monatliche Leasingrate - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

monatliche Leasingrate - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

150.000 Stück

Gesamtauflage in Dortmund

Kostenlose Haushaltsverteilung!

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...im Erzähltheater Haus Rodenberg,

Rodenbergstraße 36!

Am 7. März um 19.30 Uhr erzählt Daria

Nitschke humorvolle Geschichten

„Von Weiberlist und Weiberlust“. Am

12. April um 19.30 Uhr ist „Wie aus

1001 Nacht“ zu sehen und zu hören.

Ein märchenhafter Abend mit den

originellsten und unterhaltsamsten

Geschichten aus dem Orient mit Daria

Nitschke (Erzählerin) und Ahmet

Bektas (musikalische Begleitung).

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Schlosserei Wilharm fertigt ein schönes

Zuhause für Ihre Mülltonnen

Durch die multi-design-box der

Schlosserei Wilharm kann man

Mülltonnen und Plastiksäcke elegant

verschwinden lassen, denn ein

schöner Hauseingang mit einem

gepflegten Vorgarten ist die Visitenkarte

eines Hauses.

Die multi-design-box gibt es in vielen

verschiedenen Ausführungen,

die für Mülltonnen von 80 bis 240

Litern geeignet

sind. Alle Boxen

bestehen

komplett aus

Edelstahl Korn

240/ gebürstet

und haben einen

stabilen

Grundrahmen

aus Edelstahlrohr,

der vor

Beschädigungen schützt. Die Boxen

werden wahlweise mit geschliffenen

Edelstahlblechen, pulverbeschichteten

Edelstahlblechen oder mit

Bangkiria-Holz, das nie gestrichen

werden muss und im Laufe der Zeit

eine silbergraue Oberfläche erhält,

verarbeitet. Auch Sonderwünsche

wie z. B. Edelstahlkugeln können

Vorhang auf...

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Wegen des zu erwartenden großen

Zuspruchs wird zur Kartenreservierung

unter 0231/42 711 26 geraten.

Vorverkauf:

Aplerbeck: Ewaldi-Buchhandlung,

Köln-Berlinerstr. 20, Hörde: Buchhandlung

Neumann, Hermannstr.

29; Hombruch: HOMbrucher Buchhandlung,

Harkortstr. 71.

Übrigens: Auch das Programm für die

Märchenbühne ist im Hause Rodenberg

erhältlich.

angebracht werden.

Das Material ist witterungsbeständig,

wartungsfrei und behält seine

Optik ein Leben lang.

Drei verschiedene Dachformen stehen

zur Auswahl: Das Bogendach,

das Pultdach oder die Pflanzenwanne,

die mit allen Dachbegrünungspflanzen

ausgestattet werden kann.

Durch die offene

Bauweise

mit Lüftungsschlitzen

oben

und unten kann

kein Temperaturstau

und Geruch

durch Abfall

entstehen.

Durch die Dachkonstruktionen

kann das Regenwasser abfließen

und gewährt so eine automatische

Reinigung. Darüber hinaus sind alle

Boxen abschließbar und bieten somit

Schutz vor „Fremdbefüllern“.

Weitere Infos finden Sie unter: www.

wilharm-schlosserei.de oder Tel.:

0231/44 60 887

Aplerbecker Bezirksvertretung setzt sich

für den Erhalt des Wirtschaftshofes von

Haus Rodenberg ein

Die Aplerbecker Bezirksvertretung,

mit ihrem Bezirksbürgermeister

Sascha Mader an der Spitze, setzt

sich für den Erhalt des historischen

und denkmalgeschützten Wirtschaftshofes

von Haus Rodenberg

ein. Der Hof bildete in früheren

Zeiten, gemeinsam mit der inzwischen

abgerissenen Aplerbecker

Mühle, die wirtschaftliche Grundlage

für Haus Rodenberg.

Das Objekt wurde bis 2004 durch die

Johanniter Unfallhilfe genutzt, danach

stand der Wirtschaftshof leer.

Nun hat sich die Bezirksvertretung

eine sinnvolle wirtschaftliche Nutzung

des Wirtschaftshofes „auf die

Fahne geschrieben.“ Die Vertragsverhandlungen

für eine dem Denkmal

entsprechende Nutzung stehen

vor dem Abschluss. In diesem Zusammenhang

wurden die als Garagen

genutzten Backsteingebäude

nunmehr abgerissen, für die kein

Denkmalschutz bestand.

Sprechstunde des Seniorenbeirates

Die nächste Sprechstunde des Seniorenbeirates

im Stadtbezirk Aplerbeck

findet am Dienstag, dem

11.03.08, in der Zeit von 14.30 bis

15.30 Uhr im Städt.

Seniorenbegegnungszentrum Berghofen,

Am Oldendieck 6, statt.

Kommen Sie vorbei, wenn Sie Fragen,

Probleme oder Informationsbedarf

haben. Rüdiger Pelzer freut sich

auf Ihren Besuch.

Bürgersprechstunde für Senioren

Die Bürgersprechstunde für Senioren

Die beiden noch bestehenden Gebäude

des Komplexes inklusive

des Fachwerkhauses stehen unter

Denkmalschutz und werden somit

erhalten bleiben. Insoweit kann

Bezirksbürgermeister Mader die

Befürchtungen zahlreicher Bürger

bezüglich eines denkbaren Abrisses

zerstreuen. Außerdem ist geplant,

dass die Wegeverbindungen zwischen

den Aplerbecker Kleinoden

so angepasst werden, dass etwa

eine freie Sichtachse zwischen dem

Amtshaus und dem Rodenbergcenter

entsteht.

Im nordwestlichen Teil des Rodenbergparkes

soll ein weiteres Haus

errichtet werden. Das Grundstück

ist zur Vermarktung ausgeschrieben,

das Baurecht fehlt noch. Die

Bezirksvertretung kann sich hier betreutes

Seniorenwohnen vorstellen.

Durch den Abriss der Backsteingebäude

wird der Park insgesamt nicht

verkleinert.

Spechstunden für Senioren in Aplerbeck

der Mitglieder des Seniorenbeirates

der Stadt Dortmund im Stadtbezirk

Aplerbeck findet am Donnerstag,

dem 13.03.08, in der Zeit von 10.00

bis 12.00 Uhr in der Bezirksverwaltungsstelle

Aplerbeck, Aplerbecker

Marktplatz 21, 2. Etage (Aufzug vorhanden!),

Raum 25, statt.

Die Mitglieder des Seniorenbeirates,

Wera Neef, Horst-Erhardt Knoll und

Rüdiger Pelzer, bieten den Seniorinnen

und Senioren die Möglichkeit,

Beschwerden und Anregungen

einzubringen und weisen auf bestehende

Beratungsmöglichkeiten hin.


ComputerClub Dortmund bietet an:

Keine Angst vor dem Computer!

Computerkurse für Senioren

Windows, Desktop, Excel, Internet-

Explorer - diese Begriffe sind für

viele Fremdwörter. In ruhiger Atmos-

phäre kann man im ComputerClub

Dortmund den Umgang mit dem

Computer erlernen.

In speziellen Anfängerkursen, die

eigens für Senioren konzipiert sind,

hat man genug Zeit, das Geübte auszuprobieren

und zu wiederholen.

Viele Senioren sind nach den ersten

Computerstunden überrascht, wie

schnell und einfach man im Internet

Telefonbücher einsehen und

Bahnverbindungen zusammenstellen

kann.

Der ComputerClub Dortmund, Asselner

Hellweg 110, 44319 Dortmund,

bietet ab März einen Einführungskurs

für „Junggebliebene“ an. Los

geht es am 31.03. bis 05.05.08

immer Montag und Mittwoch von

09.30 bis 12.30 Uhr.

Die Kursgebühr beträgt 155 Euro.

„Pluspunkt Gesundheit . DTB“

jetzt auch beim

TV Berghofen 04

Der TV Berghofen 04 hat vom Deutschen

Turner-Bund erstmals das

Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit

. DTB“ verliehen bekommen.

Damit kann der Verein das Kursangebot

„Rückenfit im Alltag für

Sie & Ihn ab 45“ als präventionsgeprüft

mit dem Logo „Pluspunkt

PC zum Reinschnuppern

Der ComputerClub Dortmund bietet

einen Schnupperkurs vom 30.06. bis

04.07.08 von 09.30 bis 12.30 Uhr

in die Welt der Bits und Bytes an.

Sie können ganz unverbindlich in

die Welt des Computers reinschnuppern,

ohne sich gleich wochenlang

an einen Computerkurs zu binden.

An 3 Kurstagen lernen Sie den PC

und seine grundlegende Bedienung

kennen. Der Schnupperkurs kostet

50 Euro. Infos und Anmeldung unter

0231/1654704.

Gesundheit . DTB“ und „SPORT PRO

GESUNDHEIT“ anbieten. Als qualifizierte

Leiterin des Kurses wurde in

der überreichten Urkunde Inge Griese

ernannt.

Das Angebot richtet sich auch an

Nichtmitglieder.

Infos unter Fon 48 65 26.

TV Berghofen 04

„Wer uns quält, wird nicht

gewählt…“

Unter diesem Motto wendet sich

eine Künstlerinitiative – bestehend

aus Lioba Albus, Simone Fleck, Fred

Ape und vielen weiteren engagierten

Bürgern – gegen den Ausbau des

Dortmunder Flughafens.

Dem Aufruf der Künstlerinitiative

(im November 2007 auf einer

Aplerbecker Veranstaltung) zum

Widerstand gegen die Verlängerung

der Betriebszeiten auf 5 bis 24 Uhr

und gegen die Startbahnverlängerung

um 800 m sind viele Bürger

gefolgt.

Die Initiative appelliert an die Dortmunder

Bürger, bei der nächsten

Kommunalwahl die Aussagen und Positionen

der Parteien zum Flughafen

bei ihrer Wahl zu berücksichtigen.

Dortmund investiert viel in den

Ausbau des Phoenix-Sees, erhofft

sich eine Verbesserung des Freizeitwertes

und auch eine gute Vermarktung

der Seegrundstücke. Tief fliegende

Flugzeuge zerstören diesen

Freizeitwert und stellen auch den

finanziellen Erfolg in Frage. Bekommen

wir hier das nächste Millionengrab,

das Dortmunder Bürger wegen

des Flughafens bezahlen dürfen? Mit

Unterschriftenlisten sollen die Bürger

auf diese drohende Zeitbombe

aufmerksam gemacht werden. Ihnen

soll bewusst gemacht werden, dass

sie mit ihrer Stimme in der Kommunalwahl

auch die Chance haben,

hier Weichen zu stellen, wenn es

die Politiker selbst nicht rechtzeitig

machen.

Bereits jetzt sind innerhalb von

8 Wochen mehr als 1000 Unterschriften

gesammelt worden, wodurch

sich die Unterzeichner gegen

den Ausbau des Flughafens und für

eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung

der Politiker in die Zukunft

aussprechen.

Die Ausbreitung der Unterschriftenlisten

geht voran – angefordert

werden können die Listen unter

ph@phkeil.de.

Die Künstlerinitiative plant u.a. einen

Open Air Auftritt mit mehreren

Kabarettisten Anfang Juni in Hörde.

Der Widerstand soll weiterwachsen.

Er soll die Politiker wach rütteln, die

Interessen vieler Dortmunder Bürger

ernst zu nehmen und umzusetzen.

Künstlerinitiative

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Die Kuhbar erobert den

Dortmunder Süden

Seit Anfang Februar kann man das leckere

Eis, das im modernen Eislabor

an der Wittbräucker Straße 133 in

Berghofen handwerklich unter Verwendung

bester Zutaten hergestellt

wird, auch in Hörde an der Alten

Benninghofer Straße 26 genießen.

Hierzu lädt das hell-moderne „Bar-

Ambiente“ des Inneren der Kuhbar

oder ein sonniges Plätzchen auf

einer der gemütlichen Außenbänke

vor dem Ladenlokal herzlich ein.

Das Angebot umfasst ca. 20 verschiedene

Eissorten und jede Woche

finden die Gäste eine neue köstliche

kuh-le Eiskreation, den sogenannten

„Kuhtipp“. Abgerundet wird das Pro-

gramm der Kuhbar durch verschiedene

Kaffeespezialitäten, diverse

Tee-Sorten sowie durch dunkle und

sogar weiße Trink-Scho-Kuh-lade.

„Die Kunden sollen bei uns für kurze

Zeit den Alltag vergessen und mit

allen Sinnen genießen und entspannen

dürfen“, sagt Andreas Kramer,

der neben den anderen „Kuhbanern“

Martina und Bernd Ostermann und

Melanie Noormann das Team vor Ort

vertritt.

Interessierte können auch ausgiebig

auf der Homepage www.kuhbar.com

nach Informationen über diese besondere

Eisdiele stöbern.

Ehrungen im Amtshaus

Zur 1100 Jahrfeier wurde sie vom

Goldschmiedemeister Gabel angefertigt,

die Ehrennadel. In Sterling-

Silber gehalten, zeigt sie im Bild

einen Apfel mit Lorbeerkranz.

Sie soll verliehen werden an Personen,

die ihre Arbeiten ehrenamtlich

zum Wohle der Menschen im

Stadtbezirk uneigennützig verrichten.

So wurden am 12. Dezember

im Amtshaus durch den Bezirksbürgermeister

Sascha Mader und seine

Stellvertreter Frau Rohr und Herrn

Messling ausgezeichnet: Günter

Ehlers, Anita Herkelmann, Cäcilia

Karp, Kathi Holtmann und Nikolaus

Stumpf.

Seit dem 14. Februar befindet sich

an der Alten Benninghofer Straße

29 eine neue Filiale von Bäcker

Beckmann.

Auf die Kunden wartet ein reichhaltiges

Angebot an frischen Backwaren

und erlesenen Konditoreispezialitäten.

Das Cafe mit 24 Sitzplätzen lädt mit

seiner angenehmen Atmosphäre bei

deftigen Snacks oder Salaten zum

Verweilen ein. Am Eröffnungstag,

Ihnen galt der Dank des Bezirksbürgermeisters,

verbunden mit dem

Wunsche, dass sie auch weiterhin

viel Spaß an ihrer Arbeit haben.

Bäcker Beckmann jetzt auch in Hörde

an dem Kinder mit kleinen Geschenken

überrascht wurden, besuchten

bereits über 500 Kunden den neuen

Laden. Insgesamt wurden ca. 1000

Mini-Brote an den ersten drei Tagen

verschenkt.

„Uns war es wichtig, der alten Kaffeehaustradition

an diesem Standort

neues Leben einzuhauchen“, betont

Bäcker Beckmann und freut sich darauf,

seine Kunden mit ofenfrischen

Backwaren zu verwöhnen.


Neues vom TV Gut-Heil

Aplerbeck

Die Jugend hing in den

Seilen!

Anfang Dezember beging der Jugendausschuss

des TV Gut-Heil

Aplerbeck seinen Jugendjahresabschluss

in luftiger Höhe.

Die 11- bis 18-jährigen Vereinsmitglieder

waren eingeladen drei Stunden

lang, unter den wachsamen Augen

zweier Trainer, die Kletterwände

des KletterMAX in Dortmund-Hörde

zu bezwingen.

Ausreichend gesichert, wurden

Höhen von bis zu 15 Metern bezwungen,

wobei sich das regelmäßige

Krafttraining der Turnerinnen

durchaus bezahlt machte.

Die 14 Jugendlichen waren nahezu

flinker als die „Großen“ des Jugendausschusses

und zeigten keine Höhenangst.

Mit verbundenen Augen, an der geneigten

Wand oder an einer Strickleiter,

konnten die Fähigkeiten auch

außerhalb der Turnhalle unter Be-

weis gestellt werden. Alles in allem

war es eine gelungene Veranstaltung

zum Jahresende.

Da simmer dabei! – Karneval

im TV Gut-Heil

Ende Januar stellten 57 Kinder des

TV Gut-Heil Aplerbeck die Turnhalle

der Adolf-Schulte-Schule auf den

Kopf.

Prinzessinnen, Pippi Langstrümpfe,

Clowns oder Indianer bewältigten

einen Abenteuerparcours, turnten

herum und konnten sich mit Kuchen,

Waffeln, Würstchen oder Gemüse

stärken.

Die Bande hielt den Jugendausschuss

während der drei Stunden

ganz schön auf Trapp; es wurde

viel gesungen und gespielt. Abgerundet

durch eine Schatzsuche

war dieser Nachmittag wieder eine

gelungene Veranstaltung, welche

Groß und Klein viel Freude machte.

TV Gut Heil Aplerbeck

Einzigartig; individuell; meisterlich,

das sind die Prädikate, für die mein

Atelier seit nun fast 40 Jahren einsteht.

Die heute nicht mehr selbstverständliche

Kunst des Goldschmieds

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Ob es sich nun um Ihre eigenen

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„Mademoiselle Docteur“ und

des Teufels Admiral

Meisterspione aus Dortmund 2. Teil

Spione sind rätselhaft und unnahbar.

Viele Leser waren erstaunt, als

sie erfuhren, dass zwei der bedeutendsten

Spione gleich nebenan in

Dortmunder Vororten ihre Kindheit

verbrachten. Elsbeth Schragmüller,

die die legendäre Mata Hari anwarb,

lebte in Mengede. Wilhelm

Canaris, Hitlers Abwehrchef, wurde

in Aplerbeck geboren. Heute lesen

Sie mehr über die Meisterspione

aus Dortmund.

Ende des Jahres 1916 gelang Elsbeth

Schragmüllers Spionin Mata

Hari ein vermeintlicher Coup, sie

enttarnte einen belgischen Doppelagenten;

doch das ihr zugespielte

Material überführte auch sie der

Spionage. Am 13. Feb. 1917 wurde

sie, zurück in Paris, festgenommen.

Obschon die Anklage Schwierigkeiten

hatte echte Beweise vorzulegen,

wurden Mata Hari

nun ihr mit den damaligenMoralvorstellungen

nicht zu ver-

einbarender Lebens-

wandel und ihre

eigene, von Lügen

und Naivität geprägte

Scheinwelt, zum Verhängnis.

Am 25. Juli

1917 wurde sie zum Tode

verurteilt, am 15. Okt. im

Morgengrauen von einem zwölfköpfigen

Exekutionskommando erschossen.

Die Hinrichtung wurde ihr letzter

Auftritt, sie verzichtete auf die

Augenbinde, warf den Anwesenden

Kusshände zu und richtete ihre

letzten Worte an den befehlshabenden

Offizier „Monsieur, ich danke

Ihnen.“

Mata Haris Tochter stirbt im Jahr

1919 kurz vor einer Reise nach

Indonesien, wo sie als Lehrerin

arbeiten wollte, erst 21-jährig an

einer Gehirnblutung. Es passt zum

Mythos Mata Hari, dass man in den

James Bond Film „Casino Royal“ die

Rolle einer Mata Bond einarbeitete,

diese sei die Tochter von Mata Hari

und James Bond…..

Kriegsende

Gegen Kriegsende wurde die Nachrichtenlage

unübersichtlicher.

Schragmüller konzentrierte sich auf

die „großen Agenten“, deren Vernehmung

sie als „geistigen Hochgenuss“

bezeichnete. Ab Okt. 1917

wurde ihre Abteilung nach Freiburg

verlegt. Berichten zufolge reiste sie

als Bäuerin oder als südamerikanische

Krankenschwester verkleidet

zu den Kriegsschauplätzen, sammelte

Informationen über die Frontlinien,

wurde in einem französischen

Lazarett erkannt - ihr gelang die

Flucht in französischer Uniform.

Ob eine Schussverletzung im Rücken,

die später in den wenigen

Beschreibungen der Frau auffällt,

aus der Endphase des 1. Weltkriegs

stammt, ist bis heute nicht geklärt.

Nach dem Krieg war Schragmüller

nicht mehr nachrichtendienstlich

tätig, es gelang ihr an ihre akademische

Laufbahn in Freiburg anzuknüpfen.

Weit phantasievoller waren die Beschreibungen

in den diversen Filmen

und Büchern, die sich in weitgehender

Unkenntnis ihrer Person,

der „Fräulein Dr.“ widmeten. Sie

galt dort als an der Liebe zu einem

Rittmeister gebrochene Person, die

morphinsüchtig in einer Schweizer

Irrenanstalt landete.

Doch dramatisch sollte die weitere

Lebensgeschichte der Schragmüllers

tatsächlich werden. Nachdem die

Familie 1930 in München ansässig

war und nachdem im Jahr 1929

ein Buch die wahre Geschichte und

Identität Elsbeth Schragmüllers auf-

Verhaftung der Mata Hari,

Quelle: „Apropos Mata Hari“, v. Christine Lüders, Frankfurt 1997

deckte, kam die Familie in zunehmende

finanzielle Schwierigkeiten.

Im Jahr 1932 wurde ihre jüngste

Schwester aus England ausgewiesen,

da man eine Verbindung zu

der bedeutenden Spionin herstellte.

Im Jahr 1934 starb Karl Schragmüller,

der erste Amtmann von Mengede.

Auch wird Schragmüllers Bruder

in Zusammenhang mit der Röhm-

Affäre ermordet. Schragmüller bat

alte Bekannte aus dem Nachrichtendienst

um Hilfe, doch dieser wurde

in diesen Tagen neu aufgestellt,

unter Leitung von Wilhelm Canaris.

Vom Ruhrgebiet in die weite Welt

Wilhelm Canaris wurde am 1. Jan.

1887 in Aplerbeck in Westfalen, wie

der Ort vor der Eingemeindung nach

Wilhelm Canaris

Dortmund hieß, in eine großbürgerliche

Familie hinein geboren.

Der Vater war technischer Leiter der

Aplerbecker Hütte, später Direktor

in Duisburg. So schien Wilhelms Lebensweg

vorgezeichnet.

Doch Canaris wollte zur im kaiserlichen

Deutschland aufstrebenden

Marine. Canaris meldete sich im

Jahre 1905 bei der Deckoffiziersschule

in Kiel an. Er befuhr mit der

„Dresden“ die Südamerikaroute, als

die Mannschaft 1914 vom Beginn

des 1. Weltkriegs überrascht wurde.

Abenteuerliche Seeschlachten, die

Internierung in Chile, die selbstständige

Flucht nach Europa und erste

Kontakte zum Nachrichtendienst

schulten Canaris als Diplomat und

Abwehrgenie. 1918 brach für Canaris

eine Welt zusammen. Er akzeptierte

die Niederlage und die erste

Republik nicht, schloss sich rechten

Geheimbünden an, half bei der Finanzierung

der illegalen Armeeverbände,

kam mit dem Kapp-Putsch

und den Mördern von Karl Liebknecht

und Rosa Luxemburg in Kontakt

- letztere unterstützte er sogar


Vincennes, 15.10.1917 Exekution der Mata Hari im Morgengrauen Quelle: „Mata Hari“ v. Julia Keay, 1989 Heyne

als Mitglied des Kriegsgerichtes.

Nach dem gescheiterten Hitler-

Putsch tauchte er nach Spanien ab.

Es gelang ihm in Spanien ein Netz

von V-Männern und Agenten aufzubauen.

Später war er dort an der

Unterstützung des rechten Generals

Franco, etwa durch

Waffenlieferungen und den Einsatz

der Legion Kondor beteiligt. Sein

starker Einfluss auf Franco führte

aber auch dazu, dass Spanien nicht

an der Seite Deutschlands in den 2.

Weltkriegs eintrat und so nicht unnötiger

Weise zum Kriegsschauplatz

wurde.

Zwei Seelen

Hier zeigt sich der Widerspruch in

Canaris Lebensleistung. Obwohl

er seit 1935 als Leiter der Abwehr

den Machthabern willig Material zuspielte

und sich niemals ideologisch

vom rechten Gedankengut verabschiedete,

erkannte er spätestens

mit dem Beginn der Kriegspolitik

Canarisstraße in Aplerbeck

des Hitlerregimes, dass er es mit

„maßloser Selbstüberschätzung“

und „verbrecherischem Dilettantismus“

zu tun hatte. Er nutzte seine

Verbindungen, um Oppositionelle

und Juden ins Ausland zu bringen,

er verhandelte sogar mit den Alliierten

und den christlichen Wider-

standskreisen. Er stand in engem

Kontakt zur deutschen militärischen

Opposition und wurde nach dem

Attentat vom 20. Juli 1944 inhaftiert.

Obwohl nicht direkt beteiligt,

bringen ihn Zeugenaussagen in Bedrängnis.

Als Dokumente die jahrelange

Kooperation mit dem Widerstand

belegen, tobte Hitler und ließ

ihn ins KZ Flossenbrück überführen.

Das Ende

Elsbeth Schragmüller starb am

24. Feb. 1940 in München, laut

Todesurkunde „ohne Beruf, nicht

verheiratet, Vater und Mutter unbekannt,

Todesursache nicht angeben“

– geheimnisvoll, wie es sich für ei-

ne Agentin gehört. Wilhelm Canaris

wurde am 9. April 1945, einen Monat

vor der deutschen Kapitulation,

zusammen mit seinem wichtigsten

Helfer, Hans Oster, und dem Theologen

Dietrich Bonhoeffer hingerichtet.

Hitler lässt die drei Männer aus

persönlicher Rache und auf direkten

Befehl nackt erhängen. Ihnen bleibt

verwehrt, was man Mata Hari 1917

am Morgen ihrer Hinrichtung als

letzten Wunsch noch zubilligte, als

sie bat: „Bitte geben Sie mir mein

wärmstes Kleid, ich fühle, es wird

heute Morgen recht kalt.“

Wenn Sie unsere Spionagegeschichte

neugierig gemacht hat und Sie

möchten mehr über Elsbeth Schragmüller,

Wilhelm Canaris und Co. erfahren,

hier drei Buchtipps:

- Die Chefin von Mata

Hari: Mademoiselle

Docteur alias Elsbeth

Schragmüller …

Von Hanne Hieber,

in „Beiträge zur Geschichte

Dortmunds

und der Grafschaft Mark

2005/06“, Essen, 2007

-apropos – Mata Hari von

Christine Lübers, Frankfurt,

1997

- Canaris – Hitlers Abwehrchef von

Micheal Mueller, Berlin, 2007

Diesen Büchern wurden auch Zitate

und Abbildungen entnommen.

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Herzlich Willkommen bei Toyota Senger, Ihrem Toyota Partner im Dortmund-Süden. Ihr Garant

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Zusatzvorstellungen von “SWAN LAKE – Acrobatic Ballet” in Dortmund

SWAN LAKE stellt in Dortmund den

Spitzentanz gleich dreimal auf den

Kopf!

Eine völlig neue und grandiose

Akrobatik-Show mit den besten

Artisten des GROSSEN CHINE-

SISCHEN STAATSCIRCUS kommt

erstmals nach Dortmund

Eine Hymne auf den menschlichen

Körper ist das, was die Akrobaten

und Tänzer in „SWAN LAKE – Acrobatic

Ballet“ bei „Wetten, dass..?“ am

26. Januar im ZDF gezeigt haben.

Der weiße Schwan tanzte Spitze,

gleichsam schwebend, auf der

Schulter und dem Kopf des Prinzen.

Mit dieser einzigartigen akrobatischen

Meisterleistung gewannen

die SWAN LAKE-Stars Wu Zhengdan

und Wei Baohua im Jahr 2002

beim Circusfestival von Monte Carlo

den „Goldenen Clown“, den „Oscar

der Zirkuswelt“. Auch der zweite

Showausschnitt begeisterte durch

10

seinen Einfallsreichtum und die artistische

Meisterleistung. Die berühmte

Schwanensee-Ballettsequenz

der vier jungen Schwäne wurde bei

SWAN LAKE abgewandelt in einen

„Tanz der vier Frösche“. Minutenlang

tanzten die Artisten zu Tschaikowskis

Klängen ausschließlich auf

ihren Händen!

Auch die Zuschauer aus dem Ruhrgebiet

waren augenscheinlich

von diesem Vorgeschmack bei

„Wetten,dass..?“ begeistert und haben

Lust auf mehr bekommen, denn

nun gibt es für SWAN LAKE ab sofort

zwei Zusatzvorstellungen am 27.

und 29. März, jeweils um 20 Uhr.

Lassen Sie sich verzaubern von einer

Die Show aus

„Wetten, dass..?“

der größten Schwanensee-Inszenierungen

aller Zeiten, bei der die

Poesie und Perfektion asiatischer

Zirkuskunst mit der Grazie des klassischen

Balletts verschmelzen!

Über 100 Akrobaten und Tänzer

zeigen in farbenprächtigen Bühnenbildern

und Requisiten ihre weltberühmte

Kunst:

Sie jonglieren Bälle und tanzen

gleichzeitig Spitze. Rhönräder

scheinen Walzer zu tanzen, Dutzende

von Hüten werden durch die

Luft jongliert und die Tänzer wirbeln

zwischen Stangen hin und her, als

wären die Gesetze der Schwerkraft

außer Kraft gesetzt worden.

Termine: 28. und NEU 27. und 29.

März, jeweils 20 Uhr, Westfalenhalle

1, Tickets: www.chinashow.de

oder Tel. 01805/71 61 51 (0,14€/

Min. – Mobilfunkpreise können abweichen)

[Chinas akrobatische Sensation]

27.3./28.3./29.3.08 - 20 Uhr

[Acrobatic Ballet]

SWAN LAKE ist eine geniale

Idee, eine Hymne auf den

menschlichen Körper. Erleben

Sie die akrobatische Version

von „Schwanensee“ mit den

besten Artisten des Grossen

Chinesischen Staatscircus.

100 Akrobaten, traumhafte

Kostüme, überwältigende

Bühnenbilder. Zirkus ist nicht

mehr Zirkus.

Und Ballett

bekommt eine

neue Dimension.

Veranstalter:

Dortmund · Westfalenhalle 1

Kartenvorverkauf: In den Ticketshops der Westfälischen Rundschau, im Ticketpool

der Westfalenhallen sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickets 01805 / 71 61 51

(0,14 €/Min. - Mobilfunkpreise können abweichen)

www.chinashow.de


„Unsere Erde“ im Cinestar – eine beeindruckende Naturdokumentation

Mit der Vorstellung des Films „Unsere

Erde“ wirbt das Bundesumweltministerium

zeitgleich in über 90

Städten mit der Zielgruppe Schulen

für eine verstärkte Behandlung des

Naturschutzes. Gleichzeitig ist dies

der Startschuss für die UN-Weltkonferenz

zur Artenvielfalt, die im Mai

in Deutschland stattfindet.

So geschehen Ende Januar auch im

Cinestar Dortmund. Eingeladen hatte

der Bundestagsabgeordnete Marco

Bülow, der die Patenschaft für diese

Matinée mit Zoodirektor Dr. Frank

Brandstätter übernommen hatte. An

seiner Statt begrüßte seine Stellvertreterin

Ilona Schappert mit Marco

Bülow die Gäste..

Es waren u. a. etwa 100 Lehrerinnen

und Lehrer, die der Einladung zu der

Vorpremiere dieses Films folgten und

nach der Vorführung die Gelegenheit

zur Diskussion nutzten.

Mit spektakulären Aufnahmen begeistert

diese Naturdokumentation

für die Einzigartigkeit und Vielfalt

des Lebens auf unserem Planeten.

„Es würde mich freuen, wenn sich

möglichst viele Dortmunder den Film

ansehen. Er kann einen Beitrag dazu

leisten, Kinder und Jugendliche für

die Themen biologische Vielfalt und

Naturschutz zu sensibilisieren und

zu begeistern.

Ich habe deshalb gerne die Patenschaft

für die Vorführung in

Dortmund übernommen“, so Marco

Bülow.

Beeindruckt durch die Bilder des

Films ruft Marco Bülow Dortmunder

Schülerinnen und Schüler zu einem

Schreibwettbewerb über die Schönheit

der Natur und des Lebens auf.

v.l.: MdB Marco Bülow, Ilona Schappert, Zoomitarbeiterin Brigitta Gines

Unter dem Stichwort „Unsere Erde“

können sie einen Text jeglicher literarischer

Gattung verfassen, in dem

sie ihre Erfahrung mit der Natur,

deren Schönheit und Einzigartigkeit

schildern.

Den ersten vier Teilnehmern winken

Kinokarten für den Film. Unter

den übrigen Autoren werden drei

Naturbücher ausgelost. Die besten

Texte werden vor der Weltkonferenz

(Anfang Mai) auf der Internetseite

www.marco-buelow.de veröffentlicht.

Texte können per Mail an marco.

buelow@wk.bundestag.de gesendet

werden.

Einsendeschluss ist der 15. April

2008.

Ermöglicht wurde die Bildungsmatinée

durch die Kooperation von

Universum Film, der Initiative BildungsCent

e.V., der CinemaxX AG

sowie zahlreichen engagierten Kinobetreibern.

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11


Nachdem das IN-Stadtmagazin im

vergangenen Sommer ein ausführliches

Interview mit Frank Hengstenberg,

dem CDU-Fraktionsvorsitzenden

geführt hatte, der darin schweres

Geschütz auffuhr und den OB hart

attackierte, meldete sich die Pressereferentin

von Gerhard Langemeyer

telefonisch in unserer Redaktion und

äußerte den Wunsch, dass der Oberbürgermeister

auf die Inhalte dieses

Interviews antworten möchte und

bat uns um ein Interview.

So nahmen wir die Einladung an und

trafen Dortmunds ersten Bürger Mitte

Januar in seinem Amtszimmer im

Rathaus.

Im Gespräch mit uns reagierte Langemeyer

gelassen auf die Vorwürfe

Hengstenbergs und schilderte seine

Sicht zu den Themen Phoenix-See,

Flughafen und U-Turm/Rheinische

Straße.

Der OB beschrieb zunächst die Situation

von vor sieben Jahren, als Thyssen-Krupp

das Werk Phoenix schloss

und die Stadt Dortmund vor dem

Problem stand, entscheiden zu müssen,

wie es mit dem Gelände weitergehen

würde. Laut Langemeyer gab

es zwei Möglichkeiten. Einerseits

die „Amerikanische Lösung“, nämlich

das Areal einzuzäunen, einen

Wachdienst zu engagieren und es

langsam aber sicher dem Verfall zu

überlassen. Die andere Alternative

bestand in einer neuen Nutzung.

Als aus dem Planungsamt der Vor-

12

schlag kam, einen See auf Phoenix

anzulegen, reagierte der OB erstmal

überrascht und zurückhaltend. „Ich

glaubte an einen Aprilscherz, ließ

mich schließlich aber überzeugen

und begeistern“, berichtet Langemeyer

zurückblickend. Doch schon

standen neue Probleme ins (Rat-)

Haus. Denn zu diesem Zeitpunkt

existierte in der Stadt Dortmund

ein Sicherungshaushalt, der wenig

Spielraum ließ. Trotzdem stand fest,

dass etwas passieren musste – und

zwar schnell. Aufgrund der Werksschließung

hatte Hörde erhebliche

Verluste bei der Kaufkraft erlitten

und es drohte der Verfall des gesamten

Stadtteils.

Die Lösung konnte nur eine Finanzierung

einerseits durch Gelder aus

unterschiedlichen Fördertöpfen und

andererseits durch den Verkauf von

Grundstücken auf dem Phoenix-Gelände

sein. Hierbei galt es für die

Stadt, für die notwendige Infrastruktur

zu sorgen. „Investitionen

in die Attraktivität“ sieht Langemeyer

darin. Einen konkreten Termin,

wann der See fertig gestellt

sein wird, kann der OB aber nicht

nennen. „Dafür gibt es zu viele

Faktoren, die wir nicht beeinflussen

können.“ Doch noch in diesem

Jahr werden auf dem Phoenix-Areal

Straßen angelegt, die als Grundlage

für den weiteren Ausbau absolut

notwendig seien. „Das große Baulos

ist nun ausgeschrieben und der

See somit nicht mehr verhinderbar“,

erklärt Langemeyer zum aktuellen

Stand der Entwicklung.

Zu den Vorwürfen von Hengstenberg,

auf dem Gelände bestünden

Gefahren durch Bergschäden und

Kontaminierung der Böden, entgegnet

Langemeyer, dass dies allen von

vornherein bewusst gewesen sei. Die

Stadtwerke nehmen deshalb „sehr

engmaschige Bohrungen“ vor und

ergreifen gegebenenfalls dementsprechende

Maßnahmen (Verfüllung

etc.). Generell sieht Langemeyer

keinen Grund, das Phoenix-Projekt

schlecht zu reden. Für die nahe Zu-

kunft wünscht er sich eine „Rückkehr

zur positiven Stimmung“. Letztendlich

gelte es doch, „die Lücke,

die durch den Verlust von Kohle und

Stahl entstanden ist, zu schließen“.

Entgegen der Einschätzung von

Hengstenberg, sieht der OB keine

Notwendigkeit, den Flughafen auszubauen.

Durchaus stolz betont er,

dass er „der einzige OB-Kandidat von

2004 ist, der heute noch die gleiche

Meinung vertritt, wie vor der Wahl“.

Vielmehr steht er zu den Beschlüssen

seiner Partei, dass bis 2009 kein

Ausbau des Flughafens geplant ist.

Dementsprechend kann frühestens

zu Beginn des Jahres 2010 der

dann neu gewählte Rat über einen

etwaigen Ausbau neu entscheiden.

Ein notwendiges Planfeststellungsverfahren

würde laut Langemeyer

fünf bis sechs Jahre dauern und

somit mit einem Ausbau nicht vor

2015/16 zu rechnen sein und sogar

in die übernächste Legislaturperiode

fallen.

Ohnehin sprächen mehreren Gründe

gegen eine Verlängerung der Landebahn.

Er nennt hier zunächst eine

dann notwendige Verlegung einer

Überlandleitung, welche mit bislang

unbekannten Kosten verbunden

wäre. Zudem hält er eine Ausweitung

der Betriebszeit für problematisch,

da hier zwischen den Interessen der

Anwohner und des Flughafens abzuwägen

sei.

Stattdessen fordert Langemeyer eine

Erweiterung und Modernisierung der

bestehenden Hallen, um lange Warteschlangen

an den Schaltern zu

verhindern und weiterhin einen reibungslosen

Ablauf des Flugbetriebes

zu gewährleisten. „Wir brauchen

einen funktionierenden Flughafen

für europäische Ziele“, bringt Langemeyer

die Ansprüche und Erwartungen

der Stadt Dortmund an den

Flughafen auf den Punkt.

Auf das Thema U-Turm/Rheinische

Straße und das Problem der Finanzierung

angesprochen, bittet Langemeyer

um genaue Differenzierung.

Die Befürchtung, dass die Gestaltung

des U-Turmes und die damit

verbundenen Kosten, zu Lasten der

Rheinischen Straße gehen könnten,

bestehe nicht. Bei den Geldern für

die Umgestaltung der Rheinischen

Straße handele es sich nach seinen

Worten um Städtebauförderungsmittel.

Der U-Turm wiederum werde zum

Teil aus EU-Töpfen finanziert. Um

aber für Brüssel förderungswürdig

zu sein, bedarf es unter anderem der

Kriterien: Wiedernutzbarmachung

eines Industriedenkmals, Schaffung

neuer Arbeitsplätze und Förderung

der Kreativwirtschaft.

Dies alles sei beim U-Turm gegeben.

Überdies liege mittlerweile eine Zusage

aus Düsseldorf vor, dass das

Land NRW bereit sei, Finanzmittel

zur Realisierung des U-Turm-Projektes

beizusteuern. „Dieses Projekt

ist aufgrund seiner erheblichen

Anziehungskraft wichtig für ganz

NRW“, betonte Langemeyer gerade

im Hinblick auf die Kulturhauptstadt

2010.

Darüber hinaus glaubt der OB, dass

von der Umgestaltung des U-Turmes

ein Entwicklungsimpuls ausgehen

wird. So konnten im letzten Jahr auf

der Immobilien-Messe Expo Real in

München Kontakte zu potentiellen

Investoren geknüpft werden, die auf

der umliegenden Brache ein Berufskolleg

errichten könnten.

„Diese Investitionen wären ohne

den U-Turm nicht möglich gewesen.“

Im Zuge einer kleinteiligen

Erneuerung der Rheinischen Straße

glaubt Langemeyer an eine enorme

Aufwertung dieses Gebietes und erwartet

eine positive Entwicklung.

Die Stadt Dortmund wird zudem mit

der Vereinfachung der Verkehrsführung

versuchen, die Qualität der

Rheinischen Straße anzuheben.

Bei diesem ersten Treffen mit dem

Oberbürgermeister verabredeten wir,

weiter in Kontakt zu bleiben und in

Zukunft regelmäßig das Gespräch

suchen zu wollen. Dabei soll das IN-

Stadtmagazin sowohl den Politikern

als auch und vor allem den Bürgerinnen

und Bürgern als Plattform

dienen, auf der Probleme aus den

verschiedenen Stadtteilen formuliert

und diskutiert werden können.

Hierdurch erhoffen wir, die Kluft

zwischen Politik und Bevölkerung

verkleinern und so die Politikverdrossenheit

zumindest auf kommunaler

Ebene verringern zu können.

Die IN-Stadtmagazine freuen sich

auf diese reizvolle Arbeit und auf

fruchtbare Diskussionen, denn um

mit den Worten von Gerhard Langemeyer

zu enden: “Sich um die beste

Lösung für die Bürger zu bemühen,

ist das Interessante an der Kommunalpolitik!“

Wir bedanken uns beim Oberbürgermeister

für dieses Gespräch.

R. Schwalm, S. Kottkamp


Neujahrsempfang des Freundeskreises

des Botanischen Gartens Rombergpark

Anlässlich ihres Neujahrsempfangs

im Haus der katholischen Gemeinde

Heilige Familie an der Hagener

Straße in Dortmund Brünninghausen

konnten die Freunde des Botanischen

Gartens neben vielen Mit-

gliedern auch die Vertreter örtlicher

Parteien und Verbände begrüßen.

So folgten die Ratsvertreter Barbara

Menzebach und Jürgen Brunsing,

der stellvertretende Bezirksstellenvorsitzende

Hans Semmler und die

Vorsitzende des ehrenamtlichen Vereins

„prokultur“, Annie Sarfeld der

Einladung.

Die fachliche, gärtnerische Seite

wurde unter anderem durch den

Leiter von „Stadtgrün“, Johannes

Blume, den Geschäftsführer der

Friedhofsgärtner Martin Struck, dem

Vorsitzenden des „Grünen Kreises“

Ingo Klammer und dem Vorsitzenden

Auch samstags erreichbar in

der Zeit von 9.00 - 12.00 Uhr

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der Ortsgruppe der Staudenfreunde

in Dortmund, Dr. Peter Mosebach

vertreten. Auch der ehemalige Leiter

des Botanischen Gartens, Dr. Otto

Bünemann und der derzeitige Leiter

Heribert Reif stießen mit dem

Freundeskreis auf dessen 30-jähriges

Bestehen an. Der ehemalige Leiter

der Außenanlagen des Botanischen

Gartens in Wuppertal, Erich Pasche,

nahm in seinem Vortrag die interessierten

Gäste mit auf eine winterliche

Reise rund um das Mittelmeer.

Intensive Gespräche über das Thema

Pflanze und Garten rundeten diesen

„botanischen Nachmittag“ ab.

Mehr über die Aktivitäten des Freundeskreises

und die zahlreichen bürgernahen

Veranstaltungen in diesem

Jubiläumsjahr erfahren Sie unter:

www.freundeskreis-botanischer-garten-rombergpark.org.

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Pflanzenschauhäuser des Botanischen

Gartens laden zur Orchideenschau

In den Pflanzenschauhäusern präsentiert

der Botanische Garten

Rombergpark in Zusammenarbeit

mit der Deutschen Orchideengesellschaft

e.V. eine Sonderschau. Die

Ausstellung mit blühenden Orchideen

begann am 19. und 20. Januar

mit zwei Aktionstagen rund um die

Orchideen. Den Besucher erwartet

noch bis zum 20. April eine Blütenfülle

der Orchideenbestände des Botanischen

Gartens, die jetzt wieder

im besten Pflegezustand sind.

Während der Aktionstage bot die

Deutsche Orchideengesellschaft e.V.

ausreichend Gelegenheit zur Information,

Beratung und auch zum

Kauf von Orchideen aus Beständen

der Orchideengesellschaft. Auch im

Jahr 50 ihres Bestehens haben die

Pflanzenschauhäuser nichts von ihrem

Reiz verloren. Ein Besuch lohnt

sich immer, besonders wenn es draußen

weniger gemütlich ist und der

Geldbeutel nicht überstrapaziert

wird. 1958 wurden die Pflanzenschauhäuser

eröffnet. Auf einer Flä-

che von über 1000 m² finden sich,

in vier Häuser aufgeteilt, Kakteen,

Farne mit einem Steinkohlewald,

Pflanzen der Tropenwälder, Kamelien,

Zitronen und Jasmin, insgesamt

eine komprimierte Darstellung

der vielfältigen Flora unserer Erde.

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet:

Oktober bis März: 10.00- 16.00

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13


„Es könnte so einfach sein, ist es

aber nicht!“ Mit dieser Zeile Herbert

Grönemeyers beginnt freitagabends

(bis 21. März, 21h im WDR Fernsehen)

ein neues Doku-Format mit

dem Titel „Räum dein Leben auf“.

Und dass dies tatsächlich gar nicht

so einfach ist, wurde schon in der

ersten Folge deutlich. Und egal, ob

eine Familie Schulden hat, ungesund

lebt oder in einer eigentlich unbewohnbaren

Bleibe lebt, der WDR ist

stets mit einem Experten-Team vor

Ort und bereitet die Rettung medial

auf. In diesem Fall besteht das Team

aus einem Diplom-Psychologen und

der Dortmunder Innenarchitektin

Jessica M. Kroll.

Frau Krolls Leidenschaft für Möbel

rührt aus ihrer Kindheit, als sie im

Antiquitätenladen ihrer Eltern aushalf.

Nach einer Tischlerlehre studierte

sie schließlich Innenarchitektur

und eröffnete im Jahr 2001

die „Wohnfabrik Dortmund“ in Mengede.

Auf Empfehlung hin wurde sie

von der Produktionsfirma zu einem

Casting eingeladen und prompt engagiert.

Nach dem Motto: “Zeig mir

deine Wohnung und ich sag dir, wer

du bist“ kratzen Kroll und der Psychologe

Michael Thiel an der Oberfläche

und legen Probleme frei, die

über Unordnung oder schlechtes

Zeit-Management weit hinausgehen.

Per Fragebogen versuchen die Exper-

14

Dortmunderin räumt auf!

ten herauszufinden, wie es möglich

wäre, allen ein gemütliches Heim

zu schaffen. „Ich werde nicht von

einem Möbel-Discounter gesponsert“,

betont Jessica Kroll und weist

darauf hin, dass lediglich 1000 E zur

Verfügung stehen, um dies zu realisieren.

Es sei wichtig, die Menschen

direkt anzusprechen und einen sensiblen

und einfühlsamen Umgang

zu pflegen, beschreibt sie das, was

sie gerne als „Möbelpädagogik“ bezeichnet.

Diese Fähigkeiten beweist

sie bereits in der ersten von sechs

Folgen, als sie eine alleinerziehende

Mutter aus Duisburg berät. Diese

lebt mit ihren drei Kindern in einem

Reihenhaus, das von unten bis oben

mit Dingen zugestellt ist, von denen

sie sich nicht trennen kann. Gekocht

wird auf zwei Platten im Wohnzimmer,

gespült in einer Schüssel und

das Nudelwasser wird draußen über

einem Gully ausgegossen – Besuch

ist generell unerwünscht! Psychologe

Thiel findet recht schnell heraus,

dass dies alles psychische Ursachen

hat und versucht in einem Einzelgespräch,

die näheren Umstände

herauszufinden. „Zu einem aufgeräumten

Zuhause gehört auch eine

aufgeräumte Psyche“, weiß er aus

jahrelanger Erfahrung.

Dass trotz aller Probleme am Ende

der 45minütigen Sendung gewaltige

Fortschritte erzielt wurden, liegt

in der Natur der Sache. Als die Experten

sich verabschieden, hat die

Familie neue Hoffnung geschöpft.

Jessica Kroll hat es geschafft, eine

Hongkong-Fototapete in der Küche

zu verhindern, der schüchternschweigsame

18-jährige Sohn der

Familie fängt plötzlich an, über seine

Gefühle zu reden und der Pastor

kommt zu Besuch und gratuliert zum

neuen Heim. Vielleicht ist es ja doch

so einfach!?

Dortmund wird zum Family-Roller-Paradies

Pilot-Projekt an 70 Schulen in 70 Städten

Mit der neuen Trendsport-Innovation

Xlider aus Korea möchte die gemeinnützige

Einrichtung freshFANTASY

von Dortmund aus zunächst NRW

und danach ganz Deutschland zum

Family-Roller-Paradies machen.

Seit zwanzig Jahren realisiert fresh-

FANTASY unter der Schirmherrschaft

des Jugendforschers Klaus Hurrelmann

Trendsport-Projekte zum Thema

Gesundheits-Prävention.

Dazu gehörten neben vielen anderen

Aktionen unter anderem Workshops

mit Inline-Skates, Snowboards,

Skateboards oder auch Waveboards.

Auch Deutschlands 1. Kinder-Aktionshalle

am Dortmunder Airport in

Holzwickede ist ein freshFANTASY-

Projekt und wurde jüngst zum 1.

Family-Roller-Paradies umgestaltet.

Hier befindet sich die wahrscheinlich

vielseitigste Sammlung an Rollfahrzeugen

aus aller Welt:

Rollerskates, Tretautos, Laufräder,

Triker, Heelys, Einräder, Rollersurfer,

Scooter, Bikeboards und vieles

mehr.

Bei den überaus beliebten Xlidern

handelt es sich um zwei kleine

Boards - für jeden Fuß eines - mit

jeweils zwei rotierenden Rollachsen.

Was zunächst aussieht, wie der

Schrecken aller Krankenkassen,

entpuppt sich nach ersten Fahrversuchen

als absolut gutmütiges und

unglaublich effektives Spaß- und

Fitness-Gerät. Draufstehen, Balance

halten und ein wenig mit den

Hüften twisten - schon hat man die

Kurve raus.

"So schnell lernt niemand Rollschuh-

oder Eislaufen" weiß Richter aus

jahrelanger Erfahrung als Übungsleiter

für Trendsportarten.

Die zu erwartende Popularität der

Xlider möchte das Team freshFANTA-

SY für eine sinnvolle, gesellschaftliche

Veränderung nutzen.

Kostengünstige Roller-Plätze für die

ganze Familie sollen in jeder deutschen

Stadt für gesunden Freizeit-

Spaß sorgen.

70 Schulen in NRW bekommen in den

nächsten Wochen nicht nur mittels

eines kostenlosen Xlider-Workshops

die Gelegenheit, eine Pionier-Rolle

in Sachen Trendsport einzunehmen -

sie sollen zugleich daran mitwirken,

aus einer Vision Realität werden zu

lassen.

"Viele Augen sehen einfach mehr -

z.B., wo entsprechende Flächen bislang

ungenutzt sind:

Schulhöfe an Nachmittagen oder

am Wochenende, Parkplätze in den

Abendstunden und an Sonntagen,

alte, unrentable Tennisplätze oder

auch leer stehende Fabrikhallen“, so

Richter.

Betreiber eines Rollerplatzes können

Schülerfirmen, Vereine oder Existenzgründer

sein, die sich für den

Rollsport begeistern.

freshFANTASY stellt den Betreibern

seine jahrelangen Erfahrungen zur

Verfügung.

Wer mehr über freshFANTASY und die

Xlider wissen möchte, geht auf www.

freshfantasy.de


Durch fortschreitende Abnutzung

der Gelenke, aber auch durch unfallbedingte

Gelenkschäden, kommt es

zur sogenannten Arthrose. Hierbei

vermindert sich der Knorpelüberzug

der Gelenkflächen und es reibt Knochen

auf Knochen. Für betroffene

Menschen bedeutet dies nicht nur

eine Einschränkung der Beweglichkeit;

häufig ist dieser Prozess auch

mit erheblichen Schmerzen verbunden.

Von Arthrose befallen werden

vor allem die sog. „großen Extremitätengelenke“

wie Hüfte, Knie oder

Schulter, etwas seltener auch Ellenbogen

und Sprunggelenke. Sind die

konservativen Therapiemethoden

wie Physiotherapie, Medikamente,

Strombehandlungen und ggf. Injektionen

ins Gelenk ausgeschöpft,

sollte die Arthrose operativ behandelt

werden. In der modernen Medizin

besteht die Möglichkeit, die

erkrankten Gelenkanteile zu entfernen

und durch Kunstgelenke (Endoprothesen)

zu ersetzen. „Der Einsatz

eines künstlichen Gelenkes bedeutet

heute nicht mehr wochenlange Rehabilitationsphasen

mit Schmerzen

und Bewegungseinschränkungen“,

erklärt Dr. med. Jürgen Hagemeyer,

Chefarzt der Abteilung Orthopädie

und Traumatologie im Ev. Krankenhaus

Bethanien, der sich seit vielen

Der Einsatz von Kunstgelenken

in der modernen Medizin

Jahren mit modernen Operationsmethoden

beim Einsatz von Kunstgelenken

beschäftigt. Eine effektive

Nachbehandlung sorgt dafür, dass

eine schnelle und bestmögliche

Wiederherstellung der Beweglichkeit

erreicht wird. Die Arbeit mit

dem Physiotherapeuten kann schon

einen Tag nach der Operation beginnen.

Mit speziellen Geräten lernt

der Patient auch, die Beweglichkeit

selbst zu trainieren. „Früher hieß es

häufig, dass man ein gewisses Alter

haben sollte, bevor ein nicht mehr

funktionsfähiges Gelenk ersetzt

wird“, so der Chefarzt. „Ich würde

es allerdings genau anders herum

formulieren. Es gehen einige Jahre

verloren, in denen man sich mit

Gelenkschmerzen herum quält. Das

schränkt nicht nur die Beweglichkeit

ein, sondern auch die Lebensqualität.

Die modernen Kunstgelenke

halten heute mindestens 18 bis 20

Jahre. Für diesen Zeitraum erhält

man Lebensqualität, bis das Gelenk

ggf. gewechselt werden muss.“ Auch

diese sog. Wechseloperationen gehören

zum Leistungsspektrum der

Abteilung Orthopädie und Traumatologie

im Bethanien. Sie haben

einen Schwierigkeitsgrad, der sehr

viel höher liegt als beim erstmaligen

Einsatz eines Kunstgelenkes. Ins Bethanien

werden für solche Eingriffe

auch Patienten aus anderen Kliniken

überwiesen, die nicht auf diesen

Bereich spezialisiert sind und solche

Operationen im eigenen Haus nicht

durchführen.

Operationen auch ohne Vollnarkose

möglich

Die Operation zum Einsetzen eines

Kunstgelenkes muss übrigens nicht

unbedingt in Vollnarkose durchge-

Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

führt werden. Vielfach wird bei solchen

Eingriffe im Bethanien mit sog.

rückenmarksnahen Anästhesien,

also Peridural- und Spinalanästhesie,

gearbeitet. Bei diesen Verfah-

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“

sucht ein neues Zuhause für folgende Hunde:

ren wird mit winzigen Kanülen ein

lokal wirkendes Betäubungsmittel

in den Rückenmarkskanal gespritzt,

was zu einer Schmerzausschaltung

der unteren Extremitäten führt. So

sind z. B. auch Hüftoperationen

in Lokalanästhesie möglich. Durch

die gleichzeitige Gabe eines Beruhigungsmittels

ist es möglich, den

Patienten für die Zeit des Eingriffs

in einen Schlaf zu versetzen, so dass

er von der Operation bewusst nichts

mitbekommt.

Künstliche Bandscheiben

Neben der Kunstgelenkchirurgie

gehört auch die rekonstruktive

Wirbelsäulenchirurgie inkl. der

Bandscheiben-Endoprothetik zu den

Spezialisierungen von Dr. Jürgen

Hagemeyer. „Ähnlich wie man ein

künstliches Hüftgelenk einsetzen

kann, kann man auch eine künstliche

Bandscheibe einpflanzen“, erklärt

der Arzt. „Eine solche Operation

erfolgt durch den Bauch bzw. an

der Halswirbelsäule von vorne. Die

defekte Bandscheibe wird komplett

entfernt und das Implantat eingebracht.“

Wirbelsäulenoperationen

werden im Bethanien jährlich mehrere

hundert Mal durchgeführt.

Orthopädische Abteilung am

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Tel. 0231/9430-611

Amy... Espe... Carim... Price...

...ist ein kleines Cocker-Mix-

Mädchen und ca. 3 Monate alt.

Zusammen mit ihrem Bruder

wurde sie in unserer Pflegestelle

auf lanzarote abgegeben. Amy

ist altersgemäß sehr verspielt

und putzmunter.

Nun sucht sie ein liebevolles

Zuhause mit gesicherter Ganztagsbetreuung.

Pablo...

Pablo ist im Nov. 2007

geboren und wurde zusammen

mit seinen Geschwistern

ausgesetzt. Er ist putzmunter

und aufgeweckt und hat

altersgemäß noch allerlei Unsinn

im Kopf. Pablo sucht nun

ein liebevolles Zuhause mit

gesicherter Ganztagsbetreuung

wo er für immer bleiben darf.

...ist im Dez. 03 geboren und

35cm groß. Sie lebt inzwischen

problemlos in einer Pflegestelle

in Deutschland zusammen mit

Rüden und einer Hündin. Eine

liebevolle Hundeschule wäre für

Espe eine gute Möglichkeit zu

lernen, was ihr bisher alles noch

nicht beigebracht wurde.

Timo...

...ist im Nov. 05 geboren und ca.

60cm groß. Auch er ist inzwischen

in Deutschland angekommen.

Für Carim wünschen wir

uns Menschen die Erfahrung mit

großen Hunden haben und die

mit ihm die Hundeschule besuchen.

Über sportliche Betätigung

würde Carim sich bestimmt auch

sehr freuen.

...ist im Jan. 07 geb., ca.

70cm groß und sehr verspielt.

Wahrscheinlich durch

einen Unfall wurde seine

rechte Hüfte deformiert.

Eine Operation machte ihm

wieder ein schmerzfreies

Leben möglich und er kann

wieder toben, springen und

am Fahrrad mitlaufen.

...ist ca 3 Monate alt. Sie wurde

zusammen mit ihren Geschwistern

Weihnachten vor der Tür unserer

Pflegestelle auf Lanzarote

im Pappkarton abgestellt. Sie ist

ein putzmunterer kleiner Welpe

und wir wünschen uns baldmöglichst

ein liebevolles Zuhause mit

gesicherter Ganztagsbetreuung

für die kleine Maus.

Alle hier vorgestellten Hunde sind geimpft,

gechipt, mehrfach entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden

sich viele kleine und große Hunde, die nach 21

Tagen eingeschläfert werden. Alle hoffen verzweifelt,

vorher gerettet zu werden und ein liebevolles

Zuhause zu finden!!!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 oder im Internet:

www.podenco-hilfe-lanzarote.de

15


Auch in diesem Jahr war der Geierabend

wieder ein voller Erfolg.

Dieser im Jahr 1992 ins Leben gerufene

alternative Karneval mit

absolutem Kultstatus und dem

diesjährigen Titel „Wir lachen vor

Madagaskar“ wurde auf der Museumszeche

Zollern II/IV in Bövinghausen

von den Panneköppen und dem

Original Jallermann Klangtett ausge-

16

Vorher

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Dortmund Hörde

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Schüruferstraße 319

44287 Dortmund

Inhaberin Anna Kleine-Wiskott

Geierabend begeisterte

tragen. Schon beim Vorverkauf gab

es einen Riesenandrang. Tausende

Geierabend-Fans reihten sich in die

langen Menschenschlangen ein, um

ihre Wunschkarten zu bekommen.

Unterhalten wurden sie dabei vom

Ensemble des Geierabends, das draußen

auf der Straße Kaffee und Gebäck

verteilte und mit Musik gegen

das schlechte Wetter für Stimmung

sorgte. Die danach folgenden 36

Veranstaltungen dieser Session fanden

einmal mehr vor überwiegend

Es ruckelt recht kräftig, als sich die

alt- und ausgediente Straßenbahn

der Dortmunder Verkehrsbetriebe

in Bewegung setzt und ihre Insassen

auf eine der letzten Fahrten auf

der Linie 403 über die West-Ost-

Verbindung der Ruhrgebietsmetropole

von Dorstfeld bis nach Brackel

und zurück mitnimmt. Traditionell

eine Bastion der Sozialdemokratie

und sicher nicht grad das Stammgebiet

der Christdemokraten; doch

hat zu diesem Anlass tatsächlich die

CDU-Fraktion der Bezirksvertretung

Innenstadt-West eingeladen, um

einen Ausblick auf das Jahr 2008

in Dortmund zu geben. Und rund

50 Menschen aus unterschiedlichen

Bereichen der Gesellschaft sind der

Einladung gefolgt und werden mit

einem Glas Sekt auf den folgenden

Ausflug eingestimmt.

In seiner Begrüßungsrede weist der

Fraktionsvorsitzende Jörg Tigges

auf die Wichtigkeit der Lokalpolitik

hin und sieht in der Bezirksvertretung

einen Mikrokosmos, der dem

Makrokosmos des Stadtrates zwar

unterstehe, aber die Bedürfnisse der

Menschen vor Ort wesentlich besser

kenne und darauf reagiere. Hierbei

lobt er die Arbeit der Medien und

hebt ihre Bedeutung als Schnittstelle

zwischen Politik und Bevölkerung

hervor.

Als Tigges das Mikro an Frank

Hengstenberg übergibt, rollt die

muntere Gesellschaft grad über die

Kampstraße, die bis 2016 zu einem

Boulevard ausgebaut werden soll

und wo dann keine Schienen mehr

liegen werden, über die die alte

Bahn tuckern kann. Hengstenberg,

der ebenfalls sehr herzlich die Medienvertreter

begrüßt, kommt prompt

auf das Thema U-Turm zu sprechen.

Hier sei nun zusammen mit der SPD

ausverkauftem Haus statt. Auch in

diesem Jahr brachte der Geierabend

ein buntes Programm aus Kabarett,

Satire und Comedy auf die Bühne,

das die Zuhörer sofort nach Ende

der Vorstellung auf die Fortsetzung

warten ließ, die seit ein paar Jahren

zum Glück bereits im Sommer wieder

im Biergarten der Gaststätte „Tante

Amanda“ in Dortmund-Westerfilde

stattfindet. Nur mit der Verleihung

des „Pannekopp des Jahres“, des

schwersten Karnevalsorden der Welt,

Auf alten Gleisen zu neuen Ufern!?

eine vernünftige Lösung gefunden

worden, indem ein Konzept entwickelt

wurde, das die Ansiedlung

von Kreativ- und Medienwirtschaft

vorsieht. Ein privater Investor sei

bereits gefunden, ebenso für das

Thier-Gelände, für das in diesem

Jahr ein Bebauungsplan erstellt

werde. Es soll neben zwei Berufsschulen

das Museum am Ostwall in

den U-Turm einziehen. Mit diesen

beiden Projekten sieht Hengstenberg

den Beginn einer Aufwertung

der Rheinischen Straße. Als er dieses

sagt, hält die Bahn vor einem Karussell

mit dem Namen „1001 Nacht“.

Es bleibt zu hoffen, dass sich das

nicht auf den Realitätsgehalt der

Hengstenbergschen Aussagen bezieht.

Der passionierte Biertrinker

beendet seine kurze Ansprache mit

dem Appell „Lasst es uns gemeinsam

hinter uns bringen“ und meint damit

die mit Sekt gefüllten Gläser, die jeder

Fahrgast nun in die Luft hält.

Während die Bahn weiter den alten

Hellweg entlang rollt, wird doch

noch bei Bier (aus dem Sauerland!

Gibt es eigentlich keine Dortmunder

Erzeugnisse mehr?) und belegten

Brötchen geplaudert und diskutiert.

Unterdessen beweist ein CDU-Abgeordneter

enormes Talent beim Öffnen

von unzähligen Sektflaschen,

hat der Geierabend nicht viel Glück.

Verliehen wird er für „besondere

(negative) Verdienste“ ums Ruhrgebiet,

ist 25 Kilogramm schwer und

besteht aus rostigem Eisen.

Doch bisher hat diesen Orden noch

kein Nominierter entgegen genommen!

Was jedoch immer gern

entgegen genommen wird, ist als

letzte Zugabe das Dortmund-Lied.

Dabei singen und tanzen alle Mitwirkenden

und Gäste stehend laut

und vernehmlich mit.

flachsen zwei andere über die Wahlniederlage

von Roland Koch und

fachsimpeln Jura-Studierende.

Kurz vor der Rückkehr ins Dorstfelder

Depot ergreift Frank Hengstenberg

nochmals das Mikro und erläutert

auf Nachfrage die Situation um den

Flughafen. Generell werde er nicht

einzelne Interessen vertreten, sondern

das Beste für die Stadt zu erreichen

versuchen. Den Ausbau des

Airports unterscheidet er in zwei

große Bereiche. Einerseits eine Aus-

weitung der Betriebszeit und andererseits

eine Verlängerung der Start-

und Landebahn. Er verspricht für die

Zukunft „Fingerspitzengefühl“ und

dass die CDU nicht die maximalen

Forderungen der Flughafen GmbH

erfüllen werde.

Zum Abschied schüttelt ein Schaffner,

der in seiner traditionellen

Uniform wie ein Relikt aus längst

vergangenen Tagen scheint, den

Fahrgästen die Hand und entlässt

sie in die Zukunft des Jahres 2008.

Ach ja, es konnte auch noch herausgefunden

werden, wer Schuld war an

dem Bier-Malheur.

Da er während der Fahrt schon genügend

unter den Sticheleien seiner

Parteifreunde gelitten hatte, wird

er aber an dieser Stelle nicht verraten…


Nur eine Karnevalsblüte? - Gründung eines Beleuchtungsvereins!

Wie einfach ist es heute - Licht an,

wofür sind die Schalter da? Das war

nicht immer so. In Dortmund dauerte

die „abendliche Dunkelheit“ lange.

Die guten Hausgeister mussten

damals noch ihre Herrschaften mit

Laternen durch die Straßen führen.

Straßensümpfe, Steine und Düngerhaufen

waren oft Hindernisse.

In dieser Zeit hatten auch nüchterne

Bürger oft unliebsame Bekanntschaft

mit dem Boden gemacht. Die guten

Hausgeister hatten die Pflicht, die

zu einem Konzert oder Ball eilende

„Gnädigste“ auf den Arm zu nehmen,

um sie unbeschadet an Körper

und Festkleid, an Ort und Stelle zu

Teurer Tippfehler

Unter www.berufswahl.de bietet die

Bundesagentur für Arbeit ein kostenloses

Online-Angebot mit Infor-

mationen und Tipps zu Studien- und

Berufswahl. Doch Vorsicht! Bei anderen

Anbietern, die mit ähnlichem

Namen auftreten, können für Nutzer

bringen. Die Bürger murrten über

diesen Zustand. Die Obrigkeit zuckte

mit den Schultern. Es war kein Geld

da. 1845 erbarmte man sich doch

und startete einen Versuchsballon.

Die Kämmereikasse wollte nur die

Kosten für das Öl und die Unterhaltung

zur Verfügung stellen. Für die

Anschaffung der Laternen sollte der

Bürger gerade stehen. Wenige Bürger

aber waren bereit in die eigene

Tasche zu greifen.

Es gab aber auch Männer, denen das

Allgemeinwohl am Herzen lag. Am

29.1.1845 gründete man im „Kölnischen

Hof“ beim Gastwirt Johann

Wenker einen Beleuchtungsverein.

erhebliche Kosten entstehen.

Der Tippfehler ist schnell passiert,

denn nur ein Bindestrich unterscheidet

das Portal www.berufs-wahl.de

von dem kostenlosen Angebot der

Bundesagentur für Arbeit.

Der dort angebotene Berufswahltest

ist kostenpflichtig, was auf den ersten

Blick nicht ersichtlich ist.

Erst aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

geht hervor, dass der

Die Zusammenkünfte waren wöchentlich

einmal freitags vereinbart.

Die Vereinssatzung legte die Regularien

fest. Jeder gebildete und fidele

Mann konnte sich um die Mitgliedschaft

bewerben. Er musste sich

aber einer öffentlichen Abstimmung

unterziehen.

Eine einstimmige Zustimmung zur

Aufnahme war erforderlich. Das Eintrittsgeld

betrug 20 Sgr., der monatliche

Beitrag 2 ½ Sgr. Jedes Mitglied

war verpflichtet, halbjährlich

einen Vortrag zu halten (bei 5 Sgr.

Strafe).

Inwieweit der Verein zur Verbesserung

der Beleuchtung beitragen

konnte, ist nicht mehr festzustellen.

Test 59 Euro kostet. Auf die Verwechslungsgefahr

weist auch die

Verbraucherzentrale Nordrhein-

Westfalen hin, die auf ihren Seiten

außerdem einen Musterbrief zum

Download anbietet, mit dem man

sich gegen unberechtigte Forderungen

wehren kann.

Das offizielle Portal der Bundesagentur

für Arbeit unter www.berufswahl.

de bietet dagegen allen Internetnutzern

einen kostenlosen Service.

Katholisches Bildungswerk stellt neues Programm vor

Die Frage nach christlichen Werten

und die Beteiligung an öffentlichen

Debatten aus christlicher Sicht zählen

zu den zahlreichen Themen im

neuen Halbjahresprogramm des

Katholischen Bildungswerkes. Das

Programmheft mit Kursangeboten

und Hinweisen auf Diskussions-

und Vortragsveranstaltungen liegt

ab sofort im Katholischen Centrum

sowie in vielen Gemeinden aus. Zu

einer Tagung zum Klimawandel lädt

das Bildungswerk am Samstag, 19.

April, im Katholischen Centrum zusammen

mit der Gruppe „Pax an“

und dem Katholischen Forum ein. In

mehreren Foren können ab 14 Uhr

Fragen von christlicher Ethik und

christlichem Handeln in Bezug auf

den Klimaschutz diskutiert werden.

Mehrere Veranstaltungen beschäftigen

sich außerdem mit der Verantwortung

für arme Menschen in den

Ländern des Südens, insbesondere

Brasilien. Weitere Angebote im neuen

Programm geben Hilfestellungen

bei der Begleitung und Betreuung

von Kranken und Sterbenden. In einer

Reihe zur Konzeptentwicklung in

den Pastoralverbünden werden ebenfalls

mehrere Kursangebote gemacht.

Diese können auf Wunsch auch vor

Ort in den Pastoralverbünden stattfinden.

Anmeldung und weitere Information:

Montag bis Freitag von

9 bis 12.30 Uhr, Katholisches Bildungswerk

im Katholischen Centrum,

Propsteihof 10, 44137 Dortmund,

Tel. (0231) 1848-249 pdp

Kinderportal "Kuppelkucker" des Bundestags ist online

Der Dortmunder Bundestagsabgeordnete

Marco Bülow weist auf die neue

Kinderseite des deutschen Bundestags

hin: Für Kinder zwischen 8 bis

14 Jahren hat der Deutsche Bundestag

ein eigenes Internetangebot gestaltet.

Unter www.kuppelkucker.de

werden spielerisch Grundkenntnisse

über das Parlament vermittelt. „Ich

finde diese Seite sehr gut. Leicht

verständlich wird hier das Parlament

den Kindern und Jugendlichen nä-

her gebracht. Interaktiv können

Kinder hier erfahren, was im Plenum

passiert. Oder wie ein Abgeordnetenbüro

von innen aussieht. Eine

schöne Idee des deutschen Bundestages.“,

so Marco Bülow. In vielen

virtuellen Parlamentsräumen lässt

sich einiges erkunden. Ein Saaldiener

erklärt im Plenarsaal, was seine

Aufgabe ist und man erfährt, was im

Plenum passiert. In der Kuppel wird

über den Besuch im Bundestag in-

formiert. Die Kinder lernen die Kinderkommission

und deren Aufgaben

kennen und können ein Abgeordnetenbüro

von innen sehen. Im Lexikon

werden politische Begriffe kurz

und knapp erklärt.

Unter Fragen & Antworten kann

man sein Wissen erweitern. Die Kinder

können auch an den Bundestag

schreiben und über eine Abgeordnetensuche

den Abgeordneten ihres

Ortes finden.

Oder war es wirklich nur eine Karnevalsblüte?

Festzustellen ist aber, dass die ersten

Straßenlaternen 1846 angeschafft

wurden. Zwischen zwei Pfählen wurden

sie an einer Kette befestigt und

mit Öl gefüllt. Im Volksmund waren

es die „Tüntelkästen“.

Nachher

Gerda Dickhöfer,

Dortmund Hörde

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39 Pfund abgenommen

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12 Wochen!!

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17


Die Region Ruhrgebiet der Deutschen

Cichliden Gesellschaft lädt alle

Aquarianer und Buntbarschfreunde

zu zwei besonderen Vorträgen ins

Museum für Naturkunde in der Münsterstraße

ein. Am Samstag, dem

15. März 2008 geht es um 14 Uhr

auf eine Expedition ins Inkareich

nach Peru. Ernst Sosna aus Kamen

führt die Aquarienfreunde ins Reich

der dichten Urwälder, in ein Land

weitreichender Kulturgeschichte und

in die Heimat vieler farbenprächtiger

Fische. Die eindrucksvollen Bilder

entstanden auf mehreren Expeditionen

in dieses exotische Land.

Der April steht ganz im Zeichen von

Mexiko. Am 26. April 2008 führt Ingomar

Kranz die Fischfreunde auf

eine Reise ins Reich der Mayas. Er

18

Aquarianer reisen nach Amerika

Vorträge im Naturkundemuseum

hat Mexiko in den letzten Jahren

mehrfach bereist und fasst seine

Eindrücke mit faszinierenden Bildern,

die über Land und Leute, Naturkunde

und Geschichte berichten,

zu einem spannenden Diavortrag

zusammen. Die Wildformen vieler

bekannter Aquarienfische, wie Guppies,

Mollies und Platies, aber auch

viele Buntbarsche lassen uns eintauchen

in die exotische Unterwasserwelt

dieses mittelamerikanischen

Landes.

Der Vortrag beginnt um 14 Uhr und

ist, wie alle Vorträge der DCG, ein

kostenfreies Erlebnis.

Kontakt über Regionalobmann Gerd

Büchner, Fontaneweg 2, 45731

Waltrop, Tel.: 02309-72069, e-Mail:

gerdbuechner@tiscali.de

Da laust einen doch der Affe

Nachdem in letzter Zeit dunkle

Wolken über dem Dortmunder Zoo

aufgezogen waren, als der Rech-

nungsprüfungsausschuss der Stadt

herausfand, dass der Zoo einer Arztpraxis

eine Patenschaft für ein Tier

übertragen hatte, welches der Zoo

aber gar nicht besitzt, strahlte nun

an diesem bitterkalten Februarmorgen

die Sonne von einem herrlich

blauen Himmel und bildete den passenden

Rahmen für eine wahrlich

denkwürdige Zeremonie. In einem

Akt der Vertrauensbildung hatte sich

der Vorsitzende des oben erwähnten

Ausschusses, CDU-Ratsmitglied Dr.

Manfred Sauer, trotz oder gerade

wegen der jüngsten Vorfälle und

frei nach dem Motto: Sauer macht

lustig, bereit erklärt, die Patenschaft

für ein tatsächlich existierendes

Lebewesen zu übernehmen.

In Absprache mit dem Direktor des

Zoos, Dr. Frank Brandstätter, einigte

man sich auf die possierliche

Das Geriatrische Zentrum ihrer Region stellt sich vor

INNERE MEDIZIN • GERIATRIE • TAGESKLINIK FÜR GERIATRIE

HÜTTENHOSPITAL

Am Marksbach 28

44269 Dortmund-Hörde

Tel. 0231 4619-0

Fax 0231 4619-123

www.huettenhospital.de

Unser Team informiert Sie gerne über

unsere medizinischen Angebote.

Steinlaus. Diese Spezies wurde erst

gegen Ende der 1970er Jahre vom

deutschen Forscher Vicco von Bülow

entdeckt und ist in Fachkreisen unter

dem lateinischen Namen Petrophaga

lorioti bekannt. Sie gehört

zur Gattung der Steinläuse und zur

Ordnung der Fabelnager. In den letzten

Wochen war hierfür gegenüber

des Känguru-Geheges eine passende

und ausbruchsichere Unterkunft in

Form einer Trockenmauer entstanden,

in der die Steinläuse nun ein

artgerechtes Dasein fristen können.

Eine Hinweistafel klärt den Besucher

über Verbreitung, Lebenserwartung

etc. auf und zeigt eine Steinlaus in

Originalgröße. Unter der Bedingung,

dass die Tierchen nicht in Kohabitation

mit Ameisenbären unterge-

bracht werden, überreichte Manfred

Sauer einen Betrag von 100 €, der

vier Vertretern der Steinläuse ein

Jahr lang freie Kost und Logie garantiert.

Im Gegenzug erhielt er von

Frank Brandstätter die Patenschaftsurkunde.

Das IN-Stadtmagazin gratuliert zu

dieser gelungenen Aktion und hofft

darauf, dass andere Bürger dem Beispiel

folgen, sich nicht von den negativen

Vorkommnissen abschrecken

lassen und den Dortmunder Zoo und

seine Tiere mittels Patenschaften

weiterhin unterstützen werden.


HOLLAND

Freizeit HEINO.nl

Du willst in den Urlaub und das

nicht allein. Na super! Dann komm

doch mit uns ins Summercamp Heino

nach Holland.

Das Camp ist riesig und bietet tolle

Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche

im Alter von 6-17 Jahren.

Angefangen beim Streichelzoo, dem

Reiten und dem Beachvolleyballplatz,

der Fußball- und Basketballflächen,

dem See, dem Schwimmbad

bis hin zur Safaritour und vielen anderen

tollen Sachen, wird dies eine

unvergessliche Osterzeit. Der Preis

beträgt 209 Euro.

Los geht es vom 23.03. bis zum

30.03.2008 mit der Deutschen Bahn

ab Dortmund Hbf. Wenn Du zwischen

6 und 17 Jahren alt bist und

Interesse an der Freizeit hast, dann

melde dich doch einfach im Internet

unter www.yes-nrw.de oder unter Tel.

0231/3982122 YES Nordrhein-Westfalen

e.V. an.

Neue Galadinner Show im ROAD STOP

Tauchen Sie ein in die längst vergangene

Welt des legendären Wilden

Westens!

Es ist der 4. Juli 1875 in Dodge City.

Farmer, Cowboys, Kirchgänger und

Saufbrüder, brave Bürger und Banditen

treffen sich in Kitty Mae´s Saloon

zur Feier des Unabhängigkeitstages

zu einem Wildwestdinner.

Wenn da nicht die seit Monaten

andauernden Überfälle eines Banditenpärchens

auf Banken, Postkut-

schen und sogar friedfertige Bürger

wären!

Wird Schlappy Luke, der Marshall von

Dodge City, das Rätsel lösen oder

wird sich das Gaunerpärchen beim

Westerndinner selbst verraten?

Fest steht, dass in Kitty Mea´s Saloon

die hungrigen Mägen der Gäste

genauso verwöhnt werden wie deren

Augen und Ohren.

Denn Hop SingSang´s Kochkünste

sind weit über die Grenzen berühmt

und diese wird er mit einem Vier–

Gänge–Menü unter Beweis stellen.

Kitty und ihre Saloongirls wissen

wie man tanzt und singt.

Bleibt zu hoffen, dass die schießwütigen

Galgenvögel, die sich bei Kitty

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herumtreiben, bei diesem Wildwestdinner

ihre Revolver in den Halftern

lassen.

Veranstalter und Produzent von Westerndinner

ist Galadinner GmbH &

Co.KG aus Essen.

Spielort: Road Stop Dortmund, Hohensyburgstr.

169, Dortmund

Spielzeit: 27.03.2008,

u. 24.04.2008 (sh. Gewinnspiel)

Beginn: jeweils um 19.00 Uhr,

Dauer: ca. 4 Stunden

Preis: 69 € (inkl. 4-Gänge-Menü +

Aperitif)

Reservierungen und Informationen:

Road Stop Dortmund:

0231/4882660; Galadinner:

0201/9597-130 oder unter

www.galadinner.de

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19


Die heilsame Kraft des Wassers machen

sich die Menschen schon seit

Jahrtausenden zu nutze.

Vergleichsweise jung ist die Möglichkeit,

mit kraftvollen Massagedüsen

die gesundheitliche Wirkung

noch weiter zu fördern.

Auf solche Whirlpools für Terrasse

oder Garten hat sich die Firma Hot-

Spring spezialisiert, die in Dortmund

einen interessanten Showroom besystem ein Höchstmaß an Wohlbe- Bereitschaft halten.

treibt. a-AZ Aplerbeck:a-AZ Er zeigt, wie das Aplerbeck gesunde finden. 13.02.2008 Eine eigene 11:31 Wohlfühl-Quelle Uhr Seite Kosten 1

für Baumaßnahmen fallen

Sprudelvergnügen zur komfortablen ist nicht nur praktisch, sondern eine nicht an, HotSpring Spas sind por-

20

Sprudelnde Fit-Macher:

Gesundes Entspannen im eigenen Whirlpool

Privatsache unter freiem Himmel

wird – denn ohne weiteres können

solche „Spas“ Open Air benutzt

werden. Die hochwertige Isolierung

erlaubt das dampfende Massagebad

selbst im verschneiten Garten! Zusätzlich

bieten Farblicht und Sound-

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Gesundheit. Moderne Wasseraufbereitung

sorgt stets für hygienische

Sauberkeit, so dass ein Wasserwechsel

nur etwa vierteljährlich notwendig

wird. So lässt sich der Pool für

unter einem Euro pro Tag stets in

tabel, können also allerorts aufgestellt

und versetzt werden. Einzige

Voraussetzung:

Ein Wechselstrom-Anschluss und

ein Wasserschlauch. Mehr braucht

es nicht, um 365 Tage im Jahr ge-

nussvoll eintauchen zu können. Zum

Ausprobieren eignet sich der Showroom

in Dorstfeld an der Walter-

Welp-Straße 2. Hier kann man nach

Herzenslust Probe baden und sich

von der wohltuenden Wirkung selbst

ein Bild machen.

Schöner leben! Spaß und Entspannung im eigenen Whirl pool im Haus oder Garten.

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Neue kieferorthopädische Praxis

in Kirchhörde verfolgt interdisziplinären

Ansatz

Ihre Praxis in der Saarlandstraße

führen Dr. Clemens Fricke und Dr.

Ina Ritschel schon viele Jahre. Im

Dr. Clemens Fricke und Dr. Ina Ritschel

haben seit Jahren Erfahrung mit der

Erwachsenen-Kieferorthopädie.

Januar wurde die Zweigpraxis an der

Hagener Straße 310 eröffnet.

Wie in der Stadt setzen die Kieferorthopäden

auch im Dortmunder

Süden neben der Behandlung von

GEWINNSPIEL

Westerndinner gefällig?

GALADINNER hat uns für die Veranstaltung am

24.04.08 im Road Stop Dortmund 1 x 2 Karten im

Wert von je 69 Euro zur Verfügung gestellt, die Sie

gewinnen können.

Beantworten Sie zum „Westerndinner“ die folgende

Frage: Wie heißt der Marshall von Dodge City?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden

Sie diese an die Redaktion:

IN-Stadtmagazine, Stichwort „Gewinnspiel Westerndinner“,

Arminiusstraße 1, 44149 Dortmund. Bitte

nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer. Es gilt das

Datum des Poststempels. Bei mehreren Einsendungen

entscheidet das Los.

Der Gewinner wird telefonisch benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 17. März 2008!

Die Gewinnerin unseres letzten Gewinnspiels war Sigrid Schulte-

Barthold, die sich über 2 Karten für das Krimidinner „Leichenschmaus“

im Mercure Grand Hotel Dortmund freuen konnte.

Zahnkorrektur nicht nur aus

optischen Gründen

Kindern auf innovative Methoden

der Erwachsenen-Behandlung wie

Lingualtechnik und unsichtbare

Zahnkorrektur. Denn gerade für Menschen,

die im Berufsleben stehen,

ist eine sichtbare Zahnspange im

Mund häufig nicht akzeptabel.

Eine neue Behandlungsmethode,

die in der Praxis angewendet wird,

kommt aus den USA.

„Mit der Damon-Technologie hat sich

die moderne Kieferorthopädie quasi

revolutioniert“, so Dr. Fricke, der

im letzten Jahr zum Vorsitzenden

der Deutschen Damon-Gesellschaft

gewählt wurde und nicht nur selbst

kieferorthopädisch tätig ist, sondern

auch als Referent und Dozent national

und international tätig ist. Die

Damon-Brackets sind 40 % kleiner

als herkömmliche Brackets.

Sie nutzen einen speziellen High-

Tech-Schiebemechanismus, durch

den die Zähne schonend dorthin

bewegt werden, wo sie am besten

passen. „Behandlungszeiten lassen

sich um bis zu 50 % verkürzen, ohne

dass Zähne gezogen werden müssen“,

weiß Dr. Fricke.

Wenn der Kopf schmerzt, kann der

Kiefer schuld sein

Ein Schwerpunkt der Praxis liegt auf

der Behandlung von Kiefergelenkerkrankungen.

„Zahnfehlstellungen

sind nämlich weit mehr als ein optisches

Problem. Vielfach sind sie

auch aus gesundheitlichen Gründen

notwendig“, informiert Dr. Ina Ritschel.

„Ein falscher Biss hat häufig negative

Auswirkungen auf die Gesundheit.

Kopfschmerzen, Nackenschmerzen,

Schwindel oder sogar Tinnitus können

ihre Ursache in einer Funktionsstörung

des Kiefergelenks haben“,

so die Kieferorthopädin.

Im Fachjargon spricht man hier

von einer craniomandibulären Dysfunktion

- kurz CMD, einem Krankheitsbild,

das einen Großteil der

Bevölkerung betrifft, vielen jedoch

gar nicht bewusst ist. Patienten mit

einem CMD-Syndrom haben häufig

jahrelange Odysseen von Arzt

zu Arzt hinter sich, bis endlich die

richtige Diagnose gestellt wird und

eine Therapie in die Wege geleitet

werden kann.

Um dies gewährleisten zu können,

arbeitet die Praxis u.a. im Netzwerk

CMD Westfalen, zu dem neben Orthopäden,

Kieferchirurgen, Hals-Nasen-

Ohrenärzten, Radiologen und Physiotherapeuten

auch die Dortmunder

Zahnärzte Dr. Christian Mentler und

Uwe Fischer gehören.

„Die CMD ist ein äußerst komplexes

Krankheitsbild“, weiß Dr. Fricke. „Um

die Krankheit zu erkennen und effektiv

behandeln zu können, braucht es

daher nicht einen einzelnen Facharzt,

sondern ein genau aufeinander

abgestimmtes Therapiekonzept, bei

dem die einzelnen Netzwerkpartner

Hand in Hand arbeiten.“

Infos zum Krankheitsbild CMD und

zur unsichtbaren Zahnkorrektur auch

unter www.kfo-do.de

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Termine

14. 03., 20.00 Uhr Frauenflüsterer,

„Nur die Liebe quält“, Satirisches

Solo, Hermann weiß, was Frauen

brauchen, Cabaret Queue, Hermannstraße

74, 44263 Dortmund,

0231/41 31 46

24. 03., 19.30 Uhr Mit dem Nachtwächter

unterwegs im Alten Dortmund,

Museum Adlertrum, Ostwall

51 a, 44135 Dortmund, 0231/50-02

6031

27. 03., 19.00 Uhr Sisi – Leben und

Mythos der Herzenskaiserin, Café Orchidee,

Mergelteichstr. 40 a, 44225

Dortmund, 0231/71 62 62

28. 03., 16.00 Uhr Hexen, Verrat

und Pfefferpotthast, Ein Gang in die

finstere Zeit der Dortmunder Stadtgeschichte;

von gefolterten Frauen,

Hexenprozessen und Hinrichtungen

sowie Praktiken der Femegerichte.

Auskunft und Anmeldung: Dortmunder

Tourismus, Königswall 18 a,

44137 Dortmund, 0231/18 999 444

11. 04., 19.30 Uhr Höfische Barockmusik

für Mandoline und Laute

mit Daniel Ahlert und Birgit Schwab,

Haus Schulte-Witten, Wittenerstr.

3, 44139 Dortmund, 0231/17 18 09

12. 04., 20.00 Uhr „Warum war

Jesus nicht rechtschutzversichert?“

mit Werner Koszwara, Cabaret

Queue, Hermannstraße 74, 44263

Dortmund, 0231/41 31 46

12. 04., 19.30 Uhr „Wie aus 1001

Nacht“: originelle und unterhaltsame

Geschichten aus dem Orient

mit Doris Nitschke (Erzählerin) und

Ahmet Bektas (musikalische Begleitung)

Erzähltheater im Haus Roden-

22

berg, Rodenbergstr. 36, 44287 Dortmund

Aplerbeck, 0231/42 711 26

14. 04., 19.30 Uhr „Ein Schuss, ein

Schrei – Das Meiste von Karl May“ -

Abenteuergeschichten von Karl May,

aufgearbeitet in Versen und Gedichten

von Roger Willemsen, musikalisch

begleitet von Anna und Ines

Walachowski, Harenberg City-Center,

Königswall 21, 44137 Dortmund,

0231/9056 166

20. 04., 11.00 Uhr Mozart Matinee,

Limburg Symphonie Orkest

Maastricht. Solistin Anna Tifu, Violine,

Werke von Mozart, v. Beethoven

und Bizett, Konzerthaus Dortmund

23. 04., 19.30 Uhr Konzert mit David

Andruss. Ein weiter Bogen von

Bach über Beethoven und Schostakowitsch

bis hin zu Martin und Barber.

Bürgersaal Dortmund-Hörde, Hörder

Bahnhofstraße 16, 44263 Dortmund.

Ticket-Hotline 01805/4470.

26, 04., 19.20 Uhr Hörde lebt,

Streifzug durch 1000 Jahre Hörder

Geschichte, Hansa-Theater, Eckardtstr.

4 a, 44263 Dortmund, 0231/94

14 748

29. 04., 19.30 Uhr Pilspicker Jazzband

Swing, Dixiland, Storkshof,

Ostenbergstr. 111 44227 Dortmund,

0231/75 20 50.

02. 05., 16.00 Uhr Lust und Laster

aus dem mittelalterlichen Dortmund,

sündhaftes Treiben in den

Badestuben der Stubengasse und

vieles mehr; Auskunft und Anmeldung

Dortmund Tourismus, Königswall

18 a, 44137 Dortmund, 0231/

8 999-444

9. 05., 19.30 Uhr Männerhort, Komödie

für Frauen, Tragikomödie für

Männer mit Kristof Magnusson, Hansa

Theater, Eckardtstr. 4 a, 44263

Dortmund, 0231/94 14 748

10. 05., 19.30 Uhr Best of Heinz

Erhard mit Günter Borchert, Hansa

Theater, Eckardstr. 4 a, 44263 Dortmund,

0231/94 14 748

16. 05., 19.30 Uhr Hommage an

Zarah Leander, Musik Theater mit

Helga Wolf und Andre Chrost, Haus

Schulte-Witten, , Wittener Str. 3,

44149 Dortmund, 0231/17 18 09.

18.05., 11.30 Uhr Sonderkonzert

Pilspicker Jazzband mit Bruno

Knust, Alte Schmiede, Hülshof 32,

44369 Dortmund, 0231/394 40 83

Lust auf Kunst?

Das Museum am Ostwall hat für Jugendliche

ab 14 Jahren ein gutes

Angebot. An jedem ersten Samstag

im Monat von 12.00 bis 16.00

Uhr können Jugendliche bei einem

späten Frühstück über Kunst diskutieren,

durch Ausstellungen streifen,

neue Medien erkunden, einen

Blick hinter die Kulissen werfen und

in der Kunstwerkstatt praktischkünstlerisch

experimentieren.

„Fahr zur Hölle Liebling“

„Die Frau ist eine Hexe“. Dieser Ausspruch

geistert bis heute in den

Köpfen vieler Männer und mancher

Frauen. Wodurch entsteht er? Wer

ist eine Hexe? Was macht eine Hexe?

Dieser Frage ging die Rezitatorin

Tirzah Haase Anfang Februar im

Café Böhnchen in Hombruch nach.

Schauerliche Einführungsmusik zum

schauerlichen Thema. Frauen, die

„was im Kopf hatten“, Kräuterfrauen

und Hebammen, die mehr wussten

als zur damaligen Zeit genehm war,

wurden schnell als Hexe denunziert..

„Wissen Sie, ob nicht gerade da, wo

sie sitzen eine Hexe verbrannt wurde?“,

schockte sie ihre Zuhörer.

Bekannte Namen wie Tribbel Enne

Wir in Hombruch März 2008

aus Hörde und Breiers Bette aus Wellinghofen

wurden wieder zum Leben

erweckt. Ihre Namen stehen hier für

viele. Grausam spielte man mit ihnen,

vom Scharfrichter kreuzweise

an beiden Zehen gebunden wurden

sie im Kuckelkenmühlenteich aufs

Wasser geworfen. Schwammen sie

oben, waren sie eine Hexe, gingen

sie unter, war es eh zu spät.

An den Pfahl gebunden und zu Pulver

verbrannt, enthauptet und den

Hals umgedreht, nur einige Spielarten

für die Gepeinigten. Einmal

zur Hexe denunziert, gab es kein

Entrinnen.

Mit ihrem schauerlich besinnlichen

Abend setzte die Rezitatorin den

Dortmunder Hexen“ ein Denkmal.

Am 27.3. um 19.00 Uhr gastiert

die Künstlerin im Café Orchidee mit

ihrem neuen Programm „Sisi, Leben

und Mythos der Herzenskaiserin“

Elvis Eifel ist zurück

Jürgen Bangert, den Dortmundern

als Telefonschreck Elvis Eifel bekannt,

der seine Zuhörer oft in die

„Bretagne ruderte“, treibt wieder

sein Unwesen.

Am 6. März 20.00 Uhr im Freischütz,

Hörder Straße 137, am 7.

März 20.30 Uhr im Fletch Bizzel,

Humboldstr. 45 und am 27. März

19.30 Uhr im Casino Hohensyburg.

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Neujahrsempfang von proKULTUR

in der St. Marienkirche

Wirkungsstätten des Vereins „pro-

KULTUR Ehrenamt für Kultur in Dortmund

e.V.“ gibt es viele. Hoeschpark

und Hoeschmuseum, Brauerei- und

Kochbuchmuseum, MKK, Konzerthaus

und Botanischer Garten Rombergpark

sind nur beispielhafte

Stationen ehrenamtlicher Kulturarbeit

in Dortmund. Ein ganz besonderes

Kleinod dieser Stadt, ebenfalls

durch Führungen der proKULTUR

Mitarbeiterinnen betreut, ist die St.

Marienkirche. Die kleinste Dortmunder

Innerstadtgemeinde war Anfang

Februar wohlgewählter Gastgeber

des Neujahrsempfangs, zu dem der

Verein durch seine Vorsitzende Annie

Sarfeld geladen hatte. Pfarrer

Ingo Maxeiner begrüßte die Gäste

und machte in seiner Ansprache

auf die Besonderheit eines sakralen

Gebäudes als Veranstaltungsort aufmerksam.

Der Kulturdezernent Jörg

Stüdemann gab den Anwesenden einen

Ausblick auf die kulturellen Höhepunkte

der Jahre 2008 bis 2010 in

Dortmund. Im Jahr 2008 beginnen

die Vorbereitungen für ein großes

„Parkfestival“, dazu lud er alle Interessierten

zu einem „Tag des grünen

Ehrenamtes“, auch im Namen

des Oberbürgermeisters, am 17. Mai

2008 in das Rathaus ein. Ab 2009

soll das Chormusik-Fest „Klangvokal“

jährlich im Frühjahr stattfinden. Mit

der Fertigstellung des U-Turms im

Jahre 2010 wird dort ein neuer Ausstellungskomplex

„vielleicht für eine

Magritte-Ausstellung“ entstehen.

Auf diese Erweiterung der Dortmunder

Museumsflächen ging auch Wolfgang

Weick, leitender städtischer

Museumsdirektor, ein und versprach

für den August dieses Jahres eine

Hochzeitsausstellung anlässlich des

125. Geburtstages des Museums für

Vors. Annie Sarfeld, Museumsdirektor Wolfgang Weick und Pfr. Ingo Maxeiner mit Vorstandsmitgliedern

Berswordtaltar

Kunst und Kulturgeschichte. Möglich,

so betonte Stüdemann, ist

dies alles nur durch die Unterstüt-

zung einer „Kultur-Taskforce“ und

bedankte sich bei den mehr als 200

ehrenamtlichen Mitgliedern. Nach

einem Kurzreferat von Dr. Inge Jansen

führten Mitglieder von proKUL-

TUR die Besucher zu den besonderen

Schätzen der St. Marienkirche und

folgten dann der Einladung der Gemeinde

zu einem Imbiss im Gemeindehaus.

Mehr über proKULTUR unter

www.prokultur-dortmund.de

Haiku - Ein literarischer Wimpernschlag

Der morsche Stamm –

im Fallen aufgefangen

von jungen Zweigen

Christina Rekittke

Das Haiku entwickelte sich im 16.

Jhd. in Japan und ist das kürzeste

und prägnanteste Gedicht in der

Weltliteratur.

Als Naturgedicht verstanden, umfasste

17 Silben, die in einem

Rhythmus von 5-7-5 Silben geschrieben

werden.

Dieses Zählmaß kann geringfügig

über- oder unterschritten werden,

wenn der Gehalt des Gedichtes es

erforderlich macht.

Das Naturbild sollte sich in der ersten

bis zweiten Zeile entwickeln

und spätestens bis zum Ende der

zweiten Zeile einem Höhepunkt zustreben.

Diesem folgt eine Gedankenpause,

die es dem Leser ermöglicht, das

mitgeschaute Bild auf seine Weise

mit eigenen Empfindungen zu vollenden,

die letzte Zeile sollte allen

Assoziationen Raum bieten.

Auch große deutsche Dichter haben

sich in ihrem literarischen Schaffen

der Form des Haiku genähert.

So sind einige Haiku aus der Feder

Rainer Maria Rilkes und von Bertold

Brecht überliefert. Seit vielen Jahren

gelingt es der Dortmunder Künstle-

rin und Autorin Christina Rekittke,

die Besonderheiten des Augenblicks

in der einzigartigen Gedichtform des

Haiku festzuhalten.

So entstanden bis jetzt rund 300

Haiku, die von ihr mit hunderten

von Bildern in einen künstlerischen

Kontext gesetzt, zahlreiche Bücher

und Kalender zieren.

Christina Rekittke versteht es, die Dreizeiler

durch Tuschezeichnungen zu untermalen.

Walzerklänge im Kurpark-

die Frau im Rollstuhl

tanzt mit den Augen

Christina Rekittke

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Nehmen Sie bei Ihrem nächsten

Spaziergang Stift und Papier mit,

falls Ihnen ein ´´Haikumoment´´ begegnet.

Mehr dazu:

www.haikugesellschaft.de

23


11 Auszubildende der CJD Jugenddorf

Christopherusschule aus den

Bereichen Ernährung sowie Hotel-

und Gastgewerbe verbrachten 3

Wochen beim italienischen Projekt-

teilnehmer Instituto Secondario Superiore

di Finale Ligure. Die Jugendlichen

mit Förderbedarf im Bereich

Lernen und/oder emotionale und

soziale Entwicklung wurden dort in

kleinen Gruppen betreut, um ihnen

eine ihren Fähigkeiten angemessene

Unterstützung im lerntheoretischen,

praktischen und persönlichen Bereich

zu ermöglichen. Sie konnten

darüber hinaus viele persönliche

Erfahrungen machen sowie andere

Arbeits- und Lebensarten kennen

lernen.

Die italienische Schule bot ihnen

u.a. die Möglichkeit, Erfahrungen im

theoretischen und praktischen Be-

24

Projekt „Fit for life“

– CJD-Auszubildende in Italien

Am 26.04.2008 treten Deutschlands

24 beste Juniorenpaare um den Meistertitel

über 10 Tänze an, ebenfalls

die Senioren II S-Paare im Standardtanzen

- ein tanzsportliches Großer-

reich mit italienischen Auszubildenden

zu sammeln. Gerade dem Thema

„Mediterrane Küche und Esskultur“

kam dabei eine besondere Bedeutung

mit Blick auf das Projektthema

„Fit for life – Gesunde Ernährung

und Esskultur“ zu. Das Projekt unterstützt

die persönliche und berufliche

Entwicklung der Auszubildenden

und hat somit positiven Einfluss

auf ihre Beschäftigungsfähigkeit,

denn der Mut zur Mobilität wird gefördert

und die Angst vor Veränderungen

genommen.

Das ist wichtig für ihren normalen

Berufsalltag, der eine zunehmend

hohe Flexibilität verlangt.

Zurück in Dortmund, erhielten sie

für ihre erfolgreiche Teilnahme den

Europass, der ihre Qualifikationen

aufzeigt.

Tanzsportclub Dortmund richtet zwei

Deutsche Meisterschaften aus

eignis, bei dem hochklassiger Tanzsport

voller Dynamik und Eleganz

live zu erleben ist.

Die Junioren sind 14 bzw. 15 Jahre

alt; die Senioren ab 45 Jahre. In beiden

Altersklassen wird hart auf die

Deutschen Meisterschaften hin trainiert,

auch Paare des Tanzsportclubs

Dortmund wollen sich qualifizieren,

darunter Erik Kem und Michelle Kaiser

(Foto).

Wer als Zuschauer in der meisterschaftserprobten

Kamener Stadthalle

mit dabei sein möchte: Eintrittskarten

sind zum Preis von 20,-,

35,- und 40,- EU erhältlich unter

(02 31) 52 32 27 oder über die Webseite:

www.tanzsportclub-dortmund.

de

Seit 8 Jahren führt Eva Kapellmann

erfolgreich ihr außergewöhnliches

Geschäft „eva k.“ in Dortmund

Kirchhörde.

Hier finden die

Kundinnen italienische

und

spanische Damenschuhe

und Accessoires

zu bezahlbarenPreisen.

Unter dem

Label „eva k.“ lässt

die Firmenchefin auch

selbst Schuhe produzieren.

Neben modischen Handtaschen,

Gürteln, Strümpfen und Schmuck

findet „frau“ hoch qualitative, handgefertigte

Schuhe in den Größen 35

bis 42 von ausgewählten, seit Generationen

bewährten Schuhmanufakturen.

Zu Eva Kapellmann kommen Kundinnen

aus dem gesamten Ruhrgebiet,

was nicht zuletzt auf ihre

individuelle Kundenberatung und

die besondere Philosophie der Ge-

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Mein Leben dreht sich um...

schäftsinhaberin zurückzuführen

ist. Die Schuhe sollen nicht nur

an den Fuß sondern auch

zur jeweiligen Trägerin

passen. Dass

dieses Ziel erreicht

wird, garantiert

Eva Kapellmann

indem sie die

Modelle selbst

testet und somit

weiß wie ihre

Kundinnen in ihnen

gehen und stehen.

Zum besonderen

Service von „eva k.“ zählen

Fotopräsentationen von den Schuh-

Neuheiten internationaler Messen

bevor die neuen Modelle im Verkauf

sind.Nebenbei prägt Eva Kapellmann

als Kolumne-Schreiberin in der nationalen

Schuhpresse die Trends der

Zukunft.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10-13 Uhr

und 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr und

nach Vereinbarung.

Besuchen Sie auch: www.eva-k.com


„Aplerbeck in einem neuen Licht sehen“

3. und 4. Mai 2008

Das Jubiläum „100 Jahre Amtshaus“

war einer der Jahreshöhepunkte

in Aplerbeck.

Als letzte Aktion stellte das Festkomitee

jetzt für alle Schulen im

Stadtbezirk ein Exemplar des Amtshaus-Buchs

von Siegfried Liesenberg

zur Verfügung und zusätzlich

für alle Grundschulen einen Klassensatz

der „Kater Tom“-Geschichte

zu diesem Thema.

Jetzt wirft das nächste große Ereignis

seine Schatten voraus: Die Eröffnung

der erneuerten Aplerbecker

Ortsmitte am Wochenende, 3. und

4. Mai 2008.

Nach dem Prinzip „Never change a

winning team!“ haben Bezirksvorsteher

Sascha Mader und Verwaltungsstellenleiter

Ulrich Krüger das

bewährte Team gebeten, auch diese

Aufgabe zu übernehmen.

So ziehen verschiedene Aplerbecker

Institutionen und Parteien an

einem Strang, wieder unter dem

Vorsitz von Dr. Georg Eggenstein

vom Aplerbecker Geschichtsverein.

Das Fest wird unter dem Motto

stehen: „Aplerbeck in einem neuen

Licht sehen“.

Für den ersten Bauabschnitt zwischen

Ruinenstraße und Schüruferstraße

ist die Zeit der Baustellen

mit Schutz, Enge und Ärger dann

vorbei.

Mit einem spannenden Festprogramm

am Samstag, 3. Mai, wird

den Bürgern die Aplerbecker Mitte

mit der neuen Köln-Berliner-Straße

als Schmuckstück präsentiert werden,

auf das alle stolz sein können.

An einigen spektakulären Programmpunkten

wird bereits gearbeitet.

Dabei wird es auch einen Überblick

über die mehr als 200-jährige

Geschichte der Straße geben.

Am Sonntag, 4. Mai, wird der

Schwerpunkt auf dem 5. Aplerbecker

Kunstfrühling liegen, mit verkaufsoffenem

Sonntag.

Das Foto zeigt eine Ansicht der

Köln-Berliner-Straße vor rund 90

Jahren, im Hintergrund die Türme

der Aplerbecker Hütte.

Buchtipps aus Ihrer Bibliothek Aplerbeck

JULIA FRANCK

Die Mittagsfrau

Fischer 2007

Die Hauptperson des Romans – eine

Frau - lebt ein schwieriges Schicksal

zwischen zwei Weltkriegen. Kleinstadtzwänge,

aber auch eine Zeit

der großen Freiheit in Berlin, werden

anschaulich geschildert.

Die Sprache des Romans ist teilweise

spröde – dadurch wird dem Leser

Phantasie und Einfühlungsvermögen

abverlangt, aber besticht durch ihre

Vielfältigkeit. Der Roman wurde mit

dem Deutschen Buchpreis 2007 ausgezeichnet.

U.Seelig,

Zweigbibliotheksleiterin

„Vorlesen als Erlebnis“

Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe

der Stadt- und Landesbibliothek

Aplerbeck „Vorlesen als Erlebnis“

geht nun bald ins dritte Jahr. Da die

Nachfrage bei den Grundschülern

im Stadtbezirk Aplerbeck weiterhin

groß ist, wird es auch in diesem Jahr

wieder einige Vorlesetage geben.

Um dem Anspruch der Kinder gerecht

zu werden, haben wir die Veranstaltungen

nach Schuljahrgängen

aufgeteilt. Für die Kinder der ersten

und zweiten Schulklasse werden wie

bisher ganze Bücher vorgelesen.

Zwischendurch gibt es eine Erfrischung

und das ein oder andere Spiel

zur Auflockerung. Den Schülern der

dritten und vierten Klassen werden

mehrere interessante Bücher vorgestellt

und diese dann angelesen. Natürlich

gibt es auch hier immer eine

kleine Erfrischung.

Am 13. März von 17 – 19 Uhr sind

alle Kinder von 6 bis 8 Jahren eingeladen,

sich etwas vorlesen zu lassen.

Die Teilnehmer müssen sich entweder

persönlich oder unter der Rufnummer

0231/445041 in der Stadt-

und Landesbibliothek Aplerbeck

anmelden.

25


Zusammen mit Vertretern der Fraktionen

der BV Aplerbeck besichtigte

Bezirksbürgermeister Sascha Mader

die ersten ausgeführten Arbeiten

am Sport- und Freizeitpark an der

Schweizer Allee in Dortmund Aplerbeck.

In unmittelbarer Nähe zu der

bestehenden Jugendfreizeitstätte

Inmitten des Einkaufszentrums Schüren

-Ladenstraße- genannt, liegt

das Therapiezentrum Schüren. Unter

der Leitung von Hardy Hoffmann

sorgen weitere zwei Therapeuten

für die beste Betreuung im physiotherapeutischen

Bereich. Durch

ständige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

wird die Angebots-

palette an physiotherapeutischen

Anwendungen stets erweitert und

intensiviert.

26

Sport- und Freizeitpark entsteht

entsteht am ehemaligen Standort

der Schulcontainer der Albrecht-

Dürer-Realschule, in Ergänzung

der vorhandenen Skateranlage, ein

großräumiger Aufenthaltsbereich für

Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk

Aplerbeck. Mitten im Zentrum

der weiterführenden Schulen des

Hardy Hoffmann, der sich besonders

auf die Beschwerden des Rückens

und der Extremitäten spezialisiert

hat, ließ sich zusätzlich über 3 Jahre

zum Manualtherapeuten ausbilden.

Bei dieser Art von Therapie werden

durch spezielle Griff- und Drucktechniken

sogenannte Blockaden gelöst.

Ein weiterer besonderer Service der

Praxis sind die Hausbesuchs- und

Seniorenheimbetreuung sowie der

Bereich Wachkoma/Schlaganfall-

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Stadtbezirkes Aplerbeck entsteht

diese Anlage aus Haushaltsmitteln

der BV Aplerbeck aus den Jahren

2006 und 2007.

Die Arbeiten sollen ca. im April

2008 abgeschlossen sein. Die Durchführungen

basieren auf Planungen

Patienten.

„Unsere Mitarbeiter sind ständig auf

Schulungen, um in allen Bereichen

über die neuesten Entwicklungen

informiert zu sein“, erklärt Hardy

Hoffmann. Großen Wert legt die

Praxis auch auf die Zusammenarbeit

mit den Ärzten, damit die individuelle

Therapie am Patienten erfolgen

kann, um so größere Behandlungserfolge

aufweisen zu können.

Neben der Krankengymnastik hat

der Jugendlichen, die sich in zwei

Workshops mit ihren Vorstellungen

einbringen konnten. Dadurch entsteht

nun eine Fläche zum Inline-

Skaten/ (im Winter) Eisschuhlaufen,

ein Grillplatz, eine kleine Bühne,

eine Liegewiese und ein umzäunter

Kleinfeldbereich für Ballspiele.

sich die Praxis noch auf ein weiteres

Interessengebiet spezialisiert: die

medizinische Fußpflege von Frau

Julia Hoffmann bzw. Podologie von

Frau Gabriele Hoffmann. Diese betreut

Patienten der Fußpflege auch

im Hausbesuch, bzw. der Podologie,

die nach ärztlicher Verordnung

versorgt werden. Aber auch Kunden

ohne Rezept sind herzlich willkommen

und werden intensiv betreut

und behandelt.


Leserbrief von

Johannes Kleinschnittger zu:

Wir in Hörde; 3. JG, Nr. 5 -

Dezember 2007; Redaktionsgespräch

mit Frank Hengstenberg

zum Flughafen Dortmund

Sehr geehrter Herr Hengstenberg,

Ihr Redaktionsgespräch glänzt inhaltlich,

wie es schlechter für das

Bild eines Politikers nicht sein

könnte.

Sie sehen sich und Ihre Partei an

einen Parteitagsbeschluss zum

Flughafen gebunden, der keine Entscheidungen

zu Betriebszeiten und

Ausbau bis 2009 vorsieht. Gleichzeitig

ergreifen Sie Partei für die

Fluggesellschaften wie easy Jet, die

mehr Umläufe fliegen möchten und

dafür mehr Arbeitszeiten am Airport

verlangen.

Sie legen sich schon jetzt eine Vielzahl

von Argumenten zurecht, um

eine andersartige Entscheidung in

2009 oder vielleicht schon Ende

2008 vom Zaun brechen zu können.

Der Flughafen soll sich wirtschaftlich

rechtfertigen, was er notwendigerweise

mit diversen Gutachten

machen wird. Und wenn diese Rechfertigungen

vorliegen, über deren

positive Inhalte keine Zweifel be-

stehen, knickt dann die

CDU ein? Wird sich die

CDU um der Macht Willen

dann mit der SPD ins Bett

begeben? So schreit es

schon zwischen den Zeilen.

In diesen gleichen Topf wird auch

die Verlängerung der Start- und

Landebahn geworfen, die easy Jet

mehrfach und öffentlich als für sie

nicht notwendig erachtet hat, zuletzt

auf der Veranstaltung der CDU

im Rathaus. Es geht also primär um

eine Betriebszeitenverlängerung für

eine Handvoll Billigflieger und damit

um eine Schlafzeitverkürzung

für eine Menge Dortmunder und Unnaer

Bürger.

Überhaupt vermisse ich hier die Abwägung

der Politik mit den Schlafinteressen

der Anwohner und auch

den Vermögensinteressen der Bewohner

der südlichen Stadtbezirke.

Wenn schon die „Wertschöpfung“

am Airport ins Feld geführt, dann

doch bitte auch die Wertvernichtung

durch Fluglärm. Eine Verlängerung

der Betriebszeiten auf möglicherweise

5.00 bis 23.00 Uhr plus Übergangsregelung

bis 24.00 Uhr wird

seine Lärmwirkungen insbesondere

in den Wählerhochburgen der CDU

im Dortmunder Süden zeigen.

Ob hier ähnlich wie am Flughafen

dann auch Analysen vorliegen werden,

wie die aus Berlin, Hannover

oder Frankfurt, die nachweisen, dass

die Immobilienwerte um bis zu 10%

im Mittel sinken können? Die CDU

Der neue Mazda6 ist da!

Autohaus Horst Wagner in Aplerbeck

modernisierte die Ausstellungshalle

passend zur Premiere

des Mazda6.

Mitte Februar wurde die neu modernisierte

Ausstellungshalle des

Autohauses Horst Wagner an der

Köln-Berliner-Str. 146 eröffnet –

passend zur Premiere des neuen

Mazda6. Zahlreiche Besucher interessierten

sich insbesondere für das

brandneue Fahrzeug aber auch für

die baulichen Veränderungen und

feierten das Gesamtereignis mit

einem kleinen Sektempfang.

Das Mazda-Team möchte, dass Sie

lange Freude an Ihrem Mazda 6

haben. Deshalb bestehen wir auch

beim Service auf Qualität bis ins

letzte Detail. Unser Service gewährleistet

ein „langes Leben“ Ihres

Mazda6 und Ihre persönliche Zufriedenheit.

Auch unsere Garantien können sich

sehen lassen: Neuwagengarantie:

3 Jahre, Lackgarantie: 3 Jahre,

Durchrostungsgarantie (ohne Km-

Begrenzung): 12 Jahre, Mazda

Neuwagen Anschlussgarantie: Maximal

2 weitere Jahre bzw. 150.000

Km gesamt.

Im Autohaus kann man die gesamte

Palette des Hauses Mazda besichtigen.

Und: Finanzierung (Leasing),

Tageszulassungen und weitere günstige

Angebote runden das Portfolio

des Autohauses ab. Die Verkaufsberater

informieren Sie gern über

individuelle Möglichkeiten.

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oder der Flughafen wird diese Fakten

wohl kaum sehen wollen. Fakten

sind nicht in.

Statt dessen wird gebetsmühlenartig

das IHK-Gutachten aus 2006

benannt. Ein Gutachten, beauftragt

von der IHK für den Airport

Dortmund und ausschließlich ausgerichtet

auf die Interessen eines

Flughafens. Keine Spur von den

eigenen wirtschaftlich schlechten

Verhältnissen am Airport und den

laufenden Risiken für die Stadtkasse,

keine Spur von den Einwirkungen

auf die Umwelt und keine Berücksichtigung

der Schlafinteressen der

Bürger und auch keine Berücksichtigung

der Immobilienentwertungen

im Dortmunder Süden.

Sind Sie nicht den Bürgerinteressen

verpflichtet oder sehen Sie nur das

möglicherweise Mehr an Arbeitsplätzen

bei einer britischen und polnischen

Fluglinie? Welchen Nutzen

stiften die von Dortmunder Bürgern

finanzierten Arbeitsplätze, die im

Umkreis von 50 km entstehen?

Herr Hengstenberg, bilden Sie sich

eine eigene Meinung und verstecken

Sie sich nicht hinter Gutachten und

wirtschaftlichen Interessen einiger

Lobbyisten.

Hier noch ein paar Fakten, die im

Widerspruch zu Ihren Äußerungen

stehen:

Der Flughafen wurde nicht für 200

Mio. Euro neu gebaut. Nur der Ausbau

hat das gekostet, insgesamt

wurden bereits 252.933.670,40

Euro verbaut.

Von welchem Geld sprechen Sie, das

mit dem Tourismus verdient wird?

Der Flughafen ist schon seit Jahren

defizitär mit teilweise mehr Verlust

als Umsatz! In den Jahren 2000

bis 2007 insgesamt rund 140 Mio.

Euro.

Der Flughafen hat keine Förderung

erhalten? Nach den Daten, die nach

Brüssel im laufenden Beihilfeverfahren

geliefert wurden, hat der

Flughafen mehr als 47 Mio. Euro an

Zuschüssen erhalten.

Die Verluste am Airport bestehen

nur aus Abschreibungen und Zinsen

hervorgerufen durch den Ausbau?

Zinsen und Tilgung machten in 2006

zusammen 16,3 Mio. Euro aus, der

Verlust belief sich allerdings auf

21,3 Mio. Euro. Da gibt es offensichtlich

noch 5 Mio. Euro Verluste

aus dem laufenden Geschäft bei

einem Umsatz von gut 20 Mio. Euro,

also gut -25%.

Das Betreiben von Bussen und Bahnen

kostet die Stadt nicht 65 Mio.

Euro? Demnach müssen die Stadtwerke

aber auch 67 Mio. Euro Umsatz

erwirtschaftet haben (2006),

denn sonst ließe sich der Gewinn

von mehr als 2 Mio. Euro nicht erklären.

Dafür wurden übrigens 120 Mio.

Bürger transportiert, nicht 2 Mio.

wie beim Flughafen. Als Mitglied

des Aufsichtsrates der Stadtwerke

werden Sie das bestimmt wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Kleinschnittger

27


28

Berghofer Kolpingfamilie

feierte Karneval

Dass auch ein Mann Gottes seine

„Schäfchen“ im humoristischen

Sinne in Stimmung bringen kann,

bewies Pfarrer Matthias Boensmann

anlässlich der diesjährigen Karnevalssitzung

der Berghofer Kolpingfamilie

im traditionell voll besetzten

Pfarrsaal.

Zunächst strapazierte er die

Lachmuskeln der Karnevalisten mit

einer fernsehreifen Büttenrede, danach

tanzte er mit vollem Einsatz

gemeinsam mit der Pfadfindergruppe.

Wohl der Gemeinde, die so einen

Geistlichen „ihr Eigen“ nennt.

Die fröhlich kostümierten Zuschauer

hatten insgesamt mehr als zwei

Stunden Zeit das stimmungsvolle

Programm zu verfolgen, wobei witzige

Büttenreden - nicht zuletzt zu

örtlichen Themen - sowie Sketche,

Gesangs- und Tanzdarbietungen mit

tosendem Applaus belohnt wurden.

Ganz besonders starken Applaus

erhielten hierbei Sitzungspräsident

Heinz Czaja und „der Mann am Klavier“,

Christoph Greven. Das Werfen

von unzähligen Luftschlangen und

Unmengen von Konfetti rundeten

die tolle Stimmung ab.

Jahreshauptversammlung des

gemischten Chores „Silberklang“

- Berghofermark

Doris Wehrs verabschiedet den langjährigen Vorsitzenden Karl Heinz Grawe

und Maria Krieg, die 46 Jahre als 2. Kassiererin tätig war,

mit einem Blumenstrauß.

Anfang Februar fand die Jahreshauptversammlung

des Chores

statt.

Der engere Vorstand setzt sich 2008

wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende

Doris Wehrs, 2. Vorsitzender Karl-

Heinz Grawe, 1. Schriftführer Harro

Scharmann, 2. Schriftführerin Irina

Albrecht, Geschäftsführer und 1.

Kassierer Friedhelm Krieg, 2. Kassierer

Heinz-Wilhelm Empting, Beisitzer

Maria Krieg, Monika Jendreiek

und Manfred Empting.

Chorleiter ist Hans-F. Caspar und

Ersatzchorleiter Heinz Landskröner.

Im Vereinslokal „Haus Heimsoth“,

Berghofer Str. 149, Dortmund Berghofen

finden donnerstags von 18.00

– 19.30 Uhr die Chorproben statt.

Geprobt wird hauptsächlich für die

beiden traditionellen Konzerte Himmelfahrt

im „Haus Heimsoth“ am

01. Mai um 10.30 Uhr und im „Freischütz“

am Abend des 25. Oktober.

Neue Sängerinnen und Sänger sind

herzlich willkommen!

Gem. Chor „Silberklang“

SoVD Sölde/Sölderholz ehrte

langjährige Mitglieder

In der Jahresabschlussfeier vor 150

Gästen ehrte der Sozialverband

Deutschland (SoVD) Ortsverband

Sölde/Sölderholz in der Gaststätte

„Haus Sievert“ in Lichtendorf seine

langjährigen Mitglieder. Die Glückwünsche

und die Urkunden überbrachten

der Kreisvorsitzende Friedrich-Wilhelm

Herkelmann (2.v.l.),

der 1. Vorsitzende Wilhelm Schulze

(5.v.l.) und der 2. Vorsitzende Hans

Mitte Februar trafen sich die Sänger

des MGV Quartett 1852 Dortmund-

Schüren zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Der Vorsitzende Gerhard Hilsmann

begrüßte den Dirigenten Dr. Heiko

Krabbe und die vollzählig erschienenen

Sänger. In einer Schweigeminute

gedachten alle ihrer verstorbenen

Sangesbrüder.

Rüdiger Kleff verlas dann die von

ihm verfasste Jahreschronik 2007.

In humorvoller Weise schilderte er

die kleinen und großen Ereignisse

des Jahres. Der Vorsitzende dankte

ihm und allen anderen für ihren Einsatz

im vergangenen Jahr. So konnte

er vermelden, dass Herbert Barlage

und Ulrich Matiszik 80 Jahre alt sind

und die Sänger Ernst Schäfer und

Friedrich Holtkötter seit 45 Jahren

im Chor singen. Der Kassenbericht

vom Kassierer Heinz Fränsing wurde

gebührend beachtet. Günter Ortmann

als Kassenprüfer bescheinigte

eine hervorragende Kassenführung.

Die Sänger erteilten dann dem Vorstand

einstimmige Entlastung. Dem

Vorschlag, den Vorstand geschlossen

wiederzuwählen, wurde zugestimmt.

Die Wiederwahl erfolgte einstimmig.

Somit setzt er sich für die nächsten

Kischel (l.) an die Jubilare Gertrud

Wengler (10 Jahre), Margret Breidenstein

(25 Jahre) und Bernhard

Zimmermann (60 Jahre). Weiter

wurden für 5 Jahre ehrenamtliche

Tätigkeit Ursula Werner und Klaus

Greth geehrt. Nach Abschluss des

offiziellen Teils wurde noch bis weit

nach Mitternacht fleißig das Tanzbein

geschwungen.

SoVD Sölde/Sölderholz

Jahreshauptversammlung des MGV

Quartett 1852

2 Jahre wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender

Gerhard Hilsmann, 1. und

2. Schriftführer: Rüdiger Kleff und

Wilhelm Selve, 1. und 2. Kassierer:

Heinz Fräsing und Ernst Schäfer, Notenwart:

Günter Rosenbohm, Beisitzer:

Ulrich Igel, Hans Neubohn und

Horst Miller. Das Vereinslokal bleibt

weiterhin die Gaststätte „Zum Erlenbach“.

Zum Punkt Verschiedenes

legten die Sänger folgendes fest:

Das Frühjahrssingen, ein gemütlicher

Abend der Sänger mit Frauen,

findet am Freitag, dem 16.05. um

18:00 Uhr im Vereinslokal statt. Im

Juli wird der Chor einen dreitägigen

Ausflug nach Bad Zwischenahn mit

Abstechern nach Papenburg zur

Meyer Werft und in die Altstadt von

Oldenburg unternehmen, Gäste sind

willkommen. Das große Herbstkonzert

ist am Sonnabend, dem 11.

Oktober im kath. Gemeindehaus St.

Ewaldi in Aplerbeck und der Nikolaus

kommt am 14. Dezember und

beschert die Kinder mit fröhlichem

Gesang.

Weiter wurde beschlossen verstärkt

um Nachwuchs zu werben. Der Chor

probt jeden Dienstag um 19:30 Uhr

in der Gaststätte „Zum Erlenbach“.

Wilhelm Selve (2. Schriftführer)


Die Kolpingsfamilie Dortmund-Aplerbeck lädt ein

Die Veranstaltungen der Kolpingsfamilie

finden – soweit nicht anders

angegeben - an jedem Freitag um

20.00 Uhr im katholischen Pfarrheim

St. Ewaldi, Egbertstraße statt.

Parallel dazu werden noch folgende

spezifische Kreise angeboten:

Kreis „Junge Familie“

Der Kreis „Junge Familie“ lädt alle

interessierten jungen Familien zu

seinen Nachmittagstreffs ein, zu denen

alle Eltern und Alleinerziehende

mit ihren Kindern herzlich willkommen

sind. Neben ernsthaften Themen

stehen auch Spielen, Basteln,

Wandern etc. auf dem Programm.

Treffpunkt ist an jedem 2. Sonntag

Apothekerin Frau Heike Bergkemper

aus der Kranich-Apotheke informiert

Noroviren gehören zu den häufigsten

Erregern infektiöser Magen-

Darm-Erkrankungen, wobei Infektionen

gehäuft in den Herbst- und

Wintermonaten auftreten. Weltweit

erkranken jährlich rund 300 Millionen

Menschen an einer Norovirusinfektion.

Damit liegt sie nach der

Erkältung auf Platz zwei der langen

Liste viraler Erkrankungen.

In den Körper eingedrungene Noroviren

befallen Darmzellen und zwingen

diese zur Bildung neuer Viren,

die anschließend die Zelle zerstören.

Der Darm verliert dadurch seine Fähigkeit

zur Wasser- und Nährstoffaufnahme.

Die Infektion ist gekennzeichnet

durch einen kurzen, aber

heftigen Krankheitsverlauf.

im Monat um 15.00 Uhr im Kath.

Pfarrheim an der Egbertstraße

Kontaktpersonen: Wolfgang Moldenhauer,

02301/940210; Martin Moldenhauer,

0231/456346

Treff der Frauen

Die Frauen der Kolpingsfamilie treffen

sich einmal im Monat, am Mittwoch

um 15.30 Uhr.

Kontaktpersonen: Christel Günzel,

0231/456513

Shantychor

Sangeslustige Herren treffen sich

14-tägig, um Seemannslieder und

Shantys zu singen bzw. zu üben.

Die Sänger treffen sich am 1. und 3.

Freitag um 18.15 Uhr (in den Ferien

um 18.00 Uhr) im kath. Pfarrheim an

der Egbertstraße.(Nebeneingang).

Chorleiter: Wolfgang Bierhoff, 0231/

Norovirusinfektion – Nützliche Tipps

Starke Übelkeit, plötzlich einsetzendes,

schwallartiges Erbrechen,

Bauchkrämpfe und starke Durchfälle

sowie ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl

sind die Symptome. Diese

dauern in der Regel 48 bis maximal

72 Stunden an und klingen dann

wieder ab. Andere Durchfall-Erreger

können ähnliche Symptome hervorrufen.

Die Infektion ist für die Betroffenen

sehr belastend und unangenehm,

bei gesunden Menschen aber nicht

lebensbedrohlich.

Kleinkinder und Senioren, die häufig

zusätzlich andere Grunderkrankungen

haben, können aufgrund

hoher Flüssigkeitsverluste jedoch

schnell in eine lebensbedrohliche

Situation geraten.

Noroviren sind hoch ansteckend,

wodurch sich das epidemieartige

Ausbreiten der Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen

wie Kindergärten,

Seniorenheimen oder

Krankenhäusern erklären lässt.

Übertragen werden die Viren durch

Tröpfchen- bzw. Schmierinfektionen.

Häufig führt der direkte Kontakt

zum Erkrankten (Erbrochenes, Stuhl

oder verunreinigte Speisen) zu einer

Krankheitsübertragung, aber auch

indirekt über verunreinigte Flächen

(Waschbecken, Türgriffe, Spielzeug

oder Kleidung) ist eine Übertragung

ANZEIGE

29474; Kontaktperson: Reinhold

Martin, 0231/456776

Seniorenkreis

Die Senioren der Kolpingsfamilie

treffen sich einmal im Monat zu

einer Gesprächsrunde. Wie zu allen

Veranstaltungen sind auch hierzu

Nichtmitglieder herzlich eingeladen.

Treffpunkt ist jeder 3. Donnerstag im

Monat um 15.00 Uhr im Pfarrheim.

Kontaktperson: Hubert Hübner,

0231/452648

Wandergruppe

Wanderfreudige treffen sich jeden

3. Sonntag im Monat, um ein paar

Stunden in der Natur zu verbringen.

Ob alt oder jung, hier kann jeder

mitmachen. Die Wanderer treffen

sich um 10.00 Uhr am kath. Pfarrheim

an der Egbertstraße. Die Wan-

möglich. Das Infektionsrisiko kann

folglich reduziert werden, indem der

Kontakt zu Erkrankten vermieden

wird und auf sorgfältige Händehygiene

geachtet wird. Ein Einsatz von

Desinfektionsmitteln im Privathaushalt

ist in der Regel aber nicht erforderlich.

Da das Virus auch nach dem

Abklingen der akuten Krankheitssymptome

noch ein bis zwei Wochen

im Stuhl ausgeschieden werden

kann, muss auch in dieser Zeit auf

eine intensive Toiletten- und Händehygiene

geachtet werden.

Beim ersten Hinweis auf einen

Norovirus-bedingten Krankheitsausbruch

in einer Gemeinschaftseinrichtung

sollten sofort Maßnahmen

zur Vermeidung weiterer Infektionen

derungen sind unbeschwerlich und

dauern einschließlich Mittagessen

ca. 5-6 Stunden. Eine eventuelle

Anfahrt erfolgt mit dem PKW.

Leitung:

Erika Schiller, 0231/ 454405; Kontaktpersonen:

alle Vorstandsmitglieder

Zu unseren Veranstaltungen sind

nicht nur die Mitglieder, sondern

auch Gäste, Freunde und Bekannte

herzlich eingeladen.

In familienhafter Atmosphäre wollen

wir uns informieren und miteinander

ins Gespräch kommen.

Weitere Infos und Termine unter

www.kolping-aplerbeck.de Kolpingsfamilie

Dortmund-Aplerbeck

eingeleitet werden. So ist zum Beispiel

eine Isolierung betroffener

Patienten in ein Zimmer mit eigenem

WC sowie eine sorgfältige Händehygiene

des Personals empfohlen.

Eine ursächliche Therapie der

Erkrankung ist nicht möglich, nur

die Symptome und die Folgen können

behandelt werden. Für die

Erkrankten gelten die bei Magen-

Darm-Erkrankungen üblichen Empfehlungen

wie Bettruhe und eine

ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit

und Elektrolyten. Bei schweren Verläufen

(starke Flüssigkeitsverluste

durch Erbrechen und Durchfall)

sollte vor allem bei Kleinkindern,

älteren Patienten und Patienten mit

anderen Erkrankungen frühzeitig ein

Arzt aufgesucht werden.

29


30

Verein der Garten- und

Blumenfreunde Dortmund-Sölderholz

In der ersten Sitzung des Jahres

2008 des Vereins der Garten- und

Blumenfreunde Dortmund-Sölderholz,

die auch zugleich Jahreshauptversammlung

war, referierte

Herr Dipl.-Ing. Stefan

Bottzik, Projektleiter der

Emschergenossenschaft, in

einem sehr abwechslungsreichen

und interessanten

Dia/Filmvortrag über das

Thema „Emscher, gestern -

heute - morgen“.

Bis ins 19. Jahrhundert war die Emscher

ein unbedeutender Fluss, der

sich ständig neue Wege suchte und

dabei vor allem bei starken Regenfällen

weite Gebiete überschwemmte.

Mit dem Beginn der Industrialisierung

und des Bergbaus wurden

die Emscher und ihre Nebenläufe

durch Abwasserzuleitungen von der

Bevölkerung und der Industrie verschmutzt.

1899 wurde daher von

den anliegenden Städten und Kreisen

sowie Bergbau und Industrie die

Emschergenossenschaft gegründet.

Der Emscherlauf wurde durch Begradigungen

von 109 auf 81 km

verkürzt. Nach der Nordwanderung

des Bergbaus und der damit verbundenen

Strukturwandlung konnte das

Abwasser unterirdisch durch Kanäle

abgeführt werden.

Die Klärung der Abwässer geschieht

dezentral in Gebietskläranlagen.

Der Startschuss für den Umbau fiel

im Jahr 1991. Bis 2011 sollen die

Abwässerkanäle fertig gestellt sein.

Die anschließende ökologische Verbesserung

und die Renaturierung

sollen dann bis zum Jahre 2021 abgeschlossen

sein. Der Erfolg dieser

Maßnahmen ist in unserer Region

bereits spürbar. Nach dem Wegfall

der Betonböschungen sind die Ge-

wässer wieder öffentlich zugänglich.

Die Pflanzen- und Tierwelt hat die

Gewässer bereits zurückerobert.

Auch für uns Bürger ist der Freizeitwert

durch errichtete

Wander- und Radwege erheblich

gestiegen. Durch

zusätzlich eingerichtete

Flutungsflächen kann sich

das Wasser bei starkem

Regen ausbreiten, ohne

Überflutungsschäden anzurichten.

Nach diesem lehrreichen und kurzweilig

dargestellten Vortrag begann

für die Mitglieder die Jahreshauptversammlung.

Hier gaben die

Schriftführerin, der Kassierer und

die Kassenprüfer ihre Berichte ab.

Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt.

Danach wurden alle weiteren

Tagesordnungspunkte abgehandelt.

Termine: 1.3., 14 Uhr, Schnittkursus

für Obst- und Ziergehölze im

Garten der Familie Günter Krause,

Agavenstraße 12, Sölderholz, Referent:

Gartenbauingenieur Manfred

Terbrüggen, Bad Sassendorf;

13.3., 9.30 Uhr, Haus Sievert in

Do-Lichtendorf, Fachvortrag: Biologischer

Gemüseanbau im Garten,

Referent: Kundenberater Rüdiger

Steeg, Lünen (Fa. Oscorna, Ulm);

5.4.,19.00 Uhr, Haus Sievert in

Do-Lichtendorf, Jahresfest mit dem

Boheme-Orchester, Schwerte;

17.4., 19.30 Uhr, Haus Sievert in

Do-Lichtendorf, Dia-Vortrag: Ein

Naturliebhaber bereist Island, Referent:

Vereinsehrenvorsitzender Adolf

Stock, Verein der Garten- und Blumenfreunde

Dortmund-Sölderholz

Neue Wohngruppe für Menschen

mit Demenz in Dortmund-Sölde

Klaus Graniki, Bernd Wortmeyer, Georg Rupa und Barbara Palm stellten das Projekt

gemeinsam vor.

In Dortmund- Sölde entsteht zum

1.5.2008 eine weitere Wohngruppe

für Menschen mit Demenz, erneut in

der bewährten Kooperation mit der

DOGEWO 21.

In Dortmund leben 7.000-8.000

Menschen über 65 Jahre mit dementiellen

Erkrankungen.

Die Pflege und Betreuung dieser

Menschen erfolgt überwiegend

durch Familienangehörige, die oft

an ihre Belastungsgrenzen stoßen

und vor großen Problemen stehen.

Die Kooperation von DOGEWO21

mit der Dortmunder Caritas will hier

Entlastung bieten.

Eine Wohngruppe für Menschen mit

Demenz im DOGEWO21-Wohnhaus

in Dortmund- Marten besteht bereits

seit April 2006.

Das Haus Maiglöckchenweg 4 wird

von der DOGEWO in enger Abstimmung

mit der Caritas mit einem Investitionsvolumen

von rund 280.000

Euro umfassend renoviert.

Das Haus wird barrierefrei ausgestattet,

ein Aufzug wird neu an das

Haus angestellt. Auch die besonders

strengen Vorschriften der Feuerwehr

für diese Nutzungsart sind in Form

eines zusätzlichen Fluchtweges (Ret-

tungstreppe außen) zu berücksich-

tigen. Der Baubeginn für die Maßnahme

ist bereits erfolgt.

Im Haus wird nach Abschluss der

Arbeiten ausreichend Platz sein für

eine Wohngruppe für 8 Menschen

mit Demenz. Hier gibt es ein großes

gemeinsames Wohnzimmer, eine

Küche und für jedes Mitglied der

Wohngruppe ein Zimmer. Darüber

hinaus stehen seniorengerecht ausgestattete

Badezimmer und Flächen

zur gemeinschaftlichen Nutzung zur

Verfügung.

Die Gartenflächen am Haus können

von der Wohngruppe ebenfalls genutzt

werden.

Zusätzlich wird im Haus eine separate

seniorengerecht ausgestattete

Wohnung mit rd. 64 qm Wohnfläche

zur Verfügung stehen, die an ein

Ehepaar vermietet werden soll, bei

dem einer der Partner dementiell erkrankt

ist und so auch ohne direkte

Einbindung in die Wohngruppe von

der räumlichen Nähe profitieren

kann.

Information und Anmeldung: Barbara

Palm, Abteilungsleiterin Caritas-

Sozialstationen, Caritas-Altenhilfe

Dortmund GmbH, Propsteihof 10,

44137 Dortmund, Tel. (0231) 18 48

199, Fax (0231) 9 14 26 11, E-Mail:

palm@caritas-dortmund.de


Mit Freude hat der Vorstand des

Vereins zur Förderung der Heimatpflege

e.V. Hörde vernommen, dass

seine vielfältigen Bemühungen um

den Erhalt der Ausgrabungen hinter

der Hörder Burg zum Erfolg geführt

haben.

Der Vorsitzende des Vereins, Willi

Garth, hatte sich, nachdem bei den

Bodenuntersuchungen sichtbar wurde,

welche archäologischen Funde

im Bereich der Offenlegung des

Hörder Baches ans Tageslicht kamen,

frühzeitig eingeschaltet, um

den Erhalt der ausgegrabenen Fundamente

aus dem 13. Jahrhundert

zu sichern. Der Verein führte viele

Gespräche mit den Archäologen,

dem Vorstand der Emschergenossenschaft

und der Stadt, um eine

Lösung für die historischen Funde

zu schaffen.

Im Oktober 2007 antwortete Stadtdirektor

Ullrich Sierau schriftlich

auf eine Anfrage in der Bezirksvertretung

Hörde: „Was geschieht mit

den Fundstücken, die hinter der

Hörder Burg von Archäologen ausgegraben

werden?“

Aus dem Brief ging hervor, dass alle

Relikte des Bodendenkmals entnommen

und alle Fundgegenstände,

aber auch alle Mauern und Bodenschichten

nach ihrer Dokumentation

geborgen bzw. abgetragen

werden sollten. Mit anderen Worten

hieß das, dass die Fundamente

zerstört bzw. wieder zugeschüttet

würden. Diese Aussage veranlasste

Frühlingsfest auf Haus Rodenberg

Am 06. April findet von 11.00 Uhr

bis 18.00 Uhr traditionell das Frühlingsfest

mitten im schönen Ortsteil

Dortmund-Aplerbeck statt.

In diesem Jahr locken viele Kunst-

und Handwerker sowie Erzeugnisse

aus eigenem Anbau viele interessierte

Besucher an.

Dreißig Kunsthandwerker aus der

Region bieten schöne Kostbarkeiten:

textile Kreationen aus

handgewalktem Filz, handgefertigte

Schmuckstücke, Seidenblumen,

Floristik, Exoten und botanische

Kuriositäten, Holz- & Metallarbeiten,

Schmuck aus Glasperlen,

Edelsteine, Handarbeiten, Aquarell

und Pastell Bilder sowie Heu-Deko

an.

Bauern aus ganz NRW bieten Leckereien

an: Kuchen, Brot, Senf, Nudeln,

Münsterländer Spezialitäten,

Der Farbraum e.V. lädt vom 17. bis

20. März zu einem Intensivmalkurs

im Penningskamp 12 a, 44263 Dortmund

ein. Vorkenntnisse sind nicht

erforderlich. Schwerpunkt der Arbeit

ist die Frage: „Wie und wo lässt sich

Ostermaltage

Archäologische Ausgrabungen hinter

der Hörder Burg gerettet

Obst & Gemüse, Kräuter, Olivenöl,

Marmelade, Schmalz, Liköre und

Käse.

Für unsere kleinen Gäste öffnet

am Sonntag um 15.30 Uhr die

Märchenbühne. Eine Krone für

den Löwenkönig Der Löwenkönig

hat seine Krone verloren. Nioba,

seine kleine Freundin, hilft dabei,

sie zu suchen. Ob der kleine Gepard

oder das Wanderäffchen ihr

helfen können? Ein lustiger Ausflug

nach Afrika für Kinder ab vier Jahren

mit Musik, Handpuppentheater

und einer schönen afrikanischen

Geschichte.

Schon jetzt sollte man sich diesen

Termin unbedingt vormerken!

Haus Rodenberg

Rodenbergerstraße 36

44287 Dortmund

Tel.: 0231/ 455608

die Mitte, das Zentrum eines Bildes

gestalten?“ Um sich mit dem Thema

auch innerlich zu beschäftigen,

werden Übungen mit der Schauspielerin

Ines Burkhardt vorgenommen.

Infos unter 0231/427 1185.

den Vorstand des Heimatvereins,

sich in einem offenen Brief an die

Mitglieder der Bezirksvertretung

und des Stadtbezirksmarketing zu

wenden.

Der Geschäftsführer des Heimatvereins,

Helmut Broich, trug den Inhalt

des Briefes in der Bürgerfragestunde

der BV Hörde Ende November im

Beisein des Oberbürgermeisters Dr.

Harmonisch und zügig verlief die

diesjährige Jahreshauptversammlung

bei den Märker Sängern Mitte

Januar.

Die anstehenden Wahlen wurden

einvernehmlich durchgeführt. Änderungen

gab es nicht, so dass sich

der Vorstand auch in diesem Jahr

wie folgt zusammensetzt:

1. Vorsitzender: Manfred Karwehl,

2. Vorsitzender: Gerhard Fastnacht,

1. Schriftführer/Pressew.: Günter Rekos,

2. Schriftführer: Josef Schnelle,

1. Kassierer: Dr. Andreas Kockskämper,

2. Kassierer: Manfred Büscher,

1. Notenwart: Karl Bürgener,

2. Notenwart: Wilfried Schütte.

Langemeyer und des Stadtdirektors

Sierau vor. Herr Broich übergab

damals das Schreiben an die Bezirksvertretung

und da es sich so

ergab, auch an die anwesende Verwaltungsspitze.

Herr Sierau versprach, dass man

sich um die Dinge kümmern wolle,

da auch durch das Schreiben klar

zum Ausdruck gebracht wurde, dass

der Heimatverein sich weiterhin mit

den ihm zur Verfügung stehenden

Mitteln engagieren werde, um die

Zerstörung des Bodendenkmals im

Zuge der Baumaßnahmen zu verhindern.

Die zu erwartende Zerstörung

von Ausgrabungen, die für die Geschichte

Hördes von besonderer Bedeutung

sind, hat dann offensichtlich

zu einem Umdenken geführt.

Nun kam Bewegung in die brisante

Angelegenheit. Gespräche des 1.

Vorsitzenden des Heimatvereins mit

dem Stadtdirektor brachten schließlich

den Durchbruch und Anfang

2008 wurde erklärt, dass die Stadt

alles Erdenkliche tun werde, um allen

Beteiligten und dem Erhalt der

Ausgrabungen gerecht zu werden.

Der Männerchor Aplerbecker Mark 1873

startet optimistisch ins Jubiläumsjahr 2008

5 verdiente Sänger wurden geehrt:

Dankwart Nolte und Heinz Rubarth

feierten ihr 60-jähriges Chorjubiläum.

Hermann Schnelle gehört dem

Chor seit nunmehr 50 Jahren an.

Peter Teunißen ist seit 40 Jahren

Sänger und Manfred Karwehl seit 25

Jahren.

Folgende Termine stehen bereits

fest: Ende März/Anfang April wird

der Chor die Vorabendmesse in der

Liebfrauenkirche, Amalienstraße,

mitgestalten. Für September ist das

große Herbstkonzert im Rahmen unseres

135-jährigen Chorjubiläums

geplant. Günter Rekos, Schriftführer/

Pressewart

31


Der neue Ford Focus präsentiert

sich im neuen Gewand!

Der Erfolg des Ford Focus spricht

für sich. Mehr als fünf Millionen

Exemplare dieses Kompaktklasse-

Modells liefen in Europa bis heute

vom Band.

Zugleich ist der Ford Focus auch

weiterhin das einzige Automobil,

das sowohl in Europa als auch in

Nordamerika mit dem Titel „Auto

des Jahres/Car of the Year“ geehrt

wurde – einer von mehr als 80

• Hochattraktiver Auftritt: „Ford

kinetic Design“ für den Bestseller

von Ford

• Verbessert: Interieur mit qualitativ

noch hochwertigeren Materialien

und neuer Instrumententafel

• Premium-Ausstattungsdetails:

Ford EasyFuel-Tanksystem, Ford

Power-Startfunktion, Reifendruckkontrollsystem,

Rückleuchten mit

LED-Technologie, Sony-Audio-

System mit DAB und neu gestaltete

Mittelkonsole mit 230-Volt-Steckdose

• Umweltgerecht: Alle Ford Focus

mit 1,6 Liter TDCi-Motor erfüllen

das ehrgeizige CO2-Emissionsziel

von 120 g/km

• Noch sauberer: Ford Focus

ECOnetic setzt mit moderner Diesel-

Technologie neuen CO2-Bestwert in

seiner Klasse – 115 g/km

• Wegweisend: Innovatives Ford

PowerShift Direktschaltgetriebe

kombiniert den Bedienkomfort

einer Automatik mit der Effizienz

und den Dynamikvorteilen eines

Schaltgetriebes

• Fünf Ausstattungslinien stehen

zur Wahl: Ambiente, Style, Ghia

und Titanium sowie der besonders

sportliche Ford Focus ST als

Topmodell

• Anfang 2008 im Handel: Ford Focus

Dreitürer, Fünftürer und Turnier;

ST, viertüriges Stufenheckmodell

und Ford Focus Coupé-Cabriolet

folgen Frühjahr 2008

32

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Der neue Ford FOCUS

Zinsfrei finanzieren

Preisen, mit denen diese Baureihe

allein in Europa Vorstellung ausgezeichnet

worden ist.

Dabei hat der Ford Focus nicht

nur die Automobilwelt stark beeinflusst,

sondern auch Ford

Europa den Weg in eine erfolgreiche

Zukunft gewiesen.

Jetzt präsentiert Ford die jüngste

Version dieses Bestsellers. Er rollt

ab Anfang 2008 zuerst als 3- und

5-Türer sowie als Kombimodell

Turnier zu den Händlern.

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* ein Angebot der Santander Bank bei 25% Anzahlung und bis zu

96 Monnaten Laufzeit,0,0 % Zinsen, zzgl 525€ Frachtkosten

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach 80/1268/EWG):

6,7(kombiniert), 8,7 (innerorts), 5,5 (außerorts). CO 2-

Emissionen: 159 g/km (kombiniert).

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