hallertau magazin 2017-1

Hallertau

Lust auf Heimat. Entspannen und Geniessen: Entdecken Sie das bayerische Hopfenland! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebote, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier...

hallertau

Ausgabe 1 / 2017

Leben und Erleben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft magazin

GUT ESSEN

H A

L L E R

U

T A

Gut gehopft

ist halb

gebraut!

QV

Kunst & Genuss

im Freisinger Schafhof

¡

Treffpunkt

Mainburg

beim Gärtner von Eden

Naturerbe Siegenburg:

Ein Schatz im Wald!

Baumsuche:

Rekordverdächtige

Linde

in Geisenhausen

Newsletter Hopfenland Hallertau Tourismus


Für ein

lebendiges Bayern.

Wir machen uns stark für die Menschen

in der Region und engagieren uns

für Gesellschaft, Kultur und Ökologie.

www.bayernwerk.de


Maité Herzog

Rainer Lehmann

Unser Titelbild:

Carina aus Mainburg und Mischlingshündin Feliz

freuen sich über den Sommer in der Hallertau.

Fotografiert von Maité Herzog

Freizeitangebot

6 Der Schafhof – Europäisches Künstlerhaus

Oberbayern in Freising

12 Das Siegenburger Naturerbe: Ein Schatz im Wald

18 Die alte Linde im Landkreis Pfaffenhofen

25 Aufgspuit in Au! Dellnhauser Volksmusikfest

36 Ferien auf dem Flughafen – Der neu gestaltete

Besucherpark des Münchner Flughafens

39 Die Dinosaurier sind da! Dinosaurier-

Freiluftmuseum bei Denkendorf

44

Böfflamott oder Sushi?

Benedikt Schuhbauer

kann beides!

36

Komm, wir spielen fliegen!

Oldtimer-Flugzeuge und

Abenteuerspielplatz mit

Ausstellung, im Besucherpark

am Münchner Flughafen

Rainer Lehmann

Rainer Lehmann

Bierland Hallertau

Portrait

22 „Was ich immer schon brauen wollte ...“

Hans-Peter Drexler, 1. Braumeister bei

Schneider Weisse

42 Die Mischung macht’s: Wer Hopfen kann,

kann Bier! – Hopsteiners „2016 Unique“

48 Hallertauer Biere im Test

16 Erlebbarer Naturschutz – Interview mit Prof. Dr.

Werner Wahmhoff, stellvertretender Generalsekretär

der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und

Fachlicher Leiter sowie Prokurist der DBU Naturerbe

GmbH

32 Treffpunkt Mainburg im Garten Eden – Majuntke

in Mainburg

40 „90 % bleiben bei uns!“ – das Unternehmen Wolf

in Mainburg

44 Zu Gast in Kirchdorf bei Schuhbauers

Kulinarik

20 Gut einkehren in der Hallertau

47 Rezept: Böfflamott

Rainer Lehmann

Rainer Lehmann

Natur pur:

Siegenburger Naturerbe

und Dürnbucher Forst

6

12

Museum und mehr

im königlichen Schafstall

zu Freising

Wolfgang Willner

22

Der Schneider-Weise

mit der Schneider Weisse:

Hans-Peter Drexler zählt zu

den weltbesten Brauern

Touristik

11 Stabwechsel beim Tourismusverband vollzogen:

Heidemarie Gmelch folgt auf Martina Mayer

26 Hopfenland Hallertau! Informationen vom Hopfenland

Hallertau Tourismus e. V.

28 „Der Gast denkt in Regionen“ – Serviceeinrichtung für

Touristen: das KUS in Pfaffenhofen

Rubriken

05 Editorial

31 Tipps & Service

50 Fotorätsel & Gewinnspiel

18

Am Brunnen vor dem Tore

Da steht ein Lindenbaum…

25

Volksmusik kann so

schön sein!

Großes Festival in der

Marktgemeinde Au,

im Herzen der Hallertau

Manuel Glück/Crapula-Colorum Photography

IMPRESSUM:

Herausgeber, Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung, Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel.: 08168-42999-50 · www.imago87.de

Redaktionsleitung: Alexander Herzog · Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach · www.hallertau-magazin.de · redaktion@hallertau-magazin.de


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Wir bringen Botschaften auf den Weg!

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W W W. W O L F . E U

V O L L A U F M I C H E I N G E S T E L LT.


Fotolia

EDiTOriAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Gabi Hartmann

Alexander Herzog

Herausgeber

jedes Mal, wenn wir in der Redaktion über die nächste Ausgabe

des hallertau-Magazins nachdenken, staunen wir, wie viel

Interessantes das Hopfenland und die Region zu bieten hat.

Das tertiäre Hügelland, das von den mächtigen Gerüsten der

Kulturpflanze Hopfen geprägt wird. Naturräumliche Besonderheiten

wie der Dürnbucher Forst bei Siegenburg, wo ein

ehemaliges militärisches Sperrgebiet in Bälde von der DBU

als Naturerbefläche für Naherholungssuchende zugänglich

gemacht wird. Oder der hohe Bestand uralter Laubbäume.

Darüber können Sie in dieser Augabe lesen.

Genauso wie über außergewöhnliche Menschen, wie die

Familie Majuntke in Mainburg, die nach dem Krieg mittellos

in der Hallertau angekommen ist und hier einen beein -

druckenden Unternehmensverbund rund um den Garten

aufgebaut hat. Oder der Braumeister Hans-Peter Drexler aus

Kelheim, der die erfolgreiche Weissbierbrauerei Schneider über

mehr als 30 Jahre ganz entscheidend geprägt hat und als einer

der Pioniere für den Trend zu hopfenbetonten Bieren in

Deutschland gilt.

Die Hallertau erleben kann man auch bei den vielen traditionellen

Volksfesten und Märkten. In diesem Jahr kommen

einige besondere Veranstaltungsangebote hinzu, die Besucher

weit über die Region hinaus anziehen werden: die kleine

Gartenschau in Pfaffenhofen und das Dellnhauser Volks -

musikfest in Au.

Auch darüber finden Sie Informationen in dieser Ausgabe

der hallertau – der bislang umfangreichsten in der sechseinhalbjährigen

Geschichte dieses Magazins.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und inspirierende Anregungen

beim Lesen dieser Ausgabe!

Alexander Herzog

und Ihre Redaktion hallertau-Magazin

hallertau-Magazin 5


Der

Schafhof

Europäisches Künstlerhaus

Oberbayern in Freising


Wander-Tipp:

einen interessanten rundweg vom Freisinger

Bahnhof (s1) über weihenstephan bis zum

schafhof finden sie unter „Downloads“ auf

www.kneippverein-freising.de

wo einst die schafe eines

bayerischen Königs grasten, finden

heute Künstler raum für ihre

schaffenskraft. Der eintritt zu den

beachtenswerten Ausstellungen

zeitgenössischer Kunst ist frei.

sogar barrierefrei. Nach dem

Kunsterlebnis lässt sich’s hier auch

gut in die sonne blinzeln und

Kuchen essen. Oder spazieren

gehen, Filme schauen, übers

Johannisfeuer springen ...

hallertau-Magazin 7


Er hat schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich, der

Freisinger Schafhof. Errichtet zwischen 1819 und 1820 auf

dem nördlichsten Hügel der Domstadt vom Agrarwissenschaftler

Max Schönleutner, war er Teil des landwirtschaftlichen

Mustergutes Weihenstephan. Seinen Namen erhielt das auffällige

Bauwerk mit dem Tonnengewölbe, weil hier die wertvolle Merinoschafherde

des bayerischen Königs Max I. Joseph untergebracht

war. In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die

Bewirtschaftung aufgegeben und der zusehends baufällige Schafhof

wurde zu einem Abenteuerspielplatz für die Freisinger Jugendlichen

– und zur Kulisse für eine beachtliche Skisprungschanze, die bis

in die 1980er Jahre genutzt worden war.

Mit dem Kauf und der Sanierung 1990 bewahrte der Bezirk Oberbayern

den Schafhof vor dem völligen Verfall. Die anschließende

Nutzung als Landwirtschaftsmuseum fand dann allerdings so

wenig Zuspruch, dass bald eine Neu-Konzeption erforderlich

wurde. Seit 2005 ist der Schafhof nun „Europäisches Künstlerhaus

Oberbayern“ und längst ein Magnet für Freunde zeitgenössischer,

bildender Kunst.

„Sehr viele unserer Besucher kommen aus München; zu

bestimmten Veranstaltungen auch aus ganz Deutschland und

sogar aus dem Ausland“, erzählt Eike Berg, der das Künstlerhaus

seit Ende 2012 leitet und die paneuropäische Ausrichtung („Tor

zu Europa“) stark geprägt hat.

Lag bis dahin der Schwerpunkt auf Künstlern aus Osteuropa,

die im Schafhof ausstellten oder arbeiteten, kommen die Künstler

inzwischen auch aus Spanien oder Italien – und natürlich aus

Oberbayern. Eine der Besonderheiten des Schafhofes ist der


eine einzigartige Atmosphäre und

raum für Installationen bietet der

saal mit tonnengewölbe.

skulptur von Peter Pohl.

Der deutsche Künstler ist fasziniert

von der Morphologie der Insekten.

unten: werke der jungen Münchner

Künstlerin Anne Pfeifer und

des polnischen Künstlers tomasz

Drewicz (r.).

„wir machen den Menschen

Kunst zugänglich, wir

vermitteln ein Kunsterlebnis.

Das ist ein stück Freiheit

und Bereicherung.“

seit 2012 leitet eike Berg das

Künstlerhaus. Der 51-Jährige

ist selbst freischaffender

Künstler.


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GUT ESSEN

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Vegetarier unterwegs

in der Hallertau:

Hier findet sich auch vegetarisch,

vegan und glutenfrei

auf der speisekarte!

Joaquin von Dehn (r.) konzipierte

2017 die Gastronomie im

schafhof neu. Das Café Botanika

führt er zusammen mit

seinem sohn sergej.

Frisch, regional und hausgemacht:

salate, tagesgerichte,

sandwiches und Kuchen.

täglich außer Montag.

internationale Künstleraustausch: In drei komfortablen Wohn -

ateliers leben und arbeiten europäische Künstler oft über mehrere

Monate im Rahmen des Europäischen Kunststipendiums des

Bezirks Oberbayern.

Ein Sprungbrett für junge Künstler

Seit fünf Jahren gibt es ganzjährig durchgängige Ausstellungen

im Schafhof – alle bei freiem Eintritt – , die das gesamte Spektrum

bildender Kunst abdecken: von der Malerei, Bildhauerei oder

Grafik bis zu Fotografie, Video, Installationen, Licht- und

Computerkunst. Dabei sei es anfänglich nicht immer ganz

einfach gewesen, gute Künstler für Freising zu gewinnen, verrät

Direktor Berg, der selbst bildender Künstler ist und dank

seinem langjährigen Kulturmanagement im In- und Ausland

über tragfähige Netzwerke verfügt, die erst Kooperationen mit

Kulturinstituten ermöglichen. „Unser Trumpf ist der einzigartige,

große Ausstellungsraum mit dem Tonnengewölbe und

die Nähe zu München.“

Das Ausstellungsprogramm prägen große Namen der zeitgenössischen

Kunst wie Roland Fischer, Bjørn Melhus oder

Vollrad Kutscher („die helfen uns, Referenzen aufzubauen“),

aber auch junge unbekannte Künstler, für die der Schafhof

mitunter sogar als Sprungbrett für die weitere Karriere dienen

kann. Der Erfolg gibt Berg und seinem kleinen Team Recht:

Das Künstlerhaus verzeichnet seit 2013 ständig steigende

Besucherzahlen. An manchen Sonntagen kommen bis zu 200

Interessierte! „Wir machen den Menschen Kunst zugänglich,

wir vermitteln ein Kunsterlebnis. Das ist ein Stück Freiheit

und Bereicherung“, betont Berg, „der Schafhof hat ein Alleinstellungsmerkmal

für zeitgenössische Kunst in Oberbayern!“

Märkte, Feste, Kino und Gastronomie

Zu echten Anziehungspunkten haben sich auch die „Rahmenprogramme“

des Künstlerhauses entwickelt: Die beiden Kunsthandwerkermärkte,

die vom Schafhof-Team jährlich selbst organisiert

werden, erleben mehr als 6.000 Besucher. Und zweimal monatlich

wird der Schafhof zum Kino: Ein Verein von Cineasten nutzt das

außergewöhnliche Ambiente, um im kinofreien Freising (!)

besondere Filme zu zeigen.

Des Weiteren gibt es auch eine Gastronomie im Schafhof, die

nach kurzer Umbauzeit seit Mai 2017 unter dem Namen „Café

Botanika“ von Joaquin von Dehn geführt wird. Von Dehn ist seit

15 Jahren mit seinem Unternehmen „Muskat“ erfolgreich im

Catering für Veranstaltungen und Filmproduktionen tätig.

Er legt großen Wert auf gesunde, kreative Küche und hält

stets eine kleine Auswahl vegetarischer sowie veganer

Gerichte bereit.

ah, Fotos: Rainer Lehmann

10 hallertau-Magazin


Rainer Sturm/Pixelio.de

STABWECHSEL BEIM TOURISMUSVERBAND VOLLZOGEN:

Heidemarie Gmelch folgt auf Martina Mayer

Der Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. hat eine neue Leitung:

Seit Mai führt Heidemarie Gmelch (42) die langjährige, erfolgreiche

Arbeit ihrer Vorgängerin Martina Mayer fort, die nach fast 5 Jahren

ins Landratsamt Freising wechselte und seit April 2017 als Tourismusreferentin

für den Landkreis Freising zuständig ist. Die Wirtschaftsingenieurin

Gmelch kommt aus einem landwirtschaftlichen

Betrieb bei Pfaffenhofen und hat von jeher eine ganz besondere

Beziehung zur Kulturpflanze Hopfen. Folgerichtig war Hopfen auch

das Thema ihrer Diplomarbeit im Studiengang „Agrarmarketing

und Agrarmanagement“ an der FH Weihenstephan. Nach beruflichen

Stationen im Lebensmittel-Marketing war Gmelch über

10 Jahre beim Milchprüfring Bayern, zuletzt als Bereichsleiterin

Kommunikation und Marketing. „Ich freue mich darauf, die engagierte

Arbeit von Frau Mayer fortführen zu dürfen“, so Gmelch,

„und auf die Zusammenarbeit mit allen Dienstleistern und Akteuren,

die dazu beitragen, das Hopfenland Hallertau für seine Besucher

noch attraktiver zu machen.“

Martina Mayer

Heidemarie Gmelch

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

hallertau-Magazin – alle Ausgaben auch online lesbar:

www.hallertau-magazin.de

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Ausstellungen 2017

Gartenausstellung:

Do., 15. Juni bis So., 18. Juni 2017

Herbstausstellung:

Mi., 11. Oktober bis So., 15. Oktober 2017

weiterhin bis Allerheiligen

Weihnachtsausstellung:

Mi., 22. November bis So., 3. Dezember 2017

weiterhin bis Hl. Abend

Wir bieten Ihnen:

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Das Siegenburger Naturerbe:

Fotolia / Catalin Petolea

Kleiner Vogel, großer Gesang:

Die seltene Heidelerche

ist hier zuhause

maunzel - stock.adobe.com

12 hallertau-Magazin

robuste landschaftspfleger: Heckrinder wurden

durch Kreuzung ursprünglicher rinderrassen

gezüchtet mit dem Ziel, ein Abbild des Auerochsen

zu erhalten. sie eignen sich gut für die

Auswilderung und bewahren die offenen

Flächen vor Verbuschung.

rare schönheit:

die Frühlingsküchenschelle

Urzeitpflanze Flachbärlapp

Wolfgang Willner Wolfgang Willner


Schatzim Wald

Ein

Die Hallertau ist vielfältig und reich an

einzigartigen Naturräumen. In den lichten

Kiefernwäldern und sandigen Steppen

des Militärgeländes Siegenburg

und im umgebenden wilden Dürn -

bucher Forst finden seltene Tier- und

Pflanzenarten einen ungestörten Lebensraum.

Der ehemalige Bombenabwurfplatz

Siegenburg – in der Region

„Bombodrom“ genannt – wurde zum

„nationalen Naturerbe“ erklärt und der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt

(DBU) anvertraut. Sobald alle Munitionsreste

beseitigt sind, steht das Areal auch

als Naherholungsfläche zur Verfügung.

Der flötende Gesang der Heidelerche

gehört laut Ornithologen zu den schönsten

in der Vogelwelt. Vielerorts ist ihr Gesang

bereits verstummt. In der Gegend um

Siegenburg ist der melodisch trillernde

kleine Vogel noch zuhause. Sensationell

heimisch sogar: Vogelkundler beobachten

hier in einem steppenartigen Landschaftsabschnitt

die größte Population

von Heidelerchen südlich der Donau.

Auf dem Bombenabwurfplatz blieb die

Natur weitgehend sich selbst überlassen.

Kein Dünger, keine Biozide. Wohl deshalb

wachsen hier auch noch Pflanzen,

die europaweit eher selten zu finden

sind: Frühlingsküchenschelle, Mond -

raute und Flachbärlapp.

Das ehemalige Militärgelände im

Donau-Isar-Hügelland wurde 2016 zur

„Naturerbefläche Siegenburg“ erklärt.

Die 273 ha große Fläche ist Teil des

größten südbayerischen Sandgebiets und

liegt eingebettet im ausgedehnten Waldgebiet

des Dürnbucher Forstes zwischen

Geibenstetten und Siegenburg. Das

Areal ist mit lichten Kiefernwäldern

bestanden, knapp die Hälfte nehmen

Offenland-Flächen ein. Die Übergabe

der Naturerbe-Fläche an die Deutsche

Bundestiftung Umwelt war mit der

Bedingung verknüpft, dass die Fläche

ausschließlich im Sinne des Naturschutzes

verwaltet wird. Gemeinsam mit den

Naturschutzbehörden wurde ein Leitbild

formuliert und festgelegt, welche

Rainer Lehmann

„eine großartige entwicklung für unsere

Gemeinde und die ganze region“, freut

sich siegenburgs Bürgermeister Dr. Johann

Bergermeier (l.) über die „Nachnutzung“

des ehemaligen militärischen sperrgebietes

durch die Deutsche Bundesstiftung

Umwelt (DBU). Hier mit Dr. Heinz-Otto

Denstorf, Projektleiter für die Naturerbeflächen

der DBU.

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schrempf2 - stock.adobe.com Wolfgang Willner

Wolfgang Willner Wolfgang Willner

Entwicklung langfristig anzustreben ist. In einem Entwicklungsplan

mit konkreten Handlungsrichtlinien sind Strategien und

Maßnahmen für die nächste Dekade festgeschrieben. Der

Hallertauer Landkreis Kelheim und die Gemeinde Markt Siegenburg

wirken an der Planung mit. „Ich freue mich, dass mit der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein kompetenter Partner mit

langjährigen Erfahrungen beim Management großer Naturschutzflächen

diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen hat“,

erklärte Siegenburgs Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier im

Rahmen einer Bürgerinformation.

Eine Herausforderung ist – neben der Beseitigung der militärischen

Altlasten – die Offenhaltung der Flächen. Zur Beweidung

sollen Heckrinder und Konik-Pferde eingesetzt werden. Diese

vierbeinigen Landschaftspfleger stellen mit Sicherheit auch eine

Attraktion für Besucher dar. Einer Beweidung und Freizeitnutzung

steht derzeit noch entgegen, dass die Flächen aus Sicherheitsgründen

gesperrt sind. Das gilt auch für die Wege. An der

Beseitigung der militärischen Altlasten wird mit Hochdruck

gearbeitet. „Wir wollen den Naturschatz vor Ort möglichst bald

erlebbar machen. Es ist geplant, die Naturerbefläche Siegenburg

für Besucher mit einem Rundweg zugänglich zu machen“,

kündigte Prof. Dr. Werner Wahmhoff von der DBU an. Unterstützt

wird die Treuhänderin vor Ort von Mitarbeitern des

Bundesforsts, die bei der Umsetzung von Maßnahmen maßgeblich

beteiligt sind.

waldgeister: wildkatzen leben hier. Zurückgezogen

und versteckt im wald. Nachts gehen sie auf die Jagd.

ebenso wie die Bechsteinfledermaus. Mit einer Flügelspannweite

bis 30 cm eine beeindruckende erscheinung.

Auf den offenen Flächen grasen zwischen den sandstroh -

blumen bald wildpferd-ähnliche Koniks.

Zusammen mit Heckrindern sollen sie zur landschafts -

pflege eingesetzt werden. Damit der wald sich das

Gebiet nicht zurückholt ...

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299

> Abensberg

> Kelheim

299

301

Ingolstadt <

16a

Münchsmünster

16

Naturerbe-Fläche

Siegenburg

Siegenburg

> Regensburg

Dürnbucher Forst

301

300

93

Elsendorf

Wolnzach <

Pfaffenhofen <

Freising <

wildnis wald: Die Naturerbe-Fläche

wird umschlossen vom Dürnbucher Forst.

Mit einer Gesamtfläche von rund 89 km²

das größte waldgebiet Bayerns.

Jahrhundertelang war die Nutzung des

Forsts den wittelsbachern als Jagdrevier

vorbehalten, wodurch die einheitlichkeit

erhalten blieb. Innerhalb des Dürnbucher

Forsts befindet sich ein Naturwaldreservat,

in dem der wald sich selbst überlassen bleibt.

so kann beobachtet werden, wie

sich die Vegetation ohne menschlichen

eingriff entwickelt.

Luftaufnahme: Wolfgang Willner

Radwander-

Tipp:

Der Dürnbucher Forst befindet sich auf dem

streckenabschnitt „spange 1“ der gut

beschilderten „Hallertauer Hopfentour“.

Alle wege finden sie unter:

www.hopfenland-hallertau.de

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Naturerbe-Flächen:

INterVIew

Erlebbarer

Naturschutz

mit Prof. Dr. werner wahmhoff, stellvertretender Generalsekretär

der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Fachlicher

Leiter sowie Prokurist der DBU Naturerbe GmbH

Die DBU ist inzwischen für 70 Naturerbeflächen

mit fast 70.000 ha verantwortlich.

Welcher Aufwand ist für ihre

Stiftung damit verbunden?

Über 90 Prozent der DBU-Naturerbe -

flächen wurden in der Vergangenheit

militärisch genutzt. Im Jahr 2016 wurde

allein die Entsiegelung, die Altlastenbeseitigung

und der Rückbau von zum

Beispiel ehemaligen Kasernenanlagen,

Bunkern und ähnlichen militärischen

Anlagen mit einem Aufwand von ca.

2,5 Millionen Euro durch das DBU-

Naturerbe finanziert. Landschaftspflege,

die Anlage von Wegen und Besuchereinrichtungen

sowie Personalkosten sind

da noch gar nicht eingerechnet. Warum

machen wir das? Einerseits, um der Natur

wieder mehr Raum für eine naturnahe

Entwicklung zu geben. Andererseits aber

auch, um unserer Verkehrssicherungspflicht

nachzukommen. Wir wollen die

Naturerbeflächen für die Bevölkerung

erlebbar machen und müssen dazu zum

Beispiel einsturzgefährdete Bauten, Abbruchkanten

und andere Gefahrenquellen

beseitigen. Auf den ausgewiesenen

Wegen sorgen wir dafür, dass keine

Gefahr durch Restmunition besteht. In

absehbarer Zeit werden wir auf allen

Flächen zumindest einige Wege für

Besucher freigeben können, auch in

Siegenburg. Zu ihrer eigenen Sicherheit

werden die Besucher dringend gebeten,

auf diesen Wegen zu bleiben.

Wir kennen ja alle die Schutzgebietskategorien

wie Nationalpark, Biosphärenreservat

(bzw. -gebiet) oder

Landschaftsschutzgebiet. Wie sind

denn die Naturerbeflächen diesbezüglich

einzuordnen?

Das Nationale Naturerbe ist keine klassische

Schutzgebietskategorie. Der größte

Teil der Flächen ist aber als Naturschutzgebiet

ausgewiesen oder liegt innerhalb

eines Biosphärengebiets. Die Bedeutung

der Naturerbeflächen ist historisch begründet.

Die ehemalige Nutzung durch

das Militär erlaubte der Natur, sich

einerseits weitgehend unbeeinflusst zu

entwickeln. Andererseits wurden durch

den militärischen Übungsbetrieb immer

wieder Lebensräume geschaffen, die in

unserer land- und forstwirtschaftlichen

Nutzlandschaft nicht vorkommen oder

sehr selten sind, beispielsweise mit

Büschen und Einzelbäumen bestandene

halboffene Landschaften. Hinzu kommen

noch die geringen Nährstoffeinträge.

Auf den DBU-Naturerbeflächen

sollen offene Lebensräume mit seltenen

Arten durch Pflege bewahrt, Wälder

möglichst ohne menschlichen Eingriff

ihrer natürlichen Entwicklung überlassen,

artenarme Forste zu naturnahen

Wäldern umgewandelt und Feucht -

gebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet

oder erhalten werden.

Werden alle Naturerbeflächen mit

einer ehemaligen militärischen Nutzung

für die Bevölkerung zugänglich

gemacht? Gibt es dabei Konflikte:

Freizeitnutzung vs. Artenschutz?

Der Naturschutz hat auf Flächen des

Nationalen Naturerbes oberste Priorität.

Wir haben aber auch einen Umweltbildungsauftrag.

Da, wo es naturschutzfachlich

und sicherheitstechnisch möglich ist,

wollen wir Naturerlebnisse ermöglichen.

Die Besucherlenkung ist auch Teil des

Managementplans, den wir natürlich

auch vor Ort abstimmen werden. Die

Vorarbeiten, um einige Wege zu öffnen,

sind bereits angelaufen. Wir werden einige

Wege sondieren und räumen lassen,

um auch unter Sicherheitsaspekten ein

Betreten der Flächen verantworten zu

können. Inwiefern eine DBU-Naturerbefläche

für sanften Tourismus geeignet

ist, entscheiden nicht nur wir als Eigentümer,

sondern vor allem auch die

Regionalentwickler vor Ort. Wenn

naturschutzfachlich und sicherheitstechnisch

keine Risiken bestehen, unterstützen

wir im Rahmen unserer Möglichkeiten

das lokale Engagement. So haben wir

beispielsweise auf der DBU-Naturerbefläche

Pöllwitzer Wald in Thüringen im

vergangenen Jahr die Erweiterung eines

Moorerlebnispfades gemeinsam mit dem

Tourismusverband und dem Kreis vorangetrieben.

Auf der DBU-Naturerbe -

fläche Prora auf Rügen haben wir

gemeinsam mit der Erlebnis Akademie

das Naturerbe Zentrum Rügen mit

Dauerausstellung und Baumwipfelpfad

aufgebaut. Grundsätzlich kann man

sagen: Naturerleben gerne, aktives

Sporttreiben etwa mit Mountainbikes

zeigte sich bislang als eher schwierig

umsetzbar.

Prof. Dr. werner

wahmhoff

Privat

Pixelio.de/Rainer Sturm

16 hallertau-Magazin


hallertau-Magazin 17

Freising.

Das südliche Tor zur Hallertau.

Bummeln durch die historische Altstadt

und Genuss bayerischer Gemütlichkeit

Kraft sammeln auf dem fürstbischöflichen

Domberg und in der romanischen Krypta

Staunen über den Weihenstephaner Berg mit der

ältesten Brauerei der Welt und seinen Schaugärten

Entspannen im stimmungsvollen Weltwald und

auf Ausstellungen des Künstlerhauses Schafhof

Touristinformation Freising

Rindermarkt 20 • 85354 Freising • Tel. 08161/54-44111

touristinfo@freising.de • www.tourismus.freising.de

Sh

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Das Live-Kultur-Event im Ampertal geht in die 6

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Das Live-Kultur-Event im Ampertal geht in die 6.

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Bayerische Künstler präsentieren Kabarett & Musik

Do., 12.10.2017

Simone Solga

So., 19.11.2017

D’Raith Schwestern

So., 21.01.2018

3 Männer nur mit Gitarre

Mi., 21.02.2018

Wolfgang Krebs

Fr., 09.03.2018

Stephan Zinner

Do., 12.04.2018

Sigi Zimmerschied

W

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Weitere Termine:

Do., 26.10.2017

Thomas Rix Rottenbiller (Gaststube)

Mi., 15.11.2017

Die Geschwister Laschinger (Gastst.)

Mo., 30.10.2017

O-BAR: Halloween

Mi., 29.11.2017

Weiherer (Gaststube)

Mi., 31.01.2018

Die drei Haxn (Gaststube)

So., 01.04.2018

O-BAR: Ostersonntag

So., 08.04.2018

Krimitheater mit Dinner (Gaststube)

Mi., 18.04.2018

Thomas Lötscher / Veri (Gaststube)

S

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Weitere Termine:

St

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Start Ticketverkauf: 1. Juni

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Start Ticketverkauf: 1. Juni

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Weitere Termine:

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F

Do., 26.10.2017 Th

Mi., 15.11.2017 Die G

Mo., 30.10.2017

O-BAR: Halloween

Mi., 29.11.2017 Weih

Mi., 31.01.2018

Die drei Haxn

So., 01.04.2018

O-BAR: Osterson

So., 08.04.2018 Krimith

Mi., 18.04.2018 Th

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Weitere Termine:

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Start Ticketverkauf: 1. Juni 2

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Weitere Termine:

Start Ticketverkauf: 1. Juni 20

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Do., 12.10.2017

Simone

So., 19.11.2017 D’R

So., 21.01.2018 3

Mi., 21.02.2018

Wolfgang Krebs

Fr., 09.03.2018

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Do., 12.04.2018

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Die drei Haxn

O-BAR: Osterson

Th

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Das Live-Kultur-Event im Ampertal geht in die 6. Runde!

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Das Live-Kultur-Event im Ampertal geht in die 6. Runde!

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F

Thomas Rix Rottenbiller (Gaststube)

M Die Geschwister Laschinger (Gastst.)

O-BAR: Halloween

M Weiherer (Gaststube)

M Die drei Haxn (Gaststube)

S O-BAR: Ostersonntag

S Krimitheater mit Dinner (Gaststube)

Thomas Lötscher / Veri (Gaststube)

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S

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Start Ticketverkauf: 1. Juni

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Weitere Termine:

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Showtime 2017/2018

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Weitere Termine:

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Start Ticketverkauf: 1. Juni 2017

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Weiter

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Die drei Haxn

O-BAR: Osterson

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Das Live-Kultur-Event im Ampertal geht in die 6. Runde

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Start Ticketverkauf: 1

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Weitere Termine:

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Bayerische Künstler präsentieren Kabarett & Musik

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Die alte

Linde

im Landkreis

Pfaffenhofen

18 hallertau-Magazin


» ... im leisen Winde

Regt sich das Kornfeld kaum

Und über uns säuselt die Linde

Es ist mir noch wie ein Traum ... «

Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Bei Geisenhausen, wenige Kilometer von der Quelle

der Abens entfernt, steht eine imposante Sommerlinde

bei der Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gottes. Ihr

Stamm umfang beträgt gut über neun Meter.

Wann die Linde gepflanzt wurde, ist nicht bekannt,

aber es könnte schon vor 500 Jahren gewesen sein. Bis

zu 1000 Jahre alt können Linden werden. Es heißt, „300

Jahre wachsen sie, 300 Jahre stehen sie, 300 Jahre vergehen

sie“. Mit Sicherheit zählt die als Naturdenkmal

geschützte Linde zu den ältesten Bäumen im Hallertauer

Landkreis Pfaffenhofen. Foto: Maité Herzog

Unser sommer-tipp: Einfach mal vorbeiradeln

und im Schatten dieses ehrwürdigen Baum -

giganten eine Pause einlegen. Im Gras liegen und den

summenden Bienen zuhören ... Der passende Radwanderweg

findet sich auf: www.hopfenland-hallertau.de

Die Linde von Geisenhausen befindet sich auf dem

Streckenabschnitt „Spange 5“ der gut beschilderten

„Hallertauer Hopfentour“.

E11°36.0559' / N48°32.9281’

Aktion Baumsuche

Das hallertau-Magazin beteiligt sich an Förster Hans-

Helmut Holzners Suche nach einzigartigen Bäumen

der Hallertau (Unser Bericht „Baumsuche“ in der letzten

Ausgabe).

Wer sucht mit? Melden Sie uns „ihren Baum“ an:

redaktion@hallertau-magazin.de

hallertau-Magazin 19


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» Was ich

immer schon brauen

wollte ... «

Hans-Peter Drexler,

1. Braumeister bei

Schneider Weisse, gilt als

einer der innovativsten

Bier-Experten in Deutschland.

Traditionell reift das Weißbier

bei Schneider in offenen

Gär-Bottichen. Die obergärige

Hefe sammelt sich dabei an

der Oberfläche und wird

dann abgeschöpft.

22 hallertau-Magazin


Er ist einer der Stillen in der Branche. Keiner von denen, die sich gleich

nach dem ersten gelungenen Sudversuch als Pop-Star feiern lassen. Ihn als

„bodenständig“ zu bezeichnen, würde er wohl unterschreiben. Dennoch

zählt er seit vielen Jahren zu den innovativsten Brauern und gefragtesten

Bier-Experten der Republik. Die Rede ist von Hans-Peter Drexler, 1. Braumeister

sowie Geschäftsführer Technik und Logistik der Weissbierbrauerei

Schneider in Kelheim.

Seit 1982 ist der 60-Jährige bereits bei der traditionsreichen Familienbrauerei,

deren Gründer, Georg Schneider I., von den finanziell klammen Wittelsbacher

Weißbiermonopolisten 1872 das Recht erwarb, Weißbier zu brauen. Die

Schneiders können also mit einigem Recht als die Begründer des Weißbier-

Siegeszuges gelten. Zunächst von München aus, wo die Brauerei im Krieg

total zerstört wurde, dann ab 1946 von Kelheim aus, wo der Schneidersche

Zweigbetrieb von den Luftangriffen verschont geblieben war. Rund 240.000

Hektoliter Weißbier werden heute unter der Ägide von Hans-Peter Drexler

gebraut; rund ein Viertel davon geht in den Export.

Nach dem Studium der Brauwissenschaften in Weihenstephan sammelte

Drexler ein Jahr bei einer griechischen Brauerei Erfahrung, ehe er bei

Schneider als 2. Braumeister begann. „Es waren die Jahre des Weißbier-

Booms“, erinnert er sich, „Schneider Weisse wuchs sehr stark und wurde zu

einer der bekanntesten Biermarken in Bayern, ja Deutschland.“ Der Weißbierspezialist

aus Kelheim verfolgte dabei nie „Me-too-Strategien“, sondern

blieb seiner Linie stets treu: Bis heute wird nach den Rezepten des Gründers

gebraut. Die Vergärung der Biere verläuft ausschließlich in offenen Bottichen

und anschließend in der Flasche. Die Hauptmarke „Original“ (die seit

einigen Jahren mit dem Namenszusatz TAP7 angeboten wird; Tap engl.

Zapfhahn; Anm.d.Red.) ist durch ihre dunkle, bernsteinfarbene Optik

nahezu unverwechselbar. „Unser Anspruch ist die Eigenständigkeit des

Produktes“, erklärt Drexler, „verbunden mit einer gelebten Brautradition

über sechs Generationen.“

Craft-Bier-Vorreiter

Wer den Kelheimer Braumeister demnach als „Traditionalisten“

kategorisiert, liegt aber falsch. Wenngleich

das Reinheitsgebot für ihn die „Spielregeln“ beim

Bierbrauen setzt, gilt Hans-Peter Drexler doch als

Avantgardist unter Bayerns Brauern. Bereits 2007,

also lange bevor die sogenannten Craft-Biere den heimischen

Biermarkt belebten, begann Drexler mit

neuen Bierstilen zu experimentieren: „Ich hatte bei

Schneider Weisse immer alle Freiheiten, Neues auszuprobieren.“

Gemeinsam mit dem renommierten US-Braumeister

Garrett Oliver von der Brooklyn Brewery (New

York) entwickelte er mit der „Hopfenweisse“ quasi

einen neuen Weißbier-Typ. Denn der Weizenbock (8,2 %

Alkohol) erhält ganz sortenuntypisch eine große Menge

Aromahopfen („Saphir“), die erst nach der Kochung des

Sudes zugegeben wird („Kalthopfung“). Ein Bier, das

Weißbierfreunde polarisiert. „Die einen lieben es, andere

können damit gar nichts anfangen“, hat Drexler festgestellt.

„Vor zehn Jahren war die Zeit wohl auch noch nicht

reif für solche Biere. Deshalb haben wir anfangs den Großteil

des Sudes im Export verkauft, doch inzwischen hat die

Hopfenweisse einen festen Platz in unserem Angebot.“

Einen festen Platz im Portfolio von Schneider Weisse

hat auch das jährlich wechselnde Saisonbier, dem sich

Drexler mit großer Leidenschaft widmet: das TAP X. Hinter

der fast akronymartigen Namensgebung verbergen sich

Kombinationen bzw. Neuinterpretationen von Bierstilen,

die immer einem Grundsatz von Drexler folgen: „Was ich

immer schon mal brauen wollte ...“ Ein Blend aus dem

populären englischen Bierstil Porter mit Weißbier gab es

2014; im Vorjahr kombinierte der Braumeister die

uralte, stark-süße Biersorte Barley Wine mit Weißbier

Der Diplom-Braumeister und Betriebswirt

Georg Schneider Vi. (l.) leitet das

Familienunternehmen bereits seit dem

Jahr 2000. Der 52-Jährige ist zugleich u. a.

Präsident des Bayerischen Brauerbundes

und der Brau-Akademie Doemens.

Mit Drexler verbindet Schneider das

konsequente Festhalten an hochwertigen

rohstoffen für sein Bier – und die Passion

für Hallertauer Hopfen.

rund 12 Monate lagern die Weizenbock-

Biere in Eichenfässern, ehe sie in Flaschen

abgefüllt werden, wo sie nochmals Zeit

bekommen, weiter zu reifen.

hallertau-Magazin 23


und in diesem Jahr gibt es eine Neuauflage

des bereits 2012 gebrauten „Nelson

Sauvin“ – benannt nach der neuseeländischen

Aromahopfensorte, mit der das

Weißbier gehopft wird.

Neuseeländischer Hopfen, wo doch

in der Hallertau die besten Hopfen gedeihen?

Der Hopfenliebhaber Drexler

lacht. Grundsätzlich würde er für seine

Biere ausschließlich Hallertauer Hopfen

Kontinuität und Verlässlichkeit. Und doch

immer die aktuellen Trends des Biermarktes

im Blick. So lässt sich die Philosophie

von Hans-Peter Drexler umreißen.

Holzfassgereifte Bockbiere

Eine der jüngsten Entwicklungen im

Hause Schneider steht exemplarisch

dafür: In einem der Lagerkeller zeigt er

stolz eine ganze Palette von Holzfässern,

wenn nun auch die großen, internationalen

Braukonzerne auf diesen Zug aufzuspringen

versuchen: „Wenn die Großen

einsteigen, geht der subversiv-revo -

lutionäre Charakter dieser Bewegung

verloren!“

Ein paar Jahre wird Drexler noch in

Kelheim zum Wohl der Brauerei Schneider

wirken und Tradition und Moderne verbinden.

Möglicherweise bis zum 150.

» Ich hatte bei Schneider

Weisse immer alle Freiheiten,

Neues auszuprobieren. «

Hans-Peter Drexler

verwenden, bekräftigt er. Nur diese Sorte

Nelson Sauvin mit ihren außergewöhnlichen

Fruchtnoten, die er zufällig bei einer

Auslandsreise entdeckt hat, sei halt einzigartig

(„Auslassen derma nix!“). Ansonsten

arbeite er sehr eng mit dem Hallertauer

Hopfenforschungsinstitut in Hüll zusammen,

das seine Experimentierfreudigkeit

mit immer neuen Zuchtstämmen (also

noch nicht marktreifen Hopfensorten) bedient.

Oder eben direkt mit Pflanzern, die

im Vertragsanbau bestimmte Sorten für

Schneider Weisse kultivieren. „Vertragsanbau

auch beim Hopfen ist unser Ziel“,

erklärt Drexler, „bei Gerste und Weizen

machen wir das schon seit über 20 Jahren.“

in denen unterschiedliche Weizenbockbiere

mehr als 12 Monate reifen: „TAP X

Cuvée Barrique“. Eine Spezialität,

die im Zuge der Craft-Bier-Bewegung

(wieder-) entdeckt wurde.

Der größte Teil davon werde allerdings

ins Ausland verkauft, räumt

Drexler ein, weil in den USA dafür eine

ungleich höhere Nachfrage bestünde.

Drexler, seit vielen Jahren als Verkoster

in den Jurys bedeutender internationaler

Bier-Wettbewerbe, wie European

Beer Star oder World Beer Cup, begrüßt

den Craft-Bier-Trend, der das Lebensmittel

Bier wieder populärer gemacht hat.

Allerdings sieht er es eher kritisch,

Geburtstag der Brauerei im Jahr 2022.

Mit seiner Frau und den vier Kindern

lebt der gebürtige Schlierseer bis heute

im oberbayerischen Fischbachau. Die

Nähe zu den Bergen hat ihn geprägt. So

es seine knapp bemessene Freizeit

erlaubt, pflegt er seine Hobbys Bergsteigen

und Radfahren.

Geradelt wird natürlich auch rund

um seinen Zweit-Wohnsitz in der Hallertau:

Drexler ist einer der Initiatoren

einer ausgiebigen Radrundfahrt im

Hopfenland, die alljährlich stattfindet

und an der – überwiegend – Brauer-

Kollegen teilnehmen. ah, Fotos: Ursi

Lerke (2), Schneider Weisse (3)

immer ein lohnendes Ausflugsziel in Kelheim ist

die Brauereigaststätte Schneider. Vielleicht in

Verbindung mit einer Brauereiführung:

Diese finden immer dienstags und donnerstags

um 14:00 Uhr statt (von Januar bis Mitte April

nur donnerstags). Sonderführungen für

Gruppen auf Anfrage. Die kurzweilige Brauereiführung

dauert 90 Minuten und endet mit einer

ausgiebigen Weißbierprobe mit Brezn.


Manuel Glück/Crapula-Colorum Photography

Aufgspuit

in Au!

Dellnhauser Volksmusikfest

Alle zwei Jahre, Anfang Juli, wird die

Hallertauer Gemeinde Au (Landkreis

Freising) zur Bühne für das Dellnhauser

Volksmusikfest.

Verteilt auf acht verschiedenen Bühnen

im Marktbereich, präsentiert Michael

Eberwein, Veranstalter und Chef der

Dellnhauser Musikanten, das weite

Spektrum der Volksmusik – bei überwiegend

freiem Eintritt. Über 60 Musikgruppen

interpretieren vom 4. bis 9. Juli

das Genre von modern bis traditionell.

Das freut Bürgermeister Karl Ecker, der

das Festival tatkräftig unterstützt:

„Gerne stellen wir unsere Ressourcen für

das Dellnhauser Volksmusikfest zur Verfügung.

Wir sind stolz, dass wir mit dieser

einzigartigen Veranstaltung weit über die

Region hinaus Beachtung finden.“

Eröffnet wird das Festival mit den

Abendveranstaltungen in der Hopfenlandhalle

in Au. In Kooperation mit dem

Bayerischen Rundfunk findet ein Volksmusikabend

mit namhaften Gästen am

Dienstag, 4. Juli, statt. Tags darauf versprechen

die Musiker von Django 3000

eine wilde Gipsy-Party, bevor am Donnerstag,

6. Juli, das Herbert Pixner

Projekt mit neuem Programm auftritt.

Erstmals findet am Freitagabend, 7. Juli,

eine „Musikanten-Rallye“ durch verschiedene

Auer Wirtshäuser statt, die

einstimmen wird auf die folgenden Tage,

wenn das Zentrum der Gemeinde zu

einer großen Bühne für die Volksmusik

wird.

Zum Rahmenprogramm zählen ein

Kunsthandwerkermarkt, eine Trachten-

Modenschau und ein Jodelkurs mit BR-

» Wir sind stolz auf diese in

Bayern einzigartige Veranstaltung! «

Karl Ecker, Bürgermeister der Markt- und

Hopfensiegelgemeinde Au in der Hallertau

Moderatorin Traudi Siferlinger. Angelehnt

an den legendären Kocherlball in

München gibt es am Sonntag ab 6.00

Uhr den Frühaufsteher-Volkstanz vor der

herrlichen Kulisse des Schlossgartens.

Zum Finale am Sonntagabend spielt

Blues-Legende Christian Willisohn.

Unterstützt wird das Volksmusikfest

vom Bezirk Oberbayern. Hauptsponsoren

der Veranstaltung sind die Flughafen -

gesellschaft München sowie die Bayernwerk

AG. Das genaue Programm sowie

alle weiteren Informationen zum Fest

finden sich auf der Internetseite

www.volksmusikfest.de.

hallertau-Magazin 25


© 2012 Anton Mirwald bild-gestalten.de

Hoenland

Hallertau!

Hallertau!

i n fo r m a t i o n e n vo m H o p fe n l a n d H a l l e r t a u To u r i s m u s e. V.

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

Zweite Mitgliederversammlung

Am Montag, 20. März 2017, fast genau zwei Jahre

nach Gründung des neuen Tourismusvereins, fand

im Landgasthof Rockermeier in Unterpindhart die

2. Mitgliederversammlung des Hopfenland Hallertau

Tourismus e.V. statt. Zahlreiche Mitglieder nahmen

an der Versammlung teil. Landrat Martin Wolf

(1. Vorsitzender) und Martina Mayer (Projektleiterin)

berichteten über die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen

mit Steigerungsraten von über

6% und über den aktuellen Mitgliederstand. Neben

einem Rückblick auf das Jahr 2016 wurden auch die

geplanten Aktionen sowie die Maßnahmen im

Rahmen des landkreisübergreifenden LEADER-

Kooperationsprojektes für 2017 vorgestellt. Die

Mitglieder verabschiedeten einstimmig die geplanten

Einzelmaßnahmen und den Haushalt für 2017.

rückblick:

reise- und Freizeitmesse f.re.e 2017

Vom 22.-26. Februar 2017 zeigten über 1200 Aussteller

auf Bayerns größter Freizeitmesse f.re.e

interessante Reise- und Freizeitangebote. Auch das

Hopfenland Hallertau war mit einem großen Messestand

und zahlreichen Mitausstellern am Stand von

Oberbayern vertreten. Unter der Dachmarke „Hopfenland

Hallertau“ präsentierten sich Vertreter der

vier dazugehörigen Landkreise, Hallertauer Städte

und Gemeinden sowie touristische Dienstleister. Mit

von der Partie waren neben dem Kommunalunternehmen

Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen

a.d.Ilm und Kuchlbauer’s Bierwelt die Stadt Geisenfeld,

die Stadt Rottenburg a.d.Laaber, die Stadt

Mainburg, die „Natur in Pfaffenhofen a.d.Ilm 2017

26 hallertau-Magazin

GmbH“, das Deutsche Hopfenmuseum, der Erlebnisbauernhof

Lehner sowie der Freundeskreis Heimatverein

Manching e.V.

Bei verschiedenen Produktverkostungen der Liqueur -

manufaktur Lutzenburger und der Holled’Auer Hopfen-

Secco Manufaktur und bei Bierproben mit der

Hopfenbotschafterin und Biersommelière Elisabeth

Stiglmaier kamen die Besucher so richtig auf

den Geschmack. Musikalische Schmankerl von

Sauglocknläutn sorgten dabei für gute Stimmung.

„Hallertau schmecken & entdecken“

für Hallertauer Kulinarikwochen 2017

In diesem Jahr beteiligen sich wieder über 20 Hallertauer

Gastronomiebetriebe an den Hallertauer Kulinarikwochen

2017, die für Frische und hochwertige

Produkte aus der Region stehen. Den Start bilden

die etablierten Hallertauer Spargelwochen. Dabei

kommen traditionelle Gerichte und neue Kompo -

sitionen mit Qualitätsspargel aus Abensberg oder

Pörnbach bis Mitte Juni auf den Tisch.

Während der Hallertauer Hopfen- und Bierwochen

von August bis Mitte September wird neben kreativen

Gerichten und Menüs mit Bierbegleitung bzw.

Verkostung auch das „Original Hallertauer Hopfenzupfermahl“

angeboten. Im Rahmen der Wildwochen

von Mitte Oktober bis November garantieren

kulinarische Klassiker sowie neue Kreationen köstlichen

Wildgenuss. Vorgestellt werden die Kulinarikwochen

in der 32-seitigen Broschüre „Schmecken

& Entdecken im Hopfenland Hallertau 2017“. Neu

ist die prominente Darstellung der teilnehmenden

Restaurants und Gasthäuser mit wissenswerten

Informationen, Kontaktdaten und Bildern. Zudem

enthält die kostenlose Broschüre ausgewählte

„Hopfenhighlights“ und offene Hopfen erlebnis -

führungen für 2017. Auch sind Anbieter von regionalen

Produkten und Spargelhöfe mit aufgeführt.

radkarte „Hallertauer Hopfentour“ –

4. überarbeitete Auflage

Seit Mitte Mai 2017 ist die inzwischen vierte überarbeitete

Auflage der beliebten Radkarte „Hallertauer Hopfentour“

erhältlich. Dabei enthält die kostenlose Radkarte

jetzt auch wertvolle Informationen für E-Biker. So

sind alle Stromtreter-Ladepunkte, BikeEnergy-Ladestationen

und Gast geber mit E-Bike-Verleih in der

Region mit aufgeführt und

auf der Karte vermerkt.

Zudem enthält die Radkarte

Informationen zu

über 50 Ausflugszielen

entlang der Strecke und

eignet sich daher auch als

wertvolle Freizeitkarte.

Hopfakranzlfest

in Pfaffenhofen

Am Sonntag, 10. September

2017, findet das 12.

Haller tauer Hopfakranzl fest

in der Stadt Pfaffenhofen

(Unterer Hauptplatz) statt; erstmals in Kombination

mit dem Hopfensiegelfest. Die attraktive Regionalmesse

rund um das „Grüne Gold“ wird vom Hopfenland

Hallertau Tourismus e.V. zusammen mit der

Stadt Pfaffenhofen, den Veranstaltern des Hopfensiegelfestes

und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern

organisiert.

„Natur in Pfaffenhofen“ im

landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

vom 24. Mai bis zum 20. August

„Wenn es überall summt, schwirrt, tanzt und lacht ...“ –

dann ist Gartenschau in Pfaffenhofen. Am 24. Mai

öffnen sich die Tore zu der wohl größten diesjährigen

Veranstaltung. Unter dem Oberbegriff „Heimat“

präsentiert sich der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm


auf einer rund 520 m² großen gemeinsamen Ausstellungsfläche

mit dem Kreisverband für Gartenbau und

Landespflege Pfaffenhofen a.d.Ilm e.V. Landkreisgemeinden,

Abteilungen der Verwaltung sowie touristische

Partner haben ein buntes Rahmenprogramm

ausgearbeitet. Auf dem gesamten Gelände der Gartenschau

werden Blumen und Pflanzen in den Themengärten

erlebbar und ermöglichen ein sinnliches Erlebnis

mit Lernfaktor für alle Sinne.

Nähere Infos unter: www.gartenschau-pfaffenhofen.de

entdeckungstour im landkreis

Pfaffenhofen a.d.Ilm

Im Rahmen der Gartenschau hat das Kommunal -

unternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen

a.d.Ilm (KUS) ein Gewinnspiel konzipiert. Die

Teilnahmekarten enthalten Tipps zu Ausflügen und

Sehenswürdigkeiten, kombiniert mit einer übersichtlichen

Landkreiskarte. Bis zum 10. September

ist Zeit, um bei mitwirkenden Partnern das Stempelkonto

zu füllen und beim KUS einzureichen. Es gibt

attraktive Preise zu gewinnen: eine Übernachtung

im Baumhaushotel Oberbayern, ein Krimidinner für

zwei Personen oder eine Stadtführung für vier Personen.

Gewinnspielkarten sind während der Gartenschau

am Stand des KUS auf dem Festplatz und

online unter www.kus-pfaffenhofen.de erhältlich.

radwandern auf hohem Niveau im

landkreis Freising

Landratsamt Freising

Der Landkreis Freising bietet Genussradlern und

ambitionierten Fernradwanderern ein weitläufiges,

gut beschildertes Radwegenetz mit gemütlichen

Rundtouren bis hin zu Fernradwegen, wie beispielsweise

dem Isarradweg, dem Ammer-Amper-Radweg

oder der Hallertauer Hopfentour. Dabei wird Qualität

großgeschrieben. Derzeit erfolgt die 4-Sterne-

Klassifizierung des Ammer-Amper-Radweges. Der

Ammer-Amper-Radweg ist ein familienfreundlicher,

ca. 200 kilometerlanger Fernradweg, der von den

Ammerquellen bei Oberammergau bis zur Ampermündung

bei Moosburg a.d.Isar verläuft. Infos unter

www.ammer-amper-radweg.com. Kostenloses Kartenmaterial

unter: tourismus@kreis-fs.de

Dellnhauser Volksmusikfest

Bereits zum 8. Mal findet vom 4.–9. Juli 2017 das

bekannte Dellnhauser Volksmusikfest in Au i.d.

Hallertau statt. Dabei dreht sich alles um (Volks)musik:

Zum einen die begehrten Abendveranstaltungen,

die vom traditionellen Volksmusikabend „Treffpunkt

Volksmusik“, in Kooperation mit dem Bayerischen

Rundfunk, über Django 3000 und dem Herbert Pixner

Projekt bis hin zur langen Nacht der Musik in den

Auer Gastronomiebetrieben reichen. Am Wochenende

erwartet die Besucher dann ein Festival mit

über 60 Musikgruppen, verteilt auf acht Bühnen,

die modern bis traditionell aufspielen, ein Kunsthandwerkermarkt

sowie ein buntes Rahmenprogramm

– und das bei überwiegend freiem Eintritt.

Infos unter: www.volksmusikfest.de

eine [r]auszeit auf zwei rädern im

landkreis Kelheim

Die weiten Hopfengärten der Hallertau und die Landschaften

um den Donaudurchbruch, spannende

Sehenswürdig keiten, wie der Kuchlbauer Turm oder

das Kloster Weltenburg, und die vielen Biergärten und

Gasthäuser der Region – sie alle laden zum Entdecken

ein. Besonders gut geht das auf zwei Rädern – ob auf

einer Rennradtour, mit dem E-Bike oder der ganzen

Familie. 16 neue Rundtouren, zahlreiche Querspangen

und Fernradwege ziehen sich durch das über 1.000 km

lange Radwegenetz im Landkreis Kelheim. Genussradler

können sich beispielsweise auf die Hopfengarten-Tour

freuen, auf der es durch die eindrucksvollen Hopfengärten

geht und auf der Gasthäuser zur Einkehr einladen.

Oder man besichtigt auf der Holledauer-Kirchturm-

Tour die vielen malerischen Kirchen, die auf dieser Tour

durch die Hallertau warten.

Ganz einfach ist die Planung der Radtour mit der neuen

E-Bike- und Radkarte, die kostenfrei beim Tourismus -

verband im Landkreis Kelheim e.V. erhältlich ist.

Entdecken Sie darin die neuen Rundtouren in der

Region, die an den Wegen liegenden Ausflugsziele und

nützliche Informationen für Ihren Radurlaub wie

E-Bike-Servicestationen. Auf dem neuen Tourenportal

unter www.rauszeit.bayern können Sie zusätzlich die

Streckenverläufe herunterladen oder eigene Touren

planen. Die perfekten Voraussetzungen für Ihre [r]auszeit

auf zwei Rädern!

Anton Mirwald

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds

für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).

Kultur erleben & genießen

im landkreis landshut

Viel Abwechslung bietet die Gegend von der Urlaubsregion

Hopfenland Hallertau bis zur Natur- und

Erholungsregion Vilstal, finden sich doch auf der

Strecke noch Geheimtipps wie das Rottenburger

Radiomuseum oder die einzigartige Wallfahrtskirche

St. Corona in Koppenwall mit ihrem Schlupfaltar.

Radiomuseum Rottenburg

Sportlich geht es auf Niederbayerns längster Wasserseilbahn

in Wörth a.d. Isar zu, nichts für Angsthasen,

aber alles für Wasserratten. Wer festen Boden unter

den Füßen bevorzugt, fühlt sich wohl auf der ersten

Freiluft Fußball-Golf-Anlage Bayerns in Willaberg bei

Bodenkirchen.

Veranstaltungen

im Hopfenland Hallertau:

bis 20.08.:„Natur in Pfaffenhofen“

17.06.: Roider-Jackl-Gedächtnissingen in Oberglaim

11.08.–13.08.: SALVE ABUSINA – Römerfest

im Kastell Abusina in Eining

13.08.: Hopfenzupferfest, Mitterstetten

15.08.: Hopfenzupferjahrtag, Scheyern

26.08.–27.08.: Ernte- und Hopfazupfafest am

Wimmer-Hof in Steinbach bei Rottenburg

31.08.–04.09.: Gillamoos in Abensberg

01.09.–10.09.: Großes Freisinger Volksfest

10.09.: Hopfakranzlfest in Pfaffenhofen

30.09.–01.10.: Kunst im Gut – Kultur pur im Kloster

Scheyern

06.10.–09.10.: Mainburger Gallimarkt

weitere Infos zur Mitgliedschaft

und zum tourismusverein unter:

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

Spitalstraße 7 · 85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm

Telefon 08441 4009-284

info@hopfenland-hallertau.de

www.hopfenland-hallertau.de

hallertau-Magazin 27


KUS-Bereichsleiter Andreas

regensburger mit seinen

Kolleginnen Britta Lemloh, Lisa

Sutter und Birgit Janecek (v. l.)

beim Studieren von neuen

radkarten und bei der

Besichtigung des KUS-Pavillons

auf der kleinen Landesgartenschau

in Pfaffenhofen.

© KUS

„Der Gast denkt in Regionen“

c

Serviceeinrichtung für Touristen: das KUS in Pfaffenhofen

Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung (KUS) wurde 2014

vom Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm als 100%iges Tochterunternehmen

gegründet. Ziel ist die Förderung der heimischen Wirtschaft sowie die

Steigerung der Lebensqualität im Landkreis und damit der Attraktivität

für Besucher. Zu Jahresbeginn formierte sich für den Bereich Tourismus

mit Bereichsleiter Andreas Regensburger, Britta Lemloh, Lisa Sutter und

Birgit Janecek ein komplett neues Team.

Für die Redaktion der „hallertau“ eine gute Gelegenheit für ein Gespräch über

Visionen, Ziele und Aktivitäten des KUS für die Region.

Foto: Maité Herzog

28 hallertau-Magazin


53 Betriebe halten im Landkreis für Gäste insgesamt 2.167

Betten bereit. Die Aufenthaltsdauer beträgt im Schnitt

1,9 Tage. Touristisch gesehen ist da noch etwas Luft nach

oben ...?

Regensburger: Aber sicher. Doch die Frage ist: Sind wir eine touristische

Destination? Die Region zählt wirtschaftlich zu den stärksten

in ganz Deutschland. Die touristische Ausrichtung ist dementsprechend

noch verhalten. Dabei gäbe es viel Potenzial, gerade

für Tagesbesucher ...

Lemloh: ... wir kommen gerade von den für uns wichtigen touristischen

Messen, der Freizeit in Nürnberg und der f.re.e in

München. Wir haben da schon eine große Nachfrage festgestellt

nach Angeboten in der Region.

Das hat vermutlich auch mit der kleinen Landesgartenschau

zu tun, die noch bis 20. August in Pfaffenhofen stattfindet?

Janecek: Klar. Das macht sich natürlich bei den Anfragen bemerkbar.

Wir erwarten neben Besuchern aus der Hallertau auch viele Gäste

aus den Metropolregionen München und Nürnberg. Möglicherweise

kommen manche wegen der Gartenschau zum ersten Mal

hierher und werden so aufmerksam auf die Attraktivität der Landschaft

und die Attraktionen der Hallertau.

Regensburger: Für uns war es deshalb logisch, dass wir als KUS uns

federführend um den Pavillon des Landkreises auf der Gartenschau

(Volksfestplatz) kümmern. Damit wir den Stand die fast

drei Monate bespielen können, unterstützen uns eine Reihe

von Gemeinden des Landkreises, Vereine, Institutionen und

Unternehmen. Wir können so auf unserer kleinen Bühne ein

sehr attraktives Programm anbieten.

Kann ich denn als interessent bei ihnen ein Paket buchen, also

z. B. Eintritt auf der Gartenschau an zwei aufeinanderfolgenden

Tagen mit Hotel, evtuell sogar Anreise mit öffentlichen

Verkehrsmitteln?

Sutter: Buchbare Packages zu schnüren ist ein ganz großes Ziel von

uns. Aber so weit sind wir leider noch nicht. Derzeit sagen uns die

Anfrager, was sie wollen, und wir stellen das entsprechende Material

zusammen. Wir verstehen uns als Dienstleister für Interessierte, die

Abwicklung eines Angebotes/eines Aufenthaltes muss ein Profi,

wie z. B. ein Reisebüro oder ein Hotelbetrieb, übernehmen. Wir

arbeiten aber daran, dass Komplett-Angebote bald möglich sind.

Was sind denn sonst die Projekte, die das KUS derzeit beschäftigen?

Sutter: Eines unserer aktuell wichtigsten Vorhaben ist das LEADER-

Projekt „Radoffensive“ im Landkreis Pfaffenhofen. Geplant ist,

Die Zusammenarbeit

mit den Gemeinden ist

uns sehr wichtig.

Britta Lemloh

d

eine Bestandsaufnahme des vorhandenen Angebotes sowie

eine Bewertung der Beschilderung. Sodann soll das Radwegenetz

sukzessive verbessert und dahingehend optimiert werden,

dass unter anderem Gastronomiebetriebe und Sehenswürdigkeiten

eingebunden oder entsprechende Radlkarten aufgelegt werden ...

Regensburger: ... dieses Angebot richtet sich zugleich natürlich

an die Bürger, die umweltschonend mit dem Fahrrad zur Arbeit

fahren wollen – als Beitrag zur CO2-freien Mobilität!

Janecek: Parallel dazu entwickeln wir gerade in Zusammenarbeit

mit den Kommunen, Städten und Gemeinden ein Wanderwege-

Konzept, damit wir Interessierten auch für dieses wichtige

Segment attraktive Angebote unterbreiten können.

Lemloh: Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist uns sehr wichtig.

Über unseren interkommunalen Arbeitskreis stehen wir in

einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Das KUS versteht

„Fest der Spargelvielfalt 2017

im Schloss zu Pörnbach

sich aber auch als Lobby für die Entwicklung des Tourismus,

die den Gemeinden und Leistungserbringern proaktiv Ideen

liefert.

Regensburger: Von großer Bedeutung ist auch die Zusammenarbeit

mit unserem Pendant bei der Stadt Pfaffenhofen (WSP),

dem Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. und dem überregionalen

Verband „Tourismus Oberbayern München e.V.“ (TOM),

z. B. bei unseren beliebten Themenwochen in der Gastronomie

(Spargel, Wild u. a.). TOM hat heuer sogar erstmals seine alljährliche

Mitgliederversammlung in Pfaffenhofen abgehalten.

Janecek: Die überregionale Anbindung der Hallertau ist ganz

wichtig. Denn bei der Außendarstellung müssen wir immer im

Auge haben, dass der potentielle Gast in Regionen denkt und

nicht in politischen Einheiten. Mit Kirchturmdenken können

wir nichts bewegen ...

Wir danken ihnen für das Gespräch.

Fotos: Rainer Lehmann

I N T E R V I E W

© KUS

hallertau-Magazin 29


WO DAS

WORT IST

Claudia Barcheri

Heike Berl

Alexis Dworski

Florian Ecker &

Valentino Betz

Joachim Maria Hoppe

Andreas Stetka

1. Juli ‒ 20. August 2017

Skulptur, Grafik, Video

85354 Freising, Am Schafhof 1 / www.schafhof-kuenstlerhaus.de

Di ‒ Sa 14-19 Uhr, So + Fei 10-19 Uhr / Eintritt frei!

Florian Ecker & Valentino Betz: Seid fröhlich in Hoffnung, Foto: Gregor Passens



620n.Chr.

www.janda-roscher.de

Das älteste Kloster Bayerns

wurde vor fast 1400 Jahren am sogenannten

Donaudurchbruch gegründet. Dass die „Weltenburger

Enge” heute Naturschutzgebiet ist und

nicht dem „Fortschritt” zum Opfer fiel, ist auch

ein Verdienst des BN.

Für welche einmaligen Naturschönheiten wir uns

noch einsetzen, erfahren Sie unter:

7. Juli

„einegspuit“

Musikantenrallye in den

Auer Wirtshäusern

8. / 9. Juli

FREIES FESTIVAL

Bands auf freien Bühnen,

Kunsthandwerkermarkt,

Frühaufsteher-Volkstanz,

Rahmenprogramm und

viele weitere Attraktionen

www.volksmusikfest.de

www.bund-naturschutz.de

Infos zu schützenswerten Landschaften unserer

Heimat – einfach kostenlos anfordern:

Dr.-Johann-Maier-Str. 4 Tel. 09 41/2 9720 -0

93049 Regensburg info@bund-naturschutz.de

LeЅer-Aktion:

30 hallertau-Magazin

Dinopark-Tickets zu gewinnen!

Wir verlosen zwei Familienkarten für das Dinosaurier Freiluftmuseum in Denkendorf ( www.dinopark-bayern.de , unser Bericht S. 39)

Frage: wie viele Ausgaben des Hallertau-Magazin kann man online lesen?

Antworten an: redaktion@hallertau-magazin.de · Einsendeschluss ist der 1. August 2017

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Alle Angaben vorbehaltlich Änderung oder Irrtum.

The Sour Cherry Werbeagentur Kreuth1

15.–18. Juni: Gartenausstellung in

Kreuth/Rudelzhausen

täglich bis 17.00 Uhr, Eintritt frei!

Viermal im Jahr lädt die Familie Senger

auf ihr idyllisch gelegenes Hof-Ensemble

nach Kreuth (Gemeinde Rudelzhausen)

ein und jedes Mal kommen zahlreiche

Besucher aus nah und fern, um sich an

dem umfangreichen Angebot rund um

den Garten zu erfreuen: von hochwertigen

Natursteinen, Fliesen oder Zierkies

über Skulpturen und Gussfiguren bis hin

zu Gefäßen und Dekorationsartikeln. Im

hauseigenen „Café Kreuth“ gibt es Kuchen

und Kaffee; die Weinstube Huber aus

Hebrontshausen übernimmt die Bewirtung

der Gäste im kleinen Biergarten. Gartentage,

die zum Bummeln und Verweilen

einladen. www.kreuth1.de

23.–24. Juni: Vinitaly –

Italienisches Fest im Ramasuri

einem restaurierten ehemaligen Brauereianwesen

in Irnsing bei Neustadt. Inhaberin

Sabine Eberl lädt ein, ausgesuchte

Weine und kulinarische Spezialitäten aus

Italien zu verkosten. Zur Präsentation der

Weine reisen eigens Winzer aus Venetien

an. Das breite Feinkost-Angebot an Antipasti,

Nudelgerichten und Pizza bereiten

die Köche vom Gasthaus Zirngibl (Bad

Abbach) zu. Für die passende musikalische

Unterhaltung sorgt der italienische

Musiker Luigi Martilotti. Der Eintritt beträgt

5,00 Euro – inklusive Verzehrgutschein

und Weinglas. Von Freitag bis Samstag

(jeweils ab 18.00 Uhr) bei jedem Wetter.

www.ramasuri-irnsing.de

Tipps & Service Sommer – Herbst 2017

24.–25. Juni: Johannismarkt im

Schafhof Kunsthandwerkermarkt am

Samstag von 10 bis 19 Uhr, anschließend

„Resi Schmelz Combo“ und Sonnwendfeuer-

Markt am Sonntag von 10 bis 18 Uhr

www.schafhof-kuenstlerhaus.bezirk-oberbayern.de

30. Juni.–2. Juli: Open Air Empfenbach

bei Mainburg Mit Filistine, Capitano,

Blues Pills, Ludwig Two, Brachmond,

Haloroid, Raphael, Kyle Gass Band, Mundwerk-Crew,

Taming the Shrew, Yohto, Lenze

& de Buam, Rockness, Jugend- und Stadtkapelle

Mainburg; 3-TAGES-TICKET 37€ inkl.

Camping- und Parkplatzgebühren, 35. Benefiz

Festival der Open-Air-Freunde Empfenbach

e.V. www.festival-holledau.de

4.–9. Juli: Dellnhauser Volksmusikfestival

in 84072 Au in der Hallertau

> siehe redaktioneller Beitrag

7. Juli: Freisinger Musiksommer im

Schafhof Jazz Fest OPEN AIR mit The

Original Triad Big Band, Pete York &

Friends, The Veterinary Street Jazz Band

Eintritt frei!

8. Juli: Freisinger Musiksommer im

Schafhof 16:30 Uhr Freisinger Familienkonzert

Camille Saint-Saens: Karneval der

Tiere · Eintritt frei!

19.30 Uhr Orchesterkonzert Kammerorchester

„Trisono“ aus Freising spielt Werke

von Saverio Mercadante, Antonio Vivaldi,

Georg Friedrich Händel und Camille

Saint-Saens · Eintritt frei!

www.schafhof-kuenstlerhaus.de

bis 31. Oktober: Sichtungsgarten

Weihenstephan täglich 9.00 - 18.00 Uhr

Ein inspirierender Ort für Garten- und

Naturfreunde: 5 ha Staudenpflanzungen

nach ökologischen, ästhetischen und

pflegetechnischen Gesichtspunkten

Eintritt frei!

Weihenstephaner Gärten, Am Staudengarten

7, 85354 Freising · Mit ORANGERIE,

mediterranem Bistro-Cafe-Shop, Di-So

8-18 Uhr www.orangerie-cafe.de

und 13.–15. Juli: Ausstellung

Blumenkunst im Sichtungsgarten

Weihenstephan im Rahmen der

Projekttage 2017 der Staatlichen Fachschule

für Blumenkunst Weihenstephan

jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr · Am Staudengarten

6, 85354 Freising · Eintritt frei!

08161 71-3373

LeЅer-Aktion:

W

Aktuelle Hinweise finden Sie in

den Veranstaltungskalendern

online:

www.hopfenland-hallertau.de

(„Aktivitäten“)

www.tourismus-landkreis-kelheim.de

(„Veranstaltungen“)

www.hallertau.info („Termine“)

www.freising.de („Veranstaltungskalender“)

Naturfreunde: Veranstaltungen des

Landschaftspflegeverbandes Kelheim

unter www.voef.de

28.–30. Juli:

AgratAmAgatha – 3 tägiges

Gute-Laune-Festival, Agathasee bei

Riedenburg

„Aus Liebe zur Musik und der Freude am

schönen Leben“ organisiert ein gemein -

nütziger Verein dieses Fest und will das Beste

aus allem vereinen: „Ein entspanntes Wochenende,

an dem Gäste für wenig Geld und ohne

Kommerz grandiose Musik hören und spannende

Künstler kennenlernen, Bio-Getränke

genießen und mit Gleichgesinnten dem

schönen Leben frönen können.“ Camping

auf der Schafweide, Bio-Food (auch vegan),

10 verschiedene Sorten Biobier.

Wochenend-Ticket inkl. Camping 30 €.

Veranstalter: Kultureller Untergrund Riedenburg

e.V. www.agratamagatha.de

bis 20. August: Gartenschau 2017

Pfaffenhofen a. d. Ilm

Viele tolle Highlights!

24. Juni Mittsommernacht

22. Juli Sommerfest

10.–12. August Open Air Kino

www.gartenschau-pfaffenhofen.de

11.–13. August:

Die Römer kommen!

Salve Abusina in Bad Gögging, eine

Reise in die Antike

Auf Bayerns größtem Römerfest „Salve

Abusina“ können Besucher den römischen

Alltag wie vor 2000 Jahren erleben.

Drei Tage lang nehmen Gladiatoren und

„Die Farben der Hallertau“ zu gewinnen! G

Maité Herzog

W

Handwerker Besucher mit auf eine aufregende

Zeitreise zurück in die Antike:

Legionärsgruppen stellen anschaulich und

interaktiv den militärischen Drill der Römerzeit

dar. Schaukämpfe sorgen für erhöhten

Pulsschlag. Im römischen Biergarten gibt es

Essen nach antikem Vorbild. Handwerker und

Händler zeigen ihr Können und ihre Waren.

www.abusina.com

Täglich bis 6. November: Vogelpark

Abensberg Pfauen, Fasane, Uhus, Papageien,

Exoten aus Südamerika, Laufvögel

wie Emus und Nandus, Nil-Gänse. Aber

auch Ziegen, Schafe, Esel, Hängebauchschweine,

kleine Kängurus und amerikanische

Nasenbären!

Maité Herzog

Restaurant mit Terrasse, Biergarten und

rollstuhlgerechtem WC. Angeleinte,

wohl erzogene Hunde mit tütenkundigen

Haltern willkommen. Eintritt 5 €,

Kinder 3,80 €, von 9–18 Uhr geöffnet

www.vogelpark-abensberg.de

22. + 29. August + 5. September:

Hopfazupfa-Diensdog mit Ritsch

Ermeier jeweils 18.00 Uhr · Musikalische

Lesung mit Ritsch Ermeier am Hopfengarten

vor dem Deutschen Hopfenmuseum

Dauer ca. 1 Stunde, Eintritt: 6,00 €

www.bavarianvoices.de

„Eintritt frei“-Veranstaltungen im

Landgasthof Wäscherhartl b. Kelheim

(Sausthal 1, 93346 Ihrlerstein):

Steinzeit-Vorführung im FeuerZelt:

15. August, 14 Uhr (Mariä Himmelfahrt)

08. Oktober, 14 Uhr · bei jedem Wetter -

Dauer ca. 60 Minuten, keine Anmeldung

erforderlich!

Freies Musizieren am Lagerfeuer

Jam-Session für jedermann, Aktive

und Zuhörer: 18. August ab 20 Uhr · bei

jedem Wetter

Interaktive Märchenstunde im

FeuerZelt: 17. September, 14 Uhr,

Dauer ca. 60 Minuten.

Donau-Sternwarte „Tag der offenen

Tür“: 3. Oktober ab 14 Uhr mit vielseitigem

Programm

www.waescherhartl.de

Schreiben Sie uns an Redaktion@hallertau-magazin.de:

wo haben sie diese Ausgabe des hallertau magazin erhalten?

Unter allen Einsendungen (bis 15.9.2017) verlosen wir 3 Exemplare des 2017 erschienen

Bildbands „Die Farben der Hallertau“ von Michael Mießlinger, 200 Seiten, über 600 Fotografien

MDV Maristen Druck & Verlag GmbH, ISBN 978-3-931351-34-2


V

Treffpunkt Mainburg:

im

Garten

Ausgefallene, exotische und einheimische Blühgehölze, Rosen, Stauden, Blumen -

zwiebeln ... oder einen Baum in XXL? Majuntke in Mainburg ist ein Paradies für

Gartenfreunde. Über 1000 Traumgärten hat das Familienunternehmen bereits

geplant und realisiert. Eine Erfolgsgeschichte, die mit einer Flucht vor Krieg und der

Suche nach einer neuen Heimat begann ...

Eden

32 hallertau-Magazin

Als die schlesische Familie Majuntke in den

Wirren des 2.Weltkriegs aus ihrer Heimat

fliehen und bei Nacht und Nebel in eine ungewisse

Zukunft aufbrechen musste, schärfte

Familienoberhaupt Wilhelm Majuntke allen

ein: Was immer auch passiert, wenn wir

getrennt werden, merkt euch eines: unser

Treffpunkt ist Mainburg! Versucht Mainburg

in Niederbayern zu erreichen!

Auf der langen Reise lauerten viele Gefahren.

Mit viel Glück erreichte die Familie

unversehrt das idyllische Städtchen

an der Abens. Eine Rückkehr war ausgeschlossen.

Es galt etwas Neues aufzubauen.

Unmittelbar nach Kriegsende

gründete Wilhelm Majuntke in Mainburg

einen Gartenbaubetrieb. Ausgestattet nur

mit dem allernotwendigsten Werkzeug

und Material, was eben zu dieser schwierigen

Zeit verfügbar war. Heute leitet sein

Enkel Simon Thiel das überaus erfolgreiche

Unternehmen Majuntke Gartenbau.

Weitere Familienmitglieder haben

Unternehmen in Eching und Deggendorf

gegründet, die Großprojekte im Landschaftsbau

sowie bei der Anlage von Sportund

Golfplätzen realisieren. In Mainburg

konzentrieren sich Simon Thiel und sein

Team auf die Planung und Realisierung

von Hausgärten jedweder Größe und

Ausstattung. Drei Landschaftsarchitekten

und zwei Gärtnermeister arbeiten mit

Thiel in der Planung; insgesamt beschäftigt

das Unternehmen 50 Mitarbeiter.

Umgesetzt werden komplette Neuanlagen,

aber auch kleinere Gestaltungs-Projekte.

Die Palette reicht vom romantischen

Bauerngarten mit Rosenbogen und Buchseinfassungen

über opulente Naturgärten

bis hin zu modernen, puristisch-minimalistischen

Anlagen.

„Der Garten ist für die meisten unserer

Kunden das grüne Wohnzimmer“, erläutert

Simon Thiel. Darin komme die Heimeligkeit

zum Ausdruck, die ein schön gestalteter Garten

seinen Besitzern schenkt. Entsprechend

würden die Ansprüche steigen, so Thiel,

denn so ein Garten könne viel mehr sein als

nur ein einziger überschaubarer Raum.

Durch eine klare Gliederung und geschickt

eingesetzte Bepflanzung, durch die Akzen -

tuierung mit Holz-, Stein- oder Metall -

elementen entstehe Vielgestaltigkeit, die

belebt und anregt. „Wir gestalten nach den

individuellen Wünschen unserer Auftrag -

geber“, erklärt der erfahrene Gartenbauer,

„dazu bedarf es nicht zwingend aufwändiger


V

» Narren hasten, Kluge warten,

Weise gehen in den Garten. «

Rabindranath Tagore

Simon Thiel (Foto oben), der Enkel des

Firmengründers Wilhelm Majuntke, leitet

heute das Unternehmen Majuntke – Gärtner

von Eden. Drei Landschaftsarchitekten

und zwei Gärtnermeister arbeiten mit

ihm in der Planung und realisierung von

Hausgärten. insgesamt beschäftigt der

Betrieb 50 Mitarbeiter. Eine eigene Holzmanufaktur

sowie eine Schlosserei

ermöglichen individuelle, auf das Gestaltungskonzept

abgestimmte Lösungen

für Sichtschutz und Zaunanlagen, Treppen,

Carports und Gartenhäuser.

Das Majuntke Pflanzencenter mit angeschlossenem

Floristik-Shop ist auf den

Verkauf von hochwertigen und ausgefallenen

Gehölzen und Stauden spezialisiert. Ein

Teil des Sortiments wird in der eigenen

Gärtnerei und Baumschule gezogen.

Wer Mainburg auf der B301 richtung

Abensberg verlässt, kann die Pflanzungen

der Baumschule rechterhand sehen.

reihenweise in allen Größen und Formen

warten hier Bäume auf ihre Abholung als

Hausbaum oder Pflanzung als schützende,

immergrüne Hecke.


Die Gestaltungs-Palette reicht vom

romantischen Bauerngarten mit rosen -

bogen und Buchseinfassungen über

opulente Naturgärten bis hin zu modernen,

puristisch-minimalistisch anmutenden

Anlagen. Durch eine klare Gliederung und

geschickt eingesetzte Bepflanzung, durch

die Akzentuierung mit Holz-, Stein oder

Metallelementen entsteht Vielgestaltigkeit,

die belebt und anregt.

Ein scheinbar ganz natürliches Beet zu

konzipieren, erfordert eine Menge Fachwissen.

Ein harmonisches Farbenspiel,

Wuchshöhen, Blattformen, -farben und

-strukturen, Blühzeitpunkte, Fruchtstände,

Herbstfärbung – all das sollte zueinander

passen. Damit die Pflanzung langfristig

gelingt und Freude bereitet, raten Gartengestalter

zu einer standortgerechten Wahl.

34 hallertau-Magazin


Baumaßnahmen, um einen Garten zu

formen: Selbst sehr kleine Gärten können

abwechslungsreich gestaltet werden.“

Gärtner von Eden

Der Mainburger Betrieb ist auf Hausgärten

und hochwertige Pflanzen spezialisiert.

Über 1000 Traumgärten wurden

von den Hallertauer „Gärtnern von

Eden“ bereits realisiert. Seit 2002 ist

der Betrieb Mitglied im gleichnamigen

Verbund der Premium-Gartengestalter

in Deutschland, Österreich und der

Schweiz. Alle Mitgliedsbetriebe der

„Gärtner von Eden“ zeichnen sich durch

planerische Exzellenz und ein hohes Maß

an gestalterischer Kreativität aus. Ein aktuelles,

öffentlich zugängliches Beispiel:

Auf dem Gelände der regionalen bayerischen

Gartenschau in Pfaffenhofen 2017

wurde von Majuntke ein Teilbereich

gestaltet; dazu das multifunktionale

„Gartendetail“ mit einer Freiluftküche,

das noch bis 20. August zu sehen ist.

Vielfalt und Handwerk

Seit kurzem gehören auch eine Holzmanufaktur

und eine Schlosserei zum Betrieb.

Zaun, Sichtschutz, Treppenanlage,

Carport und Gartenhaus können individuell

abgestimmt auf persönliche Vorlieben

und Stil des Gartens gefertigt werden.

„Alles aus einer Hand. Wir können damit

schneller und flexibler auf die Ansprüche

unserer Kunden reagieren“, erklärt Thiel.

Zum weiteren Service des Unter -

nehmens gehören Bepflanzungs- und

Pflegemaßnahmen. Dem Betrieb in

Mainburg angeschlossen sind eine Baumschule

und ein qualifiziertes Pflanzencenter

mit Floristik sowie ein Laden für

„schöne Dinge“ des Wohnens. Kerzen,

Plaids, Keramik – hier wird auch

schnell fündig, wer nach einem besonderen

Geschenk für jemand sucht, der

schöne Dinge zu schätzen weiß. Regelmäßig

laden die „Majuntkes“ zu Gartentagen

ein oder veranstalten auf

dem Betriebsgelände unterhalb der

Mainburger Tennisanlage besondere

Kultur-Events, die den herausragenden

Wert eines Gartens vermitteln wollen.

Ganz nach dem Motto des indischen

Dichters, Philosophen und Nobelpreisträger

Rabindranath Tagore: „Narren

hasten, Kluge warten, Weise gehen in

den Garten.“ Fotos: R. Lehmann,

Majuntke, Gärtner v. Eden

/ Flughafen München –

aus nächster Nähe erleben

Verbindung leben

Erleben Sie die Faszination Flughafen während einer unserer spannenden Airport-Touren!

Weitere Informationen finden Sie unter www.munich-airport.de/airport-touren

hallertau-Magazin 35


Ferien auf dem

Flughafen!

Der neu gestaltete Besucherpark des Münchner Flughafens lockt mit phantastischen

Spielgeräten und einer informativen Ausstellung rund um den Airport.

Mehr als 42 Millionen Passagiere verzeichnet

der München Flughafen bei

Freising im vergangenen Jahr. Wie viele

zusätzliche Besucher das Shopping- oder

Gastronomieangebot des Flughafens nutzen,

ist nur schwer abschätzbar. Verlässlich

ist demgegenüber die Zählung im Besucherpark,

der jährlich von rund 200.000

Gästen aufgesucht wird – bei freiem Eintritt.

Erst vor kurzem wurde der große

Kinderspielplatz völlig neu gestaltet: mit

Mini-Tower und vielen fantasievollen

Spiel geräten. Magneten für die großen und

kleinen Besucher sind aber weiterhin der

Besucherhügel, der einen beindruckenden

Überblick auf das Geschehen am Flughafen

ermöglicht, sowie die Oldtimer-Flugzeuge,

darunter die legendäre „Tante Ju“, in die

man einsteigen kann (Eintritt 1 Euro). Die

Feuertaufe hat der neue Spielplatz gerade

beim Fest zum 25. Geburtstag des Flughafens

bestanden, als Tausende auf das Gelände

strömten. Völlig neu konzipiert wurde

auch die Ausstellung, die mit modernen

Medien über den Flughafen informiert: von

den dort verkehrenden Flugzeugtypen, den

verschiedenen Berufen am Flughafen bis

zum Weg eines Gepäckstückes nach dem

Check-in.

„Der Besucherpark ist unser Angebot an

die Region“, erklärt Martin Scherer, Leiter

Öffentlichkeitsarbeit der Flughafengesellschaft,

„ein nicht-kommerzielles Freizeitvergnügen

für Familien und Interessierte

an der Luftfahrt, das bestens angenommen

wird.“ Die Gäste kämen vorwiegend aus

36 hallertau-Magazin


AU S F LU G S t I P P

dem Einzugsbereich des Flughafens, aber

auch aus ganz Bayern, den angrenzenden

Bundesländern sowie aus Österreich und

der Schweiz, erklärt Scherer. Großen Zuspruch

finden auch die angebotenen Flughafen-Touren.

Am Wochenende kann der

Besucher sogar mit dem Bus zur A 380

fahren, dem größten Flugzeug der Welt.

Es gibt eine eigene „Kids-Tour“ oder die

„Airport-Live-Tour“ (kostenpflichtig/spezielle

Gruppentarife). Darüberhinaus werden

regelmäßig Ferienprogramme sowie

Aktionstage für Kinder veranstaltet, die

3–4.000 Besucher anziehen.

Für die Verpflegung sorgt die „Tante Ju Speisenwerkstatt“

mit Biergarten zu familienfreundlichen

Preisen: der Leberkäs mit Kartoffelsalat

kostet 6,90 Euro, die 0,3-Cola gibt es

für 2,60 Euro, die Halbe Helles für 2,90

Euro. Der Besucherpark ist täglich geöffnet,

auch am Wochenende. Zur S-Bahnstation

sind es nur wenige Gehminuten. Es gibt

auch einen großen Parkplatz direkt am

Besucherpark. Mit nur 2 Euro für bis zu

4 Stunden ist dies der mit Abstand günstigste

Parkplatz am Flughafen. Fotos: Rainer

Lehmann

Martin Scherer, Leiter

Öffentlichkeitsarbeit der

Flughafengesellschaft

Flughafen München GmbH

Flughafen München GmbH

hallertau-Magazin 37


DER GEISENFELDER

der tägliche Erlebniskanal der Hallertau

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Mit Service und kompetenter Beratung wollen wir

unseren Pflanzern noch ein Stück näher sein.

Deshalb veranstalten wir im Rahmen des

Hopsteiner FORUM regelmäßig Vortragsreihen zu

aktuellen Themen und Fachexkursionen.

Profitieren auch Sie von unserer jahrelangen Erfahrung

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DieDinosaurier

Fsind da!

In

durch die frühe Erdgeschichte sind mehr

Nicht erst seit Spielbergs Blockbuster

„Jurassic Park“ geht von den urzeitlichen

Dinosaurier eine große Faszination aus.

Seit August 2016 kann man die „Dinos“ in

unmittelbarer Nachbarschaft zur Hallertau

entdecken: In Denkendorf ist in einem

rund 11,5 Quadratkilometer großen Wald -

areal bei Denkendorf (nur 2 km von der

Autobahnausfahrt entfernt) das Dinosaurier

Freiluftmuseum zu besichtigen. Entlang

eines 1,5 Kilometer langen Rundweges

als 70 urzeitliche Exponate zu bestaunen:

vom Tyrannosaurus Rex bis zum Brachiosaurus

sind die spektakulären Urzeit-

Giganten allesamt detailgetreu in Originalgröße

modelliert! Süddeutschlands

einziger Dinosaurier-Park ist kein

„Disneyland“, sondern vermittelt viel über

die frühe Erdgeschichte und ihre skurrilen

Bewohner. Im kommenden Jahr wird das

Angebot sogar noch um ein Museum erweitert,

das Original-Skelette von Dinosauriern

zeigen wird. Es gibt verschiedene

spannende Mitmachstationen für Kinder

(und Junggebliebene), Spielplätze und ein

überraschendes Gastronomieangebot im

Eingangsgebäude sowie im Wald-Biergarten:

Die Betreiber setzen hier nämlich ausschließlich

auf ein regionales, ökologisches

Sortiment. Das Dinosaurier Freiluftmuseum

hat an 365 Tagen von 9.00 bis 18.00

Uhr geöffnet. Der Eintritt für Kinder unter

drei Jahren ist frei, die Tageskarte für Kinder

kostet 9,50, die für Erwachsene 14,50

Euro. Hunde sind erlaubt, der Parkplatz ist

gebührenfrei. Weitere Infos: www.dinoparkbayern.de.

Fotos: captureit.de

AU S F LU G S t I P P

unmittelbarer Nachbarschaft

zur Hallertau: Dinosaurier-

Freiluftmuseum bei Denkendorf

hallertau-Magazin 39


Bildmontage aus: vege - stock.adobe.com (2) / Elmar Kohn

80 Auszubildende bei WOLF in Mainburg:

›› Wer bei uns als Azubi

anfängt, bleibt! ‹‹

Mit rund 1.450 Mitarbeitern zählt das Unternehmen Wolf in Mainburg, einer der führenden Komplettanbieter für Energiesparlösungen

im Bereich der Gebäudetechnik, zu den größten und wichtigsten Arbeitgebern der gesamten Hallertau. Zudem

behauptet sich das Unternehmen als renommierter Ausbildungsbetrieb auch in Zeiten von Fachkräftemangel gegen die

namhafte Konkurrenz der Automobilindustrie aus München und Ingolstadt. Und noch etwas spricht für die hohe Identifikation

des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern und den Menschen in der Region: eine beeindruckende Kontinuität in der Belegschaft.

Nicht selten fangen Mitarbeiter mit ihrer Ausbildung im Unternehmen an und bleiben bis zum Renteneintritt treu. Die

Belegschaft bei Wolf entwickelt sich gerne im Unternehmen weiter und ist sehr loyal, was im Unternehmen sehr geschätzt

wird. Das hallertau-Magazin hat sich mit Christina Hund (Bild oben rechts), Manager Recruiting & Employer Branding, und Verena

Israel (Bild oben links), Personalentwicklung & Ausbildung, über die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen unterhalten.

Wolf ist einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der

Hallertau: Wie viele Azubis lernen bei Wolf?

Christina Hund: Ausbildung wurde bei uns schon immer groß -

geschrieben. Waren es vor 25 Jahren noch durchschnittlich an die

60 Auszubildende, so werden es zum 1. September circa 80 junge

Menschen sein, die bei Wolf ihre Ausbildung machen.

in welchen Berufen wird ausgebildet?

Verena Israel: Derzeit werden in 16 Berufen weibliche und männliche

Azubis ausgebildet: Industriemechaniker Instandhaltung,

Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Fertigungsmechaniker,

Elektroanlagenmonteur, Maschinen- und Anlagenführer,

Mechatroniker für Kälteanlagen, Fachkraft für Lagerlogistik,

Technischer Produktdesigner, Industriekaufmann oder Fremdsprachen

Industriekaufmann, Eurokaufmann, Fachinformatiker für

Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker für Systemintegration,

Informatikkaufmann und Kaufmann Marketing kommunikation.

Des Weiteren bietet Wolf zwei duale Studiengänge an: Bachelor

of Engineering – Maschinenbau/Energietechnik, Bachelor of

Science – Elektrotechnik.

40 hallertau-Magazin


Wie ist die Nachfrage? Gibt es Schwierigkeiten, die Ausbildungsplätze

zu besetzen?

Verena Israel: Wir sind in der glücklichen Lage, trotz Fachkräftemangel

in der Branche und großer Konkurrenz in der Region

nach wie vor zahlreiche Bewerbungen auf die jährlich ausgeschriebenen

Ausbildungsplätze zu haben. Jährlich bewerben sich

350 bis 400 Schulabgänger für ungefähr 28 Ausbildungsplätze ...

Christina Hund: ...Viele der Auszubildenden sind aus der

Region. Dies zeigt die enge Verbindung von Wolf mit der

Region Mainburg sowie auch dem Landkreis Kelheim und

sichert langfristig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Wie hoch ist der Anteil der Azubis, die nach der Lehrzeit

bei Wolf bleiben?

Christina Hund: Über 90% bleiben nach der Ausbildung bei

uns. Drei Monate vor Ende ihrer Ausbildungszeit wissen die

jungen Menschen, an welchem Arbeitsplatz sie künftig eingesetzt

werden. Einige nehmen ihre Berufsausbildung als Grundlage

und besuchen eine weiterführende Schule oder studieren.

Es wird auch eine Vielzahl von internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten

für die Mitarbeiter bei Wolf geboten.

Wolf-Heiztechnik/Thomas Kohnle

Ausbildung. Dank fachspezifischer Ausbildungsseminare

können die Auszubildenden ihr Wissen erweitern.

Christina Hund: Um Schüler auf Wolf aufmerksam zu machen,

gibt es seit Jahren Kooperationen mit mehreren Schulen in der

Umgebung: Dazu zählen u. a. das Angebot von Werkunterricht

im Ausbildungszentrum, verschiedene Möglichkeiten der

Berufserkundung sowie Bewerbungstraining.

industrie 4.0: Wie wird sich die Arbeitswelt in der Zukunft

verändern?

Christina Hund: Die Industrie 4.0 wird kontinuierliche Veränderungen

erfordern und Wolf ist darauf eingestellt. Computerarbeitsplätze

werden mobil werden, teilweise lernen unsere

Azubis heute schon auf Tablets. Robotik wird Teil der Aus -

bildung. Unsere Lehrwerkstatt bekommt noch 2017 ihren

eigenen Lernroboter. Maschinen werden „intelligenter“ durch

Sensoren und Prozessoren. Die jungen Menschen müssen lernen,

diese Sprache zu verstehen und zu sprechen.

Verena Israel: Die Grenzen zwischen Mechaniker, Elektriker

und Programmierer werden fließender. Fundierte EDV-Kenntnisse

werden in allen technischen Berufen unabdingbare

Voraussetzung werden. Daher hat Wolf eine Arbeitsgruppe der

Azubis gegründet, die sich mit diesen Themen bzw. Heraus -

forderungen beschäftigt.

Wie attraktiv ist der Standort Mainburg in der Hallertau?

Christina Hund: Der Standort Mainburg ist attraktiv, deutlich

mehr, als es manchem auf den ersten Blick erscheint. Mainburg

liegt im Herzen der Hallertau. München, Regensburg, Landshut

oder Ingolstadt sind in nur 30–45 Fahrminuten erreichbar. In

fünf Stunden sind Sie am Gardasee, in anderthalb Stunden in

den Bergen. Das Bike-Paradies wartet direkt vor Ihrer Haustür,

ebenso wie Kindergärten, Grundschulen, Gymnasium und

(Sport-)Vereine. ah

Die Konzernzentrale in Mainburg: Der Sohn eines Spenglers

aus Geisenfeld gründete 1963 in Mainburg die Firma Wolf.

Anfangs wurden hier Teile für Hopfenverarbeitungsmaschinen und

Wärmeerzeuger produziert. Ab Anfang der 1970er Jahre erfolgte

die Entwicklung von Lüftungs- und Klimageräten (ein Gebiet, auf

dem Wolf nach eigenen Angaben bis heute Marktführer ist) und ein

Jahrzehnt später der Einstieg in die Heiztechnologien.

Was macht die Fa. Wolf so attraktiv für Azubis (und allgemein

als Arbeitgeber)? Was macht Wolf anders als die Mitbewerber

um Ausbildungsplätze in einer region mit

(quasi) Vollbeschäftigung?

Verena Israel: Wolf zeichnet sich durch sein starkes Leistungspaket,

das gute Unternehmensklima und sein Rennommee in

der Region aus. Daher bietet Wolf für seine Auszubildenden

– wie übrigens für alle Mitarbeiter – eine attraktive Vergütung

gemäß Werktarifvertrag. Außerdem ein Weihnachts- und

Urlaubsgeld sowie eine vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche

Altersvorsorge. Es gibt vier kostenlose Werkbuslinien (aus

Abensberg, Siegenburg, Rottenburg & Landshut) für gewerbliche

Auszubildende und Mitarbeiter mit Frühschicht. Alternativ

gibt es ab einer gewissen Entfernung ein monatliches Fahrgeld.

Auszubildende erhalten außerdem einen Fahrtkosten -

zuschuss für die Fahrt zu Berufsschule. Drei Ausbilder, Fachbereichsbetreuer

und viele Ausbildungsbeauftragte in den

einzelnen Abteilungen sorgen für eine effiziente und kompetente

Das Unternehmen:

Die Wolf Gruppe ist ein deutsches Unternehmen in der Heiz- und Klimatechnikbranche

mit Sitz in Mainburg. Sie ist ein einhundertprozentiges Tochterunternehmen

der Centrotec Sustainable AG in Brilon (Sauerland). Das Unternehmen

beschäftigt etwa 1.950 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftete 2016 einen

Umsatz von 377 Millionen Euro. Rund 450 Mitarbeiter sind bei Tochterund

Partnergesellschaften in über 50 Ländern tätig.

Die Produkte umfassen Systeme in den Bereichen Klima-, Heiz- und

Lüftungstechnik sowie für Solaranlagen und Blockheizkraftwerke. Im

Rahmen der Wolf-Akademie werden an den Standorten Mainburg, Berlin,

Osnabrück und Koblenz Seminare für Fachpartner abgehalten.

hallertau-Magazin 41


Hopsteiners „2016 Unique“

Die Mischung macht’s:

Wer Hopfen kann, kann Bier!

Pixelio.de/bbroianigo

Nach einer besonderen rezeptur der Hopsteiner-Braumeister

Michael Geißer (r.) und Frank Peifer wurde beim Giesinger

Bräu ein besonderes Bier eingebraut: Giesinger Munique

Das Mainburger Unternehmen Hopsteiner

zählt zu den Weltmarktführern im Handel

und der Verarbeitung von Hopfen. Großes

Augenmerk wird bei Hopsteiner auch auf

die Forschung sowie die Züchtung neuer

Hopfensorten gelegt. Aus diesem Züchtungsprogramm

wurden für die Ernte 2016

insgesamt 1.845 Hopfen-Zuchtstämme

selektiert! Und damit den Brauern Rezepturen

mit bestimmten Hopfensorten unterbreitet

werden können, werden seit

Jahren kontinuierlich eigene Brauversuche

angelegt. Beispielsweise von den beiden

Hopsteiner-Braumeistern Frank Peifer und

Michael Geißer. Unlängst haben sie ein ganz

besonderes Bier gebraut, das erstmals auch

von Bierfreunden in

der Hallertau bezogen

werden kann. Und das

kam so: Seit 2006 gibt

es den Giesinger Bräu,

die erste Brauerei -

Neugründung seit über

100 Jahren in München. Vom ersten Tag

an bezieht die Brauerei ihren Hopfen aus

der Hallertau bei der Firma Hopsteiner,

Mainburg. Braumeister Simon Rossmann

experimentiert gerne mit Rohstoffen und

dabei vor allem mit Hopfen. Klar, dass

Rossmann besonderes Interesse an Hopfen-Neuzüchtungen

von Hopsteiner zeigt.

Auf der Braumesse in Nürnberg im Herbst

2016 entsteht schließlich die Idee, aus

allen 1.845 Zuchtstämmen von Hopsteiner

einmalig eine besondere Hopfenmischung

zu kreiieren, die schließlich den

Namen „Unique“ erhält. Gemeinsam mit

den Hopsteiner-Braumeistern macht sich

Rossmann in diesem Frühjahr ans Werk,

um eine spezielle Rezeptur zu entwickeln.

Als Biertyp wird Heller Bock gewählt, dazu

feinste Spezialmalze und natürlich der

Unique-Hopfen (gepaart mit der Aromahopfensorte

Hersbrucker). Das Brauverfahren

ist, wie in einer Handwerksbrauerei

üblich, sehr aufwändig: doppelte Maische,

mehrfache Hopfengabe und schließlich

eine achtwöchige Kaltlagerung. Entstanden

ist so ein außergewöhnliches Bockbier

mit 6,8 Prozent Alkohol, einer Stammwürze

von 16,5 Prozent und 42 Bittereinheiten.

In Anlehnung an die Bezeichnung

dieses Hopfen-Blends bekommt das Bier

den Namen „Giesinger Munique“ und ist

ab sofort in München und der Region im

gut sortierten Getränkehandel erhältlich.

„Freunde von Bierspezialitäten sollten

nicht zögern“, betont Joachim Gehde,

Geschäftsführer der Firma Hopsteiner,

„dieses Bier mit der 2016er Hopfen -

mischung Unique gibt es nur in diesem

Jahr und nur für kurze Zeit.“ ah




42 hallertau-Magazin


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GUT ESSEN

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Zu Gast in Kirchdorf bei

Schuhbauers

Nach Stationen in der Spitzengastronomie in Deutschland und England ist Benedikt

Schuhbauer vor 10 Jahren aus London heimgekehrt und hat den seit 1876 bestehenden

Familienbetrieb übernommen. Der bayerischen Küche blieb er treu. Auf hohem

Niveau. Neben Böfflamott, Kesselfleisch und Hirschbraten geht in der Küche aber

auch mal der Punk ab: Dann gibt es eine den Gaumen überraschende Themenwoche.

„Sushi meets Weißwurst“ zum Beispiel. Frei nach dem Motto „In der Welt zuhause, in

Bayern daheim“. Bei den Gästen kommt das Konzept gut an.

_

Am südwestlichen Rand der Hallertau, in Kirchdorf im

Ampertal, liegt ein Gastronomiebetrieb, der in der

Region schon seit Generationen als Institution für gehobene

bayerische Küche gilt: das Gasthaus „Oberwirt“, wie die Beschriftung

an der Fassade des schmucken, aber unscheinbaren Gebäudes

am Ortsrand verkündet. Dabei hieß es eigentlich immer

schon: „Fahren wir zum Schuhbauer“, wenn man sich mit Wildspezialitäten

oder bayerischen Schmankerln verwöhnen lassen

wollte. Folgerichtig firmiert das Restaurant seit zehn Jahren unter

44 hallertau-Magazin

dem Namen „Schuhbauers“. Und das kam so. Benedikt Schuhbauer,

gelernter Metzgermeister und Koch, war nach Stationen

bei dem Ökopionier Hermannsdorfer Werkstätten, im Kempinski

Vierjahreszeiten in München und dem Partyservice Käfer bereits

ein Jahr bei dem Kult-Japaner Zuma in London, als ihn sein Vater

2006 anrief und ihn fragte, ob er nicht in den Familienbetrieb

nach Kirchdorf zurückkehren wollte. Der damals 26-Jährige überlegt

nicht lange, stellt aber als Bedingung, die Regie im seit 1876

bestehenden elterlichen Gasthof übernehmen zu dürfen. Der Senior


Die eigene kleine Galloway-Herde

grast unmittelbar neben der ehemaligen

Tenne, die zu einem modernen

Veranstaltungsraum ausgebaut wurde.

Je nach Nutzung finden in der Tenne

bis zu 550 Personen Platz. Unter der

Woche wird hier gerne getagt.

Und am Wochenende gefeiert: zwischen

Mai und Oktober überwiegend Hochzeiten,

im Winterhalbjahr Showtime mit Musik,

Kabarett und Kleinkunst.

willigte ein und so war die Fortführung

des Betriebes durch die 5. Generation

der Schuhbauers gesichert: Am 1. Januar

2007 übernahm Benedikt mit

seiner Schwester Claudia Kantenwein

den Oberwirt, der seitdem den Familiennamen

trägt.

Nun hätte es nicht überrascht, wenn

die Nachfolger, dem Privileg der

Jugend folgend, das Konzept des etablierten

Gastronomiebetriebes komplett

auf den Kopf gestellt hätten. Aber weit

gefehlt. Benedikt modernisierte das

Angebot zwar, aber ohne die Tradition

aus den Augen zu verlieren. Die Speisekarte

weist immer noch überwiegend

bayerische Gerichte wie den klassischen

Schweinsbraten mit Knödeln,

Böfflamott oder Hirschbraten aus,

wird aber seitdem ergänzt durch

moderne internationale Einflüsse.

Legendär sind die Themenwochen im

Schuhbauers wie „Sushi meets Weißwurst“,

die seit elf Jahren „unheimlich

gut ankommen“, wie der junge Küchenchef

erklärt: „Es macht großen Spaß,

immer wieder was Neues auszuprobieren.

Wir zeigen damit, dass wir auch

etwas komplett anderes können!“

Benedikt

Schubauer

Live-Kultur-Event im Ampertal

Neben der behutsamen Weiterentwicklung

der Küche des weithin beliebten

Traditionsgasthauses verfolgte

Benedikt jedoch auch neue Geschäftsideen.

So baute er 2008 die ehemalige

Tenne zu einem modernen, multifunktionalen

Veranstaltungsraum aus, der

für Hochzeiten, Firmenveranstaltungen

oder Familienfeiern sehr gut gebucht

wird. Darüber hinaus finden in Schuhbauers

Tenne die beliebten Show -

time-Veranstaltungen statt. Bekannte

bayerische Künstler wie Wolfgang

Krebs, Stephan Zinner, Sigi Zimmerschied

u.v.a. präsentieren in den

Monaten von Oktober bis April

Kabarett & Musik. Auch die bekannte

O-BAR-Party oder die jährlichen

Aufführungen des Kirchdorfer

hallertau-Magazin 45


in Schuhbauers Küche werden

ausschließlich „Freisinger Land“

Produkte verwendet. Die

Vermarktungsgemeinschaft

verpflichtet sich der regionalen,

nachhaltigen und ökologischen

Produktion von Nahrungsmitteln.

Theatervereins gehören zum festen Programm und machen den

Oberwirt immer wieder zu einem Live-Kultur-Event im Ampertal.

Die nächste größere Baumaßnahme ist gerade in Planung: Das

Obergeschoß wird demnächst als Hotel ausgebaut, da die Nachfrage

den Bestand von derzeit vier Zimmern bei weitem überschreitet.

Aufwändig modernisiert wurde unter Benedikt

Schuhbauer die Ausstattung der Küche. Weitgehend unangetastet

aber blieb die Ausstattung des Restaurants: Die dunkle Holzvertäfelung

und der stattliche Kachelofen verströmen eine

ähnlich zeitlose Gemütlichkeit wie die Nebenzimmer (Hubertusstube,

Sängerstüberl) und bieten für mehr als 150 Gäste Platz –

was dennoch an Sonn- und Feiertagen eine Reservierung empfehlenswert

macht. Selbst wenn schönes Wetter eine Nutzung des

schmucken Biergartens unter Kastanien ermöglicht.

Einkauf bei „Freisinger Land“

Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des „Schuhbauers“ ist die

ausschließliche Verwendung von Produkten der Vermarktungsgemeinschaft

„Freisinger Land“, deren Mitglieder sich der regionalen,

nachhaltigen oder ökologischen Produktion von

Nahrungsmitteln verpflichtet haben. „Wir kaufen unsere Produkte

nur bei Mitglieds-Landwirten, die nach diesen strengen

Kriterien arbeiten“, betont Schuhbauer, der seit 2014 auch im

Vorstand der Initiative ist und das Angebot der eigenen Metzgerei

entsprechend umgestellt hat – sofern es nicht aus der eigenen

Zucht von Galloway-Rindern stammt, die extensiv gehalten

werden. Die Produkte der Metzgerei – logisch unter dem Brand

„Schuhbauers“ – gibt es seit kurzem auch beim Lebensmitteleinzelhändler

REWE, „bei denen Regionalität immer mehr

geschätzt ist“, erläutert Schuhbauer, „wir sind dort sogar mit

Convenience-Produkten wie Gulasch oder Saucen im Glas gelistet.“

Keinen einzigen Tag habe er bereut, in den Familienbetrieb eingestiegen

zu sein, betont der Kirchdorfer Gastronomie-Unternehmer,

wenngleich es doch eine enorme Arbeitsbelastung sei.

_

Auf in die schöne Hallertau:

Engagierte Fachkräfte und ambitionierte

Lehrlinge gesucht!

_

Dies sei auch ein Problem bei der Suche nach guten Fachkräften

und Lehrlingen. „Da kann man einen noch so guten Namen

haben, wir haben hier auf dem Land einfach einen Standortnachteil

gegenüber dem nahen München.“

Dabei haben die Schuhbauers noch einiges vor. So soll der

florierende Geschäftsbereich Catering weiter ausgebaut werden.

„Wir haben seit Jahren treue Stammkunden, für die wir

Veranstaltungen mit bis zu 900 Gästen ausrichten.“ Über allen

Expansionsplänen aber steht für Benedikt Schuhbauer eine

Maxime: „Wir wollen gute Gastgeber sein und immer Top-

Qualität bieten.“ ah, Fotos: Rainer Lehmann

46 hallertau-Magazin


Fotolia

rezept

Böfflamott

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Böfflamott ist ein urbayrisches Gericht, das aus der Zeit stammt, als Napoleon Bayern besetzt hatte. Der Name leitet sich ab von französisch „Boeuf à la mode“, also „Rindfleisch

nach Art der Mode“. Die Rezepte variieren. Immer aber wird Rindfleisch verwendet, das mehrere Tage in Rotwein gebeizt und dann geschmort wird. Durch die Marinade wird das

Fleisch zart und würzig. Böfflamott eignet sich übrigens hervorragend für entspannte Einladungen. 3–4 Tage in die Marinade geben, am Vorabend kochen, am Einladungstag

aufwärmen. Statt klassisch Knödel bzw. Klöße lassen sich auch ganz unkompliziert Spätzle, Schupfnudeln oder Salzkartoffeln dazu reichen. (Anm. d. Red.)

Zubereitung:

Zutaten für 4–6 Personen:

1 ,5 kg flache Schulter vom Rind

1/2 l Rotwein

2 St. Nelken

2 Blatt Lorbeer

0,5 TL Pfefferbeeren

0,5 TL Pimentkörner

0,5 TL Wacholderbeeren

Butterschmalz zum Anbraten

für Röstgemüse und Sauce:

1 St. Zwiebel

1 große Karotte

1 St. Sellerie

1/4 Stange Lauch

3 EL Tomatenmark

2 EL Butter

1 EL Mehl

Salz, Zucker

Rainer Lehmann

Rainer Sturm/pixelio.de

Rotwein und einen halben Liter Wasser aufkochen

und die übrigen Gewürze für ca. 10 Minuten köcheln

lassen. Danach das Fleisch in eine Schüssel geben und

die gerade angerichtete und abgekühlte Beize darübergeben.

Das Ganze muss dann für zwei bis vier Tage im

Kühlschrank ziehen.

Das Fleisch wird am Tag des Kochens dann in heißem

Butterschmalz angebraten. Das Fleisch aus dem Topf

nehmen und in demselben die Zwiebel, Karotten

und Sellerie anrösten. Wenn das Gemüse Farbe hat,

das Tomatenmark zugeben und mitrösten. Den

Bodensatz 3-mal mit der Beize ablöschen, so dass

der Ansatz eine honigartige Konsistenz hat. Dann

die restliche Beize zugeben sowie auch Lauch, Salz

und die flache Schulter. Alles für ca. 2 Stunden auf

kleiner Flamme zugedeckt garziehen lassen.

Für die Sauce die Butter erhitzen, Zucker, Mehl und

einen halben Liter Schmorsud dazugeben. Die Sauce

dann ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln

lassen. Abschließend durch ein Sieb passieren und

nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das

fertige Fleisch in Scheiben schneiden und mit der

Sauce servieren.

Zutaten für die Knödel:

500 g Mehl

250 g lauwarme Milch

20 g Hefe

1/2 TL Salz

1 Ei

3 altbackene Semmeln in Würfeln

2 Zwiebeln

Aus Mehl, Milch, Hefe, Salz und dem Ei einen weichen

Hefeteig bereiten und abgedeckt ca. 30 Minuten

auf gehen lassen. Zwiebel in kleine Würfel schneiden,

goldgelb anbraten und mit den angerösteten Semmelwürfeln

unter den Hefeteig kneten. Alles nochmals

aufgehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt

hat.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufsetzen

und zum Kochen bringen. Mit Hilfe der hohlen,

bemehlten Hand große längliche Knödel formen und

in das kochende Wasser einlegen. Alles einmal auf -

kochen lassen. Einen Deckel auf den Topf setzen und

die Knödel knapp am Siedepunkt (das Wasser darf

sich nicht mehr bewegen) in 15–20 Minuten garziehen

lassen. Während dieser Zeit einmal mit einem

Schaumlöffel wenden.

Die Knödel herausnehmen und in Scheiben schneiden.

Ich mache die Knödel auch oft etwas kleiner und

serviere sie als Ganzes zum Essen.

Dazu passt zum Beispiel folgendes Gemüse:

Gebratener Spargel mit Mini-Karotten in Butter,

Zucker und Salz glasiert und gehackte Petersilie.

Für Portwein-Schalotten ganze geschälte Schalotten

anbraten, Zucker zugeben und karamellisieren. Mit

Portwein ablöschen und Wacholder, Rosmarin, Salz

und Pfeffer zugeben. Verziehen lassen.

Gutes Gelingen wünscht Ihnen Benedikt Schuhbauer!

47 hallertau-Magazin

hallertau-Magazin 47


HALLERTAUER

BIERE

Hintergrund: Fotolia

Christian Hermann, Bernhard

Nieder, thilo steindorf und

Alexander Herzog (v.l.n.r.) verkosten

besondere Hallertauer Biere

Fotos: Privat

In dieser Rubrik stellt das hallertau-Magazin

jeweils drei Bier-Besonderheiten vor:

z. B. besonders gehopfte, temporär

erhältliche, prämierte oder erstmals

gebraute Biere.

„Hallertauer Hopfenperle“

Urban Chestnut, Wolnzach

Alkohol: 5,2 Vol. · Stammwürze: 12

Besonderheit: besonders gehopftes, unfiltriertes

Lagerbier mit einer Kellerbiernote

Farbe/Optik: goldgelb, schöner, weißer feinporiger

Schaum

Geruch: leichter Geruch nach Kellerbier, Hefeund

Hopfenaromen

Hopfenaroma: für diesen Biertyp eher deutliche

Hopfennoten

Vollmundigkeit: angenehm zu trinken, zurückhaltende

Malzaromen, angenehme Hopfenbittere

Rezenz: frisch, klar, sehr angenehm im Nachtrunk

Gesamteindruck:

Kein ganz typischer Lagerbier-Vertreter, trotzdem ein

besonders gelungenes Bier mit hoher Drinkability

BewertUNG

„Munique“

Hopsteiner & Giesinger Bräu

Alkohol: 6,8 Vol. · Stammwürze: 16,5

Besonderheit: heller, untergäriger Bock, ein Blend

(„Unique“) aus 1845 Hopfensorten und Hersbrucker

Farbe/Optik: bernsteinfarben, ausgeprägte Trübung,

kräftiger Schaum, der allerdings schnell abbaut

Geruch: Hopfenarmonen statt der erwarteten Malznoten,

die für einen untergärigen Bock typisch wären

Hopfenaroma: ausgeprägte Hopfenbittere

Vollmundigkeit: im Antrunk eine eher irritierende

Hopfenbittere, die im Nachtrunk fast verschwindet und

sortentypischen Malz-Karamell-Aromen Platz macht

Rezenz: für ein Bockbier außergewöhnlich frisch,

der hohe Alkoholgehalt ist kaum wahrnehmbar

Gesamteindruck:

Ein untypischer Vertreter der Sorte untergäriger Bock,

wo die Hopfenaromen, die eigentlich erwartete Malz-

Süße überlagern. Außergewöhnlich. Ein Klasse-Bier!

BewertUNG

„tap X, Nelson sauvin “

Schneider Weisse

Alkohol: 7,3 Vol. · Stammwürze: 16,8

Besonderheit: saisonal gebrauter Weizenbock

mit dem neuseeländischen Hopfen Nelson Sauvin

Farbe/Optik: ausgeprägter Schaum wie geschlagene

Sahne, naturtrüb, bernsteinfarben

Geruch: betonte Hefenoten, leichte Fruchtaromen

Hopfenaroma: abgerundet, blumig-fruchtig

Vollmundigkeit: optimal ausbalancierte Komposition

aus sortentypischen Malz- und Hopfen -

aromen, sehr hohe Drinkability

Rezenz: angenehm, süffig, lässt den hohen Alkoholgehalt

nicht erkennen

Gesamteindruck:

Total überzeugend! Ein Meistersud, den Bierfreunde

unbedingt probieren sollten!

BewertUNG

sKAlA

Der Braumeister sollte sich Rat holen

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Ein gut trinkbares „Tafel-Bier“

Ein feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Ein herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

Hintergrund: Mittenentzwei/pixelio.de


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hallertau-Magazin 49


Gewinnen Sie

einen bayerischen Abend

für zwei Personen im Gasthaus Oberwirt!




Foto: Michael Mießlinger


welches Gebäude zeigt unser suchbild?

Unter allen einsendern, die bis zum 15.09.2017 die richtige lösung einsenden, verlosen wir einen

bayerischen Abend für zwei Personen im Gasthaus Oberwirt („schuhbauer“).

einsendungen an:

redaktion@hallertau-magazin.de

(Bitte Name und Telefonnummer

angeben!)

Die Auflösung gibt es dann in

der nächsten Ausgabe des

hallertau-Magazins (Herbst 2017).

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mitarbeiter des hallertau-Magazins sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Foto: Maité Herzog

Fotorätsel der letzten Ausgabe:

Unser letztes Suchbild zeigte die Holzbrücke bei Essing. Es ist schon ein Erlebnis, den Main-

Donau-Kanal über diesen auf und ab geschwungenen Fußweg zu überqueren. Über der Mitte

der Fahrrinne erreicht man den tiefsten Punkt der Brücke. Die Statik gilt als herausragende

Leistung. Mit 190 m Länge war die Brücke bis vor wenigen Jahren die längste Holzbrücke

Europas. Dann baute derselbe Architekt (Richard J. Dietrich, Traunstein) eine etwas längere

Brücke in dieser Konstruktionsweise. In Bayern bleibt die vor Ort „Tatzelwurm“ genannte

Brücke weiterhin an erster Stelle.

Unter den Einsendern, die das Rätsel korrekt gelöst haben, wurde per Los eine Gewinnerin ermittelt: Anna-Maria Krebs aus

Unterschleißheim hatte das Glück und darf einen bayerischen Abend für zwei Personen im „Gasthof Siebler z’Egg“ genießen.

Die Redaktion gratuliert der Gewinnerin und bedankt sich ganz herzlich beim Gasthof Siebler für die Auslobung des attraktiven

Preises (www.siebler-egg.de).

50 hallertau-Magazin


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