der-Bergische-Unternehmer_0617

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

06

2017

Stadt | Land | Fluss | Rad

Eine Region entdeckt sich selbst

18 Wirtschaft

Startup: Identifikation

via Web

24 Unternehmen

Wüsthof: Schneidwaren im

Zeichen des Dreizacks

38 Im Fokus

Die Wirtschaftsmacht von

nebenan ist obenauf


Auf die Plätze.

Fertig. Loslassen.

Premium Economy Class:

für alle, die mehr wollen

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner

machen. Die neue Premium Economy Class ist voll

davon. Geräumige Sitze und ein großer Fußraum für

bis zu 50 % mehr Platz. Dazu doppeltes Freigepäck

und der Welcome Drink an Bord. So können Sie sich

einfach zurücklehnen und vor allem eins genießen:

mehr Entspannung.


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Hätten Sie vor zehn oder 15 Jahren gedacht, dass die bergische Region einmal mit

touristischen Potenzialen von sich reden machen würde? Von den Hotels hörte man

vor allem, dass die Zimmer vorwiegend von Geschäftskunden, Monteuren und Messebesuchern

der umliegenden Metropolen gebucht wurden. Doch wie die Entwicklung

gezeigt hat, haben wir allzu lange nur auf unsere Qualitäten als Industriestandort

gesetzt und weniger geschaut, was sich aus unserer grünen Umgebung, aus

unseren Sehenswürdigkeiten, Kultureinrichtungen und unserer reichen Geschichte

machen lässt. Seit sich aber regionale Tourismusorganisationen professionell dem

Aufbau touristischer Strukturen widmen, hat sich vieles verändert. So erfreut sich

die Region bei Tagestouristen und Wochenendurlaubern wachsender Beliebtheit,

was wiederum die Tourismuswirtschaft in unseren Breiten kolossal belebt hat.

Überdies entdeckt die Region sich selbst. Um schöne Ausflüge mit interessanten

Zielen zu erleben, braucht es keine weite Anfahrt mehr. Radtouren auf den Trassen,

Stippvisiten bei ansprechend hergerichteten Industriedenkmälern oder Erlebnisführungen

durch Stadtkerne mit bergischem Charme zeugen vom hohen Freizeit- und

Erholungswert der Region. Darauf schauen wir in unserer Titelgeschichte, die die

Chancen des Wirtschaftsfaktors Tourismus im Bergischen Land herausstellt.

Eine Erfolgsgeschichte schreiben unzweifelhaft seit Jahrzehnten unzählige regionale

Handwerksbetriebe. Sie werden mit Know-how, Zuverlässigkeit und qualitätvoller Arbeit

den hohen Ansprüchen ihrer Kunden gerecht. Wie sich die Branche auf neue Herausforderungen

wie etwa die Digitalisierung, den Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme

einstellt, beleuchten wir in unserem Fokus. Das Handwerk ist gerade bei

uns tatsächlich die „Wirtschaftsmacht von nebenan“, wie sich die Branche selbst einen

schlüssigen, pfiffigen und griffigen Titel verliehen hat.

So wünsche ich Ihnen wieder viel Spaß beim Sammeln neuer Erkenntnisse, verbunden

mit dem großen Dank für viel Zustimmung in netten Mails, Telefonanrufen und

persönlichen Gesprächen. Auch die vielen tausend Klicks auf unsere Online-Ausgabe

zeigen uns, dass wir mit unserem neuen Magazin „der Bergische Unternehmer“,

dessen mittlerweile sechste Ausgabe Sie gerade in den Händen halten, auf dem richtigen

Weg sind.

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Herzlichst Ihre

Katja Weinheimer

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INHALT

12 Titel

Stadt | Land | Fluss | Rad

Eine Region entdeckt sich selbst: Wie der Tourismus

im Bergischen angekurbelt wird.

28

Gut behütet: Susanne

Bollmann macht

Hutmode von Hand

34

Neanderthalmuseum:

Betriebsausflug in die

Steinzeit

2 www.bvg-menzel.de


46

Reisereportage Normandie: Im Norden

Frankreichs lässt sich auf den

Spuren der Impressionisten wandeln.

Namen & Nachrichten

4 Gira vergrößert Fertigung

4 Delphi färt vorausschauend

5 Von der Hilfskraft zur Fachkraft

5 Modellhaus Wuppertal

6 Ausbildungsinitiative startet

6 Arbeitszeitmonitor 2017

7 Coroplast nominiert

8 Vorwerk auf Wachstumskurs

8 Julia Niederdrenk gewählt

9 Vaillant setzt auf

erneuerbare Energie

10 AGV Wuppertal mit neuem Vorstand

10 Erfurt ist Testsieger

11 Einblicke in das City Outlet Wuppertal

Titel

12 Stadt Land Fluss Rad

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Erfolgreich bergisch Startup

18 WebID solutions:

Identifikation via Netz

Aus der Praxis

20 Recht / Finanzen / Steuern

Erfolgreich Bergisch Porträt

24 Wüsthof: Im Zeichen des Dreizacks

28 Hutmode aus Remscheid

32 Über den Dächern von Wuppertal

34 Betriebsausflug ins Museum

Aus der Region

26 Kommentar: Störerhaftung

Im Fokus

38 Handwerk im Bergischen:

Die Wirtschaftsmacht von nebenan

ist obenauf

Erfolgreich Bergisch

42 Unter uns: Silberner Boden ist

auch ganz schön

Bergisches Land geht aus

44 Durchgehend köstlich:

Zur Alten Bergbahn in Wuppertal

Für Sie entdeckt

46 Normandie: Besessen vom Licht

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau / Impressum

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MENSCHEN BERATEN

FÜR IHREN ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 06|17 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Gira vergrößert Fertigung:

Eine Investition in die Zukunft

Delphi fährt

vorausschauend

Foto: Gira

Die Arbeiten am neuen Fertigungs- und Logistikzentrum der

Gira Giersiepen GmbH & Co. KG im Industriegebiet Mermbach

von Radevormwald laufen auf Hochtouren. Das mehr als 20 Meter

hohe künftige Hochregallager trägt seit Ende April ein Dach,

so dass inzwischen mit dem Innenausbau begonnen werden

konnte, während gleichzeitig die Außenwände mit Dämmmaterial

verkleidet werden. Fest steht inzwischen auch der Termin für

das Richtfest: Die Feierstunde für die Projektbeteiligten und geladenen

Gäste wird am 15. September stattfinden. Bezug und Inbetriebnahme

des 30.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes

sind für Juli 2018 geplant. Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG

(www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden

Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische

und vernetzte digitale Gebäudesteuerung.

Gira investiert kräftig

am Firmensitz in Radevormwald.

Der Baufortschritt

ist deutlich

zu erkennen.

Das „Center of Automotive Management“

und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft

PricewaterhouseCoopers

(PwC) haben dem Autozulieferer Delphi

den Automotive Innovation Award 2017 in

der Kategorie „Autonomes Fahren und

Fahrerassistenzsysteme“ verliehen. Der

seit 2012 verliehene Preis gilt als eine der

renommiertesten Auszeichnungen in der

Autobranche. Im Bereich „Hochautomatisiertes

Fahren“ setzte sich der Zulieferer

Delphi mit einem System zur vorausschauenden

Steuerung von Fahrzeugfunktionen

durch. Aus Sicht der Jury sprach für die

Delphi Innovation der „Dreiklang aus

Sensorik, Rechnerleistung und Software.

Gerade dieses Zusammenspiel wird in Zukunft

immer wichtiger werden“, begründete

die Jury ihre Entscheidung. Insgesamt

wurden Hersteller und Zulieferer in 17 Kategorien

ausgezeichnet und Delphi setzte

sich in der Kategorie autonomes Fahren

gegen 50 Konkurrenz-Bewerbungen durch.

Am Delphi Entwicklungszentrum Wuppertal

entwickeln Delphi-Ingenieure Steuergeräte,

Software, Sensorsysteme und die

Elektrik für den äußerst anspruchsvollen

Datentransfer für die Fahrerassistenzsysteme

und zukünftigen Systeme fürs autonome

Fahren

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Von der Hilfskraft zur

Fachkraft

Modellhaus

Wuppertal

Foto: Arbeitsagentur

Die „Weiterbildungs-Initiative Bergisches Land“ der Agenturen für Arbeit Bergisch

Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht`s möglich: Betriebe mit bis zu

249 Mitarbeitenden erhalten von der Agentur für Arbeit Zuschüsse, um angelernte

Kräfte zu Fachkräften weiterzuentwickeln. Bei Betrieben mit bis zu neun Beschäftigten

übernimmt die Agentur für Arbeit auf Antrag sogar die kompletten Kosten. Denn

oft verbergen sich in der eigenen Mitarbeiterschaft bislang ungesehene Perspektiven.

Jemand, der die Chance verdient hat, über eine Qualifizierung vielleicht erstmals einen

Berufsabschluss zu erwerben. Und der oder die schon viele Kenntnisse besitzt aus

dem Bereich, in dem man vielleicht bereits als Helfer oder Helferin tätig ist.

Am 22. Juni wird zu diesem Thema von 8 bis 18 Uhr ein Expertentelefon unter

0 21 91/ 4606-553 oder 0202/28 28-171 angeboten.

Das denkmalgeschützte Wohnhaus in der

Sedanstraße 85 in Wuppertal wird von

der Wuppertaler GWG in Kooperation mit

dem Büro für Quartierentwicklung

(WQG) modellhaft innerhalb einer sechsmonatigen

Bauzeit komplett umgebaut

und damit zukunftsfähig gemacht. Es soll

dabei ein Vorbild für andere Hauseigentümer

darstellen. Aktuell arbeiten Tischler,

Trockenbauer, Fliesenleger, Maler und

Elektriker zeitgleich auf der Baustelle am

Innenausbau und es wurden im Mai großzügige

Balkone an die Rückseite des

Mehrfamilienhauses angebracht – für den

Wohnkomfort und damit für eine zukunftsfähige

Vermietung ein wichtiger

Aspekt, heißt es in einer Mitteilung der

GWG. So werde die Attraktivität der

Wohnungen und die Vermietbarkeit erheblich

gesteigert. Um die Baustelle für die

Öffentlichkeit „zugänglich“ zu gestalten,

wird sie durch die Wuppertaler Quartierentwicklungs

GmbH (WQG) kommunikativ

begleitet. Dazu ist nach dem Start der

Bauarbeiten eine Facebook- und Instagram-Seite

gestartet.

www.facebook.com/modellhaus.

wuppertal

Kontakt ebenso unter der kostenlosen Servicenummer 0800 4 5555 20 oder

per Mail an Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de.

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der Bergische Unternehmer 06|17 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Ausbildungskampagne startet:

Unternehmertag geplant

Arbeitszeitmonitor

2017

Foto: Stadt Solingen

In einer von Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach

angeführten Initiative geht es um eine Erhöhung des Ausbildungsplatz-Angebots.

Zur Halbzeit des laufenden Ausbildungsjahres

hätten die Solinger Betriebe erst knapp

500 Ausbildungsstellen gemeldet, dies sei der schlechteste

Wert seit fünf Jahren. Vor dem Hintergrund, dass in den

nächsten Jahren rund 8.000 Solinger Fachkräfte in den Ruhestand

gehen, ist das ein beunruhigender Wert. Also wurden

die Betriebe vor Ort jetzt angeschrieben und gebeten,

ihre freien Ausbildungsplätze schnellstmöglich zu melden.

Die Kampagne soll im Herbst mit einem Unternehmertag

fortgesetzt werden, um gemeinsam die Chancen und Herausforderungen

im Solinger Ausbildungsmarkt zu erörtern.

Einen „Ruck, der durch die Klingenstadt gehen

muss“, fordert OB Kurzbach. Denn letztlich ginge es nicht

nur um die Zukunft der Solinger Jugendlichen und Unternehmen,

sondern um die Zukunft der gesamten Stadt.

Weitere Informationen unter

www.solingen.de

Zum Auftakt zur

Ausbildungskampagne

trafen sich Martin

Klebe, Leiter der

örtlichen Arbeitsagentur,

Solingens

Oberbürgermeister

Tim Kurzbach, Kreishandwerksmeister

Arnd Krüger und

Horst Gabriel, Vorsitzender

des Arbeitgeberverbands

Solingen (v.l.).

Spitzenverdiener mit einem Einkommen

über 120.000 Euro jährlich sitzen im Vergleich

wöchentlich rund zehn Stunden

länger am Arbeitsplatz. Das ist ein Ergebnis

des „Arbeitszeitmonitor 2017“ der

Hamburger Vergütungsanalysten von

Compensation Partner. Für die Studie

wurden 220.544 Arbeitsverhältnisse auf

die geleistete Mehrarbeit von Fach- und

Führungskräften untersucht und hinsichtlich

Branche, Gehaltshöhe, Region und

Alter betrachtet. Danach gehören für rund

60 Prozent der Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer Überstunden zum beruflichen

Alltag. Je höher das Gehalt, desto

mehr Überstunden sind die Regel. Beschäftigte

in der Maschinenbaubranche

erhalten am häufigsten einen Überstundenausgleich,

gefolgt vom Hotel- und

Gastronomiewesen. Mit dem Alter steigt

die Anzahl der Überstunden an. Beschäftigte

unter 20 Jahren machen im Schnitt

knapp zwei Stunden pro Woche extra,

über 40-Jährige leisten 3,4 Stunden mehr

als vertraglich geregelt, bei den über

59-Jährigen sind es sogar 3,6 Stunden.

START Veranstaltung

Am 22. Juni findet im Gründer- und

Technologiezentrum Solingen von 15 bis

17 Uhr die nächste Orientierungsveranstaltung

für alle Gründungsinteressierten

statt. In dieser kostenlosen Veranstaltung

geht es um erste Informationen,

wie die richtigen Schritte in die Selbstständigkeit

vollzogen werden. Erläutert

wird unter anderem, was in einem Unternehmenskonzept

dargestellt wird. Außerdem

wird auf gründungsrelevante Fragen

von Kundenfindung bis zu Finanzierungsfragen

eingegangen. Kurz und

knapp: Ein erster Überblick zum Thema

Existenzgründung.

Anmeldung über das Gründerund

Technologiezentrum Solingen,

Telefon 0212/ 2494-999 oder per

Mail an startercenter@gut-sg.de

6 www.bvg-menzel.de


Coroplast für

Mittelstandspreis nominiert

Foto: Coroplast

Coroplast gehört zu den

Technologieführern in der

Entwicklung von Klebebändern,

Kabeln, Leitungen

und Leitungssatzsystemen.

Coroplast hat es auf die Juryliste für den „Großen

Preis des Mittelstandes“ 2017 geschafft.

Damit hat das Wuppertaler Unternehmen die

Chance, im September als Finalist oder Preisträger

aus dem renommierten Wettbewerb hervorzugehen.

Etwa jedes tausendste Unternehmen

Deutschlands erreicht die

Nominierungsliste für den „Großen Preis

des Mittelstandes.“ Von den in diesem Jahr

bundesweit rund 5.000 nominierten Unternehmen

schaffte es nur etwa jedes sechste

auf die Juryliste. Der „Große Preis des Mittelstandes“

betrachtet das Unternehmen als

Ganzes und in seiner komplexen Rolle in

der Gesellschaft. Vielfältige Kriterien fließen

in die Bewertung ein: Neben der Gesamtentwicklung

des Unternehmens werden

die Maßnahmen zur Schaffung und

Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen

sowie zur Modernisierung und Innovation

ebenso berücksichtigt wie das Engagement

in der Region und die

Aktivitäten im Bereich Service, Kundennähe

und Marketing. Coroplast Fritz Müller

GmbH & Co. KG gehört zu den Pionieren

und Technologieführern in der

Entwicklung und Produktion von Klebebändern,

Kabeln, Leitungen und Leitungssatzsystemen.

Neben Deutschland ist Coroplast

auch in China, Mexiko, Polen,

Tunesien und den USA mit eigenen Werken

vertreten.

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der Bergische Unternehmer 06|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Jahresbilanz: Vorwerk

kündigt neues Produkt an

KNIPEX baut neuen

Schraubendreher

In der Elektroinstallation kommt es besonders

bei Sicherungsautomaten oft vor, dass

unter Spannung an schlecht erreichbaren

Schrauben oder Federelementen gearbeitet

werden muss. Um diesen Einsatzbereich

abzudecken, ergänzt KNIPEX jetzt sein

Sortiment um Slim-Schraubendreher mit

deutlich verschlankter Isolation und Plus-

Minus-Arbeitsspitzen. Weniger Durchmesser

sorgt hier für mehr Reichweite bei

Schutz vor Spannungen bis 1000 Volt.

Foto: Vorwerk

Das Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk konnte

2016 den Umsatz erneut steigern. Die persönlich haftenden

Gesellschafter der Vorwerk Gruppe Reiner Strecker,

Rainer Christian Genes und Frank van Oers berichteten

auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf über die

Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 und die

Vorhaben für die kommenden Jahre. Im 133. Geschäftsjahr

der Unternehmensgeschichte stieg der Gesamtumsatz

der Vorwerk Gruppe um 4,1 Prozent auf nunmehr

3,1 Milliarden Euro (ohne Umsatzsteuer). Auch das Geschäftsvolumen,

bei dem das Neugeschäft der akf-Gruppe

in Höhe von 1,2 Milliarden Euro mit berücksichtigt

wird, konnte erneut gesteigert werden. Mit einem Volumen

von 3,8 Milliarden Euro wurde ein Plus von 4,7 Prozent

gegenüber dem Vorjahr erzielt. Das Thema Digitalisierung

wird in der Ausrichtung des Unternehmens eine

zentrale Rolle spielen - sowohl bei den Produkten als

auch in der Produktion. Am Standort Wuppertal entsteht

derzeit ein neues Zentrum für Forschung und Entwicklung.

Für den Ausbau der Produktionswerke werden in

diesem und im nächsten Jahr 100 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Gesellschafter kündigten an, vor allem im

Bereich der Softwareentwicklung und der Akkutechnologie

neue Mitarbeiter einzustellen. Für 2017 wird ein

vollkommen neues Vorwerk-Produkt angekündigt, wiederum

für das Umfeld von Zuhause und Wohnen.

Die Vorwerk-Geschäftsführung

Rainer Strecker,

Christian Genes und

Frank van Oers (v.l.) zogen

eine rundum positive

Bilanz des letzten Geschäftsjahres.

Julia Niederdrenk

ist neue Vize-

Vorsitzende des

Verbandes von

Arbeitgebern im

bergischen Industriebezirk

e.V.

Neu im Vorstand:

Julia Niederdrenk

Die Mitgliederversammlung des Verbandes

von Arbeitgebern im bergischen Industriebezirk

e.V. hat Julia Niederdrenk

als stellvertretende Vorsitzende neu in

den Vorstand gewählt. Sie ist geschäftsführende

Gesellschafterin der Julius Niederdrenk

GmbH & Co. KG in Velbert. Julia

Niederdrenk übernimmt die Funktion

von Christian Leonhards, der nicht mehr

für das Vorstandsamt kandidierte. Die

Versammlung dankte Christian Leonhards

für die langjährige Mitarbeit im

Vorstand. Der Vorsitzende Erich Giese

und Schatzmeister Jürgen Schneider wurden

in ihren Ämtern bestätigt.

Foto: Privat

8 www.bvg-menzel.de


Foto: Vaillant Group

Vaillant mit erneuerbaren

Energien auf Wachstumskurs

Dr. Carsten

Voigtländer ist

CEO der in Remscheid

beheimateten

Vaillant

Group.

Der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant blickt

zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück und erwartet

laut Vaillant Group CEO Dr. Carsten Voigtländer für 2017

„moderates Wachstum bei Umsatz- und Ergebnis“. Wie die Geschäftsführung

jetzt bekannt gab, lagen die Umsatzerlöse in

2016 mit 2,403 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Damit kompensierte das Remscheider Familienunternehmen

nicht nur den allgemein rückläufigen Markttrend in der europäischen

Heiztechnikbranche, sondern auch die Abwertung

mehrerer bedeutender Landeswährungen gegenüber dem Euro.

So erhöhte sich das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahresvergleich

um 15,8 Prozent auf 215 Millionen Euro. Der wichtigste Absatzmarkt

des Unternehmens außerhalb Europas ist China, wo der

Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent gesteigert werden

konnte. Mittlerweile ist das Unternehmen landesweit an 28

Standorten vertreten und ist in über 2.000 Showrooms präsent.

Marktchancen eröffnen sich durch den Trend zu neuen Energien,

so wurde der Umsatz mit Wärmepumpen im ersten Quartal

2017 um 30 Prozent gesteigert. Neben der zunehmenden Fokussierung

auf erneuerbare Energien und Effizienztechnologien

forciert die Vaillant Group den Wandel vom Industrie- hin zu

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NAMEN & NACHRICHTEN

AGV der Metallindustrie von Wuppertal

und Niederberg hat neuen Vorsitzenden

Erfurt & Sohn ist

Testsieger

Foto: AGV Wuppertal

Die Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes der

Metallindustrie von Wuppertal und Niederberg hat Frank

Preißner zum neuen Vorsitzenden gewählt. Frank Preißner

war bisher erster stellvertretender Vorsitzender des Verbandes.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Bernhard Mecking

hat aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Vorsitz

kandidiert. Er gehört aber weiterhin als stellvertretender

Vorsitzender dem Vorstand an. In seinem Amt bestätigt

wurde der zweite stellvertretende Vorsitzende Michael

Vitz. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitzender

ist Frank Preißner (Vorwerk Elektrowerke GmbH

& Co. KG, Wuppertal), seine Stellvertreter sind Bernhard

Mecking (Mauell GmbH, Velbert) und Michael Vitz (Johann

Vitz GmbH & Co. KG, Velbert). Schatzmeister ist

André Bovenkamp (HÜHOCO Metalloberflächenveredlung

GmbH, Wuppertal). Der neue Vorsitzende wies darauf

hin, dass zum Jahreswechsel die Unternehmen der Metallund

Elektroindustrie mit Optimismus in das Jahr gestartet

sind. Grundlage sei unter anderem eine überwiegend gute

bis zufriedenstellende Auftragslage gewesen. Im Rahmen

des öffentlichen Teils der Mitgliederversammlung referierte

der Regisseur, Schauspieler und Diplompsychologe Severin

Graf Hoensbroech zu dem Thema „Business-Kommunikation

aus Sicht des Regisseurs“. Anschaulich und mit viel

Humor beschrieb er die Vielfältigkeit und die Mechanismen

menschlicher Kommunikation.

Freuten sich über eine

gelungene und informative

Mitgliederversammlung:

Bernhard

Mecking, Michael Vitz,

Gast-Referent Severin

Graf Hoensbroech,

Frank Preißner und Dr.

Klaus-Peter Starke (v.l.)

Erfurt ist Deutschlands Top-Marke im Bereich

Tapeten. Das geht aus einer aktuellen,

bundesweit angelegten Kundenbefragung

von DEUTSCHLAND TEST und

dem Kölner Analyse- und Beratungshaus

ServiceValue zur Qualität von Markenartikeln

hervor. Die hohe Wertigkeit seiner

Produkte und sein positives Image machen

den Wuppertaler Tapetenspezialisten

aus Konsumentensicht dabei zum klaren

Testsieger. Rund 1.370 Marken aus 104

verschiedenen Warengruppen wurden bei

der Befragung zur Wahl gestellt und von

mehr als 1,1 Millionen Kunden hinsichtlich

ihrer Qualitätswahrnehmung bewertet..

„Wir freuen uns sehr über diese tolle

Auszeichnung“, so Frank Seemann, Marketingleiter

bei Erfurt & Sohn. „Die Verbraucher

bescheinigen uns als Testsieger

nicht nur eine hohe Markenbekanntheit,

sondern bringen unseren Produkten auch

großes Vertrauen entgegen.“

Foto: Erfurt & Sohn

„Wir freuen uns

über das positive

Ergebnis“, so

Frank Seemann,

Marketingleiter

bei Erfurt.

10 www.bvg-menzel.de


Einblicke in das

City Outlet Wuppertal

Foto: Clees Unternehmensgruppe

Die Clees Unternehmensgruppe hat neue Details des

geplanten City Outlet Wuppertal vorgestellt. Die vom

Architekturbüro ATP Frankfurt erstellten Visualisierungen

zeigen unter anderem den Innenbereich und

die zukünftige Ansiedlung der Verkaufsflächen in der

historischen Bundesbahndirektion, die das Herzstück

des neuen Outlet Centers werden soll. Die charakteristische

Architektur der Immobilie soll im Zuge der

Modernisierung erhalten bleiben, das Gebäude behutsam

revitalisiert und auf die neue Einzelhandelsnutzung

vorbereitet werden. Das City Outlet Wuppertal

wird in insgesamt drei Bauabschnitten entwickelt. Zunächst

ist geplant, in der ehemaligen Bundesbahndirektion

eine Verkaufsfläche mit rund 10.000 Quadratmetern

mit voraussichtlich bis zu 65 Shops zu

errichten. Die Eröffnung ist für das Jahr 2018 geplant.

Für den zweiten und dritten Bauabschnitt wird derzeit

ein Bebauungsplan unter Beteiligung der Öffentlichkeit

entwickelt. Das Bauvorhaben soll nach Vollendung

aller Bauabschnitte über rund 30.000 Quadratmetern

Verkaufsfläche verfügen und im Jahr 2020

vollständig abgeschlossen sein.

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der Bergische Unternehmer 06|17 11


TITEL STADT | LAND | FLUSS | RAD

Warum in die Ferne

schweifen… eine Region

entdeckt sich selbst

12 www.bvg-menzel.de


Wuppertal Beyenburg

ist ein Paradebeispiel

für vielerlei

ähnliche Kulissen

im Bergischen Land.

Natur und eine lange

Geschichte bilden

die perfekte

Symbiose für Erholungssuchende

und

Freizeitgestaltung.

BU

Tourismusregion Bergisches Land: Sehr lange fristete das touristische Potenzial der von

Industrie geprägten Region bei all ihren landschaftlichen Qualitäten eher ein Schattendasein.

Das hat sich in den letzten Jahren auf erstaunliche Weise geändert. Auf einmal

macht das Gebiet zwischen Düsseldorf, Köln und dem Ruhrgebiet nicht nur mit seinen

Werkzeugen, Schneidwaren und Maschinen von sich reden, sondern auch durch seinen

hohen Freizeit- und Erholungswert. Attraktive Freizeitangebote, spannende Sehenswürdigkeiten

und Naherholung in Hülle und Fülle – das Bergische Land und damit auch der

Oberbergische Kreis bieten für Einheimische und Touristen zahlreiche reizvolle Ziele.

der Bergische Unternehmer 06|17 13


TITEL STADT | LAND | FLUSS | RAD

Punkten kann das Bergische natürlich

mit seiner intakten Natur gepaart mit

seinen pittoresken Städtchen mit Altstadtflair

wie etwa Hückeswagen,

Hattingen, Solingen-Gräfrath oder

Lennep. Dann gibt es mit dem Altenberger Dom

in Odenthal, Schloss Burg an der Wupper, Schloss

Bensberg in Bergisch-Gladbach oder der Wuppertaler

Schwebebahn natürlich die Klassiker unter

den Sehenswürdigkeiten. Remscheid hat mit dem

Röntgen- und dem Werkzeugmuseum gleich zwei

Deutsche Museen zu bieten, Solingen ist stolz auf

das Deutsche Klingenmuseum. Überdies wartet

das Bergische Land mit zahlreichen Talsperren

und interessanten Wanderrouten auf. Unzweifelhaft

bietet das Bergische also einen großen Erholungswert

für seine Bewohner und zunehmend

auch für Touristen. Und damit werden neue und

vielseitige Wirtschaftszweige erschlossen.

Aus Vorzügen wurden Vorteile

Machen, ist ein Geheimnis des Erfolgsrezepts. In

der Hauptsache sind es zwei regionale Gesellschaften,

die das Tourismusmarketing städteübergreifend

betreiben. Die Tourismusmarketinggesellschaft

Naturarena Bergisches Land

GmbH wurde im Rahmen der Regionalentwicklung

im Jahre 2005 gegründet und richtet ihren

Fokus auf das Gebiet des Rheinisch-Bergischen

Kreises und des Oberbergischen Kreises mit insgesamt

21 Kommunen. Hauptaufgabe ist die touristischen

Vermarktung und Vertretung der Region

nach außen. Unter dem Dach der Bergischen

Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH kümmert sich der Verein Bergisches Land

Tourismus Marketing e.V. (BLTM) um das operative

Geschäft des regionalen Tourismusmarketings

mit dem Schwerpunkt auf Remscheid, Solingen

und Wuppertal. Alle drei Städte sind

Mitglied im Verein, genauso wie zahlreiche gast-

Bergisch findig

Ob Tagung, Event oder Hochzeit: die Städte

Wuppertal, Solingen und Remscheid

bieten außergewöhnliche Locations und

Veranstaltungsräume für Eventideen. Über

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Räumlichkeiten aufspüren, die die

perfekte Kulisse für verschiedene Veranstaltungen,

aber auch für Seminare und Tagungen

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onomische Betriebe, Hotels, Kulturinstitute,

Vereine der Industriekultur, Stadtführer und weitere

regionale Akteure. Die professionelle Vermarktung,

so bestätigt Vereinsgeschäftsführer

Holger Piwowar, ist maßgeblich für einen strukturellen

Wandel, den es im Bereich des Tourismus

im Laufe der letzten Jahre im Bergischen

gegeben hat. „Zuvor waren wir eigentlich eher

semi-professionell unterwegs“, erinnert er sich

an eine lose Zusammenarbeit der drei bergischen

Großstädte. So gab es im Zuständigkeitsbereich

des BTLM im Jahr 2009 rund 600.000 Übernachtungen

in den hiesigen Hotels. Heute liegen

die Zahlen bei über 800.000. Hinzu kommen die

Gäste, die sich in einer der 230 Ferienwohnungen

im Städtedreieck schnell heimisch fühlen -

„ein wachsender Markt“, betont Holger Piwowar.

Beide Tourismusgesellschaften arbeiten – auch

hinsichtlich Projekten und Fördermitteln - sehr

eng zusammen und haben den Auf- und Ausbau

der touristischen Strukturen sowie die Vermarktung

der Region als Reise- und Ausflugsziel im

Auge. „Dem lag bei uns ein regelrechter Masterplan

zugrunde. Wo sind die Stärken der Region?

Was könnte für Touristen interessant sein? Diese

Fragen haben wir uns gestellt und einen Maßnahmenkatalog

Schritt für Schritt abgearbeitet“,

erläutert Piwowar. Ein einheitlicher Markenauftritt

wurde konzipiert, eine Corporate Identity

entwickelt.

Die bergischen

Städte gehen

selbstbewusster

mit ihrer Geschichte

um und wissen

sie geschickt zu

vermarkten. Fachkundige

Stadtführungen

mit Erlebnischarakter

ziehen

Einheimische und

Gäste gleichermaßen

an.

Touristenmagnet Industriekultur

Holger Piwowar ist

als Geschäftsführer

des Bergisches

Land Tourismus

Marketing e.V. überzeugt,

dass sich der

Tourismus in der

Region längst zu einem

wichtigen Wirtschaftsfaktor

entwickelt

hat.

Ein Pfund, mit dem das Bergische Land wuchern

kann, ist die Industriekultur mit zahlreichen, gut

erhaltenen Baudenkmälern. „Die bergische Industriekultur

ist älter und kleinteiliger als die des

Ruhrgebiets“, weiß der Tourismusexperte. Das

Wülfing-Museum in Radevormwald/Dahlerau an

der Wupper zum Beispiel hat sogar die „Textilstadt

Wülfing“ zu bieten. Besucher können sich in

einer einzigartigen Atmosphäre über die Geschichte

der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn

informieren, die 1996 für immer ihre Tore schloss.

Andere Beispiele sind der Steffenshammer in

Remscheid, der letzte noch funktionsfähige

Schmiedekotten im Gelpetal. Und das Schleifenmuseum

Balkhauser Kotten in Solingen zeigt, wie

Messer und Scheren in handwerklicher Tradition

geschliffen wurden. So lässt sich mit Fug und

Recht sagen, dass es sich bei den Denkmälern der

Industriekultur um wahre touristische Magneten

handelt, die gerade die internationalen Besucher

für die Region interessieren.

Noch vor zehn, 15 Jahren. Stadtführergemeinschaften

und -interessengruppen haben sich gebildet,

die mit profundem Wissen aufwarten, ihre

Führer gründlich ausbilden und äußerst kreativ

immer neue Erlebnistouren entwickeln und anbieten.

So lassen sich Besucher in Lennep beispielsweise

von „Wilhelm Conrad Röntgen“, dem größder

Bergische Unternehmer 06|17 15


TITEL STADT | LAND | FLUSS | RAD

Direkt an der Balkantrasse

hat sich ein Waffelstand

etabliert. Betrieben

wird er an

Sonn- und Feiertagen

von Ehrenamtlern der

Evangelischen Kirchengemeinde

Hilgen-Neuenhaus.

ten Sohn der Stadt, durch den historischen

Ortskern führen. Natürlich ist die Region ein

Wanderparadies – auch für Walker und Nordic

Walker – das von gleich mehreren Wanderwegen

durchzogen wird. Der Bergische Weg verbindet

das Ruhrgebiet mit Königswinter bei Bonn und

durchquert dabei einmal komplett das Bergische

Land. Als Rundkurs kann der Bergische Panoramasteig

durchwandert werden. Für Tages- oder

Halbtagestouren wurden die Bergischen Streifzüge

konzipiert. Auf 24 unterschiedlichen Strecken,

können Wanderer in die bergische Tradition und

Geschichte eintauchen.

Wirtschaftsfaktor Tourismus in Zahlen

Aktuell gibt es im Bergischen Land im Gebiet

des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

rund 8.000 Vollzeitstellen, die alleine vom

Tourismus leben.

Das Städtedreieck zählte im letzten Jahr 19,5

Millionen Besucher, davon 16 Millionen Tagestouristen

und drei Millionen Übernachtungen.

In 2014 wurde ein Bruttoumsatz von 429,4

Millionen Euro aus dem Tourismus erwirtschaftet,

der sich bei gestiegenen Übernachtungen

bis heute weiter positiv entwickelt hat.

Infrastruktur nutzen

Einen Quantensprung erlebte der Tourismus im

Bergischen überdies durch die Umwandlung der

früheren Bahntrassen in Panorama-Radwege, die

zahlreiche Städte verbinden. Radler können die

Region auf diese Weise bequem erkunden und

sind dabei der Natur ganz nah. „Der Radtourismus

hat dadurch extrem zugenommen“, betont der

Vereinsgeschäftsführer. Ein Übriges tat der E-

Bike-Trend. Mittels Pedelec lassen sich Höhen

leicht erklimmen und das Radfahren ist ob der

bergischen Topographie überhaupt keine schweißtreibende

Angelegenheit mehr. „Mit unserem

Marketing sprechen wir damit gezielt die so genannten

´Best-Ager` an, die sich gerne aufs Rad

schwingen. So ist für diese Zielgruppe auf einmal

eine Region interessant, an die man früher im Zusammenhang

mit Radtourismus niemals gedacht

hätte.“ An diese perfekte Infrastruktur docken

sich mit und mit Gewerbetreibende an, die mit

Gastronomie, Eisdielen, Radverleih, -reparaturen

und -handel wachsende Umsätze erzielen. Auch

andere Initiativen haben mit pfiffigen Ideen eine

Marktlücke entdeckt. In Wermelskirchen können

die Spaziergänger, Radfahrer und Jogger in den

Sommermonaten an Sonn- und Feiertagen eine

Waffelpause einlegen. Der direkt an der Balkantrasse

gelegene Waffelstand wird mit großem Erfolg

betrieben von Ehrenamtlern der Evangelischen

Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus. Über

die Wasserquintett-Tour können Radler fünf Talsperren

ansteuern, die teilweise auch für Wassersportler

freigegeben sind.

Von aller Infrastruktur, die in den letzten Jahren

zur Förderung des Tourismus geschaffen wurde,

profitieren letztlich ganz entscheidend auch die

Menschen in der Region. Der Freizeitwert ist

enorm gestiegen, Urlaub vor der Haustür schon

längst kein Fremdwort mehr. „Alles, was wir hinsichtlich

touristischer Ziele fördern, kommt der

Lebensqualität in den Städten zugute“, ist Holger

Piwowar überzeugt.

Hoher Zustrom aus den Niederlanden

Hinsichtlich der auswärtigen Besucher – darunter

viele Tagestouristen und eine zunehmende

Zahl von Übernachtungsgästen – sind die Gesellschaften

bei den bekannten Tourismusmessen im

In- und im benachbarten Ausland aktiv. Da man

erfahren hat, dass die Briten gerade die Industriegeschichte

spannend finden, spricht man

ebenso den Markt in Großbritannien an. Die Niederlande

sind der wichtigste Quellmarkt, aus dem

die derzeit höchsten Besucherzahlen kommen.

16 www.bvg-menzel.de


„Is it safe?“ - Ist es sicher? Diese Frage wird von internationalen

Touristen zunehmend gestellt.

Ein Aspekt, der vor dem Hintergrund des global

agierenden Terrorismus leider mehr und mehr in

den Fokus gerät, ist der der Sicherheit. „Is it safe?“

- „Ist es sicher?“: Diese Frage werde ihm von Anrufern

aus dem Ausland zunehmend gestellt, berichtet

Piwowar. Mit absoluter Gewissheit könne

man Sicherheit natürlich nie versprechen. Dennoch

gerät das Bergische Land auch aus diesem

Grund mehr ins Interesse internationaler Gäste,

die sich in den beschaulichen Städtchen wohler

fühlen als in bekannten Metropolen.

Ist der Tourismus im Bergischen Land alles in allem

betrachtet also ein Wirtschaftsfaktor? „Definitiv“,

sagt Holger Piwowar mit Nachdruck. Die

Region habe in dieser Hinsicht enorm aufgeholt.

Vom Tourismus in

der Region profitieren

Betriebe direkt

und mittelbar. Das

Spektrum reicht

vom Hotel über den

ÖPNV bis hin zum

Dienstleister.

Neben den Betrieben, die direkt vom wachsenden

Markt profitieren, gibt es eine Vielzahl von

Bereichen, die mittelbar daraus Nutzen ziehen.

Der ÖPNV, die Taxivereinigungen und Funkmietwagenunternehmen,

natürlich Hotels, Pensionen,

Vermieter von Ferienwohnungen und die

Gastronomie, aber auch der Einzelhandel sowie

die verschiedenen Dienstleister und auch das

Handwerk verzeichnen Umsatzzuwächse. Damit

dies so bleibt, sind die Mitarbeitenden der Tourismusgesellschaften

am Ball, erarbeiten laufend

neue Pauschalangebote, unterstützen ihre Mitglieder

und nutzen neue Kanäle wie Social Media

oder etwa Bloggerreisen, um die Region zu

vermarkten und bekanntzumachen. „Wir haben

unsere Hausaufgaben gemacht“, zieht Holger Piwowar

acht Jahre nach Vereinsgründung eine

rundum positive Bilanz.

Text: Stefanie Bona

fotos: BLTM, Jürgen Moll, BVG

Das Tagungsportal für das Bergische Städtedreieck

Bergisch findig

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Das Projekt »Zukunftsfit für NRW – Touristische KMU

bei den Bergischen Drei« wird aus Mitteln des Europäischen

Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Foto: Peter Breuer

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ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Identifizierung

via Datenleitung

Schnell und sicher - zur Identifikation, zum Beispiel bei Bankgeschäften, hat die Firma WebID Solutions

ein neues Verfahren auf den Weg gebracht. Für Solingen bedeutete das 150 neue Arbeitsplätze.

Vor drei Jahren gab es das OK des Bundesfinanzministeriums, heute ist das Unternehmen profitabel.

18 www.bvg-menzel.de


Thomas Fürst (l.)

und Frank Jorga

sind Mitbegründer

und heutige

CEOs von WebID

Solutions.

Die Digitalisierung hat längst in allen Lebensbereichen

Einzug gehalten. Bankkonten

lassen sich online eröffnen, genauso

Kredite abschließen oder Kreditkarten beantragen.

Natürlich muss besonders in diesem hochsensiblen

Bereich eine Identifikation des Antragstellers

erfolgen und auf diesen Zug ist das Unternehmen

WebID Solutions erfolgreich aufgesprungen. Der

wachsende Geschäftserfolg bedeutet für Solingen, wo

in Ohligs im Mai auf drei Etagen ein Video-Service-

Center eingerichtet und in Betrieb genommen wurde,

bislang 150 neue Arbeitsplätze. Für den Standort eingesetzt

hat sich Thomas Fürst, einer von drei Firmengründern

und gebürtiger Solinger. In einer Phase, wo

das Unternehmen entscheidend expandiert, hätten sich

hier die passenden Räume mit einer exzellenten Anbindung

an den ÖPNV angeboten, erzählt Fürst. Dies

sei besonders vor dem Hintergrund der erfolgreichen

Gewinnung von Mitarbeitenden wichtig.

Sicheres Verfahren

2011 kam die erste Idee für WebID Solutions auf. Es

folgten über zwei Jahre harter Arbeit und viele Gespräche,

bis das Verfahren schließlich durch das

Bundesfinanzministerium zugelassen wurde. Und

das Konzept schlug sofort ein. In diesem Jahr wird

das Unternehmen den 300. Mitarbeiter einstellen, hat

die Entwicklung weiterer Produkte für den Finanzsektor

und genauso den internationalen Markt im

Blick. Das Verfahren läuft am Beispiel einer Kontoeröffnung

wie folgt: Der Kunde gibt seine Daten auf

der Internetseite der Bank ein. Sodann kann er auf

einen Button klicken, der ihn zur Identifizierung ins

Büro von WebID Solutions weiterleitet. Per Video

wird er mit einem Mitarbeiter verbunden, der in einem

standardisierten Verfahren feststellt, dass Gesprächspartner

und dessen Ausweisunterlagen identisch

sind. Dazu wird jeder Beschäftigte des

Video-Centers durch das Landeskriminalamt intensiv

geschult. Außerdem gibt es Qualifikationen hinsichtlich

des Geldwäschegesetzes und des Datenschutzes.

„Alle visuell erkennbaren und relevanten

Sicherheitsanforderungen werden überprüft. Das

Ganze ist in vier Minuten erledigt. Dabei ist unser

Verfahren das sicherste, das es derzeit auf dem Markt

gibt“, erläutert Thomas Fürst. Im Anschluss an das

Gespräch via Datenleitung gibt es eine Rückkopplung

an die Bank mit einem Foto des Ausweises des

potenziellen Kunden und einem kompletten Mitschnitt

der Kommunikation.

Der Blick für das Machbare

Als Gründerteam haben Ökonom Thomas Fürst, Jurist

Frank Jorga und Sven Jorga als IT-Spezialist das

Die Ausweisunterlagen werden via Video-

Schalte direkt kontrolliert. Das bedeutet

schnelle Entscheidungen, etwa über Anfragen

zur Kontoeröffnung.

Verfahren entwickelt. Wenig später kam noch Volkswirt

Tim Kaiser als Gesellschafter hinzu. Die verschiedenen

Kompetenzen und Erfahrungen ergänzten

sich gut, so dass sich die Start-up-Unternehmer

seit 2014 voll umfänglich auf die Gesellschaft konzentrierten.

2015 wurden erste Gewinne eingefahren,

vor gut einem Jahr war das Geschäft profitabel. Es

sei vielleicht ein Vorteil, dass bei den Gründungsgesellschaften

bereits berufliche Erfahrungen und auch

Erfolge vorgelegen hätten, bestätigt Thomas Fürst.

Vorhandene Netzwerke seien ebenso hilfreich gewesen.

„Wir hatten den Blick für das Machbare. Mit

Mitte 20 hat man andererseits eine, im positiven Sinne,

Blauäugigkeit. Diesen Optimismus braucht man

als Gründer genauso.“ Ein Baustein des Erfolgs sei

neben einer ausgefeilten Strategie sicherlich auch gewesen,

dass man solide gewirtschaftet habe, nicht zu

wagemutig gewesen sei und das Unternehmen Schritt

für Schritt entwickelt habe. „Und viel Fortune ist natürlich

auch dabei“, sagt Fürst lächelnd. So schaut er

heute zuversichtlich in die Zukunft. Interessant sei

das Verfahren inzwischen auch für Versicherungen,

Mietwagenfirmen und andere Segmente, hier besonders

die Telekommunikation. Ein Ausbau des Unternehmens

liegt auch in geografischer Hinsicht auf der

Hand. Fünf Büros in Deutschland, wobei in Solingen

das mitarbeiterstärkste ist, wurden bereits eingerichtet.

Gute Aussichten also auch für die Klingenstadt.

Text: Stefanie bona

Fotos: WebID solutions

Weitere Informationen unter

www.webid-solutions.de

der Bergische Unternehmer 06|17 19


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Unternehmer dank professionell

gestaltetem E-Bay-Angebot

Nach dem Gesetz gegen den unlauteren

Wettbewerb (§ 3 Abs. 1 UWG) sind unlautere

geschäftliche Handlungen unzulässig.

Ob eine geschäftliche Handlung in

diesem Sinne vorliegt, ist insbesondere

bei Kleinbetrieben oftmals nicht eindeutig.

Für das Landgericht Dessau-Roßlau

stellt es ein gewichtiges Indiz für die Unternehmereigenschaft

und damit ein gewerbliches

Handeln dar, wenn auf einer

Internetplattform (hier E-Bay) mit einer

professionell gestalteten Seite Artikel

zum Kauf angeboten werden. In diesem

Fall hat der Verkäufer uneingeschränkt

die Regeln des UWG einzuhalten.

Urteil des LG Dessau-Roßlau vom 11. Januar

2017, 3 O 36/16, JurPC Web-Dok. 37/2017

Erlass von Steuern auf

Sanierungsgewinne

Fotos: MEV

Nach einer bis 1997 geltenden Regelung

waren Gewinne, die dadurch entstehen,

dass betriebliche Schulden zum Zwecke

der Sanierung eines Unternehmens ganz

oder teilweise von den Gläubigern erlassen

werden, in voller Höhe von Ertragsteuern

befreit. Vgl. § 3 Nr. 66 EStG a. F.

Obwohl diese Vorschrift 1998 aus dem

Gesetz gestrichen wurde, wendet die Finanzverwaltung

den Inhalt der Vorschrift

im Rahmen einer Verwaltungsanweisung

(Siehe BMF-Schreiben vom 27. März

2003 – IV A 6 – S 2140 – 8/03, BStBl

2003 I S. 240). weiter an. Danach werden

Steuern auf Sanierungsgewinne unter

ähnlichen Voraussetzungen wie unter

der früheren Rechtslage auf Antrag zunächst

gestundet und später aus sachlichen

Billigkeitsgründen erlassen. Insbesondere

dann, wenn ein Sanierungsplan

vorlag, konnte nach bisheriger Praxis regelmäßig

eine Steuerbefreiung in Anspruch

genommen werden. Der Große

Senat des Bundesfinanzhofs (Urteil vom

28. November 2016 GrS 1/15) hat jetzt

der Finanzverwaltung den generellen Erlass

von Steuern auf Sanierungsgewinne

untersagt. Nach Auffassung des Gerichts

beschreiben die in der Verwaltungsanweisung

genannten Voraussetzungen keinen

Fall sachlicher Unbilligkeit. Mit der

Schaffung einer typisierenden Erlassregelung

außerhalb der gesetzlichen Vorschriften

verstoße die Finanzverwaltung

gegen verfassungsrechtliche Prinzipien.

Der Große Senat weist aber auch ausdrücklich

darauf hin, dass entsprechende

Billigkeitsmaßnahmen nicht grundsätzlich

unzulässig sind. Voraussetzung sei

allerdings, dass in jedem betroffenen Einzelfall

tatsächlich eine Billigkeitsgrundlage

für die Ausnahme von der Besteuerung

vorliegt. Ein Antrag auf Steuerbefreiung

des Sanierungsgewinns auf Grundlage

der Verwaltungsregelung wird nach dieser

Entscheidung regelmäßig nicht mehr

möglich sein. Ein Steuererlass kommt

nach der vorliegenden Rechtsprechung

des Bundesfinanzhofs nur noch als individuelle

Billigkeitsmaßnahme, die auf besonderen

Gründen des Einzelfalls (z. B.

auf persönlichen Billigkeitsgründen) beruht,

in Betracht. Quelle: Rinke Treuhand

Kein Link zu OS-Plattform

bei Verkäufen

Online-Händler sind nach einer EU-Verordnung

(Nr. 524/2013 ODR-Verordnung)

verpflichtet, auf ihren Websites Hinweise

und insbesondere einen Link zur Europäischen

Online-Streitbeilegungs-Plattform

(OS-Plattform) anzugeben. Werden Waren

oder Dienstleistungen jedoch nicht

über eine eigene Internetseite, sondern

über eine Verkaufsplattform, (wie Amazon

oder E-Bay), angeboten, besteht laut

Oberlandesgericht Dresden für den Anbieter

keine Verpflichtung, zusätzlich

zum Online-Marktplatzbetreiber einen eigenen

Link zur OS-Plattform bereitzustellen.

Urteil des OLG Dresden vom 17. Januar

2017, 14 U 1462/16, K&R 2017, 194

Wirksamer Antrag bei

Vorsteuervergütung

Die Angabe der Referenznummer einer

Rechnung statt der Rechnungsnummer

im Vorsteuervergütungsverfahren reicht

aus. Da mit der Referenznummer die

Einzelbelege zugeordnet werden können,

ist sie ein ausreichendes auf einem Rechnungsbeleg

ausgewiesenes Ordnungskriterium

für einen wirksamen Vorsteuervergütungsantrag.

Quelle: Urteil des FG

Köln vom 14. September 2016, Az. 2 K

195/14, Juris PR-SteuerR 8/2017 Anm. 6

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21


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Grunderwerbsteuer:

Kein einheitliches

Vertragswerk bei wesentlich

geändertem Generalübernehmervertrag

Der Bundesfinanzhof (BFH) legt Grenzen

für die Annahme eines einheitlichen

Vertragswerks fest, so dass nicht

jedes Bauprojekt, das sich auf den Kauf

von Grundstücken und die anschließende

Bebauung richtet, zur Grunderwerbsteuerpflicht

der Bauerrichtungskosten

führt. Wie der BFH mit Urteil vom 8.

März 2017 II R 38/14 entschieden hat,

liegt ein einheitlicher Erwerbsgegenstand

nicht vor, wenn der zunächst angebotene

Generalübernehmervertrag

zur Bebauung des Grundstücks nach

dem Abschluss des Grundstückskaufvertrags

in wesentlichen Punkten geändert

wurde. Indizien für eine wesentliche

Abweichung sind die Änderung der

Flächengrößen und/oder der Baukosten

um mehr als 10 % sowie die Errichtung

eines zusätzlichen Gebäudes, das für

das Bauvorhaben prägend ist. Zudem ist

ein einheitlicher Erwerbsgegenstand

insgesamt zu verneinen, wenn sich die

ursprünglich angebotene Baumaßnahme

nach Abschluss des Grundstückskaufvertrags

durch zusätzliche Bauten wesentlich

ändert. Dies gilt unabhängig davon,

ob daneben die weiteren, im

ursprünglichen Angebot bereits enthaltenen

Gebäude im Wesentlichen wie geplant

errichtet werden. Der Grunderwerbsteuer

unterliegt in solchen Fällen

nur der Kaufpreis für das Grundstück.

Quelle: Bundesfinanzhof, Urteil vom

8.3.2017 II R 38/14

Verlustverrechnung bei

privaten Verkaufsgeschäften

Seit 2009 gehören auch Überschüsse und

Verluste aus der Veräußerung von Kapitalvermögen

(z. B. Aktien, Wertpapiere)

grundsätzlich zu den steuerpflichtigen

Einkünften aus Kapitalvermögen (§ 20

Abs. 2 EStG). Verluste aus diesen Vorgängen

dürfen allerdings nicht mit anderen

positiven Einkünften ausgeglichen

werden. Verluste aus der Veräußerung

von Aktien dürfen sogar nur ausschließlich

mit Gewinnen aus Aktienverkäufen

verrechnet werden (§ 20 Abs. 6 Satz 2

und 5 EStG); bei anderen Verlusten aus

Kapitalvermögen ist eine Verrechnung

mit beliebigen anderen positiven Einkünften

aus Kapitalvermögen möglich.

Soweit eine Verrechnung nicht möglich

ist, weil im selben Kalenderjahr keine

anderen positiven Kapitaleinkünfte bzw.

ausreichenden Gewinne aus Aktienveräußerungen

vorhanden sind, können die

Verluste auf zukünftige Jahre vorgetragen

werden.

Für „Spekulationsverluste“ aus Verkäufen

von vor 2009 erworbenen Aktien galten

ähnliche Regelungen. Damals konnten

solche Verluste nur mit Überschüssen

aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften

verrechnet werden. Soweit Akti-

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

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enverluste nach altem Recht nicht ausgeglichen

werden konnten, sah eine

Übergangsregelung einen Vortrag zur

Verrechnung mit späteren (beliebigen)

Veräußerungsgewinnen bei Kapitalvermögen

vor. Diese Regelung war jedoch

befristet und letztmals für 2013 anzuwenden.

Sofern bis dahin keine ausreichenden Gewinne

aus der Veräußerung von Kapitalvermögen

angefallen waren, ist eine Verrechnung

dieser sog. Altverluste nur

noch mit Gewinnen aus (anderen) privaten

Veräußerungsgeschäften (z. B.

Grundstücken) möglich. Die Befristung

dieser Vorschrift hält der Bundesfinanzhof

für rechtmäßig, sodass eine Verlängerung

der Übergangsregelung nicht in

Betracht kommt.

Quelle: Rinke Treuhand

Bonusprogramme der

Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenversicherungen

erstatten ihren Versicherten oftmals im

Rahmen sogenannter Bonusprogramme

für gesundheitsbewusstes Verhalten diverse

Aufwendungen, die diese für Gesundheitspräventionskurse

oder ähnliche

Maßnahmen getragen haben. Die Finanzverwaltung

hatte solche Leistungen im

Regelfall als Beitragsrückerstattungen

behandelt. Der Sonderausgabenabzug für

die Krankenversicherungsbeiträge wurde

entsprechend um die Bonuszahlungen

gekürzt. Der Bundesfinanzhof (BFH)

folgte der Auffassung des Finanzamtes

allerdings nicht. Nach Auffassung des

BFH handelt es sich bei solchen Kostenerstattungen

um Leistungen der gesetzlichen

Krankenkassen und nicht um Beitragsrückerstattungen

(BFH vom

1.6.2016 X R 17/15). Nach langer Übergangsfrist

hat die Finanzverwaltung dieses

Urteil nun anerkannt. Nach dem

BMF-Schreiben vom 29.3.2017 (Az. A 3

– S 0338/16/10004) erhalten Steuerpflichtige

für Einkommensteuerbescheide

ab 2010 Geld zurück.

Voraussetzung ist, dass die Bescheide

unter einem entsprechenden Vorläufigkeitsvermerk

ergangen sind bzw. der

Steuerpflichtige Einspruch eingelegt

hat. Diese Bescheide sind anschließend

für endgültig zu erklären. Die Festsetzungsfrist

endet am 6.12.2018. In allen

weiteren Fällen (es liegt kein Vorläufigkeitsvermerk

vor), ändert die Finanzverwaltung

von Amts wegen die Steuerbescheide

in allen Kostenerstattungsfällen,

in denen der gesetzliche Krankenversicherungsträger

eine Mitteilung der Bonuszahlungen

an die Finanzämter übermittelt

hat. Korrigiert werden

Einkommensteuerbescheide bis einschließlich

2016. Letzteres allerdings

nur unter der Voraussetzung, dass die

vierjährige Festsetzungsfrist noch nicht

abgelaufen ist.

Quelle: Bundesfinanzhof

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der Bergische Unternehmer 06|17 23


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Im Zeichen

des Dreizacks

Leidenschaft – Sorgfalt – Perfektion: Diese Werte bestimmen das Leitbild der

Solinger Traditionsfirma Wüsthof seit über 200 Jahren. Als Symbol der

Unternehmensphilosophie steht der Dreizack für die Verpflichtung, den

selbstgesetzten hohen Anspruch in allen Bereichen zu verwirklichen. Wie das

gelingt, zeigt beispielhaft die Präzisionsfertigung am Standort.

Viola Wüsthof und Harald Wüsthof leiten

das Unternehmen in siebter Generation.

24 www.bvg-menzel.de



Seit der Gründung in

1814 hat sich das Dreizack-Werk

mit seinen

knapp 400 Mitarbeitern

zum weltweit anerkannten

Spezialisten für

Kochmesser aller Art

entwickelt. Unter der

Führung von Viola Wüsthof

und Harald Wüsthof

wurde die globale Präsenz

der Schneidwaren-

Fabrik konsequent ausgebaut.

Unter anderem

unterhält das Unternehmen

in den wichtigsten

Auslandsmärkten USA

und Kanada eigene Vertriebsgesellschaften;

aber auch die Fertigungskapazitäten

am

Standort Solingen wachsen.

Gerade hat die Produktion

an einer dritten

Betriebsstätte begonnen.

Dabei setzt die Geschäftsleitung

weiterhin

auf innovative Technik

und Verfahren, um die

einzigartige Produktqualität

auch künftig zu gewährleisten.

Wir wollen Gutes noch besser machen.

Das ist die Herausforderung,

der wir uns täglich stellen“, erklärt

Harald Wüsthof. „Um dieses Ziel zu

erreichen, haben unsere Spezialisten mit PEtec

eine neue Schleiftechnologie entwickelt, die dafür

sorgt, dass Messer der Marke Wüsthof noch schärfer

sind und es noch länger bleiben. So lässt sich

die Standzeit um 30 bis 50 Prozent steigern.“

High-Tech für überlegene Schärfe

Mit Hilfe des innovativen Verfahrens sind die Solinger

in der Lage, den idealen Schleifwinkel für

ihre geschmiedeten Messer zu ermitteln. Das

schafft die Voraussetzung, die Klingen exakt aufs

Grad genau zu schleifen. „Solch ein Ergebnis lässt

sich mit der konventionellen Abziehmethode von

Hand natürlich nicht erzielen“, erläutert Viola

Wüsthof, die gemeinsam mit ihrem Cousin in siebter

Generation das Familienunternehmen leitet.

„Aus diesem Grund setzen wir konsequent auf

High-Tech in der Produktion. Laser vermessen die

Klingen vor dem Schleifen, Computer berechnen

jeweils den besten Abzugswinkel und Roboter

schärfen die Schneiden am nassen Stein. Im Anschluss

erhalten die Messer den ultimativen Polierabzug

an einer Spezialscheibe. Dies alles zusammen

garantiert, dass wir eine stets gleichbleibend

hohe und jederzeit reproduzierbare Qualität herstellen

können.“ Was sich übrigens durch ein unabhängiges

Gutachten beweisen lässt. Die Forschungsgemeinschaft

Werkzeuge und Werkstoffe

e.V. in Remscheid hat die Schneidleistung getestet

und festgestellt, dass die Qualität der geschmiedeten

Wüsthof-Messer mit PEtec dem herkömmlichen

manuellen Schärfverfahren am Schleifband

deutlich überlegen ist. Im Einzelnen ergaben die

Untersuchungen nach DIN EN ISO 8442-5 eine

erheblich höhere Anfangsschärfe sowie eine extrem

lange Schneidhaltigkeit.

Vielfalt in Premium-Qualität

Auf rund 22.000 Quadratmeter in den drei Solinger

Fertigungsstätten bringen heute 120 Roboter

im Verbund mit einem modernen Maschinenequipment

vollautomatische Hochleistung. Die

Jahresproduktion beläuft sich auf über zwei Millionen

Messer in unterschiedlichen Ausführungen,

Funktionen und Designs, für Profis wie für Hobby-Köche,

mit hoher Funktionalität und erstklassiger

Verarbeitung. Ergänzt wird das umfangreiche

Programm durch weitere qualitativ hochwertige

Schneidwaren wie Haushaltsscheren oder Schäler,

dazu bietet das Unternehmen eine reichhaltige

Auswahl von nützlichem Zubehör. Zum Beispiel

robuste Schneidbretter in verschiedenen Größen

sowie magnetische Messerblöcke, eine der aktuellen

Neuheiten aus diesem Jahr. 85 Prozent der Artikel

aus dem Dreizack-Werk gehen heute bereits

in den Export. Ein starkes Zeichen für die Beliebtheit

der Premium-Marke made in Solingen by

Wüsthof.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Wüsthof

Der lange Weg zur Vollendung

Mehr als 40 Arbeitsschritte sind notwendig,

bis aus einem Stück Stahl ein perfekt geschmiedetes

Wüsthof-Messer entstanden ist.

Die wichtigsten Fertigungsstufen im Überblick:

1. Stahlplatine auf Länge schneiden

2. Präzisionsschmieden

3. Geschmiedete Rohlinge abgraten

4. Rücken schleifen

5. Härten bei 1.050 und Anlassen

bei 200 Grad

6. Klinge beidseitig schleifen

7. Klinge beidseitig zum Korrosionsschutz

blaupliesten

8. Klinge ätzen

9. Messer reinigen

10. Griffmontage

11. Messer ausmachen, wobei die Heftschale

an den Stahlteil angeglichen wird.

12. Messergriff polieren

13. Klingenrücken und Handschutz entgraten

14. Messer gemäß PEtec-Verfahren

vorabziehen

15. Messer komplett reinigen

16. Endkotrolle und Schneidtest

Ed. Wüsthof Dreizackwerk KG

Kronprinzenstraße 49

42655 Solingen

Fon 0212 2067-0

Fax 0212 2067-48

Mail info@wuesthof.de

Net www.wuesthof.com

der Bergische Unternehmer 06|17 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Störerhaftung bei Amazon

Was sollte ich als Marketplace-Anbieter wissen?

Das Internetgeschäft spielt für den Einzelhandel eine große

Rolle. Zahlreiche Händler im Bergischen Land haben einen eigenen

Shop im Netz oder nutzen Online-Marktplätze bekannter

Anbieter zum Verkauf ihrer Produkte.

Für viele Händler und Händlershops ist der Marketplace-Verkauf

bei Amazon eine gute Option, birgt aber auch Haftungsrisiken.

Der Marketplace-Händler haftet als Störer für die Unterlassung

von Wettbewerbs- und Schutzrechtsverstößen in seinem

Angebot auch dann, wenn nicht er, sondern der Plattformbetreiber

oder ein anderer Händler seine ursprünglichen Angaben so

verändert, dass die Verbraucher irregeführt werden oder eine

Marke verletzt wird. Wie den Händlern bekannt sein dürfte, besteht

auf der Plattform die Möglichkeit, die Produktbeschreibungen

des Erstanbieters inhaltlich nachträglich zu ändern. So

können beispielsweise falsche unverbindliche Preisempfehlungen

auf die Angebotsseite des Händlers gelangen oder kann ein

anderer Verkäufer die vom Händler gewählte Produktbezeichnung

in ein unzulässig verwendetes Markenzeichen ändern.

Weil die Tätigkeit als Anbieter auf der Handelsplattform Amazon

ein gefahrerhöhendes Verhalten darstelle, so die Rechtsprechung,

muss der Händler die Produktbeschreibungen seiner

Angebote auf mögliche Veränderungen hin regelmäßig überprüfen

sowie erforderliche Maßnahmen zur Beseitigung einer

Rechtsverletzung tätigen.

Allen Händlern ist daher zu empfehlen, ihre im Marketplace

eingestellten Angebote stetig im Auge zu behalten.

Um einer Haftung zu entgehen, ist mindestens ein werktäglicher

Rhythmus zu empfehlen, wie ihn z.B. das Oberlandesgericht

Köln ausreichen ließ. Damit nicht genug, müssen falsche und

rechtsverletzende Angaben umgehend mit den verfügbaren Mitteln

beseitigt werden.

So gut das System nachgefragt ist, hat es auch diese Nachteile.

Im Bergischen Land zum Beispiel hat sich die Plattform Online-

CITY WUPPERTAL etabliert, welche reale Geschäfte vor Ort

und Online-Handel verbindet.

Die Autorin Bettina Piepenbrink ist Rechtsanwältin

und Fachanwältin für gewerblichen

Rechtsschutz in Wuppertal

26 www.bvg-menzel.de


Wir fördern

das Gute in NRW.

Sabine Baumann-Duvenbeck und ihr Kraftpaket –

unterstützt durch die Fördermittel der NRW.BANK.

Die Stärke mittelständischer Unternehmen ist ein wichtiger Motor der Wirtschaft in unserer Region.

Eine Eigenschaft, die es wert ist, gefördert zu werden. Z. B. durch den NRW.BANK.Effizienzkredit:

Zinsgünstige Darlehen von 25.000 bis 5 Millionen Euro für Modernisierungen, die Ihre Anlagen

zukunftsfähig machen. Sprechen Sie mit uns über Ihre unternehmerischen Ziele.

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der Bergische Unternehmer 06|17 27


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Gut behütet

28


Charakterköpfe tragen Hut. Der Schriftsteller Martin Walser tut es, Rockstar

Udo Lindenberg ebenso. US-Präsident Teddy Roosevelt hat sogar seinerzeit den

Panamahut gesellschaftsfähig gemacht, während Heinrich Böll eher die Baskenmütze

bevorzugte.

Hut-Parade in stilvollem

Ambiente. Von

Hand gefertigt aus

der eigenen Werkstatt

oder aus dem

Marken-Sortiment international

bekannter

Hersteller. Um ihre

anspruchsvollen Kunden

optimal zu bedienen,

legt Susanne

Bollmann großen

Wert auf eine individuelle

Typberatung:

„Der Hut ist ein Teil

der Persönlichkeit

und muss daher perfekt

zum gesamten

Erscheinungsbild

passen. Deshalb

sollten Hutliebhaber

genügend Zeit zum

Anprobieren und

Ausprobieren mitbringen.“


Der Herrenhut erlebt gerade eine Renaissance“,

berichtet Susanne Bollmann.

„Immer mehr Männer entdecken die

Kopfbedeckung als wichtiges Element

im persönlichen Styling und machen daraus ein eigenes,

prägnantes Markenzeichen. Der Schauspieler

Jonny Depp zum Beispiel oder auch Jan-Josef

Liefers, künstlerisches Multitalent und Hutträger

des Jahres 2016, der bei seinem Konzerten nie oben

ohne auftritt.“ Die Inhaberin eines renommierten

Hutsalons für Damen und Herren in Remscheid beobachtet

den Markt genau. Dabei hat sie am veränderten

Käuferverhalten festgestellt, dass die Trendwende

inzwischen auch im Bergischen Land

angekommen ist. Mittlerweile erzielt die Fachfrau

zwei Drittel der Umsätze mit Hüten, Kappen und

Mützen für den modebewussten Mann.

Für jeden Anlass das passende Modell

Auswahl gibt es reichlich. Ob Klassiker zum Business-Outfit,

Base-Caps zum Golfen, Sportmützen

für passionierte Cabrio-Fahrer oder elegante Zylinder

passend zum Hochzeits-Cutaway – im Vollsortiment

von Susanne Bollmann findet sich für jeden

Anlass und jedes Alter die perfekte Kopfbedeckung.

In verschiedenen Preislagen, aber nie auf

Kosten des Materials, wie die Remscheiderin betont.

Denn hinsichtlich der Qualität in Werkstoff

und Machart geht Susanne Bollmann keine Kompromisse

ein. Hat Mann auch einen Lieblingshut?

Susanne Bollmann muss überlegen: „Im Moment

gilt der Georgia aus dem Hause Mayser bei vielen

Kunden als Top-Favorit. Dabei handelt es sich um

einen sportiven, breitrandigen Travellerhut aus

strapazierfähigem Wollfilz - der ideale Begleiter

für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten.“

Kreationen aus der eigenen Werkstatt

Viele Marken-Modelle bezieht die Modistin mit

Meisterbrief aus Italien, dem Hutland Nummer

Eins. Daneben finden anspruchsvolle Kunden aber

auch eine Vielzahl von Entwürfen aus ihrer eigenen

Werkstatt. Denn die Gestaltung individueller Kreationen

für Damen- und Herrenköpfe ist das eigentliche

Metier von Susanne Bollmann, die ihre Ausbildung

in der berühmten Couture-Hutmacherei

Maison Michel in Paris absolvierte und dort das

Traditionshandwerk von der Pike auf lernte. Hand-

gefertigte Hüte made by Susanne Bollmann vereinen

alle Eigenschaften, die einen erstklassigen Hut

aus exzellentem Rohmaterial auszeichnen. Leichtigkeit,

exakte und stabile Passform, .eine fehlerfreie

Oberflächenbeschaffenheit und eine saubere

Verarbeitung. Die Kunden wissen das exklusive

Angebot zu schätzen. Entsprechend steigt die

Nachfrage nach Unikaten aus der Manufaktur.

Premiere für eine Weltneuheit

Übrigens lohnt sich ein Besuch in dem angesagten

Hutgeschäft in der Hindenburgstraße zurzeit ganz

besonders. Denn Susanne Bollmann präsentiert in

der aktuellen Frühjahrskollektion eine echte Weltneuheit:

Die Snap Cap mit drei austauschbaren

Schirmen. Uni, kariert oder gestreift. In frischen

Farben oder dezenten Tönen: Die Verwandlungskappen

lassen sich nach Lust und Laune immer

wieder neu kombinieren.

Aber nicht nur Herren werden von Susanne Bollmann

gut behütet. Auch im trendigen Damen-Programm

lässt sich trefflich schwelgen. Duftiges und

Sportliches, Romantik pur mit Blumen und Spitze,

Strohhüte mit Band oder extravagante Ideen aus

herrlich weichem Velours: Hier bleiben keine Wünsche

offen. Übrigens ganz groß in Mode sind die

kleinen Hütchen im typischen Kate-Stil. „Was die

Herzogin von Cambridge heute als ´dernier cri`

trägt, habe ich bereits in den 1980er Jahren entworfen“,

erinnert sich Susanne Bollmann. „So kommt

alles irgendwann einmal wieder.“ Chapeau!

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Hutsalon Bollmann

Hindenburgstraße 26

42853 Remscheid

Fon 02191 781472

Mail info@huetevonhand.de

Net www.huetevonhand.de

der Bergische Unternehmer 06|17 29


TIPPS & TERMINE

TIPPS & TERMINE | TIPPS & TERMINE | TIPPS & TERMINE

„Ein Weichei zum

Verlieben“

Valentin ist ein echter Versager,

was Frauen angeht. Er kriegt

einfach nichts auf die Reihe.

Seit Jahren ist er Single und verzweifelt

in Chantal verliebt, eine

Theologiestudentin, die bei ihm

putzt. Valentin braucht dringend

Hilfe und die bekommt er von

einer guten Fee. Sie wurde von

oben dazu verdonnert, ausgerechnet

Valentin in Liebesdingen

auf die Sprünge zu helfen … Eine rasante Komödie von Cordula Polster

und Stefanie Stroebele mit wunderbaren Figuren, gespickt mit Pointen, verrückten

Einfällen und viel Musik. Unter der Regie von Cordula Polster spielen

Sarah Kreiss, Matthias Horbelt, Gregor von Holdt und Johann Zürner.

Komödie Wuppertal, Hansastrasse 36, 42109 Wuppertal,

Telefon 0202/747 64 53, info@komoedie-wuppertal.de,

www.komoedie-wuppertal.de

Spielzeiten bis zum 27. Juli 2017: Mi-Sa, 20:00 Uhr, So 18:00 Uhr

Karten kosten zwischen 23,50 und 26,50 Euro (Mittwoch & Donnerstag

Theatertage, 19 Euro auf allen Plätzen, keine Ermäßigung)

Vorverkauf: www.wuppertal-live.de & an allen bekannten VVK-Stellen

DIRE STRATS

A Tribute to the Dire Straits 16. Juni 2017

Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr

Die meistgebuchte Dire-Straits-Tribute-Band Europas kommt nach Schloss Burg.

Offiziell haben sich die Dire Straits nie aufgelöst und doch besteht wohl die einzige

Chance, sich die Welthits nochmals zu Gemüte zu führen darin, die alten CDs

wieder rauszuholen oder: Man kommet im Juni nach Schloss Burg zu einem

Open-Air-Event der Extraklasse!

Die Cover-Band dIRE sTRATS hat sich mit über 500 Konzerten fest in der deutschen

Musiklandschaft etabliert. Absolut authentisch und originalgetreu werden

die diRE sTRATS die Musik ihrer großen Vorbilder auf die Bühne bringen. Livemusik

mit einer stimmungsvollen Bühnenshow. Hier wird die Musik nicht einfach

gespielt – von den dIRE sTRATS wird sie „gelebt“.

Karten kosten 26 Euro im Vorverkauf und sind erhältlich unter

Solingen-Live.de oder direkt bei Schloss Burg

E-Mail: info@schlossburg.de, Telefon 0212/2 42 26 11

Zum

Geniessen

Campus Grifflenberg

wird wieder zur

Schlemmermeile:

2. Streetfood

Wuppertal@Campus

Nach der erfolgreichen Premiere

in 2016 wird auch dieses

Jahr der Hauptcampus Grifflenberg

der Bergischen Universität

Wuppertal zur kulinarischen

Schlemmermeile. Am

Dienstag, 4. Juli, und Mittwoch,

5. Juli, von 11.30 bis 21

Uhr werden an zahlreichen

Foodtrucks leckere Speisen angeboten

– von Crêpes, Waffeln,

Burger, Sushi, Couscous bis

hin zu Superfood-Salaten. Ob

afrikanisch, französisch, israe-

lisch, amerikanisch oder japanisch

– beim „2. Streetfood

Wuppertal @Campus“ wird

aufgetischt, was die internationale

Küche zu bieten hat.

Die verschiedenen Foodtrucks

stehen auf dem Vorplatz des

Rektoratsgebäudes bis zum

Innenhof vor der Universitätsbibliothek

(Gaußstraße 20,

42119 Wuppertal, Ebene 06

und 07).

30 www.bvg-menzel.de


Fotos aus der Von der Heydt-Sammlung

11. Juni - 13. August 2017

Die Von der Heydt-Kunsthalle in Wuppertal-Barmen zeigt die

Foto-Sammlung des Von der Heydt-Museums. Mit mehr als 50

Künstlern aus einem Zeitraum von rund 100 Jahren besitzt das

Von der Heydt-Museum ein spannendes und facettenreiches fotografisches

Konvolut, das sich von Man Ray, Hugo Erfurth, August

Sander, Karl Blossfeldt, Florence Henri, Boris Mikhailov, Ingrid

von Kruse, Eugen Batz, Jan Dibbets, Klaus Rinke, Guido

Jendritzko, Bernd und Hilla Becher bis zur zeitgenössischen Fotografie

erstreckt. Bislang noch unentdeckt sind die Neuerwerbungen

der vergangenen Jahre. Die Von der Heydt-Kunsthalle präsentiert

nun einen Querschnitt aus rund 100 Bildern durch diese

Sammlung.

Von der Heydt-Kunsthalle, Geschwister-Scholl-Platz 4-6,

42275 Wuppertal-Barmen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr,

Montag geschlossen

www.von-der-heydt-kunsthalle.de

der Bergische Unternehmer 06|17 31


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Über den Dächern

von Wuppertal

Wer sich für das Signet Noltedach entscheidet, trifft eine gute Wahl.

Denn hier erhalten Bauherren eine Fülle von Leistungen in bewährter

Qualität. Von der Installation einer Solar- und Photovoltaik-Anlage

über den Einbau neuer Dachfenster bis zur Verschieferung der Fassade

oder der Montage einer hochwertigen Dämmung bietet der Meisterbetrieb

von Peter Nolte alles, was ein vielseitiges, kundenorientiertes

Fachhandwerk ausmacht.

www.bvg-menzel.de


An der Aue in Wuppertal

entsteht zurzeit ein gläserner

Neubau der Bäckerei

und Vollkornmühle

Myska. Hier auf der

Baustelle befindet sich

Peter Nolte in seinem

Element. Denn am und

auf dem Gebäude gibt

es jede Menge zu tun.

So müssen nicht nur die

Flachdächer, das Steildach

und die Vordächer

bearbeitet werden. Auch

die Fassadengestaltung

aus Holz übernimmt der

Fachbetrieb. Hinzu kommen

noch umfangreiche

Blecharbeiten. Die Umsetzung

dieser Aufgaben

stellt hohe Ansprüche

an Fertigungstechnik

und Qualität der Ausführung,

aber Peter Nolte

zeigt sich zuversichtlich,

auch diese Herausforderung

gemeinsam mit seinen

sachkundigen Leuten

zu meistern.

Zu den besonderen Stärken des Teams gehört

die langjährige Flachdach-Kompetenz

„Flachdächer hatten lange Zeit ein

schlechtes Image, weil in diesem Bereich

viel geschludert worden ist“, berichtet Peter Nolte.

„Aber dank neuer Techniken und Materialien findet

das Flachdach wieder mehr Akzeptanz. Mittlerweile

hat sich für unser Unternehmen aus diesem

Segment ein beachtliches Geschäftsfeld

entwickelt.“

Auch bei der fachgemäßen Erstellung von Steildächern,

dem eigentlichen Kerngeschäft, sind die

Auftragsbücher gut gefüllt. Das Gleiche gilt für

den dritten Firmenbereich – die Dachsanierung

gerade auch von denkmalgeschützten Bauten, die

es in Wuppertal bekanntermaßen reichlich gibt.

Eine Aufgabe, die Peter Nolte und seine Mitarbeiter

immer wieder vor große Herausforderungen

stellt. Denn in dieser, mit strengen Auflagen regulierten

Sparte, müssen traditionelle Handwerkstechniken

sowie die altbewährten Materialien eingesetzt

werden. „Nach getaner Arbeit sind wir

selbstverständlich stolz und zufrieden mit dem

erzielten Ergebnis. Wie vor einigen Jahren bei der

Restaurierung der Kuppeln an der historischen

Stadthalle“, erinnert sich Peter Nolte.

Vieles im grünen Bereich

Aber nicht nur bei der Sanierung alter Dachkonstruktionen

zeigen die Profis ganzes Können.

Ebenso fit sind die Wuppertaler, wenn es um die

Umsetzung neuer Aufgaben geht. Beispielsweise

liegt das Bepflanzen von Flachdächern zurzeit

voll im Trend. „Professionelle Dachbegrünungen

gehören für uns zum Handwerk“, erklärt Peter

Nolte. „Da greifen wir auch gern zu Spaten und

Gießkanne.“ Unter anderem hat der Dachdeckerund

Klempnermeister mit seinem 12-Mann-Team

verschiedene Objekte im Düsseldorfer Medienhafen,

den Betriebskindergarten von E/D/E und die

neue Gastronomie im Wuppertaler Zoo begrünt

und damit ein Stück Natur zurückgeholt.

„Ich halte sehr viel von Dachbegrünungen. Aus

verschiedenen Gründen“, erläutert Peter Nolte, der

seinen mittelständischen Fachbetrieb jetzt in dritter

Generation leitet. „Das Dach wird besser vor

Wettereinflüssen geschützt und wirkt wie eine natürliche

Klimaanlage mit optimaler Wärmedämmung

im Winter und als Hitzeschild im Sommer.

Feinstaub aus der Luft wird gefiltert; überschüssiges

Regenwasser zurückgehalten. Insgesamt zeigt

die Erfahrung, dass begrünte Flachdächer eine um

50 Prozent verlängerte Lebenszeit haben.“

Aufwendige Vorarbeiten erfordern

Sachkenntnis

Vorausgesetzt, Vorbereitung und Ausführung des

aufwendigen Dachaufbaus stimmen. „Natürlich

muss das Dach absolut dicht sein. Um dies zu prüfen,

lassen wir Wasser in einer Höhe von 20 Zentimetern

zwei Wochen lang auf der Dachoberfläche

stehen. Bleibt alles trocken, können wir mit der

Unterkonstruktion anfangen. Dazu gehören eine

wurzelfeste Schutzbahn sowie ein zusätzliches

Vlies aus textilem Material, das unter anderem

vor Beschädigungen schützt. Nach der Installation

der Drainage legen wir die Vegetationsebene

und kümmern uns um die Begrünung. Am besten

eignen sich Pflanzen mit flachen Wurzeln, die gut

mit Trockenheit, praller Sonne und Nässe klarkommen.

Beispielsweise Sedum, Kräuter und

Gräser“, berichtet der Experte aus Wuppertal.

Die wachsende Nachfrage nach seriöser Dachdeckerarbeit

„made by Nolte“ zeigt, wie sehr das

Unternehmen in der Region geschätzt wird. Nicht

zuletzt wegen des aktuellen Bau-Booms brauchen

Kunden im Moment allerdings Geduld. Erst im

Juni steht wieder Zeit zur Verfügung, um die Aufträge

aus März zu erledigen.

Ein Beruf mit vielen Möglichkeiten

Zum Schluss hat Peter Nolte noch etwas auf dem

Herzen: „Dachdecker ist ein attraktiver Beruf mit

ausgezeichneten Verdienstmöglichkeiten, Aufstiegs-Chancen

und Qualifizierungsmaßnahmen.

Wir würden in unserem Betrieb gern wieder einen

Ausbildungsplatz besetzen und laden junge Leute

ein, sich bei uns unverbindlich zu informieren.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Noltedach GmbH

Wiesentraße 111-121

42105 Wuppertal

Fon 0202 300041

Fax 0202 304853

Mail nolte@noltedach.de

Net www.noltedach.de

der Bergische Unternehmer 06|17 33


ERFOLGREICH BERGISCH BILDUNG

„Wer Unternehmer sein will,

muss sich selbst entwickeln“

Mit dem bundesweit einzigartigen Unternehmer-Studium, das IUU in Wuppertal anbietet, lässt

sich die unternehmerische Persönlichkeit entwickeln. Ziel des Studiums ist der sich seiner

selbst bewusste Unternehmer. Denn nur wenn der Unternehmer sich seiner selbst bewusst ist,

kann er die Verantwortung für seine Unternehmung und ihr Risiko tragen

Eine gute Geschäftsidee, familiäre Tradition

und auch duale oder akademische

Ausbildung machen noch lange keinen

Unternehmer. An der Vorstellung, ausschließlich

mit profundem Wissen und Fleiß einen

Betrieb erfolgreich führen zu können, sind

schon viele gescheitert. Das wissen auch Professor

Dr. Gerd Walger und Dr. Ralf Neise, beide Direktoren

des IUU Instituts für Unternehmer- und

Unternehmensentwicklung GmbH an der Universität

Witten/Herdecke. Ihre langjährige Erfahrung

als Uni-Dozenten sowie in der Beratung von

Unternehmern hat ihnen gezeigt: „Wer Unternehmer

sein will, muss sich selbst entwickeln und einen

qualitativen Sprung nach vorne machen“, sagt

Professor Walger, der einst die wirtschaftswissenschaftliche

Fakultät an der Universität Witten/

Herdecke mitbegründete und das IUU als selbstständiges

An-Institut aufbaute. Was heute in der

Managerausbildung gänzlich fehle, sei die Persönlichkeitsentwicklung.

Unternehmer zu werden

erfordert Persönlichkeitsbildung, doch die

kommt in unseren Schulen und Universitäten

kaum noch vor“, meint Ralf Neise.

Defizite in der Ausbildung

Gemeinsam mit Gerd Walger entwickelte er das

Unternehmer-Studium“ als erfahrungsorientiertes,

praxisbegleitendes „studium originale“ für Unternehmer,

Start-up- und Spin-Off-Gründer und

Nachfolger. Das Programm ist in vier Modulen mit

je vier Veranstaltungen aufgebaut, die freitags und

samstags stattfinden und sich mit der Berufstätigkeit

vereinbaren lassen. Der erste Teil widmet sich

der eigenen Identität der Teilnehmer. „Was bedeutet

es für mich, Unternehmer zu werden?“ oder

„Selbstständigkeit – wie werde ich selbstständig?“

sind Fragen, deren Antworten man sich in der

Gruppe von maximal zehn Teilnehmern nähert.

Im zweiten Modul geht es um Führungsqualitäten,

um Willensbildung und die existenzielle Entscheidung

des Unternehmers. Zum Dritten wird das

Gestalten des Unternehmens, seine Entwicklung

und der Umgang mit Veränderungen beleuchtet.

Und schließlich wird mit einem Verhandlungsprofi

das selbstbewusste Verhandeln – auch mit Menschen

aus anderen Kulturen – geübt.

Bunt gemischte Riege

Formale Voraussetzungen für das Unternehmer-

Studium wie etwa Abitur oder Fachhochschulreife

oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Branche

gibt es nicht. Mitzubringen sind Motivation,

Neugier und das Interesse, sich weiterzuentwickeln.

Dementsprechend bunt gemischt kann die

Riege der Teilnehmenden sein. Manche Betriebe

schicken Führungskräfte, die ein neues Geschäft

aufbauen wollen. Unternehmensnachfolger bereiten

sich auf die Übernahme der unternehmerischen

Verantwortung vor. Andere Unternehmer

wollen Schwellen, die sie alleine nicht bewältigen

können, überwinden. „Ein Unternehmen kann sich

nur entwickeln, wenn der Unternehmer sich weiterentwickelt“,

ist Gerd Walger überzeugt. Absolventen

des Unternehmer-Studiums berichten von

positiven Erfahrungen: „Die Herangehensweise ist

im positiven Sinne ungewöhnlich, fundiert und

sehr herausfordernd. Es gibt keine vorgefertigten

Ansätze oder Lösungen von der Stange, sondern es

wird mit jedem Teilnehmer individuell an den Antworten

und – vor allem – an der eigenen Denkund

Analysefähigkeit gearbeitet“, sagt etwa Tobias

D., Unternehmer aus Remscheid.

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

Dr. Ralf Neise (links)

und Univ.-Prof. Dr. Gerd

Walger haben das Unternehmer-Studium

auf

den Weg gebracht.

Das Studium findet

etwa alle sechs Wochen

freitags und samstags

statt und beginnt am

6. und 7. Oktober in

Wuppertal. Die Zahl der

Teilnehmenden ist auf

ca. zehn begrenzt.

34 www.bvg-menzel.de


IUU Institut für Unternehmer- und

Unternehmensentwicklung GmbH

an der Universität Witten/Herdecke

Kolberger Weg 4

42109 Wuppertal

Fon 0202 7594 2821

Mail iuu@iuu-uni-wh.de

Net www.iuu-uni-wh.de

der Bergische Unternehmer 06|17 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Betriebsausflug

in die Steinzeit

Neanderthal Museum

Talstraße 300

40822 Mettmann

Fon 02104 9797-0

Fax 02104 97979-96

Mail museum@neanderthal.de

Web www.neanderthal.de

Mit der Belegschaft auf Zeitreise gehen.

Mit Kunden beim Geocaching archäologische

Schätze suchen. Beim Bogenschiessen

die Teambildung fördern. In der Steinzeitwerkstatt

zum Workshop laden. Geburtstag

feiern mit Geschäftsfreunden am

Grillplatz im Museumsgarten.

36 www.bvg-menzel.de


Zurück in die Vergangenheit

Das steinzeitliche Erlebnis-Programm

„Evolution hat viel

mit Anpassung, aber

auch mit Zufall zu

tun“, erklärt Dr. Bärbel

Auffermann. Wie

die menschliche Entwicklung

verlief,

veranschaulicht der

‚Stammbusch‘ im Neanderthal

Museum.

Das raumgreifende

Panorama aus verschieden

großen

Holzelementen stellt

prägnante Etappen

der Human-Evolution

dar, präsentiert von

sechs lebensecht

gestalten Figuren.

Sie schildern über

Audiotext ihre persönlichen

Erlebnisse

aus vier Millionen

Jahren der Menschheitsgeschichte.

Dies und vieles mehr erwartet Besucher im

berühmten Neanderthal Museum. Ob exklusiver

Event, Incentive für verdiente Mitarbeiter,

Jubiläumsfeier oder Tagung in außergewöhnlichem

Ambiente: Das 1996 eröffnete Haus

bietet für nahezu jeden Anlass eine perfekte Location.

Ein rätselhafter Knochenfund

Fast wäre die Geschichte vom Neanderthaler schon

zu Ende gewesen, bevor sie richtig begonnen hatte.

Denn als anno 1856 Arbeiter vor Ort in einer Kalksteingrotte

16 Knochenfragmente fanden, wurden

die Gebeine zunächst achtlos zum Abraum geworfen.

Gerade noch rechtzeitig gelang es, die Skelett-Teile

vor dem Entsorgen zu bergen und Experten zur Begutachtung

vorzulegen. Etliche Jahre stritten sich die

Gelehrten um die Frage: Fossil oder nicht? Der wissenschaftliche

Dissens ist längst geklärt, das Ergebnis

eindeutig: Beim Homo neanderthalensis handelt

es sich zweifellos um einen nahen Verwandten des

modernen Menschen.

Rote Haare nicht ausgeschlossen

„Wir haben unseren Vetter aus dem Neanderthal

schon recht gut kennengelernt. Sogar seine DNA

konnte vor einiger Zeit entschlüsselt werden“, berichtet

Dr. Bärbel Auffermann, stellvertretende Direktorin

des Neanderthal Museums. „Wir kennen

seine Kleidung, seine Werkzeuge und seine Art zu

jagen. Wir wissen, dass er vor 40.000 Jahren hier in

der Region gelebt hat und dass er sprechen konnte.

Wir haben sogar Belege dafür, dass es rothaarige Neanderthaler

gab. Kurzum: Der Mann aus der Steinzeit

ist und bleibt eine spannende Person, die nichts

von ihrer Faszination verloren hat.“

Mit Multimedia auf Entdeckungs-Tour

Diese Auffassung teilen auch die über 170.000 Besucher,

die jährlich von nah und fern zum Museum

kommen, um die steinzeitliche Welt zu erleben. In

dem architektonisch einzigartigen Gebäudekomplex

erstreckt sich über vier Ebenen eine der bedeutendsten

Archäologie-Schauen des Landes, unterstützt

durch multimediale Inszenierungen.

Neben der umfangreichen Dauerausstellung finden

immer wieder interessante Projekte statt. Aktuell die

Sonderausstellung „2 Millionen Jahre Migration“,

die zeigt, dass Mobilität und Wanderung seit jeher

selbstverständliche Bestandteile der menschlichen

Entwicklungsgeschichte waren.

Wissen, Aktion und Unterhaltung im Veranstaltungskalender.

Speziell für Firmen und Gruppen

bietet das Neanderthal Museum eine Vielzahl von

Top-Events. Individuell kombinierbar, bequem zu

buchen, mit garantiertem Überraschungs-Effekt.

Erlebnis-Führungen

Back to he roots

Eine spannende Zeitreise durch die Geschichte

der Menschheit. Mit der Möglichkeit, als Werkzeugmacher

ein eigenes Steinzeitmesser aus

Feuerstein herzustellen.

Dem Hausmeister seine Steinzeit

Der Facility-Manager im Neanderthal Museum

springt für einen erkrankten Führer ein und schildert

den Besuchern auf dem Gang durchs Haus

seine ganz persönliche Sicht auf die Steinzeit.

Mit dem Wischmopp in die Steinzeit

Reinigungskraft Inge Kopelke kennt sich aus.

Mit Lappen und Eimer berichtet sie von ihrem

Putzalltag bei den Neanderthalern.

Steinzeit-Security

Die Sicherheitsbeauftragte Kim weiß Bescheid

über alle Gefahren der Menschheits-Entwicklung

seit der Nutzung des Feuers. Oberstes Gebot:

Nur kein Risiko eingehen.

Aktiv-Programme

Steinzeit-Action

Beim Bogenschießen sein Jagdglück testen und

die Technik des Feuermachens lernen. So, wie

damals unter Jägern und Sammlern üblich.

Steinzeit mit GPS

Geocaching im Neandertal. Auf Schatzsuche gehen

und steinzeitliche Rätsel lösen. Rund um die

berühmte Fundstelle des Neanderthalers.

Mit dem Segway in die Steinzeit

Absoluter Fahrspaß und dazu prähistorische

Sportaktivitäten. Ein Erlebnis der unvergesslichen

Art.

Alter ist relativ

Geburtstagsfeier im Museums-Cafè mit anschließender

Speerschleuderjagd auf eiszeitliche Tiere.

Grillstelle Neandertal

Ein kulinarischer Abend am offenen Feuer im

Museumsgarten. Der perfekte Abschluss nach

einem Rundgang durch die Dauerausstellung.

Text: Brigitte Waldens

foto: günter lintl

TIPP: Es ist ratsam, sich wegen der starken Nachfrage

möglichst frühzeitig anzumelden. Der Kontakt zum Buchungsteam

erfolgt entweder telefonisch unter der Nummer

02104/9797-15, per Fax 02104/9797-24 oder online

unter buchung@neanderthal.de

der Bergische Unternehmer 06|17 37


IM FOKUS HANDWERK

Auf vielen

Baustellen unterwegs

38 www.bvg-menzel.de


Die Wirtschaftsmacht von nebenan ist obenauf. Die Handwerkskammer Düsseldorf

meldet in ihrem Frühjahrsgutachten 2017 volle Auftragsbücher im gesamten Bezirk

und branchenübergreifend einen deutlichen Umsatzzuwachs. Gleichzeitig stieg der Geschäftsklima-Index

gegenüber dem vergangenen Herbst um zwei Punkte auf jetzt 91

Prozent. Auch wenn sich die Inhaber der Handwerksfirmen im Bergischen Land etwas

zurückhaltender äußerten und mit 88 Prozent ein wenig unter dem allgemeinen Stimmungswert

liegen: Die Betriebe in der Region haben ein neues Allzeit-Hoch erreicht.

Also alles bestens bei der Wetterlage. Wenn da nicht ein paar Wolken wären …

der Bergische Unternehmer 06|17 39


IM FOKUS HANDWERK

So erfreulich die Zunahme der Aufträge

ist, so bedenklich entwickelt sich

der Mangel an Fachkräften. „Immer

mehr Unternehmen gelingt es nicht,

frei werdende Stellen neu zu besetzen“,

klagt Kammerpräsident Andreas Ehlert. An

einer Zurückhaltung des Handwerks liegt es sicherlich

nicht. Denn mehr als jeder fünfte Betrieb

sucht und braucht zusätzliche Mitarbeiter. Gelingt

es nicht, den akuten Personalbedarf zu decken,

wird es eng werden. Zahlreiche Firmen haben

jetzt schon ihre Kapazitätsgrenze erreicht, was

die verhältnismäßig langen Wartezeiten erklärt.

Oft zum Unmut der Kunden, die vom Handwerk

eine möglichst schnelle Erledigung der anstehenden

Arbeiten erwarten.

Nachwuchs dringend gesucht

Ähnlich unbefriedigend sieht die Situation beim

Nachwuchs aus. Zwar liegt das Handwerk mit

rund 136.000 neuen Azubis im Plus. Trotzdem

reicht das nicht, um die Lücke im Ausbildungsbereich

zu schließen. Mit ein Grund für die fehlende

Motivation von Jugendlichen, einen handwerklichen

Beruf zu ergreifen, liegt am Trend zu Abitur

und Studium. Inzwischen studieren heute 60 Prozent

der Schulabgänger eines Jahrgangs. Eine

Entscheidung, die sich oftmals als falsch herausstellt.

Denn die akademische Laufbahn eignet

sich erfahrungsgemäß längst nicht für jeden.

Mit dem neuen Berufsabitur für leistungsstarke

Schüler offeriert Nordrhein-Westfalen nun eine

attraktive Alternative. Im Rahmen eines Pilotprojekts

bekommen Jugendliche im Sommer erstmals

die Gelegenheit, innerhalb von vier Jahren

Abitur und Gesellenbrief in Schule und Betrieb zu

erwerben. Darüber hinaus hilft der direkte Kontakt

mit potentiellen Lehrlingen etwa an Schulen

oder auf speziellen Veranstaltungen, für die vielfältigen

Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk

zu werben.

Chef-Sessel zu besetzen

Eine weitere Baustelle für viele Unternehmer im

Handwerk ist das Thema Nachfolgeregelung. Bis

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Norbert Mück setzt

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zum Jahr 2020 suchen über 180.000 Inhaber geeignete

Kandidaten, die ihren Betrieb übernehmen

wollen. Nur: Sie finden kaum jemanden, der

auf dem Chef-Sessel Platz nehmen möchte. Die

eigenen Kinder sind zumeist nicht interessiert, zudem

schrumpft die Gruppe der 25- bis 45-Jährigen,

die Gründermentalität und Unternehmergeist

mitbringen, aufgrund der demografischen Entwicklung

drastisch. Die Folge: Die Zahl derjenigen,

die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig

zu machen, geht zurück. Dies hängt – so

paradox es klingt – auch mit der boomenden Konjunktur

in Deutschland zusammen. Zurzeit bietet

der Arbeitsmarkt eine Fülle von Top-Jobs, so dass

sich die Mehrzahl der Fachleute eher für einen

sicheren Arbeitsplatz als für ein unternehmerisches

Risiko entscheidet.

Betroffen vom Nachfolgeproblem sind vor allem

mittelgroße Handwerksbetriebe mit fünf bis neunzehn

Beschäftigten. Geradezu existenzbedrohend

aber wird die Lage für kleinere Betriebe. Fehlende

oder zu geringe Gewinne schmälern häufig die

Chance, überhaupt einen Interessenten zu finden.

Für viele Inhaber bleibt somit nur noch die bittere

Konsequenz, ihre Firma zu schließen.

Vor diesem Hintergrund sollten sich Unternehmer

im Handwerk so früh wie möglich mit der Frage

beschäftigen, was eigentlich passiert, wenn der

Chef die Firma verlässt. Sei es aus Altersgründen,

wegen eines Unfalls oder einer Erkrankung. Eine

rechtzeitige Lebensplanung sowohl im privaten

wie im geschäftlichen Bereich zahlt sich in jedem

Fall aus. Ein Vorlauf von etwa zehn Jahren vor

dem anvisierten Ausstieg verschafft in der Regel

genügend Zeit, um sich umfassend vorzubereiten.

Besser mit Brief und Siegel

Betroffen von

Nachfolgeproblemen

sind vor allem

kleine und

mittelgroße Handwerksbetriebe

mit

fünf bis 19

Beschäftigten.

Wird der Meisterbetrieb zum Auslaufmodell? Das

fragt sich mancher Kunde, der vor Ort auf die Suche

nach einem qualifizierten Handwerker ist. In

der Tat. Seit 2003/2004 im Zuge einer Reform der

Handwerksordnung die Meisterpflicht für zahlreiche

Gewerke abgeschafft wurde, drängen immer

mehr Ein-Mann-Betriebe vorwiegend aus dem

Ausland auf den Markt, die ihre Dienste zu Dumpingpreisen

anbieten - ohne den Nachweis einer

Qualifikation. Gleichzeitig nimmt die Zahl der

Meisterprüfungen deutlich ab.

Eine der ersten Branchen, die von der Deregulierung

erfasst wurden, war das Fliesenlegerhandwerk.

Die Folgen dieser politischen Entscheidung

stellte Fliesenlegermeister wie Nobert Mück aus

Remscheid vor große Herausforderungen. Sein

Appell:

„Wir dürfen nicht aufhören, um das Vertrauen unserer

Kunden zu kämpfen. Nur so können wir

wettbewerbsfähig bleiben und uns gegen die Billig-Konkurrenz

behaupten“.

Norbert Mück hat klare Vorstellungen davon, wie

dieses Ziel zu erreichen ist: Mit Sachkenntnis,

Einsatzbereitschaft und einem gut ausgebildeten

Team, das Top-Leistung bringt. „Wer Qualitätsarbeit

will, braucht das Handwerk“, erklärt der

Meister seines Fachs. „Davon müssen wir unsere

Kunden überzeugen. Das schaffen wir, in dem wir

uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren

und zeigen, was wir besser können als andere.“

So gilt der Meisterbetrieb des Remscheiders als

Spezialist für die Modernisierung und Sanierung

von Komplettbädern, auf Wunsch auch barrierefrei.

Interessierte Kunden haben dazu die Möglichkeit,

sich in der Ausstellung der Firma Mück

über die neuesten Fliesentrends zu informieren.

„Im Moment sind großformatige Fliesen in Holzund

Betonoptik sehr gefragt.

Überhaupt spielen edle Naturtöne wie Grau oder

Weiß eine wichtige Rolle“, berichtet der Fachmann,

der 1997 seinen Meister machte und sechs

Jahre später mit der Gründung eines eigenen

Fachbetriebs den Sprung in die Selbständigkeit

wagte. „Großen Anteil am Geschäftserfolg haben

unsere drei Mitarbeiter. Sie stehen für Pünktlichkeit,

Zuverlässigkeit und sauberes Arbeiten – Eigenschaften,

die Kunden schätzen und erwarten“,

erläutert Norbert Mück, der als aktives Mitglied

seiner Innung und stellvertretender Obermeister

im Prüfungsausschuss die aktuellen Einwicklungen

im Handwerk begleitet.

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Beratung - Planung - Verlegung kompetent - zuverlässig - individuell

Fliesen- Platten- und Mosaikleger Fachbetrieb

der Bergische Unternehmer 06|17 41


IM FOKUS HANDWERK

Mit diesem Leistungsspektrum sind wir gut aufgestellt,

um allen Kundenwünschen gerecht zu werden.

Und zwar in erstklassiger Qualität, zum vereinbarten

Termin und zu angemessenen Preisen.“

Das Netzwerk als Geschäftsmodell

Andreas Conrad und seine Mitstreiter gehen einen

anderen Weg, um im harten Konkurrenzkampf zu

punkten. Sie haben 1998 das Netzwerk Wuppertaler

Werkstatt gegründet, in dem aktuell acht Meisterbetriebe

partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Zum Verbund gehören die Gewerke Bau- und Möbelschreinerei,

Garten- und Landschaftsbau,

Elektro sowie Sanitär und Heizung. Ebenfalls dabei

Maler, Maurer, Fliesenleger, Dachdecker und

Schlosser.

„Mit diesem Leistungsspektrum sind wir perfekt

aufgestellt, um allen Kundenwünschen gerecht zu

werden. Und zwar in erstklassiger Qualität,

pünktlich zum vereinbarten Termin und zu angemessenen

Preisen“, erklärt Malermeister Conrad.

Die zahlreichen Kunden aus der Region schätzen

das Netzwerk aber auch aus einem anderen,

höchst komfortablen Grund:

Wer in Haus oder Wohnung einiges modernisieren

will, braucht sich nicht mehr selber um die Koordinierung

der verschiedenen Handwerksarbeiten

zu kümmern. Das übernimmt der zuständige

Meisterbetrieb aus der Wuppertaler Werkstatt, der

den Auftraggeber als kompetenter Ansprechpartner

während der gesamten Um- und Ausbauphase

betreut und begleitet. Die Experten aus dem Netzwerk

erledigen den Rest – professionell getaktet

und aufeinander abgestimmt.

Dieser Rundum-Service überzeugt. Genauso wie

die klar strukturierten Abläufe bei der Planung,

Realisierung und Steuerung von Projekten aller

Art. Andreas Conrad ist sich sicher: „Mit unserem

Geschäftsmodell haben wir uns erfolgreich im lokalen

Markt positioniert. Denn wir bieten unseren

Kunden ein Maximum an Verlässlichkeit, Seriosität

und Können. Das schafft Vertrauen.“

Stopp statt Go

Die Nachricht vom drohenden Aus für Dieselfahrzeuge

sorgt für Unruhe im Handwerk. Zu Recht,

wie Ferdinand Dudenhöffer von der Universität

Duisburg-Essen meint. Der Auto-Experte sagt voraus,

dass nach der Bundestagwahl die inner-

Die Handwerkskammer

appelliert

an die Kommunen,

bestehende Gewerbegebiete

zu

sichern und weiterzuentwickeln.

Andreas Conrad und seine

Partner nutzen die gemeinsamen

Stärken im

Netzwerk. Zur vollen Zufriedenheit

ihrer Kunden.

städtischen Durchfahrtsverbote schneller in Kraft

treten könnten als gedacht. Die Wahrscheinlichkeit,

dass die Politik Mittelständlern und kleineren

Betrieben eine Übergangsfrist für die Umstellung

ihrer Diesel-Fuhrparks einräumt, ist aber

eher gering.

So ohne Weiteres wollen Handwerkskammern

und Verbände allerdings nicht aufgeben. Handwerkspräsident

Andreas Ehlert spricht Klartext:

„Das Handwerk hat in den letzten zehn Jahren seine

Hausaufgaben gemacht und seine Flotten auf

Euro-V-Norm umgestellt.

Hinzu treten Eigeninitiativen regionaler Handwerker,

die Fahrzeughersteller zur Produktion

elektrobetriebener Transporter zu veranlassen.

Wir werden nicht hinnehmen, dass die Versäumnisse

von Politik und Autokonzernen jetzt auf

dem Rücken der Handwerker und der Verbraucher

aufgefangen werden.“

42 www.bvg-menzel.de


Werkstatt contra Wohnhaus

Und noch eine Alarmmeldung beschäftigt zahlreiche

Betriebe in den Ballungszentren von NRW.

Sie machen die Erfahrung, dass ihre Werkstätten

und Büros zunehmend vom heranrückenden Wohnungsbau

verdrängt werden.

Vor diesem Hintergrund hat die Handwerkskammer

Düsseldorf unter 1894 Mitgliedern eine Untersuchung

zur Standortzufriedenheit durchgeführt. Das

Ergebnis: Ein Sechstel der befragten Betriebe wird

am derzeitigen Standort mit Nutzungskonflikten

konfrontiert. Dabei geht es beispielsweise um Streitigkeiten

mit der Nachbarschaft, die sich über Lärm

und Geruchsbelästigungen beschwert. Dies liegt sicherlich

auch daran, dass die Mehrheit der Handwerksfirmen

in Mischgebieten ansässig ist.

Umso dringender ist das Handwerk auf eine verlässliche

Standortpolitik von Städten und Kommunen

angewiesen. Dort aber scheint es offensichtlich

zu haken. Mittlerweile beabsichtigt jedes sechste

Handwerksunternehmen im Kammerbezirk, sich

nach einem neuen Platz umzusehen. Wichtige

Gründe für den Umzugswunsch sind unter anderem,

dass am neuen Standort genügend Gewerbeflächen

und Parkplätze zur Verfügung stehen, eine

gute Verkehrsanbindung besteht oder auch eine

ausreichend ausgebaute digitale Infrastruktur vorhanden

ist. Denn eine optimale Breitbandversorgung

gehört inzwischen zu den Standortfaktoren,

die für viele Betriebe von großer Bedeutung sind.

An die Adresse der Kommunen gerichtet, mahnt

die Handwerkskammer, bestehende Gewerbegebiete

zu sichern, dort nicht nur die Ansiedlung

von Verwaltungen und Büros zuzulassen und darüber

hinaus zu verhindern, dass Gewerbelagen

überplant und so für den Bau von Wohnimmobilien

geöffnet werden. „Es geht um die Entwicklungsmöglichkeiten

eines ganzen Wirtschaftssektors,

der in der Wertschöpfungskette und für die

Versorgung mit Dienstleistungen vor Ort unverzichtbar

ist. Deshalb dürfen wir keinen Handwerksbetrieb

hängen lassen“, appelliert Kammer-

Hauptgeschäftsführer Axel Fuhrmann.

Die digitale Chance

Nicht nur in Industrie und Dienstleistungsbereich

hat die digitale Zukunft begonnen - das Handwerk

stellt sich ebenfalls auf neue Zeiten ein.

Selbst wenn etliche Betriebe noch zögern, lässt

sich der Fortschritt nicht aufhalten. Das ist gut so.

Denn wer jetzt nicht auf Digitalisierung setzt, riskiert

seine Wettbewerbsfähigkeit. Das gilt nicht

nur für größere Unternehmen. Durch die Vernetzung

digitaler Prozesse bekommen gerade auch

Die Digitalisierung

bringt Herausforderungen,

aber auch

Chancen für das

Handwerk. Dazu

muss die Politik

die Rahmenbedingungen

schaffen.

kleinere Betriebe die Chance, schneller und effizienter

zu werden. Eine vom IT-Branchenverband

Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband

des Deutschen Handwerks veröffentlichte

Studie besagt, dass ein Viertel der Handwerksfirmen

bereits moderne digitale Technologie wie

Sensortechniken zur Wartung, 3D-Drucker oder

Internet-Clouds zur Datenspeicherung nutzt.

Mehr als die Hälfte setzt spezielle Software ein,

um etwa Daten von Kunden und Mitarbeitern zu

verwalten. 95 Prozent der Firmen, die an der Studie

teilgenommen haben, verwenden eine eigene

Website als Plattform für Kommunikation, Selbstdarstellung

und Leistungspräsentation.

Einig sind sich die IT-Experten, dass ein schnelles

Internet die Voraussetzung für eine erfolgreiche

Digitalisierung ist. Hier muss die Politik die notwendigen

Rahmenbedingungen für einen flächendeckenden

Breitbandausbau schaffen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl, Shutterstock

Der Audi Q3.

Audi Gewerbe Wochen.

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ŠKODA, SEAT, Porsche). Bei der vom Kunden ausgeführten Tätigkeit muss es sich

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Tel. 0202 26631-91, audi-zentrum-wuppertal.de

der Bergische Unternehmer 06|17 43


IM FOKUS UNTER UNS

„Ein silberner Boden

ist auch ganz schön.“

„Zurzeit läuft es rund beim Handwerk am Standort. Aber es warten bereits neue Herausforderungen

auf uns, die nicht so einfach zu schultern sind“, berichtet Arnd Krüger. Um was

genau es geht, erklärt der Kreishandwerksmeister im folgenden Gespräch. Mit in der Runde

Hauptgeschäftsführer Falk Niederlehner und Sascha Bomann, Leiter der Abteilung Ausbildung

in der Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal.

Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal

Hofkamp 148

42103 Wuppertal

Fon 0202 280900

Fax 0202 2809040

Mail info@handwerk-sgw.de

Net www.handwerk-sgw.de

44 www.bvg-menzel.de


Sascha Bomann,

Arnd Krüger und Falk

Niederlehner (von

links) sind sich einig:

Um auch weiterhin

erfolgreich im

Geschäft zu bleiben,

braucht das Handwerk

qualifizierte

Mitarbeiter, die draußen

beim Kunden

erstklassige Arbeit

liefern. Das schafft

Akzeptanz und Vertrauen

in die Leistungsfähigkeit

der

ansässigen Fachbetriebe

Die Wirtschaft boomt. Die Wachstumsprognosen

sind erfreulich. Hat der Aufschwung auch

das hiesige Handwerk erreicht?

Krüger: Der bergische Handwerker ist vom Naturell

her eher zurückhaltend und weniger euphorisch

veranlagt. Also sprechen wir nicht vom

Boom, sondern von guter Beschäftigung und zufriedenstellender

Auftragslage.

Gerade die Gewerke am Bau müssten doch

recht froh gestimmt sein. Schließlich entsteht

an fast jeder Ecke ein neues Gebäude.

Krüger: Und deshalb gibt es auf dem Markt so

gut wie keine freien Grundstücke mehr. Heißt:

Das Ende der heißen Bauphase wird zwangsläufig

kommen. Für das Handwerk vor Ort bedeutet

dies die Rückkehr zur Arbeit im Bestand. Modernisieren

und Sanieren gewinnen dann wieder

mehr an Bedeutung.

Trotz des konjunkturellen Hochs wird die

Wettbewerbssituation für das Handwerk immer

härter. Wie kommt das?

Krüger: Die Billig-Konkurrenz aus dem Ausland

macht unseren Betrieben wirklich sehr zu schaffen.

Gehen Sie heute mal auf eine Großbaustelle:

Sie werden dort kaum ein Wort Deutsch hören.

Gegen den Preisdruck kann das lokale Handwerk

nur mit Qualität, Top-Leistung und Verlässlichkeit

punkten.

Niederlehner: Erschwerend kommt hinzu, dass

der Meisterbrief vielfach abgeschafft wurde. Nur

noch 39 Handwerksberufe sind zulassungspflichtig.

Damit entfällt ein wichtiger Qualitätsfaktor,

der unseren Stand früher auszeichnete. Eine Zahl

verdeutlicht die Entwicklung: 1998 waren in

Deutschland noch 109.000 Meisterbetriebe aktiv;

jetzt sind es 239.000 – ohne Meisterbrief.

Es fällt auf, dass zahlreiche selbstständige

Handwerker noch im Rentenalter tätig sind.

Offensichtlich finden junge Leute das Handwerk

nicht so hip, sonst würde der Generationswechsel

einfacher vonstattengehen.

Bomann: Das Thema Nachwuchs ist in der Tat

ein großes Problem. Das Bild vom typischen

Handwerker entspricht vielfach nicht der Vorstellung,

die Jugendliche heute von ihrem künftigen

Beruf haben.

Was unternehmen Sie, um das Berufsbild wieder

positiv zu besetzen?

Krüger: Wir müssen die Mädchen und Jungen

von der Attraktivität des Handwerks überzeugen.

Über 150 Ausbildungsberufe stehen zur Wahl, die

Aufstiegsmöglichkeiten sind bemerkenswert und

gutes Geld kann man im Handwerk auch verdienen.

Zwar sind die Zeiten des goldenen Bodens

vorbei, aber ein silberner ist auch ganz schön profitabel.

Bomann: Natürlich zeigen wir auch Präsenz an

Ausbildungsbörsen und Schulen. So haben wir in

einer Wuppertaler Gemeinschaftsschule zusammen

mit der Lehrerschaft eine Handwerks-Klasse

eingerichtet, in der die Schüler unterschiedliche

Handwerksberufe kennenlernen können. Wenn

sich am Ende zwei oder drei Jugendliche für eine

Ausbildung im Handwerk entscheiden, hat sich

das Engagement schon gelohnt.

Krüger: Darüber hinaus sind wir gefordert, wieder

so etwas wie Verantwortungsfreudigkeit zu

wecken. Wir leben zunehmend in einer Versorgungsgesellschaft,

in der die Bereitschaft, als

selbstständiger Unternehmer Risikobereitschaft

zu zeigen, nicht sonderlich ausgeprägt ist. Im Moment

steht bei rund 30 Prozent der inhabergeführten

Betriebe in unserem Bezirk die Übergabe

an einen Nachfolger an. Ob mit Erfolg, bleibt abzuwarten.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Das Handwerk in Zahlen & Fakten

30 Innungen mit 6.000 Unternehmen

sind aktuell Mitglied in der Kreishandwerkerschaft

Solingen-Wuppertal. Zusammen

erwirtschaften die angeschlossenen

Fachbetriebe einen Umsatz von

2,4 Mrd. Euro und beschäftigen 24.000

Mitarbeiter sowie 1.500 Auszubildende.

Als Interessenvertretung des Handwerks

im Bezirk bietet die Kammer ihren Mitgliedern

ein vielfältiges Leistungsspektrum.

Umfassende Rechtsberatung und

ein innungseigenes Versorgungswerk

gehören ebenso dazu wie etliche Rahmenverträge

in den Bereichen Telekommunikation,

Stromversorgung, TÜV-Prüfungen

und Web.Design

der Bergische Unternehmer 06|17 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Durchgehend köstlich

46 www.bvg-menzel.de


Alexander Tsiflidis, seit gut einem Jahr stolzer Inhaber des Wuppertaler

Traditionslokals „Zur alten Bergbahn“, bietet seinen Gästen neben Bewährtem

auch viel Neues. Zum Beispiel verzichtet der Manager auf den sonst üblichen

Ruhetag in der Woche, setzt verstärkt auf frische Gerichte aus der Jahreszeiten-Küche

und überrascht die Besucher immer wieder mit kreativen Aktionen.

Angefangen vom Whisky-Tasting über die Verkostung von Spitzenweinen bis zur

Jazz-Session und besonderen Themen-Abenden.

Edle Tropfen von Mosel,

Rhein und Nahe

kennt man hierzulande

zur Genüge. Griechischen

Wein dagegen

weniger. Dies

möchte Alexander

Tsiflidis (l.) ändern

und offeriert seinen

Gästen eine Auswahl

aus Spitzenlagen des

Landes. Zum Beispiel

den original Nyckteri

von der Insel Santorini.

Die Reben wachsen

hier auf fruchtbarem,

schwarzem

Lavasand, der durch

die starke Sonneneinstrahlung

am Tag

so heiß wird, dass

die Trauben nur

nachts geerntet werden

können.


Natürlich bedeutet es eine große Herausforderung,

diese stadtbekannte Institution

des Wuppertaler Gastgewerbes zu

übernehmen und mit zeitgemäßem

Konzept weiterzuführen. Uns ging es vor allem

auch darum, bei den notwendigen Umbauarbeiten

möglichst viel vom einzigartigen Charakter des

Hauses zu erhalten. Gemeinsam mit unserem

hochmotivierten Team haben wir diese Gratwanderung

zwischen Historie und Moderne erfolgreich

gemeistert“, erklärt der engagierte Grieche,

der aus einer Gastronomenfamilie stammt und

nach seinem Jurastudium den Entschluss gefasst

hatte, sich ebenfalls in der Branche selbständig zu

machen.

Den Geschmack getroffen

Das Ergebnis der aufwendigen Investitionen

kommt bei den Gästen des beliebten Café-Restaurants

ausgezeichnet an, wie die steigenden Besucherzahlen

zeigen. Nicht nur das Stammpublikum

hält der alten Bergbahn die Treue. Auch neue

Zielgruppen wie junge Familien oder Geschäftsleute,

die ihre Mittagspause in einem gepflegten

Ambiente kulinarisch genießen wollen, sind von

der gastlichen Atmosphäre sehr angetan.

Zu den markanten Neuerungen gehört sicherlich

die ausgebaute Terrasse mit rund 200 Plätzen. Der

angesagte Treffpunkt direkt am Toelleturm, um es

sich draußen so richtig gutgehen zu lassen. Etwa

beim zünftigen Barbecue, das bei schönem Wetter

jeden Freitag im Sommer stattfindet. Und wenn es

doch einmal regnet, was in Wuppertal nicht gerade

selten vorkommt, wartet drinnen im Lokal ein

Wohlfühl-Flair mit geschmackvollem Interieur,

antiken Bildern und Andenken an die ehemalige

Zahnradbahn. Übrigens: Für Betriebsfeste, geschäftliche

Events und private Feiern mit bis zu

30 Personen bietet die Bergische Stube ideale Voraussetzungen.

Lust auf neuen Genuss

Viel Beachtung verdient das abwechslungsreiche

Angebot aus der Bergbahnküche. Fünf Profiköche

sind hier im Einsatz, um täglich köstliche Menüs

zu zaubern. „Wir möchten unsere Speisekarte mit

frischen Ideen bereichern und so Appetit auf neue

Rezepte machen“, beschreibt Alexander Tsiflidis

sein Geschäftsmodell. „Neben den Klassikern wie

Sauerbraten oder Wiener Schnitzel haben wir zusätzlich

mediterrane Spezialitäten ins Programm

genommen. Etwa die Dorade mit Limettensauce,

die bei Fischfreunden sehr gefragt ist.“ Saisonale

Delikatessen, darunter Spargel- oder Wildgerichte,

ergänzen die kulinarische Vielfalt. „Zurzeit

verbrauchen wir rund 180 Kilogramm Spargel in

der Woche – zur großen Freude unseres Gemüsehändlers“,

erzählt der Gastro-Manager. Wohl

bekomm’s.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Mehr als einen Probeschluck ist ebenfalls der Rotwein

300 Monemvasia wert, dessen Name an den legendären

König Leonidas von Sparta und seine 300 tapferen

Soldaten im Krieg gegen die Perser erinnert.

Café-Restaurant Zur alten Bergbahn

Sachsenstraße 2

42287 Wuppertal

Fon 0202 595762/92

Fax 0202 557448

Mail Zur-alten-Bergbahn@t-online.de

Net www.zur-alten-bergbahn.de

der Bergische Unternehmer 06|17 47


FÜR SIE ENTDECKT NORMANDIE

48 www.bvg-menzel.de


Besessen vom Licht

der Normandie

Eine Reise auf den Spuren der Impressionisten

.............................

................

......

der Bergische Unternehmer 06|17 49


FÜR SIE ENTDECKT DIE NORMANDIE

Landschaftlicher Höhepunkt

auf der Reise

in die Welt der Impressionisten

ist die

wilde Klippenlandschaft

bei Etretat am

Atlantik (Foto unten).

Das winzige Etretat

mit seinen turmhohen

Felsentoren war ein

Paradies für impressionistische

Darstellungen,

wie die Gemälde-Stehlen

auf

den Felsen und der

Promenade am Meer

zeigen.

Bis heute steht die Malerei des Impressionismus

immer wieder im Mittelpunkt

der Ausstellungen großer Museen. Besessen

von der Faszination, das Licht in

der Natur auf ihren Bildern wiederzugeben, suchten

zu Beginn des 20. Jahrhunderts Maler wie

Monet, Cézanne, Pizzarro, Sissley oder Dégas

nach Orten, die hierfür gute Voraussetzungen boten.

In der Normandie zwischen Paris und Etretat

stießen sie auf eine reichhaltige Spielwiese, um

ihre Staffeleien aufzustellen. Wer bequem auf den

Spuren der Freiluft-Malerunterwegs sein will,

steigt im Bahnhof Paris Lazare ein in den ‚train

de l’impressionissme‘.

Monet in Giverny

Der erste Pilgerort an dieser Strecke ist das Dörflein

Giverny. Der Maler Claude Monet lebte hier

mit seiner Familie von 1883 bis zu seinem Tod im

Jahre 1926. Sein Haus ist heute ein Museum. Dort

sind in seinem Salon-Atelier Repliken seiner damals

im Original gezeigten Werke aus all seinen

Schaffensperioden ausgestellt. Gegenüber seinem

Freund, dem Schriftsteller Marc Elder, erläuterte

Monet einmal: „Hier habe ich ein Bild aus jedem

meiner Lebensabschnitte behalten…Schauen Sie,

die Strände der Normandie, England, Norwegen,

Belle Ille, die Seine, das ist der Eisgang vor meinem

Haus – Südfrankreich, Italien, mein Garten…“

Im Haus finden sich auch Nachbildungen

einer Auswahl seiner 231 japanischen Holzschnitte,

die er dort aufgehängt hatte, sowie Abbildungen

von Gemälden seiner-Kollegen Manet, Pissarro,

Boudin, Renoir, Cézanne und Délacroix. Unter

den Fenstern blüht im Sommer seine Lieblingsrose,

die duftende gelbe holländische Mermaid. Im

Garten fällt der Blick der Besucher auf Geranien,

Rosenspaliere, Rittersporn, Anemonen… Ein

Meer von reinen Farben wogt im Wechselspiel der

Jahreszeiten. Von der japanische Brücke aus malte

Monet seine weltweit bekannten Seerosen, um-

50 www.bvg-menzel.de


geben vom Spiegelbild der Trauerweiden. Im Hotel

Baudy in Giverny traf Monet sich mit seinen

Künstlerfreunden zum Malen in einem Atelier.

Noch heute kann dieser Raum besichtigt werden.

Die Kathedrale von Rouen

Seine aufwärts verläuft die Reise weiter nach

Rouen. Fast 20 Jahre nach der ersten Ausstellung

der Impressionisten wollte Monet etwas Neuartiges

schaffen. Die Kathedrale ‚Notre Dame‘ von

Rouen wurde wegen des lebhaften Farbspiels ihres

Sandstein-Gemäuers seine große Herausforderung.

Er bearbeitete manchmal 14 Leinwände nebeneinander,

um möglichst unmittelbar die wechselnden

Lichtverhältnisse festhalten zu können. Die Stelen

in der Stadt erinnern an seine Werke und die seiner

Freunde. Eine umfangreiche Sammlung impressionistischer

Gemälde zeigt das Museum der

Schönen Künste von Rouen.

die Geburt des Impressionismus

Die malerische Entdeckungsreise führt nun zu den

Anfängen des Impressionismus nach Le Havre. Im

Jahre 1872 entstand als Hommage an die aufstrebende

Industrie und Technik Monets ‚Impression

Sonnenaufgang‘, das heute als Schlüsselwerk des

Impressionismus gilt. Eine Stele weist am Entstehungspunkt

direkt am Hafen darauf hin. So auch

am Strand von St. Adresse, wo Maler das Meer und

die Kulisse in den Fokus nahmen. Hier begegnete

Monet dem holländischen Landschaftsmaler Jongkind,

von dem er später sagte: „Ihm verdanke ich

die Schulung meines Auges.“ Das ‚Museum Malraux‘

am Hafen zeigt neben Monet, Renoir und Sisley

insbesondere das umfassende Werk von Eugène

Boudin. Er gab sich vor allem ländlichen

Motiven unter dramatischem Wolkenhimmel hin.

Text: Kornelia Stinn

Fotos: Winfried Stinn

Montets Seerosen

(Foto unten) entstanden

in der Normandie.

Gerne wandelte der

Künstler in seinem

Garten (Foto links unten).

In Honfleur

Saint-Siméon wohnten

und arbeiteten Monet

und andere Künstler

(unten l.). Auch das

Atelier im Hotel Baudy

im Dörfchen Giverny

war Anziehungspunkt

für die Impressionisten

(links unten)

INFORMATIONEN

Anreise: mit dem TGV nach Paris

Train de l’Impressionnisme bis Le Havre

(www.letraindelimpressionnisme.fr verkehrt

an den Wochenenden vom 15.April

-1.Oktober 2017)

Weitere Verbindungen mit dem Zug

nach Le Havre und dem Bus der Linie 24

nach Etretat, mit Linie 20 nach Honfleur.

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HANDELSREGISTER

Neueintragungen

15.05.2017 HRB 28153: Max Gester-

Kotthaus Beteiligungs GmbH, Heiligenhaus,

Drosselweg 13, 42551

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.03.2017. Geschäftsanschrift:

Drosselweg 13, 42551 Velbert. Gegenstand:

Die Übernahme der Haftung

und der Geschäftsführung bei

anderen (Personen-)Gesellschaften,

insbesondere der Gester-Kotthaus

Grundbesitz GmbH & Co. KG. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gester-Kotthaus, Catrin, Heiligenhaus,

*01.12.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.05.2017 HRB 28154: Schwarte

Brandschutz GmbH, Haan, Bergische

Str. 9, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.05.2017.

Geschäftsanschrift: Bergische Str.

9, 42781 Haan. Gegenstand: der

vorbeugende bauliche Brandschutz,

der Verkauf und die Montage von

Brandschutz-Türen und -Glaselementen

sowie Trockenbauarbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schwarte, Andreas,

Haan, *17.10.1961, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.05.2017 HRB 28155: KFZ-Aufbereitungszentrum

Wash & More

Wuppertal GmbH, Wuppertal, Friedrich-Ebert-Str.

139, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.03.2017. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Str. 139, 42117

Wuppertal. Gegenstand: Die optische

Fahrzeugaufbereitung, die

Autolackiererei und der KFZ-Handel.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Özdemir, Özgün,

Düsseldorf, *08.08.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.05.2017 VR 30845: Offene Gemeinschaft

Wuppertaler Zahnärzte

e.V., Wuppertal (Holzer Straße 33,

42119 Wuppertal). eingetragener

Verein. Die Satzung ist errichtet am

02.06.2016/14.02.2017.

16.05.2017 HRB 28156: sigo GmbH,

Wuppertal, Gerberstraße 19, 42105

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.04.2017. Geschäftsanschrift:

Gerberstraße 19, 42105

Wuppertal. Gegenstand: Vermieten,

einschließlich Leasing und der Verkauf

von Fahrradverleihsystemen,

E-Bikes, Pedelecs, Cargo-E-Bikes,

Cargo-Bikes und Fahrrädern sowie

von Werbeflächen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Jensen, Hannah,

Siegen, *18.03.1992; Lochen, Tobias,

Wuppertal, *09.05.1986, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.05.2017 HRA 24514: Core Factor

GmbH & Co. KG, Wülfrath, Am

Sportplatz 26 a, 42489 Wülfrath.

(Gegenstand des Unternehmens ist

die Erbringung von Dienstleistungen

für andere Unternehmen, insbesondere

in den Bereichen Lohn- und

Finanzbuchhaltung, soweit dies berufsrechtlich

zulässig ist, der Personalplanung

und -beschaffung sowie

der Abwicklung und Koordination

des Bestellwesens und des Einkaufs

sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen

und die Vermietung von

Mobilien.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Am Sportplatz

26 a, 42489 Wülfrath. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

experience parts Beteiligungs

GmbH, Wülfrath (Amtsgericht Wuppertal

HRB 23470), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.05.2017 HRA 24515: NRW.NiedrigRaumWuppertal

GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Uellendahler Straße 353,

42109 Wuppertal. (Gegenstand der

Gesellschaft ist der Erwerb und die

Verpachtung, Vermietung,Verwaltung

und Instandhaltung eigenen Grundbesitzes

(Tiefbunker Döppersberg).).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Uellendahler Straße 353,

42109 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

NRW.NiedrigRaumWuppertal

Verwaltungs-GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB 28145),

mit der Befugnis -auch für jeden

Geschäftsführer-, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

17.05.2017 HRB 28157: T.A.N.D. Interim

GmbH, Wuppertal, Mozartstraße

48, 42115 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.11.2013,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 24.02.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1 und mit ihr die Firmenänderung

und die Sitzverlegung

von Weidenthal (bisher Amtsgericht

Ludwigshafen am Rhein HRB 64804)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Mozartstraße 48,

42115 Wuppertal. Gegenstand: Die

Beratung von Unternehmen in Restrukturierungssituationen

und Unterstützung

durch die interimistische

Überlassung von Führungskräften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

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FELD FÜR HÄNDLERADRESSE


Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit

der Anlage kann vom Verlag keine Gewähr

übernommen werden.

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Simon, Hiltrud,

Weidenthal, *12.07.1959, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.05.2017 HRB 28158: H-CM GmbH,

Solingen, Stöckerberg 1, 42651 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.04.2017. Geschäftsanschrift:

Stöckerberg 1, 42651 Solingen. Gegenstand:

Die Planung, Beratung,

Projektsteuerung und Projektentwicklung

im Bauwesen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Haider, Axel, Solingen, *14.10.1958,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.05.2017 HRB 28160: D3 technology

GmbH, Wuppertal, Güterstraße

20, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.04.2017. Geschäftsanschrift:

Güterstraße 20,

42117 Wuppertal. Gegenstand: Der

3D-Druck, die IT-Beratung, Erstellung

von Software und der Handel

mit Geräten der Informationstechnologie.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Heimann, Matthias,

Wuppertal, *27.07.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.05.2017 HRA 24516: PBM Wohnquartier

Köln GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Kirchstraße 1, 42103 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb von Immobilien, insbesondere

der Immobilie „Heckweg“

in Köln-Londerich, die Vorbereitung

und Durchführung von Bauvorhaben

sowie der Vertrieb und die Vermietung

von Bauvorhaben.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Kirchstraße 1, 42103 Wuppertal.

Jeder persönlich haftenden Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftenden Gesellschafter ist

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Die organschaftlichen

Vertreter der persönlich

haftenden Gesellschafter sind für

Rechtsgeschäfte zwischen der persönlich

haftenden Gesellschafterin

und der Gesellschaft von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Persönlich haftender Gesellschafter:

PBM Projekt- & Baumanagement

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 21080).

19.05.2017 HRB 28161: MilliTomm

GmbH, Solingen, Steinendorfer Str.

43, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.04.2017. Geschäftsanschrift:

Steinendorfer Str.

43, 42699 Solingen. Gegenstand:

Die Herstellung und der Vertrieb

von schadstoffgeprüfter Kleidung

für Kinder und Erwachsene sowie

die Herstellung und der Vertrieb

von schadstoffgeprüften Textilien

und Lederwaren für Menschen und

Tiere, Spielzeug sowie Haushaltswaren.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Krausen, Stefanie,

Solingen, *07.05.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.05.2017 HRB 28163: Tiefbunker

Wuppertal Brausenwerth Verwaltungs-GmbH,

Wuppertal, Uellendahler

Straße 353, 42109 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

13.03.2017. Geschäftsanschrift:

Uellendahler Straße 353, 42109

Wuppertal. Gegenstand: Die Übernahme

der persönlichen Haftung

und die Geschäftsführung bei Personengesellschaften.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Riedel, Markus, Wuppertal,

*30.07.1960; Riedel, Thomas,

Wuppertal, *18.01.1968, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.05.2017 HRB 28162: Smartdetails

UG (haftungsbeschränkt), Velbert,

Brinker Weg 9, 42555 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 17.03.2017.

Geschäftsanschrift: Brinker Weg

9, 42555 Velbert. Gegenstand: Die

Entwicklung, Vermarktung und

Erbringung von digitalen Internetdienstleistungen,

insbesondere die

Entwicklung und der Betrieb von

digitalen Dienstleistungsplattformen

und alle mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand zusammenhängenden

Dienstleistungen.

Stammkapital: 4.500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Heimansberg, Johan-

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Dr. Klimetzek, Christian Dominik,

Velbert, *26.11.1980; Dr. Stadtfeld,

Tobias, Düsseldorf, *29.10.1981, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.05.2017 HRB 28164: Delta Produkte

GmbH, Velbert, Siemensstraße

22, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.02.2017 Die

Gesellschafterversammlung vom

05.04.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz), § 2 (Gegenstand)

und § 4 (Geschäftsführer) und mit

ihr die Sitzverlegung von Hannover

Hoelterhoff hotel 2013 indd 1 12 08 13 14:05

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035 (bisher Amtsgericht Hannover HRB

215034) nach Velbert beschlossen.

Der Gesellschaftsvertrag wurde

vollständig neu gefasst. Geschäftsanschrift:

Siemensstraße 22, 42551

wein, sekt,

Unbenannt 2 1 10 12 12 14:47 Velbert. Gegenstand: Montage, Bearbeitung,

Gussteile, Maschinenbau,

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Konstruktion, Beratung, Import

und Export sowie Handel mit allen

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Arten von Metallwaren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

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Vertretungsregelung: Ist nur ein

42115 wuppertal

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

tel.: (0202) 30 50 85 er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

weinquelle-hornig.de

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Nicht mehr

Geschäftsführer: Bannemann, Ingolf,

Hannover, *02.01.1959. Bestellt als

Geschäftsführer: Ilyasoglu, Aytül,

Wülfrath, *01.02.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.05.2017 HRB 28166: econex

marktforschung GmbH, Wuppertal,

Bahnstr. 23, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.04.2017. Geschäftsanschrift:

Bahnstr. 23, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Dienstleistungen der

Marktforschung und Datenerfassung,

insbesondere im Bereich

Mobilität und Transport. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Belz, Sebastian, Wuppertal,

*21.05.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.05.2017 HRB 28165: Objekt

Solingen Beteiligungs GmbH, Solingen,

Friedrich-Ebert-Straße 75-

77, 42719 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.11.2009 Die

Gesellschafterversammlung vom

03.05.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

der Gesellschaft) und § 2 (Sitz der

Gesellschaft) und mit ihr die Änderung

der Firma sowie die Sitzverlegung

von Stuttgart (bisher Amtsgericht

Stuttgart HRB 731890) nach

Solingen beschlossen. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Straße

75-77, 42719 Solingen. Gegenstand:

Die Beteiligung oder Übernahme

der persönlichen Haftung und Geschäftsführung

bei Gesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende Gesellschafterin

bei Kommanditgesellschaften

sowie alle damit im Zusammenhang

stehenden Geschäfte. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Lung, Heidrun,

Stuttgart, *11.11.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.05.2017 HRA 24517: Gester-Kotthaus

Grundbesitz GmbH & Co. KG,

Heiligenhaus, Drosselweg 13, 42551

Velbert. (Gegenstand des Unternehmens

ist das Halten und Verwalten

von Grundstücken, sowie die Vermietung,

das Betreiben von Photovoltaikanlagen

auf eigenen Grundstücken.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Drosselweg 13,

42551 Velbert. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Max Gester-Kotthaus Beteiligungs

GmbH, Heiligenhaus (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28153), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.05.2017 HRB 28179: DST Defence

Service Tracks GmbH, Remscheid,

Vieringhausen 118, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.11.2014, mehrfach geändert.

Die Gesellschafterversammlung

54 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht

unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.

vom 06.04.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1

Ziffer (2) (Sitz) und § 2 Ziffer (1) (Gegenstand

des Unternehmens) und

mit ihr die Sitzverlegung von Freisen

(bisher Amtsgericht Saarbrücken

HRB 102159) nach Remscheid

und die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen.

Geschäftsanschrift: Vieringhausen

118, 42857 Remscheid. Gegenstand:

Die Entwicklung, Herstellung und

der Vertrieb von Systemketten und

Laufwerkskomponenten für Kettenfahrzeuge,

die Herstellung von

Schutzkomponenten für militärische

Fahrzeuge sowie die Fertigung von

Stahlgussteilen für zivile und militärische

Anwendungen. Stammkapital:

26.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Bestellt als

Geschäftsführer: Achtziger, Erhard,

Oberweser, *20.05.1956; Bellscheidt,

Andreas, Wuppertal, *15.05.1963.

Nicht mehr Geschäftsführer: Haun,

Christian, Oberthal, *29.12.1952. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Al-Mansour, Musbah,

Bonn, *30.09.1980; Cerny, Paul,

Pleinfeld, *20.11.1972. Prokura erloschen:

Becker, Peter, Aichhalden,

*11.05.1963; Heinrich, Franz-Josef,

Lebach-Thalexweiler, *15.03.1959.

Die Gesellschaft hat nach Maßgabe

des Spaltungs- und Übernahmeverterages

vom 06.04.2017 sowie

der Zustimmungsbeschlüsse der

Gesellschafterversammlungen beider

Rechtsträger vom 06.04.2017

Teile ihres Vermögens (Teilbetrieb

„Service“) als Gesamtheit auf die

DSL Defence Service Logistics

GmbH mit dem Sitz in Freisen

(AG Saarbrücken, HRB 103317) als

übernehmende Gesellschaft im

Wege der Abspaltung zur Aufnahme

übertragen.

02.06.2017 HRB 28184: Dr. Hermanns

& Becker Gesellschaft für

Alltagsmanagement mbH, Haan,

Am Marktweg 41, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

10.03.2009 Die Gesellschafterversammlung

vom 25.04.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2 (Firma, Sitz) und

mit ihr die Sitzverlegung von Hilden

(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB

60782) nach Haan beschlossen. Geschäftsanschrift:

Am Marktweg 41,

42781 Haan. Gegenstand: Dienstleistungen

für Senioren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Becker, Rolf Erich, Haan,

*29.08.1947; Dr. Hermanns, Ulrike

Ute, Anröchte, *18.07.1961, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.06.2017 HRB 28186: DS Internetstores

UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Hastener Straße 136-

138, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.04.2017. Geschäftsanschrift:

Hastener Straße

136-138, 42855 Remscheid. Gegenstand:

Der Handel, Export und Import

mit Waren verschiedener Art,

insbesondere Textilwaren und Metallerzeugnisse,

soweit der Handel

nicht einer besonderen Erlaubnis

bedarf. Stammkapital: 2.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Stang, Kim

Dominik, Remscheid, *15.04.1988,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.06.2017 HRB 28182: GrundbesitzPartner

Beteiligung GmbH,

Haan, Windhövel 1, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.05.2017. Geschäftsanschrift:

Windhövel 1, 42781 Haan. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen

Vermögens sowie die Beteiligung

an Grundbesitz und Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Manns, Monica, Haan,

*16.02.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.06.2017 HRA 24522: HSZ Haaner

Sachverständigen Zentrum GmbH &

Co. KG, Haan, Schallbruch 26, 42781

Haan. (Gegenstand des Unternehmens

ist der Betreib einer KFZ-Sachverständigen

Gewerbes. Der Betreib

umfasst Dienstleistungen im Bereich

Fahrzeugprüfungen, Schadengutachten,

unfallanalytische und technische

Gutachten, Sicherheitsprüfungen

und ähnliche Gutachten und Leistungen.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schallbruch 26,

42781 Haan. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

HSZ Verwaltungs-GmbH, Haan

(Amtsgericht Wuppertal HRB 28167),

mit der Befugnis -auch für jeden

Geschäftsführer-, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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02.06.2017 HRB 28185: ROMA Creativer

Innenausbau UG (haftungsbeschränkt),

Wülfrath, Stettiner Straße

9, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.04.2017. Geschäftsanschrift:

Stettiner Straße

9, 42489 Wülfrath. Gegenstand: Die

Ausführung von genormten Baufertigteilen,

Trockenbau, Verlegung

und Handel von Fliesen und Naturstein,

Estrichverlegung, Garten- und

Landschaftsbau. Die Gesellschaft

kann andere Unternehmen erwerben,

sich an ihnen beteiligen, die

Geschäftsführung für solche Unternehmen

übernehmen sowie Zweigniederlassungen

errichten. Stammkapital:

500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Romagno, Sieglinde,

Wülfrath, *17.01.1953, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

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Verlag und Anzeigenverwaltung:

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Titel: jedem tierchen sein pläsierchen

Wirtschaftsfaktor Haustier

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Unter uns: erfolgreich bergisch

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Redaktion:

Stefanie Bona (verantwortlich)

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Manfred Lindner

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

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