Die Federsammler - Fietje und Arti in Frankfurt - Teil 2

federsammler

Kraaah, kraaah!


Fietje und Arti in Frankfurt - Teil 2


Teil 2

Impressum

Die Federsammler

Fietje und Arti in FrankfurtTeil 2

1. Auflage 2014

©KlangbildVerlag, Jena

Konzept & Projektleitung: Antje Hübner

Hrsg.: Jugend will… gemeinnützige GmbH / Die Federsammler

Jung-Autoren:

Julien Bentele, Sophia Bokelmann, Paul Böhmer, Tim Herber, Olivia Kothe,

Annabel Louisa Kußner, Aspasia Lemma, Nila Osmani, Magdalena Zdunić,

Co-Autoren: Antje Hübner, Ina Haun

Redaktion/Werkstattleiter: Antje Hübner, Ina Haun, Martin Kohlstedt,

Elisa Schönbrunn, Johannes Steinl

Lektorat: Ina Haun, Antje Hübner

Illustration & Satz: Maria Suckert, Weimar

Umschlag: Maria Suckert, Weimar

Fietje und Arti in

Frankfurt

Gedruckt in Deutschland bei Förster & Borries, Zwickau

Der Abdruck der Geschichten erfolgte mit freundlicher Genehmigung der

Urheber und ihrer Erziehungsberechtigten. Vielen Dank!

Die Handlungskulissen der Geschichte sind reale Orte. Die Handlung selbst

sowie in Verbindung stehende Personen und Namen sind frei erfunden.

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 978-3-9814441-8-6

www.federsammler.de


5

Die Autoren aus dem

Goethe-Gymnasium

übergeben ihre Geschichten

zum Weiterschreiben an

die Carl-Schurz-Schule und

wünschen viel Spaß.

Alles klar! Los gehts!

Die Schüler aus der

Schreib sie an!

Carl-Schurz-Schule übernehmen

und schreiben weiter.

Liebe Grüße aus dem

Goethe-Gymnasium!

www.federsammler-community.de


Unsere

Jung-Autoren:

Die Autoren aus der

Carl-Schurz-Schule

Tim

Herber

13 Jahre

Sophia

Bokelmann

14 Jahre

Nila Osmani

12 Jahre

Magdalena

Zdunić

13 Jahre

Paul Böhmer

12 Jahre

Julien

Bentele

13 Jahre

Olivia Kothe

13 Jahre

Annabel

Kußner

13 Jahre

Aspasia

Lemma

12 Jahre


Fietjes Tagebuch

Feder-Schatz

Wort aus dem Text

Fietje erzählt seinem Tagebuch, wie er und

Arti von einer Stadt in die nächste gelangten.

Dies ist jeweils die Eingangsgeschichte eines

jeden Federsammler-Bandes.

Wie cool!

Dein Buch ist nicht „nur“ ein Buch!

Auf manchen Seiten fliegen Federn.

Die Autoren schenken dir damit vielleicht für dich neue

Wörter, die im Text rot markiert sind.

Wenn du möchtest, kannst du auch Autor

der Federsammler-Reihe werden.

In welcher Stadt die beiden Helden bald

sein werden und wie du mitschreiben

kannst, erfährst du unter

www.federsammler-community.de

Melde dich an, schreibe mit anderen am

neuen Tagebuch-Eintrag und werde damit Autor

des nächsten Federsammler-Bandes!

Wenn du das Abenteuer von Fietje und Arti zu Ende

gelesen hast, kannst du deinen Feder-Schatz noch einmal

überblicken.

Du findest ihn auf Seite xxx.

...beim...

Viel...

Als Dankeschön erhältst du

dein eigenes druckfrisches

Buch.

...Spaß...

...Lesen

und...

...Schreiben!

ERFAhRE MEHR Über

die Federsammler-

Community


10

WER IST WER?

11

Sprachlos-Land

Wort-Reich

Fietje ist ein ganz normaler

Junge. Er ist 12 Jahre alt und

kommt aus Jena. Er liebt das

Skaten. Zusammen mit seinem

Papagei Arti erlebt er viele Abenteuer.

Er muss den Vogel und

seine Federn oft beschützen.

Er und sein Freund Arti sind auf

der Flucht vor den Männern aus

Sprachlos-Land.

Arti ist ein Graupapagei. Er ist

1439 Jahre alt. Er ist der König

von Wort-Reich. Er spricht 100

Sprachen und sucht den großen

deutschen Sprachschatz. In jeder

seiner Federn ist ein Wort. In seinen

roten Federn sind seine Lieblingswörter

oder ganze Sprachen.

Überall wo er hinfliegt, sammelt

er neue deutsche Wörter für sein

Wort-Reich. Er ist sehr klug und

kennt sich aus.

Fietjes Skateboard

ist ein Zauber-Skateboard. Es hört

auf Befehle. Arti kann sich in dem

Skateboard verstecken. Der Papagei

kann hinein verschwinden, wenn

Fietje es nass macht.

Wenn Fietje es trocknet, kann Arti

wieder herauskommen. Es kann

fliegen.

Herr Keinwort &

Mister Mundzu

kommen aus Sprachlos-Land. Dort

kann man keine Sprache sprechen.

Sie sprechen nur eine Sprache aus

Gedanken. Die beiden Männer sind

hinter Arti und seinem Sprachschatz

her. Sie versuchen, ihn für

ihr Land zu fangen. Jedes Wort =

jede Feder, die sie von Arti stehlen,

sprechen sie laut aus.


inhaltsverzeichnis

1.

2.

3. S

4. D

5. D

6. D

7. E

8. S

Feder-Schatz

15

31

43

53

65

77

107

123

138


15

"Das Rätsel"

geschrieben von:

Olivia Kothe

13 Jahre

Carl-Schurz-Schule

Annabel Kußner

13 Jahre

Carl-Schurz-Schule


16

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

17

1

5

10

Fietje und Arti sahen aus dem Fenster, um den

Tag zu begrüßen. Da entdeckten sie, gut getarnt

zwischen vielen Leuten, Herrn Keinwort und

Mister Mundzu. Sie erkannten die beiden an

ihren Zylindern und den nackten Füßen.

Fietje zog sich schnell sein Lieblings-Shirt an.

Er wollte die beiden Agenten verfolgen. Dazu

musste er über die Friedensbrücke in Richtung

Hauptbahnhof laufen. Kurz darauf stand er vor

einem Haus, in dem die beiden verschwunden

waren. Experiminta war auf einem Schild zu

lesen ...

Er betrat mit Arti auf der

Schulter das Museum.

Sofort befand er sich in einem

Labyrinth aus Spiegeln.

Er verlor die beiden Männer

aus den Augen. Eben noch,

da vorne, hatte er sie doch

gesehen!

Die beiden sind von einem

Spiegel verschluckt worden“,

sagte Fietje laut zu seinem

total verzerrten Spiegelbild.

EXPERIMINTA MUSEUM

Anfassen erwünscht!

EXPERIMINTA ist ein Mitmach-Museum.

Die Frankfurter Bürger haben es 2011 mit

tollem Einsatz eröffnet, denn

Mathematik und Technik können aufregend

und sogar lebendig sein!

1

Spaziere doch mal über 100

Nagelspitzen im Fakirbett. "

Uah! Piks!"

2 Male Töne in den Sand! "

Kann Sand dann

etwa singen?"

3

Oder setze dich in eine gigantische Seifenblase!

"

Toll, wie das draussen wohl

aussieht!"

4 Gehe in ein Auge und erfahre, wie Sehen

überhaupt geht! "

Wie bitte? Aha!"

ERFAhRE MEHR

1

5

10


18

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

bedächtig

19

Was hast du

gesagt?

Aufgebracht setzte er sich an einen Computer.

Hier konnten Besucher des Museums

Texte aus anderen Sprachen ins Deutsche

übersetzen. Genau das Richtige für Arti. Der

Vogel begann, vor sich hinzumurmeln.

„Geht zu etwas Rundem und Goldenem. Es

wird euch helfen, euer Ziel zu erreichen“,

plapperte er leise und bedächtig 1 .

1

5

1

bedächtig =

Murmel ...

„Was hast du gesagt?“, fragte Fietje gespannt.

Er mochte alles Rätselhafte.

10

langsam,

ohne Eile

... Murmel ...

„Das war die Übersetzung von dem, was da

... Murmel ...

steht“, antwortete ihm der Papagei altklug 2 .

2

altklug =

vorlaut,

frühreif

Fietje fiel die Lösung des Rätsels ein.

„Wir müssen bestimmt zu der goldenen Ku-

altklug

gel, die vorn beim Eingang war? Vielleicht ist

sie ein Portal ins Wort-Reich.“

Die Geschichte der beiden

entstand aus einem Guss, da

sie vertraut wirkten und ein

effektives Team waren.


20

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

1

5

Sie machten sich auf den Weg. und da

schwang sie kreisend vor sich hin. Fietje

schlug aufgeregt vor: „Ich werde die Kugel

zuerst berühren.“

Doch es passierte nichts. Selbst als er es

mit Drehen und Drücken versuchte, veränderte

sich gar nichts. Enttäuschung pur!

Jetzt probierte

es

Arti. Er legte

seinen rechten

Flügel an die Kugel.

Sie fing an zu rauchen und

zersprang in tausend Teile.

„oh nein!“

Als der Rauch verschwunden war, hörte

1

10

kreischen

„Meine Federn, meine wunderschönen Federn!

Alle ab!“

5

3

kreischen =

laut schreien

(vor Aufregung

oder Angst)

Fietje Arti laut kreischen 3 :

Der König von Wort-Reich war völlig verzweifelt.

Da sah Fietje das Grauen. Das wunderschöne

Federkleid lag total zerpflückt auf

dem Boden, gut sortiert um die Kugel herum.

Sofort begannen sie wie wild, die Fe-

10

dern aufzusammeln. Doch als sie fast damit

fertig waren, erschraken sie. Herr Keinwort

und Mister Mundzu sprangen hinter einem

Podest hervor, schnappten sich die letzten


22

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

allwissend

23

1

5

10

4

allwissend =

alles wissend,

sehr klug

roten Federn und rannten damit in einen

Nebenraum.

Dort stand ein Flugsimulator. Zumindest hatte

das Fietje so in Erinnerung. Als die beiden

den Raum betraten, war dieser leer. Sie versuchten

traurig, die Federn in ihren Händen

in Artis Federkleid zurückzustecken. Fietje

ging noch einmal zur Kugel, um zu schauen,

ob da noch Federn lagen. Doch statt Federn

lag vor seinen Füßen jetzt ein Smaragd.

Der allwissende 4 Arti erklärte Fietje, dass der

Stein ein Teil des Portals sein musste, das

sie nach Wort-Reich führen würde.

können. Fietje steckte den Stein in seine Hosentasche.

Dann schlug er vor, in die Stadt zu gehen, um

etwas zu essen. Sie schauten auf den U-Bahn

Fahrplan. An der Haltestelle “Hauptwache“ sollte

es einen “KFC“ geben. Sie stiegen in die nächste

Bahn in Richtung Hauptwache...

1

5

10

Es sollte noch drei andere Gegenstände

geben, um das Portal schließlich öffnen zu

Antje, die Federsammler-Erfinderin, denkt

bei Smaragd immer an ihr Lieblingskinderbuch:

"Der Zauberer der Smaragdenstadt"

(von Alexander Wolkow) Such doch mal

danach! Lohnt sich!


25

"Noch ein Glitzerding"

geschrieben von:

Sophia Bokelmann

14 Jahre

Carl-Schurz-Schule

Nila Osmani

13 Jahre

Carl-Schurz-Schule


26

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

27

Auf dem Bahnsteig sahen sie schon wieder

die zwei Bösewichte aus dem Sprachlos-Land

1

„Nächste Haltestelle Hauptwache, Ausstieg

stehen. Sie schienen schon auf sie zu warten.

5

tönen =

laut hörbar;

umgangssprachlich

für:

prahlen,

angeben;

auch; eine

Farbe leicht

verändern

5

in Fahrtrichtung rechts“, tönte 5 es aus dem

Lautsprecher der U-Bahn. Fietje und Arti

stürmten raus, um schleunigst ihren Hunger

zu stillen. Doch erschrocken zuckten sie zusammen.

Ein Plan musste her.

Sie liefen mitten in die Menschenmenge hinein.

Keine Sekunde später befanden sie sich

in dem Gedränge der hektischen Frankfurter

Großstadt.

1

5

tönen

„Das man nicht einmal seine Ruhe hat“, stöhnte

10

Fietje.

Überall laute Musik. Menschen, die vor Eile fast

10

über ihre eigenen Füße stolperten, arme Menschen,

die um Geld bettelten, Straßenmusikanten

und viele ..., viele Menschen in schwarzen

Anzügen, ... Büroleute.

... Austieg

Fahrtrichtung

rechts!


28

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

29

1

1

5

Arti starrte gierig die Leute an, die etwas aßen.

Doch Arti flog zu zwei

5

Er fing auch gleich an zu meckern:

Mädchen, schnappte sich

deren Chipstüte und flog

„Hörst du meinen Magen knurren?!“

hoch auf das Dach des riesigen

Gebäudes vor ihnen.

10

„Mensch, Arti! Konzentriere dich lieber darauf,

Fietje rannte in das MyZeil

10

einen Fluchtweg zu finden!“, schimpfte Fietje.

hinterher. Doch er blieb

augenblicklich stehen. Er

Auch er konnte vor Hunger kaum noch stehen.

traute seinen Augen nicht.

MyZeil

Das MyZeil ist eine der größten Einkaufs- und

Freizeitwelten in Deutschland.

Auf acht Ebenen kann man einkaufen, sich

ausruhen, Sport machen und spielen. Durch

das Einkaufscenter führt der 42 Meter

lange Expressway, die längste Rolltreppe

Europas.

ERFAhRE MEHR


30

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

Sophia und Nila recherchierten

31

sehr detailliert und wählten die

„So etwas habe ich noch nie gesehen!“

MyZeil als Ort des Geschehens

für ihre Geschichte aus...

Sein Blick blieb an einer ewig langen Rolltreppe

1

kleben. Dort funkelte etwas. Alle zwei Sekun-

1

den. Er wollte gleich die Rolltreppe nehmen,

sich, um nicht von ihnen entdeckt zu werden.

5

um Arti auf dem Dach wieder

einzufangen. In diesem

Moment tauchten je-

Schnell bestieg 6 er die Rolltreppe.

und wieder sah er das Funkeln. Jetzt direkt

5

6

besteigen =

hochgehen,

etwas betreten

(Treppe, Auto)

doch die Bösewichte

vor sich. Er hob den glitzernden Gegenstand

in dem Glaspalast

auf. Da hörte er über sich ein heftiges Klopfen

auf. Fietje duckte

gegen die Glasscheibe. Fietje schaute hoch und

sah Arti. Mit puterrotem Gesicht zeigte er auf

10

10

besteigen


32

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

33

Fietjes Hand. Der Junge untersuchte das Ding

jetzt genauer. Da sah er die Aufschrift:

rutschte er aus. Er fiel rücklings 7 in eine Glas-

1

“Wort-Reich“.

spalte hinein.

1

Sofort wusste er, dass Arti verrückt vor Sorge

Fietje öffnete seine Augen. Er saß in einer vol-

war. Er steckte das Glitzerding in seinen Rucksack

und verschloss ihn sicher. Daumen hoch

zu Arti.

len u-Bahn. Arti flüsterte ihm ins ohr:

„Ein Portal hat uns gerettet. Wir müssen weiter,

5

7

rücklings =

rückwärts,

mit dem

Rücken

zuerst

5

„Mist!“

denn Herr Keinwort und Mister Mundzu sind

Einer der beiden Bösewichte zeigte ebenso zu

dicht hinter uns. Ach ja, übrigens ... diese Chips

Arti nach oben auf das Dach.

sind köstlich!“

10

„So ein riesiger Bockmist!“, flüsterte Fietje.

Damit verschwand der Papagei ins Skateboard.

10

Auf der letzten Ebene angekommen, stürmte

Aus den Lautsprechern war zu hören:

er aufs Dach. Er krabbelte vorsichtig, auf allen

vieren, zu Arti und packte den Vogel samt der

„Nächste Haltestelle, Frankfurt ostbahnhof,

Chipstüte. Fietje konnte sehen, wie die Gauner

Ausstieg in Fahrtrichtung links“...

auch auf das Glasdach kletterten. In ihm stieg

Panik auf. und als sie nach ihm griffen,

rücklings

... Austieg

Fahrtrichtung

links!


35

"Artis Geheimnis"

geschrieben von:

Julien Bentele

13 Jahre

Carl-Schurz-Schule


36

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

37

Nach langen hastigen Sprints einfach mal eine

Verschnaufpause ...

... nach

rechts!!!

1

5

10

Hechelnd fragte Fiete: „Arti? Noch da?“

Ach stimmt ja, der war doch noch im Skateboard.

Er nahm sein T-Shirt und rieb das

Board trocken. Der Ostbahnhof

verschwand im Nebel. Aus dem

Nebel kam plötzlich die Frage:

Fietje, bist du das?“

„Ja“, antwortete Fietje.

Er wusste, es konnte nur Arti

sein. Als der Nebel nach ein

paar Sekunden wieder

verschwand, hüpfte Arti

auf Fietjes Schulter.

„Wo sind wir eigentlich?“,

fragte Arti.

„Am ostbahnhof“, erwiderte

Fietje.

„Flieg vor und guck nach einem Versteck!“,

befahl er Arti.

Fietje sprang auf sein Skateboard und fuhr los wie

der geölte Blitz. Arti flog empor.

Es dauerte nicht lange, bis er etwas Passendes

fand. Als er aber zurück zu Fietje wollte, sah er

seine Not. Die Agenten aus Sprachlos-Land klebten

direkt an seinen Fersen.

1

5

10

Arti schrie Fietje zu: „Fahr rechts zu dem

Wolkenkratzer! Rechts! Nicht links, du Tölpel!“

Fietje gab noch mehr Gas als vorhin. Er drehte im


38

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

Fahren seine Kappe um 180 Grad und raste los.

Als er etwa 20 Meter Vorsprung zu den Agenten

hatte, zog er scharf nach rechts. Herr Keinwort

und Mister Mundzu konnten ihm aber folgen.

Er stand immer noch auf der Straße. Die Agenten

fielen dafür rennend ins Wasser. Sie hatten

den Fluss nicht erwartet und konnten nicht mehr

bremsen.

1

8

schier =

nahezu,

beinahe,

fast

39

1

5

10

„Mist!“, fluchte Fietje.

Arti schrie jetzt aus der Luft, dass in 200 Metern

ein Fluss kommt. Fietje verlangsamte seine Fahrt

und ließ damit die Bösewichte noch näher an ihn

herankommen.

Als er fast am Ende der Straße war, konnte er

den Fluss schon sehen. Auf den letzten Metern

bremste er ab und zog scharf nach

links. Die Achse seines Skateboards

war schon über dem Wasser, doch

Fietje schaffte das schier 8

unmögliche.

„Puh, das war echt knapp“, sagte Fietje voller Erschöpfung

und grinste.

„Nur blöd, dass die Achse vom Board nicht so gut

wegkam wie wir.“

„Was? Ist sie denn kaputt?“, fragte Arti erschrocken.

schier

5

10


40

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

41

„Ja, aber ich denke mal, dass wir bei der

Half-Pipe Hilfe bekommen."

1

Nach einer Viertelstunde kamen sie an der

1

Half-Pipe an, die genau neben der EZB liegt.

5

„Siehst du, da ist der Wolkenkratzer, zu dem ich

dich lotsen 9 wollte“, sagte Arti.

„Na, schau du zu, dass du dein Skateboard repariert

bekommst“, kam es von Arti vorwurfsvoll.

5

9

losten =

den Weg

zeigen,

hinführen

10

Europäische Zentral Bank (EZB)

„Ja, schon klar!“

Im Frankfurter Stadtteil Ostend steht

ein hoher Bürodoppelturm. Das ist die

EZB, Die Europäische Zentralbank.

Eine Zentralbank ist keine normale Bank,

bei der zum Beispiel deine Eltern ein Konto

haben.

Sie verwaltet das Geld eines ganzen Landes.

Die Europäische Zentralbank macht das

zusammen für alle Länder der

Europäischen Union (EU).

Es gibt sie seit 1998.

lotsen

„Ja, ja! Jetzt höre endlich auf, dich so aufzuführen!

Als wenn alles dir gehören würde, nur weil du der

König von Wort-Reich bist.“

Daraufhin trat langes Schweigen zwischen den

beiden ein. Am Skatepark, setzten sie sich auf

eine Treppe. Arti konnte nach fünf Minuten nicht

mehr still sitzen. Er hatte Kopfmerzen.

Erschöpft fiel er auf den Boden. Vor ihm lag ein

saphir-grüner Kieselstein. Arti konnte nicht

widerstehen und fasste ihn an.

10

Ob Julien auch skatet?

Schreib ihn an und

frag ihn doch mal!


42

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

43

Fietje ging zu dem Skater, der gerade aus einem

Plötzlich kam ein Lichtblitz ...

schäbigen Rucksack ein Pausenbrot hervorholte. Er

und für einen Bruchteil

fragte ihn, ob er sein Skateboard reparieren könn-

1

von Sekunden stand

te und zeigte ihm die Achse des Boards.

1

ein riesiger Satellit

vor ihm. Dann ein

„Ja, kein Problem, habe immer eine Ersatzachse

weiterer Lichtblitz

dabei“, sagte der Skater.

5

und Arti lag wie-

5

der vor dem Stein. Er

„Wieso trägst du denn Achsen mit dir herum, die

nahm ihn an sich und flog zurück zu

sind doch schwer? und wie heißt du eigentlich?“,

Fietje, der mittlerweile eingeschla-

fragte ihn Arti aus.

fen war.

10

„Frank“, antwortete der Skater sehr verwundert.

10

„Los, du Schlafmütze, wir

müssen dein Skateboard re-

„Ein Papagei, der besser deutsch sprechen kann als

parieren lassen. Komm, geh den

ich?“, fragte er Fietje leise.

Skater da vorne fragen“, rüttelte

Arti den Jungen wach.

„Ja“, erwiderte Fietje.

„Den schleife ich schon eine ganze Zeit mit mir

rum.“

„Coole Sache“, meinte Frank.

Es dauerte nicht lange und Frank war fertig mit

der Reparatur.


44

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

45

„Danke! Du warst eine große Hilfe. Ich hätte da

aber noch eine Frage“, sagte Arti.

zusammen

schreiben

1

„Was gibt’s denn?“, wollte Frank wissen.

1

„Wo kann man sich verstecken? Wo ist man sicher

vor den Agenten aus dem Sprachlos-Land?“

„Danke Frank! Was sind wir dir schuldig?“, fragte

Fietje.

5

10

„Sprachlos-Land? Was soll das denn sein?“, fragte

Frank verwundert.

Fietje verbesserte Arti, bevor Frank noch mehr

fragen konnte.

„Er meint: Wo wir im Grünen übernachten können?“

„Ach so. Na der einzige ort, wo ihr es noch hinschafft,

bevor es dunkel wird, ist der Goetheturm.

Ihr müsst vom ostbahnhof zum Südbahnhof.

Von dort nehmt ihr die Linie 48 in Richtung Goetheturm.“

„Lass mal, ist schon okay.“

Fietje fuhr vorsichtig los in Richtung ostbahnhof. Er

wollte nicht riskieren, dass sein Skateboard gleich

wieder kaputt ging. Nun fuhr er noch Richtung

Südbahnhof.

Dort angekommen, mussten sie

noch 45 Minuten auf den Bus

der Linie 48 warten.

Als sie an der Haltestelle

„Goetheturm“ ausstiegen ...

5

10

1

Geht es dir auch

manchmal so, dass du

deine Geschichte besser

erzählen kannst

Julien konnte seine Geschichte mündlich

bis ins Detail entwickeln und ist dabei fast

übergeschäumt. Zum Glück hatten wir unser

Aufnahmegerät an, damit alle Ideen auch

eingefangen werden konnten.

als schreiben?

Oder ist

es bei dir

umgekehrt?


47

"Da glänzt schon

wieder was"

geschrieben von:

Aspasia Lemma

12 Jahre

Carl-Schurz-Schule

Magdalena Zdunić

13 Jahre

Carl-Schurz-Schule


48

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

Langsam verdunkelte sich der Himmel. Man

hörte leise Geräusche von den Nachttieren und

bei jedem Schritt knirschte es unter Fietjes

Schuhen.

49

1

„Wann sind wir denn endlich da, Fietje?“, kam es

aus seinem Rucksack.

1

5

Hey, wer

ist denn die

ganze Zeit

gelaufen?

10

„Ganz einfach, wenn wir da oben angekommen

sind“, erwiderte Fietje müde.

Erschöpft hoben beide die Köpfe und musterten

den Goetheturm vor ihnen. Sie stiegen die

Treppen hinauf. Da der ganze Turm aus Holz war,

knarrten sie bei jedem Schritt.

Oben angekommen, seufzte Arti: „Endlich!“

„Hey, wer ist denn die ganze Zeit gelaufen? DU

ganz bestimmt nicht!“, empörte sich Fietje und

schmiss sich auf den Boden.

5

10

Sie schliefen bis zum nächsten Mittag. Doch

dann wurden sie von Stimmen geweckt.

Wann sind wir

endlich da?

„Wenn die uns finden, kriegen wir Riesenärger!“,

flüsterte Fietje.

„Ich lenke sie ab und du gehst leise runter“,

schlug Arti vor.


50

WER DIE IST GRoSSE WER? BLAuE FEDER

51

Goetheturm

Fietje, mir fallen Federn aus! Tu etwas!“

Der Goetheturm ist 43 Meter hoch.

Er steht im Frankfurter

Stadtwald in Frankfurt-

Sachsenhausen. Er hat 196 Stufen und ist

eines der höchsten, öffentlich zugänglichen

Holzgebäude Deutschlands. Von oben kann

man sehr gut über Frankfurt schauen und

das Wichtigste:

Hier gibt es einen riesigen Waldspielpark,

nur für Kinder. Großen Spaß machen das

Planschbecken im Sommer und der Irrgarten

an jedem Tag. Hier wohnen auch die

GrünGürtel-Tiere.

Frag doch Oma und Opa einmal, ob sie mit dir

hinfahren. Es geht ganz leicht mit dem Bus.

Eis und Knabberzeug kann man am Kiosk

neben dem Turm kaufen. ; -)

Fietje versuchte, ihn zu beruhigen. Als das geschafft

war, startete er den Versuch, das

Mädchen vor ihm anzusprechen.

Herr Keinwort und Mister Mundzu hatten von

weitem gesehen, dass Fietje sich auf das Mädchen

konzentrierte. Sie heckten bereits einen

Plan aus, wie sie Arti kriegen konnten. Sie

schauten sich um und überlegten angestrengt.

Herr Keinwort hatte eine Idee.

1

5

ERFAhRE MEHR

Mit diesen Worten flog Arti nach unten.

Fietje tat, was Arti gesagt hatte. Er sprang

die letzten Treppen und fiel dabei hin. Als er

aufstand, sah er ein Mädchen vor sich stehen.

1

Er verzauberte das Mädchen, damit sie in das

grüne Labyrinth ging. Fietje folgte ihr.

beige

10

5

Sie war bildhübsch, hatte braune Haare und

dunkelbraune Augen. Sie trug eine zerrissene

Hose und ein weißes Top. Dazu beige 10 Stiefeletten.

Doch noch bevor Fietje sie ansprechen

konnte, kam Arti wieder an geflogen.

10

beige =

sandfarben,

weiß-brauner

Farbton

10


52

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

Amulett

53

Dann verzauberte er Mister Mundzu in eine Papageienfrau,

um Arti anzulocken.

1

5

Mister Mundzu flog nun als Papageiendame auf

einen Baum. Er versuchte, Arti auf sich aufmerksam

zu machen. Das gelang sofort. Der

Vogel sah zu dem von der Sonne bestrahlten

Baum. Freudig überrascht, erblickte er die

Papageiendame und flog zu ihr.

1

5

11

das Amulett =

Schmuck, 10

Anhänger an

einer Kette,

(Glücksbringer)

12

das Jackett =

Kleidungsstück,

Jacke (meist

für Männer)

Gut verdeckt von den

Computern, lässt sich so

einiges aushecken. ;-)

Als Arti auf dem Ast saß, entzauberte Herr

Keinwort seinen Kumpanen Mister Mundzu. Sie

packten Arti. Doch als sie ihn gemeinsam festhielten,

brach der Ast unter ihnen mit einem

lauten “Knacks“.

Die Agenten stürzten zu Boden. Dabei fiel ein

Amulett 11 aus dem Jackett 12 von Mister

Mundzu.

Jackett

Weißt du, was es

bedeutet, jemanden zu

täuschen? Was passiert

dabei?

2

10


54

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

1

5

Fietje folgte immer noch dem wunderschönen

Mädchen. Als es hinter einer Hecke verschwand,

wollte er hinterher. Doch da stand Herr Keinwort

vor ihm. Er packte den Jungen und hielt ihm ein

Tuch vor die Nase. Fietje wurde es schwarz vor

den Augen.

Er fiel auf den Boden. Dort lag er viele Stunden,

bis er abends wieder erwachte.

Nein, nein! es war, als

wäre ich verzaubert ...

1

5

55

Sein Freund Arti war verschwunden.

Arti, wo bist du?“, rief er und rieb sich den Kopf.

10

„Bleib bloß weg von mir! Du hast mich in eine

10

„Wen suchst du?“

Das Mädchen saß neben ihm.

Falle gelockt“, schimpfte Fietje.

„Nein, nein! Es war, als wäre

ich verzaubert“, sagte das

Mädchen.

Ein anderes Wort für

3

„Ich wollte in den Turm,

aber meine Beine liefen

in das Labyrinth. Dabei

fürchte ich mich vor

Irrwegen.“

Labyrinth …

3,2,1 … , na???


56

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

57

„Mist, sie haben Arti“, stellte Fietje wütend fest.

auf und schaute es sich genauer an. Es war ein

1

Amulett. Darauf war das Zeichen des Sprach-

1

„Wer sind sie? und wer ist Arti?“

los-Landes. Von Arti war keine Spur.

„Mein Papagei! Kannst du mir helfen, ihn zu fin-

Sie gingen zu einer Bushaltestelle. Nach einigen

5

den?“

Minuten kam ein Bus und sie fuhren bis zur

5

Commerzbank-Arena. Sie hofften, Arti dort zu

„Aber klar!“, erwiderte Monika.

finden ...

Das war ihr Name.

10

Sie wollten gerade loslaufen, als Fietje etwas

10

Glänzendes auf den Boden liegen sah. Er hob es

Sprachlos


59

"Da kam Attila"

geschrieben von:

Paul Böhmer

12 Jahre

Carl-Schurz-Schule

Tim Herber

13 Jahre

Carl-Schurz-Schule


60

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

Commerzbank-Arena

61

1

5

10

Hecktisch stiegen Monika und Fietje an der

Haltestelle Commerzbank-Arena aus.

„Ähm, Monika, guck doch mal, was aus der

Arena scheint!“, sagte Fietje.

Er tippte ihr dabei auf die

Schulter.

Als Monika es auch sah, rannten

die beiden, so schnell sie konnten,

zum Stadion.

Ganz aus der Puste, waren sie

erstaunt, was sie jetzt sahen.

In der Mitte des Stadions stand

eine riesige Apparatur, die einen

gewaltigen blauen Strahl in den

Himmel schoss. Sie versteckten

sich hinter den Werbetafeln am Spielfeldrand.

Als Monika zwei Säcke entdeckte, flüsterte sie

zu Fietje:

Die Commerzbank-Arena war früher das

Frankfurter Waldstadion.

Fantastische Sportler wetteifern hier

und spektakuläre Fussballspiele finden

auch statt.

1

Fast 12.000 Zusschauer haben hier Platz

Man kann im Internet sogar Spiele mitschauen

und einen "Rundgang" machen.

Herrn Keinwort und Mister Mundzu

begegnest du dabei natürlich nicht. ; - )

5

ERFAhRE MEHR

10

„Hey, guck mal, die zwei Säcke da

drüben! Bestimmt sind Arti

und seine Federn drin.“

Tim möchte gern

Drehbuch-Autor

werden.


62

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

ahhaaa!!!

63

1

1

5

5

10

10

„Ich habe da einen Plan, aber dazu brauche ich deine

Hilfe. Wenn ich gleich versuche, die Säcke zu schnappen,

musst du die beiden Bösewichte ablenken. Sie

können nicht weit sein“, flüsterte Fietje.

Dann lief er los. Monika rannte schreiend über

das Spielfeld.

Mister Mundzu und Herr Keinwort blickten sich

um. Sie hatten etwas gehört. Da sahen sie Monika

und rannten ihr hinterher.


64

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

65

13

das Schlepptau =

Seil (Tau) zum

Ziehen;

umgangssprachlich

für: jemanden

mitnehmen

1

Als Fietje die Säcke öffnen wollte, kamen die

beiden zurück. Sie hatten Monika im Schlepptau 13 .

Herr Keinwort packte nun auch Fietje.

1

5

Da tauchte plötzlich ein großer Schatten

auf dem Rasen auf. Ein Steinadler

5

stürzte vom Himmel herab und befreite

Monika und Fietje.

Attila war ein alter Freund von Arti.

10

10

Schlepptau

4

Paul schneidet eifrig

Figuren für sein

Szenenbuch aus.

Welche Farbe hat

eigentlich der Fan-Schal

von SG Eintracht

Frankfurt?


66

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

In der Zwischenzeit riss Arti sämtliche Kabel

aus dem Spielfeldrand. Es ruckelte und ruckelte.

Dann verschwand die gesamte umrandung im

Nichts.

67

1

Der Boden des Stadions bebte. Die Außenwände

begannen zu wackeln und dann ...

1

5

Plötzlich ergossen sich drei der vier Flutlichtmasten

wie Gelee auf das Spielfeld.

5

Fietje schrie Monika zu:

10

10

„Schnell, wir müssen hier weg!“

Monika nahm Arti unter den Arm und sie rannten

zum Ausgang der Arena. Die Anzeigetafel

zersplitterte und landete auf dem Boden. Das

gewaltige Stadion sah aus wie ein riesiger See.

Zurück blieb nur noch Nebel ...


69

"Die FliTSe"

geschrieben von:

aus der

Carl-Schurz-Schule

Annabel

Kußner

13 Jahre

Julien

Bentele

13 Jahre

Olivia

Kothe

13 Jahre

Tim

Herber

13 Jahre


70

DIE FLITSE

71

1

1

5

5

10

10

Arti versuchte zu entkommen. Auch Monika und

Fietje suchten das Weite.

Da sah Monika einen Splitter liegen. Er leuchtete

in Neonblau. Was konnte das sein? Sie gab

ihn Fietje, der den Splitter in seine Hosentasche

steckte. Beide rannten weiter.


72

DIE FLITSE

73

1

5

Arti suchte nach einem Zufluchtsort. Die Stadt

verbarg sich unter grauen Schwaden. Doch

da drüben sah er ein Gebäude in den Himmel

leuchten. Er flog hin. Auf einem gelben Schild

stand “Continental“.

Eine Ausstellung wartete gerade auf Besucher.

Auf einem Plakat las Arti:

“Vision Zero - Das Auto der Zukunft“.

und vor ihm stand es, neu und blau blitztend.

Eine brandneue Erfindung musste das sein. Er

flog gespannt in das Auto hinein und hopste auf

das Lenkrad. Da fuhr das Auto plötzlich los.

„Was ist das denn?“, quietschte Arti vergnügt.

Das Auto fuhr ohne Hilfe. Arti musste sich nur

am Lenkrad festkrallen.

1

5

10

Vision Zero, auf deutsch Vision Null,

10

bezeichnet das Ziel, das Autofahren

sicherer zu machen. Viele Unfälle im

Straßenverkehr passieren, weil der Mensch

am Steuer zu spät oder falsch reagiert.

Deshalb ist es Ziel der Vision Zero, ein

selbstfahrendes Fahrzeug zu entwickeln.

Firmen wie Continental entwickeln dafür die

entsprechenden Systeme.


74

DIE FLITSE

1

Blitzartig ging die Reise mit dem Auto fahrenden

Papagei los. Seine Flügel flatterten im

Fahrtwind, als er zurück zum Stadion düste. Er

wollte Monika und Fietje retten. Nicht, dass sie in

das Portal fielen, in das sich das Stadion verwandelt

hatte.

Das Antiblockiersystem, kurz ABS

genannt, ist ein technisches System

im Auto. Es verhindert, dass die Rädern

beim Bremsen blockieren. Das ist nützlich

bei Regen und auf vereisten Straßen im

Winter.

Die elektronische Stabilitätskontrolle

ESP oder ESC ist der Schleuderschutz

und ein wichtiges Sicherheitssystem

im Auto. Es hilft dabei, das Auto auf der

1

75

5

„Schnell springt rein!“, rief er Fietje und Monika

zu, als er sie an der Straße stehen sah.

Straße zu halten, wenn der Fahrer, zum

Beispiel in einer Kurve, zu schnell fährt.

5

10

Die beiden sprangen in Vision Zero hinein und

das Auto raste zurück zu Continental. Alle Hindernisse

auf dem Weg durch die Straßen konnten

sie sicher umfahren.

10

„Das sind das ABS und das ESP“, schrie Arti,

während sie davonrasten.

„Na? Da staunst du Fietje. Haha, ein fahrender

Papagei!“

blaues auto

„Tzzz, bei dir wundert

mich gar nichts mehr.“


76

DIE FLITSE

77

In der Zwischenzeit hatten sich die Bösewichte auf

einen Flutlichtmast gerettet. Von dort oben sahen

sie Fietje, Arti und Monika in einem Vision Zero

wegfahren.

1

1

Sofort sagte Herr Keinwort in Gedankensprache zu

Mister Mundzu:

„Wir könnten die Energie des Flutlichts auf einen

5

Sendemast umleiten und damit die Elektronik

5

des Autos ausschalten.“

„Haha, super Idee“, antwortet ihm Mister

10

Mundzu mit einem breiten Grinsen.

Sofort starteten sie ihre gemeine Mission.

10

So etwas geht

natürlich nur in

der Fantasie der

Autoren.

Davon bemerkten die drei fahrenden Freunde zuerst

nichts. Doch kurz vor dem Continental‐Gebäude


78

DIE FLITSE

Nur

Herr

Keinwort und

Mister Mundzu

können so

etwas verursachen!

1

5

10

versagte die Funkverbindung. Sie konnten nicht mehr

bremsen. 100 Meter vor ihnen kam eine Mauer.

Arti schrie: „Schnell wir müssen aus dem Auto raus,

sonst werden wir zu Matsch!“

Wie Stuntmänner sprangen sie zu beiden Seiten raus.

Sie sahen noch, wie Vision Zero mit Vollgas eine Drehung

um sich selbst machte und dann verschwand..

Als sie sich umdrehten, bemerkten sie, dass Herr

Keinwort und Mister Mundzu angerannt kamen.

„Das waren bestimmt die beiden?“, entfuhr es Fietje.

Nach einer Schrecksekunde liefen die Freunde schnell

zu der glänzenden Fahrbahn in der Nähe.

Vorsichtig betraten sie die Eisbahn vor

ihnen und rutschten darauf bis an ihr

Ende. Auch die Bösewichte stürmten

auf die Eisbahn. Doch sie klebten mit

ihren nackten Füßen auf dem Eis fest.

Das verschaffte den drei Freunden einen

Vorteil. Sie verschwanden so schnell wie möglich in

dem Haus vor ihnen. Es war das Hauptgebäude von

Continental.

1

5

10

79

Die Car-to-Car-

Communication ist der

direkte Informationsaustausch

zwischen fahrenden Autos

und anderen Verkehrsteilnehmern.

Über Funksysteme,

wie zum Beispiel dem Navigationsgerät,

wird das Auto

und der Fahrer rechtzeitig

vor einem Hindernis gewarnt

- sei es ein Fußgänger, eine

Ampel oder eine Unfallstelle.

„Wow, das ist ja Eis! Eine gefrorene Fahrbahn

im Hochsommer?“, wunderte sich

Monika.

5

Was hat es wohl mit der

Eis-Fahrbahn auf sich?


80

DIE FLITSE

81

1

5

Innen erstreckte sich eine riesige Werkshalle. Doch

sie war stockdunkel. Fietje ging sofort los, um das

Licht zu finden. Doch plötzlich ging es von allein an.

Monika schrie auf. Zwei kleine wagenartige Maschinen

standen vor ihr, FTS stand darauf.

Die FTS-Maschinen wurden von den Bösewichten,

die jetzt auf der Kontrollbrücke standen, per Fernbedienung

gesteuert. So wurden sie zu FliTSen. Zu

eigenen Wesen, die Böses im Schilde führten. Monika

rannte los.

Fietje, Arti, wo seid ihr?“, schrie sie.

Sie rannte um eine Ecke und fiel hin. Irgendetwas

hatte sie am Kopf getroffen. Als sie ihre Augen

öffnete, sah sie, dass Fietje und Arti vor ihr standen.

Fietje, da sind zwei Maschinen gewesen!“

„Meinst du die Dinger hinter dir?“, fragte Fietje.

Monika stammelte 14 :„Ja, lauf Fietje, lauf!“

1

5

14

stammeln=

stottern,

zögerlich

sprechen

10

stammeln

... lauf Fietje,

10

lauf!

FTS ist ein Fahrerloses

Transportsystem. Es

wird automatisch gesteuert

und transportiert Material. Ein

FTS fährt mit Sensoren, die

erkennen, wenn sich jemand

oder etwas nähert. Dann

stoppt es automatisch.

Tim und Julien haben das Fahrerlose

Transportsystem, FTS, lebendig werden

lassen. Herausgekommen sind die FliTSe.


82

DIE FLITSE

83

1

Bauteil MK 100

Continental baut und produziert

elektronische Bremssysteme.

1984 wurde erstmals ein

solches System mit dem Namen MK II in

5

einem Auto der Marke Ford verbaut.

Über die Jahre wurden immer wieder

Neuerungen entwickelt. Der MK 100 ist

die neueste Produktgeneration dieser

Reihe und wurde 2011 das erste mal

produziert. es erleichtert und unterstützt

auch das Anfahren am Berg.

10

Sie rannten durch ein Labyrinth

von Maschinen und

Gängen. Ein Surren und Klacken

umgab sie - Hebel und

Vorrichtungen bewegten

sich wie von Geisterhand.

Auf Förderbändern fuhren

unzählige metallische Blöcke

mit Löchern unaufhaltsam

an ihnen vorbei. Sie schienen

sie anzusehen.

EBS sind Elektronische Bremssysteme.

Sie enthalten verschiedene

Systeme, wie zum Beispiel das ABS (Antiblockiersystem),

und helfen dem Fahrer in

gefährlichen Situationen richtig zu bremsen,

sodass er keinen Unfall baut.

1

5

10

„Was ist das, Arti?“, fragte Fietje außer Atem.

„EBS Bauteile, die werden hier von den Maschinen

zusammengesetzt“, gab Arti altklug von sich und

flog davon.

Fietje wollte noch mehr fragen, aber plötzlich ging

es nicht mehr weiter. Die FliTSe umringten sie.


84

DIE FLITSE

fahrig

85

1

15

fahrig=

unruhig,

unkonzentriert

5

10

Fietje, du hast doch noch den Splitter“, rief Arti.

„Ja, und?“, antwortete ihm Fietje fahrig 15 .

Im selben Moment zog Fietje den Splitter

aus der Hosentasche und

hielt ihn hoch. Tausend

blaue Blitze schossen

in die überall stehenden

Maschinen. Sie wurden

lebendig und verwandelten

sich in riesige Roboter.

Continental arbeitet und

produziert zu 99 Prozent

automatisiert. Dass heißt, fast alles

läuft automatisch ab und wird durch

Computer gesteuert.

1

5

10

Die Roboter verschlangen

alle FliTSe, die Herr Keinwort

und Mister Mundzu

mit ihrer Fernbedienung

manipuliert hatten. Es waren inzwischen

sehr viele geworden, die herbeigefahren waren

und es auf die drei Freunde abgesehen hatten.

vvv


86

DIE FLITSE

87

Als die Bösewichte die Roboter sahen, flüchteten sie

„Schade, ich muss jetzt nach Hause. Aber es war

aus der Halle.

echt aufregend mit dir hier bei Continental“, sagte

sie.

„Danke Maschinen, dass ihr uns geholfen habt“, sagte

1

Monika.

Noch bevor Fietje ihr antworten konnte, kam Arti

1

angeflogen.

Die Maschinen und auch die FliTSE verwandelten sich

nun zurück. Sie fuhren wieder als FTS in der

chnell Die rachlos‐änner sind leich da hinten ...

5

Werkshalle herum. Auf den Förderbändern war

5

ebenso Ruhe eingekehrt und die Bauteile wurden

weiter von den Maschinen zusammengesetzt.

Monika und Fietje klatschen ab, glücklich darüber,

10

dass ihnen nichts passiert war. Erleichtert verließen

10

sie die Werkshalle. Fietje wollte Monika noch

zur Bushaltestelle bringen.

Danke Maschinen,

dass ihr uns

geholfen habt!

vvv


88

DIE FLITSE

MK 100 Bauteile

89

an einem können im Werk

Frankfurt 31.000 Brems-

Continental Ag

Die Firma Continental gibt es seit über

140 Jahren. Sie wurde am 8. Oktober

1871 gegründet. Der Stammsitz der Firma ist in

Hannover. Continental stellt Reifen her, aber

auch riesige Förderbänder, zum Beispiel für

den Tagebau. Sowie viele weitere Produkte für

Kraftfahrzeuge.

Einheiten, wie der MK 100 oder

MK 60, hergestellt werden. Weltweit

sind es bei Continental 91.000 elektronische

Bremssysteme pro Tag.

Seit 1998 gehört der Standort Continental

Teves AG & Co. oHG in Frankfurt zur Firma.

Dieser beschäftigt sich mit Themen der Sicherheit

im auto und entwickelt Technologien der

aktiven und passiven Fahrsicherheit sowie der

Fahrdynamik. In der division Chassis &

Safety, das ist ein Bereich von conitental,

werden unter anderem Fahrerassistenzsysteme

entwickelt. Das sind elektronische

Bauteile, die das Autofahren sicherer machen.

Sie helfen dem Autofahrer in gefährlichen

Situationen und können so Unfälle vermeiden.

Bremskraftverstärker

Bremskraftverstärker kommen

immer dann zum Einsatz,

wenn der Autofahrer bei

einer Notbremsung nicht stark genug

bremst. Sie verstärken den Druck auf

die Bremse und ermöglichen so einen

kurzen Bremsweg. Das Auto kommt

schnell und sicher vor dem Hindernis,

zum Beispiel einem Ball, zum Stehen.

SRL

Der Short Range Lidar, SRL,

ist ein Sensor, der mit Infrarotlicht

arbeitet. Er beobachtet den

vorausfahrenden Verkehr und kann

Auffahrunfälle in der Stadt verhindern.

Falls der Fahrer unaufmerksam

ist, wird eine Notbremsung

eingeleitet. Der SRL wird direkt hinter

der Frontscheibe montiert.


90

DIE FLITSE

91

DANKE für

den Blick hinter

die Kulissen!

So war`s bei

Continental

Schüler und Lehrer

waren total begeistert,

was sich

alles hinter der Firma

verbirgt, was hier

produziert wird und

wie viel Entwicklergeist

dahinter steckt.

Ein ganz herzliches

Dankeschön fürs

Zeigen und Erklären

an die Mitarbeiter!


93

Die Autoren aus der

Carl-Schurz-Schule übergeben

ihr Geschichten zum

Weiterschreiben an das

Gymnasium Riedberg und

wünschen wir viel Spaß.

Schreib sie an!

Liebe Grüße aus der

Carl-Schurz-Schule!

www.federsammler-community.de


94

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

95

Deine Federn

S. 19 Nr.1 bedächtig Adjektiv langsam, ohne Eile

S. 40 Nr.9 lotsen Verb den Weg zeigen, hinführen

S. 19 Nr.2 altklug Adjektiv vorlaut, frühreif

S. 50 Nr.10 beige Adjektiv sandfarben, weiß-brauner Farbton

S. 21 Nr.3 kreischen Verb laut schreien (vor Aufregung oder Angst)

S. 52 Nr.11 das Amulett

Substantiv Schmuck, Anhänger an einer Kette,

(Glücksbringer)

S. 52 Nr.12 das Jackett Substantiv Kleidungsstück, Jacke (meist für Männer)

S. 22 Nr.4 allwissend Adjektiv alles wissend, sehr klug

S. 26 Nr.5 tönen

Verb laut hörbar; umgangssprachlich für:

prahlen, angeben; auch; eine Farbe

leicht verändern

S. 64 Nr.13 Schlepptau

Substantiv Seil (Tau) zum Ziehen;

umgangssprachlich für:

jemanden mitnehmen

S. 81 Nr.14 stammeln Verb stottern, zögerlich sprechen

S. 31 Nr.6 besteigen

Verb

hochgehen, etwas betreten

(Treppe, Auto)

S. 84 Nr.15 fahrig Adjektiv unruhig, unkonzentriert

S. 33 Nr.7 rücklings Adverb rückwärts, mit dem Rücken zuerst

S. 39 Nr.8 schier Adverb nahezu, beinahe, fast


96

DIE GRoSSE BLAuE FEDER

97

Unser herzlichstes Danke!

Dieser Kinderroman ist etwas ganz Besonderes.

Er hat nicht nur 9 AutorInnen. Diese gehören zudem noch zu den jüngsten

Roman-AutorInnen Deutschlands.

Allen voran gilt deshalb unser Dank den Frankfurter Jung-AutorInnen, die mit ihrer

Fantasie der Geschichte ihre ganz eigene Handschrift verliehen haben und ihre wertvolle Arbeit an das

kommende Autoren-Team weitergeben. Wir sind gespannt auf alle Erlebnisse von Fietje und Arti, die

aus euren Geschichten noch erwachsen werden!

Dicht darauf folgen die Frankfurter Personen und Institutionen, die mit Vertrauen

und Tatendrang die Entstehung des Romans unterstützt haben.

Danke für die Planung und Durchführung der Schreibwerkstätten:

Carl-Schurz-Schule (Schulleiter Herr Wyneken, Referendar Johannes Steinl)

Continental Teves AG & Co. oHG (Kerstin Forbes Martinez, James Remfrey,

Andre Schimek)

Danke für die Bereitstellung der Fotos und Foto-Genehmigungen:

Continental Teves AG & Co. oHG (Kerstin Forbes Martinez, Amelia Harrison-Hall)

EXPERIMINTA ScienceCenter FrankfurtRheinMain (Funda Avci)

Ganz persönlich:

Den Eltern der Jung-AutorInnen, allen Familien und Freunden, die so zahlreich hier nicht namentlich

aufgeführt werden können, möchten wir unseren allerherzlichsten Dank ausdrücken! Begleitet uns

auch weiterhin und lasst euch auf die Schatzsuche unserer Helden mitnehmen!

Das Federsammler Team


98

BILDVERZEICHNIS

Bildnachweis:

Seite:

17 Lichtinstallation, EXPERIMINTA ScienceCenter FrankfurtRheinMain, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

18, 19-20 Ausstellungsräume, EXPERIMINTA ScienceCenter FrankfurtRheinMain, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

23, 26-27, 33 U-Bahn, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

28-33 MyZeil, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

38-39 Bankenviertel und Mainufer, Frankfurt am Main Fraport, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

40 Skater auf Halfpipe, © Die Federsammler, Antje Hübner

40 Euro-Denkmal, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

45 U-Bahn Station Goetheturm, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

48-51 Goetheturm, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

53-57 Walspielpark am Goetheturm, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

60-63, 66-67, 70-71 Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

64-65 Straßenbrücke mit Graffiti, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

72-73 Hauptgebäude Continental Teves AG & Co. oHG, © Continental Teves AG & Co. oHG

75, 77 Straße, Frankfurt am Main, © Die Federsammler, Martin Kohlstedt, Elisa Schönbrunn

79 Außenaufnahme Werkshalle, Continental Teves AG & Co. oHG © Die Federsammler, Antje Hübner

80-85 Produktionshalle, Continental Teves AG & Co. oHG, © Continental Teves AG & Co. oHG

80, 85 FTS, © Continental Teves AG & Co. oHG

82 EBS Grafik, © Continental Teves AG & Co. oHG

82 MK 100, © Continental Teves AG & Co. oHG

86-87 Flur, Werkshalle, Continental Teves AG & Co. oHG, © Die Federsammler, Ina Haun

88 1 | Hauptgebäude Continental Teves AG & Co. oHG, © Continental Teves AG & Co. oHG

2 | Außenaufnahme Werkshalle Teves AG & Co. oHG, © Continental Teves AG & Co. oHG

3 | EBS Grafik, © Continental Teves AG & Co. oHG

4 | Bremskraftverstärker, © Continental Teves AG & Co. oHG

5 | Plakat Continental Teves AG & Co. oHG , © Die Federsammler, Antje Hübner

89 1 | MK 100, © Continental Teves AG & Co. oHG

2 | MK II, Die Federsammler, Ina Haun

3 | MK 20, © Die Federsammler, Antje Hübner

4 | MK 60e, © Continental Teves AG & Co. oHG

5 | Wandbild im Konferenzraum, Teves AG & Co. oHG, © Die Federsammler, Ina Haun

6 | Außenaufnahme Werkshalle Continental Teves AG & Co. oHG, © Die Federsammler, Antje Hübner

7 | Ausstellung MK–Serie bei Continental Teves AG & Co. oHG, © Die Federsammler, Ina Haun

8 | Illustration SRL-Kamera, © Continental Teves AG & Co. oHG

9 | SRL Kamera, © Die Federsammler, Antje Hübner

90-91 Jung-Autoren zu Besuch bei Continental Teves AG & Co. oHG, © Die Federsammler, Antje Hübner

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