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| 202 Möbel & Antiquitäten | Möbel, Uhren ... - Koller Auktionen

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Möbel & Antiquitäten | Möbel, Uhren, Tapisserien, Bronzen 1320 1320 CANAPE, spätes Empire, norddeutsch, 19. Jh. Mahagoni profiliert. Rechteckiger Sitz auf gerader Zarge mit Vierkantfüssen. Flache Rückenlehne mit hohen Armlehnen auf Doppelpilasterstützen. Vergoldete Bronze- und Messingbeschläge. Hellbeiger Seidenbezug mit Empire-Muster. 200x72x47x98 cm. CHF 2 000.- / 3 000.- (€ 1 320.- / 1 970.-) 1321* 1 PAAR CASSOLETTES „AUX VICTOIRES“, Empire, Paris um 1810. Matt- und glanzvergoldete bzw. brünierte Bronze. Urnenförmiger Vasenkörper mit drehbarem, als Tülle verwendbarem Deckel und Rundfuss, auf gestuftem Rechtecksockel. Vergoldete Beschläge und Applikationen in Form von Viktorienbüsten, Akanthusdekor, Lorbeerkranz und Zierfries. H 37 cm. CHF 4 000.- / 7 000.- (€ 2 630.- / 4 610.-) 1322* 1 PAAR GIRANDOLEN „AUX VICTOIRES“, Empire, sign. THO- MIRE A PARIS (Pierre Philippe Thomire, 1759-1843), Paris um 1810. Bronze matt- und glanzvergoldet. Auf Kugel stehende Viktoria, einen Blumenkranz mit 3 füllhornartigen Lichtarmen mit runden Tropftellern haltend, auf gestuftem Rechtecksockel. Vergoldete Beschläge und Applikationen in Form von Lorbeerkränzen, Bändern, Palmetten und Zierfriesen. H 64 cm. Provenienz: - Galerie Carroll, München. - Aus einer hochbedeutenden deutschen Privatsammlung. Die hier angebotenen Girandolen sind abgebildet in: H. Ottomeyer / P. Pröschel, Vergoldete Bronzen - Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, München 1986; I, S. 331 (Abb. 5.2.9). Die klare Komposition und die gut abgestimmten Proportionen lassen die Qualität des Entwurfes erkennen. Naturalistisch ausgearbeitete Frucht- und Blütenkränze unter den Tüllen sind eine Eigenart | 202 Thomires, die er aus der Werkstatt-Tradition des 18. Jahrhunderts „herübergerettet“ hat. Im Londoner Kunsthandel gab es diese Trägerfiguren auf späteren, gepunzten runden Sockeln. Von seinem Vater Luc-Philippe (gest. 1783) erhielt P.P. Thomire 1772 den Titel „Maître fondeur-ciseleur“, vier Jahre später fügte er „doreur“ hinzu. 1783 wurde er Nachfolger von C. Duplessis als „ciseleur et doreur“ der Manufacture de Sèvres. Zudem soll er, nach einer Bildhauer- Ausbildung in der Akademie St. Luc, die Ateliers von A. Pajou und J.A. Houdon besucht haben. Mit Houdon arbeitete er mehrmals zusammen, so beispielsweise für die Büste „Grandeur Nature“ für Prinz Henri von Preussen (1789). Nach R.G. Dardel schuf er die „Grand Condé à la bataille de Fribourg“ (1785), zudem übernahm er Figuren von J.B. Pigalle und L.S. Boizot in Bronze. Während der gleichen Zeit schuf P.P Thomire eigene Modelle und Skulpturen, wie zum Beispiel die „Deux amours se disputant un coeur“ für die Ausstellung im „Salon de la Correspondance“ 1781, zwei Portraits von Voltaire und ein weiteres von J.J. Rousseau. Seltener sind seine Figuren in Marmor, wie das Selbstportrait für die Ausstellung im Salon 1810. Seine Zusammenarbeit mit L.S. Boizot, Leiter der Bildhauer in der Manufacture de Sèvres, war, wie die zahlreichen Modelle beweisen, sehr fruchtbar und hielt bis zu Boizots Tod an. Die Kontakte zu N. Delaistre, J.J. Foucou, P.P. Prud’hon und P.L. Roland und die entstandenen gemeinsamen Projekte brachten Thomire bereits in den 1780er Jahren den Ruf als bester „fondeur-ciseleur“ von Paris ein. Diese Erfolge wurden während der letzten Jahre des ausgehenden 18. Jahrhunderts durch Auftragsarbeiten für das Ausland - vor allem für die Königs- und Adelshäuser in Spanien und Russland - so markant verstärkt, dass er die grosse Nachfrage nach Luxusobjekten 1807 nur mit über 200 Angestellten zu bewältigen vermochte. Seit 1804, als er Objekte aus dem Geschäft von M.E. Lignereux, dem er früher Bronzen geliefert hatte, aufkaufte, gelangen ihm die wohl phantasievollsten Werke. Bereits im Directoire erhielt er anlässlich der Ausstellung der „Produits industriels“ die Goldmedaille, eine Ehrung, die Thomire und seiner Firma bis zu seinem Tod in jeder Ausstellung zuteil wurde. 1834 erhielt er von König Louis-Philippe die Mitgliedschaft der „Légion d’Honneur“. Lit.: J. Niclausse, Thomire, Fondeur-Ciseleur-sa vie, son oeuvre, Paris 1947. CHF 20 000.- / 30 000.- (€ 13 160.- / 19 740.-)

Auktion: Montag, 17. März 2008, 14.00 Uhr ... - Koller Auktionen
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