mittendrin Magazin - Ausgabe Sommer 2017

iskra123

mittendrin - das Magazin der Bremer City: erzählt spannende Geschichten, gibt Trend- und Gastro- sowie Veranstaltungs-Tipps, die Lust auf einen Besuch der Bremer Innenstadt machen.

Flanieren & Shoppen

am Sonntag, 18. Juni

Seite 3

Zwischennutzung:

News aus dem citylab

Seite 7

LLOYD PASSAGE:

In den Keller geschaut

Seite 9


Termine

City Sandkästen

13. Juni bis 31. August

auf dem Ansgarikirchhof

Die neue Katharina

lädt ein

17. und 18. Juni

Musik, Kleinkunst und viele neue

Geschäfte

Verkaufsoffener

Sonntag zum Anlass

„La Strada”

18. Juni

13 bis 18 Uhr

in der City, im Viertel, Am Wall

WALLfest mit

Radrennen

18. Juni

13 bis 18 Uhr

Am Wall

Bremen Oldtimer

Classics

24. Juni

ab 10 Uhr

auf dem Marktplatz

Maritime Woche

an der Weser

16. bis 24. September

in der City und an der Schlachte

Lange

Shopping-Nacht

30. September

bis 22 Uhr

in der ganzen City

Verkaufsoffener

Sonntag zum Anlass

„Freimarkt”

29. Oktober

13 bis 18 Uhr

in der City, im Viertel und

Am Wall

Weihnachtsmarkt

27. November bis 30. Dezember

in der LLOYD PASSAGE

Weihnachtmarkt &

Schlachte-Zauber

27. November bis

23. Dezember

in der City und an der Schlachte

Jetzt erst einmal ganz tief

durchatmen – denn da kommt

richtig viel Bewegung in die

Bremer City. Haben Sie sich

bei Mister Spex, dem neuen

Optiker in der Sögestraße,

bereits Durchblick verschafft

oder die tolle Mode bei

HENNE, Bellizima oder MARC

CAIN in der Katharinenstraße

anprobiert? Entdecken Sie

zudem die Messerkunst bei

BÖTTCHER 8 in der Böttcherstraße,

tanken Sie Energie bei

dem neuen Dean & David in

der Bischofsnadel und genießen

Sie in der neuen Eisdiele

Rana an der Domsheide etwas

Kühles.

Zurzeit werden viele neue Geschäfte

eröffnet – und darüber

hinaus wird mächtig gebaut.

Damit in den nächsten Monaten

und Jahren noch viel

mehr Neues kommen kann.

So wird etwa in der Hutfilterstraße

aus einem hässlichen

Büroentchen der 1950er-Jahre

bald ein schicker, richtig

großer Store des Schuhunternehmens

CCC. Hinter dem

Rathaus entsteht die neue

Vinothek des Ratskellers,

und direkt mit Blick auf die

Schweinegruppe eröffnet mit

Antons eine neue Gastronomie

mit schöner Außenterrasse.

Das dritte Wochenende im

Juni spiegelt diese neue Kraft

gleich vierfach wider: Auf dem

WALLfest am 18. Juni treten

Menschen mit kräftigen Waden

und in skurriler Verkleidung

in einen Wettstreit. In

der Katharinenstraße feiern

die neuen Geschäfte gemeinsam

ihre Eröffnung, und bei

einem Familienfest am 17. und

18. Juni geht es auf dem Ansgarikirchhof

sowie dem Hanseatenhof

jung und fröhlich zu.

2

Neue Shops und mehr ...

IMPRESSUM

mittendrin

3. Juni 2017

Vom 15. und bis 18. Juni ist

außerdem das Straßenzirkusfestival

La Strada in der

Bremer Innenstadt zu Gast –

dann heißt es: Manege frei!

Und auch ein weiteres Top-

Event vergessen wir natürlich

nicht: Der Verkaufsoffene

Sonntag lädt am 18. Juni mit

seinen 500 geöffneten Geschäften

von 13 bis 18 Uhr in

die City und das Viertel ein.

Inhalt

Übrigens: Der Verkaufsoffene

Sonntag ist auch gleich

eine gute Gelegenheit, unsere

neue Fußgängerzone auszuprobieren.

In der Knochenhauerstraße

ist der mittlere

Abschnitt jetzt für Fußgänger

und Radfahrer reserviert –

die Zufahrt und die Ausfahrt

des Parkhauses Mitte bleiben

dabei allerdings jederzeit frei

zugänglich.

Kein normaler Sonntag: Flanieren und Shoppen in der City /

Bunt, lebendig, lecker: das WALLfest 3

Happy Birthday, Oceana / Open-Air-Saison an der Schlachte 4

Onlineshopping vs. Einzelhandel /

Der Bremer Geschenkgutschein wächst 5

Neueröffnungen: Die City lebt 6

Tolle News aus dem citylab 7

Reiseplanung als Erlebnis – von der LLOYD PASSAGE in den Urlaub 8

LLOYD PASSAGE: Im Untergrund eine andere Welt 9

BID Ansgari: Ein Quartier macht sich schön 10

BID Sögestraße: Engagement für eine lebendige City 11

Schnoor und Viertel neu entdeckt 12

Herausgeber:

CityInitiative Bremen Werbung e.V.

Dr. Jan-Peter Halves (V.i.S.d.P.)

Hutfilterstraße 16–18, 28195 Bremen

Tel. 0421-165 55 51, bremen-city.de, info@bremen-city.de

von Dr. Jan-Peter Halves, CityInitiative Bremen

Verlag:

Bremer

Tageszeitungen AG

Martinistraße 43

28195 Bremen

Druck:

Druckhaus Humburg

GmbH & Co. KG

Am Hilgeskamp 51–57

28325 Bremen

Kein normaler Sonntag:

Flanieren und Shoppen in der City

Lieben Sie die Großstadt mit hunderten Geschäften, spannender

Gastronomie, Straßenmusik und viel Abwechslung? Ab in

die Bremer City – der 18. Juni wird ein ganz besonderer Tag.

Die Erweiterung unserer gewohnten touristischen Spazierroute

Roland, Rathaus und Schnoor um Viertel, Wall und Schlachte

bietet an diesem Sonntag extra viel Spaß: Dank La Strada,

dem Internationalen Festival der Straßenkünste, wimmelt die

Stadt bereits seit einigen Tagen von gut gelaunten Menschen –

und mit einem Verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr setzt

Bremen noch eine Kirsche auf die Sahnehaube des Wochenendes.

So haben Besucher endlich die Chance auf einen ausgiebigen

Einkaufsbummel, wenn von Montag bis Samstag

wegen des Arbeitsalltags keine Zeit dafür bleibt. Darüber hinaus

sehen und erleben sie etwas völlig anderes als sonst. Kunst,

Kultur, geöffnete Geschäfte: An diesem Sonntag überraschen

insbesondere der Ansgarikirchhof und der Hanseatenhof

mit einem Familienfest sowie die Sögestraße und die

Katharinenstraße mit tollen Aktionen.

Die Katharinenstraße lädt an diesem Wochenende gleich an zwei

Tagen zu einer großen Neueröffnungs-Straßenparty zwischen

Domshof und Unser Lieben Frauen Kirchhof mit Livemusik ein.

Zum ersten Mal lässt es sich hier am Samstag und Sonntag also

nicht nur shoppen, sondern zwischendurch auch ordentlich feiern.

Auf die Schweinefans unter den Citybesuchern warten in

der Sögestraße zudem Überraschungen rund um die illustren

Tierchen.

Bunt, lebendig, lecker: das WALLfest

Am 18. Juni ist der Verkaufsoffene Sonntag nicht die einzige

Attraktion der City: Auch der Wall mischt ordentlich mit und

putzt sich mit einem eigenen WALLfest heraus.

Mittlerweile befindet sich das WALLfest im 17. Jahr und hat sich

als feste Veranstaltung im Frühsommer etabliert. „Um Besuchern

regelmäßig Neues zu bieten, lassen sich die Kaufleute Am Wall

immer wieder etwas einfallen“, sagt Tim Heintzen, Sprecher der

Wall-Werbe-GbR. Das diesjährige Highlight der Veranstaltung ist

deshalb gleichzeitig eine WALLfest-Premiere: „Viele Bremer werden

sich noch an die Seifenkistenrennen Am Wall erinnern. Die

Rennen kamen sehr gut an. Wir wollten daher etwas ähnliches

ausrichten, aber auch für Abwechslung sorgen. Also haben wir

uns nun mit den German Folding Bike Open zusammengetan.“

Das herrlich skurrile Klappradrennen verläuft als Rundkurs über

den Wall und teilweise durch die Wallanlagen.

Sollten übrigens die Klappräder noch nicht verrückt genug sein:

Alle Teilnehmer werfen sich ordentlich in Schale – vom karierten

Jackett über Fliege und Krawatte nebst Sonnenhut bis hin zur

bunten Perücke über dem Fahrradhelm ist alles schon gesichtet

worden. Nach dem Rennen locken dann die Craft-Bier-Bar und

verschiedene Foodtrucks mit ihren Köstlichkeiten. Für alle, die

dann noch nicht genug haben: Ein Bühnenprogramm mit Bands,

Musikern und einem Showact wird es ebenfalls geben. Das

Fahrradrennen startet um 12 Uhr, das WALLfest beginnt im Anschluss

daran um 13 Uhr. Anmeldungen zum Rennen sind unter

www.foldingbike-race.de möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf

111 Klappradfahrer begrenzt.


Visualisierung: Achim Griese Treuhandgesellschaft mbH

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Onlineshopping vs. Einzelhandel

Mit dem Notebook auf dem Sofa sitzen und einkaufen – das ist recht bequem und praktisch. Viele Geschäfte des Einzelhandels

fürchten ob der zunehmenden Beliebtheit von Onlineshops jedoch um ihre Existenz. Zu Recht? Wir haben Dorothee Uhle,

Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof, und Karsten Grimmel, Geschäftsleiter des Modehauses Peek & Cloppenburg, gefragt.

Happy Birthday, Oceana!

Die Oceana ist ein besonderes Schiff: Sie ist das größte Fahrgastschiff der Hal-över-Flotte, hat nahezu ihre komplette Dienstzeit

in Bremen verbracht und feiert inzwischen ihren 80. Geburtstag. Nach der Anzahl ihrer Jahre mag die Dame zwar betagt

sein, jedoch ist sie noch immer fit und gut in Schuss. Schließlich wird sie regelmäßig auf der Hauptstrecke von Bremen nach

Bremerhaven und zurück eingesetzt. Mehr noch: Diese Strecke wird sogar hauptsächlich mit ihr in Verbindung gebracht.

Im Jahr 1937 wurde die Oceana vom Stapel gelassen –

offiziell in Dienst gestellt allerdings erst 1938. „Die Motoren sind

nicht rechtzeitig fertig geworden“, verrät Harro Koebnick von

Hal över. „Der damalige Reeder, Herr Schreiber, meinte daraufhin,

dass das Schiff im Winter sowieso nicht gebraucht wird und

hat den offiziellen Einsatzbeginn auf die Sommersaison des folgenden

Jahres verschoben. Da auf dem Schiff selbst das Baujahr

mit 1937 angegeben wird, haben wir uns dazu entschieden, den

runden Geburtstag in diesem Jahr zu feiern.“

Zusammen mit ihren damaligen Schwesterschiffen Deutschland,

Weserstolz und Hanseat, die in ihrer Bauart der Oceana

ähnelten, aber etwas kleiner waren, fuhr sie damals zwischen

Bremen und Bremerhaven hin und her. Darüber hinaus wurde

sie auf Ausflugsfahrten nach Achim oder zum Leuchtturm Roter

Sand eingesetzt. Ebenso wie die anderen Fahrgastschiffe konnte

auch die Oceana für private Veranstaltungen gebucht werden.

Auch heute noch ist sie auf der „Stammstrecke“ zwischen

Bremen und Bremerhaven unterwegs, macht Ausflugsfahrten

und kann gechartert werden. Zwar ist die Oceana nicht das

älteste Schiff der Flotte, wohl aber das einzige, das – abgesehen

von den Kriegsjahren – seine Dienstzeit komplett in Bremen verbracht

hat. Neben dem Geburtstag ist dies ein weiterer Grund

zum Jubeln. „Feiern werden wir in der zweiten Saisonhälfte zwischen

Hochsommer und September“, sagt Koebnick. „Wir veranstalten

einen Empfang für geladene Gäste und verlosen dafür

Karten. Außerdem wird es Sonderthemenfahrten sowie eine

Ausstellung mit historischen Fotos an Bord geben.“ Das endgültige

Konzept steht noch nicht fest. Oceana-Fans können sich aber

auf Überraschungen freuen.

Beliebt ist das Jubiläumsschiff übrigens auch bei Fußballfans: An

den Spieltagen von Werder Bremen fährt es ab Bremen-Nord über

den Martinianleger direkt bis zum Weserstadion – praktischerweise

das einzige Fußballstadion Deutschlands, das per Schiff zu

erreichen ist. Die Strecke ist so beliebt, dass diese Fahrten an Bord

der Oceana in der Regel schnell ausgebucht sind. Eine Reservierung

ist daher ein Muss.

„Wer sich an diesen Kanal gewöhnt hat, nutzt ihn natürlich

auch“, sagt Dorothee Uhle. „Wir haben allerdings die Erfahrung

gemacht, dass Kunden, die online kaufen, trotzdem weiterhin

in unser Haus kommen.“ Gründe für Schwankungen der Kundenzahl

seien daher schwer zu ermitteln, wie Karsten Grimmel

feststellt. „So oder so ist es überlebenswichtig, dem Kunden ein

tolles Einkaufserlebnis zu bieten – online wie stationär – und

unser Haus entsprechend zu gestalten.“

Die Unternehmer setzen daher vermehrt auf eine Verzahnung

beider Kanäle. Wer in den Onlineshops der Kaufhäuser bestellt,

kann sich die gewünschten Artikel einfach in die Filiale schicken

lassen. Der Vorteil: Man muss nicht zu Hause sein, wenn

der Paketdienst klingelt. Praktisch insbesondere für alle, die in

der Innenstadt arbeiten. Zudem fallen keine Versandkosten an.

Kleidung oder andere Produkte können begutachtet, anprobiert

sowie gegebenenfalls sofort zurückgegeben werden. Auch für

die Geschäfte lohnt es sich: Wer erst einmal im Haus ist, kauft

vielleicht weitere Artikel. Uhle hat dafür ein konkretes Beispiel:

„Über den Onlineshop ließ eine Familie für den Sohn einen Konfirmationsanzug

in die Bremer Filiale liefern. „Beim Abholen kamen

Hemd, Krawatte, Gürtel, Strümpfe und Schuhe dazu. Ohne

den Anzug wären diese Käufe sicher nicht zustande gekommen.“

Solche Verkaufserlebnisse besänftigen auch mögliche Bedenken

der Mitarbeiter, der Onlinehandel nähme ihnen die Kunden

weg. „Wer bei uns im Onlineshop einkauft, hat ja weiterhin eine

Verbindung zu Galeria Kaufhof“, betont Uhle. „Wir haben einen

guten Ruf, stehen für Top-Service und werden als zuverlässiger

Partner wahrgenommen. Einige unserer Services, wie die Änderungsschneiderei

und die persönliche Beratung, sind nur vor

Ort möglich.“ Zu den zusätzlichen Angeboten im Haus zählen ein

freies WLAN-Netz sowie Tablets, über die die Mitarbeiter dank

direktem Zugriff zum Onlineshop für Kunden bestellen können.

Die größte Herausforderung neben der Verzahnung von Onlineund

stationärem Handel sieht Grimmel darin, die Verbraucher

dazu zu bringen, nicht nur nach dem günstigsten Preis Ausschau

zu halten. „Peek & Cloppenburg setzt seit jeher auf fachkompetente

Beratung und zunehmend auf Emotionalisierung: Wie wir also

für unsere Kunden eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, in der sie

sich ohne Kaufdruck inspirieren lassen.“ Und was wünscht er sich

für die Zukunft von Peek & Cloppenburg? „Wir arbeiten daran,

der beste Omnichannel-Anbieter Bremens zu werden“, sagt er.

„Selbstverständlich steht dabei der Kunde im Vordergrund.“ Das

gilt auch für Galeria Kaufhof: „Wir wollen Kundenwünsche erfüllen“,

erläutert Uhle. „Wie, wo und womit, bei kaufhof.de oder

in unserer Filiale, ist dabei zweitrangig. Die Hauptsache ist, dass

die Käufer zufrieden sind und uns weiterempfehlen.“

Der Bremer Geschenkgutschein wächst

Auf in die Open-Air-Saison!

Schiffe gucken, an der Weserpromenade spazieren gehen und danach

mit Blick auf die Weser ein kühles Getränk oder ein Eis genießen

– und all das nur einen Katzensprung vom Bremer Marktplatz

entfernt. Bremens maritime Meile, die Schlachte, macht sich nicht

nur als Familienausflugsziel, sondern auch als Genuss- und Vergnügungsort

ganz hervorragend. Insbesondere dann, wenn die Sonne

scheint. In den Biergärten ein Bierchen oder leckere Cocktails trinken,

vor den Restaurants eine Köstlichkeit nach der anderen verputzen

und dabei den Sonnenstrahlen entgegen blinzeln: Die Open-

Air-Saison an der Schlachte ist schlicht der Inbegriff des Sommers.

Flächendeckend vernetzt

Wer an der Schlachte unterwegs ist, erlebt eine

Menge und hat viel zu erzählen – und zwar am besten

sofort. Ärgerlich, wenn das Datenvolumen aufgebraucht

ist und das neueste Foto oder der Tweet nicht gepostet

werden kann. An der Schlachte ist das ab sofort kein Problem mehr.

Die Lösung: ein kostenfreies und flächendeckendes WLAN-Netz, das

für alle Besucher mit einem Klick erreichbar ist. Das Netz reicht übrigens

von der Schlachte zum Ansgari Quartier, von der Sögestraße

bis hin zum Wall – und ermöglicht so das freie mobile Surfen in der

gesamten Bremer City.

Anfang Mai sind insgesamt zehn neue Annahmestellen für den

Bremer Geschenkgutschein hinzugekommen: Ab sofort kann er bei allen acht

Bremer Douglas-Filialen, bei der Buchhandlung Thalia in der Innenstadt sowie

beim Pressehaus des WESER-KURIER eingelöst werden. Thalia und der

WESER-KURIER werden den beliebten Gutschein künftig auch verkaufen. Damit

gibt es mittlerweile 18 Verkaufsstellen und mehr als 60 Annahmestellen. Projektleiterin

Annika Mysegades freut sich: „Unserem Ziel, bis

Ende des Jahres 100 Annahmestellen zu generieren, kommen

wir immer näher.“ Weitere Geschäfte und Gastronomen

in der City, im Schnoor und im Viertel sind interessiert.

Ende Mai wird es einen neuen Flyer mit allen

aktuellen Annahme- und Verkaufsstellen geben – bis

dahin finden Schenkende und Beschenkte alle teilnehmenden

Geschäfte auf bremen-city.de.


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Neueröffnungen: Die City wächst!

Es passiert viel in unserer Hansestadt! Rund 22 Neueröffnungen sind in der nächsten Zeit in der City geplant – viele renovieren,

einige vergrößern, andere beziehen neue Räumlichkeiten. Und ein paar Unternehmen wiederum eröffnen in den kommenden

Wochen ihr erstes Bremer Geschäft.

Optimale Aussichten

2007 ging Mister Spex als Start-up und erstes Unternehmen, das Brillen online verkauft,

an den Markt. Heute ist Mister Spex Europas größter und erfolgreichster Online-Optiker

und will seinen Kunden das Beste aus beiden Welten anbieten – online wie offline. Stationäre

Geschäfte sind deshalb der nächste logische Schritt. „Die Stores in unserer Homebase

Berlin laufen super“, sagt Jens Peter Klatt, der die ortsgebundene Expansion von Mister

Spex leitet. Mit dem nicht weit von der Schweineskulptur entfernten Standort in der

Sögestraße 58 ist er sehr zufrieden: „Jetzt wollen wir unsere Bremer Kunden näher kennenlernen.“

Immer mehr Onlinehändler eröffnen heute stationäre Häuser – das Stichwort

lautet Multichannel. Kunden schätzen die Aktivität auf vielen Kanälen, die größere

Flexibilität versprechen und sich gut ergänzen. Bei der Eröffnung ist übrigens auch

Optiker Carsten Frenz als Partneroptiker von Mister Spex dabei: „Frenz fürs Auge“ hat die

Ansiedlung von Anfang an positiv begleitet: „Für beste Sicht ist die Innenstadt die erste

Adresse. Weitere Optiker sind gern gesehen.“

Purer Küchengenuss

Dessous einmal anders

Die Böttcherstraße erfindet sich gern neu: „Damit es hier interessant ist und auch bleibt“,

erläutert Susanne Gerlach. Der neueste Coup der Geschäftsführerin der Böttcherstraße

GmbH ist nach dem Fachgeschäft für Haus, Hof und Garten Böttcher 8 die Ansiedlung

des französischen Kochgeschirrlabels Le Creuset. Nachdem sie von dessen eigenen Geschäften

gelesen hatte, griff sie dafür selbst zum Telefonhörer – mit Erfolg: Ab dem 6. Juli

findet das Unternehmen in der Böttcherstraße 7 ein neues Zuhause. Als Generalmieterin

hat die Böttcherstraße GmbH die Chance, durch Vermietungen das Gesicht der über

Bremen hinaus bekannten Attraktion zu prägen: „Die Wertigkeit der Marke passt

gut hierher“, sagt Gerlach. „Die Böttcherstraße ist eine Straße des Genusses. Hier gibt

es Wein, Bonbons, Kaffee, Gastronomie, Kunst, Kino . . . Wir sprechen viele Sinne an –

Genuss kann ja für jeden etwas anderes sein. Der gemeinsame Nenner sind die Qualität

und der Designanspruch.“ Der Handwerkerhof bekommt ebenfalls Zuwachs: Im

August zieht die Glasmanufaktur Borgardt mit der Glasgraveurin Angela Dödtmann

in eine gemeinsame Werkstatt.

Was macht eigentlich eine kolumbianische Informatikerin in Bremen? Zherezada

Isabel Domelin Lozada (links im Bild) jedenfalls betreibt seit Ende Mai in der

Katharinenstraße 32–35 mit BELLIZIMA eine Boutique für Dessous, Fitnessmode,

Sleep- und Homewear sowie Bademode: Mit ihrem Onlineshop ist sie bereits

seit einigen Jahren erfolgreich. In die Hansestadt kam die Kolumbianerin – der

Einfachheit halber nennt sie sich Isabella – 2012. Schnell fiel ihr auf, dass die Kleidung

eher weniger ihrem Geschmack entspricht. Sie trägt weiterhin Mode aus

Medellin, einer Stadt mit einem Ruf wie Mailand oder Paris. Zu ihren Favoriten

gehören beispielsweise die Marken Bésame, Adriana Arango, Leonisa und Saha.

„Ich wurde häufig von anderen Frauen darauf angesprochen“, sagt Isabella. „Kolumbianische

Mode ist einfach anders.“ Da sie bereits während des Studiums erkannte,

dass ein technischer Beruf für sie nicht infrage kam, baute Isabella kurzerhand

ein eigenes Modeunternehmen auf und vertreibt ihre Lieblingslabels

seitdem selbst – jetzt auch in der Bremer City: stationär!

Foto: Mister Spex/Philip Nürnberger

Foto: Le Creuset

Tolle News aus dem citylab

Ob der Duft von frischgebrühtem Kaffee, loungige Clubsounds oder informative Ausstellungen – das citylab kommt an. Wir

haben uns bei den kürzlich eingezogenen Zwischenmietern umgeschaut, und können nur sagen: Ein Besuch lohnt sich.

Jazz trifft auf Genuss

Klein, fein, weltweit vernetzt: Vor fünf Jahren gründeten Johanan

Bickhardt und Andrew Read in New York das Jazzlabel Dot Time

Records. „Wir sind keine Produzenten oder Booker, sondern

konzentrieren uns hauptsächlich auf Vertrieb und Marketing“,

sagt Andrea Rösler. Gemeinsam mit Jan Fritz von Jazzmedia &

More leitet sie die Bremer Dependance im citylab. Momentan

wird dort ordentlich gewerkelt, damit Mitte, spätestens Ende

Juni eröffnet werden kann. In einer wohnzimmerähnlichen

Atmosphäre können Besucher bei Kaffee oder Wein entspannt

in die insgesamt 60 Veröffentlichungen hineinlauschen, mit

Kopfhörer und CD-Player. Zudem sind Konzerte sowie Events

wie Whiskey- und Wein-Tastings geplant, um Jazz mit Genuss

zu verknüpfen.

Familie – was ist das?

Vater, Mutter, Kind – was früher als einzig wahre Familienkonstellation galt,

ist heute längst nur eines von vielen möglichen Familienkonzepten. Patchworkfamilien,

Familien mit zwei Vätern oder zwei Müttern oder nur einem

Elternteil: Mit der Wanderausstellung „Alles Familie! – Familiendarstellungen

in aktuellen Bilderbüchern“ der Internationalen Jugendbibliothek

München zeigt das familiennetz bremen vom 12. bis 24. Juni verschiedene

Familienformen im Laborraum des citylabs. Anhand von 28 Bild- und Texttafeln

sowie 50 ausliegenden Bilderbüchern beschäftigt sich die Ausstellung

mit Familiendarstellungen in aktuellen Bilderbüchern, schaut auf gesellschaftliche

Veränderungen und setzt sich mit deren Auswirkungen auf

die Familie auseinander. Wer mehr über das spannende Thema erfahren

möchte, kann an Workshops teilnehmen, Vorträgen lauschen und Themenabende

besuchen. Für Groß und Klein locken Eltern-Kind-Treffs sowie ein

Bilderbuchkino. Aktuelle Familienthemen werden zudem an fünf Nachmittagsterminen

der Veranstaltungsreihe „3 x 5 – drei Fragen in fünf Minuten“

auf der Bühne des Ansgarikirchhofs aufgegriffen und aus unterschiedlichen

Perspektiven beleuchtet. Mehr Informationen unter www.familiennetz-bremen.de.

Aus Liebe zum Kaffee

„Eigentlich wollte ich Suppen oder ähnliches verkaufen“, sagt

Dana Steilen. „Über ein Franchising habe ich vorher nie ernsthaft

nachgedacht. Doch dann hörten wir vom Coffee-Bike.“

Heute betreibt sie mit ihrem Ehemann Dirk insgesamt drei

der wunderschönen Kaffeeräder – ein Bike steht in den neuen

Räumen im citylab, die anderen beiden sind auf Festivals,

Events oder privaten Feiern unterwegs. Bald wird zudem ein

Coffee-Bike – zusammen mit den City Sandkästen – draußen vor

dem ehemaligen Lloydhof stehen. Das Besondere: Alle Franchisenehmer

erhalten eine Ausbildung zum Barista, werden also

zu Kaffeeexperten gemacht. Die Kunden wissen das zu

schätzen.


Im Untergrund eine andere Welt

Reiseplanung als Erlebnis –

von der LLOYD PASSAGE in den Urlaub

Lust auf einen Traumurlaub? Der Blick ins Internet ist eine Möglichkeit, sich den Ferienwunsch zu erfüllen. Eine andere ist,

nicht nur die Reise selbst, sondern bereits die Planungen mit allen Sinnen zu erleben. Allen Fernwehgeplagten, die wie unser

reiselustiges Pärchen Nadia und Tim ihren Urlaub nicht auf dem heimischen Sofa sitzend zusammenstellen wollen, sei deshalb

ein Abstecher in die LLOYD PASSAGE in der Bremer City ans Herz gelegt.

Ganz am Anfang steht natürlich die Buchung. Nadia und

Tim starten ihre Tour durch die LLOYD PASSAGE daher bei

Karstadt Reisen. Sonnig soll es sein, mit schönen Stränden, an

denen es sich nach rauschenden Partynächten herrlich entspannen

lässt, und leckeren Cocktails am Pool. Nach einer Beratung

durch Reisebüroleiter und Urlaubsexperte Benjamin Wendeln

haben die beiden ihren Ibiza-Urlaub fix eingetütet – Flugtickets,

Hotel und Mietwagen inklusive.

Ein neuer Rock, ein Shirt, eine Hose – was wäre ein Tripp in

die Sonne ohne das entsprechende Lieblingsoutfit? Nadia und

Tim schauen als nächstes bei Roland Fashion vorbei und werden

sofort fündig: Senfgelbe Shorts und ein dunkelblaues Shirt mit

Eiswaffel-Print für Tim; ein weißes, bunt bedrucktes Kleid und

eine Jeansjacke für Nadia. Der Clou: Das Kleid ist aus anschmiegsamem

Neopren gefertigt – pflegeleicht, schnelltrocknend und

trotzdem äußerst stylish. Perfekt für Tage und Nächte am Strand.

Im Urlaub scheint die Sonne meist heißer als zu Hause – was

sie ja bitte auch soll. Damit nach dem Sonnenbaden keine böse

Überraschung in Form eines fiesen Sonnenbrands folgt, möchten

sich Nadia und Tim für ihre Ibiza-Sonnentage mit einer

guten Sonnenmilch wappnen: Bei der Apotheke in der LLOYD

PASSAGE dürfen sie vor dem Kauf verschiedene Sonnencremes

testen. Eine Reiseapotheke gibt es dort übrigens auch.

Am Ende des Tages wartet die Belohnung für die erfolgreiche

Citytour in Form von spritzigen Cocktails – denkt Tim. Nur leider

– oder besser gesagt zum Glück – fällt Nadia beim Schlendern

durch die LLOYD PASSAGE ein, dass noch ein weiteres essentielles

Stück für den Urlaub fehlt: Ein neuer Koffer für alle

wichtigen Dinge der Reise muss her! Also schnell zu Galeria

Kaufhof, und ein großes Exemplar mit sommerlichem Aufdruck

geschnappt.

Jetzt aber wirklich! Die Cocktails bei Per Noi haben sich Nadia

und Tim redlich verdient. Ein paar Stunden, eine Reisebuchung

und mehrere volle Einkaufstüten später stehen vor ihnen nun ein

fruchtiger Sex on the Beach und ein aromatisch-minziger Mojito:

Genau das Richtige, um auf die erfolgreiche Reiseshoppingtour

durch die LLOYD PASSAGE anzustoßen.

„Vielleicht treffen wir da unten ja auf ein Ungeheuer“, begrüßt uns Hans-Hinrich Blumenberg schmunzelnd. „Wir sollten danach

suchen, meinen Sie nicht?“ Vor fast 30 Jahren ließ er gemeinsam mit anderen Mitstreitern als damaliger Geschäftsführer des

Bremer Karstadt-Hauses aus der Großen und Kleinen Hundestraße die LLOYD PASSAGE entstehen. Das war 1990. Auf den Mann

der ersten Stunde sowie auf Günther Becken, technischer Leiter der BREPARK, treffen wir am Fahrstuhl der LLOYD PASSAGE.

Letzterer wird uns den Weg weisen – zu einem Ort, den Blumenberg kennt wie seine Westentasche.

Wir wagen uns in den Untergrund, besser gesagt in die Welt

unterhalb der LLOYD PASSAGE. Wie nur wenige Eingeweihte

wissen, befindet sich dort ein verwirrendes Netz aus Schächten,

Durchgängen, Heizungsräumen und Kellern.

Erst einmal müssen wir am Fahrstuhl vorbei zur Kleinen

Hundestraße, Ecke Pelzerstraße, laufen. Die Rampe dort ist der

Eingang zur Unterwelt. Wir gehen sie herunter und sehen mehrere

große Container, eine Plattform, aber wenig Menschen. Die

Plattform müssen wir hinaufklettern, ehe wir an einem Fallrohr

einen Moment innehalten. Was genau ist jetzt eigentlich über

uns? Das Parkhaus? Karstadt, Karstadt sports? Oder der Imbiss

in der Passage? Die Sache mit der Orientierung sorge manchmal

für Kopfzerbrechen, wie Blumenberg berichtet. Stehe etwa

nach einem Sturzregen Wasser in der LLOYD PASSAGE, müsse

unten nach dem Problemrohr gesucht werden. Aufgrund der ineinander

verschachtelten Kellerräume gestalte sich das teilweise

sehr schwer. „Es sind keine neuen, alles umfassenden Zeichnungen

vorhanden“, sagt der ehemalige Karstadt-Chef. Zudem sind

im Lauf der Zeit weitere Räume, Lager, Durchbrüche oder neue

Wände entstanden. „Auf der Suche nach einer Fehlerquelle muss

nach und nach alles abgegangen werden.“

Neuaufteilungen wurden immer dann notwendig, wenn oben

neue Geschäfte eröffneten – denn in diesem riesigen, weit verzweigten

Untergeschoss befinden sich die Logistikflächen des

Einzelhandels der LLOYD PASSAGE. Sämtliche Waren werden

dort angeliefert. Frühmorgens – man könnte fast sagen mitten in

der Nacht – fahren vollbeladene Lkws in den Keller. Rückwärts.

Da sie vorwärts wieder herauskommen, ergibt das sogar Sinn.

Dennoch ist die Vorstellung, wie ein 36-Tonner nebst Sattelzug

sich dort rückwärts hineinmanövriert, ein wenig absurd. „Das

sind echte Fahrkünstler“, sagt Blumenberg. In der Früh ist die

Rush Hour: Schließlich müssen die Geschäfte möglichst zu einer

Zeit beliefert werden, in der kaum Menschen unterwegs sind, um

den Geschäftsablauf nicht zu stören. Dann wuseln im Keller unzählige

Mitarbeiter herum, laden die Ware aus, bringen sie tief

in den Untergrund oder schicken sie über Fahrstühle an ihren jeweiligen

Bestimmungsort.

„Unterhalb der LLOYD

PASSAGE ist es immer

spannend gewesen“, sagt

der ehemalige Geschäftsführer

der Karstadt-Filiale.

„Die Polizei hat

dort zum Beispiel auch

Ladendiebe in Empfang

genommen.“ Die Routen

kennt er im Schlaf – zu

seinen aktiven Zeiten ist

er unten oft hin und her

geflitzt: Viele Wege sind

miteinander verknüpft,

ob im Untergrund selbst

oder nach oben.

Bei unserem Rückweg ans Tageslicht riskieren wir einen kurzen

Blick in einen dunklen Heizungskeller des Parkhauses – und entdecken

eine halbe Treppe. „Das ist ein ehemaliger Notausgang“,

erläutert Becken. „Da ist nichts abgerissen worden, es wurde einfach

einbetoniert.“ Schade, kein liebenswertes Monster in Sicht.

Wir haben tatsächlich bis zum Schluss unseres Rundgangs kein

Ungeheuer gesehen – dafür aber einen tollen Einblick in die Welt

unter der LLOYD PASSAGE bekommen. Und wir wissen nun drei

Dinge: Dass es diesen Keller überhaupt gibt, wie er aussieht und

dass ohne ihn als Lebensader des Einzelhandels für die Geschäfte

alles viel komplizierter wäre.

LLOYD PASSAGE: neuer Webauftritt

Die LLOYD PASSAGE präsentiert sich in der virtuellen Welt ab sofort

im neuen Look: Einfach vorbeischauen und die beliebte Einkaufsmeile

auch online nach Shops und Gastronomie-Angeboten durchstöbern,

schauen, welchen Stars der Mall of Fame die Hände gereicht

werden können und dank der Vorankündigungen nie wieder einen

Termin verpassen! Mehr unter: www.lloydpassage.de


Ein Quartier macht sich schön

„Früher sah es hier furchtbar aus“, erinnert sich Lutz Gerken, Geschäftsführer des Modehauses Hirmer, an eine Zeit,

bevor er im Ansgari Quartier gearbeitet hat. Hirmer betreibt sein Geschäft für Männermode in großen Größen an der Ecke

Ansgarikirchhof/Hutfilterstraße im Erdgeschoss und der ersten Etage des sogenannten Finke-Hochhauses.

Dank des Business-Improvement-District-Konzepts (BID)

ist im Ansgari Quartier seit 2008 eine Menge passiert. Die Eigentümer

der Anrainerimmobilien haben gemeinsam in eine einheitliche

Gestaltung des Platzes investiert – wetterfeste Sonnenschirme,

immergrüne Pflanzkästen, eine große Sitzbank und eine

Bühne. Heute ist der Ansgarikirchhof ein wunderbarer Ort zum

entspannten Sitzen und kostenfreien WLAN-Surfen in direkter

Nachbarschaft der historischen Fassade der Handwerkskammer

Bremen, die Besucher immer wieder begeistert betrachten.

Neben der Finanzierung und Pflege der Platzmöblierung sowie

des kostenfreien WLAN-Angebots können durch die Unterstützung

der Anlieger und der Stadt Bremen über das Jahr hinweg

viele weitere Aktionen umgesetzt werden: Gärten im Frühjahr

und Herbst, Sandkästen im Sommer, beleuchtete Bäume im Winter,

Konzerte oder Streetfood-Trucks zu bestimmten Events. „Wir

sind sehr glücklich mit dem, was hier mithilfe des BID passiert.

Wir kommen nur weiter, wenn die Eigentümer am Ball bleiben

und gemeinsam an der Gestaltung des Ansgari Quartiers mitwirken“,

sagt Gerken. Die aktuelle BID-Phase läuft Ende des Jahres

aus und soll aufgrund der großen Erfolge nach dem Wunsch der

Eigentümer in 2018 nahtlos weitergeführt werden.

Frühshoppen inmitten der City

An drei Samstagen der Sommermonate treten auf der Bühne des

Ansgarikirchhofs Jazz- und Swingbands auf. Finanziert durch die Anlieger

des Platzes sind die Konzerte ein perfekter Start in den entspannten

Shopping-Samstag.

Samstag, 3. Juni, 12–14 Uhr: Adam’s Family, Trio; swingende

Unterhaltung

Samstag, 1. Juli, 12–14 Uhr: Lothar Krist, Jazz- und Swingstandards,

Latin, Popklassiker und Evergreens

Samstag, 5. August, 12–14 Uhr: Salsaband Zona Frauca, internationale

Salsa-Rhythmen

Gerkens Arbeitstag bei Hirmer beginnt mit einer Autofahrt in

die Bremer City: „Zeit, um mich auf den Tag einzustellen.“ Den

täglichen Weg aus seinem rund 60 Kilometer entfernten Wohnort

hat der gelernte Einzelhandelskaufmann nie bereut: „Ich habe

Freude am Verkauf, ich mag den Umgang mit Menschen, mit der

Mode. Und mein Herz hängt sehr an Bremen.“ Deshalb ist ihm

das Engagement der Eigentümer im BID so wichtig. „Wenn noch

mehr gute Ideen umgesetzt werden, kann sich die ganze Innenstadt

doch nur freuen“, sagt Gerken. Seine Traumvorstellung: „Bei

warmem Wetter sitzen die Menschen draußen vor den Cafés oder

anderen Gastronomiebetrieben, während im Winter eine schöne

Weihnachtsdekoration und jahreszeitliche Aktionen den Platz

beleben.“

Hurra, die Sandkästen sind da!

Viele der schönsten Kindheitserinnerungen haben mit Sand zu tun:

Sand am Meer, Sand auf dem Spielplatz, Sand im eigenen Sandkasten

des elterlichen Gartens. Wer hat es als Stöpke nicht geliebt, mit

Schaufeln und Förmchen im Sand zu sitzen, herumzupatschen und

Burgen zu bauen? Kleine Baumeister und Sandkuchenbäcker haben

vom 13. Juni bis 31. August einen weiteren fabelhaften Grund, während

eines Einkaufsbummels ihre Eltern von einer längeren Pause

zu überzeugen: Im Ansgari Quartier warten montags bis samstags

von 11 bis 18 Uhr drei riesige Sommersandkästen darauf, von den

Kindern bespielt zu werden. Die Erwachsenen dürfen derweil auf

den bequemen Sitzgelegenheiten am Rande der City Sandkästen

Platz nehmen – mit einem guten Blick auf ihre Sprösslinge. Übrigens:

Eigenes Spielzeug muss

nicht mitgebracht werden –

Unternehmen der Innenstadt

stellen die Sandspielsachen

kostenfrei zur Verfügung. Für

die Betreuung der Kinder sind

allerdings die Eltern oder Begleitpersonen

verantwortlich.

Engagement für eine lebendige City

Eine saubere und sichere Sögestraße, einheitliche Begrünung, durchgängig installierte Beleuchtung im Winter – dies sind

nur einige Beispiele für die Maßnahmen, die mithilfe des Business-Improvement-District-Konzepts (BID) im Lauf der letzten

Jahre erfolgreich umgesetzt worden sind. Das BID bringt die Immobilienbesitzer der beliebten Shoppingmeile zusammen,

und diese sorgen mit ihren Investitionen dafür, dass die Sögestraße weiterhin attraktiv bleibt.

Dem erfolgreichen Engagement der BID ist es beispielsweise

zu verdanken, dass die Sögestraße seit Juli 2016 mit einem

kostenfreien WLAN-Netz glänzen kann. Und allen Schweinefans,

die sich darüber freuen, dass ihre Lieblingssehenswürdigkeit

im Dunklen mit gezielten Lichtstrahlern angeleuchtet wird,

sei gesagt: Diese schöne Aktion ist ebenfalls ein Verdienst des

BID Sögestraße. Wir haben Ronald Hindmarsh, Eigentümer des

WMF-Geschäftshauses, getroffen – um zu erfahren, wer hinter

dem BID Sögestraße steckt.

Herr Hindmarsh, seit wann ist das Haus in der Sögestraße

3/5 im Besitz Ihrer Familie?

Ronald Hindmarsh: Schon ewig. Wie lange genau, kann ich allerdings

nicht sagen. Es müssen deutlich mehr als 100 Jahre sein.

Es existiert ein Foto vom Großvater meiner Mutter vor seinem

Hutgeschäft in dem Gebäude. Ich selbst kenne allerdings nur

WMF. Im Haus gewohnt haben wir übrigens nicht immer, aber

immer wieder. So bin ich zum Beispiel in Worpswede aufgewachsen

und erst wieder hergezogen, als ich zum Alten Gymnasium

kam. Nach dem Abitur bin ich nach Berlin gegangen, habe dort

studiert und gearbeitet. Ab 1995 ging es dann zurück nach Bremen,

davon auch mehrere Jahre ins Haus. Inzwischen ist dort

meine Praxis als Heilpraktiker für Psychotherapie.

Welche Erinnerungen haben Sie an die „alte“ Sögestraße?

Als Jugendlicher habe ich die Sögestraße als eine wirklich leblose

Straße wahrgenommen. Nachts, und ich spreche hier von einer

Zeit ab 19 Uhr, war absolut nichts mehr los! Seitdem hat sich zum

Glück wahnsinnig viel getan.

Wie sehen Sie Ihr Engagement im BID?

In unserer Familie hat sich immer sehr viel um Bremen und dieses

Haus gedreht, die Sögestraße ist uns daher enorm wichtig. Als

vor der Gründung des BID die verschiedenen Informationsschreiben

und Einladungen zu den Veranstaltungen kamen, bin ich einfach

mal hingegangen. Ich habe gemerkt, dass das eine gute Sache

ist, ich dabei sein und mich engagieren wollte. Ich engagiere mich

sehr gern, wenn es um Kommunikation in Gruppen geht, um verborgene

Ressourcen sichtbar sowie gemeinsames Gestalten und

Agieren leichter zu machen.

Wenn Sie die Wahl hätten, was würden Sie gern für die

Sögestraße umsetzen?

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich beispielsweise

ein sogenanntes Barcamp für das BID organisieren. Ein Barcamp

ist eine Tagung mit offenen Workshops zu Themen, die zu Beginn

von den Anwesenden abgestimmt werden. Die Barcamp-typische

Kommunikation auf Augenhöhe fördert das, was wir Menschen

am besten können: kooperieren. In den Workshops finden sich

die an den jeweiligen Themen interessierten Personen zusammen.

So könnten wir für die Sögestraße neue Ideen sammeln,

einige weiterentwickeln und teilweise sogar ausarbeiten – und

außerdem die erfolgreiche Zusammenarbeit im BID weiter befeuern

und fördern.


Schnoor und Viertel neu entdeckt

von Sonja Spörhase, Mitarbeiterin der CityInititative

Flio Design aus Bremen fühlt sich wohl

im Schnoor und lädt Sie ein, mal durch

die malerische Gasse Hinter der Balge zu

schlendern. Handgemachte Taschen und

Accessoires bringen garantiert Ihr Herz

zum „Rasen“.

Die Tür geht auf – ein Traum wird wahr:

Schokolade, Trüffel, Pralinen sowie Eis

in Hülle und Fülle. Welche der hausgemachten

Spezialitäten soll ich in der

Schoko Stube Tosun im Schnoor nur

zuerst probieren?

Das Überseekaufhaus Fette Beute –

43 qm ist vor Kurzem in den Schnoor

gezogen. Inmitten der vielen maritimen

Dinge fühle ich mich sofort zu Hause. Besonders

cool: Die Segeltuchtaschen von

Studio am Meer, nofish und 360 Grad.

Die DIY-Expertin Sarah Wahls hat ein

Eldorado im Schnoor erschaffen: das Geschäft

mitliebe . . . Hier kann ich nach

Herzenslust durch die vielen Geschenkideen

stöbern. Schmuck, Taschen, Lampen,

Seifen, Papeterie.

Die Bremer Schuh-Schachtel verkauft

ausschließlich Schuhe, Taschen,

Rucksäcke, Geldbörsen und Gürtel aus

chromfrei gegerbtem Leder. Mir gefallen

besonders gut die neue Linie „go green,

Berlin“ von John W. shoes.

bremenports

Super Women wird 30 und liegt mit dem

Konzept „Die andere Mode für große Größen“

im #curvylove–Trend. Den unverwechselbaren

Stil prägen edle Materialen,

eigene Kollektionen, farbenfrohe Designermode

und Accessoires.

Der Herrenausstatter men‘s wear – Von

Lysander kennt die Hochzeitstrends:

Beim Bräutigam ist die Farbe Blau in allen

Varianten angesagt. Er trägt zunächst

Anzug, Hemd, Weste und Plaston. Wirddie

Party wild, wechselt er zu Hosenträgern

im amerikanischen Stil mit Fliege.

Der FUN FACTORY Store im Ostertor

begrüßt alle Bremer und Butenbremer.

Auf 70 sehr atmosphärisch gestalteten

Quadratmetern lässt sich das bunte FUN-

FACTORY-Sortiment zu den Themen

Erotik und Liebe ganz ausführlich aus

der Nähe begutachten.

Als inhabergeführtes Traditionsunternehmen

in Sachen Bekleidung steht Von

der Aa den Bremern seit 1905 mit kompetentem

Rat zur Seite. Die authentischen

Marken und Produkte werden für die

Kunden auf nationalen und internationalen

Messen zusammengestellt.

bremenports

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