-462

STANDORTPOLITIK

Veranstaltung „Alles IP – oder was? Was bedeutet die Abschaltung

der ISDN-Netze durch die Telekom im Jahr 2018

für mein Unternehmen?“

Ansprechpartner: Thomas Zapf, 0921 886-104

27.–28.06.2017 „Unternehmerreise Logistik“ nach Prag und Pilsen

Ansprechpartner: Stephan Jarmer, 0921 886-366

Bayreuth

19.06.-27.06.2017

Lichtenfels

28.06.2017

Hof

29.06.2017

Bayreuth

03.07.-11.07.2017

Bayreuth

19.07.2017

Bamberg

28.07.2017

Bamberg

21.09.2017

Bayreuth

24.09.-01.12.2017

Bayreuth

27.09.2017

Lichtenfels

13.06.2017

Bamberg

14.06.2017

Hof

20.06.2017

Wunsiedel

21.06.2017

Kronach

22.06.2017

Bamberg

27.06.2017

Lichtenfels

28.06.2017

Kulmbach

29.06.2017

Bamberg

04.07.2017

Bayreuth

06.07.2017

Lichtenfels

11.07.2017

Bamberg

12.07.2017

Hof

18.07.2017

Wunsiedel

19.07.2017

Kronach

20.07.2017

Lichtenfels

25.07.2017

Forchheim

26.07.2017

Kulmbach

27.07.2017

Forchheim

(Außenstelle

Ebermannstadt)

02.08.2017

Lichtenfels

08.08.2017

INNOVATION UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG

Zertifikatslehrgang „IT-Sicherheitsbeauftragte/r (IHK)“

Ansprechpartner: Peter Wilfahrt, 0921 886-470

Beratungstag „Technologie im Fokus – Fördermittel, Innovation,

Kooperation“

Ansprechpartner: Klaus Smolik, 0921 886-116, Dr. Dominik

Erhard, 0921 886-247

IT-Sicherheit für 0 Euro

Ein Mythos oder Wirklichkeit?

Ansprechpartner: Peter Wilfahrt, 0921 886-470

Zertifikatslehrgang „Netzwerk-Penetrationstester/in (IHK)“

Ansprechpartner: Peter Wilfahrt, 0921 886-470

Seminar „Geschäftsmodellentwicklung anhand Business

Model Canvas“

Ansprechpartner: Dr. Dominik Erhard, 0921 886-247

„Europa im Wandel“ – 11. Wissenschaftstag der Europäischen

Metropolregion Nürnberg

Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Bühlmeyer, 0921 886-114

CE-Sprechtag

Ansprechpartner: Klaus Smolik, 0921 886-116

Zertifikatslehrgang „Investitionsmanager/in (IHK)“

Ansprechpartner: Dr. Dominik Erhard, 0921 886-247

Seminar „Business Process Model and Notation (BPMN)“

Ansprechpartner: Dr. Dominik Erhard, 0921 886-247

BERATUNGSTAGE

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartner: Helmut Kurz, 09571 18-267

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartner: Rainer Keis, 0951 85-223

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartnerin: Birgid Benedikt, 09281 57-407

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartner: Rainer Rädel, 09232 80-483

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartner: Wolfgang Puff, 09261 6263-0

Beratungstage für Studenten

Ansprechpartner: Peter Rosner, 0951 863-1227

Beratertag „Technologie im Fokus – Fördermittel, Innovation,

Kooperation“

Ansprechpartner: Helmut Kurz, 09571 18-267

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartner: Klemens Angermann, 09221 707-160

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartnerin: Eva-Maria Hirmke, 0951 9649-101

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartner: Georg Sünkel, 0921 728-342

Beratungstag Existenzgründung und Wachstum,

Unternehmensnachfolge und –sicherung

Ansprechpartner: Helmut Kurz, 09571 18-267

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartnerin: Karolin Haltrich, 0951 87-1313

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartner: Walter Friedl, 09281 815-1305

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartner: Rainer Rädel, 09232 80-483

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartner: Wolfgang Puff, 09261 6263-0

Beratungstag der LfA Förderbank Bayern

Ansprechpartner: Klemens M. Jakob, 0951 91820-314

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartnerin: Katharina Dornisch, 09191 86-1021

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartner: Klemens Angermann, 09221 707-160

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und –sicherung

Ansprechpartnerin: Katharina Dornisch, 09191 86-1021

Beratungstag für Existenzgründung und Wachstum, Unternehmensnachfolge

und -sicherung

Ansprechpartner: Helmut Kurz, 09571 18-267

Weitere Informationen zu den Beratungstagen unter

www.bayreuth.ihk.de/veranstaltungen.htm

Die Beratungstage richten sich an potenzielle Existenzgründer, bestehende Unternehmer

sowie an solche, die eine Unternehmensnachfolge planen. Unabhängig davon,

ob Sie IHK-Mitglied sind oder nicht, werden in vertraulichen Einzelgesprächen und in

Kooperation mit den örtlichen Wirtschaftsförderungen Informationen zu allen wichtigen

Fragen der Existenzgründung, Finanzierung und der Nachfolge bereitgestellt.

Außerdem werden individuelle Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Termine nach Vereinbarung

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