DorfStadt 08-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 08/17 · vom 8. Juni 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

B L A N K E N E S E : S.2

Blankeneser

treffen Flüchtlinge

O T H M A R S C H E N : S.3

Ein geteilter

Stadtteil feiert

E L B V O R O R T E : S.4

Wie sich das

Stadtbild verändert

I M G E S P R Ä C H : S.8

Ein Ort zum

Glücklichsein

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

Hier gibt’s ‘was

zu Lachen!

Training für die Lachmuskeln:

Vier Stand-up-Comedians treten

am 9. Juni ab 20 Uhr im

Stadtzentrum Schenefeld zum

großen Finale des Schenefelder

Comedy Preises an. Das Publikum

entscheidet, wer am Ende

den Titel gewinnt!

Bastian Block, Berhane Berhane,

Florian Strohbehn und

Florian Simbeck: Vier Männer,

vier Auftritte, viermal coole

Comedy. Das Finale des Schenefelder

Comedy Preises verspricht

ein wahrhaft witziges

Ereignis zu werden. Schließlich

haben die Comedians, die hier

auf der Bühne stehen, ihr

Talent bereits in den Vorentscheiden

bewiesen. Unter dem

Motto „Kommen, lachen, Sieger

machen“ haben sie ihre

Mitbewerber hinter sich gelassen

und sich so für das alles

entscheidende Battle qualifiziert.

Der Eintritt ist frei, Spenden

zugunsten der Schenefelder

Tafel erbeten.

Freitag, 9. Juni, ab 20 Uhr

Comedy-Preis-Finale

Marktplatz-Bühne im

Stadtzentrum Schenefeld

www.dorfstadt.de

S P D - U R G E S T E I N W O L F G A N G K A E S E R :

Ist die Umbenennung des

Katharinenhofs rechtens?

Wolfgang Kaeser vor der abgezäunten Baustelle mit dem Bauschild

BLANKENESE

Auch der Blankeneser

Bürgerverein bemühte

sich um die Immobilie

Von außen hui von innen

pfui? Kaum jemand, der

dieser Tage am Katharinenhof

in Blankenese vorbei

schlendert, kann diese Frage

beantworten. Der Eigentümer

schweigt, erteilt engagierten

Politikern und Bürgern

Hausverbote. Immerhin:

Die Fassade strahlt schon mal.

Einblicke in das ehemalige

Ortsamt verwehren Fensterläden

oder Planen, die von innen

vor die Fenster gespannt wurden.

Ein Gerüst an der Südseite

des ehemaligen Gutshauses

erinnert an Bauarbeiten. Nur,

dass lange kein Bauarbeiter

dort mehr gesehen wurde –

sehr lange sogar. Von 2009

datiert der Verkauf des Anwesens

mit Katharinenhof und

Musenstall von der Stadt an

den Blankeneser Investor Peter

Bishop unter der Auflage, das

historische Herrenhaus denkmalgerecht

zu sanieren. Im

Vergabeverfahren waren eine

Handvoll interessanter Investoren,

u.a. auch der Blankeneser

Bürgerverein, der dort ein

Bürgerhaus einrichten wollte.

Auf Empfehlung von städtischen

Experten vergaben die

Jurymitglieder, zu denen auch

der SPD-Bezirkspolitiker Wolfgang

Kaeser zählte, die Immobilie

dann an den jetzigen Investor.

Das Verfahren schlug

Wellen, weil viele engagierte

Blankeneser das Objekt, das in

einem öffentlichen Park steht,

unbedingt für die Allgemeinheit

erhalten wollten.

Dem Investor wurde sogar vertraglich

auferlegt, die Sanierung

bis Ende 2015 zu vollenden.

Passiert ist seitdem immer

mal wieder etwas, ein richtiger

Fortschritt ist allerdings bis

heute nicht erkennbar. Über

lange Zeit, so scheint es, liegt

die Baustelle brach. In dem

Verkaufsvertrag wurden aber

keine Details über mögliche

Sanktionen vereinbart für den

eingetretenen Fall, dass die

Sanierung bis zum vereinbarten

Zeitpunkt nicht abgeschlossen

ist.

Es gibt ein paar Menschen, die

das auf die Palme bringt:

Wolfgang Kaeser ist so einer:

„Ich ärgere mich über die Verschleppung

der Sanierung –

immerhin konnte ich ein

Bußgeld gegen den Eigentümer

durchbringen!“ Doch auch das

brachte nicht den von Kaeser

erhofften Erfolg. Demnächst

läuft eine weitere wichtige Frist

ab: 10 Jahre nach dem Verkauf

der Immobilie an Bishop darf

dieser die Immobilie weiter veräußern.

Und dann hat die Stadt

erst recht keine Ansprüche

mehr auf irgendwelche Bedingungen.

Das Denkmalschutzamt

der Hansestadt kann auch

nicht helfen, denn saniert wird

ja. Und zwar von einem Architekten,

der als Experte auf diesem

Gebiet gilt. Das Tempo, in

dem eine Sanierung zu erfolgen

hat, ist aber nicht vorgeschrieben.

In einem Gespräch mit

Foto: Krohn

dem Hamburger Abendblatt

beschrieb der Eigentümer, wie

aufwändig die Sanierung des

Katharinenhofes sei, und dass

er höchste Ansprüche an die

Sanierung habe. Gut Ding will

eben Weile haben… – nicht

gezögert hat der Investor allerdings

bei der Umbenennung

des Katharinenhofs in „Bishophof“,

wie auf den Bauschildern

am Rand der Baustelle zu lesen

ist. Mit einer kleinen Anfrage

Demnächst könnte der

Investor die Immobilie

weiter verkaufen

wollte Kaeser jetzt klären, ob

der Denkmalschutz auch für die

Benennung eines denkmalgeschützten

Gebäudes gilt. Doch

sowohl das Denkmalschutzamt

als auch die Bezirksverwaltung

verneinen: „Nach Rücksprache

mit dem Denkmalamt (DA) liegt

von dort aus denkmalfachlicher

Sicht der Fokus auf der Sanierung;

die Namensgebung ist

nicht genehmigungspflichtig.“

lautet die Antwort des Bezirksamtes.

So bleibt es erstmal bei

der Benennung zum „Bishophof“.

Möglicherweise ändert sich das

nochmals, sollte der Eigentümer

tatsächlich die Lust an

dem Objekt verlieren und es an

einen neuen Investor verkaufen

wollen. Vielleicht gibt es dann

jemanden, der das Ensemble im

Sinne der Blankeneser saniert

und auch die öffentlichen

Bereiche rund um die Gebäude

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Der Campus Blankenese ist ein kombiniertes Schul- und

Berufsbildungsangebot und richtet sich an Jugendliche

mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf „Geistige

Entwicklung“. Ihnen soll durch den Besuch des Campus

Blankenese eine Perspektive für den ersten Arbeitsmarkt

eröffnet werden.

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2 • DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber

Markus Krohn

Foto: privat

Hallo liebe Leser!

Schielen Sie auch gerne zu den

Anzeigetafeln der Tankstellen?

Früher war der Benzinpreis

sogar Thema in der Tagesschau.

Heute kräht da kein Hahn mehr

nach – oder? Ich jedenfalls

empfinde es manchmal schon

als Spiel, den günstigsten

Zeitpunkt des Tages auszumachen,

um Super zu tanken.

Morgens ist der Spritpreis meistens

am höchsten – abends

niedriger. Manchmal drehen die

Mineralölkonzerne ab einer

bestimmten Uhrzeit aber doch

noch mal hoch… da hilft auch

die App nichts mehr. Vor allem,

wenn man etwas weiter zur

vermeintlich günstigsten Tankstelle

fährt und dann feststellt,

dass die auch gerade eine Minute

vorher den Tankpreis neu

justiert hat. So’n Mist!

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Problem mit Fahrstuhl

Die FDP-Bezirksfraktion forderte

letzte Woche in der Bezirksversammlung,

das Amtsgericht

Blankenese endlich barrierefrei

zu machen. Eigentlich

eine Selbstverständlichkeit, findet

Katharina Blume, die neue

Fraktionsvorsitzende, die sich

mit Lorenz Flemming dieses

Amt teilt. Sie zeigte sich erstaunt,

„dass Rot/Grün für das

Bekenntnis und die Formulierung

eines politischen Willens

zur Teilhabe von Menschen mit

Gehbehinderungen eine Stellungnahme

der Justizbehörde

einholen muss, anstatt der

Forderung nach Barrierefreiheit

im Amtsgericht Blankenese

ohne Wenn und Aber zuzustimmen.“

Tatsächlich wäre ein

Beschluss der Bezirksversammlung

nur eine Empfehlung

gewesen, denn für den Ausbau

des Amtsgerichtes Blankenese

ist der Senat zuständig.

Schatten der

Bundestagswahl

Die Bundestagswahl wirft seine

Schatten voraus und die

Kandidaten zeigen sich wieder

in ihrem Wahlkreis. So auch Dr.

Matthias Bartke, der SPD-

Direktkandidat. Am heutigen

Donnerstag, dem 8. Juni, ist er

um 19:30 Uhr zu Gast bei Franziskus

e.V., Op’n Hainholt 88 in

Sülldorf. Er will mit seinen

Gästen vornehmlich über die

Sicherung gerechter Renten

und bezahlbares Wohnen sprechen.

Auch die Bildungsbedingungen

will er ansprechen.

Welche Fragen haben Sie?

Zeitzeugen gesucht!

Die Arbeitsgruppe „Zwangsarbeit“

des Ausschusses für

Kultur und Bildung der Bezirksversammlung

Altona recherchiert

derzeit zum Thema

„Jugend während des Nationalsozialismus“.

Gesucht werden

Zeitzeugen oder Nachfahren

von Zeitzeugen, die über

den jugendlichen Widerstand

in Altona während der NS-Zeit

berichten können oder Materialien

dazu haben.

Kontakt über die Geschäftsstelle

der Bezirksversammlung Altona,

Stichwort „AG Zwangsarbeit“,

Platz der Republik 1, 22765

Hamburg, Tel.: 4 28 11-32 36,

E-Mail: bezirksversammlung@

altona.hamburg.de

Pay what you want

Im Rahmen der diesjährigen

altonale, dem großen Kulturfest

im Stadtteil, lädt das Altonaer

Museum zu zahlreichen Veranstaltungen

und Ausstellungen

ein - und: Der Besuch des

Museums ist erstmals zum

Wunschtarif während der

regulären Öffnungszeiten möglich.

Mit dem „Pay what you

want!“-Modell (Bezahl’ was du

willst) wird das Museum vom

16. Juni bis 2.Juli 2017 nicht

nur zur Bühne für die altonale

Kunstpreis-Verleihung, für die

legendäre altonale Pop Nacht

oder eine deutsch-niederländische

Literatur-Performance,

sondern auch zu einem für alle

erschwinglichen Kulturort mit

Ausstellungen und Führungen

mitten in Ottensen. Fühlen Sie

sich willkommen!

www.altonaermuseum.de

www.altonale.de/altonale

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Am 17. Juni eröffnet das

„Bunte Haus Blankenese“,

ein Ort der Begegnung zwischen

Geflüchteten und

Mitbürgern aus Blankenese

und den Elbvororten. „Vor

kurzem war ich mit einer

Gruppe von Flüchtlingen im

Eiscafé“, erzählt Pastor Klaus-

Georg Poehls von der Ev.-Luth.

Kirchengemeinde Blankenese

von einer Begebenheit, die das

Verhältnis zwischen unterschiedlichen

Kulturen nochmals

aktuell deutlich machte:

„die anwesenden Gäste nahmen

plötzlich eine geduckte, misstrauische

Haltung ein“. Dies

mache deutlich, dass noch viele

Ängste abgebaut werden müssten.

Hoffnung gebe es aber

auch, weil sehr viele Blankeneser

die Aufnahme und Integrationsbemühungen

von Flüchtlingen

unterstützten, meint

Helga Rodenbeck, Initiatorin

des Runden Tisches Blankenese,

die seit 25 Jahren in der

Flüchtlingsarbeit in Sülldorf

und Blankenese aktiv ist. „Viele

Menschen wollen sich an einem

guten Miteinander beteiligen,

aber es braucht sehr viel gegenseitiges

Verständnis, Zeit und

Geduld, um miteinander warm

zu werden“, ist ihre Erfahrung.

Lange hat sie daher nach einem

Ort gesucht, an dem ein zwangloser

Treff und Austausch möglich

ist. Jetzt ist es endlich

Am Sonnabend, dem 17.

Juni findet von 13 bis 18

Uhr in der Einkaufstraße

Wedeler Landstraße das

große Rissener Sommerfest

statt. Danach – wenn das Wetter

mitspielt und die Laune der

Rissener auf dem Höhepunkt

ist, darf weiter gefeiert und

getanzt werden: Bis 23 Uhr legt

ein bekannter DJ auf, was ins

Blut und in die Beine geht.

E l b v o r o r t e

Dialog zwischen den Kulturen

Begegnungsstätte für gelebte Integration eröffnet | Markus Krohn

BLANKENESE

Trommeln im „Dorf“ beim Sommerfest 2016

Sozialarbeiterin Helga Rodenbeck und Pastor Klaus-Georg Poehls

vor dem Bunten Haus Blankenese

Foto: Krohn

Sommer in Rissen

Einladung zum Bunten Sommerfest | Konrad Matzen

RISSEN

Rund 25 Vereine, Schulen,

Institutionen, Initiativen und

viele Geschäftsleute haben ihre

Mitwirkung und tatkräftige

Unterstützung zugesagt. Es soll

ein großes und buntes Nachbarschaftsfest

werden, bei dem

sich die ganze Vielfalt der aktiven

und kreativen Menschen in

Rissen vorstellt.

Die Rissener Schulen präsentieren

sich mit ihren Projekten,

die Sportvereine laden zum

Ausprobieren der Sportangebote

ein und die Kirchengemeinde

zeigt, was das Johannesnetzwerk

alles leistet. Der Bürgerverein

stellt sein Programm

und Neuigkeiten vor: ein

Begegnungscafé für Alt- und

Neubürger, das von Marion

Bouncken ehrenamtlich eröffnet

wird, und die „Creative

Kids“ – Mal- und Kreativkurse

für Kinder im Bürgerhaus, zu

denen Andreea Zecheru mit

Foto: BV Rissen

einer spontanen Malaktion am

Ausstellungsstand einlädt.

Im Hauptprogramm am Nachmittag

treten Rissener Musikgruppen

auf: der beliebte Pop-

Chor „Gyrissmix“, die Trommelgruppe

des Bürgervereins

und vieles mehr. Auch für das

leibliche Wohl wird gesorgt.

Rissener Sommerfest 2017

17. Juni, Programm 13–18 Uhr

Musik vom DJ und

Tanz bis 23 Uhr

soweit: Direkt im Herzen von

Blankenese, in der Blankeneser

Bahnhofstraße 30 (zwischen

der Johannis Apotheke und

dem Eingang zum Hessepark)

eröffnet der Runde Tisch Blankenese

das Bunte Haus Blankenese.

Das Bunte Haus soll

auch Treffpunkt für regelmäßige

Aktivitäten sein. Deutschund

Fotokurse, Ausstellungen,

Brettspielangebote wird es

Der Senat der Freien und

Hansestadt Hamburg hat

Elke Dröscher, die Betreiberin

des Puppenmuseums

Falkenstein, mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille

ausgezeichnet. Sie

wird für „ihre Verdienste um

den Denkmalschutz und das

Puppenmuseum“ geehrt. Der

Senator für Kultur und Medien,

Dr. Carsten Brosda, hat Elke

Dröscher die Medaille anlässlich

des 125jährigen Geburtstages

von Karl Schneider im

Puppenmuseum Falkenstein

überreicht. Es ist Elke Dröscher

maßgeblich zu verdanken, dass

die von Karl Schneider 1923 als

Landhaus Michaelsen entworfene

Villa, eines der wenigen

Gebäude der Bauhausepoche,

in Hamburg fach- und denkmalgerecht

saniert wurde.

Dr. Carsten Brosda, Senator für

Kultur und Medien: „Elke Dröscher

ist in mehrfacher Hinsicht

ein leuchtendes Beispiel

für bürgerschaftliches Engagement.

Elke Dröscher hat in

enger Zusammenarbeit mit dem

Denkmalschutzamt die architektonischen

Besonderheiten

und Details der bedeutenden

Villa von Karl Schneider instandgesetzt

und herausgearbeitet.

Sie hat es ermöglicht,

dass dieses Denkmal mit der

Nutzung als Puppenmuseum

Falkenstein auch der Öffentlichkeit

und allen Architekturinteressierten

zugängig gemacht

worden ist. Das Ergebnis ihrer

Bemühungen ist seit nun mehr

31 Jahren für die Stadt und

ihre Bürgerinnen und Bürger

geben, daneben sind Kennenlern-Abende

mit dem Ziel der

Jobvermittlung geplant. Ein

separater Raum dient als Ort

der Ruhe. Es haben sich bereits

Ehrenamtliche gefunden, die

aktiv an der Gestaltung des

Programms mitwirken. Weitere

Ideen und Hilfsangebote sind

herzlich willkommen! Neugierige

haben bereits beim Vorbeigehen

Lust bekommen, die

Begegnungsstätte mitzugestalten.

Allein beim Fototermin für

die DorfStadt-Zeitung gab es

zwei Anfragen von interessierten

Blankeneserinnen.

Möglich geworden ist dieses

Projekt durch die zugewandten

Vermieter des ehemaligen Modegeschäftes

und durch eine

großzügige Einzelspende, die

Unterstützung durch die Kirchengemeinde

Blankenese und

weitere Zuwendungen vom

Hamburger Abendblatt und

städtischer Behörden. Auch mit

dem Quartiersmanagement Blankenese

gibt es einen Austausch,

um zum Beispiel Flüchtlingen

Arbeit oder Ausbildung zu

ermöglichen.

Sbd., 17. Juni, 11–13 Uhr

Eröffnung Buntes Haus

Blankenese

Blankeneser Bahnhofstraße 30

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blankenese.de

Hohe Auszeichnung

Senator-Biermann-Ratjen-Medaille für Elke Dröscher

BLANKENESE

sichtbar und erlebbar. Dafür

gebührt Elke Dröscher der Dank

der Stadt!“

Die im Sven-Simon Park gelegene

Landhaus Michaelsen

beherbergt neben einer Galerie

für zeitgenössische Kunst seit

1986 die private Puppensammlung

Dröschers und belebt das

Gebäude auf beispielhafte Weise:

Auf einer Fläche von 300

Quadratmetern werden dort

mehr als 500 überwiegend

europäische Puppen und etwa

60 Puppenstuben ausgestellt

und veranschaulichen als

Spiegelbild der Gesellschaft die

Entwicklung der Mode und den

Wandel des Schönheitsideals.

Anhand der historischen Ausstellungsstücke

wird die kulturgeschichtliche

Veränderung

nicht nur der „Puppenwelt“ der

vergangenen zweihundert Jahre

sichtbar und begreifbar. In

einer aktuellen Sonderausstellung

werden zudem teilweise

noch nie der Öffentlichkeit

gezeigte Dokumente aus den

20er und 30er Jahren zum

Arbeiten und Leben Karl

Schneiders ausgestellt.

Die Senator-Biermann-Ratjen-

Medaille wurde 1978 vom

Senat zum Gedenken an die

Verdienste des Kultursenators

Dr. Hans Harder Biermann-

Ratjen (1901–1969) gestiftet.

Mit der Medaille werden Personen,

Personengruppen oder

Institutionen geehrt, die sich

mit ihren künstlerischen und

kulturellen Leistungen um

Hamburg verdient gemacht

haben.

Konrad Matzen


O t h m a r s c h e n

DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017 • 3

Der geteilte Stadtteil

Einer der reichsten Stadtteile im Hamburger Westen im Wandel | Konrad Matzen

Othmarschen zählt zu den

reichsten Hamburger Stadtteilen.

Das durchschnittliche

Einkommen beträgt in

dem Elbvorort etwa 89.000

Euro jährlich und ist somit

fast dreimal so hoch wie

der Hamburger Gesamtdurchschnitt.

Der Stadtteil ist

getrennt durch die Autobahn

A7 und auch, wenn der Stadtteil

durch die nach im benannte

Autobahn-Ausfahrt neben

Blankenese sicher einer der

bekannteren Stadtteile im

Hamburger Westen ist, macht

die Trennung eine Identifizierung

der hier lebenden Menschen

mit ihrem Stadtteil

schwer. Zumal sich die Teile

seit Bau der Autobahn sehr

unterschiedlich entwickelt haben:

Im Westen erhabene Villen

zwischen Baron-Voght-Straße,

Elbe und S-Bahnlinie 1 bis zur

A7 mit dem Jenischpark und

Schröders Elbpark und den drei

Gymnasien Christianeum, Gymnasium

Hochrad und Gymnasium

Othmarschen, im Osten

zwischen A7 und der Griegstraße

ein riesiges Neubaugebiet

mit tausenden Wohnungen

rund um das UCI-Kino, der

Asklepios Klinik Altona und

dem neuen Sportplatz an der

Baurstraße. Daneben: Ganz viel

Gewerbe und die Flüchtlingsunterkunft

am Holmbrook.

Ganz in der Nähe, am heutigen

Agathe-Lasch-Weg, befindet

OTHMARSCHEN

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Von Bürgern für Bürger

Haspa – seit 1827 mit der Region verbunden | PR

Die Gründung der heutigen

Hamburger Sparkasse (Haspa)

im Jahre 1827 ging auf die

Initiative sozial engagierter

Bürger zurück. Federführend

wirkte hier der Hamburger

Senator und spätere

Bürgermeister Amandus Augustus

Abendroth. Die Haspa

sollte damals den „einfachen

Leuten“ die Möglichkeit eröffnen,

Geld zu sparen und so

Rücklagen zu bilden. Doch

auch Geschäftsleute, Handwerker

und wohlhabende Bürger

waren vom Angebot begeistert.

So war die Haspa von Anfang

an eine „Bank für alle“.

ELBVORORTE

Gesellschaftliches

Engagement

sich das alte Zentrum des

Stadtteils mit dem Röperhof

von 1759, der heute im sanierten

Zustand vielen vor allem

als Restaurant mit anspruchsvoller

Küche ein Begriff ist.

Zusammen mit dem daneben

befindlichen Schmidtschen Hof

ist er der letzte erhaltene Rest

des historischen Othmarscher

Dorfkerns. Erst 1890 entstand

die Evangelische Christuskirche,

heute eines der herausragendsten

und bekanntesten

Gebäude des Stadtteils.

Othmarschen wurde 1317 als

villa Othmerschen erstmals urkundlich

erwähnt. Die Herkunft

des Namens ist nicht eindeutig

geklärt. Vor allem die Vorsilbe

„Oth“ bereitet Wissenschaftlern

Kopfzerbrechen. Bis heute hält

sich das Gerücht, Othmarschen

könne von einem Einsiedler

namens Otmar gegründet worden

sein. Belege dafür gibt es

nicht. „Merschen“ kann man

mit „Marschen“ oder „Sumpfländereien“

übersetzen.

Im Mittelalter war Othmarschen

ein Bauerndorf mit wenigen

Höfen und gehörte zur

Hamburger St. Petri-Gemeinde.

Erst 1547/1548 gelangte es mit

dem Bau einer Ottenser Kirche

zum neuen Kirchspiel Ottensen.

Noch bis ins 19. Jahrhundert

hinein war Othmarschen ein

kleiner Vorort. Zusammen mit

Övelgönne zählte es 1855

Mit ihrem Angebot an Bankdienstleistungen,

der Förderung

des Sparsinns und der Vermögensbildung

breiter Bevölkerungskreise

sowie der mittelständischen

Wirtschaft fördert

die Haspa das Gemeinwohl.

Darüber hinaus engagiert sie

sich in der Metropolregion

Hamburg auf vielfältige Weise

in den Bereichen Bildung und

Soziales, Kunst, Musik und

Sport. So unterstützt die Haspa

jedes Jahr rund 500 gemeinnützige

Einrichtungen und

Vereine mit Fördermitteln aus

dem Haspa LotterieSparen.

Gemeinsam mit den Kunden

wird so aus vielen kleinen

Beträgen eine große Hilfe – und

in der Nachbarschaft: vom Kindergarten

bis zum Seniorentreff,

vom Sportverein bis zum

Kulturzentrum.

Am Puls der Zeit

und der Stadt

Die Haspa war und ist aufgrund

ihrer besonderen Nähe zu den

Bürgern, Unternehmen und

Institutionen stets am Puls der

Zeit und am Puls der Stadt.

Deshalb konnten auch immer

Blick in eine Hamburger Sparkasse von 1949

die Weichen für die Sparkassenidee

im modernen Gewand

gestellt werden: neue Filialkonzepte,

Samstagsöffnungen

in ausgewählten Filialen,

moderne Technik und digitale

Anwendungen. Die Kunden

können ihre Bankgeschäfte auf

unterschiedlichen Kanälen erledigen:

vor Ort in der Filiale,

telefonisch, online, per Chat

und Video-Chat und per App.

Die Kunden erhalten das Beste

lediglich 362 Einwohner. 1867

kam Othmarschen zur preußischen

Provinz Schleswig-Holstein.

1882 entstand an der

Strecke der Vorortbahn Altona-

Blankenese die erste Haltestelle,

namentlich die Bedarfshaltestelle

Groß-Flottbek-Othmarschen.

Die 1960er- und 1970er-Jahre

veränderten das alte Othmarschen

beträchtlich: Der historische

Dorfkern musste dem Bau

der Bundesautobahn 7 und des

in Othmarschen beginnenden

Elbtunnels weichen. Bis heute

kämpfen Anwohner der A7 für

eine Überdeckelung, um dem

anwachsenden Lärm durch den

zunehmenden Verkehr nicht

mehr ausgesetzt zu sein.

Positiv entwickelt hat sich

Othmarschen durch das neue

Viertel rund um die Jürgen-

Töpfer-Straße im Nordosten des

Stadtteils durch den Zuzug

zahlreicher junger Familien.

Auch in den historisch gewachsenen

Villenvierteln im Westen

des Stadtteils macht sich der

Generationswechsel bemerkbar.

Dem Klischee, in Othmarschen

würden nur wohlhabende

Kaufleute und Juristen wohnen,

steht das exemplarische

Engagement des Bürgervereins

mit einem eigenen Sozialwerk

für Menschen in wirtschaftlich

prolematischen Lagen.

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aus zwei Welten: die Kompetenz

der größten deutschen

Sparkasse sowie die Nähe und

persönliche Beratung einer

regional verwurzelten Bank.

Mit mehr als 140 Filialen und

rund 5.000 engagierten Mitarbeitern

ist sie die marktführende

Bank in der Metropolregion

und der größte Baufinanzierer

in Hamburg – auch in Othmarschen:

vom Kind mit seinem

MäuseKonto über Schüler,

Auszubildende und Studenten

bis zum Arbeitnehmer, Selbstständigen,

sehr vermögenden

Private-Banking-Kunden und

mittelständischen Unternehmen.

Sie alle sagen: „Meine

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Foto: Haspa

700 Jahre!

Ein Stadtteil feiert sich selbst | Konrad Matzen

OTHMARSCHEN

Happy Birthday Othmarschen!

Eine Woche lang

feiert Othmarschen seinen

700. Geburtstag. Die Feierlichkeiten

beginnen am

Sonntag, 25. Juni, mit

einem ökumenischen Gottesdienst

und einem offiziellen

Festakt und setzen sich

dann unter der Woche mit Führungen,

Diskussionsrunden und

Lesungen fort. Sie erreichen

ihren Höhepunkt am Sonnabend,

dem 1. Juli, mit einem

großen Familien-Stadtteilfest

samt Flohmarkt im alten Dorfkern

an der Liebermannstraße.

Das ausführliche Programm mit

aktuellen Ergänzungen ist auf

www.700jahreothmarschen.de

zu finden.

Die Festwoche wird am Sonntag,

dem 25. Juni, mit einem

Fest-Gottesdienst in der Christuskirche

eröffnet, an den sich

ein Empfang und sodann der

offizielle Festakt anschließen.

Es wird u.a. die derzeitige

Bezirksamtsleiterin Dr. Liane

Melzer sprechen sowie Hans-

Peter Strenge, ehemaliger Bezirksamtsleiter

und Staatsrat,

den Festvortrag über Othmarschen

halten (Anmeldung

erforderlich).

Während der Woche werden

Führungen durch die historische

Fotoausstellung „Liebes

altes Othmarschen“ angeboten

und die soeben erschienene

Chronik über den Stadtteil vorgestellt.

Interessierte können

außerdem Vorträge von und

über Institutionen im Bezirk

hören oder an Stadtteilführungen

und Besichtigungen wie

z.B. der Elbtunnelbetriebszentrale

teilnehmen. In Diskussionsrunden

geht es um die

Entwicklung Othmarschens in

den kommenden Jahren.

Auch für die

Kleinen gibt es Veranstaltungen,

so liest

etwa ortsansässige Autorin

Sibylle Rieckhoff aus ihren

Kinderbüchern.

Highlight der Festwoche wird

das große Jubiläums-Fest auf

der Grothschen Wiese zwischen

Agathe Lasch-Weg und Liebermannstraße

sein, das am 1. Juli

von 12 bis 20 Uhr stattfindet.

Neben einem bunten Bühnenprogramm

mit vielen Akteuren

aus dem Stadtteil gibt es Info-

Ein großes Stück Geschichte: Der Röperhof, heute am Agathe-Lasch-Weg

Stände von örtlichen Institutionen

und Firmen. Auch viele

gemeinnützige Organisationen

sowie die Freiwillige Feuerwehr

präsentieren sich. Ein Kinderbereich

bietet zahlreiche Aktionen

und Spiele für die Kleinen.

Begleitend findet außerdem ein

großer Familienflohmarkt mit

über 100 Ständen statt. Selbstverständlich

wird auch für das

leibliche Wohl gesorgt sein.

Die Festwoche klingt am Sonntag,

dem 2. Juli, mit einem

Abschluss-Gottesdienst in der

Ansgarkirche sowie anschließendem

Gemeindefest der

Tabita-Kirchengemeinde aus.

Das Jubiläum wird vom Bürgerverein

Flottbek-Othmarschen

veranstaltet. Auch außerhalb

der Festwoche fanden und

finden regelmäßig Veranstaltungen

anläßlich des Jubiläums

statt. Neben Information über

die zahlreichen Veranstaltungen

und Aktionen bietet

J u b i l ä u m s - H o m e p a g e

Foto: BVFO

www.700jahreothmarschen.de

auch einen Newsletter, der regelmäßig

über Neuigkeiten rund

um das Jubiläum informiert.

Zu der Fotoausstellung „Unser

Villa Müllenhoff

Neubauvilla, Verkauf von 2 Eigentumswohnungen mit Terrasse/Garten in

einer der schönsten Straßen der Elbvororte – Waitzstraße und Elbe um

die Ecke – ausgestattet mit Tiefgarage, Aufzug, Erdwärme, elegante Inneneinrichtung,

sonnige Terrassen und parkähnliches Grundstück.

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liebes Othmarschen“ im 1.

Stock der VHS (Waitzstraße 31)

finden zu ausgewählten Zeiten

im Juni Führungen statt. Eine

Anmeldung für die Termine ist

nicht erforderlich. Die Terminübersicht

finden Sie auf der

Jubiläumsseite im Netz.

www.700jahreothmarschen.de

www.bvfo.de


4 • DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017

Die Themen „Wohnungsbau“

und „Stadtentwicklung“

beschäftigen die

Großstadt Hamburg seit vielen

Jahren. Das eigentliche

Ziel, bezahlbaren Wohnraum

zu schaffen, ist dabei

nicht erreicht worden. Jedenfalls

sehen das viele Kritiker so:

Gerade erst fordern Mieterverbände

eine Verschärfung der

Mietpreisbremse und auch von

Sozialarbeitern gibt es keine

Entwarnung. Im Gegenteil: Gerade

die Ärmsten leiden immer

noch darunter, dass zu wenige

Sozialwohnungen zur Verfügung

stehen.

Seit Bürgermeister Olaf Scholz

die Wohnungsbauoffensive in

Hamburg startete, sind immer

mehr Menschen in die attraktive

Metropole gezogen. Nicht

nur gut ausgebildete Fachkräfte,

auch Gestrandete und

Flüchtlinge kamen in die Stadt

und brauchten Unterkünfte.

Durch den Sog der Metropole

bleibt nicht nur das Wohnungsproblem

bestehen, es öffnet

sich auch die Schere zwischen

Arm und Reich immer weiter,

ohne dass irgend jemand etwas

wirksames dagegen unternehmen

könnte, auch wenn Politik

und Verwaltung sich größte

Mühe geben.

ELBVORORTE

Damit einhergehend verändert

sich das Leben der angestammten

Hamburger. Zum Beispiel

durch Verdichtung in den einzelnen

Wohngebieten. In den

Elbvororten betrifft das vor

allem die Haupt- und Ausfallstraßen.

An der Osdorfer Landstraße,

direkt neben dem ELBE

Einkaufszentrum, kann man

das besonders gut sehen. Dort

entsteht gerade ein fünfgeschossiges

Wohnhaus, genannt

Oslever Hööv. So ähnlich stellen

sich Stadtplaner den Verlauf

der Osdorfer und Sülldorfer

Landstraße in Zukunft

vor. Die Veränderungen sind

inzwischen so massiv, dass sich

viele Nachbarn fragen, ob das

dauerhaft so weiter gehen

kann, weil sich damit ja auch

E l b v o r o r t e

Wie viele Wohnungen verträgt der Westen?

Wie der extensive Wohnungsbau unsere Stadtteile in den Hamburger Elbvororten verändert | Markus Krohn

die Gesichter der Stadtteile verändern.

Gerade erarbeiten Bezirkspolitiker

und -verwaltung einen

neuen Bebaungsplan für den

Neben dem ALDI-Markt an der Sülldorfer Landstraße plant REWE einen modernen Dicounter. Der

Bezirk möchte hier mit einem Bebauungsplan zusätzlich Wohnungsbau durchsetzen. Foto: Krohn

Straßenzug Sülldorfer Landstraße

zwischen Sülldorfer Kirchenweg

und der S-Bahnbrücke

am Bahnhof Iserbrook.

Laut Beschluss des Planungsausschusses

der Bezirksversammlung

soll ein Bebauungsplan

mit der vorgesehenen Bezeichnung

„Sülldorf 23“ die

planungsrechtlichen Voraussetzungen

für eine geordnete

Nachverdichtung mit Wohnnutzung

geschaffen werden.

Das dürfte auch mit ein Grund

dafür sein, warum der Bau

eines Rewe-Marktes neben dem

vor wenigen Jahren eröffneten

ALDI-Markt an der Sülldorfer

Landstraße noch nicht erfolgt

ist. Die Gebäude am geplanten

Standort stehen seit einiger Zeit

leer und verrotten vor sich hin.

Hier könnten über dem Einzelhändler

zusätzlich mehrere

Geschosse Wohnungen entstehen.

Uwe Szczesny, CDU-

Bezirksfraktionsvorsitzender,

ist begeistert von der Idee, die

bereits in Lurup erfolgreich

umgesetzt worden ist: Die

Verknüpfung von Einzelhandel

und Wohnen an den Magistralen.

Auch für den neuen

ALDI-Standort an der Rissener

Landstraße will die CDU-Bezirksfraktion

gemeinsam mit

den Grünen Wohnungsbau im

größeren Stil ermöglichen.

Dafür brachte sie gerade einen

Antrag auf Einleitung eines

vorhabenbezogenen Bebauungsplans

ein mit dem Ziel,

dort eine Mischgebietsausweisung

vorzunehmen. Szczesny

erhofft sich dadurch Rechtssicherheit

für das Vorhaben.

Kritiker verweisen jedoch auf

die Gefahr von Käuferabwanderungen

aus der vorhandenen

Einkaufstraße im Dorf Rissen.

Das könnte auch kleineren Einkaufszentren

in Sülldorf und

Iserbrook drohen, wenn Aldi

und Rewe nebeneinander liegend

Kunden abziehen, weil

das Einkaufen dort bequemer

ist.

Im Augenblick stemmen sich

vor allem in Rissen die Nachbarn

gegen diese Lösung. Ob

dieser Widerstand erfolgreich

sein wird, ist offen. Der Wandel

vom stationären zum Online-

Handel macht auch vor dem

Lebensmitteleinzelhandel nicht

Halt. Wer hier überleben will,

muss sich anpassen. Und das

tun vor allem die großen Konzerne

mit der Konsequenz, das

unrentable kleine Standorte

geschlossen werden zugunsten

moderner größerer Flächen, die

bequem erreichbar sind (Parkplätze)

und ein umfassendes

Sortiment bieten (Alles nötige

einkaufen an einem Standort).

Der

Fitness-Tipp:

Ab jetzt Traumfigur

Der Sommer ist da – jetzt

muss schnell ein Bikiniprogramm

her, um für die

Badesaison eine gute Figur zu

machen. Ist es überhaupt

möglich, so schnell noch ein

paar Kilos abzunehmen, ohne

dabei zu straucheln? Trainer –

Dirk Hildebrand (VAF-Trainer

und Ökotrophologe) gibt

Tipps, wie Sie schaffen, eine

besser Figur zu machen.

Wichtig beim Abnehmen ist Dirk Hildebrand

Foto: PR

neben der notwendigen

Motivation auch ein fester Wille. Ohne Durchhaltevermögen

und Geduld gibt es eher Frust und Rückschläge! Das gilt

sowohl für die richtige Ernährung als auch für ausreichend

Bewegung. Richtig gelesen: Ohne diese beiden Komponenten

sinnvoll einzusetzen wird es schwierig, die gesetzten

Ziele zu erreichen. Genauso empfehlenswert ist es, sich

erreichbare Ziele zu setzen. Innerhalb von acht Wochen 30

Kilo abzunehmen ist natürlich utopisch – zwei bis vier Kilos

dürften bei konsequenter Umsetzung aber drin sein.

Langfristig erfolgsversprechend ist es, sich mit dem Essen

und der Bewegung bewusst zu beschäftigen, sie in den

Alltag zu integrieren, sich dabei wohl zu fühlen und so ein

neues Lebensgefühl zu entwickeln.

Wichtig ist es, keine Mahlzeiten auszulassen oder eine so

genannte „Null-Diät“ zu machen. Dasselbe gilt auch für übermäßige

sportliche Betätigung. Die Muskeln sollen zwar beansprucht

werden, aber eine Überreizung bis zur Verletzung

wäre kontraproduktiv. Ein gutes Training besteht aus der

Kombination von Kraft- und Ausdauertraining. Neben dem

Cardiotraining für den Energieverbrauch sorgt das

Krafttraining für einen höheren Energieumsatz selbst in

Ruhephasen. Das bringt den Stoffwechsel so richtig in

Schwung.

Sich umzugewöhnen ist ein langer Weg, der im Kopf beginnt

und dann langsam und kontinuierlich entwickelt werden

muss. Dabei ist es gut, professionelle Hilfe zu haben.

Jemanden, der regelmäßig kontrolliert, aber auch lobt. Wer

diese Tipps befolgt, kommt seiner Traumfigur auch in relativ

kurzer Zeit näher, kann seinen Gürtel enger schnallen,

bekommt straffere Haut und definitiv mehr Spaß am Leben!

Mehr Tipps gibt’s im VAF-Studio in Bahrenfeld:

Bertrand-Russel-Straße 4

Tel.: 89 06 01-0

www.vafev.de

Ortskern Blankenese: Annäherung möglich?

Treffen mit neuen Mitgliedern der Planungsgruppe verläuft friedlich | Markus Krohn

Im Arbeitskreis Ortskernumgestaltung

Blankenese

gibt es Zuwachs: Letzte

Woche kamen Vertreter der

„Blankeneser Benzingespräche“,

dem Oldtimertreff

auf dem Marktplatz hinzu

sowie Vertreter der neu gegründeten

Interessengemeinschaft

Blankenese um Jutta von Tagen

und Stefan Bick, die der

aktuellen Planung eher skeptisch

gegenüber stehen.

Um noch mehr Transparenz zu

zeigen, tagt der Arbeitskreis

Ortskernumgestaltung ab sofort

öffentlich. Das heißt, dass jeder

interessierte Blankeneser zu

den Sitzungen eingeladen ist

und zuhören darf, aber kein

Rede- und Abstimmungsrecht

genießt. Das bleibt weiterhin

den Vertretern der Institutionen

im Stadtteil vorbehalten, damit

die Arbeitsfähigkeit dieses Arbeitskreises

erhalten bleibt.

BLANKENESE

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Die Osdorfer Erdbeeren sind wieder da!

Frische regionale Ernte jetzt im Hofladen Osdorf verfügbar | Markus Krohn

Wow, sind die lecker! Zum

Wochenende werden die

ersten Osdorfer Erdbeeren

reif: Familie Prigge bietet

die roten Sommerboten aus

der Region ab sofort in ausreichenden

Mengen im Hofladen

Osdorf an.

Erdbeeren erfreuen sich großer

Beliebtheit. Seit der Sommer in

den Elbvororten Einzug gehalten

hat, sprießen die Erdbeerstände

überall in der Stadt verteilt

wieder aus dem Boden und

bieten die kleinen roten Früchte

an. In sechs bis acht Wochen ist

diese Gaumenfreude wieder

vorbei. Dann nämlich werden

die letzten frischen Erdbeeren

geerntet sein. Auch in Osdorf –

mitten in der Stadt! Denn dort

OSDORF

Ohnehin haben Absprachen

dieses Arbeitskreises lediglich

Empfehlungscharakter. Baumaßnahmen

kann im öffentlichen

Raum nur die Bezirksversammlung

beschließen und

das Bezirksamt umsetzen. Zu

Beginn jeder Sitzung soll es

zudem 15 Minuten lang die

Möglichkeit für jedermann

geben, Fragen zu stellen.

Der Arbeitskreis beabsichtigt

zudem, eine weitere öffentliche

Abendveranstaltung am 12.

Juli um 18 Uhr in der Gorch

Fock Schule in Blankenese

durchzuführen, um über den

aktuellen Planungsstand einer

breiteren Öffentlichkeitn gegenüber

zu informieren.

Klar wurde in der Sitzung am

29. Mai, dass der erste Bauabschnitt

in der Planung schon

so weit fortgeschritten ist, dass

hier keine Änderungen mehr

möglich sind. „Wir haben das

befindet sich hinter der Baumschule

Johs. Wortmann, mitten

Gefühl, jetzt nur noch an kleinen

Stellschrauben im zweiten

und dritten Bauabschnitt drehen

zu können“, sagte Stefan

Bick der DorfStadt-Zeitung.

Jutta von Tagen hofft aber

trotzdem darauf, „dass wir uns

doch noch in der Mitte einigen

können“. Sie sammelte mit 40

Gleichgesinnten inzwischen

fast 1.000 Unterschriften gegen

die aktuelle Planung, die vor

allem eine Nivellierung des

Geländes zwischen Bahnhofstraße,

Propst-Paulsen-Straße

und Mühlenberger Weg bzw.

Kirchengelände und Schrägparken

in der Propst-Paulsen-

Straße vorsieht, was ihre Initiative

ablehnt. Allerdings ist für

den ersten Bauabschnitt bereits

die Ausschreibung erfolgt. In

dieser Woche sollen die Aufträge

vergeben werden und bis

Ende Juni sollen die Bagger

rollen. Vorbereitende Arbeiten

Heiner Prigge und Annett Schönemeyer mit den ersten frischen

Erdbeeren der Saison vor dem Hofladen Osdorf.

Foto: Krohn

in der Osdorfer Feldmark mit

Blick auf die Hochhäuser am

sind bereits erledigt worden,

wie Besucher des Wochenmarktes

in den vergangenen Wochen

erlebt haben.

Durchgesetzt hat sich die Initiative

bei der Veränderung des

Verlaufs der Bahnhofstraße.

Hier soll es eine Korrektur geben,

genauso wie bei der Gestaltung

rund um den Gedenkstein an

der Einmündung zur Oesterleystraße.

Auch bei der Pflasterung des

Marktplatzes gibt es noch einmal

Bewegung (was angekündigt

war), hier könnte es in der

so genannten „Bänderung“ des

Pflasters Ornamente zur Auflockerung

und weitere Gestaltungselemente

geben. Festgelegt

haben sich die Vertreter im

Arbeitskreis Ortskern Blankenese

auch auf den Standort des

Markthäuschens: Es soll am

selben Ort abgerissen und neu

gebaut werden.

Osdorfer Born, der Betrieb von

Heiner Prigge und Annett

Schönemeyer, die hier Erdbeeren

anbauen und verkaufen.

Und zwar in drei unterschiedlichen

Sorten.

Genießen Sie jetzt die frischen

Erdbeeren in verschiedenen

Sorten (Flair, Honeoye oder

Korona) aus dem Hofladen

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dort frisches Obst und Gemüse

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kommen vom eigenen

Hof oder von befreundeten

Betrieben aus dem Alten Land.

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Gut leben mit Geld von Oma und Opa

Studie: Gut jeder dritte Rentner unterstützt seine Nachkommen finanziell | PR

ELBVORORTE

37 Prozent der Ruheständler

unterstützen ihre Erben

regelmäßig finanziell, also

über gelegentliche Geldgeschenke

hinaus. Insbesondere

Senioren, die auf dem

Land wohnen, zeigen sich

dabei großzügig gegenüber den

Nachkommen. Das zeigt eine

Studie der Deutsche Leibrenten

AG, für die 1.000 Senioren ab

65 Jahren befragt wurden.

Ein Sparvertrag oder Taschengeld

für die Enkel, monatliche

Zuschüsse für den Immobilienkredit

der Kinder: 43 Prozent

der auf dem Land lebenden Senioren

geben ihren Nachkommen

regelmäßig Geld, bei in

der Stadt wohnenden Bundesbürgern

über 65 Jahre sind es

deutlich weniger, aber immer

noch 34 Prozent.

„Senioren unterstützen ihre

Nachkommen dabei nicht aus

einer gefühlten Verpflichtung

heraus, sondern sie teilen

gerne. Denn die Familie hat für

sie einen hohen Wert“, sagt

Friedrich Thiele, Vorstand der

Deutsche Leibrenten AG. „Und

es ist ihnen wichtig, mitzuerleben,

dass es den Nachkommen

gut geht. Daher sind sie auch

bereit, ihr Vermögen schon zu

Lebzeiten zu verteilen.“

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Mobil auf drei Rädern

Die Studie belegt jedoch gleichzeitig,

dass nicht immer die

notwendige Liquidität vorhanden

ist, um die Erben ohne

S e n i o r e n DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017 • 5

eigene Einschränkung unterstützen

zu können. Jeder Dritte

kann mit der Rente allein schon

den gewohnten Lebensstandard

nicht halten, für regelmäßige

Zuwendungen an die Nachkommen

bleibt da kaum etwas

übrig, so dass das Ersparte mit

herangezogen werden muss.

„Unsere Erfahrungen in der

Immobilien-Verrentung zeigen,

dass Senioren auch bereit sind,

ihr Eigenheim schon zu Lebzeiten

zu nutzen, um ihre Erben

andernorts unterstützen zu

können. Die Immobilien-Leibrente

ermöglicht beides: eigene

Wohnsicherheit und finanziellen

Spielraum zum Beispiel zur

Unterstützung der Kinder“, so

Friedrich Thiele. „Viele unserer

Kunden nutzen die Immobilien-

Grafik: Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG

Leibrente, um gebundenes Vermögen

schon zu Lebzeiten über

die Generationen zu verteilen

und entscheiden sich gerade

deshalb für das Modell.

Die Ruheständler verkaufen

dabei ihr Haus oder ihre Wohnung

und bekommen im Gegenzug

eine monatliche Leibrente

sowie ein mietfreies Wohnrecht

– beides lebenslang garantiert

und im Grundbuch verankert.

Das bietet den Senioren ein

Höchstmaß an Sicherheit.

Gleichzeitig geben sie aber die

Kontrolle über ihr Haus trotz

Verkauf zu Lebzeiten nie auf“,

erklärt der Leibrenten-Experte.

Frische

Obst aus

eigener Produktion

sowie Gemüse

aus der Region

Fam. Prigge · Am Osdorfer Born 54

Flyer

Beilagen

Prospektverteilung?

DorfStadt-Zeitung!

Das Senioren-Dreirad aus der Fahrradbörse Elmshorn macht

Margarethe M. mobil

Foto: PR

Margarete M. ist über 80 Jahre

alt und hat nie einen Führerschein

gemacht. Seit vielen

Jahren pflegt sie ihren Mann

liebevoll zu Hause. Wenn die

Seniorin ihr Fahrrad nicht hätte,

dann wäre auch sie ans Haus

gefesselt. „Ich habe Arthrose

und kann ein Bein nicht mehr

heben. Laufen kann ich nicht

gut, aber wenn ich auf dem

Fahrrad sitze, dann geht das.“

„Dass vorne zwei Räder sind,

ist praktisch. Ich muss keine

Angst haben, an den Bordstein

zu fahren. Und wenn ich anhalte

und mit jemandem reden

will, kann ich einfach sitzen

bleiben“, so die Seniorin. So

kann Margarete M. nun wieder

die Wege bis zum Supermarkt,

zum Arzt, zur Sparkasse und

zum Friedhof bewältigen.

Zunächst fuhr die 80-jährige

noch auf ihrem alten Rad, bis

ein Sturz sie zum Pausieren

zwang. Danach wollte sie es

zwar wieder versuchen, aber

das Risiko, noch einmal zu

stürzen, war zu groß.

Das neue Rad – entwickelt und

gebaut von Draisin in Achern

und geliefert von der Fahrradbörse

Elmshorn – macht der

Rentnerin wieder Mut. Am

Anfang habe sie morgens um 6

Uhr geübt, die Straße runter

und wieder hoch zu fahren.

Schon nach drei Tagen habe sie

sich sicher gefühlt.

Jetzt kann Margarete M. selbst

Besorgungen machen, ohne

ihren Mann lange allein zu lassen.

„Das geht wirklich flott“,

sagt sie. Und manchmal habe

sie ihre Taschen vorne und hinten

so richtig schwer beladen...

Fahrradbörse

Langelohe 65

25337 Elmshorn

Tel.: (0 41 21) 7 64 63

www.die-fahrradboerse.de

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»Schöner wohnen«...

beim Betreuten Wohnen in der Else Voss Stiftung

Idyllisch: Else Voss Stiftung in Rissen

Die Else Voss Stiftung wird

2018 zwar 50 Jahre alt, ist

jedoch durch ständige Modernisierungen

und Neuerungen

ein schöner und lebendiger Ort,

um auch als älterer Mensch das

Leben zu geniessen.

Schön, weil es in den vergangenen

Jahren gelungen ist, alle

Gemeinschafts-Einrichtungen

neu zu gestalten oder zu modernisieren.

Hierzu gehören ein

Veranstaltungs-Foyer, eine Bibliothek,

eine Gemeinschaftsküche,

ein Atelier für praktische

Hobbies, ein Fitnessraum mit

vielen Geräten, eine Gästewohnung

sowie ein Pavillon und

Sitzplätze in den Gartenanlagen.

Großen Wert legt die Stiftung

auch auf die Herstellung von

Barrierefreiheit in den Gemeinschaftsbereichen,

wie z.B. elektrifizierte

Türen und Fahrstühle.

In der Wohnanlage mit allen

Balkonen in reiner Südlage und

Blick ins Grüne werden vielfältige

Veranstaltungen angeboten,

bei denen die soziale Kontaktpflege

im Vordergrund steht.

Hierzu gehören insbesondere

regelmäßige Kaffee- und Kino-

Nachmittage, das Angebot, einmal

im Monat gemeinsam zu

essen, sporadische Musikveranstaltungen

und Vorträge sowie

vielfältige Bewegungs- und

Sportangebote.

Die Website gibt Auskunft über

die Anlage, den Zuschnitt der

Wohnungen und ihre Preise

sowie eine Übersicht über die

Betreuungsleistungen. Interessenten

sind bei einem terminlich

abgestimmten Besuch willkommen,

sich von diesem Angebot

zu überzeugen.

Else Voss Stiftung

Sülldorfer Brooksweg 115

Tel.: 81 61 81

www.else-voss-stiftung.de

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Foto: PR

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Christliches Senioren- und Pflegeheim

Wir bieten Ihnen ein Zuhause zum Wohlfühlen:

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Betreuung, hervorragende Küche, Wohngruppen

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Rufen Sie uns an. Wir informieren Sie gerne.

Tel.: (0 40) 866 259-0

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Besuchen Sie uns: www.schilling-stift.de


6 • DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017

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Englisch-Bildungsurlaub in Wedel

Sprachkurs für Alltag und Beruf an der Volkshochschule | PR

Für alle, die ihre Englischkenntnisse

reaktivieren

oder sich für berufliche

Anforderungen sprachlich

fit machen möchten, bietet

die Volkshochschule

Wedel im Juni

zwei Bildungsurlaube

an. Im Kurs „Basic English

for your Job A2“

vom 12.-16. Juni 2017

geht es um grundlegende

Englischkenntnisse am Arbeitsplatz:

Auskünfte geben,

Termine vereinbaren, Informationen

erfragen, Telefonieren

und E-Mails schreiben. Kursleiterin

Sylvia Heine (Foto) stellt

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diese Aufgaben in den Mittelpunkt

ihres Intensivkurses und

kann auch individuelle Wünsche

berücksichtigen – etwa Vokabeln

zu bestimmten Themen.

Im Kurs „English

Refresher B1 plus“ vom

26.-30. Juni dreht sich

alles um das Sprechen

und darum, auch schon

länger zurückliegende

Kenntnisse aus Schule

oder Beruf zu reaktivieren –

systematisch und mit dem Ziel,

wieder Freude am Englischsprechen

zu haben. Auch

Kursleiterin Dr. Linda Gallasch

ist darauf eingestellt, individuelle

Wünsche in das Unterrichtsprogramm

aufzunehmen.

Beide Kurse finden jeweils von

Montag bis Freitag von 9.00-

16.30 Uhr in der VHS statt und

sind in Schleswig-Holstein und

Hamburg als Bildungsurlaub

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jeweils 40 Unterrichtsstunden

beträgt 138 Euro. Wer keinen

Anspruch auf Bildungsurlaub

hat, kann die Kurse natürlich

auch als Intensivkurs buchen.

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Bugi macht Schüler fit für Arbeit

Bugenhagenschule Blankenese fördert Schüler im »Campus Blankenese« | PR

Im Herbst 2015 startete mit

dem Campus Blankenese

ein neues Projekt zur beruflichen

Orientierung. Dieses

richtet sich insbesondere an

Schüler mit den sonderpädagogischen

Förderschwerpunkten

geistige Entwicklung

und Lernen und fin-

BLANKENESE

Neben den schon bestehenden

schulischen Angeboten an der

Bugenhagenschule im Hessepark

wird mit dem „Campus

Blankenese“ ein weiteres Bildungsprojekt

angeboten. Dieses

kombinierte Schul- und Berufsbildungsangebot

richtet sich an

Jugendliche und junge Er-

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betrieb mit gymnasialer Oberstufe

– Ein Bereich der Evangelischen

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Neben dem Standort in Alsterdorf

gibt es jeweils eine Grundschule

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befindet sich eine Grund- und

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Die Bugenhagenschule im Hessepark in Blankenese

det im Rahmen des Unterrichtsangebotes

der Stadtteilschule

der Bugenhagenschulen in

Blankenese statt. Das in der

Mittelstufe angesiedelte Projekt

– bestehend aus schulischen,

berufsorientierenden Angeboten

und Praxistagen in Kooperation

mit regionalen Betrieben

– soll zukünftig über die eigentliche

Schulzeit hinausweisen.

Ab dem 1. August 2017 ist der

Aufbau einer eigenständigen

Lerngruppe ab Klasse 11 geplant

und soll insgesamt dreieinhalb

Jahrgänge durchlaufen.

wachsene mit Förderbedarf, die

keinen ersten Schulabschluss

haben. Ihnen soll eine Perspektive

für den ersten Arbeitsmarkt

eröffnet werden. Die Teilnehmer

besuchen im Wechsel schulische

und betriebliche Angebote.

Hierfür kooperieren wir eng mit

dem Bereich Arbeit der Stiftung

Alsterdorf, der Kirchengemeinde

Blankenese und Arbeitgebern

in der Umgebung.

Die Bugenhagenschulen sind

staatlich anerkannte und inklusiv

arbeitende Grund- und

Stadtteilschulen im Ganztags-

Foto: PR

Oberstufe. Selbstgesteuertes

und vernetztes Lernen stehen

hier im Mittelpunkt. Ausgehend

von ihrem christlichen Menschenbild

ist es ihnen wichtig,

jedes Kind individuell zu fördern

und als einzigartige Persönlichkeit

anzunehmen. Anmeldungen

sind noch möglich!

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im Hessepark

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Tel.: 86 62 35 33

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immer schon am Donnerstag,

was die Woche über in

ihrer Nachbarschaft geschah,

denn sie haben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Donnerstag/Freitag informiere

ich kurz und knapp

über aktuelle Themen aus dem

Hamburger Westen und den Elbvororten per E-Mail.

Außerdem gibt’s am Ende des Newsletters regelmäßig Tipps

für’s Wochenende – Veranstaltungshighlights in den Elbvororten

oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für großartige

Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern am

Freitag zählen zu dürfen. Melden Sie sich einfach auf der

Internetseite www.dorfstadt.de an (am unteren Bildschirmrand

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T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

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Die »altonale« geht in die 19. Runde!

Foto: Panzau

Vom 16. Juni bis 2. Juli 2017 findet zum 19.

Mal die altonale, Norddeutschlands größtes

Kultur- und Stadtteilfestival, statt. Leitthema

ist in diesem Jahr der Begriff „Raum“, der in

seinen unterschiedlichsten Bedeutungen und

aus ungewohnten Perspektiven betrachtet,

diskutiert und künstlerisch interpretiert wird.

Wie schon im letzten Jahr wird STAMP, das

internationale Festival der Straßenkünste, am

16. Juni 2017 die altonale eröffnen.

altonale präsentiert das niederländische

Kollektiv Zu -

hause 2.0 und die altonale

Pop Nacht bietet der musikalischen

Seite von Groningen

eine Bühne und präsentiert

TEDDY’S LAST RIDE.

Darüber hinaus bietet das

Kultur- und Stadtteilfestival

auch in diesem Jahr mehr als

200 Einzelveranstaltungen in

den Bereichen Literatur, Film,

Kunst, Theater, Musik und

Tanz.

Fester Bestandteil und großes Finale des insgesamt

17 Tage dauernden altonale-Kul tur -

festivals ist das altonale Straßenfest: Vom 30.

Juni bis zum 2. Juli präsentieren sich zwischen

Fabrik und Altonaer Rathaus und von

der Motte bis zur Großen Bergstraße auf insgesamt

vier Kilometern Gesamtlänge ca.

1.200 Akteure mit jeder Menge Musik, Meilen,

Märkten und Mitmach-Aktionen.

»Art Fusion« Kunstprofis

und Nachwuchs stellen aus

Es ist eine Verschmelzung der besonderen

Art: Erstmals lädt die International School of

Hamburg zur „Art Fusion“ ein. Dabei wird

das Foyer zur Galerie professioneller Kunstwerke

und ambitionierter Kreationen aus

Schülerhand. Grundidee der „Art Fusion“ ist

es, professionelle Künstler mit Oberstufenschülern

des Schwerpunkts „IB Visual

Arts Programme“ zusammenzubringen und

ihre unterschiedlichen Werke der Öffentlichkeit

zu präsentieren. Mit dabei Antonio del

Prete, italienischer Maler, Autor und Hollywood-Schauspieler

(u.a. Mission Impossible

III) sowie die Hamburger Künstlerinnen Anna

Schellberg und Leela Wang. Die rund 40

Werke können käuflich erworben werden –

40 Prozent spenden die Künstler für den

guten Zweck. Der Eintritt ist frei.

Termin: 10. Juni 2017, ab 18 Uhr

Ort: International School Hamburg,

Hemmingstedter Weg 130, Osdorf

www.ishamburg.org

»Müll und Vandalismus in den Parks«

Der Bürgerverein Blankenese e.V. lädt zum

Klönschnack: Jedes Jahr finden im späten

Frühjahr oder Frühsommer wieder Trink ge -

lage Jugendlicher in den Blankeneser Parks

statt. Zurück bleiben Müll und beschädigte

Bänke... Unsere nächste Veranstaltung zum

Thema „Müll und Vandalismus in den Parks“

wird im Veranstaltungsraum der Martha-

Stiftung in Blankenese stattfinden. Unser

Ziel ist, dass sich alteingesessene und neuzugezogene

Blankeneser kennenlernen,

untereinander vernetzen oder einfach mal

miteinander klönen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Kuchen spen -

den sind erwünscht. Um Anmeldung in

unserer Geschäftsstelle am Blankeneser

Marktplatz (Di. und Fr., 9.30 bis 12.30 Uhr)

oder per E-Mail unter bbv@blankeneserbuergerverein.de

wird gebeten.

Termin: 11. Juni 2017, 16 Uhr

Ort: Martha-Stiftung, Sülldorfer Kirchenweg

2b am S-Bahnhof Blankenese

www.blankeneser-buergerverein.de

Partnerstadt des Hamburger Festivals ist

Groningen. Künstler und Aktionen aus der

quirligen niederländischen Hauptstadt der

gleichnamigen Provinz ergänzen und bereichern

das Kulturprogramm der altonale. So

zeigt die film altonale im Rahmen der

Eröffnung niederländische Kurzfilme, die

kunst altonale hat Groninger ARTIST IN RESI-

DENCE zu Gast und zeigt die Ausstellung

NOORDERLICHT: SIMULACRUM. Die theater

Termin: 16. Juni bis 2. Juli 2017

Ort: verschiedene im Stadtteil Altona

www.altonale.de/altonale

facebook.com/altonale

Die altonale auf einen Blick:

Kultur an ungewöhnliche Orte bringen, lokale

Initiativen beteiligen und zugleich internationale

Partner einbinden, niedrigschwellige

Angebote schaffen und hochqualitative Kultur

anbieten – kurz: Die Verbindung von Straßen -

fest und Kulturprogramm und Kunst ohne

Berührungsängste mit der Wirtschaft machen

die altonale zu einem ganz besonderen und

einzigartigen Festival.

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Home & Garden«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 14.6.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Foto: Home & Garden Event GMbH

Es ist die harmonische Verbin -

dung von Exklusivität und

Eleganz, die der Outdoor-Messe

HOME & GARDEN ihre Faszi -

na tion verleiht. Auch dieses

Jahr erwartet sie ihre Besucher

wieder im legendären Derby-

Park in Groß Flottbek. Unweit

der exquisiten Elb chaus see verwandelt

die HOME & GARDEN

den Derby-Park in ein Paradies

kreativer Wohn- und Gar ten -

träume. Hochwertig in Szene

5x2 Karten

Vielfalt und junges Design

auf der HOME & GARDEN

gesetzt präsentieren über 200

Aussteller außergewöhnliche

Ideen, die das Leben noch schöner

gestalten.

Die Aussteller sind vor allem

kleine Manufakturen und junge

Designschmieden, handverlesen

ausgewählt und von hoher

Qualität. Dazu zählen Atelier

Headwig aus Winterhude mit

Taschen unterschiedlichster

Art, die Lübecker Goldschmiede

Reddig, BOcouture, die sich in

der Hamburger Hafencity mit

ihrem Showroom einen Namen

gemacht haben, sowie das seit

Jahren in Eppendorf ansässige

Unternehmen Pyjama Royal.

Selbstverständlich kommt auch

das Thema Garten nicht zu

kurz: dieser gilt als das neue

Wohnzimmer. Ideen und Inspi -

rationen für das Wohnen im

Freien bietet die Ver anstaltung

von der Outdoorküche bis hin

zu hochwertiger Gartenein rich -

tung, -gestaltung und -pflege.

Für vier Tage bildet die HOME

& GARDEN den Lifestyle

Hamburgs im Grün der Elb -

vororte ab. Hier wird der Spirit

von Innovation, Leichtigkeit

und Eleganz gelebt, der weit

über eine Messe für Garten und

Wohnen hinausgeht.

HOME & GARDEN Hamburg

22. Juni, 11 bis 20 Uhr

23.–25. Juni, 10 bis 19 Uhr.

Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 12

Euro; Eintritt frei für Kinder

und Jugendliche bis 17 Jahre.

www.homeandgarden-net.de

Foto: PR

Klassiker der Tanzmusik

Es gab eine Zeit, als in Ballhäusern noch

Bälle gefeiert wurden, als Bands noch den

Sound zum Tanz lieferten und als Tanzrhythmen

noch unterscheidbar waren: in Walzer,

Tango, Foxtrott oder Samba. An diese Zeit

möchte WESTEND JAZZ mit dem neuen

Sommerprogramm erinnern.

Klassiker wie ‚Moon River‘ oder ‚Tea for

Two‘ dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Aber auch ein Walzerarrangement zum

Hamburg-Klassiker „Auf der Reeperbahn

nachts um halb eins“ kommt aufs Notenpult

und schließlich wagt sich WESTEND JAZZ mit seiner Version von Y.M.C.A sogar an Discorhythmen.

Wie immer beginnen die Konzerte um 20 Uhr, dauern ca. 2 Stunden und bieten in der Pause die

Gelegenheit, sich bei Getränken und kleinen Snacks zu stärken. Der Eintritt ist frei, doch wegen

des großen Andrangs werden bereits im Vorfeld Einlasskarten ausgegeben. Sie sind bei VOM

FASS, Blankeneser Bahnhofstrasse 23 und im Café Stern in der Elbchaussee 587 erhältlich.

Termin: Fr., 16. Juni und Sbd., 17. Juni 2017, jeweils 20 Uhr ·

Ort: Aula Gymnasium Blankenese (Oesterleystr. 27) Eintritt: frei, kostenlose Einlasskarte erforderlich!

Naturkundliche Radtour mit Führung

durch den Regionalpark Wedeler Au

Rissen liegt in einer einzigartigen und weitgehend

geschützten Naturlandschaft. Am Sonnabend, 10.

Juni, ab 14 Uhr laden der Regionalpark Wedeler Au

und der Bürgerverein Rissen alle naturinteressierten

und radellustigen Rissener herzlich zu einer sommerlichen

Fahrradtour durch dieses Paradies ein.

Eingeladen sind auch die jungen Männer und Frauen

aus Syrien, Afghanistan und anderen Kriegsge -

bieten, die in Sieversstücken wohnen.

Die Fahrtstrecke beträgt rund 18 km und ist auch von weniger trainierten Radlern gut zu bewältigen.

Die Stop-Stationen mit den Informationen von Barbara Engelschall dienen auch als kleine

Verschnaufpausen zwischendurch.

Termin: Sonnabend, 10. Juni, ab 14 Uhr

Ort: Vor dem Bürgerhaus Rissen, Wedeler Landstraße 2

www.bv-rissen.de

IMPRESSUM Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags.

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf Achim Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de);

Herausgeber/Chefredakteur/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen. Ein

Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Bitte beachten Sie die Beilagen der Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook.

Verlag: MK Medien PR- & Eventagentur, Bramweg 31, 22589 Hamburg. Tel.: 87 08 016-0, Redaktion ·

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de Anzeigen E-Mail: media@dorfstadt.de; Druck: WE-Druck, Oldenburg;

Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs © MK Medien PR- & Eventagentur.

Die nächste Ausgabe erscheint am 29. Juni 2017, Redaktionsschluss: 21. Juni 2017.

Foto: Regionalpark Wedeler Au


8 • DorfStadt-Zeitung 08/201708.06.2017

Was ist für Sie gemütlich?

Ein Ohrensessel, Kerzen,

bequeme Kleidung, ein knisternder

Kamin oder gaumenschmeichelnder

Wein?

Wer im Job tagsüber gefordert

ist, wünscht sich für

den Feierabend oder am

Wochenende einen Rück zugs -

ort, der Entspannung verheißt.

Das geht natürlich am besten,

wenn man sich ganz und gar

verwöhnen lassen kann. Wer

sich dazu noch kulinarisch verwöhnen

lassen möchte, kommt

im neuen modernen Restaurant

des Blankenesers Nils Jacobsen,

„Hygge“, im Landhaus Flottbek

voll auf seine Kosten:

Der ehemalige Rinderstall war

schon 20 Jahre lang Rezeption

und Restaurant in einem, bis

Nils Jacobsen die Chance er -

griff und 2013 das Haus an der

Baron-Voght-Straße erwarb,

um es umfassend liebevoll zu

sanieren. Im Mai eröffnete das

neue Hygge-Restaurant, das

sich nach dem Umbau wesentlich

heller und freundlicher

präsentiert. Schmuckvoll trägt

das über 200 Jahre alte Stän -

derwerk aus alten Holzbohlen

die Decke mit dem frisch ge -

deckten Reetdach. Innen wurde

das denkmalgeschützte Haus

entkernt und ein großzügiger

Raum geschaffen, der mehr

Licht in das Innere des ehemaligen

Reitstalls wirft. Groß zü -

gige Fenster zum Hof schaffen

für die Hotelgäste eine frische

Frühstücksatmosphäre, wäh -

rend auf der Südseite die kleinen

Stallfenster erhalten ge -

blieben sind und am Abend für

Gemütlichkeit, Hygge, sorgen.

Jacobsen hat die stil- und

denkmalgerechte Sanierung ge -

meinsam mit dem erfahrenen

Architekturbüro Krause Archi -

tek ten aus Hamburg und Lü -

beck mehrere Jahre lang ge -

plant. Zwei Jahre lang fuhr er

auf verschiedene Designmessen

in Europa, vor allem nach Paris

und Stockholm, um Ideen für

die Umsetzung seines Traums

zu sammeln. Dabei stieß er vor

allem bei seinen Besuchen in

Skandinavien immer wieder

auf den Begriff „hygge“, ein im

Dänischen und Norwegischen

häufig verwendetes Adjektiv,

GROß FLOTTBEK

das wörtlich „gemütlich“, „an -

ge nehm“, „nett“ und „gut“

bedeutet. Hyggelig wird vor

allem von den Dänen als

Begriff für durchweg positiv

belegte Konnotationen wie

„geborgen“, „intim“, „im trauten

Heim“, „lieblich“, „malerisch“,

„Trost spendend“, „klein,

aber fein“, „niedlich“ ge -

braucht. All' das will Jacobsen

auch seinen Gästen vermitteln.

„Ich freue mich, dass ich vielen

Nachbarn und Freunden in den

Elbvororten einen Treffpunkt

bieten kann, wo man sich wohl

fühlen und glücklich sein

kann“.

Jacobsen muss wissen, wie es

geht, denn aufgewachsen ist er

in Kiel, seine Eltern kamen aus

Flensburg – also nah dran an

Dänemark. Also muss er sich

auskennen mit dem Glücks -

gefühl der Dänen, dem laut

wissenschaftlicher Erhebungen

glücklichsten Volk der Erde!

Und Glück hat der 54-Jährige

in seinem Leben auch häufig

gehabt: Der Hotelkaufmann

I m G e s p r ä c h

Ein Ort zum Glücklichsein

Individuelle Behaglichkeit wird zum Konzept im neuen »Hygge« in Groß Flottbek | Konrad Matzen

Blick in die neue Hygge Brasserie und Bar mit dem offenen Kamin in der Mitte des Lichtdurchfluteten Raumes

wartete gerade auf seinen Stu -

dienplatz, um Betriebs wirt -

schaftslehre zu studieren, als er

einen spannenden Job für ein

Jahr in Südafrika angeboten

bekam. Aus dem einen

Jahr wurden insgesamt

fünf Jahre im Land der

Sonne. Nach einem kurzen

Ausflug nach Kalifornien

landete der heutige Blan -

keneser 1990 als zweiter

Direktor im Hotel Treu del -

berg. Nur wenige Jahre

später bot sich für Ja -

cobsen die Gelegenheit,

aus dem für ihn persönlich

zu einseitigen Hotelbetrieb

auszusteigen und die

Selbständigkeit zu wagen.

So startete er als Pächter

des Landhauses Flottbek

sein eigenes Projekt in

Groß Flottbek.

Seitdem startete er vier

weitere Hotelprojekte in

Hamburg: Das Stay Boar -

dinghouse in Flottbek bietet

Langzeitgästen, die für eine be -

stimmte Zeit in Hamburg wohnen

oder sich hier neu orientieren

möchten, eine Alternative

zu anonymen großen Hotels.

Am Rand des Jenischparks liegt

Inhaber Nils Jacobsen an der Bar

das Landhaus als luxuriöses

Gästehaus inmitten idyllischer

Parkanlagen für anspruchsvolle

Foto: Krohn

Foto: PR

Gäste, die etwas länger in

Hamburg verweilen.

Auch im Hamburger Osten

betreibt Jacobsen ein kreatives

und individuell geführtes

Privathotel, das KRÖGER,

mit vielen Details, die aus

der Geschichte des Sports

erzählen. Einzigartig ist

auch das Konzept des

„YoHo“ – das junge Hotel

mit unverwechselbarem

Charakter in perfekter

Citylage. Jung, freundlich,

geradlinig, an -

spruchsvoll. Eine internationale

Begegnungsstätte

mit Flair für junge Men -

schen in der Weltstadt

Hamburg zu verwirklichen:

Ein einzigartiges

Hotel mit einem Mix aus

Orient und Okzident entstand,

verbunden mit mo -

dernem, geradlinigen De -

sign und traditioneller Ar -

chitektur der Gründer zeit.

Jacobsen bezeichnet sie als

„Schwestern und Brüder“, auch

wenn die einzelnen Herbergen

sehr unterschiedlich sind, aber

das können Geschwister ja

auch in „echten“ Familien sein.

Wohlgefühl und Glück können

also auch entstehen, wenn sich

Gegensätze anziehen.

Jacobsens „Hygge“ in Groß

Flottbek ist nicht nur Ver -

sprechen, sondern eine Ein -

ladung: Schon vom Eingang

aus ist der Blick auf den in er

Mitte angeordneten Kamin ge -

richtet. Einladend ist auch der

Geruch von Holz und Leder, der

einem beim Betreten entgegenkommt.

Im Eingangsbereich

be sticht der langgezogene

Cock tail-Tresen mit den De -

sign-Leuchten, der gleichzeitig

als Rezeption für das Hotel

dient, Hochtische für genüssliche

Weinproben oder der hyggelige

Apothekerschrank, um

beim Dänischen zu bleiben. Der

wird morgens übrigens zur

Anrichte für das ebenfalls

stilecht und dekorativ präsentierte

Frühstücksbuffet.

Überall im Raum gibt es

Sitzecken, in die man sich im

Freundes- oder Familienkreis

zurück ziehen kann: Ob in den

gemütlichen Ledersofas, auf

den bequemen antiquarischen

Sesseln direkt am Kamin oder

auf modernen Sitzmöbeln, die

sich zeitgemäß in das Ambiente

einfügen. Für den Besucher

bie tet die Auswahl maximale

Freiheit in Sachen Bequem -

lichkeit.

Der stolze Eigentümer jedenfalls

ist glücklich, dass die erste

Bauphase mit ihren für Alt -

bausanierungen üblichen Überraschungen

jetzt endlich abgeschlossen

ist und er sein neuestes

Werk genießen kann:

Jeden Abend ist der Chef persönlich

im Restaurant anzutreffen.

Auch wenn ihm noch zwei

weitere Bauphasen bevorstehen,

sieht er das Ende kommen.

Weitere Pläne hat er, der sich in

Flottbek pudelwohl fühlt, erstmal

nicht. Doch wer weiß,

wann es dem kreativen Hotel -

chef vielleicht doch wieder zu

langweilig wird…

Hygge im Landhaus Flottbek

Baron-Voght-Straße 179

Tel.: 82 27 41-0

www.landhaus-flottbek.de

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