Stiepeler Bote 252 – Juni 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 252 Juni 2017

Treckerfreunde

präsentieren ihre Schätze

4000 Besucher bestaunten Oldtimer vor

dem Radom in Sundern. Seiten 8-9

Langenberg Organisator tritt und Pohl-Nachfolge Fädenzieher an

Oberbürgermeister Helmuth Pohl will nicht verabschiedet mehr in der Preziosavorsitzenden. ersten Reihe stehen. Seite 4

Goldene „Diamantenfieber“ Schallplatte im für Bezirk „Starke Haar Mäuse“

Mini-Musiker Diamantene nehmen Konfirmation mit Kindern wirft Schatten Musik-CD voraus. auf. Seite 166


STIEPEL AKTUELL

Neue Einfamilienhäuser in Stiepel Dorf

Neubauprojekt im Bereich Düsterstraße/Vorm Felde Bezirk Süd stimmt zu

Ein Neubauprojekt mit voraussichtich

sechs freistehenden

Einfamilienhäusern und Garagen

wird aktuell für den Bereich

Düsterstraße/Vorm Felde

in Stiepel geplant. Auf der

Grundlage des Bebauungsplanes

Nr. 980 beinhaltet der

Plan für die Erschließungsträgerin

die Option, eine ca.

30 Meter lange Stichstraße

herzustellen, um weitere vier

Grundstücke zu verkaufen.

Auf diesen Grundstücken

können voraussichtlich weitere

freistehende Einfamilienhäuser

mit Garagen gebaut

werden. Nach Fertigstellung

der Erschließungsstraße soll

diese von der Stadt Bochum

übernommen und öffentlich

gewidmet werden.

Die neue Erschließungsstraße

beginnt an der Straße

Vorm Felde schräg gegenüber

dem Haus Nr. 14 und verläuft

So soll an der Düsterstraße gebaut werden. Grafik: Stadt Bochum

in östlicher Richtung in einer

Länge von etwa 35 Metern.

Charakters des verkehrsberuhigten

Bereiches wird in der

Daran schließt in nördlicher Erschließungsstraße nach

Richtung eine Parkplatzumfahrt

mit ca. 30 Meter Länge

und rund 23 Meter Breite an.

Im Bereich der Umfahrt sind

zehn öffentliche Parkplätze

und zwei Pflanzflächen mit jeweils

etwa 30 Metern eine Schwelle

über die gesamte Fahrbahnbreite

eingebaut, um die Geschwindigkeit

zu reduzieren.

Die neu zu erstellende Straßenbeleuchtung

wird mit vier

zwei Bäumen vorgese-

Mastleuchten sichergestellt.

hen. Zur Verdeutlichung des Dabei kommt eine technische

Leuchte mit LED-Technik zum

Einsatz. Die Kosten für den

öffentlichen Teil der Maßnahme,

die Straßenausbau,

Kanalbau und Beleuchtung

mit einschließt, belaufen sich

auf geschätzte 267.000 Euro.

Alle Kosten werden durch die

Erschließungsträgerin getragen,

die mit der Stadt einen

entsprechenden Vertrag abschließen

wird.

Der Baubeginn für die Herstellung

der Erschließungsstraße

ist nachdem der

Bebauungsplan rechtskräftig

und der Erschließungsvertrag

unterschrieben ist noch

für dieses Jahr vorgesehen.

Die Bauzeit für den Straßenund

Kanalbau wird mit rund

fünf Monaten veranschlagt.

Die Bezirksvertretung Bochum-Süd

hat der Erschließungsmaßnahme

zugestimmt.

2 | Stiepeler Bote | Juni 2017


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Start in den vergangenen Monat war mit seinen Veranstaltungen

unterhaltsam und abwechslungsreich. Beispielhaft dafür war wieder

einmal das 7. Maifest der Stiepeler Vereine, das federführend vom

BSV 1854 Stiepel auf dem Parkplatz der Gräfin-Imma-Schule organisiert

wurde. Auch wir vom 3satz Verlag&Medienservice waren

dabei, haben uns im Verlauf des Festes über die vielen Gespräche

und Anregungen gefreut. Wer bei dem von uns organisierten

Luftballon-Wettbewerb gewonnen hat, verraten wir im Innenteil des

Stiepeler Boten.

Fast zeitgleich bildete das Radom der Sternwarte eine spektakuläre

Kulisse für das schon traditionelle Treffen der Treckerfreunde Sundern.

Die Liebhaber alter Landmaschinen und chromblitzender Oldtimer

fanden dabei jede Menge Motive für das private Fotoalbum.

Bei Familien erwies sich das Ausflugsziel als besonders beliebt, weil

das Unterhaltungs-Angebot entsprechend auf sie zugeschnitten ist.

Foto: Volker Wiciok

Das Leben im Ortsteil ist aber nicht nur von Veranstaltungen geprägt, es wird auch mitgestaltet von Personen und deren

gesellschaftlichem Engagement. Zwei Geschichten liefern dafür die entsprechenden Beispiele. Zusammen mit Helmuth

Pohl blicken wir zurück auf sein langjährig ausgeübtes Amt als Vorsitzender des Theatervereins Preziosa. Pohl berichtet

dabei, wie es ihm und seinen Mitstreitern gelang, den vor dem Aus stehenden Verein wieder zu einer Institution im Bochumer

Kulturbetrieb aufzubauen. Inge und Wilfried Krunke freuen sich unterdessen zusammen mit ihren ehemaligen

Mitschülerinnen und Mitschülern auf die Diamantene Konfirmation, die im Oktober im Lutherhaus an der Kemnader

Straße gefeiert werden wird.

Gute Nachrichten gibt es auch für das „Sportzentrum“ an der Kemnader Straße. Auf dem Sportplatz, auf dem RW

Stiepel zu Hause ist, demonstrierte die Stadt, mit welchem technischen Aufwand sie ihre Sportanlagen in Schuss hält

und für den Sommer präpariert. In unmittelbarer Nachbarschaft wird die Gräfin-Imma-Schule vom Förderprogramm der

Landesregierung unter dem Titel „Gute Schule 2020“ profitieren. Das Lehrschwimmbecken der Schule soll nun saniert

werden.

Lassen Sie sich beim Lesen des neuen Stiepeler Boten gut unterhalten.

Herzlichst Vicki Marschall und Michael Zeh

Juni 2017 | Stiepeler Bote |

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AUS DEN VEREINEN

„Ich war Organisator und Fädenzieher“

Preziosa: Helmuth Pohl hat sich aus der ersten Reihe verabschiedet

In einer schwierigen Phase

des Umbruchs, die fast zur

Auflösung des Theatervereins

Preziosa 1889 geführt

hätte, übernahm Helmuth

Pohl Verantwortung und

zunächst kommissarisch

das Amt des 1. Vorsitzenden.

Das war im Jahr 2001.

Ein Jahr später wählten

die Mitglieder ein neues

Vorstandsteam, dem der

Bankdirektor a.D. bis zum

Jahresanfang 2017 als Vorsitzender

vorstand. Seine

damalige Vision, den Verein

zu einer festen Größe im

Bochumer Kulturbetrieb zu

entwickeln, hat sich in dieser

Zeit erfüllt.

Es sind ausschließlich gesundheitliche

Gründe, die

den heute 72-Jährigen dazu

veranlassten, bei der Jahreshauptversammlung

im Januar

für den Vereinsvorsitz

nicht mehr zur Verfügung zu

stehen (der Stiepeler Bote

berichtete). Dieser Schritt sei

ihm durchaus schwer gefallen,

gibt Helmuth Pohl im Gespräch

zu, „er ist aber unumgänglich

gewesen.“

Engen Kontakt unterhält Helmuth Pohl auch zum Bochumer Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch, der seit vielen Jahren Mitglied des Theatervereins

Preziosa 1889 ist.

Foto: 3satz/Sure

In den Jahren 2001/02 sei es

letztendlich um die Existenz

des Vereins gegangen, erinnert

sich Pohl beim Blick auf

die Anfänge seiner Amtszeit.

Preziosa habe buchstäblich

am Tropf gehangen und

es waren in dieser Phase

mehrere außerordentliche

Mitgliederversammlungen

notwendig, um den Theaterverein

wieder in die Spur zu

bringen. Es sei damals wichtig

gewesen, auch über den

Tellerrand hinaus zu schauen.

„Wir haben Kontakt zu anderen

Vereinen aufgenommen

und wir haben uns übergeordneten

Organisationen angeschlossen,

um von deren

Know how und Förderungsmöglichkeiten

zu profitieren“,

erzählt der ehemalige Banker.

Wertvoll für die Vereinsarbeit,

die auf den Säulen

Theater und Karneval

steht, waren und

sind außerdem die

engen Kontakte zu

den Persönlichkeiten

des politischen

Lebens in dieser

Stadt. „Heute sind

wir schon ein wenig

stolz darauf, dass

wir uns damals zum

Weiterkämpfen entschieden

haben und

nicht auf der Strecke

geblieben sind.“ Eng

verbundene Mitstreiterin

war in diesen

Jahren Vereins-Geschäftsführerin

Ulrike

Ullrich.

Die Ergebnisse der Entwicklung

sind heute für jedermann

sichtbar: meistens auf der

Bühne des Saalbaus Haus

Spitz in Stiepel. Dort bietet der

heute 75 Mitglieder zählende

Verein entweder Boulevardtheater

oder karnevalistische

Prunksitzungen an. Und das

mit großem Erfolg, wie Helmuth

Pohl bestätigen kann:

„Die Karnevalssitzungen fin-

4 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN VEREINEN

Auf der Bühne des Saalbaus Haus Spitz wurde Helmuth Pohl vom

Bund Deutscher Karneval ausgezeichnet. Foto: 3satz/Sure

den immer vor ausverkauftem

Haus statt und was unsere

Boulevardkomödien betrifft,

hat uns sogar Schauspielhaus-Intendant

Anselm Weber

attestiert, dass wir ordentliche

Leistungen abliefern.“

Selbst einmal in einem Boulevardstück

aufzutreten, war nie

Helmuth Pohls Wunsch. „Natürlich

hat man mich das mal

gefragt, aber die bei uns auf

der Bühne stehenden Personen

sind allesamt besser als

ich“, gibt der ehemalige Vorsitzende

zu und ergänzt: „Ich

war mehr der Organisator und

Fädenzieher.“ Auf der Bühne

agierte er trotzdem: als Vorsitzender

des Fünferrates und

Moderator der karnevalistischen

Prunksitzungen.

Helmuth Pohl, von den Preziosa-Mitgliedern

zum Ehrenvorsitzenden

ernannt, wünscht

sich für die nahe Zukunft stabile

bzw. wachsende Mitgliederzahlen

und bisweilen mehr

Engagement der Mitglieder,

wenn es darum geht, den

Vereinsbetrieb in Bewegung

zu halten. Wenn sein Rat

gewünscht ist, wird der Pensionär

der Preziosa selbstverständlich

zur Seite stehen.

Bei der nächsten Prunksitzung

wird sich Helmuth Pohl

auf jeden Fall an eine neue

Perspektive gewöhnen müssen:

Sein Platz ist dann nicht

mehr beim Fünferrat oben auf

der Bühne, sondern unten im

ausverkauften Saal.

Pohls jahrelanges Engagement

blieb auch höheren Instanzen

nicht verborgen. In

Würdigung und Anerkenntnis

langjähriger Verdienste um

Erhaltung und Förderung des

närrischen Brauchtums verlieh

ihm der Bund Deutscher

Karneval den höchsten Verdienstorden

in Gold mit Urkunde.

Uli Kienel

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 30. Juni.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 20. Juni.

Juni 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

„Diamantenfieber“ steigt

Im Lutherhaus wird Diamantene Kon-

Viele der 1949 in die damalige

Volksschule Stiepel-Haar

II eingeschulten Mädels und

Jungen dürfen sich im Oktober

dieses Jahres auf

das selten gefeierte Jubiläum

der Diamantenen Konfirmation

freuen. Zum 60.

Jahrestag werden sich die

Konfirmanden inzwischen

allesamt im Rentenalter

am 22. Oktober im Lutherhaus

an der Kemnader Straße

treffen.

Der Einschuljahrgang 1949

wurde 1957 wieder aus der

Schule entlassen und in diesem

Jahr auch konfirmiert.

Weshalb 60 Jahre danach

das Fest der Diamantenen

Konfirmation gefeiert wird und

die Jugendlichen von damals

dem Wiedersehen im Oktober

schon jetzt entgegenfiebern.

Dies wurde deutlich bei einem

vorab organisierten Treffen,

das Anfang April unter der

Überschrift „60 Jahre Schulentlassung“

mit einem Gottesdienst

im Lutherhaus begann

und anschließend mit einem

gemeinsamen Mittagessen in

der Gaststätte „Zum Lindenhof“

fortgesetzt wurde.

Dieses Treffen wurde wie

viele andere zuvor auch von

Inge und Wilfried Krunke organisiert.

Die beiden Stiepeler

sind diesem Ereignis in besonderer

Weise verbunden.

Wurden sie doch nicht nur

zusammen eingeschult und

konfirmiert: Inge und Wilfried

Krunke lernten sich während

ihrer Schulzeit nicht nur näher

kennen, sondern auch lieben,

heirateten und blieben wohlbekannte

Bürger in Stiepel.

Die Krunkes sorgen mit ihrem

Einsatz dafür, dass sich ihre

Mitschülerinnen und Mitschüler

regelmäßig zu den runden

Jubiläen in Stiepel einfinden.

„Das war am Anfang gar nicht

so einfach“, schildert Inge

Krunke, „viele Mädchen waren

inzwischen verheiratet

und trugen einen neuen Namen.

Aber wir haben alle unsere

Kontakte und Netzwerke

Das Bild zeigt die Stiepeler Konfirmandinnen und Konfirmanden

aus dem Jahr 1957.

Foto: privat

6 | Stiepeler Bote | Juni 2017


im Haarbezirk

firmation gefeiert

STIEPEL AKTUELL

genutzt, um eine vollständige

Namensliste zusammenzustellen.“

Und Wilfried Krunke

ergänzt: „Einige unserer Mitschüler

hatten wir viele Jahre

nicht gesehen, obwohl sie

nur zwei Kilometer Luftlinie

entfernt wohnten.“ Geholfen

haben auch die engen Kontakte

zum Heimatverein sowie

zum Schützenverein, über die

immer wieder Personen ausfindig

gemacht wurden. Inzwischen

sind es routinierte Abläufe,

wenn Inge und Wilfried

so unterschreiben sie ihre

Einladungen zum nächsten

Treffen bitten. Egal, ob es sich

um ein Jubiläum zur Einschulung,

zur Schulentlassung

oder die Goldene Konfirmation

handelt, die im Jahr 2007

gefeiert wurde.

Der Rahmen für die Feier der

Zur 60. Wiederkehr der Schulentlassung trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Volksschule

Stiepel-Haar II Anfang April in der Gaststätte „Zum Lindenhof“. Foto: 3satz/Marschall

Diamantenen Konfirmation

am 22. Oktober steht: Der

Tag beginnt mit einem Gottesdienst

im Lutherhaus, bei dem

die Jubilar-Konfirmanden

ein Bild sowie eine Erinnerungs-Nadel

erhalten werden.

Danach wird der Tag zu einem

gemütlichen Beisammensein

mit einem Mittagessen und

später folgender Kaffeetafel

genutzt. Viele der Schüler

und späteren Konfirmanden

haben Stiepel bzw. die Stadt

Bochum nicht verlassen. Einige

müssen aber auch bis zum

Lutherhaus weite Anfahrten

einplanen, beispielsweise aus

St. Augustin bei Bonn oder

dem niedersächsischen Lilienthal.

Uli Kienel

Der Entlassjahrgang von 1957 zusammen mit Karl Schelkmann,

dem damaligen Rektor der Schule Haar II.

Foto: privat

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 7


TITELGESCHICHTE

„Manni sein Deutz“ parkt fotogen vor dem Radom

Treckertreff Sundern etabliert sich als beliebtes Ausflugsziel

An der Sternwarte staunten viele Treckerfreunde über die historischen Landmaschinen.

Foto: 3satz/Sure

Was Fritz Walter, Uwe Seeler

und Franz Beckenbauer

für den Fußball-Fan, sind

John Deere, Porsche Diesel

und Magirus Deutz für

den Trecker-Enthusiasten.

Die Liebhaber formschöner

Oldtimer sowohl für

den Straßen- als auch für

den landwirtschaftlichen

Verkehr kamen am ersten

Mai-Wochenende wieder

auf ihre Kosten. Die „Treckerfreunde

Sundern“ hatten

zu ihrem blieben Treff

am Radom neben der Sternwarte

geladen und freuten

sich über das große Interesse

an ihrer Veranstaltung.

Etwa 4000 Besucher fanden

bei nahezu idealen äußeren

Bedingungen den Weg in

den Bochumer Süden und

begeisterten sich an Oldtimern

und historischen

Nutzfahrzeugen.

Die Blicke des interessierten

Publikums und vieler Hobbyfotografen

zog beispielsweise

ein Traktor der Marke Eicher

LH12 aus dem Baujahr

1957 auf sich. Das in einer

Gesamtstückzahl von 1130

Exemplaren hergestellte Modell

wird von einem luftgekühlten

und zwölf PS starken

Antrieb bewegt. Aus Witten

legte beispielsweise „Manni

sein Deutz“ den Weg nach

Sundern zurück. Clou des

Gespanns war der selbst modellierte

Hänger mit zwei klassischen

Weinfässern obendrauf.

„Der Einzugsbereich, aus

dem die Oldtimer zu uns nach

Sundern kommen, wächst

mit jedem Treffen“, erläutert

Karl-Heinz Becker, Vorsitzender

der „Treckerfreunde

Sundern“. Die ausgestellten

Fahrzeuge reisen aus dem

Ennepe-Ruhr-Kreis, aus dem

Bergischen Land sowie aus

dem Münsterland an. „Sie befinden

sich alle in

den Händen von

echten Liebhabern,

die mit viel

Herzblut bei der

Sache sind und

in ihrer Freizeit

selber schrauben

und reparieren“,

sagt der 1. Vorsitzende.

Und

selbstverständlich

pflegen sie ihre

Schätze, damit

sie gut in Schuss

bleiben und noch

möglichst lange

bei Treffen wie

dem in Sundern

dem interessierten

Publikum präsentiert

werden

können.

Mit gut 20 Mitstreitern organisiert

der Verein das jährliche

Treffen auf dem Gelände am

Radom, das eine spektakuläre

Kulisse bildet. Begonnen

hat der Treckertreff vor mehr

als einem Jahrzehnt in einem

überschaubaren Kreis.

Inzwischen habe man eine

Veranstaltungsgröße erreicht,

so Becker, „mit der wir jetzt

an unsere Kapazitätsgrenzen

kommen.“ Weshalb unmittelbar

nach Ende des populären

Treffens schon wieder erste

Gedanken um die Veranstaltung

im kommenden Jahr

kreisen.

8 | Stiepeler Bote | Juni 2017


STIEPEL AKTUELL

Trauer um Heinz Hommann

Nachruf des Knappenvereins

Das Radom der Sternwarte Bochum in Sundern bildet eine spektakuläre

Adresse für den Trecker- und Oldtimer-Treff. Foto: 3satz/Sure

Der Treff ist fest verankert im

Veranstaltungskalender der

Stadt und findet jeweils am

ersten Wochenende nach

dem „Tag der Arbeit“ statt. Bei

Familien ist das Treckertreffen

als Ausflugsziel besonders

beliebt. Entsprechend ist auch

das Unterhaltungs-Angebot

zugeschnitten. Für Kinder gibt

es diverse Spielmöglichkeiten

und die Gelegenheit zur Fahrt

im Planwagen, der von einem

Oldie-Trecker gezogen wird.

Vielfältig ist auch das gastronomische

Angebot, das die

Besucher gerne annehmen.

In welchen Dimensionen die

Treckerfreunde planen, macht

folgende Aussage von Karl-

Heinz Becker deutlich: „Für

die zwei Tage haben wir alleine

100 Liter Reibekuchenteig

vorbereitet.“ Uli Kienel

72 Porträtaufnahmen

Ausstellungen auf Haus Kemnade

Ein echtes Stiepeler Urgestein

ist tot. Heinz Homman

starb am 21. Mai nach kurzer

schwerer Krankheit. Hommann

war aktives Mitglied in

vielen Stiepeler Vereinen, so

im Knappen- und im Schützenverein,

beim Heimatverein

sah man ihn auch bei vielen

Veranstaltungen.

In einem Nachruf erinnert Rainer

Dickhut, Vorsitzender des

Knappenvereins Schlägel und

Eisen Stiepel/Dorf an Heinz

Hommann:

„Nach kurzer, schwerer

Krankheit ist unser Knappenkamerad

Heinz Hommann in

den Morgenstunden des 21.

Mai verstorben. Er war seit

1985 Mitglied unseres Knappenvereins.

Durch seine

fröhliche,

lebensbejahende

Art

hat er unser

Vereinsleben

über

viele Jahre

begleitet. Noch vor wenigen

Wochen konnte er in einem

großen Kreis von Freunden

seinen 90. Geburtstag feiern.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Er wird uns fehlen. Sein

Andenken werden wir in Ehren

halten.“

Im Kulturhistorischen Museum

Haus Kemnade sind seit

Anfang Mai zwei neue Ausstellungen

zu sehen: Die Fotoausstellung

„ICH“ läuft bis zum

18. Juni und „U5: waves“ des

Bochumer Kunstvereins e.V.

bis zum 11. Juni. Interessierte

können die Werke dienstags

bis sonntags von 12 bis 18 Uhr

sehen. Der Eintritt ist frei.

„ICH“ ist ein Kunstprojekt der

Bochumer Fotografen Uwe Engels

und Jacqueline Kraemer

zusammen mit der Hilda-Heinemann-Schule.

In einer Serie

von 72 Porträtaufnahmen zeigen

Schülerinnen und Schüler

auf ganz unterschiedliche Weise

ihre Persönlichkeit und Individualität.

Die Werke setzen

sich mit verschiedenen Fragen

auseinander: Wie zeigen sich

die Schülerinnen und Schüler?

Wie wollen sie gesehen werden?

Wie sehen sie sich selbst

und wie nehmen die Betrachter

sie wahr? Die Hilda-Heinemann-Schule

fördert aktiv die

Auseinandersetzung mit Kunst

für die Entwicklung der Selbstständigkeit

von Jugendlichen.

Das Fotoprojekt „ICH“ ist folgt

dabei dem Schulmotto „Leben

lernen“.

Die Ausstellung „U5: waves“

befasst sich mit problematischen

Aspekten Europas: Orientierungslosigkeit,

Migrationsbewegungen

und Folgen der

Globalisierung beschäftigen

das Schweizer Künstlerkollektiv

U5. Die Künstlerinnen und

Künstler aus Zürich und Singapur

erschaffen ihre Werke gemeinsam.

Die Bandbreite der

Ausstellung reicht von skurrilen

Objekten und raumgreifenden

Installationen bis hin zu Videos

und Performances. Die

Rauminstallation bietet Bezüge

zu Virtualität und Realität:

Überwachung, Archivierung,

Dokumentation und die Grenze

zwischen öffentlichem und privatem

Raum sind weitere Themen

der künstlerischen Auseinandersetzung.

Juni 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Die Wachsaison an der Ruhr hat die Ortsgruppe Bochum-Süd

der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)

am 1. Mai mit dem sogenannten „run swim run“ eröffnet. Dabei

mussten die Rettungsschwimmer bei noch eisigen Wassertemperaturen

„100 m rennen 200 m schwimmen 100 m rennen“ und

damit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die ehrenamtlichen

Retter sind nun samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags

von 10 bis 18 Uhr für Wassersportler und Erholungssuchende im

Einsatz.

Foto: DLRG

„Burgfräuleins“ auf Muttertagstour

Aktion der Stiepeler Landjugend

Zum Muttertag setzte die Stiepeler

Landjugend eine ungewöhnliche

und spektakuläre

Idee um. Die Mitglieder hatten

einen Ahänger und einen

Traktor vorbereitet und chauffierten

damit einige Mütter

durch das Königreich Stiepel.

Zunächst trafen sich die Frauen

in der Gaststätte „Zum

Lindenhof“ und genossen

dort ein gutes und reichhaltiges

Mittagessen. Die Lindenhof-Wirtin

verwöhnte die

Damen nach allen Regeln

der kulinarischen Kunst. Weil

der Anhänger wie eine Ritterburg

gestaltet war, waren alle

Mitfahrerinnen aufgefordert,

in einem Kostüm zu erscheinen

natürlich im Kostüm

eines Burgfräuleins. Alle Teilnehmerinnen

hatten bei dieser

Aktion jedenfalls großen

Spaß.

Die Traktorfahrer Sven Hagenfeld

und Kai Cramer

brachten die mütterliche

Zum Tag der offenen Tür in der städtischen Kindertageseinrichtung

Hevener Straße kamen Anfang Mai zahlreiche Besucher,

um sich die Räumlichkeiten anzuschauen und sich mit anderen

Eltern auszutauschen. Unterdessen ließen sich die Kinder

schminken, spielten oder bastelten. Ein besonderes Highlight war

die Ballonzauberin, die die Kinderaugen zum Leuchten brachte.

Darüber hinaus zeigte der Nachwuchs den stolzen Eltern bei den

Mit-Mach-Tänzen sein Tanz- und Singtalent. Foto: Stadt Bochum

Fracht am Nachmittag wieder

sicher zum Lokal zurück. Dort

durften die Mütter noch am

TV-Gerät den Sieg des VfL

Bochum bei 1860 München

miterleben.

Mit dem Stiepeler Burgwagen kutschierte die Landjugend einige

Mütter durch den Ortsteil.

Foto: privat

Liaison Fragile

im gARTEnhaus

Künstlerische Arbeiten in ungewohntem

Umfeld präsentiert

die 5. gARTEnhaus-Ausstellung,

die am Samstag, 17.

Juni, von 15 bis 19 Uhr, und

am Sonntag, 18. Juni, von 11

bis 15 Uhr stattfindet. Gastgeber

ist der Bochumer Künstler

Michael Weber an der Wiemelhauser

Straße 370. Zu sehen

ist eine „Liaison Fragile“

zwischen Malerei und Fotografie

der Künstlerinnen Suria

Kassimi und Trash Treasure.

Suria Kassimi lebt und arbeitet

als bildende Künstlerin

und Kunsttherapeutin in Düsseldorf

und Recklinghausen.

Trash Treasure ist eine international

renommierte bildende

Künstlerin, die ihr Studium

an der Kunstakademie in Jerusalem

absolvierte.

10 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN VEREINEN

Tafel erinnert an schweres Grubenunglück

Knappenverein enthüllt Tafel / Zeche Haunert wird Ende Juni eingeweiht

Am 28. April jährte es sich

zum 100. Mal: das schwere

Grubenunglück auf der Zeche

Carl Friedrichs Erbstollen

in Weitmar. Seit Ende

April erinnert eine Gedenktafel

auf dem Friedhof Stiepel

Dorf an die Tragödie.

41 Bergleute waren damals

ums Leben gekommen, als es

auf der Zeche an der Kemnader

Straße/Ecke Markstraße,

ungefähr dort, wo heute eine

Tankstelle steht, zu dem folgenschweren

Grubenunglück

kam. 24 der 41 toten Kumpel

wurden auf dem Friedhof in

Stiepel beerdigt. Zum Jahrestag

des Unglücks enthüllten

Mitglieder des Knappenvereins

Schlägel und Eisen Stiepel/Dorf

eine Gedenktafel auf

dem Friedhof. Damit soll an

die toten Kumpel erinnert werden.

Mit „Die letzte Seilfahrt“

Mitglieder des Knappenvereins Schlägel

und Eisen Stiepel/Dorf enthüllten die Gedenktafel.

Foto: privat

ist die Tafel überschrieben.

Die Zeche entstand 1825

durch die Vereinigung der

Gewerken der drei Stollenzechen

Haarmannsbänker Stollen,

Sternberg und St.

Georgen Erbstollen.

1929 wurde der Förderbetrieb

eingestellt.

Die Schächte dienten

der Zeche Prinz

Regent als Wetterschächte

und zur Seilfahrt.

1953 waren die

Schächte verfüllt und

die Gebäude wurden

abgerissen.

Dass die Knappen die

Bochumer Bergbauhistorie

pflegen, zeigt

sich am neuen Projekt

des Vereins. Neben

dem Malakoffturm am

Bliestollen haben die

Knappen den Nachbau

der Kleinzeche Haunert

initiiert. Zusammen mit der

Firma Deilmann Haniel ist

dort das Fördergerüst der

Zeche nachgebaut worden.

Die Stadtwerke Bochum unterstützen

das Projekt ebenfalls

finanziell. Dort soll auch

ein außerschulischer Lernort

entstehen, an dem Kinder

die Geschichte des Bergbaus

hautnah erfahren können.

„Schon jetzt beobachten wir,

mit welch großem Interesse

die Spaziergänger die Kleinzeche

betrachten. Wie wichtig

es war, zur Bewahrung bergmännischer

Tradition, diese

Bauwerk zu errichten, kann

man auch daran erkennen,

dass vor allem jüngeren

Besuchern erkläret werden

muss, dass sie hier vor einer

Zeche stehen“, berichtet Rainer

Dickhut, Vorsitzender des

Knappenvereins.

Die offizielle Einweihungsfeier

findet am Montag, 26. Juni,

ab 16.30 Uhr neben dem Malakoffturm

am Bliestollen statt.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 11


STIEPEL AKTUELL

21 Kita-Kinder machten Fußgänger-Führerschein

Kita Hevener Straße: Polizei legte Strecke durch Stiepel fest

21 zukünftige Schulkinder

der städtischen Kindertageseinrichtung

(Kita) Hevener

Straße haben jetzt ihren

Fußgängerführerschein bestanden.

Dazu wurde von

der Polizei und den Eltern

eine Strecke durch Stiepel

festgelegt, die die Kinder

mit ihren gelben Warnwesten

abliefen, während die

Eltern in orangefarbenen

Westen als Streckenposten

entlang der Route standen.

Nach dem Rundgang erhielten

alle Kinder ihren Fußgängerführerschein.

Für viele Kinder beginnt im

Sommer die Schule und damit

auch ein neuer Weg, den die

21 zukünftige Schulkinder bestanden jetzt in Stiepel ihren Fußgängerführerschein.

Foto: Stadt Bochum

Eltern mit ihnen schon vor den

Ferien abgehen sollen. Helle

AUS DER GESCHÄFTSWELT

MCS-Juniorakademie feiert

Fest zum 10. Geburtstag am 7. Juli

Mit einem Fest, das am Freitag,

7. Juli, ab 17 Uhr im Automobilcenter

Weitmar an

der Elsa-Brändström-Straße

stattfinden wird, feiert die

Juniorakademie der Matthias-Claudius-Schule

ihren

10. Geburtstag. Im Jubiläumsjahr

ist es der Akademie

ein besonderes Anliegen, den

Kursleitern, Mitarbeitern und

Unterstützern „Danke“ zu sagen.

Das Fest ist nicht als geschlossene

Gesellschaft geplant,

sondern für jeden offen,

der mitfeiern möchte.

Im Automobilcenter Weitmar

gibt es neben Essen und Getränken

auch Live-Musik, ein

Bühnenprogramm und viele

Gelegenheiten zum Staunen

und Ausprobieren. Dazu

wird im Rahmen der zweiten

KFZ-Verlosung unter dem

Motto „Gewinnen und Gutes

tun“ ein Elektro-Fiat verlost.

Daneben werden auch VIP-Tickets

für den VfL Bochum und

Urbanatix verlost, ebenso Hotel-Übernachtungen

auf der

Insel Sylt.

Auch Gäste, die keine Mitarbeiter

der MCS-Juniorakademie

sind, sind zu diesem

Fest eingeladen, müssen

jedoch selber zahlen. Eintritt

wird nicht erhoben, aber

Speisen und Getränke werden

verkauft. Finanzielle

Überschüsse, die beim Fest

erzielt werden, kommen der

MCS-Juniorakademie und

ggf. anderen gemeinnützigen

Einrichtungen zugute.

Weitere Informationen zu der

Veranstaltung erhalten Interessierte

auch unter folgender

Adresse:

www.mcs-juniorakademie.de

und gut sichtbare Kleidung ist

für die Kinder auf ihrem Weg

zur Schule von Vorteil, genauso

wie Warnwesten, damit sie

auch bei Dämmerung im Winter

gesehen werden.

Kinder nehmen den Straßenverkehr

anders wahr. Sie

können altersbedingt weder

die Entfernung und die Geschwindigkeit

eines Fahrzeugs

richtig einschätzen,

noch über parkende Autos

hinweg schauen. Außerdem

lassen sich Kinder leicht ablenken.

Detlef Terstegen von

der Polizei Bochum hatte die

Eltern auf einem Informationstag

in der Kindertageseinrichtung

über kindliches Verhalten

und Sicherheit im Straßenverkehr

beraten.

12 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN SCHULEN

Besuch aus Tadschikistan für Stiepeler Schüler

Musiker der Welt im JeKits-Klassenzimmer der Gräfin-Imma-Schule

Die JeKits-Stiftung hat in

Zusammenarbeit mit dem

Netzwerk „Klangkosmos

NRW“ ein Projekt entwickelt,

bei dem Musiker aus

aller Welt im JeKits-Unterricht

zu Gast sind, um den

Kindern eine unmittelbare

und lebendige Begegnung

mit Musikern aus anderen

Kulturkreisen und ihrer Musik

zu ermöglichen. „JeKits

- Jedem Kind Instrumente,

Tanzen, Singen“ ist das

landesweite Nachfolgeprogramm

von „Jedem Kind ein

Instrument“. Ein Termin dieser

Reihe fand Mitte Mai in

Stiepel statt. Die JeKits-Kinder

der Gräfin-Imma-Grundschule

hatten Besuch vom

„Badakhshan Ensemble“

aus Tadschikistan.

Im Sinne musikalischer Stiloffenheit

möchte die Je-

Kits-Stiftung den Kindern

Das Badakhshan Ensemble aus Tadschikistan um Sängerin Soheba

Davlatshoeva besuchte die Gräfin-Imma-Schule. Foto: privat

eine verstärkte Beschäftigung

mit der Musik anderer

Kulturen und das Kennenlernen

von Liedern, Instrumenten

und Rhythmen aus aller

Welt ermöglichen. Um die

große kulturelle Vielfalt der

in NRW lebenden Familien

und die damit verbundene

musikalische Vielfalt in das

JeKits-Programm einzubeziehen,

startete die Stiftung das

Projekt „Musiker der Welt im

JeKits-Klassenzimmer“.

Dabei kooperiert sie mit dem

Netzwerk „Klangkosmos

NRW“, das es sich zur Aufgabe

macht, eine nachhaltige

Auseinandersetzung mit Musiken

der Welt landesweit zu

ermöglichen. Die Künstler, die

für dafür gewonnen werden

konnten, sind auf Tournee in

NRW und treten im Rahmen

einer Veranstaltungsreihe

des Netzwerkes „Klangkosmos

NRW“ in zumeist kleinen

Ensembles in verschiedenen

Städten der Region auf. An einem

ausgewählten Tag besuchen

sie eine JeKits-Grundschule,

stellen den Kindern

ihre Instrumente vor und geben

ein Workshop-Konzert.

Den Kindern wird mit diesem

Projekt eine lebendige Begegnung

mit Musikern aus

anderen Kulturkreisen und ihrer

Musik ermöglicht. Besonders

interessant ist es, dass

das Ensemblespiel in traditionellen

Musiken der Welt oft

ganz selbstverständlich ist

und von Kindheit an in der Familie

gelernt wird. Die Stiftung

führt im laufenden Schuljahr

zahlreiche Workshop-Konzerte

mit ihren außerschulischen

Kooperationspartnern in Je-

Kits-Grundschulen durch, in

Die JeKits-Kinder hatten die

Gelegenheit, die Instrumente

kennenzulernen und selbst aktiv

zu werden. Foto: privat

denen Ensembles aus vielen

verschiedenen Ländern zu

Gast sind.

Das Badakhshan Ensemble

hat sich nach der Bergregion

benannt, die in persischer

Sprache bekannt ist als Bam-i

Dunya, dem „Dach der Welt“.

Musik und Tanz der Region

stellen eine besondere und eigenständige

kulturelle Praxis

in Zentralasien dar, die durch

die Geographie, Geschichte,

Sprache und Religion geprägt

ist.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 13


STIEPEL AKTUELL

Spektakuläre Hexenjagd endet an Gräfin-Imma-Straße

Nina Nübel hat ihren Fantasy-Roman „Die Sklaven der Hexe“ veröffentlicht

Es geht um Fantasy, es geht

um Leben und Tod. Und

diesmal passiert es direkt

vor unserer Haustür. Vom

Ehrenfeld führt die Handlung

bis hinunter nach Stiepel,

wo auf der Gräfin-Imma-Straße

das dramatische

Finale stattfindet.

Was harmlos auf der Cranger

Kirmes beginnt, entwickelt

sich schnell zu einem spektakulären

Roadmovie. Für Merle

und Jores, zwei Hauptfiguren

im Buch, geht es in dieser

Nacht um Leben und Tod. Ihre

übermächtigen Gegner scheinen

nicht von dieser Welt zu

sein. Und sie sind es auch

nicht. Die Jugendlichen tauchen

ein in eine gruselige

Welt mit Geistern und anderen

mysteriösen Wesen.

„Die Sklaven der Hexe“ ist

nach der „Nora Marquardt-Trilogie“

der vierte Fantasy-Roman

der im Ehrenfeld lebenden

Jugendbuch-Autorin Nina

Autorin Nina Nübel verortet ihren

neuen Roman auch nach Stiepel.

Foto: privat

Nübel. Es ist Nübels erster

Roman mit lokalem Bezug.

Er nimmt die Leserinnen und

Leser mit auf eine spannende

Jagd durch die Stadt, Bochumer

können praktisch jeden

Schritt der Protagonisten gedanklich

nachvollziehen. Das

Exzenterhaus taucht auf, das

Neue Gymnasium, der

Hauptfriedhof, auch die Polizeiwache

an der Universitätsstraße

spielt eine Rolle,

bis schließlich Stiepels Idylle

von einem spektakulären

Showdown heimgesucht

wird.

„Durch die vielen

lokalen Bezüge war

das Schreiben für

mich spannender“,

erzählt die Autorin,

die den 224 Seiten

starken Roman

im vergangenen

Jahr schrieb und

viel Zeit in die Recherche

investierte. Alle im Buch

beschriebenen Strecken und

Wege ist sie für eine möglichst

authentische Wiedergabe

persönlich abgefahren.

Die Geschichte ist allerdings

noch nicht zu Ende erzählt.

Eine Fortsetzung von „Die

Sklaven der Hexe“ ist so gut

wie fertig und wird den Titel

„Die Blutrache der Hexe“ tragen.

Der Erscheinungstermin

steht noch nicht fest, ist aber

für das Ende dieses Jahres

angedacht.

Erstverkaufstag für Nina

Nübels jüngsten Fantasy-Roman

war der 2. Mai. Die Autorin

dürften viele Bochumer

nicht nur deshalb kennen,

weil sie im Ehrenfeld ihren Lebensmittelpunkt

hat. Nebenberuflich

gibt sie seit Jahren

Fitnesskurse bei der

Teutonia Ehrenfeld

und den Bezug zu

Stiepel stellt aktuell ihr

Sohn Felix her, der für

Rot-Weiß Stiepel Fußball

spielt.

Ihre nächste Autoren-Lesung

hat Nina

Nübel am Samstag, 10. Juni,

im Rahmen der Veranstaltungsreihe

„Ruhrliteraten im

Quadrat“. Im Blue Square

der Ruhr-Universität an der

Kortumstraße 90 liest sie ab

18 Uhr aus „Die Sklaven der

Hexe“. Die Lesung ist Teil der

BoBiennale.

Uli Kienel


„Die Sklaven der Hexe“

Nina Nübel, Bochum

Verlag: edition winterwork

ISBN-10 3960142625

Preis: 14,90 Euro

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 30. Juni.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 20. Juni.

14 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN SCHULEN

Schwimmbecken der Imma-Schule wird saniert

Förderprogramm „Gute Schule 2020“ ist in Bochum gestartet

Die Landesregierung hat

gemeinsam mit der NRW.

BANK das Programm „Gute

Schule 2020“ aufgelegt, um

Kommunen bei ihren Investitionen

in die örtlichen

Schulen zu unterstützen.

Die Förderung ermöglicht

den Städten, die Schulgebäude

zu modernisieren,

Fachräume zu sanieren und

die digitale Infrastruktur

sowie Ausstattung an den

Schulen zu verbessern. Das

Förderprogramm hat ein

Volumen von landesweit

insgesamt zwei Milliarden

Euro. Davon fließen rund

49 Millionen Euro nach Bochum,

wo nun die ersten

Maßnahmen gestartet sind.

„Es ist eine der wichtigsten

Aufgaben, eine Schul- und

Bildungsinfrastruktur zur Verfügung

zu stellen, die Schülerinnen

und Schülern, aber

auch Lehrerinnen und Lehrern

eine wertschätzende

Lernatmosphäre bietet“, sagt

Oberbürgermeister Thomas

Eiskirch. „Es gibt aktuell keinen

anderen Bereich, in den

in Bochum so viel Geld geflossen

ist und fließen wird.“ 240

Millionen Euro seien es von

2010 bis 2016 gewesen. „Bis

2020 werden es insgesamt

400 Millionen sein“, so Thomas

Eiskirch. „Das Land unterstützt

uns mit ,Gute Schule

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtdirektor Michael

Townsend gaben den Startschuss zum umfangreichen Sanierungsprojekt.

Foto: Stadt Bochum

2020‘ dabei, noch mehr für

Bochum machen zu können.“

Nachdem Planung, Ausschreibung

und Vergabe der

Arbeiten erfolgt sind, geht

es nun an die Umsetzung

der Projekte. So ist planmäßig

noch in diesem Jahr der

Sanierungsbeginn des Lehrschwimmbeckens

an der Gräfin-Imma-Schule

vorgesehen.

Die Projektliste umfasst darüber

hinaus bis 2020 unter

anderem, Flächen für die Offene

Ganztagsbetreuung auszubauen,

Außensportanlagen

zu erneuern und Ersatzschulbauten

zu errichten.

Die Stadt will bei den Projekten

für „Gute Schule 2020“

alle Bezirke und alle Schulformen

berücksichtigen und

hat folgende Schwerpunkte

festgelegt: 1. den Ausbau der

digitalen Infrastruktur für alle

weiterführenden Schulen (6

Millionen Euro), 2. das Aktionsprogramm

„Naturwissenschaftliche

Unterrichtsräume“

(10 Millionen Euro), 3. das

Schulsportstätten-Programm

(11 Millionen Euro), 4. das

Flächenausbau-Programm

für den Offenen Ganztag an

Grundschulen (5 Millionen

Euro) sowie 5. große Sanierungsprojekte

(18 Millionen

Euro).

Zu dem Budgetanteil von

elf Millionen Euro für das

Schulsportstätten-Programm

gehört eben auch die Lehrschwimmbecken-Sanierung

an der Gräfin-Imma-Schule in

Stiepel. Die Baumaßnahme

an der Kemnader Straße sieht

unter anderem Betonsanierungsarbeiten,

Fliesen- und

Abdichtungsarbeiten, Schadstoffsanierung,

die Erneuerung

des Hubbodens sowie

die Teilsanierung der Duschanlage

vor.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 15


STIEPEL AKTUELL

Abenteuer beim „Adventure Film Festival“

Serie: Stiepeler Max Wevelsiep arbeitet in Kigali/Ruanda

Zusammen mit ruandischen Kindern entzündete Max Wevelsiep

ein Feuer mit einem Feuerstein.

Foto: privat

An dieser Stelle wird in den

kommenden Monaten der

Stiepeler Max Wevelsiep

regelmäßig von seinen Erfahrungen

während seines

Freiwilligendienstes in einem

Heim für Straßenkinder

in Ruanda berichten.

Da die Entsende-Organisation

„VIA“ nur zu 75 Prozent

staatliche Förderung erhält,

werden noch Spender gesucht,

damit Projekte wie

diese auch weiterhin stattfinden

können. Spenden

gehen an VIA e.V., IBAN:

DE79 2405 0110 0065 0887

83. Verwendungszeck:

Spende und Name/Firma.

Wenn man von Ruanda berichtet,

denken viele vor allem

mit Schrecken an die grausamen

Bilder des Völkermordes

zurück. Dabei

hat sich seit

1994 viel getan,

wie unter

anderem

auch das kulturelle

Leben

in Kigali, der

Hauptstadt Ruandas, zeigt:

Im „Inema-Arts“-Kunstmuseum

kann man Donnerstags

sowohl die Werke von ruandischen

Künstlern bestaunen

als auch der Musik einer

Live-Band lauschen, im Goethe-Instiut

finden regelmäßig

Filmvorführungen, Diskussionsrunden

und Poetry-Slams

statt, nebenbei lernt man dort

viele Ruander kennen, die daran

interessiert sind, Deutsch

zu lernen. Auch nach vielen

Monaten stößt man immer

wieder auf neue Veranstaltungen

und kulturelle Einrichtungen

in Kigali.

Mit dem „Adventure Film Festival“

ergab sich die tolle Möglichkeit,

die jüngeren Kinder

des Centers zu einer solchen

Veranstaltung mitzunehmen;

der Eintritt war für sie zum

Glück umsonst. Der einstündige

Fußmarsch vom Tal zur

Bergspitze, wo das Festival

stattfand, brachte die Kinder

ganz schön an ihre Grenzen,

sie standen es aber tapfer

durch. Glücklicherweise bekam

ich bei dem Ausflug Unterstützung

von zwei Bekannten,

die dabei mithalfen, die

Kinder bei Laune zu halten.

Beim Veranstaltungsort angekommen,

verflog rasch die

Erschöpfung aus den Gesichtern

der Jungs; mit Begeisterung

stürzten sie sich auf

die vielen Sachen, die es zu

entdecken gab. Besonders

beliebt war das Ausprobieren

der Mountain-Bikes, es wurden

sowohl viele kleine Spiele

als auch das Feuermachen

mithilfe eines Feuersteins angeboten,

außerdem liefen die

Kinder dank eines Stands für

Gesichtsmalerei für den Rest

des Tages als Spiderman,

Batman und Co. herum. Der

Höhepunkt des Festivals waren

aber definitiv die Musiker

aus Burundi, die nach ihrem

beeindruckenden Auftritt ihre

Instrumente zum Ausprobieren

zur Verfügung stellten,

woran die Jungen aus dem

Center ersichtlichen Spaß

hatten. Die Filme bekamen

sie dann leider nicht mehr mit,

da sie pünktlich zum Abendessen

und vor allem vor Sonnenuntergang

zurück im Center

sein mussten.

Für mich geht es nun langsam

in den Endspurt, die letzten

drei Monate werde ich versuchen

so gut wie möglich auszunutzen.

Bis dahin,

Max

16 | Stiepeler Bote | Juni 2017


Fahnenweihe und Schützenbiwak

Kompanie Fernholz lädt zum ökumenischen Gottesdienst ein

Die Kompanie Fernholz im

Bürgerschützenverein Bochum

Weitmar-Mark und

Neuling 1896 e.V. ist im Besitz

einer Fahne aus dem Gründungsjahr.

Die vergangenen

Jahrzehnte haben jedoch ihre

Spuren hinterlassen, weshalb

die Fahne jetzt nicht mehr restauriert

werden kann. „Daher

haben wir uns entschieden,

eine neue Fahne anfertigen

zu lassen“, sagt Geschäftsführerin

Beate Schneidereit.

Die neue Fahne ist bald fertig

und soll jetzt in feierlichem

Rahmen geweiht werden.

Deshalb findet am 30. Juni um

17.30 Uhr ein ökumenischer

Gottesdienst in der Heimkehrer-Dankeskirche

statt. Viele

befreundete Vereine nehmen

mit ihren Fahnenkommandos

an dieser feierlichen Weihe

FREIZEIT UND KULTUR

statt. „Nach Abschluss der

Weihe wollen wir die alte Fahne

dem Stadtarchiv als Dauerleihgabe

übergeben. Wir

marschieren dann gemeinsam

entlang der Karl-Friedrich-Straße,

wo in Höhe der

Hausnummer 112 die neue

Fahne präsentiert wird“, schildert

Beate Schneidereit.

Verbunden mit der Fahnenweihe

ist das traditionelle

Schützenbiwak, das am

30. Juni und 1. Juli auf der

Freifläche Markstraße/Ecke

Karl-Friedrich-Straße stattfinden

wird. Das Biwak beginnt

am Freitag, 30. Juni, ab 18

Uhr mit einem Dämmerschoppen

und wird am Samstag,

1. Juli, ab 10 Uhr fortgesetzt.

Der Schützenverein lädt alle

Bürgerinnen und Bürger zum

Mitwirken ein.

Buntes Gemeinde- und Kindergartenfest

Gemeinde Heilige Familie feiert rund um die Heimkehrer-Dankes-Kirche

Das Gemeinde- und Kindergartenfest

der Hl. Familie

findet am Sonntag, 11. Juni,

rund um die Heimkehrer-Dankes-Kirche

an der Karl-Friedrich-Straße

statt. Nach der

Familienmesse um 11 Uhr

beginnt ab 12 Uhr das bunte

Treiben auf dem Festplatz

mit Musik, einer Kindertanzgruppe

und Angeboten für

Jung und Alt. Zahlreiche von

den Gemeindeteams und der

KiTa eingerichtete Stationen

bieten neben einer Hüpfburg

viel Spiel und Spaß insbesondere

für Kinder und Jugendliche.

Für das leibliche

Wohl der Besucher sorgen

eine Grillstation, ein Reibekuchenstand,

Waffelbäckerei,

Getränkestände und das beliebte

Dom-Cafe.

Am Samstagabend (10. Juni)

lädt der Pfadfinderstamm zu

Stunden der offenen Tür ein.

Ab 18 Uhr findet der traditionelle

Dämmerschoppen am

Grill statt. Die Gemeinde hofft

auf gutes Festtags-Wetter

und freut sich auch auf Gäste

aus den Nachbargemeinden.

Dieser Ausgabe des Stiepeler Boten

liegen Prospekte der Firma

Küchen Rochol GmbH bei.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 17


RÜCKBLICK LANDTAGSWAHL

Wahlergebnisse

der Landtagswahl 2017

Detaillierte Ergebnisse auf www.bochum.de

Stadt Bochum - 108 Bochum II

Erststimmen im Vergleich - 2017/2012

37,47 % 2017

52,71 % 2012

31,84 % 2017

23,29 % 2012

7,27 % 2017

9,51 % 2012

8,87 % 2017

3,62 % 2012

7,07 % 2017

71,34 %

Wahlbeteiligung

2017

3,33 % 2012

Gesamt Bochum

65,45 %

5,56 % 2017

Stand 2012 noch nicht zur Wahl

1,92 % 2017

66,59 %

Wahlbeteiligung

2012

Gesamt Bochum

60,7 %

7,54 % 2012

SPD

CDU

GRÜNE

FDP LINKE AfD

PIRATEN

Karsten Rudolph (SPD) erhielt im Wahlkreis die meisten Stimmen.

Gabriele Walger-Demolsky (AfD) zog über die Landesliste ebenfalls in den Landtag ein.

33,16 % 2017

SPD

44,24 % 2012

28,03 % 2017

CDU

19,41 % 2012

8,07 % 2017

14,71 % 2012

GRÜNE

Stadt Bochum - 108 Bochum II

Zweitstimmen im Vergleich - 2017/2012

11,98 % 2017

7,19 % 2012

7,05 % 2017

3,34 % 2012

6,83 % 2017

FDP LINKE AfD

Stand 2012 noch nicht zur Wahl

1,05 % 2017

7,53 % 2012

PIRATEN

Alle Angaben ohne Gewähr.

18 | Stiepeler Bote | Juni 2017


RÜCKBLICK LANDTAGSWAHL

w

Karsten Rudolph - SPD

Ich bedanke mich allen Bürgerinnen und Bürger, die

mich unterstützt und gewählt haben. Jetzt freue ich

mich, das vielfältige, bunte und lebendige Ehrenfeld

im Landtag vertreten zu dürfen! Wann immer der

Schuh drückt: Sprechen Sie mich an!

Barbara Jessel - GRÜNE

Herzlichen Dank an die Menschen, die mir im Süden

Bochums ihre Stimme bei der Landtagswahl gegeben

haben und damit auch eine Stimme für Grün, für

eine Gesellschaft, die alle mitnimmt, gegen Hass und Polemik, für

nachhaltiges Wirtschaften, Klimaschutz und saubere Luft.

Marcus Stawars - CDU

Unser Ziel war, die schlechte Landesregierung

abzulösen und stärkste Partei zu werden. Beides ist

gelungen. Wir haben dazu einen Beitrag geleistet, da

die CDU hier über dem Landesschnitt zulegen konnte, auch wenn

es am Ende für mich nicht gereicht hat, den Wahlkreis zu holen.

Dr. Volker Behr - FDP

Es hat mich sehr gefreut, dass die Freien

Demokraten auch in meinem Wahlkreis historisch

gute Ergebnisse erreicht haben.

Vielen Dank an unsere Wähler.

Simone Brand - PIRATEN

Ich möchte mich bei den 1298 Menschen bedanken,

die mir in meinem Wahlkreis ihre Stimme

und ihr Vertrauen geschenkt haben. Unsere Ziele

bleiben auch für Bochum weiter wichtig. Daher

wird mein politisches Engagement nicht enden.

Gabriele Walger-Demolsky - AfD

Vielen Dank an unsere Wähler, der 13. Einzug

in einen Landtag ist geschafft, Rot-Grün ist

abgewählt. Mit unseren 16 Abgeordneten, 2

aus Bochum, werden wir zeigen, wie effektiv

Opposition Politik beeinflussen kann.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 19


MAIFEST DER VEREINE

Fotos: 3satz/Sure

Maikranz im Sonnenschein

7. Maifest der Vereine

Traditionen pflegt man besonders

gern bei gutem

Wetter. Nach einem verregneten

Maifest 2016 schien

in diesem Jahr die Sonne.

Besonders die Kinder hatten

daran ihren Spaß.

Feuerwehrmann und -frau

spielen, Ponyreiten, Kinderschminken,

Hüpfburg, Karussel

fahren, Luftballons steigen

lassen, Rettungsboot und Trecker

erobern das Kinderprogramm

beim 7. Maifest

der Vereine lohnte sich vor

allem für die Kleinen. Die

Größeren durften sich bei

den Schützen am Gewehr

ausprobieren.

Für ein tolles Fest sorgten

unter anderem: der Schützenverein,

der Löschzug

Stiepel, die Stiepeler

Landjugend, die DLRG

Bo-Süd, Phönix Stiepel,

Kindergarten Kinder-

Reich, der Reit- und

Fahrverein Stiepel, der

ASV Bochum, die Sparkasse

Bochum, Rad und Tat sowie

das Autohaus Smolczyk.

Ballon flog bis ins Vogtland

Für die Luftballon-Aktion des

Stiepeler Boten herrschten

in diesem Jahr offenbar besonders

gute Bedingungen.

Die meisten Ballons flogen

Richtung Osten ins Sauerland

und bis nach Hessen.

Aber der Ballon des Fünfjährigen

Philipp Kruza schaffte

es mehr als doppelt soweit:

Er landete direkt im Garten

von Karola Schuster im sächsischen

Mühltroff im schönen

Vogtland. Herzlichen Glückwunsch

und viele Grüße nach

Sachsen!

Diese Entfernungen haben d

Luftballons zurückgelegt:

1. Mühltroff ca. 346 km

2. Hofgeismar ca. 150 km

3. Salzkotten ca. 100 km

4. Rüthen ca. 85 km

5. Erwitte ca. 79 km

6. Warstein ca. 78 km

7. Ense ca. 52 km

8. Hamm ca. 47 km

9. Unna ca. 33 km

10. Bottrop ca. 20 km

11. Dortmund ca. 17 km

12. Castrop-Rauxel ca. 10 km

20 | Stiepeler Bote | Juni 2017


MAIFEST DER VEREINE

Das sind unsere Gewinner:

1. Platz: Philipp Kruza

Kindershirt des VfL-Bochum

2. Platz: Felix Rumberg

Kinderspiel:

„Leo muss zum Frisör“

ie

3. Platz: Maximiliam Wittig

Kinderkrimi:

„Kommissar Gordon

- sein erster Fall“

Die Gewinner werden schriftlich

benachrichtigt.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 21


KINDER UND JUGENDLICHE

Erste große KNAXiade beim Stadtparkfest

Am 8. und 9. Juli bewegungsintensive Angebote im KNAX-Kinderparadies

Beim Stadtparkfest geht es

am 8. und 9. Juli im KNAX-Kinderparadies

diesmal sportlich

zu. Die Wiese wird in einen

Hochseilgarten verwandelt.

Beim Klettern und Hangeln

können alle Kinder ihre sportlichen

Grenzen austesten.

Nicht weniger bewegungsintensiv

geht es auf „Emma, der

Lokomotive“ zu: Die Lok lädt

ein zum ausgelassenen Spielen,

Toben und Rutschen.

Spannend wird es, wenn

Clown Zimbo die Kinder bei

einer KNAXiade zum Wettstreit

herausfordert. Wer

schlägt Clown Zimbo beim

Balancieren, Klettern, Dribbeln

und Laufen? Wer gewinnt

die Medaille?

Außerdem gibt es ein buntes

Mitmachprogramm mit

„Immer in Bewegung“

Sommerfest in der Bibliothek

Ein buntes Programm aus Spiel, Sport und Musik erwartet die

Kleinen im KNAX-Kinderparadies. Foto: Sparkasse Bochum

Musik, dem Fahrradparcours

der Polizei, der Rettungshundestaffel

und der Feuerwehr.

Sparky, Sparleo, Didi und

Dodo haben Überraschungen

dabei und freuen sich auf viele

Familien mit neugierigen

Kindern. Das KNAX-Kinderparadies

öffnet seine Tore am

Samstag, 8. Juli, von 13 bis

18 Uhr und am Sonntag, 9.

Juli, von 11 bis 18 Uhr.

Immer am letzten Wochenende

vor den Sommerferien

steigt im Stadtpark ein großes

Fest für die ganze Familie.

Das Kinderparadies der Sparkasse

ist der Renner und ein

fester Termin für alle Bochumer

Familien. Jedes Jahr aufs

Neue locken Clowns, Akrobaten

und Künstler rund 30.000

Kinder und Eltern in den Bochumer

Stadtpark.

Die Geburtsstunde des Festes

war das 150-jährige Bestehen

der Sparkasse Bochum

im Jahr 1988. Seitdem ist es

zur festen Einrichtung im Kalender

der Stadt geworden.

Später kamen die Stadtwerke

Bochum als Veranstalter

mit ins Boot. Der freie Eintritt

für Kinder zum Tierpark und

ein buntes Unterhaltungsprogramm

am Bismarckturm sind

fester Bestandteil des Festes.

Weitere Informationen unter

www.stadtparkfest.de

Das Sommerfest der Familienbibliothek

Wiemelhausen

und des FV Bücherwurm

Wiemelhausen stand unter

dem Motto „Immer in Bewegung“.

Der Autor Ben Redelings

las aus seinem Buch

„Onken Olsen und das große

Spiel“ vor. Die Sportvereine

TV Brenschede, Frisch Auf

Altenbochum, TLG Weitmar

09 und Blau-Weiß Bochum

stellten ihre Vereinsaktivitäten

vor, die bei Jung und Alt

großen Zuspruch fanden. Die

KIM-Spiele sorgten für Überraschungen,

ebenso wie das

Sportquiz und das Ausmalen

der Motive, um Buttons herzustellen.

Umlagert war der

Stand mit dem Dosenwerfen,

wo die Bälle nur so hin und

her flogen. Durst und Hunger

wurden mit kühlen Getränken,

frisch gebackenen Waffeln,

Kuchen und Kaffee gestillt.

22 | Stiepeler Bote | Juni 2017


Im Ernstfall zählt jede Minute

Der Expertentipp aus der Ruhrland-Apotheke

Jährlich erleiden in Deutschland rund

200.000 Menschen einen Schlaganfall.

Mehr als 20.000 von ihnen sterben

an den unmittelbaren Folgen.

Dabei sind entgegen der landläufigen

Meinung nicht nur Ältere, sondern

manchmal auch junge Erwachsene

und Kinder betroffen.

Genau wie beim Herzinfarkt handelt

es sich beim Schlaganfall um eine

Erkrankung des Kreislaufsystems.

Meist als Folge einer Gefäßverengung

durch zunehmende Gefäßverkalkung

oder aber aufgrund eines

akuten Verschlusses einer Hirnarterie

durch ein Blutgerinnsel kommt die

Durchblutung eines Teilbereichs des

Gehirns ins stocken. Wird das Gehirn

dadurch nicht mehr ausreichend

mit Sauerstoff versorgt, sterben bereits

nach wenigen Minuten die ers-

Heiko Meyer, Inhaber der Ruhrland-Apotheke

in Stiepel.

Foto: privat

ten Nervenzellen.

Je nach Größe des betroffenen Bereichs

kommt es zu unterschiedlich

stark ausgeprägten Ausfallerscheinungen.

Plötzlich auftretende Sehstörungen

oder Sprachstörungen

können genauso Anzeichen eines

Schlaganfalls sein, wie eine (meist

einseitige) Lähmung des Gesichtes,

eines Beines

oder Armes.

Auch plötzlicher

starker Schwindel,

Übelkeit und

Gleichgewichtsstörungen

sollten

nicht ignoriert

werden. Treten

solche Symptome

auf oder besteht

auch sonst

nur der leiseste

Verdacht, sollte

stets sofort der

Rettungsdienst

(Notruf 112)

verständigt werden.

Denn ist

es einmal zum

Äußersten gekommen,

zählt

jede Minute, um

(Spät-)folgen

zu begrenzen.

Beste Genesungschancen

bestehen dabei

für Patienten,

die innerhalb der

ersten 2 Stunden

auf einer speziellen

Schlaganfall-Station behandelt

werden. Bis zum Eintreffen des Notarztes

gilt es den Patienten zunächst

möglichst zu beruhigen und für viel

Frischluft zu sorgen. Ist der Patient

bewusstlos, sollte er in die stabile

Seitenlage gebracht und die Vitalfunktionen

(Puls und Atmung) regelmäßig

überprüft werden.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 23


BLICK ÜBER DIE RUHR

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

24 | Stiepeler Bote | Juni 2017


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

BLICK ÜBER DIE RUHR

Termine

28. Juli, 10 - 18 Uhr, Platz an der Schmiede

EVENTMARKT „Wurm trifft Pflaume“

Der Markt zum Verweilen

bei Musik und Leckereien

29. Juli 18 - 22 Uhr, Platz an der Schmiede

SOMMERFEST

der Werbegemeinschaft Herbede

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

Natürlich wird es auch wieder Musik geben,

die zum ein oder anderen Tänzchen einlädt.

Fotos: 3satz/Sure

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 25


BLICK ÜBER DIE RUHR

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

26 | Stiepeler Bote | Juni 2017


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

BLICK ÜBER DIE RUHR

Nie mehr Blindflüge

Spezielle Brillengläser schützen vor Blendung der Augen

Das Gesundheitsbewusstsein

der Menschen nimmt

immer weiter zu. Heutzutage

sind wir durch aktuelle

Technologien immer mehr

kurzwelligem blauen Licht

ausgesetzt. LED- und Energiespar-Lampen

im Haushalt

zum Stromsparen, Leuchtstoffröhren

im Büro, LED- und

Xenon-Scheinwerfer in

Autos für bessere

Sicht und allen voran

Smartphones,

Tablets, Flachbildschirme

und Flachbildfernseher

sind

Quellen kurzwelliger

blauer Strahlung, deren

Wellenlänge knapp oberhalb

von ultraviolettem Licht liegt.

Die vermehrte Exposition

unserer Augen gegenüber

diesem Licht stellt vor dem

Hintergrund aktueller medizinischer

Forschung ein Langzeitrisiko

dar. Da diese Strahlung

sehr energiereich ist,

steht sie in starkem Verdacht,

verschiedene Schichten der

Netzhaut zu schädigen und

so an einigen schweren Augenerkrankungen

mit beteiligt

zu sein. Das neue, dünne

Kunststoff-Material UV410

BlueCut schützt dank einer

neuen Zusammensetzung

die Augen vor schädlicher

Strahlung bis einschließlich

410nm Wellenlänge. Da nicht

das gesamte blaue Licht geblockt

wird, haben die Gläser

dennoch keine nachteilige

Wirkung auf den Tag-Nacht-

Rhythmus und die innere

Uhr. Einen wahrnehmbaren

Effekt haben die Gläser bei

Nachtfahrten. Durch den

vermehrten

Einsatz

von

Xenon- und

LED-Scheinwerfern

in modernen

PKWs

werden Autofahrten

bei Dunkelheit

nicht nur unangenehmer,

sondern auch anstrengender

und teilweise gefährlicher.

Nach einer starken Blendung

müssen sich die Augen

erneut an die Dunkelheit

anpassen. Bis dies abgeschlossen

ist, sieht der Betroffene

deutlich schlechter.

Er ist quasi im „Blindflug“

unterwegs. Ein unbeleuchtetes

Hindernis kann dadurch

übersehen werden. Durch

die Reduzierung des blauen

Lichtes wird der Brillenträger

mit den neuen UV410 Blue-

Cut Brillengläsern weniger

geblendet und ermüdet nicht

so schnell. Dadurch fühlen

sich Autofahrer im Dunkeln

sicherer. Auch die Arbeit am

Bildschirm (Flachbildschirm,

Laptop, Tablet usw.) wird

dank geringerer Blendung

angenehmer. Da die Helligkeit

konstant ist wird die

Sehkraft zwar nicht beeinträchtigt,

müde und juckende

Augen sind jedoch eine

häufige Folge der Dauerbelastung.

Mit UV410 BlueCut

wird der Blaulichtanteil reduziert

und die Blendung gemildert.

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Juni 2017 | Stiepeler Bote | 27


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Operation Klassenerhalt“ gelingt mit Kraftakt

Fußballer von Rot-Weiß Stiepel bleiben in der Kreisliga A

Mit einem 6:3-Heimsieg gegen

den SC Weitmar 45 II sicherte

sich Fußball-A-Kreisligist

Rot-Weiß Stiepel 04

am vorletzten Liga-Spieltag

den Klassenerhalt. Entsprechend

überschwänglich

wurde im Königreich gefeiert,

denn im Saisonverlauf

hatte die Mannschaft von

Trainer Christian Aden lange

Zeit als sicherer Absteiger

aus der Kreisliga A2 gegolten.

Als wichtiger Schachzug der

Stiepeler im Kampf um den

Klassenerhalt erwies sich die

Maßnahme, im Saisonverlauf

Ex-Profi Björn Joppe (VfL Bochum,

Union Berlin, VfL Osnabrück)

und den Oberliga

erfahrenen Pascal Langer für

Stiepels Trainer Christian Aden schaffte mit seinem Team den

Klassenerhalt in der Kreisliga A.

Foto: 3satz/Sure

die „Operation Klassenerhalt“

zu verpflichten. Joppe zeigte

vor rund 150 Zuschauern im

entscheidenden Match gegen

Weitmar 45 II, weshalb

Trainer Christian Aden auf ihn

setzte. Als die Stiepeler nach

zweimaliger Zwei-Tore-Führung

den zwischenzeitlichen

Ausgleich hinnehmen mussten

und das Spiel auf der

Kippe stand, war Björn Joppe

zur Stelle. Mit zwei Toren zum

5:3-Zwischenstand stellte der

ehemalige Profi die Weichen

für den vorzeitigen Klassenerhalt.

Trainer Christian Aden bescheinigte

seiner Mannschaft

einen starken Auftritt in diesem

Lokalduell, in dem es für

beide Vereine um den Klassenerhalt

ging. Nur einige

Wochen zuvor hätte kaum jemand

dem Aden-Team diesen

Kraftakt noch zugetraut.

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28 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Hallenschließung kostet RW Stiepel 176 Mitglieder

Dramatische Folgen für den Verein Vorstand im Amt bestätigt

Ein einschneidendes Ereignis

in der Vereinsgeschichte

des SV Rot-Weiß

04 Stiepel war die einjährige

Schließung der Turnhalle

an der Gräfin-Imma-Schule.

Dies wurde jetzt bei der

Mitgliederversammlung des

Vereins deutlich, denn die

Schließung der Stiepeler

Halle blieb für den SV Rot-

Weiß nicht ohne Folgen.

„Durch die einjährige Schließung

der Turnhalle, die als

Flüchtlingsunterkunft diente

und deren Hallendecke saniert

werden musste, bekam

der Verein Schwierigkeiten“,

schildert Geschäftsführer

Rolf-Dieter Neubert. „Es

mussten Ersatzturnhallen beschafft

werden, die leider weit

außerhalb Stiepels lagen.

Mehrere Kinder- und Jugendgruppen

wurden außerhalb

nicht angenommen. Einige

Gruppen konnten bis heute

nicht aufgebaut werden.“ Die

dramatische Konsequenz

lässt sich an Zahlen ablesen:

Der Verein zählt ohne die

Fußballgemeinschaft, die sich

selbst verwaltet, 926 Mitglieder.

Das sind 176 weniger als

vor der Hallenschließung.

76 Mitglieder beteiligten sich

schließlich an der turnusmäßigen

Versammlung des SV

Rot-Weiß 04 Stiepel. Und

die zeigten sich mit der Vorstandsarbeit

der vergangenen

vier Jahre zufrieden, weshalb

sie bei der auf der Tagesordnung

stehenden Vorstandswahl

erneut für das bewährte

Gremium votierten und es

damit für weitere vier Jahre

bestätigten.

Der Vorstand des SV Rot-

Weiß 04 Stiepel setzt sich

aus folgenden Personen zusammen

1. Vorsitzender:

Hans-Heinrich Risse, 2. Vorsitzender:

Rüdiger Edling,

Geschäftsführer: Rolf-Dieter

Neubert, Kassenwartin:

Agnes Edling, Jugendleiter:

Marco Disterheft, Abteilungsleiterin

Turnen: Rosemarie

Rosenkranz, Abteilungsleiter

Schwimmen: Rüdiger Edling,

Abteilungsleiter Tischtennis:

Jan Falkenhain, Abteilungsleiter

Volleyball: Sebastian

Dreier, Abteilungsleiter Judo:

Waldemar Disterheft, Abteilungsleiterin

Nordic Walking:

Ursula Risse.

Bei der Versammlung im Gemeindesaal

neben der Stiepeler

Dorfkirche wurden auch

langjährige Mitglieder geehrt,

die vom Verein für ihr 70., 60.,

50., 40. und 25. Jahr ihrer

Mitgliedschaft ausgezeichnet

wurden.

Kletterwald und Römerdorf

Sportler von RW Stiepel auf Fahrt

Ende April brachen 18 Kinder

und Jugendliche des Sportvereins

RW Stiepel mit deren

Betreuern vom Parkplatz der

Gräfin-Imma-Schule mit Bus

und Bahn auf, um ein langes

Wochenende im Römerdorf

der Jugendherberge Haltern

zu verbringen.

Nach dem Fußmarsch vom

Bahnhof in Haltern-Sythen

waren die Kinder froh, ihre

Zimmer zu beziehen und

sich ein wenig beim Fußball-,

Tischtennis- und Volleyballspielen

auszuruhen.

Am nächsten Tag ging es

vormittags los in Richtung Innenstadt

von Haltern am See.

Dort wurde ein wenig „geshoppt“

und auf dem Rückweg

machten alle eine leckere

Pause beim Italiener.

Abends wurde gegrillt. Später

saß die Gruppe um ein Lagerfeuer

gemütlich zusammen.

Am Sonntag fand das Highlight

der Fahrt statt: der Besuch

des Kletterwaldes in

Haltern. Die Kinder und Jugendlichen

wurden in verschiedene

Gruppen eingeteilt

und erkundeten in zehn Metern

Höhe die verschiedenen

Wege.

Am nächsten Morgen war es

dann leider wieder soweit: Mit

dem Zug und dem Bus ging

es zurück Richtung Bochum.

Den Betreuern hat die Jugendfreizeit

sehr viel Spaß

gemacht und sie freuen sich

auf die nächste Fahrt im

nächsten Jahr nach Wiehl.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 29


AUS DEN SPORTVEREINEN

Erfolgreiche Talentsichtung beim TV Brenschede

Sieg für Diana Khartchenko und die Gruppe der Altersklasse 8

Angebot zum Schnuppern

Tennis-Club Weitmar 09 lädt ein

Bei den Gruppenwettkämpfen gewann der TV Brenschede in der

Altersklasse AK 8.

Foto: privat

Ein Erfolg für den TV Brenschede,

unterstützt von Eltern

der Gymnastinnen und von

Bochumer Firmen, wurden

die Talentsichtungs-Wettkämpfe

in der Rhythmischen

Sportgymnastik des Westfälischen

Turnerbundes in den

Leistungsklassen (Einzel und

Gruppen) für acht- und neunjährige

Gymnastinnen. Diana

Khartchenko siegte in der

Klasse der Achtjährigen. Ihre

Vereinskameradin Mia Hasecke

wurde Sechste. Maria

Byela freute sich über ihren

zweiten Platz in der Altersgruppe

AK 9, Rang drei sichert

sich Alexandra Bershak.

Anna Byela landete auf dem

sechsten Rang.

Bei den Gruppenwettkämpfen

gewann der TV Brenschede

die Altersklasse AK 8 und auf

den zweiten Rang kam die

Brenscheder Gruppe in der AK

9. Damit wurde der TV Brenschede

der erfolgreichste Verein

bei der Talentsichtung des

Landesverbandes. Die jungen

Gymnastinnen wurden alle in

der DTB-Turn-Talentschule

des Vereins ausgebildet. Ein

Zeichen für die Qualität des

Trainerinnen-Teams. In einem

Grußwort lobte Helmut Breitkopf

die Nachwuchsarbeit des

Während der letztjährigen

Tennis-Freiluftsaison hat der

TC Weitmar 09 tennisinteressierten

Kindern und Erwachsenen

die kostenfreie

Möglichkeit geboten, auf der

vereinseigenen Anlage am

Erbstollen unter der Anleitung

eines Trainers den Tennissport

zu erlernen oder hinein

zu schnuppern. Diese Aktion

hat sich für den Verein als

Erfolg erwiesen und wird deshalb

in diesem Jahr wiederholt.

Vereinstrainer Norbert Koke

steht ab sofort an jedem

Sonntag jeweils ab 11 Uhr

am Erbstollen bereit, Tennisinteressierten

auch ohne

Voranmeldung die ersten

Schritte auf dem Weg zu einem

„Tenniscrack“ nahezubringen.

Es entstehen den

Teilnehmern keinerlei Kosten.

Sie sollten nur entsprechendes

Schuhwerk mitbringen.

Schläger und Bälle können

gestellt werden.

Darüber hinaus haben seit

dem 1. Juni alle Tennisinteressierten,

egal ob jung oder alt,

die Möglichkeit, als „Schnupperer“

gegen einen Kostenbeitrag

von 50 Euro auf der

Anlage des TC Weitmar 09

mit denselben Rechten und

Pflichten wie Vereinsmitglieder

bis zum Ende der diesjährigen

Freiluftsaison Tennis

zu spielen. Nähere Einzelheiten

hierzu gibt es auf der Vereins-Homepage

unter

www.tcweitmar09.de

TV Brenschede. Der Verein

sei ein Aushängeschild der

Bochumer Sportszene, so der

Bezirksbürgermeister.

Ursula Sohlenkamp, Fachwartin

für die Rhythmische

Sportgymnastik im Landesverband,

lobte den Verein,

Trainerin Andrea Winning

und ihren Mitarbeiterstab für

Diana Khartchenko siegte bei

der Sichtung in der Klasse der

Achtjährigen. Foto: privat

die hervorragende Organisation

der Veranstaltung und

wünschte sich, bald wieder

einmal Gast bei einer Großveranstaltung

des TV Brenschede

sein zu dürfen.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 30. Juni.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 20. Juni.

30 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Rüsing paddelt zur Junioren-EM nach Bulgarien

Kanuten des KC Wiking mit ihrem Start in die Saison zufrieden

Die fünf Sportler des KC

Wiking, Antonius Rüsing,

Christopher Dirks, Torben

Daetermann, Timo Rosenthal

und Leonard Bals, sind

zurück von der zweiten Nationalmannschaftssichtung,

die in Brandenburg stattfand.

Besonders freuen darf sich

Antonius Rüsing, der sich für

das Team der Deutschen Nationalmannschaft

qualifizierte.

Er wird als Achter in der Gesamtwertung

bei der Junioren-Europameisterschaft

in

Bulgarien für Deutschland im

C-4er starten. Trotz anfänglicher

Schwierigkeiten steigerte

sich Christopher Dirks

deutlich und platzierte sich

als Elfter in der Rangliste.

Bei den LK-Fahrern belegte

Torben Daetermann den 15.

Platz.

Die internationale Frühjahrs-Regatta

in Essen Ende

April war für die „Wikinger“

eine erste Standortbestimmung.

An den drei Wettkampftagen

wurden die 200 m, 500

m und 1000 m gefahren. Neben

diesen Strecken wurden

die 2000 m wie auch 5000

m als Langstrecken-Landesmeisterschaft

ausgetragen.

Dabei feierten die „Wikinger“

erste Erfolge. Die Landesmeister-Titel

nahmen Greta

Dockenfuß in der Altersklasse

14 über die 2000 m, Thea Winkelmann

bei der weiblichen

Jugend und Eric Pleßmann

über die 5000 m mit nach Bo-

An der Nationalmannschaftssichtung beteiligten sich die „Wikinger“

(v.l.) Antonius Rüsing, Christopher Dirks, Leonard Bals, Timo

Rosenthal und Torben Daetermann.

Foto: privat

chum. Timon Gropp wurde in

der Altersklasse der 14-Jährigen

über 2000 m Zweiter.

Ebenfalls Rang zwei belegten

Nils Daetermann (männliche

Jugend) und Franziska Buckelkorn

(Damen, Junioren)

über 5000 m. Einen guten 3.

Platz belegte David Bauschke

bei der männlichen Jugend.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt

war die 26. Brandenburger

Kanuregatta auf dem

Betzsee. Es waren Sportler

der Altersklassen Schüler B

bis Junioren und einige Betreuer

in Brandenburg, um

sich mit den Sportlern aus den

ostdeutschen Bundesländern

zu messen. Dabei gab es nennenswerte

Ergebnisse. Gleich

mit zwei Goldmedaillen glänzte

Philipp Gropp in der Schüler

B-Altersklasse über 2000 m

und 500 m. Greta Dockenfuß

überraschte nach einem spannenden

Rennen mit einem 2.

Platz bei den Schülerinnen A.

Eike Grünendick wurde Dritter

bei den männlichen Junioren.

Auch die Senioren Bruno

Pieperbeck und Markus

Schulz überzeugten auf den

Distanzen 5000 m und 500 m

und belegten den jeweils den

ersten Platz.

Für die Schülerfahrer des KC

Bei der NRW-Landesmeisterschaft

sicherte sich Greta Dockenfuß

den Titel über 2000

Meter.

Foto: privat

Wiking begann die Saison

nicht in Essen, sondern Ende

Mai in Hamm. Die Schüler

nahmen an den traditionellen

„Schülerspielen“ teil, wobei

die jungen Kanuten und ihre

Trainer mit den ersten Resultaten

zufrieden waren.

Mit zwei Siegen war Philipp Gropp (Mitte) bei der 26. Brandenburger

Kanuregatta auf dem Betzsee erfolgreich. Foto: privat

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 31


AUS DEN SPORTVEREINEN

Platz-Kosmetik mit Federzinken und Spindelmäher

Technischer Betrieb macht Sportanlagen fit für die neue Saison

Es riecht nach Frühling

auf dem Rasenplatz an der

Sportanlage Kemnader

Straße 220. Damit Spielerinnen

und Spieler ihr Training

und ihre Spiele auf einem

möglichst guten Untergrund

austragen können,

macht der Technische Betrieb

die Sportanlage fit für

die kommende Saison so

wie 62 weitere in Bochum.

Den Frühlingsduft strömt der

frisch gemähte Rasen aus.

Ein grüner Spindelmäher mit

fünf Armen zieht von außen

nach innen seine Bahnen auf

dem Rasenplatz. „30 bis 40

Minuten braucht er, um ihn

zu mähen“, so Antje Senger,

Betriebsstättenleiterin für die

Unterhaltung von Sportanlagen

beim Technischen Betrieb.

Der Spindelmäher mäht

besonders fein. „Er hat zwei

Messer und funktioniert wie

eine Schere“, ergänzt Thomas

Lück, Sachgebietsleiter

für städtische Grünanlagen

beim Technischen Betrieb. „Er

ist aber auch besonders empfindlich.

Schon ein Stein kann

ihn schädigen. Daher setzen

Die Stadt Bochum hat die Sportplätze an der Kemnader Straße

wieder auf Vordermann gebracht.

Foto: Stadt Bochum

wir ihn nur auf Rasenplätzen

und nicht in Parkanlagen ein.“

Nach dem Mähen sammelt

ein roter Schlepper den Rasenschnitt

ein. Seine Spezialbereifung

ist extra für das

Fahren auf dem Rasen angefertigt.

Im Fuhrpark des Technischen

Betriebes gibt es drei

solcher Schlepper. Damit der

Rasen optimal wächst, pflegt

der Technische Betrieb ihn intensiv:

Im Frühling, Sommer

und Herbst wird er gedüngt,

außerdem regelmäßig besandet,

um ihn wasserdurchlässig

zu machen.

Rings um den Rasenplatz

führt eine Laufbahn. Der Federzinken

harkt sie und befreit

sich gleichzeitig von Unkraut.

Angeordnet wie die Zähne

eines Haifisches liegen die

Zinkenreihen hintereinander,

getrennt durch Walzen, die

den Boden wieder festigen.

Tatsächlich sieht die Laufbahn

nach der Pflege durch

den Federzinken so ordentlich

geharkt wie ein gepflegter

Vorgarten aus. „Das sieht

man sogar aus der Luft“, weiß

Antje Senger. „Mitarbeiter

haben mir erzählt, dass man

noch vor zwei Jahren auf Luftbildern

schwerlich erkennen

konnte, wo der Rasen aufhört

und die Laufbahn anfängt,

jetzt ist alles deutlich sichtbar“.

Der Federzinken pflegt

auch die Aschenplätze. Seit

zwei Jahren ist er in Bochum

im Einsatz.

Auf der Stiepeler Sportanlage

an der Kemnader Straße 220

gibt es neben dem Rasen- einen

Kunstrasenplatz. Auch

dort gibt es viel zu tun: „Der

Arbeitsaufwand von Kunstund

Rasenplatz ist vergleichbar“,

weiß Thomas Lück. Wer

den Kunstrasen betritt, läuft

weich wie auf einem Teppich.

Damit das so bleibt, kommt

die Kunstrasenbürste zum

Einsatz. Der Kunstrasen liegt

auf einer besandeten Dämpfschicht.

Die Gummihalme auf

seiner Oberfläche sind umgeben

von feinem Sand und

Granulat. Nach dem Spiel

sind die Gummihalme häufig

eingeknickt, das Granulat

durcheinander. Die Kunstrasenbürste

ordnet dann alles

mit ihren drei hintereinanderliegenden

Reihen harter Borsten

wieder. „Das ist wie beim

Haare kämmen“, so Lück.

DM-Gold für Houben und Keusch-Renner

Mastersschwimmer des SV Blau-Weiß Bochum in Wetzlar erfolgreich

An drei Tagen schwammen

die Mastersschwimmerinnen

und -schwimmer des SV Blau-

Weiß Bochum in Wetzlar bei

den 33. Internationalen Deutschen

Meisterschaften über

die „Langen Strecken“ um die

Medaillen. Mit drei Gold- und

sechs Bronzemedaillen durfte

die siebenköpfige Blau-Weiß-

Mannschaft mit Platz 28 unter

236 teilnehmenden Vereinen

hochzufrieden sein.

Günter Mitlewski (AK 70), der

einzige Mann im Bochumer

Team, startete über 1500 m

und 800 m Freistil und holte in

beiden Disziplinen eine Bronzemedaille.

Rita Bohnet (AK

50) legte nach und sicherte

Die erfolgreichen Blau-Weiß-Aktiven auf einen Blick (v.l.) Rita Bohnet, Günter Mitlewski, Susanne Ostgathe,

Ingrid Keusch-Renner, Sonnhild Pallesen, Heli Huben und Waltraud Monstadt. Fotos: privat

sich ebenfalls zwei dritte Plätze

über diese Strecken. Am

zweiten Veranstaltungstag

verteidigte Heli Houben (AK

65) ihren Titel über 400 m

Lagen und gewann über 100

m Rücken ihre zweite Goldmedaille.

Waltraud Monstadt

(AK 70) erreichte mit einer exzellenten

Bestzeit erneut den

dritten Platz.

Bei den den Brustschwimmerinnen

holte Ingrid

Keusch-Renner (AK 80) Gold

über die 200 Meter, Susanne

Ostgathe (AK 60) kam in

einem spannenden Rennen

auf den dritten Platz, während

sich Sonnhild Pallesen (AK

65) über diese Strecke den

sechsten Rang erkämpfte.

32 | Stiepeler Bote | Juni 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Transvulkania in 15 Stunden

Matziol und Dahlbeck auf La Palma

Zwei Aktive der BSG Springorum

meisterten eine besondere

läuferische Herausforderung.

Sie starteten bei der

9. Auflage des Transvulkania,

einem Ultramarathon auf der

Kanaren-Insel La Palma. Wie

schon 2015 absolvierte Jörg

Matziol die 45-km-Distanz.

Auf der Strecke warteten zudem

1884 positive und 3329

negative Höhenmeter auf die

über 500 Läufer. Besonders

herausfordernd war neben der

Streckenbeschaffenheit mit

vielen Singeltrails und Geröllpassagen

auch die Tatsache,

dass es nach dem Anstieg

zum Roque de los Muchachos

bei Kilometer 27,5 nur noch

bergab zu laufen galt, eine

extreme Forderung an Muskulatur

und Konzentration. In

6:02:46 Stunden verpasste

Matziol denkbar knapp die

6-Stunden-Marke, erreichte

aber einen guten 88. Platz im

Gesamtfeld.

Für die 74,33 Kilometer entschied

sich Klaus Dahlbeck.

Dabei mussten von den 1600

Teilnehmern 4350 positive

und 4057 negative Höhenmeter

gemeistert werden. In den

vergangenen beiden Jahren

blieb Dahlbeck der Zieleinlauf

verwehrt, da die er die eng

gesteckten Zwischenzeiten

nicht vor dem Cut-Off erreichte,

diesmal kämpfte er sich

durch und lief nach 15:44:24

Stunden über die Ziellinie.

Brüggemann neuer Jugendleiter

Versammlung bei BW Weitmar 09

Wichtige Personalien, darunter

die Wahl eines neuen Vorstandes,

standen Ende April

bei der Jugendversammlung

des SV Blau-Weiß Weitmar

09 auf der Tagesordnung.

Neben der Entlastung des

alten Vorstandes und der

Verabschiedung der ehemaligen

Jugendvorständler Oliver

Stutzke (Jugendleiter, Foto

li.)) und Alexander Brill (Stv.

Jugendgeschäftsführer) standen

vor allen Dingen die Neuwahlen

im Blickpunkt.

Der neue Jugendvorstand des

SV Blau-Weiß Weitmar 09

setzt sich nun aus folgenden

Personen zusammen Jugendleiter:

Nico Brüggemann

(Foto re.), Stv. Jugendleiter:

Frank Freitag, Peter Kaysers,

Jugendgeschäftsführer: Matthias

Glowin, Stv. Jugendgeschäftsführer:

Dennis Weige,

David Bresounig, Jugendkassierer:

Jörg Sauer, Stv. Jugendkassierer:

Sören Hahn,

Jugendkoordinator Organisation

Jugendhütte: Florian

Reschka, Jugendkoordinator

Medien: Andreas Bartel.

Ehrenbriefe für ein TVB-Trio

Bei der Mitgliederversammlung des TV Brenschede wurden in

diesem Jahr Viola Keßler, Nadine Rouvel und Barbara Hoffknecht

mit dem Ehrenbrief des Emscher-Ruhr Turnverbandes

ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit ihre langjährige Tätigkeit

als Übungsleiterinnen im Kinder- und Jugendbereich sowie

als Mitarbeiterinnen im Jugendausschuss des Vereins.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 33


TERMINE

Historische Traktoren treffen preußische Dampflok

Am Sonntag, 18. Juni, werden

im Eisenbahnmuseum

Bochum wieder verschiedene

historische Fahrzeuge

dem interessierten Publikum

vorgeführt.

Bereits zum fünften Mal findet

die Präsentation von

besonders sehenswerten

Exemplaren des landwirtschaftlichen

Maschinenbaus

auf dem Gelände des ehemaligen

Bahnbetriebswerks

sein. Markante Traktoren

und Schlepper von verschiedenen

Herstellern bieten

dann eine schöne Bereicherung

zu den Lokomotiven

Juni

Die restaurierten Trecker-Oldies lassen die Herzen der interessierten

Besucher wieder höher schlagen. Foto: privat

und Waggons des Museums.

Die liebevoll restaurierten

Nutzfahrzeuge werden

Termine

gegen 11Uhr im Museum

eintreffen und anschließend

von ihren Besitzern den interessierten

Gästen vorgestellt.

Ebenso können Besucher

auf dem Führerstand der

preußischen Dampflokomotive

oder mit dem beliebten

„Schweineschnäuzchen“,

das den gesamten Tag

über zwischen Museum und

S-Bahnhof Bochum-Dahlhausen

pendelt, mitfahren.

___________________

Weitere Informationen telefonisch

unter 0234-492516

(Di. bis Fr., 10 bis 16 Uhr)

oder online unter www.eisenbahnmuseum-bochum.

de

So, 4. Juni

Konzertreihe Marienlob: Künstler-Portrait

Oboe und Orgel

Karla Schröter. Echoklassik-Trägerin

2015. Zisterzienserkloster

Stiepel, Varenholt 9,

15 Uhr.

Mo, 5. Juni

Klosterfest Musik, Essen und

Trinken. Vergnügen für Groß

und Klein (Hüpfburg),

Klosterführungen.

11.30 Uhr Festmesse mit Abtpräses

Dr. Maximilian Heim.

Zisterzienserkloster Stiepel,

Varenholt 9, 15 Uhr.

Di, 6. Juni

Offenes Frühstück im Lutherhaus:

9 - 11:30 Uhr

Do, 8. Juni

Gehört Maria zur Dorfkirche?

Gedanken zur Präsenz Mariens

in der evangelischen Stiepeler

Dorfkirche. Begleitvortrag

zur Ausstellung „Bildwelten

Weltbilder: Figürliche

Wandmalerei der Romanik in

Westfalen“ von Dr. Klaus Fröhlich.

Der Vortrag bietet eine

historische Interpretation des

in der evangelischen Dorfkirche

Stiepel vorzufindenden

Marienbildes, seiner Wandlungen

im Kontext der Stiepeler

Geschichte und seiner Bedeutung

in der Gegenwart. Stadtarchiv

- Bochumer Zentrum für

Stadtgeschichte, Wittener Straße

47, 18 Uhr.

Fr, 9. Juni

Orgelkonzerte für Kinder in der

Emmauskirche im Rahmen des

Bochumer Orgelsommers:

Konzert „Maaartin! Vom kleinen

Martin zum großen Luther“ für

Kinder ab 5 Jahren um 15 Uhr,

Konzert „Immer Ärger mit Martin

Luther“ für Menschen ab 8

Jahren um 16.30 Uhr.

Sa, 10. Juni

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Weitmar-Mark summt“,

Pfarrerin Schmidt-Solty erzählt

von ihren Bienen. 19.30 -

21.30 Uhr.

So, 11. Juni

Gemeinde- und Kindergartenfest

Hl. Familie ab 12 Uhr

nach der Familienmesse um

11 Uhr Aktivitäten und Angebote

für Jung und Alt. Musik,

Kindertanzgruppe, Hüpfburg,

Spiel-, Imbiss-, Getränkestände,

Dom-Cafe. Hl. Familie

Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-Friedrich-Str. 111.

16. Benefiz- Konzert des Lions

Club Witten: „Die Komm Mit

Mann´s“ Die Soul-Band spielt

beim „Soul-Benefiz-Abend“ des

Lions Hilfswerk Witten auf dem

Gelände des Industriemuseums

Zeche Nachtigall, Nachtigallstraße

35, Witten, 20 Uhr. Die

ARGE Muttenthalbahn wird die

Besucher vom Parkplatz „Nachtigallstraße,

Ecke Auf Steinhausen“

zur Zeche Nachtigall - und

natürlich zurück - fährt.

Mi, 14. Juni

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Plastik für die Ewigkeit“, Frau

Priebe, Gefahren durch die

Vermüllung unserer Umwelt

mit Kunststoff. 15 - 17 Uhr.

Frauenhilfe Lutherhaus: 15 Uhr

So, 18. Juni

Konzert: „The Spam“ Drei

Protagonisten verschmelzen

Jazz, Jungle, Funk und Soul.

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

67 b, 17 Uhr.

Di, 20. Juni

Auditorium Kloster Stiepel:

Dänemark ein Urlaubsland

mit 40.000 Katholiken. Dänemark

ist den meisten als ein

Urlaubsland gut bekannt. Unter

den 6 Millionen Einwohnern

gibt es fast 40.000 Katholiken.

Hier handelt es sich also um

eine Diasporasituation. Das

Gespräch mit Bischof Czeslaw

soll einen Eindruck von der

Glaubenslage in Dänemark

geben und welche Herausforderung

sich an eine kleine

Glaubensgemeinschaft stellen.

Zisterzienserkloster Stiepel,

Varenholt 9, 20 Uhr.

Mi, 21. Juni

Frau Höpker bittet zum Gesang

Das Mitsingkonzert.

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

Tickets und Infos ausschließlich

über www.frauhoepker.de

Wikinger auf

dem Stausee

Am langen Fronleichnam- Wochenende

vom 15. - 18. Juni

findet am Kemnader See ein

großes Mitelalterspektakel

statt. Dort werde am Hafen

Heveney zwei Wikingerschiffe

liegen. Mehrmals am Tage

wirken die Schiffe auch in den

Kampfszenen mit, wenn ritterliche

Schurken am Ufer landen,

um das Dorf am See zu plündern.

Es kommt zu Schwertkämpfen,

bei denen die Festbesucher

zusehen können.

Über 40 Stände mit Handwerk,

Handel und Gastronomie und

an die 30 Ritter lagern am

Seeufer. Die Gäste können

durch das Mittelalter schlendern,

ritterliche Kleidung anprobieren,

bei Handwerkern

mitmachen. Viele Stände und

Ritterlager halten Mitmach- Aktionen

für Kinder bereit. Geöffnet

ist der turbulente Markt auf

den Wiesen Nahe des Hafens

Heveney von Donnerstag bis

Samstag von 11- 22:00 Uhr und

Sonntag von 11- 19:00 Uhr. Der

Eintritt kostet 8,00 Euro für Erwachsene,

6,00 Euro für historisch

gewandete Besucher und

4,00 Euro für Kinder

34 | Stiepeler Bote | Juni 2017


TERMINE

Tender Napalm von Philip Ridley

28.06.2017, 19:30 Uhr // 29.06.2017, 19:30 Uhr

Tschick von Wolfgang Herrndorf

06.06.2017, 19:30 Uhr // 07.06.2017, 19:30 Uhr

Don Quijote Eine Stückfassung von Michaela Kuczinna

nach Motiven von Miguel de Cervantes

13.06.2017, 19:30 Uhr // 17.06.2017, 19:30 Uhr

04.07.2017, 19:30 Uhr // 05.07.2017, 19:30 Uhr

Bilder deiner großen Liebe Das Spin-Off zu Tschik!

von Wolfgang Herrndorf

15.06.2017, 18:00 Uhr

Angst essen Seele auf

von Rainer Werner Fassbinder

20.06.2017, 19:30 Uhr // 21.06.2017, 19:30 Uhr

01.07.2017, 19:30 Uhr // 02.07.2017, 19:30 Uhr

Juli

„Wie zu Luthers Zeiten“

Ein schmackhaftes Menü mit

Tischreden an einer langen

Tafel im Foyer, Karten sind im

Gemeindebüro erhältlich, Kostenbeitrag

12 €, Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße 67

b, 19 Uhr.

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

Sa, 24. Juni

Lio Lesebühne im Oveney.

Die literarische Kaffeetafel

mit Juckel Henke. Zu Gast:

Ben Weber und Brigitte Griehl.

Haus Oveney, Oveneystraße

1, 15.30 Uhr.

ExtraSchicht 2017 Bereits

zum 17. Mal gerät die gesamte

Metropole Ruhr in Bewegung,

wenn die Besucher über

ehemalige Werks- und Zechengelände

streifen, Halden

und Hochöfen erklimmen und

Kultur in Gasometern und Maschinenhallen

erleben. Von 18

bis 2 Uhr präsentieren 2.000

Künstler ihr kreatives Schaffen

und laden zum Mitmachen ein.

In Bochum und Umgebung

sind die Spielorte mit dabei:

- Eisbahnmuseum Bochum

- Jahrhunderthalle

- Zeche Hannover

- Privatbrauerei Moritz Fiege

- Henrichshütte Hattingen

Infos und Standorte unter:

www.extraschicht.de

Sa, 1. Juli

1. Rollersday am Kemnader

Stausee Alles rund um das

Thema „Rollen“. Inline-Skating,

Longboarding, Street Roller

bis Bobby Cars für die Nachwuchssportler.

Geplanten Programm punkte:

Inline Workshops, Longboard

Limbo, Testmaterial und

mehr...

Dazu Moderation, Interviews

mit Rollsport-Spezialisten, DJ

und kulinarisches aus dem

Biergarten. Am Freizeitschwerpunkt

Oveney, 14 Uhr - 18 Uhr

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

30. Juni.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns

bis zum 20. Juni per

E-Mail schicken:

termine@

3satz-bochum.de

Mi, 28. Juni

Erzählcafe Lutherhaus:15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche: 15 Uhr

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 35


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Pfingstsonntag, 4. Juni, 10 Uhr:

Gottesdienst, Pfarrerin Schmidt-Solty, zeitgleich Kindergottesdienst

mit dem Kigo-Team

Pfingstmontag, 5. Juni, 10 Uhr:

Pfarrer Klein, zusammen mit der Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 11. Juni, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 18. Juni, 10 Uhr:

Pfarrer Loer begleitet vom “Ensemble Concertino“

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Pfingstsonntag, 4. Juni, 10 Uhr, Dorfkirche:

Festgottesdienst mit Chor, mit Abendmahl, Pfr. Stasing

Pfingstsonntag, 4. Juni, 10 Uhr, Lutherhaus:

Festgottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Kükenshöner

Pfingstmontag, 5. Juni, 11 Uhr: Wiese am Kameradschaftsheim,

Open-Air-Gottesdienst, Tauffest an der Ruhr zusammen mit den

ev. Kirchengemeinden Werne und Wiemelhausen mit Band, Posaunenchören,

Sup. Dr. Hagmann, Pfr.in Estel, Pfr.in Dr. Stratmann-von

Soosten, Pfr.in Neserke, Pfr.in Borchert, Pfr. Stasing

Sonntag, 11. Juni, 11 Uhr, Dorfkirche:

Familiengottesdienst mit Tauferinnerung, Pfr. Stasing

Sonntag, 11. Juni, 11 Uhr, Lutherhaus: Gottesdienst, Pfr.in Häger

Sonntag, 18. Juni, 10 Uhr, Dorfkirche: Gottesdienst, Pfr.in Balte

Sonntag, 25. Juni, 10 Uhr, Lutherhaus: Gottesdienst

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Pfingstsonntag, 4. Juni, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Röttger

Pfingstmontag, 5. Juni, Ruhrwiese, Nähe DLRG-Heim und Alter

Fähre, 11 Uhr: Gottesdienst mit Tauffest, Pfarrerin Dr. Strathmann-von

Soosten, Posaunenchöre; anschließend Bewirtung mit

Grillwurst und Getränken. Bei ungünstiger Wetterlage wird dieser

Gottesdienst zur Christuskirche am Rathaus verlegt.

Pfingstmontag, 5. Juni, Emmauskirche, Weitmar-Mark, Karl-Friedrich-Straße,

10 Uhr: Regionaler Gottesdienst mit Pfarrer Hagen

Klein.

Sonntag, 11. Juni, Baumhofzentrum, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten.

Sonntag, 18. Juni, Baumhofzentrum, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrer Röttger.

Sonntag, 23. Juni, Park des St. Johannes-Stifts, Borgholzstraße,

15.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst zum Reformationsjubiläum.

Sonntag, 25. Juni, Schlosspark Weitmar, 9.30 Uhr:

ZDF Fernsehgottesdienst im Freien. Für Kinder

Ökumene

Sonntag, 25. Juni, 9.30Uhr:

Ökumenischer Gottesdienst des Kirchenkreises Bochum im Weitmarer

Schlosspark an der Silvesterkapelle.

Kein Gottesdienst in der Emmauskirche

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 8. Juni, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Vera Demuth

Anzeigen: Sven Both, Tel.

0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert, Mo, Mi,

Do und Fr 9-12 Uhr, Tel.

0234/940 9852,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

36 | Stiepeler Bote | Juni 2017


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 11 Uhr // Do: 14 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

Juni 2017 | Stiepeler Bote | 37


100% VFL BOCHUM

Nichts geleistet, an das zu erinnern sich lohnt

VfL Bochum: Im Wettkampf um anspruchsvolle Ziele nicht konkurrenzfähig

Als in der Halbzeitpause des

finalen Saisonspiels zwischen

dem VfL und dem FC

St. Pauli die UEFA-Pokalhelden

von 1997 einliefen und

sich im Stadion noch einmal

für ihre herausragenden

Erfolge feiern ließen,

müssen es die VfL-Sympathisanten

als besonders

schwer verdaulich empfunden

haben, was ihnen in der

gerade beendeten Spielzeit

aufgetischt wurde.

Tomasz Waldoch war da, der

kompromisslose Abwehrchef

Thorsten Kracht ebenso.

Delron Buckley flog aus Südafrika

ein, der brasilianische

Schwabe „Stickinho“ lief wie

Olaf Schreiber im legendären

Papageien-Trikot auf. Die

hier verwurzelten Peter Közle,

Peter Peschel, Axel Sundermann,

Thomas Ernst und

Dariusz Wosz waren der Einladung

ebenso gerne gefolgt,

wie Ralf „Katze“ Zumdick,

der direkt aus Budapest kam,

Bulgariens Co-Trainer Georgi

Donkov und Trainer-Legende

Klaus Toppmöller, der aus

seinem Mosel-Idyll Rivenich

anreiste. Es ist nur schwer

vorstellbar, dass die aktuelle

VfL-Mannschaft von einem

ähnlichen Teamspirit getragen

wird. Und dass sie in 20

Jahren womöglich noch einmal

zusammentrifft, ist praktisch

ausgeschlossen. Und

Gertjan Verbeek, hier im Gespräch mit Schiedsrichter Manuel Gräfe,

monierte fehlende Stabilität im VfL-Spiel. Foto: Jensen

zwar aus einem ganz triftigen

Grund: Sie hat nichts geleistet,

an das zu erinnern sich

lohnen könnte.

22 Punkte Rückstand auf den

Aufstiegsrelegationsplatz und

nur acht Punkte Vorsprung auf

den Abstiegsrelegationsplatz

machen mehr als deutlich,

dass der VfL Bochum seinen

eigenen von der Vereinsführung

immer wieder betonten

Ansprüchen nicht gerecht geworden

ist. Bezeichnend für

den Zustand des Teams, dass

die große Chance, mit dem

letzten Spieltag halbwegs

versöhnlich in den vorläufigen

Feierabend zu gehen, fahrlässig

aus der Hand gegeben

wurde.

Rund um die Castroper Straße

heißt es immer noch, der

VfL Bochum sehe sich gefühlt

als Erstligist, der nur zu

vereinzelten Episoden in der

Zweiten Bundesliga verurteilt

sei. Inzwischen hat es sieben

vergebliche Anläufe zur Rückkehr

in die Premiumklasse

gegeben, der achte Versuch

beginnt Ende Juli. Der VfL hat

sich in den vergangenen Jahren

schlicht als nicht konkurrenzfähig

erwiesen, wenn es

um den Aufstieg in die erste

Liga ging. Vielleicht mag der

VfL in den Herzen einiger Romantiker

immer noch gefühlter

Erstligist sein, in der Realität

ist er ein Mitläufer in der 2.

Bundesliga.

Dem Kader der Saison

2016/17 hat nicht nur die

Stabilität gefehlt, wie es Trainer

Gertjan Verbeek kritisch

anmerkte. Es fehlte auch die

Qualität. Deshalb ist der Verein

jetzt gezwungen, seine

Strategie zu ändern. Die nun

bevorstehenden personelle

Konsequenzen dürften unter

diesen Umständen umfangreicher

als ursprünglich geplant

ausfallen. Da werden

die Vereinsgremien zu keinem

anderen Schluss kommen,

nachdem sie die Saison

eingehend beleuchtet, aufgearbeitet

und abschließend bewertet

haben. Uli Kienel


Die Vorbereitung auf die Saison

2017/18 beginnt der VfL

am 19. Juni. Der vorläufige

Vorbereitungsplan:

Montag, 19.6., 15 Uhr, Trainingsauftakt

am Ruhrstadion

Mittwoch, 21,6., 18.30 Uhr,

BW Grümerbaum - VfL, Am

Nordbad

Samstag, 24.6., 16 Uhr, CSV

SF Linden - VfL, Hasenwinkeler

Straße

Mittwoch, 28.6., 18.30 Uhr,

TuS Querenburg - VfL, Westerholtstraße

Samstag, 1.7., VfL - Schachtar

Donezk, Stadion am Grenzweg,

Dülmen

3.7. bis 8.7., Trainingslager in

Vaalsbroek/Niederlande

5.7., 8.7. und 12.7.: Testspiele

15.7., 16 Uhr, Carl Zeiss Jena

- VfL, Stadion der Freundschaft,

Gera

16.7., 15.30 Uhr, RW Erfurt -

VfL, Gotha

19.7., Testspiel geplant

22./23.7. Saisoneröffnung des

VfL mit Testspiel

38 | Stiepeler Bote | Juni 2017


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