Ostbayern-Kurier Juni 2017 (Süd-Ausgabe)

ostbayernkurier

Heimatzeitung für Stadt und Kreis Regensburg plus Umgebung

JUNI 2017

Stadt und Kreis Regensburg - DIE MONATSZEITUNG

Schwester Erika

packt aus

Erschreckendes aus dem Berufsalltag einer Krankenschwester

Der Personalmangel in einem

großen Oberpfälzer

Krankenhaus führt laut

Schwester Erika (Name

gändert) zu immer gravierenderen

Mängeln in der

Patientenbetreuung. Ihr

Erfahrungsbericht auf den

Seiten 18/19 - was das

Gesundheitsministerium

dazu sagt: S. 20

Allein gelassen,

resigniert:

So fühlt

sich Schwester

Erika in

ihrem Beruf.

Symbolbild:

georgerudy /

fotolia.de

Baumpflege und -fällung

Wurzelstock fräsen

Winterdienst

Gartenpflege und -anlagen

Achten Sie auf

diese Zeichen!

Film zum Thema:

www.ostbayern-hd.de

Mehr Infos/Bilder:

www.ostbayern-kurier.de

Inh.: Josef Berger • Bergweg 16 • 93138 Lappersdorf

Tel.: 09 41/38 14 15 52 • Mobil: 01 76/67 65 99 49

www.ihr-gartenzwerg.de • josef.berger@ihr-gartenzwerg.de

Kunst- und Naturgarten

In Regenstauf hat der Bund Naturschutz mit Künstler Peter Hundshammer

den KuNaGa eingerichtet, mehr auf S. 3 und im Web!

Oberpfalz-Festival

Tännesberg. Am 24. Juni heißt es bereits zum 12. Mal

„Oberpfalz-Festival in Tännesberg“. Haupt-Act ist

heuer Christina Stürmer. Alles zum Festival und den

weiteren Künstlern finden Sie auf Seite 8

Goldfieber in Oberviechtach

Dem Gold auf der Spur sind Ostbayern-Kurier und Ostbayern HD in

Oberviechtach. Eine Reportage lesen Sie auf Seite 11, zusätzliche

Bilder und Infos gibt´s auf www.ostbayern-kurier.de und einen Film

auf www.ostbayern-hd.de


2 Stadt Regensburg

www.ostbayern-kurier.de

Stadt schafft Obdachlosigkeit

Räumungsbescheide für Bewohner von Notunterkunft - Gibt es Qualitätsstufen für Menschen?

Regensburg. Die Stadt

will zwei Schwerbehinderte,

die offenkundig Hilfe

bräuchten, aus ihrer Notunterkunft

werfen. Nach

Informationen unserer Redaktion

gibt es weitere Fälle.

Auf Nachfrage mauert

die Stadtverwaltung.

Rechtsanwalt Otmar Spirk ist

verärgert über den Umgang

der Stadt mit seinen zwei

Mandanten. „Ich frage mich:

Ist für die Verantwortlichen

nicht Artikel 1 Grundgesetz

oberste Richtschnur? Ist die

Würde des Menschen nicht

unantastbar? Ich sehe hier

kein Problem, das nicht mit

Hilfe des Sozialamtes, der

Pflegeversicherung und eines

gesetzlichen Betreuers

in einigermaßen menschenwürdige

Bahnen gelenkt

werden kann.“ Doch beim

Sozialamt sieht man das offenbar

anders.

Einfache Lösung

Hermann K. (Name geändert)

ist ein Mann, der

Schwierigkeiten hat, sein

Leben in den Griff zu bekommen.

Der 51-Jährige kann

sich nach drei Unfällen nur

noch auf Krücken fortbewegen,

hat ein steifes Bein und

leidet an starker Arthrose. Er

ist schmerzmittelabhängig.

Ähnlich sieht es mit seiner

Lebensgefährtin aus. Sie

sitzt im Rollstuhl, ist schwer

lungenkrank und ebenfalls

abhängig von Schmerzmitteln.

Seit bald einem Monat

befindet sie sich derzeit im

Krankenhaus. Beide will die

Stadt nun aus ihrer Notunterkunft

in der Aussiger Straße

werfen. Sie könnten ja

nachts in der Obdachlosenunterkunft

in der Taunusstraße

schlafen, mittags gebe

es den (privat getragenen)

Obdachlosentreff Strohhalm.

Mit diesen beiden Möglichkeiten

sei die Obdachlosigkeit

von K. und seiner

Lebensgefährtin „beseitigt“,

heißt es in den Bescheiden

zur „Nutzungsuntersagung“

mit „Anordnung des Sofortvollzugs“

bis spätestens

5. Juni (nach Redaktionsschluss).

Unterschrieben hat

sie der Leiter des Sozialamtes

der Stadt. Die schwerbehinderte

Frau würde also

direkt vom Krankenhaus auf

der Straße landen.

Zweifellos sind Hermann K.

und seine Lebensgefährtin

schwierige Bewohner. Beide

sind Grundsicherungsempfänger

und bekommen ihr

Leben offensichtlich nicht

mehr „auf die Reihe“. Darüber

lässt sich im Bescheid

der Stadt einiges nachlesen:

Es bestehe ein Rückstand

an Gebühren für die Notunterkunft

aus früheren Jahren.

Notwendige Anträge beim

zuständigen Sozialhilfeträger

auf Kostenübernahme

habe K seinerzeit nicht gestellt.

Damit seien offene

Nutzungsgebühren „selbst

verschuldet“. Notwendige

Nachweise darüber, dass er

sich aktiv um eine andere

Wohnung bemühe, habe K.

nicht vorgelegt, Gesprächstermine

nicht wahrgenommen.

Die Wohnung sei vermüllt

und durch falsches Lüftungsverhalten

verschimmelt.

Hermann K.

und seine

Lebensgefährtin

sind beide

schwer

krank und

haben offensichtlich

Probleme,

ihr Leben

„auf die

Reihe“ zu

kriegen. Ihr

Rechtsanwalt

fragt:

warum

mahnt das

Sozialamt

ab, statt sie

zu unterstützen?

Foto: privat

Handwerkern habe K. den

Zutritt verweigert. Gleichlautend

die Vorwürfe gegen die

Lebensgefährtin.

Gibt´s bessere Obdachlose?

„Die Notwohnung wird nach

der notwendigen Sanierung

zur Unterbringung anderer

obdachloser oder von Obdachlosigkeit

bedrohter Familien

mit minderjährigen

Kindern benötigt“, heißt nach

Auflistung all dieser Verfehlungen,

so als ob man dem

schwierigen schwerbehinderten

und suchtkranken

Paar die „besseren“ oder

„wichtigeren“ Obdachlosen

gegenüberstellen wollte.

Rechtsanwalt Spirk hält dagegen.

„Seit spätestens 2011

ist es offensichtlich, dass die

beiden nicht fähig sind, sich

einen äußeren, menschenwürdigen

Lebensrahmen zu

schaffen und ihre Verpflichtungen

einzuhalten“, erklärt

er. „Warum ist man bei der

Stadt nicht auf die Idee gekommen

zu helfen statt abzumahnen?“

Gesetzlich habe die Sozialbehörde

die Pflicht, von sich

aus tätig zu werden, sobald

eine Not sichtbar wird.

„Aktiv zugehen“

Tatsächlich wird Obdachlosigkeit

in Regensburg erst

seit kurzem nicht mehr als

ein rein „ordnungspolitisches

Problem“ behandelt. Unter

CSU-Ägide wurde Obdachlosen

lediglich das gesetzliche

Minimum zugestanden.

Nach dem Amtsantritt

von Joachim Wolbergs als

Oberbürgermeister wurde

unter anderem die Zuständigkeit

für die städtischen

Notwohnungen weg vom

Ordnungs- hin zum hin zum

Sozialamt verlagert. Eine im

Koalitionsvertrag angekündigte

„Fachstelle zur Beseitigung

von Obdachlosigkeit“

wurde schließlich 2016 von

der zuständigen Bürgermeisterin

Gertrud Maltz-

Schwarzfischer vorgestellt.

Man müsse aktiv auf die Betroffenen

zugehen, so Maltz-

Schwarzfischer damals. Das

sei „eine normale und logische

Sache“.

Inwieweit auch Hermann K.

und seine Lebensgefährtin

aufgesucht wurden, geht aus

dem Räumungsbescheid

nicht hervor. Lediglich in Zusammenhang

mit Handwerkerterminen

ist auch davon

die Rede, dass Mitarbeiter

des Sozialamts Hermann K.

aufgesucht hätten. Ansonsten

ist viel von schriftlichen

Aufforderungen und Terminen

die Rede.

Keinen Betreuer beantragt

„Warum hat die Stadt Regensburg

beim Amtsgericht

keinen Betreuer für Herrn

K. beantragt?“, fragt Spirk,

der selbst Berufsbetreuer ist.

„Dieser Betreuer wäre verpflichtet

gewesen, für meinen

Mandanten rechtzeitig

Anträge beim Sozialamt zu

stellen und die Direktzahlung

der Unterbringungskosten

an die Stadt zu veranlassen.“

Ebenso wäre dieser Betreuer

laut Spirk dafür zuständig

gewesen, Anträge auf Wohnungszuweisung

zu stellen

sowie eine Pflegestufe für

K. bei der Pflegekasse zu

beantragen, damit eine Pflegekraft

sich um Pflege und

Haushalt der Schwerbehinderten

kümmert. Über längere

Zeit war Hermann K. nicht

einmal krankenversichert.

Rechtsanwalt Spirk kritisiert:

Statt Obdachlosigkeit zu beseitigen

schaffe die Stadt

nun selber welche. Keinen

Zufluchtsort mehr zu haben,

zumal wenn man sich selber

kaum noch fortbewegen

kann: „Das ist eine zusätzliche

Quälerei, die stark lebenszeitverkürzend

wirkt.“

Kein Einzelfall

Zwischenzeitlich hat K.

selbst beim Amtsgericht beantragt,

Otmar Spirk als Betreuer

bestellen zu lassen.

Eine Entscheidung steht

aus. Gegen die Räumungsbescheide

hat Spirk Klage

beim Verwaltungsgericht

eingereicht, sowie dort die

Aussetzung des Sofortvollzugs

der Räumung beantragt.

Eine Nachfrage bei

der städtischen Pressestelle,

wie man sich zu den von

Spirk aufgeworfenen Fragen

stellt, bleibt mit Verweis auf

das „laufende Verfahren“ unbeantwortet

– trotz einer Entbindung

von der Schweigepflicht,

die K. unterzeichnet

hat. Nach Informationen unserer

Redaktion sind K. und

seine Lebensgefährtin nicht

die einzigen Bewohner der

Notwohnanlage, die solche

Bescheide erhalten haben.

Für Rechtsanwalt Spirk werden

hier – im Bereich des

offenkundigen Elends – die

Folgen einer profitorientierten

bis von Bauunternehmen

korrumpierten Wohnungsbaupolitik

der Stadt offensichtlich.

Er fordert: „Statt

Familien mit Kindern gegen

Schwerbehinderte auszuspielen,

sollte die Stadt

endlich ihrer Pflicht nachkommen,

genügend Notunterkünfte

für Obdachlose zu

schaffen, indem sie zum Beispiel

sofort Wohncontainer

aufstellt.“ Stefan Aigner


3 Kreis Regensburg

www.ostbayern-kurier.de

Natur und Kunst vereint

Peter Hundshammer und der Bund Naturschutz richten besonderen Garten in Regenstauf ein

Regenstauf. Kunst in der

Natur und Natur durch die

Kunst erfahrbar machen -

das ist das Ziel vom Bund

Naturschutz in Regenstauf

mit dem Projekt „Kunst-

Natur-Garten“ (KuNaGa)

an der Johannes-Kepler-

Straße. Und so verwendet

Künstler und Kunsterzieher

Peter Hundshammer

einen Gutteil seines Sabbatjahres

darauf, eine bleibende

und für jedermann

erlebbare Symbiose aus

Skulpturen, Pflanzen, Tieren

und Malerei zu schaffen,

angesiedelt zwischen

neuer Turnhalle und Wohnviertel.

„Wenn Du ein Haus baust,

steckst Du auch nicht nur

Möbel rein, erst Bilder,

Skulpturen und Accessoires

machen es lebenswert“,

kommentiert Marktrat Fred

Wiegand (SPD): Als Beauftragter

für Kleindenkmäler

hat er sich sogleich für das

BN-Projekt begeistert.

Auch Bürgermeister Siegfried

Böhringer kam dem

Ansinnen der seit Ende

2016 wirkenden BN-Mannschaft

gerne entgegen.

V.l.: BN-Chef Thomas Kapfhammer, Bürgermeister Siegfried Böhringer, Künstler Peter

Hundshammer, Schriftführerin Claudia Kolbeck, Marktrat Fred Wiegand.

Ziel: Im Geiste Alexander

von Humboldts („Natur muss

gefühlt werden“) will er Emotionen

aus Natur und Kultur

erfahrbar machen. Dazu

passt, dass er 2. Ortsvorsitzender

des Bund Naturschutz

in Regenstauf ist.

Hundshammer, der 2013 seine

Popart-Motive prominenter

Damen unter dem Motto

„Diven“ in Texas ausstellte,

hielt im Frühling ein Seminar

zur Baumgestaltung. Auf den

jung gepflanzten Bäumchen

trugen die neun Teilnehmer

mit Kalkfarbe, die die dünnen

Stämme vor verfrühtem

Austreiben durch zuviel UV-

Strahlung schützt, Natur-Motive

auf.

Begegnung

Auf einer bepflanzten Skulpturenbank

aus heimischen

Granit stehen momentan

„erst“ zwei Paar Hände -

Bronze-Plastiken, die eine

Begegnung symbolisieren.

Diese Bank soll zum Ruhen

und Verweilen einladen, aber

auch weiter mit bildhauerischen

Werken bestückt werden.

Und damit eben Raum

werden für „Begegnung“.

Die ganze Ortsgruppe um

den Vorsitzenden Thomas

Kapfhammer unterstützt den

Künstler, besonders aktiv

dabei ist immer Schriftführerin

Claudia Kolbeck. Zu

Feierlichkeiten hissen die

BNler die „Flaggen“ des Ku-

NaGa. Bunte Fähnchen mit

Tier- und Pflanzenmotiven

oder sinnigen Zitaten flattern

dann, ähnlich tibetanischen

Gebetsfahnen, im Wind und

strahlen Fröhlichkeit aus.

Neben der Marktgemeinde

unterstützten Steinmetz

Christian Viehbacher, OGV-

Vorsitzender Armin Dirscherl

und viele weitere Helfer das

Projekt. Hubert Süß

Die „Oase der Achtsamkeit“

soll am 23. Juni offiziell

eingeweiht werden.

Wer sich informieren will,

kann das auf www.regensburg.bund-naturschutz.

de/ortsgruppen/regenstauf.html

tun - oder in der

Mediathek von Ostbayern

HD (www.ostbayern-hd.

de), da wir den KuNaGa

vor der Eröffnung mit der

Kamera besucht haben.

im Dienst schöner Gärten!

„Wir haben das Grundstück

zur Verfügung gestellt und

ein bisschen geholfen, sowohl

finanziell als auch mit

dem Bauhof“, sagt er. Peter

Hundshammer, der in den

klassischen Feldern Bildhauerei,

Zeichnen und Malerei

wirkt, nimmt sich dieses

Schuljahr eine Auszeit

von seinem Lehrer-Beruf an

der Konrad-Max-Kunz-Realschule

in Schwandorf. Sein

Am zentralen Lebensbaum,

dem BN-Logo, das aus „altem“

Regenstaufer Gehweg-Granit

und anderen

Materialien gestaltet wurde,

finden sich Reliefs verschiedener

Tierarten, die direkt

oder indirekt mit der Heimat

zu tun haben. Der Storch

als Klassiker in Regenstauf,

oder der Luchs, weil er

sich langsam in Bayern Lebensräume

zurück erobert.

Ein Insektenhotel wird noch

aufgestellt, detailverliebt

gestaltet mit Brandmalerei.

Ihr Garten: Nach außen verlagerter Wohnraum

Es ist bestimmt nicht egal, wie Ihr Garten aussieht.

Schließlich wollen Sie dort leben und Freizeit genießen können.

Dafür muss alles stimmen.

Anlage, Pflaster, Pflanzen, Pflege. Wir kümmern uns darum.

Kompetent, fair, preiswert. Mit der Erfahrung aus 25 Jahren!

Am Rastberg 5 in 93149 Nittenau • www.galabau-stangl.de

Tel. 09436 / 29 89 o. 09436 / 610 o. 0172 / 82 33 849


4 Kreis Regensburg

www.ostbayern-kurier.de

Oldtimer-Bus auf großer Tour

Außergewöhnlicher Vatertagsausflug der Alten Gsanglreißer

Regenstauf/Buchenlohe.

Ehrenvorstand Adolf Haneder

vom Oldtimerclub

„Alte G´sanglreißer“ aus

Buchenlohe in der Marktgemeinde

Regenstauf lud

heuer die Mitglieder zu

einem Vatertags-Ausflug

mit einem Oldtimerbus ein.

Auf dem Programm stand

unter anderem das Stadtmuseum

in Dingolfing.

Zu sehen bekamen die Besucher

hier auf rund 1000

Quadratmetern die industrielle

Entwicklung der Stadt

und die niederbayerische

Erfolgsgeschichte der Firma

Glas - von der Isaria-Sämaschine

zum Goggo- Roller

und dem legendären Goggomobil

sowie vom Glas

1300 und 1700 bis zum Glas

2800 V8. Weiter auf dem Tagesprogramm

stand ein Besuch

des Freilichtmuseums

in Massing im Rottal und

das Lanz-Museums in Mitterrohrbach.

Die Vatertags-

Gruppe startete beim Busunternehmer

Fritz Dechant

in Steinsberg. Er ist selbst

Mitglied und Oldtimerbesitzer

und wartete mit seinem

Schmuckstück, einem Mercedes

Baujahr 1982 mit 210

PS. Bei schönem Reisewetter

stiegen noch weitere Mitglieder,

überwiegend Ü70,

in Buchenlohe, Regenstauf

und Lorenzen zu.

Fritz Dechant hatte den Bus,

der zuvor bei der Feuerwehrschule

in Lappersdorf

im Einsatz gewesen war, im

Rahmen einer Ausschreibung

erworben. Allerdings

war das gute Stück so begehrt,

dass Dechant sein

ursprüngliches Angebot von

4200 bis auf 16.000 Euro

steigern musste, um den Zuschlug

zu bekommen. Sein

erster Bus 1970 war derselbe

Typ gewesen. Weitere

25.000 Euro verschlang die

Restaurierung des Fahrzeugs,

die eine darauf spezialisierte

Firma vornahm. In

der gleichen Farbe, wie der

erste Bus im Dechant’schen

Unternehmen wurde das

rare Exemplar lackiert. Trotz

seiner 360.000 Kilometer auf

dem Tacho und des Fehlens

einer Klimaanlage, ist er der

Star im Unternehmen von

Fritz Dechant, der weitere 25

Busse sein Eigen nennt.

Mit dabei beim Vatertags-

Ausflug waren auch der

vierjährige Enkel Mario und

seine Schwester Lilli, die

beide stolz neben ihrem Opa

die Fahrt genossen. In Dingolfing

stand zunächst das

Stadtmuseum auf dem Besichtigungsprogramm.

Dabei

konnten die Besucher sogar

noch den einen oder anderem

Blick auf die von BMW

zum Teil schon vorbereitete

Sonderausstellung „50 Jahre

BMW in Niederbayern“ werfen,

die seit dem 1. Juni und

noch bis 6. Januar offiziell gezeigt

wird. Nach dem Gruppenfoto

mit Bus vor dem Museum

wurde auf Empfehlung

der Gästeführerin das in der

Region bekannte Gasthaus

zum Räucherhansl angesteuert.

Vollblutmusiker Peter

Lotter aus Steinsberg, der

schon auf der Fahrt die Oldtimer

in Stimmung brachte,

spielte mit seiner Quetsch‘n

die „G‘sanglreisser“ ins vollbesetzte

Wirtshaus. Und die

Empfehlung erwies sich als

hervorragender Tipp.

Gestärkt wurde der nächste

Programmpunkt angesteuert

- das Freiluftmuseum in Massing

mit seinen alten Bauernhäusern

aus dem Rottal, der

Hallertau und dem Inntal.

Dort angekommen, konnte

man sich

bei einem

Flohmarkt

einstimmen

auf

die alte Zeit

einstimmen

oder

auf dem

Schusterö

d e r h o f ,

wo junge,

fesche Mus

i k a n t e n

aufspielten,

eine

Halbe Weltenburger

oder auch

Kaffee und

Kuchen zum Vatertag genießen.

Natürlich konnte, wer

wollte, die alten Häuser auch

von innen besichtigen.

Weiter ging die Fahrt übers

Rottal zum Lanz-Museum

nach Mitterrorbach. Der legendäre

„Lanz Leo“ ist leider

voriges Jahr verstorben.

Seine Frau Traudl sitzt mittlerweile

im Rollstuhl, beide

Beine wurden in den letzten

Jahren nach einer Infektion

abgenommen. Dennoch begrüßte

sie die Besucher herzlich

und übernahm selbst die

Führung zu den verschiedenen

Lanz-Bulldoggs und

Dampfmaschinen. Besonders

wollten die Teilnehmer

den Lanz sehen, mit dem

der Leo und die Traudl samt

Wohnanhänger bis nach

Italien gefahren waren. Das

Fernsehen berichtete 2007

darüber in der Sendung „Unser

Land“. In der gleichen

Sendung war damals auch

ein Bericht über den Tegernheimer

Winzer Rudi Engl

zu sehen gewesen, der den

Leo und die Traudl später

besuchte, woraus eine gute

Freundschaft entstand. Bei

der Beerdigung vom Leo

nahmen neben den weit über

tausend Trauergästen auch

mehrere Lanz-Bulldoggs mit

laufenden Motoren teil. Leo

war ein Original, das auch

der bekannte Filmemacher

Jo Baier schätzte und in seinen

Filmen mitwirken ließ.

Im Hofstüberl oder im Hof

stärkten sich die Gäste noch

einmal bei frischer Sulz oder

Presssack für die Heimfahrt.

Bordmusikant Peter Lotter

ließ dabei so manche Jugenderinnerung

mit seinen

alten Liedern wieder lebendig

werden. Dann ging ein

für alle unvergesslicher Tag

zu Ende. Rudi Engl

„Shopping-Tag“ bei Senioren

Tegernheim. Um den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner

möglichst abwechslungsreich zu gestalten, organisieren

Andre Käppler, der Leiter des Seniorendomizils Haus Urban,

und Julia Schwenteck, Leitung Pflege und Betreuung, regelmäßig

verschiedene Events.

So wird gemeinsam gegartelt, der Kindergarten kommt zu

Besuch, ein Dultbesuch stand an und vieles mehr. Kürzlich war

Home-Shopping angesagt. Die Weidener Firma Witt kam mit

einer großen Auswahl an Kleidung, Wäsche und Haushaltswaren

ins Seniorendomizil und präsentierte das umfangreiche

Sortiment.

Die Damen und natürlich auch die Herren waren hellauf

begeistert von dieser etwas anderen Art des Einkaufens. Hatte

man hier doch mehr Zeit, die Kleidungsstücke unter die Lupe

zu nehmen, sie zu probieren und sich den Rat der anderen

Bewohner einzuholen.

Viel zu schnell verging der abwechslungsreiche Nachmittag,

der mit Sicherheit wiederholt wird, so Andre Käppler. Als

nächstes ist mit den Seniorinnen und Senioren eine Fahrt ins

Donaueinkaufszentrum geplant. Auf diesen Termin fiebern

bereits alle hin, denn es stellt eine wunderbare Abwechslung

zum normalen Alltag im Haus Urban dar. (J. Meier)


www.ostbayern-kurier.de Kreis Schwandorf 5

Recken in Röcken

„Highland-Games” und schottischer Abend auf Schloss Guteneck

Guteneck. Kräftige Kerle

in wehenden Röcken,

fliegende Baumstämme

vor grünen Hügeln, starke

Amazonen und zwei, drei

Schluck hervorragender

Whisky: Nein, wir sind

nicht im schottischen,

sondern im oberpfälzer

Hochland unterwegs – auf

Schloss Guteneck. Am 14.

und 15. Juni finden hier ein

schottischer Abend und die

„Highland-Games“ statt. Highland-Games – das ist eine rustikale Veranstaltung.

Highland-Games – das ist

eine rustikale Veranstaltung.

Den Baumstamm zum Überschlag

bringen, Gewichte

hochreißen, Tauziehen und

weitere Kraft- und Geschicklichkeitsspiele

fordern den

stolzen Schotten alles ab.

Am Ende, wenn die Sieger

gekürt und die Schweißperlen

getrocknet sind, wird

gemeinsam gefeiert.

Mit Musik und Whisky

Das Spektakel beginnt mit

einem schottischen Abend

Nittenau. Auf dem Campingplatz

Nittenau gibt

es seit kurzem eine neue

Übernachtungsmöglichkeit

für Gäste, die ohne

Zelt und ohne Wohnmobil

oder -wagen anreisen: Die

Stadt hat drei Campingfässer

beschafft und unter

den Bäumen aufgestellt.

Ein Wohnfass ist gut geeignet,

um ein paar Tage

zu entspannen. Holzwände

und der Duft von Kiefernholz

vermitteln gestressten

Gästen ein beruhigendes

Gefühl von Geborgenheit.

Ein Wohnfass ist eine sichere

am Mittwoch, dem 14. Juni.

Von 18 bis 20 Uhr sorgt die

Folkband „The real Motherfolkers“

für Stimmung, irische

Musik gibt es bis 23 Uhr von

Heywood. Klar, dass eine

Whisky-Verkostung nicht fehlen

darf. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Rund geht es am Donnerstag,

dem Fronleichnams-Feiertag,

wenn um 11 Uhr die „4. Bayerischen

Meisterschaften in

den Highland Games“ starten.

Die Clans treten in zehn

klassischen Disziplinen an.

und beruhigende Behausung

– unabhängig von der

Witterung.

Das Campingfass ist 430

cm lang und hat einen

Durchmesser von 227,5 cm.

Die Materialstärke beträgt

46 mm. Am Fassende

befindet sich ein 200 mal

200 cm großes Doppelbett.

Ein Lattenrost sorgt für die

notwendige Belüftung der

Matratze von unten.

Unter dem Bett lässt sich ein

Tisch nach vorne ausziehen.

Links und rechts gibt es

Sitzbänke. Hier können die

Selbst mitmachen

Für die Besucher gibt es

schottische Gerichte und

Whiskys zu probieren. Die

Kleinen können sich beim

schottlischen Kinderprogramm

vergnügen. Der

Eintritt kostet 4 Euro, Kinder

bis 12 Jahre sind frei.

Wer Lust hat, selbst mitzumachen,

aber über einen zu

kleinen Clan verfügt, kann

sich bei Matthias Hartinger

unter m.hartinger@whiskyand-talk.de

melden.

Wohlig wohnen im Fass

Drei Campingfässer auf dem Campingplatz Nittenau aufgestellt

Bis zu sechs

Personen können

in einem

Campingfass

feiern, vier

bis fünf darin

übernachten.

Bild: Günter

Staudinger

Bewohner in angenehmer

Atmosphäre zusammen

lesen, spielen, essen und

plaudern. Bei einem Gläschen

Wein können die Gäste

hier die Seele baumeln lassen.

Bis zu sechs Personen

können in einem Campingfass

feiern.

Die Sitzbänke lassen sich

zu vollwertigen Betten mit

den Maßen 70 mal 210 cm

umbauen. Vier Personen –

je nach Größe bis zu fünf –

können so bequem in einem

Campingfass schlafen.

Der Preis für eine Übernachtung

beträgt 35 Euro

zuzüglich 5 Euro je weiterer

erwachsener Person und

3,50 Euro je Kind. Bettbezug,

Bettdecken und Kopfkissen

oder Schlafsack müssen

selbst mitgebracht werden.

Vor der Rückgabe muss

das Fass gereinigt werden.

Im Vorfeld sind 20,00 Euro

Kaution zu hinterlegen.

Reservierungen sind beim

Campingwart möglich.


6 www.ostbayern-kurier.de

Altenthann

So., 02.07., 11 Uhr, Tag der

offenen Tür Lehrbienenstand

Amberg

Sa. 10.6. Pfingstdult in Amberg

So., 11.6./ 19.00 Uhr Sonntagsserenaden

„Blue

Strings“, Maltesergarten

Fr., 16.6. / 18 Uhr Campusfest

OTH, Auftakt Altstadtfest

ab So., 2.7. Mariahilfbergfest

Bernhardswald

Sa., 24.6. / 18 Uhr Johannisfeuer,

Gasthaus Hecht

Bodenwöhr

Sa., 10.6. Spring Break

Party „Jetzt wird‘s heiß“,

im Seewinkl

Sonntag, 11.06., 16:00 Uhr,

„Sang und Klang am Hammersee“,

Jacob-Garten

Sa., 24.6. / 20.00 Uhr

Eisenzeitfestpiele:“Die

Lokalbahn“ von Ludwig

Thoma - Gastspiel des Landestheater

Oberpfalz, im

Seewinkel. Programm unter

www.eisenzeit.net

Mi., 5.7./ 19.00 Uhr Chorkonzert

mit dem Chor „Koris

Valmiera“ aus Lettland,

Pfarrkirche St. Barbara

Sa., 8.7 – So., 9.7. Bodenwöhrer

Bürgerfest

Bruck

Sa., 24.6. / 17 Uhr 95-jähriges

Gründungsfest -

Trachtenverein Enzian,

Marktplatz und Feierzentrum

So., 25.6. / 19.00 Uhr Sommerserenade

Musikverein,

Mehrzweckhalle

Sa., 1.7. / 15.00 Uhr

150-jähriges Vereinsjubiläum

- Kolpingsfamilie

Burglengenfeld

Sa., 10.6. 25. Lindenviertelfest

der BRK-Bereitschaft,

Rot Kreuz Haus

So., 18.6. / 13.00 Uhr 1.

Burglengenfelder Vereinsmesse,

Bürgertreff

Sa., 24.6. / 17 Uhr Italienische

Nacht, Unterer Marktplatz

Sa., 1.7. / 20.00 Uhr Serenade

mit dem Jugendblasorchester

und dem Nachwuchsorchester

St. Vitus,

Burg Lengfeld

Fr., 7.7. / 20.00 Uhr Serenade

am Europaplatz

Ensdorf

Do., 22.6. / 18.30 Uhr Benefizkonzert

des Heeresmusikkorps

Veitshöchheim

zugunsten Pfarrkirche

Ensdorf

So., 25.6. Pfarrfest der Vereine

zugunsten der Pfarrkirche,

Klosterinnenhof

Lappersdorf

Mi.14.6. / 20.00 Uhr Filmvorführung

mit Live Musik:

Berlin „Sinfonie der Grosstadt“,

Aurelium

So., 25.6. / 10.00 Uhr

45-jähriges Fischerfest –

Fischer Lapp, Aurelium

Fr., 30.6. - So., 2.7. 60

Jahre SpVgg Hainsacker,

Sportgelände u.a. mit Kabarettabend

mit „Wolfgang

Krebs und Die Bayerischen

Löwen“ am Fr 20.00 Uhr

Maxhütte-H.

Fr., 23.6. / 15 Uhr Jugendprogramm:

Sportsday,

MehrGenerationenhaus

Nabburg

Fr., 9.6 – Mo.,12.6. Kirwa in

Diendorf

Sa., 17.6. - So., 18.6. Fischerfest

der Sportangler

Sa., 17.6. / 19.30 Uhr Sommerserenade

der Jugendblaskapelle,

Spitalhof

Sa., 24.6. - Mo., 26.6. Perschener

Kirwa, Bauernmuseum

Perschen

Fr., 30.6. - So., 2.7. Oberpfälzer

Kulturtage in Nabburg,

mit viel Programm

Sa., 1.7. - So., 2.7. Kirchweih

der Feuerschützengesellchaft,

Schützenheim

Nittenau

Mi., 14.6. / 19.00 Uhr Wahnsinn

im Regental Open Air

Neuhaus

Sa., 17.6 -So., 18.6. DM

Tischtennis, Regentalhalle,

RTG Turnhalle, Mittelschulturnhalle

Sa., 17.6. / 20.00 Uhr 11.Hofer

Konzerte, Burg Hof am

Regen Weitere Termine mit

wechselndem Programm

24.6 und 1.7.

Neunburg

v.W. und VG

Sa. 10.6. / 17.00 Uhr Marktfest

Schwarzhofen

So., 18.6. / 19.00 Uhr Sommerkonzert,

Historischer

Schlosssaal, Neunburg v.W.

Fr., 23.6. / 19 Uhr Johannisfeuer

mit Show, Stadtpark

Sa., 24.6. / 20 Uhr Burghofserenade

der Stadtkapelle

So., 2.7. / 8.00 Uhr Kunstund

Handwerkermarkt,

Historische Altstadt

Sa., 8.7. / 21 Uhr Premiere

Festspiel „Hussenkrieg“

Oberviechtach

ab Fr., 9.6., 140 Jahre FFW

Pullenried mit Fahrzeugweihe

So., 11.6., 14 Uhr, (Erlebnis)

Besichtigung des Doktor-

Eisenbarth- und Stadtmuseums

Mi., 14.6., 21 Uhr, Stodldisco

in Nunzenried

Do., 15.6., 20 Uhr, Freilichtspiel

„Eisenbarth im

Geburtsort erleben“, ab 17

Uhr Markttreiben Marktplatz,

weitere Termine www.oberviechtach.de

Di., 4.7., 20 Uhr, Musikantentreffen

„Hammerschänke“

Pfreimd

Do., 15.6. Gartenfest,

Stadtkapelle, Schlosshof

So., 18.6. Jahrmarkt – Umgangskirchweih,

Marktplatz

Fr., 24.6. - Sa. 24.6. Gerresheimer-Fußball-WM

Sa. 24.6. Musik im Schlosshof,

Stadtkapelle Pfreimd

Fr., 30.6. Start Landkreissportfest

in Pfreimd

Sa., 8.7. Bürgerfest, Marktplatz

Regensburg

Sa., 10.06. / 20.00 Uhr Alte

Mälzerei „Fastfood“ (Improtheater)

15,00 €

Mi., 14.06 / 20.00 Uhr Kolpingshaus

„Ein Maskenball“

(Vortrag mit Musik) Eintritt

frei!

Mi., 21.6. / 20 Uhr Bischofshof

Braustuben „Literaturbrettl“

(Lesebühne) 5 €

Do., 22.06. / 18.00 Uhr

Kneitinger Keller „Mademoiselle

Manouche“ (Gypsy

in my Soul) Eintritt frei!

Fr., 23.06. / 20.00 Uhr

Turmtheater „Mad Girl“

(Art Pop) 23,00 €

Fr., 23.6. / 17 Uhr Bürgerfest

Emmeramsplatz „Park-

Punk“ (Punkrock) Eintritt frei!

Sa., 24.06. / 19.30 Uhr Bürgerfest

Akademietheater

„Das kunstseidene Mädchen“

(von Irmgard Keun)

Eintritt frei!

Sa., 24.06. / 11.00 Uhr Bürgerfest

Domplatz „Spätzünder

Musikanten“ (Frühschoppen)

Eintritt frei!

So., 25.06. / 13.00 Uhr

Bürgerfest Grieser Spitz

„Open Air“ (Limestone

Whale u.a.) Eintritt frei!

Mo., 26.06. / 15 Uhr Stadtbücherei

„Joaquino Payaso“

(Clownstheater) 4,00 €

Mi., 28.06. / 20.30 Uhr Jazzclub

„Sandro Roy Quartett“

(Gypsy-Jazz) 25,00 €

Do., 29.6. / 17 Uhr Universitätsklinik

Garten „Sommerkonzert“,

Eintritt frei!

Fr., 30.06. / 18.45 Uhr Filmgalerie

„Born to be Blue“

(Jazzfilm und -konzert) 12 €

Mo., 03.07. / 20 Uhr Audimax

„Sing‘n‘Swim“ (Jazznuts)

8,00 €

Fr., 07.07. / 11.00 Uhr Altstadt

„Bayerisches Jazzweekend“

Eintritt frei!

Regenstauf

Sa., 17.6. / 14.00 Uhr Die

Regensburger Sonntagsmaler

laden ein (Veranstaltungsreihe:

Kultur.

Landschaften), Schlosshof

Regenstauf. Weiterer Termin

So., 18.6. / 13.00 Uhr

Fr., 23.6., Eröffnung KuNa-

Ga, Joh.-Keppler-Straße

Samstag 1.7. / 16.00 Uhr

und So., 2.7., ab 10 Uhr

Bürgerfest mit Kindermeile

Reichenbach

Sa, 10.06, 18:00, Sommernachtsfest

Feuerwehr Reichenbach,

Gerätehaus

Rieden

Sa., 10.6. DM Vielseitigkeit

Junioren, Pferdezentrum

Kreuth

Roding

So., 18.6. / 10.00 Uhr

Frühschoppen mit Ludwig


7 www.ostbayern-kurier.de

Schmidbauer, Dream Diner

Sa., 24.6. / 19.00 Uhr Scotty

Bullock Trio Live, Dream

Diner

Sa., 24.6. / 20 Uhr Jubiläums-Volkstanz

25 Jahre

Oberpfälzer Volksmusikfreunde

im Lkr. Cham,

Stadthalle

Fr., 30.6. / 15.00 Uhr Start

Volksfest, Festplatz am Esper.

(www.roding.de)

Sa., 1.7. / 10 Uhr Große

Ausfahrt der Traktoren sowie

Oldtimertreffen der Traktoren

& LKW am So., 02.07.

Sa., 8.7. / 10 Uhr Ausfahrt

der Oldtimer-Autos, So,

9.7. Oldtimertreffen der Autos

& Motorräder am Esper.

Schmidmühlen

So., 11.6. / 9.00 Uhr Kreuzbergfest

der Kirwagemeinschaft

Schmidmühlen e.V.

So., 9.7. Generationentag

auf dem Sportplatz

Schwandorf

Mo., 12.6.. - Fr., 16.6. MA-

LEN IM PARK mit Michael

Hottner, Oberpfälzer Künstlerhaus

Sa.,17.6. / 19,30 Uhr Konrad-Max-Kunz-Tage

2017:

„Tanz mit mir“ Open Air

Tanzabend, Pfleghof

Sa., 24.6 – So. 25.6. Bürgerund

Straßenfest, Innenortsbereich

Schwarzenfeld

Sa., 1.7. - So., 2.7. Stullner

Bürgerfest, Schulgarten

Fr., 7.7. Wölsendorfer Stodl

fest, Dorfplatz Wölsendorf

Sa., 17.6. / 20.00 Uhr Jamaica

Party der KLJ Martinsneukirchen,

Festplatz

Martinsneukirchen

Sulzbach-

Rosenberg

Fr,. 23.6. Altstadtfest, bis

So., 25.6.

Fr., 30.6. / 20 Uhr Helmut A.

Binser zu Gast bei der FFW

Sulzbach, Kleinkunstbühne

Historische Druckerei.

Teublitz

Sa., 1.7. – So., 2.7. Burschenkirwa

Saltendorf,

Naturbad

Sa., 8.7. Sommer-Biathlon

des Schützenvereins

„Eichenlaub“ Saltendorf,

Schützenheim

Wackersdorf

- Steinberg

Do., 15.6. / 11 Uhr Fischereiverein

OPf. Seenland

Fischerfest, Festplatz

Fr., 23.6. - So., 25.6. Burschenverein

Tannengrün

Steinberg – Kirwa, Festplatz

Fr., 23.6. / 18.00 Uhr CSU

Ortsverein Wackersdorf –

Johannisfeier, Festplatz

Fr.7.7. / 18.00 Uhr Freiluftkino

mit langem Einkaufsabend

und Rahmenprogramm

in Wörth an der

Donau, im Pschorrnhof in

der Ludwigstraße

Zeitlarn

Fr., 23.6. / 20.30 Uhr Theater:

„Der Diener zweier

Herren“, Anwesen Obletshauser.

Weitere Termine: Fr.,

30.6. So., 2.7.

Zell

Impressum

Der Ostbayern-Kurier: Zeitung der

Bürgerenergiepreis

Oberpfalz. Die Bayernwerk AG ruft mit Unterstützung

der Regierung der Oberpfalz zum vierten Mal zum Bürgerenergiepreis

Oberpfalz auf. Die mit insgesamt 10.000

Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen,

Vereine, Schulen und andere nicht gewerbliche Gruppierungen,

die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls

für die Energiezukunft setzen. Gefördert werden pfiffige

und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen

Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz

oder Ökologie befassen.

Eine ausführliche Beschreibung, den Bewerbungsbogen

und Videos der Vorjahressieger finden Sie im Internet

unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis.

Der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen kann

zusammen mit Fotos und ergänzenden Unterlagen (max.

10 DIN A 4-Seiten) bis zum 26. Juli 2017 bei der Bayernwerk

AG, Julia Kamionka, Lilienthalstraße 7, 93049

Regensburg, eingereicht werden.

Die Auswahl der finalen Gewinner und die Aufteilung des

Preisgeldes erfolgen durch eine Fachjury. Bei Fragen

zum Bewerbungsverfahren können Sie sich an Annette

Seidel, Bayernwerk AG, Telefon 09 21-2 85-20 82, buergerenergiepreis@bayernwerk.de,

wenden.

Do., 22.6. / 19.30 Uhr Ausstellungseröffnung

im

Stadtmuseum: „Malen mit

Licht“: PHOTOGRAPHIE |

Herbert Bürger

Sa., 1.7. / 14.00 Uhr LOSE

YOUR SHOES - Open-Air

Musikfestival, Klausensee

Sa., 1.7. / 15 Uhr Charity

Stadtlauf 2017, Marktplatz

Sa., 1.7. / 19.00 Uhr „Mit

Sang & Klang ins Bürgerfest“

- Auftaktkonzert zum

Bürgerfest, Oberpfalzhalle

Sa., 8.7. - So. 9.7. Schwandorfer

Bürgerfest, Marktplatz

und Innenstadt, mit

umfangreichem Programm

Schwarzenfeld

So., 11.6. Miesbergkirchweih

Fr., 30.6 – So., 2.7. Wackersdorfer

Bürgerfest

Wald

Do., 15.6. / 14.30 Sommernachtsfest

der FFW Siegenstein,

FFW-Gerätehaus

Walderbach

Freitag 30.6. / 19.00 Uhr

und Sa., 1.7. mit anschl.

Sommerfest: Balltriathlon

des SV Kirchenrohrbach,

Beachvolleyballanlage

Wörth

Sa., 17.6. / 19.30 Uhr Mandolinenorchester

Giesenkirchen,

Bürgerhaus

Sa., 24.6. / 19.00 Uhr Blues

With A Feeling - 12 Jahre

später, Bürgerhaus

Elsa-Brandström-Str. 6

92237 Sulzbach-Rosenberg

Tel. 0 96 61 / 54 08 -28

Fax 0 96 61 / 81 35 26

E-Mail: info@ostbayern-kurier.de

Web: www.ostbayern-kurier.de

Geschäftsführer: Hubert Süß

Sitz: Sulzbach-Rosenberg

Registergericht Amberg, HRB 4915

Verbreitungsgebiet: 66 Kommunen

in den Kreisen R, SAD, CHA

und AS sowie Stadt Regensburg

Redaktion, Anzeigen: Hubert Süß

Service-Redaktion: Sigrid Karcher

Druck: Mayer & Söhne Druck- und

Mediengruppe GmbH & Co. KG

Oberbernbacher Weg 7

86551 Aichach

Gesamt-Auflage: 74.000 Ex.

Nächste Ausgabe: 08.07.2017

Anzeigenschluss: 28.06.2017

Einkaufen auf dem Erlebnis - Bauernhof

Haflingerhof - Biohof Doll GbR

Frischfleisch: Lamm/Schwein/Geflügel

aus eigener Erzeugung/Schlachtung

Nächster Hofladentag: Freitag, 7. Juli 2017

Pute, Bauerngockerl und Grillfleisch auf Bestellung

Bauernbrot, Dinkelbrot, Roggenwürfl

Biohof Doll GbR

Harthöfl 1 93149 Nittenau Dieses Mal dabei sein:

Tel. 094368888

www.haflingerhof-doll.de

14.00 Uhr Hofführung


8 Stellenmarkt / Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

8 Ostbayern

Die Stadt Nittenau mit ca. 8.800

Einwohnern (Landkreis Schwandorf)

sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine(n) vollzeitbeschäftigte(n)

Beamtin/Beamten

der dritten

Qualifizierungsebene

Mit Musik und Comedy

Oberpfalz-Festival mit Christina Stürmer und Chris Böttcher

Als Leiter des Amtes Ordnung und Soziales, Liegenschaften

und IT der Stadt Nittenau werden schwerpunktmäßig

Ihre Aufgaben sein:

• Öffentliche Sicherheit und Ordnung

• Obdachlosenangelegenheiten

• Kinder-, Jugend-, Familien- und Seniorenangelegenheiten

• Vollzug des Bayerischen Kinderbildungs- und

-betreuungsgesetzes (BayKiBiG)

• Schulangelegenheiten (z. B. Schülerbeförderung,

Gastschulbeiträge)

• Liegenschaftsverwaltung einschließlich Miet- und

Pachtwesen

• Behördlicher Datenschutzbeauftragter

• Teilnahme an Sitzungen des Stadtrates und seiner

Ausschüsse

• Vertretung des geschäftsleitenden Beamten/Stadtkämmerers

Wir erwarten eine Führungspersönlichkeit mit entsprechender

Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein,

Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick

sowie

• Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt/-in (FH),

Fachbereich allgemeine innere Verwaltung

(Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern,

frühere Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

und Rechtspflege in Hof)

• praktische Erfahrungen bei einer Kommunalverwaltung

• fundierte Rechtskenntnisse

• EDV-Kenntnisse (z. B. MS-Office, Cipkom, TERAwin-Bel)

• die Bereitschaft, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen

Es wird eine selbständige Tätigkeit innerhalb eines engagierten

Teams (Gleitzeitregelung) mit Aufstiegsmöglichkeiten

der entsprechenden Laufbahn geboten. Die

Vergütung erfolgt entsprechend den besoldungsrechtlichen

Vorschriften. Die Stelle ist mit A 11 (BayBesG) bewertet.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung

bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (insbesondere

Lebenslauf, Zeugnisse und Beurteilungen) sind

bis spätestens 30. Juni 2017 an die Stadt Nittenau, Geschäftsleitung,

Gerichtsstr. 13, 93149 Nittenau zu richten.

Für Auskünfte steht Herr Geschäftsleiter Jakob Rester

(Tel. 0 94 36 / 30 9 -19) gerne zur Verfügung.

gez. Karl Bley, 1. Bürgermeister

Christina Stürmer ist der Haupt-Act auf dem Oberpfalz-Festival.

Tännesberg. Das Oberpfalz-

Festival in Tännesberg ist lange

schon ein fester Bestandteil der

Oberpfälzer Musikszene. Am

24.06.2017 geht es in die zwölfte

Runde – mit Stars wie Christina

Stürmer und Chris Böttcher.

Neben den beiden Haupt-Acts

ist ein umfangreiches Vorprogramm

mit zwei überragenden

Überraschungsgästen geboten.

So wird Holger Matthias Wilhelm

mit seiner Band das Programm

bereichern. Der Brunnerwirt

Gregor aus der Kultserie

„Dahoam is Dahoam“ im Bayerischen

Fernsehen ist nicht nur

Schauspieler, sondern auch ein

talentierter Liedermacher und

Sänger.

Funk und Soul im Vorprogramm

Mit „Bittenbinder“ kommt eine

junge Funk- und Soul-Band aus

München nach Tännesberg.

Die siebenköpfige Besetzung

besteht seit 2013 und besticht

sowohl durch ihre mitreißenden

Grooves und ihre ausgeprägte

Musikalität als auch durch ihre

frischen, tiefgründigen deutschen

Texte. Sie waren bereits

Gäste in Fernsehsendungen wie

der „Abendschau” oder dem

„Heimatsound” im BR.

Nach Babypause auf Tournee

Christina Stürmer ist mit ihrem

neuen Hit „Ein Teil von mir“ eindrucksvoll

aus ihrer Babypause

zurückgekehrt. Ab Februar ist

die 34-jährige Österreicherin

Chris Böttcher wird die Gäste mit seinem neuen Programm „Schluss

mit frustig” unterhalten. Bild: Chris Böttcher-Management

Bild: Christina Stürmer Management

mit ihrem Programm „Seite an

Seite“ auf großer Tournee.

Seit fast 13 Jahren ist die

gebürtige Linzerin, die bei der

österreichischen Casting-Show

„Starmania“ 2003 entdeckt

wurde, das Aushängeschild

der österreichischen Popmusikszene

und steht wie keine

andere für deren Erfolg über

die Grenzen ihres Heimatlandes

hinaus. Was Christina Stürmer

vor allem ausmacht, sind ihre

bewegenden, persönlichen

Texte, im Zusammenspiel mit

eingängigen Melodien.

Kult-Ikone der Comedy

Chris Böttcher präsentiert

in Tännesberg sein aktuelles

Programm „Schluss mit frustig“.

Der ehemalige „Frühaufsänger“

von Antenne Bayern hat sich als

Comedian auf der Bühne längst

einen Namen gemacht. Als Parodist

von Franz Beckenbauer

und Lothar Mätthäus ist er beim

Radiosender Bayern 3 zur Kult-

Ikone geworden.

Karten im Vorverkauf

Karten für das Oberpfalz-Festival

gibt es bei der Mittelbayerischen

Zeitung in Schwandorf,

bei OK-Ticket und Eventim

im Internet, beim Sporthotel

„Zur Post” in Tännesberg und

bei allen anderen bekannten

Vorverkaufsstellen.

Einlass zum Vorprogramm ist ab

17 Uhr, Christina Stürmers Auftritt

folgt um 20:30 Uhr. Weitere

Infos gibt es im Internet unter

www.festival-taennesberg.de.

Peter Gattaut


9 Kreis Regensburg

www.ostbayern-kurier.de

Aus Freunden werden Partner

Gemeinde Duggendorf unterzeichnet Urkunde mit Tarjan in Ungarn

Duggendorf. Der 30. Juni

2017 wird in der Gemeinde

Duggendorf in die Geschichtsbücher

eingehen.

An diesem Tag wird die

erste Partnerschaft mit

einer ausländischen Gemeinde

besiegelt. Ausgewählt

wurde die Gemeinde

Tarjan in Ungarn.

Tarjan hat rund 2600 Einwohner

und liegt ca. 50 Kilometer

westlich von Budapest und

rund 90 Kilometer vom Plattensee

entfernt. Zustande

kam diese Beziehung durch

eine langjährige Freundschaft

zwischen dem Heitzenhofener

Fritz Moser und

Ernö Marx, dem jetzigen Bürgermeister

von Tarjan, erzählt

Duggendorfs Gemeindeoberhaupt

Thomas Eichenseher.

Diese Freundschaft dauert

schon seit den 1990er Jahren

an. Damals lernte Fritz

Moser über einen seiner Mitarbeiter,

der Verwandtschaft

in Tarjan hat, Ernö Marx

kennen. Der Heitzenhofener

hat sich dann in Tarjan ein

Duggendorf. Die neue Naabbrücke

zwischen Duggendorf

und Kleinduggendorf ersetzt

das Bauwerk von 1961.

Ende Juni wird die Neue nun

feierlich eingeweiht.

Im Vorfeld fand eine Besichtigung

der Steflinger

Brücke statt. Aus diesem

Erfahrungsaustausch mit

Nittenau heraus wurde die

weitere Vorgehensweise für

die Naabbrücke festgelegt.

Das Ingenieurbüro Pfülb aus

Regensburg zeigte dem Gemeinderat

in der Februarsitzung

2014 die erste Planung.

Zu dem Zeitpunkt waren noch

zwei Abfahrten vorgesehen,

eine mögliche Zweispurigkeit

der Brücke wurde diskutiert.

Die alte Brücke war

nur einspurig. Nach Prüfung

der Fördermöglichkeiten entschied

sich der Gemeinderat

Ferienhaus gekauft und war

dort regelmäßig zu Besuch.

Im August 2000 lernte auch

Thomas Eichenseher Ernö

Marx kennen und hatte seither

losen Kontakt zu ihm.

Man telefonierte, schrieb

sich ab und an und traf sich

gelegentlich. 2009 wurde

Ernö Marx zum Bürgermeister

von Tarjan gewählt - und

nachdem Thomas Eichenseher

2014 als Duggendorfs

Gemeindeoberhaupt wiedergewählt

wurde (er war

bereits von 2002 bis 2008

für die zweispurige Variante,

da die Belastung für die Gemeinde

nach Abzug der Förderungen

geringer war als

für eine Spur.

Es wurde damals eine wahrscheinliche

staatliche Förderung

von 60 Prozent prognostiziert,

letztendlich gab

es deutlich mehr. Weiterhin

entschied man sich für einen

Anschluss an die Staatstraße

mit einem Abfahrtsast.

Aufgrund des anfallenden

Verkehrs wurde dieser als

ausreichend erachtet, so

sparte man sich ca. 150.000

Euro für die zweite Abfahrt.

Im September 2014 wurde

die erste aussagekräftige

Kostenschätzung durch das

Ingenieurbüro vorgestellt.

Für den Brückenbau wurden

Bruttokosten von 2.417.000

Euro und für den Straßenbau

Bürgermeister gewesen), trat

Marx mit der Frage nach einer

Partnerschaft an ihn heran.

Eichenseher war dem

nicht abgeneigt und sprach

das Anliegen im Vorfeld mit

seinem Gemeinderat ab.

Von Vorteil war bei der Kontaktaufnahme,

dass über

70 Prozent der Einwohner

von Tarjan deutschstämmig

sind, da sie um 1760 als Donauschwaben

in der Region

angesiedelt wurden und sich

die deutsche Sprache bewahrt

haben.

Praktisches Schmuckstück

Naabbrücke in Duggendorf wird feierlich eingeweiht

618.000 Euro, also Gesamtkosten

von 3.035.000 Euro

ermittelt.

Bürgermeister Thomas Eichenseher

führte weitere

Gespräche bei der Regierung,

um eine noch bessere

Förderung zu erreichen. Erfreulicherweise

sei großes

Entgegenkommen für die

finanzschwache Gemeinde

spürbar gewesen, sagt er.

Im April 2015 wurde der Brückenbau

an die Firma Strabag

mit einer Summe von

1.726.000 Euro vergeben. Im

Juni begann der Bau. Es ging

schnell, das Wetter passte.

Höhepunkt war die Absenkung

des Überbaus im Oktober.

Nach der „Verheiratung“

konnte man sich erstmals ein

Gesamtbild von der neuen

Naabbrücke machen.

Im Januar 2016 wurden die

„Der Austausch gestaltete

sich daher als relativ einfach,

da viele nach wie vor

deutsch sprechen. Aktuell

wird auch in den Kindergärten

wieder Deutsch gelernt“,

erzählte Eichenseher.

Vor zwei Jahren besuchte er

gemeinsam mit seinem Stellvertreter

Siegfried Wullinger

Tarjan und alle kamen zu

dem Entschluss, dass eine

Partnerschaft mit der ungarischen

Gemeinde sowie ein

Jugendaustausch für beide

Straßen- und Kanalbaumaßnahmen

vergeben. Auch

die Querungshilfe bei der

Staatsstraße vor der Brücke

wurde ausgeschrieben.

Den Auftrag erhielt die Firma

Seebauer mit einem Angebotspreis

von 645.040,99

Euro. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen

beim

Übergang vom bisherigen

Brückenbau zum nun beginnenden

Rampenbau ging es

ab Juni zügig voran.

Seiten von Vorteil wären. Bei

weiteren Besuchen im August

2016 sowie im Mai 2017

wurden die freundschaftlichen

Beziehungen auch mit

dem Gemeinderat vertieft

und die Partnerschaftsplanungen

immer konkreter.

Am 23. Mai 2017 beschloss

der Duggendorfer Gemeinderat,

die Partnerschaft

einzugehen, die nun am 30.

Juni mit der Unterzeichnung

der Partnerschaftsurkunde

durch Thomas Eichenseher

und Ernö Marx besiegelt

wird. Am zweiten Augustwochenende

2018 ist der

Gegenbesuch der Bayern

in Tarjan geplant, um dort

die Gegenunterzeichnung

durchzuführen. Bereits heuer

im September ist eine

Fahrt der Duggendorfer Jugend

in ein Sommerlager

nach Tarjan vorgesehen.

Das Sommerlager gehört

der ungarischen Gemeinde

selbst und bietet eine optimale

Ausgangslage für Exkursionen

in den Ort und die

Region. J. Meier

Spannend gestaltete sich

der Rückbau und Abriss

der alten Naabbrücke. Diese

„wehrte“ sich vehement.

Die Brückenrampen wurden

asphaltiert, auf der Brücke

selbst wurde nur die Tragschicht

eingebaut, da sich

die Rampen über den Winter

noch setzen könnten, so

Eichenseher. Die Asphaltierung

der Feinschichten erfolgte

heuer im Mai.

Da die Maßnahme mit einer

Pauschalsumme gefördert

wurde, kann man nun von

einer Nettoförderung von ca.

76 Prozent der förderfähigen

Maßnahmen ausgehen.

Möglich wurde das durch

eine deutliche Unterschreitung

der geplanten Kosten

um mindestens 200.000

Euro, resümierte Eichenseher

stolz. Am 30. Juni um

15 Uhr wird die Naabbrücke

feierlich eingeweiht. J. Meier


10 Stadt und Kreis Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

Faszinierende Industrieruine

Ehemalige Glasschleife als Zeugnis der Regionalgeschichte

Oberviechtach. Am Eingang

des Weges zum Silberbach

entdeckt der Wanderer

oder Besucher des

Goldlehrpfades ein altes

Gebäude, das auch manch

Ortsunkundigem Rätsel

aufgibt. Es mutet an wie

eine Mühle - dennoch fehlt

aber das Mühlrad. Ein Lasteneingang

ist vorhanden

- doch Kornspeicher sieht

man von außen nicht. Die

brauchte es auch nicht,

denn bei dem Gebäude

handelt es sich um eine

Glasschleife.

Im Mittelalter war die Oberpfalz

überzogen mit Eisenhämmern.

Hier machte man

sich die Wasserkraft zunutze,

um vor Ort vorhandene

Erzadern ausbeuten und das

gewonnene Material weiterverarbeiten

zu können.

Eisen, Blei, Silber und auch

Gold waren die Exportschlager

jener Zeit.

Im 17. Jahrhundert ging die

Abbau-Ära dem Ende zu und

die Hämmer lagen – dort,

wohin man die Rohstoffe

nicht ohne größeren Aufwand

transportieren konnte

- brach. Bis sich ab etwa Mitte

des 18. Jahrhunderts eine

neue Nutzungsart auftat, ein

fast frühindustrielles „Joint

venture“: das Glasschleifen.

Böhmische Glasbläser hatten

es in der „Planlegung“

ihrer Erzeugnisse zur Meisterschaft

gebracht, jedoch

waren die so entstehenden

Glasscheiben noch uneben

und stumpf. Man suchte also

einen Ort, an dem diese geschliffen

und poliert werden

konnten - und das am besten

auf dem Weg zu ihrem späteren

Bestimmungsort. Es

war dies Nürnberg, wo sich

zu jener Zeit der Hauptumschlagplatz

für planes Glas

befand. Also setzte man auf

eine Weiterverarbeitung des

Glases vor allem im Murach-

und Schwarzachtal,

wo die Gebäude in Form der

ehemaligen Hämmer bereits

vorhanden waren. In der Tätigkeit

des manufakturellen

Schleifens und Polierens

von Flachglas brachten es

die Oberpfälzer in den folgenden

Jahrzehnten zu

einer einzigartigen Meisterschaft.

Und es erschlossen

sich ihnen neben Scheiben

und Spiegeln mit der industriellen

Revolution weitere

Produktsegmente wie Mattscheiben

oder Spiegel für die

entstehende Fotoindustrie.

Den historischen Unterlagen

nach tat sich hier vor allem

die Greinerschleif’ besonders

hervor. Bereits 1880

fanden die Erzeugnisse der

als Grund. Der heutige Bau

stammt also in weiten Teilen

von 1932. Als 1933 die Nationalsozialisten

die Macht

übernahmen, ging die gute

Zeit des Schleifens endgültig

ihrem Ende zu. Das Vertriebsnetz

in Nürnberg bestand

fast nur aus jüdischen

Händlern, denen nach und

nach die Ausübung ihres Berufes

untersagt wurde. Ein

Neuaufbau des Vertriebes -

vor allem nach Übersee - gelang

jedoch nicht.

So wurde nach dem Kriege

nur noch selten in der Oberpfalz

geschliffen, bis diese

Tätigkeit nach und nach von

den modernen Flachglaswerken,

wie sie noch heute

in der Region existieren,

übernommen wurde.

ab 17 Uhr

»BayerwalD reBellen«

SaMStag

Bodenwöhrer

Bürgerfest 2017

ab 11 Uhr

Frühschoppen mit

»FurchtBar schee«

Sonntag

8. + 9.

Juli

ab 17 Uhr

Damenkapelle

»Damisch Böhmisch«

bayerischen Spiegelglasproduktion

ihren Weg von Nürnberg

aus in weite Teile Europas

und nach Nordamerika,

wo sie zu jener Zeit 75 Prozent

Marktanteil hielten.

Nach dem Ersten Weltkrieg

jedoch machten neu

entwickelte mechanische

Verfahren den Manufakturen

erhebliche Konkurrenz,

die Weltwirtschaftskrise tat

ihr Übriges dazu. Und am

5.12.1931 brannte dann die

Glasschleife am Greinerweiher

ab. Bis heute vermutet

man Brandstiftung

Die Produktion vom Kamerazubehör

hatte schon in den

1920er Jahren ein Ende gefunden,

zu groß war der Qualitäts-

und Preisdruck aus

Jena und Wetzlar. Weiterhin

wurden nur noch Spiegel und

Mattscheiben gebraucht, da

die Negativträger durch den

Nitrofilm ersetzt wurden.

Die „Greinerschleif’ befindet

sich heute in Privatbesitz

und wird land- und forstwirtschaftlich

genutzt. Darüber

hinaus bietet sie Wanderern

einen imposanten Wegpunkt.

Und wer weiß schon,

was zukünftigen Generationen

mit der Wasserkraft,

die dort seit dem Mittelalter

genutzt wurde, noch einfällt.

Thomas Starringer


www.ostbayern-kurier.de Reportage

11

Auf der Jagd nach Gold in Oberviechtach

Imagefilm entsteht: Dem edlen Metall selbst aktiv nachspüren – Gold im Museum und auf dem Lehrpfad

Oberviechtach. Prächtig

glänzend, edel und wertvoll

– Gold genießt bei den

Menschen schon seit jeher

einen hohen Stellenwert.

In Oberviechtach spielt es

sogar eine ganz besondere

Rolle – genauer gesagt, die

Hauptrolle in einem Imagefilm,

den das Video-Portal

Ostbayern HD derzeit dem

großen Thema Gold in und

um Oberviechtach widmet.

Gedreht wurde im nachgebauten

Bergwerksstollen

des Doktor-Eisenbarth- und

Stadtmuseums ebenso

wie draußen vor Ort am

Gold-Lehrpfad und beim

Goldwaschen.

Allerlei Mythen ranken sich

um das edle Metall, das die

Menschen seit Jahrtausenden

fasziniert. Die Gegend

um Oberviechtach steht seit

Jahrhunderten im Zeichen

des Goldes – als ältester urkundlich

belegter Goldbergbau

in der Oberpfalz nachgewiesenermaßen

bereits

seit dem 14. Jahrhundert.

Zu verdanken haben

die Oberviechtacher die

goldenen Aspekte ihrer

Stadthistorie wohl den Venezianern.

Sogar noch vor

dem 14. Jahrhundert hatten

die nämlich Prospektoren

ausgeschickt, die in allen

Landen nach Mineralienvorkommen

Ausschau halten

sollten. Schließlich brauchte

die damals bereits florierende

Glas-„Industrie“ der

Lagunenstadt Nachschub an

verschiedensten Rohstoffen.

Als einer dieser Prospektoren

dann bei Oberviechtach

Gold entdeckte, war die

goldene Zukunft der Stadt

vorgezeichnet. Im Film wird

eben dieser Prospektor

wieder lebendig und führt

zusammen mit seinem einheimischen

Gehilfen durch

die Historie.

Selbst auf Goldsuche gehen

Wo genau sich in der Oberviechtacher

Gegend noch

heute Gold finden lässt, wie

es früher abgebaut wurde

und welch beschwerliche

Angelegenheit das war – all

dies können Besucher nicht

nur im Film ansehen.

Auf den historischen Spuren

der Goldsucher bewegt

sich beispielsweise eine

Führung, bei der es „live vor

Ort“ nicht nur jede Menge

Infos gibt. Gäste können das

Goldwaschen dabei sogar

selbst ausprobieren. Bei der

geführten Wanderung durch

die historischen Goldabbaugebiete

in der Langau

bei Oberviechtach sehen

Besucher die Schürfgruben

und Abraumhalden des ehemaligen

Goldabbaus.

Draußen und im Museum

Die rund zwei Kilometer lange

Wanderung (nicht kinderwagengeeignet)

führt auch zu

den goldführenden Bächen,

an denen die Teilnehmer

unter fachkundiger Anleitung

des Gästeführers selbst ihr

Glück beim Goldwaschen

versuchen können und viel

Wissenswertes erfahren.

Bei einem Goldvorkommen

Auf historischen Spuren bewegt sich eine Führung, bei der die Teilnehmer selbst auf

Goldsuche gehen können.

von ca. 7 Gramm pro Tonne

Abraum ist es durchaus

möglich, dass der eine oder

andere ein „Flinserl” Gold in

seiner Waschpfanne findet.

Ausgangspunkt für die

Wanderungen durch die

ehemaligen Goldabbaugebiete

und zu den goldführenden

Bächen ist die

Info-Stelle „Gold-Lehrpfad”

am „Gütting” südöstlich von

Unterlangau (ca. 8 Kilometer

von Oberviechtach entfernt).

Mit Schautafeln wird hier die

Geschichte des Goldabbaus

eindrucksvoll dargestellt.

Das Doktor-Eisenbarthund

Stadtmuseum in der

Oberviech tacher Marktmühle

bietet darüber hinaus

beste Voraussetzungen,

um (nicht nur) Kindern und

Jugendlichen eine authentische

Begegnung mit dem

Thema Gold zu ermöglichen.

Anschauliche Modelle der

zum Goldwaschen benutzten

Gerätschaften, die Nachbildung

eines „Goldstollens”

und eines Pochwerks regen

neben dem Goldwaschen

zu einer intensiven Auseinandersetzung

mit diesem

Thema an.

Gold-Lehrpfad

Der Gold-Lehrpfad führt

entlang der noch reichlich

vorhandenen historischen

Termine und Infos

Bergbauspuren wie

Halden, Seifenhügel und

Pingen des mittelalterlichen

Goldabbaus.

Drei verschiedene Wanderrouten

laden hier dazu

ein, der Gold-Historie

nachzuspüren und die wunderbare

Natur der östlichen

Oberpfalz zu erleben: der

Gütting-Rundwanderweg,

der Falzbachweg und der

Stangenbergweg.

Video zum Goldwaschen

Das Video über die Goldgräber-Abenteuer

in Oberviechtach

gibt es auf Ostbayern

HD zu sehen – über Computer,

Tablet, Smartphone oder

Smart-TV.

Auf dem Gold-Lehrpfad sind

viele historische Spuren des

Goldabbaus zu sehen.

Doktor Eisenbarth erklärt dem Venezianer die Kunst des

Goldwaschens am interaktiven Bildschirm im Museum.

Anschauliche Modelle der zum Goldwaschen benutzten

Gerätschaften, die Nachbildung eines „Goldstollens” und

eines Pochwerks regen neben dem Goldwaschen nicht

nur Kinder und Jugendliche, sondern auch erwachsene

Besucher zu einer intensiven Auseinandersetzung mit

diesem Thema an.

Bilder: Thomas Starringer

Öffentliche Führungen den: Nabburger Str. 2, 92526

gibt es heuer noch jeweils Oberviechtach, Telefon:

donnerstags am 10. August,

09671/30716, E-Mail: tou-

24. August und 31. rismus@oberviechtach.de,

August. Die Führung kostet Web: www.oberviechtach.de.

für Erwachsene 4 Euro und

für Kinder ab 4 Jahren 2 Gruppenführungen ab acht

Euro. Gruppen bis 15 Personen

Personen sind von April

zahlen 25 Euro und bis Oktober zum Wunsch-

2 Euro je weitere Person.

Gummistiefel oder festes

termin nach Vereinbarung

möglich. Ein eigens erstell-

Schuhwerk sind auf jeden tes Programm mit Erhalt eines

Fall erforderlich.

„Goldwäscherdiploms”

für Schulklassen, Jugendgruppen,

Lust auf Goldgräber-Abenteuer?

Interessierte können

sich bei der Tourist-Information

Oberviechtach anmelgeburtstage

Familien, Kinder-

etc. kann mit

der Tourist-Info Oberviechtach

geplant werden.


12 Kreise Regensburg Kreis Schwandorf

und Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

12

„Es soll ein Fest für alle sein”

Am 1. und 2. Juli feiert Regenstauf – vier Mottobühnen mit 20 Bands, Kindermeile und kulinarische Genüsse

Regenstauf. Einen bunten Mix,

bei dem jeder Musikfan auf seine

Kosten kommt, verspricht

das Bürgerfst in Regenstauf.

Am 1. und 2. Juli treten hier 20

Bands auf, die verschiedenste

Musikrichtungen spielen. Dazu

gibt es viele Schmankerln und

Spaß für Kinder und Teenager.

Neu ist, dass es auf den vier

Bühnen jeweils ein Musikmotto

gibt: Die Besucher können zwischen

Rock & Rock‘n‘Roll, Mainstream,

Alpenrock oder „Local

Heros“ wählen. Neben regionalen

Bands wie den SBEKS, Fresh,

den Boarisch Krauts oder Jack

Point sind auch überregional

bekannte Bands wie Sacco &

Mancetti, RoxxDoxx, Power und

CheeseBallz zu hören.

Flaniermeile in der Stadtmitte

Die Hauptstraße wird zur Flaniermeile,

am Anfang und Ende

von zwei Bühnen begrenzt. Auf

Höhe des Kulturhauses befindet

sich die Bühne mit Alpenrock.

Am zweiten Festivaltag ergänzt

orientalischer Tanz das Motto.

Die Bühne am Marktplatz ist

dem Mainstream gewidmet und

bietet am Sonntagnachmittag

ein Showtanzfestival. Die zweite

Hauptader des Geschehens

ist der Masurenweg: Hier ist die

Rock- & Rock‘n‘Roll-Bühne zu

finden, auf der neben bekannten

Bands ein Motorradstammtisch

und eine Tattoo-Show die

Besucher in den Bann ziehen.

Kindermeile und Teen-Aktionen

Weiter geht es auf der Kindermeile

zur Bühne am Unteren

Markt. Hier treten viele

lokale Bands auf. Der Sonntagnachmittag

lockt mit einem

Kulturprogramm. Auftritte

von Kindergärten, Musiktreff

und Tanzgruppen sorgen für

Unterhaltung. Ein Höhepunkt

für die kleinen Besucher ist die

Aufführung des Kindermusicals

„Vogelhochzeit“ um 14 Uhr.

Auf die Jüngsten warten zum

Beispiel Bastelaktionen, Zauberclown,

Karussell und Barfußpfad.

Ein Highlight für die

Kleinen ist das Kinderland im

Thomas-Wiser-Haus. Teens

können sich als Graffitikünstler

versuchen oder Jumpers und

Waterballs ausprobieren.

Fest für alle, auch preislich

Dazu gibt es vielfältige Schmankerln

und Getränke. „Wir haben

die „Bierpreisbremse“ angezogen,

denn es soll ja ein Fest für

alle sein“, sagt Bürgermeister

Siegfried Böhringer.

In einer Vorführung sind Oldtimerfahrzeuge

und alte landwirtschaftliche

Geräte zu sehen.

Außerdem können die Besucher

ihr Glück auf der historischen

Holzkegelbahn versuchen. Am

Infostand des Marktes in der

Hauptstraße gibt es Shirts mit

dem Aufdruck „Regenstauf…

hier lebe ich!“ zu kaufen, solange

der Vorrat reicht.

Festzeiten und Informationen

Das Bürgerfest läuft am Samstag,

dem 1. Juli von 16 bis 1 Uhr

und am Sonntag, dem 2. Juli von

10 bis 22 Uhr. Weitere Infos gibt

es unter www.regenstauf.de.

Gebäudemanagement, Neu- und Umbauten

Industrielackierung & Sandstrahlen

Komplettrestaurierung (Frame Off)

VW Karmann Giha Cabrio Bj. 1968

20 Bands auf vier Bühnen unterhalten die Besucher mit Musik.

Baumaschinen, Lkw, Unimog, Tanklastzüge, Auflieger, Pylonen, Zapfsäulen, landwirtschaftliche Geräte...

Gebäudemanagement: Grünanlagenpflege, Gebäudereinigung, Winterdienst, Klein-Reparaturen,

Hausmeister-Service, Ein- und Umbauten/Erweiterung für Gebäude/Supermärkte/Fachmarktzentren

Oldtimer-Restaurierung, An- und Verkauf von Nutzfahrzeugen und Baumaschinen

NEU: Innenausbau und Umbau

Fischbacher Str. 60 • 93149 Nittenau

Tel. 0 94 36/30 03-0 • Fax 0 94 36/30 03-14

info@fundus-ag.de • www.fundus-ag.de


www.ostbayern-kurier.de 13 Bauen und und Wohnen in in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de 21

Hell, großzügig und komplett barrierefrei

Familie Benicke baute mit FischerHaus ihr rollstuhlgerechtes Traumhaus – Alltag um vieles einfacher

Bodenwöhr. Bauen ist eine

sehr individuelle Angelegenheit.

Das gilt ganz besonders

für Familie Benicke: Tochter

Sophia sitzt im Rollstuhl und

ist auf eine entsprechende

Bauweise angewiesen, um

sich eigenständig im Haus zu

bewegen. Mit FischerHaus

fand Familie Benicke einen

zuverlässigen Partner.

Was macht Ihr FischerHaus so

besonders?

Wir haben uns ein besonderes

Haus für unsere Familie gewünscht:

ein rollstuhlgerechtes!

Da unsere Tochter aufgrund

einer Muskelerkrankung auf

einen Rollstuhl angewiesen ist,

wollten wir ein Haus, in dem

Sophia möglichst selbständig

sein kann und sich unsere

gesamte Familie zuhause fühlt.

Warum haben Sie sich für

FischerHaus entschieden?

Für unser rollstuhlgerechtes

Haus haben wir einen Partner

gesucht, der in seiner Bauweise

vollständig flexibel ist und auch

ungewöhnliche Wünsche umsetzten

kann. Und: Wir wollten

ein energie-effizientes und

ökologisches Haus bauen.

Wir haben die Entscheidung,

mit FischerHaus zu bauen, nie

bereut. Wenn man ein Haus

baut, gibt es immer Probleme,

das ist ganz normal. Mit Fischer-

Haus haben wir einen Partner

gefunden, der wirklich immer

Sophia, die wegen einer Muskelerkrankung im Rollstuhl sitzt,

kann sich im Erdgeschoss und im Garten ohne fremde Hilfe

bewegen. Lichtschalter, Türgriffe und Bad sind auf ihre Bedürfnisse

ausgerichtet. Bilder: Loredana La Rocca Photographie

Nicht nur barrierefrei, sondern „Sophia-gerecht”: Im neuen Haus der Familie Benicke fühlen sich alle

Familienmitglieder wohl.

für uns da war – von der Planung

des Hauses über die Bodenplatte

und den Innenausbau bis zur

Fertigstellung unseres Gartens

hat er uns mit seinen Ideen,

Tipps und Problemlösungen auf

dem gesamten Weg begleitet.

Jetzt ist Ihr FischerHaus fertig

und Sie sind vor knapp einem

Jahr umgezogen. Wie wohnt es

sich in Ihrem neuen Zuhause?

Unser Haus ist toll geworden! Es

ist hell, großzügig und nicht nur

komplett barrierefrei, sondern

Sophia-gerecht. Sie kann sich

mit ihrem Rollstuhl frei im gesamten

Erdgeschoss des Hauses

und im Garten bewegen.

Die Türen sind extra-breit,

die Griffe und Lichtschalter in

rollstuhlgerechter Höhe, im

Bad sind das Waschbecken, das

WC, die Badewanne und die

Dusche auf ihre Bedürfnisse

ausgerichtet. Sie kann sich in ihr

Zimmer zurückziehen, mit ihrer

Schwester spielen, lernen und

Freundinnen einladen. Unser

Alltag ist seit unserem Einzug

um vieles einfacher geworden.

Unsere ganze Familie fühlt sich

sehr wohl in unserem Haus und

auch Besuch ist immer wieder

überrascht, wie einfach, praktisch

und toll vieles geworden

ist.

Es ist schade, dass sich Bauherren

heute nicht mehr mit

dem Thema Barrierefreiheit

beschäftigen. Auch wir werden

älter und es ist schön zu wissen,

dass unser Haus es uns ermöglichen

wird, möglichst lange

darin zu wohnen.

Einladung zum Werkssonntag am 02. Juli 2017 von 11 - 17 Uhr

• Bau- und Energieberatung

• Hausdesignzentrum geöffnet

• Musterhäuser zur Besichtigung geöffnet

• Vortrag um 12 & 14 Uhr: „Energieeffizientes Bauen & staatliche Förderungen“

• Produktionsführung 13 & 15 Uhr

FischerHaus GmbH & Co. KG • Rathausplatz 4 - 6 • 92439 Bodenwöhr • Tel.: 09434/950 - 0 • info@fischerhaus.de • www.fischerhaus.de


14 Bauen und Wohnen in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Gutachter-Kosten

Gerichtsurteil: Nicht in jedem Fall zu erstatten

Wenn in einem Rechtsstreit

eine Partei ein bauliches

Privatgutachten einholt,

müssen die Kosten

dafür nicht zwangsläufig

von der unterlegenen Partei

erstattet werden. Das

hat jetzt das Oberlandesgericht

Koblenz entschieden.

Nach Überzeugung des Gerichts

müssen die Kosten

eines privaten Gutachtens

nur dann von der unterlegenen

Partei erstattet werden,

wenn die notwendigen Erkenntnisse

der Partei weder

durch ein selbstständiges

Beweisverfahren noch durch

die gerichtliche Beweisaufnahme

ermittelt werden

konnten.

Ob dies der Fall ist, muss

demnach im Zweifel die Partei

nachweisen, die die Erstattung

der Kosten geltend

machen möchte.

Nach Überzeugung der

Sachverständigen-Organisation

VQC (Verein zur Qualitäts-Controlle

am Bau e.V.)

kann dieser Richterspruch

weitreichende Konsequenzen

haben – und das sowohl

für Bauherren wie auch für

Bauunternehmen, da jetzt

ein zusätzliches finanzielles

Risiko für die Klagenden entsteht.

Der VQC geht davon aus,

dass somit in Zukunft deutlich

seltener bauliche Privatgutachten

eingeholt werden.

Unsere Leistungen:

• Kompletter Innenausbau

• Wand- & Deckensysteme

• Altbausanierung

• Türen & Bodendesign

Am Vogelherd 1 • 92723 Gleiritsch • Tel.: 0 96 55/91 46 43

Werden Häuser bereits

während der Bauphase von

einem unabhängigen Sachverständigen

begleitet und

geprüft, sind nachträglich

eingeholte zusätzliche Gutachten

für die Urteilsfindung

nach Überzeugung des VQC

ohnehin nur selten nötig.

Jeder Mensch ist einmalig - warum nicht auch Ihre Küche?

Kreative Ideen müssen nicht immer

kostspielig sein.

Küche ist, was man daraus macht.

VERSPROCHEN ist VERSPROCHEN!

Profis mit

Bestpreis

Erleben Sie kreative Küchen-Lösungen

von 3.000 - 40.000 € – eben IHRE ganz

persönliche Traumküche.

Preisvorteil nutzen! Wir sind Mitglied des

größten Küchen-Einkaufsverbundes des

Küchenrings.

Profitieren Sie von unserer

über 30-jährigen Erfahrung

in der Küchenplanung! Tel. 0941 3780097-0 • Franz-Hartl-Straße 14

93053 Regensburg – direkt an der A3

QUALITÄT – von Anfang an!

www.ihr-kuechenhaus.de

fair • kreativ • kompetent • preiswert


www.ostbayern-kurier.de Bauen und Wohnen in Ostbayern

15

Badrenovierung: schick und barrierefrei

Viele Maßnahmen für ein barrierefreies Bad liegen derzeit im Trend – Förderung von Umbauten durch KfW

Bruck. Ein neues Bad ist schön

für Komfort, Hygiene und

Optik, doch oft ist die Renovierung

des Raums auch aus

Gründen der Barrierefreiheit

unausweichlich. Bei Haustechnik

Fritsch in Bruck weiß man,

worauf es dabei ankommt und

was die neuesten Trends für

ein modernes Bad sind.

Wo sich vor Jahrzehnten ein

30 Zentimeter hoher Sockel

befand, ist heute alles stufenlos:

Eine Dusche ist heutzutage

barrierefrei, oft ohne Tür, und

140 bis 160 Meter lang, so dass

auch Rollstuhlfahrer die Dusche

nutzen können.

Auch bei den Toiletten hat sich

viel getan. Die neuen Modelle

haben keinen Spülrand mehr

und sind so leicht zu reinigen.

„Toto”-WCs haben zusätzlich

eine Spezialglasur: Auf dieser

besonders glatten Oberfläche

können sich kaum Ablagerungen

bilden. Auch die „Tornado

Flush”-Spülung trägt zur Sauberkeit

und Hygiene bei.

Fans von Gold und Glitzer

kommen mit dem Flüssigstein

fürs Bad voll auf ihre Kosten.

Große, bodengleiche Duschen liegen im Trend und sind auch in vielen Jahren noch nutzbar, wenn die

Bewohner gehbehindert oder auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Bilder: Günter Staudinger

Bei Haustechnik Fritsch kann

der Kunde außerdem eine

Neuheit aus Japan ausprobieren:

das Dusch-WC. Was in

japanischen Haushalten schon

Standard ist, kommt nun auch

nach Europa. Der Deckel dieser

Toilette klappt automatisch auf,

wenn sich jemand nähert; nach

der Benutzung des WCs lässt

sich per Fernbedienung ein

Wasserstrahl und zum Schluss

ein Fön aktivieren. So wird der

Toilettengang komfortabel und

hygienisch.

„Das ist auch im Sinne der Barrierefreiheit,

denn besonders

ältere Leute, die sich nicht

mehr so gut umdrehen können,

profitieren von einem Dusch-

WC”, sagt Angelika Fritsch. Wer

jetzt sein Bad renoviert und

überlegt, später ein Dusch-WC

nachzurüsten, sollte neben

dem Wasser- auch an einen

Stromanschluss denken.

Bei den Waschtischen geht der

Trend zu aufgesetzten Waschbecken

mit Wandarmaturen

sowie zu LED-beleuchteten

Spiegeln. „So haben wir eines

unserer neuen Gäste-WCs gestaltet

– das gelbe”, sagt Angelika

Fritsch. Sind die Armaturen

am Waschbecken verbaut, sind

sie in Komforthöhe angebracht

und leicht sauberzuhalten.

Die WC-Betätigungen sind

derzeit häufig aus Edelstahl und

mit den Wandfliesen bündig. So

gibt es keine Kanten, an denen

sich Schmutz ablagern kann.

Bei den Badmöbeln sind dunkle

Holztöne wieder stark im

Kommen, oft in Verbindung mit

einer einfarbigen Lackschicht.

„Man kann das gut mischen

– zum Beispiel mit einem

Korpus in Weiß und einem

Unterschrank in Holzdekor”,

beschreibt Angelika Fritsch.

Viele Kunden entscheiden sich

für grifflose Badmöbel, die sich

durch Antippen öffnen lassen.

fest, kann der Flüssigstein darauf

aufgetragen werden – das

bedeutet weniger Aufwand und

Schmutz bei der Renovierung.

Wände und Decke sind so versiegelt

und lassen sich einfach

mit einem Lappen reinigen.

Wer sein Bad kreativ gestalten

möchte, zum Beispiel mit

Fotodrucken, kann Wandverkleidungsplatten

nutzen. Diese

lassen sich auf die vorhandenen

Fliesen kleben und sind auch

für den Duschbereich geeignet.

„Wenn Leute nicht viel Geld

haben, kann man diese Platten

auch für Einzelumbauten zur

Barrierefreiheit umsetzen –

zum Beispiel, um nur die Dusche

zu erneuern, in Verbindung mit

einer flachen Duschwanne.”

Aktuell läuft eine Aktion der

KfW zur Förderung von Badumbaumaßnahmen

hinsichtlich

Barrierefreiheit – auch für

junge Leute. „Wer das nutzen

möchte, sollte schnell sein”, rät

Angelika Fritsch. „75 Millionen

Euro stehen zur Verfügung.

Wenn dieses Geld weg ist, ist

das Programm zu Ende.”

Fritsch Haustechnik

Bgm.-Berger-Straße 2

92436 Bruck in der Oberpfalz

Tel.: 0 94 34/43 32

Fax: 0 94 34/ 3977

www.fritsch-haustechnik.de

Bei den Waschtischen geht der Trend zu aufgesetzten Waschbecken

mit Wandarmaturen sowie zu LED-beleuchteten Spiegeln.

Der Trend bei den Badmöbeln geht wieder zu dunklen Holzdesigns,

oft kombiniert mit einfarbigem Lack, zum Beispiel in Weiß.

Oft wird inzwischen nur noch

die Dusche gefliest, Wände

und Decke aber mit einem

Flüssigsteinputz versehen,

der atmungsaktiv ist und die

Feuchtigkeit aus der Raumluft

aufnimmt und später wieder

abgibt. Diesen gibt es in vielen

Farben und sogar mit Gold und

Glitzer. Sind die alten Fliesen

Hohe Armaturen, die sich leicht reinigen lassen, sowie WC-

Betätigungen aus Edelstahl sind stark im Kommen.


16 Bauen und Wohnen in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Aus Lichtquellen schöpfen

Beleuchtungskonzepte für das Badezimmer

Ein Essen bei Kerzenschein,

gedimmtes Licht

oder doch die Diskokugel

auf der Party: Dass Beleuchtung

für Stimmung

sorgt, weiß jeder. Auch

im Badezimmer lässt sich

mit geschickt platziertem

Licht Atmosphäre effektvoll

inszenieren.

warmes, weiches Licht zum

Entspannen. Moderne Badezimmer

sind Wellnessoase

und Arbeitsbereich zugleich.

Das erfordert ein intelligentes

Beleuchtungskonzept,

um allen Ansprüchen gerecht

zu werden. Sei es gedämmtes

Licht beim Genießen

in der Badewanne oder

ein lichtdurchfluteter Raum

um sich auf den Tag vorzubereiten,

immer kommt es

auf die Platzierung der Licht-

www.ostbayern-kurier.de

Auch im Badezimmer lässt

sich mit geschickt platziertem

Licht Atmosphäre effektvoll

inszenieren. Neben

der klassischen direkten

Beleuchtungen von oben,

setzten Lichtbänder an Kanten,

Griffen oder im Inneren

der Möbel schöne Akzente

und tauchen das Bad in

eine wohltuende Stimmung.

Lichtspiele aus verschiedenen

Winkeln und eine kluge

Kombination aus direktem

und indirektem Licht garantieren

dabei einen perfekt

ausgeleuchteten Raum zu

jeder Tageszeit: Morgens ein

kühles, erfrischendes Licht

zum Wachwerden, abends

Bild: Lars Zahner/fotolia.de

ÜBER 10.000 M 2

FLIESEN AM LAGER

Alte Regensburger Str. 60

93149 Nittenau (Richtung Kürn)

Tel. 0 94 36/90 23 00

Fax 0 94 36/90 23 01

www.walter-fliesen.de

Feiern Sie mit uns unser

50-JÄHRIGES BESTEHEN

am Samstag, 1.7.2017

mit 25 % Rabatt auf alle Wandfliesen

(ausgenommen Angebotsware)

und einem Glas Sekt für jeden Besucher.

Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg.

Fachbetrieb | Große Fliesenausstellung

Marmorfensterbänke | Granitstufen

Verlegung von Kunst- und Naturstein

AUSFÜHRUNG VON FLIESENARBEITEN


www.ostbayern-kurier.de Reportage

17

Neue Mama für kleines Pony

Fohlen aus Kastl findet Ersatzmutter auf dem Kollerhof

Die besten Drehbücherschreibt

immer noch das

Leben. Manchmal sogar

mit einem Happy End. So

geschehen, Anfang Mai,

auf dem Reiterhof der Familie

Koller in Pockersdorf.

Als Günther Koller um zwei

Uhr nachts seine stündliche

Visite bei seiner Stute Renaissance

macht, die schon

seit dem Vorabend alle Anzeichen

einer anstehenden

Geburt hatte, ist der Schrecken

groß. Das erste Fohlen

des Jahres auf dem Kollerhof

liegt tot im Heu, die Mutterstute

leckt es vergeblich,

versucht es mit Stupsen zu

animieren. Doch jede Hilfe

kommt zu spät. Bei der Geburt

hat sich die Plazenta

mit abgelöst und somit ist

die Versorgung des Pferdebabys

während der Niederkunft

abgebrochen, es ist

bei der Geburt erstickt. „Das

kommt leider manchmal vor,

vor über 10 Jahren hatten wir

schon mal so einen Fall. Da

steht man hilflos daneben,“

erklärt Sabine Koller, auf deren

Reiterhof zu Hochzeiten

schon bis zu 20 Fohlen im

Jahr auf die Welt kamen.

Schlimm für Sabine Koller,

die die Stute schon seit deren

Geburt vor acht Jahren

hat. Auch Renaissance wurde

bereits auf dem Hof in der

Nähe von Neunburg vorm

Wald geboren, war sogar

qualifiziert beim Süddeutschen

Fohlen Championat

und selbst ihre Mutter war

eine geborene Pockersdorfer

Stute. Sozusagen bereits

in dritter Generation brachte

Renaissance vor einem Jahr

ihr erstes Fohlen hier gesund

zu Welt. Diesmal zeigte sich

die Natur von ihrer grausamen

Seite. Für die erfahrene

Pferdewirtin Sabine war

sofort klar: „Es muss ein Adoptivkind

her!“ Immer wieder

kommt es auch vor, dass die

Mütter bei der Geburt oder

kurz danach sterben und

manches Fohlen wird von der

Mutter auch einfach nicht angenommen.

Dann bleibt den

Haltern oft nur die mühsame

Aufzucht mit der Flasche. Ein

zeitraubendes und auch unsicheres

Unterfangen. Allein,

die Mutterliebe kann man als

Mensch den sensiblen Tieren

nicht ersetzten.

„Erst haben wir bei der Tierklinik

Schierling und beim

Ammenstuten Service angerufen,

aber dann hab ich es

einfach auf unsere Seite in

Facebook gesetzt. Innerhalb

weniger Stunden wurde der

kurze Appell über 1400 mal

geteilt. Rund 160.000 Klicks

kamen innerhalb zwei Tagen

dazu. Es scheint, alle Pferdefreunde

Bayerns wollten

der traurigen Stute helfen.

Schnell haben sich aus allen

Ecken Deutschlands Pferdehalter

gemeldet, die eine

Mutter für ihr verwaistes oder

abgelehntes Fohlen suchten.

Aus Kastl, bei Amberg, nur

rund 50 Kilometer entfernt,

kam am Freitag eine Anfrage

des Ponyhofes „Kinder Oase

Hellberg“. Sofort wurde alles

organisiert und am nächsten

Tag schon kam das Ponybaby

nach Pockersdorf zu seiner

Adoptivmama.

Susanne Franke von der Kinder

Oase war heilfroh, für ihren

Zögling so ein gutes Zuhause

und eine neue Mama

gefunden zu haben. „Wenige

Tage nach der glücklichen

Geburt hatte die Mutter eine

Darmverschlingung und ist

daran verstorben!“ erzählt

sie traurig. Das Drama auf

dem Hof der sechsfachen

Mutter war groß, denn die

verstorbene Ayasha war das

Reitpony von Sohn Leonhard.

„Wir hätten es auch so

groß gezogen, mit der Flasche

eben, aber der soziale

Kontakt und die Liebe eines

Muttertiers sind nicht zu ersetzen.“

Doch Renaissance, die neue

Mama, wollte erst gar nichts

von dem Adoptivkind wissen.

„Wir konnten das Pony zwar

zum Trinken anlegen, indem

wir das Bein der Mutterstute

angehoben haben, doch so

ganz hat sie das Fohlen noch

nicht akzeptiert, war noch

sehr abweisend“, erzählt

Sabine Koller. Die stolze

Stute wollte sich das kleine

zottelige Etwas nicht so einfach

unterschieben lassen,

vielleicht noch aus Trauer

um das eigene Fohlen. Die

Kollers haben den Kleinen

dann einfach in der Box gegenüber

der schwarzen Stute

eingestellt. „So konnten

sie sich quasi schon mal beschnuppern!“,

verrät Günther

Koller. „Bis jetzt bn ich noch

mit allen fertig geworden,“

lacht der leidenschaftliche

Landwirt. Angefangen von

Emma, dem Hofhund, über

die Ziegen und die rund ein

Dutzend dickköpfigen Ponys,

die für die kleinen Reiter

bereit stehen, bis hin zu

den bulligen Galloways, die

auf seinen Weiden grasen.

Mit Einfühlungsvermögen,

wenn`s sein muss auch mit

strenger Hand, hat er seine

riesige Farm gut im Griff.

Es sind rund 120 Pferde auf

dem Hof, auch Zucht- und

Reitpferde gehören dazu.

Die Taktik der Kollers ist aufgegangen.

Schon am nächsten

Tag wollte Renaissance,

nicht, wie jeden Morgen, mit

den anderen Pferden hinaus

auf die Koppel, sondern wartete

an der Box des kleinen

Waisen und stupste an das

Gatter. Als Koller das Tor

öfffnete, trottete das kleine

Pony sofort mit der großen

Stute mit. Seither sind die

Rappstute und das Baby

Pony mit der weißen Blässe

unzertrennlich. Alina ist

zutraulich, hat sie doch die

ersten Tage die Milch aus

dem Fläschchen bekommen.

Doch ihrer neuen stolzen

Mama Renaissance weicht

sie trotzdem nur kurz von

der Seite. Am liebsten steht

sie auf der Koppel in ihrem

Schatten und bestaunt die

Welt, wie es eben nur ein

Baby kann.

Am Ende des Jahres kommt

Alina wieder zurück, zu Ihren

Besitzern, nach Kastl, in die

Kinder Oase. Dann kann es

zusammen mit den anderen

zwölf Ponys der Familie

Frank mit Kindern über die

Wiese tollen und hat sicher

ein schönes, aufregendes

Ponyleben. Marion Lanzl

Mehr Bilder gibt´s www.

ostbayern-kurier.de,

einen Film auf www.

ostbayern-hd.de


18

18 Ostbayern Kreis Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

Pflegekräfte: „Mit einem stummen Gebet,

Keine Zeit für Hygiene, im Stress vergessene Medikamentengabe, aus Zeitnot fingierte Eintragungen in den

Eine große Demonstration am 17. Juni in Regensburg soll die Öffentlichkeit auf die prekäre Lage der Pflegekräfte aufmerksam machen und sie für die

Belange der Patienten sensibilisieren.

Ostbayern. Erika ist gut in

ihrem Job. Sie macht ihn

auch schon seit 15 Jahren.

Wenn sie morgens um 5.30

Uhr auf den Parkplatz der

großen Klinik mitten in der

Oberpfalz einbiegt, hat sie

dennoch Angst vor dem

bevorstehenden Dienst.

Schon die Nacht über hat

sie schlecht geschlafen. Und

viele Nächte zuvor. Sie weiß:

trotz aller Erfahrung und

ihres großen Talents für den

Beruf der Krankenschwester

steht sie vor einer schier

unlösbaren Aufgabe.

Große Katastrophe?

„Du löst die Probleme dann

halt doch irgendwie. Und

bist dir aber nie sicher, ob

es auch morgen wieder

hinhaut. Oder ob es zu einer

großen Katastrophe kommt.

Das schlaucht dich einfach.

Du schaltest keine Minute

mehr ab, auch nicht nach

Feierabend“, sagt Erika. Und

erzählt von diesem Frühdienst.

Stichpunktartig, im

Stakkato. Wie gehetzt, auf

der Flucht. Wir sitzen in einem

kleinen Café, Erika rührt

in der Tasse. Immer wieder

blickt sie sich um – was sie

mir jetzt aus ihrem Berufsalltag

erzählen wird, kann sie

den Kopf kosten. Wenn ihre

Vorgesetzten erfahren, wer

da „geplaudert“ hat.

Zwölf geriatrische Menschen

warten morgens auf Erika.

Die Begrüßung verkommt

zum stereotypen, hastigen

Ritual. Waschen, mobilisieren,

anziehen. Die Uhr tickt.

In 45 Minuten kommt das

Frühstück, dann müssen alle

fertig sein. „Du läufst und

läufst und läufst, aber die

Uhr ist immer schneller.“

„Werden sonst nicht fertig”

Erika wirkt müde. Die Ganzkörperpflege,

die für die

Pflegebedürftigen eigentlich

angesagt wäre, ist in diesem

Rahmen nicht möglich.

„Du kaschierst das bei den

Patienten mit Humor. Du

sagst: Wir waschen heute

nur die beiden Gesichter,

sonst werden wir nicht fertig.

Mundpflege oder Intimpflege

nach geltenden Pflegestandards:

Das geht nur in

Ausnahmefällen.“ Hände

desinfizieren? Nur wenn Zeit

dafür ist…

Wenn Erika oder ihre Kolleginnen

infektiöse Patienten

versorgen müssen, sind

sie dazu angehalten, hygienische

Schutzkleidung

anzulegen. „Machen wir

nicht immer, dauert zu

lange“, sagt Erika, die in

Wirklichkeit anders heißt. Die

Klinikleitung weiß Bescheid,

inoffiziell zumindest, kümmert

sich aber nicht darum,

solange der Laden läuft und

die Zahlen stimmen.

Wer ständig in einem pflegenden

Beruf überfordert

wird, der entwickelt zwangsläufig

entweder Groll auf

seine Schützlinge oder ein

schlechtes Gewissen ihnen

gegenüber – weil der helfende

Mensch dazu neigt, die

Schuld bei sich zu suchen.

Erika gehört zu Letzteren.

Azubis allein gelassen

Schuldig fühlt sie sich auch

gegenüber den Auszubildenden.

„Die Uhr tickt. Statt den

Azubis ordentlich etwas zu

erklären, sagst du einfach:

Das schaffst du schon, und

lässt sie machen, sprichst

ein stummes Gebet, dass

nichts schief geht.“

Herr Mayer (Name geändert)

sitzt halbnackt am Waschbecken,

als Erika von ihrer Kollegin

zu Hilfe gerufen wird.

20 Minuten sind die beiden


www.ostbayern-kurier.de 19 Kreis Ostbayern Schwandorf www.ostbayern-kurier.de 19

dass nichts schief geht”

Patientenakten: überlastetes Klinikpersonal demonstriert am 17. Juni in Regensburg

Schwestern mit Hochdruck

mit einer Patientin beschäftigt,

die unter schwerer

Demenz leidet. Wie Herr

Mayer auch. Als Erika zurück

kommt, sitzt er Gottseidank

noch vor dem Waschbecken.

Nun hofft sie, dass sich der

alte Mann selbst gewaschen

hat. Wissen kann sie es

nicht. Herr Mayer hat das

längst vergessen.

werden behandelt wie Nutzvieh

im Stall“, schimpft sie.

Erika ist alleinerziehend, organisiert

ihr Berufsleben mit

Hilfe der Oma, die im selben

Haus wohnt. Anders würde

es nicht gehen. Aus Angst

um den Job hat sie jahrelang

geschwiegen. „Die Situation

ist immer unhaltbarer geworden“,

sagt sie.

Medikamente vergessen

Die Dauerbelastung führt

Fehler herbei. „Medikamenteneingabe!

Vergessen!“,

saust es durch Erikas Kopf.

Der Laufschritt ist die normale

Fortbewegungsart.

Personal fehlt an allen Ecken

und Enden. Erika hat genug

und schreibt einen Versetzungsantrag,

da sie hofft,

es wird in einer anderen

Abteilung besser.

Jetzt gehört zu ihrer Schicht

die Betreuung von vier

Intensiv- und zehn weiteren

Patienten. Erika müsste bei

denen jetzt Vitalzeichen

messen. Keine Zeit. Ebenso

wenig wie für die ärztlichen

Anordnungen aus der Visite.

Darum wird sich der Nachtdienst

kümmern müssen.

Dadurch verzögern sich die

medizinischen Maßnahmen

um einen Tag.

Erika klingt immer schuldbewusster.

Obwohl die

intelligente junge Frau weiß:

Es liegt ja nicht an ihr. Es

liegt daran, dass die Krankenhäuser

zu wenige wie sie

beschäftigen.

Zu Lasten der Patienten

Der Mangel geht zu ihren

Lasten, er geht aber auch zu

Lasten der Patientenversorgung.

„Pillen, die sie nüchtern

nehmen sollten, werden

ihnen von uns gesammelt mit

anderen Tabletten nach dem

Frühstück verabreicht – so

geht das schneller“, sagt die

Schwester. Schmerzmittel

vor Verbandswechsel? „Geben

wir nicht, weil wir keine

Zeit haben zu warten, bis die

Wirkung eintritt.“ Erika hat

sich jetzt in Rage geredet.

Sie schaut sich auch seltener

um in dem Café.

Sie geht generell lieber in den

Spät- als in den Frühdienst

und nimmt in Kauf, weniger

Wir haben das bayerische

Gesundheitsministerium

mit Erikas Schilderungen

konfrontiert. Die Antworten

lesen Sie auf S. 20.

Wie Erika ergeht es vielen Mitarbeitern in der Pflege: Sie sind völlig überlastet und haben

kaum genug Zeit für die Grundversorgung der Patienten. Bild: georgerudy / fotolia.de

Zeit mit ihrer Tochter zu

haben. Auch dort zwingt der

akute Mangel an Pflegekräften

zu faulen Kompromissen.

„Aber morgens ist bei mir

das Gefühl der Hilflosigkeit

größer“, sagt sie. Abends

bekommen die Patienten

gerne Pudding verabreicht.

„Das geht schneller als Brote

schmieren. Zu zweit sind wir

für 30 Patienten zuständig.“

Die zwei Kolleginnen sollten

diese 30 Menschen mobilisieren

– das bleibt auf der

Strecke. „Alleine schaffst du das

schon wegen des Gewichts

oft gar nicht“, weiß Erika.

Gespräche? Keine Zeit

Patienten- und Angehörigengespräche?

Die machen

zusätzlichen Stress, weil

die Zeit hinterher woanders

fehlt. Dann werden Maßnahmen

in die Patientenkarteien

eingetragen, die gar nicht

erfolgt sind. „Völlig üblich“,

sagt Erika. „Ich bin wirklich

gewissenhaft, aber auch mir

passiert es immer wieder,

dass ich einen Patienten auf

der Toilette vergesse.“

Keine Pause

Statt der gesetzlich vorgeschriebenen

Pause, die

zwar dokumentiert, aber

nicht genommen wird, füllt

Erika die Tablettenschalen

für morgen. So wirklich

dabei bleiben kann sie aber

nicht, immer wieder wird sie

weggerufen und muss einen

Patienten zur Toilette bringen,

einen Tropf wechseln

oder eine unangenehme

Überraschung beseitigen.

In der Nachtschicht bietet

sich ein ähnliches Bild. Normalerwiese

sollten die Patienten

alle zwei Stunden umgelagert

werden. „Wir sind

froh, wenn wir das zwei Mal

pro Nacht schaffen“, erklärt

Erika. Nacht-Antibiotika,

Kontrollgänge: Man kann im

Dauerstress so schnell so

wichtige Sachen vergessen.

40 Patienten pro Schwester

Eine Schwester muss

alleine bis zu 40 Patienten

„betreuen“. Brennt nebenan

der Baum, muss sie die

Station verwaist zurücklassen.

Schwierige Patienten?

„Manchmal fixieren wir sie,

wenn sie sonst Gefahr laufen

würden, zu stürzen. Ohne

richterliche Anordnung. Weil

es nicht anders geht.“

Der Kaffee in ihrem Glas

muss inzwischen kalt sein.

Erika nimmt sich nicht die

Zeit, ihn zu trinken. Sie erzählt

weiter vom Nachtdienst.

Wie Nutzvieh

Wenn weder Früh- noch

Spätdienst dazu gekommen

sind, die Ein- und Ausfuhrbilanz

eines Patienten zu

erstellen, dann schätzt die

Nachtschicht auf Basis der

Werte vom Vortag – nur,

damit in der Akte etwas drin

steht. Ein Schmu, der die

Patienten teuer zu stehen

kommen kann.

Dass in dieser Situation von

Gesprächen mit Sterbenden,

besonderer Körperpflege,

Fußpflege und kleinen Höflichkeiten

nur geträumt werden

kann, macht Erika wütend.

„Das wollen meine Kolleginnen

und ich den Menschen

gerne geben, aber wir

Nun ist das Maß voll für Erika.

Sich wieder versetzen zu

lassen oder in einer anderen

Klinik zu bewerben, hat auch

keinen Sinn. „Wir müssen

gemeinsam was ändern.”

Deshalb arbeitet sie jetzt

aktiv bei der Gewerkschaft

mit, ein Betriebsrat ist in

der Vorbereitung. Sie will,

dass die Leser „einfach

mal mitkriegen, was sich in

Wirklichkeit im Krankenhaus

abspielt“.

Große Pflege-Demo

Geld für mehr Pflegekräfte

wäre genügend vorhanden,

davon ist sie überzeugt.

Rekord-Überschüsse bei

den Krankenkassen, Privat-

Unternehmen mit teuerem

Management und hohen Aktienkursen

sowie eingefrorene

Arbeitgeber-Beiträge,

dazu Zuzahlungen an allen

Ecken und Enden.

„Es geht nicht darum, den

Standort Deutschland zu sichern,

sondern darum, eine

kleine reiche Clique immer

noch reicher zu machen – auf

Kosten der Gesundheit und

des Lebens von Millionen

Kassenpatienten“, ist sich

Erika sicher.

Am 17. Juni wird sie daher

mitmarschieren bei der

großen Pflege-Demo in

Regensburg. Und sie hat

schon drei ihrer Kolleginnen

davon überzeugen können,

ebenfalls mitzukommen.

Was sind Ihre persönlichen

Erfahrungen in

Krankenhäusern, sei

es als Patient/in oder

Beschäftigte/r? Schreiben

Sie uns bitte an

redaktion@ostbayernkurier.de.

Auf Wunsch

werden Einsendungen

anonym behandelt.


20 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Ministerium: Kein Einfluss

„Keine staatliche Aufsicht über Krankenhäuser“ - Staatsanwalt und Qualitätsmanagement

Ostbayern. Was sagt das

bayerische Gesundheitsministerium

zu den Zuständen

in jener Oberpfälzer

Klinik, die Schwester Erika

(Name geändert, S. 18/19)

beschreibt? „Wir können

nichts dafür“, könnte man

die Antworten zusammen

fassen.

ein höherer Stellenschlüssel

ein Faktor für eine bessere

Infektionsprävention ist.

Klar ist aber auch: Soweit

ein anderer Patient dadurch

infiziert wird, handelt es sich

hier um strafbare Körperverletzung,

für deren Verfolgung

die Staatsanwaltschaft zuständig

ist.“

Eine Specherin der Behörde

erklärte gegenüber dem OK

schriftlich: „Das Bayerische

Krankenhausgesetz sieht

keine staatliche Aufsicht über

Krankenhäuser vor. Die Zuständigkeit

des Bayerischen

Staatsministeriums für Gesundheit

und Pflege für Krankenhäuser

beschränkt sich

auf Krankenhausförderung

und Krankenhausplanung.

Krankenhäuser sind unabhängig

von der Trägerschaft

eigenverantwortlich wirtschaftende

Unternehmen, in

deren Rechte nur aufgrund

gesetzlicher Kompetenzen

eingegriffen werden darf.

Solche Kompetenzen gibt es

nur für den Bereich der Hygiene,

dagegen für die innere

Organisation und Betriebsführung

nicht.“

Das Bundeskabinett habe

Anfang April die Einführung

von Personaluntergrenzen

für bestimmte Bereiche in

den Krankenhäusern auf den

Weg gebracht. Die Deutsche

Krankenhausgesellschaft

und der Spitzenverband

Bund der Gesetzlichen Krankenversicherung

sei jetzt

beauftragt, bis Ende Juni

2018 diese Personalmindeststandards

zu vereinbaren.

Solche Personalmindestmengen

seien etwa für

pflegeintensive Bereiche wie

etwa Intensivstationen oder

den Nachtdienst geplant.

Kliniken „eigenverantwortlich“

Gesetzlich vorgegebene

Personalschlüssel im Bereich

der Krankenpflege

gebe es derzeit nicht. Die

Kliniken entscheiden eigenverantwortlich

über ihren

Personaleinsatz und richten

Aus dem bayerischen Gesundheitsministerium von Ressortchefin Melanie Huml

heißt es: Bei den von Schwester Erika geschilderten Missständen seien meist die Klinikleitungen

gefragt. Die meisten Vorfälle fielen wohl in die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft.

Bild: Ministerium

sich dabei laut Ministerium

nach Vergleichswerten oder

der von 1993 bis 1995 geltenden

Pflegepersonalregelung.

Die Untergrenze setze

das sog. „Organisationsverschulden“.

Wenn dem Patienten

ein Schaden entsteht,

der nicht auf persönliches

Fehlverhalten, sondern auf

organisatorische Mängel zurückzuführen

ist, mache sich

demnach das Krankenhaus

selbst schadensersatzpflichtig

und ggf. strafbar.

Wie sieht es aus, wenn

Schwestern, wie Erika es

beschreibt, aus Zeitmangel

Dokumentationen fälschen?

Das Ministerium rät dazu,

dass Schestern solche Vorfälle

melden sollen - ein

ziemlich direkter Rat zur Denunziation:

„Nur die Klinikleitung

kann die korrekte Dokumentation

prüfen. Allerdings

kann auch sie nichts tun,

wenn Mitarbeiter aus falsch

verstandener Kollegialität

solche Vorfälle verschweigen.

Dabei sollte es schon

im eigenen Interesse der

Mitarbeiter liegen, die Klinikleitung

zu informieren.

Denn soweit dem Patienten

wegen der falsch dokumentierten

und daher ggf. unterlassenen

Pflegemaßnahme

ein Schaden entsteht, machen

sich die Mitarbeiter

selbst wegen Körperverletzung

strafbar. Ist dagegen

die Klinikleitung informiert

und hat keine Abhilfe geschaffen,

hat der Mitarbeiter

seine Pflicht erfüllt.“

Da viele Kliniken heute privat

betrieben werden, ist eine

dünne Personaldecke ein

Faktor, der im Zweifel höhere

Gewinne generiert. Wir

wollten vom Ministerium wissen,

ob der Staat hier Regeln

setzt oder auch im höchst

sensiblen Bereich Gesundheit

auf die „Kräfte des Marktes“

vertraut.

Vertrauen ins Qualitätsmanagement

„Jedes Krankenhaus ist unabhängig

von der Trägerschaft

gesetzlich verpflichtet,

ein Qualitätsmanagementsystem

zu betreiben und sich

an der sog. externen Qualitätssicherung

durch den

Gemeinsamen Bundesausschuss

zu beteiligen. Auffällige

Werte führen zu einer

eingehenden Prüfung und

ggf. einer Zielvereinbarung

zur Beseitigung bestehender

Mängel“, so die Sprecherin

des Ministeriums dazu. Ergebnisse

dieser externen

Qualitätssicherung würden

künftig auch in den Qualitätsberichten

der Krankenhäuser

und entsprechenden

Vergleichslisten veröffentlicht.

Wenn Azubis nicht ausbegildet,

sondern als billige Kräfte

eingesetzt, wie es Erika

schildert, dann „könnten die

Krankenkassen Rückforderungen

geltend machen. Ggf.

wäre auch ein Abrechnungsbetrug

zu prüfen“, hieß es

aus dem Ministerium.

Stichwort Hygiene. Die bleibe

laut Erika aus Zeitgründen

oft auf der Strecke. Dazu

die Sprecherin des Gesundheitsministeriums:

„Auch

wenn bislang kein eindeutiger

Zusammenhang zwischen

dem Stellenschlüssel

und Infektionsraten in Krankenhäusern

durch wissenschaftliche

Studien belegt

wurde, steht fest, dass präventive

Maßnahmen (z. B.

Händedesinfektion) mit einem

höheren Zeitaufwand

verbunden sind. Es kann daher

vermutet werden, dass

„Schwester Erika“ sagt, dass

sturzgefährdete Patienten in

„ihrer Klinik“ wegen des Personalmangels

oftmals auch

ohne richterliche Anordnung

fixiert werden. Hat das Ministerium

von solchen Vorgängen

Kenntnis, in welchem

Umfang bewegen sich diese

Zahlen, wie geht die Aufsichtsbehörde

dagegen vor?

„Auch hier handelt es sich

um strafrechtlich relevante

Vorgänge, für deren Verfolgung

die Staatsanwaltschaft

zuständig ist“, so die Sprecherin.

Um die Krankenhäuser

für die Problematik

zu sensibilisieren, habe das

Bayerische Gesundheitsministerium

in Zusammenarbeit

mit der Bayerischen

Krankenhausgesellschaft

das Thema „Vermeidung von

freiheitsentziehenden Maßnahmen“

beim „Symposium

Krankenhaus und Recht“ im

März dieses Jahres behandelt.

Ob diese verwaltungstechnischen

Maßnahmen geeignet

sind, den realen Alltag

Schwester Erikas und ihrer

Kolleginnen zu ändern, muss

die Zukunft zeigen. Konkreter

Handlungsschritt, den das

Ministerium gegenüber dem

Ostbayern-Kurier aufzeigte:

Meldung an die Klinikleitung.

Und der Staatsanwalt? Der

müsste von konkreten Fällen

erfahren, was nur im Extremoder

per Zufall geschehen

dürfte. Die Furcht vor strafrechtlichen

Konsequenzen

oder das Qualitätsmanagement

haben die Zustände an

Erikas Arbeitsstätte bislang

nicht verbessert, wenn man

den Schilderungen der Krankenschwester

glaubt.

Hubert Süß


21 Kreise Regensburg und Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

Kleintierzüchter feiern groß

Vor 50 Jahren wurde der KZV Nittenau und Umgebung gegründet - Fest am 10./11. Juni

Nittenau. Am 14.4.1967

gründeten 10 Personen

den Kleintierzuchtverein

Nittenau und Umgebung,

kurz KZV genannt. Daraus

entwickelte sich im Laufe

der Jahre ein Verein mit

heute über 460 Mitgliedern.

Und die feiern jetzt.

Der KZV versteht sich als

Treffpunkt aller Tierfreunde,

Züchter und Naturfreunde,

dessen Anliegen es ist, das

Hobby der Tierzucht und

Tierhaltung zu fördern. Dabei

helfen gesellschaftliche

Veranstaltungen und Tierausstellungen

neue Mitglieder

zu gewinnen - insbesondere

Jugendliche. Wichtig ist

dem KZV dabei, auch bei der

übrigen Bevölkerung Verständnis

für die Tierhaltung

zu erreichen.

Das Rezept des Vereinserfolgs

liegt sicher an dem

dabei stets verfolgten gesunden

Mix aus gesellschaftlichen

Veranstaltungen und

Die Festmutter und ihre Festdamen 2017. Bild: Jürgen Kuprat

Faszinierendes Frühlingskonzert

„Alt und Jung“ im

AWO Sozialzentrum

Regendorf. Seit einigen Jahren

wird im AWO Sozialzentrum am

Schlosspark das Projekt „Alt

und Jung“ praktiziert. Neben

regelmäßigen gegenseitigen

Besuchen - sei es zum Basteln,

Geschichten vorlesen oder einfach

nur zum Ratschen - steht

besonders das Miteinander der

Kinder und Jugendlichen des

Johanniter-Kinderhortes mit

den Seniorinnen und Senioren

im Vordergrund.

Hatte die junge Generation

früher in der Großfamilie immer

Kontakt zu den älteren Menschen,

ist dies heutzutage nur

noch selten der Fall. Aus diesem

Grund wurde das Projekt

gestartet, um das gegenseitige

Verständnis zu fördern. Kürzlich

waren daher 13 Kinder des

Kinderhortes aus den Gruppen

„Singspatzen“, „Schlaufüchse“

und „Orgelpfeifer“ in Regendorf

zum Aktionstag „Musik 2017

zu Besuch. Zuerst hatten die

„Singspatzen“ ihren Auftritt,

gefolgt von dem Frühlingslied

„Melodie der Blumen“ des Kinderhortes.

Dann kamen die

„Orgelpfeifer“ an die Reihe,

bevor ein englisches Lied vorgetragen

wurde. Gut gestärkt

durch Limo, Kuchen und Eis

wurden anschließend gemeinsam

alte Volkslieder und Ohrwürmer

gesungen.

Bei den Liedern wie „Der Frühling

das ist die schönste Zeit“,

„Der Kuckuck und Esel“, „Alle

Vögel sind schon da“ oder „Kein

schöner Land“ fühlten sich die

Bewohner in ihre eigene Kindheit

zurückversetzt und sangen

begeistert mit.

Den Abschluss des musikalischen

Nachmittages bildete

eine Ballett-Einlage, bevor man

sich von den Seniorinnen und

Senioren mit einem Meer aus

Seifenblasen verabschiedete.

Man merkte an den glücklichen

Gesichtern, dass alle Teilnehmer

diesen abwechslungsreichen

Nachmittag genossen

hatten, und freut sich schon auf

die nächsten Treffen. J.Meier

solchen „rund ums Tier“. Die

weit bekannte Gockerl Kirwa

– zum Teil mit Modenschauen

- Heurigenfeste, Walpurgismärkte,

Mehrtagesausflüge,

Faschingsveranstaltungen

gehören dazu Tiermärkte,

Tierausstellungen und Fachvorträge

über Tiergesundheit

und Tierhaltung sind die

züchterischen Treffen. Das

50-jährige Gründungsfest

wird am 10. und 11. Juni mit

69 Vereinen und der Bevölkerung

in der Regentalhalle

gefeiert. Festlich umrahmt

von Festmutter Christine Maderer,

Festbraut Julia Bräu

und ihren schmucken Festdamen.

Am Samstag wird

nach dem Bieranstich um 19

Uhr die Partyband Sappralot

die Stimmung in der Regentalhalle

anheizen und für den

richtigen Festauftakt sorgen.

Der Sonntagvormittag beginnt

um 8.00 Uhr mit dem

Einholen der Vereine und

dem Weißwurstfrühschoppen

mit der Stadtkapelle

Nittenau. Anschließend führt

der Kirchenzug in die Stadtpfarrkirche,

wo um 10.30

Uhr der Festgottesdienst

beginnt. Dann gibt´s musikalischen

Mittagstisch.

Ein Höhepunkt ist der Festzug,

der sich ab 14.30 Uhr

mit den Vereinen und Ehrengästen

und 9 Wägen

gezogen von Pferden und

Oldtimerbulldogs durch die

Innenstadt von Nittenau und

Bergham schlängelt. Nach

Rückkehr in die Regentalhalle

werden „Dingl, Dangl and

Friends“ ab 15.30 das Finale

bis weit in die Abendstunden

zu einem Erlebnis werden

lassen. Stimmung gibt’s sicher

auch in der in der Regentalhalle

integrierten Safaribar

des KZV...


22 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Tragische Liebe

Die weiße Frau von Burg Wolfsegg

Wolfsegg. Burg Wolfsegg

im Regensburger Land ist

wohl die schönste erhaltene

Kleinburg in Bayern. Sie

wurde nie gestürmt oder

gechleift und verfiel im Laufe

der Zeit. 1933 kaufte Georg

Rauchenberger die Burg und

rettete sie vor dem Verfall.

Bekannt ist die Burg vor

allem für ihre Geschichte der

weißen Frau.

Schönheit ausnutzen

Im Mittelalter war das Geschlecht

derer von Laaber

Besitzer der Burg Wolfsegg.

Ulrich von Laaber war mit

der schönen Klara von Helfenstein

verheiratet. Deren

Schönheit wollte der Ritter

strategisch ausnutzen: Er lag

im Streit mit Georg Moller,

dem Hammerherrn von Heitzenhofen,

dessen Besitztum

er für sich haben wollte. Ein

Hammer oder Eisenhammer

war damals ein Handwerksbetrieb,

in dem ein großer

Hammer mit Wasserkraft

betrieben wurde, etwa zur

Fertigung von Nägeln.

Ulrich drängte nun seine

Frau, dem Hammerbesitzer

schöne Augen zu machen,

ihn zu umgarnen um ihn zu

einem Vertragsabschluss zu

überreden. Die tugendhafte

Klara wehrte sich lange

Die schöne wie tugendhafte

Klara von Helfenstein geriet

auf eheliche Abwege und

bezahlte mit ihrem Leben.

Lieb esGeschichten

von Petra Sippel

Zeit gegen diese Idee ihres

Mannes.

Schließlich ließ sie sich aber

dennoch auf ein Treffen mit

dem Herrn von Heitzenhofen

ein. Was Ulrich nicht geplant

hatte: Seine Frau verliebte

sich auf den ersten Blick in

den Hammerbesitzer und

auch Georg empfand Gefühle

für die Frau, die über eine

sexuelle Beziehung hinausgingen

– nennen wir es Liebe.

Anfangs konnten sich die

beiden offiziell begegnen,

aber schon bald wurden daraus

heimliche Liebestreffen.

Ulrich ahnte lange nichts

davon, dass seine Klara sich

verliebt und auf eheliche

Abwege begeben hatte. Als

er es herausfand, war sein

Zorn grenzenlos. Er heuerte

zwei Bauernburschen aus

Wolfsegg an, die seine Frau

töten sollten.

Mysteriöser Tod

Ulrich von Laaber und seine

Söhne kamen kurze Zeit

später auf mysteriöse Weise

ums Leben. Das Geschlecht

derer von Laaber starb auf

der Burg Wolfsegg aus.

Manche sagen, es wäre

Georg Moller gewesen, der

auf diese Weise seine Geliebte

rächte. Andere sagen,

es wären das Schicksal

und die unglückliche Klara

gewesen, die den Ehemann

strafen wollte. Wer weiß…?

Von Klara sagt man, dass

sie als weiße Frau nachts

umgehen müsse, bis sie

eines Tages doch noch ihre

Ruhe findet. Eine weiße

Frau ist in etlichen Mythen

in Bayern und anderswo

belegt. Manche Menschen

glauben, dass es sich hierbei

um lebende Leichname

handelt, die nach ihrem Tod

keine Runde fanden – sei

es, weil sie gemordet hatten

oder selbst gewaltsam ums

Leben kamen. Petra Sippel

Bonjour Kultour • Petra Sippel

Liebesführungen, Kindergeburtstage & mehr

Franz-Liszt-Str. 8 • 93128 Regenstauf

Tel. 0 94 02/500 696

Verdienste um die Heimat

Der Bayerische Wald-Verein und seine Kulturpreisträger

Neukirchen b. Hl. Blut. Die

Förderung von Kunst und

Kultur ist ein wesentliches

Ziel des Bayerischen Wald-

Vereins mit seinen mehr als

20.000 Mitgliedern. Jedes

Jahr wird beim Bayerwaldtag

ein Kulturpreisträger

ausgezeichnet.

Die Auszeichnung geht auf

eine Anregung des Ehrenpräsidenten

Dr. Gottfried Schmid

zurück, der den Preis 1972

erstmals stiftete. Die Kulturpreisträger

des Bayerischen

Wald-Vereins haben sich auf

vielen Gebieten um die Heimat

verdient gemacht: bedeutende

Schriftsteller und Historiker,

Heimatforscher und Musiker,

Glaskünstler, Maler, bildende

Künstler, Sänger, Amateurtheater

und Museen.

Ausstellung gewidmet

Im letzten Jahr wurden

zum Beispiel Hans Höcherl

aus Moosbach und Werner

Schäfer aus Straubing ausgezeichnet.

Diesen hochrangigen

bildenden Künstlern

widmet das Wallfahrtsmuseum

Neukirchen b. Hl. Blut

seine neue Ausstellung „Der

Bayerische Wald-Verein und

seine Kulturpreisträger”, die

noch bis 10. September zu

sehen ist.

Programm der Preisträger

Eröffnet wurde die Ausstellung

von Staatsminister

Helmut Brunner, dem

Präsidenten des Bayerischen

Wald-Vereins. Im

Jahr 2008 war das Museum

selbst für seine Verdienste

Ein Ausschnitt aus dem Aquarell „Vor dem Gewitter” von

Rudi Seidl. Der Künstler ist einer der Kulturpreisträger des

Bayerischen Wald-Vereins, denen das Wallfahrtsmuseum

in Neukirchen b. Hl. Blut seie neue Ausstellung widmet.

Diese ist bis zum 10. September zu sehen. Dazu gibt es ein

Begleitprogramm der Kulturpreisträger mit verschiedenen

Veranstaltungen.

Foto: Saller, Regen

Kulturpreisträger des Bayerischen

Wald-Vereins.

Die Wanderausstellung

präsentiert Werke von Hajo

Blach, Klaus Büchler, Erwin

Eisch, Manfred Homolka,

Hans Höcherl, Gerhard

Michel, Bernhard Schagemann,

Christan Schmidt und

Rudi Seidl sowie Bücher der

Literaturpreisträger. Während

der Ausstellungsdauer

bieten die Kulturpreisträger

allen Interessierten ein

Begleitprogramm mit

Kindertheater, Lesungen,

Mundartabenden und einem

Musik- und Tanznachmittag.

So erzählt und liest am 19.

Juli der Schriftsteller Harald

Grill. Am 6. September gibt

es einen Mundartabend mit

Eberhard Kreuzer und Karl-

Heinz Reimeier.

Zeiten und Informationen

Geöffnet ist das Wallfahrtsmuseum

von Dienstag bis

Freitag von 9 Uhr bis 12

Uhr und von 13 Uhr bis 17

Uhr sowie samstags und

sonntags von 10 Uhr bis 12

Uhr und von 13 Uhr bis 16

Uhr. Mehr Infos gibt es im

Internet unter der Adresse

www.wallfahrtsmuseum.de.

Karin Hirschberger

Countryfest mit viel Musik

Katzdorf. Überraschungen,

Vorführungen, historische

Ausstellungen und jede

Menge Musik – das sind

die Zutaten für ein tolles

Country-Wochenende. Am

8. und 9. Juli lädt der

Country- und Westernclub

„Bavarian Rangers“ zum

36. Countryfest auf das

Vereinsgelände nach Katzdorf

ein.

Los geht’s am Samstag

um 18 Uhr, ab 19

Uhr spielen „B-Minor“.

Beim Frühschoppen am

Überraschungen, Vorführungen und viel Musik gibt es

beim Countryfest der „Bavarian Rangers” in Katzdorf.

Sonntagvormittag ab 10

Uhr sorgt die „Bavarian-

Rangers-Brass-Band“ für

Unterhaltung und ab 13 Uhr

gibt es Country-Music mit

der „Don Attila Band“.


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

23

Spannende Videos aus der Region

Auf Ostbayern HD gibt es Kurzfilme aus vielen interessanten Themenbereichen

Thema der Woche

Immer am Montag schalten wir ein „Thema der Woche” aus Ostbayern

frei. Schwerpunkt sind die Landkreise Schwandorf und Regensburg.

Oft handelt es sich um eine interessante Reportage oder ein Interview

zu einem aktuellen Thema. Derzeit läuft „Goldfieber in Oberviechtach”,

zu dem es auf Seite 11 auch einiges zu lesen gibt.

Ostbayern sehen und hören”

Das Magazin berichtet von interessanten Schauplätzen, was sich in der

Heimat so alles tut. Informative und unterhaltsame Kurzfilme erzählen

von Ereignissen in der Region – aktuell zum Beispiel von der Sportabzeichen-Aktion

in Schwandorf. Mitmachen kann jeder, der möchte;

Training ist immer mittwochs ab 18 Uhr im Sepp-Simon-Stadion.

„Wohin am Wochenende?”

Immer donnerstagabends schalten wir die Sendung mit Ideen und

Veranstaltungshinweisen für das anstehende Wochenende frei. Unsere

Moderatorin Doris Pöschl aus Nittenau präsentiert die besten Freizeittipps

für Familien und Singles, Partyfreunde und Kulturinteressierte.

Hier kommt am Wochenende garantiert keine Langeweile auf!

Erste-Hilfe-Tipp

Nur 15% der Bundesbürger helfen im Ernstfall. Besonders wenn es um

Wiederbelebung geht, ist Erste Hilfe jedoch enorm wichtig. Grund genug

für eine neue Videoreihe: Ab Juni gibt es monatlich unseren „Erste-

Hilfe-Tipp“ in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, der

Raiffeisenbank im Naabtal eG und der Firma Rescue-Train.

Ostbayern HD empfangen

Auf Ostbayern HD erwarten die Zuschauer stets spannende Drehs –

Reportagen, Nachrichten, Interviews und ein bisserl Humor. Ob Politik,

Kultur oder Sport, die Moderatoren melden sich von unterschiedlichen

interessanten Orten und Veranstaltungen.

Bild: biker3/fotolia.de

Der digitale Videokanal ist über die eigene Website sowie über YouTube

zu erreichen und lässt sich mit verschiedenen Endgeräten auf unterschiedliche

Weise empfangen:

• am Computer, Tablet oder Smartphone: www.ostbayern-hd.de

• auf dem Smart-TV: Internetbrowser aufrufen, www.ostbayern-hd.de

• über Amazon Fire u.ä.: YouTube-App aufrufen, Suchbegriff „Ostbayern HD”

Schauen S‘ doch mal rein!


24 Kreis Regensburg

www.ostbayern-kurier.de

SUV-Wochen beim

LEXUS NX 200t

Leistung (kW / PS) _______175 / 238

CO2 kombiniert (g/km) ________178

Kraftstoffverbrauch

kombiniert (l/100km) __________ 7,7

Beschleunigung

0-100 km/h (s) ________________ 7,3

Höchstgeschwindigkeit (km/h) __200

AB 42.000,00 €

✔ Genießen Sie Sicherheit und

Komfort beim

Fahren!

✔ Hoher Einstieg

✔ Großzügiger

Innenraum

✔ Spaß am Steuer

✔ Ausstattung, die

begeistert

Hyundai Tucson Classic blue

1.6 GDI mit 97 kW (132 PS)

6-Gang-Getriebe

Kraftstoffverbrauch:

innerorts _____________ 7,9 l/100 km

außerorts ____________ 5,4 l/100 km

kombiniert ___________ 6,3 l/100 km

CO2-Emission 147 g/km

CO2-Effizienz C

ab 19.740,00 EURO

RAV4

2,5-l Hybrid stufenloses

Getriebe Frontantrieb

Details zum Motor

Mobil mit Hybrid.

Bis zu 10 Jahre Garantie

auf die Batterie -

ohne Mehrkosten *

Viele weitere Hybrid-Modelle

erwarten Sie bei Ihrem

Autohaus Ederer

* bei regelmäßig wahrgenommenen

Kundendienst-Terminen

Verbrauch kombiniert: _ 5.1 l/100 km

CO2-Emission,

kombiniert:______________118 g/km

ab 33.340,00 €

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine